Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

105 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Schlümme, bösartige Populisten haben mal wieder die Grenzen des Sagbaren erweitert. Wie krank muß eine Gesellschaft sein, in der Menschen aus freien Stücken von „Studierendenkneipen“ sprechen?

    Was ist in den Gehirnen der Menschen los, die solch einen Unfug für fortschrittlich oder sinnvoll halten?

    Die Grenzen des Sagbaren: „Studierendenkneipe“

    Ist nur ein kurzer Artikel, aber als Ossi frage ich mich einmal mehr, was die angeblich so intelligenten Qualitätsjournalisten eigentlich mit ihren Gehirnen machen. Wie degeneriert und deformiert muß das Denken sein, um die vertraute Sprache derartig verkrüppeln zu können?

    • Aus linker Sicht ist unsere Gesellschaft schlecht. Sie muss daher vollständig dekonstruiert werden, auf dass aus ihren Trümmern das Paradies entsteht. Deshalb werden alle Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt: Geschlecht, Sprache, Ethik.

      • Das ist das marxistische Weltbild, richtig.

        Aus rechter Sicht sind unsere Gesellschaft und ihre Traditionen per se gut und müssen verteidigt werden. Daher verteidigen Rechte/Konservative und z.T. auch Liberale den größten Schwachsinn auf Erden, sobald man ihn mit dem Wort „Tradition“ schmückt.

        Die Kunst besteht eben darin, sich weder von linker Ideologie noch wie du von rechter Ideologie verblöden zu lassen. Die Abschaffung des schulischen und elterlichen Züchtigungsrechts war mit Konsesrvativen nicht zu machen. Das Gleiche gilt für das Verbot der Sterbehilfe oder von Cannabis.

        Rechte/Konservative fahren hier ähnlich bescheuerte Argumente auf wie Linke für Gendersprache, Frauenquoten, Paritégesetze etc.

        Und der liebe Addi braucht halt noch a bisserl, um zu checken, daß man mit den Rechten vom Regen in die Traufe fällt.

          • Es geht mehr als offensichtlich um selbstgewählte Sterbehilfe unter humanitären Vorzeichen und bei ärztlicher Indikation. Deine „Polemik“ zeigt gut, was bei Rechten und Konservativen im argen liegt. Ein Mangel an Humanität.

          • Humanität? Hohoho……..wer hat das nochmal gesagt? Castro? Mao? Oder Pol Pot? Ach ne, das waren ja keine „echten Linken“. Sorry, das war jetzt polemisch. Du magst ja rechthaben, aber ich bitte doch darum, es zu unterlassen, Rechten und Konservativen einen Mangel an Humanität zu unterstellen. Wenn man z. B. die Erklärungen einer J. Dithfurt zu ihren Abtreibungen liest, stellt sich die Frage nach linker Humanität schon recht drastisch.

        • Dann zeig mir doch einmal das „marxistische Weltbild“, in dem steht, die Gesellschaft, muss „vollständig dekonstruiert werden“. Bring ein Zitat von Marx bei.
          Ich kenne die Methode des Narzissten und Scharlatans Danisch, was auch immer ihm nicht passt „marxistisch“ zu nennen, ohne es auch nur einmal zu belegen.
          Was er nicht kann, denn gelesen hat er gar nichts.
          Komisch an ihm ist, er gleicht damit den Linksidentitären, die permanent Behauptungen aufstellen, ohne sie auch nur einmal zu beweisen.

          • Bist du begriffsstutzig, Crumar?

            Als Marxist müßtest du schon mal die Sache mit den Gesellschaftsformationen gehört haben.

            Dann guck dir noch das Zentrum von Ostberlin an.

            Dann bist du von deiner Ignoranz geheilt.

            Du benimmst dich wie ein kleines KInd, das seinen Superhelden Karl Marx nicht infrage stellen möchte.

            Was verschwende ich hier eigentlich immer wieder meine Intelligenz, um anderen Leuten Offensichtlichkeiten zu erklären? Ich brauche dringend mal eine Therapie.

            Und jetzt komm mir bitte nicht mit irgendeiner Korinthenkackerscheiße. Es geht um das radikale, fatalistische Weltbild von Marx und den Marxisten. Und dieses Weltbild findet man auch bei Linken, die bewußt dem Marxismus abgeschworen haben.

            Das alles ist nun wirklich nicht schwer zu begreifen. Jedenfalls von außerhalb der marxistischen Sekte.

          • PS: Dieser Crumar hat offenbar noch nie ein marxistisches Land von innen gesehen. Da mußte alles um sein Leben bangen, was der „vergangenen Gesellschaftsformation“ angehörte.

            Daß Adrians Beschreibung der marxistischen und linken Verblödung etwas pointiert ist, steht auf einem anderen Blatt. Vom Prinzip her hat er recht. Man schaue sich nur diese Wokies an. Überall der gleiche fundamentalistische, infantile Revoluzzerhabitus, der alles Etablierte pauschal delegitimiert. So waren auch viele Marxisten drauf.

            Es ist überall derselbe Geist, der uns auch kulturelle Katastrophen wie Rechtschreibreform und Gendersprache beschert hat. Aber das ist wohl zu abstrakt für dich. Stell dich schön weiter dumm.

          • Marx war weder Übermensch noch Erlöser.

            Umso mehr ist es immer wieder erstaunlich mit welcher, fast schon religiöser, Wehemenz sein Werk hier an dieser Stelle verteidigt wird. Es spielt keine Rolle ob Marx sich spezifisch zu einem Thema geäußert hat oder nicht. Fakt ist, seit über 100 Jahren berufen sich Menschen auf ihn wenn sie sich daran machen Gesellschaften umzugestalten und Systeme zu stürzen. Immer mit der Begründung das gute Neue, ja den besseren Meschen schaffen zu wollen. Am Ende des Tages ist aber nie mehr als Leid, Elend und zahloser Tod von diesen Visionen übrig geblieben. Die Bezugnahme macht einen Marxisten, nicht ob es eine Textstelle gibt die man zitieren kann, die Überzeugung in „seinem“ Sinne zu handeln.
            An irgendeiner Stelle sollte man nun endlich mal einsehen das es die „Reine Lehre“ nicht gibt, nicht geben kann. Nichts von dem hat jemals der Realität standgehalten. Freud hat auch der Zeit entsprechend seine Theorien und Ansichten formuliert, im Gegensatz zu Marx ist man
            aber zur Einsicht gelangt das vieles davon nicht anwendbar ist.

            Wie heißt es, Wahnsinn ist wenn man immer da gleiche tut und doch ein anderes Ergebnis erwartet.

          • @Hexagon

            Das hast du sehr gut zusammengefaßt. Mit dir und Quellwerk gibt es also offenbar zwei Leute, die meine Ausführungen problemlos verstehen und sich nicht hinter Begriffsbarrikaden verschanzen wie Leszek und Konsorten.

            Ich könnte jetzt hier viel Positives über Marx schreiben. Wer sich aber heute noch fast ausschließlich positiv und affirmativ auf Marx bezieht, der hat wirklich ganz schwer einen an der Waffel.

            Und wer allen Ernstes glaubt, wir landen irgendwann mal im AnArschißmus, der hat noch mehr einen an der Waffel. Wer an solche verquasten lächerlichen Theorien glaubt, kann auch gleich eine Sekte gründen.

            Marx hat mit seinen größenwahnsinnigen, radikalen Theorien die DNA für jegliches linke Denken nach ihm gelegt: Pauschale Verachtung des Bestehenden, Hochmut gegenüber dem Pöbel, der bekehrt werden muß, das Aufteilen der Welt in eine gute Klasse und in eine böse, Klassenkampf.

            Das ist Marxismus in einem allgemeineren Sinne. Und das erkennt wirklich jeder Idiot, der nicht an der Mutterbrust des Marxismus hängt.

            Diese „marxistische“, totalitäre DNA ist das Grundproblem linker Politik, das immer wieder aufscheint. Das sehen wir z.B. in den Anmaßungen der Gender- und Gleichstellungspolitik, wo der Gender-Klassenkampf wütet. Na ja. Es sind die gleichen hohlen Phrasen, die man als Ossi nur zur Genüge kennt, mit der jetzt auch dieser Gendersprachscheiß durchgedrückt wird.

            Marx ist heutzutage der größte Bremsklotz einer konstruktiven sozialen und ökologischen Politik. Weil er eine paranoide Theorie erschaffen hat, die in Schwarzweißbildern denkt. Und weil er das Volk von linker Politik entfremdet.

          • @museum

            Ich glaube, du hast prinzipiell ein Problem.
            „Als Marxist müßtest du schon mal die Sache mit den Gesellschaftsformationen gehört haben.“
            Diesen Begriff hat Marx der Geologie entlehnt, denn auch diese kennt Formationen, hier von Gesteinen, die man deutlich voneinander unterscheiden kann.
            Mit dieser Metapher gelingt es, sich die historische Abfolge von bestimmten Gesellschaftsformationen besser vorzustellen, die quasi aufeinander liegen.
            Und jetzt?

            „Dann guck dir noch das Zentrum von Ostberlin an.“
            Ich habe in der Zeit der DDR direkt an der Mauer gewohnt und wohne in Berlin.
            Und jetzt?

            „Es geht um das radikale, fatalistische Weltbild von Marx und den Marxisten.“
            Und das wäre?

            Bei dir ist auffällig, du behauptest oder unterstellst ständig, versagst dann aber kläglich bei der Untermauerung deiner Behauptungen und Unterstellungen durch Belege.
            Wo ist der Beweis für deine Behauptung?
            Per Definition: „Aus der Sicht von Fatalisten sind die Fügungen des Schicksals unausweichlich, der Wille des Menschen kann ihnen nichts entgegensetzen.“ (Wiki)
            Und das willst du als „marxistisches Weltbild“ ausgeben?
            Wen willst du denn damit überzeugen?

          • Bei dir ist auffällig, du behauptest oder unterstellst ständig, versagst dann aber kläglich bei der Untermauerung deiner Behauptungen und Unterstellungen durch Belege.

            Das ist nun mal zwangsläufig, wenn man es mit Legasthenikern zu tun hat. Die verstehen auch die einfachsten Belege nicht.

            Deine Weltrekorde im Sich-Dumm-Stellen passen allerdings sehr gut zur bisherigen Empirie über die Vollidiotie von Marxisten.

            Es hat keinen Sinn, mit Leuten wie dir zu diskutieren.

            Das Zentrum Ostberlins ist ein Beleg dafür, daß es Marxisten nicht so haben mit dem Respekt vor angeblich vergangenen Gesellschaftsformationen. Wobei heute auch der Berliner Dom nicht mehr stünde, wäre es nach der SED gegangen.

            Und mit der marxschen Theorie scheint auch etwas nicht zu stimmen. Denn der Kommunismus ist nun Vergangenheit und hat irgendwie nicht gefunzt.

            Daß du den Hinweis auf das Zentrum Ostberlins nicht verstanden hast, zeigt einmal mehr, daß du intellektuell nicht ernst zu nehmen bist. Bin immer wieder schockiert, zu was für Höchstleistungen im sich Dummstellen Leute fähig sind, wenn sie ein Lügensystem (wie z.B. den Marxismus) nicht durchschauen wollen.

          • Nach deinen letzten Kommentaren möchte ich mich korrigieren: Ich weiß, du hast prinzipiell ein Problem.

          • Das ist wohl deine Art, einzugestehen, daß du wesentliche Dinge gar nicht mehr mitbekommst.

            Du verstehst die einfachsten Argumentationsführungen nicht.

            Marxismus sollte meiner Meinung nach wie eine Sekte behandelt werden. Die Marxisten hier reagieren ähnlich wie Sektenmitglieder, wenn man ihnen die Widersprüche und Schwachstellen ihrer Heilslehre vorführt. Mit Fehlleistungen aller Art.

            Wahrscheinlich hältst du mich auch für „homophob“.

          • Kirk, auffällig ist, dass du jede abweichende Lebensweise (und auch Meinung) durch Pathologisierung stigmatisierst. Um es nicht ganz so auffällig werden zu lassen, erfindest du „Traumata“, deren Ursprung du in der Kindheit verortest und ziehst dann eine gerade Linie z.B. zur Homosexualität.
            Es ist egal, um welches „Trauma“ es sich handelt, denn zuerst hat sich der mit der z.B. „falschen“ sexuellen Orientierung mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass er fälschlich annahm, er wäre vom richtigen Geschlecht angezogen, denn nur durch die Ursache „Trauma“ ist er vom rechten Pfad abgekommen.
            Würde er sich dem von dir diagnostizierten „Trauma“ widmen, würde er jedoch von ganz alleine den richtigen Weg wieder beschreiten. Was auch der Zweck einer therapeutischen Maßnahme wäre und damit wären wir wieder bei der bekannten „Homo-Heilung“ und einer „Konversionstherapie“.
            Das ist ziemlich altes Brackwasser in neuen Schläuchen.

            Was mich verwundert: deine enge Vorstellung von gesellschaftlicher Normalität, deine Anmaßung, diese Norm, ausgehend von deiner Doktrin definieren zu können und autoritär durchzusetzen, solltest du eigentlich aus einem Gesellschaftssystem kennen, dass du berechtigt kritisierst.
            Fallen dir diese Parallelen nicht auf?

            Ob du „homophob“ bist oder nicht, interessiert mich nicht wirklich, denn die modische Unterstellung von „Phobien“ bewegt sich auf der Ebene eines „Psycho-Gebabbels“, die ich inzwischen satt habe.

          • @ Hexagon

            Umso mehr ist es immer wieder erstaunlich mit welcher, fast schon religiöser, Wehemenz sein Werk hier an dieser Stelle verteidigt wird.

            Es ist vielmehr erstaunlich, dass als Verteidigung des Marxismus gilt, wenn man Blödsinn Blödsinn nennt. Wenn Danisch Merkel dem Marxismus zuordnet, nebst allem, was ihm irgendwie links erscheint und das ist eine ganze Menge, dann ist und bleibt das Blödsinn, unabhängig davon, was man vom Marxismus hält. Es gibt nun mal Unterschiede. Ein Nationalkonservativer ist kein Nazi. Der gleiche undifferenzierte Unsinn wird links wie rechts praktiziert.

          • @ Hexagon

            “ Die Bezugnahme macht einen Marxisten, nicht ob es eine Textstelle gibt die man zitieren kann, die Überzeugung in „seinem“ Sinne zu handeln.“

            Sorry, aber DAS ist nun auch wirklich völlig absurder Käse. Damit gibt man wirklich alles der völligen Begriffswillkür frei. Wenn sich BLM-Fanatiker, während sie brandschatzen, plündern, „autonome Zonen“ ausrufen und Jagd auf Weiße machen auf Matin Luther King berufen, ist damit ihr Handeln auch Lutherismus? Es ist ja schließlich egal, welche Positionen der Mann selber vertrat, aber so lange sich Terroristen auf ihn berufen, muss er post mortem damit klarkommen, dass man diese mit seinem Namen in Verbindung bringt.

            Das Bedürfnis, immer für alles eine möglichst einfache Schublade zu finden, an die man sich im besten Falle auch schon so richtig schön gewöhnt hat, ist zwar nur menschlich, aber hin und wieder sollte man mal drüber reflektieren, ob man es sich nicht doch ein Bisschen zu einfach macht.

          • @Crumar

            Kirk, auffällig ist, dass du jede abweichende Lebensweise (und auch Meinung) durch Pathologisierung stigmatisierst.

            Das ist eine Lüge. Ich pathologisiere nur dort, wo eine Pathologie offensichtlich ist. Eine dumme Unterstellung, die für dein geistiges Niveau typisch ist. Auch komme ich durchaus mit anderen Meinungen klar.

            Um es nicht ganz so auffällig werden zu lassen, erfindest du „Traumata“, deren Ursprung du in der Kindheit verortest und ziehst dann eine gerade Linie z.B. zur Homosexualität.

            Du hast nicht die geringste Ahnung von dem Thema, und sexueller Mißbrauch ist nun mal eine sehr traumatische Angelegenheit und sehr häufig bei Homosexuellen feststellbar. Ich beschreibe dies nur.

            Es ist egal, um welches „Trauma“ es sich handelt, denn zuerst hat sich der mit der z.B. „falschen“ sexuellen Orientierung mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass er fälschlich annahm, er wäre vom richtigen Geschlecht angezogen, denn nur durch die Ursache „Trauma“ ist er vom rechten Pfad abgekommen.
            Würde er sich dem von dir diagnostizierten „Trauma“ widmen, würde er jedoch von ganz alleine den richtigen Weg wieder beschreiten. Was auch der Zweck einer therapeutischen Maßnahme wäre und damit wären wir wieder bei der bekannten „Homo-Heilung“ und einer „Konversionstherapie“.
            Das ist ziemlich altes Brackwasser in neuen Schläuchen.

            Der ganze Rest ist so erschreckend dumm, daß man gar nicht mehr weiter weiß. Das sind alles wahnhafte, von Belastungseifer geprägte Phantasien, die sich typischerweise Linke ausdenken, wenn sie mit der Lügenhaftigkeit der Homo-Ideologie konfrontiert werden. Ich will weder Homosexuelle umerziehen noch sonst irgendetwas hier Insinuiertes. Die Passage illustriert schön, was sich Leute in ihrer Abwehrnot alles zusammenphantasieren können.

            Was mich verwundert: deine enge Vorstellung von gesellschaftlicher Normalität, deine Anmaßung, diese Norm, ausgehend von deiner Doktrin definieren zu können und autoritär durchzusetzen, solltest du eigentlich aus einem Gesellschaftssystem kennen, dass du berechtigt kritisierst.
            Fallen dir diese Parallelen nicht auf?

            Alles paranoide Wahnvorstellungen. Nirgendwo spreche ich von einer Norm noch will ich sie autoritär durchsetzen. Ich weise nur auf mehr als offensichtliche traumatische Hintergründe von Homo- und Transsexualität hin. Man kann darüber diskutieren, ob diese Erklärungsmöglichkeit plausibel ist oder nicht.

            Unlauter ist es, unbelegt irgendwelche finsteren Absichten zu unterstellen.

            Die Pathologisierung anderer Ansichten drängt sich nahezu auf, wenn sie auf intellektueller Ebene so minderwertig, herbeikonstruiert, und phantasiert sind, wie das nun mal immer wieder vorkommt und wie man es auch objektiv nachweisen kann. Das ist nun mal ein klares Indiz für Abwehr und eine Ideologisierung.

            Du bist ein gutes Beispiel für die Degeneriertheit heutiger Linker. Sie sind gefangen in ihren Denkschablonen und schützen sich mit paranoiden Unterstellungen. Und bekehrte Homos rütteln natürlich heftig an diesem Weltbild. Noch dazu, wenn sie die Theorie vom sexuellen Mißbrauch als Ursache bestätigen.

            Glaub‘ nur schön weiter an Karl Marx und die Natürlichkeit der Homosexualität. Es liegen massenhaft Hinweise für eine Pathologie der Homosexualität vor. Aber mir ist auch völlig klar, daß diese Hinweise nicht so recht in bestimmte Weltbilder passen wollen. Und daß Menschen, die Angst vor’m Denken haben, diese Hinweise einfach ignorieren, ausblenden oder eben wahllos denunzieren.

          • @ Pjotr Es geht um den generellen Duktus der Erwiderung. Das ständige Zurückfallen in die „Reine Lehre“ als „No-True-Scotsman“-Argument gegen jede nicht genehme Bezugnahme auf linke oder als links wahrgenomme Position, Konzept oder Theorie.

            @ Billy Coen Die Vereinnahmung von Ideen oder Konzepten, auch in negativer Konsequenz, hat nichts mit dem zutun was der Urheber evtl. ausdrücken wollte oder beabsichtigt hat, sondern damit was die jeweiligen Handelnden, die sich darauf berufen, unmittelbar daraus machen bzw. ihre Taten damit rechtfertigen. Also ja, wenn Zerstörung und Straftaten mit Martin Luther King begründet werden würden, könnte man diese Menschen zurecht als Lutheristen bezeichen. Wer also den „Klassenkampf“ ausruft, egal in welcher aktuellen Dualität, ordnet sich durch sein Handeln selbst ein.

      • Karl Marx vertrat ein fortschrittsoptimistisch-dialektisches Geschichts- und Gesellschaftsverständnis, für das u.a. wesentlich ist, dass Errungenschaften vorhergehender kultureller Stufen bei einem Sprung auf eine höhere kulturelle Stufe bewahrt werden.

        Des Weiteren ist „Dekonstruktion“ kein Begiff aus dem Spektrum der marxistischen Philosophie, sondern aus dem Spektrum der französisch-poststrukturalistischen Philosophie. „Dekonstruktion“ ist ein von dem französischen Philosophen Jacqes Derrida geprägter Begriff für eine bestimmte Lektüre- und Interpretationsmethode (und darauf aubauendes Philosophieren), die stets gleichzeitig würdigende und kritische Aspekte beinhaltet.

        Wenn Derrida einen philosophischen oder literarischen Text „dekonstruiert“, so beinhaltet dies also einerseits Kritik an dem jeweiligen Text, gleichzeitig werden Text und Autor aber auch gewürdigt. Derrida geht also nicht „zerstörerisch“ vor, „Dekonstruktion“ im Sinne Derridas ist ausgewogen und differenziert.

        Derrida selbst schrieb über das Verhältnis von kritisch-progressiven und bewahrenden Aspekten im Kontext der „Dekonstruktion“:

        „Ich sehe wohl, worin bestimmte meiner Texte oder bestimmte meiner Praktiken (zum Beispiel) etwas „Konservatives“ haben, und ich bekenne mich dazu. Ich bin für die Bewahrung, die Erinnerung – die eifersüchtige Erhaltung – zahlreicher Traditionen, zum Beispiel, aber nicht nur an der Universität und in der wissenschaftlichen, philosophischen und literarischen Tradition. Ich kämpfe sogar für diese Bewahrung. Aber ich könnte auch zeigen, inwiefern einige meiner Texte (manchmal dieselben) oder einige meiner Praktiken (manchmal dieselben) die Grundlagen dieser Tradition wieder in Frage stellen, und ich bekenne mich auch dazu.“

        (aus: Jacques Derrida – Unterwegs zu einer Ethik der Diskussion, in: Jacques Derrida – Die differance. Ausgewählte Texte, Reclam, 2004, S. 298 f.)

        Da also weder Marx, noch Derrida (der kein Marxist war), die Ansicht vertreten haben, dass es möglich oder wünschenswert sei, die Gesellschaft, in der sie lebten, vollständig zu zerstören oder gar, das aus deren Trümmern ein Paradies entstehen würde – können wir diesen Unsinn abhaken.

        Gerade lese ich übrigens wieder ein sehr gutes marxistisches Buch. Nachdem ich mich die letzten Wochen mit der marxistischen Kritik an der sogenannten Critical Race Theory befasst habe (die nichts mit der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule zu tun hat, wie jeder weiß, der Schriften von Vertretern der Critical Race Theory gelesen hat), befasse ich mich zurzeit mit der marxistischen Kritik an der Postkolonialen Theorieströmung.

        Das Buch zur linken Kritik an der Postkolonialen Theorie stammt von dem Marxisten Vivek Chibber – Postkoloniale Theorie und das Gespenst des Kapitals:

        https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/ID123127062.html

        Und das Buch zur linken Kritik an der Critical Race Theory stammt von dem Marxisten Mike Cole – Critical Race Theory and Education. A Marxist Response:

        https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/ID45596897.html

        • Du bist wirklich ein unfaßbar dummer Laberkopp.

          Warum wurde in Moskau während des Kommunismus eigentlich die Christ-Erlöser-Kathedrale zerstört?

          Warum hat man in der DDR systematisch Altstädte verfallen lassen oder zerstört?

          Wie bescheuert kann man eigentlich sein?

          Bin immer wieder fassungslos, was hier für intellektuelle Krüppel aufkreuzen.

          Widerlich, diese Antifa-Marx-Leute. Das waren genau die Leute, von denen die kommunistischen Diktaturen lebten.

          • „Warum wurde in Moskau während des Kommunismus eigentlich die Christ-Erlöser-Kathedrale zerstört?“

            Du Schlaukopf, warum wurden in der französischen Revolution 1789 in Frankreich Kirchen und Sakralbauten beschädigt. Warum wurden in den Unruhezeiten der Reformation Klöster zerstört. ?
            Marx muss wirklich einen immens schädlichen Einfluss haben, wenn er bereits Jahrzehnte vor seiner Geburt solche Handlungen auslösen konnte.
            Tut mir leid, bei aller Kritik, die ich selber an sozialistischen / kommunistischen Ideen oder Praxis habe, aber dieser völlig platte Antimarxismus ist doch nur noch infantil.
            Wie schrieb schon Thomas (oder Heinrich ?)* Mann, der Antikommunismus ist die Grundtorheit unserer Epoche. Das Zitat meint natürlich nicht, daß alles an den Ideen oder ihrer Umsetzung über Kritik erhaben ist, sondern nur, daß diese zwanghafte Phobie das rationale Denken arg beschädigt, und man Gefahr läuft gewissermaßen aus Angst vor dem Tod Selbstmord zu begehen.
            * Der konservativ Gebildete wird mir sicher sagen können, wer der Brüder das sagte, denn die Kenntnis der Werke bürgerlicher Schriftsteller gehört doch zur Allgemeinbildung eines Konservativen nehme ich mal an.

        • Und jetzt komm mir bitte nicht mit irgendeiner Korinthenkackerscheiße. Es geht um das radikale, fatalistische Weltbild von Marx und den Marxisten. Und dieses Weltbild findet man auch bei Linken, die bewußt dem Marxismus abgeschworen haben.

          Damit habe ich Leszek ihm sein dummes Gefasel im Grunde schon vorweggenommen.

          Wie armselig müssen Leute doch intellektuell drauf sein, die sich wie kleine Kinder an den Übervater Karl Marx hängen, dessen Denken fundamentale Fehler enthält und dessen Nachahmer das 20. Jahrhundert in erheblichem Maße versaut haben.

          Irgendwann werden die Marxisten begreifen, daß ihre verquasten Theorien die Welt nicht eine Spur besser machen.

          Bei Aldi gibt’s Bio-Fairtrade-Tee.

        • „Da also weder Marx, noch Derrida (der kein Marxist war), die Ansicht vertreten haben, dass es möglich oder wünschenswert sei, die Gesellschaft, in der sie lebten, vollständig zu zerstören oder gar, das aus deren Trümmern ein Paradies entstehen würde – können wir diesen Unsinn abhaken.“

          Ich habe nicht behauptet, dass Marx oder Derrida propagiert haben, die Gesellschaft vollständig zu zerstören. Ich habe von Linken gesprochen.
          Der Marxismus hat sich als untauglich erwiesen, den kapitalistischen Westen in ein sozialistisches Paradies zu verwandeln. Linke können das nicht leugnen, sie sind ja nicht per se dumm. Also müssen die Methoden zur Überwindung des Systems modifiziert werden. Es braucht neue Strategien und neue revolutionäre Subjekte.

          • Ja, lasst uns mal link brainstormen:

            Also, diese Arbeiterklasse bringts nicht. Als revolutionäre Subjekte voll die Enttäuschung. Wollen doch einfach nur selber Ausbeuter werden. Die offshoren wir einfach nach China, dann sind wir sie los 🙂

            Wie wäre es mit dem Geschlecht und Frauen als revolutionäre Subjekte? Die wollen vielleicht auch wie Männer werden (vor allem wenn wir ihnen das einreden), können es aber baubedingt nie schaffen. Geniale Ausgangslage um das revolutionäre Moment zu verewigen und zu institutionalisieren. 🙂

          • Der Marxismus hat sich als untauglich erwiesen, den kapitalistischen Westen in ein sozialistisches Paradies zu verwandeln

            sagen wir mal so
            die Masse der Menschen haben sich als untauglich erwiesen, da sie nichts als Hypergamie gesteuerte Zombies sind.

            Mit der These kann man sich dem vermutlichen Kern des Problems, das hier diskutiert wird sicher besser annähern

          • „Mit der These“

            On another morning, he [E.O.Wilson] compares human beings to ants. Consider man’s selfishness and ambition versus the insects’ drive to help their community. They’ll sacrifice their lives for the common good, if need be.

            Biology doesn’t get more basic than this, and Wilson ends the lesson amid gales of laughter by raising the subject of Marxism. Why did it fail?

            “Good ideology,” he says dryly. “Wrong species.”

        • „Karl Marx vertrat ein fortschrittsoptimistisch-dialektisches Geschichts- und Gesellschaftsverständnis, für das u.a. wesentlich ist, dass Errungenschaften vorhergehender kultureller Stufen bei einem Sprung auf eine höhere kulturelle Stufe bewahrt werden. ….“

          Na und wenn ein paar Millionen dabei hopps gehen, was bedeutet das schon?!? Absolut zu vernachlässigen. Ohne den zu lobenden Fortschritt der Roten Khmer zB würde Kambodscha ja schliesslich noch in der Steinzeit verharren ….

          Was ist denn schon das menschliche Individuum gegen den marxistischen Fortschritt!!?

          Eben.

          Nichts.

    • Lustig ist ja, man kann studieren ohne Student zu sein (macht man als Kopfarbeiter die ganze Zeit, man hat nur kein Diplom am Ende) und man kann Student sein ohne zu studieren (je nach eigenem Einkommen oder Eltern oder nach Studienfach.
      Also wenn ein genderneutraler Begriff wirklich für die Tonne ist dann Studierender.

    • „Wie kaputt muß man im Kopf sein, um diese sprachliche Selbstverstümmelung freiwillig zu praktizieren?“

      Der DLF war lange Zeit bei mir ein sehr beliebtes Medium (bevor USB Anschlüsse bei Radios möglich wurden), weil informativ und meinungsstark. Heute traue ich mich zu sagen, dass der DLF kein seriöses Medium mehr ist.
      Die Beiträge sind einseitig, manipulativ und streng ideologisch. Die Fragen in Interviews richten sich unkritisch nach der aktuellen links-grünen Politik und die Art, wie die Fragensteller teilweise mit unliebsamen Interviewpartner umgehen, erinnert mehr an Karl-Eduard von Schnitzler (DDR, schwarze Kanal) oder Richter Roland Freisler. Auch die Themeauswahl erreicht mich nicht mehr, so stramm links-grün-versifft bin ich dann doch nicht.

    • Der Kommentar enthält ja noch einen Stolperstein für die moralisch Dauereregten , die Redewendung „bis zur Vergasung“
      Da habe ich auch schon gehört, das da welche Verharmlosung Holocaust witterten.
      Deshalb allen geschichtsvergessenen und sprachgeschichtlich Unkundigen sei gesagt: die Redewendung stammt aus dem ersten Weltkrieg und geht auf Kampfeinsätze bis zum äußersten zurück, bei denen im WW1 halt die Stellungen des Gegners auch mit Giftgas beschossen oder verblasen wurden.

      • Das ist eine sehr umstrittene Behauptung – sehr viel wahrscheinlicher kommt die Redewendung aus der Physik, wenn ein Material bis ans Extrem gebracht wird und in den gasförmigen Zustand übergeht.

    • S.C.U.M. Manifesto „Wenn der Text eine Satire wäre, dann eine, die den Feminismus als Herrenmenschenideologie entlarvt mit Frauen als Ariern und Männern als Untermenschen.“

      FemiNazis, femi-faschistisch, Fotzenkotzen. Passt doch wunderbar, ist alles nur Realsatire.

  2. https://www.watson.de/unterhaltung/analyse/589401888-gntm-finale-heidi-klum-macht-wieder-denselben-fehler-wie-bereits-mit-seal Abgesehen davon, dass diese Sendung eine komplette Verarsche und peinliche Selbstdarstellung von Frau Kaulitz ist, entspricht sie natürlich den Diversitätsvorgaben der woken Gesellschaft: Transformatoren wie das Siegermodel (hahaha, clever, nicht wahr?), Übergewichtige, Flüchtlingsmädels wie Einserabitur…..alles dabei, um die (selbst)gestellten Framingvorgaben zu erfüllen. Schaffen tut es zwar keine von denen, aber immerhin kann man behaupten, dass Männer inzw. selbst die schöneren Frauen sind……hohoho. Wie Männer auch bald die besseren Fussballer(innen) sind oder Schwimmer(innen) oder was auch immer. Ich warte auf die erste Muslima mit Burka und ohne Beine – hat sie passend in Palästina bei einem Angriff der finsteren Kindermörder aus Israel (Satire!) verloren – das wäre dann fast schon die oberste Stufe der diversen multikulturellen Erweckung. Und vor der Tür demonstrieren die Femen-Dumpfhirne gegen eine Dumpfhirn-Veranstaltung, die doch eigentlich jedem woken Dumpfhirn gefallen müsste. Wir gucken dabei zu, wie die „Normalität“ zugunsten der Anormalität geopfert wird. Es geht der westlichen Gesellschaft einfach zu gut. Vielleicht ist die Zeit gekommen, dass sie untergeht.

  3. https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kurz-vor-dem-finale-halbnackte-frauen-demonstrieren-gegen-germany-s-next-topmodel.e5f0e35a-7501-4d9a-8df9-ff1cdc12dff4.html

    Kurz vor dem Finale – Halbnackte Frauen demonstrieren gegen „Germany’s Next Topmodel“

    Sie bemängeln, dass die aktuelle Staffel der Castingshow sich nur vordergründig der „Diversity“, also Vielfalt, verschrieben habe, weil die Konzentration auf „dünne, weiße Personen“ nicht mehr dem Zeitgeist entspreche.
    Aktivistinnen haben kurz vor dem GNTM-Finale halbnackt vor der ProSieben-Zentrale gegen die Show demonstriert. Sie stellen sich klar gegen das propagierte Ideal von weiblichen Körpernormen und die Sexualisierung des weiblichen Körpers.
    Kurz vor dem Finale von „Germany’s Next Topmodel“ („GNTM“) haben einige Aktivistinnen halbnackt vor der ProSieben-Zentrale gegen die Show demonstriert. Auf einem Banner waren ihre Forderungen „Kein Profit mit der Sexualisierung des weiblichen Körpers“ und „Körpernormen überwinden“ zu lesen.
    „Wir sind eine kleine Gruppe von Frauen, die mit ihrem eigenen Körper zeigen wollen, dass das von „Germany’s Next Topmodel“ propagierte Ideal von weiblichen Körpernormen nicht zutrifft“, sagte die 24 Jahre alte Versammlungsleiterin Eva Brunner am Donnerstag in Unterföhring bei München. „Auch mit normalen und weiblichen Körpern kann man vor der Kamera stehen und sich in der Gesellschaft zeigen.“
    Die Gruppe setzt sich Brunners Angaben zufolge zusammen aus Aktivistinnen des Augsburger Klimacamps. Sie bemängeln, dass die aktuelle Staffel von Heidi Klums Castingshow, dessen Finale am Donnerstagabend auf dem ProSieben-Programm stand, sich nur vordergründig der „Diversity“, also Vielfalt, verschrieben habe, weil die Konzentration auf „dünne, weiße Personen“ nicht mehr dem Zeitgeist entspreche.

    Kurzer Einschub: es gibt keinen Rassismus gegen Weiße!

    In diesem Jahr stehen Frauen im „GNTM“-Finale, die man dort vor einigen Jahren noch nicht gefunden hätte: Mit Dascha ist zum ersten Mal ein sogenanntes Curvy Model dabei, das mehr Körperkurven hat als herkömmliche Models. Romina ist mit einer Größe von unter 1,70 Metern eigentlich zu klein für das Geschäft, bei Alex stand mal „männlich“ in der Geburtsurkunde und Soulin kam erst vor fünf Jahren nach Deutschland, nachdem sie vor dem Krieg aus Syrien geflohen war. „Wir schreien alle nach Diversity“, sagte Dascha dazu.
    „Der Subtext dabei ist, dass dieser Körper nicht normal ist“, kritisierte Brunner dagegen vor allem in Bezug auf Dascha.
    Aus Sicht des Transgender-Models Lucy Hellenbrecht hat ProSieben allerdings in dieser Staffel mit dem Diversity-Motto nicht zuviel versprochen: „Ich hatte, so wie wahrscheinlich jeder, am Anfang Bedenken, als ich hörte, die Staffel soll so divers werden und am Ende doch nur die „Standard-Models“ übrig bleiben“, sagte die ehemalige GNTM-Kandidatin dem Nachrichtenportal watson. „Aber es ist ja nicht der Fall, von daher ist es wirklich sehr cool, dass Heidi Klum mit ihrer Ankündigung nicht zu viel versprochen hat.“

    Boah, ja, äh… man muss ja nicht alles lesen, ansehen und verstehen. Aber ich jetzt einfach mal kotzen. Fotzenkotzen

    • Sagt ja einiges über das Frauenbild dieser innerlich wie äußerlich hässlichen Trullas aus, dass sie anderen Frauen nicht die Mündigkeit zutrauen, zu begreifen, dass eine Show die irgendwas mit „Top-Model“ heißt, keinen Anspruch haben kann, normale/durchschnittliche Frauen zu zeigen. Spoiler, Ladies: Dadurch, dass man andere hässliche oder fette Frauen im Fernsehen als „Top-Model“ zeigt, werdet ihr nicht hübscher, sondern die anderen Frauen werden von sehr vielen Menschen insgeheim oder gar ganz offen ausgelacht. Also von denen, die so eine hirnschreddernde Scheiße überhaupt angucken.

      Wo bleiben eigentlich die Männer, die wie die kleinen Kinder herumheulen weil irgendwelche Bachelor-Spastis aus dem Fernsehen weder 40+ Jahre alt oder gar unsportlich sind, noch 150kg wiegen oder Haarausfall / Glatze haben oder nur 1.30 groß sind?

    • Die Gruppe setzt sich Brunners Angaben zufolge zusammen aus Aktivistinnen des Augsburger Klimacamps. Sie bemängeln, dass die aktuelle Staffel von Heidi Klums Castingshow, dessen Finale am Donnerstagabend auf dem ProSieben-Programm stand, sich nur vordergründig der „Diversity“, also Vielfalt, verschrieben habe, weil die Konzentration auf „dünne, weiße Personen“ nicht mehr dem Zeitgeist entspreche.

      Das ist stark. Dicke, Methan pupsende Aktivistinnen aus dem Klimacamp fighten gegen magersüchtige, Marlboro aus dem Softpack rauchende Schicksen mit toten Augen auf dem Laufsteg.
      Vielleicht gibt’s bald ja bald Clips dieser Riots auf YouPorn…

  4. https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bodyshaming-an-us-highschool-bearbeitete-jahrbuchfotos-loesen-entsetzen-aus.0a2b66f2-90f3-44ca-a219-4cb6b3f769d7.html

    Bodyshaming an US-Highschool – Bearbeitete Jahrbuchfotos lösen Entsetzen aus
    Annika Mayer

    Eine Highschool in Florida bearbeitete die Jahrbuchfotos von 80 Schülerinnen, um ihren Ausschnitt oder ihre Schultern zu verdecken. Die betroffenen Mädchen und ihre Eltern sind von den Aufnahmen entsetzt und werfen der Schule Bodyshaming vor.
    Florida – Riley O’Keefe sieht auf ihrem Bild im Jahrbuch anders aus, als bei ihrem Fototermin. „Da ist ein schwarzer Balken über meiner Brust und der Cardigan auf der eine Seite wurde versetzt“, sagt die 15-Jährige Schülerin aus Florida gegenüber News4Jacks. „Es sieht wirklich seltsam aus und ich war sehr verwirrt.“ Bilder wie das von Riley im neuen Jahrbuch der Bartram Trail Highschool sorgen momentan für viel Aufregung. Denn eine Mitarbeiterin der Schule bearbeitete die Fotos von etwa 80 Schülerinnen so, dass kein Ausschnitt und keine freien Schultern zu sehen sind. Damit hat die US-amerikanische Highschool bei den jungen Mädchen und ihren Eltern, aber auch im Netz eine Welle der Empörung ausgelöst.
    Nur Bilder von Mädchen wurden verändert

    Dass die Fotos verändert wurden, fällt schnell auf: Teile der Kleidung der betroffenen Mädchen wurde im Bild kopiert und über Brust oder Schultern wieder eingefügt, im Fall von Riley setzte die zuständige Mitarbeiterin einen schwarzer Balken über ihren Ausschnitt. Bilder der männlichen Mitglieder des Schwimmteams, die für das Jahrbuch in der Badehose posierten, seien dagegen nicht verändert worden, wie die New York Times berichtet.

    Einschub: klarer Fall von Sexismus, frage ist nur bei wem:
    – weil die Jungs nicht zensiert wurden (damit alle auf ihre Schwänze starren können) oder
    – weil die Mädchen mit ihren Titten zensiert wurden.
    Ach scheiße, früher war alles einfacher, weil irgendwie eindeutiger. Titten geil, Schwänze geil.

    „Sie müssen erkennen, dass das dazu führt, dass Mädchen sich für ihren Körper schämen“, erklärt Riley O’Keefe ihre Wut über die veränderten Bilder gegenüber der New York Times. Andere Mädchen seien auf sie zugekommen und hätten ihr gesagt, dass sie sich durch die Bearbeitung sexualisiert und bloßgestellt fühlten. Auch der Guardian berichtet davon, dass Schülerinnen einigen Eltern zufolge wegen der Bilder gehänselt wurden. „Es führt dazu, dass unsere Kinder denken, dass sie ihren Körper bedecken müssen, dass sie sich dafür schämen müssen und es war für viele demütigend“, zitiert das Medium einen Elternteil.

    Nachdem Schüler und ihre Eltern eine Entschuldigung für die Bearbeitung der Bilder verlangten, äußerte sich kurz darauf auch der Leiter des Schuldistrikts Tim Forson, wie die New York Times berichtet. „Es gab sicherlich nie die Absicht, Schüler zu beschämen oder bloßzustellen für die Kleidung, die sie tragen“, sagt er. „Wir lernen eine wertvolle Lektion in diesem wichtigen Prozess und verstehen, dass die Absicht nicht immer dem Ergebnis entspricht.“

    Einschub: die einzig wichtige Lektion kann nur sein: HALTET EUCH AUS DEM LEBEN DER ANDEREN RAUS UND ÜBT EUCH FICKER:INNEN ENDLICH IN TOLERANZ.

    Eine Sprecherin des Distrikts sagt gegenüber dem St. Augustine Record, dass eine für die Jahrbücher zuständige Lehrerin für die Bearbeitung der Bilder verantwortlich gewesen sei. Diese habe sich dazu entschieden, weil sie der Meinung gewesen sei, die Kleidung der Mädchen verstoße gegen die Kleiderordnung der Schule. „Die frühere Vorgehensweise der Bartram Trail Highschool war, Bilder von Schülern nicht im Jahrbuch zu zeigen, in denen sie eine Verletzung des Verhaltenskodex für Schüler sah“, erläutert die Sprecherin dem Medium. „Die digitale Bearbeitung war eine Lösung, um sicherzustellen, dass alle Schüler im Jahrbuch zu sehen sind.“ Sie sicherte zudem zu, dass den betroffenen Schülerinnen der Preis des Jahrbuchs rückerstattet werden könne, wenn ihnen ihr Foto nicht gefalle.

    Riley O’Keefes Eltern wollen nun laut der New York Times an einer Sitzung des Schulrates teilnehmen, um sich für eine Anpassung der Kleiderordnung an der Highschool einzusetzen, die zur Bearbeitung der Bilder führte. Die aktuelle Version verbietet es den Schülerinnen, schulterfreie Oberteile sowie Shorts oder Röcke zu tragen, die zu weit über dem Knie enden. Ihre Tochter sammelte nach einem Vorfall im März bereits 5 000 Unterschriften für eine entsprechende Petition, wie die O’Keefes dem Medium erzählen. Damals hätten Administratoren der Highschool Mädchen im Flur für ihre Kleidung angeprangert oder aus dem Unterricht geholt, weil sie gegen die Kleiderordnung verstoßen hätten.

    Ok, das ist Ami-Land, da ticken ja einige irgendwie anders. Von wegen! https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.xxl-t-shirts-als-strafe-gymnasium-geht-gegen-zu-viel-nackte-haut-im-unterricht-vor.9aee91e5-c73f-4c1f-a82f-47e30d664f40.html XXL-T-Shirts als Strafe – Gymnasium geht gegen zu viel nackte Haut im Unterricht vor

    Ich empfinde das aktuelle Klima im Umgang mit Sexualität ziemlich unerträglich. Auf der einen Seite die femi-faschistische Front der Feministinnen und Gender-Affen, auf der anderen Seite die moralinsauren Sexisten, die jedes Stück Haut und jeden Pimmel zu Teufelszeug erklären. Geht das irgendwie auch noch normal?

  5. Hey, die Österreicher planen die Revolution.

    https://exxpress.at/ralph-schoellhammer-mangelnde-maennlichkeit/

    Ralph Schöllhammer: Mangelnde Männlichkeit
    Redaktion 28 Mai 2021 18:11

    Am 6. Dezember 1989 ereignete sich das sogenannte „Massaker von Montreal“ in Kanada. Marc Lepine marschierte bewaffnet in ein Klassenzimmer des Ecole Polytechnique in Montreal, forderte die Männer auf den Raum zu verlassen, und ermordete anschließend 14 Studentinnen. Die Männer standen währenddessen vor der Türe und unternahmen nichts. Selbst als als die ersten Schüsse fielen und die Kommilitoninnen regelrecht hingerichtet wurden, fand sich kein Mann, der zumindest versucht hätte einzugreifen. Später rechtfertigten sie sich, dass man sich in solch einer Situation keinen Heroismus erwarten dürfe.
    Sechsundzwanzig Jahre später kam es am 31. Dezember 2015 zur Silvesternacht von Köln, mit über 1200 sexuellen Übergriffen und 24 angezeigten Vergewaltigungen – und auch hier entschied man sich kein Heldentum zu erwarten und empfahl den Männern im Falle eines Übergriffes auf Frau oder Freundin diesen mit dem Handy zu filmen um die Täter später auszuforschen. Dominierendes Thema in den Tagen danach war der Migrationshintergrund vieler Täter, aber es wurde kaum über die ebenfalls anwesenden Männer ohne Migrationshintergrund gesprochen, welche anscheinend allem hilflos zusehen mussten.
    Der in Harvard lehrende Philosoph Harvey Mansfield hat 2006 ein Buch mit dem Titel „Männlichkeit“ veröffentlicht in dem er argumentierte, dass auch traditionell westliche Rollenbilder, wie die britische Idee des „Gentleman“ eine Rolle in der zivilisierten Gesellschaft zu spielen haben. Wie zu erwarten war das Feuilleton außer sich über Mansfields angebliche Verteidigung des Patriarchat und seinen Wertvorstellungen von vorgestern. Es wisse doch jeder, dass in den westlichen Gesellschaften vor allem toxische Maskulinität das Kernproblem darstellt, und jede Ermutigung eines positiven Konzepts der Männlichkeit würde diese Situation nur verschlimmern.
    Ich wäre mir da jedoch nicht so sicher. Eine der faszinierendsten Statistiken ist jene über die Zusammensetzung der Überlebenden der Titanic. Während 80 Prozent der Männer mit dem Schiff untergegangen sind, überlebten 52 Prozent der Kinder und 74 Prozent der Frauen. Nicht jeder Mann auf der Titanic war ein Held, aber die soziale Norm war, Frauen und Kindern vor den Männern die Rettungsboote zu überlassen. Der Tränendrüsendrücker „Titanic“ zeichnete natürlich ein völlig anderes Bild – weshalb sich Regisseur James Cameron später auch zu einer Entschuldigung genötigt sah. Cameron und die Männer von Köln und Montreal sind offensichtlich mit anderen sozialen Normen aufgewachsen. Vielleicht mit jenen des Kapitäns der Costa Concordia, des italienischen Kreuzfahrtschiffes welches 2012 im Mittelmeer leck schlug und 32 Menschen das Leben kostete. Der Kapitän war nicht darunter, er konnte sich als einer der ersten in ein Rettungsboot retten. Vielleicht waren es aber auch die Normen der MV Estonia, einer Fähre die 1997 in der baltischen See gesunken ist. Die Augenzeugenberichte dieses Unglückes kommen dem, was Cameron in „Titanic“ zeigt wesentlich näher: „Eine Frau hatte sich die Beine gebrochen und flehte man möge ihr eine Rettungsweste geben – aber es war das Gesetz des Dschungels.“ Ein anderer Augenzeuge beschreibt, wie er „über weinende Kinder stieg“, um zu den Rettungsbooten zu gelangen. Von den 1051 Passagieren überlebten 139 – darunter keine einzige Frau unter 15 oder über 65. Nur fünf Prozent aller Frauen überlebten, während es bei den jungen Männern über 40 Prozent waren.
    Über weinende Kinder zu steigen, um sich selbst zu retten, wäre kaum einem Mann auf der Titanic eingefallen, und er hätte wahrscheinlich auch einem Femizid auf einer kanadischen Universität nicht tatenlos zugesehen.
    Der viel kritisierte, jedoch viel zu wenig gelesene, kanadische Autor und Psychologe Jordan Peterson weist schon seit Jahren darauf hin, dass es in westlichen Gesellschaften eine Krise der Männlichkeit gibt, da sich diese nicht mehr in gesunden Bahnen entwickeln kann. Und es stellt sich zunehmend die Frage, ob Frauen tatsächlich die Profiteure dieser Krise sein werden. Es darf angezweifelt werden, ob sich junge Männer aus tatsächlich patriarchalischen Gesellschaften freiwillig in eine post-maskuline Gesellschaft integrieren werden, oder ob diese einfach als schwach wahrgenommen wird und sich traditionelle Rollenbilder noch mehr verfestigen, als dies in den Herkunftsländern der Fall war. In ihrem jüngsten Buch „Beute“ beschreibt Ayaan Hirsi Ali eindringlich den Zusammenhang zwischen männlicher Massenmigration nach Europa und der Zunahme sexueller Übergriffe. Aber möglicherweise sind nicht nur die Täter das Problem, sondern auch eine Gesellschaft, die jegliche Idee einer positiven Männlichkeit aufgegeben hat.
    Vielleicht spricht hier der (noch nicht ganz so) alte weiße Mann in mir, aber ich bevorzuge eine Gesellschaft mit den Normen der Titanic und nicht jenen der MV Estonia – und ich glaube den meisten Frauen geht es ähnlich.

    Ralph Schöllhammer ist Assistenzprofessor für Volkswirtschaftslehre und Internationale Beziehungen an der Webster Privatuniversität Wien. Auf Twitter unter @Raphfel sowie auf seinem Podcast “The Global Wire” kommentiert er regelmäßig das globale wirtschaftliche und politische Geschehen.

    Naja, eine Revolution planen sie nicht, aber einen solchen Beitrag habe ich in deutschen Medien schon lange nicht mehr gelesen.

    Ein schönes Wochenden und dreifaches Fotzenkotzen in die Runde.

    • „Über weinende Kinder zu steigen, um sich selbst zu retten, wäre kaum einem Mann auf der Titanic eingefallen, und er hätte wahrscheinlich auch einem Femizid auf einer kanadischen Universität nicht tatenlos zugesehen.“

      Vor ein paar Jahren gab es auch wieder ein Schiffsunglück in England, da galt dann wieder Frauen&Kinder zuerst, ich denke es liegt an der Panik.
      Wenn die Menschen im Panikmodus sind, können viele/die meisten nur an sich „denken“. Wenn aber Zeit bleibt, und das rationale Denken noch funktioniert gilt diese Norm auch heute noch. In USA gab’s die Jahre auch ein Amok-Shooting in einer Disko(?) wo sich eine Reihe von jungen Männern als menschliche Schutzschilde vor die sich verkriechenden weiblichen Besucher stellte, obwohl dies eigentlich eine Panik auslösende Situation genannt werden könnte.

      Wäre die Titanic in Sekunden, statt Stunden(?) gesunken wären dort wahrscheinlich auch Männer über weinende Kinder gestiegen.

    • Dazu ein paar Kommentare, weil sie hier notwendig sind.
      Diesen Zusammenhang: „80 Prozent der Männer mit dem Schiff untergegangen sind, überlebten 52 Prozent der Kinder und 74 Prozent der Frauen. Nicht jeder Mann auf der Titanic war ein Held, aber die soziale Norm war, Frauen und Kindern vor den Männern die Rettungsboote zu überlassen.“ hatte m.E. als erster Arne Hoffmann in „Sind Frauen bessere Menschen?“ aufgezeigt, während vorher besonders das Problem der soziale Klasse herausgestellt worden ist.

      Diesen Altruismus zu „dekonstruieren“ hatte sich eine (verlogene) schwedische Studie vorgenommen, denn männlicher Altruismus verträgt sich schlecht mit männlichen Privilegien und dem „Patriarchat“.

      Hier gilt es, das ranking genau aufzuzeigen. Die Überlebenden nach bester Wahrscheinlichkeit:
      1. Frauen 74%
      2. Kinder 52%
      3. Männer 20%

      Nicht überlebt haben ein Viertel der Frauen, die Hälfte der Kinder und über drei Viertel aller Männer. Die Kategorie „Frauen und Kinder“ existiert nicht, das besonders lebenswerte Leben heißt schlicht: Frauen. „Kinder“ werden nicht nach Geschlecht aufgeschlüsselt. Merkwürdig, oder?
      Verzichtbar: Männer.

      Nachdem er vorher die gute „soziale Norm“ skizziert hat, sich als Mann nämlich aufzuopfern, wird der Sinn des folgenden Satzes deutlicher, weil implizit einem Geschlecht zugewiesen: „Eine Frau hatte sich die Beine gebrochen und flehte man möge ihr eine Rettungsweste geben – aber es war das Gesetz des Dschungels.“
      Da steht demzufolge als Subtext, sie flehte, Mann möge ihr eine Rettungsweste geben.
      Frauen sind befreit davon, nicht den „Gesetzen des Dschungels“ zu folgen.
      Es ist tatsächlich eine totale Entschuldung weiblichen Verhaltens und eine Anklage explizit gegen Männer, als wären Frauen abwesend und per se unverantwortlich.

      Er schreibt: „Ein anderer Augenzeuge beschreibt, wie er „über weinende Kinder stieg“, um zu den Rettungsbooten zu gelangen.“ – anscheinend gab es keine Augenzeuginnen und merkwürdigerweise trifft das bekannte „Frauen und ihre Kinder“ hier nicht zu.
      Wo sind eigentlich die Mütter dieser Kinder?

      Dann liest sich auch dieser Satz völlig anders: „Von den 1051 Passagieren überlebten 139 – darunter keine einzige Frau unter 15 oder über 65. Nur fünf Prozent aller Frauen überlebten, während es bei den jungen Männern über 40 Prozent waren.“
      How dare they! Männern wird das eigene überleben zum Vorwurf gemacht.

      Für den Sachverhalt gibt es eine einfache Erklärung, bestehend aus zwei Teilen:
      1. Wer in der Nacht auf einer sinkenden Fähre am a. schnellsten und b. in die richtige Richtung läuft, der hat die höchsten Überlebenschancen.
      Welches Geschlecht wird bei Geschwindigkeit und Orientierung bessere Karten haben?
      2. Wer bei Eiseskälte ins Meer springt, hat nicht etwa mit Körperfett einen Vorteil, sondern mit Muskelmasse, denn Kältezittern hat die Aufgabe, durch Muskelaktivität Wärme zu produzieren.
      Welches Geschlecht hat in Sachen Muskelausstattung die besseren Karten?
      Rationale Erklärung der höheren Überlebenswahrscheinlichkeit von Männern abgeschlossen.

      Das hier: „Nur fünf Prozent aller Frauen überlebten, während es bei den jungen Männern über 40 Prozent waren.“ ist tatsächlich der biologische Naturzustand.
      Nur die „soziale Norm“ von „Männlichkeit“ als Selbstaufopferung produziert andere Ergebnisse.
      Wenn er schreibt, es existiere eine „Krise der Männlichkeit“ und diese könne sich „nicht mehr in gesunden Bahnen entwickeln“, welche Definition von „Gesundheit“ legt dieser denn zugrunde und für wen soll sie gelten?

      Da wird er am Schluss deutlich: „Vielleicht spricht hier der (noch nicht ganz so) alte weiße Mann in mir, aber ich bevorzuge eine Gesellschaft mit den Normen der Titanic und nicht jenen der MV Estonia – und ich glaube den meisten Frauen geht es ähnlich.“

      Das ist für ihn die „Idee einer positiven Männlichkeit“ – Selbstaufopferung, Selbstbetrug und Totalentschuldung jedes noch so erbärmlichen weiblichen Verhaltens sowie die Idee, dass man von diesem Geschlecht gar nichts, vom männlichen Geschlecht alles zu erwarten habe.
      Benevolenter Sexismus in Reinform für Frauen, malevolenter für Männer.

      Das Geschwätz „in den westlichen Gesellschaften (sei) vor allem toxische Maskulinität das Kernproblem“ verfolgt uns seit über zweihundert Jahren (Kucklick hat uns aufgeklärt) – nicht die Gesellschaft hat ein Problem, sondern der Mann ist eins.

      Selbstverständlich hat er sowohl hinzunehmen, als Mann das personifizierte Übel der Welt zu sein, als auch, jederzeit sein Leben für eine Gesellschaft zu opfern, welche ihn dämonisiert, seine Benachteiligung ignoriert und dessen allgemeiner Zustand (speziell die Gesundheit) dieser Gesellschaft am Arsch vorbei geht. Wer so – nämlich im gemeinten Sinn – die „Idee einer positiven Männlichkeit“ artikuliert, dem wird die komplette Absurdität von der „Idee einer positiven Männlichkeit“ bewusst.

      Dieser „Idee einer positiven Männlichkeit“ hiermit meinen höchstpersönlichen Stinkefinger gezeigt.

      • Kinder werden zwar nicht nach Geschlecht aufgeschüsselt, zumindest in der heutigen Zeit würde „Kind“ bzw. „Kinder“ vermutlich Mädchen heißen. Und wenn es zumindest nicht schadet, das Geschlecht hervorzuheben, wird man vermutlich auch „Mädchen“ sagen.

        Jungen sind nämlich fast genau so entbehrlich wie Männer.
        https://www.dailymail.co.uk/news/article-3749187/If-boy-girl-cat-dog-left-park-rescued-Social-experiment-shows-subject-people-responded-fastest-completely-ignored.html

      • Wieder ein hervorragender Beitrag, danke Crumar!
        Die Order war „Frauen u. Kinder zuerst“, bei manchen Befehlsempfängern wurden Boote mit leeren Plätzen aber 100% Frauen an Bord abgesetzt und Jungen ab 14J als „Männer“ abgewiesen.

      • Danke, @crumar.

        Sie hätten mich mal wieder fast gehabt durch den Appell an meinen Edelmut.

        Aber mir klarzumachen, dass dieser Appell ein einseitiger ist, weil das „Opfere Dich für Schwächere!“ nicht für Frauen gelten soll, wie man am fehlenden Vorwurf an die Frauen ablesen kann, die sich nicht für Kinder opfern, hat mich kuriert. Gute Arbeit.

        „Opfere Dich für Schwächere“ und „Gleichberechtigung/Gleichstellung von Mann und Frau“ – gerne, solange an Frauen die gleichen Ansprüche gestellt werden wie an Männer. Ansonsten: Ertrinkt mal schön selber.

        • @all und @Renton

          Vielen Dank für euer Lob! Ich habe diesen Text in Brast geschrieben, weil die Verlogenheit der Argumentation es verdient hatte „dekonstruiert“ zu werden.

          Das hier: „Sie hätten mich mal wieder fast gehabt durch den Appell an meinen Edelmut.“ war das Ziel des Artikels, war die Seite des Appells der Botschaft.

          Aber dieser Appell zeigt lediglich eine weitere und wirklich prinzipielle Verlogenheit auf.
          Denn wenn sich alle so sicher sind, die „toxische Männlichkeit“ ist das Kernproblem westlicher Gesellschaften, an was appellieren sie dann?
          Unsere giftige Männlichkeit führte zwangsläufig zu einer vergifteten Moral, in deren Arsenal sich eines todsicher nicht befinden würde: Edelmut.

          Texte mit Appellen und moralisierenden Vorwürfen würden dir und uns am Arsch vorbeigehen und wären vergeudete Lebenszeit, existierte sie wirklich.
          Die Propaganda will eine falsche Dichotomie erzeugen: entweder „positive Männlichkeit“ der Selbstaufopferung oder die „toxische Männlichkeit“.
          Darauf läuft das Spielchen hinaus.

          Männer sollen eines nicht, nämlich anfangen selber zu definieren, welche Bestandteile von traditioneller und moderner Männlichkeit sie als positiv empfinden und welche sie ablehnen.

      • Danke. Ein wichtiger Text für feminisierte junge Männer, denen eine „postive Männlichkeit“ eingeimpft wird, die ausschließlich den Frauen nützen soll. Werde ich mir abspeichern.

      • „… während vorher besonders das Problem der soziale Klasse herausgestellt worden ist.“

        Ich würde diesen sozialen Aspekt nicht ganz ausblenden. Baumeister bringt hier einen sehr guten Punkt: Auf der Titanic gab eine soziale Klassenhierarchie: Passagiere der 1. Klasse, Passagiere der 2. Klasse, … der 3. Klasse, … (vielleicht noch weitere).

        Und jetzt vergleicht Baumeister die Überlebens-Chance eines Mannes in der 1. Klasse mit der Überlebens-Chance einer Frau aus der untersten Klasse. Und siehe da: selbst eine Frau aus der untersten Klasse hatte eine deutlich höhere Überlebens-Chance als ein Mann aus der obersten Klasse.

        Was lehrt uns dies über den Wert eines sozial hochstehenden Mannes?

        Soweit ich mich erinnere, war unter den Toten der Titanic einer der damals reichsten Männer der Welt. In den Taschen seines Leichnams fand man später ein Vermögen (in Scheinen).

    • „Vielleicht spricht hier der (noch nicht ganz so) alte weiße Mann in mir, aber ich bevorzuge eine Gesellschaft mit den Normen der Titanic und nicht jenen der MV Estonia – und ich glaube den meisten Frauen geht es ähnlich.“

      Das glaub ich gerne, dass Frauen eine Norm lieber haben, in der Männer sich für sie opfern sollen. Aber was haben Männer davon? Warum sollte es als selbstverständlich gelten, dass Männer sich für Frauen opfern?

      • „Aber was haben Männer davon? Warum sollte es als selbstverständlich gelten, dass Männer sich für Frauen opfern?“

        Das ist eben die entscheidende Frage. Um sich dann wieder 24/7 von Feministinnen beschimpfen zu lassen? Lass mal. Die haben den Bogen überspannt. Von mir aus können sie verrecken.

  6. To whom it may concern: Milo Yiannopoulos bekennt sich als Ex-Gay. Ich hab mir schon immer gedacht, mit dem wird es mal schlimm enden.

      • Nanü-le, ein Smilie hinter einer dreist homophoben Aussage? Mal sehen, wie formuliert das nämliche @musikmuseum weiter oben?

        „Wie degeneriert und deformiert muß das Denken sein“
        „Bist du begriffsstutzig?“
        „deine Ignoranz“
        „Du benimmst dich wie ein kleines KInd“
        „Was verschwende ich hier eigentlich immer wieder meine Intelligenz, um anderen Leuten Offensichtlichkeiten zu erklären?“
        „Das alles ist nun wirklich nicht schwer zu begreifen.“
        „Du bist wirklich ein unfaßbar dummer Laberkopp.“
        „Wie bescheuert kann man eigentlich sein?“
        „Bin immer wieder fassungslos, was hier für intellektuelle Krüppel aufkreuzen.“
        „Wie armselig müssen Leute doch intellektuell drauf sein“

        Ah, und bei losen Assoziationen taucht auch ein bekanntes Motiv auf:
        „Die Abschaffung des schulischen und elterlichen Züchtigungsrechts“

        Hallo, @GendernbisderArztkotzt ! Reicht ein Account nicht, um deinen Mist hier ins Forum zu kübeln?

        In einem oben allerdings hast du recht:
        „Ich brauche dringend mal eine Therapie.“

        Sehr, sehr richtig. Arbeite die seelischen Verletzungen auf, die deine Frau dir zugefügt hat; gegebenenfalls, nachdem du die körperlichen auskuriert hast.

        • Was ist denn an dem monierten Kommentar „homophob“?

          Bitte erklär‘ mir das mal.

          Und ich wäre natürlich hocherfreut, wenn du zur Kenntnis nimmst, wie häufig „Homosexuelle“ als Kinder sexuellen Mißbrauch erfahren haben. Ich kann da auch nichts für. Ist halt so. Intelligente Menschen ziehen daraus ihre Schlüsse.

          • „Was ist denn an dem monierten Kommentar homophob? Bitte erklär‘ mir das mal.“

            Gerne: Der Begriff „Homo-Ideologie“. Er unterstellt nämlich, dass Homosexualität nichts natürliches sei.

            „Und ich wäre natürlich hocherfreut, wenn du zur Kenntnis nimmst, wie häufig „Homosexuelle“ als Kinder sexuellen Mißbrauch erfahren haben.“

            Gerne.

            Wie häufig denn?

            —–

            Hast du schon Fortschritte gemacht mit deiner Frau? Ist es immer noch so schlimm? Ein intelligenter Mensch würde sich das ja eingestehen. Ein emotionaler Krüppel hingegen…

          • „wie häufig „Homosexuelle“ als Kinder sexuellen Mißbrauch erfahren haben.“

            Solange du nicht zeigen kannst, dass das bei Heterosexuellen signifikant seltener vorkommt, ist das ein non sequitur.

        • Dem musikmuseum geht’s mit dem @crumar, wie mir mit dem @pingpng – da kann ich das muskialische Museum schon verstehen. Ich glaube aber @pingpong ist zu retten, es muss nur sein bisheriger Kopfinhalt explodieren, damit neues wachsen kann. Der arme @crumar ist so unflexibel, dass dasselbe Vorgehen bei ihm zum Hirnstillstand führen würde, daher kritisiere ich @crumar immer nur ganz vorsichtig, damit er keinen Schaden nimmt. musikmuseum ist da offenbar nicht so nachsichtig.

  7. Hier was sehr Wichtiges:

    https://www.abgeordneten-check.de/kampagnen/zensur-im-medienstaatsvertrag-beseitigen/startseite/aktion/428006Z51474/nc/1/

    „Sukzessive werden die Landesmedienanstalten zu Zensurbehörden umgebaut. Unter dem Vorwand, die sogenannte „journalistische Sorgfaltspflicht kontrollieren zu wollen, überwachen diese jetzt das Internet und drohen mißliebigen Internetseiten, Blogs und Kanälen mit Verwaltungsverfahren.

    Wie sich eine Verletzung der „journalistischen Sorgfaltspflicht“ ausdrückt, wird von den zuständigen Landesmedienanstalten nicht erklärt. Absichtlich werden hier Grauzonen geschaffen. Dieses Vorgehen dient einzig der Einschüchterung und hat das Ziel, kritische Seiten mundtot zu machen.

    Die Landesmedienanstalten rechtfertigen ihr Vorgehen mit dem neuen Medienstaatsvertrag, der im letzten November von den Bundesländern verabschiedet wurde. Dieser Vertrag ermächtigt die Landesmedienanstalten zu einer umfassenden Kontrolle redaktioneller Inhalte im Netz.

    Darüber gab es keine öffentliche Aussprache oder Debatte. Ein der Öffentlichkeit weitgehend unbekanntes Gremium, die Rundfunkkommission unter dem Vorsitz der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, hat in Abstimmung mit der Europäischen Union in langer Vorbereitung die Vorlage geschaffen, um die Kompetenzen der Landesmedienanstalten auf alle Medien auszudehnen und ihnen umfassende Eingriffsrechte zu geben.

    Der Kampf um die Meinungsfreiheit ist nicht nur in Deutschland, sondern im gesamten Westen zum entscheidenden Konflikt geworden. Denn ohne Meinungsfreiheit gibt es keine funktionierende Demokratie.“

        • Ich schätze, Silber will sagen, dass dieser Blog dank Einschränkung der Meinungsfreiheit nicht mehr lange existieren wird, er er/sie dieses begrüßt.
          (immerhin wurden seinen/ihren mindestens 3 Beiträgen hier allesamt dreist widersprochen)

    • Ein der Öffentlichkeit weitgehend unbekanntes Gremium, die Rundfunkkommission unter dem Vorsitz der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, hat in Abstimmung mit der Europäischen Union in langer Vorbereitung die Vorlage geschaffen, um die Kompetenzen der Landesmedienanstalten auf alle Medien auszudehnen und ihnen umfassende Eingriffsrechte zu geben.

      „Democracy dies in Darkness.“ Hier passt das Motto der (ansonsten hochgradig zweifelhaften) Washington Post.
      Wusste ich gar nicht, dass es diese Kompetenzerweiterung der Landesmedienanstalten überhaupt gab …
      Deutschland ist eben eine Demokratie ohne Demokraten …. Genauso wie es allgegenwärtigen Antisemitismus ohne Antisemiten gibt, das scheint zu korrelieren. Was der institutionell antisemitische ÖRR unterstreicht, den man mitsamt den Landesmedienanstalten ersatzlos abschaffen sollte, ja muss. Wenn einem die Demokratie was wert wäre. Frau Dreyer und der SPD sicherlich nichts, Herr Steinmeier will ja in seiner nächsten Amtsperiode dem Arafat doch wieder einen Kranz auf Heldengrab legen?

    • “ Ein der Öffentlichkeit weitgehend unbekanntes Gremium, die Rundfunkkommission unter dem Vorsitz der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer,…“

      Wenn Malu Dreyer dabei ist, dann ist klar, dass es hier auch um die Unterbindung antifeministischer Umtriebe geht. Hass auf Männlichkeit nimmt immer ungezügeltere Ausmaße an.

  8. Wichtiger Aspekt beim „Gendern“, den der WamS Aust hier herausstellt:

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article231434069/Stefan-Aust-ueber-das-Gendern-Sprache-ist-nicht-Staatssache.html

    „Gendern? „Eine moralische Überhöhung der Sprache finde ich unangenehm““

    Der moralische Manichäismus, die Überhöhung des Weiblichen, die hier drinsteckt und als „Gleichstellung“ oder „Respekt“ lügnerisch-heimtückisch verkauft wird, ist vielleicht das grösste Problem, welches von den Kritikern ja zu häufig nicht einmal wahrgenommen wird.

    Die moralische Dimension des sexistischen Wahns wird viel zu wenig angesprochen!

    Leider endet das Interview, die Erörterung, da, wo es/sie eigentlich anfangen sollte….. Na, immerhin ein Anreiz weiterzudenken, das ist ja alles andere als üblich heutzutage.

  9. Weil Danisch es gerade bringt und weil es so schön ist:

    Wisst ihr, wer da neben Merkel grinst, wie ein Honigkuchenpferd? Richtig, der sieht jetzt so aus:

    und ist Präsident des Verfassungsgerichts.

    „Verfassungsexperte Prof. Dietrich Murswiek erhebt schwere Vorwürfe gegen das Bundesverfassungsgericht. Hintergrund ist der Eilantrag gegen die „Bundes-Notbremse“, den Murswiek im Auftrag des SPD-Rechtsexperten Florian Post am 22. April stellte – und über den das Gericht bis heute keine Entscheidung gefällt hat.
    .
    Der Freiburger Rechtsprofessor fordert deshalb jetzt in einer offiziellen Beschwerde die Richter in Karlsruhe auf, „nunmehr umgehend zu entscheiden“, zumal die Gefahr einer Überlastung der Intensivstationen, vor der die „Notbremse“ schützen soll, „vollständig verschwunden“ sei.
    .
    Murswiek zu BILD: „Statt unserem Antrag zügig stattzugeben und rechtsstaatliche Verhältnisse in der Corona-Bekämpfung wiederherzustellen, tut das Bundesverfassungsgericht gar nichts. In dieser Weise „den Eilantrag auszusitzen“, widerspreche dem Auftrag des Gerichts, so Murswiek: „Es wäre ein Aussitzen zugunsten der Regierung.“

    schreibt die BILD:
    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/bundes-notbremse-scharfe-kritik-an-verfassungsrichtern-76537054.bild.html

    Spätestens seit dem unglaublichen Klimawandelurteil, haben wir defakto kein funktionierendes Verfassungsgericht mehr, Merkel sei Dank. Es war vorher schon öfter schlecht als Recht, aber das ist eine neue Qualität…

  10. Advances in psychology and cognitive neuroscience have shown the importance of sex and sexual orientation for various psychobehavioural traits, but the extent to which such differences manifest in language use is largely unexplored. Using computerised text analysis (Linguistic Inquiry and Word Count: LIWC 2015), this study found substantial psycholinguistic sexual dimorphism in a large corpus of English-language novels (n = 304) by heterosexual authors. The psycholinguistic sex differences largely aligned with known psychological sex differences, such as empathising–systemising, people–things orientation, and men’s more pronounced spatial cognitive styles and abilities. Furthermore, consistent with predictions from cognitive neuroscience, novels (n = 158) by lesbian authors showed minor signs of psycholinguistic masculinisation, while novels (n = 167) by homosexual men had a female-typical psycholinguistic pattern, supporting the gender shift hypothesis of homosexuality. The findings on this large corpus of 66.9 million words indicate how psychological group differences based on sex and sexual orientation manifest in language use in two centuries of literary art.

    https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2021.639887/full

    Oder auch: warum Adrian manchmal wie ein Mädchen argumentiert 😂

  11. Sexueller Missbrauch wird außerdem nicht mehr länger unter Verstößen gegen die Zölibatspflicht aufgeführt, sondern zählt wie Mord oder Abtreibung als Straftat.
    aus: inforadio.de

    Das ist ja bemerkenswert: Heute hat die katholische Kirche kindlichen sexuellen Missbrauch neu eingestuft. Er ist nunmehr auch kirchenrechtlich strafbewehrt, so wie Mord oder Abtreibung.
    Das drücken gerade enthusiastisch die ÖRR-Schneeflöckchen in den Impforadio-News raus, als würden sie die neue Gerechtigkeit verkünden.

    Wissen die eigentlich, dass die Parteien ihrer Herzen Abtreibung bis in den Geburtskanal legalisieren wollen? Dann können die auch gleich wieder kindlichen sexuellen Missbrauch legitimieren wie Bärbocks politische Vorfahren.

    Das mediale Wertesystem ist außer Rand und Band.

    • „Wissen die eigentlich, dass die Parteien ihrer Herzen Abtreibung bis in den Geburtskanal legalisieren wollen? Dann können die auch gleich wieder kindlichen sexuellen Missbrauch legitimieren …“

      Also das verstehe ich jetzt nicht. Was hat denn Abtreibung mit sexuellem Missbrauch zu tun? Jemand, der für Abtreibung ist, kann doch trotzdem gegen Missbrauch sein. Und umgekehrt.

      Und jemand, der im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk woken Aktivismus betreibt, kann doch trotzdem mal mit einer bestimmten Einschätzung (hier: positiven Bewertung) richtig liegen.

  12. „supremacy“ natürlich, statt „superamcy“

  13. Nicht geht über die storys von „Tablet“, siehe:

    und
    Who Started the Gaza War?
    America did

    https://www.tabletmag.com/sections/israel-middle-east/articles/gaza-america-tony-badran

  14. Aus der Serie: „Warum es so wenige weibliche Gründer gibt“

    Heute ein Kommentar eines erfolgreichen PHP Entwicklers.

    Wenn du irgendwas erreichen willst – blog, youtube channel, startup – musst du voraus gehen.
    Anfangs wird keiner mitmachen wollen, keiner wird die gleiche Energie in deine Idee stecken wie du.
    Erst wenn sich Erfolg einstellt, werden Leute dazustoßen.
    Aber am Anfang bist du allein.

  15. Die wollen jetzt ja eine Pflegereform auf den Weg bringen. Höhere Gehälter für Pflegekräfte und höhere Beiträge für Kinderlose. Letzters trifft natürlich hauptsächlich Männer. Ob geschiedene Väter auch als kinderlose behandelt werden.

    Die Beiträge sollen nicht steigen, aber das werden sie wahrscheinlich trotzdem, weil es dann eine andere Regierung ist. Ich prophezeie das dadurch vor allem Ärmeren vermehrt wieder selbst pflegen und aufgrund des hohen Teilzeitanteil bei Frauen werden sie das übernehmen. Die Jungen von heute werden in Sache Bildung diskriminiert und werden vielfach nicht das volle Einkommenspotential erreichen, so dass es die Familien noch schlechter geht.

    Alles um Frauenberufe aufzuwerten.

    • Das irre daran ist ja, dass examinierte Pflegekräfte keinesfalls schlecht bezahlt werden, vor allem nicht im Vergleich mit teils wesentlich körperlich anstrengenderen. Es geht ja eigentlich um so etwas wie Pflegehelfer und andere ungefähr auf dem Niveau früherer Zivis „ausgebildeten“ Pflegekräfte.
      Wobei natürlich ein großes Problem darin besteht, dass Krankenhäuser und Pflegedienste halt immer mehr dieser quasi ungelernten Arbeiter einstellen, um „zu sparen“ == mehr Gewinn zu machen.

      Wenn man böse sein möchte, dann kann man die jammernden Pflegerinnen (absichtliche Form!) ja einfach mal fragen, warum sie nicht die übliche Berufsausbildung gemacht haben.

  16. https://documents.manchester.ac.uk/display.aspx?DocID=55305
    Suicide by middle-aged men 2021

    Please cite this report as:
    The National Confidential Inquiry into Suicide and Safety in Mental Health (NCISH). Suicide by middle-aged
    men. 2021. The University of Manchester.

    P.24:
    Contact with services
    Figure 8 shows the pattern of lifetime
    and recent contact with front-line
    services and their recognition of risk.
    91% middle-aged men had been in
    contact with at least one service or
    agency at some time. This was most
    often with primary care (i.e. GP; 199,
    82%), followed by mental health
    services (120, 50%), the emergency
    department (80, 33%) and justice
    system agencies (73, 30%) †. 67% had
    been in recent contact with services,
    mainly primary care (105, 43%), and
    in 9% of these, risk was viewed as
    moderate or high – in the others
    there was either no evidence of
    suicide risk assessment (44%), the
    categorisation of risk was unrecorded
    (16%) or seen as low (31%).

    Das Männer häufiger Suizid begingen, weil sie keine Hilfe suchten, verpufft hier als Bullshit-Aussage…

  17. Pingback: Crumar: Ansprüche an Männer: „Opfere dich!“ | uepsilonniks

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