Selbermach Mittwoch

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118 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch

    • Schon komisch. Man könnte wirklich den Eindruck bekommen, bei Pinkstinks wäre es auch ein Thema gewesen, wenn der Somali fünf Männer und Jungen getötet und verletzt hätte. Aber dann hätte der Tenor gelautet, der arme psychisch Kranke mit der Fluchtsymptomatik dürfe nicht stigmatisiert oder bestraft werden.

      Doch durch weibliche Opfer blitzt die Ambivalenz auf, die Tat als „Femizid“ trotzdem verurteilen zu müssen. Da wird es wirklich kompliziert, das Verständnis gegenüber dem Täter zu behalten und trotzdem die patriarchalen Femizide zu ächten. Entsprechend das Rumgeeiere.

      Wenn ich also komplett durchgeknallt wäre und eine Schreckenstat verüben wollte, die größtmögliches Echo erzielen soll, dann würde ich natürlich das attackieren, was den anderen besonders wichtig und heilig ist. Und deswegen war der Wahnsinnige, der in Halle die Synagoge stürmen wollte, eben kein Nazi. Ihm war klar, dass es das Schlimmste ist, in Deutschland Juden anzugreifen.
      Und wenn der Somali in Würzburg irgendeinen islamistischen Schlachtruf ausgestoßen hat und dann auf vom Staatsfeminismus inthronierte Heiligkeiten losgestürmt ist, dann ist das ähnlich schlüssig.
      Dadurch scheint es in der Tat ein Femizid zu sein, den er begangen hat. Der wäre aber womöglich nicht erfolgt, wenn die Menschen um ihn herum alle gleichwertig und gleich schützenswert gewesen wären. Er hätte ja auch im Kaufhaus dem dicken Horst von hinten ein Messer in den Rücken rammen können – der wäre mindestens so wehrlos gewesen wie jede Frau.

      Daraus ließe sich ableiten, dass es ein neuartiges Phänomen „Femizid“ wirklich gibt und dass es die Folge der feministischen und damit staatlichen Höherbewertung von Frauen und Mädchen ist. Das nachrangige Geschlecht qua Geburtsschande muss sich nun damit auseinandersetzen, warum seinesgleichen die Ikonen des Guten tötet.

      Was ist unsere Antwort?

      • Das Geschlecht der Opfer sollte fürs Strafmaß egal sein.

        Und WENN pinkstinks darauf Wert legen will, dass der Amokläufer nicht aus „Frauenfeindlichkeit“ Frauen umgebracht hat und sie deshalb sich in dem Fall nicht weiter dazu äußern, können sie es ja gerne tun.

        Ehrlich gesagt ist es mir fast egal. Ich persönlich will nicht, dass Feministinnen über männliche Afrikaner herziehen, nur weil sie über mich herziehen, sondern ich will, dass sie über niemanden herziehen, oder jedenfalls nicht pauschal.

        • Hatte Danisch auch einige Zeilen zu geschrieben, dir mir durchaus plausibel erscheinen. Wenn als potentielle Opfer nahezu nur Frauen verfügbar sind, weil Männer eher selten bei Woolworth einkaufen und/oder arbeiten, dann wird eine potentielle Täterin bevorzugt Frauen angreifen.
          Im Übrigen dürften Frauen auf das Geschlecht bezogen deshalb vermutlich bevorzugte Opfer werden, weil sie in einer körperlichen Auseinandersetzung im Nahkampf (wie halt bei Messerstechereien üblich) leichter zu überwältigen sind. Jeweils vom Durchschnitt ausgehend.
          Einen Angriff auf Frauen, weil er Frauen hasst, würde ich zwar nicht ausshließen, wage ich aber zu bezweifeln.

    • Was für ein scheiß Post, klicke „read/feeds/45561042/posts/3421394122“ ! WEIL „Ja, wer hätte es gedacht…“

      Alex hat Viele hier übertroffen, bitte denkt mal drüber nach…

      MHO (nicht IMHO):
      1. beschreibe worum es geht
      2. wie viel Zeit es beansprucht
      3. Warum Deine Emotion X, deiner Meinung nach gerechtfertigt ist.

      nicht meine Regeln, aber ein doch geringes Mindestmaß, welches Du hier gerissen hast.

      ich habe Alex auch einige male Untertroffen….

      • pinkstinks (und Feministinnen im allg.) machen genau die empörungsheischenden Klimmzüge, die sie bei anderen kritisieren, wie viel Zeit das beansprucht, weiß ich nicht, und meine Emotion ist eigentlich egal, ich will anderen keine Emotionen vorschreiben

  1. Dr Ciara Cremin

    Responsibilities
    Programme Leader of Gender Studies

    Areas of expertise
    Critical theory; political economy; Marx; psychoanalytic theory; cultural sociology; work and organisations; utopia / dystopia; videogames; popular culture; trans / queer politics through Marxist-Feminist perspective.

    http://www.arts.auckland.ac.nz/people/profile/c-cremin

    Wenn Feministinnen mal wieder behaupten das Feministinnen gar nicht sagen, das Männlichkeit an sich toxisch ist, dann lautet die Antwort:

    „Warte kurz, gibt Feministinnen etwas Zeit.“

    🙂

      • Vergiss nicht die Verbindung mit Videospielen und Psychoanalyse! Auch Arbeit und Organisation ganz allgemein scheinen ihren Teil beizutragen, nicht wahr?

          • Ihre Spezialgebiete finde ich nicht witzig. Ich habe über Bill Millers Aussage gespottet. (Zumindest war das die Absicht.)

    • Colin Cremin​ has called society’s bluff, or so he says.

      „People say we are more liberated and more tolerant and so forth, but I’m not sure that’s the case. I think we are good at policing our intolerance,“ Cremin said at a public talk at Victoria University.

      Cremin, also known as Ciara, dresses as a woman 80 per cent of the time, mostly weekdays, when she lectures in sociology at Auckland University.

      Although society is beginning to introduce things like non-binary toilets, sideways looks remain constant when Cremin is out in public.

      https://bit.ly/2Ub4jyg

      Scheint ein Abklatsch von Raewyn Connell zu sein. Vor 500 Jahren wären sie womöglich Flagellanten geworden, heute hassen sie stellvertretend alls Männer, die kein Problem mit ihrem Geschlecht haben.

    • Dr Ciara Cremin ist keine Feministin, sondern ein Feminist.
      „On July 27th, 2015, Colin Cremin overcame a lifetime of fear and repression and came to work dressed as a woman called Ciara.“

  2. Leute, habt ihr das Interview mit Hubert Ullrich gelesen, dem Spitzenkandidaten der saarländischen Grünen?
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article232191731/Gruenen-Politiker-Hubert-Ulrich-Mit-dieser-Regelung-werden-Maenner-diskriminiert.html?icid=search.product.onsitesearch

    Ulrich sagt darin, das Frauenstatut der Grünen benachteilige Männer!

    WAAS? Ich bin rückwärts aus meiner patriarchalen Hängematte gefallen, als ich das las! Wie kommt der Mann bloß auf so eine Idee? Kann mir da jemand weiterhelfen?

    • „WELT: Halten Sie das Frauenstatut, dass immer eine Frau auf ungeraden Plätzen gewählt werden soll, für falsch? Oder für Männer diskriminierend?

      Ulrich: Nein, es ist nicht falsch.“

      Der Typ ist in der Partei, die zu ihm passt.

  3. Der Tagesspiegel versucht sich mit einem Gastbeitrag an der Verteidigung der Critical Race Theory:

    „Die Ideen aber insgesamt als „Angriff auf die Werte des Westens“ abzukanzeln ist unredlich und verhindert, dass man wichtige gesellschaftskritische Lektionen lernt – die man freilich nur lernen könnte, wenn man sich ernsthaft auf den Gegenstand einließe, statt nur nach Bestätigungen für eigene Vorurteile zu suchen.

    Gerade weil die Angriffe auf die Critical Race Theory ihren Gegenstand weitgehend verfehlen, könnte man das alles für irrelevant halten. Dies gilt umso mehr, da sie an deutschen Universitäten ohnehin marginal ist, was die Debatte folgenlos erscheinen lässt.

    Gegen ein solches Abtun spricht zweierlei: Zum einen haben die Debatten um Critical Race Theory und die daran anknüpfenden Initiativen aus der Republikanischen Partei in den USA ein Ausmaß angenommen, das es erforderlich macht, sich mit den Forschenden und Lehrenden zu solidarisieren, deren Wissenschaftsfreiheit bedroht ist.“

    https://www.tagesspiegel.de/kultur/buergerliche-angst-vor-rassismuskritik-die-aufklaerung-muss-gegen-ihre-verfechter-verteidigt-werden/27371688.html

      • @Matze

        Sieht so aus. Und weil angeblich diese Kritik ins Leere läuft.
        Wenn man sich den Background des Autors anschaut, wirkt das aber nicht verwunderlich:

        „Nach seinem Studium der Physik und Politikwissenschaft in Gießen und Boston hat Floris Biskamp am in der Exzellenzinitiative des Bundes geförderten International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) in Gießen eine soziologische Dissertation über neuere kritische Theorie, Postkoloniale Kritik und antimuslimischen Rassismus verfasst.“

        https://promotionskolleg-rechtspopulismus.net/team/floris-biskamp

        • Aus leidvoller persönlichen Erfahrung mit Gestalten aus diesem Milieu wage ich zu sagen: Bei manchen Menschen reicht es vollkommen aus, den Vornamen zu kennen, um mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen zu können, dass sie einen Dachschaden haben. Mit der Art von Eltern, die typischerweise ein wehrloses Kind „Floris“ nennen, hat das Kind praktisch null Chance ein auch nur annähernd geistig gesunder Mensch zu werden.

          Aber gut, immerhin wissen wir jetzt, dass Moslems eine Rasse darstellen. Ich hab mich schon immer gefragt, warum sich Malcolm X, Bin Laden, Erdogan und Max Klein quasi wie ein Ei dem anderen gleichen.

  4. Schon wieder behauptet einer, dass unser Wohlstand auf Kosten der Dritten Welt ginge…

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=73822#h04

    „Charakteristisch für den globalen „ungleichen Tausch“ ist andererseits die Tatsache, dass niedrig entlohnte, arbeitsintensive Produktionsschritte und Rohstoffextraktion tendenziell im globalen Süden stattfinden…“

    Dabei vergisst der Autor, dass, wenn nicht in der Dritten Welt zu niedrigen Löhnen produziert werden könnte, eben aufgrund der bei uns höheren Löhne mehr rationalisiert und automatisiert würde, so dass unser Wohlstand gar nicht so viel anders wäre. Und, wenn Rohstoffe so teuer wären, dass sie allein der Dritten Welt unseren Wohlstand ermöglichen würden, wir sie von woanders holen würden (aus schwerer ausbeutbaren Reserven, die es bestimmt irgendwo außerhalb der Dritten Welt gibt*, notfalls aus dem Weltraum), sie substituieren, einsparen und mehr recyceln würden, weil dies viel billiger wäre, so dass die Dritte Welt schnell wieder verarmen würde. Entsprechendes gälte auch für höhere Kaffee- oder Bananenpreise oder dergleichen, da diese dann bei uns im Treibhaus angebaut würden. Da heißt jetzt natürlich nicht, dass ein bisschen höhere Preise nicht möglich oder sinnvoll wären…

    „…während wissensintensive Tätigkeiten im globalen Norden abgewickelt werden. Doch Profite werden am Ende, nicht am Anfang der Wertschöpfungskette erzielt: „In den Konzernzentralen verbleibt der höchste Gewinn.“

    Seltsamerweise haben die ostasiatischen Länder es geschafft sich diese Felder anzueignen und so reich zu werden. Warum ging das in der Dritten Welt nicht? Zum Argument, das immer kommt, dass der Westen korrupte und despotische Regierungen unterstützt hat: Das hätte er auch in den ostasiatischen Ländern tun können und teilweise getan, aber offensichtlich fielen diese Versuche dort nicht auf so fruchtbaren Nährboden…

    *Viel, was im Westen gefördert wurde, wurde ja ausgelagert, weil die Umweltauflagen bei uns zu hoch waren und keine Ökozölle eingeführt wurden.

    • Entsprechendes gälte auch für höhere Kaffee- oder Bananenpreise oder dergleichen, da diese dann bei uns im Treibhaus angebaut würden.

      Genau. Wir haben ja auch unendlich viel Platz für Gewächshäuser. Kaffee- und Bananenplantagen können wir wunderbar darin anlegen, sparen wir uns doch einfach die Felder mit heimischen Lebensmitteln.
      Exportsubventionen spielen außerdem überhaupt keine Rolle im Handel u.a. mit Afrika.

      Des Weiteren fehlt in deiner Arguentation der Punkt Preis. Unser Wohlstand ist deshalb so hoch, weil wir relativ billig einkaufen können. Das kann man bspw. dann, wenn man den Preis beim Erzeuger/Produzenten diktiert (s. Aldi & Co) oder aber davon profitiert, dass die politische Situation in den Ländern instabil wird, ist oder bleibt. Beispielsweise in der Demokratischen Republik Kongo.

      Passend erklärst du allerdings, wohl aber unabsichtlich, wie man Erzeuger unter Druck setzt. Man droht einfach, woanders zu kaufen, wenn die diktierte Preisvorgabe nicht eingehalten wird.
      Funktioniert in anderen Bereichen übrigens ähnlich und ähnlich gut, bspw. bei Löhnen, sogar hierzulande.

    • „Passend erklärst du allerdings, wohl aber unabsichtlich, wie man Erzeuger unter Druck setzt. Man droht einfach, woanders zu kaufen, wenn die diktierte Preisvorgabe nicht eingehalten wird.“

      Es geht nicht um Erpressung, sondern darum, dass bei so hohen Preisen es sich nicht mehr lohnt, sich die betreffenden Sachen aus der Dritten Welt zu beziehen, da sie anderswo billiger herzustellen wären. Du scheinst dir nicht im klaren zu sein, wie sehr die Preise für Rohstoffe, Kaffe usw. steigen müssten, um den Wohlstandsunterschied zwischen Erster und Dritter Welt einzuebnen, worum es mir ja ging. 1980 z.B. machten die Dritte Welt fast 80% der Weltbevölkerung aus, die Erste dagegen etwa 20%, während es bei der Wirtschaftsleistung umgekehrt war, was die Rechnung einfach macht, so dass die Preise für besagte Produkte sich hätte vervierfachen müssen. Da aber die meisten Leute in der Dritten Welt Kleinbauern waren und immer noch sind und somit Rohstoffe und Co. nur einen kleinen Teil der Bevölkerung ernähren, müssten die Preis sich vielleicht verzehn- bis verzwanzigfachen! Heute ist ein Teil der Dritten Welt zu Schwellenländern aufgestiegen, so dass der Preisanstieg etwas geringer ausfallen könnte, aber viel geringer auch nicht. Es wäre außerdem immer noch besser, wenn sich die betreffenden Länder eine Industrie zulegen würden, da dann alle reicher wären.

      „Genau. Wir haben ja auch unendlich viel Platz für Gewächshäuser. Kaffee- und Bananenplantagen können wir wunderbar darin anlegen, sparen wir uns doch einfach die Felder mit heimischen Lebensmitteln.“

      So viel Platz verbrauchen Treibhäuser nun auch wieder nicht (wir essen ja nicht 1 kg Bananen am Tag oder so) und zur Not würden wir Bananen und Co aus den USA beziehen, wo es viel mehr Platz gibt und auch wärmere Orte, so dass Treibhäuser vielleicht gar nicht erforderlich wären. Und Treibhausanbau ist sicher möglich, die müssen ja nicht gleich die Größe einer Plantage haben. Es wird nur nicht gemacht, weil es viel teurer ist als der Anbau in der Dritten Welt, aber: Siehe oben.

      „Exportsubventionen spielen außerdem überhaupt keine Rolle im Handel u.a. mit Afrika.“

      Das hab ich nun nicht gesagt. Aber es macht es der Dritten Welt nicht völlig unmöglich aus der Armut zu entkommen.

      Im Übrigen: Als die Preise für Rohstoffe, Kaffee oder dergleichen mal zeitweise höher waren, wurden die Mehreinnahmen oft nicht sinnvoll investiert, sondern landeten auf den Konten von Despoten oder dergleichen. Siehe Venezuela (obwohl hier nichts veruntreut wurde), v.a. im Vergleich zu Bolivien. Dasselbe gilt für aufgenommene Kredite, wodurch die betreffenden Länder dann leicht zu Strukturanpassungsprogrammen gezwungen werden konnten, was es ihnen noch schwerer machte.

      • Dazu muss ich sagen: Der Niedergang Venezuelas kam vor den US-Sanktionen, die ihn lediglich verstärkt haben. Die Inflation begann sogar schon 2012 (wenn ich mich recht erinnere) zu steigen, also vor dem Absturz des Ölpreises (2015), der sie natürlich deutlich schlimmer machte.

    • Schön für ihn, allerdings wohl ein eher zweifelhafter Freispruch xter Klasse.
      Er wird ja nicht freigelassen, weil er als unschuldig gilt, sondern wegen eines möglichen Deals mit der Staatsanwaltschaft.
      Man kann sich aber sicher sein, dass selbst bei einem erstklassigen Freispruch irgendetwas hängengeblieben wäre. So natürlich noch viel mehr. Aufgrund seines, wahrscheinlich noch vorhandenen, Vermögens uns seines Alters, kann es ihm aber wohl egal sein. Hauptsache in Freiheit.

      • Dass es einen Freispruch irgendeiner „Klasse“ gäbe, ist brutalstmöglicher Unsinn, und man(n) sollte niemals, selbst wenn einem der Freispruch suspekt erscheint, dabei mitmachen diesen Begriff zu verwenden. Das ist quasi eine unbegrenzte Ausdehnung des Strafrechts ins Beliebige bzw. „Moralische“ a la „so hätten wir es uns aber gern gewünscht“, hat schon unzählige Existenzen vernichtet und hat überdies mit Rechtsstaatlichkeit nichts, aber auch gar nichts zu tun. Jede Person und jedes Medium, die/das diesen Begriff benutzt, ist in keiner Weise satisfaktionsfähig.

        Ich würde mich übrigens extrem schwer tun, mich auch nur eines Falles zu erinnern, in dem ein Freispruch gegenüber einer Frau als „zweitklassig“ bezeichnet worden wäre.

        • Das ist nun einmal die Realität. Es gibt immer zwei Arten der Verurteilungen, die durch Gerichte und die durch die Öffentlichkeit. Die durch Gerichte mag er gewinnen, die durch die Öffentlichkeit nicht.
          Ich hatte mal gelesen, dass früher in Norwegen und Dänemark darüber abgestimmt wurde ob jemand schuldig ist. Da spiele der Leumund und die öffentliche Meinung eine viel stärkere Rolle als irgendwelche Beweise. Das ist jetzt wieder die Realität geworden.

        • Meines Wissens wird bei Freispruch von vielen Juristen unterschieden zwischen
          – Unschuld erwiesen, die Richter wurden durch vorgelegtes Material/Beweise/Indizien davon überzeugt, dass der Tatvorwurf nicht der Wahrheit entspricht; daraus kann gelegentlich auch ein strafrechtliches oder ziviles Verfahren gegen das zuvor vermutete Opfer oder Zeugen resultieren
          – Unschuld nicht erwiesen, aber Schuld auch nicht erwiesen und nicht überzeugend dargestellt. Dabei kommt oft der Begriff „Mangel an Beweisen“ vor. Der Beschuldigte kann wegen des selben Vorwurfs auch zukünftig nicht mehr belangt werden („ne bis in idem“, wenn ich mich richtig erinnere) – das zuvor vermutete Opfer kann aber auch nicht belangt werden. Hier sind Konstellationen inbegriffen, in denen aufgrund von Schuldunfähigkeit der Angeklagten oder Beweisverwertungsverboten die Täterschaft juristisch nicht zur Verurteilung führen kann, obwohl die mäßig informierte Öffentlichkeit keinen plausiblen Zweifel am Tatablauf hat.

          Im ersten Fall ist aber auch eine Watsche für die Staatsanwaltschaft enthalten – bei ordentlicher Vorbereitung wäre das Verfahren vielleicht gar nicht erst eröffnet worden. Außerdem ist ein Gegenverfahren oft möglich; diese Informationen kann man aus der Bezeichnung „erster Klasse“ also schnell erahnen. Ich finde diese Unterscheidung durchaus sinnvoll.

          Daraus folgt noch lange nicht, dass ein nach „zweiter Klasse“ Freigesprochener ein Täter, schuldig, oder ein schlechter Mensch ist.

  5. Durch die unermüdliche und wegweisende Arbeit der Sprachwissenschaft nimmt die geschlechtergerechte Sprache langsam Form an.

    Wie man hier sieht, wurde das Genitiv-s geschickt auf die Artikel konzentriert. Das entlastet die Substantive und macht alles noch einmal eleganter! Die Artikel-Dopplungen werden in nächster Zeit noch überarbeitet werden, so daß die Effizienz noch weiter gesteigert wird.

    PS: Das mit der „Plage“ ist natürlich nur auf die Textsorte Populärwissenschaftliches Buch eines*einer Politiker*in bezogen. Jede unfreiwillige Komik ist rein zufällig und unbeabsichtigt.

    • Wie man hier sieht, wurde das Genitiv-s geschickt auf die Artikel konzentriert. Das entlastet die Substantive und macht alles noch einmal eleganter!

      Wie meinen? Ich kann dir nicht ganz folgen. Imho gehört an „Politiker“ zwingend ein „S“. Alles andere ist feministische Kackscheiße. 😉

    • Übrigens ist es ganz interessant, den Twitter-Thread mal anzuklicken. Erstaunlicherweise verteidigt Stefanowitsch die Berichterstattung über die Plagiate.

  6. https://www.theonion.com/the-plumbing-business-is-not-as-glamorous-as-the-porn-i-1819583670

    ^^

  7. Edition F hat sich vor einiger Zeit eine Paywall angeschafft und präsentiert dahinter Themen die Frauen wirklich interessieren und von denen sie sich viele Abos erhofft. Wen wundert es: Feministische Themen sind das natürlich nicht, die sind nur noch Alibi im offenen Frontbereich der Site.

    Letzten Monat haben sie mit dem Special „Mode“ aufgewartet und legen diesen Monat mit einem noch heißeren Gesprächsthema für Frauen nach: Es geht um…tadaa…SEX 😀

    Mit Anleitung (neudeutsch „Worksheet“), Übungen und Videocoaching. Also wenn die danach nicht saniert sind, weiß ich auch nicht 😀

  8. Pingback: Hubert Ulrich zum Frauenstatut der Grünen und seiner Wahl auf Platz 1 der Liste | Alles Evolution

  9. https://archive.is/https://www.tagesschau.de/faktenfinder/hintergrund/criticalracetheory-101.html

    Critical Race Theory– Die Geschichte eines Kampfbegriffs 30.06.2021

    „Die Critical Race Theory sorgt für Kontroversen; von einem „Zangenangriff auf die Demokratie“ ist die Rede. Konservative in den USA haben aus der wissenschaftlichen Theorie einen politischen Kampfbegriff gemacht.“

    Ein Ausnahme-Artikel:

    * mit einer Fülle an Links

    * Twitter-Post wird als eigenes Bild eingebettet, nicht als Link auf Twitter-Daten-Krake

    „Massenhaft gewarnt

    Und bei der Umsetzung seines Zieles ist er nicht allein: Der Begriff der Critical Race Theory wurde laut dem Medienblog „Media Matters“ allein bei Fox News in den letzten dreieinhalb Monaten 1300 Mal genannt. “

    Zu Zeiten von Occupy-Wallstreet gab es in der NYT ~500 Artikel die „racism“ erwähnten, diese stiegen danach exponentiell an, 2019 waren es fast 2500. Ob da jemand von etwas ablenken wollte?

    Trumps Anti-CRT-Dekret war “ …in staatlichen Institutionen keine Diversity-Trainings mehr abgehalten werden dürfen, welche die USA als strukturell rassistische Nation bezeichnen.“

    AFAIK hieß es darin aber auch, dass Menschen nicht aufgrund ihrer Hautfarbe o.ä. als strukturell rassistisch dargestellt werden dürften.

    • „Ein Ausnahme-Artikel“

      War das ironisch gemeint? Dieser Artikel ist nachgerade klassische politische Propaganda (zugunsten der woken Grünen), die seit langem typisch für die Tagesschau ist. Getarnt unter dem Etikett „Faktenfinder“.

      Man frage sich nur einmal, um welches „Faktum“ es hier geht. Der eigentliche Titel „Die Geschichte eines Kampfbegriffs“ ist nichtssagend, im Vorspann und auch gleich im Haupttext wird „Critical Race Theory“ genannt.

      Was Critical Race Theory inhaltlich ist, wird aber nur sehr oberflächlich in ca., einem Viertel des Textes (im Abschnitt „Was ist die Critical Race Theory?“). Ein Leser erfährt noch so gerade, welche Phänomene von dieser „Theorie“ adressiert werden, und daß sie wissenschaftlich ist („Ursprung in der US-amerikanischen Rechtswissenschaft“), also absolut seriös. Nichts erfährt ein Leser von der massiven Kritik an dieser Theorie, die bis weit in linke Kreise reicht, und daß die Glaubenssätze dieser Theorie mehr eine Ideologie als exakte wissenschaftliche Beschreibungen sind.

      Das Faktum dieses „Faktenfinders“ ist also nicht die Critical Race Theory oder deren falsche Darstellung, auch nicht deren Geschichte, denn um die Ideengeschichte aufzudröseln, müßte der Inhalt ein ganz anderer sein (Leszek könnte das sicher besser als die Tagesschau-Aktivistin Carla Reveland).

      Das wirkliche „Faktum“ dieses Textes ist, daß die eigentlich herzensgute CRT von den bösen Rechten zu einem Kampfbegriff gemacht worden ist. Mehr als die Hälfte des Textes geht für Beispiele drauf, wer sich wie über die CRT geäußert hat, ggf. mit welchen vermuteten Absichten. Ob die Äußerungen stimmen oder nicht, spielt keine Rolle, wichtig ist nur, ob die Äußerung von einem „Guten“ oder einem „Bösen“ kam. Und damit das klar ist: Kritik an der CRT kommt nur von den Bösen.

      Dieses „Faktum“ der Tagesschau ist Ideologie in Reinform. So etwas als „Faktum“ zu präsentieren ist Propaganda für die herrschende grüne Klasse, was aber seit der Übernahme der Tagesschau durch die feministische Aktivistin Juliane Leopold ganz offizielle Linie und insofern keine Überraschung ist.

      • >Dieses „Faktum“ der Tagesschau ist Ideologie in Reinform.

        Stimme 100% zu.

        >War das ironisch gemeint?

        Die Regel bei der TS ist: verlinken, wenn dann nur auf sich selbst oder auf Twitter. UND bei Twitter-Links wird der Leser genötigt sich dem Regelwerk dieser Datenkrake zu unterwerfen (ob man für Geld von Twitter Auskunft über die Anklicker erhalten kann und TS es deshalb so betreibt?).

        Wahrscheinlich wollte man keine Nutzer auf Twitter-Seiten die „falsche“ Informationen verbreiten, deswegen wurde da ein Bild eingefügt.

        Vielen Links findet man bei TS nur, wenn ganz besonders gründlich die „richtige“ Haltung und „richtigen“ Fakten in die Hirne der Leser eingeprügelt gehören.

  10. Gestern sind die letzten Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan zurückgekommen. Die Amerikaner wollen wohl bis zum Nationalfeiertag am Sonntag alles abgezogen haben.

    Da meine Hauptnachrichten die Kernbotschaft bei diesem Vorgang nicht transportieren, hier einmal stellvertretend in aller Deutlichkeit:

    Wir haben den Krieg in Afghanistan verloren.

    Wir waren trotz zwanzigjährigen Dauereinsatzes in einer internationalen Koalition mit mehreren der mächtigsten Staaten dieser Erde nicht in der Lage, den Bürgerkrieg in einem Hinterwäldlerland (an alle mitlesenden Afghanen: Verzeihung, aber so ist es) siegreich zu beenden.

    Welche militärischen Abenteuer wir in der Zukunft (oder Gegenwart, Syrien, Mali, z.B.) auch noch anstreben, diese militärische Niederlage sollte uns ein wenig Demut lehren. Gewalt als Mittel der Politik ist nicht nur prinzipiell unmoralisch*, sie ist vielfach auch untauglich**.

    *Verteidigung gegen solche Gewalt natürlich ausgenommen
    **wenn das Ziel ein konstruktives sein soll. Ein Land kaputtzumachen gelingt mit ausreichend Gewalt natürlich sehr gut. Aber das gehört zu den unmoralischen Zielen.

    • Es nutzt nichts, Menschen zu befreien, die nicht befreit werden wollen In ein paar Monaten haben die Taliban wieder die Macht in Afghanistan, warum wohl? Weil die Mehrheit der Afghanen eher die Lebensvorstellungen der Taliban teilen als die des Westens.

      • Da gibt es zahlreiche andere Stimmen aus der Bevölkerung, die dankbar für die Aufbaubemühungen und die Demokratisierung sind.

        Richtig ist, daß die Gesellschaft als Ganzes eben noch nicht so weit ist bzw. da auch selber durch muß. Viele bedauern aber den Abzug, gerade weil dann der Terror der Taliban wieder beginnt.

    • Wie, gibt es jetzt doch keinen Bevölkerungstausch? Allerdings mussten für jeden Afghanen in Deutschland zwei Deutsche nach Afghanistan. Wenn man Mali und Syrien dazunimmt, kommt es aber fast hin.

    • Das wir verloren haben ist schon länger klar gewesen. In Afghanistan kann man mit Gewalt nichts machen, die Afghanen kennen da keinen Spaß.
      Was ich aber interessanter finde, ist was die Chinesen jetzt machen werden. Soweit ich vernommen habe, sind bereits eine Reihe von Initiativen unterwegs um Geschäfte zu machen. Vielleicht erweist sich der chinesische Handelsansatz besser als der westliche Kriegsansatz.

    • Was wäre eigentlich, wenn die Kriegsziele wie folgt waren:

      – Als Reaktion auf 9/11 der Welt Stärke/militärische Schlagkraft zeigen
      – Militäreinheiten unter realen Frontbedingungen ausbilden/trainieren
      – Munitionsbestände kurz vor Ablaufdatum zu entsorgen
      – Kapazitäten für Waffen-/Munitionsherstellung durch begründbare Beschaffungsaufträge sichern
      (- Entsprechende Ausgaben stützen nebenher die Binnenwirtschaft)
      – Testen von Waffensystemen unter realistischen Bedingungen

      Hätte dann der Westen den Krieg trotzdem „verloren“?

      BTW: Wenn es um eine Befriedung gegangen wäre, hätte doch der operative Schwerpunkt in der Ausschaltung der Nachschublinien liegen müssen, oder?

      • „Was wäre eigentlich, wenn die Kriegsziele wie folgt waren“

        Und, waren sie es? Die Amis haben einfach nur am Rad gedreht und wollten irgendetwas tun nach 9/11. Aber okay, ich gehe Deine Punkte mal durch.

        „– Als Reaktion auf 9/11 der Welt Stärke/militärische Schlagkraft zeigen“

        Als stärkste Nuklearmacht des Planeten gegenüber der Welt völlig überflüssig.
        Die bösen Terroristen haben sich davon auch nicht beeindruckt gezeigt, im Gegenteil, so wurden neue provoziert.
        Der eigenen Bevölkerung Stärke demonstrieren – ja, das hat geklappt. Um welchen Preis? In Afghanistan sind nochmal fast so viele US-Bürger getötet worden wie bei 9/11, die Zahl der an Leib und Seele verkrüppelten beträgt ein Zigfaches. (Von den afghanischen Opfern rede ich bei dieser zynischen Betrachtung erst gar nicht.) Der ganze Spaß hat über 2 Billionen US-Dollar gekostet, Geld, das in Schulen, Krankenhäusern, zivile Forschung usw. gesteckt den Wohlstand des amerikanischen Volkes hätte mehren können (mehr bei Binnenwirtschaft unten).

        „– Militäreinheiten unter realen Frontbedingungen ausbilden/trainieren“

        Hat funktioniert. Aber wozu? Für den nächsten überflüssigen Krieg im Irak? Großartig. /Sarkasmus

        „– Munitionsbestände kurz vor Ablaufdatum zu entsorgen“

        Nicht Dein Ernst. Die Munitionsbestände mit Transportraketen in die Sonne zu schießen wäre wahrscheinlich noch billiger gewesen, als dafür den Afghanistankrieg vom Zaun zu brechen. (Rein formal: Hat funktioniert – aber bitte, was ist das für ein Kriegsziel?!?)

        „– Kapazitäten für Waffen-/Munitionsherstellung durch begründbare Beschaffungsaufträge sichern“

        Hat großartig funktioniert! In dieser Hinsicht war der Krieg ein voller Erfolg! (Ernst gemeint.)

        „(- Entsprechende Ausgaben stützen nebenher die Binnenwirtschaft)“

        Ich weiß, es klingt arrogant, aber so eine Aussage treffen nur Leute, die kein Verständnis für Volkswirtschaft haben. Der Wohlstand des amerikanischen Volkes wurde durch diese Ausgaben NULL gesteigert. Waffen und Munition kann man nicht essen, sie wärmen nicht, man kann nicht in ihnen wohnen, sie sind nicht gesundheitsfördernd (im Gegenteil), sie taugen nicht als Produktionsmittel, sie sind (zum größten Teil) einfach nur überflüssiger „Luxus“. Wenn Du jetzt denkst: „Aber Renton, das hat doch Arbeitsplätze geschaffen!“ Ja, hat es. Und? Wenn Du Arbeitsplätze schaffen willst, drück den Leuten einen Spaten in die Hand, lass die eine Hälfte Gräben ausheben, und lass die andere Hälfte sie wieder zuschütten. Ist genauso sinnbefreit wie Geld für überflüssige Kriege auszugeben. Davon hat niemand etwas, außer eintönige körperliche Ertüchtigung und erhöhten Kalorienverbrauch. Denk mal darüber nach.

        „– Testen von Waffensystemen unter realistischen Bedingungen“

        Erfolgreich. Die Art der getesteten Waffensysteme war allerdings begrenzt. Weder gab es Luftgefechte in Afghanistan, noch konnte man sinnvoll Kampfpanzer einsetzen.

        Unter dem Strich würde ich urteilen, die wenigen „sinnvollen“ Kriegsziele waren den Aufwand nicht wert.

        Das alles gilt aus Sicht der Amerikaner. Wir, die Bundesrepublik, hatten als Kriegsziel offiziell und von vielen ehrlich vertreten, Afghanistan zu einem blühenden, friedlichen Land zu machen – versagt. Inoffiziell wollten wir den Amerikanern Nibelungentreue beweisen. Das haben wir, aber darauf sch*ße ich.

        Weggetreten.

        • Noch ein Nachtrag: Ich habe bereits geahnt, dass mir meine Arroganz auf die Füße fällt. Rüstungsausgaben können in der Tat konjunkturbelebend sein, ob sie es sind, hängt von ihrer Finanzierung ab. Wenn dafür brachliegendes Geld abgeschöpft wird, das sonst nicht ausgegeben würde, oder einfach neues Geld geschöpft wird, sind die Rüstungsausgaben über den Umweg der Bezahlung der Arbeiter nachfragewirksam. (Natürlich nur in dem Land, wo die Rüstungsgüter produziert werden.) Da die Amerikaner ihre Waffen selbst bauen und sich von der Fed notorisch Geld in die Bücher schreiben lassen, war der Afghanistankrieg sehr wahrscheinlich förderlich für die Binnenwirtschaft. Nur hätte man das gleiche Ergebnis halt auch mit Erdarbeiten in der Wüste ohne Krieg und Tote erreichen können, oder indem man der Bevölkerung einfach das Geld schenkt, das die Fed dem Staat gegeben hat.

          • Erdarbeiten in der Wüste haben nicht den Effekt. So wie es gemacht wird, bleibt ein anspruchsvoller Wirtschaftsbereich („Militärisch-Industrieller Komplex“ genannt) mit sehr vielen hoch qualifizierten Arbeitskräften als Standortcluster im Land bestehen. Auch wenn ein beachtlicher Teil der geschöpften Kaufkraft trotzdem nach China abfließt (die am Ende der Kette konsumierten Güter aber nicht Nahrung oder Dienstleistungen).

            Signifikante Geldmengen einfach verschenken geht gar nicht, da hier dann die Angebotsseite zusammenbricht. Stichwort: Wenn alle Millionäre wären…

            Als gelegentliche Zusatzimpuls wird das aber dann schon genutzt. Zuletzt die berühmten Corona-Schecks von Donald Trump…

          • @Peter Müller

            „So wie es gemacht wird, bleibt ein anspruchsvoller Wirtschaftsbereich („Militärisch-Industrieller Komplex“ genannt) mit sehr vielen hoch qualifizierten Arbeitskräften als Standortcluster im Land bestehen“

            Und was macht dieser Komplex? Bomben und Kampfdrohnen produzieren. Toll. Solange diese Produktionskapazitäten nicht in zivile Produktionskapazitäten überführt werden, haben das Kind in der unsanierten, bröckelnden Vorstadtschule, der Obdachlose in der Zeltstadt, oder irgendein x-beliebiger Arbeiter – egal wo auf der Welt – überhaupt nichts davon. Eisenhower, und der verstand nun wirklich was von Krieg, aber eben auch von Wirtschaft, hat das einmal sehr klar (oder meinetwegen pathetisch) ausgedrückt:

            „Jede Waffe, die produziert wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel läuft, jede abgefeuerte Rakete ist letzten Endes Diebstahl an denen, die hungern und nicht ernährt werden, an denen, die frieren und nicht gekleidet werden.
            Diese Welt in Waffen gibt nicht einfach nur Geld aus. Sie vergeudet den Schweiß ihrer Arbeiter, das Genie ihrer Wissenschaftler, die Hoffnungen ihrer Kinder. Die Kosten eines modernen schweren Bombers entsprechen: Einem modernen Schulgebäude in mehr als 30 Städten. Zwei Elektrizitätswerken, jeweils zur Versorgung einer Stadt mit 60.000 Einwohnern. Zwei hervorragenden, voll ausgestatteten Krankenhäusern. Ungefähr fünfzig Meilen asphaltierter Straße. Wir bezahlen für einen einzigen Jäger mit einer halben Million Scheffel Weizen. Wir bezahlen für eine einzigen Zerstörer mit neuen Häusern, in denen mehr als 8.000 Menschen hätten leben können.“
            https://en.wikipedia.org/wiki/Chance_for_Peace_speech

            Solange die hochqualifizierten Fachkräfte zivil nichts produzieren, sind sie genauso nutzlos wie die Physiker und Mathematiker, die spekulative Finanzprodukte entwickeln. Oder wie ein Arbeiter, der in der Wüste Gräben aushebt und wieder zuschüttet.

            Ich sage damit nicht, dass ein militärisch-industrieller Komplex nichts nützen kann. Nach dem zweiten Weltkrieg haben die USA sehr erfolgreich ihre Produktionskapazitäten von Krieg auf Frieden umgestellt. Vier magere Jahre haben sie anschließend zum reichsten Volk der Erde werden lassen, weil die Transformation gelang. Aber man muss sie halt auch machen.

            „Signifikante Geldmengen einfach verschenken geht gar nicht, da hier dann die Angebotsseite zusammenbricht.“

            Sagt wer, Hans-Werner Unsinn? Die Amerikaner machen das seit Jahrzehnten. Ob man zwanzig Jahre lang jedes Jahr 100 Milliarden Dollar der Rüstungsindustrie in den Rachen wirft, oder jedes Jahr 300 Dollar an jeden Bürger verteilt, unterscheidet sich im Ergebnis nicht. Die Angebotsseite ist nämlich nicht starr, sondern kann ausgeweitet werden. Das wird sie in beiden Fällen. Das war doch gerade der Punkt, an dem ich mich geirrt hatte! Das Geld landet doch in den Händen der breiten Bevölkerung (minus den Profiten der Konzerneigner, aber auch der Millionär wird seine 300 Dollar wohl nicht ausgeben) und wird nachfragewirksam, so oder so. beides ist schuldenfinanziertes Wachstum.

      • Oh, vergessen:

        „BTW: Wenn es um eine Befriedung gegangen wäre, hätte doch der operative Schwerpunkt in der Ausschaltung der Nachschublinien liegen müssen, oder?“

        Klar. Ich will auch gar nicht behaupten, dass der Krieg nur wegen der Kompetenz der Gegner verloren ging.

    • Das ist sowieso alles klar. Was mich stört ist dass die Deutschen „Wir sind wieder wer“ spielen, und das ausgerechnet mit früheren Pazifisten (wie wir heute wissen: Scheinpazifisten) an der Spitze. Dieses unglaublich selbstgerechte „Wir haben aus der Geschichte gelernt“ Getue als Rechtfertigung schlägt dabei dem Fass die Krone ins Gesicht. Auf diesem Weg wurde 55 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs Kanonenbootpolitik in Deutschland wieder salonfähig gemacht..

    • „Wir haben den Krieg in Afghanistan verloren.“

      aufgegeben wurde der, genauer gesagt, nicht „verloren“ …. ausserdem gab es kein klar definiertes Kriegsziel. Man darf auch bezweifeln, dass es überhaupt ein echter Krieg war.

      • Jaja, WWI und WWII haben wir auch nur aufgegeben, nicht verloren 😉

        Was verstehst Du denn unter einem echten Krieg? Die Soldaten und Aufständischen, die in Afghanistan kämpfen/kämpften, verletzt wurden und starben, würden sich für eine solch technische Definition aber wohl eher weniger interessieren.

        • Ein Krieg wird durch einen Friedensvertrag beendet. Das wäre ein unbestechliches Kriterium für einen echten Krieg, was daran liegt: es gibt klare Gegner, die kämpfen bis einer nachgiebt und der andere gewinnt.

          Natürlich ist das ein wenig akademisch, aber man kapiert bei dieser Betrachtung wenigstens, dass bei einer völlig unübersichtlichen kriegerischen Situation aller gegen alle (wie in Afghanistan) kein Kriegsende möglich ist, da es sich gar nicht um einen Krieg handelt.

          Dass im Krieg Leute getötet werden ist nicht mal ein echtes Charakteristikum des echten Krieges, wie der sogenannte „Sitzkrieg“ D – F beweist *klugscheiss* 😉

          • Vergleiche mal, wie viele Bürgerkriege mit Friedensvertrag endeten, und wie viele nicht. Auch ein Bürgerkrieg ist ein Krieg, denn Kriege werden nicht notwendigerweise zwischen Staaten ausgefochten.

            Manchmal, sehr selten, gibt es tatsächlich Kriege (fast) ohne Opfer. Ein Beispiel wäre der Bayerische Erbfolgekrieg. Der von Dir genannte Sitzkrieg gehört nicht dazu, denn er war nur ein Zeitabschnitt im Krieg Deutschland-Frankreich, der mit Frankreichs Niederlage endete (auch wenn de Gaulle weiter Widerstand organisierte); sonst könnte man auch den Weihnachtsfrieden von 1914 als Krieg ohne Opfer verkaufen.

      • War es nicht so, dass 9/11 erstmals in der Geschichte der NATO den Bündnisfall ausgelöst hat? Das ist zumindest formell der Grund warum Deutschland da mitgemacht hat.

        • Nicht ausgelöst, aber er wurde erklärt, ja. Was ungefähr so sinnvoll war, wie nach einem Bankraub in Chicago den Bündnisfall auszurufen.

    • Wir haben den Krieg in Afghanistan verloren.
      Gegen wen oder für was haben wir denn da eigentlich Krieg geführt? Als das damals losging, saß ich mit zwei Journalisten zusammen, die mir wie Feuer und Flamme erklärten, wir würden dort für die Freiheit der Frauen kämpfen, um die aus ihren blauen Säcken rauszuholen.
      Ich argumentierte gegen eine moralisierend-feministische Wand, es gehe uns nichts an, wie die Menschen in anderen Kulturen lebten – wenn die das schlecht fänden, müssten sie schon selbst ihre Probleme lösen. Aber da einfach einzumarschieren, um denen unsere Moralmaßstäbe überzuhelfen, sei schlicht imperialistisch, arrogant und übergriffig. Denn unsere westliche Kultur ist ja auch nicht unbedingt ein menschlicher Goldstandard.
      Hätte ich alles besser meinem Friseur erzählt – der hätte wenigstens professionell-wohlwollend genickt.

      Ich denke, letztlich war es eine Mixtur aus unterschiedlichen Faktoren. Der Westen war durch 9/11 so aggressiv wie ein angefahrener Hund. Die Militärs sind immer grundsätzlich aufgeschlossen für echte Einsätze, sonst hätten sie aus ihrem Leben auch etwas anderes machen können. Die Verbündeten müssen den USA Geld geben, das die dann in eine Modernisierung des militärisch-industriellen Komplexes (ein Vorläufer des feministisch-industriellen Komplexes) fließen lassen. Das sehe ich wie @PeterMüller. Hinzu kommt, dass das Land aus globalstrategischer und logistischer Sicht gut gelegen ist.

      Da uns der Krieg als Rettungsaktion afghanischer Frauen und Mädchen verkauft wurde, gab es nur sehr bescheidene Kritik aus den üblichen Lagern. Garniert wurden die medialen Burka-Fotos mit Steinigungen von Frauen und Berichten über Anschläge, bei denen auch „Frauen und Kinder“ umkamen.

      Dann kam Friedenspräsident Trump und pfiff seine Boys back home. Einfach mal so. Artig hecheln wir Deutsche jetzt auch hinterher. Ami goes home – also wollen wir das auch.

      Vielleicht war das ein Krieg, den niemals eine Seite hätte gewinnen oder verlieren können. Es war einfach weitgehend blinder westlicher Militäraktionismus ohne konkretes Ziel. Gut, dass Trump ihn beendet hat.

      • „Gegen wen oder für was haben wir denn da eigentlich Krieg geführt?“

        Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat die NATO zum ersten Mal in ihrer Geschichte den Bündnisfall ausgerufen. Dh diese Anschläge wurden als kriegerischer Angriff auf die USA interpretiert, und alle anderen NATO-Mitglieder sind ihrer Bündnisverpflichtung folgend den USA zur Hilfe geeilt. Irgendwer hat aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen Afghanistan als das Angreiferland identifiziert. Also wurde dort einmarschiert.

        „Als das damals losging, saß ich mit zwei Journalisten zusammen, die mir wie Feuer und Flamme erklärten, wir würden dort für die Freiheit der Frauen kämpfen, um die aus ihren blauen Säcken rauszuholen.“

        Quatsch

        • Quatsch
          Aber genau das war das Framing damals. Und es zieht sich bis heute durch. Vor einer Woche habe ich eine Doku in arte gesehen. Da saß ein Taliban-Gericht (drei ältere Bärtige im Schneidersitz) irgendwo unterm Baum und hat augenscheinlich fürs Fernsehen gerichtet. Ein Kämpfer wurde zur temporären Abgabe seiner Waffe verurteilt, weil er bei der Hochzeit seines Sohnes in die Luft geschossen habe. Das kam so knorke rüber, dass man den Eindruck gewinnen konnte, die Aktivisten aus der Berliner Liebigstraße könnten von den Taliban Friedfertigkeit lernen.
          Am Ende der Doku wurde das dann doch noch eingeordnet, indem eine vorwurfsvolle Frauenstimme YT-Videos präsentierte, in denen eine Frau von einem Taliban mit einem Gürtel geschlagen wurde. Also so ganz zuckersüß seien die Taliban-Kämpfer nun doch nicht.

      • „Als das damals losging, saß ich mit zwei Journalisten zusammen, die mir wie Feuer und Flamme erklärten, wir würden dort für die Freiheit der Frauen kämpfen, um die aus ihren blauen Säcken rauszuholen.“

        Gibts die beiden Journalist*:_Innen noch, und wenn ja, dann herrscht von denen aber dröhnendes Schweigen, wenn auch „Frauen..(mit) ihren blauen Säcken“ hierher „fliehen“ (z.b. als Familiennachzug) und unsere Kultur „bereichern“…

        Außerdem hat damals Afghanistan-Freund und seinerzeitiger BRD-Außenminister mit ungebrochener Selbstgewißheit verkündet, daß „unsere Freiheit..am Hindukusch verteildigt“ wird. Vielleicht steht es ja deshalb so grottenschlecht für unsere Feiheit, nachdem das „Verteidigungs“-Experiment so jämmnerlich gescheitert ist?!

        Mich erinnert der Nato-Rückzug ungemein an den Rückzug der seinerzeitigen Sowjet-Armee aus Afghanistan, der u.a. das Ende der SU kennzeichnete…

    • sehr gut ^^

      Es muss aber auch sehr anstrengend für Schrupp sein, sich ständig Dinge zu überlegen, die man Männern vorwerfen kann.

      • Die Frau wurde wie die meisten Feministinnen von ihrem Vater mißhandelt (Eigenauskunft).

        Sie sagt „Patriarchat“, meint aber ihren Vater.

        Man sollte sich darüber im klaren sein, woher diese ganzen kranken Phantasien herkommen, ihre Energie beziehen.

        Bei dem Connell-Plagiat oben denke ich mir auch: Wurde möglicherweise von seiner Mutter sehr gehaßt und sieht das Transdasein als Ausweg. Der Haß auf alles Männliche ist geblieben.

        Wer sich nur ein bißchen für die Tiefenpsychologie sensibilisiert, wird nicht umhin kommen, Homo- und Transsexualität auf ihre Bedeutung hin zu hinterfragen.

        • Der Welt einzige Single, die schon seit 10+ Jahren unterbrechungsfrei abgespielt wird.
          Oder war es doch das One-Trick-Pony, das seit 10+ Jahren auf der Stelle hüpft?
          In jedem Fall schon irgendwie – auf bizarre Weise – beeindruckend, aber vor allem sehr ermüdend.

          • Du siehst also keinen Zusammenhang zwischen dem, was Feministinnen so über Männer erzählen, und ihrer Vaterbeziehung? Für intelligente Menschen ist das jedenfalls offensichtlich. Aber du willst dich offenbar nicht ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen. Bitte verschone uns doch zukünftig mit diesen dümmlichen Kommentaren, die keinerlei Argument enthalten.

            Deine Kommentare triefen jedenfalls vor Menschenverachtung, Ignoranz und Feindseligkeit.

            Hast du körperliche Gewalt als Kind erfahren?

            Alle weniger Verstockten können sich hier fortbilden: http://alice-miller.com/de

    • Wenn man sich als Junge oder Mann diese Konvention durchliest, kommt zwangsläufig die Frage auf, warum Mitglieder des weiblichen Geschlechts so viel schützenswerter sind als die anderen. Das konnte mir bis heute kein Feminist erklären. Frauen sind nicht pauschal körperlich schwächer als Männer – und Jungen nicht pauschal schwächer als Mädchen. Warum sollen die also nicht gleichermaßen vor Gewalt geschützt werden?
      Wenn die da schreiben würden, dass Mädchen und Frauen aufgrund der Reproduktionsfähigkeiten besser geschützt werden müssten, dann wäre das wenigstens eine klare Ansage, mit der die Nachrangigkeit des männlichen Geschlechts dokumentiert wäre. Aber das trauen sie sich (noch) nicht.

  11. Die Idee ist wohl, dass selbst die unfähigste Frau immer noch besser ist als der fähigste Mann.

  12. I brech zsamm…

    „Die Grünen fühlen sich als Opfer einer Medienkampagne. Dabei haben sie genau die Methode, die sie jetzt beklagen, selbst angewandt. 2017 finanzierten sie nach TE-Recherchen den gleichen Plagiatsjäger, der jetzt Baerbocks Buch prüfte, um eine politische Kampagne zu initiieren, Rufmord inklusive.
    (…)
    Die Fraktion der Grünen im Europäischen Parlament gab nämlich in Zusammenarbeit mit den Sozialdemokraten und der Linken bei jenem Plagiatsjäger Stefan Weber 2017 eine Studie in Auftrag, die zeigen sollte, dass ein Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung aus Texten des Glyphosat-Konzerns Monsanto abgeschrieben wurde. TE-Recherchen zeigen, dass die europäischen Grünen damals Webers Studie zu einem Drittel finanziert haben und auch ansonsten eng zusammenarbeiteten, es existiert ein entsprechender Vertrag.“

    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/die-gruenen-beauftragten-plagiatsjaeger-weber-selbst-jetzt-finden-sie-ihn-unserioes/

    ——————————————————————————————————————-
    Vielleicht wurde dieser Artikel schon mal verlinkt, hab ihn heute erst gelesen, er bringt die Katastrophe Baerbock in aller Ausführlichkeit auf den Punkt:

    „Das Drama des unbegabten Kindes
    (…)
    Die Grünen sind kollektiv das verzogene Blag der wohlmeinenden Medien in Deutschland
    (…)
    Die Kinder dieses Milieus werden von Anfang an mit einem Zaubertrank großgezogen, der tatsächlich ein bisschen wirkt und viele trotz mäßiger Begabung erstaunlich weit trägt, nämlich Lob, Lob und noch einmal Lob.“

    https://www.publicomag.com/2021/06/das-drama-des-unbegabten-kindes/

  13. Wieder etwas interessantes:

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=73863#h14

    Bemerkenswert v.a.:
    „65 Prozent der Franzosen glauben einer Umfrage des renommierten Instituts IFOP zufolge, dass „die Zivilisation, wie wir sie kennen“ in den nächsten Jahren zusammenbrechen wird. In Deutschland sind es nur 39 Prozent.“

    Oh je, das ist ganz schön pessimistisch. Es ist zwar nicht so, dass ein Zusammenbruch unmöglich wird. Wenn, dann wird er von den Eliten ausgehen, die überall sehr reaktionär sind (sei es linksidentitär, wie im Westen, oder rechts, wie überall sonst), und in Form eines Atomkriegs kommen. Aber es muss nicht so kommen. Schließlich wird die Bevölkerung überall immer fortschrittlicher (zeigt zumindest eine Graphik in „Aufklärung jetzt“). Und ich bezweifle, dass es sich dabei nur um den pseudofortschrittlichen Linksidentitarismus handelt, schließlich ist Letzterer selbst im Westen im einfachen Volk nicht sonderlich beliebt.

  14. Was keiner bisher erkannt hat:
    Sicher haben Feministen den Anschlag auf die Tour de France geplant.
    Eine Aktivistin ist destgenommen worden.
    Noch ist die Frage, ob sie eine weibliche Incel, eine Männerhasserin ist, ob sie das fahrradfahrende Patriarchat haßt und ob sie mit Tötungsvorsatz handelte, was einem
    ANDROZID
    gleichkommt.
    Diese Gewalt gegen Männer ist unerträglich! Geht auf die Barrikaden, macht Hashtags, regt euch auf, empört euch!
    ;-))
    Oder laßt es besser bleiben und überlaßt solches Kindergartengedöns den Feminazis.

  15. Was für ein Weltbild. Es ist ja nichts so das sie die tatsächlichen Kritikpunkt (nicht die sie unterstellt) nicht genau so kritikwürdig empfindet … sobald sie jemanden anderes betreffen.

    Mentale Gynmastik

    Nur weil sie eine Frau ist.

    • „Even Derrick Bell, the founding father of Critical Race Theory, condemned the racial double standard as “benevolent paternalism,” saying it produces “feelings of inferiority in the students’ hearts and minds in a way unlikely ever to be undone.” Bell was writing in 1970. He later decided that affirmative action was worth the price, but 50 years later, it has not led to progress for working-class Black Americans.“

  16. „With these accusations, which are the poisonous fruit of critical race theory, the rally organizers cast the ADL and the JCRC as the public face of what Bernard Harrison describes in his book Blaming the Jews: Politics and Delusion (Indiana University Press, 2020) as an “evil, conspiratorial organization of an essentially impenetrable kind [with] vast power to harm any non-Jewish society that harbors Jews.”“

    https://blogs.timesofisrael.com/seven-minutes-of-hate-courtesy-of-sjp-and-umass-boston/

  17. Ist doch ganz klar, DAS PATRIARCHAT hat Baerbock als „fall guy“, äh … „fall gal“ natürlich, inszeniert, von Anfang an, nur um die Frauen vorzuführen!

    Die Grünen sollten jetzt endlich alle Männer aus der Partei ausschliessen, damit solche patriarchalen Intrigen gegen die Frauen an der Führungsspitze in Zukunft ausgeschlossen werden können!

    Die Grünen brauchen also ein neues Frauenstatut, welches Männer schon mal grundsätzlich ausschliesst und auch effektiv gegen Frauen, die patriarchale Strukturen internalisiert haben, wirksam sein kann! Zum Anfang sollte man alle verheirateten Frauen ausschliessen, die keinen Doppelnachnamen haben, das wäre ein mehr als naheliegender Einstieg.

    Nur so kann das Patriarchat nachhaltig überwunden werden!

  18. Ich muss doch nochmal, tut mir leid. Ich werde es nicht diskutieren, nur zur Kenntnisnahme für diejenigen, die es interessiert und die auch ohne 4k-Videos auskommen. Die Franzosen stehlen den Amis die Show und haben auch gerade einen Ufo-Bericht rausgebracht, 365 Seiten stark und komplett öffentlich (leider kostet der Download wohl 22 Euro, daher warte ich auf Sekundäranalysen):
    https://www.3af.fr/agenda/telecharger-rapport-d-avancement-2021-commission-technique-sigma2-2145?langue=fr

    Zitat Grewi:
    „Ursprünglich 2008 unter dem Namen PAN-SIGMA zur Untersuchung von „Phénomènes Aérospatiaux Non Identifiés“ (PAN = Unidententifizierte Phänomene im Luftraum) gegründet, konzentriert sich „SIGMA2“ seit April 2013 konkret auf die Untersuchung und Analyse von UFO-Fällen, die schon von anderen Forschern und Institutionen (vornehmlich der französischen GEIPAN) bereits als „ungeklärt“ eingestuft wurden.

    Zu den PANs schreibt die SIGMA2-Kommission auf ihrer 3AF-Webseite: „Diese Phänomene sind keine neue Erscheinung und Sichtungen in der Luft wie vom Boden aus werden seit Jahrhunderten berichtet und dokumentiert. In Frankreich kam es Anfang der 1950er Jahre zu einer ersten Sichtungswelle. 1977 gründete sich die GEIPAN, (eine staatliche UFO-Untersuchungsstelle), die der (französischen Raumfahrtagentur) CNES unterstellt ist. Diese Phänomene offenbaren je nach Fall unterschiedliche Eigenschaften und üben teilweise mechanische Einwirkungen auf den Boden aus, die mit der bekannten Physik nicht erklärbar sind. Obwohl natürlich Fälschungen existieren, ist die Realität dieser Phänomene unbestreitbar. Eine natürliche oder künstliche Herkunft ist je nach Fall aufgrund von wenig verstandenen atmosphärischem, ionosphärischem und/oder elektromagnetischen Phänomenen, aber auch des unvorhersehbaren elektromagnetischen und insbesondere kinematischen Verhaltens (dieser Phänomene) noch immer eine offene Frage. Dieses seltsame Verhalten widerspricht den Gesetzen der Physik, insbesondere der Mechanik, was auch für unsere Beobachtungsmittel ein Problem darstellt, systematische Aufzeichnungen dazu anzufertigen.

    Hierzu tuschte sich die SIGMA-Kommission auch mit Vertretern von vielen anderen staatlichen, militärischen und geheimdienstlichen Organisationen aus Frankreich aus, die bereits Erfahrung mit dem UFO-Phänomen hatten. Dazu gehörte die Gendarmerie, die seit den 1960ern systematisch UFO-Berichte sammelt; das Generalsekretariat des Nationalen Verteidigungsrates; die Luftwaffe; ein französischer Geheimdienst; die Generaldirektion für äußere Sicherheit, die durch eine “autorisierte Quelle” zuvor eingestanden hatte, dass UFOs bereits seit den frühen sechziger Jahren überwacht werden.

    Der neue Fortschrittsbericht von SIGMA2 konzentriert sich auf Fälle, die sich zu verschiedenen Zeiten (von den 1950er-Jahren bis heute) und in verschiedenen geografischen Gebieten zugetragen haben.

    Die im neuen Bericht präsentierten Ergebnisse seien, das unterstreicht 3AF/Sigma2, „kein einfacher Kommentar zu anderswo bereits durchgeführten Studien“. Vielmehr handele es sich um eigene Ausarbeitungen der SIGMA2-Experten. …allerdings stehe für die Autoren erneut die Antwort auf die Frage nach der Realität auch eines exotischen UFO-Phänomens fest: Ja, ein solches Phänomen gibt es und kann anhand von Daten bewiesen werden.

    Quelle: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/3af-sigma2-franzoesische-ufo-forschungskommission-veroeffentlicht-365-seiten-starken-ufo-bericht20210630/

    Sieht aus, als ob „die Wissenschaft“ mal wieder einem Meteoritenmoment entgegen geht. Dass Steine vom Himmel fallen könnten, wurde anfangs nämlich auch systematisch bekämpft:
    „Berichte über vom Himmel gefallene Steine oder Eisenmassen wurden vor der Veröffentlichung Chladnis von Wissenschaftlern meist als Aberglaube abgetan. Wenn überhaupt, wurde höchstens ein atmosphärischer Ursprung von Meteoriten akzeptiert, der auch als Erklärung von Meteoren und Feuerkugeln üblich war. Besonders Behauptungen, dass Meteoriten außerirdischen Ursprungs seien, wurden oft auch von aufgeklärten und gebildeten Menschen mit Spott und Polemik beantwortet. Ein Grund hierfür war der auf Aristoteles zurückgehende und von Isaac Newton bekräftigte Glaube, dass das Sonnensystem abgesehen von den größeren Körpern wie Planeten, Monden und Kometen frei von Materie und höchstens von einer Äther genannten Substanz erfüllt sei.“

    *gacker* aber irgendwie deprimierend, dass sich das über die Zeiten kaum ändert, ich bin schon gespannt, welche unbewussten Glaubenssätze sich diesmal auflösen werden…

  19. „Die Zeit“-ung für Schimpans*I%_x&Innen und andere Trockennasenprimaten titelt „Kanada brennt“. Weil Lytton abgebrannt ist. Lytton ist ein Dorf mit 249 Einwohnern (2016).
    Kanada hat knapp 10 Mio km*km, etwas mehr als die USA, und ist der zweitgrößte Staat auf der Erde.

    Kanada brennt. Wir sind verloren.

  20. Der Islam braucht eine sexuelle Revolution
    (…)
    Am Dienstag hat die Ibn Rushd-Goethe Moschee mit ihrer „Anlaufstelle Islam & Diversity“ (AID) eine Akzeptanzkampagne für queere Muslime gestartet. Plakate mit insgesamt fünf verschiedenen Motiven, die unweit des Reichstagsgebäudes vorgestellt wurden, werden ab sofort in Berlin verbreitet. Ihre Botschaft: „Liebe ist halal – Liebe ist erlaubt.“

    https://t-online.de/region/berlin/news/id_90018208

    https://mannschaft.com/vandalismus-gegen-akzeptanzkampagne-fuer-queere-musliminnen

    • Tja, Sinn würde es wohl eher ergeben, dass nicht gratismutig in Berlin oder einem sonstigen regenbogenbunten Freiluft-Irrenhaus zu machen, sondern z.B. in Teheran, Abu Dhabi, Kabul oder einem anderen dieser Hotspots der Religion des Friedens.
      Müsste man halt für die gute Sache in Kauf nehmen, dass statt staatlicher Förderung und maximal Gegenwind in Form von ein paar sich lustig machenden Kommentaren im Internet der Baukran oder eine Schubkarre voller Pflastersteinen wartet, aber es geht doch ums Prinzip und so!?

      • Du hast offenbar keine Ahnung, wovon du redest. Die Muslime hier in Berlin sind mitunter radikaler als in Ecken, wo eben nicht so viele davon leben.

        Wer glaubt, so eine Aktion sei in Berlin ein Zuckerschlecken, hat keine Ahnung vom Zustand der muslimischen Community.

        Radikale Psychopatheisten, wie du einer bist, sind allerdings auch nicht besser als Fundi-Muslime.

        Komm erst mal in der Moderne an.

        • Du glaubst also ernsthaft, die ziehen mit der Aktion in eines der Islamisten-Viertel? Die greifen damit Fördergelder ab und predigen vor genau den Leuten, die sowieso schon ihrer Meinung sind. Wie weltfremd kann man eigentlich sein?

          Und klar, wer kennt sie nicht, die ganzen Atheisten-Horden, die mit dem Schlachtruf „Es gibt keinen Gott“ Leute auf offener Straßen abschlachten, steinigen oder aufhängen. Kein Tag ohne solche Meldung.

          Zuletzt: Dass Du, ein bekennender Religiot, der sowohl an den gesamten Inhalt der Evangelien glaubt als auch fanatisch religiös seinen auf ganz eigener reaktionärer Interpretation beruhenden Kult um die heilige Alice Miller betreibt, die Dreistigkeit und Frechheit besitzt, anderen den Vorschlag „in der Moderne anzukommen“ zu machen, ist mit einigem Abstand das bisher Komischste was Du von Dir gegeben hast – und die Auswahl an echten Brüllern ist ja wirklich nicht gerade klein.

          Du solltest eine Bühnenshow aus Deinen Postings machen, Cringe Comedy ist immer noch „in“. Wiederholt sich halt dann zwar nach spätestens einer Minute ständig, aber für die Zuschauer heutzutage reicht es sicher.

          • @Seb

            Warum bist du nur so haßerfüllt und vormodern?

            Moderne Menschen akzeptieren die Glaubensinhalte anderer. Hast du irgendwelche Belege dafür, daß das, was in den Evangelien geschildert wird, nicht stattfand?

            Ich glaube, du bist ein verbohrter Fanatiker.

            Mich würde mal deine Erziehung interessieren. Hast du körperliche Gewalt erfahren? Deine Eltern müssen ja sehr intolerant gegenüber deinen natürlichen Gefühlen gewesen sein. Sonst würdest du hier nicht so auftreten.

            Bisher hast du auch nicht die geringsten halbwegs seriösen oder plausiblen Argumente gegen die Ansichten von Alice Miller vorgebracht. Mir scheint, daß du sehr ungebildet und wenig intelligent bist. 🙂

            Die Bücher von Miller wurden in viele Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft. Sie erfahren durchaus auch positive Rezensionen in seriösen Medien. Du bist schon ein ziemlich armseliger Typ.

    • Und auch hier wieder: Frauen fordern keine Ende von ‚Online-Missbrauch‘ allgemein, sie fordern nur das dieser gegen Frauen und Mädchen beendet wird… und schaffen damit weitere Ungleichbehandlung, wie immer zum eigenen Vorteil.

    • Na klar, Hate & Bigotry weil man als nicht-schwuler Mann keine Schwänze lutschen mag, alles klar. Ob die sich wohl auch von jemandem in den Mund kotzen oder kacken lassen, wenn derjenige ihnen sagt, dass das andernfalls vomerophilophob bzw. koprophilophob wäre? Ich hoffe inständig, dass das mal jemand tut…..

      Ich würde außerdem um all mein Hab und Gut wetten, dass es in der Realität eher ziemlich exakt 100% sind. Andernfalls ​wären die restlichen 2% nämlich entweder nicht „straight“ oder aber keine Männer, sondern Frauen die aufgrund psychischer Defekte glauben (schwule) Männer zu sein (wobei diese es sicher gerne hätten, dass sie so viele wären).

      Naja, mir soll es egal sein, die Wahrscheinlichkeit, dass mir eine Dame mit Lady-Dick oder alternativ nach innen gestülpten Lörres auch nur in die Nähe einer solchen Situation kommt, ist jedenfalls ganz exakt 0,00%.

  21. Zwei Tweets, die die Unmenschlichkeit herausstellen, die heute in Deutschland herrscht…..

    Das kommt von jahrzehntelanger Einbleuung durch die ÖRR- und Medien-„Nachrichten“ dass, Terroropfer (nämlich israelische) als herunterzuspielende notwendige Übel eines „Friedensprozesses“ zu behandeln. Aus den israelischen Opfern sind mangels Masse (die haben es nämlich weitgehend geschafft sich zu schützen!) dann deutsche Opfer geworden. Und darüber merkt man, dass es der unterschwellige und uneingestandene, aber doch heftige, Antisemitismus der Deutschen ist, der diese neuen Opfer bereitwillig in Kauf nimmt. Man kann sogar die „klammheimliche Freude“ daran wahrnehmen wenn man aufmerksam ist. Dieser Begriff kommt von der Sympathie mit der (ja ebenfalls ausgesprochen) antisemitischen linken Terrorgruppe RAF.

    Fazit: es ist der „gute, alte“ Antisemitismus, der hier aus diesen „guten“, hypermoralisch sein wollenden Deutschen unmenschlich gegen sich selbst werden liess ….

    Jede Islamophilie, jedes Verständnis für diese religiös motivierten Terror, das ist nichts anderes als ein Ausdruck des notorischen Antisemitismus, der mit dem Nazireich eben nicht untergegangen ist und heute wieder ganz schwer im Kommen ist.

    Dieser antisemitische Wahn bedroht beileibe nicht nur Juden, sondern alle: durch die gründliche Dehumanisierung, die dieser Wahn geradezu zu katalysieren scheint.

    • „…warum antimuslimischer Rassismus kein Rassismus wäre…“

      Zum einen: Der Islam ist keine Rasse und somit die Ablehnung des Islam selbst KEIN Rassismus und schon gar nicht Islamkritik! Es gibt aber Leute, für die bestimmte Völkergruppen und Muslime identisch sind, weil sie (bewusst oder unbewusst) NICHT glauben, dass man seine Herkunftskultur und Religion überwinden könnte. Das findet man bei vielen Linken, die DESWEGEN gegen Islamkritik sind, und bei bestimmten Rechten, die daher Rassisten sind, weil sie den Islam ablehnen.
      Natürlich gibt es noch Rassisten, die den Islam ablehnen, weil sie bestimmte Völker ablehnen, bzw. (die politisch korrekte Variante) den Islam befürworten, weil sie mit bestimmten Völkern sympathisieren.
      Der Begriff antimuslimischer Rassismus ist daher, so wie im Zitat gemeint, Quatsch, da derjenige bestimmt nicht soweit denkt wie ich, sondern eher zu den erwähnten Linken gehört, die den Islam tatsächlich quasi für etwas Rassenäquivalentes halten!

    • Women’s Live Matter

      Niemand behauptet etwas anderes und keine Statistik läßt den Schluss zu das es Frauen sind, deren Leben nichts bedeutet und nicht Männer.

  22. Was haltet ihr eigentlich von CO2-Abscheidung aus der Luft? Als Klimaskeptiker bin ich natürlich dagegen, es einfach ungenutzt zu entsorgen, aber eine gewisse Menge könnte man schon nutzen, etwas bei der Ölförderung.

    Siehe auch:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Enhanced_oil_recovery#EOR_projects_with_CO2_from_carbon_capture

    Und

    https://www.heise.de/hintergrund/Wie-CO2-Speicherung-erschwinglich-werden-koennte-6121452.html

    Wichtig bei letzterem Artikel ist natürlich folgendes:

    „Laut Lackner lautet die Schlüsselfrage, ob ihre Studie die richtigen Lernkurven von erfolgreichen Technologien wie der Solarenergie angewendet hat – bei denen die Kosten um etwa den Faktor zehn sanken, wenn die Skalierung um das 1000-fache anstieg – oder ob die direkte Luftabscheidung in eine seltenere Kategorie von Technologien fällt, bei denen wachsende Erfahrung nicht zu schnellen Kostensenkungen führt.“

  23. Pingback: Freispruch zweiter Klasse | uepsilonniks

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