Chris Pratt und Liebesbekundungen an seine Frau

Wo wir gestern schon bei Promis und Status waren, hier noch ein Beitrag von Chris Pratt, der auch für Ärger gesorgt haben soll:

Hier noch einmal der Text:

Guys. For real. Look how she’s looking at me! I mean. Find you somebody that looks at you like that!! You know!? We met in church. She’s given me an amazing life, a gorgeous healthy daughter, she chews so loudly that sometimes i put in my ear buds to drown it out, but that’s love! She helps me with everything. In return, periodically, I open a jar of pickles. That’s the trade. Her heart is pure and it belongs to me. My greatest treasure right next to my Ken Griffey Jr Upper Deck Rookie card. Which if you know, you know is saying a lot. It’s her birthday in about 6 weeks. So if I don’t get her anything, I’ll tell her to look back on this post. Love you honey. ❤️❤️

Die Aufregung entstand wohl dadurch, dass er ein behindertes Kind aus erster Ehe hat und sich hier ausdrücklich über eine gesunde Tochter freut, was sicherlich immer ein Grund zur Freude ist, aber in dem Kontext vielleicht etwas undurchdacht.

Aber interessanter ist hier aus meiner Sicht der Einsatz klassischer kleiner Negs  und Aufziehereien. Sie kaut so laut, aber er liebt sie trotzdem. Sie macht alles für ihn, er öffnet ihr das Glas mit den Gewürzgurken. Sie ist sein wertvollster Besitz gleich neben seiner Baseballkarte eines bestimmten Spielers. Er wird ihr nichts schenken.

Dazu das Foto, in welchem sie ihn anblickt, und er die Welt.

Aber eben alles auf spielerische übertriebene Art.

46 Gedanken zu “Chris Pratt und Liebesbekundungen an seine Frau

  1. Interessanter ist viel mehr, dass es eine Fülle von Liebesbekundungen von Männern an Frauen gibt, aber kaum umgekehrt.

    „She helps me with everything.“

    Nein, tut sie nicht. Sie sagt ihre Meinung zu allem. Das ist aber auch bereits alles.

    • „Interessanter ist viel mehr, dass es eine Fülle von Liebesbekundungen von Männern an Frauen gibt, aber kaum umgekehrt.“
      Doch, gibt es zur Genüge. Eines der bekanntesten musikalischen Beispiele:

      • Dann wäre da noch:
        Dolly Parton; Joleen (mittlerweile weile auch in interessanter Bardcore-Version)
        Brenda Lee; I’m Sorry
        Tammy Wynette; Stand By Your Man

    • „Interessanter ist viel mehr, dass es eine Fülle von Liebesbekundungen von Männern an Frauen gibt, aber kaum umgekehrt.“ Das kann ich so nicht bestätigen. Eines der bekanntesten musikalischen Beispiele:

    • „„She helps me with everything.“

      Nein, tut sie nicht. Sie sagt ihre Meinung zu allem. Das ist aber auch bereits alles.“

      Oh unwissender Adrian…

      Kleine Anekdote, wobei ich meinem Mann aktuell gerad „helfe“:

      Er braucht bzw. will neue Business-Schuhe haben, und das min. schon das ganze letzte Jahr über. Und weil er Gottverdammt die letzten 3 Male, wo wir (wegen der Kinder) verschiedene Schuhgeschäfte abgeklappert hatten, nicht ein einziges Paar anprobierte (obwohl ich ihn jedes Mal daran erinnerte nachzusehen, aber es gefiel ihm – angeblich – halt nix), verbrachte ich kürzlich ein paar Stunden damit, ihm eine Auswahl zusammenzustellen.

      „Online kauf ich keine Schuhe“, war sein erster Kommentar, doch nachdem ich ihm ausdrücklich versicherte, dass sich Alles zurückschicken ließe (was natürlich ich erledigen werde) und sie so sogar (teilweise deutlich) günstiger zu haben sind als im Laden, ließ er sich dann doch dazu herab, die Liste auf 9 Paar einzudampfen, die uns nun bis morgen erreichen sollen.

      Ein Ersatzpaar für seine schon ziemlich durchgerockten Freizeit-Sneaker & ein neues Paar Boston-Birkenstock (die ihm eigentlich zu teuer sind als Hausschuhe, aber die Qualität und daraus abgeleitet auch Haltbarkeit der Imitate ist wirklich grottig im Vergleich) hab ich bei der Gelegenheit auch gleich geordert (Alles auf meine Kosten bislang; die Birkis werden Weihnachtsgeschenk).

      Und ich wette: solche bzw. so ähnliche Sachen machen alle Frauen irgendwann mal für ihre Partner (aber nich oder nur höchst selten mal umgekehrt).

      Was Anderes: gibt es berühmte Liebeslieder von Schwulen?

      • Das ist doch ein wunderbarer Beleg für meine These: Du macht nicht alles für ihn (im Sinne von „liest ihm seine Wünsche von den Augen ab“), Du bestimmst über ihn und bevormundest ihn. Du lebst sein Leben, so wie Du es für richtig hälst.

        „Was Anderes: gibt es berühmte Liebeslieder von Schwulen?“

        Nein. Schwule brauchen nicht zu balzen.

        • Das ist doch Quatsch.
          Natürlich geht es darum, dass er (sozusagen) _seine_ Wünsche verwirklicht (bekommt) – nur, dass ichs ihm nicht wirklich „von den Augen abgelesen“ hatte, da er oft genug erwähnte, dass da Bedarfe bestehen, bei allen 3 Schuharten (am meisten beklagt er sich tatsächlich über die Hausschuhe, die er jetzt noch hat. Und schwärmt von den Birkenstocks, die er sich für seinen Zivildienst angeschafft hatte und die ihm rund 10 Jahre gute Dienste leisteten. Ich selbst hab noch nie welche im Original getragen, muss auch nicht^^)
          Er ist sogar zum Kinderschuhkauf jeweils nur mitgekommen, weil er für sich gucken wollte. Und hätts dann aber glatt vergessen. So einer is er nämlich^^

          • War übrigens mit ein Grund, weshalb ich mich in ihn verliebt hatte, so komisch es klingt. Ich fand ihn vorher schon scharf, natürlich, half ihm dann beim Umzug (er besaß noch keinen Führerschein) und beobachtete ihn während des Möbelkaufs im Umgang mit Freunden & Familie: total planlos, aber tiefenentspannt & richtig gutgelaunt war er.
            Nach einer Pause im Kaffee vergaß er dann seinen Rucksack, den ich ihm hinterhertrug, und genau da dämmerte es uns beiden: er konnte so jemanden wie mich an seiner Seite wirklich „gut gebrauchen“
            ^^

      • Ich bin im Übrigen zu 95 Prozent überzeugt, dass Deine Gatte keine neuen Businessschuhe braucht – und schon gar nicht will. Nein, DU willst, dass er neue Schuhe trägt, weil DU der Meinung bist, dass er unbedingt neue Schuhe braucht, weil die alten Schuhe in DEINEN Augen bereits unmöglich aussehen und DU unter den anderen Ehefrauen der Firma DEINES Mannes einen Ruf zu verlieren hast.

        • Natürlich brauchte und wollte er keine neuen Schuhe, sonst hätte er sie sich geholt. Es sei denn – das sind die 5% Restwahrscheinlichkeit – er ist einfach generell inkompetent. Was natürlich nicht komplett abwegig ist, schließlich hat er Semikolon zur Frau genommen, bzw. umgekehrt. Wie sagte Jordan Peterson:

          „Why would one not want a competent partner? Okay, I can think of many reasons why one would not want a competent partner: They are easier to control, easier to dominate.“

          Eine solches Bedürfnis nach Kontrolle des Partners würde ich Semikolon definitiv zutrauen.

          • „Natürlich brauchte und wollte er keine neuen Schuhe, sonst hätte er sie sich geholt. Es sei denn – das sind die 5% Restwahrscheinlichkeit – er ist einfach generell inkompetent.“

            Er ist u.a. absolut großartig im Befolgen von (seinen selbstgeschaffenen) Routinen. Aber mit Sachen „außer der Reihe“ tut er sich sehr schwer. Was nicht heißt, dass er nicht genügend Flexibilität für den Alltag mit Kindern mitbrächte, im Gegenteil sogar, eine weitere Stärke ist nämlich die ihm eigene, charmante Leichtigkeit, mit der er das Leben nimmt.

            „Wie sagte Jordan Peterson:

            „Why would one not want a competent partner? Okay, I can think of many reasons why one would not want a competent partner: They are easier to control, easier to dominate.“

            Eine solches Bedürfnis nach Kontrolle des Partners würde ich Semikolon definitiv zutrauen.“

            Wenns denn nur klappen würde^^

        • Was für absurde Vorstellungen Du da hast, Adrian.

          Ich find speziell diese Schuhe rein optisch noch voll ok (thanks to Zedernholz-Schuhspanner – war auch mal ein Geschenk von mir). Aber er hats mal wieder geschafft, dass ihm die Laufsohle gebrochen ist, und Bock auf potentiell nasse Füße hat er halt eigentlich weniger.

          Anderes Beispiel einer Anschaffung, die ich nur ihmzuliebe kürzlich tätigte (und zu der er sich allein wohl noch lange nicht hätte aufraffen können): neue Matraze (wir haben weder Besucherritze noch getrennte Bettdecken btw. Is schöner so). Eine kleine Ewigkeit klagte er, unsere alte sei „komplett durchgelegen“, wovon ich wirklich überhaupt nix merkte (aber ich war ja auch selbst mit meinem all-time-Schwangerschafts-Höchstgewicht noch um die 15 kg leichter als er, daran könnts liegen^^)… nix desto weniger: dass er gut bzw. besser schläft war mir wichtig genug, mein Elterngeld z.B. dafür zu verbraten (vorgeburtlich und ganz zu Anfang des Wochenbetts wollt ich das nicht, weil wegen der Eventualität, das gute Stück dann gleich fies einzusuppen). Und selbstredend hatte ich auch den Sperrmüll rechtzeitig angemeldet, damit das olle Ding hier dann nicht noch doof rumsteht.

      • Ich kann mich auch an einen Schuhkauf mit Freundin erinnern. Ich fand gleich im ersten Laden ein paar hohe Schuhe, die gefielen und auch passten. Das ging natürlich nicht, wir mussten noch in die nächste Großstadt und dort zig Läden abklappern. Nebenbei haben wir noch die Nilquellen und Atlantis gefunden. Und esgab in keinem Laden Schuhe, die mir gefallen haben. Erstaunlicherweise konnte ich mich durchsetzen und wir sind zurück in den ersten Laden. Ist 24 Jahre her, die Schuhe habe ich immer noch. Die Frau nicht.

      • Wow, dieser glückliche. Ich muss auch einer Frau mein ganzes Geld geben, damit sie mir mit den Schuhen hilft. Das ist ja fast wie bei Outfittery, da stellen mir auch einige Alleinerziehende ohne Job hässliche Kleider zusammen.

      • Bist du eigentlich stolz darauf, dass aufgrund von Menschen wir dir ein System existiert, in dem es profitabel ist x Paar Schuhe (oder andere Kleidungsstücke) mehrmals durch die Gegend zu schicken, damit du am Ende ein bis zwei davon erwählst? Schon bei meinem Zivildienst in Prä-Amazon- und sogar noch Hochglanzkatalog-Zeiten bin ich – da so in meiner Familie und auch von meiner damaligen Freundin niemals praktiziert – baff erstaunt gewesen, als ich erleben durfte, wie mindestens 90% der Krankenschwestern/Pflegehelferinnen den größten Teil ihrer Pausen und mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit (damals gab es noch deutlich mehr Personal „auf Station“ als heute, es hielt die Damen nicht davon ab, währenddessen zu klagen wie hart doch die Arbeit sei) damit verbracht haben, Scheiße aus Katalogen zu bestellen und die Scheiße vom Vortag nach dem Anprobieren wieder zurückzuschicken. Und musste mich beherrschen zu fragen, wieso einige der Damen allen Ernstes glaubten, den Scheiß tatsächlich ragen zu können bzw. darin sogar noch irgendwie „gut auszusehen“, was sie sich natürlich gegenseitig unablässig versicherten, selbst wenn sich die damenbärtige 100-Kilo-Schabracke gerade mit roher Gewalt, mehreren Helferinnen und Hebeln in ein gut 10 Nummern zu kleines Stück Scheiße (welches anschließend in geplatztem Zustand aufgrund von „Verarbeitungsfehlern“ wieder zurückgeschickt wurde) gepresst hatte.

        Ohne solch toxisches weibliche Verhalten wären die Preise für alle Kunden signifikant niedriger und es würden Millionen Tonnen von Müll und Verpackung eingespart.

        Den Rest den ich sagen wollte haben andere schon dankenswerter weise gesagt 😉

        • „Bist du eigentlich stolz darauf, dass aufgrund von Menschen wir dir ein System existiert, in dem es profitabel ist x Paar Schuhe (oder andere Kleidungsstücke) mehrmals durch die Gegend zu schicken, damit du am Ende ein bis zwei davon erwählst?“

          Glaub es oder nich: ich hab sowas in der Form (also in der Absicht nur einen Bruchteil zu behalten) noch nie gemacht (und hätte es auch jetzt nich, wenn er es anders auf die Kette kriegte).

          Ich kauf für mich selbst generell seit wahrscheinlich bereits mehr als einer Dekade ohnehin mit wenigen Ausnahmen (wie Unterwäsche etc.) nur noch gebraucht.
          Auch Schuhe.
          Und ich kümmer mich auch um die Sachen, hab inzwischen quasi Alles da, was man als (Hobby-)Schuster und Änderungsschneider so braucht.

          Und das hat auch noch weitere Vorteile: so bekam die Zweitgeborene zum Schulwechsel einen Original Ruitertassen-Ranzen, den ich (weil auf der Vorderseite unschön bekriggelt – zu gern hätt ich die Story dahinter in Erfahrung gebracht…) zum Sensationspreis von 25 Euro erwarb (also gut 300 Euro günstiger als Ladenpreis) und voller Zuversicht bearbeitete.
          Schön isser geworden.
          Schöner als neu sogar.

      • Falls interessiert, wies gelaufen ist: die Entscheidung bezüglich der Sneaker war noch einfach (ja^^), und 3 Paar (Businessschuhe) konnte er nach dem Anprobieren recht mühelos zurückweisen. Ab dann wurds aber kniffelig, weil die Unterschiede beim Tragekomfort kaum vorhanden scheinen; beim Design waren sies ohnehin^^ – aber schlussendlich fand er dann doch noch seine 2 Favoriten, über die er sich jetzt freut (und ich mit ihm) 😄

        Obwohl er ziemlich ins Schwitzen geraten war (literally and figuratively), zeigte er sich danach so motiviert, dass er gleich noch einen kritischen Blick auf seinen gesamten Schuh-Altbestand warf, trennte sich von insgesamt 6 Paaren, und verkündete, dass er nun für den Winter noch neue Stiefel benötige…

        Ratet, was ich gerade mache
        ^^

    • Ja, bei Sorbo wird das nicht an den sonstigen Ansichten liegen, mit denen er sich zur Wurst macht.

      Allerdings sind seine Ansichten für einen waschechten Neonazi wie dich vermutlich auch gar nicht bemerkenswert i.S.v. abseitig oder widerwärtig.

      Mit wie vielen Nicknames bist du eigentlich derzeit hier unterwegs, 3 oder mehr?

        • Achte doch mal eine Weile auf die Postings von Murdoch/Kniggeldi/Pierce/… und informiere dich mal, was so hinter seinen bevorzugten und hier gerne verlinkten Quellen steckt.

          Wenn du meine Wertung dann immer noch für übertrieben hältst bzw. Argumente dagegen hast, bin ich gerne bereit diese zu überdenken. Es gibt hier durchaus den einen oder anderem, dem ich schon mal aufgrund der Quellenwahl eine gewisse Nähe zu, grenzenlose Naivität in Bezug auf oder aber zumindest geringe Berührungsängste mit bisweilen doch sehr rechtem Gedankengut unterstellt habe, aber Neonazi habe bzw. würde ich hier nie jemanden anders als diese Person genannt bzw. nennen – noch nicht einmal den Herrn, der sich selber als „quasi Faschist“ bezeichnet.

  2. Schon lustig welche Entwicklung Chris Pratt genommen hat: vom Depp in „Parks and Recreation“ zum Superhelden und Superstar. Und Humor scheint er ja wirklich zu haben. Trotzdem wird sie ihn wohl so anstrahlen, weil er ordentlich Kohle scheffelt und nicht weil er ab und zu ein Glas aufmacht.

  3. Sein Sohn ist (ich habs gegoogelt, mir sagte der Typ auch gar nichts) nicht wirklich in dem Sinne behindert, sondern war bloß ein Frühchen, das aufgrund dessen (Gehirnblutung etc.) hätte schwerbehindert sein können. Die Spätfolgen der um 2 1/2 Monate verkürzten Schwangerschaft bestehen anscheinend lediglich in leichten Sehproblemen und unterentwickelten Beinmuskeln (außerdem ist er – natürlich – auch zu klein für sein Alter), was sich teilweise durchaus noch geben kann im Laufe der Zeit.

    Zum Post: sonderlich sympathisch macht ihn der in meinen Augen nicht. Hoffentlich macht er sich noch Gedanken und hat dann auch ein Geschenk zu ihrem Geburtstag, sonst wärs echt erbärmlich.

  4. Pingback: Liebesbekundungen mit Selbstherabsetzungen | Alles Evolution

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