Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

200 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Ich habe mich einem besonderen Aspekt des Genderwahns gewidmet, der sogenannten Gender-Schizophrenie. Also der Tatsache, daß die Gender-Freaks allesamt wie eh und je das generische Maskulinum gebrauchen. Mal mehr, mal weniger häufig.

    Was ist nur mit Annalena los?

    Man muß sich immer wieder klarmachen, daß gestandene Professoren es schaffen zu leugnen, daß das generische Maskulinum tagtäglich millionenfach angewendet wird und funktioniert – und niemand denkt, Frauen seien nicht mitgemeint. Ich bin jedenfalls immer wieder schockiert, wie strunzdumm Leute wie Anatol Stefanowitsch sind. Der hatte ja jüngst behauptet, „dass dasselbe Verfassungsgericht (noch) nicht versteht, dass das Maskulinum nicht geschlechtsneutral ist“.

    Man muß – mal im Klartext gesprochen – komplett durchgedreht und hirnamputiert sein, wenn man die tagtäglich millionenfach praktisch erwiesene Geschlechtsneutralität des generischen Maskulinums leugnet. Aber es ist auch gut, dieses Ausmaß an Dummheit an der Universität zu realisieren. Wie verstrahlt dieser Typ ist, sieht man auch schön daran, daß er im obigen Zitat das generische Maskulinum kurzerhand nur noch als „Maskulinum“ bezeichnet. Das generische Femininum kennt er aber und verwendet es. Er postuliert hier also… ach lassen wir das. Das Ausmaß an Verblödung ist einfach unvorstellbar. Auch seine Tweets bestehen inhaltlich zu 90% aus Müll.

    Mein Artikel macht noch mal deutlich, was für ein lächerlicher Hokuspokus die Gendersprache ist. Das Absurde ist ja, daß man – wenn man genauer hinguckt – erstaunlich viele Schwachstellen und Kuriositäten im Rahmen der Gendersprache feststellen kann.

    Und je mehr man sich dieser Schwachstellen bewußt wird, desto stärker wird der Eindruck, daß es sich bei der Gendersprache letztlich um eine Geisteskrankheit handelt. Die Gender-Freaks sind Lichtjahre davon entfernt, ihre eigenen Postulate wirklich ernst zu nehmen. Es geht da zu wie im Kindergarten: Wer ist der Guteste von den Guten.

    Diese Leute sind so fixiert auf ihre Gutartigkeit, daß sie nicht mehr checken, was sie da eigentlich für einen widersprüchlichen Müll verzapfen. Das haben sie mit allen Ideologien gemein.

    Dann habe ich noch einen Artikel über all die Peinlichkeiten von Annalena Pippilotta verfaßt, verbunden mit einem Video, das fast alles bietet, was Annalena so in den letzten Jahren zusammengereimt hat.

    Baerbocky Horror Picture Show

    Der Artikel eignet sich gut, wenn man mal auf die Schnelle einen Horrorkatalog von Baerbock verlinken will.

    • Ja, schön, aber das war mal vor 20 Jahren News.
      Mittlerweile hat doch fast der Letzte begriffen, es handelt sich um Dummpitz, und denen ist nur beizukommen mit Unaussprechlichem.

      Und ein neuer Stardusk.

      https://nationaljusticeparty.com/2021/08/27/exoneration-of-ashli-babbits-killer-shows-americas-true-racial-hierarchy/

      „On August 20th it was announced that the Capitol Police officer who shot Ashli Babbit dead on January 6th had been formally exonerated by the Department of Justice and the Capitol Police after an “internal probe” found no evidence of wrongdoing in the shooting.“

      Komisch, sah viel wrongdidlicher aus als der Handbuchfall Floyd.

      • Wie meinen? Drück dich mal klarer aus.

        Das, was ich in dem Artikel beschreibe, ist keineswegs alt, sondern wichtige Aufklärungsarbeit, weil vielen Leuten nicht klar ist, daß Gendern nicht nur Dummpitz ist, sondern exorbitant dummer Dummpitz in erstaunlich vielen Facetten. 🙂

        Vieles, was ich zum Gendern schreibe, wird nicht oder kaum thematisiert. Den Leuten ist zwar klar, daß das Schwachsinn ist, aber die wirklichen Abgründe dieses Unsinns sind vielen nicht bewußt.

      • Was mit öfter aufgefallen ist:

        Oft schreiben die Genderer nicht „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Forscherinnen und Forscher“ und auch nicht „WissenschaftlerInnen und ForscherInnen“ oder dergleichen, sondern „Wissenschaftlerinnen und Forscher“, d.h. sie wechseln ab.

    • Diese Boomerdenkfehler sind Legion bei Leuten wie Farrell.

      „Das entspricht seinem Verständnis, dass er dort Feminist ist, wo Frauen benachteiligt sind, …“

      Denn dort zB auch nur ein nicht konstruiertes und an den Haaren herbeigezogenes Beispiel zu finden, wird schwer, schwer, schwer.

  2. Der einfache Grund, warum linke Identitätspolitik ihre doppelten Standards so vehement durchsetzen will, besteht in ihrem politischen Machtanspruch. Würde die Wut der „weißen Menschen“ nicht als Beweis ihrer Schuld angesehen, sondern als verstehbares Aufbegehren anerkannt, bräche das Fundament linker Identitätspolitik zusammen. Ihre doppelten Standards sind das Betriebsgeheimnis ihres Erfolgs. In jedem einzelnen ihrer Argumente finden sie sich wieder.

    Darum droht die größte Gefahr für sie inzwischen nicht von der Seite der rechten Wut, sondern von der Seite, die ihren strategischen Einsatz der Doppelstandards öffentlich kritisiert. Die Wut linker Identitätspolitik richtet sich immer stärker gegen die neutrale Position des Universalismus. Die raffinierteste Abwehr besteht darin, den Universalismus zum Partikularismus der „weißen Menschen“ zu erklären.

    Bei dem Projekt der woken Wutkultur geht es nicht um einen Plan, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, sondern es geht um die Lust an der inflationären Empörung. Wer sich gekränkt fühlt und es schafft, seiner individuellen Kränkung eine allgemeine Gültigkeit zu geben, ist nicht nur berechtigt, seine Wut öffentlich auszuleben, er wird dafür sogar noch belohnt.

    Gelten die Affekte der Rache ansonsten als bedenkliche Zeichen von Zivilisationsverlust, so ist die wütende Stimme, die aus einer Opferperspektive nach Vergeltung ruft, ein anerkannter Beitrag zur Öffentlichkeit. Jedes Medium, das im Markt der Aufmerksamkeit mithalten will, braucht inzwischen mindestens eine wütende Opferstimme unter seinen Beiträgern.

    Dass die Behauptung, eine marginalisierte und darum übersehene Opferposition zu bekleiden, spätestens in dem Moment zur Lüge wird, wo sie regelmäßig in einem überregionalen Medium erscheint und vielfältigen Zuspruch erhält, wird ausgeblendet. Getreu der alten Lehre zum Machterhalt befolgen die Verwalter der Opfer-Wut den Ratschlag: Wenn du herrschen willst, musst du es im Gewand des Dieners tun.

    https://genderama.blogspot.com/2021/08/afd-klagt-gegen-gendern-in-rechts-und.html

    • Interessant das man Mord durch Frauen schon damals immer versucht hat zu entschuldigen, während Mord durch Männer natürlich die Tat eines Individuums war und mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft gehört.

      Das muss an dieser Gesellschaft liegen, die Frauen ja so sehr hasst.

        • So entstehen psychische Erkrankungen. Als Erwachsene werden diese Kinder die destruktive Abhängigkeit von ihrer Mutter symbolisch inszenieren. Durch Süchte, Ängste, psychosomatische Erkrankungen etc. Vielleicht sieht der Sohn dann sein Heil im Feminismus und der Idealisierung sämtlicher Frauen. Männer sind böse und schuldig. Diese „Wahrheit“ hat ihm schon in der Kindheit das Überleben gesichert. Leider um den Preis der emotionalen Integrität und Gesundheit.

          Das schreibe ich hier nur für all die Biologisten und anderen Zyniker, die sich bei diesem Thema brutalstmöglich dummstellen.

  3. Der Erfinder der mRNA Impfstoffe bereut es jetzt, dass es sich hat impfen lassen, und sagt, dass es ein Fehler war:

  4. Feministinnen sind schmallippig

    https://www.tagesanzeiger.ch/es-gibt-nicht-die-eine-vulva-sie-kann-ganz-verschieden-aussehen-389666088545

    Operationen im Intimbereich – «Es gibt nicht die eine Vulva – sie kann ganz verschieden aussehen»
    Markus Wüest

    Immer mehr Frauen unterziehen sich freiwillig einem unnötigen Eingriff. Gynäkologen wie Johannes Bitzer, ehemaliger Leiter der Basler Frauenklinik, beobachten das mit viel Skepsis.

    Im von der Krankenkasse Sanitas herausgegebenen jährlichen «Health Forecast» – also der Gesundheitsprognose für die Schweiz – findet sich auch ein Kapitel über Sexualität und Gesundheit. In einem kurzen Interview wird dort Professor Johannes Bitzer, der ehemalige Leiter der Basler Frauenklinik, zitiert. Unter anderem mit der Aussage, die Fachwelt beobachte eine Zunahme bei den Schönheitsoperationen im Genitalbereich. Grund genug, nachzufragen, was das genau bedeutet.
    Gibt es einen Trend zu Schamlippenverkleinerungen und anderen «Schönheitsoperationen» im Intimbereich?
    Es gibt schon längere Zeit Frauen, die mit den kleinen Schamlippen Beschwerden haben. Dabei zeigen sich eindeutige Symptome, also Schmerzen. Da waren und sind operative Korrekturen angezeigt. In den letzten zehn Jahren kann man einen Wandel feststellen. Es geht zunehmend um ein gestörtes Körperbild. Frauen kommen und sagen, «es sieht nicht gut aus, es sieht hässlich aus und ich möchte das verändert haben».

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    Habe kein Abo, würde mich trotzdem interessieren, weil davon #Es geht zunehmend um ein gestörtes Körperbild. Frauen kommen und sagen, «es sieht nicht gut aus, es sieht hässlich aus und ich möchte das verändert haben».# würde ich gerne mehr erfahren. Ich habe da so das leise Gefühl, dass es nicht nur ein gestörtes Körperbild ist, sondern dass der feministische Einfluss hier eine größere Rolle in der Darstellung von Weiblichkeit eine Rolle spielt.

    • „Immer mehr Frauen unterziehen sich freiwillig einem unnötigen Eingriff.“

      Das ist der Skandal. Das man hingegen Jungen ohne ihr Einverständnis die sehr sensitive Vorhaut abschneiden darf, soll hingegen nicht diskutiert werden. Das würde ja nur von den wahren Opfer aka Frauen ablenken.

    • Also wenn man seine Vulva auf dem evangelischen Kirchentag malen will, um anschließend mit dem Gemälde skandierend durch die Straßen zu ziehen, dann kann man die vorher auch hübsch machen.
      Wenn man aber wie ich keinen Bock hat, seinen Schwanz zu malen und rumzuzeigen, dann braucht man auch keine kosmetische Operation.

      Irgendwo ist aber immer ein riesiges Problem in unserer sexualisierten Welt.
      Toll, dass die echten Probleme nicht so groß sind, dass sie sowas verdrängen.

  5. https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/franzoesinnen-legen-sich-selten-oben-ohne-an-den-strand-17504450.html

    “Topless am Strand liegen ist in Frankreich aus der Mode gekommen. Nur noch 19 Prozent der Frauen legen sich „oben ohne“ in die Sonne, hat das Meinungsforschungsinstitut Ifop in einer Umfrage ermittelt. Die Ergebnisse wurde zum  internationalen „Topless Tag“ am 26. August veröffentlicht.
    Insbesondere jüngere Frauen unter 25 Jahren treibt dabei die Sorge an, ohne Bikinioberteil angegafft oder Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt zu werden. Jede zweite Befragte gab die Angst vor Belästigung als Grund an, sich nicht topless zu zeigen. 46 Prozent äußerten die Sorge, ihr Foto im Internet wieder zu finden.  
    „Indem sie sich nicht oben ohne zeigen, scheinen diese jungen Frauen die Risiken verinnerlicht zu haben, die auf all jenen lasten, die versuchen, sich von den Sittsamkeitsvorschriften zu befreien, die Frauen an öffentlichen Orten auferlegt werden“, sagte Ifop-Studienleiter François Kraus.
    Die Zeitung „Le Parisien“ zitierte eine pensionierte Lehrerin, die sich über die Verzagtheit der jüngeren Generation ärgerte. „Wir, die Alten, haben dafür gekämpft, damit die Frauen alle Möglichkeiten erhielten: Abtreiben, die Pille nehmen, ohne die Erlaubnis des Mannes arbeiten, einschließlich des Rechts, seinen Körper zu zeigen so wie die Herrschaften“, sagte sie.“

    „Wir, die Alten, haben dafür gekämpft, damit die Frauen alle Möglichkeiten erhielten: Abtreiben, die Pille nehmen, ohne die Erlaubnis des Mannes arbeiten, einschließlich des Rechts, seinen Körper zu zeigen so wie die Herrschaften“
    Tja, überall Missbrauch. Überall feministische Dogmen. Und in Frankreich ein aufkommender Islamismus, bei dem selbst Geschichtslehrer auch mal den Kopf verlieren. Ok, der letzte Punkt war geschmacklos, nur der Hang zum Extremismus ist irgendwie nicht ganz von der Hand zu weisen.

    • ‚„Wir, die Alten, haben dafür gekämpft, damit die Frauen alle Möglichkeiten erhielten: Abtreiben, die Pille nehmen, ohne die Erlaubnis des Mannes arbeiten, einschließlich des Rechts, seinen Körper zu zeigen so wie die Herrschaften“‘

      Ihr die Faltenalten wählt ganz boomerhaft offene Grenzen.

      Das dürfte wohl in Frankreich ähnlich krank sein wie hier auch.

      Eine der großen Lügen der philosemitischen konservativen Presse ist ja das Ammenmärchen die Grünnindendenende Partei sei so FFF und jugendlich.

      https://www.bpb.de/politik/grundfragen/parteien-in-deutschland/gruene/42159/wahlergebnisse-und-waehlerschaft
      „Seit Gründung der GRÜNEN hat sich das Alter ihrer Wählerschaft geändert: Von 80 Prozent ist der Anteil der unter 35-Jährigen auf unter 30 Prozent gesunken. Auch die soziale Zusammensetzung hat sich gewandelt. Die Wähler der Partei haben überdurchschnittlich hohe Einkommen und sind vornehmlich im Dienstleistungs- und Bildungsbereich beschäftigt.“

      pS. ich find den letzten Punkt angemessen, insbesondere, der ‚gute‘ Lehrer hatte seinen Schülern ja versucht dümmste Lügenmärchen zu verkaufen.

    • Sehr ulkig. Vielleicht kleiden sie sich gar zukünftig in Burka-Mode, damit keiner durch ihre Haare aufgegeilt sein könnte.
      Dann werden sie schon wieder mitleidig von den afghanischen Frauen getröstet, warum sie darauf nicht schon früher gekommen sind.

    • „ohne die Erlaubnis des Mannes arbeiten“

      Ob es irgendwann erlaubt sein wird, dass der Mann ohne die Erlaubnis der Frau aufhören kann zu arbeiten?

    • Das entlarvende dabei ist die offene Einsicht, dass die weibliche Brust eben doch anders konnotiert ist als die Männliche. Und dass es eben nicht die bösen Männer sind die hübsche Frauen daran hindern uns ihre Möpse zu zeigen, sondern die Kontrolle ihrer sexuellen Assets bei den Hübschen und die Kontrolle der Konkurrenz bei den nicht so hübschen.

  6. Zu den Erneuerbaren:

    Ich hatte ja schonmal etwas verlinkt, wo die Rede war davon, dass es neben Dunkelflauten auch noch Knappheitsphasen von ca. 60 Tagen gäbe. Das dürfte aber nicht alles sein. Ich meine mich zu erinnern, hier

    http://www.nachhaltige-energiegewinnung.spoererau.de/downloads.html

    einen Graphen gesehen zu haben, nach dem über die Jahre bis zu einem halben Jahresverbrauch an Überschüssen und Defiziten auflaufen kann. Leider finde ich ihn auf die Schnelle nicht mehr und vielleicht war er auch woanders. Oder meine Erinnerung trügt mich. Aber möglich ist es trotzdem, bedenkt man, dass es z.B. trockene (wie die letzten 3) und verregnete Jahre (wie dieses) gibt. Natürlich könnte das auch durch ein Mehr an Kapazitäten ausgeglichen werden, aber andererseits spricht Folgendes eher dagegen:

    • Wo wir bei grünen Themen sind: Die Grünen diverser Länder sind für die Kernkraft (Finnland und Norwegen) oder zerstritten deswegen (Kanada). Warum ausgerechnet die Grünen? Wahrscheinlich, weil einige ihre Klimapanik doch ernst nehmen.

      Michael Shellenberger hat mal erklärt:
      Die Älteren sind im Schatten des drohenden Atomkriegs aufgewachsen und haben das auf die Atomkraft übertragen, die heutigen jungen Leute wuchsen dagegen im Schatten der (angeblichen) Klimakrise auf. Diese Erklärung passt ganz gut zu der oben erwähnten politischen Verschiebung.

      • Kernkraft ist Schwachsinn. Das Endlagerproblem ist nicht gelöst. Die Förderung war teuer. Und ein Reaktorunglück ist immer möglich. Man wäre saudumm, wenn man die Kernenergie fördert.

        „Angebliche Klimakrise“? Der Typ gehört offenbar zu den Zeugen Jehovas. Kann man nicht ernst nehmen.

        Kernkraft ist eine vordergründige Pseudorationaltät. Und das erkennt man glücklicherweis allein schon mit einer intakten Emotionalität. Da braucht man gar keine rationalen Argumente für. Kernkraft steht für Größen- und Machbarkeitswahn.

        • „Das Endlagerproblem ist nicht gelöst.“

          Korrekt. Das Problem wird aber nicht wesentlich größer, wenn Kernkraftwerke nochmal ein paar Jahrzehnte lang Müll produzieren. Entweder wir kriegen den Müll sicher endgelagert – alles supi. Oder nicht: Dann stehen wir vor dem gleichen Problem wie jetzt, denn wir haben schon Unmengen an radioaktivem Müll.

          „Die Förderung war teuer.“

          Korrekt. Sie war teuer. Jetzt haben wir die Technologie und können sie nutzen. Die Entwicklungskosten fallen kein zweites Mal an.

          „Und ein Reaktorunglück ist immer möglich.“

          Korrekt. Aber der Klimawandel ist im vollen Gange. Das ist ein Unglück globalen Ausmaßes. Ein Reaktorunglück ist hingegen vergleichsweise lokal.

          Ich war immer für einen langfristigen Ausstieg aus der Atomkraft. Aber wenn wir sie als Übergangstechnologie benötigen, um eine emissionsfreie Grundlast der Energieversorgung zu garantieren, wären wir dumm, sie nicht zu nutzen. Und für mich sieht es so aus, als ob wir sie brauchen.

          „Und das erkennt man glücklicherweis allein schon mit einer intakten Emotionalität. Da braucht man gar keine rationalen Argumente für.“

          Normalerweise liest man solche Sätze im Postillon. Du hast echt ein Rad ab.

          • Immer wieder putzig diese Diskussionen.
            Natürlich ist Kernkraft als Massen- Energiequelle für jeden denkfähigen halbwegs intelligenten Menschen Unsinn.
            Aber die Diskussion geht am Thema vorbei, es geht darum runterzukommen, von dem Dauerwachstumswahn , von dem Mehr , immer Mehr, höher schneller weiter. Das ist allerdings schwer, das raffen auch die Grünen nicht, weil sie feministisch sind. Daher erkennen sie auch nicht die Ursache der Probleme: Das Hypergame Anspruchsdenken der Frau, das von gehorsamen Männern bedient, erst zu diesem Wahnsinn führt. Deshalb bei den Grüninnen auch der Wahn, statt mal runterzufahren alles mit Windrädern zuzupflastern und einen infantilen Kasper wie Musk ( der aber gleichzeitig auch ein raffgieriger Machtmensch ist), als Messias feiern, der die Welt durch Überschwemmung mit Elektroautos rettet.
            Aber der genügsame MIGTOW in seinem bescheidenen Einsiedlerheim, den flieht die Grünin nach kurzem von romantischer Neugier getriebenem Besuch. Selber Essen zusammensammeln, Zimmertemperatur 18°, nicht ständig auf Facebook und co. online usw, usw. das ist ihr dann doch zu viel des Guten.
            Merke Umweltzerstörung ist letztendlich weiblich,

            Nebenbei, ganz anderes Thema: Auch der angebliche Kampf um sexuelle Befreiung und Gleichberechtigung durch Feministinnen und Linksgrüne ist, wie die meisten hier ohnehin wissen Mumpiz.
            Der einzige der sich wirklich für sexuelle Befreiung und Gleichberechtigung beider Geschlechter eingesetzt hat war der vielfach vorsätzlich und böswillig missverstandene Donatien Alphonse François, Comte de Sade

          • „Ich war immer für einen langfristigen Ausstieg aus der Atomkraft. Aber wenn wir sie als Übergangstechnologie benötigen, um eine emissionsfreie Grundlast der Energieversorgung zu garantieren, wären wir dumm, sie nicht zu nutzen. Und für mich sieht es so aus, als ob wir sie brauchen.“
            Naja, ich wäre sehr erstaunt, wenn wir jetzt weltweit zehntausende AKWs bauen und keiner meckert, wenn der Iran, Irak, Afghanistan, Somalia und der Sudan sich jetzt ein paar hinstellen lässt und dann auch selbstständig verwalten. Das Wichtigste an einem AKW ist schließlich nie die Herstellung von Strom, dazu sind sie zu unzuverlässig (viele AKWs sind die Hälfte der Zeit im Wartungsmodus), sondern die Möglichkeit Erfahrungen mit Kerntechnik zu sammeln, um irgendwann einmal in der Lage zu sein Nuklearwaffen zu bauen. Auch das anfallende Plutonium ist dazu nützlich, da es, im Gegensatz zu Uran 235 sehr einfach vom Natururan abzutrennen ist.
            Andererseits verhindert dies dann vielleicht Kriege (jedenfalls wenn alle damit vernünftig umgehen und es keinen Fehlalarm gibt).

            „Ich war immer für einen langfristigen Ausstieg aus der Atomkraft. Aber wenn wir sie als Übergangstechnologie benötigen, um eine emissionsfreie Grundlast der Energieversorgung zu garantieren, wären wir dumm, sie nicht zu nutzen. Und für mich sieht es so aus, als ob wir sie brauchen.“
            Also die Briten bauen ein AKW für 21 Mrd €. Günstig ist etwas anderes.
            https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/briten-bauen-kernkraftwerk-fuer-21-milliarden-euro/

          • @Renton
            „Korrekt. Aber der Klimawandel ist im vollen Gange. Das ist ein Unglück globalen Ausmaßes. Ein Reaktorunglück ist hingegen vergleichsweise lokal.“

            Ich find’s immer cringe, einen Ökowahn gegen einen anderen auszuspielen.

            @PuS
            „Das Wichtigste an einem AKW ist schließlich nie die Herstellung von Strom, dazu sind sie zu unzuverlässig (viele AKWs sind die Hälfte der Zeit im Wartungsmodus)“

            Unsinn, das mit Abstand Wichtigste ist billiger Strom. Für die damalige BRD war das definitiv das einzige Motiv.

            „sondern die Möglichkeit Erfahrungen mit Kerntechnik zu sammeln, um irgendwann einmal in der Lage zu sein Nuklearwaffen zu bauen.“

            Unnsinn2. Die ersten Atommächte waren USA, Sowjetunion und Großbritannien. Alle drei haben die Bomben aus dem Stand entwickelt, ohne vorher Kraftwerke zu besitzen. Israel ist Atommacht und hat bisher kein einziges Atomkraftwerk.

            Umgekehrt denkt ein Land wie Japan nicht im Traum daran, sich Atombomben anzuschaffen, verlässt sich aber bei der Stromerzeugung ganz wesentlich auf Atomkraftwerke.

          • @Anorak
            „Ich find’s immer cringe, einen Ökowahn gegen einen anderen auszuspielen.“

            Das Problem ist nur, dass das Narrativ vom Weltuntergang durch Klimawandel mainstream ist und so nach einer demokratischen Lösung schreit. Und da ist das mit dem Atomstrom doch ein eher marginales Übel, verglichen mit der Umstellung auf in jeglicher Hinsicht noch nicht-tragfähige „alternative Energien“.

          • „Unsinn, das mit Abstand Wichtigste ist billiger Strom. Für die damalige BRD war das definitiv das einzige Motiv.“
            Nicht wirklich, auch die BRD wollte sich die nukleare Option offenhalten. Da hat sie nie einen echten Hehl draus gemacht. Natürlich war das noch zu der Zeit als der eiserne Vorhang noch existierte aber die Grundidee war immer Vorhanden.
            Günstig ist der Strom übrigens auch nicht.
            https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/uba_fachbroschuere_umweltschaedliche-subventionen_bf.pdf Seite 37.
            Das Märchen bezieht sich immer nur auf die Kosten die ohne die massiven Subventionen auskommen. Vor allem die Haftpflicht aber auch die Kosten für Endlagerung oder bei Störfällen werden sozialisiert. Dazu kommen die enormen Kosten des Baus, die ja auch bezahlt werden müssen und auf den Strompreis zugeschlagen werden müssen.
            Der einzige Grund warum man AKWs braucht ist die Möglichkeit atomwaffenfähiges Material herzustellen, das ist in den USA so, das ist im Iran so und das ist in Deutschland so. Die Herstellung von Strom war immer nur ein Nebenprodukt und die Ausrede für die Bevölkerung.

            „Unnsinn2. Die ersten Atommächte waren USA, Sowjetunion und Großbritannien. Alle drei haben die Bomben aus dem Stand entwickelt, ohne vorher Kraftwerke zu besitzen. Israel ist Atommacht und hat bisher kein einziges Atomkraftwerk.“
            Du vergisst, dass dies die ersten Atommächte waren und enorme Summen in die Entwicklung des ersten spaltfähigen Materials stecken mussten. Ein AKW reduziert diese Kosten enorm. Israel hat einen Reaktor der nur zur Herstellung von Plutonium geeignet ist. Sie geben sich nicht einmal die Mühe das zu tarnen. Zudem sind sie immer von fremden Staaten unterstützt worden.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Kernforschungszentrum_Negev

            Mein Tipp: Nicht so viel Ideologie und mehr lesen. Das ist der gleiche Tipp den mal den Umweltfreunden ans Herz legen kann. Ich halte nichts davon die Atomkraft zu verteufeln aber ich mag es auch nicht, wenn sie von Leuten unkritisch in den Himmel gehoben wird. Der Feind meines Feindes ist nämlich nicht mein Freund, sondern höchstwahrscheinlich einfach nur ein anderes Arschloch.

          • @PuS

            Die Proliferationsgefahr ist mir bewusst. Alex hat jedoch richtigerweise darauf hingewiesen, dass man keine Erfahrung mit dem Betreiben von Atomkraftwerken benötigt, um Atomwaffen herzustellen. Eine Atombombe im Hiroshima-Design ist dermaßen primitiv, die könnte auch ein Dritte-Welt-Land oder Liechtenstein herstellen, wenn sie das waffenfähige Uran dafür haben. (Ein Land, dass ein Artileriegeschütz bauen kann, kann auch eine Atomwaffe zusammensetzen.)

            Das eigentlich schwierige ist das Erlangen des waffenfähigen Materials. Ich weiß nicht, wie schwierig es ist, Plutonium aus abgebrannten Brennstäben zu extrahieren. Bei angereichertem Uran lässt sich der Betrieb von Kernkraftwerken jedenfalls prinzipiell von der Brennstoffbeschaffung trennen. Man könnte die Urananreicherung, nicht den Betrieb von Atomkraftwerken, also auf wenige Länder konzentrieren, und nur die wären fähig, Atomwaffen herzustellen. Abhängig von Energieträgerimporten sind jetzt eh schon viele Länder.

            „Also die Briten bauen ein AKW für 21 Mrd €. Günstig ist etwas anderes.“

            Günstig in Relation zu was? Hier: „Die beiden mächtigen Reaktorblöcke an der Südwestküste Englands, die nach Fertigstellung sieben Prozent des Strombedarfs der Inselrepublik liefern werden…“

            7% des Strombedarfs, dafür finde ich eine 21-Milliarden-Investition nicht sonderlich teuer.

          • @PuS

            „Das Märchen bezieht sich immer nur auf die Kosten die ohne die massiven Subventionen auskommen. Vor allem die Haftpflicht aber auch die Kosten für Endlagerung oder bei Störfällen werden sozialisiert.“

            Da bin ich voll bei Dir. Kernkraft ist nicht billig. Nur müssen wir den Großteil dieser Kosten eh schon tragen, nämlich die für die Endlagerung. Ob wir da die derzeitige oder die doppelte Menge an Müll lagern müssen, macht kostentechnisch kaum noch einen Unterschied. (Ich denke jetzt nur an Deutschland.) Das sollte man bei der Abwägung, ob wir Kernkraft weiterbetreiben, ganz nüchtern sehen.

          • @Alex „Das Problem ist nur, dass das Narrativ vom Weltuntergang durch Klimawandel mainstream ist und so nach einer demokratischen Lösung schreit.“

            Ob das wirklich Mainstream-Meinung ist weiß keiner. Es gab nie ein Referendum, und Meinungsumfragen sind Makulatur. Die tatsächlichen Entscheidungen sind durch „Umfallen“ der Parteispitzen ohne vorherige Wahl getroffen worden.

            Außerdem ist das derzeitige Meinungsbild Resultat einer Propagandabestrahlung durch korrupt gewordene Medien. Diese Verwirrung der Bevölkerung auszunutzen um daraus für irgendwas anderes Kapital zu schlagen fände ich unethisch und demokratieschädlich, auch dann wenn das „andere“ ne gute Sache sein mag. Dann macht man das gleiche was man den Ökos vorwirft.

            Man muss die Bevölkerung aufklären, dass sie sowohl mit dem Klimawahn wie mit der Atomkrafthysterie von den Medien jahrzehntelang behumpst wurden, und dann eine neue demokratische Meinungsbildung aufbauen.

          • @PuS „Günstig ist der Strom übrigens auch nicht.“

            Billige und saubere Energie, mit der Industrie angelockt, der Mann einen lukrativen Job und die Frau billigen Strom für die Helferlein im Haushalt bekommt, war definitiv das Motiv in den 60er/70er Jahren. Ein sozialdemokratischer Traum.

            Ob sie sich mit der billigen Energie geirrt haben ist eine andere Frage, dass es das Motiv war ist aber sollte aber nicht abgestritten werden. Sonst ist das Geschichtsklitterung.

            „https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/uba_fachbroschuere_umweltschaedliche-subventionen_bf.pdf Seite 37.“

            Naja eine regierungsnahe Quelle als Beleg … Mir wurde bei einer Besichtigung des AKW Brokdorf gesagt, die Stromgestehungskosten seien 2,5 Ct/kWh.

            „Das Märchen bezieht sich immer nur auf die Kosten die ohne die massiven Subventionen auskommen.“

            Die „Subventionen für Atomkraft“ sind ein Greenpeace-Märchen.

            „Vor allem die Haftpflicht aber auch die Kosten für Endlagerung oder bei Störfällen werden sozialisiert.“

            Das sind einige der Propaganda-Devices von Greenpeace. Kosten für die Endlagerung ist falsch, die fallen in die Betriebswirtschaft der Kraftwerke und damit in die berechneten Stromgestehungskosten. Die anderen beiden Punkte sind virtuell und fallen in Wirklichkeit gar nicht an.

            „Dazu kommen die enormen Kosten des Baus, die ja auch bezahlt werden müssen und auf den Strompreis zugeschlagen werden müssen.“

            Ja natürlich, nennt sich Abschreibungen. Die sind in den 2,5 Ct enthalten.

            „Mein Tipp: Nicht so viel Ideologie und mehr lesen.“

            Mein Tip: Keine grünen Quellen lesen. Das bedeutet: Fast alle deutschen MSM, UBA usw. nicht als Quellen in Betracht ziehen.

          • @PuS
            „Ich halte nichts davon die Atomkraft zu verteufeln aber ich mag es auch nicht, wenn sie von Leuten unkritisch in den Himmel gehoben wird. “

            https://rationalwiki.org/wiki/Balance_fallacy

            Manchmal hat eine Seite einfach recht und die Andere unrecht oder Erstere liegt viel näher an der Wahrheit als Letztere. Kernkraft ist beispielsweise nur teuer, wenn man (also die Betreiber) noch keine Bauerfahrung gesammelt hat oder sie wieder verloren hat, weil man dank der Atomkraftgegner seit ca.1980 keine neuen Kraftwerke bauen durfte. Hätte man die Unsummen, die in die Förderung der Erneuerbaren geflossen sind, in die Kernkraft gesteckt, so wäre zumindest die Stromversorgung mittlerweile zumindest weitgehend CO2-neutral, selbst ohne den kostensenkenden Effekt zunehmender Bauerfahrung.

          • „Kernkraft ist beispielsweise nur teuer, wenn man (also die Betreiber) noch keine Bauerfahrung gesammelt hat oder sie wieder verloren hat, weil man dank der Atomkraftgegner seit ca.1980 keine neuen Kraftwerke bauen durfte. “

            Eine sehr germanozentrische Sicht. Ich empfehle, mal nach Frankreich zu schauen. Und dort insbesondere auf den in Bau befindlichen Block 3 des AKW Flamanville. Eine ewige Dauerbaustelle mit permanenter Kostenexplosion. An Bauerfahrung mit anderen AKWs aber fehlt es der EdF wahrlich nicht. Kann also nicht daran liegen.

          • „dort insbesondere auf den in Bau befindlichen Block 3 des AKW Flamanville. Eine ewige Dauerbaustelle mit permanenter Kostenexplosion“

            Worauf ist die den zurück zu führen? Hat man sich verplant oder versuchen Leute den Bau zu sabotieren?

            „du willst einen neuen Flughafen bauen? Schau mal wie teuer der in Berlin war und wie lange es gedauert hat“ ja auch kein Argument

          • @Renton

            „Und das erkennt man glücklicherweis allein schon mit einer intakten Emotionalität. Da braucht man gar keine rationalen Argumente für.“

            Normalerweise liest man solche Sätze im Postillon. Du hast echt ein Rad ab.

            Wieder mal ein Beleg dafür, wie fanatisiert und daher begriffsstutzig du bist.

            Ein Kind erkennt sofort – ohne rationale Argumente -, daß unsere Tierhaltung pervers ist. Rationale Argumente gibt es natürlich darüberhinaus.

            Ähnlich ist es mit einer größenwahnsinnigen Technologie wie der Kernkraft. Oder auch bei der „geschlechtergerechten Sprache“, die ja letztlich auch auf Größenwahn beruht. Das erkennt man sofort auf emotionaler Ebene. Und das ist etwas Gutes. Emotionale Intelligenz ist etwas sehr Wichtiges und wird unterschätzt.

            Ohne diese Intelligenz lassen sich die Leute auch von dem größten Schwachsinn mittels pseudorationaler Argumente überzeugen. Man denke nur an den Rassenwahn der Nazis, der ja auch von Wissenschaftlern gestützt wurde.

            Aber deine Antwort wundert mich überhaupt nciht. Schließlich hast du selbst einen enormen Mangel an emotionaler Intelligenz, da du glaubst, Domina-Besuche und Masochismus seien „gesund“. Da du (noch) nicht in der Lage bist, einen symbolischen Zusammenhang zu deiner Kindheit herzustellen.

            Da Frauen zumeist einen besseren Zugang zu ihren Gefühlen haben, ist dort auch die Ablehnung der Kernkraft größer meines Wissens. Auch die Ablehnung anderer größenwahnsinniger Projekte.

            „Rationale“ Argumente für die Gendersprache gibt es mehr als genug – das meinen jedenfalls die Gender-Freaks an den Universitäten.

            Du solltest jetzt wirklich langsam mal begreifen, daß du nicht der Hellste bist, und vielleicht rhetorisch mal etwas kürzer treten..

          • @Peter Müller
            „Ich empfehle, mal nach Frankreich zu schauen. “

            Hier wird ja schon fast der gesamte Stromverbrauch durch Kernkraft gedeckt und man kam nicht auf die Idee den Strom auch für Mobilität usw. einzusetzen (oder es gab nicht die technischen Möglichkeiten dafür oder es lohnte sich nicht). Deswegen wurden schon länger keine neuen Kraftwerke gebaut und ging Erfahrung verloren.

            In dem Fall sind also tatsächlich nicht die Atomkraftgegner schuld an den hohen Kosten der neuesten Kraftwerke*, sondern die Atomkraft wurde Opfer ihres eigenen Erfolgs bzw. hat man zu schnell ausgebaut. Jedenfalls kann nur so erklärt werden, warum die Atomkraft TEURER wird. Denn, wenn man damals billig bauen konnte, sollte das auch heute möglich sein, so die Naturgesetze sich nicht fundamental geändert haben.

            Ich weiß leider nicht, wie lange man den Faktor „Erfahrung“ schon kennt, und somit auch nicht, ob Frankreich das hätte vermeiden können oder ob das überhaupt vermeidbar ist.

            *Das gilt aber eben nur für Frankreich, überall sonst im Westen hatten die Atomkraftgegner zu viel Einfluss, wenn auch außerhalb Deutschlands und Österreichs nicht so viel, dass es zu einem Atomausstieg gekommen wäre.

          • „Hat man sich verplant oder versuchen Leute den Bau zu sabotieren?“

            Finanzpläne sind Makulatur wenn die Lieferverträge Öffnungsklauseln haben.

            Gut möglich, dass auch technische Planungsfehler vorliegen weil die Ingenieure nicht einfach den Block 2 als Blaupause + Verbesserungen nach Stand der Technik genommen haben, sondern – „höher, schneller, weiter“ – was ganz tolles Neues bauen wollten.

            Viel schwerer wiegt aber das Problem, dass der Renditeoptimierung branchenübergreifend Know-How geopfert wurde. Der Stahl ist nicht mehr was er mal war, die Schweissnähte sind nicht mehr wie früher, der Beton bröselt weil an Zement gespart wird…

          • @Gendern
            „…größenwahnsinnigen Technologie…“

            Was ist an der Kernkraft denn bitte GRÖSSENwahnsinnig? Das Projekt Atlantropa könnte man so bezeichnen, aber die Kernkraft….

            Oder ist das wieder so ein Fall, wo du Wörter als Wieselwörter verwendet, wie etwa das Wort „Paranoia“?

          • @GbdAk

            Es gibt Fragen, die man besser emotional beurteilt. Den Umgang mit seinen Freunden, zum Beispiel. Fragen der Energieversorgung gehören nicht dazu. Wer das meint, hat ein Rad ab (also du). Dafür aber im Gegenzug keine Argumente. Ich nehme an, für dich gleicht sich das aus.

            „du glaubst, Domina-Besuche und Masochismus seien „gesund“.“

            Wenn die Dinge einen glücklich machen, was soll daran ungesund sein?

          • Merke: Als Grüner hält man Kernkraftwerke zu bauen für größenwahnsinnig. Das Weltklima zu kontrollieren, insbesondere von Deutschland aus, ist dagegen rational. 😉

          • Was ich noch vergessen hatte:

            @Gendern
            „„Angebliche Klimakrise“? Der Typ gehört offenbar zu den Zeugen Jehovas. Kann man nicht ernst nehmen.“

            Das angeblich war eigentlich von mir, aber der Shellenberger ist tatsächlich kein Klimaalarmist, sondern hält den Klimawandel nur für schädlich. Er weiß nämlich, dass die Zahl der Opfer von Klimaextremen deutlich zurückgegangen* ist (nicht wegen des Klimawandels, sondern wegen der technischen Fortschritte bzgl. des Umgangs mit den Klimaextremen):

            *Die Kosten der Schäden der Klimaextreme sind übrigens auch zurückgegangen, wenn auch nicht ganz so stark:

        • „Kernkraft ist Schwachsinn. “

          Nö. Zu deinen Argumenten und weiteren Anti-Kernkraftargumenten: https://www.tech-for-future.de/kernkraft-mythen/ Was bedeutet, dass selbst Rentons Position zu kernkraftpessimistisch ist.

          „„Und das erkennt man glücklicherweis allein schon mit einer intakten Emotionalität. Da braucht man gar keine rationalen Argumente für.“

          Normalerweise liest man solche Sätze im Postillon. Du hast echt ein Rad ab.“

          Jepp. Und normalerweise hört man außerhalb des Postillon so etwas von Frauen der irrationalistischen (insbesondere der feministischen) Sorte.

          • naja Emotion und Intuition ist schon etwas männliches zumindest geschlechtsneutral. Wer Emotionalität als nur weiblich ansieht, ist selbst schon Opfer des Feminismus ohne es zu merken, weil er sich von Frauen zum reinen Dienstleister hat reduzieren lassen.
            Eine komplexe Großlage Gefühls- oder Instinktiv zu erfassen, bei mangelnder Erkenntnis- sprich Datenlage ist etwas zutiefst männliches. Das war in der Steinzeit bei der Jagd, bei der Bewegung in der Wildnis, weitab der sicheren Höhle mit Lagerfeuer überlebenswichtig. Daß das jetzt als weiblich, unmännlich gesehen wird, zeigt, wie weit es Feministinnen schon gelungen ist in Männer ein Selbstverständnis als emotional oder überhaupt reduzierte zurechtgestutzte Frauenknechte einzupflanzen. Denn allzu komplexe Persönlichkeitsstruktur beim Mann ist für dessen User (also die Frau) ziemlich unpraktisch, macht die Bedienbarkeit unnötig umständlich und kompliziert.

            Also nochmal:
            intuitive oder emotionale richtige Erfassung eine komplexen Großlage bei mangelnder Datenverfügbarkeit ist nichts weibliches irrationales, es ist männlich. Es beruht ja auch auf zuvor anderweitig angesammelten Wissen und Erfahrungen, auf der richtigen Einordnung von Zusammenhängen. Irrational ist es, nur um weibliche Erwartungen zu bedienen auf ständig steigenden Energieverbrauch, ständig steigende Bequemlichkeit usw. zu setzten.

          • „intuitive oder emotionale richtige Erfassung eine komplexen Großlage bei mangelnder Datenverfügbarkeit ist nichts weibliches irrationales, es ist männlich. “

            Es kommt bei beiden Geschlechtern vor. Gegen Intuition als Quelle von Einfällen und Ideen spricht auch gar nichts, im Gegenteil. Nur darf man solche Ideen nicht einfach unbesehen für wahr halten, sondern muss sie anhand der realen Welt überprüfen.

            Nur bei manchen Zeitgenossen (männlichen wie weiblichen) besteht die Überprüfung lediglich darin, in sich hineinzuhorchen ob die Idee ein gutes Bauchgefühl auslöst. Und wenn das der Fall ist, wird sie ins eigene Denken integriert. Das ist aber keine zuverlässige Methode der Wahrheitsfindung.

          • PS „Irrational ist es, nur um weibliche Erwartungen zu bedienen auf ständig steigenden Energieverbrauch, ständig steigende Bequemlichkeit usw. zu setzten.“

            Kurzer Einspruch, als Mann möchte ich auch steigenden Lebensstandard für mich und meine Mitmenschen jetzt und in der Zukunft. Ökos haben immer mit allem Unrecht, merkt euch das.

          • @dr. caligari
            „…naja Emotion und Intuition ist schon etwas männliches zumindest geschlechtsneutral. “

            Ich hätte schreiben sollen, dass man das emotionalistische Argument von „Gendern bis …“ EHER bei Frauen findet (was damit zu tun hat, dass man Frauen nicht so kritisieren darf wie Männer!). Immerhin hatte ich eingeschränkt dahingehend, dass man das vor allem bei BESTIMMTEN Frauen findet.

            Zum Rest: Siehe anorak2

    • Ein schöner Artikel allerdings auch etwa verkürzt.
      ALLE Ideologien streben zum gleichen Endpunkt, egal ob Links, Rechts, Feminismus, Klimawandel oder Religion. In der Zeit wo sie schwach sind, fressen sie immer Kreide, reden von Fairness, Frieden und Toleranz aber sobald sie stark sind, gibt es nur noch ihre Ideologie und jeder Andere muss mit Feuer und Schwert vernichtet werden. Das liegt vor allem an den Spätankömmlingen die nicht viel vorzuweisen haben, keine echten Fähigkeiten besitzen aber trotzdem schnell aufsteigen wollen. Diese zeichnen sich oft durch eine puritanische Askese und Radikalität aus, die denjenigen fehlt, die mit der Ideologie angefangen haben.Diese kennen noch die „alte“ Welt und waren daher auch toleranter. Da aber die Puritaner alles was nicht so radikal wie sie selbst als Verräter betiteln, bleibt der alten Garde nichts anderes übrig als selbst mit den Wölfen zu heulen oder als Feind zu gelten.
      Ein schöner Artikel zu dem Thema erschien heute in Telepolis, wo der Autor zwar die Taliban beschrieb aber ich sofort die Parallelen zu FFF oder den Feministen gesehen habe.
      https://www.heise.de/tp/features/Die-Taliban-Marginalisierte-und-hegemoniale-Maennlichkeit-6176059.html
      Das Ganze wurde in dem Buch „Die Welle“ gut beschrieben. Gerade diejenigen die keine Fähigkeiten besitzen zeichnen sich durch besondere Radikalität aus. Beware of the Loser.

      • „zeichnen sich oft durch eine puritanische Askese und Radikalität aus“

        nicht „oft“, sondern „immer“ bzw „regelmässig“! Weil es ihrer inneren Logik voll entspricht. Und: daran sind alle Fanatiker leicht als solche zu erkennen.

        • „nicht „oft“, sondern „immer“ bzw „regelmässig“! Weil es ihrer inneren Logik voll entspricht. Und: daran sind alle Fanatiker leicht als solche zu erkennen.“
          Ich bin keine Frau, deswegen mag ich Begriffe wie „Immer“, „jedesmal“, „ausschließlich“, „nie“ usw. nicht besonders. Die wecken bei mir negative Gefühle. Ansonsten hast du natürlich recht.

          Ich denke aber, dass jeder von uns das Potenzial zu einem Fanatiker hat, deswegen ist es klug seine eigenen Ideen regelmäßig infrage zu stellen und auch mit dem „Feind“ zu diskutieren. Das ist einer der Gründe, warum ich dieses Forum mag.

          • Volle Zustimmung, auch zu deinem vorigen Post. Die Hufeisentheorie beschränkt sich halt auf die Beschreibung des politischen Spektrums.

          • Ich denke aber, dass jeder von uns das Potenzial zu einem Fanatiker hat, deswegen ist es klug seine eigenen Ideen regelmäßig infrage zu stellen und auch mit dem „Feind“ zu diskutieren. Das ist einer der Gründe, warum ich dieses Forum mag.

            Je autoritärer, liebloser die Erziehung, desto größer das Potential für Fanatismus, Menschenfeindlichkeit etc. Leider sehen viele Leute nicht, daß sich das autoritäre Verhalten von Erwachsenen exakt so bei den Eltern und wie sie ihre Kinder behandeln wiederfindet. Den „Fanatismus“ der Eltern will niemand sehen.

            Man tut vielmehr so, als würde solch ein Verhalten vom Himmel fallen – oder von den Genen kommen oder was weiß ich.

            Behauptungen wie, daß jeder das Potential zum Sadisten oder Fanatiker in sich trage, tragen zur Vernebelung und zur Vertuschung der wahren Ursachen bei. Es ist schon seltsam, daß sich niemand für die Kindheiten von Sadisten, Fanatikern, Verbrechern oder Diktatoren interessiert.

            Die sind offenbar alle so auf die Welt gekommen.

            http://alice-miller.com/de

    • Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Gibt viele Beispiele in der Geschichte wo sich Leute zu Ideologien hingezogenen fühlen. Welche ist da fast egal. Oft werden auch die Ideologien gewechselt, es ist nur wichtig, dass es eine Ideologie ist.

  7. Vor ein paar Tagen hat man noch darüber gelacht, als ich forderte, die Prostitution abzuschaffen. Jetzt gibt es einen entsprechenden Vorstoß der FU in der CDU. Bitte googeln: Frauen Union Prostitution verbieten.

  8. Aus dem neuesten Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts konnte ich nun endlich die offizielle Covid Impftoten-Anzahl extrahieren, was dem Reitschuster ja bei der Bundesregierung nicht gelungen ist.

    https://www.pei.de/sicherheitsbericht.html;jsessionid=0C59EA8B891E76590652717300BD1592.intranet231?nn=303326

    Man muss aber erst die Verdachtsfälle in der Einleitung und die Todes-Prozente in Abbildung 2 addieren um eine absolute Zahl zu erhalten. Ich bin dabei auf 3423 gekommen. Bei 80 (maximal 1 Toter pro Million) hätten die neuen Impfstoffe eigentlich vom Markt genommen werden müssen.

    Es sieht auch so aus als ob bald als böse Überraschung für alle verkündet wird, dass jeder Geimpfte wieder als Ungeimpfter zählt nach 6 Monaten, was ja auch logisch ist weil die Hersteller selbst den angeblichen Schutz nur mit ca. 4 Monaten angeben.
    Es wurden ja einige starke Diskrepanzen festgestellt, was den Anteil Geimpfter/Ungeimpfter bei neuen Covid-Fällen angeht. Und überall dort, wo der Ungeimpften-Anteil deutlich höher ist, wird diese neue Zählpraxis schon angewandt, dass man also nach 6 Monaten automatisch wieder Ungeimpfter wird.

    • Wie kommst du auf 3423?

      In Tabelle 2 stehen die Verdachtsfälle, in Abbildung 2 die Prozente von Verstorbenen, auf eine Stelle nach dem Komma genau. Die Informationen nebeneinander gestellt, und ohne die 548 Verdachtsfälle mit unbekanntem Impfstoff:

      Comirnaty 67.165 | 1,4%
      Spikevax 19.962 | 0,2%
      Vaxzevria 40.368 | 0,6%
      COVID-19-Impfstoff Janssen 3.628 | 0,4%

      Wenn ich die Zahl der Verdachtsfälle mit der jeweiligen Prozentzahl multipliziere und alles aufaddiere, komme ich auf 1237 Todesfälle. Was angesichts der Ungenauigkeit der Prozentangaben sehr gut mit den 1254 aus Kapitel 4.6 „Todesfälle nach Impfung gegen COVID-19“ übereinstimmt. Und dort heißt es weitrr:

      „In 1.254 Verdachtsfallmeldungen wurde über einen tödlichen Ausgang in unterschiedlichem zeitlichem Abstand zur Impfung berichtet. In 48 Fällen hält das Paul-Ehrlich-Institut einen ursächlichen Zusammenhang mit der jeweiligen COVID19-Impfung für möglich oder wahrscheinlich.“ (Fett von mir.)

      Hier stehen also 48 bloß mögliche oder wahrscheinliche Impftote gegen die von dir behauptete 3423 „offizielle(sic!) Covid Impftoten-Anzahl“. Erkläre mal bitte diesen Unterschied.

    • Es lohnt sich, diesen Leserbrief ausführlich zu zitieren:

      …2005/2006 war ich, Dienstgrad Oberst, im 9. und beginnenden 10. Deutschen Einsatzkontingent Kommandant von Camp Warehouse in Kabul, des damals größten internationalen Camps mit ungefähr 2400 Soldaten aus mehr als 20 Nationen. Was die Ortskräfte angeht, so habe ich einen anderen Zugang als der, der üblicherweise in den Medien verbreitet wird. Als Kommandant von Camp Warehouse hatte ich einige Ortskräfte. Diese jungen Männer (bei Radio Andernach gab es sogar einige Afghaninnen) kannten haargenau die Situation in der sie umgebenden Gesellschaft.

      Selbstlosigkeit war das Letzte, was diese Leute angetrieben hat, um für uns zu arbeiten. Diese romantisch-idealisierenden Vorstellungen sind dort unbekannt beziehungsweise stoßen auf völliges Unverständnis. Das Leben ist viel zu hart, um sich mit derartigen Wohlstandsgefasel zu beschäftigen.
      Unsere Ortskräfte wurden für afghanische Verhältnisse fürstlich entlohnt, gut behandelt und nahmen wie selbstverständlich an unserer ausgezeichneten Mittagsverpflegung teil. Von den Soldaten des deutschen Kontingents wurden sie in der Regel bei Kontingentwechseln mit Kleidung, Schuhen und so weiter beschenkt. Ich habe Dutzende sogenannte Mitnahmebescheinigungen unterschrieben, damit ihnen diese Geschenke bei der Kontrolle an der Wache nicht abgenommen wurden.
      Es hat sich also gelohnt, für uns zu arbeiten. Dies war selbstverständlich auch ihrer Umgebung bekannt. Gehörten sie starken Familien, Stämmen, Clans an, haben auch diese davon profitiert und schützten diese Leute. Gut zu wissen: Ein Afghane definiert sich ausschließlich über seine Familien- beziehungsweise Stammeszugehörigkeit; Individualismus ist unbekannt. Gehörten sie zu schwächeren Gruppen, waren Schutzgeldzahlungen fällig, um nicht umgebracht zu werden. Darüber hinaus waren Informationen zu liefern. Die Taliban oder ähnliche Gruppierungen waren somit bis ins Detail über unsere Zahl, Ausrüstung, gegebenenfalls sogar über unsere Absichten informiert.
      Meine beiden deutschen Soldaten, die mich bei der Führung des Camps unterstützt haben, waren entsprechend instruiert und zur Vorsicht bei der Informationsweitergabe ermahnt. Dass gerade diese Ortskräfte jetzt sämtlich zu uns kommen wollen, überrascht mich nicht; hatten sie doch einen recht genauen Einblick über unseren Lebensstandard erlangt. Innerlich verachten uns diese Menschen, was sie aus nachzuvollziehenden Gründen natürlich nie zugeben werden. Sie wollen ja etwas erreichen: den Wohlstandsmagneten Deutschland. Ich will nicht verkennen, dass es Ausnahmen geben mag. Nur: mir sind sie nicht begegnet. …

  9. lesenswert: Armin Laschet schreibt:

    „Das ist mein Energie-Masterplan“

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article233418321/Armin-Laschet-Mein-Energie-Masterplan.html

    Diese entscheidene Voraussetzung dürfte schlicht nicht den Tatsachen entsprechen:

    Die erneuerbaren Energien sind ohne staatliche Regulierung längst wettbewerbsfähig. Die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen ist schon heute mit drei bis neun Cent je Kilowattstunde günstiger als etwa Kohlestrom oder Kernenergie.

    Und der Rest ist erkennbar haltloses Wunschdenken („here be dragons“ oder heute würde man wohl sagen: „unicorns“):

    „Wir brauchen eine Forschungsoffensive für Energieinnovationen: Höhere Wirkungsgrade bei Fotovoltaik-Modulen, Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen …. gerade im Handwerk brauchen wir mehr Fachkräfte …..“

    Wie regressiv all dieses vermeintlich Progressive von Laschets Ideen ist, kann man an einer Nebensache prima erahnen: Die verkommenen und höchst korrupten Handwerkszünfte sollen noch korrupter gemacht werden, dank einer Art Leiharbeit…..

    Mit einem Zukunftspakt für das Handwerk werden wir dafür sorgen, dass sich Handwerksunternehmen im Rahmen von Personalpartnerschaften rechtssicher und bürokratiearm aus einem genossenschaftlichen Mitarbeiterpool Personal zum Austausch zur Verfügung stellen können.

    Das sind alles Konzepte zum Verschleudern unseres Wohlstands. Den werden wir jetzt unter Laschet (und en anderen sowieso!) in völlig unproduktiven „Klimaschutz“ „investieren“, also verschwenden. Wir sind ja so unermesslich reich, dass wir uns alles erlauben und leisten können — so denkt jetzt auch der Kanzlerkandidat der CDU.

    Diese Pläne, nicht nur der CDU, mehr noch der der „linken“ Parteien, werden Verarmung für die meisten und Reichtum für die Bonzen bedeuten.

    Der Maßstab für unseren Erfolg wird sein, welche Welt und welchen Wohlstand wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen.

    Es wird ein gigantischer Misserfolg werden, das steht jetzt schon fest. Jeder, der nicht seine Schäflein ins Trockne bringt und bei der sogenannten „Ernergiewende“ mitmacht, wird unter den Verlierern sein. Auf jeden Fall wird es bald ein viel ärmeres und unfreieres Deutschland geben, caveat emptor.

    • „Die erneuerbaren Energien sind ohne staatliche Regulierung längst wettbewerbsfähig. Die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen ist schon heute mit drei bis neun Cent je Kilowattstunde günstiger als etwa Kohlestrom oder Kernenergie.“

      Klaro. Deshalb subventioniert man erneuerbaren Energien auch weiterhin und deshalb ist deutscher Strom weltweit am Teuersten.

      • Förderung als Anreiz ist doch in Ordnung ich bekomme für meinen eingespeisten Strom 9ct garantiert und zahle selbst 30ct für den Strom den ich beziehen muss.
        Soll der Staat jetzt aus vor 15 oder 20 Jahren eingegangenen Verträgen einseitig aussteigen, weils den „Der-Freie-Markt-wirds-schon-richtig“-Fuzzies die für Kohlestrom ganze Ortschaften enteignen in den Kram passt?

        • „Förderung als Anreiz ist doch in Ordnung“

          Nein, weil wir alle das zahlen ohne was davon zu haben.

          „ich bekomme für meinen eingespeisten Strom 9ct garantiert“

          Das Kraftwerk bekommt 3 – 5 Ct ohne jegliche Garantie. Die Differenz kommt unfreiwillig aus den Taschen deiner Mitmenschen.

          „Soll der Staat jetzt aus vor 15 oder 20 Jahren eingegangenen Verträgen einseitig aussteigen“

          Es sind keine Verträge, sondern ein Gesetz. Das kann der Staat einfach so einseitig aufheben, genauso wie er einseitig angefangen hat uns alle zu schröpfen um dir dein Ökogedöns zu bezahlen.

          • Ha! Die Klagewelle will ich sehen wenn die Förderung der Altverträge vorzeitig ausfällt.

            Was die Steuern und Abgaben meiner Mitmenschen angeht, ich zahle genug und habe nichts davon. Sei es Kirchensteuer oder Rentenbeiträge. All das Geld das ich für die Krankenversorge anderer Leute Ehepartner und Kinder abgebe oder das dafür genutzt wird das jene Kinder zur Schule gehen können.

            Ich arbeite auch nicht in einem Sektor der von Staatswegen gepampert wird (wie der Automobilindustrie, Handwerk, Öffentlicher Dienst).

            Realisitisch hätte ich die Anlage auch aufgestellt wenn nur 5 ct rübergekommen wären, die Ersparnis im Eigenverbrauch bringt schon genug Rendite. Der gute Staatsbürger hätte natürlich drauf verzichtet, aber die Option gibts komischerweise nichtmal.

            Grundsätzlich sehe ich das so, viel mehr würden von dieser Förderung profitieren wenn sie sich an Bürgeranlagen oder kommerziellen Großanlagen beteiligen würden.
            Aber das ist genau wie der Wertpapierhandel mit Risiken verbunden und nicht so abgesichert wie das Sparbuch (mit seinen Neg.Zinsen) oder wie das Grundstück bei dem man spekuliert dass es einem für das X-Fache des Werts bei einem Großprojekt abgekauft wird.

          • @Michael
            „Ha! Die Klagewelle will ich sehen wenn die Förderung der Altverträge vorzeitig ausfällt.“

            Was kam denn bei der Klagewelle gegen VW wegen des „Dieselskandals“ raus?

            Eben: nichts.

            „Der Staat gibt, der Staat nimmt.“ wird es dann heissen, wenn die Subventionen gestrichen werden, weil habgiere Kapitalisten mit Solaranlagen auf Kosten der Allgemeinheit Kohle abgegriffen haben ….

            Oder sieh mal, wie der deutsche Finanzmarkt mit den ganzen Schwindelunternehmen um die „alternative Energie“ umgegangen ist.

            Wie also kann man „denen“ überhaupt noch was glauben, wenn es nach „free lunch“ aussieht?!

            Ich würde keinen Cent in diesen Mist stecken, das hat mir breiteste Erfahrung überdeutlich klargemacht. (Und schon gar nicht auf Kredit!)

          • „Ha! Die Klagewelle will ich sehen wenn die Förderung der Altverträge vorzeitig ausfällt.“

            Welche Verträge? Auf welcher Rechtsgrundlage will da irgendwer klagen, gegen wen? Der Gesetzgeber kann das Gesetz einfach ändern, es gibt keinen Anspruch darauf dass Fördergesetze auf unbestimmte Zeit gelten müssen.

            Das einzige Argument das die Nutznießer vorbringen könnten wäre „Bestandsschutz“. Aber Bestandsschutz ist kein Rechtsanspruch, nur ein moralischer Appell. Den ich für solche Abzockerei nicht akzeptieren würde. Arbeitnehmer haben auf Rücksenkung des Rentenalters und Wiedereinführung der Arbeitslosenhilfe auch keinen Bestandsschutz-Anspruch, obwohl das 1000 mal legitimer wäre.

            [blöde Vergleiche]

            Der Unterschied zwischen Steuern und Sozialabgaben einerseits und Ökogedöns andererseits ist: Das Ökogedöns ist für die Gesellschaft nutzlos, schlimmer noch es schadet ihr. Es nützt nur den Abzockern, niemandem sonst. Steuern und Sozialabgaben dienen dem Allgemeinwohl, auch wenn nicht jeder einzelne persönlich profitiert. Deswegen ist das ein unzulässiger Vergleich.

          • „…die Ersparnis im Eigenverbrauch bringt schon genug Rendite. “

            U.a., weil man da Stromsteuer und EEG-Umlage spart…

    • „Die erneuerbaren Energien sind ohne staatliche Regulierung längst wettbewerbsfähig. Die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen ist schon heute mit drei bis neun Cent je Kilowattstunde günstiger als etwa Kohlestrom oder Kernenergie.“

      Falls er das glaubt und danach handelt, ist das eine gute Sache. Wenn er die Förderungen wirklich wegnimmt, wird das Kartenhaus zusammenbrechen. Vielleicht ist es auch nur ein schlitzohriger Plan genau das herbeizuführen 🙂

      • Hab ich auch eine Sekunde lang dran gedacht. Ich glaube viel eher, dass Laschet von einer Allmacht der KfW ausgeht, die diskret alles finanziert, ohne dass das irgendwelche Konsequenzen hätte. Das kommt so nebenbei raus, als er diese staatliche Bank, die aus irgendeinem Grund als nicht-staatlich gilt, als Rückgrat für das Pflastern der Dächer mit Solaranlagen nennt.
        Und dann gibt es ja noch die ganze Reform des Insolvenzrechts für alle möglichen Unternehmen der letzten Jahre, die auf eine institutionalisierte und unlimitierte Insolvenzverschleppung hinausläuft. Die von der Energiebranche rechnen sich die Welt dann wie sie ihnen – und vor allem der Politik – passt!

        • Die gesamte westliche Welt betreibt seit 2008 nach der alten Lehre „Insolvenzverschleppung“. Es gilt die Modern Monetary Theory – Der Staat bzw. überstaatliche Währungsräume können nahezu beliebig viel Geld schöpfen, es darf erstmal nur nicht in der Masse kaufkraftwirksam werden. Das generiert dann die benötigten Wachstumskennziffern ohne Inflation.

          Und das schöne daran: Es hat einen Reset-Knopf 🙂 Nur das Problem mit der Sachwert-Akkumulation verhindert einen neuen Zyklus nach altem Muster. Da braucht es dann eine Übergangsphase in der subsidar gewirtschaftet wird.

          • Das mit der Insolvenzverschleppung ist vollständig von den Gesetzen zur Bilanzierung gemacht und hat mit MMT oder auch Zentralbankspolitik demgegenüber erst mal gar nichts zu tun. OK, die 0 % Zinsen sind natürlich dafür da, dass das „kicking the can dowen the road“ von zweifelhaften Krediten überhaupt erst möglich wird. Aber „nahezu beliebig viel Geld schöpfen“ klappt nicht, man kann zwar das Pferd zur Tränke führen, aber trinken muss es selber. Andere meinten, das sei „pushing on a string“, einen labbrigen Faden mit dem Finger schieben wollen. Es bleibt nur das Bilanzieren.

            „Das generiert dann die benötigten Wachstumskennziffern ohne Inflation.“

            Die Inflation der Vermögenspreise ist deutlich sichtbar! Da landet die (noch?).

          • „Die Inflation der Vermögenspreise ist deutlich sichtbar! Da landet die (noch?).“

            Ja, das ist die angesprochene Sachwert-Akkumulation. Das Spiel funktioniert durchaus wenn die 1% immer reicher werden. Es funktioniert nicht mehr wenn die 99% nicht mehr schleichend sondern schockartig ärmer werden. Und ärmer meint nicht, auf eine der 3 Urlaubsreisen im Jahr verzichten zu müssen. Sondern z.B. für die eigene Lebenserhaltung (Nahrung, Heizenenergie, Medizin) 60+x % des Haushaltseinkommens aufwenden zu müssen.

            Da steht dann Ungemach vor der Tür

            https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/schockwellen-getreidemarkt-usda-jagt-getreidepreise-oben-584357

          • Dazu kommt noch obendrauf, dass Landwirtschaftserzeugnisse im Effekt umgearbeitetes Erdöl sind und die Besteuerung wegen „Klimawandel“ da unverhältnismässig zuschlägt.

            Aber das bekommen diese Klimawandel-Kontrollfreaks ganz bestimmt auch noch in den Griff! lol Etwa wie sie auch die gesteigerten Heizkosten dem Vermietern aufbürden wollen. Wie verblendet kann man sein?!

    • In der Klimapolitik setzen die Liberalen auf ein hartes CO2-Limit, das über ein umfassendes Emissionshandelssystem eingehalten wird. Wie die Einsparungen realisiert werden, bleibt dem Markt überlassen. Sicherlich besser als die Vorstellung, Politiker könnten den Weg zur CO2-Einsparung definieren.

      https://www.handelsblatt.com/meinung/homo-oeconomicus/gastkommentar-homo-oeconomicus-die-fdp-sollte-ihr-politisches-kapital-nicht-fuer-die-schwarze-null-aufbrauchen/27555588.html

      Das ist genauso verlogen, wie Zensur an Privatunternehmen outzusourcen, mit dem NetzDG, um so zu tun als gäbe es keine Zensur. Die enzigen, die vom Emissionshandel profitieren, werden korrupte Fat Cats sein, die wissen wie man Abzocke en gros betreibt.

  10. CDU/CSU können von dieser Idee einfach nicht ablassen. Sie wollen komme was wolle, alle Bürgern ausspionieren können, auch ohne Verdacht.

    „“Was mich besonders misstrauisch macht, ist die Art, wie diese Regelung eingeführt wurde“, sagt Markus Löffelmann. „Um 19 Uhr am Dienstag wurde der Antrag im Landtag eingebracht, am nächsten Morgen sollte abgestimmt werden.“ Eine Anhörung von Sachverständigen habe es nicht gegeben.“

    Wenn sie dieses Mal wieder scheitern, dann eben in ein paar Jahren nochmal. Das sind wirklich Menschen, die mit samt ihren totalitären Ideen schnell aussterben dürfen.

    • Das Problem an jeder Regierungsform ist, dass sie zu einer Art Feudalarestokratie wird. Dabei ist der Ausgangspunkt egal, Demokratie, Kommunismus, Theokratie oder faschistische Diktatur. Jedes System sorgt dafür, dass die gleichen Leute im System bleiben und anschließend ihre Nachkommen nachfolgen. Zudem entwickelt jedes System mit der Zeit eine überbordende Bürokratie, welche die Menschen „verwalten“ will. Deswegen mögen Systeme auch keine Abweichler oder kleine Unternehmen, da diese den Aufwand erhöhen. Umgehen kann man das System nur dadurch, dass man außer den Politikern auch die Bürokraten oft und regelmäßig austauscht und somit eine gewisse Ineffizienz mit einplant. Da diese aber auf überkommene bürokratische Strukturen verzichtet, ist es unter Umständen effizienter mit neuem, unerfahrenem Personal zu beginnen als mit den alten, erfahrenen Mitarbeitern weiter zu machen.

      • „Zudem entwickelt jedes System mit der Zeit eine überbordende Bürokratie“

        Insbesondere undurchschaubare Parallelbürokratien mit teilweise ausgelagerten Institutionen. Die teilweise durch Gesetzgebung erforderlich werden. Da würde ein Tausch des Personals nicht reichen.

  11. Haha, die Heuchler der Taz werden Biden verfluchen, dass sie so rumheucheln müssen. Man wünscht sich mehr davon!

  12. Anscheinend wird ein Schwuler in GB mit der T-Shirt-Aufschrift „“same sex attracted“ auf einer Pride- Parade von Transaktivisten mit dem Chor „Trans Life Matters!“ rausgepöbelt.
    Sehn die darin inzwischen ein Angriff auf ihr Leben?!

    Erinner mich grade, daß die das ja so an Unis eingebimst bekommen:
    „Wer dich kritisiert, ist bereit, dich psychisch zu verletzen.
    Wer dich psychisch verletzt, ist bereit dich physisch zu verletzen.
    Wer dich physisch verletzt, ist auch bereit, dich zu töten.“

  13. A delusional generation

    I am discussing a generation that has consistently lied to itself. For example – it believes that Rabin was further left than he was – almost to the point of the former Israeli PM being some type of messianic vision – and that had it not been for Yigal Amir – the Oslo Peace Process would have reached a fruitful conclusion. The doubts about Oslo that Rabin himself was having – and the distinct possibility that he was facing electoral defeat- have been lost to a non factual fairy-tale.

    But upon this falsehood the anti-Bibi camp was built. If not for the extremists – and in their minds every Bibi supporter has a picture of Yigal Amir and Baruch Goldstein under their pillow – Israel would already be a socialist, secular and progressive country living in peace next to a prosperous, democratic, and wondrous Palestinian state. It is also important to remind everyone, that in these two utopian states – everyone would be busy making sure that people all used the correct pronouns. This would be especially important to Hamas – who have always been big on progressive self-identity.

    https://david-collier.com/diaspora-left/

    Just as non Jewish society is ripped apart by extremist elements that set out to divide people through hard-left identity politics and critical race theory – so too, through the acceptance of groups such as Yachad, Na’amod and IfNotNow – this poison has entered the Diaspora mainstream too. …. /. / ….

    Without their anti-Bibi cause to guide them – they have all fallen off the ethical cliff.

  14. Als linker Kritiker der postmodernen Political Correctness argumentiere ich ja schon seit Jahren gegen die absurde politisch korrekte Neu-Definition des Begriffs „Rassismus“, der zufolge es Rassismus gegen Weiße nicht geben könne.

    Ich freue mich daher kürzlich in dem Buch eines bekannten US-amerikanischen schwarzen Autors auf eine Definition von „antiweiße Rassistin/antiweiser Rassist“ gestoßen zu sein.

    Der Autor schreibt:

    „Antiweisse Rassistin/Antiweisser Rassist: eine Person, die Menschen europäischen Ursprungs aufgrund der Biologie, der Kultur oder ihres Verhaltens als unterlegen einstuft oder die ganze weisse Race mit rassistischer Macht in Verbindung bringt.“

    (S. 188)

    Ein paar Seiten weiter schreibt er:

    „Schwarze Menschen können sich gegenüber weißen Menschen rassistisch verhalten. (…) Wann immer jemand Menschen europäischer Abstammung aufgrund ihrer Biologie, ihrer Kultur oder ihres Verhaltens als minderwertig einstuft, wann immer jemand sagt, mit den weissen Menschen als Gruppe stimme etwas nicht, dann äußert dieser Jemand eine rassistische Vorstellung.
    (…)
    Antirassistisch sein heißt, niemals den antirassistischen Hass auf weißen Rassismus mit dem rassistischen Hass auf weiße Menschen zu verwechseln. Antirassistisch sein heißt, rassistische Menschen nicht mit weißen Menschen gleichzusetzen, denn schließlich gibt es auch antirassistische weiße Menschen und rassistische Nichtweiße.“

    (S. 197 f.)

    Wer ist der schwarze Autor, der mit solchen Formulierungen die einseitige politisch korrekte Definition von Rassismus kritisiert und damit Gefahr läuft sich den Zorn politisch korrekter postmoderner Linker zuzuziehen?

    Es ist Ibram X. Kendi in seinem Buch „How to be an Antiracist“, btb Verlag, 2019.

    Ibram X. Kendi – ist das nicht einer jener Autoren, vor denen uns unser „Experte“ für Critical Race Theory Homo Duplex/Sebastian Wessels in den letzten zwei Jahren immer wieder gewarnt hat?

    Kürzlich hatte sich Homo Duplex auf seinem Twitter-Account noch darüber ereifert, dass politisch korrekte Linke willkürlich und aus ideologischen Gründen den Begriff „Rassismus“ umdefiniert haben. (Das hat freilich Homo Duplex selbst nie daran gehindert, z.B. den Begriff Marxismus genauso willkürlich und aus ideologischen Gründen umzudefinieren.)

    Nun hat Homo Duplex mit den obigen Passagen von Ibram Kendi ein passendes Zitat zur Hand, das er immer dann posten kann, wenn es darum geht, die einseitige politisch korrekte Definition von Rassismus zu kritisieren.

    Nichts zu danken, Sebastian.

    • Da wird Sebastian Wessels sich aber freuen, dass du bestätigst, was er längst getwittert hat.

      Er warnt übrigens nicht ohne Grund vor Kendi. Vielleicht bist du bei dieser Textstelle noch nicht angekommen.

      The defining question is whether the discrimination is creating equity or inequity. If discrimination is creating equity, then it is antiracist. If discrimination is creating inequity, then it is racist. (…) The only remedy to racist discrimination is antiracist discrimination. The only remedy to past discrimination is present discrimination. The only remedy to present discrimination is future discrimination.

      (Thread)
      Weitere von Wessels aufgegriffe Kritikpunkte:

      [The anti-racist amendment] would establish and permanently fund the Department of Anti-racism (DOA) comprised of formally trained experts on racism and no political appointees. The DOA would be responsible for preclearing all local, state and federal public policies to ensure they won’t yield racial inequity, monitor those policies, investigate private racist policies when racial inequity surfaces, and monitor public officials for expressions of racist ideas. The DOA would be empowered with disciplinary tools to wield over and against policymakers and public officials who do not voluntarily change their racist policy and ideas.

      (@_homoduplex)

        • @ FS

          Was hältst du davon, wenn ich auch mal eine Rezension zu dem Buch schreibe?

          Homo Duplex hat ein Buch zur Kritik der Critical Race Theory geschrieben, offenkundig ohne vorher auch nur einen einzigen (!) Text von einem Vertreter der Critical Race Theory gelesen zu haben.

          Er beruft sich wesentlich auf Lügner und Demagogen wie James Lindsay als Quellen. Das geht natürlich zwangsläufg stark nach hinten los, wenn es um Gewissenhaftigkeit, Wahrheitsorientierung, Fairness, Kontextualisierung und Differenzierung geht.

          Was meinst du? Wäre es da nicht eine gute Sache, wenn ich mal eine Rezension zu dem Buch schreibe und auf die inhaltlichen Fehler hinweise?

          • Gute Idee, aber bitte nicht bei Amazon reinschreiben.

            Nein, mach einfach. Warum fragst du mich?

            Mich persönlich interessiert übrigens nicht so sehr, wie korrekt er theoretische Vorlagen wiedergibt, das hatte ich hier schon gepostet. Ich kenne selbst die Originaltexte von Kendi nicht.

            Wessels Stärke liegt in der Analyse der realen gesellschaftlichen Entwicklung, so wie es in sozialen Medien, in Institutionen usw. stattfindet. Er orientiert sich auch ein wenig Richtung Psychologie, wenn auch laienhaft. Aber auch das stört mich nicht. Er hat ja keinen wissenschaftlichen Anspruch.

          • @Leszek
            Da du dich positiv über Kendi äußerst – würdest du sagen, dass „How to be an Antiracist“ wissenschaftlichen Ansprüchen entspricht?

          • @ FS

            „Da du dich positiv über Kendi äußerst – würdest du sagen, dass „How to be an Antiracist“ wissenschaftlichen Ansprüchen entspricht?“

            Also, in soziologischer Hinsicht ist das Buch nicht gut.

            Kendi ist aber kein Soziologe, sondern Geschichtswissenschaftler und dbzgl. habe ich schon den Eindruck, dass er sein Handwerk versteht. Ich habe sein Buch zur Geschichte des Rassismus in den USA aber noch nicht gelesen, daher ist mein Eindruck erstmal vorläufig.

            „How to be an Antiracist“ ist zu großen Teilen ein persönliches Buch – in dieser Hinsicht also nicht primär an wissenschaftlichen Ansprüchen zu messen, sondern hinsichtlich Authentizität und Tiefe persönlicher Reflektion.
            Insoweit ist es m.E. schon o.k., auch wenn ich z.T. anderer Meinung bin als Kendi.

            Gut ist das Buch m.E. in seiner kritischen Reflektion bzgl. des Phänomens der Feindschaft gegen Weiße, dbzgl. ist Kendi m.E. schon deutlich bemüht entgegenzusteuern, er verwendet dabei u.a. Aspekte der eigenen Biographie sowie solche der Biographie von Malcom X.

            Gut gefällt mir das Buch auch hinsichtlich seiner völligen Ablehnung der politisch korrekten Definition von Rassismus als Verbindung von Vorurteil und Macht. Das kritisiert Kendi lange und ausführlich.

            Kendis Buch enthält m.E. einigen politisch korrekten Unsinn – aber ich kenne zurzeit kein anderes Buch, dass die einseitige politisch korrekte Definition von Rassismus so ausführlich kritisiert, wie er dies tut.

            Es ist daher – trotz aller notwendigen und berechtigten Kritik an Kendi – m.E. nicht angemessen in ihm nichts anderes zu sehen als einen politisch korrekten Fanatiker.

            Und es wäre m.E. strategisch kontraproduktiv für linke Kritiker der postmodernen Political Correctness Kendis lesenswerte Kritik der einseitigen politisch korrekten Defintion von Rassismus nicht zu nutzen.

            Ein Text von Kendi, in dem er auf aktuelle Kritiken an der Critical Race Theory – der er strenggenommen nicht angehört – reagiert, findet sich übrigens hier:

            https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2021/07/opponents-critical-race-theory-are-arguing-themselves/619391/

    • Ich habe noch nie gehört, dass irgend ein Antirassist die Weißen als unterlegen bezeichnet, wäre ja auch absurd, da die Kultur der Weißen alle anderen dominiert (Chinas Führer in einem europäischen Anzug mit Krawatte, die Taliban auf europäischen bzw. amerikanischen Pickups mit amerikanischen Waffen).

      Soweit ich sehe geht es um eine unterstellte moralische Unterlegenheit, nach der die Weißen ganz besonders unterdrückerisch und aggressiv sein sollen. Deshalb habe auch die Europäer Afrika kolonialisiert und nicht die Afrikaner Europa. Nicht etwa weil die europäische Technik der afrikanischen haushoch überlegen war, sondern weil die Weißen von Natur aus böse und unterdrückerisch sind. PoC hätten niemals andere kolonialisiert.

      • Wer die Weißen als minderwertig bezeichnet, wäre per Definition kein Antirassist sondern ein Rassist. Das gibt es auf jeden Fall, zB gibt es schwarzen Rassismus (u.a. in USA) und asiatischen Rassismus (u.a. in China), die jeweils Weiße als minderwertig ansehen (begründet mit unterschiedlichen „Theorien“). Dass so ein Glaube mit der Logik kollidiert ist für Rassisten kein Argument, ist es ja für weiße Rassisten auch nicht.

        Disclaimer: Die allermeisten Schwarzen und Chinesen sind nette Leute.

        • Wer die Weißen als minderwertig bezeichnet, wäre per Definition kein Antirassist sondern ein Rassist.

          Kommt auf die Definition an. Heute baut sich ja jeder seine zur eigenen Ideologie passende Definition und behauptet dann, „die Wissenschaft sagt…“.

      • Im Fußvolk der Anti-Weißen-Rassisten tummeln sich ein paar die meinen Weiße sind genetisch unterlegen, da Kinder aus Weißen und Schwarzen nicht weiß werden (schwarz auch nicht, aber wayne) und noch so einen typischen Unsinn.

    • „ein passendes Zitat zur Hand, das er immer dann posten kann“

      Rassisten sind – wenn ihnen Gegenwind droht – üblicherweise dreiste Lügner und unaufrichtige Heuchler. Daher werden die Einlassungen von Kendi auch Schwarze könnten Rassisten sein und es gäbe antiweissen Rassismus hier nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver sein, damit der Rassist Kendi eben nicht als das erscheint, was er ist.

      Oder bezieht sich jetzt jemand der progressiven Antitrassisten beim Antirassismus-Training speziell auf Schwarze, dass die auch trainiert werden müssten? Gibt es natürlich nicht.

      Kendis Aussagen sind in etwa so zu sehen wie die der Taliban, jetzt Frauenrechte achten zu wollen.

      • Die echten Menschenfeinde sind die, die eine der natürlichsten menschlichsten Eigenschaften als Rassismus brandmarken. Die Präferenz für genetische Ähnlichkeit.

        • Das ist eine menschliche Schwäche, die man zwar verstehen kann, aber die man trotzdem nicht schätzen kann. Daraus irgendwelche Rassismen zu konstruieren ist jedenfalls immer völlig überflüssige Bigotterie.

  15. Das ist auch so eine Sache, die die sexistische Bigotterie derjenigen entlarvt, die negativ besetzte Begriffe exklusiv mit dem Männlichen assoziieren. Echte progressive Menschenfreunde!

  16. Warum nimmt Özdemir hier die Linke in Schutz? Dass die klar antisemitisch sind, liegt auf der Hand, schon die DDR war genau so antisemitisch.

    Das macht Özdemir, um zu verschleiern, dass auch die Grünen bis in die Wolle antisemitisch geprägt sind. Im Gegensatz zur Linken legt man bei den Grünen nämlich auf eine bürgerliche Fassade sehr viel Wert!

  17. Auf den ersten Blick: super, relativ geringe Verschuldung der Unternehmen.

    Auf den zweiten Blick: furchtbar. Die Unternehmen haben nämlich mit Kredit ihre eigenen Aktien gekauft und *damit*, kreditfianziert, ihren Eigenwert gesteigert.

    Wird wohl unumgänglich sein, die ganzen Schulden eines vielelleicht nicht so fernen Tages in Equity umzuwandeln, was eine ungeheure Verwässerung des Aktienkapitals bedeuten würde. Getriggert von steigenden Zinsen etwa.

  18. „Der Wahl-O-Mat findet fast alles und jeden „rechts“

    Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung soll einem bei der Wahlentscheidung helfen. Aber im Selbsttest ging es mir wie vielen meiner Freunde: Plötzlich waren wir alle „rechts“. Oder hat der Wahl-O-Mat merkwürdige Vorlieben?“

    Leider, leider hinter Bezahlschranke ;-)))
    https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus233432115/Der-Wahl-O-Mat-findet-fast-alles-und-jeden-rechts.html

    • Der Wahlomat besteht schlicht aus einer Reihe von Fragen, die (mit ihren jeweiligen Antworten) den Parteiprogrammen entnommen sind. Das Ergebnis hängt ausschließlich davon ab, wie oft die eigene Entscheidung mit der Position im Parteiprogramm der jeweiligen Partei übereinstimmt.
      Man kann sicherlich diskutieren, ob die Auswahl der Fragen optimal ist (mich hat vor allem gewundert, dass Corona im Wahlomat überhaupt kein Thema ist), aber die Auswertung ist wohl kaum sonderlich fehleranfällig. Wenn man vom Ergebnis seines Tests überrascht ist, sollte man mal die Parteiprogramme lesen, um festzustellen, ob man evtl. falsche Vorstellungen über die Positionen der Parteien hat.

    • „Wenn man vom Ergebnis seines Tests überrascht ist, sollte man mal die Parteiprogramme lesen, um festzustellen, ob man evtl. falsche Vorstellungen über die Positionen der Parteien hat.“

      Es kann auch sein, dass die jeweiligen Parteien nicht wirklich vertreten, was sie in ihre Parteiprogramme schreiben, und Letzteres nur schreiben, weil sie wissen, dass ihre eigentlichen Positionen abgelehnt werden. Dies gilt v.a. für die „Linken“ Parteien mit ihrem Genderkram & Co.

  19. Das ist sogar richtig!

    -> Unfälle im Haushalt!

    Der allergefährlichste Ort für die allermeisten Menschen ist übrigens das Bett. Denn darin sterben die allermeisten. Sicher wird es helfen, Betten zu verbieten ….

  20. Bin gerade über ein weiteres schönes Stück Journalismus im Tagesspiegel gestolpert:

    Sinkende Impfbereitschaft in Berlin – Schuld ist nicht die Migrationsgeschichte
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/sinkende-impfbereitschaft-in-berlin-schuld-ist-nicht-die-migrationsgeschichte/27551498.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Wobei ich den Artikel eigentlich nicht schlecht finde. Das Bemerkenswerte daran ist vielmehr, dass die Überschrift im Text keinerlei Stütze findet. Da hatte die Redaktion offenbar Angst, dass ein „falscher“ Eindruck erweckt werden könnte, und sicherheitshalber das Gewünschte in die Überschrift formuliert, um den Leser zu lenken.

    • Der ganze Artikel ist bestimmt nur dazu da, zu vertuschen, wie virulent der Antisemitismus in diesen Gemeinschaften ist:

      Die meisten Menschen, die Taman Noor und das IKAT in Sachen Impfung beraten, informierten sich über Soziale Medien, sagt er. „Egal, in welcher Community, viele informieren sich über Youtube oder Facebook. Dort sind sie einem Strom von Falschinformationen ausgeliefert“, sagt Noor. „Die ‚Plandemie‘ ist das beste Beispiel“, sagt Noor. „Der Glaube daran, dass das alles geplant ist und größere Mächte im Spiel sind.“

      Vorher stand da, dass man gerne Al-Jazeera sieht. Damit ist dann ja alles klar!

  21. Treffender Kommentar, weiter im dortigen Faden ….

    Wie idiotisch mit den Taliban zusammenarbeiten zu wollen. Und dann noch dieser vollkommen demente Ansatz, die Taliban als Moderate neben den viel schlimmeren anderen Terroristen zu stellen. So fing es auch mit der PLO an, die Jimmy Carter als Vermittler in der iraner Geiselaffäre nutze. Später war die PLO dann auch wieder ganz toll, da die vermeintlich noch radikaleren Hamas auftauchte. Das Spiel ist so alt und hat soooo einen Bart wie Biden selbst (wenn er ihn nicht immer rasieren würde).

  22. https://t.co/zBHw9YQMbQ?amp=1

    In a city completely dominated by black elected officials, black people have shot five black children in 2021. One is dead. Not one person has been charged for these shootings. So a black pastor has helped raised $125,o00 to try and end the ’no snitch‘ culture among blacks, and try and prove black lives actually matter. : “We don’t like each oth…

  23. Noch eine heldenhafte Frau, die sicher nur deshalb völlig unbekannt ist, weil das Patriarchat ihr Andenken unterdrückt ….

  24. Der oberste Gerichtshof muss Biden stoppen, dass er die grosse Mietstundung (durch die CDC, die oberste Seuchenbehörde (!!) als Massnahme durchgesetzt) nicht weiterführt, die ungesetzlich ist und nicht der Verfassung entspricht.

    increasingly popular among municipal officials in major American metropolitan areas, some of which have experimented with the abrogation of property rights. And it was functionally the policy of the federal government when the Centers for Disease Control and Prevention used the power granted to it during the pandemic to overturn American legal conventions. This resulted in lawlessness on a national scale and the establishment of precedents we may one day regret.

    https://www.commentary.org/noah-rothman/an-exercise-in-american-lawlessness/

    when the matter made its way before the Supreme Court, the judiciary elected not to strike the moratorium down on the spot. Instead, they allowed the moratorium to sunset on its own, deferring to the Biden administration’s contention that it would not be extended again.
    …………..
    Well, just as Biden predicted, the Supreme Court didn’t take kindly to this administration’s display of abject contempt toward its judgments. Last Thursday, the high court struck down the eviction moratorium. But while the rule of law is restored on this front, threats to it persist.

  25. nix zustandebringen, aber die Rettung der Welt anmahnen …. adhocracy pur

    völlig gaga. Aber wenn schon die Taliban als gute Kumpels hingestellt werden, dann geht das auch noch.

    • Früher griffen die Schurken zum Nationalismus,heute sind es die noblen progressiven Ziele selbstloser Organisationen. Welch ein Fortschritt. So überaus menschlich, die folgenden Generationen in die politische Geiselhaft zu nehmen….

  26. Und Biden ist der Andropow dazu, die ausgestopfte Politbüro-Mumie eines Zombiesystems ….

  27. Für diese Hoffnungslosigkeit und diesen Wahnsinn sind Merkel. Laschet, Baerbock, Scholz & wie sie alle heissen direkt verantwortlich:

    Die Politik des Klimawandels ist eine Politik des Selbstmordes. Hochgradig verantwortungslos!

    „gleiche Energie“:

    Zukunftsfähigkeit der neuen Generation (man kümmert sich nicht umsonst lieber um die noch gar nicht existierenden!)

    • Henning, 21 Jahre alt, Ex-Student der Politikwissenschaft hat eine Vision, aha. Wenn er wirklich im Hungerstreik ist, kommen die richtigen Visionen erst noch. So in 1-2 Wochen.

      Denke aber mal, er wird schnell feststellen dass es niemanden interessiert ob er Hunger hat und spätestens morgen sieht man ihn an einem Döner-Stand…

      Historisch ist das schon interessant, weil wir demographisch die erstmalige Situation haben, dass die Älteren in der Mehrheit sind. Frühere Jugendrevolten waren immer „viele Junge fegen wenige Ältere hinweg“. Heute stecken die Boomer wie ein dicker Pfropfen in der Leitung und nix geht weiter. 😀

      Das hat auch eine materielle Dimension. Denn wo früher nur die wenigsten jungen Menschen ein auskömmliches Erbe zu erwarten hatten, müssen heute die Jüngeren sehr oft sich einfach nur sich die Zeit vertreiben bis sie dann Häuser, Wohnungen, Aktienpakete, Fonds und Berge von Sichtguthaben erben…

      • Ich bin der Meinung, dass das Ausspielen jung gegen alt ein Propagandatrick ist (ebenso wie Frauen gegen Männer udgl). Die wirklichen Spaltungen der Gesellschaft sind ganz andere, umgekehrt haben viele Junge und Alte ähnliche Meinungen und Interessen. Nicht zuletzt sind die Jungen von heute die Alten von morgen, und das wissen sie auch.

      • @Peter
        Mir tun diese auf dem Altar der falschen Propheten geopferten Kinder von uns total leid und könnte heulen.
        Geld allein macht nicht glücklich, sondern ist lediglich eine Vorausbedingung dazu. Wieviel Leute habe ich gesehen, die fett geerbt haben oder die Aussicht dazu haben. Warum waren die alle so tief gestört und menschliche Wüsten?
        Sicher auch ein Produkt der ganzen Neid- und Spalter-Kultur in diesem unserem Lande, welches schon vor langer Zeit propagierte, die Alten würden auf Kosten der Jungen leben und man müsse sich für jegliches Eigentum im Grunde nur schämen.

        „sich einfach nur sich die Zeit vertreiben bis sie dann Häuser, Wohnungen, Aktienpakete, Fonds und Berge von Sichtguthaben erben…“

        Und darüber wird dann vergessen, was es an Mühe kostet diese Werte auch nur zu erhalten. Sie werden als absolut gesehen und nicht als zeitlich bedingt. Jeder, der meint es sich leisten zu können, träumt von Frührente und einem sorgenfreien Leben in Thailand, Tahiti oder Tasmanien. Und so wird geträumt vor dem Hintergrund, dass die Rente von morgen gestern schon dreimal ausgegeben wurde. Und auf der anderen Seite kommen dann Leute wie der Henning, die sich am leibsten für diesen ganzen Quatsch noch aufopfern wollen. Das ist doch nur grauenvoll! Warum ruft keiner „haltet ein!“?!

    • Derweil huldigt die mächtigste Person Deutschlands einer Öko-Terrororganisation:

      Wer politische Ziele mit Gewalt und Zwang durchsetzen will ist nun mal per definitionem ein Terrorist. Und es war das Markenzeichen von Greenpeace bei ihren Aktionen immer direkten Zwang auszuüben.

      Das passt absolut ins Gesamtbild zur Legitimierung vom Iran, den Taliban, von Erdogan, jedem Terrorregime auf dieser weiten Welt durch die deutsche Aussenpolitik unter Merkel.

      Absolut unwählbar.

      Die CDU ist so tot wie die Christdemokratische Partei Italiens, die sich mit der PLO-Geiselaffäre um die Achille Lauro selbst versenkte. Ist noch niemandem diese Parallele zur CDU Italiens, einst stolze Mehrheitspartei vor der babylonischen Parteienverwirrung Italiens und seiner Nichtregierbarkeit aufgefallen?!

    • Noch so ein Ober-Demagoge:

      Lustig, wie er sich am Anfang verspricht, weil ihm das „climate crisis“ automatisch über die Lippen kommt, er aber „covid crisis“ sagen will. Was nochmals unterstreicht, wie gleich und austauschbar das alles für ihn ist! Kann man klarer ausdrücken, dass es nur um die politische Macht geht?! Das wäre „Totalitarismus mit menschlichem Antlitz“, jedenfalls so lange man dafür noch demokratisch werben muss!

  28. https://www.bild.de/politik/inland/politik/merkel-ein-gewaltiger-unterschied-zwischen-mir-und-scholz-77542726.bild.html

    Mit mir als Bundeskanzlerin würde es nie eine Koalition geben, in der die Linke beteiligt ist. Und ob dies von Olaf Scholz so geteilt wird oder nicht, das bleibt offen. Und in dem Zusammenhang ist es einfach so, dass da ein gewaltiger Unterschied für die Zukunft Deutschlands zwischen mir und Olaf Scholz besteht.

    Hä? Beim „Triell“ hat sich Scholz am Ende doch ganz klar gegen eine Koaliation mit die Linke ausgesprochen! Und damit indirekt klargemacht, dass deshalb überhaupt nur eine Fortsetzung des Regierungsbündnisses mit der CDU in Frage kommt, wobei man für eine Mehrheit dann vermutlich noch die FDP oder die Grünen bräuchte!

    Ich fand das einen genialen Schachzug von Scholz, der sich damit zum Kanzler aufschwingen könnte, vor allem weil er populärer ist als Laschet, was man den Umfragen unbedingt glauben kann.

    Alle CDUler nun, von Merkel angefangen wollen davon freilich nichts wissen und sehen ihre Mehrheit und die Kanzlerschaft plötzlich in Gefahr. Dumm gelaufen!

      • Tät ich auch mal meinen. Das ist wie ein ungewollter Ritterschlag, ein echtes Eigentor von Merkel.

        Ich schätze ja mal, dass sie nicht um die Ecke denkt und ihr hinterhältigerweise klar ist, dass ihre Kritik hier nur positiv für den Kritisierten sein wird.

  29. Wenn man Feminist ist, sieht man als ein Verschwörungsirrer natürlich überall nur „misogyne Muster“ der grossen patriarchalen Weltverschwörung ….

  30. Der gebürtige Afghane Khalizad ist der oberste Vollstrecker der pro-IRAN-Politik der USA, im Irak und in Afghanistan. Diesem Machtfaktor musste sich sogar der anti-iranische Trump beugen. Noch nie von dem gehört?

    • Und der Gewinner ist …. Katar …..

      Und ich dachte, die Biden-Leute würden die Türkei hassen. Wohl ein Entgegenkommen gegenüber den Deutschen.

      Na, dann steht der Fussball-WM dort im Terroristenparadies nichts mehr entgegen, werden alle daran begeistert teilnehmen!

  31. https://www.unz.com/article/importing-afghanistan-a-very-stupid-idea-with-very-powerful-enablers/

    Sadistic Afghan asylum seeker made ex-girlfriend watch him stab her sister and friend to death because she wouldn’t take him back

    A “sadistic” asylum seeker who forced his former girlfriend to witness him stabbing her sister and her friend to death after she refused to take him back has been jailed for life. Afghan national Ahmad Otak laughed and spat on 17-year-old Kimberley Frank’s body after stabbing her 15 times at her home in Yorkshire while her sister Elisa watched helplessly. He then tied his ex-partner up with electrical flex and lured her friend Samantha Sykes, 18, to Kimberley’s flat in Wakefield, where he stabbed the teenager repeatedly before slitting her throat. (Sadistic Afghan asylum seeker made ex-girlfriend watch him stab her sister and friend to death because she wouldn’t take him back, The Daily Mail, 9 November 2012)

    • Geflüchtete Afghanen vor und nach der Talibanmachtergreifung dürften etwa so verschieden sein, wie Deutsche kurz vor/während der Nazidiktatur gegen nach dem Untergang des Nazistaats ….
      Gibt also überhaupt keinen Grund was gegen Afghanen zu haben. Weiter noch, wenn man die erheblich straffällig gewordenen nur konsequent abschieben würde.

      Und überhaupt:
      Man müsste nur Verfolgung durch den Islam zu einem entscheidenen Kriterium der Einwanderung aus muslimischen Ländern machen. Schon allein, um den bigotten rassistischen Deutschlandhassern und Islamistenfreunden das Leben bitter zu machen.

    • Nach meinem Eindruck fallen Afghanen und Somalis durch besonders gewalttätiges Verhalten auf. Macht auch Sinn, da sie aus Ländern ohne halbwegs funktionierende Staatsgewalt kommen, wo nur dein Stamm/Clan dir Sicherheit geben kann; alle anderen sind Feinde. Entsprechende Sozialisierung wirkt weiter.

      • Vielleicht sind diese Zustände, ja die Folge davon, daß in diesen Ländern noch eine sehr gewalttätige Erziehung vorherrscht.

        Das kann man aber nur erkennen, wenn man ein minimales Interesse an kritischem Denken hat und nicht der erstbesten Pseudo-Erklärung auf den Leim geht.

        http://alice-miller.com/de

        Man könnte sich z.B. auch mal europäische Gesellschaften von früher, ihr Gewaltpotential und die damalige Erziehungspraxis anschauen.

        Ich finde es erschreckend, wie man hier die wirklichen Ursachen von Krieg und Gewalt leugnet.

        PS: Im Dritten Reich gab es übrigens eine funktionierende Staatsgewalt, besonders zivilisiert haben sich viele Deutsche aber nicht verhalten.

    • Es ist nur eine Frage der Zeit bis hierzulande Feministas anfangen lautstark die Burka als Lösung gegen „Schönheitsstandards, Körpernormen und ‚Male Gaze'“ propagieren…😆

    • Ich halte die Idee ja für doof, aber sie kommen auch nicht einmal auf die Idee das gleiche dann auch für Männer anzubieten.

      Schutz nur für Frauen.
      Hilfe nur für Frauen.
      Förderung nur für Frauen.
      Freier Eintritt nur für Frauen.
      Vergünstigungen nur für Frauen.
      Save Space nur für Frauen (Ein „Männerkeller“ oder Barbershop wird schon angefeindet).
      Sonderrente nur für Frauen.
      Bevorzugung nur für Frauen.
      Quoten nur für Frauen.

      Und das alles soll der Gleichberechtigung dienen. Es gibt nirgendwo irgendetwas bei dem es Männern mal leichter gemacht wird wie Frauen. Und das ist unser glorreiches Patriarchat.

  32. Wenn unter Präsident Biden fortgesetzter Verfassungsbruch als Dauerzustand möglich geworden ist, um die armen Mieter zu schützen, warum dann nicht in Deutschland?! In diesem Land nimmt man es mit der Demokratie seit jeher ja nicht so genau wie die USA …. Da können sogar hardcore Kommunisten überall mitregieren und sind der bevorzugte Gesprächspartner der staatlichen Medien!

    • Das mit dem Mietendeckel ist auch so eine Sache:

      1. Führt er zu Wohnungsmangel – immer
      2. Man sollte meinen, dass durch den Mietendeckel auch die Grundstückspreise nicht weiter steigen, da dann weniger in Wohnungen investiert wird, so dass die Kapitalrendite nicht sinkt und sich die Instandsetzung weiter lohnt. Das Problem ist jedoch: Ein Mietendeckel ist nur nötig, wenn die Nachfrage nach Wohnungen hoch ist (wegen Zuzug oder Spekulanten oder Niedrigzinsen oder so), und am Zuzug oder dergleichen ändert der Mietendeckel ja nichts, so dass die Grundstückspreise dennoch weiter steigen können und dann: Die Kapitalrendite sinkt und Instandsetzung lohnt sich doch nicht mehr!

      Frage: Müsste bei Niedrigzinsen nicht auch der Mietzins sinken, also bei höheren Grundstückspreisen die Miete gleich bleiben? Und, warum tut er es nicht?

  33. Diese Klimasekte ist so dermassen fanatisch, dass sie sogar noch meint, wenn ihre Mitglieder mal wieder irgendwo erfolgreich infiltriert sind, dass sie von „denen“ dann „gehirngewaschen“ sein müssten ….

    Übrigens auch ein klares Zeichen für die hoffnungslos byzantinisch anmutende Korruption bei der CDU, die einen Platz auf der Oppositionsbank für lange, lange Zeit sich redlich verdient hätte.

    • das war die Ausgangsbasis:

      Man wünscht sich eine GRR-Regierung, damit Deutschland mal so richtig was auf die Nase bekommt. Vielleicht hift das ja weiter.

  34. Wie schreib ich einen Haufen manirierten Krimskrams, um Tiefe in der Behandlung eines Themas vorzutäuschen, das ich aber auf keinen Fall näher diskutieren und erklären will, da ich meine progressive Zeitschrift, die eine führende Kraft der „neuen Puritaner“ ist, weisswaschen will?

  35. Pingback: Sie darf nicht ohne Erlaubnis des Mannes arbeiten… die eigentliche Frage. | uepsilonniks

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