Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

254 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Petra hat es schon wieder getan. Sie äußert sich in strunzdummer Weise zum Gendern:

    Petra Gerster, der alte weiße Mann und das Gendern

    „Es ist tatsächlich der alte weiße Mann, der um den letzten Rest seiner Privilegien fürchtet und seine Felle davonschwimmen sieht.“

    Das Gendern ist also nicht etwa überflüssig, verlogen und nervig, sondern es kratzt an einem männlichen „Privileg“. Wäre mal interessant, wie Petra erklärt, daß unsere vertraute Muttersprache ein männliches Privileg sei.

    Leider gibt es keine Journalisten, die penetrant und „unbedarft“ in diese Richtung fragen und somit der Petra einen riesigen Haufen Scheiße entlocken könnten. Mit so einer Fragetechnik kann man Ideologen wunderbar vorführen. Petra würde dann ungewollt noch mehr ihre Strunzdummheit offenbaren.

    Ich gehe mal mit gutem Beispiel voran und frage UFO- und Terrorexperte Androsch, was er eigentlich zum Terroranschlag von 1996 auf das World Trade Center sagt. Ist es nicht naheliegend, nach so einem Anschlagsversuch das Gebäude gegen Terrorattacken zu versichern?

    • https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.thomas-hornung-cdu-stadtrat-greift-in-live-schalte-ein-swr-wehrt-sich-gegen-vorwurf.eb904afd-7d75-44db-95b8-58eee904731f.html

      CDU-Stadtrat greift in Live-Schalte ein – SWR wehrt sich gegen Vorwurf
      ährend einer Live-Schalte des Südwestrundfunks (SWR) zum Mannheimer CDU-Kreisparteitag hat ein Stadtrat der Partei die sprechende Reporterin so lange unterbrochen und kritisiert, bis diese den Beitrag abbrechen musste. Die Journalistin war am Freitagabend in der TV-Sendung „SWR Aktuell Baden-Württemberg“ zugeschaltet, um im Sitzungssaal über die Debatte zur Verstrickung der Kreis-CDU in die Geschäfte des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel zu berichten. Dies empfand der CDU-Stadtrat und ehemalige Büroleiter Löbels, Thomas Hornung, nach eigenen Angaben als störend und griff in den Beitrag ein.[…]

      Journalistende machen keine Fehler. Sie haben ein Sendungsbewusstsein (hier im doppelten Sinne des Wortes) und machen nichts falsch. Im Zweifel ist es ein Angriff aus die „grundgesetzlich verbrieften Freiheit der Berichterstattung“. Das Frau auch einfach nur störend sein kann, darauf kommt frau nicht.
      Ja was denn, du Dummdödel von der CDU, hast‘ das im Kindergarten und der Grundschule nicht gelernt: EINER FRAU HAST DU GEFÄLLIGTST NICHT INS WORT ZU FALLEN! DIE DARF IMMER ALLES SAGEN UND DU MUSST SIE AUSREDEN LASSEN. UND JETZT FRISS SCHEI#*E …

    • Beim Gendern geht es nur um Macht und Flagge zeigen. Helfen wird Gendern nur Menschen die Bücher übers Gendern schreiben und damit ihr Geld verdienen, anderen vorzuschreiben wie sie sprechen sollen.

    • *lol* ausgerechnet du willst mir „einen riesigen Haufen Scheiße“ entlocken? Du, der hier regelmäßig alle ankackst?

      Aber Danke, immerhin bin ich jetzt schon „Experte“, nicht mehr nur „Gläubiger“, das gefällt mir. Also antworte ich in meiner neuen Funktion:

      „Ist es nicht naheliegend, nach so einem Anschlagsversuch das Gebäude gegen Terrorattacken zu versichern?“

      Darüber kann man streiten, der Anschlag misslang ja mehr oder weniger und einer Bombe im Keller kann man mit Schutzmaßnahmen vermutlich relativ gut (und vermutlich viel billiger) vorbeugen. Auch ist fraglich, wieso das dann m.W. erst 2001 geschieht, kurz vor den neuen „Anschlägen“.

      Allerdings bin ich nicht so tief drin, dass ich sagen könnte, welche Policen es da vorher gab (das Gebäude hatte m.W. den Besitzer gewechselt), ich habe auch keine Ahnung, ob andere Gebäude ähnlich versichert sind, denn genau genommen kann so ein Anschlag ja jedes treffen. Um die Einmaligkeit der Situation zu bewerten, fehlen mir also die Daten, es ist ja auch nur ein Indiz von unzählig vielen und nur aufgrund der zeitlichen Nähe und der Doppelversicherung (?) aufsehenerregend.

      Aber du hast Recht, ich muss das Buch mal weiterlesen, Danke für die Erinnerung.

  2. Kann sein, dass ich mich irre. Aber „für Israel“ ist neu oder?

    Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

    Bin mal gespannt, wann die Ausschlussliste länger als der eigentliche Einleitungstext ist. ;-)l

  3. Neues vom AK Evolutionsbiologie (www.evolutionsbiologen.de):

    Es gibt ein weiteres Buch von Prof. Kutschera über bzw. gegen die Genderideologie, und natürlich über den meines Erachtens klar politischen Prozess gegen ihn:

    https://tredition.de/autoren/ulrich-kutschera-37682/strafsache-sexualbiologie-paperback-165779/

    Über den Prozess hatte ich hier

    https://philosophia-perennis.com/2020/08/24/prof-ulrich-kutschera-cancel-culture-per-anzeige/

    alles gesagt, was aus meiner Sicht dazu gesagt gehört.

    Hier sein neuester Artikel:

    https://www.freiewelt.net/blog/darwin-und-die-familie-in-die-muelltonne-10086767/

    „FDP und Grüne beabsichtigen, den Geschlechtseintrag durch eine Willkür-Entscheidung des Individuums zu ersetzten. Jugendliche könnten dann ab dem 14. Lebensjahr selbst entscheiden, ob sie „Frau“, „Mann“ oder etwas „Anderes“ sein wollen – ein Frontalangriff gegen Darwin und die natürliche, evolutionär herausgebildete Familie.

    […]

    Der Hexenprozess gegen den Autor wegen angeblicher „Volksverhetzung“ wird dargestellt, und schonungslos offengelegt — ein spannender Gerichtsreport, der die Abgründe des deutschen „Rechtssystems“ verdeutlicht!!“

    • Na ja, Kutschera. Bei dem hat man auch immer das Gefühl, der muss sich seine Heterosexualität schön argumentieren. Seine These zur Kindeswohlgefärdung durch homosexuelle Eltern ist jedenfalls nicht durch Fakten gedeckt.

      • Ob diese Thesen durch Fakten gedeckt sind oder nicht, kann man ja diskutieren. Geht aber ohne Zensur, Anfeindungen, Repressalien und offenbar unfaire Prozesse einfacher.

        Es ist natürlich ein sehr unschönes Thema, über die Frage zu sprechen, ob Homosexuelle mehr zum Kindesmissbrauch neigen als Heterosexuelle. Homosexuelle wurden und werden auch so schon genug angefeindet.

        Aber warum ist es zu dieser Diskussion bzw. zu seinen Äußerungen im auf Kath.net gekommen? Erst hat er jahrelang den Kreationismus bekämpft. Dann hat er damit angefangen, die Genderideologie ebenfalls zu bekämpfen. Er bekämpft also biologiebezogene Ideologien, und nicht homosexuelle Menschen.

        Im Zusammenhang damit – bis dahin ging es nicht primär um das Thema „Homosexualität“ – kam dann die „Ehe für alle“, und dazu hat er dann was gesagt, und sich zugegemermaßen einer unsensiblen Ausdrucksweise bedient.

        Angefeindet wurde er auch vorher, weil er ja die heilige Genderideologie argumentativ angriff. Aber ab dem Interview 2017 ging es dann so richtig los damit.

        Die Gendersens können es sich seitdem einfach machen und ihn als Feind der Homosexuellen beschimpfen. Natürlich ist das wesentlich leichter, als sich seinen Argumenten zu stellen, und schreckt andere wirksam davor ab, die Genderideologie anzugreifen.

        Und die Sternchen mit dem Zusatz „innen“ kommen einem mittlerweise im öffentlich-rechtlichen Fernsehen entgegen, und die Regenbogenfahnen werden immer allgegenwärtiger. Wir werden umerzogen, wo es nur geht.

        Jugendliche können bald selbst darüber entscheiden, ob sie sich als Mann, Frau oder divers eintragen lassen.

        Was aber weder Jugendlichen noch Erwachsenen zugestanden wird, ist eine eigene Meinung zum Thema.

        Wirklich: Gegen Homosexuelle will ich gar nichts sagen. Aber auch unangenehme Fragen müssen diskutiert werden dürfen, auch ohne Repressalien.

        Unabhängig von der Frage, ob Homosexuelle Kinder häufiger missbrauchen als Heterosexuelle, zählt dabei für mich noch: Bei einem Säugetier geht ohne das Muttertier fast gar nichts.

        Der Verlust der Mutter ist für ein Säugetierkind in der Natur fast immer ein Todesurteil. Im Zoo wird das auch berücksichtigt, in der menschlichen Gesellschaft dank Genderideologie aber immer weniger.

        Die Idee, zwei Säugetiermännchen könnten eine Mutter ersetzen, ist biologisch gesehen sehr abenteuerlich.

        (Das heißt jetzt natürlich nicht, dass ich in Sorgerechtsstreitigkeiten die Art okay finde, wie Väter dabei plattgemacht werden.)

        • „Ob diese Thesen durch Fakten gedeckt sind oder nicht, kann man ja diskutieren. Geht aber ohne Zensur, Anfeindungen, Repressalien und offenbar unfaire Prozesse einfacher.“

          Sicher. Allerdings gibt es diese Diskussionen bereits. Und Studien hierzu liegen bereits seit etwa 30 Jahren vor. Ich kenne keine Studie, die eine Kindeswohlgefärdung bei homosexuellen Eltern belegt.
          Falls Kutschera diesbezüglich andere Forschungsergebnisse kennt, steht es ihm selbstverständlich frei, diese zu veröffentlichen.

          • Zur Einordnung. Das DIJG gehört zur „Offensive Junger Christen“.

            Bravo, Adrian, du argumentierst mittlerweile auf demselben Niveau von Feministinnen. Ad hominem, ohne Sachbezug.

            Du bist die Sarah Lee Heinrich des reaktionären Milieus.

            Echte Progressive hinterfragen den Homokult. Daher freue ich mich über Leute wie Komu. Die Leiterin vom DIJG und andere Autoren auf der Seite bringen zahlreiche gute und sachliche Argumente, wenngleich ihr „christlicher“ Bezug natürlich kontraproduktiv und unnötig ist.

            Es ist unsagbar albern, wie unsere Gesellschaft das berechtigte Ideal der Toleranz mit der Frage nach der Ursache von Homosexualität vermengt.

            Ergo: Wer nicht naturalisiert, ist „homophob“.

          • „Bravo, Adrian, du argumentierst mittlerweile auf demselben Niveau von Feministinnen. Ad hominem, ohne Sachbezug.“

            Ich habe hier kein Argument gemacht. Ich habe es extra geschrieben: „Zur Einordnung“. Das hätte ich auch geschrieben, wenn jemand Thesen verlinkt, die argumentieren, dass die Evolutionstheorie falsch ist.

          • Das Problem an Dir Clown ist, dass Du so tust, als hätte sich die Gesellschaft nie mit der Ursache für Homosexualität beschäftigt, sondern implizierst, als hätte eine allmächtige Homo-Lobby von Beginn an jede Forschung hierzu untersagt und jede nicht-kritische Stimmen zum Schweigen gebracht. Das ist besonders albern, weil ich mich noch gut an Zeiten erinnern kann in der Homosexualität eben nicht so sehr akzeptiert wurde, wie sie es heute ist.

            Zur Erinnerung: In einigen Staaten der USA war Homosexualität bis zum Jahr 2003 illegal. Die (zumeist amerikanischen) Forschungen über die Ursachen der Homosexualität gehen allerdings bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, zuweilen sogar bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück. Deine implizite These, Homosexualität sei auf Missbrauch, elterliche Verwahrlosung oder abwesendem Väter zurückzuführen, war Jahrzehnte lang der Darling aller „Erklärungen“ hierzu. Es gibt hierfür allerdings keine ausreichenden Belege.

            Die aktuellen Studien zu diesem Thema gehen (zumindest bei homosexuellen Männern) von einer starken, wenn auch nicht ausschließlichen, biologischen Komponente aus. Hierzu kann Dir der Blogmaster gerne Studien aufzählen.

          • Es gibt wissenschaftliche Studien, die belegen, daß Homosexuelle deutlich häufiger sexuellen Mißbrauch erfahren haben als Normale.

            Bei Lesben kommen Untersuchungen auf bis zu 70%.

            Man muß wirklich extrem naiv sein, wenn man den Zusammenhang von sexuellem Mißbrauch und Homo- sowie Transsexualität nicht sieht. Schade, daß Adrian solch ein gesellschaftsschädigendes Verhalten propagiert.

            Zumal hier auch schon jemand wie „Truth“ von seinem sexuellen Mißbrauch als Ministrant und seinen homoerotischen Gefühlen berichtet sowie Adrians Zynismus kritisiert hat. Seine Reaktion auf „Truth“ ihm sein Outing war sehr bezeichnend und von der üblichen intellektuellen Skrupellosigkeit und Korruptheit geprägt, wie sie für einen rechten Gutmenschen wie Adrian typisch ist.

            Adrians Haltung setzt wirklich eine grenzenlose Infantilität und Realittäsverweigerung voraus.

            Was in unserer Demokratie allerdings legal ist.

            PS: „Wissenschaftliche“ Forschung zum Thema Psychologie kann man übrigens grundsätzlich in die Tonne treten. Kein Wissenschaftszweig ist derartig von Tabus und emotionaler Begriffsstutzigkeit geprägt wie die Universitätspsychologie. Ausgerechnet auf diesem Blog, das regelmäßig Fake-Science in Soziologie, Politologie und anderswo aufdeckt, beruft sich jemand auf psychologische Forschung zum Thema Homosexualität.

            Wo es einen gewaltigen Naturalisierungs- und Toleranzdruck gibt.

            Und nur jemand, der von Tiefenpsychologie nicht die geringste Ahnung hat, kann wohl meinen, ein tabuisiertes Gebiet wie die Kindesmißhandlung werde von der Wissenschaft vernünftig beackert.

            Es gibt z.B. „Wissenschaftler“, die allen Erntes behaupten, es gebe praktisch keinen sexuellen Mißbrauch durch Mütter.

            In diesen Dingen wird so viel Scheiße und Schwachsinn verzapft, daß man schon strunzdumm sein muß, wenn man sich positiv darauf bezieht.

            Und das in einem Blog, daß regelmäßig „wissenschaftliche“ Gender-Scheiße auseinandernimmt.

            Ts.

            Ich kann den intelligenten Menschen nur raten, die Homo-Ideologie zu hinterfragen und sich klarzumachen, daß Toleranz und Legalität von Homosexualität ein Komplex ist, der völlig unabhängig von der Frage nach der Ursache der Homosexualität ist.

            PS: Auf der Seite von Alice Miller kann man auch gut lernen, wie lächerlich die Uni-Psychologie ist. In dem Artikel „Frenzy“ von Thomas Gruner ist das z.B. kurz Thema.

            http://alice-miller.com/de/frenzy

          • „Es gibt wissenschaftliche Studien, die belegen, daß Homosexuelle deutlich häufiger sexuellen Mißbrauch erfahren haben als Normale.“

            Und für mich ist es vollkommen logisch, dass das zu Homosexualität führt. Weil

            1. wenn ein Mann einen Jungen sexuell missbraucht, kann dieser später nur auf Männer stehen, weil er es halt so gewohnt ist.

            2. wenn ein Mann ein Mädchen sexuell missbraucht, kann diese später nur auf Frauen stehen, weil es für sie so schrecklich gewesen ist, mit Männern sexuell zu verkehren.

            3. wenn eine Frau einen Jungen sexuell missbraucht, kann dieser später nur auf Männer stehen, weil es für ihn so schrecklich gewesen ist, mit einer Frau sexuell zu verkehren.

            4. wenn eine Frau ein Mädchen sexuell missbraucht, kann diese später nur auf Frauen stehen, weil sie es halt so gewohnt ist.

            Biologie eicht zwar jeden Menschen darauf, mit Beginn der Produktion von Sexualhormonen nur auf das andere Geschlecht zu stehen, diese Eichung kann aber durch sexuellen Missbrauch in den Kindheit problemlos überschrieben werden.

            Also, ich weiß nicht wie es Euch geht, aber man muss schon ziemlich blind sein, um das nicht für logisch zu halten.

          • @Gendern Du hast noch nichtmal definiert, was die ominöse „Homo-Ideologie“ sein soll, von der du ständig faselst. Liberale wollen nichts anderes als Leben und Leben lassen für alle Leute die niemandem was Böses tun. Das ist keine spezifische Ideologie, es gilt auch nicht nur für Homos sondern zum Beispiel auch für Leute die komische Psycho-Bücher lesen und damit anderen Leuten auf den Nerv gehen.

          • „Es gibt wissenschaftliche Studien, die belegen, daß Homosexuelle deutlich häufiger sexuellen Mißbrauch erfahren haben als Normale.“

            1. Welche?
            2. Sind diese Studien seriös?
            3. Gibt es seriöse Studien, die das Gegenteil belegen?
            4. Gesetzt, die Antworten auf 2. und 3. lauten beide „ja“: In welchem Zahlenverhältnis stehen die Studien aus 3. zu denen aus 1.? Da solche Studien immer nur eine Auswahl der Gesamtpopulation untersuchen ist ihr Ergebnis mit einer statistischen Unsicherheit behaftet. Üblich ist heutzutage eine >95%-Sicherheit. Das bedeutet umgekehrt: Selbst, wenn alle sauber arbeiten, kommt bis zu jede 20. Studie zu einem falschen Ergebnis. -> Man benötigt immer einen Überblick über die gesamte Forschungslage, und darf sich nicht einfach jene Studien herauspicken, die das eigene Narrativ stützen.
            5. Gesetzt den Fall, die Studien aus 1. sind seriös und nicht falsch: In welche Richtung verläuft die Kausalität? Werden Homosexuelle öfter missbraucht, weil sie homosexuell sind? Oder führt Missbrauch zu Homosexualität? Oder gibt es eine gemeinsame Ursache für beides?
            6. Falls man nach der Untersuchung von 1.-5. tatsächlich davon ausgehen kann, dass Missbrauch zu Homosexualität führt, verbleiben weitere Fragen: Ist Missbrauch die alleinige Ursache für Homosexualität, oder gibt es weitere? Welche?
            7. Welche Ursache beeinflusst die Sexualpräferenz wie stark?

            Wer sich seriös mit dem Thema auseinandersetzen will, beschäftigt sich mit allen sieben Punkten, und eventuell mit noch weiteren, die mir nicht eingefallen sind.

            Wer unseriös sein möchte, macht es wie der Genderspast, verweigert bereits auf Punkt 1 die Antwort und projiziert seine eigene Blödheit und Diskursunfähigkeit auf alle anderen.

          • ^^ Starker Sudel-Ede-Alarm bei Rentonbetrug.

            Danke, daß du noch mal sehr schön das Phänomen der Abwehr erklärt hast. Auch wenn dir diese Abwehr selbst vermutlich nicht bewußt ist.

            Warum wieder diese Beleidigungen „Genderspast“ oder „Blödheit“?

            Ich plädiere für eine Sperrung von Rentonbetrug und eine Verbannung nach Sibirien.

            PS: Wären deine Beiträge und die anderer übrigens konstruktiv und nicht von einer äußerst primitiven Abwehr geprägt, würde ich mich auf eine Diskussion einlassen.

            Die intelligenten Menschen können sich mit der Frage beschäftigen, warum die Abwehr beim Thema Homosexualität so groß ist.

          • Nanu, wie kommst du denn darauf, dass mein Gebrauch von „Genderspast“ und „Blödheit“ sich auf dich bezieht? Aber naja, wenn du es schon selbst so siehst:

            Du wirst immer eine Ausrede erfinden, @Genderspast.

            Wie groß deine Furcht vor einer inhaltlichen Auseinandersetzung ist, erkennt der erfahrene Mitleser daran, dass du deinem erklärten Prinzip, niemals eine Sperrung zu fordern, untreu geworden bist. Zwar mit Ironie, aber Untreue ist Untreue. Offenbar reicht es aus, die inhaltlichen Punkte einer Sachdebatte nur zu skizzieren, um dich in Panik zu versetzen.

            Du meinst, dich glücklich schätzen zu können, dass du deinen Schild hast, die Behauptung, eine Sachdebatte nur bei Abwesenheit von „primitiver Abwehr“ führen zu wollen. Aber einem intelligenten Menschen ist klar, dass eine Sachdebatte nicht darauf angewiesen ist, frei von jeglicher Polemik oder Unsachlichkeiten zu sein… naja, einem auch nur halbwegs intelligenten Menschen ist das klar. Du hingegen bildest dir ein, mit „primitive Abwehr“ ein Universalmittelchen gefunden zu haben, deine Behauptungen nie belegen zu müssen.

            Du bist halt sogar zu blöde, um zu merken, wie peinlich du bist.

          • Ich habe von dir bisher noch keinen konstruktiven Beitrag zu dieser Frage gelesen. Du hast dich bisher wie das größte Arschloch benommen. Daher verlinke ich die Studien auch nicht, die du dir übrigens auch selbst ergoogeln könntest, wenn du ein ehrliches Interesse hättest.

            Du mußt schon extrem verpeilt sein, wenn du angesichts deines komplett asozialen Benehmens forderst, ich solle irgendwelche Studien verlinken, und offenbar glaubst, ich wäre so doof und würde darauf reagieren.

            An Leuten wie dir kann man gut studieren, was die Homo-Ideologie in unserer Gesellschaft anrichtet.

            Viel Spaß bei der Google-Suche. So bin ich übrigens auch zu den Studien gekommen. Ich hatte allerdings auch ein ehrliches Erkenntnisinteresse und bin nicht so strunzdumm, mich von der Homo-Ideologie verblöden zu lassen.

            Du solltest dringend etwas gegen deinen psychologischen Analphabetismus tun. Und natürlich auch gegen deine unterentwickelte Selbstreflexion.

          • Wie groß deine Furcht vor einer inhaltlichen Auseinandersetzung ist, erkennt der erfahrene Mitleser daran, dass du deinem erklärten Prinzip, niemals eine Sperrung zu fordern, untreu geworden bist. Zwar mit Ironie, aber Untreue ist Untreue.

            Er hat mich ertappt.

            Absurderweise sind es ja Leute wie du, Seb und Adrian, die meiner argumentativen Überlegenheit nichts entgegenzusetzen haben und daher hilflos meine Sperrung fordern. Das ist leider ein Eingeständnis totaler Erbärmlichkeit und natürlich ein Offenbarungseid.

            Ja und ich erlaube es mir, diese Erbärmlichkeit ein bißchen zu karikieren.

            PS: Was sagst du eigentlich zu den Mißbrauchsschilderungen von Leuten wie „Truth“? Er gehört zu den Leuten, die mir sehr deutlich zugestimmt haben.

            Wie schafft ein Sudel-Ede wie du, das auszublenden?

          • „Was sagst du eigentlich zu den Mißbrauchsschilderungen von Leuten wie „Truth“? Er gehört zu den Leuten, die mir sehr deutlich zugestimmt haben.“

            Was sagst Du eigentlich zu meiner Schilderung, niemals missbraucht worden zu sein?

          • Hey Genderspast: für Leute, die aufgrund von immer mal wieder da zwischen kommendem echten Leben hier nicht wie du manisch über jeden Post Buch führen: Was ist denn bei „Truth“ unwiderlegbar kausal durch einen Missbrauch hervorgerufen worden, und wie beweist eine anonym im Internet getätigte anekdotische Aussage überhaupt etwas?

            Deine Sperrung wird übrigens NICHT befürwortet, weil dir, wie du aufgrund des megalomanischen Anteils deiner psychischen und kognitiven Störungen glaubst, niemand intellektuell gewachsen ist. Sondern weil schlicht und einfach alle davon genervt sind, dass du

            a) zu jedem Thema, egal wie abwegig der Zusammenhang auch sein mag, mit der selben „Lösung“ kommst,
            b) noch niemals einer Anfrage (egal welchen Posters, nicht nur der bösen, wie mir) nach Beweisen für oder wenigsten Hinweisen auf für von dir stumpf in den Raum gestellte Behauptungen oder von dir erfundene statistische Angaben nachgekommen bist und
            c) regelmäßig Mitposter direkt beleidigst, für entartet erklärst oder die Eltern dir widersprechender Mitposter als Kinderschänder darstellst.

            In so ziemlich jedem anderen Forum das ich jemals gesehen habe, hätte das, und das nicht erst nach 10 Jahren, für permanenten Ban gereicht. Dass du dich wie ein herkömmlicher, aus gutem Grund von allen anderen verachteter und verlachter Mensch, nicht einfach freiwillig aus dieser „toxischen Umgebung“ verpisst, können wir dir nicht vorwerfen, das ist Teil des Krankheitsbildes (quasi genau wie die Feministen, die auch paradoxerweise überall dabei sein wollen, wo toxische, eklige Männer heute noch wagen mal unter sich zu sein). Dass du dich aber trotz ernst gemeinter Hinweise nicht in Behandlung begibst, schon (sofern du nicht bereits jeden Psychiater in deinem Bundesland verschlissen hast – auch diese Menschen haben natürlich ihre Belastungsgrenzen).

          • @Genderspast

            „Ich habe von dir bisher noch keinen konstruktiven Beitrag zu dieser Frage gelesen.“

            Lügner.
            https://allesevolution.wordpress.com/2021/10/23/selbermach-samstag-37/#comment-647572
            https://allesevolution.wordpress.com/2021/10/23/selbermach-samstag-37/#comment-647569
            In einer ähnlich gelagerten Frage:
            https://allesevolution.wordpress.com/2021/08/25/typische-gegenpositionen-wenn-ein-mann-der-der-vergewaltigung-beschuldigt-wird-sagt-dass-er-unschuldig-ist/#comment-639130
            Wird von dir alles genauso ignoriert wie das von anderen, z.B.
            https://allesevolution.wordpress.com/2021/10/23/selbermach-samstag-37/#comment-647579

            „Du hast dich bisher wie das größte Arschloch benommen.“

            Quizfrage: Auf das Arschlochverhalten welcher Person setzt meines wohl auf? Hinweise: Die Person weigert sich beharrlich, ihre Behauptungen zu belegen, sie beleidigt regelmäßig Leute mit anderer Meinung („intelligente Menschen wären meiner Meinung“, „ich bin immer wieder fassungslost, wie dumm Menschen anderer Meinung sind“) und bezichtigt wildfremde Personen der/des Kindesmisshandlung/Kindesmissbrauchs. Und ihr fehlt die Selbstreflexion, um zu erkennen, wie krass sie sich daneben benimmt, obwohl wirklich viele Leute es ihr zurückmelden. Wer könnte das wohl sein?

            „wenn du… forderst, ich solle irgendwelche Studien verlinken, und offenbar glaubst[falsch, ich kenne dich inzwischen], ich wäre so doof redlich und würde darauf reagieren“

            „Homo-Ideologie“

            Was soll das überhaupt sein? Sowas wie patriarchale Strukturen? Drückst du dich irgendwann eigentlich mal klar aus?

            „meiner argumentativen Überlegenheit“

            Bereits in der 7. Klasse habe ich gelernt: Eine Behauptung wird erst dann zu einem Argument, wenn man sie beweisen oder belegen kann.
            Die Gesamtanzahl deiner Beweise und Belege beträgt: Null. Man kann keinen Vergleich des argumentativen Niveaus zwischen dir und dem Rest hier ziehen, weil ein argumentatives Niveau bei dir überhaupt nicht existiert.

            „Was sagst du eigentlich zu den Mißbrauchsschilderungen von Leuten wie „Truth“? Er gehört zu den Leuten, die mir sehr deutlich zugestimmt haben.“

            Verlinke Truth‘ Äußerungen, dann sage ich etwas dazu. „Er hat mir sehr deutlich zugestimmt“ ist einfach nur lächerlich. Wie? Bei was überhaupt? Dass wir 2021 haben?

          • Was sagst Du eigentlich zu meiner Schilderung, niemals missbraucht worden zu sein?

            Müßtest du wissen, wenn du ein ernsthaftes Diskussionsinteresse hättest. Ich habe auch andere Ursachen von Homosexualität angeführt. Hier geht es auch nicht darum, ob ich rechthabe, sondern darum, daß sich andere Leute wie komplette Arschlöcher verhalten und nicht das geringste Interesse an einer ernsthaften Diskussion gezeigt haben.

            @Seb und Rentonbetrug

            Macht endlich eine Therapie.

            Und es ist ja wirklich peinlich, daß Ihr das mit der Sperrung offenbar ernst meint.

            Ihr müßt mir ja wirklich erbärmlich intellektuell unterlegen sein, wenn Ihr so etwas braucht.

            Aber mal was anderes: Wie erklärt Ihr Euch, daß laut Studien Homosexuelle deutlich häufiger sexuellen Mißbrauch in der Kindheit erfahren haben? Wie erklärt Ihr Euch das?

            Truth hat mir übrigens recht gegeben. Er sieht also einen Zusammenhang. Allein das ist schon bedeutend.

            Daß Ihr hier immer wie die letzten Pharisäer und Sudel-Edes mit „wissenschaftlichen Beweisen“ etc. kommt, zeigt nur wie ungeheuer naiv und was für komplette psychologische Analphabeten Ihr seid.

            Ich behaupte nämlich nirgends, daß ich hinreichende Beweise hätte. Das ist auch im Bereich der Psychologie völlig naiv. Es gibt halt nur dummerweise eine gewisse Empirie, die man ernst nehmen sollte. Davon abgesehen ist die Homo-Ideologie in unserer Gesellschaft für jeden Vollidioten ersichtlich. Ich sage nur z.B. „Bildungsplan“ im Ländle. Oder „Vielfaltsparkplätze“ in Hanau.

            Ihr seid schon ein paar peinliche Honks.

            Aber immerhin können Außenstehende an Leuten wie Euch gut studieren, was es mit dem Phänomen der Abwehr auf sich hat.

            Es geht hier nicht darum, ob ich recht habe, sondern daß es eine extreme Abwehr hinsichtlich einer offenen Diskussion zu dem Thema gibt. Und das habt Ihr bravourös von Anfang an demonstriert.

            PS: Das psychologische Analphabetentum von jemandem wie Adrian ist schon erschreckend. Man denke nur an seine Fachsimpeleien zu den Folgen von Mißbrauch weiter oben. Das ist so ultrapeinlich. Ich dachte, Männer wären im Jahr 2021 schon etwas weiter und würden etwas mehr psychische Intelligenz aufweisen.

            Und im übrigen ist der Vorwurf, ich würde zu allem und jedem einen Trauma-Kontext herstellen, nicht nur falsch, sondern auch unfaßbar bescheuert. Denn der Trauma-Kontext kann ja in sehr vielen Fällen tatsächlich gegeben sein. Und das ist er eben auch, wenn es um die menschliche Destruktivität geht.

            Aber für diese Einsicht müßtet Ihr intelligent sein. 🙂

            http://alice-miller.com/de

            Werdet endlich erwachsen.

          • In so ziemlich jedem anderen Forum das ich jemals gesehen habe, hätte das, und das nicht erst nach 10 Jahren, für permanenten Ban gereicht. Dass du dich wie ein herkömmlicher, aus gutem Grund von allen anderen verachteter und verlachter Mensch, nicht einfach freiwillig aus dieser „toxischen Umgebung“ verpisst

            Werde ich hier wirklich von allen verachtet und verlacht?

            Ist das nicht ein bißchen anmaßend, hier für alle zu sprechen? Zumal ich auch immer wieder Zuspruch erfahre, zuletzt z.B. von Caligari und Truth.

            Du bist ganz offensichtlich ein ziemlich von Haß zerfressener Mensch, der solche Anfeindungen wie oben nötig hat. So ein „Sozialverhalten“ kenne ich übrigens nur von Wessis.

            Meine Ansichten verängstigen und beunruhigen dich offenbar sehr. Das weckt offenbar den Lukaschenko in dir.

          • Renton
            25. August 2021 um 9:29 pm

            Du bist ein Lügner, ein Feigling, oder beides. Fick Dich.

            Dir ist echt nicht mehr zu helfen, Rentonbetrug.

            Ich sage, es gebe keinen konstruktiven Dialog. Rentonbetrug leugnet das und verlinkt zu einem vermeintlichen Gegenbeweis, der obiges Zitat enthält.

            Was soll man zu Euch eigentlich noch sagen?

            Ihr seid komplett lächerlich, aber Ihr bezieht Euer Machtgebaren aus der Tatsache, daß Ihr Euch in der Mehrheit wähnt. Man kann hier gut gewisse Gruppendynamiken studieren.

            Vereinfacht gesagt: Ihr erzählt nur Unsinn. Da ich aber alleine bin und Ihr Euch in der Mehrheit wähnt, teilt Ihr aus und glaubt, mich mit allen möglichen Verbalinjurien belegen zu können.

            Ihr verhaltet Euch im Grunde genommen genauso peinlich und ausgrenzend wie Bolschewokis von links.

            Also, dieses Ausmaß an Verlogenheit ist schon erschreckend.

            PS: Schon der verlinkte Dialog beweist meine Behauptung, daß kein konstruktiver Diskurs erwünscht ist. Ihr seid wirklich äußerst peinlich.

          • „Was sagst du eigentlich zu den Mißbrauchsschilderungen von Leuten wie „Truth“? Er gehört zu den Leuten, die mir sehr deutlich zugestimmt haben.“

            Verlinke Truth‘ Äußerungen, dann sage ich etwas dazu. „Er hat mir sehr deutlich zugestimmt“ ist einfach nur lächerlich. Wie? Bei was überhaupt? Dass wir 2021 haben?

            Vielen Dank für diese sehr vielsagende Äußerung.

            Ich empfinde das nicht als konstruktiv. Für mich ist es ein Wunder, daß Ihr selbst nicht merkt, wie unglaublich haßerfüllt Ihr seid. Und das war eben von Anfang an so. Ihr wart es, die hier bis zur Vergasung gepöbelt haben. In was für einem Zustand muß man eigentlich sein, um den ganzen ausgekippten Müll hier damit zu rechtfertigen, daß ich angeblich in ähnlicher Weise vorgelegt hätte?

            Es ist einfach unfaßbar lächerlich, wie man davon ausgehen kann, ich würde auf all diesen Müll irgendwie noch ernsthaft eingehen.

            Im Gegensatz zu dir bin ich kein Masochist. Ich weiß, daß auch die ausgefeiltesten Begründungen vergebens wären bei solchen Zynikern und psychologischen Analphabeten, wie Ihr es nun einmal seid. Ich schreibe das eher für Mitleser.

          • Vier Posts voller wirren, hilflosen Gestammels hintereinander weg. Das dürfte deine bisher krasseste hier öffentlich gemachte manische Episode sein. Wohl schon zu lange nicht mehr die Autobatterie am Sack gehabt, ist deine fette Frau jetzt endlich geplatzt oder kann selbst sie dich nicht mehr aushalten und hat sich ein neues, vorzugsweise stummes Opfer gesucht?

          • Du schreibst nur für dich, @Genderspaten.

            Du lügst schon wieder, wovon sich jeder überzeugen kann, der meinen dritten Link anklickt. Deine Anschuldigungen sind nur Ausreden. Wieder behauptest du, ohne zu belegen.

            „Werde ich hier wirklich von allen verachtet und verlacht?“

            Ich sag mal so… wenn es Befürworter deines Diskussionsstils gibt, meldet euch doch bitte mal. Bis dahin gehe ich von folgendem aus:

            Ja! 🙂

        • „Der Verlust der Mutter ist für ein Säugetierkind in der Natur fast immer ein Todesurteil. Im Zoo wird das auch berücksichtigt, in der menschlichen Gesellschaft dank Genderideologie aber immer weniger.“

          Hmm, das bringt mich auf eine interessante biologische Frage: Wenn es Rudeltiere sind und die genetische Muttertier stirbt, wird dann das Jungtier/die Jungtiere von anderen gesäugt oder sterben gelassen?

          „Die Idee, zwei Säugetiermännchen könnten eine Mutter ersetzen, ist biologisch gesehen sehr abenteuerlich.“

          Abseits der Menschen ist das aus biologischen Gründen (kein funktionierendes Milchdrüsengewebe) logischerweise ausgeschlossen (so denn das säugen zwingend ist.

          Der Mensch ist aber dann doch etwas mehr als nur ein Tier (Jemand Flaschenmilch?) 😉

          • Ich sehe eine mögliche Kindeswohlgefährdung weniger im Sinne von Missbrauchsvorwürfen, sondern bei dem „normalen“ Vorleben von Eltern und generell Bezugspersonen.
            Ich kann nicht einerseits damit argumentieren, dass Väterausgrenzung schädlich für das Kind ist, weil Kindern dann die männliche Bezugsperson bzw. ein männliches Vorbild fehlt, andererseits aber je nach Paarung den fehlenden Vater oder die fehlende Mutter als positive Lebensgrundlage für ein Kind definieren.
            Wenn Väter für die kindliche Entwicklung notwendig sind, dann sind es auch Mütter, unabhängig von der vorherrschenden Dominanz der Frauen in unseren (frühkindlichen) Erziehungssystemen.

            Homosexuelle – oder vermutlich insbesondere Schwule – pauschal als Kindesmissbraucher zu diffamieren, ist ein Unding, zumal die Diskussion(en) darum ja laut Adrian offenbar schon seit Jahrzehnten bestehen.
            Heutige Wokeness war vor 10-30 Jahren ja offenbar noch nicht so sehr Thema, als das political correctness ausschlaggebend in einer Debatte gewesen sein könnte.

          • „Hmm, das bringt mich auf eine interessante biologische Frage: Wenn es Rudeltiere sind und die genetische Muttertier stirbt, wird dann das Jungtier/die Jungtiere von anderen gesäugt oder sterben gelassen?“

            Im Einzelnfall vielleicht schon, bzw. wenn eine andere Mutter Milchüberschüsse hat, ist das denkbar, normal aber nicht.

            Auch bei Rudeltieren ist der Verlust der Mutter normal ein Todesurteil (bis zu einem bestimmten Alter), auch wenn nicht mehr gesäugt wird.

            Es geht nicht nur um Muttermilch dabei.

            „„Die Idee, zwei Säugetiermännchen könnten eine Mutter ersetzen, ist biologisch gesehen sehr abenteuerlich.“

            Abseits der Menschen ist das aus biologischen Gründen (kein funktionierendes Milchdrüsengewebe) logischerweise ausgeschlossen (so denn das säugen zwingend ist.“

            Auch beim Menschen geht es nicht nur um Milch. Es geht um die Mutter-Kind-Bindung, die die stzärste zwischenmenschliche Bindung überhaupt ist, um Lern- und Entwicklungsprozesse, um das Verhaltensrepertoire von Mutter und Kind usw .

            Männer sind von ihrem Verhalten und ihrer Gefühlen/Reaktionen her mit Säuglingen und Kleinkindern überfordert. Frauen sind dabei in ihrem Element.

            Das ist bei einem Säugetier ganz normal. Da kann man auch mit Umerziehung nichts dran ändern.

            „Der Mensch ist aber dann doch etwas mehr als nur ein Tier (Jemand Flaschenmilch?) “

            Biologisch gesehen ist er ein ganz normales Tier, nur halt die intelligenteste Art. Er verhält sich auch mehr wie ein Tier, als er es meist wahrhaben will.

            Flaschenmilch? Muttermilch enthält Antikörper, die im Darmepithel des Säuglings durch eine sog. rezeptorvermittelte Endozytose aufgenommen wird – der einzige beim Menschen bekannte Fall der rezeptorvermittelten Endozytose (Endozytose ist sonst Pinocytose und Phagocytose) .

            Es ist also wichtig. Aus der Kuhmilch die Antikörper kann ein menschlicher Säugling so weit ich weiß nicht aufnehmen. Außerdem ist die Nährstoffzusammensetzung anders, nicht auf Menschen optimiert.

            Es geht beim Säugen auch um Bildung und Verhalten. Rinder z.B. entwicklen Verhaltensstörungen, wenn sie nicht oder nicht lange genug von der Mutter gesäugt werden .

            Ist beim Menschen wohl auch problematisch.

            Säugetierkinder brauchen vor allem ihre Mutter, zweitrangig erst den Vater. Bei den meisten Säugerarten musst der noch nicht mal überhaupt dabei sein. Beim Menschen ist er schon serhr wichtig, aber nicht so wichtig wie die Mutter.

        • Gibts keine Zahlen über den Anteil homosexueller Täter beim Missbrauch von Jungen? Oder werden die untzer Verschluss gehalten? PS: Die einzige Regenbogenfahne, bei der es mich nicht gruselt, ist die mit dem Logo der Band „Rainbow“.

      • Adrian ist „schwul“ und will sich manchmal wie eine Feministin diskriminiert fühlen.

        Die Studien zur Kindeswohlgefährdung beziehen sich meines Wissens vor allem auf lesbische Paare, wo der Vater häufig auf die eine oder andere Weise verfügbar ist.

        Homosexuelle Elternschaft ist schlichtweg krank, da Homosexualität nun einmal naturgemäß nicht zu Kindern führt. Warum wollen so viele Homosexuelle wider ihre Natur leben?

        Warum stehen sie nicht voll und ganz zu ihrer „Homosexualität“?

        Ganz einfach: Weil Homosexualität pathologisch ist und die betreffenden Menschen natürlich auch „heterosexuell“ sind und verständlicherweise mitunter auch Kinder wollen. Ihre „Homosexualität“ ist ein psychosoziales Phänomen, dessen Ursachen in der Kindheit und traumatischen Erfahrungen liegen.

        Wie lange wollen wir diesem absurden Schauspiel noch zusehen, nur um „woke“ oder „progressiv“ zu sein?

        Kinder haben bei homosexuellen Paaren nichts zu suchen.

        Ähnlich verhält es sich mit dem Thema Transsexualität. Auch das ist ein psychosoziales Phänomen und keineswegs natürlich.

        • „Kinder haben bei homosexuellen Paaren nichts zu suchen.“

          Nun ja, es ist ja nicht so, dass die Homos den Heteros ihre Kinder entführen, um sie bei sich aufzuziehen, so wie dies bei Trauerschwänen (Cygnus atratus) üblich ist.

          „Warum wollen so viele Homosexuelle wider ihre Natur leben?“

          Möglicherweise, weil der Kinderwunsch eben nicht wider die Natur, sondern instinktiv und nicht an die instrumentelle Formel „Mann+
          Frau“ gekoppelt ist?

          Ich zum Beispiel möchte keine Kinder. Gemäß Deiner verqueren Logik wäre ich damit ja in meiner Unnormalität normal. Andererseits ist kein Kinderwunsch in Deinen Augen sicher auch unnormal.

        • ich könnte ja nun wirklich ne Menge dazu schreiben, aber eigentlich wollte ich nur sagen: „Krass, was für ein kaputter, menschenfeindlicher, ekelerregender Text.“

          • Manche Leute scheinen wohlfeile Empörung und Mainstream-Kongruenz bereits für ein Argument zu halten.

            Wahrscheinlich wirst du deine Phantasie sehr anstrengen und allerlei dämlichen Unsinn verzapfen müssen, um dein harsches Verdikt halbwegs begründen zu können.

            Na ja, ich kann nichts für die Paranoia von Gutmenschen. Alle anderen sollten dei Homo-Ideologie hinterfragen. Das Schlimmste, was dabei herauskommen kann, ist die Wahrheit.

            Habe ich eigentlich schon erwähnt, daß bis zu 70% der Lesben als Kinder sexuell mißbraucht wurden?

            Wer es nicht glauben will, kann jetzt von mir im Ton der Entrüstung und mit einem Schwall von Beleidigungen eine Studie fordern, die das belegt. Nur ein kleiner Tip von mir, wie man am besten die eigene Abwehr und Verblendung aufrechterhält. 🙂

          • „Wer es nicht glauben will, kann jetzt von mir… eine Studie fordern, die das belegt“

            Wie schön, dass du jetzt schon im Vorhinein wenigstens andeutest, dass du für eine sachliche Argumentation, also das Unterfüttern deiner Behauptungen mit Belegen, nicht zu haben bist 🙂

          • Die sexuellen Vorlieben von Menschen – solange Kinder und Tiere aussen vor bleiben – sind mir schnuppe. Bis vor ein paar Jahren habe ich mir darüber auch keine Gedanken gemacht. Seit Beginn der „woken“ Bewegung drängen sich aber bestimmte Minderheiten bzw. deren Lobbyvertreter sich aggressiv in die Öffentlichkeit, um die – vermeintliche – Unterdrückung azuprangern und gleichzeitig Forderungen zu stellen, die ich als unangemessen ansehe. Dazu zähle ich z. B. die Versuche, schon 14jährigen zu gestatten, sich je nach Lust und Laune (ja, das ist es) das Geschlecht aussuchen zu können. Noch viel schlimmer ist allerdings auch das Verhalten der vorschlagenden Parteien, die einer aggressiven und provokanten Lobbytruppe nachgeben. Um zum Thema Homosexualität und Kinder zu kommen, ich betrachte die Kombination Vater/Mutter/Kind als die vorteilhafteste. Die ganzen übrigen Kombinationen hat die Natur beim Homo sapiens eher nicht vorgesehen und halte ich sie für die Sozialisation von Kindern auch nicht von Vorteil. Ob das in diversen Naturvölkern anders gehandhabt wird (Gemeinschafterziehung, etc.), ist für unsere Gesellschaft irrelevant. Ich habe übrigens auch grosse Probleme mit der Reproduktionsmedizin, die es jedem ermöglicht, sich nach Belieben ein Kind anzuschaffen. Ursprünglich mal für kinderlose Paare gedacht, erscheint es mir aktuell als Feld, um die abstrusesten Kinderwünsche zu erfüllen, sei es von Schwulen, Lesben oder Transen. Was das für das Kind bedeutet, interessiert niemanden (deswegen halte ich die Diskussion über Kinderrechte im GG auch für blanke Heuchelei). Ich bin auch strikt gegen ein Adoptionsrecht für Homosexuelle oder die Möglichkeit, sich Kinder über Leihmutterschaft o. ä. zu verschaffen. Wenn jemand trans, schwul oder sonst etwas ist – oder meint zu sein – dann muss er auf gewisse Dinge eben verzichten, wenn sein Lebenswandel es natürlich nicht hergibt.

        • „Homosexuelle Elternschaft ist schlichtweg krank, da Homosexualität nun einmal naturgemäß nicht zu Kindern führt. “

          In vielen Fällen sind es eigene Kinder aus einer früheren Beziehung.

          • Unter meinen Bekannten ist ein schwules Paar, die haben vor einigen Jahren einen Jungen adoptiert. Da einer der beiden Brasiianer ist, haben sie einen Jungen aus Brasilien geholt, aus armen Verhältnissen. Beide sind nette Leute, denen ich guten Gewissens Kinder anvertrauen würde. Ich sehe die natürlich auch nur gelegentlich, aber mir erscheint alles normal. Der Junge ist jetzt 14 und fängt an, sich für Mädchen zu interessieren, Biologie setzt sich durch.

            Die Adoption ist mit Sicheheit das beste, was diesem ungen passieren konnte (wobei ich nicht behaupte, dass das immer so sein müsste. Und natürlich müssen Psychologen uintersuchen, wie sich gleicgeschlechtliche Eltern auf die Entwicklung eines Kin des auswirken. Weiß da jemand was?).

          • Was heißt denn „aus armen Verhältnissen“? Hatte er keine Eltern?

            Ich behaupte nirgends, daß Kinder bei Homos selbst homo werden, mißbraucht werden oder sich zwingend schlecht entwickeln.

            Wenn Homosexualität angeblich natürlich ist, so dürfte bei diesen Leuten eigentlich kein Kinderwunsch bestehen, da …. na Ihr wißt schon.

            Der Kinderwunsch ist gewissermaßen ein weiterer Beweis für die Pathologie bzw. den psychosozialen Charakter der Homosexualität.

            Die Adoptionssache ist nichts weiter als irrer Zeitgeistunsinn, der heutzutage nun mal verfolgt wird, weil man glaubt, das sei progressiv.

            Jeder, der nicht strunzdumm ist und sein Gehirn nur ein bißchen in die „falsche Richtung“ verwendet, wird schnell zahlreiche Inkonsistenzen und Widersprüche im Rahmen der Legitimation von Homosexualität ausmachen.

            Ich frage mich schon, wie dumm man sein muß, wenn man die Tatsache, daß Homosexuelle nachweislich deutlich häufiger sexuellen Mißbrauch in der Kindheit erfahren haben, einfach beiseite wischt und so tut, als wäre nichts gewesen.

            Und dann dieser Haß auf Leute wie mich, obwohl auch ich für Toleranz und Legalität bin. Aber ich stelle mich halt nicht systematisch dumm. 🙂

          • „Wenn Homosexualität angeblich natürlich ist, so dürfte bei diesen Leuten eigentlich kein Kinderwunsch bestehen, da …. na Ihr wißt schon.“

            Nein, wissen wir nicht. Wir heterosexuellen Männer wissen, dass eine Frau zu begehren völlig unabhängig von dem Wunsch ist, mit ihr Kinder zu bekommen oder auch nur, sie zu schwängern. Wir möchten grundsätzlich einfach nur alles nageln, was attraktiv ist.

            Da Kinderwunsch und Begehren also schon bei Heten unabhängig voneinander ist, gibt es keinen Grund, warum es bei Homos anders sein sollte.

          • @Gendern „Wenn Homosexualität angeblich natürlich ist, so dürfte bei diesen Leuten eigentlich kein Kinderwunsch bestehen, da …. na Ihr wißt schon.“

            Nee ich weiß nicht, sorry. Wo ist da denn jetzt der Zusammenhang?

            „Der Kinderwunsch ist gewissermaßen ein weiterer Beweis für die Pathologie bzw. den psychosozialen Charakter der Homosexualität.“

            Hä? Sexualität und Kinderwunsch sind zwei verschiedene Instinkte, die nicht aneinander gebunden sind.

            „Legitimation von Homosexualität“

            Was bedeutet das? Da gibt es nichts zu „legitimieren“, es ist Privatsache die keine Außenstehenden was angeht. Die Aussage ist: Homosexuelle existieren, gewöhn dich dran und kümmer dich um deinen eigenen Kram.

    • Die Reaktionären bekommen Oberwasser, weil die Woken spinnen. Dass das passieren würde, ist eine der der Gefahren der woken Ideologie. Aber zweimal Falsch ergibt nicht Richtig, die Reaktionären spinnen auch.

  4. Feministische Propaganda jetzt auch im neuen Asterix. HIer ein Artikel der taz dazu:
    https://taz.de/Der-neue-Asterix-und-der-Greif/!5806251/

    Für diejenigen die keine Lust auf Diskussionen in der taz haben, kopiere ich hier mal meinen Leserkommentar:

    „‚Im sarmatischen Dorf ist die Geschlechterordnung umgedreht: Frauen sind kriegerische Amazonen, Männer stehen am Herd.‘

    Und jetzt vergleichen wir das mal mit einer weiblich dominierten Gesellschaft aus der realen Welt: die Irokesen. Ein kriegerisches Volk, bei dem die Frauen das Sagen hatten. Der Unterschied zu dem Matriarchat das hier vorgestellt wird: Die Krieger und Jäger waren trotzdem nur Männer. Die Stellung der Frau zeigte sich an der Stelle dadurch, dass kein Krieg ohne Zustimmung der Frauen möglich war und das jede Frau das Recht hatte ihrem Ehemann und ihren Söhnen die Teilnahme am Krieg zu verbieten.

    In realen matriarchalen Gesellschaften ist die Rollenverteilung nicht andersrum sondern die Frauen regieren aus ihrer klassisch weiblichen Rolle heraus.“

    • Verdammt. Seit meiner Kindheit wollt ich Irokese sein. Wenn das solche F***Knechte waren, desertier ich zu den Sioux.

      Liselotte- Welskopff- Heinrich- Gedenkkommentar.

    • „Die Stellung der Frau zeigte sich an der Stelle dadurch, dass kein Krieg ohne Zustimmung der Frauen möglich war und das jede Frau das Recht hatte ihrem Ehemann und ihren Söhnen die Teilnahme am Krieg zu verbieten.“

      Konnte die Frau dem Mann oder Sohn auch befehlen am Krieg teilzunehmen. Also sozusagen Frauen sagen wo und gegen wenn Krieg geführt wird und die Männer dürfen dann sterben. Ich vermute die Frauen vom besiegten Stamm wurden bei den Siegern integriert, oder nicht?

      • Ich mache es mir an der Stelle jetzt mal sehr einfach und verweise auf Google. Nicht aus Bösartigkeit sondern weil ich keine umfassende Expertise auf dem Gebiet habe und man im Netz dafür sehr schnell eine Menge Informationen über die Stellung der Frau bei den Irokesen findet.
        Ich verweise wann immer es sich anbietet einfach gerne auf die Irokesen, weil ich vor einiger Zeit mal zufällig auf diverse Texte über deren Lebensweise gestoßen bin und dabei gemerkt habe, wie diese der derzeit typischen feministischen Vorgehensweise und bestimmten Grundannahmen widersprechen.
        Die gängige Vorgehensweise sieht ja so aus, dass man versucht über eine Veränderung der Geschlechterrollen eine Veränderung der Machtverteilung zu erreichen. Mit Blick auf die Irokesen kann man da halt fragen ob das überhaupt funktionieren kann, wenn ja offensichtlich die Geschlechterrollen mit der Machtverteilung nichts zu tun haben, da diese bei völlig verschiedener Machtverteilung weitesgehend gleich bleiben.
        Interessanterweise ist die Lebensweise der Irokesen in feministischen Kreisen ja sogar bekannt und sie verweisen gerne auf diese als Bespiel für eine weiblich dominierte Gesellschaft. Aber irgendwie schaffen sie es, während der Beschäftigung mit den Irokesen niemals zu merken, dass diese ihrem feministischen Aktivismus widersprechen.
        Wegen dem offensichtlich fehlenden Zusammenhang zwischen Geschlechterrollen und Machtverteilung neige ich daher zu der Annahme: wenn man in einer patriarchalen Gesellschaft mit ausgeprägtem Kriegertum anfängt, die Frauen zu Kriegerinnen zu machen, dann erhält man im Ergebnis kein Matriarchat sondern ein Patriarchat mit Frauen als Kriegersklavinnen.

          • @El_Mocho

            Schwierig etwas Neutrales über die zu finden, auch der ZEIT-Artikel ist zum guten Teil woke Spindoktorei und atmet Relotius. Die junge Frau macht nicht nur das Geld, sie spielt auch noch Fußball und ihre Freundinnen wollen Informatikerin werden… und das alles nur, weil man ihnen eintrichtert „Du bist mächtig und wertvoll“, ähm, ja klar.

            Die Frauen machen ständig Party, die Männer stehen daneben oder machen die Arbeit und bekommen nur Taschengeld. Da fehlt mir irgendwie die Sichtweise der Männer. Die kann ja niemand zwingen, das zu machen, auch dort dürften Männer körperlich stärker sein. Es muss einen Deal geben, den die ZEIT und die Matriarchatsjünger verschweigen. Irgendwas fehlt da.

  5. https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-21-oktober-2021-102.html

    Sendung vom 21.10.2021 – Springer, BILD, Reichelt und struktureller Sexismus. ÖRR, Lanz und entsprechende Gäste auf Empörungshöchstform.
    Kennt jemand Caroline Rosales bzw. eines ihrer Bücher z.B. „Das Leben keiner Frau“.

    Ich zitiere mal aus „jetzt“ https://www.jetzt.de/gender/sexuell-verfuegbar-caroline-rosales-spricht-ueber-ihr-neues-buch
    Wie entsteht eine sexistische Gesellschaft? Die Journalistin und Autorin Caroline Rosales (36) geht dieser Frage nach, indem sie ihre eigene Geschichte als Mädchen und Frau analysiert und mit Studien und wissenschaftlicher Literatur verbindet. Ihr Buch „Sexuell verfügbar“ ist am 25. Januar bei Ullstein erschienen.
    jetzt: In deinem Buch geht es darum, dass es kein „weibliches Wollen“ gibt, sondern nur ein „gewollt Werden“. Was genau meinst du damit?
    Caroline Rosales: Das ist eine These, die nicht nur ich habe, sondern die auch wissenschaftlich bewiesen ist. Es geht darum, dass man durch seine Erziehung als Mädchen immer gelernt hat, zuvorkommend und höflich zu sein, anderen zu helfen, für Harmonie zu sorgen. Und sich schön zu machen und ein Objekt zu sein. Das kann man natürlich nicht auf alle beziehen, aber vielen Frauen aus meiner Generation achten sehr wenig auf ihre eigenen Bedürfnisse.
    Auch in Bezug auf Sex?
    In der Bravo wurde immer erklärt: Wie kann ich dem Typen einen Blowjob geben? Andersrum gab es das nie. Es ging immer nur darum, was die Frau für den Mann tut. In zeitgenössischen Pornos ist gegenseitiger Oralsex mittlerweile üblich, aber es hat lange gedauert, bis sich das geändert hat.
    In deiner Einleitung schreibst du, dass wir „endlich offen über sexuelle Verfügbarkeit, den schmalen Grat zwischen unserer Erziehung, Feminismus und Missbrauch“ sprechen müssen. Wie definierst du diesen „schmalen Grat“?
    In meinem Buch versuche ich deutlich zu machen, dass ich nichts Besonderes bin: Ich bin eine ganz normale Frau, in der gehobenen Mittelschicht aufgewachsen, mir ist nichts Schlimmes passiert. Aber ich kenne eben das Aufwachsen mit den Kleinigkeiten, bei denen man immer denkt: „Das ist ja nichts, das kann passieren“. Das fing schon auf dem Schulhof an, mit den Jungs, die denken, sie hätten das Recht, mich zu „ärgern“, und mir zwischen die Beine gegriffen haben. Später ist dann der Kollege oder der Vorgesetzte etwas übergriffig und man denkt: „Aber es geht mir doch gut.“ Wenn man all diese kleinen Teile zusammennimmt, spürt man den Grusel der Banalität, ein bisschen wie in den Filmen von Michael Haneke: Eigentlich ist nichts passiert, aber eigentlich passiert ganz viel. Wir erfahren im Alltag so viel Gewalt, so viele missbräuchliche Verhaltensweisen von Männern und von unserer Umgebung.
    […]
    Ein Thema, über das du schreibst, ist der gesellschaftliche und persönliche Umgang mit dem weiblichen Körper. Du erzählt zum Beispiel, wie du dir nach der Geburt deines zweiten Kindes die Brüste hast operieren lassen. Bist du da vor dem Schönheitsideal eingeknickt, dass du selbst kritisierst?
    Ich habe die OP auch machen lassen, weil mich die Brüste beim Sport gestört haben und ich mehr körperliche Freiheit haben wollte. Aber ich stehe total dazu, dass mein Körper seit 30 Jahren ein Produkt der Schönheitsindustrie ist. Mit acht war ich pummelig, trug komische Klamotten und hatte unkämmbare Haare. Ich fand mich schwer in Ordnung – aber sonst niemand. Mein Eltern haben gesagt: „Versuch mal, nicht so viel zu essen.“ Die Tanten und Bekannten haben gesagt: „Du musst dich ein bisschen zurechtmachen, du wirkst sonst verschroben und komisch“. Die Zeitschriften und das Fernsehen haben auch dazu beigetragen. Alle Mädchen meiner Generation haben nach „Vanilla Kisses“ gerochen, bevor sie überhaupt Achselschweiß hatten, und bevor wir ein Achselhaar hatten, hatten wir Rasierer. Mit 14 war ich superdünn und habe kleine Miniröckchen getragen. Absurd. Wir standen auf Partys auf Boxen und haben mit dem Arsch gewackelt wie Christina Aguilera. Das war auch wichtig, denn die Alternative wäre gewesen, zu all den coolen Partys nicht eingeladen zu werden. Ich habe damals verstanden, dass es niemals reichen würde, was zu sagen zu haben, sondern dass ich immer erst gut aussehen musste, damit man mir zuhört. Absurderweise ist das lange so geblieben.

    Erstaunlich, Hajo Schumacher erklärt bei Lanz gerade Bild-TV und die dort stattfindende „Erregungsbewirtschaftung“ (toller Begriff von Ranga Yogeshwar), es geht nur noch um die nächste schnelle verfügbare Emotion – zack zack zack – du kannst die Welt nicht in 15 Sekunden – puff, peng, hier Drama, da Love (geschmeidiges Grinsen seitens Reg. Bürgerm. Müller (Berlin)) – erklären, das führt automatisch zu Polarisierung, gut, schlecht, gut, schlecht (wieder mit wilder Handbewegung unterstrichen), ja, man kann keine Zwischentöne mehr erklären ….
    Wer sich jetzt den Teil von Lanz vor dieser Aussage anschaut, der erlebt von Frau Amann (Spiegel) und Frau Rosales aber genau das, was Schumacher hier beschreibt.

    Ich frage mich ernsthaft: hören die sich selbst auch mal zu?

    Liebe Mitforistinnen und Forsiten, bitte mal anschauen und selbst sich ein Bild machen, was für Menschen und Meinungen im ÖRR eine Bühne erhalten.

  6. https://www.bpb.de/apuz/178674/subtile-erscheinungsformen-von-sexismus

    Ein Text der bpb von 2014.
    Auszug:
    „Angelehnt an Forschung zu modernem Rassismus wurden die Konzepte des Modernen Sexismus und Neosexismus in den USA beziehungsweise Kanada unabhängig voneinander im gleichen Jahr entwickelt, um „versteckte“ Vorurteile gegenüber Frauen zu messen.[6] Moderner Sexismus ist definiert als die Leugnung von Diskriminierung und die Ablehnung von Maßnahmen, die darauf abzielen, Ungleichheit abzubauen. Neosexismus wird als Konflikt zwischen egalitären Werten (Frauen und Männer sollten gleich behandelt werden) und negativen Emotionen gegenüber Frauen definiert. Beide Konzepte lassen sich durch drei Komponenten charakterisieren: 1) Leugnung fortgesetzter Diskriminierung („Diskriminierung von Frauen ist heute kein Problem mehr in Deutschland“),[7] 2) Widerstand gegen vermeintliche Privilegien von Frauen („In den letzten Jahren haben Frauen mehr von der Regierung erhalten als ihnen zustehen würde“)[8] und 3) Ablehnung von Forderungen nach Gleichbehandlung („Die Forderungen von Frauen nach Gleichberechtigung sind vollkommen überzogen“).[9] Moderner und Neosexismus liefern somit ideologische Rechtfertigungen für bestehende Ungleichheit: Der Status quo wird als fair wahrgenommen, und eine Reduktion von Geschlechterungleichheit wird folglich verhindert.

    […]
    Fazit

    Bislang gibt es erst wenige wissenschaftliche Untersuchungen, wie subtile sexistische Vorurteile und Verhaltensweisen verändert werden können.[31] Forschungsergebnisse zeigen aber, dass das Benennen und Konfrontieren von Sexismus positiv wirken kann. Zum einen wird die konfrontierende Person kompetenter eingeschätzt.[32] Zum anderen reduziert die Konfrontation die Wahrscheinlichkeit, dass sich die andere Person ein weiteres Mal sexistisch äußert.“

    Der Text geht noch weiter. Wer mal Zeit hat, den möchte ich bitten diesen einmal zu bewerten oder vielleicht kann Christian daraus einen Blogbeitrag machen.

    Ich bin schlicht erschüttert, dass die bpb einen solchen Text online hat.

    • „Der Status quo wird als fair wahrgenommen, und eine Reduktion von Geschlechterungleichheit wird folglich verhindert.“

      Aber wer wahrgenommene Diskriminierung bestreitet, ist ein Leugner. So ist die eigene Position auf eine unangreifbare Basis gestellt.

  7. https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-10/bundespraesident-nachfolger-arbeitsgemeinschaft-sozialdemokratischer-frauen-forderung-bundestag#comments

    “Die SPD soll für die Nachfolge von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) nach dem Willen der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) eine Frau nominieren. „Im Zukunftsprogramm der SPD wird das Jahrzehnt der Gleichstellung gefordert“, sagte die ASF-Bundesvorsitzende Maria Noichl dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. „Diese Worte fordern Taten. Daher ist die Position der Bundestagspräsidentin auch zwingend mit einer Frau zu besetzen“, fügte sie hinzu. Zuletzt war SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich als Nachfolger Schäubles gehandelt worden.
    „Wir haben in der Bundestagsfraktion kompetente und tolle Frauen“, sagte Noichl. „Einige von ihnen hätten auch das Profil für eine Bundestagspräsidentin. Die altbekannte Ausrede, es würde sich keine Frau finden, lassen wir nicht gelten.“ Die Europaabgeordnete erinnerte daran, dass Olaf Scholz im Wahlkampf vor allem Respekt versprochen hatte, auch beim Thema Gleichstellung gehe es um Respekt. „Und jetzt ist die Zeit für Respekt gekommen.
    Ähnlich äußerten sich die renommierte Soziologin Jutta Allmendinger und der frühere Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Peter Dabrock. „Wir teilen die Hochschätzung für Rolf Mützenich“, schrieben die beiden in einem offenen Brief an die SPD-Fraktion, den der Spiegel veröffentlicht hat.

    Respekt oder Führerinnenkult?
    Und seit wann ist Allmendinger eine „renommierte“ Soziologin? Allmendinger ist dort wo sie ist, weil sie eine Frau ist und nicht weil sie irgendwas von Renommee geschaffen hätte. Allmendingers Leistung ist eher von zweifelhaftem Renommee. Aber das interessiert ja bei Gleichstellung keine mehr. Oder hat zufällig jemand etwas Wissenschaftliches von Frau Allmendinger, was sie auszeichnet?

  8. https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-muenchen-lucas-hernandez-erscheint-vor-gericht-17590626.html

    Bayern-Profi Hernández hat jetzt zehn Tage Zeit

    […]
    Hernández wird von seiner Vergangenheit eingeholt: Die Haftstrafe war nämlich schon 2019 wegen eines handgreiflichen Streits im Februar 2017 mit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau verhängt worden. Beide wurden damals wegen häuslicher Gewalt zu gemeinnütziger Arbeit und einem sechsmonatigen Kontaktverbot verurteilt. Sie versöhnten sich jedoch schnell und verreisten noch während der sechs Monate gemeinsam, womit der damalige Profi von Atlético Madrid gegen das Annäherungsverbot verstieß.
    In Spanien spielt der Kampf gegen häusliche Gewalt eine große Rolle in der Gesellschaft. Die Richter sind sehr streng, Medien berichten darüber ausführlicher als etwa in Deutschland, auch wenn unbekannte Personen betroffen sind. Ein Kontaktverbot bleibt in Spanien auch dann bestehen, wenn es eine Versöhnung gegeben hat, damit niemand zu einer solchen Aussöhnung genötigt werden kann. Die Frau von Hernández kam nach spanischen Medienberichten glimpflicher davon, weil ihr die auferlegte Kontaktsperre im Augenblick der gemeinsamen Reise nach Las Vegas noch nicht offiziell zugestellt gewesen sei.

    […]

    Das Private muss öffentlich gemacht werden. Kein Mann bleibt unbestraft.

  9. Die Zeit.de leistet sich mal wieder ein Meinungsstück der besonderen Art.

    https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2021-10/sexismus-maenner-gewalt-struktur-geschlecht-josef-aldenhoff

    “Sexismus
    Kein Mann ist unbeteiligt

    Männer sind oft entrüstet, wenn man sie auf Gewalt als strukturelles Problem ihres Geschlechts hinweist. Tatsache ist: Schuld daran sind andere Männer – nicht Frauen. Von Josef Aldenhoff

    Dieser Text ist ein Auszug aus Josef Aldenhoffs Buch „Mensch, Mann! Was ist los in Männerseelen?“, erschienen am 12. Oktober 2021 im Herder-Verlag. Einige Passagen des Kapitels wurden leicht gekürzt und geändert.
    Von 35,4 Millionen Männern in Deutschland haben im Jahr 2018 122 „ihre“ Frauen getötet. Einer unter 290.163. Wenig? Oder zu viel? Jedes fünfte Mädchen, fast jeder dreizehnte Junge ist missbraucht worden, die häusliche Gewalt liegt bei 25 Prozent, der klerikale Missbrauch bei 4,4 Prozent, Vergewaltigung bei 2,5 Prozent.
    Welche Bedeutung haben solche Zahlen für unser alltägliches Leben, für Sie als individuelle Frau, für mich als Mann? In entsprechenden Diskussionen betonen Männer immer wieder entrüstet, man könne doch nicht vom Verhalten einiger weniger Männer, die vielleicht sogar krank wären, auf „die Männer“ schließen. Die Grundstruktur ist bei allen Männerproblemen gleich: Das Fehlverhalten von wenigen wird zum Problem einer Mehrheit, die nichts damit zu tun haben will, weil die Mehrheitsmänner meinen, sie hätten doch gar nichts verbrochen. Wenn wir von der Bedeutung der wenigen für die vielen reden, geht es um Zahlen – und um Identifikation.
    Praktischer gefragt: Muss sich eine konkrete, durchschnittliche Frau Gedanken machen, ob sie von ihrem Mann vergewaltigt, geschlagen oder gar getötet werden wird? Einer von ungefähr 290.000 Männern wird töten. Welcher ist ihrer? Ist eine solche Überlegung nicht doch völlig überzogen, weil 1:290.000 wirklich sehr, sehr wenig ist? Und wie ist es dann beim Joggen, wie, wenn eine Frau spät nachts mit dem Bus nach Hause fährt? Welche Wahrscheinlichkeit spricht dafür, dass sie besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen muss, sich besonders unweiblich anziehen, Pfefferspray und dergleichen?
    Unsere Intuition funktioniert im Umgang mit Zahlen nicht gut. Fragen wir daher anders: Sind diese männergenerierten Gewaltereignisse „schwarze Schwäne“? Nassim N. Taleb hat am Beispiel von Börsencrashs Ereignisse mit niedriger Vorhersagewahrscheinlichkeit, aber gravierenden Konsequenzen als „schwarze Schwäne“ bezeichnet. Weil sie so selten sind, verhalten wir uns, als wenn das von ihnen ausgehende Risiko nicht existieren würde. Intuitiv, aber nicht intelligent – und in mehrfacher Hinsicht falsch. Die monetären Folgen des vor seinem Eintreten sehr unwahrscheinlichen Börsencrashs von 2008 werden unsere Kindeskinder noch abzahlen. Tschernobyl belastet nicht nur die unmittelbare, sondern auch die vom Fallout betroffene Umwelt in Russland, Polen und Skandinavien auf viele Jahrzehnte und länger. Sehr seltene Ereignisse mit gravierenden Konsequenzen.
    Wie die Femizide. 1:290.000 im Jahr 2018 kommt uns niedrig vor, weswegen die meisten Frauen, die sich von ihren Männern trennen wollen, so tun, als ob eine solche Möglichkeit nicht existieren würde. Das liegt nicht an einer postulierten weiblichen Denkschwäche, Männer sehen das genauso. Vielleicht würde eine Minute Mathe-Nachhilfe in uns die Information wachrufen, dass Eins alles andere als Null ist und dass wir dieses Risiko somit grotesk unterschätzen.
    Abgesehen vom Wert seiner Überlegungen für Ihre Börsenspekulationen, was können wir Männer von Taleb in Bezug auf unsere Selbsteinschätzung lernen? Wie wäre es damit: Da wir Männer unbestreitbar eine Quelle extremer Ereignisse sind, macht es sich besser, wenn wir uns auch dazu bekennen. Und da wir wissen – oder zumindest wissen könnten –, dass impulsive oder situationsinadäquate Handlungen mit katastrophalen Folgen umso eher zu erwarten sind, je schlechter unser Zugang zu unseren Gefühlen, zu unserer Seele ist, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als uns mit dieser unserer Seele auseinanderzusetzen.
    Nehmen wir also an, Fehlverhalten ist nicht Ihr Thema. Natürlich missbrauchen Sie keine Kinder, vergewaltigen keine Joggerinnen, auch der Rest männlicher Übergriffigkeiten ist nicht Ihre Sache, Ihre Einstellung zu Ihren Emotionen haben Sie in einigen Selbsterfahrungsgruppen geklärt, mit den Problemen der wenigen Täter, zu denen Sie nicht gehören, wollen Sie sich nicht beschäftigen. Einen Kollektivverdacht à la „toxische Männer“ lehnen Sie als unseriös ab.
    Von Ihrer Art kenne ich viele. Ich kann Sie verstehen, Ihre Positionen, Ihre Kränkung. Und trotzdem reicht es nicht, wenn Sie schweigen und nichts tun. Das liegt an der Sache mit der Identifikation. An der sind Sie in doppelter Hinsicht beteiligt: Sie werden, wo auch immer, als Mann erkannt, als Mann identifiziert. Das hat vor allem Vorteile und einige Nachteile. Im alltäglichen Leben profitieren wir ja durchaus von der Identifikation als Mann, durch unsere Netzwerke, durch den Respekt, den man uns Männern entgegenbringt.
    Eher nachteilig sind die Erwartungen und Befürchtungen, die der Rest der Welt Männern entgegenbringt. Zu diesen Männern gehören Sie eben auch, weil die anderen Sie mit denen identifizieren. Entrinnen könnten Sie dem nur, wenn Sie sich verkleiden würden, als Frau. Sonst gehören Sie zum Kollektiv „Männer“. Unausweichlich.
    Einfach mal die Straßenseite wechseln
    Ihnen geht es erstaunlicherweise wie ihr: „Wenn ich, eine sichtbare Muslimin, bei Rot über die Straße gehe, gehen mit mir 1,9 Millionen Muslime und Musliminnen bei Rot über die Straße. Eine ganze Weltreligion missachtet gemeinsam mit mir die Verkehrsregeln.“ Die Autorin Kürbra Gümüşay setzt sich in ihrem Buch Sprache und Sein mit den Reaktionen auf ihr Erscheinungsbild, dem einer Kopftuch tragenden Frau in der bundesrepublikanischen Gesellschaft, auseinander. Der von ihr vorgeschlagene Ausweg wäre wohl auch für Männer brauchbar: Sie schlägt vor, den „gesellschaftlichen Käfig“ zu benennen: „Die Frau, sie kann nicht ohne ein Benennen des Patriarchats, des Sexismus, des Rassismus und all der anderen Machtkonstruktionen [beschrieben werden], die unser Miteinander zu regulieren suchen.“
    Eigentlich ist klar, dass auch die Wahrnehmung von uns Männern, also die Art und Weise, wie wir gesehen werden, durch diese Machtkonstruktionen reguliert wird. Aber vielleicht klingt Ihnen das alles zu abstrakt. Konkret heißt das: Der, wie ich, ältere Herr, der einer Joggerin beim Vorbeigehen auf den Arsch haute und sagte „Du bist bestimmt gut fickbar“, brachte nicht nur die Machtkonstruktion zum Ausdruck, die das Leben dieser Joggerin bestimmt, sondern prägt durch sein Fehlverhalten auch meine Fremdwahrnehmung, weil er ähnlich aussieht wie ich. Er stigmatisiert mich – und Sie, wenn Sie zufällig so um die siebzig sind. Unausweichlich. Es sei denn, Sie entschließen sich, den Mund aufzumachen und diese patriarchalischen, sexistischen, rassistischen Strukturen zu benennen, die unser bundesrepublikanisches Leben nach wie vor bestimmen.
    Benennen, aussprechen, klären, dass Sie nicht dazugehören – und vielleicht auf die andere Straßenseite gehen, wenn Ihnen auf einer einsamen Straße eine Joggerin entgegenkommt.

    Die Kommentare darunter sind eindeutig differenzierter und besser als der Artikel.
    Beispiel:
    „Und täglich grüßt das Murmeltier… wer schon viele Jahre die Zeit Online liest, weiß, dass Artikel mit Inhalt wie in diesem Artikel, eigentlich in regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden, immer die gleiche Laier, wir leben im Patriarchat, dass die armen Frauen so gängelnt, Löhne sind angeblich nicht fair etc. pp. Man darf sich nicht zu viel drauf einbilden auf diese Artikel, eine junge Journalistin/Journalist will einfach beweisen, sich profiliere unter seinen Kolleg:innen, dass sie/er literarisch zeigen kann wie blöd sexistisch/rassistisch/homophob etc. unsere westliche Gesellschaft angeblich ist… Langweilig. Wahre Probleme werdem in einem sehr linken Medium wie der Zeit einfach nicht angesprochen, Unterdrückung von Frauen in Islamischen Kulturen, noch viel krassere Unterdrückung von LGBTQX in islamischen Kutluren.. nein das kann man ja nicht aufzeugen sie menschenverachtend der Islam ist, denn der leidet ja auch unter unserem bösen bösen Westen mit seinen, patriarchatischen Strukturen.. aber Hauptsache das böse Patriarchat in Deutschland hat in den letzten 16 Jahren eine Frau als BK ermöglicht ;)“

    oder

    „Ich hatte nach dem Lesen der pauschalen Vorverurteilung schon keine List mehr, habe mich durch den zeitgeistigen Stuss gekämpft und frage mich, was wohl los wäre, wüden Frauen, Muslime, Juden oder eine andere Gruppe derart verunglimpft.
    Zu einer Versachlichung der Diskussion trägt dieses Machwerk definitiv NICHT bei. Zeitgeistiger Sondermüll.“

    oder

    „Also ich finde, in diesem Artikel stehen Unwahrheiten drin. Ich als Mann habe nichts mit sexueller Gewalt zu tun und verbitte mir auch, damit pauschalisierend in Verbindung gebracht zu werden.
    Das ist Abwertend und sexistisch, Männer ändern pauschal zu unterstellen sie würden Gewalt ausüben, noch dazu sexuelle Gewalt.
    Das ist ja die gleiche Form von Populismus, wie wenn Migranten pauschal unterstellt wird, irgendwie anders, kriminell gar, zu sein, was natürlich genau so eine Unwahrheit ist.
    Jede Mensch ist ein Individuum, er hat das Recht darauf, dass man ihm unvoreingenommen und ohne Vorurteile begegnet, sei denn er zeigt durch sein individuelles Handeln und seine Äußerungen, dass er Gewalt ins Sprache und Handlung gut heißt.
    Dieser Artikel und die dahinter stehende Ideologie halte ich für gefährlich, da sie gegen unser Grundgesetz und die Menschenwürde verstößt.“
    oder
    „Erschreckend welch frauenverachtende Kommentare hier durchgelassen werden.
    Bezeichnend auch, dass fast nur Männer hier kommentieren – und dies mit relativierenden, verharmlosenden ‚Argumenten‘.
    Zwar traut sich keiner wortwörtlich zu schreiben ‚die Frauen sind doch selber schuld‘ – aber der Tenor der meisten Posts ist so.“

    oder

    „Haben wir wieder „Männer sind Schweine“ Wochen?“

    oder
    „Ich stecke als Mann also mit all meinen Geschlechtsgenossen in einer Schublade, egal ob ich mich fair und nichtdiskriminierend verhalte oder nicht. Und trage Verantwortung, bis der letzte Mann verstanden hat, wie man sich benimmt.
    Pfff. Warum sollte ich mich dann Frauen gegenüber fair verhalten, wenn ich so oder so aus dieser Schublade nicht raus komme?“

  10. …Personal sowie ihrer Ideologie affirmativ gegenüber stehen, und die, die sich im mehr oder weniger offenen Widerspruch zu ihr befinden.
    Alle drei Gruppen durchleben eine pathologische Veränderung. Die Herrschenden erhalten beinahe unmerklich einen sankrosankten Status, der sie unantastbar macht. Die Beherrschten hingegen werden zu abhängigen Subjekten dieser pathologischen Herrscher und fallen oft (im Fall der Affirmativen) in einen psychologisch regressiven und kindlichen Status zurück, der von Autoritätshörigkeit und Fügsamkeit, bisweilen aber auch (im Fall der Widersprechenden) von Rebellentum geprägt ist.

    Diese Regression der Masse erlaubt es dem Totalitarismus, seine Macht auf Wahnvorstellungen aufzubauen, die die unterwürfigen Untertanen oft nur auf Kosten ihrer Identität durchschauen können. Sie beginnen, die Kontrolle über ihr Leben an Politiker und Bürokraten zu übergeben. Auf der anderen Seite unterdrücken sie die widersprechenden Beherrschten, indem sie sie diffamieren, ausgrenzen und zum Sündenbock für die Misere machen.
    Die herrschende Klasse wiederum glaubt in ihrer Hybris, dass sie das Wissen, die Weisheit und den Scharfsinn besitzt, die Massen vollständig zu lenken und zu kontrollieren.
    Im Ganzen ergibt es das Bild einer von Massenwahn befallenen Gesellschaft, die sich für die beste aller möglichen hält, weil die kindischen Untertanen den Pathokraten an der Macht zutrauen, besser zu wissen, was für ihr Leben gut und gesund ist, als sie selbst, was diese in ihrer Arroganz und Machtgier dankend annehmen. In Wirklichkeit jedoch hat sich die gesamte Gesellschaft in eine mehr oder weniger schnelle Abwärtsspirale hin zur Selbstzerstörung begeben.

  11. rechtsradikaler Libertärer“

    „Ok ciao“ – Was sonst. Argument sind nur zulässig, wenn sie meine Meinung stützen. Dieser Ralf ist bestimmt auch ein Rechtsradikaler!!111elf

    • Die Diskutanten verfehlen das Thema. Der Sinn der Mineralölsteuer ist die Unterhaltung des Straßennetzes auf dem die Autos dann fahren, das stimmt schon.

      Nur haben ideologiegetriebene Politiker in den 2000er Jahren mit „Ökosteuer“, „CO2-Steuer“ die Preise weit darüber hinaus erhöht, und das mit einem „erzieherischen“ Ziel das ihnen nicht nur nicht zusteht, sondern das auch völlig plemplem ist. Zu den Folgen gehören steigende Armut und Umverteilung von Arm nach Reich. Das wird in deinem Zitat nirgendwo angesprochen.

      • Der Sinn der Mineralölsteuer ist es, Steueeinnhamen zu generieren, mit der Unterhaltung des Straßennetzes hat das nix zu tun. Deswegen heißt sie ja auch MineralölSTEUER und nicht MineralölABGABE.
        Ideologiegetriebene Autofahrer weigern sich schon seit den 1950er Jahren, den Unterschied zwischen Steuern und Abgaben zur Kentnis zu nehmen – zumindest, wenn es um die Steuern auf PKWs und Mineralöl geht. Ideologiegetrieben halt.

        • Die Mineralölsteuer wurde 1930 eingeführt und das wurde damals politisch (und ich finde zu Recht) damit begründet dass die Autofahrer an den Kosten der Straßenunterhaltung proportional zu ihrer Straßennutzung beteiligt werden sollen. Formaljuristisches Blabla ändert daran nichts.

          Diese politische Begründung wurde erstmals mit der „Ökosteuer“ und jüngst mit der „CO2-Steuer“ nach aufgekündigt, und stattdessen ein eine volkserzieherische Absicht nach grünideologischem Gusto eingesetzt. Diesen neuen politischen Zweck lehnen intelligente Nichtökos ab. Um die Überheblichkeit und die soziale Ungerechtigkeit zu bemerken oder von den Folgen betroffen zu sein muss man kein Autofahrer sein, ich bin zB keiner. Wenn Anhänger grüner Politik anderen „Ideologie“ vorwerfen, hat das höchsten satirischen Wert.

  12. Es gibt einen Film welcher wohl zeigen soll was passiert wäre, wenn die Terroristen am 6.Jan nicht gestoppt worden wären 😉

    Hier ist der Trailer:

  13. Es geht um Solo-Mütter und damit auch letztlich um Kinder, die vaterlos aufgezogen und geprägt werden sollen. Die entsprechenden Frauen beklagen, dass es nicht leicht und billig sei, den für sie idealen männlichen Samen für die künstliche Befruchtung aufzutreiben.

    Die meisten Männer dort kamen für sie jedoch am Ende nicht infrage. „Da gab es oft diese ganz krassen Samenspender, die schon Hunderte Kinder gezeugt hatten“, sagt sie.
Nur einen einzigen Mann habe sie dort wirklich sympathisch gefunden, sagt Agnetha Weiß. Dann aber weigerte er sich, ihr seinen Personalausweis zu zeigen

    https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2021-10/samenspende-mutterschaft-kosten-vorurteile-kinderwunsch

    Samenspender mit wechselnden Empfängerinnen? Geht ja gar nicht. Und den Perso für die Unterhaltsforderungen will er auch nicht rausrücken?

    Mal im Ernst: Wenn Männer seit Jahrtausenden gearbeitet, gekämpft und gedient hat, um ihrer Familie mit dem Nachwuchs das Auskommen und die Zukunft zu sichern, dann aber plötzlich gar keine Familie mehr haben können, da ihr Nachwuchs gar nicht mehr ihr Nachwuchs ist – warum sollten sie den ganzen Mist eigentlich weiterhin machen?

    Wenn Männer von Nachwuchs und Reproduktion entkoppelt sind, warum sollen sie dann weiterhin den Frauen dienen?
    Nur weil sie blöd sind reicht mir als Argument nicht.

    • Nein 🙂 Aber du kannst in Medien oder Online-Diskussionen gut verfolgen, wie die 4 Feststellungen

      „Klimawandel“ =
      „menschengemachter Klimawandel“ =
      „bevorstehende Katastrophe“ =
      „Energiewende in jedem einzelnen Detail gerechtfertigt“

      von den Protagonisten wie selbstverständlich gleichgesetzt werden. Dazu brauch ich keine Studie um zu wissen, dass die das ständig verwechseln. Das ist einer ihrer wesentlichen Irrtümer. Und es ist sehr schwer, ihnen das bewusst zu machen.

    • „Aber du kannst in Medien oder Online-Diskussionen gut verfolgen, wie die 4 Feststellungen … von den Protagonisten wie selbstverständlich gleichgesetzt werden.“

      Weiß ich*. Genau das ist ja das Problem. Insofern würde es mich interessieren, an welcher Stelle diejenigen, die sich auf das Paper berufen, unrecht haben.

      *Seit 2012, als ich (auf kaltesonne.de) gelesen habe, dass die Klimasensitivität von CO2 durch Rückkopplungen stark beeinflusst werden kann. Vorher hatte ich das noch nicht berücksichtigt. Damit war dann der Weg frei für die Erkenntnis, dass auch noch anderes falsch war.

    • @pingpong
      „Was ist denn überhaupt die Frage?“

      Wie der wissenschaftliche Konsens bzgl. Klimawandel aussieht. Wird ja immer wieder zur Rechtfertigung der Klimapolitik verwendet. Auch, wenn ersterer letztere nicht notwendigerweise rechtfertigt, kann es ja interessant sein, ob ersterer auch wirklich so ist, wie behauptet, oder, ob das nicht auch noch falsch ist.

      • Wie der wissenschaftliche Konsens bzgl. Klimawandel aussieht.

        Naja, das steht doch genau in dem paper, du kannst es einfach lesen. Oder habe ich deine Frage falsch verstanden?

    • Das gibt es wohl in keinem anderen Fach, dass man über Studien den Konsens ermittelt. Das zeigt eigentlich nur, wie politisch aufgeladen das Thema ist. Ich glaube aber kaum, dass das wirklich hilfreich ist, zumal man solche Studien nicht zu jeder Einzelfrage machen kann, wie du schon bemerkt hast. Die Studie bezieht sich eben nur auf die Frage nach dem Einfluss des Menschen.

      • Die Studie kommt nicht aus der Klimawissenschaft. Die Autoren sind ein Journalist, ein Agrarwissenschaftler und ein Aktionskünstler. Natürlich ist der Prozentsatz der Forscher, der einer bestimmten These zustimmen, kein wissenschaftliches Kriterium; wäre sie es, dann wäre Forschung überflüssig, und der akademische Betrieb bestünde nur aus selbstbestätigenden Teufelskreisen.

        Der Anteil der Zustimmung zu einer These ist ein politisches Kriterium, und das zeigt auch aus welchen Kreisen das Argument stammt. Nur ist es eben auch im politischen Leben kein inhaltliches Argument. „Ich habe sachlich Recht, weil ich eine Mehrheit hinter mir habe“ ist auch dort dummes Gewäsch.

        • Konsens ist vielleicht kein Kriterium für Forschung. Aber Wissenschaft ist nicht nur Forschung. Nicht umsonst heißt es Forschung und Lehre.

          Danisch zum Beispiel schreibt regelmäßig davon, dass es bei Prüfungen nicht auf persönliche Meinungen des Prüfers ankommt. Es muss also eine Art verbindliches Lehrbuchwissen geben.

          Und genau das ist bei ausgereiften naturwissenschaftlichen Disziplinen der Fall. Das gilt insbesondere für so grundlegende Dinge wie den Treibhauseffekt in der Atmosphäre.

    • Ich hab mir mal die beschriebene Methodik angesehen:

      Absatz 2 „Method“:
      „We searched the Web of Science for English language ‘articles’ added between the dates of 2012 and November 2020 with the keywords ‘climate change’, ‘global climate change’ and ‘global warming’“

      Das „Web of Science“ ist laut wikipedia
      „Web of Science [..] is a website that provides subscription-based access to multiple databases that provide comprehensive citation data for many different academic disciplines. “

      Sie haben also im gesamten Bereich wissenschaftlicher Veröffentlichungen in englischer Sprache gesucht. Von einer Einschränkung der Suche auf ein bestimmtes Fachgebiet – zB Atmosphärenphysik, oder Klimatologie oder einer ihrer Unterdisziplinen – wird nichts erwähnt.

      Das bedeutet, der größte Teil der Autoren der untersuchten Artikel sind keine Klimawissenschaftler, und folglich nicht kompetent zu beurteilen, ob und wie sehr der Mensch das Klima beeinflusst. Die meisten von ihnen nehmen das demnach einfach als gegeben an ohne es selbst beurteilen zu können, aus welchen Gründen auch immer.

      Das Ergebnis ist dann nichts anderes als eine selbstbestätigende Prophezeiung.

      • Sie haben also im gesamten Bereich wissenschaftlicher Veröffentlichungen in englischer Sprache gesucht. Von einer Einschränkung der Suche auf ein bestimmtes Fachgebiet – zB Atmosphärenphysik, oder Klimatologie oder einer ihrer Unterdisziplinen – wird nichts erwähnt.

        Ja, wenn man so wie du zu faul ist den Artikel weiter zu lesen, dann kann dieser Eindruck entstehen.

        we randomly sub-sampled 3000 abstracts out of the 88125 total papers identified in our search, and subsequently categorized them in accordance with C13 (See table 1).

        Diese Einteilung ist natürlich nicht in bestimmte Fachgebiete so wie du das vorschlägst, weil eine Abgrenzung zwischen „unterdisziplinen der klimatologie“ oft nicht möglich ist und außerdem keinen Mehrwert bringt.
        Die Kategorien der Einteilung kannst du aus dem paper entnehmen. Bonus: 2 der 6 Kategorien, nämlich „Not climate-related“ und „opinion“ existieren explizit, um arbeiten von nicht-klimawissenschaftlern zu identifizieren. Womit deine Befürchtung
        Das bedeutet, der größte Teil der Autoren der untersuchten Artikel sind keine Klimawissenschaftler, und folglich nicht kompetent zu beurteilen, ob und wie sehr der Mensch das Klima beeinflusst.
        selbst ohne den folgenden Absatz aus dem paper Unfug wäre:

        Our random sample of 3000 papers revealed a total of 282 papers that were categorized as ’not climate-related‘. These false-positives occurred because, even though the climate keywords occurred in their title/abstracts, the published articles dealt with social science, education or research about people’s views on climate change rather than original scientific work. Hence, we excluded these papers in accordance with C13’s approach. We then assessed the remaining total of 2718 papers in the data set and found four that argued against the scientific consensus of ACC.

        Nach deiner Unfug-Argumentation ist die Tatsache, dass der Großteil der wissenschaftlichen Arbeiten zu Genetik nicht explizit für die Evolutionstheorie argumentiert sondern das einfach als gegeben annehmen, ein Anzeichen dafür, dass diese Wissenschaftler die Evolutionstheorie nicht beurteilen können.
        Natürlich ist das Gegenteil der Fall: die große Anzahl an arbeiten, die nicht explizit für den menschenverursachten Klimawandel argumentieren ist ein Zeichen dafür, dass es in dieser Frage eben einen Konsens gibt. Die meisten Wissenschaftler haben wichtigeres zu tun, als immer wieder das offensichtliche niederzuschreiben.

        • Moin
          „Ja, wenn man so wie du zu faul ist den Artikel weiter zu lesen, dann kann dieser Eindruck entstehen.

          we randomly sub-sampled 3000 abstracts out of the 88125 total papers identified in our search, and subsequently categorized them in accordance with C13 (See table 1).“

          Ich hab den Teil gelesen, aber hier wegen Irrelevanz nicht zitiert. Table 1 listet die unterschiedlichen Aussagen-Klassen, nach denen sie gezählt haben. Unterschiedliche Fachgebiete werden nicht unterschieden.

          „Diese Einteilung ist natürlich nicht in bestimmte Fachgebiete so wie du das vorschlägst, weil eine Abgrenzung zwischen „unterdisziplinen der klimatologie“ oft nicht möglich ist und außerdem keinen Mehrwert bringt.“

          Ich schlage vor, dass sie ausschließlich Zitate von Klimatologen bzw. Atmosphärenphysikern zählen und andere Disziplinen völlig ignorieren. Aus der Beschreibung lässt sich nicht ableiten, dass sie das getan hätten.

          So wie sie die Methodik dort erläutern, haben sie auch Zitate von Soziologen, Biologen, Volkswirtschaftlern, Juristen, Medizinern uam gezählt. Also überwiegend von Leuten, die klimatologische Fachfragen so wenig beurteilen können wie wir Laien, sondern einfach dem Zeitgeist folgen. Wenn das so ist, dann ist die Studie völlig belanglos. Sie misst das, was Richard Lindzen in diesem Video beschreibt (04:00 – 04:15)

          [div. Kategoriefehler von @pingpong ignored]

          • @anorak:

            So wie sie die Methodik dort erläutern, haben sie auch Zitate von Soziologen, Biologen, Volkswirtschaftlern, Juristen, Medizinern uam gezählt.

            Welchen Teil von
            These false-positives occurred because, even though the climate keywords occurred in their title/abstracts, the published articles dealt with social science, education or research about people’s views on climate change rather than original scientific work. Hence, we excluded these papers in accordance with C13’s approach.
            verstehst du nicht?

            Ich schlage vor, dass sie ausschließlich Zitate von Klimatologen bzw. Atmosphärenphysikern zählen und andere Disziplinen völlig ignorieren. Aus der Beschreibung lässt sich nicht ableiten, dass sie das getan hätten.

            Die 3000 papers, die sie für die Analyse verwendet haben, sind im suppmat verfügbar. Du kannst anhand der originaldaten untersuchen, ob deine Befürchtung dass sie „Zitate von Soziologen, Biologen, Volkswirtschaftlern, Juristen, Medizinern uam gezählt haben“ zutrifft.

          • @pingpong Dein Zitat belegt nicht, dass sie nur Papiere aus der Klimatologie betrachtet haben. Hätten sie es getan, dann würde das ganz oben als erstes stehen.

          • @anorak:

            Bemerkenswert wie du dich vor einer sachlichen Auseinandersetzung drückst. Die 3000 Papiere sind im suppmat verfügbar. Anstatt hier unbelegte Vermutungen zu verbreiten könntest du es einfach nachprüfen. Nutze diese Chance, zur Abwechslung einmal in die Nähe einer wissenschaftlichen Diskussion zu gelangen.

          • Und zum Nachtreten noch eine ungebetene Hausaufgabe, die nur Privatiers mit zuviel Freizeit erfüllen können.

          • Schwache Vorstellung.
            Ist eine sachlich-wissenschaftliche Herangehensweise zu anstrengend für dich? If you can’t stand the heat, get out of the kitchen.

            Du behauptest:
            Das bedeutet, der größte Teil der Autoren der untersuchten Artikel sind keine Klimawissenschaftler, und folglich nicht kompetent zu beurteilen, ob und wie sehr der Mensch das Klima beeinflusst.

            Die verwendeten paper und ihre Autoren liegen vor. Es ist an dir, Belege für deine Behauptung zu liefern.

          • „Die verwendeten paper und ihre Autoren liegen vor. Es ist an dir, Belege für deine Behauptung zu liefern.“

            Wer bitte schön hat Zeit, sich tausende von Artikeln durchzulesen? Das ist ein Fall von übertriebenen Erwartungen. Eigentlich typisch für Pseudowissenschaftler…

          • @AD:

            Was soll denn das jetzt für ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver sein?

            Pseudowissenschaftlich ist es, eine unbelegte Behauptung aufzustellen und dann auf den Hinweis, dass die entsprechenden Daten für eine Überprüfung der Behauptung verfügbar sind, den Schwanz einzuziehen.

            Wenn, wie anorak behauptet „der größte Teil der Autoren der untersuchten Artikel keine Klimawissenschaftler sind“, dann muss man nicht tausende Artikel durchlesen. Ob es sich um einen relevanten (ich rede hier nicht einmal vom größten, da wäre es noch einfacher) Teil handel, kann man recht schnell mit einer Stichprobe feststellen, da würde sich das zeigen. Und lesen braucht man die paper auch nicht, nur feststellen ob es sich bei den Autoren um Leute handel die anorak genehm sind fundierte Aussagen über den Klimawandel treffen können.

            Noch einfacher kann ich es euch wirklich nicht machen.

          • pingpongleinchen, wie wär’s zur Abwechslung wenn du das machst. Such dir die 3000 Artikel, lies den Abstract jedes davon, und kategorisiere jeden einzelnen nach dem Fachgebiet aus dem er stammt. Mach eine schöne Tabellenkalkulation, eine hypsche Tortengrafik, stell das ganze dann online, mit Dokumentation deiner Methodik, und Link auf ein von dir indiziertes Archiv aller 3000 Originalartikel.

            Worauf ich meine Kritik beziehe hab ich begründet: Der Text sagt praktisch direkt aus, dass sie nicht auf bestimmte Fachgebiete eingeschränkt haben. Du hast dem wortreich widersprochen, aber wie mir scheint mit leichten Logikdefiziten. Da musst du nicht so dick auftragen. Nun tu Butter bei die Fische, min Jung.

          • @anorak2
            pingpong behauptet ja, dass eine Stichprobe genüge. Was allerdings anfällig für den Vorwurf der selektiven Auswahl ist.

          • wie wär’s zur Abwechslung wenn du das machst.

            Wieso sollte ich? Du stellst hier laufend unbegründete Behauptungen auf, nicht ich.

            Die Autoren sagen explizit, dass sie false positives, also Artikel die zwar die entsprechenden Klima-keywords im abstract hatten, aber tatsächlich aus den social sciences u.ä. Disziplinen sind, exkludiert haben. Ich halte das im großen und ganzen für plausibel, und selbst wenn doch noch ein paar nicht relevante Arbeiten durchgeschlüpft und fälschlich in dem ca. 2800 Arbeiten umfassenden Datensatz verblieben sind, kann ich nicht erkennen inwiefern das die ganze Analyse ungültig macht.

            Worauf ich meine Kritik beziehe hab ich begründet: Der Text sagt praktisch direkt aus, dass sie nicht auf bestimmte Fachgebiete eingeschränkt haben.

            Sie sagen explizit, dass sie es auf das Fachgebiet der Klimawissenschaften einschränken und Artikel aus anderen Fachgebieten exkludieren.

            Dass sie die Arbeiten nicht in „Unterkategorien der Klimatologie“ eingeteilt haben so wie du das gerne hättest, beeinflusst die Aussagekraft der Analyse höchstens in homöopathischen Dosen. Wobei ja nicht einmal klar ist was du damit überhaupt meinst. Die Einteilung die sie vornehmen ist in die Kategorien
            * Effekte und Auswirkung des Klimawandels auf das Ökosystem
            * Klimawissenschaftliche Messmethoden und Modelle
            * Forschung zur Verringerung der CO2 Emissionen
            * Paleoklimatologie

            Du kannst gerne erklären, inwiefern das deiner Vorstellung einer Einteilung in „Fachgebiete“ oder „Unterkategorien der Klimatologie“ nicht genügt.

            Wirklich einen Einfluss auf die Analyse hätte es, wenn, wie du behauptest, der Großteil(!) der untersuchten papers von nicht-Klimawissenschaftlern kommen. Dafür gibt es bisher (außer deiner Behauptung) keinerlei Anhaltspunkte, sondern im Gegenteil die m.E. überzeugende und anhand der verfügbaren Daten nachvollziehbare Aussage der Autoren, dass sie sich dieses Problems angenommen hätten. Wenn du meinst sie hätten da einen groben Fehler gemacht, dann lass das Geschwätz und liefere etwas handfestes.
            Hier ist der Datensatz. Sogar schon als excel Tabelle aufbereitet und mit Einteilung in die obigen Fachgebiete.

          • So, Kinderchen.

            Zunächst mal vielen Dank für den Link zum Datensatz, @pingpong, sehr serviceorientiert. Eigentlich wollte ich eine Stichprobe von signifikanter Größe machen, um in eurem Disput zu vermitteln; da ich aber ausgerechnet habe, dass ich für die Aussage „Mehr als 90% der Autoren sind Klimatologen o.ä.“ auf einem Signifikanzniveau von 0,05 98 Proben nehmen müsste (von denen max. 4 keineKlimatologen o.ä. sein dürften), und ich darauf keine Lust habe, beschränke ich mich auf eine nicht signifikante Stichprobe vom Umfang 5 (fünf). Sollten das alles keine Klimatologen o.ä. sein, wäre es aber natürlich überflüssig, noch 93 weitere Proben zu nehmen!

            Ich habe also mit dem Google-Zufallszahlengenerator fünf Zufallszahlen zwischen 1 und 3000 ausgeben lassen und die entsprechenden Arbeiten im von @pingpong verlinkten Datensatz überprüft, indem ich den erstgenannten Autoren recherchiert habe. Es befanden sich keine Arbeiten darunter, die als „Not climate-related“ gekennzeichnet sind.

            Das Ergebnis (Datensatznummer; Autoren; Titel der Arbeit; Themengebiet):

            2249; Cordero, J. M.; Alonso, M.; Modelling of the kinetics of sulphation of CaO particles under CaL reactor conditions; Mitigation
            Cordero: Lt. LinkedIn-Profil Chemieingenieurwesen und Datenanalyse, Verfahrens- und Umwelttechnik, Promotion „Kinetik und CaO-Sulfatierungskapazitäten in zirkulierenden Wirbelschichten“
            2137; Liu, Liang; Yang, David Y.; Frangopol, Dan M.; Network-Level Risk-Based Framework for Optimal Bridge Adaptation Management Considering Scour and Climate Change; Impacts
            Liu: Lt. Facebook-Profil Civil/Structural Engineering
            161; Siebert, Stefan; Webber, Heidi; Zhao, Gang; Ewert, Frank; Heat stress is overestimated in climate impact studies for irrigated agriculture; Impacts
            Siebert: Lt. eigener Webseite „Agriculture student at the University of Kassel (Dipl.-Ing.)“, „Student in ecological agriculture at the University of Kassel (M. Sc.)“, “ Ph.D. Student at the Institute of Crop Science, University of Kassel (Dr. agr.)“ und dergleichen
            914; Lucash, Melissa S.; Scheller, Robert M.; Sturtevant, Brian R.; Gustafson, Eric J.; Kretchun, Alec M.; Foster, Jane R.; More than the sum of its parts: how disturbance interactions shape forest dynamics under climate change; Methods
            Lucash: Lt. Department of Geography der University of Oregon „a forest ecologist who uses an interdisciplinary framework to study large landscapes“
            2292; Franke, A. K.; Feilhauer, H.; Braeuning, A.; Rautio, P.; Braun, M.; Remotely sensed estimation of vegetation shifts in the polar and alpine tree line ecotone in Finnish Lapland during the last three decades; Impacts
            Franke: Lt. Institut für Geographie der F.-A. Universität Erlangen-Nürnberg hat sie einen B.Sc. Geographie, M.Sc. Physische Geographie, Promotion zum Thema Climate-induced growth responses and tree-line shifts of boreal conifers in the alpine and polar tree-line ecotone in Finnish-Lapland

            Wir haben also einen Verfahrens-/Umwelttechniker, einen Bauingenieur, einen Agrarwissenschaftler, eine Geologin und eine Geographin. Ich weise daher die Hypothese „Mehr als 90% der Autoren sind Klimatologen o.ä.“ auf einem Signifikanzniveau von 0,05 zurück.

            Ich halte es für wahrscheinlich, dass @anorak2 hier recht hat: Es handelt sich bei den Studienautoren im Wesentlichen nicht um Experten für die Frage, ob der Klimawandel menschengemacht ist.

            Was, soviel sei noch gesagt, natürlich nicht bedeutet, dass sich die „richtigen“ Experten nicht einig sind, nur ist das Paper anscheinend kein Beleg dafür.

          • Kleines Erratum: Die Geologin ist primär gar kein Geologe, sondern Waldökologe. Ändert aber nichts am Stichprobenergebnis.

          • 1. Die Hypothese, aufgestellt von anorak, lautet „Der Großteil der Autoren sind keine Klimawissenschaftler und folglich nicht kompetent zu beurteilen, ob und wie sehr der Mensch das Klima beeinflusst.“

            2. „Die Klimatologie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft der Fachgebiete Meteorologie, Geographie, Geologie, Ozeanographie und Physik.

            3. 2137 Liu, Liang ist lt. seinem scholar-Profil am Department of Civil and Environmental Engineering beschäftigt. Zu seinen Forschungsfeldern zählen: Life-Cycle Management, Risk Management, Sustainability, Climate Change, Infrastructure Adaptation.

            Wir haben also einen Verfahrens-/Umwelttechniker, einen Bauingenieur Bau- und Umweltingenieur mit Forschungsschwerpunkt u.a. Klimawandel, einen Agrarwissenschaftler, eine Geologin und eine Geographin.
            Von diesen fünf sind zwei direkt aus Fachgebieten die der Klimatologie zuzurechnen sind und einer hat Klimawandel als Forschungsschwerpunkt. Wieviel Klimawissenschaft in Verfahrens- und Umwelttechnik oder Agrarwissenschaft steckt weiß ich nicht. Die Hypothese „Der Großteil der Autoren sind keine Klimawissenschaftler und folglich nicht kompetent zu beurteilen, ob und wie sehr der Mensch das Klima beeinflusst“ ist also zurückzuweisen.

            Insbesondere deutet dieser Test auch darauf hin, dass die Befürchtung von anorak, die Autoren hätten „auch Zitate von Soziologen, Biologen, Volkswirtschaftlern, Juristen, Medizinern uam gezählt“, unbegründet ist. Keine Soziologen, VWLer, Kuristen oder Mediziner. Was natürlich nicht heißt, dass im vollen Datensatz nicht der eine oder andere aus diesen Disziplinen enthalten sein könnte. In der Stichprobe von renton war jedenfalls keiner dabei.

            @renton:

            Ich weise daher die Hypothese „Mehr als 90% der Autoren sind Klimatologen o.ä.“ auf einem Signifikanzniveau von 0,05 zurück.

            Ist natürlich falsch. Zwei deiner fünf Autoren sind aus der Klimatologie, und ein weiterer hat Forschungsschwerpunkt Klimawandel. Dein Test hat nur gezeigt, dass du 1. nicht weißt welche Fachgebiete zur Klimatologie zählen, 2. vorschnelle Schlüsse oftmals falsch sind und 3. deine Stichprobe von fünf natürlich zu klein ist, um etwas über deine Hypothese (die übrigens nicht dieselbe ist wie die von anorak aufgestellte, siehe Punkt 1. ganz oben) auszusagen.

          • @pingpong

            Fair enough, ich weiß nicht, was zur Klimatologie zählt. Ich weiß aber, dass es anorak2 um die Frage geht: Sind die Autoren „kompetent zu beurteilen, ob und wie sehr der Mensch das Klima beeinflusst“. Ich sehe bei keinem der fünf diese Kompetenz. Der Herr Liu z.B. ist sicherlich kompetent, zu beurteilen, wie Gebäude angesichts des Klimawandels verändert werden müssen; ob der Klimawandel menschengemacht ist, fällt nicht in sein Fachgebiet. So auch bei allen anderen. In diesem engeren, beabsichtigten Sinne (stimmt’s, @anorak2?) hat anorak2 recht. Die Frage, welches Fach formal zur Klimatologie gehört, ist dabei nebensächlich (oder, für dich, @pingpong: Rabulistik).

            Übrigens gern geschehen, dass ich gemacht bzw. zumindest initiiert habe, wovor ihr euch beide gedrückt habt. Dein Ton gefällt mir schon wieder nicht, @pingpong. Ich hoffe, das ist nur ein Missverständnis.

          • @renton:

            Der Herr Liu z.B. ist sicherlich kompetent, zu beurteilen, wie Gebäude angesichts des Klimawandels verändert werden müssen; ob der Klimawandel menschengemacht ist, fällt nicht in sein Fachgebiet.

            Gut, dass er dazu auch keine Aussage macht. Laut dem rating der Autoren (s. Tabelle 2 im paper) ist seine Arbeit Typ 4a: Does not address or mention the cause of global warming.
            So auch bei allen anderen Arbeiten in deiner Srichprobe:
            2249 Cordero ist Typ 3: Implies humans are causing global warming. e.g. research assumes greenhouse gas emissions cause warming without explicitly stating humans are the cause.
            161 Siebert ist ist Typ 3.
            914 Lucash ist Typ 4a.
            2292 Franke ist Typ 4a.

            Die Autoren haben sich da schon Gedanken gemacht, aber ich habe den Eindruck das wollt ihr gar nicht so genau wissen. FS schrieb weiter oben einen bemerkenswerten Beitrag darüber, dass es „bei ausgereiften naturwissenschaftlichen Disziplinen eine Art verbindliches Lehrbuchwissen geben muss.“ Genau das sehen wir in der Analyse in dem paper.
            Und wenn ich mich recht erinnere hast du selbst vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls in diese Richtung argumentiert.

            Die Frage, welches Fach formal zur Klimatologie gehört, ist dabei nebensächlich (oder, für dich, @pingpong: Rabulistik)

            Bingo, Richtig!
            Und wenn du noch ein bisschen weiter denkst, dann kommst du zum Elefanten im Raum: formale Schubladen oder Labels sind überhaupt nebensächlich.
            Als ob ein Umweltingenieur mit Schwerpunkt Klimawandel überhaupt keine Ahnung vom Forschungsstand in den Klimawissenschaften hätte und seine Aussagen diesbezüglich völlig belanglos wären. Es kommt eben nicht auf das Label an, sonder darauf ob das was jemand sagt Hand und Fuß hat, oder? Überlassen wir das Schubladendenken anderen!

            Nachdem wir das geklärt haben, möchtest du anorak vielleicht erklären, warum sein Fetisch auf formale Fachrichtungen nicht zielführend ist?

            Übrigens gern geschehen, dass ich gemacht bzw. zumindest initiiert habe, wovor ihr euch beide gedrückt habt.

            Ich hatte meine Gründe 🙂

            Ich weiß aber, dass es anorak2 um die Frage geht: Sind die Autoren „kompetent zu beurteilen, ob und wie sehr der Mensch das Klima beeinflusst“. […] In diesem engeren, beabsichtigten Sinne (stimmt’s, @anorak2?) hat anorak2 recht.

            Nein, hat er nicht. Einmal abgesehen davon, dass sein Ansatz über formale Labels nicht geeignet ist festzustellen ob jemand kompetent ist, müsste er zunächst einmal berücksichtigen, welche der papiere in dem Datensatz überhaupt die Aussage machen dass der Mensch das Klima beeinflusst. Die Autoren der Analyse haben hierzu dankenswerter Weise in ihrem rating die Typen
            1 Explicitly states that humans are the primary cause of recent global warming und
            2 Explicitly states humans are causing global warming or refers to anthropogenic global warming/climate change as a known fact
            vorgesehen.
            Andere ratings, wie zum Beispiel 3 und 4a oben, machen die fragliche Aussage gar nicht.

            Die Informationen sind alle im Datensatz verfügbar.

            Dein Ton gefällt mir schon wieder nicht, @pingpong.

            Ich hoffe, dieser Beitrag trifft eher deinen Geschmack.

          • Nur zum Verständnis – die Untersuchung zählt alle Studien, die irgendwie mit Klima zu tun haben, zum „Consensus“, sofern darin nicht ausdrücklich bestritten wird, dass die Erwärmung größtenteils menschengemacht ist? Auch dann, wenn die jeweilige Studie dazu überhaupt keine Aussage trifft und die Ursache für die Studie auch völlig irrelevant ist?

          • @Renton ACK
            @pingpong „Nein, hat er nicht. Einmal abgesehen davon, dass sein Ansatz über formale Labels nicht geeignet ist festzustellen ob jemand kompetent ist, müsste er zunächst einmal berücksichtigen, welche der papiere in dem Datensatz überhaupt die Aussage machen dass der Mensch das Klima beeinflusst.“

            Das sind verfeinernde Ausschusskriterien, für die ich offen bin. Es sollten ausschließlich Autoren gezählt werden, die Expertise im Thema „physikalische Kausalitäten der klimatischen Prozesse“ besitzen. Papiere aller anderen Autoren, auch derjenigen aus dem weiteren Bereich Klimatologie, sofern sie nicht kompetent für die Frage solcher Kausalitäten sind, sind a priori auszuschließen.


            Die Autoren der Analyse haben hierzu dankenswerter Weise in ihrem rating die Typen
            1 Explicitly states that humans are the primary cause of recent global warming und
            2 Explicitly states humans are causing global warming or refers to anthropogenic global warming/climate change as a known fact

            Wenn das Leute staten die das fachlich nicht beurteilen können, sind diese zu ignorieren.

            Die Verfasser der Studie haben diese aber nicht ignoriert, sondern mitgezählt.

          • @hugor:

            die Untersuchung zählt alle Studien, die irgendwie mit Klima zu tun haben

            Nein. Die Studien werden anhand tabelle 1 kategorisiert. Nicht „alles was irgendwie mit Klima zu tun hat zählt“, sie schließen explizit not climate-related Arbeiten aus anderen Disziplinen aus (s. Kategorie 4 u. 5), auch wenn sie Klima-keywords im abstract haben.

            zum „Consensus“, sofern darin nicht ausdrücklich bestritten wird, dass die Erwärmung größtenteils menschengemacht ist? Auch dann, wenn die jeweilige Studie dazu überhaupt keine Aussage trifft und die Ursache für die Studie auch völlig irrelevant ist?

            Nein. Sie weisen den Studien anhand von tabelle 2 ein rating zu. Das reicht von „explicit endorsement“ (dass der Mensch die primäre Ursache der globalen Erwärmung ist) über „no position“ bis zu „explicit rejection“ (dass der Mensch die primäre Ursache der globalen Erwärmung ist).

            Der mit Abstand größte Anteil der Arbeiten erhält das rating „no position“

            So wie man das bei ausgereiften naturwissenschaftlichen Disziplinen, bei denen es eine Art verbindliches Lehrbuchwissen gibt, erwarten würde. Die meisten Forscher haben besseres zu tun, als ständig Dinge über die im großen und ganzen Konsens besteht, immer wieder zu argumentieren.

            Bin ich eigentlich der einzige, der die Studie tatsächlich gelesen hat?

          • „. Nicht „alles was irgendwie mit Klima zu tun hat zählt“, sie schließen explizit not climate-related Arbeiten aus anderen Disziplinen aus (s. Kategorie 4 u. 5), auch wenn sie Klima-keywords im abstract haben.“

            Das ist kein hinreichendes Kriterium. Relevant sind nur Papiere, deren Autoren auf dem Gebiet der physikalischen Kausalitäten des Klimageschehens selber forschen und publizieren. Diese Eingrenzung haben sie nicht gemacht. Aus der Tatsache dass ein Autor das Wort „climate change“ bejahend erwähnt, kann man nicht auf dessen Kompetenz schließen.

          • Okay, also 19 von 2.718 relevanten Studien (0,7%) enthalten ausdrückliche Ausführungen dazu, dass der Mensch die Hauptursache für den Klimawandel ist. Wirklich beeindruckend. 😉

            Wobei das Hauptproblem der Untersuchung aus meiner Sicht der Punkt ist, dass für die Prüfung eines wissenschaftlichen Konsenses nicht entscheidend sein kann, was jemand (egal, wie nah oder entfernt derjenige von der Klimawissenschaft ist) glaubt, sondern hierbei sinnvollerweise nur die Ansichten gezählt werden dürfen, die sich aus eigener Forschung bzw. Überprüfung ergeben. Wenn Prof. X etwas behauptet und hundert Wissenschaftler sich dem ohne eigene Prüfung anschließen, weil sie Prof. X für eine Koryphäe halten, dann haben wir zwar 101 Wissenschaftler, die dieselbe Meinung vertreten, aber trotzdem nur einen Wissenschaftler, der für die Prüfung eines wissenschaftlichen Konsenses relevant sein kann.

            Interessant wäre deshalb mal eine Studie, wieviele Wissenschaftler unabhängig voneinander am konkreten Thema des menschengemachten Klimawandels geforscht haben, und mir welchem konkreten Ergebnis.

          • @anorak:

            Von dir kommt wieder nur heiße Luft.

            Papiere aller anderen Autoren, auch derjenigen aus dem weiteren Bereich Klimatologie, sofern sie nicht kompetent für die Frage solcher Kausalitäten sind, sind a priori auszuschließen.
            Wenn das Leute staten die das fachlich nicht beurteilen können, sind diese zu ignorieren.
            Die Verfasser der Studie haben diese aber nicht ignoriert, sondern mitgezählt.

            Die Fragestellung der Studie lautet aber nicht „Ist der Mensch kausal für die Erderwärmung verantwortlich?“, sondern „Gibt es in der Frage des menschenverursachten Klimawandels einen Konsens in der peer-reviewten wissenschaftlichen Literatur?“

            Wenn dich die Frage der Kausalität interessiert, dann nimm alle papiere welche eine solche Kausalität explizit bejahen/ablehnen, entferne alle Arbeiten deren Autoren deiner Meinung nach nicht kompetent für diese Frage sind, und teil uns das Ergebnis mit. Die Datenbasis liegt vor.

            Hier sind einige Anhaltspunkte für die Größenordnungen.

            Anzahl der papiere aus dem verringerten 3000er Datensatz, welche den anthropogenen Klimawandel (ACC) explizit bejahen: 427
            Anzahl der papiere aus dem verringerten 3000er Datensatz, welche ACC explizit ablehnen: 2
            Anzahl der papiere aus dem verringerten 3000er Datensatz, welche ACC implizit ablehnen: 2

            Anzahl der papiere aus dem gesamten 88.000er Datensatz, welche ACC explizit oder implizit ablehnen: 28
            (gefunden mit der im paper beschriebenen Methode, eines der 28 ist auch im verringerten 3000er Datensatz enthalten)

            Mal angenommen(!), 90% der Autoren sind nicht kompetent, die Frage nach der Kausalität zu beantworten, und diese Inkompetenten Autoren sind gleichverteilt über alle paper (ein paper welches ACC explizit bejaht/ablehnt ist gleich wahrscheinlich von inkompetenten Autoren wie eines, welches keine Position bezieht).
            Dann bleiben von kompetenten Autoren:
            42 Arbeiten, die ACC explizit bejahen.
            3 Arbeiten, die ACC explizit ablehnen.

            Angenommen, die Inkompetenten sind nicht gleichverteilt, sondern Arbeiten, welche ACC ablehnen sind immer(!) von kompetenten Autoren, die 90% Inkompetenten treten hingegen ausschließlich(!) bei Arbeiten auf, die ACC explizit bejahen.
            Dann bleiben von kompetenten Autoren:
            42 Arbeiten, die ACC explizit bejahen.
            28 Arbeiten, die ACC explizit ablehnen.

            Wobei ich hier die Anzahl der Arbeiten die explizit bejahen nur aus dem 3000er Datensatz genommen habe, die Anzahl der Arbeiten die ablehnen jedoch aus dem ganzen 88.000er Datensatz, und ich habe bei bejahen abgerundet, bei ablehnen aufgerundet.

            Aus der Tatsache dass ein Autor das Wort „climate change“ bejahend erwähnt, kann man nicht auf dessen Kompetenz schließen.

            Auf dessen Inkompetenz auch nicht.

          • @hugor:

            Okay, also 19 von 2.718 relevanten Studien (0,7%) enthalten ausdrückliche Ausführungen dazu, dass der Mensch die Hauptursache für den Klimawandel ist. Wirklich beeindruckend.

            Gegenüber einer (1) Arbeit von 2718 (0.037%), welche diese Ansicht ablehnt: ja, beeindruckend 😉

            sondern hierbei sinnvollerweise nur die Ansichten gezählt werden dürfen, die sich aus eigener Forschung bzw. Überprüfung ergeben

            Wenn Wissenschaft so funktionieren würde, dass jeder bei Null beginnen und alles aus eigener Forschung beweisen muss, dann wären wir heute noch in der Steinzeit.

            Interessant wäre deshalb mal eine Studie, wieviele Wissenschaftler unabhängig voneinander am konkreten Thema des menschengemachten Klimawandels geforscht haben, und mir welchem konkreten Ergebnis.

            Bis auf das „unabhängig voneinander“ liegen die Daten vor. Wenn dich diese Frage interessiert, go ahead!

          • Pingpong – „Wenn Wissenschaft so funktionieren würde, dass jeder bei Null beginnen und alles aus eigener Forschung beweisen muss, dann wären wir heute noch in der Steinzeit.“.

            Und wenn du darauf eingehen würdest, was andere Leute tatsächlich geschrieben und gemeint haben, statt ständig zu versuchen, mit rabulistischen Verdrehungen Diskussionen zu „gewinnen“, würde ich eventuell mit dir diskutieren. 😉

          • @hugor:

            Interessant wäre deshalb mal eine Studie, wieviele Wissenschaftler unabhängig voneinander am konkreten Thema des menschengemachten Klimawandels geforscht haben, und mir welchem konkreten Ergebnis.

            Das ist eine super interessante Frage von dir! Die Methodik ergibt Sinn und ich denke ein Ergebnis wäre aussagekräftig! Es wäre spitze, wenn sich jemand damit beschäftigen würde, und versucht Licht in dieses Dunkel zu bringen!

            Eine umfassende Datenbasis, schon im excel Format und mit zusätzlichen meta-Informationen, liegt vor. Beste Voraussetzungen! Das ist deine Chance, go ahead!

          • @Tischtennis

            „Die Fragestellung der Studie lautet aber nicht „Ist der Mensch kausal für die Erderwärmung verantwortlich?“, sondern „Gibt es in der Frage des menschenverursachten Klimawandels einen Konsens in der peer-reviewten wissenschaftlichen Literatur?“

            Das ist offensichtlich die Fragestellung der Autoren, danke dass du das nach langem Sträuben nun bestätigst. Und ich sage: Dann könnense das wegen Irrelevanz in die Tonne kloppen. Relevant wären nur ein „Konsens in der wissenschaftlichen Literatur derjenigen Fachgebiete, die die Kausalitäten des Klimas erforschen und dafür die fachliche Kompetenz besitzen“

            Weil: „Studien“ dieser Art werden in der Klimawahn-Debatte regelmäßig verwendet, um Zweifler mundtot zu machen. Das ist aus vielerlei Gründen nicht statthaft. Wir haben nun einen weiteren Grund dafür gefunden:, Der angeführte „Konsens“ besteht unter überwiegend inkompetenten Personen. Ob es einen Konsens unter fachlich kompeteten Klimatologen gibt, wurde auf diesem Wege nicht untersucht.

            Mir liegen dagegen Aussagen verschiedener solcher Fachleute vor, dass es den letztgenannten Konsens nicht gibt. Dies habe ich auch schon gelegentlich verlinkt, eine davon auf dieser Seite.

          • @anorak:

            Der angeführte „Konsens“ besteht unter überwiegend inkompetenten Personen.

            Das behauptest du ständig, hast aber bisher nichts handfestes dazu geliefert. Obwohl die Daten hierzu mittlerweile auf dem Silbertablett vorliegen, kommt von dir: nichts. Immer nur dieselbe unbelegte Behauptung. renton hat sogar versucht einzuspringen, es ist mittlerweile so offensichtlich dass du einfach gar nichts konkretes hast.

            Ob es einen Konsens unter fachlich kompeteten Klimatologen gibt, wurde auf diesem Wege nicht untersucht.

            Wenn du meinst die Analyse enthält grobe Fehler, dann nimm dir die Daten vor und mach es besser. Bis dahin sind deine Behauptungen das, was sie auch bisher waren: Unbelegtes pseudowissenschaftliches Geschwätz.

            Mir liegen dagegen Aussagen verschiedener solcher Fachleute vor, dass es den letztgenannten Konsens nicht gibt. Dies habe ich auch schon gelegentlich verlinkt, eine davon auf dieser Seite.

            Richard Lindzen?

            „As his colleagues at MIT int the Program in Atmospheres, Oceans and Climate, all of whom are actively involved in understanding climate, we write to make it clear that this view is not a view shared by us, or by the overwhelming majority of other scientists who have devoted their professional lives to careful study of climate science.“

            Warte, ich weiß: Je mehr Leute eine gegenteilige Meinung haben, desto mehr ist das ein Beweis dafür dass er richtig liegt. Gilt im Feminismus und in der anorakschen Klimaforschung.

          • @pingpong

            „Ich hoffe, dieser Beitrag trifft eher deinen Geschmack.“

            Ja! Und zwar vor allem wegen dieses kleinen Nachschubs, selbst, wenn er Ironie enthalten sollte. Ich habe einfach keinen Bock, wenn wir uns wegen jeder Meinungsverschiedenheit angiften.

            Die Diskussion ist über ihren toten Punkt hinaus. Das wollte ich erreichen. Vielleicht steuert sie auf den nächsten toten Punkt zu… aber das soll mich nicht mehr tangieren. Ich bin mit dem Klimathema durch, wenn von den „Skeptikern“ nicht endlich mal was überzeugendes kommt.

            Ich möchte, insbesondere für @Sabrina, für @anorak2, und vielleicht auch für @Hugor nur noch kurz meine (bereits früher schon mal dargelegte) Meinung zum Thema „Besteht unter den zur Beurteilung qualifizierten Wissenschaftlern Konsens bezüglich der Menschenverursachtheit des Klimawandels?“ kundtun, da sie mir etwas in Vergessenheit geraten scheint. Sie lautet: Ja, dieser Konsens besteht! Diese Studie führt zwar keine 3000 (plus Ko-Autoren) solchen Wissenschaftler an, aber pingpong hat den Teil herausgearbeitet, der diesen Konsens belegt – sofern man formale Kriterien wie den Ausbildungsweg denn akzeptiert.

            Und ich erinnere daran, dass ihr (Sabrina/anorak2, auch Jochen Schmidt) bis heute nie den von mir geforderten Beleg gebracht habt, der plausiblerweise leicht zu beschaffen sein müsste, wenn es keinen Konsens in oben genannter Frage gäbe: Die Stellungnahmen anerkannter nationaler physikalischer, ozeanographischer etc. Fachverbände, die diesen Konsens bestreiten. Ich erinnere desweiteren daran, dass wenigstens ich danach gesucht hatte, wie ich mir auch die Mühe gemacht habe, den von pingpong verlinkten Datensatz zu untersuchen.

            Es wäre SEHR leicht, mich zu überzeugen. Aber von euch kommt bis heute nur heiße Luft.

            Ich hoffe, es ist jetzt wieder klar, auf welcher Seite ich in dieser Debatte stehe.

          • „den Teil herausgearbeitet, der diesen Konsens belegt“

            Korrektur – ersetzt „belegt“ durch „belegen kann“ – wenn ihr euch denn mal die Mühe machtet, dort genauer hinzugucken.

          • @Renton „Besteht unter den zur Beurteilung qualifizierten Wissenschaftlern Konsens bezüglich der Menschenverursachtheit des Klimawandels?“

            Es gibt mehrere Aussagen, zu denen teilweise Konsens und teilweise Dissens besteht. Die Klimadeppen falten diese mehrere Aussagen immer zu einer einzigen zusammen, mischen auch noch politische Aussagen mit rein, und schließen daraus dass es zu den mildesten Versionen der Fachfragen einen Konsens gibt, dass die extremsten politischen Forderungen von der wissenschaftlichen Community gestützt werden. So auch du in deiner obigen Formulierung „DES Klimawandels“, so als ob das ein einziges monolithisches Ding mit nur einer Ursache sei.

            Ich hab mich hier wieder aufs Glatteis führen lassen indem ich dieser unzulässigen Vermischung nicht rechtzeitig widersprochen habe. Tut mir leid.

            Also:
            – Es gibt Konsens dass sich das Wetter ändert, und es gibt Konsens dass der Mensch irgendeinen Einfluss darauf hat. Das sagt auch die skeptische Fraktion der Wissenschaftler, s. Zitate. Beide Feststellungen folgen im übrigen auch aus Allgemeinwissen, um das zu wissen braucht man gar keine Fachleute, ich habe ihnen deshalb auch mehrmals zugestimmt.

            Es gibt keinen Konsens unter den Fachleuten, dass die Menschheit der Haupttreiber der aktuellen Klimaveränderungen (beachte Plural) sei, oder dass eine (menschengemachte oder anderweitig verursachte) „Klimakatastrophe“ oder überhaupt nur irgendwelche besonderen Probleme bevorstünden. Das haben wir durch Zitat mehrerer Gegenstimmen von ausgewiesenen Klimaexperten belegt: Richard Lindzen, Bob Carter, Judith Curry. Aus diesen Zitaten lässt sich zwar keine prozentuale Verteilung der Zustimmung und Ablehnung herleiten, aber die Behauptung eines Konsens widerlegen sie.

            Umgekehrt arbeiten die lautesten Schreihälse des Klimakatastrophismus im – ich sag mal – „akademischen Betrieb“ nicht wissenschaftlich, da sie unfalsifizierbare Behauptungen aufstellen und da ihre Arbeit erkennbar politisiert ist. Beispiele für diese Klientel Schellnhuber und Rahmstorf.

            „Die Stellungnahmen anerkannter nationaler physikalischer, ozeanographischer etc. Fachverbände“

            Diese Forderung muss ich abschlägig bescheinigen. Wir haben das Nichtvorhandensein eines Konsens anderweitig belegt, s.o. Die Belegpflicht ist damit erbracht. Ich wüsste nicht wo ich nach „Stellungnahmen“ irgendwelcher Verbände suchen sollte, ich bestreite ihre Relevanz, und potenziell ihre Glaubwürdigkeit weil sie politisiert sein könnten.

            Im übrigen bestreite ich die Relevanz wissenschaftlicher Fragen für die politischen Fragen. Die Klimadeppen von den Grünen, XR und FFF sind trotzdem faschistische Arschlöcher mit einer wahnsinnigen totalitären Ideologie, auch wenn es einen „menschengemachten Klimawandel“ geben sollte, weil ihre Politik bösartig, menschenfeindlich, irrational, hochgefährlich und demokratiefeindlich ist. Darum geht es.

          • Aus diesen Zitaten lässt sich zwar keine prozentuale Verteilung der Zustimmung und Ablehnung herleiten, aber die Behauptung eines Konsens widerlegen sie.

            Schon wieder falsch. Wissenschaftlicher Konsens ist keine binäre Angelegenheit. Deine „Argumentation“ wird immer schwindliger.

          • @renton:

            Ich möchte, insbesondere für @Sabrina, für @anorak2, und vielleicht auch für @Hugor nur noch kurz meine (bereits früher schon mal dargelegte) Meinung zum Thema kundtun

            Gut und wichtig!

            Leider wird das m.E. speziell bei Sabrina nichts bringen. Bei ihr dürfte hängen bleiben: „renton hat durch akribische Arbeit mit den originalen Daten die Klima-Experten-Belege enttarnt“.
            So zieht eine unbedachte Äußerung weite Kreise.

    • Nochmal konkret hierzu:
      Danach beziehen sich die 99,9% wissenschaftlicher Konsens nur auf die menschengemachte Klimaerwärmung, nicht auf die Klimakatastrophe (wie zu erwarten war).

      Korrekt. Abstract und Einleitung suggerieren allerdings tatsächlich kontrafaktisch, dass die Studie einen Konsens darüber belegt, dass der Mensch die Hauptursache der Erwärmung ist.
      Und in der Einleitung wird auch erwähnt, that perception of scientific consensus is a ‚gateway belief‘ motivating wider public support for mitigation of climate change.
      Nicht umsonst stammt diese „Studie“ von Mark Lynas, einem „environmental writer“, der alarmistische Bücher über den Klimawandel verfasst.

      Ich denke, der Aussage „menschenerzeugte Treibhausgase sind nicht ohne Einfluss auf das Klima“ stimmen tatsächlich fast alle Wissenschaftler und die meisten Menschen zu. Solange man das nicht belastbar quantifizieren kann, reicht das aber natürlich nicht aus, um die gewollten drastischen Maßnahmen zu rechtfertigen, deswegen muss man da halt ein wenig nachhelfen…

      • @hugor:

        Abstract und Einleitung suggerieren allerdings tatsächlich kontrafaktisch

        Bitte Zitat.

        dass die Studie einen Konsens darüber belegt, dass der Mensch die Hauptursache der Erwärmung ist

        Was sagt die Studie deiner Meinung nach aus?

        Und in der Einleitung wird auch erwähnt, that perception of scientific consensus is a ‚gateway belief‘ motivating wider public support for mitigation of climate change.

        Ist das etwas nicht so?

        Solange man das nicht belastbar quantifizieren kann, reicht das aber natürlich nicht aus

        Weshalb das paper betont:

        While scientific consensus does not sensu stricto prove a statement about the physical world, science-based anlaysis[sic] and hypothesis testing is capable of disproving alternative constructs, which could explain a given observation, either absolutely or relatively [8]. Hence, quantifying the scientific consensus clarifies the extent of any dissent in the scientific community in the process of disproval, and the plausible validity of alternative hypotheses in the face of scientific scrutiny, observations, and testing over time.

        Klingt einleuchtend, meinst du nicht?

  14. Muttermilch hat andere Inhaltsstoffe, wenn das Baby männlich ist als wenn es weiblich ist.

    Nein, halt, wir wollen korrekt sein.

    Die aus den Zitzen der stillenden Person tretende Flüssigkeit berücksichtigt in ihrer Zusammensetzung das Geschlecht, das dem Kind von der geburtshelfenden Person zugewiesen wurde.

    • Danke, das wusste ich noch gar nicht, obwohl schon relativ alt. Ich frage mich, was der Grund ist und wie das bei Zwillingspärchen ist.

    • „Die aus den Zitzen der stillenden Person tretende Flüssigkeit berücksichtigt in ihrer Zusammensetzung das Geschlecht, das dem Kind von der geburtshelfenden Person zugewiesen wurde.“

      Der „Einbahnstraßen-Hypothese“ stelle ich die „interaktive Hypothese“ gegenüber, die von einer Wchselwirkung zwischen den Bedürfnissen des Säuglings und den Gegebenheiten bei der Mutter ausgeht, d.h., daß das „zugewiesene Geschlecht“ nicht per se DIE entscheidende Rolle für die Nahrungszusammensetzung einnehmen würde…

      • Du müsstest erklären, wieso die Bedürfnisse eines Kindes davon abhängen, welche soziale Konvention jemand Fremdes ihm zugeschrieben hat.
        Es gibt schließlich kein (relevantes) biologisches Geschlecht, nur Zuschreibungen.

        • Meine „interaktive Hypothese“ ist frei von sozialer Konvention, ich andernfalls aber durch „Zuweisung“ via „Einbahnstraßen-Hypothese“ die Gefahr sehe, nicht in jedem Fall frei von sozialer Konvention vs. biologischer Disposition zu sein!

  15. Hier kommt hin und wieder in der Diskussion, ob IQ ein sinnvolles oder sinnloses Maß sei, das Argument, es sei sinnlos, weil der SAT letztlich ein IQ-Test sei und den könnten sich reiche Leute per Prep-Kurs „kaufen“.

    In der Erinnerung an diese Diskussionen fand ich diese Studie interessant:

    Mein Eindruck, IQ sei ein sinn7/8volles Maß, bestätigt sich und ich erhebe einen Toast auf jeden Confirmation Bias, der mir gelegen kommt.

          • Goodhart’s Law.

            Wenn Metriken zu Zielvorgaben werden, wird das Ganze wie alles mögliche andere auch zu einem Spiel, und die Leute fangen an zu tricksen.

          • „und die Leute fangen an zu tricksen.“

            …und das als Antwort auf eine Studie, die zeigt, dass man beim SAT nicht effektiv tricksen kann.

            So fruchtlos wie erwartet.

          • Du missverstehst mich.

            Das war keine Antwort auf die Studie zum SAT, sondern eine Antwort auf deine persistente Weigerung, dich damit zu beschäftigen was Metriken wie IQ oder SAT überhaupt aussagen sollen und wozu sie brauchbar sind (oder auch nicht).

            Dein nick ist Programm.

      • Was sagt IQ deiner Meinung nach aus?

        Ich würde sagen ein IQ-Test macht eine Aussage darüber, wie gut jemand in IQ-Tests ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. D.h. auf Gebieten, die Fähigkeiten verlangen, die bei IQ-Tests getestet werden, sollten Menschen mit hohem IQ tendenziell bessere Ergebnisse erzielen als Menschen mit niedrigem IQ.

        • Ich würde sagen ein IQ-Test macht eine Aussage darüber, wie gut jemand in IQ-Tests ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

          Bingo, Volltreffer!

          D.h. auf Gebieten, die Fähigkeiten verlangen, die bei IQ-Tests getestet werden, sollten Menschen mit hohem IQ tendenziell bessere Ergebnisse erzielen als Menschen mit niedrigem IQ.

          Das Problem ist: Dinge die beim IQ Test getestet werden kommen quasi ausschließlich beim IQ Test vor. Wie sehr das zu allgemeinen „Fähigkeiten“ generalisiert ist eine offene Frage.

          • Das Problem ist: Dinge die beim IQ Test getestet werden kommen quasi ausschließlich beim IQ Test vor.

            Natürlich gibt es keinen Beruf, der nur Fähigkeiten umfasst, die in IQ-Tests getestet werden. Aber ich würde z.B. erwarten, dass Menschen mit hohem IQ tendenziell besser auf Gebieten sind, die ein hohes Maß an Logik erfordern, wie z.B. Physik, Mathe oder Informatik.

          • dass Menschen mit hohem IQ tendenziell besser

            Ich denke das Augenmerk auf „hoher IQ“ ist ein Fehler, weil es das falsche Ende der Skala betrachtet. Hoher IQ prognostiziert sehr wenig, niedriger IQ hingegen sehr viel.

            Interessant ist nicht das obere Ende der IQ Skala, sondern das untere.

          • Hoher IQ prognostiziert sehr wenig, niedriger IQ hingegen sehr viel.

            Wie meinst du das? Dass ein niedriger IQ auf jeden Fall eine niedrige geistige Leistungsfähigkeit bedingt?

          • Dass ein niedriger IQ auf jeden Fall eine niedrige geistige Leistungsfähigkeit bedingt?

            Nein, nicht auf jeden Fall.

            Ein niedriger IQ besitzt aber (im Gegensatz zu einem hohen IQ) eine relevante Aussagekraft.

            Unter den Menschen sehr gut abschneiden bei [Parameter für Erfolg] gibt es eine bunte Mixtur von IQ Werten über 100, aber seeehr wenige kleiner als 80.

          • Unter den Menschen, die sehr gut abschneiden bei [Parameter für Erfolg], gibt es eine bunte Mixtur von IQ Werten über 100, aber seeehr wenige kleiner als 80.

            Was ja auch nachvollziehbar ist, da der IQ allein eben keinen beruflichen Erfolg garantiert, da eben noch viele andere Faktoren dafür eine Rolle spielen. Ein hoher (oder besser gewisser) IQ ist demnach zwar notwendig, aber nicht hinreichend für beruflichen Erfolg.

          • Ein hoher (oder besser gewisser) IQ ist demnach zwar notwendig, aber nicht hinreichend für beruflichen Erfolg.

            Ja genau.
            Du kannst die IQ Skala in zwei Hälften links und rechts von 100 aufteilen. Wenn du in der rechten Hälfte liegst (über 100) ist es nicht sehr relevant, wo genau (105 oder 135).
            Anders bei der linken Hälfte: Da macht es einen großen Unterschied ob du bei 95 oder bei 65 liegst.

            Anders gesagt: Das obere Ende der IQ Werte ist wenig aussagekräftig, und der Fetisch nach hohen Werten ergibt keinen Sinn. Wenn man schon Schlüsse aus dem IQ Wert ziehen will, dann sollte man sich auf das untere Ende der Skala konzentrieren.

            Oder noch anders gesagt: Es ist besser, kein Idiot zu sein. Und mehr gibt es zum Thema IQ auch gar nicht zu sagen 😉

          • Also in den Einstellungstests, die man bei der Einstellung in vielen IT-Berufen sowohl privatwirtschaftlich als auch mittlerweile im ÖD (da die Abschlüsse in dem Bereich dieser Tage noch weniger Aussagekraft als in früheren Tagen haben) macht, werden die meisten Teile eines klassischen IQ-Tests verwendet. Anfang der 2000er beim LDS (heute Dienste NRW) dauerte so ein Test für den Einstieg in höherer Position gleich 12h über 2 Tage (wie das heute gehandhabt wird weiß ich nicht da ich mich trotz gewisser Vorteile im ÖD doch für Privatwirtschaft entschieden habe und das noch einige Jahre so belassen werde, bis es langsam Zeit für „Schongang“ wird 😉 ).

            Fertigkeiten hinsichtlich Logik, Mustererkennung usw., selbst wenn „nur“ antrainiert, haben in solchen Berufen schon eine erhebliche Bedeutung: ich kenne z.B. keinen einzigen brauchbaren Software-Entwickler oder Programmierer, der in diesen Bereichen nicht überdurchschnittlich abschneidet, und wer in diesen Abschnitten des Tests sogar großflächig versagt hat inzwischen m.E.n. auch null Chance irgendwo genommen zu werden, wo auf Qualität und nicht auf Quote selektiert wird. Wobei natürlich zusätzlich immer auch noch (meist) auf einem technischen Aufsatz und (immer) einem Gespräch bestanden wird, denn mit einem Programmierer, der weder mit Kollegen noch Kunden sprechen kann und seine Gedanken nicht sortiert in Kommentare oder Dokumentation schreiben kann, kann man auch äußerst wenig anfangen.

          • ich kenne z.B. keinen einzigen brauchbaren Software-Entwickler oder Programmierer, der in diesen Bereichen nicht überdurchschnittlich abschneidet

            Eben, und in DIESE Richtung verläuft auch die kausalität: diese Leute schneiden beim IQ Test überdurchschnittlich ab, WEIL sie gute Programmierer sind.
            Sie sind nicht deshalb gute Programmierer, weil sie beim Test hohe Punkte erreichen.

            Aussagekräftig ist i. A. nur die Performance im echten Leben, nicht in synthetischen Tests.

  16. „Das Wuhan Institute of Virology manipulierte ein Coronavirus, um die 10.000-fache Viruslast zu erzeugen, und verstieß damit gegen die Bestimmungen seines NIH-Vertrags, der unregulierte Forschung verbietet, die eine Krankheit wesentlich gefährlicher oder übertragbarer machen könnte.“

    China wird alles leugnen.

    Habe auch gelesen, – eine Vermutung – dass viele Virologen die Möglichkeit eines Laborunfalls abstritten, vielleicht auch um es sich nicht selbst einzugestehen und weil sie die Gefahr sahen das ihr Beruf in Verruch kommt und vielen neuen Auflagen unterliegen wird.

    • Bemerkenswert fand ich, wie wunderbar die „woken“ Narrative das Interesse der KP Chinas und all derer, die es sich weltweit aus politischen und/oder wirtschaftlichen Erwägungen nicht mit den chinesischen Machthabern verderben wollten, genützt haben. Da war es auf einmal rassistisch, darauf hinzuweisen, wo das Virus seinen wahrscheinlichen Ursprung hatte. Und der Verweis, dass vieles der These eines zoonotischen Ursprunges widerspricht, dafür aber einiges darauf deutet, dass es ein Laborvirus war, brachte die Menschheit ja schon nach Sicht der „Woken“ unmittelbar an den Rande eines Genozids an Chinesen. Und ja, diese „Woken“ sind dieselben, die z. B. kein Problem haben, heute lebenden, weißen US-Amerikanern, egal wie alt diese sind, noch heute die Sklaverei aufs Brot zu schmieren, noch heute Deutschen, egal wie alt, das dritte Reich unter die Nase zu reiben oder allgemein der ganzen weißen Weltbevölkerung die Kolonialpolitik von anno dazumal vorzuhalten. Aber ein Verweis auf den Ursprung eines Virus‘, ohne dafür auch nur im Entferntesten jemand anderem, als den direkt daran beteiligten Wissenschaftlern einen Vorwurf zu machen, DAS ist dann voll rassistisch.

      Wie verdreht im Kopf muss man sein, diese von vorn bis hinten idiotische Ideologie für sich zu akzeptieren? Also diese Frage richtet sich natürlich nur an die Millionen nützlicher Idioten weltweit. Warum Typen wie Biden und Co. den Scheiß toll finden, ist klar. Gerade eben beschriebenes Beispiel gibt ja die Antwort.

      • Von einer britischen Virus-Variante zu sprechen war aber für sie nie rassistisch. Diese Woken sind die größten Heuchler überhaupt. Die schalten sofort um und verwenden andere Regeln, je nach dem um wen es sich handelt.

          • Die Geschichte begann hier in Deutschland doch auch mit „Der Krankheitsverlauf mit Corona ist milder als eine Grippe“ und wer damals schon vor dem Virus warnte und härtere Maßnahmen forderte, war ein „Rechter“, der nur gegen die Chinesen rassistisch hetzen wollte.
            Dann drehte sich der Narrativ innerhalb kürzester Zeit um 180 Grad.

      • “ Da war es auf einmal rassistisch, darauf hinzuweisen, wo das Virus seinen wahrscheinlichen Ursprung hatte. “

        Nun ja, Trump hat den „China-Virus“ eben nicht nur so genannt, weil es (sehr wahrscheinlich) aus China stammt, sondern hat den Ausdruck als Teil seiner Rhetorik gegen China benutzt. Damit war es nicht mehr nur ein Hinweis auf den Ursprung, sondern ein Schuldzuweisung. Er hat sehr früh behauptet, dass das Virus aus dem Labor stammt. Das ist nach wie vor eine Möglichkeit, aber bewiesen ist nichts.
        Die Sache ist: Wenn es tatsächlich ein Laborunfall wäre und es wegen Fahrlässigkeit geschah, dann wären Forderungen nach Reparationszahlungen in Billionenhöhe nicht ausgeschlossen. Ob China zahlen würde steht allerdings auf einem anderen Blatt.

        • Hier nur auf „Trump hat das so gesagt“ zu zeigen, ist für mich zu dürftig. Es ist, selbst nach der Wahl, ein Bedürfnis erkennbar, selbst die geographische Herkunft des Virus‘, welche relativ fraglos sein dürfte, zu leugnen bzw. deren Nennung als rassistisch zu framen. Und da folgt man ganz klar dem Wunsch der KPC, weil man es sich nicht mit einem Regime verscherzen will, welches geradezu notorisch und in bester historischer Tradition versucht, alles wegzulügen und totzuschweigen, was es mal als doch nicht allwissend und perfekt erscheinen lässt (sehr ähnlich der Umgang der Sowjetunion mit Chernobyl, damals hat aber nicht die ganze westliche politische Welt mal eben kritiklos deren Narrative übenommen).

          Eines der wirtschaftlich wie politischen Interessen der USA, die Sache möglichst gemeinschaftlich mit der KPC totzuschweigen, könnte gar noch viel egoistischer sein. Es geht ja auch rum, dass die in Wuhan auch im bezahlten Auftrag US-amerikanischer Institute Gain-of-Function-Forschung betrieben haben, weil diese in den USA verboten ist. Auch das wäre Sprengstoff, welcher eine Motivlage nahebringen könnte, warum es der Bidenregierung so wichtig ist, jegliche mögliche Verbindugen zwischen dem Ausbruch in Wuhan und dem dort beheimateten virologischen Institut zu verleugnen.

          Was wirklich dran ist, ist natürlich schwer nachzuprüfen, denn die werden ihre Verträge sicher nicht leicht zu ergoogeln online stellen. Und leider hilft auch die selbsternannte „vierte Gewalt im Staate“ wenig, wenn sie sich fast nur noch als Hofberichterstatter geriert und alles in dieser Art, statt es mit großer kritischer Distanz zu den Mächtigen investigativ zu verfolgen, direkt als „Fake News“ abkanzelt, weil ja Biden und die diesbezüglich verdächtigen Institute sagen „stimmt nicht“.

          • „Hier nur auf „Trump hat das so gesagt“ zu zeigen, ist für mich zu dürftig. “

            Ich sehe das so: Die USA sind extrem politisch polarisiert. Sobald eine der beiden Parteien Stellung bezieht, gerät die Sache an sich in den Hintergrund und es bilden sich die Meinungen anhand der Vorgabe der beiden Parteien. Wer da versucht zu differenzieren, der gerät zwischen die beiden Blöcke und wird von allen angegriffen. Indem Trump vom China-Virus sprach, war die Opposition der Demokraten so sicher wie das Amen in der Kirche. So geht es auch andersrum. Sind die Demokraten für etwas, sind die Reps dagegen. Beide betreiben Obstruktionspolitik, Kompromisse sind kaum mehr zu erreichen.

        • Das Witzige ist ja, dass man dabei immer die Mitwirkung der USA unterschlägt:
          https://de.rt.com/nordamerika/126033-lugenkarussell-dr-fauci-us-institut/

          Die haben die „gain of function“-Forschung in Wuhan ja finanziert, um den Restriktionen innerhalb der USA zu entgehen. Wenn die auf die Chinesen zeigen, ist das letztendlich ein peinliches Eigentor für die, wird in den MSM nur niemals erwähnt, dort ist man sehr zufrieden, wenn der schwarze Peter an den Chinesen hängen bleibt…

  17. Mal wieder ein bisschen VT, ich habe das gerade in einem Kommentar gelesen:

    „Dieser Mann ist auf höherer EU-Ebene involviert und hat Zugang zu vertraulichen EU-Informationen und erzählte mir von einem Dokument mit der Wirtschaftsplanung der nächsten Jahre für Deutschland. Dieses besagte, dass – nach anfänglichen 15% – in den nächsten 5-6 Jahren die Wirtschaftsleistung in Deutschland um jährlich jeweils 10% herunter gefahren werden soll.
    .
    Dies bestätigt voll deine Aussage “Die Gesellschaft soll durch den Zwangsumstieg in einen Art Energiesparmodus gepresst werden und “freiwillig” Verzicht üben.” (siehe Jagd, Anbau, Kohlenwasserstoffe, regenerative Energien – Energiequellen machen Werte oder machen Werte Energiequellen?)
    .
    Er erzählte mir weiter, dass gegenwärtig eine gigantische Menschen- und Kapitalflucht aus D statt findet, die unbedingt gestoppt werden muss und wird. Wie viele wissen, tritt zum 1.1.2022 die “Wegzugsbesteuerung” in Kraft. Bzw. genauer gesagt, die Aufhebung deren Aussetzung und damit die sofortige Vollstreckbarkeit. Das ist ein sehr wirksames Mittel, um die Verlagerung von Betrieben ins Ausland zu unterbinden oder die Eigentümer zu enteignen. Man google nach “Reichsfluchtsteuer”.

    https://limitstogrowth.de/2021/10/07/es-ist-alles-gesagt/#comment-271

    Diese Wegzugsbesteuerung wurde wohl noch von Merkel in Gang gesetzt und ist im Gelben (das ja ursprünglich ein Anlageforum war) öfter Thema, im Mainstream habe ich darüber noch kein einziges Wort gehört oder gelesen.

    Die Wirtschaftsreduktionspläne hätte man vor kurzem noch belächelt, aber jetzt, nach der Wahl und schon mit massiven Lieferengpässen, steigenden Preisen und Gasknappheit, lächelt vermutlich niemand mehr.

    Ich kann es mir noch nicht vorstellen, aber sollte so eine Politik kommen, dann wird das… ähm, sehr spannend. Es könnte Dank hochschnellender Arbeitslosigkeit übrigens der Auftakt zu einem BGE sein, welches angebllich von den Hintertanen geplant ist (eine separate VT), welches natürlich an entsprechendes Wohlverhalten gekoppelt wäre und in erster Linie der Kontrolle der Menschen dienen würde.

    Ach, ich hab noch was gelesen: der illustre Klaus Schwab vom WEF („you will own nothing and you will be happy“) ist rein zufällig auch im Lenkungsauschuss von Bilderberg, steht sogar hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Schwab

    Natürlich passen die angeblichen Pläne auch wunderbar zu „great reset“ und „buidling back better“. Übrigens waren sowohl Scholz, wie auch Lindner, wie auch Baerbock schon bei Bilderbergkonferenzen. Habeck m.W. nicht und wer auch fehlt: Laschet (die Medien waren sich auch erstaunlich einig, den abzuservieren).

    Nun, warten wir es ab, wir werden sehen was passiert. Nichts davon wird ganz ohne Widerstände durchgehen.

  18. Die Lösung für jedes Problem: Vagina!

    Aber der Grund hier ist natürlich das Patriarchat. Also braucht es die Frauenquote umso mehr. Am Besten gleich verbieten das Männer gegen Frauen antreten und gewinnen dürfen. Dann können Frauen endlich zeigen das sie genau so gut sind!!!

    • Gott ist gut, daher kann er nicht ein Mann sein. Das in der Bibel vom Vater und Sohn gesprochen wird, haben wir nur dem Patriarchat zu verdanken.

      Aber neu ist das alles ja nicht. Sobald irgendwo erstmal eine Frau als Pastor, Priesterin oder dergleichen zugelassen wird, dauert es nicht lange und sie verkündet das Gott eine Frau ist. Was sonst und was gibt es wichtigeres? Sie weiß das einfach. Sie ist eine Frau. Sie ist gut. Daher sind alle Frauen gut. Gott ist auch gut. Also muss Gott eine Frau sein! Völlig logisch.

      • Ich habe da schon Diskussionen mit evangelischen Christen gehabt. Gott heißt „Ho Kyrios“ im Neuen Testament, dass bedeutet „der Herr“, ganz klar (es bezeichnet auch den Besitzer eines Sklaven).

        Das wollen sie natürlich nicht akzeptieren und verweisen auf eine Stellöe im Alten Testament, wo es heißt, Gott habe Mann und Frau nach seinem Bilde geschaffen. Überzeugt mich allerdings wenig.

      • Die Frage was eine erfundene Märchenfigur „ist“, ist völlig sinnlos und kein Grund zum streiten. Sie kann alles sein, was die Gläubigen wollen. Wenn verschiedene Gläubige sich verschiedenes vorstellen wollen, können sie das auch tun. Es ist ohne jeden Belang.

        • Das sollte so sein, ja.

          Das Problem ist jedoch, dass diese Leute glauben, aus ihren Wahnvorstellungen nicht nur auf die Realität durchgreifende Regelungen für Personen mit identischem Krankheitsbild, sondern auch für völlig gesunde Menschen ableiten zu können.

          Daher sollte auch jede (mindestens aber jede missionierende und/oder Vorschriften/Forderungen äußernde) öffentliche religiöse Äußerung unter drakonische Strafen gestellt werden, sofern vorher nicht „Consent“ aller Anwesenden eingeholt wurde. Wo das nicht möglich ist (Fernsehen, Funk, offene Plattformen im Internet) haben solche Äußerungen grundsätzlich zu unterbleiben 😉

          • Keine Ahnung. Vielleicht kommt es dir so vor, weil das eine „Nebenwirkung“ davon ist, z.B. relevante Lebensentscheidungen von den eingebildeten Ansichten einer Phantasiegestalt abhängig zu machen, was weiß ich. Auch mit vielen anderen geteilte Wahnstörungen können mannigfaltige Auswirkungen haben.

            Falls es dich tröstet: wir finden es langweilig, wenn Leute gegen jede Beweise und ohne jegliche geistige Fortentwicklung wie eisenzeitliche Bauern der Überzeugung sind, dass ausgerechnet der ihre unter den etwa fünfstellig vielen, von primitiven und ungebildeten Menschen u.a. als Erklärung für Naturphänomene und den Toderdachten Göttern der wahre und echte ist. Religion bot einst einen evolutionären Vorteil i.S.v. von z.B. Bevölkerungskontrolle, Hygienevorschriften und auch Machterhalt, aber du wohnst ja auch nicht mehr wie im Mittelalter, oder doch?

          • Ich bin kein Atheist, sondern agnostisch. Aber hardcore-agnostisch in dem Sinne, dass alle Indizien dafür sprechen dass die Gottheiten der irdischen Religionen allesamt Produkte der jeweiligen Kultur sind aus der sie stammen, und die angeblichen „Offenbarungen“ folglich nie stattgefunden haben. Und in dem Sinne, dass von den ~2000 irdischen Religionen höchstens eine den „richtigen“ Gott anbetet, oder gar keine. Es müssen also mindestens 1999 Religionen falsch sein, wenn nicht sowieso alle falsch sind. Die Wahrscheinlichkeit dass eine gegebene Religion unter den 1999 falschen ist, ist daher mindestens 1.999 : 2000, also knapp 1 🙂 Ich denke das muss einem der gesunde Menschenverstand sagen.

            Aus der Warte betrachtet ist es müßig zu diskutieren „wie Gott wirklich ist“. Eine kulturelle Erfindung kann sein was immer du willst. Was die Gläubigen wirklich diskutieren, wenn man all die überflüssigen Meta-Ebenen weglässt, ist also: In welche Richtung soll sich die jeweilige Glaubenskultur in Zukunft entwickeln. Wenn sich das alle Beteiligten klarmachen könnten, wäre das alles einfacher und weniger verbissen.

          • @Seb
            „Daher sollte auch jede (mindestens aber jede missionierende und/oder Vorschriften/Forderungen äußernde) öffentliche religiöse Äußerung unter drakonische Strafen gestellt werden, sofern vorher nicht „Consent“ aller Anwesenden eingeholt wurde. Wo das nicht möglich ist (Fernsehen, Funk, offene Plattformen im Internet) haben solche Äußerungen grundsätzlich zu unterbleiben “

            Und wie sieht es mit atheistischen Religionen aus? Also Religionen wo kein Gott, sondern ein Mensch oder eine Idee das anbetungswürdige Phantasiegebilde ersetzt hat?
            Der Wunsch, dass es etwas größeres als einen selbst gibt, war und ist immer Teil der Sehnsucht von der Masse der Menschen. Im Materialismus wird der Fetisch nur verlagert und die von dir drakonischen Strafen erinnern mich weitaus eher daran, dass eine neue Religion die alte Religion auslöschen will. Es ist ja nicht so, dass hier ein libertäres Weltbild gepredigt wird, sondern die Leute sollen sich auf Klimawandel, Gendern, Feminismus und den Kommunismus konzentrieren.
            Das gab es immer wenn neue Religionen die alten ersetzen wollen, solange sie schwach sind, sind sie für Mitgefühl, Liebe und Glück aber sobald sie stark sind, werden sie mörderisch. Da nehmen sich theistische und atheistische Religionen nichts.

          • Geht es nur mir so, dass Atheisten immer langweiliger werden?

            Ja.

            Einer der Fehler bei der Vebannung der Religion aus der Moderne liegt in der Annahme, dass ein religiöses Gebot ein Erfordernis im Gegensatz zu einer Einschränkung darstellt.

            Wenn man z.B. die Tätigkeit des Predigens nicht innerhalb der Grenzen der Religion hält, bekommt man sie stattdessen überall (wie man an den antworten von anorak und Seb sieht).

          • @PuS Du hast offenbar das „Zwinkersmiley“ hinter meiner Antwort übersehen *Zwinkersmiley*. Das drakonische Bestrafen überlassen wir in der Realität i.d.R. den Gläubischen, sei es physisch durch z.B. die Klassiker Steinigung, Folter und Autodafe oder per Psychoterror durch Androhung von Hölle und Verdammnis.

            Atheistische Religionen gibt es nicht, da schlicht das zentrale Merkmal einer Religion, nämlich der Glaube, komplett entfällt. Es hat den Anschein, als hieltest Du jede Form von Kult für eine Religion. Kann man so sehen, dann haben wir aber nicht das selbe Vokabular und eine Diskussion darüber gestaltet sich dann schwierig.

            Natürlich weiß ich auch, dass man meinen „Vorschlag“ einerseits weder durchsetzen kann noch sollte und das der Gegenstand des Vorschlags andererseits auch nicht 100%-ig sauber von anderen Formen der Idiotie, mit der Menschen einander auf den Sack gehen können, getrennt werden kann. Verehrung von Personen oder Personengruppen z.B. finde ich übrigens fast genau so lächerlich und absurd, aber immerhin existieren diese Personen wenigstens und haben i.d.R. etwas getan aufgrund dessen oder Eigenschaften aufgrund derer sie verehrt werden, so banal oder auch schrecklich das bisweilen gewesen sein mag.

            Ich hätte dennoch nichts dagegen, wenn ich während meiner Restlaufzeit von aufdringlicher Religiotie verschont bliebe… nimm einem Mann nicht seine Träume 😉

            (*) ich hatte schon früh z.B. in „meiner“ Musikrichtung (durch eigene Veranstalter-Tätigkeit, Mitarbeit bei Musikmagazinen sowie durch erste beiden in der Folge Freundschaft mit etlichen Mitgliedern teils weltweit bekannter Bands) mit einer ganzen Menge an von Fans teils innig verehrten Menschen mehr als hinreichend Kontakt, um schon in jungen Jahren zu wissen, dass die Verehrung von Prominenten total beknackt ist. Allerdings muss ich zugeben, dass es trotz all dem in meinem Besitz ein Autogramm eines von mir sehr geschätzten Prominenten gibt, das ich auch niemals hergeben würde (nicht, dass es jemand haben wollen würde, haha): Anatoly Karpovs Unterschrift neben dem 1/2 : 1/2 auf einem Partieformular von damals, als ich noch jung und gut war…

  19. Schöner Passus aus einer Rezension von Baumeisters „Evil“

    The book first outlines “the myth of pure evil.”
    This myth encompasses three beliefs:
    1. Most evil acts are done deliberately by people who know they are evil
    2. Most perpetrators of evil derive pleasure from the harm they inflict
    3. Victims are mostly innocent and good
    The myth of pure evil characterizes evildoers as always having been evil.

    http://shorturl.at/bcAFP

    Der Vorteil von Feministinnen ist, dass jeder auf psychologischem Kindergartenniveau (auf dem die meisten feministischen Thesen spielen) denken kann.
    Die maskulistischen Graubereiche erfordern eine Gewisse Reife und Intelligenz.

  20. „Kontrovers“ ist ein Code, ein Euphemismus für Nazis.“

    Heiliger Strohsack, ist der Typ durch! Und ich nehme an das er bestimmt was kontrovers ist.

      • Ohanwe ist gut vernetzt und verdingt sich regelmäßig als „Anti“-Rassismusexperte beim ÖRR. Sehr geschmackvoll waren unter anderem Mal Bilder aus einer afrikanischen Diktatur, auf denen Weiße vor Schwarzen knien und den schwarzen Dikatator auf eine Senfte tragen mussten, welche er postete und kommentierte mit „Mein feuchter Traum“. Als ihn jemand drauf hinwies, was die Hintergründe dieser Bilder waren, meinte er nur „Oh, das habe ich nicht gewusst“, als würde es das besser machen, denn alleine mit seinem Kommentar dazu war das schon widerwärtig genug, auch ohne die Kenntnisse, dass das Bilder aus einer mörderischen Diktatur waren.

        Geschadet hat ihm das natürlich nicht. Jeder, der ihn im Nachgang auf diese und andere rassistische Entgleisungen festzunageln versuchte wurde von ihm und seinen medialen Claqueuren einfach nur als Teil einer rechten Hetzkampagne diffamiert und damit war alles erledigt.

        Ich finde das immer bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Leute, die offenkundigen Hardcorerassisten wie Ohanwe oder Amjahid alles durchgehen lassen ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken, dieselben sind, die jeden, dessen Meinung sie nicht teilen, mit oft gezieltem und (auch für sie) erkennbarem „quote mining“, also dem zusammensuchen von Zitaten, die alleine durch ihre Entkontextualisierung skandalisiert werden, sozial zu erledigen versuchen.

        Die einen sind sakrosankt, dürfen absolut alles, den anderen legt man alles auf die Goldwaage bzw., wenn man bei ihnen nichts verwertbares finden kann, schiebt man einfach ganz dreist irgendwas unter. Und das ist inzwichen der standardisierte modus operandi sowohl in der Politik als auch den Medien – bei letzterem bedauerlichweise nicht nur auch sonder gar besonders beim ÖRR…

  21. Ich muss glaube ich aus diese Bubble raus. Man kommt zu dem Schluss das Frauen in einer demokratischen Politik, in der alle Menschen die gleichen Recht haben sollen, nichts zu suchen haben. Die Vernünftigen scheinen eine mediale Minderheit zu sein. Großen Widerstand von anderen Politikerinnen kann ich nicht sehen.

    • > Man kommt zu dem Schluss das Frauen in einer demokratischen Politik, in der alle Menschen die gleichen Recht haben sollen, nichts zu suchen haben

      Ja, man kann zu dem Schluss kommen, dass sowohl Demokratie als auch soziale Marktwirtschaft nicht mit Frauen im allgemeinen kompatibel sind.

      Es gibt einfach zu viele weibliche destruktive Aktionen zur Zeit und es sieht durchaus so aus, als sei das inhärent.

  22. https://www.tagesschau.de/ausland/ozeanien/neuseeland-magier-christchurch-101.html
    „Unpassende Äußerung in Talkshow

    Doch was er jüngst in einer Talkshow gesagt haben soll, war wenig witzig und auch nicht zauberhaft. Er liebe Frauen und vergebe ihnen auch immer, er habe noch nie eine Frau geschlagen – sie bekämen so leicht blaue Flecken und redeten darüber mit ihren Nachbarn und Freunden, und dann hätte man nichts als Ärger. Fauler Zauber und selbst als Witz absolut nicht angebracht. Der Stadtrat beendete das finanzielle Arrangement mit dem Zauberer – die Werbung der Stadt wolle in Zukunft eher das moderne, diverse Image reflektieren, so die offizielle Begründung. “

    Dieser Zauberer erhielt 10k€/Jahr.

  23. Mal wieder ein Beispiel von „die Revolution frisst ihre Kinder“?
    https://www.rnd.de/medien/karin-hanczewski-wer-darf-eigentlich-queere-rollen-spielen-JKOFRIPFLRBVLHOMZAFE32MLII.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Im Titel benannte Dame kriegt seit Coming Out fast nur noch lesbische Rollen angeboten. Tja, wenn sich auf der anderen Seite beständig von Aktivisten aus der Buchstaben- und Sonderzeichenecke in größtem Gestus moralischer Entrüstung aufgeregt wird, wenn eine Hete einen Homos spielt… Wenn ihr euren faschistoiden Identitätsfetisch haben wollt, dann bitte auch richtig, ergo mit gleichen Regeln für alle. Ich fühle mich nämlich als Hete auch jedem Mal bis ins Mark getroffen, wenn ein schwuler Schauspieler einen heterosexuellen Charakter spielt. Geht ja mal gar nicht.

    Lustig auch, wie der Autor des Artikels diese „düsteren“ Zeiten des Fernsehens darstellt, als fast nur heterosexuelle Männer klassische Mama-Papa-Kind-Familien darstellten… diese Schweine!!!

    Könnte das daran liegen, dass euer ganzer „Queer“-Schissel halt eben nichts anderes ist, als ein von euch Klappspaten lächerlich aufgeblasener Popanz und tatsächlich die erdrückende Mehrheit der Familien exakt so aussieht, wie es diese bösen, bösen heterosexuellen Männer früher so dargestellt haben. Dass am Ende gar nicht die bösen, bösen heterosexuellen Männer die Lebenswirklichkeiten in unserer Gesellschaft so falsch dargestellt haben, sondern ihr Spinner, die ihr Geschichten haben wollt, in denen (mindestens) 50 % der Charaktere und 100 % der Story sich um Dinge drehen, die in unserer Gesellschaft, wohlgemerkt durchaus biologisch bedingt, statistisch sehr kleine Randerscheinungen sind, die ihr aber ständig dargestellt haben wollt, als bestände fast die ganze Welt nur daraus.

    • “ JJ Bola, als Kind aus Kinshasa in der DR Kongo nach London geflohen, stellt ein verkrustetes Verständnis von Männlichkeit mit seinen zahlreichen ungeschriebenen Gesetzen infrage.“

      Sollte das eine Kritik der afrikanischen Kultur sein? Würde mich ja wundern.

      • Im englischen Original lautet der Titel „Mask off: Masculinity Redefined“ und es ist in der Tat eine zutreffende Kritik an der migrantisch-afrikanischen Ghetto-Kultur in London.

        Zutreffend deswegen, weil in dieser Kultur nicht nur ohne Perspektive oder den Willen zur eigenen Veränderung im Hier und Jetzt gelebt wird, sondern auch Erwerb von Status aus der Durchführung und Darstellung asozialer Handlungen aus der Peer-Group heraus funktioniert.

        Aus „Masculinity Redefined“ dann in der Übersetzung den Titel „Sei kein Mann“ zu machen, würde ich einfach nur als bösartig bezeichnen. Und es dann auch noch in DE zu bewerben und über staatliche Kanäle zu vertreiben (kostenpflichtig über die BPB) ist peinlich.

        OK, vieles könnte auch auf deutsche Großstadt-Ghettos übertragbar sein. Aber dann hätte es wohl eher einer türkischen, albanischen, arabischen Übersetzung bedurft. Und es hätte ein Hörbuch sein müssen oder besser als Rap-Songs musikalisch umgesetzt. Die haben es nicht so mit vielen Buchstaben, eingeklemmt zwischen Pappe…

          • Ich denke, auch der Originaltitel lässt vermuten, dass sich ein Bezug zu afrikanischen Kulturen nur aus dem Kontext ergibt und nie deutlich so benannt wird. Das ist ja eben das Verdrehte an der ganzen Identitätspolitik: eine Kritik an klar kulturellen Prägungen ist, sofern es sich um nichtweiße Kulturen handelt, voll rassistisch, diese Kritik aber in einer Generalanklage gegen ein ganzes Geschlecht zu verpacken, solange es sich dabei um das männliche handelt, ist OK oder gar „progressiv“.

            Und natürlich hätte die BpB ums Verrecken kein Buch in ihr Portfolio aufgenommen, welches in deutscher Übersetzung heißt „Sei Kein Afrikanischer Macho“. An dem Titel „Sei Kein Mann“ sieht man hingegen nichts problematisches. QED

          • Hier ein Auszug aus dem Buch:

            https://i-d.vice.com/en_uk/article/zmjm79/this-book-confronts-the-harmful-myth-of-modern-masculinity

            „What are the examples, then, of how masculinity is different depending on location and culture in the world? In places like Nigeria, Uganda, India, and Congo, that men hold hands as a sign of brotherhood, friendship and affection. Throughout history there are various other examples, such as societies that are largely matriarchal and matrilineal – meaning societies where women held positions of power, and were not considered to be inferior, or weaker than men, and lineage and inheritance was passed on through the woman. That’s not to say those societies manifested in the same way that a male-dominated or patriarchal society does in terms of oppressive structures: rather it means that their women were in positions of power and not rendered a marginalised group.“

            Der Mann ist voll bei Malcolm mit im Boot. ich glaube nicht, dass es Sinn mach sich mit ihm näher auseinander zui setzen. Seine kongolesischen Freunde verachten ihn zutiefst, soviel ist sicher. Weiß nicht wie er damit zurcht kommt.

    • Gibt es dann auch für Frauen das Buch „Sein keine Frau“ oder gibt es gar keine stereotypischen Vorstellungen von Weiblichkeit und Frauen sind damit in der Beziehung völlig frei?

      Erinnert doch stark an Dissens, die kleinen Jungen eintrichtern wollte, daas die beste Junge gar kein Junge ist oder sowas.

      Widerliche Monster.

  24. Habe mich bei http://www.test-express.de angemeldet und den Online-Kursus mitgemacht. Jetzt bin ich zertifizierter Corona-Schnelltester und kann Leuten mit nem billigen Test aus dem Supermarkt ein gültiges und legales Test-Zertifikat zukommen lassen. Dadurch wird 3G erschwinglich.
    Gerne teste ich auch Geimpfte, bevor sie auf 2G-Veranstaltungen gehen, auf denen es ja mit Abstand und Maske nicht wirklich ernst genommen wird, obwohl die sich auch gegenseitig ordentlich infizieren wie letztens im Berliner Berghain. Und wenn Geimpfte ihre Mitmenschen schützen wollen, dann können sie bei mir einen Test machen. Rundum gute Sache.

        • Ich habe das gerade mal überflogen. Ich zitiere von der Webseite, fette Hervorhebungen sind von mir:

          „Du wirst für uns zur „Fachperson“ und führst dank telemedizinischer Möglichkeiten unter ärztlicher Aufsicht Schnelltests bei Menschen in Deinem persönlichen Umfeld durch.“
          „Egal wo Menschen hinwollen – Du bestätigst unter telemedizinischer Begleitung durch einen Arzt
          nach einem betreuten, negativen Coronatest, dass sie gesund sind.“
          Der überwachende Arzt erstellt eine Bescheinigung, die der Getestete per E-Mail und SMS in wenigen Minuten erhält.“ (Kostenpunkt übrigens 1,99€)

          Es soll also eine „telemedizinische Überwachung/Aufsicht/Begleitung“ durch einen Arzt stattfinden. Laut Webseite sieht der konkrete Ablauf aber folgendermaßen aus (fett wieder von mir):

          1) „Schnelltest besorgen und los geht’s!… Ergebnis… Negativ?“
          2) „Einloggen und Ergebnis eingeben. Gib alle Infos zur getesteten Person, dem Test und dem Ergebnis ein, zahle mit einem Credit, Du erhältst sofort digital die Corona-Testbestätigung.
          3) „Die Testbescheinigung wird sofort per SMS und E-Mail an die Testperson geschickt.“

          Ich kann nicht beurteilen, ob das Verfahren legal ist. Aber seriös, in dem Sinne, dass tatsächlich ein Arzt eine Art von medizinischer Aufsicht ausübt, ist das Verfahren auf gar keinen Fall.

          • Das macht nichts. Der Punkt ist ja, die illegitime Ausgrenzung Ungeimpfter zu unterlaufen. Zu dem Zweck ist das schon OK.

          • Es ist auch nicht weniger seriös als die netten Studentinnen, die in den Zelten bis vor kurzen auf den Straßen froren, um dort einen Bürgertest zu machen und dir das Ergebnis zumailen ließen. Das waren auch keine Ärze – ebenso die Figuren, die in anderen Testbutzen arbeiten und 15 Euro für einen Test nehmen. Die haben exakt die Qualifikation und die ärztliche Beaufsichtigung, die du auch nach diesem Online-Kursus auf der Website hast.
            Ebenfalls die Klassenlehrerin meines Kindes. Die beaufsichtigt auch Schnelltests und kann die bestätigen, womit eine EU-weit gültige und legale Testung im Sinne von 3G bescheinigt wird.

            Das eigentliche Thema ist, dass durch die Tests der finanzielle Schmerz für die Ungeimpften gesteigert werden soll. Das wird aber durch ein solches Konzept untergraben. Aber wie wollen die etwas gegen eine solch niederschwellige Art der Testung machen?

            Wenn man das Infektionsgeschehen in der Bevölkerung sichtbar und damit vielleicht auch eindämmbar machen wollte, dann würde man natürlich weiterhin Gratis-Tests für alle anbieten. Denn nur so können Spreader am häufigsten erkannt werden. Die Tests durch hohe Preise künstlich zu verknappen, hat genau den gegenteiligen Effekt.
            Ich zahl doch nicht 15 Euro, wenn ich Halsweh habe, nur um dann ggf. auch noch strafbewehrt in Isolation zu müssen. Da huste ich mein Covid lieber weg, wenn es eines sein sollte.

            Also handelt es sich bei 3G im Grunde um eine Auflage, die über den Geldbeutel die indirekte Impfpflicht forcieren will. Das ist hinterfotzig und bösartig.
            Daher habe ich mich gerne bei test-express.de angemeldet und den Kursus gemacht.

          • 3G mit teuren Tests ist epidemiologisch kontraproduktiv und dient damit nicht der öffentlichen Gesundheitsfürsorge. Es dient nur dazu, wirtschaftlichen Impfdruck aufzubauen.
            2G ist ebenfalls kontraproduktiv für die Gesundheitsfürsorge, weil den Geimpften wider besseren Wissens die Lizenz zum Spreaden gegeben wird. 2G dient nur dazu, den Impfdruck durch gesellschaftliche und menschliche Ausgrenzung zu erhöhen.

            Nachvollziehbar wäre nur: Kostenfreie Tests für alle, die eng mit vielen anderen zusammenkommen – egal ob geimpft oder nicht. Und Isolation für alle, die aktiv infiziert sind – egal ob geimpft oder nicht.

          • @anorak2, @beweis

            Ihr habt völlig recht 🙂 Auch ich halte genau gar nichts von der Schikanierung Ungeimpfter, wozu die kostenpflichtigen Teste gehören. Ich begrüße von daher jede Möglichkeit, sich möglichst günstig testen zu lassen, und hätte sogar für gefälschte erfundene Testergebnisse ein gewisses Verständnis. Ich wollte nur auf die vorgegaukelte Seriösität aufmerksam machen – die aber natürlich, Legalität vorausgesetzt, im System liegt.

            Allerdings finde ich auch, @beweis, wenn man schon Symptome hat, sollte man sich auch auf Corona testen, und dann gegebenenfalls in Quarantäne gehen. Ich war jetzt auch erkältet und habe mich getestet, und hätte im Zweifelsfall halt zwei Wochen zuhause bleiben müssen.

            Wobei – kriegen Ungeimpfte noch Lohnfortzahlung bei Corona-Quarantäne in Deutschland? (Ich selbst bin geimpft.) Wenn nicht, ist das ja geradezu eine Aufforderung an Ungeimpfte, sich nicht zu testen und das Virus im Zweifelsfall weiterzuverbreiten. Ist dann genau so bescheuert wie die kostenpflichtigen Teste*, wo wir doch angeblich alles gegen die Pandemie tun wollen.

            *Ja, Teste! Man beachte den schönen Plural deutschen, nicht englischen, Ursprungs!

          • Du wirst für uns zur „Fachperson“ und führst dank telemedizinischer Möglichkeiten unter ärztlicher Aufsicht Schnelltests bei Menschen in Deinem persönlichen Umfeld durch.“
            „Egal wo Menschen hinwollen – Du bestätigst unter telemedizinischer Begleitung durch einen Arzt – nach einem betreuten, negativen Coronatest, dass sie gesund sind.“
            Der überwachende Arzt erstellt eine Bescheinigung, die der Getestete per E-Mail und SMS in wenigen Minuten erhält.“

            Die wesentliche Frage hierzu lautet:

            Ihr schafft es, eine Impfung zu entwickeln, die mittels Hightech auf dem Größenmaßstab von Molekülen (RNA) eine spezifische und effektive Antwort des Immunsystems hervorruft, aber ihr schafft es NICHT, einen günstigen, genauen und flächendeckend verfügbaren Test bereitzustellen? Fuck off!

            Die Impfung als Freifahrtschein aus der Pandemie zu betrachten ist ein Fehler. Wenn die Impfung das leisten könnte, dann würde sie R ohne weiteres unter 1 drücken können. Kann sie aber nicht. Weshalb die ausschließliche Konzentration auf die Impfung eine Sackgasse ist, und der ganze Zirkus rundherum ebenso.

            Japan hat seit dem Fiasko mit den olympischen Spielen (deren Abhaltung vom Großteil der Bevölkerung abgelehnt wurde und aus politischem Kalkül dennoch stattfand) den Premierminister ausgetauscht und nimmt Covid jetzt sehr ernst. Impfung, Tests, strenge Maskenpflicht, Restriktionen für Restaurants und Bars usw. – das ganze Programm.
            Ergebnis:

            Die Vorstellung wir wären Beobachter ist ein rein akademisches Konzept. Sobald wir Teil eines Systems sind, haben wir die Möglichkeit zu wählen(!) was passieren wird, anstatt Opfer der Geschehnisse zu sein. Die Macht zu gestalten fließt zu denen die handeln.

          • ps:

            „Die Macht zu gestalten fließt zu denen die handeln.“

            beweis darf sich angesprochen fühlen. Bravo!

          • @Renton

            Allerdings finde ich auch, @beweis, wenn man schon Symptome hat, sollte man sich auch auf Corona testen, und dann gegebenenfalls in Quarantäne gehen. Ich war jetzt auch erkältet und habe mich getestet, und hätte im Zweifelsfall halt zwei Wochen zuhause bleiben müssen.

            Meiner Kenntnis nach bekommen Ungeimpfte mit positivem PCR-Test noch Lohnfortzahlung, weil sie ja als krank (und nicht nur als böse) gelten. Keine Leistungen gekommen hingegen die Ungeimpften, über die vom Gesundheitsamt Quarantäne verfügt wurde, weil sie Kontaktpersonen waren. Teile des entfallenen Gehalts übernimmt der Staat dann nur bei Geimpften.

            Natürlich ist dein gut gemeinter Hinweis verständlich. Auch ich war erheblich erkältet und habe mich dann zurückgezogen, allerdings keinen Corona-Test gemacht. Ich fühlte mich einfach zu krank, um mich da im windigen Testzelt unbedingt anstellen zu wollen. Was hätte ein positives oder negatives Ergebnis geändert?
            Angenommen, ich hätte das gemacht und der Test wäre positiv ausgefallen. Krank und spreadend hätte ich mich zu einer PCR-Teststelle begeben MÜSSEN, um das zu verifizieren. Hätte ich gesagt, ich bin einfach zu fiebrig und krank und will lieber ins Bett, hätte ich die erste Strafe bekommen können.
            Weiter angenommen, der PCR-Test wäre dann auch positiv gewesen. Dann hätte ich einen Anruf/Mail/Schreiben vom Gesundheitsamt bekommen hinsichtlich Isolation mit Strafandrohung von vielen Tausenden bis zu Knast.
            Nun lebe ich alleine, hätte mir fiebrig Lebensmittellieferungen von Freunden und Verwandten organisieren müssen, da ja ein Besuch schnell mal unten im Späti von drakonischen Strafen begleitet gewesen wäre.
            Und dann hätte ich in der Glotze gesehen, dass der geimpfte FC-Bayern-Trainer Covid hat, irgendeine Eishockey-Mannschaft fast komplett und die 2G-Partyhopper aus dem Berghain sowieso. Bei mir wird behördialer Druck bis zum Abwinken aufgebaut, anstatt mich in Ruhe gesunden zu lassen.

            Ich halte es für falsch, Corona mit Strafen zu begegnen. Hinsichtlich der öffentlichen Gesundheitsfürsorge genauso wie gegenüber dem Einzelnen.

          • Nachtrag @Renton

            Es ist noch skurriler: Enge Kontaktpersonen von Covid-Infizierten brauchen gar nicht in Quarantäne, wenn sie geimpft sind, daher gibt es auch das Thema Lohnfortzahlung nicht. Die sind dann halt ggf. selbst infiziert und spreaden am Arbeitsplatz. Nach den Ausbrüchen unter Geimpften wie im Berghain ist eine solche Regelung überhaupt nicht nachvollziehbar und bestätigt meine Vermutung, dass es nicht um öffentliche Gesundheitsfürsorge geht, sondern um die beliebige Zuteilung von Privilegien, zu denen inzwischen ja auch bedeutende Grundrechte gehören.

            https://coronavirus.nrw/quarantaeneregelung-fuer-bereits-geimpfte-kontaktpersonen-angepasst/

          • @beweis:

            Es ist noch skurriler: Enge Kontaktpersonen von Covid-Infizierten brauchen gar nicht in Quarantäne, wenn sie geimpft sind, daher gibt es auch das Thema Lohnfortzahlung nicht. Die sind dann halt ggf. selbst infiziert und spreaden am Arbeitsplatz.

            Hier darfst du dich selbst an der Nase nehmen.

            Politik hört: „Wir wollen keine Quarantäne! Maßnahmen sind Freiheitsbeschränkung!“ – u.a. von dir und von euch hier.
            Politik handelt entsprechend, und es kommen solche Regelungen heraus.

            Was erwartest du denn? Dass die Politik nach zwei Jahren Dauerstress wegen jeder noch so kleinen Maßnahme jetzt auf einmal das tut was epidemiologisch notwendig wäre und Sinn machen würde?

  25. Weil ich gerade drüber gestolpert bin, falls jemand Lust hat, sich das anzutun, alles anektodische Einzelfälle der sicheren Impfung, ein Backup der telegram-Gruppe, teilweise mit Erwähnung anerkannter Nebenwirkungen, z.B.

    „Junges Mädchen (16) nach 2. BP Herpes im Auge, wurde von Arzt als Impfnebenwirkung bestätigt“

    Herpes im Auge? Whääää! Was hat Herpes mit der Corona-Impfung zu tun? Na das:
    „39j./Arbeitskoll.2x geimpft,jetzt starke Gürtelrose“

    Herpesviren treten bei einer akuten Immunschwäche auf, und genau das verursacht die Impfung (logisch, das Immunsystem ist beschäftigt), zumindest kurz nach dem Stich. Es gibt auch Indizien, dass das bei einigen länger anhält, die sind mir aber noch nicht valide genug. Sollte das stimmen, sind auch so Turbo-Krebs-Fälle plausibel, denn einige Krebsarten hält das Immunsystem wohl in Schach, schwächelt das, macht er sich bemerkbar. Ein eingeschränktes Immunsystem wäre auch eine Erklärung dafür, dass es relativ viele „Durchbrüche“ gibt. Der Verlauf wäre vielleicht tatsächlich milder, da das Virus ja mitten in den Abwehrkampf käme, der Körper aber allgemein geschwächter und empfänglicher für Infektionen.

    Auch bewusste Vertuschung wird erwähnt, die ich zwar erwarte (beim derzeitigen Hetz- und Cancel-Klima), aber trotzdem skandalös finde, insbesondere wenn dann Impfbefürworter dann mit den kümmerlichen Statistiken argumentieren:

    „Ach bei meiner Mama im Pflegeheim wurden im Februar die Heimbewohner mit Biondreck geimpft Mai Juni sind viele Heimbewohner verstorben Die Mitarbeiter durften darüber nicht sprechen obwohl man festgestellt hat und auch mal kurz darüber nachgedacht hat das soviel innerhalb in so kurzer Zeit verstorbenen hatte es noch nie gegeben. Aber offiziell sagte man natürlich ist das nicht von der Impfung.“

    „Bei uns im Dorf 15518 D. , Mann 36 Jahre 2 x geimpft mit B.Dreck . Schlaganfall geht ab Montag auf Reha , keiner der Ärzte sieht eine Verbindung zur Impfung bzw wollen sie nicht weil sie Angst haben und bedroht werden.“

    „Hi meine Tochter arbeitet auch in der Pflege, zwei Hirnblutungen und morgens darauf musste eine Dame reanimiert werden.. keiner der drei hat es geschafft. Nach booster. Sie darf das nicht einmal in einem anderen wohnbereich tragen.“

    https://www.direktdemokratisch.jetzt/impfopfer-archiv/

    Ich habe ja selbst Zivi in der Pflege gemacht, während des Jahres, welches ich dort war, verstarb auf meiner Station ein älterer Mann an einer Thrombose, ein Mann und eine Frau auf die herkömmliche Art, in Agonie (die liegen oft tagelang und sind meist nicht mehr ansprechbar, bis irgendwann das Herz aussetzt). An mehr Todesfälle erinnere ich nicht. Das sind so meine persönlichen Vergleichsmaßstäbe.

    Ein Teil der geschilderten Fälle wird natürlich Koninzidenz sein, was die Einschätzung so schwierig macht: das Nebenwirkungsspektrum ist breit und wird durch eine Immunschwäche fast endlos. Viele Fälle wären bestenfalls durch eine Autopsie zu klären.

    Jedenfalls sind das solche telegram-Gruppen, aus denen sich die Querdenker rekrutieren. Weshalb das auch überall sonst wegzensiert wird und man die nirgends zu Wort kommen lässt, man will die Bevölkerung halt auch nicht verunsichern…
    https://reitschuster.de/post/weimar-verheimlicht-geimpfte-in-kliniken/

    • Weimar hat entschieden, die Zahl der Geimpften unter den Krankenhauspatienten nicht mehr gesondert zu veröffentlichen, weil dies die Realität verzerre, da die Geimpften „i.d.R. nicht WEGEN, sondern MIT Corona im Klinikum behandelt“ werden.

      Ich muss sagen, dem stimme ich zu. Patienten, die wegen ganz anderer Krankheiten stationär aufgenommen werden und nur zufällig auch einen positiven Corona-Test hatten, gehören nicht in die Statistik, weil sie diese verfälschen.
      Was ich nicht verstehe, ist aber, wie man nach einer solchen Argumentation weiterhin die Gesamtzahl der Corona-Krankenhauspatienten angibt, obwohl man weiß, dass darunter eine erhebliche Zahl ist, die nicht WEGEN, sondern nur MIT Corona aufgenommen wurde. Und das betrifft ja nicht nur die Geimpften, denn auch unter den Ungeimpften wird es eine signifikante Zahl geben (wenn auch vermutlich prozentual weniger als bei den Geimpften), die nur MIT Corona im Krankenhaus sind.

      Das kann man nicht anders werten als eine bewusste Täuschung der Bevölkerung, denn wenn man in Kenntnis der wirklichen Umstände bestimmte Teilzahlen nicht gesondert ausweist, weil sie irreführend sind, diese Teilzahlen aber dann trotzdem bewusst nicht aus den Gesamtzahlen herausrechnet, zeigt man klar und eindeutig, dass man nicht an der Wahrheit, sondern an der Aufrechterhaltung eines bestimmten Narrativs interessiert ist.

      • Absolut. Dabei könnte es doch so einfach sein und von jedem Krankenhaus mit kaum merklichem Personalaufwand dokumentiert werden:

        Anzahl der Patienten mit akuten respiratorischen Erkrankungen
        Anzahl der Patienten mit akuten respiratorischen Erkrankungen und positivem PCR-Test
        Anzahl der Patienten mit akuten respiratorischen Erkrankungen, postivem PCR-Test und nachgewiesenem vollem Impfstatus
        Anzahl der Patienten mit akuten respiratorischen Erkrankungen, postivem PCR-Test und unklarem Impfstatus
        Anzahl der Patienten mit akuten respiratorischen Erkrankungen, positivem PCR-Test ohne Covid-Imfpfungen.

        Diese so banalen Zählungen werden nicht vorgenommen. Sie ließen sich sogar mit einer einfachen Routine aus den digitalen Patientenakten weitgehend automatisch generieren. Aber keiner will die Zahlen haben. Das stinkt doch.

        • Aber keiner will die Zahlen haben.

          Rede mal mit Verantwortlichen aus dem Medizinbereich, aus der Risikoforschung oder aus sonstigen Fachrichtungen die eng mit der Bekämpfung der Pandemie zu tun haben – Politiker ausgenommen. Alle wollen diese Zahlen haben. Niemand hat Verständnis dass es seit 2 Jahren nicht möglich ist sie zu liefern.

    • Und weil es so lustig ist und zum Informationskrieg so gut passt, der gerade tobt:
      https://www.heise.de/tp/features/Corona-Impfstoffe-reduzieren-auch-das-allgemeine-Mortalitaetsrisiko-6228560.html

      Die Corona-Impfung(en) als neues Vitamin C, am besten vorbeugend nehmen, so wie Aspirin 😉

      Die Kommentare sind interessant, denn einige haben da auch reingeschaut, in die Studie, meine ich:

      „Die Studie rechnet explizit alle COVID-19 Tote raus, sowohl bei geimpften als auch ungeimpften.“

      und

      „Im Kleingedruckten der Studie:
      „Nicola P. Klein reports institutional support from Pfizer, Sanofi Pasteur, Merck, GlaxoSmithKline, and Protein Science (now Sanofi Pasteur to support vaccine studies).“
      > https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/70/wr/mm7043e2.htm#contribAff

      Nicola P. Klein ist die Direktorin des „Kaiser Permanente Vaccine Study Center“ und hat die Autorengruppe der Studie in dieser Funktion offenkundig geleitet.“

      Menschen die weder gegen Corona noch jemals gegen Influenza geimpft wurden, wurde offenbar ausgelassen (obwohl sie die wichtigste Vergleichsgruppe wären):
      https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Corona-Impfstoffe-reduzieren-auch-das-allgemeine-Mortalitaetsrisiko/Immer-schoen-das-Kleingedruckte-lesen/posting-39844862/show/

      Rohdaten sind wohl nicht zugänglich (he, wo kämen wir da hin, wenn jeder das nachrechnen könnte?)…

      Vermutlich finden sich noch mehr bewusste Manipulationen und Bias, wenn ein geschultes Auge drauf schaut. Solche Studien (und die gibts sicher auch von den Impfgegnern) dienen m.E. nur für einen Zweck: sie sollen glaubensverstärkend wirken und in diesem Fall ist ein wichtiges Nebenziel u.a. ein Schulterzucken zu erreichen: „gegen Covid hilft die Impfung vielleicht nicht (mehr) gut, aber ungesund ist sie auf keinen Fall“.

      Die meisten (mich eingeschlossen) sind überfordert eine englische Fachstudie zu lesen und die Verdrehungen zu erkennen, selbst für Profis wird es schwierig, wenn die Rohdaten nicht zugänglich sind (dann kann man quasi alles reinschreiben, die Daten müssen nichtmal wirklich existieren oder seriös erhoben worden sein).

      Dann kommt das in den Abendnachrichten, im Radio und die Leute posten es in ihren „social networks“, wer was dagegen sagt, ist ein pseudowissenschaftlicher Querdenker und wird gesperrt: Zweck erreicht. Und die Spaltung ist wieder einen Schritt weiter fortgeschritten, denn natürlich schüttelt die Gegenseite über sowas nur noch den Kopf und versteht die Welt nicht mehr.

      • Fassadenkratzer hatte zu diesem Studienkrieg u.a. einen erhellenden Artikel:
        https://fassadenkratzer.wordpress.com/2021/10/13/die-medizin-im-griff-der-profitinteressen-der-pharma-industrie-das-ausmas-ist-erschreckend/

        Einige Zitate daraus:

        „Dr. Reuther schildert, dass mehr als 90 % der randomisierten Medikamentenstudien, die für die staatliche Zulassung erforderlich sind, finanziell von der Pharmaindustrie beeinflusst würden. Das bedeutet, dass weder Vertrauen in die wissenschaftlichen Ergebnisse der Studien noch in die Integrität der staatlichen Behörden aufkommen kann.“

        oder

        „„Mit Verlagerung nicht nur der Produktion von Arzneimitteln, sondern zunehmend auch klinischer Studien nach Indien oder China ist ein weiterer Verfall der Integrität erhobener Daten zu befürchten. Die Kontrolleure der chinesischen Aufsichtsbehörde CFDA stellten bei der Überprüfung von 1.622 Zulassungsanträgen für Arzneimittel fest, dass 81 % (!) aufgrund gefälschter, fehlerhafter oder unzureichender Daten zurückgezogen werden müssten. Da eine Suche in einer amerikanischen Datenbank 580 klinische Phase-3-Studien identifizierte, deren Daten zumindest auch teilweise in China erhoben werden, sind dortige Studien auch für Zulassungen in den USA und Europa relevant.“

        oder

        Der Impact-Faktor einer Fachzeitschrift steigt mit der Zahl der veröffentlichten Pharmastudien. Die Pharmaindustrie beherrscht nachvollziehbar den Wissenschaftsmarkt. Was in „´höherwertigen` Zeitschriften steht, kann von einem Leitliniengremium3 meist nicht ignoriert werden.

        oder

        „Weniger bekannt sei, so Dr. Reuther, dass medizinische Wissenschaftler mit Abhängigkeit von industriellen Geldgebern zunehmend ihre Datenhoheit aufgegeben hätten. Die Geldgeber sicherten sich vorab alle Rechte auf Daten, Auswertung und Publikation, so dass die vermeintlichen Autoren einer Studie oft keinen Zugriff auf die von ihnen gesammelten Daten hätten. Die Pharmakonzerne und ihre Ghostwriter erledigten die Arbeit. „Ärzte sind zu ´Messknechten` verkommen, die nicht nur die Hoheit über die Forschungsthemen, sondern auch über die Ergebnisse und deren Interpretation verloren haben. Wer nicht mitspielt, hat ausgespielt. Die finanzstarken Industrielobbys üben zunehmend die volle Kontrolle über das medizinische Wissen aus.“

        Sie monopolisierten die Daten durch Exklusivrechte für Studien und kontrollierten die praktizierenden Ärzte, da sich aufgrund der gesetzlichen Fortbildungsverpflichtung aller aktiven Mediziner niemand den von der Industrie unterstützten Referenten entziehen könne.“

        Nur einige Punkte. Man will das gar nicht wissen, ich kann sowas auch nur schwer lesen, weil es mich aufregt. Es gab da auch schon einige Dokus drüber, die die Missstände beleuchten (die von der Politik offenbar nicht mehr bekämpft werden können, siehe Seehofers frustrierte Aussage), die teilweise katastrophal sind. Das alles trifft auf eine wissenschaftshörige Gesellschaft, die „Studien“, insbesondere wenn sie in Fachzeitschriften publiziert wurden, für Ergüsse der reinen Wahrheit hält.

        In Wirklichkeit tobt ein mit Millardengeldern geführter Krieg um eben diese. Nicht nur beim Corona-Thema, sondern zunehmen bei fast allen wichtigen Weichenstellungen: Migration, Klimawandel, militärische Interventionen etc. pp.

        Ich schaue halb belustigt halb beängstigt dabei zu und versuche mich so gut wie möglich zu entziehen und wo unvermeidbar, Plausibilitäten und persönliche Erfahrung walten zu lassen. Gut gehen wird das m.E. nicht ewig…

        • Guter Hinweis. Fassadenkratzer bringt viele gute Artikel.

          Das Buch von Dr. Reuther ist auch sehr gut.

          Reuther, G. (2019). Der betrogene Patient: Ein Arzt deckt auf, warum Ihr Leben in
          Gefahr ist, wenn Sie sich medizinisch behandeln lassen. München: riva Verlag. Neuausgabe.

        • wissenschaftshörige Gesellschaft, die „Studien“, insbesondere wenn sie in Fachzeitschriften publiziert wurden, für Ergüsse der reinen Wahrheit hält.

          Ist das der Grund, warum mir hier so viel Wohlwollen entgegenschlägt wenn ich Kritikpunkte zu diversen Studien anbringe? Lass doch solche herablassenden Einschätzungen. Die Menschen sind nicht so dumm wie du glaubst.

          Ich schaue halb belustigt halb beängstigt dabei zu und versuche mich so gut wie möglich zu entziehen

          M.E. genau der falsche Weg. Du kannst eventuell nichts ändern wenn du dich beteiligst, aber du kannst ganz sicher nichts ändern wenn du dich nicht beteiligst.

        • @pingpong

          „Ist das der Grund, warum mir hier so viel Wohlwollen entgegenschlägt wenn ich Kritikpunkte zu diversen Studien anbringe? Lass doch solche herablassenden Einschätzungen. Die Menschen sind nicht so dumm wie du glaubst.“

          Das hat nichts mit dumm zu tun, sie sind fachlich, sprachlich und zeitmäßig überfordert. Ich nehme mich davon nicht aus. Ich versuche nichtmal mehr, die Studien näher anzuschauen, es sind einfach zuviele und das Verwirrspiel ist mittlerweile unglaublich ausgefeilt. Auf der anderen Seite sitzen schließlich hochbezahlte Profis, die das Vollzeit machen. Davon abgesehen kann man sich auch über tadellose Studien schon ewig streiten, den Ansatz bekritteln, die Auswertung und Interpretation in Frage stellen etc. pp.

          „M.E. genau der falsche Weg. Du kannst eventuell nichts ändern wenn du dich beteiligst, aber du kannst ganz sicher nichts ändern wenn du dich nicht beteiligst.“

          Bei was denn beteiligen? Normalerweise gehe ich wählen, unterzeichne hin- und wieder eine Petition (die ich für sinnvoll halte) oder nutze das Privileg in einem der wenigen verbliebenen unzensierten Nischenforen mit anderen zu argumentieren, mehr läuft einfach nicht. Wir haben halt leider keine Demokratie und die Meinungsfreiheit ist auf ein kaum vorstellbares Minimum geschrumpft. Ich habe auch keine Lust meine Wochenenden auf Demos zu verbringen, mich von Polizei und Antifa verprügeln zu lassen und von den Lügenmedien dann doch verschwiegen zu werden.

          Die Gegenseite hat Geld wie Heu und ihr gehört der Propagandaapparat, auf den (zumindest in Deutschland) viele Menschen immer noch gern und ausschließlich hören. Wir leben eigentlich wie im Mittelalter, nur unsere Herren sitzen nicht mehr im Vatikan und in herrschaftlichen Schlössern, sondern in den internationalen Glaspalästen irgendwelcher Konzernholdings…

          • @androsch:

            Du verwechselst die derzeitige Situation in den (sozialen) Medien und im Journalismus mit der Situation in der Wissenschaft.

  26. Oh, das ist auch spannend. Ich vermute sowas schon eine ganze Weile als die Ursache dafür, dass es manche bei der Impfung so hart trifft und andere gar nichts merken, hier diskutieren gerade Ärzte:
    https://www.aerzteblatt.de/studieren/forum/139505

    Im gelben Forum erklärt das Problem jemand:

    „Vor der Injektion, die ja ausschließlich in den Muskel gehen soll, wird die Nadel gestochen und der Arzt saugt mit der Spritze erstmal an, wenn Blut enthalten ist, wird an einer anderen Stelle gestochen, damit ausgeschlossen ist, dass die injizierten Stoffe direkt in die Blutbahn gelangen. Wenn ich Impfungen bekomme, sage ich immer vorher, dass auf die Aspiration NICHT verzichtet werden soll.
    Meine (laienhafte) Vermutung ist, dass sämtliche (mitunter tödliche) Nebenwirkungen von Impfungen stammen, bei denen auf die Aspiration verzichtet wurde und die Wirkung (Bildung der Spikeproteine bei der Coronaimpfung) eben nicht nur lokal im Muskel eng begrenzt, sondern willkürlich irgendwo im Körper massenweise erfolgte, mit diversen unabsehbaren Folgen.“

    https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=582758

    Dummerweise empfiehlt wohl ausgerechnet das RKI, auf die Aspiration zu verzichten (angeblich zur Schmerzlinderung), jemand im Ärzteblatt-Forum schreibt dazu:

    „Die Annahme, dass die Gefäße in den empfohlenen Muskeln für eine intravasale Injektion zu klein seien, ist nicht richtig! Aussagen von erfahrenen Hausärzten belegen eine seltene Aspiration von Blut im Deltamuskel. Und selten heißt bei Millionen Impfungen: es kommt mit Sicherheit vor! Ich denke auch, dass dies eine mögliche Ursache der Gerinnungsstörungen ist. Anders kann ich mir eine offensichtliche Verbrauchskoagupathie mit Gerinnseln und Blutungen u.a. im Gehirn nicht erklären. Bei intramuskulärer Injektion zur Desensibilisierung wird auch aspiriert, um einen anaphylaktischen Schock zu verhindern- und bei so einem neuartigen Impfstoff soll das egal sein? Es wird Zeit, diese sinnlose Vorgabe endlich zu ändern, denn Schmerzen verursacht die Aspiration bei Erwachsenen sicher nicht und einen Impfstoff z.B. mit Aluminium möchte ich bei mir und meinen Kindern auch nicht intravasal gespritzt bekommen!“

    Ich finde das könnte eine naheliegende Ursache für viele Probleme sein, die sogar notfalls ganz ohne VT auskäme 🙂

    Irgendwie auch beängstigend, welche Kleinigkeiten da u.U. große Auswirkungen haben können. Na ja, Medizin halt, sowas sollte man halt nicht auf die leichte Schulter nehmen.

      • der merklichen übersterblichkeit der 15-44 jährigen seit Beginn der impfkampampagne

        Oder seit delta das infektionsgeschehen dominiert? Ein Königreich für eine Möglichkeit das herauszufinden!

        Man könnte, ich weiß auch nicht, zum Beispiel verschiedene Länder anschauen die viel mehr oder viel weniger impfen. Da müsste dann ja was zu sehen sein, oder? Ist nur so eine Idee…

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