Feminismus und seine fundamentalen Fehler in der historischen Deutung der Gesellschaft.

Auf Twitter stellt RS eine These auf:

Ich frage nach, was die fundamentalen Fehler sind. Seine Antwort:
Einer der grössten Fehler sehe ich in der Beurteilung von historischer und aktueller Machtverteilung. Der Feminismus geht davon aus, dass die Macht in Händen von Männern war/ist. Dogmatisch liegt hier der Fokus aufs Geschlecht. Weitesgehend unberücksichtigt bleibt der Fakt, 1/x
dass weniger als 1% der Männer über Macht besitzen, egal zu welcher Epoche der Zeit. Darauf aufbauend folgt eine weitere grosse Fehleinschätzung des Feminismus: die fem. Ideologie geht davon aus, dass Männer andere Männer bevorzugen. Bei genauerer Betrachtung muss man diese 2/x
theorie als falsifiziert erklären. Alle Punkte hier zu nennen, würde den Rahmen sprengen. Dieses Sympathisieren mit Geschlechtsgenossen ist durchschnittlich betrachtet tatsächlich eher ein typisch weibliches Verhalten. Männer haben sich schon immer mehr um Frauen gekümmert, 3/x
als um andere Männer. Weshalb wir auch in der Retrospektive deutlich erkennen können, dass Frauen in der Geschichte der Menschheit stets „beschützt“ wurden. Vielfältige Formen der Ausbeutung betrafen Männer idR härter als Frauen. Viele Tatbestände der Vergangenheit, werden 4/x

heutzutage ohne Berücksichtigung der damaligen Lage „neumodern“ falsch gedeutet, sodass der Eindruck entstehen soll, nur Frauen wurden damals ungerecht behandelt. Dabei lässt man viele entscheidende Informationen und wichtigen Kontext weg. Denn sonst wäre leicht zu erkennen 5/x

dass unzählige Ungerechtigkeiten existierten. Sowohl für Männer wie auch für Frauen. Aus einer ungerechten Welt hat der Feminismus eine ungerechte Welt für Frauen modelliert. Mit vielen Halbwahrheiten und Falschinterpretationen. Diese ideologische Verschiebung von real 6/x

existierenden Problem, zu einem aufgeblähten Geschlechterkrieg, führt in eine endlose Sackgasse. Eine zwingende Notwendigkeit als Vorraussetzung für gesellschaftlichen Fortschritt und Verbesserung der Lebensqualität wäre: zu erkennen, dass die Ungerechtigkeit der Welt 7/x

nicht mit einem Geschlechterkampf gewonnen werden kann, da das Problem nicht darin liegt, dass ein Geschlecht die Macht hat und das andere oder alle anderen Geschlechter nicht! Eigentlich eine triviale Erkenntnis! Aber da Narrative, die sich über Jahrzehnte in die Gehirne 8/x

festgefressen haben, auch nur langsam und zäh zu entfernen sind, bedarf es zunächst einmal sehr viel Aufklärung. Mir scheint, dass es daran sehr mangelt. Es hat sich offenbar eine neofeministische Opferindustrie etabliert, die mit der ideologisch verblendeten Halbwahrheit 9/x
sich bestens weiter ausbreiten kann. Trotz vieler Widersprüche es noch sehr tabuisiert ist, Feminismus in Frage zu stellen. Ein gut organisierter Mop von Radikalisierten auch sofort jeden Kritiker attackiert und mundtot macht. Ein komplexes Thema, stark simplifiziert… 10/10
Welche Fehler würdet ihr sehen? Wo liegt er hingegen richtig?

65 Gedanken zu “Feminismus und seine fundamentalen Fehler in der historischen Deutung der Gesellschaft.

    • „Frauen haben es schwer“

      Dass ein großer Batzen dieser Schwierigkeiten durch den Feminismus verschärft wurden, steht auf einem anderen Blatt.

      • „Es nervt irgendwie. Mehr Frauen hier, mehr Frauen in Vorstände, paritätisch besetzte Kabinette, mehr Frauen in Aufsichtsräte usw. Ich frage mich, ob Frauen das überhaupt selbst wollen oder alles mediengemacht ist. Zudem: wir haben wirklich andere Herausforderungen @tagesschau“

        • Und weil es so schööööööön passt:
          Das übliche FOTZENKOTZEN unter dem tweet.

          P.S. ich bin so dankbar für diese Wortkreation

          P.P.S. will mal einer versuchen das Wort in Twitter zu platzieren? Wäre jetzt ein guter Moment…

  1. RS ihm sein größter Fehler besteht darin, den Feminismus nicht als psychische Erkrankung zu verstehen.

    Feministinnen haben in aller Regel schlimme traumatische Erfahrungen mit ihren Vätern gemacht, nicht selten sexuellen Mißbrauch.

    Werden diese Erfahrungen nicht aufgearbeitet, vagabundieren sie in den Gehirnen und bestimmen den Blick auf die Welt. Stichwort Projektion. Der feministische Blick auf die Welt und die Menschheitsgeschichte ist tatsächlich plausibel, wenn man ihn als verschlüsselte Beschreibung der eigenen Kindheit versteht.

    Es hat schon seinen Grund, warum Feministinnen so häufig lesbisch sind und einen derartig paranoiden Blick auf Männer und ihre Sexualität haben.

    Die Frau, die uns weibliche Hochs im Wetterbericht einbrockte und sich auch noch anderweitig viel diskriminiert fühlt, durfte meines Wissens als Kind kein Abitur machen und studieren. Ihr Vater hat es wohl verboten. Bleibt natürlich die Frage, was dadurch gewonnen ist, daß die Namensgebung jetzt changiert.

    Man kann die irrationalen Komplexe von Menschen sehr gut verstehen, wenn man sich deren Kindheit anschaut. Diese Zusammenhänge wurden auch schon an zahlreichen Personen nachgewiesen. Um dieses Erkenntnispotential auszuschöpfen, muß man sich allerdings auch mit seiner eigenen Kindheit auseinandersetzen und ein Interesse daran haben, sich selbst zu verstehen.

    https://alice-miller.com/de/feminismus-marxismus-und-kindheit/

    In obigem Text geht es z.B. leicht erkennbar um eine gewisse Elfriede J. aus Österreich, die die Meinung vertritt, daß Männer in dieser Welt nicht leiden würden. Wie entsteht so eine absurde Sichtweise?

    Als Kind hat sie diese „Wahrheit“ genauso erfahren. Und zwar im Kino mit ihrem Vater. Mehr dazu im Text.

    _________

    Wenn RS meint, irgendein Ismus dieser Welt hätte es schon mal zu einer korrekten Analyse der Gesellschaft gebracht oder dies sei möglich, dann ist er naiv. Jeder Ismus ist eine Reinszenierung von Kindheitskomplexen mit simplen Schwarzweiß-Polaritäten, einem ominösen Bösen (=Eltern), das bekämpft und beseitigt werden muß (Das Kapital, das Patriarchat, das Weltjudentum, die Ungläubigen, der „Kommunismus“ etc.).

    So funktionieren alle Ideologien.

    Und da man selbst zu den Guten gehört, darf man auch ein bißchen totalitär sein – um es mal sarkastisch zu formulieren.

    Ideologien reproduzieren also immer das Unrecht, das sie zu bekämpfen vorgeben – weil die Kindheiten unaufgearbeitet blieben.

    • Dass in Deinem selbstgezimmerten Universum missbrauchende Mütter nicht vorkommen, zeigt einmal mehr, wie extrem verkürzt Du zu denken versuchst.

      • Das liegt daran, alle anderen Ideologien außer seiner eigenen Ideologie sind falsch. Weil sie die Welt holzschnittartig verarbeiten, also z.B. alles als Reinszenierung von unbewältigten Kindheitstraumata verstehen.

        Das hat er mit A. Miller gemeinsam, die hier verkündet: „Da verstand ich, dass jede Ideologie dem Verdrängen der Fakten und deren Bedeutung dienen kann und daher nicht ungefährlich ist, weder für den Einzelnen, noch für die Gesellschaft.“
        Ohne zu begreifen, sie ist ebenfalls hochgradig ideologisch unterwegs.

        Ich finde an dieser Ideologie besonders ironisch, sie fordert von allen anderen Selbstreflexion ein, bzw. unterstellt einen Mangel dieser und ist selber dazu am wenigsten bereit und in der Lage.

        • …. Ich finde an dieser Ideologie besonders ironisch, sie fordert von allen anderen Selbstreflexion ein, bzw. unterstellt einen Mangel dieser und ist selber dazu am wenigsten bereit und in der Lage.

          Vielen Dank für diesen sehr intelligenten Kommentar.

          Wieviele Bücher und Texte von Alice Miller hast du eigentlich gelesen?

          Gib doch mal bitte ein paar Zitate an, die belegen, daß es Alice Miller an Selbstreflexion mangelt.

          Ich bin immer wieder davon begeistert, auf welch seriöse Weise sich Kritiker von Alice Miller mit ihrem Werk auseinandersetzen. Dieser Kenntnisreichtum, dieser Verzicht auf primitive Abwehrrituale. Das ist toll.

          Warst du nicht der, der sich lobend darüber äußerte, daß die Kapitalistische Partei Chinas viele Chinesen aus der Armut geholt habe? Und der das als Pluspunkt für den Kommunismus verstanden wissen wollte?

          Ich bin auch ein großer Fan des Kommunismus und der Arbeitsbedingungen in China.

        • @Gendern
          „Warst du nicht der, der sich lobend darüber äußerte, daß die Kapitalistische Partei Chinas viele Chinesen aus der Armut geholt habe? “

          Gesetzt den Fall, das war so: Ihr habt beide recht:

          Zwar ist nur 1/3 allen Kapitals in den Händen des Staates, aber da die Privatleute v.a. Immobilien besitzen, gehören Maschinen und Co. zu 2/3 dem Staat (siehe Piketty „Kapital und Ideologie“).

          Allerdings:

          „In 2013, the public sector accounted for 30% of the number of firms in China, but 55% of assets, 45% of revenue and 40% of profits.“

          D.h. Pikettys Zahlen sind nicht komplett falsch*, aber entweder sind die Staatsunternehmen ineffizienter** oder gehören zu den kapitalintensiveren Industrien (oder beides).

          https://en.wikipedia.org/wiki/Socialist_market_economy

          Irgendwo auf Wikipedia steht auch, dass der Privatsektor 80% des Wirtschaftswachstums ausmache und nicht bloß 45% bzw. 33%.

          Mit anderen Worten, sowohl der Privatsektor als auch der Staat spielen eine große Rolle.

          *Vielleicht ergeben sich die Unterschiede dadurch, dass auch immobilienbesitzende Firmen Firmen sind und die sind auch privat.
          **Allerdings nicht so sehr wie es im Realsozialismus gängig war, sonst gäbe es den chinesischen Aufstieg nicht.

      • Dass in Deinem selbstgezimmerten Universum missbrauchende Mütter nicht vorkommen, zeigt einmal mehr, wie extrem verkürzt Du zu denken versuchst.

        Hast du irgendwelche Belege dafür, daß in meinen Überlegungen mißbrauchende Mütter nicht vorkommen?

        Ich habe hier schon mehrmals geschrieben, daß ich gerade bei Männerrechtlern davon ausgehe, daß sehr viele von ihnen traumatische Erfahrungen mit ihren Müttern haben, natürlich auch sexuelle.

        Ich habe auch schon explizit darauf hingewiesen – mehrmals -, daß sexueller Mißbrauch durch Mütter ein großes Tabu in unserer Gesellschaft ist.

        Auch auf der Seite von Alice Miller gibt es Texte, die sich damit befassen.

        Aber vielen Dank für deinen konstruktiven Kommentar. So etwas lese ich immer gerne.

        Wolltest du uns mit deinem Statement indirekt mitteilen, daß du als Kind von deiner Mutter sexuell mißbraucht wurdest? Bei mir ist die Botschaft angekommen.

        Von da ist der Weg auch nicht mehr so weit, die paranoiden Vorstellungen von Feministinnen in reale Kindheitserfahrungen zu übersetzen. 🙂

        Meine Kommentare schreibe ich für die, die sich nicht auf die Position intellektueller Infantilität zurückziehen wollen. Es gibt immer Leute, die sich nicht dummstellen.

        • Es gibt immer Leute, die sich nicht dummstellen.

          Das stimmt. Du z.B. stellst dich nicht dumm, du bist dumm.

          Ob das so ist, seitdem deine Eltern dich im Keller gehalten und gequält haben, oder ob das erst durch die dir durch dein Frau mittels der Autobatterie ins Skrotum verabreichten Stromschläge verursacht wurde, könnte allerdings nur, das fliegende Spaghettimonster habe sie selig, Frau Miller sagen.

          mehr dazu auf http://alice-miller-zack-zack-starkstrom-am-sack.com/de

          • Du schreibst so einen Blödsinn, Seb.

            Jeder sollte wissen, dass die 12 V Spannung einer Autobatterie nie und nimmer ausreichen, schmerzhafte Stromschläge ins Skrotum zu verabreichen.

            Dafür verwendet seine Frau die Lichtmaschine ihres Autos.

          • Aber Renton, das ist so unökologisch! 😦
            Um Gendern mit ins Skrotum verabreichten Stromschlägen zu erziehen verwendet seine Frau grünen Hausstrom.
            Von Lichtblick.
            Alles andere wäre beinahe ein Verbrechen.
            Ich habe neuerdings ein schlechtes Gewissen, wenn ich mit meinem Cadillac Eldorado Cabrio durch Berlin cruise. Er schafft immerhin 4 Kilometer pro Liter, wenn ich das Gaspedal streichle – aber hey, wozu habe ich 8,1 Liter Hubraum???
            Durch den Kontakt zu „Gendern“ ist es mir jedoch gelungen, einen Kontakt zu meiner Kindheit herzustellen und das drückt sich in dem Aufkleber aus, den ich als Rat prominent am Heck platziert habe aus:
            „LERNT SCHWIMMEN!“ (Alice Miller)
            Man kann ihn bei mir bestellen in allen möglichen fröhlichen Schriften und Farben. Ein unentbehrliches Accessoire für jede Fahrt zum Öko-Supermarkt! 🙂

    • Ich finde die Argumentation von RS sehr schlüssig und plausibel. Wenn man von Deiner Theorie psychopathologischer Ursachen ausgeht, dann überleg doch mal, wie verbreitet dem Feminismus zu Grunde liegende Denk- und Verhaltensmuster in der Bevölkerung sind. Selbst seine vermeintlichen Gegner sind ja in der Vorstellung befangen Frauen seien was besonderes, müssen geschützt werden usw. usw. Das sind Denk – und Verhaltensmuster, die sich evolutionär bewährt haben zur Arterhaltung, die aber unter den modernen Bedingungen (wenige Jahrzehnte, maximal Jahrhunderte moderner Zivilisation gegenüber vielen zehntausenden Jahren vorheriger Menschheitsentwicklung), zu solchen Soziokulturellen Entgleisungen wie dem Feminismus führen. Daneben ist der Feminismus auch ein prima Köder, mit dem es gelang die Linke, die ihn geschluckt hat zu zerstören.
      Die diskutieren tatsächlich darüber das im Parlament zu wenig Frauen sitzen, und nicht mehr darüber, daß unangemessen wenig Geringverdiener im Parlament sitzen. Die diskutieren über einen haluzinierten gender-pay-gap, und ignorieren den realen Ost-West pay gap usw.
      Also, wenn man schon den Feminismus als psychopathologisch verursacht diskutieren will, dann bitte nicht mit dieser Kindheitstrauma- Schiene, sondern da muss man viel tiefer bohren, ob nicht das evolutionsbiologisch entstandene menschliche Sexualverhalten unter modernen Bedingungen generell dysfunktional wird. Ein Indiz dafür wäre ja, daß Feminismus ein typische Erscheinung übersättigter Wohlstandsgesellschaften ist.

      • Vielen Dank für diesen hochintelligenten Beitrag, der leider nicht zwischen fanatisierten Feministinnen, die entsprechend paranoide Denkfiguren erst in die Welt bringen und herumzetern, und der allgemeinen Bevölkerung unterscheidet.

        Zudem kann dieser Ansatz auch nicht erklären, warum es solch schlümme Antifeministen wie uns gibt.

        Vielleicht hat es ja doch viel mit der individuellen Geschichte eines Menschen zu tun.

        Dein Beitrag ist naiv und undifferenziert.

        Und er bringt auch ein allgemeines Probem der Geisteswissenschaften zum Ausdruck: Wirres Hantieren mit abstrakten Begriffen. Postmodernes, pseudowissenschaftliches Geschichtenerzählen, das vordergründig Kausalitäten herstellt, die aber völlig spekulativ, willkürlich und undifferenziert sind.

        Die haben aber einen Reiz: Man muß sich nicht mehr mit konkreten Individuen und ihren Kindheiten beschäftigen.

        Niemand kommt als Feminist oder Feministin zur Welt. Und auch der biologisch bedingte Empathieüberschuß in bezug auf Frauen führt nicht zwingend zu einer Bevorzugung oder zu Männerfeindlichkeit.

        Solch abstrakte Handstreicherklärungen scheitern immer an der konkreten Empirie – was Geisteswissenschaftler aber wenig kümmert.

        Natürlich muß man feministische Narrative „dekonstruieren“. Letztlich ist Feminismus aber eine psychische Erkrankung, die sich kaum bis gar nicht von Kritik beeindrucken läßt.

        Sonst wären solche Zombies wie Anatol S. schon längst geheilt.

        Jede Ideologie ist letztlich ein „Willen zur Unwahrheit“. Und dieser tragische Wille entsteht in der Kindheit, weil er damals lebensnotwendig war.

        Mehr dazu hier: https://alice-miller.com/de

    • Schon erstaunlich wie mächtig der (sexuelle) Missbrauch ist. Er macht aus Menschen Homosexuelle, Transsexuelle, Pick-Upper, Feministen, Nazis, Kommunisten, religiöse Fanatiker, Gewalttäter, Ideologen, selbst Missbrauchende und Menschen, die anderer Meinung sind als Gender-Kirk.

      • Das hatten wir schon (mehrmals). Die Tatsache, daß du immer noch solch einen Stuß zusammenschreibst, ist ein Armutszeugnis.

        Deine Aufzählung ist überwiegend zusammengelogen. Richtig ist, daß sexueller Mißbrauch logischerweise zu Komplexen im sexuellen Bereich führt.

        Da gibt es viele Möglichkeiten, da jeder Mensch ein Individuum ist und die menschliche Psyche nicht wie eine Klospülung funktioniert.

        Ich schreibe das nur für die intelligenteren Leute, die an Menschen wie Adrian sehen können, was für einen unglaublichen psychologischen Analphabetismus man an den Tag legen kann, wenn man die Wahrheit haßt.

        Der Zynismus und dieser extreme Wahrheitshaß von Adrian sind schon erschreckend.

        Das wird seine Ursachen haben.

        Falls du jemals Interesse an diesen Ursachen haben solltest, dann mache dich hier schlau: http://alice-miller.com/de

        • Das hatten wir schon (mehrmals). Die Tatsache, daß du immer noch solch einen Stuß zusammenschreibst, ist ein Armutszeugnis.

          Die Antworten auf Deine Kommentare finden sich fast immer in Deinen Kommentaren.

          Das wird seine Ursachen haben.

          Und würde einem intelligenten Menschen zu denken geben. Tja…

          • Dir ist intellektuelle Redlichkeit offenbar völlig egal.

            Von Leuten wie dir leben Diktaturen.

            Du hast inhaltlich nichts beizutragen und redest am Problem vorbei. Adrian warf mir vor, ich würde alles auf sexuellen Mißbrauch zurückführen.

            Das ist schlicht eine primitive Lüge.

            Du solltest dich mal genauer mit deinem Masochismus beschäftigen. Ist schon sehr bedenklich, wenn jemand so etwas naturalisiert. Das deutet auf eine erhebliche emotionale Verwirrung hin. Dein Gewissen scheint auch nicht korrekt zu funktionieren.

            Du bist ganz offensichtlich ein Wessi. Solch ein kaputtes Sozialverhalten kenne ich jedenfalls nur von dort.

          • Von was für einem Inhalt redest du? Wo nichts ist, kann man nichts Sinnvolles beitragen. Adrian hat dir auch nicht vorgeworfen, „alles“ auf Missbrauch – nicht bloß sexuellen, du Lesegenie! – zurückzuführen, sondern, dass dein Erklärungsansatz für die von ihm genannten Phänomene untauglich, weil viel zu primitiv ist.

            Wenn du auch nur halbwegs die Leuchte wärst, die du immer zu sein behauptest, hättest du diese Botschaft herausgelesen, dich auf die Teile fokussiert, bei denen Adrian mit seinen Unterstellungen recht hat, und wärst inhaltlich erläuternd darauf eingegangen. Stattdessen kommen von dir ein paar Allgemeinplätze, Beleidigungen und der Verweis auf deine Webseite. Also alles wie immer. Gähn. Und du wirfst anderen Inhaltsleere vor? Dass ich nicht lache. Dir ist intellektuelle Redlichkeit offenbar völlig egal. DU bist schlicht eine primitive Lüge.

        • @Gendern:
          Gibt’s für Deinen zwanghaft dauerprojizierten Selbsthass eigentlich eine Diagnose? Ich denke, dafür gibt es effektive Therapieansätze.

  2. „Dabei lässt man viele entscheidende Informationen und wichtigen Kontext weg. Denn sonst wäre leicht zu erkennen 5/x

    dass unzählige Ungerechtigkeiten existierten. Sowohl für Männer wie auch für Frauen. Aus einer ungerechten Welt hat der Feminismus eine ungerechte Welt für Frauen modelliert. Mit vielen Halbwahrheiten und Falschinterpretationen. Diese ideologische Verschiebung von real 6/x

    existierenden Problem, zu einem aufgeblähten Geschlechterkrieg, führt in eine endlose Sackgasse.“

    Feminismus ist oft unterkomplex und plakativ. Studien und Thesen (zumindest mit denen ich mich im Laufe der Zeit auseinandergesetzt oder kennengelernt habe) sind wenig wissenschaftlich und oft wird das Ergebnis so interpretiert und formuliert, wie frau es will. Zwei Beispiele sind für mich der gender-pay-gap und der Mythos Incels oder auch häusliche Gewalt (bei der Frauen stehts die Opferrolle zugeschrieben wird). Schlagworte wie mansplaining oder manspreading sind weitere Beispiele. Deshalb ist für mich „Diese ideologische Verschiebung von real existierenden Problem, zu einem aufgeblähten Geschlechterkrieg, führt in eine endlose Sackgasse.“ die Aussage, mit der ich übereinstimme. Wobei Twitter weniger einer Ort der tieferen Auseinandersetzung ist und es viel mehr zu sagen gibt.

      • „Stehts“ ist ja nicht grundstätzlich falsch. Wie man es los wird? Bei Wikipedia stehts nicht. 🙂 Stets ist es empfehlenswert, Programm und OS zu benennen – Chromium oder Firefox, Linux oder BSD?

        Selbsthilfe: Browser benutzen, Autokorrektur einschalten, 5 Minuten nichts tun, dann ein falsches Wort schreiben, mit der Autokorrektur checken, Wort aufnehmen, Dateisuche mit einem mächtigen Werkzeug wie `find` starten und sich alle in den letzten 3 Minuten geänderten Dateien anzeigen lassen (bspw. Linux):

        find /home/ -mtime -3 -ls 
        

        Anhand von Namen, Pfad und Dateigröße eingrenzen, welche der gefundenen Dateien es sein könnte – typischer Beifang sind Dateien aus einem Verzeichnis .cache oder .tmp.
        Browser beenden und die vermutete Datei mit einem Editor öffnen. Mit der Suche das Wort finden und löschen, speichern, erst dann wieder den Browser öffnen – nicht dass dieser das Benutzerwörterbuch im Cache speichert, und beim Schließen Deine veränderte Datei überschreibt.

        • Stets sollte man prüfen, ob Befehle, die man empfiehlt, auch wirklich funktionieren.

          Sorry, nicht -mtime, sondern -mmin ist der richtige Schalter, -mtime rechnet in Tagen.

          find /home -mmin -3 -ls 
          

          ist richtig.

  3. Ganz kurz: Die Frau im Mittelalter. Was hätte die von „Emanzipation“ zu gewinnen gehabt? Die Arbeit ihres Mannes? Nein, danke! Feminismus kam erst dann richtig in Fahrt, als es immer mehr Amüsierberufe in vollklimatisierten Büros in Kaffeemaschinenreichweite gab. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.–

    • Im Mittelalter haben über 80% der arbeitsfähigen Bevölkerung als Subsidenzbauern gelebt, und Frauen und Männer haben selbstverständlich beide gearbeitet (+ Kinder), auch wenn das nicht ausschließt, dass es eine informelle Arbeitsteilung nach Geschlecht bei verschiedenen Tätigkeiten gab, insbes. wo körperliche Kraft eine Rolle spielt und Pferd/Esel/Ochse, so vorhanden, nicht einsetzbar waren.

      • „auch wenn das nicht ausschließt, dass es eine informelle Arbeitsteilung nach Geschlecht bei verschiedenen Tätigkeiten gab“

        Worauf Du einen lassen kannst. Wenn der bäuerliche Haupternährer (warum heißt der wohl so?) zum Wehrdienst eingezogen wurde, egal ob in der Neuzeit, der Antike oder, seltener, im Mittelalter, ging es mit dem Hof schnell bergab. Das Problem war dabei nicht, dass irgendeine Arbeitskraft fehlte, sondern dass eine, wenn nicht sogar die einzige, im Wortsinne kräftige Arbeitskraft fehlte. Natürlich mussten auch Frauen schwer arbeiten, aber angesichts der unterschiedlichen körperlichen Leistungsfähigkeit von Männern und Frauen ist es geradezu hirnrissig anzunehmen, dass die Arbeit nicht nach Geschlechtern aufgeteilt worden wäre, wann immer möglich. Plakativ: Wenn es ausreichte, dass der Mann den Acker pflügt, hat die Frau währenddessen Kleidung gesponnen.

        • Vielleicht war das etwas in Hektik formuliert.

          ist es geradezu hirnrissig anzunehmen, dass die Arbeit nicht nach Geschlechtern aufgeteilt worden wäre, wann immer möglich

          Wieso sollte man die Arbeit nach Geschlecht aufgeteilt haben, wann immer möglich und nicht nur, wann immer nötig?

          Plakativ: Wenn es ausreichte, dass der Mann den Acker pflügt, hat die Frau währenddessen Kleidung gesponnen.

          Krankheiten, Kriege, Unfälle – es war wahrscheinlich oft kein Mann verfügbar, um eine strikte Arbeitsteilung nach Geschlecht aufrechtzuerhalten. Und nicht alle Frauen sind klein und zierlich. Die Natur hat ja oft die Arbeit bestimmt, d.h. wenn die Ernte reif und das Wetter günstig war, musste oft schnell geerntet werden, bevor das Wetter wieder schlecht ist. Insofern kann man auch sagen, es war eben nicht so oft möglich – das war der Regelfall.

          • „Wieso sollte man die Arbeit nach Geschlecht aufgeteilt haben, wann immer möglich und nicht nur, wann immer nötig?“

            Weil es in der Regel sinnvoll war. Ich behaupte, es war genau umgekehrt, wie Du sagst: Man hat die Aufteilung nach Geschlecht aufgehoben, wann immer nötig. Also zum Beispiel, wenn kein Mann verfügbar war. Nur hat das eben – Ausnahmefälle behandle ich gleich – schlechtere Ergebnisse hervorgebracht, wie sich an den ruinierten Bauernhöfen immer wieder gezeigt hat, deren Haupternährer in den Krieg musste.

            Ich will damit nicht behaupten, dass es keine Tätigkeiten gab, die gemeinsam durchgeführt wurden. Nur wurde innerhalb dieser Tätigkeiten die schwerere Arbeit auch wieder auf die Männer verteilt, und es gab nicht viele solcher Tätigkeiten. Nur, wenn z.B. vergleichsweise leichte Ernten in kurzer Zeit einzubringen waren, war es vernünftig, wenn Frauen und Männer das gleichzeitig machten. Wenn die Anzahl der Frauen dafür ausreichte, war es widersinning, wenn die Männer in der Zeit keine schwerere Arbeit übernahmen.

      • Allerdings. Auch hier stellte sich für die Frau gar nicht die Frage, inwieweit sie unterdrückt war. Genauso gut hätte sie es sein können, die ihren Mann unterdrückte. Es gab andere – zwingende – Notwendigkeiten im Leben als ein obskures Patriarchat.

        • Patriarchat damals:
          „Denk dran, Horst, du musst noch das Heu einholen!“
          „Horst, vergiss nicht den Schweinestall auszumisten!“
          „Das Dach muss repariert werden, Horst, sonst regnet es durch!“
          „Warum sind des denn in diesem Jahr so wenige Steckrüben, Horst?“
          „Horst, du musst wieder Holz hacken, es fühlt sich kühl an!“
          „Das muss doch nicht sein, dass du mit den schmutzigen Schuhen hier rein kommst, oder Horst?“

          Patriarchat heute:
          „Die Unterhaltszahlung war zu spät auf meinem Konto, Horst“
          „Horst, evakuiere bitte schleunigst alle afghanischen Frauen.“
          „Tu doch endlich was, Horst. Der Mann da schaut mich an.“
          „Du musst zur Freiwilligen Feuerwehr, Horst. Die haben zu wenig Leute.“
          „Wenn du dich befördern lässt, könnten wir einen Pool wie die Nachbarn haben, oder Horst?“
          „Du kannst die Hälfte des Haushalts und der Carearbeit doch auch bequem nach deiner Arbeit machen.“
          „Horst, ich fühle mich unterdrückt!“
          „Kannst du dir noch immer nicht die Schuhe ordentlich abputzen, Horst?“

      • „Frauen und Männer haben selbstverständlich beide gearbeitet (+ Kinder), auch wenn das nicht ausschließt, dass es eine informelle Arbeitsteilung nach Geschlecht bei verschiedenen Tätigkeiten gab“

        Ich habe die These, dass an dem, was als „Frauenarbeit“ zu gelten hat, Frauen einen heftigen Anteil an der Definition gehabt haben.
        Denn untergründig schwingt in der Debatte immer mit „das Patriarchat“ – also Männer – hätten die als „niedriger“ empfundenen Arbeiten auf die Frauenschultern geladen.
        Es sind – ist es nicht ein Zufall – diejenigen Arbeiten, die körperlich schwerer, riskanter zu bewerkstelligen und überhaupt mit Gefahr für Leben und Gesundheit versehen sind gelten als „männlich“.
        D.h. hochwertig entpuppt sich als belastend und unsicher, an deren Verrichtung sich ein Mann zu beweisen und als solcher zu bewähren hat.
        Ist es nicht ein bisschen merkwürdig, dass die „Konstruktion von Männlichkeit“ bedeutet, Frauen körperlich schwere, riskanter zu bewerkstelligende und überhaupt mit Gefahr für Leben und Gesundheit verbundene Arbeit zu ersparen?

  4. Mir gefällt das Paradoxon von der „unendlichen Sackgasse“ als Vergleich mit feministischem Streben sehr gut. Denn wenn eine Sackgasse unendlich ist, ist es keine Sackgasse.

    Was wird denn eigentlich vom Feminismus angestrebt? Was ist der Motor hinter den geschlechtlichen Verwerfungen, die immer heftiger und umfassender werden?
    Das Ziel dieser ganzen Wirrungen wird immer wieder mit „Gerechtigkeit“ angegeben. Gerechtigkeit ist aber meist eine Illusion, denn wie kann sie bemessen werden? Ist es gerecht, dass ein Straßenbauer am Abend ein größeres Stück Fleisch isst als eine Bürokraft? Geht es also um das Stück Fleisch und dessen Größe oder um das Bedürfnis desjenigen, der isst?
    Wenn es aber das Bedürfnis ist, wie soll das vergleichbar und messbar werden? Daraus kann sich keine Gerechtigkeit ergeben, es kann auch keine entsprechende Gerechtigkeit in Balkendiagrammen dargestellt oder gefordert werden.
    Die Parameter, die für Gerechtigkeit herangezogen werden, sind in der Regel komplett beliebig. Es wird beispielsweise ein Gender Pay Gap erfunden, das sich ausschließlich auf Einnahmen aus Erwerbsarbeit gründet. Dabei werden beliebig andere Einnahmequellen von Frauen und vor allem die Frage, wer wie viel Geld zur Verfügung hat, komplett ausgeklammert.
    Es geht also nicht um Gerechtigkeit, denn die kann es nicht geben – es geht um gefühlte Gerechtigkeit.

    Der ganze Mist dreht sich um gefühlte Gerechtigkeit derer, die weitgehend die Deutungs- und Bestimmungshoheit im gesellschaftlich-medialen Diskurs erlangt haben und wiederum dem Nachwuchs seit Generationen ihre Sichweise implementieren. Was unterscheidet aber gefühlte Gerechtigkeit von Habgier und Missgunst?

    Wenn im Fernsehen Männer in vorgeblich mächtigen Positionen gezeigt werden und wenn zuschauende Frauen angejuckt sind auf Männer im Allgemeinen, dann erleben sie es als „gefühlte Ungerechtigkeit“, dass da nicht eine aus ihrer Menschengruppe in die Kamera spricht.

    Wenn also der Feminismus als zentralen Inhalt „Gerechtigkeit“ aufweist, diese aber nur als „gefühlte Gerechtigkeit“ existiert, dann strebt Feminismus eindeutig die Bevorzugung und Besserstellung von Frauen wegen ihres Geschlechts an, da er qua Definition die Frau in den Mittelpunkt stellt.
    Diese Besserstellung ist allerdings gar nichts Neues, sondern so alt wie die Menschheit. Männer schützen und versorgen Frauen, weil Männer evolutionär so gepolt sind und Frauen nur endlich Nachwuchs gebären können. Reißt nun das Band der Familie und vereinzeln die Menschen, werden die Frauen nicht mehr so direkt versorgt und beschützt, was sie als Ungerechtigkeit empfinden.

    Da sie aber ihre Empfindungen nicht auf den Ursprung zurückverfolgen können und wollen, orientieren sie sich an Lebensbereichen, in denen sie noch nicht die absolute und totalitäre Hoheit haben wie beispielsweise im Bereich Erziehung und Bildung. In diesen zentralen gesellschaftlichen Bereichen können sie ähnlich wie im Zuhause weitgehend beliebig herrschen und bestimmen. Der Mann ist dort meist der Knecht.
    Zeitgleich fühlen sie es aber als ungerecht, dass es mehr männliche Feldwebel als weibliche gibt, dass im Bundestag mehr Männer als Frauen sitzen. Sie wollen diese Tätigkeiten allerdings auch nicht selber machen, vor allem sich nicht mühsam hochdienen. Gerecht fühlt es sich erst an, wenn dort überall mindestens die Hälfte aus ihrer Menschengruppe stammen. Wie die dahin kommen, ist ihnen egal – so wie ihnen auch egal ist, wie der Strom in die Steckdose kommt.

    Die Motoren der feministischen Bewegung sind Herrschsucht, Habgier und Missgunst, denn Gerechtigkeit kann es nicht geben.
    Die von Frauen und ihrer männlichen Pudel-Armada ausgemachten angeblichen Ungerechtigkeiten sind lediglich Ungleichheiten, die in anderen Lebensbereichen mehr als überkompensiert werden.
    Die seit vielen Generationen penetrierte Mär von der Benachteiligung der Frauen ist ein Instrument, das ihnen in beliebigen Situationen Bevorzugungen und Besserstellung verschafft.

    Die wirklich erstaunliche und starke Leistung des Feminismus ist, dass er uns allen über Generationen das Bild vom Patriarchat in die Köpfe gesetzt hat, so dass wir nur noch defensiv agieren und die weiblichen Forderungskataloge immer dicker werden können. Letztlich haben Feministen so auch wirklich ein Patriarchat erschaffen:

    Das gefühlte Patriarchat der Pudel.

    • Haarspalterei:
      Ist die Bedeutung von „Sackgasse“ nicht: „Es gibt nur einen Ausgang und der liegt hinter dir“?

      Das wäre dann kein Widerspruch zum Endlosen.

      Und passt zu der Aussage, dass die Richtung des Feminismus nirgendwo hin führt, nur ins endlose Immer-das-Selbe. Der Feminismus *kann* keinen Zustand erreichen, in dem die Frau nicht diskriminiert wird. Das Patriarchat *kann* nicht abgeschafft werden. Es gibt keinen Zustand, in dem Feministinnen sagen könnten und würden: „Nu ist gut. Wir sind fertig“.

      • Ja, die „unendliche Sackgasse“ ist die Ausweglosigkeit aus einer irrationalen Situation.
        Wenn jede von ihnen wie gefordert das größte Schnitzel der Welt vor sich auf dem Teller liegen hat, werden sie es empört wegschieben und einen Salat verlangen.

        Dann muss der Pudel erst mal wieder überlegen, was er eigentlich Schlimmes gemacht hat.

    • Tatsächlich? Diese Aussage setzt voraus, dass alles so wäre, wie Männer es geschaffen haben. Gäbe es keine Männer, müssten Frauen selbst ums Überleben kämpfen. Ja keine angenehme Vorstellung. Würde wohl irgendwie gehen, aber so gefühlt gibt es in der Natur kaum oder keine rein weiblichen Populationen. Warum wohl?

    • Richtig, denn dann gäbe es auch keine Frauen. So ganz unnütz sind Männer dann ja doch glücklicherweise nicht. Zumindest bei der Fortpflanzung.

      So, das war dann Ration Fisch zum Wochenende. Teil dir das gut ein.

    • Gäbe es keine Frauen, gäbe es auch keine Männer. Die Welt wäre von Dinosaurier bewohnt.

      https://www.welt.de/vermischtes/article146355113/Ex-Geliebte-macht-Alice-Schwarzer-heftige-Vorwuerfe.html
      „So sei Schwarzer schon mal wütend geworden, wenn Schade keinen Sex wollte. Sie beschreibt eine Szene, in der Schwarzer das Bett „demonstrativ“ verlassen habe: „Du rauschst aus dem Zimmer und knallst die Tür. … Plötzlich: ein Höllenlärm … In deiner Wut hast du alle gusseisernen Bratpfannen runtergerissen.“ Sogar mit Seife soll Alice Schwarzer einmal nach ihrer Freundin geworfen haben. „Deinen Wutausbruch rechtfertigst du mit deinem Temperament.““

    • „Gäbe es keine Männer, müssten Frauen nicht beschützt werden.“

      Mal ganz weg von der Fortpflanzung:
      Dann würde sich natürlich eine Gruppe (Schicht? Kaste?) besonders durchsetzungsfähiger, risikobereiter, körperlich fitter Frauen bilden, die die wirklich unangenehmen und gefährlichen Herausforderungen meistern. Die wären dann aufgrund von Leistung an der Spitze der sozialen Pyramide.
      Und etliche davon würden natürlich auch übergriffig werden, weil sie es KÖNNEN, da ja kein Mann weit und breit als Beschützer zur Verfügung steht.

    • Gäbe es keine Männer, müssten Frauen nicht beschützt werden.

      Gäbe es keine Männer, würde solch ein selektiver Stuß auch nicht korrigiert und als Unsinn entlarvt werden.

      Gäbe es keine gewalttätigen Mütter, die ihre Söhne schlagen oder sexuell mißbrauchen, gäbe es auch keine hysterischen Metoo-Debatten mehr. Aber Feministinnen sind die letzten, die diese Zusammenhänge sehen wollen. Gewalt von Müttern gegen Söhne ist die Ursache von männlicher Gewalt gegen Frauen oder Mädchen.

  5. Ein fundamentales Problem aller -ismen, nicht nur des Feminismus ist, dass sie plakativ und holzschnittartig sein müssen, um in die Breite zu wirken.

    Man kann nur wenige Mitstreiter gewinnen, wenn man diesen gleich zu Beginn verkündet, dass sie erst mal einen Kanon von 50 Büchern lesen müssen. Um Aktivisten und Sympathisanten zu gewinnen muss man Werbung machen und vereinfachen. Das gilt unabhängig davon, ob die Theorie, die man hat, richtig oder falsch ist.

    Bewegungen, die auf Massen setzen, leiden dann daran, dass es am Ursprung noch Personen gibt, die belesen sind und sich mit der Materie auskennen, differenzieren können und in Diskussionen Schwächen der Theorie einräumen. Aber im Laufe der Zeit passiert dann etwas: Die Organisation oder die informelle Gruppe wächst besonders da stark, wo mit Marketingmethoden gearbeitet wird, nicht mit wissenschaftlichen Methoden.

    Die Masse kennt nur einen Mischmasch an Theoriefragmenten und hat keine Zeit und Lust, irgendwelchen Widersprüchen auf den Grund zu gehen. Oft bedient man sich an den Hypothesen wenn es gerade ins eigene Kalkül passt und schert sich sonst nicht weiter drum.

    Wer sich detaillierter in einem speziellen Gebiet auskennt, der baut sich eine komplexe Theorie zurecht, die mit Ausnahmen und Ausnahmen von den Ausnahmen zurechtkommt, aber i.d.R. nur im eigenen Fachgebiet. So kann es Frauen in Frauenhäusern geben, die sich mit häuslicher Gewalt gut auskennen, und im Notfall nicht blind den Frauen glauben, die sie aufsuchen. Sie haben ja oft eine echte Motivation, Hilfsbedürftigen zu helfen, und dazu muss man, um erfolgreich zu sein, schauen, was wirklich der Fall ist und was funktioniert und verhindern, dass man selbst ausgenutzt wird. Unter 4 Augen wird man dann auch von den dort Aktiven die ein oder andere nicht sehr feministisch wirkende Aussage hören.

    Aber die vielen kleinen Grüppchen von Feministinnen, die an konkreten Problemen arbeiten, wollen sich vernetzen und mit anderen verbünden, und dabei muss man immer wieder Kompromisse machen und dabei über die Widersprüche bei den anderen hinwegsehen und dafür sorgen, dass die eigenen Widersprüche den anderen nicht zu sehr aufstoßen.

    Um nicht das Bild eines zerstrittenen Haufens abzuliefern werden die faulen Kompromisse nach außen hin tabuisiert, und es entsteht ein Vulgär-(feminismus in dem Fall), eine Friede-Freude-Eierkuchen-Bewegung, mit der jeder klarkommt.

    Ich wette es gibt eine ganze Zahl von Feministinnen, die die Probleme des Genderpaygap genau kennen. Man kann sich diese schönreden, in dem man annimmt, dass über die Kultur vermittelt die Frauen erst dahin erzogen werden, schlecht bezahlte Jobs zu bevorzugen usw.

    Andere Feministinnen halten nichts von der Gendersprache und halten die Diagnose für falsch.

    Öffentlich wahrgenommen werden vor allem die radikalsten Vertreterinnen, die die Kommentarspalten überquillen lassen.

    Für sich selbst wissen viele um die Probleme in ihrem Spezialgebiet, lassen diese aus pragmatischen Gründen aber oft gerne unter den Tisch fallen. Die Probleme anderer Spezialgebiete kennen sie dagegen nicht, da sie nicht die Zeit haben, sich darum auch noch zu kümmern und die dortigen Spezialistinnen nach der gleichen Devise verfahren. Aber die anderen Gruppen mit ihren Spezialinteressen belegen insgesamt, dass es doch sowas die Patriarchat gibt.

    Ähnliches kann man bei Religionen beobachten. In der kath. Kirche gibt es auch eine Handvoll Spezialisten, die um die fragwürdige Genese des NT wissen, die willkürlichen Akte, gewisse Texte auszuwählen und andere zu verwerfen und Probleme von Stiller Post, Übersetzungen und Fälschungen, aber der Großteil des Fußvolks ahnt da nichts von.

    Die, die selbst daran zweifeln, ob es eine historische Jesusfigur überhaupt gab, haben sich den Glauben so zurechtgelegt, dass er ohne historische Figur auskommt. Für die Mehrheit wäre das aber indiskutabel, also trägt man es nicht wie eine Monstranz vor sich her – man würde sonst wohl auch ausgeschlossen werden. Ganz ohne Quellenforschung kommt aber Kirche auch nicht aus und belässt die Theologen mit diesem Steckenpferd, wenn es geht, in ihren Reihen.

    Und wer als Theologe an einer Uni forscht und unterrichtet, der ist darauf angewiesen von der Kirche geduldet zu werden und hat somit ein vitales Interesse, nicht den großen Konflikt zu suchen und seine Häresie zur offiziellen Lehrmeinung machen zu wollen.

    Ein großer Unterschied zw. kath. Theologie und Feminismus besteht natürlich darin, dass die Feministinnen viel schwächer hierarchiesierte Netzwerke haben.

    • Wenn das hier so gelobt wird, darf die Kritik nicht fehlen. Ist zwar nicht ganz falsch, was Klaus sagt. Aber das sind sekundäre Aspekte. Die entscheidende Frage bleibt immer, warum Menschen sich freiwillig durch Propaganda verblöden lassen.

      Kleiner Tip: Es gab schon einmal eine Zeit in unserem Leben, wo wir völlig hilflos der Propaganda unserer Eltern ausgeliefert waren. Und manche wollen das ihr ganzes Leben lang nicht wahrhaben.

      Die, die selbst daran zweifeln, ob es eine historische Jesusfigur überhaupt gab, haben sich den Glauben so zurechtgelegt, dass er ohne historische Figur auskommt. Für die Mehrheit wäre das aber indiskutabel, also trägt man es nicht wie eine Monstranz vor sich her

      Historiker zweifeln nicht an der Existenz Jesu.

      Wer aber allen Ernstes glaubt, solch eine Geschichte und die Gleichnisse Jeus wären ausgedacht, den kann man wohl nicht mehr ernst nehmen bzw. der sollte sich fragen, ob er emotional nicht etwas abgestumpft ist und einem Kult der Pseudorationalität frönt.

      • Hach, Gendern, Deine Kommentare enthalten doch immer wieder Erheiterndes.

        „Wer aber allen Ernstes glaubt, solch eine Geschichte und die Gleichnisse Jeus wären ausgedacht“

        1. Die Teile „solch einer Geschichte“, die Über-Wasser-Wandeln, Brotvermehrung u.ä. enthalten, sind unter Garantie ausgedacht.
        2. Die Teile, die z.B. den willkürlichen Massenmord eines Despoten an neugeborenen Jungen seiner Untertanen behandeln, sind fast unter Garantie ausgedacht.
        3. Die Gleichnisse von „Jeus“ sind sehr wahrscheinlich ausgedacht, wenn nicht von den Erdenkern der Geschichte, dann von Jesus selbst.
        4. Wenn man mal all das garantiert bzw. fast garantiert Ausgedachte weglässt, so landet man zwangsläufig bei einer „solchen“ Geschichte, die nicht notwendigerweise ausgedacht, also möglich ist.
        5. Die Frage ist aber nicht, ob der Rest, der von „solch einer Geschichte“ übrig bleibt, ausgedacht ist, sondern ob der Rest dieser konkreten Geschichte ausgedacht ist. Und da hilft es herzlich wenig, dass das nicht zwangsläufig so sein muss. Wir werden es nie wissen.

        • Vielen Dank für diese Demonstration von Zynismus, Pseudointellektualität, Rabulistik, Herzensenge, Hochmut und emotionaler Begriffsstutzigkeit.

          Allen anderen kann ich nur die Lektüre der Evangelien empfehlen. Das Herz kann besser beurteilen, ob das dort Geschilderte wahr ist.

          Übrigens auch, ob Atomkraft eine sinnvolle und lohnenswerte Technologie ist.

          • „Zynismus, Pseudointellektualität, Rabulistik, Herzensenge, Hochmut und emotionaler Begriffsstutzigkeit“

            Prima. Wenn du jetzt noch erklärst, inwiefern mein Kommentar Anlass für diese Zuschreibungen gibt, nimmt dich Witzfigur vielleicht mal irgendjemand ernst.

            Übrigens sagt mir mein Herz, dass es Jesus nie gegeben hat. Womit das auch bewiesen wäre. Denn das Herz kann besser beurteilen, ob das in der Bibel Geschilderte wahr ist 🙂

          • „Das Herz kann besser beurteilen, ob das dort Geschilderte wahr ist.

            Übrigens auch, ob Atomkraft eine sinnvolle und lohnenswerte Technologie ist.“

            Und selbstverständlich auch, wie man eine Mondrakete baut oder ob die Quantentheorie richtig ist…

      • „Wer aber allen Ernstes glaubt, solch eine Geschichte und die Gleichnisse Jeus wären ausgedacht, den kann man wohl nicht mehr ernst nehmen bzw. der sollte sich fragen, ob er emotional nicht etwas abgestumpft ist und einem Kult der Pseudorationalität frönt.“

        Es gibt
        1. Personen, die ziemlich sicher existierten:
        Julius Cäsar, Augustus, Qin Shihuangdi etc.

        2. Legendäre Personen, die noch einiges mit der wahren Person gemein haben, aber schon einige Abwandlungen erfuhren, wobei aber auch nicht sicher gesagt werden kann, ob es diese überhaupt gab und nicht etwa Überlieferungen mehrerer Personen vermischt wurden oder dergleichen:
        z.B. König Arthur

        3. Mythologische Personen, die entweder gar nicht existierten oder nicht mehr viel mit der/den wahren Person/en zu tun haben:
        Adam, Noah, Abraham etc.

        Jesus hat nun aber mehr mit legendären Personen gemein als mit einer Realen. Es gibt nur sehr wenige Originalquellen, wenn überhaupt.

        Wen es interessiert:

        https://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Carrier#Celestial_Jesus

      • Hallo Gendern, bis der Arzt kommt,

        An Schlammschlachten und rhetorischen Untergriffen habe ich weniger und weniger Interesse. Deine Erwiderung enthält kein Argument sondern ist das, was man einen ad-hominem-Angriff nennt. Du legst nahe, dass ich Kulten fröne und emotional abgestumpft sei – habe ich etwa einen wunden Punkt bei Dir berührt, oder wieso reagierst Du so?

        Nenne doch statt dessen einfach die Historiker (nicht Theologen, sondern Historiker), die die Figur Jesu für belegt halten. Was sind deren Argumente, Quellen? Wenn Du dabei ohne Spekulationen über meinen Geisteszustand nicht auskommst, lass es lieber.

        Der Kommentarbereich hier ist wg. diverser, immergleicher Scharmützel mehrerer Teilnehmer, darunter Du, nicht mehr lesbar.

        Eine rhetorische Spitze, eine kleine Provokation hier und da oder eine deftige Entgleisung – das gehört dazu. Aber wenn die Kommunikation derart degeneriert ist, dass das ihr einziger Inhalt ist, ist es öde. In der Kneipe geht man dann zur zünftigen Saalschlacht über, aber hier dreht es sich ewig im Kreis.

        Pfeffer ist kein Hauptgericht.

        Ich weiß, dass ich als Teilnehmer nicht Schiedsrichter sein kann. Daher werde ich versuchen in Zukunft die Metadiskussion zu vermeiden. Over.

        • Was für ein schlümmer Kommentar. Dir hat offenbar deine Frau die Autobatterie in die Eier gesteckt. 🙂

          War nur ein Cover von unseren besorgten Bürgern hier.

          Dein Vorwurf ist überambitioniert.

          Denn es ist tatsächlich so, daß man emotional verkümmert sein muß, wenn man angesichts der Schilderungen im Neuen Testament den Rabulistiker, Scholastiker und die Krämerseele rausholt.

          Ich wünsche dir gute Besserung.

          Mein Argument ist nicht wissenschaftlich, kann aber trotzdem stimmen.

          Wer wissenschaftliche Belege für die Existenz Jesu einfordert, sollte sich in Therapie begeben. Manche Dinge sind so offensichtlich wahr, daß es schon krankhaft ist, wenn man sie „wissenschaftlich“ belegt haben will.

          Daß es auch emotionale Erkenntniswege gibt, fällt gerade Männern häufig schwer zu begreifen.

          Die Anit-MIller-Polemiken hier kommen wohl ausschließlich von Männern. Männer sind da eben etwas begriffsstutzig, was gerade für Männerbewegte eigentlich ziemlich peinlich ist. Aber Leszek weiß Miller durchaus zu schätzen, wie er versicherte.

          Viellelicht bin ich hier ja gar nicht der Idiot.

  6. Pingback: Beweis: Gerechtigkeit und Feminismus | uepsilonniks

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