Atersunterschiede und „Beziehungstauglichkeit“

Seb schreibt unter den Artikel zu Bezos und DiCaprio:

Es irritiert mich schon ein bisschen, wie viele hier der Ansicht sind, dass ältere reichere Männer doch bitte Interesse daran haben sollten, möglichst höchstens halb so alte Frauen zu vögeln. Ich bin zwar altersmäßig (nicht ganz so) und vermögensmäßig (sehr) weit entfernt von einem Bezos, aber ich würde das was hier und grundsätzlich die meisten als „Zielvorstellung“ zu haben scheinen noch nicht mal für eine ONS interessant finden (wobei die Zeiten zum Glück eh lang vergangen sind).

Wenn eines so gut wie sicher ist, dann dass die 20-jährige, die mit einem 50+-jährigen in die Kiste geht, nichts weiter als eine (besser bzw. sich für besser haltende) Nutte ist. Bei einer etwa gleichaltrigen und finanziell unabhängigen Frau könnte es tatsächlich sogar sein, dass sie ihn sogar trotz seines Geldes mag (wobei ich hier (nur) nicht verstehen kann, wie jemand auf Frauen mit Ersatzteilen und Facelift stehen kann – künstliches Gesicht ist noch mal eine Stufe schlimmer als künstliche Möpse – bzw. auf einen skrupellosen modernen Sklaventreiber und Ausbeuter stehen kann).

Welcher erwachsene und nicht selber komplett primitive/ungebildete Mann würde sich denn für eine richtige Beziehung irgendein junges Sexpüppchen ohne Lebenserfahrung suchen?

Aus meiner Sicht gibt es natürlich Unterschiede zwischen Hollywoodstars oder anderen Berühmtheiten mit Status bzw Superreichen bzw „einfachen Leuten“.

Ich kann mir problemlos vorstellen, dass auch junge Frauen Leonardo DiCarprio interessant finden. Ich kann mir auch vorstellen, dass einige Wissen, dass er interessant ist und der Karriere gut tut.

Auch bei Bruce Willis und seiner Frau kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sie ihn interessant fand, auch wenn er 23 Jahre älter ist.

Und natürlich kann es das auch bei „normaleren Leuten“ geben, wobei es da sicherlich schwieriger ist bzw man eher vermutet, dass sie irgendwelche Probleme hat.  Bei einem „normaleren Leben“ mit normaler Arbeit lässt vielleicht auch schlicht der Reiz eher nach und das Alter wirkt sich eher aus.

Ich glaube, dass man zu junge Frauen sein lassen sollte, gerade als reicher Mann, wenn man nicht „gut mit Frauen ist“, also kein „Game“ hat. Wer schon vorher bei Frauen eher nicht so angekommen ist und dann allein durch den Reichtum interessanter für Frauen wird, der sollte sehr vorsichtig sein. Es ist in der Tat schnell ein Gold Digger dabei oder jemand, der einen nur benutzen will. Und dann kann man schnell auch als der reiche und mächtige Mann in der Beziehung unter gehen, wenn sie von einem genervt ist, man Shittests etc nicht versteht und so weiter.

Dann sollte man sich in der Tat lieber eine nicht zu schöne Frau in dem passenden Alter suchen, damit es etwas ausgeglichener ist. Auf der persönlichen Ebene ist Geld nur ein relativer Wert und bringt dann eher kühle Kalkulation des Partners als Liebe.

Eine Beziehung mit einer 21jährigen wäre sicherlich für ältere sexuell interessant, die Frage, ob man nicht einfach für eine echte Beziehung von den Erfahrungswelten her zu weit auseinander ist, würde ich mir aber schon stellen. Wobei das sicherlich auch sehr von der passenden Person abhängt, von ihren Interessen etc.

 

 

 

66 Gedanken zu “Atersunterschiede und „Beziehungstauglichkeit“

  1. Ist jetzt nicht so was besonderes als 40jähriger eine 22jährige Freundin zu haben. Meine Freundinnen sind immer 10-15 Jahre jünger als ich. An älteren habe ich kein Interesse, hatte ich auch noch nie. Die Vorstellung von Sep, dass dadurch die Gesprächsqualität abnimmt kann ich auch nicht bestätigen. Entweder eine Frau ist bereits mit 20 interessant oder sie ist es auch mit 50 noch nicht. Mit 50 ist sie aber körperlich unattraktiv, während ich, solange ich mich weiterhin fit halte, körperlich immer noch sehr attraktiv bin, zudem wohlhabend, erfahren und selbstbewusst, alles Dinge aut welche Frauen stehen.

    • Hm, Seb spricht ja von einer „echten“ Beziehung und da geht es ja auch darum wie man sich ein zukünftiges Leben vorstellt, ob die Lebenspläne zusammen passen.
      Da kann ein großer Altersunterschied schon ein Problem sein
      Z.B. wenn Mann mitte 40 sesshaft werden will und interesse an Kindern hat, während die Partnerin anfang 20 die Nächte in Clubs und auf Parties verbringen will und (noch) keinen Bock auf Kinder hat.
      Dann können die Gespräche noch so toll sein, das wird schwer.

      • Hmmm, mir kommt die Vorstellung, die du von einer „echten“ Beziehung zeichnest wie aus einem Geschichtsbuch über die 50iger Jahre vor. Heute ist doch jede Beziehung eine Sonderanfertigung, von der Stange gibt’s da nichts mehr. Das bedeutet auch, dass es gar keine „normale“ Beziehung mehr gibt, alles ist Verhandlungssache.
        Kenne jede Menge Leute die sich von ihrem Partner getrennt haben, egal ob es einen massiven Altersunterschied gab oder nicht, egal ob es Kinder gab oder nicht, egal ob verheiratet oder nicht.
        Beziehungen haben heute eine zeitliche Begrenzung, deswegen ist es ziemlich unklug zu viel da rein zu interpretieren.
        Und wer eine Zukunft sucht, der sollte sie mit sich selber suchen, das ist nämlich die einzige Person mit der man selbst eine Zukunft hat. Alles andere ist eine Selbstlüge.

        • @PfefferundSalz: „Hmmm“…
          Warum reagierst du eigentlich immer so patzig, wenn dir jemand widerspricht? Laut eigener Angabe bist du doch so „wohlhabend, erfahren und selbstbewusst“, dass du mit Kritik eigentlich viel lockerer umgehen könntest.

          • Also ich finde seine Antwort sachlich und durchaus emotionslos. Vielleicht einzig die Bemerkung über die Vorstellungen der Beziehungen aus den 50ern, aber da musste ich eher schmunzeln.
            Bei deiner Antwort habe ich eher das Gefühl, dass Du irgendwie ein Problem mit P&S bzw. seiner Antwort hast als umgekehrt.

          • Das „Hmmm“ zusammen mit dem „kommt mir vor“ (nicht: so ist es!) macht auf mich einen eher zurückhaltenden, höflichen Eindruck. Ich selbst verwende ein „hm“ auch immer, um damit zu sagen: „Ich habe darüber nachgedacht, bin aber offen für eine Erweiterung meiner Gedankengänge durch dich, geschätzter Diskussionspartner.“

          • Tja, so scheiden sich die Geister…
            @Renton: In Hinblick darauf, dass St. Elmo mit dem „Hm(mm)“ begonnen hat, interpretiere ich dessen Aufgreifen eher als ironisches Nachäffen.
            @Frogorek: Sachlich und emotionslos ist der Vorwurf, einer antiquierten Beziehungsdefinition anzuhängen, nun wirklich nicht. Das mit dem „Gefühl“ überlassen wir lieber den Feministinnen; sonst könnte ich das „Gefühl“ haben bzw. dir (natürlich fälschlicherweise) unterstellen, du hättest ein Problem mit mir und müsstest deswegen für ihn stellvertretend in die Bresche springen. Gehe lieber einfach davon aus, dass mein Einwand rein auf meinen bisherigen Beobachtungen zu seinen Beiträgen beruht. Und wenn @PfefferundSalz diese Kritik tatsächlich überdenkt, spricht das nur für ihn.

          • Ich meinte eher deine Aussage „Warum reagierst du eigentlich immer so patzig, wenn dir jemand widerspricht?“. Ich fand einfach seine Bemerkung nicht patzig, zu dem noch die unsinnige Anmerkung „immer“. Der ganze Satz klingt in meinen Ohren wie ein Vorwurf eines unzufriedenen Lebenspartners…

          • @Frogorek: Bzgl. „immer“: siehe mein Hinweis bzgl. vorheriger Beobachtungen.

            Jetzt könnte ich ebenso argumentieren, dass du dich a la Samweis Gamdschie zu seinem Schutz berufen fühlst und dir dementsprechend auch eine (höchstwahrscheinlich nonexistente) persönliche, gar intime Beziehung zu PuS unterstellen. Was keinen Sinn macht.
            Gedenke einfach bei zukünftigen Beiträgen meiner Interpretation und urteile dann.

  2. Offensichtlich ist Seb nicht ganz klar, dass in jeder Frau eine „Nutte“ gemäß der althergebrachten Definition steckt, weil sexuellen Gefälligkeiten gegen materielle Versorgung eintauschen, um Nachkommen besser aufziehen zu können, Teil des evolutionären Programms für eine Frau ist.

    • Ich wage zu bezweifeln, dass das immer so ist. Meine vorherige Lebensgefährtin (>10 Jahre) hatte familiär bedingt mehr Geld als ich je verdienen werde.
      Die aktuelle verdient (techn. Beruf) ziemlich genau so viel wie ich und ich habe sie noch nie in irgendeiner Form „finanzieren“ müssen.

      • Die Frage ist dann aber, ob sie überhaupt Nachwuchs will. Wenn nicht, dann ist der Partner eh nur ein hedonistischer Zeitvertreib. Sorgenfrei, entspannt und ohne Notwendigkeit für den anderen Verantwortung zu übernehmen.

        • Also zunächst mal will ich keine und wollte nie welche, und über das Alter in dem noch Kinder erzeugt (es sei denn man ist Hollywoodstar oder ähnliches Gesocks) sind wir eh hinaus.

        • Wenn oben jemand „jeder“ schreibt, dann schon.
          Und mehr als am „jeder“ zu zweifeln, habe ich ja auch nicht getan.

          Adrian würde sich ja auch dagegen verwahren, dass jeder Schwule eine „unmännliche Tucke“ ist, obwohl viele der gefestigten Ansicht sind, dass das so sei (und auch durchaus oft der Fall ist, mindestens unter denen die sich selbst offensiv öffentlich als schwul „präsentieren“).

          • „Adrian würde sich ja auch dagegen verwahren, dass jeder Schwule eine „unmännliche Tucke“ ist“

            Ich schrieb, um Deine Analogie aufzugreifen, dass in jedem Schwulen eine unmännliche Tucke steckt. Und das stimmt.

          • „Und das stimmt.“

            Ich hätte gedacht, dass die unmännlichen Tucken eher die Passiven seien, in denen ein Hunk steckt.

            SCNR

          • @Adrian
            Krass, ich wusste gar nicht, dass Du die alle kennst. Hut ab!

            Mal im Ernst, ich bestreite keineswegs, dass Stereotype und Vorurteile i.d.R. einen äußerst harten Kern haben, das weiß man ja inzwischen sogar da, wo das gesellschaftliche Klima solche Untersuchungen noch zulässt. Ausnahmen in statistisch relevantem Ausmaß gibt es aber dann doch gelegentlich. Es sei denn man sieht das tatsächlich auf z.B. der Ebene aktiver/inaktiver Gene/Epigene oder so. Dann steckt aber auch in jedem Mann eine Frau und in jedem Schwulen ein Hetero.

            Ich lege bei meinen Einschätzungen zugrunde, wie sie Personen beobachtbar verhalten, nicht wie sie sich ggf. verhalten könnten wenn x statt y gälte.

        • Ich interprtiere Adrians Aussage als ein Kann und nicht Muss. Diese lässt somit natürlich Ausnahmen zu, obgleich das Programm immer nur „inaktiv“ ist und jederzeit wieder in Kraft treten kann.

  3. Es gibt da zwei Faktoren: Einmal die Anzihung durch Geld und sozialen Status, zum anderen die Anziehung, die ältere (nicht greisenhaft oder schwach wirkende) Männer auch auf junge Frauen haben.
    Bruce Willis ist sowohl reich als auch viril (was an dem Babyface von DICaprio so toll sein soll habe ich noch nie verstanden). Bei Jeff Bezos dürfte die Anziehungskraft des Geldes die reife Männluchkeit deutlich überwiegen, und er sollte das auch wissen.

    • Man darf auch nicht vergessen, dass ein älterer Mann Fitness beweist, allein bereits dadurch, dass er noch lebt, obwohl die Savanne voller Raubtiere und Krankheiten ist.

      • Nur leben die wenigsten inzwischen noch in einer Savanne voller Raubtiere und Krankheiten. Dementsprechend ist der Selektionsdruck diesbezüglich nicht mehr so hoch und alt sein auch kein besonderes Alleinstellungsmerkmal mehr.

      • Für relevanter halte ich den Punkt, dass es häufig Zeit dauert um einen gesellschaftlich hohen Status zu erlangen.

        Gehen wir einfach mal vom Mensch als primitivem Ergebnis der Evolution aus, dass es zum Ziel hat sich zu reproduzieren. Das ist zwar vereinfachend, kann aber Tendenzen zeigen.

        Männer wollen fruchtbare Frauen – ein großer Faktor ist das Alter. Irgendwann ist der Fruchtbarkeitszug für Frauen abgefahren und aus Reproduktionssicht sind sie dann keine gute Investition mehr. Daher eine Tendenz zu jungen Frauen.

        Wollen Frauen, dass sie und ihr Nachwuchs versorgt sind, kann man sich natürlich einen jungen Burschen voller Potential suchen. Aber Potential muss nicht ausgeschöpft werden und bedeutet auch immer Risiko. Das Risiko kann man umgehen, wenn man sich jemanden mit hohem Status/Einkommen angelt – der ist dann meistens aber nicht mehr jung. Der Staus wird von der Frau übernommen (ich erinnere nur daran, dass „Frau Doktor“ meist keinen Doktortitel hatte) und auf das Einkommen hat sie uneingeschränkt Zugriff. Problem gelöst, Lebensunterhalt gesichert.

        • There is more to it. Gerade Adrian zeigt, dass Fortpflanzung nicht alles ist, denn darum geht es in seinen Beziehungen offensichtlich gar nicht. Auch Sex scheint mehr Funktionen zu erfüllen, als pures Weitergeben von Genen.

          Biologisch ist der Mensch auch ein soziales Wesen, das Bindung, Gesellschaft und Gemeinsamkeiten braucht. Sexuelle Anziehung ist da nur ein Aspekt und mit zunehmenden Alter wird der immer weniger zentral. Und je größer der Altersunterschied, desto älter ist einfach auch der/die Ältere von beiden.

          • Wie gesagt, es ist vereinfachend, bzw. war bewusst eindimensional gehalten. Wir sind natürlich komplexer als eine Reproduktionsmaschine.

        • „Für relevanter halte ich den Punkt, dass es häufig Zeit dauert um einen gesellschaftlich hohen Status zu erlangen.“

          Das habe ich doch geschrieben. Was war denn „Status“ in der Savanne? Genau: Solange überlebt zu haben.

          • Joa, damals – wenn du da nicht halbwegs fit warst, warst du schnell weg vom Fenster.

            Ich hatte es bei Dir so verstanden, dass es Dir nur um das Alter als Statusmerkmal ging. Das Du im Anschluss noch von Instinkten geschrieben hattest ging in die gleiche Richtung – Alter als Statusfaktor, den wir instinktiv als solchen anerkennen.

            Mir ging es um die Kombination aus Alter und Status. Also nicht darum, dass Status aus Alter erwächst, sondern darum, dass der Aufbau von Status Zeit in Anspruch nimmt. Ohne entsprechend investierte Zeit kannst du ein bestimmtes Statusniveau quasi nicht erreichen. Das ist allerdings kein Automatismus – und wenn du im Alter keinen Status hast, bist du noch unattraktiver als ein Jüngling, denn der hat zumindest das Potential sich den Status noch zu erarbeiten.

  4. Das ganze Thema löst sich doch auf, wenn Sex, Liebe und Beziehung entkoppelt werden.

    Die Male, in denen ich richtig verliebt war, waren vor allem dadurch geprägt, dass ich in einen anderen Aggregatzustand geriet, etwa wie eine positive Virusinfektion. Es ging nur darum, mit der Frau zusammen zu sein und in der akuten Phase gar nicht um Sex. Natürlich konnte ich mir Sex vorstellen, aber das war nicht wichtig.
    Dann gab es sehr viele Male, bei denen ich mich aufgrund von Äußerlichkeiten zu Frauen hingezogen fühlte – da stand eindeutig Sex im Vordergrund und vor meinem inneren Auge.
    Schließlich, und das wird mit zunehmendem Alter wichtiger, fühlte ich mich manches Mal zu Frauen hingezogen, weil ich ihr Wesen, ihre Art, ihren Witz und ihre Denkweise toll fand. Bei denen war Sex nicht wichtig, teilweise sogar ein No-Go.

    Warum soll das also bei anderen, auch Frauen, unbedingt so viel anders sein als bei mir? Bei Frauen kommt natürlich noch der Versorgungs- und Schutzanspruch hinzu, dass sie zum Beispiel sehr selbstbewusste, körperlich Kräftige und Gutbetuchte anziehend finden und mit einem entsprechenden Augenaufschlag ansaugen und beglücken.

    Nun entsteht bei einem solchen Zusammentreffen der Geschlechter zwangsläufig das, was heute als das Schlimmste überhaupt gefühlt und geächtet wird: Ungerechtigkeit. Außerdem etwas wie ein Machtgefälle. Wer liebt, kann vom anderen in gewisser Weise beherrscht werden.

    Als ich mal einer Frau meine viruserkrankungsähnliche ohnmächtige Liebe offenbarte, reagierte sie durchaus ehrlich, empathisch und klar. Sie sagte: „Du armes Schwein.“
    Boah, hat das wehgetan. Aber sie hatte so recht. Wie konnte ich in meiner fast fiebrigen Verblödetheit ernsthaft den Wunsch hegen, sie sei genauso verliebt? Ich wusste doch genau, dass diese echte Verliebtheit nur einige wenige Male im Leben passiert – und der Rest etwas jeweils anderes ist. Sie hätte mich auf die andere Seite der Erde beordern können, sie hätte mich ausnehmen können (hat sie aber nicht gemacht) – ich war ihr ausgeliefert.

    Wenn man sich also die möglichen Zutaten einer geschlechtlichen Verbindung anschaut, haben wir bei Männern:
    – Sexuelle Anziehung zur möglichst wollüstigen Triebabfuhr
    – Verliebtheit, die meiner Kenntnis nach weder biologisch noch psycho- und soziologisch ausreichend ergründet und verstanden ist
    – Sympathie, Freundschaft, gleiche Wellenlägen
    – Schaffung von Nachkommen (dieser Aspekt ist bei Männern bereits abgeschafft durch die weibliche Monopolisierung der Reproduktion)

    Bei Frauen nehme ich diese Aspekte auch an. Allerdings ergänzt um weitere Optionen, die Männer von Frauen so gut wie nie erhalten können:
    – Entgegennahme von Wohlstand und Versorgung
    – Sicherheit und Schutz

    Bei einem geschlechtlichen Zusammenkommen geht es nun darum, die jeweiligen Motivationen so auszutarieren, dass die Gemeinsamkeit für beide gut und angenehm ist.
    Wenn also ein glatzköpfiger reicher Zwerg die Triebabfuhr seines Lebens von einer silikonbemopsten Jüngeren erhält, kann das eine sehr gute und haltbare Beziehung sein. Wenn ein Typ im Puff ein paar Scheine lässt, um extraordinäre Sexspielchen aus seiner Drüse zu realisieren, ist das auch eine Win-Win-Situation. Wenn meine ältere Bekannte nach Sansibar fliegt, um dort einen kräftigen schwarzen Mann zu fühlen (Do you like african banana? – Orginalzitat), dann passt das auch. Und vielleicht zerplatzt es auch wieder nach ein paar Wochen – nichts ist ewig.

    Das einzige, was bei einer entsprechend ausgewogenen geschlechtlichen Melange häufig sehr negativ ist, ist die Reaktion der Umgebung oder Gesellschaft auf das jeweilige Paar. Da vermischen sich Missgunst, gefühlte Moral und Voyeurismus, was aber ein anderes Thema ist.

    • „Das einzige, was bei einer entsprechend ausgewogenen geschlechtlichen Melange häufig sehr negativ ist, ist die Reaktion der Umgebung oder Gesellschaft auf das jeweilige Paar. Da vermischen sich Missgunst, gefühlte Moral und Voyeurismus, was aber ein anderes Thema ist.“

      Vorstellung zu normieren, wie sich Männlein und Weiblein zu paaren haben, ist ja – über alle Zeiten, Völker und Gesellschaftsformen hinweg – eine Grundkonstante menschlicher Kultur. In dem Spannungsfeld leben wir einfach.

      Davon abgesehen, ist es bei großem Altersunterschied auch schwieriger, einen gemeinsamen Freundeskreis zu unterhalten, oder auch nur gesellschaftliche Events zu finden, die zu beiden passen.

  5. Ich würde da erstmal zwischen Beziehungskompatibilität und den diversen Formen von Anziehung unterscheiden.

    Bei den Promies erwarte ich einen erhöhten Anteil an histrionisch/narzistisch Gestrickten. Die wünschen sich wahrscheinlich als Partner eher jemanden, der ihnen als Publikum dient bzw ihnen „narcistic supply“ verschafft. Das setzt per se schon mal ein Gefälle in der Beziehung vorraus. Eine Jüngere kann das wahrscheinlich am Besten erfüllen und mit dem passenden Gegenstück kann man daraus sicherlich auch soetwas wie ein Beziehung machen.

    Bei Männern, die keine Gelegenheit auslassen, vor Publikum ihre Durchschlagskraft und Attraktivität bei Jüngeren zu betonen, würde ich übrigens annehmen, dass die ähnlich histrionisch/narzistisch strukturiert sind. Bei denen kann dann eine derartige Beziehung durchaus „funktionieren“.

    Wer ein erhöhtes Bedürfnis nach Bezogenheit hat, möchte als Partner wahrscheinlich jemanden, der wichtige lebensgeschichtliche Erreignisse und Erfahrungen auch schon gemacht hat: Berufseinstieg, Familiengründung, Großziehen von Kindern, Scheitern der Ehe/Familie, Altwerden/Sterben der Eltern, etc …

    Andererseits könnte ich mir bei jemanden wie Macron vorstellen, dass der für Augenhöhe einfach eine braucht, die 25 Jahre älter ist.

    Bei der Anziehung sieht es anders aus. Physische Attraktivität strahlen die jüngere Mädels einfach mehr aus, andersherum macht Lebenserfahrung und der Nachweis lange Überleben zu können einen Mann für Mädels interessant. Wenn der dann auch trotz fortgeschritten Alters noch fit ist, ist das ebenfalls ein Zeichen für seine guten Gene.

    Erotische Anziehung lebt auch immer von dem fremden/unbekannten/unvertrauten. Ich hatte kürzlich eine Urlaubsaffäre mit einer 15 Jahre Älteren. Die Anteilnahme an einer Lebensgeschichte, die in eine Zeit zurückreicht, die man selbst nicht kennt, hat etwas spannendes. Der Bloginhaber kennt das u.U aus seiner Partnerschaft mit einer Südländerin. Ein Lebensgeschichte des Gegenübers, die auch in eine andere Kultur zurückreicht, hat etwas aufregendes und horizonterweiterndes. Macht eine Beziehung aufregender, aber vielleicht nicht immer einfacher.

    Am Ende gehören zu einer Beziehung – auch einer, die scheitert – immer zwei die sich finden.

  6. „Es ist in der Tat schnell ein Gold Digger dabei oder jemand, der einen nur benutzen will.“

    Das ist doch der Normalzustand. Welche Frau kann denn mit ihrer Arbeit Früchte eine Familie ernähren (mit Hausmann der durchgefüttert werden muss)? Wenige, vielleicht Gymnasiallehrerinnen mit A14/15.

    Der Gender-pay-gap ist doch die statistische Kennzahl schlechthin, dass Frauen immer Männer mit Geld bevorzugen und sich aushalten lassen. Die faulen femininen Biester ziehen die Blagen auf, fühlen sich dann vernachlässigt vom pösen Männe und werden zur Almmachts-Feministin – „…und bei der Scheidung nehm‘ ich dir die Kinder weg und du zahlst bis du verreckst!“ – das ist doch die Realität. Frauen sind immer Gold Digger, gerade in Deutschland, wo sie durch Ehegattensplitting und Mutterschutzgesetze ein Leben wie die Made im Speck führen. Feminismus ist da schon gut, wenn mehr Eigenverantwortung von Frauen gefordert wird. Versagen Frauen dabei, dann ist das Patriarchat schuld. So eine konstruierte Opferrolle ist schon was feines, die lässt sich nach belieben anpassen.

    • „Frauen sind immer Gold Digger, gerade in Deutschland, wo sie durch Ehegattensplitting und Mutterschutzgesetze ein Leben wie die Made im Speck führen. “
      Stimme dir voll zu aber hast du dir auch einmal überlegt, wie es wäre, wenn Frauen keine Gold Digger wären? Wenn Frauen nur nach ihren hedonistischen Trieben auswählen würden? Wir leben in einer Zeit in der viele Frauen die finanzielle Zuwendung von Männern nicht mehr benötigen, entweder weil sie selbst genügend Geld verdienen oder weil sie sich vom Staat aushalten lassen. Solche Frauen brauchen keinen Partner mit Geld und darum reicht es schon lange nicht mehr aus, gutes Geld zu verdienen. Daher bleiben immer mehr Männer, auch solche mit einem vernünftigen Einkommen auf der Strecke. Und immer mehr Männer merken auch, dass sie sich den Hintern aufreißen und am Ende nicht das bekommen was sie wollen. Viele verzichten daher auf einen beruflichen Aufstieg, Überstunden usw. denn es geht in der Realität eben nicht nur um das Geld, sondern auch darum, was man sich damit kaufen kann. Was nützt einem ein Haufen Geld wenn es nichts gibt, das man sich kaufen kann? Das ist wie in der DDR. Also steigen immer mehr Männer aus, was die Gesellschaft früher oder später in den Kollaps führen wird. Die Frauen bzw. die Vorstellung einer gesunden Familie war immer schon die Karotte mit der man Männer, seit der Abschaffung der Sklaverei zur Arbeit gelockt hat. Und diese Karotte verschwindet immer mehr. Das bedeutet, entweder muss der Staat die Karotte wieder anbringen, sie substituieren oder den Zwang wieder einführen. Keine der drei Möglichkeiten dürfte für die Gesellschaft gesund sein (obwohl in vielen Ländern die eine oder andere Möglichkeit ausprobiert wird), deswegen bin ich sehr gespannt was passieren wird.

      • „Wenn Frauen nur nach ihren hedonistischen Trieben auswählen würden?“
        Was du hier meinst, ist Feminimus in allen seine Schattierungen. Alter Hut, wird seit 60 Jahren von immer mehr Frauen so gelebt. Hey, was kümmern mich Männer, so lange mich das Patriarchat gut bezahlt!

      • bin ich sehr gespannt was passieren wird.

        Im Staatsfeminismus sehe ich nur die dritte Methode, den Zwang. Alles andere würde auf Kosten der feministischen Vorrechte gehen.
        Geht ja schon los mit gesteigerten Erwerbsobliegenheiten für Männer, mit übler Steuerklasse für getrennterziehende Väter, erhöhten Sozialabgaben für Kinderlose, Steuerreduzierung für Frauenprodukte. Derzeit wird noch ein Großteil der Zwangsumschichtungen mit Kindern begründet, aber ein feministisches Strafrecht ist ja schon in der Pipeline. Wenn der Damm erst mal gebrochen ist, dann kommt bestimmt der Zwangsdienst für die Gemeinschaft (aka Frauen).
        Dadurch, dass bei Frauen das Kinderkriegen und Großziehen als Arbeit gewertet wird, finden das dann auch alle gerecht, dass Männer dafür dienen und das erwirtschaften müssen.

        In dieser Welt ist der Nachwuchs komplett entkoppelt vom biologischen Vater, wenn die Mutter den nicht explizit haben möchte. Die graue Masse der Männer arbeitet für die Frauen, die wiederum ihre Kinder modellieren für genau ein solches Leben.

        • „Im Staatsfeminismus sehe ich nur die dritte Methode, den Zwang. Alles andere würde auf Kosten der feministischen Vorrechte gehen.“
          Zwang geht nur bei einfachen Arbeiten. Leute die gezwungen werden, machen keine kreativen Arbeiten, keine Arbeiten die über das körperliche hinausgehen. Solche Arbeiten schafft man nur mit Belohnungen und die gibt es immer weniger. Man kann das gut an den Grasessern in Japan sehen, die haben auch keinen Bock auf Karriere und Partnerschaft, sondern leben lieber in ihrer Computerspielwelt. Ohne Männer die bereit sind sich den Hintern aufzureißen geht es aber nicht und die werden immer weniger. Schau dir doch die körperlichen Berufe an, Nachwuchsmangel allerorts, wäre von 30 Jahren nicht möglich gewesen.

          • Ohne Männer die bereit sind sich den Hintern aufzureißen geht es aber nicht

            Da bin ich nicht so sicher. Wenn du für die stupiden körperlichen Arbeiten Männer zwangsverpflichtest, dann rühren die Schneeflöckchen eine neue DDR zusammen (Baerbock soll wohl Außenministerin werden, weil sie da ein paar Praktikumsscheine hat). Schon die Ära Merkel hat gezeigt, dass es auch ohne Innovation, Kreativität und Expertise geht. Inzwischen kriegen wir nicht mal mehr einen eigenen Mobilfunkmast hoch. Wir bauen Diesel-SUVs und glauben, wir seien Weltspitze. Da ist noch sehr viel Luft nach unten.

    • „Welche Frau kann denn mit ihrer Arbeit Früchte eine Familie ernähren (mit Hausmann der durchgefüttert werden muss)?“

      Korrekt. – Himmel, Jungs, lest endlich Esther Vilar! Da steht alles drin.

  7. Im Zeitalter des entfesselten Feminismus haben wir doch gesehen, es gibt abgesehen von Fertilität, Falten und Hängebauch keinen Unterschied zwischen 15 und 55 bei Frauen.
    Da ist, wie beim Hamburger, die Entwicklung halt zu Ende, wohingegen der Mann sich weiter entwickelt.

    Kann sich jemand an Auftritte im Bundestag erinnern, von Männern, die auch nur ansatzweise derart pubertär und deplatziert wirkten wie die von Nahles und Roth?

    • „Kann sich jemand an Auftritte im Bundestag erinnern, von Männern, die auch nur ansatzweise derart pubertär und deplatziert wirkten wie die von Nahles und Roth?“

      hm …, Helge Lind fällt mir da ein

    • Na komm, es mag einige Frauen geben die irgendwann aufhören sich zu entwickeln, insbesondere weil ihr Umwelt sie nicht wie erwachsene Menschen behandelt, aber das so pauschal auf alle zu beziehen ist dann doch auch am Ziel vorbei.
      Männer die nie erwachsen werden gibt es im Übrigen auch.

      • „Männer die nie erwachsen werden gibt es im Übrigen auch.“

        Ja schon. Nur werden die nicht mit Quoten in Positionen gepumpt wo sie sich entwickeln können. Stattdessen werden diese armen großen Kinder geheiratet und in der Ehe missbraucht um dann als Zahlvater zu enden. Keine schönen Aussichten.

        • >>Ja schon. Nur werden die nicht mit Quoten in Positionen gepumpt wo sie sich entwickeln können.<>Stattdessen werden diese armen großen Kinder geheiratet und in der Ehe missbraucht um dann als Zahlvater zu enden.<<

          Oder sie bleiben allein.

          • Und werden dann alle als potentielle Täter gebrandmarkt: Incels, Pornokonsument (immer mit dem Verdacht der Pädophilie), alter weißer Mann, SUV-Fahrer, uvm.

            Männer sollten tatsächlich aufhören Mann zu sein. Wäre gesünder für sie.

          • „Männer sollten tatsächlich aufhören Mann zu sein. Wäre gesünder für sie.“
            Das ist eine Lösung, die andere Lösung ist ein Mann zu sein, der sich nicht darum schert. Das wäre dann so etwas wie ein Taliban. Ich muss zugeben, dass mir die Lösung ein Taliban zu sein viel besser gefällt als eine Sissy zu sein. Aber das muss natürlich nicht auf jeden zutreffen, gibt ja genügend Männer die ihren Selbsthass zelebrieren. Damit hätte ich, wäre ich ein Taliban, aber kein Problem. Im Islam ist Sklaverei ausdrücklich erlaubt und sicherheitshalber werden männliche Sklaven eh kastriert, was die Sissis aber nicht stören sollte, mental sind sie nämlich schon lange kastriert. Da holt sie nur die Realität ein.

          • @Jolanda
            Richtig. Du bist dann nicht nur gesellschaftlicher Verlierer, sondern auch Sündenbock. In deiner Variante als Zahlvater bist du natürlich auch der Arsch, sofern du nicht spürst.

            @PfefferundSalz
            Wäre halt cool, wenn es ohne Extreme ginge – aber wird schwer, wenn man in eine schwarz-seiße Welt gedrängt wird.

      • „Männer die nie erwachsen werden gibt es im Übrigen auch.“

        Ja. Schwule Männer. Weil wir es nicht müssen. Weil wir, wie (heterosexuelle) Frauen halt auch, keine Frau haben, die uns zwingt, „erwachsen“ zu werden, die uns zwingt, für ihre Bedürfnisse in ihre Tretmühle zu steigen.

  8. Eigentlich sollte doch das was Seb aus unerfindlichen Gruenden kritisiert, der Normalzustand sein. Die optimale Loesung fuer erfolgreiche Maenner waere serielle Monogamie ohne diesen Scheidungsterror. Es waere ja kein Problem fuer die, angemessenen Kindesunterhalt zu zahlen (also das was der Staat zahlt, alles darueber ist freiwillig), aber wenn sie grosse Vermoegensanteile und Einkommensanteile an die Ex abtreten muessen, ist das ja keine Option. Ein gesellschaftlicher Vorteil waere, dass der Durchschnitts-IQ zumindest nicht sinkt, vielleicht sogar steigt.

    Erfolgreiche Maenner haetten dann z.B. 4 aufeinander folgende Ehefrauen jeweils im gebaerfaehigen Alter, ca. 8 Kinder, die gut versorgt sind, und bessere Zukunftschancen haben, als die staatlich finanzierte Kinderschwemme des Prekariats.

    • Ich kritisiere bzw. besser wundere mich schlicht und einfach aus dem Grunde darüber, dass das als Normalzustand oder wünschenswert angesehen wird, als dass mir das nie so ging und dass ich mir schwerlich vorstellen kann, dass ich da der einzige bin.

      Es gibt ja Männern gegenüber auf die verschiedensten Arten Erwartungsdruck, und ich würde mich nicht wundern, wenn das junge Statusweibchen oft eher ein Resultat „externer Erwartungen“ als überwältigender eigener Präferenzen ist. Angefangen damit, dass man sich als Mann regelrecht rechtfertigen muss, wenn die Frau nicht allerhöchstens gleich so alt ist, wie man selber – das kenne ich seit meiner Schulzeit, denn ich war nie mit einer Frau zusammen die nicht älter war als ich, wobei das kompletter Zufall und auch immer „nur“ im Rahmen von 2-7 Jahren Unterschied war/ist, ich habe nicht einen von denen nach ihrem Alter gefragt (oder umgekehrt) als wir uns kennenlernten 😉

      • Nun, das Problem ist, dass der „Wert“ einer Frau mit dem Alter abnimmt, während bei Männern das Maximum üblicherweise bei 35-50 liegt ist es da mit einer Frau schon lange wieder vorbei. Wenn du eine ältere Frau nimmst, dann verkaufst du dich unter dem „Wert“. Natürlich kann man einfach sagen, dass man auf ältere Frauen steht, genau wie welche auf dicke Frauen stehen. Nur ist die Frage, ob dieses Begehren erst dadurch entstanden ist, dass man unterbewusst verstanden hat, dass man nur bei Frauen mit einem niedrigen Marktwert landen kann oder ob es echtes Begehren ist. Da die meisten Männer junge Frauen begehren ist jemand er auf ältere steht daher schon eine Kuriosität, so wie ein zweiköpfiges Pferd oder halt wie ein Mann, der seinen eigenen Marktwert nicht verstanden hab, bzw. dessen Marktwert so niedrig ist, dass er mit einer Frau mit geringem Marktwert Vorlieb nehmen muss.

        Natürlich kann eine ältere Frau eine viel bessere Partnerin sein als eine junge Frau, sie kann einen besseren Charakter haben oder auch einfach nur besser im Bett sein aber aus evolutionärer Sicht, kann sie es nicht sein, da unser Gehirn darauf gepoolt ist, einen Partner der mit uns besten Nachkommen produzieren kann als den attraktivsten wahrzunehmen. Einen Menschen als „schön“ wahrzunehmen ist keine Wahl die wir bewusst treffen können.

        • Du hast keine Kinder, oder?

          Die müssen nämlich auch großgezogen werden, ein halbwegs tragbares Bindungsverhalten lernen und am besten in einer sozial stabilen Umgebung aufwachsen, damit es dann irgenwann Enkel gibt. Ansonsten scheitert das mit den Nachkommen zwar nicht biologisch unmittelbar aber mittelbar schon..

          Der Wikinger, der brandschatzend, plündernd und vergewaltigend auf Raubzug ist, nimmt sich wahrscheinlich aus dem Beutegut einfach die sexuell attraktivste (wenn nicht gerade der Häuptling die will). Soll ja auch schnell gehen und dabei sind äußere Fruchtbarkeitsmerkmale die beste Orientierungshilfe.

          Wenn man hingegen die Kinder auch selber großziehen möchte, ist es sinnvoll sich eine Partnerin zu suchen, zur der man eine Bindung aufbauen kann und die auch die Kompetenz hat, gemeinsam Kinder großzuziehen.

          • Was nützt dir eine stabile Partnerschaft, wenn du mit ihr keine Kinder mehr zeugen kannst, weil sie zu alt ist oder wenn die Gefahr besteht, dass es zu Chromosomenschäden kommen kann? Ganz abgesehen davon, gehe ich davon aus, dass man eine 20-Jährige weit besser formen kann als eine 30-Jährige, einfach, weil die 20-Jährige noch nicht so verkorst ist. Und ich denke auch, dass man einer jungen Frau eher beibringen kann eine gute Mutter zu sein als einer 30-jährigen. Natürlich muss man dazu selbst reif genug sein und das ist der Vorteil, wenn man etwas älter ist, dann geht das. Hab meiner letzten Freundin das auch beigebracht, nur dummerweise wollte ich selbst keine Kinder, obwohl sie tatsächlich die Richtige gewesen wäre.
            Es scheinen hier viele davon auszugehen, dass Frauen nichts mehr lernen können oder, dass sie emotional so stabil in ihrer Persönlichkeit sind, dass sich nichts mehr ändert. Das ist vollkommen falsch, du kannst aus einer Heiligen eine Hure und aus einer Hure eine Heilige machen, du musst nur wissen, wie es geht. Natürlich ist das Manipulation und damit böse, so wie alles, was Männer machen, aber eine der Voraussetzungen ist natürlich, dass du auf die Meinung von Feministen und Simps scheißt.

          • @PuS
            Vielleicht möchte man auch gar nicht „formen“`? Ich verliebe mich doch in eine konkrete Person und nicht meine Vorstellung davon, was ich mit viel Arbeit aus der Person machen könnte. Das scheint mir, ganz im Gegenteil, eher die Vorgehensweise der meisten Frauen zu sein, nebenbei etwas was ich hasse wie die Pest.

          • @Seb
            „Vielleicht möchte man auch gar nicht „formen“`? Ich verliebe mich doch in eine konkrete Person und nicht meine Vorstellung davon, was ich mit viel Arbeit aus der Person machen könnte. Das scheint mir, ganz im Gegenteil, eher die Vorgehensweise der meisten Frauen zu sein, nebenbei etwas was ich hasse wie die Pest.“
            Im Idealfall hat die Gesellschaft den Menschen geformt, aber wir leben halt nicht im Idealfall. Wenn man nur Wokies als mögliche Partner hat, dann ist es besser einen Menschen in eine Richtung zu formen als mit einem unpassenden Partner etwas anzufangen. Und Formen tun wir alle, jeder von uns hat einen Einfluss auf den Menschen, mit dem er zusammen ist, allerdings geschieht dies größtenteils unterbewusst. Und tatsächlich meine ich Formen auch nicht in dem Sinne wie ihn Frauen verwenden, sondern eher durch das Vorleben der eigenen Werte. Ich sage, dass ein Mann klare Worte und Meinungen haben sollte, denn diese klare Kante ist charismatisch und sorgt dafür, dass andere Menschen einem folgen. Man kann die abwegigsten Meinungen haben, aber wenn man an diese glaubt und klarmacht, dass man für seine Überzeugungen auch in den Tod gehen würde, dann wirkt das anziehend und das verändert die Menschen um einen herum, auch den Partner.

          • @PuS
            „… nur dummerweise wollte ich selbst keine Kinder, obwohl sie tatsächlich die Richtige gewesen wäre.“

            Was aus biologischer Sicht ein Beispiel für meine oben aufgestellte These ist, dass die Weitergabe der Gene an Enkel auch vom (Bindungs-) Verhalten der Kinder abhängt.

        • Ich weiß nicht. Wenn ich jetzt als 16-jähriger nur 40+-jährige abgekriegt hätte, würde ich mir um meinen „Marktwert“ sorgen machen. Meine bisherige Langzeitbeziehungen (wenn man alles zwischen 1 und 12 Jahre zählt) hatte ich mit 18, 22, 30 und dann seit 43, wie schon erwähnt jeweils mit etwas älteren Frauen, wobei ich mit der jetzigen schon vor langer zwischen zwei der längeren Beziehungen für knapp ein halbes Jahr zusammen war – damals hatte es aber irgendwie (noch) nicht gepasst.

          Möglichkeiten bei Komzerten oder Festivals oder so ansehnliche Mädels um die 20 abzuschleppen hatte ich noch vor wenigen Jahren (also das letzte Mal Single) reichlich. Hat mich aber nicht interessiert, selbst wenn ich den Mädels vorher was ausgegeben hatte oder so habe ich sie freundlich verabschiedet wenn sie „was wollten“.

          • Nach meiner Erfahrung konnten Frauen gerade auch die weniger attraktiven ihren SMV sehr gut einschätzen.
            Vor einige Zeit habe ich mal ein Papier zu dem Thema Altersunterschied in den Partnerschaften gelesen, und genau dort waren 16 Jahre als optimaler Abstand angegeben, wenn die Familie tatsächlich auch Nachwuchs wollte.
            Die Alterung eines Körpers setzt ungefähr ab dem 27 Lebensjahr ein. Ein Frau kann ab dem 30 Lebensjahr nur noch eingeschränkt gesunden Nachwuchs und dann vielleicht noch mehrere Kinder zu Welt bringen. Und mit jedem Jahr steigen die Risiken. Nicht umsonst heißt es aus medizinischer Sicht sollte die Nachwuchsplanung bis zum 25 Lebensjahr einer Frau abgeschlossen sein. Dummerweise suggeriert die Reproduktionsmedizin einer modernen Frau, sie können bis ins hohe Alter noch gesunden Nachwuchs bekommen. Was so in der Mehrzahl der Frauen nicht stimmt.
            Vor vielen Jahren habe ich mal ein sehr trauriges Video einer jungen Frau von 28 Jahren gesehen, die sich bereits in der Menopause befand.

      • Ich gebe dir recht, dass es AUCH ein Statussymbol ist, wenn ein Mann beliebigen Alters eine Frau im idealen Alter (20-30) als Partnerin hat. Und es ist i.d.R. ein teures Signal, wenn der Mann deutlich aelter ist.

        Aber ich behaupte die meisten wuerden die partnerliche Situation von Trump, der von Macron vorziehen.

  9. Pingback: Leonardo DiCaprio, Spieltheorie und „keine Freundin älter als 25“ | Alles Evolution

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