Many Shades of Gender (20): Gibt es auf dieser Welt nicht wichtigere Probleme und drängendere Fragen als die nach dem Anteil weiblicher Politikerinnen im Parlament, der Möglichkeit eines dritten Geschlechts im Geburtenregister und der Einrichtung von Unisex-Toiletten?

Paula-Irene Villa Braslavsky, Genderprofessorin, hat ein FAQ zu Mythen über die Gender Studies erstellt. Ich wollte sie nach und nach hier besprechen:

Heute:

Gibt es auf dieser Welt nicht wichtigere Probleme und drängendere Fragen als die nach dem Anteil weiblicher Politikerinnen im Parlament, der Möglichkeit eines dritten Geschlechts im Geburtenregister und der Einrichtung von Unisex-Toiletten?

Mal sehe, was kommt

So viel ist sicher: Ein höherer Anteil weiblicher Politikerinnen wird keine direkte Auswirkung darauf haben, dass es Kriege in der Welt gibt, und auch die mögliche Wahl eines dritten Geschlechts wird die zunehmende Kinderarmut in Deutschland nicht ändern können. Aber das hat ja auch niemand behauptet. Gleichwohl sind politische Forderungen, die das Thema Geschlecht und Sexualität auf die Tagesordnung setzen, nicht einfach nur Wohlstandsprobleme oder Identitätsgedöns, weil sie jeweils sehr unmittelbar Verhältnisse kritisieren, die gewaltvoll sind und Leid verursachen. So steht Homosexualität in vielen Ländern nach wie vor unter Todesstrafe und auch in Deutschland sind Menschen, die der geltenden Norm in Bezug auf Geschlecht und sexueller Orientierung nicht entsprechen immer wieder Übergriffen und Diskriminierungen ausgesetzt (vgl. allgemeiner zum Thema Diskriminierung die Antidiskriminierungsstelle des Bundes http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/Home/home_node.html).

Bei dem Punkt, dass mehr weibliche Politiker keine Auswirkungen darauf haben wird, dass es Kriege in der Welt gibt, da würden sicherlich einige Feministinnen widersprechen.

Aber auch hier wird eine Frage auf eine merkwürdige Weise gestellt, die zwar tatsächliche Fragen aufgreift, dann aber den eigentlichen Kern dieser Frage nicht wirklich beantwortet.
Denn die Frage, ob es nichts wichtigeres gibt als die Einrichtung von Unisextoiletten enthält aus meiner Sicht weitere Elemente, etwa das die Anliegen in ihrer Bedeutung dort stark übertrieben werden, indem sie in etwas größeres eingebunden werden. Es sind nicht nur übereifrige Aktivisten, die sich bewußt sind, dass sie etwas eigentlich unwichtiges umsetzen, was aber trotz seiner geringen Größe wichtig ist, sondern damit werden eben größere Aktionen verbunden wie „Aufbrechen der Geschlechterrollen“ oder „Bekämpfung des Patriarchats“ etc.

Keine Möglichkeit zu haben auf die Toilette gehen zu können, weil man sowohl auf der Männer- wie der Frauentoilette Diskriminierung erfährt bzw. dort nicht reingelassen wird, ist eine leidvolle Erfahrung. Und umgekehrt gewinnen doch alle mit einer dritten Toilette mehr als sie verlieren (nicht zuletzt eine weitere Toilette). Das Problem ist jedoch auf einer allgemeineren Ebene, dass häufig verschiedene politische Anliegen fälschlicherweise gegeneinander ausgespielt werden. Dabei gehören Verteilungsgerechtigkeit und die Anerkennung von Vielfalt zusammen. Denn nicht-Anerkennung hat konkrete materielle Folgen. Stigmatisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung sind häufig die Voraussetzung für die ungleiche Verteilung von Chancen aber auch von ganz materiellen Ressourcen.

Wenn die Frage formuliert wäre als

„Ist der Umbau aller Toiletten für einen sehr geringen Anteil an Leuten in der Bevölkerung, von denen ein großer Teil ohnehin sich nicht als drittes Geschlecht einordnet nicht eine Fehlallokation von Ressourcen, die nicht durchgesetzt wird, weil Leute dies brauchen, sondern weil man damit einen ideologischen Punkt machen möchte, der aus Sicht der allermeisten Menschen das dafür notwendige Geld nicht wert ist und das zielführender eingesetzt werden könnte um anderweitig belasteten Menschen zu helfen?“

Dann hätte sie vielleicht zumindest mal zu Zahlen etc Stellung nehmen können,zu den Kosten pro Person oder was auch immer, was es etwas konkreter machen würde.

Aufgabe der Gender Studies ist es in historischen, empirischen und vergleichenden Analysen aufzuzeigen, dass und inwieweit die Ausgrenzung und Ungleichbehandlung von Menschen aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Orientierung mit grundlegenden Strukturen und mit Werten und Normen in der Gesellschaft zu tun haben.

Aufgabe von Forschung ist es erst einmal nicht ein bestimmtes Ergebnis aufzuzeigen, sondern Thesen auf einem gewissen Gebiet aufzustellen und dann zu versuchen, diese mit passenden Versuchsaufbauten und der Gewinnung von Daten zu belegen. Dabei muss auch die Ausgrenzung und Ungleichbehandlung hinterfragbar sein und zunächst belegt werden. Das steckt etwas in dem „inwieweit“ aber ihre Formulierung erinnert eher an einen politischen Auftrag und weniger einen neutralen Forschungsauftrag.

Ebenso klingt an, dass sie eher einem sozialkonstruktivistischen Ansatz hat und biologische Unterschiede in ihrer Sichtweise als mögliche Antwort eher keinen Raum haben.

Die Ausprägung dieser Ungleichheit ist durchaus unterschiedlich gewaltvoll oder relevant. Bezogen auf die Abwertung von Frauen betrifft sie beispielweise so unterschiedliche Phänomene wie den nicht nur in Lateinamerika sondern auch in Europa existenten Feminizid. Erst im November diesen Jahres meldete das Familienministerium, dass 2017 jeden zweiten bis dritten Tag eine Frau in Deutschland von ihrem “aktuellen oder früheren Lebenspartner getötet wurde” (https://www.tagesschau.de/inland/haeusliche-gewalt-giffey-101.html) (vgl. hierzu Zahlen auf https://www.europeandatajournalism.eu/ger/Nachrichten/Daten-Nachrichten/Frauenmord-in-Europa-Ein-Vergleich-zwischen-unterschiedlichen-Laendern) wie Debatten um frauenfeindliche Werbung (vgl. hierzu https://pinkstinks.de/negativ-beispiele/).

Zum Femizid und der populistischen Aussage „jeden dritten Tag“ hatte ich hier schon etwas

Sie scheint hier sagen zu wollen „wir machen ja auch sehr wichtige Sachen neben den Toiletten, eben Morde an Frauen“. Was ja nur Sinn macht, wenn sie eigentlich zustimmt, dass die Toiletten nicht so wichtig sind.

***********
Weiterführende Links:

Das sind relativ allgemeine Links, die auch deutlich machen, dass ich bei dem Ende der Reihe angekommen bin.

 

 

 

 

33 Gedanken zu “Many Shades of Gender (20): Gibt es auf dieser Welt nicht wichtigere Probleme und drängendere Fragen als die nach dem Anteil weiblicher Politikerinnen im Parlament, der Möglichkeit eines dritten Geschlechts im Geburtenregister und der Einrichtung von Unisex-Toiletten?

  1. Nun, es werden sich sicherlich mit der Zeit weitere Gruppen finden, die auch eine 4., 5. und 6. Toilette möchten, zumal sie sich auf den anderen Toiletten diskriminiert fühlen. Ev. die mit körperlichen Behinderungen oder Menschen, die sich in den anderen drei Toiletten immer noch nicht wohl fühlen, weil sie eben anders sind. Ev. auch mal Toiletten nach Religion oder Ethnie, weil es einfach auch in der Toilette einen Safe Space braucht, weil „weisse Toiletten“ einfach den Stallgeruch von white supremacy haben.
    Und weshalb sollte hier Prof. Paula-Irene Villa Braslavsky nun sagen, das ginge aber nun wirklich zu weit. 🙂

    • Ich hätte auch gerne meine eigene privat Toilette, auf der nur ich Zutritt habe. Ist mir nämlich absolut unangenehm wenn ich auf dem Topf sitze und dann irgendwelche Geräusche von mir gebe, da fühle ich mich völlig unwohl.
      Ich plädiere aber so für Toiletten für jeden einzelnen Bürger in jeder öffentlichen Einrichtungen. Zum Glück sind wir in knapp 80000000 Einwohner.

      • Man könnte Toiletten baulich einfach generell so gestalten, dass sie mehr Intimsphäre bieten, das wäre überhaupt kein großes Problem. Aber irgendwie hat es da nach der Abschaffung der stinkenden Pissrinnen keine Weiterentwicklung in Deutschland gegeben. Japaner auf Deutschlandbesuch quälen sich wohl nicht selten mit Verstopfung herum, weil das alles so primitiv ist hier, ähnlich wie ich in Südeuropa, wo es nochmal einen Tacken rückständiger zugeht, bzw. ging (Loch im Boden usw.), war aber lange nicht mehr dort.

    • der Möglichkeit eines dritten und vierten GeschlechtsEINTRAGES im Geburtenregister: Warum fordern Intergeschlechtliche diesen Eintrag bis zum Bundesverfassungsgericht (ein*e Ulrich Turner Geborene Person hat dies erstritten) Das Recht über den Eigenen Körper selbst zu bestimmen. Der Dritte und Vierte Geschlechtseintrag wurde unter anderem wegen solchen unarten erstritten („Hypospadiekorrekturen“ sind nach jetzigem Verstümmelungsverbotsgesetzes weiterhin erlaubt, was ein skandal ist)). Warum jemand zum „Richtigen Mann“ „Richtigen Frau“ mit dem Skalpell Zwangszuschneiden? Warum nicht akzeptieren, das Körper fließende Übergänge haben (Mann Frau nur äusere Enden)?

      • Manchmal werden mehr ls 5 Fingern an jeder Hand geboren. Trotzdem wäre es falsch zu sagen „Die Fingerzahl beim Menschen ist variabel“. Richtig ist: Menschen haben 5 Finger an jeder Hand, abgesehen von Sonderfällen.

        Analog gibt es beim Menschen 2 Geschlechter + Sonderfälle, aber biologisch gesehen kein „Spektrum“.

        Ob man solche Sonderfälle bei Kleinkindern chirurgisch korrigieren sollte oder nicht ist mMn ein ethisches Dilemma, ich tendiere aber auch dazu im Zweifel nicht an kleinen Kindern rumzuschnippeln, sondern ihnen die Entscheidung zu überlassen wenn sie alt genug dafür sind, wenn irgend möglich.

        • Der erste Satz sollte natürlich heißen
          „Manchmal werden Menschen mit mehr als 5 Fingern an jeder Hand geboren.“
          War wohl noch nicht ganz wach.

          • Verrückterweise hat mein Hirn das komplett eigenständig ergänzt. Da stellt sich die Frage wo es das sonst auch macht. Ziemlich furchteinflößend.

        • Ihr versteht nicht den Unterschied von Anatomischem Vermischungsspektrum, und rechtlichem GeschlechtsEINTRAG. Wir haben die behauptet ein drittes Geschlecht zu sein, sondern lediglich das wir 1,7% der lebendgeburten gleichzeitig Männliche UND weibliche anatomie in uns vereinen. Deswegen haben wir einen EINTRAG der weder Mann noch Frau ist Gesetzlich erwirkt. PS: auch in der Natur gibt es Intergeschlechtlichkeit, zb. Zwicken bei Rindern

          • Ähhh, nein.
            Die von dir zitierten 1,7% der „fließende Übergänge“ entstammen wahrscheinlich der Studie: „How Sexually Dimorphic Are We? Review and Synthesis“ von Melanie Blackless, Anthony Charuvastra, Amanda Derryck, Anne Fausto-Sterling, Karl Lauzanne, Ellen Lee.
            Und die ist eine Fälschung.
            Die ist als Fälschung so schlecht gemacht und so offensichtlich falsch, dass im „Peer Review“ entweder ebenso Politaktivisten waren oder Scharlatane.

          • Nö ich beziehe mich auf die Zahlen der Deutschen Bundesärztekammer. Die gröste Teilgruppe der Intergeschlechtlichen sind die Klinefelter, und die machen alleine bereits 0,5% der Gebrten aus, dann kommen noch Ulrich Turner, Adreno Genitales Syndrom, Androgenresistenz, Kallmann, AnitMüllerrezeptorunempfindlichkeit usw. (über 3000 Medizinische Diagnosen) dazu

          • Dann hätte ich gerne einen Link zu der von dir immer wieder bemühten Aussage.
            Denn an dir ist nicht nur die Penetranz von Aussagen auffällig, die offensichtlich auf der von mir angeführten gefälschten Studie basieren, sondern die Abwesenheit von jedwedem Beleg für deine.

            Die Fälschung in der Studie beruht u.a. darauf, die Zahlen für late-onset AGS (bei weitem größte Gruppe) als Beweis für „Intersex“ anzuführen.
            Mit dem Nachteil, dass von late-onset AGS Betroffene bei Geburt völlig unauffällig sind, d.h. das Risiko von einer „Geschlechtsangleichung“ betroffen zu sein ist ausgeschlossen.
            Diese Gruppe taugt also NULL für die Ausgangsargumentation.

            Durch diesen Betrug hat man sich eine Anscheinsplausibilität erkauft für die waghalsige These, es gäbe einen „fließenden Übergang“ zwischen den Geschlechtern. Und genügend willige Opfer gefunden, die schon immer daran glauben wollten gezüchtet.

          • Meine Antwort bezieht sich nur auf deinen letzten Satz:

            „Warum nicht akzeptieren, das Körper fließende Übergänge haben (Mann Frau nur äusere Enden)?“

            Das ist der Versuch einer Beschreibung der biologischen Realität, die objektiv falsch ist, und deswegen habe ich widersprochen. Zu rechtlichen Fragen habe ich mich nicht geäußert. Wenn es für manche Leute ein Bedürfnis ist, eine 3. Geschlechtsoption zur Wahl zu haben, hab ich nichts dagegen solange für andere keine Nachteile daraus entstehen. Aber man braucht zur Begründung rechtlicher Kategorien keine falsche Biologie, im Gegenteil erweist man der Sache damit einen Bärendienst. „Leben und leben lassen“ genügt als Begründung völlig.

            „PS: auch in der Natur gibt es Intergeschlechtlichkeit“

            Sicher, der Mensch ist ein Säugetier und teilt deren Biologie. Es gilt dort das Gleiche wie beim Menschen: 2 Geschlechter + Sonderfälle, aber nicht „fließende Übergänge“.

            PS: Wer sind die „Wirs“ für die du sprichst? 🙂

        • Also ums dir mal verständlich zu erklären, und auch gleich das Beispiel der 5 Finger aufzugreifen. Stell dir mal eine Welt vor, in denen gibt es 54% der Menschen mit 5 Fingern, und 44,5% der Menschen mit 3 Fingern. Gleichzeitig aber 1,7% die nur 4 Finger haben. Jetzt stellt die Medizin fest, das im Enbrio, aber alle ursprünglich 5 Finger haben, aber ein AntiFingerhormon, bei diesen 44,5% der Menschen die Fingeranzahl reduziert. Die 1,7% die mit Fingeranzahl „dazwischen“ also 4 Fingern geboren sind, wehren sich dagegen, das ihnen Operativ ein Finger weggeschnitten wird, oder Operativ angesteckt wird, nur weil eine reaktionär Religiöse Gruppe sagt „es gibt nur 5Fingrige und 3 Fingrige, alles andere ist eine Ideologie (4 Fingrige gibt es nicht, weil ma kann ihnen ja einfach einen Finger abschneiden oder dranstecken)

          • @Jeanne Riedel
            „Nö ich beziehe mich auf die Zahlen der Deutschen Bundesärztekammer“
            Beleg das doch bitte mit einer nachvollziehbaren Quellenangabe.

          • Das Beispiel mit den Fingern sollte zeigen, dass die Unterscheidung zwischen „Standard“ und „Abweichung vom Standard“ nicht aufgegeben werden sollte. Das ist keine Frage von Statistik. Die Evolution der vierbeinigen Wirbeltiere zeigt, dass wir von Fischen mit 5 Flossenstrahlen abstammen, und dass das die Erklärung für die 5 Finger und Zehen ist. Sogar Pferde, bei denen äußerlich keine Hand- und Fußknochen sichtbar sind, zeigen Rudimente von 5 Fingern/Zehen an jedem ihrer Beine, nur sind jeweils 4 davon auf unsichtbare Stummel zurückgebildet. Daraus lässt sich ableiten, dass andere Anzahl als 5 Finger auf Defekte irgendeiner Art zurückgehen, und nicht einfach in einen vermeintlichen „fließenden Übergang“ eingemeindet werden sollten.

            Dass man nicht an kleinen Kindern ohne deren Einwilligung rumschnippeln soll, wenn es nicht für deren Gesundheit unabdingbar ist, hatte ich bereits geschrieben. Das gilt auch für die Finger. Ein Mensch mit 6 Fingern kann sich als Jugendlicher immer noch entscheiden, ob er das chirurgisch korrigieren lassen will oder nicht.

      • Schließe mich anorak2 an: Mit dem Rumschnippeln sollte man warten, bis die Betroffenen in der Lage sind, die Entscheidung selbst zu treffen, sonst schafft man mit gewisser Wahrscheinlichkeit nur künstlich Transsexuelle.

        Ansonsten: Gender ist einfach nur ein anderer Begriff für Persönlichkeit. Menschen sind so und so, mal weiblicher oder männlicher. Dieses „Spektrum“ hat nichts mit Gender aber alles mit Charakter zu tun. Genderisten haben die glorreiche Entdeckung gemacht, dass die Menschen unterschiedliche Charaktere haben und wollen das dann in ihre merkwürdige Theorie reinzwängen.

          • Und um ganz sicher zu gehen: Nur weil so ein doofer Gendertest zum Ergebnis kam, dass ich einen sehr weiblichen Charakter habe, bin ich trotzdem ein Mann. Mir wachsen Haare im Gesicht! Ich habe Eier! Und einen Adamsapfel!. Was wollt ihr denn, ach ihr seid doof.

          • Sieht die deutsche Bundesärztekammer anders. 1,7% der Lebendgeburten, sind Anatomisch vermischt geboren, sogenannte „varianten der Geschlechtsentwiklung“ oder auch Intersex oder Intergeschlechtliche genannt. bis zum 1.1.1900 gab es zb. im Preusischen Landrecht sogar den „zwitterparagraphen“ PS: auch in der Natur gibt es Intergeschlechtliche, zb. Zwicken bei Rindern. Mein Gentest und MRT kam zu dem Ergebnis, das ich im Leistenraum Hoden habe, von geburt an nur im Sitzen Pinkeln kann( Hypospadie) eine Gebärmutter und Brüste habe, Und das alles bei XY Chromosomen.

          • Ich hab weder einen Adamsapfel, noch dunkle Haare im Gesicht/Bart, und meine „Eier“ sind seit der Geburt in meinem Becken unsichtbar verborgen. Mit 12 haben angefangen mir Brüste zu Wachsen. Grund sind 2 Genetische Anomalien. Einmal die Testosteron Unempfindlichkeit (Androgenresistenz) und das andere die Unempfindlichkeit auf das Hormon was bei Männern die weiblichen inneren Organe rausräumt. (AntiMüller Hormon) Ohne Antimüllerhormon, würden alle Männer einmal im Monat aus dem unterlaib Bluten.

          • Das ist ja alles schön und gut, mein Beileid.

            Man sollte aber solche… wie sag ich’s freundlich?… Abweichungen nicht dazu nutzen, die beiden Geschlechter grundsätzlich in Frage zu stellen. Du bildest kein eigenes Geschlecht.

        • Sieht die deutsche Bundesärztekammer anders. 1,7% der Lebendgeburten, sind Anatomisch vermischt geboren, sogenannte „varianten der Geschlechtsentwiklung“ oder auch Intersex oder Intergeschlechtliche genannt. bis zum 1.1.1900 gab es zb. im Preusischen Landrecht sogar den „zwitterparagraphen“ PS: auch in der Natur gibt es Intergeschlechtliche, zb. Zwicken bei Rindern. Ich bin halt mit männlicher UND weiblicher ANATOMIE Geboren. Aber Biologie ist für dich ja „Strunz dumme Ideologie“ mit gleichzeitig Hoden UND gebärmutter + Brüsten geboren zu sein (und noch so einigen andern sachen…..

          • Definiere mal wirklich sauber „Intersex“ und höre hier auf mit deiner Propaganda, die auf Lügenstudien basiert.

          • Das ist alles nur eine Frage der Definition. Sowohl was Intersex, wie auch, was Geschlecht angeht.

            Der (quantitative) Normalzustand ist männlich-weiblich, muss er sein und wird er bleiben, weil m.W. Intersex oft nicht oder nur eingeschränkt fortpflanzungsfähig sind. Sie sind eine Spielart der Natur, ebenso wie Homosexualität.

            „Anpassungsoperationen“ am Kind, verbieten sich m.E. generell.

            Ein Eintrag im Ausweis ist durchaus sinnvoll, sofern er an nachweisbar vorhandene biologische Anomalien geknüpft ist und nicht komplett der freien Auswahl unterliegt.

            Das war es dann aber auch schon, man sollte in der Schule darüber aufklären, dass es sowas zu einem kleinen Prozentsatz gibt und fertig. Das ganze Theater heutzutage, die gottverdammten Aktionisten, die alles mit ihrem Gejammer überziehen und überall Beachtung einfordern sind eine Fehlentwicklung die vor allem eines bewirkt: man ist genervt von den Spinnern.

  2. Gibt es auf dieser Welt nicht wichtigere Probleme und drängendere Fragen als die nach dem Anteil weiblicher Politikerinnen im Parlament…

    Kommt drauf an. Wenn die Auswahl nach Geschlecht stattfindet und daher nicht mehr in den Parlamenten die Besten von den Willigen sitzen, dann werden die Geschicke der Welt schlechter gesteuert. Und das zieht wahrscheinlicher schlimme Probleme und drängende Fragen nach sich.

  3. Das Thema ist eh bald vorbei, da es gerade mit den echten Problemen losgeht. Die Preise für Gas, Strom und auch Nahrungsmittel steigen gerade in den Himmel. In ein paar Monaten müssen die progressiven Spinner bei Liferando arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren, da bleibt keine Zeit mehr für Twitter Posts und auch die Studiengänge werden sich mehr nach wirtschaftlicher Verwertbarkeit als nach Lifestyle bemessen.

  4. Vorher war es immer „jeden dritten Tag“, jetzt ist es schon „jeden zweiten oder dritten Tag“. Passt auf, bald heißt es „jeden zweiten Tag“ und dann irgendwann „jeden Tag“…

  5. „Aufgabe der Gender Studies ist es in historischen, empirischen und vergleichenden Analysen aufzuzeigen, dass und inwieweit die Ausgrenzung und Ungleichbehandlung von Menschen aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Orientierung mit grundlegenden Strukturen und mit Werten und Normen in der Gesellschaft zu tun haben.“

    Wenn Gender Studies eine ernstzunehmende Wissenschaft wäre, würde an dieser Stelle erwähnt, dass das Leben für Männer grundsätzlich gefährlicher/wertloser ist, AUFGRUND von Werten und Normen in der Gesellschaft.

    So blendet sie weiter oben Männer aus. Oder kennt ihr ein Land, in dem (ausschließlich) weibliche Homosexualität mit dem Tod bestraft wird?

    • Ich muss gestehen, momentan fällt mir kein einziges Land ein, das weibliche Homosexualität tatsächlich mit dem Tod bestraft.
      Aufgehängt, verbrannt oder von Dächern geworfen werden nach meiner Kenntnis bisher immer nur männliche Homosexuelle.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.