Sexualkunde

IsFies hatte einen Comic bei Twitter gepostet:

In der Tat gibt es im Netz alles zu finden, was Menschen so sexuell miteinander machen und entsprechende Videos sind schnell gefunden. Das kann ein gewisser Vorteil sein, wenn man sich dann schon mal einfach Sachen anschauen kann, aber auch ein Nachteil, wenn man nicht versteht, was dabei von dem tatsächlichen Akt abweicht und das man bestimmte in Pornos gezeigte Praktiken vielleicht nicht einfach nachmachen sollte.

Dessen ungeachtet sehe ich aber auch keinen so großen Vorteil von Sexualkunde über das Kinderkriegen und die Verhütung hinaus .
Ich hatte meine ich schon einmal in einem Artikel oder in einer Kommentardiskussion geschrieben.

Ein Gespräch über Sex erfordert aus meiner Sicht für Jugendliche eine vertrauliche Atmosphäre und ein Vertrauen zu demjenigen, der es macht. Lehrer müssen keineswegs zu den Personen gehören, mit denen man über Sex reden will und auch die anderen Schüler müssen nicht dazu gehören. Eine externe Person dazu an die Schule zu holen schafft auch nicht die passende Atmosphäre. Dazu kann eine Aufklärung über verschiedenste Praktiken auch schlicht einen gewissen Druck erzeugen, sie auszuprobieren, der ebenfalls einigen nicht recht sein muss.

Sicherlich kann man ein paar Basics vermitteln und auch eine passende Broschüre oder ähnliches bereit stellen. Aber ansonsten passt es aus meiner Sicht nicht.

Wird da eigentlich heutzutage etwas gemacht, was über „Bienen und Blümchen“ hinaus geht?

92 Gedanken zu “Sexualkunde

  1. Der grosse Vorteil ist, dass jede und jeder davon hört. Hier ist es Aufgabe des Staates, die Kinder vor den Eltern zu schützen.
    Fortpflanzung, Zyklus, Verhütung, etc., das sind wichtige Informationen.

    Ein „Gespräch über Sex“ ist doch da gar nicht die Zielrichtung, oder? Mehr ein „mach Dir das Leben nicht schwerer als nötig“.

  2. Der übliche Strohmann, dass Eltern ihre Kinder nicht aufklären wollen.

    Zeichnet erzählmirnix jetzt mit der Hand?
    Von der habe ich schon lange keine guten Comics mehr gesehen.

  3. Interessant die Reihenfolge der Stichwörter

    Der Hashtag #Frühsexualisierung im Tweet deutet aufs Kindergartenalter

    Im Comic dann „mein Junge“

    Und Christian: „Jugendliche“

    Vielleicht sollte man sich erstmal darauf einigen, worüber man redet.

    • Frühsexualisierung kann natürlich auch aufs Grundschulalter bezogen sein. Das Schlagwort meint aber, dass Homosexualität, queer und kink auf dem Lehrplan steht.

      • Das Schlagwort meint aber, dass Homosexualität, queer und kink auf dem Lehrplan steht.

        Und dass es drölfmilliarden Geschlechter gibt, die man beliebig wechseln kann. Die Frage ist, ob es da wirklich um Aufklärung geht oder vielmehr um Indoktrinierung, und das in einem Alter, wo Menschen noch sehr leicht verunsichert werden können.

      • „Das Schlagwort meint aber, dass Homosexualität, queer und kink auf dem Lehrplan steht.“
        Nun, Kinder werden wohl fragen, wo da die Kinder rauskommen und dann wird Analsex vermutlich gleich zum Thema werden. Dann werden sie weitere Fragen stellen und schon bist du bei queer und kink.

  4. Zur Sexualaufklärung gehören m.E. Dinge wie Verhütung, das Wissen um Schwangerschaft, sowie der Respekt vor den individuellen Sexualität.
    Dass es Homosexualität gibt und dass Homos Menschen wie Du und ich sind, gehört ebenfalls dazu. Also genau das, was in Ungarn jetzt verboten wird.

      • In Ungarn dürfte ich zum Geburtstag meines Neffen nicht mit Partner erscheinen, weil das „Werbung für Homosexualität“ wäre.

        Wer das verteidigt, darf das gerne tun, aber soll dann bitte nicht von mir verlangen, das zu akzeptieren.

        • Hast du dafür Belege?

          Meines Erachtens geht es vor allem um mediale Darstellungen von Homo-„Sexualität“.

          Ich halte das ungarische Gesetz übrigens auch für übertrieben. Die Grundintention ist aber richtig.

          Man sollte Kinder nicht mit diesem Klimbim behelligen, das einzig der Gewissensonanie von Gutmenschen dient.

          Vor allem sollte man auch negativ über Homo-„Sexualität“ aufklären dürfen. Es gibt ja so einige Dinge im Lebensstil von Homo-„Sexuellen“, die man ruhig mal thematisieren sollte.

          Das wäre im homoverseuchten Westen undenkbar.

          Eines noch für die Intellektuelleren:
          Ist diese Parallelität wirklich so schwer zu erkennen, daß wir mal Gleichberechtigung wollten und bei „Gleichstellung“, Gender und Sexismus-Paranoia angelangt sind – und daß wir mal Legalisierung von Homosexualität wollten und nun bei Homokult, Propaganda, Naturalisierung, Homo-Pädagogik, Homophobie-Wahn und was weiß ich angekommen sind?

          Das ist exakt dasselbe Muster.

          Wer nicht linksverblödet ist, sollte dieses Muster erkennen. 🙂

          Alle anderen sollten ihre Linksverblödung hinterfragen.

          • Du bist einfach stulledumm und ein homophobes Arschloch. Leider hat dich deine Mutter zu oft heiß gebadet und dich dabei mehrfach fallengelassen. Anders ist dein Wortmüll nicht zu erklären, jedenfalls nicht, ohne höflich zu bleiben.

            Und das sage ich als Hetero aus dem Osten, der alt, weiß und nicht wütend ist.

          • Weisst Du, wer homophob ist? Die Mullahs im Iran oder in Pakistan und viele unserer „Goldstücke“. Aber wenn man nicht zw. Gesellschaften, die Schwule an den Baukran hängen und solchen, die Homosexualität als das definieren, was sie ist, nämlich eine Randerscheinung und sie tolerieren, aber nicht in den Mittelpunkt stellen wollen, unterscheiden kann, sollte man erst mal in den Spiegel gucken, ehe man andere beleidigt.

          • Du bist einfach stulledumm und ein homophobes Arschloch. Leider hat dich deine Mutter zu oft heiß gebadet und dich dabei mehrfach fallengelassen. Anders ist dein Wortmüll nicht zu erklären, jedenfalls nicht, ohne höflich zu bleiben.

            Und das sage ich als Hetero aus dem Osten, der alt, weiß und nicht wütend ist.

            @ Morris

            Vielen Dank für diese fundierte Stellungnahme. Genau dafür gibt es die Meinungsfreiheit.

            Leider enthält dein Meinungsbeitrag kein einziges Argument auf der Sachebene.

            Wie kann ich dir helfen, daß du deine tiefsitzende Angst vor einer Pathologisierung der Homosexualität überwindest? Wärest du intelligent, würdest du deine Schlüsse daraus ziehen, wenn zwei Drittel aller Lesben sexuelle Mißbrauchserfahrungen machen mußten.

            Aber du bist eben leider nicht intelligent. 🙂

            Früher hatten die Leute mal genauso reagiert wie du, wenn man denen gesagt hatte, daß die Sonne gar nicht um die Erde kreist, sondern umgedreht. Die waren total empört. Irgendwann haben sie es dann gecheckt, daß das ethisch-moralisch und auch religiös kein Problem ist.

            Sie haben ihre geistige Fehlhaltung erkannt. Das wünsche ich dir zutiefst, lieber Morris.

            MIt „Westen“ meinte ich den europäischen Westen im Gegensatz zum slawischen Europa, das in der Tat ziemlich verklemmt ist beim Thema Homosexualität.

            Man muß aber auch nicht sonderlich intelligent sein, um zu erkennen, daß sich im Westen in den letzten 30 Jahren eine ganz eigene Verklemmtheit entwickelt hat, die nicht minder lächerlich ist.

            Das nennt man gemeinhin Dialektik und müßte dir vom Thema Gleichberechtigung/Gleichstellung vertraut sein.

            Wenn du intelligent wärest… 🙂

        • Ich meine in der Übersetzung steht was von „fördern“. Keine Ahnung wie das im ungarischen Gesetz genau formuliert ist, keine einfache Sprache. Das Erscheinen mit Partner als „fördern von Homosexualität“ zu interpretieren, wäre in meinen Augen eindeutig rechtsmissbräuchlich. Ist aber, je nach Zeitgeist, nicht ausgeschlossen.

      • Warum nicht?

        Mein Großer ist nichtmal 6 und weiß, dass auch zwei Männer oder zwei Frauen heiraten können.

        Geht auch, ohne direkt auf die Sexualität an sich einzugehen.

        • Und, war’s das?
          Was hat das mit Sexualkunde zu tun?

          Warum sollte man aus irgendwelchen juristischen Banalitäten ein Unterrichtsfach machen? Welche Rolle spielen homosexuelle Ehen für Grundschulkinder? Man könnte ihnen auch erzählen, dass Ehepaare in manchen Kulturen zwangsverheiratet werden. Das sind so punktuelle Gegebenheiten, die man Kindern anlassbezogen erklärt. Aber was hat es im Lehrplan zu suchen?

          • Weil ich (genau wie der Großteil meines sozialen Umfeldes) in einer klassischen heteronormativen Ehe lebe, sind heterosexuelle Paare für meine Söhne „normale Menschen“. Dadurch, dass sie lernen, dass Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Paare auch „normale Menschen“ sind, erfülle ich in meiner Erziehung die Forderung Adrians an die Schulerziehung:
            Für meine Söhne sind Homos Menschen wie du und ich.

        • Wie soll das ablaufen?

          Welches wissen soll da vermittelt werden?

          Sind wir uns einig, dass es bei Sexualkunde um die Fortpflanzung des Menschen geht? Der rein biologische Aspekt: wie funktioniert Zeugung.

          Soll man da dann auch alle Sexualpraktiken drannehmen, die sich Menschen so ausgedacht haben? Weil ja sonst die Schwulen und Lesben nicht berücksichtigt sind? Wenn sich drei ganz doll lieb haben, stecken sie sich gern den Finger in den Arsch?

          Oder soll es um was ganz anderes gehen?
          Irgend so ein Geschwurbel von Liebe? Dass ein Junge sich auch in einen Jungen verlieben kann? Ein Mädchen in ihren transsexuellen Leher?

          Oder so gesellschaftskundliches Zeug? Muhammad hat zwei Mütter?

          Meines Erachtens bleibt man in dem jungen Alter einfach bei der Biologie. Fortpfanzung beim Kaninchen, bei der Amsel und irgendwann, wenn der Mensch drankommt, auch beim Menschen. Ganz nüchtern und langweilig. Für den Gesellschaftsfirlefanz sollte man etwas älter sein.

          Schule muss auch nicht jeden Aspekt des Lebens vermitteln (welche Sexstellung ist die geilste, welcher Film ist der spannenste, welche Kleidermarke die coolste, welche Partei soll man wählen), sondern vor allem wissenschaftliche und sprachliche Fähigkeiten. Das, was man sonst im Leben nicht mehr lernt.

          • „Welches wissen soll da vermittelt werden?“

            Es gibt übrigens auch Schwule und Lesben. Die sind eine Minderheit wie Linkshänder, in fast jeder Schulklasse sitzt einer oder zwei. Das macht sie aber nicht uncool.

            „Sind wir uns einig, dass es bei Sexualkunde um die Fortpflanzung des Menschen geht? Der rein biologische Aspekt: wie funktioniert Zeugung.“

            Nein. Das ist ein wichtiger Aspekt, aber nicht der einzige.

            „Soll man da dann auch alle Sexualpraktiken drannehmen“

            Slippery Slope

          • Du kannst irgendwie nur frei assoziieren, null Stringenz. Da du es offenbar noch nicht gemerkt hast: Es geht hier um die schulrelevanten (!) Aspekte. Und nicht nur das. Es geht hier um Grund(!)schule. Je nach Schulsystem maximal sechste Klasse. Mit anderen Worten: Kinder.

          • @FS
            “ Es geht hier um die schulrelevanten (!) Aspekte.“

            Ja. Und ich denke da sollte mehr vorkommen als Ei und Samenzelle, und habe entsprechend geantwortet.

            „Und nicht nur das. Es geht hier um Grund(!)schule. Je nach Schulsystem maximal sechste Klasse. Mit anderen Worten: Kinder.“

            Ja is schön. Glaubst du die können die Erwähnung, dass Schwule und Lesben vielleicht in ihrer Klasse existieren, nicht verkraften? Wenn nicht, worauf willst du hinaus?

            In der 7. Klasse hat ein Lehrer uns was über Selbstbefriedigung erklärt, und gemeint dass das fast alle Jungen in unserem Alter machten. Glaubst du das war zu früh? Soweit ich weiß haben es alle Anwesenden schadlos überlebt.

          • „die Erwähnung, dass Schwule und Lesben vielleicht in ihrer Klasse existieren“

            Das soll Unterrichtsstoff sein?
            Mit anderen Worten, ein Satz von maximal zehn Sekunden Dauer soll unterrichtsrelevant sein???

            Nicht umsonst habe ich oben gefragt, was da jetzt konkret vermittelt werden soll. Da muss doch noch mehr kommen, wenn das Thema so wichtig ist.

            Oder war’s das mit dieser einen Aussage? Thema Schwule und Lesben abgehakt? Die Kinder wissen ja jetzt, dass vielleicht welche in ihrer Klasse sind. Wahnsinns-Erkenntnisgewinn!

            Kann man ja gleich den Unterricht auf 5 min verkürzen.

          • @FS
            „Das soll Unterrichtsstoff sein?“

            Ja.
            „Mit anderen Worten, ein Satz von maximal zehn Sekunden Dauer soll unterrichtsrelevant sein???“

            Vielleicht eine oder zwei Unterrichtsstunden. Entschuldige dass ich nicht ein fertiges pädagogisches Konzept im Ärmel habe. Aus dem Stegreif: Erläutern, dass sich niemand aussuchen kann wen er attraktiv findet, und dass man das deshalb nicht ändern sondern akzeptieren sollte. Wenn die Kinder noch vor der Pubertät sind: Erläutern dass der eine oder die andere in 2 oder 3 Jahren merken wird, dass er anders ist als der Rest der Klasse. Ausführlicher erklären, dass es nicht so selten ist wie man vielleicht denkt. Vielleicht einen oder zwei Prominente als Beispiele nennen, am besten Stars die in der Klasse gerade als cool gelten.

            „Wahnsinns-Erkenntnisgewinn!“

            Das kann durchaus eine Wahnsinns-Erkenntnisgewinn sein. Erinnere dich an die Ziele:

            1. Jungen Schwulen und Lesben frühzeitig vermitteln dass an ihnen nichts falsch ist.
            2. Ihren Klassenkameraden das gleiche vermitteln, damit sie sie nicht hänseln.

          • Macht eh nachweislich dumm und selektiert zu Gunsten unfähiger Mütter, je mehr an die perverse Institution Schule ausgelagert wird.
            Und war die nicht eh 08/15 und somit quasi Hitler?

          • „Sind wir uns einig, dass es bei Sexualkunde um die Fortpflanzung des Menschen geht? Der rein biologische Aspekt: wie funktioniert Zeugung“

            Nein.

          • Man müsste das ganze aber einbetten in dieses ganze Geschwurbel von Liebe, Verliebtsein usw.

            Meines Erachtens kein Grundschulthema. Dieses Gelaber über Psychothemen sind die in dem Alter gar nicht gewohnt.

          • „Schule muss auch nicht jeden Aspekt des Lebens vermitteln (welche Sexstellung ist die geilste, welcher Film ist der spannenste, welche Kleidermarke die coolste, welche Partei soll man wählen), sondern vor allem wissenschaftliche und sprachliche Fähigkeiten.“

            Die Existenz homosexueller Menschen ist ein wissenschaftlicher Fakt. Kinder dürfen gerne lernen, dass es sowas gibt. Gerne auch, dass schwule Menschen von diesem Staat verfolgt und inhaftiert wurden. Und dass man dies nicht tun sollte, weil es nichts Schlimmes ist, wer wen gerne hat.

          • „Meines Erachtens kein Grundschulthema. Dieses Gelaber über Psychothemen sind die in dem Alter gar nicht gewohnt.“

            Kinder sind ja offensichtlich emotionslose Roboter…

          • Typisch Adrian. Versucht sich durch undifferenzierte Ein-Satz-Phrasen interessant zu machen.

            Ich sage nicht, dass man Homosexualität nicht erwähnen darf, sondern dass die bloße Erwähnung noch keinen Unterrichtsgegenstand macht.

            Ich habe bisher noch keine Antwort darauf bekommen, was außer dieser bloßen Erwähnung vermittelt werden soll. Offenbar gibt das Thema einfach nichts her, zumindest nichts, was altersgemäß wäre.

            Natürlich sind Grundschüler keine Roboter. Aber sie sind eben auch keine Jugendlichen bzw. junge Erwachsenen. Grundschulkinder reden noch nicht über Liebe.

            Man muss auch dafür sorgen, dass die Kinder das Wissen, das man vermittelt, auch mit eigenen Worten wiedergeben können.

          • „Grundschulkinder reden noch nicht über Liebe.“

            Doch, klar.
            Nur Sex interessiert normalerweise nicht (oder wird als eklig abgelehnt).

          • Muhammad hat zwei Mütter…….hahaha……der ist gut……ich warte auf die grün wählende Lehrerin, die DAS in einer Klasse mit 80% Anhängern des Kultes vom Heiligen Teppich zu erzählen wagt. Und davonkommt.

        • Weil Sexualaufklärung im Grundschulalter nichts verloren hat. Genau diese Einstellung ist es doch, die uns Schwule jetzt in die Scheiße reitet.

          Sexualaufklärung ist traditionell frühes Teenageralter, also sowas wie 7. Klasse vielleicht oder meinetwegen heute eher 6. Klasse.

          Wir reden hier von Kindern, die noch kein Konzept von Sex haben. Die müssen nur wissen, dass es Männer und Frauen gibt bzw. heute wohl, dass alle Menschen irgendwelche unerklärlichen Wesen sind, aber nicht Sex.

    • Was ist denn „Individuelle Sexualität“. Will Homo sapiens Adrian damit bemänteln, daß Homosexualität das Ergebnis ganz bestimmter traumatischer Kindheitserfahrungen ist?

      Adrian leidet übrigens an Hungarophobie.

      Charlotte Wolf ist übrigens der weibliche Magnus Hirschfeld und hat das Lesbentum erforscht. Was hat sie festgestellt?

      Ganze zwei Drittel ihrer untersuchten Lesben hatten Erfahrungen sexuellen Mißbrauchs in Kindheit und Jugend machen müssen.

      Das schreibe ich hier nur für die Progressiven, die sich die Homo-Ideologie infrage zu stellen getrauen.

      Wie lang will man sich diesbezüglich eigentlich noch dummstellen?

      Unsere Gesellschaft ist beim Thema Homo-und Transsexualität derartig verblödet, daß man diesbezüglich kaum jemanden auf Kinder loslassen sollte.

      Diese „Aufklärer“ sollten sich mal lieber um Kulturkreise kümmern, wo das Sexuelle noch stark tabuisiert ist und die entsprechenden Folgen auftreten.

      • „Ganze zwei Drittel ihrer untersuchten Lesben hatten Erfahrungen sexuellen Mißbrauchs in Kindheit und Jugend machen müssen.“

        Das bestreitet bei Lesben kaum jemand. Weibliche Sexualität (wenn man davon überhaupt sprechen kann) ist von männlicher grundverschieden.

      • Natürlich wird die Frage, warum denn nicht auch einfach eine Mutation oder pränatale Hormondosen oder so etwas für Homosexualität verantwortlich sein können (kein Entwicklungsprozess ist perfekt!), wenn Kindesmissbrauch das bereits kann, nicht beantwortet werden…

        • Kannst du dich mal etwas klarer ausdrücken?

          Mir scheint, daß du kein Interesse daran hast, all die Schwachstellen der gegenwärtigen Homo-Ideologie aufzudecken.

          Die Hormon-Theorien sind Unsinn, weil Homosexuelle früher und auch heute noch durchaus Sex mit Frauen haben oder hatten und erst später in ihrem Leben rein homosexuell leben.

          Aber es ist nun mal das Wesen einer Ideologie, daß man solche Schwachstellen komplett ausblendet.

          Wolfgang Joop lebt komplett schwul und hat eine Tochter gezeugt bzw. mit einer Frau zusammengelebt.

          Ich frage mich immer, warum die Leute solch eine Angst haben, das Offensichtliche zu erkennen.

          • Beim misogynen „Gendern, bis der Arzt kommt…“ hätte ich jetzt eine gewisse Homophilie vermutet. Das Bewusstsein dazu kommt vielleicht noch 😉

        • „Die Hormon-Theorien sind Unsinn, weil Homosexuelle früher und auch heute noch durchaus Sex mit Frauen haben oder hatten und erst später in ihrem Leben rein homosexuell leben.“

          Offenbar schlägt der Kindesmissbrauch erst spät an, wenn er zunächst für ganz normale Heterosexualität sorgt 🤷‍♂️

  5. Was soll die Sexualaufklärung überhaupt bringen?
    * Selbstkontrolle und Verhinderung von Schwangerschaft und Fortpflanzung? Der Schuss kann nach hinten losgehen, denn jetzt wissen die Mädels, wie sie sich einen langjährigenen Versorger oder HIV (nicht die Krankheit) holen.
    * ein erfülltes und selbstbestimmtes Sexualleben führen? Gescheitert! 6, setzen!
    Soweit ich sehe, ist die Sexualaufklärung immer noch so dröge wie vor 40 Jahren, so wie eine Ikea-Anleitung zum Möbel zusammenbauen. Das rein biologische Wissen habe ich mir als Kind irgendwie überall zusammengeklaubt. Wie es konkret geht, führten Straßenhunde und gelegentlich mal ein Hirsch im Tierpark vor.
    Aber wie ich selbst da mitmachen kann, da herrschte Funkstille, nein Desinformation. Über den netten und verständnisvollen Mann, den Frauen angeblich suchen, wie schlimm sexuelle Belästigung sei, dass Frauen heute selbst bestimmen wollten usw.
    Für mich sinnvoll wäre gewesen: Pickup und Redpill-Wissen oder MGTOW als Lebenskonzept.

    • „Wie es konkret geht, führten Straßenhunde und gelegentlich ein Hirsch im Tierpark vor.“ Wenn der Hirsch als Vertreter des bösen Patriarchats es noch vorführen darf. Habe mal gelesen, dass Hirsche aus der Werbung von Naturparks eliminiert wurden, weil dies den spaceroom-Beselten übel auf den empfindlichen Seelen lag. Dagegen richten sich die Schutzbemühungen für Kinder und Jugendliche der Ungarn nicht, wenn ich deren Gesetz richtig gelesen habe. Im übrigen Sache der Ungarn und nicht die von Uschi und den Jüngern der 60+ Geschlechterreligion. Man darf gespannt sein, was die Bürger Ungarns im Referendum für richtig erachten!

  6. In dem Fall weiß ihr Sohn vermutlich mehr über Sex als Sie oder ich.

    Warum soll das so sein? Was impliziert der Verfasser dieses Comics damit? Dass der Sohn sich Wikipedia-Artikel durchgelesen und mit den biologischen Grundlagen auseinandergesetzt hat oder sich auf Pornhub Videos angeschaut hat, wie sich Menschen beim Sex gegenseitig mit Erdnussbutter einschmieren und dabei die Nationalhymne singen? Ersteres ist eher unwahrscheinlich, gemeint ist wohl letzteres, wobei sich die Frage stellt, welches Wissen über Sex beim Schauen solcher Videos vermittelt werden soll.

    • Jupp, manche Leute glauben, dass sie wissen wie Sex funktioniert, nur weil sie sich ein paar Pornofilme angeguckt haben. Generation Dumm und der Linksliberalismus sind halt eine geschlossene Einheit, die einen können nicht ohne die anderen existieren und zudem sind die Protagonisten beliebig austauschbar.

      • Stellt sich die Frage, ob man unbedingt Pornos gucken muss, wenn man Internet-Zugang hat. Ich glaube, es gibt da auch andere Interessen, die (nicht nur) Kinder haben könnten.

        • Ein nicht unerheblicher Teil des Internet-Traffics wird durch Pornos verursacht. In Anbetracht unserer sexuellen Natur finde ich das nur logisch. Der eine Verkehr ersetzt den anderen 🙂

  7. Na ja, man könnte schon etwas daraus machen. In unserer maßlos mental-sexualisierten Welt sind diese Themen sehr zentral. Zum Beispiel so:

    Abschlussarbeit im Leistungskurs Sexualkunde:

    Aufgabenstellung:

    – Erkläre in deinen eigenen Worten, warum in vielen Kindergärten männliche Erzieher in Kleinkindgruppen die Kinder nicht wickeln dürfen.

    – Verdeutliche, woher die Kinder gleichgeschlechtlicher menschlicher Sexualpartner kommen.

    – Erläutere die Vor- und Nachteile, das eigene Geschlecht zu wechseln und mögliche Gründe dafür.

    – Erkläre kurz die Hashtags #metoo und #aufschrei und verdeutliche, warum sich diese Hashtags fast ausschließlich auf Frauen beziehen.

    – Benenne die Rechte, die ein leiblicher unverheirateter Vater hinsichtlich des Kindes hat, das aus seinem Samen entstanden ist?

    – Begründe, warum die Lebenszeit von Frauen durchschnittlich rund fünf Jahre länger ist.

    – Stelle in eigenen Worten dar, ob es für Kinder vorteilhaft ist, Väter zu haben.

    – Formuliere zwei Thesen, warum Exhibitionismus nur für Männer strafbar ist.

    – Benenne mindestens drei Ziele, die der Feminismus verfolgt.

    – Begründe die ausschließliche Wehrpflicht für Männer unter Berücksichtigung der weltweiten Bevölkerungsexplosion.

    – Beschreibe jeweils mindestens drei typische Balz-Verhaltensweisen von Hetero-Männern und Hetero-Frauen.

    (Abgabetermin heute in 10 Jahren)

    • – Erkläre, warum 80% der Anschuldigungen bei Sexualdelikten nachweislich Falschbeschuldigungen sind

      – Erkläre den Zusammenhang zwischen der höheren Suizidrate bei Männern und der Quote an Falschbeschuldigerinnen bei Sexualstrafdelikten

      – Erkläre, warum bei Falschbeschuldigungen die soziale Ächtung der Täterinnen ausbleibt

  8. Das Wort ‚Frühsexualisierung‘ mag ich nicht. Es impliziert, dass Kinder asexuelle Wesen sind und erst durch bestimmte Sachverhalten zu sexuellen Wesen werden. Sexualität ist dem Menschen immanent.

    Sexualaufklärung ist etwas anderes als die Entdeckung der Sexualität. Die Aufklärung wie der Körper funktioniert, wie man sich gesund hält oder wie Verhütung funktioniert, ist etwas anderes als den Sexualakt als Befriedigung bestimmter Bedürfnisse für sich zu entdecken. Beides ist wichtig und dem Menschen immanent. Beides verkümmert, wenn es nicht gepflegt wird.

    Mit die beste Literatur stammt von Günter Amendt Das Sex-Buch. Weltkreis, Dortmund 1979; Rowohlt, Reinbek 1996, ISBN 3-499-19945-9 und von Will McBride Zeig mal! Ein Bilderbuch für Kinder und Eltern. Vorwort von Helmut Kentler. Jugenddienst-Verlag, Wuppertal, 1974. Letzteres heute im Bücherregal zu haben ist mutig, denn eine willige Richterin macht daraus 1 Jahr ohne Bewährung. Das sagt einiges über unsere „aufgeklärten Zeiten“ aus.

    Die ‚Selbstaufklärung‘ mittels Internet ist auf dem Vormarsch. Und damit auch überzogene Vorstellungen von Sex, denn die künstlerische Darstellung von Sex hat ja mit der Realität wenig gemein.

    Sicherlich förderlich waren die letzten 18 Monate mit der Schulschließung. Der Austausch vor Kameras ist der neue Standard. Wie gut, dass der Rechtsstaat aus der neuen Freizügigkeit gleich Kapital schlägt und 12 jährige zu Tätern macht (*Ironie*) und ganze Familien in größte Schwierigkeiten bringt (https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kinderpornografie-wenn-kinder-pornos-verbreiten.a5ce4703-5194-4b9a-aeef-1ac57794d482.html).

    Das Problem ist: mit Kindern über Sex zu reden macht dich zum Täter/Täterin. Selbst Eltern sind vor Ermittlungen nicht sicher, wenn sich das Kind irgendwo falsch äußert. Lehrkräfte/Erzieherinnen werden von staatlicher Seite aufgefordert sofort Anzeichen zu melden, Jugendämtlerinnen sind wahre Furien, wenn es nur kleinste Anzeichen eines Missbrauchs gibt. Wenn du es nicht meldest, machst du dich mitschuldig.

    Ich prognostziere, dass wir in den nächsten Jahren einen weiteren Anstieg an „Hexenverfolgungen“ in diesem Bereich bekommen werden. Ein SPD geführtes Justizministerium hat einen Weg eingschlagen, der eigentlich jeden/jede bei diesem Thema ins Gefängnis bringen kann. Scheidungsväter wissen darüber zu berichten. Erst wenn die heutigen Kinder mit Zwangsneurosen, Depression oder wegen Übergriffigkeit massenhaft im Gefängnis sitzt, könnte wieder ein Umdenken einsetzen.

        • Kannst Du die Abbildung erigierter, präpubertärer Penisse, die eines Kindes, das sich den Finger in den Po steckt, oder das Nebeneinander von Erwachsenen beim Sex & Kindern, die ihnen währenddessen zusehen (mehr Beispiele gibts Internet ad hoc nicht her) ernsthaft bloß als „ehrlich“ gutheißen?

          Und WER das Vorwort geschrieben hat, wofür diese Unperson stand & was konkret sie dort in diesem Buch aussagte (nämlich „dass sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern keineswegs bedenklich oder gar schädlich seien“), juckt Dich auch nicht?

        • Ich erinnere mich übrigens daran, dass wir im Päda-LK (Ende der 90er) im Rahmen einer „Kinderladen“-Doku auch mal den erigierten Penis eines Kleinkindes zu Gesicht bekamen. In diesem Streifen waren – allem vorgeblichen laissez-faire zum Trotz – die kindlichen Protagonisten von den Betreuern nämlich zu sogenannten Doktorspielen (die ich noch nie „normal“ fand) aufgefordert worden…

    • „Letzteres heute im Bücherregal zu haben ist mutig, denn eine willige Richterin macht daraus 1 Jahr ohne Bewährung. Das sagt einiges über unsere „aufgeklärten Zeiten“ aus.“

      Laut wiki ist übrigens noch kein entsprechender Fall hierzulande bekanntgeworden, und selbst in Amiland, wo das Buch seit Jahrzehnten indiziert ist, gabs bislang bloß Bewährung oder gar Freispruch.

      • Nach der Verschärfung des Sexualstrafrechts durch die SPD und Frau Lambrecht, bin ich sicher, dass die Zeiten der Straffreiheit hier vorbei sind. Willige Richterinnen mit entsprechender Ideologie gibt es mehr als genug und der Aufklärungsgedanke kann, wie von dir, abgesprochen werden. Ja, ich sehe das anders.

        Der Autor des Vorworts ist später in Ungnade gefallen, was weder dem Sinn des Buches noch der Reformpädagogik schadet. Wie weit sind wir denn die Kirchen abzuschaffen? Das Buch ist eben aus den Punkten ehrlich die du angeführt hast und die auf viele so schonungslos wirken. Ziel erreicht, es wird darüber geredet.

        „Doktorspiele“ sollten normal sein, dass sie es bei manchen nicht sind, spricht gegen manche, nicht gegen die Doktorspiele. Wichtig ist, dass sie nur für Kinder und zwischen Kinder stattfinden. Alles andere fällt unter die Lambrecht-Doktrin. Verhindern lässt es sich eh nicht.

        • „der Aufklärungsgedanke kann, wie von dir, abgesprochen werden“

          Aufklärerisch an McBrides Arbeit wirkt auf mich spontan (rein von den Beschreibungen her) nur die Ablichtung seiner schwangeren (Ex-)Frau und auch der Geburt (findet sich aber wohl nicht in diesem Bildband?). Damit hat er ein echtes (schädliches) Tabu gebrochen (das sich sogleich wieder-installierte, scheints. Anderenfalls wäre Demi Moores 1991er Vanity Fair-Cover ja wohl nicht so spektakulär gewesen… und es gäbe nicht selbst heute noch Heran- oder Erwachsene, die zwar Pornos kennen, aber noch nie eine Geburt gesehen haben. Ich selbst hab diese meine Bildungslücke übrigens auch erst lange Jahre nachdem ich Mutter wurde geschlossen, Dank youtube).
          An Fotographien nackter Kinder hingegen (vor und während der Pubertät) scheint in dieser Zeit und bis jedenfalls weit in die 80er hinein überhaupt kein Mangel geherrscht zu haben.

          „Der Autor des Vorworts ist später in Ungnade gefallen“

          Später… viel zu spät. Nachdem er jahrzehntelang persönlich x-fachen Missbrauch ermöglichte (und wohl auch begang).

          „Wie weit sind wir denn die Kirchen abzuschaffen?“

          Die haben immerhin nicht offen Pädosexualität propagiert, so wie Kentler und dieses hochgelobte „Aufklärungsbuch“.

          „Das Buch ist eben aus den Punkten ehrlich die du angeführt hast und die auf viele so schonungslos wirken“

          Ich glaubs kaum… Du willst Dich immernoch nicht distanzieren? Ein Bild von Dir als Kind (oder Deinem Kind/Enkel), beim Masturbieren und/oder mit Finger im Po, würdest Du natürlich Stolz der Welt präsentieren? „Guck mal wie ehrlich“?!

          „„Doktorspiele“ sollten normal sein“

          Nö, warum?

          „Wichtig ist, dass sie nur für Kinder und zwischen Kinder stattfinden.“

          Das schreibst Du ohne es zu meinen, lässt sich ableiten…

          „Verhindern lässt es sich eh nicht.“

          Ich wette: die Mehrheit hat Nichts dergleichen erlebt (und bedauert das auch null).

          Und bei der Minderheit werden gar nicht selten primär schlechte Gefühle zurückgeblieben sein, speziell natürlich als (einseitig) „Untersuchte“ & wenn der Altersunterschied zwischen den Teilnehmern etwas größer war (so dass wiederum von einem Machtgefälle ausgegangen werden kann; respektive: erwachendes sexuelles Interesse bei den Einen, große Naivität bei den Anderen).

          Ne Freundin meiner Tochter kämpft zufällig gerad noch damit – Hauptursache ihrer Depression, möcht ich behaupten. Es ist eine ihrer ersten Erinnerungen: sie war 4, er bereits 14 und ihr Cousin, der ihr sogar einen Finger in die Vagina reinschob… Besonders schlimm daran: ihre Mutter glaubt ihr angeblich nicht – und wenn sie es aber täte, wäre sie wahrscheinlich völlig hilflos, wie damit umgehen…

          • Du hast ganz andere Problem als dieses Buch, löse die nicht mit mir. Nur weil du etwas nicht verkraftest oder verstehst muss ich mich nicht distanzieren. Da solltest du an dir arbeiten und nicht mich bekehren.

  9. Zu Günter Amendt Das Sex-Buch. Ich habe das Buch geschenkt bekommen und aufmerksam gelesen. Als Erwachsener vor 10 J habe ich es nochmal gelesen und mich gefragt, was hat es mir gebracht?
    Amendt ist „überpolitisiert“. Alles ist politisch: die Diskothek, wo die Jugendlichen sich treffen, die Musik, zu der sie tanzen usw.
    Das letzte Kapitel lautete „Was tun?“ und hatte – glaube ich – nur 3 Seiten. Wohin gehen? Jugendclub oder Ferienfreizeit. Was tun? Einfach anquatschen. Kein Wort über die (von Frauen erwartete) Führungsrolle des Mannes, keine Diskussion über die feine Grenze zwischen sexueller Anmache und Belästigung, psychische Störungen wie Borderline und Feminismus, Shittests und der Umgang damit. ABs und Incels gab es damals in der Vorstellung der Leute überhaupt nicht … Nicht einmal Außenseiter! Jeder Jugendliche hatte seine Clique oder Peergroup (zu haben). Mit hat das Buch nichts gebracht.

    • Es ist ein wenig kompliziertes Buch, es ist einfach und verständlich. Vieles war damals politisch.

      „Kein Wort über die (von Frauen erwartete) Führungsrolle des Mannes, keine Diskussion über die feine Grenze zwischen sexueller Anmache und Belästigung, psychische Störungen wie Borderline und Feminismus, Shittests und der Umgang damit. ABs und Incels gab es damals in der Vorstellung der Leute überhaupt nicht …“
      Das gehört nicht in ein Aufklärungsbuch. Incels sind ein feministischer Mythos. Gib einem Mann den Stempel Incel und du kannst ihn in eine Ecke stellen. Das ist feministische Radikalpolitik.

      ‚Anmache‘ wird (meine ich mich zu erinnern) angesprochen, aber natürlich nicht ohne die politisch heute herbeigeschriebenen Feinheiten zwischen Belästigung, Mobbing, Stalking, Missbrauch, Übergriffigkeit – wenn du das alles reinschreibst, dann produzierst du sexuelle Abstinenzler. Auch die haben nichts in einem Aufklärungsbuch verloren und wenn, dann nur kurz anhand einer Geschichte beschrieben.

      Die Führungsrolle gibt es bei der Aufklärung nicht. Wer soll denn beim Sex über wen „führen“. Das Mädchen den Jungen, der Junge das Mädchen? In einem Alter der sexuellen Unmündigkeit geht es um das Entdecken, nicht das Verhindern von Sex.

    • Welcher Text war das noch, wo Amendt richtig heftig über Homosexuelle herzieht? Der hier: „Kultur, Kindeswohl und homosexuelle Fortpflanzung“?

  10. Wenn Sexualkunde zumindest den Unterschied zwischen Sex und gemeinsamer Masturbation, denn mehr ist ja Gerammel mit Verhütung oder perverser Konstellation nun mal nicht, beibrächte, dann wäre erstaunlich viel gewonnen und viel Dummfug der Boden unter den Füssen genommen.

  11. Passt nicht ganz zur Sexualität, aber zumindest zum Unterrichtsinhalt.
    Lehrt man den Kindern, grade in buntigeren Klassen, eigentlich auch das es die Türken waren, die bis Zuletzt für die Aufrechterhaltung der Sklaverei zur Waffe griffen?
    Oder wird das auch unseren angelastet?

  12. Aber falls ein Lehrer den Kindern erzählen sollte, dass heterosexuelle Beziehungen rein statistisch gesehen die üblichsten/häufigsten/“normalsten“ (man traut sich schon gar nicht mehr, heterosexuell mit normal in Verbindung zu bringen) Beziehungen sind oder daß das Geschlecht kein soziales Konstrukt ist, würde der linke Bann ihn treffen. Denn die Sexualaufklärung ist linksversaut und versucht, das Normale zum Abnormalen zu machen und umgekehrt. Insofern ist diese linkspädagogische Gehirnwäsche verzichtbar.

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