Ein gleiches Renteneintrittsalter von Männern und Frauen führt in der Schweiz zu Protesten

Ein interessanter Bericht:

«Hände weg von den Frauenrenten»: Mit ihrem Appell gegen die Erhöhung des Frauen-Rentenalters haben die Gewerkschaften eine Protest-Lawine losgetreten. Schon 160’000 Menschen haben unterschrieben – das dürfte Rekord sein.

Beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) kann man es selbst kaum glauben. Am Freitag lancierte er einen Appell gegen die Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre. Drei Tage später haben ihn bereits über 160’000 Personen online unterzeichnet – und der Zähler klettert immer höher.

Momentan liegt das Frauenrentenalter bei 64, das der Männer bei 65. Vor einiger Zeit waren es bei den Frauen noch 62.

 

 

So viel Support innert so kurzer Zeit dürfte in der Schweiz noch nie ein politisches Anliegen bekommen haben. Am Wochenende sei der Ansturm von Unterstützungswilligen so gross gewesen, dass gar die Website zusammengebrochen sei, sagt SGB-Zentralsekretärin Gabriela Medici (35). «Wir wurden völlig überrannt.» Vor allem über Whatsapp habe sich der Aufruf in Windeseile verbreitet.

Der AHV-Appell des SGB ist an den Ständerat gerichtet. Dessen Sozialkommission brütet derzeit über der AHV-Reform. Wie vom Bundesrat vorgeschlagen, will auch sie das Rentenalter der Frauen demjenigen der Männer angleichen.
Faktisch führt das für die Frauen zu einer Rentenkürzung. Zwar sind Abfederungsmassnahmen vorgesehen. Doch geht es nach der Kommission des Ständerats, sollen diese weniger grosszügig ausfallen als vom Bundesrat vorgeschlagen. Was den Gewerkschaften, denen schon die Bundesratspläne viel zu weit gehen, noch mehr Zündstoff lieferte.

Schon interessant, dass etwas, was eigentlich eindeutig gerecht ist (warum sollten Frauen eher in Rente gehen können als Männer? Man könnte weitaus eher diskutieren, dass Männer früher in Rente gehen können sollten als Frauen, damit sie, da sie früher sterben, gleich lang Rente bekommen)

Auch interessant, dass das anscheinend die Massen durchaus bewegt, wohingegen es um „das Patriarchat“ und seine Beeinträchtigungen eher still ist. Da gehen Frauen nicht in solchen Massen auf die Strasse.

Die kleine Kammer wird im März über den Vorschlag seiner Kommission beraten. Mit dem Brief wollen die Gewerkschaften Druck auf die bürgerlichen Parlamentarier machen, die Pläne der Kommission noch einmal überdenken.
«Die Herren im Ständerat dachten wohl, der Frauenstreik sei vergessen. Von wegen!», sagt Medici mit Blick auf die riesige Unterstützung aus der Bevölkerung. «Wir haben erst angefangen! Die Frauenrenten müssen endlich rauf.»

Das dürfte in der Schweiz ja wahrscheinlich damit zusammen hängen, dass Frauen nach wie vor weniger einzahlen. Ein guter Weg die Renten nach oben zu bringen wäre mehr Vollzeit bei Frauen und höhere Einzahlungen. Aber ich vermute, dass das nicht auf Begeisterung stößt.

 

82 Gedanken zu “Ein gleiches Renteneintrittsalter von Männern und Frauen führt in der Schweiz zu Protesten

  1. Frauen verteidigen ihre Privilegien.

    Ich bezweifle das sich für ein Anliegen das Rentenalter für Männer an das von Frauen anzugleichen auch nur halb so viele begeistern würden. Wahrscheinlich gäbe es noch eine Gegenbewegung…

    Dieses schröckliche Patriarchat!

  2. Tja da zeigt das Patriarchat wieder seine böse frauenverachtende Fratze,
    in dem es Frauen dazu zwingen will genausolange wie Männer zu arbeiten bevor sie in Rente gehen können.

  3. Wenig überraschend in einem Land, in dem sich politisch tätige Frauen auch über so etwas echauffieren: https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/frauen-empoert-ueber-rentenbonus-fuer-wehrpflichtige/story/14085450

    Das ist so unfassbar schamlos von diesen narzisstischen Weibern, dass es einem regelrecht die Sprache verschlägt. Die bringen es fertig, in einem Land, in dem die Männer trotz vier bis fünf Jahren kürzerer Lebenserwartung im Mittel später in Rente gehen können, trotz Dienstpflicht nur für Männer, trotz jahrelanger steuerlicher und rechtlich bebilligter beruflicher Diskriminierung von Männern, die diesen Dienst nicht geleistet haben immer und überall nur Benachteiligungen von Frauen zu sehen, welche es zu bekämpfen, zu beseitigen gilt, was in Wahrheit nichts anderes ist, als der weitere Ausbau schon bestehender massiver Privilegien. Was für ein widerwärtiges Pack.

    Dass es in der hier besprochenen Sache auch noch die Gewerkschaften sind, die in diesem ekelerregenen Schauspiel ganz vorne voranschreiten, macht mich einfach nur noch traurig. Einst beinahe ausschließlich von Männern begründet und großgemacht, heute fast nur noch ein weiteres sozialpolitisches Vehikel zur Verteidigung und zum Ausbau weiblicher Privilegien. Aber es überrascht mich hingegen nicht mehr, was es wiederum sogar noch trauriger macht… 😦

    • Btw. Männer, die keinen Wehrdienst leisten, müssen in der Schweiz bis sie 30 sind eine extra Steuer bezahlen. Frauen müssen in diesem frauendiskriminierenden Patriarchat selbstredend überhaupt nichts leisten.

      • Weil die Aussagen passend sind, weil alte weiße Männer immer Täter sind, weil Frauen immer Opfer sind, weil Frauen immer geglaubt werden muss, weil der Gender Pay Gap von 18% (im Triell von Baerbock geäußert) nicht hinterfragt wird, weil… s u c h e s d i r a u s, es passt immer oder wird passend gemacht (vgl. meinen 2. heutigen Kommentar).
        Ich würde ja gerne differenzieren, von der Rentenanpassung in der CH habe ich schon vor Monaten hier berichtet. Was Feminismus und Wahnsinn angeht, scheint die Schweiz uns links zu überholen.

        • Christian hat ja auch eine Frau im Haushalt, da muss er, wenn es keine wirkliche AMIGA ist, halt etwas vorsichtiger sein…. geht allen Männern so, da möchte ich gar nicht wissen, was an Stubentischen los ist, wenn sich ein Mann da zu seiner „Liebsten“ in dem Sinne äußert, daß das gerecht wäre mit gleichem Eintrittsalter, Männer sind schon arme Schweine/Trottel

        • Interessant in dem Artikel die Aussage der Headhunter: Es sei in der Tendenz „eher“ so, dass jüngere Frauen bei Bewerbungen auf Führungspositionen arrogant auftreten und ihre Fähigkeiten überschätzen würden.

          Es scheint wohl nicht nur oder gar weniger eine Sache des Alters zu sein, sondern könnte auch in sozialem Wandel begründet sein. Dass junge Frauen, die also schon in einer Gesellschaft aufgewachsen sind, in der ihnen von allen Seiten ununterbrochen ins Hirn getrötet wird, dass sie absolut vollkommen, perfekt und einfach nicht mehr zu verbessern sind, so wie sie sind, dass sie sowieso alles können, was diese doofen Jungs können, nur eben noch viel besser – also dass diese Frauen in der Tendenz arrogant auftreten und sich maßlos selbst überschätzen, ist so überraschend, wie die Feststellung, dass exzessiver Genuss von Junkfood fettleibig und krank macht.

          Ich habe hier ja schon mehrmals angemerkt, dass es mir Sorgen bereitet, was wir uns mit unserer schon längst ins sektenhaft fanatisch abgeglittenen Frauenfixierung und -vergötterung für kleine, narzisstische Prinzesschen von der widerwärtigsten Natur heranerziehen. Behalten wir diesen Trend bei und zeigt er weiterhin, vor allem auch in der Fläche, Wirkung, tut mir mein Kleiner (5 Jahre alt) jetzt schon leid, mit was für einem Anteil ekelerregender Brotspinnen unter den gleichaltrigen Mädels er es als Teenie dereinst zu tun bekommen könnte. Eingebildet, arrogant und jederzeit bereit, ihn, als per Geschlecht und Hautfarbe bereits als Bösewicht Vordefinierter, wegen banalster Missverständnisse sozial zu erledigen.

          • Sehr gute Darstellung, so erlebe ich das auch massiv zunehmend.
            Daraus leitet sich aber die Frage ab, wie die Jungs konditioniert werden müssen, damit sich die vielen narzisstischen „Brotspinnen“ mit ihnen überhaupt abgeben.
            Dazu muss im feministischen Erziehungs- und Bildungssytem (aka Pudelgenerator) entsprechend gründliche Vorarbeit geleistet werden. Mein Neffe zum Beispiel gibt sich nach außen zwangsläufig konform, schiebt aber unter der Hülle erheblichen Frust und Zorn wegen der ihn umgebenden Vergötterung selbstherrlich-arroganter Schneeflöckchen.
            Wird sich also in den nächsten Jahrzehnten die Gesellschaft weiter spalten im Sinne von Solo-Mutterschaften und Vereinzelung – oder wird der Feminismus die selbstgenerierten stubenreinen Pudel einhegen und den direkten Kontakt mit ihnen als Leistungserbringer, Beschützer und Zeitvertreib zulassen?

          • Diese jungen Frauen haben ein gewaltiges aufgwblasenes Slebstbewusstsein, weil sich nie jemand getraut hat, ihnen zu widersprechen. Man schaue sich Baerbock an, sie hat weder ein vernünftiges Studium noch hat sie jemals ein politisches Amt bekleidet, aber sie traut sich zu, die großen Proböeme unserer Zeit zu lösen.

            Das alles muss natürlich irgendwann mal unsanft mit der Realität kollidieren. Leider wird es dabei viele Kollateralschäden geben.

      • Das ist Jolandas Weg, ihre Kindheit aufzuarbeiten und ihre Wut auf die Mutter indirekt auszudrücken – sage ich als offizieller Tiefenpsychologe der Männerbewegung.

        Christine vom Femokratieblog macht es ja auch so. Es ist allgemein bekannt, daß sie von ihrer Mutter mißhandelt wurde.

        Jolanda hatte sich mal darüber mokiert, daß ich eine pauschalisierend negative Äußerung Simone de Beauvoirs über Mütter kritisiert hatte.

        Bei offensichtlich irrationalen Äußerungen und überzogenen Affektivitäten kann man quasi mit hundertprozentiger Sicherheit auf KIndheitskomplexe schließen.

        Man kann sich quasi sicher sein, daß Jolanda am eigenen Leib erfahren hat, was Mütter und damit Frauen eben leider auch zu tun in der Lage sind. Daher ihre starke Affektivität, wenn es um feministische Frauenidealisierungen geht.

        Entscheidend ist, wie man mit so einem Kindheitsschicksal umgeht. Auch viele Männer hier meinen bei ihrer Feminismuskritik eigentlich ihre Mütter. Je bewußter man sich damit auseinandersetzt, desto ausgewogener und besser wird die Feminismuskritik. 🙂

        Diese Zusammenhänge kann man auch hier gut studieren:

        https://www.alice-miller.com/de/feminismus-marxismus-und-kindheit/

        Voraussetzung ist natürlich, daß man sich nicht in einer infantilen Abwehrhaltung befindet, wie dies regelmäßig bei Leuten wie Seb, Rentonbetrug und anderen festzustellen ist. 🙂

        • Du liegst nicht ganz falsch, aber auch nicht vollkommen richtig.
          Der Aspekt der Mütter und der aufkommenden Kritik am Feminismus und einzelner Aspekte (z.B. Frauen nicht im Redefluss zu unterbrechen) wird zu wenig beleuchtet. Das Kindheitstrauma von Jungen, die unter der Mutter litten, ohne Vater aufwuchsen, ist zu wenig öffentlich.

          • „Und was muß man tun, um Teil der Männerrechtsbewegung zu sein?“

            @crumar verwaltet die Mitgliederliste. Du musst dich an ihn wenden, um aufgenommen zu werden. Normalerweise geht das problemlos, aber ein bisschen eigen ist er schon: Wenn einer wirklich zu dämlich wirkt, stellt er sich quer. (Er möchte eine Strokopwskisierung der Bewegung vermeiden.) Also verzapf besser nicht zu großen Mist, bevor du dich an ihn wendest.

            Btw, wieso nennst du mich eigentlich immer Rentonbetrug? Wegen des Kleichklangs mit Rentenbetrug, oder gibt es da noch einen Grund für?

          • Na guck an, der Typ der das angeblich niemals jemandem unterstellt, unterstellt mal wieder den Eltern eines Posters, der ihm zu widersprechen wagte, diesen misshandelt zu haben. Und wird später wieder abstreiten, so etwas zu tun.

            Hey Genderspast, du bist so widerlich und verkommen, dich werden eines Tages selbst die Würmer wieder auskotzen.

            @Christian: Es reicht allmählich wirklich, meinst Du nicht? Wie lange darf dieser gefährliche Wahnsinnige wiederholt justiziable Unterstellungen absondern? In diesem Fall sogar einem nicht einmal anonym auftretenden Poster bzw. dessen Eltern gegenüber?

            @Tristan: Bitte seit so gut, und zeige den Knilch an. Dadurch, dass Du „echt“ bist, hat das noch ein ganz anderes Kaliber als sonst.

          • @Renton

            Wenn einer wirklich zu dämlich wirkt

            Also das kann ich bei unserem @Genderarzt hier nicht bestätigen. Er wirkt eher getrieben, unter heftigem Druck. Er himmelt seine Alice an und unterstellt Frauen pauschal mehr Empathie, sanfte Gesichtszüge und glaubt, sie würden besser Auto fahren, weswegen er sich gegen Unisextarife der Versicherer ausspricht.
            Manchmal hat er recht zyklisch „seine Tage“ und schimpft dann auffällig aggressiv alle möglichen anderen hier an. Angesichts seines anonymen Avatars und der anderen Auffälligkeiten ist es vielleicht eine Genderärztin.
            Und ob @crumar eine solche offensichtlich PMDS-Betroffene in die Liste der Männerrechtler aufnimmt, möchte ich auch bezweifeln.

            Abgesehen davon genieße ich in diesen Dialogen sehr @Seb mit seinen sehr punktuell gesetzten und witzigen Beleidigungen.

            Btw: Ich möchte auch unbedingt mal als übergeordnetes Thema hier „wokes und gendergerechtes Beleidigen“ anregen.

          • Da habe ich Euch ja ganz schön auf die Palme gebracht. Das war auch Sinn und Zweck meines Postings. Die Antworten waren leider ziemlich unsouverän.

            Jemand, der sich so wie Tristan äußert, muß damit leben, daß er einen Konter bekommt.

            Ansonsten macht Ihr hier den Eindruck kleiner Kinder, die sich darüber aufregen, daß jemand ganz alleine eine tolle Autorennbahn oder Lego-Sachen hat.

            Im übrigen gehe ich davon aus, daß jeder hier von seinen Eltern mißhandelt wurde.

            Die Tatsache, daß Tristan mir argumentationslos, ausgrenzend und abwertend psychologische Kompetenz absprechen wollte, belegt nur ein weiteres mal, was hier für Unwissende verkehren.

            Wer wissen möchte, lese diese Seite: http://alice-miller.com/de

            Ich verstehe schon, daß es Euch nervt, daß ich Euch intelligenzmäßig haushoch überlegen bin. 🙂 Die Erfahrung mache ich überall. Ist für mich Routine.

            Männer sind übrigens weniger empathiefähig und haben geringere sprachliche Kompetenzen.

            Ihr dürft das gerne anders sehen.

            Das ist für mich Routine.

            Wäre man hier intelligent, so würde man z.B. einsehen, daß die Diskussionskultur unter Männern ein weiteres Indiz der Alltagserfahrung ist, daß Frauen empathiefähiger sind.

            Eine solch infantile und begriffsstutzige Feminismuskritik, wie sie von manchen hier betrieben wird, kann man nicht ernst nehmen.

          • Wer „Lego-Sachen“ schreibt hat die Kontrolle über das Leben verloren, möglicherweise aufgrund schwerer Misshandlung als Kind. Z.b. weil lego vorenthalten würde.

      • Aus aktuellem Anlass, nur für dich Christian.

        https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.internet-steinmeier-hass-gegen-frauen-im-netz-ist-unertraeglich.d6e0c7b2-fbc1-4f46-89e9-0dbaa1c09d55.html

        Steinmeier: Hass gegen Frauen im Netz ist unerträglich

        Frauen sollten nicht durch Hass im Netz aus dem öffentlichen Leben gedrängt werden, so Bundespräsident Steinmeier. Frauenfeindlichkeit und Sexismus dürften nicht geduldet werden.

        Kassel – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Hass und Hetze im Internet insbesondere gegen politisch aktive Frauen als unerträglich bezeichnet.

        „Wir dürfen nicht zulassen, dass Frauen sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen oder sich gar nicht mehr hineinwagen, weil sie angefeindet oder bedroht werden“, sagte Steinmeier am Dienstag in Kassel bei einem Festakt zum 125. Geburtstag der Juristin und Sozialdemokratin Elisabeth Selbert (1896-1986).

        Es sei Aufgabe von Politik, Polizei und Justiz, Frauen zu schützen, sagte Steinmeier. Niemand dürfe dabei wegsehen, es gehe darum zu zeigen: „Frauenfeindlichkeit und Sexismus sind niemals – nicht 2021 und niemals sonst – in irgendeiner Weise „erträglich“. Sie sind niemals zu dulden und dürfen auch niemals unwidersprochen bleiben!“

        Gedenken an Sozialdemokratin

        Der Bundespräsident nannte die Kasseler Ehrenbürgerin Selbert eine „Ikone der Gleichberechtigung, der Frauenrechte und des demokratischen Engagements von Frauen in der Politik“. Selbert gilt als eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“ und als Frauenrechtlerin. Sie verankerte den Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in Artikel 3 Absatz 2 in der Verfassung.

        Dieser Satz „verpflichtet uns bis heute, alles dafür zu tun, dass Männer und Frauen nicht nur auf dem Papier, sondern im wirklichen Leben gleiche Rechte und Chancen haben“, sagte Steinmeier. Zuvor hatte er eine Bronzestatue zu Ehren von Selbert in Kassel enthüllt und das dortige Archiv der deutschen Frauenbewegung besucht.

        © dpa-infocom, dpa:210921-99-300108/3

        Ich schreibe das mal um…
        Männer sollten nicht durch Hass im Netz aus dem öffentlichen Leben gedrängt werden, so Bundespräsident Steinmeier. Männerfeindlichkeit und Feminismus dürften nicht geduldet werden.

        Kassel – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Hass und Hetze im Internet insbesondere gegen politisch aktive Männer als unerträglich bezeichnet.

        „Wir dürfen nicht zulassen, dass Männer sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen oder sich gar nicht mehr hineinwagen, weil sie angefeindet oder bedroht werden“, sagte Steinmeier am Dienstag in Kassel bei einem Festakt zum 125. Geburtstag der Juristin und Sozialdemokratin Elisabeth Selbert (1896-1986).
        Klingt irgendwie plausibler, faktisch näher an der Wirkliche, aber eben leider politisch vollkommen unkorrekt und Herr Steinmeier würde dies nie aussprechen, eine Zeitung nie darüber berichten. Wahnsinn pur.

        P.S. Christian, mach‘ weiter so, du bist wichtig, dein Blog ist wichtig! Alle Kommentare sind wichtig, viele wichtige Links zu andern Blogs sind wichtig: Arne, Ypsi, Beweis, Gender Arzt und und und…

        • Es ist eine schier unerträgliche Geschichtsklitterung, Selbert dies alles zuzuschreiben. Schon in der Verfassung der Weimarer Republik stand die Gleichberechtigung von Männer und Frauen drinne. Es ist völlig absurd anzunehmen, dies wäre ohne das zutun dieser Damen nicht anstandslos auch in das Grundgesetz eingegangen. Wie potentiell intelligente Menschen geradezu wie im Chor ununterbrochen derart offensichtlichen Blödsinn rauf- und runtersabbeln können…

          Was wohl viel eher der Verdienst von Selbert und ihren Mitstreiterinnen war, war es, den Ausschuss davon zu überzeugen, die Festschreibung gleicher Pflichten, die in der Weimarer Verfassung noch drin stand, rauszustreichen. UND DAS WAR DEFINITIV KEIN VERSEHEN! Frauen in gleicher Weise in die Pflicht zu nehmen wurde allerdings auch nachweislich von den Männern im Gremium als geradezu obszön betrachtet. So viel zu Patriarchat und der Unterdrückung der Frau in diesen schlimmen Zeiten, in die wir hier ja angeblich alle zurück wollen.

          Um mal auf die Sache mit „Frauen besonders betroffen“ einzugehen:

          Hier ein Artikel über eine Studie von Pew Research Center:
          https://www.sueddeutsche.de/digital/studie-zu-belaestigungen-im-internet-geschlecht-bestimmt-die-art-der-beleidigung-1.2190484

          Man merkt die besondere Gewichtung im Artikel der Bereiche, in denen Frauen häufiger betroffen sind. Es wird im ganzen Text auch darauf folgend immer wieder so hingeraunt, dass man als Leser unweigerlich als Hauptopfer Frauen vermuten mag.

          Hier mal eine Grafik aus der Studie:

          Die greifen sich aus allen erfragten Komplexen die zwei raus, in denen Frauen stärker betroffen sind und lügen damit weg, dass in der Gesamtheit deutlich häufiger Männer Opfer sind. Wie kann man so offensichtlich verlogen sein???

          • Substituiert’s halt.
            Substituiert das verkackte „Frauen besonders betroffen“ halt mit „Reproduktivkraft besonders betroffen“.
            Dann wird auch ein Schuh draus, der in der Realität passt ohne zu drücken.
            Und guck an, sogleich des Feminismus hässliche Fratze offenbart sich.

          • Am Ende reduziert sich eben alles auf einen Machtanspruch aus der Funktion bei der Reproduktion. Offensichtlicher wäre es, die Mädels (die so ticken) würden solche Shirts tragen:

            😀

          • „Zweiter Hauptteil Grundrechte und Grundpflichten der Deutschen.

            Erster Abschnitt. Die Einzelperson.

            Artikel 109. Alle Deutschen sind vor dem Gesetze gleich.

            Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.

            Öffentlich-rechtliche Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes sind aufzuheben. Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.

            Titel dürfen nur verliehen werden, wenn sie ein Amt oder einen Beruf bezeichnen; akademische Grade sind hierdurch nicht betroffen.

            Orden und Ehrenzeichen dürfen vom Staat nicht verliehen werden.

            Kein Deutscher darf von einer ausländischen Regierung Titel oder Orden annehmen.“

            http://www.verfassungen.de/de19-33/verf19-i.htm

            Du hast Recht. Danke für den Hinweis.

            Stichwort Geschichtsklitterung, heute bei SWR 1 https://www.swr.de/swr1/bw/swr1leute/ute-frevert-102.html
            „Hass war beispielsweise ein Motor des Nationalsozialismus. Ute Frevert erforscht die Rolle von Gefühlen im Kontext der deutschen Geschichte. Sie ist Direktorin des Forschungsbereichs „Geschichte der Gefühle“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Dort hat sie von A wie Angst bis Z wie Zumutung die Deutsche Geschichte seit 1900 ergründet – und verrät, warum sich Deutsche 1914 für einen Krieg begeisterten und 2006 auf die Fußballnationalmannschaft stolz waren.“

            Erhellende Passage im Podcast bei Minute 2.00 über die Neugierde im Kontranst zum Wissen. Selbstverständlich hat die Forscherin einen eher weiblich Blick darauf, nicht neutral.

          • „Es ist eine schier unerträgliche Geschichtsklitterung, Selbert dies alles zuzuschreiben.“

            Das steht ja ganz offensichtlich im diamentralen Gegensatz zur heutigen SPD-Parteilinie und zum dem Geschwafel Steinmeiers ….

            heute hat man eben kein Bewusstsein mehr für den grundlegenden Wert der Gleichberechtigung …

  4. Immer wieder schön zu sehen, was „Gleichberechtigung“ in diesen Kreisen meint. Könnte man da nicht mal Stellungnahme von Annalena bekommen? Bei mir verfestigt sich der Eindruck, dass viele kein ausreichendes Verständnis für abstrakte Konzepte wie Gleichberechtigung haben. Die nutzen diese positiv besetzten Vokabeln um ihre Forderungen zu veredeln, weil sie dass als erfolgreiche Strategie beobachtet haben.
    Im Grunde könnte man das als Cargo Cult Argumentation bezeichnen, man kopiert Vokabeln ohne das den Sinn zu verstehen.
    Das erklärt auch warum die nicht rot werden – niemand der rechnen kann, kann ungerührt 3+3=9 vortragen wenn das in seinem Redeskript auftaucht, jemand der jedoch nicht rechnen kann liest das einfach ab und hält es unter Umständen noch für Diskriminierung wenn jemand protestiert- weil vorher ein Anderer etwas sehr Ähnliches vorgetragen hat (3+3=6 ) und keinen Widerspruch geerntet hat.

    Das sind die Früchte des Dummenkultes (frei nach Danisch)

    • „Bei mir verfestigt sich der Eindruck, dass viele kein ausreichendes Verständnis für abstrakte Konzepte wie Gleichberechtigung haben.“

      Die denken nur an sich und ihre Brieftasche. Und sind auch noch so dumm und primitiv das nicht besser zu ummänteln (zu können).

  5. Nur am Rande eine Notiz. Ein Grund, warum gewisse feministischen Thesen und Behauptungen es oft leicht haben sich weiter zu behaupten.

    https://www.nzz.ch/feuilleton/associated-press-was-als-richtig-gilt-kann-nicht-falsch-sein-ld.1646367

    Das verpflichte, sagt Julie Pace. Und da wird man ihr nicht widersprechen. Aber wozu verpflichtet es? Auf Fakten, sagt Pace gegenüber der «New York Times». Und darauf, an Fakten nicht zu rütteln, wenn sie bewiesen seien. […]

    Die Verpflichtung auf Tatsachen, sagt Julie Pace, bedeute für Associated Press auch, dass in bestimmten Fällen nicht zwingend alle Meinungen in der Berichterstattung zu Wort kommen müssten, zumal wenn sich diese Meinungen gegen etablierte Positionen richteten. Fragen zu stellen, wo es keine Fragen mehr gibt, würde nur dazu führen, die Tatsachen zu verwischen. Beliebigkeit statt Orientierung also.

    Wenn für eine Frau (=Feministin, und in dieser Funktion wird Frau Pace als Journalistin entsprechende Ansichten haben) gilt, dass ihr immer geglaubt werden muss, dass sie immer Opfer ist, dass sie immer mehr Rechte als andere Menschen bekommt, dann wird dies bei AP also in Zukunft unhinterfragt berichtet. Feministischen Fakten, egal wie fragwürdig sie sind (z.B. Baerbocks Aussage zum Gender Pay Gap von 18% im Triell), werden bei AP zum Fakt erklärt und unhinterfragt berichtet.

    Merke: wenn du die Deutungshoheit über Begriffe, Fakten und Wahrheiten hast, kannst du alles durchsetzen. Und genau das erleben wir gerade.

    Die NZZ gibt aber Hoffnung: „Menschen, welche die Sicherheit der Covid-19-Impfstoffe anzweifeln, nicht ausschliessen, dass es bei Trumps Abwahl zu Unstimmigkeiten gekommen sein könnte, und die gängigen Thesen zum Klimawandel nicht unhinterfragt nachbeten, vergehen sich weder an der Wahrheit, noch sind sie Staatsfeinde. Sie stellen Fragen. Das darf und muss sein. Je grösser der Widerstand dagegen ist, umso mehr.“

  6. «Hände weg von den Frauenrenten»

    Oha. Es gibt also spezielle Frauenrenten.
    Letztens habe ich mich hier laut gefragt, warum denn neuerdings immer von „Menschen- und Frauenrechten“ die Rede ist. Offenbar sind das additive Rechte und Zahlungen.
    Frauenrenten werden früher und länger ausgezahlt.
    Frauenrechte stehen für das Recht auf Schutz und Versorgung durch die Gemeinschaft der Pudel.

    Das ist nicht ungerecht den Männern gegenüber, nur weil es manchen in ihrer fossilpartriarchalischen Numerik so erscheint. Das ist schon richtig so. Fragt doch mal bei den Zofen von den feministischen Blockparteien nach. Aber Vorsicht: Die Empörung wird ob der Fragestellung so groß sein, dass gar kein Platz mehr für eine Antwort bleibt.

    • Die sollen den Unisextarif abschaffen, dann können Frauen ihre Frauenrente kriegen. Wenn es ähnlich ist wie in DE sind die Schweizer Frauen bis zur Rente ca. 10 Jahre weniger erwerbstätig, zahlen also weniger und kürzer ein und beziehen es dann noch 6 Jahre länger.

      Völlig schamlos.

      • Unisex gibt es nur da, wo es für Frauen vorteilhaft ist.

        Was meiner Meinung nach in der Genderjammerei und der Gender-Pay-Gap-Trickserei komplett untergeht und offenbar nie beleuchtet wird:
        Wenn eine Frau viel länger lebt als ihr Mann, wer greift denn nach seinem Tod auf das erwirtschaftete Geld und Eigentum zu? Welche Rolle spielen Männer bei den gigantischen Erbschaftsströmen, die heutzutage maßgeblich entscheiden, ob jemand reich ist oder selbst durchs Leben kommen muss?
        Ich kenne einige extrem reiche Witwen aus ursprünglich bescheidenen Verhältnissen, für die ihre Frauenrente eigentlich nur Spielgeld ist, das sie Plan B oder dem Tierschutzbund zukommen lassen.

        Ich kenne keine halbwegs arme Frauen, stolpere unter den Brücken aber immer wieder über dort rumliegende Männer.

        • Die paar Jahre, die Frauen im Schnitt länger leben als Männer, spielen m.E. eine untergeordnete Rolle. Relevant sind nicht so sehr die Erbschaftsströme innerhalb derselben Generation (wenn ein Ehepartner früher stirbt), sondern von einer Generation zur nächsten.
          Die Kinder, die solche Vermögen erben, haben üblicherweise noch Jahrzehnte vor sich. Das wirkt sich m.E. wesentlich stärker aus.

          • Klar wirkt sich das stärker aus, aber deswegen ist es trotzdem nicht zu unterschätzen, dass Witwen rund zehn Jahre über die materiellen Werte auch ihrer Männer verfügen können. Denn die werden nicht nur fünf Jahre älter, sie heiraten in der Regel auch jünger. Bei ebenfalls fünf Jahren würden sie die Männer um zehn Jahre überleben.
            Diese Umschichtung zu Frauen wird in den Genderberechnungen komplett unterschlagen.

          • Diese Umschichtung zu Frauen wird in den Genderberechnungen komplett unterschlagen.

            Ja stimmt. Würde man diese unsichtbaren Transfers von Männern zu Frauen berücksichtigen, dann löste sich der Gender pay gap ganz schnell in Luft auf.

            Die genderfinanz versteht nicht, dass der relevante Betrag der ist den man zur verfügung hat, nicht der den man bezahlt bekommt. Und dass zwischen diesen Beträgen mitunter ein erheblicher Unterschied besteht.

        • Unisex gibt es nur da, wo es für Frauen vorteilhaft ist.

          Das ist eine schamlose Lüge!

          Seit Unisex müssen Frauen höhere Autounfallversicherung zahlen. Und damit die Unfallträchtigkeit der Männer mitfinanzieren.

          Der Gedanke hinter Unisex ist trotzdem pervers. Es wird ja bei allem Möglichen differenziert, wenn man Versicherungen abschließt. Nur Geschlecht ist auf einmal tabu.

          Und selbst nach Unisex heulen die Frauenlobbyistinnen über die kleinen Renten der Frauen. Reines Nominalgeheule. Da diese Frauen eben auch häufig Witwenrente kassieren und allgemein vom Arbeitsleben des Mannes profitiert haben.

          Dieser ganze Frauenscheiß nimmt immer perversere Züge an. Und daran sind eben auch viele Männer schuld, die sich derartig selbst erniedrigen und solch eine Politik gutheißen.

          • @Genderarzt

            Das ist eine schamlose Lüge!

            Stimmt nicht. Es ist die Unwahrheit, aber es ist keine Lüge – und vor allem keine schamlose.
            Die Unisex-Tarife, die zu Ungunsten von Frauen existieren, mussten vom Europäischen Gerichtshof erzwungen werden.

            Und natürlich ist Unisex sinnvoll. Was hat es mit dem Geschlecht zu tun, wenn eine wie irre Auto fährt, so wie ich das gestern erleben musste? Man kann auch ermitteln, dass Dunkelhaarige durchschnittlich mehr Unfälle bauen und denen die Versicherungen verteuern. Oder Moslems. Oder Menschen mit Pickeln.

            Bei Versicherungsprämien darf es eigentlich keine gruppenbezogenen Unterschiede geben, sondern nur Einstufungen, die sich auf den Versicherungsnehmer als Individuum beziehen. Finde ich.

            Siehst du sicher anders. Aber für dich haben Frauen ja auch generell weichere Gesichtszüge und mehr Empathie.
            Mehr unter: alice-im-wunderland.com/de

          • Natürlich haben Frauen weichere Gesichtszüge und sind empathiefähiger.

            Wer das leugnet, sollte sich offiziell die Unzurechnungsfähigkeit bescheinigen lassen.

            Bist du sicher, daß die Unisex-Sache zuungunsten von Frauen erzwungen werden mußte? Das höre ich zum ersten Mal.

            Du schreibst von „Alice im Wunderland“. Hast du einen konkreten Kritikpunkt?

          • „Natürlich haben Frauen weichere Gesichtszüge und sind empathiefähiger.“

            Waran machst du fest das Frauen empathiefähiger sind? Weil das alle immer behaupten?

          • Waran machst du fest das Frauen empathiefähiger sind? Weil das alle immer behaupten?

            Wie bei allen seinen Behauptungen reicht es vollkommenen, dass ER das sagt. Auf einen Nachweis für auch nur eine einzige seiner Behauptungen warten wir seit über 10 Jahren die er uns unter wechselnden Nicknames, aber stets identischer Idiotie beglückt.

            Heutige Frauen kennen mindestens dem Anschein nach überwiegend überhaupt keine Empathie für Jungen und Männer (mindestens mit denen sie nicht verwandt sind), wie uns das tägliche Geschehen nahelegt. Genauso wenig wie für Frauen, die nicht mit ihren eigenen Vorstellungen übereinstimmen. Tatsächlich sind (heutzutage) Frauen ganz im Gegenteil weitaus stärkere Befürworter autoritärer Strukturen sowie von Gesinnungskontrolle und Denkverboten, was mit Empathie wie ich sie verstehe schwer unter einen Hut zu bringen ist. Die Links suche ich Dir gerne, sofern Du sie nicht selbst von Arne/Genderama kennst. Für den salbadernden Genderspast mache ich mir die Mühe sicher nicht.

          • „Waran machst du fest das Frauen empathiefähiger sind“

            Empathie bedeutet die Bereitschaft, für jemanden Partei zu ergreifen, weil du dich mit ihm indetifizierst.
            Besonders empathiefähige ergreifen dermaßen rigoros Partei, dass sie im Interesse des Empathierten über Leichen gehen würden und alle Konzepte von Fairness über Bord werfen.

            Ich stimme zu, dass diese Einstellung bei Frauen wesentlich stärker zu finden ist.

          • Ich glaube aber nicht, dass der Genderspast das so meint,

            Sondern eher so in dem Sinne, wie z.B. der Todesengel von Kalkutta fälschlicherweise in den Medien dargestellt wurde.

    • Eigentlich ist es auch eher eine „westliche Frauenrente von Gnaden des weißen alten Mannes“. In Afrika gibts sowas nicht. Gleiches gilt auch für „Frauenrechte“. Die hören nämlich ganz plötzlich überall da auf zu existieren, wo der weiße westliche Mann nicht mehr die Gewalthoheit hat. Paradoxerweise sorgen die Feministen also selber für die Abschaffung von Frauenrechten und Frauenrenten, indem sie im gynozentrischen Westen eben diejenigen Männer über Quoten in Entscheidungspositionen bringen, die diese Dinge abschaffen werden. Deswegen is ja jetzt schon ein Running Gag, wenn die Taliban im Frauenrechtsgremium der UN ihren Posten beziehen werden….der Mohamedaner definiert Frauenrechte nämlich anders als der Europäer:D.
      Das hatte Danisch letztens auch schon festgestellt. Wer hat den Frauen ihre Rechte in Afghanistan die letzten Jahre gesichert? Das war der westliche Mann. Mehrheitlich weiß. Der ist nun weg. Und das mit Frauenstudium hat sich in Afghanistan erledigt. Ich denke die demografische und damit ideologische Änderung Deutschlands wird vor dem wirtschaftlichen Kollaps stattfinden. Eventuell zu gleich,sodass man dann auch die wirtischaftlichen Privilegien für Frauen begründbar zusammenstreichen kann. Was braucht eine Frau ein teueres Studium, wenn sie danach eh nicht arbeitet, sondern die Kinder großzieht? Was braucht sie eine eigene Rente, wenn ihr Ehemann sie mit unterhalten kann?

  7. Gleichberechtigung wäre, den gleichen Lebensanteil an Arbeitsleistung zu erwarten. Frauen haben eine höhere Lebenserwartung. Sie müssen länger (!) arbeiten.

  8. Das Schweizer Rentensystem ist aus feministischer Sicht eine unfaire Sache und stellt sich konsequent gegen eine gründliche Alimentierung nicht arbeitender Frauen.

    Nur aus der ersten Säule (Umlagerungsverfahren) können relativ problemlos gleichwertige Zahlungen wie die der Männer abgegriffen werden (da hier die Auszahlung auf ein sehr moderates Mass gedeckelt ist bekommen alle die eingezahlt haben fast das gleiche). Die 2. Säule (berufliche Vorsorge) wird am selbst einbezahlten gemessen und bei Scheidung halb halb geteilt, hier kann Frau maximal gleich-wenig kriegen wie der Mann den sie schröpfen möchte. Mit der „satten Rente2 eines gutverdienenden alleinstehenden kann sie so nie mithalten. Noch schlimmer ist die 3. Säule hier wird nur das eigene Kapital angespart, wer nicht einzahlt bekommt nichts.

    Das System stellt sicher, dass Frauen im Schnitt (mit weniger Arbeit) nie eine „gleiche“ Rente haben werden und somit ist eine ewige Ungerechtigkeit gegeben. Es sei denn Frauen würden tatsächlich gleich einzahlen, aber das wäre ja ein zu einfache Weg „Gerechtigkeit“ herzustellen.

  9. Ich möchte hier auch mal ein weiteres Beispiel für feministisches Verständnis von Gleichberechtigung in den Raum werfen. Die Equal Pay Nummer der Plärrtanten des US-Frauenfußballnationalteams recht gut erklärt (gibt noch weitere, ältere Videos von demselben Typen, wo er die zuvor angeleierte und verlorende Klage der US-Fußballerinnen darstellt):

    Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Sie haben damals verloren, weil das Gericht festgestellt hatte, dass keine Diskriminierung vorliegt, weil sie a) ihren Vertrag, den sie nun anfechten wollten, selbst ausgehandelt haben, nachdem sie den vom US-Fußballverband angebotenen, mit den Männern inhaltsgleichen Vertrag abgelehnt hatten und nicht zu vergessen b) sie mit diesem Vertrag in Summe sogar mehr bekamen als die Männer. Schon damals war zu erkennen: es ging ihnen nicht um „Equal Pay“. Sie wollten die zugesicherten Einnahmen, die unzähligen Sozialleistungen ihres Vertrages behalten und wollten on top auch noch die selben Boni kassieren wie die Männer, deren Vertrag aber durchweg nur auf Boni baiert und keinerlei gesicherte Einnahmen und sonstige Sozialleistungen beinhaltet. Sie wollten geradezu buchstäblich den Kuchen essen und gleichzeitig behalten.

    Und dies bestätigen sie nun eindrucksvoll, indem sie den ihnen nun abermals angebotenen, mit den Männern deckungsgleichen Vertrag regelrecht empört zurückweisen, mit der Begründung, sie bräuchten Sicherheiten (siehe: die in ihrem Vertrag enthaltenen zugesicherten, leistungsunabhängigen Einkommen und Sozialleistungen). Sie finden es natürlich in Ordnung, dass ihnen der Vertrag zusichert, dass die Preisgelder, die der US-Verband von der FIFA erhält, 50/50 aufgeteilt werden sollen; zumindest solange die Herren sich qualifizieren und es für das Erreichen des Viertelfinales der Herren-WM mehr gibt als für das Gewinnen der Frauen-WM (was sowohl wirtschaftlich als auch von der Bewertung der sportlichen Leistung her gerechtfertigt ist), sobald aber mal die Jungs gar nicht dabei sind und somit das Preisgeld der Damen geteilt statt aufgestockt werden müsste, würde sich diese Haltung gewiss auch umgehend ändern…

    Aber sie wollen eben weiterhin on top alle Goodies behalten und wenn sie die nicht zusätzlich zu dem „gleichen Geld“ wie die Männer bekommen, fühlen sie sich diskriminiert. You can’t make this shit up! Unfassbar, wie diese offensichtliche Schamlosigkeit bei Medien und Politik gar noch auf uneingeschränkte Unterstützung stoßen kann.

    • Die Rapinoe (?) als diejenige, die sich in dieser Sache besonders hervortat, die hat 35-mal die Lesben-WM gewonnen. Das sollte in der Lohnabrechnung berücksichtigt werden. Und an die benachteiligten Frauenundkinder denkst du auch nicht. Also so geht das nicht. Dir gehört im Gender-Boot-Camp mal so richtig der Kopf gewaschen!
      Ernsthaft: Dem Scheiss kann man doch nur noch mit Spott begegnen.

    • Auch an dieser Stelle habe ich das Gefühl, dass die US Soccer Damen es nicht verstehen wie inkonsequent sie argumentieren (und agieren).
      Ich glaube inzwischen, dass die ernsthaft alles in Einzelsituationen aufteilen, und dann bei Bedarf eine Erklärung für positive Unterschiede herbeizaubern („Frauen müssen wegen den Kindern mehr Sicherheit haben, oder wegen der häuslichen Gewalt oder oder oder) das Einzelthema damit abschließen und das nächste Bewerten. Und klar, weniger Geld für den Gewinn der WM kann man als ungerecht empfinden. Wobei natürlich nicht verglichen wird dass der Gewinn einer anderen Disziplin noch viel weniger einbringt und ds fraglich ist, ob Frauenfussball näher am Männerfussball liegt als Männerhandball.
      Aber soweit wird nicht gedacht – sobald das Gefühl da ist, wird gefordert – und ich bin sicher die kapieren gar nicht wie albern unlogisch sie sind. Das ist keine relevante Kategorie.

      Sie sind also keine Lügner, sondern sie können nicht logisch denken.

      • Es ist im Gegenteil vollkommen logisch.

        Solche absurden Sachen zu fordern ist für sie mit null Risiko verbunden. Sie können dabei nicht verlieren. Selbst wenn ihre materielle Forderung nicht erfüllt wird haben sie den öffentlich zelebrierten Opferstatus und bekommen noch Sympathiepunkte wegen des Einforderns als solches obendrauf. Von Männern wegen Damsel-in.distress und von Frauen die sich selber nicht mal im Traum trauen würden selbstbewusst aufzutreten.

        Man kann ihnen vorwerfen, dass sie mit ihrer Forderung unverschämt sind, aber unlogisch ist es nicht.

        • Der Witz ist – von allen vorab gehandelten völlig logischen Punkten ist – die Bonus-Zahlungen für Männer bspw. für den Gewinn einer WM wollen sie abgreifen, obwohl ihnen klar ist, der außergewöhnliche Bonus existiert nur, weil allen klar ist, die Konkurrenz ist so außergewöhnlich, das werden die Männer der USA nie erreichen. Ich könnte morgen den Gewinn der Dart-WM für ein Mitglied dieses Forums mit einer Milliarde Euro veranschlagen – so wahrscheinlich ist das Eintreffen dieses Ereignisses.

          Die Frauenmannschaft der USA im Fußball entspricht 1:1 dem, was in der UdSSR und dem Ostblock entdeckt worden ist: Investiere in einen bisher vernachlässigten Sektor und es handelt sich um eine Medaillengarantie für wenig Geld.
          Bis irgendwer ein bisschen mehr Geld in die Hand nimmt.
          Aktuell zeigt Olympia, wo die USA-Frauen stehen, nämlich bei Bronze.

          • „… das werden die Männer der USA nie erreichen.“

            Das würde ich nicht unterschreiben. Der potentielle Talentpool der USA ist gewaltig und wenn der dortige Fußballverband das mal ernsthaft angehen will und etwa nach dem Vorbild der Spanier aus den 2000ern konsequent eine Spielergeneration von der U16 bis zur A-Nationalmannschaft gezielt hocharbeitet, hätten die sicher alle Möglichkeiten, da eine wirkliche Supermannschaft rauszubekommen. Die Popularität von Soccer kann in den USA zwar nach wie vor American Football, Baketball und Baseball nicht das Wasser reichen, ist aber längst nicht mehr so marginal wie noch in den 80ern oder frühen 90ern des letzten Jahrhunderts. Das heißt, dass da auch einige Jungs durchaus Interesse haben, Soccer oder „European Football“ zu spielen. Ich glaube das bislang größte Problem ist die mangelnde Professionalität seitens des Verbandes im Umgang mit Herrenfußball. Aber auch das ist nicht auf Ewigkeit unlösbar.

            Der bei der Heim-WM der Amis vor allem wegen seiner roten Haare und des roten Ziegenbartes so aufgefallene Lexi Lalas hatte vor Ewigkeiten (ich glaube es war im Zuge der WM 2002) mal in einem Interview gesagt, er sei überzeugt davon, dass die USA eines Tages Fußballweltmeister würden, er hoffe aber auch, dass er das dann noch erleben werde… 😀

            „Die Frauenmannschaft der USA im Fußball entspricht 1:1 dem, was in der UdSSR und dem Ostblock entdeckt worden ist: Investiere in einen bisher vernachlässigten Sektor und es handelt sich um eine Medaillengarantie für wenig Geld.
            Bis irgendwer ein bisschen mehr Geld in die Hand nimmt.
            Aktuell zeigt Olympia, wo die USA-Frauen stehen, nämlich bei Bronze.“

            Die Einschätzung des US-Damenteams teile ich so noch nicht. Die Mannschaft steht meines Erachtens derzeit vor einem Umbruch. Leistungsträger sind über ihren Zenit und/oder beginnen sich mehr auf Social Justice zu konzentrieren als auf Fußball. Dennoch haben sie die letzten beiden Weltmeisterschaften gewonnen und sind nach wie vor nach meiner Einschätzung die mit gewissem Abstand führende Nation im Frauenfußball. Deutschland, lange Zeit die einzige Nation, die den US-Girls längerfristig paroli bieten konnte, hat sich in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren schleichend aber konsequent von der Weltspitze ins Mittelmaß verabschiedet, weshalb es mich immer wieder verwundert, mit welchem Wohlwollen unsere Fußballerinnen medial geadelt werden. Würden die Herren über einen so langen Zeitraum einen derartigen permanenten Leistungsabfall zeigen, die würden dermaßen öffentlich gegrillt werden; aber das ist wohl dieses immer mit Frauen ganz besonders hart ins Gericht Gehen, wie es in unserem Patriarchat bekanntlich täglich praktiziert wird.

  10. So begehrt sind erfahrene Mitarbeiterinnen also.

    Erinnern wir uns doch nochmals des Gender Spending Gaps.
    Zahlen tun wir eh, jedes Jahr bei dem das erabeitet wird indem weniger Uschis dumm im Weg stehen m könnte da ernsthafte Entlastung bringen, und eben hintenrum (Klosterstudie) den Männern wieder eben doch mehr Rentengenußalter bringen.

    Wie cool wär das, die Baerbrokse direkt nach den imaginierten Studiengängen in Rente zu wissen.

  11. (…) Das Pendel hat jetzt stark auf die andere Seite ausgeschlagen. Zu stark? Denn auch das Ego der Männer hat sich verändert. Ein Mann, der eine Stelle im öffentlichen Dienst sucht, ist überzeugt, „nur dann eine Chance zu haben, wenn sich keine Frau bewirbt“. Fatalistisch auch ein Jugendlicher zur „NZZ am Sonntag“: „Auf die coolen Lehrstellen habe ich eh keine Chance, da bewerben sich immer auch Frauen“.

    https://genderama.blogspot.com/2021/09/neue-erkenntnisse-frauenforderung-macht.html

    Willkommen in der Frauengleichberechtigung.

    Und Frauen glauben immer noch, dass sie es sind die diskriminiert werden. Einfach unfassbar.

  12. Aber bei der Änderung des Familienrechts hier in der Schweiz, welches Mitte letzter Woche das Wort „Vater“ durch „Elternteil, welches den Samen spendete“ ersetzte – also jeden Vater zum glorifizierten Samenspender degradiert, schreibt niemand was.
    Selbstverständlich regen sich auch die Feministinnen darüber nicht auf…

  13. Pingback: Das Patriarchat nutzt manchmal eben auch Frauen – apokolokynthose

  14. „Hallo Arne,

    gerne möchte ich Dir kurz aufzeigen wie es in der Schweiz mit der Witwer- und Witwen-Rente aussieht:

    Verheiratete Männer erhalten nur Witwerrente, wenn sie mindestens ein minderjähriges Kind haben, sobald das jüngste Kind 18 wird erlöscht der Anspruch, auch wenn das Kind noch studiert oder in Ausbildung ist.

    Verheiratete Frauen erhalten Witwenrente, wenn sie mindestens ein Kind haben, egal wie alt dies ist, oder wenn sie insgesamt 5 Jahre verheiratet waren und mindesten 45 Jahre alt sind.

    Hier ein Link dazu.

    Der Europäische Gerichtshof für Menschrechte hat das bereits kritisiert, die Politik bleibt untätig.

    Stattdessen sollen künftig verwitwete Lesben diese Rechte ebenfalls erhalten, verwitweten Schwulen bleibt dieses Recht natürlich ebenfalls vorenthalten.

    Zusammengefasst kann man sagen, dass verwitwete Männer praktisch immer in der Lage sein müssen, finanziell für sich selbst zu sorgen, Frauen eigentlich nie. Wenn die (Haus-)Frau kein Einkommen hatte, bekommt der Mann sowieso nichts.“

    https://genderama.blogspot.com/2021/09/verunglimpfung-der-deutschen-sprache.html

    Und ich wette Schweizerinnen sehen sich als die großen Opfer von Diskriminierungen. Die sind entweder verblödet oder dreist.

  15. @ beweis

    Beweis schrieb:
    Wird sich also in den nächsten Jahrzehnten die Gesellschaft weiter spalten im Sinne von Solo-Mutterschaften und Vereinzelung

    In dem Zusammenhang wurde ich im Zug Ohrenzeuge eines interessanten Gespräches zwischen 2 Frauen. Es ging um ein Modell der Solo-Mutterschaft der modernen Frau, daß mir neu war, der Urlaubsvater.
    Das geht so:
    Die junge starke selbstbewusste Frau fährt in den Urlaub in ein Land, wo ihre Traummänner in freier Wildbahn vorkommen, ja nach ihrem gusto, sucht sich einen oder mehrerer ihr zusagende Stecher aus, animiert sie zum Sex ohne Kondom (ich vermute mal unter der Behauptung selbst sicher zu verhüten).
    Und voila, das Wunschkind kommt, der Vater erfährt unter Umständen nie davon, wenn wie ich aus dem von mir belauschten Gesprächszusammenhang vermute, die feine Dame anderweitig materiell abgesichert ist (Papa, beta Freund usw.)

    • @Dr. Caligari

      Ohrenzeuge eines interessanten Gespräches zwischen 2 Frauen. Es ging um ein Modell der Solo-Mutterschaft der modernen Frau, daß mir neu war, der Urlaubsvater.

      Wobei Solo-Mutterschaft sich von dem klassischen Kuckuckskind dadurch unterscheidet, dass die Solo-Mutter mit dem Staat als Partner das Kind ins Leben drückt – mit Ganztagsbetreuung und Rundumversorgung, ohne dass sie mit einem Mann auch nur darüber sprechen müsste. Eben das totale Matriarchat.

      Aber wenn so jemand einen Dron hat, den sie wirtschaftlich abzapfen kann, dann ist das oft lukrativer und einfacher. Ich kenne sogar persönlich einen Ehemann, der im Kreißsaal plötzlich ein (wie darf man heute sagen?) Mischlingskind in den Arm gedrückt bekommen hat als seines.
      Der darf nicht meckern, nicht mal einen Abstammungstest verlangen, der darf bald nicht mal mehr seine Ehefrau mit entsprechenden Fragen behelligen, ohne dass das gleich häusliche Gewalt ist.

      Wenn die Frau alleinige Herrscherin über Reproduktion ist, ist es doch auch ihre Sache, wo sie sich den Samen dafür zapft.

      Daher bleibt für Männer nur eines: #ProtectYourSperm
      Oder für die Urlaubsbekanntschaft: Lass die Sexualpartnerin auf keinen Fall wissen, wer du bist.

  16. Pingback: Macht Arbeit doch nicht frei!? | uepsilonniks

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