Tinderstatistiken: Frauen matchen mit 44% der Profile, für die sie sich interessieren, Männer mit 2.9%

Die Seite „Tinder insights“ erstellt anscheinend Grafiken zu der eigenen Tinder Historie und einige davon wurden auf Reddit veröffentlicht.

Sie zeigen das Bild, welches auch eigentlich sonst schon jedem klar ist:

Hier die Auswertung eines 22jährigen Mannes:

29.000 mal „geswipt“, davon 17.000 mal ja. Matches ergaben sich 358. Davon hat er mit 137 gechattet. Dates gab es 12, anscheinend 4 mal Sex.

Hier sieht man, dass Frauen härter bewerten: Sie swipen bei 8% aller vorgeschlagenen Leute, Männer bei 22% (was auch schon eine relativ geringe Zahl ist, anscheinend hat sich rumgesprochen, dass ein zu wahlloses bejahen von Profilen dem Algorithmus nicht gefällt.

Die nächste Zahl ist interessant:

  • Frauen matchen mit 44% all derer, bei denen sie interessiert sind
  • Männer matchen mit 2,9%.

Das ist schon eine erheblich geringere Zahl.

Frauen kommen pro Tag auf 99 Profile, die sie bewerten (wobei ein Limit von 100 besteht, wenn man nicht Geld zahlt), Männer auf 122 (was dafür spricht, dass Männer eher zahlen)

Bei den Frauen:

99 Profile, 8% gefallen davon, dass sind 7,92 . Davon sind dann 44% Übereinstimmungen in den Matches, also 3,48 neue Typen pro Tag.

Bei den Männern: 122 Swipes, davon gefallen 26,84. Davon wiederum sind 2,9% Übereinstimmungen, also 0,94 pro Tag.

Dazu muss man allerdings schon in der Pro Version sein.

Bei der normalen Version wären es 100 Swipes, Gefallen 26,84. Übereinstimmung:0,77

Dazu muss man allerdings schon in der Pro Version sein.

 

Das bedeutet aber auch, dass sie in einer Woche auf 24,36 Männer kommt, die mit ihr übereinstimmen, während der durchschnittliche nicht zahlende Mann auf  5,39 Frauen kommt. Das macht auch deutlich, wie viel voller ihr Postfach ist. Die dazu kommenden konkurrieren direkt mit denen, mit denen sie bereits länger eine Unterhalt hat und in die sie schon mehr Zeit investiert hat. Diese wiederum konkurrieren mit neuen, frischen Männern, wenn das Gespräch nicht optimal läuft.

Natürlich dürfte die Statistik für einige Männer noch viel schlechter, für andere deutlich besser sein.

 

Hier noch ein paar andere Grafiken:

Von einer (nach eigenen Angaben) männlichen 5-6:

Noch eine deutlich schlechtere Quote.

Eine 35jährige Mutter:

Sehr wählerisch, dafür hohe Trefferrate, 99 Chats, 3 Dates, eine Beziehung, einmal Sex.

29jähriger Mann:

Relativ unwählerisch, 22.513 mal Interesse, 113 mal auch Interesse der anderen Seite, 29 Chats, aber nichts bei rausgekommen

65 Gedanken zu “Tinderstatistiken: Frauen matchen mit 44% der Profile, für die sie sich interessieren, Männer mit 2.9%

    • Ohne dass das eine allgemeine Aussage über die Sinnhaftigkeit von Tinder sein soll: ich habe meine Verlobte auf Tinder gefunden und hätte sie ohne Tinder mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals kennengelernt.

      • Das Selbe bei mir 5 Jahre Beziehung, jetzt verlobt.

        Davor war meine Matchquote etwa 2%. Davon sind etwa 10% Dates gewesen. Und davon etwa 75% waren Bettgeschichten.

        Für mich war Tinder und davor andere kostenlose Partnerbörsen ein Geschenk des Himmels.

        Ich bin introvertiert und null spontan. Kann dafür umso besser planen und Strategien entwickeln, wenn ich etwas Zeit habe. Dadurch konnte ich erst einmal durch geschickte Fragen und Social Media Infos über die Frauen einholen. Dann war das alles ganz einfach.

        Zusätzlich sehe ich nicht schlecht aus, was vermutlich die Matchwahrscheinlich erhöht hat

        In einem Club hätte ich nie so eine Erfolgsquote gehabt.

        • Ich habe auf Tinder zum ersten Mal überhaupt kapiert, dass ich gutaussehend bin, anhand der Reaktion von Frauen dort.

          Und ja, das klingt reichlich peinlich.

  1. Ja, kann ich bestätigen. Allerdings steigt, als Mann die Wahrscheinlichkeit ausgewählt zu werden, wenn man sich Mühe gibt.
    1. Ins Fitnessstudio
    2. Zum Friseur
    3. In ein Bekleidungsgeschäft
    4. zum professionellen Fotografen und interessante Bilder machen.

    Damit kann ein Mann seine Chancen extrem erhöhen. Der Faktor 10 oder mehr sind da kein Problem. Das Ding ist nur, dass 90 % der Männer dies nicht machen, weswegen es für denjenigen der den Finger aus dem Arsch ziehen kann deutlich einfacher wird.
    Und ja, man kann auch auf der Straße Frauen ansprechen, aber das kostet mehr Zeit, während man Tinder normalerweise zu Zeiten macht wo eh nicht viel anderes machen kann. Ich habe das morgens immer beim kacken genutzt. 10 Minuten auf der Schüssel und dann Frauen geswiped. Wenn sie sich melden oder es passt, dann gab es erst einmal einen Copy&Paste Spruch, der natürlich auch optimiert wurde, aber gleichzeitig direkt sage, was ich will, nämlich Sex. Und erst DANN fange ich an mit schreiben, wobei ich gar keine langen Gespräche führe, sondern gleich darauf abziele die Frau zu treffen.
    Das bedeutet, ich kann viel mehr Frauen kennenlernen als ich das auf der Straße machen könnte, obwohl auf der Straße die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt unter Umständen höher ist. Am Ende ist aber durch das Nummernspiel Tinder viel effizienter, wenn man meine 4 vorherigen Regeln befolgt.

    Für Frauen ist Tinder hingegen wie immer ganz einfach. Einfach etwas Haut zeigen und schon hat man 1000 Männer am Arsch von denen jeder einzelne einen nageln will.

    • Deine Punkte 1-3 sind nebenbei bemerkt auch auf der Straße oder im Club gültig. Bei Letzterem kommt man sonst ggf. nicht mal rein.

      Das Problem im Allgemeinen ist doch vielmehr, dass geschätzt 8 von 10 Männern Zuwenig auf ihr Aussehen geben. Insbesondere bei Gelegenheitssex sind Frauen nicht weniger visuell orientiert als Männer.

      • Haben Frauen ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden? Ein Blick auf ihre eigene Aufmachung muß zu nagenden Zweifeln führen. Auch über die Männer, die Freundinnen von mir attraktiv bzw. erotisch anziehend fanden, konnte ich oft nur fassungslos staunen. Und was wird aus den ästhetischen Ansprüchen, wenn sich ein junges Model unsterblich in einen fetten reichen Alten verliebt?
        Um es mit Vilar zu sagen: ein Mann kann für eine Frau gar nicht schön sein. Womit alles gesagt ist.

        • Es geht um den ersten Eindruck und ob dieser Aufmerksamkeit erregt. Sexuelle Anziehung und Verlieben sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

          Bei einem ONS, also Casual Sex ist das Ziel lediglich Trieberfüllung. Aus welchem Grund sollte eine Frau dafür auf den Geldbeutel und nicht lieber auf ein paar Bauchmuskeln schauen?

          • Weil Sex ohne irgendeinen Mehrwert für Frauen uninteressant ist? Meiner Erfahrung nach sind wirklich triebhafte Frauen sehr, sehr selten und Nymphomaninnen ein Produkt der erotischen Literatur und ähnlicher Genres.

          • @Bodu Thakurufaanu
            Welche Erfahrungen hast du denn? Ich hatte weit über hundert ONS und kann dir aus ausgiebiger Erfahrung sagen, dass viele Frauen tatsächlich nur Sex mit einem heißen Typen wollen. Die haben sich nicht für Geld oder irgendetwas anderes als ihr Vergnügen das ich ihnen bereitet habe interessiert. Das was du meinst gilt für Beziehungen.

          • Weil Sex ohne irgendeinen Mehrwert für Frauen uninteressant ist?

            Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Jedes zu Emotionen fähige menschliche Wesen möchte zumindest hin und wieder begehrt werden. Sex macht Spaß und ist dank leicht verfügbarer Verhütungsmittel auch kein untragbares Risiko. Nur öffentlich zugeben wollen es die meisten Frauen nicht; schließlich sind sie ja keine Schlampen.

          • möchte zumindest hin und wieder begehrt werden

            Ich glaube, das ist wirklich der Punkt und Unterschied. Die meisten Männer möchten den Höhepunkt und die Triebabfuhr erreichen, sehr viele Frauen aber eher den Beleg für ihre Attraktivität und das Begehrtsein. Nur eine Minderheit will wirklich primär das Fleischliche. Vermutlich oft vor allem die, die auf SM-Praktiken (hier ist nicht Social Media gemeint) stehen.
            Das sieht man oft schon in der Jugend: Mädchen gehen halt mit einem bei den anderen Mädels beliebten Süßen ins Bett, meist wie ein Brett, damit sie sich gegenüber ihren Freundinnen darstellen können; eine Art MeToo-Effekt. Da scheint gar keine triebgesteuerte Motivation vorzuherrschen. Die Jungs wollen hingegen schon ab Geschlechtsreife primär den Höhepunkt erreichen.

            Meiner Erfahrung nach kippt das dann bei Frauen, wenn sie älter werden. Dann entwickeln sie wirklich eine genitale Lust. Manchmal schwillt die in dem Alter bei den Männern schon wieder ab.
            Frauen und Männer sind wirklich nicht sonderlich kompatibel.

        • Es gibt den Unterschied zwischen validierendem und transaktionalem Sex. Bei validierendem Sex will dich die Frau deiner Selbst wegen, beim transaktionalen Sex, weil du etwas für sie tust (ihr Berühmtheit bringen, ihr ein Kind machen und versorgen oder sie mit Geld überschütten).
          Vilar hat nur ihren eigenen Standpunkt herausgebracht und wie viele geht sie davon aus, dass man mit einer Frau nur eine Beziehung haben kann. ONS oder ähnliches kommt in ihrem Weltbild gar nicht groß vor, deswegen versteht sie es auch nicht.

          • Ich weiß nicht, ob Vilar so naiv war, dass ihr ONS entgangen sind. Es ist aber klar, dass frauenhörige Männer die Existenz von „validierendem Sex“ annehmen müssen, um ihre Selbstachtung nicht völlig zu verlieren. Die Unzufriedenheit vieler Männer spricht nicht so sehr für deren mangelnde Attraktivität als für die Seltenheit des Phänomens…

          • Und abschließend zu meinen Erfahrungen: Ich habe nur zwei Frauen kennengelernt, die wirklich triebgesteuert waren. Die eine ist jetzt die Gattin eines Pastors, die andere Psychotherapeutin. Naheliegende Bemerkungen verkneife ich mir.

          • Und abschließend zu meinen Erfahrungen: Ich habe nur zwei Frauen kennengelernt, die wirklich triebgesteuert waren.

            Für dich scheint es beim Stichwort Trieb nur Schwarz und Weiß zu geben. Nur gibt es zwischen asexuell und triebgesteuert noch jede Menge Raum für Zwischentöne.

          • „Es ist aber klar, dass frauenhörige Männer die Existenz von „validierendem Sex“ annehmen müssen, um ihre Selbstachtung nicht völlig zu verlieren. Die Unzufriedenheit vieler Männer spricht nicht so sehr für deren mangelnde Attraktivität als für die Seltenheit des Phänomens…“
            Validierender Sex ist deutlich seltener als transaktionaler Sex, dies ist aber meiner Ansicht nach nicht den Frauen anzulasten, sondern den Männern die der Frau eben dieses Angebot machen. Ein Mann der versucht Frauen mittels Geld zu kaufen, der darf sich nicht wundern, wenn die Frauen die ihn attraktiv finden dies wegen des Geldes tun. Du bekommst ja wenn du mit einem Wurm fischen gehst auch eher selten eine Kuh an die Angel. Daher ist es in meinen Augen für jeden Mann der will, dass die Frau einen aufgrund seiner selbst Sex hat essenziell, dass er sich selbst immer weiter verbessert und auch in einer Beziehung nicht stillsteht. Es ist wichtig der Frau immer zu zeigen „Baby, wenn du nicht willst, da stehen drei andere Frauen Schlange“. Die Frau muss Angst haben einen zu verlieren, nicht andersherum. Dies bekommt man aber nur hin, wenn man a) nicht von den Frauen abhängig ist und b) einen so hohen sexuellen Marktwert hat (und behält), dass die Frau einen um jeden Preis haben will.
            Ob eine Frau dich aufgrund deiner selbst liebt, findet man übrigens am Besten heraus wenn man die Frau zwingt sich zwischen dem Mann und ihrer Überzeugung zu entscheiden. Eine Frau die für dich mit Fleisch essen anfängt obwohl sie Veganerin ist, eine Frau die für dich ihre Religion wechselt, eine Frau die ihre politische Überzeugung wechselt – das ist der State in dem du für die Frau so attraktiv bist, dass sie alles andere vergisst.

      • Klar, alles was für Tinder gilt, gilt natürlich auch auf der Straße. Ebenso muss die Aussprache, der Charakter usw. stimmen, sonst fliegt man beim ersten Date eh gleich raus.

    • Der Aufwand auf der Straße bleibt aber ungleich höher. Zur direkten, persönlichen Kontaktaufnahme darfst du nämlich nicht aussehen wie beim Kacken.

  2. Was für ein Aufwand für so wenig Erfolgs-Chance. Und selbst dann bleibt es „eigentlich“ ein blind date.
    Grundsätzlich müsste man eh sagen, greift nicht zu spät zu und tut was, um den Partner zu behalten, die Luft wird mitr steigendem Alter deutlich dünner, nützut natürlich nichts, wenn man geschieden ist oder es eh schon eine Weile her ist. Dann mein Tip: Single-Reisen. Andere Stimmung, Orstveränderung, etwas Anonymität, man lehnt sich nicht zu weit wus dem Fenster, man ist frei von Alltagslasten. Und man hat selbst ei Partnerpech immer noch die Reise als solche gehabt.

    • Statistisch interessante Frage: Werden Single-Frauen mit steigendem Alter paradoxerweise immer wählerischer oder bleiben schlicht die zu wählerischen Frauen übrig? Das ist doch verrückt, wenn man bedenkt, dass mit steigendem Alter eher die Männerchancen gut bleiben, während die Frauen vom Aussehen her gemeinerweise schnell verblühen.

      • Ich glaube, die kaufen sich einen Hund, der ihre Befehle befolgt, und ziehen sich ansonsten mit feministischer Fachliteratur im Versorgungsmodus zurück. Oft basteln sie dann auch an Wohnzimmerdeko oder machen im Garten was mit Fruchtbarkeit und Blüten.

        • Keine Frau muss Katzen- oder Hundelady werden, da sie stets auch die Option hat alleinerziehende Mutter zu sein, sollte das mit der dauerhaften Beziehung nicht klappen.
          Auf Kinder werden Frauen mit Torschlusspanik ab 30 nämlich nicht verzichten. Und den kostenlosen Stich aus dem Club/von Tinder wird Alphakevin auch mitnehmen.
          Sollte der dann nicht als Zahler in Frage kommen, wird es erst ein Betaversorger und wenn der ausfällt am Ende die gesamte Gesellschaft aufkommen müssen.

          • Ich protestiere gegen den Hund. Idealerweie ist es ein Kater. Und wie sagte der ShitLord? – Katzen haben keinen Besitzer, Katzen haben Personal.

            Feministinnen mit Katze sind unglaubwürdig.

      • „Werden Single-Frauen mit steigendem Alter paradoxerweise immer wählerischer oder bleiben schlicht die zu wählerischen Frauen übrig?“

        Sicherlich eine interessant Frage. Aber die Frauen sind ja nicht nur einfach übrig geblieben, es sind auch Beziehungen auseinander gegangen etc. Und: Für Frauen lohnt es sich wählerisch zu sein, einfach weil sie so oft bestätigt werden. Mit ihrer Quote haben sie schon 4 Männer pro Tag. wären sie weniger wählerisch hätten sie 10, 20, 30, 50 pro Tag. Dann müssten sie dann sortieren, was evtl wesentlich aufwändiger ist.

        „Das ist doch verrückt, wenn man bedenkt, dass mit steigendem Alter eher die Männerchancen gut bleiben, während die Frauen vom Aussehen her gemeinerweise schnell verblühen“

        Das ist aus meiner Sicht bereits deswegen ein Irrtum, weil Frauen dennoch die bleiben, die eher auswählen, weil Männer eben ein anderes Verhältnis zu Sex haben. Klar würden Männer lieber das 20jährige Modell nehmen, aber sie wissen, dass sie da keine Chance haben und finden die 35jährige immer noch als eine gute Option, die schwer genug umzusetzen ist.

        • Mir haben mal ein paar überreife Damen erklärt, dass sie bei einer entsprechenden Gelegenheit sehr schnell zur Sache kommen müssten, da ansonsten die Typen einfach weiterziehen.
          Das entspricht auch Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis. Männer werden es mit abschwellender Libido zunehmend leid, ekstatische Fruchtbarkeitstänze aufzuführen, sondern neigen zum MGTOW-Leben, ohne überhaupt zu wissen, was das ist.
          D.h. die weibliche Wahlmöglichkeit schwindet schnell, so dass sie Jugendfotos bei Tinder einstellen oder eben knackige Beachboys aus Tansania akquirieren müssen.
          Und Männer kalkulieren irgendwann sogar mit dem Kopf, wie viele Kröten sie schlucken oder zahlen müssen für einen warm-wabbeligen Stich. Alte weise Männer eben.

          • In dem Zusammenhang wäre auch mal interessant zu wissen, wo die hypergame Spirale gerade ist. Vor Jahren hieß es noch 80% der Frauen versuchen die Top 20% der Männer zu „bekommen“. 2.9% Matches für einen Mann auf Tinder würde bedeuten, dass mittlerweile deutlich weniger als 10% der Männer auf Tinder deutlich mehr als 90% der Frauen teilen und noch weniger Männer die Sache zum Abschluss bringen. Die Ansprüche dürften also mittlerweile selbst bei den unattraktistven Frauen exorbitant sein und nur noch von erfolgreichen Unternehmern mit Top Körper und Charackter zu erfüllen sein.
            Daher auch das ständige „where have all the good men gone“ Genörgle der ü30er. Und das paradoxerweise, obwohl genug „Willige“ Schlange stehen..die würden aber wohl den Ansprüchen nicht genügen.Bin gespannt ab wann die Forderung nach der Legalisierung von Polyamorie kommen wird. Diejenigen Männer die übrig bleiben wird man extra besteuern und damit immer mehr zu Arbeitssklaven machen, bis sich das Ganze entlädt.

          • „Die Ansprüche dürften also mittlerweile selbst bei den unattraktistven Frauen exorbitant sein und nur noch von erfolgreichen Unternehmern mit Top Körper und Charackter zu erfüllen sein.“

            Wenn seine Selbstbeschreibungen stimmen, darf sich @PfefferundSalz von letzterem angesprochen fühlen 😉

          • „Die Ansprüche dürften also mittlerweile selbst bei den unattraktistven Frauen exorbitant sein und nur noch von erfolgreichen Unternehmern mit Top Körper und Charackter zu erfüllen sein.“
            Wie ich immer schreibe, es ist nicht so schwer zu den 10% Besten auf Tinder zu gehören, weil die meisten Männer zu faul oder zu doof sind, sich entsprechend zu präsentieren.
            Es sind meist Ausreden die einen davon abhalten, bei Tinder Erfolg zu haben. Geld ist übrigens komplett unwichtig wenn es um ONS geht. Viel wichtiger ist ein gut trainierter Body der interessant präsentiert wird. Das Alter ist auch egal, tatsächlich ist es sogar vorteilhaft älter zu sein da viele Frauen einen „Daddy“ suchen der sie hart rannimmt. Ihr echter hat sie ja immer wie eine Prinzessin behandelt.

          • “ Top Körper und Charackter “

            Welch brilliante, geradezu poetische Schreibweise in diesem Kontext
            🤣
            YMMD

          • @oneiros

            „Vor Jahren hieß es noch 80% der Frauen versuchen die Top 20% der Männer zu „bekommen“. 2.9% Matches für einen Mann auf Tinder würde bedeuten, dass mittlerweile deutlich weniger als 10% der Männer auf Tinder deutlich mehr als 90% der Frauen teilen und noch weniger Männer die Sache zum Abschluss bringen.“

            Ich denke das hängt auch damit zusammen das deutlich mehr Männer auf Tinder unterwegs sind.

        • Nein sorry, ja näher die 30 kommt, desto besser meine Chancen. Auch seltsam, bei mir melden sich nach und nach alle Exen. Was ja eher gegen deine Thesen spricht. Natürlich lasse ich mich auf die alten Schachteln nicht mehr ein.

          • Erlebe ich ähnlich. Auf einmal wissen die Damen was sie an einem hatten weil die Nachhut viel weniger zu bieten hatte 😂

          • Neulich hat eine ex mir geschrieben, ganz wirr. Sie hat ja damals nicht gesagt, warum Schluss ist. Ich wollte da nix mehr wissen, hat aber immer weit er getextet. Dann 1 Woche später. Sie hat da wen getroffen, zieht da nun nach einer Woche ein. Ja mach nur. Was für ein Mist und es war mehrere Jahre kein Kontakt.

  3. Ich war ja früher auf Seiten wie amigos.com oder cybercupido.com unterwegs. Spanischsprachige Seiten, auf denen man Latinas kennen lernen kann. Habe da bessere Erfahrungen gemacht, Deutsche sind in Südamerika beliebt.

    Vielleicht eine Empfehlung.

  4. Als alter weißer Mann, der nicht auf der Suche ist, interessehalber folgende Fragen: Ist Tinder (nur) was für Jüngere? Bedeutet Tinder (für diese) im Wesentlichen Sexkontakte?

  5. Kann mir mal jemand die Wörter swipen und matchen translaten? Bin ein dummer Ossi mit wenig Englischkenntnissen.

    Der Artikel wurde vermutlich nur verfaßt, damit der Autor seinen früheren Pickup-Lebensstil vor sich selbst rechtfertigen kann.

    Vermutlich ist er auch ein bezahlter Biontech-Lauterbach-Lobbyist und will mit diesem Artikel Männer zum Impfen animieren, damit sie bessere Dating-Chancen haben. Frauen sind bekanntlich gesundheitsbewußter.

    Ist schon schlimm diese Impfpropaganda überall. Wir stehen praktisch kurz vor einer Diktatur. Nur noch eine Revolution und ein Volksaufstand können uns vor dem vakzinalen Weltuntergang retten!

    Corona ist nur ein Vorwand, um unserer Bürgerrechte einzuschränken!

    Wollte ich nur mal gesagt haben.

    Mehr dazu hier: https://wgvdl.com/forum3/ Und natürlich bei unseren Experten hier. 🙂

    • swipen = wischen, zB Smartcard durch ein Lesegerät ziehen, oder hier Finger auf dem Bildschirm. So funktioniert Tinder. Man bekommt ein Profil eines/r Users/in angezeigt und entscheidet ob er/sie einem gefällt. Wischen nach links = nein, wischen nach rechts = ja. (Hörensagen weil kein Tinder-User, richtig beschrieben?)

      matchen = Datensätze passen zueinander, bzw. hier: Profile passen von den Anforderungen zueinander und beide haben sich gegenseitig nach rechts gewischt.

      Gern geschehen.

  6. Wenn man als Mann nicht äußerlich zu einer Spitzengruppe gehört dann zieht einen das sicher runter von Sachen Selbstbewusstsein her.
    Ansonsten stehe ich Online-Dating gar nicht so negativ gegenüber.

    Meine besten Erfahrungen habe ich allerdings im Social Circle Game gemacht.

  7. Spielt es nicht auch eine Rolle, dass es (zumindest in Deutschland) weniger Frauen im heirats- bzw. partnerschaftsfähigen Alter gibt? Ich kenne zumindest mehr Typen die auf Suche sind als Frauen.
    Irgendwo habe ich auch mal eine entsprechende Statistik gesehen.

  8. Hm… dann will ich mal das Geschlechterverhältnis auf Tinder ausrechnen.

    Auf Tinder sind F Frauen und M Männer unterwegs.
    Deren Anzahl an Swipes pro Tag beträgt F x 99 bzw. M x 122.
    Die Anzahl der Swipes nach rechts beträgt F x 99 x 0,08 bzw. M x 122 x 0,21.
    Das führt zu so vielen Matches: F x 99 x 0,08 x 0,44 bzw. M x 122 x 0,21 x 0,029.
    Nun muss die Anzahl der Matches aber gleich sein, da jedes Match einer Frau dem Match eines Mannes entspricht. (Ich gehe davon aus, dass auf Tinder Homo-Matches nicht ins Gewicht fallen.)

    Man erhält die Gleichung F x 99 x 0,08 x 0,44 = M x 122 x 0,21 x 0,029,
    die man nach M/F umstellen und lösen kann: M/F = 99 x 0,08 x 0,44 / (122 x 0,21 x 0,029) = 4,69
    Auf eine Frau kommen bei Tinder also 4,69 Männer. Anders formuliert:

    Bei Tinder sind 82% der Nutzer Männer, 18% Frauen.

    Also wie immer auf Dating-Portalen :-/

  9. Kommt hin, wobei ich nicht länger als 2 Wochen durchgehalten habe bevor ich den Quatsch gelöscht habe. Auf den Philippinen habe ich es nochmal probiert, da hatte ich bessere Ergebnisse als die single mom im Artikel… go figure

  10. Verblüht&wählerisch: Ich weiß, ich weiß, anekdotische Sachen sind kein taugliches Argument, aber im Berufsumfeld meiner Frau (Haufenweise Abi-1er) ist so eine Schwemme von jammernden kinderlosen Akademikerinnen an der Kante zu den Wechseljahren, alle an sich gar nicht so schlecht aussehend, auch keine fies drauf, aber immer wars nicht der richtige Zeitpunkt und nicht der richtige Mann. MAnchmal denke ich, der Feminismus ist nur die politisierte Fassung davon.

  11. Also der 22-jährige reißt ja anscheinend gar nix auf Tinder. Vermutlich sieht er durchschnittlich aus, oder hat einfach miese Fotos. Dazu vermutlich auch noch ein mieses Textgame.

    Ansonsten isses doch so, dass viele Männer fast alle Frauen liken, demzufolge die dann bei einem Like fast überall „Treffer“ haben. Umgedreht liken meine Bekannt*innen meistens nur jeden 100. Mann. Warum? Weil sonst hätten sie ja noch mehr Matches und Gepiepse…

    • Umgekehrt liken Männer genau daher alles. Rücklauf kommt ja kaum und von den paar, die rechts wischen.

      Das heißt als Mann geht man weniger nach Gefallen, sondern schaut entweder, ob überhaupt was geht oder ( als etwas überdurchschnittlich aussehender Mann) was unter den Krüppeln noch grade so annehmbar ist.

  12. Bei mir war es ein geringes Selbstwertgefühl, was ich hatte, welches Tinder und andere Partnerbörsen tatsächlich verbessert haben.

    Zusätzlich habe ich Frauen nicht mehr auf ein metaphorisches Podest gehoben und als schwer oder gar unerreichbar angesehen, nachdem ich gesehen habe wie Fake diese z.T. auf ihren Profilen sind.

    Ich finde deine Realisierung bzgl deines Aussehens nicht peinlich.
    Ich habe auch erst so einige Dinge spät realisiert.

    Ich habe mich grundsätzlich immer nur mit den Personen und deren Eigenschaften verglichen, die besser sind als ich. Ich habe weder die positiven Eigenschaften gesehen, die ich besitze noch diejenigen, die schlechter durchs Leben kommen.

    Tinder und Co haben da echt geholfen das ins rechte Licht zu rücken.

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