Männer, die in Teilzeit arbeiten wollen finden schwerer einen Job

Ein interessanter Artikel zu Teilzeitarbeit:

Warum arbeiten fast alle Männer Vollzeit? Zwei Erklärungen kommen infrage: Weil sie es so wollen. Oder weil sie es müssen. Ein brisantes Ergebnis liefert eine Studie der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich, deren Resultate nächste Woche publik werden: Wer Teilzeit arbeitet, muss auf dem Arbeitsmarkt Nachteile in Kauf nehmen. Vor allem ist diese Benachteiligung deutlich grösser für Männer als für Frauen. Somit haben sie wenig Anreize, ihr Pensum zu reduzieren.

Der Studienautor, KOF-Ökonom Daniel Kopp, hat für die Untersuchung einen neuartigen Ansatz gewählt: Er hat die effektiven Rekrutierungsentscheide der Firmen analysiert. «Gegenüber einer herkömmlichen Befragung ist das viel exakter», erklärt Kopp. «Wenn eine Firma behauptet, dass sie Teilzeitarbeit gleichwertig behandelt, so lässt sich das in der Praxis nur schwer nachprüfen.»

Für seine Studie erhielt Kopp während zehn Monaten Zugriff auf die vom Bund betriebene Stellenplattform job-room.ch. In dieser Zeit gingen 43 000 Personalleute auf die Seite und hatten dort Einsicht in die Profile von über 200 000 Stellensuchenden.

Auf diese Weise konnte Kopp 450 000 Rekrutierungsanfragen untersuchen. Wichtig ist: Die Auswertung enthält nur solche Anfragen, die keine Präferenz für Voll- oder Teilzeit-Angestellte deklarierten. Wer explizit eine Person zu 100% suchte, wurde nicht berücksichtigt.

Das Resultat: Das Arbeitspensum hat einen erheblichen Einfluss auf die Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt. Frauen, die Teilzeit arbeiten, erhalten 10% weniger Job-Angebote. Bei den Männern allerdings ist diese «Teilzeit-Strafe» gar doppelt so gross: Ihre Auswahl an Stellen sinkt um 22%.

Das ist schon ein deutlicher Unterschied. Und wie unten dargestellt wird auch noch in gleichen Berufen.

«Es macht einen grossen Unterschied, ob ein Mann oder eine Frau in einem tieferen Pensum arbeiten will», sagt Ökonom Kopp. «Offenbar sind die traditionellen Geschlechterrollen auf dem Arbeitsmarkt noch immer tief verankert.»

Zwar beteuert die Wirtschaft regelmässig, Teilzeitler seien gleichgestellt. Man wolle zudem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Doch im Einzelfall stellen die Firmen eben doch lieber jemanden zu 100% ein. Was manche Patrons nur hinter vorgehaltener Hand äussern, bringt der selbständige Firmensanierer Urs Bürge auf den Punkt: «Teilzeitmodelle führen oftmals zu Problemen: Sie erfordern zusätzlichen Aufwand und erschweren die reibungslosen Abläufe.»

In der Tat ist eine Vollzeitstelle für den Arbeitgeber in vielen Fällen einfacher, und das gerade bei qualifizierteren Jobs. Einfach weil derjenige mehr Arbeitserfahrung sammelt, den ganzen Tag über für Rückfragen zu etwa einem bestimmten Projekt zur Verfügung steht, für Mitarbeiter und für den Kunden, weil man weniger Planen muss um eine Besetzung aller wichtiger Stellen hinzubekommen etc.

Bürge betreut Unternehmen in Krisensituationen. «Wenn es hart auf hart geht, habe ich eine klare Präferenz zugunsten der Vollzeit.» Allerdings, ergänzt er, gelte dies vor allem für kleinere Betriebe: «In einem KMU kommt es auf jeden Einzelnen an – Grosskonzerne dagegen sind flexibler.»

Großkonzerne haben eher mehr Personal und können einen Ausfall besser ausgleichen. Auch das Vorhalten passender Büros kann zu einem Problem werden. Wer 10 Mitarbeiter in Teilzeit hat, braucht evtl 10 Büros, wer hingegen 5 Mitarbeiter in Vollzeit hat nur 5.

Diese Vorliebe der Firmen für Vollzeitjobs hat allerdings einen Haken. Denn sie trifft primär die Männer. Bei den Frauen fällt die «Teilzeit-Strafe» deutlich geringer aus. Dazu hat die KOF-Studie bemerkenswerte Zahlen: Wenn eine Frau 90% statt 100% arbeiten will, so sinken ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt um lediglich 2%. Bei einem Mann jedoch hat die gleiche Reduktion des Pensums zur Folge, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Stellenangebot um 17% abnimmt.

Auch hier wieder ein deutlicher Unterschied. Wobei eine 90% Stelle ja noch ein geringer Abzug ist.

Hier eine Grafik aus dem Artikel:

Teilzeit Unterschiede Männer Frauen

Bei Vollzeit hätte der Mann also eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit, Bei unter 50% gleichen sich die Abzüge wieder an. Aber bei bis 50% ist die Frau etwa 16%, der Mann aber bei etwa 28%.

Daniel Kopp führt diese Divergenz darauf zurück, dass in den Firmen nach wie vor klare Stereotypen in Bezug auf die Geschlechter herrschen. «Wenn eine Frau Teilzeit arbeitet, wird dies auf ihre familiäre Belastung zurückgeführt. Bei einem Mann dagegen wird eher unterstellt, dass er beruflich weniger engagiert sei.»

Bei einer Frau wird es erwartet. Bei einem Mann wirft es Fragen auf. Vielleicht auch schlicht das Gefühl, dass ein Mann, der sich da seiner Frau „unterordnet“ schon mal nicht den richtigen Biss haben kann. Wobei es ja genug andere Gründe geben könnte. Etwa das er eben die Kinder nach Trennung erhalten hat etc.

Ein wesentliches Detail zur Studie: Die Abweichung zwischen den Geschlechtern bezieht sich stets auf die gleiche Berufskategorie. Dass Teilzeitarbeit in typischen Frauenberufen wie dem Verkauf stärker verbreitet ist, hat somit keinen Einfluss auf das Ergebnis.

Ein wichtiger Hinweis, denn sonst wäre der Aussagegehalt sehr gering.

Die Studie zeige, dass die Gleichstellungsdebatte auch für Männer relevant sei, sagt Adrian Wüthrich, Präsident des Gewerkschaftsdachverbands Travail Suisse. Er höre regelmässig, dass von Männern höhere Pensen erwartet werden. «Ein typisches Beispiel ist der Job in einem Staatsbetrieb, ausgeschrieben für 80 bis 100%. Eine Frau und ein Mann sind in der Endrunde: Sie erhält die Stelle mit 80% – bei ihm jedoch wird ein 100%-Pensum erwartet.»

Natürlich ist sie auch für Männer interessant. Allerdings nicht in dem Sinne, dass das „Patriarchat auch Männern schadet“. Sondern in dem Sinne, dass sie eigene Ansprüche geltend machen können und müssen.

Wüthrich kritisiert, das fixe Rollenbild in der Wirtschaft benachteilige Väter, die bei der Kindererziehung gleichberechtigt mithelfen wollen. «Gleichzeitig hindert es die Frauen daran, im Beruf Karriere zu machen und einen ebenbürtigen Lohn zu erzielen.» Gemäss einer repräsentativen Erhebung von Pro Familia finden sechs von zehn Väter, sie seien zu wenig verfügbar in ihrer Familie. Zudem sagen vier von fünf Bankangestellten, dass sie konkret über Teilzeit nachdenken, wie eine Umfrage der Organisation männer.ch ergeben hat.

In der Praxis allerdings läuft es genau umgekehrt: Ledige Frauen und Männer haben im Durchschnitt praktisch das gleich hohe Arbeitspensum von rund 85%. Kommt aber ein Kind dazu, so erhöhen die Väter ihren Beschäftigungsgrad. Bei den Müttern hingegen sackt das Pensum ab, auf zunächst 40%.

Soziologen der Universität Freiburg haben untersucht, wie sich die Teilzeitarbeit auf die Zufriedenheit auswirkt. Dabei sind sie ebenfalls auf einen Geschlechtergraben gestossen: Frauen sind deutlich glücklicher mit ihrem reduzierten Pensum als Männer.

Woher kommt dieser Unterschied? Teilzeitmänner vergleichen ihre Situation nicht mit den entsprechenden Frauen, sondern mit den männlichen Kollegen, die dank Vollzeit besser im Beruf vorankommen und mehr verdienen. «Je stärker sich jemand von der dominanten Norm seines Geschlechts entfernt, desto schlechter wird die eigene Zufriedenheit eingeschätzt», lautet das Fazit der Studie.

Wer hätte es gedacht: Intersexuelle Konkurrenz um Status ist ein relevantes Element im Verhalten der Leute.

Er halte Teilzeit für ein zweischneidiges Schwert, sagt Simon Wey, Chefökonom beim Arbeitgeberverband. «Einerseits ist es besser, Teilzeit zu arbeiten, als gar nicht. Auf der anderen Seite aber wollen die Unternehmen die Arbeitskräfte natürlich mit möglichst hohen Pensen im Betrieb einbinden.»

Zwar sei eine Karriere mit reduzierten Pensum noch immer die Ausnahme, räumt Wey ein. «Doch je nach Branche hat die Digitalisierung klare Fortschritte ermöglicht.» Der Ökonom spricht aus eigener Erfahrung: Trotz 80%-Pensum hält er eine Kaderposition.

Es kommt eben sehr auf den Betrieb an, aber warum sollte man auch jemanden befördern, der in Teilzeit arbeitet? Die Vollzeitkraft bringt sich üblicherweise mehr ein und die meisten Beförderungsstellen sind eben auch in Teilzeit nicht zu schaffen.

Anpassungsfähigkeit brauche es von beiden Seiten, ergänzt Wey: «Dass man auch bei Abwesenheit zwischendurch eine Mail beantwortet, gehört dazu.» Der zunehmende Mangel an Fachkräften habe jedoch zur Folge, dass die Mitarbeitenden eine stärkere Verhandlungsposition erreichen. Laut KOF-Studie weisen Männer, die sich auf einen Teilzeitjob bewerben, durchaus ebenbürtige Qualifikationen vor – ihre Ausbildung ist im Schnitt sogar leicht besser.

Dennoch verdienen sie eher schlechter.

Studienautor Daniel Kopp betont, eine Beseitigung der «Teilzeit-Strafe» würde die Gleichstellung der Geschlechter fördern. «Wenn Männer voll auf den Beruf setzen, haben sie weniger Möglichkeiten, Aufgaben in der Familie zu übernehmen. Das verhindert eine gerechtere Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit.»

Die aber viele auch gar nicht „gerecht“ im Sinne von gleich verteilen wollen. Eben aufgrund verschiedener Zielsetzungen etc.

Noch immer investieren Frauen 50% mehr Zeit in die Hausarbeit als Männer, wie die jüngste Statistik des Bundes ergeben hat. Bei Eltern mit Kindern leisten Mütter pro Woche 17 Stunden an zusätzlicher unbezahlter Arbeit. Somit bleiben die Geschlechterrollen auch in der Familie klar getrennt. Viele Paare sind glücklich mit dieser klassischen Aufteilung. Jene aber, die mehr Gleichheit anstreben, haben nach wie vor hohe Hindernisse zu überwinden.

Und diese Hindernisse bestehen eben nicht nur für Frauen.

 

vgl auch:

EM 2021: Deutschland vs Ungarn

Deutschland gegen Ungarn, das letzte Spiel der Vorrunde, bei einem Sieg sind wir sicher weiter, bei einem Unentschieden sieht es wohl auch noch ganz gut aus, je nach dem wie die anderen dann spielen.

Aber gegen Ungarn sollte eigentlich ein Sieg drin sein. Bisher haben die Ungarn alles auf die Defensive gesetzt und auf schnelle Konter gehofft, was ja auch gegen Frankreich mit immerhin einem Unentschieden geklappt hat.

Schön wäre natürlich ein schnelles Tor am Anfang, welches die Ungarn dann etwas aus der Defensive holt.

Ich tippe mal ein mutiges 3:0 (Traditionell für dieses Turnier mit mindestens einem Eigentor von Ungarn)

Selbermach Mittwoch

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Skandal: Mann bei den Grünen im Saarland auf Platz eins einer Landesliste

Ärger bei den Grünen. Der Spiegel berichtet:

Im Saarland führt mit Ex-Landeschef Hubert Ulrich ein Mann die Wahlliste der Grünen an – doch das könnte einen Satzungsverstoß darstellen. Nun schaltet sich Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ein.

Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat deutliche Kritik an der Aufstellung der Bundestagskandidaten ihrer Partei im Saarland geübt. Nach der Wahl des früheren Landesparteichefs Hubert Ulrich auf Platz eins der Landesliste sagte Baerbock am Montag in Berlin: »Wir haben uns das anders gewünscht.«

Ulrich hatte sich auf einem Landesparteitag am Sonntag als Spitzenkandidat durchgesetzt, nachdem die inzwischen abgelöste Landesvorsitzende Tina Schöpfer mehrfach durchgefallen war. Ulrich gewann schließlich auch gegen die Vorsitzende der Grünen Jugend im Saarland, Jeanne Dillschneider. Dass ein Mann nun die Landesliste anführt, verstößt nach Ansicht vieler Kritiker gegen das Frauenstatut der Grünen. Dieses schreibt eigentlich eine Frau an der Spitze vor.

Nach der Niederlage Schöpfers hatte der Parteitag beschlossen, dass auch ein Mann auf Listenplatz eins kandidieren darf, berichtet der Saarländische Rundfunk. Einige Delegierte sehen in Ulrichs Kandidatur einen Verstoß gegen die Parteisatzung und kündigten demnach bereits an, die Wahl anzufechten. Ein Mann könne nur für Listenplatz eins antreten, wenn eine Frau bei der Wahl durchfällt und sich keine andere zur Wahl stellt.

Aus der Satzung der Grünen:

§ 3 Gleichberechtigte Teilhabe

(1) Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Politik ist ein politisches Ziel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Die Mindestquotierung von Ämtern und Mandaten ist eines der Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Von dem Begriff „Frauen“ werden alle erfasst, die sich selbst so definieren. Dies und weitere Maßnahmen regelt das Frauenstatut.
(2) Alle Gremien von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN zu beschickende Gremien sind mindestens zur Hälfe mit Frauen zu besetzen, wobei den Frauen bei Listenwahlen bzw. Wahlvorschlägen die ungeraden Plätze vorbehalten sind (Mindestquotierung). Die Wahlverfahren sind so zu gestalten, dass getrennt nach Positionen für Frauen und Positionen für alle Bewerber*innen (offene Plätze) gewählt wird. Reine Frauenlisten und -gremien sind möglich. Alle Bundesorgane, -kommissionen und Bundesarbeitsgemeinschaften sind entsprechend zu mindestens 50 % mit Frauen zu besetzen. Ausgenommen von dieser Regelung ist
die BAG Schwulenpolitik.

Und aus dem Frauenstatut:

§ 1 Mindestquotierung

(1) Alle Gremien von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu beschickende Gremien sind mindestens zur Hälfte mit Frauen zu besetzen; wobei den Frauen bei Listenwahlen bzw. Wahlvorschlägen die ungeraden Plätze vorbehalten sind (Mindestquotierung). Die Wahlverfahren sind so zu gestalten, dass getrennt nach Positionen für Frauen und Postitionen für alle Bewerber*innen (offene Plätze) gewählt wird. Reine Frauenlisten sind möglich.
(2) Sollte keine Frau auf einen Frauenplatz kandidieren oder gewählt werden, bleiben diese Plätze unbesetzt. Über die Besetzung des offenen Platzes entscheidet die Versammlung. Nur bei Wahllisten kann die Wahlversammlung den Frauenplatz frei geben. Die Frauen der Versammlung haben diesbezüglich ein Vetorecht entsprechend § 3 des Frauenstatuts und können ein Frauenvotum beantragen

Jetzt müsste man die Klausel „Sollte keine Frau auf einen Frauenplatz kandidieren oder gewählt werden“ auslegen. Hat denn noch eine kandidiert? Sonst wäre der Weg zu einer anderweitigen Vergabe ja frei gewesen. Wobei zu vermuten ist, dass letztendlich den Frauen klar war, dass sie eine nach der anderen nicht gewählt worden wären, weil man anscheinend Hubert Ulrich wieder ganz oben haben wollte. Anscheinend haben die Frauen auch kein Veto eingelegt.

Weiter aus dem Artikel:

Befürchtet wird, dass die Wahl Ulrichs juristisch angefochten werden könnte. »Wir sind schockiert über die Art und Weise, wie sich über das Frauenstatut der Grünen hinweggesetzt worden ist und sehen hier eklatante Satzungsverstöße«, heißt es in einem Statement der Grünen Jugend Saar. »Weiterhin wurde willentlich in Kauf genommen, möglicherweise keine gültige Liste einreichen zu können.«

Bei Twitter gibt es schon sehr harte Wertungen:

Das Patriarchat setzt sich eben immer durch. Selbst bei den Grünen.

vgl auch:

 

 

Abschaffung des Ehegattensplittings und seine Folgen:

Der Spiegel berichtet über eine Studie, die für den Fall des Abschaffens des Ehegattensplittings erhebliche wirtschaftliche Vorteile sieht:

Die Abschaffung des Ehegattensplittings und eine Umstellung der Besteuerung auf eine individuelle Veranlagung der Ehepartner könnte bei gleichem Steueraufkommen zu mehr als einer halben Million zusätzlichen Vollzeit-Arbeitskräften führen, heißt es in einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI). Mehr Menschen könnten so erwerbstätig werden.

Ich hatte hier schon einmal die Vorteile des Ehegattensplittings dargestellt:

Der Begriff Splittingtarif stammt aus dem deutschen Einkommensteuerrecht und beschreibt den für zusammenveranlagte Ehepaare anwendbaren Steuertarif. Rechtsgrundlage ist § 32a Abs. 5 EStG. Hierbei wird folgendes Verfahren verwendet:

Das zu versteuernde Einkommen (zvE) der Ehegatten wird ermittelt und halbiert (gesplittet).
Für das halbierte zvE wird die Einkommensteuer nach dem geltenden Einkommensteuertarif berechnet (früher: aus der Grundtabelle abgelesen).
Die so errechnete Einkommensteuer wird verdoppelt.
Dieses Splittingverfahren bewirkt, dass das zu versteuernde Einkommen (zvE) zu gleichen Teilen auf beide Ehegatten verteilt wird. Hierdurch wird das Prinzip der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit nicht auf den einzelnen Ehegatten, sondern auf das Ehepaar als Wirtschaftsgemeinschaft angewendet. Welcher der Ehegatten wie viel zum ehelichen Gesamteinkommen beigetragen hat, ist unerheblich. Das gemeinsame zvE eines gemeinsam veranlagten Paares wird bei diesem Splittingverfahren mit dem gleichen Steuersatz belastet wie das halb so hohe zvE eines einzeln Veranlagten. So beträgt beispielsweise im Einkommensteuertarif 2010 bis 2012 der effektive Steuersatz eines Paares mit einem gemeinsamen zvE von 48.000 € etwa 16 %. Das zvE eines einzeln Veranlagten in Höhe von 24.000 € wird mit dem genau gleichen Steuersatz belastet.

Die Splittingwirkung tritt nur ein, wenn bei progressiven Steuertarifen zwischen den Ehegatten bzw. Lebenspartnern eine Einkommensdifferenz besteht und nicht beide im Einkommen über einer eventuell vorhandenen Progressionsobergrenze liegen. Denn die Progression sorgt in solchen Fällen dafür, dass bei Individualbesteuerung mit wachsender Einkommensdifferenz immer höhere Steuern anfallen. Durch das Splittingverfahren wird dieser Effekt für gemeinsam veranlagte Paare kompensiert, während er für einzeln veranlagte Personen bestehen bleibt.

Der Splittingeffekt ist abhängig

von der Verteilung des zvE zwischen den Ehegatten bzw. Lebenspartnern,
von der Höhe des zvE insgesamt sowie
vom Steuertarif (Progressionsverlauf).
Bei einem nominellen Einheitssteuersatz kann ein Splittingeffekt nur entstehen, wenn – beispielsweise über Freibeträge – mindestens eine Progressionsstufe existiert.

Die Ehegatten A und E haben zusammen ein zvE von insgesamt 80.000 €. Die tarifliche Einkommensteuer mit Splittingverfahren für die Ehegatten beträgt dann 18.014 € (Einkommensteuertarif 2010/2011 ohne Solidaritätszuschlag), unabhängig davon, wie die Einkommen verteilt sind. Das Splitting stellt dadurch sicher, dass alle Ehepaare mit einem Gesamteinkommen von 80.000 € eine gleich hohe Einkommensteuer zahlen.[9]

Dieselbe Steuerbelastung ergibt sich ohne Splitting („Individualbesteuerung“) nur dann, wenn sich das Einkommen exakt gleichmäßig auf beide Partner verteilt:

Referenzverteilung: Jeder Ehegatte hat jeweils 40.000 € beigetragen.zvE von A = 40.000 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 9.007 €
zvE von E = 40.000 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 9.007 €
Einkommensteuer (ohne Splitting) insgesamt: 18.014 €, also identisch mit der beim Splitting.
Jede andere Verteilung des Einkommens würde hingegen bei Individualbesteuerung zu einer zusätzlichen Steuerlast führen, die umso größer wird, je ungleicher das Einkommen verteilt ist:

Verteilungsvariante A: Ehegatte A hat 60.000 €, Ehegatte E 20.000 € beigetragen.zvE von A = 60.000 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 17.028 €
zvE von E = 20.000 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 2.701 €
Einkommensteuer (ohne Splitting) von A und E zusammen: 19.729 €
Ohne Splitting hätte dieses Ehepaar einen Steuernachteil von 1.715 € gegenüber der Referenzverteilung und würde behandelt wie zwei Alleinstehende.
Verteilungsvariante B: Ehegatte A hat 80.000 €, Ehegatte E 0 € beigetragen.zvE von A = 80.000 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 25.428 €
zvE von E = 0 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 0 €
Einkommensteuer (ohne Splitting) von A und E zusammen: 25.428 €
Ohne Splitting hätte dieses Ehepaar einen Steuernachteil von 7.414 € gegenüber der Referenzverteilung und würde behandelt wie zwei Alleinstehende.

Etwas kürzer und untechnischer wäre es wohl zu sagen, dass das gegenwärtige Steuerrecht bei Verheirateten es einfacher  macht, dass einer nicht arbeitet oder nur im geringen Umfang, weil das Einkommen des anderen dann höher ist als ohne Ehe, da er Freibeträge doppelt nutzen kann und von der Einordnung in eine niedrigere Steuerprogression profitiert und das die Steuerklasse 5 dazu führt, dass kleinere Tätigkeiten noch unprofitabler erscheinen.

Der Effekt der vermehrten Arbeitskräfte kommt also teilweise schlicht dadurch zustande, dass es schwerer ist den anderen Partner finanziell auszuhalten und dieser damit eher Arbeiten gehen muss.
Das ist für Politiker erst einmal ein schwer zu verkaufende Botschaft: Wir wollen euch mehr Geld abnehmen, und zwar Geld das ihr in die Finanzierung eures Hauses und in eure Lebensgestaltung eingeplant habt.

Da klingt wahrscheinlich für viele „wir Befreien die Frau“ eher etwas zynisch. Allerdings könnte das natürlich auch für Männer einiges an Vorteilen bewirken: Die (vollzeit-)arbeitende Frau wird normaler, die Kinderbetreuung wird ausgebaut werden etc.
Allerdings bewirkt es natürlich auch einen Preisdruck für die Gehälter in bestimmten Bereichen, wenn dort plötzlich über vermehrte Arbeit der Arbeitsmarkt anders gestaltet wird.

Solch eine von SPD, Grünen und Linken mit Verweis auf die Chancengleichheit von Eheleuten geforderte Reform des Steuerrechts führt demnach allerdings auch zu finanziellen Verlusten bei vielen Bevölkerungsgruppen.

Im Falle einer Abschaffung des Splittings sinke das verfügbare Einkommen für die Mehrheit der Paare mit ungleichen Einkommen, vor allem für untere, »finanziell gefährdete Gruppen«, heißt es in der Untersuchung. Laut RWI müsste das wirtschaftspolitisch berücksichtigt werden, beispielsweise indem das Kindergeld und der Kinderfreibetrag erhöht werden.

Das wäre dann der Grundsatz „nicht die Ehe soll gefördert werden, sondern Kinder“. Der hat durchaus etwas für sich, denn warum sollten kinderlose Paare gesellschaftlich gefördert werden?

»Unsere Untersuchung zeigt, dass sich eine Abschaffung des Ehegattensplittings sehr positiv auf die Erwerbstätigkeit und auf die Geschlechtergleichheit in Deutschland auswirken könnte«, sagte RWI-Finanzwissenschaftler Robin Jessen dem »Handelsblatt«, das zuerst über die Studie berichtete. Insgesamt könnte das Bruttoinlandsprodukt einmalig um bis zu 1,5 Prozent steigen, was wiederum die Staatsverschuldung reduziere.

Das Problem bei solchen Berechnungen ist ja, dass es sehr schwierig ist zu kalkulieren, wie die Leute reagieren. Müssen sie mehr arbeiten? Finden sie passende Stellen?

on dem 1958 eingeführten Ehegattensplitting, bei dem große Gehaltsunterschiede zwischen den Partnern steuerlich berücksichtigt werden, profitieren Familien, die eine traditionelle Rollenverteilung leben – mit einem Hauptverdiener. So kann es sich finanziell etwa lohnen, dass ein Ehepartner wenig oder gar kein Geld verdient.

Kritikern zufolge ist das ein Fehlanreiz. Gerade Frauen, die in Beziehungen häufig auch noch die Kinderbetreuung übernehmen, verharren Experten zufolge deshalb oft in einer Teilzeittätigkeit oder in einem Minijob – oder arbeiten gar nicht. Dies wiederum führt im Alter zu niedrigeren Rentenansprüchen.

Während linke Parteien das Ehegattensplitting nach der Bundestagswahl deshalb abschaffen oder zumindest verringern wollen, halten FDP und Union bisherigen Plänen zufolge an den Vorteilen für gemeinsam veranlagte Ehepartner fest. Die finanzpolitische Sprecherin der Union, Antje Tillmann, sagte dem »Handelsblatt«: »Für die Union ist das Ehegattensplitting nicht verhandelbar.«

Da bietet sich aus meiner Sicht einiges an Wahlkampfpotential für die Union, denn die meisten Familien finden das Ehegattensplitting wahrscheinlich ganz gut.

Insofern kann man ein schönes Schreckgespenst vor Grün-Rot-Rot aufbauen.

Bisher kam die Debatte darum alle paar Jahre hoch. Mal sehen ob sie diesmal tatsächlich zu einer Änderung führt.

„Pick me Boy“

Als alter Fan des Urban Dictonarys bin ich neulich auf die Bezeichnung „Pick me Boy“ gestoßen:

A guy who uses self depreciation in a manipulative way so a girl will date him. They will say bad things about themselves to try to get the girl to oppose what they’ve said.
Pick me guy: hey
Girl: hi
Pick me guy: you’re so pretty! You probably won’t like me though I’m so ugly
Girl: no, you’re not ugly! I’m sure someone likes you
Pick me boy: really? Do you think I’m cute!
Girl: I don’t really know you, but I’m sure you’re really sweet
Pick me boy: I knew it, you hate me. It’s ok, you can leave. I’m used to it
Girl:

Pick me boy: you left me on read lol
Girl:
Pick me boy: showering without you 😦
Girl:
Pick me boy: u lefts me in read again lol

Oder:

pick me boy
A guy who try’s to get girls by saying things like „I’m too nice“, „girls don’t like nice guys like me“, „I’m so ugly“, and others of the sort. They claim to be different and how nobody likes them as or how ugly they are as a „flirty“ move to kind of force the girl to have to say „you’re not ugly….“ just so they can take it and say „so you think I’m hot, I’ve been meaning to tell you that I like you“. Will also call you names if you reject them after that line. Moral of the story pick me guys are lowkey just as annoying as pick me girls and usually catch feeling REALLY fast.
„hi “ -guy
„uhh hi“ -girl
„omg you answered  no one ever talks to me “ -guy
„ohhhh…. um (has no clue how to respond) -girl
„I’m so ugly thats why girls don’t like me and I’m just too nice “ -guy
„oh… uh… you’re not ugly ig…“ -girl
„so I’m hot, do you like me “ -guy
„not like that…“ -girl
„OMG TGIS IS EHY NO ONE LIKES YOU, LITTERALLY YOUR SICH A B**** AND YOUR SO EASY, I NRVER LOKED YOU AMYWAYS“ -guy (I spelt things wrong on purpose for this dude)

this a normal convo with a „pick me boy“

Es scheint auch was für beide Lager dabei zu sein:

Boys who have strong opinions on the sole purpose of being „different“ when they’re really only fishing for attention or are uneducated.
„you know that pick-me boy?“

„oh, you’re talking about the black boy who only complains about white girls on his snap story, loves trump, and hates equal rights.“

bzw.

Any male that acts “woke” or educated in hopes that they will get the approval of females. This could be to feel unique or in hopes that they’ll let them have sex
Matthew is a pick me boy. He’s always posting about how he’s so feminist and he’d probably wear a maid dress for some cooch

 

„Neu definieren, was sexy ist“

Victoria’s Secret, die bisher für seine „Engel“ bekannt gewesen, die voll und ganz dem Schönheitsideal entsprachen:

Jetzt wollen sie „Neudefinieren, was sexy ist“

A long-overdue culture shift at Victoria’s Secret is underway.  The company seems to have finally grasped that times are changing and that objectifying women to sell their products is no longer an effective strategy. The lingerie giant has recruited some successful, high-achieving women to help rebrand their collections.  The change may not only help Victoria’s Secret, but the new ad campaign will likely promote a healthier outlook for female consumers as well.

The old Victoria’s Secret ad campaigns which featured ultra-skinny models donning high heels and giant angel wings were designed to appeal to male consumers. The company recently realized that these ads were alienating women, the primary purchasers of women’s lingerie. “We needed to stop being about what men want and to be about what women want,” Victoria’s Secret CEO Martin Waters told the New York Times.

Das erinnert mich etwas an die Dove Werbung,  die ich hier besprochen hatte:

victorias Secret vs dove

Die verschiedenen Richtungen könnte man vielleicht so zusammen fassen

  1. Die, die erfolgreich, schön und toll sind, nutzen unser Produkt. Wenn du es auch nutzt, dann bist du auch erfolgreich, schön und toll
  2. Unser Produkt ist deine beste Freundin und passt zu dir, du musst dich nicht unnötig verbiegen um schön zu sein, du siehst so toll aus und mit unserem Produkt noch etwas toller, wir sind die Guten, voll Woke, werde Teil unserer Gruppe.

Die erste Strategie hat den Vorteil, dass es einfache Fragen über das Produkt beantwortet: „ist es ein Produkt, in dem man Sexy aussieht? Ja“. Es kann damit einen gedanklichen Anker setzen, in dem es um besonders sexy Unterwäsche geht.

Die zweite kann eine andere Frage beantworten „ist es was für mich? Es scheint allen Typen von Frauen zu stehen, vielleicht passt es dann auch zu mir“

Die Botschaft ist allerdings schwieriger zu vermitteln. Denn man kann ja gerade nicht einfach jeden Körper zeigen, gerade bei „Curvy Modells“ muss alles noch viel eher sitzen damit nicht der Eindruck entsteht, dass es eben nicht schick ist.

Bei Dove ist das noch nicht so schlimm, da geht es ja nur um eine Bodymilk und man kann die Haut entsprechend bearbeiten. Bei Unterwäsche ist das schwieriger-

The new Victoria’s Secret campaign, the VS collective, focuses on women known for their accomplishments, not their appearance.  Those that signed on the campaign include soccer star Megan Rapinoe who is fighting for equal pay for female athletes; Eileen Gu, a 17-year-old Chinese American freestyle skier; actor, producer and author Priyanka Chopra Jonas; and Paloma Elsesser, a plus-size model who hopes to inspire Victoria’s Secret to carry larger sizes.

Mal sehen ob es aufgeht. Problem könnte sein, dass „accomplishments“ in der intrasexuellen Konkurrenz der Frauen nicht viel Wert sind. Megan Rapinoe mag eine großartige Frauenfußballspielerin sein, aber ich habe meine Zweifel, dass das der Traum vieler Frauen ist.

While the goal of the new campaign is to revive the Victoria’s Secret brand, the campaign will likely have an impact far beyond the success or failure of Victoria’s Secret.  Despite their recent setbacks, the brand still has a big reach. With over 800 retail locations, a large online presence and wide-ranging brand recognition, the company can help redefine what is deemed sexy.   Paloma Elsesser told the New York Times that this potential for change inspired her decision to join the new Victoria’s Secret campaign. It “goes back to the sheer metrics of the situation,” she said. “I didn’t start modeling to just do all the cool stuff; I did it to change the world,” she added.  “With platforms like VS, where you enter the living rooms of all people, that’s where you make radical change.”

Das ist so eine typische Formel für moderne Kampagnen. Aber man kann nicht wirklich neudefinieren was sexy ist und das jeweilige Schönheitsideal wird sich immer an dem orientieren, was das andere Geschlecht interessant findet.

Der klassische Spruch dazu:

Attraction is not a Choice

Aber es ist zumindest ein klassischer Ansatz in der weiblichen Art und Weise Bindungen unter Freundinnen zu erreichen und intrasexuelle Konkurrenz zu vermindern. Gerade war eine Aktion auf Twitter mit dem ungefähren Slogan: „Das ist mein Körper“, wo es mal wieder darum ging, dass Frauen Aussehen wie sie Aussehen und man da keine Hierarchie erstellen darf, sondern jede Frau schön ist. Und das stand dann auch so ziemlich unter jedem Foto „Oh Gott, du siehst so schön aus, ich kann es gar nicht fassen, wo hast du denn das tolle Kleid her, das steht dir so unglaublich“ unter ganz normalen Fotos von Frauen.

The message sent by the older Victoria’s Secret ads wasn’t just uninspiring, it was harmful. Studies consistently show that women feel worse about themselves after seeing photos of idealized thin models.  In addition to feeling worse about their bodies, young women report worse mood, greater weight-related anxiety and lower self-esteem after exposure to photos of these models.

Tatsächlich habe ich da auch anderes gelesen:

Some consumers „look at a moderately heavy model and think, ‚That could be me,‘ and it lowers their self-esteem,“ says Naomi Mandel, marketing associate professor at Arizona State University’s W.P. Carey School of Business who worked on the study with two colleagues from Erasmus University and University of Cologne. The paper, which will be published in the April issue of Journal of Consumer Research, explored the psychological theory of social comparison. In this case, how women of different body mass indexes — thin (BMI below 18.5), normal (BMI of 18.5 to 25) and overweight (BMI of 25 to 30) — reacted to ads with models ranging from very thin to obese.

While normal-weight women fretted that they looked similar to the overweight models, heavier consumers felt worse no matter what the model’s size. They saw themselves as similar to the larger models and vastly different from the skinny ones. Thin consumers, meanwhile, felt better looking at any model since they identified with the slender models while realizing they looked nothing like the fat ones.

(…)

 

We found that overweight consumers feel worse about themselves when looking at any models (compared to a no-model control ad), because they see the similarities between themselves and the heavy models, and they see the differences between themselves and the thin models — either way, it reminds them of the fact that they’re heavy,“ Mandel told ABCNews.com. In the meantime, „underweight consumers feel better about themselves when looking at any models (compared to a no-model control ad), because this reminds them of the fact that they’re thin,“ Mandel said. One of the most popular campaigns featuring plus-size or „normal“ models is the Dove „Real Women“ Campaign. Dove’s ads feature non-traditional women in their underwear or nude in the hopes that female customers will identify with the models. But, according to the study, reminding these women that they are bigger than traditional models just re-enforces a negative self image.
Despite the findings about ads with heavier models, Dove sticks by its campaign.
„We are confident that our approach has been successful. Over the past several years, women globally have been overwhelmingly supportive of our commitment to show realistic and attainable images of beauty,“ wrote Stacie Bright, a communications manager with Dove.

 

Not surprisingly, the opposite effect ensues when women are exposed to successful females.  Women find it inspiring. Examples of outstanding women, like those in the new Victoria’s Secret campaign, illustrate that it’s possible to overcome gender barriers to achieve success. They show that all bodies are beautiful. They’re empowering for women.

Die Welt ist gerettet, alle Frauen sind wieder glücklich (bis sie andere hübsche Frauen im tatsächlichen Leben bzw in sonstigen Medien sehen)

Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.