Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

133 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Der Fokus auf Panik und Angst ist kontraproduktiv.
    https://www.nature.com/articles/d41586-021-02758-2

    Und ohne Vertrauen geht’s nicht, bzw. nur so leidlich, weshalb jegliche Aktionen welche das Vertrauen unterminieren, z.b. die massive, auf maximale Emotionalisierung zielende mediale Berichterstattung der Medien (sowohl der etablierten als auch von BR, sciencefiles, GK und Konsorten), Teil des Problems sind.

    One might argue that Danish authorities dared to trust their citizens only because they knew that the citizens trusted them. After all, Denmark often tops international studies of trust. But I think this experience is relevant elsewhere. Research consistently finds that in the face of disaster, people react with solidarity, not panic.
    The idea that the public is incapable of dealing effectively with the unpleasant truth stymies pandemic management. It leads authorities to communicate in self-defeating ways.
    Governments that underestimate their people focus on what the public cannot do.

    Genau was ich immer sage. So kommt die can’t do Mentalität zustande.

    • Was willst du mit deinem Beitrag sagen? Deine bzw. die Forscheraussagen ignorieren doch völlig das Momentum der Subjektivität und der Selektivität. Wie stellt man genau fest, ob eine Berichterstattung emotionalisierend ist? Und wie sie auf die Konsumenten wirkt?

      Ich stehe sowieso über Kreuz mit unserer vielfachen Pseudowissenschaft. Die krankt häufig an Reduktionismus, Abstraktismus und Voluntarismus. 🙂

      Daß der Däne viel Vertrauen hat, liegt wohl auch an der überschaubaren Größe des Landes und auch an der starken antiautoritären Tradition. Wäre mal interessant, wann die das elterliche (und schulische) Züchtigungsrecht kassiert haben.

      Deutschland 2000
      Schweden 1977

      Kinder, die ohne Schläge aufwachsen, entwickeln logischerweise mehr Vertrauen bzw. behalten es erst. So wird ein Schuh draus.

      Extrem paranoide Gesellschaften wie die USA haben auch immer noch eine sehr autoritäre Erziehungstradition. Ich behaupte mal, daß die Länder am besten mit Corona oder anderen Problemen umgehen, deren Erziehungstradition am humansten ist.

      Intellektuelle Bildung ist weniger wichtig als emotionale Gesundheit.

      • @genderarzt:

        Was willst du mit deinem Beitrag sagen?

        Dass sowohl unsere Entscheidungsträger als auch diejenigen, deren Aufgabe es wäre den Entscheidungsträgern auf die Finger zu schauen (4. Gewalt und so), versagt haben. Anfang 2020 hieß es noch „das ist nur eine Grippe, kein Grund zur Sorge“. Und zwar sowohl von den Entscheidungsträgern als auch von den Medien. Das schlug dann über Nacht um in ein kopfloses „Oh mein Gott wird werden alle sterben!“. Und zwar wiederum sowohl von den Entscheidungsträgern als auch von den Medien. Und damit war der Grundstein für die 2 Jahre dauernde Misere gelegt.

        Aus dem Artikel:
        Of the many fears during the pandemic, one has been particularly pernicious: governments’ fear of their people. Former US president Donald Trump admitted to playing down the risks of the coronavirus to “reduce panic”. Jair Bolsonaro, president of Brazil, blamed the press for causing “hysteria”. The UK government delayed its lockdown, fearing the British population would rapidly become fatigued by restrictions.

        Man kann den Menschen ja gar keinen Vorwurf machen dass sie der Regierung nicht vertrauen – die Regierung vertraut ihnen schließlich auch nicht. Die Frage ist halt, ob solche Gestalten wie Boris Reitschuster, Gunnar Kaiser, Samuel Eckert und wie sie alle heißen, die im wesentlichen denselben Unsinn und das Herunterspielen/Panikmache von der anderen Seite her betreiben (ist nur eine Grippe! Es gibt keine Übersterblichkeit! unsere Demokratie steht am Abgrund! Wehret den Anfängen!), hilfreich sind. Ich meine nicht.

        Deine bzw. die Forscheraussagen ignorieren doch völlig das Momentum der Subjektivität und der Selektivität.

        Warum?

        Wie stellt man genau fest, ob eine Berichterstattung emotionalisierend ist? Und wie sie auf die Konsumenten wirkt?

        Die Kategorie „yellow press“ bzw. „Boulevard“ gibt es nicht ohne Grund.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Boulevardzeitung#Charakteristika_und_Layout
        Christian hat sicher auch etwas zu diesem Phänomen zu sagen 😉

        Kinder, die ohne Schläge aufwachsen, entwickeln logischerweise mehr Vertrauen bzw. behalten es erst. So wird ein Schuh draus. Extrem paranoide Gesellschaften wie die USA haben auch immer noch eine sehr autoritäre Erziehungstradition.

        Dein Problem ist, dass du den gleichen Reduktionismus und Abstraktismus betreibst, den du bei den Pseudowissenschaften beklagst.
        Das Alice-Miller Modell der Welt lautet: „Die Menschen (bzw. Gesellschaft) sind schlecht, weil [schlimmes Ereignis in der Kindheit]“, und es ist trivial falsch. Kindheit und Aufwachsen sind schwierige Prozesse. In der Pubertät wird das Gehirn umgebaut, und das ist nicht metaphorisch sondern wörtlich gemeint. Selbstverständlich erlebt jeder Mensch im Zuge des Heranwachsens unangenehme Dinge. Das Alice-Miller Modell basiert auf der Vorstellung von Menschen als Roboter: Einmal in der Kindheit falsch programmiert – das wars dann, game over. Die wirkliche Welt funktioniert nicht so, da kommt es auf den Kontext an. Manche Menschen verhalten sich in einer bestimmten Situation so, andere so. Jeder weiß das. Ein Reduktionismus auf „schlimme Kindheit“ ist zu allgemein um irgend etwas konkretes zu erklären, und erklärt daher gar nichts.

        Ich behaupte mal, daß die Länder am besten mit Corona oder anderen Problemen umgehen, deren Erziehungstradition am humansten ist.

        Die Grenzen des reduktionistischen Alice-Miller Modells: Schweden, welches lt. deinen Informationen das elterliche bzw. schulische Züchtigungsrecht bereits 1977 kassiert hat, hat sich in der Pandemie bisher vor allem als völlig fehlgeschlagenes Experiment und Negativbeispiel hervorgetan. Andererseits gibt es weit drüben im Osten ein paar sehr große Staaten, welche nicht gerade für ihre antiautoritäre Gesellschafts- bzw. Erziehungstradition bekannt sind, und die ziemlich gut durch die Pandemie kommen.

        Intellektuelle Bildung ist weniger wichtig als emotionale Gesundheit.

        Einverstanden.

        Ich stehe sowieso über Kreuz mit unserer vielfachen Pseudowissenschaft. Die krankt häufig an Reduktionismus, Abstraktismus und Voluntarismus.

        Auch einverstanden. Ich würde noch Statismus hinzufügen, das erscheint mir ziemlich schädlich. Die Welt ist nicht statisch und jeder Versuch auch nur einigermaßen komplizierte Phänomene mit einem statischen Mindset zu untersuchen schlägt wahrscheinlich fehl. Man sieht das an der Psychologie, an der Verhaltensforschung und an Alice Miller.
        Die Verhaltensökonomie von Kahnemann und Tversky macht genau den Fehler der statistischen Analyse, wo eine dynamische notwendig wäre. Dazu habe ich vor einiger Zeit schon etwas geschrieben. Ergodizität ist hier das richtige Schlagwort. Menschen handeln dynamisch. Wer heute in einer Situation diese Entscheidung trifft, kann morgen in derselben Situation eine andere Entscheidung treffen, weil sich der Kontext geändert hat. Das gilt auch für den Umgang mit Kindheitserfahrungen.

    • Vertrauen ist eine Sache, die man sich erarbeiten muss, als Politiker und auch z.B. als Presse. Und man kann es unheimlich schnell verlieren.

      Ich habe z.B. mal Greenpeace vertraut. Dachte das ist eine super NGO in Sachen Umweltschutz. Dann kam der Shell-Boykott und ich habe voll mitgemacht, Greenpeace behauptete damals u.a. dass dort Fässer mit giftigen Chemikalien auf der Ölplattform gelagert wären etc…. später stellt sich raus: war gelogen, aber die wollten die Sache halt unbedingt durchziehen. Seitdem ignoriere ich die und habe auch nie wieder was gespendet und werde das auch nicht mehr tun.

      Warum jemand den oft genug kriminellen und zum Teil abgrundtief dummen politischen Netzwerken, oder gar den ÖR-Lügenmedien noch trauen sollte: keine Ahnung. Das kannst du beschwören, wie du willst, das Vertrauen ist nachhaltig weg. Selbst wenn die über Nacht nur noch ausgewogen, neutral, ehrlich und gut recherchiert berichten würden, könnte ich nie wieder Vertrauen zu denen aufbauen. Zu denen fasst nur noch eine Sorte Leute Vertrauen: gnadenlose Bluepiller, die niemals auf die Rückseite der Kulisse schielen und denen man auch erzählen kann, dass Frauen in Deutschland total benachteiligt sind…

      • @androsch:

        Vertrauen ist eine Sache, die man sich erarbeiten muss, als Politiker und auch z.B. als Presse. Und man kann es unheimlich schnell verlieren.

        Richtig.

        stellt sich raus: war gelogen, aber die wollten die Sache halt unbedingt durchziehen. Seitdem ignoriere ich die und habe auch nie wieder was gespendet und werde das auch nicht mehr tun.

        Korrekte Einstellung, finde ich gut.

        Warum jemand den oft genug kriminellen und zum Teil abgrundtief dummen politischen Netzwerken, oder gar den ÖR-Lügenmedien noch trauen sollte: keine Ahnung. Das kannst du beschwören, wie du willst

        Ich beschwöre doch nicht, dass man den ÖR Medien vertrauen sollte. Ich habe die am laufenden Band für ihre Berichterstattung während der Pandemie kritisiert. Was ist denn deine Alternative? Dass du den polarisierenden, verdrehenden und dummen „Nachrichten“ von Boris Reitschuster und Samuel Eckert vertraust? Was haben die denn getan, um sich dein Vertrauen zu verdienen?
        Die ÖR Medien haben viele Probleme und es gibt genug valide Kritikpunkte an ihnen. Die Alternative zu schlechter Berichterstattung in den ÖR besteht aber nicht darin, irgendwelchen dahergelaufenen Krawallmachern alles zu glauben, was sie auf ihrem Privatkreuzzug erzählen.
        Die Alternative besteht darin, seine eigene Birne und deren Inhalt einzusetzen. Das kann einem leider niemand abnehmen.

        The Internet gives us everything and forces us to filter it not by the workings of culture, but with our own brains. This risks creating six billion separate encyclopedias, which would prevent any common understanding whatsoever.
        – Umberto Eco

        If culture did not filter, it would be inane – as inane as the formless, boundless Internet is on its own. And if we all possessed the boundless knowledge of the Web, we would be idiots! Culture is an instrument for making a hierarchical system of intellectual labor.
        – Umberto Eco

        • „Die ÖR Medien haben viele Probleme und es gibt genug valide Kritikpunkte an ihnen. Die Alternative zu schlechter Berichterstattung in den ÖR besteht aber nicht darin, irgendwelchen dahergelaufenen Krawallmachern alles zu glauben, was sie auf ihrem Privatkreuzzug erzählen.“

          Mein Problem ist, dass ich keiner von beiden Seiten „glaube“ oder gar vertraue, aber diejenigen, die du als „dahergelaufene Krawallmacher“ titulierst, machen auf mich nicht nur einen seriöseren Eindruck, ihre Argumente werden auch von der ÖR-Gegenseite unterdrückt und diffamiert (du zeigst ja gerade wieder, wie man sowas macht). Wenn ich aber nur eine Seite kennen darf, werde ich für gewöhnlich angelogen… eine simple und plausible Schlußfolgerung, denn wer die besseren Argumente hat, muss nicht zensieren und andere runtermachen.

          „Die Alternative besteht darin, seine eigene Birne und deren Inhalt einzusetzen.“

          Das ist eine Kontrollillusion im Zeitalter maßgeschneiderter Desinformation. Ich habe bei den meisten Themen, bei denen man seriöse Studien und Statistiken zur Meinungsbildung benötigt, längst aufgegeben. Zu widersprüchlich die Aussagen, zu gegensätzlich die Interpretationen, zu lückenhaft die Daten, zuviel Manipulationsmöglichkeiten, zuviel Druck nichts „Falsches“ zu sagen oder zu veröffentlichen, zuviel um alles selbst zu analysieren…

          Wenn unsere Medien was taugen würden, würden sie alle Experten einladen und die das öffentlich in Ruhe ausdiskutieren lassen. Dann könnte sich jeder eine Meinung bilden, welche Seite sich besser schlägt, wer die besseren Argumente hat etc…. aber unsere Medien taugen halt nichts!

          Wenn ich davon ausgehe, dass du mit „Fokus auf Angst und Panik“, nicht deine eigene Covid-Angst meinst, sondern die Angst der Skeptiker vor Mißbrauch, dann stehe ich nach wie vor dicht bei denen. Wer, wie ich, seit zwei Jahrzehnten versucht Blicke hinter die Kulisse zu werfen, der kommt nichtmal im Traum auf die Idee, Politik oder Medien könnten jemals vertrauenswürdig sein. Die westliche „Demokratie“ war von Anfang an ein gelenktes System, die Medien waren immer die Huren der Macht. Das lässt sich an zahllosen Beispielen belegen, Ausnahmen bestätigen hier leider nur die Regel.

        • „Die ÖR Medien haben viele Probleme und es gibt genug valide Kritikpunkte an ihnen. Die Alternative zu schlechter Berichterstattung in den ÖR besteht aber nicht darin, irgendwelchen dahergelaufenen Krawallmachern alles zu glauben, was sie auf ihrem Privatkreuzzug erzählen.
          Die Alternative besteht darin, seine eigene Birne und deren Inhalt einzusetzen. Das kann einem leider niemand abnehmen.“

          *Kalender dick rot anmal*

          Eine Aussage von pingpong, der ich vollständig zustimme.

        • Die Alternative zu schlechter Berichterstattung in den ÖR besteht aber nicht darin, irgendwelchen dahergelaufenen Krawallmachern alles zu glauben, was sie auf ihrem Privatkreuzzug erzählen.
          Die Alternative besteht darin, seine eigene Birne und deren Inhalt einzusetzen. Das kann einem leider niemand abnehmen.

          Sehe ich genauso.
          Das Problem ist aber: Wenn ich meinen Kopf einschalte, dann kann ich einiges, was bei AchGut, Reitschuster etc. steht, als unplausibel einordnen, vieles erscheint mir aber durchaus plausibel, insbesondere, wenn seriöse Quellen verlinkt werden (z.B. offizielle Statistiken) und diese die Argumentation tatsächlich bestätigen. Wenn dann selbst auf ausdrückliche Nachfrage keine oder nur unplausible Reaktionen von Politik und/oder ÖR erfolgen, kann man aus meiner Sicht im Zweifel durchaus davon ausgehen, dass an der Argumentation der blogs etwas dran sein könnte.

          Das Interessante ist ja, dass in vielen Fällen nur die blogs überhaupt argumentieren. Politik und ÖR behaupten einfach und verunglimpfen jeden, der die Behauptungen hinterfragt, ohne wirklich auf die Bedenken einzugehen. Deswegen finde ich mittlerweile in weiten Teilen die blogs zur Information hilfreicher als die ÖR. Ich warne dringend davor, Ansichten aus den blogs unhinterfragt zu übernehmen, aber ich stelle immer wieder fest, dass Menschen, die sich ausschließlich aus den Mainstream-Medien informieren, nicht nur bestimmte Probleme überhaupt nicht bekannt sind, sondern ihnen auch jegliche Bereitschaft abhanden gekommen ist, auch nur die Möglichkeit der Existenz solcher Problems anzuerkennen, egal in welcher Weise und anhand welcher Quellen man argumentiert – weil nicht sein kann, was in den ÖR nicht auftaucht, und also alles andere diese Verschwörungstheorien sein müssen, von denen dauernd geraunt wird.

          • So sieht es aus!

            Die Dämonisierung von angeblichen VTs ist ohnehin nur eine rudelkonforme Immunisierungsstrategie, oft genug wird da mit Strohmannargumenten gearbeitet, um zu belegen wie dumm und falsch alle VTs sind.

            Damit man sich auch ja niemals nie freiwillig in diese Untiefen begibt, suggeriert man von Anfang an, dass sich das sowieso nicht lohnt und nur Dummköpfe sowas „glauben“. Außerdem wird mit der radikalen Ausgrenzung gleich mitgegeben: „du machst dich zum Außenseiter, wir werden dich verstoßen und auslachen“.

            Natürlich reagieren die Menschen dann ablehnend bis feindlich, wenn man ihnen mit Argumenten kommt, die wollen das nicht hören, weil sie Gefahr laufen würden, auch zu Parias zu werden. Es ist längst mediale Hetze und Propaganda nach Stürmer-Art oder wie sie die Kommunisten betrieben.

            IMMER, wenn sowas passiert, IMMER wenn nur über die Gegenseite geredet wird, statt sie einzuladen, IMMER dann werdet ihr angelogen! Zumindest werde ich immer genau an der Stelle hellhörig und beginne nachzuforschen und wurde bisher nie enttäuscht. Es ist ja auch beim Männer-Frauen-Thema genau so, niemals hört man Männerrechtler im ÖR, immer nur Feministinnen, die über diese schimpfen und sie zu Unmenschen dämonisieren…

          • Die eigentliche Medienkompetenz besteht meiner Ansicht nach darin, nicht nur bei Blogs und Alternativen Medien kritisch auf Plausibilität zu achten und den Glauben abzuschalten, sondern dieses eben auch bei den ÖR, bei den Printmedien oder bei offiziellen Verlautbarungen zu tun.

            Denn spätestens seit Corona muss jedem Medieninteressierten klar sein, dass agitatorische, bevölkerungspädagogische, auslassende und verfälschende Berichterstattung alle Kanäle durchseucht hat. Die klassische Aufgabe des Journalismus, ehrlich umfassende Informationen für die Meinungsbildung des Einzelnen zur Verfügung zu stellen, ist komplett abgeschafft. Selbst die Mainstream-Medien selbst sprechen inzwischen positiv konnotiert von „Haltungsjournalismus“.

            Man darf also den heute-Nachrichten nur exakt so viel glauben wie der Prostagut-Werbung vorher. So versuche ich das auch meinem Kind zu vermitteln, denn ich glaube, das wird eher noch schlimmer werden.

          • @beweis „Denn spätestens seit Corona muss jedem Medieninteressierten klar sein, dass agitatorische, bevölkerungspädagogische, auslassende und verfälschende Berichterstattung alle Kanäle durchseucht hat.“

            Das ist mir seit der neoliberalen Propagandawelle Anfang der 2000er Jahre klar. Corona ist bereits die n-te Wiederholung des gleichen Musters. Hierzuforum sollte die profeministische Schlagseite der Medien seit (gefühlt) Mitte der 2000er auch nicht erklärungsbedürftig sein.

          • PS „Man darf also den heute-Nachrichten nur exakt so viel glauben wie der Prostagut-Werbung vorher.“

            Die Propaganda basiert nicht auf Falschmeldungen. Die berichteten Ereignisse stimmen schon. Aber das DDR-Fernsehen hat auch keine Falschmeldungen gebracht und war trotzdem propagandistisch. Die Manipulation arbeitet mit Auswahl, Weglassungen, wertenden Formulierungen, Wortwahl, Bildauswahl, Auswahl von Talkshow-Gästen usw.

          • @anorak2

            „Aber das DDR-Fernsehen hat auch keine Falschmeldungen gebracht“

            Das Beste für die Propaganda ist immer, die Leute lügen von sich aus, weil sie Angst davor haben, die Wahrheit zu sagen. Dann muss die Propaganda nicht lügen, sie kann einfach zitieren und bei Bedarf den Informanten sogar kompromittieren.

            In dem Fall besteht die Propaganda darin, Stellungnahmen von offiziellen Stellen einfach unhinterfragt zu übernehmen (ein Verfahren, welches die „Faktenchecker“ heutzutage gern anwenden).

            Mein Opa war Chef einer „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“ einer Maler-PGH. Der hat das mal erzählt, dass die berichteten Zahlen zur Planerfüllung nie stimmten. Die Partei gab wohl die Planziele fürs Jahr vor und die Betriebe mussten einen noch ambitionierteren „Gegenplan“ erstellen, der dann nach Möglichkeit noch übererfüllt wurde. Gerade im Handwerk, bei mangelnden Skalierungsmöglichkeiten, einfach nicht einhaltbar. Trotzdem war am Jahresende die Zeitung voller Jubelmeldungen…

            Jeder wusste: kann nicht stimmen, hat sich ja über die Jahre kaum was gebessert und man arbeitete ja selbst auch in einem Betrieb und wusste i.d.R. wie das läuft, aber nie traute sich jemand, da mal gegenzuhalten (und falls doch, wurde er schnell zum Schweigen gebracht, weil zuviele einflussreiche Leute betroffen gewesen wären).

            Ein Witz damals, der so ähnlich wohl schon in den 30igern zirkulierte: was liegt auf der Treppe und lügt?… die Zeitung

  2. Wolfgang Schäuble sitzt seit 49 Jahren im Bundestag. Ihm müssen inzwischen ein Huf und 2 Hörner gewachsen sein. Ich will sowas nicht.
    Schwefelgeruch..

    • Schäuble ist für mich „graue Eminenz“. Immer da, super vernetzt, natürlich Bilderberger, aber so gut wie immer im Hintergrund. Laut Danisch vermutlich geheimdienstnah. Sehr streng, sehr intelligent (im Gegensatz zum restlichen politischen Personal). Einer von denen, die immer die Fäden in der Hand halten, egal wer gerade regiert, schei** auf Demokratie, wäre eine klassische Besetzung für den tiefen Staat.

      Laut Magaldi in mehreren „Urlogen“ ein hohes Tier (kann man nicht prüfen).

      Erinnert mich ein bisschen an einen kleinen Draghi, dem man bei der EZB ebenso begegnen kann, wie in Italien als Ministerpräsident, wenn er gerade die green-pass-Totalkontrolle durchboxt. Aber gegen diesen Goldman-Sachs-Mann wirkt Schäuble fast noch wie ein Engel.

      Solche unauffälligen, oft sehr einflussreichen und gut vernetzten Leute repräsentieren für mich den sichtbaren Teil einer/mehrerer Schattenregierung(en).

    • Das ist ein sehr wichtiger Text. Leider etwas allgemein überschrieben und angeteast, was nicht so zum Lesen triggert. Mir hätte z.B. als Überschrift „Freiheit ist männlich“ besser gefallen.

      Es ist schon sehr auffällig, dass Forderungen nach strengen Regeln, nach Konformität und deren repressiver Durchsetzung weit überwiegend von Frauen kommen. Gunnars Text unterfüttert meinen Eindruck mit Beispielen und Studien.

      Dieses regel- und sanktionsorientierte Verhalten scheint gar nicht vordergründig feministisch, sondern eher allgemein feminin. Wenn zum Beispiel Forderungen aufkommen, Catcalling unter Strafe zu stellen, frage ich mich, wie das im RealLife™ ablaufen soll.

      Ein Mann findet eine Frau attraktiv, die an ihm vorbeiläuft. Sein Blick auf ihr von straffem Bindegewebe und offenbar langjähriger mühsamer Arbeit im Gym geprägtes Gesäß verleitet ihn zu einem Pfiff. Dieser Pfiff kommt direkt aus der Libido kurz oberhalb des Schwanzes und hat zum Ziel, ihre Aufmerksamkeit auf ihn zu lenken.

      Diese Handlung als sexuelle Belästigung unter staatliche Strafandrohung zu stellen, ist schon einigermaßen absurd. Wenn die Katze im Nachbargarten rollig ist, äußert die das viel impulsiver durchgängig Tag und Nacht.

      Aber wie stellen sich die Verbotsanhänger den weiteren Fortgang vor? Wenn kein Repräsentant staatlicher Gewalt direkt vor Ort ist, um einzuschreiten, wandert die Dame mit ihrem strammen Hintern also auf eine polizeiliche Pudelwache und stellt Strafantrag. Die Videoaufzeichnung und ein Abgleich mit dem Einwohnermeldeamt ergeben Kevin F. (25) als Täter.
      Dieser wird nun vor ein Gericht gestellt und gemäß feministischer Gesetzgebung zu umfangreichem Arbeitseinsatz verurteilt. Er wandert zudem in die Sexualstraftäterkartei, zu seinem Glück aber nur in die Kategorie „Kontaktlose Verbrechen“.

      Wollen die Verbotsfetischistinnen wirklich eine solche Welt herbeiführen, in der jede zwischenmenschliche Regung staatlich sanktioniert werden kann? Oder haben sie das mal wieder einfach nicht zuende gedacht?

      • Nun tu mal nicht so, als hätten Männer keine Wahl, als reflexhaft pfeifend durch die Straßen zu wandern, wenn sie eine attraktive Frau sehen. Ich muss meine Reaktionen auf attraktive Männer schließlich auch im Zaum halten und zwar nahezu in jeder Situation, da die meisten Männer keineswegs gewillt sind, dies als instinktiven Reflex meinerseits zu entschuldigen.

        • Aber wie sollen sie sonst balzen? Ein T-Shirt tragen mit dem Aufdruck „Ich besitze ein Eigenheim!“ oder „Ich kann dir ein Pferd kaufen!“? Oder ewig den Blendgranaten und Übriggebliebenen auf Tinder und Parship das Abendessen zahlen? Damit saugen sie sich genau die Falschen an mit der Orangenhaut am Po.

          Es ist üblich und logisch, dass sich Menschen anfangs über Äußerlichkeiten interessant und attraktiv finden. Dass aber jede Kontaktaufnahme strafbewehrt sein soll, ist ziemlich krank. Die rote Linie sollte pauschal Anfassen und Stalking sein. Blicke, Pfiffe, Sprüche muss man aushalten können. Die meisten schaffen das auch.

          Aber selbst das Erzählen eines Blondinenwitzes in Anwesenheit eines sich als Frau lesenden Wesens zu bestrafen, dient nur dazu, das stärker nach außen gerichtete Wesen des (Hetero-)Mannes zu sanktionieren.

          Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass die Ächtung der an Äußerlichkeiten orientierten Kontaktaufnahme gar nicht primär auf dem angeblichen Leid und der Objektifizierung der Angesprochenen basiert, sondern eher auf dem Neid der anderen – eben der Orangenhautträger, die keinen Pfiff abbekommen. Dafür spricht auch die Ächtung der sog. Alltagssexualisierung, also Bikini-Models oder anderen fleischlichen Hinguckern.

          Der Themenkomplex fällt meiner Meinung nach unter die dritte tragende Säule des Feminismus – die Missgunst.

          • Ich möchte Pfiffe nicht verbieten. Ich empfinde sie bloß als ungehörig und halte sie für ein Zeichen schlechter Erziehung.

          • Genau. So funktioniert es ja auch seit Ewigkeiten. Es zeigt eher die dumpfe Art und disqualifiziert den Pfeiferling. So wie auch ein unlustiger Blondinenwitz den Erzähler disqualifiziert.
            Das Ganze wird aber in eine Aggression mit einem Opfer umgedeutet. Die Gesellschaft soll das Opfer schützen und den Täter bestrafen. Das ist der Irrsinn dabei.

          • Es gibt auch Männer, die es mögen, wenn ich ihnen an den Hintern fasse. Dennoch würde ich daraus keinen allgemeinen Umgang untereinander ableiten.

          • Machen wir uns nichts vor, diejenigen die sich das nicht trauen werden aussterben. Und da das meist die Deutschen der Mittelklasse sind, die von ihren Eltern im Sinne „guter“ Staatsbürger erzogen wurden, wird es halt die treffen. Ist aber eigentlich nicht weiter schlimm, ich konnte Schisser eh nie leiden.

      • @Beweis: Danke. „Freiheit ist männlich“ finde ich aber auch ziemlich allgemein. Mir gefällt mein Titel besser. Ist wohl Geschmacksache.
        @Adrian: Unabhänig davon, dass ich Pfiffe auch kein adäquates Mittel finde, jemandem sein Interesse auszudrücken, lese ich den Post von Beweis so, dass es letztlich nicht um Pfiffe oder ncht-Pfiffe geht, sondern darum, dass manche Frauen bestimmen möchten, wie eine Kontaktaiufnahme zu bewerten ist, und ein und dieselbe Art der Anbahnung nach Lust und Laune erwidern oder als Straftat behandeln.

        • “ sondern darum, dass manche Frauen bestimmen möchten, wie eine Kontaktaufnahme zu bewerten ist,“

          Ich werde nicht müde zu betonen: Das finde ich unplausibel.
          „Ich will eine Welt der weiblichen Willkürsherrschaft“ ist schlichtweg nicht das Selbstbild auch nur einer einzigen feministischen Frau in meinem Umfeld.

          Wesentlich plausibler finde ich, dass diesen Frauen gar nicht erst in den Sinn kommt, dass es zwei Meinungen geben könnte. Jeder weibliche Kommentar zu #metoo, an den ich mich erinnern kann, war sinngemäß: „Es ist doch ganz klar, wo die Grenze zwischen Flirt und Belästigung verläuft und Männer müssten einfach nur anfangen, diese Grenze nicht zu überschreiten.“

          Der Gedanke: „Die Frau links neben mir zieht die Grenze woanders als ich, so dass für den Mann weitgehend unklar ist, wo er eine Grenze überschreitet“ war bei diesen Frauen nicht mal als Spurenelement zu finden.

          Weiblicher Solipzismus, hier zeigt er sich.

          • Diese weibliche Lebensphilosophie „Für mich fühlt es sich richtig an, als muss es allgemeines Gesetz sein“, findet sich ja nun mittlerweile überall.

          • Ich erinnere an das Experiment, bei dem amerikanischen Probanden Videoaufnahmen eines deutschen Speeddatings gezeigt wurden. Die Probanden sollten nur aufgrund der visuellen Eindrücke – als Amerikaner verstanden sie kein Deutsch, versteht sich – beurteilen, ob die jeweiligen Teilnehmer am Speeddating hinterher per Zettel ihrem Gesprächspartner die Nachricht zukommen ließen, dass sie näheren Kontakt wünschten, also Interesse am Gesprächspartner hatten.

            Ich habe die genauen Zahlen nicht mehr im Kopf, aber das Ergebnis war ungefähr so: Die amerikanischen Probanden konnten mit sehr großer Sicherheit (90%?) richtig einschätzen, ob ein Mann Interesse an einer Frau entwickelt hatte. Bei einer Frau allerdings war ihre Einschätzung nicht besser als zufälliges Raten, übrigens unabhängig davon, ob sie (die amerikanischen Probanden) selbst Mann oder Frau waren.

            So. Und jetzt übersetzen wir das mal in Alltagserleben. Wenn ein Mann Interesse an einer Frau hat, signalisiert er das sehr eindeutig, wir Männer sind leicht zu lesen. Eine Frau kann also problemlos „eskalieren“, herumschäkern, weil sie bereits vorher weiß, ob das dem Mann recht sein wird: Sie hat es ihm bereits angesehen. Für einen Mann hingegen sind Frauen ein Enigma, ein Mann ist darauf angewiesen, ins Blaue zu schießen und zu schauen, ob der Pfeil trifft, da Frauen durch ihr Verhalten keine eindeutigen Schlüsse im Vorhinein zulassen.

            Es ist daher kein Solipzismus, sondern bloß ein Mangel an Phantasie, meinetwegen Erfahrung, im Wortsinne aber eigentlich einfach nur Ignoranz (=Nicht-Wissen), wenn Frauen aus ihrer eigenen Erfahrung, dass Flirten ein einfaches Spiel ist, weil man frau sich über die Absichten des Gegenübers sicher sein kann, schließen, dass das für Männer genau so sein müsse.

            Es liegt hier einfach nur ein fundamentaler Unterschied in der Lebenswirklichkeit von Männern und Frauen vor, der zu Missverstehen führt. Helfen würden hier nicht Verbote, sondern Reden und Verständigung.

            P.S.: Da alles Gesagte auch für schwule Männer gelten sollte, wäre interessant, ob @Adrian ebenfalls findet, dass man prinzipiell sehr leicht erkennen kann, ob ein Mann Interessen an einem hat oder nicht, und sich deshalb beim Anflirten auf sehr sicherem Terrain bewegt.

          • „P.S.: Da alles Gesagte auch für schwule Männer gelten sollte, wäre interessant, ob @Adrian ebenfalls findet, dass man prinzipiell sehr leicht erkennen kann, ob ein Mann Interessen an einem hat oder nicht, und sich deshalb beim Anflirten auf sehr sicherem Terrain bewegt.“

            Klaro. Männer sind vergleichweise ehrlich und leicht zu lesen.

          • Merci Adrian.

            Gibt es zufällig eine Lesbe hier, die ihre Erfahrungen teilen würde? Oder könnte jemand eine lesbische Bekannte fragen?

          • Frauen wollen Flirten nicht verbieten, aber alles was der Mann macht, soll unter Strafe gestellt werden können, wenn Frau das will, so dass der Mann richtig Probleme bekommt. Andersherum gelten natürlich vollkommen andere Regel. Wegen der Gleichstellung.

            Und wenn Männer dann Frauen meiden, dann liegt das ganz bestimmt nicht am Verhalten von Frauen.

          • Natürlich will Frau die Aufmerksamkeit, es ist die Hauptwährung von Frauen. Aber… nur von dem richtigen Mann.
            Da muss ich wieder mal den Klaus Thiele zitieren „Der falsche Mann kann nichts richtig machen, der richtige Mann kann nichts falsches machen. “ (nicht wörtlich aber sinngemäß)

  3. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-kastration-aller-franzosen-feminismus-in-frankreich-17570852.html

    Die Kastration aller Franzosen steht unmittelbar bevor

    Die französischen Frauen bekämpfen das Patriarchat, für die Männer ist es Geschichte. Was passiert mit der Generation der verlorenen, jungen Männer?

    Er fürchtet ein Schicksal wie Dominique Strauss-Kahn: In seinem Bestseller, mit dem der Journalist Eric Zemmour seine Wahlkampagne lanciert, erinnert er an die Verhaftung des Favoriten für die Präsidentenwahl vor zehn Jahren in New York. DSK war angeklagt, ein schwarzes Zimmermädchen vergewaltigt zu haben. Mit der Verhaftung datiert Zemmour, dem ebenfalls sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden, „das Ende von tausend Jahren monarchistischer und patriarchaler französischer Kultur“. Er stilisiert sie zur „Kastration aller französischen Männer“.

    Auch für den Philosophen Alain Finkielkraut gehört „die patriarchale Ordnung“ der Vergangenheit an. Die Frauen, stellt er in Interviews fest, hätten längst die Alleinherrschaft über die Geburtenkontrolle erobert. Die „feministische Revolution“ sei vollzogen, schreibt er in seinem sehr viel differenzierteren Buch „Après la littérature“. Die französische Zivilisation, die von ihr geprägt wurde, sei am Ende, Proust werde nicht mehr …

    Der Rest leider hinter paywall. Hat jemand Premium Zugang und kann das posten?

  4. NZZ Archiv
    https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=q&e=——-de-20–1–img-txIN——–0—–#searchContent

    Die NZZ ist immer wieder ein Quell sachlicher Informationen und erheiternder Tatsachen. Das Archiv bietet nun die Möglichkeit bis zur Gründung Ausgaben der NZZ zu lesen, z.B. aus der Zeit der franz. Revolution. Oder auch aus der Zeit der Suffragetten oder 68er Phase und z.B. zu Theme wie Wahlrecht, Gleichberechtigung und Feminismus.

    Beispiel:
    Neue Zürcher Nachrichten, Band 17, Nummer 222, 17. August 1921

    Die Frau dem Manne gleichgestellt: das ist der Schlachtruf aller Frauenrechtsapostel. Die Sozialisten machen daraus ein Dogma. Warum? Weil sie in der Verwirklichung des alles gleichmachenden sozialistischen Programms das Mittel sehen, die göttliche Weltordnung zu stürzen und nach einer allgemeinen Revolution dafür ihr versprochenes Erbenparadies einzusehen, wo alle Menschen gleich sind, gerecht und ehrlich und ihre Güter unter sich verteilen!, um so der Allgemeinheit zu dienen. Um diesen Plan in die Tat umzusetzen, müssen die Menschen so umgewandelt werden, daß sie zu einer neuen Menschheit werden, von der dann alle Unvollkommenheiten der früheren verbannt sind. […]

    100 Jahre alt.

    • Aber Jolanda, die „göttliche Weltordnung“ ist noch wesentlich älter! 🙂

      Ich habe nichts gegen die NZZ, aber streckenweise ist sie entschieden zu antimonarchistisch – also u.a. gegen die göttliche Weltordnung.
      Lord crumar

  5. NEU

    „So seien sie gefragt worden, wie sie gekleidet waren, ob sie wirklich Schmerzen gehabt oder weshalb sie nicht geschrien hätten.“ Das sind Fragen, die Gerichte auch in Deutschland Anzeigeerstattern (m/w/d) stellen müssen, wenn es um Sexualdelikte geht. 1/3

    So erhöhen Schmerzen des Opfers die Schuld des Täters und damit sein Strafmaß. Äußerungen des Opfers inkl. Schreie sind relevant, wenn es um die Erkennbarkeit seines Willens geht. Und die Kleidung spielt etwa eine Rolle dafür, wie schwer es der Täter gehabt hat, das zu tun, 2/3

    was der Anzeigeerstatter (m/w/d) angibt. Die Idee, Anzeigen in privatem Umfeld zu ermöglichen, ist es wert, sie auszuprobieren. Aber: Man sollte bei alldem nicht vergessen, dass es auch Falschbeschuldigungen gibt. Und sie sind k e i n e Quantité négligable. 3/3

    Ach, es ist viel einfache alle Männer, ähhh, alle weißen hetero Männer als Täter hinzustellen.

  6. Junge dumme Weiber – das perfekte Gegenstück zum alten weißen Mann.

    https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-10/sarah-lee-heinrich-morddrohungen-bundessprecherin-gruene-jugend-linke/komplettansicht

    “[…] ZEIT ONLINE: Was für eine 14-Jährige waren Sie?
    Heinrich: Na ja, ich war ein Teenager, der einen großen Teil seines sozialen Lebens im Internet verbracht hat. Ich habe viele Freundschaften dort geknüpft und wurde – eigentlich kurz nach der Battlerap-Phase – dort auch politisiert. Meine Mutter ist Hartz-IV-Empfängerin und ich habe mich im Internet mit anderen Leuten über Armut und soziale Ungleichheit unterhalten, auch über die Black-Lives-Matter-Proteste und Rassismus. Ich habe da viele Menschen kennengelernt, die Ähnliches erlebt haben wie ich selbst. Meine Freunde haben mich in der Schule übrigens „Moralapostel“ genannt, weil ich mich sehr viel mit Ungleichheitsfragen und Antidiskriminierung beschäftigt habe. Die haben gesagt: Sarah, das ist jetzt ein bisschen drüber.“

    Den Begriff Frau finde ich ja schon länger überbewertet und viel zu undifferenziert. Da auch bei Feministinnen ganz offensichtlich große Unterschiede hinsichtlich ihrem Hass auf die Welt und Männer ganz speziell bestehen, dachte ich mir, dass der Begriff junge dumme Frau nun einzuführen sei. Er ist das passenden Gegenstück zum alten weißen Mann und trifft auf so Gestalten wie Greta, Neubauer oder eben Sarah Lee H. zu. Auf Twitter wäre dies bestimmt ein toller hashtag #jungedummeFrau
    Wer probiert’s aus?

    • Ich weiß nicht, ob „dumm“ das richtige Attribut ist. Manche davon sind es vermutlich schon und nutzen einfach die Instrumente „nachplappern + dabei wimpernklimpern“. Aber beileibe nicht alle.

      Klar, als Schmähung, vor allem in dem Hexenkessel voll mit dampfender Scheiße der sich Twitter nennt, hat es sicher einen Effekt.

      Es verharmlost aber auch und kaschiert den Umstand, dass junge Frauen durchaus auch komplexe Zusammenhänge realisieren. Sie werten lediglich ihre Eigeninteressen sehr viel höher und nehmen daher Kollateralschäden bewusst und billigend in Kauf. Sie wissen darum, sie sind ihnen einfach nur egal.

      Ich schlage daher den Hashtag #EmpathielosesEgomonsterMitTitten vor 🙂

  7. https://www.tagesanzeiger.ch/wie-sexy-darf-eine-baeuerin-sein-161040246494

    Umstrittene Statue in Italien – Wie sexy darf eine Bäuerin sein?

    Eine Skulptur soll der literarischen Figur der Ährensammlerin von Sapri gedenken und die historische Rolle von Frauen in der italienischen Geschichte würdigen. Das Denkmal ist schön geworden. Zu schön.
    […]
    Während männliche Statuen – man denke nur an den legendären nackten David von Michelangelo – meist auch ohne Klamotten strotzen vor Selbstbewusstsein, Kraft und Charakter, bedient die Ährensammlerin von Sapri die üblichen Stereotype. Die Statue bilde keine selbstbestimmte Frau ab, sondern verlagere den Fokus auf die Ästhetik und den Körper, so die Kritik.

    Und in der Tat: Ihre ganze Figur erinnert eher an Kim Kardashian als an eine Bäuerin des 19. Jahrhunderts. Ihr Blick ist sinnlich, die rechte Hand erteilt keine Befehle, sondern hält das Gewand (keine Uniform) an der Brust. «Die Statue ist eine Beleidigung der Frauen und der Geschichte, die sie zelebrieren sollte», schrieb Laura Boldrini, ehemalige Präsidentin der Abgeordnetenkammer, auf Twitter und nannte den Machismo eines der Grundübel Italiens.

    Liebes Tagebuch, merke: erschaffen keine Götzinnenbilder, sie sind es nicht wert.

    P.S. Fotzenkotzen – kann das mal bitte jemand ins italienische übersetzen?

    • „Während männliche Statuen – man denke nur an den legendären nackten David von Michelangelo – meist auch ohne Klamotten strotzen vor Selbstbewusstsein, Kraft und Charakter, bedient die Ährensammlerin von Sapri die üblichen Stereotype. Die Statue bilde keine selbstbestimmte Frau ab, sondern verlagere den Fokus auf die Ästhetik und den Körper, so die Kritik.“

      HAHAHA!!! Ich fasse es nicht. Ein muskulöser Schönling der völlig ohne Klamotten dasteht im Vergleich mit einer Frau, die ein Kleid anhat, welches nur durch Wind eng an ihren hinteren Körperbereich gedrückt wird. Und bei IHR wird der Fokus auf Ästhetik und Körper gelegt. Michelangelo hätte sich schreiend von der Sixtinischen Kapelle gestürzt, konfrontiert mit derartiger Dämlichkeit beim Betrachten seiner Kunst.

      Aber es ist natürlich klar, auf welch geistiger Ebene diese Wahrnehmung gebildet wird: „Und in der Tat: Ihre ganze Figur erinnert eher an Kim Kardashian als an eine Bäuerin des 19. Jahrhunderts. Ihr Blick ist sinnlich, die rechte Hand erteilt keine Befehle, sondern hält das Gewand (keine Uniform) an der Brust.“

      Genau! Frauen müssen Befehle erteilen, zackig rüberkommen wie ein Oberst der SS. Sonst sind sie nicht stark und unabhängig. Und würde man es so darstellen, wäre ganz gewiss wieder etwas anderes nicht in Ordnung. An alle Künstler: hört einfach auf Frauen darzustellen. Egal ob in Gemälden, Statuen, Filmen, Videospielen. Man kann es diesen Femischistinnen einfach nicht recht machen. NIEMALS!!!

      Wo wir schon in Italien sind: könnte man die Soße im Kopf dieser Idiotinnen nicht für Pastagerichte zweitverwerten?

  8. https://www.badische-zeitung.de/kuenftige-caritas-praesidentin-welskop-deffaa-warnt-vor-einem-weiter-so

    Künftige Caritas-Präsidentin Welskop-Deffaa warnt vor einem „Weiter so“

    Bisher standen dem Deutschen Caritasverband immer Priester vor. Mit Eva Maria Welskop-Deffaa endet diese Tradition. Nun wird eine erfahrene Frauenrechtlerin den katholischen Sozialverband führen.
    Ein Schrägstrich und die Buchstaben i und n haben die Kandidatur von Eva Maria Welskop-Deffaa an die Spitze des Deutschen Caritasverbandes ermöglicht. Bis 2003 war in der Satzung des größten europäischen Sozialverbandes nur von einem Präsidenten die Rede, der alle sechs Jahre gewählt werde. Dann entschied die Bischofskonferenz, den Posten für Frauen zu öffnen und machte aus „Präsident“ eine „Präsident/in“. Bis dahin waren es immer Priester, die dem 1897 gegründeten Verband mit Sitz in Freiburg vorstanden. Diese Tradition endet Mitte November, wenn Eva Maria Welskop-Deffaa die Nachfolge von Peter Neher antritt. „Viele haben mich vorgeschlagen – ich bin gerne …

    Leider ist der Rest hinter Bezahlschranke.

    Ich kann nur hoffen, dass diese Frau ebenso unter Beobachtung steht, wie viele Männer in mächtigen Positionen von feministischen Aktivistinnen beobachtet werden, z.B. wie Dieter Wedel es erfuhr.
    Zudem darf man gespannt sein, ob die Caritas nun feministischer wird oder ob Mann und Frau endlich gleichberechtigt vertreten werden.
    Immerhin hat die Caritas in Nürnberg eine Männerschutzwohnung https://www.caritas-nuernberg.de/ich-suche-hilfe/hilfe-fuer-menschen-in-besonderen-lagen/riposo.html “Auch Männer erfahren unterschiedliche Formen der Gewalt in ihrer Beziehung. Sie werden gedemütigt, bedroht oder geschlagen.

    Sollten auch Sie betroffen sein, scheuen Sie sich nicht, Hilfe zu suchen.

    Sie haben das Recht, aus einer Gewaltbeziehung herauszugehen und sich Unterstützung zu holen.
    Männer, die aus einer gewaltvollen Beziehung ausbrechen, haben eine bewegte und herausfordernde Zeit hinter sich. Sie können in Riposo zur Ruhe kommen und sich auf einen Weg in eine neue Zukunft vorzubereiten. Das Wort “Riposo” kommt aus dem Italienischen und bedeutet “Ruhe”.
    Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.“

    Bestimmt hat sich die neue Frau an der Spitze vorgenommen mehr Männerschutzwohnungen einzurichten und die Welt gerechter zu machen. Oh schau, der Weihnachtsmann mit dem Osterhasen…

  9. PS:

    Noch etwas Wichtiges:

  10. Der Experte für Politische Philosophie Matt McManus, einer meiner derzeitigen Lieblingsautoren, rezensiert ein Buch zur Verbrechensgeschichte des Liberalismus, das ich auf diesem Blog auch schon hin und wieder empfohlen habe: Domenico Losurdo – Liberalism. A Counter-History.

    Matt McManus – Is Liberalism Genocidal, Racist and Elitist?: A Reply to Domenico Losurdo’s Counter-History

    https://areomagazine.com/2021/10/13/is-liberalism-genocidal-racist-and-elitist-a-reply-to-domenico-losurdos-counter-history/

    • Hättest du die Bücher von Alice Miller verstanden, würdest du nicht einen derartigen Schwachsinn schreiben.

      Es gibt keinen Liberalismus. Das ist eine Abstraktion unzähliger Menschen, die man darunter subsumiert. Einige handeln human, andere nicht. Die Ursache dafür liegt aber nicht im „Liberalismus“.

      Und das würdest du wissen, wenn du Alice Miller verstanden hättest.

      Aber hier sieht jman mal wieder gut die Dynamiken von Ismen. Das schreibe ich für YX und andere. Leszek ist „Anarchosyndikalist“. Das ist seine Heilslehre, obwohl vermutlich nur eine kleine Minderheit diesen Ismus als erstrebenswert ansieht.

      Also muß er gegen die bösen anderen Ismen austeilen, die ganz schlimm sind. Ganz im Gegensatz zu seinem tollen Ismus, der die Erlösung für die Menschheit darstellt. Ganz gewiß.

      Kluge Menschen entsagen jedem Ismus.

      PS: Welche Bücher von Miller hast du gelesen, du Pfeife?

      • Ah, Alice Miller wieder…….hast Du auch Poster von der an der Wand? Stehst Du auf Millerismus? Der einzige „Ismus“, den GBDAK sich gönnt. Und er ist immer so freundlich gegenüber den anderen Forumsteilnehmern. Oder hat er von oben verordnete Narrenfreiheit?

      • Dir ist schon klar, dass du ein engagierter und messianischer Vertreter des MillerISMUS bist?
        Schau mal: „Hättest du die Bücher von XXX verstanden, würdest du nicht einen derartigen Schwachsinn schreiben.“ Du kannst bei XXX irgendeinen beliebigen Autoren einsetzten.
        Abschließend: „Und das würdest du wissen, wenn du XXX verstanden hättest.“

  11. Néstor de Buen, ebenfalls einer meiner derzeitigen Lieblingsautoren, rezensiert das Buch von Kathryn Paige Harden „The Genetic Lottery: Why DNA Matters for Social Equality”:

    https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/A1060397435

    Néstor de Buen – Review: “The Genetic Lottery: Why DNA Matters for Social Equality”

    https://merionwest.com/2021/10/07/review-the-genetic-lottery-why-dna-matters-for-social-equality/

    Kathryn Paige Harden ist eine politisch links stehende Vertreterin der Verhaltensgenetik und in dem Buch geht es um ihre Sichtweise der Relevanz der Verhaltensgenetik für die politische Linke.

    Ein paar Passagen aus dem Artikel.

    „Books published by university presses do not, in general, generate significant discussion or media attention. Much like their shorter counterparts, peer-reviewed journal articles, books such as these put forward a set of ideas to be considered and discussed by other academics as opposed to being aimed at the public at large. This is why scientists also tend to write popular science books designed to make their ideas more accessible, books that often prove quite successful.

    „The Genetic Lottery: Why DNA Matters for Social Equality“ is one of those less common cases of an academic book generating considerable discussion. Written by Kathryn Paige Harden, a behavioral geneticist and professor of psychology at the University of Texas at Austin, and published by Princeton University Press, the book has already generated considerable media buzz. In the short period leading up to and after the book’s publication, Harden has been profiled by The New Yorker, appeared on the MSNBC show Morning Joe, and produced many conversations on social media and in other publications.

    Much of this discussion has been, for better or worse, very polarized. For this reason, this is not intended as a regular book review but, instead, as a discussion of both the book’s contents and the reactions to it.“

  12. Frauen sind Opfer

    https://www.arte.tv/de/videos/102997-000-A/prototyp-mann-der-grosse-irrtum-der-medizin/

    Prototyp Mann – Der große Irrtum der Medizin?

    Frauen haben eine höhere Lebenserwartung als Männer – doch beim Zugang zur medizinischen Versorgung stehen sie hintenan: Sie erhalten schlechtere Diagnosen und warten länger auf eine Behandlung als ihre männlichen Mitmenschen. Die Doku beleuchtet auf spannende und verblüffende Weise die Mechanismen, die dazu führen, dass Frauen im Gesundheitsbereich so vernachlässigt werden.
    Statistiken zufolge leben Männer auf der ganzen Welt durchschnittlich vier Jahre kürzer als Frauen. Sie bekommen zum Beispiel häufiger Krebs oder Diabetes und sind öfter von Virusinfektionen betroffen. Lange Zeit führte man diese Unterschiede vor allem auf den Lebensstil zurück. Aber jüngere Forschungsergebnisse und Daten aus der Covid-19-Pandemie deuten darauf hin, dass neben der Lebensweise auch das Geschlecht eine Rolle spielt.
    Dennoch werden bis heute bestimmte Bereiche der Frauengesundheit von der Medizin vernachlässigt, weil nicht genügend frauenspezifische Daten vorliegen. Über Jahrzehnte wurden Medikamente ausschließlich an männlichen Labortieren, männlichen Zellen und männlichen Probanden getestet. Frauen wurden und werden oft von Arzneimitteltests ausgeschlossen, weil hormonelle Schwankungen möglicherweise die Ergebnisse verzerren könnten, so die Befürchtung. In den Fällen, in denen die Daten von Frauen Berücksichtigung finden, werden diese dann jedoch meistens mit denen männlicher Studienteilnehmer zusammen analysiert. Dies verwässert geschlechtsspezifische Unterschiede und verhindert die Möglichkeit, gezielt Krankheiten und Behandlungsmethoden zu untersuchen, die vor allem Frauen betreffen.
    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben Einblick in die aktuelle Forschung – die Fakten über die Bedeutung des biologischen Geschlechts für die Medizin sind verblüffend.

    • Hehe, ich habe den Trailer der Sendung gesehen. Da wurde gasagt, dass Frauen sterben müssen, weil sich die Medizin einseitg am männlichen Vorbild ausrichtet.

      Wenn Männer durch die heutige Medizin früher sterben und häufiger krank sind als Frauen, benachteiligt das also die Frauen. Komische Logik.

      Allerdings wird der Versuch sichtbar, die höhere Sterblichkeit von Männern zu biologisieren. Ist Natur und keine Kosequenz von Benachteiligung. Anders als Z.B. der Gender pay Gap.

    • Soweit ich weiß, wird mehr Geld zur Erforschung von medizinischen Frauenproblemen ausgegeben und selbst wenn man diese an Männer testet, dann nicht um Frauen zu schaden, sondern weil tote männliche Versuchskaninchen niemanden kümmern.

      Von mir aus können sie gerne mehr an Frauen direkt testen und wenn dann welche sterben, wird das bestimmt auch wieder als großer Frauenunterdrückung dargestellt.

      Und Corona: Die Sterblichkeit bei Männern ist um ein vielfaches höher. Einige wenige Frauen sterben eventuell an Nebenwirklungen des Impfstoff. Alle toten Männer sind egal, da muss nichts getan werden, aber diese paar Frauen hätte man retten müssen!

      Diese völlige Emapthieloskeit ggü. Männer hat für mich nichts intuitives mehr.

  13. https://digg.com/2021/new-footage-of-the-woman-in-that-viral-car-crash-video-appears-to-show-lamborghini-driver-sideswiped-her-car-before-she-rear-ended-him

    Da ging ein Video viral, eine Frau krachte -von hinten- in einen Lambo, und beschimpfte diesen Fahrer dann heftig, er wäre schuldig…

    https://streamable.com/gkcxoi

    DIGG.COM: Update 10/8/21: Despite Gilsoul’s additional video, Heller later told The Drive that Gilsoul allegedly acknowledged in a TikTok comment that she had rear-ended the vehicle as a form of payback: „And yes I rammed into the back of him because if you don’t care about side swiping me then I don’t care about hitting your rental.“

  14. Leistung — heute? Geht gar nicht, den Frauen stehen selbstverständlich Privilegien zu!

    Die CDU brauche ein Team aus Frauen und Männern an der Spitze, die sich vertrauten – das sei nur mit der Einführung eine Frauenquote möglich, sagt Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien. Das Argument dagegen, es gehe um Leistung, sei oft fadenscheinig.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article234466208/Frauen-in-der-CDU-Wir-schaffen-es-nicht-ohne-Quote-sagt-Karin-Prien.html

    Die ist „Bildungsministerin“ in diesem Land und glaubt nicht an Verdienst und Leistung ….!!!

    Die Niederlage der CDU, woher kam sie wohl?

    Diese Privilegien-Sexisten meinen natürlich, dass heute alle Leute leistungsfeindlicher Pöbel und Antidemokraten wie sie selber sind …

    „Wir haben kein Sensorium mehr dafür, was in der Mitte der Gesellschaft gedacht wird“, so Prien.“

    • Die CDU wird auch eine Doppelspitze kriegen. Die Frauenunion wird einfach solange behauptet das es Frauenungerecht ist wenn eine Frau sich genau so aufstellen lassen muss und sich genau so gegen andere behaupten muss wie die Männer.

  15. https://i-d.vice.com/en_uk/article/dyvqxm/tiktok-tourettes-tics-gen-z
    https://archive.is/o13BU

    TikTok may be spreading Tourettes-like tics among Gen Z, says new report 07 September 2021

    „…“There have been striking commonalities in the phenomenology of these tic-like behaviors observed across our centers in Canada, the United States, the United Kingdom, Germany, and Australia,” wrote the researchers, describing a group of patients made up of 12 to 25-year-olds who were almost exclusively women and girls.

    … much more research is needed before any true conclusion can be reached, with the report noting that: “There is a need for systematic investigation of the relationship between symptom onset, severity and amount of social media exposure.”

  16. Es wird sofort umgeschaltet:
    Männer verdienen im Schnitt mehr als Frauen: Das muss Diskriminierung sein!!!
    Männer verdienen im Schnitt weniger als Frauen: Frauen sind einfach besser, akzeptiere es!!!

  17. Großes Leid am Oberlin College: Als im Baldwin Cottage (offenbar ein Haus für Frauen und Transgender) Heizkörper installiert werden sollen, ist ein Bewohner außer sich. Wie kann man auch nur Cis-Männer reinlassen? Und dann hat man nicht einmal die Option, lieber auf Heizkörper zu verzichten, als einige Minuten lang ein paar Monster… äh, Männer ihren Beruf ausüben zu lassen.
    Thoughts and prayers.

  18. Argh, gerade schon geschrieben, aber Link vergessen… und ich kann nicht drauf antworten, weil mein Kommentar nicht sichtbar ist. Also noch mal:
    Großer Kummer am Oberlin College: Im Baldwin Cottage (offenbar ein Haus für Frauen und Transgender) sollten Heizkörper installiert werden. Leider sind die Bewohner gezwungen, für die Installation Cis-Männer reinzulassen. Und man hat nicht mal die Option, auf Heizkörper zu verzichten, anstatt einige Minuten lang ein paar Monster… äh, Männer ihren Beruf ausüben zu lassen.
    Thoughts and prayers.
    https://oberlinreview.org/25000/opinions/male-workers-allowed-into-baldwin-unsettling-residents/

    • Klassisches Rudelverhalten. Das Revier muss eben gegen Eindringlinge verteidigt werden. Aber Oberlin College ist ein seltsamer Name für einen Zoo.

    • Oberlin College … da war doch was …

      Drei Schwarze, die beim Ladendiebstahl in einer uralteingesessenen Familienbäckerei erwischt wurden, den sie verfolgenden Sohn des inhabers verprügelten und dann Rassismus schrien. Der sich sofort bildende Lynchmob aus Oberlin Studentix*ens wurde vom Direktorium lautstark angefeuert, Lieferverträge für die Cafeteria wurden gekündigt usw usf

      Sollte man lesen:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Gibson%27s_Bakery_v._Oberlin_College

      PS: Die drei, die den Sohn verprügelten (während er schon am Boden lag) waren übrigens der Ladendieb und zwei Frauen – lt Wikipedia „Two other students, friends of the shoplifter, …“.

      • Wohin das führt, hat gerade Danisch im Blog:

        „In Philadelphia hat ein einem Pendlerzug ein Mann eine Frau vergewaltigt. Das Abteil war voller Leute und keiner hat was gemacht. Erst ein Bahnmitarbeiter hat die Polizei verständigt und die sind an der nächsten Station rein und haben den festgenommen – als der immer noch dabei war.

        Man wundert sich nun allenthalben, wie das eigentlich passieren konnte. In einem Zugabteil, in dem einige Leute sitzen, wird eine Frau brutal vergewaltigt bis schließlich die Polizei da ist und den von der Frau runterholt.
        .
        Der Punkt ist:
        Der Täter ist ein Schwarzer.
        Obdachlos, polizeibekannt, vermutlich voller Drogen.
        .
        Und jeder, der den anfassen oder was machen würde, liefe Gefahr, wie der Polizist im Falle George Floyd für Jahrzehnte hinter Gittern zu verschwinden oder sonstwie gelyncht zu werden. Es ist hochgradig gefährlich, unter amerikanischem Recht da einzugreifen, weil man dann – ähnlich, wie wenn man jemandem erste Hilfe leistet – unendlich für alles haftet, was der dann an Schaden haben will. Und noch riskiert, sich HIV zu holen oder ein Messer zwischen die Rippen zu bekommen.
        .
        Bleibt man dagegen sitzen und macht gar nichts, außer zuzuschauen, ist man sauber raus, weil unterlassene Hilfeleistung in Pennsylvanien nicht strafbar ist. Dann ist man sicher, dass einem nichts passiert.“

        https://www.danisch.de/blog/2021/10/17/die-george-floyd-gedaechtnis-vergewaltigung/

        Auch so eine Folge der verlogenen Medien, bei denen Schwarze immer Opfer sein müssen, damit das „Narrativ“ erhalten bleibt.

  19. Ich hatte ja schon einmal die Kostenentwicklung von Klimaextremen in den letzten 40 Jahren verlinkt. Hier Eine für die Flutkosten in den USA von 1900 bis heute: Die Kosten sind um 90% (!) gefallen! Damit es zu einer Klimakatastrophe kommen kann, müssen die Klimakosten also um mindestens (!) 900% steigen (angenommen die Kostenentwicklung war bei anderen Naturkatastrophen ähnlich). Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Und ihr?

    • Die Kosten sind um 90% (!) gefallen!

      Das stimmt so nicht – die Grafik bezieht sich nicht auf absolute Beträge, sondern auf das Verhältnis von Flutkosten zum Bruttosozialprodukt.
      Was an der generellen Aussage natürlich nichts ändert.

      Ich weiß nicht nicht, ob andere Wetterphänomene abweichende Trends zeigen, aber generell hat man tatsächlich nicht den Eindruck, dass Wetterschäden ein wirklich überzeugendes Argument für „Klimaschutz“ (wie er derzeit verstanden wird) sind.

      • Dazu braucht man keine Statistik. Dass „Klimaschutz“ eine deterministische, messbare Wirkung aufs Wetter hat ist absurd. Dass diese Wirkung obendrein darin bestünde, für den Menschen unangenehme Wetterereignisse zu verhindern, ist hirnkrank. Beide Feststellungen ergibt sich unmittelbar aus Allgemeinwissen und elementarer Logik.

      • „Das stimmt so nicht – die Grafik bezieht sich nicht auf absolute Beträge, sondern auf das Verhältnis von Flutkosten zum Bruttosozialprodukt.“

        Ja, stimmt, kleine Ungenauigkeit von mir.

      • Das stimmt so nicht – die Grafik bezieht sich nicht auf absolute Beträge, sondern auf das Verhältnis von Flutkosten zum Bruttosozialprodukt.
        Was an der generellen Aussage natürlich nichts ändert.

        Warum nicht? Wenn das BSP stärker steigt als die Flutkosten, dann sinkt der relative Anteil der Flutkosten. Darüber hinaus würde mich interessieren, ob der Autor berücksichtigt hat, dass seit 1900 sicherlich auch deutlich mehr in den Hochwasserschutz investiert wurde. Daher stellt sich mir die Frage, inwiefern eine solche Grafik überhaupt sinnvoll ist, die These des Autors zu untermauern.

        • @mispel:

          Darüber hinaus würde mich interessieren, ob der Autor berücksichtigt hat, dass seit 1900 sicherlich auch deutlich mehr in den Hochwasserschutz investiert wurde. Daher stellt sich mir die Frage, inwiefern eine solche Grafik überhaupt sinnvoll ist, die These des Autors zu untermauern.

          Gute und richtige Frage!

          Zur verwendeten Datenbasis (Loss data from National Weather Service) folgender Hinweis, gefunden direkt auf der Webseite des NWS
          https://web.archive.org/web/20170708062103/http:/www.nws.noaa.gov/hic/

          One of the most critical discrepancies of these data occurs with storm surge related flooding caused by tropical cyclones. Coastal flooding caused by storm surge is not counted in the figures presented here. The record season of 2005, with Hurricanes Katrina and Rita, were undoubtedly enormous flooding events. However, the damages and deaths associated with Hurricane Katrina were largely due to storm surge, and not fresh water flooding (associated to rainfall). Therefore, the annual figure of $43B for water year 2005, although much higher than any other year, does not account for most of the flooding produced by Katrina.

          Wenn man die verheerendsten und teuersten Ereignisse gar nicht erst in die Datenbasis mit einbezieht, dann sind die Ergebnisse natürlich nicht ganz so aussagekräftig…

        • @mispel
          „Darüber hinaus würde mich interessieren, ob der Autor berücksichtigt hat, dass seit 1900 sicherlich auch deutlich mehr in den Hochwasserschutz investiert wurde. “

          Eigentlich ist die Aussage ja, dass die Kosten/BIP durch den technischen Fortschritt (Hochwasserschutz bzw. Wohlstand, durch den man sich den Hochwasserschutz überhaupt erst leisten konnte) zurückgegangen ist.

          @pingpong
          „Wenn man die verheerendsten und teuersten Ereignisse gar nicht erst in die Datenbasis mit einbezieht, dann sind die Ergebnisse natürlich nicht ganz so aussagekräftig…“

          Dann bezieht es sich halt nur auf bestimmte Arten von Fluten. Und für die ist die Graphik dann immer noch aussagekräftig. Oder glaubst du, dass besagte Ereignisse für die Vergangenheit gezählt wurden, für spätere Zeiten dagegen nicht?

          Was Katrina anging: Die Schäden entstanden v.a. dadurch, dass die (Bush-)Regierung beim Flutschutz versagte. Daher waren die Kosten so hoch.

          • Eigentlich ist die Aussage ja

            Wozu so herumlavieren? Jeder kann es nachlesen.
            Eigentlich ist die Aussage aus dem Originaltweet:
            „Is flooding becoming an ever-worse problem? No. As share of GDP, flooding costs 10x less today than it did 100 years ago.“

            und eigentlich ist deine ursprüngliche Aussage:
            „die Flutkosten in den USA von 1900 bis heute: Die Kosten [in Relation zum BSP] sind um 90% (!) gefallen!“

            Und in Bezug auf diese Aussagen ist mispels Einwand eigentlich völlig richtig. 😉

            Dann bezieht es sich halt nur auf bestimmte Arten von Fluten. Und für die ist die Graphik dann immer noch aussagekräftig.

            Die Aussage müsste dann also lauten: Die Kosten durch Flutschäden in Relation zum BSP sind, wenn man die teuersten und schlimmsten Fluten weglässt und die Kosten der Vorsichtsmaßnahmen nicht berücksichtigt, von 1900 bis heute um 90% gefallen“

          • @pingpong
            „Wozu so herumlavieren? “

            Das ist kein herumlavieren:

            Ich habe meine Aussage ja schon weiter oben korrigiert und die Aussage von Lomborg, dass Überflutungen kein immer größeres Problem geworden sind, stimmt, wenn die Kosten/BIP zurückgegangen sind, egal welche Ursache dafür verantwortlich ist. Zwar ein bisschen missverständlich, aber andererseits kann er das ja nicht jedes Mal dazuschreiben, dass sich das auf den technischen Fortschritt und nicht auf das Wetter zurückführen lässt. Auch wenn es nicht schaden würde, wenn es manchmal doch geschehen würde. Dein Punkt schränkt die Gültigkeit der Aussage lediglich ein.

            Des weiteren: Siehe anorak2 weiter unten. Viel schlimmer sind Hurrikanes auch nicht geworden (und diesmal bezieht es sich auf das Wetter). Gut, anorak2s Daten beziehen sich auf die weltweiten Schäden, so dass es bei den USA anders sein kann, während es bei anderen Überflutungen genau umgekehrt ist…

  20. Mal eine technische Frage. kennt jemand von euch ein Smartphone o.ä. welches man auch ohne Akku betreiben kann, also rein mit Netzteil oder USB? Ich verzweifle auf der Suche danach. So ein Ding wäre z.B. als Navi fürs Auto nützlich oder als reines 2-Faktor-Authentifizierungsgerät für zu Hause. Denn darüber hinaus habe ich keine Verwendung für ein normales Smartphone. Das Problem sind immer die gottverdammten teuren und brandfreudigen Li-Akkus, die weder Hitze noch dauerhaften Netzbetrieb aushalten und ohne die die meisten Handys sinnloserweise (bei Notebooks geht das i.d.R. problemlos) nicht hochfahren.

    Die zweitbeste Variante wäre ein günstiges Smartphone mit günstig austauschbaren, irgendwie standardisierten, Akkus. Ich hab da echt keine Ahnung von, weil ich die Dinger normalerweise meide, aber man wird ja mittlerweile regelrecht dazu genötigt.

  21. Weiße Kinder werden wohl doch erst noch als Menschen geboren und erst danach Misshandlung zu weißen Leuten.

    Es ist ein Hassreligion und das diese Rassisten das nicht merken ist wirklich erschreckend.

  22. Kennt sich jemand mit Index-Mieten aus? Darf der Vermieter die neue Miete, die sich aus den Indexfaktoren ergibt, aufrunden? Wenn ja wie viel?

    Habe selbst schon gesucht, aber nichts gefunden wo das geregelt ist.

    • Ich weiß es leider auch nicht, aber in der ersten Beispielrechnung hier auf dieser Seite
      https://conny.de/miete/mieterhoehung/indexmiete
      wird nicht aufgerundet. Nur der Prozentsatz für die Mieterhöhung wurde auf zwei Stellen nach dem Komma echt gerundet, ohne Rundung ergibt sich eine Differenz von 3 Cent.

      Ich persönlich sehe keinen Grund, warum man die neue Miete nicht auf den Cent genau ausrechnen, also nicht auf irgendwelche Eurobeträge aufrunden, sollte.

  23. So, Männer.

    Der BILD-Chef Reichelt ist abberufen worden, weil er sexuelle Beziehungen mit ihm unterstellten Frauen gehabt hat. Keine sexuelle Nötigung oder Belästigung, sondern einvernehmliches Fummeln und/oder Bumsen.
    Die New York Times hatte darüber berichtet, das deutsche Verlagshaus Ippen seine Investigativ-Schneeflöckchen auf die Spur geschickt, den Bericht dann aber doch nicht gedruckt. Beim Spiegel ist heute hinter der Paywall manches zu lesen.

    Auszug:

    Es geht um das Machtgefälle zwischen jungen Frauen und Deutschlands lange Zeit mächtigstem Boulevardjournalisten, um Sex, der zwar einvernehmlich war, aber augenscheinlich mit beruflichen Vor- und Nachteilen verbunden, um drängende Nachrichten mitten in der Nacht. Und um einen Umgang mit Frauen, der sich auch kaum dadurch entschuldigen ließ, dass der Sexismus in der Berichterstattung der »Bild« traditionell auch in der Redaktion gepflegt wurde.

    und

    Dass Reichelt sexuelle Verhältnisse mit Frauen hatte, die in der Hierarchie unter ihm standen, war in der Redaktion bekannt, die Affären reichten teils zurück bis ins Jahr 2014. Mehrere Frauen beschreiben, dass sich Reichelt bereits zu Beginn ihrer Ausbildungszeit bei Springer als eine Art »Mentor« etabliert, sie regelmäßig kontaktiert und ihnen Komplimente zu ihrer Arbeit gemacht habe. »Er sagte, ich sei das begabteste Nachwuchstalent, das es je gab«, erinnert sich eine von ihnen.

    Es wird im SPIEGEL geschrieben, die armen Frauen hätten sich in Reichelt „verknallt“. Im Kommentar wird das sogleich umgedeutet in „Wie sehr der »Bild«-Chef junge Frauen in seiner eigenen Redaktion drangsalierte…“

    Also hat dort ein Typ mit volljährigen Frauen aus seiner Redaktion einvernehmlich sexuelle Beziehungen gepflegt. Das war vor einigen Jahren noch normal, dass Pärchen sich am Arbeitsplatz kennenlernten und nach der Weihnachtsfeier in die Kiste hüpften. Und es ist auch gelernt, dass die Redakteurinnen sich nicht breit gespreizt auf einen Praktikanten oder Pförtner stürzen, sondern lieber auf den Chefredakteur oder Geschäftsführer.

    Ihnen kann dabei nichts passieren – sie sind immer nur die Opfer. Obwohl sie „verknallt“ waren und die Blitzkarriere auch nicht von der Bettkante gestoßen haben.

    Kann mir hier einer die männliche Verfehlung zeigen?

    • „Kann mir hier einer die männliche Verfehlung zeigen?“

      Dafür müsste man viel mehr Details kennen. Beziehungen mit Leuten auf einer anderen Hierarchiestufe sind nicht per se verwerflich, können aber problematisch sein.

      Ohne mehr Details zu kennen, gehe ich in dubio pro reo davon aus, dass sich die Frauen hochgeschlafen haben. Reichelt hat sie dafür protegiert und auf höhere Positionen befördert. Das negativste, wovon ich gelesen habe, ist, dass eine Frau sich auf der höheren Position überfordert gefühlt hat und deswegen in Therapie gegangen ist. Das muss man sich mal reintun: Weil die dumme Nuss zu blöde war, eine Beförderung abzulehnen, die sie sich erschlafen hat, soll Reichelt an ihrer anschließenden Überforderung schuld sein. Als ob Frauen Wesen ohne Verantwortung für ihr eigenes Wohlergehen wären.

      Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Bild ein Drecksblatt und Reichelt als ihr Chef ein Arschloch ist.

      • Klar ist der ein Arschloch. BILD hingegen entwickelt sich in den letzten Monaten zum reichweitenstärksten Alternativ-Medium in vielen wichtigen Bereichen.

        Was ich aber für die weitreichendere und genderpolitisch maßgebliche Frage halte: Reicht inzwischen schon der sexuelle Kontakt eines Mannes mit einer ihn bezirzenden Frau aus, um den Mann aus seinem Leben zu kicken?

        Es geht nicht mehr um irgendeine Form von männlichem Druck, der auf die zarten Rehkitze (aka Boulevardschlampen) einwirkt – es geht um Situationen, in denen eine Frau in den hierarchisch höher stehenden Mann verknallt diesem ihre nackte Titte hinhält und ihn ansabbert, doch mal unverbindlich zuzugreifen.

        Und schon ist er weg vom Fenster.

        Ich empfinde die feministische Allmacht, die sich inzwischen aus konsensuellen sexuellen Aktivitäten von Männern ergibt, als wirklich bedrohlich.

        • Es ist wohl einfach eine neue Form des Puritanismus: Sex ist eigentlich immer schlecht. Und wird stets dem männlichen Partner zur Last gelegt.

          • Aber welcher Mechanismus bringt Männer dazu, diese angebliche Schuld anzunehmen? Wenn Männer einhellig der Meinung wären, dass es okay für alle ist, wenn zwei erwachsenen Menschen einvernehmlich Sex haben, dann würden sie der feministischen Deutungsdominanz etwas entgegenstellen können.
            Das aber tun sie nicht. Die meisten kläffen und beißen gemeinsam mit den Feministen auf den Mann ein. Dabei kann ihnen schon morgen selbst etwas Ähnliches widerfahren. Sie brauchen nur mit der falschen Frau in einen Fahrstuhl steigen – und schon haben sie nach einer Behauptung und einem entsprechenden Compliance-Verfahren ihr Restleben verwirkt.

            Warum unterstützen Männer sowas in großem Umfang? Erziehung? Konditionierung? Unterwürfigkeit?

    • Die männliche Verfehlung besteht darin, gegen das eiserne Prinzip „Never fuck the company“ verstoßen zu haben. Das hat ihn angreifbar gemacht. Und die Mitbewerber haben diese Gelegenheit gerne genutzt.

      Dass diese Karte gespielt wurde, nachdem Reichelt, Bild und der Ableger Bild-TV mehr und mehr von dem Chor-Gesang der Massenmedien abgewichen ist, ist natürlich reiner Zufall und wer anderes behauptet ist ein böser Verschwörungs-Theoretiker 🙂

    • „Kann mir hier einer die männliche Verfehlung zeigen?“

      Er vögelt Frauen, die er hinterher nicht heiratet.

      In der Manosphere Abteilung von Youtube ist es seit etwa einem halben Jahr Mode, TikToks von Frauen zu sammeln und ggf zu kommentieren, welche ich zur Berieselung mitunter schaue.
      Das Thema „Frau beschwert sich über Männer, die charmant sind, exakt bis zu dem Zeitpunkt, wo sie abgespritzt haben, worauf sie die Frau ghosten“ ist ein massiv vorhandenes Thema.
      (z.B. http://www.youtube.com/watch?v=xOcKdhfr1yE)

      Frauen arbeiten mit Nachdruck daran, dass Sex mit erheblichen Verpflichtungen für den Mann verbunden sein soll. #metoo schlägt m.E. in die selbe Kerbe.
      Früher hatte m.W. die Frau Anrecht auf gehörigen Schadensersatz, wenn der Mann die Verlobung auflöste. Das soll wohl wieder eingeführt werden, mit der Wendung, dass die Frau das Recht hat, Sex als Verlobung zu interpretieren, wenn ihr danach ist.

      • Frauen arbeiten mit Nachdruck daran, dass Sex mit erheblichen Verpflichtungen für den Mann verbunden sein soll.

        Ja, sehe ich auch so. Da muss dann ein Mann nach erbärmlichem Sex auf Sperrmüllniveau das Schneeflöckchen ausbezahlen, um weiterziehen zu dürfen. Aber wie man liest, hat der ja mit entsprechenden Karriereschüben die Frauen durchaus gut entlohnt. Ein Job soll sogar so hochwertig gewesen sein, dass die Frau wegen Überforderung in psychiatrische Behandlung musste.

        • „hat der ja mit entsprechenden Karriereschüben die Frauen durchaus gut entlohnt“

          Als wenn das jemals jemandem, wie z.B. Weinstein, was genutzt hätte, wenn die Frau später einen moralischen Rappel kriegt.
          Da reicht wohl schon, dass eine Kollegin in Hörweite indirekt über Frauen lästert, die sich hochschlafen, und schon war in ihrem Sinn der Vorgang gaaaanz anders und sie fühlt sich ab sofort benutzt.

    • Wo du schon Reitschuster erwähnst und weiter oben von Reichelt die Rede ist:
      https://reitschuster.de/post/nach-rauswurf-kampfansage-jetzt-aeussert-sich-bild-chef-erstmals-oeffentlich/

      Ich halte den Reichelt zwar für einen Einäugigen unter den Blinden, aber viele hatte hoffnungsvoll beobachtet, wie die Bild neuerdings aus der gleichgeschalteten Medienlandschaft ragte und sind nun enttäuscht, dass damit evtl. Schluß ist. Der wird vermutlich aus dem Stand heraus eine Menge Aufmerksamkeit bekommen und muss vermutlich (falls Ippen sich nicht nochmal besinnt) keine große Rücksicht mehr nehmen.

      Spannende Entwicklung…
      Wie verkehrt in Deutschland alles läuft, erkennt man schon daran, dass mittlerweile die BILD als Hoffnungsschimmer wahrgenommen wird. Hätte mir das vor 10 Jahren jemand erzählt, ich hätte ihn ausgelacht!

      • Hätte mir das vor 10 Jahren jemand erzählt, ich hätte ihn ausgelacht

        Am interessantesten finde ich daran, wie schnell das geht. Binnen einiger Monate wird die BILD, das sexistisch-reaktionäre Hetzblatt von Generationen, zu einem aufklärerischen Alternativmedium.

        Diese Geschwindigkeit der Veränderung des öffentlichen Bewusstseins ist beängstigend. Mir ist das zum ersten Mal bei 9/11 aufgefallen. Binnen weniger Stunden lag über der ganzen Gesellschaft ein Schatten, Parties wurden abgesagt, keine Witze mehr gemacht. Und das, obwohl zeitgleich in Ruanda ein Vielfaches der Menschen bestialisch ermordet wurden.

        Die Macht der Bilder, der Emotionen hätte uns damals fast in kürzester Zeit in einen Krieg getrieben.

        Das, was wir als Freiheit und Demokratie verstehen, ist unglaublich fragil und kann heutzutage in wenigen Wochen komplett verschwunden sein.

        Es muss nur die richtige Angst aufgebaut werden – Corona hat das abermals gut gezeigt.

    • Ich würde fast wetten, dass die Verantwortliche(n) entweder noch nicht einmal geboren oder zumindest gerade mal Kinder waren, als Süssmuth oder gar Renger aktiv waren. Und wie wir wissen, zählt etwas anderes als gelebte Erfahrung nicht, ergo gab es auch noch nie eine Bundestagspräsidentin.

      Ich bin erschüttert, dass Du alter, weißer Mann WIEDER EINMAL die traumatisierenden Erfahrungen von Opfern und die Leistung dieser Frau (immerhin Hauptschulabschluss + Witz-„studium“ mit anschließendem Hochfallen der Karriereleiter qua Geschlechts) unsichtbar machen willst, oder so.

    • Grünenanhänger peitschen sich auch gerade weil sie nicht 100% ihres Programms durchsetzten konnten. Lindner hätte auch auf die Schuldenbremse verzichten und Kapitalerträge genauso versteuern und mit Abgaben versehen lassen wie ARBEIT. Aber das war ihm irgendwie wichtiger.

    • Das durchdringe ich gar nicht richtig.
      Wenn also ein Mensch standesamtlich das Geschlecht gewechselt hat und man erzählt diesen Umstand weiter, jemand anders interpretiert dieses Weitererzählen als diskriminierend oder schädigend, dann ist ein hohes Bußgeld fällig?
      Ist das irre.
      Gilt das dann auch für den Kumpel, der mich vor einer warnt, die ich versuche ins Bett zu kriegen, damit ich nicht dort unmittelbar mit ihrem Penis konfrontiert bin???

    • Was hast du denn erwartet? Ein echter FDPler verkauft dir seine Mutter für die Aussicht auf eine kleine Steuersenkung für die ihm genehme Klientel. Jedes Mal die gleiche Enttäuschung, wenn die gelben Cucks gewählt werden.

  24. Bohei um die Frankfurter Buchmesse

    Die Twitter-Figur Quattromilf hat ihre Teilnahme abgesagt, da wohl auf der Messe auch welche einen Stand haben, die sie als rechtsextrem einordnet. Sogleich sind viele mir unbekannte angebliche Promis ihrem Boykottaufruf gefolgt.
    Noch ist die Leitung der Buchmesse standhaft und verweist auf die Publikations- und Meinungsfreiheit, die ja im Buchmarkt anscheinend noch gelten soll…

    https://www.hessenschau.de/kultur/buchmesse/weitere-prominente-sagen-buchmesse-besuch-aus-protest-ab-,absage-kuhnke-rechte-verlage-100.html

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