Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

161 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. “Gewalt gegen Frauen nimmt weltweit zu
    Laut einer Studie riefen in der Pandemie in vielen Ländern mehr Frauen bei Hilfshotlines an. Die Fortschritte der vergangenen 30 Jahre seien in Gefahr, warnt Oxfam.“

    https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-11/oxfam-studie-gewalt-gegen-frauen-corona

    Und wie wird das festgestellt:
    “Es war lange befürchtet worden, nun gibt es Zahlen: Während der Corona-Pandemie hat es einen weltweiten Anstieg von Gewalt gegen Frauen gegeben. Während des ersten Lockdowns im Jahr 2020 sei die Anzahl der Anrufe bei Hilfshotlines in zehn untersuchten Ländern signifikant gestiegen, teilte Oxfam Deutschland mit.“

    Klar, was lange „befürchtet“ wurde. Damit das feministische Opferbild wieder stimmt, musste jetzt eine Studie her, die das bestätigt. Zum Glück gibt es niemand, der diese Studien kritisiert oder genauer nachschaut. “ Während des ersten Lockdowns im Jahr 2020 sei die Anzahl der Anrufe bei Hilfshotlines in zehn untersuchten Ländern signifikant gestiegen…“ aha, ich bin jetzt kein Studien Profi, aber mich würde einfach interessieren, ob es z.B. auch Vergleichszahlen mit Männerhotlines gibt. Äh, mit was? Männerhotlines, Hilfsangebote für Männer? Gibt’s nicht.
    “Als Spitzenreiter gelte Malaysia mit 111 Prozent mehr Anrufen, hieß es. In Kolumbien gingen 79 Prozent mehr Anrufe ein, in Italien 73 Prozent und in Südafrika 69 Prozent. In Argentinien und Großbritannien verzeichneten die Hotlines je ein Viertel mehr Anrufe.“ Na ein Glück. Wenigstens in Deutschland bleiben die Männer sanft und geschmeidig. Da war die Umerziehung doch erfolgreich. Komisch, dass es keine Ergebnisse aus den Fluchtländern im Mittelmeerraum gibt. Der Nafri wird nicht erfasst. Wäre ja auch zu dumm, wenn frau sich per Gummiboot über das Mittelmeer noch mehr Gewalt ins Land holen würde. Wobei mich interessieren würde, ob in Italien bzw. Großbritannien Zahlen nach ethnischer Herkunft der Hilfesuchenden gibt. Ich habe da so meine Befürchtungen.
    Und um was geht es wirklich? Darum: „Zudem stehe vielen Frauenrechtsorganisationen weniger Geld zur Verfügung, heißt es in dem neuen Oxfam-Bericht. Die Organisation forderte Regierungen auf, entsprechende Organisationen stärker zu unterstützen.“ Geld. Das wird bestimmt bei der neuen Bundesregierung auf offene Ohren stoßen.

    • Als „Studien-Profi“ kann ich Dir sagen, da ein Anstieg von 9 auf 19 definitiv signifikant und vor allem +111% sind. Da sie das nicht dazuschreiben, gehe ich davon aus, dass in Malaysia genau diese 19 Frauen verprügelt wurden. Malaysia hat 32 Millionen Einwohner; es ist statistisch unmöglich, dass es da nur 19 Frauen gibt, die das verdient haben. Grob 100 werden ihren Säugling umgebracht haben, zum Beispiel.

    • Während des ersten Lockdowns im Jahr 2020 sei die Anzahl der Anrufe bei Hilfshotlines in zehn untersuchten Ländern signifikant gestiegen

      Stimmt. In der Zeit hatte ich auch mehr telefoniert als sonst.

      (Womit ich natürlich nicht das Leid der Kinder und Männer kleinreden möchte, die vom Hausdrachen malträtiert wurden mangels Fluchtmöglichkeit)

  2. Der Opfermythos muss weiter ausgebaut werden.
    https://www.badische-zeitung.de/frauen-im-kreis-emmendingen-sind-rund-viermal-mehr-von-gewalt-betroffen-als-maenner
    Frauen sind die besseren Opfer. Männer müssen lernen und an sich arbeiten, dass sie Gewalt von Frauen als solche wahrnehmen und den Mut haben diese zu melden. Dann würden nur noch vertrauenswürdige Melde- und Hilfsangebote für Männer fehlen. Gibt es im Kreis Emmendingen Hilfs- oder Meldeeinrichtungen für Männer? Weiß man dazu mehr?

  3. https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.madonna-ist-ausser-sich-instagram-loescht-erotikbilder-mit-brustwarzen.7b885314-7488-42ad-8eb2-1cc9211423b9.html

    “Es ist ein Skandal mit Ansage: Madonna (63) provozierte am Donnerstag mit einer erotischen Bilderreihe auf Instagram. Auch darauf zu sehen: ihre Brustwarzen. Und wer die Diskussionen rund um den Hashtag #FreeNipples verfolgt hat, der wusste was umgehend passieren wird: Das soziale Netzwerk löschte die zehn erotischen Bilder von Madonna umgehend. Nun postete die Queen of Pop die Fotos erneut, mit einer kleinen Änderung. Dort wo zuvor ihre Brustwarzen zu sehen waren, prangen nun kleine Herzchen-Symbole.
    Die Fotos seien „ohne Vorwarnung oder Benachrichtigung“ entfernt worden, betont Madonna in ihrem neuen Posting. Es sei für sie „immer noch erstaunlich, dass wir in einer Kultur leben, die es erlaubt, jeden Zentimeter des Körpers einer Frau zu zeigen, außer einer Brustwarze. Als wäre dies der einzige Teil der Anatomie einer Frau, der sexualisiert werden könnte“. Die Sängerin sei froh, dass sie es geschafft habe, „meine geistige Gesundheit durch vier Jahrzehnte der Zensur, Sexismus, Altersdiskriminierung und Frauenfeindlichkeit zu bewahren“.
    […]
    Wer Madonna länger nicht mehr gesehen hat, dürfte sich kurz gewundert haben, wen er da vor sich hat: Das Gesicht der 63-Jährigen ist aalglatt, die Lippen wirken stark vergrößert. Zu den Fotos schreibt Madonna: „Engel wachen über mich“, womit sie auf eine Engel-Skulptur über dem Bett anspielt.
    Bei ihren knapp 17 Millionen Followers kam das Shooting nicht nur gut an: Einige rieten Madonna, ihre Bilder weniger zu bearbeiten, andere sagten, sie hätte „das“ nicht nötig. Ein User schrieb: „Liebes, ich glaube die Engel sind schon vor langer Zeit weggeflogen.““

    Karma is a bitch.

  4. Die feministische Propagandamaschine läuft auf Hochtouren:

    “«Männer töten oft, um ihre Frauen zu behalten»
    Die deutsche Journalistin Julia Cruschwitz hat Fälle von Frauenmorden rekonstruiert. Sie sagt, die Taten würden oft nach einem erschreckend klaren Muster ablaufen.“

    https://www.tagesanzeiger.ch/maenner-toeten-oft-um-ihre-frauen-zu-behalten-325330300158
    Wer ist diese Julia Cruschwitz?
    https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/redezeit-julia-cruschwitz-100.html
    https://www.hr2.de/podcasts/gespraech-mit-autorin-julia-cruschwitz,audio-60608.html
    https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/beziehung-gewalt-schutz-frau-kind-umgangsrecht-100.html

    “Wenn der Blick der Männer im Kopf der Frau sitzt
    Franziska Schutzbachs Buch über weibliche Erschöpfung ist ein Bestseller. Ihr Versuch, das ganz grosse Bild zu zeichnen, geht auf Kosten der Genauigkeit.“

    https://nzzas.nzz.ch/kultur/wenn-der-blick-der-maenner-im-kopf-der-frau-sitzt-ld.1657278?reduced=true
    “It’s a men’s world war gestern. Vorbei sind die Zeiten, als Frauen Selbstverwirklichung im Sonntagsbraten suchten und ein höheres Einkommen in der Beförderung ihres Mannes. Die Gegenwart ist gleichberechtigter. Heute studieren an Universitäten mehr junge Frauen als Männer; heute sind Familie und Beruf vereinbar; der Anteil an Politikerinnen, Intendantinnen und Professorinnen so hoch wie nie – und heute ist die Erschöpfung der Frauen totaler als je zuvor.“

    I SAID KARMA IS A BITCH
    Ich finde es ja wirklich amüsant, jetzt wo Frauen arbeiten müssen (gilt ja gerade in der Schweiz für geschiedene Frauen), sind die erschöpft. Wer konnte das denn ahnen?

  5. Wundert mich irgendwie, dass ich erst vor zwei Tagen über diesen Kanal gestolpert bin. Die Synchros sind jedenfalls großartig.

    Freibier For Fjudscha!

    „I waas a ned gnau, er hod aaf jedn foll a waas dshird oo“

  6. Klarheit und Verklärung

    Die romantische Verklärung der Vormoderne ist ein Spiegelbild der grellklaren Unmenschlichkeit und Kälte der Moderne… aber diese Unmenschlichkeit und Kälte ist der Moderne nicht inhärent, sondern sie entrollt sich als diffuses, alles mitbestimmendes Gesamtgefühl während der Umwandlung jedes Miteinanders in einen Geschäftsvorgang, so krämerseelenmäßig wertneutral beflissen und geschäftstüchtig, dass nicht einmal Nachdenklichkeit einzieht, wenn sich alles in allem psychisch unauffällige und zu intelligenten Gedanken befähigte Menschen den Hunger, die Kriege, den Aberglauben, die verzweifelten Völkerwanderungen und die Pocken der Vergangenheit zurückwünschen, weil sie zum Glauben gelangt sind, in diesem Damals besser gedeihen zu können als im Hier und Jetzt.

    Vieles am geifernden Hass, mit dem hier Impfgegnern auf allen Ebenen der Gesellschaft begegnet wird, ist nur das Spiegelbild des objektiven und langgärenden Unglückes derer, die einer solche intellektuelle Zumutung der Vergangenheitsverklärung nicht ertragen wollen oder können. Die Irrationalität ist allgegenwärtig geworden. Und die Psyche kreist und kreißt.

    Selbstzitat

  7. Virtue Signaling Endgegner

    Man sieht auch das es in der Ideologie immer weiter gehen muss und immer neue Dinge gefunden werden müssen, die man als rassistisch bezeichnen kann. Begriffe mit schwarz/black sind wahrscheinlich viel eher aus einer Analogie zur Nacht oder Dunkelheit entstanden und nicht weil Afrikaner eine dunkle Hautfarbe haben.

    • Eine Chinesin soll „sein Land“ – die USA – verlassen. Und er ist sich selbst als „higher than“ diese Chinesin. Sie kommt da aber woke raus:

      Schuld sind white supremacy und toxic masculinity.

      Laut Umfrage wünscht sich mehr als die Hälfte der NYPD-Mitarbeiter, sie wären nie zur Polizei gegangen:

      https://nypost.com/2021/11/20/survey-says-more-than-half-nypd-wishes-they-werent-blue/

      Ich vermuten vielen weißen Polizisten wird erstmal pauschal Rassismus unterstellt, wenn sie es mit einem schwarzen Verdächtigen zu tun haben.

  8. Vor kurzem kam ja die Frage auf, warum sich in deutschsprachigen Ländern vergleichsweise weniger Menschen impfen lassen. Teilweise könnte das mit dem (Nach-)Wirken von Rudolf Steiner zu tun haben.

    Homöopathie und Pandemie: Nein zum Impfen aus Liebe zur Natur

    https://www.rnd.de/politik/corona-und-homoe-opathie-impfgegner-und-ihre-beweggruende-aus-der-natur-XFQ44JOLGVBC7MGPM2UW4CSXSI.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    In Steiners Welt ist Krank­heit nichts, was unbe­dingt vermieden werden muss, der Krank­heit wird sogar ein erziehe­rischer Sinn zuge­messen. „Wollen wir die Stärke, die Gesund­heit, dann müssen wir ihre Vorbedin­gung, die Krank­heit, mit in Kauf nehmen“, lehrte Steiner. Nirgendwo fand diese Einstel­lung eine so weite Verbrei­tung wie in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. Heute sind diese drei Hoch­burgen der Homö­opathie die drei Länder mit den höchsten Anteilen an Unge­impften in West­europa.

    • Wow, dann müsste der Logik zufolge Anthroposophie in Ost- und Südosteuropa Staatsreligion gewesen sein.

      https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&facet=none&pickerSort=asc&pickerMetric=location&Metric=People+vaccinated+%28by+dose%29&Interval=7-day+rolling+average&Relative+to+Population=true&Align+outbreaks=false&country=ALB~AUT~BIH~FIN~FRA~GRC~DEU~HUN~POL~ROU~SVK~CHE~BGR

      Die Impfquote sind da noch viel niedriger.

      Im Ernst: So nutzt in den Medien halt jeder der kann das Covid-Thema um auf den Lieblingsfeind (hier sind es halt die Steiner-Fans) einzuschlagen

      • Wow, dann müsste der Logik zufolge Anthroposophie in Ost- und Südosteuropa Staatsreligion gewesen sein.

        Nein, denn es gibt sicherlich noch viele andere Gründe eine Impfung abzulehnen, daher ist der Umkehrschluss unzulässig.

        Im Ernst: So nutzt in den Medien halt jeder der kann das Covid-Thema um auf den Lieblingsfeind (hier sind es halt die Steiner-Fans) einzuschlagen

        Es geht hier doch nicht ums Einschlagen. Außerdem besteht laut einer Studie tatsächlich ein signifikanter Zusammenhang zwischen Befürwortung der Homöopathie und Ablehnung der Impfung.

        https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8485570/

        In der Gesamtstichprobe ist mit Ablehnung „alternativer Heilmethoden“ eine signifikant höhere Impfbereitschaft verbunden. Ebenfalls besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Haltung zur Homöopathie und der eigenen Impfbereitschaft: Wird Homöopathie befürwortet, ist die Impfbereitschaft geringer. Auch in der Teilstichprobe der Eltern zeigt sich dieser Zusammenhang zwischen der Haltung zu Homöopathie und Impfbereitschaft (Tab. 2). Unter Eltern sind es wiederum Frauen, die signifikant häufiger eine positive Haltung zur Homöopathie haben als Männer, die häufiger gar nichts davon halten.

        • „Es geht hier doch nicht ums Einschlagen.“

          In dem von Dir verlinkten RND-Artikel schon. Modernes Agitprop mit Unterton „abergläubische Hinterwäldler“

          Die Studie in Deinem zweiten Link ist da bis auf ein-zwei Stellen neutraler. Und auch interessant im Kontext des Blog-Überthema „Mann-Frau“. Hier spiegeln sich vielfach klassische Stereotypen wieder

          Z.B:

          „Männer (37,9 %) halten das Coronavirus häufiger für ungefährlich als Frauen (22,2 %)

          Eine signifikant abweichende Risikoeinschätzung hinsichtlich des Virus selber.

          „Die Hälfte der Frauen und 58,4 % der Männer sind sicher oder eher impfbereit. Hierbei sind Frauen zu einem geringeren Teil sicher zur Impfung bereit (20,5 %) als Männer (33,0 %).“

          Und eine signifikant abweichende Risikoeinschätzung hinsichtlich der Impfung.

          Originell (und wenig schmeichelhaft für Männer) ist dies:

          „Die Impfschutzzuverlässigkeit ist für Frauen (51,5 %) signifikant bedeutsamer als für Männer (26,6 %).“

          Wie jetzt, Jungs? Egal ob es wirkt, hauptsache Spritze?

          Etwas heikel – auch im Kontext Sorgerechtsdiskussion – die höhere Bereitschaft von Vätern, ihre Kinder herzugeben:

          „39,4 % der Männer mit Kindern würden ihre Kinder sicher impfen lassen (eher ja 18,8 %). Bei Frauen sind insgesamt 47,6 % impfbereit (ja sicher 21 %, eher ja 26,6 %). Ihre Kinder würden 22,3 % der Frauen sicher nicht impfen lassen (30,1 % eher nicht). Dies gilt nur für 13,4 % der Männer (28,4 % eher nicht).“

          Ist ja durchaus ein häufiger Vorwurf von Frauen, dass Väter mit ihrer höheren Risikobereitschaft das Kindswohl gefährden würden.

          Aber last but not least:

          „Für eine informierte Entscheidung sind vollständige und transparente Informationen sowie ein Verständnis von Gesundheitsstatistiken erforderlich“

          Stimmt 🙂

    • Dass die Anthroposophen so wirkmächtig hierzulande sind, vermute ich nicht.

      Aber die Überlegung, dass Krankheit nicht unbedingt vermieden werden muss, kann ich nachvollziehen. Wenn man Fieber hat, kann man es senken, damit man nicht mehr krank erscheint. Die Erreger, die durch das Fieber getötet würden, existieren dann ggf. weiter.
      Wenn man Husten hat, kann man Hustenblocker nehmen, dann bleibt der Dreck halt in den Atemwegen, ähnlich bei Schnupfen.

      Als mein Kind klein war und frisch im Kindergarten, hat es sich mit allerlei Erregern adaptiert. Manche davon haben mich auch ins Bett oder aufs Klo gezwungen. Anderen Kindern geht es auch so.
      Natürlich kann man das alles unterdrücken und bekämpfen – aber ist das wirklich vernünftig? Ich denke, dass es ein Lernen des Immunsystems gibt. Das erinnert mich immer an die indigenen Völker in Amazonien, denen von Forschern ein banaler Schnupfen eingeschleppt wurde – und die daran flugs ausgestorben sind. Die waren halt nicht adaptiert und hatten nie virale Updates erfahren.

      Ich halte diese Diskussion für zu stark polarisiert. Das eine ist nicht einzig richtig, das andere auch nicht. Wenn Fieber über 40 Grad steigt, dann muss man es eben bekämpfen. Wenn durch Dauerschnupfen die Ohren nicht mehr belüftet werden oder der Husten blutig wird, muss auch gegen die Symptome vorgegangen werden.

      Und letztlich geht es bei der Corona-Impfung genau um diese Abwägung, da sie eben keine sterile Immunität bietet. Will man seinen Körper alle sechs Monate neu in einen langfristigen Alarmzustand versetzen, nur um bei Konfrontation mit dem Virus nicht unvorbereitet zu sein? Und wie lange schafft der Körper es, diesen andauernden Alarmzustand schadlos zu verkraften?

      Ich finde es anmaßend und unangebracht, das politisch für alle zu entscheiden und vorzugeben.

      • Das erinnert mich immer an die indigenen Völker in Amazonien, denen von Forschern ein banaler Schnupfen eingeschleppt wurde – und die daran flugs ausgestorben sind. Die waren halt nicht adaptiert und hatten nie virale Updates erfahren.

        Ich muss beim Plädoyer für ungebremste Durchseuchung auch immer an die indigenen Völker Amerikas denken. Die meisten Schätzungen kommen zu dem Ergebnis, dass bis zu 90% der Ureinwohner gestorben sind, durch neue Krankheitserreger, mit denen ihr Immunsystem nicht klarkam. SARS-Cov2 ist jetzt für alle Menschen solch ein neuer Kranheitserreger

        Corona scheint unsere Reihen „nur“ um 1% zu lichten (langfristige Gesundsheitsbeeinträchtigung nicht betrachtet). Ich halte es für arachisch, das einfach so hinzunehmen, wenn wir die Mittel dagegen haben. Die Impfung ist doch genau das virale Update was es braucht, halt mit deutlich geringeren Kollateralschäden als das echte Virus,

        Kindersterblichkeiten wie im Mittelalter will doch auch keiner mehr haben.

        • SARS-Cov2 ist jetzt für alle Menschen solch ein neuer Kranheitserreger
          Nein, ist es nicht mehr. Die Adaption ist weit fortgeschritten, sonst hätten wir andere Krankenhausinzidenzen. Aber du hast recht – als es in Wuhan aus dem Labor gekrochen ist, hat es die Menschen komplett kalt erwischt. Und die Adaption dauert noch immer an. Die Verläufe werden immer häufiger, aber immer milder. Das ist gut sichtbar, wenn du Infektionsinzidenz gegen Hospitalisierungsinzidenz hältst.

          Ich halte es für arachisch, das einfach so hinzunehmen, wenn wir die Mittel dagegen haben.
          Haben wir leider nicht. Wir testen nur die Geimpften weniger. Alle sind sich einig: Diese Impfung bringt keine sterile Immunität.
          Eine ehemaliger (sic!) bayerischer Gesundheitsamtschef beschreibt das hier sehr gut: https://rumble.com/vpsnod-vllig-fehlgeleitet-ex-gesundheitsamtschef-dr.-prner-erklrt-was-in-corona-po.html?mref=6zof&mc=dgip3&utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Reitschuster&ep=2

          Und leider taugt die Impfung nicht als Immunsystem-Update, sonst hätten wir bei Geimpften so viel Entspannung wie bei Genesenen. Haben wir aber leider nicht.
          Aber ich will ja nicht immer Drosten nachplappern.

          • Die Verläufe werden immer häufiger, aber immer milder. Das ist gut sichtbar, wenn du Infektionsinzidenz gegen Hospitalisierungsinzidenz hältst.

            Du klammerst also die Impfung komplett aus?

          • Diese Impfungen helfen weder gegen eine Infektion noch gegen die Weitergabe des Virus, sie haben keinen Einfluss auf den Grad der Infektiosität. Sie helfen gegen eine überschießende Autoimmunreaktion als Folge einer plötzlichen, ungelernten Konfrontation mit der besonderen Virusvariante eines über Jahrtausende in Tieren und Menschen koexistenten Corona-Virus.
            Das Ausbleiben der Extremreaktion, also die weniger schweren Verläufe werden mit einer dauerhaften Alarmierung des Immunsystems und Organismus erkauft, die laut Pharma und Politik im Abstand von sechs Monaten erfolgen soll.
            Parallel zur Impfkampagne gibt es ein auffälliges Schattensterben jenseits von Covid. Die Indizien zeigen auf eine erhebliche Zunahme von Gefäßverschlüssen auf Basis von entzündlichen Prozessen innerhalb des Herz-Kreislauf-Systems. Das sind ähnlich viele Fälle wie die Covid-Toten. Aber die sterben an etwas anderem.

            Und all das soll ernsthaft verpflichtend werden durch eine Impfpflicht?

          • Die Verläufe werden immer häufiger, aber immer milder.

            Warum werden wir dann heuer mehr Covid-Todesfälle haben als letztes Jahr? Müsste es nicht umgekehrt sein, wenn „die Adaption ist weit fortgeschritten ist“?

            Ich bin ja gespannt was die Statistik-Experten sagen, die letztes Jahr noch sehr ausgefeilte Modelle bezüglich „auf ein Jahr mit starker Grippewelle folgt eines mit schwacher“ entwickelt haben. Manche meinten sogar, man müsse die Sterblichkeit jeweils auf 2 Jahre analysieren, damit man diesen Effekt berücksichtigt. Man hatte behauptet, die höhere Sterblichkeit 2020 wäre u.A. darauf zurückzuführen weil 2019 eben ein Jahr mit sehr milder Grippewelle war.
            Dann müssten ja heuer vieeel weniger sterben, denn letztes Jahr war die „Grippewelle“ zweifelsohne so stark wie lange nicht mehr…

          • Wattn ditte? Du bist doch Statistik-Experte. Wenn wir dieses Jahr etwas mehr Covid-Opfer haben als letztes Jahr, aber ein Vielfaches von Infizierten, dann ist doch die Wahrscheinlichkeit mit Covid zu sterben extrem gesunken.
            Oder wo ist mein Fehler?

          • @beweis:

            Kein Fehler.

            Die Wahrscheinlichkeit an der Sucht zu sterben sinkt, wenn wir dieses Jahr etwas mehr Drogentote haben, aber ein vielfaches an Heroinsüchtigen.
            Siehst du, alles in Butter! Kein Grund zu handeln, die Wahrscheinlichkeit sinkt!

            Du konzentrierst dich zielgenau auf nebensächliches. Hier sind zwei relevante Fragen:
            Wenn wir dieses Jahr etwas mehr Covid-Opfer habe
            Warum haben wir mehr Covid Opfer?

            ein Vielfaches von Infizierten
            Warum haben wir ein vielfaches von Infizierten?

          • @pingpong

            Siehst du, alles in Butter!
            Ne, nix in Butter. Die Adaption läuft gerade auf Hochtouren. Und zwar unabhängig von Maßnahmen und Impfungen. Sonst wären die Infektionsinzidenzen nicht höher als sonst jemals. Das trifft wirklich noch viele zur Zeit, wie auch meinen Wald-Nachbarn.
            Aber es wird von Welle zu Welle weniger hospitalisierungsbedürftig, bis wir wieder auf dem aktuellen Stand sind. Wenn wir das letzte virale Update haben, werden uns die zukünftigen Wellen immer schwächer und irgendwann direkt aus der Nase ins Taschentuch treffen (besser vorher Maske abnehmen!).

            Worin begründet sich eigentlich die Weltuntergangsstimmung nach fast zwei Jahren testbarem Corona? Der Altersmedian der Covid-Toten ist wieder hochgegangen beim RKI auf 84 Jahre.

          • @beweis:

            Die Adaption läuft gerade auf Hochtouren. Und zwar unabhängig von Maßnahmen und Impfungen. […] Aber es wird von Welle zu Welle weniger hospitalisierungsbedürftig, bis wir wieder auf dem aktuellen Stand sind.

            Mach die Augen auf. Das ist nicht das, was momentan passiert.

            Die Todesrate (gesamt) unter Geimpften ist höher als unter Ungeimpften. Gleichzeitig ist die Todesrate in jeder Altergruppe unter Geimpften wesentlich niedriger als unter Ungeimpften.
            Simpsons Paradoxon.

          • @beweis:

            Die Indizien zeigen auf eine erhebliche Zunahme von Gefäßverschlüssen auf Basis von entzündlichen Prozessen innerhalb des Herz-Kreislauf-Systems. Das sind ähnlich viele Fälle wie die Covid-Toten.

            Höchst zweifelhaft. Da dürften mehrere Größenordnungen Unterschied sein.

          • @beweis

            „werden mit einer dauerhaften Alarmierung des Immunsystems und Organismus erkauft“

            Wie stellst Du Dir die Wirkung einer Impfung vor? Soweit ich weiß, trainiert eine Impfung das Immunsystem. Das Immunsystem verfügt nämlich (quasi) über ein Gedächtnis, das es ihm ermöglicht, auf bereits „gelernte“ Krankheitserreger schneller und damit besser zu reagieren. Da ist nichts mit Daueralarm. Da sind bloß einige chemische Signaturen abgespeichert.
            (Dass dieses Gedächtnis mit der Zeit vergisst, ist übrigens auch der Grund für die nötigen Auffrischungsimpfungen.)

            Man korrigiere mich bitte, falls ich mich irre.

          • @Renton

            Meinst du damit, die Menschen seien in der Lage, in ein paar Monaten ein Vakzin herzustellen, das eine Signatur hinterlegt und ein Immungedächtnis programmiert?
            Von solchen Fähigkeiten hätten wir doch schon hören müssen. Selbst wenn, dann hat es nicht geklappt. Die Wirkung ist null jenseits der weniger schweren Verläufe.
            Genesene sind besser geschützt als Geimpfte.
            Der innovative mRNA-Impfstoff lag in der Schublade, war aber in den letzten Jahren mehrfach nach Tierversuch gescheitert.

            Ich glaube, dass wir spätestens in der Auseinandersetzung mit der unsichtbaren Virenwelt an die Grenzen unserer gefühlten menschlichen Allmacht stoßen.

          • Die Verläufe werden immer häufiger, aber immer milder. Das ist gut sichtbar, wenn du Infektionsinzidenz gegen Hospitalisierungsinzidenz hältst.
            Diese Impfungen helfen weder gegen eine Infektion noch gegen die Weitergabe des Virus, sie haben keinen Einfluss auf den Grad der Infektiosität.

            Aber sie helfen gegen einen schweren Verlauf, weshalb dein Schluss ein Fehlschluss ist, denn die Hospitalisierungsinzidenz nimmt durch die Impfung ab.

          • Ich erkenne meinen Fehlschluss nicht. Ja, sie helfen gegen schweren Verlauf, aber nicht gegen eine Adaption der Bevölkerung mit der jeweils aktuellen Corona-Variante. Nach dem schmerzhaften Major-Update kommen halt viele weitere Sicherheitsupdates in Form von Varianten, die wir ins Taschentuch schnäuzen – so wie in der Zeit vor Wuhan.

          • Wenn wir dieses Jahr etwas mehr Covid-Opfer haben als letztes Jahr, aber ein Vielfaches von Infizierten, dann ist doch die Wahrscheinlichkeit mit Covid zu sterben extrem gesunken.

            Diese Erkenntnis weckt Hoffnung, dass einige Impfskeptiker den Nutzen der Impfung vielleicht doch noch verstehen.

            Wir testen nur die Geimpften weniger
            Hast Du dazu handfeste Zahlen ? Ich denke, die Geimpften sind eher diejenigen, die noch ein soziales Leben außerhalb von Telegram Kanälen haben, weswegen sie vermehrt unter 2G+ fallen, und auch eher weniger Ich-bezogen, weswegen sie ihre Mitmenschen vor Ansteckung schützen wollen. Ich hab mich diese Woche schon 7 Mal getestet/testen lassen.

          • die Geimpften sind eher diejenigen, die noch ein soziales Leben außerhalb von Telegram Kanälen

            Stimmt. Deswegen sind sie maßgeblich für die Infektionsinzidenzen. Die Ungeimpften haben in Brandenburg teilweise schon nächtliches Ausgangsverbot.

            Bis vorgestern hat für einen Besuch im Krankenhaus der QR-Code des Geimpftseins gereicht. Kein Test. Auch Kneipen, Partys etc. sind ohne Test zugänglich mit dem Impfzertifikat. Gut, dass du diese Tests freiwillig machst.
            Woher kommen die explosionsartigen Inzidenzen bei einer mit über 80 Prozent geimpft oder genesen Bevölkerung?

          • „Meinst du damit, die Menschen seien in der Lage, in ein paar Monaten ein Vakzin herzustellen, das eine Signatur hinterlegt und ein Immungedächtnis programmiert?“

            Nein, und ich weiß auch nicht, wie Du auf die Idee kommst. Ich habe versucht, in einfachen Worten die Wirkweise einer Impfung zu erklären, weil mir da bei Dir völlig verkehrte Vorstellungen zu herrschen scheinen.

            Lass es uns mal so herum probieren: Wie, meinst Du, funktioniert eine Impfung? Und, soweit in dem Zusammenhang relevant, wie funktioniert unser Immunsystem?

          • @Renton

            Welche Impfung? Impfung bedeutet nur: Zeugs durch Kanüle meist in den Oberarm.
            Aber allgemein soll eine Impfung einen bestimmten Effekt oder Schutz erbringen, indem eine Substanz direkt in den Körper eingebracht wird.
            Wie das Immunsystem funktionert? Gute Frage. Wenn das einer wirklich wüsste, könnten er es vielleicht auch irgendwann programmieren. Aber leider wissen wir anscheinend fast nüscht.
            Wenn wir das wirklich so zielgenau setzen, programmieren und spritzen könnten, warum sind dann die Ergebnisse nicht so wie versprochen?
            Und wenn es nicht wie versprochen wirkt, warum sind wir dann 100% sicher, dass es nichts anderes macht?

            Wir haben ein massives Impfversagen, das hoffentlich nicht noch mehr nach sich zieht.

          • Meinst du damit, die Menschen seien in der Lage, in ein paar Monaten ein Vakzin herzustellen, das eine Signatur hinterlegt und ein Immungedächtnis programmiert?
            Von solchen Fähigkeiten hätten wir doch schon hören müssen. Selbst wenn, dann hat es nicht geklappt. Die Wirkung ist null jenseits der weniger schweren Verläufe.
            Genesene sind besser geschützt als Geimpfte.
            Der innovative mRNA-Impfstoff lag in der Schublade, war aber in den letzten Jahren mehrfach nach Tierversuch gescheitert.

            Ich glaube, dass wir spätestens in der Auseinandersetzung mit der unsichtbaren Virenwelt an die Grenzen unserer gefühlten menschlichen Allmacht stoßen.

            Du brauchst wirklich ganz, ganz dringend Hilfe. Und ich meine das vollkommen ernst.

            Wo warst du denn in der siebten und achten Klasse?? Und selbst wenn du den Schulstoff verpasst hast wie kannst du ein ganzes, verficktes Jahr damit verbringen, jeden einzelnen Tag gegen Impfungen so polemisieren, ohne auch nur über das grundlegendste Wissen, das sogar ein Mittelschüler zum Thema haben sollte, zu verfügen? Deine Ignoranz schlägt ja sogar noch die von Androsch um Längen: wenn du dich nicht halbwegs gewählt ausdrücken könntest, würde ich ernstlich eine geistige Behinderung bei dir vermuten. Was stimmt bei dir im Kopf nicht?

          • Danke für das Lob meiner Schreibe.

            du ein ganzes, verficktes Jahr damit verbringen, jeden einzelnen Tag gegen Impfungen so polemisieren

            …weil ich Angst um meine Liebsten habe. Um meine geimpften Eltern und Geschwister, vor allem aber um mein ungeimpftes Kind. Weil ich Verwandte habe, die in Pharma arbeiten und in einer Ärztefamilie groß wurde. In der Stiftablage meines Vaters lag immer eine Ampulle mit einer toten Eintagsfliege im Serum schwimmend. Ich traue unserem Immunsystem viel mehr als den Produzenten von sowas.
            Es ist mir ein Herzensanliegen gegen eine Impfpflicht anzuschreiben. Ich gönne jedem seine Impfung, für die er sich entscheidet.
            Aber eine Impfpflicht aufzustellen für einen Stoff, der weder eine Infektion noch deren Weitergabe verhindert, das geht wirklich nicht.

          • @beweis

            Ich halte @Sebs Tonfall in Sachen Corona für wenig zielführend, aber inhaltlich gebe ich ihm voll und ganz recht. Du hast offenbar eine große Lücke in Deiner Allgemeinbildung. Ich empfehle Dir dringend, sie zu schließen: Mach Dich kundig, wie unser Immunsystem und eine Impfung funktionieren. Stichworte T-Zellen, T-Helferzellen, Fresszellen… darüber ist wirklich sehr vieles bekannt und verstanden. Ich kann Dir nur soviel sagen: Dein bisheriges Verständnis ist grundfalsch.

            Hat vielleicht irgendjemand hier einen guten Link dazu parat? Das hier

            ist zwar durchaus gutes Bildungsmaterial, aber an @beweis Stelle wäre ich bei einer solchen Empfehlung für Kindermaterial ein wenig beleidigt, und es bleibt auch zu vieles unvollständig erklärt.

          • Du hast offenbar eine große Lücke in Deiner Allgemeinbildung.

            Wenn du Links willst, dass ich nicht komplett einsam und verblödet rumtrolle, dann höre dir doch mal den Ärztetalk bei indubio

            https://www.achgut.com/artikel/indubio_folge_182_25_11_2021_drei_aerzte_milliarden_nanopartikel

            oder diesen bayerischen ehem. Gesundheitsamtschef an:

            https://rumble.com/vpsnod-vllig-fehlgeleitet-ex-gesundheitsamtschef-dr.-prner-erklrt-was-in-corona-po.html

            Ich weiß ja nicht, was sie euch in die Ampulle gemischt haben, aber diese andere Sichtweise hat nicht den primären Grund in fehlender Allgemeinbildung. Und selbst wenn sie grenzdebil wäre, hat sie in Zeiten einer drohenden Impfpflicht eine Berechtigung ausgesprochen und geschrieben zu werden.

            Wenn das nicht irgendeinen Punkt treffen würde, hätte ich hier mit meinen Ansichten nicht eine solche Reaktion. Ihr würdet das einach wegscrollen.

          • PS

            „einen Stoff, der weder eine Infektion noch deren Weitergabe verhindert“

            Verhindern nein, aber vermindern sehr wohl. Das ist meines Wissens Stand der Erkenntnis.

          • …weil ich Angst um meine Liebsten habe. Um meine geimpften Eltern und Geschwister, vor allem aber um mein ungeimpftes Kind.

            Also exakt der selbe Grund, der die Leute zur Impfung veranlasst, sofern sie grundlegendes Verständnis für Wahrscheinlichkeiten haben,

            Ich hoffe für dich, dass du dein Kind und deine Verwandschaft vollkommen isoliert eingesperrt hast. Bis auf den für einen Tag schmerzendes Arm ist nämlich bei jeder einzelnen „Nebenwirkung“ die die Impfung auslösen kann, jede einzelne sowohl in Schwere als auch Häufigkeit und mehrere Größenordnungen höher, als bei einer Infektion. Wenn du also Schiss hast, dass deine Liebsten durch die Impfung draufgehen könnten, solltest du besser den ganzen Tag lang nackte Panik vor Corona haben.

            Aber ich nehme nicht an, dass man noch zu dir durchdringen kann. Du bist bei diesem Thema mindestens genau so irrational und vollumfänglich angstgesteuert, wie du es sonst nicht müde wirst z.B. Feministen vorzuwerfen, und du hast auch die selbe Einsichtsfähigkeit wie diese.

            Warum du dich innert eines Jahres offenbar noch nicht einmal bei z.B. Wikipedia informiert hast, was eine Impfung überhaupt ist, würde mich allerdings dennoch interessieren.

          • Ich versuche hier halbwegs zivilisiert meinen Standpunkt darzustellen, dass ich die Adaption des Virus für perspektivisch sinnvoller halte als eine Impfung mit den derzeitigen Vakzinen. Das ist das eine. Das andere ist, dass ich gegen eine Impfpflicht und der damit einhergehenden unkritischen Durchimpfung der Kinder bin.

            Mit dieser Ansicht gehöre ich zur Minderheit und ernte massiven Widerspruch. Dieser Widerspruch ist mir auch wichtig. Vielleicht gibt es etwas Substanzielles, das meine Sicht verändert.

            Wenn ich dann lese, dass ich einfach zu verblödet oder meine Allgemeinbildung zu gering sei, um das Gute in den Vakzinen und der Impfpflicht zu kapieren, dann reicht mir das inhaltlich nicht aus, um meine Ansicht zu ändern.

          • gnah, beim Schreiben durcheinandergekommen,
            Muss natürlich statt „jede einzelne sowohl in Schwere als auch Häufigkeit und mehrere Größenordnungen höher, als bei einer Infektion.“ korrekterweise „jede einzelne sowohl in Schwere als auch Häufigkeit bei einer Infektion mehrere Größenordnungen höher“ (als bei der Impfung) heißen. Sollte ja aber auch aus dem Kontext klar werden.

          • Wenn das nicht irgendeinen Punkt treffen würde, hätte ich hier mit meinen Ansichten nicht eine solche Reaktion. Ihr würdet das einfach wegscrollen./blockquote>Du hast hier hinreichend demonstriert, dass du überhaupt nicht weißt, was eine Impfung überhaupt ist, geschweigen denn wie sie funktioniert. Wie willst du da den Wert der Aussagen auf den Schwurbler-Seiten bewerten können? Das können deinen eigenen Einlassungen zufolge unsere Katzen mit genau der selben Kompetenz wie du. Diese Leute könnten genau so gut von Marsmenschen reden, und du müsstest, bzw. würdest ihnen einfach glauben, weil sie „auf der richtigen Seite“ sind.

            Zur Reaktion: Du bist vollkommen nebensächlich, wegen mir kannst du nächste Woche ohne gelernt zu haben was eine Impfung ist, zusammen mit deiner gesamten Familie an Corona krepieren. Wäre mir völlig schnurz, wenigstens könntest du dann hier keinen Mist mehr schreiben. Ich antworte auf deinen Mist nur, damit andere, die ähnlich ungebildet sind wie du, deinen Quatsch nicht unwidersprochen als Tatsache wahrnehmen. Denn für dumme Menschen stellen andere dumme Menschen wie du eine sehr reale Gefahr dar.

          • wegen mir kannst du nächste Woche ohne gelernt zu haben was eine Impfung ist, zusammen mit deiner gesamten Familie an Corona krepieren.

            Ich glaube, jetzt ist‘s Zeit fürs Bett!

          • @seb:

            Sonst gehts dir noch gut? Reiß dich zusammen!

            Sag mir doch bitte, warum mich das kümmern sollte? Ist ja nicht so, dass ich hier mit einem Schneeflöckchen spreche, sondern mit jemandem der seit einem Jahr konsequent anderen Leuten potentiell lebensrettende Impfungen madig macht, mithin potentiell für Tote verantwortlich ist, falls jemand auf ihn hört.
            Es ist unterliegt überdies auch nicht meiner Kontrolle, ob so etwas mit Impfgegnern passiert, ich habe da keinen Einfluss drauf. Es ist drittens kein „Wunsch“ meinerseits dass das passiert, sondern sollte lediglich klar machen, dass mich diese Person als solche, anders als von ihr selber behauptet, in keinerlei Form interessiert und ich nicht „für sie“ antworte.

            Egal, gute Nacht.

          • @Seb

            Grobes Foulspiel.

            Warum Dich das kümmern sollte? Ich zitiere Dich:
            „Denn für dumme Menschen stellen andere dumme Menschen wie du eine sehr reale Gefahr dar.“ Andere Menschen als beweis kümmern Dich also, aber bei seiner Familie machst Du eine Ausnahme? DAS macht das grobe Foulspiel aus. Hättest Du nur geschrieben, dass beweis deinetwegen an Corona krepieren könne, wäre das auch nicht nett zwar grob, aber bei weitem nicht so daneben.

          • @Renton

            Seb hat ja schon recht, wenn er darauf hinweist, dass ich kein Schneeflöckchen bin. Auch komme ich mit solchen Flüchen und bösen Wünschen zurecht, ohne moralisiert zu hyperventilieren und mich bibbernd zu den Rehkitzen auf der Lichtung zu gesellen.

            Aber in der Wut stellt man sich gerne mal selbst ein Bein. Deswegen habe ich ihn ja heute auch früher zu Bett geschickt.

          • „Ja, sie (die Impfung) helfen gegen schweren Verlauf, aber nicht gegen eine Adaption der Bevölkerung mit der jeweils aktuellen Corona-Variante.“

            Aber, wenn sie gegen einen schweren Verlauf helfen, dann machen sie es doch möglich, das echte Update (via Krankheit) zu erhalten bei deutlich niedrigerem Risiko schwer zu erkranken.

          • @Antidogmatiker
            Aus meiner Sicht ein völlig offensichtlicher Zusammenhang den viele aber anders zu sehen scheinen.

            @beweis
            „Ich versuche hier halbwegs zivilisiert meinen Standpunkt darzustellen, dass ich die Adaption des Virus für perspektivisch sinnvoller halte als eine Impfung mit den derzeitigen Vakzinen.“

            Meinst Du, dass sich das Virus an den Menschen anpasst oder, dass sich der Mensch an das Virus anpasst? (Beides ist möglich) Wenn Du von einer Anpassung des Menschen an das Virus durch Infektion ausgehst, gehst Du wahrscheinlich auch davon aus, dass sich früher oder später jede(r) infizieren wird. Ist es bei Infektion nicht besser geimpft als ungeimpft zu sein?

          • Ist es bei Infektion nicht besser geimpft als ungeimpft zu sein?

            Das hängt davon ab, welches Risiko man einerseits der Impfung und andererseits einer Infektion ohne vorherige Impfung beimisst. Sofern letzteres nicht deutlich größer als ersteres ist (und bei jungen, gesunden Menschen bestehen da erhebliche Zweifel), dürfte Impfung+Infektion keineswegs besser sein als eine Infektion ohne Impfung.

            Das ist ja genau der Punkt der meisten „gemäßigten“ Impfskeptiker.

          • @WiPoEthik

            Meinst Du, dass sich das Virus an den Menschen anpasst oder, dass sich der Mensch an das Virus anpasst?

            Ich meine durchaus beides. Die Existenz des Virus ist ja mit der Verbreitung eng verbunden. Die ist aber nur effektiv, wenn es nicht sofort den Wirt umfallen lässt. Daher kann eine Variante, die sich weit verbreitet, nicht bei Kontakt unmittelbar tödlich sein.
            Bei den unzähligen Varianten und Mutanten, die da tagaus, tagein entstehen, setzen sich die hochansteckenden, aber möglichst milden am effektivsten durch.

            Zeitgleich reagiert auch immer das menschliche Immunsystem auf virale Konfrontation. Bei seltenen und komplett unbekannten Viren mit heftiger Reaktion, bei gelernten Rhinoviren mit einem blöden Schnupfen. Wenn das Immunsystem übel geschwächt ist, bekommt es sogar mit einem an sich banalen Schnupfen Probleme (Stichwort: Vulnerable), erst recht mit etwas Unbekanntem.

            Die Adaption erfolgt meiner Meinung nach auf beiden Seiten, womit sowie für Organismus als auch Virus das Optimum hergestellt wird. Ordentliche Verbreitung in jeder Erkältungssaison und anschließendes Wegschnäuzen durch den menschlichen Organismus: Halbwegs friedliche Koexistenz zum Vorteil der Taschentuchhersteller.

            Was ich noch vermute, auch aufgrund der Heinsberg-Studie, ist, dass eine Adaption des Immunsystems viel niedrigschwelliger erfolgt, als wir es glauben oder testen können. Wir befinden uns in einem permanenten Adaptionsprozess mit extrem geringer Virenlast. Die sind halt fast überall, aber nicht in der Häufung, das wir sie mit grobschlächtigen Tests nachweisen können oder sie uns krank machen.

            Was sehr dafür spricht, ist die auffällige Häufung der symptomatischen (und in der Folge immer gestesteten und diagnostizierten) Verläufe in Grenzregionen (Sachsen, Brandenburg, Bayern):

            In jedem Land erfolgt das Zusammensein der Menschen üblicherweise mit anderen der selben Muttersprache und Sozialisation. Dazu kommt ein mehr oder minder offener Grenzverkehr.
            Wenn nun in der BRD eine niederschwellige Adaption stattfindet und in Polen parallel dazu auch, dann ist das keine identische Veränderung der Virenvarianten oder Anpassung der menschlichen Immunsysteme,
            Wenn nun die polnischen Varianten nach BRD eingebracht werden oder umgekehrt, ist wieder das Immunsystem der Menschen mit etwas Fremdem konfrontiert und reagiert stark. Daher die vielen Fälle in diesen Regionen.

            Disclaimer (damit nicht wieder die Verbalmetzger um die Ecke geschossen kommen): Das ist einfach nur meine Meinung dazu und soll keinen anderen überzeugen, auch so zu denken. Ich wurde gefragt und habe hiermit geantwortet.

          • @Antidogmatiker

            Ja, eine präventive Alarmierung des Immunsystems kann meiner Meinung nach durchaus sinnvoll sein, um einer überschießende Immunreaktion vorzubeugen und damit mildere Verläufe bei Kontrontation mit einem für den jeweiligen Organismus extrem fremden Virus zu erzwingen.
            Ich denke aber, dass diese Alarmierung kein 9-monatiges Impfabo sein darf, weil ein auf Hochtouren laufendes Immunsystem irgendwann auch mal schlapp machen muss (Entzündungen, Kapillarverschlüsse, Thromben etc.).
            Meiner Meinung nach ist diese Impfung einfach nicht vergleichbar mit Impfungen gegen Pocken oder Masern oder Tetanus. Sonst wären die Ergebnisse nicht so bescheiden und vage.

            @WiPoEthik (Nachtrag zu oben)

            Was meine Vermutung auch stützt hinsichtlich der niederschwelligen Adaption sind die Erkenntnisse aus HIV. Dort wurden Menschen plötzlich mit Krankheiten infiziert, deren Existenz man eigentlich schon weitgehend abgehakt hatte. Trotzdem bekamen die plötzlich so Seltenes. Es ist also durchaus noch da – aber auf einem nicht merklichen Level, weil die menschlichen Immunsysteme und der jeweilige Erreger sich „eingespielt“ haben. Erst wenn das Immunsystem ganz schwach ist oder eben beim intensiven Kontakt mit Fremdem extrem überreagiert, wird’s richtig bedrohlich.

          • @beweis:

            Ich meine durchaus beides. Die Existenz des Virus ist ja mit der Verbreitung eng verbunden. Die ist aber nur effektiv, wenn es nicht sofort den Wirt umfallen lässt. Daher kann eine Variante, die sich weit verbreitet, nicht bei Kontakt unmittelbar tödlich sein.
            Bei den unzähligen Varianten und Mutanten, die da tagaus, tagein entstehen, setzen sich die hochansteckenden, aber möglichst milden am effektivsten durch.

            Das hast du jetzt schon ein paar mal in dieser oder ähnlicher Form geschrieben. In der Wirklichkeit funktioniert Evolution aber nicht nach diesem einfachen Kochrezept, insbesondere dann nicht wenn es globale Mobilität gibt.
            Bitte sieh dir dieses paper an, das ich schon ein einige male hier verlinkt habe.

            tldr: Die Faustregel „Evolution führt zu einem Gleichgewicht und zu friedlicher Koexistenz“ gilt nur in räumlich abgegrenzten Gebieten. Sobald es signifikante globale Mobilität gibt, sieht es ganz anders aus. Dann setzt sich das aggressivste Virus durch. Die Annahme „Daher kann eine Variante, die sich weit verbreitet, nicht bei Kontakt unmittelbar tödlich sein“ gilt nicht (mehr) in der heutigen Welt.

          • nach diesem einfachen Kochrezept

            Was da abläuft, ist weder einfach, noch ist es ein Kochrezept.

            Die halbwegs friedliche Koexistenz wird unterbrochen, wenn wir an Corona-Viren rumbasteln und die entweichen. Dann müssen wir nachsitzen, weil wir vor einer komplett fremden Variante stehen plötzlich. Bis die sich besänftigt hat und wir sie mit dem Immunsystem kennengelernt haben, vergeht einige Zeit. Aber es geht voran.

            Und was spricht gegen meine These in der genannten Absolutheit? Wenn du ein unmittelbar tödliches Virus abbekommst (ohne Inkubationszeit) und sofort umfällst, dann kannst du es nicht mehr weitergeben.

            Was sagt denn deine Papersammlung zu dem Umstand, dass in Grenzregionen von Sprachräumen oder entsprechenden Transitgegenden (z.B. Österreich) die Erkrankungen auffällig häufiger sind? Der Mainstream macht ja die AfD dafür verantwortlich, was ich auch nicht wirklich plausibel finde. Wenn das alles doch so ergründet und bewiesen ist, warum stochern Forschung, Wissenschaft, Medien und Politik so hilflos im Nebel rum?
            Vielleicht weil sie dogmatisch ablehnen, andere Sichtweisen auf die Situation auszuprobieren.

            BTW: Wir wollten uns zeitversetzt die Berliner Corona-Ampel anschauen – ob die gigantische Infektionsinzidenz wirklich adäquat auf die Hospitalisierungsinzidenz durchschlägt. Da tut sich aber nicht viel. Oder sollen wir noch warten?

          • Wenn du ein unmittelbar tödliches Virus abbekommst (ohne Inkubationszeit) und sofort umfällst, dann kannst du es nicht mehr weitergeben.

            Hypothetisches Beispiel. Ein Virus bei dem man bei Kontakt sofort tot umfällt gibt es meines Wissens nicht. Manche Gifte führen innerhalb von wenigen Minuten zum Tod, die sind aber nicht ansteckend.
            Du sprichst ja von evolutionären Prozessen, die sich auf einer viel längeren Zeitskala abspielen:
            Bei den unzähligen Varianten und Mutanten, die da tagaus, tagein entstehen, setzen sich die hochansteckenden, aber möglichst milden am effektivsten durch.

            Es gibt keine Anzeichen dass sich die milden Varianten besser durchsetzen. Tatsächlich beobachten wir seit zwei Jahren genau das Gegenteil.

            Mit „Kochrezept“ meinte ich die Daumenregel dass sich Viren stets in Richtung friedlicher Koexistenz entwickeln. Diese Dauemnregel stimmt für lokal weitgehend abgegrenzte Gebiete ohne nenneswerte weitreichende Mobilität. Also für den größeren Teil der Menschheitsgeschichte bisher (darum wurde es ja eine Daumenregel).

            Wir haben diese Situation heute aber nicht mehr. Wenn heute irgendwo eine neues Virus auftritt, dann ist es innerhalb von wenigen Tagen bei dir. Egal wo auf der Welt du dich befindest. Dieser Umstand ist ein wesentlicher Grund warum wir die Pandemie haben. Und folgerichtig wäre die temporäre Einstellung des internationalen Personenflugverkehrs ein erster wichtiger Schritt zur Eindämmung.

            Was sagt denn deine Papersammlung zu dem Umstand, dass in Grenzregionen von Sprachräumen oder oder entsprechenden Transitgegenden (z.B. Österreich) die Erkrankungen auffällig häufiger sind

            Das sagt – Überraschung! – dass erhöhte Mobilität die Verbreitung begünstigt.

            Wir wollten uns zeitversetzt die Berliner Corona-Ampel anschauen

            Ja, wie sieht es denn da aus?

          • @pingpong

            Es gibt keine Anzeichen dass sich die milden Varianten besser durchsetzen. Tatsächlich beobachten wir seit zwei Jahren genau das Gegenteil.

            Simpson hin oder her: Wir haben ein Vielfaches an Infizierten, aber ähnlich viele Tote oder Hospitalisierte. Also müssen die Verläufe insgesamt im Durchschnitt milder ausfallen.

            Wenn heute irgendwo eine neues Virus auftritt, dann ist es innerhalb von wenigen Tagen bei dir.

            Wenn deine Paper-Autoren das neue Virus bemerken, ist es schon längst bei mir. Daher sind die Abschottungen albern.

            dass in Grenzregionen von Sprachräumen oder oder entsprechenden Transitgegenden (z.B. Österreich) die Erkrankungen auffällig häufiger sind

            Das sagt – Überraschung! – dass erhöhte Mobilität die Verbreitung begünstigt.

            Für mich wird unser Austausch immer weniger inspirierend, seit du recht überheblich im Schatten der Mehrheitsmeinung nicht mal mehr geringste Anstrengungen machst, meine Argumente zu verstehen:

            Willst du sagen, dass in Görlitz, Sachsen oder Bayern mehr unterschiedliche Kontakte stattfinden als in einem Moloch wie Berlin?
            Warum ist in diesen Grenzregionen mit insgesamt viel weniger Kontakten die Inzidenz so hoch?

          • @beweis:

            Simpson hin oder her: Wir haben ein Vielfaches an Infizierten, aber ähnlich viele Tote oder Hospitalisierte. Also müssen die Verläufe insgesamt im Durchschnitt milder ausfallen.

            Tun sie ja auch. Aber nicht aus dem Grund, den du imaginierst (Virus wird mit der Zeit immer milder).

            Wenn deine Paper-Autoren das neue Virus bemerken, ist es schon längst bei mir. Daher sind die Abschottungen albern.

            Solange es keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt, wonach sich sich die Erreger ansteckender Krankheiten (z. B. Viren) durch etwas anderes als physische Interaktionen und Kontakte vermehren und verbreiten, ist Abschottung nicht albern sondern simpler Hausverstand. Keine Kontakte – keine Verbreitung.

            Willst du sagen, dass in Görlitz, Sachsen oder Bayern mehr unterschiedliche Kontakte stattfinden als in einem Moloch wie Berlin?
            Warum ist in diesen Grenzregionen mit insgesamt viel weniger Kontakten die Inzidenz so hoch?

            Ich kenne weder die Situation in Görlitz Sachsen oder Bayern, noch die in Berlin. Ich habe auf deine Verweunderung reagiert, wonach in Transitregionen erhöhte Inzidenz zu beobachten wäre. Was hast du denn gedacht was passiert wenn du eine ansteckende Infektionskrankheit und vermehrten Transit zusammen bringst?

            Wenn du mir ein paar Informationen über die angesprochenen Gegenden gibst, kann man vielleicht mehr dazu sagen. Interessant wären vor allem Infos über die Inzidenz, die Test-Positiv-Quote und die Mobilität der Menschen.

            Entscheidend ist das Verhalten der Menschen, auch wenn du noch so sehr glaubst dass Abschottung albern ist. Bei uns hier in Österreich hat die Hauptstadt Wien (ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung) mit Abstand die niedrigsten Inzidenzen, viel niedriger als die „ländlichen“ Regionen im Bundesland Salzburg (nicht die Stadt) oder Niederösterreich. Warum? Weil Wien seit Sommer einen Sonderweg geht. Als die restlichen Bundesländer ob der niedrigen Zahlen im Sommer die Testzentren geschlossen und die Maskenpflicht aufgehoben und die Beschränkunge gelockert haben, hat Wien nicht nur die Maskenpflicht und Beschränkungen beibehalten, sondern frühzeitig ein flächendeckendes Gratis-PCR-Testsystem („Wien gurgelt“) aufgebaut. Zu einem Zeitpunkt, als in den restlichen Bundesländern gerade einmal die Gratis-Antigen-Tests ausgerollt wurden. Als im Herbst die Zahlen stiegen beschloss man im restlichen Österreich auch auf PCR Tests umzusteigen. Was soll man sagen? Ein Desaster. Entweder waren die Tests in den Apotheken nicht vorrätig, oder das Auswertungssystem war überlastet, oder die Labore kamen nicht hinterher. Außer in Wien. Dort funktioniert es so gut, dass die Wiener Labore den angrenzenden Bundesländer unter die Arme greifen und einen Teil von deren PCR Tests auswerten.

            Was ich damit sagen will: Frühzeitig und vorausschauend reagieren zahlt sich aus. Das Verhalten der Menschen ist so entscheidend, dass in einer dicht besiedelten Millionenstadt wie Wien viel niedrigere Inzidenzen sind als am dünn besiedlten Land. Wenn man sich die unterschiedlichen Herangehensweisen ansieht, ist das kein Wunder. Überrascht darüber ist man dann, wenn man die Pandemie für eine gottgegebene Plage hält, auf die wir keinen Einfluss haben.

            Ich kenne wie gesagt die genauen Umstände in Götz, Sachsen, Bayern und Berlin nicht. Was ich dir aber mit Sicherheit sagen kann: Wenn es einen signifikanten Unterschied in den Inzidenzzahlen gibt, dann deshalb, weil die Menschen sich anders verhalten.

          • @WiPoEthik , @pingpong

            Eines möchte ich noch zu bedenken geben (wieder ohne Verweis auf Paper):

            Wir haben seit einigen Monate ziemlich volle Kinderkrankenhäuser wg. bösen Verläufen von RS-Virus-Infektionen.
            Das haben Wissenschaft und Medizin auf den Umstand zurückgeführt, dass sich Kinder wegen Lockdown nicht mit den aktuellen Varianten des RS-Virus adaptieren konnten und deswegen stark krank werden.

            Es sind also zwei Jahrgänge von Säuglingen und Kleinkindern, die zum ersten Mal auf das Virus treffen. Das erhöht die Zahl der komplizierten Verläufe genauso wie die Tatsache, dass die Immunsysteme der anderen Kinder im vergangenen Jahr keine Erfahrung mit der Bekämpfung des Erregers sammeln konnten.

            https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/rs-virus-105.html

            Nichts anderes als diesen Blick auf die Virenwelt versuche ich auch einzunehmen.

            Dazu muss man aber einen Schritt zurücktreten und die neuartige, allgegenwärtige pharmazeutische Virusvernichtungsphantasie ablegen.

        • Und jetzt werden die Indigenen zwangsgeimpft, wie in Australien. Aber so ein bißchen Neokolonialismus hat noch keinem geschadet, gell? An SARS würden eventuell 90 % sterben? Das ist – mit Verlaub gesagt – Quark. Genauso ein Quark wie Montgomerys Aussage, die neue Corona-Mutante sei so schlimm wie Ebola. Der Mann scheint zu häufig am Inhalt seines Medizinschränkchens zu nippen. Und die langfristigen Gesundheitsbeeinträchtigungen? Also psychische Schäden, unterlassene dauerhaft WIRKSAME Impfungen wie bei den Masern (siehe Pakistan) oder die allen Epidmien folgenden Hungersnöte? Verursacht nicht wegen Corona sondern wegen der Panik davor. Ein Herr Spahn fordert jetzt 2G für das gesamte Jahr 2022. Und damit wollen sie Corona wegbekommen? Wir müssen damit klarkommen ohne unsere Gesellschaften wirtschaftlich und sozial an die Wand zu fahren.

        • Ich denke, dass es ein Lernen des Immunsystems gibt.

          Gibt es, wie ja bereits ausgeführt wurde. Außerdem gibt es ein gelangweiltes Immunsystem, das dann gerne auch mal selbst gegen den Körper schießt. Es ist längst erwiesen, dass Kinder,die ihr Immunsystem trainieren und insbesondere beschäftigen, indem sie sich zahlreichen Keimen in Scheunen und Ställen aussetzen, deutlich seltener und weniger schwerwiegende Allergien entwickeln.

          Corona scheint unsere Reihen „nur“ um 1% zu lichten (langfristige Gesundsheitsbeeinträchtigung nicht betrachtet). Ich halte es für arachisch, das einfach so hinzunehmen, wenn wir die Mittel dagegen haben.

          Ich nicht! Zumindest nicht, indem eine Impfpflicht verordnet wird, weder offiziell oder, so wie bisher, durch die Hintertür, indem man Ungeimpfte unter Druck setzt, sie nötigt und Hetze gegen sie betreibt.

          Wer sich schützen will, kann das ja versuchen. Die Impfstoffe stehen ja (mehr oder weniger ausreichend) zur Verfügung. Immerhin kann man Impfverweigerern nicht nachsagen, sie würden Menschen den Impfstoff „wegnehmen“.

          Intensivbetten übrigens auch nicht, denn zum Einen ist ein großer Teil der Intensiv-Patienten geimpft, zum Anderen liegt eine potentielle Knappheit der verfügbaren Betten an falschen Anreizen (Auslastungsprämie ab 75% Auslastung) und insbesondere am Kaputtsparen unseres, weltweit fast teuersten, Gesundheitssystems.
          Unser Gesundheitssystem ist im Übrigen deshalb so teuer, weil die Kosten für Arzneimittel unverhältnismäßig hoch sind.
          Aktuellstes und bestes Beispiel ist Biontech/Fizer bzw. Moderna. Es dürfte den meisten Menschen vermutlich leider entgangen sein, dass der Impfstoff „Biontech“ und der Impfstoff von Moderna beide massiv verteuert wurden um den September 2021 herum.
          Biontech konkret von 15.50 € auf 19,50€, eine Preissteigerung, die sich nicht mit Forschungsaufwand etc. begründen lässt, sondern die ausschließlich dazu dient, die Gewinne zu steigern.

          Warum werden wir dann heuer mehr Covid-Todesfälle haben als letztes Jahr?

          Weil wir letztes Jahr eine Untersterblichkeit hatten und jetzt mehr alte Menschen da sind, die an und MIT Corona sterben können.
          Ob die Impfung das Immunsystem tatsächlich zum Überreagieren bringt und dadurch Menschen nach einer Impfung mit einer Corona-Infektion am Überschießen des Immunsystems versterben, ist eine weitere Theorie, die ich weder bestätigen noch bestreiten will.

          • Und durchs Nichtimpfen bessern sich die Missstände im Gesundheitssystem?

            Als Gedankenexperiment mal ein Gegenvorschlag zur Impfpflicht:

            Covid19 Behandlungskosten werden für alle nicht mehr von der Krankenkasse gedeckt, sondern müssen fortan separat versichert werden. Die FDP würde sich bestimmt freuen, wenn sie so den privaten Krankenversicherern weiterhin ein Daseinsberechtigung geben könnte. Die zusätzlichen Versicherungsbeiträge könnten dann unter anderem dazu dienen, immer genügend ITS Betten samt Personal vorzuhalten, im Sommer halt im Standby, das soll es uns aber Wert sein.

            Kernkompetenz von Versicherern ist es, Risiken abzuschätzen und die zu erwartenden Kosten umzulegen. Die Tarife für Geimpfte und Ungeimpfte würden sich dann fair einpendeln. Wenn COVID tatsächlich nur ne Grippe ist und die Impfung eh nicht wirkt, hätten die Versicherer auch keinen Grund unterschiedliche Tarife zu machen. Sollten sie es trotzdem tun, würde der Markt das regeln.

          • Und durchs Nichtimpfen bessern sich die Missstände im Gesundheitssystem?

            Äpfel mit Birnen….
            Die Impfung bzw. die Impfpflicht wird damit begründet, dass unser Gesundheitssystem überlastet sei oder zumindest eine Überlastung drohe.
            Diese mögliche Überlastung hätte leicht vermieden werden können, wenn man unser Gesundheitssystem nicht kaputtgespart hätte und immer noch kaputtsparen würde. Und das ohne jeglichen Grundrechtseingriff wie eine Impfpflicht oder aber die politisch und gesellschaftlich avancierte Impflicht durch die Hintertür.
            Ach halt – wir sparen ja nicht. Wir schmeißen das Geld nur leider für die falschen Sachen und Leute zum Fenster raus.

            Covid19 Behandlungskosten werden für alle nicht mehr von der Krankenkasse gedeckt, sondern müssen fortan separat versichert werden.

            Die Impfung gehört mit dazu? Nein, vermutlich meintest du das nicht. Wieso nur? 😉

            So wie sich dein Vorschlag mir jetzt darstellt, ist das nur wieder ein Versuch, Impfunwillige weiter unter Druck zu setzen, dazu aber nur ein polemisches Beispiel dafür, wie „man“ versucht, sich aus dem Solidarsystem zu verabschieden. Ist natürlich ziemlicher Blödsinn, da eine Infektion und Erkrankung mit Corona von vielen Zufällen abhängig ist. Lebensfern könnte man natürlich sämtliche sozialen und beruflichen Kontakte einstellen, einige Zero-Covid-Befürworter wären vermutlich begeistert.

            Ich wäre allerdings dafür, dass (erst einmal) Rauchern jegliche medizinische Behandlung nicht mehr bezahlt wird, insbesondere nicht die Kosten getragen werden, die sich gesichert auf das Rauchen als Ursache zurückführen lassen.
            Eine Infektion mit einer Krankheit kann man sich verhältnismäßig leicht und ungewollt einfangen. Wie wir wissen, sogar mit einer Impfung. Die Entscheidung zu rauchen ist dagegen stets freiwillig und eigenbestimmt. Also sollte man hier vorrangig den Hebel ansetzen.
            Btw. An den Folgen des Tabakkonsums sterben jährlich mehr Menschen als bisher an Corona innerhalb von zwei Jahren.

            Kernkompetenz von Versicherern ist es, Risiken abzuschätzen und die zu erwartenden Kosten umzulegen.

            Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist keine Versicherung im von dir angeführten Sinne, handelt also nicht oder allenfalls begrenzt marktwirtschaftlich. Die Beiträge sind gesetzlich geregelt, ebenso wie eine kostenpflichtige Mitgliedschaft gesetzlich vorgeschrieben ist.
            Man muss dem Club also beitreten, wenn man keine Alternative, eben die PKV, nachweisen kann.
            Marktwirtschaftliche Gründe spielen hier also eine untergeordnete Rolle.

        • Meiner Auffassung nach eine Unwahrheit, die nur aus der erheblich geringeren Testquote bei Geimpften gefüttert wird.

          Deine Auffassung ist – wie alles andere was du über Impfungen zu wissen glaubst ​- grundfalsch. Wie bei einem Feministen kann man davon ausgehen, dass zu diesem Thema fast immer fast das exakte Gegenteil deiner Aussage stimmt.

          Ein wichtiger Faktor bei der Übertragung ist die Viruslast, der jemand ausgesetzt ist. Die Viruslast ist bei geimpften Personen im Durschnitt auch im Falle einer Infektion wesentlich geringer (ca. 75% Reduktion), was wiederum die Wahrscheinlichkeit anderer Personen anzustecken oder bei diesen einen schweren Verlauf auszulösen, verringert. Lange untersucht und bekannt und wird nur von Schwurblern wie dir bestritten.

          Das ist kein Widerspruch zu deinem hier immer wieder in kindischer Naivität geäußerten „Aber Geimpfte können ansteckend sein/sich anstecken, mimimimi“. Das was du insinuierst, behauptet schon lange niemand mehr, der sich auskennt, ungefähr seitdem es Delta gibt. Dass unsere beschissenen Politiker sich nicht darum scheren und der ganze 2G-Kram derzeit kompletter Wahnsinn ist, hat damit überhaut nichts zu tun

          • Die Viruslast ist bei geimpften Personen im Durschnitt auch im Falle einer Infektion wesentlich geringer (ca. 75% Reduktion), was wiederum die Wahrscheinlichkeit anderer Personen anzustecken oder bei diesen einen schweren Verlauf auszulösen, verringert.

            Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Viruslast bei einer nicht infizierten Person annähernd bei Null ist.
            Bevor du wieder ausfallend wirst, sollten wir aber vielleicht abklären, was mit einer Infektion gemeint ist. Verstehst du damit die allgemeingültige Definition des Eindringens eines Krankheitserregers in den Körper mit bspw. Belegung der Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum oder doch erst das Vordringen in eine Körperzelle oder die Blutbahn?

            Der Körper ist in einem i.d.R. vernachlässigbaren „Ausnahmezustand“ bis er einen Immunantwort gefunden hat, und danach bleibt dieses „Rezept“ für die Dauer der Wirkung abrufbar.

            Ja, da stimme ich dir zu. In meinen Hirnwindungen klingelt es, wenn ich mich an meine Schulzeit zurückerinnere. Da war doch irgendetwas mit T-Zellen, Antikörpern, T-Zellen und Immungedächtnis bzw. Gedächtniszellen.

            Kurze Gegenfrage. Alle Welt redet gerade vom zwingend notwendigen „Boostern“, weil der Impfschutz ja nachlässt, weil sich die Zahl der Antikörper verringert.
            Erkläre mir – und ggf. anderen hier – sachlich und fachlich fundiert, wieso wir „neue Antikörper“ durch eine erneute Auffrischungsimpfung brauchen, wenn das Immunsystem doch viel weitläufiger ausgelegt ist. Eigentlich sollten wir doch jetzt durch die Impfung zumindest weitestgehend geschützt sein – und das auch länger als nur 5-6 Monate.

      • Will man seinen Körper alle sechs Monate neu in einen langfristigen Alarmzustand versetzen, nur um bei Konfrontation mit dem Virus nicht unvorbereitet zu sein? Und wie lange schafft der Körper es, diesen andauernden Alarmzustand schadlos zu verkraften?

        1. Musst du uns hier eigentlich wöchentlich auf zum Fremdschämen peinliche Weise demonstrieren, dass du zwar seit gut 12 Monaten vehement gegen Impfungen anschreibst, tatsächlich aber keinen blassen Schimmer hast, wie eine Impfung überhaupt funktioniert? Kein Körper wird durch eine Impfung in einen dauerhaften Alarmzustand versetzt, der auch nur annähernd so lange andauert wie die Wirkung der Impfung. Wie kommst du auf diese wirklich grotesk hirnrissige Idee bzw. bei welchem Honk hast du sie abgeschrieben? Frage: Befindet sich der Körper bei der alle x Jahre fälligen Tollwut- oder Tetanus-Impfung usw. auch x Jahre im permanenten Kampf gegen den Impfstoff, oder gilt das nur für die böse, böse Covid-Impfung?

        Um es vereinfacht (und zum Widerholten Male) für jemanden auf deinem unterirdischen „Niveau“ zu formulieren: Der Körper ist in einem i.d.R. vernachlässigbaren „Ausnahmezustand“ bis er einen Immunantwort gefunden hat, und danach bleibt dieses „Rezept“ für die Dauer der Wirkung abrufbar.

        2. Hast du dich mal mit den Schriften (ca. 360 Bände voll ungefiltertem Wahnsinn) beschäftigt? Wenn du dir mal einen Eindruck verschaffen willst, such mal spaßeshalber nach Steiner und „Mondbrüllern“, „Frostriesen“, „Ahriman“ oder auch nach abfallenden Sexualorganen, viel Spaß bei der Lektüre! Die Schriften dieses Irren sind (ähnlich wie bei Scientology das wirre Geschreibsel Hubbards) nicht zu hinterfragender Kanon und Basis der gesamten Erziehung in hunderten von anthroposophischen Kindergärten und Waldorfschulen. Und die Eltern, überwiegend aus dem schwafelakademischen und staatlichen besoldeten Umfeld, die aber dennoch, hauptsächlich wegen der Ausländerkinder, keine „Staatsschule“ für ihr Kind wollen, sind dann Multiplikatoren unter anderem geistig nicht gefestigtem grünbraunen Gesindel. Die sind fest davon überzeugt, dass moderne Medizin Gift ist, während die AfDler und Ossis eher aus Prinzip nicht tun wollen, was ihnen die „Obrigkeit“ rät, ob nun zum eigenen Nutzen oder Untergang ist egal. Ich habe einige solche Leute im Umfeld meiner Holden, knapp vor Polen, nie aus ihren Zonendörfern rausgekommen…. naja, da die meisten davon derzeit wegen Corona im Krankenhaus sind bzw. einer bereits verstarb, aber vmtl. nicht mehr lange.

        • Warum so aufbrausend?

          „Der Körper ist in einem i.d.R. vernachlässigbaren „Ausnahmezustand“ bis er einen Immunantwort gefunden hat, und danach bleibt dieses „Rezept“ für die Dauer der Wirkung abrufbar.“

          Hihi, stimmt. Die meisten stören sich ja deswegen auch an „i.d.R“ und den sich bestätigenden Umstand, dass dieses „Rezept“ halt wohl nur 4-6 Monate lang (Gedächtniszellen wären langlebiger) abrufbar ist und danach vom Körper entsorgt wird. Dazu kommt dann noch die Mutationsfreudigkeit des Erregers die das Rezept selber in kurzer Zeit unbrauchbar machen…

          2. Inwieweit dieser „Kanon und Basis der gesamten Erziehung in hunderten von anthroposophischen Kindergärten und Waldorfschulen.“ dort wirklich gelebt wird und nicht nur eurythmische Folklore ist, wäre die Frage.

          Aber Du hast recht, Waldorfschulen sind ein Distinktionsmerkmal und der Versuch der (oft und gerne staatlich besoldete Grün-) Eltern, ihre Kinder von den bildungsfernen Ausländerghettos staatlicher Schulen fernzuhalten und für das Berufsleben besser zu positionieren.

          Was ist daran verwerflich?

          • Das es auf dem Rücken normaler Leute passiert. Das macht diese Edelparasieten so besonders verwerflich.
            Deren normale Kinder haben ja dann folgerichtig noch mehr Mitschüler, denen der Spracherwerb niemals gelingen wird.
            Und was sollen die ihren Kindern auch auch per Gen mit in die Wiege legen? Schlechten Charakter, sonst nix.
            Und denen eine Vorzugspositionierung zu geben ist nicht verwerflich?

            Kann man auch nur glauben, wenn man der Irrlehre des Individualismus aufsitzt.

          • Es ist das komplette Gegenteil von Individualismus. Wobei der im Westen eigentlich auch immer nur eine konsumistische Fassade in den goldenen Zeiten war, wo der Plebs sich zwei Fernreisen im Jahr leisten konnte.

            In Wirklichkeit waren auch westliche Gesellschaften immer ständisch-korporatistisch aufgestellt. Wird halt wieder sichtbarer weil die Fassade bröckelt…

          • Die Mutationsfreudigkeit des Erregers ist trotz aller Panikmache der Medien wesentlich geringer, als z.B. die von Influenza, das Dilemma ist eher, dass das Zeug viel ansteckender ist und nicht, salopp gesagt, wie Influenza quasi verlässlich wie ein Uhrwerk zur selben Zeit des Jahres in China entsteht. Solange die Mutationen nicht ein Stadium erreichen, das derzeit nur theoretisch möglich ist, wird sich der Impfstoff anpassen lassen: Der Vorteil von mRNA ist ja gleichzeitig das Problem: Da nicht das komplette Virus abgebildet werden kann, kann man ihn wesentlich schneller und zu ca. 1% der Kosten herstellen, er wirkt aber eben dafür auch nur gegen mehr oder weniger exakt das „definierte/bekannte Ziel“.

            Bei Grippe hat jeder Verständnis dafür, dass das einmal im Jahr zur jeweiligen Saison aktualisiert werden muss, bei Covid mit einer weltweiten und nicht unterbrochenen Saison nicht!? Man sollte froh sein, dass es überhaupt etwas gibt, das – wenn auch nicht perfekt – hilft, indem es das Risiko sowohl von schwerem Verlauf (ca. 90%) als auch Infektion (gut 75% durch geringere Viruslast) reduziert. Das Leben ist halt kein Wunschkonzert, und die Medizin auch nicht.

            Und all das entschuldigt so himmelschreiend dämliche wie falsche Behauptungen, wie sie u.a. @beweis hier regelmäßig im Brustton der Überzeugung verbreitet, schon mal gar nicht.

            Zu Waldorf: Das ist von Schule zu Schule verschieden, es sind sicher nicht alle komplett schlimm. Aber ich halte diese Form von Esoterik als Basis einer Schulform grundsätzlich für brandgefährlich. Genau so wie Schulen mit evangelikaler Prägung und die anderer religiöser Fundamentalisten. Am Ziel der Eltern ist nicht alles verwerflich, eben außer das sie die Kinder in ein System anachronistischer Indoktrination stecken und am Ende ganz oft prekär gebildete und gestörte Leute herauskommen, die dann oft nur durch das Beziehungsgeflecht ihrer Sekte überlebensfähig sind und außer zu parasitäten Bullshitjobs im Staatsdienst nicht taugen.

          • Bei Grippe hat jeder Verständnis dafür, dass das einmal im Jahr zur jeweiligen Saison aktualisiert werden muss, bei Covid mit einer weltweiten und nicht unterbrochenen Saison nicht!?

            Afaik ist die Grippe auch nicht nur regional auf Deutschland oder Europa begrenzt.

            Im Gegensatz zu den mRNA-Impfstoffen handelt es sich bei den Grippeimpfstoffen aber nicht um völlig neue, experimentelle Impfstoffe, mit übermäßig vielen, teils schwerwiegenden, Nebenwirkungen und ohne jegliche Erfahrung zu Langzeitwirkungen und Auswirkungen.
            Insofern ist es wohl nicht verwunderlich, dass Grippeimpfungen deutlich besser akzeptiert sind.

          • Afaik ist die Grippe auch nicht nur regional auf Deutschland oder Europa begrenzt.

            Im Gegensatz zu den mRNA-Impfstoffen handelt es sich bei den Grippeimpfstoffen aber nicht um völlig neue, experimentelle Impfstoffe, mit übermäßig vielen, teils schwerwiegenden, Nebenwirkungen und ohne jegliche Erfahrung zu Langzeitwirkungen und Auswirkungen.
            Insofern ist es wohl nicht verwunderlich, dass Grippeimpfungen deutlich besser akzeptiert sind.

            Ersteres habe ich nie behauptet, was du schon daran erkennen kannst, dass ich geschrieben habe, dass sie i.d.R. in China entsteht und sich natürlich auch von da ausbreitet.

            Zweitens: mRNA-Impfstoffe sind bei weitem nicht so neu, wie ihr zu glauben scheint. (und nun komme mir bitte nicht mit dem „Erfinder“ der mRNA-Technik, der davor „warnt“ – der hat mit der heutigen Technik so viel zu tun wie Carl Benz und Gottlieb Daimler mit den Motoren von Formel1-Wagen…) Und die Nebenwirkungen einer Grippeimpfung unterscheiden sich absolut nicht signifikant von denen einer Corona-Impfung, schon gar nicht wenn man sie mit den Auswirkungen der entsprechenden zu verhindernden Krankheit vergleicht. Das Immunsystem kann bei jeder Impfung zu stark/unerwartet reagieren, was i.d.R. bedeutet, dass es das bei der eigentlichen Infektion noch viel stärker getan hätte. Deswegen gibt es auch keine Impfungen ohne Kontraindikationen und etliche Personengruppen, die man nicht impfen sollte.
            Ihr behauptet ja gerne, dass man Corona ohne Tests nicht von Grippewellen unterscheiden hätte können, sterben halt ein paar zehntausend vorwiegend ältere Leute. Hr macht aber gleichzeitig um die paar Impfnebenwirkungen, die es bei jeder jährlichen Grippeimpfung auch gibt, eine riesige Welle.

            Das Wissen der Impfgegner hinsichtlich Wahrscheinlichkeiten, Verhältnismäßigkeiten wie auch von Impfungen als solchen ist schon relativ erschütternd, muss ich sagen.

          • Bei Grippe hat jeder Verständnis dafür, dass das einmal im Jahr zur jeweiligen Saison aktualisiert werden muss, bei Covid mit einer weltweiten und nicht unterbrochenen Saison nicht

            Dein expliziter Hinweis auf eine weltweite Verbreitung des Corona-Virus erweckt den Eindruck, deiner Ansicht nach wäre die Influenza nicht global.

            Eine Antwort um eine sachliche Begründung, warum eine Booster-Impfung überhaupt nötig sein soll, steht übrigens noch aus.

            Wie üblich bei Feministinnen, kommt eben nichs, wenn mal sachliche Argumente und Fakten gefragt sind.

        • PS und Nachtrag: Handelt es sich beim Tetanusimpfstoff auch um einen gentechnisch veränderten Wirkstoff oder um einen gut erprobten langjährig erprobten Totimpfstoff? Oder vergleichst Du einfach Äpfel mit Birnen?

  9. Solange Mädchen irgendwo schlechter abschneiden, muss etwas getan werden. Sobald sie dann besser sind, soll man es einfach akzeptieren und nichts weiter (für Jungs) tun. Feminismus ist auch gut für Männer.

  10. Seit heute fliegt die Bundeswehr Coronapatienten von Bayern nach Münster und Osnabrück, weil man sie vor Ort und in der Umgebung nicht mehr versorgen kann. Wie wir sehen, ist das Gesundheitssystem keineswegs am Anschlag, das hat man schon immer so gemacht, bitte gegen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen,

    • Nicht zuvergessen die Corona-Patienten, die man aus Rumänien und den Niederlande eingeflogen hat.

      Aber seit einigen Monaten geht mir das Verständnis für die Leute ab, die mit religiösem Eifer Falschbehauptungen verbreiten

      Wie nennt man es eigentlich, wenn jemand zwar nicht lügt – aber einen Teil der Wahrheit unterschlägt?

    • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/128672/Deutschland-nimmt-COVID-19-Patienten-aus-Rumaenien-auf

      Das hat man schon immer so gemacht. Bitte gehen sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.

      Ansonsten würde es deinen geistigen Horizont vielleicht ein wenig erweitern, wenn du dich mal mit Rumänen unterhalten würdest.
      Ich habe ein paar auf Arbeit, die mit ihren Verwandten in Rumänien in regen Kontakt stehen.
      Korruption und Bestechung ist dort alltäglich, und wenn man eine Behandlung in einem Krankenhaus bekommen will, sollte man den Ärzten lieber Geschenke mitbringen (Schokolade oder Alkohol ist ganz gut). Ansonsten schauen die dich nur müde mit dem Arsch an.

      Das rumänische Krankensystem ist genauso kaputt wie das Deutsche.
      https://www.ambulanzflug-zentrale.de/medizinischer-reisefuehrer/rumaenien/in-rumaenien-ins-krankenhaus-gehen_6609.html#Gesundheitssystem
      Mitschuld daran haben übrigens auch die Deutschen.

      Und ich bin mir auch ziemlich sicher (muß das erst noch erfragen), daß man den Rumänen von der Überlastung des Gesundheitssystems erzählt, und daß man jetzt schon Leute ins Ausland ausfliegen muß, weil die Leute sich nicht impfen lassen.

      Nochmal für dich, da du das an anderer Stelle wohl nicht kapiert hast:
      „Die Versorgung der Krankenhäuser mit genügend ausgebildeten Pflegepersonal wurde seit Jahrzehnten kaputt gespart.“

      • 1. Wie kommst du darauf, dass ich das „nicht kapiert hätte“? Dass man das Gesundheitssystem vorsätzlich und ohne Not zwecks Privatisierung von Gewinnen und „Sozialisierung“ von Kosten hart auf Kante genäht fährt, kritisiere ich schon seit langem und schon lange vor Corona, auch hier. Die Konsequenz kann aber doch nicht sein, dass man das jetzt für toll hält und nie wieder was dran ändert oder so tut, als sei es dann und deswegen OK, wenn die Menschen nicht mehr versorgt werden können.
        Ganz nebenbei: du wirst von mir nicht ein einziges wohlwollendes Wort und Bezug auf unsere Versager in Politik und Verwaltung finden. Das was du nicht zu verstehen kannst, ist dass man Corona vor allem in der aktuellen (x-fach vorhergesagten und von der Politik ignorierten) Situation trotzdem für gefährlich halten kann.

        2. Dass D vor vier Wochen bereits eine Handvoll Patienten aus einem anderen Land aufgenommen hat und im Ruhrgebiet (selbst jetzt rotz höchster Bevölkerungszahl und dichte derzeit noch immer weit besser als der Süden und Osten dastehend) untergebracht hat, als die Situation hier noch unter Kontrolle schien, ist ein Argument wofür oder wogegen genau? Was genau hat das mit innerdeutschen Verlegungen über 500+ Kilometer zu tun? Was hätte es den Menschen in Bayern gebracht, das nicht zu tun? Und seit wann muss ich in Deutschland Schokolade mitbringen, wenn ich ins Krankenhaus will? Da wo ich wohne, ist das nicht so und ich war hier leider schon stationär in 2 Uniklinken, 3 Fachkliniken und 2 normalen KH.

  11. ch halte @Sebs Tonfall in Sachen Corona für wenig zielführend,

    Ich bewundere dich für Deinen Langmut, Aber seit einigen Monaten geht mir das Verständnis für die Leute ab, die mit religiösem Eifer Falschbehauptungen verbreiten und dabei ganz offensichtlich noch nicht einmal wissen, wovon sie überhaupt sprechen. Das konnte man für einige Zeit noch als Bildungslücke durchgehen lassen, aber wenn jemand nach ca. 365 Tagen der aktiven Verbreitung von Anti-Impfpropaganda noch nicht einmal weiß, wogegen er über „Spritze in Arm“ hinausgehend eigentlich kämpft, dann kann ich nicht mehr an mir halten. Das ist entweder bösartig oder so unfassbar dumm, ich kann da wirklich nicht mehr anders mit umgehen. Und glaube mir, wenn ich Dir sage, dass ich mich, verglichen mit dem was ich gerne dazu äußern würde, noch extrem zurückhalte 😉

    • +1

      Ich finde es aber interessant, wie sehr sich Impfgegner und Feministen ähneln. Da werden Fakten ignoriert, uminterpretiert und jeder noch so große Schwachsinn gepostet (der dann natürlich nicht hinterfragt wird), nur um das eigene Weltbild zu verteidigen. Irgendwie scheint es möglich zu sein trotz vorhandener Intelligenz bei einem Thema rational zu argumentieren und bei einem anderen Thema vollkommen irrational.

      • Falls ihr mit Impfgegner mich meint, dann versteht bitte, dass ich es jedem gönne, sich mit was auch immer impfen zu lassen. Ich bin gegen sicher mehr geimpft als ihr. Trotzdem lasse ich mir nicht beliebig alles einführen.

        Ihr müsst akzeptieren, dass ich euren Vorgaben und Wünschen nicht folgen werde auf diese Impfstraße. Bis ihr mich zwingt. Bis ihr mir das Leben noch mehr zur Hölle macht oder mich mit Gewalt vorführt und vollpumpt.
        Ihr könnt nicht mal belegen, dass meine Impfung jemanden anderes oder mich vor Covid schützt. Ihr könnt nicht mal das Schattensterben erklären seit kurz nach dem Start der Impfkampagne.

        Ihr wollt, dass ich eure Haltung einnehme und nicht mehr frei und selbstverantwortlich sein darf. Ich soll in die Impf-Abo-Schleife, aber ihr könnt mir außer der Option auf einen vielleicht milderen Verlauf keinen Grund nennen.

        Das erinnert mich an die Übergriffigkeit und Verfügungshoheit des Feminismus, gegen den ich ja anscheinend „rational“ anschreibe.

        Die gehen nämlich auch auf den Sack und lassen einen nicht in Ruhe.

          • Und wieder andere sind ekelhafte Neonazis und posten unter knapp fünf verschiedenen Accounts, weil sie glauben die anderen seien zu blöd, das mitzubekommen. So unterschiedlich sind die Leute.

            Aber es freut mich, dass du einen ca. 60 Jahre alten Vorfall ausbuddelst, um heute ein Argument zu führen. Weder Medizintechnik, noch Wissen, noch Sicherheitsbestimmungen, noch Trials haben sich seit 1961 geändert, soviel ist mal sicher..

        • Deine persönliche Entscheidung ist auch nicht das Problem, sondern dein „Sendungsbewusstsein“. Du hast die Entscheidung getroffen dich nicht impfen zu lassen, von mir aus, ist dein Ding. Aber hör auf deine Entscheidung dadurch zu rationalisieren das du anderen ständig mit fragwürdem Geschreibsel auf den Keks zu gehst. Das lässt dich nämlich nicht nur ignorant erscheinen sondern auch noch aufdringlich.

          • Also, da schenken sich beide Seiten nichts. Und im Tonfall ist Seb definitiv der schlimmere Ausfall.
            Zuletzt hat ja beweis auch seine Sicht durchaus klar dargestellt. Leider kommt als Antwort so ein blasses Geschwätz.
            Ich habe mich schon lange aus dieser Diskussion ausgeklinkt. Da ich mir eine Meinung gebildet habe, und kein Gebet irgendeiner Religion wird daran etwas ändern. Fakten werden es… Warten wir es ab.

          • Dito. Habe mich gegen alles impfen lassen, für das die KK die Kosten übernommen hat. Aber diese genmodifizierende Gülle lasse ich mir nicht spritzen.

            Selbst wenn an deinem paranoiden Geschwafel über „Gene“ (ich nehme an, du meinst damit mRNA? Ansonsten ergeben deine Einlassungen noch weniger Sinn, als sie es so schon tun, siehe unten) etwas dran wäre: Warum dann kein Vektorimpfstoff von z.B. Johnson&Johnson (wird in jedem Impfzentrum angeboten) oder Astra? Das ist ein seit den 80er-Jahren bekanntes und lange über Impfstoffe gegen z.B. Ebola bewährtes Verfahren, und wenn du gegen ach so viele Dinge geimpft bist, dann war das u.U. auch schon mal dabei. Überdies würde mich sehr interessieren, wie viele der Impfstoffe, die du dir hast verabreichen lassen, ohne Einsatz von Gentechnik hergestellt wurden – sicher viel weniger, als du glaubst.

            Du beweist hier wieder nur, wie deine „Kollegen“ auch, dass du tatsächlich nicht den Hauch einer Ahnung hast, wovor du überhaupt eine solch ungesunde Paranoia entwickelt hast.

            @Adrian Ja klar. Wird schon so sein. Haben sich mal wieder alle auf der Welt verschworen, um in Deutschland den Kommunismus einzuführen oder so.

        • Ich habe mich impfen lassen, weil ich halt dachte, dass wir danach wieder Normalität bekommen. Aber offensichtlich ist Normalität gar nicht gewünscht. Gewünscht ist viel mehr ein staatliches Regime, das Grundrechte nur noch an regelmäßig Geimpfte verteilt, wobei der Staat natürlich jederzeit neu bestimmen kann, wann Impfung 3 verfällt und ausschließlich Impfung 4 einen für Grundrechte qualifiziert.

          Und das alles wegen einer Krankheit, die man ohne Medien und politische Maßnahmen gar nicht bemerken würde.

          • @Adrian*s eyes only

            Hat meine Schwester, eine Ärztin, auch zu mir gesagt. Komm, lass dir das reinspritzen, dann merkst du nichts mehr von der gesellschaftlichen Pandemie. Dann haste deinen QR-Code, und alles ist super.
            Aber selbst ihr wird es jetzt mulmig, wenn sie sich alle paar Monate irgendwas injizieren soll, damit sie arbeiten und ihr Leben leben darf.

            Meanwhile betreibt die mir abgewandte, aber impfgeile Mutter meines Kindes meine Stigmatisierung als ungeimpfter Vater eines ungeimpften Kindes – und damit als böser Mensch.

            Sei können nicht begründen, warum es böse sein soll, nicht an ihrem Impfspektakel teilzunehmen – außer mit einem Verweis auf irgendeinen Ausspruch irgendeiner ZDF-Moderatorin.

            Was ist hier los?

          • @beweis

            „Was ist hier los?“

            Eine psychologische Sache. Wer Angst vor der Krankheit hat (und die wird ja regelrecht im Minutentakt beheizt) stimmt auch allen Abwehrmaßnahmen zu. Dass die Regierung sinnlos, aktionistisch, ja kontraproduktiv handelte und handelt, dass sie bis zum Anschlag im Arsch der Impfhersteller steckt (4,6 Mrd. Dosen wurde für die EU mit 500 Mio Bürgern bestellt, das Zeug muss alles noch in die Körper, also rund 10 Dosen pro Bürger, vom Baby bis zum Greis und Nachfolgeverhandlungen laufen schon:
            https://ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu/coronavirus-response/safe-covid-19-vaccines-europeans_de
            )

            ist kein Thema in den Medien, also braucht man einen anderen Sündenbock und das sind natürlich die, die noch nicht entschieden genug gegen „das Virus kämpfen“ (wie PingPong es so schön ausgedrückt hat), die nicht bereit sind, wirklich ALLES fürs Vaterland für die Volksgesundheit zu geben! „Volkssturm jetzt!“ heißt die Devise in größter Bedrängung, mal wieder. Opfer und Sinnhaftigkeit können wir danach erörtern.

            Das ist auf Dauer nicht durchzuhalten, Ziel ist erkennbar ein Impfpflichtabo, wenn das durch ist, wird sich die Lage beruhigen. Vorher vermutlich nicht. Wenn es durch ist, haben wir verloren. Wenn sie mit unseren Körpern machen können, was sie wollen, wird es kein Halten mehr geben, dann wird eine verbliebene bürgerliche Bastion nach der nächsten fallen. An der Kette sind wir ja schon längst, die freiwillige Unterwerfung unter die Massenüberwachung ist längst durch, am lästigen Bargeld wird schon geschraubt, an unseren Ansprüchen sowieso, Demokratie und Rechtsstaat sind schon mindestens zur Hälfte obsolet, die Meinungsfreiheit wurde gegen Cancelkultur und Medienhetze ausgetauscht, das Volk ethnisch ordentlich verdünnt. Natürlich alles alternativlos, wie immer. Viel bleibt nicht mehr…

  12. Wenn in dem Zeitraum KW 42 bis 45 mehr als 80% der über sechzigjährigen Menschen vollständig geimpft waren und wenn 40% der an Covid Verstorbenen aus dieser Menge stammen, dann ist der Schutz vor dem Covid Tod für vollständige Geimpfte groß. Denn wenn die Wirkung 0 wäre, hätte der Anteil an den Toten 80% betragen.
    Wenn man sagt, dass im Fall der Wirkungslosigkeit der Impfung die Zahl toten Ungeimpften gleich bliebe, nämlich
    1223-514 = 709
    dann wären hypothetisch in dieser Altersgruppe 3.545 Menschen an Covid verstorben mit folgender Verteilung der Todesfälle:
    (3.545)*0,8 = 2836 (doppelt geimpft) und (3.545)*0,2 = 709 (ungeimpft)
    Also haben 2.322 (3.545 – 1.223) Menschen aufgrund der doppelten Impfung überlebt und die doppelte Impfung hat den Anteil dieser Toten an der Gesamtbevölkerung von
    3.545 / 80.000.000 = 0.0000443 (0,0044%) auf
    1.223 / 80.000.000 = 0,0000152 (0.0015%) gesenkt.

    Nimmt man die 65 Todesfälle der 18-59 jährigen Menschen hinzu, von denen 15 doppelt geimpft waren, dann ist die analoge Berechnung bei einer unterstellten Impfquote von 73% :
    185*0,73 = 135,05 (doppelt geimpft) und 185*0,27 = 49,95 (ungeimpft)

    Also haben 120 (185 – 65) Menschen im Alter von 18-59 aufgrund der doppelten Impfung überlebt und die doppelte Impfung hat den Anteil der Toten dieser Gruppe an der Gesamtbevölkerung von

    120 / 80.000.000 = 0,0000015 (0,00015%) auf
    65 / 80.000.000 = 0,0000008158 (0.00008158%) gesenkt.

    Insgesamt haben 3.665 – 1.223 = 2442 Menschen aufgrund der doppelten Impfung die KW 42 bis 45 überlebt. Das entspricht

    2.442/80.000.000 = 0,000030525 oder 0,0030525% der Gesamtbevölkerung
    Die Überlebenswahrscheinichkeit bei der Covid-Erkrankung wurde in diesem Zeitraum durch die Impfung für die Gesamtbevölkerung von 99,9955% auf 99.9985% angehoben.

    Diese Berechnungen gelten hauptsächlich für den älteren Teil der Bevölkerung ohne Berücksichtigung von Impfschäden. Für den jungen Teil der Bevölkerung gibt es keine Ersparnis von Toten, dafür aber Impfschäden. Langzeitwirkungen der Impfungen können bei dieser Berechnung nicht berücksichtigt werden. Ob die geretteten Menschen in KW 42 bis 45 ein Alter erreicht hatten, das nahelegt, dass der Todeszeitpunkt nur um einige Wochen/Monate verzögert wird, kann aus den Daten nicht entnommen werden.

    In der Summe sprechen die Daten für eine allgemeine Impflicht mit besonderer Fokussierung auf Menschen zwischen 5 und 18 Jahren.

    • „In der Summe sprechen die Daten für eine allgemeine Impflicht mit besonderer Fokussierung auf Menschen zwischen 5 und 18 Jahren.“

      Fehlt da ein K vor „eine“? Die Schlussfolgerung scheint mir dem Satz „Für den jungen Teil der Bevölkerung gibt es keine Ersparnis von Toten, dafür aber Impfschäden“ zu widersprechen.

      Ach, und noch ein bisschen Klugscheissen 😉 : Deine Analyse beruht auf der impliziten Annahme, die Gruppen der Geimpften und Ungeimpften seien ähnlich zusammengesetzt. Das ist ziemlich sicher falsch: Vorerkrankte, besonders Gefährdete, dürften sich deutlich häufiger impfen lassen. Von daher dürfte die Impfung sogar noch besser schützen, als aus Deinen Berechnungen hervorgeht.

      • Ich habe dem Impf-Narrativ Datenunterstützung gegeben: allgemeine Impflicht, weil die Impfung Leben rettet. Wenn du Daten hast, mit denen man herausrechnen kann, wieviel Leben mehr durch die Impfung gerettet wurden, dann her damit! Sowie es aussieht, sollen jetzt Schulkunder geimpft werden, daher fehlt bei mir das „k“ nicht.

        • Sowie es aussieht, sollen jetzt Schulkunder geimpft werden ist ja auch erstmal nur ein Narrativ, bzw fordert eine Interpretation von „sollen“.

          In Deine Berrechungen fließt nicht mit ein:
          – Die Pandemie ist nicht auf KW 42 – 45 begrenzt. Das Argument der fehlenden Ergozität ist nur die intelektualisierte Form von „Mich wird die Infektion schon nicht treffen“.
          – Die Langzeitschäden der Infektion vs. die Langzeitschäden (welche?) der Impfung, was die STIKO abwägt.
          – Der Anteil der Ungeimpften an den ITS Belegung.
          – Die zusätzlich Gestorbenen und Geschädigten aufgrund aufgeschobener Operationen und belegter Intensivbetten.
          – Eine zu erwartende Zunahme der Letalität bei Überlastung der Intensivstationen.

          Dass der Benefit der Impfung mit zunehmenden Alter stark steigt, bestreitet wohl niemand, 84% der ITS Belegung kommt aus der Gruppe Ü50. Allgemeine Impfpflicht könnte man auch auf Altersgruppen begrenzen.

          https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/altersstruktur

  13. https://centerforaninformedamerica.com/inside-the-lc-the-strange-but-mostly-true-story-of-laurel-canyon-and-the-birth-of-the-hippie-generation-part-i/

    „Meanwhile, elsewhere in the world in those early months of 1965, a new ‘scene’ is just beginning to take shape in the city of Los Angeles. In a geographically and socially isolated community known as Laurel Canyon – a heavily wooded, rustic, serene, yet vaguely ominous slice of LA nestled in the hills that separate the Los Angeles basin from the San Fernando Valley – musicians, singers and songwriters suddenly begin to gather as though summoned there by some unseen Pied Piper. Within months, the ‘hippie/flower child’ movement will be given birth there, along with the new style of music that will provide the soundtrack for the tumultuous second half of the 1960s.
    An uncanny number of rock music superstars will emerge from Laurel Canyon beginning in the mid-1960s and carrying through the decade of the 1970s. The first to drop an album will be The Byrds, whose biggest star will prove to be David Crosby. The band’s debut effort, “Mr. Tambourine Man,” will be released on the Summer Solstice of 1965. It will quickly be followed by releases from the John Phillips-led Mamas and the Papas (“If You Can Believe Your Eyes and Ears,” January 1966), Love with Arthur Lee (“Love,” May 1966), Frank Zappa and The Mothers of Invention (“Freak Out,” June 1966), Buffalo Springfield, featuring Stephen Stills and Neil Young (“Buffalo Springfield,” October 1966), and The Doors (“The Doors,” January 1967).
    One of the earliest on the Laurel Canyon/Sunset Strip scene is Jim Morrison, the enigmatic lead singer of The Doors. Jim will quickly become one of the most iconic, controversial, critically acclaimed, and influential figures to take up residence in Laurel Canyon. Curiously enough though, the self-proclaimed “Lizard King” has another claim to fame as well, albeit one that none of his numerous chroniclers will feel is of much relevance to his career and possible untimely death: he is the son, as it turns out, of the aforementioned Admiral George Stephen Morrison.
    And so it is that, even while the father is actively conspiring to fabricate an incident that will be used to massively accelerate an illegal war, the son is positioning himself to become an icon of the ‘hippie’/anti-war crowd. Nothing unusual about that, I suppose. It is, you know, a small world and all that. And it is not as if Jim Morrison’s story is in any way unique.“

  14. In den KW 41 bis 44, vom 11. Oktober 2021 bis zum 7. November 2021, starben in Großbritannien 4.135 Menschen aller Altersgruppen an Covid-19,
    Davon waren 3.284 zweifach geimpft, das sind 79,4 Prozent
    Am 11. November 2021 waren in Grossbritannien 68,7 Prozent der gesamten Bevölkerung zweifach geimpft.

    Unter Anwendung der Berechnung meines obigen Kommentar folgt:

    Wenn in dem Zeitraum KW 41 bis 44 68,7% der Bevölkerung vollständig geimpft war und wenn 79,4% der an Covid Verstorbenen aus dieser Menge stammen, dann ist der Schutz vor dem Covid Tod für vollständige Geimpfte groß. Denn wenn die Wirkung 0 wäre, hätte der Anteil an den Toten 68,7% betragen.
    Wenn man sagt, dass im Fall der Wirkungslosigkeit der Impfung die Zahl der toten Ungeimpften gleich bliebe, nämlich
    4.135-3.284 = 851
    dann wären hypothetisch 2.718 Menschen an Covid verstorben mit folgender Verteilung der Todesfälle:
    (2.718)*0,687 = 1.867 (doppelt geimpft) und (2.718)*0,313 = 851 (ungeimpft)

    Also sind 1.417 Menschen (2.718 – 4.135) Menschen aufgrund der doppelten Impfung mehr verstorben und die doppelte Impfung hat den Anteil dieser Toten an der Gesamtbevölkerung von
    2.718 / 80.000.000 = 0,000033975 (0,0033975%) auf
    4.135 / 80.000.000 = 0,000051687 (0,00516875%) erhöht.

    Die Überlebenswahrscheinichkeit bei der Covid-Erkrankung wurde in diesem Zeitraum durch die Impfung für die Gesamtbevölkerung von 99,9967% auf 99.9949% gesenkt.

    Diese Berechnungen gelten hauptsächlich für den älteren Teil der Bevölkerung ohne Berücksichtigung von Impfschäden. Sowohl für den jungen, als auch den alten Teil der Bevölkerung gibt es keine Ersparnis von Toten, dafür aber Impfschäden. Langzeitwirkungen der Impfungen können bei dieser Berechnung nicht berücksichtigt werden. Ob die getöten Menschen (1.417) in KW 42 bis 44 ein Alter erreicht hatten, das nahelegt, dass der Todeszeitpunkt nur um einige Wochen/Monate vorgezogen wurde, kann aus den Daten nicht entnommen werden.

    In der Summe sprechen die Daten für eine allgemeine Impflicht mit besonderer Fokussierung auf Menschen zwischen 5 und 18 Jahren.

    Ob die Mehrtötung durch die Impfung die berechneten Daten noch übersteigt aufgrund der demografischen Zusamensetzung, welche von Renton oben ins Spiel gebracht wurde, ist bei ihm nachzufragen.

      • @LoD:

        Lass dich nicht trollen. qw versteht Simpsons Paradoxon nicht und sollte sich ein anderes, weniger schädliches (für ihn und für andere) Hobby suchen. Z.B. Briefmarken sammeln oder ferne Sterne durchs Teleskop bewundern. Das hier ist nichts für ihn.


        (UK Daten, KW 37)

    • „Ob die Mehrtötung durch die Impfung die berechneten Daten noch übersteigt aufgrund der demografischen Zusamensetzung, welche von Renton oben ins Spiel gebracht wurde, ist bei ihm nachzufragen.“

      pingpong hat sehr richtig auf Simpsons Paradoxon verwiesen. Auch meine Bemerkung oben läuft auf das Gleiche hinaus. Die Menge der Geimpften und die der Ungeimpften sind nicht gleich hinsichtlich aller für Covid-Tode relevanten Merkmale. Vergleicht man beide Mengen, vergleicht man also Äpfel mit Birnen.

      Ist genauso wie die Feststellung, dass Raucher eine höhere Lebenserwartung haben als die Gesamtbevölkerung. Wer daraus schließt, dass Rauchen nicht schädlich ist, übersieht, dass die Menge der Raucher anders zusammengesetzt ist als die Gesamtbevölkerung. Die Lebenserwartung der Raucher wird dadurch heraufgezogen, dass sie überhaupt erst in ein Alter gekommen sind, in dem Rauchen möglich wird. Oder andersherum und plakativ betrachtet: Tote Säuglinge drücken die Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung herab, aber nicht die der Raucher.

  15. Die Pandemie ist nicht auf KW 42 – 45 begrenzt, die Langzeitwirkung der Impfung schon.
    Die Langzeitschäden der Infektion können ermittelt werden, die Langzeitschäden der Impfung kaum.
    Der Anteil der Ungeimpften an den ITS Belegung ist ein wichtiges Kriterium für die Impfung, dabei ist es irrelevant, ob er groß oder klein ist..
    Die zusätzlich Gestorbenen und Geschädigten aufgrund aufgeschobener Operationen und belegter Intensivbetten entstehen nur vor allem wenn die Betten von Ungeimpften belegt sind.
    Eine zu erwartende Zunahme der Letalität bei Überlastung der Intensivstationen ist in jedem Fall den Ungeimpften anzulasten, bei den Geimpften gibt es diesen Zshg nicht.
    Der Benefit der Impfung mit zunehmenden Alter steigt steigt stark,, auch, wenn er negativ ist.

    • Unten hast Du es ja bereits angedeutet – ich nehme also an, dass du an irgendeiner Stelle deine Behauptungen entkräftest. Schreibst Du dann auch dazu, welcher halbwegs ernstzunehmende Akteur diese Behauptungen aufgestellt hat?

      • Sorry, habe von unten nach oben gelesen und dabei übersehen, dass es sich bei deinen Aussagen um das handelt, was Du aus den Aussagen anderer herbeigestrohmannt hast.

  16. Eine Ermittlung der Anzahl wahrscheinlicherr Tote aufgrund eines negativen Impfstatus ist einfach – eine Ermittlung der Anzahl wahrscheinlicher Geretteter aufgrund eines positiven Impfstatus schwierig.

  17. UK
    Von 542.600 Personen, die zwischen 60-69 Jahre alt und ungeimpft sind, starben 132 in der KW 37 an Covid. Der Anteil beträgt 0,0002432.

    Von 5.673.481 Personen, die zwischen 60-69 Jahre alt und geimpft sind, starben 221 in der KW 37 an Covid. Der Anteil beträgt 0,000038953

    Hätte die Impfung keine Wirkung, dann wären in der KW 37 bei den Geimpften statt 221 Personen 1380 Menschen gestorben. Also hat die Impfung 1159 Menschen in der KW 37 bei den 60-69 jährigen gerettet. Vermutlich sogar viel mehr, wenn man berücksichtigt, dass vorzüglich Gebrechliche und Kranke geimpft werden.

    • Quell werk, könntest du bitte die Quelle verlinken, von der du die britischen Zahlen nimmst? Ich vermute ons.gov.uk, finde dort aber im Moment die Daten zu Todesfällen und Impfstatus irgend wie nicht.

      Ich würde gern die Diagramme überprüfen, die Reitschuster hier (am Ende des Textes)
      https://reitschuster.de/post/wirksamkeit-der-impfung-unglaubliche-zahlen-aus-england/
      veröffentlicht hat.
      Wenn die korrekt sind, dann sind sie sehr bemerkenswert. Sie weisen nämlich zum einen aus, dass es anscheinend in den Altersgruppen 60+ jeweils einen starken Anstieg der Sterblichkeit in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der Durchimpfung gab und dass für die Altersgruppe 10-59 die Sterblichkeitsrate der Geimpften seit März durchgehend etwa doppelt so hoch ist wie die der Ungeimpften.

      • Mein Argument geht nicht nicht so sehr auf die Daten, sondern auf deren Qualität – das wollte ich erst in der zweiten Stufe angehen, das, was ich hier mache, ist Vorbereitung.

        Nevertheless, hier die Quellen:

        https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/1032859/Vaccine_surveillance_report_-_week_45.pdf (Seite 21, Hinweis: Simpson Paradaoxon berücksichtigen)

        Klicke, um auf Vaccine-surveillance-report-week-41.pdf zuzugreifen

        https://corona-transition.org/79-4-prozent-der-aktuellen-covid-19-toten-in-grossbritannien-sind-zweifach

        • In den Gruppen > 70 sind in UK laut deiner eigenen Quelle ca. 94-97% der jeweiligen Bevölkerungsgruppe geimpft, ab 45 Jahren werden die 79% Quote überschritten.
          Der weitaus überwiegende Teil der Toten (75%) ist über 70.

          Deine Quelle beweist also ganz hervorragend, dass Impfungen wirken: Bei über 80-Jährigen wird das Sterberisiko mehr als halbiert (97% Durchimpfungsrate, 8.x% der Toten ungeimpft), bei 70-80 ist das Risiko ca. 66% reduziert (95,.x % Durchimpfungsrate, 14% der Toten nicht geimpft) , und bei 60-70 sogar um ca. 80% (Impfquote 94.x%, 26% der Toten ungeimpft).

          Bei den >80 dürfte noch dazu kommen, dass über 80 jährige, die nicht geimpft sind, mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit noch außerhalb einer Pflegeeinrichtung leben und Covid als Todesursache u.U. gar nicht erkannt wird, weil die Leute einsam in ihrer Wohnung versterben.

          Es stimmt als wie üblich genau nicht, was die Schwurbler-Seite daraus milchmädchenrechnet, indem sie den Vergleich vollkommen blödsinnig ansetzen. Relevant ist die Reduktion für den Fall dass man erkrankt, nicht was die da „ausrechnen“ wollen. „Erschreckend“, wie der Artikel so schön sagt, ist nur die Dreistigkeit oder Dummheit des Verfassers.

          • Das bezieht sich einmal auf die schrägen Behauptungen im verlinkten Artikel: https://corona-transition.org/79-4-prozent-der-aktuellen-covid-19-toten-in-grossbritannien-sind-zweifach sowie die verstreuten Posts in denen vom „Simpson Paradoxon“ die Rede ist: Also einem der Gründe, wieso man 79.4% Geimpfte Personen auf der ITS „erschreckend“ finden kann, ohne zu bemerken, dass die Zahl tatsächlich das exakte Gegenteil von dem beweist, was man erkannt zu haben glaubt. Dass bei 100% Impfquote sogar 100% geimpfte Personen auf der ITS wären, scheint für einige Leute zu hoch.

          • Seb, ich glaube, du interpretierst da etwas viel hinein. Der Autor bestreitet nicht, dass die Impfungen wirken, er findet lediglich, dass der Effekt erschreckend gering ist.
            Sein Fazit: Man kann es drehen und wenden und relativieren wie man will: Die derzeitigen Impfungen wirken bei weitem nicht so gut wie erhofft und behauptet. wird von den Zahlen durchaus getragen.

            Wobei es sich bei den Zahlen um die „Tod innerhalb von 60 Tagen noch positiven Test“-Tabelle handelt. Die halte ich für suboptimal für Untersuchungen der Wirksamkeit der Impfungen, weil in einem Zeitraum von zwei Monaten gerade in den hohen Altersgruppen rein statistisch eine relevante Anzahl Menschen an anderen Gründen verstirbt, was die Verhältnisse verwischt (wohl mit dem Effekt, dass das Verhältnis geringer als der tatsächliche Impfeffekt ist)

            Wobei quell werk ja auch nur seine Quellen angegeben hat und nicht auf den Inhalt der dortigen Ausführungen verwies.

          • @Seb
            Was ist das denn bitte für eine geile Seite!?
            “Die statistische Reduktion des absoluten Risikos (ARR), an Covid-19 zu sterben, wurde durch die Impfung in der Altersgruppe über 80 gerade einmal um 0,07 Prozent gesenkt: von 142,3/100’000, also 0,14 Prozentpunkten, auf 65,6/100’000 – 0,07 Prozentpunkte!“

            Klaro und eine Reduktion auf 0 Fälle wäre lediglich eine Reduktion des Risikos um 0,14 Prozentpunkte. Das ist ja gar nichts und beweist die wangelnde Mirksamkeit!!! Gegen Masern und den anderen Scheiß der aktuell in den Impfempfehlungen drin steht muss sich eh keine Sau impfen lassen, denn daran stirbt aktuell doch eh keiner!

            “Nachdem sich bereits die Behauptungen, Geimpfte könnten sich nicht mehr infizieren“ …

            Wer hat das irgendwann einmal nach oder kurz vor Zulassung der Impfungen behauptet? Ich lese immer wieder, dass die Behauptung aufgestellt worden sei, aber kann mich nicht daran erinnern – sondern nur an das Gegenteil. Schon früh wurden die Impfstoffe miteinander (hauptsächlich) bzgl. ihrer Wirksamkeit verglichen. Vor Impfung erhielt ich einen Schrieb mit einer Aufschlüsselung der Wirksamkeit.

            „und (Geimpfte könnten [Anm. WiPoEthik]) auch keine Infektion weitergeben, …“
            Die Behauptung kenne ich ebenfall nicht aus der Realität. Ich kenne lediglich die Vermutung. Aussage war immer „Wir wissen nicht, ob Geimpfte das Virus verbreiten können.
            Stand jetzt scheint zu sein, dass die Virusweitergabe möglich ist, der mögliche Ansteckungszeitraum sich jedoch verringert, ebenso wie die Viruslast (ausser in der Belastungsspitze). Geimpfte sind also wahrscheinlich weniger ansteckend und kürzer ansteckend.

        • Hei0en Dank für einen weiteren Link zu deiner Lieblings-Holocaustleugner/Antisemiten-Seite, Murchdoch/Kniggeldi/Pierce/Hitmarck/….

          Wie immer ein „wertvoller“ Beitrag.

  18. „Boosting gender parity: Ontario Liberals create women-only candidate ridings“

    In einem Satz.

    Parität = 100% Frauen

    • Frauen sind ja das begabte Geschlecht. Sie sind ja so viel besser als Männer, dass man Männer gar nicht erst die Chance geben muss gegen sie anzutreten. Und wenn dann nur Frauen gewählt wurden, zeigt es ja das sie besser sind 😉

      Was geht bloß in den Köpfen von diesen Leuten vor?

    • Ah-ja, man weiß das es falsch ist, aber das ist nun mal die Rache. Und es waren nur weiße Männer. Auch in China, Arabien oder Kongo.

      Es wird ja immer wieder behauptet man darf nicht 50% des Potential einer Bevölkerung zurückhalten. Außer es sind Männer. „Here Ladies!! No competition, now you can do it!“

      • Das „white“ zeigt mir halt jedes Mal, dass es so ein Kolonialscheiß ist, der sich auf uns so nicht übertragen lässt, da z.B. Deutschland dafür nicht ausreichend als Kolonialmacht aktiv war. (Die deutschen Kolonien waren allerdings ziemlich krass… aber das schwappte nicht so sehr ins Heimatland über – und die deutsche Bevölkerung war nunmal auch nicht unter den freiesten der Welt)

        Die Frau aus dem Tweet hat natürlich Jahrhunderte an Unterdrückung am eigenen Leibe miterlebt und hat jetzt ein gutes Recht sich dafür zu rächen.
        Ich kenne das aus einigen Ländern in denen im Geschichtsunterricht gar nicht erst versucht wird neutral zu unterrichten. Das Unrecht das dem eigenen Land und der Bevölkerung vor hunderten Jahren angetan wurde, wurde „uns“ angetan. Und dann muss man halt so handeln, als hätte es irgendwas mit einem selbst zu tun. Die Geschichte wird dann völlig Emotionalisiert; Nationalstolz ist Teil der Lektion. In Deutschland ist man da ja emotional eher distanziert.

        Es wird halt immer gern vergessen, dass nicht alle Weißen gleichzeitig Aristokraten oder überhaupt Landbesitzer waren. Freie Wahlen gab es für viele Menschen lange Zeit nicht – Hautfarbe und Geschlecht egal.

  19. „When the Howard government introduced family law reforms encouraging shared parenting, Australia led the world in trying to protect children’s rights to have both divorced parents actively involved in their care. Now, fifteen years later, these reforms have been derailed by claims this puts youngsters at risk through exposing them to violent fathers. The whole family law system has been highjacked by false violence accusations which are very effectively ensuring women retain care of children whilst most dads fight to achieve even minimal contact.

    Imagine if the truth emerged that mothers, particularly single mothers and their boyfriends, pose a far greater risk than fathers of physical and psychological abuse and neglect of children. Think of the repercussions if there was proper public discussion of the irrefutable statistical evidence showing fathers are more likely to provide safer care than mothers.“

    Australien hatte also schon sowas wie ein Wechselmodell. Aber eine Reihe von Falschbeschuldigungen und das Schüren von Angst vor angeblich gewalttätigen Väter, die zu aller erst immer als Bedrohung für die Mutter und das Kind angesehen werden sollen – die DE-Mütterlobby erzählt den gleichen Mist – wurde das wieder gekippt.

    „The systematic suppression of statistics showing women’s violence towards their children is one of the great untold stories“

    Genau so das Frauen in 70% die Gewalt in Beziehungen initiieren.

    „Earlier this year journalist Angela Shanahan wrote for The Weekend Australian about the feminist war on men. She included discussion of the reporting of filicide, where parents kill their children. As Shanahan explained, a father who kills his child is inevitably labelled a monster whilst the media indulges in endless psychobabble finding excuses as to how a mother could possibly do such a thing.“

    Ja-ja, Männer die Verbrechen begehen sind Monster. Bei Frauen gibt es immer irgendeine Entschuldigung. Die ach so frauenfeindliche Gesellschaft mit all ihrer Frauenhilfs-, Frauenförderungs- und Frauenschutzeinrichtungen hat sie dazu gezwungen!

    „Recently Australia has seen dreadful killings by mothers of their children. “Why are more mothers killing their children?” asked the magazine Marie Claire in a rare article on this subject two years ago. The litany of horrors included in the article included: Kathleen Folbigg’s murder of her four babies; former Australian water polo player Keli Lane’s murder of her newborn baby Tegan; Cairns mother Raina Thaiday’s stabbing her seven children and her niece to death. And then there was four-year-old Chloe Valentine who died from at least 39 injuries to her body after being repeatedly forced to ride a 50kg motorbike. Her mother, Ashlee Jean Polkinghorne, filmed her crashing into various objects.

    Naively, the article asks why nothing is being done to address the issue of filicide. The answer is simple. Women are the major perpetrators, and no one wants to know.

    1. Regel über toxische Weiblichkeit: Kein Wort über toxische Weiblichkeit!

    • Kühlschranktransport im Geschlechtervergleich. Tolle Gegenüberstellung.
      Ungerecht ist natürlich, dass der Mann ein Hilfsmittel hatte und die Frauen lediglich feministische Expertise.

      • Aber sein eigentliches Hilfsmittel ist natürlich das Patriarchat! Ohne seine strukturellen Privilegien hätte er den Kühlschrank niemals alleine transportieren können.

        • Klar, das Rüstzeug für den frauendemütigenden Auftritt erhält er in patriarchalischen Kaderschmieden (aka Schule) und später in frauenausgrenzenden MINT-Kursen und -Studienfächern (aka DHL-Paketbotendienst).
          Und vielleicht hetzt sogar der Wochenendvater antifeministisch mit einem Tipp, wie man so einen Kühlschrank optimal transportiert.

          Das Patriarchat wird immer hinterfotziger.

  20. Gutes Beispiel für die problematische Medienberichterstattung zu Corona – der Spiegel schreibt im Subtitel:
    Bereits im Frühjahr erließ Italien die Impfpflicht für medizinische Berufe. Der Schritt sorgte für wütende Proteste – doch er wirkte.
    https://www.spiegel.de/ausland/corona-impfpflicht-in-italien-es-war-die-richtige-entscheidung-a-b56c228c-cf6e-46d9-ad9e-d512700b5ac5?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Gegenstand ist die in Italien im April verabschiedete und Ende Mai in Kraft getretene Impfpflicht für das Gesundheitspersonal. Der Spiegel stellt es als Fakt hin, dass diese Impfpflicht gewirkt hat, und suggeriert forderungen nach einer Ausweitung. Egal wie man dazu steht – der Artikel belegt seine Behauptung in keiner Weise. Im unteren Teil ist ein Diagramm der Infektionszahlen des Gesundheitspersonals angegeben, aus dem sehr schön zu ersehen ist, dass die hohen Zahlen aus dem Winter schon im März sehr stark gesunken waren und seit Anfang Mai nicht mehr sinken.
    Und zu dem aus meiner Sicht viel wesentlicheren Punkt, nämlich inwieweit die Impfpflicht einen zusätzlichen Schutz der Patienten erreicht hat, verliert der Artikel kein Wort.

    Es geht mir hier überhaupt nicht um die Ansichten zur Impflicht, sondern um die journalistische Qualität. Und die ist hier, wie so oft, unterirdisch. Der Artikel ist reine Impfpropaganda ohne Informationsgehalt.
    Übrigens Teil des „Projekts Globale Gesellschaft“, mit Millionenbeträgen von der Bill & Melinda Gates Foundation gefördert…

    • Die Berichterstattung ist allgemein bei so ziemlich allen Themen ausbaufähig. Als einzige Ausnahme fällt mir Fussball ein.

      Ich kann mich jeden Abend bei den Nachrichten aufregen, wenn ich möchte. Beispiel von gestern abend: Die Berichterstattung über den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst. 2,X% mehr, okay, ab Dezember 2022, aha, allerdings „mit einer langen Laufzeit“ – ist es, verdammt nochmal, denn wirklich zuviel verlangt, diese Laufzeit einfach mal zu nennen?!? Das hülfte ja doch enorm bei der Einordnung, nämlich bei der Umrechnung für die zu erwartende Lohnsteigerung pro Jahr.

      Aber um so etwas zu berücksichtigen, müsste man sich wahrscheinlich fragen: Was ist für den Zuschauer relevant, was muss er zur Einordnung wissen? Viel zu viele Journalisten von heute scheinen mir diese grundlegenden Fragen gar nicht mehr zu kennen. Die scheinen sich eher relotiusmäßig zu fragen „Wie kann ich eine möglichst interessante Geschichte erzählen?“ Und schon stehen Sachinformationen nicht mehr im Vordergrund – und der Boden ist bereitet für unkritische Propaganda, um den Bogen zurück zu Deinem Kommentar zu schlagen, @Hugor.

      • Fußball???
        Ist ne ernste Verwunderung von einem der nichts guckt oder hört (gehe sogar einkaufen zu Zeiten in denen keine Radionachrichten im Supermarkt laufen), aber Fußball bekam ich kürzlich, als die Regenbogenflaggengleichschaltung des „Nie wieder“-Landes lief, mit, und die dort in der Runde kommentierenden Expertinnen schienen mir aber extremst auf Linie und hatten so gar nichts mehr gesprächsinhaltlich gemein mit Fußballexpertise früherer Zeiten.

  21. Die Gewinner-Essays des Bigolow-Instituts sind jetzt online:
    https://www.bigelowinstitute.org/contest_winners3.php

    Hier der Sieger, der eine halbe Million Dollar gewonnen hat:

    Klicke, um auf 1st.pdf zuzugreifen

    Natürlich alles auf englisch, aber einfach genug, dass auch ich das meiste verstehe.

    Es geht um dieses Thema, ich hatte darüber berichtet:
    https://terra-mystica.jimdofree.com/geister-paraph%C3%A4nomene/preisgekr%C3%B6nte-aufs%C3%A4tze-zum-leben-nach-dem-tod-jetzt-online-verf%C3%BCgbar/

    Es gibt auch noch andere spannende Entwicklungen, aber irgendwie überlagert der Corona-Wahn ohnehin alles, daher spare ich mir das vorerst.

  22. Oh Frau, man könnte denken das ganze ist eine Feminismus-Verarschung und Satire auf die typische Mary-Sue-Rolle heutiger Frauen-Charaktere, aber die meinen das ernst.

    Die Frau kriegt alles, kann alles und muss dafür nichts opfern oder sich verdienen. Einfach so.

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