„Die nüchterne Realität ist: Wir schaffen es nicht ohne Quote. Auch ich kenne keine Frau, die sich jetzt für den Parteivorsitz bewerben will“,

Schleswig Holsteins Bildungsmininsterin Karin Prien sagt in einem Artikel etwas interessantes:

Angesichts der wenigen Frauen an der CDU-Spitze pocht Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) auf eine Quote. „Die nüchterne Realität ist: Wir schaffen es nicht ohne Quote. Auch ich kenne keine Frau, die sich jetzt für den Parteivorsitz bewerben will“, sagte Prien dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Die CDU brauche künftig ein Team aus Frauen und Männern an der Spitze, die sich vertrauten. „Und dabei dürfen die Frauen nicht nur Garnitur sein.“ In der CDU sei eine echte Frauenquote immer abgelehnt worden.

Das klingt etwas widersprüchlich: Wir schaffen es nicht ohne Quote und es ist keine Frau vorhanden, die sich für den Parteivorsitz bewerben will“ wäre ja erst einmal das Eingeständnis einer Schwäche der CDU-Frauen. Daraus dann ein Recht herzuleiten, dass mehr dann ja anscheinend nicht so geeignete Frauen nach oben müssen klingt etwas kontraproduktiv.

Ich vermute mal, dass sie meint, dass man Frauen quasi einen geschützten Raum geben muss, in denen sie dann die notwendigen Fähigkeiten erarbeiten und erlernen können um nach oben zu kommen.

Da wäre es interessant, was eine Quote wirklich bewirkt. Macht sie Frauen stärker oder verdeckt sie eher die Schwächen der Frauen, die von ihr profitieren?

Die andere Möglichkeit wäre ja „Führungsworkshops“ für Frauen, wenn man welche oben dabei haben möchte, in denen sie lernen härter und selbstsicherer aufzutreten etc.

„Das manchmal ernst gemeinte, manchmal fadenscheinige Argument war: Es geht ja um Leistung und nicht um Geschlecht“, sagte Prien. Gleichzeitig habe die Partei aber keine Probleme damit, den Regionalproporz in Reinkultur zu kultivieren.

Hat sie nicht gerade selbst gesagt, dass es nicht um Leistung, sondern um Geschlecht geht?

Die CDU-Spitze hat sich zwar im vergangenen Jahr darauf geeinigt, dass bis 2025, beginnend bei Vorstandswahlen auf Kreisebene, schrittweise eine Frauenquote bis 50 Prozent eingeführt werden soll, aber es muss noch ein Parteitag zustimmen.

Mal schauen, was kommt. Ich glaube der CDU wird eine Frauenquote nicht wirklich etwas bringen. Die Leute, die ein hohes Interesse an Frauenquoten haben, wählen eh lieber andere Parteien. Und wie man bei Baerbock gesehen hat bringt es nichts Frauen ohne viel Widerstand nach oben kommen zu lassen, wo ihnen dann der Wind nur noch heftiger ins Gesicht schlägt, weil sie nicht die notwendige Widerstandskraft aufgebaut haben.

61 Gedanken zu “„Die nüchterne Realität ist: Wir schaffen es nicht ohne Quote. Auch ich kenne keine Frau, die sich jetzt für den Parteivorsitz bewerben will“,

  1. Sie benutzen die gleichen Worte, nur der Sinn erschließt sich mir nicht.

    Warum muss die CDU Teams aus Frauen und Männer haben? Wenn Politikerinnen die Chance kriegen, arbeiten sie doch auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit in reinen Frauenteams, wo sie ihre Forderungen erstellen und erwarten daß diese dann umgesetzt werden.

  2. Der absurdeste Satz, der bezüglich Quote je in Deutschland gesprochen wurde.

    Keine Frau in der CDU hat Bock auf den Job, oder genug Eier in der Hose. Und alle, die Frau Merkel als potentielle Nachfolgerinnen herangezogen, waren die größten Flitzpiepen.

    Die erste Kronprinzin, die die Flucht ergriffen hat, war Hildegard Müller, zum VDA. Von der Leyen und Kramp Karrenbauer haben dann so nachhaltig alles verkackt, was sie angefasst haben, dass da einfach nichts mehr übrig blieb.

    Und um der Sache gerecht zu werden, unterscheiden sie sich da auch nicht wesentlich von den Männern wie Laschet oder Spahn.

    Also Förderung und Gelegenheiten hats genug gegeben. Wenn jetzt keine mehr da ist, die sich die Messer im Rücken und die 105 Stunden Woche antun will, dann liegt das nicht an der Quote.
    Sondern an einem der übelsten Jobs, die es in Deutschland gibt. Wo hunderte Messer auf den eigenen Rücken Zielen. Und das sind nur die, die sich Freunde nennen.

  3. Finde ich gut, ich konnte die CDU noch nie leiden. Wenn die sich jetzt intern fertig machen und an ihren nicht ausgesprochenen Widersprüchen ersticken, dann ist das eher ein Grund zur Freude. Da kann dann jeder CDU-„Mann“ mal zeigen was für ein toller Cuck er ist.

  4. Was bringt eine Quote, wenn keine Frau es machen will?

    Oder stellt Frau Peien sich das wie bei der freiwilligen Feuerwehr vor? Wenn die Quote nicht erfüllt ist, wird eben verpflichtet.

    • Richtig. Frauenquote muss nur an der Parteibasis anfangen, dann ergibt sich der Rest von alleine.

      Damit Frauen endlich ihren gerechten(TM) Anteil der politischen Arbeit leisten, könnte man jetzt eine Politikpflicht für Frauen, nach dem Vorbild der ausgesetzten Wehrpflicht für Männer einführen.
      Für die Gleichstellung!!!1

        • Auf den unteren Ebenen wird man üblicherweise doch gar nicht bezahlt, sondern leistet Mitgliedsbeitrag und Parteiarbeit („Plakatekleben“).
          Wer sich genug Mühe gibt, kann sich selbstverständlich bessere Posten erarbeiten.

      • Man könnte einfach so viele überzählige Männer aus den Parteien rausschmeißen, dass genau 50/50 Parität eintritt. Und danach neue Mitglieder nur noch paarweise akzeptieren. Die Lösung ist so einfach.

  5. Der grundsätzliche Irrtum besteht bereits darin zu behaupten, daß es angeblich unabdingbar sei, daß Frauen in politischen Spitzenpositionen präsent sein müßten.

    Leben wir mittlerweile in einer totalen Vollidiotengesellschaft? Überall nur noch kastrierte lila Pudel und östrogengesteuerte Vaginarzißtinnen?

    Es gibt keinerlei Argument dafür, warum Frauen unbedingt politische Macht per Quote zugesichert werden müßte. Genauso wenig gibt es ein Argument, warum man Männern per Quote einen Anteil in psychosozialen Berufen zusichern müßte.

    Wenn man so etwas sagt, stößt man im Gutmenschensektor immer auf Verwunderung und stutzige Blicke. Diese Leute sind zu dumm, um zu begreifen, was Gleichberechtigung bedeutet. Und sie wissen offenbar nicht, daß Parlamente und Politiker dazu da sind, um Volkes Stimme zu repräsentieren, nicht irgendwelche Geschlechter, die ja angeblich sowieso nur ein „Konstrukt“ sind.

    Wer behauptet, nur Frauen könnten Frauenwünsche umsetzen oder nur Arme könnten Politik für Arme machen, ist strunzdumm.

    Die Geschichte beweist das Gegenteil.

    Und auch männliche Politiker wollen und müssen von Frauen gewählt werden.

    Wer allerdings diese Fake-Moral infrage stellt, steht auf verlorenem Posten. Wie die AfD. Selbst in Parteien wie der CDU oder FDP kann man diesen Gleichstellungsunsinn nicht mehr infrage stellen. Man wäre sofort abserviert bzw. würde alsbald aussortiert werden. Bitte nicht zu viel Diversity und Inklusion.

    Gleichberechtigung ist ein erstrebenswertes Ziel. Das Absurdeste ist, daß man Frauen in Männerbereichen ohne Quote viel ernster nehmen kann und auch eher akzeptiert als Quotenbarbies. Annalena Charlotte Alma ist ja ein gutes Beispiel für so ein Quotenpony. 🙂

    PS: In der ASF heult man jetzt rum, daß der nekschte Bundestagspräsident unbedingt eine Frau werden müsse. Man habe aktuell viel zu viele Männer in Spitzenpositionen.

    Man fragt sich, was sich diese Östrogentanten eigentlich erhoffen. Denn diese Nummer mit „endlich mal eine Frau“ ist ausgelutscht und abgenutzt. Unzählige Spitzenpositionen vom IWF bis zur EZB, vom Premierminister bis zum Bundeskanzler sind schon mal von Frauen ausgefüllt worden.

    Der symbolische Knackpunkt ist also längst erreicht.

    Was für ein geringes Selbstbewußtsein müssen diese Quotentussis haben, wenn sie sich im Jahr 2021 noch einen runterholen, wenn mal irgend so ein Amt zum ersten Mal von einer Frau ausgeführt wird?

    So rum wird eher ein Schuh draus. Wer echte mentale Gleichberechtigung und den Frauen was Gutes tun will, bekämpft jeglichen Quotismus.

    • Wer (…) den Frauen was Gutes tun will

      Wieso ist es eigentlich wessen Aufgabe, Frauen pauschal etwas Gutes zu tun? Das ist ein Mindsetting aus dem Pudel-Patriarchat. Die können doch auch selbst mal was tun – zum Beispiel ihre selbstgeforderten Quotenplätze mit Leistung erfüllen. Sie könnten doch mal ihre Geschlechtsgenossinnen anjammern, dass die trotz hohem Bildungsniveau und angeblichen tollen Soft-Skills (weiche Gesichtszüge nach morgendlicher Modellierung, Empathie gegenüber Ponys) zu faul oder zu feige sind, sich in öffentliche Ämter zu setzen.
      Immer die Männer anzumaulen, weil man selbst das Gesäß nicht hochbekommt, wirkt inzwischen skurril, albern und infantil.
      Man sollte ihnen die Frauenbadezeiten, Frauenparkplätze und die Öffnungszeiten der Nagelstudios reduzieren, bis sie zur Besinnung kommen.

      Denn genau diese Mechanismen fordert der matriarchale Feminismus für Männer. Verzicht, Nachordnung, Unterwürfigkeit. Dieser Blut-und-Boden-Feminismus arbeitet nirgends mit Anreizen für Männer, erwartet aber überall Anreize und Geschenke für Frauen.

    • Vermutlich weiß sie, dass es für die Zukunft des Feminismus wichtiger ist, als Bildungsministerin den feministisch-pädagogischen Komplex zu steuern und damit die Weichen für den Nachwuchs zu stellen, anstatt sich mit parteiinternen Flügelkämpfen zu beschäftigen.
      Ich kann das gut nachvollziehen.
      Nicht so clever ist es aber, so laut nach einer Frau Vorsitzenden zu rufen, wenn man keine Frau kennt, die den Job machen würde. Da könnte selbst so manche Frau darauf kommen, dass der Posten dann letztlich nicht mit Premiumkompetenz besetzt wird, sondern halt mit irgendwas, Hauptsache schwanzlos.

  6. Gebt den Frauen ihre Quote und lasst sie zeigen, was sie können und wie sie an der „nüchternen Realität“ scheitern. Brot & Spiele für alle.

    Frau Prien hat leider auch nicht verstanden, dass die Quote nur ein Benachteiligung intelligenter und kompetenter Frau ist. Die wissen warum sie nicht in die Politik gehen. Die studieren auch etwas brauchbares und wissen wie und wo sie Geld verdienen, z.B. Grundschullehrerin.

    Ach ja, Quote, wie sieht das in ihrem Resort aus Frau Bildungsmininsterin Karin Prien? Mehr Männer als Vorbilder in die Klassenzimmer.

    • Die NZZ schreibt dazu etwas https://www.nzz.ch/meinung/gerechtigkeitswahn-oder-klimawandel-deutschland-eckt-an-ld.1650483

      „Ob es um Gerechtigkeitswahn geht oder um Klimapolitik: Die deutsche Vorstellungswelt eckt zunehmend an

      In Deutschland herrscht ein Zeitgeist des intoleranten Liberalismus. Traditionelle Lebensentwürfe gelten nichts mehr, Bedrohungsängste kleinerer Staaten werden nicht ernst genommen. Die grossen Parteien wie CDU/CSU und SPD müssen darauf Antworten finden.

      […]
      Merkel hat in ihrer Amtszeit viele Positionen des intoleranten Liberalismus übernommen und Kritiker aus ihrer eigenen Partei verstummen lassen. Es ist zu hoffen, dass nach den hohen Verlusten bei der Bundestagswahl die Stimmen der Vernunft in der Union wieder Auftrieb bekommen. Denn ein Deutschland, dessen Politik von der Intoleranz eines progressiv gewandelten, postmodernen Liberalismus gesteuert wird, ist eine Belastung für Europa.“

      Joachim Krause ist im Vorstand der Stiftung Wissenschaft und Demokratie in Kiel und Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel.

      Im Ganzen lesenswert.

      Gerade bei so Schlagzeilen wie von Karin Prien, muss gefragt werden, warum sie eine solche Bühne bekommen und wo die Stimmen des Regulativ sind.

  7. Ich sage es ja schon lange: Es geht nicht darum, mehr Frauen in die Politik zu bekommen (sie haben ja nicht die Absicht), sondern darum, den schon etablierten Frauen in der Politik Führungsposten zu beschaffen ohne dass sie dafür irgendweöche Qualifikationen vorweisen müssen.

    • Dem ist nichts hinzuzufügen.
      Außer, eventuell, dass die so Beförderten von dem der sie befördert hat vollständig abhängig sind und so eine Schicht von Inkompetenten schaffen die sich beständig selbst repliziert.

    • Diese Quoten sind in der Praxis nicht von plumpester Korruption zu unterscheiden.
      „Gleichstellung in bequemen, leistungsfreien, gut bezahlten, sicheren, sauberen, und sozial angesehenen Positionen! Woanders nicht.“
      Der gewaltige Anteil der Frauen allerdings, der keinen solchen Posten abbekommt, läuft in große Gefahr, darunter zu leiden. Schließlich ist es normal, dass der Mensch Abneigung und Geringschätzung gegenüber etwas entwickelt, was ihm aufgedrängt wird.
      Von weiteren Problemen ganz abgesehen.

  8. Die noch am ehesten schlüssige Folgerung aus Frau Priens Zitat ist doch, dass sie Frauen gegen deren Willen zwingen will, (hohe) Parteiämter auszuüben.
    Welch rücksichtslose, bevormundende Anmaßung!
    Soll sie sich doch selbst um den Parteivorsitz bewerben.

  9. Ich möchte als Advocatus Diaboli folgendes zu bedenken geben:

    In einer gelenkten Demokratie hat die Pseudo-Repräsentation der Bevölkerung eine hohe symbolische Bedeutung. Sie vermittelt im Sinne des Korporatismus die Illusion der Beteiligung.

    Das dient dann nicht nur der Legitimierung von intransparent getroffenen Entscheidungen, sondern – ganz wichtig – vereinfacht die De-Legitimierung und Ponalisierung von Kritik an den Entscheidungen.

    Aus dieser Sicht heraus sind Forderungen nach Quoten, egal ob Geschlechter, Berufsgruppen oder anderer Klischee-Kriterien, aber auch die Absenkung des Wahlalters oder die Wahlberechtigung für Ausländer absolut logisch. Und die Umsetzung dieser Forderungen alternativlos.

    • In einer gelenkten Demokratie

      Wer oder was soll denn die Instanz sein, die da lenkt ?
      Und warum kann diese Instanz autonom und selber ungelenkt sein?

      Das errinnert mich immer an religöse Vorstellungen von einem Schöpfergott, der selber vor und außerhalb der Schöpfung existiert.

      • Die Instanz lenkt sich aus dem inneren selber und reproduziert sich durch ausgewählte Auffrischung von außen.

        Aber lenken ist eh zu hochtrabend. Mit steigender Komplexität werden Folgezwänge und Sachzwänge dominierend. Die Lenkungsmöglichkeiten reduzieren sich auf kleine Korrekturen. „Alternativlos“ war doch mal vor einiger Zeit ein knackiger Begriff dafür 😉

    • absolut logisch. Und die Umsetzung dieser Forderungen alternativlos

      Aber wozu braucht es dann Wahlen? So würden letztlich beliebige Gruppen definiert (wie bei den Rundfunkräten) und entsprechende Personen entsendet.
      Der Witz bei demokratischen Wahlen (war) ist doch, dass eben die Wahl einer Person unabhängig von einer Gruppenzugehörigkeit ermöglicht wird. Frauen wie Männer, Bunte wie Einfarbige, Porsche- wie Fahrradfahrer können sich im politischen System hochdienen und dann zur Wahl stellen. Sie müssen dabei Wähler oder Parteimitglieder für sich begeistern – sei es auch nur durch einen großen Busen.
      So wird gewährleistet, dass eben nicht eine gesellschaftliche Gruppe, sondern eine Person mit ihren Attributen gewählt wird.
      Frauen können dann gerne nur Frauen wählen, Bunte gerne nur Bunte, womit dem Korporatismus Genüge getan wird.
      Die Umsetzung diese Forderungen ist meiner Ansicht nach antidemokratisch.

      • „Aber wozu braucht es dann Wahlen?“

        Ja, die Frage wird als nächstes aufkommen. Zumal, wie zuletzt Berlin gezeigt hat, Wahlen inzwischen viel zu kompliziert und fehlerträchtig sind.

        Allerdings könnte es als Zwischenschritt sinnvoll sein, die realen Wahlen an den medial präsentierten Wahlkampf anzupassen. Wenn schon „Triell“ und Co, warum dann noch Wahlkampf vor Ort oder Wahlkreiskandidaten?

        Wäre doch sinniger, eine Bundesliste aufzustellen mit Namen von Spitzenkandidati_xe. Sowas wie „Liste Scholz“. Und die auf den Listen sind dann in sich divers und ständisch aufgestellt…

        • Gegenvorschlag: Direkte Demokratie ohne Umwege über Parteien und Abgeordnete.

          Jegliche Gesetzesvorlagen werden über Referenden entschieden.

          Gesetzesvorschläge können aus dem Volk, der Regierung und der Verwaltung gemacht werden.

          Berufspolitiker gibt es nur noch in der Regierung, deren Mitglieder einzeln direkt vom Volk gewählt werden.

          Alle abstimmungsberechtigten Bürger erhalten eine Smartphone-App für Referenden und Wahl der Regierung. Absicherung durch Biometrie und Verschlüsselung der Serverstruktur und aller Übertragungswege.

          • Leider glaube ich nicht wirklich an die Weisheit und Souveränität des Souveräns. Als erstes würden wir die Todesstrafe bekommen, dann Umerziehungslager für Männer (ja, die vielen Frauen plus ihre konditionierten Pudel bringen wirklich eine solche Mehrheit) und dann noch unendlich viele andere repressive Regelungen. Jegliche Individualität müsste der Konformität der Mehrheit weichen. Die Regelungen und Gesetze wären geprägt von momentanen Ängsten und Befürchtungen. Nach Corona würde es eine Impfpflicht gegen alles geben, nach 9/11 würde Datenschutz komplett abgeschafft etc.

            Lieber nicht.

          • @beweis „Leider glaube ich nicht wirklich an die Weisheit und Souveränität des Souveräns.“

            Ich auch nicht, und das ist auch nicht der Grund für den Vorschlag. Sondern dass diejenigen die die Gesetze machen, auch mit den Folgen leben werden. Das Volk bestimmt über sich selbst, einschl. der Folgen evtl. Fehlentscheidungen. Das ist ein Wert an sich.

            „Als erstes würden wir die Todesstrafe bekommen“

            Was die „Weisheit“ angeht: Die Berufspolitiker sind mindestens so blöd wie das Volk, wenn nicht noch blöder. Obendrein sind sie aber korrupt und machtgeil, und diese beiden Faktoren fallen dann vollständig weg.

          • @ anorak2

            Sehe ich auch so. Ich würde noch einen Punkt ergänzen:

            Die Pointe der Demokratie besteht nicht darin, dass sie besonders kluge oder besonders verantwortungsvolle Beschlüsse hervorbringt, sondern einfach dass der Wille der Mehrheit umgesetzt wird. Und wenn die Mehrheit eben die Todesstrafe will oder Umerziehungslager für Weiße, dann ist das völlig OK – solange das wirklich von einer Mehrheit so gewollt wird.

            Ich denke, am Ende kommt man immer wieder bei diesem Bonmot von W. Churchill an: Die (echte) Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – ausgenommen alle anderen.

          • Also spontan sehe ich da zwei Problemfelder:

            Mit den Gesetzesvorschlägen müssten auch die Ausführungsverordnungen zur Abstimmung gestellt werden. Sonst könnte jedes Gesetz ausgehebelt werden.

            Was in der Praxis aus jedem abstimmungsberechtigten Bürger einen ehrenamtlichen Politiker machen würde, der stundenlang über die zur Abstimmung stehenden Textwüsten brüten müsste. Wenn alle drei Ebenen (Bund, Länder, Gemeinden) plebiszitär wären, ergebe sich ein schöner Arbeitsumfang (~20 Wochenstunden?) Realistisch?

            Die Mainstream-Medien würden nochmals enorm an Macht gewinnen, denn jedes eingebrachte Gesetzesvorhaben würde von ihnen nach eigener Interessenslage geframt werden.

            Zum Beispiel mit der Todesstrafe: Vier Wochen passende mediale Propaganda und du hast 70% Zustimmung zur Todesstrafe für „antifeministisches“ Verhalten (geframt als Incel-Frauenhass mit unterstellter Absicht eines Feminizids). Einfach weil die Medien im Zweifel niederste Instinkte triggern würden.

          • @JS „sondern einfach dass der Wille der Mehrheit umgesetzt wird.“

            Es gehören auch Gewaltenteilung, Rechtsstaat und Menschenrechte dazu. Diese schlage ich nicht vor abzuschaffen.

            „Und wenn die Mehrheit eben die Todesstrafe will oder Umerziehungslager für Weiße, dann ist das völlig OK – solange das wirklich von einer Mehrheit so gewollt wird.“

            Nein ist es nicht. Auch in einer direkten Demokratie müssen Mehrheitsbeschlüsse an der Verfassung und den darin festgeschriebenen Menschenrechten scheitern können.

            Im Gegenteil möchte ich, dass dieser Mechanismus gestärkt wird. (Was nebenbei ein weiteres Argument gegen „Es wird sofort die Todesstrafe eingeführt“ ist: Wäre verfassungswidrig und deshalb weiterhin verboten)

            Ein Problem der jüngsten Zeit ist ja anscheinend, dass das Verfassungsgericht politisiert. Das kommt davon wenn die zu Kontrollierenden ihre eigenen Kontrolleure bestimmen. Wenn Verfassungsrichter nicht mehr von Parteien bestimmt werden, fiele auch das weg.

          • @PM „Was in der Praxis aus jedem abstimmungsberechtigten Bürger einen ehrenamtlichen Politiker machen würde, der stundenlang über die zur Abstimmung stehenden Textwüsten brüten müsste.“

            Die Leute würden wahrscheinlich nur diejenigen Gesetzesvorlagen studieren, deren Thema sie interessiert oder die sie direkt betreffen. und die übrigen würden sie ignorieren und sich nicht an der Abstimmung darüber beteiligen. Aber wer Lust hat, kann sich auch in andere Themen einarbeiten. Das wäre meiner Ansicht nach kein Problem, sondern eine positive Entwicklung. Die Meinungsbildung könnte durch die Medien (naja auf die hoffe ich da nicht allzusehr) und durch Internet-Foren unterstützt werden. Dass jeder auf sich allein gestellt ist sehe ich nicht, dass der Arbeitsaufwand überhand nähme auch nicht.

            „Wenn alle drei Ebenen (Bund, Länder, Gemeinden) plebiszitär wären, ergebe sich ein schöner Arbeitsumfang (~20 Wochenstunden?) Realistisch?“

            Vielleicht stellt man fest, dass gar nicht soviel Politik benötigt wird wie man uns derzeit glauben macht 🙂

            Ich sehe ein anderes Problem, das du nicht angesprochen hast: Es werden sich wahrscheinlich Personen aus Leidenschaft oder Machtgeilheit besonders intensiv mit der Thematik beschäftigen und versuchen mehr Einfluss zu gewinnen als ihnen „zusteht“. Diese Gruppe wären dann ungefähr mit unseren Berufspolitikern vergleichbar. Aber es wäre harmloser, denn die Macht dieser – ich nenne sie mal so – „Politkasper“ wäre bei aller Aktivität nur auf ihre eigene eine Stimme begrenzt. Sie könnten kaum Schaden anrichten.

            „Die Mainstream-Medien würden nochmals enorm an Macht gewinnen, denn jedes eingebrachte Gesetzesvorhaben würde von ihnen nach eigener Interessenslage geframt werden.“

            Im Gegensatz zu … ? Unsere Berufspolitiker sind jetzt schon den Einflüsterungen der Medien ausgesetzt, und folgen ihnen offensichtlich fast sklavisch. Dieses Problem würde eher milder als schlimmer.

            „Zum Beispiel mit der Todesstrafe: Vier Wochen passende mediale Propaganda und du hast 70% Zustimmung zur Todesstrafe für „antifeministisches“ Verhalten“

            Das glaube ich nicht, die Ablehnung des Todesstrafe war durch die gesamte Geschichte der BRD hindurch mehrheitsfähig. Selbst in den Zeiten der größten Hysterie (Terrorismus der 70er Jahre, als die Stimmung dafür eigentlich hätte reif sein können) gab es im Volk keine Mehrheit dafür. Die heutige feministische Propaganda bestimmt die öffentliche Meinung in viel geringerem Maß als der damalige Terror-Scare. Außerdem siehe meine obigen Einlassungen zur Unumstößlichkeit von Verfassungsgrundsätzen.

          • @beweis

            „Als erstes würden wir die Todesstrafe bekommen, dann Umerziehungslager für Männer (ja, die vielen Frauen plus ihre konditionierten Pudel bringen wirklich eine solche Mehrheit) und dann noch unendlich viele andere repressive Regelungen. Jegliche Individualität müsste der Konformität der Mehrheit weichen. Die Regelungen und Gesetze wären geprägt von momentanen Ängsten und Befürchtungen. Nach Corona würde es eine Impfpflicht gegen alles geben, nach 9/11 würde Datenschutz komplett abgeschafft etc.“

            Da widersprichst du dir selbst, denn einerseits suggerierst du, dass die Bevölkerung medial über die Maßen beeinflusst wäre, andererseits behauptest du, es käme dann die Todesstrafe. Es ist aber so, dass die deutschen Medien diese seit Jahrzehnten ablehnen und sich dies m.W. auch in den Mehrheitsverhältnissen mehr oder weniger deutlich widerspiegelt.

            Die Schweiz hatte übrigens die Todesstrafe schon 1874 abgeschafft, fünf Jahre später erneut eingeführt und zum bisher letzten Mal 1942 abgeschafft.

            Umerziehungslager für Männer wird es auch nicht geben, weil viele Frauen zwar naiv sind, aber nicht derart blöd. Im Gegenteil, würde eine Pro-Contra-Diskussion, wie sie vor Abstimmungen obligatorisch ist, endlich auch mal die Gegenseite zu Wort kommen lassen!

            Es ist natürlich schon so, dass es keine echte Demokratie geben kann, wenn die Medien nichts taugen und die Vermögensverteilung an monarchische Zeiten erinnert. In der Schweiz sind nach wie vor die Banken und Steuerflüchtlinge unglaublich starkt und die Presse ist auch nicht pauschal besser, als bei uns. Das merkt man auch dort (allerdings irrst du, wenn du glaubst, unsere Politiker wären in irgendeiner Weise besser oder klüger, sie sind zusätzlich korrumpiert, in Seilschaften und Gruppenzwänge eingeklemmt und im höchsten Maße von wohlmeinender Presse abhängig).

            Nichtdestotrotz gibt es dort wenigstens ansatzweise sowas wie Demokratie (was wir haben, verdient den Namen nicht). Das Grundprinzip: der Entscheider muss die Suppe auslöffeln, gilt da gezwungenermaßen. Im Ggs. zum Parteienstaat hat das Volk dort einen Lerneffekt. Man sieht das auch am Diskussionsklima, Schweizer reden miteinander, um andere Meinungen zu hören und Irrtümer zu vermeiden. Deutsche schweigen sich bei politischen Fragen lieber an, weil keiner ertragen kann, dass der andere evtl. eine abweichende Meinung hat, wir haben keine Diskussionskultur entwickelt, sondern spiegeln die Grabenkämpfe und Unversöhnlichkeit der Parteien…

  10. Bei der SPD herrscht derselbe Mangel an Frauen, die Ministerinnenpöstchen besetzen könnten. Heute morgen hab ich wiedermal das Mindset unserer Medienschafendinnen im ÖR bewundert. Im BR5 analysierte eine Reporterin, dass die SPD sich halt nicht genug um die starken Frauen gekümmert habe und diese sich deshalb alle zurückgezogen hätten.

    Durchsetzungskraft soll also dazu verwendet werden, denjenigen, die keinen Durchsetzungswillen haben, sich trotzdem durchzusetzen. Letzlich nix anderes als die Forderung, der starke Mann solle doch der schwachen Frau zu Status verhelfen.

    • „Im BR5 analysierte eine Reporterin, dass die SPD sich halt nicht genug um die starken Frauen gekümmert habe und diese sich deshalb alle zurückgezogen hätten.“

      Ich finde es immerzu bemerkenswert, wie diese ganzen Spinnerinnen voll und ganz davon überzeugt zu sein scheinen, dass Männer hingegen all diese Unterstützung, all dieses Kümmern erhielten. Ansonsten gäbe es nämlich eigentlich nur noch eine einzige Alternative zu dieser Überzeugung, die es legitim rechtfertigen würde, ständig für Frauen Sonderbehandlungen zu fordern, und zwar dann im Wissen, dass Männer diese eben nicht erhielten: man hält Frausein für eine Behinderung.

      • man hält Frausein für eine Behinderung

        So nennen es nur böse Zungen. Sie selbst nennen es Bürde.

        Wenn man sich so ansieht, was Frauen alles müssen, dann wird einem ganz schwindelig:
        Sie müssen stundenlang im Badezimmer eingesperrt sein, um schön zu wirken.
        Sie müssen anschließend alleine die systemrelevanten Tätigkeiten verrichten.
        Sie müssen Kinder gebären, um das gesellschaftliche Weiterleben zu sichern.
        Sie müssen dann noch in den Gym, um dafür gesund zu bleiben.
        Sie müssen auf die Straße gehen, um die Welt vor dem fossilen Patriarchat und dem entsprechenden Untergang zu bewahren.

        Frausein ist eine solche Bürde und erzeugt solche Mental Load, dass da wirklich keine Kraft mehr für Care-Arbeit, geschweige denn Parteiämter oder Vollzeiterwerbsarbeit bleibt.
        Sogar die Pflege ihrer Pferde leidet gelegentlich darunter.

  11. War das nicht die CDU Dame die im Wahlkampf empfohlen hat einen CDU Kandidaten nicht zu wählen?

    Früher nannte man sowas Parteischädigendes Verhalten und man wurde dafür aus der Partei geworfen.

    Das es nicht auf Leistung Und Qualifikation sondern nur auf Geschlecht ankommt sieht man ja, sonst wäre die Dame mittlerweile aus der Partei gefloge und zwar zu recht.

    Ach ja wenn sich keine Frau bewirbt bzw. den Job zu traut, dann bringt auch eine Quote nichts.

    • Wie Frauen medial und politisch gepampert werden, zeigt sich doch schon an der ganzen völlig verdrehten Darstellung derer „Schicksale“. Wie wurde gejammert über die arme, arme Annalena, als sich rumsprach, sie würde angeblich „nicht mal mehr“ als Vizekanzlerin gehandelt. Da wurde gleich mal wieder das Liedchen angestimmt, von den ach so tollen Frauen und wie sie im Patriarchat ständig erst gezielt verbrannt und dann von bösen, hinterhältigen Männern übervorteilt werden.

      Dass zeitgleich Laschet in der CDU längst zum Abschuss freigegeben war, seine Politkarriere weitgehend zu Ende sein dürfte, während sich das Annalenachen, trotz ihrer Katastrophenperformance im Wahlkampf, bräsig in den Sondierungsgesprächen an Habecks Seite wichtig machen durfte, wurde da mal gekonnt ignoriert. Und als vor auch noch nicht so langer Zeit bei der SPD der Schulzzug eine abrupte Notbremsung hinlegte, wurde Martin Schulz auch parteiintern nahegelegt, sich bitte aus der Regierungsbildung rauszuhalten; seitdem ward nichts mehr von ihm gehört.

      Aber dass das Annalenachen sich am Ende doch eventuell mit einem „untergeordneten“ Ministerposten begnügen sollen könnte, DAS ist dann ganz doll ungerecht und ein Nachweis für den fürchterlichen Umgang mit Frauen in der Politik… Man fasst es nicht!

      Es ist einfach unfassbar, wie offensichtlich die Bevorzugung, Besserbehandlung und Bereitschaft, alles zu verzeihen Frauen gegenüber zeigt und sich Femischistinnen trotz all dieser unübersehbaren Privilegien ständig neue Benachteilgungen und Unterdrückungen von Frauen zusammenphantasieren können, nur um völlig schamlos immer mehr und noch mehr Privilegien für Frauen zu fordern.

  12. Es ist eigentlich egal, ob Frauen da aus eigenem Antrieb kandidieren. Es geht nicht darum, dass Frauen sich einbringen und Politik machen. Da käme auch nichts anderes raus, siehe Merkel.

    Es geht da um was anderes. Und dafür braucht man keine Politikerin. Dafür braucht man keine Frau mit Ambitionen.

    Was man haben will, ist folgendes: einfach eine Frau. 100% Frau. Jung. Weiblich. Hysterisch (im ursprünglichen Sinne). Frau halt. Irgendwas werden die da finden. Da wird sich schon irgendeine junge hübsche Frau auftreiben lassen.

    Deren Funktion ist dann nicht, Politik zu machen.

    Sondern rumjammern, das Frauen benachteiligt sind.

    Dafür wird sich schon irgendeine finden. Man braucht da keine Bewerberinnen. Es ist einfach vollkommen egal, welche da man nimmt.

  13. Pingback: Frauen, wenn ihr nicht wollt, muss man euch zwingen!!1! | Schwerdtfegr (beta)

  14. Angesichts dessen, dass in entscheidenen Position die Lakeien Merkels sitzen ist eine weitere Schwächung der CDU als konservative Partei nur konsequent. EIne Quote könnte da in der Tat bei der Zersetzung hilfreich sein. Mich wundert viel mehr, dass die Männer in der CDU mittlerweile nur noch tatenlos zuschauen, wie man ihre Partei Stück für Stück nach unten durchreicht und ihnen ein Posten nach dem anderen wegfällt. Eventuell spekuliert man drauf, dass die Abgeordnetenanzahl der CDU gleich bleibt und der Bundestag um die Mandate anderer Parteien erweitert wird damit das Wahlergebnis abgebildet werden kann:D.
    Die checken gar nicht, dass die den Zug verpasst haben und es keinen 2. Platz geben wird und das die CDU als ehemals konservative Partei (von MSM immer noch als konservativ wahrgenommen) auf demselben Gleis wie die AfD steht. Die werden es in den nächsten Jahren mit denselben Journalienhetzkampagnen zu tun bekommen und nicht wissen wie ihnen geschieht. Gerade jetzt wo die FDP wieder „eingehegt“ in der linksgrünen Bubble ist, steht die CDU allein neben dem schwarzen Schaf.
    Bin allgemein gespannt, ob die CDU als stiller Regierungspartner in der Opposition regelmäßig mit der Regierungskoalition abstimmen wird um die AfD Nähe zu vermeiden. Das wäre mal ne Opposition die wirklich keiner bräuchte.

      • Die sind aber ohnehin überrepräsentiert, in der Regel wird die Größe 47 überall unsichtbar gemacht.

        Aber was wir wirklich brauchen ist eine Quote für Linkshänder. Denn die werden nirgends berücksichtigt. Mindestens jedes dritte hohe Amt des Landes muss mit einem Linkshänder besetzt werden.

    • „So merkbefreit kann man doch gar nicht sein.“

      Doch, doch, die meisten Menschen haben solche weißen Flecken im Denken.
      Das Problem ist, dass sie nicht mal den Anspruch hat, das Feedback derer anzunehmen und zu überdenken, die ihr sagen, dass mit ihrer Weltsicht was nicht stimmt.

      Für Frauen scheint alles irgendwie religiös und damit persönlich zu sein, womit alle Kritiker Beelzebub oder zumindest Ketzer sind.

      Solange Frauen nicht in Masse demonstrieren, dass ihnen im Zweifelsfall die Sachebene wichtiger sein kann als ihr Glauben, werde ich bei der Forderung nach mehr Frauen in der Politik innerlich erbrechen müssen.
      Sic transit gloria mundi.

      Gut, dass ich eher an kulturelle Wiedergeburt als an Armageddon glaube.

  15. Deutschland hat ein Problem mit Altparteien. Über 70 Jahre konnten SPD und CDU machen was sie wollten. Sie stellten immer die Regierung. Sie fürchten oder respektieren nicht mehr den Wähler und das hat beide völlig korrupt gemacht. SPD und CDU haben keinerlei Identität mehr. Das schreibe ich insbesondere, weil ich hier grade das letzte bisschen davon bei der CDU flöten gehen sehe. Das Statement allein wird jede Menge Leute von der CDU zur AfD treiben, die Quoten nicht einsehen und „die alte CDU“ zurückhaben wollen.

    Ich denke uns ginge es besser, wenn jede Partei regelmäßig den Weg der FDP gehen würde. Die flogen vor 10 Jahren aus dem BT und ich finde es hat ihnen gut getan, denn sie haben ihr Personal ausgewechselt und eben nicht bei der nächsten Chance alles gegeben um Regierungsverantwortung zu bekommen.

    Wir werden uns dann eben angewöhnen müssen, mehr Vielfalt und mehr Schwachsinn im BT zu haben. Aber immerhin auch ein bisschen weniger Lügen.

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