Toxische Männlichkeit Definition

Ich sammele mal ein paar Definitionen:

Englische Wikipedia zu Toxische Männlichkeit

The concept of toxic masculinity is used in academic and media discussions of masculinity to refer to certain cultural norms that are associated with harm to society and men themselves. Traditional stereotypes of men as socially dominant, along with related traits such as misogyny and homophobia, can be considered „toxic“ due in part to their promotion of violence, including sexual assault and domestic violence. The socialization of boys in patriarchal societies often normalizes violence, such as in the saying „boys will be boys“ about bullying and aggression.

Self-reliance and emotional repression are correlated with increased psychological problems in men such as depression, increased stress, and substance use disorders. Toxic masculine traits are characteristic of the unspoken code of behavior among men in prisons, where they exist in part as a response to the harsh conditions of prison life.

Other traditionally masculine traits such as devotion to work, pride in excelling at sports, and providing for one’s family, are not considered to be „toxic“. The concept was originally used by authors associated with the mythopoetic men’s movement such as Shepherd Bliss to contrast stereotypical notions of masculinity with a „real“ or „deep“ masculinity that they say men have lost touch within modern society. Critics of the term argue that its meaning incorrectly implies that gender-related issues are caused by inherent male traits.[1]

The concept of toxic masculinity, or certain formulations of it, has been criticized by some conservatives as an undue condemnation of traditional masculinity, and by some feminists as an essentialist concept that ignores the role of choice and context in causing harmful behaviors and attitudes related to masculinity.

Deutsche Wikipedia zu toxische Männlichkeit:

Toxische Männlichkeit (auch „giftige Männlichkeit“) ist eine Bezeichnung für ein Verhalten von Männern, das als schädlich für die Gesellschaft oder Männer selbst gesehen wird. Der Begriff wurde in der mythopoetischen Männerbewegung der 1980er- und 1990er-Jahre geprägt und fand von dort ihren Weg in die akademische und politische Literatur. Er wurde anfangs überwiegend für Männer am Rande der Gesellschaft gebraucht, etwa in Gefängnissen, um deren aggressives und kriminelles Verhalten zu beschreiben. Als wesentlich für die Ausbildung eines solchen Verhaltens wurde eine fehlende oder gestörte Vater-Sohn-Beziehung gesehen.[1]

Feministen benutzten den Begriff seit den 2000er-Jahren – insbesondere seit 2016 im Kontext von Donald Trump und #MeToo – in Literatur und Medien. Die Begriffsverwendung, insbesondere in feministischen Kontexten, ist umstritten. Oftmals fehlt eine klare Definition des Begriffs oder der Bezug zu anderen theoretischen Konzepten über Männlichkeit. Generell wird Gewalt, Dominanz, Aggressivität, Misogynie und Homophobie mit dem Begriff assoziiert. Der Begriff wird in feministischer Literatur auch als Antwort auf die Wiederkehr rechtsgerichteter maskulinistischer Politik verwendet.[1]

Missy Magazin zu toxischer Männlichkeit:

Toxic masculinity ist Englisch und bedeutet toxische, also schädliche Männlichkeit. Das Konzept beschreibt eine in unserer Gesellschaft vorherrschende Vorstellung von Männlichkeit und umfasst das Verhalten, das Selbstbild und Beziehungskonzepte von Männern sowie kollektive männliche Strukturen. Männer sollen keine Schwäche zeigen, höchstens Wut, sie sollen hart sein, aggressiv und nicht zärtlich oder liebevoll, schon gar nicht miteinander. Männlichkeit muss immer wieder bewiesen werden, z. B. durch die Einordnung in eine Hierarchie, die mit Mutproben und erniedrigenden Ritualen gefestigt wird – auf dem Schulhof genauso wie in der Bundeswehr.

So findet toxische Männlichkeit in der Kindheit ihren Anfang und setzt sich nicht zuletzt in Männerbünden als Organisationsform auf allen Ebenen der Gesellschaft fort. Sie findet aber nicht nur „unter Männern“ statt, sondern richtet sich auch nach außen: In Form von Gewalt gegen andere, vor allem Frauen und Queers, und sexualisierter Gewalt gegen Menschen aller Geschlechter. Es geht immer auch um Sexualität: Nach den Vorannahmen von toxischer Männlichkeit muss ein Mann immer (heterosexuellen) Sex haben wollen und können. Dies ist ein wichtiger Baustein der Vergewaltigungskultur (Rape Culture) und verstärkt zudem das gefährliche Vorurteil, dass Männer nicht Opfer von sexualisierter Gewalt werden können.

100mensch.de

TOXISCHE MÄNNLICHKEIT

Der Begriff bezeichnet ein Verhalten bzw. Selbstbild, das auf einem traditionellen, stereotypen und patriarchalen Männerbild basiert. Die Bezeichnung „toxische Männlichkeit“ (toxisch = giftig, vergiftend) meint nicht, dass alle Männer generell toxisch sind. Sie bezieht sich auf übersteigerte und für die ganze Gesellschaft schädliche Verhaltensweisen und Einstellungen, wie z. B.:

Gefühle (außer Wut und Aggression) werden unterdrückt bzw. nicht gezeigt Gewalt als Mittel der Problemlösung / Recht des Stärkeren Aggressives und dominantes Auftreten (z. B. auch in Gesprächen)
„Recht“ auf sexuelle Aggression, Übergriffigkeit, Grenzüberschreitungen
Übersteigertes Konkurrenzdenken
Selbstanspruch, alles unter Kontrolle haben müssen
Selbstanspruch, alles alleine schaffen zu müssen
Abwehr von vermeidlich „weiblichen“ Eigenschaften als Schwäche
Dieses Verhalten hat negative Auswirkungen auf die ganze Gesellschaft, da toxische Vorstellungen von Männlichkeit zur Diskriminierung aller anderer Geschlechter, z.B. in Form von Misogynie (Frauenfeindlichkeit) sowie Homo- und Trans*feindlichkeit, führen.

Viele dieser Vorstellungen sind noch immer in der Erziehung von Kindern in Aussagen wie „Jungen weinen nicht“, oder „Gewalterfahrungen gehören zum Mann-werden dazu“ verankert. Das toxische Männlichkeitsbild und die Gewalterfahrungen der Väter werden so auf deren Söhne übertragen (Traumavererbung).

Toxische Männlichkeit geht mit der Angst einher, Privilegien zu verlieren oder nicht als „richtiger Mann“ bzw. als „weiblich“ angesehen zu werden. Sie schränkt die eigene Individualität ein, kann aber auch ein Gefühl von Sicherheit geben. Dabei hat toxische Männlichkeit ausgeprägte negative Auswirkungen auf Männer: z.B. selbstschädigendes Verhalten wie das Vermeiden von Arztbesuchen und das Verschweigen von Depressionen, was sich in Krankheits- und Selbstmordstatistiken niederschlägt. Männer sterben außerdem früher und werden häufiger Opfer von Gewalttaten.

Frauenseiten Bremen zu toxischer Männlichkeit:

Was ist eigentlich … toxische Männlichkeit?

Ab und zu tauchen im feministischen Diskurs Begriffe auf, die vielen von uns neu sind. Eine Zeit lang bin ich immer wieder über den Ausdruck toxische Männlichkeit, beziehungsweise Maskulinität, gestolpert und habe mich gefragt…was genau ist das eigentlich?

Maskulinität und Femininität
Fangen wir erst einmal einfacher an. Was verstehen wir unter Maskulinität? Maskulinität beschreibt eine Reihe von Verhaltensweisen, Gepflogenheiten und Einstellungen, die in unserer Kultur typischerweise mit Männern und Mann-Sein in Verbindung gebracht werden. Das Gegenteil, Femininität, bezeichnet demnach Eigenschaften, die meist Frauen zugeschrieben werden. Jeder Mensch verfügt aber in gewissem Maße über maskuline und feminine Merkmale.

Anerzogene Verhaltensmuster
An sich ist Maskulinität nicht problematisch. Wenn bestimmte ‚maskuline‘ Verhaltensweisen aber Menschen Schaden zufügen, werden sie als toxisch bezeichnet. Dominanz, Aggressivität, Einschüchterung, Kontrolle, emotionale Distanziertheit – das sind einige Beispiele. Auch die Sexualisierung von Frauen, sowie jegliche Formen von Gewalt zählen dazu. Oftmals wird toxisch-maskulines Verhalten mit Männlichkeit gleichgesetzt und somit als natürlich wahrgenommen. Es ist wichtig zu verstehen, dass es hier aber um anerzogene Verhaltensmuster geht, mit denen Jungs nicht geboren werden.

Menschen, die toxische Maskulinität praktizieren, definieren diese immer als der Femininität überlegen. Eigenschaften wie Mitgefühl, Fürsorge oder Emotionalität werden als schwach dargestellt, während gegensätzliches Verhalten als stark empfunden wird. Daraus folgt, dass Menschen, die sich eher durch feminine Eigenschaften auszeichnen, suggeriert wird, anderen unterlegen zu sein. Das kann Personen aller Geschlechter betreffen. Auch kann jede*r toxisch-maskulines Verhalten ausüben oder fördern, wie beispielweise eine Mutter, die ihrem Sohn beibringt: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“.

Die Angst vor ‚Entmannung‘

Toxische Maskulinität geht Hand in Hand mit Sexismus und Homophobie. In unserer patriarchalen Gesellschaft zählen Männer oftmals nicht als ‚wahre Männer‘, wenn sie in ihrer Beziehung nicht das Sagen haben. Die Anliegen der Partnerin zu respektieren gilt als Schwäche oder Unfähigkeit, sich durchzusetzen. Auch die Angst, Zuneigung für andere Männer zu zeigen, äußert sich in toxischer Maskulinität. Denn unsere Gesellschaft ist heteronormativ konzipiert. Dementsprechend wird die Liebe zu Männern allein von Frauen erwartet. Wenn aber Männer sich gegenseitig Zuneigung bekunden, wird dieses Verhalten als frauentypisch und somit schwach verstanden. Daraus resultiert häufig eine emotionale Verschlossenheit von Jungen und Männern. Sie schämen sich, Zuneigung zu zeigen, aus Angst sich zu entmannen. Wer kennt nicht das anscheinend obligatorische „no homo“, das jugendliche Jungs jedem Kompliment anhängen, das sie einander machen.

GenderIQ.de

Was ist eigentlich ‘Toxic Masculinity’?

‍“toxic masculinity,” a (heterosexual) masculinity that is threatened by anything associated with femininity (whether that is pink yogurt or emotions) – Sarah Banet-Weiser and Kate M. Miltner.

Der Begriff  toxic masculinity wird oft benutzt, wenn es darum geht aggressives Dominanzverhalten von heterosexuellen cis-Männern zu beschreiben. Toxic masculinity (zu Deutsch ‚schädliche /toxische Männlichkeit‘) ist ein Konzept, das gerne mal falsch verstanden wird. Ganz schnell endet man bei der Gleichung Männer = Toxisch. So einfach diese Gleichung auch erscheint, sie ist leider falsch, denn bei dem Konzept geht es nicht um ‚Männer‘ (sex), sondern um ‚Männlichkeit‘ (gender). Also darum, was wir als männliches Verhalten anerkennen und was nicht. Genauer gesagt, geht es darum zu erkennen, dass bestimmt Aspekte die traditionell zum Mann-werden dazu gehören, schädlich sind. Schädlich für sie selbst, aber auch alle anderen um sie herum.

Bei ‚Toxic Masculinity‘ geht es nicht darum, dass Männer schädlich oder schlecht sind

Grundidee dahinter ist, dass wir bei männlich gelesen Kindern bestimmte Verhaltensweisen fördern, die ihnen vielleicht momentan weiterhelfen (zum Beispiel, um auf dem Schulhof nicht gehänselt zu werden), die aber auf Dauer toxisch sind. Deshalb dürfen Jungs gerne mal wild sein und über die Stränge schlagen, auch wenn das für andere unangenehme Folgen hat (‘Boys will be boys’). Jungs sollen sich durchsetzen können und keine Schwäche zeigen, damit ja keiner auf die Idee kommt sie zu dominieren. Nach dem Motto ‚Indianer kennt keinen Schmerz‘ ermutigen wir Jungs nicht zu weinen und versuchen sicher zu gehen, dass sie nicht am Ende noch ‚verweichlichen‘.

‚Wer toxische Männlichkeit erlernt hat, lebt mit einem Mangel‘, schreibt Frederik Müller. ‚Diese Personen haben meist kein gutes Verhältnis zu ihrem Körper, können ihre eigenen Grenzen ebenso wenig respektieren wie die anderer und haben Schwierigkeiten damit, Gefühle zuzulassen, zu zeigen und zu verarbeiten. Konsequenzen hieraus sehen wir etwa im schlechten Umgang heterosexueller cis Männer mit dem eigenen Körper, ihrer Nachlässigkeit gegenüber der eigenen Gesundheit und ihrer Tendenz zu Depressionen, Sucht und Suizid.‘

Olympes Erben

Toxische Männlichkeit meint klischeehafte und einengende Verhaltensweisen oder Umgangsformen zur Demonstration von Männlichkeit, die ein eindimensionales Bild vom Mann-Sein entwerfen. Diese Vorstellungen von Männlichkeit werden zum Teil gesellschaftlich eingefordert und schränken Emotionen und Verhaltensweisen von Jungen und Männern ein.

Zu diesen Umgangsformen und Verhaltensweisen von toxischer Männlichkeit gehören zum Beispiel diese:

  • Männer sollen hart sein und keine Schwäche zeigen.
  • Männer sollen Gefühle verstecken oder unterdrücken (außer Wut und Aggression).
  • Männer lösen Konflikte mit Gewalt.
  • Männer packen Probleme an und bewältigen sie ohne fremde Hilfe.
  • Männer verhalten sich nicht „weibisch“ oder „verweichlicht“ (schüchtern, liebevoll, zärtlich).
  • Männer sind auf Wettbewerb und Dominanz, nicht auf Kooperation ausgelegt.
  • Männer wollen immer Sex und können auch immer.
  • Männer und Frauen verstehen sich nicht und können nicht befreundet sein.
  • Männer sind breitschultrig, muskulös, hochgewachsen und schmerzresistent.

Im Zusammenhang mit toxischer Männlichkeit fallen häufig auch Begriffe wie Macho oder Alpha-Mann.

Das Problem an toxischer Männlichkeit ist, dass sie oft von der Gesellschaft eingefordert wird – also viele Leute erwarten, dass sich Männer so verhalten wie oben beschrieben wird. Wenn Jungen oder Männer diesen Stereotypen nicht entsprechen, müssen sie auch heute noch mit negativen Folgen rechnen, zum Beispiel indem sie ausgelacht, beleidigt oder bloßgestellt werden. Ihnen wird abgesprochen, ein „wahrer Mann“ zu sein und oftmals wird es so dargestellt, als ob Frauen eben nur solche „wahren Männer“ attraktiv finden (auch von Frauen selbst).

Toxische Männlichkeit bedeutet auch, dass diese stereotypen Verhaltensweisen immer wieder bestätigt werden müssen, zum Beispiel durch die Abwertung von Frauen oder anderen Geschlechtsidentitäten, von Männern, die nicht „Alpha“ genug sind, aber auch durch „typisch männliche“ Verhaltensweisen wie Bier trinken oder Fleisch essen. Ein Mann, der lieber eine Saftschorle als ein Bier bestellt, eher einen Salat statt eines Steaks isst? – In diesem Konzept von Männlichkeit schwach, lächerlich, unmännlich. Und das ist schädlich.

Doch nicht nur auf den eigenen Lebensbereich einzelner Menschen kann sich toxic masculinity negativ auswirken. Auch gesellschaftlich-politisch gesehen kann toxische Männlichkeit ein Problem sein, weil sie ein Geschlechterbild aufrechthält, das rechtsgesinnten Menschen zusagt. Denn mit toxischer Männlichkeit gehen nicht nur traditionelle Bilder von Männlichkeit einher, sondern auch von Weiblichkeit. Toxische Männlichkeit äußert sich häufig (auch) in Frauenfeindlichkeit, Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit.

WMN.de

Was ist toxische Männlichkeit?

Der Begriff ist in erster Linie auf destruktive und schädliche Denk- und Verhaltensweisen von Männern bezogen. Diese Handlungen richten sich vorwiegend gegen Frauen, Kinder, queere Menschen – und gegen sich selbst. Das eigentliche Problem liegt aber viel tiefer.

Toxischer Männlichkeit beruht auf Stereotypen über männliche Eigenschaften. Männer nehmen bestimmte Rollen ein, weil die in der Gesellschaft weit verbreitet sind. Das begrenzt den Spielraum, sich frei auszuleben. Stattdessen werden Klischees bedient. Zum Beispiel: Männer sind stark und emotional extrem unempfindlich. Sie lassen sich nichts sagen und sind in ihrer unerschütterlichen Heterosexualität gefestigt.

So entsteht das veraltetes, konservative Bild eines Mannes, das unüberlegt übernommen wird. Toxisch ist es noch nicht. Die Toxizität entsteht später.

In Zeitungen wird toxische Männlichkeit wird nicht selten für Vergewaltigungen und Gewalt verantwortlich gemacht. Tatsächlich stehen maskuline Verhaltensweisen laut Studien in Zusammenhang mit Aggressionen, Misogynie, schlechter Gesundheit und Depressionen.

Das birgt zum einen eine Gefahr für sie selbst. Männer lassen sich ungern helfen, wollen keine Schwäche zeigen und gehen seltener zu Ärzt:innen oder Psycholog:innen.

Zum anderen zeigen Nachforschungen auch, dass Jungen und Männer mit sexistischen Verhaltensweisen häufiger genderbezogene Gewalttaten ausübenDas verinnerlichte Verhaltensmuster begünstigt also Gewalt und Missbrauch.

Feminismus vs. Männerrechtsbewegung

Auf die Dinge gibt es natürlich auch andere Sichtweisen. Vor allem Konservative sind häufiger der Meinung, der Begriff „toxische Männlichkeit“ sei eine Attacke auf die Männlichkeit selbst. Sie berufen sich dabei auf die hohen Raten an Suiziden und dem Drogenmissbrauch von Männern.

Die Debatte wird so nicht als Denkanstoß gesehen, eher als Angriff feministischer Bewegungen. Als Gegenstück bildeten sich Männerrechtsbewegungen. Dort werden traditionelle Männerbilder, teilweise aber auch antifeministische und frauenfeindliche Positionen vertreten. Stattdessen werden Verhaltensstereotypen aus der herausgekramt.

Die weiteren Argumente sind genauso wenig überzeugend. Sie verwechseln Opfer und Täter, indem sie sich selbst als Geschädigte darstellen. Belegbare politische Ungerechtigkeiten gibt es dagegen zu selten. Während sich feministische Bewegungen gegen belegbare Ungleichheiten wie den Gender Pay Gap stellen, sind beispielsweise männerfeindliche Haltungen im Gesundheitssystem aufgrund häufig fehlender geschlechterspezifischer Medizin mehr als fraglich.

60 Gedanken zu “Toxische Männlichkeit Definition

  1. Weiteres Puzzlestück in Pseudowissenschaft die zu einer Genozidsbegründung gebraucht wird.
    Wer was anderes glaubt, dem ist a) nicht mehr zu helfen und b) würd ich gerne sehen, wie und wo die Messlatte für Giftigkeit gleich angelegt wird, falls jemand meint dem seie nicht so.

    Über Repräsentationsverhältnisse in entsprechenden „Wissenschaften“ muss man ja gar nicht erst reden.

    Gibt da auch nen schönen Podcast mit Janice Fiamengo zu.

    Die scheinbar von Susan’s – was noch gleich? – Youtube gesäubert wurde.

    Da dürfen nur so 1A Gatekeeper wie Jordan – räum dein Zimmer auf bevor’s an wen anders geht – Peterson die Themen in die gewünschte Richtung lenken.

  2. „Das Konzept beschreibt eine in unserer Gesellschaft vorherrschende Vorstellung von Männlichkeit“

    Das haben sie mit Hilfe feministischer Wissenschaften anhand einzelner, weniger Ausnahmen ermittelt.

  3. So viele Wörter, um zu sagen: „Was Frauen an Männern attraktiv finden“

    Ist es Teil toxischer Weiblichkeit, nicht auf den Punkt kommen zu können?

  4. Wer toxische Männlichkeit sagt, muss auch toxische Weiblichkeit sagen.
    Für toxische Weiblichkeit gibt es auch eine anerkannte wissenschaftliche Forschung und einen Fachbegriff: relationale Gewalt*.

    *„Relationale Aggression ist eine Art aggressives Verhalten, bei dem soziale Fähigkeiten – normalerweise innerhalb einer Gruppe – eingesetzt werden, um einer Person oder Personen nichtphysischen Schmerz zuzufügen. Es gibt verschiedene Arten relationaler Aggression: Verrat, Ausgrenzung oder Einsamkeit, Klatsch, Demütigung und Lüge. Diese Art von psychologischem Missbrauch, der auch als verdeckte Aggression oder verdecktes Mobbing bezeichnet wird, ist bei jugendlichen und jugendlichen Mädchen am weitesten verbreitet.“ https://www.netinbag.com/de/health/what-is-relational-aggression.html
    Wer sich nach dieser Definition, an das Verhalten von Feministinnen erinnert fühlt, der ist auf dem richtigen Weg. Feminismus ist Hass, hervorgebracht von unterentwickelten Charaktern. Feministinnen wissen es nicht besser, sie können nicht anders, denn sie haben nie etwas anderes als diese Hass gelernt.

    • Genau, man könnte es vielleicht auch so definieren: toxische Männlichkeit ist das Verhalten, das Frauen bei Männern durch ihre geschlechtliche Selektion heranzüchten und aufrecht erhalten.
      Das man es als Frau dann gleichzeitig benutzen kann um es ihnen vorzuwerfen und sich darüber zu mokieren, ist ein zusätzlicher Gewinn für die Frau bei ihren Wunsch nach Selbstüberhöhung..

  5. „The concept of toxic masculinity is used in academic and media discussions of masculinity to refer to certain cultural norms that are associated with harm to society and men themselves.“

    An dem ersten Satz ist bereits alles falsch.
    Das Konzept der „toxic masculinity“ und das „cultural norms inventory“ sind pseudowissenschaftliche Behauptungen, die sich wiederum auf das Konzept der „hegemonialen Männlichkeit“ berufen.
    An dem Konzept kann man das „hegemoniale/Hegemonie“ zunächst einmal vergessen.

    Wichtig ist die ideologische Grundüberzeugung, es kann gar keine Männlichkeit aus sich selbst heraus entstehen, sondern sie entwickelt sich immer „in Abgrenzung von und im Gegensatz zu“.
    Dass bestimmtes Verhalten oder bestimmte Einstellungen von Männern als vorbildlich empfunden werden, ist bereits nicht vorgesehen. Warum und in welchem historischen Kontext Verhalten und Einstellungen entstanden sind interessiert gar nicht (tatsächlich werden spezifisch aus dem US-Kontext entstandene als ahistorisch universell ausgegeben).

    Hier sind zwei Antipoden der Männlichkeitsentwicklung für diese Ideologie wichtig, nämlich a. Frauen und b. Homosexuelle. Der Vorwurf der „Frauen- und Schwulenfeindlichkeit“ ist demnach logisch in die „Toxität“ eingebaut, denn aus dieser Ideologie heraus ist Männlichkeit das, was Frauen und Schwule NICHT sind. Die Tautologie entstammt der „Theorie“ selbst.

    Kurzer Check mit vertauschtem biologischen Geschlecht: Heterosexuelle Frauen sind das, was Lesben und Männer NICHT sind und brauchen „Misandrie und Lesbophobie“ für ihre Persönlichkeitsentwicklung.
    Wir dürfen alle raten, wie populär eine solche „Theorie“ wäre.

    Tatsächlich geht es dieser Pseudo-Wissenschaft darum, „vergiftet und vergiftend“ an „Männlichkeit“ zu pappen, also Männlichkeit zu stigmatisieren und unter Generalverdacht zu stellen.

    • „Tatsächlich geht es dieser Pseudo-Wissenschaft darum, „vergiftet und vergiftend“ an „Männlichkeit“ zu pappen, also Männlichkeit zu stigmatisieren und unter Generalverdacht zu stellen.“

      Sic.

      „tatsächlich werden spezifisch aus dem US-Kontext entstandene als ahistorisch universell ausgegeben“

      Du meinst doch bestimmt „ahistorisch als universell“, nicht „als ahistorisch universell“, oder? Ich traue akademisch gebildeten Menschen ja inzwischen jeden Blödsinn zu, aber etwas selbst als zwar ahistorisch, aber trotzdem universell zu bezeichnen…

      • @Renton

        Eigentlich hätte ich hier etwas länger ausholen müssen, was ich hiermit nachhole.
        Weder trifft „Boys don´t cry“ auf den arabischen Kulturraum zu und Jungen können dort ganz platonisch Händchen haltend mit ihrem besten Freund spazieren gehen, ohne als schwul zu gelten.
        Dann gibt es homoerotische Sonette von Shakespeare zu Dutzenden und ich denke, „Gefühlsarmut“ oder „die Unfähigkeit Gefühle zu äußern“ ist nicht etwas, was bspw. den Literaten des „Sturm und Drang“ als Leitbild zu vermitteln vorzuwerfen wäre.

        Der geographische und der zeitliche Horizont der kritisierten spezifischen Männlichkeit verdichtet sich letztlich auf den Männlichkeitstypus in entwickelten industriekapitalistischen Staaten, speziell im angelsächsischen Raum (und sehr speziell in den USA).
        Da der US-„Bauchnabelismus“ sie jedoch unfähig macht sich selbstkritisch zu sehen, ist die Krise ihrer Gesellschaft selbstredend die Krise nicht nur ihrer Männer, sondern die von „Männlichkeit“ an sich. Ein paar transatlantische Plagiatoren später ist die „toxische Männlichkeit“ zu einem globalen Problem geworden. /sarcasm

        Dazu gehört, dass die „Male Role Norms“ quasi aus dem Nichts entstanden sind – weder hatten oder haben sie eine gesellschaftliche Funktion, noch werden sie gesellschaftlich abgefordert. Denn „Gesellschaft“, das ist im feministischen Kurzschluss = „Mann“.
        Wie auch immer es „kulturelle Normen“ in ein Geschlecht schaffen, in dem ein „anderes Geschlecht“ für die Sozialisation und Erziehung dominant verantwortlich ist, nicht wahr…

        Wenn jedoch solche Normen konkret abgefragt werden, nämlich: „Self-Reliance through Mechanical Skills“ mit den Items: „Men should have home improvement skills.“, „Men should be able to fix most things around the house.“, dann fällt auf, abgefragt wird nicht männliche „Self-Reliance“, sondern tatsächlich Nützlichkeit für andere als kulturelle Norm von Männlichkeit.
        Denn da wird nicht abgefragt: „Men should be able to fix most things around THEIR house.“ oder „Men should have skills to improve THEIR home.“ und nur dann würde „männliche Selbständigkeit“ ausschließlich Männern nutzen.
        Die Selbstbezüglichkeit dieser von Männern abverlangten Fähigkeiten existiert nicht.
        Ein Bewusstsein dafür existiert jedoch nicht (s.o.).

        Zur „Restrictive Emotionality“ hat Arne heute einen Leserbrief veröffentlicht, der die Catch 22 für Männer im real existierenden Feminismus sehr gut beschreibt:
        „2. Sobald Männer beginnen, über eigene unangenehme Empfindungen zu sprechen sowie Gleichberechtigung und Gleichbehandlung einzufordern, versucht man zunächst, das Gespräch auf die Bedürfnisse von Frauen umzuleiten. Scheitert dieser Versuch, werden die betreffenden Männer beschämt (fragile Männlichkeit), ihnen werden negative Motive unterstellt (angebliche Angst vor dem Verlust von Privilegien) und schließlich mit negativen Zuschreibungen (Frauenfeind) begonnen.

        3. Falls ein Mann oder eine Gruppe es wagt, weiterhin die Zustände zu thematisieren oder gar zu kritisieren, wird der Begriff „Jammern“ ins Spiel gebracht. Spätestens jetzt ziehen sich die meisten Männer zurück, denn „Jammern“ ist ultimativ mit „unmännlich“ assoziiert.“

        Was als Item abgefragt wird, um Übereinstimmung mit (kritikwürdigen) „männlichen Normen“ zu testen: „A man should never admit when others hurt his feelings.“ ist genau das, was verwendet wird, um die Männer zum schweigen zu bringen, die über ihre Empfindungen reden wollen.
        Man will Männer verändern – aber um Gottes willen! – doch nicht SO! „Sprechende Männer“ sind nicht gewünscht.

        Männlichkeit zu stigmatisieren und unter Generalverdacht zu stellen ist ein simples Machtmittel im „Diskurs“ mit hohem erpresserischen Potential – es kann jedes männliche Verhalten „toxisch“ sein und bei Bedarf auch dessen Gegenteil.

          • @Morris

            Was eine Doppelfunktion hat, nämlich erstens dir zu zeigen, wo die wahre Männlichkeit angesiedelt ist, nämlich als Mann seine eigenen Gefühle (und sich) nicht zu wichtig zu nehmen.
            Damit werden zweitens, ihre Gefühle an dem Platz angesiedelt, der ihnen ihrer Ansicht nach zusteht, nämlich in das Zentrum der Beziehung.

            Die Selbstverständlichkeit, mit der Männer in „emotionale Orbiter“ verwandelt werden, die um die Befindlichkeit ihrer Partnerin (happy wife, happy life) zu kreisen haben und die Hinnahme dieser Randposition in ihrer eigenen Beziehung finde ich erstaunlich genug.

            Aber woher kommen die Appelle „Nun hab dich doch nicht so!“, „Hör auf zu jammern!“, „Sei ein tapferer Junge!“ denn, wenn nicht aus der kindlichen Erziehung?
            Auffällig an dieser „Theorie“ der „toxischen Männlichkeit“ und deren Bestandteile ist, es werden sowohl Frauen aus der Rolle als Erzieherinnen, also aus der Verantwortung, entlassen.
            Es wird weiterhin komplett unter den Teppich gekehrt, wie ausgesprochen nützlich emotional unbeholfene Männer sind, die als „emotionale Orbiter“ um Frauen kreisen und die die eigenen Gefühle (und sich) nicht zu wichtig zu nehmen.

          • @crumar

            „Aber woher kommen die Appelle „Nun hab dich doch nicht so!“, „Hör auf zu jammern!“, „Sei ein tapferer Junge!“ denn, wenn nicht aus der kindlichen Erziehung?“

            Vor einem halben Jahr oder so wurde hier eine Studie zitiert, demzufolge Väter bei weinenden oder emotionalen Kindern kaum einen Unterschied machen, ob Tochter oder Sohn.
            Variationen des Spruchs „Große Jungs weinen nicht“ kommen in allererster Linie von Müttern.
            Hab mir den Link leider nicht gespeichert. Vielleicht aber Matze?

          • @zO

            Ich kenne die (kanadische?) Studie, die darauf hinausläuft nachzuweisen, dass authentisch sexistisches Verhalten ein mütterliches, also weibliches Phänomen ist.
            Was auf meiner Argumentationslinie liegt, wonach Frauen früh damit beginnen, Männer zu ihren Werkzeugen zu verwandeln.

            Die „Theoretiker“ der „weißen Ritterlichkeit“ sind demzufolge nichts anderes als Werkzeuge von Mutti, die schwören, dass Mutti nichts mit den Ergebnissen der Erziehung von Mutti zu tun hat.
            Glaub bitte Mutti und „Mädchen darf man nicht schlagen!“.
            Aber dass man Frauen dadurch klein hält, sie als Mädchen zu schlagen musst du auch glauben.
            Mädchen muss man beschützen – aber du musst auch glauben, dass „beschützen“ eine Form der „Unterdrückung“ ist.

            „Gendern“ hat durchaus Recht, wenn er Erziehungsaufträge in die Kindheit verlagert.
            Nur ist ihm nicht bewusst, welche notwendig widersprüchlichen Aufträge dadurch weitergegeben werden, wenn sie sich mit einem sich selbst widersprechenden Feminismus verbinden.

            Aus dem Leserbrief an Arne von heute: „1. Ausgeprägter Beschützerinstinkt gegenüber Frauen.“
            Wen sollte man(n) „beschützen“?
            Den man(n) wirklich „nicht schlagen darf“, selbst wenn es sich um eine 1A manipulative bitch handelt?
            Wie kommt eigentlich dieser „Instinkt“ in die Männerhirne?
            Per Biologie oder durch „Mutti“?

            Die Frage wird sehr viel interessanter, wenn wir die Biologie nicht verantwortlich machen, sondern die Kultur („Mutti“). Was aber auf meiner zweiten Argumentationslinie verläuft, dass „Biologie“ nur eine männliche Erfindung ist, um die Entscheidungen von „Mutti“ zu rationalisieren.

          • „Wie kommt eigentlich dieser „Instinkt“ in die Männerhirne?
            Per Biologie oder durch „Mutti“?“

            Wäre es rein kulturell, müsste es dann nicht irgendwo eine Kultur geben, kn der routinemäßig die Frauen sich opfern, um Männern Leid zu ersparen?

            Ich halte für plausibler, dass wir hier ein Superstimulus Ding haben. Eine Veranlagung, die von Mutti zum Fußball im Lerchennest aufgeblasen wird. Das Fast Food der Geschlechterbeziehung.

            Nur weil Mutti den Big Mac erfunden und zur einzigen Nahrung etabliert hat, heißt nicht, dass Kohlenhydrate und Fett in einer gesunden Ernährung nichrs zu suchen haben.

    • @crumar
      „Männlichkeit zu stigmatisieren und unter Generalverdacht zu stellen.“

      Genau das ist exakt mit dem allerletzten des Zitats auch ganz doppeldeutig direkt ausgedrückt! 🙂

      „men themselves.“

      Es fällt beim beiläufigen Lesen nicht auf, das ist Camouflage. Denn es ist doppeldeutig:

      Hier nochmal das ganze Zitat
      „The concept of toxic masculinity is used in academic and media discussions of masculinity to refer to certain cultural norms that are associated with harm to society and men themselves.“

      • Das Konzept der APA stammt nicht von der APA, sondern von einem Psychologen, der mit Männern im Knast gearbeitet hat. Die „toxische Männlichkeit“ von der er sprach war die, die sie erst in den Knast gebracht hat. Dieser Psychologe wiederum fundierte seine Weltsicht mit Connell und ihr Konzept der „hegemonialen Männlichkeit“. Womit bereits fraglich ist, welche Form von Männlichkeit hier überhaupt verhandelt wird. Denn eigentlich geht mit dem Strafsystem ein dauerhafter Verlust an „männlicher Hegemonie“ einher.

        Die APA lügt also zweifach: Weder stammt das Konzept von ihr, noch bezog es sich auf „alle Männer“, auch nicht konservative Männer. Das „emotional restriktiv“ in der situativen Umgebung des Gefängnisses macht insofern Sinn, als jede gezeigte (emotionale) Schwäche ausgenutzt wird. Die von der APA getätigte Ausdehnung auf „Gesellschaft“ und „Männlichkeit“ fällt auf eine ziemlich vielsagende Art und Weise auf die APA zurück.
        Wenn Männer ein gesellschaftliches Verhalten zeigen, das in einem Strafsystem zutiefst sinnvoll ist, was sagt das dann über die Gesellschaft aus?

        Die Male Role Norms als Pseudowissenschaft entlarvt hatte bereits TLDR, der leider youtube verlassen hat. Man muss wohl auf bitchute suchen, um seinen Beitrag zu finden.
        Es gehen zur Zeit auffällig viele von uns, werden gegangen oder verstummen auf youtube.

  6. Die Definition von „toxischer Männlichkeit“ ist ganz einfach. Es ist potentiell jede Art von Männlichkeit überhaupt. Auch die, die von Frauen ausgehen könnte.

    Das Konzept selbst ist reiner Sexismus, der sich nicht begnügt das männliche Geschlecht abzulehnen, sondern die Antihaltung gegenüber den Männern wird erweitert auf alles, was man als „männlich“ deuten kann.

    Das Konzept der „toxischen Männlichkeit“ ist hervorragend geeignet, um eine Radikalisierung des innerfeministischen Dialogs zu gewährleisten, in dem weniger radiakale Positionen als von der Männlichkeit vergiftet darstellbar und demzufolge abzulehnen sind.

    • Am Ende ist es halt doch nur ein Kampfbegriff der es frau ermöglicht, nach eigenem Ermessen und nach eigenem Bedarf Mann oder Männer abzuwerten.

      Als rhetorische Waffe im innerfeministischen Gezicke sehe ich das aber nicht. Üblicherweise werden im Feminismus Verhaltensmuster, die bei Männern als „toxisch“ gewertet werden, bei Frauen emanzipatorisch positiv konnotiert.

  7. Ein Beispiel für gelebte toxische Weiblichkeit im öffentlichen Raum https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurter-kunstinstallation-verbietet-maennern-den-zutritt-17551693.html „Vier junge Frauen fragen mit einer Installation auf dem Frankfurter Römerberg, wem der öffentliche Raum gehört. Sie kritisieren, dass Städte von Männern für Männer gebaut wurden und wollen Platz für Frauen schaffen.“ mehr Hass, mehr feminine Infantilität geht fast nicht (naja, Strohkopfski und Jana Hensel toppen das).

  8. „Belegbare politische Ungerechtigkeiten gibt es dagegen zu selten. Während sich feministische Bewegungen gegen belegbare Ungleichheiten wie den Gender Pay Gap stellen, …“ (Hervorhebung von mir)

    Es ist immer wieder faszinierend wie sehr hier Äpfel mit Birnen verglichen werden.
    Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten.

    Dier Gender Wage Gap ist eine messbare Ungleichheit, richtig. Er wird aber als Ungerechtigkeit definiert (!) und wird als Vorwand für eine rechtliche Ungleichbehandlung (also Ungerechtigkeit) wie z.B. Quoten herangezogen.
    Auch gut: politische Ungerechtigkeiten gibt es nur selten. Was heißt „selten“? Was ist mit nichtpolitischen Ungerechtigkeiten?

    • Und vor allem ist es ziemlich gelogen. Mit der Täter/Opfer-Umkehr werfen Feministinnen mal wieder der Männerrechtsbewegung das Verhalten von Feministinnen vor und politische Ungerechtigkeiten für Männer gibt es schon alleine schwarz auf weiß im Gesetz. Auch die Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation ist eine nachweisliche Ungerechtigkeit ggü. Männern

  9. „Das Konzept der «toxischen Männlichkeit» ist in aller Munde. Jetzt rückt ein amerikanischer Psychologenverband das traditionelle Macho-Verhalten in die Nähe von psychischen Krankheiten
    (…)
    Was bei Gillette nur ein Werbegag ist, macht der nordamerikanische Psychologenverband nun zur Wissenschaft: «Traditionelle Männlichkeit» sei «psychisch schädlich», stellte die American Psychological Association (APA) vor kurzem in ihrem Ratgeber «Guidelines for Psychological Practice with Boys and Men» fest.
    (…)
    Ginge es nach dem Verband, sollten Schwarze, Latinos und asiatische Männer in psychologischen Praxen künftig anders behandelt werden, weil sie auf unterschiedliche Weise diskriminiert würden. Der Aggressor in dieser Diskriminierungsolympiade bleibt jedoch in feministischer Manier konstant: der «weisse» und «eurozentrische» Mann mit seinen Privilegien.“

    https://www.nzz.ch/feuilleton/psychologenverband-macht-toxische-maennlichkeit-zur-wissenschaft-ld.1452056

    APA GUIDELINES for Psychological Practice with Boys and Men

    Klicke, um auf boys-men-practice-guidelines.pdf zuzugreifen

  10. Als Retourkutsche packe ich Freuds Konzept der weiblichen Hysterie wieder aus. Wenn das erwartungsgemäß in Double Standard als verstaubt oä abgelehnt wird, frage ich, warum Feministinnen umgekehrt dann immer noch so sehr in Freuds Traumaforschung verliebt sind und damit Männer im Strafrecht noch stärker drangsalieren möchten, obwohl Freuds Thesen zu Trauma in der Justiz vollkommen unbrauchbar sind.

  11. Dann sind Frauen ja noch viel toxisch als Männer. Wir leben schließlich nicht nur relationale Gewalt aus, sondern auch reale Gewalt.

    Feminismus ist Hass, hervorgebracht von unterentwickelten Charaktern. Feministinnen wissen es nicht besser, sie können nicht anders, denn sie haben nie etwas anderes als diese Hass gelernt

    Da kommen mir ja fast die Tränen. Diese armen Feministinnen aber auch, so bedauernswert.

  12. Ich, Mann, Ü50 kann mit dem Begriff schon etwas anfangen.

    Bin selbst kein harter Kerl, Schlägereien usw. immer aus dem Weg gegangen. Weichei aber auch nicht aber schon recht emotional und mit „weiblichen“ Anteilen.

    Arbeite in einer typischen Männerfirma, Maschinenbau, Ü5000MA weltweit.

    Hier wimmelt es von testosterongeschwängerten, gestörten Typen.

    Es geht ums durchsetzen, Punkte machen, Karriere machen. Ob es der Firma im Zweifelsfall schadet ist egal, solange es persönlich nützt.
    Ich frage mich immer ob die Menschen kein Leben haben?
    Da wird gemobbt und eingeschüchtert und das schlimme ist dass diese Psychos gefördert werden und Karriere machen.
    Als Arschloch macht man hier Karriere – das ist für mich toxische Männlichkeit.

    By the way, trinke täglich meinen Liter grünen Tee, wurde von einer jungem Sekretärin mir gegenüber als unmännlich bezeichnet 😊 Soll ich um 10:00 Whiskey saufen war meine Antwort.

    • Ich bin auch jeder Schlägerei aus dem Weg gegangen und habe auf der Arbeit hauptsächlich krumme Touren von Frauen erlebt. Wenn es Ärger gab, dann war es toxische Weiblichkeit mit Intrigen, Lügen, Manipulieren, falschen Anschuldigungen. Privat haben mich schon drei Frauen geschlagen und sich hinterher hingestellt und behauptet, ICH hätte sie geschlagen. Ich möchte nicht wissen, wieviele solcher Fälle in der Statistik zu Lasten von Männern eingehen.

    • „Es geht ums durchsetzen, Punkte machen, Karriere machen. Ob es der Firma im Zweifelsfall schadet ist egal, solange es persönlich nützt.
      Ich frage mich immer ob die Menschen kein Leben haben?
      Da wird gemobbt und eingeschüchtert und das schlimme ist dass diese Psychos gefördert werden und Karriere machen.
      Als Arschloch macht man hier Karriere – das ist für mich toxische Männlichkeit.“

      Gerade dafür lehne ich den Begriff „toxische Männlichkeit“ ab. Dieses Verhalten ist nicht spezifisch männlich. Thatcher, von der Leyen, usw.
      Sicherlich kommt diese karrieregeilheit bei Männern häufiger vor. Aber eben nicht ausschließlich und nicht bei der Mehrheit der Männer.

      • Gerade dafür lehne ich den Begriff „toxische Männlichkeit“ ab. Dieses Verhalten ist nicht spezifisch männlich. Thatcher, von der Leyen, usw.
        Sicherlich kommt diese karrieregeilheit bei Männern häufiger vor. Aber eben nicht ausschließlich und nicht bei der Mehrheit der Männer.

        Ganz sicher nicht die Mehrheit der Männer! Und wir haben auch ein paar Frauen die genauso gestört sind aber eher mit „die richtigen anflirten“ und „networking“ den selben Stuss machen und beim mobbing noch viele eher dabei sind…… Dennoch höre ich „toxische Männlichkeit“ fallen mir solche Charakter ein.

        Und es liegt mir fern feministische Kampfbegriffe zu verteidigen. Bei denen ist ja jeder Mann toxisch.
        Und ja, ich sehe mich, mit meinen soft skills, eher als „richtigen“ Mann als solche Psychos bei denen, meiner Meinung nach einiges im Oberstübchen nicht stimmt. Aber so äöter ich werde umso weniger kann ich den Großteil der Menschen ernst nehmen.

        „Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.“

        • „Und ja, ich sehe mich, mit meinen soft skills, eher als „richtigen“ Mann als solche Psychos bei denen, meiner Meinung nach einiges im Oberstübchen nicht stimmt. Aber so äöter ich werde umso weniger kann ich den Großteil der Menschen ernst nehmen.“
          Das Problem ist, dass nicht du das entscheidest, sondern die Umgebung. Natürlich kannst du für dich festlegen, dass du ein richtiger Mann bist oder auch Napoleon oder eine Raubkatze, aber der Rest der Welt muss das auch anerkennen und das tun die ja offenbar nicht.
          Übrigens hast du recht was „Psychos“ betrifft. Viele Menschen haben psychopathische Eigenschaften, manche mehr, manche weniger und diese geben einem bestimmte Fähigkeiten z.B. Kontrollzwang, Machthunger, Furchtlosigkeit, verminderte Emotionen usw. Würden diese Fähigkeiten nur negativ sein, dann wären sie längst ausgestorben, sind sie aber nicht. Sie können Schwächen aber auch Stärken darstellen. Lydia Benicke hat das in ihrem Buch „Auf dünnem Eis“ gut erläutert. Seitdem ich das Buch kenne, bin ich Psychopathen gegenüber viel milder eingestellt, unter anderem deswegen, weil ich sowohl bei mir als auch bei vielen anderen Menschen gewisse Eigenschaften erkenne. Nur muss man halt darauf achten, dass man selbst diese Eigenschaften kontrolliert und sich nicht von ihnen kontrollieren lässt. Nur dann können sie zu Stärken werden.

        • Nur, solange man Karrieregeilheit, auf den Pfad der männlichen Berufswelt beschränkt.
          Erweitert man’s auch andere Möglichkeiten des Aufstiegs mag das ganz schnell komplett anders aussehen.
          Insbesondere, solange autistisches männliches Expertentum nochmal ausschließt.

    • Jack Donavan hat die vier männlichen Tugenden hervorgehoben, die einen Mann, in den Augen anderer Männer als männlich gelten lassen:
      – körperliche Stärke
      – Mut
      – Loyalität
      – der Besitz nützlicher Fähigkeiten

      Diese sind es, die bei anderen Männern das Gefühl auslösen, dass es sich um einen männlichen Mann handelt.

      Ob du grünen Tee trinkst hat damit nichts zu tun.
      Die Frage ist halt ob du als ein solcher man gelten willst oder nicht. Der Unterschied ist halt, dass eine Frau als Frau geboren wird aber ein männlicher Mensch etwas dafür tun muss um zum Mann zu werden.

      • Ob du grünen Tee trinkst hat damit nichts zu tun.

        .

        War ja auch ’nen östrogengesteuertes Mädel, dass den Zusammenhang herstellte, und die scheint sich in dem männertoxischen Miljöh recht wohl zu fühlen.

      • @PuS

        „– körperliche Stärke
        – Mut
        – Loyalität
        – der Besitz nützlicher Fähigkeiten“

        Man(n) muss nicht nur „etwas dafür tun“.
        Man muss sie praktisch unter Beweis stellen, sie sind „männliche Tugenden“ auf (lebenslängliche) Bewährung.
        Männlicher „Alpha“ in einer Gruppe von Schimpansen bist du nur so lange, wie es dir gelingt, diesen Status zu verteidigen, zum weiblichen „Alpha“ reicht das Senioritätsprinzip.
        Big difference.

        Ironisch ist „Anstrengung, Kampf, Bemühung, Einsatz“, eine „auf ein bestimmtes Ziel gerichtete Anstrengung“ braucht nur ein religiöses Element zu werden und prompt heißt es „Dschihad“.
        Von einer erstrebenswerten Tugend zu einem radikalen Dogma ist nur ein Münzwurf entfernt.

        In „körperlicher Stärke“ ist die Möglichkeit zur Unterdrückung der Schwächeren ebenso enthalten, wie der Schutz der Schwächeren und in „Mut“ die Stärkeren herauszufordern, wie den religiösen Fanatismus durchzusetzen.
        Die „Dialektik der Männlichkeit“ gilt es erst noch zu entdecken.

    • „Als Arschloch macht man hier Karriere – das ist für mich toxische Männlichkeit.“

      Ein Glück, dass Arschloch absolut genderneutral ist.

      Schau

      du erkennst nicht, ob es ein toxisch weibliches Arschloch ist oder ein Machoarsch.

      Deshalb gilt: „Als Arschloch macht man hier Karriere – das ist für mich toxischer Feminismus.“

    • „By the way, trinke täglich meinen Liter grünen Tee, wurde von einer jungem Sekretärin mir gegenüber als unmännlich bezeichnet 😊 Soll ich um 10:00 Whiskey saufen war meine Antwort.“

      Ich arbeite grade daran, die Milch im Kaffee wegzulassen, weil Frauen das wohl (unbewusst) mit Unmännlichkeit assoziieren. Manchmal schleich ich mich aber an den Kühlschrank, und geb mir n fetten Schuß Schlagsahne rein, HACH…

        • Da das Abspreizen daher kommt, dass die „feinen Leute“ sich früher nicht nach der Verrichtung direkt die Hose hoch, sondern eben diesen Finger durch die Ritze gezogen haben und im Anschluss schlicht den eigenen Finger nicht riechen wollten, sollte man Menschen die das heute noch machen, immer ganz unschuldig fragen, ob sie noch nicht von der Erfindung des Klopapiers erfahren haben 😉

          SCNR

    • „Arbeite in einer typischen Männerfirma, Maschinenbau, Ü5000MA weltweit.

      Hier wimmelt es von testosterongeschwängerten, gestörten Typen.“

      Du arbeitest also in einem Bereich wo 9 von 10 der Beschäftigten Männer sind, wahrscheinlich auch 9 von 10 der Kollegen, die sowas wie eine Karriere verfolgen Männer sind und findest dann das ein bestimmtes auffälliges Verhalten von karrieregeilen Typen typisch für Männlichkeit ist. Und du bist sicher das Männlichkeit hier die Gemeinsamkeit ist und nicht irgendwas anderes?

  13. Danke für die Antworten:

    Natürlich gibt es auch toxische Frauen die halt eher durch „networking/mobbing“ und den richtigen Männern Aufmerksamkeit schenken dasselbe erreichen wollen.

    Ja, der Großteil der Männer und Frauen hier tickt nicht so.

    Will auch keine feministischen Kampfbegriffe verteidigen, für die ist jeder Mann toxisch.
    Dennoch fallen mir solche Typen bei „toxischer Männlichkeit“ ein.

    Ich denke in einer anarchistischen Gesellschaft ohne Ordnungsrahmen können sich solche toxische Männer hohen Status erkämpfen. Ist ja oft genug geschehen. So kann ich diesen Begriff akzeptieren.

    Und ja, fühle mich trotz grünem Tee als vollwertigeren Mann als diese Psychos.
    Aber werde da eher immer arroganter:
    Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.

    • Ich glaube, das hat hauptsächlich etwas mit Physis zu tun. Eine moderne Staatenbildung mit durchsetzbarem staatlichen Gewaltmonopol gab es eben Jahrtausende nicht. Eigentlich erst ein paar hundert Jahre. Wenn also noch im Mittelalter der König Jahre brauchte, um einen marodierenden Raubritter auf seiner Burg auszuräuchern, zeigt das sehr eindrucksvoll, dass Physis die längste Zeit der menschlichen Evolution ausreichte, um Macht und Besitz zu erlangen. Da ist es doch ganz logisch, dass die physisch stärkeren Männer in einer Arbeitsteilung diesen Part übernommen haben. Frauen sind im Ausgleich immer Privilegien eingeräumt worden., die ja heute so gerne ausgeblendet werden. Die Theorie von der Jahrtausende dauernden Unterdrückung ist eben nur eine Theorie – der feministischen Gesellschaftstheorie, die auch in diesem Feld abzulehnen ist, da empirisch nicht belegt. Luhmann würde diese Arbeitsteilung vielleicht als nötige Funktionaltät im Überlebenskampf bezeichnen .

      • Ich denke, die Physis war ein äußerst wichtiger Faktor dennoch das Machtgefüge allein darauf zu beschränken, ist zu kurz gedacht. Ich meine mich erinnern zu können, dass in männlichen Gruppen immer das größte Organisationstalent tonangebend ist. Er nutzt geschickt die Physis der anderen Mitglieder zu Machtsicherung. Dies ist im Wettbewerb mit anderen Gruppen oft vom Vorteil.

    • Toxische Männer können in jeder Gesellschaft einen hohen Status erlangen. Donald Trump oder Erdogan sind da gute Beispiele. In einer anarchistischen Gesellschaft hingegen (Anarchismus als Politikform) würden Leute wie du vermutlich viel angenehmer leben können, denn da wird jedes Problem ausdiskutiert und gemeinsam entschieden. Da ist für Toxizität weniger Platz als z.B. in einer Demokratie. Das, was du meinst, ist eher ein System ohne Herrschaft, in welchem sich einzelne Despoten kraft ihrer Brutalität hocharbeiten können. Das ist aber meist nur sehr kurz möglich, da Menschen einen inneren Drang zu Ordnung und Stabilität haben, wie am Beispiel Afghanistan sehen. Dort hat nämlich die Taliban Bewegung dem Despotismus der Warlords ein Ende gesetzt und auch wenn ihre Herrschaft für uns in Deutschland unangenehm ist, so ist sie doch eine deutliche Verbesserung zu vorher.

  14. Wir sollten Adrian als Experten hinzuziehen,aber meiner Meinung nach ist das ist ganz offensichtlich ein Weiberarschloch.
    Die Rasurstoppel haben dich verraten Jolanda.

    Gruß Sense

    • Denke ich auch, für ein Männerarschloch ist zu wenig Behaarung vorhanden. Es rasieren sich allerdings auch Männer, das Geschlecht an den Stoppeln (so vorhanden) festzumachen, könnte also etwas für den Arsch sein. 😉

      muss das Bild sein?

      Hör auf zu heulen, du untoxischer Mann. Ich bin gerade beim Mittagessen.

      SCNR 😀

    • Die geringe Behaarung lässt ein Frauenrektum vermuten, aber müsste dann bei dem Bildausschnitt nicht auch bereits der Übergang zur anderen Körperöffnung zu sehen sein? Also ich tippe tatsächlich auf nen Typen mit gewaxtem Pöter… 😉

  15. Wer leistet eigentlich die Erziehungsarbeit in diesem Land, und bringt kleinen Jungens diese böse Toxizität bei? Das müssen ja niederträchtige Gestalten sein…

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