Mal wieder: feministischer Anzugneid und warum der Anzug Patriarchat ist

In der Jetzt wettert Magdalena Pulz gegen den Anzug:

Es gibt aber eine Art von Anzug, die jede*r kennt, und von der jeder Mann mindestens einen im Schrank hat – und das ist der Feind-Anzug: dunkelblau, wahlweise schwarz, weißes Hemd, gute Schuhe. Das Grundmodell, mit dem der Mann eben erst einmal nichts falsch machen kann. Dieser Anzug steht mit einem Wort für Allmacht. Es gibt keine Position der Power, die nicht schon von der Maske dieses Anzuges besetzt worden ist: Sämtliche Präsidenten, Kanzler und Könige, CEOs, Astronauten, Sportler, Moderatoren, Wirtschafts-Heinis und sogar James fucking Bond tragen etwas in dieser Art.

Und wir Frauen haben kein solches Kleidungsstück. Ja sicher, es gibt Kostüme für Frauen, beziehungsweise Hosenanzüge. Während ersteres ganz klar „Hostess“ schreit, sagt zweiteres: knapp daneben ist auch vorbei. Klar gibt es auch Frauen, die den Hosenanzug rocken und einfach cool darin aussehen. Aber sie stecken in dem Kleidungsstück nicht mit derselben Selbstverständlichkeit wie Männer, für die der Grundschnitt konzipiert wurde. Angela Merkel scheint das zu wissen, und entscheidet sich in ihren roten, gelben und blauen Varianten lieber direkt dafür, zwischen den dunkelblauen Männer-Uniformen hervorzustechen.

Ich hatte in einem Artikel zu kurzen Anzughosen (!) schon einmal ein paar Bilder gegenüber gestellt:

Mann Anzug

Mann Anzug

Barney Stinson Anzug

Barney Stinson Anzug

Hosenanzug schwarz

Hosenanzug schwarz

Businesskleid

Businesskleid

 

Vorteil der Frauen ist, dass ihre Kleidung leichter und luftiger ist und insofern angenehmer zu tragen ist. Die Business Frau hat wesentlich mehr Auswahl als der Mann, der eben sehr schnell auf den Anzug festgelegt ist. Es kann bei ihr ein Kleid sein, eine Bluse mit Rock und Blazer oder mit langer Hose, das Hemd kann auch durch ein Top ersetzt werden etc.

Während wir Frauen uns und unsere Kleidung von Jahr zu Jahr neu erfunden haben und erfinden, Hosen für uns entdeckten, Rüschen-Kleider, Miniröcke ausprobierten und Bustiers verbrannten, chillten Männer über Jahrzehnte an, beziehungsweise in einem sicheren Rückzugsort. Männer trugen Anzüge, als Frauen noch ihre Erlaubnis brauchten, arbeiten zu gehen. Sie trugen Anzüge, als wir noch nicht unsere eigenen Konten haben durften. Anzüge vor und nach dem Mauerfall, vor und nach 9/11. Vergewaltigung in der Ehe wird ein Verbrechen, Digitalisierung wird selbstverständlich – und der Anzug bleibt wie eine atomar verseuchte Kakerlake an der Chefetage kleben. Mann in Machtposition sieht heute ziemlich aus wie Mann in Machtposition vor hundert Jahren. Der Anzug ist die Uniform des aus dem Westen in die Welt exportierten, globalisierten Kapitalismus, und zugleich  Maske, Accessoire und Symbol des Patriarchats.

Immer wieder erstaunlich, wie man so etwas aufbauen kann: Die Frauen haben sich „Immer wieder neu erfunden“. Und die bösen Männer sind einfach bei einer Sache geblieben.

Natürlich könnten die Frauen auch einfach damit starten und einen sehr strengen Businesslook entwickeln, der verpflichtend einzuhalten ist. Aber das wollen sie eben nicht. Männer tendieren dazu Hierarchien auszubilden und die Position nach Möglichkeit deutlich zu machen, was üblicherweise intrasexuelle Konkurrenz vermindert. Der Anzug ist dabei sowohl Abgrenzung als auch Angleichung. Denn er verdeutlicht üblicherweise eine gewisse Position, Anzüge sind aber nicht so verschieden, dass dadurch innerhalb dieser Kategorie starke Ungleichheiten geschaffen werden. Klar gibt es den Polyester Anzug und den Maßanzug aus Wolle. Aber wenn man es mit etwa der Kleidung früherer Adeliger vergleicht ist der Unterschied untereinander oft nicht so hoch. Der Vorstandsvorsitzende muß rein dem Anzug nach nicht unbedingt von dem normalen Mitglied des Aufsichtsrats unterscheidbar sein (aber vielleicht an der Uhr und dem Auto etc). Die Hierarchien sind hier insoweit geklärt.

Frauen bilden ihre Hierachien anders aus und können ohnehin weniger allein auf ihren beruflichen Status abstellen. Das alle gleich aussehen ist auch eher der Albtraum vieler Frauen. Ein Businesskleid kann da gegenüber dem Anzug die wesentlich bessere Wahl sein.

Selbst wenn man den Anzug abschafft (was ja auch in einigen „Neuen Unternehmen“ ggfs schon der Fall ist, man erinnere sich an Steve Jobs und seinen Rollkragenpullover) wird Männerkleidung schlicht einen neuen Code entwickeln um bestimmte Sachen auszudrucken. Frauenkleidung wird hingegen eher bestrebungen haben nicht zu stark zu verallgemeinern und sich Möglichkeiten offen zu halten.

Ich sehe sie mit ihren glänzenden Schuhen durch die Münchner Innenstadt schreiten, die jungen, die karrierehungrigen Männer. Ich sehe die 30-, 40-, 50-Jährigen mit gebügelten Kragen selbstsicher auf ihren Linked-In-Profilbildern lächeln, ich seh die Generation 60-Plus lässig mit offenem Jackett in den Talkshow-Stühlen hängen. Und ich finde es so daneben.

Versteht mich nicht falsch, ich will nicht, dass die Legislative ein Anzugsverbot in das deutsche Grundgesetz einschreibt, ich will nicht, dass alte Herren, die sich für den Kirchgang schick gemacht haben, auf der Straße angespuckt werden oder Bräutigame nackt heiraten müssen. Aber ich will, dass Männer in Chefetagen sich der Assoziationen, die ihr Lieblings-Kleidungsstück hervorruft, bewusst werden, und sich im besten Fall dagegen entscheiden, es zu tragen.

Der Anzug ist keineswegs das Lieblingskleidungsstück vieler Männer, mit dem sie Frauen einen auswischen wollen, es ist eben schlicht ein genormtes Kleidungsstück, eine Uniform. Das macht es praktisch und Männer werden wenig Anlass sehen das zu ändern.

Frauen können sich aber ja durchaus einfügen. Hier ein Bild des früheren Vorstandsmitglieds von VW, Frau Christine Hohmann-Dennhardt.

Wie man sieht unterscheidet sich ihre Kleidungssprache nicht so deutlich von den Männern, abgesehen von dem Schlips.

110 Gedanken zu “Mal wieder: feministischer Anzugneid und warum der Anzug Patriarchat ist

    • Perfekte, historisch komprimierte Ableitung dieser Zeitgeisterscheinung.

      Niemand, wirklich niemand hindert sie, sich einen dunkelblauen Zweireiher mit goldenen Ankerknöpfen schneidern zu lassen und den im Hochsommer aufzutragen.

  1. Frauen sind wie Kinder – wenn man ihnen alles gibt (was bereits vor geraumer Zeit geschah) wollen sie mehr, und mehr, und mehr. Frau Nimmersatt.

  2. Mein Mann hat mir zum Geburtstag alles von meinem Wunschzettel geschenkt. Alles. Und dabei hab ich da absurde Sachen drauf geschrieben. Er hat mir alles besorgt. Jetzt weiß ich keinen Wunsch mehr. Mein Mann hat mir alles genommen. Er hat mir alle Wünsche genommen.

  3. Anzugneid. Aber sich 2 Monate später wieder beschweren, dass Frauen Hosen keine Taschen haben.

    Der Anzug ist ein genormtes Stück Kleidung. Er vermittelt Seriosität, ist bequem, warm oder kühl. Er ist asexuell. Genauso wie die Schuhe verrät er dem Kundigen viel über den Menschen. Status, Kenntnis von gesellschaftlichen Regeln (nach 6 keine braunen Schuhe und nur schwarzen Anzug), Fähigkeit, sich selbst darzustellen.

    Die Autorin beweist durch ihre Tirade nur, dass ihr diese Feinheiten und Regeln völlig unbekannt sind.

        • 13. Aufstehen, wenn eine Dame den Raum betritt
          Sollte man nach wie vor tun. Allerdings im vernünftigen Rahmen.

          Aber woher soll man wissen, dass das eine Dame ist?

          • Übrigens, warum schwarz nicht so gut ist. Smoking ist sxhwarz, den ziehst aber idealerweise nur bei künstlicher Beleuchtung an, außerdem haz der anderen Schnitt etc. Im Anzug sieht schwarz auch nir begrenzt gut aus. Gibt u.a. schlechten Kontrast zur Haut und schwarz schluckt halt alles. Meistens ist es daher Anthrazit oder dunkles blau, Unterschied ist subtil, sieht aber besser aus.

      • „Mir sind sie auch unbekannt“

        Banause. Die Schuhe müssen zum Gürtel passen. Und niemals weiße Socken.

        Nach der Wende haben sich viele Angestellte aus dem Osten Anzüge gekauft (mussten sie wahrscheinlich sogar), aber was für welche…
        Und selbst, wenn der Anzug okay war, haben sie oft Billigtreter, die wohl von Mutti gekauft waren, dazu getragen.

        Blue Jaw,
        selbst kein Anzugträger

    • „nach 6 keine braunen Schuhe und nur schwarzen Anzug“

      Solche Regeln sind reines Distinktionsmerkmal, um sich trotz Uniform über die anderen stellen zu können. Wer sowas braucht, soll es halt praktizieren. Mich erinnert das immer daran, weshalb ich keine Anzüge anziehe und Menschenmengen meide: ich kann Uniformen ebensowenig ausstehen wie alberne gesellschaftliche Konventionen.

      • Korrekt. Wäre „nach 6 keine braunen Schuhe und nur schwarzen Anzug“ eine gesamtgesellschaftliche, allgemein anerkannte Regel, würde sich die Upper Class eine neue Regel geben, die sie in ihrer Borniertheit als gesellschaftlich bezeichnet – alle sollen sich gefälligst nach ihren Vorstellungen richten, sie wollen bestimmen, was „gut“ ist -, aber eigentlich nur als Abgrenzung zu den Ahnungslosen, den Schlechten, dem Pöbel dienen soll.

    • So detailliert sind die Regeln auch nicht bekannt wäre. Ich wüsste auch nicht, warum ich am Abend unbedingt einen schwarzen und nicht einen dunkelblauen Anzug tragen muss.

      Abgesehen davon ist die Aussage nicht ganz richtig. Ein Anzug vermittelt keine Seriosität, er behauptet sie.

  4. 3 Kreuze mache ich, dass ich als Techi nicht permanent im Businesskasperaufzug rumrennen muss. Ja der Anzug kann mal gut aussehen, aber spätestens wenn man bei 30+ Grad nicht mal die Krawatte abnehmen kann stört er einfach nur.

    Eigentlich ist das doch wieder nur die Vorlage für den nächsten Artike darüber wie die Klimaanlagen in Büros für schwitzende Männer konfiguriert werden und die armen Mädels in den sommerlichen Kleidern und Blusen dann wieder schlottern müssen.
    Homeoffice in kurzer Hose und Nerd-T-Shirt, von mir aus kann die Pandemie weitergehen bis ich in Rente gehe.

    • Du sprichst mir aus der Seele!
      Was waren die letzten 15 Monate Home Office schön. Da hat man zwar auch mal geschwitzt, aber in kurzen Hosen und T-Shirt. Jetzt darf man wieder in min. langen Hosen und Hemd im Büro sitzen und sich die Seele aus dem Leib schwitzen, weil diejenigen denen in Punkto Bekleidung fast alles zugestanden wird dummerweise auch die Herrschaft über die Klimaanlage haben.

      • Kann man eigentlich leicht regeln, hatte sowas aich mal. Sakko aus etc war verboten, Klimaanlage wollten die Frauen nicht. Hatte leider immer Kreislaufprobleme, da ging es mit dee Anlage. Wenn nix hilft, einfach mal ins Büro kotzen, dann läuft’s.

    • Yup! Ich war zwar nicht im Home-Office, aber das Büro herrlich leer, so dass man sich sogar zur Mittagspause mal kurz aufs Ohr hauen konnte. Ich geh da auch mit kurzen Hosen hin, mach ich schon immer, hat bisher nie jemand was gesagt, habe ja ohnehin normalerweise keinen Kundenkontakt und wenn, dann telefonisch.

  5. Schon lustig, die Feministen hetzen die ganze Zeig gegen Männer, dabei wünschen sie sich sooooooooo sehr welche sein zu können. Man kann das aus jeder Zeile herauslesen. Lustig, dass Transen die sich zum Transmann haben umoperieren lassen, sich wundern, wo denn die ganzen Vorteile sein sollen die sie erwartet haben.

  6. In welchem „Business“ sind denn solche „Business-Kleider“ üblich, außer recht teueren Escort-Services?

    Im Übrigen muss man, Mann wie Frau, seinen Anzug respektive ein Kostüm tragen, nicht umgekehrt. Das Model im Bild oben zB kann das offensichtlich nicht.

    Man wird nicht magisch kompetenter, wenn man das richtige Kleidungsstück anzieht. Man muss es tragen können.

    Wenn die Autorin in einem Kostüm also für eine Hostess gehalten wird, liegt das daran, dass Leute nett sind; ihre Kompetenz endet weit vorher.

    • Im Finanzwesen. Banken, Versicherungen. Im Dienstleistungsgewerbe, also in Unternehmensberatungen.
      Im Rechtsbereich, also Kanzleien etc.

      Die genaue Abgrenzung zur Prostitution ist wohl eher philosophischer Natur.

  7. „jeder Mann mindestens einen im Schrank hat – und das ist der Feind-Anzug: dunkelblau, wahlweise schwarz, weißes Hemd, gute Schuhe.“

    Nicht jeder. Ich hab sowas nicht. Was ist ein „Feind-Anzug“?

    „Es gibt keine Position der Power, die nicht schon von der Maske dieses Anzuges besetzt worden ist: Sämtliche Präsidenten, Kanzler und Könige, CEOs, Astronauten, Sportler, Moderatoren, Wirtschafts-Heinis und sogar James fucking Bond tragen etwas in dieser Art.“

    Konfirmanden und Bank-Azubis nicht zu vergessen, diese Positionen der Power.

    „Anzüge vor und nach dem Mauerfall, vor und nach 9/11.“

    Ich nominiere diesen Satz für den bescheuertsten des Jahres.

  8. Ein gutsitzender Anzug wirkt an fast allen Männern attraktiver als casual Kleidung.

    Frauen können sich aber ja durchaus einfügen.

    Aber doch nicht optisch! 😯
    Ich habe mich oft gefragt, wie Frauen drauf sein müssen, um so einen Anzug zu tragen (und vielleicht sogar noch kurze Haare dazu).
    Nur weil man beruflich von Anzugsträgern umgeben ist, braucht man sich selbst doch nicht ebenfalls so zu kleiden.

    Ja, es ist ein Privileg, als Frau die Auswahl zu haben zwischen Kleid, Rock und Bluse, oder Kostüm (ich finde nicht, dass dies nach „\“Hostess\“ schreit“ – im Gegenteil: ein bieder geschnittenes Kostüm wirkt seriös und leider auch etwas langweilig). Und das in sämtlichen Farben.

    • BTW zu dem oben gezeigten „Businesskleid“: selbst im Hochsommer sind zumindest überschnittene Ärmel üblich, wenn man keine geeignete Jacke drüber trägt.
      Dieses Kleid betont die auffällig breiten Schultern des Models zu sehr. Sieht nicht gut aus.

    • Absolute Zustimmung. Frauen in Macht Positionen tragen Kostüm. Knielanger Rock, Bluse, Jacke.
      Hosenanzug geht auch, finde ich persönlich allerdings nicht so stilvoll.

    • wirkt an fast allen Männern attraktiver
      Offenbar auf viele Frauen. Wenn mein Kollege in einem solchen Dress erscheint, tut er mir immer ein bisschen leid. Schuppen und ausgefallene Haare auf den Schultern. Der Odem der chemischen Reinigung muss mit Aftershave überdeckt werden. Der Kantinengang erfolgt mit Stock im Hintern, weil ja Essensreste drübersabbeln könnten. Unbequem, meist zu warm in geschlossenen Räumen und irgendwie ekelig, weil die Körpersekrete nie mit dem optimalen Lösungsmittel Wasser beseitigt werden können.
      Ganz schlimm wird es mit Krawatte. Die Blutzirkulation wird gebremst, jeder Rettungssanitäter lockert als erstes dieses Halskorsett. Vielleicht haben Krawatten schon mehr Männer getötet als Covid. Komplett unnütz und meist ultra-hässlich. Während die Kolleginnen im Sommer in 50-Gramm-brutto-Arbeitskleidung rumhüpfen und das Lüften unterbinden, quält sich das Patriarchat durch den Arbeitstag.
      Was sind solche Männer nur für masochistische Vollpfosten?

          • Was ist BBW? Ich hatte mir einfach nur vorgestellt, welch geniale patriarchale Nanogewebe-Expertise vorhanden sein müsste, um so ein Büro-Nilpferd wenigstens teilweise mit 50 Gramm sommerlichem Stoff überziehen zu können.

          • BBW = „Big Beautiful Woman“. Ein Euphemismus der Fat Admiring-Fans (sexuelle Präferenz für adipöse oder zumindest mit überreichlich Fettgewebe ausgestattete Frauen). Aber Wuchtbrumme klingt doch auch nett 🙂

            Wobei es heutzutage allerdings auch >1,80m hohe Frauen gibt, die 85+ kg weniger als Fettgewebe denn als Muskelmasse auf die Waage bringen 😀

          • weniger als Fettgewebe denn als Muskelmasse
            Alle Achtung! Wenn so eine ins PMS rutscht, dann ist aber Lebensgefahr für alle Männer.

            Bei BBW (Dank für die Übersetzung) muss ich unwillkürlich an eine Talkshow vor einigen Jahren denken. Da saß eine ultra-vollschlanke Frau, die sich vor der Kamera impulsiv darüber beschwerte, dass sie immer nur von „Fett-Fetischisten“ gedatet würde. Das fand die mit ihren mutmaßlich 2+x Zentnern total gemein und ungerecht. Sie wolle halt lieber Lover, die auf normale Frauen stünden.
            Ich habe ewig gebraucht, um ihre Äußerungen überhaupt einordnen zu können.

          • „Das fand die mit ihren mutmaßlich 2+x Zentnern total gemein und ungerecht. Sie wolle halt lieber Lover, die auf normale Frauen stünden.“

            Hahaha, Frauen sind einfach voll unterhaltsam. Was mann mit denen an Spaß haben kann… Und der Schenkelklopfer bei dem speziellen Gag ist: Die meint das total ernst 😀 😀

      • Dass die Anzüge dauernd in die Reinigung müssen, ist schon lästig.
        Bei meiner Bürokleidung achte ich darauf, dass ich sie in der Waschmaschine waschen kann und sie nicht gebügelt werden muss.

        Für den Sommer gibt es aber auch bei Herrenanzügen leichte Stoffe (mein Mann bevorzugt eine Leinen-Seiden-Mischung), die sich angenehm tragen lassen.
        In der Praxis wird an ganz heißen Arbeitstagen halt das Sakko ausgezogen, die Hemdärmel nach hinten gekrempelt und die Krawatte abgenommen.
        Und BTW trägt ein BH oder eine Feinstrumpfhose, wenn es so richtig schwitzig-hitzig ist, auch nicht gerade zum Wohlbefinden bei.

        • „Dass die Anzüge dauernd in die Reinigung müssen, ist schon lästig.“

          Man _muss_ Anzüge/Kostüme/Sakkos/Blazer etc. aber doch nicht zwangsläufig in die Reinigung geben, kann sie stattdessen im Woll-/Schonprogramm (ohne Schleudergang) waschen, in Form zupfen, anfänglich liegend trocknen & abschließend aufm Hänger steamen (oft reicht auch nur Letzteres). WENN man sich das Geld sparen will…

          „Bei meiner Bürokleidung achte ich darauf, dass ich sie in der Waschmaschine waschen kann und sie nicht gebügelt werden muss.“

          Was ist denn das fürn Materialmix dann? (wir besitzen leider immernoch nix wirklich und in echt bügelfreies, abgesehen von einem Maxi-Freizeitrock in Crash-Optik^^)

          „Und BTW trägt ein BH oder eine Feinstrumpfhose, wenn es so richtig schwitzig-hitzig ist, auch nicht gerade zum Wohlbefinden bei.“

          Strumpfhosen sind echt mein pet peeve, das da noch nix Besseres erfunden wurde… als ich zuletzt „professionell“ unterwegs war, hab ich wirklich Unmengen davon verschlissen. Allein deshalb hatte ich meine selbstgewählte „Uniform“ (mit Weste&Schlips – was ich gerade für Frauen mit mehr Oberweite als Rettungsanker bei möglicherweise drohenden Blusenknöpfen-Gaps hochnotpraktisch finde!) doch auch wieder ergänzt um Hosen – auch wenn ich Röcke deutlich hübscher finde.

          • WENN man sich das Geld sparen will

            Das ist nicht das Problem, sondern der Zeitaufwand, weshalb mein Mann einen Wäscheservice damit beauftragt hat, nachdem seine Haushälterin in den Ruhestand gegangen ist.
            Um seine Freizeitkleidung, Unterwäsche, Socken u. dgl. kümmere ich mich. Allerdings ohne Gewähr.

          • „Man _muss_ Anzüge/Kostüme/Sakkos/Blazer etc. aber doch nicht zwangsläufig in die Reinigung geben, kann sie stattdessen im Woll-/Schonprogramm (ohne Schleudergang) waschen, in Form zupfen, anfänglich liegend trocknen & abschließend aufm Hänger steamen (oft reicht auch nur Letzteres). WENN man sich das Geld sparen will…“

            Nicht den letzten Schritt vergessen: laut rumheulen, dass frau soooooo viel im Haushalt tun „muss“….

        • „an ganz heißen Arbeitstagen halt das Sakko ausgezogen, die Hemdärmel nach hinten gekrempelt und die Krawatte abgenommen.“

          Und das ist extrem sexy. Blowjob ist da nahezu garantiert. Also zumindest mit Homos im Büro 😀

    • Wie immer gibt es einen nicht zu kleinen Teil in der Gruppe Frauen, die ihr (sehr viel) mehr an Freiheit als Belastung empfinden. Dem ließe sich ja Abhilfe schaffen, aber an den Herd ketten ist so 19. Jahrhundert.

    • „Ich habe mich oft gefragt, wie Frauen drauf sein müssen, um so einen Anzug zu tragen (und vielleicht sogar noch kurze Haare dazu).“

      Und? What is your best guess?

          • Wenn einem ohne wirklich belastbare Indizien gleich dutzend mögliche Hypothesen einfallen, ist das eben genau was sie nicht machen will: Wildes Spekulieren.

          • Als Frau, die selber (Anzug-)Hosen – phasenweise sogar kombiniert mit Kurzhaarschnitt – trug, bin ich da natürlich befangen^^

            (btw scheint die Meinung meines Umfelds einhellig zu sein: kurze Haare passten eigentlich besser zu mir… was meinen Verdacht nährt, mein Kibbe-Bodytype sei „Soft Gamin“; ich find nur das dann nötige, regelmäßige Gerenne zum Frisör zu nervig&teuer. Mittlerweile, auch Dank Corona, verdient der übrigens gar nix mehr an uns, da auch mein Mann – laaaange nach Eltern&Kindern – sich diesbezüglich meinen Fähigkeiten anvertraut. Es wär ne Überlegung Wert, künftig der Großen die Verantwortung für meinen Schopf zu übertragen, dann hätt sich das Problem nämlich auch endlich gegessen…)

            Sag mal: hat sich Deine öffentlich proklamierte Einstellung zu Make-up eigentlich verändert?

  9. Vergewaltigung in der Ehe wird ein Verbrechen, Digitalisierung wird selbstverständlich – und der Anzug bleibt wie eine atomar verseuchte Kakerlake an der Chefetage kleben.

    Holy Moly. Wie verquär verdrahtet muss ein Gehirn sein, um solche Assoziationen herzustellen? Die hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun.

  10. Mal wieder ein Beispiel dafür, wie Feministinnen in jeder Situation die Benachteiligung der Frau erfinden:
    Bei typischen Geschäftssituationen (in meinem beruflichen Umfeld Handel/IT, Frauenanteil bei großen Veranstaltungen vielleicht 30%) tragen fast alle Männer einen Anzug. Das heißt, sie tragen auch bei 29° Außentemperatur lange Hosen, langärmelige Hemden, Krawatte. Das ist doch nicht angenehm, niemand freut sich darauf, morgen wieder den Anzug spazieren zu führen. Die Damen dürfen deutlich luftiger gekleidet erscheinen, und sie haben eine weite Auswahl. Sie können sogar einen Anzug wählen…
    Also mehr Optionen als für die Männer, aber das ist soooo ein Nachteil.

    Würde es den Artikel nicht verbessern, wenn man „Anzug“ durch „Boxershorts“ ersetzt?

    • Wer schlau ist, hat auch Sommer- und Winteranzüge. Bei minus 10 Grad ist ein Anzug auch nicht toll, aber mit ordentlichen Kniestrümpfe, guter Wolle und einem vernünftigen Mantel halb so wild. Und im Sommer nimmt man eben leichte Wolle, eventuell Leinen, und ein dementsprechendes Hemd. Idealerweise etwas heller, damit die Sonne das nicht aufheizt.

  11. Also dieser Artikel ekelt mich an. Wer trägt den schwarze Anzüge außerhalb von Beerdigungen? Die Anzüge haben sich natürlich geändert, vergleichen wir American Psycho mit dem,was heute rumläuft. Die disqualifiziert sich selbst.

  12. Wenn ich es recht verstehe, widerspricht sich Frau Magdalena Puls in dem oben zitierten Artikel. Einerseits schreibt sie allgemein von den Männern und ihre Anzügen („eine Art von Anzug, … von der jeder Mann mindestens einen im Schrank hat“ ) – doch andererseits schreibt sie spezifisch:

    „… der Anzug bleibt wie eine atomar verseuchte Kakerlake an der Chefetage kleben. … ich will, dass Männer in Chefetagen sich der Assoziationen, die ihr Lieblings-Kleidungsstück hervorruft, bewusst werden, …“

    Verstehe ich nicht: „jeder Mann“ hat mindestens einen Anzug für die „Chefetage“? Auch der Bauarbeiter? Auch der LKW-Fahrer? Auch der Handwerker?

    Also worum geht es jetzt? Dass auch jeder Bauer einen Anzug hat – oder geht es um spezielle Anzüge für die Chefetage? (Speziell sind die letzteren darum, weil sie entsprechend gefertigt und entsprechend teuer sind. Und entsprechend selten.)

    Es ist klar: Die Chefetage bringt Frau Puls bloß darum ins Spiel, damit sie irgendwie auf Macht und Machtpositionen kommt. Bauern in Anzügen haben halt keine Macht, Handwerker in Anzügen auch nicht. Aber die Chefs haben Macht, und sie haben mit ihrem Kapitalismus die ganze Welt versklavt und mit ihrem Patriarchat alle Frauen versklavt. Und das alles nur wegen ihrem Anzug. Das gilt natürlich auch vom Chef des Pizza-Services in Templin, allgemein für alle Chefs von kleinen und mittleren Unternehmen.

    Diagnose: Apex fallacy auf der Basis weiblicher Hypergamie.

    • Stimmt. Solche Artikel sagen ja immer viel über den Geisteszustand der Autorinnen aus. Hier der hassdurchsetzte Neid auf angeblich Mächtige aus der imaginierten Position einer Machtlosen.

      Und auch die konsequente Hypergamie mit der frau ihr Bild eines Mannes verengt (und damit 90% der Menschen die eigentlich männlich gelesen werden einfach entmannt, also ausblendet) ist immer wieder faszinierend.

      Emo-Bulimie halt. Aber statt in der geschlossenen Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses landet frau mit sowas in Redaktionsbüros von MSM…

      • „Ich will, dass Männer in Chefetagen sich der Assoziationen, die ihr Lieblings-Kleidungsstück hervorruft, bewusst werden, …“

        Ist etwas missverständlich formuliert. Es geht darum, dass sie IHRE wild zurecht fantasierten Assoziationen als Maßstab durchsetzen will. Und ja, die Frau hat einen an der Marmel.

        • „Es geht darum, dass sie IHRE wild zurecht fantasierten Assoziationen als Maßstab durchsetzen will. “

          Das will Frl. Thunberg übrigens auch.

          • Bei G. Thunberg gilt erstens der Welpenschutz für sie als Person, die Autorin des Artikels hingegen ist 30. Magdalena Pulz klingt nur wie ein Mitglied der Schülerzeitungsredaktion einer südbadischen Kleinstadt – man muss sich das immer vergegenwärtigen, auch wenn es schwer fällt.

            Zweitens erzählt Frau Thunberg die gleiche Geschichte, die seit 1972 von mittelalten weißen Männern erzählt worden ist per copy&paste. Bestens in unsere Zeit passt, es ist weniger wichtig was gesagt wird, sondern wer es sagt.

            Drittens sollte man daher die mediale Heilsfigur Thunberg von dem trennen, was sie im Kern weder verkündet, noch als apokalyptisches Szenario fantasiert, sondern was von mittelalten weißen Männern bereits erforscht und erzählt worden ist.

    • Bei uns im Ort haben die Bauern viel Macht, und extrem viel Vermögen. Zu förmlichen Anlässen wie der Bürgerversammlung tragen sie einen Trachtenanzug. Oder bei Hochzeiten einen edlen Zwirn.

  13. Ich musste Jahrzehnte Anzug tragen und bin froh, das nicht mehr zu müssen. Obwohl ich sie gut tragen kann und darin eindeutig attraktiver aussehe.

      • Er hat wohl gelernt, dass es nur in den seltensten Fällen lohnt, Frauen anzuziehen. Schon gar nicht, wenn diese Anziehungskraft mit irgendeiner Mühe verbunden ist.

        Das passiert den meisten Männern irgendwann zwischen 30 und 40.

      • @Semi: Weil ich damit die falschen Frauen anziehe. Diejenigen, die auf das Konto schauen und nicht auf den Menschen. Aktuell trage ich meistens Outdoor – Klamotten, denn draußen ist mein natürliches Biotop.

        • Der Anzug ist in Wald & Flur selbstredend so unpassend wie inner Werkstatt (ich hätt fast geschrieben: „wie da, wo gearbeitet wird“ ^^).

          Und wenn Du aber mit ner Frau aufn klassisches Date gingst, was trügst Du dann?

          • Beim letzten Date habe ich eine gepflegte schwarze Jeans, ein offenes Hemd und italienische Schuhe (incl. passendem Gürtel) getragen. Das Date war übrigens ein voller Erfolg, hat nur mittelfristig dann doch nicht gepasst.

  14. Purer Seximus gegen Männer.
    Aber das werden Autorinnen solcher Hetzschriften nie verstehen, dass sie selbst die größten Sexistinnen sind.

  15. Ach, die ist noch klein und hat noch nichts erlebt…

    Magdalena Pulz, 1991 in München geboren, ist nach ihrem Master in Politikwissenschaft an der LMU an die Deutsche Journalistenschule gegangen. Für die SZ macht sie Podcasts und schreibt als Autorin für Jetzt.

    Irgendwie traurig, dass Frauen heute mit dem Erwachsenwerden frühestens anfangen, wenn der Zusammenstoß mit der Mauer imminent ist.

    Andere Artikel der Autorin:
    „Männer, sind eure Freundschaften anders als unsere?“
    Ja
    „Frauen, dürfen Schwule feministische Kultur kapern?“
    „Das Ziel ist immer, dass die Männer wieder freikommen“
    „Gerechtigkeit hätte bedeutet, dass George Floyd heute atmen würde“
    „Horror-Nebenjob: Marktforscherin im Telefon-Center
    Unsere Autorin war eine dieser Personen, die andere Menschen ungefragt anrufen und versuchen, sie zu einer Umfrage zu überreden. „

  16. Das eigentliche Problem ist, daß wir in einer Gesellschaft leben, in der viele Menschen nicht die Eier haben, solch ein feministisches Gewinsel als dreiste Infantilität zu bezeichnen.

    Wir haben ja unheimlich viele Milchbubi-Qualitätsjournalisten, für die Frauen keine normalen Menschen sind. Ich frage mich immer, woher die Angst kommt, solchen Frauen z.B. in Talkshows oder Artikeln klar und deutlich zu sagen, daß sie intellektuelle Nieten sind und in den Kindergarten gehören.

    Solche Ausführungen wie oben zeigen allerdings auch, warum von Frauen intellektuell nicht viel zu erwarten ist. So ein Stußniveau erlebe ich bei Männern seltener.

    • Folgender Abschnitt erklärt eigentlich sehr gut, warum Frauen praktisch in allen gesellschaftlichen Bereichen weniger erfolgreich sind und weniger leisten:

      Versteht mich nicht falsch, ich will nicht, dass die Legislative ein Anzugsverbot in das deutsche Grundgesetz einschreibt, ich will nicht, dass alte Herren, die sich für den Kirchgang schick gemacht haben, auf der Straße angespuckt werden oder Bräutigame nackt heiraten müssen. Aber ich will, dass Männer in Chefetagen sich der Assoziationen, die ihr Lieblings-Kleidungsstück hervorruft, bewusst werden, und sich im besten Fall dagegen entscheiden, es zu tragen.

      Das ist ein Ausmaß an Infantilität und Dummheit, das man sich kaum vorstellen kann. Aber die Männer sind selbst schuld. Sie haben zu wenig Selbstachtung und schaffen das Klima, in dem solche Stußnarzißtinnen gedeihen können.

      PS: Ideologien funktionieren immer so, daß sie durch das völlig willkürliche Schaffen von Pseudoproblemen Gesellschaften unter Streß setzen. Tja, und diese Dame hat wohl ein sehr gravierendes Problem in unserer Gesellschaft ausgemacht.

      Wer wissen will, woher dieser Zwang zur Inszenierung von Pseudoproblemen kommt, der lese die Bücher von Alice Miller. 🙂

  17. James Bonds zweiter Vorname ist mWn Herbert, nicht „fucking“. Obwohl er, je nach Inkarnation, im letzteren derart effizient ist, dass er vielleicht, wäre er nicht fiktiv, sogar diese verbitterte Autorin aus ihrem gequälten Leben erlösen könnte. Immerhin hat er, laut Ian Fleming, sogar Pussy Galore von ihrer Homosexualität „heilen“ können…
    https://www.theguardian.com/books/2015/nov/04/ian-fleming-bond-cured-pussy-galore-psycho-pathological-malady-lesbian
    Bzgl. „Und wir Frauen haben kein solches Kleidungsstück“
    Um mal einen Grundsatz des Femimiminismus zu zitieren: *Räusper* mi, mi, mi
    Derart infantil raunzt nicht mal meine minderjährige Tochter rum. Und die ist ein kleines Mädchen.

  18. Ich hab da eine revolutionäre Idee: Frauen tragen jetzt auch einfach einen Anzug, mit Krawatte und so und damit ist das auch kein „rein männlicher“ Dress mehr, sondern ein geschlechtsneutraler Geschäftskleidung. Wie es auch von vorne herein gemeint ist. Nur Sexistinnen können da was dagegen haben, oder?!

  19. Das hat Mal wieder nix mit der Lebensrealität der meisten Männer zu tun und daher gibt es auch keinen Zustand im dem Frauen wie sie jemals aufhören werden an Männern rumzunörgeln. Wäre alles umgekehrt und hauptsächlich Frauen in Machtpositionen, wo sie mehr Geld erhalten und mehr Ausgaben bezahlen, während sie in uniformierten und damit entindividualisierten Kleidungsstücken mehr Zeit auf der Arbeit und weniger Zeit mit der Familie/Freunde verbringen können, dann würden sie genauso so an Männern rumnörgeln, das Männer sich aushalten lassen, Frauen die ganze Verantwortung tragen müssen und Frauen von Männern von ihrem Liebsten ferngehalten werden.

  20. Jede Frau, die ich kenne, lacht sich über so einen Müll kaputt.
    Können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass es einen Haufen psychisch kranke, durchgeknallte Frauen, gibt, die sich Feministen nennen und ansonsten völlig bedeutungslos sind?

    • Das Problem ist, wie gesagt, daß das nur sehr wenige Menschen erkannt haben. Vor allem in der „Elite“. Also Medien, Politik, Wissenschaft. Da wimmelt es nur so von pseudoprogressiven Milchbubis, die diese sTussis hofieren.

      Daher trauen sich diese Femibarbies auch so viel. Die erzählen ja immer wieder die größte Scheiße, ohne rot zu werden. Siehe zuletzt Göring-Eckardt mit ihrer Misogynie-Gülle in bezug auf Baerbock.

      Wenn ich schon solche Leute wie Claus Kleber sehe, wird mir immer wieder schlecht.

      • Frauen reden, auch ohne Feministin zu sein, viel Unsinn, ohne dass ein Mann sie darauf hinweist. Die sexuelle Anziehungskraft des Weiblichen auf Männer verschafft, im Verbund mit dem größeren männlichen Sexualtrieb, der Frau die entscheidende Machtposition, um Männer zu lenken, zu leiten, zu beherrschen.

        • Das ist Biologismus. Und eine typische Pseudoerklärung. Denn sie ignoriert die lebensgeschichtliche Dimension. Ohne Zweifel existieren gewisse sexuelle Dynamiken. Deshalb bin ich aber eben nicht automatisch gezwungen, mich als Mann zum Honk zu machen.

          Das machen in der Regel nur Männer, die als Jungen die Erfahrung machen mußten, ihrer Mutter gehorchen zu müssen, sich selbst zu verleugnen etc. Aber auch das ist natürlich kein Determinismus, wie „Beweis“ zeigt. Denn man kann sich kritisch mit so etwas auseinandersetzen.

          Viele Männer bleiben aber ihr Leben lang Muttersöhnchen.

          PS: Ein zweiter wichtiger Erklärungsast hinsichtlich Homosexualität ist übrigens „traumatischer Elternverlust“ (meist gleichgeschlechtlich). Findet man bei vielen Homosexuellen. Mach‘ dich mal auf die Suche in deiner Community. Bei dir würde ich auf einen Mutterkomplex tippen. Man muß sich halt auf die Suche machen. Sonst findet man nichts.

          • „Mach‘ dich mal auf die Suche in deiner Community.“

            Und wenn wir uns in meiner Community alle gefunden haben, können wir unsere traumatischen Kindheitserfahrungen aufarbeiten und wieder heterosexuell werden, damit es uns ebenso gut geht wie all den glücklichen heterosexuellen Männern da draußen!
            Das ich da nicht früher drauf gekommenen bin 😁

          • Bei @Gendern ist der Arzt einfach nur ein paar Mal zu oft gekommen, deswegen hat er jetzt panische Angst vor Schwulen. Kann man alles bei mir nachlesen.

          • Adrian ihm sein IQ ist offenbar sehr gering. Denn mir geht es nicht darum, daß Schwule oder Lesben wieder normal werden. Auch nicht darum, daß Schwule glückliche Normalos werden. Davon schreibe ich nichts.

            Das sind alles tumbe, dümmliche Unterstellungen aus Angst und Haß gegenüber der Wahrheit.

            Das „Auf-die-Suche-Machen“ meine ich durchaus ernst. Du kennst ja viele Homos. Da kannst du meine Behauptungen verifizieren.

            Wieviel Angst vor dem Denken muß man haben, wenn man Homo- und Transsexualität naturalisiert? Also, da muß man sich ja schon ziemlich dummstellen.

          • „Du kennst ja viele Homos. Da kannst du meine Behauptungen verifizieren.“

            Also, ehrlich gesagt habe ich die Erfahrung gemacht, dass es nicht so der Bringer ist, sein Date während des gemeinsamen Essens oder nach dem Sex zu fragen, ob er von seinen Eltern missbraucht wurde.

            Ich finde Deinen Erklärungsansatz für Homosexualität vom Prinzip her übrigens super – weil es die Garantie dafür ist, dass es immer Schwule geben wird.

            Vom rein logischen her betrachtet, ist diese Erklärung allerdings nicht überzeugend, weil Du de facto postulierst,

            1. dass die biologische in jedem männlichen Kind verdrahtete Heterosexualität durch das Verhalten der Eltern überschrieben werden kann, bzw.

            2. dass jedes Kind ein unbeschriebenes Blatt ist und sich Sexualität nur durch das Verhalten der Eltern ausbildet.

    • Nein, können wir nicht. Denn der Feminismus hat politische und gesellschaftliche Macht.
      Und ganz gleich für wie gering man die Anzahl durchgeknallter Feministen auch halten mag, stützen sie sich auf eine nicht unwesentliche Masse weiblicher Mitläufer, die keine besondere Empathie für Männer an sich haben und die die Vorstellung eines Mannes als Diener und Arbeitskraft attraktiv finden.
      Man sollte nie vergessen, dass Feminismus nur die radikale Ausprägung weiblicher Instinkte unter der Voraussetzung funktionierender Verhütungsmittel ist.

      • Sehe ich genau so. Feminismus ist eine gesellschaftliche Querschnitthematik. Selbst die nicht arbeitende Manager-Gattin mit Pferdegestüt, Pool und Hofdamen jammert über die Jahrtausende lange Unterdrückung der Frauen, auch wenn sie verständlicherweise mit explizitem Feminismus nicht viel am Hut hat. Für die hört sich „Gleichstellung“ wie eine Drohung an. Daher geht es in der aktuellen Feminismuswelle auch primär um die Besserstellung von Frauen, was ja gut bei den Grünen als „Mindestquotierung“ oder im Frauenstatut durch den Maulkorb für Männer sichtbar wird. Ähnlich in der Familie. Die Kombiministerin für Frauen und Justiz spricht ja öffentlich bei Müttern vom „vorrangigen Elternteil“. Die Femozentrik breitet sich aus wie ein Seuche.

  21. Nein, können wir nicht. Denn der Feminismus hat politische und gesellschaftliche Macht.
    Und ganz gleich für wie gering man die Anzahl durchgeknallter Feministen auch halten mag, stützen sie sich auf eine nicht unwesentliche Masse weiblicher Mitläufer, die keine besondere Empathie für Männer an sich haben und die die Vorstellung eines Mannes als Diener und Arbeitskraft attraktiv finden.
    Man sollte nie vergessen, dass Feminismus nur die radikale Ausprägung weiblicher Instinkte unter der Voraussetzung funktionierender Verhütungsmittel ist.

    • Habe meine Note vom 08.07. noch mal gelesen und muss erkennen, dass ich mich völlig falsch ausgedrückt habe. Natürlich sollen wir es nicht einfach dabei belassen, dass die bekloppt sind und dann zur Tagesordnung übergehen. Was ich meinte war, dass wir unsere Energie verschwenden, wenn wir uns immer wieder diese Einzelfälle vor nehmen, sie zerpflücken und es das dann gewesen ist. Das hier ist teilweise große Klasse (nicht alles!) aber es ändert nichts! Was wir hier schreiben erfährt keine Feministin – und da hätten wir ja auch nichts von. Die ‚großen Journalisten von Welt‘ müssten darüber nachdenken, was sie schreiben und ihre eigene Dummheit erkennen – aber das passiert nie.

      Letztlich müssen WIR die Stärke entwickeln, von Millionen gehört und gelesen zu werden und diese zu beeinflussen. Wie das gehen soll, weiß ich nicht, aber mit Aufregung über eine Schwachsinnige, die sich Gedanken zu Männern in Anzügen macht, erreichen wir das nicht. Wir müssen weniger über das Kleine Nachdenken und mehr an das Große: Was macht dumme Feministen so erfolgreich und wie können wir sie stoppen?

      Ich hoffe, ich habe mich jetzt verständlicher ausgedrückt.

      • Das Große steht unter permanenter medial-feministischer Aufsicht. Wenn sich da positive Männlichkeit verbreitet, wird sie sofort bekämpft. Vielleicht ist der Zug abgefahren bis zum nächsten Big Bang, bei dem die Feministen wieder die Männer ins Feuer schicken, um Frauen zu retten. Solche Events öffnen auch vielen latent-feministischen Frauen die Augen. Und die sind die Masse der Frauen..

        Aber im Kleinen können wir immer wieder, fast überall, die Doppelmoral und Frauenvergötterung bloßlegen. Wir können in unserem sozialen Umfeld solchen krassen Unsinn ansprechen und damit sogar den einen oder anderen männlichen Feministen-Pudel zum Nachdenken bringen. Denn wir sind auch Millionen, auch wenn das hinter Frauenbevorzugungen und permanentem In-den-Mantel-helfen kaum sichtbar wird.

        • Aber mit diesen Diskursen hier bestätigen wir uns nur selbst, im Recht zu sein; eine verlorene Seele retten wir so nicht.
          Du schreibst „wir sind auch Millionen“ – die müssen angesprochen und aktiviert werden. Nur die lesen diese BLOGs nicht, die sind wo anders unterwegs. Und ob der Zug abgefahren war, weiß man immer erst hinterher, da sollte man die Flinte nicht zu früh ins Korn werfen. Sieh dir Baerbock an: die hat sich selbst zerlegt. Lass Feministen an die Macht wollen und stell ihnen ein Beinchen, wenn sies nicht selbst tun…

          Aber wir beschäftigen uns hier mit uns selbst.

          • Aber wir beschäftigen uns hier mit uns selbst.

            Das stimmt schon. Aber es hält uns am Thema. Ich kenne so viele, die inzwischen resigniert, defätistisch oder weichgekocht sind. Und Jugendliche, die solche Sichtweisen hier nie erfahren durften. Die glauben zum Beispiel ernsthaft, so viele mittelalte Männer seien an Covid gestorben, weil die sich seltener die Hände waschen. Die leben komplett in der gigantischen feministischen Blase und sind oft dankbar, wenn sie so etwas hier lesen können, das ihnen ein bisschen menschliche Würde gibt. Das sind junge Männer, die sich schlecht und böse fühlen, wenn sie ein knackiger Frauenhintern erregt.
            Klar ist das hier auch nur eine kleine Blase, aber ich sehe auf der großen Ebene keine Chance gegen die feministische Herrschsucht und deren Übermacht – eben weil sie von der Pudel-Armada bewacht wird, deren Mitglieder schon als Welpen genau dazu konditioniert werden.

            Also besser hier als mit der Pulle unter der Brücke.

  22. Wieder mal ein schönes Beispiel dafür, wie man eine Sache so verdrehen kann, daß sie das eigene Weltbild zu unterstützen scheint.
    Und ich Depp hab mich immer darüber aufgeregt, daß ich immer Anzug (mit Kulturstrick, den ich nicht ausstehen kann, weil er so einengt) tragen mußte und die Damen in ihrer gesellschaftlich akzeptierten Bekleidung für derartige Anlässe viel freier sind.

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