Das EPa („Ein Mann Packung“) soll umbenannt werden

Wer bei der Bundeswehr war, der kennt das Versorgungspaket dort,:

Insbesondere die Hartkekse sind legendär, man kann sie zum Feueranzünden verwenden, damit zur Not einen Feind erschlagen und ganz mutige sollen sie sogar gegessen haben (sie schmecken eigentlich ganz okay, aber so waren zumindest bei uns die Erzählungen)

Wie ich über Arne erfahren habe soll es nunmehr umgenannt werden, Mann geht natürlich nicht mehr.

Aus der bei Arne verlinkten Quelle:

Die Bundeswehr hat das Ende der Einmannpackung – kurz EPa – eingeläutet. Zwar wird es die vielseitige, haltbare und als Tagesration abgepackte Einsatzverpflegung natürlich noch geben, aber nicht mehr unter dieser Bezeichnung.

Das in Bonn ansässige Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) ist derzeit damit befasst einen Vorschlag für die Änderung des Begriffs zu erarbeiten, dies geht aus einer Veröffentlichung im Intranet der Bundeswehr hervor, die der S&T Redaktion vorliegt.

Nach mehreren Jahrzehnten der Zugehörigkeit von Frauen in den Streitkräften ist der Begriff ‚Einmannpackung‘ nicht mehr Zeitgemäß“, so die Meldung im Intranet. Weiterhin heißt es dort die Bezeichnung „entspricht auch nicht den Vorgaben der sprachlichen Gleichstellung“.

Bis zum 30. September soll nun in einem Ideenwettbewerb ein zukunftsträchtiger neuer Name gefunden werden. Bedingung: Die neue Bezeichnung muss den Vorgaben der Gleichstellung gerecht werden und zugleich muss die gängige Abkürzung „Epa“ erhalten bleiben.
Da verrate ich schon einmal den Gewinner „Ein Personen Packet“.
Was anderes wird da ja wohl kaum rauskommen, die Bundeswehr ist da ja auch nicht sehr mutig. Aber man wird sehen.
Die Welt wird erneut etwas besser geworden sein, jeder wird aber trotzdem weiterhin dort Epa sagen.

 

52 Gedanken zu “Das EPa („Ein Mann Packung“) soll umbenannt werden

  1. Traditionell wird der Zeitaufwand von Entwicklungsprojekten in Mannjahren (bzw. Mannstunden) angegeben.
    Seit einigen Jahren wird stattdessen vermehrt Personenjahr benutzt.
    Ich bleibe jetzt erst recht bei Mannjahr.

    Nach der Umbenennung zum Einpersonenpaket prognostiziere ich jetzt schon, dass es Kritik geben wird, weil Tampons fehlen.
    Und nach der zusätzlichen Aufnahme von Tampons wird es erst recht Kritik hageln, weil das nur eine Einheitsgröße ist, und keine Auswahl und überhaupt ..

    • Eine mir bekannte Person bei der BW hat mir mitgeteilt, dass das männliche Personal dort einfach langsam resigniert, egal ob militärischer oder ziviler Angestellter. Dieser Quatsch korreliert perfekt mit dem wachsenden Frauenanteil in oder in Zusammenhang mit der BW, insbesondere auf zivilen übergeordneten Posten – z.B., seitdem das für diesen Fall zuständige Bundesamt eine Präsidentin hat.

      Ich habe den Vorschlag gemacht, zwecks Erlangung eines Ordens oder der Beförderung zum General darauf hinzuweisen, dass die fast rein deutsche Beschriftung Truppenangehörige mit anderen Muttersprachen diskriminiere, und dass für schlichtere Kollegen bitte auch Piktogramme eingeführt werden sollten. Skandalös ist natürlich auch, dass Blindenschrift bisher komplett fehlt. Da man das ja wohl kaum alles ignorieren kann, gibt es also künftig entweder komplett individualisierte Päckchen, oder aber solche mit gut einem Meter Kantenlänge…..

  2. Ich wurde auch schon angesprochen, dass ich (als Geschäftsführer) doch bitte die Anrede Kollegen und Kolleginnen, statt Kollegen verwenden soll. Eine jüngere Kollegin hat sogar den Vorschlag gemacht den Genderstern zu verwenden. Ich werde aber weiterhin bei Kollegen bleiben denn am Ende bin ich dann doch ein alter, weißer Mann. Ich bin stolz darauf einer zu sein und verachte die ganzen Kriecher, aka. menschliches Klopapier die sich dem Zeitgeist anbiedern.

      • „Aha?! Mit welcher Begründung bist du bei „Kollegen“ geblieben und wie waren die Reaktionen darauf?“
        Mit der Begründung, dass ich der Inhaber und Geschäftsführer bin. Die Reaktionen waren leicht pikiert.

  3. Das kann nur der Anfang sein. Das „Ein“ diskriminiert nämlich schwangere Soldat:Xen, und jene mit multipler Persönlichkeitsstör… äh, Persönlichkeitsreichtum.
    Auch „Packung“ ist problematisch, da dort „Pack“ enthalten ist: Ein Begriff, der oft von Rechten benutzt wird, um deutsche Mitbürger mit Migrationserfahrung abzuwerten.

    Eine bessere Bezeichnung wäre „Diverses Verpflegungs Angebot“, kurz DIVA.

  4. „Da verrate ich schon einmal den Gewinner „Ein Personen Packet“.“

    Perfekt! Es kratzt bestimmt nicht am Lack, und läuft sogar phonetisch viel besser rund, wenn die Abzrzg EPa abgewandelt wird in EPPA! (statt eines langen „Ehh“s ein kurzes „Äh“) 🙂

  5. Wollen die jetzt ernsthaft Frauen in Kampfsituationen schicken, für die der Fraß ja nun gedacht ist?

    Dann hielte ich es für viel wichtiger, sicherzustellen, dass das alles halal ist.

  6. Nur wenn wir Begrifflichkeiten verdinglichen, können wir sicher sein, dass niemand aus der Kiste kriecht und sich benachteiligt, herabgewürdigt, unsichtbar gemacht oder sonst was fühlt: Daher: Einheitliches Proviantangebot (EPa).

    Wäre nur blöd, wenn die von der Gleichstellungsdivision dann für die weiblichen Militärs neben Tampons noch Bio-Salätchen und eine Kinder-Überraschung durchsetzen würden.

  7. Ja, die Panzerkekse waren in Wacken immer sehr beliebt. Machen satt und man muss nicht so oft zum Klo…

    Ich wäre für die Umbenennung in „eiserne Ration“. Das bezeichnet es als das, was es ist und passt gut zum Tatzenkreuz der Bundeswehr.

  8. Ich plädiere für „ERa“, Eiserne Ration (den Strich ans P könnse ja noch ranschminken), da bekommen Aktivisten gleich wieder Durchfall und Heulkrämpfe wegen angeblichem NS- Bezug.

    Lustiges Detail:
    „1914 (…) Die Heeresführung bemühte sich parallel um verbesserte Kochkenntnisse der Soldaten, doch einschlägige Kochkurse scheiterten sowohl vor als auch während des Ersten Weltkrieges.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eiserne_Ration

    • Meine Frau ist fast schon rechter als ich. Und das ist gut so. Linkes Fotzenkotzen kann ich nämlich gar nicht ertragen.

  9. Man merkt unseren Feminazis an, daß es ihnen nicht wirklich besser geht. Deshalb müssen sie immer weiter provozieren und Geld verschwenden 🙂

    Wichtig für uns ist jetzt, auch Frauenhäuser in Personenschutzhäuser umzubenennen und damit auch Männern Hilfe zu gewähren, damit diese sich nicht erst als Frau definieren müssen.

    Außerdem ein immerwährendes Anliegen: Die Frauenkirche in Dresden in Personenkirche umbenennen. Um diesem Ansinnen allmählich mehr Nachdruck zu verleihen, sollte sie auch von aussen verziert werden.
    Diese Kirche wurde von Männern gebaut und von Männern wieder aufgebaut.
    Nachdem sie zwischendurch von Nazis zerstört wurde, wie Feminazis glauben.
    Nach der Umbenennung sollten Frauen auch Eintritt zahlen müssen, um ihre Ehrerbietung den fleißigen Männern gegenüber zu zeigen.

  10. Ich plädiere für „EMPA“ = Ein/e-Mörder/in-Packung.

    Wann wird diese Scheiß-Bundeswehr endlich mal zu Tode gefickt? Ich würde sie sozialverträglich, also über einen Zeitraum von 30 Jahren, auflösen. Damit sich die Konservativen nicht in die Hosen machen wegen dem Iwan.

    Unfaßbar schwachsinnig, daß wir heute, im Jahr 2021, noch eine Armee vorhalten. Niemand braucht diese emotionalen Krüppel.

    Und dann tut sich da auch noch eine „christliche“ Partei besonders hervor. Auch deshalb könnte ich nie im Leben CDU wählen.

    • Gegen dieses „EMPA“ dürften die Dübendorfer protestieren, und zwar völlig zu recht :-p

      Wenn die Schweizer sauer werden, überrennen die uns notfalls innerhalb von ein paar Tagen. Wir müssen in Anbetracht ihrer militärischen Überlegenheit vorsichtig sein.

  11. Es ist für mich immer wieder überraschend, mit was für einem unglaublichen Blödsinn sich heutzutage beschäftigt wird, auf Steuerzahlerkosten übrigens. Und anstatt das diejenigen, die diesen Albernheiten vortragen ögfentlich ausgelacht werden, läuft das einfach so mit. Dabei würde ich vermuten dass 90% aller Männer und 70% aller Frauen dass genauso albern finden wie ich.

    Wie kann das sein?

  12. Ich bin erst dann zufrieden, wenn mehr Frauen im Kampf getötet werden als Männer. Da hier aber Quotenforderungen ausbleiben und die Gleichberechtigung uneingefordert bleibt, sind alle Bemühungen der Feminisitinnen hohle Phrasen.

    Frauen sollten per Gesetz verpflichtet werden alle und jede Anforderung die Männer gestellt wird auch zu erfüllen. Sollte sich kein ausgeglichener Frauenanteil einstellen, dann sind den Genderista- und Feminaziaktivistinnen entsprechende Haftstrafen aufzuerlegen (nicht unter 10 Jahre). Etwas mehr Gerechtigkeit muss sein.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4892/umfrage/anzahl-der-in-ausuebung-des-dienstes-getoeteten-soldaten-in-der-bundeswehr/ wer sich diese Statistik anschaut, der kann sich ausrechnen, dass Frauen (seit 2001 uneingeschränkt bei der BW) hier einen großen Nachholbedarf haben, weshalb künftig Auslandseinsätze nur mit reinen Frauenteams zu besetzen sind.

    Warum kommen eigentlich nur so wenige Menschen auf so gute rationale Gedanken?

    (Kann mir jemand plausibel erklären, warum 1962 so viele Soldaten starben? Was war damals?)

    • Muss ja keine Haftstrafe sein. Eine Steuer wie in der Schweiz, dort für Männer die dem Wehrdienst verweigern. Die Ausrede mit Kinderkriegen können Frauen heute ja nicht mehr bringen und da immer wieder behauptet wird, das Frauen alles mindestens genau so gut können wie Männer oder sogar besser, bedeutet dass das Männer höchsten genau so gute Soldaten werden können oder aber schlechtere als Frauen.
      Demnach ist es nur logisch mehr Frauen an die Front zu schicken.

      • Keine Gnade für Verweigerinnen. Frauen die ihren gesellschaftlichen Dienst nicht erfüllen, müssen mit der ganzen Härte des Rechtsstaates bestraft werden. Es darf einfach nicht sein, dass Drückebergerinnen damit durchkommen. Sollte es jemals wieder eine Wehrpflicht geben, dann kann dieser nur für Frauen und Männer gelten.

        • Ist die Wehrpflicht nicht weniger abgeschafft als einfach nur seit 10 Jahren ausgesetzt?
          Andernfalls müsste es da einen juristischen Kniff oder einen Ersatz geben, denn im sog. Verteidigungsfall (oder sogar nur einem sich anbahnenden Verteidigungsfall == „Spannungsfall“, den IIRC der Bundestag ohne größere Hürden feststellen kann) können nach wie vor (nur) Männer gegen ihren Willen zum Kriegsdienst gezwungen werden.

          • @ Renton, jeder Kriegseinsatz ist Wehrdienst, aber der Löwenanteil des Wehrdienstes besteht eben nicht aus Kriegseinsatz.
            Gibt auch Jobs, Missionen, da müssten sich Pazifisten eigentlich alle Finger nach lecken, aber solange man sich vor Mädchen heldenhaft als „Kriegsdienstverweigerer“ (Ich töte keine Frauen und Babys!) statt als Wehrdienstverweigerer (Ich beschütze keine Frauen und Babys…) ausgibt, halten sie einen vielleicht sogar für besonders sensibel…

          • @Blue Jaw

            Jeder Kriegseinsatz ist Kriegsdienst, und die Übung und Vorbereitung für den Kriegseinsatz ist es auch.

            Zur Erinnerung: Eine Streitmacht besteht nicht nur aus kämpfender Truppe. Logistik-, Nachschub- und Kommunikationseinheiten können einen ganzen Krieg überstehen, ohne jemals einen Feind zu sehen oder gar zu kämpfen (zum Kampf vorgesehene Truppen übrigens auch, selbst, wenn sie in den Einsatz geschickt werden). Sind diese Einheiten hinterher nicht im Krieg gewesen, haben sie keinen Kriegsdienst geleistet? Eben. Alles, was Soldaten zur Führung oder Vorbereitung eines Krieges tun, auch das Üben, ist Kriegsdienst. Und das soll man gefälligst nicht beschönigen, indem man von „Wehrdienst“ spricht. Auch ein Verteidigungskrieg ist ein Krieg.

            Davon ab weiß man, bevor der Krieg ausgebrochen ist, generell nicht, ob es ein sich-zur-Wehr-Setzen oder ein Angriffskrieg wird, manchmal weiß man es selbst hinterher nicht. Und bei der Geschichte der Bundeswehr seit 1999 verbietet sich die pauschale Rede von sich-zur-Wehr-setzen sowieso. Angriffskrieg gegen Serbien, Hilfe beim Überfall der Amerikaner auf den Irak, völkerrechtswidrige Beteiligung am syrischen Bürgerkrieg fallen mir spontan an Schandtaten unserer Bundes“wehr“ ein (natürlich auf Weisung durch die Politik).

            Also komm mir nicht mit der sentimentalen Mädchentour. Eine Streitmacht, die einen Oberstleutnant Klein befördert, hat die Feststellung „Soldaten sind Mörder“ vollauf verdient.

          • „Soldaten sind Mörder“
            Interessant, erklär mir doch bitte nur noch das niedere Mordmotiv von Oberst Klein.
            Sadismus? Triebbefriedigung? Geld?
            Oder wollte er schlicht seine Leute schützen, etwas, wozu jeder Vorgesetzte verpflichtet ist?

            Leute, die dir unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens deine wohlständige Existenz in Ruhe und Sicherheit gewährleisten, als „Mörder“ zu titulieren, ist einfach nur Wohlstandsverwahrlosung. Ohne die wärste nämlich selber „Mörder“ oder Mordopfer.

            „Soldaten sind Mörder“ ist natürlich auch so ein wohlfeiler Party-Spruch, der bei Mädchen ankommt, vor allem wenn man suggeriert, daß man Tucholsky gelesen hätte.

          • Die Zivilbevölkerung durch Abschreckung erziehen zu wollen, kein Benzin zu stehlen, nämlich indem man 100 Zivilisten zerfetzen und in Brand setzen lässt, ist für mich ein niederes Tatmotiv. Du kannst Diebstahlsbekämpfung mit Raketen und Massentötung von u.a. Kindern natürlich moralisch auch voll in Ordnung finden. Hat ja jeder so seine eigenen Moralvorstellungen.

            Magst Du vielleicht noch erläutern, welche konkreten Untergebenen Klein auf welche Weise geschützt hat? Oder wolltest Du damit nur suggerieren, dass die Behinderung der gegnerischen Versorgung mit Treibstoff, oder gar nur die Verhinderung eigenen Treibstoffverlustes, die Tötung von Dutzenden Zivilisten rechtfertigt?

            „Leute, die dir unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens deine wohlständige Existenz in Ruhe und Sicherheit gewährleisten, als „Mörder“ zu titulieren, ist einfach nur Wohlstandsverwahrlosung.“

            Die Bundeswehr gewährleistet meine Ruhe und Sicherheit? Warum, weil ohne Bundeswehr Dänemark uns sonst den Krieg erklärt? Das Gegenteil ist doch oft genug der Fall: Der Einsatz der Bundeswehr in Syrien, bis vor kurzem Afghanistan,… ruft bei uns erst IS-Terroristen auf den Plan. Schönen Dank auch! Da fühle ich mich gleich viel sicherer.

            Ich will nicht behaupten, dass es keine sinnvollen Bundeswehreinsätze gibt. Das Katz-und-Maus-Spiel mit Piraten am Horn von Afrika finde ich im Prinzip in Ordnung, wenn man mal außer acht lässt, welche Politik die Piraten erst auf den Plan gerufen hat. (Mein Wohlstand allerdings würde kaum spürbar sinken, wenn die Piraten ein paar mehr Lösegelder erpressen.) Ich habe auch nichts gegen Einsätze mit UN-Mandat wie in Mali. Aber davon profitiere nicht ich, sondern die Malis (hoffe ich).

            Wer sich zum Töten ausbilden lässt, soll sich nicht beschweren, wenn man ihn im Verdacht hat, ein Mörder zu sein. Und wer freiwillig Mitglied in einem Verein ist, der einen Typen wie Klein deckt, meines Erachtens einen glasklaren Mörder, in einem Verein, der Angriffskriege führt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er als Mitglied einer Mörderbande selbst als Mörder bezeichnet wird.

            (Übrigens brauche ich nicht zu suggerieren, Tucholsky gelesen zu haben. Ich habe Tucholsky gelesen.)

          • @Renton
            Da stellt sich natürlich die Frage, ob es so schlimm ist ein Mörder zu sein. Immerhin ist Mord und Krieg im Tierreich weitverbreitet. Vom Bakterium welches biochemische Kampfstoffe produziert um Konkurrenten zu töten, über den Löwen der seine Konkurrenten und dessen Kinder tötet, bis hin zu Schimpansen die richtige Kriegszüge gegen andere Schimpansen veranstalten.
            Ich denke Krieg ist Teil der menschlichen Natur, ohne Krieg hätte es dich nicht gegeben, ohne Krieg hätte es keinen von uns gegeben.
            Deswegen finde ich es etwas platt den Mörder unbedingt als etwas Schlechtes dazustellen. Mord ist immer schon Teil des Menschen gewesen und wenn er auch für das betreffende Individuum schlecht ist, so glaube ich, dass er für die Gesamtheit der Menschheit nützlicher war und ist als dies die Meisten zugeben würden.

          • „Deswegen finde ich es etwas platt den Mörder unbedingt als etwas Schlechtes dazustellen. “

            Töten mag natürlich sein, aber das Wort „schlecht“ ist es nicht; bzw. nur sehr eingeschränkt.

            „Schlecht“ ist, was Gemeinschaften vereinbart haben zu unterdrücken. Bei „schlechten“ Dingen wie Töten durch ewiglange kulturell-evolutionäre Auslese von Spielregeln.

            In dem Sinne ist es vollkommen korrekt und voller Sinn, Mörder als schlecht darzustellen. Es ist fraglich, ob ohne diese Darstellung Zivilisation überhaupt denkbar ist.

          • @PuS

            Krieg und Gewalt sind Teil der menschlichen Natur, soweit bin ich bei Dir. Und beides war nicht immer so schlecht angesehen wie heute. Die Berichte aus der Antike, dass Menschen Krieg schon allein deshalb befürworteten, weil sie dabei für sich persönlich Reichtümer zu erbeuten hofften, sind Legion (kleines Wortspiel).

            Mörder andererseits waren schon immer schlecht angesehen. Ihre Taten werden moralische negativ beurteilt, das steckt in der Bezeichnung Mörder mit drin. Und genau darum geht es mir.

            Ich wäre deutlich zurückhaltender mit dem Tucholsky-Zitat bei der Bundeswehr, wenn die Bundeswehr heute noch ihrem Anspruch von vor einem Vierteljahrhundert gerecht würde. Seit damals nämlich wurde sie von einer Streitmacht zur Landesverteidigung zu einer Streitmacht für internationale Interventionen umgebaut und auch so eingesetzt, übrigens gegen den Willen von 70-80% der hiesigen Bevölkerung. Und das sind nicht „humanitäre Interventionen“, wie die sie einsetzenden Politiker und die Bundeswehr selbst immer glauben machen wollen, sondern in der Regel ganz simpel Einsätze zur Durchsetzung US-amerikanischer imperialer Interessen

            Da wirst Du nun wahrscheinlich wieder sagen, das eben diese gewalttätige Durchsetzung imperialer Interessen Teil, oder vielleicht besser: ein Ergebnis der menschlichen Natur und für die Menschheit nützlich ist. Das stimmt nur zum Teil: Nützlich ist es nur für den Teil der Menschheit, der davon profitiert. Das war historisch der (häufiger) überlebende Teil, Aber wenn man schlussfolgert, dass es insofern für die heute lebenden Menschen nützlich war, finde ich das arg – wie soll ich sagen – darwinistisch? Menschliches Handeln soll immer auch an moralischen Maßstäben gemessen werden, auch das ist Teil unserer Natur.

            Kompromissvorschlag: Da das Messen mit moralischen Maßstäben voraussetzt, dass man sich diese Maßstäbe leisten kann („erst kommt das Fressen, dann die Moral“), kann Gewalt in Notsituationen als legitim und u.U. nützlich gelten. Andernfalls zwar u.U. als nützlich, aber nicht als legitim.

          • @Renton
            Ne, so einfach ist es nicht. Mord ist je nach Motiv und Opfer unterschiedlich angesehen. Ein Beispiel ist der Mord an dem französischen Lehrer vor einem Jahr, der wurde in der islamischen Welt durchweg als positiv angesehen. Ebenso war der Mord an dem Schweizer Fluglotsen durch einen Vater, der sein Kind bei einem Absturz verloren hat als dieser Lotse Dienst hatte sogar so gut angesehen, dass der Täter nach Absitzen der Strafe einen Ministerposten bekam. Das MOTIV der Tat ist dabei immer entscheiden. Geschieht es aus Motiven welche als gerecht angesehen werden, dann ist der Mord auch gut angesehen, aus egoistischen Motiven hingegen nicht.
            Bei Kriegen ist dies ähnlich, weswegen jedes Staatsoberhaupt heutzutage ja auch nur Verteidigungskriege oder humanitäre Kriege führt, Angriffskriege beginnt nur der Gegner. Früher war das anders da, wie du richtig bemerkt hast, auch der Soldat und seine Familie bei einem Sieg massiv profitierten.
            Trotzdem denke ich, dass Kriege Teil des Lebens sind, bei fast allen Lebewesen ist der Wunsch sich weiter auszubreiten, mehr Lebensraum, Weibchen und Futter zu bekommen ein wichtiger Teil des Lebens. Kriege sind da nur der Ausdruck dieses Strebens.
            Aber um dir eine Perspektive zu bieten, je mehr beide Seiten zu verlieren haben, desto seltener werden offene Kriege. Die heutigen Kriege sind meist solche der Assassinen oder Wirtschaftskriege. Je besser und billiger moderne Waffen werden, desto weniger Kriege wird es geben. Ob das gut ist, wird sich erst noch zeigen müssen. Das ist ähnlich wie mit dem Tod, den die meisten als etwas Schlimmes empfinden, aber wenn du die Arschlöcher, die du täglich im Fernsehen siehst, die nächste Ewigkeit ertragen musst, dann würde der Tod tatsächlich wieder als etwas Positives gelten. Von daher sollte man vorsichtig mit der Bewertung von offenkundig negativen Dingen sein.

          • @PuS

            Du hast recht mit den Morden. Tyrannenmord wäre ein weiteres Beispiel, was mir einfällt. Wenn das nächste Mal sich jemand beschwert, dass ich Soldaten als Mörder bezeichne, werde ich ihm sagen, er solle doch einfach stolz darauf sein 😉

            Kriege werden seltener, oder zumindest werden die Zeiten unblutiger, ob das an den Waffen liegt, weiß ich nicht. Alfred Nobel meinte auch mal, mit der Erfindung des Dynamits sei die Zeit der Kriege vorbei, niemand würde eine solch furchterregende Waffe einsetzen. Dann kam der erste Weltkrieg, dann der zweite… sicherlich haben die heutigen Nuklearwaffen eine hohe Abschreckungswirkung, Stichwort „mutual assured destruction“, aber darauf verlassen, dass diese deshalb nicht eingesetzt werden, werde ich mich nicht.

            Ob das Seltener-werden der Kriege für uns Menschen schlecht sein könnte? Ich glaube nicht, solange wir uns nicht irgendwann in einem Konflikt mit einer aggressiven außerirdischen Spezies wiederfinden, der wir dann aufgrund unseres Naturells unterlegen sind. Die meisten Menschen haben mit Krieg sowieso nie etwas am Hut gehabt, selbst in den kriegerischsten Zeiten war es immer nur eine Minderheit, die andere Menschen tötete. Natürlich können Minderheiten großen Einfluss haben, aber ich sehe nicht, dass uns als Menschheit insgesamt etwas fehlte.

    • Reine Frauenteams wären doch auch viell effektiver.
      Wenn man Film und Fernsehen der 200ßer zugrunde legt, gibt es keinen sichereren Weg mit einem Trupp bestens ausgebildeter und topfitter männlicher Hünen fertigzuwerden, als ihnen eine (idealerweise ohne oder maximal mit Nahkampfwaffen ausgestattete) 45 Kilo schwere, etwa 1.65 große, ggf. in schwarzes Leder gekleidete Frau gegenüberzustellen.

    • „Kann mir jemand plausibel erklären, warum 1962 so viele Soldaten starben?“

      „Am 15. und 16. Februar 1962 traf eine verheerende Sturmflut die deutsche Nordseeküste und sorgte auch an Elbe und Weser für schwere Überschwemmungen. In den Großstädten Bremen und Hamburg brachen Deiche, Häuser wurden unterspült, Versorgung und Infrastruktur brachen zusammen.
      (…)
      Etwa 40.000 Soldaten waren tagelang ohne Unterbrechung im Einsatz und retteten mehr als 1000 Menschen aus lebensgefährlichen Situationen. Dabei verloren neun Soldaten ihr Leben.“

      https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/die_geschichte_der_bundeswehr/geschichte-der-bundeswehr-1990-100.html#Hamburg

  13. AKK, die knollennasige Luftpumpe, die sich als Verteidigungsministerin ausgibt, also vorgibt, etwas zu sein, was sie nicht ist (was aber den staatlich unterstützten Faktenfindern noch nicht aufgefallen ist), hat wieder ein neues, eminent wichtiges Thema entdeckt: Die gendergerechte Umbenennung der sogenannten „Einmannpackungen“, damit auch jede Muschi und vor allem die tausenden von Transen beim Bund sich angesprochen fühlen. Tja, wenn man keine anderen Sorgen und auch nichts in der Birne hat, dann kratzt man eben die Scheisse mit dem Teelöffel aus dem Klo.

    • Direkt verantwortlich ist das 2012 neu gegründete Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, das eine Präsidentin (Gabriele Korb) hat.
      Wobei diese immerhin schon seit fast 30 Jahren entweder bei oder im Zusammenhang mit der Bundeswehr tätig ist und zumindest mir bislang nicht durch ungewöhnliche feministische Umtriebe aufgefallen ist. Wenn sie selber nicht so drauf ist, hat sie sich aber sicher einen schönen Haufen feministische Mitarbeiter und Berater eingetreten, wie das ja in allen sicheren Sesselpupser-Jobs im ÖD der Fall ist.

  14. „Ein-Personen-Paket“ geht aber sowas von überhaupt nicht. Das kürzt sich ab zu EPP, wie Reichsstatthalter General Ritter von Epp, Kolonialoffizier und Nazi.
    Herausforderung: Zu jedem Namensvorschlag einen Grund finden, warum er rassistisch, nazi oder menschenverachtend ist.

  15. Ich wäre ja für das „Ein-Mensch-Packet“ (oder die entsprechende „Packung“). Dann müsste nichts in den Abkürzungen geändert werden.
    Wahlweise, wenn wir politisch besonders korrekt sein und jegliche Diskriminierung ausgleichen wollen, das „Ein-Weib-Packet“ als Pendant zum „Ein-Mann-Packet“, gerne auch mit olivfarbener Binde o.ä. als (zusätzlichem) Inhalt.
    Letzteres sollte aus Diskriminierungsgründen damit verknüpft sein, dass so lange nur noch Frauen, und keine Herren mehr, zu (Auslands-)Einsätzen mit potentiell tödlichem Ausgang befohlen werden, bis der „Gender-Die-Gap“ bei der Bundeswehr ausgeglichen ist.
    Wobei: Auch bei der Polizei will man ja mit „besser deeskalierenden“ Frauen gute Erfahrungen gemacht haben, vielleicht wird die BW ja dadurch pötzlich tatsächlich eine besonders friedensstiftende Armee, besonders bei islamistischen Radikalinskis? Dann wäre das doch generell eine prima Sache. Sollte mein bescheidener Vorschlag umgesetzt werden, sage ich allerdings gleichzeitig sinkende Quoten an Frauen bei der BW voraus…

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