Die verschiedene Sicht auf die Frauen

RW schreibt:

Ganz wichtiger Aspekt ist schlicht Aufklärung über die weibliche Natur, damit gerade junge Männer nicht offenen Auges ins Messer rennen.

Ich bin heilfroh diverse Dinge beobachten zu können als ich jung war, was mich vor dem schlimmsten bewahrt hat. Zu nennen a) meine Grossmutter, die immer wieder neue Krankheiten erfunden hatte um damit ihre Umgebung und speziell meinen Grossvater zu manipulieren und b) meinen Onkel, der an eine hochmanipulative Frau geraten ist die nach aussen das hilflose weinende Opfer gegeben hat, und sobald keiner zugeschaut hat ihm das Leben zur Hölle gemacht hat.

Leider werden Diskussionen unter Männern zu solchen Themen brutal als „Misogynie“ unterdrückt, in einem feminisierten Bildungssystem und der Epidemie alleinerziehender Mütter. Die Manosphere muss hier dringend einen Gegenpol bieten, damit wir keine Generation endgültig verlorener und ausgenutzter Männer kriegen.

Und ergänzt:

Ich halte mein ursprüngliches Statement für gar nicht mal so scharf formuliert.

Und natürlich gibt es missbräuchliche Beziehungsmuster auch von männlicher Seite aus, das ist aber nicht mein Thema hier.

Frauen tauschen sich natürlich untereinander darüber aus wie Männer versuchen sie auszunutzen, und wie sie sich davor schützen können. Männer sind heutzutage bei dem Thema isoliert, und werden naiv gehalten und abgerichtet, von dem erwähnten feminisierten Schulsystem im speziellen und dem gynozentrischen System im allgemeinen.

Die Manosphere muss hier einen Space bieten, von Männern für Männer, wo Frauen nichts verloren haben. Wo jungen Männern Basics beigebracht werden wie was sind Shit-Tests, was ist ‚Shaming Language‘, daß man speziell ab Alter 30 extrem aufpassen muss da die plötzliche Aufmerksamkeit von Frauen hier nicht unbedingt das bedeutet was man sich erhofft hat usw.

Lord of Darkness schreibt dazu:

Ich würde das etwas weniger scharf formulieren. Der gegenwärtige feministische Zeitgeist neigt dazu, die Täterrolle in missbräuchlichen Beziehung grundsätzlich Männern zuzuschreiben. Zu solchen missbräuchlichen Beziehungsmustern gehören immer zwei. Andersherum gibt es sie genauso, geschlechtsspezifisch mögen da die Ausprägungen sein. Den ganzen Femismus kann man ja auch als eine Verallgemeinerung bzw. Rechtfertigung weiblicher Missbrauchsmustern sehen. Von einer Manosphere würde ich mir eher wünschen, den stereotypischen feministischen Schuldzuweisung etwas entgegenzusetzen.

Dabei sollte mann auch ein Zitat des alten weißen Mannes Nietzsche beherzigen:
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

Die Frau als böse, als Ausbeuterin, als Gefahr für Männer vs die Warnung davor, auch einfach nur ein Geschlecht pauschal zu verteufeln, als Spiegelbild des Feminismus hatten wir schon häufiger, gerade auch in den Anfangszeiten dieses Blogs.

Dieses spiegelbildliche hatte ich 2011 mal versucht so zu skizzieren:

 Auf Männerseite haben wir den hart arbeitenden Mann, der so gut es geht im Haushalt unterstützt und Überstunde um Überstunde schiebt um ein sorgenfreies Leben für seine Familie zu ermöglichen, immer die Darlehenslast für das Haus im Nacken (Haftung: Er), der über Steuerung und Abgaben auch noch die übrige Bevölkerung (lies: die Frauen) finanziert, während sie sich zuhause mit dem Kind ein gutes Leben macht und hauptsächlich Talkshows schaut, wenn sie nicht gerade shoppen ist, von seinem Geld, da sie vollen Zugriff auf das Gehaltskonto hat, allenfalls unterbrochen durch einen Halbtagsjob, wenn ihr das Leben zu langweilig ist, wobei das dort erzielte Einkommen dann ihr allein zugute kommt. Nie erfährt er Anerkennung, denn das Geld auf dem Konto ist allenfalls zuwenig und seine Kinder merken nicht, dass er für sie arbeitet, sondern nur, dass er nicht da ist. Schließlich verläßt sie ihn für einen noch erfolgreicheren Mann, nimmt die Kinder mit, läßt aber die schulden dar und verlangt, da der reiche Mann sie noch nicht heiratet, gleich auch noch Unterhalt, der es ihm gänzlich unmöglich macht, dass sich jemals eine Frau in ihn verliebt, denn wenn ein Mann kein Geld hat, interessieren sich Frauen nicht für ihn.

Auf Frauenseite haben wir eine Frau, die einen 24-Stunden-Job ohne Urlaubsanspruch hat, beständig ein plärendes Kind, während gleichzeitig geputzt, gewaschen, gepflegt und erzogen werden muss, während man das vollwertige 3-Gänge-Menü nach Ernährungsplan zaubert. Nie hat sie auch nur eine ruhige Minute, weil beständig eines der Kinder Aufmerksamkeit fordert und sie muss immer gut gelaunt sein, immer helfen, hat nie Zeit für sich. Anerkennung bekommt sie auch nicht dafür und Geld erst recht nicht, denn das bisschen Haushaltsgeld, was er ihr zuteilt, lässt keinen Raum für eigene Wünsche, allenfalls mitunter gewährt er ihr einzelne Beträge, während sie selbstlos ihre hohen Ambitionen zurückgestellt hat und eine glorreiche Karriere geopfert hat. Nie erfährt sie Anerkennung, denn ihre Arbeit wird als selbstverständlich angesehen, sie hat nichts, weil sie auch nichts verlangen darf. Er hat seinen Beruf, der ihm Spass macht, in dem er Karriere macht und sein Potential ausschöpft, weigert sich aber nach seinem 8-Stunden-Tag (sie: 24-Stunden), sie etwas zu entlasten, weil sie ja nach seiner Meinung schon die ganze Zeit frei hatte. Nachdem sie ihre besten Jahre gegeben hat, verläßt er sie für eine jüngere und läßt sie mit den Kindern zurück, ohne Geld und ohne Möglichkeit wieder einzusteigen in den Beruf, weil Frauen mit Kindern nicht eingestellt werden und wenn, dann zu einem Hungerlohn?

Andere Diskussionen mit ähnlichen Inhalt etwa:

Ich halte nichts von pauschalen Verteufelungen oder Seligsprechungen. Menschen sind Individuen und ein Geschlecht ist nicht schlechter als das andere. Jeder Mensch kann auch nur insoweit ausbeuten, wie andere ihn lassen. Und Männer und Frauen können auch eine wunderbare Zusammenarbeit leisten und ein vollkommen kooperatives Spiel spielen, aus dem beide Vorteile mitnehmen.

Aber vielleicht ist es gut die Diskussion hier noch mal zu führen, wo wir gerade bei Grundsätzlichem sind.

37 Gedanken zu “Die verschiedene Sicht auf die Frauen

  1. Beim grundsätzlichen sollte die Manosphere vor allem ein positives Männer Bild bieten. Gerade für Männer. Gerade für junge Männer. Und auch aufzeigen, was es ausmacht, ein Mann zu sein.

    Ausserdem muss die Manosphere Lobby Organisation und Nalaufstelle sein. Es gibt so viele Themen, bei denen Männer von Rechts wegen benachteiligt werden. Und es wird mit den feministischen Amokläufen ja auch nicht besser, eher schlechter.

    • Das sehe ich genauso. Es hilft ja nichts, sich an feministischen Hass-Projektionen oder medialer Frauen-Wellness-Propaganda abzuarbeiten.

      Oder zu versuchen komplementär gegen zuhalten. So etwas ist als süffisante Randbemerkung oder als Futter für einen Schenkelklopfer passend, aber nicht zentraler Inhalt.

      Wesenskern des Mannes ist seine Autonomie. Das gilt es zu vermitteln.

    • …Und auch aufzeigen, was es ausmacht, ein Mann zu sein….
      na ! na! na!, das ist doch wohl eine Aufgabe die wir den Frauen überlassen sollten, die verstehen eindeutig mehr davon !

  2. „Ich halte nichts von pauschalen Verteufelungen oder Seligsprechungen.“
    Verallgemeinernde Eigenschaftszuschreibungen hingegen (e.g. „Männer sind mehr an Dingen interessiert“) sind voll in Ordnung und ICH entscheide, ob etwas eine Verallgemeinerung ist oder eine pauschale Verteufelung ist.

    „Menschen sind Individuen und ein Geschlecht ist nicht schlechter als das andere. “
    Geschlecht A ist natürlich auf andere Weise schlecht als Geschlecht B, aber was macht das schon und komm mir nicht mit Sun Tze.

    „Jeder Mensch kann auch nur insoweit ausbeuten, wie andere ihn lassen.“
    Das gilt auch für die Fälle, in denen der Ausbeuter ein Monopol hat für etwas, wonach der andere süchtig ist. Suchthilfe ist so ein marktverzerrendes Konzept.

    „Und Männer und Frauen können auch eine wunderbare Zusammenarbeit leisten und ein vollkommen kooperatives Spiel spielen, aus dem beide Vorteile mitnehmen.“
    Dass Männer und Frauen auch in der Lage sind, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen und dass es einiges an Wissen, Bildung und Disziplin braucht, nicht an so einen Partner zu geraten, ignorieren wir besser.

    Once more unto the breach, dear friends, once more;
    Or close the wall up with our English dead.
    In peace there’s nothing so becomes a man
    As modest stillness and humility:
    But when the blast of war blows in our ears,
    Then imitate the action of the tiger

    Hauptsache, einige kommen durch.

    • „Verallgemeinernde Eigenschaftszuschreibungen hingegen (e.g. „Männer sind mehr an Dingen interessiert“) sind voll in Ordnung und ICH entscheide, ob etwas eine Verallgemeinerung ist oder eine pauschale Verteufelung ist“

      „Männer sind mehr an Dingen interessiert“ wäre, wenn es pauschal für alle Männer gelten soll, falsch.
      „Männer sind im Schnitt mehr an Dingen interessiert“ wäre hingegen nach den gegenwärtigen Erkenntnissen der Wissenschaft ein richtige Aussage

      • Also ich will hier nicht den Korinthenkacker geben, aber wodurch unterscheiden sich jetzt die beiden Aussagen semantisch?
        Auch der Zusatz „wenn es pauschal für alle Männer gelten soll“ macht es nicht wirklich besser.
        Entweder verstehe ich mal wieder das Deutsch nicht, oder Du betreibst Haarspalterei.

      • Ja, die große Frage:
        Ist mit „X sind Y“ jetzt „Alle X sind Y“ oder „X sind mit höherer Wahrscheinlichkeit Y“ gemeint?
        Oder gar „Alle X sind in gewissem Maße Y, manche sehr viel, manche sehr wenig“?
        Nicht auszudenken die Interpretation „Wenn jemand Y ist, muss er X sein“

        Sicherheitshalber sollte man immer, wenn X und Y in einem Satz vorkommen, ein „Nicht alle“ hinzufügen.

        Xs sind ja gar zu leicht gekränkt. (scnr)

      • James Damore kommt einem da in den Sinn, und wie man ihn da mit aller macht (und erfolgreich) falsch verstanden hat.

        JBP nutzt da immer ein recht griffiges Beispiel, er sagt sinngemäß „Man nehme 100 Paare, suche die aggressivste Person, das wird in fast jedem Fall ein Mann sein, 95%. Schaut man sich jedes Paar einzeln an, sieht das ganz anders aus, bei 60% der Paare ist der Mann aggressiver, in 40% die Frau. Liegt also gar nicht so weit auseinander“.

        Und Feminismus nimmt genau diesen 95%er und macht daraus „Das ist er, der aggressive Mann. Aggressivität ist Gewalttätigkeit, Gewalttätigkeit ist männlich, Männlichkeit ist toxisch“.

        Und die meisten Red-piller machen exakt das gleiche, da kommt dann das monkey-branchende, golddiggende, wahlweise narzistisch oder borderline-veranlagte Miststück raus. AWALT!

  3. Ich hätte ehrlich gesagt Bauchschmerzen mit einer solch offensichtlich auch sehr pauschal gehaltenen Attitüde „Kommt Jungs, wir sagen euch jetzt erst mal, wie die Frauen eigentlich wirklich so sind“. Wenn man das dann nämlich verknüpft mit nur warnenden Worten, dann… naja, gestern postete einer das berühmte Nietzsche-Zitat mit dem Kämpfen mit Ungeheuern und Schauen in Abgründe. Wenn wir so ticken, dann hat sich die Prognose aus diesem Zitat erfüllt, denn wir wären nicht besser als die Feministinnen, die keine Gelegenheit ungenutzt lassen, Männer pauschal als die Personifizierung des reinen Bösen darzustellen.

    Die wichtigste Funktion der „Manosphere“ sehe ich in der Aufklärung bezüglich wirklicher Verhältnisse. Die feministische Dreifaltigkeit (übertreiben, aussparen, lügen) hat, begünstigt durch deren Dominanz in Politik und Medien, zu einem rundweg völlig verqueren Bild über die Verhältnisse und Lebensumstände von Männern und Frauen in unserer Gesellschaft geführt. Es ist wichtig, dazu, einen Gegenpol zu haben. Wie viele hier waren irgendwann in ihrem Leben denn nicht auch von vielen feministischen Mythen rundweg überzeugt, haben aus unterschiedlichsten Gründen und Anlässen daran Zweifel entwickelt und sind dann irgendwann hier gelandet?

    Ich halte eine gesunde Aufklärung darüber, wie das Leben der Menschen wirklich so aussieht, für weit zielführender, als sich daran abzuarbeiten, eigene vorgefertigte Meinungen auf Basis eventuell tragischer Einzelerlebnisse zu extrapolieren und einen Eindruck entstehen zu lassen, irgendwie seien doch am Ende alle Frauen ein Stück weit genau so – wie gesagt, Feminismus ick hör dir trappsen.

    Es reicht schon, dieses Narrativ von „Männer böse, Frauen wundervoll“ ein Stück weit zu durchbrechen. Die dann auch bei Möglichkeit von Eltern an Kinder weitergegebene Erkenntnis, dass Arschlochverhalten nicht vom Geschlecht abhängt, sondern es unter Männern wie Frauen sehr viele gute Menschen aber auch einen Anteil widerwärtiger Arschlöcher gibt, die man um alles in der Welt meiden sollte, wäre dann schon eine logische Folge. Dass etliche Männe so leichtfertig den übelsten Frauen auf den Leim gehen und das teils noch nicht mal realisieren, egal wie dreckig es ihnen geht, basiert nicht auf der Tatsache, dass so unglaublich viele Frauen Scheusale sind, sondern dass wir das weibliche Geschlecht inzwischen schon geradezu grotesk sozial verklären und sich diese Männer gar nicht vorstellen können, dass einzelne Frauen auch so sein können.

    Hier dann aber dem mit dem Aufziehen eines pauschalen Buhmannes zu begeben, das würde meines Erachtens das Kind vollends mit dem Bade auskippen. Eine gesunde Vorsicht im Umgang mit anderen Menschen ist zu empfehlen, aber eine pauschale Skepsis und noch mehr Spaltung ist sicher das letzte, was wir gesellschaftlich gebrauchen können.

    • PS: Ach ja, hab grad gesehen, dass das Nietzsche-Zitat in Lord of Darkness‘ Post stand, welcher hier auch wiedergegeben wurde. Na, dann betrachtet dass als eine Bekräftigung meinerseits in Richtung besagten Kommentars.

    • Ich hätte ehrlich gesagt Bauchschmerzen mit einer solch offensichtlich auch sehr pauschal gehaltenen Attitüde „Kommt Jungs, wir sagen euch jetzt erst mal, wie die Frauen eigentlich wirklich so sind“.

      Aber wir müssen den Jungs erklären, warum die Welt um sie herum so tickt, wie sie tickt. Nehmen wir als aktuelles Beispiel die Erzieherin aus Zwickau, die sich an Kleinkindern sexuell vergangen und die auch anders gequält hat mit kalten Duschen etc. Das Gericht sprach dann von Überforderung, urteilte extrem milde und machte so die Ziege zum Gärtner.
      Welcher Junge kann das verstehen, wenn er es liest oder in den Nachrichten hört? Warum dürfen männliche Erzieher in vielen Kitas offiziell nicht Kinder wickeln? Wer erklärt das einem Jugendlichen?
      Warum gibt es milliardenschwere Programme zum Schutz von Frauen, nicht aber zum Schutz von Kindern oder Männern?
      Das sind nur ein paar Beispiele, die jedem mit klarem Verstand signalisieren, dass hier eine auf dem Geschlecht basierende unterschiedliche Wertigkeit und Verantwortlichkeit herrscht.

      Diese Einordnung der Zustände können Jungen deswegen nicht erfahren, weil sie im feministischen Schul- und Betreuungssystem eben angeleitet werden, auch gute Feministen zu werden. Es ist unendlich schwierig, sich in einem solchen nahezu totalitären Umfeld davon zu emanzipieren, wenn es keine Stimmen von erwachsenen Leuten gibt, die das eben nicht als gegeben hinnehmen.
      Und welcher Schüler landet auf den winzigen Internet-Angeboten der sog. Manosphere, wo er mal eine andere Sichtweise bekommen könnte? Sicher kaum einer. Die laufen feministisch geknebelt durch Kindheit, Pubertät und Studium, um dann den Rest des Lebens einer Herrin hörig zu sein, die sie subtil mit unaufhörlichem Benachteiligungsgejammer von einem Schuldgefühl ins nächste treibt.

      Wenn Manosphere eine Aufgabe hat, dann ist es meiner Meinung nach, eben diese Aufklärung zu betreiben mit der Zielsetzung, den Feminismus zu überwinden und sich bei Erfolg gleichermaßen mit abzuschaffen.
      Damit könnten aus verfeindeten Gender-Kriegern nämlich plötzlich einfache Menschen werden.

      • „Wenn Manosphere eine Aufgabe hat, dann ist es meiner Meinung nach, eben diese Aufklärung zu betreiben mit der Zielsetzung, den Feminismus zu überwinden und sich bei Erfolg gleichermaßen mit abzuschaffen.“

        Genau das schrieb ich doch. Aber eben bitte nicht mit dem Aufbauschen von Einzelfällen zu angeblichen Normalzuständen. Das ist das was Feministinnen machen. Wir sollten da besser sein. Man muss klar machen, dass Frauen auch nicht per se heilig und Männer ebenso nicht schlechter sind. Da hilft es meines Erachtens aber nicht, die absolut übelsten Fälle als Beispiele herbeizuziehen.

        • Gerade die extremen Fälle sind ein perfektes Demonstrationsobjekt. Und zwischen den beiden Polen kann man wunderbar die unterschiedlichen Ausprägungen des Verhaltens aufzeigen. Wobei ich dann auch sagen würde, sie (die Extremen) taugen bestens als Abschreckung.
          Unter einen Bus zu geraten ist sicherlich nicht gut aber auch von einem Fahrrad erwischt zu werden, kann schmerzlich sein.

        • Klar, da habe ich einen zu starken Trigger gesetzt mit der Sexgangster-Kindergärtnerin.
          Aber ich habe diese Diskussion oft schon mit Männern gehabt: Warum dürfen männliche Erzieher in Kitas in Kleinkindgruppen nicht wickeln? Wo doch die Frauen dort unbedingt mehr Männer in der Betreuung haben wollen, wie sie angeben. Frag das mal einen 18- bis 25-Jährigen Mann. Da kriegste aber Ohren, was da für Argumente kommen und wie viele das richtig finden.
          Was ist denn das für ein krankes Bild von Männlichkeit, das die eingepflanzt bekommen haben?
          Und genau an diesen lebendigen, alltäglichen Beispielen muss sich die Aufklärung aufhängen, damit vielleicht irgendwann etwas wie Emanzipationswillen einsetzt.

      • „Es ist unendlich schwierig, sich in einem solchen nahezu totalitären Umfeld davon zu emanzipieren, wenn es keine Stimmen von erwachsenen Leuten gibt, die das eben nicht als gegeben hinnehmen.“ Ich bin da weniger pessimistisch: die meisten haben ein Leben jenseits des Schulbetriebs. Sei es beim Job, diversen Freizeitbeschäftigung, Hobbies, Sport, im Ehrenamt usw. – man kommt zwangsläufig mit anderen Menschen in Berührung und merkt bald, dass es auch andere Interpretationen der Wirklichkeit gibt. Bei unterschiedlichen Ethnien ist dieser Unterschied noch deutlicher. Die meisten lernen schnell, wo man was sagen soll / kann.

        Die in ihrer virtuellen ideologischen Blase von Kreis-, Hör- bis zum Plenarsaal Gefangenen sind hinsichtlich Demographie eher die Ausnahme von der Regel. Und auch bei ihnen zieht irgendwann die Realität ein.

        • Die meisten lernen schnell, wo man was sagen soll / kann.

          Ja. Und sie arrangieren sich damit. Sie lernen sehr schnell, was man darf und was nicht. Aber sie hinterfragen diese Reglements nach feministischer Bildung und wokem Studium nicht (mehr). Sie nehmen es als gegeben hin. Ich glaube, die Jungen Liberalen waren es, die den Spruch raushauten: Feminismus ist männlich, weiblich und divers. Da hat keiner groß Anstoß genommen. Fast alle unterwerfen sich der weiblichen Heiligkeit, die sich dadurch immer weiter zum gesellschaftlichen Dogma aufschwingt.
          Och, solange die mir nicht auf den Sack gehen, sollen sie sich doch als Göttinen feiern, denken viele Männer. Aber irgendwann verlieren sie halt ihre Jobs oder ihre Kinder, weil da unbedingt eine Frau ran muss.
          Das Fatale am Feminismus ist meiner Meinung nach, dass er als Querschnittsaufgabe gesehen wird, also seinen Geist auf jeder noch so irrelevanten mickrigen Ebene entfaltet.
          Damit maulen sie nicht nur uns ins Grab, sondern sie nehmen auch männlichem Nachwuchs seine Chancen und seinen Stolz™.

          • Im Gegenteil: bis auf „Berufssohn“ Thorben-Kornelius mit seiner Wuschelfrisur übern Lauchbody und dauerempörtem „Male Feminist“ FFF-/BLM-/PoC-Leroy hinterfragen das immer mehr bzw. nehmen den Zirkus innerlich immer weniger ernst.
            Ich erinnere da an diese eine Feministin (AUS?), die ihre Klassenauftritte wütend abbrechen, weil die minderjährigen Burschen sie rhetorisch in die Enge getrieben haben.
            In gewisser Weise wird so selektiert: die Jungs, die allen feministischen Widerständen zum Trotz durchkommen, sind härter, abgebrühter, einfallsreicher und effizienter in dem, was sie mit Herzblut angehen, als die Quotentussis. Und vom zunehmend rauheren sozialen und wirtschaftlichen Klima werden sie eher profitieren als die jungen Damen, die noch nie wirklich auf Widerstand gestoßen sind. Die Mädels verlieren schlussendlich mehr als die Burschen.
            In der DDR haben auch alle nach außen hin auf Staatstreue usw. gemacht und aufgepasst, nicht anzuecken; spätestens nach der Wende war’s damit bei den meisten vorbei. Beim Staatsfeminismus ist es nicht anders.

    • … eigene vorgefertigte Meinungen auf Basis eventuell tragischer Einzelerlebnisse zu extrapolieren und einen Eindruck entstehen zu lassen, irgendwie seien doch am Ende alle Frauen ein Stück weit genau so

      Die Situation, in die ein Junge hineingeboren wird, ist von außen gesehen immer ein Einzelerlebniss, für das Kind ist es aber die Blaupause für Beziehung schlechthin. Wenn tragischerweise die Mutter dann so „typisch“ feministische Traits wie Entitlement bei gleichzeitigem Opfergehabe zeigt, dann ist die Welt für das Kind so, die Verallgemeinerung findet automatisch statt.

      Das ist IMHO ein Hauptgrund dafür, weibliches Arschlochverhalten nicht zu erkennen: mann hat einfach von Geburt an gelernt, dass das so gehört und gerechtfertigt ist, weil Frauen ja Opfer und Männer Täter sind. Der Weg der Söhne dort hinaus ist nicht notwendigerweise erfolgreich und es können verschiedene Einstellung zu Feminismus („die habe ja so recht“ bis zu „Feminismus ist die Wurzel allen Übels“) und zu Beziehung/Frauen („Frauen sind heilige Märthyrerinnen“ bis „die Weiber ticken doch alle nicht richtig“) durchlaufen werden.

      Das Schadenspotential des Feminismus besteht in dieser Denkfigur darin, das Verhalten der Mutter – auch vor sich selbst – zu rechtfertigen und zu fördern und den Weg heraus für die Söhne zu vernebeln.

      Ob dabei das Entitlement und Opfergehabe einiger weiblicher Individuen zuerst kommt, oder die „Vergesellschaftung“ dieser Eigenschaften durch den Feminismus, halte ich für eine Henne/Ei Problem.

  4. „a) meine Grossmutter, die immer wieder neue Krankheiten erfunden hatte um damit ihre Umgebung und speziell meinen Grossvater zu manipulieren und
    b) meinen Onkel, der an eine hochmanipulative Frau geraten ist die nach aussen das hilflose weinende Opfer gegeben hat, und sobald keiner zugeschaut hat ihm das Leben zur Hölle gemacht hat.“

    Das sind doch individuelle Charaktereigenschaften, für die es genauso männliche Beispiele gibt. Umgekehrt gibt es genauso herzensgute Frauen (und Männer, natürlich). Pauschalisierungen über ein ganzes Geschlecht verbieten sich bei sowas.

    Verhaltensunterschiede zwischen Geschlechtern gibt es zwar, aber sie haben nichts mit solchen Gut-Böse/Opfer-Täter-Unterteilungen zu tun sondern mehr mit Präferenzen und Arten zu denken. Außerdem sind sind nur Wahrscheinlichkeitsverteilungen, für die es in jeder Richtung Gegenbeispiele gibt.

    • „Das sind doch individuelle Charaktereigenschaften, für die es genauso männliche Beispiele gibt.“

      Natürlich. Das leugnet auch keiner. Es wird aber so getan als ob Frauen keine Pädophilen sein können, nicht fähig sind einen Mann zum Sex zu zwingen oder mit Gewalt klein zu halten. Allein die Vorstellung ist vielen schon absurd.
      Und da sind solchen persönlichen Erfahrungen dann Augen öffnend.

    • Zwischenmenschliche Manipulation/Lüge als Mittel für den „guten“ Zweck zu akzeptieren und als intelligent zu deklarieren, ist für mich ein, auch für die Frauen, schädliches Vorrecht der Frauen, welches mir auch nur Frauen als legitimes Mittel logisch vermitteln wollten. Ich möchte nicht behaupten, dass es so etwas von Männern nicht gäbe. Aber die können sich dann ganz schnell im Duluth Kreis der Gewalt oder im Maulzereisskreis wiederfinden. Zurecht.
      Mach doch mal eine Umfrage bezüglich der Geschicklichkeit beim Lügen, die meisten Männer und Frauen komplimentieren die weibliche Befähigung, schockierend dabei finde ich, wie oft das auch bei Rufmord/Falschbeschuldigung mitklingt.
      Es erscheint mir regelmässig so, als wären die emotionalen und lebensrealen Motive der Frau als Täter wichtigere, abzuhakende, talkingpoints als die Wirkungen auf die Opfer/Strukturen, denn anders macht das ja all den „guten“ Frauen und Männern vielleicht schlechte Gefühle. Also ja, natürlich gibt es im gesamten Spektrum [überXX .. überXY] || [Nana .. Drosselbart]] bestimmte Verhaltensweisen und auch biologisch beeinflusste Verdichtungen, aber die Erklärungen dafür sind, bei/in beiden Gruppen, extrem frauenparteiisch. Daraus entsteht ein, zusätzlicher, Trainingseffekt.
      Den man z.B. gut daran erkennen kann, das bei obiger Umfrage ein „Übung macht den Meister“ als Antwort auf den Stolz über die behauptete bessere Manipulationsbefähigung, ganz schnell als despektierlich gegenüber Frauen empfunden wird.
      Und vor dieser Art Falle muss gewarnt werden.

      Ich habe hier auf dieser Seite zum ersten Mal vom Shit Test gelesen. Dafür bin ich dankbar, denn das ist das fehlende Puzzlestück für ein paar der irritierendsten Situationen mit mir unbekannten Frauen. Auch so eine geschlechtstypische Gewohnheit, deren mögliche Ursprünge man wohlwollend ergründen sollte, aber vor der man warnen darf.

  5. Menschen sind Individuen und ein Geschlecht ist nicht schlechter als das andere. Jeder Mensch kann auch nur insoweit ausbeuten, wie andere ihn lassen.

    Im Grunde bin ich da bei dir. Deswegen bin ich auch expliziter Antifeminist.
    Wenn eine immer stärker werdende gesellschaftliche Kraft allerdings den Konsens über die Gleichwertigkeit der Geschlechter aufhebt und zwischen ihnen polarisiert, dann sollten sich die Männer nicht einfach nur fügen. Sie müssen lernen dürfen, dass die Menschen eben Indivduen sind, dass weibliche Gewalt genau so schlimm sein kann wie männliche, dass weibliche Lebensentscheidungen für Kinder keine Benachteiligung darstellen. Dass kein Geschlecht die wertigeren und besseren Menschen hervorbringt.

    Wenn also dieser Sexismus, der das Geschlecht in einer Weise in den gesellschaftlichen und in der Folge auch in den zwischenmenschlichen Fokus stellt, zu einem der dominierenden Themen wird, dann gilt plötzlich nicht mehr, dass alle Menschen gleich seien. Und genau das erleben wir jetzt. Da kann die einzelne Frau nichts dafür, auch nicht der einzelne Mann.
    Was wir aber feststellen ist, dass Jungen und Männer dabei zunehmend unter die Räder kommen.

    Ich verstehe RWs Anliegen genau in diesem Kontext und teile es. Es geht darum, die ausufernde Übergriffigkeit, die weibliche Herrschsucht, Habgier und Missgunst, zu der der Feminismus explizit anleitet, dem männlichen Nachwuchs transparent zu machen.
    Den Jungen noch während sie im feminisierten Bildungssystem feministisch geformt werden, klar zu machen, dass sie gleichwertige Menschen sind und nicht eine Spezies der Gewalttätigen, Egoistischen, Machtgeilen und Herrscher angehören und deswegen eine Erbschuld abzutragen haben. Nur weil sie das Pech hatten, mit dem falschen Geschlecht auf die Welt zu kommen.

    Wenn der feministische Sexismus dazu führt, dass es Ministerien für Frauen und andere, aber nicht für Männer gibt, wenn Frauen vor Gewalt geschützt werden sollen, Männer aber nicht, dann ist das ähnlich, also würden in Ländern mit überwiegend weißer Bevölkerung Andersfarbige explizit Rechte und Schutz entzogen bekommen. Und wie faschistisch ist denn sowas?

    Jungen und Männer müssen lernen, dass relationale Gewalt noch viel schlimmer sein kann als eins auf die Fresse. Dass Frauen häufig, eben weil sie anders ticken aufgrund hormonell-biologischer und anderer Faktoren, andere Formen der Machtausübung praktizieren – und dass diese eben kein Deut besser sind als die im Märchen vom rumbrüllenden und prügelnden Patriarchen.

    Die Manosphere hat den Sexismus nicht in den Mittelpunkt der Gesellschaft geschoben. Das war ganz klar der Feminismus.
    Und erst, wenn das Menschsein wieder über dem Geschlecht steht und daher jeder Mensch individuell bewertet werden kann, erst dann kann man die Genderwars als beendet erklären. Als zwingende Voraussetzung sehe ich, dass eben der Feminismus verschwinden muss.

    • Menschen sind Individuen und ein Geschlecht ist nicht schlechter als das andere. Jeder Mensch kann auch nur insoweit ausbeuten, wie andere ihn lassen.

      Feminismus raubt Frauen ihre Individualität, will sie gleichschalten und sie aufgrund ihres Geschlechts erhöhen. Feministische Zwänge und Dogmatiken beuten Frauen aus. Vor allem junge Frauen sind für feministische Ideologien empfänglich, die mittlerweile eine sektenhafte Wirkung entfalten. Feminismus ist Hass.

      • Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Während früher nur die Prinzessin mit der Erbse Probleme hatte. Ist heute jedes Mädchen und jede Frau eine Prinzessin.

    • Wenn der feministische Sexismus dazu führt, [..]wenn Frauen vor Gewalt geschützt werden sollen, Männer aber nicht

      Na und ?? geschätzte 70-90 % der Männer die ich kenne sehen das genau so und haben kein Problem damit.
      —-
      (oder haben haben sie doch ein Problem damit, trauen sich einfach nur nichts zu sagen, weil dann sofort die ganzen Frauen und die anderen dressierten Männer mit der Keule bäh, Feigling, Weichei mimimi dastehen, ich weis es nicht)

  6. 2011 ist schon ein lange her und die gynozentrische Entwicklung hat sich konsequent in allen Lebensbereichen fortgesetzt. Das mit dem putzen, kochen wird heutzutage mehreitlich gemeinsam gemacht bzw. habe ich den Eindruck, dass starke, selbstbewusste Frauen mit der Essenszubereitung /Reinigung für (sich und) einen Mann irgendwas sehr abwertendes verbinden.
    Und der ganze letzte Absatz von der armen verlassenen Alleinerziehenden Mutter ohne Geld und Karriere kann ich mir bei der Familienrechtlichen Situation in Deutschland heutzutage gar nicht vorstellen. Und wenn ein Kind dabei ist, kommt eigentlich eine Partei nicht um Unterhalt für die andere drumherum, zur Not streckt das Amt vor bis man genug hat…die holen sich das dann aber alles wieder.

    Die ganze Frauenperspektive ist eigentlich nur bei einer Geflüchteten Akademikerin, die sich illegal in Deutschland aufhält möglich, sonst nicht…da niemand in Deutschland wirklich illegal ist, kann es zu so einem Szenario also auch nie kommen:D. Aber es ist wohl eins der Bilder, die man medial aufgebaut hat. Die meisten Männer kämpfen um ihre Kinder…und verlieren….so das natürlich nach außen gut erzählt werden kann, der Typ hätte sich für eine jüngere aus dem Staub gemacht.
    Medial auffällig in dem Zusammenhang: Es werden selten beide Parteien gezeigt. Meistens nur die anklagende Frau.

    Ich frage mich teilweise, wie das mit der gynozentrischen Erziehung in Resteschulen abläuft, wo die Kinder von Haus her eher traditionell aufwachsen. Bleibt beim kleinen Hassan in seinen 8 – 10 Schuljahren irgend etwas von den feministischen Lehren hängen?

    • „Bleibt beim kleinen Hassan in seinen 8 – 10 Schuljahren irgend etwas von den feministischen Lehren hängen?“ Dass er sich die Hörner bei seinen nichttürkischen, ach so weltoffenen Klassenkameradinnen abstoßen kann, dann aber zwecks Heirat lieber eine konservative Braut aus der Türkei holen sollte, die mit westlichem Feminismus nichts anfangen kann? Spart sicher viel Geld und Nerven.

  7. Whoa, da schreibt man zwei unschuldige Kommentare, und tritt damit gleich einen eigenen Blogeintrag los…

    Da ich für den Ursprung des Blogeintrags hier verantwortlich bin, muss ich eine Antwort schreiben, ich hoffe noch nicht zu spät zu sein.

    Christian, du erwähnst z.B. das gelbe Forum, oder „Die Frau als Ausbeuterin“. Ich möchte mich schwer dagegen verwehren daß meine zwei Kommentare so gemeint waren.

    Ich möchte eigentlich eher folgendes ausdrücken: Gerade damit eine Beziehung zwischen Mann und Frau erfolgreich sein kann müssen Männer über die weibliche Natur aufgeklärt werden. Ich berichte aus eigener Erfahrung. Ich bin bei weitem kein verbitterter „Incel“, sondern ganz im Gegenteil in einer äusserst stabilen Beziehung seit Jahrzehnten. Daß das ohne größere Katastrophe geklappt hat führe ich zum guten Teil auf die Manosphere zurück.

    Am Anfang meiner Beziehung war eine meiner Sorgen, daß ich in die gleiche Falle wie mein Onkel tappe. Wenn meine Partnerin angefangen hat zu bitchen und zu zetern, dann bin ich selbst nicht laut geworden, da ich bei meinem Onkel gesehen hatte daß sofort das für ihn nach hinten los ging und gegen ihn verwendet wurde. Ich habe eher versucht, die Situation souverän zu meistern, und wenn es zu schlimm wurde habe ich sie einfach stehenlassen.

    Letztendlich weiss ich heute, daß ich damit intuitiv das richtige gemacht habe, nämlich einen ‚Shit Test‘ zu bestehen. Gerade ‚Shit Tests‘ sind eines meiner Lieblingsthemen, denn das war mein Erstkontakt mit der Manosphere. Ich war schon 40 Jahre alt, habe Reddit gesurft, und bin dort über einen Thread gestolpert, wo bitter über diese frauenfeindlichen ‚Red Piller‘ hergezogen wurde. Neugierig habe ich mal geschaut, was ‚Red Pill“ ist, bin auf den Subreddit gestossen, und bin dort im Wiki auf den Eintrag zu Shit Tests gestolpert.

    Es war eine Art Erweckungserlebnis. Plötzlich hat es Sinn gemacht. DAS war es, über das ich mich seit meinen Teeniezeiten bei den Mädels gewundert habe. DAS bezwecken Frauen mit diesen Verhalten.

    Und darüber müssen wir junge Männer aufklären. Die Alternative ist das sie unvorbereitet und naiv in eine Beziehung stolpern, versuchen ihr alles recht zu machen, was exakt das falsche ist, beide werden genervt und unglücklich, und im schlimmsten Fall endet es in einer hässlichen Scheidung. Ich kenne aus meinem Umfeld (MINT, also gutverdienend, aber wenig bis keine Erfahrung mit Frauen) da etliche bittere Fälle.

    Letztendlich sind Frauen ja nicht bewusst bösartig. Jedes Geschlecht versucht seine eigene Zielfunktion zu optimieren. Wenn man Frauen nicht gegenhält, optimieren sie ihre Zielfunktion einfach weiter, auf Kosten männlicher Interessen, und zu einer letztendlich sehr ungesunden Konstellation.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.