Elmar, die muslimische Brüderschaft und warum alle anderen mal wieder alles falsch machen

Elmar meint, dass die Manosphäre in einem desolaten Zustand ist und von der „Muslim Brotherhood“ lernen sollte. Mal schauen, was er da hat:

Die manosphäre ist im Vergleich zu 2015 nur noch ein Schatten ihrer selbst. Viele blogs sind inaktiv, es gibt kaum neue Ideen, höchstens Wiederholungen, der Zustrom neuer Aktivisten liegt bei Null. Was tun?

Es kommen und gehen in solchen Bereichen immer Blogs. Das ist ein relativ normaler Zustand. Und natürlich hat sich in diesem Zeitraum auch die gesamte Diskussion geändert: Das erstarken der Intersektionalen Theorien hat dazu geführt, dass viele Themen von dem Geschlechterthema weg zu Rassismus gewandert ist. Dann dazu noch das Thema Corona, dass ohnehin alle anderen Debatten überlagert.

Natürlich hat sich seit 2015 auch sonst noch einiges verändert und es sind natürlich auch neue Ideen hinzugekommen. Das berühmte Video von Jordan Peterson mit Cathy Newman fand zB im Januar 2018 statt, in den USA ist ein Kampf um Critical Race Theory und intersektionale Theorien im vollen Gange, die großen Konzerne wie Netflix und Amazon oder Google sind voll auf den Zug aufgesprungen und versuchen woke Inhalte zu produzieren. Im Gegenzug sind immer mehr Leute genervt davon und es finden sich Leute, die gegen diese Entwicklung stehen und entsprechend tätig sind. Die Debatte findet in Deutschland noch sehr eingeschränkt statt, aber auch hier geschieht einiges. Die Bild scheint sich zu einer Art Fox News entwicklen zu wollen, die Welt hat eine breite Riege von Journalisten, die sich gegen die Intersektionalen Theorien stellen, in der Jugend gewinnen als Gegengewicht zu den linken Theorien auch liberale Tendenzen an Bedeutung, was man daran sieht, dass viele jüngere Wähler FDP gewählt haben.

Die Debatte ist sicherlich nicht auf Blogs beschränkt, sie findet heute eben auch viel auf anderen sozialen Medien statt, von Twitter bis zu Youtube.

Dabei ist es eine Wesensart der intersektionalen Theorien, dass die keine Diskussionen führen will, weil das bereits der Gegenseite Raum gibt, was natürlich auch dazu führt, dass man eher in Blasen lebt als wirklich miteinander zu diskutieren.

Elmar sieht eine Lösung anscheinend darin von der muslimischen Brotherhood und deren Erfolgelementen zu lernen:

Learning from the Muslim Brotherhood

The purpose of Political Islam is to have the world submit to the Sharia. And how well is Political Islam doing? It is winning this great civilizational game due to the organization of the Muslim Brotherhood. Here is an analysis of their strengths.

The advantages of the Muslim Brotherhood:

  • Great moraleHaben wir nicht – wozu auch? Ist ja sowieso alles Biologie und die, die anderer Meinung sind, werden ausgegrenzt und beschimpft, und die Erleuchteten müssen sehen, wie sie individuell damit im Angesicht der Frauen, die sie kennen, klar kommen.

Ich glaube ich bin so ziemlich der einzige, dem man vorwerfen kann, dass alles Biologie ist und das halte sogar ich für eine ziemliche Übertreibung der Wichtigkeit meines Blogs. Und wo wird jemand ausgegrenzt und beschimpft der andere Meinungen hat? Gerade Elmars Artikel greife ich vergleichsweise häufig auf, natürlich kritisch, aber dennoch mit Link auf seine Seite. Er kann das natürlich nutzen um andere mit guten Gegenargumenten zu überzeugen.
Den Satz „die Erleuchteten müssen sehen, wie sie individuell damit im Angesicht der Frauen, die sie kennen, klar kommen.“ verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Hat jemand eine Ahnung, was Elmar damit sagen will? Ist er der Erleuchtete und hat Probleme mit Frauen? Oder meint er die, für die alles Biologie ist und er meint, dass die deswegen nicht mit Frauen zurechtkommen?

Natürlich hat aber eine Glaubensgemeinschaft, dazu noch eine radikale, eine andere Möglichkeit „great Morale“ (gute Stimmung?) aufzubauen als eine Gruppe von Bloggern, von denen viele ihren Blog anonym betreiben und betreiben wollen.  Mir geht es hier auch eher darum, dass eine Diskussion stattfindet und verschiedene Leute ihre Ansichten darstellen können, ich will (anders als Religionsgemeinschaften) gar keine gute Stimmung im dem Sinne, dass alle inhaltlich einer Meinung sind und in dieser Gemeinschaft aufgehen. Mir wäre es eher sehr lieb, wenn wir ein paar diskutierfreudige Feministen hier hätten, die ihre Theorien verteidigen und auch wirklich Ahnung von der Thematik haben. Aber diese Kombination ist schwer zu einer Diskussion zu bekommen.

  • Long term planning – decades, generationsDer Horizont der blogger mit dem größen Durchhaltewillen geht kaum über die click-Zahlen der nächsten Woche hinaus. Es gibt keine Pläne, Männlichkeit zu analysieren, zu stärken oder gegen toxische Weiblichkeit systematisch Allianzen zu schmieden und zu exekutieren. Die meisten Männer, die engagiert sind, suchen nur nach ein wenig Besserung für ihr eigenes Leben und lehnen jede weitergehende Verantwortung ab.

Das ist auch wieder so ein Verständnisproblem bzw. ein ganz anderer Ansatz: Elmar scheint einen gewissen Essentialismus der Männlichkeit zu vertreten und der Meinung zu sein, dass er etwas entwickeln kann, was dann andere Männer als „stärkere Männlichkeit“ so übernehmen.

Während ich davon ausgehe, dass a) Männer und Männlichkeit vollkommen okay ist und b) ich mich nicht in einem Kampf Männer gegen Frauen oder „Gute Männlichkeit“ gegen „toxische Weiblichkeit“ sehe. Ich habe gar kein Interesse an solcher Identitätspolitik und halte sie für keine Lösung. Ich möchte niemanden eine Männlichkeit vorgeben und es ist für mich vollkommen okay, wenn ein Mann nicht „männlich“ sein will. Es stört mich weitaus eher, wenn jemand seine Vorstellungen davon, was eine „richtige Männlichkeit“ ist, sei sie härter oder weicher, anderen aufdrücken möchte. Das ist eben auch das schöne an den biologischen Theorien: Sie gehen von Häufungen aus, von Normalverteilungen.

Ich habe auch keine Verantwortung für andere Männer und deren Verhalten, gerade das wäre weitaus eher ein Punkt, den ich, ob er von Elmar oder vom Feminismus her kommt, für stark kritikwürdig halte.

Die Frage nach einer „Langzeitplanung“ ist vielleicht auch etwas die Diskussion der „Aktiven“ vs „die Bloggenden“. Ich finde es gut, wenn ein Vaterverein oder eine andere tatsächliche Lobbygruppe eine Langzeitplanung hat und etwa daran arbeitet ein gutes Verhältnis zu Politikern aufzubauen, Fördergelder zu bekommen, dadurch mehr Möglichkeiten in der Lobbyarbeit zu haben etc.

  • Rapid response to problemsEs gibt keine übergeordnete, etablierte  Struktur, und daher gibt es auch keine Organisation, die eine schnelle, weil koordinierte Reaktion auf Probleme erlauben würde. Und individuelles engagement kann ebenfalls nicht stattfinden, weil Informationen zu irgendwelchen Problemen nicht systematische verteilt werden – weder zentral, noch dezentral über blogs oder soziale Medien.

Ich habe auch kein Interesse daran, mich in eine übergeordnete Struktur einzubinden. Aber schnelle Reaktionen gibt es in den Blogs durchaus zu neuen Themen. Kommt etwas auf, dann wird man es üblicherweise am nächsten Tag bei Genderama lesen und die Chancen sind nicht schlecht in einem der anderem Blogs oder diesem an einem der nächsten Tage einen Beitrag dazu zu finden. Dazu findet eine Diskussion üblicherweise zu größeren Themen sehr schnell zumindest in den Selbermachbeiträgen statt.

Auch auf den Netzwerken wie Twitter und Facebook oder auch Youtube erfolgt häufig sehr schnell eine Reaktion, auch wenn diese nicht unbedingt Teil dessen sind, was man die „Manosphäre“ nennen würde, sie werden eben unter liberalen oder anderen Gesichtspunkten diskutiert.

  • Plan and work in groups. Groups always defeat individuals.In der manosphäre gilt: TEAM = Toll, Ein Anderer Macht’s. Vor allem hat bei uns dieselbe Gehirnwäsche stattgefunden, die im Moment auch den Widerstand lähmt: Die meisten Männer glauben, daß sie die moralische Pflicht hätten, jeden zu verdammen, der mit ihren eigenen Vorstellungen von Moral nicht übereinstimmt. Zugleich sind sie zu doof, zu bemerken, daß moralische Koinzidenz das falsche Kriterium für den Start  sozialer Kooperation ist. Da haben die Eliten und ihre Medien, gestützt von den Frauen, mal wieder ganze Arbeit geleistet.

Elmar, nur weil die Leute dich nicht als ihren großen Anführer akzeptieren und andere Ideen weitaus überzeugender finden, ist das nicht das Ende jeder Zusammenarbeit.

Zusammenarbeit in Blogs erfolgt, weil sie sehr freiheitliche Medien sind, anders als in Zeitungsredaktionen oder Glaubensgemeinschaften. Blogs arbeiten zusammen, in dem sie Themen des anderen aufgreifen, verlinken, kommentieren. Und das passiert natürlich auch hier.

Das Schöne an einer Glaubensgemeinschaft ist, dass sie schon gemeinsame Werte und Vorschriften hat, die durch eine göttliche Autorität errichtet werden. Das vereinfacht eine Arbeit als Gruppe. Und natürlich kann man Differenzen zurückstellen und dennoch an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Aber man muss es auch nicht auf Teufel komm raus.  Und das schon gar nicht, wenn man, wie bereits oben dargestellt, andere Ziele hat. Natürlich hat man es einfacher, wenn man ein Ziel wie „Verbreitung des Islams“ hat. Das lässt sich leichter fördern als „Verbreitung individueller Freiheiten so zu sein, wie man will und Bekämpfung von Identitätstheorien“. Das führt schnell zum Paradoxon der Toleranz: Die Toleranten lassen die Intoleranten zu. Die Intoleranten haben eher gemeinsame Ziele bzw ein klareres, welches sie schneller umsetzen können.

  • Have concise plansDer Maskulismus hat es in 20 Jahren weder geschafft, ein eigenes Verständnis linker Politik zu formulieren, noch hat er eine Theorie der Geschlechterrollen entwickelt, obwohl der Feminismus in seinem epischen Versagen dieses Feld weit offengelassen hat. Und es beschwert sich noch nicht mal jemand darüber. Niemand scheint etwas zu vermissen.

Klar gibt es Theorien von Geschlechterrollen, insbesondere auch in der evolutionären Biologie. Sie gefallen nur eben nicht jeden und sie sind weniger starr und es gibt kein „richtig“ oder „falsch“, sondern eher Normalverteilungen und Leute, die eher so oder so leben wollen. Wobei gleichzeitig nicht jeder Weg zu Leben die gleichen Vor- und Nachteile, zb in der Partnerwahl hat.

„Individuelle Freiheiten schützen“ ist ein guter Plan. Er ist nicht immer so attraktiv wie Identitätstheorien, insbesondere solche, die einen selbst in der (Opfer-)Hierarchie hoch ansiedeln oder einem einen Halt und Sinn geben.

  • Do not quit or accept failurePeter Scholl-Latour sagte mal: „Um eine Revolution zu machen, braucht man Schläger, Gauner und Banditen.“. Wir haben Männer, die sich jeweils vor dem nächsten Schritt nach allen Seiten absichern, ob sie auch nicht irgendwie stören oder irgendwo Bedenken gegen ihre Anliegen aufkommen könnten – jetzt und in Zukunft.

Ich will ja auch gar keine blutige Revolution, ich will keine Schläger, Gauner und Banditen. Ich bin nicht in einem Krieg, jedenfalls nicht in einem, dem ich mit Gewalt führen möchte.

Die Idee, dass evolutionäre bzw biologische Theorien nicht stören und auf dieses Nichtstören stark abgesichert sind, ist allerdings sehr naiv. Gerade aus der Ecke der entsprechenden Wissenschaft über die Geschlechterunterschiede kommen wohl die größten Kritiker, die am meisten angefeindet werden. Jordan Peterson, Sad Gaad etc sind nun nicht gerade dafür bekannt, dass sie „nicht stören“ wollen.

Und ich vermute mal, dass ich mich schon mit mehr Feministinnen angelegt habe und dort eher als „Gegner“ bekannt bin als Elmar.

  • Well-funded. Muslims are very generous.Auf dem Männerkongress, der alle zwei Jahre mal in Nürnberg stattfindet, gibt es regelmäßig Andeutungen von Großzügigkeit. Und vermutlich wird es auch dabei bleiben, solange wir uns auf blogs beschränken. Interessanterweise bekommt man die dominantesten online-Aktivisten und Kommentatoren nie zu sehen. Ob da nicht mal wieder eine Verschwörungstheorie fällig ist? Oder: NEIN – lieber nicht. In den letzten zwei Jahren sind alle meine Verschwörungstheorien wahr geworden.

Ich sollte wirklich auch einen Patron-Account aufmachen 😉

Da sind wir denke ich wirklich wieder bei den Aktiven und den Bloggenden. Weil ich blogge muss sich niemand anderes beschränkt fühlen. Er kann so aktiv sein, wie er will. Ich bremse ihn nicht und mein Blog auch nicht. Richtig ist, dass ich nicht plane auf einem Kongress aufzutauchen und mich dort als Christian Schmidt vorzustellen.  Ich möchte es weder meinen Kollegen noch meiner Familie antun das sie bedroht werden oder in eine rechte Ecke gestellt werden etc.

Was allerdings die Verschwörung sein soll erschließt sich mir nicht. Noch einmal: Wenn Blogger nur bloggen, dann schaden sie damit niemanden und behindern auch keinen Kongress.

  • Bold and aggressiveMan stelle sich an dieser Stelle mein herzhaftes Lachen vor … zusammen mit ein paar deftigen Verbalinjurien.

Ob man in der Hinsicht sein will, wie die islamische Bruderschaft stelle ich mal dahin.

  • Find creative solutions to problemsAuch hier ist die allgmeine Einstellung, mit dem Alltagsverständnis etwas Substanzielles verstehen, ändern und innovativ sein zu können. Überall sonst beruhen im Vergleich Innovationen auf Grundlagenforschungen, nur die Männer meinen, sie können eine neue Kultur erfinden, nachdem sie erschöpft von der täglichen Erwerbsarbeit, um ihre Familien zu finanzieren oder ihre Unterhaltsansprüche zu bezahlen, mit Bier im Sessel hocken, und über die beste Strategie lesen, irgendwelche gammeligen Frauen aufzureißen.Echt jetzt? Muß ich dazu wirklich was sagen oder ist bereits klar geworden, was ich meine?

Elmars Idee der Grundlagenforschung ist eh faszinierend. Er meint irgendwie, dass er einen Großteil der bereits geleisteten Grundlagenforschung in der Biologie, evolutionären Psychologie etc ausblenden kann und da mit seinen meist sehr vagen Darstellung tatsächlich Forschung betreibt.

Er greift auch sonst wenig aus der Debatte und aus den gängigen Theorien aus. Er meint anscheinend einen (seinen) freien Ansatz vertreten zu können, der frei ist von jeder wissenschaftlichen Grundlage.

Er versteht vielleicht auch gar nicht, dass die meisten Männer keine neue Kultur entwickeln wollen und das nur sein Traum ist. Er versteht vielleicht auch nicht, dass eine Familie etwas sehr schönes ist und ein gemütliches Feierabend Bier nichts verkehrtes ist.

If we are to defeat Political Islam, we must study the Muslim Brotherhood’s strategic planning and operations, adapt them for our own needs, and devise our own long-term plans that seek victory.

Tja … goldene Worte … aber wir Männer machen uns Sorgen darüber, ob wir vielleicht islamophob und deshalb irgendwie rechts sein könnten. Ich hingegen sage: Wir sind bei weitem nicht islamophob genug, weil wir  Aufklärung und Humanismus nicht ernst nehmen!

Viel Glück dabei Elmar. Ich bin gespannt, ob du eine tatkräftige Gruppe zusammenstellen kannst, die es tatsächlich mal richtig angeht. Oder ob es eher bei deinem Artikel bleibt.

Mache doch da einfach deine Grundlagenforschung, ziehe Leute dazu, die von deinen Ansätzen überzeugt sind etc. Keiner hindert dich.

Ende des newsletters

Es ist kein Wunder, daß wir Männer nichts zustande bringen, da wir einander nach wir vor mißtrauen und vor allem die reichweitenstarken blogger von eigener Geltungssucht getrieben sind.

So wird das nichts.

Elmar und der Vorwurf der Geltungssucht. Hat schon etwas amüsantes.

63 Gedanken zu “Elmar, die muslimische Brüderschaft und warum alle anderen mal wieder alles falsch machen

  1. „Die manosphäre ist im Vergleich zu 2015 nur noch ein Schatten ihrer selbst. Viele blogs sind inaktiv, es gibt kaum neue Ideen, höchstens Wiederholungen, der Zustrom neuer Aktivisten liegt bei Null. Was tun?“
    Vieles ist heute eher im englischsprachigem Raum zu finden. Der Kanal von Rollo Tomasi bekommt immer mehr Zuschauer und auch Fresh&Fit wird immer größer. Auch die anderen Verdächtigen wachsen stark.
    Vielleicht liegt es daran, dass die US Manosphäre einem, neben theoretischen Inhalten auch praktische Ideen zur Umsetzung gibt. Ich habe zumindest im Bekanntenkreis den Eindruck als seien die Red-Pill Themen durchaus schon bei vielen Männern angekommen ohne, dass ich selbst irgendwas erwähnt habe. Ist natürlich nur eine Anekdote aber ich finde das schon interessant.

    • Ich bin erst nach 2015 auf die Redpill gestoßen, als die hälfte der Blogs schon inaktiv war. Im Endeffekt war da ja auch schon alles zum Thema Mann-Frau psychologisch auseinandergenommen, sodass eher eher Erfahrungsberichte das Entertainment sind. Ich denke die jüngere Generation tendiert noch mehr zu Podcastern als zu Bloggern. Im deutschsprachigen youtube kommen allerdings auch immer wieder mal paar neue…Neben dem Pütz und dem Frahm, scheint ein Klaus Thiele momentan gut gecklickt zu werden.

    • Wird fresh and fit nicht krass gehatet.
      Sind eben klassiche PUAs, die viel Geld abgreifen wollen.
      Allerdings muss ich sagen, die die ich im deutschsprachigen Raum mochte sind tlw nicht mehr da. Z.b Dino oder Niccolo.

  2. Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.
    Dann kommt der Krieg zu Euch!
    Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und lässt andere kämpfen für seine Sache, der muss sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat

    (irgendwer, der das inhaltlich vor Bethold Brecht paraphrasiert hat)

    Verstehst Du Elmar im Übrigen absichtlich nicht?

    • Empirisch gesehen, sind die Ausreißer immer im Vorteil gewesen, bei allen mir bekannten vergangenen Kriegen… sie leben noch, sind unversehrt, nicht traumatisiert, u.U. auch nicht verarmt, haben oft eine neue Sprache gelernt, neue Kontakte geknüpft, neue Erfahrungen gesammelt, aus denen sie nach der Rückkehr nicht selten ein Geschäft machen.

      Die Krüppel des Krieges sitzen hingegen mit der Bettlermütze am Straßenrand, niemand will durch sie an seine Schmach und die schlechte Zeit erinnert werden, egal was sie auch erreicht haben mögen.

      Das ist nicht schön oder gerecht, aber so ist es m.E. meistens. Fragt sich, inwiefern man das für gesellschaftliche Konflikte verallgemeinern kann oder ob da letztendlich andere Regeln gelten.

      In diesem Feminismus gegen Männer-Problem führen wir ja einen asymmetrischen Krieg, der weitgehend auf den Westen beschränkt ist. Die eine Seite hat alle Waffen, die Propagandamaschine, Teile der Justiz und Politik, massenweise Geld, die andere hat in erster Linie nur Wahrheit und Moral auf ihrer Seite.

      Kann man damit gewinnen? Oder muss man warten, bis der Gegner übertreibt, bis er sich bei den Massen so unbeliebt gemacht hat, dass selbst die Propaganda nicht mehr wirkt und die Leute das Spiel zu durchschauen beginnen? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber auch nicht, wie man besser kämpfen könnte, außer (ziemlich sicher erfolglos) sein ganzes bisheriges Leben zu riskieren.

      • Kurz gesagt: the only winning move is not to play.

        Den Krieg gewinnen halte ich für aussichtslos. Aber die woken Spinner werden ihn gegen die Realität verlieren.

        Man geht also selbstverständlich, wie Du ja andeutest ;). (Muss nicht physisch sein, das „gehen“).

  3. Zweitens: > Richtig ist, dass ich nicht plane auf einem Kongress aufzutauchen und mich dort als Christian Schmidt vorzustellen. Ich möchte es weder meinen Kollegen noch meiner Familie antun das sie bedroht werden oder in eine rechte Ecke gestellt werden etc

    Guck – das ist mal eine richtig blöde Ausrede. Selbst ich bin unter echtem Namen zu dem Kongress gegangen, und was ich blogge ist durchaus ein paar Klassen härter, als was Du schreibst, Chris.

      • Ich würde auch anonym bleiben, die Zeiten sind brutal geworden und man wird nicht fair behandelt.

        Das Regime trachtet danach, alle zu zerstören, die sich noch wehren.

        Mit Klarnamen bloggen und sich erkennbar machen, können nur noch Leute, die entweder unbekannt, zu 100% auf Linie sind oder vor Rechtsstreitigkeiten und Antifa-Besuch nicht zurückschrecken. Danisch hat ja so seine Erfahrungen machen dürfen und seinen Job ist er wohl mittlerweile auch los (er lässt es aber im Unklaren, inwieweit das mobbingbedingt ist).

        • @Shitlord
          „Ich verbitte mir, meine 12 Leser zu beleidigen.“

          Ist darunter eine Sau? 😉

          „Und Du bist jetzt auch nicht gerade Danisch, der mit Adresse im Impressum auch nicht auf offener Straße totgeprügelt wird.“

          Ich habe auch kein Interesse meinen Namen auf zB Seiten wie
          https://rechtemedieninfo.blogspot.com/2019/09/hadmut-danisch-ansichten-eines.html
          zu finden.
          Und Danisch ist älter, soweit ich weiß (aber da mag ich mich irren) single und ohne Kinder. Dazu ist Feminismus noch nicht einmal sein Hauptthema.

          und das macht sie alle paar Monate

  4. Elmar würde sich so gerne mit dem Blogmaster duellieren. Man sieht ihn direkt vor sich, geschniegelt und gespornt, in Frack und Zylinder, die Sekundanten bereits an seiner Seite, klopfend an der Tür des Herrenhauses von Sir Schmidt. Dieser jedoch lässt ausrichten, dass er heute leider unabkömmlich sei; man arbeite an einer neuen biologischen Theorie. Und überhaupt seien Duelle etwas für sozial Gleichgestellte – und überdies verboten. Wisse Elmar das etwa nicht?

    • Das er die Muslim Brotherhood als Vorbild hat passt eigentlich schon sehr gut. Die USA sind gerade dabei das Land zu besetzen, aber statt das alle Muslimischen Clans sich nur gegen diese neuen Feind stellen, bekämpfen sie sich lieber weiter noch mit den anderen Clans untereinander, den Feinden die sie schon kennen, weil die irgendeinen Teil ihrer Religion anders interpretieren oder behaupten das der und der unfruchtbare Berggipfel ihnen gehört.

  5. Was ist denn eigentlich die Manosphäre? Ich bin ja schon eine gewisse Zeit dabei, habe aber keine schlüssige Erklärung gefunden. Meist erlebe ich Leute, die sich mehr oder minder empört oder frech gegen die feministische Komplett-Übernahme der Welt wenden. Die Feministen treiben eine Sau nach der nächsten durchs Dorf und die Männer hecheln erstaunt und eingeschnappt hinterher. So wie ich auch.

    Was sollte denn so eine Manosphäre als Prämissen oder Stoßrichtung haben? Frauen an den Herd? Echte Gleichstellung auch in den Nachteilen? Gesellschaftliche Akzeptanz von Mannsein? Gleichwertige Beteiligung am Prägen des Nachwuchses? Eine männerorientiere Konvention als Ausgleich zur Instanbul-Konvention?

    Soll Feminismus in die Schranken gewiesen, möglicherweise sogar abgeschafft werden? Oder soll den herrschsüchtigen, habgierigen und missgünstigen Feministen einfach nur jedes mal verbal was auf die immer gieriger werdenden Finger gegeben werden?

    Was ich ständig erlebe ist, dass Männer viel inklusiver sind, weil sie eine gemeinsame Welt der Männer, Frauen, und Kinder wollen und sich damit konfrontiert sehen, dass der Feminismus als gesellschaftliche Querschnittaufgabe das Projekt verfolgt, Männer zunehmend überflüssig zu machen jenseits der gefährlichen und widerlichen Aufgaben, die noch kein Roboter erfüllen kann.

    Wenn man diesem Bestreben nun entgegenwirken will, kann eine halbwegs gemeinsame Zielrichtung schon sehr hilfreich sein. Aber für die gibt es keinen Konsens, der über die Diskussionsgruppen in verschiedenen Blogs hinaus geht. Manche finden Pickup gut und möchten eigentlich keine Kinder, keine feste Familie. Andere wollen hingegen im Grunde nur das. Dritte hatten mal eine Familie und wünschen sie sich wieder zurück, wenn auch anders. Das sind komplett unterschiedliche Gemengelagen.

    Über all dem steht das Engagement Einzelner, die wie Christian, uepsilonniks und Genderama kontinuierlich dem männlichen Blickwinkel auf den inzwischen komplett irren Gender-Reigen eine Plattform bieten. Das machen die, wie sie es für richtig halten, denn sie haben auch die Arbeit damit und manchmal sogar den Ärger. Dafür bin ich dankbar und mache gerne mit.

    Sind denn überhaupt zwei oder drei Thesen oder Forderungen denkbar, hinter die sich die Manosphäre halbwegs geschlossen stellen könnte, egal wie vage die formuliert sind? Meiner Meinung nach wäre das die Voraussetzung für eine gemeinsames Vorgehen. Die Feministen haben natürlich mit üppigen männergenerierten Fördermitteln einen breiten gesellschaftlichen Konsens generiert: Noch mehr Frauenrechte, noch mehr Frauenförderung, noch mehr Frauenmindestquoten, umfassende Entscheidungshoheit von Frauen, Monopol über das Schicksal des Nachwuchses, Verschwinden der Männer aus Sprache, aus Gesetzestexten etc. Was können Männer dagegen stellen als Plan? Oder machen sie es einfach mürrisch mit, wie Mutter es ihnen seinerzeit beigebracht und befohlen hat? Und in den Blogs kotzen sie sich darüber aus mit einem mickrigen emanzipatorischen Restwillen, einem zarten Aufbäumen im faktischen Matriarchat, über das die gut bezahlten Stokowskis nur müde schmunzeln.

    Ich habe auch keine Lösung, aber so richtig entschlossen, überlegt und solidarisch kommt die Manosphäre 2022 nicht rüber. Und Pimmel alleine ist als Plan etwas dünn.

  6. Nun, eigentlich sieht es viel besser aus als vor ein paar Jahren. Man muss sich nur den Büchermarkt anschauen, was da in der letzten Zeit für Bücher herausgekommen sind, die Identitätspolitik kritisch sehen. Und hier habe ich längst nicht alle aufgezählt. Sogar der Renner von Lindsay und Pluckrose erscheint auf Deutsch:
    Zynische Theorien: Wie aktivistische Wissenschaft Race, Gender und Identität über alles stellt – und warum das niemandem nützt
    Und sonst:
    – Ein nahezu perfekter Täter: Die Konstruktion des weißen Sündenbocks
    – Keine Macht der Moral!: Politik jenseits von Gut und Böse
    – Meinungsfreiheit gegen Political Correctness.
    – Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
    – Identitätspolitik: Irrwege und Auswege: Von der zerrütteten Zivilgesellschaft zurück zur Zukunft
    – Trigger Warnung: Identitätspolitik zwischen Abwehr, Abschottung und
    – Kampf der Identitäten: Für eine Rückbesinnung auf linke Ideale
    – Vermintes Gelände – Wie der Krieg um Wörter unsere Gesellschaft verändert: Die Folgen der Identitätspolitik
    – Identitätspolitik? (Streitfragen)
    – Die Welt als guter Wille und schlechte Vorstellung: Das identitätspolitische Lesebuch
    – Identitätspolitik: oder die Überhöhung der Identität im politischen Diskurs
    – Humanistische Identität heute: Humanismus zwischen Identitätspolitik und Universalismus: Universalismus und Identitätspolitik
    – Die sortierte Gesellschaft: Zur Kritik der Identitätspolitik
    – Erwachsenensprache: Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur
    – Mehr Graben als Kampf: Eine kritische Betrachtung der Identitätspolitik
    – Essays zur Identitätspolitik (Berichte aus der Kulturwissenschaft)
    – Das bedrohte Vermächtnis der europäischen Aufklärung: Wege aus der gegenwärtigen Krise
    – Die Selbstgerechten: Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt
    – Zerreißproben: Leitmedien, Liberalismus und Liberalität (Schriften zur Rettung des öffentlichen Diskurses)
    – Identität: Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet

    Dann gibt es das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit, dass sich insbesondere auch gegen die Beschränkung der Meinungsfreiheit durch Identitätspolitik formiert hat und vieles mehr.
    https://www.netzwerk-wissenschaftsfreiheit.de
    Darum meint Tipp: Man sollte vor allem gegen Identitätspolitik, Political correctness, woke, für Leistungs- und Chancengerechtigkeit, für die Aufklärung etc. kämpfen und dann hat sich der schädliche Feminismus schon fast erledigt.

    • @Mark
      „Darum meint Tipp: Man sollte vor allem gegen Identitätspolitik, Political correctness, woke, für Leistungs- und Chancengerechtigkeit, für die Aufklärung etc. kämpfen und dann hat sich der schädliche Feminismus schon fast erledigt.“

      Wir laufen den Welteroberungs-Erfolgen Wokistans absolut hinterher, die übernehmen demnächst auch die Industrie und vor allem Energieproduktion. Zur vorweggenommenen Siegesfeier wird zur Zeit ein Kursfeuerwerk an den Börsen abgebrannt. Der Quatsch mit dem sowieso total selbstwidersprüchlichen Feminismus ist längst „Schnee von gestern“ dagegen und der die neuen Propheten Wokistans wie Musk machen sich schon lustig über alle Identitätspolitik. Ja, man muss es sich nur leisten können, seine Meinung, im schönen, neuen Neofeudalismus.

      • „Climate change serves as the apocalyptic foundation for Woke religion.“

        Das ist auch erst die letzten Jahre vollendet worden, mit den bekannten Kindergallionsfiguren etwa, und sollte die Kulmination dieser neuen westlichen sekularen Religionsbewegung darstellen, jetzt mit tatsächlicher poltischer und wirtschaftlicher Macht ausgestattet! Wer jetzt bescheiden ist und sich dem neuen Glauben unterordnet, der wird bestimmt auch als Männeridentitärer sein Plätzchen bekommen, neben all den anderen Freaks 😉 Vor kann man ja auch nicht mehr das wachsende Heer von „Alleinerziehenden“ nicht mehr bezahlen und dürfte nach kreativen Lösungen suchen, sogar mit Männern.

      • Der Quatsch mit dem sowieso total selbstwidersprüchlichen Feminismus ist längst „Schnee von gestern“ dagegen und der die neuen Propheten Wokistans wie Musk machen sich schon lustig über alle Identitätspolitik.

        Die bauen immer fettere Schlangen vor uns (Kaninchen) auf. Und während wir starren und vielleicht gar überlegen, räumen sie hinter uns alles ab, fressen den Nachwuchs und übernehmen alleine den Bau.

        Es ist sehr wichtig, die bisherigen Kämpfe im Blick zu behalten, wenn so etwas Wuchtiges wie Corona oder Klima penetriert wird. Denn im Schlepptau solcher „welterschütternden“ Dinge findet eben der leise Umbau statt. Und natürlich greifen die Feministen da zu, die hauptberuflich und bestens ausgestattet dieses Streben verfolgen. Es entsteht ein Vakuum, das sie sofort in ihrem Sinne füllen.

        Von daher ist es klug, wenn Christian hier Corona oder vielleicht künftig in den Sommermonaten auch das Klima in ein Selbermach-Ghetto verbannt. Denn nur so schläft der Blick auf die feministische Gier nicht ein.

        Feminismus hat inzwischen eine unterschwellige Pandemie-Dimension erreicht. Als selbsternannte Querschnittsaufgabe greift er nicht nur in der Politik und Medien, sondern in jedem Dorf-Supermarkt um sich. Währenddessen grübelt die Manosphäre, ob sie denn nun eher links oder rechts sei – und ob sie sich nicht gegenseitig eins auf die Mütze geben soll.

  7. „Ich will ja auch gar keine blutige Revolution, ich will keine Schläger, Gauner und Banditen.“

    Ach Menno, ich hab mich schon im Knast eine maskulistische Filiale gründen sehn.
    Namensgebung („The Masculists“?), Geschäftsfelder (Drogen, Glücksspiel, Prostitution?) und Mitgliederwerbung (nur die Härtesten) würde ich natürlich per Kassiber mit dem Blog absprechen.
    Tattoo- Vorschläge?

  8. Erst mal lesen, was Islam und Islamismus und vor allem die Mulsimbrunderschaft überhaupt sind, am besten gleich den brillianten, berühmten Essay von Bernard Lewis, The Return of Islam, von 1976:

    https://www.commentary.org/articles/bernard-lewis/the-return-of-islam/

    Die linken „Progressiven“ haben sich schon längst nach diesem Vorbild entwickelt und eine strategische Allianz mit dem Islam entwickelt, worauf der Essay auch nebenbei Licht scheinen lässt. Was für eine originelle Idee, jetzt einen „Maskulismus“ in diesem Sinne kreieren zu wollen, lol

    Und wer jetzt ganz geschichtsbeflissen ist, der kann sich auch noch das grundlegende Werk Edward Gibbons reintun, welches als „Sieg des Islam“ das Anschlusswerk zum höchst berühmten „Rise & Fall of the Roman Empire“ ist. Wie auch immer, Bernard Essays ist natürlich viel unmittelbarer lesbar und verdaubar — und hyper interessant!

  9. Ein Grundproblem ist wahrscheinlich, selbst die privilegierteste Frau mit Ministerposten oder topbezahlte Journalistin oder millionenschwere Talkmasterin hält sich für vom Patriarchat unterdrückt. Vor über 100 Jahren hatten Frauen es sicher schwerer in der Gesellschaft (als Mann war es aber auch kein Zuckerschlecken, was gern vergessen wird) und die Ausgrenzung war real. Die tun aber so, als wäre das immer noch so.
    Als Mann bist du doch heute irgendwie wie im 11. Jahrhundert, wenn du merkst, das Christentum ist alles Blödsinn und die Anbetung eines nichtexistenten Gottes ist eine gigantische Zeit- und Ressourcenverschwendung. Wenn du das aber öffentlich machst, wirst du gegrillt. Damals auf dem Scheiterhaufen, heute in der Zeitung. Dann kennst du vielleicht im Nachbardorf einen, der zweifelt an Gott, weil alle seine Kinder gestorben sind. Der hat aber noch mehr Angst, gegrillt zu werden.
    Wir warten schlicht auf unseren Luther, der rufen wird: der Mann ist nackt und nicht mächtig.

  10. Genderama, d.h. der offen linke Arne Hoffmann, und du, Christian mit ueberwiegend linken Ansichten, hatten den early bird Vorteil. Die einzige gut bekannte nicht-linke Konkurrenz zu euch war Dino (Maennermagazin), den ihr auch nur ignoriert habt. Also erzaehl uns nichts von wegen Kooperation von der linken mit der rechten manosphere, oder wirklicher Offenheit. Das hoechste der Gefuehle ist wohl, wenn du (ihr) einen Nicht-Linken Blogger oder Kommentator unfair niedermacht. Nicht zu vergessen, Wolle Pelz &Co., dem du jeden herumliegenden Pruegel zwischen die Beine geworfen hast.

    Was du und Arne machen ist m.A. vor allem Unterhaltung, ohne den Anspruch auf praktische Hilfe im Geschlechterkampf und ohne jeglichen politischen Einfluss. Auch dieser Artikel ist v.a. Boulevard, so im Stile einer Stokowski. Nun ja, wer’s mag, aber richtig ernst nehmen kann ich dich nicht mehr.

        • Ich will es aber von dir wissen. Du schmeißt hier ja mit Vorwürfen um dich, von „unfair niedermacht“ und “ jeden herumliegenden Pruegel zwischen die Beine geworfen hast“.

          Mein Eindruck ist, dass da schon seit Jahren so gut wie keine Kommunikation stattfindet. Wolle wollte aus dem Patriarchats-Verteiler raus, warum weiß ich nicht mehr, und das war es dann. Das nennst du „jeden Pruegel zwischen die Beine“ werfen. Und wo werden hier „Nicht-Linken Blogger und Kommentator unfair niedergemacht“? Ich lese hier mehr wie ich will und das schon recht lange und mir ist das bisher nicht aufgefallen. WO findet das also statt?

    • „Genderama, d.h. der offen linke Arne Hoffmann, und du, Christian mit ueberwiegend linken Ansichten, hatten den early bird Vorteil“

      Ich habe überwiegend linke Ansichten? Ich würde mich eher FDP nahe sehen.
      Aber auch da: Macht eben gute Blogs auf, verlinkt immer wieder hier in den Selbermachtagen auf eure Artikel, lasst das Publikum entscheiden, was es lesen will.

      „Die einzige gut bekannte nicht-linke Konkurrenz zu euch war Dino (Maennermagazin)“

      Damals gab es durchaus andere Blogs. Ich meine „der Maskulist“ oder so, ich müsste es noch mal nachschauen, das gelbe Forum natürlich etc.

      „, den ihr auch nur ignoriert habt.“

      Er uns auch. Und er hatte ja durchaus einiges an Zulauf. Wobei ich sicher bin mal einen Artikel über ihn gehabt zu haben. Ich suche nachher mal

      “ Also erzaehl uns nichts von wegen Kooperation von der linken mit der rechten manosphere“

      Ich hatte immerhin alle Blogs in den Patriarchatsverteiler aufgenommen. Und nur auf Wunsch entfernt.

      „oder wirklicher Offenheit“
      Was ist denn wirkliche Offenheit?

      „Das hoechste der Gefuehle ist wohl, wenn du (ihr) einen Nicht-Linken Blogger oder Kommentator unfair niedermacht. Nicht zu vergessen, Wolle Pelz &Co., dem du jeden herumliegenden Pruegel zwischen die Beine geworfen hast.“

      Hä? wann und wo?
      Einem Blogger kann man auch schlecht Prügel zwischen die Beine werfen. Wie soll das gehen? Ich kann nicht steuern wer auf seinen Blog geht, ich kann den Blog nicht negativ beeinflussen, er kann veröffentlichen, was er will ohne das ich das im geringsten verhindern kann.

      „Was du und Arne machen ist m.A. vor allem Unterhaltung, ohne den Anspruch auf praktische Hilfe im Geschlechterkampf und ohne jeglichen politischen Einfluss“

      Keiner zwingt dich ihn zu lesen. Und wenn du meinst, dass Bedarf nach etwas anderem besteht, dann setz das eben um.

      “ Auch dieser Artikel ist v.a. Boulevard, so im Stile einer Stokowski. Nun ja, wer’s mag, aber richtig ernst nehmen kann ich dich nicht mehr.“

      Das werde ich verkraften

      • Vor 1 oder 2 Jahren hast du mal gefragt, was du in deinem Blog besser machen kannst, und ich meinte, dass ich von dir – auch wegen des Blog Namens – mehr ueber Biologie, Evolution, Wissenschaft erwarte, anstatt Kommentare ueber die juengste Spiegel Glosse. Derartige Artikel bleiben hier allerdings weiterhin eine Seltenheit, weshalb ich i.d.R. nur die Ueberschrift im WordPress reader sehe und nicht weiter lese. Und selbst bei wissenschaftlichen Artikeln gleitet die Diskussion oft schnell ins pseudowissenschaftliche ab, auch wegen des Linksdralls deiner Leserschaft. Ich lese und kommentiere also immer weniger hier.

        Mit Elmar streite ich mich meist ueber wissenschaftliche Themen, auf seinem und meinem Blog, und das mit aller Haerte, aber ohne persoenlich beleidigend zu werden, und das macht Spass. Deine Art und Weise, nach dem Motto ich weiss doch alles besser und der arme Elmar hat es immer noch nicht kapiert ist eben Stokowski Niveau.

        Als kleiner Nischenblogger sucht man natuerlich groessere Plattformen, und meine Entscheidung fiel auf „conservo.blog“, vom ehemaligen Wahlkampfleiter F.-J. Strauss‘ (Peter Helmes) gegruendet, und von aktiven Politikern, Juristen und Beamten gelesen. Alle 1-2 Monate kommt dort von mir ein Artikel. Mir ist es wichtiger, dass meine Gedanken in die Koepfe von Entscheidern gelangen, anstatt mich mit den ortsansaessigen Neo-Marxisten in diesem Blog herumzustreiten.

  11. „Ich glaube ich bin so ziemlich der einzige, dem man vorwerfen kann, dass alles Biologie ist“

    Selten so gelacht.

    Luisman scheint ebenfalls lachen zu müssen.

        • @elmar

          Wegen eines fundamentalen Unterschiedes zwischen der Art und Weise, wie wir an Themen rangehen.

          Du hast eine Meinung und warum es so ist ist dir eigentlich relativ egal, alle Gegenmeinungen stören nur und eine Auseinandersetzung lehnst du ab. Warum solltest du also auf Argumente eines anderen eingehen, es reicht dir sie pauschal abzutun. Nachteil: Deine Meinungen wirken relativ schlecht durchdacht und wegen der ganzen Lücken wirst du nie konkret.
          Ich habe auch eine Meinung, aber mich interessiert immer das warum, die Suche nach den richtigen Argumenten, der Grund, warum Meinungen, die ich nicht für passend halte, tatsächlich auch nicht zutreffen. Eine andere Meinung ist für mich insoweit nichts lästiges, sondern etwas, was mich weiterbringt, meine Theorien stabiler macht etc. Deswegen lohnt es sich für mich Sachen zu besprechen, auch wenn ich sie für unzutreffend oder nicht gut durchdacht halte.

          Eben zwei vollkommen verschiedene Herangehensweisen.

          • Wer den Platzhalter „Art und Weise“ benutzt, der ist entweder zu blöd, um anzugeben, wovon er redet, oder er versucht, den Anschein zu erwecken, daß es etwas gäbe, was irgendwie alles erklären oder rechtfertigen würde, in Wahrheit aber genau das ist: Blendwerk und Täuschung.

            Ich denke, wir haben genug gespielt – bin schon wieder gelangweilt.

          • @elmar
            Diskussionen machen für dich nie Sinn. Du willst nur Bestätigung und Zustimmung.
            Das kennen wir doch nun alles schon.

            Immer nur Ankündigungen genialer Theorien, aber es kommt nie was. Immer weißt du alles besser, aber kannst üblicherweise noch nicht einmal jemanden anderen nennen, der deine Theorien auch vertritt oder den eigentlichen Inhalt deiner Theorien benennen. Statt Argumenten kommt Überheblichkeit ohne Substanz.

          • ich hab den Kommentar zwischengespeichert, die Seite komplett neu geladen, dann gings. Wahrscheinlich irgend ein javascript hickup.

          • Eine andere Meinung ist für mich insoweit nichts lästiges, sondern etwas, was mich weiterbringt, meine Theorien stabiler macht etc. Deswegen lohnt es sich für mich Sachen zu besprechen, auch wenn ich sie für unzutreffend oder nicht gut durchdacht halte.

            für mich der wesentliche Punkt, hier zu lesen und manchmal zu kommentieren, denn das ist eher die Ausnahme als die Regel.

            Die Erwartungshaltung ist ja, jemand mit Meinung X durch Präsentation einer Abfolge von logischen, rationalen Argumenten zu Meinung Y überzeugen zu können. Tatsächlich funktioniert das meist nur, wenn das Bücherregal noch leer ist, kein Kontext, keine „vorgefertigte Meinung“ existiert. Andernfalls tritt eine „kognitive Dissonanz“ auf, das eigene Weltbild, die eigenen Vorstellungen kollidieren mit den vorgetragenen Argumenten, und die Reaktion ist eine emotionale, das fühlt sich nicht gut an, man muss den Widerspruch beseitigen. Also entweder das eigene Modell der Welt anpassen, oder die Argumente aus dem Weg schaffen, für irrelevant, falsch erklären oder einfach ignorieren. Gemeinhin bekannt als „confirmation bias“, Bestätigungsfehler. Um aus der Nummer rauszukommen, muss man willentlich und wissentlich Kahnemann’s „System 2“ aktivieren, das im Gegensatz zum assoziationsbasierten „System 1“ in der Lage ist, logisch und rational die Dinge zu durchdenken.

            „willentlich und wissentlich“ ist der kriegsentscheidende Punkt, das ist eine Frage des Charakters, der Persönlichkeit, ob man sich das antut.

        • Das klingt, genau wie dein restliches Geraune und Gezicke, so wie es von einer 1a-Feministin käme. Kein konkreter Inhalt, aber Stunk machen um des Stunks willen.
          Guter „Mann“!

  12. Pingback: Was ist der gemeinsame Plan? | Alles Evolution

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