260 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Falls jemand Lust hat, sich kritisch damit auseinanderzusetzen oder eine begründete Gegen-Argumentation zu verfassen:

    Ich habe hier verschiedene Interviews (schriftliche Interviews, Audio-Interviews und Youtube-Interviews) mit dem Maskulismuskritiker Tobias Ginsburg gesammelt, dessen Buch „Die letzten Männer des Westens. Antifeministen, rechte Männerbünde und die Krieger des Patriarchats“

    https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/A1059239076

    letzten Monat erschienen ist und zurzeit einige Aufmerksamkeit in den Medien findet. (Manche der schriftlichen Interviews befinden sich inzwischen hinter einer Bezahlschranke.)

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-11/maennerrechtsbewegung-antifeminismus-rechtextremismus-maennerrechtler-europa

    https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-scala-hintergrund/audio-tobias-ginsburg-undercover-unter-rechten-sexisten-100.html

    https://www.welt.de/kultur/plus234482372/Maenner-Ich-glaube-je-groesser-der-Macker-desto-fragiler-sein-Ego.html

    https://www.br.de/mediathek/podcast/die-fatoni-show-von-puls/die-fatoni-show-vom-13-november-2021/1842257

    https://www.berliner-zeitung.de/wochenende/tobias-ginsburg-hass-in-dieser-qualitaet-hatte-ich-vorher-noch-nicht-erlebt-li.191669?pid=true

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/tobias-ginsburg-ueber-die-letzten-maenner-des-westens-der-100.html

    https://krachfink.de/folge-40-mit-tobias-ginsburg-ueber-sein-buch-die-letzten-maenner-des-westens/
    https://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/_/die-letzten-maenner-des-westens.html

    Das Buch des Autors, der beansprucht in der Tradition des investigativen Journalismus verschiedene bürgerliche und rechte Männer-Gruppierungen und –Organisationen untersucht zu haben, lese ich gerade.

    Ich beurteile das Buch als zwiespältig.

    Da ich ein großer Fan der maskulistischen/männerrechtlichen Literatur bin, erstaunt es mich etwas, dass der Autor sich offenbar überhaupt nicht damit beschäftigt hat. Sein Urteil über die Männerrechtsbewegung wäre wahrscheinlich differenzierter ausgefallen, wenn er Standardwerke wie z.B. Warren Farrells „Mythos Männermacht, Zweitausendeins, 1995“ oder David Benatars “The Second Sexism. Discrimination Against Men and Boys Wiley-Blackwell, 2012” oder Arne Hoffmanns “Plädoyer für eine linke Männerpolitik, CreateSpace Independent Publishing Platform, 2014” oder den von Arne Hoffmann herausgegebenen Sammelband “Gleichberechtigung beginnt zu zweit, ‎Tectum Wissenschaftsverlag, 2019” gelesen hätte. (Viele weitere Titel hätten hier genannt werden können.)

    Weder sind diese Bücher frauenfeindlich, noch antifeministisch, noch geht es in ihnen um den Erhalt traditioneller Geschlechterrollen, noch haben sie irgendetwas mit rechten Verschwörungstheorien zu tun. Und das Gleiche gilt für den überwiegenden Teil der Standardwerke der Männerrechtsbewegung, die meist aus linker oder liberaler Perspektive geschrieben worden sind.

    Dass es auch einen Rechts-Maskulismus gibt, ist wahr, dass es auch einen neoliberalen FDP-Maskulismus gibt, ist wahr – und dass diese beiden Unterströmungen der Männerrechtsbewegung Kritik verdienen, unterschreibe ich sofort – den Maskulismus auf zwei negative Unterströmungen zu reduzieren, ist jedoch weder wahr, noch gerecht.

    Tobias Ginsburgs Analyse und Kritik von rechten Männergruppierungen und – Organisationen in seinem Buch stimme ich zu großen Teilen zu. Gut gefallen hat mir, dass der Autor immer wieder auch auf die antisemitische rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie zu sprechen kommt. Dass es eine langjährige fundierte Analyse und Kritik dieser destruktiven rechten Hass-Ideologie und irrationalen rechten Verschwörungstheorie gerade aus dem Spektrum des linken Maskulismus gibt, scheint dem Autor nicht bekannt zu sein.

    Auch das Konzept des Integralen Antisexismus – ein in linkshegelianischer und dialektischer Tradition stehendes theoretisches Konzept – dem es u.a. darum geht, sowohl Feminismus als auch Maskulismus im Sinne dialektischer Aufhebung zu einer umfassenden, kein Geschlecht ausschließenden geschlechterphilosophischen und geschlechterpolitischen Position zu transformieren, die die Teilwahrheiten beider Seiten bewahrt, ist dem Autor offenbar unbekannt.

    (Das u.a. links-maskulistisch inspirierte Konzept des Integralen Antisexismus ist zugegebenermaßen gerade unter Beschuss durch den Rechts-Maskulisten Homo Duplex, der hegelianisches und dialektisches Denken aus der Männerrechtsbewegung verbannen will und alle Linken aus der Männerrechtsbewegung mobben will – aber das ändert nichts daran, dass keine Analyse des Maskulismus durch einen Maskulismuskritiker dieses Konzept einfach ignorieren kann, wenn es um eine ernsthafte und wahrheitsgemäße Analyse gehen soll.)

    Während ich Tobias Ginsburgs Kritik der politischen Rechten oft zustimme und die entsprechenden Passagen in seinem Buch meist gerne gelesen habe, fällt seine Analyse und Kritik der Männerrechtsbewegung oft undifferenziert und oberflächlich aus.

    Hier wäre m.E. viel Raum für eine begründet argumentierende Gegenkritik.

    • Ich finde es schon irgendwie beachtlich, wenn auch etwas masochistisch, seine Freizeit mit dieser Art von Lektüre zu verbringen. Da bringt mir persönlich „Das Heerlager der Heiligen“ oder „Wir“ schon mehr. Klar, man muss den Feind kennen, um ihn zu bekämpfen, aber ist dafür eine solche Kasteiung nötig?

    • Ach Leszek

      „Da ich ein großer Fan der maskulistischen/männerrechtlichen Literatur bin, erstaunt es mich etwas, dass der Autor sich offenbar überhaupt nicht damit beschäftigt hat.“

      Er reitet den Zeitgeist, nicht mehr. Ein unbedeutender opportunistischer Schwafler.

      Würde mich wundern, wenn „seine Kritik der politischen Rechten“ sehr viel besser wäre. Aber ich vertraue dir da mal, sonst knallst du mir nur wieder eine Buchliste vor den Latz, die ich sowieso niemals lesen würde, weil mich das links-rechts Einordnungsgeschwafel eigentlich nur nervt.

    • Ich habe mir das Interview bis Minute 17 angeschaut und dann spöttisch kommentiert. Ich bin auf youtube geshadowbanned, soweit ich das beurteilen kann, deswegen lege ich hier einen Auszug aus meinem Kommentar ab, den ich in einigen Minuten gebastelt habe und der keinen großen Mehrwert hat:

      “ … .Es ist erfrischend zu sehen, dass diese Charakterzüge in diesem Interview in seinem etwas verschlagenen, schadenfreudigen Grinsen hervorlugen. Der Bemerkung von Ginsburg, Männer, soweit sie Incels seien, hätten kein natürliches Recht auf Liebe, ist beizupflichten. Es reicht, bis zur Minute 17 seinem interessanten Bericht zu lauschen, um sich zufrieden zurückzulehnen mit der Feststellung, dass Ginsburg, um ein Buch zu verkaufen, alle relevanten talking points erwartbar und getreulich, abgearbeitet hat.“

        • Nachdem es auf den youtube-Kommentar eine Antwort gibt, muss irgendwo in quellwerks Beurteilung, er wäre auf youtube geshadowbanned, der Wurm drin sein. Das gebietet die Logik 🙂

        • Danke für den Hinweis. Der Kommentar wartete bei diesem Video wohl nur auf Genehmigung, Vor einem halben Jahr hatte ich kein Kommentare bei youtube mehr durchbekommen, daher hatte ich angenommen, das wäre hier auch so.

    • @Leszek

      „Da ich ein großer Fan der maskulistischen/männerrechtlichen Literatur bin, erstaunt es mich etwas, dass der Autor sich offenbar überhaupt nicht damit beschäftigt hat. Sein Urteil über die Männerrechtsbewegung wäre wahrscheinlich differenzierter ausgefallen,“

      Mich erstaunt eher, dass es dich erstaunt, dass er sie nicht gelesen hat.
      Man kann seine Haltung nur mit kompletter Ignoranz erklären und durchhalten.

      Das korrespondiert mit dem Anspruch der Linksidentitären, jede liberale, linksliberale oder linke Stimme aus der Männerbewegung zu ignorieren und totzuschweigen.
      Nachdem so die komplette Männerbewegung als „rechts“ angeschmiert worden ist, ist auch „Antifeminismus“ prinzipiell rechts, weil es keine linke Kritik am Feminismus geben kann, weil jede linke Stimme aus der Männerbewegung ignoriert und totgeschwiegen wird.
      Wenn man zirkuläre Logik mag: QED

      Ich habe etwas in sein Interview (DLF Kultur) hineingehört und der Klassiker prägnant, „Antifeminismus und Frauenhass“ in eins zu setzen:
      – als ob Feminismus keine politische Ideologie wäre, die kritisiert werden kann, wie jede andere politische Ideologie.
      – Als wäre der feministische Anspruch für „die Frauen“ zu sprechen ernst zu nehmen.
      – Und natürlich ohne Definition von dem, was „Frauenhass“ eigentlich ist, so dass bewusst der Eindruck erzeugt wird, Antifeminismus sei bereits (Ausdruck von) „Frauenhass“.
      Nicht wirklich innovativ, oder?

      Er soll beim Gender-Kongress in Nürnberg gewesen sein und nutzt natürlich die Gelegenheit, rein per Ablauf des Interviews den Eindruck zu erwecken, handle es sich nur um die Fortsetzung der faschistischen Männerbünde, die er vorher unterwandert haben will.
      Auch dieser „frame“ ist mir wohlbekannt (s.o.).

    • @Leszek
      Auch das Konzept des Integralen Antisexismus – ein in linkshegelianischer und dialektischer Tradition stehendes theoretisches Konzept – dem es u.a. darum geht, sowohl Feminismus als auch Maskulismus im Sinne dialektischer Aufhebung zu einer umfassenden, kein Geschlecht ausschließenden geschlechterphilosophischen und geschlechterpolitischen Position zu transformieren, die die Teilwahrheiten beider Seiten bewahrt, ist dem Autor offenbar unbekannt.

      (Das u.a. links-maskulistisch inspirierte Konzept des Integralen Antisexismus ist zugegebenermaßen gerade unter Beschuss durch den Rechts-Maskulisten Homo Duplex, der hegelianisches und dialektisches Denken aus der Männerrechtsbewegung verbannen will und alle Linken aus der Männerrechtsbewegung mobben will – aber das ändert nichts daran, dass keine Analyse des Maskulismus durch einen Maskulismuskritiker dieses Konzept einfach ignorieren kann, wenn es um eine ernsthafte und wahrheitsgemäße Analyse gehen soll.)

      Sorry, aber ich glaube, da erwartest du ein bisschen viel. An Arne Hoffmann kommt man zwar nicht vorbei, wenn man sich mit maskulistischen Strömungen beschäftigt, aber muss man wirklich das „Konzept des Integralen Antisexismus“ erwähnen? (Großschreibung beachten, weil wichtiges Fachwort!)

      Wer kennt denn dieses Konzept und weiß dazu, dass es „hegelianisch“ ist?

      Und homo duplex? Erstens dürfte dieser weitgehend unbekannt sein, und zweitens schießt er sicher nicht gegen Arne Hoffmann.

      • Das zeigt eigentlich, dass du dich eigentlich nur mit Büchern beschäftigst.

        Tägliche Nachrichten, reale gesellschaftliche Veränderungen, das Geschehen auf sozialen Medien – das blendest du alles aus.

        Deine Realität findet zwischen Buchdeckeln statt. Und wehe, ein x-beliebiger Kommentator, gibt diese Buch“realität“ nicht sauber wieder!

        • @Leszek
          Über dieses neue Elaborat hast du dich bestimmt schon geärgert:
          https://homoduplex.de/das-paradies-am-ende-der-geschichte-1

          Interessanterweise begründet homo duplex sehr genau, warum er unter Hegelianismus etwas anderes versteht als du (auch wenn er dich vermutlich nicht kennt):

          Hegel hat also unzweifelhaft die Linke geprägt. Doch kann man deshalb alle Ähnlichkeiten zwischen seinem Denken und dem Handeln der Linken bis heute auf geistige Tradierung zurückführen, obwohl die meisten Aktivisten nie Hegel gelesen haben, und die jüngeren auch sonst kaum etwas? Das müsste man sich wohl so vorstellen, dass einige Akademiker innerhalb der Linken in die Theoriediskussion eingeklinkt sind und stichwortartig das Wesentliche an die Masse weitergeben. So mögen hinter einer Aussage wie »Geschlecht ist eine soziale Konstruktion« komplizierte Gesellschafts- und Wissenstheorien stehen. Man muss diese aber nicht kennen, um intuitiv ungefähr zu erfassen, worauf die Aussage hinauswill, und sie ins eigene Rhetorik-Repertoire aufzunehmen. Diese Theorien haben eine massentaugliche, slogantaugliche, »populistische« Ebene. Andernfalls hätten sie nicht die soziale Verbreitung und Mobilisierungskraft, die sie haben, obwohl linke Theorieschriften weitgehend ungenießbar sind und die wenigsten sie lesen.

          Und das führt zum zweiten Aspekt neben der Tradierung. Genaugenommen kann es gar nicht nur Tradierung sein. Denn die Frage ist immer, warum etwas tradiert wird und etwas anderes nicht. Warum sind gerade diese 200 Jahre alten Ideen so langlebig und wecken so leidenschaftliche Gefühle? Das können sie nur, wenn und weil sie etwas treffen, das viele Menschen umtreibt. Sie sprechen Bedürfnisse und Intuitionen an und haben dadurch eine attraktive, verführerische und leicht erfassbare Essenz. Man muss nicht Hegel oder Marx gelesen haben, um ein von ihnen inspiriertes aktivistisches Programm gut genug zu verstehen, um es auszuführen. Logik und Eckpunkte des hegelianisch-utopistischen Programms sind leicht zu verstehen und vor allem leicht zu »erfühlen«. Man schnappt sie mühelos auf, wenn man in den entsprechenden Kreisen unterwegs ist.

          Aber welche Richtung ist das? Worin besteht jene leicht erfassbare Essenz? Ich gehe in späteren Teilen genau darauf ein. Aber grob gesprochen würde ich sagen, die wesentlichen gemeinsamen Elemente von Hegel und linkem Utopismus sind drei. Erstens das Erleben einer (mehr oder weniger schmerzlichen) sozialen und spirituellen Entwurzelung in der Moderne, zweitens eine Art intuitive Gewissheit, dass der Gegenentwurf zu dieser Entwurzelung, ein harmonisch-produktives Zusammenleben, Realität sein könnte und eigentlich sollte, und drittens der Versuch, die ersehnte Harmonie gewissermaßen argumentativ herbeizuführen, also vom Geistigen her. In der Vorstellung lässt sich die bessere Welt bereits verwirklichen, jedenfalls annäherungsweise, und die Intuition sagt, dass diese Vorstellung das Wahre abbildet, also wird die Vorstellung zum Maßstab der Realität. Die Dialektik ist die Methode, deren sich der Geist bedient, um die Realität umzuformen und Schritt für Schritt dem Ideal anzunähern.

          Dies sind zentrale Motive in Hegels Denken, die im linksaktivistischen Zugriff auf die Wirklichkeit heute in popularisierter Form wieder auftauchen: »Das System ist kaputt und eine bessere Welt ist möglich«.

          (…)

          Es hat eine gewisse Logik, die Tatsache, dass man die Verhältnisse als unerträglich empfindet, als Beweis dafür zu deuten, dass die Verhältnisse objektiv falsch seien. Denn warum sollte es unser Naturzustand sein, die Verhältnisse als unerträglich zu empfinden? Doch dem steht der Umstand entgegen, dass die meisten Menschen die Verhältnisse nicht in der Weise als unerträglich empfinden wie die Aktivisten. Daher richtet sich deren Bemühen darauf, bei möglichst vielen dieses Empfinden der Verhältnisse als unerträglich hervorzurufen, indem sie alles in den Fokus rücken und übertreiben, was schlecht ist, und alles schlechtreden, leugnen und letztlich zerstören, was gut ist. Dies ist übrigens ein anschauliches Beispiel für die Zweigleisigkeit der Betrachtung, für die ich oben im Zusammenhang mit Hegel plädiert habe. Die Idee, aus Introspektion Wissen über die Struktur der Wirklichkeit ableiten zu können, ist zum einen eine theoretische Idee (Tradierung), zum anderen aber auch einfach ein narzisstischer Impuls (spontane Neuentstehung): Was mich verletzt, ist falsch und darf nicht existieren.

        • „Tägliche Nachrichten, reale gesellschaftliche Veränderungen, das Geschehen auf sozialen Medien – das blendest du alles aus.“

          Stimmt auffallend. Man Vergleiche:

          Otto-normal-Kreationist Y: „Das Leben kann sich nicht durch Zufall entwickelt haben!“
          Edel-Kreationist X: „Die zufällige Entstehung von Merkmal X ist zu unwahrscheinlich, als dass die Selektion eine Chance hätte es zu begünstigen!“

          Ersteres ist zwar unsinniger, aber verbreiteter. Welches von beiden wird in der Gesellschaft daher mehr Schaden anrichten/bedeutender sein?

          Homo duplex: „Aber die Evolutionstheorie behauptet doch gar, dass sich alles durch Zufall entwickelt hat! Der Kreationismus ignorierst die Selektion, die NICHT zufällig ist!“
          Leszek: „Aber Kreationist X behauptet das in seinen Büchern doch gar nicht! Er behauptet nur, dass Merkmal X zu unwahrscheinlich ist, als dass es überhaupt entstehen kann, so dass die Selektion überhaupt nichts nützt! Was natürlich auch falsch ist, aber: Du jedenfalls LÜGST!“

        • @ FS

          „Über dieses neue Elaborat hast du dich bestimmt schon geärgert:“

          Ich bin immer wieder beeindruckt davon, wie Homo Duplex es fertigbringt, Texte zu verfassen, bei denen fast jeder Satz falsch ist. Ich kenne keinen anderen zeitgenössischen Sozialwissenschaftler, der so schlampig recherchiert und so viel lügt wie Homo Duplex.

          Aber keine Sorge – sein Text ist leicht zu widerlegen, nach wissenschaftlichen Standards und mit Belegquellen.

          „Interessanterweise begründet homo duplex sehr genau, warum er unter Hegelianismus etwas anderes versteht als du (auch wenn er dich vermutlich nicht kennt):“

          Das Umdefinieren von Begriffen nach ideologischen Kriterien ist eine von Homo Duplex typischen Diskursstrategien. Wesentliche geisteswissenschaftliche, sozialwissenschaftliche und psychologische Begriffe bedeuten bei ihm oft nicht das, was sie in den entsprechenden wissenschaftlichen Disziplinen bedeuten, sondern werden willkürlich und nach ideologischen Kriterien von ihm umdefiniert.

          Kein dialektisch orientierter Philosoph oder Psychologe hat jemals unter Dialektik das verstanden, was Homo Duplex fälschlich seinen Lesern als Dialektik verkaufen will. Es geht Homo Duplex nunmal darum, seine Leser zu belügen und zu manipulieren und die Propagandalügen der angloamerikanischen Rechten nach Deutschland zu transportieren.

          Gerade bin ich noch mit dem Lektorat zweier Bücher beschäftigt.

          Danach widme ich mich den Lügen von Homo Duplex wieder etwas ausführlicher.

          Das Amüsante bei seinem Text ist übrigens: Er scheitert schon an der Kernthese.

          Das, was Homo Duplex mit dem Begriff „Wokeness“ bezeichnet und was ich meist mit dem Begriff „postmoderne Political Correctness“ bezeichne, hat sich in ideengeschichtlicher Hinsicht nicht aus dem Marxismus, noch aus dem Neomarxismus, noch aus der (im Übrigen sehr konstruktiven) Kritischen Theorie der Frankfurter Schule heraus entwickelt – die postmoderne Political Correctness hat sich in ideengeschichtlicher Hinsicht aus einer einseitigen, selektiven und dogmatischen US-amerikanischen Rezeption des französischen Poststrukturalismus/Postmodernismus heraus entwickelt. (Die französischen Poststrukturalisten selbst waren natürlich nicht politisch korrekt und sind sehr lesenswert. Die soziologischen Gründe für die einseitige, selektive und fehlgeleitete US-amerikanische Rezeption des französischen Poststrukturalismus/Postmodernismus habe ich in der Vergangenheit mehrfach dargestellt.)

          Der Poststrukturalismus/Postmodernismus stellt eine GEGEN die hegelianische Dialektik gerichtete Philosophie dar. Und das in den Geisteswissenschaften auch allgemein bekannt. „Differenz statt Dialektik“ ließe sich eines der zentralen Anliegen des Poststrukturalismus/Postmodernismus zusammenfassen.

          Ausgerechnet jene linke Theorie-Strömung, aus deren fehlgeleiteter US-amerikanischer Rezeption die postmoderne Political Correctness in ideengeschichtlicher Hinsicht hervorgegangen ist, ist gleichzeitig diejenige linke Theorie-Strömung, in der die hegelianische Dialektik am stärksten abgelehnt wird.

          Mit dieser Tatsache brechen schon die Fundamente von Homo Duplex verlogenem Text zusammen.

          Dass Homo Duplex sowohl Hegels idealistische Dialektik als auch Marx materialistische Dialektik falsch darstellt, war bei ihm natürlich nicht anders zu erwarten. Bislang hat es Homo Duplex ja geschafft in jedes Konzept der Dialektik das Gegenteil von dem hineinzuinterpretieren, was es tatsächlich bedeutet.

          Seinen Fehlinterpretationen der Zitate von Horkheimer und Marcuse widme ich mich dann auch demnächst. Politisch korrekte postmoderne Linke beziehen sich weder auf die Kritische Theorie von Horkheimer, noch auf die Kritische Theorie von Marcuse – und auch das ist leicht belegbar.

  2. https://www.welt.de/wirtschaft/plus235173194/Corona-Bussgelder-So-drastisch-sind-die-neuen-Strafen.html Ich habe auch schon 75 Euro (inkl. Verwaltungsgebühr(?)) zahlen müssen, weil ich das Ding mal 10 bis 15 Sekunden runter hatte und ein Bulle in Zivil zufällig im Raum war (Übrigens war ich zu dem Zeitpunkt schon geimpft.) Das, was die inzwischen abziehen, gefällt wahrscheinlich Leuten wie Seb, vielen anderen wohl eher nicht. Kein Wunder, dass die Leute in anderen Ländern Krawall machen, der deutsche Untertan bleibt wohl eher in der Spur und marschiert in Richtung Zwangsstaat und wundert sich irgendwann über Stromabstellungen und Privatfahrverbote und seitenlange Einladungen zur Zwangsimpfung gegen die feuerländische Pinguingrippe.

    • „der deutsche Untertan bleibt wohl eher in der Spur“
      Komisch nur, dass dein deutscher Untertan sich weniger impfen lässt als diese ganzen rebellischen Aufständler aus dem Ausland. Da passt irgendwas nicht zusammen.

      Die Kontrolle über Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren will ich nicht den größten Deppen unserer Gesellschaft überlassen.

      Ich habe Familie die keine Maske tragen kann.
      Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird vom Staat garantiert und solange er zudem das Gewaltmonopol inne hat gehe ich auch davon aus, dass er es einsetzt um meine Rechte zu schützen. Alternativ kann ich auch jedem der meint sich über geltende Regeln hinwegsetzen zu müssen, unvermittelt in die Fresse hauen um mein Recht durchzusetzen. Aber das wollen wir sicher nicht. Daher lassen wir es lieber den Staat durchsetzen – mit entsprechenden Sanktionen.

      Die Unannehmlichkeiten des Masketragens werden teilweiße krass übertrieben – das ist nur Ideologie und nichts anderes. Dafür bringe ich 0 Verständnis auf.

      • Ich bin nicht geimpft, werde es auch nicht tun und warte gespannt auf die Durchsetzung der allg. Impflicht in Deutschland. Ich bin für einen Gefängnisgang vorbereitet.
        Vermutlich wird dein Traum, Millionen von Deutschen in den Knast zu schicken, andere Früchte zeigen, als du dir erhoffst.

          • Ich bin einmal mit J & J geimpft. Und dann kam die Info, dass das Zeug nix taugt. Tja, der Anruf vom Hausarzt zum „Boostern“ (wenn ich das Wort schon höre) war da, bisher habe ich ihn ignoriert. Aber vielleicht lasse ich mich gegen Grippe impfen….

        • Bestehendes Recht durchzusetzen ist Bestandteil eines funktionierenden Rechtsstaates.

          „Vermutlich wird dein Traum, Millionen von Deutschen in den Knast zu schicken, andere Früchte zeigen, als du dir erhoffst.“

          Da ich diesen Traum weder an irgendeiner Stelle geäußert, noch gemeint habe und er auch keine logische/zwingende Konsequenz meiner Aussage ist, muss er wohl deiner Phantasie entsprungen sein.

          • „Bestehendes Recht durchzusetzen ist Bestandteil eines funktionierenden Rechtsstaates.“

            Guter Witz, bestimmt werden deshalb all die Grundrechtsverstöße nicht mehr verhandelt? Und Richter die nicht mitspielen bekommen eine Hausdurchsuchung? Eingeführt wegen einer Krankheit, die bei den allermeisten Menschen symptomfrei verläuft oder maximal wie eine schwere Grippe.

            Eine kleine Bedrohung und all die heiligen Schutzrechte sind weg, als hätten sie nie existiert. Dafür herrscht politische Willkür der übelsten Sorte und die Medien machen Propaganda, bis einem die Ohren abfallen.

            Es gibt keinen Rechtsstaat mehr in Deutschland. Er ist tot, weil ihr in eurer Angst alles mitspielt, egal wie unsinnig und faschistisch es ist. Es wird euch aber nichts nützen, das Spiel wird immer weiter gehen und man wird immer wieder einen Sündenbock finden, der geopfert werden wird, denn die eigentlichen Täter wollen natürlich nicht ins Rampenlicht. Und die vollkommen übertriebene Angstmache wird auch weitergehen, das Spiel ist einfach zu lukrativ.

            „Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird vom Staat garantiert“

            Deshalb prügelt man die Corona-Demos zusammen? Und baut mitten in der „Pandemie“ Intensivbetten ab, statt auf? Am Geld kanns ja nicht liegen. Grundrechtseingriffe sind immer pingelig abzuwägen und wenn möglich durch andere Maßnahmen zu vermeiden. Genau das passiert nicht. Hätten wir noch ein funktionierendes Verfassungsgericht, hätte das längst einen Riegel vorgeschoben.

            Die Grundrechte sind übrigens in erster Linie ABWEHRRECHTE gegen den Staat. Aber es passt zum Zeitgeist, dass man sie willkürlich instrumentalisiert, dass irgendwelche Bauern aus Bangladesh hier Klimaschutzeinschnitte erklagen und junge Männer aus Afrika und Arabien sich einen Anspruch auf die soziale Hängematte in Deutschland.

          • @Androsch

            Das Problem ist, du bist mit deiner Einschätzung, es handle sich um „Eine kleine Bedrohung“ global auf Regierungsebene alleine.
            Gerade diejenigen Staaten, die rechtzeitig und umfassend gegen die Pandemie vorgegangen sind, weil sie diese nicht als „Eine kleine Bedrohung“ angesehen haben, waren die erfolgreichsten in der Eindämmung.
            Von „rechtzeitig und umfassend“ kann im Fall der deutschen Politik keine Rede sein und das ist die höflichste Formulierung, zu der ich in der Lage bin.

            Denn die Idee, es handle sich um „eine kleine Bedrohung“ wurde in der Anfangszeit vom RKI in die Welt gesetzt. Wie bereits angeführt, war die AfD damals noch in der Lage, der Regierung eine Verharmlosung der Lage vorzuwerfen. Goldene Zeiten, als sich die heutigen Gegner noch in diametral gegenüber stehenden Lagern befunden haben – das tun sie immer noch, aber um 180 Grad gedreht.

            Opportunismus kann so viel Spaß machen! 🙂

            „Es gibt keinen Rechtsstaat mehr in Deutschland. Er ist tot, weil ihr in eurer Angst alles mitspielt, egal wie unsinnig und faschistisch es ist.“

            Zum zweiten Teil zuerst: Es ist unglaublich angesagt – und hier hat die Rechte zweifellos von den Linksidentitären gelernt – zu moralisieren und zu psychologisieren.
            Die Unterstellung von „Ängsten“ und „Phobien“ ohne irgendeinen Beweis für deren Existenz zu haben ist m.E. reine Propaganda und Selbstaufwertung.
            „Die anderen“ (TM) sind durch irrationale Ängste (TM) getrieben und nur ICH befinde mich im Zustand der Gnade der Rationalität (TM).

            Dem ist nicht so.
            Ich habe mich rational für eine Impfung entschieden, nachdem ich Vor- und Nachteile abgewogen haben – Nachteile ganz klar mögliche Nebenwirkungen eines im Eilverfahren hergestellten Impfstoffs.
            Vorteil ebenfalls ganz klar, drastische Senkung des Risikos eines möglicherweise stationären Verlaufs bei einer Infektion.
            Zuzüglich die ursprüngliche Motivation, das Risiko, das Virus in das Altenheim meines Vaters einzuschleppen damit ebenfalls zu minimieren.

            Glücklicherweise habe ich noch nicht einmal die befürchteten Kopfschmerzen oder die Müdigkeit der zweiten Impfung erlebt. Das liegt zweifellos an meiner privilegierten weißen Männlichkeit, bzw. an meinem Dasein als echter Alpha. 🙂

            Die Idee hingegen, es gäbe „keinen Rechtsstaat mehr in Deutschland“ ist pures Drama um des dramatischen Effektes wegen und um sich als Opfer zu inszenieren.
            Auch in Sachen Opfer-Mythos, für den es einen Bonus zu geben hat, haben die Rechten von den Linksidentitären gelernt.

            „Eingeführt wegen einer Krankheit, die bei den allermeisten Menschen symptomfrei verläuft oder maximal wie eine schwere Grippe.“

            Ich weiß nicht, was in deinem Kopf abläuft, wenn du solche Argumente auffährst. „Die wenigsten Menschen verstarben an Asbestose.“ ist eine absolut richtige Feststellung. Nur macht es das Material Asbest nicht harmlos, weil die allermeisten Menschen mit dem Material gar nicht in Berührung gekommen sind.

            Bei manchen Menschen folgt aber auf die Infektion mit Covid die Intensivstation und endet mit dem Tod. Wobei auch „Long Covid“ eine Erfahrung ist, auf die ich gerne verzichten würde.
            Deine Verharmlosung des Virus sieht mir nach einer potentiellen Entlastung deines Ichs für Folgen aus, für die du moralisch nicht zur Rechenschaft gezogen werden willst.

            Der entscheidende Punkt ist aber nicht einmal die Schwere der möglichen Infektionsfolgen, sondern die Unterbrechung der Infektionskette.
            Ich bin dagegen, Ungeimpfte wie Infizierte zu betrachten – nur habe ich keine Ahnung, wie sich dauerhaft beweisen lassen sollte, dass sie nicht infiziert sind.
            Tägliche zertifizierte Tests? An deren Gültigkeit und Verlässlichkeit von eben diesen Skeptikern gezweifelt wird?
            Ich bin für Vorschläge offen.

            Das Dilemma besteht darin, wie haben eine Gruppe mit höherem Risiko einer Infektion und eine Gruppe mit niedrigerem Risiko durch die Impfung, die jedoch ein Verfallsdatum hat.
            D.h. wenn wir Pech haben, spielt das Virus Pingpong zwischen den Gruppen und mit noch mehr Pech gibt es neue Mutationen.
            Daraufhin brauchen wir neue Impfstoffe und der Scheiß geht weiter bis zum Nimmerleinstag. Nach der Erfahrung der letzten beiden Jahre nur für die Pharmaindustrie verlockend – gelinde gesagt.

            In Sachen Impfpflicht bin ich knallig, was alle betrifft, die mit Risikogruppen zu tun haben (bspw. Gesundheitssektor).
            Ihr wollt euch nicht impfen lassen?
            Sucht euch einen neuen Job.

            Andererseits bin ich mir nicht sicher, wie andere Gruppen dazu verpflichtet werden könnten oder sollten.
            Mich irritiert ein wenig (Euphemismus für: hier werden Marktbarrieren für Impfstoffe z.B. aus China errichtet, um staatlich Monopolprofite zu sichern), dass Totimpfstoffe – das Argument nehme ich wirklich ernst – erst so spät in der EU zugelassen worden sind.

          • @crumar Erklärbärkommentare können leicht nervend sein, daher sollten sie mindestens stimmig sein, um die Nerven wieder zu beruhigen:

            „Es ist unglaublich angesagt – und hier hat die Rechte zweifellos von den Linksidentitären gelernt – zu moralisieren und zu psychologisieren.“ (-> Psychologisierung, die du Androsch unterstelltst, ist schlecht)

            „Deine Verharmlosung des Virus sieht mir nach einer potentiellen Entlastung deines Ichs für Folgen aus, für die du moralisch nicht zur Rechenschaft gezogen werden willst.(-> Psychologisierung die du vornimmst, ist gut)

            „Vorteil ebenfalls ganz klar, drastische Senkung des Risikos eines möglicherweise stationären Verlaufs bei einer Infektion.“ („drastisch“ muss durch „leicht“ ersetzt werden.)

            „Zuzüglich die ursprüngliche Motivation, das Risiko, das Virus in das Altenheim meines Vaters einzuschleppen damit ebenfalls zu minimieren.“ (nicht ok, da Geimpfte infektiös sein können und nicht „drastisch“ weniger im Vergleich zu Nichtgeimpften)

            „Die Idee hingegen, es gäbe „keinen Rechtsstaat mehr in Deutschland“ ist pures Drama um des dramatischen Effektes wegen und um sich als Opfer zu inszenieren.“ (Psychologisierung durch crumar ist gut)

            „Auch in Sachen Opfer-Mythos, für den es einen Bonus zu geben hat, haben die Rechten von den Linksidentitären gelernt.“ (Die Klage über die Einschränkung von Grundrechten ist nach deiner Meinung Opfergehabe)

            Argument Androsh:
            „Eingeführt wegen einer Krankheit, die bei den allermeisten Menschen symptomfrei verläuft oder maximal wie eine schwere Grippe.“

            Argument crumar:
            „Ich weiß nicht, was in deinem Kopf abläuft, wenn du solche Argumente auffährst.“ (Hier lautet die Antwort: Zahlen des Bundesamtes für Statistik)

            Argument crumar:
            „Die wenigsten Menschen verstarben an Asbestose.“ ist eine absolut richtige Feststellung. Nur macht es das Material Asbest nicht harmlos, weil die allermeisten Menschen mit dem Material gar nicht in Berührung gekommen sind.“

            Der Analogieschluss ist hier fehlerhaft, weil Asbest kaum begriffliche Überschneidungen mit einer Viruswirkung hat. Es muss hier wenigstens ein entfernt ähnlicher Vorgang als Analogie genommen werden. Zum Beispiel Zucker. An dem kommt jeder ran (wie beim Virus) und der ist auch potentiell tödlich (wie das Virus).

            „Bei manchen Menschen folgt aber auf die Infektion mit Covid die Intensivstation und endet mit dem Tod. Wobei auch „Long Covid“ eine Erfahrung ist, auf die ich gerne verzichten würde.“ /Hier steht der Verdacht einer Scheinkrankheit im Raum.)

            „Deine Verharmlosung des Virus sieht mir nach einer potentiellen Entlastung deines Ichs für Folgen aus, für die du moralisch nicht zur Rechenschaft gezogen werden willst.“ (-> Psychologisierung durch crumar gut)

            „Ich bin dagegen, Ungeimpfte wie Infizierte zu betrachten – nur habe ich keine Ahnung, wie sich dauerhaft beweisen lassen sollte, dass sie nicht infiziert sind.“

            Dieses Argument unterschlägt, dass Geimpfte infektiös sein können. Vermutlich sind die hohen Inzidenzen eine direkte Folge der Geimpften, weil die auf keine Kontaktbeschränkung mehr achten.

            „Das Dilemma besteht darin, wie haben eine Gruppe mit höherem Risiko einer Infektion und eine Gruppe mit niedrigerem Risiko durch die Impfung, die jedoch ein Verfallsdatum hat.
            D.h. wenn wir Pech haben, spielt das Virus Pingpong zwischen den Gruppen und mit noch mehr Pech gibt es neue Mutationen.
            Daraufhin brauchen wir neue Impfstoffe und der Scheiß geht weiter bis zum Nimmerleinstag. Nach der Erfahrung der letzten beiden Jahre nur für die Pharmaindustrie verlockend – gelinde gesagt.“

            Dieses Argument ist unsauber. a. Pharmaindustrie macht z.Zt. Profite auch ohne gefährliches Virus, es reicht ein harmloses, es braucht dafür keine gefährlichen Mutationen. Es hört nicht von allein auf, diese Annahme ist naiv. b. Geimpfte und Ungeimpfte sind vergleichbar infektiös

            „In Sachen Impfpflicht bin ich knallig, was alle betrifft, die mit Risikogruppen zu tun haben (bspw. Gesundheitssektor).
            Ihr wollt euch nicht impfen lassen? Sucht euch einen neuen Job.“

            Der Gesundheitssektor hat in dieser Form nicht argumentiert, als er sich am Anfang umgeimpft den Gefahren einer Infektion ausgesetzt hat. Diese Argumentation ist charakterlich schäbig und egoistisch.

            Kann es sein, dass die Impfung einen negativen Einfluss auf dich hat?

          • Es muss hier wenigstens ein entfernt ähnlicher Vorgang als Analogie genommen werden. Zum Beispiel Zucker. An dem kommt jeder ran (wie beim Virus) und der ist auch potentiell tödlich (wie das Virus).

            Gnade!
            Jetzt habe ich vor lauter lachen den Tee quer über den Tisch verteilt!

          • @crumar:
            „Mich irritiert ein wenig (Euphemismus für: hier werden Marktbarrieren für Impfstoffe z.B. aus China errichtet, um staatlich Monopolprofite zu sichern), dass Totimpfstoffe – das Argument nehme ich wirklich ernst – erst so spät in der EU zugelassen worden sind.“

            Sind die Totimpfstoffe denn nun endlich(!) (hoffentlich noch VOR der zu erwartenden allGEMEINen IMPFPFLICHT !) in der EU zugelassen worden; wo denn bitte?!

          • @pingpong das freut mich. Jeder Morgen soll mit Lachen beginnen! Hoffentlich sind keine wichtigen Dokumente mit deinem Tee benetzt worden. Es ist schön, dass mein Vergleich so treffend die Asbest-Analogie persiflierte. Was mich auch für dich freut: Humor kann ein Zeichen von Intelligenz sein.

          • @quellwerk:

            Jeder Morgen soll mit Lachen beginnen!

            Besten Dank für diesen freundlichen Service!

            Hoffentlich sind keine wichtigen Dokumente mit deinem Tee benetzt worden.

            Ich habe keine wichtigen Dokumente auf dem Tisch. Die Kinder könnten sie sonst in die Finger bekommen. Und dann verarbeiten sie (die Kinder) sie (die Dokumente) in kürzester Zeit zu kleinen Fetzen. Aber ich weiß deine Sorge sehr zu schätzen.

            Es ist schön, dass mein Vergleich so treffend die Asbest-Analogie persiflierte.

            Darüber muss ich jetzt etwas nachdenken.

          • @QW und andere seiner multiplen Identitäten 1

            „Es ist unglaublich angesagt – und hier hat die Rechte zweifellos von den Linksidentitären gelernt – zu moralisieren und zu psychologisieren.“ (-> Psychologisierung, die du Androsch unterstelltst, ist schlecht)

            „Deine Verharmlosung des Virus sieht mir nach einer potentiellen Entlastung deines Ichs für Folgen aus, für die du moralisch nicht zur Rechenschaft gezogen werden willst.(-> Psychologisierung die du vornimmst, ist gut)“

            Nope.
            Die Grundlage dieser Ideologie ist, „das Virus ist harmlos“ und Einschränkungen sind daher nicht legitim.
            Damit sind Abwägungen von Freiheitsrechten und Maßnahmen zur Eindämmung ohnehin hinfällig, weil freiheitseinschränkende Maßnahmen per se unangemessen sind.

            Angesichts der unbestreitbaren Tatsache, dass alle Länder, die erfolgreich das Virus eingedämmt haben von dieser Prämisse nicht ausgegangen sind (u.a. China, Vietnam, Taiwan), sollte dir dämmern, sie ist falsch.

            Das Spektrum der Maßnahmen reicht dabei von autoritär (ein Fall reicht aus, um eine ganze Hafenstadt in Quarantäne zu schicken s. China), bis zu „ohne lockdown durch die Pandemie“ (Taiwan).

            Dieser Tatsache muss man sich nicht stellen, wenn das Virus harmlos ist und für „die meisten“ keine Folgen hat – d.h. die Ignoranz hat eine individuelle, psychische Entlastungsfunktion.

            „Vorteil ebenfalls ganz klar, drastische Senkung des Risikos eines möglicherweise stationären Verlaufs bei einer Infektion.“ („drastisch“ muss durch „leicht“ ersetzt werden.)

            Nope. Derzeitiger Stand ist um die 85-90% – selbst wenn es gegen Delta-Varianten nur 70-75% sind, würde das noch immer die Wortwahl rechtfertigen.

            „Zuzüglich die ursprüngliche Motivation, das Risiko, das Virus in das Altenheim meines Vaters einzuschleppen damit ebenfalls zu minimieren.“ (nicht ok, da Geimpfte infektiös sein können und nicht „drastisch“ weniger im Vergleich zu Nichtgeimpften)

            Nope. Da wegen der Impfpriorisierung eine Impfung der Alten bereits stattgefunden hatte, ist der Ungeimpfte derjenige, der ein höheres Risiko einer Infektion hat.
            Wenn durch Impfung das Risiko einer Infektion ohne Symptome um 60% sinkt, selbst bei Erkrankung kürzer und weniger Viren ausgeschieden werden, dann rechtfertigt dies meine Wortwahl.

      • „Ich habe Familie die keine Maske tragen kann.“

        „Die Unannehmlichkeiten des Masketragens werden teilweiße krass übertrieben“

        Liest Du eigentlich, was Du schreibst?

        • Stellst du dich eigentlich absichtlich blöd?

          Dass z.B. ein 80-jährigen mit schwerem COPD oder so mit Maske durch den geringen, aber vorhandenen Widerstand so gut wie keine Luft kriegt bzw. sich zu sehr anstrengen muss, weil er ohne schon fast keine bekommt, bedeutet doch nicht, dass ein auch nur halbwegs gesunder Mensch davon irgendwie beeinträchtigt wäre.

          Faszinierend ist, dass das Argument mit dem „schwer Luft kriegen“ usw. in aller Regel von genau den selben Leuten kommt, die gleichzeitig behaupten, das Ding könne gar keine Viren aufhalten (*). Wir haben also nach deren erstaunlicher Auffassung Masken, die das Kunststück fertigbringen zwar gefährlich durchlässig für Viren zu sein, gleichzeitig jedoch ca. um den Faktor 500 bis 1000 kleinere Sauerstoffmoleküle effektiv aufhalten (und nach der Auffassung einer Teilgruppe natürlich auch nur geringfügig größere CO2-Moleküle bis zur Selbstvergasung zurückhalten) können.

          (+) Wobei sie selbst heute noch ignorieren, dass das Virus außerhalb eines Wirtes fast ausnahmslos durch Tröpfchen und Aerosole übertragen wird, die Partikelgröße also selbst bei den kleineren Aerosolen mindestens im Mikrometerbereich liegt: erneut ein Größenunterschied Faktor 500-1000 – die aufzuhaltenden Partikel sind als ca. eine halbe bis eine Million mal größer als ein Sauerstoffatom.

      • In Deu liegen wir bei ca. 71 %, in Schweden auch. Die Inzidenz in Schweden ist wesentlich niedriger. Dafür ist die Randale in den NL viel grösser. Ich trage die Maske, wenn ich zum Einkaufen gehe. In sonstige Geschäfte gehe ich nicht, auf die Innenstadt in Do verzichte (habe ich allerdings immer schon getan). Allerdings bezweifle ich den Wert des Makentragens. Kaum jemand wechselt das Teil täglich aus. Die Dinger, die in den Autos hängen, werden tagelang benutzt. Angeblich soll der Schutzfaktor ja schon nach 3 oder 4 Stunden weg sein. Und wenn fünf Leute in einem 60 qm grossen Laden sind, die alle geimpft sind, was bringen dann die Maskenteile, die eh jeder tagelang trägt? Aber das ist nur eine der vielen Ungereimtheiten während Corona. Man könnte die Auflistung noch weitertreiben, von nächtlichen Ausgangssperren auf dem Land bis zu den Verordnungen auf den Weihnachtsmärkten, dass jeder der stehenbleibt, kontrolliert wird oder den Vorschriften in Restaurants, dass man ohne Maske dort sitzen darf, aber zum Toilettengang eine aufsetzen muss. Und das sind alles Beispiele, die sich auf die Maske beziehen. Man könnte noch viel mehr anführen. Das Gehampel der Politik ist einzig und allein auf ihr komplettes Versagen zurückzuführen. Und auch wenn es billig klingt: Typen, die sich zu zweihundert auf eine Treppe in einem geschlossenen Raum zum Foto aufstellen, aber gleichzeitig Menschen im ÖPNV unsinnige Gsonstwas-regeln aufzwingen, sind bei mkr unten durch. Euer manchmal ziemlich blinder Glaube daran, dass der Staat es schon richten wird, ist schon ziemlich erschreckend. Z. Z. wird genau das ausprobiert, was man uns in den nächsten Jahren verstärkt aufzwingen wird, denn das juristische Instrumentarium wird derzeit geschaffen. Das hört mit Corona (falls das überhaupt endet) nicht auf, sondern wird klimabezogenen „Gesundheits“vorschriften weitergehen. Nein, das ist keine Schwurbelei, sondern der Weg, den politische Systeme gehen, wenn man sie nicht rechtzeitig ausbremst.

    • Wie kommst du darauf, dass mich das freut? Und wie oft muss ich eigentlich noch sagen, dass ich unsere Verantwortlichen in Deutschland für ausnahmslos und vollkommen unfähig, überfordert und/oder korrupt halte? Das spricht allerdings nicht dagegen, dass man zu einem Zeitpunkt mit Rekordinfektionszahlen sich selbst und andere schützen sollte, und ein großer Teil der Bevölkerung verhält sich nun einmal aus welchem Grund auch immer maximal unsolidarisch. (Auf dem Papier) Erwachsene Leute, die z.B. noch nach gut zwei Jahren im samstagsstoßzeitlich gefüllten Supermarkt innerhalb von drei Minuten vier Mal vom selben Mitarbeiter gebeten werden müssen, das Scheißding zu tragen, und die dann anfangen dem Billiglöhner Stress zu machen, nur weil der die Anweisungen seiner Geschäftsführung ausführt, die dieser wiederum aufgrund geltender Verordnungen erlassen muss usw., das ist doch total armselig.

      Unabhängig davon, dass es Schwachsinn ist so etwas bei einem Sekundenlangen Verstoß direkt zu ahnden (*) und das nur noch mehr Querulanten und selbsternannte Märtyrer erzeugt:
      Es entzieht sich mir, wie Leute wie du zwar zugleich bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit mit hanebüchenen Argumenten behaupten können, dass die Impfung keine Reduktion der Ansteckungswahrscheinlichkeit herbeiführt, asoziales Verhalten anderen gegenüber dann aber damit begründen, dass sie ja geimpft und auf keinen Fall infektiös sein könnten. Kannst du mich da erhellen?

      (*)ich nehme an, in deinem Fall ist das eher Paulanergartenmaterial oder nicht der einzige Grund, weil du den Mann sicher noch minutenlang angepöbelt hast oder so – ich habe übrigens schon haufenweise uniformierte Polizisten in der Bahn angetroffen, sich sich keinen Deut darum gekümmert haben, dass um sie herum überwiegen Migranten ohne Maske oder mit dem Lappen maximal halb über dem Mund saßen

      • „ich habe übrigens schon haufenweise uniformierte Polizisten in der Bahn angetroffen, sich sich keinen Deut darum gekümmert haben, dass um sie herum überwiegen Migranten ohne Maske oder mit dem Lappen maximal halb über dem Mund saßen“

        Also, ich weiß nicht. Mir drängt sich da ein anderer Zusammenhang auf, aber es ist wahrscheinlich „fremdenfeindlich“ das zu erwähnen …
        … auch wenn das eher eine Kritik der Polizei und des hinter ihrem Verhalten stehenden „Anti“-Rassismus ist (die Frage ist nur, ob die Polizisten das freiwillig mitmachen oder von oben dazu gezwungen wurden) …

  3. Wollt ihr mal einen Blick in die Zukunft werfen? Womit sich die EU so richtungsmäßig beschäftigt, zumindest das EMPL (Committee on Employment and Social Affairs)?

    Da gibt es eine „Studie“ von 2017/18 mit dem Titel:
    „The Use of Chip Implants for Workers“

    Interessant sind die wenig verklausulierten Vorschläge von Seite 8:

    „One integrated theme regarding the use of RFID chips in the workplace would seem to be
    that of human rights; covering the inviolability of the human body and an individual’s right
    to privacy. These issues would seem to reflect both ethical concerns and the legal provisions
    currently in place safeguarding those rights. It would seem that legal measures to reduce
    those rights, in order to allow compulsory RFID chip implants in the workplace, would need
    to reflect over-riding demands, perhaps on the grounds of national security, sufficient to
    justify overturning those provisions. As part of this it would almost certainly be necessary to
    demonstrate that there was no effective alternative to their use.
    The evidence that the RFID
    technology is insecure can be seen as undermining the case for such a development, at least
    at present.“

    Wenn ich, mit meinen schlechten Englischkenntnissen, das richtig bewerte, dann ist es so geschrieben, dass man alles abstreiten kann. Man erörtert ja nur ein bisschen ins Blaue hinein, ein „was wäre wenn“, falls die Dinger tatsächlich „unbedingt nötig“ sein sollten. Ein Fest für jeden „Faktenfinder“ und doch ein Wink mit dem Zaunpfahl.

    Für das „unbedingt nötig“ sorgen dann nämlich andere, für die Propaganda die Medien. Ich meine um die Zeit der Studie herum poppte das auch mal so auf, ah ja, der korrupte transatlantische Kleber Claus ist 2016 vorgeprescht:
    https://ddbnews.wordpress.com/2016/02/25/endlich-kommt-der-rfid-chip-zdf-kleber-auf-werbetour/
    Er war aber nicht der einzige.

    Nun, die Einschränkung der Grundrechte haben wir mittlerweile.

    Was würde wohl passieren, wenn jetzt eine Firma einen implantierbaren RFID-gekoppelten-Corona-Detektor auf den Markt bringen würden? Ich lass die Frage mal offen… scheinbar hat man dieses Problem technisch noch nicht bewältigt, andernfalls würden wir mit Sicherheit davon hören und die üblichen Paniker würden töbern, dass sich noch nicht jeder dieser alternativlosen Präventivmaßnahme unterzogen hat. Da geht es jedenfalls hin, da gehe ich jede Wette ein.

    Wer sind die Autoren der Studie? In der Schnelle habe ich über die nicht viel herausbringen können, sie gehören aber alle zu einer ominösen „Consulting“-Firma namens IOM:
    https://www.iom-world.org/consultancy/
    Die von sich behauptet, „qualitativ hochwertige, zuverlässige und unabhängige Messungen, Erhebungen und Berichte“ zur Gesundheitsvorsorge in Unternehmen zu liefern. Natürlich sind die auch bei Covid wieder mit dabei. Für mich stinkt schon „Consulting“ immer nach gekauften Studien und Geldwäsche. Aber was weiß ich schon.

    • Dass das Ganze nicht nur ein, aus dem Hemdsärmel eines Verrückten gepurzelter, Vorschlag ist, wird dadurch bewiesen, auf welcher Ebene das unterstützt wird, da finden wir wieder den NWO-Fan Klaus Schwab vom WEF, der auch mal zum „steering committee of the Bilderberg Group“ gehörte. Ein hochvernetzter und einflussreicher Mann innerhalb der globalen „Elite“.

      Gefunden habe ich den Hinweis übrigens auf:
      https://www.wochenblick.at/in-10-jahren-sind-alle-gechippt-eu-denkfabrik-plant-aus-fuer-freiheit-und-grundrechte/

      Zitat aus dem Artikel:
      „Was Schwab, auch als Autor von „Covid-19: The Great Reset“ bekannt, zum Thema RFID zu sagen hat? Das hier: „Innerhalb der nächsten zehn Jahre werden wir Chips in Menschen implantieren. Zuerst werden wir sie in die Kleidung implantieren. Und dann können wir uns vorstellen, sie in Gehirne oder die Haut einzupflanzen.Und am Ende könnte eine direkte Kommunikation zwischen unserem Gehirn und der digitalen Welt entstehen.“ Auszug eines Schwab-Interviews im TV-Kanal RTS vom 10. Jänner 2016. Die erwähnten zehn Jahre sind mittlerweile also bereits zur Hälfte rum …“

      Das zeigt übrigens auch schön die Planungshorizonte dieser Leute, die denken nicht in Legislaturperioden.

    • Dass man auf EU-Ebene auch anders kann (bzw. könnte), sieht man an der praktisch vergessenen Resolution vom Europarat Anfang des Jahres:

      „Die Parlamentarische Versammlung fordert die Mitgliedstaaten und die Europäische Union nachdrücklich auf, dafür zu sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger darüber aufgeklärt sind, dass die Impfung NICHT verpflichtend ist und niemand politisch, sozial oder anderweitig unter Druck gesetzt wird, sich impfen zu lassen, wenn er oder sie dies nicht möchte, und dafür zu sorgen, dass Personen, die nicht geimpft sind, weil dies aufgrund möglicher Gesundheitsrisiken nicht möglich ist oder die betreffende Person dies nicht möchte, nicht diskriminiert werden.”
      https://ansage.org/corona-knigge-splitter/

      Idealisten gegen globale Planer… die einen produzieren Papier, die anderen Fakten.

      Ich erinnere mich an die Verabschiedung, sie fand schon damals so gut wie kein mediales Echo, zumindest in Deutschland nicht. Ist noch kein Jahr her und wir haben faktisch in der ganzen EU massive Repressionen gegen Ungeimpfte bis hin zum Impfzwang. Alles total alternativlos, versteht sich, alles zu unserem Schutz, wie immer.

    • „implantierbaren RFID-gekoppelten-Corona-Detektor “
      Sobald gedruckte Impfpässe nicht mehr akzeptiert werden und eine Luca App Version verpflichtend ist braucht man keine Implantate mehr. Niemand ist dann noch ohne Smartphone unterwegs und das übermittelt alle gewünschten Informationen.

    • Wenn ich die Sache richtig verstanden habe, waren doch bisher die Dislikes für den YouTube-Algorithmus ähnlich „positiv“ wie die Likes, d.h. auch Videos mit zahlreichen Dislikes wurden bevorzugt präsentiert. Damit gab es eine durchaus starke Motivation, Content zu produzieren, der negative Reaktionen provoziert. Kann es nicht sein, dass YouTube eher diesem Content – der für Werbekunden ja stark abschreckend wirkt – einen Riegel vorschieben wollte?

  4. Schweden hat trotz (besser gesagt: wegen dem) FREEDOM DAY eine geringere Inzidenz als Deutschland. Das ist der Beweis dafür, dass die (verdammten) Corona-Beschränkungen kontraproduktiv sind.
    Auch in Afrika geht die Inzidenz ohne Corona-Beschränkungen zurück. Dort ist die Lebensweise vielfach natürlicher als in Deutschland. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

    • Afrika ist einfach jünger und bei Jüngeren gibt es seltener schwere Verläufe, soweit ich es weiß. Schon deswegen entwickelt es sich in Afrika anders als im alten Europa.

    • Die Inzidenz kannst du vergleichen, wenn in beiden Ländern exakt gleich viel und mit gleicher Verteiung über die Bevölkerungsschichten getestst wird. Hier mal Zahlen die etwas anderes aussagen:

      Schweden hat 12,39% der deutschen Bevölkerung bei 10% der Bevölkerungsdichte. Das Durschnittsalter in Schweden ist 41 Jahre, in Deutschland 45,5. Der Bevölkerungsanteil >65 ist in beiden Ländern fast identisch.

      In Schweden sind Stand heute 15.109 Personen an Corona verstorben, in Deutschland 98.739. Rechnet das man um und ignoriert den Effekt der Besiedelungsdichte komplett, wären bei identischer Bevölkerungsanzahl in Deutschland bisher 12.233 Menschen verstorben. Das bedeutet, Deutschland hat bei der 10-fachen Bevölkerungsdichte und trotz etwas schlechterer Impfquote ca. 80,9% der Covid-Toten, die Schweden mit seinem „überlegenen“ Modell hat.

      https://covid19.who.int/region/euro/country/se
      https://covid19.who.int/region/euro/country/de

      Was sagt dir das, falls du bereit bist, darüber nachzudenken? Ich bin gespannt.

      • Das bedeutet, Deutschland hat bei der 10-fachen Bevölkerungsdichte und trotz etwas schlechterer Impfquote ca. 80,9% der Covid-Toten, die Schweden mit seinem „überlegenen“ Modell hat.

        Dieses Scheinargument mit der angeblich viel niedrigeren Bevölkerungsdichte von Schweden ist echt nicht totzukriegen, dabei weiß eigentlich jeder, der sich auch nur ansatzweise damit beschäftigt hat, dass die meisten Schweden in Siedlungszentren leben, deren Bevölkerungsdichte sich nicht nennenswert von D unterscheidet.

        Und wenn Deutschland mit all seinen Maßnahmen den Totenanteil im Vergleich zu Schweden bisher nur um 20% verringern konnte, ist das ein klares Zeichen dafür, dass der schwedische Weg unterm Strich deutlich besser ist – ganz zu schweigen davon, dass wir auch die 20% nach derzeitigen Trend noch locker aufholen werden.

        • Erstmal fließt es ja in meine Berechnung gar nicht mit ein. Dann wohnen ca. 1/3 der schwedischen Bevölkerung in etwas, was man nach hiesigen Maßstäben Metrolpolregion nennen könnte, wobei im Vergleich zu Deutschland eigentlich nur Stockholm und Göteborg zählen, das wären dann knapp 2ß0% der Bevölkerung. In Deutschland wohnen 47 von 83 Millionen in Metropolregionen, die mindestens doppelt so viele Einwohner haben, wie die Metro Stockholm.

          Dass sich das öffentliche Leben in Metropolregionen in vielerlei Hinsicht, insbesondere was Individualverkehr angeht, von den ganzen schwedischen Regiönchen von max 100k EW inkl. Kernstadt unterscheidet, muss ich dir hoffentlich nicht im Detail erklären. Alleine hier im VRR mit der direkt anschließenden Rheinbahn sind täglich ca. 5 Millionen Fahrgäste (mit Peak in den kälteren Jahreszeiten) im ÖPNV unterwegs, ein erheblicher Teil davon nicht innerhalb der selben Stadt usw. Dazu kommt dann noch der enorme DB Regionalverkehr auf der Achse DO/BO/E/DU/D/K. In etwas kleinerem Maßstab hast du das ganze noch in HH/B/M/F. In der mit Abstand größten Region Stockholm kommt man auf ca 1 Million am Tag.

          Flugverkehr innerhalb der Landesgrenzen mit dem Viren verbreitet werden unterscheidet sich massiv, internationaler Flugverkehr noch viel mehr.

          Ihr macht es euch mit euren Vergleichen gerne sehr, sehr einfach, wenn dabei das gewünschte Ergebnis herausspringt. So einfach ist die Welt aber nicht.

  5. Mal eine Frage… letztes Jahr gab es glaub ich hier in den Kommentaren ein Link zu einer GoFundMe oder ähnlichen Spendenseite von jemanden der eine Dokumentation zum Thema „Männerrechte/Väterrechte“ (!?) machte. Verlinkt wurde glaub ich auch eine 60-90 Sekunden preview – welches einen sehr guten und ausgewogenen Eindruck machte. Zu Worte kamen verschiedene Männer, Frauen, ihre Partner/Partnerinnen etc…

    Ich glaube „uepsilonniks“ hatte die Dokumentation in einem späteren Post nochmal aufgegriffen/erwähnt.

    Ich finde den Link leider nicht mehr – und kann nach Suche im Forum und via Google auch nichts finden. Weiß jemand vielleicht was ich meine – und kann mir weiterhelfen?

    Danke!

  6. In Afrika wird weniger getestet und die Bevölkerung ist jünger.
    Die Bevölkerung Schwedens ist ebenfalls jünger. (Altersdurchschnitt ist ca. 5 Jahre jünger)
    Die Infektionsratenüber den Gesamtzeitraum ist in Schweden fast doppelt so hoch wie in Deutschland. Die aktuelle historisch Höhe Inzidenz ist nicht annähernd so hoch wie die höchste Inzidenz Schwedens.

    Zudem steht immer die Frage im Raum, wie gut sich solche Länder vergleichen lassen.

    • Nimm dies als Ansporn, die Kommensurabiltät überzeugend an konkreten Beispielen herzustellen und dann per logisch stringent geführtem Argument den Nutzen der COVID – Maßnahmen zu beweisen.

    • WiPoEthik – das Alter einer Bevölkerung dürfte bei der Beurteilung der Todeszahlen relevant sein, aber wohl kaum bei der Inzidenz.

      Unabhängig davon lässt sich wohl nicht ernsthaft bestreiten, dass Kontaktreduzierungen zumindest kurzzeitig zu geringeren Inzidenzen führen. Wobei die Inzidenz sowieso kein geeignetes Kriterium für die Beurteilung von Maßnahmen ist, anderenfalls müssten wir in der Erkältungssaison dauernd Lockdowns machen.

      Entscheidend ist doch aber die langfristige Wirkung. Falls Afrika und Schweden tatsächlich Corona schon weitgehend überstanden haben sollten, stellt sich definitiv die Frage, ob wir mit unseren Maßnahmen das Problem nicht einfach nur unnötigerweise verlängern. für die Beantwortung dieser Frage kommt es dann wohl auch auf die Vergleichbarkeit der Situationen an.

      .

    • Dann ist die Lösung ja einfach, wir importieren noch mehr junge Männer: Problem verschwunden!

      Im Übrigen bin ich auch der Meinung, wir sollten so selten testen wie in Afrika, dann wüssten die gottverdammten Panikmedien nämlich nicht mehr, mit was sie Panik machen sollen.

  7. Wir hatten ja letztens schon über die ungeklärte Übersterblichkeit ab dem Spätsommer (KW36) diskutiert. Eine Thüringer Landtagsabgeordnete hat nun eine Untersuchung veranlasst, die zum Ergebnis führte, dass statistisch relevant die Impfquote der Bundesländer in den KW 36-40 positiv mit der Übersterblichkeit korreliert, also Länder mit einer höhere Impfquote in diesen Wochen auch eine höhere Übersterblichkeit hatten.
    Hier die Untersuchung (WORD-Datei): https://www.utebergner.de/cms/wp-content/uploads/2021/11/%C3%9Cbersterblichkeit-KW-36-bis-40-in-2021-003.docx
    Dazu Tichys Einblick: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/impfquote-und-uebersterblichkeit-korrelieren-dringend-aufklaerungsbeduerftig/

    Nun ist eine Korrelation noch lange keine Kausalität, und es wäre auch sehr interessant zu wissen, wie sich die Daten mit den steigenden Inzidenzen verhalten. aber aufklärungsbedürftig erscheint das auf jeden Fall.

    • Immer diese Fake News 🙂

      Die Medien werden es einfach ignorieren. Das Perverse ist ja, dass aktuell (auch die booster) nur alter Impfstoff rausgehauen wird, der gegen Alpha und Beta. Ob er gegen Delta (oder was gerade kursiert) überhaupt hilft, wurde nie ernsthaft untersucht.

      Aber weil der Nürnberger Kodex ja auch längst in der Tonne liegt, macht man die „Studien“ on the fly, direkt im Feld, verimpfen und kucken ob’s was bringt. Da gibt’s wiederrum einige Studien, natürlich erfährt man in den Massenmedien nur wieder von denen, die überragende Wirksamkeit bescheinigen. Wie seriös die sind und wie lückenhaft die Daten irgendwelcher Studien aus Katar, tja… wen juckts?

      • Man kann sich echt nur noch an den Kopf fassen: Nachdem ihr euch zunächst monatelang wutschäumend darüber erregt habt, dass der Impfstoff (den ihr sowieso nicht nehmen wollt) angeblich ohne hinreichende Trials usw. viel zu schnell freigegeben wurde, geht es euch nun zu langsam.

        Ich mach mir die Welt, widde-widde-wie sie mir gefällt….

        Einen Impfstoff, nur weil er etwas (*) weniger Reduktion der Ansteckungswahrscheinlichkeit gegen Delta bewirkt, ansonsten aber nach wie vor mit hoher Wahrscheinlichkeit vor schweren Verläufen schützt, als Konsequenz einfach gar nicht mehr zu verwenden und stattdessen auf den neuen zu warten, ist eine famose Idee. Kann so nur von euch kommen.

        (*) Covid mutiert anders und in weitaus geringerem Maße als Influenza, weswegen der Impfstoff auch noch ziemlich gut gegen Delta wirkt, nur eben nicht genau so gut. Das heißt aber nicht, dass man einen neuen Impfstoff ein ungetestet raushauen kann, weil er ja auch nur geringfügig verändert wurde.

    • Dank für die Info. Das sieht ja nicht so gut aus fürs Impf-Resumee, das uns in den nächsten Jahren erwartet.

      BTW: Eben kam die Meldung, dass Biontech verknappt wird, damit erstmal Moderna abverkauft wird. Es wird eben gespritzt, was auf den Tisch kommt.

      https://www.rbb24.de/politik/thema/corona/beitraege/2021/11/verteilung-impfstoff-biontech-moderna-berlin-brandenburg-spahn-kritik.html

      Einen Schuss Astra, dann mal eine Biontech und dann mit Moderna boosten. Erinnert mich an meine pubertären Sauforgien, die schlimmste Kopfschmerzen nach sich zogen. Zum Glück habe ich das damals aber oral aufgenommen, da konnte ich dann kotzen, wenn es zu schlimm war.
      Jetzt kommt es allerdings mit der Fixe.
      Ich mache mir echt Sorgen um die, die in der Schlange auf der Impfstraße frieren.

  8. Interessanter Artikel über die amerikanischen Medien, sicherlich weitgehend auch für die deutsche Medienlandschaft zutreffend.
    https://andrewsullivan.substack.com/p/when-all-the-media-narratives-collapse

    Auszug: The news is a perilous business. It’s perilous because the first draft of history is almost always somewhat wrong, and needs a second draft, and a third, and so on, over time, until the historian can investigate with more perspective and calm. The job of journalists is to do as best they can, day by day, and respond swiftly when they screw up, correct the record, and move forward. I’ve learned this the hard way, not least in the combination of credulousness and trauma I harbored in the wake of 9/11.

    But when the sources of news keep getting things wrong, and all the errors lie in the exact same direction, and they are reluctant to acknowledge error, we have a problem. If you look back at the last few years, the record of errors, small and large, about major stories, is hard to deny. It’s as if the more Donald Trump accused the MSM of being “fake news” the more assiduously they tried to prove him right.
    […]
    I still rely on the MSM for so much. I still read the NYT first thing in the morning. I don’t want to feel as if everything I read is basically tilted through wish-fulfillment, narrative-proving, and ideology. But with this kind of record, how can I not?

    We need facts and objectivity more than ever. Trump showed that. What we got in the MSM was an over-reaction, a reflexive overreach to make the news fit the broader political fight. This is humanly understandable. It is professionally unacceptable. And someone has got to stop it.

  9. Wie wär‘s mit nem neuen Gadget? Ganz umsonst. Jetzt schnell zugreifen. Aber bitte keine Vordrängler!

    ——-

    Pressemitteilung: Mit „Pump“ aus der Pandemie

    Angesichts der Staus auf den Impfstraßen und der alle paar Monate notwendigen Boosterung der Bevölkerung mit Vakzinen, bringt der Tech-Konzern „Prune“ in Zusammenarbeit mit dem Pharmaunternehmen Reizer in Kürze die mobile Hardware-Infusionspumpe „Pump“ auf den Markt. Die Kosten für das kleine attraktive Gerät übernehmen komplett die gesetzlichen Krankenkassen.
    Bereits in wenigen Monaten können die stolzen Besitzer an vielen überall verfügbaren Ladesäulen in weniger als einer Minute die jeweils aktuelle Vakzin-Mischung herunterladen.

    Über einen kleinen Schlauch und eine fest implementierte Injektionsnadel wird anschließend die jeweils von der STIKO genehmigte Dosis zu den von RKI und PEI vorgegebenen Zeitpunkten in den Organismus eingeleitet. „Pump“ wird mit einer Manschette am Oberarm angebracht und braucht auch beim Baden oder Schlafen nicht abgenommen zu werden.

    Ist einmal der vollständige Impfstatus hinterlegt, gehören auch Arztbesuche für andere Impfungen wie Tetanus, Grippe, Keuchhusten etc. der Vergangenheit an. Bei Anschluss liest die Ladestation vollautomatisch das Profil des „Pump“-Besitzers aus und kombiniert in Sekundenschnelle die Rezeptur.

    Gegen eine geringe Abogebühr kann auch der eingebaute Rückkanal der „Pump“ freigeschaltet werden. Damit wird das Blut der Besitzer auf mögliche Erkrankungen, überhöhten Alkoholgenuss, Drogenrückstände und ungesunde Fettwerte überprüft und die entsprechenden Daten per Mail an bis zu drei voreinstellbare Adressaten übermittelt.
    In Form eines QR-Codes können die Werte und der Impfstatus auch auf dem LCD-Display von „Pump“ angezeigt werden. Nie wieder in der Verkehrskontrolle pusten, nie wieder das Impfbuch suchen, nie wieder pieksen lassen.

    „Pump“ macht das Leben einfach einfach. Mit dem integrierten RFC-Chip heißt es in Gaststätten, im Schwimmbad, im ÖPNV oder in der Kirche: Hereinspaziert!
    Lutz Wieher, Chef-Tierarzt des RKI: „Eine geniale Idee. Warum ist da keiner früher drauf gekommen. Gesundes Leben kann doch so einfach sein.“

    „Pump“ ist in Kürze in allen Drogeriemärkten, Apotheken, Krankenhäusern, bei den Ärzten des Vertrauens und natürlich direkt im Outlet des RKI erhältlich.

    Zur Einführung von „Pump“ hat sich der Anbieter „Prune“ gemeinsam mit Reizer Pharma besondere Willkommenspakete einfallen lassen: Die ersten 10.000 Pumpbesitzer können zwischen drei Mischungen wählen: Das Lustpaket, mit dem „Pump“ für eine 45-minütige kräftige Erektion sorgt, das Partypaket mit der schonenden Alkoholisierung up to 0,5 Promille oder dem Anti-Stress-Package, das für garantierten zehnstündigen Schlaf ohne störende Träume sorgt.

    „Pump“ ist in vier attraktiven Farben erhältlich und mit einer lebenslangen Garantie versehen.

    Einfach einfach – mit Pump!

    • 🙂

      Das Konzept überzeugt mich noch nicht so ganz, was die Hygiene angeht, aber es wäre sicher ein Traum für die Pharmafia. Für die Bierbrauer eher nicht, Alkohol direkt ins Blut, da braucht man ja nur noch winzige Mengen 🙂

      • Ja, aber angesichts der alkoholbedingten Verkehrsunfälle und männlichen Gewaltexzesse bedarf es dann nur eines kleinen nächtlichen Bevölkerungsschutzparagraphen, um bei Überschreitung von 0,5 Promille übelkeitserregende, garantiert für immer harmlose Substanzen durch „Pump“ einspeisen zu lassen.
        Gilt dann auch bei gesättigten Fettsäuren durch Fleischkonsum.
        Als Gesicht für die Pump-Werbekampagne würde ich die Ethikrat-Vorsitzende anheuern. Die macht das sicher für den guten Zweck umsonst.

  10. https://www.theepochtimes.com/mkt_breakingnews/leaked-audio-reveals-how-california-teachers-recruit-kids-into-lgbtq-clubs_4114896.html?welcomeuser=1 http://i.4pcdn.org/pol/1637506430027.png

    Leaked Audio Reveals How California Teachers Recruit Kids Into LGBTQ Clubs
    By Brad Jones November 20, 2021

    The sold-out California Teachers Association (CTA) conference, billed as the “2021 LGBTQ+ Issues Conference, Beyond the Binary: Identity & Imagining Possibilities,” was held Oct. 29 to 31.

    … according to Murphy, the purpose of conference in Palm Springs appeared to be about teachers showing other teachers how to undermine the authority of parents and school administrators and conceal activities related to gender inclusion and sexual orientation from them.

    The three classes Murphy attended were designed to recruit middle school students to GSA clubs, she said.

    “The overarching theme of the classes that I attended were California Teachers instructing other teachers on how to sneak in the LGBTQ+ curriculum in a manner that does not alert parents,” Murphy said.

    Caldeira and Baraki led a workshop called “How we run a ‘GSA’ in Conservative Communities,” and they described the obstacles they faced as activist teachers in concealing the activities of these clubs from parents.

    In the audio clip, Caldeira advised teachers who lead LGBTQ clubs to maintain an air of plausible deniability so they can play dumb if they are questioned by parents.

    …Baraki backed up Caldeira’s advice, suggesting activist teachers to disguise the nature of GSA clubs by calling them something less obvious. Baraki provided an example of this deception, pointing out she avoided naming her LGBTQ club a GSA. Instead, she called it the “Equity Club” and later changed the name to the “You Be You” club.

    …However, when the kids went home and talked to their parents about the presentation, the parents complained about the LGBTQ content. Baraki suggested a different strategy to avoid resistance from parents.

  11. Direkt aus dem Mainstream, zwischen zwei Hetztiraden gegen Ungeimpfte:
    „Eine Modellierung des Robert-Koch-Instituts geht im Moment davon aus, dass mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen gegen Covid-19 geimpft sein sollten. Bei den über 60-Jährigen müssten es sogar mehr als 90 Prozent sein.“
    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-impfung-daten-100.html

    Also Gesamtdurchschnitt 70%, die meisten Ungeimpften sind Kinder.

    Apropro wisst ihr, wie sie den neuen Impfstoff für Kinder entwickeln? Erratet ihr nie:

    „Denn in den USA wird jetzt eine extra für Kinder geeignete Variante des mRNA-Impfstoffes mit dem Additiv Tromethamin zugelassen. Diese nicht unumstrittene Substanz wird beigefügt, um die Gefahr von Herzinfarkten im Zusammenhang mit den Impfungen zu verringern (1). Das geschieht in aller Stille, nachdem sich herumgesprochen hat, dass vor allem junge Leute im zeitlichen Zusammenhang mit mRNA-Impfungen an Myokarditis (Herzmuskelentzündung) oder Perikarditis (Herzbeutelentzündung) verstorben sind. Es handelt sich also um ein faktisches Eingeständnis seitens der US-Aufsichtsbehörde FDA, dass diese Herzinfarkte eine unmittelbare Folge der mRNA-Impfungen sein können. Nur am Rande sei vermerkt, dass mit der Zugabe von Tromethamin auch wieder ein zusätzliches Risiko gravierender Nebenwirkungen verbunden ist (2).“
    https://www.rubikon.news/artikel/die-modernen-quacksalber

    Wohl bekomms!

  12. politisch Pinkeln… wie sähe eine Satire dazu aus?

    • Satire? Das ist sowas von ernst.
      Unlängst wurden in Berlin die ersten sog. Berliner Toiletten aufgestellt. Das sind Betonklötze, an denen hinten ein kostenfreier Zugang zu einer Pissrinne für Männer ist. Wer vorne rein will mit Sitzen und Desinfektion nach jedem Besuch, der muss 0,50 Euro abdrücken.

      Es gibt keinen aktuellen Vorgang, der eindeutiger und massiver gegen das feministisch-heilige Gerechtigkeitsempfinden verstößt als das. Die Rinne für Männer rief ein Beben der Missgunst hervor. Daher wurde unmittelbar Abhilfe geschaffen mit einer kostenfreien Lösung für Frauen.

      Dass die dabei neben dem Boden auch ihre DolceGarbana-Stiefel vollpissen, ist hingegen in ihre Eigenverantwortung gestellt, was eigentlich aus feministischer Perspektive inakzeptabel ist. Da sollte wenigstens nach jedem Besuch einer Frau ein alter weißer Mann mit dem Wischmopp durchgehen müssen.

      Jahrzehntelang haben sie ihre Söhne und Männer geknechtet, auf versifften Klos sitzend zu pissen – und jetzt schiffen sie nicht nur die Klos, sondern auch ihre teuren Schuhe voll.

      Voll gerecht!

  13. Ich mach mal den Klischee-Seb:

    „Wie kann man nur so blöd sein? Die Anzahl der an Myokarditis oder Perikarditis gestorbenen Kinder ist M – I – N – I – M – A – L!!!!! Ihr wisst auch nicht was ihr wollt: erst werft ihr der Pharmamafia vor, sie wollen alle Geimpften tot sehen und jetzt, wenn sie etwas zum Schutz der Kinder den Impfpräparater zugeben, ist es auch nicht wieder richtiig. Nach dem Motto … Ich mach mir die Welt, widde-widde-wie sie mir gefällt….“

    • Könnte mal bitte jemand anderes (da ich weitere Interaktionen mit ihm ablehne) Pingpong, dessen Englischkenntnisse anscheinend auch nicht besser sind als seine mathematischen Fähigkeiten, darauf hinweisen, dass dieser von ihm jetzt schon zweimal gepostete Tweet genau das Gegenteil aussagt von dem, was Pingpong offenbar glaubt?

      • Der Text ist mehrdeutig. daher kann ihn jeder mit seinem Glaubensbekenntnis unterfüttern.

        Zudem stimmt er so nicht. Wurde nicht neulich in den MSM ein Rumäne vorgeführt, der im Krankenbett die gewünschte Reue gezeigt hat?

        Außerdem hat Birdwatch unserem Pingpong die Ansicht dieses Tweets gestattet (Mit Mehrdeutigkeiten sind KI-gestützte Zensurwerkzeuge noch etwas überfordert).

        • Wenn man weiß, wer Dave Rubin ist, weiß man auch, dass er das wörtlich meint. Und da er schreibt „Ich kenne keinen…“, kann der Tweet durchaus stimmen.

          Unabhängig davon gehe ich fest davon aus, dass es tatsächlich viele Menschen gibt, die, wenn sich einen schweren Corona-Verlauf einfangen, bereuen, nicht geimpft gewesen zu sein. Und bei so ziemlich jedem Ungeimpften, der wegen Corona auf der Intensivstation landet, dürfte der Impfverzicht objektiv die falsche Entscheidung gewesen sein.
          Das hat aber nichts mit dem konkreten Inhalt des Tweets zu tun,

      • @hugor:

        Du verstehst nicht.

        Das ist besonders bedauerlich, weil (nicht nur) du dich häufig in der Position des „kritischen Medienkonsumenten“ wähnst. Es steht jedoch zu befürchten, dass du schwerlich in der Lage wärst, auch nur die Probleme mit einer Statistik wie dem gender pay gap mit eigenständigen Gedankengängen zu formulieren. Gut, dass besagte Probleme mit dem GPG bereits hundertfach für dich vorgekaut worden sind.
        Du solltest bei dem bekannten Spruch von Dieter Nuhr bleiben. Diesen zu verstehen traue ich dir durchaus zu.

        p.s: Ich habe kein twitter-Konto.

          • Das kann er nicht, weil es sein Selbstverständnis, der Einzige hier mit Durchblick zu sein, untergraben würde. Dann lieber mit irgendwelchen abstrusen ad hominems um sich werfen oder versuchen, etwas ins Lächerliche zu ziehen in der Hoffnung, damit vom eigenen Fail abzulenken.

          • Own your shit

            Wann immer möglich.

            Bei dir, quellwerk, habe ich keine Bedenken bezüglich des formulierens eigener Gedanken. Du verstehst dein Handwerk.

          • @hugor:

            Das kann er nicht, weil es sein Selbstverständnis, der Einzige hier mit Durchblick zu sein, untergraben würde. Dann lieber mit irgendwelchen abstrusen ad hominems um sich werfen oder versuchen, etwas ins Lächerliche zu ziehen in der Hoffnung, damit vom eigenen Fail abzulenken.

            Mein Beitrag an dich war deskriptiv.

            Du schreibst:
            Könnte mal bitte jemand anderes (da ich weitere Interaktionen mit ihm ablehne) Pingpong, dessen Englischkenntnisse anscheinend auch nicht besser sind als seine mathematischen Fähigkeiten, darauf hinweisen, dass dieser von ihm jetzt schon zweimal gepostete Tweet genau das Gegenteil aussagt von dem, was Pingpong offenbar glaubt?

            Abgesehen von der in dieser speziellen Situation nicht unwesentlichen Tatsache, dass dein Beitrag mit irgendwelchen abstrusen ad hominems (© hugor) durchsetzt ist: Du hast keine Ahnung was ich glaube.
            Der fragliche tweet ist, wie man so schön sagt, underrated. Weil er sehr treffend geeignet ist, zu demonstriere wohin Scheuklappen und das Tunnelblick im Denken führen. Wenn man nur einen Hammer hat…

          • Es gibt viele Möglichkeiten den Satz von Rubin zu interpretieren. Ein etwas stärkerer Wink in die intendierte Richtung würde sicher nicht schaden, sonst liest niemand deine Interpretation, sondern nur die eigene 😉

          • Es gibt viele Möglichkeiten den Satz von Rubin zu interpretieren.

            Das sagte schon Peter Müller weiter oben, und auch da hat es mich schon gewundert. Möchtest du etwas genauer ausführen, wo bzw. welche vielen Möglichkeiten du siehst?

            Ein etwas stärkerer Wink in die intendierte Richtung würde sicher nicht schaden

            Der tweet macht eine Aussage über Mengen von Leuten, mithin eine statistische Aussage. Als solche verstehe ich sie. Ich sehe keine Veranlassung, irgendwelche über den Level der Offensichtlichkeit hinaus gehenden (Meta-)Inhalte hinein zu interpretieren. Auch die Tatsache dass der tweet von einer Person namens Dave Rubin kommt ist irrelevant.

          • @WiPoEthik – Es gibt viele Möglichkeiten den Satz von Rubin zu interpretieren. Ein etwas stärkerer Wink in die intendierte Richtung würde sicher nicht schaden,…

            Dass Pingpong sich etwaiger Interpretationsmöglichkeiten des Satzes nicht bewusst ist, war ja schon an seiner beigefügten Bemerkung „Erfreulich zu sehen, dass es noch Menschen gibt die das offensichtliche aussprechen.“ zu erkennen.
            Demzufolge bezieht sich Pingpong offenkundig auf den reinen Wortlaut. Und da er diesen zustimmend kommentiert, obwohl er seiner Einstellung diametral entgegensteht, hat er ihn ersichtlich nicht verstanden. 😉

            Wobei all dies natürlich völlig unabhängig ist von der Frage, wie zutreffend/sinnvoll/realistisch die Aussage ist.

          • @PingPong
            Wenn Du ihn genau so gemeint hast wie er da steht ist das ok und man hätte es so rauslesen können. Das ergab für mich jedoch nicht direkt Sinn, da auch ich es so sehe, dass er mit deiner (und nebenbei gesagt meiner) Überzeugung über Kreuz liegt, du ihm hier jedoch zustimmst.

            Nochmal zum Satz, nur damit wir uns verstehen und der Vorwurf des Missverständnisses aufgrund mangelnder Sprachkenntnis aus dem Weg ist:
            „I know a lot of people who regret getting the vaccine. Don’t know anyone wo regrets not getting it.“
            Also: „Ich kenne viele Leute, die ihre Impfung bereuen. Ich kenne niemanden, der es bereut nicht geimpft zu sein.“ (nicht ganz wörtliche, aber sinnbedeutende Übersetzung)

            >>Möchtest du etwas genauer ausführen, wo bzw. welche vielen Möglichkeiten du siehst?<>Der fragliche tweet ist, wie man so schön sagt, underrated. Weil er sehr treffend geeignet ist, zu demonstriere wohin Scheuklappen und das Tunnelblick im Denken führen.<<
            kamen mir Interpretation 3A und 3B.
            3A: Rubin kennt keinen Menschen (persönlich), der es bereut hätte sich nicht impfen zu lassen, da Rubins Kontakte so ticken wie er selbst. Sein persönliches Umfeld ist massiv gefiltert und er versteht, dass seine Kontakte nichts darüber aussagen was nun der Wahrheit entspricht und was nicht
            In Variante 3B versteht er nicht, dass seine persönlichen Kontakte einem Bias unterliegen und trifft die Aussage schlichtweg aus Ignoranz.

            Für mich war ja nicht nur zu interpretieren was er meint, sondern auch zu interpretieren was Du meinst, was er meint und was man daraus ggf. für Schlussfolgerungen ziehen kann. 😉

          • Demzufolge bezieht sich Pingpong offenkundig auf den reinen Wortlaut. Und da er diesen zustimmend kommentiert, obwohl er seiner Einstellung diametral entgegensteht, hat er ihn ersichtlich nicht verstanden.

            Ich lege dir dringend folgende Sentenz nahe:

            It ain’t what you don’t know that gets you into trouble. It’s what you know for sure that just ain’t so.
            – Ursprung unbekannt, fälschlich Mark Twain zugeschrieben

            Ich habe den tweet durchaus verstanden.
            Der geradezu demonstrative Unwille, die kognitive Dissonanz die du erlebst durch etwas anderes als eine Unzulänglichkeit beim Gegenüber zu erklären, ist vielsagend.
            Insbesondere hier in diesem Forum, wo man viel auf Wissenschaftlichkeit und Logik und die Fähigkeit zum Denken „outside the box“ hält, und sich regelmäßig über die unterirdischen Standards von diversen feministischen „Studien“ lustig macht, lässt deine Performance zu wünschen übrig.

            Wenn das hier so weitergeht, nominiere ich das Gezwitscher als „most underrated tweet of the year“ 🙂

          • @WiPoEthik – 3A: Rubin kennt keinen Menschen (persönlich), der es bereut hätte sich nicht impfen zu lassen, da Rubins Kontakte so ticken wie er selbst. Sein persönliches Umfeld ist massiv gefiltert und er versteht, dass seine Kontakte nichts darüber aussagen was nun der Wahrheit entspricht und was nicht
            In Variante 3B versteht er nicht, dass seine persönlichen Kontakte einem Bias unterliegen und trifft die Aussage schlichtweg aus Ignoranz.

            3B würde ich als identisch mit Variante 1 (Wortlaut) ansehen. Er trifft eine (zumindest subjektiv) wahre Aussage über seinen Bekanntenkreis, ohne sich Gedanken zu machen, was das evtl. über diesen Bekanntenkreis aussagt. Und ja, genau das halte ich für die mit Abstand wahrscheinlichste Interpretation.

            Wenn 3A stimmen würde, hätte er sicherlich etwas anders formuliert (es sei denn, der Tweet ist aus einer Konversation herausgerissen).

            Interpretation 2 (ich kenne niemanden, der es bereut, nicht geimpft zu sein, weil alle, die dafür in Frage kämen, an Corona gestorben sind), wäre sicherlich denkbar, wenn auch m.E. von vornherein eher fernliegend – wer bringt denn auf Twitter solche feinsinnigen Gedanken, das muss doch schiefgehen? Spätestens aber, wenn man weiß, dass Dave Rubin ein konservativer Impfskeptiker ist, kann man diese Variante wohl ausschließen.

            Für mich war ja nicht nur zu interpretieren was er meint, sondern auch zu interpretieren was Du meinst, was er meint und was man daraus ggf. für Schlussfolgerungen ziehen kann.

            Das bitte nicht weiter thematisieren, ich komme so schon nicht mehr aus dem Lachen heraus, wenn ich lese, wie Pingpong sich abmüht, aus der Nummer ohne allzu viel Gesichtsverlust herauszukommen. Spätestens nach den Begleitbemerkungen dem zweiten Posting des Tweets ist der Fail schlichtweg nicht mehr plausibel wegzuerklären. 😉

          • Interpretation 2 (ich kenne niemanden, der es bereut, nicht geimpft zu sein, weil alle, die dafür in Frage kämen, an Corona gestorben sind), wäre sicherlich denkbar, wenn auch m.E. von vornherein eher fernliegend – wer bringt denn auf Twitter solche feinsinnigen Gedanken, das muss doch schiefgehen? Spätestens aber, wenn man weiß, dass Dave Rubin ein konservativer Impfskeptiker ist, kann man diese Variante wohl ausschließen.

            Da will man Dir gerade freudig zu einem erfolgreichen Moment der Erkenntnis gratulieren! Leider machst du gleich wieder alles zunichte, indem du suggerierst, es würde irgendwie von der persönlichen Einstellung von Dave Rubin abhängen.
            Ob Dave Rubin konservativer Impfskeptiker, progressiver impfbefürworter oder Hohepriester in der Kirche des spaghettimonsters ist, spielt bei der Frage, ob er in seinem Tweet einem survivor bias aufsitzt, überhaupt keine Rolle.

          • @WiPoEthik:

            Also: „Ich kenne viele Leute, die ihre Impfung bereuen. Ich kenne niemanden, der es bereut nicht geimpft zu sein.“ (nicht ganz wörtliche, aber sinnbedeutende Übersetzung)

            Gute, sinnerhaltende Übersetzung!

            Das ergab für mich jedoch nicht direkt Sinn, da auch ich es so sehe, dass er mit deiner (und nebenbei gesagt meiner) Überzeugung über Kreuz liegt, du ihm hier jedoch zustimmst.

            Ich gebe zu, ich habe mir einen kleinen Spaß erlaubt indem ich diesem tweet so offensiv zustimme. Der Spaß liegt jedoch nicht darin, vorsätzlich meine Überzeugung zu verraten oder falsche Ansichten vorzuspielen, um dann nach einiger Verwirrung mit einem „hahaha war gar nicht so gemeint“ aufzulösen. Ich stehe nach wie vor zu meiner Überzeugung (die du ganz richtig einschätzt), und ich stehe voll und ganz hinter dem tweet.
            Der Spaß ergibt sich daraus, die hier im Forum verbreitete Selbstwahrnehmung als „kritisch“, „wissenschaftlich“, „logisch-stringent“, „unabhängig im Denken“, um nur einige beispielhafte Adjektive zu nennen, einmal ganz direkt und ungefiltert auf die Probe zu stellen. Dazu ist der tweet wie man sieht sehr gut geeignet (wenn man mir ein bisschen Übertreibung und Verkürzung, wie sie auch im tweet selbst vorkommt und wie es heutzutage offenbar üblich ist, durchgehen lässt. Nur die lauten werden gehört und die Message muss kurz und knackig sein, nicht wahr?).

            Sieh es als kleine menschliche Schwäche meinerseits, diesem Impuls nachgegeben zu haben. 😉

            Der tweet selbst macht lediglich eine klare statistische Aussage, sie ist für sich betrachtet erst einmal neutral. Es ist eben so. Die Schwierigkeit beginnt wie bei jeder statistischen Aussage mit der Frage, wie man die Aussage interpretiert. Das ist nicht anders als beim gender pay gap: Niemand (außer ein paar unverbesserlichen Spinnern) bestreitet, dass Frauen 25% weniger verdienen. Es spießt sich bei der Frage nach dem warum, ob etwas aus dieser Tatsache folgen soll und wenn ja, was.
            Und hier stellt sich dann die Frage, ob man die ideologischen Scheuklappen anlegt und in seinem Tunnelblick schwelgt, oder ob man in der Lage ist die Sache mit etwas Distanz und Vernunft zu betrachten.

            Statistik ist eine schwierige Sache. Für diese Selbstsicherheit, mit der beispielsweise hugor diverse Studienergebnisse und Statistiken zur Lage des Gesundheitssystems kommentiert (oder sollte man sagen abkanzelt?), ist er erstaunlich begriffsstutzig, was einen durchaus schwerwiegenden statistischen Bias in den tweet betrifft. Diesen Bias könnte man erkennen, wenn man nicht so auf die Bestätigung des eigenen Weltbildes fixiert wäre.

  14. Hätte mal eine Frage an die Corona-Fachleute.

    Wir haben ja gerade die Situation, dass sich die Intensivstationen füllen. Wie läuft das eigentlich in anderen Ländern? In Großbritannien haben sie ja seit langem hohe Inzidenzen und entsprechende Sterbezahlen. Wenn man bedenkt, dass die Intensivtherapie wochenlang dauert und Großbritannien sehr viel länger diese hohen Inzidenzen hat als Deutschland – dann müsste die Intensivbelegung dort deutlich höher sein als hier.

    Wie kommen die damit klar? Haben die höhere Kapazitäten?

    • Hier steht etwas dazu:

      Nach der Abschaffung der Corona-Maßnahmen im Juli, dem „Freedom Day“, waren die Infektionszahlen zunächst – zur Verblüffung vieler Wissenschaftler – gefallen, um dann nach zwei Wochen wieder anzusteigen. Seit August schwanken sie zwischen 30.000 und 50.000 am Tag, wobei sie meistens um die 40.000-Marke (oder einer Inzidenz um die 400) pendeln, so auch am Sonntag. Die Zahl der täglichen Krankenhauseinlieferungen schwankt seit dem Sommer zwischen 600 und 1000, die Zahl der Toten zwischen 100 und 200 am Tag. Corona ist nur noch die drittwichtigste Todesursache nach Demenz und Herzerkrankungen.

      (…)

      Die Regierung sieht auch keinen Anlass, auf ihren „Plan B“ umzuschwenken. Dieser sieht vor, im Falle eines überlasteten Gesundheitssystems die Maskenpflicht zu reaktivieren, zu Heimarbeit aufzurufen und eventuell Impfpässe einzuführen. Überlastung wird dabei allerdings großzügig interpretiert. Der im Winter traditionell angespannte Gesundheitsdienst NHS bietet zurzeit nur noch eingeschränkte Leistungen.

      Mittlerweile dauert es durchschnittlich eine Stunde, bis Rettungsmediziner akute Herzinfarkte oder Schlaganfälle behandeln. Im Oktober warteten an den Notaufnahmen mehr als 7000 Patienten zwölf Stunden und länger, bis sie einen Arzt sahen. Fast sechs Millionen Briten stehen auf der NHS-„Warteliste“ für Behandlungen und Operationen.

      Leider nichts Genaueres zu den Intensivstationen. Die Briten scheinen es entspannt zu sehen, weitere Maßnahmen sind nicht geplant.

    • Wie kommen die damit klar? Haben die höhere Kapazitäten?

      Meines Wissens haben sie keine höheren Kapazitäten als wir, eher im Gegenteil.
      Sie machen wohl schlichtweg nicht soviel Panik.
      Wie auch die FAZ schreibt: „Der im Winter traditionell angespannte Gesundheitsdienst NHS…“. Den Briten scheint deutlich klarer zu sein als den Deutschen, dass eine angespannte Lage im Gesundheitssystem kein Drama ist und auch keine singuläre Corona-Erscheinung.

  15. @pingpong

    Antwort auf https://allesevolution.wordpress.com/2021/11/18/selbermach-mittwoch-donnerstagsversion/#comment-651108

    Jede Erkältungswelle, auch jede durch Corona-Viren verursachte, ebbt irgendwann wieder ab, selbst ohne jede Maßnahme.

    Aber ich versuche es jetzt anders, einmal ganz grundsätzlich.
    Worum geht es bei dem ganzen Corona-Schlamassel? Um das Wohl der Menschen. Dabei gibt es einen Zielkonflikt: Auf der einen Seite ist das Ziel, möglichst wenige schwere Corona-Fälle (LongCovid sei hier mitgedacht) und -Tote zu haben. (Durch leichte Fälle – einen Schnupfen – muss halt durch.) Um dieses Ziel zu erreichen, sollte sich das Virus a. möglichst wenig ausbreiten und b. bei der Ausbreitung möglichst wenig Schaden anrichten. Die Maßnahmen, um a. und b. zu erreichen, richten allerdings auf der anderen Seite in unterschiedlichem Ausmaß selbst Schaden an, deshalb gibt es praktisch stets einen Zielkonflikt. Die Hauptmaßnahmen, bzw. Gruppen von Maßnahmen, sind:
    1. Impfen. Impfen bremst die Ausbreitung des Virus, wie stark, ist zumindest mir noch nicht ganz klar, und es vermindert die Zahl der schweren und der Todesfälle. Bei den Schäden dieser Maßnahme sind die bekannten Impfnebenwirkungen zu nennen und das nicht gänzlich auszuschließende Risiko von noch unbekannten, langfristigen Nebenwirkungen, so gering es auch sein mag. Beides scheint mir aber so weit erträglich zu sein, um zumindest für erwachsene Menschen eine Impfung für klar angebracht zu halten. Für Minderjährige lohnt sich eine Impfung nur in Ausnahmefällen spezifischer Vorerkrankungen, wenn es um den Eigenschutz geht, für die Mehrheit lohnt es sich meines Erachtens nicht. Unter dem Aspekt der Minderung der Ausbreitung von Corona mag man das anders sehen, aber dabei geht es dann zunächst mal um Fremd-, nicht Eigenschutz.
    2. Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen zur Verringerung der Viruslast beim Umgang von Menschen miteinander. Diese Maßnahmengruppe umfasst so ziemlich alles von Maskentragen & Abstandhalten über Testen zur Identifizierung von Infizierten und (anschließender) Quarantäne von Infizierten, Kontaktnachverfolgung usw., bedingter und unbedingter Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit (3G, 2G) bis hin zu allgemeinen Ausgangssperren und Geschäftsschließungen. Naheliegenderweise beinhalten Maßnahmen dieser Gruppe auch die größten „Kollateralschäden“. Alle diese Maßnahmen zielen auf eine Verminderung der Virusausbreitung. (Vielleicht helfen sie auch, schwere Verläufe zu vermeiden, wenn man einer geringeren Viruslast ausgesetzt war. Weiß ich aber nicht.)
    3. Eine möglichst gute Versorgung der Erkrankten, also ausreichend Betten, Geräte und Personal zur Behandlung. Diese Maßnahmen verhindern nicht die Ausbreitung des Virus, aber sie mindern die Schäden, die die Ausbreitung anrichtet.

    1. läuft halbwegs passabel, aber 3. wurde versaut, und nur deshalb werden jetzt aus 2. wieder die Maßnahmen hervorgekramt, die wirklich keiner mehr haben wollte.

    Keine echte Maßnahme, aber langfristig wesentlich, ist desweiteren die Immunisierung der Bevölkerung nicht durch Impfen, sondern durch Erkrankung, und damit nähern wir uns der Frage nach dem exponentiellen Wachstum an. Jede Erkältungswelle bricht bzw. ebbt ab, und deshalb beschreibt das exponentielle Wachstum nur eine Phase dieser Welle, üblicherweise die Anfangsphase. Das ist auch bei Corona so. Warum Erkältungswellen wieder abebben, ist meines Wissens noch nicht ganz klar. Es wird wohl an verschiedenen Faktoren liegen: Zunehmender UV-Strahlung und sich vermehrt im Freien abspielenden Interaktionen von Menschen im Frühjahr, wie auch der zunehmenden Immunisierung von immer mehr potentiellen Virusverbreitern, weil diese bereits einmal infiziert waren (und überlebt haben, förstås). Diese Genesenen sind auch deutlich weniger anfällig für schwere Verläufe.

    Um aus dem ganzen Schlamassel wieder herauszukommen, ist meines Erachtens folgende Strategie die sinnvollste: Möglichst viel impfen (Erwachsene), Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen zur Verringerung der Viruslast nur insoweit, als sie möglichst wenig Kollateralschäden anrichten, damit nämlich das Virus tatsächlich sich bis zu einem gewissen Grad verbreiten kann, nämlich bis zu dem Grad, den unsere medizinische Versorgung verkraftet. Dazu ist diese entsprechend auszubauen. (Dass das versaut wurde, habe ich schon festgestellt, aber darum geht es gerade nicht.) Es ist sicherlich nicht einfach, den Zeitpunkt richtig einzuschätzen, ab dem man weitergehende Maßnahmen aus 2. ergreifen muss, aber es steht zu bedenken, dass die Zeit für uns spielt: Die Krankheitswelle wird wieder abebben, das tut sie jedes Jahr.
    Diese Strategie bringt (bei Gelingen) zwei Vorteile und einen Nachteil mit sich. Der Nachteil ist offensichtlich: Mehr schwere Verläufe und Tote als bei einer Eliminierungsstrategie. Der eine Vorteil sind die vergleichsweise geringen Kollateralschäden, der andere ist die immer weiter fortschreitende Immunisierung von immer mehr Menschen; anders ausgedrückt, das Virus wird endemisch und verliert seine Gefährlichkeit. Wenn du nun argumentieren willst: Bei Misslingen, nämlich Unterschätzung der Wirkmächtigkeit der exponentiellen Anfangsphase der Virusausbreitung, sind weitergreifende Maßnahmen aus Kategorie 2 nötig und machen damit den Vorteil der geringen Kollateralschäden nichtig, was bei einer Eliminierungsstrategie nicht der Fall wäre, so antworte ich darauf zweierlei. Zum einen gilt Letzteres auch nur, wenn die Eliminierungsstrategie selbst erfolgreich war, nicht im Falle ihres Scheiterns. (Bitte nicht schon wieder den Streit, wie sicher ein Erfolg in Deutschland wäre. Du meinst sehr sicher, ich sage unsicher. Let’s agree to disagree.) Zum anderen und vor allem aber weise ich auf die fehlende Endemisierung bei einer Eliminierungsstrategie hin. Eine Eliminierungsstrategie kennt kein Ende. Und das ist der (Haupt-)Grund, weshalb ich die von mir skizzierte Strategie bevorzuge, so riskant sie – ich wiederhole mich – angesichts der exponentiellen Anfangsphase auch sein mag.

    So. Können wir uns jetzt bitte darauf einigen, verschiedener Meinung zu sein? Beide Meinungen haben ihre Berechtigung, jede mag sich inhaltlich noch als Irrtum erweisen oder auch nicht. Ich habe keinen Bock mehr auf ausufernde Streitereien, auf das ständig wiederholte Durchkauen alter Argumente. Ich verspreche auch, bei kleineren Detailfragen auf persönliche Sticheleien zu verzichten, so schwer mir dieser Verzicht aufgrund meines Naturells auch fallen wird.

    • Erläuternder Nachtrag: Ich nehme aus dem Lockdown-Ausgangssperre-Verarmungsgedöns die Erkenntnis mit, dass der bundesdeutsche Staat auch böse sein kann. Dass das alles „zwar fehlgeleitet aber gutgemeint“ sei ist zuviel des Wohlwollen, denn es ist offensichtlich böse gemeint.

      • „Dass das alles „zwar fehlgeleitet aber gutgemeint“ sei ist zuviel des Wohlwollen, denn es ist offensichtlich böse gemeint.“

        Na ja, bisher hat noch jeder Tyrann gemeint, für das Gute zu kämpfen und dass halt ein paar Opfer dafür gebracht werden müssten und dass natürlich seine Machtinteressen zufällig mit dem Gemeinwohl übereinstimme ….

        Ausnahme vielleicht: Psychopathen, die in solchen Sphären leider überrepräsentiert sind (wird leider nie problematisiert, anders als die Überrepräsentation weißer Männer…).

    • @Renton – sehr schön zusammengefasst (bin bei ein, zwei Details leicht anderer Meinung, aber darauf kommt es hier nicht an).
      Der wesentliche Punkt ist für mich dieser: Eine Eliminierungsstrategie kennt kein Ende. Das trifft genauso auf weniger drastische Kontaktbeschränkungen zu. Damit schiebt man das Unausweichliche nur hinaus, ohne ein Ende zu finden. Es führt kein Weg daran vorbei, dass (fast) jeder irgendwann entweder geimpft oder infiziert gewesen sein muss, um eine „normale“ endemische Situation zu erreichen.
      Und genau deshalb hätte man mMn. ab dem Moment, als für jeden eine Impfmöglichkeit bestand, die Sache einfach laufen lassen sollen. Kontaktbeschränkungen nur, wenn wirklich konkret ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems droht, was dann aber bitte objektiv zu prüfen und regulieren wäre, statt sich auf die naheliegenderweise (auch) Eigeninteressen dienenden Darstellungen der Krankenhausbetreiber zu verlassen. Es ist mir völlig unklar, weshalb unser angeblich weltbestes Gesundheitssystem schon bei Zahlen, die deutlich unter den Höchstständen in anderen Ländern liegen, am Limit sein soll.

      • Unser Gesundheitssystem wurde auch schon ordentlich von anderen überholt. Andere wurden besser und vor allem wir haben unseres kaputtgespart. Krankenhäuser sollen arbeiten wie Wirtschaftsunternehmen mit erheblich negativen Folgen für Behandelte. Fehlanreize werden geliefert zum Kleinsparen der Abteilungen.

        Es ist kein Zufall, dass es jene sind, die all das mit ihren Entscheidungen zu vertreten haben, die nun auch, unterstützt von der in Sachen Coronapolitik mal wieder ernüchternd den Regenten gegenüber kritik- und distanzlosen Presse, gegen Ungeimpfte hetzen und so tun, als läge alle Schuld an den derzeitigen Entwicklungen bei denen.

        Erinnert sich noch jemand an den Begriff Herdenimmunität. Der wurde recht oft gebraucht, als die Impfstoffe noch recht neu waren. Da wurden Prozentzahlen rumgereicht, ab wann man wissenschaftlich von einer Herdenimmunität ausgeht und ab wann sicher wieder alles gut wird und wir wieder voll suce an alles rangehen können. Egal, ob da von zwei Dritteln oder gar drei Vierteln geredet wurde, wir hätten diesen damals angestrebten Status schon längst erreicht. Und wie wird nun getrommelt???

        Wie war das mit dem Esel und der Möhre? Und jetzt sind halt die Ungeimpften diejenigen, die dem Esel die Möhre weggenommen haben.

        • Richtig.
          Zusätzlich ist die Panikmache mit der Überforderung des Gesundheitssystems durch Corona aber auch unplausibel. Selbst die offiziellen Zahlen zeigen, dass
          a) die hohe Auslastung der Intensivstationen nicht (nur) auf Corona zurückzuführen ist, und
          b) selbst bei hohen Corona-Zahlen keine dramatischen Situatione eintreten.

          Ich hatte dazu ja im Laufe der Zeit schon einiges verlinkt, hier mal die DIVI-Angaben zum Anteil von Covid-Intensivpatienten und von freien Intensivbetten auf Landesebene:
          https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/kartenansichten

          Man sieht eine deutliche Übereinstimmung des Patientenanteils mit der Inzidenz, dagegen korreliert die freie Bettenzahl nicht bzw. nur sehr begrenzt mit der Höhe des Anteils der Covid-Patienten. Die Hotspots haben alle noch 10+% Kapazität, Thüringen gehört sogar zu den Ländern mit der entspanntesten Kapazitätsituation, dagegen sind die Betten in Bremen, Berlin und im Saarland am knappsten trotz relativ geringem Anteil an Covid-Patienten.
          In Österreich bricht ebenfalls selbst bei vierstelligen Inzidenzen das Gesundheitssystem nicht zusammen.

          Immer wieder: Ja, Corona stellt eine erhebliche Belastung für das Gesundheitssystem dar (genau wie jede größere Grippewelle), bis auf ein paar Spinner zieht das niemand in Zweifel.
          Aber das allein rechtfertigt nicht ansatzweise die allgegenwärtige Panikmache und die erhebliche Einschränkung von Grundrechten. Und erst recht nicht die immer aggressivere Verunglimpfung von Bevölkerungsteilen – wobei interessanterweise von denselben Leuten eine (angeblich oder tatsächlich) steigende Aggressivität dieser Verunglimpften beklagt wird.

        • >>Erinnert sich noch jemand an den Begriff Herdenimmunität. Der wurde recht oft gebraucht, als die Impfstoffe noch recht neu waren. (…) Egal, ob da von zwei Dritteln oder gar drei Vierteln geredet wurde, wir hätten diesen damals angestrebten Status schon längst erreicht. Und wie wird nun getrommelt???<<

          Als die Impfstoffe noch recht neu waren gab es noch keine Deltavariante (höhere Infektiosität und geringere Wirksamkeit der Impfstoffe) und noch geringe Kenntnisse über die abnehmende Wirksamkeit der Impfung über lange Zeiträume.
          Wieviele Personen geimpft werden müssen um eine Herdenimmunität zu erreichen hängt v.A. davon ab, wie infektiös ein Erreger ist und wie effektiv die Impfung. (wobei die Wirksamkeit der Impfung nichts anderes bedeutet als eine Verringerung der Infektiösität).

          Dadurch haben sich die seit Beginn der Pandemie bekannten Zahlen verändert. Die Tatsache, dass der Impfschutz abnimmt macht die Sache zu einem Rennen mit der Zeit. Eine Herdenimmunität hätte bei Covid zur Bedingung, dass sich sehr viele Menschen impfen lassen und regelmäßig geboostert wird. Das ist aktuell schlichtweg nicht realistisch – zumindest nicht mit den aktuellen Maßnahmen.

          • „Als die Impfstoffe noch recht neu waren gab es noch keine Deltavariante (höhere Infektiosität und geringere Wirksamkeit der Impfstoffe) und noch geringe Kenntnisse über die abnehmende Wirksamkeit der Impfung über lange Zeiträume.“

            Prinzipiell bekannt war es schon. Mir hat der Impfarzt bereits bei der Zweitimpfung Anfang Mai gesagt, dass ich nur mit 5-8 Monaten Schutz rechnen solle.

          • @ WiPoEthik

            Mit meinem Verweis wollte ich nur auf die Widersinnigkeit der Dauerhetze gegen Ungeimpfte hinweisen. Es ist völlig absurd, immer so zu tun, als würden wir die Lage nicht in den Griff bekommen, nur weil sich ein – gerade im Vergleich zu anderen vergleichbaren Krankheiten – recht geringer Anteil der Bevölkerung nicht impfen lässt. Das Ganze wäre auch ohne Delta oder Schlagmichtot hirnrissig, wo längst bekannt ist, dass Geimpfte und Genesene genauso Empfänger und Überträger sein können. Nach meiner Auffassung spielt da mit rein, dass sich Entscheidungsträger argumentativ verrannt haben und es ihnen an der Größe fehlt, einzuräumen, sich bei etlichen Dingen grundsätzlich geirrt zu haben. Da ist es halt viel leichter, so zu tun, als hätte man schon immer Recht gehabt und nur „die ewig Unbelehrbaren“ stehen zwischen uns und der endlichen Erlösung. Eben genau so, wie damit davon abgelenkt wird, dass an den vermeintlichen Überlastungen unseres Gesundheitswesens maßgeblich frühere politische Entscheidungen Schuld sind, welche man nun aber in derart emotionalisierten Zeiten Leuten in die Schuhe schieben kann, die sich nicht verhalten wie gewünscht.

            Und nie vergessen: das sind Leute die ein x-faches dessen bekommen (das Wort verdienen verbietet sich hier einfach), was die meisten, die dieses Einkommen mit ihren Steuern finanzieren, an Gehalt beziehen. Leute die nun jene zum größten Teil viel weniger beziehenden als Universalschuldige vorschieben, um so die Verantwortung, welche eigentlich ein Grund für ihre großzügigen Einkünfte ist, geradezu demonstrativ von sich zu weisen.

          • Sehe ich ganz ähnlich. Es sind halt viele Dinge anders gekommen, als man anfangs dachte; es gab die Mutationen, die Impfstoffe wirken weniger oder krüzer als man annahm. Das konnte alles niemand wissen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Merkel sagte: bei 60-70% Geimpften haben wir die Herdenimmunität erreicht.

            Und dann waren sie naütrlich froh über jeden Arbeitspaltz, den sie abbauen konnten, wie es im öffentliuchen Dienst schon lange üblich ist, auch auf den Intensivstationen.

            Aber unsere Politiker irren sich ja grundsätzlich nicht, allen voran Frau Merkel.

            Ein schwaches Bild geben die ab.

          • „Als die Impfstoffe noch recht neu waren gab es noch keine Deltavariante“

            Dass Viren mutieren, wusste man immer. Wer von der Tatsache überrascht ist, soll sich mit Vorhersagen zurückhalten.

            „und noch geringe Kenntnisse über die abnehmende Wirksamkeit der Impfung über lange Zeiträume.“

            Wer noch nichts genaues weiß, sollte sich dann ebenfalls mit Vorhersagen zurückhalten.

            Und wer insgesamt so wenig weiß, sollte nicht seine Politik auf sowas bauen, keine Schuldzuweisungen an Dritte verteilen, und vor allem keine Grundrechte Dritter verletzen als ob es kein Morgen gäbe.

      • @Hugor

        „sehr schön zusammengefasst (bin bei ein, zwei Details leicht anderer Meinung, aber darauf kommt es hier nicht an)“

        Schön, wenn jemand den Blick auf das Wesentliche richtet 🙂

        „Der wesentliche Punkt ist für mich dieser: Eine Eliminierungsstrategie kennt kein Ende. Das trifft genauso auf weniger drastische Kontaktbeschränkungen zu…genau deshalb hätte man mMn. ab dem Moment, als für jeden eine Impfmöglichkeit bestand, die Sache einfach laufen lassen sollen.“

        Zumindest hätte ein Mehr an Laufenlassen im Sommer für eine breitere Grundimmunisierung in der Bevölkerung gesorgt, zu einem Zeitpunkt, als das Gesundheitssystem das locker stemmen konnte. „Flatten the curve“ bedeutet nicht nur, die Spitzen abzuflachen, sondern auch, die Täler anzuheben.

        „Kontaktbeschränkungen nur, wenn wirklich konkret ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems droht, was dann aber bitte objektiv zu prüfen und regulieren wäre“

        Das ist der schwierigste Punkt. Zu oft schon haben die Warner den Eindruck erweckt, Kassandren zu sein. Während auch noch viele Klinikärzte davon sprechen, dass die Situation schwierig, aber nicht dramatisch sei, behaupten andere Leute hingegen, eine Katastrophe sei jetzt schon ausgemacht: https://twitter.com/Michael_Kunz/status/1462458016503156751, via http://blog.fefe.de/?ts=9f6406dc/. Ich kann die Rechnung auf Twitter nicht nachvollziehen, die dahinterstehende Grundüberlegung ist aber zunächst plausibel: Ein gewisser Prozentsatz der heute Infizierten wird für eine gewisse Zeit in der Zukunft auf Intensiv liegen. Die Impfung vermindert die Zahl der schweren Verläufe. Ich würde dabei überschlagen, dass es bei den hauptsächlich Betroffenen eine 80%ige Impfquote gibt, und die Impfung zu 80% vor schwerem Verlauf schützt. Dann bleiben (verglichen mit vor einem Jahr) die 20% Ungeimpften plus 0,8*(1-0,8) = 0,8*0,2 = 16% Geimpfte mit schwerem Verlauf, zusammen 36%, macht gut einen Faktor 3 weniger als letztes Jahr. Wir könnten uns also dreimal so hohe Inzidenzen leisten – wenn wir nicht weniger Betten hätten. Aber das sind nur Schätzungen und Grundüberlegungen. Wie du richtig schreibst, ist auf die Zahlenangaben der Kliniken kein voller Verlass, und die Überlegungen berücksichtigen auch nicht, dass die Kliniken zu gewissen Verschiebungen in der Lage sind: Es gibt Patienten, bei denen man Spielraum hat, sie auf Intensiv oder Normal zu versorgen.

        Es ist aber Aufgabe von gewissen anderen Leuten, nicht meine, das zu kalkulieren/kalkulieren zu lassen und Vorsorge zu treffen. Leider machen gewisse von diesen Leuten einen überbezahlten und unterkompetenten Eindruck.

        • Leider machen gewisse von diesen Leuten einen überbezahlten und unterkompetenten Eindruck.

          Das ist noch sehr vorsichtig formuliert. 😉
          Und zudem muss man wohl befürchten, dass eine nicht unerhebliche Anzahl dieser Leute auch im Eigeninteresse handelt. Sei es wegen Verbindungen zur Medizin- und/oder Pharmaindustrie, sei es, um eigene Fehleinschätzungen zu vertuschen.

    • @renton:

      Danke für die ausführliche Antwort.

      Ich fasse mich kurz. Du schreibst:

      Der eine Vorteil sind die vergleichsweise geringen Kollateralschäden, der andere ist die immer weiter fortschreitende Immunisierung von immer mehr Menschen; anders ausgedrückt, das Virus wird endemisch und verliert seine Gefährlichkeit.

      Weder für den ersten (vergleichsweise geringen Kollateralschäden) noch für den zweiten (Virus wird endemisch und verliert seine Gefährlichkeit) Vorteil gibt es Anzeichen, dass es sich in der Wirklichkeit so verhält wie du das in deinem Beitrag beschreibst.
      Diese Behauptungen kannst du nur aufstellen, indem du die tatsächlichen Erfahrungen aus allen Ländern der Welt in den letzten zwei Jahren ausblendest, wo sich nämlich immer wieder das Gegenteil zeigt: Die Länder, die auf eine wie auch immer geartete Strategie der Herdenimmunität bzw. schnellen Durchseuchung, ob geplant oder unabsichtlich, setzen oder gesetzt haben, erleiden MEHR Kollateralschäden. Und das Virus wird nicht immer milder, sondern immer gefährlicher*.

      Es bleibt also die Möglichkeit dass du darauf abzielst, in Zukunft wird sich das Virus anders verhalten als bisher und deine Beschreibung wird dann zutreffend sein – wofür es aber wie gesagt bislang keine Anzeichen gibt. Dann stellt sich also die Frage: Wie lange möchtest du darauf warten, dass diese Änderung eintritt? Noch zwei Jahre? 5? 10?

      Ich gebe zu bedenken, dass wir bis zu diesem Zeitpunkt – ich wiederhole mich: es gibt keine Anzeichen dass es überhaupt dazu kommt – mit ähnlichen Zuständen wie die letzten beiden Jahre leben werden müssen.

      *Falls du anderslautende Informationen diesbezüglich hast, bitte gerne. Meines Wissens, welches sich mit der empirischen Erfahrung der letzten beiden Jahre deckt, gibt es keine Anzeichen, dass das Virus sich zu weniger gefährlichen Formen entwickelt. Im Gegenteil, die heutzutage vorhandene globale Mobilität ist ein entscheidender Faktor, dass dies gerade NICHT geschieht. Siehe dazu dieses paper
      https://necsi.edu/longrange-interaction-and-evolutionary-stability-in-a-predatorprey-system
      Weswegen die Einstellung des internationalen Personenflugverkehrs ein sehr wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Pandemie wäre, ironischerweise ein Schritt den wir bereits erfolgreich umgesetzt hatten: Erinnert sich noch jemand an den Anfang der Pandemie? Warum haben wir damit wieder aufgehört?
      Ich habe hier einen Beitrag dazu geschrieben.

      • „Weder für den ersten (vergleichsweise geringen Kollateralschäden) noch für den zweiten (Virus wird endemisch und verliert seine Gefährlichkeit) Vorteil gibt es Anzeichen, dass es sich in der Wirklichkeit so verhält wie du das in deinem Beitrag beschreibst.“

        Oh doch. Für den ersten Punkt führe ich Schweden an, auch wenn du da anderer Meinung bist. Der zweite Punkt hingegen ist so offensichtlich, dass du anscheinend den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst: Die Impung wirkt, und zu genesen wirkt noch besser als eine Impfung. Vielleicht wäre das klarer gewesen, hätte ich geschrieben, das Virus verliert seine Gefährlichkeit für uns. Gefährlichkeit ist ein Relativphänomen, und relativ gesehen vermindert sich die Gefährlichkeit des Virus insbesondere seit Einführung der Impfungen deutlich; aber auch zu genesen hat die Gefährlichkeit des Virus gemindert.

        Davon ab bin ich seit jeher ein Freund davon, die Gefährlichkeit eines Virus, das eine besonders schlimme Grippewelle verursacht, aber auch nicht mehr, nicht zu übertreiben.

        • Für den ersten Punkt führe ich Schweden an

          Zum fehlgeleiteten Vergleich mit Schweden hat crumar in der Vergangenheit bereits die wesentlichen Punkte geschreiben. An einem race-to-the-bottom Vergleichswettbewerb bin ich nicht interessiert. Die Standpunkte sind verschieden und eine Diskussion bis auf weiteres fruchtlos.

          das Virus verliert seine Gefährlichkeit für uns. Gefährlichkeit ist ein Relativphänomen, und relativ gesehen vermindert sich die Gefährlichkeit des Virus insbesondere seit Einführung der Impfungen deutlich

          Eine relative Reduktion des Risikos durch eine wirksame Impfung bringt wenig Gewinn, wenn gleichzeitig die relative Gefährlichkeit des Virus in ungefähr demselben Maß ansteigt. Was glaubst du denn, warum sich der Herbst/Winterbeginn heuer wie ein einziges großes deja vu anfühlt?

          Ich habe es schon ein paar mal geschrieben: Wir haben eine Risikoreduktion durch die Impfung um den Faktor 2-3, dafür ist Delta 2-3 mal aggressiver. Wir müssen immer schneller laufen, nur um auf der Stelle stehen zu bleiben.

          Davon ab bin ich seit jeher ein Freund davon, die Gefährlichkeit eines Virus, das eine besonders schlimme Grippewelle verursacht, aber auch nicht mehr, nicht zu übertreiben.

          Ja, ich weiß. Leider ändert deine Vorliebe nichts an der Wirklichkeit. Ihr seid in D bundesweit mittlerweile bei knapp 4.000 Covid ITS Betten von 20.000 Kapazität, das sind ca 20%. Es ist Feuer am Dach.

          • „Schweden… Die Standpunkte sind verschieden und eine Diskussion bis auf weiteres fruchtlos.“

            Sic est.

            „Wir haben eine Risikoreduktion durch die Impfung um den Faktor 2-3, dafür ist Delta 2-3 mal aggressiver.“

            Na ein Glück, dass wir die Impfung haben. Plus die Genesenen. Und, dass Covid eine besonders schlimme Grippewelle verursacht, aber auch nicht mehr. „Aggressive“ Viren (hören die Heavy Metal?), die Red-Queen-Race-Metapher wie aus einem Alptraum entsprungen sind Panikrhetorik.

            „Ihr seid in D bundesweit mittlerweile bei knapp 4.000 Covid ITS Betten von 20.000 Kapazität, das sind ca 20%. Es ist Feuer am Dach.“

            Jupp. Die Taiga brennt jedes Jahr. Das Problem ist, dass wir trotz absehbar großen Waldbrandes dieses Jahr die Feuerwehr personell ausgedünnt haben. Wer konnte ahnen, dass uns das vor Probleme stellt?

          • @pingpong:
            „Ja, ich weiß. Leider ändert deine Vorliebe nichts an der Wirklichkeit. Ihr seid in D bundesweit mittlerweile bei knapp 4.000 Covid ITS Betten von 20.000 Kapazität, das sind ca 20%. Es ist Feuer am Dach.“

            Heute also „irrelevant“???
            Zur Erinnerung:
            Als ich vor einem Jahr den ITS-Bettenabbau in der „Pandemie“ beklagt habe, hast Du dies als mit „fragwürdigem Quellen“ unglaubwürdig behauptet abgetan; heute thematisierst Du den FAKT als „easy-peasy, so what!“ – ein typischer pingpong!

      • „Weswegen die Einstellung des internationalen Personenflugverkehrs ein sehr wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Pandemie wäre,“

        Klar, noch ein paar Branchen zerstört, noch weniger Geld in den Staatskassen, noch ein paar MIllionen Arbeitslose dazu. Noch mehr Privilegien für Superreiche, deren Bewegungsfreiheit dank Privatjets natürlich nicht eingeschränkt wäre. Mehr Feudalismus, mehr Mittelalter!

    • Darf ich da auch mal?
      Ich sehe das nämlich in vielen Bereichen anders:

      Zu 1. Es stellt sich immer mehr heraus, dass die Impfungen komplett unnütz und gefährlich waren und sind. Bei einer Durchimpfung der Bevölkerung (knapp 70 Prozent plus einige Prozent Genesene), dürfte sich jetzt nicht ein solches Inzidenzspektakel abspielen. Die exorbitanten Inzidenzen trotz Verknappung der Tests sprechen gegen die Mär, dass die Impfungen wirklich die Ausbreitung wenigstens reduzieren würden.
      Stattdessen haben wir es zeitversetzt mit einem „unbeachteten Sterben im Schatten der Angst“ zu tun. Eine sogar beim Statistischen Bundesamt sichtbare, bislang offiziell nicht begründete Übersterblichkeit lässt sich in Verbindung mit der Impfkampagne bringen. Diese Übersterblichkeit selbst in Zeiten verschwindend niedriger Inzidenzen ist diffus, da die Menschen nicht zu Zombies werden oder zuckend zusammenbrechen, sondern Thromben und Kapillarverschlüsse erleiden, sodass die Rettungsdienste ordentlich etwas zu tun haben und auch noch haben werden.

      Zu 2. Die Maßnahmen haben sich gleichermaßen als unnütz erwiesen. Wenn die Welle durchfegt, dann fegt sie durch wie seit Tausenden von Jahren. Zunächst sterben die Schwachen, sehr Alten und Multimorbiden. In den nächsten Wellen sind die wirklich Vulnerablen gar nicht mehr vorhanden – und daher wehren wir die winterliche Erkältungswelle wie gelernt mit unserem Immunsystem ab. Klar gibt es trotzdem Tote wie bei jeder jährlichen respiratorischen Krankheitswelle. Die sind aber kein wirkliches Problem mehr fürs Gesundheitssystem. Schweden sieht nicht wirklich schlecht aus mit seiner Strategie der vermiedenen Repression.

      Zu 3. Unser Gesundheitssystem befindet sich in einer medial bedingten Schockstarre. Nichts geht mehr, auch in Bereichen, die gar nichts mit Covid zu tun haben. Wie im letzten Jahr. Manche Häuser müssen Kurzarbeit anmelden, wenn sie nicht Intensivbetten und Covid-Fälle vorzeigen, die eine wirtschaftliche Gesundung erwirken. OPs werden aufgrund der hohen Inzidenzwerte verschoben, womit den Kranken zusätzlicher Schaden entsteht. Dabei gibt es keinen rationalen Grund dafür.
      Das folgende Balkendiagramm zeigt gut, wie die derzeitige Situation auf den Intensivstationen aussieht:

      Was ist, wenn die Angstspirale den Höhepunkt erreicht? Werden Geimpfte Ungeimpfte internieren, abschlachten, vergasen? Nur aufgrund von Inzidenzwerten und ihren daraus generierten Ängsten, die sie ja gar nicht haben dürften, weil sie ja angeblich „immunisiert“ sind?

      Unglaublich, welche Welt wir gerade bewohnen.

      • Klar darfst Du. Ich ja auch:

        „Es stellt sich immer mehr heraus, dass die Impfungen komplett unnütz und gefährlich waren und sind.“

        Was für ein Blödsinn. Die Impfungen verhindern gut schwere Verläufe, was man daran sehen kann, dass Ungeimpfte die Mehrheit auf den ITS stellen, obwohl sie die Minderheit in der Bevölkerung sind. Das Inzidenzgeschehen erfolgt aufgrund der Ausbreitung des Virus, wovor die Impfung möglicherweise nicht gut schützt. Ob die Impfungen gefährlich sind – nun ja, vielleicht werden massenhaft schwere Impfnebenwirkungen bis hin zu Todesfällen unter den Teppich gekehrt. Ich halte es aber für unwahrscheinlich. Für die leichte Übersterblichkeit kann es einen Haufen anderer Gründe geben.

        „Die Maßnahmen haben sich gleichermaßen als unnütz erwiesen.“

        Manche waren unnütz, andere nicht.

        „Was ist, wenn die Angstspirale den Höhepunkt erreicht? Werden Geimpfte Ungeimpfte internieren, abschlachten, vergasen?“

        Ich kann Dich beruhigen: Nein. Wenn doch, darfst Du mich zum Ausgleich auch internieren, abschlachten, vergasen. Versprochen. Das Risiko, mein Wort halten zu müssen, erscheint mir so überschaubar, dass ich es eingehe 🙂 (Nur im Fall der Fälle bitte erst vergasen und dann abschlachten, das fände ich angenehmer.)

        • Was für ein Blödsinn.

          Klar kann es auf individueller Ebene eine Zeit lang schützen, das Immunsystem in den Alarmzustand zu versetzen, damit es auf eine mögliche Virusinfektion vorbereitet ist. Alarm als Dauerzustand hat aber irgendwann heftige Nebeneffekte – auch im Organismus.

          Warum machst du das Schattensterben so klein? Ich habe ja in der Grundschule Mengenlehre gehabt. Wenn die Zahl der offiziellen Covid-Toten z.B. in der KW 43 laut RKI 713 beträgt, die wöchentliche „leichte Übersterblichkeit“ , wie du sie nennst, aber ca. 2000 Sterbefälle mehr als im Median von 2016 bis 2020, dann sind doch nicht unbedingt die Covid-Toten das primäre Problem.
          Wenn man allerdings rangeht und sagt: Aus den 713 KÖNNTEN schnell 70.000 werden, bei den anderen weiß man aber nichts, daher sind sie nur eine „leichte“ Veränderung und bleiben auch so, dann ist natürlich nur Covid das Problem.

          Eine Analyse zur Übersterblichkeit hatte Hugor hier verlinkt. Ich halte sie für plausibel.
          https://allesevolution.wordpress.com/2021/11/20/selbermach-samstag-41/#comment-651022#

          Ich verstehe einfach nicht, warum das eine Sterben Panik, Repression bis hin zu individueller Aggression nach sich zieht, das andere aber weitgehend egal zu sein scheint.

          Und was ich gar nicht nachvollziehen kann, ist die Fokussierung in den letzten Wochen auf die Ungeimpften. Wenn die Impfung einen positiven Einfluss auf die Weiterverbreitung hätte, warum schießen die Inzidenzen weitaus höher als zur Zeit vor der Impfung? Was würde also für die Menschen besser werden, wenn auch die geimpft werden, die das nicht wollen? Das einzig nachvollziehbare Argument wäre, dass sie Kosten verursachen und ITS-Plätze belegen, weil sie eben ihr Immunsystem nicht in Daueralarmzustand versetzt haben. Damit sind wir aber an dem Punkt des allgemeinen Lebensrisikos, das auch Extremsportler, Raucher, Raser oder Fleischesser eingehen und die Folgewirkungen vergemeinschaftlichen.
          Oder gibt es noch einen Punkt, den ich übersehen habe, warum im Moment alle so massiv auf eine Impfpflicht und die Ächtung der Ungeimpften drängen?

          • Eine Analyse zur Übersterblichkeit hatte Hugor hier verlinkt. Ich halte sie für plausibel.

            Das Ergebnis der Studie:

            Die Größe der Punkte stellt die Einwohnerzahl dar.

          • Wenn die Impfung einen positiven Einfluss auf die Weiterverbreitung hätte, warum schießen die Inzidenzen weitaus höher als zur Zeit vor der Impfung?

            Das hat doch Pingpong erklärt – soll daran liegen, dass nach seiner Darstellung die Impfung das Risiko (nur) um den Faktor 2-3 senkt und damit gerade mal die höhere Aggressivität der Delta Variante ausgleicht.

            Ich gehe davon aus, dass Pingpong sich diese Zahlen mal wieder einfach aus dem Hintern gezogen hat. Aber wenn es stimmen würde, dass die Impfung des Risiko tatsächlich nur um den Faktor 2-3 senkt, dann wäre die aktuell immer mehr drohende Impfpflicht zumindest für die Nichtrisikogruppen in jedem Fall unverantwortlich. Im Hinblick darauf, dass für diese Gruppen sowieso nur ein extrem kleines Risiko besteht, stellt die Verringerung dieses Risikos um den Faktor 2-3 eine so winzige absolute Risikoverringerung dar, dass hier kein angemessenes Verhältnis mehr zu den Nebenwirkungen existieren kann (wobei natürlich trotzdem jeder, der das im eigenen Interesse möchte, sich impfen lassen soll).

            Aber auch mit Blick auf die Gesamtbevölkerung ist weiterhin nicht erkennbar, welchen entscheidenden Vorteil eine Impfpflicht bringen soll. Dass man damit die Durchseuchung nicht verhindern, sondern höchstens verlangsamen kann, dürfte ja mittlerweile unstreitig sein. Und die absoluten Zahlen der Coronapatienten auf den Intensivstationen reichen hinten und vorne nicht, um die momentane Panik zu rechtfertigen. Ganz besonders, wenn man berücksichtigt, dass wir ja (hoffentlich wirklich) eine Notfallreserve von 5.000 Betten haben. Wenn wir nicht in der „größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“ auf diese Notfallreserve zurückgreifen, wann denn dann? Und wenn wir darauf zurückgreifen, können wir ein Mehrfaches der aktuellen Corona-Intensivpatienten versorgen (zumal ja auch nicht alle wegen Corona auf der Intensivstation liegen).

          • Wenn die Impfung einen positiven Einfluss auf die Weiterverbreitung hätte, warum schießen die Inzidenzen weitaus höher als zur Zeit vor der Impfung

            Wegen der Kinder und Jugendlichen.

          • Wegen der Kinder und Jugendlichen.

            Aber doch nur, weil Schulkinder mind. drei mal wöchentlich zwangsgetestet werden. In der Altersgruppe unter 6 sind die Zahlen sehr gering.

            Bei Erwachsenen wurden die Tests erheblich dezimiert:
            Geimpfte werden fast gar nicht mehr getestet. Kostenlose Bürgertests sind auf einen pro Woche limitiert, selbst die Schnelltests von Lidl kosten mittlerweile zwei statt einem Euro.

            Dafür, dass das Erkenntnisinteresse so reduziert wurde, sind die Zahlen bei den Erwachsenen schon sehr hoch.

            Wenn auch die Geimpften adäquat getestet würden, wäre das für eine realistische Einschätzung sicher zielführend.

          • >>Klar kann es auf individueller Ebene eine Zeit lang schützen, das Immunsystem in den Alarmzustand zu versetzen, (…) Alarm als Dauerzustand hat aber irgendwann heftige Nebeneffekte – auch im Organismus.<>Wenn die Zahl der offiziellen Covid-Toten z.B. in der KW 43 laut RKI 713 beträgt, die wöchentliche „leichte Übersterblichkeit“ , wie du sie nennst, aber ca. 2000 Sterbefälle mehr als im Median von 2016 bis 2020, dann sind doch nicht unbedingt die Covid-Toten das primäre Problem.<<

            Eine Übersterblichkeit kann unzählige Gründe haben – purer Zufall ist einer von ihnen der zu Ausschlägen führen kann. In 2016 starben insgesamt 910.902 Menschen. Das heißt ca. 17.500 Menschen pro Woche. Eine Übersterblichkeit von 2.000 Personen bedeutet eine Übersterblichkeit von 11,4% im Vergliech zu 2016. Nun kennen wir einen Faktor der für 35% der Übersterblichkeit verantwortlich ist. Das ist viel. Es ist unwahrscheinlich einen einzelnen Faktor zu finden, der für die restlichen 65% verantwortlich ist. Vor dem Hintergrund ist Corona wahrscheinlich tatsächlich das Hauptproblem und eine Vielzahl anderer Faktoren für den Rest verantwortlich.

            Natürlich sollte man weitergehend analysieren (falls nicht bereits geschehen). Den Zusammenhang zur Übersterblichkeit und zur Verabreichung des Impfstoffes finde ich jedoch alles andere als naheliegend.
            Ich habe hier ein lustiges kleines Tool gefunden. Wenn man runterscrollt sieht man die Übersterblichkeit nach Ländern und kann dort auch auf zeitlicher Schiene rumscrollen:
            https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps

            Nach der Logik müssten Länder mit besonders hoher Impfquote eine besonders hohe Übersterblichkeit aufweisen und zwar NACH der Impfung.
            Wenn ich mir jetzt z.B. mal Portugal anschaue das eine höhere Impfquote als fast jedes andere Land der Erde hat müsste die Übersterblichkeit da explodieren. Nach Februar hat es sich in Portugal mit Übersterblichkeit allerdings erledigt. Im Februar war jedoch noch fast niemand geimpft – und schon gar nicht doppelt geimpft. Die Spitze an Neuimpfungen kam im Juli, zumal ja bekannt ist, dass die Nebenwirkungen der Zweitimpfungen schlimmer sind als die der Erstimpfungen (auch die heftigen Nebenwirkungen) – da hätte es also richtig abgehen müssen.(https://ourworldindata.org/covid-vaccinations?country=OWID_WRL)
            Aber nada.
            Hmm… aber was war in Januar/Februar, als die Übersterblichkeit explodierte? Ah… da gab es eine dicke Corona-Welle.
            https://www.worldometers.info/coronavirus/country/portugal/

            Aber Korrelation heißt natürlich nichts. Keine Korrelation auch nicht.

          • Klar gibt es Ausreißer wie durch die dicke Corona-Welle. Was aber suspekt erscheint, ist die kontinuierliche erhebliche Überschreitung der Höchstwerte aus 2017-2020 über bislang acht Wochen, die dem Statistischen Bundesamt aufgefallen ist. Da geht es um die Größenordnung eines täglich abgestürzten Verkehrsflugzeuges, wie Söder es vergleichen würde. Es ist augenscheinlich kein statistischer Ausreißer.
            Und es wird weder medial aufgegriffen noch offiziell untersucht.
            Warum? Sind diese Toten nicht so wichtig?

            https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/11/PD21_512_126.html

            Wenn Covid-Vakzine so angelegt sind, dass sie eine mittel- bis langfristige Veränderung im Organismus bewirken sollen, warum sollen dann Begleiterscheinungen nicht auch mittel- bis langfristig auftreten können? Dieses matriarchale „Das gab’s noch nie“ oder „unmöglich“ finde ich nicht sehr glaubhaft, spätestens seit Contergan.

            Die Auffälligkeiten in Verbindung mit Blutgefäßen fallen ja schon vielen Ärzten auf, wie auch hier: https://www.achgut.com/artikel/indubio_folge_180_impfen_bis_der_arzt_kommt

          • Ich habe gerade ein bisschen John Hopkins Dashboard geklickt. Wenn man mal ignoriert, dass alle Länder irgendwie unterschiedlich testen, unterschiedliche Impfquoten haben, unterschiedliche Maßnahmen und sicher auch unterschiedliche Meldemethoden, so ist trotzdem unverkennbar, dass gerade eine Corona-Welle von Osteuropa kommt und über uns hinwegfegt, um sich dann gen Italien, Spanien und Portugal fortzusetzen. Während in Bulgarien und Rumänien wohl der Peak schon erreicht wurde und die Inzidenzen sinken, wird das bei uns vermutlich erst in ein paar Tagen der Fall sein.

            Wenn wir nun Portugal und Spanien als große Vorbilder ausmachen, dann sollten wir wenigstens abwarten, bis diese Welle dort angekommen ist. In Island sieht das ja im Moment nicht so überzeugend aus, dass es einen Zusammenhang zwischen Impf- und Infektionsquote gäbe.

            Interessant auch Skandinavien, wo Norwegen und Finnland hochschießen, Schweden aber einen positiven Ausreißer macht.

            Ich bin wirklich sehr gespannt, wie sich das in den nächsten Tagen und Wochen in Spanien, Portugal und Italien entwickeln wird, wenn die Welle dort aufschlägt.

          • @Hugor
            Kannst Du mir sagen, welche Faktoren du bei der Risikobewertung von Corona vom Impfstoff berücksichtigst?
            Ich würde gern nachvollziehen können, wie Du zur Aussage kommst, dass eine Risikoreduktion um den Faktor 2-3 keine Rechtfertigung für eine (Zwangs)impfung ist.

          • Gibt es denn überhaupt ein Beispiel für einen körperlichen Zwangseingriff zur Risikoreduktion? Die Masernimpfung führt zu einer sterilen Immunität, womit die Impfpflicht begründbar ist. Bei Covid-Vakzinen gibt es doch nichts wirklich Valides – schützt nicht vor Ansteckung, nicht vor Erkrankung, nicht vor Tod durch Covid, nicht mal vor Weitergabe des Virus. Von allem angeblich nur ein bisschen.

            Ich kenne keinen Lebensbereich, in dem Ähnliches den staatlichen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit zulassen würde. Selbst Zwangskastration bei verurteilten Sexualstraftätern gibt’s hier nicht (mehr).

          • @WiPoEthik – Mir geht es darum, dass für Nichtrisikogruppen die Gefahr, wegen Corona auf die Intensivstation zu kommen oder gar zu versterben, auch ohne Impfung minimal ist. Um das genau auszurechnen, fehlt leider geeignetes Datenmaterial, aber sie dürfte im Promillebereich liegen. Wenn dann die Impfung nicht einmal das Restrisiko sicher beseitigt, sondern nur halbiert bis drittelt, hat der Geimpfte immer noch keine völlige Sicherheit, und sein absolutes Risiko sinkt um vermutlich 0,0x%, also in Größenordnungen, die die Inkaufnahme von Nebenwirkungen einschließlich Restrisiko starker und bleibender Schäden nicht rechtfertigen.

            Die Zwangsimpfung von Nichtrisikogruppen würde somit bedeuten, dass Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung vorgenommen werden, die nicht dem Vorteil des Geimpften dienen. Sie ließen sich also nur durch gesamtgesellschaftliche Notwendigkeiten begründen. Ein drohender Zusammenbruch des Gesundheitssystem mag grundsätzlich als ein solcher Grund in Betracht kommen. Die Anforderungen dafür wären aber sehr hoch, jedenfalls weit höher, als es die Tatsachenlage aktuell hergibt.

          • @WiPo:

            Ich würde gern nachvollziehen können, wie Du zur Aussage kommst, dass eine Risikoreduktion um den Faktor 2-3 keine Rechtfertigung für eine (Zwangs)impfung ist.

            Hugor versteht nicht, dass Covid das Risiko für alle Altersgruppen gleichmäßig und proportional zum bereits vorhandenen um ca 15-20% erhöht (ausgenommen ev. die ganz jungen). Er konzentriert sich zielgenau auf den falschen Aspekt „Covid betrifft nur die Alten“, bzw andersrum „die jungen und gesunden haben ein minimales Risiko wegen Covid auf die ITS zu kommen.“

            Die jungen und gesunden haben ganz generell ein minimales Risiko auf die ITS zu kommen.

          • @WiPoEthik – Bitte Pingpongs Einwurf als irrelevant ignorieren. Abgesehen davon, dass die von ihm behauptete allgemeine Risikoerhöhung für alle Altersgruppen um 15-20% unplausibel ist und anscheinend von niemandem außer ihm selbst gesehen wird, verkennt er mal wieder den Kern eines Arguments.
            Gerade weil die Jungen und Gesunden ganz generell ein minimales Risiko haben, auf die Intensivstation zu kommen, ist ja die absolute Risikoverringerung, die sich mit der Impfung erreichen ließe, für sie vernachlässigbar klein, selbst wenn man unterstellen würde, dass Covid eine relative Risikoerhöhung von 15-20 % bewirken würde.

          • „Wenn auch die Geimpften adäquat getestet würden, wäre das für eine realistische Einschätzung sicher zielführend.“

            So ist es; aber „man“ scheut die Vergleichsmöglichkeit!
            Aus denselben Gründen soll baldmöglichst die IMPFPFLICHT kommen; dann gibt es mittel- und langfristig keine Vergleichsmöglichkeit mehr…

          • „Hugor versteht nicht, dass Covid das Risiko für alle Altersgruppen gleichmäßig und proportional zum bereits vorhandenen um ca 15-20% erhöht“

            Die Behauptung wird durch Wiederholung nicht wahr. Zumindest für Deutschland ist sie erwiesenermaßen falsch.

      • Der Typ (Ibram X. Kendi?) definiert „Rassismus“ als Ansammlung rassistischer Politiken (racist policies) die zu Rassenungleichheit (racial inequity) führen und die durch rassistische Ideen begründet werden.

        Also komplett tautologisch, ohne jeden Erkenntniswert. Und der Twitterer weist völlig zu Recht darauf hin, dass eine nationale Kultur, die solche intellektuellen Minderleistungen (ungeschrieben: eines Schwarzen) jeder Kritik entzieht, ungewollt selbst rassistisch ist. Die einzig sinnvolle Erklärung dafür wäre ja, dass man glaubt, dass Schwarze nicht an den üblichen Anforderungen gemessen werden können.

        • Dieser Kendi meint auch, dass alles und jedes entweder rassistisch oder antirassistisch sei. Darum fügt er noch die zweite „Definition“ bei.

          Vollkommen idiotisch. Tut aber irgendwie intellektuell. Eignet sich auch gut zur moralischen Rechtfertigung von Brandschatzern und Plünderern.

        • Racism is what Racists do.
          Racists are people who do Racism.

          Wasser ist eine Form von Wasser.

          Ich habe Mitleid mit jeden, der irgendwann mal bei einer Runde Tabu den Typen in seinem Team hat.

          Schau dir sein Gesicht an, nachdem er seine Unsinnserklärung ausgespuckt hat. Der weiß ganz genau was er für ein Arschloch ist.

        • Was wohl seine Erklärung für die Performance der US-Asiaten ist? Sind das auch alles Rassisten? Oder gibt es die nicht?

          Der Typ gehört ja eindeutig ausgelacht, aber die politisch Korrekten fangen whol eher das freudige sabbern an, wenn sie diesem rassistischen Brandstifter zuhören.

          • Als er fertig ist wird ja auch gelacht im Saal, er selber lächelt auch.

            Solche Definitionen werden in jedem Kurs zur Einführung in die Logik als Beispiel für falsches (rekursives) Definieren genannt, Das Video bricht ja dann ab, aber das Publikum ist zunächst mal still. Man fragt sich offenbar ob er das ernst meint oder ob es ein Witz sein soll. Aber wahrscheinlich hat sch niemand getraut etwas dagegen zu sagen.

  16. Endgültig begraben… schon andere Gerichte haben die VDS für unzulässig erklärt und die haben trotzdem weitergemacht. Denen ist das egal.

    Neue Öko-Terroristen.

  17. Darf man am SeMaSa auch noch über andere Sachen schreiben als über Covid?

    Falls ja…

    Die WaPo bekommt von mir kein Geld, daher lese ich sie ggf nur über Bande.

    „Washington Post: Facebook’s Algorithms Found That Most Hate Speech on Facebook Was Anti-White and/or Anti-Male, But That’s GOOD Hate Speech“

    The algorithm was aggressively detecting comments denigrating White people more than attacks on every other group, according to several of the documents. One April 2020 document said roughly 90 percent of “hate speech” subject to content takedowns were statements of contempt, inferiority and disgust directed at White people and men,(…)
    One of the reasons for these errors, the researchers discovered, was that Facebook’s “race-blind” rules of conduct on the platform didn’t distinguish among the targets of hate speech.
    (…)
    The algorithms were also over-indexing on detecting less harmful content that occurred more frequently, such as “men are pigs,” rather than finding less common but more harmful content.

    Aber alles wird gut, die AI wird geändert.

    But Kaplan and the other executives did give the green light to a version of the project that would remove the least harmful speech, according to Facebook’s own study: programming the algorithms to stop automatically taking down content directed at White people, Americans, and men. The Post previously reported on this change when it was announced internally later in 2020.

    Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße. Es gibt keinen Sexismus gegen Männer.

    • Genau, der Rassismus gegen Weiße und Sexismus gegen Männer ist ja nicht strukturell. Er wird eben nur schon in die Algorithmen reingeschrieben.

      Für mich eine gezielte Entmenschlichung. Es macht ja nichts direkt für Nichte-Weiße oder Nicht-Männer besser. Indirekt vielleicht schon wenn auch Firmen und Behörden dazu übergehen aktiv gegen Weiße und Männer zu diskriminieren, ihnen weniger Chancen geben, sie behindern oder ihnen gleich wenige bezahlen. Das machen ja einige Firmen schon in dem sie Frauen einfach so einen extra Bonus auszahlen.

    • Hier hat ein Kommentator einige Reddit-Links wo es genau darum geht das man heute überall auf Männerhass trifft und es einfach zu viel ist um es noch auszublenden.

      https://www.unz.com/isteve/washington-post-facebooks-algorithms-found-that-most-hate-speech-on-facebook-was-anti-white/#comment-5020341

      Feminazi ist eine passende Bezeichnung. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass die Nazis genau sowas auch mit den Juden gemacht haben. Sie haben ihnen unverdiente Privilegien unterstellt, behauptet das selbst wenn man sie ungerecht behandelt, sie ja immer noch ihre Privilegien haben, sie damit entmenschlicht und ermöglicht das Ungerechtigkeiten Juden gegenüber immer akzeptierter wurden.

    • Die müssen der AI beibringen was struktureller Rassismus ist, also das mal alle möglichen Entmenschlichungen über Weiße äußern darf, aber über alle anderen nicht. For E-Q-U-A-L-I-T-Y!

  18. Feminismus ist auch gut für Männer, so dieBehauptung. Aber wenn es darum geht, das auch Männer Schutz vor häuslicher Gewalt verdienen und bekommen, dann sind Feministinnen nicht mehr zuständig. Frauen haben das ja alles ganz alleine auch für Frauen aufgebaut… so die gefühlte Wahrheit.

    Aber WENN Männer da eine Hilfe für Männer organisieren, dann wird ihnen Anti-Feminismus vorgeworfen und von da ist es dann nicht mehr weit bis zur Frauenfeindlichkeit und Einstufung als rechte Organisation. Und warum? Weil man Männern hilft und nicht ausschließlich Frauen.

    Dem Tweet folgt eine Diskussion mit dem Twitter-Account. Eine Zustimmung zu der Aussagen das nicht alle Männerrechtler extremistisch sind, kommt ihnen nicht über die Lippen. Leider verständlich, denn auch das wird ihnen verzerrt zum Vorwurf gemacht werden.

    • Die Behauptung, es gäbe Männer, die Hilfe oder Sorge verdient hätten, IST antifeministisch.
      Feminismus ist die Aufteilung der Welt in Täter (Unterdrücker) und Opfer (Unterdrückte).
      Jede Graustufe straft die Ideologie Lügen und ist daher Anti.

      Maskulisten haben kein Problem damit, notleidenden Frauen Hilfe zukommen zu lassen. Maskulismus ist NICHT das Gegenstück zu Feminismus.

      • Auch diese Schutzwohnung nimmt bei Überlast Frauen auf. Anders herum scheint das eher nicht der Fall zu sein. Da gilt man ja schon teilweise als 14 oder 16 jähriger Junge als der Feind.

  19. via Argonerd

    innerhalb von 2 min… russische Bots? 😉

    „Nein heißt Nein“ außer es geht um Feminismus. Dann heißt es „komm schon Kleine… du willst es doch auch!“

  20. Hegelianisch… Leszek hat diese Wort letztens Benutz und ich kannte es noch nicht. Leszek hat dabe iauf gegen Homoduplex geschossen, weil der irgendwie böse ist. Jetzt verstehe ich auch warum 😉

    Der Glaube ist unwiderlegbar. Wenn das Wirken der Gläubigen nicht zu einer besseren Welt führt, sondern zu Dysfunktion und Chaos, geben sie den Glauben nicht auf, sondern geloben, noch entschlossener zu glauben, zu wollen und zu wirken. In dem Aufsatz »Traditionelle und Kritische Theorie«, einem wesentlichen Gründungsdokument der Kritischen Theorie, schrieb Max Horkheimer: »Die Theorie [..], die zur Transformation des gesellschaftlichen Ganzen treibt, hat zunächst zur Folge, dass sich der Kampf verschärft, mit dem sie verknüpft ist«. Ganz in diesem Sinn deuten Horkheimers heutige Erben die Tatsache, dass ihr Wirken gesellschaftliche Konflikte anheizt, als erwartungsgemäßen »Backlash«, der unangenehm sein mag, aber die Theorie hinter dem Wirken nicht etwa als falsch erweist, sondern vielmehr bestätigt. So lassen sich im Zweifel auch Jahrzehnte kommunistischen Ruins als Teil des Kampfes deuten, der für die »Transformation des Ganzen«, also die Errichtung der Utopie, nötig ist. Es würde funktionieren, wenn da nicht noch so viele bourgeoise Denkweisen in unseren Köpfen und Saboteure in unseren Reihen wären.

    Am 28. Mai veröffentlichte der Wokeness-Kritiker James Lindsay (anm. MS: auch einer der Bösen ;-.)) einen fast vierstündigen Podcast mit dem Titel »Hegel, Wokeness, and the Dialectical Faith of Wokism«. Darin führt er die These aus, dass die Religion der utopistischen Linken auf hegelianischer Dialektik beruhe und diese bis heute ihr »Betriebssystem« bilde. Nachdem ich einige spontane Gedanken dazu aufgeschrieben hatte, wollte ich das alles noch einmal gründlicher prüfen und nachvollziehen, da es mir wichtig erschien. Der Ansatz erfasst das Problem des linken Utopismus von Kommunismus bis Wokeness in einer Tiefe, die man sonst kaum erreicht, und von ihr aus lässt sich auch eine Brücke zum Konzept der Pseudorealität schlagen, das ich in diesem Zusammenhang für ähnlich fruchtbar und wichtig halte.

    Pseudorealität bezeichnet im Kern den Vorgang, dass Akteure, die mit der Welt und ihrem Leben nicht zurechtkommen, ein wahnhaft-paranoides Weltbild erschaffen und in die Wirklichkeit hineinprojizieren. Indem sie andere manipulieren und nötigen, in dieser Pseudorealität zu leben, in der »das System« an allem schuld ist, weichen sie der Einsicht aus, dass sie ein Problem haben, ganz ähnlich wie für Narzissten in persönlichen Beziehungen immer die anderen schuld sind, so dass nie ein Schatten des Zweifels auf sie selbst fällt. Es handelt sich um eine elaborierte, systematisierte Form von Projektion auf kollektiver Ebene. Der hegelianische Utopismus liefert die Basis der passenden Philosophie dazu, eine Philosophie zur Delegitimierung der Wirklichkeit mit dem Ziel ihrer Überwindung und Ersetzung durch ein perfektes System, das den Aktivisten ein glückliches und harmonisches Leben verheißt, wie dysfunktional ihr gegenwärtiges auch sein mag.

    [..]

    Ein besseres Verständnis der Denk- und Vorgehensweisen der utopistischen Linken ist deshalb so wichtig, weil sie sich wesentlich auf rhetorische Manipulationen stützt, die Situationen schaffen, in denen die Linke als an Wissen und Moral überlegen dasteht. Diese Positionierung als wissende und moralische Instanz ist ihr wichtigster Hebel und ihre wichtigste Waffe. Damit gewinnt sie zusätzliche Aktivisten, die sich an dem damit verbundenen Überlegenheitsgefühl berauschen wollen, und hält um den inneren Kreis herum die Massen in Schach.

    Vorab zwei Klarstellungen über die Linke, auf die die Analyse zielt. Es geht nicht darum, die ganze politische Linke zu verurteilen. Soziale Ungleichheit und das Unterdrückungspotenzial von Herrschaft und Gesellschaft sind reale Probleme. Eine politische Kraft, die sich der Aufgabe widmet, diese Probleme im Blick zu haben und abzumildern, ist nötig. Meine Kritik zielt daher nicht pauschal auf (die) Linke, sondern auf den religiösen Utopismus, der prominent in der Linken anzutreffen ist.

  21. Mein Gott, ich glaube es wird ernst. Ich kann nicht mehr, ich habe heute keine Nachrichten gelesen und auch ansonsten alles weggeschalten, es ist einfach unerträglich! Die Leute sind schlecht gelaunt bis aggressiv. Die Propganda ist grenzwertig, gebt euch mal:
    https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/weiter-diskussionen-um-die-4-corona-welle-und-das-impfen-100.html

    25 Minuten und NUR Corona, impfen und die bösen Ungeimpften, was logisch absolut lächerlich ist (Drosten selbst hat ab 70% die Herdenimmunität erklärt, natürlich wieder alles vergessen), die, die man am meisten testet und schikaniert, sind schuld. DAS IST SO EIN SCHWACHSINN! Aber nichts ist mittlerweile dumm genug, um einen Sündebock für das Impfversagen und den 2G-Schwachsinn zu finden. Die Propaganda erfüllt unzweifelhaft den Tatbestand der Volksverhetzung, bzw. würde sie, wenn wir noch einen Rechtsstaat hätten.

    Aber warum ich eigentlich poste: gebt euch mal in obigen Video ab 12:40, da spricht irgendein Arzt aus Stuttgart, der (entgegen den offiziellen Statistiken) behauptet, dass 90% auf den Stationen Ungeimpfte wären, sie aber auch Geimpfte mit „maskierten Symptomen“ haben: „wir haben immer wieder Patienten die kommen mit Schlaganfall, die kommen mit Herzinfarkt“.

    Unser Heizungsbauer, müsste in den 50igern sein, ein fitter Mann (es sind zu 80% Männer betroffen) hatte jetzt auch einen Schlaganfall, auf dem Dorf erfährt man ja alles.

    Und das alles wegen einer Krankheit, bei der selbst laut RKI gerade 1% eine Lungenentzündung entwickeln! Und da sind auch nur die eingerechnet, die man entdeckt hat. Ich bin z.B. immer noch nicht ein einziges Mal getestet worden, nichtmal mit einem Schnelltest! Und ich hatte es wahrscheinlich auch.

    Ich habe echt Panik, dass die das den Kindern reindrücken, denjenigen die von Corona am allerwenigsten betroffen sind und die am meisten darunter leidern müssen, an dem Hirnschiss und der abgrundtiefen Borniertheit der Erwachsenen. Ich bedaure, dass die Demo in Wien nicht eskaliert ist, das ermutigt erkennbar unsere Politiker, jeder der für Impfzwang ist, erhält aktuell seine Sondererwähnung in den gottverdammten Lügenmedien.

    Das wird nicht gut ausgehen!
    Haltet den Kopf unten, nehmt die Kinder und die Familie aus der Schusslinie und wehrt euch trotzdem, wo es nur geht! Pingpong und Co dürfen nicht gewinnen! Keine Macht den Panikern und Angsthasen, sie machen unser Leben erst so richtig zur Hölle!

    • Es gibt übrigens ein historisches Vorbild für den aktuellen Zustand: „die Quarantäne in Sewastopol“.

      Dort setzte sich ein PingPong durch, damals mit „zero Pest“:

      „Zunächst stellt sich die Frage: Gab es in den Jahren 1829-1830 in Sewastopol wirklich eine Pest? Alte Leute behaupten einhellig, dass es keine Pest gab, und bezeichnen diese „Epidemie“ recht treffend als „Taschenpest“, mit der sich die Beamten einfach die Taschen mit Quarantäneschutzmaßnahmen gegen die Seuche füllen.

      die Regierung stellte anständige Summen für den Kampf gegen die Pest bereit, die wie in den Armeen im Krieg mit der Türkei auftauchte und dann in die südrussischen Häfen wanderte, und hier waren die Beamten, nur um diese Summen in ihre Taschen zu bekommen, bereit, jeden Pickel am Körper eines Matrosen oder Seemanns, eines Arbeiters oder einer Tagelöhnerin als Pest anzuerkennen und die Bevölkerung von Sewastopol für ihr ganzes Leben in Quarantäne zu stecken

      Die Quarantäne- und Polizeibeamten erhielten für den Kampf gegen die Seuche ein spezielles Tagegeld, das einen angemessenen Zuschlag zu ihrem Gehalt darstellte

      Neben den Quarantäne- und Polizeibeamten wurden auch die medizinischen Beamten von der Pest gefüttert“, die ihren Vorgesetzten natürlich schriftlich mitteilen mussten, dass die Pest nicht nur nicht aufhörte, sondern sich trotz der von ihnen getroffenen Maßnahmen immer weiter ausbreitete.

      1829 schließlich erfand jemand von den Oberärzten im Spätherbst als vorbeugende Maßnahme gegen die Pestinfektion das Baden der Bewohner der Siedlungen Korabelnaja und Artillerija im Meer

      Diese Badepflicht dauerte den ganzen Winter über an, da das Wasser in der Bucht nicht gefror. Wie ist es möglich, nicht an allen Erkältungen zu erkranken! Wenn ich das von einer einzelnen Person gehört hätte, würde ich es wahrscheinlich für ein Hirngespinst halten, aber viele Leute haben mir das Gleiche gesagt.

      Am Pawlowskij-Kap wurden die Kranken in einem kalten und feuchten Schuppen aufbewahrt, als ob es nur darum ginge, die höheren Behörden von der Seuche in Sewastopol zu überzeugen: Die Sterblichkeitsrate aufgrund des wahllosen Badens im Meer und in der Scheune auf der Landzunge war enorm, die Zahl der an der Quarantäne Interessierten wuchs, da die Kordon-Teams, die entweder aus Militäreinheiten oder aus lokalen Tataren aus der Umgebung bestanden, aber unter dem Kommando von Offizieren standen, die für ihr Nichtstun ein Tagegeld erhielten, immer mehr zunahmen.

      Neben den Beamten gab es auch „Leichenbestatter“ – Menschen in geteerten Kleidern, die für die Bekämpfung der Pest als notwendig erachtet wurden. Sie raubten den Menschen nicht nur alles Mögliche, sondern beschleunigten sogar den Tod der Kranken mit Medikamenten, die sie als Medizin ausgaben“

      https://tinyurl.com/ym4vde5y

      Das ganze endete nach unendlichem Leid und Willkür natürlich in einem Aufstand. Die Quelle ist vermutlich nicht neutral (da unter Stalin über die Zarenzeit dokumentiert), aber enthält ziemlich sicher mehr als nur einen wahren Kern.

      Na Gott sei Dank haben wir heute total zuverlässige Tests und keinerlei Willkür und Korruption mehr! Und reiche Krisenprofiteure gibt es ebensowenig wie eingeschüchterte Menschen!

        • Danke.

          Es ist bedrückend, dass die Massenmedien immer nur die eine Sorte Studien wahrnimmt, überwiegend den Teil, den die Pharmafirmen finanzieren und/oder erstellen. Oft basierend auf wackeligem und nicht veröffentlichtem Datenmaterial, dafür aber immer mit eindeutigem Fazit.

          Die Sterbekurve ist für mich immer noch das Hauptargument, da man, zumindest bis zum Beginn der Impfungen, recht gut sieht, dass Covid eine Übersterblichkeit produzieren kann, auch wenn sie nicht dramatisch ist. Es ist also schon legitim, die eine oder andere Vorsichtsmaßnahme zu ermöglichen und etwa auch Bettenkapazitäten aufzubauen, aber was aktuell läuft, ist lächerlich kontraproduktiv und zutiefst verlogen. Es wirkt richtiggehend bösartig.

          Man sieht ja auch schön, wie die Infektionskurve zum Sommer hin abnimmt und es war auch klar, dass sie im Winter wieder hochgeht. Das Perfide ist, dass die Impfungen zeitlich immer so angesetzt wurden, dass bis zum Frühjahr alle geimpft sind, man das also schön als positive Impfwirkung interpretieren kann. Vielleicht haben die Impfungen auch einen Anteil, aber er wird dadurch jedenfalls enorm verfälscht. Wird diesen Winter wieder genauso laufen, bis Dezember sind wohl die Impfkapazitäten weitgehend ausgebucht. Im Frühjahr gibts dann Entwarnung und Erholung und im Herbst gehts wieder los, am besten jedesmal mit einer neuen Mutation, gegen die die alte Impfung natürlich unverschuldet nicht mehr so richtig wirkt, erst recht nach der langen Zeit von mehreren Monaten… es ist einfach absurd. In Österreich haben sie die Impfpflicht sogar extra ins neue Jahr gelegt, damit man sich dann auf die Schulter klopfen kann mit „wir habens euch ja gleich gesagt, die Ungeimpften waren schuld“.

          Kürzlich hörte ich einen Journalist im Radio, der gerade aus den VAE zurück war (die Sendung drehte sich irgendwie allgemein um das Land, deshalb hatte ich nicht weggeschalten) und meinte, dort sei die Stimmung gerade viel besser als in Deutschland, dort brauche man auch keinen „Lockdown“, weil ja 85% geimpft seien. Nun, bei uns annähernd auch, unter den Erwachsenen (für Kinder gibts ja Gott sei Dank noch keine Impfung). Natürlich hat ihn niemand korrigiert…

    • Ich habe einen anderen Zugang zu der Sache. Die Mehrheit hat Angst und beugt sich – das ist erst einmal zu erwarten und wurde auch so von der Regierung kalkuliert. Deine Empörung ist auch einkalkuliert. Die Angst bindet sich vordergründig an das Virus, aber im Hintergrund ist das Wissen, dass etwas Bedrohliches (Inflation, Enteignung, …) auf uns zukommt. Lass sie doch breitbeinig kommen mit dem Impfzwang, flankiert von crumar et. al. – sie haben nicht die Besten der Gesellschaft auf ihrer Seite, wohl eher die, welche auf irgendeine Weise einen Nutzen aus den korrupten Strukturen der BRD ziehen und vor lauter Angst und Eilfertigkeit auf die Ungeimpften eindreschen. Es liegt ein Gesellschaftswandel vor uns, der eine Ressourcenneuverteilung durchführt. Mit etwas Glück haben wir am Ende nur eine begrenzte Übersterblichkeit von Kindern und jungen Menschen, was besser ist, als Krieg. Fakt ist: es müssen dramatische Ereignisse stattfinden, die Menschen müssen an ihre Grenze stoßen. Das ist der Plan derjenigen, die ihre bestehenden Ressourcen erhalten und vermehren wollen (-> Status Quo unter neuen Vorzeichen), während nach meiner Einschätzung der entstehende Druck eine grundlegende Änderung des Status Quo bewirken wird. Dazu braucht man autonome Menschen, also Impfgegner, also die erklärten Gegner des linken Establishments. Linke haben hier überhaupt keine produktive, gestaltende Kraft mehr.

      • Ich sehe das gar nicht soviel anders als du, aber es ist trotzdem beängstigend, wie leicht und bereitwillig sich Menschen auf Sündenböcke hetzen lassen und sinnlosen bis gefährlichen Repressionen zustimmen. Es ist was anderes, das zu erleben, statt nur abstrakt zu wissen.

        Ich hab halt Familie und zwei kleine Kinder und ich will nicht, dass eins davon diesen experimentellen RNA-Schmand vollkommen unnötig (denn Kinder sind ja am allerwenigsten betroffen) gespritzt gekommt, nur weil Typen wie PingPong Panik schieben. Eine geringe Übersterblichkeit bei Kindern ist halt was anderes, wenn das eigene Kind u.U. betroffen ist, welches man liebt und in das man Unmengen an Zeit und Mühe investiert hat. Wäre ich alleine, hätte ich Deutschland schon vor Jahren verlassen und würde der Situation mit einem Grinsen und jeder Menge Schadenfreude (ich hasse Scheuklappendenker wie Seb und viele Deutsche sind leider so) zusehen.

        Und ich kenne einige Ungeimpfte die leiden, viele ringen mit Auswanderung (alle haben sich hier was aufgebaut, die Hürde ist riesig und gute Fluchtländer gibts wenige). Leider sind die meisten davon auch noch viel zu ehrlich bzw. trauen sich nicht, irgendeinen der Nachweise zu fälschen (was auch zunehmend schwieriger wird), Deutsche halt. Ich habe meiner Frau auch angeboten, das Haus zu verkaufen und wegzuziehen, natürlich will sie diesen radikalen Schritt nicht gehen.

        Ich beobachte die Entwicklung seit Jahren und mache jeden der zuhört (sehr wenige) darauf aufmerksam, dass wir auf etwas sehr Unangenehmes zulaufen, i.d.R. werde ich dafür nur als VTler verlacht. Die „Pandemie“ ist erst der Anfang, die nächsten Jahre werden verdammt hart und die „Eliten“ haben gut vorgelegt, die Propaganda läuft erstklassig, das Rechtssystem ist weitgehend ausgehebelt, die Menschen sind gespalten und verängstigt, die Gewinne sprudeln wie nie (die Superreichen haben ihre Vermögen wohl um 50% steigern können, während der letzten zwei Jahre) und die Politik ist intellektuell und moralisch auf einem Tiefpunkt angekommen, während der „psychological warfare“ neuen Höhepunkten zustrebt.

        Die Strippenzieher werden auch versuchen, sich in dem laufenden Wirtschaftskrieg mit China schadlos zu halten, die Finanzgeschütze für die ökologische Wende sind auch schon in Stellung (natural asset companies). Ich befürchte durchaus, dass sie gewinnen könnten. Solange der Medienapparat mitspielt, kann man immer die Minderheiten zum Schweigen bringen und der Demokratiebeschiss hat ja auch bisher die meisten in stiller Hoffnung gehalten. Zur Zeit wache ich früh auf und denke jedes Mal: „scheiße, war doch nicht nur ein Alptraum“. Ich will nicht den Rest des Lebens in einer Dystopie leben und ich habe wenig Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit der kleinen Leute, denen muss es erst so richtig, richtig dreckig gehen, bevor sie was wagen (und dann noch meistens das Falsche)…

    • Mein Gott, ich glaube es wird ernst. Ich kann nicht mehr, ich habe heute keine Nachrichten gelesen und auch ansonsten alles weggeschalten, es ist einfach unerträglich!

      Es wird alles gut!

  22. Washington Post: Facebook’s Algorithms Found That Most Hate Speech on Facebook Was Anti-White and/or Anti-Male, But That’s GOOD Hate Speech
    Steve Sailer • November 21, 2021 • 1,700 Words
    https://www.unz.com/isteve/washington-post-facebooks-algorithms-found-that-most-hate-speech-on-facebook-was-anti-white/
    https://archive.md/https://www.unz.com/isteve/washington-post-facebooks-algorithms-found-that-most-hate-speech-on-facebook-was-anti-white/

    WP>“But this statistic hid a serious problem that was obvious to researchers: The algorithm was aggressively detecting comments denigrating White people more than attacks on every other group, according to several of the documents. One April 2020 document said roughly 90 percent of “hate speech” subject to content takedowns were statements of contempt, inferiority and disgust directed at White people and men, though the time frame is unclear. … “

    Zusammengefasst: Der Algorithmus soll „race sensible“ werden und geeschlechtssensibel, wenn weiße und/oder Männer abwertend/beleidigend mit Wörtern bedacht werden soll er es öfter ignorieren.

  23. Was mich hinsichtlich Corona echt zum grübeln bringt, sind die internationalen Widersprüche in den Statistiken.

    Nehmen wir Deutschland: da sind wir in der „dritten Welle“, jede dieser Wellen war (mehr oder weniger) im Winter, wie man das traditionellerweise auch erwarten würde. Die erste begann und endete komplett ohne Impfstoff, d.h. es kann keine Überlagerung mit der Impfung gegeben haben, weder eine positive noch eine negative. Schaut man sich also Deutschland an, muss man zu dem Schluß kommen, dass es eine etwas aggressivere Abwandlung der bekannten winterlichen „Grippewellen“ von früher ist und die Impfung mehr oder weniger ein Placebo.

    Aber wie kann es dann sein, dass das warme Brasilien trotzdem angeblich seine Wellen hat? Während Afrika das Infektionsgeschehen erstaunlich ruhig durchgestanden hat? Wieso hatte Israel eine Infektionswelle im Sommer, zeitgleich mit oder direkt nach den Impfungen? Wieso ebben die Wellen in Deutschland ab, obwohl das Wetter eher dürftig war (verglichen mit warmen Staaten). Das passt doch alles hinten und vorne nicht zusammen.

    Man könnte vermuten, dass die Impfungen entweder das Infektionsgeschehen verstärken (etwa durch ein kurzzeitig schwächelndes Immunsystem) oder vielleicht sogar selbst für falsch-positive Tests sorgen (Spike-Protein usw.), möglich wäre das immerhin. Passt aber wieder nicht zum Beginn der zweiten Welle in Deutschland, weil wir da noch keine Impfungen hatten, als die Infektionen wieder anstiegen.

    Es sind die (scheinbaren) Widersprüche die mich so wahnsinnig machen und aus denen sich jeder rauspickt was er gerade an Argumenten braucht. Ich bekomme einfach kein stimmiges Gesamtbild hin!

    Es fühlt sich für mich an, als ob wir eine extrem komplexe und heterogene Datenlage mit Fäustlingen zu greifen versuchen und jeder erwischt einen anderen Zipfel. Kann es vielleicht sein, dass es sich in Wirklichkeit um verschiedene Erreger handelt, oder sowas? Soviel ich weiß, baut man das Virusmodell aus gefundenen Fragmenten auf. Leider ist das so kompliziert, dass das höchstens einige erfahrene Molekularbiologen verstehen, die aber auch wieder nicht immer einig sind bzw. sich irren könnten.

    Ein Rätsel bleibt auch die angeblich verschwundene Influenza, ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass die wegen Covid ausgestorben ist. Es gibt einige Hinweise darauf, dass die PCR-Tests nicht sauber zwischen Corona und Influenza unterscheiden können, auch wenn alle „Experten“ das offiziell abstreiten, scheint mir das sehr viel wahrscheinlicher.

  24. Guter Thread zur Kenosha-Sache und wie die Amadeu Antonio Stiftung es zurechtbiegt:

    • Diese armseligen Lügner. Wie kann es bloß sein das die immer noch von Steuergeldern finanziert werden, wo die doch alles an diesem Staat und den weißen Menschen die hier leben ablehnen.

      • Ja, die lügen ohne jede Skrupel, um ihr Framing durchzubringen.

        Beispiel aus dem Belltower-Artikel:

        Der rassistischen Grundidee, man müsse eine Stadt vor Plünderungen schützen, weil schwarze und antirassistische Menschen ihr Recht in Anspruch nehmen, sich zu einer Demonstration zu treffen, der stimmte Kyle R. offenkundig zu, …

        Genau, es gab zu dieser Zeit, nach zwei vorangegangenen Tagen voller Ausschreitungen, in denen nicht zuletzt genau der Autohändler, den KR mit schützte, durch Brandstiftung angegriffen worden war, nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass von den Demonstranten irgendeine Gefahr ausgehen könnte. Die rassistischen Nazis wollten einfach nur friedliche BLM-Protestler ermorden…

        Gur übrigens das dort abgebildete Meme, das die indischen(?) Eigentümer des Autohandels und die weißen „Opfer“ zeigt mit der Unterschrift „Worst White Supremacist EVER!“ 🙂
        Keine Ahnung, warum Belltower das abgebildet hat. Vermutlich sind die so tief in ihrer Bubble, dass sie sich überhaupt nicht vorstellen können, das dieses Meme auf Unvoreingenommene keineswegs negativ wirkt.

    • Ich kann jedem nur ausdrücklich empfehlen, diese Angelegenheit zur Überprüfung der selbst genutzten Nachrichtenmedien zu verwenden.
      Es könnten sich Abgründe auftun.

  25. Die Stimmen von Frauen sollen nicht verstärkend gewichtet werden, was vermuten lässt: der Frauenanteil liegt schon bei über 60%.

    • „As of 2019, white people (including Latinos) numbered about 236,475,401, or 72.0% of the population. According to the 2020 Census, Non-Latino white make up 60% of the country’s population.“

      Und die angeblich so wichtige Representation reduziert ihren Anteil auf 50%. Ist es diesen Idioten eigentlich möglich auch mal etwas zu entwerfen das nicht gegen Männer oder Weiße gerichtet ist? Per Zufall würde mir ja schon reichen, aber ich sehe da nichts. Vielleicht sind ihre Pläne sogar anfangs nicht rassistisch, aber dann scheint es irgend so eine Art von Checkliste geben, auf der weiter unten dann der Punkt kommt „Wurden Weiße/Männer diskriminiert?“ und dann müssen sie dort noch etwas einbauen.

      Und wenn all diese Scheiße dann dazu führt das die US-Weißen anfangen richtig Identitätspolitik zu betreiben und einen Zusammenhalt der weißen Bevölkerung gegen alle anderen formen, dann sind alle ganz überrascht. Wie konnte es nur so weit kommen?

    • Welche haben das wohl als das bezeichnet was es ist: Rassimus. Der Verantwortlichen haben das dann als „harmful language“ eingestuft und die ist verboten. Die Wahrheit tut weh.
      Orwell ist für die wirklich ein Handbuch, keine Warnung.

  26. Man braucht ja sein Feindbild, die Männer, die allein für alles schlechte auf der Welt verantwortlich sind. Männlich gelesene Person könnten ja auch mal Frauen gewesen sein und Frauen sind von Natur aus niemals an etwas schuld, können nie sexistisch sein und sind auch nie dafür verantwortlich wenn es in einer Beziehung nicht gleichberechtigt zugeht, z.B. indem sie drohen, dass der Vater die Kinder nie wieder sieht, wenn er nicht das macht was sie als Unterdrückte befiehlt.

    • Ich kapiere so Sprachkrams meistens ganz gut, egal wie behämmert er ist, aber was ist denn bitte eine weiblich gelesene Person?
      Habe es gegoogled und die Erklärung war sinnfrei und passt hierzu nicht.

    • In dem Twitter-Tweet von ihr blitzt ganz kurz das wahre Motiv dahinter auf:

      Auf die Frage „Warum sagst du Männer, aber weiblich gelesene Personen?“ antwortet sie
      „Weil ich unterstelle, dass Personen, die männlich gelesen werden nicht in gleichem Maße patriarchalisch sozialisiert sind wie Männer.“

      Neid. Ich vermute, sie hatte eine unglückliche Kindheit mit einer klassisch-weiblichen Konditionierung durch ihre Mutter und neidvolle Blicke auf die Jungs. Habe schon oft solche Geschichten von Frauen gehört.

      Aber sie war draußen in der Welt, weit weg von Dekadenz, Wellness und Beautysalons. Dafür gibts Respektpunkte.

    • 😁

    • Insbesondere die Meinung des Internisten finde ich sehr nachvollziehbar. Was genau ist dein Problem damit? Worauf sollen sie sich denn beziehen, wenn nicht auf Studien und um Abklärung mit dem Hausarzt und/oder Gerinnungsspezialisten?

      • Beide Medizin-„Experten“ haben zunächst per Ferndiagnose die „100%-Empfehlung“ gegeben, daß sich die Frau bedenkenlos „boostern“ lassen kann, weil der Schlaganfall, den sie ZWEI (!) Tage nach ihrer Zweitimpfung erlitten hat, NICHTS mit der Impfung zu tun haben KANN!!!

        Erst nach der Bemerkung der Patientin, daß ihr Sohn ebenfalls VIER Tage nach der C-Impfung einen Schlaganfall erlitten hat, wurde der diagnostizierende Internist etwas relativierender mit der Empfehlung, daß mit dem Hausarzt und/oder Gerinnungsspezialisten detaillierter abklären zu lassen…

        • At the time of this report, these changes persist for at least 2.5 months post second dose of vac.We conclude that the mRNA vacs dramatically increase inflammation on the endothelium and T cell infiltration of cardiac muscle and may account for the observations of increased thrombosis, cardiomyopathy, and other vascular events following vaccination.

          aus: https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/circ.144.suppl_1.10712

          gefunden in: https://www.achgut.com/artikel/impfwarnungen_sind_im_wissenschaftlichen_mainstream_angekommen

          Wenn also die vielen zusätzlichen Sterbefälle zur Zeit einfach nur zusätzliche Herz-Kreislauf-Fälle sind, wird das kaum jemand unmittelbar mit der Impfung in Verbindung bringen. Das wiederum könnte erklären, warum das Statistische Bundesamt hinsichtlich dem Schattensterben im Moment so im Dunklen tappt.

          • „Gibt es Nahrungsergänzungsmittel, die diese Entzündungen eindämmen können?“

            „Ja, der Autor des papers verkauft sie auf seiner Website“

            Das größte Problem dieses abstracts (die Studie mit den tatsächlichen Daten scheint nicht zu existieren):

            Die Schlußfolgerungen beruhen einzig auf dem score eines Tests der vom Autor entwickelt wurde (und zu dem es außer einer Publikation des Autors selbst quasi keine Publikationen oder Validierungen aus der wissenschafltichen community gibt).
            Aus dem abstract:
            [The test] generates a score predicting the 5 yr risk (percentage chance) of a new Acute Coronary Syndrome (ACS). The score is based on changes from the norm of multiple protein biomarkers…

            Die wesentliche Frage ist also: wie übersetzt sich die Vorraussage dieses scores in tatsächliche Krankheitsfälle? Solange das nicht klar ist, scheint folgende Schlußfolgerung aus dem abstract
            We conclude that the mRNA vacs dramatically increase inflammation on the endothelium and T cell infiltration of cardiac muscle and may account for the observations of increased thrombosis, cardiomyopathy, and other vascular events following vaccination.
            ziemlich weit hergeholt.

          • Selbst wenn der Autor vor Jahren mal einen Lolli geklaut haben sollte, stellt sich doch die Frage, warum die American Heart Association in ihrem renommierten Fachblatt so etwas veröffentlicht.

            Da würde doch jeder Gefäßspezialist, der das Blatt im Abo hat, sofort denken: „Was für einen Müll schreiben die denn da? Es gibt gar keine Zunahme von kardiovaskulären Fällen.“
            Die Blöße würde man sich in der Redaktion von „Circulation“ nicht geben, zumal das Covid- und Impfthema zur Zeit sehr hochgekocht ist.

            Wie müsste denn deiner Meinung nach ein Forschungsszenario aussehen, mit dem der Frage nachgegangen wird, ob es

            a) eine erhebliche Zunahme von Gefäßerkrankungen und -veränderungen gibt, die verschiedenste Effekte wie Schlaganfälle, Herzinfarkte, Thrombosen, Kapillarverschlüsse etc. nach sich ziehen

            b) die derzeitig ungeklärte auffällige Übersterblichkeit (Schattensterben) mit solchen Erkrankungen in Zusammenhang steht

            c) die ggf. festgestellte Häufung immer nur in den Monaten nach der Durchimpfung auftritt und nie davor.

            Angenommen, das würde alles validiert. Wie könnte dann wissenschaftlich unumstößlich fundiert ein Zusammenhang zwischen den Impfungen und dem Schattensterben hergestellt werden?

            Ich vermute, das ist unmöglich. Vor allem in Zeiten, in denen es nicht sein soll.

          • Selbst wenn der Autor vor Jahren mal einen Lolli geklaut haben sollte, stellt sich doch die Frage, warum die American Heart Association in ihrem renommierten Fachblatt so etwas veröffentlicht.

            Nochmal zu Klarstellung, es gibt da offenbar Missverständnisse: Es handelt sich um ein conference abstract. Es gibt (noch?) keine Studie dazu, nur dieses abstract. Die Daten, auf denen dieses abstract basiert sind mitsamt der ganzen Methodik nicht verfügbar. Es ist nicht peer-reviewed.

            Einem Gefäßspezialist, der das Blatt im Abo hat, sind diese Dinge vermutlich bewusst. Er würde das abstract einordnen und „Schauen wir mal ob da noch was substanzielles kommt“.

            Wie müsste denn deiner Meinung nach ein Forschungsszenario aussehen, mit dem der Frage nachgegangen wird, ob es

            a) eine erhebliche Zunahme von Gefäßerkrankungen und -veränderungen gibt, die verschiedenste Effekte wie Schlaganfälle, Herzinfarkte, Thrombosen, Kapillarverschlüsse etc. nach sich ziehen

            Hier ist, wie ein solches Forschungsszenario NICHT aussehen kann: Es kann nicht auf einem Test-Score basieren, dessen Übersetzbarkeit in tatsächliche Kranheiten fraglich nicht validiert ist.
            Ein valides Forschungsszenario zur Frage nach dem Zusammenhang zwischen Impfung und Herzerkrankungen muss von tatsächlichen medizinischen outcomes ausgehen, nicht von Vorhersage-scores.

            Ein wichtiger Punkt wird in dem twitter thread den WiPoEthik verlinkt hat angesprochen:
            7. If you run a test designed to seek out inflammation after delivering a medicine designed to elicit inflammation, you will find inflammation. A test used outside of its normal parameters should be used with caution.

            Eine Impfung SOLL eine Entzündungsreaktion hervorrufen, das ist ihr Zweck. Mehr dazu hier:
            https://www.nature.com/articles/s41541-019-0132-6
            Es ist daher keine Überraschung, dass ein Test auf Entzündung nach einer Impfung erhöht ausschlägt.
            Eine wichtige Frage, die in diesem abstract nicht beantwortet wird: ist die Entzündung lediglich eine temporäre Reaktion wie nach jeder Impfung, oder ein permanentes bleibendes Phänomen?

          • Eine wichtige Frage, die in diesem abstract nicht beantwortet wird: ist die Entzündung lediglich eine temporäre Reaktion wie nach jeder Impfung, oder ein permanentes bleibendes Phänomen?

            Das ist doch genau der Punkt. Entzündungen mit Auswirkungen auf Blutgerinnung sind in der Medizin absolut alltäglich und eine sehr häufige Todesursache in Form von Schlaganfällen oder Herzinfarkten.
            Vermehrt treffen sie wohl auch Covid-Infizierte oder -Erkrankte. Dort gibt es viele, was mit den entzündlichen Prozessen infolge der Erkrankung nachvollziehbar ist.

            Wenn jetzt aber genau solche Gefäßprobleme auch stark gehäuft bei Menschen aufträten (wofür ich bisher nur Indizien sehe, aber viele), die eben keine Infektion durchmachen oder durchgemacht haben, dann stellt sich die dringende Frage nach der Ursache.

            Falls solche Gefäßverschlüsse also wirklich das Schattensterben vor allem der nicht infizierten jüngeren Menschen begründen sollten, müsste das anhand der Todesursachen darstellbar werden. Eine Todesursachenauswertung des Schattensterbens ist mir allerdings bislang noch nicht bekannt.

            Angenommen, es wären wirklich maßgeblich Ursachen, die mit Blutgefäßen zu tun haben. Wie könnte dann ein Forschungsszenario aussehen, das einen Zusammenhang mit der Injektion bestimmter Stoffe belegt oder ausschließt, deren Wirkmechanismus mittel- bis langfristig angelegt ist bzw. eine „Reprogrammierung“ von bestehenden Körpermechanismen verursachen soll?

            Ich vermute, da kann man nur Annahmen in Form von Wahrscheinlichkeiten treffen, das geht nur über Statistik. Nur so könnte der Zusammenhang zwischen Impfungen und Wochen bis Monate später auftretenden Gefäßverschlüssen dargestellt werden.

            Bis dieses womögliche Risiko in unserer momentan sehr impfgeilen Welt klar sichtbar werden würde, sind schon längst mindestens die über 6-Jährigen abgespritzt. Und das ohne wirkliches Covid-Risiko.

          • Wenn jetzt aber genau solche Gefäßprobleme auch stark gehäuft bei Menschen aufträten (wofür ich bisher nur Indizien sehe, aber viele), die eben keine Infektion durchmachen oder durchgemacht haben, dann stellt sich die dringende Frage nach der Ursache.

            Selbstverständlich soll das untersucht werden. Dieses verlinkte abstract taugt aber nicht dafür.

            Falls solche Gefäßverschlüsse also wirklich das Schattensterben vor allem der nicht infizierten jüngeren Menschen begründen sollten

            Du hast auch oben schon von einer „starken Häufung“ geschrieben. Ich denke, ob es sich um eine solche (bzw. ein „Schattensterben“) handelt, wäre ein Ergebnis der Untersuchung, nicht deren Voraussetzung.

            Und ja, eine solche Untersuchung geht natürlich nur statistisch.

          • M.E. sehr interessante Replik zum Abstract:

          • @Beweis
            „c) die ggf. festgestellte Häufung immer nur in den Monaten nach der Durchimpfung auftritt und nie davor.“

            Auf welcher Basis triffst Du die Aussage? Beziehst Du dich ausschließlich auf Daten Deutschlands oder auf internationale Daten?
            Ich hatte gestern den Vergleich mit Portugal (höchste Impfquote weltweit) angestellt, bei der die Übersterblichkeit in diesem Jahr ausschließlich Januar/Februar (Hochphase Corona) auftrat, als es noch fast keine Impfungen gab, aber nicht im Zeitraum in dem besonders viel geimpft worden ist (Juni).

            Bitte beachten, dass es sich bei dem Paper nur und ausschließlich um ein Abstract handelt.

            Ich möchte hier noch einmal darauf hinweisen, dass es schwierig ist kausale Zusammenhänge herzustellen. Viele Erklärungen ergeben zunächst einmal Sinn, insbesondere ohne umfassende Faktenlage; genauere Untersuchungen müssen die Zusammenhänge dann jedoch auch bestätigen. Trotz extensiver Untersuchungen ist der von Dir dargestellte Zusammenhang so m.W. bisher nicht durch die Studienlage belegbar. Unterschlagen wird bei Dir jedoch, dass Corona die Effekte die Du der Impfung zuschreibst nicht nur ebenfalls verursacht, sondern dies in einem bedeutend höherem Ausmaß tut, als es bei einer Impfung der Fall wäre. (z.B. statt auf Impfung auf eine natürliche Durchseuchung der Bevölkerung zu hoffen wäre daher m.E. ethisch fragwürdig)

            https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/coronavirus/corona-impfung-myokarditis
            https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/126738/Myokarditis-und-andere-Komplikationen-nach-COVID-19-wesentlich-haeufiger-als-nach-einer-Impfung

          • Auf welcher Basis triffst Du die Aussage?
            Das war eine Frage, die lautete:
            „Wie müsste denn deiner Meinung nach ein Forschungsszenario aussehen, mit dem der Frage nachgegangen wird, ob (…) c) die ggf. festgestellte Häufung immer nur in den Monaten nach der Durchimpfung auftritt und nie davor.“
            Ich finde diese Frage wichtig, weil ganz offiziell im Zusammenhang mit der Impfung eine Veränderung im Bereich Blutgerinnung möglich ist. (Bsp: https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_90699304/studie-zu-impfnebenwirkung-so-hoch-ist-das-blutgerinnsel-risiko.html).

            Unterschlagen wird bei Dir jedoch, dass Corona die Effekte die Du der Impfung zuschreibst nicht nur ebenfalls verursacht, sondern dies in einem bedeutend höherem Ausmaß tut, als es bei einer Impfung der Fall wäre.
            Was aber kein Grund sein darf, das Thema jenseits einer Covid-Infektion zu vernachlässigen. Das war ja der Punkt beim Statistischen Bundesamt, dass eben das Schattensterben jenseits der Covid-Infektion auftritt. Wenn jetzt sehr, sehr viele so bald wie möglich die durch Covid nicht wirklich bedrohten Kinder impfen wollen, ist gerade dieser Punkt besonders wichtig. Denn da würde das Risiko in jedem Fall den Nutzen überwiegen.

            Dass „extensive Untersuchungen“ zu meiner Fragestellung stattfanden, kann ich nirgends nachvollziehen. Vielmehr wird gebetsmühlenartig immer wiederholt: Wenn in einer oder zwei Wochen keine Begleiterscheinungen der Impfung auftreten, dann kommen da auch keine mehr.

            Das ist unwahr, wie zuletzt auch die Narkolepsie zeigte:
            [video src="https://www.impf-info.de/multimedia/Langzeitnebenwirkungen%20web.mp4" /]
            (ab Min 1:30 Uhr)

          • @Beweis
            Danke Dir für die Antwort!

            Zum ersten Punkt. Du hattest geschrieben, dass die festgestellten Häufungen immer nur in den Monaten nach der Impfung zu erkennen sei. Ich hatte das auf das Schattensterben und nicht auf die Thrombosen etc. bezogen. Zu einer Erhöhung der Thrombosen und anderen möglichen Nebenwirkungen unmittelbar nach Impfung kann ich nur sagen was allgemein aus Studien bekannt ist und was man auch in deinem T-Online-Link ablesen kann. Eine gute Basis hierfür hatte wohl auch eine Studie aus Israel gegeben, die ca. 700.000 Geimpfte und die gleiche Zahl an Ungeimpften mit einander verglich.

            „Was aber kein Grund sein darf, das Thema jenseits einer Covid-Infektion zu vernachlässigen.“
            Richtig.

            „Wenn jetzt sehr, sehr viele so bald wie möglich die durch Covid nicht wirklich bedrohten Kinder impfen wollen, ist gerade dieser Punkt besonders wichtig. Denn da würde das Risiko in jedem Fall den Nutzen überwiegen.“
            Dazu muss ich noch mehr zum Thema lesen und herausarbeiten, wie hoch das Risiko für welche Gruppen ist. Also Corona unterteilt nach schwere der Verläufe und Altersgruppen in Kombination mit long Covid und Häufung von Fällen wie Herzschädigungen (oder ggf. nachgelagerten Todesfällen die evtl. nicht mit Corona in direkten Wirkzusammenhang gebracht werden können) etc. sowie Impfnebenwirkungen nach Altersgruppen und Coronaverläufe nach Altersgruppen (etc.) bei Impfung und allen dann anfallenden Komplikationen. Als Bonus ggf. Unterteilung nach Geschlechtern.
            Die Frage ist, ob die Datenlage das hergibt. Wenn bei 10 Millionen Impfungen mit AstraZeneca nur 66 Fälle auftreten, hast Du bei zu starker Unterteilung halt irgendann zu wenig Fälle um eine zuverlässige und ausreichend eindeutige Aussage treffen zu können. Da kommt man um Metastudien kaum herum.

            Die Narkolepsiefälle sind ja nach Aussage des Mediziners aus dem Video auch bereits frühzeitig aufgetaucht und fingen nicht alle erst nach 3 Jahren an. Es kamen mit der Zeit einfach noch mehr hinzu. Keine Ahnung ob das immer so sein muss. Die Sorge vor langfristigen Nebenwirkungen ist allerdings einer der Punkte, die ich gut nachvollziehen kann, wenngleich die Aussage, dass es nach Abbau/Ausscheidung des Impfstoffs keine anschließenden Nebenwirkungen mehr gibt durchaus nachvollziehbar ist. In die Schweinegrippegeschichte müsste ich nochmal näher reinschauen um das bewerten zu können.

          • @WiPoEthik

            Wenn bei 10 Millionen Impfungen mit AstraZeneca nur 66 Fälle auftreten…

            Meine Befürchtung ist doch, dass eben nicht nur 66 Fälle einer ganz spezifischen entzündlichen Erkrankung unmittelbar in zeitlicher Nähe der Impfung auftreten, sondern das der Wirkmechanismus eben eine mittel- bis langfristige Veränderung des Organismus im Umgang mit entzündlichen Prozessen und einhergehend mit der Blutgerinnung verursacht – und dass das der Grund für das Schattensterben ist.

            Wenn die in Deutschland zusätzlich wöchentlich 1000 bis 2000 überwiegend jüngeren sterbenden Menschen mit geplatzten Köpfen auf den Bordsteinen liegen würden, wäre schon längst die Suche nach den Gründen in vollem Gange.
            Wenn aber mittel- bis langfristig nur die „alltäglichen“ Tode erheblich ansteigen, wird das in der Szene gar nicht entsprechend investigiert.

            Auch bei der Narkolepsie: Wenige Fälle treten schon recht schnell auf, weitere aber dann Monate und Jahre später. Es ist fatal, so zu tun, als gäbe es keine mittel- bis langfristigen Folgewirkungen von neuartigen Vakzinen.

            Bevor das Schattensterben nicht ergründet ist, sollte meiner Meinung nach achtsamer mit dem kleinen Pieks zwischendurch auf dem Ikea-Parkplatz umgegangen werden – und vor allem sollten unsere Kinder bewahrt werden – egal wie hoch die Infektionsinzidenzen gerade stehen.

          • „– und vor allem sollten unsere Kinder bewahrt werden – egal wie hoch die Infektionsinzidenzen gerade stehen.“

            Damit plädierst Du für die experimentelle Durchseuchung der Kinder mit einem neuen Virus. Ich verstehe die dahinterliegende Annahmen nicht.

            Etwas provokativ: Hälst Du die Durchseuchung für besser – weil Bio -, als die Impfung – weil Gentechnik ?

            Der Virus schleust doch dieselbe RNA in die Zelle ein. WTF soll das gesünder sein?

          • @Lord

            Den Weg der Durchseuchung sieht sogar Drosten als den einzig gangbaren – selbst für sich, wie er letztens in seinem Podcast geäußert hat.

            Eine entsprechende Durchseuchung ist auch nicht experimentell, hingegen ist die Verhinderung einer viralen Durchseuchung experimentell. Eine solche hat noch nie, geschweige denn erfolgreich, stattgefunden.

            Ich halte die Durchseuchung (vor allem bei weitgehend ungefährdeten Kindern) in jedem Fall für besser als Durchseuchung + experimentelle Vakzine alle paar Monate.

            Wir werden Corona nicht eliminieren können. Ein Mittel für eine sterile Immunität (was die Mindestvoraussetzung wäre) ist nirgends in Sicht.

            Daher lieber nur Teufel als Teufel plus Belzebub.

            Natürlich soll sich jeder impfen lassen können, der eine besondere Gefährdungslage hat, um durch rechtzeitige und dauerhafte Alarmierung seines Immunsystems einen nicht so schweren Verlauf zu bekommen. Aber der muss halt immer wieder auf der Impfstraße frieren.

          • @WiPoEthik – …wenngleich die Aussage, dass es nach Abbau/Ausscheidung des Impfstoffs keine anschließenden Nebenwirkungen mehr gibt durchaus nachvollziehbar ist.#

            Diese häufig zu hörende Aussage finde ich nicht wirklich überzeugend. Wobei sicherlich richtig ist, dass direkte Auswirkungen des eingespritzen Materials nicht mehr auftreten können, wenn dieses vollständig abgebaut ist (wissen wir aber wirklich mit Sicherheit, dass dieser Abbau tatsächlich immer zu 100% stattfindet?).
            Nun ist doch allerdings gerade Ziel einer Impfung, im Körper eine längerfristige Reaktion zu erzeugen. Wie kann es da eine Sicherheit geben, dass sich nicht spätere indirekte Folgeerscheinungen zeigen?

            Der für mich wesentlichste Punkt ist aber, dass etwaige Folgen selbst dann, wenn sie sofort eintreten, keine direkten sichtbaren Symptome zeigen müssen, sondern möglicherweise erst Jahre später durch langfristige Studien festgestellt werden können. Was wäre beispielsweise, wenn die „Umprogrammierung“ durch die mRNA-Impfstoffe eine (leichte) Schwächung des Immunsystems gegenüber anderen Krankheiten bewirkt? Das herauszufinden, würde Jahre dauern, weil es schlichtweg im Einzelfall nicht auffällt.

            Ich will nicht ausschließen, dass ich selbst mich irgendwann dem Druck beuge und mich impfen lasse, zumal ich auch keine 20 mehr bin. Aber solange alles darauf hindeutet, dass Covid für Kinder eine vernachlässigbare Gefahr ist, werde ich alles dafür tun, dass mein siebenjähriger Sohn nicht geimpft wird, weil ich keinerlei Rechtfertigung dafür sehe, ihn ohne jede medizinische Notwendigkeit einem Risiko auszusetzen, wie gering es auch sein mag.

          • @LordofDarkness – Damit plädierst Du für die experimentelle Durchseuchung der Kinder mit einem neuen Virus.

            Was soll ‚“experimentelle Durchseuchung“ bedeuten? Die Infektion mit Viren und deren Bekämpfung durch das Immunsystem ist ein normaler Vorgang, und Corona-Viren sind auch nichts generell Neues.
            Wer eine Virusinfektion durch Impfung verhindern will, muss beweisen, dass die Impfung einen gesundheitlichen Vorteil bietet. Bezüglich Covid würde ich diesen Beweis hinsichtlich der Risikogruppen als geführt ansehen, aber auch nur dort. Und bei Kindern deutet bisher alles darauf hin, dass ihr Immunsystem überhaupt keine Probleme mit Corona hat. Das Restrisiko ist nach aktuellem Kenntnisstand deutlich geringer als bei der Impfung. Warum also impfen??

          • Das Restrisiko ist nach aktuellem Kenntnisstand deutlich geringer als bei der Impfung.

            Daten or didn’t happen.

          • @beweis:

            Eine entsprechende Durchseuchung ist auch nicht experimentell

            Eine Infektion ist wie eine Impfung, nur mit einer völlig zufälligen, mitunter zigtausendfach höheren, Virenkonzentration, sowie den ganze zusätzlichen negativen Effekten durch den kompletten Virus, während bei einer Impfung bislang nur einige kleine Virenbestandteile verwendet werden.

          • @pingpong

            Allein die Applikation ist schon vollkommen unterschiedlich. Das Virus wird normal über den Mund-Nasen-Rachenraum aufgenommen und in vielen Fällen auch schon dort „bekämpft“ und „besiegt“. Durch diesen Vorgang stellt sich der ganze Organismus darauf ein, dass da etwas ist und kommt. Die multiplen Prozesse, die dann ablaufen, sind weitgehend unerforscht und unverstanden.

            Kriegt man die Spritze durchs Autofenster bei Ikea in den Oberarm gedrückt, erfolgt eine gänzlich andere Auseinandersetzung, zumal die Virusbestandteile noch angereichert sind mit Adjuvanzien und anderem (sorry: brain-fucked) Zeug.

            Die klassische Auseinandersetzung mit einem Virus erzeugt einen stabileren und länger anhaltenden Schutz gegen die Erregergruppe – so sieht das zumindest der Drosten und große Teile der etablierten Experten-Sippe.

          • Die multiplen Prozesse, die dann ablaufen, sind weitgehend unerforscht und unverstanden.

            Und weswegen genau wäre es besser, diese unerforschten und unverstandenen Prozesse auch noch mit einer völlig zufälligen Dosis (mitunter zigtausendfach höher als bei der Impfung) Virus anzustoßen?

            Bei der Impfung werden nur einige wenige Virusbestandteile verwendet, und selbst die können wir ganz genau dosieren.

            Schon die Griechen wussten: Die Dosis macht das Gift. Warum sollte man also mit einer „natürliche Infektion“ russisches Roulette spielen?

            Kriegt man die Spritze durchs Autofenster bei Ikea in den Oberarm gedrückt, erfolgt eine gänzlich andere Auseinandersetzung

            Wenn das so wäre, dann könnten Impfungen nicht wirksam sein.

          • Konkret untersuchten die israelischen Forscher jüngere Personen unter 65 Jahren ohne Hinweise für eine Immunschwäche. Eine überstandene Sars-Cov-2-Infektion gebe diesen nicht nur einen langanhaltenden, signifikanten Schutz gegen eine Infektion mit Wildtyp Alpha oder Delta, so die Forscher. Sie wiesen demnach auch ein geringeres Risiko für eine symptomatische Infektion oder eine Hospitalisation auf als Geimpfte.

            https://www.nzz.ch/wissenschaft/genesen-statt-geimpft-was-wir-zum-natuerlichen-corona-schutz-unseres-koerpers-wissen-und-wie-regierungen-dieses-wissen-beruecksichtigen-ld.1647114

            Die Studien sind im Text verlinkt.

          • @pingpong

            Aber bei einer Impfung von einem Großteil der Bevölkerung doch genauso. Und womöglich noch zusätzlich wegen der Impfung. Schau doch unsere Welt an: Österreich im Lockdown, hier auch Spaltung der Gesellschaft, Entsolidarisierung, Repression, 2G, 2Gplus…

            Wenn ein neuartiges Virus über uns fegt, haut es zuerst die Vulnerablen um. Dann kommt es wieder, vielleicht verändert, und haut wieder einige um – aber weniger, weil nicht mehr so viele Vulnerable da sind und viele das Virus adaptiert haben. Dann kommt es noch mal – und haut nur noch ein paar um. Und natürlich gibt es in jeder Erkältungssaison die entsprechenden Ausschläge in der Mortalitätsstatistik. Bald macht Corona mal Pause, dann setzt sich wieder ein Influenzastamm nach vorne. Und so weiter und so weiter…

            Weder Impfung noch Einsperren haben sich als überzeugendes Konzept dagegen erwiesen. Was bleibt uns anderes?

            Ich würde Corona auch am liebsten abschalten…
            Aber die Menschen finden keinen Schalter, weil sie nicht wirklich eine Ahnung haben, wie das alles funktioniert.

          • @beweis:

            Aber bei einer Impfung von einem Großteil der Bevölkerung doch genauso.

            Der Unterschied beträgt mehrere Größenordnungen.

            Wenn ein neuartiges Virus über uns fegt, haut es zuerst die Vulnerablen um. Dann kommt es wieder, vielleicht verändert, und haut wieder einige um – aber weniger, weil nicht mehr so viele Vulnerable da sind und viele das Virus adaptiert haben.

            Covid Todesfälle D 2020: 44.000
            Covid Todesfälle D 2021: 50.500
            Und das Jahr ist noch nicht zu Ende.

            Bald macht Corona mal Pause

            Mir wäre das auch viel lieber. Es gibt aber keine Anzeichen dafür. Wenn du die Situation gestalten willst, ist es hilfreich die Realität anzuerkennen.

          • Wenn du die Situation gestalten willst, ist es hilfreich die Realität anzuerkennen.

            Hat es sich in den letzten 20 Monaten als positiv erwiesen, dass die Menschen die Situation gestalten wollten?

            Man könnte jetzt irgendwelche Hochrechnungen versuchen, was passiert wäre, hätten wir gar nichts gemacht über Omas Alltagsregeln hinaus. Das Ergebnis ist aber nicht überzeugend, wenn wir nach Schweden, Dakota oder an andere Orte schauen, wo alternative Wege beschritten wurden.

            Wenn wir nun over-all unsere Situation betrachten, sind wir nicht nur weiterhin mit dem Virus am kämpfen, sondern haben auch wirtschaftliche, menschliche, soziale und freiheitsrechtliche Probleme in bisher undenkbarer Dimension.

            Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass uns Demut im Umgang mit der unbekannten viralen Parallelwelt besser getan hätte.

            Wenn unsere Wissenschaft und Pharmaexpertise hilfreich gewesen wären, dann würde die Situation doch anders aussehen. Wenn man Geimpfte plus offiziell Genesene plus inoffiziell Genesene zusammennimmt, kommen wir doch auf über 80% angeblich Geschützte selbst in Deutschland. Und trotzdem hören sich die Meldungen im Mainstream fast genauso an wie im April 2020.

            Da ist doch eher Reumut angesagt als nackter Hass auf Ungeimpfte oder welche, denen die Maske verrutscht ist.

          • Hat es sich in den letzten 20 Monaten als positiv erwiesen, dass die Menschen die Situation gestalten wollten?

            Kommt drauf an, ob du in Bulgarien, Ungarn, Neuseeland oder Taiwan lebst.

            Das Ergebnis ist aber nicht überzeugend, wenn wir nach Schweden, Dakota oder an andere Orte schauen, wo alternative Wege beschritten wurden.

            „In Schwe­den hat man es je­doch ge­schafft, die 60- bis 69-Jäh­ri­gen zu 100 Pro­zent zu imp­fen. Bei den 70- bis 89- Jäh­ri­gen sind es über 93 Pro­zent. 44 Pro­zent der über 80-Jäh­ri­gen haben schon eine drit­te Imp­fung be­kom­men.
            […]
            Schwe­den sind staats­treu bis staats­hö­rig: U-Bah­nen waren trotz frei­wil­li­ger Auf­ru­fe leer. In Stock­holm war die Ho­me­of­fice-Ra­te teils höher als in Ber­lin. Ver­trau­en steht vor Kon­trol­le – auch bei den Chefs. Das 10-Mil­lio­nen-Ein­woh­ner-Land hält sich an Emp­feh­lun­gen. Es gibt keine nen­nens­wer­te Schicht von „Quer­den­kern“.“

            Wusste mir heute meine Zeitung zu berichten. Bis auf den verpatzten Start von Schweden, der sich den Großteil des letzten Jahres hinzog, gar keine schlechte Sache. Besonders das mit dem freiwilligen Mitmachen der Leute, die sich an die Maßnahmen halten, gefällt mir. Und die Sache mit dem Impfen. Und das Fehlen von Querdenkern und anderen Querulanten.

            Wenn man Geimpfte plus offiziell Genesene plus inoffiziell Genesene zusammennimmt, kommen wir doch auf über 80% angeblich Geschützte selbst in Deutschland. Und trotzdem hören sich die Meldungen im Mainstream fast genauso an wie im April 2020.

            Aus zwei mal falsch folgt nicht richtig. Wenn in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden heißt das nicht, wir sollten jetzt lieber gar nichts machen. Demut ist angesichts von göttlichen Plagen angebracht. Die Pandemie ist keine solche.

            Da ist doch eher Reumut angesagt als nackter Hass auf Ungeimpfte oder welche, denen die Maske verrutscht ist.

            Hass auf Ungeimpfte oder verrutschte Masken ist ebenso unangebracht wie Hass auf Maßnahmen im Angesicht einer Notlage.
            Um in Zukunft beides zu vermeiden ist es hilfreich, die Wirklichkeit anzuerkennen. Die Krankheit ist real, die hohen Infektionszahlen sind real, die Kapazitätsgrenze der KH ist real.

          • Man sollte auch bedenken, dass eine Durchseuchungsstrategie die Wahrscheinlichkeit neuer Variantenbildungen erhöht, insbesondere wenn sie global zum Standard wird. Um dominant zu werden müsste die Infektiosität noch höher sein als bei Delta.

        • Du kannst eine Aussage natürlich immer nur auf Basis des Informationen treffen die Du hast. Wenn ich Dich frage, ob ich mich heute warm anziehen soll, ist die Information, ob ich mich auf Hawaii oder auf dem Himalaya befinde durchaus relevant.

          „Beide Medizin-„Experten“ haben zunächst per Ferndiagnose …“
          Vorsicht. Hier ist keine Diagnose erfolgt, der (negativ besetzte) Begriff ist daher unangebracht.

          „die „100%-Empfehlung“ gegeben, daß sich die Frau bedenkenlos „boostern“ lassen kann,“

          Habe hier mal die Zitate
          „mit ziemlicher Sicherheit“,
          „ich denke, dass Sie sich trotzdem das 3. Mal impfen lassen sollten“
          „ich gehe davon aus, dass die Impfung keine Probleme machen sollte“

          Jeder der Sätze trägt ein Element in sich, das dazu dient die Aussagen abzuschwächen und als nicht absolut darzustellen (z.B. sollte)

          „besprechen Sie es natürlich mit Ihrem Hausarzt“ – also klären Sie das bitte mit jemandem ab, der Ihre konkrete Situation einschätzen kann

          „aber ohne jetzt Details zu kennen wäre ich eher für die dritte Impfung“ – die Aussage erfolgt also ohne tiefergehende Detailkenntnisse des konkreten Falls (was offensichtlich ist, hier aber noch einmal angesprochen und betont wird
          „eine absolute Sicherheit kann es nicht geben“

          Wenn man in jedem Satz darstellt, dass die Aussage auf Unsicherheit und aufgrund genereller Überlegungen erfolgt etc., dann kann man doch nicht zur Aussage kommen, dass das eine 100%ige Empfehlung ist, die auf totaler Sicherheit basieren würde und als unumstößlich gilt. Die Typen haben nicht gesagt „Ach, alles unwichtig. Lassen Sie sich direkt impfen, da kann nichts passieren.“

          „weil der Schlaganfall, den sie ZWEI (!) Tage nach ihrer Zweitimpfung erlitten hat, NICHTS mit der Impfung zu tun haben KANN!!!“
          Erst nach der Bemerkung der Patientin, daß ihr Sohn ebenfalls VIER Tage nach der C-Impfung einen Schlaganfall erlitten hat, wurde der diagnostizierende Internist etwas relativierender mit der Empfehlung, daß mit dem Hausarzt und/oder Gerinnungsspezialisten detaillierter abklären zu lassen…“

          Die Empfehlung der Abklärung mit dem Hausarzt kam schon zuvor vom Virologen und musste daher nicht anlasslos wiederholt werden.
          Zudem muss man einfach bedenken, dass in Deutschland mehr als 100 Millionen Dosen verimpft worden sind. Die Frau war nicht ganz jung – und nach allem was wir wissen kann selbst ihr Sohn über 50 sein. Das bestimmte Krankheiten mit Impfzeiträumen zusammenfallen liegt in der Natur der Sache und ist aufgrund der Häufigkeit der Impfungen völlig erwartbar. Die Leute hören ja nicht auf Schlaganfälle oder Herzinfarkte zu haben, nur weil sie geimpft worden sind. Ein paar Leute haben sich wahrscheinlich sogar nach der Impfung das Bein gebrochen – das heißt trotzdem nicht, dass es einen Zusammenhang gibt.

          Wenn zwei Fälle zusammenfallen, wovon jeder einzelne Fall sehr unwahrscheinlich ist und es in der wissenschaftlichen Forschung aktuell keine hergestellten Zusammenhänge gibt, dann bedeutet das zum einen dennoch keinen unbedingten Zusammenhang, denn auch zwei unwahrscheinliche Dinge passieren immer mal wieder. (es gab z.B. einen Mann, der zwei Atombomben überlebt hat… jeder Fall für sich ist schon unwahrscheinlich)
          Zum Anderen ist das allerdings eine zusätzliche Information, die natürlich auch zu einer Änderung der Bewertung führen kann. Die beiden Leute arbeiten hier mit ihrem Wissen – und wenn sie nicht die komplette Faktenlage kennen, können sie nur generelle Aussagen treffen die im Regelfall richtig sein werden – in Ausnahmefällen jedoch auch falsch sein können.
          Ich kann nicht erkennen, dass die beiden hier etwas falsch gemacht haben. Was Du hier erwartest, wäre einfach wild herumzuspekulieren ohne die eigene Expertise zu verwenden. Wenn du zudem Relativierungen an den eigenen Aussagen nicht erkennst, können die Experten nichts dafür. Hier in der Kommentarsektion wurde sowas bei mir auch schonmal überlesen – dabei schreibe diese Relativierungen bewusst und sie tragen eine inhaltliche Bedeutung in sich.

          • Unverantwortlich ist es, als Medizin-EXPERTEN aufzutreten, und sich in dieser Funktion einzig basierend auf dem Vertrauen der von BIG-PHARMA, seinen Lobby-Vertretern und deren Jüngern propagierten „100%-NEBENWIKUNGS-Freiheit“ zu EINDEUTIGEN Empfehlungen an eine ratsuchende Frau ermächtigt fühlen, sich UNBEDENKLICH „boostern“ zu lassen, eine Frau, die wie ihnen bekannt, ZWEI Tage (!) nach der 2. C-Impfung einen Schlaganfall erlitten hat.
            Ich sehe dies als eine Anmaßung, die jeden halbwegs mit der Vielschichtigkeit von Lebensgegebenheiten vertrauten Menschen nur noch schaudern läßt!

          • Niemand spricht von einer absoluten Freiheit von Nebenwirkungen, das haben die beiden auch nicht getan und das immer wieder zu unterstellen macht es nicht wahrer. Das der Impfstoff von AstraZeneca hier kaum noch verwendet wird liegt u.A. daran, dass bei ihm mehr Nebenwirkungen auftreten als bei anderen Wirkstoffen. Das Du das einfach so ausblendest ist unglücklich.
            Deine Übertreibungen und das komplette ignorieren jeglicher Relativierungen von Aussagen erwecken bei mir hauptsächlich den Eindruck von blinder Hysterie.
            Das Du zu glauben scheinst, dass die komplette Studienlage unter der Kontrolle von „Big Pharma“ ist ein Zeichen von Ignoranz. Du versuchst Dich hier gegen wissenschaftliche Erkenntnisse zu immunisieren. Das kannst Du machen, das macht deine Beiträge zu solchen Diskussionen jedoch bedeutend weniger interessant.
            Das mit dem Schlaganfall habe ich Dir oben erläutert, es ist ein statistisches Phänomen. Die Anrufer sind zudem keine zufällig zusammengestellte Gruppe.

          • @WiPo:

            Deine Übertreibungen und das komplette ignorieren jeglicher Relativierungen von Aussagen erwecken bei mir hauptsächlich den Eindruck von blinder Hysterie.

            Ein zutreffender Eindruck.
            Interessanterweise sind das oft dieselben Menschen, die auf der anderen Seite die ganz furchtbare Angst- und Panikmache allerorten beklagen.

        • @beweis
          South Dakota hat eine Bevölkerungsdichte von 4.44, North Dakota von 4.13
          Beide Staaten sind bei unter einer Million Einwohnern mehr als halb so groß wie DE und extrem weit und dünn verteilt besiedelt.

          Vermutlich kommt jetzt gleich wieder Hugor daher, und behauptet, nicht einmal bei diesen Staaten könnte das eine Auswirkung haben (wobei er gegen meine letzten Einwände zu seinen Behauptungen zu Schweden natürlich nichts vorzubringen hatte), aber ich behaupte, dass ein Unterschied von ca. Faktor 60 in der Besiedlungsdichte und das Vorhandensein jeweils genau nur eines (euphemistisch) „Ballungsraumes“ von lächerlichen 200k Einwohnern, in denen die Einwohnerdichte noch dazu jeweils deutlich unter der deutscher Großstädte liegt, eine Rolle spielen muss.

          Zu Schweden siehe hier: https://allesevolution.wordpress.com/2021/11/20/selbermach-samstag-41/#comment-651097

          Ihr mögt euch mit euren simplifizierten Vergleichen selbst überzeugen, und vielleicht tut das eurer Psyche auch ganz gut – unsinnig bleiben sie IMO doch. Es sei denn, du zeigst mir jetzt nachvollziehbar auf, warum man DE und US-SD bzw. US-ND doch gleichsetzen kann.

  27. Höckes Immunität soll aufgehoben werden. Spiegel online:

    Grund war eine Rede Höckes in Merseburg im Mai, die er mit den Worten »Alles für Deutschland« beendete. (…) In einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags heißt es etwa, »das Verwenden der Sentenz ›Alles für Deutschland‹ im Rahmen einer Rede auf einer Versammlung« sei strafbar, da es sich um die »Losung der SA handelte«, der paramilitärischen Kampforganisation der NSDAP während der Weimarer Republik.

    Muss man wissen.

    • Mit Bärbock als Außenministerin bin ich nicht glücklich. Alles Andere kann man irgendwie reparieren, aber wenn sich dein Außenminister international zum Horst macht, dann hallt das nach.

  28. Eine Infektion ist wie eine Impfung, nur mit einer völlig zufälligen, mitunter zigtausendfach höheren, Virenkonzentration, sowie den ganze zusätzlichen negativen Effekten durch den kompletten Virus, während bei einer Impfung bislang nur einige kleine Virenbestandteile verwendet werden.

    Daher ist eine Impfung viel verträglicher, als eine Infektion, denn bei der Impfung ist der Mechanismus genau der gleiche, wie bei einer Infektion, mit dem Unterschied, dass bei einer Infektion viele ganze Viren in den Körper gelangen, während bei einer Impfung nur wenige Viren und davon auch nur Teilstücke in den Körper eindringen.

    Um die Ähnlichkeit der Impfung mit der Infektion zu untermauern, ist dieser Link hilfreich:

    Klicke, um auf covid19_mrna_vaccines_mechanism__wide.pdf zuzugreifen

  29. @beweis

    Der Eskimo ist wahrscheinlich auch froh, wenn er dem Eisbären nicht unbewaffnet begegnet und sich so nicht auf natürliche Weise wehren muss. Wir trotzen der winterlichen Kälte auch nicht nackt, obwohl wir das natürlicherweise sind. Sich einer Gefahr unvorbereitet und untrainiert auszusetzen, ist in aller Regel nicht die Methode der Wahl.

  30. Eine Infektion mit Covid ist mit der Impfung nicht vergleichbar. Während die Gefahr einer Covid-Infektion wg. Nichtergodizität sich der Meßbarkeit entzieht, ist die Berechnung des Risikos bei den Impfstoffen sehr wohl meßbar. Aus diesem Grund ist eine Impflicht zu empfehlen, weil sie ein ungewisses Risiko durch ein meßbares kleines Risiko ersetzt.

  31. (Nicht)Ergodizität hat mit Meßbarkeit n̶i̶x̶ nur ganz am Rande zu tun, woraus folgt, dass „die Gefahr einer Covid-Infektion wg. Nichtergodizität sich der Meßbarkeit entzieht“

    Den Punkt mit der „Meßbarkeit der Berechnung“ gönne ich dir aus ganzem Herzen.

  32. „Männer hassen Frauen, weil sie uns mehr brauchen, als wir sie.“

    Ich vermute diese Frau hasst Männer, warum auch immer. Ihre Rechtfertigung ist selbst für sie so schwach, dass sie ihren Hass auf Männer projiziert und diesen angeblichen Hass von Männer auf Frauen als Rechtfertigung für ihren eigenen Hass auf Männer benutzt.

  33. Pingback: Intensivbettenbelegung | uepsilonniks

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