„Liebe Männer, wie müsste ein Buch über toxische Männlichkeit und ihre Konsequenzen geschrieben und verpackt sein, damit ihr es lesen würdet?

Ich gebe mal wieder eine Frage auf Twitter weiter:

23 Gedanken zu “„Liebe Männer, wie müsste ein Buch über toxische Männlichkeit und ihre Konsequenzen geschrieben und verpackt sein, damit ihr es lesen würdet?

  1. Liebe Mädels, wenn da schon im Klappentext stehen würde, dass das Konstrukt der toxischen Männlichkeit zielgerichtet angelegt worden ist, um den gesellschaftsspalterischen Drive des Feminismus zu boosten, wenn sofort zu erkennen wäre, dass eine ehrliche Auseinandersetzung mit der guten und wichtigen Unterschiedlichkeit der Geschlechter stattfinden würde, wenn vielleicht gar ein inhaltlicher Abstecher die Frage diskutieren würde, was die holde und zarte Weiblichkeit in der Regel so Giftiges veranstaltet – dann würde ich mir vielleicht mal eine Rezension hier, bei ueps oder auf MannDat reintun.

    Wenn das aber nicht erfüllt ist, schreibt es doch lieber für euch selbst und legt es zu den Bergen von Büchern auf dem gigantischen Tisch bei Thalia, über dem das Motto „Geschlechtergerechtigkeit“ prangt.

    Einfach den Kassierer nach „Baerbock-Publikation“ fragen, falsch ihr den Monster-Tisch übersehen habt.

  2. Wenn ein Zettel beiliegt, der sagt dass es im Text durchgehend anstelle „toxische Männlichkeit“ heißt „toxische Menschlichkeit“ und nur der Umschlag den peinlichen Tippfehler enthält.

  3. Der Begriff „toxische Männlichkeit“ dürfte weder im Text noch auf dem Umschlag zu finden sein.

    Ansonsten müsste es für mich ein Roman (Fantasy oder Science Fiction) sein. Für Sachbücher habe ich weder Zeit noch Geduld übrig.

  4. Der Tweet ist inzwischen gelöscht, stattdessen das hier:

    Wieso redet ein vernünftiger Mann mit der? Genauso könnte man mit einer Schlange diskutieren, dass sie nicht immer so bodennah rumkriechen sollte.

    Ah, das waren gar keine vernünftigen Männer…
    Auch die Manosphere hat eine hohe Idiotendichte.

    • Unvorstellbar das es einfach nur Männer sind, die ihren sexistischen, männerfeindlichen Begriff kritisieren. Es müssen irgendwelche Männer mit einer Ideologie sein, weil doch jeder normale Mensch den Begriff toxische Männlichkeit und den Versuch ihn allen Männern über zu stülpen befürwortet.

      Ich wette Elisabeth Rank hat gar nichts gegen Männer.

  5. Es gibt gar keine Notwendigkeit, ihr irgendwas zu erklären. Sie macht sich das Leben bereits selbst zur Hölle.

    Andere Frage: Es scheint derzeit einen Trend zu geben, dass Frauen PSAs auf Twitter oder TikTok veröffentlichen, also „Public Service Announcements“, wo die kluge Frau die dummen Männer über dieses oder jenes aufklärt.
    So auch hier:

    Wenn ihr eine Frau ansprechen wollt, macht es nicht im Dunkeln, wo niemand ist.

    Wie kommt es, dass diese Frauen glauben, dass irgendeinen Mann das interessieren würde, was sie an Ratschlägen raustuten?

      • Das ist aber die Praxis, nicht die holde Wissenschaft!

        Wenn man das zitiert, dann tun die hehren Wissenschaftlerinnen (ohne grosses „I“) garantiert so, als sei diese Begriffsbestimmung einer Anne Graefer nur ihr Standpunkt.

        So machen das diese Femi-Typen ja seit Ewigkeiten: man macht einen auf Pudding, den man möglichst nicht an die Wand nageln soll. So käme am Ende ja raus, dass man ganz komische Vorurteile hätte ….

        Und so ist auch dieser Text gleich voll von „Wieselworten“, Relativierungen und intellektueller Halbgarheit:

        „Ganz schnell endet man bei der Gleichung Männer = Toxisch. So einfach diese Gleichung auch erscheint, sie ist leider falsch, denn bei dem Konzept geht es nicht um ‚Männer‘ (sex), sondern um ‚Männlichkeit‘ (gender). “

        Unterschlagen an dieser Stelle wird natürlich das zentrale Dogma der „Genderwissenschaft“, dass es gar keinen „Sex“ gibt, um zu vertuschen, dass man jegliche Männlichkeit als toxisch ansieht.

        Oder die Unehrlichkeit hier:

        „Genauer gesagt, geht es darum zu erkennen, dass bestimmt Aspekte die traditionell zum Mann-werden dazu gehören, schädlich sind.“

        Als wären es nur „bestimmt(e) Aspekte“ und nicht ALLES, was „tradiditionell“ (-> Da ist es wieder, das „Patriarchat“) ist, „schädlich“ bzw „toxisch“.

        Als Praktikerin gibt sich Graefer moderat:

        „Deshalb dürfen Jungs gerne mal wild sein und über die Stränge schlagen, auch wenn das für andere unangenehme Folgen hat (‘Boys will be boys’).“

        Sicher keine Ansicht, die den Beifall von der Genderwissenschaft finden kann. Für diese wär Graefer Teil des Problems der toxischen Männlichkeit. Je nach Bedarf natürlich!

  6. Na ja, man könnte das Buch mit Fotos von attraktiven halbnackten Frauen garnieren, jede zweite Seite die Beschreibung eines genialen Lifehacks oder sowas reinmachen und als Fußnote könnte man auf jede Seite schreiben, dass der Leser sich bitte dafür geiseln möge, dass er das gerade liest, weil toxisch und so. Die Humorecke kann man dann stattdessen einsparen 🙂

    Nein, im ernst, wer würde freiwillig ein Buch über toxische Männlichkeit lesen? Außer vielleicht, um den Grad der Durchgeknalltheit von Feminisitinnen herauszufinden? Ich empfinde meine Männlichkeit als äußerst fruchtbar (nicht nur im übertragenen Sinne) und ganz sicher nicht als schädlich für irgendjemanden oder als irgendwie übertrieben. Warum sollte ich mir von weltfremden Eiferern ein Problem an die Backe labern lassen?

  7. Wenn es mich noch interessieren würde:
    „Toxische Männlichkeit, ein Diskurs über Feministische Kampfbegriffe und Framing mit einem Vorwort von Esther Vilar“

    Autor natürlich ein Mann, der dafür bekannt ist, daß er schon vielfach von den Femifaschisten, woken Genderistas und sjws beschimpft und angegriffen wurde, weil ansonsten das Risiko zu groß ist, daß es die üblich weibliche Schundliteratur ist, für die ich kein Geld ausgeben möchte

  8. „Liebe Schwarze, wie müsste ein Buch über toxisches Schwarzsein und seine Konsequenzen geschrieben und verpackt sein, damit ihr es lesen würdet?“

    „Liebe Behinderte, wie müsste ein Buch über toxische Behinderung und ihre Konsequenzen geschrieben und verpackt sein, damit ihr es lesen würdet?“

    „Liebe Frauen, wie müsste ein Buch über toxische Weiblichkeit und ihre Konsequenzen geschrieben und verpackt sein, damit ihr es lesen würdet?“

    Liebe Elisabeth, begreifst du so langsam, was du hier für Gülle abgelassen hast? Nein?! Dann ist dir leider nicht mehr zu helfen…

  9. Um die Frage mal halbwegs ernsthaft anzugehen:

    – Das Buch müsste klarstellen, dass der Begriff „Toxische Männlichkeit“ als feministischer Kampfbegriff aufgegriffen wurde und nur sehr unzureichend ausdrückt, worum es in der Diskussion gehen soll: um vorherrschende gesellschaftliche Erwartungen an Männer, die möglicherweise veraltet sind und die man vielleicht in Frage stellen sollte. Das Wort „toxisch“ insbesondere hat eine so stark emotional-negative Komponente, dass man für die Diskussion einen besseren Begriff finden müsste, und dieses Buch nutzt ihn nur, weil er zur Zeit so stark im Gebrauch ist.

    – Das Buch müsste konkrete Beispiele für gesellschaftliche Erwartungen an Männer aufzeigen und klar sagen, woher diese Erwartungen kommen – von den männlichen „Peer Groups“ selbst, aber noch viel stärker von Frauen, die ihrerseits Männer abwerten, die nicht dem Bild entsprechen. Die weibliche Verantwortung für „toxische Männlichkeit“ darf nicht verschwiegen werden.

    – Das Buch muss bestehende Versuche, mit „toxischer Männlichkeit“ umzugehen, nennen und ihre Wirkung aufzeigen. Hierzu gehören beispielsweise „Lila Pudel“ und „Allies“ in all ihrer Peinlichkeit, aber auch die MGTOWs, die sich aus dem Kontakt mit Frauen zurückziehen, um den Erwartungsdruck von deren Seite abzubauen.

    – Das Buch muss gesellschaftliche und politische Strukturen aufzeigen, die das „toxische“ männliche Verhalten fördern. Hierzu gehören beispielsweise das Ausschließen von Vätern aus dem Leben der Kinder durch deren Mütter (wo ja erwartet wird, dass der Mann das still hinnimmt und einfach nur zahlt) oder die Vorbehalte gegen Männer hinsichtlich Kinderbetreuung sowie die Annahme, dass ein Vater, der im Zug mit seinem Sohn kuschelt, eindeutig pädophil sein muss weil Männer ja keine Zärtlichkeit zeigen.

    – Zuletzt: Lösungsvorschläge, die nicht darauf hinauslaufen, Männer und erwartetes Verhalten zu verteufeln.

    Das Buch würde ich mir wahrscheinlich zulegen.

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