„Übertreibe ich, wenn ich sage, ich hasse Männer? Nein. Date ich sie trotzdem weiterhin, obwohl sie mich nerven? Ja.“

Das Missy Magazin lässt eine Autorin, die das Pech hat, heterosexuell zu sein,  mal wieder ihre Männerfeindlichkeit ausleben

Es ist Sonntag und ich habe einen Kater. Die einzig logische Konsequenz, die jetzt daraus folgt: Ich packe mein Handy aus und swipe um mein Leben. Manchmal swipe ich so schnell, dass ich nicht mal die Gesichter der Menschen erkenne. Während ich so vor mich hinswipe, stelle ich mir vor, ich wäre ein fiktiver Charakter in einer linken Telenovela, in der ich jetzt von irgendeiner Grit verurteilt werden würde, weil ich mit meinem bösen iPhone Menschen zur Ware mache und die Grundprinzipien des linken Aktivismus verrate. Ich muss grunzen. Ein bisschen schlecht fühle mich aber auch, weil ich es andersrum genauso kacke finde, objektiviert zu werden.

Die Autorin, Huyen Trang Nguyen Le, ist also auf Tinder unterwegs und wischt sich so durch. Und natürlich muss sie erst einmal darstellen, dass es ja alles irgendwie schlecht ist, unmenschlich, und irgendwie ein zum Objekt machen.
Dabei ist es letztendlich insbesondere unserer Gabe geschuldet uns von einem Bild bereits einen guten ersten Eindruck von einer Person zu machen, der meist schon recht präzise dafür ist, ob uns derjenige als Partner interessant vorkommt.

Zu ihrer Person:

Huyen Trang Nguyen Le
*1990, Redaktion Online & Social Media
studierte Linguistik  und vereint in Netzwerk- und Bildungsarbeit postmigrantische und generationsübergreifende Perspektiven.  In den letzten Jahren war sie in unterschiedlichen Projekten mit dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit und Eventmanagement involviert. Als Mitgründerin der Grassroots-Organisation Justice is Global Europe ist sie neben ihrer Arbeit beim Missy Magazine weiterhin politisch aktiv.

Auf der Justice is Global Seite findet sich auch ein Foto:

Trang Nguyen

Trang Nguyen

Als intersektionale Feministin dürfte sie sich als doppelte Minderheit sehen, einmal als Asiatin und dann als Frau. Das Dating für sie in einem überwiegend weißen Land dann schwierig sein muss, weil die Leute zum einen nicht ihren besonderen intersektionalen Status hinreichend beachten werden und zum anderen weil sie sich sowohl mit Männern als auch noch mit weißen Männern auseinandersetzen muss, was ja ohnehin schon eine Zumutung ist.

Ich nutze Dating-Apps jetzt schon seit einer Weile, obwohl ich sie ätzend finde. Außerdem denke ich, dass der Algorithmus mir mit Absicht das Leben zur Hölle machen will, weil ich ständig weiße Typen mit Dreadlocks, irgendwelche schlimmen Social Entrepreneurs oder FDP-Wähler vorgeschlagen bekomme und mich frage, was die Scheiße eigentlich soll.

Weiße Typen mit Dreadlocks sind natürlich Rassisten, Entrepeneurs und FDP-Wähler sind Kapitalisten und damit auch nichts, mit dem man etwas anfängt. Ein „intersektionaler Feminist“ Algorithmus für eine eigene Flirtseite wäre eigentlich interessant. Vielleicht müsste man beidseitig alle möglichen Fragen beantworten oder eine Privilegsberechnung anstellen, wäre aber interessant, wie man dann die jeweiligen „Matchen“ kann. Weiße mit „PoCs“ nur, wenn sie besonders viel Privileg zugeben?

Neulich schrieb mich z.B. ein bekannter Ökonom und Professor an, der mich in seiner Nachricht dazu aufforderte, ihn zu googlen (okay?), bevor er mich dann fragte, ob er mich denn mal „ans Meer entführen dürfte“. Wie nett von dir, dass du da noch schnell Konsens abfragst. Ich möchte nur noch schreien.

„Sogar ein bekannter Typ will mich aber ich lehne ihn natürlich ab“ ist auch so ein klassisches Element. Ich habe gerade den Namen dafür vergessen. Es klingt etwas arrogant darauf hinzuweisen, dass sie ihn googlen kann, aber anderseits kann es ja in der Tat der einfachste Weg sein, wenn man viel über ihn im Internet findet.

Sich über die Formulierung „ans Meer entführen“ aufzuregen finde ich etwas merkwürdig, denn es ist ja nicht als etwas gegen den Willen durchgeführtes gemeint. Es geht darum etwas spontanes zu machen und das einfach so aus dem Alltag heraus. Aber gut, Sprache drückt ja im intersektionalen auch schon Macht aus und da geht so etwas natürlich gar nicht.

Ab und an passiert dann noch das: Ich denke, dass ich einen Typen gut finde, und treffe mich dann mit ihm. Dass Infos wie „Berghain = Kirche“, „ich gehe gerne bouldern“ oder Bilder beim Bierpongspielen mir schon davor zu denken hätten geben müssen, blende ich erst mal aus, denn schließlich hat er einen süßen Schnauzer und hört auch gern Hunx and his Punx.

Als Nichtberliner musste ich das erst einmal googlen, anscheinend geht es beim Berghain um einen sehr angesagten Club, der für Elektromusik bekannt ist und dessen Fans ihn religiös verehren.

Was nun an Bouldern schlecht sei soll weiß ich nicht, es ist als Klettersport  etwas, was zum einen einen guten Körper machen kann und zwar eher ein Einzelsport ist, bei dem man aber auch häufig jemanden braucht, der einen sichert etc. Bierbongspielen würde dann wohl für Alkohol und Party spielen.

Schon merkwürdig, dass sie solche Punkte ausblendet, wenn sie ihr anscheinend nicht passen.

Ich tu also das, was jeder Mensch, der zu viele Romcoms in seinem Leben geguckt hat, tun würde: Ich ignoriere die Red Flags und rede mir ein, dass ich meine Datingfaulheit und Bindungsangst überwinden kann, wenn ich nur ihn date. I got news for you: Hätte ich von Anfang an auf die Red Flags gehört und meine Bedürfnisse an erste Stelle gestellt und Grenzen gezogen, dann hätte ich mir Zeit und Energie und viele Vaginalpilze ersparen können. Dabei verstärken solche Erfahrungen in Wahrheit meine Datingfaulheit und Bindungsangst sogar noch. Wenn ich daran denke, wie der Großteil der Männer sich ihrer Verantwortung entzieht, indem sie Konflikten mit Sätzen wie „Es tut mir leid, dass du dich so fühlst“ oder „Wenn es dir damit nicht gut geht, dann sollten wir es lassen“ aus dem Weg gehen, bekomme ich direkt Puls.

Da ist sie ja endlich das Opfer. Faszinierend: Sie blendet alles mögliche aus, was ihr anscheinend an ihm stören wird und dann wirft sie ihm vor, dass die Männer (die diese Vorbehalte ja gar nicht haben, jedenfalls ist das nicht aus dem Text ersichtlich) sich der Verantwortung entziehen. Was sollen die denn sagen? „Oh ich klettere gerne, aber das könnte dich ja irgendwie stören, da lassen wir es doch lieber?“.

Sie hat eine Datingfaulheit und Bindungsangst und sucht sich trotzdem die falschen Männer aus und das verstärkt dann wieder ihre Datingfaulheit und Bindungsangst und das das ist dann die Schuld der Männer.
Zudem Scheidenpilze? Was will sie denn damit sagen? Können da die Männer was für?

Ich zitiere noch mal von oben:

Wenn ich daran denke, wie der Großteil der Männer sich ihrer Verantwortung entzieht, indem sie Konflikten mit Sätzen wie „Es tut mir leid, dass du dich so fühlst“ oder „Wenn es dir damit nicht gut geht, dann sollten wir es lassen“ aus dem Weg gehen, bekomme ich direkt Puls.

Ich kann mir ja vorstellen, dass sie den Männern alles mögliche an Fehlern, die sie begangen haben sollen, vorgehalten hat, weil ein (weißer) Mann bei einer intersektionalen Feministin eh nichts richtig machen kann.  Da finde ich dann die Aussage „Es tut mir leid, wenn du dich so fühlst“ oder „wenn es dir damit nicht gut geht, dann sollten wir es lassen“ sehr nachvollziehbar. Wahrscheinlich hatte sie gedacht, dass sie ihnen erklärt, dass sie sich fürchterlich unterdrückt, benachteiligt und ausgebeutet fühlt und das die Männer irgendetwas fürchterlich falsch gemacht hatten und die hatten keine Ahnung, was sie eigentlich falsch gemacht haben und die sie dann schlicht zu kompliziert fanden um da noch viel zu investieren.

Sie hatte vermutlich erwartet, dass sie ihre Fehler einsehen und hart an sich arbeiten um ihre Privilegien oder ihren Rassismus abzubauen. Aber anscheinend hatten die Mistkerle keine Lust dazu.

Ganz ehrlich? Ich glaube, alle elf Minuten radikalisiert sich eine single hetero Frau über Dating-Apps. Zu keiner anderen plausiblen Schlussfolgerung komme ich, wenn ich über Onlinedating nachdenke.

Ich befürchte, dass jeder, der für Missy schreibt, eh schon radikalisiert ist. Und klar: Ist man schon radikalisiert hat man sich eigentlich sein Datingleben schon so kaputt gemacht, dass man sich wahrscheinlich immer weiter reinsteigert. Alles ist, gerade bei einer PoC, dann ja irgendwie ein Angriff auf sie, um so mehr, wenn man sich ausserhalb der intersektionalen Szene bewegt.

Wenn ich nur auf meine letzten Liaisons zurückblicke, frage ich mich, wie es meine Freund*innen überhaupt mit mir aushalten konnten. Seit Monaten agitieren sie mich zum selben Thema und predigen mir: Hör auf, in Menschen zu investieren, die nicht auch in dich investieren. Da war z. B. Lukas (so heißen doch alle Almanboys, richtig?), der meinen Namen nicht richtig aussprechen wollte, weil er ein ignoranter Hund war, oder Lukas, der mich als Vorspiel ungewollt an einer zweistündigen Cry-Session über seine Scheidung teilhaben ließ.

Schwierig jemanden zu finden, der auch in sie investiert, wenn sie ein so merkwürdiges Verhältnis zu Männern hat. Wenn die sich alles mögliche an intersektionalen Blödsinn vorhalten lassen müssen, dann lohnt sich eben für sie die Investition nicht. Und es wäre auch interessant, was sie als Investition betrachtet: Ihnen beizubringen, dass sie Sexisten und Rassisten sind? Oder schlicht mit ihnen zu schlafen und zu hoffen, dass sie sich bessern?

Das man den Namen Huyen Trang Nguyen Le  nicht gut aussprechen kann finde ich sehr nachvollziehbar, ich bin noch nicht einmal sicher, was hier eigentlich ihr Rufname ist. Es spricht auch etwas dagegen, dass sie so viel in die Leute investiert hat, wenn sie eine „Cry-Session“ so abwerten.

Übertreibe ich, wenn ich sage, ich hasse Männer? Nein.
Date ich sie trotzdem weiterhin, obwohl sie mich nerven? Ja.

Warum nur findet sie keine Beziehung?? Ihr Männerhass ist doch vollkommen berechtigt, dass müssen die die Männer doch einsehen und gerade in sie investieren.
Und die Arme bringt hier ein solches Opfer, das sollten die Männer doch bitte anerkennen.

Dass ich mich dabei komplett ambivalent zu meinen Wertvorstellungen von einer freien und gleichgestellten Welt verhalte, muss ich an dieser Stelle hoffentlich nicht mehr betonen. Und wofür das alles? Für Aufmerksamkeit? Einen netten Plausch? Anerkennung? Oder suche ich etwa insgeheim doch nach der großen (Disney-)Liebe?

Was ist jetzt das ambivalente? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich selbst kritisiert und merkt, dass ihre Einstellung zu Männern nicht mit einer freien und gleichgestellten Welt in Einklang zu bringen ist.

Also vermute ich mal, dass sie es als weiteres Opfer ansieht, dass sie, obwohl die Männer ihr Bild der freien und gleichgestellten Welt nicht stützen und sich nicht entsprechend verhalten, diese weiter mit der Gnade bedenkt, sie dennoch, obwohl sie sie hasst, weiter zu daten.

Aber leider kommt ja nichts dabei raus.

Ich halte inne, verziehe meine Augenbraue und lege das Handy beiseite. Ich glaube, unterschwellig bin ich permanent auf der Suche nach einer Person, einem Gefühl oder einem (sexuellen) Erlebnis, das mich vom gesellschaftlichen Druck befreit.

Nur das das eben nicht möglich ist. Denn den Druck innerhalb der intersektionalen Theorien ist ja nun einmal nicht abzubauen. Im Gegenteil: Für sie muss es immer wieder zu mehr Druck führen, weil sich aus ihrer falschen Ideologie heraus alle anderen falsch verhalten und auf den richtigen Weg gebracht werden.

Alexandra Kollontai hat 1911 geschrieben: „Wir sind Menschen, die in einer Welt der Eigentumsverhältnisse leben, einer Welt der scharfen Klassengegensätze und zugleich der individualistischen Moral. Wir leben immer noch unter dem schweren Zwang einer unvermeidlichen Einsamkeit der Seele.“ Ich lese diese Zeilen und kriege Bauchschmerzen, weil ich realisiere, dass ihre Worte immer noch Gültigkeit haben. Und Widersprüche auszuhalten, heißt nicht nur, diese zu tolerieren, sondern auch, dass ich auf Dinge verzichten und toxische Beziehungen kappen muss und im „schlimmsten“ Fall „allein“ bleiben werde.

Das zeigt schön, wie schädlich die intersektionalen Theorien sind. Eben weil sie Probleme zwischen Gruppen und für das Miteinander aufwerfen, die eigentlich gar nicht bestehen. Sie vergrault alle Männer, die evtl an ihr interessiert sein könnten, weil sie alle möglichen Probleme sieht, die eigentlich gar nicht bestehen und wahrscheinlich auch keine Vorstellung davon hat, wie sie als Asiaten sich überhaupt mit einem weißen Mann vernünftig einlassen kann, ohne das sie ihm dauernd etwas vorwirft und ihn umerzieht.

Stattdessen aber habe ich im Laufe meines Lebens eine tolle Strategie entwickelt, die ich vor allem im Dating konsequent auslebe und die bestimmt der einen oder anderen von euch auch bekannt sein dürfte: Ich spreche von der guten, alten Selbstsabotage. Oft rede ich mir vor einem Date ein, dass ich mit den Männern kein Wort reden und sie dann nur ficken werde, aber wen veräppele ich hier eigentlich? Das Machtverhältnis bleibt asymmetrisch und ich werde nicht freier – ob ich sie für meine sexuellen Bedürfnisse benutze oder nicht. Auch die Gespräche mit meinen Freundinnen zeigen mir immer wieder: Hetero Liebesbeziehungen sind für den Arsch, weil Gleichstellung in dem System, in dem wir leben, nicht existiert.

Sehr schön. Sie hat eine gewisse Einsicht, dass sie da was falsch macht, sie versteht nur nicht, dass es nicht ominöse Machtverhältnisse sind, sondern die intersektionalen Theorien, die ihr schädliche Machtverhältnisse vorgaukeln, die sie sabotieren.

Sie ist anscheinend nicht der Typ Frau, der einfach so mit Männern schlafen kann und sich dann nicht schlecht fühlt. Sie findet aber auch keinen Weg mehr, wie sie vernünftig mit dem von ihr gehassten Geschlecht umgehen kann.

Dafür wirft sie mit vagen Begriffen um sich wie „Machtverhältnis“ ohne wirklich zu sagen, was die Männer überhaupt für eine Macht ihr gegenüber ausüben. Sie kann nur noch ungesunde Beziehungsmuster leben, weil sie sich nicht auf Männer einlassen kann, sie eine zu ungesunde Einstellung diesen gegenüber hat, und die auch keine Lust darauf haben, das mitzumachen. Man könnte dem Foto nach sagen, dass sie nicht hübsch genug für ihre Verrücktheit ist bzw vielleicht bei den Männern nicht bereit ist sich auf Männer einzulassen, die sich auf ihre Verrücktheit einlassen.

hot crazy scale

Aber weiter im Text:

Zugegeben: Die Zuckerbrot-und-Peitsche-Erziehung meiner Migra-Eltern hat nicht dazu beigetragen, dass ich ein gesundes Selbstwertgefühl entwickelt habe. Und auch die patriarchale Kackgesellschaft und die rassistische deutsche Leitkultur geben mir nicht gerade das Gefühl, ein wertvoller Mensch zu sein.

Puh, da kommt ja einiges zusammen. Ich kann mir vorstellen, dass ihr geringes Selbstvertrauen auch etwas war, was die intersektionalen Theorien für sie besonders interessant gemacht hat. Endlich hat sie ihren Platz in der Welt gefunden und dazu noch einen Sündenbock, der an allem, was schief geht schuld ist.

Aber das ist eben keine gesunde Einstellung. Und daraus entsteht eben auch kein wirklich besseres Selbstbewußtsein, weil man ja immer wieder merkt, wie man bei anderen ankommt und dann immer mehr gegen eine Mauer läuft. Ich hatte das schon einmal bei dem Artikel einer Pro-Fat-Aktivistin, die sich immer wieder aufpusht und sich einredet, dass sie schön ist, dann aber immer wieder merkt, dass sie nicht so wahrgenommen wird, ausgeführt. Auch da führte der Versuch sich immer wieder ein Parallelwelt aufzubauen, in der sie besser ist, eher dazu, dass sich ihr Zustand verschlechtert. Ich finde aber gerade den Artikel nicht.

Und ja, ich setze mich mit meinen Traumata auseinander. Aber muss ich das jetzt wirklich auch noch machen, wenn ich Lukas daten will? Kann mein Leben bitte nicht immer nur Kampf sein?

Das ist auch das Problem, wenn man in Gruppen denkt. Männer schulden ihr nichts. Wenn sie als Person diverse Nachteile hatte dann muss sich deswegen dennoch kein Mitglied der Gruppe man auf sie einlassen. Da kommt immer ein gewisses Entitlement hoch, welches bei Männern wahrscheinlich besser erkannt würde. Und wenn sie nicht mit sich selbst im Reinen ist, dann werden eben viele Männer besserer Qualität sich lieber andere Männer suchen.

Es ist gar nicht mal so leicht, Männer nicht zu hassen, wenn man von Mehrfachdiskriminierung betroffen ist und verstanden hat, wie Unterdrückung und Ausbeutung funktionieren. Und es ist fast noch schwieriger, das eurozentrische Schönheitsbild zu verlernen, patriarchale Verhaltensweisen zu benennen, gegen Gaslighting gegenzuhalten und tagtäglich die Grundpfeiler einer gesunden Beziehung neu zu verhandeln, wenn die Grundbasis für mein Datingleben wie folgt aussieht: (weißer) linker fragiler cishet Dude aus Akademiker*innenfamilie, der Theorie nicht in Praxis umsetzen kann.

Der Absatz fasst ganz gut zusammen, warum ihr Beziehungsleben schlecht läuft. Sie hasst Männer, sie macht sie für alle möglichen Diskriminierungen verantwortlich, für die die einzelnen Männer gar nicht können, sie sieht überall Ausbeutung. Dazu haben diese sie gefälligst für hübsch zu halten (wobei sie dem Foto nach auch in einem asiatischen Bereich, wo die meisten Leute noch eher schlank sind, wahrscheinlich Probleme hätte). Dann sehen die Männer noch nicht mal ein, dass sie ihr dankbar sein sollten, dass sie sie auf ihre patriarchalen Verhaltensweisen hinweist. Statt dessen versuchen die sie zu Gaslighten, indem sie anführen, dass da gar kein Patriarchat ist. Dabei ist das doch ganz klar da!!!1

Und dann noch diese Cishet Dudes, die eigentlich links sind, aber dennoch nicht verstehen, wie sie die linke Theorie umsetzen müssen!

Schlimm. Da sollten die Männer doch wirklich einsehen, dass sie sich mehr anstrengen müssen!

Ich frage mich oft: Ist der Preis für den Kampf um Freiheit Einsamkeit? Und ist Einsamkeit „nur“ ein Gefühl, das ich überwinden kann? Kann ich das vielleicht, indem ich mein Selbstwertgefühl stärke und mich von dem Gefühl der Knappheit befreie? Verliere ich dann die Angst, in dieser Gesellschaft „nicht genug“ zu sein? Und was bleibt mir als Singlefrau in dieser anomisch-patriarchalen Welt, wenn ich mich vom linken Dogmatismus löse? Ich stelle mir wieder das Szenario in einer linken Telenovela vor und frage mich, wie das Staffelfinale ausfallen würde: Bleiben die Charaktere konsequent und gehen keine hetero Liebesbeziehungen mehr ein? Und wie sieht es mit Sex aus?

Sie hat ernste Probleme. In der Tat sollte sie ihr Selbstwertgefühl stärken und sich von dem linken Dogmatismus lösen. Aber dazu ist sie wahrscheinlich schon zu weit drin und empfindet deswegen die Gesellschaft als entfremdet. In einer spanischen Telenovela wäre eine verrückte Feministin allerdings nicht die Hauptfigur, sondern allenfalls deren Hindernis. Aber das ist eine andere Sache.

Ich trete meine Decke weg und stehe auf. Genug geswipet für heute, denk ich mir. Denn Gott sei Dank ist mein Wohlbefinden nicht nur davon bestimmt, wie „gut“ es mit Männern läuft. Meine mentale Gesundheit und mein Glück kann ich durch bedeutungsvolle Beziehungen zu meinen Freund*innen steuern, durch heilende Momente mit meiner Familie und befriedigende Stunden mit meinem Vibrator. Und zu wissen, dass es okay ist, Sex zu haben und die Hoffnung behalten zu dürfen, vielleicht eines Tages einem Mann zu begegnen, den ich nicht komplett hassen werde, aber gleichzeitig auch das Patriarchat stürzen zu wollen, gibt mir zumindest temporär Frieden – bis es wieder heißt: Immer wieder sonntags kommt die Erinnerung.

Ich denke, da macht sie sich etwas vor. Sie will eine Beziehung und sie wird immer wieder in die Versuchung kommen zu swipen oder es wird immer mal wieder jemand mit ihr flirten. Aber es wird eben nicht gut gehen, solange sie Männer hasst und ihre Einstellung nicht ändert.

Die Hoffnung „Dass sie vielleicht eines Tages einen Mann begegnet, den sie nicht komplett hasst“ kann sie natürlich haben. Das Problem ist aber, dass die meisten Männer nichts mit einer Frau anfangen wollen, die sie „nicht komplett hasst“.

Aber mal sehen, wer einen Artikel von ihr sieht, der da neue Erkenntnisse bringt, der möge es dann mitteilen.

77 Gedanken zu “„Übertreibe ich, wenn ich sage, ich hasse Männer? Nein. Date ich sie trotzdem weiterhin, obwohl sie mich nerven? Ja.“

  1. Ich denke sie sucht eine Art BDSM-Beziehung, worin sie der Sub ist. Da kann sie dann eventuell endlich die Verantwortung abgeben, was sie Männern ja immer vorwirf.

    Bis dahin wünsche ich ihr natürlich viel Erfolg dabei mit Hilfe ihre Hass-Religion noch unglücklicher zu werden.

    Sie könnte natürlich auch aus Europa auswandern. Das wäre dann ja eine Win-Win-Situation. Geht natürlich nicht, weil dann müsste sie ja etwas ändern.

  2. „Ich tu also das, was jeder Mensch, der zu viele Romcoms in seinem Leben geguckt hat, tun würde“

    Es gibt viele Forschung und Gesprächsbeiträge dazu, welche Gefahren Pornographie für junge Männer haben kann.
    Ich kann mich nicht an Beiträge erinnern, welche Verkorksungen die Weltbilder junger Frauen durch Romcoms erleiden, umso mehr, seit diese die Message „Wer einen Prinzen will, muss eine Prinzessin sein“ durch „JEDE hat einen Prinzen verdient, unabhängig von ihrem Sein und ihrem Verhalten“ getauscht haben.

    Gibt es das nicht? Oder kriege ich das nur nicht mit?

    • Ganz früher(tm) war das mal ein Thema, glaube ich. Als Bücher Massenware wurden, hat man davor gewarnt, sich in den Fantasiewelten der Romane zu verlieren, auch bzw. insbesondere junge Mädchen vor roman-tischen Romanen. Damals hatten schon viele erkannt, dass unrealistische Erwartungen ein sehr gutes Rezept zum Unglücklichsein sind.

      Irgendwann hat man wohl vor der Wirklichkeit kapituliert, weil die Mädchen die Romane trotzdem gelesen haben, im Zweifelsfall heimlich. Jungs haben sich ja auch ihre Pornographie besorgt, Verbot hin oder her.

  3. Kurzum: Die Frau ist dumm, arrogant, bösartig und psychisch krank.

    Hmmm…

    Natürliche Selektion: *Swipe left*

    Mögen ihre Eizellen in ewigem Schlaf ruhen.

  4. Witzig. Ja, auf Tinder trifft man gelegentlich solche Bekloppten (wo denn auch sonst)), aber sie sind tatsächlich nicht die Mehrheit. Die meisten sind heutzutage Instagram Opfer und das ist mindestens genauso schlimm.

    Zu der Tante: Sie ist ein klassisches Beispiel, was das hineinsteigern in eine Ideologie bewirken kann. Ich habe ähnliches früher nur bei religiösen Menschen gesehen, aber der Feminismus ist ja gleichzeitig Ideologie, politisches Programm und Religion, ähnlich wie der politische Islam oder das Christentum der Evangelikalen. Eine Lösung für ihr Dilemma gibt es in der Tat nicht, möglicherweise könnte sie mit jemandem der ihr extremen SM Sex bietet zufrieden sein oder vielleicht auch mit einem traditionellen Religiösen (vorzugsweise aus dem Nahen Osten) der sie zwingt Burka zu tragen und ihr damit die Verantwortung nimmt. Eigentlich braucht sie einen echten Patriarchen der ihre Thesen bestätigt und keinen der nett oder gar liebevoll zu ihr ist. Scheint tatsächlich so ein Frauending zu sein vermute ich, ich selbst habe bei Tinder mich als als Patriarch angepriesen und erstaunlich viele interessierte Rückmeldungen erhalten. Scheint tatsächlich eine starke Sehensucht von Frauen nach gerade diesem Archetyp zu geben. Aber falls sie diese nicht findet sollte sie einfach auf Frauen wechseln, was ja bei Frauen nicht schwer sein sollte, da es wohl nur in extremen Ausnahmen wirklich homo- oder heterosexuelle Frauen gibt, die absolute Mehrzahl ist eh bisexuell und damit auch offen für eine Beziehung mit einer Frau.

  5. Abschreckendes Beispiel, wie dogmatisch Ideologie einen Menschen in seinen eigenen Vorurteilen einsperrt und unglücklich macht.

    Keinerlei Wille, Menschen als Individuen zu sehen. Kein Wille, einen Menschen zu suchen, mit dem sie Zeit verbringen möchte, um seiner selbst willen. Stattdessen verkopfte Objektifizierung zur Befriedigung der eigenen, egoistischen und ideologischen Bedürfnisse.

    So funktioniert diese Freiheit, die sie für sich selbst reklamiert, nicht. Die fängt bei einem selbst an. Nicht bei den anderen.

  6. Oh, die bösen Alman-Cis-Dudes, die ihren Namen nicht richtig aussprechen…

    Komm mal von deinem postmigrantischen Ross runter!
    Was glaubst du, wieviele Leute einen Namen wie z.B. Jürgen Kirchenkötter außerhalb des deutschen Sprachraums richtig aussprechen können?

    • Als ich als noch jüngerer Bengel mal noch einmal mit meinen Eltern einen Urlaub in Italien machte, machte die Kirchengemeinde des dortigen Dorfes mit Jugendlichen einen Ausflug in einen Vergnügungspark. Über den Sohn des Betreibers unserer Unterkunft wurde mir angeboten, doch mitzufahren. Vor der Rückfahrt machte die Reiseleiterin das übliche Prozedere, per Namensruf zu ermitteln, ob auch wirklich wieder alle im Bus sitzen. Als sie bei meinem Namen angekommen war, machte sie zwei bis drei vergebliche Anläufe ihn vorzulesen – mein Vor- und Zuname enthalten zwei Buchstabenkomninationen, die im Italienischen völlig anders ausgesprochen werden und mit einem Umlaut auch noch ein Zeichen, welches im Italienischen gar nicht existiert. Letztlich rief sie auf Italienisch so etwas wie „derjenige, dessen Namen ich nicht aussprechen kann?!“. Besagter Sohn unseres Unterkunftsbetreibers deutete auf mich, obwohl ich auch schon gemerkt hatte, dass es gerade um mich ging. Wie hätte ich denn nun wohl reagieren sollen? Hätte ich mich furchtbar diskriminiert fühlen und einen Riesenaufstand machen sollen? Wäre ich so gestört, wie die Artikelautorin, definitiv ja.

      Ich hob jedoch einfach nur schmunzelnd meinen Arm und die Sache war geregelt. Meiner Meinung nach sollte man immer bereit sein, im Umgang mit seinen Mitmenschen zu allererst die wohlwollendst mögliche Deutung einer Situation zu wählen, denn in der erdrückenden Mehrheit der Fälle trifft diese zu. Nur die allerwenigsten Menschen sind daran interessiert, andere zu kränken oder ihnen Geringschätzung zu demonstrieren. Und gerade wenn man einen femdländischen Namen hat, ist es schon in unfassbarer Weise vermessen, zu verlangen, dieser habe von jedem gefälligst korrekt ausgesprochen zu werden. Woher sollen Menschen wissen, wie bestimmte Buchstabenabfolgen ausgesprochen werden sollen, wenn sie bis dahin noch nie mit der Sprache, aus deren Region der Name stammt, in Berührung gekommen sind. Und auch, wenn man es ihnen einmal gesagt hat, heißt das noch lange nicht, dass sie die Aussprache so schnell auf die Kette kriegen. Das braucht Übung und Menschen sind sehr unterschiedlich begabt im Erlernen anderer Sprachen.

      Wenn ich mir nur vorstelle, wie dicht an der Grenze zur völligen Unverständlichkeit viele der Menschen Deutsch sprechen, die aus der Gegend kommen, in der die Autorin ihre Wurzeln hat… Deren Akzent ist nicht selten echt übel. Dennoch käme ich nie im Leben auf die Idee, denen daraus einen Vorwurf zu konstruieren, weil ich mir dann immer vorstelle, wie ich selbst wohl klingen würde, lebte ich in deren Herkunftsländern und versuchte dort, ihre Sprache zu erlernen.

      Dieses Bewusstsein ist meines Erachtens essentiell für ein gesundes Miteinander. Man muss sich immer versuchen vorzustellen, wie es wäre, selbst an ihrer Stelle zu sein. Leider verhindert die intersektionalistische Ideologie dieses wohlwollende Denken, weil sie denen, die sie zu Opfern erklärt, eine Blancovollmacht für Arschlochverhalten jeder Art ausstellt und jenen, die sie zu „mächtigen Unterdrückern“ erklärt, jegliche eigene Meinung und jegliche Regung eines seelisch gesunden Menschen verbietet. Diese Ideologie ist inhärent auf Ungleichbehandlung ausgelegt. Für mich ein kleines aber durchaus bezeichnendes Beispiel die Empörung einer Dame aus dem politisch-medialen Sektor darüber, dass ständig Cem Özdemir falsch ausgesprochen wird. Verdammt, wir leben in Deutschland und sprechen Deutsch. Warum verdammt noch mal sollten wir uns auch nur einen Fick um türkische Ausspracheregeln kümmern? Wenn man weiß, wie es ausgesprochen wird – super! Aber wie kann man von Deutschen pauschal erwarten, fremdländische Namen gefälligst immer richtig auszusprechen. Und – da komme ich zur inhärenten Ungleichbehandlung – das kommt natürlich von denselben Personen, die es umgekehrt als unerhört empfinden, wenn wir Deutschen erwarten, dass Menschen, die seit mehreren Jahren hier leben, wenigstens in der Lage sind, über alltägliche Höflichkeitsfloskeln und einige Grundvokabeln zu verfügen.

      Von Menschen, die hier herkommen und hier zumindest zeitweise leben wollen, hat der Michel gefälligst nichts zu verlangen, umgekehrt darf natürlich vom Michel erwartet werden, dass der sich gefälligst die Ausspracheregeln aller Sprachen aller Menschen, die in sein Land kommen, zügigst aneignet, sonst ist er ein Rassist und kolonialistischer Unterdrücker.

      Diese Ideologie ist durch und durch Gift für jegliches menschliches Miteinander.

      • Es geht ja auch darum, dass nicht jedes Phonem in jeder Sprache verwendet wird und daher nicht von allen ausgesprochen werden kann.

        Bestes Beispiel: ü für anglophone Menschen.

        Ich hatte drei chinesische Mitstudenten. Keiner konnte deren Namen richtig aussprechen. Auch nicht, nachdem sie ihn 20mal vorgesagt hatten.
        Sie haben damit gelebt. Einer sagte sogar scherzhaft, „dann nennt mich einfach Norber“. Den Rest des Studiums hieß er Norbert.

        • Ja, genau das meinte ich auch mit meinem Beispiel mit der italienischen Reiseleiterin. Es wäre völlig abwegig zu erwarten, sie sollte meinen Namen korrekt ablesen, wenn sie noch nie Deutsch gelesen hat und somit gar nicht wissen kann, dass wir etwa ein „gle“ nicht wie sie zu einer Art „jl“ verwischen. Und wie wir ein „ch“ aussprechen – egal ob wie bei „auch“ oder bei „ich“ – kann ein Italiener nur, wenn überhaupt, mit viel Übung hinbekommen, weil es beide Laute in seiner Sprache gar nicht gibt. Der Unterkunftsbetreiber aus meiner Geschichte, Maurizio, sagte mir mal, dass für ihn eines der schlimmsten deutschen Wörter die Zahl „Fünfundfünfzig“ ist. In ganz schneller Abfolge zwei „Üs“ mit einem normalen „U“ dazwischen und dann auch noch die genauso im Italienischen sehr unübliche Buchstabenfolge „nf“ ebenfalls gleich zweimal… das ist dann einfach zu viel des Guten und führt dann meist zu einer Art „Fummummfummsisch“.

          Und dabei darf man nie vergessen, dass sich phonetisch Italienisch und Deutsch immer noch um Lichtjahre näher sind, als unsere Sprachen den ostasiatischen. Und wenn es nicht nur um Aussprache sondern das konkrte Lernen der Sprache geht, geht der Spaß erst richtig los. Lernt man als Europäer eine andere europäische Sprache, findet man in der Regel, selbst bei slawischen Sprachen, immer noch mehr oder weniger Grundähnlichkeiten zur eigenen Sprache, an denen man sich zunächst entlanghangeln kann. Lernt ein Ostasiate eine euroäische Sprache – oder umgekehrt – trifft der auf eine grundlegend andere Logik bei Grammatik und Satzbau. Das ist beinahe Anfangen bei Null, fast so, wie man einst als Baby begonnen hat, seine Muttersprache zu lernen, nur dass es einem mit zunehmendem Lebensalter immer schwerer fällt, das zu tun.

          Deine Geschichte ist aber auch ein schönes Beispiel dafür, wie in der Regel Menschen mit solchen Problemen umgehen. Meist begegnet man sich wohlwollend und findet einen empathisch nachsichtigen Kompromiss – und wenn dieser eben auch heißt, dass dann ein Chinese „namens“ Norbert auf dem Campus herumläuft… 😀 Wenn keiner der Beteiligten damit ein Problem hat… ja, dann hat eben keiner ein Problem.

          Leute wie die Artikelautorin sind aber leider nicht mehr in der Lage, mit irgendetwas kein Problem zu haben. Für sie besteht die Gesellschaft nicht aus vielen Menschen mit sehr individuellen Hintergründen, Erfahrungen, Begabunge und Ansichten. Für sie gibt es nur Gruppen von Menschen, die sich als Feinde in einem ewigwährenden Krieg um „die Macht“ gegenüberstehen.

          Eine überaus traurige Sicht auf unsere Welt und man könnte solche Leute viel leichter dafür bemitleiden, würden sie sich nicht ständig wie die letzten Arschlöcher aufführen und einem so jegliches Mitgefühl mit ihnen beinahe vollend unmöglich machen.

          • „Lernt man als Europäer eine andere europäische Sprache, findet man in der Regel, selbst bei slawischen Sprachen, immer noch mehr oder weniger Grundähnlichkeiten zur eigenen Sprache“

            s/europäische/indogermanische/

            Die strukturelle und vokabularische Vertrautheit der meisten europäischen Sprachen liegt daran, dass fast alle zur Sprachfamilie der indogermanischen bzw. indoeuropäischen Sprachen gehören und deswegen mit Deutsch verwandt sind. Aber nicht alle, versuch mal Ungarisch oder Finnisch – da ist jede Vertrautheit flöten.

      • Lustig ist, dass dieses Beleidigtsein über Aussprache etwas völlig Deutsches ist. Niemand käme in Canada auf die Idee, jemand wegen seiner Aussprache zu verurteilen. Schon gar nicht wegen falscher, kanadischer Aussprache.

      • Die Deutschen sind eines der wenigen Völker, welches sich die Mühe mach, fremdländische Begriffe „richtig“ – also wie in der Ursprungssprache – auszusprechen. Andere sind da gnadenlos: Da wird gesprochen wie es die Muttersprache vorschreibt.

        • Hihi! Einmal nur auf Youtube Aufzeichnungen oder Zusammenschnitte von Länderspielen der deutschen Mannschaft mit BBC-Kommentar schauen! Meikel Bälläck, Toni Kruhs, Mäniuel Niuer.

          Aber unsere Rache war furchtbar. Wir schickten ihnen einen Thomas Hitzlsperger in die Premier League. Den Namen konnte kein Engländer so veranglifizieren, dass er ihn unbeschwert über die Lippen bekam… 😉

          Wobei man fairerweise sagen muss, dass sehr speziell bei Livekommentaren von Sportveranstaltungen die Mühe unserer Kommentatoren auch oft schon jenseits der uns noch recht vertrauten englischen Namen endet. Speziell spanische und italienische Namen werden da ebenfalls von zahlreichen Kommentatoren regelmäßig vergewaltigt. Bei Sprachen, die ich weniger kenne, kann ich es nicht beurteilen, aber ich bin sicher, dass es da nicht besser sein wird.

          • „Bei Sprachen, die ich weniger kenne, kann ich es nicht beurteilen, aber ich bin sicher, dass es da nicht besser sein wird.“

            Für das Schwedische kann ich es bestätigen: Als Beispiele seien genannt die Stadt Göteborg und der Fußballtrainer Sven-Göran Eriksson. Das „G“ vör dem „Ö“ wird im Schwedischen wie „J“ gesprochen, hierzulande schert das keinen. Oder nimm Patrick Andersson (der damals den Bayern durch seinen Freistoßtreffer die Meisterschaft sicherte): „rs“ = „rsch“, also „Anderschonn“ (mit kurzem „O“).

            Ich glaube auch, jenseits des Englischen wird die Aussprache ganz schnell eingedeutscht.

          • „Das „G“ vör dem „Ö“ wird im Schwedischen wie „J“ gesprochen, hierzulande schert das keinen. “

            Für Berliner ist das eine leiche Übung.

          • XD

            Aber nicht nur da. Ich komme ursprünglich aus Schönebeck bei Magdeburg. In der Gegend könnte man den Buchstaben „G“ auch eigentlich ganz abschaffen, weil er phonetisch, je nach Verwendung entweder wie ein „J“ oder analog zum „ch“ gesprochen wird; also entweder als weicher Zischlaut oder kehlig.

            Der Stadtname Magdeburg ist dabei selbst ein Beispiel für alle Verwendungen, denn Magdeburger nennen ihre Stadt in der Regel Machdeburch. Sie selbst sind dann Machdeborjer. 😉

        • Ja, wenn man in deutschen Intellektuellenkreisen erzählt, man habe kürzlich Eisensteins Walzerkreuzer Potemkin gesehen, dann bekommt man die Verachtung nicht für den „Walzerkreuzer“, sondern für die Aussprache „Pohtemmkien“ statt „Patjomkinn“.

          • wobei die amerikanische Schreibweise des russischen Eigennamens schon nicht sonderlich nah am Original dran ist … und wenn dann diese auch noch deutsch ausgesprochen wird, gehts völlig in die Hose.

            Die deutsche Wikipedia schreibt den guten Mann übrigens „Potjomkin“, das geht schon deutlich besser.

            PS: Ich hätte übrigens angenommen, es ist eher „Patjomkien“ oder „Patjomkijn“ als „Patjomkinn“. Hab aber gerade keinen Russen bei der Hand, der das beantworten könnte 🙂

      • „Meiner Meinung nach sollte man immer bereit sein, im Umgang mit seinen Mitmenschen zu allererst die wohlwollendst mögliche Deutung einer Situation zu wählen, denn in der erdrückenden Mehrheit der Fälle trifft diese zu.“

        Das sehe ich ganz genau so.
        Der intersektionale Feminismus und Rassismus will es aber gerade genau anders herum. Die Erfindung von Mikroaggressionen sind dafür ein Beispiel oder die Behauptung das in einem Land mit weißer Mehrheit, die meisten Menschen in Film & Fernsehen weiß sind nicht daran liegt das die meisten Menschen die sich auf den Job bewerben einfach weiß sind sondern weil „durch Strukturen“ Nicht-Weiße aktiv ausgegrenzt werden sollen.
        Mit Absicht wird hier Rassismus in eine Situation hereingedichtet.
        Oder auch bekannt die Frage nach der Herkunft, nicht als Neugier zu deuten, sondern als Rassismus, als Hass aufgrund der Herkunft. Klar, es nervt. Das ist verständlich. Aber nur weil man immer wieder von Menschen danach gefragt wird, ist das kein struktureller Rassismus. Es sind in der Regel ja immer wieder andere Personen, die diese Frage noch nicht gestellt haben und nicht immer wieder die gleich Person, die das macht um einem mit Absicht zu nerven.

        Absurd. Wer will mit solchen Menschen befreundet sein?

  7. Sorry aber die Dame ist auf dem Bild nicht wirklich Atraktiv und wenn die Dame in der Realität wirklich so aussieht und auch denkt wie sie in ihrer „Reportage“ den Eindruck erweckt, dann wundert es micht nicht das sie nicht den richtigen Partner findet.

  8. „studierte Linguistik und vereint in Netzwerk- und Bildungsarbeit postmigrantische und generationsübergreifende Perspektiven“

    Damit ist bereits alles gesagt: Kann nichts, weiß nichts, tut nichts. Ein weiteres Girlie, das auf Pornhub besser aufgehoben wäre.

    • Das Bild ist älter; das Mädel hatte Pech mit der Genetik. Meine tschechisch-vietnamesische Zigarettenhändlerin ist fast 60 und sieht besser aus. Gibt es sicher einen Markt für auf Onlyfans, aber groß ist der nicht.

  9. „Und wenn sie nicht mit sich selbst im Reinen ist, dann werden eben viele Männer besserer Qualität sich lieber andere Männer suchen.“

    Das hoffe ich doch sehr 😎

  10. „Und wenn sie nicht mit sich selbst im Reinen ist, dann werden eben viele Männer besserer Qualität sich lieber andere Männer suchen.“

    Hmmm… Kleiner Fehler beim Texten oder habe ich übersehen, dass es sich hierbei um einen Gastartikel von Adrian handelt??? 😉

    Ansonsten schön analysiert. Das sind echt absolut gruelige Einblicke in das Seelenleben eines Menschen, der fest in den Klauen einer hochgradig misanthropischen, gesellschaftszersetzenden Sekte steckt. Und nichts weniger haben wir hier, denn anders sind derartige Schilderungen von „Erweckungen“ nicht zu deuten:

    „Es ist gar nicht mal so leicht, Männer nicht zu hassen, wenn man von Mehrfachdiskriminierung betroffen ist und verstanden hat, wie Unterdrückung und Ausbeutung funktionieren.“

    Gelernt hat sie das bei einer Ideologie, deren Kernmantra lautet: „Everything is sexist! Everything is racist! And you have to point it all out!“. Seriöser geht es natürlich gar nicht. Dass sie von einer Ideologie mit derlei simplifizierten, holzschnittartig Gruppen definierenden und ihnen pauschal Macht oder Ohnmacht zuschreibenden Erklärungsansätzen weiße Männer hasst, ist so überraschend, wie der Hass eines Nazis auf alle, die anders sind, als er selbst. Faschistoide Ideologien führen zu faschistoidem Denken und Handeln. Herzlichen Glückwunsch, Huyen Trang Nguyen Le, du hast mit deinem Pamphlet für einen wunderbaren Beweis dafür geliefert. Und jetzt tu dir selbst und allen Menschen, die das Pech haben, dich zu kennen, den Gefallen und such dir ein Aussteigerprogramm. Du hast es mehr als nötig.

  11. „Es ist Sonntag und ich habe einen Kater. Die einzig logische Konsequenz, die jetzt daraus folgt: Ich packe mein Handy aus und swipe um mein Leben. “

    Ist das sowas wie „Mir tut der Fuß weh, also hole ich einen Hammer und haue mir damit auf den Daumen“?

    Eigentlich sind ihre Eltern schuld. Sie hätten das Mädel vor 15 Jahren nach Vietnam zurückführen und dort verheiraten sollen. Dann wäre sie jetzt glückliche Mutter von 2-3 Kindern, in authentische Sozialstrukturen eingebunden und müsste nicht als intersektionelles Wrack irgendwo in Berlin nach Saufabenden „um ihr Leben swipen“…

    Fail.

    • Dann wäre sie jetzt glückliche Mutter von 2-3 Kindern, in authentische Sozialstrukturen eingebunden und müsste nicht als intersektionelles Wrack irgendwo in Berlin nach Saufabenden „um ihr Leben swipen“…

      Großartig.
      Als verantwortungsbewusste Männer, die das Ganze im Blick haben, sollten wir dringend Strukturen schaffen, um solche Frauen vor sich selbst zu schützen. Wir könnten das Projekt „Patriarchat“ nennen.
      Ich rechne allerdings mit Widerstand, weil viele Frauen ihr Elend nicht wirklich als solches erkennen, sondern sich offenbar gerne darin suhlen und so ihr Auskommen erwirtschaften.

      • Wir sind ja schon dabei die Strukturen „zu schaffen“ ,-)

        Aber Du hast recht, am Ende wissen wir ja nicht ob uns die Autorin nicht einfach nur eine Lügengeschichte auftischt, um sich für das bisschen Zeilengeld vom Missy-Magazin neue Pumps zu kaufen (oder die fünfte Erweiterung des begehbaren Schuhschranks…) Und in Wirklichkeit fühlt sie sich pudelwohl so wie sie gerade lebt.

  12. Um mal bei der HIMYM – Referenz zu bleiben:

    „Neulich schrieb mich z.B. ein bekannter Ökonom und Professor an, der mich in seiner Nachricht dazu aufforderte, ihn zu googlen (okay?), bevor er mich dann fragte, ob er mich denn mal „ans Meer entführen dürfte“.“

    Wow: Lorenzo von Matterhorn + Prof. Mosby + The Captain; da hat aber einer das Playbook ausgiebig studiert und innovativ umgesetzt. ^^

  13. Was mich am meisten bewegt ist die Frage, ob es die von ihr beschriebenen Dates wirklich gibt. Lukas mit den Dreadlocks in der ewigen Cry-Session. Was wurde mit dem gemacht, wie ist der von was großgezogen worden, dass er ein Social-Media-Frollein vom Missy Magazin dated, das permanent solche Botschaften absondert? Und sich dann auch noch vor der erniedrigt.

    Überhaupt verstehe ich nicht, wie junge Männer mit den vielen intersektional-feministischen aber sich noch scharf fühlenden Blindgängerinnen umgehen können. Was erhoffen die sich, nachdem sie durchs Badfenster unmittelbar nach Vollzug panisch das Weite gesucht haben, jenseits einer behaupteten Vergewaltigung?
    Wie geht das? Warum machen die das? Ist doch grob fahrlässig.

    Über das häufig zyklisch extrem launisch-aggressive Wesen von Frauen lernt man ja spätestens in der Pubertät sehr viel, als Kind von alleinerziehenden Frauen oder Solo-Müttern oft auch schon viel früher.

    Vielleicht modellieren Frauen ja halbbewusst und zielgerichtet in ihrem Erziehungssystem männlichen Nachwuchs zu füg- und folgsamen Bildungsverlierern, um sie sich dann ranswipen zu können – egal, welche feministisch rationalisierte Aggro-Laune sie gerade haben.

    Oder gibt es wirklich für jede noch so kaputte Dose mit Vaginalpilz unten und gefühlter Mehrfachdiskriminierung oben einen Stecker?

    • „Wie geht das? Warum machen die das? Ist doch grob fahrlässig.“ Hey, no risk, no fun! Die Jüngelchen müssen das mit „Don’t stick your dick in (fungal) crazy“ erst noch lernen…
      Frag doch mal @PfefferundSalz; laut ihm kann man mit solchen Frauen im Schlafzimmer zumindest zeitweise prima den SM-Dom ausleben, weil die insgeheim darauf stehen, von einem maskulinen Mann mal so richtig dominiert zu werden. Für die Burka wären sie aber wahrscheinlich selbst dem schlimmsten Salafisten zu anstrengend.
      Ansonsten passen solche Frauen doch wunderbar zu den arroganten Berliner / Hannoveraner / Stuttgarter usw. Hipstern mit Männerdutt und aggressiver Twitter-Persönlichkeit. Jeder Mann und jede Frau mit gesundem Hausverstand macht um solche kaputte Existenzen einen weitläufigen Bogen und hofft, nicht im Rahmen eines Elternabends, einer Gemeindesitzung o.ä. auf diese zu treffen.

      • „Für die Burka wären sie aber wahrscheinlich selbst dem schlimmsten Salafisten zu anstrengend.“

        Hmmm… Beim Lesen dieses Satzes hatte ich irgendwie unvermittelt folgendes Bild vor Augen: wir schicken unsere intersektionalen und Genderfeministinnen allesamt zu den Taliban und sichern ihnen zu, diese nur gegen entsprechende Auflagen wieder zurückzunehmen. Was meint ihr, wie lange würde es dauern, bis wir so in Afghanistan einen demokratischen, säkularen Rechtsstaat haben? Zwei Wochen oder würde es doch eher drei dauern? Meint einer es ginge sogar noch schneller?

        😉

        • @Billy Coen: Ich fürchte, die sind deutlich weniger nachsichtig und schicken uns die „Damen“ binnen kürzester Zeit in Einzelteilen zurück. Oder aber die hiesigen Gendertanten ordnen sich wie ihre schwedischen Schwestern ganz schnell unter und werden talibaner als die Taliban…

        • „Hmmm… Beim Lesen dieses Satzes hatte ich irgendwie unvermittelt folgendes Bild vor Augen: wir schicken unsere intersektionalen und Genderfeministinnen allesamt zu den Taliban und sichern ihnen zu, diese nur gegen entsprechende Auflagen wieder zurückzunehmen. Was meint ihr, wie lange würde es dauern, bis wir so in Afghanistan einen demokratischen, säkularen Rechtsstaat haben? Zwei Wochen oder würde es doch eher drei dauern? Meint einer es ginge sogar noch schneller?“
          Also die Taliban gehen mit Feministen nicht sonderlich zimperlich um. Hatte gerade gelesen, dass da ein paar Frauen eine Art feministischer Demo veranstaltet haben und die Taliban haben einfach in die Menge gefeuert. Die Macht von Feministen endet, wenn Männer bereit sind, gegen sie vorzugehen und sich nicht um schlechte Publicity zu kümmern.
          https://de.rt.com/asien/129103-afghanistan-protest-frauen-kabul-taliban-feuer/

          • „Die Macht von Feministen endet, wenn Männer bereit sind, gegen sie vorzugehen und sich nicht um schlechte Publicity zu kümmern.“ Stimmt. Oder, als die Light – Version, wenn Machthaber sie beflissen ignorieren und auf ihre Forderungen nicht mal ansatzweise eingehen. Immer wieder erstaunlich, wie schnell den Damen und ihren rosa Pudeln dann die Luft ausgeht.

          • Da braucht man nicht mal in islamische Länder gehen. Auch in Russland haut die Polizei bei feministischen Protesten voll drauf.

  14. Blog- Patriarch Christian schmiert offensichtlich die Missy-Matriarchinnen (Woher stammt das Geld?!), um solche Artikel lesen zu dürfen.
    So wird das ja nie was mit der Unterdrückung der Frauen.

    Wie siehts denn in den Missy-Kommentaren aus, gibts da auch Kritik an dieser Heul-Orgie? Konstruktive Lösungsvorschläge?

    • Da bin ich auch drüber gestolpert. Ich glaube, an US-Unis wurde ihnen der Titel entzogen. Da tobt jetzt eher der Kampf, ob auch Leicht-Bunte wie Latinos PoCs sein dürfen oder ob das wirklich nur klassischen Schwarzen zugebilligt wird. Und selbst da gibt es verschiedenste Schattierungen.

      In Wiki heißt es unter „Farbenlehre“:

      Eine besondere Form der Farbenlehre ist die Harmonielehre, die sich mit dem Zusammenspiel von Farben (Farbtönen) befasst. Dieses Zusammenspiel ist stark vom Kulturkreis, individueller Erfahrung und der künstlerischen Absicht beeinflusst. Wesentliche Schöpfer von Farblehren sind oft auch Vertreter von Harmonielehren oder gaben Betrachtungen zu „Farbharmonie“ in ihrer Farbenlehre: Goethe, Ostwald, Itten, Küppers.

      • Irgendwie schade, dass es keinen wirklich ausgeprägten Melanismus bei menschlichen weißen Hauttypen gibt; das würde die PoC-Rassisten in ihrer Farbenlehre verwirren.

        Sind eigentlich Albino – Asiaten, -Latinos, -Afrikaner usw. auch keine PoC?

      • Tatsächlich ist es in den USA so, dass Asiatinnen und Asiaten eher zu den Verlierern der affirmative action gehören. Aufgrund des ausgeprägten asiatischen Einwanderer-Arbeitsethos und dem hohen Stellenwert, den Bildung und Ausbildung genießen, haben sie im Durchschnitt deutlich bessere Schulnoten und Ausbildungen.

        Das führt wiederum zu Ablehnungen von Asiaten aufgrund von Herkunft, obwohl – oder weil – ihre schulischen Leistungen besser sind als die aller anderen Bevölkerungsgruppen. Ist inzwischen z. B. in New York schon eine Frage, die vor Gericht gelandet ist.

  15. Hetero Liebesbeziehungen sind für den Arsch
    Das Gute an Heterobeziehungen ist doch gerade, dass man nicht auf Analverkehr angewiesen ist, oder sind vielleicht die Pilze Schuld?

    Ansonsten ist ihr Erguss ein gefundenes Fressen für den Küchenpsychologen:

    Ihren Bindungstyp würde ich irgendwo zwischen „D“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bindungstheorie#Distanziert-beziehungsabweisende_Bindungseinstellung
    und „CC“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bindungstheorie#Nicht_klassifizierbarer_Bindungstyp
    einordnen.
    Das intersektionale Gelabere und Opfertum ist letzlich nur eine Rationalisierung
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rationalisierung_(Psychologie)
    weil sie sich nicht mit ihren eigenen Bindungsproblemen auseinandersetzen mag.

  16. Ich frage mich immer, was solche Leute für ein Leen gehabt haben, um so geworden zu sein? Wahrscheinlich ist sie ja schon in Deutschland geboren und aufgewachsen; in den 90er Jahren dürfte der Rassismus schon nicht mehr so schlimm gewesen sein, um eine solche Obsession zu rechtfertigen.

    Irgendwie muss so jemand doch in einer Blase aufwachsen, getrennt von Rest der Gesellschaft, in der eigene Umgangsformen herrschen, oder sollte ein geisteswissenschaftliches Studium wirklich einen Menschen so sehr formen können?

    • Nunja, es handelt sich bei der Dame eigentlich nur um ein typisches Exemplar der neuen deutschen Mittelschicht, die das ganze virtue Signaling einfach zu fest glaubt. Liegt vermutlich daran, dass sie etwas hässlich ist und somit etwas extremer in ihren Vorstellungen ist.

      Wenn du heute zum Juste Milieu dazu gehören möchtest und das möchten die meisten standesbewussten Akademiker, dann ist die woke Einstellung heute genauso Pflicht wie vor hundert Jahren ein sprachliches Verständnis der französischen Sprache. Auch wir hier alle sind viel woker als dies ein Mann der Mittelschicht vor 100 Jahren war.

      • Dem kann ich mich zumindest in Teilen nur anschließen. Rein optisch gesehen, glaube ich eher, dass sie von alten weißen Männern genervt ist, die sich aufgrund ihres Aussehens nicht auf ein Date einlassen wollen. Und bei den paar „merkwürdigen“ Typen, die sie dann doch abkriegt, hält sie dann vermutlich (hoffentlich?) ihre dumme Klappe. Feministisches Dauergenöle ist ein guter Lustkiller. 😉

        Mehr gibt es für mich zu der Alten nicht zu sagen.

        • „Feministisches Dauergenöle ist ein guter Lustkiller. 😉“

          Umso besser für eine feminstische „Journalistin“ – dann hat sie wieder etwas, worüber sie jammern, schreiben und was sie aufs pöhse Patriarchat sowie Männern per se schieben kann.

        • Es gibt eine Fotoreihe eine asiatischen Anti-Weißen Rassistin aus den USA mit ihren Stechern und Ex-Stechern… die wenn ich mich richtig erinnere alle weiße Männer waren 🙂

          Ist hier vielleicht auch so.

          Als weißer Mann ist man unter Asiatinnen begehrt:

    • Also wirklich keiner meiner asiatischen Mitaufwächslinge ist derart missraten.
      Im Gegenteil kommt man mit denen eher auf den gemeinsamen (realistischen) Nenner, sie haben eher einen Exotenbonus uns gegenüber besessen.

    • Danke für die Empfehlung. Gerade durchgelesen.
      Ein Sittenbild aus längst vergangener Zeit und doch brandaktuell. Ich habe am Ende gestaunt wie lange dieser Irrsinn Anlauf genommen hat.
      Ich bin fest davon überzeugt, dass Venske das geschrieben hat…

  17. Der diskrete Charme dieser Theorien ist, dass es den Anhängern gleichzeitig ermöglicht sich als Opfer darzustellen das Unterstützung braucht UND als überlegenes Wesen denn nur die Opfer der intersektionalistischen Unterdrückung sind in der Lage die Welt wirklich zu verstehen und darauf aufbauend, eine Machtposition und Kritikfreiheit einzufordern.
    Sawsan Chebli war (eine andere Stute hat sie wohl weggebissen) eine typische Vertreterin dieses Denkens. Gut bezahlte Position ohne jede nachweisbare Kompetenz oder Leistung aber dennoch inhärent unterdrückt von eben der Gesellschaft die ihr reichlich Macht und Geld zubilligte.
    Da muss man nicht besonders verdreht sein um diese Ideologie zu bejahen, eher skrupellos und fähig, logische Inkonsistenzen zu wegzudrücken.

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