Sexualkunde

IsFies hatte einen Comic bei Twitter gepostet:

In der Tat gibt es im Netz alles zu finden, was Menschen so sexuell miteinander machen und entsprechende Videos sind schnell gefunden. Das kann ein gewisser Vorteil sein, wenn man sich dann schon mal einfach Sachen anschauen kann, aber auch ein Nachteil, wenn man nicht versteht, was dabei von dem tatsächlichen Akt abweicht und das man bestimmte in Pornos gezeigte Praktiken vielleicht nicht einfach nachmachen sollte.

Dessen ungeachtet sehe ich aber auch keinen so großen Vorteil von Sexualkunde über das Kinderkriegen und die Verhütung hinaus .
Ich hatte meine ich schon einmal in einem Artikel oder in einer Kommentardiskussion geschrieben.

Ein Gespräch über Sex erfordert aus meiner Sicht für Jugendliche eine vertrauliche Atmosphäre und ein Vertrauen zu demjenigen, der es macht. Lehrer müssen keineswegs zu den Personen gehören, mit denen man über Sex reden will und auch die anderen Schüler müssen nicht dazu gehören. Eine externe Person dazu an die Schule zu holen schafft auch nicht die passende Atmosphäre. Dazu kann eine Aufklärung über verschiedenste Praktiken auch schlicht einen gewissen Druck erzeugen, sie auszuprobieren, der ebenfalls einigen nicht recht sein muss.

Sicherlich kann man ein paar Basics vermitteln und auch eine passende Broschüre oder ähnliches bereit stellen. Aber ansonsten passt es aus meiner Sicht nicht.

Wird da eigentlich heutzutage etwas gemacht, was über „Bienen und Blümchen“ hinaus geht?