Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

226 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Ich habe eine launige Polemik gegen das generische Femininum geschrieben:

    Jauchzet, frohlocket: In Mecklenburg-Vorpommern ist das Matriarchat auferstanden!

    Mit von der Partie: Anatol Stefanowitsch, aber nur ein bißchen. Bin immer wieder fassungslos, was der für einen extrem Stuß zusammenfaselt. Der nimmt sich das alles ab.

    In dem Faden erreicht er höchste Weihen der Unsinologie. 🙂

    Der Typ hat null Kontakt zur Sprachrealität. Aber auch zur Sprachlogik, wo er eigentlich Experte sein müßte.

    An dem Typen sieht man, was für komplette Nichtsnutze an den Universitäten herumhängen. Früher hatten Wissenschaftler mal wesentlich mehr Skrupel bei dem, was sie so in die Welt setzen. Sie hatten ein (ausgeprägteres) Gefühl für die Politisierung von Wissenschaft. Kommt mir jedenfalls so vor.

  2. Wir haben uns mit der Frage befasst, warum auf deutschen Intensiv-Stationen weniger geimpfte COVID-19-Patienten behandelt werden als ungeimpfte Patienten.

    Die Antwort auf diese Frage ergibt sich zwingend aus der offiziellen Definition von „geimpf gegen COVID-19“. Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 08. Mai 2021 (BAnz AT 08.05.2021 V1) schreibt hierzu folgendes:

    „§ 2 Begriffsbestimmungen — Im Sinne dieser Verordnung ist
    1. eine asymptomatische Person, eine Person, bei der aktuell kein typisches Symptom oder sonstiger Anhaltspunkt für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt; […],
    2. eine geimpfte Person eine asymptomatische Person, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises ist.“ Siehe

    https://www.gesetze-im-internet.de/schausnahmv/BJNR612800021.html

    Somit gilt zwingend: Ein Patient wird nur dann als „geimpft gegen COVID-19“ eingestuft, wenn er asymptomatisch ist, also kein typisches Krankheits-Symptom von COVID-19 aufweist (notwendige Bedingung, „conditio sine qua non“).

    Nun werden auf Intensiv-Stationen normalerweise ausschließlich solche Patienten behandelt, die symptomatisch sind, die also bestimmte Symptome aufweisen, z. B. Symptome von COVID-19.

    Dann gilt aber gemäß offizieller Definition der genannten Verordnung: Sobald ein Patient symptomatisch für COVID-19 ist, also mindestens ein typisches Symptom von COVID-19 aufweist, wird er nicht als „geimpft gegen COVID-19“ eingestuft (hinreichende Bedingung, „conditio per quam“).

    Deshalb muss zwangsläufig die Anzahl der ungeimpften COVID-19-Patienten auf den Stationen größer sein als die Zahl der geimpften COVID-19-Patienten. Denn so sind die beiden wesentlichen Begriffe definiert in der Verordnung. Damit haben wir die gesuchte Antwort ermittelt!

    Korollar 1: Geimpfte Personen können niemals symptomatisch in Bezug auf COVID-19 werden, denn eine Person, die hierzu ein typisches Symptom aufweist, gilt als nicht „geimpft gegen COVID-19“. Somit sind geimpfte Personen 100%ig geschützt vor COVID-19-Symptomen und damit vor COVID-19.

    Korollar 2: Wenn immer mehr jener Leute, die regulär gegen COVID-19 geimpft sind, symptomatisch werden, also mindestens ein typisches Symptom für COVID-19 aufweisen (siehe diverse 2G-Zusammenkünfte wie z. B. in Münster), dann sinkt in Deutschland die Impfquote entsprechend.

    • @Jochen

      Mir hat ein Blick in die Verordnung gereicht, eigentlich reicht das Lesen des kompletten Namens:

      „Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19“

      In dieser Verordnung geht es überhaupt nicht um Leute im Krankenhaus, bzw. um Leute MIT Covid-19-Symptomen! Steht übrigens auch direkt in Paragraph 1 Absatz 3:

      „(3) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Erleichterungen und Ausnahmen gelten nicht für Personen,
      1. die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen oder
      2. bei denen eine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.“

      Du verbreitest Stuss Hier irrst Du. Such die Definitionen für Erkrankte (Symptomatische) und Infizierte raus, nicht die für Gesunde.

      • Danke für Deine Hinweise!

        Allerdings verstehe ich Deinen Punkt nicht so ganz:
        – § 1 Absatz 3 setzt nicht § 2 außer Kraft, relativiert § 2 auch nicht in irgend einer Weise.
        – In § 1 Absatz 3 geht es um „vorgesehene Erleichterungen und Ausnahmen“. Daraus folgt nicht: „In dieser Verordnung geht es überhaupt nicht um Leute im Krankenhaus, bzw. um Leute MIT Covid-19-Symptomen!“. Dies folgt auch nicht aus dem Titel der Verordnung.

        Die genannte Verordnung enthält den zitierten § 2, und ich habe einfach den Inhalt dieses Paragraphen angewendet.

        • Naja, @Jochen, relevant ist ja nicht, ob DU den Paragraphen bei der Zählung im Krankenhaus anwendest, sondern ob die Krankenhäuser das machen. Und da das Gesetz gar nicht die Zählmethode für Krankenhäuser vorschreibt, sondern Ausnahmen von Schutzmaßnahmen im Alltag behandelt, wissen wir anhand dieses Gesetzestextes NULL darüber, wie die Krankenhäuser zählen.

          Anders gesagt: Die Definition im Sinne dieses Gesetzes ist nicht notwendigerweise dieselbe Definition wie die im Gesetz/der Verordnung/whatever zur Zählung in Krankenhäusern.

          Verstehst Du?

    • In meiner Großstadt habe ich heute einen Artikel in der führenden Tageszeitung gelesen, der genau dies beschreibt. Die Überschrift ist ei bisschen irreführend, weil sie in etwa lautet „Die Behörden wissen nicht wieviele geimpfte/ungeimpfte behandelt werden. Aber den ungeimpften werden alle nur einmal geimpfte, zwei mal geimpfte vor dem eigentlichen immunitätsdatum und noch einige mehr zugeschlagen.
      Also ich erkenne hier deutlich Neudefinitionen, die zu Lasten der ungeimpften gehen sollen bei dem gleichzeitigen Versuch der Reinwaschung der Covid Impfung.
      Ich zitiere erneut in etwa eine Meinung, die ich schon aus mehreren Quellen gehört habe: „Wir wissen nicht, ob die Impfung überhaupt einen positiven Effekt hat, gleichzeitig kennen wir eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen und wissen nicht, ob es nicht noch weitere unerwünschte Nebenwirkungen gibt. „

    • Hier wurde meiner Erinnerung nach schon einmal folgende Anfrage auf „fragdenstaat“ an das RKI erwähnt:

      In Ihrem Wochenbericht „Wöchentlicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019
      (COVID-19)“ führen Sie in Tabelle 4 die hospitalisierten Covid 19 Fälle auf sowie die darin enthaltene Anzahl der wahrscheinlichen Impfdurchbrüche.
      In Bezug auf die in dieser Tabelle dargelegten Zahlen habe ich folgende Fragen:
      1. Beinhaltet die Zahl „Hospitalisierte COVID-19-Fälle gesamt“ alle Patienten, die mit einer Covid 19 Infektion im Krankenhaus liegen, auch wenn der Anlass des Krankenhausaufhaltes ein anderer ist, oder werden nur die Patienten gezählt, die aufgrund der Covid 19 Infektion im Krankenhaus sind?
      2. Beinhaltet die unter 1. genannte Zahl nur geimpfte Personen mit einem wahrscheinlichen Impfdurchbruch gemäß der aktuellen Definition des RKI oder enthält sie auch geimpfte Personen mit positivem PCR Test aber ohne Covid- spezifische Symptome?
      3. Bitte beantworten Sie die Fragen 1 und 2 auch in Bezug auf die dargestellten Patienten auf Intensivstationen
      4. Bitte beantworten Sie die Fragen 1 und 2 auch in Bezug auf die dargestellten verstorbenen COVID-19 Fälle

      Dazu liegt zwischenzeitlich eine Antwort vor, hier ein Auszug:


      1. Die Zahl „Hospitalisierte COVID-19-Fälle gesamt“ bezieht sich auf alle Fälle, die sich mit oder aufgrund einer COVID-19 Infektion im Krankenhaus befinden; Entsprechendes gilt auch für die Zahlen der Patienten auf Intensivstationen. Die Zahl der Todesfälle erfasst alle an und mit Corona verstorbenen Personen.

      2. Die Anzahl der wahrscheinlichen Impfdurchbrüche beinhaltet ausschließlich geimpfte Personen mit einem wahrscheinlichen Impfdurchbruch gemäß der aktuellen Definition des RKI.

      Ausführungen dazu, wie die Fallzahlen erhoben werden, finden Sie im FAQ auf der Website des RKI. Diesen können Sie abrufen unter:
      https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2…

      Eine darüber hinausgehende zusammenfassende Aufarbeitung liegt dem Robert Koch-Institut nicht als amtliche Information im Sinne von §§ 1 Abs. 1 S. 1, 2 Nr. 1 IFG vor.

      https://fragdenstaat.de/anfrage/anfrage-zu-daten-hospitalisierter-covid-19-falle/

      Ich denke, damit sind diverse Streitfragen eindeutig zugunsten der „Skeptiker“ beantwortet.

      • Interessant. Ich frage mich, ob alle Menschen, die ins Krankenhaus kommen, auf Corona getestet werden oder nur die Ungeimpften. Denn die werden ja auch getestet, wenn sie mit Beinbruch kommen.
        Und ich frage mich auch, ob ein Geimpfter mit Beinbruch als Einweisungsdiagnose als Impfdurchbruch gezählt wird, falls er zufällig getestet wird und positiv ist.

        Und wenn nicht jeder Mensch, der in ein Krankenhaus kommt, auch auf Corona getestet wird, dann frage ich mich wiederum, ob wirklich ein medizinisches, wissenschaftliches oder staatliches Interesse besteht, das Phänomen „Impfdurchbrüche“ und dessen Dimension zu erforschen.

        Ist ein „Impfdurchbruch“ eigentlich auch ein positiv getesteter Geimpfter, der nichts hat? Denn ein Covid-Fall ist ja auch ein Ungeimpfter, der positiv getestet wurde und nichts hat. Oder sind Impfdurchbrüche nur Geimpfte mit eindeutiger Covid-Symptomatik?

        Ich zweifele mittlerweile das Erkenntnisinteresse in einigen Bereichen an. Warum schafft es die evidenzbasierte Wissenschaft seit Beginn der Pandemie nicht, eine halbwegs repräsentative Gruppe von einigen tausend räumlich verteilten Menschen engmaschig regelmäßig und vergleichbar zu testen, um so wichtige Aspekte wie asymptomatische Verläufe oder Impfdurchbrüche halbwegs glaubhaft ermitteln zu können?

        Oder habe ich das einfach nur nicht mitbekommen?

        • Ist ein „Impfdurchbruch“ eigentlich auch ein positiv getesteter Geimpfter, der nichts hat?

          Nein. Definition des RKI:
          Ein Impfdurchbruch liegt vor, wenn bei einer vollständig geimpften Person eine PCR-bestätigte SARS-CoV-2 Infektion mit Symptomatik festgestellt wird.
          https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Wirksamkeit.html#FAQId16602150

          Genau deswegen ist es absolut unredlich, die gesamten Covid-Patienten (=jeder, der positiv getestet wurde und aus irgendeinem Grund im Krankenhaus ist) mit den offiziellen Impfdurchbrüchen zu vergleichen und dann auch noch zu behaupten, alle anderen seien ungeimpft.

          Warum schafft es die evidenzbasierte Wissenschaft seit Beginn der Pandemie nicht, eine halbwegs repräsentative Gruppe von einigen tausend räumlich verteilten Menschen engmaschig regelmäßig und vergleichbar zu testen, um so wichtige Aspekte wie asymptomatische Verläufe oder Impfdurchbrüche halbwegs glaubhaft ermitteln zu können?

          Das frage ich mich seit langer Zeit. Warum schafft es ein Staat in einer angeblich so gefährlichen Pandemie, zu deren Bekämpfung weitreichende freiheits- und wirtschaftsschädliche Maßnahmen getroffen werden, nicht, die Pandemie tatsächlich vernünftig zu untersuchen? Sofern man den Verantwortlichen nicht völlige Inkompetenz unterstellen will, bleibt da eigentlich nur die Vermutung, dass das nicht erfolgt, weil man fürchtet, dass die Ergebnisse aufzeigen könnten, wie sehr man mit den politischen Maßnahmen übertrieben hat…

          • „Sofern man den Verantwortlichen nicht völlige Inkompetenz unterstellen will,“

            Afghanistan, die grosse Migration von 2015, die Überflutung des Ahrtals trotz einschlägiger Warnungen sind alles Indikatoren dafür, dass eben diese völlige Inkompetenz real ist.

            Wenn diese Politiker nicht ihre bullshit Ideologie im Kopf haben, dann die Konten ihrer Partei.

            Es ist einfach so, dass unsere Gesellschaft zutiefst korrumpiert ist. Wer aber wirft den ersten Stein?

          • Ich glaube, die haben sich komplett verrannt und rudern jetzt von einer Halbwahrheit zur nächsten, bis zumindest die Wahlen vorbei sind. Der einzige wirkliche Ausweg scheint der dänische Weg – eine Corona-Closing-Party, bei der sich alle gegenseitig auf die Schulter klopfen können, wie gut sie es doch gemeistert haben.
            Wenn dann noch die Begleiterscheinungen der Impfungen sichtbarer werden, wie sich das ja jetzt schon beim Boostern abzeichnet, dann werden sie uns hoffentlich nicht künftig halbjährlich auf eine Impfstraße zerren, um uns untermalt von Weltuntergangsszenarien ihre akutellen Neuentwicklungen reinzudrücken.

  3. https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.sextortion-in-stuttgart-zum-onanieren-animiert-mit-video-erpresst.5b4ebacb-02ae-4fd7-8635-2b16064042cc.html

    Zum Onanieren animiert – mit Video erpresst

    Ein 42-jähriger Stuttgarter wird von einer Unbekannten angerufen und zu einem Videoanruf verleitet, bei dem er onaniert. Die Täterin zeichnet den Anruf auf und erpresst den Mann damit. […]

    Mit den Waffen einer Frau. Frauen sind Täterinnen. Ein Feminimus der fordert, dass Frauen immer geglaubt wird, ist offener Hass gegen Männer.

  4. Bei Arne ist es immer wieder mal ein Thema, in der Politik weniger: Obdachlosigkeit.
    Die Finnen haben einen Weg gefunden damit umzugehen und die Lage für Betroffene zu verbessern. https://www.nzz.ch/international/finnland-mit-housing-first-gegen-die-obdachlosigkeit-ld.1639943

    Zuerst eine Wohnung, dann alles andere: Finnland bekämpft die Obdachlosigkeit sehr erfolgreich

    Anders als die meisten Länder Europas ist Finnland auf gutem Weg, das Problem der Obdachlosigkeit zu eliminieren. Dabei setzt es auf das Prinzip, dass eine feste Wohnstätte am Anfang und nicht am Ende der Reintegration stehen müsse. Regierung, Lokalbehörden und Hilfsorganisationen spannen mit Erfolg zusammen.

    «Bis 2027», sagt Juha Kahila, «wollen wir in Finnland das Problem der Obdachlosigkeit vollkommen gelöst haben.» Das ist eine bemerkenswerte Ambition, die der junge Mann, Projektleiter bei der finnischen Y-Foundation (Y-Säätiö), äussert. Und es ist keineswegs ausgeschlossen, dass das Ziel erreicht wird.
    Tatsächlich nämlich sind Obdachlose im Metropolitanraum Helsinki jetzt schon nur noch vereinzelt zu sehen. Und wenn man sie antrifft, etwa auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs oder irgendwo in der Innenstadt in der Fussgängerzone oder einem Park, haben sie nur «kleines Gepäck» dabei, ein paar Dosen Bier zum Beispiel und einen handlichen Rucksack. Ausrüstung für wildes Übernachten sieht man kaum.
    Seit den 1980er Jahren, als in Finnland rund 20000 Obdachlose gezählt wurden, ist ihre Zahl auf gegenwärtig etwas mehr als 4000 zurückgegangen. Als obdachlos gilt in finnischen Statistiken dabei auch, wer etwa bei Verwandten oder Bekannten auf der Couch schläft, aber keine eigene registrierte Adresse hat. Diese Gruppe macht rund 70 Prozent aus.
    […]
    Der damalige Wohnbauminister und spätere populäre Stadtpräsident von Helsinki Jan Vapaavuori hatte ein offenes Ohr für den «Housing first»-Ansatz, als dieser 2007 in der Politik ernsthaft diskutiert wurde. Er engagierte sich selbst und wurde Teil einer Arbeitsgruppe, die sich des Themas annahm. Dass er ein Schwergewicht der regierenden Konservativen Partei war, verschaffte dem sozial progressiven Projekt Akzeptanz rechts der Mitte; die Linke hatte ohnehin kein Problem damit.
    […]
    Aus dem Ausland blicken Fachleute und Medien neugierig und auch staunend nach Finnland. Finnland wiederum ist bemüht, sein Wissen und seine Expertise nach aussen zu tragen, weil die Ergebnisse gut sind. Doch lässt sich das Modell tatsächlich übertragen?
    Vielleicht weniger übertragen als anpassen, sagt Kahila. Tatsächlich gibt es gewisse Gegebenheiten, die in Finnland zum Erfolg beigetragen haben, anderswo aber nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden können. Da ist einmal der ausserordentliche politische Konsens, von dem das Modell in Finnland getragen wird. Er reicht von ganz links bis rechtsnational.
    […]
    Ein Zusammenspiel von politischem Willen, sozialem Bewusstsein und günstigen Umständen: Dort sieht Juha Kahila die Grundlage des finnischen Erfolgs. «Als Finnland im Zweiten Weltkrieg Karelien verlor», sagt er, «hat die Gesellschaft den Kareliern gezeigt, dass man sie nicht allein zurücklässt. Man hat ihnen ein neues Zuhause gegeben. Jetzt machen wir das mit den Obdachlosen.»

    Bis auf weiteres würde ich sagen, dass ein solches Projekt in Deutschland nicht möglich ist. Der strukturelle Staatsfeminismus verhindert diesen effektiven Lösungsansatz, weil in Deutschland von Obdachlosigkeit mehr Männer betroffen sind („Es sind mehr Männer als Frauen auf der Straße“ https://www.deutschlandfunkkultur.de/es-sind-mehr-maenner-als-frauen-auf-der-strasse.954.de.html?dram:article_id=226722 https://manndat.de/geschlechterpolitik/wieviel-maennliche-und-weibliche-obdachlose-gibt-es-in-deutschland.html).

    Die SPD steht derweil offen zu ihrem Hass auf Männer: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“ Arne hat einen Link dazu https://vater.franzjoerg.de/die-spd-und-das-maennliche/ lesenswert.

  5. Ich habe mir gestern auf ARD alpha – ausgerechnet von denen und dann noch im Rahmen einer „Demokratie“-Woche – „1984“ angesehen. Mal sehen, wieviel davon unter einer linken Regierung verwirklicht wird.

  6. @Seb – um Verwechslungen zu vermeiden, würde ich unsere Diskussion gern hier herüberziehen.

    Wenn wir davon ausgehen müssen, dass sowieso jeder in nächster Zeit eine Covid-Infektion bekommen wird, ggf. sogar mehrmals: Spätestens dann sind Deine Rechnungen nicht mehr sinnvoll, denn die Risiken von Impfschäden sind immer noch, selbst in den weniger „riskanten“ Alterskohorten, um Größenordnungen geringern als die Wahrscheinlichkeit einer schweren und mit dauerhaften Schäden verbundenen oder tödlichen Infektion. Es sei denn, die Leute kippen bald wirklich wie die Fliegen wegen der Impfung um, bisher sieht aber nach ca. 5 Milliarden verarbreichten Dosen in knapp 9 Monaten nichts danach aus. Bis auf die Einzelfälle, die ihr irgendwie schlimmer findet als die seither tausendfach höherer Anzahl ungeimpfter Corona-Toter, und das mittlerweile auch recht ordentlich U50 und sogar U40.

    Irgendwie fehlt mir die Logik in deiner Argumentation. Ich gehe weiterhin davon aus, dass für gesunde jüngere Leute (auch) die Erstinfektion weitestgehend harmlos ist. Weshalb sollte dann eine Durchseuchung (die sicherlich kommen wird, ebenso wie bei Grippe etc.) problematisch sein?
    Und es ist meines Wissens unstrittig, dass eine überstandene Infektion besser schützt als eine Impfung. Warum sollten dann das Risiko, sich mehrfach zu infizieren, für eine Impfung sprechen?

    Die Behauptung, die Risiken von Impfschäden seien um Größenordnungen geringer als die Wahrscheinlichkeit einer schweren und mit dauerhaften Schäden verbundenen oder tödlichen Infektion, wird durch ihre Wiederholung nicht wahrer.
    Im U40-Bereich haben wir seit Anfang 2020 384 offizielle „Corona-Tote“.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/
    Diese Zahl beinhaltet bekanntlich auch die nur „mit“ Corona Gestorbenen. Und die tatsächlich „an“ Corona gestorben dürften weitestgehend persönliche Risikofaktoren gehabt haben.
    Es bleibt dabei, dass die Zahlen ein signifikantes Risiko für die jüngere Bevölkerung ohne spezielle Risikofaktoren schlichtweg nicht hergeben und es deshalb unredlich ist, hier Panik zu verbreiten und einen Impfdruck zu erzeugen.

    • @hugor:

      Im U40-Bereich haben wir seit Anfang 2020 384 offizielle „Corona-Tote“.

      Und wieviele impftote in dieser Altersgruppe und in diesem Zeitraum gibt es?

      • @pingpong – nochmal: Die 384 „Corona-Toten“ beinhalten eine unbekannte Anzahl von Menschen, die gar nicht an Covid gestorben sind, sondern lediglich vor ihrem Tod positiv getestet worden waren. Und der Rest hatte vermutlich erhebliche Risikofaktoren. Konkrete Zahlen werden dafür ja leider nicht erhoben, aber ich gehe davon aus, dass die Zahl der Unter-40-Jährigen, die trotz fehlender Risikofaktoren ursächlich an Covid gestorben sind, minimal ist.
        Dafür spricht ja auch schon der gesunde Menschenverstand. Es ist unstreitig, dass es Risikofaktoren gibt, die einen schweren Verlauf um ein Vielfaches wahrscheinlicher machen, und natürlich gibt es auch in der Gruppe unter 40 viele Menschen mit diesen Risikofaktoren. Wenn dann von Millionen Infizierten trotzdem nur wenige hundert an oder mit Covid sterben, kann das nur damit erklärt werden, dass eine Infektion für jüngere Menschen nur in ganz seltenen Umständen gefährlich ist.

        • @hugor:

          Du hast behauptet:
          Die Behauptung, die Risiken von Impfschäden seien um Größenordnungen geringer als die Wahrscheinlichkeit einer schweren und mit dauerhaften Schäden verbundenen oder tödlichen Infektion, wird durch ihre Wiederholung nicht wahrer.

          Also lass das herumlavieren und werde konkret.

          Wieviele impftote gibt es in der von dir genannten Altersgruppe und Zeitraum?

          Wenn du möchtest können wir dann als nächstes die schweren und/oder bleibenden Schäden betrachten.

          • @pingpong – netter Versuch, aber es bleibt dabei, dass derjenige, der einen Vorteil der Impfungen behauptet, dies nachweisen muss, nicht umgekehrt. Du müsstest also beweisen (schlüssig darlegen würde mir erstmal schon reichen), dass der Nutzen der Impfung auch bei jüngeren Menschen ohne Risikofaktoren die Nebenwirkungen und das Restrisiko von Langzeitfolgen überwiegt.
            Ich warte…

          • @hugor:

            Ist zwecklos. Renton hat dir dankenswerterweise unten genau die Zahlen die du verlangst geliefert. Ergebnis: du willst es nicht verstehen. Wenn jemand bewusst nicht will kann man nichts machen.

          • @pingpong – auch Renton hat keinen Vergleich zwischen Impftoten und Corona-Toten in der von mir betrachteten Gruppe der U40 ohne Risikofaktoren geliefert.

            Zwecklos ist hier wohl eher, von dir ein Eingehen auf Gegenargumente zu erwarten. Ich halte fest, dass du nicht ansatzweise einen Vorteil der Impfung für U40 ohne Risikofaktoren darlegen kannst – weder persönlich noch gesamtgesellschaftlich – und stattdessen immer mehr zu rabulistischen Mitteln greifst, um das nicht eingestehen zu müssen.
            Wie übrigens in praktisch allen Diskussionen hier, die ich von dir gelesen habe. Erkenntnisorientierte Diskussion scheint nicht so dein Ding zu sein, deswegen beende ich das hier für mich.

          • @hugor:

            Du möchtest das Risiko der Infektion für die Gruppe ohne Risikofaktoren betrachten? Toller zirkelschluss. Die Gruppe ohne Risikofaktoren hat geringes Risiko, und alle die einen schweren Verlauf haben, sind halt definitionsgemäß nicht in der Gruppe ohne Risikofaktoren. Sonst hätten sie schließlich keinen schweren Verlauf, q.e.d.

            Feministinnen könnten noch etwas lernen von Dir.

          • Pingpong, das ist doch völliger Unsinn. Insbesondere saugts du dir „alle die einen schweren Verlauf haben, sind halt definitionsgemäß nicht in der Gruppe ohne Risikofaktoren“ schlicht aus den Fingern.

            Das RKI schreibt: Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:
            Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an.[…]
            Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z. B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, Krebserkrankungen oder Faktoren wie Adipositas und Rauchen scheinen das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen. […]Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko….
            https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

            Es lässt sich also unschwer eine Gruppe ohne Risikofaktoren bilden, nämlich alle Menschen unter 50, die keinen der angeführten Umstände aufweisen. Und nun ließen sich unproblematisch Daten zu Infektionen und schweren Verläufen/Tod bei dieser Gruppe (bzw. einer statistisch relevanten Stichprobe) erheben. Das wird aber nicht gemacht. Warum nicht? Weil man fürchtet, dass herauskommt, dass Covid für weite Teile der Bevölkerung völlig ungefährlich ist?

          • Das wird aber nicht gemacht. Warum nicht? Weil man fürchtet, dass herauskommt, dass Covid für weite Teile der Bevölkerung völlig ungefährlich ist?

            Das ist eben das Problem, wenn man Fragestellungen vom Ergebnis her denkt. Ich fürchte so wird das nichts.

            Es lässt sich also unschwer eine Gruppe ohne Risikofaktoren bilden, nämlich alle Menschen unter 50, die keinen der angeführten Umstände aufweisen.

            Bisher schriebst duvon der Altersgruppe U40, jetzt sind es U50. Ich sage dir was als nächstes passiert: Wenn es so eine Erhebung geben sollte, bist du der erste der mit den Kriterien für die Risikofaktoren unzufrieden ist. Dieses wurde nicht beachtet, jenes ist aber wirklich kein Risikofaktor, ich kenne in meinem Umkreis ein paar Leute die das und das haben und trotzdem nicht erkrankt sind usw usf.
            Das ist eine ewige Geschichte und hört nie auf, weil es immer etwas auszusetzen gibt.

            Je mehr du dich in Details verlierst, desto weniger relevant wird das alles.

            Wichtig ist folgendes: Nach allem was wir wissen ist das Risiko einer Infektion um Größenordnungen höher als das Risiko der Impfung. In D sind über 50 Millionen Menschen doppelt geimpft, weltweit sind es Milliarden. Wenn es da wirklich nenneswert Probleme mit der Impfung gäbe, dann würde es mittlerweile auffallen.
            Tut es aber nicht, im Gegenteil, die Länder die eine besonders hohe Impfrate haben (Dänemark), haben am wenigsten Probleme mit Covid.

      • „Und wieviele impftote in dieser Altersgruppe und in diesem Zeitraum gibt es?“

        Das weiß ich nicht. Aber die Zahl aller möglichen Impftoten, ermittelt vom Paul-Ehrlich-Institut, hatten wir neulich. Aus dem Gedächtnis: Hoch zweistellig mit der Angabe „mögliche oder wahrscheinliche“ Impftote. Für U40 wird die (offizielle) Zahl also niedrig zweistellig sein. Dieser direkte Vergleich spricht folglich dafür, sich U40 impfen zu lassen.

        Für die Untergruppe der Kinder sieht es möglicherweise anders aus. Die STIKO-Empfehlung für 12-17jährige war meines Wissens jedenfalls unseriös, Stichwort „Wir kommen der Politik entgegen“. (Eine detailiertere, möglicherweise bereits wieder veraltete Kritik findet sich hier: https://www.nordbayern.de/politik/mangelhafte-modellierung-epidemiologe-kritisiert-neue-stiko-empfehlung-fur-kinder-1.11298819)

        Ich möchte noch darauf hinweisen, dass die STIKO bis zu ihrer fehlgeleiteten Empfehlung für Jugendliche nach meinem Verständnis genau die Risikoabwägung vorgenommen hat, von der Hugor immer spricht. Zu erwartende Schäden des Einzelnen bei Nichtimpfung, multipliziert mit der Anzahl der voraussichtlich Infizierten, minus zu erwartende Schäden des Einzelnen bei Impfung, multipliziert mit der sehr viel größeren Anzahl der zu Impfenden (nämlich alle, wenn alle die Empfehlung befolgen) muss einen positiven Wert ergeben, sonst spricht die STIKO keine Empfehlung aus.

        Zumindest stelle ich mir als kleiner Max das so vor.

        • @Renton – … Zumindest stelle ich mir als kleiner Max das so vor.

          So sollte es sein, ja. Nur stellt sich die Frage, auf welcher Tatsachengrundlage die STIKO diese Abwägungen treffen kann. Es gibt weder Langzeituntersuchungen zu den Impfstoffen noch präzise Daten zu den Risiken, denen bestimmte Bevölkerungsgruppen durch Covid ausgesetzt sind. Es wird ja nicht mal ermittelt, wer wirklich an Corona gestorben ist, geschweige denn, dass die Folgen einer Infektion detailliert erfasst werden. Zu Fragen wie meiner Annahme, dass jüngere Menschen ohne Risikofaktoren von Corona fast nichts zu befürchten haben, dürfte auch die STIKO keinerlei belastbare Statistiken haben.

          Eigentlich hätte die STIKO vermutlich die Abgabe von Impfempfehlungen für alle außer Risikogruppen ablehnen müssen mit der Begründung, schlichtweg nicht darüber entscheiden zu können, weil Politik und RKI keine geeignete Datengrundlage bereitstellen. Nun ist allerdings die STIKO dem RKI angegliedert und demzufolge dem Gesundheitsministerium unterstellt, der Gesundheitsminister ernennt die Mitglieder. Und welcher politische Druck da ausgeübt wird, hat man ja gesehen, als die STIKO es wagte, zumindest für die 12-17jährigen zunächst keine Empfehlung zu erteilen.

        • Fun Fact am Rande: eine unserer Bekannten ist umgehend nach der dritten Impfung mit Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert worden. All diese Umstände machen die Impfung als mögliche Ursache hoch wahrscheinlich. Dennoch wird das nicht als Nebenwirkung erfasst/gemeldet. Es wird noch nicht mal als Verdachtsfall untersucht.
          Der Herr Schirmacher hat schon vor Monaten geklagt, dass das PE Institut nicht willens ist die im zeitlich mit der Impfung verstorbenen im Hinblick auf die Impfung zu untersuchen.
          Also wer hier kein System sieht, will er es nicht…

          • Derartige Fälle hört man häufig. Die Schwiegermutter meines Chefs wurde auch kurz nach der Zweitimpfung von einer aktiven Seniorin zum Pflegefall, ohne dass das als (möglicher) Impfschaden erfasst wurde. Ist sehr schwierig, das irgendwie quantitativ abzuschätzen, weil halt jeweils nur anekdotisch. Aber es dürfte feststehen, dass die Zahlen des PEI zu Impfschäden zu klein sind, die Frage ist nur, um wieviel.

            Ich glaube, die meisten Menschen sind sich nicht bewusst, dass es sich bei RKI und PEI eben nicht um unabhängige wissenschaftliche Institute handelt, sondern sie zum Gesundheitsministerium gehören (wie auch die STIKO). In vielen Fällen wird das (hoffe ich) keine Auswirkungen auf ihre objektive Arbeit haben, aber bei einem so hochpolitisierten Thema wie Corona, bei dem sich die Politik auch so weit aus dem Fenster gelehnt hat, ist es völlig unrealistisch zu glauben, dass hier rein objektive Wissenschaft betrieben wird.

          • @Frogorek @Hugor

            Wir haben zur Zeit eine Vertrauenskrise riesigen Ausmaßes. Die Ursachen sind vielfältig: Politik und Medien manipulieren die Darstellung und Erhebung von Fakten. Die Wirtschaft macht das traditionell. Wissenschaftler geben sich dafür her. Missverständnisse und absichtliche Falschdarstellungen werden auch „von unten“ verbreitet, als Beispiel siehe Jochen Schmidt oben (dem ich ein Missverständnis unterstelle, keine Absicht).

            Es ist schwierig, auf dieser Grundlage vernünftige Diskussionen zu führen. Ein Nostalgiker* hat mal gesagt: Früher durfte jeder seine eigene Meinung haben, aber nicht seine eigenen Fakten. Heute haben alle ihre eigenen Fakten – und, so füge ich hinzu, in wesentlichen Fragen haben wir teils überhaupt keine gesicherten Fakten mehr. Wie soll man sich da einigen?!?

            *Stephen Colbert 😉

          • @Renton

            manipulieren die Darstellung und Erhebung von Fakten

            Da stimme ich zu. Das machen in gewisser Weise offenbar beide Seiten. Es ist unklar, wie viel davon vorsätzlich geschieht.
            Der entscheidende Unterschied ist aber, dass die eine Seite ihre Sichtweise nicht nur artikuliert und darstellt, sondern auch autoritäre Eingriffe in zentrale menschliche und zwischenmenschliche Lebensbereiche vollzieht. Und das unter Androhung von Bußgeldern, Zwangs-Isolation, Kontaktverboten und gesellschaftlicher Ausgrenzung.
            Kleiner Funfact zur Wahl: Wer vor zwei Tagen das Pech hatte, sich einen positiven Schnelltest einzufangen, ist sogar seines Wahlrechts beraubt, weil er sich einer staatlich verordneten Isolation unterwerfen muss und zu spät dran ist für eine Briefwahl.
            All das ist inzwischen furchtbar selbstverständlich geworden.

          • Eigentlich müssten doch Astronautenteams all die vielen in der Pandemie von nationaler Tragweite in den letzten Tagen isolierten Personen aufsuchen und sie wählen lassen, dann die Stimmzettel ausgiebig desinfizieren und den Auszählern zukommen lassen. Oder ist das Wahlrecht auch zeitweise außer Kraft und mit dem positiven Testergebnis verwirkt?

          • @Renton – …in wesentlichen Fragen haben wir teils überhaupt keine gesicherten Fakten mehr…

            Genau DAS ist ein riesiges Problem. Und wenn nicht nachvollziehbar erscheint, warum keine gesicherten Fakten ermittelt werden, wird dadurch das Vertrauen der Bevölkerung stark gesenkt.

            Sobald ich eine glaubhafte Erhebung dazu finde, dass für Menschen meines Alters auch ohne Risikofaktoren ein nicht irrelevantes Risiko eines schweren Covid-Verlaufs besteht, werde ich einen Impftermin vereinbaren. Solche Erhebungen existieren aber nicht nur nicht, sondern es gibt offenkundig auch keinerlei ernsthafte Bemühungen, sie zu erstellen. Stattdessen wird ausschließlich mit steigendem Druck gearbeitet. Mag jeder seine Schlüsse daraus ziehen.

            Belastenden Maßnahmen möglichst nur auf der Grundlage gesicherter Fakten angeordnet werden. Dass das heutzutage offenbar nicht mehr als notwendig angesehen wird und dagegen sich auch nur begrenzt Widerstand zeigt, halte ich für äußerst besorgniserregend.

          • in wesentlichen Fragen haben wir teils überhaupt keine gesicherten Fakten mehr

            Das Problem sind nicht zuwenig Fakten, im Gegenteil. Der wesentliche Unterschied zu „früher“ ™ besteht darin, dass die Menge der Fakten heute geradezu unüberschaubar ist. Und je mehr Daten und Fakten, desto mehr Rauschen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass heute jeder weitgehend auf sich selbst gestellt ist. Niemand nimmt es uns ab, die relevanten Fakten vom unwichtigen Rauschen zu trennen. Das muss jeder mit Hilfe seiner eigenen Birne und deren Inhalt leisten.

            Und da kann es dann passieren, dass so etwas wie institutionalisierter genderfeminismus herauskommt. Die sind offenbar völlig außerstande vernünftig zu denken, und blasen völlig unwichtiges oder triviales zu weltbewegenden Problemen auf. Dass die es geschafft haben, einen großen Teil der akademischen und politischen Welt ohne nennenswerte Gegenwehr zu übernehmen, verheißt nichts Gutes.

            Oder es kann so etwas wie von Jochen weiter oben demonstriert herauskommen. Ebenfalls eine totalversagen darin, wichtiges von unwichtigem zu trennen. Aber Jochen hat wenigstens keinen Einfluss und sondert seinen Unsinn nur hier im Forum ab. Wo er dankenswerter Weise auch sogleich auf seinen Fehler hingewiesen wird (Danke renton und Klopfer!). Es besteht also noch Hoffnung 😉

        • @Renton

          Das weiß ich nicht. Aber die Zahl aller möglichen Impftoten, ermittelt vom Paul-Ehrlich-Institut, hatten wir neulich. Aus dem Gedächtnis: Hoch zweistellig mit der Angabe „mögliche oder wahrscheinliche“ Impftote. Für U40 wird die (offizielle) Zahl also niedrig zweistellig sein.

          Woher auch immer du diese Zahlen hast, sie stimmen leider nicht mal ansatzweise, oder um es mit deinen Worten zu sagen: Du verbreitest Stuss Hier irrst Du.

          Im Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Institut (PEI) vom 15.07.2021 steht folgendes geschrieben:

          In 10.578 Verdachtsfällen wurden schwerwiegende unerwünschte Reaktionen gemeldet. Als schwerwiegende Reaktionen gelten solche, bei denen dann Personen im Krankenhaus behandelt werden oder Reaktionen, die als medizinisch bedeutsam eingeordnet wurden. 5.781 dieser Verdachtsfälle traten nach Impfung mit Comirnaty, 629 schwerwiegende Verdachtsfälle nach Impfung mit Spikevax (ehemals COVID-19-Impfstoff Moderna), 3.899 schwerwiegende Verdachtsfälle traten nach Impfung mit Vaxzevria und 125 schwerwiegende Verdachtsfälle nach Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff Janssen auf. In 144 Verdachtsfällen wurde der Name des Impfstoffs nicht angegeben. In 1.028 dieser Verdachtsfälle sind die Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben.

          Da der Sicherheitsbericht des PEI nur die Daten bis zum 30.06.2021 enthält, kann man davon ausgehen, dass die Zahl Todesfälle seitdem erheblich zugenommen hat, da ja mittlerweile weitere drei Monate hinzugekommen sind.

          • @Kibo

            Und Dir fällt nicht auf, dass in Deinem Bericht die Klassifizierung „mögliche oder wahrscheinliche“ Impftote fehlt? Du bist erst vorgestern(?) schon einmal durch mangelnde Lesekompetenz aufgefallen. Gewöhne Dir mal genaueres Lesen an!

            Hier, aus dem Bericht vom Folgemonat, Seite 13:

            „In 1.254 Verdachtsfallmeldungen wurde über einen tödlichen Ausgang in
            unterschiedlichem zeitlichem Abstand zur Impfung berichtet. In 48 Fällen hält das
            Paul-Ehrlich-Institut einen ursächlichen Zusammenhang mit der jeweiligen COVID19-Impfung für möglich oder wahrscheinlich
            .“
            https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-31-07-21.pdf?__blob=publicationFile&v=6

            Wenn Du mir einen Fehler vorwerfen möchtest, dann allenfalls, dass mein hoher zweistelliger Bereich aus dem Gedächtnis noch zu hoch gegriffen war.

          • @Renton

            Vorab, es ist glaube ich nicht sehr zielführend, wenn wir uns gegenseitig mangelnde Lesekompetenz etc. vorwerfen. Das Hauptproblem ist, dass sehr gern Aussagen aufgestellt werden, die in den wenigsten Fällen belegt werden. Das trifft weniger auf dich zu, denn immerhin hast du ja nun die Grundlage deine Zahlen geliefert, was ich dir hoch anrechne. Andere stellen z.T. absurde Behauptungen auf, ohne auch nur ansatzweise den Versuch zu unternehmen, diese zu begründen oder zu belegen.

            Und Dir fällt nicht auf, dass in Deinem Bericht die Klassifizierung „mögliche oder wahrscheinliche“ Impftote fehlt?

            Nun ja, diese Klassifizierung gab es bis Ende Juni nicht, das sollte tatsächlich zu bedenken geben. Das Paul-Ehrlich-Institut ist dem Gesundheitsministerium unterstellt und keineswegs von diesem unabhängig. Offensichtlich sah man sich zwischenzeitlich genötigt die doch sehr hohe Zahl der Todesfälle geimpfter Personen zu relativieren. Das diese Klassifizierung im neusten Bericht vom 20.09.2021 wieder fehlt ist auch sehr auffällig. Vielleicht war die Reduzierung der 1.254 Verdachtsfallmeldungen mit einen tödlichen Ausgang auf nur 48 „mögliche oder wahrscheinliche“ Fälle dann doch zu peinlich.

          • @Kibo

            Vorab: Bitte entschuldige meinen arroganten Tonfall. Ich bin zur Zeit von vielem sehr angenervt, Politik, Corona, bei uepsi diskutiere ich gerade mit einem echten Vollspaten, und privat bin ich im Stress – und habe das ein wenig an Dir ausgelassen. In der Sache habe ich zwar recht (logo 😉 ), aber das hätte ich höflicher formulieren sollen.

            Die Klassifizierung fehlt im nächsten Monat schon wieder, das ist mir auch aufgefallen. Das wirkt alles nicht sonderlich vertrauenerweckend. Andererseits vertraue ich auch Anekdoten wie „Ein Bekannter ist kurz nach der Impfung gestorben und das wurde nie gemeldet“ nicht. Weniger, weil ich den Tod des Bekannten anzweifele, als vielmehr aufgrund der englischen Weisheit „absence of evidence is not evidence of absence“. Mir fehlt bei diesen Anekdoten immer die Begründung, woher die Leute wissen wollen, dass keine Meldung erfolgte. Haben die jemanden gefragt, der es wissen müsste? Hatten die Einsicht in die relevanten Akten? Ein gähnendes Informationsloch, meines Erachtens noch größer als bei vielen offiziellen „Fakten“.

            Das alles nervt einfach nur noch.

      • @pingpong

        Und wieviele impftote in dieser Altersgruppe und in diesem Zeitraum gibt es?

        Logischerweise müssten wir die Mit-Covid-Gestorbenen auch den Mit-Impfung-Gestorbenen gegenüberstellen, da die definitiv an Covid-Gestorbenen nicht ermittelt werden, wie auch die definitiv an der Impfung Gestorbenen nicht ermittelt werden. Offenbar scheint diese eindeutige Klärung der Todesursachen gar nicht erwünscht, was ja diverse Pathologen bestätigen.
        Also haben wir nur fiktive interessengeleitete Zahlen, die wir uns kindisch „ich aber viel mehr…“ um die Ohren schlagen können.
        So wie die einen vor Long-Covid warnen, warnen die anderen vor Langzeit-Impfschäden.
        Daher finde ich, wir sollten es den aufgeklärten Menschen überlassen, sich für das eine oder andere zu entscheiden. Jede Seite gibt ihre Empfehlung ab.
        Wenn die U40 sich lieber durch eine mögliche Infektion immunisieren wollen, weil ihnen das effektiver und vertrauenserweckender erscheint, sollte man ihnen die Möglichkeit lassen, ohne sie gesellschaftlichen Sanktionen zu unterwerfen (Stichwort 2G etc.).
        Deswegen ist der dänische Weg in vieler Hinsicht vorbildlich. Er beendet weitgehend die gesellschaftliche Spaltung. Jeder, der sich mit Impfung schützen möchte, der kann das tun.

        • @beweis:

          So wie die einen vor Long-Covid warnen, warnen die anderen vor Langzeit-Impfschäden.
          Daher finde ich, wir sollten es den aufgeklärten Menschen überlassen, sich für das eine oder andere zu entscheiden. Jede Seite gibt ihre Empfehlung ab.
          Wenn die U40 sich lieber durch eine mögliche Infektion immunisieren wollen, weil ihnen das effektiver und vertrauenserweckender erscheint, sollte man ihnen die Möglichkeit lassen, ohne sie gesellschaftlichen Sanktionen zu unterwerfen (Stichwort 2G etc.).

          Einverstanden, die U40 die sich lieber infizieren als impfen wollen, sollten das tun können.

          Da es sich hierbei jedoch um eine Sache handelt, die auch andere Menschen betrifft (Infektionskrankheit und so…), sollte es auch weiterhin erlaubt sein, dass man die U40, die sich lieber infizieren als impfen wollen, darauf hinweist dass sie bei den Größenordnungen in ihrer Risikoabschätzung komplett daneben liegen. Soviel Freiheit muss sein 😉

          Hast du dir eigentlich inzwischen das Interview mit dem Chef der Wiener Covid Intensivstation angehört? Der geht auch genau auf diese Sache ein. Sein Fazit: Bei den meisten Menschen die nicht geimpft bei ihm in der Intensiv aufschlagen handelt es sich nicht um böse Absicht oder so, sonder um schlichte Ignoranz(!). Diese Leute haben einfach keine bzw. eine falsche Vorstellung davon, was diese Krankheit für sie und ihr Umfeld bedeutet.
          Er geht auch auf die Geschichte „ich bin jung und habe ein sehr gutes Immunsystem“ ein. Dürfte dich interessieren. Spoiler: Ein (sehr) gutes Immunsystem ist nicht hilfreich sondern eher im Gegenteil. Das Virus löst immunologische Prozesse aus, die zu einer Überreaktion des Immunsystems führen. Gute Immunsysteme betrifft das eher, weil die nicht so adaptiv reagieren können. Deshalb ist die mittlerweile am meisten verbreitete Therapie ziemlich „merkwürdig“ (O-Ton) und beinhaltet Cortison und andere Medikamente, welche das Immunsystem unterdrücken(!).

          • Ein (sehr) gutes Immunsystem ist nicht hilfreich sondern eher im Gegenteil. Das Virus löst immunologische Prozesse aus, die zu einer Überreaktion des Immunsystems führen. Gute Immunsysteme betrifft das eher, weil die nicht so adaptiv reagieren können.

            So etwas gibt es bei einigen Krankheiten tatsächlich, z.B. die Spanische Grippe hat aus diesem Grund viele Opfer unter jungen, gesunden Menschen gefordert.
            Wer sein Gehirn benutzt, wird jedoch unschwer feststellen, dass das im Fall von Covid Unsinn ist (ich bezweifle sehr, dass der Wiener Arzt das tatsächlich so gesagt hat). Bei allen Differenzen sind sich alle völlig einig, dass Covid in erster Linie für Menschen, die aus Alters- oder anderen Gründen über ein geschwächtes Immunsystem verfügen, gefährlich ist. Genau aus diesem Grund gibt es bei den U40 ja kaum Opfer. Man muss da kein Mediziner sein, um zu erkennen, dass ein gutes Immunsystem offenkundig sehr wohl hilfreich ist.

            Richtig ist allerdings, dass die Impfung bei starken Immunsystemen zu heftigen Reaktionen führen kann, vor allem, wenn der Betroffene schon/noch über Covid-Antikörper verfügt. Deswegen ist es eigentlich unverantwortlich, Genesene ohne Berücksichtigung ihres Antikörperspiegels nach sechs Monaten automatisch als Ungeimpfte zu betrachten und sie unter Druck zu setzen, sich impfen zu lassen. Menschen mit gutem Immunsystem haben sechs Monate nach einer Covid-Infektion fast immer noch einen besseren Schutz, als ihn die Impfung bieten kann, und reagieren sehr häufig ziemlich heftig auf die Impfung, was sich auch in meinem Bekanntenkreis mehrfach bestätigt hat. Da liegen Menschen sinnlos tagelang flach ohne irgendeinen Nutzen, einfach nur, weil die Politik das so will, und Leute wie du unterstützen das völlig unkritisch.

          • Wer sein Gehirn benutzt, wird jedoch unschwer feststellen, dass das im Fall von Covid Unsinn ist (ich bezweifle sehr, dass der Wiener Arzt das tatsächlich so gesagt hat).

            Hör es halt nach, das Interview ist oben verlinkt. Bestimmt freut sich Chef der Covid Intensivstation, wenn du ihn über seinen Irrtum aufklärst.

          • Pingpong – okay, ich habe mal reingehört. Es handelt sich nicht um medizinische Aufklärung, sondern um staatliche Impfpropaganda des ORF. Thema sind zwar Bedenken gegen die Impfung, aber es wird von Anfang an klargestellt, dass es einzig darum geht, diese Bedenken als völlig unbegründet darzustellen.
            Der Arzt wird als Impfaktivist vorgestellt, und genau so sind dann auch seine Aussagen. Wenn er beispielsweise sowohl theoretisch als auch praktisch Langzeitrisiken von mRNA-Impfstoffen kategorisch ausschließt, wird klar, dass das vor einem politischen Hintergrund erfolgt, denn medizinisch-wissenschaftlich kann eine solche endgültige Aussage zum jetzigen Zeitpunkt schlichtweg nicht seriös getroffen werden.

            Seine von dir thematisierte Aussage zum Immunsystem passt genau in dieses politische Muster. Richtig ist, dass bei schweren Covid-Verläufen teilweise Überreaktionen des Immunsystems auftreten, bei denen eine Behandlung mit Cortison anscheinend die Sterblichkeit senkt (siehe z.B. https://www.medizin-transparent.at/corona-cortison/ ). Zu suggerieren, wie er es tatsächlich tut, dass aus diesem Grund junge Menschen mit gutem Immunsystem besonders gefährdet seien, ist angesichts des Umstands, dass junge, gesunde Menschen nur einen verschwindend geringen Teil der Krankenhauspatienten und Opfer ausmachen, aber bewusste Irreführung – offenkundig zu dem Zweck, der jüngeren Bevölkerung Angst zu machen, damit sie sich impfen lässt.

            Das Interview stützt also mitnichten deine Ansicht, sondern ist ein schönes Beispiel dafür, wie staatlicherseits mit allen Mitteln die Impfquote gesteigert werden soll.

          • @hugor:

            staatliche Impfpropaganda des ORF … Impfaktivist … bewusste Irreführung – offenkundig zu dem Zweck, der jüngeren Bevölkerung Angst zu machen … staatlicherseits mit allen Mitteln

            Auf dieser Ebene können wir nicht weiterdiskutieren. Du bist offenbar außerstande, die Aussagen des Infektiologen für sich genommen zu betrachten und zu bewerten. Bei dir ist alles Teil eines großen Plans, nichts passiert zufällig, alles hängt miteinander zusammen weil die da oben etwas planen. Obwohl Christoph Wenisch an anderer Stelle explizit sagt, die Impfung sei etwas völlig apolitisches (was übrigens auch aus seinen anderen Aussagen spricht) – bei dir wird er flugs zum Erfüllungsgehilfen des staatlichen Unterdrückungsapparates.

            Dass du meinst, über die medizinischen Spezifika der Impfung oder der Erkrankung besser Bescheid zu wissen als der Primar der Infektiologie, der täglich mit der tatsächliche Situation auf den ITS konfrontiert ist, passt da gut ins Bild.

            Er sagt übrigens nicht, dass Langzeitrisiken bei der Impfung kategorisch ausgeschlossen sind, sondern dass trotz milliardenfacher Impfung bisher nichts beobachtet wurde und dass auch nichts zu erwarten sei. Im Gegensatz dazu seien die Langzeitfolgen von Covid sehr gut bekannt und mittlerweile unstrittig. Und da müsse man eben abwägen.

            Tatsächlich frage ich mich mittlerweile, was hier eigentlich los ist. Lt AE Umfrage vor einiger Zeit sind über 70% der Forenten hier geimpft. Wenn du jetzt noch bedenkst, dass die Diskutanten hier wohl eher zum streitbaren Teil der Bevölkerung gehören und tendenziell nicht vorschnell impfen gehen, dann ist diese ganze Sache eigentlich durch. Der überwiegende Großteil der Menschen hat die oben angesprochene Abwägung vorgenommen, und kommt zu einem ähnlichen Ergebnis wie Christoph Wenisch. Du vertrittst die Minderheitenmeinung, und deine Pseudo-Argumente, die zum großen Teil resistent gegen Fakten sind und stattdessen aus der Trope „aber der gemeine Unterdrückerstaat will uns allen böses tun“ bestehen zeigen, warum es zurecht eine Minderheitenmeinung ist – und vermutlich auch bleiben wird.

          • Pingpong, netter Versuch, mich argumentfrei als Verschwörungstheoretiker hinzustellen. Funktioniert aber leider nicht. Dass der Staat bzw. die Politik sowohl in Deutschland als auch in Österreich massiv auf die Impfung drängt, wird wohl niemand bestreiten. Und wohl auch nicht, dass medial praktisch nur Argumente pro-Impfung gebracht werden. Wenn man dann feststellt, dass hier keineswegs objektiv berichtet wird, sondern von Anfang an klar ist, welches Ergebnis herauszukommen hat, dann muss man kein Verschwörungstheoretiker sein, um das als Propaganda zu empfinden.

            Dass du meinst, über die medizinischen Spezifika der Impfung oder der Erkrankung besser Bescheid zu wissen als der Primar der Infektiologie
            Keineswegs, wo habe ich das behauptet?
            Ich traue mir aber zu, offenkundig unlogische Darstellungen auch dann zu erkennen, wenn ich von einer Thematik weniger Ahnung habe. Und wenn jemand suggeriert, junge Menschen mit gutem Immunsystem seien gefährdet und sollten sich impfen lassen, weil das ein gutes Immunsystem bei Covid eher nachteilig sei, jedoch alle realen Zahlen dafür sprechen, dass junge, gesunde Menschen von Covid nicht relevant betroffen sind, dann handelt es sich nicht um ärztliche Expertise (die zu hinterfragen ich tatsächlich nicht qualifiziert wäre), sondern offenkundig um irreführende Impfpropaganda, die man auch als Nichtmediziner erkennen und bewerten kann.

            Der Mann ist offenkundig auf einem Impf-Kreuzzug. Ob das politisch ist oder nicht, sei dahingestellt, aber auch in dem von dir zusätzlich verlinkten Video argumentiert er rein emotional, ohne ansatzweise auf die realen Verhältnisse der Gefährdungslage für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen einzugehen.

            Nochmal: Ich bin nicht gegen die Impfung. Im Gegenteil, alle Menschen der Risikogruppen sollten sich impfen lassen, und auch bei den anderen würde ich nie versuchen, jemandem die Impfung auszureden.
            Alles, was ich will, ist das Recht, mir anhand der verfügbaren Informationen meine eigene Meinung bilden zu dürfen und auf diese Grundlage zu einer persönlichen Entscheidung zu gelangen. Und ich bin jederzeit bereit, diese Entscheidung ggf. zu hinterfragen, wenn mir jemand objektive Informationen liefert, die eine andere Beurteilung rechtfertigen könnten.
            Worauf ich allerdings allergisch reagiere, sind Druck und Bevormundung ohne nachvollziehbare Argumentation.

          • @ Hugor

            Ich finde es verwunderlich, dass der Text, den Arne vor einiger Zeit aus dem Telegraph übersetzt zittiert hatte, hier so wenig Widerhall gefunden hat. Ich zitiere noch mal Arnes Zitat des Telegraphs:

            „Bei Jungen im Teenageralter ist es sechsmal wahrscheinlicher, dass sie durch den Impfstoff Herzprobleme bekommen, als dass sie wegen Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden, so das Ergebnis einer großen Studie

            Nach neuen Forschungsergebnissen aus den USA sind Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren nach zwei Dosen eines Impfstoffs am stärksten gefährdet, ein „unerwünschtes kardiales Ereignis“ zu erleiden.

            Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, zu dem Professor Chris Whitty, Englands Chief Medical Officer, sich darauf vorbereitet, die Minister darüber zu beraten, ob die Impfung von Kindern einen größeren Nutzen für die Gesellschaft hat.

            Letzte Woche hat der Gemeinsame Ausschuss für Impfungen und Immunisierung (Joint Committee on Vaccination and Immunisation, JCVI) sein lang erwartetes Urteil gefällt. Darin heißt es, dass der Nutzen durch die Impfung von 12- bis 15-Jährigen als „zu gering“ angesehen wird und dass das Risiko für gesunde Kinder durch das Virus gering ist.

            (…) Ein Team unter der Leitung von Dr. Tracy Hoeg von der University of California untersuchte die Häufigkeit von Herzmuskelentzündungen und Brustschmerzen bei Kindern im Alter von 12 bis 17 Jahren nach ihrer zweiten Impfdosis.

            Anschließend verglichen sie dies mit der Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder aufgrund von Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden mussten, und zwar zu Zeiten mit niedriger, mittlerer und hoher Hospitalisierungsrate.

            Die Forscher fanden heraus, dass das Risiko für Herzkomplikationen bei Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren nach der Impfung 162,2 pro Million betrug, was die höchste Rate aller untersuchten Gruppen war.

            Am zweithöchsten war die Rate bei Jungen im Alter von 16-17 Jahren (94,0 pro Million), gefolgt von Mädchen im Alter von 16-17 Jahren (13,4 pro Million) und Mädchen im Alter von 12-15 Jahren (13,0 pro Million).

            Das Risiko, dass ein gesunder Junge in den nächsten 120 Tagen aufgrund von Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden muss, liegt bei 26,7 pro Million. Das bedeutet, dass das Risiko von Herzkomplikationen bei ihnen 6,1 Mal höher ist als das eines Krankenhausaufenthalts.

            Dies basiert auf den derzeitigen Raten von Krankenhausaufenthalten aufgrund von Covid-19, die als „moderat“ eingestuft werden. In einem Zeitraum mit geringem Risiko für einen Krankenhausaufenthalt, z. B. im Juni 2021, steigt die Wahrscheinlichkeit für Herzkomplikationen auf das 22,8-fache, und in einem Zeitraum mit hohem Risiko, z. B. im Januar 2021, ist die Wahrscheinlichkeit für Herzkomplikationen immer noch 4,3-mal höher.

            (…) Die Minister sind dennoch sehr daran interessiert, grünes Licht für die Einführung des Impfstoffs für Kinder zu geben, und der Nationale Gesundheitsdienst hat bereits damit begonnen, Tausende von Impfhelfern für Schulen zu rekrutieren.“

            Also ich würde sagen, dieser Artikel gibt dir erst einmal Recht; einmal was die Risikobewertung für Jugendliche angeht und zum anderen, was die diesbezüglich völlig kontraindikative Haltung der Politik betrifft.

          • @bullshit-billy:

            Erst einmal ist es schlechter Stil die Primärquelle nicht zu verlinken. Keine Sorge, ich mach das für dich, hier.

            Als nächstes zum paper selbst, erster Satz im „Methods“ Abschnitt:
            METHODS
            We searched the Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) data

            *mööööp*
            VAERS ist ein offenes System um Impfnebenwirkungen zu tracken. Jeder kann dort einen report erstellen – und das wurde und wird auch genau so genutzt. Einer hat einmal als Nebenwirkung auf eine Grippeimpfung eingetragen er würde sich in den Hulk verwandeln. Buchstäblich das erste, was auf der Seite Guide to Interpreting VAERS Data steht ist folgendes:
            When evaluating data from VAERS, it is important to note that for any reported event, no cause-and-effect relationship has been established. Reports of all possible associations between vaccines and adverse events (possible side effects) are filed in VAERS. Therefore, VAERS collects data on any adverse event following vaccination, be it coincidental or truly caused by a vaccine. The report of an adverse event to VAERS is not documentation that a vaccine caused the event.

            Diese Daten können schon prinzipbedingt gar nicht dafür benutzt werden irgendeine Erkenntnis in der Richtung, wie sie das paper macht, zu gewinnen. Dazu taugen die Daten einfach nicht.

            Die Autoren dieser Studie sind professionelle Mediziner und wissen dassollten das wissen. Geht aber noch weiter: Im Disclaimer für die VAERS Datensätze steht 1. die gleiche Warnung über die Daten noch einmal

            Key considerations and limitations of VAERS data:
            * Reports may include incomplete, inaccurate, coincidental and unverified information.
            * The number of reports alone cannot be interpreted or used to reach conclusions about the existence, severity, frequency, or rates of problems associated with vaccines.

            und 2. weisen sie darauf hin, dass es erweiterte Datensätze gibt, welche mehr medizinische Informationen, Korrekturen usw enthalten. Mit diesen erweiterten medizinischen Informationen zu den reports wäre es u.U möglich gewesen, die fragliche Ursache-Wirkung Kausalität herzustellen. Die erweiterten Datensätze sind aber nur für medizinische Forschungseinrichtungen verfügbar, nicht öffentlich für jedermann.

            D.h. die Autoren hatten sehr wohl bessere Daten zur Verfügung haben können, sie hätten nur danach fragen müssen.

            Ehrlich gesagt habe ich nach diesem ersten Satz zur Methodik die Lust verloren mich weiter mit dieser Studie zu beschäftigen. Meine Heuristik ordnet das als junk science ein.

            Dass die Zitate von billy die Ergebnisse der Studie als Fakt verkaufen („so das Ergebnis einer großen Studie … Nach neuen Forschungsergebnissen aus den USA“), während es sich tatsächlich um einen nicht peer-reviewten preprint mit offensichtlich gravierenden methodischen Mängeln handelt, ist da nur mehr eine Nebensache.

            p.s: Falls sich jemand für ordentliche Forschung in diese Richtung interessiert, hier ist ein paper, welches Myocarditis und Pericarditis nach der Impfung anhand von tatsächlichen in-person Diagnosen untersucht.
            tldr: Männer SIND stärker betroffen. Das kann man feststellen, aber halt nicht mit so einer junk-science wie das fragliche paper oben. Die Rate von der wir hier reden sind 20 Fälle Myocarditis im Zusammenhang(! nicht: durch) mit 2 Millionen Impfungen, und 37 Fälle von Pericarditis. Von diesen Fällen wurden 19 hospitalisiert und im Median nach 2 Tagen(!) wieder entlassen. Keine(!) neuerliche Einweisungen oder Todesfälle.
            Und, wie man das bei ordentlicher Wissenschaft erwarten würde, folgende Aussage in der Discussion: „Temporal association does not prove causation, although the short span between vaccination and myocarditis onset and the elevated incidence of myocarditis and pericarditis in the study hospitals lend support to a possible relationship.“

            Man vergleiche diese Schlussfolgerungen mit den Aussagen der junk Studie von billy. Die lassen die angemessene Vorsicht bei ihren Aussagen walten. Und das, obwohl die mit WESENTLICH besseren Daten arbeiten (tatsächliche Personen, die tatsächlich die ärztliche Diagnose erhalten haben), nicht mit der Anzahl irgendwelcher reports gefunden durch irgendwelche keywords im VAERS System.

          • @pingpong

            Hugor hat in einem völlig recht: Du unterstellst ihm Verschwörungstheorien, die er nicht getätigt hat. Auf dieser Ebene, DEINER, kann man nicht diskutieren.

            „Bei dir ist alles Teil eines großen Plans“ – Wo hat Hugor von einem großen Plan gesprochen?
            „weil die da oben etwas planen“ – Wieder: Wo behauptet Hugor das?
            „zum Erfüllungsgehilfen des staatlichen Unterdrückungsapparates“ – Wo hat Hugor dramatisierend von einem Unterdrückungsapparat gesprochen?

            Impfpropaganda beim ÖR kann man auch ohne jede Verschwörungstheorie sehen und erklären. Gendersprache wäre in Deutschland auch ein Beispiel für massive Propaganda des ÖR, die völlig ohne Verschwörung auskommt. Den Idioten vom ÖR ist Gendern einfach eine Herzensangelegenheit.

            „Du bist offenbar außerstande, die Aussagen des Infektiologen für sich genommen zu betrachten und zu bewerten“

            Nein, Du bist nicht in der Lage, zu akzeptieren, dass Hugor die Aussagen für sich genommen betrachtet, eingeordnet und anders bewertet hat als Du. Stattdessen kommst Du mit
            – der Anschuldigung „Verschwörungstheoretiker!“,
            – Argumenten ad auctoritatem „Der Professor weiß es besser als Du!“ und
            – meinem besonderen Liebling, dem Mehrheitsargument: „Ja aber, die Mehrheit sieht das anders als du, also sei jetzt bitte still!“, in Deinen Worten: „Diese ganze Sache ist doch eigentlich durch.“ Dazu lässt sich nur sagen: Nein, die Sache ist nicht durch, weil die Ungeimpften ja weiterhin schikaniert werden – und zwar nicht nur von Dir, sondern im echten Leben; und damit habe auch ich als Geimpfter ein großes Problem. Meine Prinzipien enden nicht mit Egoismus, und wenn meine Toleranz nicht auch Menschen mit abweichender Meinung umfassen würde, wäre sie keine.

            Und wenn du wirklich findest, die Sache sei „eigentlich durch“, kannst DU ja stille schweigen.

          • @renton:

            Zitate von @hugor in diesem thread:

            Das [genaue Daten erheben] wird aber nicht gemacht. Warum nicht? Weil man fürchtet, dass herauskommt, dass Covid für weite Teile der Bevölkerung völlig ungefährlich ist?

            => „die“ führen etwas im Schild

            Nun ist allerdings die STIKO dem RKI angegliedert und demzufolge dem Gesundheitsministerium unterstellt, der Gesundheitsminister ernennt die Mitglieder. Und welcher politische Druck da ausgeübt wird, hat man ja gesehen

            => staatliche Unterdrückung

            In vielen Fällen wird das (hoffe ich) keine Auswirkungen auf ihre [das RKI, PEI und STIKO] objektive Arbeit haben, aber bei einem so hochpolitisierten Thema wie Corona, bei dem sich die Politik auch so weit aus dem Fenster gelehnt hat, ist es völlig unrealistisch zu glauben, dass hier rein objektive Wissenschaft betrieben wird.

            => „die“ führen etwas im Schild, und setzen es mit staatlicher Macht durch

            es gibt offenkundig auch keinerlei ernsthafte Bemühungen, sie zu erstellen [genaue Datenerhebung]. Stattdessen wird ausschließlich mit steigendem Druck gearbeitet.

            => staatliche Unterdrückung

            Da liegen Menschen sinnlos tagelang [wegen der Impfung] flach ohne irgendeinen Nutzen, einfach nur, weil die Politik das so will

            => „die“ führen etwas im Schild

            Täte mich interessieren, wie du diese Aussagen zusammenfassen würdest.

            Übrigens, weil du anscheinend wieder deine Haarspalter-Tage hast:
            Du unterstellst ihm Verschwörungstheorien … Stattdessen kommst Du mit der Anschuldigung „Verschwörungstheoretiker!“
            Ich habe hier in diesem ganzen thread keine einziges mal das Wort „Verschwörung“ in den Mund genommen. Kannst du gerne nachprüfen. Ctrl-F „Verschwörung“.
            Siehst du, so einfach geht Haare spalten und Rabulistik. Und so sinnlos und destruktiv ist es.

            Gendersprache wäre in Deutschland auch ein Beispiel für massive Propaganda des ÖR, die völlig ohne Verschwörung auskommt.

            Also wirklich renton. Gendersprache basiert auf der Verschwörung, es gäbe ein weltumspannendes Patriarchat, bei dem alle Männer alle Frauen unterdrücken. Diese Unterdrückung reiche bis in die Sprache, weshalb man ganz dringend etwas dagegen tun müsse.
            Dass man dir so etwas erst erklären muss…

            Du bist nicht in der Lage, zu akzeptieren, dass Hugor die Aussagen für sich genommen betrachtet, eingeordnet und anders bewertet hat als Du.

            Seine Einordnung und Bewertung ist halt fehlerhaft. Z.b hier, wenn er sagt:
            Man kann sich aber nur einmal die Erstinfektion holen, danach ist man über die körpereigene Immunabwehr vermutlich sogar besser geschützt als über eine Impfung. Die abwägung ist also in erster Linie Folgen Erstinfektion vs. Folgen Impfung.
            Da ist ein Strauß an impliziten Prämissen enthalten, und hinter jeder steht ein ganz großes Fragezeichen.

          • @hugor:

            Wenn man dann feststellt, dass hier keineswegs objektiv berichtet wird

            Was objektiv ist und was nicht entscheidest… du?

            jedoch alle realen Zahlen dafür sprechen, dass junge, gesunde Menschen von Covid nicht relevant betroffen sind

            Sorry, alle Experimente hierzu sind (oft ungewollt) gemacht, und die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Weltweit dasselbe Ergebnis. Du kannst das natürlich weiterhin ignorieren, das steht dir frei.

            Und ich bin jederzeit bereit, diese Entscheidung ggf. zu hinterfragen, wenn mir jemand objektive Informationen liefert, die eine andere Beurteilung rechtfertigen könnten.

            Der Verlauf der Diskussion hier, egal ob mit mir oder mit renton oder anderen, zeigt das Gegenteil.

            Hier sind die Covid Notfallpatienten in US nach Alter, führend und deutlich über dem Mittelwert für alle Altersgruppen sind die Altersgruppe 40-64, gefolgt von 25-40 und 65-75. Der Anteil der Altersgruppen 0-11 und 12-17 ist jetzt im Sommer/Herbst mal eben doppelt(!) so hoch wie in der Welle im Winter, wobei 12-17 deutlich über(!) der Altersgruppe 75+ liegt und 18-25 ca. gleichauf mit 75+.
            Erst in den letzten paar Wochen dreht sich der Trend, was selbstverständlich und auf gar keinen Fall daran liegt, dass genau in diesem Zeitraum auch in jüngeren Altersgruppen relevante Impfraten erreicht wurden.

            Das alles passt dazu, dass Delta – wie auch Christoph Wenisch erwähnt – ansteckender ist und schwerere Verläufe verursacht, auch bei jüngeren Menschen. Die Schätzungen bewegen sich im Bereich Faktor zwei mal so schwer, möglicherweise noch mehr:
            https://t.co/QCE4JJdlwW?amp=1
            https://t.co/o9CNWjpYgD?amp=1
            https://t.co/HpOzWgsgky?amp=1
            https://t.co/6dPSBESTpK?amp=1
            https://t.co/fR7NGN37qL?amp=1
            (eine Studie aus Norwegen findet keinen Unterschied: https://t.co/iWHTbOoXh6?amp=1)

            Schließlich basiert deine Annahme „junge Menschen sind von Covid nicht relevant betroffen“ auf einem grundlegenden Missverständnis, welches ich auch bei den Impfstudien und deren Aussage „die Impfung schützt zu x%“ kritisiert habe. Das Missverständnis besteht darin, dass du eine statische Analyse auf ein dynamisches Problem anwendest. Es gibt so etwas wie eine zeitlich isolierte Kennzahl „Betroffenheit“ oder „Schutz“ (bei der Impfung) nicht. Was es gibt, ist ein zeitlich fortlaufendes und sich änderndes Geschehen.
            Wenn schon, dann könntest du sagen „für einmal am Samstag fortgehen ist das Risiko bei jungen Menschen gering“, oder im Fall der Impfung, „das Risiko hat sich durch die Impfung für die Experimentalgruppe unter diesen und jenen spezifischen Umständen und in diesem spezifischen Zeitraum um x% verringert“. Das sind aber nicht die relevanten Fragen. Relevant ist: Was passiert, wenn du dem Risiko nicht einmal ausgesetzt bist, sondern 10, 50, 100 mal?
            Die Exposition spielt eine wesentliche Rolle. Von großen Infektionsereignissen wissen wir, dass fast jeder infiziert werden kann. Individuelle Unterschiede (Immunsystem…) spielen keine so große Rolle. Die Dosis macht das Gift. Auch ein noch so gutes Immunsystem kann bei einer hohen Virenlast u.U. nicht schützen. Daher lautet der relevante Punkt nicht „ich habe ein gutes Immunsystem und deshalb geringes Risiko“, sondern „wann(!) habe ich das Pech, Teil eines Infektionsgeschehens mit einem Superspreader/jemandem mit sehr hoher Virenlast zu werden?“. Der Unterschied besteht darin, dass ersteres eine statische Aussage ist, zweiteres hingegen die simple Tatsache honoriert, dass das Leben ein zeitlich fortlaufender Prozess ist.

            Die Impfung hilft, aber die wirkliche Herausforderung besteht darin, die Verbreitung des Virus zu kontrollieren. Leute wie du arbeiten aktiv daran, diese ohnehin schwierige Herausforderung noch schwieriger zu machen.

            Alles, was ich will, ist das Recht, mir anhand der verfügbaren Informationen meine eigene Meinung bilden zu dürfen und auf diese Grundlage zu einer persönlichen Entscheidung zu gelangen.

            Diese Freiheit hast du. Ebenso wie andere die Freiheit haben dich auf fehlerhafte Prämissen und auf Missverständnisse in den Informationen, die zu deiner Meinungsbildung heranziehst, aufmerksam zu machen. Freiheit muss reziprok sein.

            p.s: Bevor du auf die in diesem Beitrag verlinkten Statistiken vom CDC antwortest „aber da sind auch Knochenbrüche dabei, die zufällig positiv auf Covid getestet wurden!“, nimm dir eine Viertelstunde um nachzudenken. Bitte. Oder alternativ, hör dir das Interview mit Christoph Wenisch nochmal an, der geht auf diesen Punkt ein. Oder rede mit Medizinern die einen Einblick in das tatsächliche Geschehen an der Front haben.

          • @Pingpong – ich glaube, du hast nicht verstanden, was das von dir verlinkte Diagramm aussagt. Dort wird keineswegs die Häufigkeit von Covid-Notfällen der unterschiedlichen Altersgruppen ins Verhältnis gesetzt (was man unschwer daran erkennen kann, dass sich die Prozentzahlen nicht auf 100 addieren), sondern angegeben, welcher Anteil der Gesamtpatienten jeder Altersgruppe eine Covid-19 Diagnose hatte. Für unsere Diskussion ist dieses Diagramm also wertlos, was wir bräuchten, sind die absoluten Zahlen, und zwar derjenigen, die tatsächlich wegen Covid (statt ggf. nur mit einer Covid-Nebendiagnose) ins Krankenhaus mussten.
            Das ist so ein typisches Beispiel – du verweist auf irgendetwas, das deine These überhaupt nicht stützt, kannst aber nicht verstehen, warum andere sich nicht von dir überzeugen lassen. Du schreibst zwar dauernd Sachen wie „die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Weltweit dasselbe Ergebnis.“, nur legst du diese Zahlen leider nie vor.

            Was passiert, wenn du dem Risiko nicht einmal ausgesetzt bist, sondern 10, 50, 100 mal?
            Die Exposition spielt eine wesentliche Rolle. Von großen Infektionsereignissen wissen wir, dass fast jeder infiziert werden kann.

            Diese Argumentation verstehe ich nicht. Wie schon gesagt, ich gehe ebenfalls davon aus, dass sich die meisten Ungeimpften (also auch ich) sich früher oder später infizieren, sofern das nicht bereits unerkannt erfolgt war. Man kann sich aber nur einmal die Erstinfektion holen, danach ist man über die körpereigene Immunabwehr vermutlich sogar besser geschützt als über eine Impfung.
            Die abwägung ist also in erster Linie Folgen Erstinfektion vs. Folgen Impfung. Für Nichtrisikogruppen sind sicherlich die Risiken in beiden Fällen gering. abe rim Zweifel müsste man halt darlegen können, dass die Vorteile der Impfung die Nachteile deutlich übersteigen, und ich sehe weiterhin nicht, dass dieser Nachweis auch für Nichtrisikogruppen erbracht wurde.

          • @hugor:

            ich glaube, du hast nicht verstanden, was das von dir verlinkte Diagramm aussagt. Dort wird keineswegs die Häufigkeit von Covid-Notfällen der unterschiedlichen Altersgruppen ins Verhältnis gesetzt (was man unschwer daran erkennen kann, dass sich die Prozentzahlen nicht auf 100 addieren), sondern angegeben, welcher Anteil der Gesamtpatienten jeder Altersgruppe eine Covid-19 Diagnose hatte. Für unsere Diskussion ist dieses Diagramm also wertlos, was wir bräuchten, sind die absoluten Zahlen, und zwar derjenigen, die tatsächlich wegen Covid (statt ggf. nur mit einer Covid-Nebendiagnose) ins Krankenhaus mussten.

            Das ist nicht der Punkt.
            Ich habe zu diesem Diagramm relative Aussagen gemacht. Du müsstest erklären, warum, wenn so wie du behauptest Covid hauptsächlich für ältere Menschen gefährlich ist und junge davon fast nicht betroffen sind, warum die älteren Leute jetzt viel seltener wegen Covid in den emergency room (! nicht: ins KH) kommen, die jüngeren hingegen viel häufiger.
            Das Problem mit absoluten Zahlen: Wer bestimmt, was „viel“ oder „wenig“ ist, oder wieviele Covid Notfälle in Altersgruppe x „akzeptabel“ sind und wieviele „zuviel“? Das ist eine endlose und fruchtlose Diskussion.

            Du hast behauptet: „jedoch alle realen Zahlen dafür sprechen, dass junge, gesunde Menschen von Covid nicht relevant betroffen sind
            Das Diagramm zeigt, dass sie jetzt wesentlich relevanter betroffen sind, als noch letzten Winter.

            Du sagst „dass junge, gesunde Menschen nur einen verschwindend geringen Teil der Krankenhauspatienten und Opfer ausmachen.“ Wir können das gerne im Detail weiter diskutieren, sobald du genauer erläuterst was du mit „verschwindend geringen Teil“ meinst. Hier ist mein Vorschlag: Damit etwas als „verschwindend gering“ im Verhältnis zu etwas anderem steht, sollte mindestens(!) eine Größenordnung, d.h. ein Faktor 10, Unterschied sein, eher mehr. Was meinst du?

            Diese Argumentation verstehe ich nicht.

            Ja, weil du in statischen Begriffen denkst anstatt in dynamischen. Z.B. hier:
            Man kann sich aber nur einmal die Erstinfektion holen, danach ist man über die körpereigene Immunabwehr vermutlich sogar besser geschützt als über eine Impfung.

            Worauf ich hinaus wollte ist, dass der Schutz (egal ob durch Impfung oder durchgemachte Krankheit) nicht absolut ist. Die Dosis macht das Gift. Wir WISSEN, dass Reinfektionen nach durchgemachter Krankheit nicht nur theoretisch möglich sind, sondern tatsächlich in der Praxis vorkommen. Wir wissen, dass die großflächige Verbreitung des Virus in einer halb geimpften Bevölkerung einen entsprechenden Selektionsdruck erzeugt. Wenn du das Pech hast (zeitliche Betrachtung, siehe oben Risiko 10,50,100 mal) auf jemanden mit sehr hoher Viruslast zu treffen, dann hilft dir vermutlich auch die körpereigene Immunabwehr nach durchgemachter Krankheit nicht (umso weniger, je aggressiver der Virus, vgl. Selektionsdruck). Anders sind solche dokumentierten Fälle wie jener, wo bei einer Chorprobe sich ca 90% der Teilnehmer, alle geimpft, infiziert haben, nicht erklärbar. Deshalb schrieb ich oben „Die Impfung hilft, aber die wirkliche Herausforderung besteht darin, die Verbreitung des Virus zu kontrollieren.“
            Angesichts dieser Tatsachen die Abwägung „in erster Linie Folgen Erstinfektion vs. Folgen Impfung“ zu treffen, ist eine ziemliche Verkürzung und wird der Sache nicht gerecht.

          • @Billy Coen – interessanter Text aus dem Telegrap! Kommt mir bekannt vor, hatte ich aber nicht merh auf dem Schirm.

            Bemerkenswert finde ich folgenden Teil:
            Dies basiert auf den derzeitigen Raten von Krankenhausaufenthalten aufgrund von Covid-19, die als „moderat“ eingestuft werden. In einem Zeitraum mit geringem Risiko für einen Krankenhausaufenthalt, z. B. im Juni 2021, steigt die Wahrscheinlichkeit für Herzkomplikationen auf das 22,8-fache, und in einem Zeitraum mit hohem Risiko, z. B. im Januar 2021, ist die Wahrscheinlichkeit für Herzkomplikationen immer noch 4,3-mal höher.

            Vielleicht übersehe ich da etwas, aber irgendwie erschließt sich mir nicht, weshalb das Risikoverhältnis abhängig sein soll von der allgemeinen Covid-Krankenhausrate. Plausibler erscheint mir, dass auch in GB viele Patienten, die nur „mit“ Covid im KH behandelt wurden, als Covid-Patienten zählen. Je höher die allgemeine Inzidenz, desto höher ist dann naturgemäß auch die Anzahl der „unechten“ Covid-Patienten, was wiederum das Verhältnis zu den Herzkomplikationen (bei denen es sich ihrerseits wohl nur selten um Nebendiagnosen handelt) beeinflusst.
            Aber um das wirklich beurteilen zu können, müsste man die Details der Erfassung kennen.

          • @pingpong Zitate von @hugor in diesem thread:…

            Solange du nicht ansatzweise darlegen kannst, welche dieser Zitate die Realität nachweislich unzutreffend beschreibt oder zumindest sehr unplausibel ist, bleibt es eine rabulistsiche Diskussionstaktik, mich als Verschwörungstheoretiker darstellen zu wollen.

            Ja, ich gehe davon aus, dass (wie auch beweis schon schrieb) die Politik sich verrannt hat, nicht willens (oder in der Lage) ist, ihren Kurs zu korrigieren, und stattdessen die Sachverhalte im Zweifel so zurechtbiegt, dass der eigene Kurs als richtig erscheint. Dass zu diesem Zweck politischer Druck auf nachgeordnete Stellen ausgeübt wird, war bei der STIKO ja nun wirklich nicht zu übersehen. Und dass die dem Gesundheitsministerium unterstellten Leute bei PEI und RKI völlig unbeeinflusst von der Politik, insbesondere dem von der Bundesregierung incl. Gesundheitsminister ausgegebenen Kurs, arbeiten, glaubst du doch wohl selbst nicht.

            Fakt ist, dass – wie schon von vielerlei Seite gerügt wurde – die Datenerfassung für eine präzise Bewertung der Pandemie und der hiergegen gerichteten Maßnahmen völlig ungenügend ist. Warum das seit mehr als anderthalb Jahren so ist und bleibt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber wenn man umfassende Inkompetenz aller Beteiligten ausschließt (was ich eigentlich tue, weil ich dazu immer noch zu viel Vertrauen in die fachlichen Fähigkeiten unserer Behörden habe), muss es also irgendwie gewollt sein. Da stellt sich dann die Frage nach der Motivation. Darüber lässt sich natürlich trefflich spekulieren, aber am plausibelsten erscheint mir, dass die Verantwortlichen für die einschneidenden Maßnahmen wenig Lust haben, eine Datenlage zu schaffen, die eine Überprüfung der Sinnhaftigkeit ihrer Entscheidungen erlaubt, denn dadurch können sie nichts gewinnen, sondern nur verlieren. Was daran ist verschwörungstheoretisch?

          • @hugor:

            Aber wenn man umfassende Inkompetenz aller Beteiligten ausschließt

            Vielleicht ist das schon das ganze Problem. Ich bin nicht so zurückhaltend beim Gegenüber Inkompetenz anzunehmen 😉

          • @hugor:

            Solange du nicht ansatzweise darlegen kannst, welche dieser Zitate die Realität nachweislich unzutreffend beschreibt oder zumindest sehr unplausibel ist, bleibt es eine rabulistsiche Diskussionstaktik, mich als Verschwörungstheoretiker darstellen zu wollen.

            Was soll das denn jetzt? Du verlangst von MIR, dass ich DEINE eigenen Aussagen als falsch nachweise? Es funktioniert umgekehrt: Du bist gefragt, deine Behauptungen zu belegen.

            Du „gehst davon aus(!), dass die Politik ihren Kurs nicht ändern will (oder kann), und Sachverhalte im Zweifel mit politischem Druck zurechtbiegt.“

            Wenn das für dich nach Verschwörungstheorie klingt – ja tut mir Leid, das ist nunmal das was du geschrieben hast.

            Es geht in erster Linie überhaupt nicht darum, ob deine Zitate die Realität richtig beschreiben oder nicht. Mein ursprünglicher Kritikpunkt bezog sich darauf, dass du „davon ausgehst“ all das verhielte sich so. Wie soll man denn mit solchen Prämissen vernünftig diskutieren?

            Du schreibst selbst:
            die Datenerfassung [ist] völlig ungenügend. Warum das […] so ist und bleibt, kann ich natürlich nicht beurteilen.

            Und buchstäblich einen Satz später schreibst du: „Aber wenn man umfassende Inkompetenz aller Beteiligten ausschließt (was ich eigentlich tue) […] muss es also irgendwie gewollt sein“ – um dann munter drauflos zu spekulieren, welche Motivation da dahinter stehen könnte.

            Das ist das Problem mit den Prämissen und dem „davon ausgehen“. Es führt dazu, dass du, obwohl du lt. deinen eigenen Worten die ganze Sache „nicht beurteilen kannst“ trotzdem zu dem Schluss kommst es „müsse(!) irgendwie gewollt sein“. Wie wäre es, wenn du zuerst einmal das dicke fette wenn, welches du im Zuge dieser Gedankenkette ganz nonchalant übersprungen hast, einer genaueren Prüfung unterziehst? Occams Razor und Hanlons Razor würden sich da anbieten.

            Es gibt m.E. wirklich überhaupt keinen Grund, bei politisch brisanten Themen Inkompetenz auszuschließen. Ich meine, ich bitte dich: Bei unseren Politikern und Behörden und deren track record willst du Inkompetenz ausschließen? Ernsthaft?

          • @ pingpong

            „@bullshit-billy:“

            Wenn du willst, dass sich Leute durch deine Myriaden an Blödsinnsbehauptungen, paranoide Panikpumperei und unlautere „Argumente“ durchquälen, ist es wirklich die blödestmögliche Idee, gleich so zu eröffnen.

            Du musst hier nicht wirklich mit Genderdingens um die Pole Position im Arschloschrennen kämpfen. Wir geben euch gerne beide den Pokal für den ersten Platz.

            Dein ganzes Gehabe hier seit nunmehr eineinhalb Jahren ist zunehmend widerlich. Deine ganze Art, mit Quellen umzugehen, die dir nicht passen, ist, irgendwas dagegenzuhalten, was deine Hirnwichse eher zu bestätigen scheint und tust so, als sei DAS dann der Weisheit letzter Schluss; weil ein Honk wie du das ja beurteilen kann. Du reagierst auf alles, was nicht in dein Weltbild passt, wie eine Feministin.

            Mein Kommentar war dabei ein Hugor gerichtet, ich zitierte dabei lediglich aus einem von Arne übersetzten Artikel aus dem britischen Telegraph. Wenn man nicht vor lauter Schnappatmung über missliebige Informationen unvermittelt seine drei bis vier Hirnzellen gefährlich mit Sauerstoff unterversorgt, hätte man das mitkriegen können; ebenso wie – nochmals – dass ich nicht mal an dich gerichtet schrieb. Nicht ich habe hier schlechten Stil bewiesen, sondern DU ABERMALS, auf einen Kommentar meinerseits an einen anderen User direkt mit einer Beleidigung zu eröffnen.

            Genau aus dem Grunde beantworte ich auch schon längere Zeit keine deiner vor geistiger Gülle überlaufenden Schwachsinnskommentare mehr hier. Dein Diskussionsstil sucht in seiner Abartigkeit seinesgleichen. Aber hier sieht man ja mal wieder: vor dir und deinem ganzen ad hominem Gelaber ist man nicht mal sicher, wenn man den direkten Kontakt mit dir meidet. Du bist wie ein Haufen Scheiße, in den man tritt. Einfach nur widerlich und nur schwer wieder aus dem Profil zu kratzen.

            Bleib mir einfach von der Pelle, du Sprallo!!!

            @ Alle anderen: Sorry für diese dem Forenniveau nicht entsprechende Art der Kommunikation, aber bei mir war allein mit dieser Eröffnung, die er hier mir gegenüber schon mehrfach verwendet hat, einfach das Maß voll. Nach eineinhalb Jahren ist es vielleicht mal an der Zeit, es Gestalten wie ihm ungeschönt ins Gesicht zu sagen, als was sie sich hier gerieren. Immer wieder diese Arroganz, diese Borniertheit, dieses sich Aufspielen und dabei ständig andere hier von oben herab behandeln oder gar direkt beleidigen. Was ein Schmock…

            Irgendwann ist es einfach mal gut!

          • @bullshit-billy:

            Der von dir zitierte, an Hugor gerichtete und von Arne übersetzte Artikel aus dem britischen Telegraph ist ganz genau Teil des Problems, welches von renton weiter oben beschrieben wurde:

            Wir haben zur Zeit eine Vertrauenskrise riesigen Ausmaßes. Die Ursachen sind vielfältig: Politik und Medien manipulieren die Darstellung und Erhebung von Fakten. Die Wirtschaft macht das traditionell. Wissenschaftler geben sich dafür her. Missverständnisse und absichtliche Falschdarstellungen werden auch „von unten“ verbreitet, als Beispiel siehe Jochen Schmidt oben (dem ich ein Missverständnis unterstelle, keine Absicht).

            Bei „Missverständnisse und absichtliche Falschdarstellungen werden auch „von unten“ verbreitet“ darfst du dich angesprochen fühlen.

            Deine ganze Art, mit Quellen umzugehen, die dir nicht passen, ist, irgendwas dagegenzuhalten

            Gegenüber dem VAERS sind die Daten vom PEI geradezu ein Juwel an Präzision, Verlässlichkeit und aussagekraft. Und selbst das PEI weist sehr deutlich darauf hin, wie schwierig es ist aus ihren Daten irgendwelche Kausalitäten zu Impfnebenwirkungen abzuleiten. Aber klar, die Daten aus dem VAERs, welches zu einem völlig anderen Zweck geschaffen wurde, können das. Hast du in deiner vor Argumenten strotzenden Erwiderungen eindrucksvoll belegt.

            Ich habe sogar eine handwerklich ordentliche Studie verlinkt, welche tatsächlich zu dem von dir behaupteten Schluss kommt: Männer SIND stärker von Impfnebenwirkungen betroffen. Nur dein zitierter Artikel bzw. die Studie auf die er sich bezieht geben das halt nicht her.

            Deine Betroffenheit und Aggression, wenn man dich darauf hinweist dass deine Quelle bullshit ist, lässt tief blicken. Übrigens bist du auf die wirklich vielen sachlichen Argumente in meiner langen Erwiderung mit kenem Wort eingegangen. Die Anrede hast du dir also redlich verdient. Komm mit Argumenten zur Sache rüber, oder fuck off.

          • „Deine Betroffenheit und Aggression, wenn man dich darauf hinweist dass deine Quelle bullshit ist, lässt tief blicken. “

            Projektion??? Meine Antwort ist in deinem abartigen Scheißcharakter begründet, den du hier seit langem zur Schau stellst.

            „Übrigens bist du auf die wirklich vielen sachlichen Argumente in meiner langen Erwiderung mit kenem Wort eingegangen“

            Du erwartest, dass man sich mit deinem Gelaber noch auseinandersetzt, wenn du dies ständig mit ad hominem kredenzt? Du bist echt kaputter, als ich es angenommen habe…

            “ Die Anrede hast du dir also redlich verdient. “

            Nein!

            „Komm mit Argumenten zur Sache rüber, oder fuck off.“

            Und was Argumente zur Sache sind, das entscheidest natürlich gerade du, du völlig durchgeknallter Forenhitler… Aber passt ja zu der kranken Scheiße, die du hier zuletzt so ventiliert hast (Mediziner sollten das Recht haben, nicht Geimpfte Intensivpatienten nicht zu behandeln u. s. w.

            Werd mal wieder normal in der Birne oder fuck off!

          • Ach ja PS: „Ich habe sogar eine handwerklich ordentliche Studie verlinkt, welche tatsächlich zu dem von dir behaupteten Schluss kommt: Männer SIND stärker von Impfnebenwirkungen betroffen. Nur dein zitierter Artikel bzw. die Studie auf die er sich bezieht geben das halt nicht her.“

            Und du hast nicht mal geschnallt, dass es darum gar nicht ging, sondern dass für alle Menschen in diesen Alterskohorten die Wahrscheinlichkeiten von Impfnebenwirkungen höher scheinen, als die Wahrscheinlichkeit schwerer, hospitalisierungsbedürtiger Krankheitsverläufe.

            Darüber könnte man ja mal reden, aber das schaffst du ja nicht ohne deine bornierte Herablassungen jedem gegenüber, der nicht deinen Panikmodus übernehmen möchte und vor allem ohne dein Gebaren, als wärest ausgerechnet DU hier DER Coronapapst schlechthin…

          • sondern dass für alle Menschen in diesen Alterskohorten die Wahrscheinlichkeiten von Impfnebenwirkungen höher scheinen, als die Wahrscheinlichkeit schwerer, hospitalisierungsbedürtiger Krankheitsverläufe.

            Wenn schon das Ausgangs-Ergebnis „WS von Impfnebenwirkungen“ auf so tönernen Füßen steht wie hier, dann ist das Folge-Ergebnis, welches diese WS in Beziehung setzt mit der WS schwerer Covid Verläufe erst recht fragwürdig.
            (Bei der Datengrundlage für die WS eines schweren Covid Verlaufs gibt es übrigens auch einige Ungereimtheiten, das nur nebenbei.)

            Darüber könnte man ja mal reden

            Gerne. Also, reden wir über das Grundproblem: die VAERS Datenbank, die sie als Datengrundlage in dieser Studie verwendet haben, ist komplett ungeeignet, um solche Schlüsse zu ziehen wie es die Studie tut. Steht in aller Deutlichkeit direkt auf der Webseite vom VAERS Meldesystem, als Warnung wie man deren Daten NICHT verwenden soll.
            Details s. mein post weiter oben, wo ich diese Problematik mit vielen Quellen und Links ausführlich dargestellt habe.

          • @pingpong

            „Täte mich interessieren, wie du diese Aussagen zusammenfassen würdest.“

            Kein Problem: Als von dir in ihrem eigentlich Sinn grob verzerrend interpretiert.

            „Ich habe hier in diesem ganzen thread keine einziges mal das Wort „Verschwörung“ in den Mund genommen.“

            Habe ich auch nicht behauptet. Wenn ich jetzt sage: „Ein gewisser Forenspast würde darauf antworten: Intelligente Leute wüssten, dass die Benutzung des Wortes gar nicht nötig ist, um jemanden in die Verschwörungstheoretikerecke zu stellen :-)“ habe ich den Nicknamen dieses Vollspatens auch nicht gesagt und ihn trotzdem gemeint.

            @Billy

            Ich kann Deinen Zorn sehr gut nachvollziehen.

          • @renton:

            Mir gehts wie dir. Bin ich der einzige, der sich die Mühe macht, die Primärquelle für diesen von billy zitierten Artikel zu suchen? Ich habs euch oben verlinkt (hab ich gerne gemacht, keine Ursache), aber anscheinend bin ich bis jetzt ebenso der einzige der die Studie auch gelesen hat.

            Also Butter bei die Fische: Was hältst du davon, dass diese Studie als Datengrundlage das für jedermann offene VAERS Meldesystem verwendet, bei dem es keine wie immer geartete Qualitätskontrolle der gemeldeten reports gibt? Für wie valide hältst du Ergebnisse, die mit dieser Datengrundlage gefunden wurden?

          • @pingpong

            Gerade habe ich in den Radio-Beitrag mit dem Wiener Covid-Chef reingehört und bin schwer irritiert. Der hat sich mit geballter Faust wie Che Guevara ablichten lassen, nachdem er seine Impfung erhalten hat (hoffentlich war er kein Impfvordrängler). Jetzt erzählt er, das theoretische Risiko der Impfung sei Null, das praktische auch Null.
            Was ist nur aus den Wissenschaftlern und Medizinern geworden?

            Selbst wenn er da ein super Gefühl bei hat, so muss er doch irgendwann rational eingestehen, dass Langzeitfolgen von Impfstoffen nicht binnen ein paar Monaten erforscht werden können. Die Schweinegrippe-Impfung war ein gutes Beispiel. Sogar Contergan war seinerzeit ein Beispiel dafür, dass Wirkungen sogar generationsübergreifend auftreten können.
            Der verharmlost meiner Meinung nach mit der Botschaft, das mRNA würde sofort abgebaut, die Tatsache, dass das gentechnologische Vakzin natürlich einen weiteren Effekt erzeugt, sonst würde es seinen vorgeblichen Zweck gar nicht erfüllen können und würde schon in der Schulter komplett nutzlos.
            mRNA-Impfstoffe wurden bereits vor einiger Zeit entwickelt, sind aber nie über den Tierversuch hinausgekommen. Jetzt war die Chance da.
            Und selbst die Entwickler dieser Stoffe sind inzwischen davon abgerückt, den Einsatz beim Menschen zu empfehlen. Warum sollten sie das tun?

            Die Behauptung, es gäbe nicht zumindest ein Restrisiko, ist doch Bevölkerungsverarschung. Null ist Null. Und wenn er drei Sätze später dann auch noch über Abwägung von Risiken zwischen Erkrankung und Impfung spricht, nachdem er vorher das Risiko eindeutig mit Null bezeichnet hatte, wird er komplett unglaubwürdig.

            Ich bin unter einer Feministin großgeworden und musste zwangsläufig früh anfangen, schulmeisterliche Belehrungen über angebliche Wahrheiten zu hinterfragen. Wenn sich Aussagen als komplett unplausibel herausstellten, habe ich sie verworfen.

            Dieser Mediziner berichtet nicht, sondern er verfolgt in dem Interview ein Ziel. Und das gibt er nicht zu und gibt sich wissenschaftlich unabhängig. Finde ich erheblich unseriöser als Impfreklame im Fernsehen mit lachenden, hüpfenden Senioren, die ihre Enkel drücken (dürfen).

          • @beweis:

            dass Langzeitfolgen von Impfstoffen nicht binnen ein paar Monaten erforscht werden können

            Er sagt, dass trotz milliardenfacher Impfung bis jetzt nichts beobachtet wurde, und dass auch nichts zu erwarten sei. Das große Impfen in Israel begann vor 10 Monaten. Wenn du die vielen zehntausend Studienteilnehmer der Impfstudien mitrechnest, und die Laufzeit der Studien, ist es über ein Jahr. Wie lange müsste man denn deiner Meinung nach warten, bis man ausreichend sicher sein könnte?

            Und selbst die Entwickler dieser Stoffe sind inzwischen davon abgerückt, den Einsatz beim Menschen zu empfehlen. Warum sollten sie das tun?

            Ich denke du sprichst von Robert Malone?
            Ich habe dazu folgenden twitter thread von jemandem, der hier vor einiger Zeit als einer der wenigen empfohlen wurde, die in der Corona Pandemie eine Position der Mitte vertreten. Er favorisiert auch ganz andere Dinge als ich, tritt vehement gegen Lockdowns, zerocovid usw. auf. Insofern und wenn du in solchen Begriffen denken möchtest, ist er einer von der „Gegenseite“. Es handelt sich um den Direktor des UCL Genetics Institute. Hier seine Einschätzung zu der Sache mit Robert Malone:

            Dieser Mediziner berichtet nicht, sondern er verfolgt in dem Interview ein Ziel.

            Selbstverständlich tut er das. Er möchte noch mehr Leid auf seiner Intensivstation verhindern, und bereitet zu diesem Zweck den aktuellen Stand der Wissenschaft für den nicht-wissenschaftlichen Hörer auf.
            Was meinst du mit „er gibt sich wissenschaftlich unabhängig“?

          • @pingpong

            Vergiss es. Ich habe noch ein Leben neben dem Internet und werde mich dieses Themas nicht annehmen. Diskutiere das mit @Hugor aus, wenn Du es schaffst, ihn nicht genauso zu vergraulen wie Billy. Ich steige dabei nicht ein.

          • @renton:

            Schade. Wäre eine gute Gelegenheit, etwas kontruktives zu diesem Problem beizutragen, das du weiter oben sehr treffend beschrieben hast. Ich kopier es nochmal hierher, weil es den Nagel wirklich ziemlich gut auf den Kopf trifft:

            Wir haben zur Zeit eine Vertrauenskrise riesigen Ausmaßes. Die Ursachen sind vielfältig: Politik und Medien manipulieren die Darstellung und Erhebung von Fakten. Die Wirtschaft macht das traditionell. Wissenschaftler geben sich dafür her. Missverständnisse und absichtliche Falschdarstellungen werden auch „von unten“ verbreitet, als Beispiel siehe Jochen Schmidt oben (dem ich ein Missverständnis unterstelle, keine Absicht).

            Jetzt haben wir ein wissenschaftliches paper, welches auf Basis einer völlig ungeeignete Datengrundlage zu fragwürdigen Ergebnissen zu kommen. Diese Ergebnisse werden von der social media Aufmerksamkeits-Industrie dankbar aufgenommen, gehen viral, und tragen so genau zu dem von dir beschriebenen Problem bei. Wir sehen sogar live hier im Forum den Punkt „Missverständnisse und absichtliche Falschdarstellungen werden auch „von unten“ verbreitet“.

            Man kann etwas tun, um diese unerfreuliche Situation wenigstens ein bisschen zu verbessern. Oder man kann es lassen. Deine Entscheidung.

          • @pingpong

            Na gut, ich helfe ausnahmsweise doch. Und zwar mit einer Handlungsempfehlung für Dich.

            Mache @Hugor erstmal ein paar (konkrete) Zugeständnisse, dass Du Dich stellenweise daneben benommen hast, bzw. dass Dein Argumentationsstil, ich sach‘ mal, Verbesserungspotential aufweist. Du wirst überrascht sein, wie konstruktiv Leute urplötzlich wieder sein können, wenn man ihnen – auch im Tonfall – entgegenkommt.

            Wenn Du Dich dazu außerstande siehst, weil Du meinst, Du seiest in Deiner Art (nicht inhaltlich!) fehlerfrei, oder einfach keinen Bock hast, sie zu ändern – tja, so jemandem kann nicht geholfen werden.

          • @renton:

            Sorry, dein post enthält leider nichts inhaltliches zur Sache.

            Der Kindergarten, wo ellenlang über den Tonfall und den richtigen(tm) Stil geklagt und gejammert wird, ist drüben bei den Feministinnen.

            Als kleines Service meinerseits hier nochmal die Frage um die es geht:

            Was hältst du davon, dass die von billy erwähnte Studie als Datengrundlage das für jedermann offene VAERS Meldesystem verwendet, bei dem es keine wie immer geartete Qualitätskontrolle der gemeldeten reports gibt? Wo VAERS selbst dringend davon abrät, die reports als kausal mit der Impfung zusammenhängend zu interpretieren – und trotzdem macht das paper genau das? Für wie valide hältst du Ergebnisse, die mit dieser Datengrundlage gefunden wurden?

            Studien die VAERS als Datengrundlage verwenden sind ein bekanntes Problem, es gibt einen eigenen Ausdruck dafür:
            https://letmegooglethat.com/?q=vaers+dumpster+diving

          • @Renton
            Wo hat denn jemand abgestritten, dass es Corona betreffend eine „Zahlenchaos“ gibt?
            Ich frage mich jedoch, wie man das Chaos dadurch besser macht, dass unqualifizierte Personen mit großer Reichweite unsinnige Schlussfolgerungen aus ungeeigneten Daten zu ziehen und diese an ein Publikum verteilen, das genau das und nichts andere lesen möchte. (Dass u.a. Herr Berger seit Corona einen sehr, sehr traurigen Abstieg in die Abgründe des Schwurblertums hinter sich hat und bald auf dem Level der Knallchargen von den „Neulandrebellen“ angekommen ist, halte ich übrigens für äußerst bedauerlich. Für schlauer als alle Experten hielt er sich zwar früher schon, hat das aber damals wenigsten auf sein Fachgebiet beschränkt.)

            Was die ungefilterten Meldungen echter oder auch angeblich Betroffener mit oder ohne kausalen Zusammenhang mit der Impfung an VAERS und auch PEI und die daraus erhobenen Schlussfolgerungen betrifft, würde ich Dir gerne nur die zwei folgenden Frage stellen:

            1. Wie kommst Du dazu, auf einmal Aussagen auf Basis der nackten Zahlen aus VAERS zu verteidigen, nachdem Du einem anderen Mitforisten einen fast identischen methodischen Fehler anhand der deutschen Daten des PEI kürzlich noch erläutert hast?

            2. Warum hältst Du diese Datenbasis für geeignet, Aussagen über Impfrisiken zu treffen, nimmst jedoch die Aussagen von z.B. Feministinnen über sexuelle Belästigung und/oder „Rape Culture“ nicht einfach so hin? In beiden Fällen bestehen die Daten einfach nur aus den Aussagen Betroffener und solcher die sich dafür halten.

          • @seb:

            1. Wie kommst Du dazu, auf einmal Aussagen auf Basis der nackten Zahlen aus VAERS zu verteidigen

            renton verteidigt die Aussagen aus der Studie nicht. Er sagt dazu einfach gar nichts. Ebenso wie billy. Beide beschränken sich darauf, mir gaaanz schlimmes Diskussionsverhalten vorzuwerfen. Wobei billys blumige Ausfälle wenigstens kurzweilig zu lesen sind. Ich sollte ihn in Zukunft blumen-billy nennen. rentons Belehrungen sind dagegen eher bieder und langweilig 😉

            Zur Sache kommt von ihnen beiden bisher wenig bis gar nichts.

          • @pingpong
            Ich bin geneigt, das „verteidigen“ zu nennen, wenn als „inhaltlichste“ (gibt es das Wort?) Antwort ein Link zu einem Artikel auf den vormaligen Nach- und inzwischen Querdenkseiten kommt, in dem im wesentlichen die selben Fehler gemacht werden wie sie z.B. Hugor, Billy und Co. machen, und der an prominenter Stelle auf die kritisierten Daten bzw. deren fehlerhafte Interpretation Bezug nimmt und überdies einen kompletten eigenen Artikel zu dem Thema verlinkt.

          • @Seb

            „Wo hat denn jemand abgestritten, dass es Corona betreffend eine „Zahlenchaos“ gibt?“

            Wo habe ich denn behauptet, dass das jemand abstreitet? Ich habe den Artikel verlinkt, weil er gerade passt. Komm darauf klar.

            Für mich argumentiert Jens Berger sehr nachvollziehbar und plausibel. Ich habe für Deine Rants in Richtung einiger Mitdiskutanten hier ein gewisses Verständnis, aber wenn Du jetzt schon Jens Berger einen Schwurbler zeist (und bei mir zweimal nicht Vorhandenes unterstellst), frage ich mich doch, ob nicht auch Du in den Reigen der Betonköpfe abdriftest. Man muss Bergers Meinung nicht teilen, aber er begründet sie nachvollziehbar. (Einzelne Fehler mögen enthalten sein.)

            „Wie kommst Du dazu, auf einmal Aussagen auf Basis der nackten Zahlen aus VAERS zu verteidigen“

            Und wieder: Wo mache ich das? Antwort: Nirgendwo. Wie pingpong richtig erkannt hat, halte ich mich da raus. Keine Zeit, kein Bock.

            @pingpong

            Passt schon. Ich glaube an das Gute im Menschen. Solange Du mir nicht irgendwann bestätigst, dass Du autistisch veranlagt bist, werde ich auch immer daran glauben, dass Du noch irgendwann soziale Kompetenz entwickelst. Da bin ich ungeheuer bieder, das stimmt schon.

          • @renton:

            Wie pingpong richtig erkannt hat, halte ich mich da raus. Keine Zeit, kein Bock.

            Bedauerlich, dass sich dein Raushalten auf den sachlichen Teil der Diskussion beschränkt. Drumherum hast du genug Zeit und Bock, um am laufenden Band unpassende Einwürfe zu machen. Nur zum Thema herrscht gähnende Leere. Du trägst damit direkt zu der von dir selbst diagnostizierten „Vertrauenskrise riesigen Ausmaßes“ bei, indem du zu der offensichtlich(!) „manipulierten Darstellung von Fakten, den Missverständnissen und Falschdarstellungen“ schweigst. #NoSkinInTheGame

            If you see fraud and do not say fraud, you are a fraud.

          • @Seb
            „Wo hat denn jemand abgestritten, dass es Corona betreffend eine „Zahlenchaos“ gibt?
            Ich frage mich jedoch, wie man das Chaos dadurch besser macht, dass unqualifizierte Personen mit großer Reichweite unsinnige Schlussfolgerungen aus ungeeigneten Daten zu ziehen“

            Das Zahlenchaos dient als Begründung für Grundrechtsverletzungen. Diese sind dann also unbegründet und illegitim, und müssen sofort beendet werden. Für diese Schlussfolgerung ist es nicht notwendig, „bessere“ Interpretationen der Zahlen abzuliefern.

  7. Erinnert sich noch jemand an den politischen Slogan von „Die Wende“ von Helmut Kohl und der CDU? Genauer gesagt nannte Kohl das die „geistig-moralische Wende“. — Anscheinend Herr Lauterbach. Ob er auch noch checkt, dass das gehässig und verächtlich von der SPD-nahen Öffentlichkeit quittiert und abgetan worden ist?
    Ganz schöne Doppelmoral mal wieder. Aber manche stehen einfach drüber

    • Das ist auch der Grund, warum die gegen Kernkraft sind: Sie macht nämlich all den Verzicht und die Freiheitseinschränkungen überflüssig! Den aber wollen die unbedingt! Was bedeutet, dass ihre Motivation keine Gute sein kann, egal wie gut sie sich dabei fühlen mögen!

  8. Es gab kürzlich in der Welt einen Artikel zum Findom. Das ist, verkürzt gesagt, ein Fetisch, bei dem Männer attraktiven Frauen Geschenke machen und dafür von denen verhöhnt werden.
    Der Artikel ist recht neutral geschrieben- ich habe mich trotzdem gefragt, ob eine inverser Fetisch, also Frauen geben Ressourcen an gutaussehende Männer, und die beschimpfen sie auch so neutral abgehandelt würde.
    Alternativ könnten die Männer nur Sex von den Frauen wollen und sie dafür entsprechend beschimpfen- das würde dann aber sicher nicht als schützenswerte Privatsache angesehen, sondern als Missbrauch.

    Vielleicht könnte man so einen ausgedachten Trend mal beschreiben und schauen wie darauf reagiert wird.

    • Ich kenne den Artikel zwar nicht, aber ist er denn wirklich „recht neutral“ geschrieben oder nicht doch vielleicht mit starker gynophilen Schlagseite?

      Ich würde auch mal vermuten, dass ein inverser Fetisch nicht nur eine Schlagseite hätte sondern ganz offen misandrisch wäre.

      BTW: Ich halte Findom für einen der Fetische, wo GbdAk und seine Alice Miller mit ihrer These recht haben. Also die Ursache ein Missbrauch durch die Mutter mindestens kurz vor Beginn bzw. am Anfang der Pubertät des Jungen ist.

  9. Footprints in New Mexico are oldest evidence of humans in the Americas

    https://www.bbc.com/news/science-environment-58638854

    „The discovery could transform views about when the continent was settled. It suggests there could have been great migrations that we know nothing about. And it raises the possibility that these earlier populations could have gone extinct.“

    „Now, the footprint evidence from New Mexico suggests humans had made it to the North American interior by the height of the last Ice Age, when massive ice sheets covered much of what is today Canada. This would have blocked entry to humans crossing from Asia, perhaps suggesting that humans arrived even earlier when pathways through the ice were open.“

    „“This would suggest that the initial colonists of the Americas were replaced when the ice corridor formed and another wave of colonists came in. We have no idea how that happened.“

    Das ist überzeugend. Super geschlussfolgert, siehe Artikel. Extrem spannend.

  10. „YouTube entfernt nach der neuen Richtlinie alle Inhalte mit Falschbehauptungen über das Wahlergebnis. Darunter fällt das Verbreiten von Falschinformationen zu Betrugsfällen, Fehlern oder Pannen, die das Ergebnis der Bundestagswahl beeinflusst hätten. Ebenso führen Falschaussagen über die Bildung einer neuen Regierung und die Ernennung des nächsten Kanzlers zur Löschung der Inhalte bis hin zur Sperrung des Kanals.“

    https://www.heise.de/news/YouTube-erweitert-Richtlinie-zu-Fehlinformationen-nach-der-Bundestagswahl-2021-6201159.html

    Inwiefern ist Youtube denn kompetent darin, Falschmeldungen zu identifizieren?
    Wird auf die Zensur auch berechtigter Fragen und Kritik die nächsten Tage hinauslaufen.

    • War doch schon alles in den USA: die Russen, die Trump zum Präsidenten geschummelt hätten ….
      Ach nee, da erinnert man sich natürlich nicht dran, höchstdaselbst Wahlen delegitimiert zu haben, durch Manipulationsvorwürfe. Die ein dann im Sande verlaufenden Impeachmentverfohren 2 Jahre Hysterie künstlich hervorriefen.

  11. Weiter geht´s mit meinen Recherchen zu den verschiedenen Unterströmungen der Critical Race Theory. Nachdem ich mich zuerst mit allgemeinen Einführungsbüchern zum Thema Critical Race Theory beschäftigt habe und mich dann speziell mit der Unterströmung der Critical Race Theory bzgl. Schwarzer (auch BlackCrit) genannt sowie der jüdischen Unterströmung der Critical Race Theory (auch HebrewCrit) befasst habe, dehne ich meine Recherchen jetzt auch auf die asiatische Unterströmung der Critical Race Theory (auch AsianCrit) genannt sowie die Unterströmung der Critical Race Theory bzgl. Latinos (auch LatCrit genannt) aus.

    Die pathologischen Lügner James Lindsay und Sebastian Wessels hatten es in der Vergangenheit so dargestellt, dass die Critical Race Theory sich nur auf Schwarze beziehen würde und sich gegen Juden, Asiaten und Latinos richten würde. Die leicht nachzurecherchierende Tatsache, dass es innerhalb der Critical Race Theory Unterströmungen zu allen genannten Gruppen sowie zu mehreren anderen ethnischen, kulturellen und religiösen Minderheitengruppen in den USA gibt, hatten sie einfach unterschlagen. (Ich selbst sehe es u.a. als meine Aufgabe an, die Propagandalügen von Vertretern der rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie wie James Lindsay und Sebastian Wessels immer wieder an die Öffentlichkeit zu bringen.)

    Die bekannte Vertreterin der asiatischen Unterströmung der Critical Race Theory Mari Matsuda äußert sich in dem folgenden Artikel zu der falschen Behauptung die Critical Race Theory sei anti-asiatisch.

    Mari Matsuda: Critical Race Theory is not Anti-Asian

    http://reappropriate.co/2021/03/mari-matsuda-critical-race-theory-is-not-anti-asian/

    Und heute ist ein weiteres Buch zur Critical Race Theory bei mir angekommen:

    Francisco Valdes & Steven W. Bender – LatCrit. From Critical Legal Theory to Academic Activism

    https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/ID150300721.html

    Das Buch stellt ein Einführungswerk bzgl. jener Unterströmung der Critical Race Theory, die sich auf Latinos bezieht, dar.

    Damit gewinne ich einen weiteren Einblick in die Fehler und Teilwahrheiten der Critical Race Theory und ihrer Unterströmungen und kann mir eine fundierte Meinung dazu bilden, welche Theorien, Positionen und Anliegen der Critical Race Theory und ihrer Unterströmungen begründet und berechtigt sind und bei welchen es sich um Einseitigkeiten, Übertreibungen und politisch korrekten Unsinn handelt.

    • Könntest du mal beschreiben, wie diese verschiedenen Theorien rezipiert werden und welche Bedeutung sie in der gelebten Praxis haben? Wo werden Juden, Asiaten und Latinos in Anti-Rassismus-Trainigs einbezogen, wo wird schwarzer Rassismus kritisiert? Welche Relevanz haben die Unterströmungen in der Politik?

    • @FS
      „Könntest du [Leszek] mal beschreiben, wie diese verschiedenen Theorien rezipiert werden und welche Bedeutung sie in der gelebten Praxis haben? “

      Ich tippe ja darauf, dass die nicht Anti-jüdischen und -asiatischen in der Praxis keine nennenswerte Rolle spielen.

      Leszek scheint dagegen auf „es gibt nicht den Femini- äh die Critical Race-Theory“ hereingefallen zu sein.

      Im übrigen:
      @Leszek
      „Die pathologischen Lügner James Lindsay und Sebastian Wessels…“

      Die Critical-Race-Theoretiker sind natürlich keine… Jedenfalls nennst du sie nie so…

  12. And here is the rub:

    Absolut widersinnig, von vorneherein

    • Der Chinahandel hat D bequem und raffzahnig korrupt gemacht.

  13. Ah, die ist von Putin! Wär ich gar nicht drauf gekommen 😉

    Hätt eher gedacht, die Chinesen stecken dahinter!

  14. Viel interessanter noch ist, warum die DIffamierer Laschet angreifen, Lindner aber in Ruhe lassen. Garantiert aus zynischem Kalkül, Lindner geht ganz bei der Klimawandel-Abzocke mit. Und: die FDP und die Grünen haben die meisten Spenden….

  15. Espresso ist ja schön und gut …. aber jede italienische Sitte muss man doch nicht übernehmen! 😉

  16. Aha, beim „Femizid“ handelt es sich um ein Privileg strukturell friedlicher Gesellschaften …..

    Klar, dass Demagogen, die Spaltung und Zerstörung in den westlichen Gesellschaften wollen, auf die Propagandalinie mit dem angeblichen Femizid setzen.

  17. Angriff auf eine pro-Atom-Aktivistin: Interessant, dass ausgerechnet Feministen kein Problem damit zu haben scheinen…

    Des weiteren:

    https://www.diehumanisten.de/2020/04/13/positionspapier-kernenergie/

    Weiß eigentlich einer, wie deren Position bezüglich Identitätspolitik ist. Möchte das am liebsten erfahren, bevor ich zur Wahl gehe.

    • Na ja:

      „Wir plädieren für einen liberalen Feminismus…“

      Aber immerhin gehören sie nicht zu den ganz Radikalen ala Die Grünen, sondern sind vergleichsweise gemäßigt. Möglich, dass ich sie das nächste Mal wählen werde, sozusagen als kleinstes Übel. Relevant wäre ja noch deren Position zu COVID19, was ich leider vergas, zu fragen.

      • „Wir plädieren für einen liberalen Feminismus…“

        Das könnte auch schlichtweg ein thematischer Platzhalter sein, in Zeiten, in denen irgend eine Position zum Thema Feminismus einfach vorausgesetzt wird.

        Längerfristig, und von Person zu Person kann sich natürlich noch vieles ändern. Da bleibt nichts anderes als abwarten und beobachten.

        • „Gemässigter“ Feminismus ist aber eben auch noch: Feminismus.
          Der Liberalismus steht dem Feminismus in etwa so wie der Muslima die Verhüllung. Deshalb begeistert sich der moderne Feminismus auf einmal mit religiösen Bekenntnissbezeigungen als „Emanzipation“ und stellt sie als liberal-kompatibel hin.

  18. Der Linksextremismus sucht den demonstrativen Schulterschluss mit den terroristisch-antisemitischen Palästinensertum, welches auch auf der zentralen Konzept beruht, es stünde unter einer Fremdherrschaft („Besatzung“):

    „Deutschland wählt, doch Millionen sind ausgeschlossen, weil ihnen die Staatsbürgerschaft fehlt. Damit stehen sie unter permanenter Fremdherrschaft. #Wahlrecht“

    Ganz nach der Losung Judith Butlers, dass Hamas und Palis als Teil der progressiven globalen Linken zu betrachten seien.

  19. Thema Forderung nach Abschaffung von Wahlen (anscheinend nicht unterm Vorwand des Klimawandels):

    „“Wahlen sind nicht demokratisch“
    Die Yale-Professorin Hélène Landemore will Wahlen und Berufspolitik abschaffen und lieber auslosen. Sie sagt: Wir verstehen Demokratie seit Jahrhunderten völlig falsch.
    (…)
    Wichtige Politwissenschaftlerinnen und Aktivistinnen werben stattdessen für das Auslosen, also eine „Lottocracy“ oder eine „aleatorische Demokratie““

    Bezahlschranke
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-09/wahlystem-demokratien-berufspolitik-aristokratie-repraesentation-buerger-helene-landemore-interview?wt_zmc=sm.int.zonaudev.twitter.ref.zeitde.redpost.link.x&utm_medium=sm&utm_source=twitter_zonaudev_int&utm_campaign=ref&utm_content=zeitde_redpost_link_x

    Ob das nun ihr unausgesprochenes Ziel ist, oder nicht, die ausgewürfelten Polit- Laien würden die Rolle eines Kind-Königs spielen, von Berufsaktivisten in die Zange genommen, vielleicht in sone Art Konklave gesteckt werden, bis sie die gewünschten „Entscheidungen“ treffen.

    • Wenn man sich anschaut was sich in den USA für Politikerdynastien rausgebildet haben, ist diese Forderung schon verständlich. Und diese Politiknasen lassen sich von linken und rechten Aktivisten auch vorführen. Anders wäre ja wohl der Einfluß der Leute aus Wokistan oder der Tea-Party nicht zu erklären. Ich fände es durchaus nen Versuch wert vom Gesundheitsminister bis zum Tierkadaverentferner (so wie in Athen) alles per Los zuteilen zu lassen!

      Spaßiger als das aktuelle System wär es auf alle Fälle. Claudia Roth als Straßenkehrerin z.B.

  20. Diese Pathologen aus Reutlingen mit ihren sieben Impftoten haben bei ihrer Presse-Konferenz daran erinnert: Wer sich impfen lässt, müsse eben auch die Konsequenzen tragen:

    Klicke, um auf Tod_nach_COVID-19-Impfung_www_pathologie-konferenz_de.pdf zuzugreifen

    Das stimmt so nicht! Denn Leute mit einer Placebo-Impfung müssen gar keine Konsequenzen tragen. Auch Olaf Scholz muss keine Konsequenzen tragen, und er ist schon gar kein „Versuchskaninchen“.

    Also lasst Euch nicht für dumm verkaufen von diesen Pathologen. Für Leute mit einer Placebo-Impfung ist alles im grünen Bereich. Kein Grund zur Sorge.

  21. Und btw.: Wenn mal irgendwo kein Zutritt für Frauen ist, mal abgesehen vom Männerklo, wird dieser Ort nicht selten vandaliert, wie einige Barbershops. Aber kein Zutritt für Männer und auch nur Frauen zu befragen scheint inklusive und Female Empowerment zu sein.

    • Jupp, sieht man immer wieder: Frauen fordern exklusive Rechte, exklusiven Schutz, exklusive Förderung und exklusive Räume und werfen Männer vor nicht inklusiv genug zu sein.

      • Gegen das tief drinnen beständig nagende Gefühl vieler Frauen, als Frau benachteiligt zu sein kommt man(n) mit Fakten nicht an. Insofern ist die wahabistische Sichtweise die deutlich konsequentere: Mann = Aussenwelt, Frau = Innenwelt.

        Womit auch Frauen ihr Bedürfnis nach männerfreien Räumen befriedigt bekommen. Fair deal 🙂

        Außerdem finde ich dieses Wartehäuschen, wo die Mädels ungestört warten können bis Mann sie ruft auch gestalterisch gut gelungen. OK, vielleicht ein bisschen größer, damit auch noch eine Küche reinpasst 🙂

  22. https://bundesforum-maenner.de/2021/09/16/maennerpolitische-forderungen-zur-bundestagswahl-2021/

    Männerberatung und Männerarbeit:
    Stärkung, Förderung und Ausweitung von Männerberatung und geschlechterreflektierten Beratungsangeboten für Männer im Bereich der Krisen-, Familien-, Gesundheits- und Sozialberatung.

    Angebote für geschlechterreflektierte Arbeit mit geflüchteten Männern. Stärkung der Gender- und Männlichkeitskompetenz in der Arbeit mit geflüchteten Männern und der interkulturellen Arbeit.

    Würde mich jetzt echt wundern wenn irgendein staatliches Angebot Frauen auffordern würde ihr Geschlecht mal zu reflektieren.

    Der Punkt Bildung fehlt, aber ich denke es ist ansonsten schon mal besser wie zu Anfang

  23. Ein kommunistisches, teleologisches Geschichtsverständnis:

    Und bald werden dann Frauen überall die Mehrheit stellen, weil es die Geschichte oder der Weltgeist das angeblich so will ….

  24. Feministinnen fingen hier schon an zu Lügen bevor sie auch nur irgendwelche Daten hatten. Und sie werden es wieder tun.

  25. Und wenn dann jemand mit irgendeinem feministischen Nonsens kommt, kann man gleich auf US-Afrikaner verweisen. Wenn Männer angeblich krimineller sind, dann sind es die US-Afrikaner auch.

  26. Ich finde die Idee von einem eigenen Land für Männerhasserinnen und Männerhasser immer noch gut.

    Eine Leben zu leben, in dem man jeden Jungen nur als einen zukünftigen Frauenschlächter sieht… man könnte diese Person bemitleiden.

  27. “It is these secret messages and others dating as far much back as August, that Mercy’s husband stumbled upon, and discovered that his wife had been secretly having steamy encounters with the chief in a nearby maize plantation, that provided perfect cover for their illicit activities.”

    Also wieder mal einer der Klassiker. Frauen betrügt Ehemann/Freund. Ehemann/Freund findet es raus. Frau beschuldigt Seitensprung der Vergewaltigung.

    Was glaubt die Frau eigentlich? Das ihr Partner glaubt das war alleine eine Vergewaltigung und dem ging nichts voraus? Die ganzen Nachrichten und Konversationen davor und danach haben keine Bedeutung! Sie wurde vergewaltigt und ist nur eine Opfer!!! Wie kann man es wagen sie JETZT zu verlassen????!!

    • Einfach nur geil. Die Frau schlägt den Mann. Der Mann ruft die Polizei und die nimmt dann ihn mit, weil der Frau mehr Angst zu haben scheint. Angst wovor? Vielleicht verhaftet zu werden?
      Und wieviel Angst hätte der man wie zeigen müssen, damit man die Gewalttäterin mitgenommen hätte?
      Sind Polizisten bescheuert?

      • Ein Glück das Männer ja noch ihre Privilegien haben und niemals strukturell diskriminiert werden.

        Und ich wette diese Frauen gehen nicht als Gewalttäterinnen in die Statistik ein. Wahrscheinlicher ist, das sie immer die Person, die wegen der Polizei die Wohnung verlassen müssen, als Gewalttäter registieren. Also Frau schlägt Mann, Mann muss Wohnung verlassen, weil er ein Mann ist = Frau ist Opfer, Mann ist Täter

  28. Interesantes Detail im aktuellen Interview mit Warren Farrell bei Triggernometry:
    Er macht bei seinen Paarberatungen regelmäßig die Nachfrage (so dass der Partner die Antwort nicht hört) : Stell dir vor, du bist in der Situation, deinem Partner das Leben retten zu können, aber die Chance, dass du selbst dabei drauf gehst, ist 50%
    95% der Männer sagen „Mach ich“
    75% der Frauen sagen „Mach ich“
    Es bleibt dabei: Männer lieben Frauen mehr als andersrum
    Weit mehr Frauen sind gut als AWALT Überzeugte glauben
    Weit weniger Frauen sind gut als die Frauen-scheint-die-Sonne-aus-dem-Hintern Sekte glaubt

  29. Satiriker Sonneborn wird –auch wgn seiner eigenen Kinder– ernsthaft uns spricht sich gegen Kinder-Impfungen aus.

  30. Klonovsky weist darauf hin, dass die diversen Einschränkungen, bei uns, den Amis und Franzosen natürlich nicht für alle gelten:

    Außerdem:
    „In Frankreich geschieht das Gleiche mit dem „Pass Sanitaire”: An allen öffentlichen Orten, wo Menschen zusammenkommen, ist er verpflichtend – außer im Senat und der Assemblee Nationale, also dort, wo die Gesetze zur Passpflicht gemacht wurden.“

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
    https://www.klonovsky.de/2021/09/24-september-2021/

    • Überschaubar, das kann man sich merken 🙂

      Allerdings sehe ich da auch ein gewisses Aussage gegen Aussage, was wenn die Frau behauptet, er hätte? Hat dann der Mann den „kleinen Koffer“ oder kann er das mit „sie lügt“ einfach zurückweisen? Oder kommt sowas in der Praxis eh nicht vor?

    • Erst dieser Gebendeite Sebastian und nun dieser Prediger…
      Das elfte Gebot das zwischen die Sofaritzen gerutscht ist, lautet:
      „Du sollst Spass am Sex haben!“

    • So stelle ich mir einen echten Religioten vor. Die Frage: „Aber warum ist das* verboten?“ kommt ihm anscheinend nicht mal in den Sinn. Ebenso wenig wie die Frage: Gilt das Verbot nur für Männer oder auch für Frauen? Versündigt sich bei einem Verstoß nur der Mann oder sündigen beide? Es klang nach ersterem. Wieder: Warum? Was soll der Scheiß?

      *Analverkehr** mit einer Frau und Verkehr mit einer Frau während ihrer Periode
      **Ich finde ja, Analverkehr ist per definitionem kein Geschlechtsverkehr…

  31. Sciencefiles analysiert mal wieder auf verschiedenen Studien herum:

    „Die COVID-Impfstoffe seien nie dafür gedacht gewesen, Infektionen zu verhindern, so heißt es. Sie sollen vor schwerer Erkrankung und Tod schützen. Das ist eine Schutzbehauptung, die aufgestellt wird, seit klar ist, dass die COVID-Impfstoffe NICHT vor Infektion und NICHT davor schützen, dass ein infizierter Geimpfter das Virus weitergibt. Dass es eine Schutzbehauptung ist, das zeigt sich schon daran, dass KEINES der klinischen Trials darauf auslegt war, den Schutz vor Hospitalisierung oder vor Tod, der von den einzelnen Impfstoffen ausgeht, zu analysieren. Die eiligst zusammengeschusterten Trials sind ein eindrucksvolles Zeugnis für schlecht gemachte Studien, die so gut wie keinerlei Information darüber geben, was die Impfstoffe zu leisten im Stande sind. Wir haben das schon mehrfach auf ScienceFiles ausgeführt. Peter Doshi, der Herausgeber des British Medical Journal war der erste, der auf die schlechte Qualität der klinischen Trials hingewiesen hat. Wer es nachlesen will, der kann es in dem Beitrag, den wir auf Basis der Kritik von Peter Doshi verfasst haben, hier tun.

    den USA und dem Vereinigten Königreich (dritter Impfdurchgang begonnen) entwickelt, obwohl in allen drei Ländern mehr als 80% der erwachsenen Bevölkerung geimpft sind, nimmt die Anzahl der positiv Getesteten stärker zu als es noch vor der Massenimpfung der Fall war. Ein erfolgreicher Impfstoff zeigt eine andere Wirkung [man könnte sogar eine Schwächung des Immunsystems vermuten, wie sie von verschiedenen Ärzten behauptet wird]“

    https://sciencefiles.org/2021/09/20/schutz-vor-tod-mitnichten-das-versagen-der-covid-impfstoffe-zeigt-sich-auch-oder-gerade-bei-verstorbenen/

    und

    https://sciencefiles.org/2021/09/02/impfung-schutzt-nicht-die-liste-der-belege-wird-immer-langer/

    Er komt zu dem Schluß, Zitat:
    „Man würde von einem minimal wirksamen Impfstoff zumindest erwarten, dass die Infektionen unter denen, die geimpft sind, seltener werden. Das ist für die COVID-19-Impfstoffe nicht der Fall.
    .
    Man würde von einem minimal wirksamen Impfstoff zumindest erwarten, dass Infektionen unter Ungeimpften relativ häufiger sind, als unter Geimpften. Das ist für die COVID-19 Impfstoffe nicht der Fall.
    .
    Man würde von einem minimal wirksamen Impfstoff zumindest erwarten, dass Infektionen unter Ungeimpften stärker zunehmen als unter Geimpften. Das ist abermals nicht der Fall.“

    Sicher wieder alles Fake News. Auch wenn er sich auf verschiedene öffentliche Studien bezieht…
    ich kann und will es nicht einschätzen.

    • ich kann und will es nicht einschätzen.

      Ich auch nicht. Ich würde aber erwarten, dass derartige Umstände dazui führen, dass diejenigen, die es einschätzen können müssten, die Sachverhalte umfassend prüfen und dann die Bevölkerung nachvollziehbar über die Ergebnisse informieren sowie, falls erforderlich, entsprechende Kurskorrekturen veranlassen.
      Stattdessen wird jedoch alles solange wie möglich totgeschwiegen, und wenn es doch hochkommt, argumentfrei als „fake news“ delegitimiert.
      Stay the course!

      • Ich würde aber erwarten, dass derartige Umstände dazui führen, dass diejenigen, die es einschätzen können müssten, die Sachverhalte umfassend prüfen und dann die Bevölkerung nachvollziehbar über die Ergebnisse informieren sowie, falls erforderlich, entsprechende Kurskorrekturen veranlassen.

        Das ist doch das, was passiert. Diejenigen die es einschätzen können prüfen die Sachverhalte. Im Fall der Impfung sind das a) die Mediziner und Wissenschaftler, die die Impfstoffe entwickelt haben und die entsprechenden Studien dazu machen, b) ganze Heerscharen von Medizinern und Wissenschaftlern mit entsprechender fachlicher Expertise, welche diese Studien lesen und auf Plausibilität und Fehler überprüfen (so funktioniert das in einer globalisierten Wissenschafts-Welt. Die Impfstudien dürften mittlerweile zu den am meist gelesenen und umfassend überprüften medizinischen Studien überhaupt gehören), c) ein weiteres Heer von Wissenschaftlern und Beamten, welche ganz spezifisch darauf achten dass die heutzutage zum Glück sehr strengen Regeln für die Zulassung von Impfstoffen eingehalten werden. Und Beamten können mitunter die schlimmsten sein, wenn es um das Einhalten von Regeln geht 😉

        Das Problem besteht m.E. eher darin, dass du mit den Ergebnissen dieses Prozesses nicht so ganz einverstanden bist.

        • Pingpong, kannst du mir ein paar Stellen verlinken, wo zu den erwähnten Punkten/Daten seitens maßgeblicher Verantwortlicher Stellung genommen wird?
          Insbesondere bezüglich der von Sciencefiles aufgezeigten Korrelationen zwischen Impfbeginn und Anstieg der Inzidenz+Opfern in einigen asiatischen Ländern (hier nochmal konkreter:
          https://sciencefiles.org/2021/09/14/mit-der-impfung-kamen-sars-cov-2-und-der-covid-19-tod-in-die-mongolei-korrelation-oder-kausalitat/
          https://sciencefiles.org/2021/09/15/die-herbeigeimpfte-pandemie-thailand-und-vietnam/ )
          würden mich Prüfungen interessieren. Ich kann mich nicht daran erinnern, dazu schon irgendetwas Offizielles gelesen zu haben.

          Im Übrigen verwahre ich mich entschieden gegen die Unterstellung, ich würde mich Ergebnissen verschließen. Das Problem ist vielmehr, dass es meiner Ansicht nach eben kaum aussagekräftige Ergebnisse gibt.

          • Das Problem ist vielmehr, dass es meiner Ansicht nach eben kaum aussagekräftige Ergebnisse gibt.

            Bitte erläutere mit einigen Sätzen, wie ein Ergebnis beschaffen und welche Eigenschaften es erfüllen sollte, damit es deiner Ansicht nach „aussagekräftig“ ist.

          • @Hugor Wenn selbst der Erfinder der mRNA Technik (Robert Malone) sich massiv gegen die „Impfungen“ ausspricht UND man versucht hat, und weiterhin versucht, ihn öffentlich zu diffamieren, dann sagt das schon alles, was man hier wissen muß. Da wird insbesondere von einem ZeroCovid Advokaten natürlich nichts inhaltliches kommen. Kann es ja auch nicht, denn es gibt schlicht und einfach nichts, was für diese „Impfungen“ spricht. Das war bereits klar, als die erste Studie mit den ca. 40.000 Testkandidaten veröffentlicht wurde. Ein statistischer Witz höchsten Kalibers. Allein das „Teleskopverfahren“ war schon genug, um das Ganze auffliegen zu lassen. Dann die geringe Zahl der (ausschließlich schwachen) Erkrankungsverläufe und der absolute Impfschutz von unter 1%, der dabei herauskam. (Die >90% „Schutz“, die in den MSM herumgingen, waren zwar korrekt berechnet, sagen aber nicht das aus, was sie für Laien zu sagen scheinen, weil es sich um den _relativen_ Schutz handelt, also um den Schutz, den man hat, _voraussgesetzt_ man infiziert sich. Für die Frage, ob man die neue Gentherapie ganzen Bevölkerungen angedeihen lassen soll, ist der relative Schutz irrelevant. Das ganze war und ist, wie für die Pharmamafia üblich, eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit.)

          • @pingpong – mache ich, sobald du (deiner Ansicht nach hinreichende) Stellungnahmen zu den bei Sciencefiles besprochenen auffälligen Sachverhalten lieferst. Sollte dir ja nicht schwerfallen, wenn du glaubst, dass alles umfassend erforscht ist und ich es nur nicht zur Kenntnis nehmen will.

          • @hugor:

            mache ich, sobald du (deiner Ansicht nach hinreichende) Stellungnahmen zu den bei Sciencefiles besprochenen auffälligen Sachverhalten lieferst.

            Was soll man denn da groß Stellung nehmen?

            Sciencefiles behauptet:
            Die Belege aus der Mongolei sind die bislang besten, die wir für diesen Zusammenhang kennen, nein, für die kausale Folge von Impfung als Ursache und steigenden positiven Tests auf SARS-CoV-2 und steigenden COVID-19-Todeszahlen als Wirkung. […] Es ist schwierig, eine solche Entwicklung zu sehen und Impfungen nicht als kausal für den Anstieg positiver Tests auf SARS-CoV-2 und an COVID-19 Verstorbener zu sehen.
            Es hat mehr und mehr den Anschein, als wäre die SARS-CoV-2 Pandemie nur deshalb noch an den Fallzahlen positiv auf SARS-CoV-2 Getesteter und an COVID-19 Verstorbener abzulesen, weil die Pandemie durch Massenimpfung künstlich aufrecht erhalten wird.

            Wenn an diesen Behauptungen etwas dran ist, dann hätte ich folgende Fragen:

            Die vertikale Linie markiert jeweils den Zeitpunkt des Beginns (ca 0.3% Geimpfte lt. ourworldindata) der Impfung.

            * Warum sinken die Fälle in den USA mit Beginn der Impfung so dramatisch? Lt. sciencefiles müsste das Gegenteil passieren.
            * Warum gibt es nach Beginn der Impfung in Mexiko keine Welle? Lt. sciencefiles müsste es eine geben.
            * Warum ändert sich in Indonesien mit Beginn der Impfung im wesentlichen nichts am Infektionsgeschehen? Lt. sciencefiles müsste sich etwas ändern.
            * Wenn die Impfung die kausale Ursache für steigende Infektionszahlen und Covid Todesfälle ist, warum ist dann Taiwan, deren Impfkampagne großteils diesen Sommer stattfand, von 2,6% Anfang Juni auf 42% Ende August (aktuell 52%), seit ziemlich genau der Mitte der Impfkampagne (16. Juli) quasi Covid frei (weniger als 1 Fall pro Million)?

            Was sciencefiles da behauptet ergibt nur Sinn, wenn man glaubt, dass die folgenden Graphen ganz bestimmt kausale Zusammenhänge darstellen:

            Das ist übrigens auch der Grund, warum sich niemand ernsthaft mit solchen „auffälligen Sachverhalten“ befassen will. Man sieht auf den ersten Blick, dass das Unsinn ist. Die Behauptung besteht nicht einmal die grundlegendsten Prüfungen auf Plausibilität.
            Wir wissen folgendes ganz zweifelsfrei: Das Virus wird durch Kontakt übertragen. Daraus folgt: Das Mobilitätsverhalten (und damit die Kontakte) der Menschen ist der entscheidende Parameter für das Infektionsgeschehen. Daraus folgt: bei der Suche nach der Ursache für steigende Infektionszahlen sollte man als allererstes das Mobilitätsverhalten der Menschen untersuchen. Warum hat sciencefiles das nicht gemacht, sondern will den Lesern Korrelationen als Kausalitäten verkaufen?
            Ist es nicht wahrscheinlicher, dass die Menschen in der Mongolei mit Beginn der Impfkampagne einfach ihr Verhalten geändert haben? Thailand hatte im Sommer erstmals die Grenzen für Touristen wieder geöffnet – ist das nicht eine Ursache für steigende Zahlen?
            Ein so kompliziertes Geschehen wie die Pandemie auf eine monokausale Ursache-Wirkung zurückzuführen, und das anhand der simplen Übereinstimmung von zwei Kurven, scheint mir nicht besonders überzeugend.

            Soweit meine Stellungnahme.

            Ich bin gespannt auf deine Antwort auf meine Frage!
            Bitte erläutere mit einigen Sätzen, wie ein Ergebnis beschaffen und welche Eigenschaften es erfüllen sollte, damit es deiner Ansicht nach „aussagekräftig“ ist.

          • @pingpong

            Daraus folgt: Das Mobilitätsverhalten (und damit die Kontakte) der Menschen ist der entscheidende Parameter für das Infektionsgeschehen.

            Du meinst das zu wissen. Nun haben wir in den Sommermonaten üblicherweise die höchste Mobilität und Durchmischung von Menschen, die sonst nichts miteinander zu tun haben. Trotzdem ist das virale Geschehen in den Sommermonaten nie sonderlich hoch. Daher könnten auch andere Parameter „entscheidend“ sein.
            Und wie definierst du eigentlich „Kontakt“? Im selben geschlossenen Raum, Vorbeigehen auf der Straße, körperliche Berührung?

            Keiner hat doch wirklich eine Ahnung, was da abläuft. Noch immer nicht.
            Das gilt daher auch so für die Impfung. Das experimentelle Zeug wird beliebig in fast jeden reingedrückt. Egal, ob der gerade Covid am Laufen hat, fiebrig ist oder unter sonst was leidet. Und dann werden in den Menschen auch noch Vektor- und mRNA-Impfstoffe beliebig gemixt.
            Pathologen sehen plötzlich sehr ungewöhnliche Gewebeproben von Geimpften, junge Leute bekommen Covid-Symptome, obwohl nach der Impfung bei ihnen PCR negativ zeigt. Da ist nichts wirklich valide.

            Ein Impfstoff wird auch nicht dadurch sicher und ungefährlich, dass man ihn Milliarden Menschen reindrückt. Denn manchmal treten die Folgen einfach später auf, wie das ja auch bei Contergan war, wo schwere Effekte generationsübergreifend sichtbar wurden. Was ist mit Wechselwirkungen mit anderen Erkrankungen? Wie viel höher ist dein Risiko für Thromben oder Lympho-Amok, wenn du Monate oder Jahre nach der Impfung eine andere Infektionskrankheit bekommst? Das ist alles bisher kaum oder nur halbseiden erforscht.

            Und wenn jetzt immer mehr Länder Corona-Closing-Partys feiern, weil die Krankenhäuser eben nicht überlaufen sind, dann ist das genau der Zeitpunkt, zu dem verantwortungsbewusste Politik und Wissenschaft den Impfdruck von den Menschen nehmen muss, um diese mit der heißen Kanüle gestrickten Maßnahmen seriös zu reflektieren und zu untersuchen.

            Aber das machen sie nicht. Warum nicht?

          • @beweis:

            Du meinst das zu wissen.

            Dass Kontakte & Mobilität entscheidend für die Verbreitung von Infektionskrankheiten sind ist so eine grundlegende Tatsache, ich bin mir nicht sicher ob es sich lohnt darüber eine Diskussion anzufangen. Man weiß das seit Jahrhunderten, schon damals hat man die in Venedig ankommenden Handelsschiffe erstmal unter Quarantäne gestellt.
            Was selbstverständlich nicht bedeutet, dass Mobilität und Kontakte der einzige Parameter sind. Natürlich können auch andere Dinge eine Rolle spielen.

            Und wie definierst du eigentlich „Kontakt“?

            Weshalb ist das wichtig? Die Relevanz von „Kontakten“ besteht darin, dass ohne Kontakt keine Infektion. Was ändert diese oder jene spezifische Definition daran?

            Keiner hat doch wirklich eine Ahnung, was da abläuft. Noch immer nicht.

            Kommt darauf an, was du mit „wirklich Ahnung“ meinst. Wenn du sagen möchtest, dass wir die Prozesse nicht im Detail verstehen und es viele Einzelheiten gibt die noch unklar sind: Einverstanden. Die kleinen Details und Einzelheiten sind aber nicht das, was zählt.

            Eventuell konzentrierst du dich mit deinem „Keiner hat wirklich Ahnung“ auf den linken Rand. Wichtig ist aber der rechte Rand, und dort wissen wir genug, um die Pandemie im großen Maßstab zu verstehen. Wir wissen, dass es über Tröpfchen und Aerosole übertragen wird, wir können R schätzen, wir wissen genug über das Krankheitsbild um einzuschätzen dass es sich um eine schlimme Krankheit handelt, wir können feststellen ob jemand infiziert ist, wir wissen dass Kontaktbeschränkungen die Ausbreitung sehr effektiv verhindern. Das sind die wesentlichen Informationen.
            Dasselbe gilt auch so für die Impfung.

            Denn manchmal treten die Folgen einfach später auf, wie das ja auch bei Contergan war, wo schwere Effekte generationsübergreifend sichtbar wurden.

            Was schlägst du vor, wie lange man warten soll? Was wäre deine Abschätzung, mit wieviel mehr Todesfällen, schweren Verläufen, Long Covid etc. durch diese Zeitspanne des Wartens zu rechnen ist? Von den wirtschaftlich-gesellschaftlich-psychosozialen Folgen, die eine höhere Verbreitung mit sich bringen würde, mal ganz abgesehen.

            Und wenn jetzt immer mehr Länder Corona-Closing-Partys feiern, weil die Krankenhäuser eben nicht überlaufen sind, dann ist das genau der Zeitpunkt, zu dem verantwortungsbewusste Politik und Wissenschaft den Impfdruck von den Menschen nehmen muss, um diese mit der heißen Kanüle gestrickten Maßnahmen seriös zu reflektieren und zu untersuchen.
            Aber das machen sie nicht. Warum nicht?

            Weil die Corona-Closing-Parties ganz wesentlich durch die Impfungen überhaupt erst ermöglicht werden. Es gibt kein einziges Land auf der Welt – Staaten die eine Eliminierungsstrategie verfolgen ausgenommen! 🙂 – das die Pandemie ohne Impfung in den Griff bekommen hätte.

  32. Warum man als Mann (vor allem weibliche) Paarberater meiden sollte:
    https://www.spiegel.de/start/aufgabenteilung-im-haushalt-bei-jungen-paaren-ein-putzplan-ist-kein-allheilmittel-a-983ceb6e-3a4f-4a31-9f18-519987cbfa6c?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Dabei ist nicht mal alles rundweg falsch, aber bei der Paarberaterin ist die Prämisse des weiblichen Standpunktes als einzig relevanten nicht zu übersehen.

    „SPIEGEL: Gefühlt sind es in heterosexuellen Beziehungen im Zweifelsfall die Frauen, an denen die Hausarbeit hängen bleibt. Erleben Sie das auch so – und woran liegt das?
    Schildt: Früher wurden Frauen stark in die Rolle der Hausfrau und Mutter gedrängt. Das hat sich geändert, die Beziehungen junger Menschen sind gleichberechtigter geworden. Dennoch spielt die Elterngeneration als Vorbild eine Rolle. Wenn die eigene Mutter den Haushalt ganz allein erledigt hat, übernimmt man das als junge Frau gegebenenfalls. Genauso gut kann man aber dagegen rebellieren. Wichtig ist, sich zu fragen, was man von seinen Eltern übernehmen möchte und was eben nicht.“

    Genau! Un in diese Rolle wurden die Frauen sicher von ihren Männern gedrängt, während die einfach nichts tuend auf dem Sofa lagen und es sich gut gehen ließen.

    Auch in der Gegenwart ist die Erwerbsquote bei Männern signifikant höher als bei Frauen. Dennoch wird von Männern permanent verlangt, im Haushalt MINDESTENS die Hälfte mit zu übernehmen. Und dabei natürlich auch immer zu akzeptieren, dass die Einstellung der Frau zu dem, was wie gemacht werden muss, die maßgebliche ist.

    Wer als Mann zu Paarberatern geht, die von vorn herein einen derart von der Lebenswirklichkeit abweichenden, die Frauen immer als die armen Opfer sehenden Verve haben (es ist wohl leider die erdrückende Mehrheit dieser Zunft, auf die das zutrifft), erlebt keine Beratung sondern eine angeleitete Unterwerfung.

  33. WTF – geht dem dabei einer ab? Hat der sein Gehirn zuhause gelassen?

    Wie kann die Polizei sowas unterstützen? Sind die dort eingetreten um Leute zu schikanieren?

    Wenn sich morgen der Imperator selbst kürt, stehen die wohl alle stramm bei Fuß und warten auf die Befehle.

    • Angeblich kommen da auch private Prügelcops zum Einsatz, meine ich bei TP im Forum gelesen zu haben:
      https://www.heise.de/tp/features/Australien-Polizei-mit-grosser-Haerte-gegen-Gegner-der-Corona-Massnahmen-6201308.html

      Australien ist richtig, richtig übel, die kippen gerade massiv in einen Unterdrückungsstaat. Und weswegen? Weil sie Typen wie PingPong und Lauterbach an der Spitze sitzen haben: belehrungsresistente Fundamentalisten, denen letztendlich egal ist, was sie bei den Menschen und gegen die Freiheit und Menschenwürde anrichten und denen jede Verhältnismäßigkeit und jedes Gefühl für chaotisches Infektionsgeschehen abgeht.

      Vermutlich war es im Westen einfach zu lange friedlich, solche Prügelcop-Einsätze können eine ganze Generation vergrämen und in die Destruktivität treiben. Wir ernten ja jetzt gerade die Früchte der gestörten 68iger, die wegen sowas ihr Land zerstören und die Polizei „defunden“ wollen, aus der Generation haben viele derartige Behandlungen nie verwunden.

      Die Querdenker hierzulande werden ja auch hemmungslos vermöbelt, nachdem man ihre Demos vorsorgehalber verbietet und der dreckige ÖR lästert und verleumdet noch hinterher und jammert dann noch darüber, dass er für seine Lügen und sein Lumpenverhalten Gewalt abbekommt.

      • „Weil sie Typen wie PingPong und Lauterbach an der Spitze sitzen haben…“

        Die noch nicht mal begreifen, dass die Delta-Variante (R = 5 bis 6) zu ansteckend ist, um noch eliminiert werden zu können (wie Australien ebenfalls beweist) …

      • „Typen wie PingPong und Lauterbach“

        Leider wahr und eigentlich traurig, aber ich mußte trotzdem lachen. Wobei Pingelchen ja auch noch glaubt, er wäre der große Chefwissenschaftler und Mathematiker. Und dann kommt raus, daß er nicht mal weiß, daß Polio und Kinderlähmung dasselbe sind. Oder er haut solche Klopfer raus wie „das BIP ist ein Beispiel für Nicht-Ergodizität“. Oder daß altersbereinigte Sterblichkeitsstatistiken „statistischer Bullshit“ seien. Usw Usf. Die Durchseuchung der Bevölkerung mit vollverblödeten, Mailab glotzenden Wissenschaftsfanboys schreitet munter voran.

      • „Wir ernten ja jetzt gerade die Früchte der gestörten 68iger“

        Die 68er sind in Rente oder aufm Friedhof. Die Erklärung ist mMn viel zu kurz gehüpft.

        • Es sind nicht die 68er, sondern ein mutierter Ableger, der sich, im Gegensatz zum Original, jetzt totalitären Strukturen zuwendet. Wie immer im Namen des Guten, Wahren und Schönen. Das ist eben auch bei Linken schon immer ein Problem gewesen, auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen. Erst gegen die bösen „Rechten“ Heulen, und dann, wenn 2mm Macht winken, selbst zum Nazi werden.

      • @anorak2
        „Die 68er sind in Rente oder aufm Friedhof. “

        Na ja, das Problem sind halt die von ihnen entscheidend Beeinflussten. Und degeneriert waren die original-68er schon in den 70ern (damals hatten die noch offen Deindustrialisierung gefordert).

        Ursache dafür, dass die auf fruchtbaren Nährboden fielen, war wohl der durch die Nazibarbarei induzierte Pessimismus der Linken (wenn man auf das Volk vertrauen kann, ist Pessimismus ungerechtfertigt, auch, was den Missbrauch der Technik angeht; kann man aber nicht auf es vertrauen, erscheint es natürlich als böse) und, dass die Eliten durch dieselbe Barbarei den Glauben an die Überlegenheit des Westens verloren und ins gegenteilige Extrem verfielen. Auch ist die linksidentitäre Ideologie gut als Herrschaftsinstrument geeignet (teilen und herrschen).

        • „Passt doch vorne und hinten nicht.“

          Wahrscheinlich fiel den Siegern irgendwann auf, dass sie irgendwas mit den Nazis gemeinsam hatten (Sklaverei, Rassendiskriminierung und Eugenik). Und das reichte dann für Selbstzweifel, als ob sie sowas und nicht etwa das Gegenteil erfunden hätten.

          Aber stimmt: Theoretisch hätten die auch ihren Unterschied zu den Nazis betonen und Rassendiskriminierung und Co. als unamerikanisch hinstellen können und so.

  34. Das Problem dahinter ist, dass auch das grün-alternative Engagement nur Lack ist, grüner Lack. Darunter wirds schnell rot und dann mit ein paar braunen Kernen, die Wassermelonenpartei, lol
    Aber jetzt soll es ja mit gelb in eine Zusammenarbeit enden, was natürlich die Quadratur des Kreises darstellen würde.
    Shitshow um Menage a trois, dann GK, fertig, aus. Viel Rauch um Nichts. Smoke & Mirrors. Wer wird der nächste Zukunftsminister, lol Wie wäre es mit Guttenberg? Frau Giffey dürfte auch zu Höherem berufen sein, als shithole countries zu reräsentieren. Maas als Aussenminister war unverzichtbar und unter der Schirmherrschaft Ex-Präsis Steinmeiers wird Özdemir als Jr. zur Auswechslung emphohlen. Gut, dass Scheuer fehlen dürfte, Frau Bär dürfte auch niemand vermissen. Und den bajuwarischen Brutus hätte es auch fast an der 5%-Grenze gerissen, wie die DDR-Partei 😀

    • Warum nennt man die nciht einfach DDR-Partei?
      Das ist doch genau, was das ist. Ob die jetzt den Weg des Dodo beschreiten?
      …aber der Kommunismus ist ein Zombie, der nicht stirbt!

      • Die CSU könnte man „DDR-Partei“ nennen, weil sie auch ihren Staat praktisch wie ihr Eigentum behandelt.

        Die heutige Partei „Linke“ ist eine Fusion aus der PDS und der sozialdemokratisch orientierten 2000er Jahre Neugründung WASG. Das ist nicht einfach 1:1 SED, auch wenn in der Tat die damalige PDS organisatorisch identisch zur SED war. Aber das einfach gleichzusetzen ist doch zu kurz gehüpft.

        Die „Linke“ vertritt inhaltlich weder Kommunismus noch beschönigt oder verteidigt sie die DDR. Davon hat sich die PDS schon in der Wende-Zeit 1989/90 distanziert. Wahrscheinlich gibt es da alte Kader die der DDR hinterhertrauern, aber die seitdem eingetretenen Jüngern haben damit nichts mehr zu tun. Die Linke war in den 2000er/2010er Jahre politisch ungefähr so aufgestellt wie die westdeutsche SPD der 1970er Jahre, also sozialdemokratisch. Und Die Linke war vor allem deshalb (vorübergehend) erfolgreich, weil die SPD sozialdemokratische Positionen seit ihrer „Agenda 2010“ aufgegeben hatte und das viele Wähler gemerkt haben.

        Die Linke hat inzwischen aber selbst sozialdemokratische Positionen wieder aufgegeben und verhält sich nur noch wie ein Anhängsel der Grünen – genau wie die SPD es auch tut. Deswegen verliert sie wieder Wähler.

      • @anorak2
        „…und verhält sich nur noch wie ein Anhängsel der Grünen…“

        Das scheint auch teilweise für als „linksnational“ geltende Leute zu gelten, was den Ökologismus angeht. Zum Bsp. dieser französische Politiker:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Luc_M%C3%A9lenchon

        „Mélenchon will den Atomausstieg und bis 2050 eine 100-prozentige Versorgung des Landes [Frankreich] mit erneuerbaren Energien erreichen. Eine „grüne Regel“ soll verbieten, der Natur nicht erneuerbare Ressourcen zu entnehmen. Bestimmte als umweltschädlich angesehene Großprojekte wie der geplante Flughafen in Notre-Dame-des-Landes und das Endlager für Nuklearabfälle in Bure will Mélenchon aufgeben.“

        Weiß jemand, wie Sarah Wagenknecht zu dem Öko-Thema tickt?

        • Sarah Wagenknecht hat sich nicht nur gegen die woken Themen ausgesprochen sondern auch „Klimaschutz“ als Reichenthema bezeichnet, das sich untere Schichten nicht leisten können. Sie schippert an einer klaren inhaltlichen Positionierung vorbei, sondern zieht die soziale Karte. Aber das ist ja auch eine Distanzierung und ein Tritt auf die Bremse.

          Nur ist ihre Partei insgesamt anders drauf. Ich hab vor 3 oder 4 Jahren auf einem Blog Statements einer westdeutschen Linken-Untergruppe gesehen die die Klimadesperados geben, und ein führender Linken-Politiker (vergessen wer) hat letztes Jahr im TV sinngemäß gesagt: „Das wichtigste Thema ist Klimaschutz, aber wir müssen ihn sozial gestalten“. Da hab ich mir gesagt „f*ck you“ und beschlossen, die Linke nicht wieder zu wählen.

        • „Sarah Wagenknecht hat sich nicht nur gegen die woken Themen ausgesprochen sondern auch „Klimaschutz“ als Reichenthema bezeichnet, das sich untere Schichten nicht leisten können.“

          Soweit wusste ich’s noch.

          „Sie schippert an einer klaren inhaltlichen Positionierung vorbei.“

          Das dagegen wusste ich noch nicht.

          „Aber das ist ja auch eine Distanzierung und ein Tritt auf die Bremse.“

          Kann man so sehen. Wahrscheinlich wagt sie es nicht, ihre wahre Meinung zu offenbaren, weil zu viele Linken Ökologisten sind. Wobei sie aber auch schon einmal behauptet hat, dass es längst das 1- (oder 3-)Liter-Auto geben könnte oder sowas Ähnliches. Aber immerhin geht es in Richtung technischer Lösungen, was schonmal zumindest ein bisschen besser ist als grüne Verbote, sündhaft und unstete teure erneuerbare Energien und so.

          Ich gehe mal davon aus, dass du von Mélenchon nicht viel hältst.

  35. Die FDP hier mit patriarchalem backchannel bei den Grünen, hmmmmm

  36. Ökoterrorismus ist trés chic

    The New Yorker amplified calls for eco-terrorism in the name of sparking action on climate change last week by inviting Andreas Malm, the Swedish author of “How To Blow Up A Pipeline,” onto its podcast.

    In the episode titled “How to Blow Up a Pipeline,” Malm explains how it’s time for the climate change movement to “diversify its tactics and move away from an exclusive focus on polite, gentle, and perfectly peaceful civil disobedience.”

    https://thefederalist.com/2021/09/27/new-yorker-amplifies-calls-for-pipeline-bombings-to-save-the-planet/

    The host then asked how Malm would avoid Fox News labeling his actions as eco-terrorism, to which the author replied, “Well, I don’t think that we should adapt our tactics after the enemy’s script.”

  37. Okay, zum dritten Mal Entscheidung für die Barbarei, diesmal als direktes Plebiszit

  38. Das Patriarchat schlägt zurück!

    Wo bleibt der Aufschrei? Hier eignet sich ein Mann die Stelle an, die eigentlich für eine Frau vorgesehen war! Wie können die Feministinnen in diesem Land DAS nur zulassen! Skandal!!!

  39. lol, wie war das mit den „moderaten“ Taliban?

    Ein verräterisches Zeichen war, dass Linkstwitter und Co. Laschet, aber nicht die FDP systematisch mit Dreckkampagnen überzogen hat.

      • Nein, ich glaube, das tun sie wirklich nicht. Allein das warme Gefühl im Bäuchlein, dass der Glaube erzeugt, irgendwas für LGBTQIXYZ?““$%&BIPoC^’*:;<§… u. s. w. zu machen, steht jedem weiteren Denkprozess im Wege, der dazu führen könnte, das warme Gefühl im Bäuchlein abklingen zu lassen.

  40. Die Grünen ziehen den Habeck, die Union jetzt den Söder …. dann bekomm ich vielleicht doch noch mein ersehntes comedy dream team. Wenn schon in den Abgrund, dann mit ein bisschen Spass dabei, bitte!

  41. https://www.berliner-zeitung.de/news/zentrum-fuer-politische-schoenheit-vernichtet-fuenf-millionen-afd-flyer-li.185556?utm_medium=Social&utm_source=Twitter#Echobox=1632833040

    Könnt ihr euch noch an die durch alle Fraktionen gehende Empörung erinnern, als ein wohl der AfD nahestehender Unternehmer (?) Plakate aufhängen ließ, auf denen polemisch aber nicht rundweg wahrheitswidrig die Ziele der Grünen und deren Folgen „beschrieben“ wurden?

    Und könnt ihr euch vorstellen, was heute los wäre, wenn eine politisch der AfD nahestehnde „N“GO so etwas mit den Grünen abgezogen hätte?

    Die ticken doch alle nicht mehr richtig. Aber es gibt wohl wenig, was Menschen effektiver zu niederträchtigen Monstern mutieren lässt, als die betonierte Überzeugung, immer auf der Seite des Guten zu stehen.

  42. Mordrate in den USA 2020 um 30% gestiegen. Dreimal dürft ihr raten, was dafür verantwortlich ist. Um 3mal dürft ihr raten, was die Linksextremen stattdessen dafür verantwortlich machen:

    https://www.wsws.org/en/articles/2021/09/28/homi-s28.html

    Eine Studie will herausgefunden haben, dass der links Bias der Social-Media nicht von den Unternehmern herrührt, sondern von den Nutzern, während das System selbst einen konservativen Bias hätte. Wenn das stimmt, so sollte klar sein, dass die Unternehmer der Social Media davon nicht wissen und nur deshalb nichts dagegen unternommen haben! Denn wie sonst erklärt es sich, dass Rechte (und nichtidentitäre Linke und Liberale!) für harmlose Meinungsäußerungen gesperrt werden, Linksradikale und Islamisten dagegen etwa für antiweißen Hass oder offenen Antisemitismus dagegen überhaupt nicht? Dieser Sachverhalt wurde von den Bots nämlich sicher NICHT überprüft.

    https://phys.org/news/2021-09-political-bias-social-media-emerges.html

    • „Eine Studie will herausgefunden haben, dass der links Bias der Social-Media nicht von den Unternehmern herrührt, sondern von den Nutzern, während das System selbst einen konservativen Bias hätte.“

      Na klar, die Linken sind schließlich der Widerstand!

      Sieht man so oft das diese Nasen ihren selbstgewählten Gegner genau das vorwerfen, was sie selbst tun.

  43. Das Lindner-Video ist wirklich bemerkenswert. Denken die wirklich das man damit Leute überzeugen kann das Lindner schlecht ist? Das ist wie eine Manipulation aus einem Spielfilm, mit dem gezeigt wird was die Bösen für technologische Mittel haben um die Massen an der Nase herumzuführen.

  44. Zudem hatte sich Sotomayor selbst klar von ihrem eigentlich rassistischen Zitat distanziert. Wie verbohrt muss man sein, es dennoch zu benutzen, auf Teufel komm heraus?!

  45. „literally glorifying terrorism“ kein Problem heute für Twitter. Aber wehe Beleidigungen, die gehen gar nicht

  46. das deutsche Äquivalent:

    Sicherlich bald ganz offen bei SPD und Grünen ….

  47. https://www.fr.de/rhein-main/main-kinzig-kreis/hanau-ort66348/prozess-in-hanau-ich-habe-meinen-sohn-geliebt-91017777.html

    “ Prozess in Hanau: „Ich habe meinen Sohn geliebt“

    Die angeklagte Mutter des getöteten Jan H. weist den Mordvorwurf zurück.“

    „…Und sie habe den Jungen zuvor auch nicht mit Gewalt in einen engen Sack gesteckt und diesen oben zugeschnürt. H. zeigt Emotionen, schluchzt und sagt, sie sei als Mutter manchmal „verzweifelt und überfordert“ gewesen, aber Jan sei ein echtes Wunschkind gewesen. „Ich habe ihn geliebt.“

    …Im Haus der D.s hätten Kinder auch mal eine Ohrfeige oder einen Klaps bekommen, doch Brutalität habe sie nie erlebt. Jan habe zwar eine schwierige Phase mit Wutanfällen gehabt, sei aber gut behandelt worden und normal entwickelt gewesen.

    Doch wie glaubwürdig sind die Aussagen? In Tagebucheinträgen hatte H. Jan unter anderem als sadistisch bezeichnet und sinngemäß geschrieben, er sei proaktiv-gemein gewesen. Sie hätten all die Jahre mit Gottes Hilfe vergeblich versucht, seinen „Wahn“ zu bremsen, damit er eine Chance bekomme. Nach dem Tod des Kindes, dessen Namen die Mutter in den Verhandlungen gegen D. kaum aussprach, heißt es: Der Alte – wie Gott in der Gruppe genannt wurde – „hat gestern unseren Jan geholt“. So hatte es Sylvia D. offenbar angekündigt.

    Kinder der D.s und weitere Zeugen hatten vor Gericht von einem von Gewalt geprägten, totalitären System berichtet, in dem Jan besonders leiden musste. Der Notarzt, der seinen Tod feststellte, notierte, dass der Junge abgemagert war.“

    Der 4 jährige Jan wurde eindeutig gefoltert, mit Todesfolge. Jetzt wird entschieden in wie weit seine Mutter davon wusste.

  48. https://spectator.org/americas-ruling-class/

    Many, if not most, people around them also agreed upon the eventual commitment of some 10 trillion nonexistent dollars in ways unprecedented in America. They explained neither the difference between the assets’ nominal and real values, nor precisely why letting the market find the latter would collapse America. The public objected immediately, by margins of three or four to one.

    When this majority discovered that virtually no one in a position of power in either party or with a national voice would take their objections seriously, that decisions about their money were being made in bipartisan backroom deals with interested parties, and that the laws on these matters were being voted by people who had not read them, the term “political class” came into use. Then, after those in power changed their plans from buying toxic assets to buying up equity in banks and major industries but refused to explain why, when they reasserted their right to decide ad hoc on these and so many other matters, supposing them to be beyond the general public’s understanding, the American people started referring to those in and around government as the “ruling class.” And in fact Republican and Democratic office holders and their retinues show a similar presumption to dominate and fewer differences in tastes, habits, opinions, and sources of income among one another than between both and the rest of the country. They think, look, and act as a class.

    https://www.unz.com/article/review-the-perversion-of-normality/

    Since at least the 1960s, a war of increasingly global significance has been waged against human ‘primary ties’: the traditional family bond, faith, homeland, culture, and ethnicity. This aggression has been waged by a confluence of hostile groups including oligarchs and financiers, dysfunctional types who both promote and excel in filth and decay, and ethnic cliques motivated by extreme racial enmity. Connecting these various groups are a host of security agencies, NGOs, and technocrats, resulting in a bewildering swirl of attack points and subterfuge. If the Western peoples and their culture are locked in conflict, we are witnessing not a straightforward duel but a hyena attack. Faced with a large opponent, these hostile groups move simultaneously to both run the West to exhaustion and to tear chunks from its vital blood vessels.

    https://fxtwitter.com/21WIRE/status/1442974345836498945

    Sternzeichenwechsel beantragen/einklagen

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