Many Shades of Gender (16): Mit GS lässt sich nach dem Studium nichts Richtiges machen oder werden. Was bringt dann so ein Studium?

Paula-Irene Villa Braslavsky, Genderprofessorin, hat ein FAQ zu Mythen über die Gender Studies erstellt. Ich wollte sie nach und nach hier besprechen:

Heute:

Mit GS lässt sich nach dem Studium nichts Richtiges machen oder werden. Was bringt dann so ein Studium?

Mal sehen was sie sagt:

Ein Studium in den Gender Studies bringt u. a. kritische Reflexionsfähigkeit, trandisziplinäre (Gender-)Kompetenz und Wissen um Machtstrukturen und Diskurse mit sich.

Was soll sie auch sonst sagen? Allerdings ist da ja gerade keine kritische Reflexionsfähigkeit vorhanden, das wäre etwa so wie zu sagen, dass ein Theologiestudium kritische Reflexionsfähigkeit gegenüber den anderen Wissenschaften hervorbringt, die uns die Welt erklären, etwa der Evolutionsbiologie

Auch das transdisziplinäre Wissen ist nicht sehr ausgeprägt, man meidet ja jede Erkenntnis, die nicht in die eigene Ideologie passt. Und Wissen um Machtstrukturen und Diskurse ist auch nur sehr eingeschränkt richtig, denn die dort aufgezeigten Machtstrukturen sind eben sehr oberflächlich und innerhalb der Ideologie ohne Hinterfragungsmöglichkeit.

Die Gender Studies bringen außerdem kritisches Wissen hervor, welches uns hilft gesellschaftliche Dynamiken zu analysieren und zu verstehen.

Männer sind schuld!!!1elf Oder Frauen, die ihre Unterdrückung internalisiert haben!! Das ist aber kein wirkliches verstehen. Regelmäßig reagieren Feministinnen ja bereits verschnupft, wenn man über Gründe abseits „es ist Sexismus!“ zum Gender Pay Gap diskutieren will.

Als interdisziplinäres Fach vermitteln die Gender Studies wie Geschlecht auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen vermittelt und hervorgebracht wird: im Film, in der Literatur, in der Wissenschaft, in der Arbeit, in sozialen Beziehungen usw. Diese Bereiche werden von unterschiedlichen akademischen Disziplinen mit unterschiedlichen Fragestellungen und Methoden bearbeitet, deren Schnittmenge mit Bezug zu Fragen die Geschlecht als historisch wandelbare Kategorie bringen die Gender Studies als Fach zusammen.

Aber eben nur unter einer alles überlagernden Theorie: Die der Unterdrückung der Frau aufgrund einer für sie nachteiligen rein sozial konstruierten Geschlechterrolle. Da die Grundlage da schon falsch ist und man auch damit nie wirklich in die Tiefe geht ist kein wirkliches Wissen vorhanden.

Dieses Wissen ist wichtig und nutzbar in vielen Berufen, nicht zuletzt weil nicht nur Inhalte sondern auch Methoden vermittelt werden und damit die Fähigkeit, Diskurse und Praxen wissenschaftlich zu analysieren und zu interpretieren. Genauso wie in den Fächern, aus denen sich die Gender Studies speisen (Literaturwissenschaften, Kulturwissenschaften, Soziologie, Politikwissenschaften, Philosophie, Medizin, Geschichte, Biologie) werden in den Gender Studies wissenschaftliche Methoden vermittelt, nur eben mit dem Fokus auf Geschlecht.

Gender Studies sind aber, auch wenn sie inhaltlich Humbug erzählen, eben ein ein Studiengang, der eine Ideologie lehrt und pseudowissenschaftlich untermauert. Das ist dann als Job interessant, wenn die Ideologie noch hoch im Kurs steht. Momentan kann es sich sicherlich durchaus lohnen, wenn man damit etwa in einer Behörde oder etwas ähnlichen unterkommt. Fällt die Ideologie, wonach es gegenwärtig nicht aussieht, dann wird das Studium nutzlos, wobei man dann eben umdenken muss, wenn man es kann.

Zu den Berufsaussichten hatte ich hier auch schon mal einen Artikel:

Würde mich mal interessieren, wie das Durchschnittgehalt nach einem solchen Studium aussieht und in welchen Berufen sie dann arbeiten:

32 Gedanken zu “Many Shades of Gender (16): Mit GS lässt sich nach dem Studium nichts Richtiges machen oder werden. Was bringt dann so ein Studium?

  1. Ich würde das spätere Arbeitsfeld im Hochschulbereich oder bei „irgendwas mit Medien“ vermuten.

    Am Ende ist es aber kein auf Erwerbstätigkeit abzielendes Studium; sondern eher etwas für Menschen die schon von Haus aus genug Vermögen haben um nicht arbeiten zu müssen.

    Oder die ein behaartes dreibeiniges Nutztier eingefangen haben, dessen Ertragsstärke für 2+x ausreicht 🙂

  2. Sag es doch, wie es ist: Gender Studies ist ein „Studium“ von Dumme für Dumme: „Auch das transdisziplinäre Wissen ist nicht sehr ausgeprägt, man meidet ja jede Erkenntnis, die nicht in die eigene Ideologie passt.“

    Oder neudeutsch in maskulisitischer Feindsprache: Fotzenkotzen mit Sitzschein.

    Es ist einfach beängstigend, wie diese übergriffige Ideologie seine Tentakeln in jede Richtung ausstreckt und alles und jeden nur noch über geschlechtliche Aspekte definiert. Weiter macht es Angst, dass all die Absolventinnen dieser „Studiengänge“ (Indoktrinationskurse ist der bessere Begriff) den Anspruch erhebt, damit eine Tätigkeit ausüben zu wollen. D.h. wir werden in Zukunft Juristinnen, Lehrerinnen, Wirtschaftswissenschaftlerinnen uvm. mit Nebenfach Gender-Bumms haben, die in die Unternehmen strömen. Am Beispiel Audi lässt sich gerade verfolgen, was dann passiert oder am Beispiel der Stadt Hannover oder Neuss mit ihrer Gender-Wichs-Sprache.

    Nochmal, weil es so schön ist: Fotzenkotzen

  3. Gleichstellung / Gender Mainstreaming ist eine gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe, denn die Ungleichheit ist tief verwurzelt. 5.000 Jahre Patriarchat kriegt ma_n nicht einfach mal so in ein paar Jahrzehnten weg. Da besteht hoher Bedarf an entsprechend ausgebildeten Leut_en.

    • „Gleichstellung / Gender Mainstreaming ist eine gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe, denn die Ungleichheit ist tief verwurzelt.“

      Stumpf auswendig gelernt.
      Belege die Existenz eines Patriarchats in einer Gesellschaft, in der Frauen massiv privilegiert werden.
      Was war eigentlich vor den 5000 Jahren? Herrschte da dieses legendäre Matriarchat, das dann durch den fiesen patriarchalen Judengott gekippt wurde?

      “ Da besteht hoher Bedarf an entsprechend ausgebildeten Leut_en.“
      Gender- Clowns sind darin ausgebildet, Probleme zu schaffen, die ohne sie niemand hätte.
      Wie erklärst du diese widersprüchlichen Aussagen:

      1.Es gibt drölfzig Geschlechter
      2.Es gibt gar keine Geschlechter
      3.Frauen sind Opfer, und Männer an allem schuld

    • Das wird später bei Historikern ein echter Schenkelklopfer sein:

      Aufgabe: Tief verwurzelte Geschlechter-Ungleichheit beseitigen
      Lösung: Haufenweise Wohlstands-Tussis zu Nörgel-Tanten ausbilden und in Verwaltung und Medien platzieren um den Menschen auf den Keks zu gehen.

      😀

      • GERECHTIGKEIT! Oder was man dafür hält wenn man nicht wirklich Probleme hatte und selbst ein leichtes Lüftchen als Orkan wahrgenommen wird.

        • Das ist meiner Meinung nach das Kernproblem: Gleichmacherei wird als Gerechtigkeit gewertet. Das ist sie aber nicht.
          Aus Gleichberechtigung wird Gleichstellung gemacht. Gleichstellung ist aber zutiefst ungerecht. Und sie ist demotivierend, denn man kann durch Leistung, Erfahrung und Engagement nichts mehr erreichen, wenn die luschen Lowperformer mit Fotzenkotz-Diplom einfach gleichgestellt werden.
          Das schadet allen. Merkt man so richtig aber erst zeitversetzt – leider.

      • „Welchen Grund sollte es geben, 5000 Jahre Fortschritt, Zivilisation, Wohlstand zugunsten von Gleichmacherei aufzugeben?“

        Jede Kultur, der es zu gut geht, zerstört sich irgendwann selbst. Weil sie die Grundlagen negiert, auf der ihr Wohlstand aufbaut.

      • Aber das wird doch nur in der heteropatriarchalen Gedankenwelt aufgegeben. Durch Feminismus werden auch weibliche Ideen angehört und wir werden ganz im Gegenteil ein ungeahntes Wachstum an Wohlstand, Wissen und Erkenntnis erleben. Und das im Einklang mit Mutter Natur.

        PS: Ich wollte zuerst eine Sarkasmuswarnung anhängen. Aber im Grunde ist das doch ganz genau was diese Irren glauben.

    • @Silber

      Erzähl‘ uns doch mal bitte, was von diesen 5000 Jahren Patriarchat heute genau wegmuß. Es reicht ja nicht, einfach irgendetwas daherzuschwafeln. Man muß tatsächliche Ungerechtigkeiten auch wasserdicht benennen.

      Und diese Empfehlungen müssen mit einem demokratischen Verfassungsstaat vereinbar sein.

      Also bitte hier keine totalitären Wahnvorstellungen von zwanghaft-neurotischen Frauenbenachteiligungs-Süchtigen, sondern ganz konkrete, umsetzbare, verfassungskonforme Vorschläge.

      PS: Haben irgendwelche Gender-Studies-Hexen eigentliich jemals problematisiert, daß Männer vor Gericht empfindlich höhere Strafen kassieren als Frauen für dieselbe Tat?

      Verlinke doch mal bitte, um zu zeigen, wie sinnvoll die Gender-Scheiße im Kampf gegen das Patriarchat ist.

      PPS: In der DDR gab es einen sanften Zwang, damit Leute so be***euert wurden wie @Silber. In der Bundesrepublik verblöden sich die Leute aus freien Stücken. Das ist der Unterschied.

      Ein Hoch auf unsere freiheitlich-demokratische Selbstverblödung.

  4. Seltsamerweise erfährt man ja nur sehr wenig darüber, wie es im GS- Milieu so zugeht.
    Eine kritische Studentin hat sich das mal für ein Semester angetan (vermutlich war das schon mal Thema hier).

    „Anna Schneider hat ein Semester lang Gender Studies an der Universität Wien studiert und kann der dort gelebten Opfermentalität wenig abgewinnen.“

    https://www.addendum.org/news/opferstudium/

  5. Warum hat sie nicht einfach geantwortet:

    „Es entspricht dem Zeitgeist. Gender-Washing ist in Mode. Eine Stelle ist dir sicher, wenn du auch noch halbwegs gut aussiehst oder eine Ne*erin bist.“ 🙂

    Es gibt doch kaum eine Institution oder Veranstaltung mehr, die ohne Gender-Washing auskommt. Überall treiben Gleichstellungsbeauftragte ihr Unwesen und geben sogenannte „Empfehlungen“ ab.

    Weitere Antwort: Hast du einen Vaterkomplex und fühlst dich als Frau minderwertig, sind die Gender Studies genau das Richtige für dich. Die verdrängten Gefühe von Ohnmacht und Wut gegenüber deinem Vater kannst du weiter in Verdrängung halten, indem du diese Sachverhalte auf die Gesellschaft projizierst und überall wie auf Drogen vermeintliche Benachteiligungen von Frauen und „Konstruktion von Geschlecht“ ausmachst.

    Gender Studies sind also der ideale Weg, den schmerzhaften Weg der Therapie zu umgehen. Du darfst Männer dämonisieren, abwerten, falschbeschuldigen etc.

    Und zu deinem Papi darfst du immer noch ein super Verhältnis haben und das liebe Töchterlein spielen.

    🙂

    Okay, das war jetzt sehr sarkastisch.

    Man würde meinen, so eine pseudowissenschaftliche Sekte sei im 21. Jahrhundert nicht möglich, weil wir ja schon im 19. Jahrhundert zur Wissenschaftsnation wurden.

    Gender Studies sind letztlich nichts anderes als Frauenfußball. Gäbe es keine harten, ernst zu nehmenden männlichen Wissenschaftler, die den Laden am Laufen halten, gäbe es bald auch keine Gender Sekte mehr. Gender Studies sind also bereits auf universitärer Ebene Gender Washing.

    http://alice-miller.com/de

  6. Nichts richtiges machen? Ganz im Gegenteil, abgesehen von Unis, Behörden und Stiftungen fängt auch schon die Wirtschaft an, alles durchzugendern. Und da braucht man genügend Pussies, das den Mitarbeitern beitzbringen. Oder willst Du den Gören empfehlen, technisch-naturwissenschaftliche Berufe zu erlernen? Da gibts nur noch Windradbau und Batteriegestaltung.

  7. Der Nutzen des Studiums ist in meinen Augen analog zum Studium des Marxismus-Leninismus in der DDR zu sehen: Funktionärsposten besetzen und als Hüter der reinen Lehre dabei helfen Machtstrukturen aufrecht zu erhalten und denen das Brot wegessen, die es erarbeiten und sie dafür auch noch permanent beschimpfen. Scheint mir alles völlig analog zu laufen.

    • Mit diesem Statement qualifizierst du dich schon dafür, vom Verfassungsschutz als „rechtsextrem“ eingestuft zu werden. 🙂

      Aber es ist wirklich exakt so, wie du sagst.

      Was ist das Äquivalent zur Stasi? Die heutige Stasi besteht nicht mehr aus offiziellen Mitarbeitern, sondern nur noch aus inoffiziellen, die als Meldemimösen in sozialen Netzwerken und anderswo „Demokratiebewahrer“ spielen.

      Aber auch staatliche Stellen fungieren immer mehr als Einschüchterer. Siehe Hausdurchsuchung bei Höcke für ein Statement, das sich mit Fakten zumindest teilweise belegen läßt und zu dem man Höcke auch persönlich hätte befragen können – auch ohne Staatsterror.

      Mit diesem Netzwerkgesinnungsdruckgesetz hat man das geistige Klima geschaffen.

      Wo ist jetzt noch der Unterschied zur DDR?

      Die DDR hatte nicht 100.000 Obdachlose. Es starben nicht jährlich Hunderte oder Tausende an Drogenmißbrauch oder als Obdachlose den Kältetod. Unrechtsstaat eben.

      Allerdings, das muß man auch sagen: Die DDR hatte kein Grundgesetz, in dem stand, daß die Würde des Menschen unantastbar sei. Schrecklich.

    • Und genau deshalb ist das Studienfach eine gute Idee wenn man nur genügend rücksichts- und schamlos ist.
      Es gab immer genügend Studenten des Marxismus/Leninismus und hätte es einen Studiengang Nazismus* gegeben auch dafür. Also wird es auch genügend Menschen geben die von „Feminismus“ profitieren wollen.

      *Oder gab es so etwas wirklich? Es gab „deutsche“ Mathematik** etc. Aber „Nazismus“?
      ** Feministische Mathematik gibt es. Es schaudert ob dieser Parallelen.

  8. „Das ist dann als Job interessant, wenn die Ideologie noch hoch im Kurs steht. Momentan kann es sich sicherlich durchaus lohnen, wenn man damit etwa in einer Behörde oder etwas ähnlichen unterkommt. Fällt die Ideologie, wonach es gegenwärtig nicht aussieht, dann wird das Studium nutzlos, wobei man dann eben umdenken muss, wenn man es kann.“
    Allerdings halte ich es auch dann für riskant ein Studium in diesem Bereich zu wagen, wenn die Ideologie gerade hoch im Kurs ist. den Absturz der Ideologie kann man nämlich möglicherweise schwer vorhersehen. Es kann durchaus sein: heute ist die Ideologie noch scheinbar übermächtig und schon morgen kommt der radikale Absturz.

    • Nur bei Subways können die Mätressen der Gender Studies nicht arbeiten, denn dann müssten sie ja für Männer Sandwiches zubereiten.

  9. Pingback: Many Shades of Gender: Nachbesprechung | Alles Evolution

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