146 Gedanken zu “Corona Selbermach-Montag

  1. Endlich mal etwas Starkes. Ich war noch nie religiös und hatte das auch nie vor zu werden. Aber nach dieser Neujahrsansprache bin ich da gar nicht mehr so sicher. Denn wie die Folgen der Aufklärung sich gerade darstellen, ist nun wirklich nicht überzeugend.

    Der alte, weiße, weise Eugen Drewermann bietet hier einen wichtigen Blickwinkel auf die Pandemie und die Veränderung unserer Welt. Das wäre mal Expertenrat für unsere Politik. Schließlich wurde unser Gesellschaftssystem ja mal als ein christlich-freiheitliches definiert.

      • Ja, ich will es versuchen.

        Drewermann, der seinerzeit als Kirchenkritiker bekannt wurde, ist kein einfacher Pope mit ständig abgeleierten Bibel-Zitaten, er studierte Philosophie und Theologie, wurde Psychoanalytiker, war Studenten-Seelsorger und ist als Theologe dann irgendwann aus er katholischen Kirche ausgetreten.
        Was immer wieder auffällt: Er ist kein Folgsamer, der sich einem Diktat von Richtig oder Falsch unterwirft. Er nimmt sich das Recht heraus, alles auch selbst einzuschätzen, abzuwägen und für sich zu bewerten. Ob das Kapitalismuskritik, Wirkung von Impfstoffen, epidemiologische Behauptungen, internationale Zusammenhänge und Konflikte oder Ergebnisse aus der Wissenschaft sind.

        In der Neujahrsansprache widmet er sich fünf Komplexen, die er auch voranstellt:
        Der Mangel an Individualität
        Der Mangel an Vernunft
        Der Mangel an Integrität
        Der Mangel an Wahrhaftigkeit
        Der Mangel an Hoffnung

        Seine Herangehensweise an unsere jetzige Situation und die Pandemie, die er gegen Ende auch mal als Pan-Dämonie bezeichnet, stellt den Menschen und seine Empfindungen in den Mittelpunkt und leitet eben nicht die Bewertung menschlichen Handels aus den vorgegebenen politisch-wissenschaftlichen Prämissen ab.

        Gut sichtbar wird das schon anfangs durch die Heraushebung der menschlichen Individualität. Ein solche Individualität, die auch mit Souveränität einhergehen kann, wird in Zeiten kollektiver Angst immer als verwerflich gedeutet und bekämpft. Wer sich nicht impfen lassen will, wer den Geboten Gottes nicht folgt, wer eine andere Meinung verbreitet, der wird als unsolidarisch, gefährlich, asozial und böse ausgegrenzt.
        Drewermann hingegen sieht in der Individualität einen wichtigen Schutz vor unreflektiertem Kollektivismus, der die Menschen gerne zu folgsamen Opfern von Autorität macht.

        Diese sehr liebevoll menschenbezogene Darstellung unserer Welt zieht sich durch die ganze Ansprache.

        Ein Aha-Effekt ergab sich für mich aus der Darstellung der menschlichen Seele. Die Annahme von der Existenz einer solchen Seele ist eine Art von Versicherung für die Individualität. Wenn also ein Zweijähriger isoliert wird und seine Eltern nicht berühren darf, dann wird das durch Infektionsschutz begründet, wenn ein Sterbender alleine endet auch. Ein Seelsorger hat aber einen besonderen Stellenwert und wird meist trotzdem vorgelassen, selbst bei zum Tode verurteilten Straftätern.
        Die Instanz einer Seele als Teil des Menschen toppt in christlich geprägten Gesellschaften wie beim Skat den Infektionsschutz und macht ein emanzipatorisches Handeln erst möglich, das auf Liebe, Mitmenschlichkeit und Barmherzigkeit beruht. Denn diese Werte finden im Kollektivismus nicht statt – sonst wären Kind und Sterbender nicht alleine.
        Somit schützt die Annahme einer Seele vor einer Unterwerfung unter den Kollektivismus und damit auch vor Delegation von Verantwortung, wie man sie vom Milgram-Experiment kennt.
        Das hat mir als prinzipiell Nicht-Glaubender sehr zu denken gegeben.

        Die Ansprache ist voller unüblicher Sichtweisen. Die ersten zehn Minuten waren etwas anstrengend, bis ich mich an seinen Erzählstil gewöhnt hatte. Danach musste und wollte ich es aber durchziehen.

        • Der Mangel an Individualität

          Schon komisch.

          Libertäre halten sehr viel auf den Begriff der individuellen Selbstverwaltung. Sie merken nicht, dass dieser atomisierte Individualismus genau das ist, was der „totale (totalitäre) Staat“ als Nährboden braucht.

          • Verwechsle Individualität nicht mit Einsamkeit. Einsamkeit und Vereinzelung sind Nährboden für Totalitäres, nicht aber Individualität, die einem stabilen inneren Wertesystem folgt, das z.B. ein eigenes Gewissen oder menschliche Nähe als sehr hohes Gut definiert.
            Die sind eher besonders gut geschützt gegen Rattenfänger und Tierärzte.

          • Keine Verwechslung. Ich schrieb absichtlich „atomisierter Individualismus“, das hat mit Einsamkeit wenig zu tun.

            Wenn ich Einsamkeit gemeint hätte, dann hätte ich Einsamkeit geschrieben.

        • Danke für den link, und auch für Deine gute Zusammenfassung-1

          Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, daß sich Drewermann ganz entschieden abgrenzt von der Forderung an das Individuum, GLAUBEN zu MÜSSEN; eine Forderung, gegen die er in der institutionalisierten Kirche mit ihrer etablierten Hierachie seither angegangen ist, und gegen die er sich heute ebenso vehement ausspricht, wenn es heißt, daß wir „DER Wissenschaft“ glauben müssen, bei allen jetzt bereits erkennbaren Widersprüchen, Ungereimtheiten, Unterdrückungen und Verunglimpfungen von nicht-pc-Wissenschaftlern, und deren Erklärungen, etc…

          • abgrenzt von der Forderung an das Individuum, GLAUBEN zu MÜSSEN

            Dank dir für die Ergänzung. Sonst kommt das hier rüber, als würde es um eine Unterwerfung unter den Glauben und irgendetwas Göttliches gehen. Es ist nämlich genau nicht so. Der Mann kommt gar nicht als Missionar rüber, sondern seine Achtung vor dem Individuum und dessen Souveränität steht im Vordergrund. Schließlich sind wir alle Individuen.
            Wenn sich nun aber eine ganze Welt der sog. wissenschaftlichen Evidenz unterwirft, die sich immer und immer wieder als Trugschluss herausstellt oder eben interessenorientiert lanciert und eingesetzt wird – dann ist es gut, wenn es eine zweite gültige und halbwegs anerkannte Instanz gibt. Ein Zufluchtsort in Zeiten totalitärer Not.
            Das kann der Glaube an eine Seele sein, der seit vielen Jahrhunderten implementiert wurde und jetzt einen Anker in der Not bietet.

            Wenn mein Kind da liegen würde – verunfallt und anschließend positiv getestet. Man würde mich nicht heranlassen, um ihm zuzusprechen, es zu berühren, ihm meine Anwesenheit und Sicherheit bieten zu können – dann würde ich trotzdem zu ihm müssen und gehen. Die Krankenhaus-Security würde gerufen und mich maskiert vom Bett zerren, nach draußen in die Kälte bringen, der Polizei übergeben. Die würde mich einkerkern wegen Spaziergänger-Paragraph oder Seuchenschutz oder Widerstand oder sonst was.

            Wenn man da nun sitzt in der Zelle, das eigene Kind im irgendwo – was ist dann die Instanz, die einem erklärt, ob das eigene Handeln nun richtig oder falsch war?
            Es ist die Liebe, die Seele, das Gewissen. Die sind individuell und die dürfen wir uns nicht nehmen lassen. Auf keinen Fall. Selbst bei Ebola nicht.

          • „Wenn man da nun sitzt in der Zelle, das eigene Kind im irgendwo – was ist dann die Instanz, die einem erklärt, ob das eigene Handeln nun richtig oder falsch war?
            Es ist die Liebe, die Seele, das Gewissen. Die sind individuell und die dürfen wir uns nicht nehmen lassen. Auf keinen Fall. Selbst bei Ebola nicht.“

            Wie wahr!

    • Gutes Video, Danke.

      Ich bin nicht in allem seiner Meinung, aber er ist ein kluger empathischer Mann, mit viel Lebenserfahrung.

      Meines Erachtens braucht man nichtmal Religion, also den „Glauben“ an irgendwas. Die Durchbrüche von „der anderen Seite“ sind gut und ausführlich dokumentiert, sie sind evident! Empirisch in ausreichender Qualität und Quantität bewiesen, gut genug, um zumindest Hypothesen dazu aufstellen zu können und sich verstandesmäßig („Verstand“ im Sinne Drewermanns Vortrag, also logisch-analytisch) damit zu beschäftigen.

      Das Problem ist, dass man im Westen vielmehr im Glauben daran verharrt, schon alles Wesentliche zu wissen und in diesem Weltbild darf so etwas nicht vorkommen… und an der Stelle greifen wieder die kollektivistischen Zwänge, die Drewermann so beklagt und die gerade in der akademischen Wissenschaft gelegentlich bis zur Perversion ausgeprägt sind und im Endeffekt auch deren Ruf schädigen und Vertrauen kosten.

    • kategorische Ansichten vertreten und Andersdenkende anfeinden: weil sie diese Unsicherheit nicht aushalten (aus deinem verlinkten Text).

      Es ist schlicht die (geschürte) Angst. Tut man das eine, kann es falsch sein, so wie auch, wenn man das andere tut. Viele Menschen wollen klare Anleitung, sie wollen Führung, Eindeutigkeit, Gewissheit. Damit reduziert sich ihre Angst.

      Sie wollen ihr unbedarft weitgehend angstfreies Leben zurück. Ich auch.
      Aber sie haben nicht den Mut, es einfach so zu leben. Zu groß ist die Furcht vor Omikron, vor Spätfolgen der Impfung, der Krankheit, vor nicht vorhandenen medizinischen Hilfeleistungen. Dazu kommen nun auch gesellschaftliche Ausgrenzung und menschliche Distanz, Konflikte, Gewalt, Gesichtslosigkeit, gehemmter Atem. Einsames Sterben und Isolation.

      Und warum das alles? Wie wollen wir das den Kindern erklären, wenn sie mal genau nachfragen? Mit widersprüchlichen und teilweise interessengetriebenen Diagrammen?
      Ist das Menschsein?
      Wir haben uns komplett verrannt und sollten einen gemeinsamen und friedlichen Weg zurück finden.

      • Unsicherheit nicht aushalten

        Nicht ganz zwei Jahre ist es her, seit folgende kurze Abhandlung erschien:

        Der Umgang mit Unsicherheit im Angesicht von systemischen Gefahren ist der zentrale Punkt des Textes, der heute ebenso aktuell und zutreffend ist wie vor zwei Jahren.

        Politiker und Entscheidungsträger müssen schnell handeln und den Trugschluss vermeiden, dass ein angemessener Respekt vor der Unsicherheit angesichts einer möglichen unumkehrbaren Katastrophe einer „Paranoia“ gleichkommt, oder umgekehrt, dass man glaubt, nichts tun zu können.

        Unsicherheit bedeutet nicht, dass man nichts tun kann oder dass keine rationalen Entscheidungen möglich sind. Das framework und die Prinzipien für den Umgang mit weitreichenden Entscheidungen unter Unsicherheit und fehlendem Wissen sind seit vielen Jahren vorhanden. Es wäre an der Zeit, dass wir sie beachten. Was wir seit seit zwei Jahren erleben sind die Folgen der Ignoranz ggü. diesen Prinzipien.

      • Viele Menschen wollen klare Anleitung, sie wollen Führung, Eindeutigkeit, Gewissheit. Damit reduziert sich ihre Angst.

        Ja. Und ja, wir haben uns verrannt.

        Vor einiger Zeit haben wir (die frühere Berliner Männergruppe oder jedenfalls einige davon) uns nach langer Zeit mal wieder getropffen, Geimpfte und Ungeimpfte, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Entscheidung getroffen hatten und friedlich darüber reden konnten. Das war eine so angenehme Erfahrung …

  2. Es ist gut, dass die Entscheidung zur allgemeinen Impfpflicht frühestens am 8. April fällt. Bis dahin ist genug Zeit, um eine gerichtliche Entscheidung herbeizuführen. Wenn jeder Impfgegner Geld spendet, kommen über 1 Milliarde € zusammen. Bitte googeln: Impfbeschwerde unverletzlich
    Nötig ist eine öko-konservative Politik und eine Erneuerung des Christentums. Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

      • Ja, mittlerweile wird das von der Gegenseite sogar ausgenutzt, indem sie sich selbst ungewinnbare Klagen zum Thema schreibt. Hat Danisch gut am Beispiel der Berliner Verkehrsbetriebe und des Frauenrabatts nachgewiesen, da hatten die schon jemanden bis in die hohen Instanzen durchgezogen, der alles verlor, und lehnten deswegen alle weiteren Verfahren ab.

        Sieht mir nach einer gewaltigen und super ausnutzbaren Lücke im Rechtsstaat aus.

    • Wahrscheinlich, weil sie tief drinnen wissen, dass beide auf derselben Seite stehen, das Regime also nicht deren Gegner ist, sondern deren Produkt.

    • Am Nachbarhaus prangt ein Antifa-Graffiti mit einem augenscheinlich ultralinken Revoluzzer, aus dessen politisch korrekter Corona-Maske eine Pfeife ragt. Also keine Trillerpfeife, sondern so eine mit Rauch, mit Abluft, mit Ausgeatmetem. Der ist für mich zum Symbol linker Bigotterie geworden.

      Was allgemein unter „Links“ verstanden wird, steht ja nicht wirklich für Freiheit und Individualität, für die Akzeptanz gegenüber anderen Meinungen und Lebensweisen. Dieses Linke wurde in der DDR ausgiebig ausprobiert und dann von CDU und SPD nach der Wende übernommen,

      Ich lehne diese Kategorien von Links und Rechts ab, empfinde aber zur Zeit beim sog, Rechts eine größere individuelle Freiheitlichkeit. Das hat aber sicher mit der Oppositionsrolle zu tun. Wären die am Drücker, würden die uns genauso repressiv in die Konformität zwingen.
      Für mich zählt nur noch der repressiv-paternalistische Druck, der auf meinen Alltag ausgeübt wird. Ist mir wurscht, ob der von rechts oder links, oben oder unten kommt.

    • Ist der Philosophenkönig kein linkes Konzept?
      Verschiedene Linke haben lediglich verschiedene Vorstellungen davon, wie viele Philosophen, welche Machtfülle und wer genau als Philosoph durchgeht

    • Linke („Progressive“) sind der Ansicht, dass die Gemeinschaft der Bürger („Gesellschaft“) die Welt im wesentlichen verstehen könnte (Spoiler: kann sie nicht) und in der Lage sei daraus konkrete, korrekte Handlungsanweisungen abzuleiten (Volonté Generale). Der Staat als reales Abbild dieses Volonté Generale ist der Ausführende dieses Willens. Da der Volonté Generale korrekte Vorgaben gegeben hat kann jeder der diese Vorgaben nicht einsieht oder einhält entweder nur unbelehrt sein (Aktion: Umerziehungslager einrichten) oder unbelehrbar (Aktion: Arbeitslager einrichten).
      Rechte („Konservative“) sind gegenüber des menschlichen Verständnisses und der Korrektheit der Handlungsempfehlungen weit skeptischer und behalten bestehende Regeln lieber so lange bei bis der nächste Schritt sicher ist oder die alten Regeln definitiv nicht mehr ausreichen.
      Daraus ergibt sich, dass MINT-ler tendentiell eher „rechts“/“konservativ“ sind weil sie aus Erfahrung wissen das Gott nicht nur würfelt sondern auch die Würfel dahin wirft wo wir sie nicht sehen.
      Geisteswissenschaftler können sich, ohne Rekurs auf Realität jeden Elfenbeinturm bauen in dem sie dann immer Recht haben und glauben daher, dass sie in der Realität auch Recht haben müssten. Daher neigen sie dazu „links“/“progressiv“ zu sein.
      Daher sind Linke meist staatsgläubig, auch und besonders in dem Sinne, dass der Staat aktiv steuernd in die Gesellschaft eingreifen könne und müsse.
      Dann kommt so etwas zustande wie die Aussagen eines Mounk: „In Westeuropa läuft ein Experiment, das in der Geschichte der Migration einzigartig ist: Länder, die sich als monoethnische, monokulturelle und monoreligiöse Nationen definiert haben, müssen ihre Identität wandeln. Wir wissen nicht, ob es funktioniert, wir wissen nur, dass es funktionieren muss.“ Yascha Mounk: Der Spiegel 40/2015
      Ganze Nationen als Experimentierlabor einer Ideologie. Man merkt ggf. dass mich das in Harnisch bringt.

      • Vorsicht mit dem Antisemitismus!
        Wer Mounk nennt, lässt an Barbera Specter denken, hat wohlmöglich noch Slaughter of Cities gelesen und wird über kurz oder lang hier zerfleischt werden wegen Denkverbrechen.

      • Das sehe ich erstaunlich ähnlich.

        „Daher sind Linke meist staatsgläubig, auch und besonders in dem Sinne, dass der Staat aktiv steuernd in die Gesellschaft eingreifen könne und müsse.“

        Na ja, ich meine der Staat macht die Gesellschaft, er setzt die Grenzen und verwaltet sie. „Eingreifen“ ist daher irgendwie nicht so das richtige Wort. Ich betrachte das nicht als Staat vs. Gesellschaft, denn das führt m.E. in die Irre.

        Ich sehe das eher als direkt-demokratisch-bürgernah gegen autokratisch-bürgerfern. Große „repräsentative Demokratien“, wie Deutschland, sind eindeutig letzteres. Noch dazu kommt ein Medienapparat der sich der Manipulation und Erziehung verschrieben hat und der ihre freie Entscheidung damit beeinträchtigt.

        Das wiederrum führt zu Fehlentwicklungen aller Art, die dann entsprechend erratisch, aktionistisch, manchmal auch panisch, korrigiert werden sollen. Und es führt zu Polarisierung, weil je nach Zeitgeist ein Teil der Betroffenen nicht angehört wird.

        Wir hätten m.E. nicht soviele Linke, wenn nicht die 90iger ausgesprochen neoliberal gewesen wären und zahlreichen negativen Entwicklungen Vorschub geleistet hätten (z.B. Privatisierungen von lokalen Monopolen, Stiftungsrecht für Reiche, Drittmitteleinwerbung in der Wissenschaft, Deregulierung der Börsen, Kapitalfreizügigkeit, Leiharbeit, Riesterrente etc.). Ich habe das damals sehr genau beobachten können und manches hat mich auch auf die Palme gebracht. Schon damals entstand bei vielen der Eindruck, dem Staat und der Wirtschaft ausgeliefert zu sein. Wenn dieses Gefühl aufkommt, ist der Weg zum Zerstörungswillen nicht mehr weit.

        • „Na ja, ich meine der Staat macht die Gesellschaft, er setzt die Grenzen und verwaltet sie. “Eingreifen” ist daher irgendwie nicht so das richtige Wort. “
          Aber linke Regierungen haben eine starke Neigung alles als dem Staat untergeordnet zu sehen der jeden Moment des Lebens regeln könne und solle. Es hat aber den Staat nichts anzugehen ob ich auf die Butterstulle eine Scheibe Wurschd drauflege oder nur das Brot in ein wenig Olivenöl tunken möchte. Und wenn ein Junge mit Lego spielen will oder ein Mädchen mit Puppen oder umgekehrt geht das den Staat auch nichts an.
          Das ist wie mit dem Intro zu Firefly: „“We meddle. People don’t like to be meddled with. We tell them what to do, what to think. Don’t run, don’t walk. We’re in their homes and in their head. People don’t like to be meddled with“
          Und wenn ich sehe was an Geisteszwergen sich anmaßt, das zu tun geht mir ganz die Hutschnur hoch.

          • „Aber linke Regierungen haben eine starke Neigung alles als dem Staat untergeordnet zu sehen der jeden Moment des Lebens regeln könne und solle.“

            Ja, ich verstehe, was du meinst. Aber der Begriff „Staat“ ist schon schwammig. Was ist das eigentlich? Die Gesamtheit aus Regierung und Verwaltung? Und sollte die Regierung nicht demokratisch sein? Wieso kann dann überhaupt ein Gegensatz zwischen den Menschen im Staat und „dem Staat“ selbst entstehen? Da gibt es einen unauflösbaren Widerspruch, der darauf hinweist, dass wir das eigentliche Problem gar nicht erkannt haben!

            Die Propaganda hält uns immer in diesem Widerspruch gefangen. Ich habe das sogar mal irgendwo gelesen, als es um politische Theorie ging, es gäbe Parteien, die „für mehr Staat“ sind und welche die dagegen sind. Zwischen diesen zwei Polen würde sich Politik bewegen.

            Wie unbefriedigend, wie unterkomplex, wie manipulationsanfällig! In der Praxis sieht das nämlich dann so aus: einige Legislaturperioden werden die Rechte des Bürger vom Regierungsapparat beschnitten, dann kommt die Gegenseite und schränkt die selben Rechte per ökonomischen „Sachzwang“ weiter ein. Nur eines passiert so gut wie nie: dass wir mehr Rechte bekommen.

            Mittlerweile hat sich diese Schere so weit geschlossen, dass die beiden Seiten zu einer verschmolzen sind und die Regierung uns wegen vermeintlicher „ökonomischer Sachzwänge“ einschränkt.

            „Es hat aber den Staat nichts anzugehen ob ich auf die Butterstulle eine Scheibe Wurschd drauflege oder nur das Brot in ein wenig Olivenöl tunken möchte. Und wenn ein Junge mit Lego spielen will oder ein Mädchen mit Puppen oder umgekehrt geht das den Staat auch nichts an.“

            So etwas würde in einem demokratischen Staat auch nicht passieren. Fazit: das Problem ist nicht „der Staat“, sondern die fehlende Demokratie (und ich schließe einseitige mächtige mediale Propaganda, sowie oligarchische Beeinflussung ala Soros und Gates, explizit mit ein).

            Es gibt nämlich Probleme, bei denen man durchaus gesellschaftlich zusammenarbeiten muss und auch Einschränkungen machen. Es macht z.B. duchaus Sinn, jemanden reinzureden, der aus Gewohnheit seinen Müll im nächsten Wald entsorgt oder seine Kinder mißhandelt. Es gibt keine absolute Freiheit! Wenn wir die Grenzen derselben nicht gemeinsam und empathisch entscheiden, dann tun es halt Leute wie Merkel oder Scholz, Maas oder Lauterbach für uns. Leute die beliebig dumm und einseitig sein können! DAS ist das Problem!

          • Nur eines passiert so gut wie nie: dass wir mehr Rechte bekommen.

            Außer andauernd in den letzten paar hundert bzw. tausend (je nachdem wie lange du in der begriffsgeschichte von „Staat“ zurück gehen willst) Jahren.

            Was sind denn ein paar wesentliche Dinge aus der langen Liste der Rechte die der Staat Dir in letzter Zeit (temporäre und tagesaktuelle Geschehnisse wie corona mal außen vor) genommen hat?

          • „Nur eines passiert so gut wie nie: dass wir mehr Rechte bekommen.

            Außer andauernd in den letzten paar hundert bzw. tausend (je nachdem wie lange du in der begriffsgeschichte von „Staat“ zurück gehen willst) Jahren.“

            Das hat der Staat den Leuten aber nicht freiwillig gegeben! Lange genug wurde versucht, Bewegungen, die sich dafür einsetzen, zu unterdrücken, und zwar ziemlich brutal. Darf ich an Metternich erinnern?

          • Das hat der Staat den Leuten aber nicht freiwillig gegeben! Lange genug wurde versucht…

            Fast jedes Recht welches wir heute haben wurde in irgend einer Form erstritten. Und?

            Wenn das was Androsch oben sagt stimmen würde, dann müsstest du nicht nicht erst an Metternich zurück erinnern, und das „Lange genug“ könntest du dir auch sparen. Alleine deine Wortwahl zeigt doch schon was Sache ist: Im Laufe der Geschichte haben wir immer mehr Rechte bekommen, und so viele wie heute gab es vermutlich noch nie.

          • …wenn´s nicht so traurig wäre; ein echter Schenkelklopfer von @pingpong:

            „Im Laufe der Geschichte haben wir immer mehr Rechte bekommen, und so viele wie heute gab es vermutlich noch nie.“

          • Ein wie üblich inhaltsloses, dafür auf ad hominem gebürstetes posting von @sabrina.

            Antworte sachlich wenn du kannst:
            Was sind denn ein paar wesentliche Dinge aus der langen Liste der Rechte die der Staat Dir in den letzten sagen wir 150 Jahren (temporäre und tagesaktuelle Geschehnisse wie corona mal außen vor) genommen hat?

    • Eventuell ist für eine robuste einheitliche Theorie die Gruppe der Pseudolinken zu divers?

      Bei den Antifanten würde ich zentrale Steuerung vermuten. Wenn da lauter Dumpfbacken sind die auf Triggerwörter abgerichtet sind und nix hinterfragen, eine leichte Übung.

      Bei der Gruppe der Sozialneider (die sich links geben aber nicht System und Strukturen verändern sondern lediglich selber an den Futtertrog wollen) könnte der pseudo-egalisierende Charakter der Maßnahmen ziehen. Egal ob Millionärsgattin oder Hartz-Penner, alle müssen bei Aldi Maske tragen.

      Die Gruppe der dogmatischen Systemfeinde könnten darin eine Chance sehen, das bürgerliche System zu vernichten indem die bürgerliche Erscheinung, also der prägende Charakter im öffentlichen Raum ausgelöscht wird.

      Eine derartige These hatte ich vor Jahren auch schon in Bezug auf Gender gehört, bei der mit der Auslöschung der bürgerlichen Mann-Frau-Darstellung (Die Kleinfamilie als Keimzelle des Staates) das System als solches getroffen werden sollte. War in sich als Argumentation gar nicht mal absurd sondern historisch gut fundiert…

      Aber am Ende ist das alles Spekulation 🙂

      • „System und Strukturen verändern“

        Das ist gar keine schlechte Zusammenfassung für „links“.

        Linke Strömungen unterscheiden sich demnach nur noch in ihrer Vorstellung davon, wie sie sich das neue System vorstellen. Der Linke, der sagt: „Der Wert von proletarischer Arbeit sollte nicht vom Markt sondern von einer weisen und gütigen Instanz (also jemandem wie mir) festgelegt werden.“ ist nicht echter links als die Linke, die sagt: „Die Gesellschaft sollte wie eine große Familie funktionieren, in der eine gütige Mama (also einer wie mir) die Ressourcen gerecht verteilt.“

        Ob es auch für links konstituierend ist, dass die Erkenntnis, dass auf jedes Konzept, System und Strukturen zu verbessern, in etwa 10.000 Konzepte kommen, System und Strukturen zu verschlechtern, mit dem Gedanken vom Tisch gewischt wird, die Änderungen müssten nur von jemandem gemacht werden, der klug und weise genug ist (also etwa wie ich), kann ich nicht sagen.

    • „Hört auf das Regime! Die Regierung hat Recht!“

      Ich sehe die Bruchlinie hier in Deutschland eher entlang der Frage, ob man sich an wissenschaftlchen Erkenntnissen oder an Authoritäten orientiert. Dort, wo hauptsächlich mit „Regime“, „Regierung“, „pseudolinks“ oder „rechts“ argumentiert wird, hockt man letztlich wie das Kanninchen vor der Schlange vor seinen eigenen Issues mit Authorität, Solidarität und Freiheit.

      Würde vielleicht auch den Unterschied zwischen alten und neuen Bundesländern erklären.

      • Hä? Es geht um Politik, nicht um Wissenschaft. Dieser permanente Etikettenschwindel bei „Corona“ und „Klima“ ist ein Propagandawerkzeug, nicht darauf reinfallen.

          • Wenn du mir widersprechen willst, werde konkret und begründe es. Oder wenn du was nicht verstanden hast, frag nach. Ich erkläre gern.

          • Ich erkläre gern.
            Ich auch. 🙂

            Es geht um Politik, nicht um Wissenschaft
            Das ist Deine Sicht auf die Welt, die genau meinen obigen Post beispielhaft bestätigt. Diese Sicht auf die Welt ist – aus welchen Gründen auch immer – dominiert von Kategorien wie Propaganda und Totalitarismus. Weitere Ebenen der Realität werden als nachrangig betrachtet.

            Der Satz sagt also auch aus: “ Es geht aus meiner Sicht (mir) um Politik, nicht um Wissenschaft.

            Etikettenschwindel kann es auch sein, den atmosphärischen CO2-Treibhauseffekt nicht primär als physikalische Gegebenheit sondern als politische Propaganda darzustellen; desgleichen Viren nicht primär als biologische Tatsachen sondern als Propagandawerkzeuge zu sehen.

          • @LOD
            „Es geht um Politik, nicht um Wissenschaft
            Das ist Deine Sicht auf die Welt, die genau meinen obigen Post beispielhaft bestätigt.“

            Das ist keine Meinungsfrage, sondern eine Klarstellung von Kategorien: Entscheidungen politischer Gremien wie Regierungen und Parlamenten basieren auf Zielen, Wertvorstellungen, Interessen – also subjektiven Befindlichkeiten. Sie sind nicht „objektiv“ richtig oder falsch, sondern ihre Bewertung hängt vom subjektiven Wertesystem und Interessengeflecht des Bewertenden ab. Diese Feststellungen folgen unmittelbar aus der Natur solcher Institutionen und ihren Tätigkeiten. Für Diskussionen darüber gilt das Gleiche.

            „Kategorien wie Propaganda und Totalitarismus“

            Die haben mit der obigen Feststellung zunächst nichts zu tun. Es ist auch kein Vorwurf damit verbunden. Regierungen müssen politisch entscheiden, das geht gar nicht anderes und das ist in Ordnung so.

            „Etikettenschwindel kann es auch sein, den atmosphärischen CO2-Treibhauseffekt nicht primär als physikalische Gegebenheit sondern als politische Propaganda darzustellen“

            Das hab ich nicht getan.

            Ob eine Regierung sich mit dem Thema überhaupt beschäftigt, oder es ignoriert; ob eine Regierung bei der Beschäftigung damit in Alarmstimmung verfällt oder es ihr ziemlich egal ist; ob eine Regierung sich bemüßigt fühlt, Milliarden von Steuergeldern deswegen rauszuhauen oder es bleiben lässt – all das sind keine Wissensfragen, sondern Fragen von Zielen, Wertesystemen, Interessen. Es sind also politische Fragen. Mit Physik oder Klimatologie haben diese Fragen nichts zu tun, und diese beiden Disziplinen können nichts zu ihrer Beantwortung beitragen; sie sind außerdem unzuständig.

            „desgleichen Viren nicht primär als biologische Tatsachen sondern als Propagandawerkzeuge zu sehen.“

            Auch das hab ich nicht getan.

            Aber ob ich eine Erkältungswelle als Auftrag an die Regierung sehe, sie einzudämmen oder nicht; ob ich es für legitim ansehe, ihr dazu beliebige Vollmachten einzuräumen oder nicht; ob ich ihr einräume meine Bewegungsfreiheit zu beschränken oder nicht – all das sind keine Wissensfragen, sondern Fragen von Zielen, Wertesystemen, Interessen, mithin nichts als politische Fragen. Virologie kann zu ihrer Beantwortung nichts beitragen, sie ist ebenfalls unzuständig.

            Zusammengefasst: Du begehst einen Kategoriefehler.

            Mit Propaganda kann es zu tun haben, wenn manche Teilnehmer an dieser Debatte diesen Kategoriefehler absichtlich betreiben, um ihre eigene subjektive Befindlichkeit fälschlich als „Fakt“ oder „Wissenschaft“ bezeichnen, um ihr einen unfairen Vorteil gegenüber anderen gleichwertigen Meinungen zu verschaffen. Das geschieht beim Klimatismus und Coronismus gehäuft. Wenn es absichtlich geschieht, nenne ich das weiterhin Etikettenschwindel. Wenn manche Leute das gutgläubig übernehmen, dann sind sie nur Opfer dieser Propaganda, ihnen gilt aber die Aufforderung ihr Denken zu schärfen. Ich unterstelle selbstverständlich, dass du zu diesen Gutgläubigen gehörst.

            Mit Totalitarismus kann es zu tun haben, wenn die beiden genannten Ideologien fanatisch und unter Missachtung demokratischer Spielregeln vertreten werden. Aber das ist eine andere Diskussion, die mit dem Kategoriefehler direkt nichts mehr zu tun hat.

          • @anorak2

            „Entscheidungen politischer Gremien wie Regierungen und Parlamenten basieren auf Zielen, Wertvorstellungen, Interessen – also subjektiven Befindlichkeiten. Sie sind nicht „objektiv“ richtig oder falsch, sondern ihre Bewertung hängt vom subjektiven Wertesystem und Interessengeflecht des Bewertenden ab.“

            Sehe ich auch so. Historisches Beispiel: Der Entschluss Athens, Sizilien zu erobern. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Lust auf Ruhm und Beute. Das sind subjektive Gründe.

            Was ich bei Dir aber nicht verstehe, ist das:

            „Ob eine Regierung sich mit dem Thema überhaupt beschäftigt, oder es ignoriert; […] sind keine Wissensfragen, sondern Fragen von Zielen, Wertesystemen, Interessen. Es sind also politische Fragen. Mit Physik oder Klimatologie haben diese Fragen nichts zu tun, und diese beiden Disziplinen können nichts zu ihrer Beantwortung beitragen; sie sind außerdem unzuständig.“

            Unzuständig ist schon klar, aber „können nichts zu ihrer Beantwortung beitragen“? Das wäre so, als würde man sagen: Das Urteil militärischer Fachleute kann nichts zur Entscheidung, Sizilien anzugreifen, beitragen. Eine Einschätzung der militärisch objektiv relevanten Begebenheiten ist überflüssig. Weder die Größe der Insel, noch Truppenstärken, Nachschubwege, Befestigungsanlagen etc. pp. können ein Faktor bei dem Entscheid der Volksversammlung sein.

            Das nun ist aber bereits historisch falsch. Die Volksversammlung hat die Mahnungen der Fachleute – die das Beutestück gemessen an Athens Möglichkeiten als zu groß ansahen – nicht ignoriert, sondern im Gegenteil in ihren Entschluss einfließen lassen: Die Expedition nach Sizilien wurde noch größer angesetzt als ursprünglich geplant. (Ihr Scheitern hatte dementsprechend übrigens auch noch katastrophalere Folgen, aber das nur nebenbei.)

            Wenn Du also schreibst, „diese beiden Disziplinen [Physik und Klimatologie] können nichts zu ihrer [= der Frage(n), wie mit dem Klimawandel umzugehen sei] Beantwortung beitragen“, so erscheint mir das geradezu töricht. Selbstverständlich müssen Urteil und Einschätzungen dieser Disziplinen in die Beantwortung einfließen. Ebenso selbstverständlich müssen aber darüberhinaus Urteile und Einschätzungen einfließen, mit denen diese Disziplinen tatsächlich nichts zu tun haben. „Urteile“ und „Einschätzungen“ ist hier sehr weit gefasst, und umfasst z.B. auch persönliche Interessen.

          • @Renton
            „Unzuständig ist schon klar, aber „können nichts zu ihrer Beantwortung beitragen“?“

            Ja weil jede Antwort auf die Frage, was die Regierung tun oder lassen soll, eine implizite politische Bewertung (wie zB eine Zielsetzung, Interesssen- und Werteabwägungen) voraussetzt. Beides kann Wissenschaft aber nicht leisten. Der Etikettenschwindel der aktuellen Diskussion besteht darin, diese implizite politische Komponente zu verschweigen, bzw. sie fälschlich zu einer Fachfrage zu deklarieren.

            Von Militär habe ich keine Ahnung und sehe da keine Analogie, deswegen verzeih bitte wenn ich zu deinem Vergleich nichts sagen kann. Zu dem hier kann ich aber was sagen:

            „„diese beiden Disziplinen [Physik und Klimatologie] können nichts zu ihrer [= der Frage(n), wie mit dem Klimawandel umzugehen sei] Beantwortung beitragen““

            Jeder Ratschlag setzt eine implizite Zieldefinition und Werteabwägung voraus, ist damit politisch, und folglich keine Fachfrage. Konkret geht die Klimapropaganda von der impliziten politischen Zielsetzung aus: „Wir müssen versuchen Hurricanes, Tornados und Hitzewellen eindämmen, egal welche gesellschaftlichen Kosten es aufwirft, und egal ob es überhaupt klappen kann“ und legt diese Zielsetzung den vermeintlichen „Experten“ in den Mund. Das ist aber eine politische (arguably religiöse) Zielsetzung, die zu treffen WIssenschaftler nicht legitimiert wären, würden sie das tatsächlich raten (was AFAIK ohnehin nicht der Fall ist, sondern nur von der politischen Klimapropaganda gelogen wird).

          • @anorak2

            „Zielsetzung“ und „Zieldefinition“ sind die zwei Begriffe, wo Expertenwissen, das heißt heutzutage zu einem Gutteil Wissenschaft, zum Tragen kommt. In der Antike war es ebenso, das wollte ich mit meiner Analogie aufzeigen. Zur Erläuterung: Athens Absicht, Sizilien zu erobern, war damals so vermessen, als wollten heute die Niederlande Deutschland erobern. Die Erfolgschancen sind/waren seeehr gering, und das wussten die damaligen Experten auch. Das hat den Souverän, die Volksversammlung, aber nicht abgehalten, es zu versuchen und das finde ich prinzipiell, also vom demokratischen Standpunkt aus, auch in Ordnung. (Dass man aus heutiger Sicht keine anderen Länder überfallen sollte, steht auf einem anderen Blatt.) Es geht/ging um mehr als nüchternes Chancen-Abwägen. Aber eben auch: Gerade weil die Experten vor den Schwierigkeiten des Unternehmens warnten, hat die Volksversammlung die Aufstockung der Expedition beschlossen. Das Expertenwissen floss in den Entscheidungsprozess ein.

            Und das ist ja prinzipiell auch gut so. Expertenwissen bzw. Wissenschaft hilft zum einen, die Frage zu beantworten „Was ist möglich?“, zum anderen die Frage „Wie kann ich ein gegebenes Ziel erreichen?“ Deshalb sollte Wissenschaft eine Rolle spielen bei politischen Entscheidungen.

            Es wird allerdings unlauter, und da bin ich ganz bei Dir, wenn, wie Du schreibst, die „Klimapropaganda“ – ich übernehme diesen Begriff nur der Bequemlichkeit halber – „von [einer] impliziten politischen Zielsetzung ausgeht“ und „diese Zielsetzung den vermeintlichen „Experten“ in den Mund legt“. „Hört auf die Wissenschaft“ wird auf diese Weise gerne als Totschlagargument verwendet, so als gäbe es nur eine einzige mögliche Schlussfolgerung beim jeweiligen Stand der Forschung. Ich habe aber den Eindruck, dass Du bei Deinem meines Erachtens ja sehr berechtigten Widerstand gegen dieses Pseudoargument selbst einen unhaltbaren Standpunkt einnimmst. Dass Wissenschaft gar nichts zu politischer Entscheidungsfindung beitragen könne bzw. solle, ist nun wirklich zu weit hergeholt. Sie kann nur keine letztendliche Entscheidung treffen, weil für politische Entscheidungen wesentliche Aspekte wie Interessen und Werteabwägungen, aber eben nicht Zielsetzungen, mit ihr keine Berührungspunkte haben. Hilfestellung bei der Auffindung von Zielen und der Einschätzung ihrer Machbarkeit (prinzipiell und Stichwort Kosten) kann sie aber selbstverständlich leisten.

          • @Renton „Dass Wissenschaft gar nichts zu politischer Entscheidungsfindung beitragen könne bzw. solle, ist nun wirklich zu weit hergeholt.“

            Das scheint mir offensichtlich. Nehmen wir unsere beiden Lieblingsthemen als Beispiel. Das erste aus einer Zeit wo noch rational gedacht wurde, das zweite als hypothetisch wie man heute rational regieren müsste. Für beides werden keine „Wissenschaftler“ benötigt.

            – Was hat die BRdeutsche Politik bei der Hongkong-Grippe 1968 gemacht? Antwort: Nichts. Hat sie irgendwelche Experten befragt? Antwort: Nein. Was hat sie denn gemacht? Sie hat sich mit der Bewältung der Wirtschaftskrise 1967/68 beschäftigt und diese mit keynesianischer Politik bekämpft – erfolgreich wie man sagen darf. Das war deren Thema. Irgendwelche „Lockdowns“ hätten da nur gestört, aber auf die Idee wären sie sowieso nicht gekommen. Auf die Idee irgendwelche Virologen zu befragen sind sie auch nicht verfallen. Wieso hätten sie auch, son Quatsch.

            – Was kann die deutsche Politik tun, um schönes Wetter nach dem Geschmack von Langstrecken-Luisa und Sancta Greta herbeizuregieren? Antwort: Nichts. Es ist Quatsch das überhaupt zu versuchen oder als Ziel zu definieren. Es gibt viele wichtige Gründe warum das Quatsch ist, ein untergeordneter ist dass es sowieso nicht geht. Das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, irgendwelche „Experten“ braucht man dafür nicht. Aber wenn du willst, hol dir einen Klimatologen oder Meteorologen, und der wird dir bestätigen dass die deutsche Regierung keinerlei Möglichkeiten besitzt, schönes Wetter herbeizuregieren. Thema zu Ende, noch Fragen?

            Außerdem möchte ich deine geschätzte Aufmerksamkeit darauf lenken, was für Witzfiguren die Klimafanatiker uns als „WIssenschaftler“ verkaufen wollen. DIe PIK-Heinis wie den durchgeknallten Fanatiker Schellnhuber, auf den sollen wir hören. Ich möchte deren Wahnvorstellungen nicht dadurch aufwerten, dass ich so tue als sei das ein „Wissenschaftler“; nichtmal um des Arguments willen. Wesentlich ist schon die Feststellung: Das sind extrem ideologisierte politische Aktivisten, die ihre teils verfassungsfeindlichen Vorschläge mit pseudowissenschaftlichem Blabla tarnen. Lass uns diskutieren wie wir denen das Handwerk legen, statt weltfremd über „Die Rolle der Wissenschaft in der Politik“ zu philosophieren, als ob es darum ginge.

          • Was hat die BRdeutsche Politik bei der Hongkong-Grippe 1968 gemacht? Antwort: Nichts

            Was kann die deutsche Politik tun, um schönes Wetter herbeizuregieren?

            Schöner Strohmann. Dazu passt deine hilflose Rhetorik „Witzfiguren“, „Klimafanatiker“, „durchgeknallte Fanatiker“, „Wahnvorstellungen“. Hier noch einmal die Aussage von LoD weiter oben, der es ausgezeichnet auf den Punkt bringt:
            Etikettenschwindel kann es auch sein, den atmosphärischen CO2-Treibhauseffekt nicht primär als physikalische Gegebenheit sondern als politische Propaganda darzustellen
            Deine Beiträge machen immer wieder genau das. Thema zu Ende.

          • @pingpong
            Mir ist jetzt unklar was du mit diesem Zeitungsschnipsel sagen willst. Der bestätigt doch dass die Bundesregierung nichts gemacht hat. Oder willst du uns sagen „SIe haben zwar nichts gemacht, aber das war falsch“? Dass du das findest kann ich mir schon denken, aber ein sensationslüsterner Zeitungsschnipsel ist ein eher schwaches Argument.

            „“Was kann die deutsche Politik tun, um schönes Wetter herbeizuregieren?“
            Schöner Strohmann.“

            Nee, das habe ich bewusst so formuliert. Wer die Ökopresse verfolgt, weiß dass die sich über Unwetterereignisse aufregen, und ganz offensichtlich der Meinung sind, die könnte man „wegregieren“.

            „hilflose Rhetorik „Witzfiguren“, „Klimafanatiker“, „durchgeknallte Fanatiker““

            Für alle diese Bezeichnungen gibt es gute Gründe.

            Der Klimatismus ist eine totalitäre Ideologie, der in nichts harmloser ist als zB die Eugenik. Und dessen prominente Zeugen, die von seinen Anhängern als „Wissenschaftler“ vorgeführt werden, arbeiten unwissenschaftlich. Das hab ich hier auch schon gelegentlich nachgewiesen.

            Und zumindest der eine hat anscheinend einen Messias-Komplex, das kann man schon mal witzig finden.

            „Etikettenschwindel kann es auch sein, den atmosphärischen CO2-Treibhauseffekt nicht primär als physikalische Gegebenheit sondern als politische Propaganda darzustellen. Deine Beiträge machen immer wieder genau das.“

            Quatsch. Den „CO2-Treibhauseffekt“ hab ich überhaupt nicht erwähnt, und bestritten ganz bestimmt nicht. Er ist völlig egal für diese Diskussion.

            Aber wichtig ist auch, dass das was Klimafanatiker als „WIssenschaft“ verkaufen, Scharlatanerie ist. Deswegen ist es eine unverdiente Aufwertung, wenn wir diesen Werbeclaim allzu lange diskutieren. Wir diskutieren über Scientology ja auch nicht so als ob ihr Anspruch „wissenschaftlich“ zu sein irgendwie fundiert wäre. Einmal widerlegen reicht.

          • Den „CO2-Treibhauseffekt“ hab ich überhaupt nicht erwähnt, und bestritten ganz bestimmt nicht. Er ist völlig egal für diese Diskussion.

            Für den einen ist der „CO2-Treibhauseffekt“ egal für die Klimadiskussion, für den anderen ist es diesbzgl egal, ob Luisa Langstrecke fliegt, oder Greta heilig ist, oder wie symphatisch die beiden Mädels sind. Für denjenigen ist dann auch irgendein selbserklärter Messias 1.) keine Einflußgröße auf die Strahlungsbilanz und 2.) nachrangig für die Klimadiskussion.

            Ich halte an meiner steilen These fest, dass Argumentationsmuster mit Denkmustern korrellieren und dass die Menschen da offensichtlich unterschiedlich sind. Das war der eigentliche Punkt in meinem Ursprungspost.

          • @LOD
            „Für den einen ist der „CO2-Treibhauseffekt“ egal für die Klimadiskussion, für den anderen ist es diesbzgl egal, ob Luisa Langstrecke fliegt, oder Greta heilig ist,“

            Die Anbetung Luisas, Gretas & Co ist ein gesellschaftliches Phänomen. Es beeinflusst uns alle negativ, auch diejenigen von uns die deren Gelaber selbst ignorieren. Die schädliche gesellschaftliche WIrkung der beiden wird erst dann aufhören, wenn Leute wie du aufhören deren Dummschwatz für wichtig zu halten.

            Der „CO2-Treibhauseffekt“ ist politisch irrelevant, Er könnte uns völlig egal sein, wenn Leute wie du nicht ständig daraus gesellschaftliche Forderungen ableiten würden die rein logisch nicht daraus folgen.

            „1.) keine Einflußgröße auf die Strahlungsbilanz und 2.) nachrangig für die Klimadiskussion.“

            Du diskutierst über „Strahlungsbilanz“ und „Klima“, ich nicht. Hör auf damit zu nerven und mein Leben deswegen zu erschweren, dann ist alles gut. Für dich allein kannste über Strahlungsbilanzen philosophieren bis die Heidi jodelt, es ist mir egal. Dass Leute wie du trotzdem noch damit rumnerven, ist eine politischer Sachverhalt und hat nichts mit Wissen zu tun.

            „dass Argumentationsmuster mit Denkmustern“

            Du hattest behauptet, es gehe um Wissenschaft, obwohl es um Politik geht. Du begehst also einen Kategoriefehler.

          • Mir ist jetzt unklar was du mit diesem Zeitungsschnipsel sagen willst.

            Die Schließung von Schulen ist eine politische Entscheidung, oder etwa nicht? Die Aussage „Die haben damals einfach überhaupt nichts gemacht“ ist einigermaßen naiv.

            Der Unterschied zu heute besteht darin, dass damals die Entscheidungen noch eher auf lokaler Ebene getroffen wurden („einige Schulen in Niedersachsen“). Wohingegen heute die Globalisierungsideologie weithin so vollständig inhaliert ist, dass „die deutsche Bundesregierung hat nichts gemacht“ irgendwie als gewichtiges Argument aufgefasst wird. Als ob das relevant wäre. Das Problem heute ist genau, dass wir es verlernt haben lokal zu handeln. Heute gibt es entweder das Individuum (mein Körper, meine Entscheidung!) oder die ganze Welt (wir müssen das global lösen!) bzw zumindest ganz Deutschland: „wir brauchen einheitliche Regeln“. Nein, brauchen wir nicht, im Gegenteil. Eine sonderbare Extremposition, die zielgenau alle Bereiche zwischen Individuum und ganzer Welt, also alles wo sich das tatsächliche Leben abspielt, beiseite lässt. Inwiefern das Sinn ergibt wissen vermutlich nicht einmal diejenigen die außerstande sind etwas anderes als Individuum oder gesamten Staat/Welt zu sehen.

            Der „CO2-Treibhauseffekt“ ist politisch irrelevant

            Die Erkenntnisse der Atomphysik sind politisch irrelevant. Die haben üüüüberhaupt nichts damit zu tun, welche Sicherheitsvorschriften und -normen für Atomkraftwerke gelten.
            Ich fürchte, du glaubst das tatsächlich. Was für ein Trauerspiel.

          • Leute wie du 🙂

            Ich empfehle einen reality-check, wer das Thema Klima oder Greta & Louisa in diesen Corona Thread eingebracht hat, oder wer gesellschaftliche Forderungen zum Klima (nämlich die diesbzgl. Diskusson ad Acta zu legen) abgeleitet hat.

          • @anorak2

            Schön, dass Du das Offensichtliche nun anerkennst. Hat ja etwas gedauert.

            Die Reaktionen auf die Hongkong-Grippe scheinen in der Tat deutlich verhältnismäßiger gewesen zu sein. (Kurzes Interview mit einem Historiker.)

            Beim Thema Klima allerdings drischt Du auf einen Strohmann ein, wie Kollege @pingpong treffend feststellte. Wer den Unterschied zwischen Wetter und Klima nicht auf die Reihe bringt, disqualifiziert sich selbst für die Debatte. Deshalb gerne ja: Thema zuende.

            „Außerdem möchte ich deine geschätzte Aufmerksamkeit darauf lenken, was für Witzfiguren die Klimafanatiker uns als „WIssenschaftler“ verkaufen wollen.“

            Hier zeigt sich der Fortschritt in Deinem Denken: Würdest Du immer noch nicht anerkennen, dass die Wissenschaft etwas zur Sache beizutragen hat, wäre es ja egal, wer für sich in Anspruch nimmt, im Namen der Wissenschaft zu sprechen. /Sarkasmus

            „Witzfiguren“ stellt die Gegenseite jedenfalls selbst genug auf. Und ich weiß nicht, was Du gegen Schellnhuber hast; immerhin hat der sich mal mit Vertretern von EIKE zum direkten Austausch getroffen. Mich jedenfalls bringst Du mit Deinen Strohmännern und Behauptungen nicht dazu, irgendjemandem „das Handwerk legen“ zu wollen.

          • P.S.: Nur, falls Du es nicht gemerkt hast: Ich habe keinen Bock darauf, über den Klimawandel zu diskutieren. Nicht jetzt, nicht mit Dir. Wir kennen unsere gegenseitigen Standpunkte schon. Ich wollte Dich nur so weit „in die Spur“ rücken, dass Du zumindest das Offensichtliche anerkennst.

            Realsatire erlebt man in diesen Zeiten schon genug.

          • @Renton „Witzfiguren“ stellt die Gegenseite jedenfalls selbst genug auf“

            Ich denke wir haben es mit einer Kaste überheblicher, fanatischer Ideologen zu tun, die in den letzten ~3 Jahrzehnten einen weitgehend unbemerkten „Marsch durch die Institutionen“ vollführt haben und jetzt in einflussreichen Stellen von Politik, Medien, Verwaltung und akademischen Instituten sitzen. Diese Leute glauben wahrscheinlich sie müssten um jeden Preis „die Welt retten“, und die Abschaffung von Rechtsstaat, Demokratie und sozialer SIcherheit ist ein Preis den sie uns andere dafür gerne zahlen lassen (sich selber nicht so). Gäbe es diese Kaste nicht, wäre das Klimagedöns wahrscheinlich nicht die Leitideologie der Medien und der Politik. Diese Leute üben Macht aus, sind aber in keinster Weise demokratisch legitimiert, und ihre Ziele sind offen verfassungsfeindlich.

            „Und ich weiß nicht, was Du gegen Schellnhuber hast“

            Herr Schellnhuber ist in vieler Hinsicht ein typischer Vertreter dieser Kaste, und was er tut und sagt ist leicht zugänglich. Deswegen nehme ich den gern als Beispiel Es gibt sicher viele andere seinesgleichen deren Namen man nicht kennt.

            Er ist fanatisch, überheblich, offen antidemokratisch*), tut das Gegenteil von dem was er anderen abverlangt **), hat einen Messias-Komplex ***) und seine angebliche WIssenschaft ist keine sondern ein Sammelsurium politischer Pamphlete ****)

            „nicht dazu, irgendjemandem „das Handwerk legen“ zu wollen.“

            Stell dir vor, wichtige gesellschaftliche Institutionen wären von fanatischen Scientologen unterwandert. Sollte man das deiner Meinung nach unterbinden oder nicht?

            *) Will dass ein Teil der Abgeordneten nicht vom Volk gewählte Ideologen nach seinem Gusto sein sollen
            https://www.tagesspiegel.de/politik/hans-joachim-schellnhuber-die-diktatur-des-jetzt-ueberwinden/3992668.html

            **) Fliegt 100 mal pro Jahr(!), aber möchte anderen das Fliegen verbieten, und zwar nach eigenem Bekunden ua weil ihn die Massen der anderen nerven
            https://www.tagesspiegel.de/zeitung/ich-wuerde-kein-haus-auf-sylt-kaufen/655078.html

            ***) Ist geil wie Nachbars Lumpi drauf, mit dem Papst Kontakt zu haben, und lässt sich gern in Posen fotografieren wo er segnend die Hand auf den Globus legt. Er hält sich selbst auch für einen „Seher“, eine Art Propheten also.
            https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R2JZ3S13O32WLT/ref=cm_cr_arp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=3570102629

            ****) Suche in seinen Schriften die Begriffe „governance“, „transformation“; Den Grünen bescheinigt er übrigens, als einzige Partei auf dem „Boden der Wissenschaft“ zu stehen.
            https://www.pik-potsdam.de/members/john

          • „Will dass ein Teil der Abgeordneten nicht vom Volk gewählte Ideologen nach seinem Gusto sein sollen“

            Korrektur, der Satz sollte heißen:

            „Will dass ein Teil der Abgeordneten nicht vom Volk gewählt wird, sondern für Ideologen nach seinem Gusto reserviert sein sollen“

          • „Etikettenschwindel Macht immer die Gegenseite.“

            Wissenschaft immer die eigene 😉

            Im Ernst, gerade beim corona- und Klima-Thema berufen sich doch beide Seiten auf „die Wissenschaft“, auf Statistiken und vermeintliche Gewissheiten.

            In diesem Ansatz liegt offenbar auch kein Segen! Nicht nur ist „die Wissenschaft“ nur dann wirklich eine, wenn sie für widerstreitende Ergebnisse offen bleibt (Studien und Statistiken kann man immer angreifen oder unterschiedlich interpretieren und gewichten), sondern auch, weil man halt Wissenschaftler und Experten leider beliebig kaufen kann und diese i.d.R. auch dem Zeitgeist unterworfen sind.

            Was bleibt dann noch?

          • @AK „gerade beim corona- und Klima-Thema berufen sich doch beide Seiten auf „die Wissenschaft“, auf Statistiken und vermeintliche Gewissheiten. “

            Falsch, das tut nur die eine Seite. Die andere Seite will nur in Ruhe gelassen werden. Das ist komplett asymmetrisch.

            Es ist nicht nötig, die angebliche „WIssenschaft“ der jeweiligen Fanatiker zu widerlegen, das Recht in Ruhe gelassen zu werden gilt so oder so. Es trifft zwar zu dass die „Wissenschaftler“ der Klimaphantasten in WIrklichkeit schwer durchgeknallte Scharlatane sind, aber das ist nur eine Fußnote und nicht das entscheidende Argument. Wir hätten auch das Recht von deren Übergriffen in Ruhe gelassen zu werden, wenn das hochseriöse Koryphäen wären.

          • @anorak2

            „Falsch, das tut nur die eine Seite. Die andere Seite will nur in Ruhe gelassen werden. Das ist komplett asymmetrisch.“

            Das sehe ich hier im Forum nicht. Von Anfang an wurde mit Statistiken argumentiert, die einen pro-Gefährlichkeit von covid, die anderen dagegen. Die einen pro-Impfstoff, die anderen dagegen. Und von keiner Seite kann man (als Laie) zu einem wirklich endgültigen Fazit gelangen (das ist, gänzlich unabhängig von den politischen Maßnahmen, eine Suche nach der Wahrheit).

            „Es ist nicht nötig, die angebliche „WIssenschaft“ der jeweiligen Fanatiker zu widerlegen, das Recht in Ruhe gelassen zu werden gilt so oder so. Es trifft zwar zu dass die „Wissenschaftler“ der Klimaphantasten in WIrklichkeit schwer durchgeknallte Scharlatane sind, aber das ist nur eine Fußnote und nicht das entscheidende Argument. Wir hätten auch das Recht von deren Übergriffen in Ruhe gelassen zu werden, wenn das hochseriöse Koryphäen wären.“

            Bei Corona sehe ich das ähnlich, Grundrechte usw. aber ganz so einfach ist das eben auch nicht.

            Du kannst z.B. nicht einen Schulzwang haben und gleichzeitig fordern, wer Angst hat, soll sich halt schützen. Stell dir vor, es wäre eine Krankheit mit hoher Mortalität und Infektiosität, sagen wir Ebola oder sowas, und dann wirst du gekündigt, weil du nicht pünktlich auf Arbeit erscheinst, weil du um dein Leben fürchtest. Das hängt halt alles irgendwie zusammen. Und es wird immer jemand dabei geschädigt, bzw. um seine Rechte gebracht, das Kind kann z.B. nicht in die Schule oder der Arbeitgeber erleidet Schaden, weil du nicht auf Arbeit kommst, oder du, weil du gekündigt wirst oder die Gesellschaft, weil man den Schaden mit höheren Steuern oder Geldpresse auffängt.

            Man kommt um die Diskussion, was jetzt eigentlich stimmt, nicht ganz herum. Man muss wenigstens versuchen, sich einander anzunähern. Und ich werfe den Massenmedien vor, dass sie bei dieser, ihrer ureigenen Aufgabe, total versagen! Der Politik werfe ich vor, dass sie das Spiel entweder antreibt oder sich zumindest selbst treiben lässt und dass sie sich von jeder Verhältnismäßigkeit, Logik und Rechteabwägung verabschiedet hat.

          • @AK „Von Anfang an wurde mit Statistiken argumentiert, die einen pro-Gefährlichkeit von covid, die anderen dagegen.“

            OK, daran beteilige ich mich aber nicht, weil ich es für eine Themenverfehlung halte.

            Mein Standpunkt ist: Wer nur in Ruhe gelassen werden will vor irgendwelchen „Covid-Maßnahmen“ oder „Klimaschutz“, muss das nicht begründen. Es ist dafür nicht nötig, irgendeine angebliche oder tatsächliche „Wissenschaft“ zu widerlegen, sondern es gilt so oder so.

            Wenn man mit den Corona- bzw. Klimafanatikern über vermeintliche Fachfragen diskutiert, hat man schon verloren, weil man damit impliziert einräumt dass man sich von denen rumschubsen lassen muss falls sie „fachlich Recht haben“. Das räume ich nicht ein, sondern weise jeden Rumschubs-Anspruch scharf zurück.

            Das Thema der Diskussion muss also Legitimtität, Demokratie, Grundrechte, Wirtschaft, Soziales, Gerechtigkeit usw. sein, und nichts anderes. Vielleicht bin ich damit in diesem Forum eine Minderheit, aber außerhalb gibt es eine signifikante Teilmenge die ähnlich argumentiert.

            „Du kannst z.B. nicht einen Schulzwang haben und gleichzeitig fordern, wer Angst hat, soll sich halt schützen.“

            Die Lösung ist einfach: Man stellt es jedem Schüler zur freien Wahl, ob er in die Schule gehen oder online beschult werden will. Wahlfreiheit ist immer gut, da ist keine potenzielle Grundrechtsverletzung betroffen. Aber wird das irgendwo diskutiert? Die tatsächlichen „Maßnahmen“ sind doch recht heftige Holzhämmer, die mit solchen Feinheiten nichts zu tun haben, und Wahlfreiheit ist da auch nirgendwo im Angebot.

            „Man kommt um die Diskussion, was jetzt eigentlich stimmt, nicht ganz herum.“

            Für meinen Standpunkt sehe ich das nicht. Er ist nicht abhängig davon wie gefährlich irgendein Virus nun ist oder nicht ist, oder ob in 30 Jahren schlechtes Wetter kommt.

          • PS @Renton „Wer den Unterschied zwischen Wetter und Klima nicht auf die Reihe bringt, disqualifiziert sich selbst für die Debatte. “

            Ich hatte schon mal erklärt dass das ein Deppentest ist, und du bist schon wieder durchgefallen. Denn die Klimadeppen beteuern ständig dass es ihnen darum geht schlechtes Wetter wegzuregieren, zB Überschwemmungen im Ahrtal. Das sagen die wörtlich. Damit wird man sie wohl mal verarschen dürfen, nicht wahr.

            Und sie sagen nie „Wir machen uns ja so Sorgen, weil die Jahresdurchschnittstemperatur letztes Jahr 9,8 Grad war, heulflenn“. Da wäre nämlich jedem klar dass die einen an der Waffel haben.

          • @anorak2 & Androsch & die Anderen
            „„Falsch, das tut nur die eine Seite. Die andere Seite will nur in Ruhe gelassen werden. Das ist komplett asymmetrisch.“

            Das sehe ich hier im Forum nicht. “

            Man sollte hier zwischen Alles Evolution und der Gesellschaft als Ganzes unterscheiden, da ersteres für letztere gar nicht repräsentativ ist, sowie zwischen den einzelnen Diskutanten, da es nie 2 gibt, die absolut identische Meinungen haben. Der gleiche Fehler – dies nicht zu machen** – wurde im Freigeisterhaus immer von den Feministen gemacht, als über Elevatorgate* diskutiert wurde, um der anderen Seite unverschämte Unterstellungen*** vorwerfen zu können, in der Hoffnung sie so zu diskreditieren.

            *https://en.wikipedia.org/wiki/Rebecca_Watson#%22Elevatorgate%22
            **Es wurde irgendeine feministische Position außerhalb des Forums kritisiert, die keine Außenseitermeinung war: „Wer behauptet das hier [im Forum] denn bitte?“
            ***Selbstverständlich kommt sowas auch tatsächlich vor, denn es besteht keine Seite nur aus Engeln.

          • Mein Standpunkt ist: Wer nur in Ruhe gelassen werden will vor irgendwelchen „Covid-Maßnahmen“ oder „Klimaschutz“, muss das nicht begründen.
            […]
            Die Lösung ist einfach: Man stellt es jedem Schüler zur freien Wahl, ob er in die Schule gehen oder online beschult werden will. Wahlfreiheit ist immer gut, da ist keine potenzielle Grundrechtsverletzung betroffen.

            Schöne Demonstration von Kindergarten-Libertarismus. Ist dir das nicht peinlich?

            Dass der Autor eines Standardwerkes über Libertarismus („Libertarianism: What Everyone Needs to Know“) und einer „der führenden Wissenschaftler zu den Themen Wahlen und Politische Bildung“ (wikipedia) folgendermaßen argumentiert sollte dir zu denken geben:

          • @anorak2

            Dein Deppentest entlarvt dich selbst. Extremwetterereignisse sind etwas anderes als schlechtes Wetter.

            Übrigens danke für die Infos zu Schellnhuber. Kannte ich noch nicht.

          • @anorak2

            PS

            Wenn ich es so recht bedenke: Du bist ein ArschIoch. (@Christian: Noch nicht editieren, weiterlesen und den Kontext berücksichtigen.)

            Sollte Dir diese meine despektierliche Aussage missfallen und Du das auch kundtun, werde ich fröhlich verkünden, dass das ein ArschIochtest war und Du durchgefallen bist, weil nur Arschlöcher widersprechen.

            Das ist die Logik Deines Deppentestes.

          • @Renton Ich empfehle die Lektüre der Schrift „De Praeputio Domini Nostri Jesu Christi Diatriba“ („Diskussion der Vorhaut unseren Herrn Jesus Christus“) des Vatikanischen Gelehrten Leone Allacci. Der vertrat darin die Ansicht, dass die damals gerade entdeckten Saturnringe die Vorhaut Jesu seien, die ihm bei seiner Himmelfahrt beim Vorbeiflug am Saturn abhanden gekommen sei. Der meinte das ernst, und er war ein hochgebildeter Mann.

            Er hätte es natürlich verdient, für diesen Unsinn nach Strich und Faden durch den Kakao gezogen zu werden. Aber er hätte es nicht verstanden, weil er nach Jahren der Beschäftigung mit diesem hochgeistigen theologischen Schwachsinn nicht mehr in der Lage war, genug ironischen Abstand zu sich selbst zu gewinnen, um zu verstehen was für weltfremden Quatsch er da von sich gab. Er hätte so pikiert reagiert wie du, und er hätte genauso naseweis und überheblich darauf auf dem richtigen Vokabular für seine absurden Haarspaltereien bestanden.

            Genau so seid ihr Ökos nicht mehr in der Lage, genug selbstironischen Abstand zu eurer Ideologie zu gewinnen, um zu bemerken was für hirnrissiger Stuss es ist, Billionen dafür rauszuhauen dass immer schönes Wetter ist. Und das ist genau was eure Propaganda sagt, da gibt es kein Vertun.

          • Die vorhaut von Jesus? Das ist dein „Argument“?
            Damit ist die Frage „Ist dir das nicht peinlich?“ wohl zu genüge beantwortet. Wenn das dein stärkstes Blatt gegen die Dir nicht genehme klimapolitik ist, dann ist die ganze Sache gegessen.

          • Ich glaube anorak2 hat von einem Deppentest geschrieben, weil die Klimafanatiker selbst nicht zwischen Wetter und Klima unterscheiden. Sonst würden sie nicht jedes Extremwetterereignis als den Beweis für den Klimawandel ansehen oder alternativ argumentieren „Hey, nach so vielen Extremwetterereignissen muss doch endlich der Klimawandel als bewiesen gelten“, die Notwenigkeit eines Vergleichs zu früher ignorierend. Und, nein, derartiges ist kein Strohmann, diese Leute existieren tatsächlich und sind politisch nicht gerade unbedeutend, auch wenn gerade keiner von denen* hier diskutiert (auch nicht die antifeministische Sorte), zumindest soweit ich es mitbekommen habe. Leider scheint anorak2 nicht zwischen Ökos und Ökos zu unterscheiden. Wenn sich der „Strohmann“ darauf bezieht, dann OK.

            *Verzichtsideologen gibt’s hier nämlich durchaus in nennenswerter Zahl, z.B. „Pfeffer und Salz“ (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das immer mit Klimapanik zusammenhängt). Nur haben sie m.W. noch nicht jedes Extremwetter als Beweis für ihre Position gesehen oder dergleichen.

          • @AD
            „„Hey, nach so vielen Extremwetterereignissen muss doch endlich der Klimawandel als bewiesen gelten““

            Das ist natürlich der absolut wasserdichte Konsenz von Wissenschaft, Medien und Politik in einer absoluten Singularität, wie sie eben nur bei so glasklaren und über jeden Zweifel erhabebenen Konzepten wie dem menschengemachten Klimawandel vorkommen, zB was die Überflutumg des Ahrtals angeht.

            Sie mögen ja noch so recht haben, aber leider ignorieren alle dann jegliche Konsequenz daraus, die ja nur in einem grossflächigen Bebauungsverbot an der Ahr enden kann, ja MUSS! Statt dessen wird alles einfach wieder aufgebaut, als gäbe es gar keinen Klimawandel. So seltsam …. 😀

          • @pingpong „Die vorhaut von Jesus? Das ist dein „Argument“?“

            Nein das ist kein Argument, sondern ein Versuch weltfremden Gläubigen einer Weltuntergangssekte klarzumachen wie sie auf andere Menschen wirken, indem ich die Kopfgeburten eines weltfremden Theologen einer ganz anderen Religion vorführe.

            Denn: Auf mich wirkt der Glaube, man könne durch Abschalten von Kraftwerken Unwetterereignisse bezähmen, etwa so intelligent, geistreich, aufgeklärt und sinnvoll wie die Vorstellung, die Saturnringe seien die Vorhaut Jesu.

            Warum dieser Glaube handgreiflicher Schwachsinn ist, habe ich 1000fach mit sachlichen Argumenten begründet. Das prallt bei Gläubigen aber offensichtlich ab, deswegen versuche ich dieses Gleichnis.

          • @Anti „Hey, nach so vielen Extremwetterereignissen muss doch endlich der Klimawandel als bewiesen gelten“

            Das ist an sich schon grober Unfug, aber es ist ja noch viel schlimmer: Sie sagen, dass die „Energiewende“ Unwetterereignisse verhindern könnte.

          • man könne durch Abschalten von Kraftwerken Unwetterereignisse bezähmen

            Schon wieder derselbe alte Strohmann. Langweilig.

          • „Hitze, Trockenheit und Unwetter: Dringlichkeit der Energiewende immer höher“
            https://www.pv-magazine.de/unternehmensmeldungen/hitze-trockenheit-und-unwetter-dringlichkeit-der-energiewende-immer-hoeher/

            „.Grüne und SPD warfen der Staatsregierung am Donnerstag vor, zu wenig gegen den Klimawandel als Ursache derartiger Wetterextreme zu unternehmen.“
            https://www.welt.de/regionales/bayern/article156088424/Hochwasser-Was-Sie-machen-ist-ein-Klimaverbrechen.html

            „Nur mit der Energiewende können wir den Klimawandel aufhalten“
            https://www.greenpeace.de/klimaschutz/klimakrise/klimawandel-aufzuhalten

            „Der Klimawandel hat schon begonnen.
            Wir können ihn nicht vollständig aufhalten, aber wir können ihn verlangsamen.
            Dazu muss sich im Alltag viel verändern.“
            https://www.bpb.de/politik/grundfragen/politik-einfach-fuer-alle/332948/koennen-menschen-den-klimawandel-aufhalten

            „Mit einem neuen Maßnahmenpaket will die EU-Kommission den Klimawandel aufhalten. Damit das funktionieren kann, müssen alle Mitgliedsländer mitziehen“
            https://www.tagesschau.de/kommentar/eu-klimapaket-101.html

            Quellen sind die üblichen Verdächtigen: Parteien, Greenpeace, Ökolobby, PV-Subventionslobby, Ökologistisch-Rechtliche Sender usw.

          • „ Auf mich wirkt der Glaube, man könne durch Abschalten von Kraftwerken Unwetterereignisse bezähmen, etwa so intelligent, geistreich, aufgeklärt und sinnvoll wie die Vorstellung, die Saturnringe seien die Vorhaut Jesu.“

            Also gar so abwegig finde ich das nicht. Man muss nur von einer hinreichend hohen Klimasensitivität von CO2 ausgehen. -> Weniger CO2-Ausstoß führt zu weniger Klimaerwärmung. Wenn nun die Klimaerwärmung tatsächlich generell zu mehr Unwetterereignissen führt (oder zu weniger), dann kann man Unwetterereignisse zu einem bestimmten Grad durch Ab- (oder An-)schalten von Kraftwerken kontrollieren. Nur nicht zu 100%, was aber angenommen werden muss*, damit die Argumentation der Klimafanatiker irgendeinen Sinn ergibt (etwa das „Hey, nach so vielen Extremwetterereignissen muss doch endlich der Klimawandel als bewiesen gelten“). Natürlich kann die Unwetterkontrolle durch Ab-/Anschalten von Kraftwerken dadurch vereitelt werden, dass die Erwärmung z.B. Hurrikans häufiger/schlimmer macht, bei Tornados aber das Gegenteil bewirkt oder dergleichen, aber prinzipiell denkbar wäre eine generell gleiche Wirkung auf alle Unwetterereignisse durch die Klimaerwärmung.

            Man bedenke 0,04% CO2 entspricht vom Gewicht her einer Dicke von 4mm. Eine Farbschicht dieser Dicke kann Licht bereits vollständig absorbieren. Könnte das das CO2 auch mit Infrarotstrahlung wäre dessen Klimasensitivität sicher noch höher als von IPCC geschätzt. Natürlich ist die reale IR-Absorbtion nicht so groß, weswegen die Klimasensitivität von CO2 allein bei etwa 1,2 Grad pro Verdopplung liegt. Der IPCC stellt daher auf stark positive Rückkopplungen ab, an die ich so nicht glaube.

            Und, dass eine Klimaerwärmung auch zu mehr (oder weniger) Unwettern führen KÖNNTE, sollte auch klar sein. Ob sie das tun, ist keineswegs immer so klar, wie es die Klimafanatiker hinstellen. Abwegig ist aber die Annahme, dies könnte zu einer Katastrophe führen.

            *Es wird selten offen gesagt und die meisten Klimafanatiker realisieren auch nicht, dass ihre Argumentation nur so einen Sinn ergibt.

          • „“… Dazu muss sich im Alltag viel verändern.““

            Ist übrigens ein nonseqitur. Selbst, wenn tatsächlich die Klimakatastrophe drohen würde, müsste man das nicht machen, da wir ja immer noch die Atomkraft** haben. (Und wenn die erneuerbaren Energien tatsächlich eine vollwertige Alternative wären, wie die Klimaschützer hierzulande behaupten, würde das auch ohne Atomkraft gelten!) Abgesehen davon, dass sich die Frage stellt, ob ewige Massenarmut* wirklich besser ist als eine Klimakatastrophe, v.a. Wenn man es vor Letzterer vermeidet künftige Generationen in die Welt zu setzen.

            *Wenn die Erneuerbaren keine vollwertige Alternative darstellen und die Atomkraft nicht zu Verfügung stünde oder selbst total schlimm wäre, würde tatsächlich nur massiver Verzicht helfen. Nur so könnte man die CO2-Emissionen nennenswert senken und viel Atomkraft vermeiden! Außer man könnte die Energieeffizienz massiv steigern, wie einige Optimisten behaupten. Allerdings würde selbst eine Steigerung derselben um das 10-fache (das Maximum, das selbst extreme Optimisten für möglich halten) nicht reichen, wenn auch die armen Länder an unserem Wohlstand teilhaben (und nicht in Massenarmut leben) sollen, was ja den Energieverbrauch schon um mindestens das 3-fache steigern würde, wahrscheinlich eher um das 5-fache… Eine massive Schrumpfung der Weltbevölkerung wäre dagegen niemals schnell genug möglich.
            **Wie glaubt ihr wohl würde die deutsche Bevölkerung entscheiden, wenn man sie vor die Wahl „Atomkraft oder Verzicht“ stellen würde?

          • @Anti „-> Weniger CO2-Ausstoß führt zu weniger Klimaerwärmung. “

            Na und? Ich bestreite nicht dass alles mit allem zusammenhängt. Aber daraus FOLGT NICHT, dass man durch irgendeine Maßnahme – egal welche es sei – gezielt für den Menschen unangenehme Wetterereignisse wegzaubern könne.

            1. Die Prämisse ist Unsinn: Menschliches CO2 bedeutet zwar [wahrscheinlich irgendein Effekt, wie groß und welcher Art wissen wir aber nicht], aber keinesfalls in der Form dass es mehr unangenehme und weniger angenehme Wetterereignisse hervorruft. So funktioniert die Natur nicht, ihre Kausalketten haben keine Schlagseite nach „nützlich“ oder „schädlich“ nach menschlichen Maßstäben. Das ganze Geschehen ist wertfrei, schadet dem Menschen wahrscheinlich nicht (nützt ihm auch nicht), und u.a. auch deshalb kann es uns eigentlich egal sein und ist keiner Aufregung wert. Der Glaube dass menschlicher Einfluss auf die Natur nichts als Unheil heraufbeschwören müsse ist nicht rational, sondern im Kern Aberglaube. Da steckt die ökoreligiöse Denkfigur „Die Natur straft uns für unsere Frevel“ dahinter, die die Deppensender jeden Tag über die Bildschirme blasen.

            2. Davon unabhängig, kann man den Wettereffekt der Menschheit weder deterministisch ungeschehen machen, noch kann man verhindern dass die Menschheit überhaupt aufs Wetter einwirkt. Schließlich wirken die Maßnahmen der „Energiewende“ genauso aufs Wetter, und viele viele andere Dinge die der Mensch tut, wirken auch darauf. Man bekommt also im günstigsten Fall nur andere Wirkungen, von denen man ebensowenig vorher weiß welcher Art und wie stark sie wären, aber eine Nullwirkung oder ein UNDO früherer Wirkungen sind unmöglich. Auch ist eine gezielte Wirkung „weniger Extremwetter, dafür mehr liebliches Bilderbuchwetter“ unmöglich.

            3. Davon unabhängig, ist die Wirkung der deutschen „Energiewende“ aufs Wetter zwar nicht 0, aber mit absoluter Sicherheit sehr sehr sehr sehr gering, unterhalb der Schwelle messtechnischer Nachweisbarkeit. Sie wird deshalb überhaupt nichts Spürbares bewirken, sondern im statistischen Rauschen untergehen.

            Alles das muss jedem Zeitgenossen der gesunde Menschenverstand sagen, denn die obigen Aussagen sind mit Brain 1.0 aus Allgemeinwissen und einfachen logischen Schlüssen herleitbar. Die Ökopropaganda hat es aber geschafft, den Menschen dieses einfache Wissen auszutreiben.

          • @Antidogmatiker

            Bezüglich des anorak2schen Deppentestes: Ich schätze Deinen Moderationsversuch sehr. Allein, ich bin anderer Ansicht.

            Natürlich gibt es schlechte Argumente und falsches Verständnis auf Seiten der Klimawandelgegner. Aber abgesehen davon, dass man sich mit den besten Argumenten seiner Gegner beschäftigen sollte und nicht mit den schlechtesten, will a2 seine Gegner schlicht lächerlich machen, wenn er schreibt, sie wollten schlechtes Wetter verhindern. Nicht einmal seine Zitate zu den Verlinkungen geben das aber her, es ist eindeutig ein Strohmann. Extremwetterereignisse sind nicht einfach schlechtes Wetter wie ein verregneter Novembertag. Es handelt sich um schädigende Wetter- und teils übrigens auch Witterungsereignisse (Dürresommer z.B.), deren Zunahme mit zunehmender Temperatur postuliert wird.

            Und wenn a2 dann, wenn sein Strohmann enttarnt wird, dreist noch behauptet, man selbst sei ein „Depp“ – so wie er es vorher ja seinen Gegnern schon unterstellt hat -, weil man nämlich seine Gegner nicht auch wie er pauschal für Deppen hält, dann ist das schlicht Arschlochverhalten, das in einer anständigen Diskussion nichts zu suchen hat.

            Das ist in dieser Sache aber typisch für ihn. Sein faktisch einziges Argument ist „lasst mich in Ruhe mit dem Scheiß“, als wäre er allein auf der Welt. Daneben genügt es ihm, den wissenschaftlichen Konsens zu verneinen, wenn er eine einzige Gegenstimme findet, und auf die fragwürdigsten (in seinen Augen z.B. Schellnhuber) Gegner und eben die schwächsten Argumente zu verweisen.

            Soll jeder selbst entscheiden, was er davon halten möchte. Ich habe mich auch entschieden: Das „a“ in „a2“ steht für mich in dieser Angelegenheit nicht für „anorak“.

          • @Renton „will a2 seine Gegner schlicht lächerlich machen“

            Das machen die schon selber, ich weise nur darauf hin.

            „Extremwetterereignisse sind nicht einfach schlechtes Wetter wie ein verregneter Novembertag.“

            Stop Polizei, zeigen Sie mal Ihre Ironiebefreiung.

            Übrigens genau so humorbefreit wie du hätte der Autor der Abhandlung über die Vorhaut Jesu reagiert, wenn man ihn damit aufgezogen hätte.

            „Es handelt sich um schädigende Wetter- und teils übrigens auch Witterungsereignisse“

            Die gab es auch schon vor der Industrialisierung und es wird sie immer geben. Deindustrialisierung kann sie nicht verhindern. Der Schaden der Deindustrialisierung tritt dagegen deterministisch ein und wird großes Leid über dfie Menschen bringen.

          • „Alles das muss jedem Zeitgenossen der gesunde Menschenverstand sagen, denn die obigen Aussagen sind mit Brain 1.0 aus Allgemeinwissen und einfachen logischen Schlüssen herleitbar. Die Ökopropaganda hat es aber geschafft, den Menschen dieses einfache Wissen auszutreiben.“

            In der Tat. Grüne Verdummung wirkt: Alle Kulturen sind gleich gut (nur unsere ist böse), Geschlechter gibt es nicht und wenn ich heute mit dem Zug statt dem Auto fahre, gibt es nächste Woche schönes Wetter.

          • @a2

            Ach, jetzt ist es Ironie und kein Deppentest mehr?

            „Die [Extremwettererignisse] gab es auch schon vor der Industrialisierung und es wird sie immer geben.“

            Und der Klimawandel führt zu mehr davon. Aber stell dich ruhig dumm.

    • Ich hatte schon mal auf diesen Text von Peter Godfrey-Smth hingewiesen, möchte ihn hier aber noch mal enpfehlen. Er fasst grundlegendes git zusammen, z.B. das seltsame Phänomen, dass in dieser Pandemie es die Linken sind, die Einshcränkungen der Bürgerrechte fordern und die Rechten sie verteidigen (ebenso wier dier Liken plötzlich fordern, weniger Rücksicht auf Minderheiten zu nehmen).

      „A theme mentioned at the outset is also worth revisiting: the politicization of debates about Covid policy. The anti-lockdown view is instinctively associated with the political right in many people’s minds. I reject, again, any such association. It’s an unfortunate fact that a concern with liberties has been increasingly sidelined over recent years within the mainstream left, and this pre-existing realignment interacts with lockdown debates. On the other hand, concern with economic inequality and the increasing dominance of a few huge businesses, a focus on public education, and concern with disastrous effects of current policies on the developing world are still squarely topics of center-left concern, and their neglect during the pandemic is more novel.“

      https://link.springer.com/article/10.1007/s40592-021-00140-6

  3. Kekulé hatte das vor längerer Zeit mal im Podcast besprochen.

  4. Das ist so zeitgeistig Meta hier. Ich hab mir aus einem wunderschönen Urlaub Covid als Andenken mitgebracht; lt. Gesundheitsamt sogar Omikron. Die „Impfung“ hat sich mal total gelohnt – v.a. für meine bereits im Frühjahr 2020 erkrankte und genesene Frau. Nicht auszudenken, wie viel mehr Fieber und Husten wir sonst hätten. Und vergesst, was Ihr über ADE gehört habt. Das ist nur ein böses Gerücht der Anti-Pharmalobby.

    • Darfst du denn jetzt einmal offiziell bei den dreimonatlichen Spritzen aussetzen? Z.B. beim Mega-Booster, dem Giga-Booster oder gar dem Hyper-Booster? Und wer entwickelt eigentlich mal eine Fixe gegen ADE für die andere Schulter?

      Gute Besserung!

      • Theoretisch hätte ich 6 Monate meine Ruhe. Praktisch beschließt Södolf heute sicher irgendeinen neuen Blödsinn.

        Und man impft nicht „in die andere Schulter“, sondern immer in den nicht-dominanten Arm. Dafür gibt es aber überhaupt keinen Grund; vor allem experimentelle Impfstoffe sind nämlich total sicher.

  5. Hatten wir das hier eigentlich schon?

    Bis zu 500 Kinder sind nach Suizidversuchen zwischen März und Ende Mai 2021 bundesweit auf Intensivstationen behandelt worden. Dies entspreche einem Anstieg von rund 400 Prozent im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie. Das ist das Ergebnis einer Studie der Essener Uniklinik.
    https://www.welt.de/wissenschaft/article236101972/Starker-Anstieg-von-Suizidversuchen-bei-Kindern.html

    500 Kinder in drei Monaten wegen Suizidversuchen auf der ITS – das ist ein Vielfaches von denen, die wegen Corona dort waren…

  6. Gestern bin ich bei Markus Lanz hängengeblieben – auch einer der wenigen verbliebenen Rest-Journalisten, die noch etwas Courage aufbringen, um Dinge zu hinterfragen.

    Was mir neu war: Der Bund-Länder-Zirkel hat beschlossen, dass Geboosterte schon am Tag ihrer Boosterung ungetestet in 2-G-plus-Locations dürfen. Die SPD-Schwesig hat das in der Sendung damit begründet, man wolle den Booster-Shot so zusätzlich attraktiv machen.
    Laut Bundesregierung soll diese Spritze allerdings erst sieben Tage nach Gabe wirken.
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-auffrischungsimpfung-faq-1970900

    Wie kackdreist ist das denn? Damit wird das 2G-Konzept offiziell zu einer Impf-Werbung umfunktioniert, da es nun erwiesenermaßen nicht aus Infektionsschutzgründen verfügt wird. Die Politik gibt offen zu, dass diese Form der Ausgrenzung mehrerer Millionen Bürger nicht dem unmittelbaren Infektionsschutz dienen soll.

    In einem Rechtsstaat mit einem entsprechenden Grundgesetz müssten an der Stelle sofort Gerichte einschreiten und den Mist außer Kraft setzen. Aber die Judikative scheint sich in Luft aufgelöst zu haben.

    • In einem Land, in dem Gerichte von sich aus tätig werden können, möchte ICH nicht leben. Dafür sollte es doch schon irgendjemanden geben, der Klage erhebt – sei es nun eine natürliche oder juristische Person. Freidrehende Gerichte hatten wir in diesem Land schon das eine oder andere Mal….

      Das hat einen sehr guten Grund, dass Gerichte das nicht dürfen, und dass ein (jedenfalls angeblicher) Verfechter des Rechtsstaat und der Demokratie nichts von Gewaltenteilung versteht, ist zumindest für meinereiner etwas verstörend.

      Ich lese hier erst seit kurzem mit, aber was mir schon (bei diesem Thema besonders) auffällt: du solltest vielleicht mit etwas weniger Schaum vor dem Mund und dafür einer Minute „Sacken-Lassens“ schreiben, nachdem du eines Skandals gewahr wurdest. Oftmals ist der Anfang richtig und beschreibt einen validen Punkt, dann geht es aber leider zumeist steil bergab.
      Übrigens hat die Regierung schon im Sommer zugegeben, dass sie – damals noch potentiell wirksame – Maßnahmen nicht angefasst haben, weil sie um Stimmverluste bei den Querdenker fürchteten. Die machen einfach ganz ungeniert, was ihnen gerade in dem Moment einfällt und was gerade passt, da muss man sich doch schon lange nicht mehr wundern, ob nun CDUCSUSPDFDPGRÜNE oder was anderes dran steht.

      • Ich finde, beweis hat da schon recht. Die Begründungen der Regierungen zu Gesetzen und Verordnungen werden immer peinlicher und was so nebenbei rausrutscht macht eine ganz andere Agenda deutlich.

        Auf die Gerichte kann man leider auch nicht mehr setzen. Aber immerhin sind Begründungen für Entscheidungen (noch) amüsant zu lesen.

        Beispiel von heute: Der VGH in Mannheim hat einen Eilantrag auf Aufhebung der 2G Regel im Einzelhandel abgelehnt.

        https://verwaltungsgerichtshof-baden-wuerttemberg.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Medien/Eilantrag+gegen+2G-Regelung+im+Einzelhandel+abgelehnt/?LISTPAGE=1212860

        U.a. hat die Klägerin ausgeführt, dass die Ausnahmeregelungen (Zurechnung von Blumengeschäften, Gärtnereien und Gartenmärkten zum Grundversorgungshandel) willkürlich seien. Der VGH hat dies verneint mit der sinngemäßen Begründung: „Machen die anderen auch so“.

        So führt man die Justiz auf Kindergarten-Niveau zurück.

        Da spielt es dann schon gar keine Rolle mehr, wenn die Landesregierung in BW inzwischen gegen ihre eigenen Gesetze verstößt (Alarmstufen-Plan mit Hospitalisierungsgrad als Kenngröße) und die Alarmstufe II einfach beibehält obwohl von Rechts wegen jetzt Alarmstufe I gelten würde.

        Bestimmt klagt da auch jemand dagegen und wir lesen bald wieder eine lustige Begründung vom VGH warum die Landesregierung nicht mehr an Recht und Gesetz gebunden ist.

        Ich gehe davon aus, dass alsbald „Rädelsführer“ von Spaziergänger-Demos präventiv in Schutzhaft genommen werden. Auch Schusswaffen-Gebrauch zur Auflösung von Spaziergängen ist vorstellbar. Es gibt keine roten Linien mehr.

      • @Captain Covid (na endlich ;-))

        Es ist ein Unterschied zwischen Schaum vorm Mund und ans Bein gepinkelt zu bekommen. Ersteres ist aktiv, eine Empörung über das Zweite ist eine Abwehrmaßnahme, weil jemand anderes übergriffig ist.

        Hier ist es eindeutig so, dass Politik Grund- und Freiheitsrechte einer großen Gruppe massiv einschränkt, ohne dies mit Rechten anderer begründen zu können oder zu wollen. Sämtliche Argumente für die Spaltung sind nacheinander verpufft. Es gibt durch die Impfungen keine sterile Immunität. Eine solche kann es auch nicht „ein bisschen“ geben, wie immer behauptet wird. Geimpfte und Geboosterte können gleichermaßen wie Ungeimpfte sich infizieren, erkranken und andere anstecken. In der obigen Sendung von Lanz hat die SPD-Schwesig dann immer wieder von „weniger schweren Verläufen“ als verbliebene Begründung geredet. Aber wie Lanz richtig anmerkte, ist auch diese Behauptung mehr als wacklig. Denn seit vor ein paar Tagen bekannt wurde, dass mindestens Hamburg und Bayern komplett falsche Zahlen zu Ungeimpften auf ITS verbreitet haben, kann kaum ein billig und gerecht Denkender das mehr glauben. Jetzt hetzen sie zur Impfpflicht, damit das keiner merkt. Von Impfung kann eigentlich angesichts der eingestandenen fehlenden Langzeitwirkung auch nicht gesprochen werden.

        Den Menschen das Recht auf körperliche Unversehrtheit zu nehmen und sie einer regelmäßigen Injektion mit weitgehend beliebigen und nicht langzeiterprobten Stoffen zu unterwerfen, ist schon mit „ans Bein pinkeln“ vergleichbar, wenngleich man das Bein abwaschen könnte. Die Menschen, die aus Verzweiflung spazieren gehen oder sich empört äußern massiv anzugehen, öffentlich zu ächten und überall zu gängeln, wirft auch kein gutes Licht auf das angebliche Impfprogramm. Würde das wirklich helfen und schützen, müsste man die Menschen nicht zwingen.

        Wie Peter Müller ja beschreibt, liegen durchaus Anträge bei Gerichten vor, die entweder gar nicht oder sehr merkwürdig beschieden werden. Die Gerichte sollen auch nicht von sich aus aktiv werden. Aber sie sollen bei den anliegenden Fällen eine nachvollziehbare Rechteabwägung vornehmen und diese in ihren Beschlüssen darstellen. Das erwarte ich schon von einem Rechtsstaat.

        • Wodarg meint, bei den Impfstoffchargen ergäben sich Hinweise auf Versuche der Hersteller, etwa was die Dosierungshöhe usw. angeht.
          https://www.wodarg.com/

          „Einige Quellen zu den von mir erwähnten Arbeiten über nicht zufällige Toxizitätsschwankungen der sogen. „Impfstoffe“ von Pfizer, Moderna und Janssen finden Sie hier bei Craig Paardekooper:
          https://www.howbadismybatch.com/

          Dabei hat sich herausgestellt, dass die einzelnen Chargen der sogenannten Impfungen eine extrem unterschiedliche Toxizität aufweisen. Bei einigen Chargen ist die Toxizität um bis zu 3000-fach erhöht. Die Impfentscheidung wird dabei zum russisch Roulette.
          .
          Die Abweichungen sind so extrem, dass es sich dabei nicht um zufällige oder anwendungsbedingte Toxizitätsschwankungen handeln kann. Es spricht vielmehr einiges dafür, dass derzeit im Schutze der behaupteten Notlage gentechnische Großversuche an der breiten, ahnungslosen Bevölkerung durchgeführt werden und dass dies durch die rechtlich-politische Vorarbeit und Mithilfe der Regierungen und Behörden ermöglicht, gar befördert worden ist.“

          Ich habe sowas ja auch schon gemutmaßt. Andererseits ist die Aufarbeitung der Impffolgen, zumindest in Deutschland, derart schlecht, dass es irgendwie auch wieder unplausibel ist. Aber vielleicht ist das in anderen Ländern ja besser.

          Ob es stimmt oder nicht, sei mal dahingetellt, aber in genau solche Probleme läuft man mit einem Impfabo rein, noch dazu, wenn jede Kritik daran derart tabuisiert und bekämpft wird, wie aktuell! Das ist nicht weniger als eine Pharmadiktatur!

          • Ja, die Wodarg-Erkenntnisse haben mich auch sehr beunruhigt. Sie passen gut in das Setting, in dem Vakzine nicht Open-Source und nachkontrollierbar gemacht werden, sondern als Black Box verschifft werden. Es hat mich seinerzeit sehr nachdenklich gemacht, als Merkel so strikt gegen die Freigabe der Patente und Transparenz war, obwohl alle immer geschrien haben, das würde nur sinnvoll sein, wenn die ganze Welt geimpft sei. Warum wurde das globale angebliche Gesundheitswohl den Pharmainteressen untergeordnet?
            Das ist wieder etwas im riesigen Katalog des Unplausiblen.
            Und wenn der Stuff wirklich so „dreckig“ ist und die am lebenden Objekt die Dosierungen oder womöglich auch unterschiedliche Ingridienzen erproben, dann wäre das ein Verbrechen an der Menschheit, das bislang ohne Beispiel ist.
            Zumal wenn alle ihren Gebetsteppich ausgerollt haben und lautstark gen Pfizer beten und dankbar ihre Milliarden-Kollekte abliefern…

    • Die alleinige Konzentration auf die Impfung führt nicht aus der Pandemie heraus und ist als Strategie unbrauchbar, das sage ich seit ca. einem Jahr. Schön dass diese Erkenntnis auch in der EMA langsam durchsickert.

      • Nur dass das gar nicht Kern der Aussagen ist. Neben dem Verweis auf benötigte neue Präparate tut man sich halt schwer, die nunmehr schon vierte Impfung zu empfehlen wegen Bedenken bzgl. der daraus möglicherweise resutlierenden Folgen für das Immunsystem, wenn man den Leuten nach „sagen wir 3 oder 4 Monaten“ zum vierten Mal eine Dröhnung verpasst.

        Wobei es wohl auch nicht Aufgabe der EMA ist, darüber zu entscheiden, was „der einzige Weg aus der Pandemie“ ist, sondern in erster Linie darüber zu entscheiden, welche Präparate für welche Anwendung überhaupt zugelassen werden.

        Interessant ist, dass am Tage der besagten PK das ZDF in einem Artikel zwar über mögliche neue Impfstoffe, die die EMA in der „Pipeline hat“, berichtete, aber kein Wort über diesen Part der PK fallen ließ. Könnte vielleicht daran liegen, dass der Artikel damit eingeleitet wurde, dass die Regierung gerade richtig Gas gibt mit Impfungen und „Boostern“.

        • Nur dass das gar nicht Kern der Aussagen ist.

          „While use of additional boosters can be part of contingency plans, repeated vaccinations […] would not represent a sustainable long-term strategy“

          • Und infolge dessen werden die Bedenken ausgeführt, die zu dieser Einschätzung kommen. Und wie gesagt: die EMA hat in erster Linie den Job, Präparate zu prüfen und einzuschätzen. Es ist nicht ihr Job, Gesundheitspolitik zu betreiben. Das ist wohl eher Aufgabe von Institutionen wie der WHO.

      • „Die alleinige Konzentration auf die Impfung führt nicht aus der Pandemie heraus und ist als Strategie unbrauchbar“

        Die Pandemie würde man ohne Maßnahmen gar nicht mitbekommen.

          • „Noch üppiger jedoch ist das Salär für die „gute“ Tat: Pro Impfung erhält Rückert die üblichen 28 Euro vom Staat – womit er auf einen Stundenlohn von bis zu 2.800 Euro kommt, respektive auf eine gute halbe Million Euro im Monat.“

            Also für eine halbe Million Euro im Monat, kann man ziemlich viele Räume anmieten und einiges an Personal einstellen und trotzdem bliebe noch jede Menge Geld übrig. Selbst die Hälfte der Einnahmen wäre m.E. noch viel.

            Das erinnert mich daran, dass jetzt an wirklich jeder Ecke Teststationen stehen. Keine Ahnung, was die bekommen, aber es scheint sich zu lohnen.

            Ich mag das nicht pauschal verurteilen, wenn Gefahr im Verzug ist, muss man klotzen und Geld in die Hand nehmen. Allerdings sehe ich das bei Covid nicht, jedenfalls mit Omikron „nicht mehr“. Wenn nur ein Bruchteil der Gelder in den Ausbau der Intensivstationen und die entsprechende Medizinerausbildung fließen würde, wäre uns mehr und langfristiger geholfen.

            Hier wird eine profitable Infrastruktur aufgebaut, die eine eigene Trägheit entwickelt und die der Beendigung des Panikzustandes entgegenwirkt. Sehr problematisch!

          • „Also für eine halbe Million Euro im Monat, kann man ziemlich viele Räume anmieten und einiges an Personal einstellen und trotzdem bliebe noch jede Menge Geld übrig. Selbst die Hälfte der Einnahmen wäre m.E. noch viel.“

            Natürlich. Ich sage auch nicht, dass da nicht einiges für ihn hängen bleibt, nur, dass man nicht Umsatz als Gewinn rechnen kann. Um 100 Leute die Stunde durchzuschleusen, inklusive Wartezeit, Impfung, 15 Minuten Nachwartezeit, Passausfüllen etc, braucht man schon etwas raum und Personal. Klar, auch bei einer Kostenquote von 50% bleibt noch sehr viel übrig.

            Es dem Arzt vorzuwerfen finde ich auch wenig überzeugend. Warum sollte er es nicht nutzen? Allenfalls könnte man es der Politik vorwerfen.

    • @Christian hat Recht. Der Arzt hat kaum Gewinn bei dieser Sache, vermutlich nur zwischen 380.000 EUR und 400.000 EUR /Monat Rohgewinn vor Steuern pro Monat, falls meine Rg entfernt zutrifft. Bin gerade im GoLive und kann keine gründlichere Rg. abgeben:

      10 Angestellte , die je 10 Impfungen in der Stunde machen ergeben Einnahmen in Höhe von 2.800 EUR pro Stunde

      Brutto Lohn von Angestellten: 3.500 EUR. Kosten für AG: 4.350 EUR.

      Einstellung von 15 Angestellten, wg. Krankheit/Urlaub/WE

      Es wird 7 Tage*40 Stunden *4 Wochen gearbeitet, macht 1.120 Stunden, die von allen Angestellten im Monat gearbeitet werden.

      Im Monat werden 1.120*2.800 = 3.136.000 EUR Einnahmen generiert.

      Kosten aller Angestellten pro Stunde: 4.350 EUR im Monat*15 Angestellte/160 Std im Monat = ca. 410 EUR

      Miete der Räume= 5.000 EUR. Macht 5000/160 = 31,25 EUR/STD Mietkosten

      2.800-410-31,25 = 2.358,75 EUR/Std Rohgewinn für den Arzt pro Stunde

      2.358,75*160 Std = 377.400

      • Das ist ja nun eine echte Milchmädchenrechung. Aber who knows, die der staatlichen Seite könnte es auch sein, wir wissen es nicht. Auf jeden Fall ist der Medizinsektor natürlich ein Abzockerparadies vor dem Herrn. Aber ob das jetzt auf diese Impfleute auch zutrifft, sei mal dahingestellt, es werden ja mehr Leute als genug von diesem Mistsystem auch erheblich benachteiligt! Also bitte niemals voreilig urteilen!!!!

  7. Mitschriften des Austauschs zwischen führenden Wissenschaftlern (u.a. A. Fauci Direktor des NIAID und F. Collins, Direktor des National Institute of Health) in den USA und Europa von Anfang 2020 zeigen, dass sie sich privat Sorgen über einen Laborursprung von Covid-19 machten.
    Öffentlich haben sie jedoch das Proximal Origin paper verfasst, das die Hypothese der Laborentstehung verwirft.

    In den privaten Diskussionen waren sie sich darüber im Klaren, dass „die einzigen, die über ausreichende Informationen oder Zugang zu Proben verfügen, um sich mit [dem Ursprung von Covid] zu befassen, die in Wuhan arbeitenden Teams sind“.
    In der Öffentlichkeit schrieben sie, dass „wir nicht glauben, dass irgendeine Art von laborbasiertem Szenario plausibel ist“.

    • Ich las erst kürzlich einen Artikel bei National Geographic, in dem sie als ein Beispiel für Zoonose Covid19 nannten. Also nicht als Annahme sondern als Fakt in den Raum geworfen. Ich finde es schon interessant, wie da das Narrativ am Leben erhalten wird. Meines Wissens hat man damals nie einen Virenstamm identifizieren können, der nicht schon perfekt an den Menschen angepasst war und vermuten lassen konnte, von einer anderen Spezies übergesprungen zu sein.

      Wo ist eigentlich das fucking Problem, einzugestehen, dass es für Zoonose kaum Beweise gibt und einiges dafür spricht, dass das Virus aus dem lokal ansässigen Institute of Virology entwichen ist? Hat man echt derart Schiss davor, von der KPCh nicht mehr lieb gehabt zu werden, dass man sich lieber selbst einen vormacht?

      • Ich las erst kürzlich einen Artikel bei National Geographic, in dem sie als ein Beispiel für Zoonose Covid19 nannten. Also nicht als Annahme sondern als Fakt in den Raum geworfen.

        Dann hat das proximal origin paper vielleicht doch seinen intendierten Zweck erfüllt.

        Aus dem email von Collins, Direktor des NIH:
        Wondering if there is something NIH can do to help put down this very destructive conspiracy, with what seems to be growing momentum.
        I hoped the Nature Medicine article on the genomic sequence of SARS-CoV-2 would settle this. But probably didn’t get much visibility.
        Anything more we can do? Ask the National Academy to weigh in?

        Collins wusste, dass seine eigenen Wissenschaftler zu dem Zeitpunkt als er das schrieb in dieser Frage alles andere als sicher waren (50:50), bzw. sogar die Laborursprungsthese für etwas wahrscheinlicher hielten (60:40).

      • Wo ist eigentlich das fucking Problem, einzugestehen, dass es für Zoonose kaum Beweise gibt und einiges dafür spricht, dass das Virus aus dem lokal ansässigen Institute of Virology entwichen ist? Hat man echt derart Schiss davor, von der KPCh nicht mehr lieb gehabt zu werden,…

        Sicherlich auch, aber vor allem hängen sie ja selbst mit drin. Ich bin da nicht ganz auf dem Laufenden, weil mich dieser Aspekt von Corona eher wenig interessiert, aber meines Wissens ist mittlerweile bekannt, dass die Amerikaner die Gain-of-Function-Forschung in Wuhan finanziert haben.

        • Eben, genau das. Warum sponsorn USamerikanische Behörden Biowaffenforschung der Chinesen? Die dann auch noch höchst fahrlässig und dilettantisch durchgeführt wird, wie man annehmen muss. Das ist einfach extrem peinlich.

          • Die haben sich angewöhnt, alles was in ihrem Land offiziell nicht erlaubt ist, entweder in „dark projects“ zu verlagern oder ins Ausland, siehe US-Foltergefängnisse.

            Die Frage ist, warum das auch noch über das Budget von Fauci lief, wieso finanziert jemand, der für medizinische Forschung die Gelder verteilt, illegale „gain of function“-Forschung? Wenn das der MIK bezahlt hätte, bliebe es seltsam, aber immerhin noch irgendwie in der Familie.

            Es sind solche Fragen, bei denen man irgendwie unwillkürlich an diverse Verschwörungstheorien denkt, sowie an die seltsamen Vorbereitungen und Andeutungen im Vorfeld der aktuellen „Pandemie“ (wird ja nicht umsonst gern auch „Plandemie“ genannt).

          • Da brauchst Du keine Verschwörung, das ist ganz einfach Goodwill bie der „internationalen Zusammenarbeit“ bei der Forschung und die Giesskanne für Forschungsmittel steht bei dieser wohlklingenden Formel immer sofort bereit.

          • @Alex

            „Da brauchst Du keine Verschwörung“

            Deinen Glauben an das Gute, innerhalb der globalistischen Elite, möchte ich mal haben.

            Logen (Freimaurer, Skulls and Bones…), verschwiegene Elitentreffen (Bilderberg), Kungelrunden (council on foreign relations etc.), von ominösen Oligarchen (Soros, Gates) finanzierte NGOs und Presse, zersetzerische und propagandistische Geheimdienste aller Art, gleichgeschaltete Medien, Multi-Milliardengewinne bei globalen Konzernen etc. lassen jede Art von Verschwörung leider sehr viel wahrscheinlicher erscheinen, als simple „internationale Zusammenarbeit“-Naivität…

  8. „Im Wesentlichen Selbstmord“: Impfung auf eigenes Risiko
    Nach Impftod: Versicherung zahlt nicht – wegen Teilnahme an Experiment!_

    https://www.wochenblick.at/brisant/nach-impftod-versicherung-zahlt-nicht-wegen-teilnahme-an-experiment/

    Die Teilnahme an Experimenten muß gemäß Nürnberger Kodex freiwillig sein, und deshalb muß man den „Impf“-Arzt auch gemaß dem Nürnberger Kodex von jedweder Verantwortung mit Unterschrift auf dem mehrseitigen „Aufklärungs“-Bogen freistellen.
    Spannend wird es, wenn der „Impf“-Zwang gesetzlich verordnet wird; wären derartige „Fälle“ wie besagter o.g. Fall dann „verordneter Selbstmord“ oder was sonst?

  9. Das Impfpersonal geniesst als hochstilisierte Avantgarde aller Werktätigen eben ganz besondere Privilegien ….

    Es ist eine Fehldiagnose zu glauben, die Gesellschaft sei „gespalten“. Die Gesellschaft ist einfach nur zutiefst bigott und schon lange auf dem grossen Irrationalismustrip.

    Und jetzt drücke ich mal die Daumen für Jans Schwiegervatter, dass der sich wieder berappelt!

    • Das Pflegepersonal wird doch schon „frei gestellt“ wenn es sich nicht impfen lässt. Leute die i.d.R. x-fach immun sind, weil sie immer Kontakt mit Kranken aller Art haben. Personal welches ohnehin schon knapp ist. Das ist der eigentliche Irrsinn! Dass ein verfickte, kaum wirksame, Impfung mehr Wert sein soll, als Genesung.

  10. Der neue wöchentliche Lagebericht des RKI ist da.
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2022-01-13.pdf?__blob=publicationFile

    Bei der Ermittlung des Impfstatus der Intensivpatienten sind RKI und DIVI anscheinend immer noch nicht weiter (oder verzögern bewusst?). Angabegemäß wurden im vierwöchigen Berichtszeitraum allerdings insgesamt 765 symptomatische ungeimpfte Intensivpatienten gezählt (S.25). Darunter übrigens ein (in Zahlen: 1) Kind im Alter 5-11.

    Höchst interessant sind die Angaben zu Omikron-Infektionen auf Seite 26. Bin gerade zu faul, die Zahlen alle abzuschreiben, aber zusammenfassend ist festzustellen, dass bei den Erwachsenen (18+) der Anteil der Geimpften und Geboosterten jeweils beträgt:

    Symptomatische Infektion: 83%
    Hospitalisierung: 72%
    Intensivstation*: 60%
    verstorben*: 65%
    * sehr geringe absolute Zahlen

    Sollte man auf jeden Fall im Auge behalten…

  11. Ich war lange nicht hier, wahrscheinlich wurde das alles diskutiert, aber ich will es trotzdem nochmal erwähnen, bzw. nachfragen, habt ihr das mitbekommen?:

    https://www.waz.de/politik/bundestag-corona-afd-zugang-regeln-ungeimpfte-id234283743.html?awc=20695_1642196913_14ff7218a48e4ed6af7040afe7c056fc

    „Das Parlament hat wegen Omikron die Corona-Auflagen verschärft, wie der Direktor des Bundestages, Lorenz Müller, mitteilte. Generell gilt eine 2G-Plus-Regel. Nur Geboosterte sind von der Testpflicht befreit. Das gilt für Abgeordnete wie für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

    Ein guter Trick, um die Opposition auszuschließen, von AfD bis Wagenknecht. Ich bin sicher, das ist (auch) verfassungswidrig. Aber wen kümmert das noch? Frauen und ethnische Minderheiten müssen „repräsentiert“ sein, Ungeimpfte offenbar nicht, entsprechende Abgeordnete stören nur neue Repressionsmaßnahmen des Pharmaregimes.

    Die EU hat beschlossen:
    „Wer sich neun Monate nach seiner zweiten Corona-Impfung nicht einen Booster abgeholt hat, der gilt künftig nicht mehr als geimpfte Person.“
    https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/eu-beschliesst-ablaufdatum-der-corona-impfung-ohne-booster-droht-verlust-des-2g-status/

    Da die Zertifikate über die EU laufen, heißt das, sie werden ungültig. Die hochkorrupte Frau v.d.L. die mit dem Pfizer-Chef auf Du und Du ist, hat vermutlich auch ihre Finger im Spiel.

    • „Am Ende ist das die beste Abwehr gegen das Virus, was man von vornherein als wesentliches Instrument anstelle einer Experimentalimpfung hätte fördern und einsetzen sollen (statt es durch künstliche Unterforderung via Masken oder Abstandsregeln zu schwächen): das menschliche Immunsystem.“

      Genau darum geht es, eigenverantwortlich das eigene Immunsystem bestmöglich zu stärken!
      Aber genau daran haben weder big pharma, noch seine Lakaien ein Interesse…

  12. @Renton Alles was ich schreibe ist von Ironie durchzogen. Meine Formulierung „schönes Wetter herbeiregieren“ ist milder Spott und gleichzeitig wahr. Die Öko Propaganda spricht nunmal ständig davon, dass ganz doll schlechtes Wetter auf uns zu komme und dass wir das durch Strom abschalten verhindern sollen. Dass meine Formulierungen nicht den Kammerton des heiligen Ernstes treffen den du gern hättest, musst du mit leben. Das ist kein Bug sondern ein Feature.

    Ich verstehe schon dass du meinst, eine „mildere“ Form des Klimawahns sei irgendwie rational, und wir seien ganz doll böse wenn wir den vermeintlichen Mittelweg nicht als vernünftig akzeptieren. Du begehst da eine Middle Ground Fallacy. Es gibt manchmal Ideologien die insgesamt Quatsch sind, auch in ihrer „milderen“ Variante. Beispiele kannst du dir selber denken.

    • @anorak
      „Es gibt manchmal Ideologien die insgesamt Quatsch sind“

      Ideologien sind in der Regel beschränkt und selbstbeschränkt. Wir haben es hier mit einem apokalyptischen Glauben zu tun, der immer und naturgemäss sich nach Art einer alles verzehrenden Explosion verhält. Das hat mit Realität nichts mehr zu tun, hier laufen irgendwelche den Menschen eingeschriebenen Mechanismen ab, die sehr unverstanden sind. Prognose ist ähnlich wie Krebs: unheilbar, progressiv und häufig zum Tode oder zu schweren Schäden führend.

    • Spar dir dein Rückzugsgefecht. Du hast in dem Augenblick verloren, als du selbst die Ironie vom Spielfeld nahmst, Stichwort Deppentest.

      Welchen Weg du akzeptierst, musst du selber wissen. Ich habe noch nie irgendwelchen Leuten erklärt, was sie glauben sollen, und habe es auch nicht vor. Aber was Leute glauben, und was für eine gequirlte Sch*e das manchmal ist, das erzähle ich ihnen gerne. Ob mit oder ohne Ironie, kommt sehr auf ihren eigenen Stil an.

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