Rote Farbe für Bindenwerbung und die bessere Welt

Procter & Gamble will nunmehr statt blauer Flüssigkeit rote Flüssigkeit für ihre Bindenwerbung verwenden:

Die Wirkung von Always-Binden soll künftig mit roter statt blauer Farbe beworben werden. Der Hersteller der Hygieneprodukte berichtet von positiven Rückmeldungen zu diesem Plan.
 
Wenn es darum ging, die Wirkungsweise von Hygieneprodukten etwa im Fernsehen darzustellen, griffen Werber jahrzehntelang zu einer blauen Flüssigkeit. Der Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble (P&G) hat vor ein paar Tagen angekündigt, das bei seiner Marke Always auf eine rote Flüssigkeit umstellen zu wollen – und dafür einer Firmensprecherin zufolge nun Zuspruch erhalten.
Man wolle die Periode von Frauen »so zeigen, wie sie ist: rot«, hatte zuvor Sherin Wanning, Markenmanagerin Always, laut Mitteilung erklärt. »Dies soll ein Beitrag sein, natürlich mit dem Thema umzugehen und es weiter zu enttabuisieren«, so Wanning zu der Umstellung. Die Periode sei »das Normalste der Welt – und definitiv kein Tabu oder Grund, sich zu schämen«.
Feministen werden darin einen großen Fortschritt sehen und endlich einen Beginndes  Ende des Perioden-Shaming ausrufen.
In Australien hat wohl eine Werbung bereits für gewisse Aufregung gesorgt:
 
 
 

 

 

 Aus einem Bericht dazu:

Der fast zweieinhalb Minuten lange Spot zeigt aber nicht nur das Blut in seiner angemessenen Farbe, sondern stellt die Erfahrungen von Frauen während ihrer Periode realistisch dar und kämpft damit für eine Enttabuisierung der Menstruation. Die Szenen beinhalten eine Nahaufnahme einer Menstruierenden in der Dusche, der Wasser und Blut am Oberschenkel herunter läuft, Frauen, die über den Tisch im Restaurant rufen, „Hey, hast du eine Binde für mich?“ und blutbefleckte Dessous. Männer, die Periodenprodukte kaufen oder Frauen, die Schmerzen UND Spaß haben – was sie aber nicht zeigen, ist Mal sehen, ob entsprechende Werbung es auch in das deutsche Fernsehen schaffen (oder gab es die schon? es ist ja nicht verboten, sondern die Bindenhersteller haben die blaue Flüssigkeit verwendet, weil diese eher mit Reinheit, Beruhigung etc verbunden wird)

58 Gedanken zu “Rote Farbe für Bindenwerbung und die bessere Welt

    • Das bringts auf den Punkt.
      Es geht nicht darum, welche Körperflüssigkeit (und -ausscheidung) es ist, sondern dass es eine ist. Wir haben evolutionär eine sinnvolle Sperre davor entwickelt, wenn es sich nicht um den Intimpartner handelt.
      Und ich gehe Wetten ein, dass heterosexuelle Frauen da noch stärker negativ reagieren als (heterosexuelle ) Männer.

  1. „was sie aber nicht zeigen, ist Mal sehen,“

    Das Wort, das da fehlt, ist „Scham“

    Auch ein Kernsatz des Feminismus: Wenn eine Frau sich schämt, hat nicht die Frau etwas falsch gemacht, sondern die Welt.

    Kurios ist der Konflikt mit dem Kernsatz, den wir vorgestern hatten: Das Weibliche ist göttlich.

    Der Konflikt scheint mir quer durch die Frauenschaft zu gehen.
    Da gibt es die Fraktion, die darauf beharrt, dass Männer sie als göttlich zu sehen haben, auch wenn sie rülpsen, furzen und rumhuren (und, s.o., Krankheitskeime durch die Welt schmieren)
    Und da gibt es die Fraktion, die findet, dass die relevante Art Göttlichkeit an ein Image gebunden ist, welches frau dann bitteschön auch aufrecht erhalten muss. Keiner Frau sei damit gedient, für Pans kleine, schmutzige Schwester gehalten zu werden.

    Die erste Fraktion ist erstaunlich biologistisch:I have the pussy, I make the rules.
    Die zweite macht, so scheint mir, 80% dessen aus, was die erste Fraktion „Patriarchat“ nennt.

    • Das Witzige daran ist, dass Frauen massiv daran arbeiten ihre Sonderstellung abzubauen. Die Vorstellung eine Frau, die sich wie Scheiße benimmt, beschützen zu wollen, dürfte selbst beim traditionellsten Mann allmählich verschwinden. In gewisser Weise begrüße ich das, wenn Frauen endlich wie Menschen behandelt werden und sie sämtliche Sonderrechte verlieren. Je mehr sie versuchen mit Männern zu konkurrieren, desto mehr verlieren sie. Der Gegensatz wird dann die Frau sein, die sich an die Regeln der Scham hält, vermutlich in Osteuropa, im Nahen Osten und Asien. Diese Frauen werden die langfristigen Sieger sein.

    • Am Ende ist „Feminismus“ eh mehr ein Kampf Frau gegen Frau und Männer sind da wahlweise nur Kollateralschaden oder Prügelknabe.

      Jede Wette, dass die allermeisten Beschwerden wegen der Ketchup statt Tinte-Werbung von Frauen kamen…

      • Das wäre dann entsprechend dem Attraktivitätswettrüsten.
        All die Raffinesse in Kleidungsdetails und Schminktechniken wären kompletter Overkill, wenn es nur darum ginge, einen Mann an Land zu ziehen.
        Das Hecheln der Männer ist nicht mehr als eins der Maßbänder, mit denen entschieden wird, welche in der intrasexuellen Konkurrenz gewinnt.
        Die Klage über die unrealistischen Schönheitsideale adressiert nicht absurde männliche Ansprüche, sondern die absurden Aufwände, die andere Frauen bereit sind, auf sich zu nehmen.

        • Ja genau. Das Hecheln der Männer ist allerdings wegen der Asymmetrie des Begehrens als Maßband wenig brauchbar. Höchstens Ü35, wenn Frauen ihr Make-Up immer öfters an die gläserne Wand gesichtsdrucken, spielt es wohl eine Rolle…

  2. Hab mal eine Doku zum Thema moderne Toiletten gesehn, die Ingenieure nutzen da als Modell fürs Runterspuelen von menschlichem Kot schlicht Apfelsinen.
    Mein Magen- Darm-Trakt hat keine negativen Fühlis deswegen..

  3. Ein Ex- Nachbar war Sanitäter beim Bund, sie hatten wohl öfter Blutspenden abgezapft, einer hat mal Mist gebaut, ein Liter Blut hat sich über den Turnhallenboden ergossen.
    Sowas soll optisch und olfaktorisch sehr eindrucksvoll sein, angeblich sind 2 umgekippt, der Rest hat sich übergeben.
    Vielleicht mit eine Grund, warum man, wenn man ein Produkt verkaufen will, etwas dezenter bleibt.

    • Doch realistische Windelwerbung im TV fände ich lustig!
      Da hab ich Dinge gesehen…. Oft schon bevor ich die Windel überhaupt aufgemacht habe! 😂

  4. Die Femis sind so verzweifelt mit dem Vorantreiben ihrer kommunistischen Revolution, dass sie selbst das Menstruationsblut der Frauen noch vor den revolutionären Karren spannen müssen. Und kapitalistische Unternehmen machens bereitwillig mit. Das ist genau das, was Lenin mit den Stricken meinte, die die Unternehmer den Kommis bereitwilligst verkaufen würden, um an denen dann aufgehängt zu werden…. Was für eine Farce!

    • @Alex

      Ich finde es immer wieder niedlich, dass du ernsthaft meinst, eine Gesellschaftsform, in der Sonder- und Vorrechte bewusst planiert werden sollen ist das, was der (klein-)bürgerliche Feminismus wirklich anstrebt.

      Glaubst du ernsthaft, mit dem „Recht und der Pflicht“ auf gleiche Erwerbsarbeit könnten die punkten?
      Wenn Erwerbsarbeit nicht eine Sache der freien Wahl ist, sondern es gilt: „Gleicher Arbeitszwang für Alle“?
      Wie lange würde sich dieser Feminismus halten, wenn die Arbeit auf dem Bau verpflichtend für Frauen ist?
      Wenn man nach Scheidung in Sachen Alimentierung auf die Rechtsprechung in der DDR zurückgreifen würde?

      Die Idee der Konservativen, es handle sich ernsthaft, um einen anzustrebenden „Kommunismus“ hat Cottaine in einem Titel für das Video über das (bürgerliche) Ideal einer Paarbeziehung aufgegriffen: „Communism for Two“. Er lag komplett falsch: ein Geschlecht lebt im „Kommunismus“ und das andere Geschlecht zahlt dafür.

      Nichts ist weiter von der Vorstellung einer Gesellschaft entfernt, „worin die freie Entwicklung eines Jeden, die Bedingung für die freie Entwicklung Aller ist.“ Gemeint ist nämlich „eines Jeden“ unabhängig vom Geschlecht.

      Weder strebt der (klein-)bürgerliche Feminismus das an, noch sein Klientel.
      Tatsächlich wollen sie alle Sonder- und Vorrechte der bürgerlichen Gesellschaft für Frauen erhalten und die „progressiven“ sollen noch oben drauf.
      Ebenso heißt das für die Männerrolle, es sollen alle männlichen, traditionellen Pflichten erhalten werden und die „progressiven“ werden auf dieses Gepäck draufgeladen.

      Deine chronische Aversion gegen alles Linke führt dich zu politischen Analysen, die meilenweit von der Realität entfernt sind.

      • Für mich sind Kommunisten immer die, die Gleichheitsideale vor sich hertragen, aber tatsächlich eine 2-Klassen-Gesellschaft wollen, die ihrer Elite, die sich alles erlauben kann, und dem Rest, der in Sklaverei leben muss, eine Art Heloten. Das ist das Bild des Kommunismus, wie es der George Orwell entworfen hat und das imho zutrifft. Wenn man daran glaubt, wie du anscheinend, dann ist mit Kommunismus die vollendete Gleichheit und Harmonie gemeint. Dieses Idealbild finde ich ja auch erstrebenswert, doch bin ich überzeugt, dass man sich dessen einzig und am besten nur durch >Gleichberechtigung< annähern kann und mit einem strikten Individualismus, der von den Rechten des Einzelnen ausgeht. Das ist eine zutiefst linke Einstellung, oder?

        • „Für mich sind Kommunisten immer die, die Gleichheitsideale vor sich hertragen, aber tatsächlich eine 2-Klassen-Gesellschaft wollen, die ihrer Elite, die sich alles erlauben kann, und dem Rest, der in Sklaverei leben muss, eine Art Heloten. “
          Nein, das hat kein Kommunist je gesagt. Dass so etwas in der Realität entsteht, liegt eher daran, dass es in der Natur des Menschen liegt, welche der Kommunismus gerne ignoriert, aber propagieren tut er das nicht. Die Realität ist, dass jeder Herrscher, egal welches System ihn nach oben gebracht hat, früher oder später eine Art Feudalismus ausbildet. Mit allem was dazu gehört. Die Ausprägung und Stärke mag variieren aber am Ende ist es immer das Gleiche. Du hast am Ende immer mindestens 2 Kasten die unterschiedliche Möglichkeiten und einen unterschiedlichen Luxus genießen.

          Ich denke vom evolutionären Standpunkt gesehen bietet der Kommunismus genügend Schwachstellen, um ihn zu kritisieren, da muss man sich nicht noch welche ausdenken. Vermutlich passiert das vor allem, weil der bürgerliche Kapitalismus ebenso viele Schwachstellen besitzt und durch das Kommunismusbashing versucht seine eigenen zu kaschieren.

          • „dass es in der Natur des Menschen liegt, welche der Kommunismus gerne ignoriert, aber propagieren tut er das nicht.“

            Das ist mir zu allgemein. In der Natur des *politischen* Menschen: ja. Und der verspricht immer Glück für alle, wenn er nur sich meint. Das hat schon der typische römische Republikaner so gemacht.

            Der Kapitalismus hat ja noch nicht mal eine anständige Selbstbezeichnung, geschweige denn eine wirklich überzeugende Theorie hervorgebracht, der hat ja nur aus der Sicht des Kommunismus usw als seine Antithese wirklich Realität. Auf seine Substanz gebracht besagt er vor allem nur, dass zwei Vertragsparteien sich über den Preis einer Ware selbstständig einigen sollen und dass dieses zum Prinzip erhoben dann „Markt“ genannt wird und das bestmögliche ökonomische Ergebnis für alle produziert. Was ja kein Wunder ist, da alle an der Preisfindung teilnehmen.

        • @Alex

          „Das ist das Bild des Kommunismus, wie es der George Orwell entworfen hat und das imho zutrifft.“

          Alex, er hat den real existierenden Sozialismus in der Sowjetunion in einer Parabel („alle sind gleich, einige sind gleicher“) gezeigt, um diesen zu kritisieren.

          „Wenn man daran glaubt, wie du anscheinend, dann ist mit Kommunismus die vollendete Gleichheit und Harmonie gemeint.“

          Neeeeeeeeeeiiiiiin. Weder kann es eine „vollendete Gleichheit“, noch eine „vollendete Harmonie“ geben, weil es niemals eine konfliktfreie Gesellschaft ohne (individuell) unterschiedliche Interessen geben wird.

          „Dieses Idealbild finde ich ja auch erstrebenswert,“

          Dieses religiöse Bild des „Paradies auf Erden“ ist zwar verlockend, aber in der Praxis der reinste Horror.

          „doch bin ich überzeugt, dass man sich dessen einzig und am besten nur durch >Gleichberechtigung< annähern kann und mit einem strikten Individualismus, der von den Rechten des Einzelnen ausgeht. Das ist eine zutiefst linke Einstellung, oder?"

          Im Grunde ja und deshalb lautet die Vorstellung auch übersetzt „worin die freie Entwicklung eines Jeden (Individuums), die Bedingung für die freie Entwicklung Aller (Kollektiv) ist.“
          Man beachte die Reihenfolge im Original.

          Arne heute wieder auf Genderama (meine Herv.): „Im Jahr 2009 mahnte der Aktionsrat Bildung, dass die Ungleichheit zu Lasten der Jungen „die Grenzen des rechtlich und moralisch Hinnehmbaren“ inzwischen klar überschreite. Seit der Hamburger Lern-Ausgangs-Untersuchung 1997 und mehreren PISA-Studien wissen wir, dass Jungen beispielsweise für dieselbe Leistung schlechtere Noten und für dieselben Noten seltener eine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen als Mädchen.“

          Seit 24 Jahren ist die Benachteiligung von Jungen und Bevorzugung von Mädchen so bekannt, so dass wir getrost von einer gezielten Diskriminierung von Jungen sprechen können.

          Und DU sprichst ernsthaft von der „kommunistischen Revolution“ durch den (klein-)bürgerlichen Feminismus?
          Die konsequent die „Gleichberechtigung“ anstreben, die sie bisher auch schon gezeigt haben? WO? Also zum Beispiel, indem „die Grenzen des rechtlich und moralisch Hinnehmbaren“ der Ungleichheit zu Lasten der Jungen überschritten werden – seit 12 Jahren!?

          Nicht nach der Propaganda urteilen, Alex, sondern nach deren Taten und Auswirkungen.

          • @crumar(/Pfeffer)
            „„worin die freie Entwicklung eines Jeden (Individuums), die Bedingung für die freie Entwicklung Aller (Kollektiv) ist.“
            Man beachte die Reihenfolge im Original.“

            Diese Reihenfolge zu vertauschen, das kennzeicht die Kommunisten aus. Und deshalb sind sie auch nichts anderes als die üblichen tyrannischen oder feudalen Regimes, egal wie begründet. Die tragfähige einzige Alternative scheint nur die demokratische Linke anbieten zu können.

            „Seit 24 Jahren ist die Benachteiligung von Jungen und Bevorzugung von Mädchen so bekannt, so dass wir getrost von einer gezielten Diskriminierung von Jungen sprechen können.“

            Tja, das ist das Ergebnis ideologischer Verbohrtheiten. Deren Provenienz spielt übrigens bei deren fataler Wirksamkeit absolut keine Rolle. Nur dass sie irgendwie geglaubt und verinnerlicht werden. Klasse war ja die Darstellung neulich, warum es so wenig männliche Psychologen gibt. Etwas ganz Analoges hat auch die ganze Pädagogie erfasst und umgekrempelt.

            Du ziehst immer so über die Kleinbürger ab. Die bürgerlichen fat cats sind aber die viel eifrigeren Kommis, sie haben ja auch viel mehr zu gewinnen, als potentiell neue Elite in ihrem Kommie-Wokistan oder wie man dieses Paradies auch immer nennen kann.

          • @Alex

            „Diese Reihenfolge zu vertauschen, das kennzeicht die Kommunisten aus.“

            Du hast meinen Punkt nicht verstanden oder verstehen wollen.
            Das ist das ORIGINALE Zitat aus dem „Kommunistischen Manifest“.
            Es steht genau so da.
            Wenn du mir nicht glaubst, dann check mein Zitat!

            „Und deshalb sind sie auch nichts anderes als die üblichen tyrannischen oder feudalen Regimes, egal wie begründet.“

            Der Punkt ist immer wieder, dass bestimmte religiöse Vorstellungen genutzt werden (s. oben „Harmonie“ und „Gleichheit“), um letztlich einer bürokratischen Clique zu ermöglichen, ihre Vorherrschaft zu etablieren.
            Die bürokratische Clique wiederum ist darauf angewiesen, sich bestimmte Sektoren des Staats (dauerhaft) unter den Nagel zu reißen.
            Was nicht passieren könnte, würde eine Selbstverwaltung der Bürger passieren.
            Die bürokratische Clique wird voraussehbar auf ein imperatives Mandat und demokratische Kontrolle allergisch reagieren.
            D.h. jeden Versuch, die „tyrannische oder feudale“ Herrschaft von vorne herein auszuschließen.
            Das ist mein demokratischer Lackmustest auf den „Kommunismus“..

            „Tja, das ist das Ergebnis ideologischer Verbohrtheiten. Deren Provenienz spielt übrigens bei deren fataler Wirksamkeit absolut keine Rolle. Nur dass sie irgendwie geglaubt und verinnerlicht werden.“

            Wie lange bist du in diesem Forum aktiv?
            Du glaubst wirklich, bei der Durchsetzung dieser elementaren Ungerechtigkeit spielt es keine Rolle, dass ein durch und durch korrumpierte Version von „Gerechtigkeit“ ein Rolle gespielt hat?
            Und diese Version war NICHT damit verbunden, eine feministische Geschichtsfälschung der „patriarchalen Erbsünde“ durchzusetzen?

            „Klasse war ja die Darstellung neulich, warum es so wenig männliche Psychologen gibt. Etwas ganz Analoges hat auch die ganze Pädagogie erfasst und umgekrempelt.“

            Korrekt. Und wir hatten das schon.
            Sie versauen die Lebensperspektive von KINDERN.
            Sie sind die „Rächer_Ix:*innen“, basierend auf einer feministischen Geschichtsfälschung, die eine sadistische Freude ausleben dürfen, JUNGEN das Leben zu versauen.
            Weil sie nicht ganz so doof sind, das bei Männern durchzuziehen.
            Dann würden sie nämlich Gefahr laufen, satt und lang eins auf die Fresse zu bekommen.

            „Du ziehst immer so über die Kleinbürger ab. Die bürgerlichen fat cats sind aber die viel eifrigeren Kommis, sie haben ja auch viel mehr zu gewinnen, als potentiell neue Elite in ihrem Kommie-Wokistan oder wie man dieses Paradies auch immer nennen kann.“

            „Wokistan“ wird mit Taliban und Tugendterror sehr viel mehr zu tun haben, als mit „Kommunismus“ jemals.
            Stell dir einfach vor, Stokowski würde sich zur Wahl stellen und hätte männliche Konkurrenz.
            Wer würde sie wählen, hätte er eine Wahl?
            Glaubst du wirklich, die Woken hätten für ihre „gendergerechte Sprache“ eine demokratische Mehrheit?
            Sie wurde nicht in die Position gepusht, weil sie eine demokratische Alternative verkörpert, sondern eine entschieden antidemokratische.

            In keinen anderen setting+framing würdest du akzeptieren, dass 50% der Kinder leider schlechtere Zukunftschancen haben MÜSSEN, um das zukünftige Glück der anderen Hälfte zu gewährleisten.
            Nicht, wenn du dich auf das Original berufst.

            Wiederholt: „Seit der Hamburger Lern-Ausgangs-Untersuchung 1997 und mehreren PISA-Studien wissen wir, dass Jungen beispielsweise für dieselbe Leistung schlechtere Noten und für dieselben Noten seltener eine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen als Mädchen.“

            DAS ist also „Kommunismus“?
            Oder – und das ist meine Idee – es handelt sich um die Gewinnung einer schmalen sozialen Schicht, um die eine „neue“ Legitimation für „tyrannische oder feudale“ Herrschaft zu gewinnen.

      • Die DDR mit ihrer Rechtsprechung war ja kein echter Kommunismus.
        Der echte Kommunismus ist „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“
        Frauen haben bekanntermaßen wesentlich höhere Bedürfnisse als Männer und ihre Fähigkeiten sind mit „In klimageregelten Büros sitzen, Nippes ins Regal stellen, Care Arbeit“ vollständig beschrieben.
        Und das ist dann auch der feministische Kommunismus: Frauen bringen diese Fähigkeiten an den Tisch, und dafür werden alle ihre Bedürfnisse befriedigt.
        Da sehe ich keine Realitätsverweigerung in der Interpretation.

        • „Echter Kommunismus“, was soll das denn sein? So was wie „echter“ Feminismus? „Echter“ Nationalsozialismus. Systeme aus dem Elfenbeinturm wo es nichts schlechtes gibt, wo alle Menschen gedanklich gleichgeschaltet nur den einen Gedanken haben und alle Triebe, Wünsche und Ideen ausgeschaltet sind? Die Vertreter des „Echten“ sind Leute die nicht verstehen, dass die negativen „falschen“ Seiten zwangsläufig dazu gehören. Ohne Zwang kann kein Kommunismus bestehen, ohne Zwang kann kein Feminismus bestehen, ohne Zwang kann kein Nationalsozialismus bestehen. Und die Vernichtung von Andersdenkenden, egal ob es die physische Vernichtung oder die wirtschaftlich-soziale Vernichtung ist, ist bei diesen System immanent notwendig. Es ist Teil dieses Systems, da das System sonst sehr schnell in sich zusammenfallen würde bzw. gar nicht erst entstehen würde. Das Problem dieser Systeme ist nur, dass die Menschliche Natur mehr Ausdauer hat als diese Systeme, das bedeutet das System muss andauernd Kraft in die Aufrechterhaltung pumpen oder es stürzt ab, so wie ein Hubschrauber der ohne Treibstoff der Schwerkraft zum Opfer fällt. Systeme die gegen den Menschen gerichtet sind, sind immer instabil. Bei manchen dieser Systeme kommt das Ende durch einen Umsturz und bei anderen dadurch, dass sich die Menschen nicht mehr vermehren bzw. auswandern. Auch der Anglo-Kapitalismus ist instabil und wird früher oder später zerfallen, einfach, weil die Träger dieses Systems verschwinden werden.

          • > „Echter Kommunismus“, was soll das denn sein?

            Frag die Kommunisten, die das unweigerlich als Antwort auf die Beobachtung geben, dass Kommunismus in jeder Region, in der er probiert wurde, in einer Katastrophe endet.

            „Systeme die gegen den Menschen gerichtet sind, sind immer instabil“

            Also alle. Systeme unterscheiden sich bestenfalls darin, wie sehr sie gegen wie viele Menschen sind.

          • Mir fällt dazu ein Gleichnis ein:

            Ein Zimmermann aus Galiläa gründete eine Weltreligion und gab ihr als Leitideen u.a. mit „Nächstenliebe“ und „Wenn dich einer auf die eine Wange schlägt, halte ihm auch die andere hin.“ Schon kurze Zeit später wurden in seinem Namen Waffen gesegnet und Kriege geführt.

            Seitdem streiten sich seine Anhänger und ihre Gegner, was „Christentum“ bedeutet und was „echte“ Christen ausmacht.

            So. Gleichnis fertig. Und jetzt steckt euch eure zehntausendste Neuauflage der Kommunismus-bedeutet-XY-Debatte sonstwohin.

          • @Renton
            „Mir fällt dazu ein Gleichnis ein…“

            Passt auffallend. Leider kann man sich nur unterhalten, wenn man sich auf die gleiche Definition von Begriffen einigt, die so nah wie möglich an den verbreiteten Bedeutungen (einschließlich Assoziationen) liegen sollte, wobei man arbiträre Definitionen (vulgo echte Schotten) wie „Christ = wer an Gott und Jesus und so glaubt und sich gemäß meiner Moral gut verhält“ vermeiden sollte, da diese eine Einigung unmöglich machen und dann für vieles Begriffe fehlen (etwa für böse Christen). Ich würde daher folgendes vorschlagen:

            Kapitalismus: Wirtschaftssystem, das auf Privateigentum an Produktionsmitteln beruht

            Sozialismus: System, das egalitär und nicht kapitalistisch ist, oder (alternativ) System, das auf Gemeineigentum (= in Arbeiterhand, nicht in der Hand eines diktatorischen Staates, über den die Arbeiter keine Kontrolle haben) an Produktionsmitteln beruht, sowie Ideologie, die dieses System anstrebt

            Kommunismus: System, das auf dem Prinzip „jedem nach seinen Bedürfnissen und von jedem nach seinen Fähigkeiten“ beruht, sowie Ideologie, die dieses anstrebt (damit ist auch autoritärer oder totalitärer Kommunismus möglich, aber wahrscheinlich nur theoretisch (da Diktaturen normalerweise nicht den Bedürfnissen der Bevölkerung dienen))

            Christentum: Theistische Religion, in der Jesus und seine angeblichen oder tatsächlichen Lehren eine große Rolle spielen. Bonuspunkte, wenn ersterer sogar eine theologische Rolle (z.B. als Sohn Gottes) spielt

  5. Ich finde rote Flüssigkeit eine unangemessene kulturelle Aneignung.

    Es ist nun mal Kunstblut. Die Werbung wäre erst richtig authentisch und diskriminierungsfrei, wenn man echtes Blut mit Menstruationshintergrund nähme.

    Im Sinne der Diversitysensibilität wäre es vielleicht auch, wenn man Aids-verseuchtes Blut eines Schwulen nähme. Am Ende der Werbung dann ein Schritzug:

    Das für diese Werbung verwendete Blut ist authentisch, Aids-verseucht und von einem Schwulen. Always setzt sich für mehr Diversity und Queerness ein – auch bei Binden.

    Die Frauen fahren voll ab auf diese neue Authentizität und verzichten zukünftig auf Lippenstift, Botox, Wonderbra, Makeup, Parföng und anderen Klimbim.

    Das Patriarchat hat uns gar nichts zu sagen!

    Als Ossi betrachte ich es mit Genugtuung, daß diese Gesellschaft noch viel angepaßter und verblödeter ist als die Zone zu seligen Zeiten.

    • „Als Ossi betrachte ich es mit Genugtuung, daß diese Gesellschaft noch viel angepaßter und verblödeter ist als die Zone zu seligen Zeiten.“

      Hast du eigentlich auch Gartenzwerge, so im Garten rumstehen ….. ?

      • „Hast du eigentlich auch Gartenzwerge, so im Garten rumstehen ….. ?“
        Ich vermute eher, dass er da selbst mit rum steht und versucht mit den anderen Gartenzwergen zu diskutieren. Vermutlich versucht er sie von Alice Miller zu überzeugen…

        • Ich vermute, daß du mit deinen bemühten Polemiken besser im WGVDL-Forum aufgehoben bist.

          Dort sind eine Menge kläffender Köter unterwegs.

          Daß ich hier Leuten mit Alice Miller auf die Nerven gehe, kann ich durchaus nachvollziehen.

          Das liegt aber nicht an mir oder Alice Miller. Es gibt genug Leute, die sie zu schätzen wissen, intelligent genug sind und ihre Bücher kaufen. Und dann gibt es eben auch noch eine Menge ungebildeter Prolls mit einer desaströsen Diskursethik und null intellektuellem Anspruch.

          Die sind sich nicht zu schade, gegen etwas zu polemisieren, mit dem sie sich nicht im entferntesten ernsthaft auseinandergesetzt haben.

          • „Und dann gibt es eben auch noch eine Menge ungebildeter Prolls mit einer desaströsen Diskursethik und null intellektuellem Anspruch.“

            Japp. Die Liste dieser Leute lautet:

            – Gendern, bis der Arzt kommt

            Ende.

          • Renton
            22. August 2021 um 5:19 pm

            Du bist bekloppt im wahrsten Sinne des Wortes, weil du ständig von deiner Frau ver-kloppt wirst, du armer Irrer.

            Leute wie Renton helfen mir, besser zu verstehen, warum diese Welt so komplett irre ist und viele Menschen auch den größten Schwachsinn glauben.

          • Ich helfe gerne. Ich habe aber den Eindruck, du bist noch weit am Anfang deiner Selbsterkenntnis. Da ist noch viel zu tun.

          • Es gehört schon ein gehöriges Maß an Verblendung und Zynismus dazu, mir zu unterstellen, ich würde mich eklatant daneben benehmen, während du hier einen Stuß nach dem anderen erzählst, ausfällig und beleidigend wirst etc.

            Und dann noch irgendetwas von Selbsterkenntnis zu faseln.

            Das ist schon reichlich bizarr.

          • Es gehört schon ein gehöriges Maß an Verblendung und Egomanie dazu, zu verkennen, dass ich in aller Regel nur gegenüber einem User hier ausfällig werde, nämlich dir, du armer Irrer, während du regelmäßig so ziemlich jeden hier beleidigst.

            Intelligenten Menschen wäre ja klar, dass ersteres letzteres zum Grunde hat…

      • Ich verstehe die Frage nicht.

        Und ich verstehe die Paranoia vieler Konservativer nicht, die jeden Scheiß als „Kommunismus“ bezeichnen, der mehr als offensichtlich keiner ist.

        Diese Paranoia zeigt für mich, daß wir mit diesen Leuten vom Regen in die Traufe kommen würden. Die sind genauso paranoid wie viele Linke auch.

        Wer Systemkritik betreibt, sollte halbwegs seriös arbeiten. Und das sehe ich nur bei sehr sehr wenigen.

        Es herrscht überall die gleiche ernüchternde Dynamik zwischen linker und rechter Verblödung.

  6. Viel Spass. Eine bekannte Zahnpasta hatte vor einiger Zeit eine Werbung mit Parodontose und im Endeffekt ausfallenden Zähnen (samt dem Klickergeräusch im Waschbecken). Gab einen Shitstorm im Zahnputzbecher.

  7. Ich bin auch für ein Ende des kacken, pissen, rülpsen, kotzen, ejakulieren, nasenpopeln, arschkratzen in der Öffentlichkeit-shaming.

    Es könnte alles so entspannt sein….

  8. Okay ich bin keine Frau,
    von daher hab ich das wohl nicht mitbekommen aber
    wo wird die Menstruation in der westlichen Welt tabuisiert oder mit scham verbunden?

    also abseits irgendwelcher antiker religiöser Regeln?

  9. Periods are normal. Showing them should be too.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemals jemand „normal“ finden wird. Also außerhalb feministischer Kreise, die ja auch nicht normal sind, sondern gestört.

  10. Für mich ist das feminines Fruchtbarkeits-Signaling, das auf die Höherwertigkeit der Frau als Herrscherin über die Reproduktion hinweisen soll. Denn schließlich ist das für viele Herrenfrauen ein USP.
    Anders ist diese Offensive nicht erklärbar, da blutverschmierte Frauen sich selbst untereinander nicht wirklich gerne anschauen. Ein Femo-Startup von vor ein paar Jahren, das Frauen die Möglichkeit gab, ihre Menstruationsmuster auf T-Shirts drucken zu lassen, hat sich auch nicht wirklich gehalten und durchgesetzt.

    Aber der entscheidende Grund, der das Hochhalten der blutigen Binden sehr schnell stoppen wird, ist die Macht der unzähligen Frauen nach der Menopause (wieso heißt das eigentlich Pause?). Die fühlen sich natürlich zurückgesetzt und benachteiligt, wenn die jungschen mit den knallroten Tampons wedeln, aus ihnen aber nur noch Andersfarbiges rinnt.

  11. Ein Glück, ich kaufe schon länger keine Procter & Gamble Produkte mehr. Schon gar nicht mehr bei EDEKA. Hier die Marken https://de.wikipedia.org/wiki/Procter_%26_Gamble#Marken von P&C. Je auffälliger sich Marken und Firmen dieser Idelogie anbiedern, je mehr nehme ich Abstand davon diese zu nutzen. Es gibt ausreichend Alternativen. Und ich zieh‘ das durch, seit 30 Jahren meide ich Shell (Brent Spar Versenkung).

    Witzig ist irgendwie auch, dass Seximus hier keine Rolle spielt bzw. explizit nach vorne geschoben wird.

    • Die Brent Spar wurde nicht versenkt sondern an Land verschrottet (Norwegen) und da stellte sich dann heraus das Greepeace gelogen hatte und keine 5500t Öl in dem Tank übrig waren sondern weniger als 50t.
      Seit dem tanke ich wieder bei Shell und boykotiere Greenpeace

  12. »Dies soll ein Beitrag sein, natürlich mit dem Thema umzugehen und es weiter zu enttabuisieren«

    Hier wird mal wieder etwas unterstellt. Ist es tatsächlich ein Tabu oder wollen die Leute einfach nichts vom Ausfluss von Frauen hören? Ich denke eher Letzteres, denn es ist ja nicht verboten darüber zu reden, sondern es interessiert einfach keine Sau. Von daher zeigt sich in der Aktion wahrscheinlich mal wieder die narzisstische Kränkung feministischer Schneeflöckchen, die ob ihrer Einzigartigkeit Beachtung einfordern, egal wie banal der Grund auch sein mag. Und was versteht P&C überhaupt unter einem „natürlichen Umgang“? Soll ich als Mann jetzt jede Frau nach ihrer Peridode fragen? Konsistenz, Farbe, Schmerzgrad?

        • Selten, dass ich mal die SZ zitiere:

          Wahnsinn war weiblich

          Modekrankeit oder Ausbruch aus ereignislosen Lebenswegen? Tausende vermeintliche Hysterikerinnen wurden im 19. Jahrhundert in Nervenheilanstalten eingewiesen. Hysterie wurde zur Frauenkrankheit schlechthin. Die Ärzte schlussfolgerten: alles nur Übertreibung. Ein aktuelles Buch setzt sich nun mit dem Phänomen auseinander.

          Korrektur: Wahnsinn ist weiblich.

          https://www.sueddeutsche.de/kultur/hysterische-frauen-im-19-jahrhundert-wahnsinn-war-weiblich-1.1230420

          Noch ein anderes Phänomen greift im 19. Jahrhundert um sich, von dem fast ausschließlich das weibliche Geschlecht betroffen war. Unter großem Interesse der Öffentlichkeit wurden seit den 1870er Jahren tausende Hysterikerinnen in die neu entstandenen Nervenheilanstalten und Krankenhäuser Europas eingewiesen. Hysterie wurde zur Frauenkrankheit schlechthin.

          Ich muss feststellen: die Geschichte wiederholt sich…

          • Ja, sie tun mir oft auch ein bisschen leid mit ihrer zyklischen Wechselhaftigkeit. Da möchte ich nicht tauschen. Übel ist auch, dass sie oft ihre innere jeweilige Befindlichkeit dann der Außenwelt überstülpen. Könnte man eigentlich halbwegs mit umgehen, wenn die daraus resultierende Irrationalität und mangelnde Abgrenzung zwischen Innen- und Außenwelt nicht mittlerweile als Feminismus zum allgemeinen gesellschaftlichen Standard erhoben wäre.
            An der Stelle wird‘s sehr kritisch, weil die Welt damit für Kinder, Männer und Ältere komplett unberechenbar wird.
            Manche meinen, das sei so extrem, weil westliche Frauen eben nur noch sehr selten gebären, aber eigentlich physisch-hormonell für einen erheblich höheren Output konfiguriert seien. Daraus würde sich dann auch die Heftigkeit vom PMS oder sogar PMDS mit den ensprechenden soziapathischen Folgen speisen.
            Muss ich immer dran denken, wenn die Katze im Nachbargarten rollig ist und plärrt, als würde ein Säugling umgebracht…

          • Hysterie ist eine Inszenierung sexuellen Mißbrauchs, wie man schon bei Freud nachlesen kann.

            Es ist traurig, daß hier derartig viele psychologische Analphabeten versuchen sich die Welt möglichst einfach zu erklären.

            Der Zynismus ist auch erschreckend, denn niemand wird freiwillig hysterisch. Man weigert sich, die verdrängte Not des Kindes in diesen Symptomen zu sehen.

            Es geht auch anders: http://alice-miller.com/de

      • Auch ca. jedes zweite befruchtete Ei nistet sich nicht ein, sondern wird mit der Regelblutung nach draußen gespült. Von daher ist „schon wieder der Abgang von einem unbefruchteten Ei“ zwar eine plausible Vermutung, aber nicht zwingend wahr.

        /Klugscheiß

    • Bitte „Musels“ sagen Hört sich besser an.

      Welche Musels übernehmen denn? Özdemir? Pirincci? Hamed abdel Samad oder wie der heißt? Bassam Tibi?

      Muselkritik ist wichtig. Aber konservative Islamkritik liefert immer wieder wunderbare Illustrationen dessen, was man als Paranoia bezeichnet.

      Gutgemeinter Tip: Deine Islamkritik wird umso glaubwürdiger, je mehr du begreifst, daß die Musels keinen Monolithen darstellen. Daß auch Musels Menschen sind, die sich entwickeln und zur Aufklärung fähig sind.

      Dieser Museldefätismus ist genauso albern wie der marxistische Defätismus von Crumar und Co.

      Ich komme mir schon mittlerweile wie ein Therapeut hier vor.

      Alle Ideologien und Ismen haben die gleichen Strukturen: Paranoia, Vereinfachung, Gut-Böse-Polarität, Defätismus, Heilslehre/Eschatologie etc.

      Findet man überall. Links und rechts. Alle hängen ihren Kindergarten-„Theorien“ an und wollen nicht erwachsen werden.

      Mehr dazu hier: http://alice-miller.com/de

      • Jemand, der sich „Gendern, bis der Arzt kommt“ nennt, erzählt mir etwas von Paranoia. Dass der Islam sich „weiterentwickelt“, hat man ja an Afghanistan festgestellt. Oder in Mali, Nigeria, Somalia, im Jemen, im Iran, etc. Einige Muslime entwickeln sich weiter, der Islam als ganzes nicht, denn er wird immer noch von der Mehrheit der Muslime – der Umma – getragen. Und die sind eben konservativ bis faschistoid. Doch, ich befürchte einen wachsenden Einfluss des Islam, denn er ist in Westeuropa die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe, deren Einflussnahme steigt. Solange man sich auf Islamkonferenzen mit islamistischen Organisationen zusammensetzt und denen sogar noch Gelder reinschiebt, dass Narrativ von der Unterdrückung der armen Muslime im Westen gebetsmühlenartig wiederholt, die antiwestliche Grundeinstellung des Islams oder die Verbindung von Islam und Islamismus negiert, wird der Einfluss weiter wachsen. Ein Muslim ist in erster Linie Muslim, dann Deutscher, Franzose oder Belgier (Ausnahmen bestätigen die Regel). Falls Dir die wachsende Zahl an Muslima mit Kopftuch, die zudem immer jünger werden, noch nicht aufgefallen ist, sowie die Tatsache, dass ganze Stadtteile inzw. quasi von Muslimen „übernommen“ wurden, dann solltest Du mal die Blindenbrille absetzen. Weder Polen, Rumänen, Asiaten, etc. wohnen in solchen Bezirken. Und wenn auch die Türken wegziehen, bleiben nur Araber übrig, bis die dann von der extremsten Gruppen, nämlich muslimischen Schwarzen ersetzt werden. Und die von Dir erwähnten „Muslime“ sind 1. die Ausnahmen und 2. genau die, die uns vor ihren Landsleuten warnen (von Özdemir mal abgesehen) und in linken Kreisen ja schon in Nazi-Nähe gerückt werden. Schon Tibi hat die Unverträglichkeit der westl. und islam. Zivilisation hervorgehoben. Das scheint in Deu aber fast kein Schwein zu interessieren, weil man immer noch vom multikulturellen Buntland träumt. Bei einer rotgrünen Machtübernahme – auch die Nazis kamen durch eine Wahl an die Macht – wird sich der islamische Einfluss noch verstärken, dafür werden die unzähligen islamischen Migrantenverbände, die NGOs, die Kirchen und die entsprechenden Behörden schon sorgen. Mal sehen, ob Du Dich an meine Worte erinnerst, wenn die erste Kopftuchrichterin „Recht“ spricht und Museln eine Quote bekommen.

        • leider nur zu wahr.
          Ich bin beruflich oft unterwegs und sehe in immer mehr Städten, auch im Osten, wo deren Anteil noch gering ist einen gewissen Wandel im Straßenbild, der öffentliche Raum wird von denen immer mehr in Besitz genommen. Das wird wohl eher Monokulti als Multikulti werden….

  13. „Periods are normal. Showing them should be too.“

    Das gleiche sollte für Pipi und Kacka machen auch gelten. Ich will jedem ungefragt mein Häuflein und meinen Springbrunnen zeigen dürfen.

  14. Pingback: Ersatzflüssigkeit des tages | Schwerdtfegr (beta)

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