Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

156 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Interessiert in Deutschland aber irgendwie niemanden. Bin immer erstaunt, dass es für solche Nachrichten oft nur die NZZ gibt.

    (naja, eigentlich bin ich nicht erstaunt… weil: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-07/die-gruenen-annalena-baerbock-stipendium-promotion-pruefung#comments einfach mal die Kommentare unter diesem Artikel eines einschlägigen Hass und Propagandaportal lesen)

      • Die Lösung für den Gender Pay Gap ist übrigens so ähnlich: Wenn Frauen genauso viel verdienen wollen wie Männer, müssen sie einfach nur genau so viel arbeiten.

      • Ich möchte noch ergänzen, dass Männer sich weniger umbringen und weniger tödliche Arbeitsunfälle haben sollten. Generell sollten sie auch weniger arbeiten und das mehr den Frauen überlassen.

      • So weit ich mich entsinnen kann, rauchen und saufen Frauen mittlerweile genau so oft wie Männer. Allerdings ist es richtig, dass man Männer zu einem Gang zum Arzt echt überreden muss.
        Vielleicht hat das was mit dem „Männerschnupfen“ zu tun…. Wer weiß

        • Frauen haben einen überdurchschnittlich ausgeprägten Pathogen Disgust.

          Korollar: Ein Mann, der als Krankheitsträger wahrgenommen wird, hat keine Chance.

          Deswegen ist es besonders lustig, wenn eine Frau sagt, Männer hätten ja selber schuld, sie müssten einfach mehr zu ihren Krankheiten stehen und zum Arzt gehen.

    • Was immer etwas untergeht, diese Furien haben das Verkaufsbüro mit dem Redaktionsbüro verwechselt, und ihr Mütchen eben an diesem supersauren Vertriebler gekühlt.

    • Starker Beitrag von Danisch. Habe sogar zwei Begriffe gelernt: „Links-Bizarre“ und „FLINTAs“.
      FLINTAs werde ich vielleicht übernehmen. Denn das beschreibt lautmalerisch das Problem, wenn man denen vor die FLINTA läuft.
      Interessant auch, dass das F wie Frauen wieder mal ganz vorne steht. Wie auf der Titanic. Frauen zuerst.

    • Warum sollte man sich für Danisch schämen?

      Nur weil er ein massiver Narzisst ist, der es mit der (ursprünglichen) Bedeutung von Wörtern nicht sehr genau nimmt?

      Dafür ist sein Verstand in anderen Perspektiven um so schärfer. Das passd scho

  2. https://www.nzz.ch/meinung/oeffentlich-finanzierte-doppelmoral-ld.1634691

    Öffentlich finanzierte Doppelmoral

    Soll der Bund eine Aktivistin gegen Hass im Netz finanzieren, die ihrerseits die Grenzen
    überschreitet? Eher nicht.

    In der Flut unsäglich dummer Tweets der letzten Zeit ist dieser einer der
    dümmsten. Vor ein paar Tagen veröffentlichte die Gruppe Megafon der Berner
    Reitschule ein bearbeitetes Bild mit einer Hinrichtungsszene, das geköpfte Opfer
    auf der Darstellung war die Tamedia-Journalistin Michèle Binswanger.
    Binswanger hatte sich den Unmut der Reitschüler zugezogen wegen ihrer
    Aussage, dass der Vorwurf, rechts zu sein, ein gesellschaftliches Todesurteil sein
    könne. Die Reitschüler wollten ihre Aktion satirisch verstanden wissen. Nach
    heftiger Kritik wurde der Tweet gelöscht, die Verfasser schoben eine gewundene
    Entschuldigung nach, das Medienhaus der Journalistin hat Strafanzeige
    erstattet.

    Der Megafon-Tweet kann als Paradebeispiel für einen «Hass im Netz»-Übergriff
    gelten. Umso erstaunlicher ist es, dass ausgerechnet die schweizweit bekannte
    Netzaktivistin Jolanda Spiess-Hegglin mit dem «Gefällt mir»-Button ihren
    Gefallen am Bild ausgedrückt hat. Spiess-Hegglin leitet den Verein
    «Netzcourage», der sich gemäss Eigenwerbung «dezidiert und aktiv gegen
    Hassrede, Diskriminierung und Rassismus im Internet stellt» und «für
    Anstand» kämpft.

    Von einer Frau, die sich auf allen Kanälen als Kämpferin gegen die bösen Trolle
    feiern lässt, würde man eigentlich erwarten, dass sie ihren eigenen Ansprüchen
    genügt. Man würde von ihr erwarten, dass sie in den sozialen Netzwerken nicht
    selber mit Kraftausdrücken um sich wirft. Und man würde erwarten, dass sie
    nicht einen Tweet gutheisst, auf dem die Hinrichtungsszene einer Journalistin
    dargestellt ist, mit der sie derzeit einen privaten Rechtsstreit ausficht.
    Doch
    letztlich muss jeder Mensch selber entscheiden, wie gradlinig er durchs Leben
    gehen will.
    Die Angelegenheit reicht allerdings über das Private hinaus, sie ist von
    öffentlichem Interesse. Denn «Netzcourage» darf sich seit kurzem zu den
    glücklichen Vereinen zählen, die vom Bund subventioniert werden, und das nicht
    zu knapp. Das Departement des Innern von SP-Bundesrat Alain Berset
    beziehungsweise das dort angesiedelte Eidgenössische Gleichstellungsbüro zahlt
    der linksdominierten Organisation für die nächsten zwei Jahre rund 200 000
    Franken, um gegen frauenbezogene Hassattacken im Netz vorzugehen. Zur
    Freude der Geschäftsführerin Spiess-Hegglin und der zwei Co-Präsidentinnen,
    der SP-Frau Tamara Funiciello und der Grünen Greta Gysin.

    Aus Sicht der Steuerzahler ist das Ganze weniger erfreulich. Der Fall «Netzcourage» veranschaulicht, wie die Bürger heute für Organisationen
    aufkommen müssen, deren Zahl kaum noch überblickbar ist. Wie sie Aktivisten
    finanzieren müssen, die auf Staatskosten ihr Geschäft betreiben wollen, statt
    sich um eine private Geldquelle zu bemühen. Das Beispiel zeigt zudem, wie
    grosszügig und letztlich unbemerkt von der Öffentlichkeit der Bund
    Finanzhilfen verteilt. Und es zeigt, wie die Gelder an Akteure und Akteurinnen
    fliessen, die sich oft gut kennen, die so gut wie immer gleichgesinnt sind – und
    zu deren Eignung man sich durchaus Fragen stellen darf. Im vorliegenden Fall
    kann man gar von öffentlich finanzierter Doppelmoral sprechen.

    Beim Eidgenössischen Gleichstellungsbüro scheint man über die ungewollte
    Aufmerksamkeit, die «Netzcourage» auf sich zieht, nicht glücklich zu sein. Man
    verurteile jegliche Hassrede und die Unterstützung ebensolcher, heisst es dort.
    Und man erwarte eine Stellungnahme des Vereins zu den Vorkommnissen um
    den Tweet, anschliessend werde man «die Situation neu beurteilen». Auch
    Spiess-Hegglin hat offenbar gemerkt, dass der Wind gedreht hat und ihre
    Subventionen in Gefahr sein könnten. Inzwischen hat sie sich entschuldigt und
    mitgeteilt, sie habe den «Gefällt mir»-Button «im Affekt» gedrückt.

    Aus Hass im Netz, werden frauenbezogene Hassattacken.
    Merke: Frauen sind die besseren Menschen.

    Ein schönes Beispiel aus der Schweiz über die aktuelle massive Schieflage in unserer Gesellschaft.

    Und eine Wahrnung. Die Bundestiftung Gleichstellung kommt und es ist anzunehmen, dass es dann zu ähnlichen Vorfällen bei uns kommen wird. Denn im Schutze dieser Stiftung werden sich einige NGOs bereichern und Stimmung gegen Antifeministen und Männerrechtler machen. Die jetzt schon beachtliche Schieflage der Gesellschaft wird dann durch entsprechend Machtstrukturen weiter gespalten. Wenn ich mir so den Unmut in keinem Bekanntenkreis anschauen, dann bin ich froh, dass wir nicht Frankreich sind und gelbe Westen bei uns kein Symbol.

  3. Neue Daten aus der Gendermedizin, publiziert in einer der renomierten Medizinzeitschriften. Ganz neue Daten, dass Männer in einigen europäischen Ländern depressiver sind als Frauen – das hatte man die letzten 40 Jahre lang andersherum gesehen.

    https://www.thelancet.com/journals/lanpub/article/PIIS2468-2667(21)00047-5/fulltext

    Prevalence and variability of current depressive disorder in 27 European countries: a population-based study – The Lancet Public Health
    http://www.thelancet.com
    Depressive disorders, although common across Europe, vary substantially in prevalence between countries. These results could be a baseline for monitoring the prevalence of current depressive disorder both at a country level in Europe and for planning health-care resources and services.

  4. Hallo ihr lieben.
    Ich bin ja nicht so schlau wie ihr, deshalb kommen mir samstags eher so einfache Gedanken. Was wäre, wenn Menschen gar nicht so unterschiedlich sind und denken, wie sie annehmen. Vielleicht brauchen wir einfach evolutionär einfach ein Feindbild und Verbündete. Egal ob wir deutsche Frauen vor den bösen Kanaken beschützen wollen oder Kanaken vor den Nazis oder Frauen vor den Incels oder Incels vor der bösen Frauenwelt. Alles lässt sich mit 3 Mausklicks super begründen. Überläufer und Querfronten zeugen auch eher dafür. Welchem Lager wir angehören, Jets oder Sharks ist eher Zufall. Wer von klein auf von Kanaken genervt wurde hasst eben diese, und andersherum. Frauen mögen großschwänzige Neger, Männer sehen das anders. Was denkt ihr über eure Überzeugung? Die reine Wahrheit oder Tand aus Menschenhand?

    • „Die reine Wahrheit oder Tand aus Menschenhand?“

      Alles ist Tand, aber deshalb trotzdem nicht unerheblich. Du kannst das auf abstrakterer Ebene betrachten.

      Menschen sind unterschiedlich: hinsichtlich Intellekt, Emotionen, Erfahrungen, Kultur, sozialen Stand, Bildung, Wünschen, Körperbau, Trieb usw. und das kann zu beliebig skurrilen Konflikten führen. Erhöht man das Level der Unterschiedlichkeit, indem man z.B. kulturfremde, anders aussehende Menschen ins Land holt, erhöht sich auch automatisch das Konfliktpotential. Ob das zum Tragen kommt, hängt dann aber wieder davon ab, auf welche Weise sich die Gruppen unterscheiden und wie kompromissbereit (euphemistisch auch „tolerant“ genannt) sie sind.

      Und genau das ist die Crux an dem Spiel, denn große Unterschiedlichkeit verlangt große Kompromisse. Ein Kompromiss ist aber immer schmerzhaft und streitbehaftet. Eine Frau und ein Mann, die zu unterschiedlich sind und sich nicht einigen können (er will z.B. aufs Land, sie unbedingt in die Großstadt oder er will Kinder, sie aber nicht) werden nicht zusammenbleiben können… und da es sich um wichtige Wohlfühlentscheidungen in einem kurzen Leben handelt, werden die auch keinen Kompromiss eingehen wollen und wenn doch, leiden am Ende u.U. beide.

      Du kannst das „Tand“ nennen, denn es ist einfach zu fordern, sie sollten „tolerant“ sein oder gefälligst eine Lösung finden, aber manchmal geht das halt einfach nicht, weil die Forderungen sich gegenseitig ausschließen und meist auch nicht ohne massives und dauerhaftes Unwohlsein fallen gelassen werden können.

      „Was wäre, wenn Menschen gar nicht so unterschiedlich sind und denken, wie sie annehmen.“

      Damit ventilierst du lediglich den Zeitgeist, ala „alle Menschen sind gleich“. Nur weil alle essen, schei**en und irgendwann sterben, sind sie das aber eben noch lange nicht. Man wird der Sache nicht gerecht, wenn man die Unterschiedlichkeit verharmlost, allerdings sollte man sie auch nicht unbedingt überbetonen, viele Unterschiede sind in der Realität irrelevant oder sogar eingebildet. Man muss da kühl analysieren, sonst geht man schnell fehl. Einfach ist das allerdings auch nicht, man kennt sein Gegenüber ja nicht so gut, wie man sich selbst (zu kennen glaubt 🙂 )

  5. Eine skurrile Geschichte aus dem Woke-Universum:

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball-international/fc-barcelona-aerger-fuer-antoine-griezmann-und-ousmane-dembl-77016946.bild.html

    Also kurzgefasst: Sitzen zwei französische Fußballspieler in einer Hotellobby in Asien. Der eine, schwarzafrikanischer Herkunft und entsprechend pigmentiert, filmt Hotelangestellte und macht dabei rassistische Bemerkungen über Asiaten. Der andere, ein bleichgesichtiger Europäer deutsch-portugiesischer Abstammung sitzt daneben und lacht über die Sprüche des Schwarzen.

    Weil er ihn nicht wegen der Sprüche allerdings nicht sogleich gemaßregelt hat, sondern nur lacht, sind jetzt alle auf den Weißen sauer, Sponsorenvertrag weg, Verein böse auf ihn und er muss überall Abbitte leisten..

    Der Schwarze dagegen musste sich nur oberflächlich entschuldigen („Pardon, bin halt so“) und alle haben ihn wieder lieb.

    😀

  6. Ich habe den auch schon gesehen. Die Männer sind Idioten und nutzlos oder böse und Weicheier … und selbstredend im Zweikampf gegen eine Frau, die nicht mal halb soviel wiegt, unterlegen, selbst als Supersoldat.

    Das ist wohl das was man in Zukunft in Filmen erwarten kann.

    Auch dazu:

  7. Morgen in Women’s News: Shock, Actions have consequences for women, too!

    Von dem hier können sich hingegen einige Männer eine Scheibe abschneiden:

    „He knows I’m upset but couldn’t care less“

  8. Das Bundesgesundheitsministerium gendert, bis der Arzt kommt.

    Klicke, um auf BMG_Impfbuch-fuer-alle_210602_bf.pdf zuzugreifen

    Der Titel sagt es eigentlich schon: Das Impfbuch für alle … Bekloppten. (Das letzte Wort hat man freundlicherweise weggelassen.) Ein paar Auszüge:

    Bei Viren geht das so nicht. […] Sie sind zwar Eindringlinge, aber keine, die man so einfach verhaften könnte. Sie sind eher ins Orchester eingeschmuggelte Tröten – welche die betreffenden Musiker:innen nicht nur dazu zwingen, sie zu spielen, sondern auch noch weitere Tröten selbst herzustellen und an die Mitmusiker:innen weiterzugeben. Da hilft auch keine Antibiotika-Polizei

    Wie ein/e Sparringpartner:in übt der Impfstoff mit dem Immunsystem

    Auch nach den ersten Monaten im Impfeinsatz und weltweit mehreren 100 Millionen damit geimpften Menschen haben sich die beiden zugelassenen mRNA-Impfstoffe als gute Trainer:innen unseres Immunsystems erwiesen.

    Wenn nicht mehr alle Stufen einer Entwicklung aus einer Hand kommen müssen, haben auf den reinen Wirkstoff spezialisierte Firmen die Chance, mit Plattform-Spezialist:innen zusammenzuarbeiten

    Die indirekte Folge der Impfpflicht: Es entstand eine Impfgegner:innen-Bewegung. Sie sammelte sich unter anderem hinter der Zeitschrift »Der Impfgegner« (ab 1881) und im »Deutschen Bund der Impfgegner« (ab 1896). Zu dieser Bewegung gehörten: Vegetarier:innen und Naturfreund:innen, Antikapitalist:innen und Antisemit:innen, Staats- und Technikkritiker:innen, christliche Fundamentalist:innen und Anthroposoph:innen.

    Held:innen- und Schurk:innengeschichten
    […] Es gibt keine Krise ohne Krisengewinner:innen und extreme Situationen bringen regelmäßig nicht nur Held:innen sondern auch Schurk:innen hervor. Das war auch bei COVID-19 so. Aber bei Pandemien sind Schurk:innengeschichten eher Randerscheinungen. In ihrem Zentrum hingegen stehen Heilende und Forschende.

    Die oder der Forschende kann zwar ganz auf sich allein gestellt einen Impfstoff finden, aber sie/er kann ihn nicht alleine zulassen; sie/er kann ihn nicht alleine millionenfach produzieren und auch nicht im ganzen Land oder der ganzen Welt verbreiten.

    Vielfalt der Forschenden

    Auch wenn wir nicht wissen, wer das im Einzelnen ist – es könnte jede:r von uns sein.

    Eine Fluggesellschaft etwa kann eine Impfung zur Bedingung für die Mitnahme im Flugzeug machen. Oder Händler:innen für das Betreten eines Ladens, oder ein [sic] Konzert­veranstalter:innen für den Kauf eines Tickets, oder oder oder.

    Muss ein Busunternehmen Schadensersatz oder Schmerzensgeld zahlen, wenn sich Passagierinnen und Passagiere auf der Fahrt bei einer oder einem Nichtgeimpften anstecken?

    Jede:r für alle, alle für jede:n
    Manchmal ist der Starke am mächtigsten allein. Aber eine Pandemie lässt sich besser überwinden, wenn alle gemeinsam kämpfen. […] Und eine Pandemie lässt sich am besten überwinden, wenn alle sich mit darum kümmern. Jede:r für alle, alle für jede:n.

    • # Komm
      Interessanter Einblick in die Hirnwindungen einer miterziehender Mutter, den du da bei der ZEIT ausgebuddelt hast.

      Wenn man den Blick auf den Beitrag etwas weitet, sieht man plötzlich die Antwort auf Frage, die sich die Autorin eingerahmt von üblichen Stereotypen stellt.

      Die Frage lautet ja: Warum in einer feministisch-matriarchalen Welt fast alle Frauen von den anderen Frauen erwarten, dass sie keinen Schritt zurückweichen, wenn es um die Verfügungsgewalt über das Kind geht.

      Sie meinen, das sei Mutterliebe – und erkennen die Herrschsucht nicht. Die ist aber das zentrale Motiv. Egal wo ich hingucke, darf der Vater die Care-Arbeit für das Kind nur auf Geheiß und gemäß den Vorgaben der Mutter durchführen. Sie gibt vor, was er zu machen hat. Nur sie weiß sicher, was gut und richtig für das Kind ist. Und eine ganze Gesellschaft bestätigt sie darin.

      Um sein Kind souverän miterziehen zu können, bleibt vielen Vätern gar nichts anderes übrig als die Trennung von der Mutter. Erst an dieser Stelle wird er im Binnenverhältnis zum Kind vom Handlanger zu einem souveränen Elternteil und kann dem Heranwachsenden wichtige Dinge mit auf den Weg geben oder vorleben.

      Die staatsfeministisch verankerte mütterliche Verfügungsmacht über das Kind
      ist so dominant, dass Väter mit eigenen Prioritäten, Weltansichten, mit Entschlossenheit und einem starken Willen von den Kindern weitgehend ferngehalten werden und damit aus ihrer Welt verschwinden.

      Übrig bleibt eine vaterlose Welt der Schneeflöckchen.

  9. „Three lions on a shirt
    Jules Rimet still gleaming
    fifty-five years of hurt -“

    „Make it fifty-six!“

    Danke, DANKE liebe squadra azurra, dass ihr diese arroganten Proleten auf den ihnen gebührenden Rang verwiesen habt! Feiert schön!

      • Ich vermute ja, der Hauptgrund warum sich Leute drüber lustig machen, ist nicht nur, dass die drei Burschen schwarz sind, sondern dass sie obendrein auch die einzigen waren, die allesamt meinten lächerliche Mätzchen mit Stotterschritt und Gedöns aufführen zu müssen, bevor sie grandios verkackt haben.
        Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert (und ohnehin nur die Penatlies geguckt, war schon immer das einzig ansatzweise Spannende an diesem ansonsten öden Spiel).

      • Ich habe mir den Thread mal durchgelesen. Die drei Elfmeterversager werden jetzt echt wegen ihrer Ethnie/Hautfarbe beleidigt. Grundgütiger, wie bescheuert kann man sein? Die Neuinterpretation als „Three Lions“ ist ja witzig, aber „These N****s have lost us the Euro“, da kann ich nur den Kopf schütteln. Gewinnen sie, sind sie Engländer, verlieren sie, sind sie Schwarze. So ein Quatsch… ich schlage als Alternative national gesinnten Spott vor:

        Was gibt es englischeres, als einen entscheidenden Elfmeter zu versemmeln???

        Dabei sollten sich die ganzen englischen Fans mal an die eigene Nase fassen. Ihre arrogante Selbstüberschätzung macht sie so unsympathisch, gepaart mit ihrer Neigung zu unfairem Verhalten. Dazu gehört das anlasslose Ausbuhen des gegnerischen Teams ebenso wie die Suche nach Sündenböcken nach einer Niederlage. Und was ihre Selbstüberschätzung betrifft:

        Vor jedem Turnier, so weit ich zurückdenken kann, meinen die Engländer, nun müssten sie aber mal Turniersieger werden. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ In maßloser Selbstüberschätzung verkennen die Engländer, dass sie nur eine völlig mittelmäßige Fußballnation sind. Auf einem Niveau mit Kroatien. Oder meinetwegen Portugal. Weit entfernt von Brasilien, Italien oder Deutschland, noch nicht einmal auf dem Niveau von Holland. Selbst die Spanier haben inzwischen das Gewinnen gelernt.

        Wer das nicht glauben möchte, weil er auf die englische Selbstüberschätzung aka Propaganda hereinfällt, dem sei hiermit ein Kriterium an die Hand gegeben, um die Stärke einer europäischen Fußballnation über die Jahrzehnte zu bewerten. Man bestimme den Anteil an WM-/EM-Turnieren, in denen eine Nation in der Endrunde wenigstens ein K.O.-Spiel gewonnen hat. Na, was schätzt Ihr, wie hoch ist dieser Anteil bei den Engländern?

        Die Engländer nehmen seit 1950 an Welt- und Europameisterschaften teil. Seitdem haben sie es gerade mal in jedem dritten Turnier geschafft, ein Endrunden-K.O.-Spiel zu gewinnen. In zwei Drittel aller Fälle haben sie sich nicht für die Endrunde qualifiziert, sind in der Vorrunde ausgeschieden oder direkt im ersten K.O.-Spiel gescheitert. Scheitern im frühen Stadium ist für die Engländer der Normalfall. Selbst in diesem Jahrtausend, das deutlich mehr Gelegenheit bietet, gegen leichte Gegner ein K.O.-Spiel zu überstehen, beträgt die Erfolgsquote der Engländer in zehn Turnieren magere 40%. Und diese Clowns halten ihr Land für eine große Fußballnation?!? Man vergleiche mal mit einer echten Fußballnation: Deutschland. Unsere Quote liegt in diesem Jahrtausend bisher bei 70%, und das ist für unsere Verhältnisse schon schwach. Im Jahrzehnt vor der Jahrtausendwende lag die Quote noch bei 80%.

        Die englische Bilanz sieht noch magerer aus, wenn man ihre Heimturniere berücksichtigt, womit man auch wieder beim Thema Fairness ist. England hat bei großen Turnieren zweimal ein Finale erreicht (einmal gewonnen), zwei weitere Male sind sie bis ins Halbfinale gekommen (und haben anschließend auch noch das Spiel um den dritten Platz verloren). Von diesen vier Turnieren waren drei Heimturniere, bei denen sie es so hingebogen haben, jedes einzelne Spiel nicht nur vor heimischem Publikum, sondern auch immer im selben Stadion, dem Londoner Wembley Stadion, gespielt zu haben, nämlich ’66, ’96 und jetzt (wobei diesmal zwar das Viertelfinale in Rom stattfand, aber das ist nur ein kleiner Schönheitsfehler: Faktisch hatten die Engländer wieder mal ein Heimturnier). Ohne den Heimvorteil durch ihr unfaires Londoner Publikum reißen die Engländer mal gar nichts.

        Und dass sie sich trotzdem für eine der großen, erfolgreichen Fußballnationen halten, die endlich mal wieder dran wäre mit einem Titel, und jeden unfairen Vorteil zu nutzen suchen, um das zu erreichen, das macht sie so gottverdammt unsympathisch, dass ich hoffe, irgendwann im hohen Alter dereinst noch singen zu können:

        „…one-hundred years of hurt
        can’t stop these morons from dreaming…“

        • „Gewinnen sie, sind sie Engländer, verlieren sie, sind sie Schwarze. So ein Quatsch… ich schlage als Alternative national gesinnten Spott vor:“
          Ist das was neues? Ist bei Frauen auch so, Schreibt der Sohn eine gute Note ist es für die Frau „ihr Sohn“, baut er Scheiße ist es „dein Kind“.
          Wir identifizieren und halt lieber mit Siegern als mit Verlierern, das ist halt menschlich.

    • Schwarzer Mann begeht unfaires Handspiel

      Wird vom europäisch gelesenem Mann abgehalten, weitere Regelverletzungen zu begehen

      Wer wird bestraft?

      • Gegenfrage: Was hat das mit Ethnie zu tun?

        Starke Aktion von Chiellini. Er geht absolut auf Nummer Sicher und kassiert lieber Gelb, statt eine Minute vor dem Ende der Nachspielzeit noch eine Niederlage zu riskieren. Dass es möglicherweise eine Fehlentscheidung war, weil Saka vorher Hand gespielt hat – drauf geschissen, Italien hat gewonnen.

        • War nicht so ernst gemeint.
          Das Handspiel ist ja eher unbeabsichtigt bzw. dem Gezupfe am Trikot geschuldet. Natürlich keine Fehlentscheidung.

          Aber davon ab: Du siehst in dem Foul ernsthaft eine starke Aktion?

          • Ja. Okay, man kann kritisieren, dass er es nicht im Vorhinein besser löst, aber dass er ihn dann eben konsequent taktisch foult, und zwar wirklich auf konsequent, mit eisernem Griff am Schlawittchen, dass da auch wirklich kein Entkommen ist (O-Ton Reporter: „Der Kerl geht mir nicht durch die Lappen!“), halte ich für Ausdruck eines hervorragenden taktischen Verständnisses. Es war die vorletzte Minute der Nachspielzeit, wenn ich mich recht entsinne; hätte Chiellini Saka durchgelassen und wäre daraus ein Tor entstanden, wäre das Ding für Italien gelaufen gewesen. Chiellini weiß ganz genau, wann es sich lohnt, eine gelbe Karte in Kauf zu nehmen, und wie er es machen muss.

  10. Gute, prägnante Formulierungen sind doch immer eine Freude

    Schönwetter-Kapitän kann jeder; da könnte man auch Sascha Hehn zum Kanzler machen. Hingegen gerade auf stürmischer See mit Tornado-Prognose hätte man schon gern einen erfahrenen, mit allen Wassern gewaschenen Haudegen am Ruder – und nicht eine Nachwuchs-Seglerin im Trainee-Durchlauf.

    https://bit.ly/3wysJiN

  11. Folgender Song erregte kürzlich Aufmerksamkeit und wurde wieder von den Plattformen genommen:

    San Francisco Gay Men’s Chorus (Ft. Daniel Quadrino & Troy Iwata) – A Message From the Gay Community

    You think we’re sinful
    You fight against our rights
    You say we all lead live you can’t respect
    But you’re just frightened
    You think that we’ll corrupt your kids
    If our agenda goes unchecked
    Funny, just this once, you’re correct

    We’ll convert your children
    Happens bit by bit
    Quietly and subtlely
    And you will barely notice it
    You can keep them from disco
    Warn about San Francisco
    Make ‚em wear pleated pants
    We don’t care…
    We’ll convert your children…
    We’ll make them tolerant and fair

    Just like you worriеd
    They’ll change their group of friеnds
    You won’t approve of where they go at night
    (to protests)
    Oh, and you’ll be disgusted
    (so gross)
    When they start finding things online
    That you’ve kept far from their sight
    (like information…)
    Guess what?
    You’ll still be alright!
    We’ll convert your children
    Reaching one and all
    There’s really no escaping it
    ‚cause even grandma likes Rupaul
    And the world’s getting kinder
    Gen Z’s gayer than Grindr
    Learn to love
    Learn to vogue
    Face your fate!
    We’ll convert your children
    Someone’s gotta teach them not to hate

    We’re coming for them
    We’re coming for your children
    We’re coming for them
    We’re coming for them
    We’re coming for your children
    For your children

    You’re children will care about
    Fairness and justice for others
    Your children will work to convert
    All their sisters and brothers
    Then, soon, we’re almost certain
    You’re kids will start convertin‘ you!
    The gay agenda is coming home
    The gay agenda is here!

    But you don’t have to worry
    ‚cause there’s nothing wrong with
    Standing by our side
    Get on board in a hurry
    Because the world always needs
    A bit more pride

    But you don’t have to worry
    ‚cause there’s nothing wrong with
    Standing by our side
    (The Gay Agenda)
    Get on board in a hurry
    Because the world always needs
    A bit more pride
    (The Gay Agenda)

    Come on, try a little pride!

    We’ll convert your children
    Then we’ll turn to you
    Giving up the fear inside
    Is freeing like you never knew!
    Go and see San Francisco!
    Go and turn up that disco!
    You’ll forget you were ever upset
    We’ll convert your children
    And make an ally of you yet!
    We’ll make an ally of you yet!
    We’ll make an ally of you yet!

    Hab ihn nur noch hier gefunden:
    https://sfist.com/2021/07/08/extremely-funny-sf-gay-mens-chorus-video-unleashes-torrent-of-right-wing-threats-vitriol/

  12. Und so eine verlogene Scheiße begegnet man recht schnell, sobald man es mit CRT-Fatzken zu tun kriegt. Die ganze Ideologie basiert aus Lügen, Machtmissbrauch und Einschüchterung. Klar das die Politiker darauf abfahren.

    • Das ist mal ein Spitzen-Tweet.
      Ich sehe zwar keinen Blinden, aber eine Rollende und einen Hund haben sie reingepastet. Diversität überschreitet bei denen schon die Grenze der Spezies.

        • Ich lese den Hund aber eher als Bergrettungshund, dessen Herrchen das kleine Fässchen Rum um den Hals weggesoffen hat und daher für den Fototermin lieber eine Sonnenbrille aufsetzt.
          Schwierig, wenn alles so divers wird.

          • vermutlich

            Habe ich aber auch schon ewig nicht mehr im Straßenbild gesehen. Früher gabs das irgendwie öfter.

    • Typisch Emma. Zielsicher am Problem vorbei.

      Kursiv von mir:
      „Aber es gibt Schilderungen von Sozialarbeiterinnen, ÄrztInnen und von Prostituierten selbst. Die berichten davon, dass Prostituierte auf Geheiß ihrer Zuhälter gezielt geschwängert werden, damit sie Freier mit Schwangeren-Fetisch bedienen können. Die zahlen dafür nämlich besonders gut.

      Es braucht aber vielleicht auch keine Studien, sondern nur etwas Phantasie, um sich vorzustellen, was es heißt, hochschwanger 10, 20, 30 Freier am Tag bedienen zu müssen.“

      Zwangsprostitution ist ein Problem. Prostitution während der Schwangerschaft ist es nicht.

      Und was lese ich: Die CDU will Prostitution „von Heranwachsenden unter 21 Jahren verbieten – mit einer entsprechenden Bestrafung der Freier“? Ach? Sind unter 21-jährige etwa nicht mündig? Anscheinend nicht, warum sollte man sonst ihre Kunden bestrafen anstatt sie selbst, obwohl nur sie selbst sicher über ihr Alter Bescheid wissen. Aber zur Bundeswehr und das Töten lernen dürfen sie in dem Alter trotzdem, nehme ich an? Wahrscheinlich, es dürfen ja auch jetzt bereits 17-Jährige zum Bund. In den Puff dürfen sie nicht, wohlgemerkt. Zu üben, Leben zu nehmen, ist okay, zu üben, Leben zu geben, nicht.

      Das muss dieses christliche Menschenbild sein.

  13. Valerie Wilms ist nicht gerade eine besonders prominente Grünen-Politikerin. Doch mit diesem Tweet könnte sie in die Geschichte – zumindest der Grünen – eingehen, als diejenige, die einen Stein ins Rollen brachte. Und das mit wuchtigen Worten!

    „Liebe @ABaerbock. Es wird immer deutlicher, dass Du mit allem, was Du machst, übertreibst. Du bist mittlerweile für eine ernsthaften grünen Wahlkampf ein riesiger Ballast. Am besten wäre es, Du ziehst Dich aus der Politik zurück, gehst in die „Produktion“.“

    https://t.co/uvvZVb1zXj

    Die Feststellungen in den beiden ersten Sätzen bedürfen keiner Erklärung. Interessant ist der letzte Satz. Er ist eine Anspielung auf eine DDR-Redeweise: Jemanden „zur Bewährung in die Produktion“ zu schicken, war eine Disziplinar- und Korrekturmaßnahme der DDR-Herrscher. Der letzte Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde Roland Jahn zum Beispiel könnte berichten, was das bedeutete.
    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/wilms-baerbock/

    • Ups, falscher Link

      Falls der überhaupt lange bestehen bleibt.

    • Ohne das DDR-Detail zu kennen, könnte man durchaus glauben, das sei der (naheliegende) Vorschlag schnellstes schwanger zu werden (oder wenigstens so zu tun), um einen Grund für einen gesichtswahrenden (naja, zumindest für die eigene Filterblase, ansonsten ist es zu spät) Rückzug zu haben 😉

    • Evtl. Transfrau?

      Laut Wikipedia 1981 an der Bundeswehruni Hamburg promoviert. Ebenfalls laut Wiki sind dort Zivilisten als Studenten erst seit 2002 zugelassen. Frauen bei der Bundeswehr als was anderes außer Musiker oder Sani erst seit 2001.
      Spricht dafür, dass sie 1981 noch ein Mann war…

      • „Evtl. Transfrau?“

        Sieht man mMn bei dem Portraitfoto in der Wikipedia auf den ersten Blick. Die Wahrscheinlichkeit, daß eine gebürtige Frau so eine hohe Stirn und solche Geheimratsecken hat, würde ich mit 0.1% taxieren.

        Bei einer so auffälligen Abweichung vom Normalfall ist sozusagen der Anfangsverdacht sofort da. In ihrem Fall habe ich ungefähr 5 Minuten gebraucht, um eine Bestätigung für den Verdacht zu finden, aus öffentlichen Quellen.

        Wilms ist ein weiteres Musterbeispiel für die Absurdität des vom den Grünen und m.W. der FDP letztens angestrebten Offenbarungsverbots. Der Gesetzentwurf war ja zum Glück im Bundestag gescheitert. Mit dem Gesetz würde ich mich eventuell strafbar machen, wenn ich den früheren Vornamen ausplaudere. Ich lasse das mal, soll sie mit ihrer neuen Identität glücklich werden. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, daß irgendjemand in ihrem sozialen Umfeld die Realität nicht über kurz oder lang merkt.

        • Ich hab keine Quelle gefunden hinsichtlich einr Transsexualität.

          Abgesehen von Stimme und Haaransatz erscheint sie mir durchaus weiblich.

          • Bingo! Ich hatte einen anderen, ebenfalls eindeutigen Nachweis auch in einer Art Archiv gefunden. Archive sind großenteils fälschungssicher, in Extremfällen aufgrund gesetzlicher Vorschriften, in der Praxis aufgrund der Wichtigkeit, unabsichtliche oder betrügerische Änderungen an archivierten Daten zuverlässig zu unterbinden. Am einfachsten, indem man es technisch unmöglich macht.

            Das steht in einem fundamentalen Widerspruch zur Forderung von Transaktivisten, die dokumentierte Vergangenheit eines Transsexuellen lückenlos zu „transitionieren“. Im öffentlichen Dienst, wo Kosten keine Rolle spielen, sondern nur Ideologie, kann man per Gesetz durchdrücken, daß die Sicherungen gegen Fälschungen bei Transitionen aufgehoben werden, also sehr tief in entsprechende Systeme und Prozeduren eingegriffen wird.

            Außerhalb dieses staatlichen Bereichs, hier z.B. die Wikipedia, kann auch der Gesetzgeber zumindest bisher bei uns die Betreiber von Archiven praktisch nicht zwingen, die Vergangenheit zu fälschen.

            Eine auch nur mittelmäßig öffentliche Figur (so ungefähr ab Grundschullehrer aufwärts), ein Abgeordneter allemal, hinterläßt aber seit langem eine breite Datenspur in allen möglichen Archiven mit unterschiedlichen Archiv-Betreibern. Die wird man oft gar nicht alle kennen. Und diejenigen, die man kennt, wird man nicht alle zwingen können, alte Inhalte zu fälschen.

          • Hatte mir dann noch ein paar Videos gegeben und bin nun der Meinung, dass bei den Bildern oben nachgeholfen wurde.

            In welchen Archiven kann man denn suchen?

  14. Aber natürlich alles unwichtig.
    Man findet mehr Männer in gut bezahlten Jobs, wie z.B. Führungspositionen, weil Frauen diskriminiert werden!!111elf

    In der Realität ergibt sich dieses Ungleichgewicht, weil Männer sich FÜR Frauen attraktiver machen wollen, um Frauen zu gefallen, damit Frauen sich auf sie einlassen (und es funktioniert), nicht um sie zu unterdrücken oder GEGEN sie zu arbeiten.

    Und Feministinnen drehen das erfolgreich komplett um, so dass viele Frauen glauben wollen, das sie Opfer von Diskriminierung sind, natürlich nie sie selbst oder irgendeine Frau die sie persönlich kennen, aber es ist trotzdem so. Frauenbasta!

  15. Der Medianwert des geldwerten Vermögens für die Erwachsenen liegt in Deutschland bei 47.000 Dollar. Schon im krisengebeutelten Griechenland sind es mit 55.000 Euro 8000 Euro pro Nase mehr. Dass die unmittelbaren Nachbarn – Holländer (94.000), Dänen (87.000 Dollar), Belgier (168.000 Dollar) – reicher als die Deutschen sind, kann kaum verwundern. Man sieht es bei jedem Besuch. Erstaunlich allerdings, dass Franzosen (120.000) und Italiener (125.000) mehr als doppelt so reich wie die Deutschen sind. Lichtenstein (168.000) und Schweiz (229.000) bilden erwartungsgemäß die Spitze. In den alten Ländern der EU liegt nur Portugal (38.000) hinter Deutschland.

    https://www.stern.de/wirtschaft/geld/vermoegensschock–die-deutschen-sind-die-armen-wuerstchen-der-eu-7780210.html

    Und die Politiker schwafeln davon noch irgendwo Gelder bei der Bevölkerung ‚abzuschöpfen‘. Irgendwann werden sie dann wieder damit kommen, dass die Deutschen doch eine Verantwortung haben aufgrund ihrer Vergangenheit und das sie „jetzt“ eben „etwas“ mehr geben müssen.

  16. Weil es mit hoher Wahrscheinlichkeit mal wieder eine Lüge über meine Heimatstadt war, weil die offizielle Propaganda es sehr wahrscheinlich nicht korrigieren wird, weil man schön die Trittbrettfahrerei beim „Kampf gegen rechts“ daran sehen kann:
    https://reitschuster.de/post/chemnitz-angeblicher-brandanschlag-entpuppt-sich-als-versicherungsbetrug/

    „Doch so untätig, wie Ali T. wohl insgeheim gehofft hatte, waren Polizei und LKA dann doch nicht. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe, dass am Donnerstag, den 8. Juli 2021, Ali T. und ein mutmaßlicher Mitwisser unter dem Verdacht der Brandstiftung und des Versicherungsbetrugs festgenommen wurden! Inzwischen sitzt Ali T. nach Angaben der BILD-Zeitung in Untersuchungshaft.“

    Sogar Merkel hat mit dem geschwatzt, dem armen ausländischen Opfer der bösen rechten Chemnitzer, im Ggs. zu den Opfern von Würzburg, die nichtmal eine Entschädigung bekommen, weil die Sache nicht als „Terror“ eingestuft wird, sondern, da ein Ausländer gemordet hat, natürlich nur wieder als Einzeltat eines psychisch Gestörten (welcher Islamist ist nicht psychisch gestört?)… verlogenes medial-politisches Dreckspack!

    Es gibt nicht nur Männern gegenüber eine Emphatielücke, sondern auch uns Einheimischen gegenüber, uns darf man verarschen, beschimpfen und ermorden, das ist alles vollkommen in Ordnung und muss in einer diversen Gesellschaft halt hingenommen werden, aber wehe man protestiert dagegen, dann bricht ein politisch korrekter medialer Schei**etornado los, der in wochenlanger Umerziehungspropaganda mündet und vor keiner Verleumdung zurückschreckt…

  17. Aus dem möglicherweise „freudschen Verschreiber“ hier geht hervor, dass diese Grüne „Antirassistin“ Wissen für ein Konstrukt der Weissseins hält …. Das würde die natürlich niemals zugeben, man repräsentiert ja die Partei der Wissenschaft (c), jedenfalls wenn es um das Transportieren von Weltuntergangspanik geht….

  18. ich bekomme gelegentlich eine Broschüre des Suhrkamp-Verlages zugeschickt, „Neue Bücher“. In der aktuellen Ausgabe wird folgendes Werk angepriesen: https://www.suhrkamp.de/buch/manon-garcia-wir-werden-nicht-unterwuerfig-geboren-t-9783518587614

    Aus dem Text: „Sogar die unabhängigsten und feministischsten Frauen wissen vielleicht gelegentlich einen begehrenden Männerblick zu schätzen, wollen sich an einer starken Schulter ausweinen oder ziehen die Hausarbeit vermeintlich stärker erfüllenden Tätigkeiten vor. Sind solche Wünsche und Freuden mit ihrer Unabhängigkeit vereinbar oder stellen sie einen Verrat am jahrhundertelangen feministischen Kampf für Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung dar?

    Jüngste Debatten im Kontext der #MeToo-Bewegung werfen ein hartes Licht auf diese Ambivalenzen und auf die Kehrseite der Männerherrschaft: die Zustimmung der Frauen zu ihrer eigenen Unterwerfung. Diese wurde als philosophisches Tabu und blinder Fleck des Feminismus in der Komplexität der gelebten Existenz bislang nie im Detail analysiert.

    Im direkten Dialog mit dem Denken Simone de Beauvoirs stellt sich Manon Garcia dieser Aufgabe und meistert sie mit philosophischer Bravour. Und sie macht deutlich, warum es wichtig ist, die Mechanismen der Selbstunterwerfung von Frauen zu verstehen. Denn dieses Verstehen ist die notwendige Voraussetzung für jede Emanzipation.“

    Das ist der Verlag der Werke von Kant und Hegel, der logischen Positivisten wie Moritz Schlick und Otto Neurath, sowie von Adorno und Foucault.

    Die Zeit der Philosophie ist offensichtlich vorbei. Ob man mit solch ideologischem Müll heute mehr Geld verdient?

    • Also ich finde die Leseprobe interessant:

      „Kurz, wir stecken in einer Sackgasse: Entweder wir sprechen über die weibliche Unterwerfung in ihrer Komplexität, ohne die Anziehungskraft zu übergehen, die diese Unterwerfung haben kann, und wir finden uns auf der Seite einer sexistischen Tradition wieder, die die Unterwerfung zum natürlichen Schicksal der Frau macht; oder wir postulieren die Gleichberechtigung der Geschlechter, wobei dann die Unterwerfung der Frau, wie die der Männer, ein moralisches Versagen oder eine Pathologie ist und nicht mehr in
      den Bereich der Philosophie fällt.“

      Lohnt sich vermutlich trotzdem nicht es ganz zu lesen, denn

      „Wie jedes philosophische Buch will es keine fertigten Antworten geben, sondern die Komplexität der Welt und der gelebten Erfahrungen aufzeigen.“

      Also übersetzt: Lass uns darüber reden, dann fühlen wir uns alle besser.

      Trotzdem passt das wenige bereits gut zu meiner Kernthese:

      Die Frau befindet sich in einem Krieg in ihrem Inneren. Das Gehirn kämpft gegen die Eierstöcke. Diesen Krieg nach außen tragen, entlastet die Frau (bisweilen).

      BTW: Fester Einband mit Schutzumschlag: 26 EUR, eBook: 21,99 EUR – die materiellen Kosten der Buchherstellung und Distribution vom zu fällenden Baum in Schweden bis zum Buchregal scheinen inzwischen wohl vernachlässigbar klein geworden zu sein. Die große Entwertung der Dinge…

      • Wichtig dabei ist ihre Definition von Unterwerfung. Sollte die feministischem Standard entsprechen, ist das alles ziemlicher Müll, würde ich mal behaupten.

        • Aus der Leseprobe heraus lässt sich vermuten, dass die Autori:_xe die sexuell empfundene Unterwerfung meint. Oder anders formuliert: Sie meint das kribbeln im Schritt wenn sie mit einem dominanten Mann interagiert 😉

          Müll oder nicht ist Geschmackssache. Ebenso die Frage, ob die Beschäftigung mit dem Buch Zeitvertreib oder Zeitverschwendung ist….

        • Vermutlich soll mit „Unterwerfung“ eine moralische Äquivalenz des misogynen Westens mit einer gewissen Religion hergestellt werden, die buchstäblich „Unterwerfung“ bedeutet und die die Feministen immer als emanzipativ hinstellen ….

    • „Die Zeit der Philosophie ist offensichtlich vorbei.“

      Das ist keine Philosophie. Sondern genau der diametrale Gegensatz: ideologisches Scheuklappendenken im Endstadion, wahnhaft und paranoid. Dass Suhrkamp sowas verlegt, stellt diesen Verlag auf die gleiche Stufe wie den berüchtigten Kopp-Verlag zB.

    • Die Frage ist, ob es überhaupt ein Buch über Sexualität sein soll. Oder ob das Buch selber nicht ein Ausdruck von Sexualität ist 😉

  19. „Ulrich verzichtet auf Grünen-Spitzenkandidatur im Saarland
    Die Grünen im Saarland hatten Frank Ulrich auf Listenplatz eins gewählt – obwohl der eigentlich einer Frau vorbehalten ist. Nun haben zwei Gerichte entschieden: Die Partei darf noch mal wählen.
    (…)
    Nun hat ein Landesschiedsgericht der Grünen über den Fall entschieden: Die Liste mit Ulrich an der Spitze darf nicht für die Bundestagswahl eingereicht werden. Der Landesverband will nun auf einem weiteren Parteitag am Samstag erneut wählen.“

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/saarland-hubert-ulrich-gruene-verzichtet-nach-einem-machtkampf-auf-die-spitzenkandidatur-a-303e3d1e-95c1-4e7c-ac39-2ba6c1be7088?utm_source=dlvr.it&utm_medium=%5Bfacebook%5D&utm_campaign=%5Bspontop%5D#ref=rss

    Der Mann heißt Hubert, aber egal.
    Damit dürften die Grünen sich jetzt auch in Nibelungentreue Baerbock verschrieben haben, ob se das gemerkt haben, oder nicht.

      • Eine der zentralen Schlußforderungen aus der Einleitung:

        Die Krise und die Maßnahmen haben überproportional negative Auswirkungen auf Menschen, die bereits vor der Krise benachteiligt und marginalisiert waren: Frauen*, […]

        Zu den Folgeschäden von Lockdown:

        Häusliche Gewalt hat in Oberösterreich um 20 % zugenommen. „Die Angriffe werden brutaler.“ 112 In der Wochenzeitung Der Freitag wurde in einem Kommentar festgestellt, dass Covid-19 eine „weltweite Explosion der Gewalt gegen Frauen und einen Frontalangriff auf ihre Rechte mit sich gebracht hat“.

        Soziale Ungleichheit und (intersektionale) Diskriminierung steigen an. Mit einem feministischen Blick auf die Corona-Krise fragen wir: Wen treffen die Folgen der Krise und der Maßnahmen und wer trägt den Löw*innenanteil der Folgen durch seine/ihre Arbeitskraft? Bereits vor der Pandemie wurde der überwiegende Teil der bezahlten und unbezahlten Fürsorge-Arbeit (Care-Work) durch Frauen* geleistet. Auch Lehrer*innen, Supermarktkassierer*innen und Reinigungspersonal sind derzeit besonderen Belastungen und Gefahren ausgesetzt.

        Als Folge weitet sich der Gender Gap auf vielen Ebenen: Die Work-Life-Balance von Frauen* verschlechtert sich, sie erhalten geringere Boni, werden weniger befördert und ihre Karrierechancen sinken.116 Die wissenschaftlichen Publikationen von Männern stiegen in der Zeit der Pandemie an – im Gegensatz zu denen von Frauen*.

        Ein denkwürdiges Dokument. Da wächst zusammen was zusammen gehört.

        • Tja, das ist wie im Krieg. Da sind auch die Frauen die größten Opfer, obwohl die meisten von ihnen überleben. Warum soll das im Corona-Krieg gegen menschliche Nähe und Berührungen anders sein?

          Egal, was passiert auf der Welt, es bricht ein feministisches Benachteiligungsgejammer los. Wenn man das nicht innerlich ausblenden kann, kann man kaum noch eine Initiative wohlwollend und halbwegs neutral betrachten.

          Aber ich bin in diesem Teilaspekt komplett bei dir. Die haben so dick aufgetragen, dass ich es nur wenige Minuten ertragen habe. Denn Menschen qua Geschlecht zu Opfern oder Tätern zu bestimmen, hat wirklich nichts mit „Versöhnung“ zu tun. (Ist der Begriff eigentlich schon zu „Vertöchterung“ umdefiniert worden?)

          • Die haben so dick aufgetragen […]
            hat wirklich nichts mit „Versöhnung“ zu tun.

            Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Bei einem Autorenkollektiv welches derart tief in so einer wissenschaftsfeindlichen Ideologie steckt, liegt der Verdacht nahe, dass auch der Rest des Dokuments eher keine Perle unter den sachlichen Auseinandersetzungen darstellt. Und leider bestätigt sich dieser Verdacht auf jeder Seite die man sich durch das Dokument quält.

            beweis, du bist ein kluger Kerl und dir fallen solche Dinge sonst auf. Der Großteil von dem was sie in diesem Aufsatz an „wissenschaftlichen Fakten“ über Corona bringen ist auf dem Niveau „EU-Studie stellt fest: Jede 4. Frau von Gewalt betroffen“. Lass dich nicht davon blenden, dass sie in diesem Fall zufällig einen Standpunkt vertreten du gerne hörst.

            Ein wahllos herausgegriffenes Beispiel (S. 16, zur Frage der Wirksamkeit von Lockdowns):
            Eine in Nature publizierte Untersuchung kommt zum Schluss: „In 98 % der Vergleiche in 87 Weltregionen fanden wir keine Belege, dass die Zahl der Todesfälle/Million Einwohner durch Ausgangsbeschränkungen reduziert wird.”

            Das Zitat bezieht sich auf die Studie von Savaris et al.: „Stay at home policy is a case of exception fallacy: an internetbased ecological study“, und zu dieser Studie gibt es drei Dinge zu sagen:

            1. Folgender prominent platzierte Hinweis auf der Webseite der Studie: „Editor’s Note: Readers are alerted that the conclusions of this article are subject to criticisms that are being considered by the Editors. A further editorial response will follow once all parties have been given an opportunity to respond in full.“

            2. Folgende nicht-vollständige Liste an ausführlicher wissenschaftlicher Kritik, bei der angefangen von der Methodik über die Datenbasis bis hin zu den statistisch-mathematischen Werkzeugen so ziemlich alles auseinandergenommen wird, mit einem desaströsen Ergebnis: Hier und hier und hier und hier und hier.

            3. Die sich aus 1. und 2. ergebende Schlußfolgerung: Es handelt sich bei der „Studie“ von Savaris et al. um junk-science, und dass so etwas an prominenter Stelle in diesem Versöhnungs-Dokument zitiert wird, wirft ein ganz schlechtes Licht.

    • „Darf man eigentlich noch räääääächts vor links fahren?“

      Toll, wenn sich Frauen auch am Benachteiligungs-Bingo erfreuen. Das ist eine gute Entwicklung in die richtige Richtung.
      Aber wirklich witzig ist der letzte Spruch: „Ich werde auch zukünftig noch Jäger-Soße sagen.“
      Das ist HighEnd-Humor zum Grübeln.

  20. „Darf man eigentlich noch räääääächts vor links fahren?“

    Toll, wenn sich Frauen auch am Benachteiligungs-Bingo erfreuen. Das ist eine gute Entwicklung in die richtige Richtung.
    Aber wirklich witzig ist der letzte Spruch: „Ich werde auch zukünftig noch Jäger-Soße sagen.“
    Das ist HighEnd-Humor zum Grübeln.

  21. Ich wollte eigentlich schreiben das es wahrscheinlich nicht so gelaufen wäre, wenn diese Kinderficker Mädchen vergewaltigt hätten, aber Rotherham ist ja auch passiert.

    • Meine Vermutung wäre, dass dies genau so mit den deutschen Soldaten in Afghanistan passiert ist. Die mussten wahrscheinlich auch ihre Klappe halten.

      Soweit ich weiß, ist im Islam der sexuelle Missbrauch von Kindern nicht so ganz selten, weil es in der Scharia nicht geahndet wird, wogegen das Fremdgehen für einen Ehemann – Fremdgehen mit einer anderen Frau – schon ziemlich unangenehme Folgen haben kann, auch für den Mann.

    • Das hat m.E. nichtmal was mit woke zu tun, denn die Praxis, kleine Jungen zu mißbrauchen, hat dort sogar einen Namen: „bacha bazi“ und ist kulturell verankert und wird durch wirtschaftliche Not noch verstärkt.:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Bacha_bazi

      Zitat daraus:
      „Päderastie ist in Afghanistan verboten; der mehr oder weniger heimliche Umgang mit den Bachas im Pubertätsalter erscheint jedoch nach den überkommenen Moralvorstellungen der Stammestradition für manche Männer als tolerabel und als Teil der gesellschaftlichen Norm, im Unterschied zu den verpönten sexuellen Handlungen unter gleichgeschlechtlichen Erwachsenen, über die nicht öffentlich gesprochen wird.“

      Sieht aus, als ob es seit 2017 offiziell verboten ist, wenn ich das richtig interpretiere:
      https://fuf.se/magasin/magapril-women-are-for-children-boys-are-for-pleasure/
      Ob das Verbot irgendwas bewirkt, geschweige denn abseits von Kabul, darf allerdings bezweifelt werden.

      Mit dem Islam dürfte das nichts zu tun haben, denn:
      „Während der Herrschaft der Taliban von 1996 bis 2001 wurde Bacha bazi streng bestraft und verschwand aus der Öffentlichkeit.“

      Die Amis hätten das also theoretisch auch unterbinden können, praktisch allerdings eher nicht, dazu hätten sie mehr Truppen gebraucht, eine größere Bevölkerungsdurchdringung und härtere Strafen. Sagen wir es so: eine vollkommen fremde Kultur zwangszubeglücken, geht halt doch nicht so einfach.

      Die haben halt versucht, die teilweise brutalen Gegebenheiten (nicht nur bei diesem Thema) zu ignorieren und sowas wie ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Das musste allerdings schiefgehen.

      Helena Edlund war dort stationiert, sie schreibt:
      „Was mich aber am stärksten verändert hat und vermutlich am folgenschwersten für meinen Beruf als Pastorin war, war die Begegnung mit einem völlig anderen Menschenbild. Ich war mit der schwedischen Überzeugung mariniert, dass alle Menschen im Grunde gleich sind. Dass wir uns, unabhängig von Kultur und Rasse, in der Einstellung gleichen, nur das Beste für den Nächsten zu wollen, uns für unsere Kinder aufopfern und einen grundlegend gleichen moralischen Kompass haben. Ich hatte mich geirrt.“
      .
      Ich musste erleben, wie Eltern ihre Kinder nicht der Mühe wert erachteten, fünf Kilometer ins nächste Krankenhaus zu fahren, denn es würden ja „sowieso neue Kinder“ kommen. Ich habe Krankenhäuser besucht, wo Säuglinge und Kleinkinder wegen Rauschgiftmissbrauchs behandelt wurden, weil Mütter Opiumrauch in ihre Münder geblasen hatten, damit sie endlich aufhören sollten zu schreien.
      .
      Ich musste mir anhören, wie Kinder vergewaltigt und Frauen misshandelt wurden, ohne eingreifen zu können. Ich habe gesehen, wie Kinder mit kochend heißem Wasser als Erziehungsmaßnahme überbrüht wurden und Kleinkinder schwarz gefrorene Füße hatten, weil sie in frostiger Kälte ohne angemessene Kleidung von ihren 4- oder 5-jährigen Geschwistern durch die Gegend getragen wurden, weil die Mutter das Haus nicht verlassen durfte. Ich habe auch unterentwickelte kleine Mädchen gesehen, die vielleicht 10 Jahre alt waren, zwangsverheiratet, vergewaltigt und misshandelt bis zur Unkenntlichkeit. Ich habe Frauen getroffen, die zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt wurden, weil sie von Zuhause geflohen waren.
      .
      Ich habe mit Lehrern gesprochen, die mir stolz „ihre Jungs“ präsentierten – kleine Jungen, die sexuell ausgebeutet wurden – und habe die Statistik gelesen, die aussagt, dass die Mehrzahl aller Jungen in Nord-Afghanistan Opfer sexuellen Missbrauchs wurden.“

      https://vera-lengsfeld.de/2019/02/16/bericht-aus-afghanistan-teil-i/

      Tja, holen wir die Leute halt her, wenn es dort so gefährlich ist…

  22. Wundervolles über Teppiche!

    Like the other objects in my parents’ home—a mahogany dining room set, a large breakfront, Rosenthal china—the rugs, with their elegant geometric patterns and rich scarlet tones, looked like they belonged in an embassy or a palace.

    So ein Teppich ist wie ein Mandala eine Repräsentation des Kosmos, deshalb fühlt man sich „zuhause“ und „angekommen“. Gut, dass die Teppiche keine Statussymbole sind, heutzutage 😉

    • „And yet there’s something about Persian rugs: their never-fading bright colors, their timeless design, and an illusion of permanence that I deeply miss.“

      Einfach ein klasse Text, typisch Tablet 🙂

  23. *Augenreib*
    Der Spiegel schreibt DAS?

    „Aber es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass das Frauenstatut der Grünen problematische Seiten aufweist, weil es Frauen massiv bevorzugt und daher gegen grundlegende Gleichheits- und Gerechtigkeitserfordernisse verstößt.“

    Man beachte den zutiefst beschwichtigenden Starter des ganzen Satzes.

    Glasnost bei Spiegel und Co? Eher ein Sacharov.

    • „Etwas überraschend mag für manche sein, dass das Frauenstatut, wenn es denn Gesetz wäre, zwar verfassungswidrig wäre, es aber nicht ist, solange es nur Bestandteil einer Satzung ist. Dies liegt am Prinzip der sogenannten Parteienfreiheit nach Artikel 21 des Grundgesetzes. Nach diesem muss zwar die innere Ordnung einer Partei demokratischen Grundsätzen entsprechen, aber nach §10 des Parteiengesetzes verpflichtet dies die Parteien nur auf die Gleichheit beim aktiven Wahlrecht und nicht auf die Gleichheit beim passiven Wahlrecht. Die Parteien können daher bei der Nominierung Regeln erlassen, die eine Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts vorsehen. Dies verstößt deshalb nicht gegen das Diskriminierungsverbot, weil die Gründung einer Partei »frei« ist, ähnlich zu privaten Vereinen. “

      Bemerkenswerte Doppelmoral bei den Grünen und andern „alternativ linken“: was in ihrer Partei herrscht ist okay, aber bei der katholischen Kirche als Männerorganisation nicht …

      DIe Grünen sind zutiefst sexistisch und das kann nicht verfassungskonform in irgendeiner Weise sein, die ja angeblich auf die Gleichstellung hinwirken soll, also auch auf die Grünen.

      DIe Grünen sind jetzt in der gigantischen Zwickmühle ihrer ganzen Doppelmoral, die werden sich noch zerreissen wie Rumpelstilzchen 😀

    • Über 35 Jahre hat das gedauert, und über die Redeverbote die Frauen über Männer erlassen können höre ich bis jetzt immer noch nichts.

    • Der Gastbeitrag ist wirklich stark. Ein Grünenmitglied und Inhabender einer Lehrstühl*In für Pudelistik eiert sich zielstrebig zum Parteiausschlussverfahren.
      Es ist interessant zu lesen, wie ein als Mann gelesenes grünes Männchen in der Sache argumentiert. Zu seinem Glück kriegt er noch rechtzeitig die Kurve und zieht die Joker*In: „ Dass eine strukturelle Benachteiligung von Frauen in unserer Gesellschaft vorlag und auch immer noch vorliegt, kann nicht ernsthaft bestritten werden.“

      Super. Alles wieder im grünen Bereich!

      • Die heilige Verschwörungstheorie vom Patriarchat ist für den Spiegel-Meinungsmacher selbstverständlich sakrosankt!

        Wann wird eigentlich die Führung des Spiegels, ein höchst privilegierter weisser Erbe, endlich abgelöst?!

    • Google kot*t mich zunehmend an. Egal nach was man sucht, die ersten 10 Seiten sind Mainstream-Gewäsch. Es ist wie früher, mit Lycos und altavista: man findet nichts mehr. Nur war es bei denen damals technische Unfähigkeit, während es bei google bösartige, gewollte, ideologische Dummheit ist, basierend auf den Regeln der woken Kirche.

      Lycos gibts sogar noch, oder zumindest irgendwas, was sich so nennt:
      https://www.lycos.com/
      doch scheint immer noch dasselbe zu sein:
      https://info.lycos.com/about/company-overview/

      altavista wurde scheinbar von yahoo geschluckt, die sich auch immer noch durchstrampeln

  24. EINE ZENSUR FINDET NICHT STATT.

    Doch:

    „This Tweet from @TitaniaMcGrath has been withheld in Germany based on local law(s). https://Learn more.“

    Was bei Twitter nicht zurückgehalten wird und immer geht, das ist zB der Vernichtsantisemitismus des iranischen Regime. Linke progressive Antisemiten verspotten geht aber gar nicht, wo kämen wir da hin im besten Deutschland aller Zeiten unter Merkel.

    Ach ja, Deutschland hat sich noch nicht von der traditionellen Jubiläumsfeiern zur berüchtigten „Durban-Konferenz“ zurückgezogen, was selbst der gewissenlosen Biden-Administration zu heiss war!

    • „Was bei Twitter nicht zurückgehalten wird und immer geht, das ist zB der Vernichtsantisemitismus des iranischen Regime.“

      Na ja, da arbeitet eure Seite ja dran. Wenn schon Zensur dann richtig!:
      „Der UEJF [Verband jüdischer Studenten Frankreichs] hatte gemeinsam mit französischen Menschenrechtsorganisationen wie “SOS Racisme” und der Internationalen Liga gegen Antisemitismus und Rassismus im Mai 2020 Klage gegen Twitter eingereicht. Die Aktivisten werfen dem Social-Media-Riesen vor, zu wenig gegen die Verbreitung von Hass und Hetze auf der Plattform zu unternehmen.“
      https://www.heise.de/news/Frankreich-Twitter-muss-Auskunft-ueber-seine-Moderation-geben-6130203.html
      gefunden auf:
      https://www.danisch.de/blog/2021/07/12/zum-tod-der-anabel-schunke/

      In Deutschland wart ihr ja Vorreiter dafür, unliebsame Aussagen mit sozialem Bann und sogar Strafbewährung ahnden zu lassen. Aus diesem Vorbild haben die Linken halt gelernt. wenn schon moralische Zensur, dann für alle…

      • „eure Seite“

        Als jüdische Weltverschwörung hat man ja einen Ruf zu verlieren!

        „In Deutschland wart ihr ja Vorreiter dafür, unliebsame Aussagen mit sozialem Bann und sogar Strafbewährung ahnden zu lassen.“

        Geht es nicht ein bisschen mutiger? Du meinst hier doch die strafbewehrte Holocaustleugnung. Die ist verboten, weil man kapiert hat, dass die Leugung des Holocaust nur eine Vorstufe zum erneuten Versuch desselben ist. Und bei der Aufstachelung zur Gewalt, da endet alle Meinungsfreiheit und das ist d´accord mit allen ernstzunehmenden Gralshütern dieses urdemokratischen Rechts.

        Kapier nicht, wie man so durchgeschallert sein kann ….

        • „eure Seite“
          Als jüdische Weltverschwörung hat man ja einen Ruf zu verlieren!

          Du bist hier als Jude unterwegs und machst gar keinen Hehl daraus, dass es dir um den „Kampf gegen Antisemitismus“ geht. Oder nicht? Niemand würde merken, dass du einer bist, wenn du nicht permanent damit ankämst, das ist dein großer Fetisch, dein Feindbild. Von daher rechne ich andere derartige Kämpfer vollkommen zu Recht auf „deine Seite“.

          „Geht es nicht ein bisschen mutiger? Du meinst hier doch die strafbewehrte Holocaustleugnung. Die ist verboten, weil man kapiert hat, dass die Leugung des Holocaust nur eine Vorstufe zum erneuten Versuch desselben ist.“

          „Man hat kapiert“? Alles klar 😉
          Nein, nein, darum geht es nicht, denn mit solchen Phrasen kann jede Zensurpolitik begründet werden. „Man“ hat ja auch kapiert, dass es gefährlich ist, Massenmigration zu kritisieren, „weil das den steuerborddunklen Deutschen in die Hände spielt“ und damit zwangsläufig ein drittes Reich ausgelöst wird. „Man“ hat auch kapiert, dass eine Gegenposition zum Klimawandel oder zu Corona viel besser unterbunden werden kann, wenn man sie „Leugnung“ nennt und damit suggeriert, sie sei erstens falsch, zweitens moralisch verkommen und drittens brandgefährlich, schließlich werden wir alle sterben, wenn die Leute sowas glauben. Nicht? GENAU DEINE ARGUMENTATION!

          Denn IHR (die Antisemitismuskämpfer) habt das herbeilobbiert und ihr tut es noch! Denn was ihr behauptet, muss natürlich richtig sein, eure Behauptungen offiziell in Frage zu stellen, ist dagegen „gefährlich“ und muss zur Katastrophe führen. Dummerweise seid ihr halt nicht die einzigen die so denken und Angst instrumentalisieren können. Tja, und dann ist die Meinungsfreiheit halt weg. Also jammer nicht so herum! Deine Doppelmoral kotzt mich immer wieder an!

          • „Du bist hier als Jude unterwegs und machst gar keinen Hehl daraus, dass es dir um den „Kampf gegen Antisemitismus“ geht.“

            Der betrifft längst nicht nur die Juden negativ, sondern alle. Und deshalb brauch man gar kein Jude zu sein, um sich scharf gegen diesen Wahnsinn zu wenden! Bekommst Du da deinen Kopf rum?!

            Gar nicht wirklich – also nicht persönlich – betroffen zu sein, hat mE sogar Vorteile. Nämlich die, das Unterfangen gegen den Antisemitismus unbelastet, unbefangen und ganz cool durchziehen zu können. Und das sogar auch noch am Sabbath 😉

    • Antisemiten *und* Kommunisten, das geht auf Twitter. Weil es ohnehin eine einzige Sache ist:

  25. Die Aufarbeitung des Wahlbetrugs in den USA hält offenbar an:

    „Die Bürgeranwältin Stefanie Lambert in Michigan, die dort mit der Untersuchung der Rechtmässigkeit der Wahldurchführung beschäftigt ist, hat heute das Passwort der Dominion-Computer bekanntgegeben , mit dem die geschützt waren während der 2020er Präsidentschaftswahlen – spoiler alert: Es war: 1 2 3 4 5 6 !!
    .
    https://www.thegatewaypundit.com/2021/07/breaking-michigan-attorney-drops-huge-bombshell-election-fraud-tonight-6-pm-et-live-stream-video/
    .
    Hier ist ihre Erläuterung – leider läuft die Zeitschiene nicht mit. Die Passwort-Bekanntgabe erfolgt nach zirka sechs sieben Minuten. Es kommen aber noch viele Infos aus erster Hand, über die Art, wie die offiziellen Wahlhelfer (clerks) die Computer gesetzeswidrig manipuliert haben. Es gab Verbindungen per Modem zu Telefonleitungen und eine IP-Adresse in Taiwan für die Wahlcomputer – usw. – Derzeit wird lt. Stefanie Lambert der Versuch unternommen, die Spuren zu verwischen. Aber die Anwältin hat Beweise in Form von offizellen Emails und eidesstattlichen Aussagen für erheblichen Wahlbetrug.“

    Quelle: Zitat aus eine Lesermail auf:
    https://www.danisch.de/blog/2021/07/14/passwort-1-2-3-4-5-6/

    • Ich würde mal sagen, das ist die Fünfhundertzwölftigste Bullshitbehauptung über angeblichen Wahlbetrug. Ach ja, und oben an der Leiste der Website steht unter anderem „Pro-Trump-News“ nebst „Home“, „About“ etc. Alles klar. Jetzt aber, jetzt aber ganz sicher die ganz grosse Enthüllung über den ganz grossen Wahlbetrug. Und Danisch verlinkt den Schmarren wie üblich, ohne auch nur ein klein wenig Skepsis.

  26. Ah, des Pudels Kern. Um mal ganz klassizistisch und patriarchal-bildungsbürgerlich aufzutrumpfen 😉

  27. Die auskundschaftende Person, die mich liebte

    Die Leute die sich das ausdenken müssen sich doch lächerlich vorkommen. Niemanden hilft das. Es kostet nur Geld und Lebenszeit.

    • Ich hatte heute einen schrecklichen Tag. Ich habe mich nämlich mal durch Genderleicht.de geklickt. Absolut unglaublich. Gefördert vom Bundesfinanzministerium.

      Auf den Bild-Artikel war ich vorher schon gestoßen und dachte: Angelmensch – nein, das kann nicht sein. Wo hat die Bild das ausgegraben?

      Aber auf Genderleicht findet man eine Weiterleitung zum „Genderwörterbuch“: https://geschicktgendern.de

      Und wenn man Angler eingibt, kommen die folgenden Vorschläge:
      angelnde Person; Fisch fangende Person; Angelsport betreibende Person; Mensch mit Angel; wer gern angelt, … ; Person, die angelt; Angelmensch

      Auch interessant:
      Nach https://genderleicht.de/gendergerecht-schreiben-in-sieben-schritten kommt man nach den üblichen herablassenden Belehrungen weiter zu:
      https://genderleicht.de/gendercheck

      Da sieht man dann, dass frauenpolitische Forderungen das eigentliche Anliegen sind.

      Auf Genderleicht.de findet man übrigens auch die Drächin. Ist aus dem Grimmschen Wörterbuch übernommen. Ein hoffnungslos veraltetes Wort, könnte aber für feministische Kinderbücher interessant sein.

      • Vielen Dank, dass du dir den Graus reingezogen hast. Das sind wichtige Links, um den kommunikativen Abgrund belegen zu können.

        „Amateur —> Neuling; Person ohne Vorkenntnisse“
        Über die Übersetzung werden sich die Amateursportler oder -funker aber freuen.

        Die Mitteilung der Menschen untereinander, die Kommunikation wird vorsätzlich zerstört. Das ist auch eine Art Social Distancing. Denn Menschlichkeit, Verständnis, Toleranz und Solidarität werden damit letztlich atomisiert. Jeder ist sich selbst der nächste und twittert aus der Isolation über seine jeweilige Benachteiligung.

        • Aber was hätte man denn machen sollen? Doch bitte nicht sowas:
          Amateur -> liebhabende Person
          Das würde doch wieder als männlich gelesen.

          • Ein Amateur ist doch vor allem jemand, der eine Leistung unkommerziell erbringt. Dabei kann die Leistung vom Leistungsgesichtspunkt her viel besser sein als die eines Profis.
            Aber diese Basics sind den Sprachveränderinnen komplett unbekannt. Es entsteht folglich ein kommunikativer Müll, bei dem Person B nicht mehr kapieren kann, was Person A eigentlich vermitteln will.
            Das zentrale Problem beim Gendern ist, dass zwischen Sender und Empfänger ein Filter eingebaut wird, der zwangsläufig die Menschen voneinander entfernt, weil die Mitteilung nicht mehr so beim Empfänger ankommen darf, wie sie empfunden wurde.
            Der Filter ist das, was man im Journalismus die „Schere im Kopf“ nennt. Eine Botschaft wird schon im Kopf des Absenders so verändert, dass sie Außeneinflüsse wie woke Grundschemata oder redaktionelle Haltungs-Richtlinien beinhaltet. Dadurch geht der Inhalt der Botschaft teilweise komplett verloren. Ein gutes Beispiel sind Texte, die so extrem durchgegendert sind, dass alle nur noch auf das Gendern und keiner mehr auf den (Rest-)Inhalt fokussiert.

            Wir verstehen einander nicht mehr und bleiben also in unseren Blasen.

          • Mir ist schon klar, dass die Vorschläge von geschicktgendern nicht passen. Ich habe mich nur gefragt, warum sie keine bessere Alternative gefunden haben.

            Synonym zu Amateur wird manchmal Liebhaber verwendet.

  28. „Vizekanzlerin und Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne): Die Parteivorsitzende und Spitzenkandidatin der Grünen mag einen holprigen Wahlkampf führen. In einer schwarz-grünen Bundesregierung übernähme sie gleichwohl die Schlüsselrolle. Sie strebt ins Auswärtige Amt und wäre dann nach Joschka Fischer die zweite grüne Spitzenbesetzung als Deutschlands Außenministerin. Baerbock spricht wahrscheinlich das beste Englisch aller bisherigen Amtsinhaber, es fehlt ihr allerdings jedwede Erfahrung in Regierung oder Diplomatie. Ihr erster außenpolitischer Problemfall dürfte die Nordstream-2-Pipeline werden, die Baerbock nicht ans Netz nehmen und Russland damit abstrafen will.“

    https://www.gmx.net/magazine/politik/wahlen/bundestagswahl/baerbock-aussenministerin-schwarz-gruene-kabinett-35976416

    Warum nicht, Weltkriege wurden ja bisher immer nur von Männern ausgelöst.

    „Interessant“ auch die Prognose, daß Hofreiter Landwirtschaftsminister werden könnte.
    Dann wird Deutschland wohl massenhaft effizient hergestellte Grundnahrungsmittel teuer importieren müssen.

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