Sind Frauen und Männer etwa doch verschieden?

Dies ist ein Gastbeitrag von Benjamin Krause

Eine soziologische Langzeitstudie wirft genderpolitische Fragen auf

Eine Lesempfehlung

Die Basics zu dieser bemerkenswerten Veröffentlichung vorweg:

Martin Schröder, geboren 1981, ist Professor für Soziologie an der Universität Marburg. Neben seiner akademischen Tätigkeit widmet er sich auch der Wissenschaftskommunikation in die Breite hinein, so auch in diesem nur auf den ersten Blick unspektakulären Beitrag zur populärwissenschaftlichen Debatte im Land mit dem Titel „Wann sind wir wirklich zufrieden?“. Er präsentiert darin Ergebnisse einer gründlichen Analyse der Umfrageergebnisse des seit 1984 (!) laufenden „sozio-ökonomischen Panels“, in dem knapp 15.000 deutsche Haushalte zu einer recht stabilen Datenlage beitragen. Thema ist dabei grundsätzlich die Lebenszufriedenheit in finanzieller und sozialer Sicht.

Das Buch enthält Ergebnisse, die man grob in zwei Kategorien sortieren kann: Zum einen Ergebnisse der Art „hat man sich immer schon gedacht, aber schön, dass es hier belegt wird“. Dazu würde ich die banale Feststellung zählen, dass ausreichend Schlaf einen starken positiven Effekt auf das mentale Wohlergehen hat, sowie die küchenpsychologisch viel beschworene Tatsache, dass es glücklich macht, ein Gefühl der Kontrolle über sein Leben, kurz Selbstbestimmtheit, zu erreichen.

Aber außerdem gibt es hier Ergebnisse zur Lebenszufriedenheit der Geschlechter zu bestaunen, die wirklich nicht zur heute gesellschaftlich akzeptierten Denkweise passen, da sie zeigen, dass ein traditionelles Rollenverhalten beide Geschlechter zufriedener macht. Diese Ergebnisse würde ich eher der Kategorie „darf das wahr sein?“ zuordnen:

Beispiel A: Frauen fühlen sich wohler, wenn der Mann mehr verdient.

Beispiel B: Frauen fühlen sich wohler, wenn sie mehr für den Haushalt tun als ihr Partner.

Beispiel C: Frauen reicht eine geringere Arbeitszeit als Männern, um glücklich zu sein.

Beispiel D: Wen Frauen attraktiv finden, zählt

Viel Ärger können einem solche Aussagen einbringen, das ist klar. Aber sie sind stark signifikantes Ergebnis dieser in meinen Augen seriösen und methodisch geschulten Analyse. Was also tun? Verschweigen wir die Ergebnisse?

Denn eindrucksvoll sind sie durchaus in ihrer Klarheit, diese Ergebnisse:

Zu A: *Frauen fühlen sich wohler, wenn der Mann mehr verdient.*

Bei Frauen lässt sich eine starke Eintrübung der Lebenszufriedenheit feststellen, sobald sie mehr als 60 % zum Einkommen beitragen, bei Männern eine leichte Aufhellung, sobald sie über dieser Schwelle liegen.

Zu B: *Frauen fühlen sich wohler, wenn sie mehr für den Haushalt tun als ihr Partner.*

Hier liegt es nahe, zu vermuten, dass Frauen im Schnitt sich lieber als Männer um das gemeinsame Zuhause kümmern, denn die Eintrübung der Zufriedenheit bei Frauen ist hochsignifikant, wenn der Mann im Haushalt mehr als 50 % der Arbeit übernimmt. Auch bei den Männern findet sich ab diesem Punkt eine (leichtere) Eintrübung.

Zu C: *Frauen reicht eine geringere Arbeitszeit als Männern, um glücklich zu sein.*

Sowohl Mütter als auch kinderlose Frauen berichten Ähnliches: Die Zufriedenheit ist größer, wenn der Partner prozentual mehr arbeitet (rein wochenstundenmäßig) als die Partnerin. Das gilt unabhängig von der oben beschriebenen Zufriedenheitsverteilung nach Einkommen. Nein, auch von der reinen Zeit her bevorzugen es beide Partner im Schnitt, wenn der Mann mehr Arbeitszeit erhält.

Zu D: *Wen Frauen attraktiv finden, zählt*

Überraschenderweise ist es Frauen offenbar wichtiger, von anderen Frauen für attraktiv gehalten zu werden  als von Männern. Mit anderen Worten: Es stimmt tatsächlich, dass sich Frauen – Ausnahmen bestätigen die Regel – vor anderen Frauen als schön inszenieren, ein nicht unerheblicher Stressfaktor. Auch für Männer ist es offenbar nur wichtig, von Frauen für attraktiv gehalten zu werden. Das weibliche Geschlecht gilt unbewusst als Attraktivitätsrichter für alle Beteiligten und befasst sich immer noch mehr mit der eigenen Wirkung auf andere und das sich-hübsch-machen als das männliche Geschlecht.

Nun wird es die Leute geben, die einwenden, dass wir von Kindesbeinen an in diese konservativen Gender-Rollen gepresst würden und sie uns deswegen glücklich machten. Sie rufen zum Kampf gegen diese inmmer noch verbreiteten Einstellungen auf. Dagegen spricht, dass seit ein paar Jahrzehnten die jungen Menschen in Richtung Gleichberechtigung erzogen werden, dennoch ändern sich diese Trends nicht. Das könnte einen also auf den zur Zeit unbeliebten Gedanken bringen, dass es genetisch bedingte Unterschiede zwischen den Geschlechtern in diesen Fragen gibt. Das ist auch mein Fazit: Meines Erachtens sehen wir hier grundlegende geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede bestätigt.

Immerhin: Da dies so nicht auf dem Umschlag steht, hat sich noch niemand (zum Glück) darüber echauffieren können. Was auch wiederum beweist, dass wirklich kaum jemand diese viel verkauften Bücher wirklich liest. Insgesamt eine klare Leseempfehlung, auch wenn das Stereotyp, dass Stereotypen nicht stimmen, dadurch erschüttert wird.

Für Freunde der Quantifizierung abschließend einige ausgewählte Grafiken zu den besprochenen Ergebnissen, die die Aussagen A bis C untermauern, sie sind recht selbsterklärend, wenn man sie sich genau anschaut – ein weiterer Vorzug dieses exzellenten Sachbuches:

 

 

 

 

 

 

 

32 Gedanken zu “Sind Frauen und Männer etwa doch verschieden?

  1. Ich spekuliere mal: Die Einkommen der Männer liegt meist (deutlich) über den Einkommen der Frauen. Wenn eine Frau, die eher geringer verdient, dann noch mehr zum Einkommen beiträgt als ihr Mann, ist das Haushaltseinkommen insgesamt wohl derart niedrig, dass die Zufriedenheit darunter auf allen Seiten leidet.

    Auch wenn man auf die oft benannte Hypergamie der Frauen abstellt, die sich tendenziell besser verdienende Männer aussuchen (ab wann ist man eigentlich Besserverdiener? Angeblich gehöre ich mit meinem Einkommen zu den TOP 5% in Deutschland, merke davon aber nichts), könnte es mit einem Arbeitsplatzverluste des Mannes zusammenhängen, was natürlich das Haushaltseinkommen erheblich beeinträchtigt und so neben dem schmerzhaften Gefühl, der Arbeitslosigkeit oder des nun Weniger-Verdienens, die Paare belastet.

  2. 15000 deutsche Haushalte, seit 1984, d. h. Westdeutschland.

    Interessant wäre zu erfahren, ob es ähnliche Studien aus z. B. Schweden oder Luxemburg gibt?

    In Luxemburg hat sich seit 2016 die Gesetzgebung zur Elternzeit geändert: Mittlerweile hat die Zahl der Väter, die Elternzeit nehmen, die Zahl der Mütter überflügelt. Mit anderen Worten: Inwieweit wirkt sich die Gesetzeslage auf die Zufriedenheit der Frauen und Männer?

  3. Guter Übersichtsartikel. Zwei Anmerkungen:

    „Dagegen spricht, dass seit ein paar Jahrzehnten die jungen Menschen in Richtung Gleichberechtigung erzogen werden, dennoch ändern sich diese Trends nicht.“

    Die übergeordneten Trends ändern sich aber. Dies betrifft dann z.B. den gesellschaftlichen Paarbindungs-Zwang (wieviel gesellschaftlichen Druck haben junge Menschen eine dauerhafte Hetero-Beziehung einzugehen)

    „Überraschenderweise ist es Frauen offenbar wichtiger, von anderen Frauen für attraktiv gehalten zu werden als von Männern.“

    Das ist nicht wirklich überraschend. Für Männer bräuchte es nicht den Aufwand inklusive Detailverliebtheit bei der körperlichen Selbstdarstellung. Interessant ist höchstens, mit welcher Hartnäckigkeit dies von Frauen vornerum geleugnet wird.

  4. .
    Vielleicht sind solche Untersuchungen wirklich notwendig, um den Geschlechterreigen mal wieder etwas bodenständiger darzustellen. Die Mär von der Frau als selbstaufopferndem, edlem, untadeligem, friedfertigem und alles nach patriarchalen Befehlen verrichtendem menschlichen Wesen nimmt ja inzwischen groteske Züge an. Dem gegenüber stehen überall gewalttätige, machtbesessene, mansplainende Männer, die in der Welt nur Schaden anrichten, die durch Rationalisierung CO2 verursachen und vor denen sogar die eigenen Kinder geschützt werden müssen. Die waschen sich ja nicht mal oft genug die Hände.

    Beispiel A: Frauen fühlen sich wohler, wenn der Mann mehr verdient.
    Sie fühlen sich dadurch versorgt und sicher. Auf ihnen liegt keine Last, anschaffen zu gehen. Weniger Mental Load, mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Sie bestimmen maßgeblich die Ausgaben.

    Beispiel B: Frauen fühlen sich wohler, wenn sie mehr für den Haushalt tun als ihr Partner.
    Sie bestimmen das Geschehen im gemeinsamen Zuhause und dominieren damit den Lebensmittelpunkt aller Familienmitglieder. Stichwort Hausdrache. Dazu gehört, dass sie sich auch mehr mit dem Haushalt beschäftigen, sonst könnten sie ihre Hoheit über das Heim nicht reklamieren. Stichwort: Wohnzimmerdeko.

    Beispiel C: Frauen reicht eine geringere Arbeitszeit als Männern, um glücklich zu sein
    Frauen definieren sich häufig nicht über Arbeit. Sie definieren sich über innerfamiliäre Dominanz. Daher können sie auch glücklich sein, wenn sie gar nicht erwerbsarbeiten. Seit ein paar Jahren deuten sie allerdings nahezu alles was sie tun zu „Arbeit“ um, wodurch sie sich permanent als überlastet, superfleißig und qua Geschlecht systemrelevant framen.

    Beispiel D: Wen Frauen attraktiv finden, zählt
    Frauen setzen berechtigt darauf, über Äußerlichkeiten die Männer anzusaugen, die ihnen Wohlstand, Sicherheit und innerfamiliäre Dominanz zukommen lassen. Dabei stehen sie in Konkurrenz zu anderen Frauen. Äußerliche Attraktivität ist hingegen bei Männern weitgehend überflüssig, weshalb sie oft auch nicht daran arbeiten; außerdem müssen sie ja erwerbsarbeiten. Der stramme Schönling unterliegt auf der Interessantheitsskala der Frauen fast immer dem untersetzten, dickbäuchigen Banker, wenn der für Pool, Pferde und ein riesiges Wohnzimmer für die Deko sorgt.

    Aber wie kommt man nun zu der Ableitung, dass genetische Faktoren das treiben, wenn es doch in sich alles schlüssig und zielgerichtet erscheint? Es sind eigentlich die zentralen urfeministischen Attribute Herrschsucht, Habgier und Missgunst, die hier in Kurven gegossen werden.

    • Ich weiß gar nicht, was man an einem solchen Wesen anziehend finden kann. Also was für einen abartigen narzisstischen Charakter westliche Frauen als Täter bzw. Verantwortungsloses Kollektiv, das sich nur sich selber verpflichtet fühlt, haben, ist ekelhaft. Erst wenn es es brenzlig wird, fühlt sich Göttin genötigt auch männer zu berücksichtigen. Pfuideiwel.

      • Also, ein dickbäuchiger und haarloser aber gutverdienender Bankangestellte dürfte für selbstständige Psychotherapeutinnen, Ärztinnen, Lehrerinnen, Architektinnen, Rechtsanwältinnen, Unternehmensberaterinnen, Zahnärztinnen, Wirtschaftsprüferinnen und co jetzt nicht die letzte Cola in der Wüste sein. Und diese Berufswege bei Frauen werden ja tendenziell mit den weiter zunehmenden Bildungserfolge von Frauen ehr mehr als weniger.

        • Letzte Cola in der Wüste gefällt mir 😉

          Aber die Realität zeigt, dass diese Psychotherapeutinnen, Ärztinnen, Lehrerinnen, Architektinnen, Rechtsanwältinnen, Unternehmensberaterinnen, Zahnärztinnen, Wirtschaftsprüferinnen und co einfach in der weit überwiegenden Mehrheit gar kein Interesse daran haben, einen smarten Schönling zuhause sitzen zu haben und durchzufüttern. Oder gar ihm die Aufzucht der gemeinsamen Kinder zu überlassen.

          Sondern im Zweifel lieber Single und/oder kinderlos bleiben (und darüber dann jammern)…

          • Durchfüttern sicher nicht. Aber man sieht schon, dass es weniger wichtig wird, wie viel der Mann verdient, sondern wie selbstständig bzw. bodenständig, männlich-unabhängig er im Grunde ist.

            Ob er sich das als Schreiner (in Beziehung inklusive Kind mit Rechtsanwältin), Lackierer (in Beziehung inklusive Kind mit Modedesignerin bei einer großen Marke), PR-Referentin (in Beziehung inklusive Kind mit einem Schichtarbeiter) erarbeitet, scheint weniger wichtig zu sein.

            Den Bankangestellten mit Haus und Pool, der mit der halbtags Arzthelferin zusammen ist, den kenne ich aber auch. Und das wird es auch weiter geben, nur weniger häufig als in den letzten Dekaden

          • DuckTales,

            hast Du da neuere Untersuchungsergebnisse/Studien dazu? Mein letzter Stand ist, dass selbst klassenübergreifende Dating-Möglichkeiten (Tinder) den ausgeprägten Klassismus der Frauen nicht aufbrechen konnten.

            https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/partnerwahl-downdaten-ist-fuer-frauen-tabu

            Was im Klartext bedeutet, dass die Rechtsanwältin nicht mal groß Lust hat, den Schreiner auch nur zu einem ONS abzuschleppen. Von zusammenleben und Kinder großzuziehen ganz zu schweigen…

        • Mir ist mal bei einem Rennen von einem Zuschauer eine Cola gereicht worden… Noch ein mal würde ich das nicht machen. So einen Durst nach dem Genuss der Cola habe ich zuvor nicht verspürt und das die ganzen letzen 6km ins Ziel hindurch.

          Also all die selbständigen Frauen haben alle das Problem, dass sie den Peak ihrer weiblichen Attraktivität hinter sich gelassen haben. So mag es in deren Verständniss so sein wie geschildert, der Realität entspricht das nicht. Männer haben konstant interesse an jüngeren Frauen oder gar nicht.

          • Mit dem Studium ist man Mitte der 20er fertig. Ob eine Frau mit Ende 20 Anfang 30 jetzt „zu alt“ ist, sei mal mit Fragezeichen versehen. Ich mit Mitte 30 finde es ok 😉

          • Absoluter Blödsinn, und wegen Idealisten wie dir dürfen etliche Söhne und Männer in die Röhre gucken. Wollen Männer echte Gleichberechtigung müssen wir uns solcher Typen entledigen. Es wird Zeit das Frauen begreifen wie privilegiert sie sind und Männer sich von Schuldgefühlen befreien wie sie ducktales seht. Eine Gleichverteiöung ist eben nicht gerecht. Ich geh diesen Monat in die Arbeitslosigkeit. Für dieses Dreckswerte System werde ich keine Steuern mehr erzielen.

          • @DuckTalesAlso mitte 20 ende 20 ist schon eklig finde ich. Frauen gefallen mir mit 23-25 definitiv nicht mehr. Ich selbst bin 29 und habe Probleme, ansprechende Frauen zu finden. Den peak mit etwa 17 danach geht es einfach krass bergab.

          • @ Truth: Wenn einem Frauen mit über 23 nicht mehr gefallen und man auf 17jährige Mädchen steht, dann ist man wohl wahrscheinlich parthenophil.

            @T4T: Wie willst Du Dich denn mit entledigen? Da bin ich jetzt mal gespannt.

            Nebenbei: Welche Schuldgefühle?

          • T4T schreibt
            „Absoluter Blödsinn, und wegen Idealisten wie dir dürfen etliche Söhne und Männer in die Röhre gucken. Wollen Männer echte Gleichberechtigung müssen wir uns solcher Typen entledigen.“

            Guten Morgen, Männer und Frauen sind gleich-berechtigt im deutschen Gesetz.
            Warum verwechselst du Gleichberechtigung mit Gleichstellung? Erinnert mich an einen bestimmten Kreis von Leuten, die das gerne mal verwenden….

            „Es wird Zeit das Frauen begreifen wie privilegiert sie sind“
            Schon wieder solche modernen Zeitgeist-Floskeln wie Privilegien.
            Willst du also das gleiche wie diese modernen Feministas, die ständig von Privilegien faseln nur unter umgekehrten Vorzeichen?

            „Ich geh diesen Monat in die Arbeitslosigkeit. Für dieses Dreckswerte System werde ich keine Steuern mehr erzielen.“
            Das tut mir leid für dich – immerhin hast ja wenn du vorher gearbeitet hast auch eingezahlt und kriegst erstmal ein Jahr lang jetzt noch einen guten Teil des Geldes. Hast mal selbst ausgerechnet, wie viel Arbeitslosenversicherungsgeld du selbst eingezahlt hast und das ins Verhältnis gesetzt wie viel sie dir jetzt insgesamt in 12 Monaten zurück zahlen?

          • Hängende Brüste, Dehnungsstreifen, rettungsringe, die so unförmig sind, dass es nicht als kurvig gilt und trotz des Fettes eingefallene Gesichter, die aussehen, als würden alte Lederfetzen um einen Totenschädel- wer drauf steht.

            Denke eher, das liegt daran, wie Frauen Altern. Ich trinke und rauche z.b. nicht und werde eher für 20 gehalten, teilweise etwas jünger. Da Frauen ( manche Kerle auch) jedes Wochenende Party machen und auch viele männer haben, sehen sie mit Anfang 20 oft schlechter aus als meine Mutter.

          • @DuckTalesAlso mitte 20 ende 20 ist schon eklig finde ich. Frauen gefallen mir mit 23-25 definitiv nicht mehr. Ich selbst bin 29 und habe Probleme, ansprechende Frauen zu finden. Den peak mit etwa 17 danach geht es einfach krass bergab.

            Mein Beileid zu dieser Störung aus zwei Gründen. Erstens wegen der Oberflächlichkeit, die das auch in anderen Dingen vermuten lässt. Und zweitens: Wäre ich dazu verdammt auf alle Zeiten auf unreife Mädchen zu stehen, würde ich mich vermutlich chemisch kastrieren lassen oder so…. Mit Deinen 29 aussehend wie 20 magst Du noch vergleichsweise wenig Probleme haben, aber ab einem gewissen Alter wirst Du halt entweder Handbetrieb vorziehen müssen oder nur noch Nutten bzw., Vermögen vorausgesetzt, Gold Diggerinnen an Dich ranlassen können.

            Ich merke bei mir, dass sich das einfach im Laufe der Zeit geändert hat. Auf junge und unreife Mädels stand ich noch nicht mal als ich selber jung war, und die Frauen bzw. die Altersklasse Frauen die ich attraktiv fand bzw, finde, wurden quasi mit mir zusammen älter. Alle langjährigen Beziehungen >7 Jahre die ich habe/hatte waren mit Frauen die zwischen 4 und 7 Jahren älter sind als ich (ohne dass ich das gewusst hätte bzw. es mir wichtig gewesen wäre als ich sie kennengelernt habe). Die entsetzlichen bis grauenvollen Erscheinungen, die Du (vermutlich etwas übertrieben, was sicherlich mit Deiner von einem Mitforisten naheliegend vermuteten Parthenophilie zusammenhängt) in einem anderen Post beschreibst, konnte ich dabei nicht feststellen, Andererseits sehe ich in der Stadt regelmäßig aus allen Nähten platzende junge Mädchen, die glauben dass sie als Presswurst und bauchfrei bei knapp 100 Kilo auf 1.50 gut aussehen.

          • @SebEinige ältere, die auf sich aufpassen, sehen in der Tat besser aus als manche junge Frau, da gebe ich dir Recht.

            Gerade diese dicken Mädels sind ja die, die mit 25 so aussehen, wie von mir beschrieben.

            Sehe nur, dass immer mehr Frauen ekelhaft altern( Männer auch) ,was ich auf die Dreifaltigkeit Übergewicht, Rauchen und Saufen zurückführe.

            Und emotionale Reife, ich hatte auch ältere Frauen, die letzte war Anfang 30 ( sie wollte beim 1. Date meinen perso, ich wäre sicher jünger, als ich sage), das war mehr Drama, als bei jüngeren Mädels. Beim Drama ging es aber eher um alimente etc. Bei jüngeren Frauen gibt es auch mal ungezwungene Spaß, ab einem gewissen Alter nicht mehr. Klassischer tinder-spruch “ not here for fun“. Den Spaß gab es vor 10-15 Jahren.

          • @T4T

            „Für dieses Dreckswerte System werde ich keine Steuern mehr erzielen.“

            Die Einkommensteuer magst Du vermeiden, aber Du zahlst weiterhin Mehrwertsteuer, Branntweinsteuer, Versicherungssteuer, Sektsteuer… es gibt kein Entkommen.

          • Studiert man z.B. Meidzin (was viele „selbständige“ Frauen tun) oder Jura, dauert das Regelstudium inklusive der anschliessenden Massnahmen ca. 7. Jahre, aber nicht viele schaffen es in dieser Zeit. Um das zu schaffen darf muss man ziemlich dranbleiben. D.h. Ende eines Studiengangs, der zu Selbständigkeit berechtigt, liegt eher bei Anfang 30. Eine Firma wird dann frühestens mit knapp Ende 30/Anfang 40 gegründet, kaum jemand wird es schneller schaffen, da man Zeit braucht um ein Netzwerk knüpfen. Wenn das ganze Bestand haben soll. Man braucht ja auch ein gewisses Kapitel. Das wird bei einer Frau wie bei einem Mann ähnlich sein.

            Ende 30 ist aber Frau nur noch für wesentlich ältere Männer attraktiv. Gleichaltrige oder in der „Blüte“ stehenden Männer orientieren sich, sofern sie nicht bereits vergeben sind, zu den eher jüngeren Partygirls. Die sind einfacher abzuschleppen und anschliessend wieder einfacher loszuwerden.

            Für die Mutter der Kinder wird dann eine maximal 25~27 Jährige Dame mit wenig Laufleistung gesucht. Optimalerweise eine Jungfrau aber nicht zwingend.

            Wobei aus meiner Erfahrung viele der jungen Frauen instinktiv schon sehr früh nach einem Mann mit Potential suchen. In meinem Umfeld sind die meisten in etwa gleichaltrigen Paare (Frau bis 4 Jahre jünger als der Mann) schon seit ihrer Ausbildungszeit zusammen. Wenn sie es denn überhaupt schaffen zusammen zu bleiben. Nach einer Scheidung oder wenn das Potential des Mannes erst später zum Vorschein gekommen ist, folgen die Beziehungen eher der seriellen Monogamie. Mit einer Dauer von 6 Monaten bis 5~10 Jahren.

          • „Mit dem Studium ist man Mitte der 20er fertig. Ob eine Frau mit Ende 20 Anfang 30 jetzt „zu alt“ ist, sei mal mit Fragezeichen versehen. Ich mit Mitte 30 finde es ok“
            Was bedeutet ok? Wenn man Kinder will ist ein OK eine Riskoschwangerschaft. Das OK ist dann auch bereits 15 Jahre hinter dem Peak des Aussehens. Warum soll sich irgendwer eine nehmen die es passend fand ihre Prime Jahre mit den Top Guys zu verbraten, nur um dann, wenn die Top Guys sie nicht mehr wollen, sich mit der 2. Reihe zu begnügen? Und die dann noch die Unverschämtheit besitzt Forderungen zu stellen welche die Top Guys nicht einmal zu hören bekamen, geschweige denn erfüllt hätten. Für mich sind Männer die so was mitmachen ziemlich traurige Gestalten, Pantoffelhelden die ich nicht einmal mit viel Mühe in diesen Punkten respektieren könnte.

          • @Seb
            “ Mit Deinen 29 aussehend wie 20 magst Du noch vergleichsweise wenig Probleme haben, aber ab einem gewissen Alter wirst Du halt entweder Handbetrieb vorziehen müssen oder nur noch Nutten bzw., Vermögen vorausgesetzt, Gold Diggerinnen an Dich ranlassen können.“

            Nicht unbedingt, ich hatte letztes Jahr eine 18jährige und eine 19 jährige. Ich selbst bin 42 und bin nicht reich. Nicht mal wohlhabend, arbeite zu viel und bin sogar eher geizig. Zudem bin ich introvertiert. Trotzdem hatte ich nie Probleme auch junge Frauen klarzumachen, egal ob auf Tinder oder im Real Life. Der Unterschied ist, dass ich WEIß, dass ich solche Frauen kriegen kann und auch den Willen dazu habe sie zu bekommen.
            Wer nur aufs Mittelmaß zielt, der wird auch bestenfalls dieses bekommen.

            „Auf junge und unreife Mädels stand ich noch nicht mal als ich selber jung war, und die Frauen bzw. die Altersklasse Frauen die ich attraktiv fand bzw, finde, wurden quasi mit mir zusammen älter.“
            Du solltest mal überlegen wo das herkommt. Es gibt ja die Hypothese, dass Männer auf den Typ Frau stehen, bei dem sie am leichtesten Erfolg haben, wenn jemand z.B. auf Dicke steht, dann weil es ihm leicht fällt diese für sich zu gewinnen. Vermutlich ist da ein Rationalisierungsmechanismus im Kopf am Werk.
            Übrigens mag ich das, was du als unreife bezeichnest, denn das ist Neugier und Offenheit, eine Eigenschaft die ich unglaublich attraktiv finde und die älteren Menschen, auch Männern, verloren geht.

            „Andererseits sehe ich in der Stadt regelmäßig aus allen Nähten platzende junge Mädchen, die glauben dass sie als Presswurst und bauchfrei bei knapp 100 Kilo auf 1.50 gut aussehen.“
            Witzig, ich sehe praktisch nie Dicke und wenn, dann kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich ignoriere sie nicht mal bewusst, sie erscheinen gar nicht in meiner Wahrnehmung.

          • @PuS

            Nicht unbedingt, ich hatte letztes Jahr eine 18jährige und eine 19 jährige. Ich selbst bin 42 und bin nicht reich. Nicht mal wohlhabend, arbeite zu viel und bin sogar eher geizig. Zudem bin ich introvertiert. Trotzdem hatte ich nie Probleme auch junge Frauen klarzumachen, egal ob auf Tinder oder im Real Life.

            Das muss man ja auch erstmal wollen, hmm? Mich interessiert das absolut nicht, es wäre mir sogar extrem peinlich mich mit solchen Kindern abzugeben. Mir sind allerdings, zugegebenermaßen, andere Attribute als die rein körperlichen Merkmale schon immer wichtiger gewesen. Ich werde zwar auch bei keinem Landwal und keiner Hackfresse scharf, aber ebenso kannst Du mir die optisch schönste Frau frei Haus liefern – wenn die doof oder sogar nur durchschnittlich gebildet ist, kann sie direkt wieder gehen. Mir tun Leute, für die es nichts anderes als reine Triebabfuhr zu geben scheint, sehr, sehr leid…. so verschieden sind die Menschen halt 😉

            Du solltest mal überlegen wo das herkommt. Es gibt ja die Hypothese, dass Männer auf den Typ Frau stehen, bei dem sie am leichtesten Erfolg haben, wenn jemand z.B. auf Dicke steht, dann weil es ihm leicht fällt diese für sich zu gewinnen.

            Oh, da mache ich mir keine Sorgen, ich würde sagen, dass in der Regel wenn überhaupt ich derjenige war, der von den Beteiligten optisch „weniger hermachte“. Dick ist/war keine der Ladies, tatsächlich sehen sich die Damen mit denen ich wirklich lange zusammen bin/war, noch nicht einmal entfernt ähnlich.

            Übrigens mag ich das, was du als unreife bezeichnest, denn das ist Neugier und Offenheit, eine Eigenschaft die ich unglaublich attraktiv finde und die älteren Menschen, auch Männern, verloren geht.

            OK, ich hätte „unreif und dumm“ schreiben sollen, etwas das meiner Erfahrung nach bei ca. 95% der jungen Damen die Kombination darstellt. Da mag vielleicht, insbesondere bei 19-jährigen die sich mit 42-jährigen Männern einlassen, eine gewisse Neugier vorhanden sein, z.B. hinsichtlich der Frage „wie viele Schwänze muss ich durch haben bis sich einer wiederholt“ und „offen“ ist bei solchen Mädels bestimmt auch einiges (scnr), aber mir geht es wohl wesentlich mehr als Dir auch um „geistige“ Qualitäten, die bei halben Kindern schlicht nicht vorhanden sein können. Meine Partnerinnen sind/waren für mich, im Gegensatz zu dem was Du hier so von Dir gibst, schon einiges mehr als nur Geschöpfe, die man je nach Laune entweder dominiert und/oder vögelt und dann wegwirft. Vielleicht habe ich ja erstaunliches Glück gehabt an sehr seltene, außerhalb des Betts (oder Dungeons, wenn’s Dir lieber ist) brauchbare und finanziell selbständige Exemplare zu geraten und habe mich deswegen in der Hinsicht anders entwickelt als Du 😉

          • @Sep
            „Meine Partnerinnen sind/waren für mich, im Gegensatz zu dem was Du hier so von Dir gibst, schon einiges mehr als nur Geschöpfe, die man je nach Laune entweder dominiert und/oder vögelt und dann wegwirft. Vielleicht habe ich ja erstaunliches Glück gehabt an sehr seltene, außerhalb des Betts (oder Dungeons, wenn’s Dir lieber ist) brauchbare und finanziell selbständige Exemplare zu geraten und habe mich deswegen in der Hinsicht anders entwickelt als Du 😉“
            Oh, ich glaube schon, dass es Frauen gibt mit denen man sich unterhalten kann aber meist sind das nicht die, die ich vögeln möchte. Das ist eine Sache die ich gerne trenne. Wird für mich dann auch insofern leichter als dass ich weniger faule Kompromisse eingehen muss. Das Reden kann ich nämlich auch mit einem Mann machen, ist meist eh spannender.

            „OK, ich hätte „unreif und dumm“ schreiben sollen, etwas das meiner Erfahrung nach bei ca. 95% der jungen Damen die Kombination darstellt. “
            Mir ist bisher nicht aufgefallen, dass Frauen intelligenter werden wenn sie älter werden. Entweder sie sind es mit 18 oder sie werden es nie sein. Sie werden eine gewisse Reife erlangen die irgendwann in Fäule übergeht (wie bei den meisten Männern auch) aber ich konnte dieser Reife noch nie viel abgewinnen. Abgesehen davon entwickeln ältere Frauen auch oft einige unangenehme Züge die ich mir generell lieber erspare.

      • @ Ein Leser
        Ich verstehe dich, aber leider sind Männer nicht gleichberechtigt. Tausendmal aufgezählt. Kein Bock mehr.
        @ Ducktales
        Mit entledigen meinte ich befreien. Und ich hätte nicht gedacht, dass du meine Provkation schluckst. Leider glaube ich aber auch, dass Männer sich deiner nur in einer blutigen Revolution entledigen werden können. Es kann aber auch sein dass ich dich falsch einschätze. Ich hasse Männer die ein Ideal in Aussicht stellen das absolut unrealistisch ist und wieder etliche Kosten nach sich ziehen wird insbesondere für Männer. Ob du es glaubst oder nicht es wird im Schnitt Hypergamie immer existieren. Die Ausnahmen sind meines Erachtens nach Menschen die während der Beziehung schwere Krisen etc erlebt haben oder ähnliches. Ich kann es nicht fassen, dass du so dermaßen skrupellos bist jungen und Männern eine Überzeugung anzuerziwhen dass sich jetzt schon als widerlegt herausgestellt hat. Für die paar Ausnahmen? Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich stelle mir dann männer vor die meistens selber gut situiert sind und gönnerhaft dem Weibchen destruktiven Spielraum einräumen um sich Konkurrenz vom Leib zu halten. Oder ne dumme fette Frau die außerstande ist ganzheitl7ch zu Denken, Synergieeffekte zu berücksichtigen statt mit Egozenzrik beschäftigt zu sein. Aber vielleicht bin ich komplett auf dem falschen Dampfer bei dir.

        @Renton
        Da hast du leider Recht. Aber wenigstens die MwSt nicht

  5. Ah, die Grafiken aus dem Buch! MIT Konfidenzintervallen! Mir geht einer ab… dass ich solche Seriosität noch erleben darf… *eine-Träne-verdrück*

  6. Esther Vilar hat all das bereits in den 70ern polemisch aufgezeigt.

    „Überraschenderweise ist es Frauen offenbar wichtiger, von anderen Frauen für attraktiv gehalten zu werden als von Männern.“

    Überraschenderweise? Nein, nur überraschend für die gewöhnliche Männerwelt. Auch hier lese man Esther Vilar.

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