Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

92 Gedanken zu “Selbermach Samstag

    • Genau das ist es. Irgendwo war mal ein Text von einem Menschen mit deutscher Mutter und indischem Vater, der sich darüber beklagte, dass er nirgendwo richtig dazu gehört, in Indien ist er kein Inder und in Deutschland ist er kein Deutscher. Das ist zweifellos eine psychologisch belastende Situation, aber es ist niemand afür vernatwortlich zu machen. Außer vielleicht den Eltern, aber die haben sich einfach kennengelernt und verliebt und dann irgendwann ein Kind gezeugt, wer kann ignen einen VOrwurf machen?

      Viele dieser Antirassisten haben einen entsprechenden Hintergrund, aber anstatt das ganze rational anzugehen machen sie anderen, die garnichts dafür können, einen Vorwurf.

      Es gibt allerdings auch Gesellschaften, in denen Rassenmischung normal ist seit langem. In Kolumbien z.B. gibt es 20% Afrokolumbianer, das ist mehr als in den USA, und daneben alle Schattierungen von rein Weißen bis zu pechschwarzen die aussehen wie Kongolesen. Die Mischlinge (Mulatten)haben da keinen Komplex, sind halt Kolumbianer wie alle anderen (wobei auch da die Schwarzen i.d.R. ärmer sind als die Weißen, ein Erbe der Sklaverei). Ähnliches gilt in Kuba oder Brasilien.

      Zumindest ist Mulatte sein kein Grund zu Komplexen, die Mulatas gelten sogar als besonders schöne Frauen. Ein brasilianisches Sprichwort sagt: Ein Mann braucht drei Frauen, ein weiße zum heiraten, eine schwarze als Köchin und eine Mulata fürs Bett.

      • Aber auch da gibt es heftigen Rassismus. Mein Bruder war mit einer Kubanerin verheiratet, was aber auch in die Hose ging, weil die Frau dachte, sie wäre eine kleine Prinzessin, obwohl sie schon Probleme hatte, einen Satz zu Papier zu bringen.
        Zurück zum Rassismus, es haben sich bestimmt alle gern, aber man versucht auch, möglichst keinen dunkelfarbigeren Partner zu heiraten, als man selbst ist.
        Wobei das natürlich auch von weißen alten Männern in die dortigen Köpfe gepflanzt wurde.

        • Sicher gibt es da auch Rassismus, aber der äußert sich anders als hier. Du findest z.B. sehr selten, dass ein Schwarzer Chef eines Weißen ist. Schwarze die es drauf haben machen ihr eigenes Geschäft auf (i.d.R. mit schwarzen Angestellten). Und du hast in sofern recht, dass heller als schöner gilt, die Schwarzen nehmen da dubiose Pillen zur Hautaufhellung.

          Im übrigen finde ich farbige Frauen höchst attraktiv (vielleicht keine mit allzu afrikanischen Gesichtszügen) und habe eine geheiratet.

          Das hier ist eine Nachrichtensprecherin aus Kolumbien: https://www.instagram.com/claudialozanooficial/?hl=de

          Sag mir noch einer dass das keine attraktive Frau ist.

          • Nee, könntest du mich dran festketten, ich würde versuchen mich loszurosten. Aber es ist faszinierend, wie unterschiedlich die Präferenzen sind.

          • Link ist mittlerweile tot, bzw. das Profil versteckt. Hatte es aber gestern schon angeschaut, also ich hätte sie nicht von der Bettkante geschubst 🙂

            Ja, ich glaube es gibt bei jeder Ethnie außerordentlich attraktive Frauen, auch wenn sie mitunter selten sind (zumindest nach meinem Geschmack). Ich würde schon gern mal eine hübsche Schwarze oder Latina etc. ausprobieren, ob es mit dem Zusammenleben funktioniert, ist natürlich dann eine ganz andere Frage.

    • The world is complicated, and our minds have limited capacity, so we create categories to help us make sense of things. We divide, say, the social world into types — hipster, evangelical, nerd, white or Black — and associate traits or characteristics with each.

      These judgments involve simplifications and generalizations. But we couldn’t make sense of the blizzard of sensory data each day if we couldn’t put things, situations and people into some form of conceptual boxes. As our old friend Immanuel Kant argued, perceptions without conceptions are blind.

      It becomes a serious problem when people begin to believe that these mental constructs reflect underlying realities. This is called essentialism. It is the belief that each of the groups we identify with our labels actually has an “essential” and immutable nature, rooted in biology or in the nature of reality. In the worst kind of case, it’s the belief that Hutus are essentially different from Tutsis, that Christian Germans are innately superior to Jews.

      Essentialism can produce certain common habits of mind. Essentialists may imagine that people in one group are more alike than they really are and are more different from people in other groups than they really are. Essentialists may believe that the boundaries between groups are clear and hard and anybody adopting the culture of another group is guilty of appropriation. Essentialists may see the world divided into Manichaean dichotomies, and history as a clash of group-versus-group power struggles — clashes that demand utter group solidarity and give life meaning.

      Mit mehr Frauen wird alles besser.

    • Aber nur ein bißchen, wenn ich das richtig verstanden habe.

      Es wird vor allem gegen Söder geholzt, der das Thema angeblich instrumentalisiere und seinen konjunkturellen Bedürfnissen anpasse.

      Von mir aus können diese Gender-Spast*innen ja machen, was sie wollen. Nach meinem Dafürhalten ist es einzig wichtig, deren Wahn im Internet ganz nüchtern zu dokumentieren. Der Rest läuft dann von ganz alleine. Also mir geht es darum, möglichst entspannt zu bleiben. Ich halte nichts davon, jetzt unser Deutsch „retten“ zu wollen etc.

      Der Genderscheiß wird sowieso jämmerlich eingehen, was jedem klar ist, der ein bißchen von Sprache versteht.

      Reizvoll finde ich es hingegen, wenn man diese Irren im Internet vorführt und deren Wahn dokumentiert. Die Wahrheit wird schon ihren Weg finden. Es muß nur im Internet stehen.

      PS: Diese Cancel-Culture-Seite ist auch gut. Wobei der Begriff ein bißchen darüber hinwegtäuscht, daß es das immer gab und letztlich eben ein totalitärer, autoritärer, demokratiefeindlichker Machtmißbrauch ist.

        • Der Geist dahinter ist aber der ewig selbe. Dieses Momentum des Diskreditierens und die Boykottforderungen findet man ja vor allem in Diktaturen. Und ich will nicht wissen, was in den USA alles unter Joseph McCarthy gecancelt wurde. Das war eben Cancel Culture von rechts. Auch Abtreigungsgegner canceln ja mitunter.

          Was wirklich „neu“ ist, ist die Dominanz und Penetranz des linken Mainstreams in den letzten zwanzig, eher zehn Jahren. Da hat sich ein neuer Totalitarismus und politischer Autismus etabliert, sodaß diese kranken Leute immer ungenierter ihre Demokratiefeindlichkeit und ihren Größenwahn an den Tag legen. 🙂

          Politische Monokultur wäre auch ein richtiger Begriff. Und das Volk reagiert heute auf den linken Mainstream im Grunde genommen genauso, wie man in den Sechzigern auf den rechten Mainstream reagierte.

          Historische Beispiele für Cancel Culture waren auch der erzwungene Widerruf von Galilei oder die Ächtung Martin Luthers (Reichsacht).

          Man muß sich immer klarmachen, daß das ein Phänomen, eine Begleiterscheinung von jeder Macht und Herrschaft ist – egal in welchem Kontext. 🙂

          Sage ich mal so als Psychologe und Alice-Miller-Fan.

          Ich finde es jedenfalls immer wieder erstaunlich, wie wenig die universellen tieferen psychologischen Schichten solcher Phänomene gesehen werden. Also die immer gleichen Pathologien, die allem zugrunde liegen und sich nicht um links oder rechts kümmern.

          Und die man eben auch in so „tollen“ Entwürfen wie „Anarchosyndikalismus“ oder Marxismus findet. Viele Leute sind psychologisch naiv und erkennen dann die Muster des Machtmißbrauchs nicht, wenn sie nur Teil einer neuen wohlklingenden Bewegung sind. Sehen wir ja auch schön am woken „Antirassismus“. 🙂

          • Das neue und besondere bei der aktuellen Cancel Culture ist die extreme Inkonsistenz:
            Es bleibt nicht nur im Dunkeln, wer eigentlich cancelt – formal sind es meist irgendwelche Entscheidungsträger, tatsächlich ist es eine vermeintliche vermeintliche Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit (mit der wiederum Linkstwitter verwechselt wird). Es ist meist nicht so richtig klar. Das Verrückte ist aber: Das geschieht quasi über Nacht. Dinge, die Jahrzehnte lang nicht beanstandet wurden (Staßennamen, Gemälde, ein schräger Spruch, das Zitieren bestimmter Wörter, eine erotische Abbildung auf einem Hemd) gerät mit einem Mal in den Fokus des Interesses, und Entscheidungsträger erkennen innerhalb weniger Sekunden, dass sie ihr ganzes Leben Dinge toleriert haben, die sie nie hätten erlauben dürfen.

            Wo gab es das je zuvor?

            Diktatoren haben auch von einem Tag auf den anderen ihre Meinung gewechselt. Aber das war dann kein Moment des Einknickens vor einem geistig behinderten Mob.

            Mich würde echt interessieren, ob es dafür historische Parallelen gibt.

            Oder eine Entsprechung von rächz.

            Nehmen wir mal das Umweltsaulied. Ja, es ist albern, sich über einen offensichtlichen Quatschtext aufzuregen, Verballhornungen dieser Art haben ihre eigene Tradition („die Oma hängt im Gartenzaun“). Und es gab – entsprechend dem oben genannten linken Twittermob – eine aufgebrachte Menge vorm WDR-Gebäude.

            Aber die offizielle Begründung für das Löschen des Videos war: Instrumentalisierung von Kinden für parteipolitische Botschaften. Völlig korrekt übrigens. Die vorausgegangene von erwachsenen Komikern rezitierte Version des Umweltsaulieds wurde ja auch nie beanstandet. Hier wurden also nicht über Nacht Maßstäbe geändert, sondern bestehende Maßstäbe umgesetzt.

            Cancel Culture ist ein neuer Ausdruck für eine neue Sache.

  1. Die Grenzen des Sagbaren: „Facebook-Mitarbeitende“

    Nichts Weltbewegendes, aber ich ironisiere ja gerne ideologischen Schmarrn, und mir ist aufgefallen, daß man das Gendern auch als sexuellen Mißbrauch unserer Sprache bezeichnen könnte. Man könnte auch von Genderpornografie reden. 🙂

    Und dann ist mir noch aufgefallen, daß die Sprache ja immer komplizierter wird, nicht nur durch Gender-Gedöns, sondern auch durch Woke-Linguistik. Es gibt ja mittlerweile für alles und jedes Sprachregelungen. Man sagt ja mittlerweile auch nicht mehr „Behinderte“. Weißrußland heißt jetzt Belarus. Und Indianer heißt jetzt wohl amerikanischer Ureinwohner.

    Ist es Zufall, daß zeitgleich Sachen wie die Leichte oder die Einfache Sprache Konjunktur haben?

    Wir nähern uns immer mehr Zuständen wie in Absurdistan. Die einen verkomplizieren unsere Sprache immer mehr im Namen der „Gerechtigkeit“, die anderen simplifizieren sie – auch im Namen der Gerechtigkeit.

    • Die „amerikanischen Ureinwohner“ heißen aber nur so, bis die woken Spinner den Abgrund an Rassismus entdecken, der in dem Namen „Amerika“ versteckt ist.

      • „Die „amerikanischen Ureinwohner“ heißen aber nur so, bis die woken Spinner den Abgrund an Rassismus entdecken, der in dem Namen „Amerika“ versteckt ist.“

        Dann heißt es:

        Diejenigen, die schon länger als die Europäer dort lebten, wo die Europäer nie hätten hinkommen dürfen, aber dank Kolumbus hinkamen.

        Auffällig ist dabei auch, dass die politisch korrekten Wörter immer länger werden…

  2. Arne Hoffmann hat ja am Donnerstag darauf aufmerksam gemacht, dass die den Grünen nahe stehende Heinrich-Böll-Stiftung einen Aufsatz veröffentlicht hat, in dem es darum geht das Forum Soziale Inklusion zu diffamieren (beim Durchlesen fällt auf: nicht nur dieses sondern die Männerbewegung generell).

    Plant jemand schon eine Gegenargumentation dazu? Nachdem ich das überflogen und an einzelnen Stellen auch genau gelesen habe würde ich sagen, dass dürfte denjenigen, die sich schon öfter mit dem Wiederlegen solcher Texte beschäftigt haben ziemlich leicht fallen, da das Pamphlet zu mindestens 50 % aus Behauptungen und Unterstellungen besteht (liegt sicherlich an den üblichen Verdächtigen Thomas Gesterkamp und Anreas Kemper).

    Um das an zwei Beispielen zu verdeutlichen, hier ein Auszug von Seite 24 (der Aufsatz umfasst insgesamt 67 Seiten):
    „Der wichtigste ist der Gender Pay Gap, die Entgeltungleichheit zwischen Männern und
    Frauen. Das Statistische Bundesamt beziffert diesen Unterschied 2020 auf 18 Prozent
    bundesweit. Im Westen ist er mit 20 Prozent erheblich größer als im Osten mit sechs
    Prozent.[101] Doch Maskulisten und Väterrechtler deuten diese Benachteiligung als ein
    Resultat unterschiedlicher Wünsche, Präferenzen und Lebensentwürfe von Männern und
    Frauen um.[102] In einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung versuchte Gerd Ried-
    meier, die Berechnung des Gender Pay Gap zu diskreditieren.[103] Auf der Webseite der
    Initiative Väteraufbruch für Kinder Köln heißt es: «Während der Gender Pay Gap meist
    unseriös diskutiert wird, tauchen Benachteiligungen von Männern oder Vätern und Jungen
    nur seltenst in der öffentlichen Diskussion auf».[104] Trotz der empirischen Belege für den
    auch international fachlich anerkannten Indikator Gender Pay Gap wird pauschal man-
    gelnde Seriosität unterstellt“

    Meine Kritik wäre hier: Es wird nicht aufgeführt, dass die „Umdeutung“ von männerrechtlicher Seite mit Verweis auf Studien geschieht, die genau das belegen. Und dann steht eben am Ende der Gender Pay Gap sei empirisch belegt, ohne auch nur eine einzige Studie zu zeigen, die die „Umdeutung“ der Männerrechtler klar wiederlegt. Wie hier sicherlich alle wissen: eine solche Studie gibt es nunmal nicht, dafür aber eben mehrere die die „Umdeutung“ belegen.

    Noch ein Zitat, dann habe ich erstmal genug. Auf Seite 28 heißt es:
    „Maskulistische Kreise konstruieren daraus den Vorwurf, die Politik und insbesondere das
    BMFSFJ kümmere sich nur um Gewalt gegen Frauen und vernachlässige Männer als
    Opfer.[125] Auch daraus, so die Schlussfolgerung, resultiere der Gender Empathy Gap.[126]
    So beklagte Gerd Riedmeier als Sprecher der IG-JMV, Gewalt von Frauen gegen Männer
    (und Kinder) werde bagatellisiert, im umgekehrten Falle aber stark emotionalisiert. Für
    Männer als Opfer gebe es vom BMFSFJ weder Empathie noch Hilfen.[127] Die tatsächlich
    vorhandenen Beratungsangebote für von Gewalt betroffenen Männer werden hierbei nicht
    wahrgenommen.“

    Hier wird ziemlich dreist getrickst und außerdem gelogen. Es wird nicht aufgeführt, dass die „tatsächlich
    vorhandenen Beratungsangebote für von Gewalt betroffenen Männer“ aktuell sehr gering ausfallen und auch erst seit wenigen Jahren existieren, während die hier kritisierten „maskulistischen Kreise“ bereits aktiv waren als es noch überhaupt keine Abgebote gab. Und gelogen ist die Nichtwahrnehmung dieser Angebote. Tatsächlich wurden die dort gemachten Erfahrungen ja von männerrechtlicher Seite schon mehrfach zitiert bzw. wiedergegeben da diese als Beleg taugen um das Angebot für Männer noch weiter auszubauen.

    An der Stelle habe ich jetzt erstmal genug. Wie schon geschrieben, dürfte es hier andere geben für die es kein Problem sein dürfte den kompletten Text in dieser Form bzw. noch wesentlich professioneller als ich das hier getan habe zu wiederlegen. Für die Argumente die ich hier aufgeführt habe brauchte ich jedenfalls überhaupt nicht recherchieren.

    Hier noch der Link (auch auf Genderama vom Donnerstag zu finden):
    https://www.boell.de/sites/default/files/2021-10/E-Paper%20%C2%ABAntifeminismus%C2%BB%20Endf.pdf?fbclid=IwAR22Y2uOcdJYxQzOa0YXaa15EX_zexjR3eWuzOCel4cFTEy5kw4oz_Hqlss

      • Frei nach Karl Marx würde jeder Kapitalist sofort die gesamte Belegschaft austauschen, wenn er dadurch 20 % Kosten einsparen könnte.
        Das das noch nie passiert ist, bleibt doch die Frage, warum macht das keiner.

      • Die können auch gerne erklären warum Lesben (Frauen) im Schnitt noch mehr verdienen wie Männer. Oder sagen Lesben bei Gehaltsverhandlungen immer das sie Lesben sind?

        Thomas Gesterkamp und Andreas Kemper sollte man mal eine Preis verleihen, dafür so unnachgiebig dafür zu arbeiten das man der Hälfte der Bevölkerung aufgrund ihrer angeborenen Eigenschaften nicht hilft.

        • Das ist auch so bei der „Diskriminierung“ von Frauen bei Wikipedia. Woher wissen die denn welches Geschlecht der Autor hat? Das muss man ja nicht angeben.
          Schweigen… Das ist eben so, das weiß man ja!

  3. Aus gegebenem Anlass möchte ich auf das Szenario flächiger länger andauernder Stromausfall hinweisen und jedem empfehlen, sich darauf vorzubereiten. Mindestens mit den Empfehlungen des BBK

    https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Tipps-Notsituationen/Stromausfall/stromausfall_node.html

    wobei die leider die Heizproblematik im Winter etwas vernachlässigen…

    Der Anlass:

    https://www.dw.com/de/libanon-stellt-sich-auf-tage-ohne-strom-ein/a-59457595

    Wir sind nicht so viel besser aufgestellt als die Libanesen 😉

    • Der Hinweis mit dem Bargeld zu Hause ist ja interessant, wenn man bedenkt, das sie auch hier das Bargeld abschaffen wollen, damit auch ja niemand mehr unversteuert Geld verdient.

  4. Homo Duplex, auf dessen anti-linkem Twitter-Account wir regelmäßig zu lesen bekommen, dass alle Menschen, die nicht so denken wie er Psychopathen seien, stets dumm und/oder böse und nur zerstören und die Welt brennen sehen wollen, ist heute zu einer ganz erstaunlichen Erkenntnis gelangt:

    „Sie gehen wie selbstverständlich davon aus, dass kein Funke redlicher Motivation im Gegner ist. Der Gegner ist das reine Böse. Politik als Religion. Sehr gefährlich.“

    • Immer toll wie du gleich zu Anfang den Charakter der Personen kommentierst und abwertest, auf die du dann aufmerksam machen willst.

      homoduplex hat hier aber recht. Kaum einer hat Angst vor Ideen, nur weil sie von einer Frau oder einer Schwarzen kommen. Die Idee an sich kann die Angst auslösen, egal von wem sie kommt. Die Behauptung, dass die Kritik und der Widerstand nur von Sexisten und Rassisten kommt, dient genau dazu diese Kritiker als schlechte Menschen hinzustellen.

    • homo duplex gibt einige kulturmarxistische Theoretiker nicht differenziert genug wieder. Im Gegenzug stellt Leszek den duplex homo wie eine hirnlose Dumpfbacke dar.

      Kann man machen.

  5. Eigentlich unverantwortlich das die katholische Kirch immer noch daran fest hält das Priester nicht heiraten dürfen und im Zölibat leben sollen. Man sieht doch offensichtlich was dabei rauskommt.

    Und die Eltern, die ihre Kinder zu diesen Kinderfickern schicken, ist auch nicht mehr zu helfen.

    • Lebten die Lehrer der Odenwaldschule auch zölibatär? Die Erzieher in DDR-Kinderheimen? Die Turn-Trainer in den USA?

      Ich denke, da gibt es andere Gemeinsamkeiten.

  6. In DE sieht es dann wohl anders aus. Hier wollten die Mütter dafür entschädigt werden, das sie sich jetzt selbst um ihre Kinder kümmern müssen.

    • Genau wegen solcher feministischen Lügen muss Feministinnen die Diskurshoheit bei diesem und auch fast allen anderen Themen entrissen werden. Sie legen es darauf an das Opfer nicht geholfen wird, weil sie Männer sind und Täterin gedenkt werden, weil sie Frauen sind.
      Sie schaden damit nicht nur Männer, sondern auch Frauen. Denn die besten Chancen für Frauen nicht Opfer von häuslicher Gewalt zu werden, haben Frauen wenn sie selbst nicht intial gewalttätig ggü. ihrem Partner werden.

      Und Frauen sind häufig als erstes die Täter in Beziehungen:

      In fast 24 % aller Beziehungen kam es zu Gewalt, und die Hälfte (49,7 %) dieser Beziehungen war von gegenseitiger Gewalt geprägt. In nicht-reziproken Gewaltbeziehungen waren in mehr als 70 % der Fälle die Frauen die Täterinnen.

      https://ajph.aphapublications.org/doi/full/10.2105/AJPH.2005.079020

      Das Problem bei Leuten wie denen ist das sie jede Information, die ihre männerfeindliche Weltsicht angreift, nicht als valide akzeptieren. Habe ich selbst schon erlebt. Habe Link zu Studien gepostet und da waren dann angeblich die Methoden veraltet. Wieso genau, konnte sie nicht erklären. Als ich fragte ob das Problem bei diesen Studien ist, das man anders als bei feministischen Studien auch Männer zu Opfererfahrungen befragt hat, war das Gespräch beendet 😉

      • Hmm, die Diskurshoheit haben die bei diesen Thema ja nicht weil sie so schön wimpernklimpern können.

        Sondern weil das Leitbild des virilen, aggressiven Mannes, der von der sanftmütigen Frau gezähmt und dressiert werden muss, ein Dogma ist. Darauf baut am Ende das Beuteschema der Frau auf, also die gesamte Heterosexualität.

        Naheliegend, dass initial-aggressive Frauen und damit männliche Opfer hier tunlichst totgeschwiegen werden müssen.

        Wohingegen Gewalt von Männern gegen Frauen das Dogma stützt. Und durch das feministische Outgrouping der Männer als wirkmächtige Wesen sich auch noch alle Männer geschmeichelt fühlen können. Das hilft denen dann auch, die selbst erfahrene weibliche Dressur geistig zu verdrängen 😉

        Bei den Rahmenbedingungen ist die Diskurshoheit quasi eine feste Bank.

        • Klar spielt das schwachen Männern und verlogenen Frauen in die Hände, aber Feministinnen haben hier auch die Diskurshoheit, weil sie sich wie Bullys aufführen, sofort auf die Ebene der Emotionen gehen, Fakten ignorieren oder leugnen (Verschwörung des Patriarchats) und jedem der ihren falschen Weltbild widerspricht, verwerfliche Positionen andichten, die dieser i.d.R. gar nicht vertritt. Und diese Angriffe kommen auch i.d.R. sofort, ohne das vorab noch irgendwie diskutiert wird und schon aus geringem Grund.
          Damit haben sie es geschafft an Universitäten und in den Medien ein Klima der Angst aufzubauen.

  7. Zu mindestens in DE wird es jetzt auch erstmal so sein.
    Atomenergie wird in den nächsten 2 Jahren abgeschaltet.
    Das dieses Loch durch Wind- und Solarenergie gefüllt werden kann, ist völlig utopisch.
    Also wird man mit Kohle und Gas kompensieren.
    Um das mal in Relation zu setzen:

    Moorburg ganz vorne bei den Emissionen im Norden
    Spitzenreiter ist jedoch das Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg, das im vergangenen Jahr 6.247 Kilotonnen CO2 ausgestoßen hat. Das sind 6.247.000.000 Kilogramm des klimaschädlichen Gases. Die Zahl geht aus einer Tabelle der EU-Kommission hervor. Darin sind in 14.113 Zeilen alle Anlagen gelistet, die am EU-weiten Handel mit Emissionsrechten teilnehmen müssen. Im deutschlandweiten Vergleich belegt Moorburg jedoch „nur“ Platz zwölf. Gleichwohl entspricht der CO2-Ausstoß des Kraftwerks nach einer Berechnung des Umweltbundesamtes den Emissionen von rund 2,2 Millionen Autos mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von 13.900 Kilometern pro Jahr.

    Das Kohlekraftwerk Frimmersdorf hat zum Vergleich 2006 19300 Kilotonnen CO2 ausgestoßen. Zahlen von heute habe ich nicht gefunden.
    Eine Lösung wie sie wahrlich nur von Politikern ausgedacht werden konnte.

    Und wenn Gas und Kohle jetzt teurer werden und teuer bleiben, werden viele energieintensive Unternehmen ins Ausland ziehen.

    • Was die Gaspreise angeht, macht der rechte Schwefelbruder Orban etwas, das die tiefste Verachtung jedes anständigen Europäers verdient:
      https://ungarnheute.hu/news/ungarn-schliesst-vertrag-ueber-gaslieferungen-mit-gazprom-ukraine-protestiert-22050/

      Zitat:
      „Der Preis liegt deutlich unter dem, was bisher auf der Grundlage eines 1995 unterzeichneten Abkommens gezahlt wurde, und wird dazu beitragen, die Errungenschaften der Preissenkungen aufrechtzuerhalten. Die ungarischen Verbraucher werden weiterhin einen der niedrigsten Preise in der Europäischen Union zahlen“

      Fragt ihr euch auch unwillkürlich, warum das bei uns niemand macht, obwohl alle über zu hohe Gaspreise jammern und Blackouts an die Wand malen? Tja…

      Ich bin noch über etwas gestolpert, was mich hat aufhorchen lassen:

      Der Premierminister sagte, dass Ungarn auch den EU-Vorschlag für einen „Green Deal“, der eine indirekte Steuer für Hausbesitzer und Autobesitzer vorsieht, als „inakzeptabel“ betrachte. Die Staats- und Regierungschefs der EU haben die steigenden Energiepreise bei ihrem Arbeitsessen in Brdo am Dienstag erörtert und beschlossen, sich in den kommenden Wochen eingehender mit dem Thema zu befassen.
      https://ungarnheute.hu/news/orban-eu-muss-ihre-energiepreispolitik-ueberdenken-88926/

      Eine „indirekte Steuer“ für Hausbesitzer? Weiß jemand worauf das anspielt? Es klingt richtig Schei**e, dass man als Autofahrer mittlerweile gnadenlos abgezogen wird, daran hat man sich ja schon fast gewöhnt…

        • Steuern auf Brennstoffe gibt es ja eh, die könnten das noch hochfahren, aber das trifft ja dann nicht nur Häuslebesitzer, sondern alle mit einem Dach über dem Kopf.

          Dämmung vorschreiben: da frage mich allerdings wie die das durchsetzen wollen, man bekommt ja jetzt schon keine Handwerker mehr und die Baustoffe sind knapp. Bei vielen alten Häusern ist das auch gar nicht so einfach zu bewerkstelligen, bezahlen muss man das auch erstmal können.

          • Du hast mich irgendwie falsch verstanden. Ich beziehe mich auf den zitierten „EU-Vorschlag für einen Green Deal“, der die Mitgliedsstaaten dazu zwänge, neue Steuern und Verpflichtungen einzuführen die es bisher nicht überall gibt. Deutschland hat bereits 2 solche Steuern auf Brennstoffe, die andere Länder nicht haben: „Ökosteuer“ von 2003 und „CO2-Steuer“ von 2021, zusätzlich zu der guten alten Mineralölsteuer die es anderswo in ähnlicher Form auch gibt. Auch die Dämmpflicht gibt es bisher wohl nur in Deutschland, aber die EU könnte sowas allen vorschreiben. Die Macher dieser Vorschriften kümmert Machbarkeit und Bezahlbarkeit wenig, sie wollen ja die Welt retten und da ist kein Preis zu hoch – besonders wenn andere ihn zahlen müssen.

          • Ja, könnte sein, dass die Dämmpflicht auf andere Länder ausgedehnt wird.

            Was ich insgeheim befürchte: dass die Dämmpflicht in Deutschland auf den Altbestand ausgeweitet wird. Meines Wissens ist der bisher nicht reguliert. Man braucht einen teuren Energiepass, wenn man seine Immobilie verkauft und ich glaube die oberste Geschossdecke muss gedämmt sein, aber das prüft bisher niemand und wäre auch noch vergleichsweise leicht zu realisieren.

    • „Also wird man mit Kohle und Gas kompensieren.“

      Nein, Kohle ist politisch auch verboten. Es bleibt nur Gas. Erdgas ist in der Tat sauber (Erdgas = CH4, es verbrennt zu nichts als harmlosem CO2 und H2O), aber es gibt nicht annähernd genügend Gaskraftwerke um die durch all die „Ausstiege“ entstehende Lücke zu füllen. Blackouts werden in einem der nächsten Winter kommen, hoffentlich zuerst in den Grünen-Hochburgen.

      • Wo steht das Kohle verboten ist?
        Ich habe es nur hier gelesen:

        „Es würde viele Jahre dauern, bis neue Wind- und Solaranlagen diese Elektrizität zumindest der Menge nach ersetzen könnten. Zeit, die nach Einschätzung vieler Experten nicht mehr zur Verfügung steht. Um die jederzeit abrufbare Grundlast des Atomstroms zu ersetzen, brauchte es zudem gewaltige Speicheranlagen für den wetterabhängigen Ökostrom, die es noch nicht gibt.

        Vorerst müssen Kohle- und Gaskraftwerke die Lücke füllen. „Mitten in einer Klimakrise die verfügbaren Nuklear-Kapazitäten abzuschalten“, schrieb der britische „Guardian“-Autor und Umweltaktivist George Monbiot, sei „eine verfeinerte Form des Irrsinns“.“

        https://www.welt.de/wirtschaft/article233736110/Der-deutsche-Atomausstieg-naht-doch-jetzt-regt-sich-neuer-Widerstand.html

        • „Wo steht das Kohle verboten ist?“

          Hast du schon vom Kohleausstieg gehört? In den kommenden Jahren werden systematisch Kohlekraftwerke abgeschaltet, jedes Jahr ein paar Gigawatt. Neubauten von Kohlekraftwerken sind überhaupt nicht vorgesehen und wären politisch gar nicht durchsetzbar.

          „Es würde viele Jahre dauern, bis neue Wind- und Solaranlagen diese Elektrizität zumindest der Menge nach ersetzen könnten“

          Das wissen wir alle. Du wirst bemerkt haben, dass ich von denen gar nicht rede, weil sie nichts zur Versorgungssicherheit beitragen.

          „Vorerst müssen Kohle- und Gaskraftwerke die Lücke füllen“

          Da gehört ein Konjunktiv hin: müssTen.
          – Kohlekraftwerke dürfen aber nicht, weil die abgeschaltet werden
          – Gaskraftwerke können nicht, weil die vorhandene Kapazität nicht reicht

          .“„Mitten in einer Klimakrise die verfügbaren Nuklear-Kapazitäten abzuschalten“, schrieb der britische „Guardian“-Autor und Umweltaktivist George Monbiot, sei „eine verfeinerte Form des Irrsinns“.““

          Der zweite Teil stimmt, der erste nicht. Es ist eine verfeinerte Form des Irrsinns, weil die Bundesregierung damit systematisch einen Blackout herbeiführt.

          Dir fehlt anscheinend ein bisschen der Überblick was gerade vorgeht und was uns droht. Mit Meinungsfetzen aus Zeitungen und Twitter kriegt man den wahrscheinlich auch nicht.

          • Alles klar bei dir?

            Man kann Kraftwerke auch verschieden stark nutzen und mit dem gleichen Kraftwerk mehr oder weniger Strom erzeugen. Ich glaube nicht das sie bei einem Blackout sagen werden „nee, nicht mehr Kohlen nachschaufeln. Das sitzen wir jetzt aus.“

            Und so wird dann die Lücke gefüllt/die fehlende Energie der Atomkraftwerke kompensiert.

            Oder glaubst Du das sie das verbieten werden?

          • @Matze:

            „Man kann Kraftwerke auch verschieden stark nutzen“

            Jedes Kraftwerk hat eine Nennleistung, mehr als diese kann es nicht abgeben. Da hilft mehr Kohle nachschaufeln gar nichts. Wenn du bei deinem Auto das Gaspedal noch tiefer trittst gibt der Motor auch nicht mehr PS ab als die Leistung für die er gebaut ist.

            Einige Eckdaten:

            – Der Stromverbrauch Deutschlands schwankt zwischen 40 Gigawatt (in einer lauen Sommernacht) und ca 85 Gigawatt (tagsüber an einem kalten Wintertag). Deutschland braucht daher eine gesicherte Kraftwerkskapazität von mindestens 85 Gigawatt + ein paar GW Reserve, sonst geht das Licht aus.

            – Deutschland besitzt derzeit eine gesicherte Kraftwerksleistung von knapp 90 Gigawatt. Das ist mehr als 85, deshalb fällt der Strom bisher nicht aus.

            – Aber im kommenden Jahr werden mehrere Gigawatt Atomkraftwerke (der 2011 beschlossene „Atomausstieg“) und Kohlekraftwerke (der 2019 beschlossene „Kohleausstieg“) gleichzeitig abgeschaltet, damit sinkt unsere gesicherte Leistung wahrscheinlich erstmals unter 85 Gigawatt. Ein Neubau von Kraftwerken, um die Lücke zu schließen, ist nicht vorgesehen.

            https://de.wikipedia.org/wiki/Ausstieg_aus_der_Kohleverstromung_in_Deutschland#Stilllegung
            https://de.wikipedia.org/wiki/Atomausstieg#2000/2011%E2%80%932022:_%E2%80%9EAlte%E2%80%9C_Bundesl%C3%A4nder_und_wiedervereinigtes_Deutschland

            – Das bedeutet, es ist eine Frage der Zeit bis an irgendeinem kalten Wintertag die Stromnachfrage die Erzeugungskapazität übersteigt. Wenn wir Glück haben weht dann der Wind, oder Polen hat gerade Strom für uns übrig. Wenn wir Pech haben, ist es bewölkt und windstill, und Polen braucht seinen Strom selbst. Dann wird es duster.

            „Oder glaubst Du das sie das verbieten werden?“

            Das ist keine Glaubensfrage, sie haben es bereits verboten. Die Abschaltungstermine der Kohlekraftwerke stehen fest. Es sieht nicht danach aus dass in der nächsten Regierung jemandem rechtzeitig einfällt „Oh wir brauchen ja die Kraftwerke damit das Licht nicht ausgeht, wir sollten den Plan stoppen“.

            Bei den noch übrigen Kraftwerken eine Schippe Kohle nachlegen wird den Blackout nicht verhindern, wie du anscheinend glaubst.

  8. Warum die Lockdowns, die eigentlich dem Profitinteresse der Reichen widerspricht, wenn doch der Staat den Reichen dient?

    1. Man wusste, dass es bald eine neue Finanzkrise geben würde. Mit den Lockdowns konnte man so tun, als ob diese für die Krise verantwortlich sei, und massives Gelddrucken zu rechtfertigen, um den Finanzsektor zu retten und die Großunternehmen wurden zudem gebührend für die entstandenen Verluste zu entschädigt. Denkbar also, dass, wenn nicht alles nach Plan verläuft, weitere Lockdowns verhängt werden, gerechtfertigt mit der Pandemie oder mit dem Klimawandel
    2. Man kann so auch Veränderungen durchdrücken wie: Abschaffung des Eigentumsrechts für die Massen zugunsten des Mietenmüssens (gerechtfertigt mit Nachhaltigkeit), so dass diese völlig abhängig vom Willen der Reichen werden, da diese ja frei entscheiden können, etwas nicht zu vermieten, wenn einer nicht spurt.
    3. Man kann so die Abschaffung der Grundrechte rechtfertigen (später vielleicht mit dem Klimawandelargument aufrechterhalten oder wiedereingeführt)

    https://off-guardian.org/2021/10/08/the-fear-pandemic-and-the-crisis-of-capitalism/

    • Ach ja:

      4. Man kann so kleine Unternehmen (die natürlich nicht die versprochene Hilfe bekommen) in die Pleite treiben, so dass sie von den Großunternehmen billig aufgekauft werden können (mit den Staatshilfen).
      5. Ausbau der Überwachung!

  9. Falls ihr tatsächlich geglaubt habt, die „Pandemie“ und die Einschränkungen werden bald vorbei sein… die nächste Eskalationsstufe befindet sich schon in der Planung:
    https://journalistenwatch.com/2021/10/10/marburg-virus-kommt/
    Vielleicht klappt es nicht gleich beim ersten Mal, aber dahin scheint es zu gehen. Die PCR-Tests dafür gibt es bereits, an Medikamenten und Impfungen wird schon geforscht, die Medien warnen schon eifrig.

    Das Interessanteste aber: es scheint tatsächlich so zu sein, wie ich vorhergesagt habe. Sollte ein echter Killervirus kommen (Mortalität bei Marburg 90%), dann wird er alle die erwischen, die sich durch Corona nicht haben gleichschalten lassen, dazu den Großteil der Menschen in Afrika (Impfquote 1%) bzw. in den noch fruchtbaren Entwicklungsländern. Es wäre genau das Vorgehen, welches zu Psychopathen passen würde, die eine drastische Bevölkerungsreduktion wollen, aber die Infrastruktur ihrer Macht erhalten und dabei letztere noch ausbauen…

    Möge ich Unrecht behalten, aber erinnert euch an meine Worte, falls es doch eintritt.

    • Also den Teil „…dann wird er alle die erwischen, die sich durch Corona nicht haben gleichschalten lassen…“ verstehe ich nicht. Das Virus würde auch die treffen, die sich haben gleichschalten lassen.

      Das natürliche Marburg-Virus ist – btw – nicht optimal dafür geeignet, die Letalität ist niedriger (~30%) und es ist etwas verbreitungsfaul. Was wirklich dramatisch ist, sind die im Labor modifizierten Varianten, Rekombinationen mit Pokenviren z.B., sogenannte Chimären.

      Wer also die Erdbevölkerung zuverlässig um 90% reduzieren will, wird sowas in die Ballungsräume der Welt pusten…

      • „Also den Teil „…dann wird er alle die erwischen, die sich durch Corona nicht haben gleichschalten lassen…“ verstehe ich nicht. Das Virus würde auch die treffen, die sich haben gleichschalten lassen“

        Hätte ich genauer ausführen sollen, wenn die ihre Infrastruktur erhalten wollen, müssen sie diejenigen am Leben schützen, die in dieser arbeiten. Das Ganze macht also nur Sinn, wenn bereits ein Impfstoff oder ein wirksames Medikament existiert. Das muss aber so teuer oder knapp sein, dass man es, „leider, leider“ nicht an alle, z.B. die Entwicklungsländer verschenken kann.

        „Das natürliche Marburg-Virus ist – btw – nicht optimal dafür geeignet, die Letalität ist niedriger (~30%) und es ist etwas verbreitungsfaul. Was wirklich dramatisch ist, sind die im Labor modifizierten Varianten, Rekombinationen mit Pokenviren z.B., sogenannte Chimären.“

        Ja. Die 90% standen m.E. im Artikel, muss nicht stimmen, habe ich nicht nachgeprüft.

        Falls (und ich behaupte nicht, dass es so ist, aber man sollte das beobachten), also falls eine solche „neue Variante“ auftaucht und die sehr viel tödlicher ist, würde das m.E. stark in die entsprechende Richtung deuten.

        Schon klar, dass viele auch dann niemals nicht, eine Verschwörung auch nur in Erwägung ziehen.

        • Ah OK, jetzt ist es klarer.

          Wäre mal eine interessante Analyse: Wieviele dienstbare Geister die Machtelite denn braucht, um ihren Lebensstandard bzw. die notwendige Infrastruktur aufrechtzuerhalten. So grob überschlägig wären das gar nicht so wenige…20% der aktuellen Weltbevölkerung?

      • Ähm, ich kann da nur eine erkennen, was meinst du?

        Ich hatte das mal als Gedankengebäude hier gepostet: falls es eine Verschwörung gäbe, die vorhätte, die Weltbevölkerung zu reduzieren, wie würde die vorgehen? Wie würdest DU vorgehen, wenn du skrupellos und mächtig wärest und dieses Ziel hättest? Gleichzeitig aber verhindern müsstest, dass all deine Firmen, Macht, dein Geld wertlos wird, weil deine Angestellten alle wegsterben?

        Mir ging es damals darum, zu zeigen, dass diejenigen, die eine Bevölkerungsreduktion durch Covid-Impfung befürchten, sich höchstwahrscheinlich irren. Nichtdestotrotz wäre eine wenig letale Krankheit und die darauffolgende Etablierung eines funktionierenden Impfregimes (in den Industriestaaten) ein wichtiger Zwischenschritt, damit die Befehls- und Rettungskette steht.

      • Etwas ist gut, ich liebe VTs 🙂

        Sie regen zum Denken und aufmerksamen Beobachten an.

        Es ist klar, dass es welche gibt, da gibt es keine Zweifel, es werden ja auch immer wieder welche aufgedeckt. Aber man weiß natürlich nie, wo und in welchem Umfang. Und man weiß i.d.R. auch nicht, wer alles opportunistisch mitmacht, also wer ist Marionette, wer nützlicher Idiot, wer wird erpresst oder bestochen und wer zieht die Strippen? Letztere sind nur wenige und agieren m.E. fast immer aus dem Hintergrund (organisieren Konferenzen, schaffen Posten, stricken Netzwerke, finanzieren „Denkfabriken“ und NGOs etc.), normalerweise spielen die vermutlich eine Art Schach und setzen immer nur ihre Figuren strategisch, mischen sich sonst aber nicht ein, weil das zu auffällig wäre. Und sie spielen immer über Bande und über längere Zeiträume,

        Ziel meiner Analysen und Beobachtungen ist es natürlich, die nächsten Schritte vorherzusehen. Damit wenigstens ich und meine Familie vorbeugen oder gar Profit aus einer Entwicklung ziehen können, wenn es sonst schon niemand ernst nimmt…

        • Damit wenigstens ich und meine Familie vorbeugen oder gar Profit aus einer Entwicklung ziehen können

          Wie sind deine Erfahrungen diesbezüglich? Was hast du vorbeugen können, wo hast du Profit ziehen können? Wie oft hat das geklappt?

  10. Jein. Ihre früheren Äußerungen sagen durchaus etwas über ihre Persönlichkeit. Arrogant. Wütend. Dumm. Dass ihre Postings intellektuell unreif sind, ist nicht das einzige Problem.

    Wie soll man sich eigentlich noch gegen diese Flut dummplappernder Mädchen wehren? Offenbar geht es nur, indem man in der Kompromatkiste wühlt. Normalerweise dürften solche intellektuellen Tiefflieger gar nicht erst gewählt werden.

    Aber die Zeiten sind gerade so, dass hauptsächlich schnellplappernde, arrogante, blutjunge Frauen in die Spitzenpositionen kommen.

  11. Eigentlich müsste man mal den neuesten Bond gendertechnisch auseinandernehmen….
    Bond macht hübsch frühstück, ist daueremotional, kriegt kaum noch was auf die Reihe und wird durch eine butch POC ersetzt. Dann ist Q auf einmal schwul…war er wohl schon immer…genauso wie Dumbledore:D.

  12. Eigentlich wollte ich ja nur Angriffe aufs Wahlrecht mit Klimawandel- Begründung posten, aber was solls.

    „Die neue Direktorin des Deutschen Jugendinstituts, Sabine Walper, spricht sich für ein Kinderwahlrecht von Geburt an aus.

    Dieses sollte zunächst von den Eltern stellvertretend wahrgenommen werden, sagte Walper dem „Tagesspiegel„. Das neue Instrument solle sicherstellen, dass auch die nachwachsende Generation in ihren Bedürfnissen und Anliegen gut repräsentiert werde.“

    https://www.deutschlandfunk.de/demokratie-neue-chefin-des-deutschen-jugendinstituts-fuer.2849.de.html?drn:news_id=1310366

    Ich vermute, der eine oder andere hier würde das sogar begrüßen, her mit den Begründungen.

    • Gern. Diese Idee beruht offenkundig auf der Annahme, daß Wahlentscheidungen ausschließlich maximal egoistisch getroffen werden. Also eine „klimaskeptische“ Stimmangabe nicht deshalb erfolgt, weil die Behauptung einer bevorstehenden Klimakatastrophe bezweifelt wird, oder die Möglichkeit, sie durch flächendeckendes Aufstellen von Windmühlen abzuzwenden, als vergebliche Ressourcenverschwendung angesehen wird. Sondern es wird deshalb „klimaskeptisch“ gewählt, weil man der Ansicht ist, daß die „Klimakatastrphe“ in der zu erwartenden restlichen eigenen Lebenszeit sich noch nicht bemerkbar machen wird.
      Wenn aber Wahlentscheidungen nach maximal eigennützigen Gesichtspunkten erfolgen, dann trifft das auch auf die Eltern zu, die für ihr minderjähriges Kind eine Stimme abgeben können, und dies folglich gemäß ihrem Eigeninteresse und nicht dem ihres Kindes tun werden.
      Oops, das ist jetzt doch tatsächlich eine Begründung dafür geworden, daß die Idee Blödsinn ist. Und es ist nun naheliegend, zu vermuten, daß auch das Propagieren solcher Ideen aus eigensüchtigen Motiven erfolgt.

  13. Der folgende Artikel fängt gut an:

    https://phys.org/news/2021-10-indigenous-knowledge-myth-wilderness.html

    Es geht darum, dass die australischen Ureinwohner die Wildnis nicht als etwas gutes und erhaltenswertes ansehen, sondern als krankes Land, um das man sich nicht genug gekümmert hat.

    Also im Prinzip die Sicht, die lange Zeit auch in Europa vorgeherrscht hat.

    Aber dann kommen solche Perlen:

    „Rather than liberation, the Enlightenment, driven by the Scientific Revolution and its ideals of universality and objectivity have enslaved us all in a darkness so profound that it threatens our very survival on this planet.“

    „Anstatt zu befreien, hat die Aufklärung, angetrieben von der wissenschaftlichen Revolution und ihren Idealen der Universalität und Objektivität, uns alle in eine so tiefe Dunkelheit versklavt, dass sie unser Überleben auf diesem Planeten bedroht.“

    Kopf –> Wand

    Man hat die Natur nicht zerstört, weil man so aufgeklärt war, sondern weil man sich Naturschutz nicht leisten konnte und es an geeigneten (billigen) Technologien noch mangelte und Wohlstand in einer armen Gesellschaft nun mal Vorrang haben muss.

  14. Hier mal ein paar grammatisch-semantische Exerzitien.
    Heiner Sahrer Lee wird gern etwas beschönigend zitiert: „eklige weiße Mehrheitsgesellschaft“.
    Das Adjektiv „eklig“ wäre auf „weiße Mehrheitsgesellschaft“ zu beziehen.

    Das ist aber nicht das, was sie gesagt hat. Tatsächlich war der Wortlaut: „eklig weiße Mehrheitsgesellschaft“. Eklig bezieht sich also auf weiß. Das Weiße ist hier das, was eklig ist, nicht die Mehrheitsgesellschaft.

    Nun behauptet sie, sie hätte auch „ungerecht“ sagen können, das wäre von der Aussage das gleiche gewesen, nur eben in der Wortwahl weniger anstößig. Eklig in der Bedeutung von ungerecht. Wer’s glaubt.

    Aber was ist dann „ungerecht weiß“? Eine „ungerecht weiße Mehrheitsgesellschaft“? Das wäre erst recht eine ungewöhnliche, erläuterungsbedürftige Wortwahl (macht’s also erstmal nicht besser).

    Ich hätte da gern ein Update. Was wollte sie sagen?

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