Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

150 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Welche Themen interessieren euch […] und was beschäftigt euch gerade?

    Ganz klar FIüchtlinge

    Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

    Na dann halt nicht.

    • Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 09:29 PERMANENTER LINK

      Es liegt auf der Hand, dass Maaßen von Anfang an wusste, dass die Kanzlei Höcker die AfD gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz vertritt. Es liegt auf der Hand, dass Maaßen seine Kenntnisse und Erfahrungen aus seiner Zeit als Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz der Kanzlei Höcker zur Verfügung stellte. Es liegt auf der Hand, dass Maaßens Kenntnisse und Erfahrungen in die Klageschrift der Kanzlei Höcker Ende Januar 2021 einflossen. Es liegt auf der Hand, dass Maaßen sein Wissen, das er bei der einen Prozesspartei erworben hatte, dazu missbrauchte, der anderen Prozesspartei zu dienen. Es liegt auf der Hand, dass Maaßen damit den Schutzzweck des Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen verletzte. Es liegt auf der Hand, dass die Entscheidung des Vorstands der RAK Düsseldorf vom 16. Juni 2021, Maaßen einen Persilschein auszustellen, evident gegen Recht und Gesetz verstößt. Es liegt auf der Hand, dass dies einen nicht nur juristisch, sondern auch politisch relevanten Vorgang darstellt, über den berichtet werden muss.

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 09:42 PERMANENTER LINK

      Tätigkeit für Medienrechtskanzlei

      Sechzehn Monate lang, vom 1. Oktober 2019 bis zum 25. Januar 2021, war Maaßen als Of counsel im Managing Board der Medienrechtskanzlei des Rechtsanwalts und ehemaligen Pressesprechers der Werteunion Ralf Höcker tätig. Nach Angaben der Kanzlei befasste sich Maaßen in dieser Zeit auf eigenen Wunsch nicht mit Mandaten der Grünen, der Linken, der AfD oder solchen, die vom Verfassungsschutz in der Vergangenheit beobachtet wurden oder gegenwärtig noch werden.[39][40]

      Möglicher Verstoß gegen das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen

      Die Rechtsanwaltskanzlei Höcker, deren Mitglied Maaßen sechzehn Monate lang (vom 1. Oktober 2019 bis zum 25. Januar 2021) war, vertritt die AfD in einem Verfahren gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), den Innlandsgeheimdienist der Bundesrepublik Deutschland. Die Klage hat zum Ziel, die Beobachtung der AfD durch das BfV zu begrenzen bzw. zu verhindern. Die AfD klagt hierbei gegen eine Beobachtung durch das BfV, schon bevor diese bekannt gemacht wurde. Das BfV schweigt zu diesem Vorgang, weil das Verfahren noch läuft. Die Zeit wies am 25. Januar 2021 darauf hin, dass Maaßen damals für die Kanzlei Höcker tätig gewesen war; beide beendeten am selben Tag ihre Zusammenarbeit.[167]

      Am 26. Januar 2021 erhob ein Anwaltskollege bei der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf Beschwerde gegen Maaßen.[168] Darin fordert er, der Vorstand der RAK Düsseldorf möge untersuchen, ob Maaßen gegen das berufsrechtliche Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen verstoßen hat.[169][170]

      Würde sich der Vorwurf eines Berufsrechtsverstoßes gegen Maaßen nach der Prüfung durch die RAK Düsseldorf als zutreffend herausstellen, hätte dies die Rechtsfolge, dass sämtliche Mitglieder der Rechtsanwaltskanzlei, der Maaßen angehörte, in dieser Rechtssache einem Tätigkeitsverbot unterlägen – sie dürften ihre Tätigkeit für die Mandantschaft (die AfD) nicht fortsetzen.[171]

      ↑ Maaßen wechselt zu Höcker, Pressemitteilung der Kanzlei Höcker vom 30. September 2019.
      ↑ Tilman Steffen, Beobachtung der AfD steckt fest, Zeit Online vom 25. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021
      ↑ Pressemitteilung vom 25. Januar 2021: Höcker und Maaßen beenden Zusammenarbeit, abgerufen am 25. Februar 2021
      ↑ Das Beschwerdeverfahren wird bei der dort unter dem Aktenzeichen A/439/2021/IV geführt.
      ↑ Helene Bubrowski und Marcus Jung / FAZ.net vom 26. Januar 2021: Maaßen will Schaden von Verfahren abwenden, abgerufen am 25. Februar 2021.
      ↑ Claudia Wangerin, Maaßens Anschlussverwendung Telepolis vom 25. Januar 2021, abgerufen am 1. März 2021
      ↑ David Markworth, Durfte Maaßen die AfD vertreten?, Legal Tribune Onlinevom 26. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 09:52 PERMANENTER LINK

      AfD gegen BfV

      Berufsrecht

      Die Rechtsanwaltskanzlei Höcker, deren Mitglied Maaßen sechzehn Monate lang, vom 1. Oktober 2019 bis zum 25. Januar 2021 gewesen war, vertritt die AfD in einem Verfahren gegen das BfV. Die Klage hat zum Ziel, die Beobachtung der AfD durch das BfV zu begrenzen bzw. zu verhindern. Die Partei klagt hierbei gegen eine Beobachtung durch den Inlandsgeheimdienst, schon bevor die Beobachtung überhaupt bekannt gemacht wurde. Die Behörde schweigt zu diesem Vorgang, weil das Verfahren noch läuft. Die Zeit wies am 25. Januar 2021 darauf hin, dass Maaßen für Höcker tätig ist, worauf nach Veröffentlichung des Artikels Maaßen die Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskanzlei beendete.[21]

      Mit Schreiben vom 26. Januar 2021 erhob ein Anwaltskollege Beschwerde gegen Maaßen. Die Beschwerde hat zum Gegenstand, der Vorstand der RAK Düsseldorf möge untersuchen, ob Maaßen gegen das berufsrechtliche Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen verstoßen haben könnte.[22][23]

      Würde sich der Vorwurf eines Berufsrechtsverstoßes gegen Maaßen nach der Prüfung durch die RAK Düsseldorf als zutreffend herausstellen, würde dies die weitere Rechtsfolge nach sich ziehen, dass sämtliche Mitglieder der Rechtsanwaltskanzlei, der Maaßen angehörte, in dieser Rechtssache einem Tätigkeitsverbot unterlägen, das sie daran hinderte, weiterhin für die Mandantschaft tätig zu sein.[24]

      Materielles Recht

      Auf Bundesebene ist die AfD als Gesamtpartei kein Beobachtungsobjekt des Bundesamtes für Verfassungsschutzes (BfV).[25][26] Auf einer Pressekonferenz am 15. Januar 2019 hatte das BfV die Partei zunächst als „Prüffall“ bezeichnet.[27] Das Verwaltungsgericht Köln untersagte der Behörde jedoch einen Monat später mit Beschluss vom 26. Februar 2019, die Partei weiterhin öffentlich so zu bezeichnen, da hierfür keine Rechtsgrundlage bestehe.[28] Die Bezeichnung habe in der Öffentlichkeit eine „negative Wirkung“, womit vom BfV in das Parteiengrundrecht und Persönlichkeitsrecht der AfD auf rechtswidrige und unverhältnismäßige Weise eingegriffen worden sei.[29]

      Die Behörde hatte bereits zuvor eine entsprechende Pressemitteilung von ihrer Homepage entfernt[30] und erklärte nach Bekanntgabe der Entscheidung, diese nicht anfechten zu wollen.[31] Inzwischen ist der Beschluss rechtskräftig.[32] Bereits im Januar hatte das BfV zudem seine Mitarbeiter aufgefordert, Kontakte zur AfD intern offenzulegen. Damit sollte möglichen Loyalitätskonflikten bei der Prüfung der Frage einer Beobachtung vorgebeugt werden. Auch gegen diese Maßnahme erhob die AfD Klage vor dem Verwaltungsgericht Köln, da sie das Gleichheitsgebot verletze und gegen die staatliche Neutralitätspflicht verstoße.[33]

      Das Verwaltungsgericht Köln lehnte einen Antrag der AfD ab, wodurch diese eine Zwischenlösung im Streit um die Einstufung als rechtsextremistischen Verdachtsfall durch das Bundesamt für Verfassungsschutz erreichen wollte. In einer weiteren Entscheidung lehnte das Verwaltungsgericht Köln es ab, eine Zwischenregelung zu erlassen, wonach dem Bundesamt für Verfassungsschutz die Bekanntgabe der aktuellen Mitgliederzahl des aufgelösten rechtsextremen „Flügel“ verboten wäre. Beide Entscheidungen bestätigte das Oberverwaltungsgericht Münster. Die hiergegen eingelegten Verfassungsbeschwerden wurden vom Bundesverfassungsgericht zurückgewiesen.[34]

      ↑ Pressemitteilung vom 25. Januar 2021, Höcker und Maaßen beenden Zusammenarbeit, abgerufen am 25. Februar 2021
      ↑ Helene Bubrowski und Marcus Jung, Maaßen will Schaden von Verfahren abwenden, FAZ vom 26. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.
      ↑ Claudia Wangerin, Maaßens Anschlussverwendung Telepolis vom 25. Januar 2021, abgerufen am 1. März 2021
      ↑ David Markworth, Durfte Maaßen die AfD vertreten?, Legal Tribune Online vom 26. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.
      ↑ Verfassungsschutz beobachtet AfD-Jugendorganisation. Hessischer Rundfunk, 1. April 2019, abgerufen am 4. April 2019.
      ↑ BfV: Konzentration auf die Beobachtung der Verdachtsfälle „Der Flügel“ und „Junge Alternative“. Bundesamt für Verfassungsschutz, 8. März 2019, abgerufen am 6. April 2019.
      ↑ Verfassungsschutz erklärt AfD bundesweit zum Prüffall. In: Spiegel Online. 15. Januar 2019, abgerufen am 15. Januar 2019.
      Alternative für Deutschland: Verfassungsschutz erklärt AfD bundesweit zum Prüffall. In: Die Zeit. 15. Januar 2019, abgerufen am 15. Januar 2019.
      ↑ Bezeichnung der AfD als „Prüffall“ unzulässig. Legal Tribune Online, 26. Februar 2019, abgerufen am 8. März 2019.
      ↑ Bezeichnung der AfD als „Prüffall“ durch das Bundesamt für Verfassungsschutz unzulässig, Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Köln, 26. Februar 2019.
      ↑ AfD verklagt den Verfassungsschutz. Die Zeit, 6. Februar 2019, abgerufen am 8. März 2019.
      ↑ Verfassungsschutz akzeptiert Urteil zum „Prüffall AfD“. Die Welt, 8. März 2019, abgerufen am 8. März 2019.
      ↑ Regierung nennt AfD weiter „Prüffall“ des Verfassungsschutzes. Tagesspiegel, 1. Mai 2019, abgerufen am 2. Mai 2019.
      ↑ AfD klagt offenbar per Eilverfahren gegen Verfassungsschutz. WeltN24, 8. Juni 2019.
      ↑ Pressemitteilung des BVerfG, abgerufen am 29. März 2021

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 10:20 PERMANENTER LINK

      Die NJW-Vorschau:

      Das Verbot widerstreitender Interessensvertretung gehört zu den Core Values der Anwaltschaft. Die „große BRAO-Reform“ regelt hierzu einiges neu. Aktuelle Fälle zeigen zudem, dass es im Bereich der Interessenkollision manche Grauzone gibt. Sind die Vorschriften und die Rechtsprechung hierzu noch praktikabel? Dies und noch viel mehr haben wir Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Diller gefragt, der unter anderem Mitglied der Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer ist.

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 10:45 PERMANENTER LINK

      BGH, Urteil vom 21.10.2010 – IX ZR 48/10
      Fundstelle openJur 2010, 10357

      1. Nach § 45 Abs. 1 Nr. 1 BRAO darf ein Rechtsanwalt nicht tätig werden, wenn er in derselben Rechtssache bereits als Notar gehandelt hat. Mit dieser Regelung soll das Vertrauen in die Rechtspflege geschützt werden, dass nicht dieselben Personen auf verschiedenen Seiten für unterschiedliche Interessen tätig werden. Sie dient dazu, die Gefahr von Interessenkollisionen einzudämmen (Entwurfs-Begründung der Bundesregierung, BT-Drucks. 12/4993 S. 29).

      a) Der Begriff „dieselbe Rechtssache“ im Sinne des § 45 Abs. 1 Nr. 1 BRAO ist nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung wie in § 356 StGB zu verstehen und umfasst alle Rechtsangelegenheiten, in denen mehrere, zumindest möglicherweise, ein entgegengesetztes rechtliches Interesse verfolgende Beteiligte vorkommen können (BGH, Urt. v. 26. November 2007 – AnwSt (R) 10/06, NJW-RR 2008, 795; vgl. ferner BGHSt 5, 301, 304; 18, 192; BGHZ 141, 69, 79 zu § 46 Abs. 2 Nr. 1 BRAO; Feuerich/Weyland, BRAO 7. Aufl. § 45 Rn. 7, § 43a Rn. 61; Kilian in Henssler/Prütting, BRAO 3. Aufl. § 45 Rn. 12a; Kleine-Cosack, BRAO 6. Aufl. § 45 Rn. 5; Ganter in Ganter/Hertel/Wöstmann, Handbuch der Notarhaftung 2. Aufl. Rn. 734 ff; LK-Gillmeister, StGB 12. Aufl. § 356 Rn. 79). Maßgebend ist dabei der sachlichrechtliche Inhalt der anvertrauten Interessen, also das anvertraute materielle Rechtsverhältnis, das bei natürlicher Betrachtungsweise auf ein innerlich zusammengehöriges, einheitliches Lebensverhältnis zurückzuführen ist (vgl. BGHSt 34, 190, 191; Feuerich/Weyland, BRAO aaO § 45 Rn. 7, § 43a Rn. 63). In der Rechtsprechung zum Begriff „dieselbe Rechtssache“ zu § 356 StGB ist auch anerkannt, dass ein längerer Zeitablauf die Einheitlichkeit des Lebensverhältnisses nicht aufzuheben vermag (BGHSt 9, 341, 345; 18, 192, 198; Feuerich/Weyland, BRAO aaO § 45 Rn. 7; Kilian in Henssler/Prütting, aaO, § 45 Rn. 14, § 43a Rn. 200). Gleiches gilt für einen Wechsel der beteiligten Personen (BGHSt 7, 261, 263; Feuerich/Weyland, aaO; Kilian in Henssler/Prütting, aaO).

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 11:36 PERMANENTER LINK

      Beispiel

      Die Rechtsanwaltskanzlei Höcker, deren Mitglied der frühere Verfassungsschutzpräsident Maaßen war vertritt die AfD in einem Verfahren gegen den Verfassungsschutz. Die Anwaltskammer ermittelt deshalb wegen Verletzung des Verbots widerstreitender Interessen.[6][7][8][9]

      ↑ Pressemitteilung vom 25. Januar 2021, Höcker und Maaßen beenden Zusammenarbeit, abgerufen am 25. Februar 2021
      ↑ Helene Bubrowski und Marcus Jung, Maaßen will Schaden von Verfahren abwenden, FAZ vom 26. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.
      ↑ Claudia Wangerin, Maaßens Anschlussverwendung Telepolis vom 25. Januar 2021, abgerufen am 1. März 2021
      ↑ David Markworth, Durfte Maaßen die AfD vertreten?, Legal Tribune Online vom 26. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.

    • Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 09:29 PERMANENTER LINK

      Es liegt auf der Hand, dass Maaßen von Anfang an wusste, dass die Kanzlei Höcker die AfD gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz vertritt. Es liegt auf der Hand, dass Maaßen seine Kenntnisse und Erfahrungen aus seiner Zeit als Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz der Kanzlei Höcker zur Verfügung stellte. Es liegt auf der Hand, dass Maaßens Kenntnisse und Erfahrungen in die Klageschrift der Kanzlei Höcker Ende Januar 2021 einflossen. Es liegt auf der Hand, dass Maaßen sein Wissen, das er bei der einen Prozesspartei erworben hatte, dazu missbrauchte, der anderen Prozesspartei zu dienen. Es liegt auf der Hand, dass Maaßen damit den Schutzzweck des Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen verletzte. Es liegt auf der Hand, dass die Entscheidung des Vorstands der RAK Düsseldorf vom 16. Juni 2021, Maaßen einen Persilschein auszustellen, evident gegen Recht und Gesetz verstößt. Es liegt auf der Hand, dass dies einen nicht nur juristisch, sondern auch politisch relevanten Vorgang darstellt, über den berichtet werden muss.

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 09:42 PERMANENTER LINK

      Tätigkeit für Medienrechtskanzlei

      Sechzehn Monate lang, vom 1. Oktober 2019 bis zum 25. Januar 2021, war Maaßen als Of counsel im Managing Board der Medienrechtskanzlei des Rechtsanwalts und ehemaligen Pressesprechers der Werteunion Ralf Höcker tätig. Nach Angaben der Kanzlei befasste sich Maaßen in dieser Zeit auf eigenen Wunsch nicht mit Mandaten der Grünen, der Linken, der AfD oder solchen, die vom Verfassungsschutz in der Vergangenheit beobachtet wurden oder gegenwärtig noch werden.[39][40]

      Möglicher Verstoß gegen das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen

      Die Rechtsanwaltskanzlei Höcker, deren Mitglied Maaßen sechzehn Monate lang (vom 1. Oktober 2019 bis zum 25. Januar 2021) war, vertritt die AfD in einem Verfahren gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), den Innlandsgeheimdienist der Bundesrepublik Deutschland. Die Klage hat zum Ziel, die Beobachtung der AfD durch das BfV zu begrenzen bzw. zu verhindern. Die AfD klagt hierbei gegen eine Beobachtung durch das BfV, schon bevor diese bekannt gemacht wurde. Das BfV schweigt zu diesem Vorgang, weil das Verfahren noch läuft. Die Zeit wies am 25. Januar 2021 darauf hin, dass Maaßen damals für die Kanzlei Höcker tätig gewesen war; beide beendeten am selben Tag ihre Zusammenarbeit.[167]

      Am 26. Januar 2021 erhob ein Anwaltskollege bei der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf Beschwerde gegen Maaßen.[168] Darin fordert er, der Vorstand der RAK Düsseldorf möge untersuchen, ob Maaßen gegen das berufsrechtliche Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen verstoßen hat.[169][170]

      Würde sich der Vorwurf eines Berufsrechtsverstoßes gegen Maaßen nach der Prüfung durch die RAK Düsseldorf als zutreffend herausstellen, hätte dies die Rechtsfolge, dass sämtliche Mitglieder der Rechtsanwaltskanzlei, der Maaßen angehörte, in dieser Rechtssache einem Tätigkeitsverbot unterlägen – sie dürften ihre Tätigkeit für die Mandantschaft (die AfD) nicht fortsetzen.[171]

      ↑ Maaßen wechselt zu Höcker, Pressemitteilung der Kanzlei Höcker vom 30. September 2019.
      ↑ Tilman Steffen, Beobachtung der AfD steckt fest, Zeit Online vom 25. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021
      ↑ Pressemitteilung vom 25. Januar 2021: Höcker und Maaßen beenden Zusammenarbeit, abgerufen am 25. Februar 2021
      ↑ Das Beschwerdeverfahren wird bei der dort unter dem Aktenzeichen A/439/2021/IV geführt.
      ↑ Helene Bubrowski und Marcus Jung / FAZ.net vom 26. Januar 2021: Maaßen will Schaden von Verfahren abwenden, abgerufen am 25. Februar 2021.
      ↑ Claudia Wangerin, Maaßens Anschlussverwendung Telepolis vom 25. Januar 2021, abgerufen am 1. März 2021
      ↑ David Markworth, Durfte Maaßen die AfD vertreten?, Legal Tribune Onlinevom 26. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 09:52 PERMANENTER LINK

      AfD gegen BfV

      Berufsrecht

      Die Rechtsanwaltskanzlei Höcker, deren Mitglied Maaßen sechzehn Monate lang, vom 1. Oktober 2019 bis zum 25. Januar 2021 gewesen war, vertritt die AfD in einem Verfahren gegen das BfV. Die Klage hat zum Ziel, die Beobachtung der AfD durch das BfV zu begrenzen bzw. zu verhindern. Die Partei klagt hierbei gegen eine Beobachtung durch den Inlandsgeheimdienst, schon bevor die Beobachtung überhaupt bekannt gemacht wurde. Die Behörde schweigt zu diesem Vorgang, weil das Verfahren noch läuft. Die Zeit wies am 25. Januar 2021 darauf hin, dass Maaßen für Höcker tätig ist, worauf nach Veröffentlichung des Artikels Maaßen die Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskanzlei beendete.[21]

      Mit Schreiben vom 26. Januar 2021 erhob ein Anwaltskollege Beschwerde gegen Maaßen. Die Beschwerde hat zum Gegenstand, der Vorstand der RAK Düsseldorf möge untersuchen, ob Maaßen gegen das berufsrechtliche Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen verstoßen haben könnte.[22][23]

      Würde sich der Vorwurf eines Berufsrechtsverstoßes gegen Maaßen nach der Prüfung durch die RAK Düsseldorf als zutreffend herausstellen, würde dies die weitere Rechtsfolge nach sich ziehen, dass sämtliche Mitglieder der Rechtsanwaltskanzlei, der Maaßen angehörte, in dieser Rechtssache einem Tätigkeitsverbot unterlägen, das sie daran hinderte, weiterhin für die Mandantschaft tätig zu sein.[24]

      Materielles Recht

      Auf Bundesebene ist die AfD als Gesamtpartei kein Beobachtungsobjekt des Bundesamtes für Verfassungsschutzes (BfV).[25][26] Auf einer Pressekonferenz am 15. Januar 2019 hatte das BfV die Partei zunächst als „Prüffall“ bezeichnet.[27] Das Verwaltungsgericht Köln untersagte der Behörde jedoch einen Monat später mit Beschluss vom 26. Februar 2019, die Partei weiterhin öffentlich so zu bezeichnen, da hierfür keine Rechtsgrundlage bestehe.[28] Die Bezeichnung habe in der Öffentlichkeit eine „negative Wirkung“, womit vom BfV in das Parteiengrundrecht und Persönlichkeitsrecht der AfD auf rechtswidrige und unverhältnismäßige Weise eingegriffen worden sei.[29]

      Die Behörde hatte bereits zuvor eine entsprechende Pressemitteilung von ihrer Homepage entfernt[30] und erklärte nach Bekanntgabe der Entscheidung, diese nicht anfechten zu wollen.[31] Inzwischen ist der Beschluss rechtskräftig.[32] Bereits im Januar hatte das BfV zudem seine Mitarbeiter aufgefordert, Kontakte zur AfD intern offenzulegen. Damit sollte möglichen Loyalitätskonflikten bei der Prüfung der Frage einer Beobachtung vorgebeugt werden. Auch gegen diese Maßnahme erhob die AfD Klage vor dem Verwaltungsgericht Köln, da sie das Gleichheitsgebot verletze und gegen die staatliche Neutralitätspflicht verstoße.[33]

      Das Verwaltungsgericht Köln lehnte einen Antrag der AfD ab, wodurch diese eine Zwischenlösung im Streit um die Einstufung als rechtsextremistischen Verdachtsfall durch das Bundesamt für Verfassungsschutz erreichen wollte. In einer weiteren Entscheidung lehnte das Verwaltungsgericht Köln es ab, eine Zwischenregelung zu erlassen, wonach dem Bundesamt für Verfassungsschutz die Bekanntgabe der aktuellen Mitgliederzahl des aufgelösten rechtsextremen „Flügel“ verboten wäre. Beide Entscheidungen bestätigte das Oberverwaltungsgericht Münster. Die hiergegen eingelegten Verfassungsbeschwerden wurden vom Bundesverfassungsgericht zurückgewiesen.[34]

      ↑ Pressemitteilung vom 25. Januar 2021, Höcker und Maaßen beenden Zusammenarbeit, abgerufen am 25. Februar 2021
      ↑ Helene Bubrowski und Marcus Jung, Maaßen will Schaden von Verfahren abwenden, FAZ vom 26. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.
      ↑ Claudia Wangerin, Maaßens Anschlussverwendung Telepolis vom 25. Januar 2021, abgerufen am 1. März 2021
      ↑ David Markworth, Durfte Maaßen die AfD vertreten?, Legal Tribune Online vom 26. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.
      ↑ Verfassungsschutz beobachtet AfD-Jugendorganisation. Hessischer Rundfunk, 1. April 2019, abgerufen am 4. April 2019.
      ↑ BfV: Konzentration auf die Beobachtung der Verdachtsfälle „Der Flügel“ und „Junge Alternative“. Bundesamt für Verfassungsschutz, 8. März 2019, abgerufen am 6. April 2019.
      ↑ Verfassungsschutz erklärt AfD bundesweit zum Prüffall. In: Spiegel Online. 15. Januar 2019, abgerufen am 15. Januar 2019.
      Alternative für Deutschland: Verfassungsschutz erklärt AfD bundesweit zum Prüffall. In: Die Zeit. 15. Januar 2019, abgerufen am 15. Januar 2019.
      ↑ Bezeichnung der AfD als „Prüffall“ unzulässig. Legal Tribune Online, 26. Februar 2019, abgerufen am 8. März 2019.
      ↑ Bezeichnung der AfD als „Prüffall“ durch das Bundesamt für Verfassungsschutz unzulässig, Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Köln, 26. Februar 2019.
      ↑ AfD verklagt den Verfassungsschutz. Die Zeit, 6. Februar 2019, abgerufen am 8. März 2019.
      ↑ Verfassungsschutz akzeptiert Urteil zum „Prüffall AfD“. Die Welt, 8. März 2019, abgerufen am 8. März 2019.
      ↑ Regierung nennt AfD weiter „Prüffall“ des Verfassungsschutzes. Tagesspiegel, 1. Mai 2019, abgerufen am 2. Mai 2019.
      ↑ AfD klagt offenbar per Eilverfahren gegen Verfassungsschutz. WeltN24, 8. Juni 2019.
      ↑ Pressemitteilung des BVerfG, abgerufen am 29. März 2021

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 10:20 PERMANENTER LINK

      Die NJW-Vorschau:

      Das Verbot widerstreitender Interessensvertretung gehört zu den Core Values der Anwaltschaft. Die „große BRAO-Reform“ regelt hierzu einiges neu. Aktuelle Fälle zeigen zudem, dass es im Bereich der Interessenkollision manche Grauzone gibt. Sind die Vorschriften und die Rechtsprechung hierzu noch praktikabel? Dies und noch viel mehr haben wir Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Diller gefragt, der unter anderem Mitglied der Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer ist.

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 10:45 PERMANENTER LINK

      BGH, Urteil vom 21.10.2010 – IX ZR 48/10
      Fundstelle openJur 2010, 10357

      1. Nach § 45 Abs. 1 Nr. 1 BRAO darf ein Rechtsanwalt nicht tätig werden, wenn er in derselben Rechtssache bereits als Notar gehandelt hat. Mit dieser Regelung soll das Vertrauen in die Rechtspflege geschützt werden, dass nicht dieselben Personen auf verschiedenen Seiten für unterschiedliche Interessen tätig werden. Sie dient dazu, die Gefahr von Interessenkollisionen einzudämmen (Entwurfs-Begründung der Bundesregierung, BT-Drucks. 12/4993 S. 29).

      a) Der Begriff „dieselbe Rechtssache“ im Sinne des § 45 Abs. 1 Nr. 1 BRAO ist nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung wie in § 356 StGB zu verstehen und umfasst alle Rechtsangelegenheiten, in denen mehrere, zumindest möglicherweise, ein entgegengesetztes rechtliches Interesse verfolgende Beteiligte vorkommen können (BGH, Urt. v. 26. November 2007 – AnwSt (R) 10/06, NJW-RR 2008, 795; vgl. ferner BGHSt 5, 301, 304; 18, 192; BGHZ 141, 69, 79 zu § 46 Abs. 2 Nr. 1 BRAO; Feuerich/Weyland, BRAO 7. Aufl. § 45 Rn. 7, § 43a Rn. 61; Kilian in Henssler/Prütting, BRAO 3. Aufl. § 45 Rn. 12a; Kleine-Cosack, BRAO 6. Aufl. § 45 Rn. 5; Ganter in Ganter/Hertel/Wöstmann, Handbuch der Notarhaftung 2. Aufl. Rn. 734 ff; LK-Gillmeister, StGB 12. Aufl. § 356 Rn. 79). Maßgebend ist dabei der sachlichrechtliche Inhalt der anvertrauten Interessen, also das anvertraute materielle Rechtsverhältnis, das bei natürlicher Betrachtungsweise auf ein innerlich zusammengehöriges, einheitliches Lebensverhältnis zurückzuführen ist (vgl. BGHSt 34, 190, 191; Feuerich/Weyland, BRAO aaO § 45 Rn. 7, § 43a Rn. 63). In der Rechtsprechung zum Begriff „dieselbe Rechtssache“ zu § 356 StGB ist auch anerkannt, dass ein längerer Zeitablauf die Einheitlichkeit des Lebensverhältnisses nicht aufzuheben vermag (BGHSt 9, 341, 345; 18, 192, 198; Feuerich/Weyland, BRAO aaO § 45 Rn. 7; Kilian in Henssler/Prütting, aaO, § 45 Rn. 14, § 43a Rn. 200). Gleiches gilt für einen Wechsel der beteiligten Personen (BGHSt 7, 261, 263; Feuerich/Weyland, aaO; Kilian in Henssler/Prütting, aaO).

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 11:36 PERMANENTER LINK

      Beispiel

      Die Rechtsanwaltskanzlei Höcker, deren Mitglied der frühere Verfassungsschutzpräsident Maaßen war vertritt die AfD in einem Verfahren gegen den Verfassungsschutz. Die Anwaltskammer ermittelt deshalb wegen Verletzung des Verbots widerstreitender Interessen.[6][7][8][9]

      ↑ Pressemitteilung vom 25. Januar 2021, Höcker und Maaßen beenden Zusammenarbeit, abgerufen am 25. Februar 2021
      ↑ Helene Bubrowski und Marcus Jung, Maaßen will Schaden von Verfahren abwenden, FAZ vom 26. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.
      ↑ Claudia Wangerin, Maaßens Anschlussverwendung Telepolis vom 25. Januar 2021, abgerufen am 1. März 2021
      ↑ David Markworth, Durfte Maaßen die AfD vertreten?, Legal Tribune Online vom 26. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 14:45 PERMANENTER LINK

      Maaßen: Wie lange kann sich Laschet noch wegducken? | Hamburger Morgenpost (mopo.de)

      Gast kommentiert am Mi, 2021-07-07 15:48 PERMANENTER LINK

      Berufsrechtlicher Verdachtsfall • Kanzlei Hoenig Berlin : Kanzlei Hoenig Berlin

  2. In letzter Zeit entpuppt sich Seb immer mehr als Hannibal Lecter der Psychopatheisten. Ich würde gerne mal wissen, wie er das geworden ist, was er ist. Ich kenne viele Atheisten. Das sind aber ganz normale Leute, die nicht wie Seb mit Schaum vor‘m Mund rumrennen und glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

    Also, ich habe selten so einen fanatisierten Typen gesehen. Man kann schon mal sicher sein, daß er kein Ossi ist. Denn solche bildungsfernen Religionshasser sind in aller Regel Wessis. Zudem liegt es den meisten Ossis fern, derartig bescheidwisserisch und arrogant aufzutreten.

    Seb hat ja noch nicht mal den Begriff der Transzendenz verstanden. Also, ich tippe bei Seb auf ein religiöses Milieu, in dem er groß wurde. Irgendwo im fernen Westen. Das hat ihm offenbar derartig zugesetzt, daß er zum atheistischen Fundamentalisten wurde.

    Erzähl‘ uns mal was über deine Familie, Seb. War die religiös? Wie bist du zu dem verhaltensauffälligen, bildungsfernen Psychopatheisten geworden, der du nun einmal bist? 🙂

      • Mensch,Seb, sag‘ uns doch mal, wie du so ein fanatischer Atheist geworden bist. Das ist doch interessant. Oder willst du uns das nicht sagen, weil das ein bezeichnendes Licht auf die Qualität deines „Atheismus“ werfen würde?

        Seb fühlt sich offenbar ertappt.

        Na ja. Besuch‘ beizeiten mal eine Philosophievorlesung und kläre dich selbst über gewisse Grundbegriffe auf.

        • ^^ Seid Ihr beiden etwa auch fanatische Atheisten?

          Aber warum genau bin ich arm und irre?

          Das würde mich interessieren.

          Oder wollt Ihr auf diese Weise nur Eure narzißtische Kränkung aufgrund intellektueller Unterlegenheit zum Ausdruck bringen? Ich stelle Euch gerne weiterhin meine überragende Intelligenz zur Verfügung.

          PS: Meine Mutmaßungen bzgl. Seb sind ja wohl kaum von der Hand zu weisen. So ein Psychopatheismus hat schon seine Gründe. Jemand, der Gläubige als „Religioten“ bezeichnet, ist wohl selber einer.

          • „Ich stelle Euch gerne weiterhin meine überragende Intelligenz zur Verfügung.“

            Schön, dass du dein Scherflein beitragen möchtest 🙂

          • Dass du abergläubig bist, ist mir egal, dass du ein dummer, narzistischer Pöbler bist, der keinen Kommentar ohne Unterstellungen und Beschimpfungen hinbekommt, nicht.

            Leute wie du vergiften jeden Diskurs und zerstören öffentliche Foren.
            Du wärst besser bei Heise oder in den YT-Kommentaren aufgehoben, aber da hat man dich wahrscheinlich permanent auf die Trollwiese verschoben, deshalb nutzt du Christians Liberalität aus und setzt dein Gepöbel hier fort.

          • @ Marc

            „Halt den Rand, Du armer Irrer.“

            Ich persönlich finde es ja immer wieder erstaunlich, zu was für Verdrängungsleistungen und Verleugnungszuständen viele Foristen fähig sind. Ich habe mit der Pöbelei und der Religiotenrhetorik nicht angefangen, mir aber mal erlaubt einen Komplementärbegriff zu kreieren.

  3. Hier noch ein paar interessante Sachen:

    Verbindung von Antinatalismus mit der dunklen Triade

    Zum Thema Klimawandel

    Bevor Gendern daherkommt: Natürlich glaubt nicht jeder Grüne, dass das Klima vor dem Menschen harmlos war, aber: Jedes Wetterextrem als Beweis dafür zu sehen, dass der menschengemachten das Klima verschlechtert, SETZT VORAUS (auch wenn es dem Argumentierenden nicht bewusst ist), dass es ohne den menschengemachten Klimawandel keine Klimaextreme gibt!

    • Komische Argumentation.

      Der Begriff „Natural Disasters“ umfasst doch auch z.B. Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche. Also Ereignisse deren Ursache wohl eher nicht mit dem Klimawandel zu tun hat. Und die Darstellung über die Todesopfer dokumentiert zudem auch menschliche Anpassungsleistungen (z.B. Deichbau oder erdbebensichere Gebäude).

      Damit ist der Chart als Beleg für oder gegen etwas wertlos.

      • Sie dokumentiert ausschließlich menschliche Anpassungsleistungen. Stürme, Dürren und Hitzewellen gibt es so viele wie eh und je, aber durch Einsatz von Technik können sie dem Menschen immer weniger anhaben.

        Aber es sind genau diese technischen Möglichkeiten, die der „Klimaschutz“ preisgeben würde. Wir wären dann den Wetterunbilden wieder schutzlos ausgeliefert. Geben wird es sie weiterhin.

      • PS es ist erstaunlich, dass du die Aussage so interpretiert hast, dass die Menschheit das Klima Richtung „weniger Extremwetter“ manipuliert habe. Allein das in Erwägung zu ziehen ist nur durch massive Einwirkung der Klimapropaganda erklärbar. Naturereignisse sind natürlich und unterliegen nicht unserer Kontrolle. Das ist völlig abwegig, und niemand behauptet solches.

    • „Und die Darstellung über die Todesopfer dokumentiert zudem auch menschliche Anpassungsleistungen (z.B. Deichbau oder erdbebensichere Gebäude).“

      Das ist ja gerade der Punkt: Dadurch machen sie das Klima sicherer für sich und zwar trotz evtl. Wirkung über die menschengemachte Klimaerwärmung. Je nachdem, was „natural disasters“ meint, müsste es unter Umständen stattdessen heißen „machen sie die Natur sicherer für sich, was aber nicht viel ändert, zumal die Anpassungsleistungen an das Klima ja immer noch beträchtlich sind.

      • Die Anpassungsleistungen waren schon immer beträchtlich. Deswegen sind Menschen die einzige Art die sich in allen Klimazonen der Erde bestandsausweitend ansiedeln konnte.

        Allerdings lässt sich ab einer bestimmten notwendig werdenden Anpassungshöhe das kulturelle bzw. Wohlstands-Niveau nicht halten. Und der Populationsbestand erst recht nicht.

        • Zu den wohlhabendsten Ländern der Erde zählen Island und die Vereinigten Arabischen Emirate. Es gibt keine Korrelation zwischen Klima und Wohlstand.

          • „Es gibt je einen Ausreißer, also gibt es nicht die geringste Korrelation“

            Ob Kahnemann recht damit hat, dass Menschen keinerlei stochastisdhe Intuition haben?

          • Ob Kahnemann recht damit hat, dass Menschen keinerlei stochastisdhe Intuition haben?

            Ich fürchte, Kahnemann selbst hat weniger Ahnung von Stochastik als er glaubt…

          • „Australien Schweden Kanada Hongkong Bahamas Alaska Florida“

            „1, 3, 5 … Alle ungeraden Zahlen sind Primzahlen.“
            „Das kannst du doch nicht nur wegen dreier Beispiele sagen.“
            „7, 11, 19, 29…“

          • „Ich fürchte, Kahnemann selbst hat weniger Ahnung von Stochastik als er glaubt…“

            Steht das in dem Artikel? Hinter der Bezahlschranke? Davor jedenfalls nicht.

            Ob du meinst, du hättest mit der Kritik auf gleich widerlegt, dass Menschen keine stochastische Intuition haben, frage ich mich lieber nicht.

          • @w_a_n:

            Steht das in dem Artikel? Hinter der Bezahlschranke? Davor jedenfalls nicht.

            Hm, bei mir ist keine Bezahlschranke… Vielleicht so:
            https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/modelle-die-sich-nicht-benehmen/f-a-z-kolumne-emanuel-derman-fehlverhaltensoekonomie-11989952.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

            Ob du meinst, du hättest mit der Kritik auf gleich widerlegt, dass Menschen keine stochastische Intuition haben

            Ich wollte nichts dergleichen behaupten. In dem Artikel wird Kahnemanns Verhaltenökonomie und das dahinterliegenden Menschenbild (m.E. zurecht) kritisiert:

            Leider kam es anders. Erstens gingen die Ziele der Erwartungstheorie als Wissenschaft menschlichen Verhaltens im Strudel wachsender mathematischer Komplexität unter. Zweitens nutzten Wissenschaftler die Verhaltensökonomie als Deckmantel, um Abhandlungen aller Art über scheinbare Irrationalitäten zu verfassen. Drittens florierte in erster Linie jener Teil der Verhaltensökonomie, in dem es um den Gedanken geht, Menschen seien hinsichtlich der Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten minderbemittelt, weshalb der Staat und die Behörden sie mit Unterstützung durch die Wissenschaftler drängen sollten, das zu tun, was „gut“ für sie sei.
            […]
            Es ist bemerkenswert, dass die Verhaltensökonomie sich aus einem Forschungsgebiet zu einem Instrument der Manipulation von Menschen entwickelt hat – und das nicht nur im Zuge der Nutzung der gewaltigen Datenmengen, über die Amazon und Google verfügen, sondern auch durch das Interesse von Politik und Regierung.

            Kahnemann ist ein guter Geschichtenerzähler, wenn es aber um die Verhaltensweisen von Menschen geht dann reicht sein Verständnis von Stochastik offenbar nur so weit, als er für ihn unerklärbares (sog. irrationales) Verhalten kurzerhand als psychologischen Fehler pathologisiert. Mit Wissenschaft hat das nicht viel zu tun.

      • Ich glaube in 2018 kam mal die Topmeldung im ÖRR, irgendeine Studie habe ergeben, dass die Zahl der Klimatoten in Deutschland weltweit ganz oben stünde. Das war nach dem sehr heißen Sommer.
        In der Tat gab es da eine erhebliche Übersterblichkeit. Aber ganz einfach aus dem Grund, dass weder Pflegeheime noch Krankenhäuser über Klimaanlagen verfügen, die den Geschwächten und Kranken einen heißen Sommer erträglich machen würden. Andere Länder haben sowas.
        Das heißt wiederum, die Klimatoten sind menschengemacht. Weil die zu geizig oder zu faul sind, Klimaanlagen einzubauen. Und das sehenden Auges, denn es ist ja bekannt, dass alle Jubeljahre (seit Beginn der Temperaturaufzeichnung) ein richtig heißer Sommer kommt.

        • Ökos halten Klimaanlagen für Teufelszeug, weil sie Strom verbrauchen und deswegen die globale Erwärmung anheizten. Ernsthaft. Die verzichten lieber auf angenehme Kühle im Haus, in dem guten Gewissen damit das Weltklima nicht um 0,0000000000001 Grad aufgeheizt zu haben.

          • Aber Strom ist doch lieb. Er sichert in E-Autos unsere Mobilität und die Smartphones der FFF-Mädels lieben ihn auch.
            Ich höre im Moment überall: Böse fossile Energie, aber Strom ist sooo sauber.
            Das ist doch kompletter Nachhaltigkeits-Infantilismus.

            Ich habe bei dem Bullshit immer die Nachbarin meines Bruders vor Augen, die aus Angst vor dem Klimakollaps kein normales Leben mehr führen kann und nun psychiatrisch interveniert wird.

          • Es sind letztendlich religiöse Motive. Gut ist alles was irgendwem weh tut, sei es durch Unbequemlichkeit, hohe Preise oder beides. Der Mensch muss büßen um ins grüne Paradies zu gelangen. Gut ist altmodische Technologie, besonders wenn sie teuer ist so dass sie sich nur Besserverdiener leisten können.

            Schlecht ist alle bewährte Technologie, besonders wenn es eine Win Win Situation ist: umweltfreundlich UND billig UND modern UND bequem, das darf es nicht geben. Und wenn es aus Amerika kommt, oder nicht subventioniert wird. Ganz schlecht.

    • Jedes Wetterextrem als Beweis dafür zu sehen, dass der menschengemachten das Klima verschlechtert, SETZT VORAUS (auch wenn es dem Argumentierenden nicht bewusst ist), dass es ohne den menschengemachten Klimawandel keine Klimaextreme gibt!

      Das eine hat mit dem anderen nun wirklich gar nichts zu tun. Man muss schon ziemlich dogmatisch drauf sein, um so zu argumentieren.

      Das ist ja gerade der Punkt: Dadurch machen sie das Klima sicherer für sich

      So ein natural desaster hat die unangenehme Eigenschaft, dass die Sicherheitsvorkehrungen i.d.R. eben unzureichend sind. Wenn sie reichen würden, wäre es kein desaster.

      zumal die Anpassungsleistungen an das Klima ja immer noch beträchtlich sind

      Es gibt einen großen Unterschied zwischen Variation (Anpassung möglich) und Disruption (ausßerhalb des Bereichs in dem Anpassung sinnvoll möglich ist).

      That is, we should ask „what would the correct policy be if we had no reliable models?“
      We have only one planet. This fact radically constrains the kinds of risks that are appropriate to take at a large scale. Even a risk with a very low probability becomes unacceptable when it affects all of us – there is no reversing mistakes of that magnitude.
      Without any precise models, we can still reason that polluting or altering our environment significantly could put us in uncharted territory, with no statistical track-record and potentially large consequences. It is at the core of both scientific decision making and ancestral wisdom to take seriously absence of evidence when the consequences of an action can be large.
      […]
      This leads to the following asymmetry in climate policy. The scale of the effect must be demonstrated to be large enough to have impact. Once this is shown, and it has been, the burden of proof of absence of harm is on those who would deny it.

      Klicke, um auf climateletter.pdf zuzugreifen

      • „Das eine hat mit dem anderen nun wirklich gar nichts zu tun. Man muss schon ziemlich dogmatisch drauf sein, um so zu argumentieren.“

        Verstehe ich nicht (und dann soll es auch gleich dogmatisch sein…): Wenn Klimaextreme ohne UND mit menschengemachter Klimaerwärmung existier(t)en, dann können nur Statistiken zeigen, ob die menschengemachte Klimaerwärmung Klimaextreme häufiger und/oder schlimmer macht, Einzelfälle dagegen nicht. Was bedeutet, dass ein einzelnes Klimaextrem in diesem Fall kein Beweis dafür sein kann, dass die menschengemachte Klimaerwärmung sie häufiger/schlimmer macht, was aber die Grünen und Co. behaupten. Anders wäre es, wenn es vor der menschengemachten Klimaerwärmung tatsächlich keine Klimaextreme gegeben hätte. Dann wäre ein einzelnes Klimaextrem bereits ein Beweis für besagten Zusammenhang zw. Klimaextremen und menschengemachter Klimaerwärmung (oder zumindest könnte es nur in diesem Fall ein Beweis sein).

        • Was bedeutet, dass ein einzelnes Klimaextrem in diesem Fall kein Beweis dafür sein kann, dass die menschengemachte Klimaerwärmung sie häufiger/schlimmer macht, was aber die Grünen und Co. behaupten.

          Bestimmt hast du eine ganze Menge an Zitaten und Quellen, die zeigen dass solches behauptet wird.

          (Bitte nicht nur vom lunatic fringe oder irgend etwas was man so verstehnen KANN, sondern einen ganzen Haufen Aussagen wo Grüne & Co klipp und klar sagen: „Dieses einzelne Hochwasser hier / diese 2-wöchige extreme Hitzewelle in LK xy / dieses unerwartete Schneechaos, diese Ereignisse beweisen ohne Zweifel dass die Klimaerwärmung schlimmer wird. Und zwar ganz für sich allein, unabhängig von anderen solchen Ereignissen.“
          Speziell der letzte Punkt, das „ganz für sich allein“ ist wichtig.)

          dann können nur Statistiken zeigen, ob die menschengemachte Klimaerwärmung Klimaextreme häufiger und/oder schlimmer macht

          Ein Königreich für eine Statistik in diese Richtung! Zu dumm, dass es da überhaupt nichts gibt. Auf diese Idee ist leider noch niemand gekommen. Sollte man wirklich mal machen finde ich.

          • „Bestimmt hast du eine ganze Menge an Zitaten und Quellen, die zeigen dass solches behauptet wird.“

            Sämtliche deutsche Medien bei jeder Hitzewelle. Und Trockenheit. Und Wolkenbruch. Und Sturm Und Frost (ehrlich).

          • Im übrigen muss ich ergänzen:

            Wenn vor und während der menschengemachten Klimaerwärmung Klimaextreme auftreten, dann muss man betrachten, wie sich letztere in ihrer Häufigkeit/Stärke im Zeitverlauf verändert haben, d.h. es reicht auch nicht, einfach bloß eine Folge von Klimaextremen aufzuzählen und seien es noch so viele. Womit auch das, was meist als nächstes kommt, nicht greift, nämlich das „und, was ist mit X und mit Y ….“- bzw. dem „aber die Medien sind voll von Klimaextremen“-Argument nicht gültig ist, schon weil es da nur um Wetterextreme geht, die nicht lange zurückliegen, sondern nur, soweit die Erinnerung reicht.

            „Und Frost (ehrlich).“

            Das nennt sich dann ideologische Immunisierung.

            So, das war’s für mich für heute.

          • Der Punkt ist, auf der globalen Ebene haben alle Vertreter des Klimawandels Recht. Spätestens, wenn man den Kram auf die nationale Ebene herunterbricht wird klar, wie wenig selbst die radikalsten Maßnahmen bringen.
            Mit weniger als 2% Anteil ist die Halbierung eben 1%.
            Auch mit der noch so größten Anstrengung einer „besonderen deutschen Verantwortung“, es wird einfach nicht mehr.

          • @crumar:

            Es gab einmal eine Zeit, noch nicht lange her, da konnte eine ganze Gesellschaft stolz auf seine grundsätzliche „Can do“ Mentalität sein:

            We choose to go to the Moon in this decade and do the other things, not because they are easy, but because they are hard; because that goal will serve to organize and measure the best of our energies and skills, because that challenge is one that we are willing to accept, one we are unwilling to postpone, and one we intend to win, and the others, too.

            Leider muss man feststellen, dass in vielen Bereichen heute ein „Can’t do“ Mentalität herrscht. Was eine solche bewirken kann, sehen wir gerade eindrucksvoll anhand der letzten ca. eineinhalb Jahre.

            Es wird Zeit wieder an das Beste in den Mernschen zu appelieren anstatt an das schlechte(ste).

          • „,Es wird Zeit wieder an das Beste in den Mernschen zu appelieren anstatt an das schlechte(ste).“

            +1

          • „We choose to go to the Moon in this decade and do the other things, not because they are easy, but because they are hard“

            Wobei der Kampf gegen den Klimawandel an und für sich gar nicht so schwer ist:
            https://nuklearia.de/2021/06/20/critical-climate-action-demonstrationen-fuer-klimaschutz-mit-kernkraft/

            Und, wenn Kernenergie mehr genutzt wird, wird man auch wieder (Reaktor-)Bauerfahrung sammeln, so dass sie wieder billiger wird. Sie ist ja derzeit nur so teuer, weil seit den 80ern keine neuen Reaktoren mehr gebaut wurden und somit Bauerfahrung wieder verloren ging. Und, wenn es mit dem Klimaschutz wirklich so eilig ist, wie behauptet, dann nimmt man natürlich an Technologien, was da ist…

          • @pingpong

            „Es wird Zeit wieder an das Beste in den Menschen zu appellieren anstatt an das schlechte(ste).“

            Das hast du sehr schön gesagt! 🙂

            Die BRD könnte ihre hegemoniale Position in der EU tatsächlich für einen radikalen Wandel einsetzen und ich will gar nicht bestreiten, dass diese Stimme Gewicht hat.
            Man sollte sich anders herum auch darüber klar sein, aus historischen Erfahrungen heraus sind solchen Versuchen Grenzen gesetzt.
            Auf der globalen Ebene wird es dann schwierig und die Top-3 Länder in Sachen Emissionen befinden sich nicht in Europa.
            Was keine Ausrede sein soll, seinen eigenen Beitrag nicht zu leisten, nur geht mir das moderne Flagellantentum auf den Keks, die Bedeutung Deutschlands in Sachen CO2-Emission grotesk zu übertreiben.
            Oder bspw. das große Vorbild Norwegen vor die Nase gehalten zu bekommen, dessen Geschäftsmodell darin besteht Öl zu fördern und zu exportieren, das dann woanders verbrannt wird, aber nicht in Norwegens Bilanz auftaucht. Oder die Entschuldigung Chinas, wonach lokale Emissionen nur anfallen, weil das ganze Zeug schließlich exportiert würde und demzufolge der Bilanz der Importeure hinzuzufügen sei. Mit dem identischen Argument könnte Deutschland auch anfangen, die eigene Bilanz zu frisieren.

            Aber richtig ist, man sollte sich diese Ausreden sparen und die Energie in Lösungsansätze stecken.

          • Sehe ich auch so. Solange man nicht China bewegen kann, seine Emissionen zu verringern und Brasilien und Indonesien, die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen, ist es völlig irrelevant, was Deutschland tut.

          • „Solange man nicht China bewegen kann, seine Emissionen zu verringern und Brasilien und Indonesien, die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen, ist es völlig irrelevant, was Deutschland tut.“

            Wobei hier meist das Gerechtigkeitsargument kommt: Da wir die meisten Emissionen in der Vergangenheit produziert haben, müssten wir anfangen und könnten keine Forderungen an China stellen.

            Nur: Gerechtigkeit um jeden Preis ist Schwachsinn! Wenn wirklich eine Klimakatastrophe drohen würde, dann muss China, das mittlerweile (etwas) mehr emittiert als alle reichen Länder zusammen, bereits jetzt mitmachen, so ungerecht das auch sein mag, da es sonst unweigerlich zur Katastrophe käme. Alles andere wäre schlimmer als die nordkoreanische Vorstellung von Gerechtigkeit!

          • „We choose to go to the Moon in this decade and do the other things, not because they are easy, but because they are hard“

            But they were in the reach of technology available at the time. It was NOT science fiction. Therefore setting it as a political goal was a viable option. And the cost, while huge, did not bankrupt the nation striving for it.

            Preventing an alleged „climate catastrophe“; even assuming it is coming, is not feasible with current technology. It IS science fiction. Therefore setting it as a political goal is irresponsible, especially given the cost which is much much higher than developing Saturn V.

          • Anorak gibt gleich einmal ein Anschauungsbeispiel für can’t do Mentalität, das wäre wirklich verzichtbar gewesen. Besonders die „bankrupt the nation“ Sache macht das ganze eher lächerlich.

          • „Solange man nicht China bewegen kann, seine Emissionen zu verringern“

            Das würde China schaden, uns nichts nützen, und uns vielleicht in der Nebenwirkung auch schaden.

          • „Solange man nicht China bewegen kann, seine Emissionen zu verringern“

            Es wäre ja ganz einfach, das in Deutschland durchzusetzen. Man besteuert die chinesischen Exporte nach D einfach ganz erheblich. Das wird den Konsum chinesischer Produkte und damit die chinesischen Emissionen stark verringern ….

            Oder kann es sein, dass das Ganze mit dem „Klimawandel“ gar nicht so wirklich ernst gemeint ist, im globalen Massstab gesehen und nur zur Schwächung des cis-heternormativen westlichen Kapitalismus benutzt wird?! Analog wie der „Rassismus“, der ausschliesslich ein „weisser“ und westlicher wäre, wobei Umerziehungslager und Genozid seitens der Chinesen einfach ignoriert werden ….

          • „Man besteuert die chinesischen Exporte nach D einfach ganz erheblich. Das wird den Konsum chinesischer Produkte und damit die chinesischen Emissionen stark verringern ….“
            Zu dumm, dass „wir“ doppelt so viel nach China ausführen als andersherum. Ja, man kann es machen, wenn man möchte, dass bei der nächsten Wahl eine Partei ran kommt, die offen auf den Klimawandel scheißt.
            Wenn man etwas gegen den Klimawandel machen möchte, dann muss man es MIT den Menschen machen und nicht gegen sie, was Flagellantenaktionen ausschließt. Sobald der Mensch seinen eigenen Vorteil sieht, wird er eher danach handeln als, wenn er einen ominösen, globalen Vorteil sieht.
            Und was soll der Vorteil sein? Ich meine wir haben einen immer höheren Prozentsatz an Kinderlosen, denen die Zukunft die nach ihnen kommt scheißegal ist. Und es werden mehr, mehr denen die Zukunft egal ist. Solange wir es nicht schaffen, dass die steigende Mehrheit die Möglichkeit bekommt in die Zukunft zu investieren, solange kann die Truppe der Klimaaktivisten oder wer auch immer den ganzen Tag von der Gefahr durch den Klimawandel schwafeln, es interessiert nicht, da die Gefahr einen nicht betrifft.
            Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine Wette auf die Zukunft, aber wenn man keine hat, dann ist die Wette sinnlos und das versteht weder PingPong noch der Rest der Aktivisten.

          • „Anorak gibt gleich einmal ein Anschauungsbeispiel für can’t do Mentalität, das wäre wirklich verzichtbar gewesen. Besonders die „bankrupt the nation“ Sache macht das ganze eher lächerlich.“

            Das liegt nur daran, dass er die Atomkraft ignoriert. Vielleicht tut er das aber auch nicht, sondern weiß nur, dass die Grünen das tun…

          • Das liegt nur daran, dass er die Atomkraft ignoriert.

            Ein Fehler, sowohl von anorak als auch von den Grünen.

          • „Ich meine wir haben einen immer höheren Prozentsatz an Kinderlosen, denen die Zukunft die nach ihnen kommt scheißegal ist. “

            „Klimaskeptikern“ ist die Zukunft nicht egal. Sie sehen nur die Gefahren, die auf künftige Generationen zukommen, deutlich woanders als die Klimaspinner: Nämlich in den Folgen von deren Politik.

          • @Anti „Das liegt nur daran, dass er die Atomkraft ignoriert.“

            Nein, politische Debatten über Stromerzeugungstechnologien halte ich für kulturelle Degeneration. Das sind technische Fragen, keine kulturellen. Dass das seit 50 Jahren bei uns ein Politikum ist, ist ein Zeichen zivilisatorischen Rückschritts.

            Die Öffentlichkeit hat sehr wohl demokratische Mitbestimmungsrechte bei der Energiepolitik, aber diese beschränken sich auf gesellschaftliche Aspekte wie Aufgaben, WIrtschaftlichkeit, Eigentum, soziale Bedingungen, Umweltbedingungen. Die Wahl der Technologie gehört nicht dazu.

            anorak2 ist der Meinung, dass

            1. der Einfluss der Menschheit auf das Weltklima zwar nicht 0 ist, aber im Bereich des statistischen Rauschens liegt und daher sowieso erstmal egal ist,
            2. nicht deterministisch steuerbar ist, sondern unvorhersehbar, daher nicht planbar und daher nicht zielgerichtet sein kann,
            3. wegen 1. und 2. Begriffe wie „Klimaschutz“ oder Ziele wie „Katastrophen aufhalten“ fortgeschrittener Wahnsinn sind, und
            4. Die Idee, Energiepolitik danach auszurichten welche Nebenwirkung sie vielleicht auf das Wetter ausübt, bedeutet dass der Schwanz mit dem Hund wedelt. Es sind die falschen Prioritäten. Richtige Prioritäten sind:
            a. funktioniert
            b. ist billig
            c. ist sicher und umweltfreundlich

            Nota: Der Begriff „umweltfreundlich“ schließt NICHT das ein was Ökos „Klimaschutz“ nennen, sondern ist orthogonal dazu.

          • Ups
            „Das sind technische Fragen, keine kulturellen. “ sollte heißen:
            „Das sind technische Fragen, keine politischen. „

          • „„Klimaskeptikern“ ist die Zukunft nicht egal. Sie sehen nur die Gefahren, die auf künftige Generationen zukommen, deutlich woanders als die Klimaspinner: Nämlich in den Folgen von deren Politik.“
            Klimaaktivisten und Klimaskeptiker sind so auf sich eingeschossen, dass sie ignorieren, dass es eine ganz große Masse an Menschen gibt denen das Thema vollkommen egal ist. Das ist genauso wie bei Männerrechtlern und Feministen, auch die vergessen, dass 95% der Menschen die Themen vollkommen gleichgültig sind. Die machen ihr Ding und wissen nicht mal, dass die beiden Seiten existieren.

          • „can’t do Mentalität“
            Was man machen kann und was nicht ist keine Mentalitätsfrage. Falls eine künftige Bundesregierung von Astrologen beraten lässt und das jemand kritisiert, kommst du dann auch mit Bemerkungen wie „can’t do Mentalität“ um die Ecke?

          • Wenn man die ganze eigene Wirtschaft kaputt kloppen will, wie es die Grünen vorhaben, dann kann man sich Umweltpolitik sparen. Arme menschen interessieren sich nicht für Umweltschutz sondern wie das Essen auf den Tisch kommt und wie man sich ein bisschen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben organisiert. Nur das kapieren die Wohlstandsgrünen nicht. Als die Krise in den PIGS war, konnten sich die Menschen nicht mal Strom oder Heizung leisten. Also sind sie in die Wälder und haben da die Wälder für die Heizung gerodet und ihr Altöl für Strom verfeuert. Denken die Grünen das es hier anders läuft?

          • Die Grünen gehen davon aus, dass man die Wirtschaft CO2-neutral umbauen kann, ohne sie kaputtzumachen. (Diese grundsätzliche Überzeugung teile ich.) Ob die von den Grünen angestrebten Maßnahmen dazu geeignet sind, müsste man im Detail diskutieren. Wäre mal eine angenehme Abwechslung zu den Stammtischvorwürfen a la „Die Grünen wollen die Wirtschaft kaputtkloppen“.

          • Es gibt durchaus Strömungen in der Ökobewegung, die Deindustrialisierung, WIrtschaftsschrumpfung und in der Folge Zunahme von Armut bewusst anstreben. Diese Ideen spielen auch bei den deutschen grünen „Eliten“ eine gewisse Rolle.

            https://en.wikipedia.org/wiki/Degrowth

            Der Feldwaldundwiesengrüne oder die schwäbische Öko-Hausfrau denken nicht so. Die glauben, man könne die Energiequellen einfach so im Fluge austauschen, und dann gehe die Wirtschaftswunderwelt weiter wie bisher, nur mit mehr Bio. Solche Leute den computeranimierten Zukunvtsvisionen bei „nano“, wo eine von Windstrom angetriebene Hightech-Wohlstandswelt von 2050 vorgegaukelt wird. Überall Windräder, Elektroautos schnurren durch die Städte, ICEs verbinden uns mit dem Rest der Welt, und im volldigitalen wohlig geheizte Penthouse auf dem begrünten Dach des postmodern-designten Ökohochhauses lädt sich die Brotbackmaschine das neueste Vollkornrezept aus dem Internet.

            Eine solche Welt ist physikalisch unmöglich. Realistisch wäre, die Windstrom-angetriebene Ökostadt als Projekt weniger hundert Hohepriester hinter 5 Meter hohen Mauern, mit Videoüberwachung und bis an die Zähne bewaffnetem Wachschutz darzustellen. Hinter den Mauern die Slums, kilometerlange Schlangen vor den Suppenküchen, und am Horizont die Detonationen des schwelenden Bürgerkriegs.

          • @Renton
            Ich kenne keine Maßnahmen der Grünen die Umweltschutz macht ohne der unteren Schicht in die Tasche zu greifen. Und mit den Leuten die in der Partei aufgestellt werden wird es das auch nicht geben. Da hagelt es nur Verbote die in den Geldbeutel des kleinen Mannes gehen. In Großstädten braucht man nur den ÖPNV günstiger und besser und damit attraktiver zu machen. Das ist eine Alternative die Umweltschutz OHNE Verbote bringt. Aber für den ÖPNV sehe ich von FFF und ER keinen auf die Strasse oder eine entsprechende Forderung von Politikern. Und da bleiben auch die Grünen schön leise. Hauptsache der X-te Popup Radweg der den Verkehrsfluss behindert und damit die Abgasbelastung erhöht. Parkplatzreduktion damit die Fahrzeuge 20x im Kreis fahren müssen für weniger CO2 Belastung.
            Ich bin für Umweltschutz. Für die Olivgrünen ist aber Umweltschutz eine Randnotiz die man mal in eine Debatte bringt wenn es opportun ist.

    • Selbstverständlich ist der sprachlich etwas unklare antidogmatische Standpunkt:

      „Jedes Wetterextrem als Beweis dafür zu sehen, dass der menschengemachten das Klima verschlechtert, SETZT VORAUS (auch wenn es dem Argumentierenden nicht bewusst ist), dass es ohne den menschengemachten Klimawandel keine Klimaextreme gibt!“

      korrekt, entgegen anderslautender Kommentare hier im Strang.
      Beweis:
      Wenn die Annahme gesetzt wird, dass
      a. alle x aus der Menge aller Wetterextreme das Klima verschlechtern und außerdem
      b. jedes x beweist, dass Menschen das Klima verschlechtern
      dann muss notwendig jedes x (Wetterextrem) von Menschen verursacht sein.
      Wäre dem nicht so, dann würde b. nicht gelten, also dass die Existenz von x das notwendige Mitauftreten des Menschen (=Verursachung durch Menschen) voraussetzt, mithin auch der „Beweis“ nicht gültig sein, den der Antidogmatiker so treffend bei den Klimahysterikern als Glauben diagnostiziert.
      Es reicht also nicht, auf Wetterextreme hinzuweisen, um eine bestimmte Klimapolitik zu fordern.
      Das einzige, was man hier machen kann (analog zur Covid-Hysterie) ist, von einer nicht genau bestimmbaren Unsicherheit auszugehen und daraus dann eine bestimmte Klimapolitik zu folgern.
      Abgesehen davon, ist nach meinem Wissen nirgendwo ein wissenschaftlicher Beweis geführt worden, dass der Mensch für den Klimawandel hauptverantwortlich sei. Es wurde aber wissenschaftlich nachgewiesen, dass viele Wetterextreme ohne menschliches Zutun in der Erdgeschichte aufgetreten sind.
      Leider müssen wir hier, wie bei Covid 19, auch bei CO2, der Masse der wissenschaftlich Ungebildeten bei ihrem irrationalen Tun mit Mitleid und Nachsicht zuschauen und hoffen, dass die Impfungen genügend Tote und die Elektrifizierung genügend wirtschaftliche Zerstörungen produzieren, um die Ungebildeten von ihren Irrsinn irgendwann befreit zu sehen.

      • Selbstverständlich ist der sprachlich etwas unklare antidogmatische Standpunkt korrekt.
        Beweis:

        Man sollte meinen, jemand der so sehr auf Logik bedacht ist wie du hätte mitbekommen, dass wir Dinge nie endgültig als richtig beweisen können. Wir können nur beweisen, dass Dinge falsch sind. Das war bereits vor einem halben Jahrhundert Allgemeinwissen.

        Das einzige, was man hier machen kann (analog zur Covid-Hysterie) ist, von einer nicht genau bestimmbaren Unsicherheit auszugehen und daraus dann eine bestimmte Klimapolitik zu folgern.

        Richtig. Wenn du jetzt noch einen kleinen Schritt machst, und erkennst dass es auf dieser Grundlage durchaus einen Unterschied macht, von welcher Größe die Konsequenzen dieser „nicht genau bestimmbaren Unsicherheit“ sind, dann kommen wir weiter denke ich 🙂
        Aus dem letzten post: Even a risk with a very low probability becomes unacceptable when it affects all of us – there is no reversing mistakes of that magnitude.

        Abgesehen davon, ist nach meinem Wissen nirgendwo ein wissenschaftlicher Beweis geführt worden, dass der Mensch für den Klimawandel hauptverantwortlich sei.

        S. oben zum Problem etwas als „richtig“ zu beweisen. (Woher kommt eigentlich dein FetischFaszination für Beweise?)
        Ebenfalls aus dem letzten post: This leads to the following asymmetry in climate policy. The scale of the effect must be demonstrated to be large enough to have impact. Once this is shown, and it has been, the burden of proof of absence of harm is on those who would deny it.

    • Die übliche Klimaskeptiker-Scheiße.

      Vor allem seit 1945 haben die Möglichkeiten zum Schutz vor Wetterextremen und Naturkatastrophen enorm zugenommen.

      Das Problem des Klimawandels liegt darin, daß er innerhalb weniger Jahrzehnte Temperaturen „zurücklegt“, was sonst Jahrhunderte oder noch länger dauert.

      Diese Klimaskeptiker sind so extrem dumm, daß man sie einfach ignorieren sollte. 🙂

      Peter Müller hat schon Wesentliches gesagt. Die Wetterextreme nehmen nachweislich zu.

      Aus meiner Sicht sind diese Klimaskeptiker Legastheniker und Analphabeten. Nur so schaffen sie es mittels sprachlichem Purismus irgendeine Scheiße dem Gegner in den Mund zu legen und dann ihre „Argumente“ zu plazieren.

      Ich bin ein großer Freund der Meinungsfreiheit. Daher darf mich auch jeder einen Idioten nennen, ohne daß ich rumheule. 🙂 Aber gewisse Leute sollten erst mal lernen, die Standpunkte anderer Leute korrekt wiederzugeben.

      Nur so macht Argumentieren Sinn.

      Kohle, Öl und Gas sind übrigens endlich.

      • „Ich bin ein großer Freund der Meinungsfreiheit. Daher darf mich auch jeder einen Idioten nennen, ohne daß ich rumheule“

        Dann nehme ich mir diese Freiheit heraus.

        Tatsächlich betrachte ich Personen, die Klimaskepsis mit Scheiße gleichsetzen als ideologisiert, In deinem Fall ist es bedauerlich, weil du auf anderen Gebieten feinere Sensoren hast. Als wichtiges Argument, die meine Klimaskepsis unterstützt, kann gelten, dass es erdgeschichtlich keine Korrelation zwischen CO2 – Gehalt und Klimawandel gibt und wenn, dann nachgelagert, also dass möglicherweise die CO2 Konzentration ansteigt, nachdem eine Erderwärmung stattgefunden hat (dieser Zshg. ist aber nicht gesichert, noch weniger als die behauptete Ursache-Wirkung Beziehung zwischen CO2 – Anstieg und Klimaerwärmung). Allein dieser Sachverhalt reicht aus, um die These, Klimawandel sei nicht menschengemacht, als überprüfenswerten Standpunkt in seine Überlegungen mit aufzunehmen.

        Dieser wissenschaftlich unbestreitbare Sachverhalt gelingt nicht, in die Hirne der meisten Menschen einzudringen. Falls jemand, wie @pingpong eine Wertung dahingehend vornimmt, dass ihm ein mögliches Restrisiko angesichts der Bedeutung des Planeten nicht hinnehmbar erscheint und daraufhin eine Änderung der Produktionsweise einfordert, kann ich dem nicht wirklich effektiv begegnen, weil er, nicht wie du, die validen Argumente der Klimaskeptiker vermutlich kennt und sie nicht als Scheiße deklariert, was du es hier enttäuschender Weise machst.
        Dein Hinweis, „Kohle, Öl und Gas sind übrigens endlich.“, ist korrekt, hat aber keinen Einfluss auf die Frage, was den Klimawandel verursache.
        „Gewisse Leute sollten erst mal lernen, die Standpunkte anderer Leute korrekt wiederzugeben.“ Wer sind gewisse und wer andere Leute und welche Standpunkte sind gemeint – alle? Dies ist ein abstrakt allgemeiner und bedeutungsloser Satz.
        „Aus meiner Sicht sind diese Klimaskeptiker Legastheniker und Analphabeten. Nur so schaffen sie es mittels sprachlichem Purismus irgendeine Scheiße dem Gegner in den Mund zu legen und dann ihre „Argumente“ zu plazieren.“
        Wenn Klimaskeptiker (so wie ich) Legastheniker und Analphabeten sind, wie schaffen sie mittels sprachlichen Purismus (was Legasthenie und Analphabetismus ausschließt) dem Gegner Scheiße in den Mund zu legen? Rein logisch betrachtet, ginge es nur, wenn sprachlicher Purismus für dich scheiße wäre, was dann aber immer noch nicht die Beziehung zwischen dieser Scheiße und den oben behaupteten Analphabetismus erklärt. Außerdem hast du das „t“ bei „plazieren“ vergessen, was ich nur deswegen anführe, um aufzuzeigen, dass Legasthenie kein sicheres Kriterium zum Erkennen von Klimaskeptikern ist.

        • @quellwerk

          Ich habe es als Scheiße bezeichnet, die (sinkende) Zahl der durch Katastrophen Getöteten als Beleg dafür heranzuziehen, daß es weniger Wetterextreme gebe bzw. daß das alles ja irgendwie übertrieben ist mit diesem Klimadingens.

          Die Tatsache, daß du diesen Kern meines Postings überlesen bzw. nicht verstanden hast, ist ein weiterer Beleg, daß man die Klimaskeptiker nicht ernst nehmen kann.

          Es ist ein Nachweis deiner Ideologisierung: Die konsequente, legastheniophile Mißachtung der Argumente anderer.

          Skepsis ist immer gut. Klimaskeptiker sind aber paranoid und verblendet. Klimaquerdenker ist daher der bessere Ausdruck.

          Ich habe mittlerweile so viel Scheiße aus dieser Ecke gehört, daß ich Greta für intelligenter halte. 🙂

          • „die (sinkende) Zahl der durch Katastrophen Getöteten als Beleg dafür heranzuziehen, daß es weniger Wetterextreme gebe “

            DAS HAT NIEMAND BEHAUPTET

          • Der Begriff Klimaskeptiker hat mehrere Teilbedeutungen u.a.
            a. Ein Klimaskeptiker negiert den Klimawandel
            b. Ein Klimaskeptiker negiert den menschengemachten Klimawandel.

            Ich nehme mal an, ich habe von b. und du von a. geredet. Selbstverständlich negiere ich nicht a. Insofern haben wir in dieser Sache keinen Disput, Für den Fall, dass du an den menschengemachten Klimawandel glaubst, ergibt sich, dass für dich jemand, der b. vertritt, extrem dumm, Legastheniker und Analphabet ist.

            Bitte weise nach, dass erdgeschichtlich CO2 Konzentration mit der Temperatur korreliiert. Die Falsifizierung der wissenschaftlich (bis jetzt) gesicherten Tatsache, welche das Gegenteil feststellt ( = es gibt keine Korrelation über Millionen von Jahren, es gibt nur eine Korrelation über die letzten 150 Jahre) würde in der Tat beweisen, dass b. unzulässig ist.

          • Dann mach dir mal, wie bei Covid19, ins Höschen. Offenbar langeweilt den jeweils einen die Weltsicht des anderen. Es gibt solche Fälle. Ich empfinde deine Weltsicht als zaghaft, trübe, feige und angepasst, meine hingegen als tatkräftig, mutig, weitsichtig und klar. Aus einer anderen Perspektive mag das wieder anders aussehen. Wie dem auch sei, @pingpong, meine Liebe zu dir ist unerschütterlich! 🙂

          • **Was pingpong wahrscheinlich tun wird, wenn man bedenkt, dass seine Ansichten stark dem eines gewissen arabischen Autors entspricht, dessen Name mir leider entfallen ist

            N.N. Taleb. Hat großartige Bücher geschrieben, wie z.B. „Skin in the Game“, „Black Swan“ uvm.

            Eine seiner mir liebsten Formulierungen aus „Skin…“ ist der IYI == Intellectual, yet Idiot (https://medium.com/incerto/the-intellectual-yet-idiot-13211e2d0577), ein andere sehrt schön ausgeführte Beobachtung ist, wie intolerante Minderheiten es schaffen, der Mehrheit ihren Willen aufzuzwingen und wie wenige davon dafür ausreichen (https://medium.com/incerto/the-most-intolerant-wins-the-dictatorship-of-the-small-minority-3f1f83ce4e15)

        • @qw:

          Bitte weise nach, dass erdgeschichtlich CO2 Konzentration mit der Temperatur korreliiert. Die Falsifizierung der wissenschaftlich (bis jetzt) gesicherten Tatsache, welche das Gegenteil feststellt ( = es gibt keine Korrelation über Millionen von Jahren, es gibt nur eine Korrelation über die letzten 150 Jahre) würde in der Tat beweisen, dass b. unzulässig ist.

          Fehlerhaftes first-order Denken, welches vernachlässigt bzw verwechselt:

          * dynamische vs statische Situation
          * lineare vs nichtlineare Effekte
          * Unmittelbare (first order) vs mittelbare (higher order) Konsequenzen

          Bitte weise nach, dass ein Anstieg von 150ppm CO2 Konzentration, wie er in der Erdgeschichte häufig über einen Zeitraum von zehntausend(en) Jahren vorkam, in irgendeiner Weise repräsentativ ist für denselben Anstieg innerhalb weniger Jahrhunderte. Dynamik spielt eine wichtige Rolle.

          Anders ausgedrückt: Es macht einen großen Unterschied, ob man 10 mal hintereinander eine Höhe von 1m hinunter springt, oder einmal eine Höhe von 10m.

          Hier nochmal reingezoomt auf die letzten 25.000 Jahre:

          Dass komplexe Systeme auf plötzliche Änderungen ganz anders (und u.U. völlig unvorhergesehen) reagieren als auf langsame graduelle Änderungen ist dir sicherlich bewusst.

          • @pingpong

            Im Prinzip bin ich in dieser Debatte auf Deiner Seite, aber das Diagramm ist insofern ein kleines bisschen irreführend, als kurze, extreme Ausschläge in der Vergangenheit vielleicht einfach nicht bekannt sind.

          • (Andererseits ist auch nicht bekannt, dass die fossilen Brennstoffe von 300 Millionen Jahren schon einmal in so kurzer Zeit verfeuert wurden.)

          • Du hast schon umfänglich bewiesen, dass deine Luft nur reicht, um erste Stichworte einzuwerfen, die eine Gegenposition skizzieren sollen. Also hier: komplex, plötzlich, langsam, Sprung, unerwartet, nichtlinear, unmittelbar, mittelbar, dynamisch, statisch, etc. Sie alle haben die Eigenschaft, allgemein und unbestimmt zu sein. Der methodische Ansatz hier muss sein, konkret an einem gegebenen Argument (das von mir stammt) zu arbeiten. Ich sehe schon die Vielzahl von konkreten Beispielen und Grafiken, die du posten würdest, die keinen inneren Zshg. haben. Das ist nicht reizvoll und ich habe meine Pflicht schon bei dir erfüllt. Ich bin gern bereit, mit einem Diskutanten, der skeptisch ggü. einem Klimaskeptiker ist, dieses Thema anhand der von dir vorgeschlagenen Stichworte zu vertiefen. Allerdings würde ich einen ebenbürtigen Gegner erwarten, der in der Lage ist, einen Gedanken festzuhalten und ihn als Grundlage für die folgenden zu nehmen.

            Um dir den Ansatz zu verdeutlichen, gebe ich mal ein fiktives Gespräch zwischen mir und dir zum Besten, was so niemals tatsächlich stattfinden würde:

            Ich: Es gibt über einen langen Zeitraum keine Korrelation zwischen CO2 Gehalt und Temperatur
            Du: Das stimmt. Es gibt aber in der Erdgeschichte das Phänomen, dass die Korrelation für einen relativ kurzen Zeitraum gilt.
            Ich: Würdest du also sagen, dass die Menge an CO2 innerhalb eines kurzen Zeitraums einen Temperaturanstieg verursacht, was aber über einen längeren Zeitpunkt durch andere Ursachen wieder ausgeglichen wird, mit dem Effekt, dass dann keine Korrelation mehr zu erkennen ist?
            Du: Ja.
            Ich: Hast du statistisches Material, das über einen langen Zeitraum immer wieder diese Korrelation zeigt, also dass CO2 notwendig die Temperatur kurzfristig ansteigen lässt
            Du: Da müsste ich mal nachschauen, ich bin sicher, dass es so etwas gibt.
            Ich: Gegen dein Argument wäre an sich nichts einzuwenden, weil sich in einer multifaktoriellen Umgebung verschiedene Faktoren Konkurrenz machen können. Denkst du, wie ich, dass es notwendig wäre, dass dein von dir ins Spiel gebrachte Phänomen tatsächlich in einem langen Zeitraum immer wieder auftreten müsste, weil sonst das Phänomen der letzten 150 Jahre möglicherweise nur eine zufällige Korrelation sein könnte?
            Du: Das hängt davon ab, wie hoch das Risiko ist, das mit dieser Korrelation verbunden ist. Ich würde dazu tendieren, aus Vorsichtsgründen eine Kausalität anzunehmen, auch wenn nur eine zufällige Korrelation vorläge
            Ich: Wäre es für diese Entscheidung relevant, dass physikalische Gesetze bewiesen, dass CO2 in unserer Erdathmosphäre notwendig die Temperatur erhöht? Wie schätzt du die Aussage ein, dass diese Erwärmung in einem wissenschaftlichen Experiment nicht reproduzierbar ist?
            usw.

          • Ich: Würdest du also sagen, dass die Menge an CO2 innerhalb eines kurzen Zeitraums einen Temperaturanstieg verursacht, was aber über einen längeren Zeitpunkt durch andere Ursachen wieder ausgeglichen wird, mit dem Effekt, dass dann keine Korrelation mehr zu erkennen ist?
            Du: Ja.

            Nein.

            Denkst du, wie ich, dass es notwendig wäre, dass dein von dir ins Spiel gebrachte Phänomen tatsächlich in einem langen Zeitraum immer wieder auftreten müsste, weil sonst das Phänomen der letzten 150 Jahre möglicherweise nur eine zufällige Korrelation sein könnte?

            Nein.

            Du: Das hängt davon ab, wie hoch das Risiko ist, das mit dieser Korrelation verbunden ist. Ich würde dazu tendieren, aus Vorsichtsgründen eine Kausalität anzunehmen, auch wenn nur eine zufällige Korrelation vorläge

            Nein.

            Ich: Wäre es für diese Entscheidung relevant, dass physikalische Gesetze bewiesen, dass CO2 in unserer Erdathmosphäre notwendig die Temperatur erhöht?

            Nein.

            Dein Fetisch für Beweise ist ebenso ermüdend wie deine Tendenz, dem Gegenüber Dinge in den Mund zu legen. Du weigerst dich offenbar, die grundsätzlichen Einwände gegen deine sog. Argumentation überhaupt anzuerkennen und machst einfach stur weiter. Es geht nicht darum etwas zu beweisen, es geht nicht um Temperaturanstieg ja oder nein, es geht nicht einmal darum eine Korrelation oder eine Kausalität festzustellen. Ich habe es weiter oben bereits gepostet, der wesentliche Punkt besteht darin, wie man Entscheidungen unter Unsicherheit trifft.

            In der quellwerk Gedankenwelt, wo alles fein säuberlich bewiesen werden muss, ist folgende Hausverstand-Binsenweisheit ein Paradoxon: In bestimmten Situationen gilt, je unsicherer und je weniger Wissen und Informationen man hat, desto sicherer weiß man wie man handelt.

            Je weniger Informationen du darüber hast ob das Flugzeug sicher ist, je größer die Unsicherheit diesbezüglich, desto sicherer weißt du was du tust: Du steigst nicht ein.

            Unsicherheit in bestimmten Situationen unterminiert nicht die Entscheidungsfindung, im Gegenteil, sie ist geradezu konstitutiv für die Entscheidungsfindung.

            Die klimapolitische Debatte in Bezug auf den anthropogenen Klimawandel dreht sich typischerweise um die Genauigkeit der Modelle. Diejenigen, die behaupten, dass die Modelle genaue Vorhersagen machen, argumentieren für spezifische politische Maßnahmen, um die vorhergesagten schädlichen Auswirkungen einzudämmen; diejenigen, die die Genauigkeit der Modelle anzweifeln, berufen sich auf einen Mangel an zuverlässigen Beweisen für Schäden, die politische Maßnahmen rechtfertigen.
            Diese beiden Alternativen sind nicht erschöpfend. Man kann den „Skeptizismus“ derjenigen, die bestehende Klimamodelle in Frage stellen, umgehen, indem man das Risiko in möglichst einfachen Begriffen auf globaler Ebene formuliert. Das heißt, wir sollten fragen: „Was wäre die richtige Politik, wenn wir keine zuverlässigen Modelle hätten?“
            Wir haben nur einen Planeten. Diese Tatsache schränkt die Arten von Risiken, die in großem Maßstab eingegangen werden sollten, radikal ein.“

            Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

            Klicke, um auf climateletter.pdf zuzugreifen

          • @pingpong

            Jetzt muss ich aber doch mal widersprechen.

            Deine Risikobewertung krankt daran, dass das Nichteinsteigen ins Flugzeug mit erheblichen Kosten verbunden ist. Das ist doch das, was all die „Klimaskeptiker“ beklagen. Sie sagen ja nicht einfach nur, Klimarettung sei nicht nötig; das ist Dieter Bohlen auch, aber man kann ihn verkraften. Sondern dass die Maßnahmen gegen den Klimawandel aus ihrer Sicht nicht nur unnötig, sondern auch extrem kostspielig sind. Und je nachdem, um welche Maßnahmen es geht, ist das auch nicht von der Hand zu weisen.

            Meines Erachtens sollte es uns „Klimaschützern“ darum gehen, ein Konzept zur Umstellung der Wirtschaft auf CO2-Neutralität vorzulegen, das möglichst wenig kostspielig ist, am besten sogar ein Gewinn für die Gesellschaft. So etwas ist ja durchaus möglich: Z.B. wäre Energieautarkie ein attraktives Ziel. Und als Kernkraftgegner (ich bin im Prinzip einer, allerdings nur gegen Kernspaltung, nicht gegen Kernfusion) muss man dann vielleicht auch mal konzedieren, dass Kernkraft als Übergangstechnologie sinnvoll sein mag.

            Blöderweise glänzt die Politik in dieser Hinsicht seit Jahren mit Arbeitsverweigerung. Deshalb prügeln wir uns an der Basis um die Bewertung von Klimamodellen, die eh keiner von uns durchblickt, statt um die Bewertung von Politikkonzepten (die es nicht gibt), die echte Alternativen zueinander darstellen.

            Und Du machst dieses Spielchen mit, weil Du, entgegen Deiner jüngsten Äußerung, dass man zur Abwechslung mal wieder an das Gute, an das Potential der Menschen glauben sollte, die Befürchtungen Deiner Diskussionspartner ignorierst und von ihnen verlangst, Deine eigenen zu übernehmen. Damit wirst Du aber niemanden erreichen, der nicht sowieso schon auf Deiner Seite ist. Dass eine solche Strategie zum Scheitern verurteilt ist, hat im großen Maßstab zuletzt der Brexit gezeigt.

          • @renton:

            Das ist doch das, was all die “Klimaskeptiker” beklagen. Sie sagen ja nicht einfach nur, Klimarettung sei nicht nötig; das ist Dieter Bohlen auch, aber man kann ihn verkraften. Sondern dass die Maßnahmen gegen den Klimawandel aus ihrer Sicht nicht nur unnötig, sondern auch extrem kostspielig sind.

            Es sind verschiedene Dinge. Hier ging es zunächst einmal um die Frage, ob Maßnahmen gegen den Klimawandel notwendig und sinnvoll sind – qw stellt das beispielsweise in Frage.

            Über die Ausgestaltung der konkreten Maßnahmen kann man sinnvoller Weise dann diskutieren, wenn man in dieser Frage eine Entscheidung getroffen hat.

            Deshalb prügeln wir uns an der Basis um die Bewertung von Klimamodellen, die eh keiner von uns durchblickt

            Genau deshalb schlage ich eine alternative Zugangsweise vor. Man braucht sich überhaupt nicht um die Bewertung von Klimamodellen die eh keiner durchblickt prügeln:„Man kann den „Skeptizismus“ derjenigen, die bestehende Klimamodelle in Frage stellen, umgehen, indem man das Risiko in möglichst einfachen Begriffen auf globaler Ebene formuliert. Das heißt, wir sollten fragen: „Was wäre die richtige Politik, wenn wir keine zuverlässigen Modelle hätten?““

            Es ist ein grundsätzlich anderer Zugang: die Tatsache dass es eine große Unsicherheit bei Klimamodellen gibt und niemand sagen kann was endgültig stimmt, ist kein Hindernis für eine Entscheidung. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Diskussion darum ob CO2 tatsächlich die Temperatur erhöht, oder um wieviel genau, oder ob das was wir beobachten lediglich Zufall ist oder System hat, nicht zielführend ist. Die einen sagen so, die anderen so. So kommt man nicht weiter.

            Der vorgeschlagene alternative Zugang ist konstruktiv, weil er diese Unsicherheit nicht als Hindernis betrachtet, sondern als konstitutives Element. Das entspricht dem Hausverstand und der Art und Weise wie wir im täglichen Leben agieren.

            Wie genau die konkreten Maßnahmen dann aussehen sollen ist eine andere Frage. Es liegt mir fern, diesbezügliche Befürchtungen zu ignorieren und ich bin gegen extrem kostspielige Maßnahmen, gegen unsinnige Maßnahmen und gegen ein „um jeden Preis“.

          • @pingpong

            Es geht immer um Kosten-Nutzen-RechnungenAbschätzungen, und dafür muss man Kosten und Nutzen benennen. Der von Dir vorgeschlagene alternative Zugang ist hirnrissig, da mit ihm von allem auch das Gegenteil begründet werden kann. Beispiel 1: Wir haben keine verlässlichen Klimamodelle? Dann sollten wir etwas für die Erderwärmung tun, denn es könnte ja sein, dass uns sonst eine neue Eiszeit droht. Beispiel 2: Weil ich nichts über die Beschaffenheit des Ortes weiß, an dem ich mich befinde, sollte ich mich ins Flugzeug setzen um ihn zu verlassen, bevor sich eine Erdspalte auftut und mich verschluckt.

            Zur Schlussfolgerung „Wir sollten viel investieren, um einen möglichen Klimawandel zu verhindern“ gelangst Du nur, weil Du Deinen alternativen Zugang gar nicht wirklich verwendest, sondern auf die Möglichkeiten „Es könnte eine Erderwärmung geben“ und „Sie könnte sehr viel kosten“ einschränkst, wobei „sehr viel“ ein relativer Begriff ist: So, wie Du vom Zuhörer verlangst, einfach zu akzeptieren, dass es sich um eine Erwärmung handeln wird (warum keine Abkühlung, wenn wir doch im Unsicheren sind?), verlangst Du, zu akzeptieren, dass „sehr viel“ mehr ist als das, was investiert werden müsste, um den Klimawandel aufzuhalten.

            M.a.W.: Hinter all Deinem Gerede verbirgt sich die gleiche Weltuntergangsstimmung, die bereits so viele „Klimaskeptiker“ abgestoßen hat. Ich wiederhole mich: Damit erreichst Du niemanden.

          • @renton:

            Das alles hatten wir schon x-mal durchgekaut. Ich habe im Moment keine Lust, das alles noch ein weiteres mal auszubreiten. Ich empfehle dir dieses Dokument.
            Abschnitt II A „What we mean by a non-naive PP“ und II B „Harm vs. Ruin: When the PP is necessary“ sowie der ganze Abschnitt XII „Fallacious arguments against PP“ beschäftigt sich mit deinen Bedenken man könne dann ja alles begründen und mit Beispielen wie deiner Erdspalte.
            Abschnitt III B „Ruin is forever“ argumentiert, dass bei einer bestimmten Klasse von Problemen (die genau abgegrenzt und benannt werden können) Kosten-Nutzen Abschätzungen keinen sinnvolle Zugang darstellen.
            Weiters empfehle ich dir den ganzen Abschnitt IV „Scientific methods and the PP“, der das Vorsichts-Prinzip im Kontext von wissenschaftlichen Prinzipien darstellt.

            sondern auf die Möglichkeiten „Es könnte eine Erderwärmung geben“ […] einschränkst […] So, wie Du vom Zuhörer verlangst, einfach zu akzeptieren, dass es sich um eine Erwärmung handeln wird

            Schrieb ich nicht im vorigen post explizit, die Diskussion darüber ob es eine Erwärmung gibt ist nicht zielführend? Hast du das überlesen oder warum unterstellst du mir hier genau das, von dem ich extra gesagt habe darum geht es nicht?

            Hinter all Deinem Gerede verbirgt sich die gleiche Weltuntergangsstimmung

            Gewisse Dinge sind nunmal so wie sie sind.

            Beispiel: Eine Pandemie wie in den letzten eineinhalb Jahren wäre vor ein paar Jahrhunderten nicht möglich gewesen, weil wir erst seit wenigen Jahrzehnten die globale Konnektivität haben, die eine wesentliche Voraussetzung dafür ist.
            Ebenso wäre eine Finanzkrise wie 2008 vor einigen Jahrhunderten unmöglich gewesen – ebenfalls aufgrund der damals fehlenden globalen Abhängigkeiten.

            In dem Maß in dem die weltweite Konnektivität steigt, steigt auch das Risiko für nachteilige Effekte – und zwar für uns alle. Diese Dinge zu benennen hat nichts mit Weltuntergangsstimmung zu tun.

          • „Das alles hatten wir schon x-mal durchgekaut. Ich habe im Moment keine Lust, das alles noch ein weiteres mal auszubreiten. Ich empfehle dir dieses Dokument…“

            Ich rede mit Dir, nicht mit einem Dokument. Und bloß, weil wir das bei Covid schon hatten, bedeutet es nicht, dass Du recht hast.

            „Schrieb ich nicht im vorigen post explizit, die Diskussion darüber ob es eine Erwärmung gibt ist nicht zielführend? Hast du das überlesen oder warum unterstellst du mir hier genau das, von dem ich extra gesagt habe darum geht es nicht?“

            Weil es darum geht. Wenn es nicht darum ginge, warum sollten wir unsere Wirtschaft überhaupt CO2-neutral machen? Genauso gut könnten wir Aluminium aus unserem Wirtschaftskreislauf verbannen. Es könnte ja sein, dass… [beliebiges Negativszenario einsetzen] Daran ändern alle gegenteiligen Beteuerungen Deinerseits nichts.

            „Gewisse Dinge sind nunmal so wie sie sind.“

            Stimmt. Dass wir ziemlich sicher auf eine sehr unangenehme, menschengemachte Klimaerwärmung zusteuern, zum Beispiel. Dass sie schon begonnen hat, zum Beispiel.
            Und dass diese simplen Tatsachen die Gegner von Klimaschutzmaßnahmen nicht tangieren, wenn man a. einfach nur in anderer Form darauf verweist, so wie Du es machst, denn diese simplen Tatsachen haben Sie schon tausendmal gehört und b. wenn man sich nicht mit den Argumenten und Bedenken der Gegner ernsthaft auseinandersetzt.

            Ich versuche es noch anders auszudrücken: Deine Risikobewertung überzeugt niemanden außer Dich selbst. Und Du bist offensichtlich nicht in der Lage, sie hinreichend überzeugend darzulegen, so dass sie jemand zu übernehmen bereit ist – noch nicht einmal jemand, der in der Sache im Prinzip auf Deiner Seite steht (ich). Entweder sind alle anderen zu doof, die Weisheit der Methodik zu erkennen, oder Du legst sie nicht überzeugend dar, oder sie ist nicht so überzeugend, wie Du meinst.

          • @renton:

            Ich rede mit Dir, nicht mit einem Dokument. Und bloß, weil wir das bei Covid schon hatten, bedeutet es nicht, dass Du recht hast.

            Ich unterhalte mich gerne mit dir. Ich bin aber nicht dein Erklärbär, und ob und wie ausführlich ich etwas darlege ist meine Entscheidung, nicht deine.

            Es könnte ja sein, dass…

            pdf, Abschnitt XII A „The paralysis fallacy“ und XII E „The „Butterfly in China“ fallacy“.

            Und dass diese simplen Tatsachen die Gegner von Klimaschutzmaßnahmen nicht tangieren, wenn man a. einfach nur in anderer Form darauf verweist, so wie Du es machst

            Tue ich gerade nicht. Der ganze Zweck des alternativen Ansatzes ist es, vom ewigen Streitpunkt dieser „simplen Tatsachen“ wegzukommen. Wie du richtig feststellst, tangieren diese Tatsachen die Gegner von Klimaschutzmaßnahmen nicht. Deshalb ist es müßig immer wieder darüber zu streiten und deshalb kommen sie im alternativen Ansatz gar nicht erst vor. Auch wenn du vermutlich weiterhin fälschlicherweise behaupten wirst sie täten es.

            Es ist eigentlich ganz simpler Hausverstand. Eine kleine Surf-Weisheit bringt es folgendermaßen auf den Punkt:

            🙂

            Unsicherheit konstituiert die Entscheidung. (Unter bestimmten Umständen)

          • „Wie du richtig feststellst, tangieren diese Tatsachen die Gegner von Klimaschutzmaßnahmen nicht. Deshalb ist es müßig immer wieder darüber zu streiten und deshalb kommen sie im alternativen Ansatz gar nicht erst vor.“

            Hmmm… Klingt irgendwie wie eine Absage an jeglichen demokratischen Prozess. Es bedarf halt nur möglichst erschreckender Katastrophenszenarios und einige – leider nicht wenige – verlieren jegliche Sensibilität für den Wert gesellschaftlicher Kompromisse. Ein Bissel Coronahorror hier, ein Wenig Klimaapokalypse da und schon ist alles nachrangig bis über die Grenze des Marginalen hinaus, was andere vorbringen. Seien es soziale Folgen von Einkasernierungspolitik wie etwa gesteigerter Suizide depressiver Menschen oder vernachlässigter Gesundheitsvorsorge bei so ziemlich allem, was nicht zufällig direkt mit Corona zu tun hat oder seien es wirtschaftliche Folgen einer Einfach-mal-so-drauf-los-Politik, die das Leben aller erheblich verteuert, ohne erkennbar zielgerichtet zu sein sondern nur nach dem Motto arbeitet: wir machen das Klima kaputt, also agieren wir mal wild drauf los und hoffen, dass irgendwas klappt. Und wenn nix klappt, weil unter Umständen die eine oder andere Prämisse unserer Politik schon falsch war…? Tja, Schwamm drüber und nix für ungut! Wir haben es schließlich gut gemeint. Vor allem mit den sehr vielen nicht gerade topverdienenden abhängig Lohnbeschäftigten, denen wir mit unseren absurden künstlichen sukzessiven Benzinpreisverteuerungen das Pendeln, welches wir im Falle von längerer Arbeitssuche zynischerweise ausdrücklich von ihnen zum Zwecke der Erwerbswiederaufnahme erwarten, in immer perverserer Weise zum Kostenfaktor machen und ihnen den ohnehin weit unter uns Politclowns stehenden Lebensstandard versauen. Die sollen sich alle mal nicht anstellen. Den Versuch war es wert. Und wir waren uns doch so unsicher…!!!

            „Unsicherheit konstituiert die Entscheidung. (Unter bestimmten Umständen)“

            Ja, z. B. unter Umständen, in denen ich entscheide, ob ich nur zum Spaß ein Bissel aufs Meer rauspaddele oder damit eventuell ein zu hohes Risiko eingehe, zu ersaufen. Was du bei den Themen Corona und Klima irgendwie nicht so ganz begreifen magst, ist, dass diese Themen mit derart vielen anderen sehr komplexen Fragen des täglichen Lebens zusammenspielen, dass dein „Hausverstand“ schlicht nicht mehr ist, als die berühmte Milchmädchenrechnung, weshalb er auch verlässlich wie besagte Rechnung ein sehr wahrscheinlicher Vollgastripp gegen die nächste Betonwand ist.

            Weder das Klimathema noch Corona ist (oder war jemals) eine Sache, der „im Zweifel“ alles andere erst einmal unterzuordnen ist. Wer meint, Bedenken anderer bei diesen Fragen einfach nur vom Tisch wischen zu können, indem er diese als „was-auch-immer-Skeptiker“ oder „was-auch-immer-Leugner“ abzukanzeln, hat sich von der politischen und medialen Panikmache schon so weit von jeglichem freiheitlich-demokratischen Denken fortleiten lassen, dass er viel mehr längst als ein Musterbeispiel dafür dienen kann, wie auch schon in den 1930er Jahren in Deutschland unter großem Jubel der Massen die Demokratie beerdigt worden ist.

            Und bevor irgendein moralistischer Quark als Konter kommt: auch die Massen in den 1930ern waren sich sicher, dass das alles, was sie da bejubeln, einer guten Sache dient…

          • Nach @pingpongs Logik muss unsere Gesellschaft jeder von igendwelchen hergelaufenen Deppen behaupteten Gefahr mit größtmöglichem Aufwand begegnen, ohne die Behauptung zu überprüfen und ohne die Höhe des Aufwands eines Blicks zu würdigen. Wer was dagegen sagt ist ja „Can’t do“ und sowas von vorgestrig.

            Eine Gesellschaft die blöd genug wäre dieser Logik zu folgen, könnte von ihren Gegnern sturmreif geschossen werden, einfach indem lauter Quatsch-Warnungen vor irgendwelche frei ausgedachten Katastrophen möglichst lautstark in den Medien plaziert werden. Diese Gesellschaft wäre blöd genug, sich selbst freiwillig mit den vermeintlichen „Gegenmaßnahmen“ zugrunde zu richten.

            ZB: Eichhörnchenplage, wir werden von marodierenden Eichhörnchen überrannt und Milliarden werden sterben wenn wir nichts dagegen tun. Sofort Nutella verbieten! Und Erdnussbutter! Und alle Kastanienbäume, Eichen und Ahorne abholzen!

          • „Nach @pingpongs Logik muss unsere Gesellschaft jeder von igendwelchen hergelaufenen Deppen behaupteten Gefahr mit größtmöglichem Aufwand begegnen, ohne die Behauptung zu überprüfen und ohne die Höhe des Aufwands eines Blicks zu würdigen.“

            Nach dem Abstract der von pingpong verlinkten Datei scheint er zwischen Risiken zu unterscheiden, die möglich sind, und solchen, die nicht möglich sind. Dummerweise ist nichts komplett unmöglich, aber man kann ja immerhin fat-tail-* und nicht-fat-tail-Risiken unterscheiden**.
            Nur: 1. Müssen fat-tail-Risiken nicht zwangsläufig nicht vernachlässigbar sein, 2. sind die Vermeidungskosten nicht irrelevant, 3. Kann auch die Vermeidung mit fat-tail-Risiken behaftet sein.

            *Die Wahrscheinlichkeit von Extremen ist größer als die normale Glockenkurve erwarten ließe.
            **Was pingpong wahrscheinlich tun wird, wenn man bedenkt, dass seine Ansichten stark dem eines gewissen arabischen Autors entspricht, dessen Name mir leider entfallen ist.

          • @Antidogmatiker

            Nach dem Abstract der von pingpong verlinkten Datei

            Ich muss gestehen, es st eine Wohltat sich mit jemandem zu unterhalten der des Lesens von Dokumenten mächtig ist. Danke dafür!
            (Wenn du über das abstract hinausliest werden sich eventuell noch weitere Dinge klären 😉 )

            eines gewissen arabischen Autors

            Nassim Taleb heißt der gute Mann, und er kommt aus dem Libanon.

          • „Nach dem Abstract der von pingpong verlinkten Datei scheint er zwischen Risiken zu unterscheiden, die möglich sind, und solchen, die nicht möglich sind.“

            Der ganze Ansatz krankt daran, dass er jeglichen „Warnungen“ a priori eine Mindestglaubwürdigkeit einräumt. Dass die „Warnungen“ auch von Lügnern, Scharlatanen, Dummköpfen, politischen Tricksten kommen können, wird gar nicht erst in Betracht gezogen. Wenn man diese Möglichkeiten aber realistischerweise in Betracht zieht, gibt es keine Bringschuld der Öffentlichkeit, irgendwelchen „Warnern“ überhaupt Beachtung zu schenken.

          • @pingpong
            „Nassim Taleb heißt der gute Mann, und er kommt aus dem Libanon.“

            Jepp, den meinte ich.

            @anorak2
            „Dass die „Warnungen“ auch von Lügnern, Scharlatanen, Dummköpfen, politischen Tricksten kommen können, wird gar nicht erst in Betracht gezogen.“

            Das wäre dann 4.: Die Plausibilität von Risiken hängt nicht davon ab, ob und wie viel davor gewarnt wird. Zumal Risiken auch mal in Vergessenheit geraten können (siehe Luftverschmutzung vs. Biomasseverbrennung).

          • @anorak2

            Der ganze Ansatz krankt daran, dass er jeglichen „Warnungen“ a priori eine Mindestglaubwürdigkeit einräumt.

            Ich meine hier von ganz, ganz vielen Leuten gelesen zu haben, dass man z.B. den Warnungen vor DNS-Mutationen, Langzeitimpfschäden, massenhaften Selbstmorden wegen Lockdowns usw. usf., die sich z.B. ein Wodarg, Reitschuster, KenFM, Hildmann und haufenweise andere Schwurbler aus dem Pöter gezogen haben und nach wie vor ziehen, bei sehr dünner Beweislage dennoch eine Mindestglaubwürdigkeit einräumen sollte, sich intensiv damit auseinanderzusetzen habe und sich am besten nach ihren Empfehlungen richten solle.

            Erstaunlich, wie selektiv die Menschen in Abhängigkeit vom Thema doch in ihren Forderungen sein können 😉

          • @Seb Das ist kein passender Vergleich, du hast die Seiten vertauscht. Es gibt für jedermann im Alltag erfahrbare Belege für die Schäden der „Corona-Maßnahmen“. Die pleite gegangenen Restaurants und leeren Schaufenster in den Fußgängerzonen kann jeder sehen. Der eine oder andere kennt wahrscheinlich durch die „Maßnahmen“ arbeitslos gewordene; die Unbilden wegen geschlossener Läden, geschlossenen Freizeiteinrichtungen, nicht stattfindender Kultur, Bewegungsverboten, Verzicht auf Urlaub usw. kennt jeder aus der eignen Erfahrung.

            Damit vergleichbar sind die volkswirtschaftlichen Belastungen des „Kliimaschutzes“. Das ist alles belegbar, im Alltag erfahrbar, und Sekundärfolgen ergeben sich aus solidem volkswirtschaftlichen Grundwissen.

            Vergleichbar mit der Warnung vor der „Klimakatastrophe“ ist die vor dem „Corona-Massensterben“, das angeblich eingetreten wäre wenn der Lockdown nicht gelockdownt hätte. Für beide angeblichen Bedrohungen gibt keine Belege und keine Alltagserfahrung die es irgendwie plausibel erscheinen lässt. Nota: Ich bestreite nicht dass es Erkältungs-Epidemien wie Corona gibt, sondern dass der „Lockdown“ daran signifikant was ändern könnte, bzw. dass das den Schaden wert sei.

            Nicht zufällig sortieren sich auch die Befürworter und Gegner entlang dieser Trennungslinien: Klimapaniker und Coronapaniker in Politik Medien und Bevölkerung bilden große Schnittmengen. Das gleiche gilt für Klimaskeptiker und Coronaskeptiker.

          • „Z.B. Eichhörnchenplage, wir werden von marodierenden Eichhörnchen überrannt und Milliarden werden sterben wenn wir nichts dagegen tun. “

            Eine koordinierte Kampagne von einer Woche Dauer gemeinsam von dpa, RND und ARD aktuell (der Rest springt auf um keine Marktanteile zu verlieren) und ein geifernder Mob kletter hier jeden Baum hoch und zerfetzt jedes Eichhörnchen mit Händen und Zähnen

            Wir sind keine besseren Menschen. Oder wie es Kurt Imhof mal formulierte: „Die Zivilisation ist ein dünner Firnis, darunter brodelt die Barbarei.“ Und die Firnis ist gerade so dünn wie ein Blatt dreilagiges Toilettenpapier 😉

          • @anorak2
            Schönes Cherry-Picking. Womit vergleichst Du denn dann die anderen angeführten Beispielkategorien, sie sich in sowas wie „mRNA-Impfungen zerstören das Erbut“, „Kinder sterben vom Spike-Protein der Impfung“, „Alle Geimpften werden an der Impfung sterben“, „Geimpfte sind ansteckend für Kinder“ ausdrücken?

            Wie oft habe ich schon Leute gesehen, die anderen „Panik“ vor Klimawandel vorwarfen, selber aber der Meinung waren, ihre Ängste vor 5G, Micro-Impfchips und Reptiloiden usw. seien vollkommen berechtigt?

            Machen wir uns nichts vor, stringente und konsequente Beherzigung von Prinzipien gibt es auf keiner der Seiten, aber zumindest gibt es für so etwas wie Klimawandel Evidenz (ob der Mensch was dafür kann oder etwas dagegen tun könnte, mal außen vor) und Covid-19 ist nun mal auch real, so sehr man auch über die Sinnhaftigkeit bestimmter Maßnahmen diskutieren kann und muss (einige sind auch stumpf Idiotie ohne dass das diskutabel wäre 😉 ). Die Personen, die sich Querdenker nennen, sehe ich allerdings wesentlich häufiger dabei, wie offenbar problemlos ganz viele sich diametral widersprechende Hypothesen zur selben Zeit(!) glauben, und zwar ohne jegliche Recherche sondern nur, weil sie „aus der Szene“ kommen und „dem Narrativ“ widersprechen. Dass z.B. ein Drosten oder andere echte Wissenschaftler ihre Ansichten mit dem Stand der Forschung teilweise drastisch zu ändern, ist etwas ganz anderes als in kurzer Folge oder sogar gleichzeitig zu behaupten, Corona gäbe es nicht, es käme aber aus dem Labor und würde von 5G verursacht, auch wenn Schwurbler das gerne gleichzusetzen versuchen.

            Wie dem auch sei: Hab keine Lust mehr auf das Thema 😉
            Ist Dein Nutzername eigentlich an „Ready Player One“ (also das famose Buch und nicht die Schande von Verfilmung) angelehnt?

          • @seb:

            anorak hat zu Genüge demostriert dass er nur pöbeln will bzw kann. Einfach ignorieren.

          • @Seb „Schönes Cherry-Picking“

            Ich gedenke nur Argumente zu verteidigen, die ich selbst vorbringe, aber nicht solche die andere mir fälschlich in den Mund legen. Das ist kein „Cherry Picking“, sondern logisch.

            „Womit vergleichst Du denn dann die anderen angeführten Beispielkategorien“

            Es gibt unter den Corona-Skeptikern auch Spinner, und fragwürdige, schlecht begründete, und absurde Argumente. Die mache ich mir nicht zu eigen und habe keine Absicht sie zu verteidigen. Nichts davon widerlegt die guten, wohlbegründeten Argumente, von denen es reichlich gibt. Du versuchst von diesen auf Irrelevantes abzulenken, das ist eine Form eines Strohmann-Arguments.

            „Wie oft habe ich schon Leute gesehen, die anderen „Panik“ vor Klimawandel vorwarfen, selber aber der Meinung waren, ihre Ängste vor 5G, Micro-Impfchips und Reptiloiden usw. seien vollkommen berechtigt?“

            Zweimal falsch ergibt nicht richtig. Die Tatsache, dass eine fragwürdige Behauptung u.a. auch von Idioten kritisiert wird, macht die fragwürdige Behauptung nicht auf magische Art unangreifbar. Es gibt ja genug intelligente Menschen, die sie mit rationalen, wohlbegründeten Argumenten kritisieren. Du bist aufgefordert, diese guten Argumente zu adressieren, aber das meidest du.

            „zumindest gibt es für so etwas wie Klimawandel Evidenz“

            Ein weiterer Strohmann. Die Tatsache dass sich das Klima seit Menschengedenken ununterbrochen ändert gehört nicht zu den strittigen Punkten und wird von keinem „Klimaskeptiker“ bestritten. Wenn überhaupt, bestreiten es Klimapaniker. Viele von denen glauben, Klimawandel sei etwas Neues und nie Dagewesenes.

            „ob der Mensch was dafür kann oder etwas dagegen tun könnte, mal außen vor“

            DAS sind dagegen (einige der, wenn auch nicht die wichtigsten) strittigen Punkte. Diese sollten wir diskutieren, aber du klammerst sie aus, und forderst mich stattdessen auf eine Position zu verteidigen die ich gar nicht teile.

            „und Covid-19 ist nun mal auch real“

            Dein dritter Strohmann. Es ist nicht strittig.

            „so sehr man auch über die Sinnhaftigkeit bestimmter Maßnahmen diskutieren kann und muss“

            Das ist zu schwach formuliert. Ich kritisiere nicht die mögliche Wirkungslosigkeit mancher Maßnahmen, sondern den von ihnen verursachten Schaden und die diktatorischen Methoden die außerhalb dessen stehen was einer liberalen Demokratie zusteht. Es gibt nichts was das legitimiert, auch keine schlimme Seuche, auch nicht eine real existierende.

            „wie offenbar problemlos ganz viele sich diametral widersprechende Hypothesen zur selben Zeit(!) glauben“

            Ein vierter Strohmann. Jeder Kritiker ist aufgefordert, die BESTEN Argumente der KLÜGSTEN Vertreter einer bestimmten Meinung zu adressieren. Sich mit den weniger guten Argumenten weniger kluger Leute zu befassen und zu meinen damit habe man die Diskussion gewonnen, ist Ablenkungstaktik und Zeitvergeudung.

            „Ist Dein Nutzername eigentlich an „Ready Player One“ (also das famose Buch und nicht die Schande von Verfilmung) angelehnt?“

            Nein kenn ich nicht. Mein Nutzername hat diesen Ursprung:

            https://de.wikipedia.org/wiki/Anorak_(Slang)

            Und die 2 einfach weil anorak ohne 2 schon vergeben war als ich mich damit zum ersten Mal in einem Forum registrieren wollte. Macht es dadurch unverwechselbar, also nenne ich mich so in allen Foren wo ich aktiv bin.

          • Zu dem „Strohgemanne“ sage ich mal nichts (auch weil ich ja auf das Thema keine Lust mehr habe) außer dass Du IMO bereits zuvor damit angefangen hattest, auf etwas zu antworten das ich gar nicht gesagt habe 😉

            Der Anorak aus „Ready Player One“ ist ebenfalls nach dem Slangwort benannt. Steht sogar in dem verlinkten Artikel drin: „Der Avatar des genialen Programmierers James Halliday im Roman „Ready Player One“ von Ernest Cline heißt Anorak.“ (Es war auch zuvor in der Backstory sein Spitzname als junger Mann).

      • Naja, die Stinkritzen haben halt Druck der regelmäßigen Beitragsveröffentlichung. Wenn man aber nichts vernünftiges als Grundpfeiler (Thema) hat, kann oft nur Müll rauskommen.

        • Der zitierte Text bei Pinkstinks ist Teil des Projekts „Schule gegen Sexismus”, gefördert vom BMFSFJ. Daher gibt es im Rahmen des Fördernachweises wohl tatsächlich Druck regelmäßig Beiträge veröffentlichen zu müssen. Und dem ganzen Mittelteil des Textes merkt man an wie lustlos (sic!) er heruntergeschrieben wurde. Die Message ist dann lediglich der Schlussteil:

          „Sexualität ist extrem individuell. Sich selbst und den eigenen Körper zu kennen und Bedürfnisse und Lust kommunizieren zu können, ist das Wichtigste. Und so lange alle Beteiligten damit einverstanden sind und Spaß daran haben, ist alles gut und richtig.“

          Und dem kann ich zustimmen und würde ihn daher nicht als Müll bezeichnen.

          • Er ist aber Müll, zumindest zu 99%, eben alles ausser diesem letzten Absatz.

            Der Rest ist das verzweifelte Aufblasen eines Nicht-Problems, um irgendetwas zu haben, mit dem man die Seite füllt.

  4. Letzten Samstag wurde über die Größe der hier versammelten „Blase“ anlässlich der Höhe der bei dem FSI auf einen entsprechenden Aufruf eingegangenen Spenden gesprochen

    https://allesevolution.wordpress.com/2021/06/26/selbermach-samstag-20/#comment-631209.

    Mittlerweile sind (Stand: Freitag, 2.7). gerade einmal knapp 9.200 € zusammengekommen (https://fsi-ev.de/spendenaufruf/). Jedenfalls nach diesem Maßstab dürfte die hiesige „Blase“ tatsächlich nicht allzu groß sein, wenn selbst ein Aufruf auf dem relativ reichweitenstarken „genderama“ nicht dazu führt, dass innerhalb einer Woche die – im Vergleich – doch relativ überschaubare Summe von 10.000 € zusammenkommt, zumal mindestens 1/9 der 9.000 € von einer Person stammen.

    • Hm, die hiesige Blase ist also nicht groß, weil genderama reichweitenstark ist. Oder: allesevolution hat wenige Leser, aber gendarama hat viele. Oder: es kommen wenige Spenden zusammen, obwohl genderama viele Leser hat und allesEeolution wenige.
      Du meinst vielleicht: genderama und allesevolution haben beide relativ wenig Leser und genderama etwas mehr aber eben nicht vlel mehr, als allesevolution, was erklärt, dass wenig Spenden eingegangen sind.
      Blase bezeichnet einen abgeschlossen Bereich, auf diesen Blog übertragen: eine Ansammlung von Diskutanten mit abgeschlossem Weltbild (das muss es sein, damit sie in der abgeschlossenen Diskussionsblase verbleiben) mit dem zusätzlichen Merkmal, dass die Außenwelt das Innere der Blase nicht wahrnimmt. Mach deine verschlafenen Augen auf, dann siehst du, dass das erste Kriterium nicht erfüllt ist, weil hier die unterschiedlichsten Typen ihren Senf abgeben. Ob das zweite Kriterium gegeben ist, ist mir wurscht. Tatsächlich wäre es aus meiner Sicht sogar ein Nachteil, wenn Hinz und Kunz sich in den Beiträgen wiederfänden. Die Diskutanten hier denken i.A. autonom, was für die Mehrheit unattraktiv ist.
      Bzgl. des Spendenaufrufs kann ich mir vorstellen, dass einige in dieser „Blase“ den Wunsch, vom Familienmisterium finanziert zu werden, unappetitlich fänden und schon deswegen nicht spenden, aber wer weiß das schon, Was unmittelbar klar ist, ist dein Fehlschluss ausgehend von der großen Reichweite von genderama über das geringe Spendenaufkommen auf die geringe Reichweite von allesevolution und des abgeschlossenen Weldbildes der Leser dieses Blogs.

    • Angesichts der vom Bundestag bewilligten 400.000 Euro für den Verein müsste es doch eine Bank geben, die auf diesen Betrag einen lächerlichen Kredit von 10.000 Euro einräumt. Das ist doch so sicher wie eine Staatsanleihe. Ich verstehe nicht, warum man an dieser Stelle Crowdfounding macht.
      Denn natürlich müssen die Anwalts- und Gerichtskosten letztlich von den 400.000 beglichen werden.

          • Wenn das für dich so klar ist, dann gehe zur Bank, nimm den Kredit über 10.000 auf und stell das Geld dem FSI zur Verfügung. Das FSI wird dir mit Sicherheit freudig zusagen dass du die 10.000 plus Zinsen und Kreditgebühren zurückbekommst, sobald sie die 400.000 haben.
            #SkinInTheGame

          • LOL, soweit ich’s verstanden habe SCHRUMPFTEN die 400K jeden Monat.

            Deutsches Recht… wer weiß da was Rechtens ist, oder ob noch etwas über bleibt, mit der vergangenen Zeit…

  5. Wie können diese Erwachsenen nicht sehen was die da tun? Klar, wenn man ihnen berechtigt Rassismus vorwirft, werden sie sagen das mit White People und Whiteness natürlich nicht die Hautfarbe gemeint ist, aber sie haben gar kein Problem damit Rassismus und alles schlechte auf der Welt Menschen mit weißer Hautfarbe anzulasten.

    Und das sind meistens auch die Leute, die die Sprachen ändern wollen, Wörter verbieten die ‚offensive‘ sind, Triggerwarnungen fordern und behaupten das es wichtig ist wie man sich ausdrückt. Aber wenn es um weiße Menschen und ‚weißen‘ Menschen geht, dann darf das auch gerne gleichgesetzt werden und im Grund ist es offensichtlich das genau dass das Ziel ist. Wenn es ihnen um Menschen mit unverdienten Privilegien gehen würde, dann könnten sie diese Gruppe ja privileged People nennen. Tun sie aber nicht. Sie nehmen einen Begriff der schon belegt ist und framen ihn um zu etwas das schlecht ist.

    Und damit wollen sie schon Schulkinder indoktrinieren. In Sachen psychologischer Gewalt fällt mir nur wenig ein das noch bösartiger in solchen einem Maß betrieben wird.

    • Die liefern gleich noch die passenden Scheinargumente für die Kritik an CRT mit, wie „das sagst du nur weil du weiß bist“.

      Institutioneller Rassismus an US-Schulen und auch in DE wird man genau das gleiche versuchen. Die Kurse beinhalten Aufklärung über Anti-Blackness, aber nicht über Anti-Whiteness, denn Whiteness ist ja das Böse. Es wird hingegen Anti-White-Kurse geben… mit dem ideologischen Unterbau von Black Lives Matters.

  6. Biden feiert sich und lässt sich dafür beklatschen, dass aufgrund des allmählichen Endes der Pandemie und der Lockdowns die durch selbige verlorenen Arbeitsstellen (wohl ca. 7 Millionen) allmählich wieder besetzt (ca. 3 Millionen) werden.
    Und seine Anhänger glauben allen Ernstes, man könne das trotz Covid-19 einfach mit dem Beginn der Amtszeit von „orange man bad“ gleichsetzen und als nie dagewesenen Erfolg verkaufen.
    Erstaunlich, dass sich das Land immer noch irgendwie hält, obwohl es ganz offensichtlich auf beiden (nennenswerten) Seiten ausschlich komplette Vollpfosten, Luftpumpen und deren Claqueure gibt….

    • Dein Urteil, dass beiden Seiten nur „komplette Vollpfosten, Luftpumpen und deren Claqueure“ zu bieten haben, würde interessanter, wäre es differenzierter.

      • ok. dann nicht ausschließlich, aber überwiegend.

        Dass das polemisch gemeint ist und hauptsächlich verdeutlichen soll, dass da die eine Seite keinen Deut „besser“ als die andere ist, was Populismus und flexibles Verhältnis zu Tatsachen angeht, sollte eigentlich dennoch erfassbar gewesen sein, dachte ich. Ich kann aber an bewusste Übertreibungen demnächst auch dran schreiben, dass es solche sind. Bei generischem Maskulinum muss man ja inzwischen auch mit entsprechender Annotation mitliefern 😉

  7. Es ist nicht so, dass Individualismus in Kombination mit Identitätspolitik und Frauenförderung NUR Vorteile hätte…

    • „Es ist nicht so, dass Individualismus in Kombination mit Identitätspolitik und Frauenförderung NUR Vorteile hätte…“

      Richtig. Nur, was hat der Glaube an Gott damit zu tun. Du weißt schon: Korrelation und Kausalität…
      Bei den anderen Sachen ist die Kausalität ja naheliegend, da Identitätspolitik tatsächlich spaltend ist, aber hier…
      Aus Richtigem kann schließlich nichts Falsches logisch folgen. Wer also Vernünftig ist, kann zu keinen falschen Schlussfolgerungen gelangen.

  8. Wann war eine kleine Spende so wirkungsvoll?
    Das ist die echte Zivilgesellschaft, die hier gefordert ist 🙂

    Me too und du kannst auch dabei sein.

  9. „Several Democratic members of the House took turns standing next to blown-up photos of bloodied Palestinian children and gave fiery speeches denouncing Zionist perfidy—the sorts of words and charges that, since the age of the czars, have been followed by the spilling of Jewish blood. This time was no different, except it wasn’t a Russian backwater or a Munich beer hall. It was on the floor of the United States Congress.“

  10. Das ist doch eine kluge Strategie der Grünen, Sympathien für die CDU zu wecken, wenn die Grünen mit der CDU regieren wollen?!

  11. Schönes Zitatfragment von Ioannidis

    „Aber ich sehe, dass viele Wissenschaftler diese Grenze zum Aktivismus mühelos überschreiten. Ich hoffe, sie tun Gutes. Aber manchmal erreichen sie ein Maß an Selbstgerechtigkeit, Aggressivität und Aufdringlichkeit, dass sie damit der Wissenschaft sehr viel Schaden zufügen.“
    https://bit.ly/2TB1x5x

    Ich weiß gar nicht, warum ich das grad hier poste, hier ist ja gar keiner selbstgerecht, aggressiv oder aufdringlich, schon gar nicht bei den Themen Covid oder Klima.

    Sitzen machen.

  12. Ein älterer Artikel von Jens Berger von den Nachdenkseiten über Corona und die Impfung

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=70124

    Wichtig mMn v.a.:

    „Wenn jedem Bürger ein Impfangebot gemacht wird, entfällt die Begründung der Maßnahmen. Wer durch eine Impfung geschützt ist, muss nicht mehr durch Maßnahmen geschützt werden, die massive Kollateralschäden mit sich bringen und andere Menschen schädigen. (…) Und wer dieses Angebot nicht annimmt, kann auch nicht fordern, dass andere Menschen für das eigene Sicherheitsempfinden massiv geschädigt werden. Das wäre unsolidarisch.“

    Das Problem wären nur diejenigen, die sowohl vor der Impfung als auch vor Corona Angst haben, aber deren Zahl sollte gering sein, da ja eher eine Spaltung in Coronapaniker und Impf-„Skeptiker“ vorherrscht (man beachte die Anführungszeichen), mit nur geringer Schnittmenge.

  13. Giffeys Bärenbockdienst:

    „Was hier deutlich wird, ist, dass es in Deutschland einen Automatismus gibt: Es muss sich nur einer finden, der einen Plagiatsvorwurf erhebt, schon wird die Person komplett infrage gestellt und damit beschädigt“, sagte die selbst wegen eines Plagiatsvorwurfs zurückgetretene Sozialdemokratin der „Bild am Sonntag“.

    Eine arrogante und zugleich weinerliche Dreistigkeit paart sich hier perfekt mit brachialer unfreiwilliger Komik.

    Giffey und Baebock sind die verfolgte Personifizierung der Unschuld und der Demokratie:

    „Wenn jemand, der sich politisch engagiert, Freiwild ist für jede Form des Angriffs, der Diffamierung und der rücksichtslosen Hetze, ist das eine Gefahr für die Demokratie.“

    Die paranoide Verschwörungstheorie des Feminismus vom „Patriarchat“ macht diesen selbstherrliche Inszenierung erst möglich:

    „Offensichtlich empfinden es einige Leute immer noch als Affront, wenn sich junge Frauen um politische Spitzenämter bewerben“, sagte sie. „Der Gegenwind für Frau Baerbock ist doch deutlich stärker als für Herrn Laschet.“

    Ein Land, in dem so ein irrealer „Diskurs“ sich durchsetzt, wird nicht mehr lange demokratisch sein.

    • Wieso widerspricht denen kein Journalist, wenn die sich kackfrech mit 40+ noch als „junge Frauen“ bezeichnen? Jedem mit Augen fällt eh auf, dass das arg euphemistisch ist.

  14. Es ist der 4. Juli, der Nationalfeiertag der grrossartigen demokratischen Nation USA. Und es muss nicht immer der „Star Sprangeld Banner“ von Hendrix sein …. 🙂

  15. Baerbocks „Keiner schreibt ein Buch allein“ erinnert mich an Quotenfrau, die permanent Unterstützung braucht (und einfordert). Am besten von Männern. Was gar keinen Widerspruch für sie darstellt.

    Für Teamwork bin ich sehr zu haben (ich hasse Narzisst(inn)en, die alles – besonders das Einträglichste – an sich reißen wollen und das krankhaft und zwanghaft betreiben), aber Quoten führen auch zu einer Verzerrung des Leistungsgedankens und -willens.
    Ich frage mich, ob die Baerbock den Habeck in der Partei nicht bereits bis auf die Knochen ausgesaugt hat. So im Sinne von „Mach Du mal, Schweinemelker; ich sehe derweil hübsch aus“.

  16. Mal eine erfrischend alternative Sichtweise auf die omnipräsenten Forderungen von Männchen und Weibchen, der Staat solle doch gefälligst mal alles in ihrem Sinne richten.
    Zwar krankt das Katz-Maus-Beispiel an manchen Stellen, aber der Tenor kommt durch, dass sich etwas nur verändert, wenn man es eben verändert. Und das steht den meisten zum Glück noch weitgehend frei.

    https://das-maennermagazin.com/blog/katz-und-maus

  17. Interessanter Artikel von Nexus, es geht um die HPV-Impfung (humaner Papilloma-Virus) die 2006 eingeführt wurde, um das Risiko für Gebärmutterhalskrebs bei Frauen zu verringern:
    https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/geburtenrueckgang-durch-hpv-impfstoff?context=category&category=19
    (ich erinnere mich an die Jubelmeldungen)

    „Die Forscher, die an den klinischen Studien des Impfstoffherstellers Merck beteiligt waren, berichten von unzähligen Schäden im Fortpflanzungstrakt unter den Teilnehmerinnen. Ganze 15 bis 17 Prozent sollen unter solchen Erkrankungen leiden, darunter einer primären Ovarialinsuffizienz (verfrühter Funktionsverlust der Eierstöcke).

    Aus den Statistiken der CDC lässt sich ablesen, dass der Rückgang der Geburtenrate bei Teenagern, also jener Altersgruppe, die am wahrscheinlichsten die Impfung erhalten hat, am deutlichsten ist. Zwischen 2007 und 2015 sank hier die Zahl der Geburten um 46 Prozent. Weder beim Einsatz von Verhütungsmitteln noch bei Abtreibungen gab es in dieser Zeit einen Anstieg, der eine solche Veränderung erklären könnte.

    Die vor der Zulassung von Merck durchgeführten Studien zum Impfstoff prognostizierten sogar den seither in den USA beobachteten Geburtenrückgang. Dennoch überzeugte der Konzern die CDC davon, die Impfung für jeden weiblichen Teenager in den USA mehr oder weniger vorzuschreiben – und startete damit ein USA-weites Experiment.“

    Ein wohlgemerkt unter Normalbedingungen zugelassender Impfstoff.

    Ist natürlich erstmal nur (plausible) Spekulation, auf Basis von:
    https://childrenshealthdefense.org/defender/gardasil-vaccine-linked-birth-rate-declines/
    falls was dran ist, wird es vermutlich zu jahrelangen Prozessen kommen und irgendwann, vielleicht 20 Jahre nach der Zulassung, wird er vielleicht vom Markt genommen.

    Sollte in Nicht-HPV-Impfungsländern der Effekt auch auftreten, muss doch was anderes die Ursache sein. Mal abwarten.

    Ich verlinke das, um mal eine Vorstellung davon zu bekommen, wie da die Zeiträume sind und was die Pharmaindustrie so treibt, was sie weiß, zu wissen glaubt, nicht sicher wissen kann und wie gut die Leute über die Risiken der Impfung aufgeklärt werden usw. Insbesondere bei allem was Reproduktion betrifft, machen sich Nebenwirkungen ja erst dann ernsthaft bemerkbar, wenn die Frau schwanger werden möchte, also nicht selten erst mit Ü30, im schlimmsten Fall sind bis dahin eine Menge Nachfolgejahrgänge durchgeimpft…

  18. Auf Twitter trendet gerade „Menstruierende Männer“:
    https://twitter.com/search?q=„Menstruierende%20Männer“

    Die Trans-Lobby läuft gerade zu Höchstleistungen im Begriffskrieg auf … wohl mit dem Ziel der endgültigen Entkernung aller Begriffe, die irgendwas mit Geschlecht zu tun haben.

  19. Das ja immer mal wieder bestritten wird, dass Männer grundsätzlich besser im Schach seien, obwohl die Frauen im direkten Aufeinandertreffen und trotz massiver Förderung seit Jahrzehnten vollkommen chancenlos sind, habe ich mir mal den Spaß gemacht, das mit anderen großen, organisierten „Denksportarten“ zu vergleichen.

    Bei allen, die auf einer Art ELO-System beruhen, ist der Trend ziemlich exakt der selbe: Frauen sind mindestens an der Spitze der jeweiligen Disziplin, gelegentliche Freak-Occurences (wobei nicht einmal die in die Nähe der besten Männer kommen) ausgenommen, im Schnitt zwei Klassen schlechter als Männer. Und das nicht nur im Moment, sondern seitdem es Ranglisten gibt.
    Wenn es nicht auf einem ELO-System basiert, ist der Unterschied oft noch drastischer.

    Hier mal eine kleine Übersicht an in der MIttagspause zusammengesuchten Daten. Männer oder wenn nichts separat vorhanden, unisex links, Frauen rechts, daneben die Ratio für die Frauen.

    ELO-Systeme

    In ELO-basierten Systemen bedeutet ein Unterschied von 200 Punkten, dass die erwartete Gewinnwahrscheinlichkeit des höher gewerteten Spieler 75% ist, entsprechend bei 400 Punkten 91% und bei 800 nahe 100%.

    Go:
    aktuell: 3807 – 3391 (0,8907276070396638)
    historisch: 3815 – 3415 (0,8953854221289984)
    aktuell top 100 average: 3463 – 3017 (0,871209933583598)
    Beste Frau auf Platz 74

    Draughts/Checkers/Dame:
    aktuell classic: 2476 – 2263 (0,9139741518578352)
    aktuell blitz: 2462 – 2300 (0,934199837530463)
    aktuell top 100 average: 2338 – 2146 (0,9178785286569718)
    Beste Frau auf Platz 91
    Frauen-Ränge erfordern jeweils um 200 ELO-Punkte niedrigere Leistung als die männlichen Pendants, Womens International Grandmaster < Unisex International Master

    Xiangqi:
    aktuell: 2731 – 2569 (0,9406810692054193)
    aktuell top 80 average: 2526 – 1910 (0,7561411322248614)
    Beste Frau auf Platz 18

    Schach:
    aktuell: 2842 – 2658 (0,9352568613652357)
    historisch: 2882 – 2735 (0,948664585501214)
    aktuell top 100 average: 2697 – 2429 (0,9006303299962922)
    Beste Frau auf Platz 81
    Frauen-Ränge erfordern jeweils um 200 ELO-Punkte niedrigere Leistung als die männlichen Pendants, Womens International Grandmaster < Unisex International Master

    Dan-Systeme

    Shogi China:

    Es gibt keine einzige Frau, die jemals gut genug war, über den Profi-Anwärter-Status hinauszukommen.

    Shogi Japan:
    Frauen erlangen nur reine Frauenränge (wahrscheinlich wie in allen anderen Disziplinen auch, mit geringeren Anforderungen). Während weit über 100 Männer Dan 7 bis 9 innehaben, gibt es eine einzige Frau mit W-Dan-7.
    Ihre Bilanz gegen männliche Spieler ist 29 Siege bei 156 Niederlagen.

    Punktsysteme

    Hab das beides mal mit reingenommen, zwar ist „Glück“ hier ein Faktor, gilt ja aber für beide Seiten und levelt sich aus.

    Backgammon:
    aktuell 1265.16 – 399.71 (0,3159762845849802)
    Beste Frau auf Platz 30

    Poker:
    aktuell 2200.88 – 1773.74 (0,5331818181818182)
    Beste Frau auf Platz 24

  20. Nicht alle Palästinenser sind Anhänger der Hamas, auch wenn es die „Free Palestine“-Skandierer nicht wahrhaben wollen (und viele israelische Rechte auch nicht):

  21. „Wir leben im besten Deutschland aller Zeiten“, sagen uns zumindest voller Selbst-Gewißheit BP Steinmeier und die inzwischen mit nahezu menschlicher Allmacht ausgestattete Merkel.

    Ob dem so ist, oder ob wir nicht stattdessen einfach „nur“ weiterhin die immer unhaltbareren Zustände bei uns mit abstumpfender Gleichgültigkeit hinnehmen, solange es uns (noch) nicht persönlich BETRIFFT, ist eine Frage an uns alle!

    Es ist gerade einmal 10 Tage her, daß ein Merkel-Gast systemisch-vorschriftsmäßig MIT MASKE drei Menschen heimtückisch-brutal abgestochen, und mehrere weitere Menschen ebenso schwer verletzt hat, ohne eine entsprechende politisch-mediale Reaktion, außer phrasengedroschenen Versatzstück-Floskeln, die durch den Regierungssprecher vorgetragen wurde, ohne entsprechende Würdigung der Opfer in der Öffentlichkeit, und ohne die ansonsten bei „Opfern erster Klasse“ und ihren Angehörigen ggenüber üblichen, weitgehend unbegrenzten Hilfeleistungen jeglicher Art.
    Der Merkel-Gast war übrigens rechtskräftig abgelehnter Asylbewerber, der hier aber weiterhin den Status eines „subsidiär Schutzberechtigten“ auf unsere Kosten (i.w.S.) genießen darf, da ihm in seinem Heimatland ja eventuelle Repressalien drohen KÖNNTEN.
    Da nimmt es „das beste Deutschland aller Zeiten“ doch wohl eher selbstverständlich in Kauf, daß hier mehrfach massiv straffällig gewordene Psychopathen z.B. ihren ganz persönlichen „Dschihad“ umsetzen, worin die systemische Wertschätzung für die, „die hier schon länger leben“ zum Ausdruck gebracht wird.
    Parallel dazu ereignete sich der bestialische Vergewaltigungs-und Mordfall an der 13-jährigen Leonie in Wien, mit ebenfalls eklatantem Justiz-/System-Versagen zum Nachteil der Einheimischen, und weitere Messermorde, die zwischenzeitlich wieder bei uns erfolgt sind.

    Wir können dazu natürlich weiter schweigen, und zur Tagesordnung übergehen, wie dies wohl systemisch politisch-medial gewollt ist, und uns von der Nachrichtenüberflutung mit Ablenkungsthemen „sedieren“ lassen.
    Mir erscheint allerdings eine Priorisierung der für uns wirklich wichtigen und entscheidenden Themen unerläßlich, und diese sollten wir uns als zu eigenständigem Denken und Mitgefühl fähigen Menschen nicht politisch-medial vorgeben lassen!

    Ein weiteres Beispiel für die unerträgliche Verrohung, die in unserer Gesellschaft i.d.R. einseitig praktiziert wird, und werden DARF, hat Reitschuster heute aktuell publik gemacht.
    Auch dieses Fall macht aus meiner Sicht klar, wo wir als Gesllschaft inzwischen angekommen sind:
    https://reitschuster.de/post/lasst-unseren-vater-in-frieden-sterben-und-streut-in-diesem-haus-nicht-noch-mehr-angst/

  22. Dass Frauen regelmässig die mutigsten Leute unserer Zeit sind, entbehrt in diesen sexistischen Zeiten nicht einer nur gewissen … abgrundtiefen Ironie:

  23. Das Outsourchen von Zensur ist dem Staat genauso untersagt wie die Zensur selbst. Und genau darüber ist mit dem NetzDG hinweggegangen worden, zum Zensurstaat, der die Zensur einfach auslagert an Konzerne, die „Hass“ blocken sollen. Was natürlich nur zum Anheizen von tatsächlichem Hass führt, so ein Zufall aber auch.

  24. Pingback: Geschlechterunterschiede und Rangplätze in Schach, Go, Dame, Xiangqi etc | Alles Evolution

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.