Selbermach Mittwoch

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278 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch

    • Was für eine trostlose Einstellung und was für eine Fehleinschätzung unserer gesellschaftlichen Gestaltungskraft.
      Die Menschen rund um dich herum sind zu weit mehr fähig als du ihnen zutraust.

      Es ist ein grundsätzliches Problem, wenn das öffentlichen Gesundheitswesen Informationen zurückhalten, weil sie glauben, dass diese nicht umgesetzt werden können. Die Öffentlichkeit verdient die Wahrheit und kann erstaunlich widerstandsfähig sein, wenn sie vor eine Herausforderung gestellt wird.

    • Sehr interessanter Beitrag.
      Ich ziehe immer gerne die Parallelen zum Feminismus, wie da mit Angst gearbeitet wird und was es aus dem „alten weißen Mann“ gemacht hat. Der wurde
      1.) zum Monster aufgebaut, vor dem „Frau“ Angst haben muss und
      2.) um die Angst für „Frau“ zu mindern, wurde alles unternommen um den „alten weißen Mann“ (stellvertretend: das Patriarchat) zu zerstören, so dass jetzt
      3.) der „alte weiße Mann“ in beständiger Angst leben muss vor a) permanenten Anschuldigungen, b) ständigen Missbrauchsvorwürfen (I. Machtmissbrauch, II. sexuelle Übergriffe, III. sprachlicher Missbrauch durch das gen. M., IV. pol. Missbrauch durch „falsche“ Parteinen, z.B. die Pimmelbude CDU oder AfD) und c) vor dem Verlust seiner Männlichkeit (sprich: männliche Eigenschafte, Charakter, Verhalten, etc)

      Die SPD macht noch schnell vor der BW im September einige Tatsachen (https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/neues-gesetz-soll-frauen-aufstieg-in-spitzenpositionen-erleichtern) die ganz schnell durchgewunken werden. Ab September droht ja der Machtverlust, was ja angesichts des Zuspruchs für Grün nicht unbedingt sein muss. Gnade uns Gott vor RRG.

  1. Wir hatten es doch von künstlicher Intelligenz und menschlicher Kreativität. Ich finde in dem Zusammenhang das folgende ganz interessant.

    Wie im Wirtschaftsteil der Zeitung dargelegt wird, läuft das Geschäft mit Spielwaren schlecht, weil es der Industrie an „Innovationen“ fehle. Niemand wagt die schlichte Wahrheit auszusprechen: Kinder brauchen kein Spielzeug – oder sehr wenig, eine Puppe vielleicht, sonst nur Holz, Sand, Wasser, einfaches Material, wie es überall herumliegt, die üblichen Haushaltsgegenstände, und Bücher natürlich. Die Enkelin läßt all die hübschen Sachen liegen und beschäftigt sich eingehend mit den Selbstklebe-Etiketten der Verpackung. Die Erwachsenen verstehen das nicht mehr.

    Unter den Puppen sind die selbstgemachten besonders geliebt, keineswegs lebensecht und natürlich ohne eingebaute Quäkstimme. Viele Kinder hängen an ihrem „Schnüffeltuch“ mehr als an jedem anderen Gegenstand auf der Welt. Mit Schnüffeltüchern läßt sich kein Weihnachtgeschäft bestreiten. Kein gutes Argument für „Innovationen“. Das Kind selbst ist die Innovation.

    http://sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=897#40299

    Kleine Kinder spielen lieber mit einfachen, oft selbstgemachten oder einfach gegebenen Dingen, die der sogenannten Phantasie „Spielraum“ (!) lassen.

    Ich hatte Beobachtungen von Helmholtz und Mencken erwähnt:
    http://sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1507#32688
    http://sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=783#37979

    In einem Haushalt haben sich nach der Aufzucht mehrerer Kinder natürlich viele Spielsachen angesammelt, die nun den Enkelkindern angeboten werden. Wieder bestätigt sich das Vorziehen einfacher Dinge; solange das Spiel mit ihnen nicht ausgeschöpft ist (was lange dauern kann), zeigt das Kind kein Interesse an all den anderen schönen Objekten, die wohlmeinende Erwachsene einmal angeschafft haben.
    Der Spielzeugindustrie gefällt das natürlich nicht. Sie wirft immer mehr Produkte auf den Markt, die mehr den Sammler als das spielende Kind ansprechen und erklärtermaßen denn auch das Ziel haben, Kinder zu Sammlern zu machen: noch mehr Barbies, noch mehr Lego-Spezialteile. Der Nutzer und Käufer soll den Eindruck haben, seine Frustration, deren wahre Ursache er nicht kennt, könne durch Hinzukaufen überwunden werden – das Wesen der Sucht.

    http://sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1507#46804

    Vielleicht hat Christian mit seinen Kindern ja ähnliche Beobachtungen gemacht.

    • Definitiv. Ein Stock wird umgehend zur Waffe, am besten zum Laserschwert ein Waldspaziergang ist immer gut und mit Papa Borkenschiffchen schnitzen schlägt jedes Tablet um längen. Nur Lego geht eigentlich immer.

    • „das folgende ganz interessant“

      Das sind absolut meine Gedanken. Und ich bin sehr erfreut zu sehen, dass auch andere die haben. Besonders habe ich mich immer über die Firma Lego aufgeregt, die hier ja auch erwähnt wird.

    • Kann ich vollumfänglich bestätigen.

      Beim Auspacken ist das Papier am interessantesten. Wenn das Geschenk komplett ausgepackt ist wird der Inhalt einmal kurz angesehen, dann wird wieder mit dem Papier gespielt, es wird zerknüllt, zerrissen, auseinandergefaltet…

      Bei Lego ist es ganz wichtig dass genug „neutrale“ Klötze vorhanden sind um damit irgendwas zu bauen oder sie einfach zusammenzustecken. Zwei, drei Männchen oder Tiere schaden nicht, die kann man dann oben auf den großen Turm draufsetzen. Aber mehr Figuren brauchts eigentlich nicht.

      Eine Puppe mit schönen langen Haaren und Schuhen die man an- und ausziehen kann erfreut sich allerdings in letzter Zeit auch großer Beliebtheit.

  2. Leute, die jetzt sagen: ja, sicher, die öffentliche Behandlung des Klimawandel ist nicht ernstzunehmen, aber da ist sicher an sich was dran — die erinnern ein bisschen an diejenigen, die sagen: nungut, mit dieser Idee ist viel Unsinn und Böses betrieben worden, aber menschliche Rassen, da ist doch was dran ….

      • hier ist das:

        https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/klimapilgerweg-2021-prominente-frauenpower-fuer-klimagerechtigkeit.html

        „Beide treten dabei buchstäblich mit den Füßen für Klimagerechtigkeit gegenüber dem globalen Süden, gegenüber nachfolgenden Generationen und auch innerhalb unserer Gesellschaft ein. Denn Klimagerechtigkeit ist zentrales Anliegen der christlichen Kirchen.“

        Man muss aber sagen: hier in der Kirche und ihren sektenhaften Auswüchsen ist das Thema eigentlich goldrichtig aufgehoben. Es ist nur vollkommen verfehlt, dass Institutionen wie das Bundesverfassungsgericht oder das Parlament sich auf diese religiös-spekulative Ebene begeben und Politik mit den Interessen der „nachfolgenden Generationen“ machen.

        • Ah OK. Allerdings ist das eine andere Seite (Institution), beschreibt aufmerksamkeitsgeile Mitläuferinnen die ihre eigene feministische Suppe reinmischen und ist daher kein offizielles Motto der Veranstalter.

          Meine Kritik an Alexander Kissler wegen Verbreitung von Fake News ist also berechtigt. Nötig wäre eigentlich auch Kritik an der ekbo ob ihrer hochmütigen Selbstdarstellung (geballte Frauenpower), aber da komme ich leider nicht so weit weil ich jedesmal lachen muss.

          Das Parlament macht immer was die Regierung will und die Regierung macht Politik nach den Interessen eines Teils der heutigen Generationen. Auch wenn die religiös anmutende Begründung natürlich ein schönes Feigenblatt zur Legitimation dieser Politik ist.

          Das BVerfG nutzt in letzter Zeit jede Gelegenheit, sich nicht als Wächter und Korrekturinstanz im Sinne der Gewaltenteilung der alten Ordnung zu präsentieren. Sondern als Absegner der Regierungspolitik.

          Da sollte man sich nichts vormachen: Das alte Konzept der Gewaltenteilung im Sinne der Checks & Balances ist Geschichte. Wir wechseln gerade das System.

          • Das ist der Progressivismus schuld, der diese Idee von der „living constitution“, der „lebendigen Verfassung“, hat, die natürlich nur eine gründsätzliche Absage an das Recht und seine „starre“ Natur ist und bedeutet, dass mit dem Recht Sozialpolitik gemacht werden soll.

          • Tricky, nicht wahr? 😉

            Wenn man also top-down ein System ändern möchte ohne dabei selber hinweggefegt zu werden (Denk an Russland 1917 – der alte Adel wurde an die Wand gestellt, damit ein neue Adel das Volk kujonieren konnte), braucht man eine gute Tarnung. Wenn es also diesen „Progressivismus“ nicht gäbe, müsste man ihn erfinden 🙂

          • @Peter
            Es spricht aber alles dafür, dass die westliche Eliten selbst von den Progressiven ausgetrickst werden, sonst würden hätten sie bestimmt nicht den steinigen Weg über die Medien und Bildungsinstitutionen genommen.Lange und konsequente Begriffsverwirrung und Zerschmetterung und Relativierung aller Sicherheiten war notwendig, die Eliten endlich zum Einlenken bereit zu machen, offenbar aus einer Mischung von Opportunismus, Furcht und Habgier (Klimawandel) heraus. (-> „Bereit, weil ihr es seid.“)
            Die Habgier siehst du eingepreist in den Aktienmärkten, die eine industrielle grüne Revolution vorwegnehmen.

          • „living constitution“

            Ja, das öffnet der Richterwillkür leicht Tür und Tor, so dass der Originalismus tatsächlich besser ist. Dabei sollte es darauf ankommen, wie der Gesetzestext zum Zeitpunkt seiner Einführung verstanden worden wäre (und der Gesetzestext bei Bedeutungsänderungen von zu vielen/wichtigen Wörtern umgeschrieben werden), da niemand damit rechnen müssen sollte, dass eigentlich was anderes gilt als da steht, und infolgedessen verurteilt zu werden. Wobei man auch nicht zu restriktiv* interpretieren sollte. Die Intention* der Befürworter des Gesetzes ist auch relevant. Natürlich sollte man auch nicht (wie es die Begründer der Originalismus wollen) konservativer interpretieren als es die Prinzipen des Originalismus und der Gesetzestext eigentlich hergeben. Und natürlich sollte eine Verfassung auch von vornherein nicht zu restriktiv sein, etwa soziale Politik verbieten, Klimaschutz vorschreiben oder sowas, gar noch mit Ewigkeitsgarantie.

            *Bsp.: Bezieht sich die Pressefreiheit in der US-Verfassung nur auf Gedrucktes und Gesagtes, nicht aber auf Technologien, die es bei Erlass der Verfassung noch nicht gab? Natürlich nicht, da die Pressefreiheit von niemandem damals so interpretiert worden wäre, dass sie sich nicht auf Neuentwicklungen bezieht!

          • „Pressefreiheit in der US-Verfassung“

            Redefreiheit! Die Presse, also die einzelnen Medien, sind da alle gleichgestellt, mit jedermann, der seine Stimme benutzt. Hätte man da eine Pressefreiheit hervorgehoben, gäb es sicher keine Redefreiheit für alle! „Rede“ bezieht sich wirklich auf den allerletzten, der noch seine Stimme erhebt! „Meinung“ würde das schon nicht mehr ausdrücken und weil schon von der Komplexität her über „Rede“ stehend, diese Absolutheit der Freiheit für wirklich jeden nicht mehr ausdrücken können….

  3. Interessante (und nicht offensichtliche) Konsequenz von Ashby’s Law: Wenn man Autofahren einfacher macht, wird es gefährlicher.

    Das Gesetz funktioniert auch rückwärts: Wenn die benötigte Variabilität (geistige Aufmerksamkeit) für das Autofahren zu gering für die Kapazität des menschliche Gehirns ist, dann sucht es sich andere Reize. Z.b. Zeitung lesen, auf dem smartphone youtube schauen oder schlafen.

    Das wird bzw. ist ein großes Problem für semi-automatische Fahrsysteme. Hier müsste man m.E. gleich den Schuss zum Mond machen. Entweder komplett autonom fahren, oder es (fast) ganz unter menschlicher Kontrolle lassen. Großartige Abstufung dazwischen dürften schwerlich funktionieren.

      • Ja stimmt. Mir war neu, dass es hierzu eine systematische Betrachtung im Rahmen der Systemtheorie (die technische, nicht die aus den Sozialwissenschaften) mitsamt entsprechendem Gesetz gibt. Das fand ich recht interessant.

        Lokführer, Pilot, Pförtner

        Bei Zügen ist der große Vorteil dass die im Regelfall die Gleise nicht verlassen können. Das macht die ganze Sache wesentlich überschaubarer. U-Bahnen, Shuttle-Züge auf Flughäfen, tlw. Straßenbahnen fahren ja tatsächlich heute schon vollautonom.

        Piloten brauchst du eigentlich nur noch zum Starten und Landen, dort sind sie aber unverzichtbar. Da tun sich dann auch riesige Unterschiede auf was die Erfahrung betrifft. Die restlichen 99% des Fluges sind ja schon wegautomatisiert (gilt natürlich nur für die zivile Passagier-Luftfahrt).

        Pförtner – gibts sowas heutzutage überhaupt noch?

        • Der Punkt ist wohl, dass bei den von mir genannten Beispielen in der Regel wenig Schaden verursacht werden kann.

          Allerdings kann immer mal was Unvorhergesehenes passieren, auch z.B. auf der Strecke zwischen Abfahrt und Ankunft. Im Grunde wandelt sich die ursprünglich anspruchsvolle Aufgabe zu einer reinen Überwachungsaufgabe – wie bei Pförtner, Wachmann, Brandwache, Ladendetektiv usw. Solche Berufe gibt es tatsächlich noch, und das Problem mit der Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit, obwohl stunden- und tagelang nichts passiert, ist uralt und nicht gelöst.

          Wenn nun Millionen in potentiell gefährlichrn PKWs sitzen, muss man darüber wohl mal genauer nachdenken.

          Ob man die automatische Steuerung so sicher machen kann, dass man auf jegliche menschliche Aufmerksamkeit verzichten kann? Wann wird es wohl nur durch Trial and Error herausbekommen.

    • Du hattest doch zwischendurch einmal eine kurze Zeit, wo du das spammen von twitter- und sonstigen Links unterlassen hast.

      Kannst du bitte wieder dorthin zurück?

      Wenn es gar nicht anders geht dann sammle dein Material in einem pastebin zusammen und poste dann den Link darauf hierher. Ein pastebin-link pro Selbermachtag der deine gesammelten twitter links enthält. Kannst in dem pastebin zu der Sammlung von twitter-Rauschen auch jeweils einen kurzen Kommentar dazuschreiben, warum dir speziell dieser Teil des Rauschens erwähneswert scheint.

      • Weiss nicht, was du hast. Der Spruch ist doch originell, geistreich und witzig. Das sind alles immer so runterziehende und ernste Dinge hier, da muss auch mal was Witziges her.

        Ausserdem ist es völlig „on topic“, da die Progressiven von dieser Sorte kommunistischer Geschichtsumschreibung regelmässig Gebrauch machen — ja, die permanente Umerzählung der Vergangenheit IST ihre zentrale Strategie!

        • Ja eh – aber musst du das auf 1001 einzelne posts aufteilen?

          Was spricht dagegen wenn du all dein Material sammelst und als pastebin postest?

        • Wer ist denn die komische Schnalle, dass deren englisches Getwittere irgendwie von Belang wäre? Abgesehen davon, dass es nur ein belegloser dummmer Spruch ist und weder sonderlich geistreich noch nennenswert witzig. Ich habe hunderte von wichtigeren Sachen, die ich NICHT poste, weil ich das Forum nicht mit haufenweise Nebensächlichkeiten vollmüllen will. Das ist eben nicht Twitter hier und in den letzten Tagen hast du wieder eindeutig Kommentardurchfall…

        • Das Problem mit Links auf Twitter ist, dass da immer dieses JavaScript-Geraffel nachgeladen wird und deshalb nach ein paar Sekunden alle Inhalte auf der Seite plötzlich verrutschen, jedes Mal wenn man sie lädt, auch wenn man sich für die Twitter-Links gar nicht interessiert. Je mehr Twitter-Links umso schlimmer.

          • Das Problem mit Links auf Twitter ist, dass da immer dieses JavaScript-Geraffel nachgeladen wird und deshalb nach ein paar Sekunden alle Inhalte auf der Seite plötzlich verrutschen, jedes Mal wenn man sie lädt, auch wenn man sich für die Twitter-Links gar nicht interessiert.

            Deshalb der Vorschlag die Twitter-links in einem pastebin zu sammeln und nur dieses hier zu verlinken.

    • Die Frage, die alle anderen Fragen überflüssig macht:

      „Warum sind Leute, die glauben, dass es keine objektive Wahrheit gibt, sauer, wenn man ihnen widerspricht?“

      Das muss ein Paradox sein, denn man kann sich über einen Widerspruch gar nicht ärgern, wenn man überzeugt davon ist, dass an jeder Ansicht irgendwas richtig sein müsste oder auch nur könnte. Also müssen diese Leute denken, dass es eine Wahrheit gibt, die zwar vielleicht nicht objektiv, aber exklusiv für sie gilt. Sowas wird ja auch von den Progressiven behauptet, mit der feministischen „Standpunkttheorie“, die auch das andere und entscheidend Wichtige einer Meinung berücksichtigt: die Macht, die jemand hat oder haben sollte. Und so reduziert sich dann die Wahrheit auf den eigenen Standpunkt, so dass sie ungeteilt, persönlich und identitätsbezogen ist. Die Welt wird zu einem grossen Nullsummenspiel und nur noch der eigene Standpunkt gilt, alles andere ist nur eine Bedrohung der eigenen Exklusivität, des eigenen Machtanspruchs. Oder viel kürzer gesagt: Wahrheit gibt es nicht mehr verbindlich für alle, sondern nur noch für diejenigen, die die „richtige“ Sache vertreten und das ist das, was man unhinterfragt von anderen übernimmt.

      • ich denke das ist ein Missverständnis. Sie glauben wirklich, das es keine objektive Wahrheit gibt und nehmen die auch nicht für ihre eigenen Ideen in Anspruch. Nach Foucault gibt es keine Wahrheit unabhängig von Machtverhältnissen, und auf letztere kommt es an. Ihre Gegner sind die, die die Macht haben und sie sind die, die die Macht haben sollten, da sie die Unterdrückten oder Diskriminierten o.ä. sind. Es gibt eine objektiv gültige Moral, nach der niemand diskriminiert werden darf, und um die durchzusetzen darf man auch falsche Tatsachenbehauptungen aufstellen.

        • Dann ist aber die Macht die „objektive Wahrheit“ für diese Leute. Eine „objektiv gültige Moral“ wäre mit Wahrheit gleichzusetzen.
          „Wahrheit“ bezeichnet ja ein möglichst hochrangiges, am besten oberstes, alles durchdringendes Prinzip. Tatsachen sind noch keine Wahrheiten, erst eine verbindene Systematik macht „Wahrheit“ aus. Dass der Stein zu Boden fällt ist zwar wahr, aber erst die Erkenntnis, dass das die Schwerkraft ist, gestattet eine generelle Verallgemeineriung, dass man von Wahrheit sprechen möchte.

        • Warum sollte man (eigentlich) die Macht haben nur weil man gerade (angeblich) unterdrückt und diskriminiert ist? Aus Gründen der Rache? Eine Qualifikation ist das ja nicht.

  4. Tja, die Übernahme und der Glaube an das grüne Weltuntergangsnarrativ ist der Tod aller Demokraten, besonders der der CDU & FDP. Und dieser Fehler wurde jahrzehnelang mitgemacht. Jetzt fällt das Kind in den Brunnen und dabei ist es egal, ob diese beiden Parteien noch regieren werden, sie sind ja ohnehin schon umprogrammiert. Die Macht der Gedanken – so wichtig.

  5. Ich hatte am Montag meine Zweitimpfung (wieder BioNtech) und möchte berichten: im IZ herrschte (komplett anders als zuvor erlebt) gähnende Leere, an der Anmeldung wurde ich begrüßt mit den Worten „Ich wusste gar nicht, dass wir auch Schwangere impfen“, & Kinder ab 12 können auch hier jetzt 3 x pro Woche ohne Anmeldung vorbeischauen (thanks a lot). Allerdings braucht es (neben der Anwesenheit eines) die Unterschrift beider Elternteile (nehme an, das wäre nur bei belegtem, alleinigem Sorgerecht anders, aber das ist ja sehr selten geworden) – gibts bei keiner anderen Impfung. (Muss man da überhaupt was unterschreiben? Hm, ich glaub nicht…)

    Das Vorab-Gespräch bestand quasi einzig aus der Frage, ob ich die erste Spritze gut vertragen hätte (auch schon im Anamnesebogen vermerkt) und dann gings – etwas unsanfter als beim letzten Mal – zur Sache (es war nicht wirklich schmerzhaft, aber entlockte mir ein überraschtes „Hui“. Schätze, er hat mit mehr Druck injiziert als die Dame vor einigen Wochen).

    Wie beim 1. Mal auch habe ich nicht abgewartet, bis Müdigkeit einsetzte, sondern bin direkt nach dem anschließenden Mittagessen (sozusagen vorsorglich) ins Bett gekrabbelt. Beim etwa halbstündigen (recht späten) Abend-Gassigang fühlte ich mich top, in der Nacht setzten dann allerdings erneut (absolut aushaltbare) Schmerzen an der Einstichstelle ein.

    Gestern allerdings war ich richtig platt: die Große hatte einen Arzttermin wahrzunehmen und wir nutzten die Gelegenheit im Städtchen für ein paar Besorgungen… nach diesen ca. anderthalb Stunden auf den Beinen war ich nicht bloß saumüde, auch schmerzten mir alle Glieder (was heut aber Alles vorbei ist).

    Da dachte ich wieder daran, was mir diese fremde Frau in der Sauna am Sonntag über ihre Zweitimpfung berichtete*: sie hatte sie in die Mittagspause gelegt und hinterher normal weitergearbeitet. Ich hab nicht nachgefragt, aber aufgrund ihrer akzentbehafteten Sprache (Achtung Vorurteil) nehme ich an, sie übt eine stehende bzw. körperlich belastende Tätigkeit aus. Am nächsten Morgen jedenfalls fühlte sie sich grässlich und ging zum Arzt, der ihr jedoch eine Krankschreibung verweigerte (!). So sah sie sich gezwungen wieder zur Arbeit zu gehen und entwickelte im Laufe des Tages nicht bloß immer stärker werdende Gliederschmerzen, sondern sogar halbseitig neurologische Ausfallerscheinungen. Glücklicherweise hatte sie die nächsten beiden Tage regulär frei um sich ein wenig zu kurieren, und insgesamt 5 Tage nach der Impfung war dann auch bei ihr wieder Alles in Butter.

    Was mich zum Gedanken bringt: wäre es nicht sinnig, bei Menschen mit stärkeren Nebenwirkungen das individuelle Aktivitätslevel in den nachfolgenden wenigstens 48 Stunden abzufragen/festzuhalten?

    Möglicherweise ließen sich die Scherereien & Probleme, die Einige offenkundig in der Folge haben, gaaanz stark eindämmen einzig durch die ärztliche Anordnung von 2-3 Tagen Bettruhe?

    *ein weiterer Sauna-Besucher, der die Story mitanhörte, berichtete, er habe sich ursprünglich eigentlich nicht impfen lassen wollen, dann aber aufgrund der erwartbaren Einschränkungen eingelenkt und könne nicht klagen… Seine gestiegene Bereitschaft könnte, so mutmaße ich, allerdings auch damit zu tun gehabt haben, dass Einer aus seiner O-Ton „Asi-Verwandtschaft“ zu einer Querdenker-Demo gefahren sei, sich dort angesteckt habe inkl. schwerem Verlauf und nun „genesen“ im Rollstuhl säße.

    • https://sciencefiles.org/2021/08/09/covid-19-impf-marchen-gesammelte-belege-dass-fast-alles-nicht-stimmt/

      https://sciencefiles.org/2021/08/11/covid-19-impfstoffe-schlaganfalle-nehmen-in-who-datenbank-uberproportional-zu-viggiacces/

      und

      „Beide berichten übereinstimmend darüber, dass Moderna eine Langzeitstudie in Lenexa, Kansas, vorzeitig dadurch beendet hat, dass den Mitgliedern der Placebo-Gruppe nicht nur – gegen jeden Standard – mitgeteilt wurde, dass sie Mitglied der Kontrollgruppe sind und entsprechend mit einem Placebo geimpft wurden, sondern ihnen angeboten wurde, nachdem die FDA eine Emergency Use Authorization für den Impfstoff von Moderna erteilt hat, mit mRNA-1273 von Moderna geimpft zu werden. Fast alle haben davon Gebrauch gemacht. Damit ist das Design der Studie zerstört. Ergebnisse sind nicht mehr zu erwarten. Alle bisherigen Anstrengungen sind zunichte gemacht.“
      https://sciencefiles.org/2021/08/10/spuren-verwischen-teil-ii-haben-covid-impfstoff-hersteller-die-moglichkeit-langzeitfolgen-zu-erforschen-mutwillig-zerstort/

      • „Kritische Wissenschaft“ hat mich vor x Jahren, nach nur genau einem Kommentar, der seinerseits inkl. (scheinbarer) Rückfragen beantwortet wurde, geblockt.
        Auf welchen Seiten ist Dir sowas schon passiert?

        • Ich finde die Kritikfähigkeit von „Kritische Wissenschaft“ auch sehr untermittelprächtig – die Kommentarsektionen sollen offenbar ausschließlich aus Lobhudeleien bestehen, mit Ausnahme von weniger gut belegten Negativkommentaren, die man leicht wegwischen kann. Ich bin da inzwischen auch nicht mehr „kommentarfähig“.

          Wo mir allerdings so was auch schon passiert ist: zeit.de und spiegel.de. Auf beiden Seiten werden Kommentare von mir gar nicht mehr veröffentlicht, wenn sie irgendwie dazu geeignet sind, Nachdenken über den kommentierten Artikel anzuregen. Begründungslos und ohne, dass man mir auch nur eine Rückmeldung gibt, dass mein Kommentar nicht freigegeben wurde.

          Und jetzt sage mal einer, Kritische Wissenschaft hätte so gar nichts mit den Leitmedien gemeinsam 🙂

          • Mir passiert das auf allen linken, feministischen und Mainstreamseiten. Bei der einen dauert es länger, bei der anderen kürzer. zeit.de, telepolis/heise, freitag.de, bei spiegel und Co habe ich als erstes aufgegeben, die haben meine Kommentare noch nie durchgelassen.

            Es ist bedauerlich, dass die Betreiber so dünnhäutig sind, aber ich kann zumindest die kleinen Blogger, die nicht anonym unterwegs sind, verstehen. Deutschland ist mittlerweile ein Minenfeld was Kommentarhaftung usw. angeht. Moderation extrem zeitaufwendig und nervenbelastend. Außerdem gehe ich von Zersetzungsaktionen der Gegenseite aus, siehe „grüne Netzfeuerwehr“ und ähnliches.

          • „…die Kommentarsektionen sollen offenbar ausschließlich aus Lobhudeleien bestehen…“

            Das Gleiche war* auch auch dem Blog von Jörg Rings bei scienceblogs.de der Fall, wenn es ums Thema Feminismus ging (und beim Thema Antirassismus sicher auch). Bei einer Diskussion (2011) hatte er nur das Problem, nicht zu wissen, wie man die Kritiker alle und nur sie blocken könnte. Am Ende hat er dann die Kommentarspalte ganz dichtgemacht „wegen akuten Hirnmangels“.

            Wobei man sich bei solchen Sachen schon fragt, warum man überhaupt eine Kommentarspalte hat, wenn man nur Zustimmung zulässt. Sollen damit Mehrheitsverhältnisse vorgetäuscht werden, die gar nicht da sind?

            *Den gibt’s anscheinend nicht mehr.

        • „Kritische Wissenschaft“ hat mich vor x Jahren, nach nur genau einem Kommentar, der seinerseits inkl. (scheinbarer) Rückfragen beantwortet wurde, geblockt.
          Auf welchen Seiten ist Dir sowas schon passiert?“

          Gutes Argument, fragt sich nur gegen was. Meine Anfrage per Mail wurde anstandslos beantwortet.

          Zum Inhalt hast du nichts zu sagen? Ach, ist auch egal. Ich verschaffe gern der unterdrückteb Seite ein bisschen Publicity, überzeugbar bist du eh nicht. Aber es soll dann nicht heißen: wir haben nichts gewusst…

          • @Androsch, Du sprichst ja immer davon, dass die Impfnebenwirkungen nicht/kaum untersucht würden. Das Paul-Ehrlich-Institut macht so etwas wohl, es gab eine Art Zusammenfassung zu deren Bericht auf den Nachdenkseiten. ich habe sie mir nicht durchgelesen, aber für Dich vermutlich interessant. Der Bericht selbst ist natürlich auch verlinkt.

            https://www.nachdenkseiten.de/?p=74995

            Teaser: „…Dabei spricht sogar das staatliche Paul-Ehrlich-Institut in seinem aktuellen Sicherheitsbericht von mehr als 10.000 schweren Fällen von schweren Nebenwirkungen und Impfkomplikationen mit immerhin mehr als 1.000 Todesfällen. Diese verteilen sich zwar auf fast 75 Millionen verimpfte Dosen…“

          • @Renton

            Danke. Die relative Anzahl hat leider nur dann einen Wert, wenn die Nebenwirkungen systematisch erfasst werden. Geschieht das? Nach allem was ich höre: nein. Aber immerhin hat man mal eine konkrete Zahl.

            Dazu kommen Aktionen wie die Verimpfung von Kochsalzlösung. Ich gehe mal davon aus, dass das eine einmalige Sache war, aber genau genommen müsste auch die Qualität des Impfstoffes zumindest stichprobenartig immer wieder kontrolliert werden, keine Ahnung ob das passiert. Ich trau der Pharmafia nicht mehr über den Weg, dass die Politiker die Situation so hemmungslos ausnutzen, um unsere Grundrechte zu beschneiden und das weltweit und mit Propagandabegleitung (great reset, building back better etc.) stützt zudem einen Großteil der Verschwörungstheorien, die ich bisher für unrealistisch hielt. Wer hätte vor 2020 geglaubt, dass es so schnell so kommen könnte?

          • Kommen wir nochmal zurück auf Deine Aussage vom letzten Mal (die mich wahrlich sprachlos zurückließ):

            „Selbst wenn es 200% Übersterblichkeit gäbe, dürften die mir nicht die Grundrechte deswegen einschränken und würde ich mich nicht impfen lassen.“

            Hattest Du wenigstens grob überschlagen, wieviele zusätzliche Todesfälle Deiner Landsleute Du demnach achselzuckend in Kauf zu nehmen bereit wärst?

          • @Semikolon

            „Selbst wenn es 200% Übersterblichkeit gäbe, dürften die mir nicht die Grundrechte deswegen einschränken und würde ich mich nicht impfen lassen.“
            Hattest Du wenigstens grob überschlagen, wieviele zusätzliche Todesfälle Deiner Landsleute Du demnach achselzuckend in Kauf zu nehmen bereit wärst?

            Wir unterliegen einem Machbarkeitswahn (PingPong darf sich speziell angesprochen fühlen), wir können selbst versuchen uns zu schützen, das sollte eine Regierung durchaus unterstützen, aber wir können die Menschen nicht zu ihrem Wohl zwingen, denn das ist ein Fass ohne Boden und Rechte die weg sind, sind weg.

            Alle Seuchen der Vergangenheit haben ihre Opfer gefordert, Krankheit ist nach wie vor Schicksal, nur weil wir heutzutage Tests und Impfungen entwickeln können, glauben wir, eine jahrhundertealte Plage wie die (Corona)Grippe mal eben ausrotten zu können. Und das mit Methoden die nachweislich so gut wie nichts bringen (Maskenzwang, Lockdown etc.), mit der Aufgabe der Grundrechte, einer massiven Spaltung der Bevölkerung, der Unterdrückung aller Kontroversen und der Opposition und unter Inkaufnahme einer Wirtschaftskrise. Wir geben alles auf, was unsere Zivilisation ausmacht, um einigen überwiegend alten Leute ein paar Lebensjahre zu retten. Das ist Wahnsinn! Und es ist total bescheuert! Es funktioniert nur deshalb, weil man den Menschen Angst einjagt und dadurch der Verstand komplett aussetzt. Eine zuverlässige und bewährte Methode.

            Ich erwarte aber nicht, dass du meine Sichtweise verstehst.

          • @Renton

            Jetzt gibts auch noch eine französische Studie. Ich lese die selbst nicht, habe also keine Ahnung was die taugen, will es aber nicht untergehen lassen:

            „In Europa zum: 07/08/21
            Nachgewiesene Todesfälle: 21.308 (+710)*
            Nebenwirkungen: 2.018.917 (+ 58.310)*
            Schwerwiegende Nebenwirkungen: 997.310 (+28.440)*
            * in 1 Woche
            Civitas ermittelt jede Woche die Zahl der Todesfälle und Nebenwirkungen nach der Covid-„Impfung“ in Frankreich auf der Grundlage der offiziellen Informationen von Pharmacovigilance France zu ermitteln.

            https://unser-mitteleuropa.com/bericht-ueber-covid-impfung-todesfaelle-und-nebenwirkungen-in-europa-zum-07-08-21/

            Unterliegt natürlich ähnlichen Erfassungsproblemen, „Europa“ (wahrscheinlich nur die EU) ist groß und unterschiedlich zuverlässig und willig, außerdem ist mir nicht klar, inwieweit „Pharmacovigilance France“ europaweit Daten ermitteln kann, sicherlich greifen die auch nur auf die selben lückenhaften Datenbanken zu, wie der Rest der Analysten auch.

      • Sciencefiles? Im Ernst jetzt? Das sind die, die so ziemlich jeden Schmarren, den Fox-News bezüglich des „ganz grossen Wahlbetrugs“ sendete aufnahm und den Lesern als den ultimativen Beweis andrehen wollte. Kurzum: Deren Urteilsvermögen tendiert gegen Null und mit Wissenschaft hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun. Mir ist meine Zeit zu schade, um auch noch die siebenhundertdreiundzwanzigste Verschwörungstheorie auf ihren Wahrheitsgehalt abzuklopfen, weil die vorangehenden siebenhundertzweiundzwanzig einfach nur BS waren.

        • ui, nach 7 Monaten kann pjotr endlich mal wieder sein Trump Derangement Syndrome ausleben.

          Fühlst du dich jetzt besser?

          Und bist du so zufrieden mit Biden, wie du gehofft hattest?

          Play it again, Sam: „Orange Man Bad“

          🤣

          • Fairerweise sollte man ergänzen, dass Pjotr meines Wissens nie ein Fan von Biden oder den Dems war. Er sah sie glaub ich eher als das kleinere Übel.

          • „Er sah sie glaub ich eher als das kleinere Übel.“

            Er macht den Eindruck, als würde er Ajatollah Khomeini als das kleinere Übel ansehen.

        • Tja, vielleicht aus anderen Gründen, aber da muss man ihm zustimmen, die ScienceFiles sind nicht mehr als eine eingedeutsche Version dessen was man in den USA das koshere Scheiße Sandwich nennt.

        • „Mir ist meine Zeit zu schade, um auch noch die siebenhundertdreiundzwanzigste Verschwörungstheorie auf ihren Wahrheitsgehalt abzuklopfen“

          Genau deshalb besteht geheimdienstliche Zersetzungsarbeit („information warfare“) u.a. daraus, unsinnige Theorien in Masse einzuspeisen. Am besten für jede kleine Zielgruppe eine maßgenau zugeschneiderte, die fast unmöglich zu widerlegen ist, aber außerhalb der Blase komplett unsinnig erscheint…
          Ein Großteil der Leute reagiert dann so wie du und glaubt den (nachweislich ebenfalls oft falschen) offiziellen Verkündungen. Mission completed.

          Von daher hast du kein Recht, dich über diejenigen zu erheben, die die Drecksarbeit des Aussiebens noch machen, zumindest, wenn du ihnen keine Fehler nachweisen kannst.

          Ich hatte während der Streitereien um Trump mehrmals Kommentare dazu, in denen ich das schmutzige Spiel belegt hatte. Es ist skrupellos und enorm professionell aufgezogen und man kann als normaler Bürger (der dem Mainstream als „veröffentlichter Meinung“ generell nicht traut) eigentlich nur aufstecken.

          Sieht man bei corona ja auch wieder, wie schwierig es ist, einen klaren Eindruck zu gewinnen. Die einzigen die die Manpower hätten, moderieren zu können, machen lieber auf Zensur.

      • Was ich gesagt hatte, war (glaub ich nur), dass mein Mann relativ früh geimpft werden konnte, da AstraZeneca nach dem kurzzeitigen Impfstopp (und der Empfehlungsänderung) von so Vielen weiterhin abgelehnt wurde (die Zweitimpfung erfolgte bei ihm mit Moderna; in beiden Fällen hatte er absolut nix an Impfnebenwirkungen, nichtmal die an sich recht obligatorischen Schmerzen an der Einstichstelle fand er der Rede Wert)

    • Schwanger und impfen lassen, du weißt am besten, was du mit deinem Körper machst. Hast du dich darüber informiert, was bisherige Studien darüber sagen?

      Wenn ich mich impfen lassen würde, würde ich niedrig dosiertes Aspirin (zur Blutverflüssigung) nehmen.

      • Und nein: ich würde niemals (grundlos obendrein!) Schmerzmittel einnehmen.

        • *lol* Twitter als Informationsquellle, aufgefüttert mit Infos vom vollkommen unvoreingenommenen grünen Gesundheitsausschussmitglied Janosch Dahmen.

          Kann jemand die (natürlich wieder englische) Studie bewerten, die der verlinkt hat?

          Es fällt auf, dass er nur hospitalisierte Frauen erwähnt und bequemerweise „mittelschwer und schwer“ zusammenfasst (typische Suggestionsmethode), Daten zu infizierten Frauen ohne Symptome (oder gar welche mit Antikörpern) kommen nicht vor, weil das eine Einschätzung der Relevanz ermöglichen würde. Auch der Hinweis auf den April wirkt auf mich verlogen, denn natürlich gingen (erwartungsgemäß) im Frühjahr überall die Infektionen zurück, unabhängig davon, ob geimpft wurde oder nicht.

          Aber na klar: Schwangere können schwer getroffen werden: na sowas, jeder kann schwer getroffen werden (die allermeisten werden es nicht). Dummerweise scheint die Impfung nichts oder fast nichts zu helfen, also kannst du auch weiterhin „schwer getroffen werden“ zusätzlich zum Impfrisiko (dessen Einschätzung ich mir auf Basis der aktuellen lückenhaften Daten nicht zutraue). Die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren, ist aktuell zwar nahe Null, aber lassen wir das (als Schwangere würde ich jetzt auch nicht gerade auf ein Rockkonzert oder in die Disko gehen, das senkt das Riskio noch weiter).

          Aber klar: die Regierung meint es gut mit dir und die Politiker im Gesundheitsausschuß sind souverän und superkompetent, so wie all Parlamentarier. Wann wäre es jemals anders gewesen?

          • Ich kann keine abschließende Bewertung zur Studie geben, aber erstmal das:
            This article is a preprint and has not been peer-reviewed [what does this mean?]. It reports new medical research that has yet to be evaluated and so should not be used to guide clinical practice.

            Und die Studie scheint sich laut abstract ausschließlich auf insgesamt 3.371 Schwangere zu beziehen, die im Krankenhaus waren und covidpositiv getestet wurden (laut einem Kommentar waren anscheinend nur 1.137 davon tatsächlich wegen Covid-Symptomen aufgenommen worden).
            Mal abgesehen davon, dass damit nur ein geringer Prozentsatz der infizierten Mütter erfasst worden sein dürfte, wird anscheinend auch nicht darauf kontrolliert, wie das durchschnittliche Verhalten sich ggf. im Lauf der Zeit verändert hat. Ich könnte mir beispielsweise durchaus vorstellen, dass in den Anfangsmonaten von Covid deutlich schneller ins Krankenhaus gegangen wurde, später dann aber im Schnitt erst bei größeren Problemen. Es ist ja schon auffällig, dass 76% der Patientinnen in der ersten Phase nicht mal mittelschwere Verläufe hatten und deshalb normalerweise vermutlich gar nicht ins Krankenhaus gemusst hätten.

  6. U.S. calls on OPEC and its allies to pump more oil

    „U.S. President Joe Biden’s top aides are pressuring OPEC and its allies to boost oil output to tackle rising gasoline prices that they see as a threat to global economic recovery.“

    https://www.reuters.com/world/middle-east/us-call-opec-its-allies-increase-oil-production-cnbc-2021-08-11

    Das sollten die doch toll finden! Macht die Elektroautos relativ billiger und hilft dem Kampf gegen den Klimawandel!
    Aber wenn es um handfeste Interessen geht, dann braucht man nicht an das Appeasen der extremistiuschen Parteibasis zu denken, oder was?

    • Biden to Putin: Drill, Vlady, Drill
      If the U.S. president and his climate envoy don’t expect environmental catastrophe, should anyone else?

      https://www.wsj.com/articles/biden-to-putin-drill-vlady-drill-11628710542?mod=djemBestOfTheWeb

      Gute Frage:

      In sum, current U.S. policy is for oil from authoritarian abusers of human rights like Vladimir Putin to play a larger role in the energy market, while simultaneously asking U.S. taxpayers to spend unprecedented sums to reduce the use of oil in energy markets. Where are all the media’s Russia collusion theorists?

      Die werden bestimmt als nächstes Trump als heimlichen Strippenzieher hinter der ganzen Biden-Politik entlarven …. hahaha

      Von diesem Scherz abgesehen, wird in dem Stück messerscharf, besser gesagt mit ganz spitzer Feder, argumentiert, um zur Bewertung zu kommen:

      The Biden energy agenda is to saddle Americans with unsustainable costs to forgo oil in the future—while ensuring enough oil production now to get Democrats re-elected.

      Looking on the bright side, we have in Joe Biden another loud proclaimer of the climate doomsday thesis revealing that he doesn’t really believe it.

      Biden ist einfach ein gigantischer Heuchler und that´s it, folks.

  7. Ich habe hin und wieder mit PHP zu,tun und folge daher ein paar PHP-Zeigern auf youtube und twitter.

    Einer davon, eher fortgeschrittenes Niveau, hat grad seine Zugriffs-Statistiken veröffentlicht:

    Es gibt KEINE Möglichkeit fürs Patriarchat, Frauen daran zu hindern, sich irgendwelche Filme auf youtube anzuschauen. (Müssen wir auf der nächsten Hauptversammlung mal besprechen, das geht so nicht.)
    Es interessiert sie schlichtweg nicht.

    • 1. Er hat nur mehr 14% Akku, es ist schon rot.
      2. Wer weiß wieviele von denen sich bloß als male identifizieren und in Wirklichkeit Frauen (oder schlimmeres) sind? Ist heutzutage alles möglich, schöne neue Welt!

      SCNR

      Will sagen: Die Statistik ist aussagekräftig – oder auch nicht. Weiß man nicht so genau.

      • Nein… Echt?
        Die Statistik eines einzelnen Menschen ist NICHT einer wissenschaftlichen Studie gleichzusetzen?

        Oh Mann.

        Gut dass du mich da aufgeklärt hast.

        Jetzt müsstest du lediglich noch die Statistik von einem Programmierer auf Youtube finden, der 95% (von 70.000) weibliche Zuschauer hat, und du hättest regelrecht belegt, dass die zitierte Statistik absolut nichtssagend ist.

        Ich mach mir mittlerweise Frühstück.

    • Ja das geht gar nicht.
      Deckt sich mit meiner Wahrnehmung. Ich könnte stundenlang interessante Dokus über Technik oder Geschichte sehen während meine Freundin das kreuzlangweilig findet, aber Tiervideos ansieht. Also welche wo die sich niedlich verhalten, keine Biologie oder Zoologie.
      Sie sagt sie kann sich sowas nicht merken und es überlastet ihren Kopf.

  8. Ernstgemeinte Frage, weil ich es schlicht nicht verstehe – wir werden aktuell ständig damit bombardiert, dass sich alle aus Solidarität zu impfen hätten, und zum Wohle des Volkes soll ja jetzt auch immer mehr Druck auf Ungeimpfte ausgeübt werden. Ich bin absolut dafür, dass jeder, der für sich persönlich die Kosten-Nutzen-Rechnung als positiv ansieht, sich impfen lassen sollte, aber zugunsten welcher Dritten soll man den solidarisch sein?
    – Gegenüber anderen Ungeimpften? Wohl kaum, wer sich impfen lassen kann und es nicht tut, hat ersichtlich keinen (moralischen) Anspruch darauf, dass andere sich zu seine, Vorteil impfen.
    – gegenüber Geimpften? Wohl kaum, die sind ja geschützt.
    – gegenüber den wenigen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können? Wohl kaum, denn wer so angeschlagen ist, dass ihm eine Impfung nicht zugemutet werden kann, muss nicht nur vor Corona Angst haben und daher selbst besonders vorsichtig sein, sofern wir nicht unsere Gesellschaft dergestalt umbauen wollen, dass zwischenmenschliche Kontakte generell nur noch in sterilem Umfeld möglich sind.

    Also was konkret spricht dagegen, die Gesellschaft einfach wieder normal aufzumachen, sobald alle ein Impfangebot bekommen haben? Im Radio und Fernsehen läuft die halbe Zeit Corona, aber plausible Antworten auf diese Fragen habe ich da bisher nicht mitbekommen.

    • So richtig gut beantwortet wird das auch nicht.
      Man kann geltend machen, dass Geimpfte (wahrscheinlich) weniger ansteckend sind und dass es noch genügend Impfdurchbrüche mit Long Covid oder schwerem Verlauf gibt. Aber man weiß das alles noch nicht so genau, und der Druck, der gerade gemacht wird, erscheint mir unangemessen.

      Ich meine auch, dass man akzeptieren sollte, wenn manche lieber Langzeitstudien der neuartigen Impfstoffe abwarten wollen. Die überhebliche Art der politischen Kommunikation, das Locken mit Bratwurst (als ob es den Leuten ums Fressen ginge), das ist alles eher kontraproduktiv, man muss ja nur den Infoskeptikern zuhören.

      • Man kann geltend machen, dass Geimpfte (wahrscheinlich) weniger ansteckend sind und dass es noch genügend Impfdurchbrüche mit Long Covid oder schwerem Verlauf gibt.

        Von Politik und (Mainstream-)Medien wird uns doch beständig versichert, dass die Impfung so toll ist. Dann kann es ja eigentlich nicht notwendig sein, dass man sich impfen muss, um andere Geimpfte zu schützen. Und sollte die Impfung doch keinen wirklichen Schutz bieten, ist es ja erst recht verwerflich, die Menschen quasi dazu zu zwingen.

        Semikolon hat ja oben schön ihre Nebenwirkungen beschrieben. Ich maße mir nicht an, das insgesamt quantitativ oder qualitativ bewerten zu können, aber gefühlt haben alle mir bekannten Geimpften von zumindest leichten Nebenwirkungen berichtet. Eine Impfung bedeutet also, mit großer Wahrscheinlichkeit körperliche Beeinträchtigungen zu erleiden, die vor allem bei der jüngeren Bevölkerung im Schnitt vermutlich größer sind als die Symptome bei einer tatsächlichen Covid-Infektion. Angesichts dessen müsste es schon sehr gute Gründe geben, die Bevölkerung zu einer Impfung zu drängen – und diese Gründe sehe ich schlichtweg nicht.

        Ich bin ganz bestimmt kein Impfskeptiker, habe selbst alle wichtigen Impfungen und würde auch bei Covid niemandem, der sich impfen lassen möchte, davon abraten. Aber die „kalte“ Impfpflicht, die jetzt kommen soll, einschließlich der moralischen Abwertung der „Impfunwilligen“, macht mich angesichts der bisher bekannten Gesamtumstände ziemlich sprachlos.

        • Sieh es mal strategisch: Man will ab Herbst wieder eine Riesen-COVID-Welle in Deutschland veranstalten. Aber wo soll die herkommen, wenn doch so viele Leute – nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa, ja weltweit – zweimal, ja mitunter sogar schon dreimal geimpft sind?

          Diese Welle soll von den vielen vielen ungeimpften Leuten in Deutschland kommen. So wie ja auch schon die letzte Welle im Frühjahr von den Querdenkern gekommen ist. Die waren Schuld!

          Querdenker und Impfmuffel sind schuld, dass in Deutschland die Pandemie einfach nicht mehr aufhört, sondern immer weiter geht und immer weiter, und dass folglich die epidemische Notlage nationaler Tragweite einfach nicht aufgehoben werden kann, und dass – leider, leider – die armen geimpften Leute auch in fünf Jahren noch eine Gesichtsmaske tragen müssen.

          • Mehr noch: Über die MSM ist die Bevölkerung so gut unter Kontrolle, dass mit Sprüchen wie „Die Ungeimpften sind daran schuld das die Geimpften auch erkranken“ schleichend eine Progromstimmung geschaffen werden kann. Womit sich die Wirkungslosigkeit der Impfungen bestens kaschieren und ein erweitertes Kontrollregime begründen lässt..

            Divide et impera aus dem Lehrbuch.

          • @ Peter Müller

            „… Progromstimmung geschaffen …“

            Dein Realismus macht mich fertig. Seit ein paar Wochen denke ich immer wieder an Progrome, aber ich habe mich nicht getraut das auszusprechen, weil ich dachte: das kann ja nun wirklich keiner wollen in Deutschland. Und jetzt sprichst Du von der gezielten Herstellung einer Progromstimmung.

          • Pogrom halte ich für übertrieben, aber klar ist mMn dass das Ziel ein fortgesetzter „Lockdown“ und Spaltung der Bevölkerung ist. Dazu braucht man eine propagandistische Begründung, die möglichst wenig der bis vor einigen Wochen verbreitenden Propaganda widerspricht. „Ach nee die Impfung ist nicht so toll wie wir dachten“ ist wahrscheinlich die Variante bei denen die wenigsten an Pinocchio denken.

          • anorak2,

            Ich schrub von Progromstimmung. Da ist einerseits das unterschwellig aggressive Auftreten von Politikern in den MSM und die entsprechend flankierende Berichterstattung. Pingpong hat da vorhin ein schönes Beispiel zitiert, wo Ungeimpfte zur Bedrohung der Menschheit stilisiert werden:

            „…Es ist eine Frage der Zeit, wann sich das Wir die Freiheit herausnimmt, die Stopptafel zu heben.“

            Also wenn Dir demnächst auf der Straße eine Meute mit Stopptafeln in der Hand begegnet und Dein Impfzertifikat sehen möchte…

        • Ich war Gegnerin der Masern-Impfpflicht (obwohl wir allsamt entsprechend geimpft sind), weil ich (fälschlicherweise) solcherlei Zwänge einzig in Diktaturen verortete; weil die freiwillige Impfquote konstant jenseits der 90 % lag; weil selten mal mehr als 1000 Infektionen (meist deutlich weniger) per anno gemeldet wurden (inkl. Impfdurchbrüche, weil die gibts da natürlich auch), die fast immer sehr glimpflich verliefen; weil in diesem Jahrtausend im Schnitt hierzulande nichtmal 1 Todesfall alle 2 Jahre zu beklagen war; weil es überhaupt keinen Einzelimpfstoff mehr auf dem Markt gibt, der Impfzwang sich also (Etikettenschwindel!) de facto auf die zumindest 3-fach-Impfung (Masern Mumps & Röteln – Letztere „Kinderkrankheit“ hab ich selbst noch durchgemacht, so wie auch Keuchhusten & Windpocken) erstreckt. Weil ich nicht verstand, dass es wohl eigentlich darum gehen soll, diese Krankheit(en) komplett auszurotten.

          Inzwischen würde ich mich nicht mehr als Impfpflicht-Gegner positionieren, ich habe hinzu gelernt (Andere würden freilich sagen, ich hätte an Toleranz eingebüßt).

          Im Vergleich muss man natürlich festhalten, dass die MMR-Impfung Langzeit-erprobt ist, was von den Covid-Impfstoffen naturgemäß nicht behauptet werden kann. Witzigerweise heißt es dort, wer schwerwiegendere Nebenwirkungen beobachten kann (ähnlich dem Verlauf der Krankheit selbst, nur deutlich kürzer), finde darin ein Indiz, dass die richtige Ansteckung im individuellen Fall äußerst heftig zugeschlagen hätte. Ich wäre sofort bereit, dasselbe auch für die Corona-Impfung anzunehmen – aber da läuft die Vermutung tendenziell ja mehr dahin, dass besonders robuste/junge Impflinge stärker betroffen wären – was mir jetzt nicht unbedingt super logisch erscheint und Impfverweigerer nur in ihrer Ablehnung bestärkt.

          Um es nochmal in aller Deutlichkeit herauszustellen: wenn es auch nur als halbwegs gesichert gelten könnte, dass die Covid-19-Ansteckung bei mir so überaus milde verlaufen wäre wie nun die Impfungen, hätte ichs drauf ankommen lassen. Aber diese Corona-Pandemie ist nunmal nicht „wie die normale, saisonale Grippe“, und erst recht kein Hoax. Und gerade die Vielfältigkeit der bereits bekannten (Langzeit-)Schädigungen&Symptomatiken muss einen (neben den Todeszahlen) doch sorgen.

          Covidioten riskieren nicht nur ihre eigene Gesundheit, da es in D. rund 10 Millionen Kinder U12 gibt, für die (leider noch) kein Impfstoff zugelassen wurde; Modellrechnungen zufolge wäre bei flächendeckender Durchseuchung mit x-hunderten Toten und vielen hunderttausenden Langzeit-Geschädigten Minderjährigen auszugehen. Dazu kommen wie Du sagtest Menschen, die aus guten, medizinischen Gründen nicht geimpft werden sollten, plus weitere, die ebenso krankheitsbedingt nach den Impfungen keinerlei Antikörper ausbilden.

          Und dann kommt obendrauf noch das Mutationsrisiko:

          • „Aber diese Corona-Pandemie ist nunmal nicht „wie die normale, saisonale Grippe““

            Wirklich nicht? Würde irgendein Hahn danach krähen, wenn es nicht den Test gäbe?

          • Wann schnallst du endlich, dass die Covid-Impfung dich nicht immun macht? Es ist keine Masern-Impfung. Du kannst dich weiterhin infizieren und bist auch weiterhin infektiös. Im besten Fall hast du einen leichteren Verlauf. Meines Wissens behaupten nichtmal die Hersteller was anderes.

    • Ich kann mir vorstellen, die Idee ist folgende: Wenn nicht genug Leute geimpft sind, erkranken zu viele schwer an Corona, und das packen die Intensivstationen dann nicht, und das ist irgendwie schlecht für alle. (Das „irgendwie“ mag jemand anderes ausführen.)

      • Aber welche konkreten Anhaltspunkte gibt es denn dafür, dass die Intensivstationen überlastet werden könnten? Meines Wissens keine. Sie waren schon bei den Wellen vor der Impfung nicht überlastet (bzw. nicht mehr als bei den üblichen Grippewellen), und jetzt, wo mehr als die Hälfte der Menschen geimpft ist – und zwar überproportional die Risikogruppen – ist es doch völlig abwegig, einen Zusammenbruch des Gesundheitssystems zu befürchten. Habe ich so auch schon lange nicht mehr gehört. Eigentlich höre ich kaum noch überhaupt irgendwelche sachlichen Begründungen, alles erschöpft sich mehr oder weniger in (sinngemäß) „Impfen ist gut, deshalb ist, wer sich nicht impfen lässt, ein Volksverräter“. Geradezu bizarr.

        • „Eigentlich höre ich kaum noch überhaupt irgendwelche sachlichen Begründungen.“

          Willkommen in meiner Welt.

          Mein letzter Stand war, dass 85% Impfquote bei den 12-59jährigen, und 90% bei den über 60jährigen erreicht werden sollen.

          In Deutschland sind ca. 10 Millionen Menschen nicht älter als 12. Von der Gesamtbevölkerung von 83 Millionen bleiben also 73 Millionen. Von denen müssen irgendwas zwischen 62 und 66 Millionen Menschen geimpft sein, damit die Politik ihr selbstgestecktes Ziel für erreicht erklären kann.

          Derzeit haben 52 Millionen bereits mindestens eine Impfung erhalten. Man kann wohl davon ausgehen, dass diejenigen, die erst einmal geimpft sind, sich auch ihren zweiten Schuss noch abholen werden. Fehlen also noch 10 bis 14 Millionen. Es werden derzeit noch ca. eine viertel Million Impfdosen pro Tag verabreicht. Macht 40 bis 56 Impftage bis zum Erreichen des Ziels, wenn die Zahl der Impfungen nicht weiter sinkt, plus die ausstehenden Zweitimpfungen. Zwei, drei Monate vielleicht noch. Dann wäre November.

          Vielleicht geben diese bescheuerten Covidioten* dann ja _endlich_ Ruhe. Was, zur Hölle, wollen die denn noch?!?

          *Ich meine unsere Politiker.

          • Nur so als Hinweis: Warum gehst Du davon aus, dass die offiziellen Zahlen zur Impf-Quote – wieviele Leute sind wie oft mit was geimpft? -, dass diese offiziellen Zahlen korrekt sind?

            Seit letztem Jahr werden wir mit falschen Zahlen im Zusammenhang mit COVID-19 überflutet – warum sollten ausgerechnet jene Zahlen über die Geimpften korrekt sein?

          • @Renton „Vielleicht geben diese bescheuerten Covidioten* dann ja _endlich_ Ruhe. Was, zur Hölle, wollen die denn noch?!?“

            Vielleicht ist das Virus nur ein Vorwand für was anderes.

          • @Jochen

            Weil ich nicht Androsch Kubi bin 😛
            Verzeih die Gegenfrage: Warum sollten die Zahlen nicht stimmen, wenigstens grob? Eine Untererfassung wie von tagesschau.de berichtet kann natürlich sein, aber irgendwie glaube ich, das meinst Du nicht, oder?

      • „Das „irgendwie“ mag jemand anderes ausführen.“

          • Brauchts echt noch mehr Argumente?

            Wie wärs denn damit, ausnahmsweise mal mit Geschlechterbezug:

          • @Semikolon

            *seufz*

            Eine Covid-Infektion kann die Hoden schädigen. Ähm ja, und wie wahrscheinlich ist das? Bei Impfrisiken wird doch immer genau auf diesem Punkt herumgehackt.

            Das mit der erektylen Dysfunktion müsste man sich anschauen, in dem Twitter-Kommentar klingt es so, als ob sie (akute) Covid-Patienten mit einer Testgruppe verglichen haben, das wäre hochgradig albern und unseriös, dass ein Kranker keinen hochbekommt wäre jetzt nämlich keine sonderliche Überraschung.

            Das mit der Myocarditis bezweifle ich, da ein Großteil der Infizierten ja überhaupt nie erkannt wurden, auch das belegen Studien mittlerweile. Immerhin geben sie zu, dass Kinder (die so gut wie nie ernsthaft erkranken, oft nichtmal Symptome zeigen) bei Impfung eine Myocarditis entwickeln können. Eine Impfung, die, wie schon geschrieben, sie auch vor künftigen Infektionen nicht ernsthaft schützt! Die Datenbasis bezweifle ich außerdem.

            Aber nehmen wir an, sie stimmt, dann jetzt die Quizfrage: angenommen es würden tatsächlich 6 mal mehr Infizierte krank und wir impfen 10 Millionen Kinder (und sie wären danach immun, was sie in der Realität nicht sind), erkranken dann mehr an Myocarditis als wenn sich, sagen wir eine Million infizieren? Ziel der Impfung ist ja, alle zu impfen, während eine Infektion niemals alle trifft. Wieviele Menschen wurden in Deutschland offiziell (PCR-getestet) infiziert? Sind es schon 10%?

          • Androsch Kubi,

            Stand heute waren/sind es in DE 3.814.316 PCR-bestätigte Fälle. Bei ~82 Millionen Einwohnern. Mehrfachinfektionen werden dabei jeweils einzeln gezählt.

            https://www.worldometers.info/coronavirus/

            Die Message „Covid macht impotent“ ist allerdings gut geeignet um bestimmte Bevölkerungsschichten zur Impfung zu animieren. Sicher effizienter als eine kostenlose Bratwurst 😀

        • @Semikolon

          Da
          – bereits die Mehrheit der Bevölkerung geimpft ist,
          – insbesondere „Risikopersonen“ sich wahrscheinlich haben impfen lassen,
          – es auch schon eine gewisse „Durchseuchung“ gibt,
          – selbst auf dem Höhepunkt der dritten Welle 3/4 aller Intensivbetten NICHT von Covid19-Patienten belegt waren,

          erscheint mir die Prognose, dass die paar letzten Impfskeptiker/-verweigerer zu einer Überlastung der Intensivstationen führen würden, irgendwie… SEHR pessimistisch.

          In dem Zusammenhang habe ich gerade jetzt für meine Antwort zum ersten Mal seit längerem wieder auf die „Einschätzung der Betrienssituation“ beim DIVI-Register geschaut.
          https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen
          Zu meinem nicht geringen Erstaunen gibt trotz kaum vorhandener Covid19-Patienten die Hälfte der Intensivbereiche ihre Situation als „teilweise eingeschränkt“ oder „eingeschränkt“ an. Im Sommer vor einem Jahr hat das kaum einer gemacht. Merkwürdig. Vielleicht gibt es mal wieder einen Fehlanreiz, etwas falsch zu melden, diesmal die Betriebssituation (früher war es die Bettenanzahl/-auslastung).

          Schade, das minderte dann natürlich die Aussagekraft der Statistik.

      • Falls überlaufende Intensivstationen oder Massen von Long-Covid-Patienten als Argument dienen sollten: Die Impfbereitschaft würde in so einem Fall wieder steigen. Das wäre dann zwar für einige zu spät, aber man würde die Bürger nicht wie Kinder behandeln.

        Ein großes Problem bei der ganzen Sache ist, dass die Wissenschaft noch keine klaren Antworten geben kann. Die selbstsicheren Voraussagen einer riesigen dritten Welle waren ein Fiasko, hat man daraus nichts gelernt?

        Man muss einfach abwarten bis man Genaueres weiß, und genau das muss man den Impfskeptikern zugestehen. Politik und Medien lassen wieder mal jegliches Gespür für einfachste Grundregeln vermissen.

        • Man muss einfach abwarten bis man Genaueres weiß

          Dinge die man inmitten einer Pandemie von den Entscheidungsträgern nicht hören möchte: „Wir müssen warten bis wir mehr Daten haben“

          Reicht es nicht, dass diese Strategie die letzten paar mal desaströs war?

          Der beste Zeitpunkt zu handeln ist wenn die Zahlen niedrig sind. Der zweitbeste Zeitpunkt ist jetzt.

      • Ich habe eine schlechte und eine gute Nachricht. In Guinea ist das Marburg-Virus ausgebrochen. Die schlechte Nachricht zuerst: Die Letalität liegt bei mindestens 23% und es gibt keine wirklich gute Behandlung. Nun die gute Nachricht: Es gibt keine Impfung dagegen und somit mit Sicherheit keinen Impfzwang.

    • Du hast völlig recht: Entweder die Impfung wirkt, dann gibt es keinen Grund irgendwelche Maßnahmen aufrecht zu erhalten, nachdem alle ein Impfangebot bekommen haben. Oder sie wirkt nicht, dann gibt es keinen Grund sich impfen zu lassen und erst recht keinen, die Impfung anzuordnen.

      Aber ebenso wie schon in der Frage der Sinnhaftigkeit von Lockdowns spielen Logik, Evidenz und rationale Argumente dabei offenbar keine Rolle. Wenn man darauf schaut, was die Politik tut (bzw. anordnet) und weniger darauf, was sie sagt, dann geht es offenbar nicht um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung?

      • Dieser Regierung scheint es in erster Linie um korrupte Selbstbereicherung zu gehen, der Rest ist mit abgeschmackter Feigheit zu erklären. Eine Prise selbstherrlichen Autoritarismus und voilà, es ist angerichtet.

    • Die Entscheidung soll frei bleiben, aber die Allgemeinheit ist nicht verpflichtet, beide Haltungen gleich zu behandeln, wenn ihr die eine schadet und die andere nützt. Ziel bleibt ein gemeinsames Verständnis darüber, was vernünftig im Sinne des Gemeinwohls ist, wissend, dass das Impfen keinen vollkommenen Selbst- und Übertragungsschutz garantieren kann. Das verminderte Risiko reicht.

      https://www.kleinezeitung.at/meinung/6015579/Offen-gesagt_Eine-Pandemie-kann-nur-ueber-das-solidarische

      • Das verminderte Risiko reicht

        Schönes Beispiel für das, was ich meine. Keinerlei konkrete Auseinandersetzung mit Tatsachen, keinerlei Abwägung von (Grund-)Rechten, einfach nur die Behauptung, ein bestimmtes Verhalten sei für das Allgemeinwohl „vernünftig“, und die Schlussfolgerung, dies rechtfertige die Sanktionierung von Menschen, die nicht die gewünschten Handlungen vornehmen.

        Haben der Redakteur und du eine Vorstellung, wohin ein solcher Weg führen kann?

        • Keinerlei konkrete Auseinandersetzung mit Tatsachen

          Die relevante Frage ist: Vermindert die Impfung das Risiko?

          keinerlei Abwägung von (Grund-)Rechten

          Zitat: „Die Entscheidung soll frei bleiben.

          einfach nur die Behauptung

          Siehe erste Frage.

          und die Schlussfolgerung, dies rechtfertige die Sanktionierung von Menschen, die nicht die gewünschten Handlungen vornehmen.

          Bestimmt kannst du mir zeigen, wo in dem Text Sanktionen gefordert werden.

          • Die relevante Frage ist: Vermindert die Impfung das Risiko?
            1. Welches Risiko genau?
            2. Wo ist die Antwort? Über die schlichte Behauptung hinaus, dass die Impfung wirksam und sicher sei, hört man kaum etwas, insbesondere praktisch keine Auseinandersetzung mit den gegenteiligen Indizien (ich maße mir hier keine Meinung an, aber ich erwarte, dass Sachverhalte umfassend aufgeklärt werden, ehe man Menschen zu bestimmten Handlungen drängt, statt einfach nur zu behaupten).

            Zitat: „Die Entscheidung soll frei bleiben.“
            Ist eine Entscheidung, bei denen durch Androhung erheblicher Nachteile starker Druck ausgeübt ist, noch frei? Erinnert mich mich an das nette Idi Amin – Zitat: „“There is freedom of speech, but I cannot guarantee freedom after speech.”

            Bestimmt kannst du mir zeigen, wo in dem Text Sanktionen gefordert werden.
            Was sonst soll Gegenstand des Textes sein? Zumal du ihn ja ausdrücklich als Antwort auf meinen Kommentar bezüglich des auf Ungeimpfte ausgeübten Drucks gebracht hast. Auf bestimmte Entscheidungen mit gezielten Benahcteiligungen zu reagieren, ist für mich eine Sanktion, für dich nicht?

          • @ pingpong:

            >>1. Welches Risiko genau?
            >Was glaubst du denn? Irgendeine Idee oder Ahnung?

            Ich will keine Gegenfrage, ich möchte von dir einfach eine Klarstellung, welches konkrete Risiko sollen „Impfunwillige“ durch ihre Impfung vermindern, insbesondere wem gegenüber?

            >>2. Wo ist die Antwort? Über die schlichte Behauptung hinaus, dass die Impfung wirksam
            >Lies halt die entsprechenden randomisierten Studien.

            Wenn die Politik mich zu einem bestimmten Handeln (mehr oder weniger) zwingen will, ist mMn. sie in der Pflicht, das angemessen zu erläutern. Und die studienlage ist nach allem, was ich weiß, keineswegs so eindeutig, wie du das hier darzustellen versuchst.

            >Das „Allgemeinheit ist nicht verpflichtet, beide Haltungen gleich zu behandeln, wenn ihr die eine schadet und die andere nützt“ halte ich für eine ziemlich vernünftige Einstellung, du nicht?

            Im Ausgangspunkt ja. Ich halte es aber auch für eine sehr vernünftige und erstrebenswerte Sache, den menschen möglichst viele Freiheiten zu lassen, nicht zuletzt die Freiheit, über ihren eigenen Körper zu entscheiden. Und das sieht übrigens auch unser Grundgesetz so.
            Was im Einzelfall höher zu gewichten ist, muss dann halt abgewogen werden. Und dies eAbwägung fehlt mir derzeit völlig.

            [q] Es gibt in unserer Gesellschaft schon jetzt jede Menge „freie Entscheidungen“ auf die mit gezielten Benachteiligung reagiert wird. Wirf mal einen Blick in irgendeinen (straf)rechtlichen gesetzestext. [/q]
            Unsinn. Das, was gesetzlich verboten ist, soll eben nicht mehr der freien Entscheidung der Menschen unterliegen.
            Natürlich gibt es Regeln und Gesetze, an die Menschen sich zu halten haben. In einer freiheitlichen Demokratie fußen ndiese Gesetze (idealerweise) auf demokratischen Aushandlungsprozessen und müssen sich im Rahmen der Verfassung halten. Politische und mediale Diskriminierungskampagnen gegen Ungeimpfte sind damit wohl kaum zu vergleichen.
            Wenn die Politik der Meinung ist, dass die Impfung zum Schutz der bevölkerung geeignet, erforderlich und verhältnismäßig ist, dann soll sie eine (ggf. verfassungsrechtlich überprüfbare) Impfpflicht beschließen. Wenn die Voraussetzungen für eine formelle Impfpflicht dagegen nicht vorzuliegen scheinen, dann sollte man auch davon absehen, eine solche über Kampagnen durch die Hintertür zu realisieren.

          • Dazu passend beispielhaft CDU-Fraktionsvorsitzender Brinkhaus:

            Brinkhaus sieht es hingegen anders: Die Geimpften hätten Termine gemacht und manche in Kauf genommen, dass es ihnen am Tag nach der Impfung nicht gut ging. „Und sie erleben nun, dass sie ihre Freiheiten trotzdem nicht vollständig zurückbekommen.“ Deswegen müsse endlich gefragt werden, inwieweit die Nicht-Geimpften das Leben von Geimpften einschränken.
            https://www.tagesschau.de/inland/diskussion-geimpfte-ungeimpfte-101.html

            Was hält die Politik davon ab, den Geimpften (bzw. vernünftigerweise allen) ihre Freiheiten vollständig zurückzugeben? Es sind nicht die Ungeimpften, es ist die Politik, die das verhindert.

          • Was hält die Politik davon ab, den Geimpften (bzw. vernünftigerweise allen) ihre Freiheiten vollständig zurückzugeben? Es sind nicht die Ungeimpften, es ist die Politik, die das verhindert.

            Das ist nicht das Problem.

            Das Problem liegt darin, dass wir die Pandemie weiterhin zulassen. Was wir die letzten 15 Monate erleben ist der Preis, den wir dafür zahlen, dass wir nicht zur Eliminierung übergehen.

          • Das Problem liegt darin, dass wir die Pandemie weiterhin zulassen. Was wir die letzten 15 Monate erleben ist der Preis, den wir dafür zahlen, dass wir nicht zur Eliminierung übergehen.

            Ja, weil sich Corona-Viren auch so super eliminieren lassen…

            Wir haben aus meiner Sicht genau zwei realistische Möglichkeiten – entweder den ewigen Corona-Lockdown (vielleicht mal mehr, mal weniger strikt), oder nach Impfung aller Impfwilligen den vollständigem Abbau aller Restriktionen und die schlichte Akzeptanz von Covid als Lebensrisiko (wie wir es mit Grippe etc. auch tun). Ich bin klar für Variante 2.

          • @Pingpong – nein, natürlich ist meine Aufzählung nicht vollständig hinsichtlich aller theoretisch denkbaren vorgehensweisen, aber weitere realistische sehe ich nicht.

            Insbesondere halte ich den von dir offenbar präferierten Versuch einer Ausrottung des Virus für nicht praktikabel. Und dein Link ändert daran nichts. Dort wird lediglich angeregt, eine Ausrottbarkeit des Virus nicht von vornherein auszuschließen, sondern dies näher zu erforschen. Das ist wohl kaum ein hinreichender Anhaltspunkt, um gesellschaftliche Experimente zu wagen.
            Und vor allem basieren die Forscher dort ihre Gedanken auf: „With the success of public health and social measures (PHSMs) at eliminating COVID-19 in several jurisdictions, combined with the arrival of safe and highly effective vaccines…„. Ich weiß nicht, von wann genau der Text ist, aber von dauerhafter Eliminierung des Virus in bestimmten Gebieten und vor allem einer hohen Effektivität der Impfstoffe kann man nach aktuellem Stand wohl keine Rede (mehr) sein.

            Du hast dich da echt verrannt…

          • @hugor:

            Ich halte eliminierung für die derzeit beste Strategie. Das Papier habe ich gepostet um zu verdeutlichen, dass nicht nur eliminierung im Bereich unserer Möglichkeiten liegt, sondern eventuell(!) sogar Ausrottung.

            Das „gesellschaftlichen Experiment“ besteht übrigens darin, die pandemie seit 15 Monaten laufen zu lassen. Es besteht darin, laufend halbe Maßnahmen durchzuführen die erwiesenermaßen nicht funktionieren, und Restriktionen die für den kurzzeitigen und temporären Notfall gedacht waren ewig zu verlängern. Das Experiment besteht darin, uns dieses Vorgehen als „neue Normalität“ zu verkaufen.
            Ich würde das Experiment schön langsam gerne beenden, wie steht’s mit Dir?

            Ich weiß nicht, von wann genau der Text ist, aber von dauerhafter Eliminierung des Virus in bestimmten Gebieten und vor allem einer hohen Effektivität der Impfstoffe kann man nach aktuellem Stand wohl keine Rede (mehr) sein.

            Ja stimmt, die Impfung ist gegen die neuen Varianten nicht so wirksam. M.W. sogar noch schlimmer als die offiziellen 75%-85% Wirksamkeit, eher nur mehr so 50% gegen Delta.
            Diese Entwicklung haben wir uns aber selbst zuzuschreiben. mit der ursprünglichen Variante und der Impfung wäre eliminierung in greifbarer Nähe gewesen. Diese Chance haben wir verstreichen lassen, jetzt müssen wir die Konsequenzen tragen.

            Deshalb betone ich immer, dass die Impfung kein freifahrtschein aus der pandemie ist. Auch das paper betont explizit, dass der effektive Weg die Kombination von Impfung mit zusätzlichen Maßnahmen ist.

          • Du möchtest ein Coronavirus weltweit ausrotten? Wie soll das denn funktionieren? Wir sind schon mit Masern gescheitert. Und da gibt es einen richtigen Impfstoff!

            Komm mal zurück auf unseren Planeten….

          • Du möchtest ein Coronavirus weltweit ausrotten

            Wo schrieb ich denn sowas? Vielleicht liest du meinen post nochmal ganz langsam…

          • Ich halte eliminierung für die derzeit beste Strategie. Das Papier habe ich gepostet um zu verdeutlichen, dass nicht nur eliminierung im Bereich unserer Möglichkeiten liegt, sondern eventuell(!) sogar Ausrottung.

            Da hast du das geschrieben….

          • Genau. Und du hast geschrieben:
            „Du möchtest ein Coronavirus weltweit ausrotten?“

            Nein möchte ich nicht. Ich halte eliminierung für die derzeit beste Strategie. Zum Unterschied zwischen eliminierung und Ausrottung siehe Z.b. Das verlinkte paper. Oder frag Google.

          • Ich halte eliminierung für die derzeit beste Strategie.

            Ich weiß. Und ich weiß auch, dass du immer ganz fest Augen und Ohren verschließt, wenn dir jemand zu erklären versucht, warum das für Deutschland keine sinnvolle Option darstellt, deswegen lasse ich es.

            Das „gesellschaftlichen Experiment“ besteht übrigens darin, die pandemie seit 15 Monaten laufen zu lassen. Es besteht darin, laufend halbe Maßnahmen durchzuführen die erwiesenermaßen nicht funktionieren, und Restriktionen die für den kurzzeitigen und temporären Notfall gedacht waren ewig zu verlängern. Das Experiment besteht darin, uns dieses Vorgehen als „neue Normalität“ zu verkaufen.
            Ich würde das Experiment schön langsam gerne beenden, wie steht’s mit Dir?

            Meine Antwort kennst du. Ich lehne den aktuellen Zustand mindestens genauso sehr ab wie du, bin aber entschieden dagegen, die Restriktionen noch drastisch zu verschärfen, um einer unrealistischen „Endlösung“ nachzujagen. Stattdessen sollten wir spätestens dann, wenn alle, die es wollen, geimpft sind, das machen, was wir auch bei jeder Grippeepidemie machen – es als Lebensrisiko akzeptieren und, mit Einsatz des gesunden Menschenverstands aber ohne irgendwelche Restriktionen, normal weiterleben.

          • Stattdessen sollten wir spätestens dann, wenn alle, die es wollen, geimpft sind, das machen, was wir auch bei jeder Grippeepidemie machen – es als Lebensrisiko akzeptieren und, mit Einsatz des gesunden Menschenverstands aber ohne irgendwelche Restriktionen, normal weiterleben

            Meinst du nicht, dass alle das wollen?
            Viele Länder probieren es ja auch, in verschiedensten konkreten Ausführungen. Es funktioniert halt leider nirgends. Was bringt dich zur Annahme, ausgerechnet bei uns sollte das anders sein, und wenn wir nach deinem Plan „mit gesundem Menschenverstand aber ohne Restriktionen“ leben, dann gäbe es wie durch ein Wunder bei uns ein ganz anderes Ergebnis als in all den Ländern die genau das bereits probiert haben?

          • @pingpong – wer hat es versucht und wo hat es da nicht funktioniert?

            Soweit ich weiß, hat sich nur Schweden dem Lockdown-Fieber widersetzt und fährt damit bis auf anfängliche Probleme in Altenheimen ziemlich gut.
            Und vor einigen Wochen hat Großbritannien die Restriktionen aufgehoben, bislang ohne nennenswerte Probleme.

          • @hugor:

            Auch an dich ein Danke für die vernünftige Diskussion. Wir vertreten unterschiedliche Ansichten, aber ich habe den Eindruck du bist ehrlich an der Sache interessiert.

            wer hat es versucht und wo hat es da nicht funktioniert?

            UK, Florida, Texas, versch. andere US-Bundestaaten, Schweden, Portugal, Niederlande, Sri Lanka, Vietnam, Mongolei….

            Was passiert ist immer dasselbe: Es werden Restriktionen aufgehoben bzw die Aufmerksamkeit lässt nach „weil die Zalhen eh so niedrig sind“, einige Zeit später sind die Zahlen so stark gestiegen dass man keine andere Wahl als drastische Maßnahmen hat.

            Soweit ich weiß, hat sich nur Schweden dem Lockdown-Fieber widersetzt und fährt damit bis auf anfängliche Probleme in Altenheimen ziemlich gut.

            Inwiefern „fahren die ziemlich gut“?
            Hier ist eine Grafik:

            Wenn die direkten Nachbarn (und damit am ehesten als Vergleichsland geeignet) Finnland und Norwegen nicht aus irgendeinem Grund von der Pandemie ausgenommen sind, dann muss man feststellen dass der schwedische Weg ein katastrophaler Fehlschlag ist, was die Todesopfer betrifft.
            Auch wirtschaftlich sieht es schlecht aus: Schweden hat durch seinen Weg keinen relevanten Vorteil ggü. anderen Ländern erreicht, die Cafes und Bars und Theater usw. waren zu einem großen Teil genauso leer wie sonstwo in Europa. Der Wirtschaftseinbruch gemessen am BIP ist ähnlich wie im Rest Europas.
            Auch bei den Schulen ergibt sich m.E. kein wesentlicher Vorteil. Die Sekundarstufe hatte komplett geschlossen, die Primarstufe hatte zwar offiziell offen, eine Schließung lag aber im Ermessen der lokalen Behörden – was diese mitunter auch genutzt haben. Die Klassen der Primärstufe waren quer durchs Land zwischenzeitlich halb verwaist, weil die Eltern ihre Kinder in großer Zahl aus Sorge nicht in die Schule geschickt haben. Offizielle Zahlen hierzu gehen von einem Drittel bis zur Hälfte(!) der Schüler aus, die zuhause geblieben sind. In manchen Bundesländern kamen Eltern dadurch ins Konflikt mit dem Gesetz, da in Schweden eine allgemeine Schulpflicht herrscht.
            Mir erschließt sich nicht so recht, wo denn nun der große Vorteil des schwedischen Wegs liegen soll. Relevant für den Lebensalltag der Menschen ist nicht, welche abstrakten Maßnahmen die Regierung verhängt oder nicht. Sondern wie sich die Leute tatsächlich verhalten. Und hier zeigt sich, dass die Mobilitätsrate in Schweden in einem ähnlichen Maß eingebrochen ist wie im Rest von Europa.

            Und vor einigen Wochen hat Großbritannien die Restriktionen aufgehoben, bislang ohne nennenswerte Probleme.

            Die Zahlen der Todesopfer sowie der Hospitalisierten steigt seitdem stetig. Und das, obwohl ein Großteil der Leute sich weiterhin so verhält als gäbe es Maßnahmen. Einige Gründe warum die Zahl der positiven Tests zurückgegangen ist habe hier ausgeführt.

          • @Pingpong – eine Menge Behauptungen ohne Beleg.

            Und was Schweden betrifft – nach der schiefgelaufenen Anfangsphase sind die Opferzahlen sogar geringer als in Deutschland, trotz erheblich größerer Freiheiten. Mit reicht das, um den schwedischen Weg zu bevorzugen.

          • @hugor:

            Sorry, das wirst du dir schon selber zusammensuchen müssen, google hilft. Für einiges habe ich direkt Belege geliefert. Die meisten Dinge sind weithin verfügbare und einfach zu findende Kenngrößen (Todesopfer, BIP usw). Ich bin zuversichtlich du schaffst das.
            Das Zuhausebleiben der Schüler der Primärstufe ist vielleicht ein wenig schwieriger, weil es sich hier wie gesagt um lokale Entwicklungen handelt die nicht so leicht den Weg in die internationale Presse finden. Ich gebe dir eine Starthilfe hier und hier.
            (Die Quellen sprechen von 25%-30% und 40% Abwesenheit, meine „ein Drittel bis zur Hälfte“ dürften also grob passen, wobei „Hälfte“ zugegebenermaßen am oberen Ende der Schätzung ist.)

          • @Hugor

            Lass Dich von @pingpong nicht verarschen. Der merkt noch nicht einmal mehr den offenkundigen Widerspruch bei seinen Behauptungen: Wenn die Schweden sich maßnahmenunabhängig so verhalten haben wie alle anderen, warum ist dann ihre Todesopferstatistik schlechter als die der Nachbarn?

            Die Zahlen, die er zur Grundschule bringt, sind auch Verarsche. Die Angabe 25-30% bezieht sich nur auf den April 2020, als ganz viele noch aus Übervorsicht zuhause blieben. Schon im Mai sank sie auf 15%, das war noch doppelt so viel wie normal. Steht in seiner Quelle. Die 40% beziehen sich nicht auf ganz Schweden, sondern auf eine einzige(!) Stockholmer Schule, wo es ganz extrem war. Auch das steht in seiner Quelle.

            Keine einzige Grundschule (bis Klasse 9 in Schweden, wohlgemerkt) wurde von lokalen Behörden geschlossen, um Kontakte und Ansteckungen zu vermeiden. Es gab wohl Schließungen, weil zu viele Lehrer fehlten. Das Problem dürfte sich nach April 2020 schnell erledigt gehabt haben, als alle merkten, dass doch nicht die Pest ausgebrochen war.

            Warum @pingpong versucht, das anders darzustellen, kann ich Dir nicht sagen. Vielleicht ist er inzwischen durch und versteht die Dinge beim Lesen nur noch so, wie er will. An Absicht mag ich eigentlich nicht glauben.

          • den offenkundigen Widerspruch bei seinen Behauptungen: Wenn die Schweden sich maßnahmenunabhängig so verhalten haben wie alle anderen, warum ist dann ihre Todesopferstatistik schlechter als die der Nachbarn?

            Billige Sophisterei a la renton.

            Ich schrieb:

            „Relevant für den Lebensalltag der Menschen ist nicht, welche abstrakten Maßnahmen die Regierung verhängt oder nicht. Sondern wie sich die Leute tatsächlich verhalten.“

            Lebensalltag der Menschen != Bekämpfung der Pandemie.

            Für die Bekämpfung der Pandemie ist die organisatorische Unterstützung des Staates ziemlich relevant. NPIs sind viel effektiver, wenn es entsprechende strukturelle Rahmenbedingungen und Vorgaben gibt.
            Wenn man die Leute alleine lässt funktioniert es halt nur so leidlich. Man hat dann das schlechteste aus beiden Welten: Die Menschen & Wirtschaft haben alle Nachteile vom Zuhausebleiben, aber die Effekte (verringerte Zahlen) stellen sich mangels übergeordneter Koordination nur zu einem geringen Bruchteil ein.

            @restliche Haarspalterei:
            Ich habe weder behauptet die Situation in den Grundschulen sei über das ganze Schuljahr so prekär (du kennst die Worte „mitunter“ und „zwischenzeitlich“?), noch dass alle Grundschulen in ganz Schweden geschlossen hätten, noch das Vermeidung von Kontakten und Infektionen der einzige Grund wäre aus dem lokale Behörden eine Schließung durchführen.

            Warum du versuchst das anders darzustellen weißt nur du selbst. Vielleicht bist du wieder in einer Art pubertärer „Ich-widerspreche-aus-Prinzip“ Phase. An magelnde Lese- oder Verständniskompetenz mag ich eigentlich nicht glauben.

          • „aber die Effekte (verringerte Zahlen) stellen sich mangels übergeordneter Koordination nur zu einem geringen Bruchteil ein“

            Ich übersetze: Some magic is the reason…

            „Ich habe weder behauptet…“

            Nein, natürlich nicht! Nur _insinuiert_. Du hast bedeutungslose Phänomene vom Pandemiebeginn angeführt, wo es um die Handhabung der Pandemie generell geht. Vorkommnisse in einem Monat, dem ersten, von mittlerweile 15. Um zu erkennen, was das ist, reicht meine Lese- und Verständniskompetenz völlig aus: Hinterfotzig.

          • Ich habe es gestern bereits geschrieben: Mach beim Thema Corona Pause, bis du wieder Argumente hast statt Beleidigungen.

      • Aus demselben Kommentar:

        „Die freie Entscheidung ist was Schönes, aber sie hat ihre Grenzen dort, wo Dritte die Folgen meines Tuns mittragen müssen, ohne gefragt zu werden, ob sie dazu bereit sind.“ (Kursiv von mir.)

        Welche Dritten sind hier gemeint? Geimpfte können es nicht sein, die sind geschützt. Ungeimpfte auch nicht, die hatten die Wahl (=sie wurden gefragt). Ein Lockdown ist nicht Folge des Tuns der Ungeimpften, sondern von des Tuns von anderen Dritten: Denen, die den Lockdown beschließen.

        • Ach renton.

          Welche Dritten sind hier gemeint?

          Handlungen haben Folgen. Und da es sich hier um eine Infektionskrankheit handelt, hat die Handlung sich nicht impfen zu lassen Folgen für Dritte. Dieses Prinzip ist nicht schwer zu verstehen. Ob die Dritten selber geimpft sind oder nicht ist völlig irrelevant.

          Nächstes mal antworte ich auf so eine Sophisterei nicht mehr.

          • Was heißt hier Sophisterei? Natürlich haben Handlungen folgen, das bestreitet doch niemand. Hier geht es letztlich um etwas völlig anderes, nämlich darum, dass unterstellt wird, die Wirkung des Nicht-Impfens auf Dritte sei von Art und Auswirkung so groß, dass man sich redlicherweise für das Impfen entscheiden muss. Und diese Unterstellung kann man mit guten Gründen ablehnen.

            Die grundsätzliche Erkenntnis, dass meine Entscheidungen auch Auswirkungen auf unbeteiligte Dritte haben, ersetzt in keiner Weise die Abwägung, ob diese Auswirkung berechtigterweise zu der Erwartung führt, das sich meine Entscheidungsfreiheit einzuschränken habe.

          • Hier geht es letztlich um etwas völlig anderes, nämlich darum, dass unterstellt wird, die Wirkung des Nicht-Impfens auf Dritte sei von Art und Auswirkung so groß, dass man sich redlicherweise für das Impfen entscheiden muss

            Wozu die Spekulation?
            Der Text sagt explizit, worum es geht:

            Ziel bleibt ein gemeinsames Verständnis darüber, was vernünftig im Sinne des Gemeinwohls ist, wissend, dass das Impfen keinen vollkommenen Selbst- und Übertragungsschutz garantieren kann.

            Von müssen oder von Sanktionen ist nicht die Rede, Sorry.

          • @pingpong

            „Nächstes mal antworte ich auf so eine Sophisterei nicht mehr.“

            Hast Du auch diesmal schon nicht. Deine Antwort war völlig inhaltsleer. „Welche Dritten?“ -> Gähnende Leere, ausgefüllt nur von einem Allgemeinplatz.

            Nochmal: Welche Dritten hat der Autor (hast Du?) im Sinn? Krankenhauspersonal, das sich um erkrankte Ungeimpfte kümmern muss? Kann nicht sein, denn das ist deren Job (=die wurden gefragt und haben „ja“ gesagt). Gaststättenbetreiber, die wieder mal schließen müssen? Ist nicht die Schuld der Ungeimpften: Die entscheiden nicht über die Schließung. Und es ist keine Haarspalterei (falls Du überhaupt weißt, was Sophisterei bedeutet), darauf hinzuweisen. Denn die Ungeimpften sagen wortlos: Wir nehmen das Erkrankungsrisiko in Kauf; die Geimpften können sagen: Wir haben kein ernsthaftes Erkrankungsrisiko mehr. Es fehlt also die Notwendigkeit, der Wunsch nach, die Legitimation für einen erneuten Lockdown. Wenn dann trotzdem einer beschlossen wird, kann das den Ungeimpften ebenso wenig als Folge ihres Tuns angelastet werden wie den Geimpften.

          • @Renton
            „Nochmal: Welche Dritten hat der Autor (hast Du?) im Sinn?“

            Der Autor kann hier nur die Geimpfen (und ferner Genesenen) meinen! Diese sind wegen des suboptimalen Schutzes der Impfungen schliesslich noch besser geschützt, wenn alle geimpft sind. Das sagt er vermutlich deshalb nicht so deutlich, weil dann klar würde, dass er damit das Interesse der schon Geimpften in den Mittelpunkt stellt und ein Impfzwang für die bislang Ungeimpften vor allem den schon Geimpften zugute käme. Verkauft werden soll das Ganze ja damit, dass es für alle, für das „Kollektiv“ am besten wäre. Unter dem Strich wird so vor allem die schlechte Wirkung der Impfstoffe aus dem Blickfeld geräumt. Der Autor würde, wenn er ehrlich wäre, schreiben: da die Impfstoffe so schlecht sind, müssen wir jetzt alle zur Impfung bringen.

          • @ Renton, Alex und Hugor

            Ja, das ist echt eine erbärmliche Nummer so langsam… eigentlich schon seit vielen Monaten. Das Verweisen auf ominöse „Dritte“ ist ein billiger Strohmann, weil man eigentlich, gerade vor dem Gebaren der letzten Monate, keine Argumente hat, durch Sanktionsmaßnahmen Druck auf Ungeimpfte aufzubauen. Denn eigentlich gibt es keine Dritten, beachtet man mal den Hype der praktiziert wurde und wird, um der Bevölkerung die Impfungen wie Sauerbier anzupreisen. Es gibt nur zwei Gruppen: Geimpfte und Ungeimpfte.

            Steckt ein Ungeimpfter einen anderen an und es kommt zu schweren Krankheitsverläufen, so ist davon jemand betroffen, der sich aus freien Stücken gegen eine Impfung entschieden hat. Beide begegnen sich auf demselben Level. Also, wo ist das Problem?

            Geimpfte hingegen sollten doch, bedenkt man das Theater, welches man um die im Schweinsgalopp durchgenehmigten Präparate gemacht hat, entweder nur weit seltener infiziert werden können und wenn, dann wesentlich mildere Verläufe haben. Also auch da: wo ist das Problem?

            Die einzige Erklärung kann eigentlich nur jene sein, die Alex schon genannt hat. Die Impfstoffe haben eine so erbärmliche Wirksamkeit, dass sie eigentlich nur bei annähernd vollständiger Durchimpfung der Gesellschaft einen signifikanten Nutzen erzielen können. Mit dem immer militanteren Zeigen auf die bösen Sich-Nicht-Impfen-Lassen-Nazis wird ein Riesenstrohmann aufgebaut, der gleich zwei Zwecke erfüllt: Man hat schon jetzt für den Fall neuerlich steigender Zahlen im Herbst / Winter, sollte sich das Wetter Jahreszeitenüblich verhalten, einen perfekten Buhmann parat, der an allem Übel Schuld ist und gleichzeitig lenkt man davon ab, dass die hier immer so gern genannte Allgemeinheit Milliarden und Abermilliarden Pharmakonzernen in den Rachen geworfen hat, für Präparate, die unter Umständen die Fläschchen nicht wert waren, in denen sie ausgeliefert wurden.

            Am Ende des Tages werden wohl auch diese Konzerne die einzigen Gewinner aus der ganzen Aktion sein. Sie haben eine Plörre unter Umgehung der sonst erforderlichen, kostspieligen Prüfverfahren durchgenehmigt bekommen und die Regierungen, die zuvor schon teils absurde, einseitige Knebelverträge abgeschlossen haben, die ihrerseits wieder jede mögliche negative Folge auf die vielbeschworene Allgemeinheit verlagern und den Konzernen nur den Rahm zum Abschöpfen lassen, bieten sich dann auch noch als kostenlose Vertriebs- und Marketingabteilung an. Genius!!!

            „Der Autor würde, wenn er ehrlich wäre, schreiben: da die Impfstoffe so schlecht sind, müssen wir jetzt alle zur Impfung bringen.“ + „Vielleicht geben diese bescheuerten Covidioten* dann ja _endlich_ Ruhe. Was, zur Hölle, wollen die denn noch?!?“

            Wisst ihr, wann mir das das erste Mal klar wurde, dass der ganze Irrsinn noch lange nicht vorbei sein wird, selbst wenn wir geradezu utopische Impfquoten erreicht haben sollten? Bei der letzten EM!

            Erinnert ihr euch noch, wie die Heerscharen unserer bescheuerten Politiker und Medienschaffenden, angeführt von Karl Lauterbach, der dafür bekannt ist, die Tiefe von Sorgenfalten als adäquaten Ersatz für Kompetenz und Intelligenz zu halten, sich vereint über diese sorglosen Engländer aufgeregt haben, wie sie doch glatt 60 – 65 Tausend Leute ins Wembley-Stadion haben reinlassen konnten. Welch schröööcklich falsche Signale sie damit aussenden würden?

            Nun… https://www.stadionwelt.de/news/27458/wembley-covid-zertifikat-fuer-euro-gruppenspiele

            Es durften dort nur Leute rein, die vollständig geimpft sind und die zweite Impfung durfte nicht weniger als 14 Tage zurückliegen. Die hatten da eine Impfquote von 100 % im Stadion und dennoch regen sich die Wahrer der einzig korrekten Meinung hierzulande wie im Chor darüber auf. Und ich stellte mir die Frage: Wenn die da alle geimpft sind und es dann immer noch falsch ist, dass für die einfach mal wieder ein normales, freies Leben beginnen soll, warum sollen WIR uns denn dann alle impfen lassen? Es ist doch aus eurer Empörtheit über das Vorgehen der Engländer ersichtlich, dass euch Impfquoten scheißegal sind und ihr euch auch weiterhin nicht vom Abwichsen auf eure Macht- und Kontrollphantasien lösen werdet. Und wenn man euch euren Corona-Angstporno nicht mehr glauben mag, dann könnt ihr sicher einfach die unter Corona etablierten Maßnahmen ansatzlos in „Klimaschutz“-Maßnahmen überführen. Wurde ja schon von einigen Politikern, unter anderem besagten Lauterbach, bereits verzückt erwogen…

          • Lass dich halt nicht impfen, ist deine freie Entscheidung und gutes Recht.

            Der Artikel spricht die Konsequenzen deines wortreichen rants an:
            Die Impfgegner weisen Konsequenzen ihrer Haltung von sich. Das kann nicht gut gehen.

            Positive Effekte privatisieren, negative vergemeinschaften. Man kennt diese Haltung auch aus anderen Bereichen.

            Der letzte absatz aus dem artikel ist für ebenfalls für dich:
            Es ist eine Kulisse, in der das Ich gegen das Wir und die Evidenz richtig mächtig werden kann, für jede Mutmaßung findet sich im Netz eine Verstärkerbox. Das sind die neuen Machtverhältnisse, eine frivole Umkehrung zu Metternich. Von einer „Diktatur“ kann keine Rede sein, wenn das unsolidarische Nein solidarisch gesponsert wird, eher kommt das Joch von unten, eher befinden sich die Geimpften in Geiselhaft der Unwilligen, weil sie die Perpetuierung der Covid-19-Krise durch die vielen Verweigerer mittragen müssen. Ein Zwang durch die Vordertür, der Opfer und Geld kosten wird. Es ist eine Frage der Zeit, wann sich das Wir die Freiheit herausnimmt, die Stopptafel zu heben.

          • @BIlly Coen

            „Es gibt nur zwei Gruppen: Geimpfte und Ungeimpfte.“

            *Wohlwollend interpretier*: Es gibt unter den Ungeimpften zwei Untergrupppen: Diejenigen die sich bewusst dagegen entschieden haben, und diejenigen die sich nicht impfen lassen können obwohl sie es überwiegend wollen: Kinder, Schwangere, Impfallergiker usw. DIe letztere Gruppe ist besonders gefährdet und verdient unser aller Schutz (und dem stimme ich tatsächlich zu). Die bösen Impfverweiger gefährden sie aber mutwillig (dem stimme ich nicht zu, aber so würden „sie“ argumentieren).

            Allerdings glaub ich wegen vieler vieler anderer Indizien, dass es tatsächlich gar nicht darum geht, sondern um Macht- und Kontrollwichserei wie du es so treffend formulierst. Und dass dahinter noch mehr steckt als nur der Wille zur Macht als solcher.

          • @pingpong
            Die Impfgegner weisen Konsequenzen ihrer Haltung von sich. Das kann nicht gut gehen.
            […]
            eher befinden sich die Geimpften in Geiselhaft der Unwilligen, weil sie die Perpetuierung der Covid-19-Krise durch die vielen Verweigerer mittragen müssen.

            Das ist das aktuell medial und politisch verbreitete Narrativ, hat aber mit der Realität wenig bis nichts zu tun. Die Perpetuierung der Covid-19-Krise ist eine reine politische Entscheidung. Die meisten Impfskeptiker (Impf“gegner“ sind davon nur relativ wenige) weisen keineswegs die Konsequenzen von sich, sie halten schlichtweg die Konsequenzen für verantwortbar, und sie sind gegen die Verlängerung der Krise und für eine schnelle Öffnung der Gesellschaft.

            Es ist derzeit kein nachvollziehbarer Grund erkennbar, die Corona-Restriktionen weiterhin aufrechtzuerhalten, und die Impfskeptiker sind die letzten, die das fordern würden. Ihnen jetzt die Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Freiheitseinschränkungen aufzuerlegen, ist bizarr bis böswillig.

          • Ach Pingpong, es tut mir leid, dich darüber in Kenntnis setzen zu müssen, dass ich seit einer Woche doppelt geimpft bin. D’ough!!! 😯

            Das hält mich aber nicht davon ab, offen widersinniges Verhalten und rechtsstaatsfeindliches Denken unserer Politiker und Medienschaffenden, wie dem von dir hier exemplarisch vorgeführten Schwafelanten, zu kritisieren. Ebenso schweige ich nicht zu FAKTISCH fragwürdigen Vorgängen wie der Präparatsgenehmigung im Schweinsgalopp und der Verschwendung von Gemeinschaftsgeldern durch Verträge, die in dieser Form kein Mensch, der noch bei klarem Verstand ist – eine Gattung von Mensch, die leider in unseren Parlamenten und Redaktionsstuben gefährlich unterrepräsentiert ist – so unterschrieben hätte. Verträge, in denen die Hersteller der Präparate sich mal eben schnell im Voraus die Absolution für alle eventuell eintretenden Folgen erteilen lassen. Also genau das machen, was dein toller Schwafelant hier den bösen, bösen Impfverweigerern vorwirft: der Vergemeinschaftung von Risiken und der Individualisierung ausschließlich von Nutzen, sprich riesigen Gewinnen.

            Die von dir unten verlinkte, ursprünglich an anorak2 gerichtete und durch die Verlinkung auch nun gegen Renton ausgesprochene, vor mit nichts begründbarer Arroganz triefender Beleidigung, lässt vermuten, wie auch schon dein Gebaren der letzten etwa 15 Monate hier im Forum, dass du, warum auch immer, felsenfest davon überzeugt bist, den vollen Durchblick bei dem Thema zu haben. Erkennbar ist alles was du hier von dir gibst, alle Quellen, die dir genehm sind und jene, die du mit Totschlagphrasen vom Tisch wischst, deine ganze Wahrnehmung der Lage im Wesentlichen geprägt von paranoiden Ängsten. Neben Corona gibt es für dich einfach nichts von Belang. Da muss dann die „verfickte“ Wirtschaft mal zurückstehen, dann diese blöden Grundrechte und sicher folgt demnächst, passt ja gerade in die aktuelle Diskussion, dass auch Ungeimpfte nicht mehr erwarten können, im Falle einer Covid19-Erkrankung die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu bekommen – sind ja schließlich selber Schuld – was dann, nach wirtschaftlichen, sozialen und verfassungsrechtlichen Bedenken dann auch noch das Todesurteil für den hippokratischen Eid wäre, das Fundament ärztlichen Berufsethos‘.

            Meinst du nicht, dass oben von mir besagte Beleidigung, welche du an anorak2 und Renton gerichtet hast, nicht eigentlich eher ein Musterbeispiel für das psychologische Phänomen von Abspaltung und Projektion ist???

          • Ach und PS: Bist du dir sicher, dass dieser Heini den Text komplett selbst geschrieben hat? Gerade der von dir zitierte und „an mich gerichtete“ Absatz (obwohl er das gar nicht tut – Epic self own, mein Liebster, EPIC SELF OWN!) steht mir klanglich doch arg im Verdacht, ein Plagiat zu sein, was ja dieser Tage ebenfalls sehr populär geworden ist. Denn irgendwie klingt mir das, als habe da jemand unautorisiert eine Rede von Joseph Goebbels transkribiert und frech gewisse dort verwendete Gruppen einfach durch „Geimpfte“ und „Ungeimpfte“ ersetzt.

          • Dieser Thread ist geradezu ein Paradebeispiel für das was Herr Patterer in seinem Artikel andeutet:

            [Die individualistische Gesellschaft] ist eine Kulisse, in der das Ich gegen das Wir und die Evidenz richtig mächtig werden kann, für jede Mutmaßung findet sich im Netz eine Verstärkerbox. Das sind die neuen Machtverhältnisse, eine frivole Umkehrung zu Metternich. Von einer „Diktatur“ kann keine Rede sein, wenn das unsolidarische Nein solidarisch gesponsert wird

            In seinem Text wird eine vernünftige These aufgestellt, wobei explizit die Entscheidungsfreiheit des einzelnen betont wird. Es wird darauf hingewiesen dass es zwischen der Freiheit des Einzelnen und der Gesellschaft Reibungsflächen gibt. Es wird angeregt, diese Reibungsflächen in einem gemeinsamen demokratischen Prozess unter Berücksichtigung des Gemeinwohls zu diskutieren um eventuell zu einem gemeinsamen(!) Verständnis(!) der Sache zu kommen.

            Ein paar posts später seid ihr bei Zwang, Diktatur, Macht- und Kontrollphantasien, dem Untergang des Rechtsstaates, Nazi und Goebbels.

            Das ist genau die Verstärkerbox und die neuen Machtverhältnisse von denen im Text die Rede ist. Also erfreut euch ruhig weiter an euren Horrorvisionen, ich klinke mich aus diesem Wahnsinn aus.

          • In seinem Text wird eine vernünftige These aufgestellt, wobei explizit die Entscheidungsfreiheit des einzelnen betont wird. Es wird darauf hingewiesen dass es zwischen der Freiheit des Einzelnen und der Gesellschaft Reibungsflächen gibt. Es wird angeregt, diese Reibungsflächen in einem gemeinsamen demokratischen Prozess unter Berücksichtigung des Gemeinwohls zu diskutieren um eventuell zu einem gemeinsamen(!) Verständnis(!) der Sache zu kommen.

            Wenn das tatsächlich so wäre, hätte ich mit dem Text keinerlei Problem. Nur leider gibt der Autor klar vor, was seiner Ansicht nach Ergebnis dieser Diskussion zu sein hat, nämlich die moralische Verurteilung von Impfunwilligen und ihre Diskriminierung durch die Gesellschaft.
            Dabei unterstellt er ohne jede Begründung, dass es dem Gemeinwohl dient, wenn alle zum Impfen gedrängt werden. Ich dagegen sehe die Wahrung eines Systems der persönliche Freiheit auch als Wert des Gemeinwohls. Und, wie schon mal gesagt, genau das dürfte sich auch aus unserem Grundgesetz ergeben. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung sieht nämlich nicht vor, dass wegen jeder beliebigen (behaupteten) Gemeinwohlförderung in die Grundrechte der Bürger eingegriffen werden kann.

          • Nur leider gibt der Autor klar vor, was seiner Ansicht nach Ergebnis dieser Diskussion zu sein hat, nämlich die moralische Verurteilung von Impfunwilligen und ihre Diskriminierung durch die Gesellschaft.

            Wo in dem Text kommt das vor?

            Dabei unterstellt er ohne jede Begründung, dass es dem Gemeinwohl dient, wenn alle zum Impfen gedrängt werden

            Wo in dem Text kommt das vor? Nicht die Tatsache dass es dem Gemeinwohl dient, das kommt allerdings im Text vor. Ich meine das zum Impfen drängen.

            dass wegen jeder beliebigen (behaupteten) Gemeinwohlförderung in die Grundrechte der Bürger eingegriffen werden kann.

            Wie kommst du jetzt schon wieder auf Grundrechtseingriffe? Hier ist, was tatsächlich im Text steht:
            Die Entscheidung soll frei bleiben.

      • „Die Entscheidung soll frei bleiben, aber die Allgemeinheit ist nicht verpflichtet, beide Haltungen gleich zu behandeln, wenn ihr die eine schadet und die andere nützt.“

        Doch. Ein Recht ist nur dann eins, wenn es ohne Androhung negativer Konsequenzen wahrgenommen werden kann. Von freier Entscheidung sprechen, und im nächsten Satz dazusagen welche Sanktionen man dafür zu verhängen gedenkt, ist selbstwidersprüchlich. Wer so redet, meint das mit der Freiheit gar nicht. Unsere Regierung redet auch gerade so.

        • Dass du erbsengehirn wieder mal nichts verstehst ist wirklich keine Überraschung, du brauchst das nicht immer wieder zu demonstrieren.

          In dem Satz ist weder von Rechten noch von Sanktionen die Rede. Du solltest an deiner Lesekompetenz arbeiten.

          • „Die Entscheidung soll frei bleiben“ Ist die Proklamation eines Rechts, hier der allgemeinen Handlungsfreiheit.

            „aber die Allgemeinheit ist nicht verpflichtet, beide Haltungen gleich zu behandeln“ ist die Androhung von Sanktionen gegen Menschen, die sich anders als gewünscht entscheiden.

            DIese Art Rhetorik erinnert an das DDR-Fernsehen. Klar du konntest einen Ausreiseantrag stellen, aber du musstest dann halt damit leben dass du eine schlechtere Arbeit zugeteilt bekommst oder dass deine Kinder von der Schule fliegen.

    • Kürzlich war es noch unmöglich vermutlich 30 jährigen Flüchtlingen die Handknochen zu röntgen, damit die nicht neben 13 jährigen Mädchen in Schulklassen sitzen.
      Komische Solidaritäten hier.
      5€ im Monat für „Teilhabe“ von Kids in H4 war auch zu viel.
      Komische Solidaritäten hier.

  9. Das ist hübsch:

    https://igotstandardsbro.com

    Einer hat ein UI für die offizielle Statistik gebaut, damit frau – sofern sie a) es interessiert und b) die Signifikanz versteht – nachschlagen kann, wie realistisch das Männerbild ist, das sie für sich als Minimum erklärt hat.

    Zum Beispiel:
    – zwischen 26 und 35
    – nicht verheiratet
    – Rasse egal
    – Mindestens 1,80m
    – nicht fett
    – mindestens $70.000 im Jahr
    (eine Liste, die sehr viele junge Frauen als vollkommen realistisch oder gar zu anspruchslos ansehen würden)

    Ich mag die URL 🙂

  10. Anscheinend gibt es einen Fehler bei der Berechnung der CO2-Last von Elektro-Autos: Die realen CO2-Emissionen der E-Autos im Jahr 2030 für Deutschland seien etwa doppelt so hoch wie bislang angenommen:

    ___https://iastec.org/wp-content/uploads/2021/06/20210624-IASTEC-Letter.pdf

    ___http://s875128239.online.de/wp-content/uploads/2021/06/ZAMM_2021_Accepted_Version-averaging-bias.pdf

    • Die realen CO2-Emissionen der E-Autos im Jahr 2030 für Deutschland seien etwa doppelt so hoch wie bislang angenommen

      Das ist eine sehr schlechte Zusammenfassung des papers, weil das paper nichts dergleichen sagt.

      Zitat aus der Arbeit:
      Indeed, there is a clear interaction between electric power demand D and CO2 emissions of the electricity sector, as additional electric energy supply typically requires the support of additional fossil power plants also in the future.

      Auf das „doppelt so hoch“ kommt man nur, wenn man annimmt(!) jeglicher zusätzlicher elektrische Energiebedarf im Jahr 2030 käme ausschließlich aus Kraftwerken die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Das wissen aber weder du, ich oder die Autoren.
      Außerdem geht es im paper um den Gesamtbedarf an elektrischer Energie, was du fälschlicherweise alleine auf E-Autos verkürzt.

  11. Überschrift, wie hier in dem Twitter-Post zu lesen:

    „Afghanistan: Die neuesten Entwicklungen im Friedensprozess“

    Vergleiche: den Text im link zum Artikel:

    https://www.nzz.ch/international/afghanistan-die-neuesten-entwicklungen-im-buergerkrieg-ld.1541939

    „Afganistan – die neuesten Entwicklungen im Bürgerkrieg“

    Freudianischer oder sollte man besser sagen: Orwell´scher Ausrutscher Friedensprozess = Bürgerkrieg ….

    • Nachdem nun die Truppen abgezogen wurden und die regulären afghanischen Streitkräfte offensichtlich nicht in der Lage sind, die Talibans zu stoppen, bleiben nun mal nicht mehr viele Optionen. Ich bin kein Fan von Maas, aber viel bleibt ja nicht, was man noch tun könnte. Eine Rückkehr der Truppen ist ja keine reale Option.

      • An der Ursünde in der Region kann Maas, so dumm und inkompetent er auch sein mag, ohnehin nichts für. Das war lange vor seiner Zeit als Bundesminister.

        Man hätte einfach die ganze Region nicht derart destabilisieren dürfen. „Die Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch…“ my Ass!!! Als hätten die Taliban vor dem Angriff westlicher Truppen unentwegt über die Eroberung der ganzen Welt sinniert. Was man erreicht hat, ist, dass sich in den erzeugten Machtvakuen im mittleren Osten Gruppierungen wie der IS gebildet haben, die nun wirklich faktisch und unverhohlen auch die Zerstörung des Westens auf ihrer Agenda haben.

        Das Leben der einfachen Menschen unter den Taliban war gewiss vorwiegend Scheiße. Genau wie für viele Menschen in Syrien unter Assad. Aber was hat man jetzt gewonnen? Man hat gemerkt, dass die ganze Region, weit über die Grenzen Afghanistans hinaus, völlig instabil ist und man da mit militärischen Mitteln nix mehr reißen kann. Nun sind die Taliban wieder auf dem Vormarsch, nachdem die westlichen Truppen peu à peu den Schwanz eingezogen haben und dort jene Kämpfer schutzlos zurücklassen, die zuvor mit ihnen Seite an Seite die Taliban zurückgeschlagen hatten. Aber die Taliban werden gewiss mit diesen Leuten mit größter Sanftmütigkeit und Gnade umgehen. Dafür sind sie doch bekannt, oder?!

        Die Nummer erinnert mich sehr stark an das Vorgehen der Briten damals in Arabien (Lawrence von Arabien und so…). So lange man sie braucht, sind sie best buddies, ist ihr Nutzen erfüllt oder erloschen… nah, they’ll be fine…!!!

        • Der Westen, das heisst die US Demokraten mit den Europäern, hat Afghanistan beräumt um Iran als regionale Mittelmacht zu fördern und damit China diesen Job ungestört machen kann.

          • Echt, Alex, du redest einfach einen Scheiss daher. Der Westen hat kein Interesse an Iran als regionaler Mittelmacht. Der Abzug aus Afghanistan war ein US-amerikanische Entscheidung, die auf Trump zurück geht und von Biden umgesetzt wird. Du bist echt in deinem Wahn gefangen.
            So nebenbei: Auch Biden fährt eine harte Linie gegen China und hat die von Trump getroffenen Massnahmen, insbesondere Zölle auf chinesische Waren, nicht zurück genommen. Er hat sogar teilweise eins draufgesetzt.
            Halte dich ein wenig an Tatsachen und krieg deine Ressentiments unter Kontrolle, sonst nenne ich dich irgendwann „elfter Hornochse“. So allmählich wird AE nämlich eines der unzähligen Blogs, wo nur noch absonderliche Theorien mit wenig bis keinem Bezug zur Realität rausgehauen werden.

  12. In allen Zeitabschnitten, in denen ein Mensch kein Kind möchte, sollte er einfach keinen Geschlechtsverkehr haben. Denn Verhütung kann gesundheitsschädlich sein, relativ geldaufwändig sein oder es kann zu ungewollten Schwangerschaften kommen. Es ist wichtig, Abtreibungen zu verhindern. Petting und solo-sexuelle Tätigkeit (Masturbation) müssen stark reduziert oder eingestellt werden. Und Pornographie gehört abgeschafft. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

    • Habt ihr Geier mit eurer Verteuflung und Verknappung von Sex nicht schon genug Schaden angerichtet, Abhängigkeiten geschaffen und Männerleben verkürzt?

    • „Petting und solo-sexuelle Tätigkeit (Masturbation) müssen stark reduziert oder eingestellt werden. Und Pornographie gehört abgeschafft.“

      Boah, ich weiß nicht, in was für einer Welt du lebst, aber bitte respektiere, dass die erdrückende Mehrheit der Menschen kein Interesse hat, dieser Welt auch nur nahe zu kommen. Solltest du das nicht respektieren, bist du nicht besser als Feministinnen und andere Faschisten. Hab gern deine Meinung, tu sie gerne jedem kund, aber lass bitte den Rest der Welt faktisch von deinen kruden, vorgestrigen Wertvorstellungen unpenetriert – mit dem Verzicht auf Penetration kennst du dich ja schließlich bestens aus.

      Übrigens ist es auch zukünftig vergebliche Liebesmüh, hier alle paar Wochen einen deiner blödsinnigen, eigentlich nur deine qualitativ nicht bessere Internetseite bewerbenden Posts reinzuspammen. Die von dir vertretenen Ansichten finden in diesem Forum nur exakt in den Momenten überhaupt statt, wenn DU sie hier reinpostest. Ansonsten vertritt hier keine Sau diese Vorstellungen.

    • „Petting und solo-sexuelle Tätigkeit (Masturbation) müssen stark reduziert oder eingestellt werden.“

      echter hot take hier … so heiss, kaum mit der Kneifzange anzufassen ….

    • Naja, keinen Sex zu haben solange man nicht bereit ist ein Kind groß zu ziehen, damit man eben kein Baby töten muss, nur weil man Spaß wollte, scheint mir schon ein sinniger Weg (Mordmerkmale gegeben) Mord zu verhindern.

      • Könnte mir vorstellen, dass selbst dem empathielosen Geschlecht der Damen da vielleicht in ruhigen Moment das Gewissen (falls vorhanden) ne Meldung macht.

        Aber vielleicht vermenschliche ich da nur unnötig und das Hirn spielt mir nen Streich.

      • Naja, zum einen gibt es so schöne Dinge wie Verhütungsmittel, mit welchen die Kirchlinge aber bekanntlich auch ein Problem haben. Zum anderen ist es in diesem Kontext vollends sinnlos, auch „solosexuelle Tätigkeiten“ (was ein unfassbar bescheuerter Begriff) zu unterbinden, welche nachweislich die allerbeste Abfuhr von Trieben darstellen, welche einen ansonsten viel eher zu der Sünde „nichtsolosexueller Tätigkeiten“, allerdings ohne erklärte Fortpflanzungsabsichten zu hegen, verleiten könnten.

        Nein, es ist völlig überflüssig, darin einen tieferen Sinn erkennen zu wollen. Das sind einfach nur hochgradig verkrustete, gegen die menschliche Natur gerichtete und zum Glück in unserer Gesellschaft längst auf der Müllhalde der Geschichte gelandete Moralvorstellungen aus den finstersten Tiefen des Mittelalters.

  13. @hugor

    1. Welches Risiko genau?

    Was glaubst du denn? Irgendeine Idee oder Ahnung?

    2. Wo ist die Antwort? Über die schlichte Behauptung hinaus, dass die Impfung wirksam

    Lies halt die entsprechenden randomisierten Studien.
    Caveat: die Studien gelten für die ursprungsvariante, für die delta Mutation ist die Effizienz geringer. Es gibt noch andere Probleme mit der Impfung, aber dass es keine oder zu wenig Informationen dazu gäbe ist einigermaßen lächerlich.

    Was sonst soll Gegenstand des Textes sein? Zumal du ihn ja ausdrücklich als Antwort auf meinen Kommentar bezüglich des auf Ungeimpfte ausgeübten Drucks gebracht hast. Auf bestimmte Entscheidungen mit gezielten Benahcteiligungen zu reagieren, ist für mich eine Sanktion, für dich nicht?

    In dem Text geht es nicht um Sanktionen. Die einzige Stelle wo überhaupt konkret etwas gefordert wird ist: die Entscheidung soll frei bleiben.

    Das „Allgemeinheit ist nicht verpflichtet, beide Haltungen gleich zu behandeln, wenn ihr die eine schadet und die andere nützt“ halte ich für eine ziemlich vernünftige Einstellung, du nicht?

    Davon abgesehen: Es gibt in unserer Gesellschaft schon jetzt jede Menge „freie Entscheidungen“ auf die mit gezielten Benachteiligung reagiert wird. Wirf mal einen Blick in irgendeinen (straf)rechtlichen gesetzestext.

    • „Das „Allgemeinheit ist nicht verpflichtet, beide Haltungen gleich zu behandeln, wenn ihr die eine schadet und die andere nützt“ halte ich für eine ziemlich vernünftige Einstellung, du nicht?“

      Trapp, trapp, trapp… (Fingerklopfen auf dem Tisch)… Ja, zweifellos sehr vernünftig… trapp, trapp,… wie lange @pingpong wohl noch auf dem Schlauch steht? Irgendwann müsste er doch platzen… trapp… „wenn„: ja, wenn! Der Allgemeinheit schadet die Haltung des einzelnen, sich nicht impfen zu lassen, aber nicht! Capiche?!?

      • Uuuh… der kleine Ehrenitaliener in mir rebelliert gerade!!! Das schreibt sich „capisce“! So, wie du es schreibst, würde man es (deutsch lautmalerisch) „kapike“ aussprechen.

        Sorry, Klugschiss konnte ich grad nicht runterschlucken… 😉

        • Kein, Problem, ich habe volles Verständnis, Klugscheißen war bei uns zuhause normal 😉

          Dieses „Capiche“ scheint es in verschiedenen Sprachen zu geben, ich habe es auf die Schnelle im Englischen und Französischen gefunden. Ist also ein internationaler Ausdruck italienischer Provenienz. Der Ehrenitaliener (mit dem Adjektiv „klein“ wird er zu einem weißen Schimmel) kann seinen Hang zur Rebellion also ausnahmsweise zur Seite schieben und seinen Nationalstolz herauskehren, dass ein modernes italienisches Wort mondän geworden ist. Hugh!

          • „Der Ehrenitaliener (mit dem Adjektiv „klein“ wird er zu einem weißen Schimmel)“

            XD

            Obwohl ich mir da nicht sicher bin. Habe gehört, dass seit einem bestimmten Ereignis im Juli diesen Jahres alle Italiener im Schnitt 10 cm größer geworden sind. Wissenschaftler sind sich noch uneinig, ob diese Größenzunahme von Dauer sein oder über die nächsten Jahre kontinuierlich zurückgehen wird.

    • @pingpong
      „Das „Allgemeinheit ist nicht verpflichtet, beide Haltungen gleich zu behandeln, wenn ihr die eine schadet und die andere nützt“ halte ich für eine ziemlich vernünftige Einstellung, du nicht?“

      Das war die einzige Stelle im ganzen Text, wo ich so richtig gestolpert bin. Ich halte diese Aussage für eine gefährliche Einstellung, denn man kann damit direkt jegliche Meinungsfreiheit abschaffen. Meinungen können leicht in „nützlich“ und „schädlich“ eingeteilt werden und dann den Siegel der Unbedenklichkeit einerseits und andererseit das Tabu des Verfemten angehängt bekommen. So funktioniert Zensur üblicherweise, es wird eine plumpe Nützlichkeitserwägung gemacht und dann kurzer Prozess.

      Abstrakter gesagt ist das ein rein utilitaristisches Prinzip, welches überdies rein kollektivistisch ist und damit jeden Individualismus als „schädlich“ negieren muss.

      • Bei dir ist alles fundamentalistisch. Ein Abwägen, die Suche nach einer angemessenen Reaktion auf ein Problem ist dir fremd. Entweder totale Freiheit für jeden in allem oder Holocaust. Aaahm ja …

        • Blödsinn, es geht hier „nur“ um Prinzipien. Der Spruch hier war vom Autor doch bestimmt ganz bewusst ins grösstmögliche Allgemeine gezogen worden und so muss man das kontern. Hier ging es ja nicht darum, ob und welche Leute jetzt vielleicht Tests aus eigener Tasche berappen sollen, Bratwurst oder ähnliche Details.

  14. !!! prima dargelegt !!!

    • Guter Clip. Dr Bauer berichtet, dass der mRNA-Impfstoff keine tolle Immunantwort triggert, keine hohen Antikörpertiter hervorruft (und relativ schnell ausklingt, wie anderswo üblicherweise behauptet).
      Das wundert eigentlich überhaupt nicht, wenn man sich überlegt wie gross die Mengen Antigen sein werden, die von der eingeschleusten mRNA produziert werden. Die entsprechenden Produktionsanlagen für Protein sind nämlich hochgradig reguliert und kontrolliert, so dass es praktisch „mission impossible“ sein dürfte, da eine nackte mRNA erfolgreich zu platzieren. Die Mengen, die produziert werden und dem Immunsystem zur Ausbildung einer Antwort bereitstehen, wird bestimmt „homoeopathisch“ gering sein….

      Wenn das so ist, dann nützt auch jede weitere Boosterimpfung wenig bis nichts. Die Prognose aus allem wäre, dass die besonders vulnerablen Menschen weiter vom Virus getötet werden. Eine Art Schutzlücke sollte hier sichtbar werden.

  15. Die Therapeuten warten schon ….

    What could possibly go wrong?!

    • Kinderpsychologen sind tatsächlich derzeit völlig überlastet, da hat nicht zuletzt Covid bzw. eher der politische Umgang damit ganze Arbeit geleistet. Wie ich aus dem eigenen Verwandtenkreis weiß, gibt es vielerorts für minderschwere Fälle keine Chance, innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens Therapietermine zu bekommen. Dort gibt es tatsächlich eine Triage, scheint aber niemanden in der Politik zu interessieren…

      • Klar, diese Politik ist ja schuld daran. Vor allem mit ihrem Weltuntergangsnarrativ. Das sind die Kinder dann Kollateralschaden. Und gut, dass man alles auf Covid schieben kann!

  16. Der linke Intellektuelle Max Czollek und seine komplizierte Biografie
    https://www.zeit.de/2021/33/max-czollek-judentum-linke-kommunismus-intellektueller-juedischsein

    Na, ja. Mittelprächtig und keine intellektuelle Perspektive eröffnend. Das ist wohl das, was man den Lesern der „Zeit“ gerade noch zumuten kann. Und diese Spezies reagiert sich in den Antworten des tweets auch am Ulf Poschardt ab, als hätte der den „Zeit“-Aufsatz geschrieben. Und dieser Aspekt ist wirklich das Interessanteste an allem.

  17. Das sieht man ja ganz klar, dass die AfD so sehr und penetrant antidemokratisch ist, dass alles um sie rum von diesem antidemokratischen Virus infiziert wird! (Kein wirklicher Witz. Das Schlimme ist, das scheinen Leute wirklich so zu denken. Mutmassliches „Long Trump Derangement Syndrome“).

    • Gestern warf man Trump vor, den Impfstoff von Curevac sich unter den Nagel gerissen zu haben (eine völlige Schwachsinns-VT) und heute dann das:

      „„Die allermeisten AfD-Funktionäre gehen aggressiv gegen das Impfen sowie gegen sämtliche Corona-Maßnahmen vor – ähnlich wie der frühere US-Präsident Donald Trump“, sagte Wanderwitz.“

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article233093105/Corona-Impfung-Ostbeauftragter-sieht-klaren-Zusammenhang-zwischen-niedriger-Impfquote-und-AfD-Zustimmung.html

      Wie hiess nochmal der Sündenbock von „1984“, dem diese „Hassminuten“ galten? Goldstein glaub ich mich zu erinnern…

      • „„„Die allermeisten AfD-Funktionäre gehen aggressiv gegen das Impfen sowie gegen sämtliche Corona-Maßnahmen vor – ähnlich wie der frühere US-Präsident Donald Trump“, sagte Wanderwitz.“

        Genau so ist es.

    • „nur“ ist glatt gelogen, Trump hat das widerwillig mitgemacht, was in dem geplatzten Gipfel mit dem Taliban zu Friedensgesprächen, welches in Camp David abgehalten werden sollte, gipfelte. Das war selbst Trump zu widerwärtig.

      „Er könnte schon bald einen politischen Preis dafür zahlen. Dies wird vor allem dann geschehen, wenn in den nächsten Monaten Berichte und Bilder von blutigen Racheakten und Greueltaten – gerade gegenüber Frauen und Mädchen – an die Weltöffentlichkeit dringen sollten. ….“

      Die NZZ widert mich an dieser Stelle nur noch an. Als wüssten die nicht, dass Biden für die sogenannte „Weltöffentlichkeit“ über allem steht.

      • „nur“ ist glatt gelogen, Trump hat das widerwillig mitgemacht … “

        Das ist nicht wahr. Es war immer eine seiner wichtigsten Wahlversprechen, dass er an den endlosen Kriegen, an denen US-Streitkräfte beteiligt sind, nicht mehr teilnehmen wolle und er die Truppen zurückholen wolle. Widerstand gab es vor allem von Seiten des Militärs, die einen vollständigen Abzug der Truppen nicht wollten.

  18. Es geht nochmal um die „Illuminaten“-mässige Verschwörung, die dieser SPD Wahl-spot neulich insinuierte:

    „Ich finde ja, dass bevor das @zdkonline Haltungsnoten im Wahlkampf vergibt, sollte es sein Verhältnis zur Substitutionslehre, Israel und #BDS klären. Das steht seit Dezember unerledigt im Raum.“

    Die Katholische Kirche hat dem Antijädäismus eine Absage auf einem Konzil von Papst Wojtila erteilt, 1980er Jahre. (Fast wäre er auch noch einem religiösen Fanatiker ermordet worden, dem er noch vergeben hat, Ali Ac,ar).

    Viel interessanter wäre noch das “ Verhältnis zur Substitutionslehre, Israel und #BDS klären.“

    bei der politischen Linken.
    Seit 100+ Jahren und den seit 2000 wieder anschwellenden Antisemitismus der aus den Bürgerrechtsbewegungen vor 50 Jahren hervorgingen. Wie zum Beispiel Ben & Jerry, die Eisfabrikanten, die woke culture, Progressivismus, Edward Said, Judith Butler, der kulturelle Wandel mit 9/11 („kleine Eichmanns“), selbstzerstörerische Narrative, Intifada, Klimaweltuntergang.

    • Vernünftig: ja

      Alternativlos: nein

      Ist übrigens der zweite Lockdown in Canberra seit Beginn der Pandemie. Anberaumte Dauer: 7 Tage.

      Wieviele Lockdowns hatten wir nochmal, und wie lange haben die gedauert?

      Snap Lockdowns resultieren in MEHR Freiheiten und WENIGER Kosten.
      https://international.thenewslens.com/article/151310

      Neuseeland und einzelne Bundesstaaten Australiens waren ebenfalls sehr erfolgreich. Im Gegensatz zu Taiwan gab es dort mehrere solcher Quarantäneverstöße. Sie haben jedoch eine Methode der „schnellen Abriegelung“ entwickelt, mit der die gesundheitlichen Auswirkungen begrenzt und die Wirtschaftstätigkeit rasch wiederhergestellt werden kann.

      Wenn es zu solchen Verstößen kommt, werden, sobald einige wenige Fälle auftreten, strenge Maßnahmen ergriffen, um die Übertragung rasch zu unterbinden. Im Gegensatz zu dem, was die Menschen traditionell als letzte und am wenigsten willkommene Intervention erwarten, die dann zum Einsatz kommt, wenn alles andere fehlgeschlagen ist, wurden die „Schnellabriegelungen“ sehr früh durchgeführt, wenn es nur einen kleinen Cluster mit, sagen wir, vier bis fünf Fällen oder sogar nur einen Fall mit nicht identifizierbarer Quelle gab. Es hat sich gezeigt, dass es umso besser ist, je früher und stärker die Maßnahme erfolgt. Dadurch wird eine sehr kurze Unterbrechung des normalen Lebens möglich.

      Die Sperren, die Neuseeland und die einzelnen australischen Bundesstaaten verhängen, dauern in der Regel nur wenige Tage, ermöglichen aber die Rückverfolgung von Kontakten zur Ermittlung von Übertragungsketten. Sobald bestätigt ist, dass die Übertragungsketten vollständig sind, wird die Sperre aufgehoben. Gibt es jedoch noch nicht identifizierte Übertragungsketten, wird die Sperrung auf zwei Wochen oder länger verlängert.

      Durch frühzeitiges Handeln ist es auch möglich, den geografischen Aktionsradius zu begrenzen, so dass nur eine Stadt oder sogar nur ein Stadtviertel abgeriegelt werden muss. Solche lokalen Maßnahmen müssen Reisebeschränkungen beinhalten, damit nur die wichtigsten Pendler von einer Gemeinde zur anderen gelangen.

      Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

      • Apropos Lockdown in Australien: Australier dürfen seit Monaten ihr Land nur noch auf Antrag und dann auch nur mit wichtigem Grund verlassen. Einreisende müssen in staatliche Quarantäne für 14 Tage und werden mindestens 2 mal PCR-getestet bevor sie das Lager verlassen dürfen.

        Dennoch treten immer wieder Fälle von Covid-19 auf.

        Da Du Dich tiefergehend informiert hast: Wo kamen und kommen diese Fälle her?

      • Ist übrigens der zweite Lockdown in Canberra seit Beginn der Pandemie. Anberaumte Dauer: 7 Tage.

        Glaubst du eigentlich im Ernst, dass in Deutschland ein 7-Tage-Lockdown irgendwas bewirkt?

        Letztes Jahr hatten wir doch diesen „Wellenbrecher“. Hat nicht funktioniert.

        Gut, war auch zu spät angesetzt. Aber wann wäre der richtige Zeitpunkt (welche Inzidenz), und wie lange müsste man den Lockdown durchhalten (wieviele Wochen bis zu welcher Zielinzidenz)?

        7 Tage – in welcher Situation würde das ausreichen? Ich könnte es mir so vorstellen: Irgendwo in einer Stadt findet man einen Infizierten. Dann wird für den gesamten Stadtteil ein 7tägiger Lockdown mit 24 Stunden Ausgangssperre erlassen. Das könnte vielleicht funktionieren.

        • @fs:

          Erst einmal danke für deine konstruktive Diskussionsweise. Ist leider nicht selbstverständlich hier. Wir sind zwar nicht einer Meinung, aber ich habe nicht den Eindruck dass sich das negativ auswirkt. Ich finde mit dir kann man vernünftig reden, auch im Dissens.

          Letztes Jahr hatten wir doch diesen „Wellenbrecher“. Hat nicht funktioniert.

          Du schreibst ja selber warum es nicht funktioniert hat. Im verlinkten Artikel ist das auch ausführlich erklärt. Einen „Wellenbrecher“ bei einer Inzidenz von ein paar Hundert zu starten(!) kann nicht funktionieren.

          Aber wann wäre der richtige Zeitpunkt (welche Inzidenz), und wie lange müsste man den Lockdown durchhalten (wieviele Wochen bis zu welcher Zielinzidenz)?

          Steht in dem Artikel. Der richtige Zeitpunkt ist so früh wie möglich. Das ist das was Canberra macht: Die starten den Lockdown, nachdem sie einen (1) Fall von lokaler Übertragung entdeckt haben. Sobald die Infektionsketten zurückverfolgt sind (=das Geschehen ist unter Kontrolle), kann der Lockdown wieder aufgehoben werden. I.d.R. dauert das wenige Tage, weniger als eine Woche. Die Australier haben mittlerweile Übung darin. Wichtig ist auch, die Infektionskette bis in die vierte oder fünfte Ebene zurückzuverfolgen. So wie bei uns, K1 oder maximal K2 reicht nicht.

          Im Prinzip ist das nur die Anwendung dessen was ich seit Beginn der Pandemie sage: Je früher und entschlossener man handelt, desto besser.

          7 Tage – in welcher Situation würde das ausreichen? Ich könnte es mir so vorstellen: Irgendwo in einer Stadt findet man einen Infizierten. Dann wird für den gesamten Stadtteil ein 7tägiger Lockdown mit 24 Stunden Ausgangssperre erlassen. Das könnte vielleicht funktionieren.

          Ganz genau so. Dass das funktioniert ist keine graue Theorie, das ist mittlerweile dutzendfach in der Realität erfolgreich so durchgeführt worden.

          Die Schwierigkeit besteht darin, diesen Wechsel der Perspektive vornehmen. Der Lockdown ist nicht das letzte Mittel, welches zum Einsatz kommt wenn die Situation hoffnungslos ist und alles andere fehlgeschlagen hat. Das funktioniert nicht, weil das Infektionsgeschehen dann bereits so weit außer Kontrolle ist, dass die Maßnahmen tatsächlich hart und lang und teuer sein müssen.
          Was die snap lockdown Strategie stattdessen macht: Beim allerersten Auftreten von Infektionen, ein Fall oder einige wenige, bereits die komplette Palette der Maßnahmen mit aller Kraft durchführen. Das muss nicht zwingend lockdown sein, Taiwan oder Japan in der Anfangsphase haben gezeigt dass es auch anders geht. Wichtig ist nur, dass alle mitziehen und wissen was auf dem Spiel steht. Dann(!) können die Maßnahmen (welche auch immer das sind, lockdown oder nicht) i.d.R. nach kurzer Zeit wieder aufgehoben werden.

          • Irgendeine Form normalen Lebens scheint dir nicht viel zu bedeuten oder?
            Du kannst doch nicht bei einer Person die du gefunden hast jedesmal einen Lockdown durchführen? Was soll das bringen wenn Menschen mobil sind und reisen?

          • @sebastian:

            Was ist dir lieber: Eine kurze Anstrengung und Verzicht von wenigen Tage, oder endlos fortgesetzte Maßnahmen?

            Australien macht genau ersteres und der Erfolg gibt ihnen recht. Sie haben:
            * Weniger Opfer
            * Weniger Wirtschaftseinbruch
            * Mehr Freiheiten für die Menschen

            Scheint mir ein wesentlich besseres Modell als das was wir bis jetzt hatten, meinst du nicht?

          • So naiv kannst du nicht sein. Das geht nicht.
            Gegenfrage, was unterscheidet Australien von Mitteleuropa?
            Erstens die Bevölkerung. Es sind jämmerliche 25 Millionen Menschen. Verteilt auf 2. Einen ganzen Kontinent ohne Landverbindung.
            Glaubst du allen ernstes, dass es Australien dauerhaft gelingen wird corona vom Kontinent fernzuhalten ohne die Grenzen dauerhaft geschlossen zu halten und Quarantänepflicht aufrecht zu erhalten?
            Desweiteren, glaubst du im ernst dass das überhaupt den Aufwand wert ist?
            Dann frage ich mich wovor du derartig viel Angst hast.

          • Das wäre dann das nächste, das mir unrealistisch erscheint. Dass es Alternativen zum Lockdown gibt mit ähnlicher Wirksamkeit.

            Ich hatte am Anfang der Pandemie mal überlegt, was man machen könnte, ohne dass es einen Totalumbau der Infrastruktur erfordert, aber soviele Möglichkeiten gibt es nicht. Die langen Schulferien in den Winter legen, kostenlose Hotelzimmer, um temporär Familien zu trennen (natürlich freiwillig).

            Gerade bei geringer Inzidenz sind harte Maßnahmen kontraintuitiv, man bekommt die Leute nicht überzeugt.

          • Das wäre dann das nächste, das mir unrealistisch erscheint. Dass es Alternativen zum Lockdown gibt mit ähnlicher Wirksamkeit.

            Die einzige Möglichkeit wie das eintritt ist als selbsterfüllende Prophezeiung.

            Gerade bei geringer Inzidenz sind harte Maßnahmen kontraintuitiv, man bekommt die Leute nicht überzeugt.

            Australien, Neuseeland, Atlantik Kanada usw zeigen dass es funktioniert.

            Niemand behauptet dass es einfach ist. Es erfordert viel Mühe, Entschlossenheit und auch Opfer. Aber das Ziel ist es wert.

          • Was verbirgt sich hinter usw?
            Nach deiner Argumentation müsste es an der Mentalität der Leute in den usw-Staaten liegen.

          • Hinter dem usw. stehen noch andere Länder wo es funktioniert.

            Die Mentalität ist keine fixe Größe, sondern ändert sich mit dem Erfolg. Du hast angezweifelt, dass man die Leute zu harten Maßnahmen bei geringer Inzidenz „nicht überzeugt bekommt“. Die Erfahrung in den genannten Länder zeigt das Gegenteil. Mit einem konkreten Ziel und der Erfahrung dass es funktioniert zieht ein Großteil der Menschen mit.

          • @froid

            „Hör endlich mal auf zu behaupten, daß es in Australien funktioniert.“

            Pingpong ist in der Hinsicht vollkommen unbelehrbar. Seine perversen undemokratischen Vorstellungen, wie man die Leute weltweit mit Gewalt (ohne wird es nicht gehen), Druck und Überwachung einem Hygienregime unterwerfen sollte, lesen sich nur noch gruselig und vollkommen geschichtsvergessen.

            Jede Relativierung der Bedrohung wird weggeschwurbelt, jedes Bestehen auf Grundrechten wird in kollektivistischen Phrasen ersäuft. Die Möglichkeit, dass ein Land ohne Maßnahmen UND ohne zero-covid-Faschismus durch die „Pandemie“ kommen könnte, existiert in seinem Denken gar nicht.

            Für mich ganz klar jemand mit einer heftigen Angststörung oder derart halsstarrig, dass er eine einmal angenommene Position nie wieder verlässt.

          • @Androsch
            „…mit einer heftigen Angststörung…“

            Auch ich leide unter Angststörungen, aber

            1. Lass ich mir davon nicht mein politisches Denken diktieren (aus irgendeinem Grund übertragen sie sich sowieso nicht auf dieses)
            2. Bin ich kein Alter mit vielen Vorerkrankungen (was die Wahrscheinlichkeit, dass Angststörungen getriggert werden verringert)
            3. Habe ich vor einer Diktatur viel mehr Angst (das wäre wahrscheinlich auch noch der Fall, wenn ich alt mit vielen Vorerkrankungen wäre; nichts wäre schlimmer für mich als in irgendeinem Foltergefängnis zu landen…)

          • @PingPong

            „Was ist dir lieber: Eine kurze Anstrengung und Verzicht von wenigen Tage, oder endlos fortgesetzte Maßnahmen?“

            Weder noch, du merkbefreiter Depp!

          • Vergiss es. Er merkt es nicht. Aus seiner Sicht ist der Irrsinn erst dann vorbei wenn wirklich niemand mehr positiv getese wird. Am besten weltweit….
            Dabei sollte ihm gerade sowas wie Marburg und Ebola zu denken geben, denn die kommen auch immer wieder….

          • Dann kannst du ja zufrieden sein, im Moment hast du doch weder noch.

            Das illusion besteht darin zu glauben unser jetziges nicht-handeln ließe sich a) ewig fortsetzen und hätte b) keine Konsequenzen.
            Wenn die Rechnung kommt erinnere ich dich daran dass du es nicht anders wolltest.

          • @ Ping Pong

            Son Sars tendiert zur Entschärfung, wenn man nicht reinpfuscht, das einzige was die Komiker geschafft haben ist’s schlimmer zu machen, der Rest ist Natur und das Teil wird bleiben.

          • @kniggeldi:

            Sorry, die Daten zeigen das Gegenteil. Bis jetzt ist es schlimmer geworden.

            Zum reinpfuschen: die jetzt relevanten Varianten (alpha, delta) haben sich ohne wesentliche Mitwirkung einer Impfung entwickelt. Diese hat natürlich Risiken in Bezug auf die Evolution neuer Varianten, aber die treibende Kraft war bisher die schiere Anzahl an Fällen. In Zukunft mag sich das ändern. Wenn wir nichts dagegen unternehmen zumindest.

  19. Aber er hat ja noch seine Männer-Privilegien und die sorgen dafür immer den besseren Deal zu bekommen.
    Mann sieht dann vielleicht sein Kinder nicht mehr, verliert sein Haus, hat staatlich gesteuerte schlechtere Jobchancen und arbeitet einen Großteil der Zeit für Leute, die in schlimmen Fällen einem Schaden wollen.

    • Hat er doch im Land des türkischen Volkes.
      Steht ja auch entsprechendes auf dem deutschen Bundestag.
      Oder spricht da ein Zwangsarbeiterkind?

    • Der Vater könnte ja einen deutschen Pass beantragen (und deutsch lernen?).

      Die Idee das jeder in jedem Land wählen darf, in dem er/sie sich gerade befindet, finde ich absurd. Mal angenommen China gründet in DE eine Pro-Chinesische Partei und schickt dann zu Wahl 40 Mio Chinesen her. Oder das gleiche mit dem Islam. Es verleitet zum Missbrauch und wird von linken immer wieder verteidigt, weil sie von Ausländern gewählt werden wollen (aber leben dann doch lieber in einer bio-deutschen Wohngegend, am Besten mit hohem Zaum um ihr Grundstück).

    • Ist natürlich auch eine nette Geste gegenüber deutschen Wählern, Plakate in fremder Sprache zu drucken.

      Kriegen die Angesprochenen eigentlich noch Übersetzer in der Wahlkabine gestellt?

    • „Mal angenommen China gründet in DE eine Pro-Chinesische Partei und schickt dann zu Wahl 40 Mio Chinesen her. Oder das gleiche mit dem Islam. “

      Das ließe sich abschwächen, wenn die Ausländer eine gewisse Zeit hier sein müssen, um das Wahlrecht zu bekommen, aber ich frage mich ob besagte „Linke“ nicht mal sowas ablehnen. Außerdem gibt es unter 1 Milliarde Chinesen und Muslimen sicher genug, die aus rein ideologischen/religiösen Gründen umzuziehen bereit sind. Oder aus wirtschaftlichen Gründen, um dann hier einzuführen, wovor sie geflohen sind…

  20. Ah, der Doktor Faulski.
    In dessen HIV Verwicklung zu gucken, lohnenswert!

    Und zum Ausgleich ein Kurzfilm und ein deftiges langes Fanprodukt.
    Triefend vor Testosteronium.

  21. Die sog. Geschlechtsdysphorie nimmt nicht nur stark zu, sondern verschiebt sich hin zu jungen Frauen.
    Die Epidemiologie der pädiatrischen Fälle hat sich deutlich verändert, von vorpubertären männlichen Patienten hin zu Patientinnen in und nach der Pubertät, welche jetzt die größte Gruppe darstellen, die entsprechende Spezialisten konsultieren.

    Wie ist das aus feministischer Sicht zu beurteilen?
    Eher gut oder eher schlecht?
    Ist das Patriarchat schuld? Oder dessen Auflösung?

    • Echte Feministas würden wohl argumentieren, dass Frauen hierzulande derart krass unterdrückt und schlechtergestellt werden, dass haufenweise junge Mädchen davor flüchten und „Mann werden“…(Copyright dafür bei mir, jede Verwendung als feministische Argumentation streng verboten 😀 )

      Das Thema hat ja inzwischen eine ganz andere Dimension erlangt. Früher war es eigentlich normal, dass gerade Mädchen mit Beginn der Pubertät eine „ich wäre lieber ein Junge“-Phase hatten. Mal mehr, mal weniger lang.

      Heute scheint es so zu sein, dass die dann gleich in den kommerziellen Medizinbetrieb eingespeist und sogleich mit Testos und anderen Hammerpräparaten gefüttert werden bevor das Skalpell angesetzt wird…

      Der Fluch unsereres Systems ist, dass alles, aber auch wirklich alles am Ende monetarisiert und zur Umsatz-/Gewinn-/BIP-Steigerung ausgenutzt wird.

      .

      • Ich glaube nicht, dass das ein kommerzielles Thema ist.
        Ich glaube, dass es die Folge der Tatsache ist, dass Thesen dieser bekloppten nicht mehr hinterfragt werden dürfen, weil die nur das Gute ™ wollen und jede Hinterfragung bedeutet, dass man das Böse will.
        Eine Generation ist da schon total gestört.

        • Die explodierenden Zahlen sprechen für massive kommerzielle Interessen dahinter. Dieses „Hinterfragen“ findet übrigens im sozialen Nahfeld immer noch statt. Oder glaubst Du, 16-jährige lassen sich von wokem Mediengeschrei beeindrucken? Kannst Du ja mal ausprobieren und Dich als Frau identifizierend in die Frauen-Umkleide des örtlichen Bades begeben 😀

          Und wie gesagt, schon früher war bei Mädchen sehr häufig der Wunsch „wäre lieber ein Junge“ zu hören. Da gab es teilweise stark ausgeprägten Selbsthass auf den eigenen Körper, von Haare abschneiden bis Brüste abbinden – alles dabei.

          War halt nur ne Phase und es gab keine gewerbliche Echo-Kammer mit leichtem Zugang zu HRT-Präparaten.

      • Danke für die interessante Graphik.
        Das ist die Folge des von und seit John Money geprägten „GENDER“-Begriffs, seinen Adepten, insbesondere Judith Butler und Virginia Prince, wobei Letztere den heute politisch-medial gehypten „GENDER-LIFESTYLE“ gelebt und propagiert hat.
        Die mit der Moneyschen Begriffsprägung und Konzeptualisierung von Geschlecht als (vorrangig) gleichbedeutend mit „GENDER“ eingeleitete Entwicklung führte zunächst über die Aufhebung der vordem klaren Abgrenzung zwischen biologisch-fundierter Transsexualität (NGS) und fetischistisch-motiviertem Transvestismus zur allgmeinen Verwirrung und Gleichsetzung unterschiedlichster Phänomenlagen, die heute inzwischen zunehmend auf eine propagierte und betriebene Aufhebung der unterschiedlichen Gegebenheiten der beiden Geschlechter hinausläuft.

        Angesichts des weltweit top-down betriebenen und massiv geförderten Gender-Wahnsinns fallen die allzu oft leichtfertig bereitsgestellten medizinischen Angebote „für Jedermann“ insbesondere für verwirrte Teenager, aber auch insbesondere für aufmerksamkeitsgeile und sonstig mental gestörte Mütter von Kindern auf „fruchtbaren Boden“, wie obige Graphik bestätigt.
        Die absehbaren Desaster für die damit verbundenen einzelnen Lebens-Schicksale sind damit vorprogrammiert.

        • Hinter den bereitgestellten medizinischen Angeboten stehen kommerzielle Interessen. Da verteilt keiner aus eigener Gender-Überzeugung für lau Testo-Tabletten an pubertierende Mädchen.

          Aber Du hast recht, ich halte auch die Mütter der Mädchen für die treibende Kraft dahinter.

          Und, ja, da bleiben haufenweise zerstörte Lebens-Schicksale zurück. Wobei die HRT bei Mädchen ohne operative Eingriffe vermutlich körperlich reversibel ist. Der psychische Schaden bleibt allerdings…

          • „Wobei die HRT bei Mädchen ohne operative Eingriffe vermutlich körperlich reversibel ist. Der psychische Schaden bleibt allerdings…“

            ..i.d.R. aber auch eine post-Stimmbruch irreversible „Bärenstimme“, und manchmal auch ein „Adamsapfel“; der Gesichtshaarwuchs ist prinzipiell epilierbar.

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