27 Gedanken zu “Luke Mockridge zu den Vorwürfen gegen ihn

  1. Wow. Der Schmerz in seinen Augen.

    Vielleicht wird das jetzt endlich mal Thema, dass es einen Missbrauch des Missbrauch gibt und das Frauen hier Täterinnen sind.
    Und das Politikerinnen sich schuldig machen, wenn sie dieses Klima der Angst zulassen, die Hetzte gegen Männer vorantreiben und Gesetze initiieren die dies fördern oder nicht verhindern. Auch sie sind Täterinnen.
    Und das Medien anfangen ihre Rolle zu hinterfragen in dieser Schlammschalcht zwischen den Geschlechtern, das Hetzerinnen wie Strohkowski oder Schrupp oder andere hier einen Platz für ihre Hetzereien und Lügengeschichten bekommen, dass sollten hinterfragt werden.

    Ich bin froh, dass Mockridge das überlebt hat. Ich kenne jemand, der hat das nicht überlebt. Für denjenigen stehe ich jeden Tag auf und kämpfe.

    • Bei Arne ist heute ein Beitrag dazu erschienen.

      Darin heißt es: „Im Internet seien Leute ohne Klarnamen unterwegs, die glauben, richten zu können und mehr zu wissen als eine Staatsanwältin, beklagt der Entertainer.“

      Das trifft mMn. nur ein Teil des Problems.

      Anonymität im Internet ist auch Schutz. Denn oft genug muss man sich wegen einer abweichenden Meinung mit entsprechenden Beschimpfungen oder sogar Denunziation beim Arbeitgeber rumärgern. Danisch ist da nur ein Beispiel, er berichtet auch auf seinem Blog davon, dass er Klarnamenpflicht hat und z.B. FFF kein Impressum bzw. juri. Person als Ansprechpartner hat.
      Ich finde Anonymität im Internet wichtig. Alle Maßnahmen diese zu beenden sind ambivalent, weil die Maßnahmen um die Anonymität aufzudecken, mit schweren Eingriffen in die Datensicherheit einhergehen.

      Das Problem ist eine enthemmte und hysterische Moralität aus linksliberalen Kreisen, die sich mit dem Feminismus, Gendergerechtigkeit und Antirassismus schmücken (neuerdings auch dem Klimaaktivismus). Diese Monstranz der Erhabenheit wird zum Richtschwert für alle Nicht-Gläubige und Abtrünnige. Die Grüninnen und die SPD-Spalten haben diese Politik in den letzen Jahren gesellschaftsfähig gemacht: was uns nicht passt ignorieren wir nicht nur, nein es wird gelogen und betrogen um es gesellschaftliche abzuwerten – alles Nazis, Antifeminsten, Sünder. Die Spitze dieser Haltung erlebt gerade das Forum Soziale Inklusion https://fsi-ev.de/

      • Diese Aussage ist mir heute auf Arnes Zusammenfassung des Falls auch ins Auge gesprungen und auch mir schien es, als habe er das eine oder andere Detail dabei nicht mitbekommen. Die mit den Nicknames sind natürlich zum einen Gestalten, die durchaus Grund haben, sich dahinter zu verbergen, weil sie regelmäßig Zeug raushauen, welches übelster Scheiß und nicht selten gar strafrechtlich relevant ist. Halt so Nazis, etc. (also echte Neonazis, nicht die, die man heutzutage als solche diffamiert).

        Aber es gibt auch Leute, die unter Nicknames schreiben, weil ihre Ansichten, die sich zumeist mit rechtsstaatlichen, demokratischen Grundsätzen decken, dazu führen könnten, schnell selbst Opfer von Hassmobs zu werden, wenn sie sich etwa wie im Falle von Mockridge mit Verweis auf die Unschuldsvermutung vor Leute stellen, die gerade zur öffentlichen Steinigung freigegeben worden sind. Leute, die einen Fall, wenn Behörden bereits zweifach keinen Tatverdacht haben feststellen können, dann auch als erledigt und den Beschuldigten als unschuldig betrachten. Also z. B. Leute wie WIR hier.

        Die, die einen Hexenprozess gegen ihn führen, sind doch oft noch nicht einmal anonym unterwegs. Warum auch? Sie stehen im politischen und medialen Zeitgeist auf der Seite derer, die für ihr Handeln keine Konsequenzen, keine Rechenschaft befürchten müssen. Diese Leute twittern und facebooken oft unter Klarnamen, weil sie auf ihre Haltung, welche sie zu solchem Verhalten treibt, sogar sehr, sehr stolz sind. Sie sehen sich selbst als Avantgarde. Als die Besten unter den Guten. Darum twittern sie unter Klarnamen, dass sie den Luke am liebsten persönlich vierteilen und die Stücke den Schweinen zu Fraß vorwerfen würden, um dafür dann, in der Regel berechtigt, zu erwarten, von ihrer Filterblase viel Zuspruch für ihre gute, progressive Gesinnung zu erhalten.

        • Auf jeden Fall.
          Der Besitz bzw. Konsum von Kinderpornographie ist ja mittlerweile zum Verbrechen hochgestuft worden.
          Politisch und medial wird der Konsum als schlimmste, verwerfliche Tat propagiert, das Opfer würde nochmals missbraucht werden und leiden.
          Das ist, sachlich gesehen, natürlich absoluter Blödsinn, denn es findet ja kein erneuter Missbrauch statt.
          Das darf man aber nicht öffentlich sagen, will man nicht von manchen Leuten „gesteinigt“ werden.
          Im Zweifel wird man auch gleich mal in eine gewisse Ecke gestellt.

          • Die Argumentation ist sicherlich blödsinnig, wenngleich man aber sagen muss, dass dem Besitz in aller Regel auch ein Erwerb vorausgegangen ist, der der Industrie, welcher jährlich viele Kinder zum Opfer fallen, Geld einbringt und sie somit dadurch unterstützt und gefördert wurde. Somit sehe ich es schon als verständlich an, wenn der Besitz von Kinderpornographie strafbar ist, wenngleich ich diesen Tatbestand vergleichsweise geringfügig einstufen würde. Es wäre auf jeden Fall grotesk, wenn der Besitz solcher Sachen ähnlich hart bestraft würde, wie die Taten, die darauf festgehalten sind.

      • Monstranz der Erhabenheit

        Schöner Begriff. Was ich nicht verstehe: Warum tun die Menschen sich das in diesem Maße an. Wenn ich selten mal auf Twitter, Instagram und Konsorten unterwegs bin und die Athmo wird mir zu ekelig, dann klicke ich das weg. Dann nehme ich einfach nicht teil.
        Warum macht das nicht ein Luke? Kauft sich für ein paar tausend Euro einen Social Media Manager, der die mentale Jauche verwaltet?
        Diese woken Moralisten (wie Luke und Ines) haben doch alle ein Abgrenzungsproblem.

        Und wenn eine Anonyme twittert: „Ey, ich mach dich Friedhof!“, dann sollte das ein gesunder Mensch geflissentlich ignorieren und nicht gleich eine „Morddrohung“ daraus feilen, die den ganzen Brei dann noch heißer macht.

        Ich hab mir jetzt hier das Leid von Luke angehört und anschließend das Leid von Ines. Und wenn beide Protagonisten im Grunde sagen, da sei nichts Ernstes passiert und trotzdem wird eine Unmenge Psychodatenmüll produziert, der sogar aus der SM-Blase schwappt, dann kriege ich etwas Schiss, dass unsere neuartige hysterische Epoche jetzt erst so richtig in Fahrt kommt.

      • Also ich habe gelesen das selbst Leute, die unter ihrem echten Namen auf Social Media unterwegs sind, solchen Hass verbreiten und es dabei keine auffällige Zurückhaltung ggü. Anonymen gibt.

  2. „Vielleicht wird das jetzt endlich mal …“

    Ich befürchte das niemand da eine Lehre draus ziehen wird. Nicht diejenigen, die es für eine gute Idee hielten seine Familie aufgrund der alleinigen Behauptung einer Frau zu bedrohen, keine Journalistinnen, keine Politikerinnen und auf keine Feministinnen. Believe Women! aká Don’t believe Men!

    Was sagt die Beschuldigerin eigentlich dazu? Mist? Steht sie immer noch zu ihrer Anschuldigung oder jetzt sogar noch mehr und hat sie schon einen feministischen Mob gesammelt, der überzeugt ist das die Vergewaltigung um so schlimmer ist, um so weniger Beweise es gibt und je unwahrscheinlicher sie war, der versuchen wird sein Leben und seine Ruf langfristig zu ruinieren, damit er kein normales Mitglied der Gesellschaft mehr sein kann?

  3. Männer-Bashing ist sehr leicht und im total Trend. In Zeiten von Gender-Terror, Frauenquoten und MeeToo kein Wunder. Tut mir sehr leid dass medial präsente Menschen Projektionsfläche für die moralischen Zeitgeist-Süppchen interes Publikums herhalten müssen. Der Pranger durch FB / Twitter und co in unsere Zeit digital reinkarniert. Menschen werden auch heute noch vernichtet. Wenn nicht physisch, dann eben psychisch und sozial. Tut mir sehr leid. Alle sind bestraft. Und man sieht: die Menschheit hat nix gelernt, wir haben immer noch Steinzeit maximal Mittelalter. Wir sind gezwungen unsere Vergangenheit so lange zu wiederholen bis wir draus lernen. Oder: Karma is a bitch.

    • Das „Menschen“ ist mir ein bisschen zu geschlechtsneutral.
      Wen hat es denn mit diesen anonymen und/oder haltlosen Vorwürfen mit dem Ziel der sozialen Vernichtung bisher hauptsächlich erwischt?
      So wie ich das sehe, waren das Männer.

      Auch das „Alle sind bestraft.“ stimmt so nicht.
      Die Vorwürfe bleiben für seine Ex und ihren Mob folgenlos und ungestraft.
      Neu ist, man kann als „Opfer“ und „Opferschützer“ seine Aggressionen und seinen Sadismus online ausleben und jeder Vorwurf der Lüge und Verleumdung prallt an einem ab. Das ist m.E. die eigentliche psychische Funktion – maximale Aggression als Täterin unter dem Deckmantel der eigenen „Empathie“ mit dem Opfer.
      Interessant ist hier also, es hat sich die typisch weibliche Form der Aggression mit dem Ziel der sozialen Ächtung/Ausschluss in den sozialen Medien durchgesetzt (natürlich weil sie sich dafür anbieten), die sich als Aggression und Sadismus nur versteckt.

      Dass es sich um einen „Pranger durch FB / Twitter“ handelt, damit bin ich einverstanden.
      Nur verfehlt es m.E. den Punkt, um was es sich für die durchgeschallerten „Woken“ hier handelt.
      Nämlich die Anmaßung, Kläger, Richter und Vollstrecker des „woken Volksempfindens“ in einem zu sein.
      Selbstredend kann es für die quicklebendige Narzisst*_In deshalb auch keine Unschuldsvermutung geben, denn das würde das eigene Vor-Urteil ja in Frage stellen.

  4. Wäre die Situation so scheiße, ich könnte nicht ohne leicht süffisanten grinsen sagen: Aber er hat doch gegendert.
    Ja, tatsächlich ist docher mir mit seiner Policical Correctness auf die Nüsse gegangen. War es nun echte Überzeugung oder nur anbiedern an die Wokeness?
    Genutzt hat es ihm nichts.
    Mehr Schadenfreude bringe ich dann aber auch beim schlechtesten Willen nicht auf. Dann unabhängig davon, ob er tatsächlich schuldig ist, dürfte sein Leben und vor allen Dingen seine Karriere zerstört sein. Gehe ich von einer Falschbeschuldigung aus, ist das umso schmerzlicher. Mein Mitleid hat er dann doch.
    Ich würde mir wünschen, dass er unschuldig ist, das zweifelsfrei bewiesen wird und dann endlich mal ein Umdenken stattfindet, das nicht Männer perse die bösen Monster sind und Frauen nicht die armen unschuldigen Opfer.
    Ich fürchte allerdings, das immer noch etwas hängen bleiben wird, selbst wenn er unschuldig sein sollte – und ändern wird sich vermutlich nichts.

  5. Ich brauch mir das Video gar nicht ansehen.
    Ich seh das Bild. Er ist ein Mann. Schuldig. Punkt.

    Wartet nur ab – früher oder später sind wir alle dran….

  6. Dieser feministische Spaßmacher zahlt aber sehr viel Lehrgeld. Nun wird er unter Schmerzen lernen müssen, dass es vollkommen egal ist, ob und was er gemacht hat. Vielleicht heilt ihn das und er gewinnt Klarheit über unsere Rape Culture. Manche lila Pudel brauchen halt eigene Anschauung. Das könnte in Zukunft seinen kreativen Output erheblich verbessern. Wenn er es überlebt…

    • Ich habe mir beide Interviews jetzt komplett angetan. Sie wird an keiner Stelle konkreter, streut nur Andeutungen. Nur einmal kommt sie noch direkt auf Sex zu sprechen: Sein Penis stank manchmal sehr stark und er wollte dann Blowjobs, er fand das sehr witzig. Gut, das ist „creepy“, aber sie sprach nicht davon, dass er sie zu irgendetwas gezwungen hätte.

      Es sieht vielmehr nach dem alten Muster aus: Frauen fühlen sich magisch angezogen von Typen, die Persönlichkeitsmerkmale besitzen, die man als dunkle Triade bezeichnet. Alle Warnzeichen werden ignoriert, und Warnungen durch dritte sind vergebens (in diesem Fall gar von einem Therapeuten während der Beziehung). Daraufhin fallen sie in der Beziehung auf die Fresse.

      Mockridge war anscheinend schlau genug und handelte zwar widerwärtig, aber im gesetzlich erlaubten Rahmen. Moral und Recht sind eben verschiedene Dinge. Es gibt Arschlöcher, da kann man nichts machen. Jeder Mensch ist selbst dafür verantwortlich, diese eigenständig zu meiden, oder für sich zu beurteilen, was ein Arschloch ist.

      Wir können unser Justizsystem nicht damit belasten, für jeden Psychotrick, den solche Typen anwenden, einen eigenen Tatbestand zu schaffen. Im Nachhinein kann man eh kaum beurteilen, wer von beiden hier der Manipulator war.

      Das „Opfer“ war keine 15 mehr, sondern ca. 30, bildungsprivilegiert, hatte Freunde um sich herum und später sogar noch einen Therapeuten an ihrer Seiten. Trotzdem bekommt sie ihr Beziehungsleben nicht auf die Reihe. Was soll‘ man denn noch alles machen? Von den Eltern arrangierte Ehen wie früher, weil einige so etwas nicht alleine auf die Reihe bekommen?

  7. Könnte sein, dass der Erfolg der Wokenessity besonders darauf beruht, dass sich ein Teil der Gesellschaft als etwas Besseres fühlen kann. Dass es am Ende jeden treffen könnte wird ausgeblendet, das Risiko vom Woke-Rudel gehetzt zu werden ist auch gering, aber jeder kann sich als was Besseres fühlen wenn er/sie/es nur ausreichend Virtue Signalling betreibt.
    Wobei durch das permanente Virtue Signalling allerdings die Trigger immer empfindlicher werden.

  8. Im man tau- Blog oder auf man in the middle hab ich voriges oder dieses Jahr einen guten Artikel mit Statistiken gelesen, der sich mit der Falschbeschuldigungsrate bei Vergewaltigungen beschäftigt.
    Ich find ihn nicht mehr, kann mir da jemand helfen?
    man tau scheint ja auch down zu sein.

  9. Tja. Gibts seit mindestens 1386. Also ernsthaft. Ich bin auch schon sehr gespannt auf die Verfilmung „The Last Duel“, die im Oktober ins Kino kommt.
    Was ist 1386 passiert? Die Frau des einen Adeligen, beschuldigt einen anderen ihrer Vergewaltigung. Zufällig möchte ihr Mann gerne auch des Beschuldigten Ländereien… Es kommt zum (letzten offiziellen) Duell, der Ehemann der Klägerin tötet den Beschuldigten.
    Es war also schon immer so: „Cui bono?“ fragen, wenn ihr die Wahrheit wissen wollt.

    • Das war ja auch vielfach ein Grund für sog. Hexenprozesse, von denen durchaus viele Männer betroffen waren. Zufällig fiel nämlich zu den Hochzeiten institutionalisierter Hexenverfolgungen (die übrigens bei aller Verachtung für diese Organisation i.d.R. nicht von der Kirche betrieben wurde) erheblicher Teil des Vermögens des Delinquenten der Person zu, die den Fall zur Anzeige brachte. Ein Schelm usw.

      Heute ist die Währung halt „Aufmerksamkeit“ die sich mittelbar monetarisieren lässt.

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