Liebesbekundungen mit Selbstherabsetzungen

Mir wurde als Werbung auf einer sozialen Plattform das folgende Geschenk vorgeschlagen:

Ich bin schlecht, aber ich liebe dich

Der Text:

An meinen Schatz,
Ich bin nicht perfekt. Ich ärgere Dich, vergesse Sache, sage dumme Dinge und mehr… aber Du wirst nie jemanden finden, der Dich so sehr leibt wie ich. ICH LIEBE DICH FÜR IMMER

Gegen die Kette an sich würde ich nichts sagen, die sieht okay aus. Aber was sagt ihr zu dem Text?:

Für mich klingt es wie etwas, was man niemals schreiben sollte. Es stellt den Partner als den höherwertigen, besseren da, einen selbst als Fehlerhaft mit der einzigen guten Eigenschaft, dass man erkannt hat, dass der andere den höheren Partnerwert hat und man ihn daher natürlich liebt.

Er klingt geschrieben für unsichere Menschen, die ihre Liebe erklären wollen, die hoffen nichts falsch zu machen oder was falsch gemacht zu haben und sich daher schon einmal etwas selbst abwerten, damit sie es dann nicht machen muss oder noch besser, damit sie dazu animiert wird den anderen gerade deswegen auch ihre Liebe zu erklären, also eine Form des „Fishing for compliments“.

Klar kann man „Ich ärgere dich“ und „ich sage dumme Sachen“ auch noch mit aufziehen und Sprüche machen in Verbindung bringen, aber auch dann ist es erst einmal eine Form der Unterwerfungsgeste einen solchen Text zu schreiben.

Ich kann mir aber dennoch vorstellen, dass er, eben weil er so schön demütig klingt, einigen Männern durchaus interessant vorkommt. „Da kann sie mir ja nichts böses sagen, ich habe es ja schon selbst gemacht und die Kette ist schön“. Dann lieber die Kette schenken und einen anderen Text selbst schreiben. Hier wäre ein Vorschlag, den man anpassen könnte.

49 Gedanken zu “Liebesbekundungen mit Selbstherabsetzungen

    • Dann wäre der Text ein anderer. Dort würde stehen:
      Ich war nicht perfekt, statt ich bin nicht perfekt. Es würde heißen:
      Ich ärgerte dich, sagte dumme Dinge und mehr. Aber es ist im Präsenz gehalten und beschreibt daher einen derzeitigen und vielleicht zukünftigen Zustand.
      Es ist eindeutig pseudoreligiöser Ablasshandel. Eine Buße für die eigene männliche Unzulänglichkeit, denn sowas kann keine Frau einem Mann schenken.

      Aus Marketingperspektive perfekt, absolut konform sowie mit klassischer Weiblichkeit, Feminismus, als auch den Verfügungen der Herrenfrauen. Das nehmen sie alle – und gerne.

      • Nö, umgangssprachlich würde man(n) durchaus sagen, „Ich bin nicht perfekt…“ etc., unabhängig, ob so ein Geschenk als Entschuldigung für ein fürchterliches Verbrechen gegen die holde Fraulichkeit dienen soll.

        Mit einem gewissen Maß an Selbstironie und einer wirklich guten, vertrauten Partnerin wäre so ein Geschenk mit diesem Text für mich sogar vorstellbar.
        Aber auch nur so ganz ein kleines bisschen.

        denn sowas kann keine Frau einem Mann schenken.

        Doch, können könnten Frauen das durchaus. Aber warum sollten sie es tun, wenn es genug Trottel gibt, die, mehr oder weniger ernst gemeint, vor ihren Füßen im Staub kriechen.
        Nicht nur in unserer Gesellschaft gibt es zu viele Menschen, die das tun, größtenteils leider auch ohne ein verschmitztes Augenzwinkern.

  1. Als Entschuldigung, falls er wirklich was Blödes gemacht hat, würde ich es durchgehen lassen. Der dick aufgetragene Liebesschmalz wirkt auf mich aber übertrieben, allerdings gibts bestimmt Frauen, die sowas total romantisch finden, die lassen sich ja auch oft von Rosen und sowas einwickeln.

    Als Liebesbekundung wiese es darauf hin, dass sie öfter an ihm herummäkelt und er sich dann unterordnet, weil sie ihm ein Buch mit sieben Siegeln ist. Das legt zumindest die Aufzählung all seiner „schlimmen“ Verfehlungen eher nahe, als eine Entschuldigung. Ein generell ungünstiges Setting, welches ich nicht noch durch so eine Unterwerfungsgeste unterstützen würde. Meines Erachtens verringert es seine Anziehungskraft, die Kombination mit schwulstigen „ewige Liebe“-Bekundungen macht es eher noch schlimmer. Es weckt unmittelbar den Eindruck, dass da ein fehlerbehafteter Trottel am Bein klebt. Was man total sicher hat, wird zur langweiligen Gewohnheit oder sogar lästig.

    Aber in Hinsicht Romantik sind Frauen manchmal komisch, die hören ja auch so schnulzige Singer- und Songwriter-Lieder an, in denen der Mann seine Totalunterwerfung bekundet. Eigentlich müsste die sowas abstoßen. Irgendwie ordnen die das da anders ein. Keine Ahnung, der Gehirnteil für Romantik ist mir nie gewachsen.

    • Es weckt unmittelbar den Eindruck, dass da ein fehlerbehafteter Trottel am Bein klebt.

      Deswegen ist die materielle Opferzugabe zwingend, damit dokumentiert wird, dass der Typ wenigstens zu irgendwas nütze ist. Sei es auch nur für einen solch hässlichen Glitzerknubbel.

    • „Rosen“
      Günter Sachs hat das mit der Vermeidung von Selbstherabsetzung doch mal sehr brachial gelöst:
      Er flog mit einem Hubschrauber über das Grundstück von Brigitte Bardot, und liess 1000 Rosen HERABregnen.
      Sie hat ihn ja dann auch erhört. Braucht man halt das nötige Kleingeld für.

  2. Das Problem ist, der Satz/die Sätze sind kindisch. Allerdings stehen viele Frauen auf kindische Männer.
    Ich teile die Kritik und sehe drei Punkte:
    Erstens darf man sich natürlich selbst als fehlerhaft darstellen. Das an sich ist noch nicht das Problem. Hier aber wird ein Gefälle hergestellt, indem sie (unausgesprochen) überhöht wird. Das macht es unwürdig und erniedrigt den Mann und letztlich auch die Frau. Ich nenne das in meinen Texten immer „er kommt von unten“ – Sie steht sozusagen auf einem Podest und er nähert sich voller (übertriebener) Hochachtung. Da hat man nur noch die Wahl, ob er Widerspruch hören will, oder sich gerne niedlich findet.
    Zweitens: „Du wirst niemanden finden, der dich mehr liebt …“ ist einfach Kinderkacke. Davon kann die Frau sich nichts kaufen. Sie kann vielleicht dahinschmelzen, aber in Wahrheit ist es ein Zeugnis von Hilflosigkeit. Er ist so fehlerhaft, aber wenigstens das Gefühl ist voll da. Das ist allerdings nicht männlich, denn Männlich ist die Tat oder mindestens der Versuch. Da wird das Gefühl zur Entschuldigung. Bedeutet Selbsterniedrigung.
    Drittens: dieser Unwürdige Satz „Ich werde dich immer lieben“ – das ist jetzt geschlechtsunabhängiger Unsinn und der Satz ist gefährlich, weil der Vorwurf bereits eingebaut ist. Der Satz ist ja anders gemeint als der Wortlaut. Er drückt aus: „Ich liebe dich so sehr, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das jemals aufhört“ – davon abgesehen, dass das wahrscheinlich gelogen ist – das kann man sich nämlich sehr gut vorstellen – wendet sich dieser Satz schnell gegen einen, wenn es einmal nicht mehr so ist. Er ist nicht nur kitschig, er ist auch noch dumm, denn niemand weiß, was in (ferner) Zukunft sein wird. Will eine Frau tatsächlich einen Mann, der so leichtfertig Versprechen abgibt?
    Dieser Satz ist hilflos. Er traut sich nicht zu sagen wie es ist. „Ich liebe dich von hier bis zum Mond und zurück und hoffe, dass der Mond ganz lange so günstig steht“ oder so, das wäre eigen, das wäre ehrlich, das wäre keine Fiktion. So aber ist der Satz einfach nur schwach.

    Fazit: Schöne Kette, aber die Verpackung weglassen.

    • Ja, gut analysiert. Genauso sehe ich das auch.

      „davon abgesehen, dass das wahrscheinlich gelogen ist – das kann man sich nämlich sehr gut vorstellen – wendet sich dieser Satz schnell gegen einen, wenn es einmal nicht mehr so ist.“

      Deshalb können wir Männer keine Romantik 🙂
      Wir sind zu sachlich.

      Denn selbige besteht ja in erster Linie aus wohlklingenden Lügen oder sagen wir: Übertreibungen. Die Frauen wissen das vermutlich auch, sind aber irgendwie doch davon eingenommen, muss irgendwas mit deren seltsamen Gefühlsleben zu tun haben.

      Es ist ja auch eine Erniedrigung, auf den Knien um die Hand einer Frau anzuhalten, was immer mal wieder jemand macht. Viele Frauen lieben das. Ich empfinde sowas als peinliche Show und schäme mich fremd, aber ich bin halt auch nicht der geborene Womanizer.

      @Christian
      Was sagt eigentlich der pickup-Ratgeber zu Romantik? Wie und wann sind Übertreibungen sinnvoll?

  3. Frauen hassen so etwas im Allgemeinen, da es ihren hypergamen Instinkten entgegensteht. Hypergamie sucht immer das Optimum zu erreichen, der beste mögliche Partner soll es sein und ein Mann der sich selbst erniedrigt KANN per Definition gar nicht der beste Partner sein, das gibt er ja selbst zu. Gibt ja auch genügend Dummköpfe die glauben, wenn sie sagen „Ich weiß gar nicht was sie so an mir fand“ die Frau dies romantisch und positiv sieht, aber auch das ist nicht so. Bewusst wird die Frau verstehen, wie der Spruch gemeint ist, aber unbewusst, wird sie ihre hypergame Entscheidung infrage stellen.
    Das ursächliche Problem ist hier die unterschiedliche Art zu lieben, Frauen lieben opportunistisch, Männer idealistisch. Deswegen sind Männer auch die wahren Romantiker und bleiben, wenn sie lieben, bis zu ihrem eigenen Untergang der Frau treu, während eine Frau bereits den Absprung vollzogen hat.

    Deswegen sollte man sich NIEMALS!!!! selbst erniedrigen, selbst wenn man ein devoter Cuck ist, so wie dies die Mehrzahl aller Männer heutzutage sind.

    • Frauen hassen so etwas im Allgemeinen, da es ihren hypergamen Instinkten entgegensteht.

      Das ist etwas einseitig. Frauen wollen vielleicht zu ihrem Partner ausschauen, andererseits aber auch heiß begehrt (und lebenslang versorgt) werden. Was hat eine Frau davon, einem Alphamann hinterherzulaufen, den sie nicht binden kann?

      • Frauen wollen vielleicht zu ihrem Partner ausschauen, andererseits aber auch heiß begehrt (und lebenslang versorgt) werden. Was hat eine Frau davon, einem Alphamann hinterherzulaufen, den sie nicht binden kann?

        Richtig, Frauen wollen den Alphamann, den sie binden können. Den Alpha, der verrückt nach ihnen ist.

        Wenn sie aber die Wahl haben zwischen einem Alpha, der schwer zu binden ist, und einem Beta, der verrückt nach ihnen ist, interessieren sie sich fast immer trotzdem mehr für den Alpha (erhören aber ggf. den Beta, um versorgt zu sein, während sie weiter nach dem Alpha schielen).

  4. Menschen sind verschieden. Manche mögen so etwas, andere nicht.
    Ich persönlich finde so etwas schauderhaft abstoßend. Als Gegenbeispiel habe ich mich einmal total über eine Binäruhr als Geschenk gefreut.

    Dabei finde ich die Formulierung mit dem Nicht-perfekt-Sein und Ärgern völlig in Ordnung. Das sind nur Tatsachen und Selbsterkenntnis, weil jeder Mensch seine Macken hat und Fehler macht.
    Aber dieser Schmus mit der ewigen Liebe .. bäh .. ohne jeden Realitätsbezug und widerlich!

    • „Dabei finde ich die Formulierung mit dem Nicht-perfekt-Sein und Ärgern völlig in Ordnung. Das sind nur Tatsachen und Selbsterkenntnis, weil jeder Mensch seine Macken hat und Fehler macht.
      Aber dieser Schmus mit der ewigen Liebe .. bäh .. ohne jeden Realitätsbezug und widerlich!“

      Ja, gerade die Kombination macht es aus meiner Sicht hier: ich bin schlecht, aber dafür liebe ich dich wenigstens für immer.

  5. Wie könnte wohl so ein Produkt in einer Gleichstellungswelt aussehen, wenn ein über Jahrzehnte feuerspeiender Hausdrache sich für seine Existenz beim männlichen Ehe-Bluthochdruckpatienten entschuldigen wollte, der sein Leben im feuchten Keller in der Männerhöhle fristen muss, um nicht zu platzen?

    Da wäre vielleicht oft schon ein geschriebener Satz sensationell – ganz ohne Gold und Edelsteine: „Ich ärgere dich und schreie dich an. Ich bin nicht perfekt und habe üble Stimmungsschwankungen. Ich schicke dich zum Anschaffen und jammere dann, dass du nicht den halben Haushalt machst und die Deko fürs Wohnzimmer. Es tut mir leid.“

    Dummerweise lässt sich das nicht verkaufen. Warum eigentlich nicht?

  6. Am Anfang hätte ich mir ganrichts groß dabei gedacht aber wenn man es aus Christians Blickwinkel betrachtet ist da schon was dran, und ich muss zuben ich gebe ihm Recht

    Es klingt wirklich so als hätte der Mann der Frau nichts zu bieten ausser seiner Liebe und das ist irgendwie ja nicht wirklich viel, das könnten tausend andere Männer auch bieten und mehr.
    Auch die Keiner Liebt dich so wie ich… Die Aussage bringt halt nichts wenn die Frau das nicht auch so fühlt, erzählen kann man viel wenn der Tag lang ist.

    Der Text wäre umgekehrt besser,
    der Frau sagen das sie ncht Perfekt ist man sie aber mit alle ihre stärken und schwächen liebt,
    so wie sie ist.

  7. „Du wirst nie jemanden finden, der Dich so sehr liebt wie ich“

    Von der Aussage kann die Frau sich direkt nichts kaufen (wie von allen anderen Aussagen auch nichts), ich würde sie aber verstehen als „niemand wird sich für dich so sehr zum Affen machen wie ich“ oder, positiver formuliert, „niemand wird mehr für dich tun als ich“ interpretieren. Sie apelliert also direkt an das Verwertungsinteresse der Frau. Dass man bereit ist, auch tatsächlich Werte zu liefern, zeigt das Geschenk. Die Selbsterniedrigung vorher verstärkt diese devote Geste. Es ist in sich schon schlüssig und bedient einen bei Frauen weit verbreiteten Instinkt. Es ist keine Grundeinstellung für eine glückliche Beziehung (außer bei entsprechender Veranlagung 😉 ), aber immerhin für eine Beziehung. Vielen reicht das. Übrigens auch vielen Frauen, oder warum sonst trennen sich solche Frauen so ungerne von Partnern, über die sie ständig meckern?

    • Vielen reicht das. Übrigens auch vielen Frauen, oder warum sonst trennen sich solche Frauen so ungerne von Partnern, über die sie ständig meckern?

      Wer soll denn sonst den Rasen mähen?

  8. Das erinnert mich irgendwie an eine doofe Shoppingtour in der Türkei. Da sagte der Schmuckhändler zu mir: „“Du mussen kaufen Diamanten für schöne Frau.“

    • Wobei es mit Sicherheit auch asymmetrische homosexuelle Beziehungen gibt. Und die von Christian vorgestellte Opfergabe ist ja grundsätzlich geschlechtsneutral gehalten… 😉

      Das Thema „Machtverteilung in Beziehungen oder kann es „auf Augenhöhe“ überhaupt geben?“ ist allerdings ein höchst spannendes.

    • „Partnerschaft auf Augenhöhe“
      Hat viel mit Alter zu tun.
      Rentnerpaerchen, die sich an den Händen halten, kuck ich manchmal hinterher.
      Frag mich, was die richtig gemacht haben.

  9. Würde sagen das Produkt richtet sich an verunsicherte Ehemänner, die sich (ob begründet oder nicht) nicht ordentlich entschuldigen können.

    Solche emotionalisierten Leute bekommt man einfacher dazu, eine ordentliche Stange Geld hinzulegen

  10. Lässt man mal den Text beiseite. Sollte man selbst ausgesuchten Schmuck verschenken?
    Ich habe das extrem selten gemacht und wenn, dann nichts Teures. (Das Teil oben wäre mit 60€, vielleicht noch im Rahmen.)

    Aber irgendwie würde sich etwas in mir sperren, meine Partnerin mit emotional (bzw. monitär) aufgeladen Abzeichen zu versehen.

    • Was würdest du antworten auf die Default-Ansprache: „Nur das bin ich dir wert?!“

      Ein Freund von mir hat seiner Liebsten zum Geburtstag Ohrringe geschenkt, so wie ihm seine Mutti das beigebracht hatte.
      Kam nicht gut an, weil sie gar keine Ohrlöcher hat. Musste er dann andere holen mit Clips dran – die haben aber gedrückt beim Tragen.
      Vermutlich hat sie die dann in Zahlung gegeben, ich hab‘s nicht weiter verfolgt.

    • Sollte man selbst ausgesuchten Schmuck verschenken?

      MMn. nein. Generell sollte man so ziemlich alles, was persönlichem Geschmack unterliegt, nur selten selbst aussuchen. Und erst recht nicht, wenn es vom gemeinsamen Konto bezahlt wird.
      Ist eines der Reizthemen bei uns zu Hause, weil ich häufig nicht die erwartete Dankbarkeit zeige, wenn meine Frau mir mal wieder etwas „schenkt“ (größtenteils von meinem eigenen Geld), wo ich, wenn es mir überhaupt die Investition wert gewesen wäre, mit etwas anderes ausgesucht hätte. 😉

  11. Wer ist hier der PU-Meister? 😉
    Aber wenn man die Frau loswerden will und selber zu feig ist, diesbzgl knallhart zu sein, dann kann man sowas schon bringen …

  12. Ich würde das nicht als Selbstherabsetzung bezeichnen sondern als Selbstironie. Selbstironie macht Menschen (egal ob männlich oder weiblich) grundsätzlich sympathisch aber sie sollte halbwegs geschickt formuliert sein. Kritisch würde ich hier höchstens die Annahme vom Hersteller sehen, dass dieser Spruch pauschal zu vielen Männern gleichzeitig passt.

  13. Androsch hat schon den Kniefall angesprochen. Die ultimative Selbstherabsetzung. Also ich würd ihn schon so halbironisch zelebrieren, wenn ich die Frau seit 10 Jahren kenne, und sie dabei lacht, anstatt weint.
    Fragt mal im Familien- und Bekanntenkreis, wer aufs Knie gegangen ist, und die Reaktion darauf.

  14. Ich finde das auch tendenziell abstoßend, ähnlich wie wenn sich jemand deinen Namen auf die Haut tätowiert.

    Sowas ist doch gut:

    Setzt einen selbst nicht herab – Mr. Perfekt ist niemand – und zeigt der anderen Person wie wichtig sie einem ist.

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