Selbermach Mittwoch

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256 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch

  1. Ich glaube ich weiß wenn die Leute vom „Ethikrat“ größtenteils wählen werden.
    Die Grünen können gerne mehr Geld für den Umweltschutz ausgeben, wenn sie solche Läden dicht machen und diesen mit Geld finanzieren, das aktuell noch in solchen Schwachsinns-Institutionen verbrannt wird.

    • Hülfe, hülfe!
      Das darf doch nicht wahr sein, dass jetzt alle Schleusen geöffnet werden für den staatlichen Eingriff in die individuelle Lebensdynamik:

      Wie sehen Sie denn grundsätzlich die Legitimation der staatlichen Regulation von individuellem Ernährungsverhalten? Hier lautet das typische Argument: „Es geht niemanden etwas an, was ich esse.“

      Es ist nachvollziehbar, dass man den Staat nicht mit am Tisch sitzen haben möchte. Das ist ein wichtiger Bereich der privaten Lebensführung. Aber so eine undifferenzierte Position steht im Widerspruch zur Multiakteursverantwortung, von der wir eben gesprochen haben. Es ist eben nicht nur Privatsache, was ich esse, denn meine Ernährung hat auch viele Effekte nach außen hin: Krankheitskosten, soziale Kosten, ökologische Kosten usw. Diese werden von der Gesellschaft getragen. Dennoch ist diese Spannung ein wichtiger Grund dafür, weshalb der Staat auch auf der Unternehmensseite eingreifen sollte und sicher nicht nur auf der Individualseite.

      https://www.ernaehrungsmedizin.blog/2021/09/13/ethikrat-vorsitzende-alena-buyx-essen-ist-nicht-nur-privatsache/

      • Dann müsste aber jedem Bürger jederzeit zugestanden werden auf deren Aktionen Einfluss nehmen zu dürfen denn auch deren Aktionen haben Einfluss auf unser Leben.

      • Genau der Staat sollte auch entscheiden welchen Sport ich mache wohin ich in den Urlaub gehen und welchen Beruf ich ausübe bzw wo.
        Denn Sport kann ja auch ungesund sein (Sportunfälle), und Urlaub weite Reisen sind ja nicht gut für das Klima, genauso das tägliche Pendeln zur Arbeit, da gibts doch sicherlich auch ne Hilfsstelle zum Mindestlohn in Wohnungsnähe.

  2. Sie ist nur „verbittert“, nicht horseshit crazy.

    Und bestimmt diente das nur der Verteidigung! Die arme Frau!

    Und ich muss gerade mal wieder daran denken, dass wenn man einer Feministin erzählt das Männer viel häufiger Opfer von Gewalt werden und man eigentlich Männer mehr schützen müsste und nicht nur immer wieder ausschließlich Frauen, ihnen nichts besseres einfällt wie zu erwähnen, dass diese Männer ja Opfer von anderen Männern werden. Das soll die Opfer wohl irgendwie vertrösten oder sowas…?

  3. https://www.tagesschau.de/inland/hungerstreik-klimawandel-101.html

    Seit dem 30. August befinden sich mehrere Aktivisten in einem Hungerstreik. Sie fordern ein öffentliches Gespräch mit den Kanzlerkandidaten und der -kandidatin von Union, SPD und Grünen noch vor der Bundestagswahl am 26. September. In einer Erklärung hieß es: „Wir sind die letzte Generation, die noch handlungsfähig ist. Es gibt nur diesen einen Planeten zum Überleben.“ Am Dienstag war einer der Hungernden zusammengebrochen. Nach Angaben der Organisatoren war er ohnmächtig geworden und über einige Zeit nicht ansprechbar. Nach seiner Entlassung aus der Klinik teilte der junge Mann heute mit, er werde den Hungerstreik fortsetzen.

    Wow, was für Idioten. Das hat echt schon etwas sektenhaftes. Die kommen sich wohl wie Märtyrer vor und wollen für unsere Klimasünden sterben. Abgesehen davon ist es auch knallharte Erpressung.

      • Ich finde das immer toll Deutschland soll laut Pariser abkommen bis 2030 „Klimaneutral“ werden, China darf laut Abkommen bis 2030 soviel zusätzliches CO2 rausblasen wie sie wollen und sollen dann ab 2030 bis 2060 „Klimaneutral“ zu werden.

        Also wenn China noch 40 Jahre lang mindestes 20 mal soviel CO2 Rausblasen darf wie Deutschland dann kann es mit dem Klima nicht so kritisch sein.

        Vielleicht hätte die Kids statt Freitags Schuleschwänzen sich lieber mal mit dem Pariser Klimaabkommen auseinander setzen sollen um zu erkennen was für eine Verarsche hier in Dtl vom „Erneurbare Enerige Industriellen Komplex“ abgezogen wird.

          • Hehe, wenn du solche Leute darauf aufmerksam machst, kommt regelmäßig der Einwand: Also sollen wir gar nichts tun? Deutsche produzieren pro Kopf viel mehr als Chinesen, also müssen sie auch als erste reduzieren. Und wenn Deutschland das erstmal geschafft hat, werden die anderen nachziehen.

            Die wirklich Komplexität der Probleme wird einfach weggeschoben und durch moralische Appelle ersetzt.

          • Dieses „komplexe“ Problem lässt sich auch nicht befriedigend auflösen. Wir können nun mal nicht die chinesische Politik bestimmen. Wir können Abkommen schließen, aber dass sich die Chinesen (oder der Rest der Welt) daran halten, können wir nicht erzwingen.

            Das einzige, was wir bestimmen können, ist, ob wir uns das Abkommen halten. Das mag unbefriedigend sein, aber so ist es nun einmal. Deshalb finde ich es wohlfeil, über Leute zu spotten, die hoffen, dass, wenn wir unsere Verpflichtungen einhalten, die anderen es auch tun werden. Mehr liegt nicht im Rahmen unserer Möglichkeiten.

            Nun mag man diese Hoffnung angesichts der aktuellen Entwicklung für naiv halten. Dann übersieht man aber zwei Dinge: Wenig(er) (CO2-Reduktion) ist immer noch besser als nichts. (Damit meine ich, dass nicht alle mitziehen, aber auch nicht nur Deutschland.) Und wie die chinesische Politik in zehn Jahren aussieht, i.e. ob die Chinesen nicht in den nächsten zehn Jahren auch volles Rohr auf Klimaschutz umschwenken, weiß auch keiner. In zehn Jahren fließt viel Wasser den Jangtsekiang hinunter.

        • Diese Kids sind wenigstens bereit, für ihre Überzeugungen einzustehen und etwas aufs Spiel zu setzen. Muss man nicht gut finden, aber die Aktion war korrekt. Sie schaden sich selbst, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.

          Wieviel bist du bereit für deine Überzeugung einzusetzen? Was jemandem wirklich wichtig ist erkennt man nur daran wiviel er bereit ist dafür zu riskieren.

          • @Renton
            „Ja, natürlich. Was willst Du sagen?“

            Wahrscheinlich folgendes: Nur, weil jemand bereit ist, sich für seine Überzeugungen zu schaden, heißt das noch lange nicht, dass er recht hat, und auch nicht, dass er zu den Guten gehört! Er kann auch bloß ein Schwachkopf sein oder ein (böser) Fanatiker. Und nur, weil nicht dazu bereit ist, sich zu schaden, muss deswegen nicht unrecht haben oder zu den Bösen gehören. Übrigens werden die Leute, um die es geht, für ihren Hungerstreik mehr als genug durch Aufmerksamkeit und deren Feiern als Helden belohnt, was manchen ja auch wichtig ist, manchmal sogar wichtiger ist als selbst ihr Leben (Stichwort: Virtue Signaling).

          • Mh :-/

            Es geht hier um eine politische Frage, da gibt es kein Recht-/Unrechthaben. Es geht nur um Ziele. Und Gut und Böse gibt es genauso wenig.

            Man könnte spekulieren, dass El Mocho abchecken wollte, ob pingpong seinen Standpunkt auch noch vertritt, wenn er nicht mit der grundsätzlichen Zielsetzung des Hungerstreiks einverstanden ist. Aber das kann uns letztlich nur El Mocho sagen, und ich möchte ungern über ihn reden, als ob er nicht da wäre.

          • @renton:

            ob pingpong seinen Standpunkt auch noch vertritt, wenn er nicht mit der grundsätzlichen Zielsetzung des Hungerstreiks einverstanden ist.

            Selbstverständlich. Ich schrieb doch oben man müsse die Ziele nicht gut finden. Unabhängig davon kann man respektieren, wenn sich Menschen auf korrekte Art so für eine Sache die ihnen wichtig erscheint einsetzen.

            El Mocho deutet (vielleicht unbeabsichtigt) auf den Elefanten im Raum: Warum machen die „Leute die meinen, man wolle ihr Land zerstören durch Umvolkung, indem man massenhaft Migranten aus der III. Welt einführt“ keinen Hungerstreik? Und noch wichtiger: Wenn sie einen machten, wer würde sich dafür interessieren? Für ein paar Faschos die fürs dritte Reich Hungerstreiken? Es gibt einen Grund, warum die so etwas NICHT machen.

            Dass hier auf diese Aktion so aggressiv reagiert wird (Idioten, sektenhaft, Märtyrer, Erpressung) lässt doch einigermaßen tief blicken. Wenn ihr bei der Zielsetzung der Aktion anderer Meinung seid dann lasst sie doch. Ist ja deren Körper, es tut euch genau gar nichts. Man wird das Eindruck nicht los, einige fühlen sich dadurch unangenehm berührt. Der Genderarzt hätte sicher etwas dazu zu sagen.

          • „Man könnte spekulieren, dass El Mocho abchecken wollte, ob pingpong seinen Standpunkt auch noch vertritt, wenn er nicht mit der grundsätzlichen Zielsetzung des Hungerstreiks einverstanden ist.“

            Das ist natürlich auch möglich. Oder es ist was ganz Anderes.

            2. Eigentlich bewertet doch jeder politische Positionen als falsch/richtig gut/neutral/schlecht/böse, zumindest implizit, selbst wenn er infrage stellt, dass das möglich ist. Muss ja nicht gleich so extrem sein wie bei der politisch korrekten Linken. Anders macht eine Diskussion auch keinen Sinn.

          • @Antidogmatiker

            Ich bin der Ansicht, die meisten politischen Positionen lassen sich nicht in gut/böse scheiden, sondern beruhen auf bloßen Interessengegensätzen. Die Lohnhöhe, auch vom Mindestlohn, zum Beispiel. Ob ein Bauplatz für ein Windrad/Einkaufszentrum/… ausgewiesen wird. Lärmschutzwände an der Autobahn. Das hat alles nichts mit gut/böse zu tun, sondern mit Interessen oder meinetwegen der Einschätzung einer Sachlage (Ist Klimaschutz nötig? Oder bringt er überhaupt etwas?).

            @pingpong

            Ich hatte auch schon innerlich gegrinst bei der Vorstellung, selbsternannte Volksschützer würden einen Hungerstreik gegen die Aufnahme von Flüchtlingen veranstalten. Das wäre mal ein Statement. Aber irgendwie kann ich mir eine derart mutige Aktion bei denen nicht vorstellen 😉

          • „Ich bin der Ansicht, die meisten politischen Positionen lassen sich nicht in gut/böse scheiden, sondern beruhen auf bloßen Interessengegensätzen. “

            War klar, dass das kommt. Aber den Anspruch, dem Gemeinwohl zu dienen erheben sie dennoch, auch wenn manchmal AUCH auf bestimmte Partikularinteressen* abgehoben wird, aber auch nur mit dem Argument, dass diese, was das Gemeinwohl angeht, mehr zählen sollten. Und ich glaube, diejenigen, die diesen Anspruch erheben, glauben das meist auch selbst (Ausnahmen: V.a. Politiker und viele Reiche), auch wenn ihre Interessen ihre Ansichten beeinflussen.

            *Manche Ideologien wollen natürlich absichtlich nur Partikularinteressen dienen, wobei dann aber argumentiert wird, dass die Anderen kein Recht hätten, etwas zu fordern, also nicht zählen SOLLTEN. Das ist also auch mehr, als bloß bestimmten Interessen dienen wollen.

          • @pingpong

            Dass hier auf diese Aktion so aggressiv reagiert wird (Idioten, sektenhaft, Märtyrer, Erpressung) lässt doch einigermaßen tief blicken.

            Wieso denn aggressiv? Ich kann Menschen durchaus ohne Aggression als Idioten, Sektierer, Märtyrer oder Erpresser bezeichnen.

            1. Wenn Menschen ihr Leben riskieren, um politische Entscheidungsträger zu etwas zu bewegen, dann finde ich das idiotisch. Zumal sie einfach praktisch etwas tun könnten.
            2. Für mich hat das durchaus Ähnlichkeit mit einer Sekte.
            https://www.focus.de/perspektiven/fridays-for-future-aussteiger-es-braucht-mehr-lkw-fahrer-weniger-arzttoechter_id_12492937.html
            3. Duden: Märtyrer: männliche Person, die sich für ihre Überzeugung opfert oder Verfolgungen auf sich nimmt. Die Bezeichnung trifft also zu.
            4. Duden: Erpressung: von Drohungen oder Gewaltmaßnahmen begleitete oder damit durchgesetzte Forderung. Sie drohen damit sich zu Tode zu hungern und stellen Forderungen. Die Bezeichnung trifft also auch zu.

          • @mispel:

            Was für eine geballte Ansammlung an haarspaltereien und bewusstem missverstehen. Einmal Probier ich’s noch, nächstes mal antworte ich auf solche sophistereien nicht mehr.

            1. Du kannst es idiotisch finden, ok. Dass sie praktisch nichts tun kann man nicht gelten lassen. Denk nur an die ganze co2 Reduktion durch die eingesparte Herstellung bzw. Transport von Lebensmitteln!😉
            2. Und? Regst du dich über Scientology, zeugen Jehovas oder Sekten-Anhängern die für das spaghettimonster Hungerstreiken auch so auf?
            3. Und? Regst du dich über Edward Snowden, Chelsea Manning usw. auch so auf?
            4. Erzähl mal der Mafia oder Schutzgeld-press-Truppen, sie sollten in Zukunft probieren ihre Klienten damit zu erpressen (sic), wenn sie nicht zahlen dann tritt der örtliche Chef der Schutzgeld-presser in Hungerstreik. Und gib Bescheid, wie lange sie dich ausgelacht haben😀

          • @pingpong

            Einmal Probier ich’s noch, nächstes mal antworte ich auf solche sophistereien nicht mehr.

            Dann lass es halt. Du hast jedenfalls nicht erklärt, inwiefern meine Bezeichnungen unzutreffend sind. Demnach bleibt mir also das letzte Wort.

  4. https://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/wenn-frauen-sexuellen-kindesmissbrauch-begehen-17493645.html

    Kindesmissbrauch durch Frauen – das stumme Verbrechen
    Dunkelfeldbefragungen legen nahe, dass der Anteil von Frauen, die sexuellen Kindesmissbrauch begehen, bei bis zu 20 Prozent liegt. Offizielle Kriminalstatistiken spiegeln das nicht wider. Ein Gastbeitrag.

    Leider hinter Bezahlschranke. Warum ist dieses wichtige Thema versteckt? Jemand einen Link ohne Bezahlschranke?

  5. China zeigt einen möglichen Umgang mit Feministinnen:
    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/china-metoo-aktivistin-klagt-wegen-sexueller-belaestigung-17536707.html

    Ein Prozess als Symbol
    Als Chinas bekannteste Me-Too-Aktivistin Zhou Xiaoxuan am Dienstag eine halbe Stunde vor Prozessbeginn vor dem Gerichtsgebäude im Westen Pekings erschien, ging es zunächst um wirkmächtige Bilder und Symbolik. Sie steuerte direkt auf die wartenden Journalisten und Unterstützer zu und ließ sich von einer Menschentraube einschließen, die ihr vor dem Eingreifen der Polizei genügend Zeit ließ, eine kleine Ansprache vor laufenden Kameras zu halten. Sie dankte allen, die gekommen waren und die sie durch diesen kräftezehrenden Prozess begleitet hätten. „Es waren drei unverwechselbare Jahre für mich“, sagte sie.
    Inspiriert von der MeToo-Bewegung, hatte Zhou 2018 einem der bekanntesten Moderatoren des chinesischen Staatsfernsehens vorgeworfen, sie vier Jahre zuvor als Praktikantin in seiner Garderobe sexuell belästigt, geküsst und begrapscht zu haben. Direkt nach dem Vorfall war sie zur Polizei gegangen, doch die habe sie wegen der Prominenz des mutmaßlichen Täters abgewimmelt. Erst als der Moderator, Zhu Jun, sie wegen Verleumdung anzeigte, verklagte Zhou Xiaoxuan ihn auf Schadenersatz von rund 6500 Euro sowie eine öffentliche Entschuldigung. Die inzwischen 28 Jahre alte Drehbuchautorin wurde zur Symbolfigur, weil nur wenige Frauen in China den Mut aufbringen, wegen sexueller Belästigung vor Gericht ziehen.
    […]
    Die feministische Bewegung ist im Internet so gut vernetzt, dass sie vom Sicherheitsapparat als Gefahr betrachtet wird.
    […]
    In den vergangenen Monaten war Zhou Xiaoxuan von antifeministischen Bloggern angegriffen und als „ausländische Agentin“ diffamiert worden. Seit 2015 fünf Feministinnen wegen des Verteilens von Aufklebern gegen sexuelle Belästigung festgenommen und mehr als einen Monat inhaftiert worden waren, hat sich keine Aktivistin mehr ähnlich stark exponiert.
    […]

    Den Artikel bitte ganz lesen.
    Wieder ist es ein privater Moment voller Widersprüche, der hier in der Öffentlichkeit abgeurteilt werden soll. Der Gerichtsprozess ist für die Aktivistinnen nur ein Nebenschauspiel, als Bühne und Tribunal soll die Öffentlichkeit missbraucht werden. Der FAZ Beitrag zeigt einmal mehr, wie diese Aktivistinnen die Öffentlichkeit manipulieren wollen, wenn hier ganz offen von einem metoo in China die Rede ist. Metoo ist eine der größten öffentlichen und medialen Hetzkampagnen der letzten Jahre, bei der die Deutungshoheit des mutmaßlichen Missbrauchs von den Aktivistinnen selbst für ihre Zwecke missbraucht wurde.

    • China wird sich diesen Scheiß nicht gefallen lassen. Ein paar Jahre auf dem Land Scheiße schippen, während man nicht mehr als 1000 kcal zu essen bekommt, hat schon ganz andere Leute zur Vernunft gebracht. Xi, der das selbst durchgemacht hat, wird da bestimmt nicht sonderlich zimperlich gegen westliche Agenten sein. Soll der Feminismus doch den Westen kaputt machen, Asien will hingegen seine Ruhe vor solchen Personen haben. Wenn es die Chinesen schaffen diesen Leuten Einhalt zu gebieten, dann schafft es jeder.

  6. https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.film-doku-jagged-alanis-morissette-erzaehlt-von-ihrem-trauma.5f2be73a-4cf5-4e4f-9f8b-33d6ab14b806.html
    Alanis Morissette erzählt von ihrem Trauma
    Alanis Morissette offenbart in einem neuen Dokumentarfilm, dass sie im Teenageralter von mehreren Männern vergewaltigt wurde. Es habe jahrelang gedauert, bis sie sich überhaupt als „Opfer“ gesehen habe.

    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/alanis-morissette-kritisiert-dokumentation-jagged-ueber-ihr-leben-17537739.html

    Alanis Morissette kritisiert Doku : „Dies ist nicht die Geschichte, deren Erzählung ich zugestimmt habe“
    „Jagged“ gibt Einblick in die Karriere, das Leben und die Erfahrungen von Alanis Morrissette mit sexuellen Übergriffen als Minderjährige. Doch der Film, der Premiere in Toronto feierte, enthalte Fakten „die nicht wahr sind“, kritisiert die Sängerin.
    […]
    Regisseurin Klayman stellte die HBO-Produktion in Toronto mit einleitenden Worten als einen Film vor, der „das Leben von Alanis Morissette und die Geschichte ihrer unglaublichen Karriere, die in einem sehr jungen Alter begann und den Weg für so viele andere Künstlerinnen ebnete, feiert“. Morissette schrieb unterdessen in ihrer Erklärung, sie habe sich dafür entschieden, an keiner Veranstaltung für „Jagged“ teilzunehmen, auch „weil dieser Film, ähnlich wie viele andere „Geschichten“ und nicht autorisierte Biografien, die im Laufe der Jahre erschienen sind, Andeutungen und Fakten enthält, die einfach nicht wahr sind“.

    Ihre Geschichte sei „viel zu nuanciert“ dafür, dass eine andere Person sie schildern könne, so Morissette. Das Filmteam habe Fakten eingebracht, „die nicht wahr sind“. Zudem habe man ihr in Interviews ein „falsches Gefühl der Sicherheit“ vermittelt.

    „Ich habe zugestimmt, an einem Beitrag über die Feier des 25-jährigen Jubiläums von [dem Album] „Jagged Little Pill“ teilzunehmen, und wurde in einer sehr verletzlichen Zeit interviewt (während ich mitten in meiner dritten postpartalen Depression steckte)“, schreibt Morissette. Als sie den ersten Schnitt des Films sah, sei ihr klar geworden, „dass unsere Visionen tatsächlich schmerzlich voneinander abweichen“.

    So werden medial diese „metoo“ Momente geschaffen und in Szene gesetzt.

    • Diese Spinner drehen doch total am Rad. Eine allgemeine Impfpflicht ist in unserer demokratisch-freiheitlichen Gesellschaft eine völlige Schnapsidee. Wenn sowas kommt gibts Feuer & Mistgabeln, und zwar zurecht.

      Eine Impfpflicht für bestimmte Berufe gibt es doch schon, oder?

      • Feuer und Mistgabeln? Hast du gar nichts aus der Nazizeit gelernt? Die Meute will einen Sündenbock, früher waren das die Juden und heute sind es die Ungeimpften. DAS ist die Lektion aus der Nazizeit die uns in der Schule aber nicht beigebracht wurde. Da wurde vor allem mit der Beschreibung der Gräueltaten davon abgelenkt, dass sich der Mensch nicht geändert hat und nie ändern wird, eben sowenig wie die Politiker, egal wie sich ihre Bewegung gerade nennt.

          • Macht nichts, deine Antworten sind hier im Forum hinreichend bekannt. Du kannst sie wiederholen, aber etwas Neues lernt man daraus nicht. Wenn ich deine Aussagen kommentiere, dann mache ich es nicht, um mit dir eine Diskussion anzufangen, sondern um mit den anderen zu schreiben. Manche Menschen sind halt fanatische Regierungsbefürworter und würden JEDEN Befehl der Regierung befolgen, andere sind da kritisch.Ist das eine besser als das andere? Das kommt auf den Standpunkt an, unsere beiden Standpunkte sind jedenfalls so verschieden wie schwarz und weiß.

      • Diese Spinner drehen doch total am Rad. Eine allgemeine Impfpflicht ist in unserer demokratisch-freiheitlichen Gesellschaft eine völlige Schnapsidee.

        Frag mal deine Großeltern oder Eltern…

        Eine Impfpflicht ist im Fall der „Corona-Schutzimpfung“ allerdings tatsächlich eine Schnapsidee.
        Nach wie vor nur bedingt zugelassene Impfstoffe, noch keine Auswertung von möglichen Langzeitschäden, übermäßig viele Impfreaktionen und Nebenwirkungen, bishin zu teils tödlichen Herzerkrankungen (die nach Ausheilung übrigens auch zu Langzeitschäden führen können) – und dazu nur eine mäßige bis ggf. zu kurze oder gar nicht vorhandene Wirksamkeit.
        Ist schon blöd, wenn man überall erzählt, man solle sich und andere schützen und sich gefälligst impfen lassen (sinngemäß unsere hoffentlich bald abtretende Kanzlerin), wenn quasi im selben Atemzug darüber berichtet wird, dass sich bei einer 2-G.Party massenhaft Gäste infiziert haben.

    • Stimmt, das habe ich mir auch schon überlegt. Wenn das passiert, dann kann man auch den Gleichbehandlungssatz pochen.
      Lustig, dass die Linken mit der Idee gar kein Problem haben, sondern dazu noch kräftig klatschen. Zeigt mal wieder, dass der Unterschied zwischen Links und Rechts nur im Wort selbst liegt aber nirgendwo anders.

      • Dieser Spruch ist verfehlt, wie das Robert Koch-Institut festgestellt hat:

        »Wenn dieser Zeitpunkt erreicht ist [zu dem jede Person, die geimpft werden möchte, auch geimpft wurde], geht von Ungeimpften kein [ ! ] Risiko mehr für die Gesellschaft aus, sondern nur noch für sie ganz persönlich – und für zwei weitere Personengruppen, nämlich diejenigen,
        · die nicht geimpft werden wollen
        · die nicht geimpft werden können, aus medizinischen Gründen (z. B. Allergien) oder weil die Impfstoffe nicht für sie zugelassen sind (z. B. Kinder).«

        Quelle:
        Robert Koch-Institut & Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (2021). Das Impfbuch für alle. Berlin: Bundesministerium für Gesundheit. Mit Beiträgen von Eckart von Hirschhausen. BMG-G-11160, Seite 70.

        Wir halten fest: Gemäß dem Robert Koch-Institut gefährden ungeimpfte Menschen die geimpften Menschen nicht. Punkt.

        • Ich habe den Spruch gepostet, weil er auf die mittlerweise totale Absurdität hinweist.

          Wenn sich ein Mensch impfen lässt, dann macht er das, um seinen Körper vor etwas zu schützen und/oder seine Psyche von Angst zu befreien.
          Durch die Impfung wechselt er ins Lager der Geimpften.
          Fortan hat er neuerdings Angst vor den Ungeimpften, gegen deren Ausdünstungen und ihre Auswirkungen er sich ja eigentlich impfen lassen hat.

          Früher war es mal so, dass grundsätzlich angenommen wurde, ein Ungeimpfter sei weniger geschützt als ein Geimpfter.
          Neuerdings werden aber die Geimpften Opfer der Ungeimpften. An dieser Stelle wird evident (so heißen die Kaugummis von Aldi), dass die Wirksamkeit und Effektivität der Impfungen nicht durchschlagend ist.
          Sie erweist sich zunehmend als Glaubens-Pieks der Unterwerfung.

          Da ist ein logischer Bruch drin

          • Wunderbar auch zu sehen am Berliner Irrsinn ™ von gestern.
            2G sollte eingeführt werden, damit die Leute in den Locations kuscheln können. Dann protestieren die, die das eingeführt haben dagegen, dass sie es eingeführt haben. Weil: Ist ja ungerecht gegenüber Kindern U12 und Impfunfähigen.
            Also gibt es jetzt 2G-plus. Also dürfen Kinder und Impfunfähige mit auf die Kuschelpartys.

            Jetzt die zentrale Frage: Was soll 2G bewirken? Eigentlich doch, dass sich Ungeimpfte nicht mit Geschützten vermischen wg. Infektionsrisiko. Nun werden sie aber doch vermischt.

            Dadurch reduziert sich der Effekt von 2G ausschließlich auf die Aussonderung der Ungeimpften und die Beschneidung ihrer Grundrechte. Epidemiologisch ist es nicht begründbar.

          • Ah – sorry, dann habe ich Deine Pointe völlig verfehlt. Hab‘ ich so gar nicht verstanden.

            Ja, Dein Punkt ist gut beobachtet!

            In einem Leser-Kommentar woanders habe ich folgendes gesichtet – dort schreibt ein Ungeimpfter:

            COVID-19 ist eine Krankheit, die ich nicht habe, und womit ich alle, die dagegen geimpft sind, anstecken kann.

        • Die Ungeimpften belegen Intensivbetten. Wobei ich mich schon wundere, dass man, wenn man die Impfung ablehnt, sich trotzdem im Notfall mit Chemikalien vollpumpen und an Apparate anschließen lässt. Wo bleibt die Konsequenz und woher das plötzliche Vertrauen in die Ärzteschaft

          • Die Impf-Zögerer der Kategorie freiheitlicher Liberaler („Mein Körper! Meine entscheidung! Geht niemanden was an! Unterdrückerstaat!“) erweisen sich meistens als Pseudo-Liberale, die grundsätzlichste Symmetrieaspekte in ebenjener Freiheit, die sie so gerne propagieren, nicht verstehen.

            Wenn es eine Freiheit geben soll sich nicht impfen zu lassen, dann muss es auch eine Freiheit des Medizinpersonals geben, den Ungeimpften nicht zu behandeln. Nur so altmodische Konzepte wie hippokratischer Eid, Berufsethos usw. verhindern das.
            Die Impf-Zögerer obiger Spielart ruhen sich schlicht und ergreifend auf dieser Asymmetrie aus – man könnte auch „ausnutzen“ sagen – und schaden damit der Freiheit auf lange Sicht. Denn so eine Asymmetrie geht nicht lange gut.

          • @pingpong

            dann muss es auch eine Freiheit des Medizinpersonals geben, den Ungeimpften nicht zu behandeln

            Ich bin ganz froh, dass auch Menschen nach Verkehrsunfällen geholfen wird, wenn sie zu schnell gefahren sind, dass welche mit Salmonellenvergiftung behandelt werden, obwohl sie nicht die Händewaschregeln von Stokowski befolgt haben. Sogar Dicke werden medizinisch unterstützt, die nicht den Ernährungsmaßregeln unserer Ethikrat-Vorsitzenden gefolgt sind. Zuguterletzt bekommen sogar die komplett Verblödeten, die den Lötkolben unten anfassen, einen Verband.

            Das lief mal unter Menschlichkeit und Barmherzigkeit (letzteres ist schon ausgestorben). Es gab sogar mal eine Zeit, da haben Christen und Heilkundige Lepra- und Pestkranke behandelt – ganz ohne Astronautenanzüge.

            Jetzt wollen manche Gesunde und Geschützte offenbar nicht mehr allen Kranken und Ungeschützten helfen, weil sie sich auf das feministische Dogma „Selbst schuld“ berufen.

            Na, dann lasst sie doch am Straßenrand krepieren – und genießt die Welt der Spaltung und Ausgrenzung in vollen Zügen. Da ist sicher jeder willkommen, der konform geht, das Richtige macht, das Richtige isst, das Richtige in sich reinspritzen lässt. Und natürlich sagt er auch das Richtige und informiert sich nur aus richtigen Quellen.

          • @beweis:

            Das lief mal unter Menschlichkeit und Barmherzigkeit (letzteres ist schon ausgestorben). Es gab sogar mal eine Zeit, da haben Christen und Heilkundige Lepra- und Pestkranke behandelt – ganz ohne Astronautenanzüge.

            Ganz genau.

            Und was ist aus dieser Menschlichkeit und Barmherzigkeit und Gemeinschaftssinn heute geworden? Heute meinen manche, eine simple Gesichtsmaske wäre das große Problem unserer Zeit. Nicht etwa tausende vermeidbare (u.a. durch ebenjene Gesichtsmasken) schwerkranke und sterbende Menschen.

            Durch deinen Tunnelblick siehst du nicht, dass die Effekte die du zu Recht (!) beklagst eine Folge dieser dogmatischen Fixierung auf die persönliche Freiheit sind, die u.a. von dir lautstark propagiert wird. Das ist genau eine der Folgen der Asymmetrie, von der ich oben gesprochen habe.

          • dogmatischen Fixierung auf die persönliche Freiheit

            Na, da kommen wir doch genau auf den Punkt. Ihr wollt also ernsthaft all denen, die ein friedliches Leben führen, keinem besonders auf den Sack gehen, keinen bedrohen, gängeln, zwingen, nötigen oder sonstwas wollen – denen wollt ihr vorschreiben, was sie zu essen, zu sagen, oder sich in den Körper spritzen zu lassen haben?

            Und wenn die das nicht nach euren wahrlich nicht sehr nachvollziehbaren Begründungen machen, dann wollt ihr ihnen elementare Grund- und Menschenrechte nehmen, ihnen in der Not nicht mehr helfen, um den Schmerz so zu erhöhen, dass sie dann doch das machen, was ihr wollt? Bis der Schmerz und die Ausgrenzung unerträglich werden? Bis Familien zerrissen werden, weil ihr Ungeimpfte nicht mehr ins Krankenhaus lasst?

            Ich finde das anmaßend und übergriffig, ich finde das arrogant und gesellschaftlich zerstörerisch.

            Aber meine zentrale Frage ist: Dass sich die Menschen alle einem zentralen Diktat unterwerfen sollen, das ist klar ersichtlich. Aber konkret bei der Impfung: Wen wollt ihr durch diese ausufernde Repression eigentlich vor was schützen?

            Oder ist das jetzt inzwischen schon ein Selbstläufer geworden, der gar nicht mehr begründet werden kann und muss?

            Wer hat was davon? Und was?

          • @Helamsha – Die Ungeimpften belegen Intensivbetten.

            Nein, einige Ungeimpfte belegen Intensivbetten, die übergroße Mehrheit nicht.
            Wer als Ungeimpfte rmit Covid auf der Intensivstation landet, hat sicherlich die falsche Impfentscheidung getroffen. Und für Leute, die Impfungen aus Prinzip ablehnen, habe ich auch wenig Verständnis.
            Unabhängig hiervon ist es nicht verboten, sich selbst zu gefährden und Risiken einzugehen, die einen ggf. auf die Intensivstation bringen können, deshalb ist es völlig absurd, in diesem einen Fall eine rmöglichen Covid-Infektion das so drastisch anders zu handhaben.

            Fakt ist aber vor allem, dass die meisten Impfskeptiker die Impfung ablehnen, weil für sie das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht stimmt. Und mit den diesen Kosten-Nutzen-Verhältnis betreffenden Argumenten setzen sich die Impfbefürworter praktisch nie auseinander, es wird einfach nur der Druck erhöht.

          • Schöne Antwort, @Hugor.

            @pingpong, du reduzierst eine persönliche Abwägungsentscheidung auf ein Schwarz-Weiß-Schema. Plädierst Du auch dafür, dass Leute, die sich haben impfen lassen, bei Auftreten einer Impfnebenwirkung auf den Arztbesuch verzichten sollen? Oder dass Medizinpersonal, dass sich selbst auch nicht impfen lässt, das Recht haben sollte, die Behandlung von Leuten mit Impfschäden abzulehnen? Nein? Wieso? Gemäß Deiner Argumentation missachten Geimpfte dann nämlich auch grundsätzliche Symmetrieaspekte der von ihnen genutzten Freiheit, sich impfen zu lassen.

          • Gilt Deine Meinung auch für Geimpfte mit abgelaufenem Impfschutz? Also jene, die nach 6 Monaten ihre Impfung nicht auffrischen lassen? Rein rechtlich gelten die auch als Ungeimpfte…

          • @renton, hugor, peter:

            Ihr sprecht von spezifischer Politik. Ich spreche von ethisch-moralischen Grundsätzen. Wenn ihr das mit der Freiheit ernst meint, dann sollte die Freiheit der persönlichen Abwägungsentscheidung (© renton) auch für das medizinische Personal gelten. Das hat nichts mit schwarz-weiß zu tun, hier geht es um simple und grundlegende Symmetrie.

            Oder sagt klipp und klar, dass ihr für euch die persönliche Freiheit wollt, das Medizinpersonal aber gefälligst jeden Tag auf der Covid Intensivstation anzutanzen hat – ohne Rücksicht auf deren persönliche Freiheit.

            Unabhängig hiervon ist es nicht verboten, sich selbst zu gefährden und Risiken einzugehen, die einen ggf. auf die Intensivstation bringen können, deshalb ist es völlig absurd, in diesem einen Fall eine rmöglichen Covid-Infektion das so drastisch anders zu handhaben.

            Ich sprach von der Freiheit des medizinischen Personals den Fall anders handzuhaben, nicht davon dass es so gemacht werden soll.

          • @Beweis
            „Es gab sogar mal eine Zeit, da haben Christen und Heilkundige Lepra- und Pestkranke behandelt – ganz ohne Astronautenanzüge.“

            Deshalb sind die alle auch dran krepiert, aus Unwissen wie man sich richtig schützt. Insofern war dein Beispiel wirklich sehr bumeranghaft 😉

          • @Alex

            Ne, das ist kein Bumerang, das ist extra so geworfen.
            Damals haben sich Menschen aus Mitmenschlichkeit, Barmherzigkeit, Glaubensgründen selbst in Lebensgefahr gebracht, um anderen zu helfen. Da gab es gar keine Astronautenanzüge. Und es sind wirklich viele daran gestorben.

            Nach den heutigen Standards der westlichen Welt, wie sie hier ja auch von @pingpong vorgestellt werden, würden die einen Teufel tun, sich in Gefahr zu bringen, wenn andere verrecken. Sie würden sogar den Familien verbieten, zu den sterbenden Liebsten zu gehen. Selbst die Kirchen werden nunmehr geschlossen und die Abendmahl-Oblaten draußen an den Zaun gehängt, damit dem Popen keiner zu nahe kommen kann oder sich die Schäfchen nicht untereinander verseuchen.

            Früher hatten die Ärzte bei meinen diversen fiebrigen und viralen Erkrankungen, mit denen ich in die Praxis marschierte (oder wankte) nie eine Maske auf. Jetzt darf ich da gar nicht mehr ins Wartezimmer, wenn ich angebe, dass mir der Hals kratzt (was meist vom Schnarchen kommt).

            Ich finde, wir erleben eine starke menschliche Entsolidarisierung als Folge der neuartigen und mittlerweile eingeübten Maßgabe, dass jeder Kontakt mit einem anderen Menschen potentiell tödlich sein kann.

            Das menschliche Zusammenleben mittel- und langfristig in diese Richtung zu verändern, finde ich angesichts der realen Corona-Dimension absolut unangemessen und falsch.

          • @pingpong

            „Ich sprach von der Freiheit des medizinischen Personals den Fall anders handzuhaben, nicht davon dass es so gemacht werden soll.“

            Und wir haben Dich auf die fehlende Symmetrie in Deiner Anmerkung aufmerksam gemacht. Darauf gehst Du mit keinem Wort ein. Du benutzt eine indirekte Form der Hetze (sic!) gegen Ungeimpfte. „Ich sage ja nicht, dass man sie krepieren lassen soll, ich denke nur mal laut darüber nach, und liefere dafür einen Grund“ – ohne freilich diesen Grund auch konsequent auf Geimpfte anzuwenden.

            Also hier, für Dich: Ich möchte die persönliche Freiheit für jeden einzelnen, sich gegen Covid-19 impfen oder nicht impfen zu lassen, und ich möchte, dass das Medizinpersonal jeden Tag auf der Covid-Intensivstation die Covid-Fälle von Geimpften wie Ungeimpften behandelt, und auf der normalen Intensivstation direkt daneben die Fälle von schweren Impfschäden der Geimpften; oder, wie Du es ausdrückst, dass das Personal „gefälligst dafür anzutanzen hat“. Denn das alles hat gar nichts mit der persönlichen Freiheit des medizinischen Personals zu tun – das ist einfach deren Job, den sie sich persönlich frei ausgesucht haben.

            Und, möchtest Du das auch? Oder möchtest Du die Aussage verweigern und lieber einfach nur laut über die eine Intensivstation „nachdenken“ und dabei die andere ignorieren, um so hintenrum Ungeimpfte zu verunglimpfen?

          • @pingpong – wie Renton schon schrieb ist es völlig sinnlos, die allgemeine Freiheit eines Menschen, über sich und seinen Körper zu bestimmen, mit den Pflichten im Rahmen der Ausübung des gewählten Berufs zu vergleichen. Wenn ich mir die Freiheit nehme zu entscheiden, ob ich mit dem Bus fahre oder nicht, bin ich dann ethisch verpflichtet, dem Busfahrer die gleiche Freiheit zuzugestehen?

          • @renton:

            Und wir haben Dich auf die fehlende Symmetrie in Deiner Anmerkung aufmerksam gemacht.

            Wo denn? Etwa das hier?

            Plädierst Du auch dafür, dass Leute, die sich haben impfen lassen, bei Auftreten einer Impfnebenwirkung auf den Arztbesuch verzichten sollen?

            Wo schrieb ich denn dass irgendwer auf einen Arztbesuch verzichten soll? Darum geht es nun wirklich überhaupt nicht.
            Die Leute die sich haben impfen lassen sind nicht die, die ständig von „Freiheit“ reden und penetrant auf ihre höchstpersönliche Abwägungsentscheidung pochen. Die Symmetrie, um die es hier geht, lautet: Wer für sich selbst Freiheit einfordert, muss sie auch anderen gewähren.
            Solange also die Leute, die sich haben impfen lassen, anderen nicht ständig mit ihrem Gerede von der Freiheit und vom schröcklichen Unterdrückerstaat auf den Wecker gehen, denkst du bitte nochmal nach und trägst dann etwas bei was keine Themenverfehlung ist.

            Oder meinst du das?

            Oder dass Medizinpersonal, dass sich selbst auch nicht impfen lässt, das Recht haben sollte, die Behandlung von Leuten mit Impfschäden abzulehnen?

            Wieso spielt der Impfstatus des Medizinpersonals jetzt eine Rolle?
            Abgesehen davon, ja das wäre symmetrisch. Lass das Medizinpersonal eine höchstpersönliche freie Abwägungsentscheidung treffen ob sie den Patienten ablehnen. Genau so eine, wie du sie auch in der Frage ob du dich impfen lässt triffst.
            Freiheit sollte reziprok sein.

            Denn das alles hat gar nichts mit der persönlichen Freiheit des medizinischen Personals zu tun – das ist einfach deren Job, den sie sich persönlich frei ausgesucht haben.

            Du möchtest einseitige, nicht-reziproke Freiheit bzw. die Asymmetrie ausnutzen, sag das doch gleich.

          • @pingpong

            Dann habe ich Dich tatsächlich missverstanden. Du setzt also nur die Freiheit, eine Impfentscheidung zu treffen, gleich der Freiheit von Medizinpersonal, Patienten abzulehnen.

            Tja. Erstens sind beide Freiheiten nicht gleich. Die Freiheit von medizinischem Personal wird schon allein durch ihren Boss begrenzt (ich mag das Wort „Arbeitgeber“ nicht, sonst würde ich es hier verwenden). Schon von daher können beide Freiheiten nicht reziprok sein. Und auch ohne Boss ist ein Arzt/Mediziner/… eine Verpflichtung eingegangen, als er seinen Beruf wählte. Das wusste er vorher. Er hat seine Freiheit selbst eingeschränkt.

            Zweitens hast Du die Asymmetrie in Deiner Argumentation nun richtig verstanden. Es ist der zweite Punkt, den Du dazu zitiert hast. (Und nein, der Impfstatus des Personals spielt dabei keine Rolle.) Bisher hatte ich bei Dir folgende Passage vermisst:

            „Wenn es eine Freiheit geben soll sich nicht impfen zu lassen, dann muss es auch eine Freiheit des Medizinpersonals geben, den UnGeimpften nicht zu behandeln. Nur so altmodische Konzepte wie hippokratischer Eid, Berufsethos usw. verhindern das.
            Die Impf-Zögererlinge obiger Spielart ruhen sich schlicht und ergreifend auf dieser Asymmetrie aus – man könnte auch „ausnutzen“ sagen – und schaden damit der Freiheit auf lange Sicht. Denn so eine Asymmetrie geht nicht lange gut.“

            Nun ist es für die Symmetrie der Situation überhaupt nicht relevant, ob ein Ungeimpfter die Freiheit der Impfentscheidung einfordert. Jeder Geimpfte hat, als er einen Impftermin ausgemacht hat und vorstellig wurde, dieselbe Freiheit für sich eingefordert, mehrfach sogar. Er hat sie nur für eine andere Entscheidung genutzt als der Ungeimpfte. Dieser mag sogar bisher komplett geschwiegen haben und hat seine Freiheit, ungeimpft zu bleiben, einfach genutzt, ohne sie einzufordern.

            Wenn Du den Ungeimpften, die ihre Freiheit der Impfentscheidung einfordern, während und weil sowieso schon von allen Seiten Druck auf sie ausgeübt wird, genau diese verlautbarte Forderung vorwirfst, reihst Du Dich einfach nur ein in den Reigen derer, die auf den Ungeimpften herumhacken. Die machen nichts falsch, die nutzen dieselbe Freiheit und haben einfach nur eine andere Entscheidung getroffen als Du und ich, und sehen sich jetzt genötigt, diese Entscheidung, also diese Freiheit, gegen einen Haufen Freiheitsfeinde zu verteidigen. Du scheinst mir dazuzugehören.

          • @renton:

            Wenn Du den Ungeimpften, die ihre Freiheit der Impfentscheidung einfordern, während und weil sowieso schon von allen Seiten Druck auf sie ausgeübt wird, genau diese verlautbarte Forderung vorwirfst

            Das tue ich nicht. Jeder soll selbst entscheiden ob er sich impfen lässt. Ich habe mich weiter oben vehement gegen eine allgemeine impfpflicht ausgesprochen.

            Ich kritisiere die Einseitigkeit und Inkonsequenz derer, die sich nicht impfen lassen wollen mit Verweis auf FREIHEIT!!! Wenn sie diese Freiheit ernst nähmen, dann müssten sie dem medizinpersonal dieselbe Entscheidungsfreiheit zugestehen. Die Inkonsequenz zeigt sich daran, dass dieselben Leute, die beim Wort „pflicht“ die Wände hochgehen und große Worte von individueller und persönlicher Freiheit im Mund führen, kein Problem mit Pflichten haben solange diese andere betreffen. Exemplarisch von Dir:

            Und auch ohne Boss ist ein Arzt/Mediziner/… eine Verpflichtung eingegangen, als er seinen Beruf wählte

            Denn das alles hat gar nichts mit der persönlichen Freiheit des medizinischen Personals zu tun – das ist einfach deren Job

            So schnell wars das mit der Freiheit. Das ist einfach deren PFLICHT, nicht wahr? Ich verbessere meine Aussage aus dem vorigen Post: Freiheit MUSS reziprok sein.

            Ich verteidige die Freiheit der impfunwilligen sich nicht impfen zu lassen, und die Freiheit des medizinpersonals nicht jeden zu behandeln. Alles andere wäre nicht reziprok, asymmetrisch und inkonsequent.

          • Leute, ich finde es in hohem Maße bewunernswert, wie wertschätzend ihr euch noch mit jemandem befasst, der sich diskursiv so weit ins Abseits befördert hat. Ich meine…

            pingpong schrieb:
            „Wenn es eine Freiheit geben soll sich nicht impfen zu lassen, dann muss es auch eine Freiheit des Medizinpersonals geben, den Ungeimpften nicht zu behandeln. Nur so altmodische Konzepte wie hippokratischer Eid, Berufsethos usw. verhindern das.“

            pingpong schrieb wenig später:
            „Ihr sprecht von spezifischer Politik. Ich spreche von ethisch-moralischen Grundsätzen.“

            OHNE WORTE!!!

            Er meint von ethisch-moralischen Grundsätzen zu reden und bezeichnet gesellschaftliche Grundsätze, die eben diese Ethik und Moral stützen als veraltete Konzepte. Dabei kapiert unser großer Ethikphilosoph nicht, dass er mit seinen Überlegungen genau in die Falle rennt, die Büchse der Pandora öffnet, zu der verlässlich derlei „ethisch-moralische“ Überlegungen führen, wie er sie sich hier zusammenspinnt.

            Warum soll man nun bei diesem Thema „verschuldet“ schwer Erkrankte anders behandeln? Weil das Thema Corona gerade so en vogue ist? Was ist, wenn dann demnächst ein Wenig gegen Fettleibigkeit vorgegangen werden soll? Ist es dann auch in Ordnung, wenn Mediziner, um ihre Herzstationen vor Überlastung zu bewahren, fettleibige Herzpatienten nicht mehr behandeln, weil deren Herzprobleme auf jahrelanger exzessiver Fresserei beruht? Und ich finde, auch die Folgen fahrlässig verursachter Arbeitsunfälle sollte man künftig mal nen Bissel lockerer angehen. Oder Alkoholvergiftungen oder Folgen von Selbstmordversuchen… Was das dem Medizinpersonal alles an Stress verursacht. Auch da sollten die die Freiheit haben, einfach mal Nein zu sagen.

            Wie schon mehrmals erwähnt: das einzige, was pingpong hier antreibt, ist reine Panik. Er befindet sich seit Frühjahr letzten Jahres in einem Zustand permanenter Besorgnis, Angst, Unsicherheit. Dafür sucht er Möglichkeiten der Kanalisierung. Und da bieten sich Ungeimpfte natürlich sehr unmittelbar an. Davor waren es Partypeople oder Tourismusnazis.

            Für mich ist seine Entwicklung hier im Forum ein besorgniserregendes Zeugnis, wie dünn der Firnis unserer gesellschaftlichen Werte ist. Ein Bissel Panik hier, ein Wenig Hetze da und schon werden Dinge über Bord geworfen, die lange Zeit als unverhandelbar galten. Wer sich fragt, wie die Weimarer Republik so schnell zu einer der übelsten Diktaturen der Menschheitsgeschichte gewandelt werden konnte, findet hier Anschauungsmaterial…

            Einfach traurig! 😦

          • Ein echter bullshit Billy Beitrag.

            Nachdem dich das so getriggert hat dass dein Denkvermögen aussetzt für dich extra nochmal:
            Nur so altmodische, ewiggestrig-rückwärtsgewandte und total unbrauchbare (soll ich noch ein „patriarchal“ oder „alte weiße männer“ einfügen?) Konzepte wie hippokratischer Eid, Berufsethos usw. verhindern das.“

            Jetzt besser?

            Warum soll man nun bei diesem Thema „verschuldet“ schwer Erkrankte anders behandeln?

            Muss auch eine Folge deines ausgesetzten Denkvermögens sein. Ich schrieb nirgends davon, dass es so gemacht werden SOLL.
            Man beachte an dieser Stelle, dass ich dir wohlwollend das grundsätzliche Vorhandensein eines Denkvermögens zuerkenne, nur in dieser Situation funktioniert es halt nicht. Auf so ein Niveau müssen andere Rabulistiker hier erstmal kommen. Wollte ich nur mal erwähnt haben.

          • „Für mich ist seine Entwicklung hier im Forum ein besorgniserregendes Zeugnis, wie dünn der Firnis unserer gesellschaftlichen Werte ist.“

            Ich finde das, was ich in den Medien und von Politikern mitkriege, noch weit besorgniserregender, als das, was einzelne Verirrte in anonymen Foren schreiben, aber du hast natürlich recht.

            Falls es das noch braucht: Eine Diskussion, inwiefern pingpong auch aus spieltheoretischer Sicht unterbelichtet ist:

          • @pingpong

            „Wenn Du den Ungeimpften […] diese verlautbarte Forderung vorwirfst“ – „Das tue ich nicht.“

            Ach nee? Du schriebst:
            „Die Leute die sich haben impfen lassen sind nicht die, die ständig von „Freiheit“ reden und penetrant auf ihre höchstpersönliche Abwägungsentscheidung pochen. Wer für sich selbst Freiheit einfordert, muss sie auch anderen gewähren.
            Solange also die Leute, die sich haben impfen lassen, anderen nicht ständig mit ihrem Gerede von der Freiheit und vom schröcklichen Unterdrückerstaat auf den Wecker gehen, denkst du bitte nochmal nach und trägst dann etwas bei was keine Themenverfehlung ist.“ [Hervorhebungen natürlich von mir.]

            Das ist Deine Begründung, warum Du den Geimpften nicht den gleichen Vorwurf machst wie den Ungeimpften, für sich Entscheidungsfreiheit bei der Impfung in Anspruch zu nehmen, aber wie selbstverständlich zu erwarten, dass das Medizinpersonal im Falle einer Impfkomplikation sich um sie kümmert.
            Entscheide Dich bitte: Entweder, die Verlautbarung der Forderung nach Impffreiheit ist unproblematisch. Dann begründe erneut, warum Du den Geimpften nicht den gleichen Vorwurf machst, wie den Ungeimpften. Oder die bloße Verlautbarung ist problematisch, dann stehe auch dazu und erkläre nochmal, warum.

            Bisher hast Du ein geradezu grotesk anmutendes Konstrukt aufgebaut. Ich zitiere Dich:

            „Die Symmetrie, um die es hier geht, lautet: Wer für sich selbst Freiheit einfordert, muss sie auch anderen gewähren.“

            Entscheidend ist das Wort „einfordert“. Damit sind die Geimpften bei Dir aus dem Schneider. Die brauchen nämlich derzeit nichts zu fordern*. Dann brauchen sie dem Medizinpersonal auch keine Freiheit zu gewähren, sondern können es in die Pflicht nehmen – wie praktisch für sie. Währenddessen wird auf Ungeimpfte von allen Seiten Druck ausgeübt wird – nur ein Stichwort: 2G-Regel. Nach Deiner Logik müssen die das aber stumm über sich ergehen lassen, sonst „nutzen sie Asymmetrie aus“ und „schaden damit der Freiheit auf lange Sicht“ (wie eigentlich?). Und wahrscheinlich, weil Dir zwischenzeitlich aufgegangen ist, dass das ja doch irgendwie nicht ganz gleichsetzbar ist, plädierst Du jetzt auch noch explizit für die „Freiheit des Medizinpersonals nicht jeden zu behandeln“. Wenn der Rettungssanitäter während der Herzmassage also irgendwann keinen Bock mehr hat, soll er ruhig eine rauchen gehen, so viel Freiheit muss schon sein. Er kann ja nach fünf Minuten weitermachen, vielleicht lebt der Patient dann noch.

            Habt ihr in Österreich eigentlich auch einen Strafparagraphen „Unterlassene Hilfeleistung“? Der steht bei einem Freiheitsanhänger wie Dir dann wahrscheinlich auch auf der Abschussliste. Du willst ja konsequent sein, nee?

            *Zumindest nicht bei uns, hier gibt es Impfstoff in rauen Mengen. In der dritten Welt sieht die Sache schon anders aus.

          • @10.Ochse:

            Was hat das Video mit dem Thema zu tun? Er diskutiert darüber, dass Leute durch sanften Druck („nudging“) in ihrer Freiheit eingeschränkt werden sollen. Ich rede davon, dass es reziproke Freiheit geben sollte.

            Davon abgesehen sind die Erkenntnisse der zwei-Agenten-Spieltheorie nicht gerade gut geeignet um irgendwas über die Wirklichkeit auszusagen. Denn die ist wie so oft etwas komplizierter und produziert mitunter Phänomene, welche mit der simplen zwei-Agenten-Spieltheorie überhaupt nicht erklärt werden können.

          • @renton:

            Ich habe das hier
            Wenn Du den Ungeimpften, die ihre Freiheit der Impfentscheidung einfordern, während und weil sowieso schon von allen Seiten Druck auf sie ausgeübt wird, genau diese verlautbarte Forderung vorwirfst
            so verstanden, als ginge es um die Forderung nach Freiheit. Diese Forderung würde ich – nach deiner Auffasssung – den Ungeimpften vorwerfen, bzw. hätte ein Problem wenn sie sie einfordern. Vielleicht habe ich es falsch verstanden und du hast etwas anderes gemeint.

            Dann brauchen sie [die Geimpften] dem Medizinpersonal auch keine Freiheit zu gewähren, sondern können es in die Pflicht nehmen – wie praktisch für sie.

            Wo liest du denn so etwas heraus? Die Sache mit der reziproken Freiheit gilt selbstverständlich auch für die Geimpften.

            Der Wortsinn von „symmetrisch“ und „reziprok“ beinhaltet eindeutig, dass ZWEI Parteien beteiligt sind. Das beinhaltet, dass der Kontext von BEIDEN eine Rolle spielt. Slippery Slope Beispiele wie der Rettungssanitäter, der während der Herzdruckmassage keine Lust mehr hat, verfehlen den Punkt, weil sie nur eine Partei betrachten (deshalb kommt der Patient in dem Beispiel nur in einem eindeutig auf Übertreibung angelegten Nachschub-Satz vor, ansonsten spielt der überhaupt keine Rolle).

            Habt ihr in Österreich eigentlich auch einen Strafparagraphen „Unterlassene Hilfeleistung“?

            Ja, haben wir:

            (1) Wer es bei einem Unglücksfall oder einer Gemeingefahr (§ 176) unterläßt, die zur Rettung eines Menschen aus der Gefahr des Todes oder einer beträchtlichen Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung offensichtlich erforderliche Hilfe zu leisten […] es sei denn, daß die Hilfeleistung dem Täter nicht zuzumuten ist.
            (2) Die Hilfeleistung ist insbesondere dann nicht zuzumuten, wenn sie nur unter Gefahr für Leib oder Leben oder unter Verletzung anderer ins Gewicht fallender Interessen möglich wäre.

            Symmetrie.

          • @pingpong

            Vorweg: Ich frage mich ernsthaft, ob Du Verstecken spielst oder ob wir wirklich ein Kommunikationsproblem haben.

            „Ich habe das hier […] so verstanden, als ginge es um die Forderung nach Freiheit. Diese Forderung würde ich – nach deiner Auffasssung – den Ungeimpften vorwerfen, bzw. hätte ein Problem wenn sie sie einfordern“…

            …wenn selbige nicht gleichzeitig dem Medizinpersonal die Freiheit zugestehen wollen, sie nicht zu behandeln. Das hast Du richtig verstanden, diesen Vorwurf lese ich bei Dir.

            „Dann brauchen sie [die Geimpften] dem Medizinpersonal auch keine Freiheit zu gewähren, sondern können es in die Pflicht nehmen – wie praktisch für sie.“ – „Wo liest du denn so etwas heraus? Die Sache mit der reziproken Freiheit gilt selbstverständlich auch für die Geimpften.“

            Stimmt, das haben wir bereits geklärt. Aber über die meckerst Du nicht. Honi soit qui mal y pense. Verstehst Du diese ironisch-sarkastische Bemerkung?*

            „Slippery Slope Beispiele wie der Rettungssanitäter, der während der Herzdruckmassage keine Lust mehr hat, verfehlen den Punkt, weil sie nur eine Partei betrachten“

            Nein. Das ist kein Slippery Slope, sondern astrein Deine Position. Ich zitiere Dich gerne nochmal: „Ich verteidige […] die Freiheit des Medizinpersonals nicht jeden zu behandeln.“ Wenn Du nun einwenden möchtest: Aber Du hast ja das in Klammern weggelassen! Das gehört dazu! Dann schauen wir mal, was Du da gesagt hast: „Ich verteidige die Freiheit der Impfunwilligen sich nicht impfen zu lassen.“ Und, was ändert das? Auch wenn Du beide Freiheiten nur gemeinsam verwirklicht sehen willst, ist das für den Patienten, dessen Herz wegen irgendetwas ausgesetzt hat und um den sich der Rettungssani nicht kümmern will, herz-lich egal. Dann hat er von seiner Freiheit zur Impfentscheidung eben irgendwann vorher gebrauch gemacht. So what? Du kommst mir vor wie semikolon, die auch unheimlich gerne auf irgendeinen Kleinscheiß ausweicht oder irgendetwas absurdes behauptet.*

            „Die Hilfeleistung ist insbesondere dann nicht zuzumuten, wenn sie nur unter Gefahr für Leib oder Leben oder unter Verletzung anderer ins Gewicht fallender Interessen möglich wäre.
            Symmetrie“

            Willst Du mich verarschen? Was für andere „ins Gewicht fallende Interessen“ wiegen denn Deiner Meinung nach so schwer, dass sie unterlassene Hilfeleistung erlauben, aber sind andererseits so leicht wie die abwägende Entscheidung für oder gegen eine Impfung? Achtung. Sarkasmus*: Eine Zigarettenpause? Eine Spritze Impfstoff oder Nikotin, beides führt dem Körper ein paar Fremdstoffe zu?

            *Du merkst, ich bin geladen.

          • @renton:

            Ich fürchte ich verstehe den Großteil deines posts nicht.

            Meine Position: Freiheit muss reziprok sein. Das meine ich nicht als spezifisches realpolitisches Gesetz, sondern als ethisch-moralischen Grundsatz.

            Wenn also einer mit Sandalen eine hochalpine Bergtour macht, sich erwartungsgemäß vom Hubschrauber retten lassen muss, und sich dann auf „persönliche Freiheit zum Sandalentragen“ beruft, dann meckere ich und plädiere für die Freiheit der Bergrettung ihn nicht retten zu müssen (nicht: ihn nicht zu retten).

            Wenn einer sich nicht impfen lässt, erwartungsgemäß an Covid erkrankt und auf die ITS muss, sich dann auf „persönliche Freiheit zum nicht-impfen“ beruft, dann meckere ich und plädiere für die Freiheit des Medizinpersonals ihn nicht behandeln zu müssen (nicht: ihn nicht zu behandeln).

            Wenn einer sich impfen lässt, dann jeden Samstag auf Kuschelparties geht, erwartungsgemäß an Covid erkrankt und auf die ITS muss, sich dann auf „persönliche Freiheit mitten in einer Pandemie auf Kuschelparties zu gehen“ beruft, dann meckere ich und plädiere für die Freiheit des Medizinpersonals ihn nicht behandeln zu müssen (nicht: ihn nicht zu behandeln).

          • @pingpong

            Meine Position: Freiheit muss reziprok sein.

            Meiner Ansicht nach beginnt Freiheit viel früher. Nämlich an der Stelle, an der Menschen genötigt werden, eine Entscheidung zu treffen. Denn sie müssen sich nicht für oder gegen eine Impfung entscheiden, sie können auch einfach gar nichts tun und Pilze sammeln. Außer auf die Pilze hat das keine Relevanz. Da beginnt doch die Freiheit.

            Diese Entscheidung kann auch jeder andere so treffen. Er kann sagen: Ich will Pilzsammler sein und in keinen medizinischen Beruf gehen. Er kann auch sagen, dass er keine womöglich ansteckenden Menschen mehr behandeln will und sich aus einem medizinischen Beruf verabschieden. Er kann sogar den Job aufgeben, wenn er sich einfach nur über Ungeimpfte ärgert. Ist seine Freiheit.

            Aber er kann sich nicht in einen Rettungswagen setzen und am Unfallort dann sagen: „Der Verletzte ist weiß/Mann/ungeimpft/Moslem/etc., dem helfe ich jetzt nicht.“ Oder feministisch formuliert: „Das Exzem sieht so schlimm aus, da habe ich jetzt Angst.“

            Wenn wir unser Gemeinwesen den jeweiligen individuellen Launen unterwerfen und es keine Dienstpflichten mehr für Erwerbsarbeitende gibt, dann bricht alles zusammen.
            Aber nach Dienstschluss ist es ganz natürlich die Freiheit des Rettungsassistenten, nichts zu entscheiden, nichts zu machen oder Pilze zu suchen.

            Freiheit bedeutet, die Menschen staatlicherseits in Ruhe zu lassen, solange sie keinem was antun oder andere beeinträchtigen. Und da diese Impfung keine sterile Immunität bietet und mittlerweile klar ist, dass nichtmedizinische Maßnahmen das virale Geschehen nicht maßgeblich beeinflusst haben, gibt es auch keine Begründung, das Leben des Pilzesammlers zu beeinträchtigen und ihn zu zwingen, sich einem politischen Lager zuzuordnen.

            Da ist die Freiheit doch reziprok.

          • @beweis:

            Meiner Ansicht nach beginnt Freiheit viel früher. Nämlich an der Stelle, an der Menschen genötigt werden, eine Entscheidung zu treffen. Denn sie müssen sich nicht für oder gegen eine Impfung entscheiden, sie können auch einfach gar nichts tun und Pilze sammeln. Außer auf die Pilze hat das keine Relevanz. Da beginnt doch die Freiheit.

            Wir leben nicht mehr im Zeitalter der Jäger und Sammler, wo Kleingruppen von Familienverbänden durch die unendlich weite Landschaft ziehen und im Laufe des Lebens vielleicht 2-3 mal Kontakt mit anderen Kleingruppen haben. Unsere moderne Gesellschaft ist vernetzt und durchzogen von einer Vielzahl wechselseitiger Abhängigkeiten. Das Wasser kommt eben nicht einfach aus dem Hahn, der Strom nicht einfach aus der Steckdose und das Amazon Paket liegt nicht einfach im Postkasten. Auch wenn du den Eindruck haben könntest es verhielte sich so.
            (Pilzesammelnde Einsiedler sind aber tatsächlich weitgehend ausgenommen, da hast du schon recht. Sie sind aber auch ziemlich irrelevant, ist nicht abwertend gemeint.)

            Wenn wir unser Gemeinwesen den jeweiligen individuellen Launen unterwerfen und es keine Dienstpflichten mehr für Erwerbsarbeitende gibt, dann bricht alles zusammen.

            Ganz genau. Hochmoderne Gesellschaften wie unsere müssen so organisiert sein dass es Pflichten und Regeln gibt, weil das Individuum sich aufgrund der oben angedeuteten wechselseitigen Abhängigkeiten NICHT in jeder beliebigen Sache auf den Standpunkt stellen kann „das ist aber meine persönliche Freiheit“ – das ist genau der verfehlte Freiheitsbegriff den ich kritisiere. Es ist im Kern die Einladung zu jenem pathologischen Narzissmus, dessen Auswüchse wir an anderer Stelle beklagen.
            Der Sinn von „Freiheit muss reziprok sein“ ist es, genau solche Situationen wie du sie beschreibst zu verhindern. Der Fokus auf die Symmetrie und die Wechselseitigkeit der Freiheit verhindert, dass individuelle Launen das Gemeinwesen zerstören. Ich schrieb es auch weiter oben schon an renton, „symmetrisch“ und „reziprok“ betont dass ZWEI Parteien beteiligt sind.

            Freiheit bedeutet, die Menschen staatlicherseits in Ruhe zu lassen, solange sie keinem was antun oder andere beeinträchtigen.

            Die Impf-Gegner die sich auf ihre persönliche Freiheit berufen ignorieren das Symmetrie-Prinzip, wenn sie nicht dem Medizinpersonal dieselbe persönliche Freiheit zugestehen. Sie tun so als gäbe es nur sie alleine, als wäre nur ihre eigene Freiheit wichtig, und als hätte ihre „freie Entscheidung“ sich nicht impfen zu lassen keine Auswirkung auf andere.
            Ich will den Impf-Gegnern ihre Freiheit nicht nehmen. Sie sollen die Freiheit haben, sich nicht impfen zu lassen. Aber dann muss Symmetrie und Reziprozität der Freiheit sichergestellt sein.

            Ich denke das große Gezeter kommt daher, weil dadurch der grenzenlose Individualismus in all seiner Hässlichkeit offengelegt wird. Mit der Einstellung „hinter mir die Sintflut“ ist es leicht, große Worte von Freiheit im Mund zu führen. Freiheit als reziprokes Prinzip verhindert, dass das Gemeinwesen in einem Chaos von x-beliebigen individuellen Launen untergeht.

          • pingpong,

            das Gezeter kommt alleine von Dir.

            In der Realität gibt es bereits heute bei Kapazitätsengpässen informelle Triage-Verfahren. Behandelt wird der/die/das dessen Nichtbehandlung dem entscheidenden Mediziner den größten Ärger einbringt.

            Also bekommt z.B. ein ungeimpfter kosovarischer Clan-Chef selbstverständlich das Intensivbett anstelle des zweifach+booster geimpften Steiermärker Rentners. Oder der Privatpatient vor dem gesetztlich Versicherten. Oder der Promi vor dem Nobody. Oder der Schwippschwager vom Chefarzt vor der Putzhilfe.

            Wenn da dann noch weiterer Spielraum für Selektionen ist und die Mediziner sich gut dabei fühlen, dann sollen sie halt den Ungeimpften die blaue Karte und den Geimpften das Intensivbett geben.

            Fair wäre es nur, wenn das klar an die Öffentlichkeit kommuniziert würde. Vielleicht gibt es da ja noch den einen oder anderen der naiverweise denkt, es würden nur medizinische Kriterien gelten.

          • grenzenlose Individualismus

            Grenzenloser Individualismus wäre, wenn jeder macht, was er will. Darum geht es hier aber nicht. Es geht darum, dass Menschen das machen sollen, was andere wollen. Dass Menschen verurteilt werden, wenn sie nichts machen. Einfach nichts.
            Und das ist ein Angriff auf die Freiheit und Souveränität des Einzelnen.
            Das ist exakt so übergriffig, wie seinerzeit das Graffiti an meiner Hauswand nach der BLM-Demo: „Euer Schweigen tötet“. Auch das verurteilt jemanden, der einfach nur nichts macht, nichts sagt.
            So geht das meiner Meinung nach nicht, dass irgendwelche Mehrheiten die anderen beliebig zu Aktionen zwingen oder über deren körperliche Unversehrtheit bestimmen. Und umso fester die Zügel da angezogen werden, umso entschlossener wird mein innerlicher Widerstand gegen diese indirekten Zwänge.

          • Und plädierst damit konsequenterweise für erlaubte Raucherpausen bei Wiederbelebungsversuchen.

            Was nicht bei Dir vorkommt: „Wenn einer sich mit einem Impfstoff mit Notfallzulassung impfen lässt, dann eine lebensbedrohende Thrombose kriegt und sich auf die Freiheit beruft, sich impfen zu lassen, dann meckere ich und plädiere für die Freiheit des Medizinpersonals ihn nicht behandeln zu müssen (nicht: ihn nicht zu behandeln).“

          • @renton:

            Wenn diese Situation auftritt, bin ich der erste der meckert und für Freiheit des medizinpersonal pladiert.
            Ist m. E. aber ähnlich wahrscheinlich wie die hungerstreikenden faschos weiter oben. Es gibt einen Grund, warum fast niemand (anwesende ausgenommen) auf die Idee kommt, er müsse die Entscheidung sich impfen zu lassen ggü. dem medizinpersonal verteidigen(!) und mit einem freiheitsargument rechtfertigen(!).

            Und ja, selbstverständlich plädiere ich dafür, dass spinner wie bhakdi und Konsorten, welche die Impfung ablehnen, die Freiheit haben sollten geimpfte nicht zu behandeln – sogar ganz unabhängig davon ob der geimpfte ein freiheitsargument für seine impfentscheidung anführt oder nicht. Alles was dazu beiträgt, dass weniger Menschen mit solchen lunatics wie bhakdi zu tun haben, unterstütze ich.

          • @pingpong

            Eines ist mir immer noch nicht klar. Alle Deine Beispiele enthalten die Konjunktion „und“. Zum Beispiel hier:

            „Wenn also einer mit Sandalen eine hochalpine Bergtour macht, sich erwartungsgemäß vom Hubschrauber retten lassen muss, und sich dann auf „persönliche Freiheit zum Sandalentragen“ beruft, dann meckere ich und plädiere für die Freiheit der Bergrettung ihn nicht retten zu müssen (nicht: ihn nicht zu retten).“

            Kommt es für Dich auf das „Berufen auf die persönliche Freiheit“ an, wenn Du dafür plädierst, dass die Bergwacht den hochalpinen Sandalenträger nicht retten müssen soll? Wenn der Sandalenfreund einfach nur um Hilfe riefe, ohne seine persönliche Freiheit zu erwähnen, müsste ihn die Bergwacht dann retten? Oder muss die Bergwacht generell keine „dummen“ Leute retten, und wenn die dummen Leute auch noch (aus deiner Sicht) dummes Zeug von sich geben, nimmst Du das zum Anlass, selber zu meckern, und Dein Plädoyer für die Freiheit, Hilfeleistung zu unterlassen, zu halten, wofür Du aber bei „dummen“ Leuten sowieso generell bist?

          • @renton:

            Die Beispiele sind nur Beispiele.

            Wichtig ist das Prinzip dahinter: Freiheit muss symmetrisch sein.

            Das habe ich gemeint, als ich vor vielen postings schrieb: „Ihr sprecht von spezifischer Politik. Ich spreche von ethisch-moralischen Grundsätzen.“

            Du siehst, dass es beim Prinzip überhaupt keine Rolle spielt ob jemand dumm ist oder nicht oder ob ich persönlich einverstanden bin mit dem was jemand tut oder nicht. Es geht darum, den Begriff „Freiheit“ (eine ziemlich zentrale Errungenschaft unserer modernen Gesellschaft) davor zu bewahren ins völlig beliebige abzugleiten.

            Ich bin eigentlich der Meinung, das wäre nicht so schwer zu verstehen. Bei der Debatte um Familienrecht sehe ich von dir und vielen anderen jedenfalls wenig Schwierigkeiten, die Probleme eines einseitigen und asymmetrischen Freiheitsbegriffs zu erkennen und dessen negative Folgen zu benennen.

          • Beantworte doch bitte einfach meine Fragen. Deine Versuch, Dich allgemein zu erklären, ist sicherlich konstruktiv gemeint; es funktioniert aber nicht, ich bin in meinem Verständnis Deiner Position keinen Schritt weiter.

  7. https://phys.org/news/2021-09-narratives-remedy-misperceptions-racial-wealth.html

    Offenbar unterschätzen viele die Vermögensunterschiede zwischen Weißen und Schwarzen. Die Autoren meinen nun man könne die Leute von den bekannten „anti“-rassistischen Schwachsinn überzeugen, wenn man sie darauf hinweist. Dass die Vermögensunterschiede auch andere Ursachen als Rassismus haben können (z.B. Vererbung von Armut, weniger sparen/leisten, weil man eh nicht glaubt gegen den Rassismus der Weißen ankommen zu können, etc.), scheint ihnen nicht klar zu sein.

    • Die Statistik wird schon dadurch verfälscht, dass die Mehrheit der Superreichen gerade in den USA weiß sind. Doch was nutzt es dem Weißen Unterschichtler, dieselbe Hautfarbe zu haben wie Bill Gates oder George Soros, wenn sein jährliches Einkommen weit unter dem Durchschnitt auch der schwarzen Bevölkerung liegt. Und wieder einmal zeigt sich, wie schädlich dieses notorische Gruppendenken für die Beschreibung sozialer Zustände ist.

    • „Doch was nutzt es dem Weißen Unterschichtler, dieselbe Hautfarbe zu haben wie Bill Gates oder George Soros, wenn sein jährliches Einkommen weit unter dem Durchschnitt auch der schwarzen Bevölkerung liegt. “

      Richtig. Das hatte ich noch gar nicht bedacht. Natürlich kann die Unterrepräsentation der Schwarzen in der Oberschicht die gleichen Ursachen haben (wobei statt der Vererbung von Armut auch Vererbung des Mittelschichtsstatus ausreicht).

  8. „No Choice“ – stimmt halt nicht. Sie hat nur EINE Möglichkeit weniger. Sie kann ja immer noch das machen, was Frauen Männer empfehlen, die keine Kinder haben wollen, nur weil sie mit jemanden Sex haben.
    Aber ich vermute mal das es für diese Frauen eine Zumutung ist, wenn Frauen sich an die eigenen Ratschläge halten sollen, die sie anderen geben.

    • Die Autorin des Artikels ist auch Autorin des Buches

      „Otherhood: Modern Women Finding A New Kind of Happiness“

      Da gehts um kinderlose Frauen und so….

  9. https://taz.de/Miniserie-Trigonometry-bei-ZDFneo/!5799838/

    Während Gemma und Kieran überarbeitet, übermüdet und – mangelst Zeit – untervögelt sind, hat Ray ihre Karriere als olympische Synchronschwimmerin nach einem traumatisierenden Unfall an den Nagel gehängt. Überhaupt sind die Unterschiede zwischen den dreien auf den ersten Blick gewaltig. Kieran stammt aus ärmeren Verhältnissen, wuchs die meiste Zeit bei Pflegeeltern auf und musste als Soldat im Krieg Dinge mitansehen, die lange kaum zu verarbeiten waren. Gemma, Tochter eines weißen, eher gefühlskalten Vaters und einer schwarzen, früh bei einem Unfall verstorbenen Mutter, identifiziert sich als queer und hatte auch schon Beziehungen mit Frauen. Ray dagegen steht nach Jahren des pausenlosen Trainierens nun in der Großstadt erstmals auf eigenen Beinen, erlebt beim Pub-Besuch fasziniert ihre erste Drag Show und wirkt auch sonst mitunter wie die naiv-verpeilte Unschuld vom Lande.

    ROFL. Wie kann man so etwas ernst nehmen? Die woke Filterblase macht Serien für die woke Filterblase. Das Bild einer dekadenten Gesellschaft im Begriff der Selbstauflösung.

  10. Wir haben hier ja oft Beispiele von voll abgedrehten Schneeflöckchen, die auf Twitter ein großes Maul haben aber ansonsten Mühe sich selber den Hintern abzuputzen.

    Da fiel mir aktuell als „Zufallstreffer“ (Zufall heute übersetzt als „Keine Ahnung warum die KI dort mir das Video präsentiert hat“) in Youtube ein echtes Gegenbeispiel wohltuend ins Auge.

    Ladies and Gentleman: Kate aus Montana, 17 Jahre alt und Landwirtin in dritter Generation.

    Sie gibt als Video-Tagebuch Einblicke in ihre Arbeit auf der Farm und das ist nicht nur spannender als Mode- und Schmink-Tipps sondern hat auch als Ergebnis einen Nährwert 🙂

    Es gibt sie, die anderen Frauen :-).

    • Interessant! Ich finde diese Frau aber nicht so „anders“. Aber vielleicht gibt’s ja noch weitere Videos von ihr, wo sie dann wirklich anders ist.

      • Ja, schade dass die Kabinen moderner Landmaschinen klimatisiert sind. Sonst wäre Bikini die passende Arbeitsbekleidung und die Videos nochmal eine Klasse populärer 😂

    • Ja, man wird zunehmend demütig und dankbar gegenüber sowas. Dass sie nicht ausschließlich an ihrer iWatch rumfummelt, um sich neue Ray-Ban-Brillen zu bestellen.
      Am Anfang macht ihr ein alter weißer Mann den Mähdrescher klar, befreit das Mähwerk von Steinen. Aber der hat ja eh Dreck unter den Fingernägeln.
      Sie steuert das schon ganz gut.

      • Nichts gegen Ray-Ban-Brillen 🙂

        In unserem Themenkontext hier haben wir es halt oft mit Frauen zu tun, die nur maulen, klagen, nutzlos posen und dummes Zeug twittern. Da ist das wirklich eine echte Wohltat. OK, das mit dem Stein hätte sie schon auch selber machen können anstatt Papa zu rufen. So schwer war der nicht 😦

  11. „If there is a physical attack, then we should all be ready with martial training and self-defense training so that we can stand up for our rights and our dignity. If it is an intellectual attack, then all of us should be armed with the weapons of intellect and reasoning.
    „Jihad can be through funding and jihad can be through struggling in person. Both of them are needed and both of them are important.

    https://www.memri.org/reports/washington-dc-shiite-imam-dr-sulayman-ali-hassan-may-allah-allow-all-us-enter-paradise

    Die schöne Seite des Islams öffentlich darstellen zu wollen und dabei den Dschihad einmal nicht mit Gewalt zu verbinden, wie Nemi El-Hassan es tat, ist legitim. Denn es gibt im Islam eine positive Idee vom Dschihad als Anstrengung, ein besserer Mensch zu werden.

    https://www.zeit.de/2021/38/nemi-el-hassan-wdr-moderatorin-quarks-antisemitismusvorwuerfe-kritik

  12. Ich führe gerade meine Recherchen zur Critical Race Theory weiter. Inzwischen besitze ich ca. 10 Bücher zum Thema, es handelt sich dabei um allgemeine Einführungswerke zur Critical Race Theory, Werke mit zentralen Texten der Critical Race Theory und Werke von bekannten Vertretern der Critical Race Theory.

    Ich habe mich allerdings bislang noch nicht ausreichend in die zahlreichen Unterströmungen der Critical Race Theory eingearbeitet. Die Critical Race Theory bezieht sich nämlich nicht nur auf Schwarze (das ist ein Mythos, den pathologische Lügner wie James Lindsay und Sebastian Wessels verbreiten), sondern beinhaltet Unterströmungen zu allen größeren ethnischen, kulturellen und religiösen Minderheitengruppen in den USA. Eine Unterströmung für Weiße gibt es innerhalb der Critical Race Theory allerdings nicht, m.E. ein gravierender Kritikpunkt.

    Eine differenzierte, fundierte und faire Analyse und Kritik der Critical Race Theory erfordert natürlich sich mit jeder einzelnen Unterströmung der Critical Race Theory wenigstens etwas zu beschäftigen und zu versuchen sie auf ihre Fehler und Einseitigkeiten, aber auch auf ihre Teilwahrheiten hin zu untersuchen.

    Ich beginne dbzgl. mit der jüdischen Unterströmung der Critical Race Theory. Das ist naheliegend, da mir der Kampf gegen Antisemitismus am Herzen liegt. Ich habe mich in dieser Hinsicht seit einigen Jahren auf die Analyse und Kritik der antisemitischen rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie spezialisiert.

    Die jüdische Unterströmung der Critical Race Theory ist relativ neu, es gibt sie erst seit wenigen Jahren, während z.B. die Unterströmungen der Critical Race Theory bzgl. Schwarzer, Asiaten und Latinos schon viel länger existieren.

    Die jüdische Unterströmung der Critical Race Theory wird auch HebCrit genannt, was für Hebrew Critical Race Theory steht.

    Einer ihrer Hauptvertreter ist Daniel Ian Rubin. Er schrieb einen der zentralen Texte dieser Strömung:

    Daniel Ian Rubin – Hebcrit: a new dimension of Critical Race Theory

    https://www.researchgate.net/publication/341922599_Hebcrit_a_new_dimension_of_critical_race_theory

    Aus dem Abstract:

    “I believe that it is essential to identify a new facet of Critical Race Theory that specifically addresses the needs of the Jewish people. Often overlooked and ignored in multicultural, diversity, and ethnic studies, Jews continue to face specific concerns and obstacles in the both the United States and around the world. In this article, I outline the foundational structure of this new critical theory that investigates issues affecting Jewish people in American society. HebCrit (pronounced ‘heeb’) is rooted in Critical Race Theory, History, Social Psychology, Education, and Jewish Studies. This new theoretical framework provides a way to address the complicated positionality that many American Jews navigate on a daily basis.”

    Eine andere Vertreterin von HebCrit ist Mia Brett. Hier sind zwei Artikel von ihr, einer in dem sie die Critical Race Theory aus jüdischer Perspektive verteidigt und einer, in dem sie Antisemitismus im Kontext der politisch korrekten postmodernen Linken kritisiert. (Neben der falschen Verwendung des Begriffs „Critical Theory“ ist bei Mia Brett auffallend, dass bei ihr typisch politisch korrekte Ansichten mit begründeten Antisemitismus-Kritiken koexistieren.)

    Mia Brett – Who’s afraid of ‘Critical Race Theory’? Jews should embrace the right’s latest bogeyman

    https://forward.com/opinion/459785/whos-afraid-of-critical-race-theory-why-jews-should-embrace-the-rights/

    und

    Mia Brett – 3 Ways for Intersectional Feminism to Include Jewish Women

    https://www.heyalma.com/3-ways-for-intersectional-feminism-to-include-jewish-women/

    Die Vertreter von HebCrit haben den Anspruch Antisemitismus auch dann zu kritisieren, wenn er im Kontext der politisch korrekten postmodernen Linken auftritt und sie wenden sich dagegen, wenn Juden von politisch korrekten postmodernen Linken als „weiss” und somit als privilegiert gelabelt werden.

    Schauen wir also mal, was diese Unterströmung der Critical Race Theory so hinsichtlich Fehlern und Teilwahrheiten, politisch Korrektem und politisch Unkorrektem zu bieten hat.

    • Ich habe mich allerdings bislang noch nicht ausreichend in die zahlreichen Unterströmungen der Critical Race Theory eingearbeitet.

      Na dann viel Spaß weiterhin. Wieviele Dutzend Bücher glaubst du brauchst du noch? Bitte gib uns keine zwischenzeitlichen Updates, sondern fass es zusammen wenn du fertig bist.

      • @ pingpong

        „Na dann viel Spaß weiterhin.“

        Danke.

        „Wieviele Dutzend Bücher glaubst du brauchst du noch?“

        Also bzgl. der Critical Whiteness Studies haben bei mir vier Bücher ausgereicht, um mir das Gefühl zu vermitteln, sie ausreichend beurteilen zu können und bzgl. des Black Feminism acht Bücher, (wobei ich den Black Feminism als positiver beurteile als die Critical Whiteness Studies, ich bin ein sehr entschiedender Gegner der Critical Whiteness Studies.)

        Aber die Critical Race Theory ist deutlich komplexer und vielfältiger. Ich vermute daher, dass ich noch ca. 20 weitere Bücher zur Critical Race Theory benötige, um sie ausreichend durchdrungen zu haben.)

        „Bitte gib uns keine zwischenzeitlichen Updates, sondern fass es zusammen wenn du fertig bist.“

        Das sehe ich anders. Alles zusammenzufassen ist m.E. viel zu viel. Einzelne Updates sind für das Verständnis m.E. angemessener. 🙂

      • „Wieviele Dutzend Bücher glaubst du brauchst du noch?“

        Also bzgl. der Critical Whiteness Studies haben bei mir vier Bücher ausgereicht, um mir das Gefühl zu vermitteln, sie ausreichend beurteilen zu können und bzgl. des Black Feminism acht Bücher, (wobei ich den Black Feminism als positiver beurteile als die Critical Whiteness Studies, ich bin ein sehr entschiedender Gegner der Critical Whiteness Studies.)“

        Also, ich bin der Meinung, dass es meistens ausreicht die Grundgedanken und ein paar der wichtigsten Details zu kennen, um Schwachsinn als solchen identifizieren zu können (durch Abgleich mit den Fakten, die zu recherchieren natürlich nicht immer einfach ist, manchmal reichen aber auch Alltagserfahrungen aus). Wenn dabei nicht das Ergebnis „Schwachsinn“ herauskommt, dann lohnt es sich ganze Bücher zu lesen, da es dann meistens kein kompletter Schwachsinn sein wird und man, wenn dies doch eintritt, immer noch aufhören kann, zu lesen.
        Man sollte bedenken: Wenn die Grundgedanken und wichtigsten Details Schwachsinn sind, dann reicht das als Widerlegung und damit auch als Kritik bereits aus, es sei denn, man will wirklich JEDEN Schwachsinn identifizieren, der in der betreffenden Ideologie enthalten ist.

    • „Black women across incomes are dying at three to four times the rate of non-Hispanic white women without an explicitly discriminatory related law. These examples and so many more prove the existence of systemic racism and the discriminatory impact of laws.“

      https://forward.com/opinion/459785/whos-afraid-of-critical-race-theory-why-jews-should-embrace-the-rights/

      Ein unzulässiger Schluss, der zum Dogma des „strukturellem Rassismus“ erklärt wird, um diesen antiamerikanischen Punkt hier zu machen. Denn hier werden ja die USA als rassistisch verleumdet.

      Niemand sollte diese „CTR“ „umarmen“, sondern alle sie ablehnen. Typisch für den „Forward“, progressive rassistische Töne zu spucken.

      • @ FS

        „Vergiss nicht die bedeutenden Rassentheoretiker Hans Friedrich Karl Günther, Arthur de Gobineau und Houston Stewart Chamberlain.“

        Danke für den Hinweis, aber ich besitze schon mehrere Standardwerke zum Thema „Geschichte des Rassismus“.

      • @ FS

        Also, nach meinem bisherigen Kenntnisstand gibt es folgende Unterströmungen der Critical Race
        Theory:

        BlackCrit – Black Critical Race Theory

        LatCrit – Latino Critical Race Theory

        AsianCrit – Asian American Critical Race Theory

        South Asian American Critical Race Theory

        American Indian Critical Race Theory

        HebrewCrit – Hebrew Critical Race Theory

        Des Weiteren gibt es auch noch eine Unterströmung bzgl. Muslimen, deren Namen mir bislang aber noch nicht bekannt ist.

        Dann gibt es noch den

        CRF – Critical Race Feminism

        Einen Critical Race Masculism gibt es leider noch nicht, finde ich schade.

        und

        DisCrit – Disability Critical Race Theory
        (Da geht es also um Menschen mit Behinderung, die ethnischen/kulturellen/religiösen Minderheitengruppen in den USA angehören.)

        Das sind die Unterströmungen der Critical Race Theory, die mir bisher bekannt sind, es gibt aber wahrscheinlich noch mehr.

        • Und was beinhaltet die „American Indian Critical Race Theory“ im Kern?

          Werden da die Ahnen verflucht, weil die das ganze Land gegen Glasperlen und Feuerwasser eingetauscht haben?

          Und, mal verglichen mit den Philosophen des 17. bis 19. Jahrhundert, ist dieses Critical Dingsda dann Fastfood im Vergleich zu Sternekoch oder eher Hundehaufen?

        • @ FS

          Nachtrag

          Es gibt auch noch

          LGBTCrit – Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender Critical Race Theory

          Da geht es also um lesbische, schwule, bisexuelle und Trans-Personen, die ethnischen/kulturellen/religiösen Minderheitengruppen in den USA angehören.

          • Hier wäre dann meine Frage analog: wie kann es eine Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender Critical Race Theory (LGBTCrit) überhaupt geben? Lesbisch zu sein, schwul zu sein, usw. hat überhaupt nichts mit Rasse zu tun. Aber CRT hat mir Rasse zu tun. Wie geht das zusammen?

            Vielleicht ist es ja so: LGBTCrit ist die CRT all derjenigen Schwarzen, die z. B. lesbisch sind, oder schwul, oder … OK, aber dann würde ich sagen: Leute, ihr seid doch ein bisschen doof. Wenn die CRT politisch erfolgreich sein will, dann hat es überhaupt keinen Sinn, diese Theorie in etliche Unterabteilungen aufzuspalten – CRT für Homos, CRT für Heteros, CRT für Bisexuelle, usw. – und damit zu spalten und zu fragmentieren. Sowas nimmt der Theorie und der Bewegung lediglich Kraft weg.

            Oder jedenfalls verstehe ich den Sinn einer solchen Aufspaltung nicht.

    • „Ich beginne dbzgl. mit der jüdischen Unterströmung der Critical Race Theory.“

      Ich verstehe das nicht so ganz, was aber vielleicht an diversen Bildungslücken bei mir liegt.

      Bisher dachte ich immer, dass Judentum eine religiöse Angelegenheit sei, und vielleicht noch so ein bisschen sozio-kulturell – aber ganz gewisse nichts mit Rasse zu tun habe. Konsequenz: Auch Eskimos können Juden sein (wenn sie den entsprechenden Glauben angenommen haben und praktizieren), ebenso wie die Ureinwohner Australiens.

      Soweit ich es verstanden habe, hat die Critical Race Theory nun so überhaupt nichts mit Religion zu tun, sondern eben nur mit Rasse – auch wenn sie Rasse vielleicht nicht biologisch definiert, aber jedenfalls nicht religiös.

      Wie kann es dann eine „jüdischen Unterströmung der Critical Race Theory“ geben? Vielleicht gibt es eine nah-östliche Unterströmung der Critical Race Theory – sofern sich die Leute im Nahen Osten als eigene Rasse definieren können. Aber eine jüdische Unterströmung kann es nicht geben: das wäre so eine Art contradictio in adjecto.

      Soweit ich weiß, sind die Leute in Israel (sofern sie nicht aus Afrika eingewanderte Juden sind) oder die typischen Juden in den USA rassisch gesehen identisch mit den Arabern in den Palästinensischen Gebieten (oder in Libanon, Jordanien usw.): Der Unterschied besteht eben im Glauben und in der kulturellen Sozialisation, einen rassischen Unterschied gibt es nicht.

      Mir scheint, es wäre für die Juden als Bevölkerungsgruppe fatal, wenn sie nun anfangen würde, sich eben doch als eigene Rasse zu definieren, weil sie damit eine wesentliche Voraussetzung des Holocaust akzeptieren würden. Und ich wäre doch neugierig darauf, wie in der „jüdischen Unterströmung der Critical Race Theory“ derartige Fragen adressiert werden.

      Aber wie gesagt: Vielleicht habe ich da einfach nur diverse Bildungslücken …

      • Am besten schaust du mal bei Wikipedia unter Ariernachweis. Da haben sie ein paar schöne Scans. In dem entsprechenden Dokument wird auf mehreren Seiten erklärt, wann bei bestehendem jüdischen Glauben von einer nichtarischen Rassenzugehörigkeit ausgegangen wird und wann nicht. Ich hoffe, Leszek wird uns noch erklären, wie es die HebCrits handhaben.

        • @ Jochen Schmidt

          „Soweit ich es verstanden habe, hat die Critical Race Theory nun so überhaupt nichts mit Religion zu tun, sondern eben nur mit Rasse – auch wenn sie Rasse vielleicht nicht biologisch definiert, aber jedenfalls nicht religiös. Wie kann es dann eine „jüdischen Unterströmung der Critical Race Theory“ geben?“

          @ FS

          „Leszek wird uns noch erklären, wie es die HebCrits handhaben.“

          Ich denke, ein Vertreter der Critical Race Theory würde Folgendes darauf antworten:

          Im Kontext der Critical Race Theory meint der Begriff „Race“ keine biologische Kategorie, „Race“ wird vielmehr als soziale Konstruktion betrachtet. Wird der Begriff „Race“ im Kontext der Critical Race Theory auf eine bestimmte Menschengruppe angewendet, so soll damit ausgesagt werden, dass diese Menschengruppe von außen eine rassifizierende Zuschreibung erhalten hat und dann auf Grundlage dieser essentialisierenden Rassifizierung diskriminiert wurde.

          Insofern bedeutet also z.B. die Bezeichnung Hebrew Critical Race Theory gerade nicht, dass Juden eine Rasse seien, sondern dass Juden Objekt essentialisierender Rassifizierung, also einer von außen kommenden negativen Zuschreibung, geworden sind und auf dieser Grundlage diskriminiert wurden und werden.

      • „Im Kontext der Critical Race Theory meint der Begriff „Race“ keine biologische Kategorie, „Race“ wird vielmehr als soziale Konstruktion betrachtet.“

        Nein, wird sie nicht.
        Es wäre völlig überflüssig, eine eigene jüdische Abteilung in der „kritischen Rassentheorie“ aufzumachen, stünden diese Juden in den USA nicht per se im Lager „der Weißen“.
        Vom gleichen Autor stammt der Text mit der Überschrift: „Navigating the ’space between‘ the Black/White binary: A call for Jewish multicultural inclusion“ – man braucht nicht lange raten, warum er ihn geschrieben hat. Weil die „binary“ hegemonial geworden ist.

        „LGBTCrit“ und die Hinzufügung eines braunen und schwarzen Streifens für die Hautfarbe bei der Fahne der LGBT wären völlig überflüssig gewesen, ginge es um eine „soziale Konstruktion“.
        Es wurde hier ein (revisionistischer) Kniefall vollzogen, denn durch die nachträgliche Hinzufügung wird symbolisch deren vorheriger Ausschluss behauptet. Natürlich wegen ihrer Hautfarbe und die ist zweifellos biologisch bestimmt. Der Kniefall besteht darin, nun (aber endlich und wirklich!) „inklusiv“ zu sein, indem damit behauptet wird, vorher „exkludiert“ zu haben.
        DAVOR war LGBT also „weiß“ und „exkludierend“.
        Das ist der angestrebte Lerneffekt.

        „Wird der Begriff „Race“ im Kontext der Critical Race Theory auf eine bestimmte Menschengruppe angewendet, so soll damit ausgesagt werden, dass diese Menschengruppe von außen eine rassifizierende Zuschreibung erhalten hat und dann auf Grundlage dieser essentialisierenden Rassifizierung diskriminiert wurde.“

        Wenn man diesen Satz einkürzt lautet er: „Eine Menschengruppe erhält von außen Zuschreibungen mit dem Zweck, ihre soziale Position/Ausschluss zu legitimieren/ausbeuten zu können.“, so macht der Satz Sinn, ohne das Wort „Rasse“ verwendet zu haben.
        Also mit einem Zweck für die „essentialisierende Rassifizierung“ versehen, der nichts mit „Rasse“ zu tun hat.
        Wenn man so formuliert: „Männer erhalten von außen Zuschreibungen mit dem Zweck, ihre soziale Position/Ausschluss zu legitimieren/ausbeuten zu können.“ macht er immer noch Sinn.
        Und so: „Weiße Männer erhalten von außen Zuschreibungen mit dem Zweck, ihre soziale Position/Ausschluss zu legitimieren/ausbeuten zu können.“

        Was trägt also der Zusatz „Geschlecht“ oder „Rasse“ zu dem Verständnis des sozialen Vorgangs bei, wäre „Rasse“ oder „Geschlecht“ nicht biologisch gemeint? Gar nichts.

  13. Fortunately, numerous Muslim scholars have addressed the problem of antisemitism on the part of their fellow Muslims. For example, Maajid Nawaz, a former Islamist himself, has regularly condemned antisemitism expressed by jihadists. So has Tarek Fatah and many other Muslim scholars. But just like their counterparts in Christianity dealing with the issue of antisemitism, they have a lot of work to do.

    Addressing the horror of attacks like those perpetrated in London on August 18 — and their roots in the Islamic tradition — is not an act of bigotry. Quite the opposite. These attacks are anathema to any religion of peace, and give bigots license to falsely stereotype all Arabs and Muslims as anti-Jewish thugs.

    https://www.algemeiner.com/2021/09/14/pointing-out-the-roots-of-muslim-antisemitism-does-not-make-you-a-bigot/

  14. viva la revolution

  15. Linksextremisten, Antisemiten und Weltuntergangspropheten: jo, das sind die vordringlichen deutschen Qualitätsmedien:

    …. macht nur weiter so!

    • In der ARD-«Wahlarena» am Mittwoch mit Armin Laschet haben die Zwecke endgültig über die Mittel triumphiert. Moderator Cichowitz verkündete, das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap habe «uns dabei unterstützt, die Themen zu finden, die für die Bürgerinnen und Bürger bei dieser Wahl besonders interessant sind». Interessant war dann vor allem, wofür sich angeblich niemand interessiert: Nicht nach innerer Sicherheit, nicht nach Migration, nicht nach Bildung, nicht nach Inflation und Steuerlast wurde gefragt – wohl aber nach Cannabis, Inklusion, Diversität und Antirassismus. Wären diese Themen wahlentscheidend, müsste man keinen Wahlkampf mehr führen. Linkspartei, Grüne und SPD hätten ihre Zweidrittelmehrheit längst sicher.

      Noch drastischer zeigt sich der Unterschied von «Wahlarena» und Wahlvolk an der Teilnahme von Aktivisten. Gleich zwei junge Frauen schafften es in die Sendung, die zuvor von einer linken «Aktivistinnen-Agentur» trainiert worden waren. Eine laut eigener Auskunft fünfzehnjährige «Schülerin und Geografiestudentin», die sich bei «Fridays for Futures» engagiert, und eine «Back Lives Matter»-Aktivistin hatten das Medientraining durchlaufen.

      Besagte «Aktivistinnen-Agentur» wird von einer Frau geleitet, die der Interventionistischen Linken angehört – einer vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Organisation, die an den Gewaltexzessen beim Hamburger G-20-Gipfel vor vier Jahren beteiligt war. Obwohl diese Verbindungen bereits vor der Sendung bekannt waren, erteilten die Moderatoren den beiden Aktivistinnen kommentarlos das Wort. Auch eine junge Frau durfte reden, die sich als «Politikstudentin aus Kiel» vorstellte. Dass sie für das Wahlkreisbüro eines Bundestagsabgeordneten der SPD arbeitet, erfuhr man in der ARD nicht.

      Das sind keine „Fehler“ mehr.

    • Mann, die USA sind bigott …. cut runs deep

      Biden ist das Vermächtnis Carters.

  16. Der geinsame Nenner aller Feinde der Demokratie ist es, ganz in einer Welt des harten Nullsummenspiels zu leben, deswegen kann es auch nur Umverteilung für sie geben um „Gerechtigkeit“ herzustellen, wofür diese Leuten ihre eigene Hab- und Machtgier halten:

  17. links-islamistischer Antisemitismus at its best:

    In GB ist man D ein paar Jahre voraus, daher ist das hier vermutlich ein Blick in die eigene Zukunft.

    • Und sowohl Politiker als auch Journalisten wundern sich, wo der rasante Vertrauensverlust her kommt.

      Aber alles noch weniger hammerhaft als der Umstand, dass die alles lenkende „Inzidenzzahl“ nicht in Relation zur Anzahl der durchgeführten Tests steht, sondern absolute Trefferzahl ist.

      Seitdem glaube ich gar nichts mehr, was von offizieller Seite zu Corona gesagt wird. Dumm oder korrupt ist im Endeffekt für die Glaubwürdigkeit egal.

    • Also laut der von dem Herrn verlinkten Doluments (hab hier keinen Ton für das Video) sind auf den Intensvstation Stand 26.08.2021

      Nur wenn man die KW 30-33 isoliert betrachtet, sind unter den 60-Jährigen 14%. Wobei die <60 etwas weniger Patienten darstellen. Insgesamt sind es in den 4 Wochen dann 8.8% Impfdurchbrüche, vor allem bei denen die eurer Meinung ja eh nur noch 3 Monate zu leben haben. Skandalös.

      Kumuliert seit KW 05 sind es übrigens 0.5% 60.

      Warum prüft ihr den Scheiß den ihr verlinkt nicht wenigstens mal ein bisschen? Das ist echt peinlich, sowas.

      • Fuck, Teil verschluckt, wegen der größer/kleiner-Zeichen Teil neben die Tasten auf dem Kackgerät getippst. hier nochmal:

        Also laut des von dem Herrn verlinkten Dokuments (hab hier keinen Ton für das Video) sind auf den Intensivstation Stand 26.08.2021

        Nur wenn man die KW 30-33 isoliert betrachtet, unter den weniger als 60 Jahren alten 4%, unter den über 60-Jährigen 14% Impfdurchbrüche. Wobei die über 60 etwas weniger Patienten darstellen. Insgesamt sind es in den 4 Wochen dann 8.8% Impfdurchbrüche, vor allem bei denen die eurer Meinung ja eh nur noch 3 Monate zu leben haben. Also 91.2% ungeimpfte Personen auf der Intensivstation. Skandalös.

        Kumuliert seit KW 05 sind es übrigens 0.5% bei unter 60 J. und 1.3% über 60 J.

        Warum prüft ihr den Scheiß den ihr verlinkt nicht wenigstens mal ein bisschen? Das ist echt peinlich, sowas.

        • Ah, noch was verschlucktes vergessen: Die kumulierte Zahl ist natürlich wegen der anfänglichen geringen Impfquote nicht sonderlich aussagefähig. Die 8.8% bei inzwischen knapp 60% Impfquote aber schon. Und die Impfquote über 60 ist wesentlich höher als unter 60.

        • Seb, es wäre hilfreich gewesen, wenn du den Ton gehört hättest, ehe du Wertungen abgibst.
          In dem Video geht es keineswegs darum, ob die Berechnung exakt ist. Gegenstand des Videos ist vielmehr die Feststellung, dass laut RKI als „Impfdurchbruch“ nur zählt, wer als Geimpfter positiv getestet wurde und Covid-19-typische Symptome aufweist.
          Das heißt, hier werden Geimpfte mit Covid-Symptomen allen anderen positiv Getesteten gegenübergestellt, also insbesondere auch denen, die zwar positiv getestet wurden, aber gar nicht wegen Covid auf der Intensivstation liegen (das beinhaltet wohl auch positiv Getesteten Geimpften ohne Symptome?).
          Dass das – wenn es stimmt, aber meines Wissens tut es das – ein statistischer Taschenspielertrick ist, dürfte offensichtlich sein.

          • Also, das ist schon wirklich sehr, sehr haarspalterisch vom „Studenten“. Wer auf der Intensiv liegt, egal ob geimpft oder nicht, zeigte praktisch doch immer irgendwelche „klinischen Symptome“ — oder wie kommt man sonst auf die Intensiv?! Und Tatsache ist dann, dass die überwiegende Mehrheit der Covid-Positiven eben nicht geimpft sind. Das ist nicht nur in D so, sondern überall.
            Wenn irgendwas klar ist, dann dass diese Impfungen vor dem Schlimmsten schützen, nämlich auf der Intensiv zu landen (oder auf dem Friedhof). Und allein das sollte doch wohl Grund genug sein sich impfen zu lassen ….. vor allem wenn man auch noch älter ist!

          • @Alex – Wer auf der Intensiv liegt, egal ob geimpft oder nicht, zeigte praktisch doch immer irgendwelche „klinischen Symptome“

            Irgendwelche, klar, sonst wären sie nicht auf der Intensivstation. Aktuell ist es aber anscheinend so, dass „Covid-Fälle auf der Intensivstation“ auch alle diejenigen sind, die in der Vergangenheit oder bei Klinikaufnahme positiv getestet wurden, aber aus einem ganz anderen grund im krnakenhaus liegen (z.B. nach einem Verkehrsunfall).
            Einzig bei der Bestimmung von Impfdurchbrüchen wird überprüft, ob der Patient wegen Covid-Symptomen behandelt wird. Das verfälscht die Statistik natürlich ungemein (wobei nicht die Erfassung der Impfdurchbrüche, sondern die der „Covid-Fälle“ geändert werden sollte).

          • In dem Video geht es keineswegs darum, ob die Berechnung exakt ist. Gegenstand des Videos ist vielmehr die Feststellung, dass laut RKI als „Impfdurchbruch“ nur zählt, wer als Geimpfter positiv getestet wurde und Covid-19-typische Symptome aufweist.

            Aber das ist doch der gesamte Sinn der Impfung. Dass die nicht zuverlässig davor schützen kann, sich tatsächlich und vor allem symptomlos zu infizieren hat überhaupt niemals jemand behauptet, außer vielleicht Impfgegnern selber. Der Sinn der Impfung ist, dass man trotz Infektion mit geringerer Wahrscheinlichkeit wegen der Infektion auf der Intensiv landet.
            Und das Ziel ist ja wohl mit 60 der Bevölkerung geimpft, macht aber nur ca. 9% der Intensivpatienten aus vollkommen eindeutig erreicht.

          • @Seb – du scheinst nicht zu verstehen, dass der Sinn des Videos gerade ist, aufzuzeigen, dass die 9% eben nicht korrekt ermittelt sind, weil sie die Gruppe „geimpft+positiv+Covid-Symptome+Intensivstation“ der Gruppe „positiv+Intensivstation“ gegenüberstellen und nicht, wie es korrekt wäre, der (vermutlich viel) kleineren Gruppe „ungeimpft+positiv+Covid-Symptome+Intensivstation“. Im Vergleich dazu ist der Anteil der Geimpften wohl erheblich größer.

          • wo liest Du das ab, was Du da behauptest?

            Die Zahlen der Patienten auf den Intensivstationen teilen sich auf in:

            Liegt hier wegen Covid-19 und ist geimpft
            Liegt hier wegen Covid-19 und ist nicht geimpft
            (und meinetwegen noch der immer kleiner werdende Teil liegt hier wegen Covid-19 und ist nur 1x geimpft/hat noch nicht den vollen Schutz)

            Das ist auch genau das, was das Dokument aussagt auf das sich der Zausel aus dem Video bezieht. Ich weiß nicht was Du da an Widerspruch konstruieren möchtest.

            Diese ganzen Märchen von wegen jeder Autounfalls-Patient mit Covid-DIagnose geht in die Statistik ein als Covid-Intensiv-Fall usw. nimmst Du ja wohl nicht nach wie vor für bare Münze, oder? Da gab es Fälle von fehlerhafter Erfassung, wie in jedem datenverarbeitenden System unter Beteiligung von Menschen seit Anbeginn der Zeit. Und die wurden nicht vertuscht, sondern auch noch öffentlich gemacht, sonst wüssten die Schwerdenker nämlich überhaupt nicht davon.

          • Nachtrag: Ich hoffe Dir ist klar, dass die Verhältnisse was die Impfung und die Intensivquote angeht, in allen anderen „impfenden Ländern“ (die meisten Länder sind der „ersten Welt“ ja egal, die Leute dort können ruhig verrecken und nebenbei schöne Mutationen ausbrüten) fast identisch aussehen. Es wäre also wieder einmal eine weltweite Verschwörung erforderlich, um das von euch favorisierte Szenario zu ermöglichen.

          • @Seb – meines Wissens wird die Hospitalisierungsquote ermittelt, indem schlicht erfasst wird, wer im Krankenhaus ist und einen positiven Covid-Test hatte.
            Liegen dir da konkrete andere Informationen vor?

          • @Seb

            Weißt du auf welchen Studien die Behauptung fußt, dass ungeimpfte Infizierte Mutationen ausbrüten, geimpfte Infizierte aber nicht?
            Die Frage meine ich ernst, ich halte sie sogar für die Kernfrage im Verhältnis Geimpfte/Ungeimpfte, zumal ja die Impfdurchbrüche nicht ganz banal sind.

            Laut RKI haben Johnson-Geimpfte eine Inzidenz von über 200, Biontech aber auch über 60. Und das, obwohl Geimpfte kaum mehr getestet werden.

            https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-offenbar-gehaeufte-impfdurchbrueche-bei-impfstoff-von-johnson-und-johnson-a-aacc47d7-a6de-4e13-83f6-23fce9773abc

          • Ich wüsste nicht wer behauptet hat, dass geimpfte Personen keine Mutationen bilden können, das Risiko ist immer da sobald ein Virus im Organismus ist. Da aber die Viruslast bei den geimpften Personen wohl im Schnitt niedriger ist, reduziert das zumindest dieses Risiko auch ein wenig.

            Wer weiß, vielleicht passen wir uns oder das Virus sich auch eines Tages so an, dass es in uns wie in Fledermäusen einfach koexistiert….

            Bei den Impfdurchbrüchen ist eher die Schwere entscheidend. Wie schon einmal gesagt, dass Hauptiel ist ja zunächst, zu verhindern dass der Patient stirbt bzw. schwere Schädigungen vermeidet. Und das Ziel wird durchaus erreicht, denn selbst die geimpften Personen die deswegen behandelt werden und überleben sind in einem besseren Zustand als die vergleichbaren ungeimpften Personen – zumindest ergibt sich das aus den Berichten des RKI und den dort verwiesenen Studien bisher.

            Der große Fehler der Politik und auch mancher Mediziner war, den Menschen eine Herdenimmunität durch die Impfung zu versprechen, erst noch bevor man wusste ob die Impfung selber überhaupt wirken würde und dann noch lange nachdem man wusste, dass sie eine Übertragung nur sehr mäßig verhindern wird. Falls das je gelingt, dann wohl am ehesten mit den klassischen „Totimpfstoffen“, nicht mit mRNA und Vektor. Was natürlich wiederum dieses ganze 2 und 3G Gedöns zu einer Farce macht, wenn man konsequent sein wollte, dürfte nur ein Test gelten wenn es um Fremdgefährdung geht. Ich weiß selber schon von einer Veranstaltung mit mir bekannten Teilnehmern, wo jeder einzelne Geimpft/Genesen war, und dennoch haben sich knapp 100 von 300 Gästen binnen weniger Stunden angesteckt, weil sie auf alle anderen Maßnahmen verzichtet haben. Wird vermutlich wegen der Impfung niemand dran sterben, aber die Ausbreitung hat es eben absolut null verhindert.

          • gnah – reduziert das Risiko von Mutationen aufgrund der geringen Virenlast durchaus deutlich sollte da stehen, hatte den Satz erst ganz anders herum formuliert.

        • In den Wochenberichten ist zu Beginn der tabellarischen Fall-Aufstellungen und Impfdurchbruchsquoten explizit von „symptomatischen Covid-Fällen“ die Rede. Als Leser dieser Tabelle würde ich davon ausgehen, dass dadurch implizit alles Folgende ebenfalls (als Untermenge) auf symptomatische Covid-Fälle „gefiltert“ ist und man nicht unterhalb dieser Einleitung auf einmal mit asymptomatischen Fällen rechnet. Als Autor würde ich selber auch davon ausgehen, dass ein Leser das so versteht. In jedem Fall bedauerlich, dass das nirgends klar und eindeutig formuliert wird (zumindest für Leute die nicht sehr vertraut mit dergleichen sind).

          Ich nehme mir den aktuellen Bericht nach Feierabend mal vor. Ich glaube man kann es den Wochenberichten und darin verlinkten Ressourcen mit etwas Mühe zumindest für die Intensivfälle „entlocken“,

          Es gibt da übrigens eine, wenn auch leider zunächst nur mit Textbaustein beantwortete Anfrage an das RKI (nicht von mir, keine Ahnung wer der Anfrager ist, ich guck nur so 1x die Woche aus Interesse auf die Anfragen ans RKI) die hoffentlich Klärung bringen wird.

          https://fragdenstaat.de/anfrage/anfrage-zu-daten-hospitalisierter-covid-19-falle/

          • Als Leser dieser Tabelle würde ich davon ausgehen, dass dadurch implizit alles Folgende ebenfalls (als Untermenge) auf symptomatische Covid-Fälle „gefiltert“ ist und man nicht unterhalb dieser Einleitung auf einmal mit asymptomatischen Fällen rechnet.
            Logisch wäre das natürlich. Meines Wissens ist es aber nicht so. Gerade deshalb finde ich es ja so bemerkenswert, wie mit den Daten umgegangen wird.

            Es gibt da übrigens eine, wenn auch leider zunächst nur mit Textbaustein beantwortete Anfrage an das RKI
            Ja, der folge ich auch, bin auf die Antwort gespannt.

          • Sorry, bin noch nicht dazu gekommen – unverhofft unterwegs das WE unterwegs, und Freizeitgestaltung geht vor RKI-Wochenberichte ausklämüsern.
            Sobald ich dazu komme, schreibe ich was dazu im aktuellen Thread.

  18. https://www.rundfunk-frei.de
    versucht Volksentscheide (die wahrscheinlich laut Medienstaatsvertrag auf Länderebene möglich sind) in Gang zu bringen, mit dem Zweck:
    „dass die Bevölkerung auch darüber direkt mitbestimmen soll, ob es überhaupt ein öffentlich-rechtliches Medienangebot geben soll sowie auf welche Art und Weise dieses auszugestalten und zu finanzieren wäre.“

    Wenn ihr auf der Seite seid, könnt ihr das Bundesland auswählen (hin-und herscrollen) und euch eintragen. Eine Frage-Antwort-Seite gibt es auch:
    https://www.rundfunk-frei.de/rundfunk-frei_haeufige-fragen.html

    Das gefällt mir. Die sind vermutlich in den meisten Bundesländern noch in der ersten Vorbereitungsphase, also der „Volksinitiative“ (danach kommt das Begehren, dann der Entscheid). Es geht auch darum, die (juristischen) Hürden auf dem Weg dahin herauszufinden.

    Ein konkreter Gesetzestext wird erst für das Begehren ausgearbeitet, Gesetzeskraft hat es erst, wenn der Volksentscheid erfolgreich gelaufen ist. Ihr legt euch also nicht fest, wenn ihr da mitzeichnet!

    Ich denke jeder, dem der ÖR-Propagandafunk (aus welchem Grund auch immer) zum Hals heraushängt, sollte da mitmachen, gerade Männerrechtler. Ich persönlich würde mir wünschen:

    1) dass der ÖR größenmäßig strikt eingehegt wird (keine Selbstaufblähung)

    2) der Sende-Auftrag konkretisiert (und auf Doku, Diskussionen und Nachrichten eingeschränkt) wird

    3) ein unabhängiges Bürgergremium die Neutralität und Pflichterfüllung prüft

    4) bei Pflicht- und Rechtsverletzung harte Konsequenzen drohen

    5) es Bürgersendefenster gibt, in denen auch mal abseitige oder umstrittene Themen unzensiert vorgetragen werden können

  19. Ein Persilschein, ausgestellt von der Israelhasser-Journaillie, wie schön.

    Mir ist klar: Das ist keine Demo, auf der man sich blicken lassen sollte, wenn man für eine pluralistische Gesellschaft einstehen möchte, wie ich das tue.

    –> Mir ist klar, dass ich das 11. Gebot verletzt haben: ich habe mich erwischen lassen!

    (Spiegel:) Wie stehen Sie zu Israel?

    El-Hassan: Ich spreche dem Staat nicht das Existenzrecht ab.

    Wie praktisch, dass sie vorher nebenbei fallen liess, sie könne sich eine „ein-Staaten-Lösung“ vorstellen! Das ist nämlich die Phantasie der Antiisrael-Antisemiten, die ohne eine direkte Attacke auf den Staat Israel auskommt. Hier soll durch Überfremdung auf „demokratischem“ oder genauer gesagt demographischem Weg der jüdische Staat ausgeschaltet werden. Das ist zB die Strategie der progressiven Israelhasser um Judith Butler (ja, die Gender-Päpstin).

    El-Hassan: Ich habe das Gefühl, dass versucht wird, ein Bild von mir zu zeichnen, das nicht der Wahrheit entspricht.

    SPIEGEL: Warum sollte Sie jemand falsch darstellen wollen?

    El-Hassan: Darüber kann ich nur spekulieren. Ich weiß, dass viele Drohungen und offener Hass aus der rechten Ecke kommen.

    Na klar, für alle linken Antisemiten sind „die Zionisten“ die wirklichen Rechten und natürlich die weissesten der Weissen. Was die hier macht, nennt sich „dog whistling“.

    Und natürlich hat El-Hassan auch nichts gegen das Kopftuch und ihre Religion:

    Aber ich bin nicht prinzipiell gegen das Kopftuch: Jede muslimische Frau soll für sich entscheiden, was sie möchte.

    Wobei der Spiegel noch aus dem Rahmen tritt, um klarzumachen, dass es auch eine Schutzbehauptung sein mag, nicht anzuecken: denn sie hätte ja „Backlash“ bekommen, für ihre Entscheidung das Kopftuch abzulegen. Vielleicht eine reine Relotius-Einlage vom Spiegel, die sind immer gut für sowas.

  20. Für Maischberger scheint die FDP wohl auch schon eine rechtsradikale Partei zu sein.

    Die Reaktionen auf Twitter sind zu großen Teil Unverständnis.

  21. Die Obergrüne hier ist sich sicher: die Taliban, Hamas und Hisbollah lassen sich nur durch das konsequente Vorleben von „Menschenrechten“ besiegen.

    Und deswegen muss Deutschland vor der UN auch immer Israel wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen in die Pfanne hauen, denn so merken die Leute im Nahen/Mittleren Osten schliesslich am besten, wie ernst wir es mit den Menschenrechten meinen! Welch eine geniale Strategie der feministischen Aussenpolitik!

  22. https://voxday.net/2021/09/15/why-old-books-matter/

    Compare and contrast the lies of this so-called “conservative” with an objective historical account from 110 years ago.

    There is no Palestinian land, plain and simple. If there were, when would it have been founded, and by whom? What would its borders have been, and what about the name of its capital? What would its major cities have been? What would have constituted the basis of its economy? What form of government would it have lived under?

    Was Palestine ever recognized as an entity by another country? By whom? What was the language of the country called Palestine? What was Palestine’s religion? What was the name of its currency?

    There Was Never a Country Called Palestine, American Thinker, 12 February 2012
    Mr. Sobel’s posturing notwithstanding, the easily verifiable fact is that the entry for this supposedly nonexistent land called PALESTINE in the 1911 Encyclopedia Brittanica runs for 27 pages. The entry answers all of Mr. Sobel’s rhetorical questions, and then some, in considerable detail. A brief selection:

    PALESTINE, a geographical name of rather loose application. Etymological strictness would require it to denote exclusively the narrow strip of coast-land once occupied by the Philistines, from whose name it is derived. It is, however, conventionally used as a name for the territory which, in the Old Testament, is claimed as the inheritance of the pre-exilic Hebrews; thus it may be said generally to denote the southern third of the province of Syria. Except in the west, where the country is bordered by the Mediterranean Sea, the limit of this territory cannot be laid down on the map as a definite line. The modern subdivisions under the jurisdiction of the Ottoman Empire are in no sense conterminous with those of antiquity, and hence do not afford a boundary by which Palestine can be separated exactly from the rest of Syria in the north, or from the Sinaitic and Arabian deserts in the south and east; nor are the records of ancient boundaries sufficiently full and definite to make possible the complete demarcation of the country. Even the convention above referred to is inexact: it includes the Philistine territory, claimed but never settled by the Hebrews, and excludes the outlying parts of the large area claimed in Num. xxxiv. as the Hebrew possession (from the “River of Egypt” to Hamath).

    Population.—The inhabitants of Palestine are composed of a large number of elements, differing widely in ethnological affinities, language and religion. It may be interesting to mention, as an illustration of their heterogeneousness, that early in the 20th century a list of no less than fifty languages, spoken in Jerusalem as vernaculars, was there drawn up by a party of men whose various official positions enabled them to possess accurate information on the subject. It is therefore no easy task to write concisely and at the same time with sufficient fullness on the ethnology of Palestine.

    There are two classes into which the population of Palestine can be divided—the nomadic and the sedentary. The former is especially characteristic of Eastern Palestine, though Western Palestine also contains its full share. The pure Arab origin of the Bedouins is recognized in common conversation in the country, the word “Arab” being almost restricted to denote these wanderers, and seldom applied to the dwellers in towns and villages. It should be mentioned that there is another, entirely independent, nomad race, the despised Nowar, who correspond to the gipsies or tinkers of European countries. These people live under the poorest conditions, by doing smith’s work; they speak among themselves a Romani dialect, much contaminated with Arabic in its vocabulary.

    The sedentary population of the country villages—the fellahin, or agriculturists—is, on the whole, comparatively unmixed; but traces of various intrusive strains assert themselves. It is by no means unreasonable to suppose that there is a fundamental Canaanite element in this population: the “hewers of wood and drawers of water” often remain undisturbed through successive occupations of a land; and there is a remarkable correspondence of type between many of the modern fellahin and skeletons of ancient inhabitants which have been recovered in the course of excavation. New elements no doubt came in under the Assyrian, Persian and Roman dominations, and in more recent times there has been much contamination. The spread of Islam introduced a very considerable Neo-Arabian infusion. Those from southern Arabia were known as the Yaman tribe, those from northern Arabia the Kais (Qais). These two divisions absorbed the previous peasant population, and still nominally exist; down to the middle of the 19th century they were a fruitful source of quarrels and of bloodshed. The two great clans were further subdivided into families, but these minor divisions are also being gradually broken down. In the 19th century the short-lived Egyptian government introduced into the population an element from that country which still persists in the villages. These newcomers have not been completely assimilated with the villagers among whom they have found a home; the latter despise them, and discourage intermarriage.

    Some of the larger villages—notably Bethlehem—which have always been leavened by Christianity, and with the development of industry have become comparatively prosperous, show tangible results of these happier circumstances in a higher standard of physique among the men and of personal appearance among the women. It is not uncommon in popular writings to attribute this superiority to a crusader strain—a theory which no one can possibly countenance who knows what miserable degenerates the half-breed descendants of the crusaders rapidly became, as a result of their immoral life and their ignorance of the sanitary precautions necessary in a trying climate.

    The population of the larger towns is of a much more complex nature. In each there is primarily a large Arab element, consisting for the greater part of members of important and wealthy families. Thus, in Jerusalem, much of the local influence is in the hands of the families of El-Khalidi, El-Husseini and one or two others, who derive their descent from the heroes of the early days of Islam. The Turkish element is small, consisting exclusively of officials sent individually from Constantinople. There are very large contingents from the Mediterranean countries, especially Armenia, Greece and Italy, principally engaged in trade. The extraordinary development of Jewish colonization has since 1870 effected a revolution in the balance of population in some parts of the country, notably in Jerusalem. There are few residents in the country from the more eastern parts of Asia—if we except the Turkoman settlements in the Jaulan, a number of Persians, and a fairly large Afghan colony that since 1905 has established itself in Jaffa. The Mutāwileh (Motawila), who form the majority of the inhabitants of the villages north-west of Galilee, are probably long-settled immigrants from Persia. Some tribes of Kurds live in tents and huts near Lake Huleh. If the inmates of the countless monastic establishments be excluded, comparatively few from northern or western Europe will remain: the German “Templar” colonies being perhaps the most important. There must also be mentioned a Bosnian colony established at Caesarea Palestina, and the Circassian settlements placed in certain centres of Eastern Palestine by the Turkish government in order to keep a restraint on the Bedouin: the latter are also found in Galilee. There was formerly a large Sudanese and Algerian element in the population of some of the large towns, but these have been much reduced in numbers since the beginning of the 20th century: the Algerians however still maintain themselves in parts of Galilee.

    The most interesting of all the non-Arab communities in the country, however, is without doubt the Samaritan sect in Nablus (Shechem); a gradually disappearing body, which has maintained an independent existence from the time when they were first settled by the Assyrians to occupy the land left waste by the captivity of the kingdom of Israel.

    The total population of the country is roughly estimated at 650,000, but no authentic official census exists from which satisfactory information on this point is obtainable. Some two-thirds of this number are Moslems, the rest Christians of various sects, and Jews. The largest town in Palestine is Jerusalem, estimated to contain a population of about 60,000. The other towns of above 10,000 inhabitants are Jaffa (45,000), Gaza (35,000), Safed (30,000), Nablus (25,000), Kerak (20,000), Hebron (18,500), Es-Salt (15,000), Acre (11,000), Nazareth (11,000).

    Encyclopedia Brittanica 1911, Vol. 19-20 MUN to PAY
    The liars and propagandists should be considerably more cautious about attempting to deceive the literate with their lies about history. The truth tends to reveal rather more than they were originally attempting to hide.

    JERUSALEM, the chief city of Palestine. Letters found at Tell el-Amarna in Egypt, written by an early ruler of Jerusalem, show that the name existed under the form Urusalim, i.e. “City of Salim” or “City of Peace,” many years before the Israelites under Joshua entered Canaan.

    Encyclopedia Brittanica 1911, Vol. 13-14 HAR to ITA

    • „Palästina“ war der Name, den die Römer ihrer Eroberung gaben, nachdem sie die Juden geschlagen, vernichtet oder vertrieben hatten und dieser Name sollte die Erinnerung an dieses renitente Volk für immer auslöschen. Deshalb hat der Begriff für die Feinde der Juden und Israels so eine Magie, weswegen sie auch die Araber zwangen, sich als Palästinenser eines Staates Palästina zu konstituieren (allerdings ohne Erfolg, bis heute. Weswegen dieses Scheitern rundum verleugnet wird).

      Der Name „Palästina“ steht für die Tradition 2000 Jahre infamen abendländischen Judenhasses.

      • 1. Die Provinz hieß unter den Römern noch lange Zeit Judäa. Erst ab Mitte des 2. Jdh wurde der Name zu „Syria Palaestina“, in Folge einer Reihe von letztlich niedergeschlagenen Aufstandes. Natürlich sollte damit der Anspruch der Juden auf das Land geschmälert werden, der Begriff Palästina für diese Region existierte allerdings zu dem Zeitpunkt auch schon 600 Jahre alt und wurde den Römern nur wieder aufgegriffen.

        2. Die Römer haben vor allem weder das Judentum verboten noch die Juden in irgendeiner Weise „mehr gehasst“ oder nennenswert anders behandelt als die Einwohner irgendeines anderen der von ihnen eroberten Gebiete, wenn diese sich zur Wehr setzten.
        Ein Unterschied ist allenfalls, dass die wenigsten Volksgruppen lange genug Bestand und Interesse hatten, um 2000 Jahre später Ansprüche auf ehemals besessenes und von den Römern erobertes Land zu stellen. Wobei das schon spannend wäre. Oder wenn, unabhängig von den Römern, z.B. die Sachsen z.B. jetzt mal Teile Großbritanniens haben wollten, oder die Norweger die Normandie. Hätten die ja auch in ein Buch schreiben können anstatt nur da zu leben….
        Was ist eigentlich mit den Nachfahren derer, die vor den Juden im heutigen Israel lebten und von den Juden unter bestialischen Grausamkeiten aus ihrem Land vertrieben wurden (die Geschichte wird ja heute noch inbrünstig gefeiert), würdest Du deren Ansprüche anerkennen?

        Du wirkst doch ansonsten wie ein überdurchschnittlich intelligenter Mensch, wie kannst Du Dich bloß dennoch regelmäßig im Handumdrehen in den sprichwörtlichen Mann, der nur einen Hammer hat und überall Nägel sieht, verwandeln? Ernsthaft zu glauben, dass es von den Römern eine Kontinuität bis heute gibt, alle geeint durch fanatischen Judenhass, ist schon eine Nummer.

        • „2. Die Römer haben vor allem weder das Judentum verboten “

          Die haben die den Löwen zum Frass vorgeworfen und sich kollektiv darüber ergötzt. Ist als „Christenverfolgung“ bekannt. Das Schlimmste unserer Kultur bzw deren Vorläufer ist hier passiert. Die „Kontinuität“ des Ganzen gipfelt dann in pseudowissenschaftlichen Begründungen für industriell-rationalen Massenmord. Im Grunde doch gar nicht so verschieden, diese Moderne und Rom.

          Die Römer haben gegen Judäa übrigens verloren, indem sie das Christentum übernehmen mussten 😉 Daraus begründete sich Neid und Rivalität, die bis zum Fanatismus gesteigert wurde. Von sehr angesehenen Leuten wie Religionsstiftern, Luther zB konnten die extremsten antijüdischen Positionen eingenommen werden. Die römischie Kirche war seit jeher negativ gegenüber den Juden eingestellt, die sie ja abgrenzen sollten, für Rom. Daher die verhängnisvolle Staatstreue, das ist das Erbe Roms! Es ist ja auch nicht umsonst, dass die faschistischen Bewegungen sich auf das römische Reich beriefen, denen der Antisemitismus immer sehr nahe stand.

          Das ganze rahmt die abendländische Geschichte sehr ein. Als Bonus kommt noch hinzu, dass selbst so antireligiöse Moderne Revolutionäre wie Marx ebenso vom antijüdischen Ressentiment besessen gewesen sind, wie Luther und andere. Das kulturelle Schwerfeld ist ganz nach dem kulturellen Erbe ausgerichtet und der gute Mann Marx kann das nicht mal selbst reflektieren. Obwohl der sicher ein total schlauer Mensch gewesen sein muss. Aber kulturell blinde Flecken wirken eben …

          „Ernsthaft zu glauben, dass es von den Römern eine Kontinuität bis heute gibt“

          Diese Idee ist sehr interessant, da sie die Hoffnung transportiert, man könne durch Verstehen sogar kulturelle Vorurteile beseitigen!
          (Diese heutigen Progressiven glauben etwas Analoges, aber nehmen an, man könnte erst gar nicht verstehen, man müsse gleich gegen-diskriminieren, als alternativloses Mittel.)

          • Wieso gehst Du nicht darauf ein, dass die Römer die Juden nicht anders behandelt haben als ihre anderen Opfer? Die Juden waren damals exakt für sich selber etwas Besonderes, für niemanden sonst. Am wenigsten die Römer.

            Natürlich sind das alles vor allem nach heutigen Maßstäben unzivilisierte Grausamkeiten, das stellt überhaupt niemand in Frage und das weiß auch jeder mit minimaler Bildung ausgestattete Mensch. Aber so zu tun, als seien die Juden bereits unter den Römern einzigartiger Verfolgung ausgesetzt gewesen (wobei Du schamlos so weit gehst, die damaligen Christen mit Juden gleichzusetzen, um noch mehr „Opferpunkte“ zu sammeln), während Judäa/Palästina in Wirklichkeit einer der unbedeutendsten und unwichtigsten Flecken der damalig Welt war (und die Juden als solche nicht bedeutender) ist vollkommen unredlich. Ihre „Spiele“ haben die Römer überall abgehalten, und es gab bei weitem nicht genug Juden (bzw. Christen) um gezielt oder gar nur diese den Löwen vorzuwerfen, und man hat ganz bestimmt dafür auch keine Juden importiert (am besten noch bevor Judäa erobert worden war….) nur um sie dann umzubringen. Die Römer haben jeweils das genommen, was „aufgemuckt hat und lokal verfügbar war“.

            Woher kommt diese Besessenheit von Dir, dass die Juden immer und in jeder historischen oder aktuellen Situation unbestritten und mit weitem Vorsprung Opfer #1 sein müssen?

            Aber gut, es ist Deine Sache, wenn Du bei diesem Thema fanatisch bis zur plumpen Geschichtsfälschung und genau so diskussionsbereit/kritikfähig sein möchtest wie der lächerliche Genderspast bei Alice Miller. Ist enttäuschend, aber was soll’s.

  23. Herr Lambsdorf kann es nicht verstehen, dass man die AfD wählt, damit seiner Partei als Mehrheitsbeschaffer einer fortgeführten Koalition der Zugriff auf das Geld und den Besitz der Bevölkerung schwieriger gemacht wird. Für diese Funktion muss man die AfD als Partei gar nicht mögen.

    Gegen das Schröpfen mit der „marktwirtschaftlichen“ CO2-Abgabe ist das, was die Grünen vorhaben fast noch Bullerbü.

    Es wird schon seinen Grund haben, warum die FDP und die Grünen in diesem Wahlkampf die weitaus meisten Spendenmittel zufliessen. Herr Lambsdorff dürfte sich schon familienbedingt mit sowas bestens auskennen! 😉

  24. Was für ein Verrat an unseren Idealen. Epochal.

    Die Figur Martin Luther Kings wird immer grösser und bedeutungsvoller. Erst jetzt kann man die wahre Grösse dieses Menschen und seiner Botschaft wahrnehmen. Sein „we shall overcome“ sei der neue Imperativ, mit der man diesen neuen Rassisten begegnen muss. Hasta la victoria siempre.

    • ‘I’m starting a draft,’ MBZ was quoted in the New York Times as telling the former White House counter-terrorism czar, Richard Clarke, who had been advising him. ‘I want everyone in the country to feel like they’re responsible. A lot of them are fat and lazy.’

      To properly launch his surprise reform, the prince started with ‘all the young people in his own family’ — including his daughters and nieces. James Mattis, the Marine general who served as Donald Trump’s Secretary of Defense, calls the UAE the ‘little Sparta’ of the region.

      https://capx.co/boris-and-mbz-why-britain-is-courting-the-crown-prince/

      • Verstehe Deinen Einwand nicht. Die Regel, dass Schiffe mit nuklearer Bewaffung oder nuklear angetriebene Schiffe nicht in das Hoheitsgebiet dürfen, gilt in Neuseeland schon seit vielen Jahren. Ardern hat nur festgestellt, dass diese Regel nicht aufgehoben wird und auch für Australien keine Ausnahme gemacht wird.

        Im übrigen ist Neuseeland der Fluchtort für die Machtelite. Da ist es durchaus sinnvoll, es aus den Ziellisten bei Defcon 1 herauszuhalten.

  25. Genau das. Und daher: Staatsfunk privatisieren JETZT. Ausserdem haben die Rückenwind, die ganze Industrie steht hinter ihnen und freut sich den grossen Reibach machen zu können, der praktisch per Gesetz gesichert wird.

    Es sehen natürlich nur eine kleine Minderheit diese Dinge so prosaisch 🙂 .. dIe Panik-Weltuntergangsstimmung leistet nämlich ganze Arbeit, die Industrie so frohlocken zu lassen.

    Da sollen doch VW und Co gleich den ÖRR übernehmen und bezahlen. lol

  26. Von denen, die jetzt extra Kinderrechte haben wollen. Sollte einen extrem misstrauisch machen! Das ist gegen jedes Menschenrecht, Kinder so abzurichten. So fängt es an ….

  27. Weil ja offensichtlich immer noch Leute an die 09/11-Lüge glauben und ich mich geärgert habe, dass mir bereits vieles entfallen ist, habe ich mir das Buch von Paul Schreyer (schon wieder 8 Jahre alt das Buch) bestellt „Faktencheck 9/11“ und werde euch die nächste Zeit damit quälen (ihr habt es provoziert)…

    Ich bin erst beim zweiten Kapital, aber schon da stinkt die Sache meilenweit gegen den Wind.

    Wusstet ihr, dass Osama bin Laden die Täterschaft in Videos abgestritten hat (so hatte ich das auch in Erinnerung), später wurde dann ein Video mit Fehlübersetzung präsentiert, in dem er sich mit der Planung der Anschläge brüstet, „Eine Neuübersetzung, in Auftrag gegeben von einem Reporterteam der deutschen ARD, konnte dies jedoch nicht bestätigen“ schreibt Schreyer (alles mit reichlich Fußnoten belegt). [faszinierend, ausgerechnet die ARD, damals taugten die noch was]

    Der FBI-Direktor Robert Mueller im April 2002: „Die Flugzeugentführer hinterließen keine Dokumente. In unseren Untersuchungen haben wir nicht ein einziges Blatt Papier gefunden, das irgendeinen Aspekt des 9/11-Planes erwähnte…“

    Dafür tauchten anderswo, genau passend zum Narrativ „Beweise“ auf:

    a) angebliche Hinweise, die in einem Mietwagen zurückgelassen wurden

    b) ein Koffer des mutmaßlichen Attentäter Mohammed Atta, der aus unerfindlichen Gründen nicht ins Flugzeug verladen wurde und sein Testament enthielt (wer bringt sein Testament in einem Koffer unter, wenn er vorhat, das Flugzeug in dem es transportiert wird, in einem Selbstmordanschlag zu opfern?)

    c) später ein Ausweis in den Trümmern des WTC (typischer roter Hering der Dienste, siehe Anschlag Breitscheidplatz)

    Seymor Hersh (ein sehr renommierter US-Journalist) schrieb dazu:
    „Ein ehemaliger hochrangiger Geheimdienstbeamter sagte mir: „Die Spuren wurden absichtlich gelegt – damit das FBI ihnen folgt.“

    Noch im Oktober 2001 berichtet die BBC:
    „Es ist kein direkter Beweis bekannt geworden, der Osama Bin Laden mit den Anschlägen verknüpft. Bestenfalls handelt es sich um Indizien. (…) Diese werden nicht vor einem Gericht geprüft. Sie müssen lediglich Regierungen in aller Welt überzeugen, den US-geführten Krieg gegen den Terrorismus zu unterstützen…“

    Schreyer schreibt: „Was also sind die Beweise für einen Bin Laden-Plot? Tatsächlich basiert die …These…auf den Berichten mehrerer Männer, die den Behörden in Pakistan ins Netz gingen:
    Abu Subaida…
    Ramzi Binalshibh…
    Khalid Scheich Mohammed…
    Deren Aussagen… bilden die Grundlage der offiziellen Theorie…“

    Was taugen diese Aussagen? Nichts! Denn „den Ermittlern der Comission wurde nicht einmal erlaubt, mit den Vernehmern [geschweige denn den Verdächtigen] zu sprechen. Als der Vizevorsitzende Lee Hamilton schließlich im Dezember 2003 CIA-Chef George Tenet persönlich aufsuchte, um nachdrücklich den Zugang der Commission zu diesen Hauptzeugen einzufordern, erhielt er eine deutliche Antwort: „Lee, Du wirst keinen Zugang zu ihnen bekommen. Es wird nicht passieren. Nicht einmal der Präsident…weiß, wo diese Leute sind. Und er hat keinen Zugang zu ihnen. Und Du wirst keinen Zugang zu ihnen erhalten
    [Die Dienste sind eine schei* Mafia! Unkontrollierbare Psychopathen, die man bekämpfen muss! Vermutlich waren die „Hauptzeugen“ in irgendeinem illegalen US-Foltergefängnis untergebracht.]

    Tatsächlich scheinen die Aussagen erfoltert worden zu sein (taugen also überhaupt nichts): „Im Bericht von Robert Windrem [NBC]… heißt es: „dass mehr als ein Viertel aller Fußnoten des 9/11 Reports auf CIA-Verhöre…verweist, die den inzwischen strittigen Verhörmethoden [=Folter] ausgesetzt wurden. Tatsächlich basieren die entscheidendsten Kapitel des Reports…im Kern auf Informationen aus diesen Verhören.“

    2009 räumte die US-Regierung in einem Gerichtsdokument sogar ein, dass Abu Subaida (die erste und wichtigste Quelle) „nie ein Mitglied oder auch nur Unterstützer von Al Qaida gewesen war“.

    Ich habe jede Menge weggelassen, das Buch ist bisher sehr lesenswert, im ersten Kapitel geht es um die Einsetzung der „Commission“ die erst durch Druck überhaupt zu Stande kam, ein Jahr nach den Anschlägen. Auch da schimmern die Sauereien schon überall durch…

    • Auch ich halte die Täterschaft bin Ladens bis heute für nicht nachgewiesen. Der Typ hat ständig Bekennervideos verfasst, und bei 9/11 soll er sich jahrelang in Schweigen gehüllt haben, und dann taucht irgendwann ein Video mit miserabelster Tonqualität auf, an dessen Übersetzung man getrost zweifeln darf? Und jetzt heißt es auch noch, er habe die Täterschaft abgestritten, das war mir neu.

      Auch hat mich damals schon gewundert, wie schnell er als Schuldiger feststand. Praktisch noch am 11. September. Alle Achtung, was für eine Ermittlungsarbeit! /Sarkasmus

      Dennoch halte ich eine „große“ 9/11-Verschwörung für unwahrscheinlich. Für am wahrscheinlichsten halte ich es, dass die Terrorbrüder aus Hamburg Verbindungen zu bin Laden hatten, vielleicht auch eingetragenes Mitglied (wieder leichter Sarkasmus) bei Al-Kaida waren, aber ihren Anschlag wenn überhaupt dann nur mit indirekter Unterstützung bin Ladens durchgeführt haben. Die amerikanischen Geheimdienste mögen vorher von einem drohenden Anschlag gewusst haben oder auch nicht; wenn sie was wussten, mögen sie es haben geschehen lassen oder sie wussten nicht genug, um es zu verhindern. Aber als der Anschlag durchgeführt war, haben sie die Gelegenheit genutzt. Die haben nicht groß ermittelt. Entweder stand vorher fest, wen sie beschuldigen würden, oder sie haben die Namen von den Passagierlisten durch ihre Computer laufen lassen, die Terrorbrüder mit Al-Kaida Verbindungen gefunden und gesagt: Stop, das reicht uns, wir haben Verdächtige, die nehmen wir. Wer ist der Boss von Al-Kaida? Der steckt hinter allem. Das Volk will einen Schuldigen. Wir geben ihnen bin Laden.

      Von der Theorie einer Sprengung halte ich nichts, aus zwei Gründen.
      1.: Wozu? Die Flugzeuge sind in die Türme gekracht und es gab auch so schon haufenweise Tote und Verletzte. Ein weiterer Flieger ist im Pentagon eingeschlagen, noch mehr Tote und Verletzte. Der vierte ist bruchgelandet. Das alles hat als Terroranschlag schon völlig ausgereicht.
      2. Bei dem Haufen Mitwisser (und Fachkräfte), die für eine Sprengung erforderlich wären, kann ich mir nicht vorstellen, dass bis heute alle dichtgehalten haben.
      [WTC7 oder wie das dritte Gebäude heißt, hat es halt mit erwischt.]

      Das Maximum an Verschwörung, dass ich den Amis zutraue, ist, dass sie die Terroristen selbst zu dem Anschlag angeleitet haben. Die Idee geliefert, die Ausführung unterstützt, z.B. durch den Kontakt zur Flugschule. So etwas. Aber die Terroristen waren immer noch aus eigener Überzeugung dabei. Wäre auch schon schlimm genug. Aber wie gesagt, ich halte es nicht für die wahrscheinlichste Variante.

      • „Von der Theorie einer Sprengung halte ich nichts, aus zwei Gründen.
        1.: Wozu? Die Flugzeuge sind in die Türme gekracht und es gab auch so schon haufenweise Tote und Verletzte. Ein weiterer Flieger ist im Pentagon eingeschlagen, noch mehr Tote und Verletzte. Der vierte ist bruchgelandet. Das alles hat als Terroranschlag schon völlig ausgereicht.“

        Ich gehe nochmal genauer darauf ein, wenn ich im entsprechenden Kapitel bin. Nur das was ich noch grob im Gedächtnis habe:

        a) ich meine es war Wisnewski, der den Feuerwehrmann interviewte, der wegen des angeblich abgestürzten Flugzeuges vor Ort war, dessen Aussage war „dort war gar nichts, überhaupt nichts“ oder so ähnlich, nagelt mich nicht fest, ich schaue das nochmal nach

        b) zum Pentagon wurden Bilder freigegeben, dort ist höchstwahrscheinllich nie ein Flugzeug reingeflogen, weil es keine Trümmerteile gab, m.W. wurde der Vorwurf schon sehr bald laut und nie wirklich entkräftet, wie der Schaden dort entstanden ist, bleibt unklar, aber he: das ist Hoheitsgebiet der Dienste, nirgends können die ungestörter agieren

        c) was (und ob überhaupt) in die Türme flog, weiß ich nicht, da warte ich das Kapitel ab, es gibt Behauptungen die entsprechenden Videos wären gefälscht, sicher ist, dass die Türme m.W. für den Einschlag von 2 Maschinen gleichzeitig ausgelegt waren (!) und dass es extrem schwierig wäre, ein Flugzeug absichtlich da reinzufliegen (Aussage von Piloten), bekannt geworden ist auch der „Brief an Putin“:
        „Gleichzeitig zu meinem Dienst in einem Verband der US-Luftwaffe, wo ich F4 und F16 Kampfflugzeuge flog, arbeitete ich 29 Jahre als Pilot bei der Western Airlines. Als ich erfuhr, dass Passagierflugzeuge von Airbus, Boeing, Bombardier und Embraer illegal als fernsteuerbaren Drohnen gebaut wurden, gab ich diese Information sofort an die Airline Pilots Association, an die Bundesluftfahrtbehörde und das FBI weiter. Ich strengte drei Zivilklagen an, die jüngste war die Zivilsache 1:08-1600 (RMC), die im Januar 2011 durch Gerichtsbetrug abgewiesen wurde.“
        https://po.neopresse.com/brief-von-field-mcconnell-an-wladimir-putin/

        Den Typen gibts wirklich, ich hatte ein Video gesehen, wo er seinen Ausweis in die Kamera hält, nichtdestotrotz könnte es natürlich Desinformation sein. Denkbar ist es trotzdem. Aus Informatikersicht würde es reichen, einen kurzen Zugang zum Flugzeug zu haben, die manuellen Steuerungen lahmzulegen und den Autopiloten auf ein neues Ziel zu programmieren, wenn das vorbereitet ist, eine Sache von Sekunden und es würde erklären, dass die Flugzeuge die Türme tatsächlich trafen, obwohl da angeblich unerfahrene Laien an den Hebeln saßen.

        d) das Offensichtlichste ist der Einsturz selbst, es stürzten 3 Gebäude ein, symmetrisch, in Freifallgeschwindigkeit (nur in 2 war oben ein Flugzeug reingeflogen), WTC7 brannte nur leicht, lass es mich so sagen: unmöglich, nie davor und danach ist ein Hochhaus wegen Feuer so eingestürzt und an diesem Tag gleich dreimal? Und nein WTC7 hat es nicht „eben mit erwischt“, es stürzte als letztes ein, es gibt Videos, wo man sieht, wie es die Fenster raushaut, als die Explosion beginnt.

        Außerdem:
        „Prof. Dr. Niels Harrit (Institut für Chemie , Universität von Kopenhagen, Dänemark) und acht weitere Wissenschaftler haben Spuren von Nano-Thermit (Sprengstoff) im Staub der World Trade Center gefunden.“
        https://equapio.com/11-september-2001/911-world-trade-center/

        „2. Bei dem Haufen Mitwisser (und Fachkräfte), die für eine Sprengung erforderlich wären, kann ich mir nicht vorstellen, dass bis heute alle dichtgehalten haben.“

        *stöööhn* schonmal was von
        https://de.wikipedia.org/wiki/Need-to-know-Prinzip
        gehört? Davon abgesehen siehst du doch, was passiert, wenn jemand schwatzt: Assange, Manning, Snowden: du hast Glück, wenn du am Ende noch lebst (irgendwo versteckt im Ausland). Ohne stichhaltige Beweise glaubt dir sowieso niemand, niemand in den Diensten legt absichtlich Beweise für sein Tun an, der Dienst wird sich hüten, deine Mitgliedschaft auch nur zu bestätigen. Außerdem hättest du dich mitschuldig gemacht und alle würden dich hassen.

        Bist du wirklich so naiv Renton? Stellst du dir niemals vor, wie es wäre, wenn du dieses Problem hättest? Oder bist du nicht paranoid genug und denkst, dass man mit seiner Beichte zur ARD geht und dann abends zur Tagesschau alle Bescheid wissen?

        Es gibt dazu übrigens sogar ein mathematisches Modell:
        „Sie sind selbst Verschwörer, wollen aber weiter im Geheimen wirken? Dann hat das Paper noch einen Tipp für Sie: Falls Sie wenigstens 50 Jahre in Sicherheit bleiben wollen, dürfen Sie nur 250 Mitwisser zulassen. Reduzieren Sie diese Zahl auf die Hälfte, dann sind Sie – statistisch gesehen – sogar 100 Jahre vor Entdeckung geschützt. Von Prism könnten 30.000 NSA-Mitarbeiter Kenntnis gehabt haben.“
        https://www.heise.de/tp/features/FAQ-fuer-Verschwoerer-Wie-viele-Mitwisser-darf-ich-einweihen-3378001.html

        250 Mitwisser dürften völlig genügt haben, die kann man kaufen und unter Druck setzen, nach 50 Jahren wird ohnehin kaum noch einer leben und sich auch kaum noch jemand dafür interessieren…

        • Zum Pentagon: Es gab Schaden, wenigstens da sind wir uns einig. Wenn kein Flugzeug reingeflogen ist, warum hat man dann nicht einfach eine Bombe gezündet und behauptet, es seien Terroristen gewesen? Wozu der Aufwand mit einem angeblichen Flugzeug, dass aber nie dort reingeflogen ist? Was soll der Mist, wenn man einfach nur einen Anschlag haben will?

          Zur Möglichkeit einer Fernsteuerung: Denkbar. Dann sitzt also jemand am PC an einem virtuellen Cockpit und steuert von dort das Flugzeug in ein Hochhaus. Warum ist es dann nicht denkbar, dass jemand, der Flugstunden an einem Kleinflugzeug nimmt und am PC an einem virtuellen Cockpit das Fliegen einer großen Maschine übt, das gleiche in echt schafft?

          zu d) „unmöglich, nie davor und danach ist ein Hochhaus wegen Feuer so eingestürzt und an diesem Tag gleich dreimal?“

          Mir ist nicht bekannt, dass irgendwann davor oder danach überhaupt mal ein vollgetankter Jumbojet in ein Hochhaus gerast ist.

          Ich hole mal etwas weiter aus. Die Menschheit baut seit Jahrtausenden Brücken. Dennoch sind noch im 20. Jahrhundert Brücken aufgrund solch lange bekannter Phänomene wie Wind und Erdbeben eingestürzt. (Du kennst bestimmt das Video, in dem eine Brücke vom Wind mit ihrer Resonanzfrequenz angeregt wird und meterweit schwankt, so dass sich die Fahrbahn verdreht.) Erfahrungen mit dem Einschlag von vollbetankten(!) Jumbojets(!) in Hochhäuser haben wir bisher meines Wissens genau zwei: Die beiden Einschläge bei 9/11. Insofern sollten wir alle, inklusive der Experten, einfach zugeben, dass das Phänomen in der Praxis immer noch höchst unverstanden ist.

          Deshalb kann ich Dir WTC7 auch nicht erklären (wiewohl ich schonmal eine Erklärung dazu gelesen habe). Aber eines weiß ich ganz sicher: Es ergibt (mal wieder) keinen Sinn, WTC7 mitzusprengen, wenn man einen plausiblen Anschlag auftischen möchte. Es ist doch völlig klar, dass dann Fragen aufkommen. Man könnte höchstens argumentieren, dass das vierte Flugzeug für WTC7 gedacht war, von den Passagieren zum Absturz gebracht wurde und das Ganze so schief ging, man aber einfach trotzdem gesprengt hat. Dann kommt man aber zu den nächsten Problemen. Erstens ist WTC7 vergleichweise klein und damit schwierig zu treffen. Hier muss man sich also entscheiden, ob man einen Treffer durch ein Flugzeug für möglich hält oder nicht. Zweitens, und das gilt für eine Sprengung generell:

          So eine kontrollierte Sprengung ist technisch durchaus anspruchsvoll. Wieso, bitteschön, sollte die Technik noch einwandfrei funktionieren, wenn ein Jumbojet in das Gebäude gerast ist und das Gebäude stundenlang gebrannt hat? Das ist unplausibel. Zerstörte Kabel für elektrische Zündungen würden dafür sorgen, dass bei einer Sprengung das Gebäude nicht symmetrisch einstürzt. Wenn man trotz stundenlangen Brandes einen symmetrischen Einsturz durch Sprengung für möglich hält, kann man ebenso gut einen symmetrischen Einsturz aufgrund des Feuers für möglich halten.

          „haben Spuren von Nano-Thermit (Sprengstoff) im Staub der World Trade Center gefunden“

          Spuren? Wieviel? Was für Quellen ziehen die alles in Betracht? Wahrscheinlich kann man auch Spuren von Uran im Staub der World Trade Center finden, aber das allein heißt noch gar nichts. Wenn die mehr wissen, können sie das gerne veröffentlichen.

          „*stöööhn*“

          Mehr dazu unten.

          „schonmal was von https://de.wikipedia.org/wiki/Need-to-know-Prinzip gehört?“

          Ja. Von Dir erst neulich und auch schon vor Jahren. Für Großunternehmen gibt es die Faustregel, dass die Mitwisserzahl 10 nicht überschreiten soll, wenn eine Sache unbedingt geheim bleiben soll. Ein Gebäude wie das WTC zu sprengen erfordert Dutzende Fachleute, die über Wochen den Sprengstoff und die Zündsteuerung anbringen müssen, im laufenden Betrieb des Gebäudes, also vor potentiell tausenden Zeugen. Ich halte es für unplausibel, dass das zwanzig Jahre lang verheimlicht werden kann. Das magst Du anders sehen, aber das ist kein Grund, körperliche Schmerzen zu bekommen.

          „Bist du wirklich so naiv Renton?“

          Nein. Ich halte es nur für wahrscheinlich, dass irgendwelche Leute geredet hätten – weil ihr Gewissen sie plagt, sie nichts mehr zu verlieren und/oder eine Rechnung offen haben, sie besoffen waren oder aus sonst einem Grund.

          Es gibt genügend Ungereimtheiten und Unpausibilitäten, die ich anerkenne und aufgrund derer ich die offizielle Version so, wie sie erzählt wird, tatsächlich nicht glaube, weshalb ich mich auch nicht für naiv halte. Trotzdem komme ich zu einem anderen (ungewissen(!)) Urteil als Du. Sieh das doch bitte nicht als persönliche Kränkung oder Beleidigung Deines Intellekts, oder warum auch immer du laut aufgestöhnt hast.

          • Du wärst erstaunt was Androschs „Quellen“ sich so alles ausgedacht haben, warum WTC 7 gesprengt werden musste. Und natürlich haben die alle recht, obwohl sich Androschs „Quellen“ samt und sonders in vielen Dingen diametral widersprechen – was ihn nicht daran hindert, die für ihn jeweils passenden Teile nebeneinanderzustellen, als wären die einer Meinung. Und natürlich benutzen sie alle für ihre Zwecke die Materialien (sowohl Bilder als auch Untersuchungsergebnisse) freundlich formuliert extrem selektiv/kreativ.

            Das geht bis dahin, dass die großen Türme nur Tarnung dafür waren, WTC 7 platt machen zu können, weil da wer weiß was an krassen Unterlagen lag. Oder weil der Jude die Versicherung kassieren wollte (er hat größtenteils verloren und musste die Kohle obendrein vertragsgemäß zum Wiederaufbau des Gebäudes verwenden) oder man die Beweise für die Planung der Anschläge – in NYC ist ja nicht so viel Platz – ausgerechnet in diesem Gebäude gelagert hatte usw. usf.

            Du musst Dir immer vergewärtigen, dass Menschen wie Androsch in einer furchterregenden Welt leben, in der

            – Zufälle unmöglich sind

            – alle Akteure staatlich gelenkt werden, freischaffende Terroristen existieren nicht

            – Ockhams und Hanlons Razor bestenfalls im Badezimmerschränkchen stehen

            – die gesamte Welt aus mühsam zusammengehaltenen Verschwörungen und Vertuschungen besteht (denn das es tatsächlich Verschwörungen gab, die man entdecken musste, beweist doch, dass alle anderen auch wahr sind – selbst wenn untereinander vollkommen inkompatibel)

            – Niemand einfach nur versucht, mit hanebüchenem Unsinn leichtgläubige Paranoiker wie sie es sind zu schröpfen

          • Nö, ich sehe Androsch nicht so negativ. Er übertreibt es für meinen Geschmack ein bisschen mit seinem prinzipiellen „Ich halte alles für möglich und lege mich nicht fest“. (Außerdem ist er im Vergleich zu mir sehr nationalistisch gesonnen.) Aber er hat halt in dieser Sache einfach nur eine abweichende Meinung. Das kann ich aushalten.

            Es ist doch so: Niemand kann garantieren, dass im Wust seiner meinetwegen sogar zum großen Teil (kann und will ich nicht beurteilen) unseriösen Quellen nicht doch die Wahrheit verborgen ist. Er selbst behauptet ja noch nicht mal diese zu kennen, er will nur mit Interessierten über das Thema plaudern. Das ist prinzipiell zu begrüßen: Nur im Austausch kann Aufklärung stattfinden, können sich Meinungen auch mal ändern. Erst, wenn wir nicht mehr miteinander reden, fällt diese Gesellschaft wirklich auseinander.

            Ich bin ihm noch aus einer weiteren Erwägung heraus wohlgesonnen. Er vertritt eine Außenseiterposition, und das habe ich auch mal, wahrscheinlich tue ich das immer noch. Thema Rente: Ich bin durch die Lektüre von einigen Büchern von Albrecht Müller (dem Herausgeber der Nachdenkseiten) zu der Erkenntnis gelangt, dass wir bei diesem Thema von interessierter Seite königlich verarscht werden. Seit über zwanzig Jahren wird der Mainstream von Narrativen beherrscht, die von der Sachlage einfach nicht gedeckt werden. Trotzdem glaubt eine Mehrheit auch der Bevölkerung daran, und von manchen wird man selbst als Spinner abgetan, wenn man versucht, ihnen zu erklären, an was für einen Quatsch sie glauben.

            Ich fände es schön, wenn solche Leute, wenn sie schon zu doof sind, einfache volkswirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und zu kapieren, dass sie von interessierter Seite verarscht werden, wenigstens nicht auch noch derart überheblich auf meine Ansichten reagieren. Und weil ich mir solchen Respekt für meine Außenseiterposition(en) wünsche, gestehe ich sie Androsch auch gerne für seine zu.

            Schluss mit Respekt ist bei mir erst, wenn sich jemand auch noch so richtig daneben benimmt. Wer jetzt an einen gewissen Forellenliebhaber hier im Forum denkt, liegt goldrichtig.

          • Finde ich interessant, dass Du das so siehst.
            Für mich wirkt das komplett fanatisch, eben aus dem Grund, dass die Quellen ausnahmslos „aus der selben Ecke“ kommen. Ich befasse mich auch mit genug Themen die für die meisten anderen eher abseitig wirken, habe es dabei aber noch immer geschafft, mir Quellen zu suchen die man nicht mit der Kneifzange anfassen muss, und die sich vor allem nicht seit Jahren zuverlässig lächerlich machen, weil ihre „Enthüllungen“ in dem Moment zu heißer Luft zerfallen, wo jemand mehr macht als sie nur zu lesen.

            Ich käme im Leben nicht auf die Idee jemanden wie den Wischnewksi, der schon in hunderten von Themen tausendfach als Schwätzer und Phantast entlarvt wurde, als Quelle zu präsentieren, weil er ja in diesem Fall recht haben könnte. Und genau so wenig die anderen dieser Art, die zufällig alle immer Bücher usw. verkaufen wollen und diese in einem Tempo rausballern, das überhaupt keine saubere Recherche zulässt.

            Das kann man mit dem Fall von Albrecht Müller wenig vergleichen. Der hat seine Themenschwerpunkte mit denen er sich ein Leben lang beschäftigt hat. Er käme aber nicht auf die Idee morgen ein Buch über 9/11, übermorgen eines über Corona und nächste Woche dann eines über Impfschäden zu treiben, wie die Leute auf die Androsch sich bezieht es gerne tun. Keiner, der noch alle Tassen im Schrank hat, behauptet von sich, sich quasi in allen kontroversen Themen nicht nur auszukennen,sondern das auch noch so gut, dass sie als Einzelpersonen die Verschwörungen tausender auf das jeweilige Gebiet spezialisierte Profis durchschauen können. Das geht einfach nicht, und wer diese Leute, die im Grunde das Geschäftsmodell „das eigene gravierende Unverständnis eines Themenkomplexes als „Enthüllung“ , „Skandal“ o.ä. verkaufen“ perfektioniert haben immer wieder den Status einer ernst zu nehmenden Quelle einräumt, ist wiederum für mich nicht ernster zu nehmen als jemand, der sich nur aus der Bild informiert.

          • “ nicht einfach eine Bombe gezündet und behauptet, es seien Terroristen gewesen?“

            Weil das zu popelig gewesen wäre, um im Nachgang Kriege gegen mehrere Länder zu führen, um die Nato-Bündnistreue zu beschwören und sämtliche Kritik hinter einem „wir wurden angegriffen!“ zu verstecken. Aber du argumentierst schon wieder nach Plausibilität, nicht nach Fakten. Dasselbe wie beim Ufo-Thema. Plausibilität bewertet jeder anders, die Fakten gehen davon aber nicht weg.

            „am PC an einem virtuellen Cockpit das Fliegen einer großen Maschine übt, das gleiche in echt schafft?“

            Ich hatte geschrieben, dass man lediglich den Autopiloten neu programmieren muss, dafür reicht es vermutlich ein entsprechendes File draufzukopieren. Auch das könnten Terroristen vielleicht tun, keine Ahnung (ich bin noch nicht so weit beim Lesen), remote jedenfalls nicht, sonst hätten sie es getan.

            „Mir ist nicht bekannt, dass irgendwann davor oder danach überhaupt mal ein vollgetankter Jumbojet in ein Hochhaus gerast ist.“

            Du lenkst ab, es geht um das Feuer. Die Häuser waren auf zwei Einschläge gleichzeitig ausgelegt, soviel mir bekannt ist. Ein Brand im Obergeschoß mag dazu führen, dass das Obergeschoß einbricht, aber nicht, dass das ganze Haus in nahezu Freifallgeschwindigkeit einstürzt. Wo bleibt da deine Plausibilität? Die Feuerwehr hatte ihre Zentrale unten in den Gebäuden eingerichtet, weil sie das für sicher hielt und so geprobt hatte! WTC7 stürzte genauso ein und das war kein Tower, sondern ein eher breites Gebäude, in dem es kaum nennenswert brannte.

            „Es ergibt (mal wieder) keinen Sinn, WTC7 mitzusprengen, wenn man einen plausiblen Anschlag auftischen möchte.“

            Doch es macht Sinn, der (neue und doppelt gegen Terror versicherte) Besitzer wollte die Gebäude abreißen (angeblich Asbestbelastung, Asbest brauchte man übrigens für was? RICHTIG, zum Brandschutz! normalerweise wurden damit die Stahlträger ummantelt) Ein Teil des WTC war meines Wissens ohnehin vom CIA angemietet. Irgendwie haben die zwei Interessenten zusammengefunden, die einen brauchten einen richtig großen Anschlag, der andere wollte was los werden.

            Silverstein bestätigt sogar, dass die Planung fürs Nachfolgegebäude schon 2000 begann:
            https://alles-schallundrauch.blogspot.com/2016/03/silverstein-planung-des-neuen-wt7.html
            Das Video ist natürlich längst wegzensiert, aber ich habe es noch gesehen.
            Außerdem:
            „Larry Silverstein hat die Sprengung von WTC7 in einem Interview zugegeben. Er sagte: „Ich erinnere mich einen Anruf vom Chef der Feuerwehr bekommen zu haben, der mir sagte, er ist sich nicht sicher, ob sie das Feuer eingrenzen können, und ich sagte, wir haben so einen schrecklichen Verlust an Leben gehabt, vielleicht ist es das klügste zu tun, es zu ziehen (to pull it). Und sie trafen die Entscheidung zu ziehen (to pull) und wir beobachteten wie das Gebäude zusammenstürzte.“
            und
            „Es gibt sogar mehrere Aussagen von Feuerwehrleuten, die sagten, sie wussten, das Gebäude wird gesprengt. Sie wurden nämlich über die Nachricht informiert: „We are going to demolish 7 World Trade. Clear the area.“ Oder: „Wir werden WTC7 demolieren. Verlasst das Gebiet.“

            Er hat übrigens einen guten Schnitt gemacht:
            „der Spekulant Larry Silverstein, der im Juni 2001 das fast leere, unattraktive WTC für 3,2 Milliarden Dollar gekauft und nachfolgend 4,6 Milliarden Dollar Versicherungssumme ergatterte“
            Hier eine Analyse des WTC7-Einsturzes:
            http://friedensblick.de/22021/wtc-7-der-dritte-turm-die-sprengung-die-keine-sein-darf/
            und noch eine:
            https://equapio.com/11-september-2001/911-world-trade-center/

            „stundenlangen Brandes einen symmetrischen Einsturz durch Sprengung für möglich hält, kann man ebenso gut einen symmetrischen Einsturz aufgrund des Feuers für möglich halten.“

            Ähm, Techniker bist du jedenfalls keiner. Nein, ich halte das für so gut wie ausgeschlossen.

            „Spuren? Wieviel? Was für Quellen ziehen die alles in Betracht? Wahrscheinlich kann man auch Spuren von Uran im Staub der World Trade Center finden, aber das allein heißt noch gar nichts. Wenn die mehr wissen, können sie das gerne veröffentlichen.“

            Hier ist das Paper:

            Klicke, um auf The-Open-Chemical-Physics-Journal-2009-von-Prof.-Niels-Harris.pdf zuzugreifen

            „unbedingt geheim bleiben soll. Ein Gebäude wie das WTC zu sprengen erfordert Dutzende Fachleute, die über Wochen den Sprengstoff und die Zündsteuerung anbringen müssen, im laufenden Betrieb des Gebäudes, also vor potentiell tausenden Zeugen.“

            Ehrlich, manchmal bringt mich deine Begriffsstutzigkeit auf die Palme! Ein Unternehmen ist nicht die USA! Mit Geheimgerichten, Foltergefängnissen und weltweit mordenden Diensten. Es gab auch mehrere Leute die geredet haben, ABER DU KANNST DEN WAHRHEITSGEHALT NICHT ÜBERPRÜFEN und die Medien bringen NICHTS davon!

            Davon abgesehen reicht dafür ein Experte, der Stück für Stück Hilfskräfte anleitet, die unter einem Vorwand irgendwas montieren, die einen die Drähte, die anderen irgendwelche Technik, die sie nicht verstehen. Geht dir eigentlich jeder Sinn für kriminelles Handeln ab? Überleg doch mal, was du getan hättest, wenn du ein Psychopath wärest!

            „Nein. Ich halte es nur für wahrscheinlich, dass irgendwelche Leute geredet hätten – weil ihr Gewissen sie plagt, sie nichts mehr zu verlieren und/oder eine Rechnung offen haben, sie besoffen waren oder aus sonst einem Grund.“

            Das haben sie, z.B. auf dem Todesbett, angeblich ein Manuel García, Jr.
            https://wiederkunftchristigrosspolitik.wordpress.com/2021/09/12/11-sept-ich-plante-wir-legten-auf-befehl-des-vizeprasidenten-cheney-die-wtc-bomben-gestandnis-eines-sterbenden-atomphysikers-benjamin-netanjahu-bestatigt/
            (ich hatte das ursprünglich anderswo gelesen, die Webseite dürfte nur eine Kopie sein)

            Zitat:
            „Nachdem ich wieder Zugang zu Supercomputern, Ingenieuren und Labortechnikern hatte, machte ich mich daran, zu berechnen, welche Anordnungen und minimalen Ladungsdosen hohe Gebäude sofort zum Einsturz bringen könnten. Meine Erfahrungen als junger Physiker, die Jahre zuvor an Atombomben-Detonationstests gearbeitet haben, waren hier sehr nützlich. Jetzt bei MXUWMC ließ ich Modelle im Labormaßstab bauen und in Zellen testen, die von einer Explosionswand umgeben waren. Es war gut, wieder in MXUWMC zu sein, das jetzt für Cheneys GWOT-Auftaktprojekt unter falscher Flagge renoviert wurde. Keiner von uns hatte irgendwelche moralischen Bedenken hinsichtlich dieser Arbeit, weil wir alle wussten, dass GWOT911 (ja, ein weiteres unserer „nur gesprochenen“ Akronyme) eine notwendige Operation war, um das Beste für die Fortsetzung des American Way Of Life zu gewährleisten. Wir dachten die Sprengungenwürden bei Nacht an leeren Gebäuden stattfinden.“

            Es wird mir ewig ein Rätsel bleiben, wieso ihr immer noch glaubt, die Lügenmedien, die euch Tag für Tag beim Feminismus, bei Corona, bei der Zuwanderung und bei tausend anderen Themen anlügen, warum ihr immer noch glaubt, es gäbe etwas nicht, weil sie das nicht berichten. HEUTZUTAGE, wo man buchstäblich täglich sehen kann, wie sie Querdenker hinrichten, Opposition totschweigen und verleumden!

            „persönliche Kränkung oder Beleidigung Deines Intellekts, oder warum auch immer du laut aufgestöhnt hast.

            Bitte entschuldige, es ist unglaublich frustrierend, immer und immer wieder bei Adam und Eva anfangen zu müssen. Es ist unglaublich nervig, gegen mainstreamgläubige Ignoranten wie Seb zu argumentieren, die sich noch nichtmal die Mühe machen, eine Quelle zu lesen, stattdessen beleidigen und rabulisieren. 09/11 wurde von einer riesigen Zahl seriöser Leute aufgearbeitet, trotzdem schießt ihr mehr oder weniger aus der Hüfte… das ist so frustrierend! Ich hatte ohnehin einen schlechten Tag, der Strick um unseren Hals zieht sich mit Beschleunigung zu und ich fühle mich wehrlos, weil aus allen Rohren nur noch Propaganda dröhnt und die meisten Leute zu faul sind, um selbst zu denken und zu recherchieren.

          • @Seb

            „Du wärst erstaunt was Androschs „Quellen“ sich so alles ausgedacht haben, warum WTC 7 gesprengt werden musste. Und natürlich haben die alle recht, obwohl sich Androschs „Quellen“ samt und sonders in vielen Dingen diametral widersprechen – was ihn nicht daran hindert, die für ihn jeweils passenden Teile nebeneinanderzustellen, als wären die einer Meinung. Und natürlich benutzen sie alle für ihre Zwecke die Materialien (sowohl Bilder als auch Untersuchungsergebnisse) freundlich formuliert extrem selektiv/kreativ.“

            Beweis durch Behauptung. Typisch Seb.

            „Das geht bis dahin, dass die großen Türme nur Tarnung dafür waren, WTC 7 platt machen zu können, „weil da wer weiß was an krassen Unterlagen lag.“

            Keine Ahnung wer das behauptet, ich nicht.

            „Oder weil der Jude die Versicherung kassieren wollte (er hat größtenteils verloren und musste die Kohle obendrein vertragsgemäß zum Wiederaufbau des Gebäudes verwenden)“

            „der Jude“ was natürlich rechtsextremen Antisemitismus impliziert, gelle? Nehmt ihr gern, wenn ihr sonst keine Argumente habt.

            Ein neues Gebäude, gebaut aus der Versicherungssumme ist auch Vermögen. Aber du kannst gern belegen, wie arm Silverstein dadurch geworden ist. Falls du kannst?

            „oder man die Beweise für die Planung der Anschläge – in NYC ist ja nicht so viel Platz – ausgerechnet in diesem Gebäude gelagert hatte usw. usf.“

            Keine Ahnung, welchen verblödeten Strohmannargumenten du aufgesessen bist. Spekulationen gibt es tausende, auch Desinformation. Nur Idioten greifen die schwächsten Argumente auf um sich damit ihr Weltbild abzusichern…

            „Du musst Dir immer vergewärtigen, dass Menschen wie Androsch in einer furchterregenden Welt leben, in der
            – Zufälle unmöglich sind
            – alle Akteure staatlich gelenkt werden, freischaffende Terroristen existieren nicht
            – Ockhams und Hanlons Razor bestenfalls im Badezimmerschränkchen stehen
            – die gesamte Welt aus mühsam zusammengehaltenen Verschwörungen und Vertuschungen besteht (denn das es tatsächlich Verschwörungen gab, die man entdecken musste, beweist doch, dass alle anderen auch wahr sind – selbst wenn untereinander vollkommen inkompatibel)
            – Niemand einfach nur versucht, mit hanebüchenem Unsinn leichtgläubige Paranoiker wie sie es sind zu schröpfen“

            Witzig, dass du ausgerechnet MICH für leichtgläubig hältst, ich der ich immer offen für ernsthafte Gegenargumente bin, während du den Schei* glaubst, denn die Massenmedien täglich über uns auskübeln. Aber ja doch orange man is bad, lieber Seb, der Manipulierte bin ich! Niemals jedoch du! Selbst lockende Milliardengewinne würden niemanden dazu bringen, dich oder die Öffentlichkeit anzulügen…
            und nie vergessen: nicht bei den Schwefelbrüdern lesen, die bösen Leuten angeblich eine Bühne boten, Kopp zum Beispiel!

          • @Seb2

            „Für mich wirkt das komplett fanatisch, eben aus dem Grund, dass die Quellen ausnahmslos „aus der selben Ecke“ kommen.

            Unbelegte Behauptung2. Die meisten Quellen (die du aufgrund von Ignoranz sowieso nicht zu bewerten in der Lage bist) dürften stark linkslastig sein. Warum? Weil die Rechten sowieso nicht gut auf Muslime zu sprechen sind und z.B. pro-zionistische Portale wie PI freudig jeden Terroranschlag aufnehmen, um Stimmung zu machen. Kannst du natürlich nicht wissen, du liest ja nie dort…

            „Ich befasse mich auch mit genug Themen die für die meisten anderen eher abseitig wirken, habe es dabei aber noch immer geschafft, mir Quellen zu suchen die man nicht mit der Kneifzange anfassen muss“

            Mit anderen Worten: du traust dich nicht, ein Thema unabhängig von der Quelle zu beurteilen und vertraust lieber den Mainstream-Gatekeepern. Auch beim Feminismus? Warum liest du eigentlich hier? du gehörst zur ZEIT und zum SPIEGEL!

            und die sich vor allem nicht seit Jahren zuverlässig lächerlich machen, weil ihre „Enthüllungen“ in dem Moment zu heißer Luft zerfallen, wo jemand mehr macht als sie nur zu lesen.“

            Du liest sie nicht und widerlegen kannst du sie erst recht nicht. Noch eine haltlose Behauptung, vermutlich wieder auf der Basis von Strohmannargumenten, wie immer bei dir…

            „Ich käme im Leben nicht auf die Idee jemanden wie den Wischnewksi, der schon in hunderten von Themen tausendfach als Schwätzer und Phantast entlarvt wurde, als Quelle zu präsentieren, weil er ja in diesem Fall recht haben könnte.“

            Noch eine Behauptung, die du nicht belegst, die sehr nach Mainstream klingt (wie alles bei dir). Wenn W. eine Feuerwehrmann interviewt hat, dann hat er auch seinen Namen genannt und man kann das prüfen. Aber warum sollte man? Man weiß ja schon, dass er ein Schwätzer ist, gelle?

            „Und genau so wenig die anderen dieser Art, die zufällig alle immer Bücher usw. verkaufen wollen und diese in einem Tempo rausballern, das überhaupt keine saubere Recherche zulässt.“

            Sagt derjenige, der nie eines davon lesen würde. Du bist so… nein, das schreibe ich jetzt nicht. Ausgerechnet Paul Schreyer so abzuqualifizieren, du hast sie echt nicht mehr alle!

            „die Leute auf die Androsch sich bezieht es gerne tun“

            Blablabla, Behauptungen nichts als Behauptungen. Mehr als Quellenblaming kommt mal wieder nicht. Ist dir das eigentlich nicht zu dumm? Kannst du nicht einfach die Fresse halten, wenn du eigentlich gar nichts weißt?

            „Keiner, der noch alle Tassen im Schrank hat, behauptet von sich, sich quasi in allen kontroversen Themen nicht nur auszukennen,sondern das auch noch so gut, dass sie als Einzelpersonen die Verschwörungen tausender auf das jeweilige Gebiet spezialisierte Profis durchschauen können.“

            Deshalb behaupte ich das ja auch nicht, aber du weißt natürlich trotzdem, dass alle meine Belege Unsinn sein müssen. Denn du durchschaust natürlich jede Art von Nicht-Mainstream sofort, sogar ohne sie zu lesen oder gar selbst zu prüfen!

          • Du kapierst es echt nicht, ne?

            1. An keiner Stelle habe ich erwähnt, dass niemand von diesen Anschlägen profitiert hat oder es da komplett mit rechten Dingen zugegangen sei. Nur braucht es keine Verschwörung, damit die, die ohnehin an den Hebeln sitzen, quasi von einer beliebigen Situation profitieren können. Ich halte es auch durchaus für plausibel, dass die womöglich Warnungen aktiv ignoriert haben weil es ihnen gut in den Kram passte.

            2. Ich habe keine Ahnung woher du zu wissen glaubst wo und wie ich mich informiere.
            Ein üblicher Trugschluss von Menschen wie dir: Geht man nicht mit dem kompletten Wahngebilde konform, ist man einer von „denen“ und zwingend auf 100%iger Mainstream-Linie.

            Es gibt durchaus noch Dinge zwischen Zeit/Spon und deiner Verschwörungs-Blase. Leute bei denen das Ergebnis nicht feststeht, bevor sie sich mir etwas zu beschäftigen beginnen. Weil sie nicht den Spinner-Markt bedienen bzw. von diesem leben. Und weil es für diese Quellen nicht von vornherein feststeht, dass man offiziellen Angaben niemals, unter keinen Umständen vertrauen kann, während man den Aussagen von Gegnern der offiziellen Positionen gerne auch ungeprüft vertrauen muss.

            3. Mit „aus der selben Ecke“ meine ich nichts Politisches, auch wenn du keinerlei Berührungsängsten hinsichtlich astreiner Rechtsradikalen zu haben scheinst. Die Ecke, die ich meine nennt sich „Spinner“.

            4. Ich habe mir den Auswurf der von dir favorisierten Leute tatsächlich wesentlich öfter angetan als mir lieb ist, mit immer dem selben Ergebnis. Inzwischen tue ich es nicht mehr, da mir meine Lebenszeit für diesen Bullshit einfach zu kostbar ist.
            Kann sich jemand, der wie du praktisch kein soziales Umfeld mehr hat (hast du ja eigener Aussage nach durch deine Spinnerei fast vollkommen vertrieben) und überdies nur Teilzeit arbeitet vermutlich nicht vorstellen, dass jemand nicht zum hundertsten Male grob verzerrte Darstellungen irgendwelcher „Aufklärer“ lesen mag, die sich sowieso als Nonsens herausstellen werden.

            Wie dem auch sei:

            Ich werde es vermutlich nicht schaffen, mich nicht ab und an mal hier über besonders herausragenden Quatsch deinerseits lustig zu machen, aber ich werde versuchen dir möglichst nicht zu antworten, sondern dich einfach still zu bemitleiden. Du magst es mir nicht glauben, aber ich bedauere Menschen wie dich zutiefst.
            Ich habe einige (ehemalige) Bekannte und sogar Freunde (alles Leute die früher einmal intelligente Menschen waren) und die in einen ähnlichen Sog des Irrsinns und der Paranoia wie du geraten sind. Alle von denen sind inzwischen komplett am Arsch, nachdem sie alle um sich herum mit ihrem Wahnsinn vertrieben haben. Ich wünsche dir von Herzen, dass deine Frau entweder auch so irre wie du ist, oder wenigstens zu dumm zu bemerken was für ein Wahnsinniger an ihrer Seite ist: dann stirbst du vielleicht irgendwann nicht ganz alleine und vielleicht sogar nicht auf der geschlossenen Abteilung. Gute Nacht.

          • Oh nein! Ich hatte eine ausführliche Antwort verfasst, und dann aus Versehen das Browserfenster geschlossen 😦

            Es ist spät. In aller Kürze nur das Wichtigste:

            „Weil das zu popelig gewesen wäre“

            Mir hätte es gereicht.

            „Aber du argumentierst schon wieder nach Plausibilität, nicht nach Fakten.“

            Es gab so wenige Trümmer VOR dem Pentagon, weil das Flugzeug IN das Pentagon geflogen ist. Stichwort Impulserhaltung.
            https://www.popularmechanics.com/military/a5659/debunking-911-myths-pentagon/

            „Ich hatte geschrieben, dass man lediglich den Autopiloten neu programmieren muss, dafür reicht es vermutlich ein entsprechendes File draufzukopieren.“

            Autopiloten können keinen Windversatz berücksichtigen. Gab es damals schon Autopiloten mit GPS? Wenn die eine Punktlandung in einem Gebäude hinkriegen, warum können die dann kein Flugzeug landen?

            „Du lenkst ab, es geht um das Feuer.“

            Nein, es geht um Deine – meine – unsere Ignoranz im Wortsinne: Nicht-Wissen. Es gibt bzw. gab damals keine Erfahrungswerte für Jumbojets in Hochhäusern. Im WWII haben die Japaner aus Versehen ihre kamikazeangriffe weniger verheerend gemacht, weil sie irgendwann den Treibstoff für den Rückflug einsparten. Ihnen fehlte die amerikanische Auswertung der Angriffe, um ihren Fehler zu erkennen. Sowas passiert Experten, wenn sie nur in der Theorie arbeiten können.

            „dass das ganze Haus in nahezu Freifallgeschwindigkeit einstürzt.“

            Tut es nicht: Erst stürzt der obere Teil ein, dann der Rest von oben nach unten.

            „Doch es macht Sinn, der (neue und doppelt gegen Terror versicherte) Besitzer wollte die Gebäude abreißen […] vom CIA angemietet. Irgendwie haben die zwei Interessenten zusammengefunden, die einen brauchten einen richtig großen Anschlag, der andere wollte was los werden.“

            Mh :-/ Könnte sein, aber das Problem der technischen Durchführung der Sprengung bleibt ebenso bestehen wie die Zeugenproblematik. Für Sprengarbeiten braucht man Leute, die wissen, was sie tun. Bei der Sprengung von Hochhäusern werden üblicherweise vorher sogar tragende Teil herausgesägt. Das kriegt man nicht unbemerkt hin.

            „“Es gibt sogar mehrere Aussagen von Feuerwehrleuten, die sagten, sie wussten, das Gebäude wird gesprengt. Sie wurden nämlich über die Nachricht informiert: „We are going to demolish 7 World Trade. Clear the area.“ Oder: „Wir werden WTC7 demolieren. Verlasst das Gebiet.“

            Wo sind die heute? Wenn man das damals so wenig geheim behandelte, dass man der Feuerwehr Bescheid sagte, wieso dann heute nicht auch? Das ist unlogisch.

            „stundenlangen Brandes einen symmetrischen Einsturz durch Sprengung für möglich hält, kann man ebenso gut einen symmetrischen Einsturz aufgrund des Feuers für möglich halten.“ – „Ähm, Techniker bist du jedenfalls keiner. Nein, ich halte das für so gut wie ausgeschlossen.“

            Aber dass eine Sprengvorrichtung, bestehend aus Dutzenden Kilometern Kabeln und tausenden Sprengladungen, die koordiniert gezündet werden müssen, damit das Gebäude nicht zur Seite gibt, einen stundenlangen Brand so unbeschadet übersteht, dass die Sprengung läuft wie geplant, das schließt Du nicht aus? Oooo-kay.

            „Ehrlich, manchmal bringt mich deine Begriffsstutzigkeit auf die Palme!“

            *grins*
            Du verwechselst Bewertungsunterschiede mit Begriffsstutzigkeit.
            Du traust den Amis in dieser Angelegenheit eine gelingende Geheimhaltung zu.
            Ich nicht.

            „ABER DU KANNST DEN WAHRHEITSGEHALT NICHT ÜBERPRÜFEN und die Medien bringen NICHTS davon!“

            Offensichtlich bringen viele Medien davon etwas, sonst wüsstest Du nichts davon. SCNR

            „Das haben sie, z.B. auf dem Todesbett, angeblich ein Manuel García, Jr.“

            Das soll der auf dem Todesbett selbst verfasst haben? Das liest sich wie eine plumpe Fälschung. Darin steht alles (naja, soweit ich gelesen habe) so, wie es ein 9/11-Verschwörungstheoretiker formulieren würde. Kostprobe: „eine Tarnung für den Beginn des globalen Krieges gegen den Terror, der in Wirklichkeit der Krieg um vollständige nationale Kontrolle und Weltherrschaft ist, obwohl sie es natürlich nie so nennen.“ Wenn ich einen letzten Brief fälschen würde, würde ich mir mehr Mühe geben, wirklich aus der Perspektive dessen zu schreiben, den ich darstellen will, und nicht aus meiner eigenen.

            „Es wird mir ewig ein Rätsel bleiben, wieso ihr immer noch glaubt, die Lügenmedien, die euch Tag für Tag beim Feminismus, bei Corona, bei der Zuwanderung und bei tausend anderen Themen anlügen, warum ihr immer noch glaubt, es gäbe etwas nicht, weil sie das nicht berichten.“

            So wie… Einhörner? Die können auch einfach mal recht haben. Das kommt vor.

            „Bitte entschuldige, es ist unglaublich frustrierend, immer und immer wieder bei Adam und Eva anfangen zu müssen.“

            Entschuldigung angenommen. Leider muss ich gestehen, Du wirst bei mir auch nicht weit kommen, weil ich das Thema für mich im Großen und Ganzen unter „habe eine plausible Geschichte, könnte stimmen oder auch nicht, werde es vielleicht nie erfahren“ abgelegt habe. Wenn Du WIRKLICH etwas hättest, das mich umstimmen könnte… aber so richtige Beweise habe ich nicht gelesen. Aber immerhin, ich habe reingelesen.

            „Ich hatte ohnehin einen schlechten Tag, der Strick um unseren Hals zieht sich mit Beschleunigung zu und ich fühle mich wehrlos, weil aus allen Rohren nur noch Propaganda dröhnt und die meisten Leute zu faul sind, um selbst zu denken und zu recherchieren.“

            Vielleicht täte Dir ein wenig innerer Abstand gut. Hm… Ich hatte mal einen chinesischen Arbeitskollegen, der irgendwann wieder nach China ging. Ich hatte mich gut mit ihm verstanden, und mich eine Zeitlang geärgert, dass ich ihn nie fragte, wie das eigentlich so sei, in China in einer Diktatur zu leben. Da hatte ich doch eine gute Gelegenheit verpasst, oder? Naja, im Laufe der Zeit wurde mir klar, dass es wahrscheinlich auch nicht viel anders ist als hier. Selbst, wenn wir in einer funktionierenden Demokratie lebten, die meiste Zeit des Tages verbringt man eigentlich unbehelligt vom Wahnsinn der Politik. Klar, es gibt Steuererklärungen, Verkehrsregeln und so, aber die gibt es in China oder funktionierenden Demokratien auch. Dass man so richtig unangenehm mit der Politik konfrontiert wird, ist in Nichtlockdownzeiten eher extrem selten. Und selbst während des Lockdowns kann einem selbiger beim abendlichen Fernsehen eigentlich auch egal sein. Insofern… man sollte der Scheiße, die die Politiker abziehen, keine größere Bedeutung beimessen, als sie für einen selbst letztendlich hat.

            Eine Schneckeninvasion in Deinem Garten kann für Dich persönlich um einiges verheerender sein als Lug und Trug um 9/11.

          • Noch ein Nachtrag:

            „Geht dir eigentlich jeder Sinn für kriminelles Handeln ab? Überleg doch mal, was du getan hättest, wenn du ein Psychopath wärest!“

            Ich hätte die Terroristen einfach machen lassen und danach den War on Terror erklärt. Auf keinen Fall hätte ich mich auf das Angebot eines windigen Geschäftsmannes eingelassen, seine Hochhäuser zu sprengen. Wenn die Terroristen mir die Arbeit abnehmen, warum soll ich so doof sein und Spuren legen, die zu mir führen?

          • Eine Anmerkung @Androsch:

            „Unbelegte Behauptung2. Die meisten Quellen (die du aufgrund von Ignoranz sowieso nicht zu bewerten in der Lage bist) dürften stark linkslastig sein. Warum? Weil die Rechten sowieso nicht gut auf Muslime zu sprechen sind und z.B. pro-zionistische Portale wie PI freudig jeden Terroranschlag aufnehmen, um Stimmung zu machen. Kannst du natürlich nicht wissen, du liest ja nie dort…“

            Na ja, es gibt auch proislamische Recht(sradikal)e, die den Islam als bessere Alternative zum politisch korrekten Westen sehen, und Ethnopluralisten, für die der Islam(ismus) in seiner jetzigen Ultrareaktionären Form eine Existenzberechtigung hätte, nur nicht im eigenen Land. Für Letztere ist es kein Problem, gleichzeitig die Ausländerprobleme zu thematisieren, nur wird das höchstens auf die Inkompatibilität der westlichen und der islamischen Kultur zurückgeführt, nicht auf den Islam insgesamt (wenn sie sich nicht doch widersprechen wollen).

      • Die Amis sind so begabte Verschwörer, dass ihr gesamter Grund für den Irak-Krieg (WMDs) fast sofort in sich zusammengefallen ist. Aber zwei Jahre zuvor waren die selben Leute so schlau, eine Verschwörung ungefähr vom Ausmaß der „Mondlansungslüge“ (also zigtausende Mitwisse und ebenso viele Szenarien in denen kein Fehler passieren darf) nahezu perfekt geheim zu halten. Is klar.

        Genau so klar wie dass Androsch mit Wischnewski und co. kmmmt – Leuten deren Geschäftsmodell ist leichtgläubige Menschen wie Androsch nach Strich und Faden auszunehmen.

        • Mainstreamhaftes Quellen-blaming (natürlich ohne wirklich was über die Quelle zu wissen), Scheinplausibilitäten und Beleidigungen. Ich wusste, dass von dir nichts besseres kommt. Da bist du so vorhersehbar wie gendern.

          Du wirst entschuldigen, wenn ich nicht darauf eingehe, das ist mir einfach ein bisschen zu blöde. Sorry.

          • Jaja. Auch beim tausendsten Mal wenn du einen dieser 1000x widerlegten Vögel hervorzerrst, muss man dringend seitenlang begründen warum der Vogel ein Vogel ist. Damit du dann den nächsten schrägen Vogel hervorzauberst. Gähn.

            Vorhersehbar – danke für den Lacher, dass das von Dir kommt ist derart witzig, dass ich fast eingenässt habe. Du bist der mainstream-verhaftetste Mensch der mir je untergekommen ist, fremdgesteuert bis zum geht nicht mehr. Man muss dir einfach nur irgendeine beliebige Meinung oder Sache als „Mainstream“ präsentieren, und du beginnst mit feurigem Eifer dagegen zu Felde zu ziehen.

          • @Seb

            Du mich auch. Mag jeder Mitleser selbst beurteilen, wer besser argumentiert, du oder ich…

            Für mich bist du gestorben Seb, keinerlei Fakten, nur Bashing. Renton bemüht sich wenigstens ehrlich (was mir einen gewissen Respekt abnötigt, während ich für dich nur Verachtung übrig habe).

  28. The hate-fest that is Durban rears its ugly head again
    The United Nations itself is allowing evil to triumph with the complicity of the West.
    https://www.jns.org/opinion/the-hate-fest-that-is-durban-rears-its-ugly-head-again/

    Perhaps the most shattering lesson from the Durban conference is that its anti-Semitic excesses were not only ignored, but have been sanitized and promoted as the signature motifs of decency. The causes of “human rights” and “anti-racism” have actually been weaponized against Israel and the Jews throughout the West.

    Moreover, as part of the Marxist armory to suborn the West’s intellectual elites, these weapons have also been deployed against the West itself. As the old adage has it, what starts with the Jews never stays with the Jews.

    The result is a Kafka-esque intersectionality nightmare aimed at demonizing and destroying Western culture and society, and in which the Jews, who figure in the imagination of the anti-Semitic left as a cabal covertly controlling capitalism and manipulating the world in their own interests, are deemed to be “white supremacists” and so can never be victims.

    „Support for the United Nations is the pivot for the West’s loss of moral compass.“

  29. wow, das haut hin

  30. Etwas, was ich mich schon lange frage…

    Jeder hier weiß, was Selektionsdruck ist oder hält es zumindest für eine real wirkmächtige Größe.
    Es ist m.E. offensichtlich, dass ein Sozialstaat den Selektionsdruck verschiebt.
    Leute, die unter harschen Bedingungen keine Kinder zur Geschlechtsreife gekriegt hätten, tun das jetzt.

    Woher kommt der Glaube, dass die Gesellschaft sich dadurch zum Positiven wandelt? Welche Kraft/Tendenz/Prinzip soll dafür sorgen, dass die Menschen zukünftiger Generationen moralischer, zivilisierter, tüchtiger sind als heutige, wenn man den Selektionsdruck für diese Eigenschaften quasi abschafft?
    Letzteres ist aber unweigerlich die Konsequenz linker Politik, so weit ich das sehen kann.
    Das meine ich übrigens nicht als das hier inzwischen übliche Linkenbashing, sondern ich bin ernsthaft neugierig.
    Intelligente Linke wie djadmoros, crumar oder xy müssten sich die Frage doch eigentlich auch schon gestellt und beantwortet haben.
    Was ist die Antwort?

    Auf den Tisch kommt diese Frage durch diese Studie:

    Die Welt wird immer komplizierter, das Proletariat wird (durch Selbstselektion, nicht durch finstere kapitalistische Kräfte!) immer dümmer und kranker.

    Wie soll das funktionieren?
    Oder ist das keine erlaubte Frage?

    • „Woher kommt der Glaube, dass die Gesellschaft sich dadurch zum Positiven wandelt?“

      Tja, wo anfangen? Das ist ein dicker Brocken.

      Zuallererst: die oberste Lehre aus „dem Darwin“ ist: Selektion ist immer erst im Rückspiegel erkennbar. Zukünftig positive Eigenschaften können eigentlich gar nicht erkannt werden, weil man keine Glaskugel hat, die einem zeigt, welche Ereignisse zukünftig passieren werden. Es ist also schon allein sachlich nicht gerechtfertigt, irgendwelche wünschenswerten Eigenschaften in einer Art vorauseilendem Gehorsam den Menschen anzuselektionieren (-> „positive Eugenik“).

      Die ethische Dimension des Ganzen ist noch klarer, sie betreffen diese beiden Fragen unmittelbar:

      „Woher kommt der Glaube, dass die Gesellschaft sich dadurch zum Positiven wandelt? Welche Kraft/Tendenz/Prinzip soll dafür sorgen, dass die Menschen zukünftiger Generationen moralischer, zivilisierter, tüchtiger sind als heutige, wenn man den Selektionsdruck für diese Eigenschaften quasi abschafft?“

      Der Mensch wird erst dadurch zum Menschen, indem er sich über die Natur erhebt und der „Dämonie der Natur“ (Schopenhauer) seine Menschlichkeit entgegensetzt. Das geht soweit, dass die Menschen für die Belange der gesamten Welt einstehen wollen und möchten. Auch wenn diese Idee in der Konkretheit noch so verfehlt und korrumpiert ist: sie ist im Kern ehrlich und aufrichtig gemeint. Und nichts könnte die Welt mehr zum Positiven transformieren als altruistisches Wirken für überpersönliche Entitäten, sei es der Gesellschaft, sei es der ganzen Welt.

      Am Ende lässt sich die oberste praktische Lehre aus der Evolutionstheorie elegant mit der obersten Ethik verknüpfen, dahingegend, dass eine grossmöglichste Menge an Menschen die beste Ausgangslage für ein Überleben der Menschen an sich darstellt und es gar keinen Sinn macht, hier besondere Auswahlkriterien zu wählen.

      Der islamische Denker Mevlana hat das exzellent dargestellt, als er in seinen Geschichten einen Seemann und einen Mathematiker zusammenbrachte, die zusammen über das Meer fuhren. Beim small talk fragte der Mathematiker, was der Seemann denn so von Mathematik verstehen würde. Woraufhin der Seemann antwortetet, er könne gar keine Mathematik. Darauf hin bedauerte der Mathematiker den Seemann, sei Leben sei halb umsonst gewesen. Kurz darauf zog ein Sturm auf und der Seemann fragte den Mathematiker, ob er schwimmen könne. Worauf der Mathematiker antwortete, er könne das nicht. Was der Seeman dann quitierte damit, dass sein Leben dann ganz umsonst gewesen sei ….

      • Danke für die vielen Wörter.

        Außer „Evolution ist zu komplex, als dass man was steuern könnte“ enthalten sie leider keine Antwort.

        Läuft es wirklich auf nichts als Gesinnungsethik („Eugenik als Gedanke ist bereits böse“) und Gottvertrauen („Hauptsache viele Menschen, dann wird das schon…“) hinaus?

        Das arme Proletariat.

        • Nein, nein: „Evolution ist zu komplex, als dass man was steuern könnte“ kann man gar nicht sagen, der Evolutionsmechanismus ist von denkbar grösster Schlichtheit: nämlich zufällige Abänderungen. Und diese passen dann eben genauso zufällig zu neuen Umweltbedingungen, bzw unterliegen plötzlich einer Selektion. Wenn du das „Gottvertrauen“ nennen willst: bitteschön, es ist aber kein Vertrauen, sondern hier kann man tatsächlich Einsicht haben. Nur ist es seltsamerweise für die meisten Leute sehr schwierig sich zurückzunehmen und einzugestehen, dass der Zufall eine wesentliche Rolle spielt und der planende Mensch hier schlicht machtlos ist. Angeblich soll selbst Einstein der Horror bei dieser Vorstellung gekommen sein („Gott würfelt nicht“).

        • Es ist halt die Frage, ob man Menschen sterben lassen will, die nicht sterben müssten, ohnre anderen dafür mehr als einen vertretbaren Schaden zuzufügen.

          Im übrigen gibt es ja genug Länder ohne soziale Sicherung, und in denen lässt sich mit Sicherheit keine positive Selektion beobachten. In Südamerika siehst du häufig kleine, dünne alte Leute, die sehr schwach wirken. Das sind halt Menschen, die ihr ganzes Leben über hart arbeiten mussten, und sich trotzdem nicht vernünftig ernähren konnten. Habe ich bei uns noch nicht gesehen.

          Die Reichen in diesen Ländern sind auch nicht intelligenter oder kreativer als bei uns, sie sind nur brutaler und rücksichtsloser. Reich wirst du da i.d.R. nicht durch Leistung oder Talent, sondern durch Korruption und Raub.

          Daneben verhindert soziale Sicherung natürlich auch Kriminalität in hohem Ausmaße. Wer nichts zu essen hat stiehlt natürlich eher.

        • Was bei dem Thema Dysgenik immer vergessen wird:

          Die Mühlen der Evolution mahlen seeeehr laaaangsaaaam*. Bis Defekte infolge mangelnder Selektion zu einem Problem werden ist es bestimmt möglich, genetische Defekte direkt zu bekämpfen (z.B. mit einer verbesserten Version von CRISPR). Abgesehen davon, dass Armut selbst eine Verschlechterung bewirkt, da sie die Umwelt verschlechtert (Stichwort Flynn-Effekt, der vom Gegenteil ausgelöst wurde).

          *Ausgenommen bei starken Selektionsdrücken, aber ein wegfallender Selektionsdruck ist kein starker Selektionsdruck in die Gegenrichtung, nicht mal annähernd!

    • Die Angst vor einer Verblödung hatten bekanntlich schon die Nazis, sie trat aber nicht ein, wie der Flynn-Effekt belegt.

      Warum nicht? Ich vermute:
      a) dass Intelligenz zu einem Großteil erworben und trainiert wird
      b) die Genetik dahinter noch kaum verstanden ist
      c) die Versorgungslage sich besserte

      Es scheint für eine Gesellschaft also weit profitabler, wenn sie der Unterschicht entsprechende Einnahme- und Teilnahmemöglichkeiten bietet, so dass die Guten aufsteigen können und die Schlechten zumindest keinen Schaden anrichten.

      Warum hat der Flynn-Effekt mittlerweile ausgesetzt? Auch dafür könnte es viele Gründe geben:
      a) neue genetische Varianten mit generell weniger IQ-Potential (z.B. per Zuwanderung)
      b) Verschlechterung der Bildung
      c) Zunahme von Ablenkungen (TV, Computer, Handy)
      d) schlechtere Versorgungslage (ungesundes Fastfood)

      etc. pp. ich kann mir da noch viel vorstellen, wahrscheinlich ist es ein Effekt aus verschiedenen Größen, m.E. fehlt da Datenlage und Wissen (etwa zur Genetik)

      • Davon abgesehen, hat die Selektion nicht ausgesetzt. Kinderlose sortieren sich nach wie vor selbst aus dem Genpool aus. Evolution ist halt blind. Erstaunlicherweise vermehren sich vor allem hoch Intelligente scheinbar weniger, ihr Kopf scheint der Überlebensbiologie im Wege zu sein.

        Du implizierst, dass Klügere bei Selektion eher überleben, man kann das aber auch umgedreht sehen: extrem kluge Menschen könnten einfach nur Ausrutscher sein (ebenso wie extrem dumme), es überlebt stets das ausgewogene Mittelmaß, die Kombination aus Trieb und Bauernschläue, die es braucht, um sich durchzuwursteln, egal was kommt.

    • Woher kommt der Glaube, dass die Gesellschaft sich dadurch zum Positiven wandelt?

      Wer glaubt das denn? Ich jedenfalls nicht. Ich finde es eher paradox, dass wir uns nur durch unsere Intelligenz und unser Bewusstsein so weit entwickeln konnten, dass wir eine Gesellschaft erschaffen haben, in der Dummheit (evolutionär gesehen) keine Folgen mehr hat.

      • Das ist kein linearer sondern ein zyklische Verlauf.

        Unschwer schon an der Entwicklung der Römer zu sehen, die sich ebenfalls – in kleinerem Maßstab – überdehnt hatten und anschließend der Dekadenz und der geistigen Inzucht verfielen, bis sie von „Barbaren“ überrannt wurden.

        Ähnlich wird es auch unserer technisierten und dekadent gewordenen Hochkultur ergehen. Aber vielleicht gibt es nach einer darauffolgenden dunklen Epoche dann wieder einen „Höhenflug“ der Menschheit über einen 700-jährigen Entwicklungszeitraum hinweg. Who knows…

  31. Ein Aufklärungsheft über Rassismus verschweigt den muslimischen Rassismus und Antisemitismus. Böse sind nur die Europäer. Gefördert wurde das Machwerk vom Ministerium für Arbeit und Soziales. …..

    …. Das Heft thematisiert nur die Vorurteile gegen Zuwanderer. Die Bösen sind weiß, christlich und rechts; die Guten nichtweiß, islamisch und links.

    Dieses Heft ist Ausdruck eines antieuropäischen Rassismus, bei dem der Rassismus der Zugewanderten – vor allem der seit Jahren von vielen Experten angeprangerte virulente Antisemitismus arabischer und türkischer Zuwanderer – verschwiegen wird. Und das, obwohl neulich ein Rabbiner mitten in Berlin vor den Augen seiner kleinen Tochter zusammengeschlagen wurde. Dieser Rassismus soll wohl nicht erkannt und bekämpft, sondern verschwiegen und geduldet werden.

    Zwar schreiben die Herausgeber in ihrem Editorial: „Niemand ist nur Opfer oder Täter.“ Doch diese Erkenntnis relativieren sie sofort, indem sie die Aufmerksamkeit der Leser auf „die Idee einer weißen Vormachtstellung“ konzentrieren. Wenn man dem Heft glauben soll, beginnt „der Rassismus der Neuzeit“ 1492. In diesem Jahr vertreiben die christlichen Spanier Juden und Muslime von der Iberischen Halbinsel und beginnen mit der Eroberung Amerikas, was bald auch zum Sklavenhandel führt. Davor sei alles Friede, Freude, Multikulti zwischen Muslimen, Christen und Juden in Spanien gewesen.

    Alan Posener 2013 (!) in der „Welt“:

    https://www.welt.de/kultur/article118537332/Rassistischer-Antirassismus-fuer-den-Unterricht.html

    Unter den vielen Ärgerlichkeiten dieses vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanzierten Hefts sei nur noch eins hervorgehoben. Als Unterrichtsmaterial wird Quentin Tarantinos Splatter-Western „Django Unchained“ empfohlen, weil dort „ein Schwarzer mit der Institution Sklaverei aufräumt“.

    Da weiss man nicht, ob man lachen soll ….

  32. Immer wenn islmaischer Antisemitismus in Schutz genommen wird, ist eine Mirjam Fischer vorne weg dabei, die Protagonisten als eigentliche Opfer hinzustellen;

    „Interessant ist: Hat sie den Weg rausgefunden? Und interessant ist auch: wie sehr ist sie jetzt ins Schussfeld der Islamisten geraten.“

    Präsident Steinmeier muss am besten heute noch zurücktreten, allein für die Kranzniederlegung an Arafats Grab!

    • „Intellektuell dürftig, moralisch bankrott.“

      Die Linke heute erinnert fatal an die naziapologetsche Rechte um vor 50 Jahren …. Nicht nur wegen der „postkolonialen“ Wiederauflage der „Historikerstreits“, sondern allgemein wegen ihres Antisemitismus, der offenbar geistiger Inkontinenz Vorschub leistet.

      Das Ende der Fahnenstange ist längst nicht erreicht, es wird bestimmt noch um einiges bunter (pun intended).

      • Dass die hypermoralischen Scharfrichter, die Medien vom ÖRR bis zu den üblichen Verdächtigen, in diesem Fall auf einmal extrem milde werden, macht schon alles klar! Antisemitismus ist die pure und auf die Spitze getrieben Bigotterie, so auch hier.

  33. Warum aber macht die „Welt“ die Lobbyarbeit der Greta Thunberg und damit der Grünen?

    „Allerdings nimmt sie eine Veränderung in der Politik wahr: „Die meisten Parteien, die jetzt groß mit Klimaschutz auf den Wahlplakaten werben“, hätten das vor zwei Jahren noch nicht getan. In den nächsten vier Jahren werde man genau darauf achten, dass die Parteien ihre Versprechen einhalten.“

    Das ist nicht zuletzt auch das Verdienst der „Welt“, dieses Thema in den mainstream zu hieven, ua mit dem Vehikel Greta Thunberg, von der die Welt gar nicht genug zu bekommen scheint.

    Medien wissen ganz genau, dass sie Meinungen hof- und verkehrsfähig machen, deshalb verschweigen sie immer all das, was ihnen nicht in den Kram passt. Ist einfach der Normalzustand, ohne Wertung.

    • Semitische Kaukasinierung der Nase (wer wie in Gottes Antlitz geschnitzt ist kann jeder selbst überlegen) ist Comedy, die man zwangsbezahlen muss.

      Privat. Zwangsbezahlt man beim Produktkauf mit, Werbung zahlt ja ebenfalls der Konsument.

    • Das Instagram-Posting ist der Hammer.
      Kann doch nicht sein, dass die sich da nicht vor Lachen auf die Schenkel schlagen in der Redaktion, wenn die sowas raushauen.
      Da wäre ich gerne mal Mäuschen in der Redaktionskonferenz.

    • Gute Frage.
      Da aber Prinzen nur noch in antiquarischen Märchenbüchern existieren, muss der Stern sicher so gesetzt werden: Prinzess*Innen.
      Denn der Stern kann sich ja nur noch auf queere und sonstige Prinzessinnen beziehen, wenn Prinzen abgeschafft sind.

    • Wenn ich so ein neuartiges Faktenchecking-Unternehmen betreiben würde, dann wäre es für mich die Oberste Direktive (@Kirk), immer die kompletten Antworten der von mir Gecheckten online zu stellen.
      Denn nur so könnte ich mich entlasten, Faktenchecking als AgitProp zu nutzen.
      Aber die machen das Gegenteil und wollen den Befragten sogar untersagen, die Fragen zu veröffentlichen.

      Gruselige unschöne neue Welt.

      • Bei dieser Tante von correctiv erkennt man schon nach den ersten paar Sätzen dass die 1.) auf Krawall aus ist und 2.) nicht weiter als bis zu ihrer Nasenspitze denken kann. Die hat ihr Standard-Vorgehen (das vermutlich von jemand anderem ausgeabeitet wurde, denn dafür braucht man Grips) und das arbeitet sie Punkt für Punkt ab. Marcel Barz hat erkennbar viel Arbeit in seine grundvernünftigen und sachlichen Antworten gesteckt und kann einem Leid tun. Denn seine Antworten werden auf keinen fruchtbaren Boden fallen – siehe 1.)

        Hier sind ein paar Anmerkunge, die ich ihm stellen würde.

        Er macht in seinem Video 3 große Punkte:
        1. Die Gesamtjahres-Todeszahlen geben keine Pandemie her
        2. Die Intensiv-Zahlen geben keine Pandemie her
        3. Die Effektivität der Impfstoffe ist statistisch ganz komisch

        Die Anmerkungen:
        1. Ist es nur dann eine Pandemie, wenn man es in den Gesamtjahres-Todeszahlen sehen kann? Bonusfrage: Erörtern Sie mögliche Vor- und Nachteile des Kriteriums „Gesamtjahres-Todeszahlen“.

        2. Die Intensiv-Zahlen geben keine Pandemie her, weil das Intensiv-System nicht so funktioniert wie er sich das vorstellt. Um das herauszufinden reicht es aber nicht Erbsen zu zäheln, dafür müsste man aber mit den Medizinern vor Ort reden. Dann erführe man beispielsweise, dass akute Ereignisse und Unfälle ca 50-60% des Intensiv-Belages ausmachen und nicht vermieden werden können. Die Jahresmittel-Auslastung einer typischen Intensivstation beträgt 75-85%, dafür sind die Ressourcen (Material & Personal) ausgelegt.
        Ab einer Auslastung von 10% mit Covid Patienten muss man bereits beginnen, elektive Eingriffe zu verschieben (mit entsprechenden Folgen für die Patienten). Zwischen 10% und 30% Covid Patienten kann noch durch Umschichten von Personal (Folge: Personalmangel in anderen Bereichen) und intensivmedizinische Behandlung von Nicht-Covid Patienten in Aufwachräumen und Überwachungsbetten (Folge: Qualitätseinbußen ggü. einem vollwertigen Intensiv-Bett) abgefangen werden.
        Ab einem Drittel Covid Patienten treten diese bereits in deutliche(!) Konkurrenz zu anderen Intensivpatienten und bei noch höheren Zahlen „können Situationen eintreten, bei denen eine routinemäßige Versorgung von Notfällen nicht mehr flächendeckend gewährleistet wird.“

        Marcel Barz‘ Vorstellung, man müsste doch bei dem Buckel an Covid-Intensivpatienten auch einen entsprechenden Buckel in der Gesamtbettenanzahl sehen, ist eine Milchmädchenrechnung. So funktioniert es nicht. Er wird hier Opfer seiner eigenen naiv-linearen (hier passt es einmal tatsächlich, @beweis!) Vorstellung. Man sieht keinen entsprechenden Buckel in der Gesamtanzahl, weil es das Intensiv-System schlicht nicht hergibt dass die Covid-Intensivpatienten zusätzlich zu den „normalen“ ITS-Patienten hinzukommen. Es ist ein Nullsummenspiel: Mehr Covid-Intensipatienten bedeutet weniger andere Intensivpatienten (abgesehen von einem kleinen verfügbaren Puffer durch erhöhte Personalbelastung).
        Dass bei den frei gemeldeten ITS-Betten Schindluder getrieben wird ist eine andere Geschichte, und dass er und andere das aufgedeckt haben ist eine Leistung die man ihm anrechnen kann.

        3. Die relative Risikoreduktion ist für die öffentliche Gesundheit die relevante(re), weil vergleichbar zwischen versch. Populationen, Kenngröße. Ich habe hier ausführlicher dazu geschrieben.
        Die absolute Risikoreduktion einer Impf-Studie, durchgeführt in Neuseeland, würde sich himmelweit unterscheiden von einer Studie durchgeführt in den USA. Das liegt aber daran, dass NZ sehr erfolgreich ZeroCovid fährt und insgesamt fast keine Infektionen hat. Insbesondere bedeuten die unterschiedlichen Ergebnise bei der absoluten Risikoreduktion NICHT, dass der Impfstoff in NZ und USA irgendwie eine andere Wirkung hätte.
        Die relative Risikoreduktion wäre bei den beiden Studien hingegen fast identisch (wenn das Sample groß genug ist).

        • Ja, man merkt auch, dass seine Antworten immer expressiver werden. Aber er hält sich gut, während er für die Correctiv-Zofe geduldig die einen Erbsen ins Töpchen, die anderen in Kröpfchen packt.

          Zu deinen Anmerkungen möchte ich den Blick etwas weiten:
          1. Wenn es egal wäre, wie man das Ding benennt, geht es doch im Kern darum, ob Menschen sterben. Und wenn nun bislang unwidersprochen die Auszählung der Erbsen ergibt, dass nicht mehr Menschen sterben als sonst, dann ist das doch der alleingültige entscheidende Fakt.

          2. Zu jedem Zeitpunkt seit 2020 waren auf den Intensivstationen Betten frei für Unfälle etc. Aus ausschließlich wirtschaftlichen Gründen haben die Krankenhäuser in Deutschland die Belegungsquote künstlich erhöht, damit sie über den 75% geblieben sind und Gelder fließen. Entsprechend wurde die öffentliche Angst untermalt.
          Aufgrund dieser klar gelogenen „massiven Belastung“ der Krankenhäuser sind viele Menschen nicht zu Behandlungen oder Untersuchungen gegangen, bei denen es dringend nötig gewesen wäre. Zwischenzeitlich hatten manche Häuser sogar Kurzarbeit angemeldet.
          Die zusätzliche Belastung des Personals bei den Intensivkranken oder -verletzten mit positivem PCR-Test entstand in erheblichem Maße durch die Hygienevorgaben und die medizinisch hochumstrittene vorzeitige künstliche Beatmung der Patienten. Diese Vorgaben gelten für alle PCR-Positiven, egal, ob sie mit Herzinfarkt oder wegen Autounfall auf der ITS liegen. Entsprechend werden sie auch in der Statistik geführt.
          Was ich damit sagen will: Für die Bevölkerungsgesundheit waren die Entscheidungen der Politik und der Krankenhäuser extrem nachteilig, von Überlastung zu fabulieren und kranke sonstige Menschen von ihrer Behandlung abzuhalten.

          3. Jeder in meiner Umgebung, mit dem ich darüber gesprochen habe, interpretiert den 93%igen Schutz der Impfung so: Wenn man von 100 Infizierten Erreger aufnimmt, steckt man sich in 93 Fällen nicht an, in 7 aber doch. Auch ich hatte anfangs gedacht, dass das so gemeint sei. Stimmt aber augenscheinlich nicht.
          Wenn das aber fast alle glauben, dann sollten doch Einrichtungen wie Correctiv oder auch du mal klarmachen, wie sich das statistisch wirklich verhält, wenn Geimpfte 100 mal die Erreger aufnehmen – und wie sich das bei Ungeimpften verhält. Ähnlich beim schweren Verlauf: Die landläufige Meinung ist: Von 100 schweren Verläufen sind nur 7 Geimpfte betroffen. Stimmt aber wohl auch nicht.
          Das müsste doch nach hunderten Millionen Impfungen inzwischen darstellbar sein. Ich erkenne aber keinen Willen zu solcher Aufklärung, sondern es wird ausschließlich unkritische Folgschaft erwartet.

          • @Beweis
            „3. Jeder in meiner Umgebung, mit dem ich darüber gesprochen habe, interpretiert den 93%igen Schutz der Impfung so: Wenn man von 100 Infizierten Erreger aufnimmt, steckt man sich in 93 Fällen nicht an, in 7 aber doch.“

            Das ist für mich jetzt wieder mal ein echtes Aha-Erlebnis. Ich hätte nie gedacht, dass die Leute so denken würden. Natürlich sind die 3 % vor allem welche, deren Immunsystem nicht so wie üblich funktioniert, aus was für Gründen auch immer. Denn das ist so ungeheuer kompliziert, da kann eine Menge komischen Zeugs passieren (wie diese ganzen Autoimmun-phänomen ja überreichlich klarmachen).

          • @beweis:

            1. Wenn es egal wäre, wie man das Ding benennt, geht es doch im Kern darum, ob Menschen sterben.

            Marcel Barz operiert genau mit dieser Prämisse. Ich stelle das in Frage. Wir wissen mittlerweile, dass der Virus alle möglichen negativen Auswirkungen hat. Den alleinige Fokus auf Todeszahlen halte ich für falsch, insbesondere wenn es dann auch noch ausschließlich übers ganze Jahr ist. Komischerweise haben dieselben Leute die so argumentieren oft keine Probleme damit, an anderer Stelle die Saisonalität als gaaaanz wichtige Sache ins Feld zu führen. Insbesondere wenn es um die angebliche Nicht-Durchführbarkeit von Eliminierungsstrategien geht 😉

            2. Zu jedem Zeitpunkt seit 2020 waren auf den Intensivstationen Betten frei für Unfälle etc.

            Ich empfehle dir das Interview mit Christoph Wenisch, Primar der Infektiologie und Chef der Covid Intensivstation in Wien. Kam zufällig genau heute im Mittagsjournal:
            https://oe1.orf.at/player/20210918/650444/1631959723000
            Der plaudert da ein bisschen aus dem Nähkästchen des medizinischen Alltags. U.a. geht er auch auf diese Geschichte „Hüft-OP mit positivem PCR Test zählt als Covid Intensivpatient“ ein. Dürfte dich interessieren.

            Aus ausschließlich wirtschaftlichen Gründen haben die Krankenhäuser in Deutschland die Belegungsquote künstlich erhöht, damit sie über den 75% geblieben sind und Gelder fließen.

            Marcel Barz, Tom Lausen etc. haben diese Sache mit den Auslastungszahlen aufgedeckt und bekannt gemacht. Dafür gebührt ihnen Dank und Respekt. Das bei den Auslastungszahlen Schindluder getrieben wurde und dass die ITS durch Covid massiv be- und überlastet waren schließt sich aber nicht aus. Das eine ist eine formalpolitische Zahlenspielerei, das andere ist die tatsächliche reale Situation an der Front. Aus der formalen Zahl, und wenn sie noch so falsch und in betrügerischer Absicht generiert wurde, auf die reale Situation zu schließen ist die falsche Richtung.

            Marcel Barz stellt sich vor, dass die Covid ITS Patienten einfach zusätzlich zu den vorhandene ITS Patienten obendrauf kommen, und wundert sich warum man keine Höcker in der Bettenanzahl sieht (hellblaue Kurve). Tatsächlich ist es so, dass das deutsche ITS System eben eine Kapazität von um die 20.000 hat. Wenn also wie Anfang Jänner 6000 Covid Patienten auf den ITS liegen, dann bedeutet dass, das für nicht-Covid Patienten nur noch um die 14000 Betten zur Verfügung stehen (pinke Kurve). Das ist ein deutlicher Einschnitt von normalerweise 20000 verfügbaren ITS Betten und bedeutet eine ganze Menge verschobene Operationen, Engpässe und Komplikationen für Nicht Covid Patienten.
            Ich verlinke dir das Dokument mit Hintergrunderklärung zur Intensivbetten-Belegung noch einmal. Ab 10% Covid ITS Patienten gehen die Probleme schon los. Das Dokument ist zwar für Österreich, aber in D wird es nicht viel anders sein. Bei einer Belegung wie im Jänner in D (30% Covid) ist tatsächlich Feuer am Dach.

            Wenn das aber fast alle glauben, dann sollten doch Einrichtungen wie Correctiv oder auch du mal klarmachen, wie sich das statistisch wirklich verhält, wenn Geimpfte 100 mal die Erreger aufnehmen

            Was bei 100 mal „Erreger aufnehmen“ passiert kann man überhaupt nicht sagen, weder statistisch noch sonst irgendwie. 100 mal in der Straßenbahn für 2min flüchtigen Kontakt und es passiert nichts, geimpft oder ungeimpft, egal. Ein (1) mal 2h Chorprobe mit einem Infizierten und es hat dich erwischt, geimpft oder ungeimpft, egal. Die Dosis macht das Gift und jede Menge weitere Umstände spielen eine Rolle. Und niemand kann sagen, ob es dich beim 101 mal in der Straßenbahn nicht doch erwischt. „Erreger aufnehmen“ ist viel zu schlecht spezifiziert um im konkreten Einzelfall etwas auszusagen, geschweige denn bei 100 mal.

            Worauf deine Frage abzielt ist das Problem der Ergodizität. Ich habe dazu vor langer Zeit schon einmal ausführlich etwas geschrieben.

            Die Schwierigkeit besteht darin, dass eine experimentelle Impf-Studie prinzipiell nur eine Momentanaufnahme machen kann. Bei Pfizer z.B. kommt dann raus dass sich 8 von ca 17.000 in der Experimentalgruppe (Impfstoff) angesteckt haben, und 162 von ca 17.000 in der Kontrollgruppe (kein Impfstoff). 8 sind ca 5% von 162, das ergibt eine relative Risikoreduktion von 95%.
            Das sagt aber überhaupt nichts darüber aus, was passiert wenn du wieder und immer wieder das Risiko einer Infektion eingehst (vgl. beim 101 mal in der Straßenbahn erwischt es dich). Ich habe das Problem der Ergodizität damals anhand von russischem Roulette dargestellt: Es macht einen wesentlichen Unterschied, ob 100 Leute ein mal russisches Roulette spielen, oder eine Person 100 mal. Im ersten Fall stirbt man mit WS 1/6. Im zweiten Fall mit WS 1. Es gibt Situationen, wo sich Ensemble-Mittelwert (Momentanaufnahmen bei der Impf-Studie) und Zeitmittelwert (immer wieder wiederholtes Infektionsrisiko eingehen) unterscheiden. Je länger die Pandemie dauert, desto mehr wird der Zeitmittelwert relevant und desto weniger aussagekräftig ein momentaner Ensemble-Mittelwert.

            Das müsste doch nach hunderten Millionen Impfungen inzwischen darstellbar sein.

            Das alles was ich hier darlege bedeutet nicht, dass die Impfung nicht wirkt. Und es ist ja tatsächlich darstellbar: Auf den ITS häufen sich die nicht Geimpften, und Länder wie Dänemark mit einer sehr hohen Durchimpfungsrate von um die 90% sind nahe dran die Pandemie für beendet zu erklären. Das zeigt eindeutig, dass die Impfung wirkt.
            Solange wir die Sache aber nicht nachhaltig in den Griff bekommen könnte die Freude in Dänemark von kurzer Dauer sein. Eine etwas resistentere Variante und das Spiel geht von vorne wieder los. Und wir tun im Moment alles, damit so eine Variante sich entwickeln kann.

          • @beweis:

            Ich erkenne aber keinen Willen zu solcher Aufklärung

            Ja das ist ein großes Problem, da hast du völlig recht. Die Medien leben von maximaler Emotionalisierung, nicht von Aufklärung.

            sondern es wird ausschließlich unkritische Folgschaft erwartet.

            Kann ich nicht erkennen.

  34. Dass die deutsche Staatsbürgerschaft widerrufen oder verweigert werden kann, sollte sich von selbst verstehen, als Sanktionsmassnahme. Null Toleranz in D für mörderischen antisemitischen Terrorismus.

  35. Das ist übrigens mal ein echter Fall von „kultureller Aneignung“! (ernstgemeint!): wie Disney hier das Mexiko-Image setzt….

    • Aus dem verlinkten Welt-Artikel: „Bislang können sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen zum Teil von der Steuer abgesetzt werden, weswegen vor allem Gutverdiener davon profitieren, schreibt Göring-Eckardt.“. Da hat die Göring-Eckardt mal wieder was nicht kapiert. Es werden von der zu zahlenden Einkommensteuersumme 20% oder so (also etwa die Mehrwertsteuer, die da drauflag) der anrechenbaren Dienstleistungen abgezogen. Solange einer überhaupt Einkommensteuer bezahlt, profitiert er also unabhängig von der Einkommenshöhe davon. Das wäre anders, wenn die Kosten für diese Dienstleistungen vom zu versteuernden Einkommen abgezogen würden, also das stattfände, was man üblicherweise unter „absetzen“ versteht. Dann würde sich das umso mehr auswirken, je höher das zu versteuernde Einkommen und damit der jeweilige Steuersatz wäre. Daß „grün“ eine Steigerungsform von „blöd“ ist (blöd – saublöd – grün) kommt auch in den regelmäßigen Entgleisungen dieser Genialiker bei, im Rahmen der Gesamtverschrobenheit des hiesigen Steuerkrampfs, noch trivialen Sachverhalten zum Ausdruck.

      • „Solange einer überhaupt Einkommensteuer bezahlt“

        Es geht um dieses grün-esoterische Nassauer- und Slacker-Millieu, in dem anderen die Arbeit aufzuhalsen zu einer wahren Kunstform gereift ist. Zum Putzen haben die schon gar keinen Bock und so ist das mit den Gutscheinen gemeint, Frau G-E kennt ihre Klientel offenbar sehr gut!

  36. sic transit glorias mundi. So vergeht er, der Ruhm der Welt

  37. Sehr, sehr interessant & faszinierend, sollte jeder wissen:

  38. Ach, natürlich. Die gesamte mainstream-Presse war mit „Russiagate“ da schon heftigst unterwegs und hat dem Verschwörungsirrsinn längst den Weg gebahnt wie ein Eisbrecher durch die arktische See!

  39. Nach der NZZ wählen „Deutschtürken“ aber überwiegend die Sharia-Partei Deutschlands, die SPD.

    Ich rate mal, dass die Finanzierung des Erdogan-Regimes (1 Billion Eurodollar) vor allem von den Landesbank von NRW bewerkstelligt wurde und dass man deshalb den Laschet nichtsdesdotrotz so hofiert. Er ist ja ohnehin eine zufällige Abweichung in NRW, die traditionell und stramm SPD ist, so wie Bayern CSU.

    (Laschet) „war auch ein Befürworter der neuen Ditib-Zentralmoschee in Köln.“

    Ja, klar. Laschet ist die perfekte Personifikation byzantinisch anmutender Korruption. Und was aus Byzanz wurde, weiss man ja.

  40. Biden will das Stromnetz der USA bis 2025 „kohlenstofffrei“ machen? Ist das nicht extrem sportlich? Das würden ja nichteinmal die Grünen hierzulande fordern ….

    Es wird immer klarer, dass es eine ziemlich todsichere Investmentstrategie sein müsste auf Produzenten von Diesel-Generatoren (fürs heimische Stromnetz/und für Nachbarn) zu setzen ….

    • Natürlich gefällt es dieser Betrügerbranche mit der „alternativen Energie“ in Deutschland ganz besonders, mit seiner laxen Finanzkontrolle (danke, liebe Bafin!) ….

      Seit vielen Jahrzehnten schon wird mit „alternativen Investments“ in D völlig schamlos abgezockt, von alternativen Banken, alles bestens vernetzt. Die Klientel der Grünen ist tatsächlich so dumm dem schlechten Geld immer wieder neues hinterherzuwerfen. Und am Ende wusste man es immer schon, dass der Kapitalismus im Grunde nur schlecht sein konnte ….

  41. In der „New York Times“ fand sich neulich ein langes Stück über die geringe Impfquote unter Schwarzen. Normalerweise lässt die „Times“ kein gutes Haar an den Hillbillys auf dem Lande, die auf Maske und Impfen pfeifen. In dem Fall war die Redaktion voller Verständnis. Die lange Geschichte der Diskriminierung lasse Schwarze skeptisch auf das Gesundheitssystem blicken, lautete der Tenor. Dass sich viele nicht impfen lassen wollen, sei so gesehen eine Bestätigung des latenten Rassismus der Gesellschaft.
    Ich warte auf den Tag, wo auch in Deutschland jemand behauptet, dass die geringe Impfquote unter Migranten auf ihre Stigmatisierung zurückzuführen sei. …..

    https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-eine-frage-der-herkunft_id_24255960.html

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