Warum man mit „woken“ nicht diskutieren kann

Eine eventuelle Antwort darauf, warum mit Anhängern intersektionaler Theorien so selten wirklich eine Diskussion entsteht:

 

 

Nochmal als Text:

Why the Woke are so difficult to discuss with: a theory. The Woke are not predominantly in pursuit of truth. Nor are they predominantly in pursuit of improving society. They are predominantly in pursuit of goodness. Of virtue.

Therefore, any challenge to their ideas is not simply a challenge to their ideas. It is a challenge to their goodness. And so they retaliate with a vengeance. It’s a theory, based on observations. Any thoughts?

That’s why The Woke often speak about what the government or „society“ should do. They rarely speak about what THEY are actually doing. Why? Because by passionately holding these opinions, they can have goodness without any sacrifice. Virtue with no skin in the game.

Here’s a meme I created to illustrate this point. By out jockeying each other about just how racist other people are (or society, “systemically”), they achieve goodness and virtue – with absolutely no sacrifice.

The old status systems were constructed around: Wealth – difficult to achieve Education & Ivy-league degrees – difficult to achieve Class – hard enough in the US, damn near impossible in the UK Accent – same again on the other hand…… Wokeness – available to anybody

In his new book “Woke Racism”,

discusses this. Wokeness simply means being aware of racism – both personal & systemic – and just how pervasive it is. No giving money to poor Blacks No volunteering at the homeless shelter No sending your kids to Black schools

Simply professing (preferably loudly) just how aware you are of racism and all its manifestations (personal, hidden, unconscious, systemic, institutional, etc.) That’s it. Nothing more required. Simply profess. And you’ve now achieved goodness. Virtue.
That means supporting AntiRacism. It matters little what “AntiRacism” actually entails. What matters is that you’re on the side of “AntiRacism”.
The same with Black Lives Matter. It matters little what BLM is actually doing to help Black people. What matters is your profession of faith: “Black Lives Matter!” BLM may actually be hurting Black people. That matters not. It’s the prefession of Goodness. „B L M !“
Evangelical Christians have something similar: One does not receive salvation through good works or good deeds, but by professing his or her acceptance of Jesus. We all that woman in the community who begins every sentence with, “Well, I’m a Christian, and I think . . .”
Professing her Christianity was enough to put her on the right side. Anything after that is simply a bonus. But not really all that necessary. „I am a Christian.“ Done. Enough said. With the new Woke religion, professing oneself to be an AntiRacist is enough.
In der Tat muss man in vielen woken Bereichen mit dem richtigen „Benachteiligungsgrad“ nichts machen. Man gibt Verantwortung ab, etwa an den „alten weißen Mann“. Schon ist eine Frau weitgehend raus, ein junger Mann zwar nicht ganz so weit, aber immerhin.
Im praktischen muss absolut nichts passieren, das Signaling reicht vollkommen aus. Man könnte daher sagen, dass es ein nicht sehr ehrliches Signal ist bzw leicht zu fälschen. Was es um so attraktiver macht.
 

 

50 Gedanken zu “Warum man mit „woken“ nicht diskutieren kann

  1. Im Endeffekt ist „Wokism“ für seine Anhänger ein pseudoreligiöses Glaubenssystem bzw. gar eine puritanische Ersatzreligion. Inklusive unumstösslicher Dogmen, bornierter Ignoranz gegenüber Logik und aggressivem Widerstand gegenüber Kritik. Dementsprechend verwundert es mich nicht, dass z.B. die EKD so bereitwillig dabei mitmacht.
    Wie auch im Fall radikaler Religiöser erreicht man derart Verblendete am Ende nicht mehr argumentativ und rational. Ebensowenig könnte man einen Salafisten dazu bringen, FKK zu betreiben.

      • Nun ja, wenn sich die Gesellschaft zusehends säkularisiert, ist es doch dufte, wenn man eine säkularisierte Form des Religiösen hat, die nach den gleichen Prinzipien funktioniert und agiert.
        Zusätzlich hat über die Identitätspolitik der Glaube Einzug gehalten, „Religion“ sei eine schützenswerte „Identität“.
        Darum geht es letztlich bei der Diskussion, bei der der Islam m.E. nur ein Proxy ist.
        Religiöse Sensibilitäten einer Gruppe via einer erfundenen „Identität“ höher zu gewichten als berechtigte Kritik an Religion ist doch nicht schlecht.
        Dazu hat man mit der Erfindung der zahlreichen „Phobien“ einen weiteren nützlichen Effekt geschaffen: der rationalen Kritik wird eine irrationale Angst unterstellt, die ihn erst zu dieser Kritik geführt hat.
        Nicht Religion ist irrational, sondern die Kritik an ihr.
        Unbezahlbar!

        Seitens feministischer Beiträge ist die psychologisierende Form der Unterstellung ebenfalls deutlich – Susanne Kaiser titelt in den „Bättern“: „Gekränkt und militant: Der Angriff der Maskulinisten (! sic).“
        Es gibt keine rationalen Gründe für maskulistische Kritik, sondern es nuss etwas mit Gefühlen zu tun haben (dabei wissen alle, Männer haben gar keine 😉 )
        In dem Artikel, der von Unlogik nur so strotzt, ist das Hauptargument demzufolge, wir lebten ja in einem Patriarchat und demzufolge seien Benachteiligungen und Diskriminierung von Männern ncht real, sondern eben nur gefühlt.
        Wobei nur Frau Kaiser, bzw. die heilige Kirche Einsicht in unser Innerstes hat und über Wahrheit und Unwahrheit dieser Gefühle urteilen kann.
        Nicht basierend auf der objektiven Realität, sondern auf der des wahren Glaubens.
        Kritik ist Sünde und Kritiker sind nur „gekränkt“ über die Wahrheit des Glaubens.

        • „Nicht Religion ist irrational, sondern die Kritik an ihr.
          Unbezahlbar!“

          Naja, man kann da ein sehr rationales und logisches Argument machen, basierend auf trockener Biologie.

          Gut ist, was deine Gene in die nächste Runde bringt, sonst ist halt Ende. Schicht im Schacht.
          Soweit so Dicky Dawkins, so so selfish, oder verklügert, so weiterspielend das Gen.

          Kritisiert man nun Religion in Dicky Dawkins dümmlicher Art zB dann spielen die Gene schnell nicht mehr mit in der nächsten Runde.

          Wir machen den Dümmstvogel für muslimische Träger religionsbefürwortender Gene. (zB. und Dummbaustellen haben wir ja einige)

          Ich sehe da wenig Unterschied zwischen „euch“ und zB den Hyperumweltschützerinnen, die auf’s Baby verzichten, damit mehr Platz ist für Leute denen der Umweltschutz weniger in die Wiege gelegt ist.

          • Deine Argumente sind deshalb so schwer verständlich, weil du auf meinen Beitrag nicht eingehst, sondern bei dir alles nur darauf hinausläuft, irgendwelche Bestandteile deiner rechten Ideologie zu platzieren.
            Was die Kompatibilität von rechts- und linksidentärer Ideologie betrifft ist die doch frappierend: wer in ein muslimisches Elternhaus geboren worden ist, der hat automatisch eine „muslimische Identität“.
            Und diese trägt sich über die Generationen weiter; ungeachtet, in welcher Umgebung und in welcher Zeit man geboren ist.
            Man möchte beide Seiten auffordern: Zeig doch bitte mal auf das Gen oder das pränatale Hormon, das dies ermöglicht.
            Religiöse Voraussetzung dieser Ideologie ist eine Variante der Prädestinationslehre, dem zufolge Gott (rechtsidentitär) oder die Identität (linksidentitär) das Schicksal der Menschen vorherbestimmt.
            Da ich an keinen Gott glaube oder mich in Identitätsknäste stecken lassen will, halte ich von beiden Konzepten rein gar nichts.

          • @Crumar Absolut richtig. Ich hab’s ehrlich gesagt nicht gelesen.

            Das Religiösität ziemlich erblich zu sein scheint ist aber weder links, rechts oder gar lilablaßblau gepunktet. Religiöse machen mehr Kinder als Atheisten, da braucht (und kann ich auch nicht, das funktioniert nicht wie ein simpler elektrischer Schalter) es kein einzelnes draufdeutbares Gen oder Hormon.

            Da ich offenkundigst der doppelten Prädestination anhänge, und daher klar Probleme mit sowohl Lutheranern als auch Muslimen habe und beide als frittigst sehe …. schließen wir den Kreis doch damit, das da ja auch Dicky Deppert Dawkins herkommt.

            U-theorie ist, wie die einfache Prädestination schlicht zu eindimensional.
            Die ist schon ätzend beim Danisch zu lesen …

        • „Nun ja, wenn sich die Gesellschaft zusehends säkularisiert, ist es doch dufte, wenn man eine säkularisierte Form des Religiösen hat, die nach den gleichen Prinzipien funktioniert und agiert.“

          Ja, die altherrgebrachten Formen, Religiösität zu erleben und auszuleben im Sinne einer Idee, die Sinn stiftet, halt gibt, in eine Gemeinschaft einbindet, einen durchs Leben führt, wird immer mehr abgelehnt. Stattdessen suchen sich die Menschen, die diese Art der Religiösität ablehnen (alles alte weiße Männer, zu alt, zu schwer zu verstehen, zu institutionalisiert, zu teuer, nicht persönlich genug – ich finde mich da nicht gut aufgehoben, etc.), eine Religion nach ihrem Gusto. Nichts anderes bieten so Studien wie Gender Studies.

          Und für das Gespräch mit dem Dorfpfarrer, Pastor oder der Gang zur Beichte in Problemsituationen gibt es heute die Pychotherapie, Familienaufstellungen, etc.

      • @WiPoEthik: Matze & crumar haben dies perfekt beantwortet; danke dafür.
        Dass insbesondere die EKD auf diesen Zug so bereitwillig aufspringen, kann u.a. auf die enge (auch personelle) Verknüpfung mit den Grünen, pardon, Grün_*:Inxe, die frühe Öffnung ggü. dem Feminismus mit den dazu passenden Pfarrerinnen (wir hatten als Konfirmanden eine, die ihren Sermon immer mit „Liebe SCHWESTERN (Pause) und Brüder“ anfing) und den Hang zum freudlosen Puritanismus zurückgeführt werden. Mit ein Grund, warum ich mit dem Verein nichts mehr zu tun haben will.
        Für die muslimischen Interessensvertreter ist so eine freiwillig durch die Kuffār selbstauferlegte Zensur gegenüber Kritik am Islam natürlich ein Geschenk Gottes, äh Allahs…

      • Weil die selber nicht wirklich an den Quark glauben, den sie predigen, und nicht wenige finden die Richtung, in die die EKD gerade geht (nämlich Bankrott) nicht so prall. Das echt-religiöse geht viel, viel tiefer, und die Pfarrer selber sind allesamt nicht doof, nichtmal die Frauen. Musst Du mir nicht glauben, red mit einem Pfarrer über ein x-beliebiges Thema, oder einem katholischen Priester, oder mirwegen einem buddhistischen Mönch, oder gar einem Benediktiner; das sind sämtlich hoch gebildete und v.a, intelligente Leute.

        Du hast in der Kirche halt Heerscharen von dämlichen Aktivistinnen, die jeden Unsinn wörtlich glauben. Das führt dann eben zu Leuten wie Margot Käßmann; das geht aber nicht zu den Predigern „durch“. Die Meinung des Landesbischofs bei der Ruhestands-Party meines Vaters nach einer Flasche Wein zu solchen Personalien schreibe ich ganz sicher nicht ins Internet; so viele Bischöfe gibt es ja nun nicht.

        • @Shitlord: Sehe ich ähnlich. Nicht wenige Pfarrer in den volksnahen Bereichen (insbesondere im Osten) sind klug genug zu merken, dass Gendersternchen-Gött_:In, gemeinsame Sache mit der Antifa oder unterwürfiger Kuschelkurs mit muslimischen Interessensverbänden usw. an den Nöten, Sorgen und Interessen vieler Gemeindemitglieder vorbeigeht. Mit der Folge, dass die Kirchen immer leerer werden. Man merkt ihnen die Verzweiflung und Resignation an, wenn sie das gegenüber ihren Vorgesetzten zur Sprache bringen und maximal ein kaltes Schulterzucken ernten.
          Allerdings gibt es unter ihnen auch mehr als „150%ige“ im Sinne der „Guten Sache“. Bildung schützt leider nicht immer vor Dumm- und ideologischer Blindheit sowie doppelten Maßstäben.
          Ich kann mich noch an eine Weihnachtspredigt (2016?) erinnern , in der uns der Pfaffe alle als „erbärmlich“ abkanzelte, weil keiner von uns Migranten zu Hause aufnehmen wollten. Er selbst nahm keine auf – wohl zum Schutz seiner beiden Töchter. Die Tussen wären blöd und dauerrollig genug gewesen, sich a la Monsieur Claudes Nachzucht auf die Neuzugänge einzulassen – und das wäre wohl zuviel der „Nächstenliebe“ gewesen.

    • >> Im Endeffekt ist „Wokism“ für seine Anhänger ein pseudoreligiöses Glaubenssystem bzw. gar eine puritanische Ersatzreligion. Inklusive unumstösslicher Dogmen, bornierter Ignoranz gegenüber Logik und aggressivem Widerstand gegenüber Kritik. <<

      Das finde ich auch interessant, dass es so viele Parallelen zwischen "Wokismus" und Religion gibt. Vermutlich gibt es dafür evolutionäre Gründe. Bestimmte Verhaltensweisen haben sich beim Menschen als soziale Spezies herausgebildet, und waren für das Überleben hilfreich.
      (Im Bezug auf Ernährung wäre das als Analogie: Menschen auf der ganzen Welt, gleich welcher Religion/Ethnie/Geschlecht, mögen ja auch kalorienhaltige Nahrung (süßes, fettiges, Eiweiss). War früher für das Überleben wichtig diese Präferenzen zu haben. In Überflussgesellschaften führen solch archaische Neigungen allerdings schnell zu Problemen.)

      Im Bezug auf Religion/Wokismus wäre das etwa: Zusammenhalt der "ingroup" beim Angriff von Aussen. Ikonen/Führer/Heilige, sowie Glaubenssätze/Dogmen, die nicht kritisiert werden können, da sie für die Gruppe(nidentität) fundamental sind.
      Missionierung bzw. Anreizsysteme, dem Glauben beizutreten. Ausgrenzung/Bedrohung von Menschen, die sich Abwenden etc.

      Sieht für mich so aus, dass Religion und Wokismus so ähnlich sind, weil sie beide aus den gleichen Neigungen der Menschen entstehen.

      • Führend in woker Beknacktheit sind ja auffallend oft Europäer mit skandinavischem Einschlag, zeigte sich schön letztes Jahr in den USA, man fackelt denen die Städte ab und die stehen am nächsten Tag da und kehren alles schön sauber.
        Im Grunde sehen wir da einen Hack der nordischen Psyche.

  2. „It matters little what “AntiRacism” actually entails. What matters is that you’re on the side of “AntiRacism”.“

    Völlig beliebig ist es ja nicht. Rassismus gegen Weiße muss geleugnet oder zur Bedeutungslosigkeit runtergespielt werden und negative Pauschalisierungen über Weiße sind auch ein muss.

  3. Ich denke hei jeder Klage über Woke „Das machen Feministinnen seit Jahren.“

    „They are predominantly in pursuit of goodness“
    Check. „Frauen zu kritisieren ist nichts als Frauenfeindlichkeit“ ist feministischer Kernsatz

    „And so they retaliate with a vengeance“
    Frauenfeind! Rechtsextremer!! Who hurt you?

    „They rarely speak about what THEY are actually doing. “
    „Wir FORDERN…!!“

    „The old status systems were constructed around: [ things ] difficult to achieve“
    Jede Frau VERDIENT Respekt. Einfach so. „…hat sich verdient“ ist frauenfeindlich.

    „What matters is that you’re on the side of “AntiRacism”.“
    Es gibt viele, teils komplett widersprüchliche Feminismen? Egal, hauptsache du gibst das Glaubensbekenntnis. This is what a feminist looks like.

    Ob es ab 2022 ein Nicht-gut-genug-Wokeism geben wird, wenn die Pfründe nicht mehr für alle reichen?

    • Ich denke, dass der Feminismus der Hauptantreiber war, dieses Denken so tief in die Medien, Universitäten und Politik zu verankern. Möglich war es durch den positiven Bias für Frauen, den Frauen und auch Männer haben. Frauen zu helfen, Frauen als gut und moralisch anzusehen, ihnen grundlos das Leben leichter zu machen und sie vor jeder Verantwortung und Konsequenz zu bewahren, ist etwas das bei Konservativen und bei Feministinnen gut ankommt. Letztere haben es nur als Empowerment besser verkauft.
      Durch Feministinnen wurde das männliche Geschlecht als Grund benutzt, Argumente und Kritik von Männern aufgrund ihres Geschlechts abzuwerten. Sie haben als erstes im großen Stiel behauptet das es keinen Sexismus gegen Männer geben kann. Ähnlich läuft es heute mit Weißen in Bezug auf Rassismus.

      Wären woke Anti-Rassisten die ersten gewesen, die versucht hätten Intersektionalität und diese „Argumentationsstrategien“ in den Mainstream zu kriegen, wären sie gescheitert.

      • Frauen sind der wesentliche Antreiber der woken Bewegung. Die Mechanismen ähneln verblüffend denen, die Frauen in Beziehungen verwenden. Wie bei der Frage nach dem Kleid und der Körperfülle kann man(n) nicht gewinnen.

        • Ich hab meiner Exfrau mal auf die Frage, ob die Hose sie dick macht geantwortet: Es ist nicht die Hose.

          Wobei sie zu den Zeitpunkt noch schlank war, die Kilos kamen erst später.

        • „Frauen sind der wesentliche Antreiber der woken Bewegung“

          Alte These zum x-ten Mal bestätigt: Wenn man die Gesellschaft nach dem Modell einer Familie gestalten will und sowieso ein Lieblingskind hat, kommt Feminismus oder Woke raus.
          Das Religiöse ist nur der Katalysator, damit es funktioniert.

  4. Wenn die Realität zur individuellen Wahrheit wird, und man weder in Betracht zieht, dass man falsch liegen könnte, noch gegensätzliche Informationen an sich heran lässt, dann kann man nicht mehr diskutieren.

    Das ist nicht nur bei Woken so. Auch bei Impfgegnern. Oder bei Libertären, wenn man über die Grenzen der Segnungen des freien Markts spricht.

    Menschen, die nicht mehr neugierig sind, wie die Welt funktioniert, sondern meinen, alles genau zu wissen.

    • „Auch bei Impfgegnern.“

      Gottseidank nicht bei Impfbefürwortern. Die sind voll offen für Argumente und würden NIEMALS die Welt in Wir und Die, Geimpfte und Ungeimpfte spalten.
      Wenn es eine Spaltung gibt, dann geht die zu 100% von den Covidioten aus, weil dieses Geschmeiß sich einfach nicht impfen lassen will.

      …oder so…

      🙄

      Kann mal jemand das Land anhalten? Ich möchte aussteigen.

  5. Eine Strategie diesen Leuten zu begegnen, wäre also sie zu fragen, was sie tatsächlich effektiv gegen Rassismus in allen seinen Formen tun.
    Nicht wie sie dagegen anlabern oder aufklären oder zugeben, sondern:
    „Wenn struktureller/systemischer/individueller Rassismus überall ist, was tust du aktiv um die spezifische Art des Rassismus zu bekämpfen?“

    „Ich kläre auf.“ Darf man dann als Antwort nicht zulassen. Reden kann jeder.

    Es gab da mal ein Interview mit Jordan Peterson, bei dem er die woke Interviewerin aufgefordert hat, ihren Job für eine Person zur Verfügung zu stellen, die weniger priveligiert ist als sie. Wollte sie nicht. (Männer sollen das natürlich hingegen tun)

    Da es nur wenige Menschen gibt, die alle möglichen Diskriminierungstatbestände erfüllen… Sowas wie… Weiblich, schwarz, transgender, lesbisch, Migrant und muslimisch mit körperlicher (und ggf. geistiger) Einschränkung aus einem bildungsfernen Arbeiterhaushalt, wird man im Regelfall eine Person konstruieren können, die theoretisch stärker diskriminiert wird und der man die eigene privilegierte Position übergeben sollte.

    Damit überzeugt man die Diskussionspartner vielleicht nicht, aber die sehen dann zumindest aus wie prinzipienlose Ärsche. Sie scheitern damit an der Unerfüllbarkeit ihrer Ideologie.

    Man selbst muss nichts tun, man glaubt ja nicht dran.

  6. „Im praktischen muss absolut nichts passieren, das Signaling reicht vollkommen aus. Man könnte daher sagen, dass es ein nicht sehr ehrliches Signal ist bzw leicht zu fälschen. Was es um so attraktiver macht.“

    Erinnert mich an die FFF-Kiddies die nach der Demo erstmal shopping machen weil sie ja am Samstag für ne Woche nach Aruba fliegen und unmöglich in den gleichen Klamotten wie vor drei Monaten da aufkreuzen können.

    Bezahlen darf Papa – also indirekt mit ApplePay vom iPhone13 (Nur Assi-Loser haben noch ein 12er).

    Aber es war wichtig, dass sie vorher noch gegen den CO2-Ausstoß und gegen die Klima-Schweine der älteren Generation demonstriert haben… ☝️

  7. Carlo Cipolla „The basic laws of human stupidity“.
    Leute die regelmaessig win-win Situationen herstellen werden als soziologisch smart/intelligent angesehen. Leute die meist lose-lose Situtaionen herstellen, werden als soziologisch dumm gewertet.

    Woke und dumm: Wir muessen die fossilen Energietraeger abschaffen, ausschliesslich mit „regenerierbarer“ Energie ersetzen, und Energie „einsparen“. Das „Klima“ hat Vorrang.

    Smart: Ok, wenn wir den CO2 Austoss unbedingt verringern wollen, muessen wir mehr Atomkraftwerke bauen, diese sicher machen und haben dann genug Energie fuer alle. Der Mensch hat Vorrang.

    Woke und dumm: Die Impfstoffe schuetzen nicht nur dich selbst, sondern auch andere. Deshalb Impfpflicht.

    Smart: Die Impfstoffe schuetzen einen selbst nur sehr eingeschraenkt und als Geimpfter schuetzt man andere gar nicht. Aufgrund der hohen Nebenwirkungsrate der Impfungen sollten wir uns auf gut vertraegliche Medikamente zur Vorbeugung und Heilung konzentrieren.

    • @luisman

      Was bei der Klimadebatte niemals berichtet oder diskutiert wird, ist die Tatsache, daß Einigkeit darüber besteht, daß CO2 und Methan nicht selbst die Treiber einer Klimaerwärmung sind, da sie zur Erwärmung nur logarithmisch beitragen. Mehr als ein paar Zehntelchen Grad kommt dabei nicht raus. Die Pointe liegt in dem zusätzlichen Wasserdampf, welche – so die plausible physikalische Hypothese – eine leicht erwärmte Erdatmosphäre speichern würde und der dann seinerseits als „primärer Treibstoff“ der Wetterphänomene zu großen Klimaveränderungen führen könnte. Das steht auch in den Basisberichtten des IPCC so drin, nicht aber in der politisierten Zusammenfassung von 20 Seiten. Wasserdampf bekommt man im wesentlichen durch Aufforstung aus der Atmosphäre. Aber man verdient nichts daran, dem Wald beim Wachsen zuzusehen. CO2 oder Methan zu vvermeiden, ist hingegen ein Bombengeschäft. Und wie beim Impfen geht es primär darum.

      • @luisman @Elmar

        „Ok, wenn wir den CO2 Austoss unbedingt verringern wollen, muessen wir mehr Atomkraftwerke bauen, diese sicher machen“

        Selbst wenn diese sicher würden, hätten wir immer noch das Problem des radioaktiven Mülls und die Entsorgungsfrage ist schlicht nicht geklärt.
        Eine Möglichkeit wäre Fusionsenergie, nur müsste das gefördert werden nach dem Prinzip des Kathedralenbaus (Religion! 🙂 ) – die Forschung kann hunderte von Jahren dauern und keiner weiß, ob und wann das Ding fertig wird. Die Frage ist, wie man so etwas global entscheidet und jenseits üblicher politischer Zyklen durchhält.

        „Wasserdampf bekommt man im wesentlichen durch Aufforstung aus der Atmosphäre. Aber man verdient nichts daran, dem Wald beim Wachsen zuzusehen. CO2 oder Methan zu vvermeiden, ist hingegen ein Bombengeschäft.“

        Interessante These.
        Die Chinesen haben übrigens ein Aufforstungsprojekt in gigantischer Größenordnung gestartet.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Chinas_Grüne_Mauer
        Man kann eine Menge schlechter Dinge über deren KP sagen, aber sie haben sehr pragmatische Ideen und beteiligen auch die Bevölkerung: „Das chinesische Volk ist an der Arbeit direkt beteiligt: Gesetzlich ist jeder chinesische Bürger zwischen 11 und 60 Jahren dazu verpflichtet, pro Jahr drei bis fünf Bäume anzupflanzen.“ Abgesehen davon, dass diese Regelung nicht konsequent durchgesetzt wird ist der Ansatz Anti-woke und so lobenswert autoritär.
        Bekomm einfach deinen Arsch von der Couch, du Twitter-Rebellin! 🙂
        Man müsste schon jetzt mit der Forschung beginnen, welche Pflanzen man winterfest bekommt, wenn die Permafrostböden (die Freisetzung von Methan dadurch ist meine größte Sorge) auftauen.
        Wenn man großflächig Pestizide per Flugzeug versprühen kann, dann sollte das mit Samen auch funktionieren.

        China hat übrigens auch eine drastische No-Covid Strategie: „Wegen eines Corona-Falls haben Chinas Behörden den Betrieb im zweitgrößten Containerhafen des Landes teilweise gestoppt.“
        https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/china-ningbo-hafen-101.html

        Und weiter: „China kämpft derzeit gegen den schwersten Corona-Ausbruch seit Monaten. Auf die im Vergleich zu Europa sehr geringen Infektionszahlen reagieren die Behörden mit Massentests, Teil-Lockdowns, Reisebeschränkungen und Schließungen wie jetzt im Hafen von Ningbo.“

        Das war im August und die Auswirkungen auf irgendetwas interessieren sie einen Scheißdreck.
        Allerdings haben die Gesundheitsämter auch das Personal für die aktive Kontaktverfolgung auf mehreren Ebenen, die es hier nichts gibt.
        Taiwan (16.588 Infizierte bei 23,6 Millionen EW) hat inzwischen schlappe 502 Tests pro Infiziertem durchgeführt, in Deutschland ist das Verhältnis 1:14.
        Das ist die Realität, in der wir Lichtjahre von der Performance dieser Länder entfernt sind.
        Die (vollständige) Impfquote von Taiwan ist aktuell 42,7 % – Impfung allein ist kein Wundermittel.
        Was vorher alles bei uns vergeigt worden ist, das rächt sich jetzt.

        • „Selbst wenn diese [Atomkraftwerke] sicher würden, hätten wir immer noch das Problem des radioaktiven Mülls und die Entsorgungsfrage ist schlicht nicht geklärt.“

          Kleine, aber wichtige Korrektur: Wir haben das Problem bereits. Insofern halsen wir uns kein neues auf, wenn wir weiter Atomkraft nutzen. Entweder, wir schaffen ein sicheres bzw. mehrere sichere Endlager, dann wird uns auch zusätzlicher Atommüll nicht vor Probleme stellen. Oder wir schaffen das nicht, dann aber finde ich, ob wir jetzt die jetzige oder in 50 Jahren die doppelte, dreifache oder gar zehnfache Menge an Atommüll haben, macht keinen großen Unterschied. Das Problem ist, dass wir den Müll mengenmäßig in dieser Größenordnung bereits haben, nicht, ob wir bei der Menge noch eine Null anhängen müssen.

          „Fusionsenergie[…] – die Forschung kann hunderte von Jahren dauern und keiner weiß, ob und wann das Ding fertig wird.“

          Es ist eigentlich gut abschätzbar, dass Fusionsenergie bis zur Mitte des Jahrhunderts wirtschaftlich tragfähig zur Stromproduktion sein wird. Mit anderen Worten: Zu spät.
          Übrigens fällt auch bei Fusionsreaktoren radioaktiver Abfall an. Er strahlt aber viel kürzer, nur so tausend Jahre lang – was, genau besehen, immer noch verdammt lange ist.

          „Was vorher alles bei uns vergeigt worden ist, das rächt sich jetzt.“

          Sic est.

          • @Crumar

            „Selbst wenn diese sicher würden, hätten wir immer noch das Problem des radioaktiven Mülls und die Entsorgungsfrage ist schlicht nicht geklärt“

            Such mal bitte nach „Dual-Fluid-Reaktor“. Daß diese Technologie noch nicht realisiert wurde, hat allein politische Gründe. Physikern ist sie nicht unbekannt.

            “ Interessante These.“
            Ich würde es eher als Stand der Forschung bezeichnen – natürlich drastisch vereinfacht und verkürzt. Die ganze Klimadebatte hängt im Grunde allein am Nachweis des zusätzlichen Wasserdampfs und hier gibt es eine Menge widersprüchlicher Ergebnisse. Niemand bestreitet, daß der CO2-Ausstoß der Menschheit einen Unterschied macht. Die Frage ist wie immer: Wo, wieviel und wie schnell? Die sog. Klimaskeptiker glauben, daß eine nennenswerte Erwärmung noch rund 200 Jahre brauchen wird – vereinfacht dargestellt. Die Hysteriker gehen von 10-20 Jahren aus. Das politische Kapital dieses Unterschieds sollte offensichtlich sein.

            Die Medien stellen das natürlich ganz anders da. Wenn das COVID-Narrativ durch die Impftoten politisch untragbar geworden sein wird, wird man das Klima-Narrativ benutzen, um die Bevölkerung auszubeuten und zu versklaven – und sich im Klimaschutz und Umweltschutz einen Scheißdreck kümmern.

            Ansonsten stehen die Chinesen auf dem Standpunkt, daß die Vormachtstellung des Westens auf dem Verbrauch fossiler Enerige beruht – seit 200 Jahren – und daß sie selbst nun 200 Jahre lang dran sein sollten, während der Westen auf niedrigem Energieverbrauchsniveau vor sich hinköcheln sollte. Und – oh Wunder – genau diese Art der Deindustrialisierung wird durch das angebliche Klimaschutzprogramm erreicht. Die Folge wird z.B. sein, daß die USA den Weg der ehemaligen Sowjetunion gehen wird.

            Jedenfalls ist das wohl der Plan – ob es klappt … wer weiß …..

            In meinen Augen ist die Sache jedenfalls recht durchsichtig. Aber vielleicht liegt das auch nur daran, daß ich was von Physik verstehe.

          • @Renton (& crumar)
            „Übrigens fällt auch bei Fusionsreaktoren radioaktiver Abfall an. Er strahlt aber viel kürzer, nur so tausend Jahre lang – was, genau besehen, immer noch verdammt lange ist.“

            Übrigens kann der Abfall der etablierten Leichtwasserreaktoren von schnellen Reaktoren weiterverarbeitet werden, wobei 25 mal mehr Energie gewonnen werden kann als in den Leichtwasserreaktoren zuvor. Die Menge an Abfall schrumpft zwar nicht (außer die pro kWh, die sogar drastisch) bzw. nur um 0,1% (E = mc^2), doch dafür strahlt der nur noch maximal 1000 Jahre. Auch das bei der Urananreicherung anfallende angereicherte Uran können diese Reaktoren verarbeiten, wobei die gleiche Art von Müll und noch mehr Energie entsteht. 1000 Jahre sind zwar lang, aber, auch wenn die Zivilisation durchaus zwischendurch zusammenbrechen kann: Dann ist der Atommüll das kleinste Problem der Menschen!

          • @Elmar
            „Ansonsten stehen die Chinesen auf dem Standpunkt, daß die Vormachtstellung des Westens auf dem Verbrauch fossiler Enerige beruht – seit 200 Jahren – und daß sie selbst nun 200 Jahre lang dran sein sollten, während der Westen auf niedrigem Energieverbrauchsniveau vor sich hinköcheln sollte.“

            Auch wenn das verständlich ist, so läuft es (unter der Voraussetzung, dass tatsächlich eine Klimakatastrophe** droht) auf Gerechtigkeit um jeden Preis hinaus (noch schlimmer als in Nordkorea!), da dann die Klimakatastrophe** unausweichlich wäre, und Gerechtigkeit um jeden Preis ist auf jeden Fall abzulehnen!

            Es stellt sich auch die Frage, warum die Chinesen ausgerechnet dieses Argument benutzen und nicht stattdessen sagen: Hey, Verzicht ist unnötig! Nehmt einfach Atomkraftwerke, wenn ihr schon nicht wirklich an die Erneuerbaren zu glauben scheint*! Eure einfachen Leute werden das bestimmt genauso sehen, da sie sicher nicht verzichten wollen!

            *Wenn die Grünen wirklich an die Erneuerbaren glauben würden, dann würden sie Verzicht nicht für notwendig halten!
            **An die selbst die meisten Klimawissenschaftler nicht glauben, selbst unter denjenigen, die den Klimawandel für ein Problem halten und die Mehrheit darstellen! Man kann das nicht oft genug wiederholen!

        • Das Sicherheitsproblem der AKW ist geloest. Und so lange wir grosse unbewohnte Gebiete haben, z.B. Wuesten (Afrika, China, Australien) und Permafrost (Russland, Kanada) kann man den Muell auch lagern, bis einer zukuenftigen Generation was besseres einfaellt. Wegen der „Angst vor dem Atom“ Propaganda beschaeftigen sich immer weniger Forscher damit und es gibt kaum Geld um mal was zu bauen.

          Die Chinesen waren schon immer die besseren Nationalsozialisten 😉

          Bhakdi hat schon zu Anfang gesagt, dass man mit Impfungen den Mutationen immer ca. 1 Jahr nachhinken wird, so wie i.d.R. bei den Grippeimpfungen. Uebrigens hat die neue Pfizer COVID Pille das selbe Wirkprinzip wie Ivermectin – nur „etwas“ teurer.

      • Korrekt. Ich war ja bei den „Urschleim“-Gruenen, als die noch Baeume pflanzen wollten – damals wollten sie es wegen dem „Waldsterben“.

        Die Angstmache vor den Abgasen wurde doch von der damaligen Atomlobby erfunden, damit sie mehr AKW bauen koennen. Propaganda kann also auch zweifach schief gehen.

      • „Wenn eine In Group und eine Out Group geschaffen werden, ist es immer ein deutlicher Hinweis auf faschistoide Strukturen“

        PoC
        Weiß

        Es werden ganz möglichst große In-Groups erzeugt, auch wenn es z.B. deutlich mehr Abneigung zwischen Ostasiaten und Schwarzen wie zwischen Weißen und Ostasiaten oder Schwarzen gibt und gegen eine Out-Group in den Kampf geführt, seinen es Männer oder Weiße.

        Interessant in dem Tweet ist die Umkehr im Vergleich zu früher. Sie haben es mittlerweile wohl wieder geändert, aber um Mitglied bei der Grünen Jugend zu werden, konnte man mal als Geschlecht „weiblich“ oder „andere“ oder sowas auswählen, kein männlich.

        • Noch gefunden:

          weiblich und nicht weiblich war es 🙂

          Die Intention von FINTA & Männer ist natürlich die Einteilung in:
          ( ) gut
          ( ) böse

          Feminismus hat nichts gegen Männer. Listen and believe!

          • Du hast nicht aufgepasst, wie mir scheint: Da ausnahmslos alle Männer Vergewaltiger sind, kann es keine asexuellen Männer geben, QED.

          • Ich dem Fall bist du ein asexueller Mensch. Deine Sexualität qualifiziert dich zum Menschen 😉

            Ich weiß aber nicht warum das in der Auflistung drin ist. Das eine sind Geschlechter und das eine Sexualität.

  8. Wie wäre es mit Massenmedien und wokem Raceswap um das Publikum aufzuhetzen.
    Da könnte man ja mal drüber reden.
    Mein Vorschlag Wonderwoman 1984 und die Shopping Mall Szene, die auf einem echten Vorfall basiert.

    Falls wir darüber nicht reden wollen liegt’s woran? Genau, das ist die Wurzel des kirren Wokismus.

  9. Anmerkung:
    Woke reagieren zumindest im deutschsprachigen Raum zunehmend sauer, wenn. sie so genannt werden. Hat auch neulich ein einigermaßen hochrangiger gewerblicher Aktivist auf Twitter verkündet. Wer den Begriff „woke“ verwende, sei automatisch als „rechts“ einzustufen.
    Wenn man seine Selbstzuschreibungen schon nicht mehr ertragen kann…

      • Sind sie ja auch nicht, zumindest nicht in dem Sinne, in dem das Wort bis Ende letzten Jahrtausends verwendet wurde.

        Es sind bedauernswerte Clowns, die sich ein ums andere Mal vor neoliberale und kapitalistische Agenden zur Spaltung der Gesellschaft spannen lassen, weil sie diese – in ihrer selbst Alfred Rosenberg gut zu Gesicht stehenden Besessenheit von Geschlechtsteilen, Hautfarben und Herkunft – gar nicht mehr erkennen können. Jemand, der sich selber nicht nur in grotesker Verkennung des Wortgehaltes oder weil es „in“ ist als „links“ bezeichnete, würde zumindest irgendwann stutzig werden, wenn er nicht nur die die volle „moralische Rückendeckung“ sondern sogar milliardenschwere finanzielle Unterstützung nahezu aller multinationalen Großkonzerne besitzt.
        Diese Leute bringen es fertig, im inhaltlichen Einklang mit der Regierung, den Massenmedien und der Industrie zu sein, und sich zugleich im beinharten, geradezu lebensbedrohlichen Widerstand gegen das Establishment zu wähnen: irgendwann einmal wird das Stoff für das Psychologiestudium sein.

  10. Man kann mit Vertretern selbstimmunisierender Glaubenslehren nicht diskutieren. Wokeism hat alle Anzeichen psychischer Sucht (Kult). Man kann nur hoffen, dass der Wahn an der Realität zerschellt bevor zu viel Schaden angerichtet wurde.
    In der Vergangenheit sind Gläubige an A (z.B. Katholizismus) davon überzeugt worden, an B (z.B. Protestantismus) zu glauben. Aber das gelang immer nur dann wenn B noch stärker suchterzeugend war als A.
    Alternativ: Zwang

  11. Solche Bewegungen nehmen in der Tat sektenartige Züge an. Ähnlich wie bei Qanon, extremen Cornaleugnern oder Verschwröungsfanatikern. Die sind so gefangen in ihrem Paralleluniversum, das sie alles Andere nur noch als verirrte Schlafschafe wahrnehemen, während sie selbst mit ihren Schwurbelseiten die einzigen mit Durchblick sind.

    Leider war ich auch schon gezwungen, den Kontakt zu jemand abzubrechen, der mit Chemtrails anfing, über Reichbürger weitereskalierte und bei den Cornaleugnern landete. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf zwanghafte Vorträge über diesen Quatsch und die fruchtlosen Disskusionen.

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