114 Gedanken zu “Impfstatus

    • Fairerweise muss man dazu allerdings auch sagen, dass das ja nicht ungewöhnlich ist. Es gibt einige Impfungen, wie z.b. Tetanus oder Grippe, dienach einiger Zeit wieder aufgefrischt werden müssen. Der wesentliche Punkt ist nach wie vor, das es sich hier nicht um einen regulär zugelassenen Impfstoff handelt.

      PS: Mit Firefox funktioniert die Abstimmung übrigens auch nicht, ich habe kein Edge auf dem Handy.

      • Grippe wird nicht aufgefrischt sondern auf gut glück an drei der vielen jährlich neuen Virusvarianten angepasst in der Hoffnung das eine von den drei Varianten die Grippewelle dominieren wird.

        • Yup, deswegen habe ich auch damit aufgehört. Eine zeitlang hatte ich mir die geholt. Lohnt nicht. Spätestens jetzt, würde ich das abbrechen, das Corona-Theater hat mir doch die Augen ein Stück weit göffnet, was da so alles abgeht.

    • Was heisst denn unterwerfen?

      Eher die Entscheidung treffen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ohne vernarbtes Lungengewebe. Ohne Atemnot beim Treppen gehen. Sport machen zu können.

      Ist wie Grippe, nur 20mal tödlicher und mit Langzeitfolgen. Bei Grippe verlass ich mich auch auf mein Immunsystem. Bei diesem Scheiss ist mir das Risiko zu gross.

      Und zwar das Risiko, dass der Virus mich unterwirft. Da ist meine absolute Horror Vorstellung, so eine Long Covid Lunge zu bekommen. Schon mal die Röntgenbilder angeschaut? Da bist halt echt am Arsch. Kann man wahrscheinlich gleich 25% Behindertenausweis beantragen. Da ist nichts mehr mit Sport oder körperlicher Arbeit. Wahrscheinlich kann man ein ausschweifendes Sexualleben auch vergessen. Da ist man dann nicht mehr der Stecher von Oberbayern, sondern der 2-Minuten Toni.

      • Die Zahlen geben das aber nicht her.
        Das Virus ist vorallem für alte und vorerkrankte gefährlich, dort führt das Virus zu Pneumonien und Tod, für junge, gesunde Menschen ist das Virus im vergleich deutlich harmloser hier kommt es nicht zu Pneumonien sondern im schlimmsten fall zu (schweren) Grippesymptomen, was man auch nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.

        • Es geht um das Risiko.
          Ein Arbeitskollege von mir wurde über seinen 14 Monate alten Sohn, der Covid aus dem Kindergarten mitgebracht hat, angesteckt. Der ist jünger als ich (ich bin 55) und hat jetzt als Folge eine recht eingeschränkte Lungenfunktion.
          Ja, klar, betrifft nicht so viele. Aber auch unwahrscheinliche Ereignisse können eintreten.
          Und da ich Blechbläser bin (ich spiele Trompete) kann ich sowas gar nicht brauchen.
          Ich bin daher geimpft und mittlerweile vollimmunisiert. (Ist auch praktischer, wenn man mal fortgehen will. Früher mußte ich mich da immer um einen Test kümmern, jetzt reicht es, wenn ich den Impfpaß mitnehme.)

      • „Ist wie Grippe, nur 20mal tödlicher und mit Langzeitfolgen.“

        Ist eher nicht wie Grippe (=Erkrankung der oberen Atemwege), weil – zusätzlich zur gegenüber Influenza wesentlich erhöhten Infektiosität – Pneumonie hier das Leitsymptom (und nicht die seltene Ausnahme) darstellt; im CT sichtbare Lungenschäden treten sogar in ca. jedem zweiten asymptomatisch verlaufenden Fall auf

        Und ergänzen will ich fairerweise auch, dass die Tödlichkeit für Kinder (inkl. solcher, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist) *nur* um den Faktor 10 erhöht scheint verglichen mit der Grippe (die Prävalenz der Langzeitfolgen liegt ebenso halbiert beim Wert von etwa 7 % der infizierten Minderjährigen).

        • „im CT sichtbare Lungenschäden treten sogar in ca. jedem zweiten asymptomatisch verlaufenden Fall auf“

          Ja, nur dass eben asymptotisch verlaufende Fälle relativ selten sind. Es ist kein Influenza, von daher sind auch die Symptome anders, ugs. kann man es aber Grippe nennen, denn ohne Tests würden wir den Unterschied oft nicht bemerken, weil die Symptome sich sehr ähneln können.

          „Und ergänzen will ich fairerweise auch, dass die Tödlichkeit für Kinder (inkl. solcher, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist) *nur* um den Faktor 10 erhöht scheint verglichen mit der Grippe (die Prävalenz der Langzeitfolgen liegt ebenso halbiert beim Wert von etwa 7 % der infizierten Minderjährigen)“

          Bei den sehr wenigen mit asymptotischen Verlauf vielleicht. Leider gibst du keine Quelle an.

          • @Semikolon

            Ich hatte das tatsächlich bisher anders interpretiert, als abgeleitet vom mathematischen „Asymptote“, eine besonders heftig verlaufende Infektion oder sowas, hab das für ein medizinisches Fachwort gehalten und nie näher reflektiert. Genau das Gegenteil von dem was gemeint ist, faszinierend, so kann man daneben liegen. Würden die einfach symptomfrei schreiben, aber ach ja, deutsch ist ja nicht mehr.

            Allerdings sagt das trotzdem nichts aus, weil die ja nur Leute untersucht haben, die als infiziert festgestellt wurden, also einen positiven PCR-Test hatten. Die meisten Symptomfreien haben aber nie so einen positiven Test gehabt, warum auch? Ich zum Beispiel. Ich habe mich noch kein einziges Mal testen lassen…

          • @ Androsch

            „Würden die einfach symptomfrei schreiben, aber ach ja, deutsch ist ja nicht mehr.“

            Könnte man machen, obwohl asymptomatisch ein eingedeutschtes Fremdwort ist. Und bei der sehr häufigen Verwendung solcher Begriffe inzwischen fast schon gefühlt in den Alltagssprachgebrauch übergegangen ist.

            Die Logik in der Wortbildung ist eigentlich ganz leicht: das „a“ davor negiert das Folgende. Ein Asozialer ist ja zum Beispiel auch kein ganz besonders sozialer Mensch… 😉

          • @Billy Coen

            Ja, ist mir schon klar, peinlich ist das für mich auf jeden Fall, aber solchen assoziativen Fehlinterpretationen sitzt man leicht mal auf. Zumal ich mich eigentlich nicht in der Tiefe damit beschäftige, sondern halt hier und da mal querlese und interessante Sachen weitergebe. Und es ist erstaunlich, wieviel Sinn die meisten Aussagen mit der gegenteiligen Wortbedeutung auch noch ergeben 🙂 Muss so sein, sonst wäre es mir zeitiger aufgefallen, über die Plausibilität der Aussagen denke ich normalerweise schon nach.

            Meine Gesamteinschätzung der Situation ändert das aber eher marginal (ja, richtiges Fremdwort, hab nochmal nachgeschaut, hat nichts mit Margarine zu tun *g*)…

          • „Allerdings sagt das trotzdem nichts aus, weil die ja nur Leute untersucht haben, die als infiziert festgestellt wurden, also einen positiven PCR-Test hatten. Die meisten Symptomfreien haben aber nie so einen positiven Test gehabt, warum auch? Ich zum Beispiel. Ich habe mich noch kein einziges Mal testen lassen…“

            Wie oft hast Du Dir denn bereits negative Testzertifikate ausgestellt, sprich gefälscht?

            Sowas hattest Du ja zumindest angekündigt, einfach weil… und Deinen Impfstatus wolltest Du ebenso vortäuschen, Du Freidenker ganz ohne irrationale Ängste vor Impfschäden

            „solchen assoziativen Fehlinterpretationen sitzt man leicht mal auf. Zumal ich mich eigentlich nicht in der Tiefe damit beschäftige, sondern halt hier und da mal querlese und interessante Sachen weitergebe. Und es ist erstaunlich, wieviel Sinn die meisten Aussagen mit der gegenteiligen Wortbedeutung auch noch ergeben“

            Ich kann das echt nicht glauben: mindestens die letzten fucking anderthalb Jahre lang hast Du das Wort „asymptomatisch“ als „schwerer Verlauf“ verstanden?

            Das ist fast so daneben wie die Sache mit der 200 %igen Übersterblichkeit, die Dich nicht schrecken bzw. zum Umdenken bewegen könnte.
            (Jetzt glaub ich allerdings umso mehr, Du hasts nie ernstlich überschlagen)

            „Meine Gesamteinschätzung der Situation ändert das aber eher marginal“

            Wahrscheinlich ist die eigentliche Info einfach noch nicht im Oberstübchen angekommen

      • Die selbe Problematik gibts seit Jahren, und seit Jahren werden Versuche gefahren, damit eine Panik auszulösen. Vogelgrippe, Schweinegrippe, Mers, blablabla, auch eine Influenza kann hässliche Nebenwirkungen haben, so gut wie jede Virenerkrankung kann Langzeitfolgen haben!

        Mein Schwiegervater hatte nach so einer Infektion auch kaum noch Geruchs- und Geschmacksempfinden und war schwerhörig (starb aber schon vor dem Corona-Ding, im gesunden Zustand, Herzversagen, er war halt alt).

        Ein Bürokollege von mir hatte (angeblich, behaupteten die Ärzte) Schweinegrippe, wäre fast draufgegangen deswegen, hat sich aber wieder vollständig erholt. Der war aber halt auch wirklich *fett*, so einer der nur noch watschelnd laufen kann.

        Warum hat uns das nicht gestört?: weil man davon nichts hörte, weil die Fälle bei denen mal ein Kind an Hirnhautentzündung starb oder jemand mit vernarbten Lungengewebe zurückblieb, nicht emotional vermarktet wurden, wie man das heute bei Covid macht, man wälzte auch keine Statistiken (mit denen so gut wie alle Journalisten und normalen Leute überfordert sind, mich eingeschlossen). Dass man jemanden der niest und hustet meidet, musste man auch niemandem erzählen.

        Die früheren Infektionen waren wahrscheinlich nicht ganz so ansteckend, wie das offensichtlich darauf optimierte C19-Virus. Trotzdem müssen die meisten, die gesund sind, sich ab und zu in der Sonne aufhalten und auch früher Kontakt mit anderen Leuten (und einem breiten Virenspektrum) hatten, nicht fürchten. Es ist fast immer wie eine normale Grippeinfektion. Meine Schwiegermutter, wegen Krebserkrankung und nur noch einer Niere eine Risikoperson, hatte ein bisschen Gliederschmerzen und weg war es wieder. Ich hatte es angeblich auch (Covid-Zehen) und hätte das nie gemerkt, wenn ich nicht zufällig über einen entsprechenden Artikel gestolpert wäre. Niemand in meinem näheren Umfeld war diesen Winter krank (also hatten sie es symptomlos oder ich habe niemanden angesteckt). Die Intensivstationen waren m.W. nachweislich auch nicht überfüllt, auch wenn ständig Panik deswegen gemacht wurde (und man alle die was anderes sagten, zum Schweigen gebracht hat).

        Ich meine es steht jedem frei, sich zu Hause einzuschließen deswegen oder den ganzen Tag mit Maske (die wenig hilft) herumzulaufen. Es kann sich gern auch jeder impfen lassen (was auch so gut wie nichts hilft), wenn er sich dann besser fühlt. Aber er sollte sich bewusst sein, dass seine Angst höchstwahrscheinlich übertrieben ist, des medialen Fokus wegen…

        Mach dir das mal klar:
        „Über die Suchfunktion [in der Mediathek] habe ich nach Sendungen mit „Corona“ im Titel gesucht.
        Im Zeitraum vom 20.01.2020 bis 06.08.2021 wurden 19.498 Sendungen gefunden. Das Sind im Durchschnitt 34,6 Sendungen pro Tag mit „Corona“ im Titel. 564 Tage lang, alle 41 Minuten eine neue Sendung (im Durchschnitt rund um die Uhr). Zu den Hauptsendezeiten gab es vermutlich ein heftiges Gedränge.“

        https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=574055

  1. Doppelt.

    Ein sehr befreiendes Gefühl, das Haus verlassen zu können, ohne Angst zu haben, dass man draufgeht.

    Monatelang sind alle solidarisch gewesen und daheim geblieben, um die alten zu schützen. Sich zu Impfen ist vor allem für einen selbst gut, ein Akt von wirklich gesundem, in keinster Weise negativem Egoismus.

    • Monatelang sind alle solidarisch gewesen und daheim geblieben, um die alten zu schützen

      Und wieso meinst du, hierfür alle sprechen zu können?

      Ich bin ncht monatelang solidarisch gewesen und daheim geblieben, um Alte zu schützen. Ich bin monatelang zu Hause geblieben, weil uns ein, vermutlich recht sinnloser, Lockdown aufgezwungen wurde.
      Und ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht der Einzige gewesen.
      Aber wenn unser Staatsfunk behauptet, alle wären solidarisch gewesen, wird es wohl stimmen.

      Ähnliches dürfte vermutlich auch für die Impfungen zu treffen. Bei allem, was ich bisher gehört und gelesen habe, gibt es kaum jemanden, der sich aus Solidarität hat impfen lassen. So gut sie immer ging es nur um Selbstschutz und das Zurückerhalten der Grundrechte, Neudeutsch „Freiheiten“.

      • Ich muss auch gestehen, dass ich in der ganzen Zeit nie Angst hatte draufzugehen, wenn ich mal vor die Tür gegangen bin. Ich habe mich nach der Impfung entsprechend auch nicht erleichtert, erlöst oder erleuchtet gefühlt. Für mich war das einfach eine Abwägung. Und da ich erfahrungsgemäß überaus unempfänglich bin für Nebenwirkungen jeder Art bei medizinischen Präparaten, sah ich den gemutmaßten Nutzen höher, als das Risiko für mich. Meine Erfahrungen scheinen sich auch zu bestätigen. Bislang habe ich, nach nunmehr einer Woche nach dem zweiten goldenen Schuss immer noch keinerlei Anzeichen von Nebenwirkungen gehabt. Meine Einschätzung dürfte sich für mich bestätigen.

        An meinem Lebensgefühl hat sich da aber wenig geändert, wohl weil ich auch zuvor schon mit einer gehörigen Dosis Realismus mit der Situation umgegangen bin und nicht seit 15 Monaten mit einem aus der Poperze ragenden Kackstift durch die Welt gelaufen bin.

        • Wg Angst: Als Ex Asthmatiker kenne ich das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Und zu meinen man verreckt. Einfach so. Insofern hat die Beschreibung der Symptome bei mir wohl mehr ausgelöst als bei anderen.

        • Du hast den Beitrag von Mario oben falsch verstanden. Mario schreibt dort ausdrücklich:

          „Ich bin monatelang zu Hause geblieben, weil uns ein […] Lockdown aufgezwungen wurde.“

          Darum ist es verkehrt, wenn Du oben schreibst: „Monatelang sind alle, ausser Mario, daheim gewesen.“

        • Ich hab das ganze Theater vollkommen ignoriert. Ich komm eh nicht oft zum ausgehen, von daher habe ich das auch nicht vermisst und für die Firma habe ich mir eine Anwesenheitsgenehmigung geben lassen. Nur im Supermarkt musste man halt eine Maske aufsetzen. Ganze drei Stück davon habe ich seit Anfang letzten Jahres verschlissen 🙂

          Aber ich kann verstehen, dass die Panikmache bei einem Asthmatiker mehr verfängt. Solange kein wirklich wirkungsvoller Impfstoff oder ein Medikament existiert, bleibt eine Krankheit halt Schicksal, niemand weiß, wen sie dahinstreckt. Angst kann Leben retten, aber eben auch zerstören.

      • Der Lockdown ist belegbar sinnvoll. Bei jedem Lockdown sind bis jetzt die Infektionszahlen massiv zurückgegangen.
        Ich merke das sogar an mir selber: Bis jetzt hatte ich eigentlich pro Jahr 1-2 mal einen grippalen Infekt, seit ich aber permanent im Home Office sitze, bin ich so gesund wie nie zuvor.
        Und es geht dabei auch darum, daß die Intensivstationen nicht voll belegt werden, sodaß Menschen, die wegen einer anderen Krankheit dorthin müßten, einen Platz haben.
        Wie man nur behaupten kann, Lockdowns wären sinnlos, ist mir ein vollständiges Rätsel!

  2. In UK ist die Inzidenz nach dem FREEDOM DAY von 500 auf 290 gesunken. Das zeigt, dass die Corona-Beschränkungen kontraproduktiv sind. Die CDU ist in Umfragen auf 22 % gefallen.
    Die FDP liegt bei 12 %. Die Sonstigen (u. a. FW und Basis) kommen auf 8 %. Das sind Parteien, die die Corona-Beschränkungen lockern wollen.

    • Sorry, veraltete Daten. Die Inzidenz steigt in UK.

      Gründe warum sie etwas gesunken ist: Weniger Tests, geschlossene Schulen, das Ende der Fußball-EM, der Großteil der Menschen hat nach dem Freedom Day ihr Verhalten NICHT geändert und weiterhin wie unter Maßnahmen gehandelt.

      • Pingpong, die Inzidenz ist nicht „etwas“ gesunken, sie hat sich seit der Aufhebung der Restriktionen fast halbiert. Und ja, seit einigen Tagen steigt sie wieder, aber nur sehr leicht, prozentual langsamer als in Deutschland.
        Das lässt sich schlecht wegerklären…

          • Doch, denn das „etwas gesunken“ stellt, nach der nicht derart relativierten Aussage „die Inzidenzen steigen wieder“, die Realität völlig auf den Kopf.

          • Die Inzidenzen wenn sie, wie in Deutschland erfasst werden, sind wertlos,
            Der PCR Test kann nur das vorhanden sein eines Gen-Schnipsels von Sars-Cov2 erkennen.
            Ohne Anamnese am Patienten ist das für den klinischen altag komplett wertlos und nur hübsch für die Politik und die Statistik

            Oder um es mal ganz banal zu sagen solange eine Person nicht erkrankt ist es egal ob sie PCR-Positiv auf SARS-Cov2 ist.
            Und selbst dann würde ein positiver PCR-Test nicht zwingend bedeuten das die Person CVID19 hat, die Krankheit könnte auch durch einen anders der unzähligen respiratorischen Viren ausgelöst worden sein. Nur testen wir aktuell nicht auf andere Viren.

  3. Es war ziemlich aufwändig, die Verwaltungskräfte im Impfzentrum davon zu überzeugen, dass meine erste Impfung als zweite Impfung zu gelten habe, da ich ja von Covid genesen war. Gerade so, als sei dieser Fall noch nie vorgekommen.

  4. Alle Medien haben den Helden von NY, Gouvereur Cuomo und sein Heldenbuch über den Corona-Sieg frenetisch gefeiert. Er ist jetzt wegen Vergewaltigungsvorwürfen kurzerhand zurückgetreten und dann das:

    „Only 27% of young Black New Yorkers are fully vaccinated, data shows. Many say they fear that during these uncertain times they could not trust the government with their health.

    “This is a major public health failure,” said an epidemiologist.“

    Die Heuchelei in den USA, die steht so weit offen …., es ist einfach atemberaubend. Und ja, auch nioch alles im Namen einer angeblichen Wissenschaft. O Tempora O Mores.

    • Vielleicht weil es total bescheuert ist, eine Impfkampagne während einer Seuche mit Enteignung, Verfolgung, und anschließendem industriellen Massenmord zu vergleichen.

      • Danke.
        Irgendwas mit Holocaust oder Nazis zu vergleichen ist so derartig eingerissen, dass am Ende das Handeln der Faschisten nur noch als Lappalie in Erinnerung bleibt.
        Das darf nicht sein

        • Danke flin und Sebastian. Man glaubt es nicht wie sehr sich manche in solche horror Visionen reinsteigern. Ohne pogrome, goebvels-reden und einem faschistische diktatorischen Staat geht es heute anscheinend nicht. Das ist wohl das „ich bin Jana aus Kassel“ Syndrom.

          • „Man glaubt es nicht wie sehr sich manche in solche horror Visionen reinsteigern.“

            XD

            Das schreibst du allen Ernstes vor dem Hintergrund dessen, wie du dich hier seit Frühjahr letzten Jahres aufführst?! Comedy Gold! Jemand der sich von einem Horrorszenario ins nächste steigert und dabei Corona als eine der schlimmsten Pandemien der Menschheitsgeschichte bezeichnet hat…

            Generell taumelst du in Sachen intellektueller Lauterkeit seit längerem von einem Tiefpunkt zum nächsten. Der von dir hier angeführte Goebbelsvergleich, den ich brachte, war für jeden, der nicht auf „Empören um des Empörens Willen“ gepolt ist, eine bewusste Übertreibung. Du warst in besagtem Strang faktisch auch der einzige, der den von dir verlinkten Text mit einer Hingabe verteidigte, wie es ein fundamentalreligiöser mit seinen Glaubensschriften tut.

            Der Typ stellte einfach nichts weiter auf, als eine Aneinanderreihung von unbelegten Behauptungen. Ungeimpfte würden ja die Geimpften vor sich hertreiben, hätten diskursive Macht und blablabla. Wie kann man allen Ernstes solch einen Stuss vernünftig finden? Aber, ach ja, ich erinnere mich, wurden da nicht erst kürzlich friedlich fürs Impfen demonstrierende Menschen von militanten Impfskeptikern zusammengeschlagen? Muss wohl so gewesen sein, denn anders kann das ja gar nicht laufen. Denn der Kommentar war völlig vernünftig und könnte gar nicht weiter von dem Verdacht entfernt sein, der Autor würde nur in erster Linie seine eigene Haltung adelnden Bullshit von sich geben.

            Übrigens: wer sich als Geimpfter von Ungeimpften getrieben, bedroht, unterdrückt sieht, sollte vielleicht erst mal zwei Dinge tun: Aluhut vom Kopf nehmen und den Kackstift aus der Buxe kratzen!

          • @bullshit billy:

            Rede dich nur weiter in Rage. Die Impfung ist nicht weniger als dein leibhaftiges gottseibeiuns, aber impfen lassen hast du dich dann doch. So wenig Rückgrat muss man erstmal haben. Und du hältst das in einem deiner Beiträge gestern auch noch für ein gelungenes „Argument“.
            Vielleicht hat deine Angst vor der faschistischen gesundheitsdiktatur dich dazu bewogen, wer weiß. Pogrome gegen ungeimpfte und so, du erinnerst dich. In der Position anderen übertriebene Angst vorzuwerfen bist du schisser jedenfalls am allerwenigsten. Du hast nichtmal die Geradlinigkeit, bei all deiner Ablehnung der Impfung dich konsequenterweise nicht impfen zu lassen.

            Du verstehst bestimmt, dass ich meine Zeit nicht mit Diskussionen mit Dir verplempere. Ist nicht persönlich.

          • „Das ist wohl das „ich bin Jana aus Kassel“ Syndrom.“

            Das wäre das Äquivalent zu Corona, das Ebola-Äquivalent wäre „Trump Derangement Syndrome“, also schon viel ernster …, vor allem weil das kein nobody wie Jana aus Kassel vertritt, sondern westliche sogenannte „Leitmedien“.

          • @ Pingpong

            Deine hier mal geäußerte Sympathie Gendern bis… gegenüber überrascht mich nicht im mindesten…

            Es ist bahnbrechend, was du in meine Kommentare reinliest. Ich lehne Andersbehandlung Ungeimpfter ab, weil ich dafür einfach keinen Anlass sehe. Ich gebe Argumente wieder, die durchaus für Impfskepsis sprechen, diese habe ich in besagten Kommentaren ausgeführt, ebenso wie Kritik an dem Vorgehen von Politik und Presse. Ich habe mich impfen lassen, weil ich für mich die Risiken einer Impfung als lässlich eingeschätzt habe. Punkt. Was du daraus ableitest, ist mal wieder nichts anderes als eine an Niedertracht kaum noch zu steigernde Unterstellungkanonade. Eine, wie sie dich erst gestern in Peinlichkeiten gebracht hatte. Denn das, was du meinst, was ich als gutes „Argument“ ansehe, war lediglich ein für dich komplett zusammengebrochener Punkt, über den du meintest, es mir mal richtig zeigen zu können. Und auch da nur, weil du dich in regelrecht pathologische Unterstellungsrage gesteigert hast und geistig nicht mehr im Stande warst, überhaupt noch bei klarem Verstand meine Argumentationen einzuordnen.

            Die Art, wie du nun hier versuchst, die ganze Nummer abermals gegen mich zu drehen, ist so entlarvend billig, dass es mir die Sprache verschlägt, dass es ein Mensch mit gemutmaßt vorhandener Restintelligenz überhaupt bringen kann. Erbärmlicher geht es nicht. Da fügt es sich perfekt ein, dass du mir hier gleich noch Dinge unterschieben willst, die ich gar nicht geschrieben habe und auch gar nicht vertrete. Ich habe nirgends das Wort Pogrom verwendet oder auch nur in Bezug auf Corona angedeutet. Dem hiesigen Holocaustvergleich habe ich klar widersprochen. Aber für dich ist natürlich alles einfach nur noch irgendwie gleich. Alles ein einziger Blur. Alles was jemals irgendjemand geschrieben hat, hat dann genau ganz sicher DER geschrieben, an dem du dich gerade abarbeiten willst. Und dann noch: „der hat kritische Worte zu dem Einführungsprozess der Impfstoffe von sich gegeben und sich doch impfen lassen. Der ist… der ist… ein Heuchler ist der! Hat ja gar kein Rückgrat, dieser Schisser!“. Wie hohl kann man eigentlich noch drehen?

            Aber bilde dir ruhig weiter ein, dass gerade DU hier der große Coronapapst bist. Derweil erscheint mir vor dem Gesamtkontext der Coronadiskussionen hier, unter Berücksichtigung deiner Borniertheit in Kombination mit völliger Verstrahltheit, die Ankündigung von Diskussionseinstellung deinerseits ein Ritterschlag für jeden, dem gegenüber du sie äußerst.

          • @pingpong

            Ich weiß nicht, warum Du so schlechte Laune hast seit ein paar Tagen, aber vielleicht solltest Du Dich ein paar Tage aus Corona-Diskussionen ausklinken, bis Du wieder in der Lage bist, zumindest im Rahmen Deiner üblichen Fähigkeiten auf Argumente einzugehen und ohne Beleidigungen auszukommen.

            Ist persönlich gemeint.

          • @Renton
            „@pingpong

            Ich weiß nicht, warum Du so schlechte Laune hast seit ein paar Tagen“

            Vielleicht will er einfach nur „Gendern bis der Arzt kommt“ nachahmen? 🙂
            Oder er ist nur ein Doppelnick von ihm, was auch erklären würde, warum BEIDE die Maßnahmen befürworten… 🙂 🙂

      • Man kann das tatsächlich nicht vergleichen weil der erste Holocaust ja lokal war und dieser zweite nun global ist. Was die absoluten Todeszahlen angeht hat der zweite den ersten vermutlich schon übertroffen oder wird es bald tun.

        • Das ist schon deshalb totaler Blödsinn, da ein ganz erheblicher Teil der Menschheit eben nicht geimpft ist. Weiter will ich dazu jetzt aber nichts mehr sagen.

          • Ja, ich glaub das führt auch zu nix. Ich weiß nicht, wie man hier zu einem Holocaustvergleich kommt. Wenn man schon die Nazis bemühen will, könnte man natürlich die Verbreitung mäßig getesteter Präparate an Millionen von Menschen mit „Mengele-Experimenten“ vergleichen. Wäre immer noch eine ziemlich hinkende und zudem hochgradig geschmacklose Übertreibung, aber um hier direkt den Holocaust zu bemühen, da fehlt mir jeglicher Bezug, dies überhaupt als Übertreibung zu sehen. Es fehlen einfach komplett jegliche Parallelen, jegliche Ansatzpunkte, sagen zu können „OK, mit viel bösem Willen könnte man dies zu einem hyperbolen Vergleich mit jenem aufblasen“. Aber… nein! Einfach nur NEIN!

    • Soweit ich gehört habe, haben einige Mediziner in Israel genau hiervon gesprochen im letzten Frühjahr, als die Impfkampagne dort schon weit fortgeschritten war.

        • Ich denke, Du hast meinen Beitrag oben falsch verstanden. In meinem Beitrag habe ich der obigen Aussage von „Alter Freund“ widersprochen: „Mir will immer keiner glauben wenn ich sage „Das ist der zweite Holocaust“.

          Wie aus meinen Beitrag hervorgeht, gibt es sehr wohl Leute, die dem „Alten Freund“ glauben, nämlich jene Mediziner aus Israel, die im Frühjahr 2021 im Zusammenhang mit der Impfung von einem zweiten Holocaust gesprochen haben. Demnach ist die Aussage von „Alter Freund“ so nicht haltbar.

          Was ist daran verkehrt, wenn ich der Aussage des „Alten Freundes“ widerspreche?

          • @jochen:

            Ich denke du hast den Beitrag von guy de somme falsch verstanden. Er hat darauf hingewiesen, dass die Schwierigkeit im Internet darin besteht, die sinnvolle Information vom rauschen zu trennen. Das ist nicht wie in prä-internet Zeiten, wo Journalisten und Redakteure als Filter fungiert haben. Heute muss jeder seine eigene Birne einsetzen. Das gelingt manch einem besser, manch einem schlechter.

            Given that there are seven billion people living on this earth, there is a consistent quantity of imbecile or idiot, okay. Previously, these people could express themselves only with their friends or at the bar after two or three glasses of something, and they said every silliness, and people laughed. Now they have the possibility to show up on the internet. And so, on the internet, along with the messages of a lot of interesting and important people – even the Pope is writing on Twitter – we have a great quantity of idiots.
            – Umberto Eco

          • @ pingpong

            Ich denke, Du hast den Beitrag von guy de somme falsch verstanden. Denn guy de somme hat gar nicht vom Internet geredet, er hat es nicht einmal erwähnt. Ebenso wenig hat er davon gesprochen, wie schwierig es doch ist, vertrauenswürdige Informationen von nicht-vertrauenswürdigen Informationen zu unterscheiden – ob nun im Internet oder sonstwo.

            Stattdessen hat guy de somme einen Vorwurf an mich formuliert. Und ich habe hierauf geantwortet.

            Übrigens habe auch ich nicht vom Internet gesprochen oder darauf verwiesen. Und das von Eco angesprochene Problem gibt es nicht erst seit der Etablierung der sozialen Medien, sondern bereits seit dem 19. Jahrhundert – allerdings mit einem Unterschied: Erst seit etwa 20 Jahren gibt es viele Leute, die einen Großteil ihrer Zeit damit verbringen, alle möglichen Nachrichten zu lesen. Sowas war auch schon im 19. Jahrhundert möglich: auch damals gab es schon zu viele Zeitungen, zu viele Bücher, zu viele Predigten, zu viele Briefe – zuviele Meinungen. Aber damals haben nur ganz wenige Leute all dies – oder eine hinreichend große Auswahl hiervon – rezipiert und weitererzählt, wogegen heute ziemlich viele Leute sowas tun.

    • Dies würde unter den letzten Punkt fallen: „Will mich nicht impfen lassen“.

      Ich würde zu Deinem Punkt ergänzen: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Die Frage ist halt, wie gut das eigene Immunsystem aufgestellt ist. Der Zustand des eigenen Immunsystems wird ja von diversen Faktoren beeinflusst: Ernährung, Lebensweise, Umwelteinflüsse, auch etwaige Vorerkrankungen.

      Viele Leute haben z. B. Vitamin-D-Mangel und wissen es selbst gar nicht. Um ein leistungsfähiges Immunsystem muss man sich bemühen und kümmern. Dann kann man auch darauf vertrauen.

      • Auf was ich mit meinem Punkt hinweisen wollte ist, dass es 4 Auswahlmoeglichkeiten fuer Impfwillige gibt, aber nur einen fuer Unwillige. D.h. der Bias des Polls ist schon klar festgelegt. Von jemandem wie Chris, der sich mit Statistik beschaeftigt, haette ich etwas besseres erwartet.

        Ansonsten hast du vollkommen recht. Warum kommt dieses Thema nicht alle 4 Stunden im TV (also wie man sein Immunsystem aufmoebeln kann), dafuer Panikmache und Impfdruck?

        • Wenn ich das richtig verstanden habe, geht’s darum die breite Masse anfällig für natürlich auftretende Viren zu machen.
          Panik durch ein Null-Event. Jab, Jab, Hook.
          Und down the road haut einen alles um.

          • Wir koennen spekulieren und Verschwoerungtheorien aufstellen, aber wir wissen einfach nicht, was diese mRNA Partikel mittel- und langfristig anrichten, weil so etwas nie gemacht wurde. Wodarg, Bhakdi und tausende mehr haben auf viele Dinge hingewiesen, die sehr problematisch werden koennen. Ob die dann auch so eintreten, werden wir im naechsten Winter und in 3-5 Jahren wissen. Wer sich an einem medizinischen Experiment beteiligen moechte, bitteschoen. Aber ich lasse mich nicht dazu zwingen.

        • „Auf was ich mit meinem Punkt hinweisen wollte ist, dass …“

          Ja, OK – das war mir gar nicht aufgefallen. Ich weiß nicht, ob dadurch wirklich ein „Bias“ entsteht, aber auf jeden Fall ein falscher Akzent. Das stimmt schon.

        • „Auf was ich mit meinem Punkt hinweisen wollte ist, dass es 4 Auswahlmoeglichkeiten fuer Impfwillige gibt, aber nur einen fuer Unwillige. D.h. der Bias des Polls ist schon klar festgelegt.“

          Das ist doch eine Sach-, keine Meinungsumfrage. Als ob irgendjemand „Noch kein Termin“ oder gar „vollständig geimpft“ angibt, der sich nicht impfen lassen will.

  5. Wenns nach der Zusammensetzung der Ergebnisse geht, müsste es ja demnächst hier ruhiger werden, immerhin sterben wir Geimpfte ja alle bald.

    • Jein – alle, alle werden sterben. Weil nach der Pandemie ist vor der Pandemie. Bill Gates hat doch ganz klar gesagt (Interview im Januar 2021): Es werden in der nächsten Zeit immer wieder Pandemien über die Welt kommen, es wird sehr viele Opfer geben, man wird immer wieder impfen müssen.

      Und Luisa hat gesagt: Den Leuten werden die Schuhsohlen beim Gehen auf der Straße schmelzen. Weil Klimakollaps. Weil Kipp-Punkt, weil Point of No Return.

      Konsequenz: In den nächsten Jahren werden wir sowieso alle sterben: an irgend einem Virus aus irgend einem Labor in China, an globalen Hitzewellen, und alle, die das noch überlebt haben, sterben dann, weil die örtliche Versorgung zusammenbricht – zu wenig Fachpersonal, alle schon gestorben -, und weil es dann Mord und Totschlag gibt um die letzten paar Chips im inzwischen 30-fach geplünderten Supermarkt.

      Ich sehe das ziemlich entspannt: meine letzten paar Monate unter den noch Lebenden will ich voll und ganz genießen.

  6. #1 Also schützt mich das Impfen vor einer Ansteckung? – nein

    #2 Verhindert es, dass ich Andere anstecke? – nein

    #3 Warum sollte ich dann? Weil es zu „90% vor einem schweren Verlauf schützt“ **1-AHA, wie viele solcher Verläufe gibt es denn unter Ungeimpften? „Nun weniger als 10% landen im Krankenhaus…“

    #4 Normal dauert eine Zulassung mehrere Jahre.

    **1 nicht mit den neusten Mutanten

      • Impfen verringert drastisch die Chance wegen Covid ins Krankenhaus gehen zu müssen und reduziert damit die Belastung des Gesundheitssystems durch die Pandemie, was auch das Primärziel aller Seuchenbekämpfungmaßnahmen ist. Unser Gesundheitssystem war nebenbei bemerkt auch schon vor der Pandemie überlastet.

        Niemand wird im Falle eines schweren Verlaufs auf eine Behandlung verzichten, egal was er vorher vielleicht darüber sagt und kein Arzt würde ihn auch abweisen. Außerdem zahlen wir alle in die gleiche Krankenkasse ein. Unabhängig von individuellen Meinungen sind wir also eine Solidargemeinschaft und müssen verantwortlich mit unserem System umgehen.

        Das Kosten-Nutzen-Risiko Verhältnis geht einfach ganz klar positiv für Impfungen aus. Beim Autofahren sterben auch jede Menge Menschen, aber niemand will Autos verbieten, weil wir erstens den Nutzen dafür sehen und weil wir uns zweitens dran gewöhnt haben. Darum halte ich Impfskepsis für vollkommen irrational. Man hat auch schon der Kuhpockenimpfung unterstellt, dass einem davon Hörner wachsen würden. Die Sorgen sind heute emtional betrachtet die gleichen, sie äußern sich nur zeitgemäß.

        • wir hatten PCR-Positiv ca. 3.8 Mio Menschen von denen mussten max 10% im Krankenhaus behandelt werden, davon sind keine 100.000 gestorben 85-90% der verstorbenen waren 85 Jahre und älter.

          Warum sollten sich die ca. 3,5 Mio Menschen deren Immunsystem ohne große problem das Virus bekämpfen konnte sich impfen lassen, wo soll hier der nutzen sein?
          Denn bei einer Infektion oder einer klassischen Imfpung kommt das Immunsystem mit dem kompletten Virus in konntakt ´. Bei den neuartigen Imfpungen wird dem Immunsystem nur ein Teil des Virus (das Spikeprotein) präsentiert.
          Eine genesen Person sollte daher einen deutlich besseren Schutz vor dem Virus haben als es durch die neuartigen Impfungen möglich ist.
          Ob die imfpung von Genesenen (also Infektion nur mit dem Spikeprotein) noch einen zusätzlichen medizinischen nutzen hat ist unklar.

          Allgemein muss man auch zu Impfungen gegen respiratorische Viren sagen, dass es da Probleme gibt z.b. bei der Grippe Impfung stellt es sich so dar, dass sie bei denen die einen Schutz bräuchten (alte und vorerkrankte) meist nicht gut wirkt (30%-40%), und bei denen bei dennen sie gut wirkt nicht benötigt wird da deren Immunsystem das Virus auch ohne Impfung erfolgreich bekämpfen kann.
          Und bei der Sars-Cov2 Impfung ist es das gleiche Problem deswegen wird ja jetzt auch schon über Booster Impfungen gesprochen.
          Von daher ist die wirksamkeit von 95% mit Vorsicht zu geniesen da sie nur etwas zur reduzierung des relativen Riskio in der Testgruppe angibt aber nichts über die absolute Wirksamkeit bei Risikopatienten.

          • Die 3.8 Millionen PCR-positiven traten unter Lockdownbedingungen auf, die man nicht ewig aufrechterhalten kann. Die sollte man nicht als Maßstab hernehmen. Wenn man dem Virus freien Lauf lässt erwischt es schnell alle 80 Millionen Deutsche, also bekommen deine Zahlen einen Faktor von über 20 und du hast plötzlich 8 Millionen Leute im Krankenhaus.

            Tote sind nicht die einzige Belastung des Gesundheitssystems. Es sterben wenige, weil sie über mehrere Wochen, manchmal Monate mit reinem Sauerstoff in der Intensivstation liegen. Das frisst Arbeitskräfte, die dann in anderen Stationen wie Krebsvorsorge und Ambulanz fehlen. Und nochmal zu dem Faktor 20: in dem Falle bekäme fast keiner von den Infizierten eine Behandlung. Dann passierte das gleiche wie in Bergamo oder Indien.

            Außerdem gibt es Langzeitfolgen bei Covid, da wandern Arbeitskräfte in die Frührente für wer weiß wie lange. Auch das belastet unser System. Wieso sollte man sich keine Sorgen um diese Risiken machen, für die noch keine Daten vorliegen?

            Und mit logischen Schlüssen über medizinische Sachverhältnisse sollte man immer vorsichtig sein. Selbst Mediziner kucken rein auf das was hilft. Und die Zahlen sprechen für die mRNA Impfung genauso wie für jede andere Technik.

            Die Impfung reduziert nachweislich die Schäden bei einer Infektion. Wie wäre folgende Strategie: Wir impfen alle durch und dann zielen wir auf Herdenimmunität durch Durchseuchung. Dann kriegen wir die umfassende Bioimpfung bei minimalen Schäden.

          • @ Guy de Somme

            Ich kann Deine Argumentation im Prinzip nachvollziehen. Ich finde aber, Sie geht – mittlerweile – zu weit. Eine Be-lastung des Gesundheitssystems (oder auch der Gesellschaft insgesamt) durch individuelles Verhalten ist hinzunehmen, sonst müssten wir auch Nicht-Skifahren, Schlanksein, Nicht-Rauchen und Nicht-Saufen zu einer Bürgerpflicht erklären. Um einer akuten Über-lastung entgegenzutreten, kann man die Bürger in die Pflicht nehmen, da stimme ich zu.

            Allerdings reicht es dafür bei Corona, wenn ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist, insbesondere die gefährdeten Menschen. Das ist bereits bzw. bereits absehbar der Fall. Insofern mag Sich-impfen-zu-lassen eine Bürgerpflicht gewesen sein, als Du das gemacht hast (ich weiß ja nicht, wie lange das her ist); inzwischen kann man auf die letzten Impfverweigerer, die partout nicht wollen, aber auch verzichten.

          • @Guy de Somme

            „Die 3.8 Millionen PCR-positiven traten unter Lockdownbedingungen auf, die man nicht ewig aufrechterhalten kann.“

            Die nachweislich auch keine große Wirkung haben:
            https://www.wm-institut.de/index.php?sid=wmicms0g067c16282b53772f17f5db1e9c3c4c8c0&cid=5f7afba71f38153b9ccd2bef07e1adbc&view=show_detail&detail_object=medmaxx_rss_news&plga%5Brss%5D=d85143cf2187cfafde9ab5d925fca1d8&plga%5Bguid%5D=da3d9150f8554de56db9aed4bf8ecd47&plga%5Bdetail_object%5D=20b73e9f2279f9203331f52f045791bf

            https://www.24hamburg.de/hamburg/hammer-studie-lockdowns-haben-keine-wirkung-gegen-pandemiegeschehen-zr-90784287.html

            Was auch Schweden wohl recht eindrücklich belegt. PCR-Tests machen die meisten nur, wenn sie einen Verdacht auf Erkrankung haben, also Symptome (während ein riesiger Teil der Infizierten wohl symptomlos blieb).

            „Arbeitskräfte, die dann in anderen Stationen wie Krebsvorsorge und Ambulanz fehlen. Und nochmal zu dem Faktor 20: in dem Falle bekäme fast keiner von den Infizierten eine Behandlung. Dann passierte das gleiche wie in Bergamo oder Indien.“

            Wir wissen gar nicht, was da genau passierte. Wir wissen ja schon in Deutschland kaum, was vorgeht, was übertrieben, Halbwahrheit und Panikmache ist. Gut denkbar ist auch, dass die in den wärmeren Ländern weniger immun gegen solche typischen Erkältungsviren sind.

            „Außerdem gibt es Langzeitfolgen bei Covid, da wandern Arbeitskräfte in die Frührente für wer weiß wie lange. Auch das belastet unser System. Wieso sollte man sich keine Sorgen um diese Risiken machen, für die noch keine Daten vorliegen?“

            Mittlerweile liegen genug Daten vor, die es rechtfertigen, die Maßnahmen als übertrieben anzusehen. Leider werden viele dieser Studien in den MSM nichtmal erwähnt.

            „Und mit logischen Schlüssen über medizinische Sachverhältnisse sollte man immer vorsichtig sein. Selbst Mediziner kucken rein auf das was hilft. Und die Zahlen sprechen für die mRNA Impfung genauso wie für jede andere Technik.“

            Je nachdem welchen Mediziner man fragt und welche Studie man anschaut…

            „Die Impfung reduziert nachweislich die Schäden bei einer Infektion. Wie wäre folgende Strategie: Wir impfen alle durch und dann zielen wir auf Herdenimmunität durch Durchseuchung. Dann kriegen wir die umfassende Bioimpfung bei minimalen Schäden.“

            Nur wenn die Statistiken zu den Impfnebenwirkungen alle nicht stimmen…
            Den gesellschaftlichen Schaden hast du aber ohnehin, denn das würde alle Impfgegner auf die Barrikaden treiben.

      • Impfen verringert drastisch die Chance wegen Covid ins Krankenhaus gehen zu müssen

        Zumindest was absolute Zahlen betrifft, stimmt das für große Teile der Bevölkerung nicht (auf die auch generell noch recht unklare Studienlage will ich hier erst gar nicht eingehen). Jüngere Menschen ohne Risikofaktoren haben auch ohne Impfung eine extrem geringe Wahrscheinlichkeit, an Covid so schwer zu erkranken, dass die damit ins Krankenhaus müssen. Selbst wenn die Impfung dieses minimale Risiko prozentual nochmal erheblich verringern sollte, wäre damit keine merkliche Entlastung des Gesundheitssystems verbunden, weil die absoluten Zahlen eben so oder so sehr gering sind.

        • Die Diskussion ob 12jährige geimpft werden sollen ist zugegeben stark durch Emotionen getrieben, alle wollen die Kinder schützen, aber die STIKO sieht keine Notwendigkeit, weil Kinder fast nie Probleme mit Covid haben.
          Richard David Precht hat mal drauf hingewiesen, dass der Impfstoff stattdessen in der dritten Welt nötiger wäre, auch um das weitere Mutieren von Corona einzudämmen.

          • Ja, aber das betrifft keineswegs nur die 12jährigen. Leider gibt es ja kaum wirklich aussagekräftige Zahlen, aber mindestens bis zu den 40jährigen, vermutlich sogar noch höher, ist die Anzahl der wegen Covid hospitalisierten Menschen ohne Risikofaktoren viel zu gering, um signifikanten Einfluss auf unser Gesundheitssystem zu haben.

        • Vorsorglich zur Klarstellung – ich bin absolut dafür, dass jeder, der aufgrund von Alter, Vorerkrankungen etc. ein signifikantes Risiko für einen schweren Verlauf hat, sich impfen lässt. Nicht als Bürgerpflicht, sondern zum Selbstschutz.
          Bei weiten Teilen der Bevölkerung ist der durch eine Impfung zu erlangende zusätzliche Schutz aber nach derzeitigen Erkenntnissen mangels ohne Impfung bestehenden Risikos so gering, dass er selbst die im Schnitt geringen Nachteile der Impfung nicht überwiegt. Und Menschen mit moralischen Vorhaltungen wie „Bürgerpflicht“ zu für sie medizinisch nicht sinnvollen Impfungen zu drängen, halte ich für problematisch.

  7. „Wenigstens schützt es vor schwerer Erkrankung“ war das Statement eines Arztes über die begrenzten Fähigkeiten der Covid-Impfstoffe. Dass dafür zehntausende Menschen an der Impfung gestorben sind, weiss er zwar, setzt es jedoch in keinen Bezug zu diesem „Nutzen“.
    Die Skrupellosigkeit mit der diese Leute nun hinter den Kindern her sind, hat mir den letzten Restglauben an die Menschheit genommen.

    • Die Statistik mit den 10.000 Toten durch die Impfung gibt ein falsches Bild ab. Da wird nämlich jeder der *mit* der Impfung gestorben ist als *durch* die Impfung gestorben gezählt. Die könnten ja auch an Herzversagen gestorben sein.

      • Die Statistiken sind m.W. alle mehr oder weniger Müll, die Todesstatistiken zu Corona ebenso, wie die zu den Impftoten. Selbst wenn man jeden obduzieren würde, könnte man noch nicht sicher sein, denn eine exakte Todesursache festzustellen, ist gar nicht so einfach.

        Die Impfstatistiken der WHO werden etwa nicht nach Art der Impfung getrennt. Was soll der Schei*? Da sieht man doch, dass das gar nicht ernst gemeint ist! Normalerweise müsste man bei jedem Sterbefall ermitteln, wann der geimpft wurde, passiert m.W. auch nicht (man korrigiere mich, falls ich mich irre)…

        Wenn es viele Impftote geben sollte, werden wir das (ebenso wie mit Coronatoten) am ehesten an der Übersterblichkeit ablesen können (wobei es schwierig werden wird, sich für eine der beiden wahrscheinlichen Hauptursachen zu entscheiden), die all die Propaganda beider Seiten regelmäßig erdet. Also sollte es keine Übersterblichkeit geben: alles gut. Gibt es eine, dürfen wir weiter streiten 🙂

  8. Was mich letztlich zur Impfentscheidung trieb, war die auf Anfang Mai datierte, hier in Auszügen (um verwirrende Zahlen und Fussnoten bereinigte) wiedergegebene, gemeinsame Empfehlung von:

    der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM),
    der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG),
    der Deutschen Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin (DGPGM),
    der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM),
    der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie
    und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF),
    der AG Geburtshilfe und Pränatalmedizin in der DGGG (AGG),
    Arbeitsgemeinschaft für Infektionen und Infektionsimmunologie in der Gynäkologie und
    Geburtshilfe (AGII),
    der AG Universitäre Reproduktionsmedizinische Zentren der DGGG (URZ),
    des Dachverbands Reproduktionsbiologie und –Medizin (DVR),
    der Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und
    Geburtshilfe (BLFG),
    und des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF):

    „Nach Angaben des deutschen CRONOS-Registers, in dem im April 2021 bereits 1905 SARS- CoV-2-positive Schwangerschaften dokumentiert sind, wurde bei 1 von 25 Schwangeren eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Davon benötigte jede fünfte Patientin eine Atem-unterstützung und 1 von 10 Erkrankten eine ECMO-Therapie.  …

    Im Vergleich zu Nicht-Schwangeren ist 6-fach häufiger eine intensivmedizinische Betreuung und eine Beatmung mehr als 23-mal häufiger notwendig. Vorerkrankungen (z. B. Hypertonus, Diabetes mellitus), mütterliches Alter über 35 Jahren und Adipositas stellen dabei Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf bei Schwangeren dar…

    bei altersentsprechend niedriger Gesamtmortalität bis zu einer 26-fach erhöhten Sterblichkeit von Schwangeren mit COVID-19: 141 vs. 5,0 Todesfälle pro 100.000 Frauen…

    Bereits bei asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion haben Schwangere ein über 80% erhöhtes Risiko für eine Präeklampsie. Bei schweren Verläufen steigt auch hier die Erkrankungswahrscheinlichkeit auf über das
    4-fache an. Ein um das 4,5-fach erhöhtes Risiko besteht für thromboembolische Ereignisse bei SARS-CoV-2-Infektion“

    Usw. Usf.

    https://www.dggg.de/stellungnahmen/empfehlung-der-covid-19-impfung-fuer-schwangere-und-stillende-frauen

    In unschwangerem Zustand hätt ich übrigens auch nicht gezögert. Schlicht aus Solidarität.

    • Ja, wenn soviele „deutsche Gesellschaften“ das empfehlen…

      Sogar die Stiko aktuell:
      „Terhardt sagte: „Wir werden versuchen, der Politik ein bisschen entgegenzukommen.“
      https://www.berliner-zeitung.de/news/stiko-will-der-politik-beim-kinderimpfen-entgegenkommen-li.176771

      Eigentlich drückt der Satz schon alles aus, insbesondere was Unabhängigkeit, Hierarchie und Glaubwürdigkeit angeht…

      Der Endsieg ist nahe! Wir müssen jetzt alle dicht zusammen stehen (natürlich nur mit Maske) und jeder der ausschert, ist ein Verräter an der guten und richtigen Sache und muss unter Druck gesetzt werden! Volkssturm jetzt! All die Opfer dürfen nicht umsonst gewesen sein!

      • Wie wird eigentlich der (mögliche) Konflikt zwischen Dir und Deiner geimpften Frau bezüglich der Impfung Eurer Kinder ausgehen, was denkste?

        • Meine Frau ist gegen das Impfen der Kinder, wir sind uns da ziemlich einig. Ich wette mittlerweile würde sie sich auch selbst nicht mehr impfen lassen. Aber Frauen scheren halt ungern aus gesellschaftlichen Konventionen aus…

          • Sollte eine Impfpflicht für Kinder kommen, weiß ich noch nicht, was ich tue. Diese Unsicherheit plagt viele. Ich weiß von mindestens zwei Familien, die deswegen einen Wegzug erwägen. Ich hoffe ich muss diese Entscheidung nicht treffen.

    • Du bist schwanga?

      Bitte lies vor der Niederkunft mindestens drei Alice-Miller-Bücher, damit dein Nachwuchs es gut hat.

      Man sollte am besten chronologisch vorgehen. Die ersten drei Bücher von ihr sind auch die wichtigsten, grundlegenden:

      Das Drama des begabten Kindes (1979)
      Am Anfang war Erziehung (1980)
      Du sollst nicht merken (1981)

      Im übrigen wirst du deine Mutterschaft dann auch wesentlich mehr genießen können, wenn du begreifst, daß Kinder zu 100% emotional gesund sind und in eine doch sehr kranke Welt der Erwachsenen geboren werden. Dazu muß man sich als Erwachsener aber selbst hinterfragen.

    • Meine „Impfkarriere“ hat am 2. Lebenstag begonnen – mit dem Stoff, der lediglich einigermaßen garantierte, dass eine (weiterhin ebenso mögliche) Ansteckung mit Tuberkulose bei mir keinen schweren Verlauf nehmen würde.

      Muss wohl von den dokumentierten Nebenwirkungen her die so ziemlich heftigste, bislang (bis 1998 quasi obligatorische) empfohlene Impfung gewesen sein, wenn ich das richtig sehe?

        • Stell Dir mal vor, Sabrina, Du wärst an meiner Stelle, also schwangere Mutter von bereits 3 Kindern im Kita- bzw. Schulalter. Glaubst Du, die über Deinem Post prangende Risiko-Bewertung, auf die sich immerhin 11 einschlägige, inländische Fachverbände einigen konnten, wäre von Dir als unseriös/irrelevant/Panikmache/whatever verworfen worden?

          (und dabei habe ich Vieles ja noch weggelassen, von – nach Covid-Infektionen, nicht aber Impfungen – nachweislich mehr Fehl- und Frühgeburten, über häufigere stationäre Behandlung der Neugeborenen Infizierter, bishin zum höheren Antikörpertiter der Geimpften im Vergleich mit Genesenen und dem sich daraus ergebenen Nestschutz für die Würmchen)

          • Also wenn ich eines gelernt habe, nicht nur in der DDR, sondern auch im vereinigten Deutschland: traue niemandem, schon gar nicht öffentlichen Institutionen. Versuch dir immer selbst ein Bild zu machen, das gilt doppelt, wenn der Zeitgeist und die Medien faktisch gleichgeschalten agieren, panisch Gegenrede unterdrücken und jeden der nicht mitzieht unter Druck setzen (z.B. die Stiko).

            Wenn die Sache schiefgeht, sind die alle weit weg und niemand will irgendwie verantwortlich gemacht werden…

            Du hast dir offenbar ein Bild gemacht (wenn auch ein anderes als ich), also werde halt glücklich mit deiner Entscheidung. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Schlimmes passiert, ist m.E. so oder so ziemlich gering.

        • @Semikolon

          Deine Verantwortungs-Bereitschaft im Sinne eines „Nestschutz für die Würmchen“ ist ehrenwert; allerdings frage ich mich, ob gerade dies nicht auch eine bewußte Entscheidung GEGEN eine Impfung mit Cov-19-Impfstoffen bedeuten kann, zumal angesichts der weitgehend unterbliebenen fundierten regulären Prüfungs-Abläufe der nur notfallmäßig zugelassenen Cov-19-Impfstoffe, die zudem anscheinend auch dauerhaft mit ABHÄNGIGKEIT verbunden sind:

          „https://www.dushanwegner.com/aus-impfangebot-wird-impfschikane/“
          und daraus zitiert:
          „Erste Doppeltgeimpfte berichten davon, wie auf sie Druck ausgeübt wird, sich neuen mRNA-Injektionen zu unterziehen:
          „“Meinem Vater wurde heute erklärt, dass er seinen Status als vollständig Geimpfter verliert, wenn er die 3. Impfung nicht vor dem 30. September 2021 absolvieren lässt. Ratet mal was im Frühling 2022 passiert und im Herbst 2022 und im Frühling 2023. (@DoCruz1, 10.8.2021)““
          Ja, es läuft alles auf ein »Impf-Abo« heraus. Der ideale Bürger macht sich gern zum Nadelkissen der Pharmamilliardäre.“

  9. Es gab ja mal diese Grenze, dass bei einem Toten pro Million ein Medikament/Impfstoff vom Markt genommen wird. Bei den Covid-Impstoffen wurde diese Grenze schon längst irgendwann letzten Jahres durchbrochen. Trotzdem wird in bessinnungslosem Fanatismus weitergeimpft, als ob die Pest in Europa wüten würde.

    Wie werden wir wohl in der Geschichte vor den kommenden Generationen dastehen?

    Als entschlossene Helden im Kampf gegen eine tödliche Seuche oder als ein Haufen hysterischer Idioten die wirklich alles falsch gemacht haben was man falsch machen kann?

    • Covid ist ja auch schon lange kein medizinisches Problem mehr, sondern ein politisches Druckmittel. War schon bei der Pest oder den Pocken so. Immer eine gute Gelegenheit, um unliebsame Mitbürger loszuwerden.

  10. Letztlich ist die Frage ob man sich gegen Covid Impfen lassen soll, eine Entscheidung mit ziemlich unvollständiger Information.
    Vereinfacht gesagt etwa in der Richtung:
    Man/in weiss schlicht nicht, wie gefährlich Corona für einen/innen persönlich ist. Und man/in weiss aber auch nicht wie gefährlich die Impfung für einen/innen persönlich ist. (mir gefällt das gendern, haha)

    Witzigerweise kann man für die Ungefährlichkeit/Gefährlichkeit immer halbwegs stichhaltige Informationen finden, die alle Thesen supporten. Es gibt bestimmt echte Fachleute, die Corona harmlos sehen, und echte Fachleute, die das Gegenteil postulieren – selbiges gilt fuer die Impfung.

    Also treffen die Menschen Ihre Entscheidung letztlich basierend auf verinnerlichten Alltagsheuristiken, die die Flut an Information mehr schlecht as recht verarbeiten. Diese Heuristikenscheinen sich ziemlich zu unterscheiden, weshalb als Antworten da auch ein breites Spektrum rauskommt von „Alle müssen sich impfen und jeder der’s nicht macht, ist dumm und böse“ bis hinzu „jeder der sich impft ist ein dummes Schaf“

    Wenn ich also darüber so nachdenk, könnt ich auf die Idee kommen, einfach eine Münze zu werfen, ob ich mich impfen lassen soll oder nicht. Ist mit Sicherheit auch keine schlechtere Heuristik als die ellenlangen und wiederkehrenden Diskussionen hier lesen zu müssen – vor allem aber spart das Münzwerfen eine Menge Zeit. That being said, werfe ich die Münze und fahre in die Eisdiele 😉

  11. Ich habe mir Johnson & Johnson einmal gegeben, soll ja angeblich ausreichen. Damit ist das Ding allerdings für mich auch durch, alle drei Monate lasse ich mich nicht pieksen. Meine Frau hat allerdings keinen Bock.

  12. Ich habe mich impfen lassen, zweimal. Ich würde eine Impfung empfehlen, bin aber strikt gegen eine Impfpflicht. Ich halte die Leute, die skeptisch sind auch nicht für dumm. Mein Vertrauen in die Pharmaindustrie und die Regierung ist ja auch nicht grenzenlos. Schlecht ist, dass impfen und nicht impfen zu so etwas wie einem politischen Bekenntnis gemacht wurde. Damit ist eine sachliche, ruhige Diskussion fast nicht mehr möglich.

  13. Ich bin mal in so ein rabbit hole geklettert (habe also viele Monate des Telegram-Kanals einer schon vor Covid-19 strikten Impfgegnerin durchgescrollt) im Bemühen darum, einen Ansatzpunkt zu finden, was Geimpfte nun denn massenhaft hinstrecken solle. Erste „Theorie“:

    „Spanische Forscher entdeckten kürzlich, dass die Corona-Impfstoffe von Pfizer und AstraZeneca größtenteils aus Graphenoxid bestehen. Die Faktenprüfer und Medien überschlugen sich daraufhin, um die Berichte über die Entdeckung zu entkräften.

    Karen Kingston, eine ehemalige Pfizer-Mitarbeiterin, hat nun bestätigt, dass Graphenoxid in den Covid-Impfstoffen vorhanden ist. „Es ist extrem schwierig, diese Informationen zu finden“, sagte sie in der Stew Peters Show.

    Auf die Frage von Peters, ob Graphenoxid in den Corona-Impfstoffen vorhanden sei, antwortete sie unmissverständlich: „100 Prozent, das ist unwiderlegbar.“

    Kingston vermutet, dass dieser Inhaltsstoff in den Patenten der Impfstoffe nicht erwähnt wird, weil er für Menschen giftig ist und weil er buchstäblich eine Verbindung zum Internet herstellen kann. „Sie untersuchen, wie viel sie den Menschen injizieren können, bevor sie sterben. Wir sind die Versuchskaninchen“.

    Wenn sie aktiviert werden, kann es zu Schäden und Tod kommen.

    Der ehemalige Pfizer-Mitarbeiter erklärte, dass Graphen Elektrizität leiten kann. Wenn Graphen eine positive Ladung hat, zerstört es alles, womit es in Berührung kommt. Im Moment sind die Teilchen neutral geladen. Wenn sie durch ein elektromagnetisches Feld aktiviert werden, kann es zu Schäden und zum Tod kommen. Es hängt davon ab, wie viele Nanopartikel im Körper sind und wo sie sich befinden, so Kingston.“

    Welche Ideen diesbezüglich sind Euch noch zu Ohren gekommen?
    (Die „will nicht“-Fraktion ist natürlich herzlich eingeladen mitzumachen)

    • Habe meine Fleissarbeit bis jetzt fortgesetzt und weitere „Theorien“ (die bislang immer ohne Quellenangaben sowie unkommentiert einfach nur weitergeleitet wurden) entdeckt.

      Idee Nr. 2, wodurch der „Massen-Genozid an der weißen Rasse“ ausgelöst werden soll angeblich:

      „Dr. med. Charles Hoffe berichtet .. über die beunruhigenden Ergebnisse bei seinen Patienten. Er sagt, dass die mRNA-Impfstoffe Tausende von winzigen Kapillaren im Blut .. verstopfen .. Die meisten werden in wenigen Jahren an Herzversagen sterben. Die injizierten Spike-Proteine, die im Körper der Geimpften massenhaft produziert werden sollen, sind die Ursache für die Verklumpung, die bei nicht weniger als 60 Prozent der Geimpften negative Auswirkungen hat. Dr. Hoffe, der als Arzt in Lytton BC Canada praktiziert, erklärt: „Wir wissen jetzt, dass nur 25 Prozent des ‚Impfstoffs‘, der einer Person in den Arm gespritzt wird, tatsächlich im Arm bleibt. Die anderen 75 Prozent werden vom Lymphsystem aufgefangen und buchstäblich in den Blutkreislauf eingespeist, so dass diese kleinen Pakete von Boten-RNA – und übrigens sind in einer einzigen Dosis des Moderna-‚Impfstoffs‘ buchstäblich 40 Billionen mRNA-Moleküle enthalten. Diese Pakete sind dazu bestimmt, in Ihre Zellen aufgenommen zu werden. Aber der einzige Ort, an dem sie aufgenommen werden können, ist in der Nähe Ihrer Blutgefäße, und der Ort, an dem sie aufgenommen werden, sind die Kapillarnetzwerke – die kleinsten Blutgefäße, in denen sich der Blutfluss verlangsamt und wo die Gene freigesetzt werden. Ihr Körper macht sich dann an die Arbeit, Billionen und Billionen dieser Spike-Proteine zu lesen und herzustellen. Jedes Gen kann viele, viele Spike-Proteine produzieren. Der Körper erkennt dann, dass es sich um Fremdkörper handelt, also bildet er Antikörper dagegen, so dass Sie dann gegen COVID geschützt sind. Das ist die Idee.“ Aber genau hier liegt das Problem. Bei einem Coronavirus wird dieses Spike-Protein Teil der Viruskapsel. Mit anderen Worten: Es wird Teil der Zellwand, die das Virus umgibt. Aber es ist nicht in einem Virus. Es befindet sich in Ihren Zellen. Es wird also Teil der Zellwand Ihres Gefäßendothels. Das bedeutet, dass diese Zellen, die Ihre Blutgefäße auskleiden, die eigentlich glatt sein sollten, damit Ihr Blut reibungslos fließen kann, jetzt diese kleinen stacheligen Teile haben, die herausragen. Dr. Hoffe fährt fort: „Es ist also absolut unvermeidlich, dass sich Blutgerinnsel bilden, weil Ihre Blutplättchen um Ihre Blutgefäße zirkulieren, und der Zweck der Blutplättchen ist es, beschädigte Gefäße zu identifizieren und Blutungen zu stoppen. Wenn also das Blutplättchen durch die Kapillare kommt, trifft es plötzlich auf all diese COVID-Spikes und es ist absolut unvermeidlich, dass sich Blutgerinnsel bilden und das Gefäß blockieren.“ Diese Spike-Proteine können also vorhersehbar Blutgerinnsel verursachen. Sie sind in Ihren Blutgefäßen (wenn sie mit mRNA „geimpft“ sind), also ist es garantiert. Dr. Bhakdi sagte dann zu mir, dass der Weg, dies zu beweisen, ein Bluttest ist, der D-Dimer genannt wird. „.. Die Gerinnsel, von denen ich spreche, sind mikroskopisch klein und zu klein, um sie auf irgendeinem Scan zu finden. Sie können daher nur mit dem D-Dimer-Test nachgewiesen werden.“ Dr. Hoffe erklärt, dass er D-Dimer-Tests bei seinen mRNA-„geimpften“ Patienten durchgeführt hat und er beunruhigenderweise festgestellt hat, dass 62 Prozent von ihnen diese mikroskopischen Blutgerinnsel hatten.“

      Und Idee Nummer 3 wäre:

      „Die C-Impfung zerstört Dein natürliches unspezifisches Immunsystem. Danach kann es Dich nur noch vor Covid-19 schützen und gegen alle anderen Keime NICHT mehr! Die Impfung schaltet also Dein angeborenes Schutzschild komplett aus!“

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