Friedrich Merz wird neuer Vorsitzender der CDU

Aus einem Bericht der Süddeutschen:

Friedrich Merz, 66, soll neuer Parteivorsitzender werden. Der Bundestagsabgeordnete und frühere Vorsitzende der Unions-Fraktion erhielt in einer Mitgliederumfrage 62,1 Prozent der Stimmen und damit bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit. In seinem dritten Anlauf nach 2018 und dem Januar 2021 verwies Merz damit den früheren Umweltminister Norbert Röttgen (25,8 Prozent) und Ex-Kanzleramtschef Helge Braun (12,1) auf die Plätze zwei und drei. Die Wahlbeteiligung war mit 66 Prozent überraschend hoch. Fast 250 000 Parteimitglieder gaben ihre Stimme ab. Der CDU-Vorstand wird nun den 1001 Delegierten des Parteitags im Januar Merz als Vorsitzenden und damit Nachfolger von Armin Laschet vorschlagen. Die Zustimmung gilt als Formsache.

7 Gedanken zu “Friedrich Merz wird neuer Vorsitzender der CDU

  1. Haben die ne Botschaft dazu und einen Plan? Oder ist das nur irgendein weißer, recht alter Mann, der auf den Posten soll, weil die auch nach Monaten keine junge Frau finden, die so ihr Leben verbringen will?
    Sie haben es ja wirklich versucht, selbst Süßmuth hat im ÖRR gefleht und gewarnt, dass sich endlich mal Frauen ins Shithole begeben müssen. Aber denkste.

    Ja, ich hab gut reden – denn ich würd‘s ja auch nicht machen wollen.

  2. Ich fest überzeugt davon, dass die CDU jetzt den Kanzler stellen würde, wenn sie so einen Mitgliederentscheid schon bei der letzten Wahl des Parteivorsitzenden gemacht hätten, statt Laschet aufs Schild zu hieven. Man kann über Merz sicherlich geteilter Meinung sein, aber erfolgreicher als Laschet wäre er wohl gewesen.

  3. Ich denke dass dies auch ein ziemlich eindeutiges Votum gegen die scheidende Kanzlerin umd ihre Entourage von Minderleistern ist.
    Das es erst dazu kommt als sie schon freiwillig abgetreten ist finde ich interessant.

  4. Wenn er hier und da mal Kritik an der aktuellen Geschlechterpolitik äußert, findet das bei mir meistens Zustimmung. In anderen Dingen für gewöhnlich nicht. Da er auf Klientelpolitik in der Wirtschaft fokussiert ist, werde ich mich mit ihm insgesamt eher nicht anfreunden.
    Auf jeden Fall stützt das meine Überzeugung, dass der wirklich Rechtsruck in Deutschland erst noch kommt (nicht weil ich es wünsche sondern weil ich es befürchte). Nicht durch ein Erstarken der AfD sondern durch eine nach rechts rückende Union.
    Die Union sitzt zusammen mit AfD und Linke in der Opposition. Da der Abstand zur Partei Die Linke völlig offensichtlich größer ist als der zur AfD und außerdem die AFD aktuell deutlich stärker ist als Die Linke, wird die Union wirkungsvolle Oppositionsarbeit nur zusammen mit AfD hinbekommen. Und ein Friedrich Merz wird im Vergleich zum vorherigen Führungspersonal der Union sicherlich eher gewillt sein mit Pragmatismus als Begründung immer wieder mit der AfD zu stimmen.

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