Selbermach Mittwoch

Bitte Kommentare bündeln, wenn sie nur aus einzelnen Tweets und kurzem Kommentar bestehen und man sehr viele davon plant.

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

144 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch

    • *stöhn*, warum unterstützen die kein Paypal oder wenigsten Überweisung? Lastschrift setzt einen Vertrauensbonus voraus und wer in Deutschland hat eine Kreditkarte?

        • Ja, Paypal ist ein Drecksladen, aber wenigstens Überweisungen oder Bitcoin oder sowas? Gibt doch noch hunderte andere Möglichkeiten. Die schreiben:
          „Auch nach der Abschaltung von PayPal ist Startnext mit 4 Zahlungsmöglichkeiten immer noch die Plattform mit der größten Vielfalt an Bezahlmethoden.“

          Bei mir wurden aber nur zwei Möglichkeiten angezeigt oder habe ich was übersehen?

          Ich muss ehrlich sagen, dass ich Hemmungen habe eine Einzugsermächtigung zu erteilen, schon gar nicht für eine Einmalspende. Sowas tu ich sehr ungern und eine Kreditkarte habe ich nicht… und mehr stand nicht da. Und ich schätze es geht nicht nur mir so, kein Wunder, dass da die Spenden nur tröpfeln.

          • Aus deren FAQ:

            „Mit welchen Bezahlmethoden kann ich Projekte unterstützen?

            Der Mindestbetrag für Unterstützungen ist 5€. Projekte können mit Lastschrift, Kreditkarte unterstützt werden. Mit Apple Pay und Google Pay  kann zusätzlich (mobil) unterstützt werden.

            Informationen zu den Bezahlmethoden, (Summen gelten inkl. freiwillige Startnext Provision)

            Lastschrift: für Unterstützungen bis 10.000€ verfügbar
            Kreditkarte: für Unterstützungen bis 25.000€ verfügbar
            Google Pay: für Unterstützungen bis 11.000€ mobil verfügbar
            Apple Pay: für Unterstützungen bis 11.000€ verfügbar“

            Gern geschehen. Ich leg mich wieder hin.

          • Lastschrift ist für Einmalzahlungen zwar natürlich nicht gerade das Mittel der Wahl, aber wo das hohe Risiko sein soll, ist mir unklar. Bei bestehendem Mandat hat man acht Wochen Zeit, die Lastschrift wieder zurück zu geben. Bei einer Überweisung erhält der Zahlungsempfänger im übrigen auch nicht weniger Daten und könnte mit diesen eine Lastschrift veranlassen. Man braucht nur die IBAN zu wissen und kann schon Lastschriften abbuchen. Macht man das aber unberechtigt, bekommt man früher oder später ziemlichen Ärger mit der eigenen Bank.

            Kreditkarten bekommt man heutzutage doch überall hinterhergeschmissen. Im Vergleich zu Bitcoin sollte die auch sehr verbreitet sein.

            Warum Überweisung bei Spenden nicht angeboten wird erschließt sich mir aber auch nicht ganz.

          • @Renton
            Was machst du mitten in der Nacht am Rechner?

            GooglePay und ApplePay, das wird dann vermutlich nur auf dem Smartphone angezeigt (habe ich keines und will auch keines dieser fummeligen überteuerten Spy-Gadgets, ich hasse die Teile).

            Na ja, die sind ja auch ohne mich über die Hürde gekommen und ich hab 50 Euro gespart. Auch gut. Irgendwie fühle ich mich alt und müde und zunehmend abgehängt, ich will das alles nicht mehr…

          • @M.

            „Lastschrift ist für Einmalzahlungen zwar natürlich nicht gerade das Mittel der Wahl, aber wo das hohe Risiko sein soll, ist mir unklar. Bei bestehendem Mandat hat man acht Wochen Zeit, die Lastschrift wieder zurück zu geben.“

            Kann sein, hat sich während meines Lebens aber auch schon einige Male geändert (und ich kenne die aktuellen Regelungen nicht).

            Ich erteile einfach nicht gerne anderen die Erlaubnis, sich was von mir abzuheben. Ich habe da schon die verrücktesten Sachen erlebt, nachträgliche AGB-Änderungen, die dann zu erhöhten Abbuchungen führten und so Sachen, die man bei der Vielzahl von monatlichen Buchungen erstmal bemerken muss, das Geld sieht man dann meist nie wieder oder hat noch rechtlichen Ärger am Hals. Mein früherer Chef hielt die wichtigen Kontonummern sogar ganz geheim und wickelte Zahlungen über ein Extrakonto ab (oder so ähnlich).

            „Kreditkarten bekommt man heutzutage doch überall hinterhergeschmissen.“

            Schon möglich, die Dinger sind mir suspekt, hatte und brauchte ich bisher nie. Wie verhindert man da eigentlich, dass jemand unbefugt abbucht? Ich erinnere an die Anfangszeit im Internet, da konnte man geklaute Kreditkartennummern kaufen und so Sachen, seitdem habe ich die nicht mehr ernsthaft in Erwägung gezogen. Vielleicht zu Unrecht.

            „Im Vergleich zu Bitcoin sollte die auch sehr verbreitet sein.“

            Ja, aber das hätte ich halt zufällig gehabt 🙂
            Und es wäre ansatzweise anonym, da was zu überweisen.

  1. Pingback: Feminismuskritischer Film – es fehlen nur noch wenige hundert Euro | uepsilonniks

  2. Auf Edition F hat eine Praktikantin einen Artikel mit dem Titel Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern wächst weiter geschrieben. Big Brother wäre stolz. 2020 lag der Gender Pay Gap bei 18%. Laut der im Artikel verlinkten Seite, ist er seit 2016 leicht gesunken.

    Bekanntlich errechnet sich der unbereinigte GPG aus dem durchschnittlichen STUNDENlohn aller Männer bzw. aller Frauen. Diesmal ist es schlimmer. Jetzt werden auch noch Stundenlöhne und Monatsgehälter wild miteinander verglichen.

    Auf SPON und ZON sind ähnliche Artikel erschienen. Der von Edition F ist aber der „beste“.

  3. https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-05/annalena-baerback-feminismus-bundestagswahl-2021-gruene-gleichstellung-deutschland/komplettansicht

    Feminismus: Baerbocks One Woman Show

    Von Jana Hensel

    Nun ist also auch Armin Laschet ein Feminist. Das sagte der CDU-Kanzlerkandidat jedenfalls jüngst in einem Fernsehinterview. Wirklich überraschend ist das nicht, komisch bleibt es trotzdem.

    Merke, wer Feminist ist bestimmt Frau Hensel oder irgendjemand, aber nicht der sich als Feminist bestimmende.

    Angela Merkel hat das für sich nie so klar formulieren können. Sie hat sich mit diesem Begriff eher schwergetan. Wahrscheinlich, weil sie über die sogenannte Frauenfrage in ihrem Leben schon mehr nachgedacht hat als Laschet.

    Die Frauenfrage. So so. Das erinnert mich an etwas… : „An die restlose Bereinigung der Judenfrage kann erst gedacht werden, wenn es gelingt, …“ https://de.wikipedia.org/wiki/Endl%C3%B6sung_der_Judenfrage… Frauenfrage, Judenfrage, Hensel, Himmler – Geschichte wiederholt sich. Frau Hensel war diese Formulierung sicher sehr bewusst.

    Und zu dem Ergebnis kam, dass Feministin zu sein in ihren Augen eben doch als ein ernst zu nehmendes Versprechen gilt. Ein Versprechen, von dem sie ahnte, es nicht einlösen zu können.
    Aber Laschet konnte auch kaum das Gegenteil sagen. Mit der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock weht ein feministischer Sturm durchs Land. Und nun scheinen beinahe alle, die nicht ganz Rechtsaußen stehen, Feministen sein zu wollen. Alle außer Friedrich Merz, versteht sich. Die Frage ist: Was bedeutet das? Droht der Feminismus damit zu einer leeren Floskel zu werden? Zu einem Lippenbekenntnis, das man pflichtschuldig aufsagt, um keinen Shitstorm zu kassieren?

    Liebe Jana Hensel, Feminismus IST eine leere Floskel. Wer sich halt nur in seiner pinken Blase aus Ungerechtigkeit, Missbrauch, Männerhass und überschwänglicher Eigenliebe suhlt, wird mit der Zeit einfach betriebsblind.

    Im Moment sieht es jedenfalls danach aus. Und man kann sich fragen, ob der altmodische Umgang Merkels mit dieser Thematik nicht doch eleganter, weil ehrlicher war. Keine Frage, wir brauchen den steten Kampf für mehr Gleichberechtigung, es gibt in diesem Land noch immer sehr viel zu tun. Frauen verdienen und besitzen noch immer signifikant weniger als Männer, und auch mit ihrer Repräsentanz in Führungspositionen ist es längst nicht so weit her wie manche Mediendebatte vermuten ließe. Und diese Reihe ließe sich noch lange fortsetzen.

    Hatte ich es nicht gerade von der pinken Blase? Die feministische Opferrolle, sie wird als tausendjähriges Reich der feministischen Ideologie ewig gute Dienste leisten.

    Und doch bleibt ein Unbehagen. Und das kommt wahrscheinlich auch daher, dass der von Laschet vor sich her getragene Wahlkampf-Feminismus mit dem Feminismus einer Annalena Baerbock etwas gemeinsam hat: Beide versuchen nämlich gerade, ihn im Wahlkampf wie eine politische Waffe zu benutzen. Beide wollen damit Wählerinnen gewinnen. Baerbock geht voran, Laschet und auch Olaf Scholz humpeln ein wenig hinterher. Aber letztlich wollen alle drei, dass der Feminismus ihnen irgendwie nützt. Ob das Land in Sachen Gleichberechtigung dadurch wirklich vorankommt, scheint zweitrangig zu sein.

    Und wie hat #aufschrei oder #metoo das Land vorangebracht? Wie produktiv ist diese feministische Blase eigentlich wirklich? (oder kontraproduktiv) Eine interessante Frage. Ich habe die These, dass die feministischen Auswüchse der letzten 10 Jahre uns volkswirtschaftlich mehr gekostet als eingebracht hat.

    Was Annalena Baerbock betrifft: Zweifellos hat die Tatsache, dass sie „Emanzipation“ als ein zentrales Kriterium ihrer Nominierung genannt hat, das Thema in den Wahlkampf offensiv hineingetragen. Zur Freude und Erleichterung vieler, keine Frage.

    Selbstverständlich darf dies keiner in Frage stellen.

    Es wäre für viele ein Anachronismus gewesen, wenn ausschließlich Männer ums Kanzleramt gekämpft hätten. Andererseits wirkt es in vielen Debatten und Auseinandersetzungen nun oft so, als machten ihre Parteikolleginnen und Anhängerinnen die Zustimmung zu ihr oder die Ablehnung von ihr zu einer Zustimmung zur oder Ablehnung der Gleichberechtigung per se. Übertrieben gesagt: Wer Baerbock kritisiert, muss ein Feind aller Frauen sein.

    Oder wie die Süddeutsche Zeitung jüngst schrieb: „Es ist vor allem Baerbocks Geschlecht, das provoziert. Eine Frau, 40 Jahre alt, traut sich höchste Regierungsmacht zu, dazu Wirtschaftskompetenz und internationales Weltendeutertum. Das ist nichts für Männer mit kränkelndem Selbstbewusstsein und ebensolche Parteien.“ An dieser Stelle sei noch einmal auf Angela Merkel verwiesen. Diese Frau hat Deutschland 16 Jahre lang regiert und hatte zuletzt beinahe astronomische Beliebtheitswerte. Will man wirklich so tun, als hätten die Deutschen mit einer Frau an der Spitze ihres Landes ein unüberwindbares Problem?

    Wer will so tun? Man will? Dieser unkonkret formulierte Vorwurf an alle. Einfach schlechte feministische Pädagogik.

    Natürlich darf man an Annalena Baerbock ebenso Zweifel hegen wie an den anderen Kandidaten. Dank der parteiinternen Frauenquote tritt nun mal die jüngste Kanzlerkandidatin in der Geschichte der Bundesrepublik mit der geringsten politischen Erfahrung an. In den Augen der Grünen soll vor allem die Tatsache, dass sie jung, relativ unerfahren und eine Frau ist, Aufbruch erzeugen und einen Neuanfang bedeuten. Gründe freilich, die man, auch wenn man feministisch denkt, nicht unbedingt teilen muss.

    Dazu sagt Jolanda: Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.

    Weit polarisierender als gewünscht

    Baerbock ist ein Kind der Grünen, mit dem Studium begann sie für die Partei zu arbeiten. Mit 32 Jahren zog sie in den Bundestag ein, mit 37 Jahren wurde sie Parteivorsitzende. Ihre Biographie ist die einer klassischen Funktionärin, die über Politik in geschliffenen, aber recht oft auch floskelhaften Sätzen spricht. Über die verschiedenen Themen doziert sie in Talkshows und Interviews gern wie eine Fachpolitikerin in einem Bundestagsausschuss. Gesellschaftliche Visionen für das Land, dem sie fortan vorstehen möchte, bleiben oft in der Aufzählung von Maßnahmen aus dem grünen Parteiprogramm stecken. Auf Journalistenfragen antwortet sie nicht selten ausschweifend und hat dabei Mühe, konkret auf jene Punkte einzugehen, die man von ihr wissen möchte. Egal ob man diesen Standpunkt teilt oder nicht: Es muss diskutiert werden dürfen, ob Annalena Baerbock in der Lage ist, dieses Land auf ihren Schultern zu tragen. Und vor allem darf hinterfragt werden, worin genau sich in ihrem Politikverständnis nun ein neuer Stil offenbaren soll.
    Anstatt aber diese Argumente offen und sportlich zu wägen, zeigte sich in den vergangenen Wochen folgende Lage: Während ihre Unterstützer versuchen, Baerbock mit feministischen Argumenten gegen beinahe jede kritische Frage zu verteidigen, lassen ihre radikaleren Gegner kaum eine Gelegenheit aus, sie mit beinahe jedem verrutschten Halbsatz einem Shitstorm in den sozialen Netzwerken auszuliefern. So beispielsweise geschehen, als sie irrtümlicherweise die soziale Marktwirtschaft Ludwig Erhards den Sozialdemokraten zuschlug. Einerseits war das natürlich ein handfester Schnitzer, andererseits trug der anschließende Spott ihr so ziemlich alle frauenfeindlichen Stereotype ein, die es gibt. Und weil beide Strategien für ordentlich Wirbel sorgen, aus der jeweiligen Perspektive ganz gut funktionieren, muss man annehmen, dass das erst mal so weiter gehen wird.

    „… radikaleren Gegner kaum eine Gelegenheit aus, sie mit beinahe jedem verrutschten Halbsatz einem Shitstorm in den sozialen Netzwerken auszuliefern.“
    Bei der Gelegenheit möchte ich gerne an #metoo, #aufschrei, #imzugpassiert, #menaretrash, #killallmen, #fragileMännlichkeit, #alleMännerVergewaltiger, #toxischeMännlichkeit, #fragileMännlichkeit, #menspreading, #alterweißerMann, #EsGibtKeinSexismusGegenMänner erinnern und ein groooooßes Mimimimimmimmimi an Jana Hensel und die Grün:innen schicken.

    Das allerdings hat schon jetzt zwei Konsequenzen: Die moderate Mitte wird sich in diesen Gefechten kaum wiederfinden und die zwischen die Fronten geratene Kanzlerkandidatin wirkt nun doch weitaus polarisierender, als es sich der Wahlkampf der Grünen sicherlich gewünscht hatte. Die Partei will aber doch zum ersten Mal in ihrer Geschichte ins Kanzleramt einziehen! Eigentlich müsste sie für ihre ambitionierte Klimapolitik einen Wahlkampf machen, der die Arme weit ausstreckt, um auch jene Wählerinnen zu erreichen, die bis dato noch nie ihr Kreuz bei den Grünen gemacht haben.
    Aber, wie gesagt, im Moment passiert eher das Gegenteil. Man ist auf allen Seiten in einen Kampfmodus geraten.

    „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD)
    Ich glaube, wir haben diese Ziel erreicht. Den Grün:innen scheint das jetzt nicht mehr so zu gefallen.

    Nachdem Annalena Baerbock von Anne Will (in deren Talkshow) gefragt wurde, ob sie nur deshalb Kanzlerkandidatin geworden sei, weil sie eine Frau ist, erntete die Moderatorin postwendend viel Kritik. Baerbocks Anhänger fanden, eine solche Frage dürfe man ihr nicht stellen, auch wenn sie selbst diese Tatsache, wie gesagt, in den Mittelpunkt ihrer Kandidatur gestellt hat. Daran schloss sich ein öffentliches Nachdenken darüber an, inwieweit eine junge Mutter ihren künftigen Job mit ihrem Familienleben vereinbaren könne. Auch diese Überlegungen wurden in den Augen vieler als frauenfeindlich gewertet – obwohl Baerbock selbst im Dezember in dem Bild-Interview, in dem sie zum ersten Mal ihre Kanzlerinnenambitionen öffentlich machte, auf die Frage, welche Eignungen sie mitbrächte, antwortete: „Drei Jahre als Parteichefin, Abgeordnete und Mutter kleiner Kinder stählen ziemlich.“ Ebenfalls dort verkündete sie nun auch, ihr Mann werde im Falle eines Sieges die Familienarbeit übernehmen.
    Nachdem es Zweifel an Baerbocks Universitätsabschlüssen gegeben hatte, twitterte die Hamburger Justizsenatorin Anna Gallina: „Was wir an der Debatte um @ABaerbock gerade sehen, ist die versuchte Dekonstruktion der Qualifikation von Frauen. Es ist eine perfide, frauenfeindliche Strategie um Frauen zu verhindern und ‚auf ihren Platz‘ zu verweisen. Viele erleben das. Umso wichtiger, dass sich das ändert.“ Zur Wahrheit aber gehört auch, dass Baerbock sich selbst in Interviews gern einmal zur Juristin erklärt hat, obwohl sie trotz respektabler Abschlüsse über die dafür hierzulande notwendige Ausbildung nicht verfügt. Zuletzt tat sie das noch einmal in dem gerade erschienenen ZEIT ONLINE-Podcast Alles gesagt?.

    Baerbock hat keine respektablen Abschlüsse. Für Frau Hensel zählt, wie bei viele feministischen Autorinnen, nur die eigene gefühlte Wahrheit.

    So entsponnen sich ein um andere Mal aufgeheizte Debatten, von denen man den Eindruck bekam, es gehe weniger um Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen als vielmehr um die Verteidigung oder gar versuchte Immunisierung einer Spitzenkandidatin. Die Grünen zögern dabei keineswegs, Feminismus zu einer Art parteiinternen Angelegenheit machen. Sie inszenieren sich als Sachverwalterin der Gleichberechtigung, als seien sie allein dafür zuständig. Mehr noch: Als entscheide sich die Frage, wie gleichberechtigt die Deutschen ticken, an dem Einzug von Baerbock ins Kanzleramt.

    Da hat sie mal etwas vernünftiges verfasst. Das ist in der Tat das aktuell größte Problem der Grünen und davon werden sie mMn nicht wieder loskommen.

    Das alte Lagerdenken droht zurückzukehren

    Anstatt die momentan große Zustimmung für Baerbock – die Grünen liefern sich in allen Umfragen ein enges Rennen mit der Union – als Beweis für die progressiven Einstellungen nicht unbedeutender Teile der Gesellschaft zu nehmen und um den Rest einladend zu werben, wird wie aus einem alten Reflex heraus das Feindbild des symbolisch gewordenen alten weißen Mannes gegen alle lauten und leisen Skeptiker verwandt und damit reaktiviert, zu neuem Leben erweckt – obwohl doch nicht zuletzt der Rückzug von Robert Habeck stellvertretend für seine Niederlage steht.
    Nun droht das alte Lagerdenken zurückzukehren. Obwohl das Versprechen der Grünen der vergangenen Jahre ein anderes war: Man wollte eine Art postideologische Bündnispartei sein, die sich von ihrer Vergangenheit als Bewegung gelöst hat, die mit allen außer der AfD konnte und sich aufschwang, eine neue Volkspartei nach dem Ende der Volksparteien zu werden. Diese Haltung und der damit verbundene Gestus waren die Grundlage ihres Erfolges, ein patentes Gegengift gegen Christ- und auch Sozialdemokraten, die häufig genug im politischen Gestern zu verharren scheinen. Wie viel wird davon wohl im Wahlkampf übrig bleiben?

    Die Grünen als die Erlöser:innenpartei. Egal welches Zeug Hensel zu sich nimmt, ich will es auch haben!

    Im Moment scheint es jedenfalls nur noch um Baerbock selbst zu gehen und weniger um die Partei, für die sie antritt. Und auch andere, ja, größere Fragen drohen aus dem Blick zu geraten. Denn mit der Gleichberechtigung verhält es sich hierzulande in Wahrheit ebenso wie mit dem Kampf gegen den Klimawandel. Viel zu viel ist in der langen Amtszeit von Angela Merkel liegen geblieben. In einem strukturellen Umbau des Landes läge die wahre Aufgabe einer Kanzlerin Baerbock und nicht im Kampf um die Akzeptanz ihrer Person.

    Sie persönlich schaut, wie gesagt, auf einen schnellen und rasanten Aufstieg innerhalb ihrer Partei zurück. Ihre Nominierung beweist, dass gleichberechtige Strukturen, wenn sie vorhanden sind, tatsächlich zum Erfolg von Frauen führen können. Die Grünen sollten stolz darauf sein, dafür kämpfen, dass ähnliche Strukturen möglichst vielen anderen Frauen ebenfalls zuteilwerden. Anstatt Baerbock das Image einer Frau zu verleihen, die überall gegen unüberwindbare patriarchale Windmühlen kämpfen muss. Sie lassen die Gesellschaft damit rückschrittlicher erscheinen, als sie ist. Und sie verzwergen Deutschland am Ende der Ära von Angela Merkel ebenso wie ihre Kanzlerkandidatin.

    Frau Hensel fällt ja bei Zeit.de immer wieder mal durch ideologische Schmankerl auf. Dieses hier ist besonders gut gelungen. Als Redenschreiberin bei Himmler oder Goebbels hätte sie eine steile Parteikarriere gemacht. Wer jetzt die Grün:innen nicht wählt, kann nur Nazi sein.

  4. https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-05/lohnunterschied-statistisches-bundesamt-frauen-maenner-zuwachs?page=4#comments

    Statistisches Bundesamt: Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern weiter gewachsen

    Im Schnitt verdienen Männer in Deutschland laut einem Bericht fast 1.200 Euro mehr als Frauen. Besonders groß sind die Lohnunterschiede demnach bei den Topverdienern.
    Die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern geht in Deutschland immer weiter auseinander. Männer würden im Schnitt monatlich 1.192 Euro mehr Bruttogehalt beziehen als Frauen, wie aus einer Antwort des Statistischen Bundesamts auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, über die das RedaktionsNetzwerk Deutschland berichtet. Damit sei die Differenz vier Euro größer als vor vier Jahren.
    Die geschlechtsspezifische Kluft in den Gehältern zeige sich besonders bei den Topverdienern: Unter den rund 3,9 Millionen Menschen hierzulande, deren Monatsgehalt bei 5.100 Euro brutto oder darüber liege, seien rund 3,12 Millionen Männer und nur 802.000 Frauen. Das entspreche einem Männeranteil von 79,5 Prozent.
    Unter den Spitzenverdienern, die 12.100 Euro brutto oder mehr im Monat beziehen, gebe es 158.000 Männer und 23.000 Frauen. Der Männeranteil liege somit bei 87,3 Prozent.

    LÜGENPRESSE, LÜGENPRESSE – oh, sorry, falscher Blog 😆
    Ernsthaft, wie kann Zeit.de nach all dem kruden Querdenker-, Klimaschwurbler-, Gendergerechten-Quatsch, eine solche Kurzmeldung bringen? Ich weiß ja, dass die Problem mit der Realität haben aber, dass die Onlineredaktion so umnachtet ist, war mir nicht bewusst. Die Kommentare darunter sind auch lesenswert.

    • Ich habe eine Kollegin, die hat den gleich Tariflohn wie ich + den Bonus für die längere Betriebszugehörigkeit.
      Mein Brutto ist aber höher, weil sie nur 3 Tage arbeitet und ich 5.
      Ich wette das ist hier mal wieder nicht mit berücksichtigt worden, obwohl sie die Daten wahrscheinlich haben.

      Feministen lügen.

    • „Damit sei die Differenz vier Euro größer als vor vier Jahren.“

      Und vor vier Würsten und Himbeeren.
      Verdienststrukturerhebung – Ergebnisse für Deutschland – Fachserie 16 Heft 1 – 2018 ist die aktuellste Erhebung des Statistischen Bundesamts.
      Die davor war von 2014.
      Lasst euch nicht von den Kasperköpfen verarschen.
      So langsam verstehe ich das als individuelle Kriegserklärung.

      • @crumar:

        Das steht aber in der Meldung:

        „Die Zahlen werden zeitverzögert gemeldet, weshalb die jüngste Erhebung von Ende 2020 stammt und die Daten darin von 2018. Die Erhebung wird alle vier Jahre vorgenommen und kommt zum nächsten Mal im Jahr 2024.“

        Der Tenor der Kommentare unter dem Zeit Artikel ist allerdings eindeutig. Die Propaganda vom GPG wirkt nicht mehr und die Leute lassen sich nicht mehr für dumm verkaufen. Das muss sich nur noch bis in die Redaktionsstuben herumsprechen.

        • Die IG-Metall predigt diese Lügen aber auch weiterhin auf Betriebsversammelungen und in einem Ton als ob es Allgemeinwissen ist das Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen.

          • Hab ich in meinen Austrittsgesuch auch so ähnlich reingeschrieben: mangelnde weltanschauliche Neutralität, Förderung des Linksextremismus (die bieten allen Ernstes Antifa-Kurse „gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck“ an) und Abschaffung der Gleichberechtigung zu Gunsten von Frauen (=Gleichstellung).

            Eine der Sachen, wo man als alter weißer Mann wenigstens mit den Füßen abstimmen kann. Vielleicht kommen sie noch zur Vernunft, wenn ihnen die Hauptzahler wegbrechen. Gerade bei der IG-Metall dürften das ja 80-90% Männer sein. Die haben da echt einen Schatten. Das passiert halt, wenn man den Nachwuchs aus dem linksextrem/feministischen Milieu bzw. Filterblase rekrutiert, da geht man automatisch den Weg der SPD…

          • Muss man da echt „Austrittsgesuche“ stellen um rauszukommen? Und die Funktionäre entscheiden ob sie dem Gesuch entsprechen oder eben nicht?

            Hihi, ist ja wie beim „Antrag auf ständige Ausreise“ in der ollen Täterä…

          • @Peter Müller

            War flapsig formuliert, nein, ein „Gesuch“ war es nicht, eher eine Kündigung. Der Rechtsstatus war mir eh nie so richtig klar. Man muss z.B. monatlich ein Prozent seines Nettolohnes an die abdrücken, aber das wurde nie nachgeprüft oder erhöht, man erhält auch keinen Mitgliedsausweis oder sowas, zumindest kann ich mich an keinen mehr erinnern.

            Ich war damals beigetreten, weil wir einen Betriebsrat mit deren Hilfe gegründet hatten (die Forderung von denen war, dass 20 Leute oder so im Gegenzug beitreten). Ich habe dann einige Jahre bezahlt und eigentlich nach einem Grund zum Austreten gesucht (wir haben ohnehin keine Tarifbindung), den sie mir jetzt auf dem Silbertablett serviert haben.

            Als Mitglied bekommst du so eine einseitige Gewerkschaftszeitung (habe ich, wenn überhaupt, immer nur überflogen, typische Linkenthemen) und hast irgendeine Rechtsschutzversicherung inklusive. Wenn ich sehe wie das bei der Gewerkschaft der Polizei läuft, wenn da ideologische Themen ins Spiel kommen, dann gebe ich da auch nichts mehr drauf…

        • @pingpong

          1. Das steht aber nicht in dem von Jolanda verlinkten Artikel der „Zeit“, da steht tatsächlich nur: „Damit sei die Differenz vier Euro größer als vor vier Jahren.“

          2. Der eigentliche Trickbetrug besteht aus der Kombination von zwei Faktoren:
          a. Zu suggerieren, es gäbe in Deutschland die Gruppe „der Frauen“, die besonders betroffen ist.
          Wenn man sich den unbereinigten GPG jedoch nach Gebiet anschaut:
          https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-Verdienstunterschiede/Tabellen/ugpg-01-gebietsstand.html
          fällt sofort ins Auge, der ausschlaggebende Faktor für die Höhe des „deutschen“ GPG ist der GPG im „Früheren Bundesgebiet“ (= Ex-BRD) mit
          – 20% im Jahr 2020 und
          – 21% 2018, hingegen war der in den
          „Neuen Ländern“ (= Ex-DDR)
          – 6% in 2020 und
          – 7% 2018.

          Der GPG ist also ein spezifisches Ergebnis der Erwerbsneigung und -beteiligung von West-Frauen und nicht von „Frauen in Deutschland“.

          b. Zu suggerieren, es gäbe in Deutschland einheitliche Entlohnung und Frauen seien besonders betroffen.
          Der Brutto­stunden­verdienst von Frauen lag 2018 bei 16,79 Euro, der von Männern bei 20,84 Euro in ganz Deutschland.
          Auffällig ist jedoch, in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) liegt die Entlohnung deutlich darunter:
          Mecklenburg-Vorpommern: Frauen 15,16 Euro, Männer 16,20 Euro
          Sachsen: Frauen 15,67 Euro, Männer 17,10 Euro
          Sachsen-Anhalt: Frauen 15,64 Euro, Männer 16,93 Euro
          Thüringen: Frauen 15,35 Euro, Männer 16,33 Euro
          https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-Verdienstunterschiede/Tabellen/bgbp-stunden-laender-2018.html

          Im Schnitt (ungewichtet) für Frauen 15,46 Euro für Männer 16,64 Euro in den neuen Bundesländern.
          Der Brutto­stunden­verdienst lag also für Frauen 8% und für Männer über 20% unter dem Schnitt, während der GPG bei 7% liegt.

          Zum Vergleich hier Baden-Württemberg: Frauen 17,27 Euro, Männer 22,74 Euro.
          Es verdient eine Frau in diesem Bundesland 3,7% mehr als ein Mann aus den neuen Bundesländern und 11,7% mehr als die Frau. Der Unterschied zwischen dem Brutto­stunden­verdienst von Männern aus den neuen und alten Bundesländern ist jedoch knapp 27%.

          Diese Unterschiede sind gravierend höher als die 18% des unbereinigten GPG – nur wird es in den Medien nicht thematisiert, weil der Fokus auf das Geschlecht als „Strukturkategorie von Ungleichheit“ und das gesamte Bundesgebiet diese Unterschiede verschwinden lässt.
          Ich unterstelle der Förderung dieser Orientierung Absicht und nenne es deshalb Trickbetrug.
          Der Staatsfeminismus lässt mit seiner Propaganda eine Realität mit „Ungerechtigkeiten“ entstehen, die nicht existiert und lässt dafür eine existente Realität von Ungleichheit verschwinden, weil das falsche Geschlecht besonders betroffen ist.

  5. Zwischen all den ernsten Themen mal etwas Boulevard:

    Elliot Page hatte sich im Dezember letzten Jahres, damals noch als Ellen mit Vornamen, als F2M-Transident der Öffentlichkeit offenbart.

    Anfang dieses Jahres war wohl die geschlechtsangleichende Operation (GaOP – eine Geschlechtsumwandlung, wie bei dem Thema gerne salopp geschrieben wird, gibt es nicht).

    Jetzt hat sich Elliot via Instagram der Öffentlichkeit „oben ohne“ (hihi, im doppelten Sinne) gezeigt:

    (Keine Ahnung ob Instagram-Links hier funktionieren, ansonsten halt c&p)

    Ganz gut gelungen, wobei die Bauchmuskulatur etwas zu sehr nach anabole Steroide aussieht 😉

    Und das Time-Magazin hat ihn interviewt: https://time.com/5947032/elliot-page/

    • Who gives a fuck……wer will dieses schmächtige Bürsch……äh…….Würstchen schon sehen? Kann weg. PS: Und in zehn Jahren stellt es fest, dass es nix ist. Noch nicht mal etwas Schauspielendes.

      • Die scheint es ja gewollt zu haben, aber bei anderen habe ich das Gefühl es wird ihnen eingeredet.

        Die Ärzte und die Politiker, die angeordnet haben, solche OP so schnell durchzuführen, dürfen von mir aus gerne richtig lange weggesperrt werden. Dann können diese Gewissenlosen wenigstens keinen Schaden mehr anrichten.

        • Das Problem ist wohl auch dieser penetrante Drang vieler quasiprominenter etc.-Sexueller, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Allerdings kommt von den 08/15-Transsexuellen auch nur wenig Widerspruch. Denen scheint nicht bewusst zu sein, dass negative Reaktionen der normalen – ja, ich nenne sie so – Bevölkerung zuerst sie und nicht das Promigesindel trifft.

          • Wie sollten und könnten denn „08/15-Transsexuelle“ überhaupt widersprechen? Die haben doch gar nicht die mediale Reichweite. Das ist sehr ähnlich zu dem Spannungsfeld „Medien-Feminista versus Erika Musterfrau“. Selbst wenn es einen Twitter-Shitstorm gäbe, ohne Rezeption durch die MSM würde dieser faktisch nicht stattfinden.

            Der Fall Elliot ist aus aufmerksamkeitsökonomischer Sicht interessant, weil hier ein medial begleitetes Downgrading (Frau mit hohem Niedlichkeitswert zu kindlich-feminin aussehender Mann) stattfindet. Zu erwarten ist, dass Elliot alsbald aus dem medialen Berichtsspektrum weitgehend verschwindet und so unsichtbar wird wie es 99,9% der Normalo-Männer heute schon sind.

          • Das Problem sehe ich auch, was allerdings auch damit zu tun, dass es den Translobbyisten weniger um den Durchschnitttranssexuellen als um die Durchsetzung kruder politischer Ziele geht. Diese Vorgehensweise lässt sich auch bei vielen weiteren Minoritätenverbänden feststellen, aber das Ergebnis ist immer das gleiche: Die Ablehnung der Normalbevölkerung trifft alle, während die spalterischen Lobbyisten davonkommen.

          • „As a trans person I have written extensively about what it means to be trans, and how trans people can be accommodated in society without compromising the rights of other vulnerable groups.“ Die üblichen Attacken folgten…….nach dem gleichen Prinzip wie bei dem schwarzen Eigentümer des „Mohrenkopfes“ in Kiel (nur ein Beispiel). Reinstes Jakobinertum.

          • @nouseforislam:
            „…dass es den Translobbyisten weniger um den Durchschnitttranssexuellen als um die Durchsetzung kruder politischer Ziele geht.“

            Das ist weitgehend zutreffend, wobei ich aber das „weniger um“ durch „ÜBERHAUPT NICHT“ ersetzen würde.
            „Translobbyisten“ vertreten TRANSGENDER, NON-BINARIES und sonstwie „QUEERE“, denen es vorrangig um die Infragestellung der Geschlechter-Binarität geht, und die ihren GeschlechtsROLLEN-lifestyle im Gegengeschlecht (aus-)leben wollen.
            Die die Geschlechter-Binarität bejahende TRANSSEXUELLE haben ein KÖRPERLICHES Geschlechtsproblem, welches von Translobbyisten entweder leichtfertig zugebilligt, und damit ausgesprochen irrtumsanfällig ist, oder aber als „überholt“ abgelehnt und lächerlich gemacht wird.
            Gleichzeitig spannen Translobbyisten den großen „Trans-Regenbogenschirm“ auf, und behaupten, für alle Betroffenheiten, d.h. auch für die sehr viel kleinere Minderheit der Transsexuellen sprechen zu können, mit der Behauptung: „wir sind doch alle DASSELBE“.
            Authentische Transsexuelle (NGS) sind bemüht, nicht-Betroffene von für sie falschen medizinischen Eingriffen abzuhalten, und jene, die später/zu spät für sich herausfinden, daß sie nicht transsexuell sind, nicht abzulehnen, sondern diesen zumindest mit wohlwollendem Verständnis zu begegnen. Biespielhaft hierfür ist das folgende Interview, das Blaire White mit einem weiblichen De-Transitionierer führte: „My Life Felt Ruined“ – Talk w/ Detransitioned Woman:

            „Diese Vorgehensweise lässt sich auch bei vielen weiteren Minoritätenverbänden feststellen, aber das Ergebnis ist immer das gleiche: Die Ablehnung der Normalbevölkerung trifft alle, während die spalterischen Lobbyisten davonkommen.“

            Transgender/Non-Binaries/Queere einerseits und Transsexuelle andererseits sind also gänzlich unterschiedliche Phänomene und Betroffenheiten.
            Der Unkenntnis über diese Unterschiede, die von den Translobbyisten weiter „gepflegt“ wird, ist es geschuldet, daß die „Ablehnung der Normalbevölkerung“ alle trifft, „während die spalterischen Lobbyisten davonkommen“!

          • @anorak2:
            „Hier ist eine 08/15 Transsexuelle die widerspricht:…“

            Die Gutste kann vor allem für sich selbst sprechen, d.h., der größte Teil ihrer Biographie, einschließlich ihre geschlechtliche Fortpflanzung ist erfolgreich MÄNNLICH gelaufen. Als Mensch im fortgeschrittenen Lebensalter hat sie vor 10 Jahren entsprechende medizinische Schritte für sich eingeleitet.
            Das ist ein sehr spezieller Erfahrungs-Horizont, wobeei eine entsprechende körperliche und biographische Prägung stattgefunden hat, die sicher repräsentativ für einen Großteil Betroffener sein mag.

            Es gibt aber auch viele Betroffene, die seit frühester Kindheit konsequent ihren Weg entsprechend ihrem Geschlechtswesen gegangen sind, und sei dies(vorerst) „nur“ in ihrer mentalen Lebenswelt, bis sie die entsprechend benötigten medizinischen Maßnahmen für sich umsetzen konnten.
            Diese Menschen haben einen sehr anderen Erfahrungs- und SELBST-Erlebens-Hintergrund, als die interviewte Person.

    • Und? Sie sieht oberhalb der lächerlichen Fake-Muskeln und den kontrastierend spindeldürren Beinchen immer noch aus wie ein kleines Mädchen, halt mit kurzen Haaren.

      • Also auf dem Foto oben nicht. Typische Computer-Teenies habe auch nicht unbedingt dickere Beine. Hätte ich als jungen Mann akzeptiert, trotz fehlender Beinbehaarung (die Haare sind alle unter den Achseln gelandet 🙂 )

        Das Gesicht auf der verlinkten Seite, sieht aber eindeutig noch sehr weiblich aus, zu dicke Lippen, zu weibliche Frisur, zu wenig Bartschatten.

    • Ganz gut gelungen, wobei die Bauchmuskulatur etwas zu sehr nach anabole Steroide aussieht
      Fotos lügen.
      Auf jeden Fall sieht er*sie krank aus, in einem eng begrenzten Bereich Fake-Muskeln, aber ansonsten abgemagert. Wahrscheinlich ein Psycohwrack

      • Nach der kurzen Zeit und mitten in der Transition ist wenig zu erwarten. Mal schauen ob und wie er sich Ende des Jahres präsentiert.

  6. Ob diese beiden Frauen wohl schon dahinter gekommen sind, warum die Männer Schluss mit ihnen machen wollten?
    Ist für mich auch nicht nachvollziehbar, wie man mit jemanden zusammen bleiben will, den man bereit ist im Schlaf mit kochendem Wasser zu übergießen?

    Natürlich wird deren Verhalten immer wieder versucht mit irgendwelchen Traumata zu erklären. Das Frauen einfach auch bösartig sein können, ist undenkbar.

    Interessant ist natürlich wie solche Fälle in die Kriminalstatistiken eingehen.

  7. Reitschuster hat einen interessanten Beitrag:
    „Ex-Richter gibt Bundesverdienstkreuz an Steinmeier zurück“
    https://reitschuster.de/post/lockdown-weder-notwendig-noch-verhaeltnismaessig-sondern-verfassungswidrig/

    Dessen Argumentation ist ähnlich wie meine:
    „Diese Maßnahmen sind einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Weil sie unverhältnismäßig und in diesem Ausmaß nicht erforderlich sind, verstoßen sie gegen das Rechtsstaatsprinzip. Spätestens mit der Verabschiedung des § 28b IfSG wurde mit Hilfe der Ministerpräsidenten der Länder der Föderalismus zu Grabe getragen und der durch Art. 19 Abs. 4 GG garantierte individuelle Rechtsschutz gegen diese Maßnahmen aufgehoben. In der praktischen Durchführung dieser Maßnahmen steht die Gewaltenteilung nur noch auf dem Papier. In meiner fast 40-jährigen Tätigkeit als Richter wäre ich nie auf den Gedanken gekommen – ich hätte es für unmöglich gehalten und als Verschwörungstheorie abgetan –, dass ein Virus unsere Verfassungsarchitektur aus den Angeln heben könnte.

    Wenn jemand wie ich von der Eigenverantwortung des Individuums ausgeht, dann ist es erst einmal meine eigene Aufgabe, dafür zu sorgen, nicht krank zu werden. Ich weiß, dass ich bei Übergewicht, Diabetes, schwachem Immunsystem oder als Raucher gefährdet bin, an Covid-19 zu erkranken. Hier kann der Einzelne in vielfältiger Hinsicht auch von staatlichen Institutionen Unterstützung erhalten. Unterstützung darin, als Gefährdeter (wie auch die alten Menschen) nicht dem Virus ausgeliefert zu sein. Hier haben die staatlichen Organe versagt.

    Der Blickwinkel, das Menschenbild, ist ein ganz anderer geworden. Der Bürger wird pauschal als Gefährder angesehen. Dadurch wird ein Spaltvirus in die Gesellschaft getragen, (Abstand halten, Masken tragen, Testungen als Zugangsvoraussetzungen usw.).

    Dieses einseitige und mit dem Grundgesetz nicht vereinbare Menschenbild liefert eine ideologische Rechtfertigung, die gesamte Bevölkerung „wegzusperren“, von einem Lockdown in den anderen zu schicken, die nachweislich wirkungslos verpuffen.“

    usw. m.E. lesenswert und eine erfrischend bodenständige Sichtweise…

    • Wenn jemand wie ich von der Eigenverantwortung des Individuums ausgeht, dann ist es erst einmal meine eigene Aufgabe, dafür zu sorgen, nicht krank zu werden.

      Falsche Analyse-Ebene.

      • Keine Ahnung, was du mir damit sagen willst. Vielleicht liegts am englisch oder an der Uhrzeit.

        Wenn du das mal bitte näher erklären würdest, vielleicht komme ich morgen dazu, mir das anzuschauen.

        Es gibt bei Covid kein „systemisches Risiko“ und selbst wenn es eines gäbe (was immer das sein soll), heißt das nicht, dass man einfach mal eben so von grundlegenden Rechtsprinzipien abweichen darf, denn das gefährdet das System noch viel mehr…

        • @androsch:

          Es gibt bei Covid hunderttausende (schwer) erkrankte und zehntausende Todesfälle alleine in Deutschland. Weltweit sind es nochmal um Größenordnungen mehr schwer erkrankten und Todesfälle. Das heißt, Covid fällt in die Kategorie Fallzahl n viel, viel, viel größer als 1 (letzter Fall auf dem Bild).

          In dieser Kategorie sind die systematischen Effekte bzw. das Risiko am „unwahrscheinlichen Ende“ der Risikoverteilung die relevanten Parameter. Man muss diese Effekte und dieses Risiko berücksichtigen, weil durch die große Anzahl an Betroffenen unvorhersehbare Kettenreaktionen auftreten, welche desaströse Auswirkungen nicht nur für die Betroffenen haben, sondern letztlich für die gesamte Gesellschaft. Deshalb ist die Analyse bzw. die Vermeidung und Verhinderung solcher Phänomene notwendigerweise losgelöst von den einzelnen Individuen (dissociated from the components).

          Reitschuster kann gar nicht „selbst dafür sorgen, nicht krank zu werden“, weil es ein systematisches Phänomen ist. Er kann sich nur der gesamtgesellschaftlichen Anstrengung diese Sache in den Griff zu kriegen anschließen. Es ist dasselbe wie bei Impfungen: Herdenimmunität gibt es entweder für alle oder für niemanden. Es ergibt keinen Sinn zu sagen man „sorge selbst dafür dass Herdenimmunität gegeben ist“. In so einem Fall sitzen wir alle im selben Boot. Mitgefangen, mitgehangen.

          Reitschuster sitzt der Illusion auf, er könne diese Sache auf der individuellen Ebene angehen („es ist meine eigene Aufgabe dafür zu sorgen nicht krank zu werden“). Das ist prinzipbedingt nicht möglich, weil eine Pandemie ein gesellschaftliches Problem ist, und er selbst ein Teil dieser Gesellschaft ist.

          • Nichts davon hat irgendwas mit der zitierten Argumentation zu tun. Deren Thema sind Demokratie, Rechtsstaat, Grundrechte, Verhältnismäßigkeit, die er im Carola-Regime verletzt sieht. @pingpong geht mit keinem Wort darauf ein, wo die Verbindung zwischen dem Herdenimmunblabla und den rechtsstaatlichen Einwänden besteht. Vielleicht gibt es keine.

            Übrigens der Autor des oben zitierten Textes ist ein Richter, nicht Reitschuster. Du hast nicht einmal das verstanden. Vielleicht sollte es nur ein Aufhänger für eine damit nicht im Zusammenhang stehende Textwüste sein.

          • „Reitschuster sitzt der Illusion auf, er könne diese Sache auf der individuellen Ebene angehen („es ist meine eigene Aufgabe dafür zu sorgen nicht krank zu werden“). Das ist prinzipbedingt nicht möglich, weil eine Pandemie ein gesellschaftliches Problem ist, und er selbst ein Teil dieser Gesellschaft ist.“

            Abgesehen davon, dass deine Behauptung hinsichtlich Corona nicht stimmt (selbst wenn du die hochgerechneten, übertriebenen und teilweise durch Fehlanreize entstandenen Zahlen verwendest, bleibt es hinsichtlich der Übersterblichkeit eine etwas stärkere Grippewelle, zumindest in Deutschland), spielt das alles keine Rolle hinsischtlich unserer Rechte.

            Ich hatte das auch schon mehrmals geschrieben: der Staat hat möglichst dafür zu sorgen, dass man sich schützen KANN (indem er z.B. Home-Office als Rechtsanspruch formuliert und HomeSchooling erlaubt), aber er darf einen nicht dazu zwingen, schon gar nicht darf er alle Menschen entrechten, ganz egal was das ansonsten für Folgeauswirkungen hat. Also bleib mir mit deinem System-Blabla vom Leibe! Die Pest hat damals auch halb Europa ausgeräuchert und danach ging es weiter. Das ist Schicksal, deine kranken Kontrollillusionen widern mich an! Du schnallst noch nichtmal ansatzweise, was dafür an Rechtsstaat zertrümmert werden muss und was DAS für Folgen (für uns alle) haben wird!

            Mit der Systemstabilität werden heute die allergrößten Schweinereien getrieben (ich erinnere an „systemrelevante Banken“), die Prolongierung schlecht aufgestellter Systeme, um jeden Preis, ist kein Wert an sich und man kann quasi alles damit begründen, man braucht noch nichtmal deine Mengenlogik dafür, denn einzelne Teile der Infrastruktur hängen von wenigen Spezialisten ab, die man (zu deren und zum Schutz „des Systems“) dann komplett rechtlos stellen könnte (und müsste). Das lässt sich endlos ausbauen in eine alptraumhafte Diktatur. Dafür reicht ein paranoider Hasenfuß an der Spitze oder ein böswilliger Autokrat (zu dem Merkel sich erkennbar entwickelt hat). Was für Folgen die aktuelle Geldpolitik und der massive Vertrauensverlust haben werden, weißt du auch nicht, die Systemstabilität ist spätestens seit 2008 dauernd in Gefahr und hat schon jede Menge Rechte geschliffen und gesellschaftlichen Zusammenhalt und Vertrauen gekostet, mit kaum absehbaren Auswirkungen für die Zukunft.

            Und zur Bewertung der aktuellen Situation gehört nicht nur das akute Problem, sondern auch die Tatsache, dass es wellenartig immer wieder und immer in anderer Form auf uns zukommen wird (zumindest war es mit Grippewellen in der Vergangenheit so). Und ich vertraue weder der Pharmamafia, noch habe ich Lust, mich alle viertel Jahre impfen zu lassen, wegen irgendeiner belanglosen Mutante…

          • @pingpong

            *lol* „idiotische Ansichten“, das musst ausgerechnet du schreiben, derjenige der mit „einige Wochen einsperren“ die Grippe weltweit ausrotten will, weil sterbende Alte und Kranke ja so systemrelevant sind. Du hast echt ein Wahrnehmungsproblem, Mann!

          • @pingpong

            Ja, wie auch immer. Früher warst du mal Superlockdownbefürworter, zero-Covid oder so einen Blödsinn, auch wenn dein Konzept sicher sehr viel komplexer ist, als ich es heruntergebrochen habe.

            Mit Leuten, die meine Grundrechte für Verhandlungsmasse halten, wegen ihrer Hosenschisserei, habe ich keine Lust mehr zu diskutieren. Du wirst von deiner fixen Idee ohnehin nicht mehr wegkommen.

            Ich kenne mittlerweile mehrere Leute die „Covid“ hatten, sogar Risikopersonen. Bei Niemandem davon war es schlimmer als eine Grippe, bei einigen nur vorübergehende Gliederschmerzen, keiner hat Langzeitfolgen (andererseits hatte ich im Verwandtenkreis Menschen, die schlimm krank waren, aber mehrmals negativ getestet wurden).

            Vielleicht hatte ich es sogar selbst, denn ich hatte „Corona-Zehen“ (aber die superschlauen Medizinier wissen nichtmal, ob es tatsächlich was mit Corona zu tun hat) aber weder ich, noch sonst jemand in meinem direkten Umfeld, war irgendwie krank, den ganzen Winter nicht. Nichtmal ein popeliger Schnupfen, trotz der Scheißkälte dieses Jahr. Dass bei den Intensivbetten gemogelt wurde und da auch keine bundesweite Notsituation war, hast du ja hoffentlich auch mitbekommen.

            Wenn ich wetten würde, dann darauf, dass Covid lediglich als Komorbidität schlimm wird oder bei genetisch dafür Veranlagten. Tja, wissen wir nicht, wie so vieles. Aber heutzutage können wir ja alles kontrollieren und verstehen, gelle? Vor hundert Jahren wäre niemand ernsthaft auf die Idee gekommen, sowas aufhalten zu können, aber heute leiden wir unter Machbarkeitswahn, weil wir uns selbst für viel fortschrittlicher halten, als wir sind. Und die Pharma-Goldgräber wissen, wen sie bestechen müssen, damit das auch so bleibt.

            Das ist ein riesiger gut aufgebauter Semi-Fake. Hat bei der Schweinegrippe usw. nicht geklappt usw. (die Versuche gab es x-mal die letzten Jahre), diesmal haben sie es geschickter aufgezogen und hatten vorher die richtigen Leute an den richtigen Stellen (man lernt ja aus Fehlschlägen), vielleicht sogar einen mittelgefährlichen Krankheitserreger, mit optimierter Übertragbarkeit – und schon fällt die Illusion vom freien Menschen weltweit in sich zusammen… ein sehr erfolgreicher Testlauf (bei Kontrollbedarf beliebig wiederholbar übrigens, die Biowaffenlabore sind voll mit hervorragenden Erregern, die auf ihre Erprobung in der Praxis warten).

            Ob es eine Verschwörung war oder nicht, werden wir übrigens bald wissen. Wäre ich ein Psychopath, dann wäre mein nächster Schritt ein richtig heftiger Virus, für den ich den Impfstoff schon in petto habe, aber nur an die rausgebe (hach ja, die Produktionskapazitäten!1!!), die schön mitspielen und die ich noch brauche (wichtige Infrastruktur usw, da wird es dann auch keine Solidarität mit Entwicklungsländern mehr geben). Am Ende sind alle Querköpfe und nutzlosen Fresser tot und Deinesgleichen werden brav alles mitmachen, was man von ihnen verlangt. Hoffen wir mal, dass ich nur paranoid bin, wir werden es sehen…

          • Ich weiß, es ist hoffnungslos, hier vermitteln zu wollen, aber zu pingpong muss man fairerweise sagen, dass er mit den bestehenden Grundrechtseingriffen so ja auch nicht einverstanden ist. Er setzt darauf, dass mit einer ZeroCovid-Strategie die Anzahl, wenn auch nicht die Qualität, der Grundrechtseingriffe stark abnähme bzw. geringer gewesen wäre.

            Andererseits findet er sich durch sein permanentes Betonen der Gefährlichkeit von Covid-19 und die auch bei ihm ausbleibende Reflexion der Verhältnismäßigkeit von Grundrechtseingriffen und der vom Virus ausgehenden Gefahr stets auf der Seite der Dauerlockdownbefürworter wieder, die handeln nämlich genauso. Deshalb schlägt ihm auch so massive Ablehnung entgegen, obwohl sein Konzept ja doch eigentlich eine Mäßigung der Maßnahmen zumindest verspricht.

          • @Semi

            Wenn du genau liest, was ich geschrieben habe, wirst du feststellen, dass ich die Impfung gar nicht für das Problem halte. Im Gegenteil zu den meisten VTlern bin ich in der Lage wie ein Psychopath zu denken und die würden niemals mit Impfungen ausgerechnet ihre Schafherde töten oder unfruchtbar machen, das ist vollkommen unlogisch, dann müssten sie ja selbst arbeiten und sich mit Leuten wie mir rumschlagen (weil nur die überlebt hätten). Nein, die Impfung (zumindest die im nächsten Schritt) wird eindeutig überlebenswichtig sein und die nächste „Pandemie“ wird nicht halb so harmlos sein, wie die jetzige, die war nur ein Testballon (ein erstmals erfolgreicher)… falls es denn eine Verschwörung gibt, was ich zumindest für möglich halte (ein weltfremder Naivling jeder, der sowas prinzipiell ausschließt).

            Wart einfach ab, was passiert. Der Richter den ich verlinkt hatte, konnte schon die aktuelle Entwicklung nicht fassen. Tatsächlich werden diese Pandemieszenarien schon seit Jahren in der VT-Szene ventiliert und die Anzeichen, dass mind. ein Teil dieser Aktion sehr sorgfältig vorbereitet und inszeniert wurde, sind erdrückend (außer man ignoriert sie).

            @Renton

            So schätze ich das auch ein.

            Vermittlung gibt es nicht mehr, meine Geduld mit den Panikern ist einfach am Ende. Es gibt im Leben einfach unvereinbare Positionen, bei denen sich kein Kompromiss finden lässt und das ist so eine. Pingpong meint es gut, alle meinen es immer nur gut, aber das ändert nichts daran, dass sie dabei die falsche Seite stark machen, diejenige, die uns systematisch entrechtet.

          • @pingpong

            Es gibt nicht den geringsten Grund, warum es bei uns nicht so sein sollte, abgesehen von Spahn und Merkel und euch dämlichen Angsthasen…

          • @pingpon
            Apropro Grundrechte in Neuseeland:
            „Neuseeland ist eine unabhängige parlamentarische Monarchie, die sich am britischen Vorbild orientiert, aber nur eine Kammer hat, es gibt also kein Oberhaus. Es verfügt als einer von drei Staaten weltweit, neben dem Vereinigten Königreich und Israel, über keine kodifizierte Verfassung.[42] Nach dem Constitution Act 1986 ist der Monarch von Großbritannien und Nordirland in seinem Amt als König bzw. Königin von Neuseeland das Staatsoberhaupt. Ein Generalgouverneur repräsentiert wie in jedem Commonwealth Realm das Staatsoberhaupt, er kann jedoch keine Macht auf das Parlament ausüben.“
            siehe Wikipedia

            Die haben von Haus aus schon kaum Rechte.

            Außerdem:
            „Neuseeland erlaubt derzeit kein Anlegen ausländischer privater Jachten und Boote ohne eine vorher erteilte Sondergenehmigung. Verstöße, auch in Notfällen, werden als illegale Einreise gewertet. Internationale Einreisen nach Neuseeland bleiben bis auf weiteres untersagt. Ausnahmen bestehen weiterhin nur für neuseeländische Staatsangehörige und Inhabern von Daueraufenthaltserlaubnissen („(permanent) residents“). In allen anderen Fällen muss für die Einreise zwingend eine sogenannte Border Exception der Einwanderungsbehörde vorliegen.
            Alle Reisenden sind verpflichtet, sich nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben, die derzeit direkt in der Nähe des Einreiseflughafens in dafür vorgesehenen Einrichtungen absolviert werden muss.

            Es gilt erneut Level 1 des vierstufigen nationalen COVID-19-Notfallsplans für das gesamte Land.
            Alle Bürger sind aufgerufen, die neuseeländische Tracing-App herunterzuladen, unter Aktivierung der Bluetooth-Funktion zur Kontaktverfolgung zu aktivieren und die verpflichtend in allen Geschäften und öffentlichen Gebäuden sowie im öffentlichen Nahverkehr angebrachten QR-Codes zur Aufenthaltserfassung zu scannen. [könnte ich gar nicht, weil kein Handy]

            In den öffentlichen Verkehrsmitteln in Auckland (einschließlich Fähren) und auf allen Flügen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln (einschl. Fähren und Flugzeugen) und im Einzelhandel wird es im ganzen Land weiterhin empfohlen.

            Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden. Bei Verstößen gegen die Hygienevorschriften können hohe Geldstrafen verhängt werden.“

            https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/neuseeland-node/neuseelandsicherheit/220146

            Klingt wie die große Freiheit dort, fast schon so liberal, wie seinerzeit in der DDR…
            und das obwohl die Neuseeländer wohl sehr unkritisch gegenüber Corona und Impfungen sind.

            Nein, nein, stecks dir irgendwohin, brauch ich nicht.

          • Mensch Androsch, das wird ja immer lustiger hier.

            Apropro Grundrechte in Neuseeland […] Die haben von Haus aus schon kaum Rechte.

            Ja, deswegen ist NZ im Demokratieindex auf Platz 4 und Deutschland auf Platz 14.

            Du machst dich lächerlich.

            Alle Bürger sind aufgerufen, die neuseeländische Tracing-App herunterzuladen, unter Aktivierung der Bluetooth-Funktion zur Kontaktverfolgung zu aktivieren und die verpflichtend in allen Geschäften und öffentlichen Gebäuden sowie im öffentlichen Nahverkehr angebrachten QR-Codes zur Aufenthaltserfassung zu scannen. [könnte ich gar nicht, weil kein Handy]

            Musst du auch nicht, deswegen steht da dass alle Bürger aufgerufen sind das zu tun. Bei all den Sorgen die du dir um die Grundrechte machst verstehst du sicher den Unterschied zwischen einem Aufruf und einem Zwang. Das „verpflichtend“ im weiteren Verlauf bezieht sich selbstverständlich auf die QR-Codes („die QR-Codes, die verpflichtend in allen Geschäften etc angebracht sind“). Die müssen ja auch überall angebracht sein, sonst könnte man sie nicht scannen – sofern man das wollte 🙂

          • „Wenn du genau liest, was ich geschrieben habe, wirst du feststellen, dass ich die Impfung gar nicht für das Problem halte.“

            Du erwartest also keine Vorteile davon, Dich (und Deine Kinder) nicht impfen zu lassen?

            „Wäre ich ein Psychopath“

            Weißt Du, wo Du schon ziemlich original wie einer geklungen hast?
            Hier an der Stelle bspw.: „Die Pest hat damals auch halb Europa ausgeräuchert und danach ging es weiter. Das ist Schicksal, deine kranken Kontrollillusionen widern mich an!“

            Zum 1.Satz: kein weiterer Kommentar, siehste selber, ne?

            Aber zum 2., möchte ich (weil Du es bist, ein Eingeborener der Ex-DDR obendrein) nachhaken: warum siehst Du Migrationsbewegungen denn nicht auch einfach als mehr oder minder schicksalshafte Begebenheiten an? Warum darf die Politik da, mit u.a. Deiner Billigung, zu illegalen Mitteln greifen, die viel zu oft direkt & unmittelbar im Tod unschuldiger Menschen resultieren?

            „die Impfung (zumindest die im nächsten Schritt) wird eindeutig überlebenswichtig sein“

            Was dann aber immernoch nicht bedeutet, dass Du Dich und Deine Kinder impfen lassen wirst, schätz ich (vgl. „belanglose Mutante“)?

            „und die nächste „Pandemie“ wird nicht halb so harmlos sein, wie die jetzige“

            Aktuell liegt die Anzahl der Toten pro Tag hierzulande bei 150 im Wochenschnitt – obwohl wir Ende Mai haben, bislang noch quasi flächendeckend Maßnahmen zur Eindämmung greifen und Risikogruppenangehörige weit überwiegend bereits (zumindest erst-)geimpft sein dürften.

            Aber klar: aus Deiner Sicht immernoch völlig harmlos, das Ganze.
            Das Mindeste, was Du von einer „echten“ Pandemie erwartest, wären Verstorbene in jedermanns, also auch Deinem, Bekanntenkreis respektive inner circle. I get it.
            Aber ich bleib dabei: DANN hätte die Politik krass versagt.

            Dieser Virus, vor 100 Jahren ausgebrochen, hätte womöglich ähnlich fatale Todesfallzahlen nach sich gezogen wie die Spanische Grippe – bei u.a. dem Ernährungs- bzw. Gesundheitszustand der Bevölkerungsmehrheit damals so kurz nachm Weltkrieg & fehlenden medizinischen Möglichkeiten verglichen mit jetzt.

            Quarantäne, Schulschließungen oder Freiluftunterricht, Versammlungsverbot, geschlossene Restaurants und Kneipen etc. sowie Masken sind Alles Dinge, die damals (stellenweise) auch bereits versucht wurden zur Eindämmung (mit, gemäß Studien, verhältnismäßig gutem Erfolg). You know that, don’t you?

            Was uns einen kann, vielleicht, ist die Hoffnung:

          • @Renton „pingpong muss man fairerweise sagen, dass er mit den bestehenden Grundrechtseingriffen so ja auch nicht einverstanden ist.“

            Wo hast du das gelesen?

            „Er setzt darauf, dass mit einer ZeroCovid-Strategie die Anzahl, wenn auch nicht die Qualität, der Grundrechtseingriffe stark abnähme bzw. geringer gewesen wäre.“

            „Wenn du tust was ich verlange, lass ich dich frei“. Das ist praktisch Nötigung der gesamten Bevölkerung. Dass die politischen Kräfte, die diesen Tausch anbieten, von Grundrechtseingriffen „wenig halten“, ist eine etwas kühne Interpretation. Wer davon wirklich nichts hält, nimmt von vornherein keine Gefangenen.

          • Man kann den Lockdown auch ohne den hiesigen Affentanz einfach so beenden. Es gibt keinen Grund, dafür Vorbedingungen zu setzen. Es gab von Anfang an keinen legitimen Grund für „Lockdown“. Schon gar nicht einen so troidoitsch durchgeführten.

          • @Semi Wenn die mit ihrem Inzidenzgedöns nicht aufhören, kommt im Herbst 2021 der nächste „Lockdown“, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dafür dass Erkältungskrankheiten im Sommer zurückgehen kann übrigens keine Regierung und kein „Lockdown“ was.

          • Du, in Indien IST gerad Sommer…

            Deshalb ist „der Sommer wird gut“ a.m.S. eben auch nur ne Hoffnung und aber leider noch keine Gewissheit.

          • Was man schon dazu sagen muss: In zivilisierteren Gegenden als Indien springen allerdings auch nicht Millionen religiöse Fanatiker aus allen Teilen des Landes mitten in einer Pandemie an der selben Stelle in eine ohnehin zu großen Teilen aus menschlicher und tierischer Pisse und Scheiße bestehende Kloake namens Ganges:

            https://www.theguardian.com/world/2021/may/30/kumbh-mela-how-a-superspreader-festival-seeded-covid-across-india

            Religioten kriegen überall ihre Superspreader-Events hin, seien es die orthodoxen Juden in Israel, die orthodoxen Christen in Russland, die Moslems überall auf der Welt mit ihrem abendlichen Ramadan-Rudelfressen oder im auch so aufgeklärten Westen die ganzen spinnerten Frei- und Pfingstkirchler. Die werden am Ende zusammen (mit ein bisschen Anstrengung) durch ihre Religionsausübungen mehr Tote auf dem Gewissen haben als alle Kriege seit WWII verursacht haben.

            Ich habe selber schon die Hoffnung, dass der Sommer hier wie letztes Jahr wieder helfen wird, es wird aber ab Oktober dann wieder „bergab“ gehen. Und in D ist es nicht abzusehen, dass dann alle die wollen geimpft sind, zumal dann ja eigentlich die die im März/April dran waren ja schon wieder zu Auffrischung an der Reihe wären.

  8. Aus der Reihe „Der traurige Stand der Wissenschaft heutzutage“ folgende lustige(?) Geschichte:

    In dem Buch „Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt“ präsentieren der Alfred-Nobel-Gedächtnispreisträger Richard Thaler sowie der Rechtswissenschaftler Cass Sunstein eine Methode „das Verhalten von Menschen zu beeinflussen, ohne dabei auf Verbote und Gebote zurückgreifen oder ökonomische Anreize verändern zu müssen.“ Das Werk hatte großen Einfluss und gilt als eine der Grundlagen u.a. für den Wissenschaftszweig der Verhaltensökonomie (ein Gebiet auf dem Cass Sunstein immer wieder sein Unwesen trieb).

    Eines DER kanonischen Beispiele für einen Nudge ist das in ein Urinal eingravierte Abbild einer Fliege, welche das Zielen verbessern soll und somit die Reinigungskosten senkt. Diese Beispiel kommt sowohl in der deutschen Wikipedia zum Begriff „Nudge“ vor als auch in der englischen beim Begriff Verhaltensökonomie, und ist wohl das meisterwähnte und -erzählte Beispiel für einen Nudge überhaupt.

    Allerdings nur, bis einmal jemand auf die Idee kam und nach der wissenschaftlichen Studienlage bezüglich dieser Behauptung fragte. Wie sich herausstellt: Nichts vorhanden. Es sieht aus, als wäre das ganze einfach eine mehr oder weniger frei erfundene Geschichte, die allerdings den unbestreitbaren Vorteil hat dass man damit vorzüglich Menschen beeindrucken kann (und für einen Alfred-Nobel-Gedächtnispreis reicht es offenbar auch).

    Folgender Kommentar bringt es auf den Punkt: „It’s becoming hard to avoid the impression that behavioral economics, broadly speaking, is a collection of made-up cocktail-party stories.“

    Der Einfluss der Verhaltensökonomie und der Akteure sollte nicht unterschätzt werden. Thaler war Berater von Obama, auf seine „Forschung“ zur Verhaltensökonomie“ gehen weitreichende Änderungen im Pensionssystem von UK zurück.
    Sunstein war ebenfalls Berater von Obama (ein Schelm wer hier ein Muster erkennt) und leitete dort eine Unterabteilung des Office of Management and Budget, der größten Behörde im weißen Haus. Umso erschreckender dass deren Ideen und Forschung offenbar zu einem großen Teil heiße Luft. Unter David Cameron wurde in UK die sog. „Nudge Unit“ geschaffen, unter der Leitung von David Halpern. Er war wesentlich an den Entscheidungen zum katastrophalen Umgang in der Corona Pandemie beteiligt, als Teil des wissenschaftlichen Beratungskomitees SAGE. Es wäre wohl keine Übertreibung, das verfehlte Nudge-Konzept für einen großen Teil der unnötigen Covid Todesfälle in UK verantwortlich zu machen.

    Die weiteren Meldungen des Tages: Ebenfalls Alfred-Nobel-Gedächtnispreisträger Daniel Kahnemann hat zusammen mit bereits erwähnten Cass Sunstein ein neues Buch mit dem Titel „Noise“ geschrieben. Das Buch enthält die Behauptung, keine Korrelation würde keine Kausalität implizieren. Eine Behauptung, auf die der Spruch des großen Wolfgang Pauli zutrifft: „It is not even wrong“. Auch sonst scheint der Titel des Buches Programm zu sein.
    Was ist los mit diesen Alfred-Nobel-Gedächtnispreisträgern? Auch Kahnemann hat grundlegende Arbeiten zur Verhaltensökonomie publiziert, es sieht so aus als wäre das alles ein einziger großer Zirkel von Luftnummern. Den besten Kommentar zu dieser Geschichte hat Andrew Gelman (wie immer großartig) auf seinem blog veröffentlicht. Der passende Titel seines Beitrags: „Thinking fast, slow, and not at all: System 3 jumps the shark“
    Großartig 😀

    • Ich bin der Meinung, oberste Aufgabe des Staates besteht darin, uns vor denn „Nudging“-Versuchen hergelaufener ideologiedurchtränkter Pappnasen zu schützen. Definitiv ist es nicht staatliche Aufgabe, daran teilzunehmen.

      • Da haste Pech mit unserem Staat.

        von 2014:
        „Psychologen, Anthropologen und Verhaltensökonomen sollen her und Angela Merkel helfen: Die Regierung will wirksamer regieren und den Bürgern einen Schubs in die „richtige“ Richtung geben.
        (…)
        Vielmehr gehe es darum, neue Methoden für „wirksames Regieren“ zu erproben. Dafür sollten Erkenntnisse der Verhaltensökonomie stärker genutzt werden. Denn Forscher hätten herausgefunden, „dass viele Menschen so handeln, dass es ihren eigenen Interessen widerspricht““

        https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/kanzlerin-angela-merkel-sucht-verhaltensforscher-13118345.html

        Da fragt man sich natürlich, ob der heutige autoritäre und oft grundgesetzwidrige Regierungsstil (mit) ursächlich auf diese gruselige Idee des „wirksamen Regierens“ zurückzuführen ist.
        (hab mich damals auch über die Idee des Nudging aufgeregt (wer überwacht die Schubser?), aber der Begriff ist mir interessanterweise seit Jahren nicht mehr untergekommen)

        • Da sprach die Böckin vom Gärtnern. Wenn die Merkel permanent Mist baut, ist eine psychologische Methode, um sich aus der Schlinge zu ziehen, die Projektion: „Die anderen wissen nicht, was an meinem Mist gut ist, deswegen müssen sie genudged werden.“

          Man MUSS doch selbst als dümmster Gutmensch endlich erkennen, daß bei der im Hirnkasten ein appes Kabel dran ist.

        • nicht wirklich, nein. Aber von Kahnemann hab ich die eine oder andere Sache gelesen, das ist ganz bestimmt kein dummer. Den als Aufhänger zu nehmen was so alles falsch läuft in der Wissenschaft im allgemeinen und in der Verhaltensökonomie im speziellen sagt jede menge über die Qualität des Arguments (und den Stil der Kritik);

          • @andreas:

            Aber von Kahnemann hab ich die eine oder andere Sache gelesen, das ist ganz bestimmt kein dummer.

            Warum schreibt er dann so einen Stuss? Dass keine Korrelation keine Kausalität implizieren würde ist einfach falsch, und zwar so eindeutig dass es sogar ein Volksschüler versteht.

            Den als Aufhänger zu nehmen was so alles falsch läuft in der Wissenschaft im allgemeinen und in der Verhaltensökonomie im speziellen…

            …ist gerechtfertigt.

            Das Problem ist nicht so sehr, dass Kahneman bisweilen falsch liegt und ein Großteil seiner Forschung zu Verhaltensökonomie, prospect theory usw. durch die Replikationskrise invalidiert wurde. Das kommt vor und ist normal in der Wissenschaft. Ergebnisse stellen sich als falsch heraus und werden durch neue Erkenntnisse abgelöst. Das Problem ist m.E., dass gerade diejenigen, welche das permanente Hinweisen auf die „Irrationalität“ und die „psychologischen Fehlschlüsse“ der Menschen zu einer eigenen Wissenschaft gemacht haben (nämlich die Verhaltensökonomie und deren Abkömmlinge), SELBST anscheinend blind für ihre eigenen psychologischen Fehlschlüsse und Irrationalitäten sind. Ist ja auch verständlich, all diese Forschung kommt sehr gut auf Cocktail Partys an, es sind super interessante Geschichten die niemanden kalt lassen.
            Aber es entschuldigt nicht diese präpotente Selbstsicherheit mit der Kahneman seine Ergebnisse präsentiert („You have no choice but to accept that the major conclusions of these studies are true“, siehe weiter unten) und mit der er permanent – man könnte durchaus vermuten mit ein bisschen Freude an der Sache – auf der „Irrationalität“ und den „psychologischen Fehlern“ der Menschen herumreitet. Stellt sich heraus, vielleicht sind die Menschen gar nicht so dumm und eventuell ist er hier und da ein Opfer seiner EIGENEN psychologischen Fehler geworden.

            Ein paar wahllos herausgegriffene Punkte:

            The hot hand is entirely in the eye of the beholders, who are consistently too quick to perceive order and causality in randomness. The hot hand is a massive and widespread cognitive illusion.
            Aus D. Kahnemann: „Thinking, Fast and Slow“

            Die hot hand ist das Phänomen, dass beim Basketball ein Spieler der gerade einen Punkt oder eine Serie von Punkten geworfen hat, mit höherer Wahrscheinlichkeit einen weiteren Punkt wirft, als ein Spieler der gerade einen nicht erfolgreichen Wurf gemacht hat. Man sagt, der erfolgreiche Spieler hat eine „hot hand“.

            Kahneman behauptet, dieses Phänomen existiere nicht und die Illusion wäre auf das mangelnde Verständnis von Wahrscheinlichkeiten zurückzuführen. Diese Behauptung ist falsch, und die Studie welche das angeblich belegen soll macht selbst grundlegende Fehler in der Wahrscheinlichkeitsrechnung und kommt deshalb zu fehlerhaften Ergebnisse. Wenn man es richtig macht, dann kommt heraus dass es die hot hand tatsächlich gibt.

            When I describe priming studies to audiences, the reaction is often disbelief. …
            The idea you should focus on, however, is that disbelief is not an option. The results are not made up, nor are they statistical flukes. You have no choice but to accept that the major conclusions of these studies are true.

            Aus D. Kahnemann: „Thinking, Fast and Slow“

            Priming ist eine jener Forschungsrichtungen, bei der sich fast alle „Studien“ und „Ergebnisse“ in der replication crisis als falsch herausgestellt haben. In der Wirklichkeit funktioniert es einfach nicht so wie im Laborexperiment, und selbst das Laborexperiment ließ sich in den meisten Fällen nicht replizieren. Die Ergebnisse der „priming-Forschung“, sei es dass Worte die mit alten Menschen assoziiert sind uns dazu veranlassen langsamer zu gehen, oder dass Bilder von Geld uns egoistisch machen, oder dass priming mit den 10 Geboten uns ehrlicher macht, haben schlicht und ergreifend den Test der Zeit nicht bestanden. Sie sind einfach falsch.

            Probability neglect – Debunked.

            Nudging – Nicht einmal für das meistzitierteerzählte Beispiel mit der Fliege im Urinal gibt es belastbare Studien.

            Cass Sunstein, ein einflussreicher Kollege von Kahneman, schreibt:


            Von „Wir wissen nicht wie groß die Gefahr ist, aber eines ist klar: Viele Menschen haben einen ganz übertriebenen Eindruck des Risikos und überschätzen die Gefahr“ am 29. Februar* zu „Wir müssen unbedingt sehr vorsichtig sein!“ am 27 März und schließlich „Wir können unser nudging dazu einsetzen damit die Leute zuhause bleiben. Das ist wichtig weil sie, ähm, die Gefahr unterschätzen“ am 19 Mai. 180 Grad Kehrtwende innerhalb von innerhalb von knapp 3 Monaten. Das ist schon recht bemerkenswert und typisch für die ad-hoc Rationalisierungen in den behavioral sciences.

            Diese ganzen behavioristischen „Wissenschaften“ sollten eher früher als später ihren wohlverdienten Platz auf dem Friedhof der gescheiterten Ideen antreten.

            *Du erkennst den logischen Fehler? Wenn wir nicht wissen wie groß die Gefahr ist, wie kann man dann „ganz sicher“ wissen dass die Leute es überschätzen?

          • also ich weiß nicht was du so an Artikeln liest, aber einen gut beschriebenen und auch ziemlich gut mit Studien unterfütterten Bias wie den „probability neglect“ einfach mal so als widerlegt hinzustellen, und als Beweis ein bisschen quote mining zu betreiben, garniert mit ein paar ad hominem Attacken .. schwache Kür, ganz schwach.

            Kann es sein dass dir die Halsschlagader pulsiert weil manche Leute reale und gefühlte Risiken bei Corona anders einschätzen als du? Klingt fast so …

          • also ich weiß nicht was du so an Artikeln liest, aber einen gut beschriebenen und auch ziemlich gut mit Studien unterfütterten Bias wie den “probability neglect” einfach mal so als widerlegt hinzustellen

            Wo habe ich denn so etwas behauptet? Das Phänomen wonach Menschen kleinen Wahrscheinlichkeiten mehr Bedeutung beimessen gibt es tatsächlich, ich denke das steht außer Frage. Das debunking des probability neglect (schreckliches Wort) besteht darin, dass Kahnemann, Sunstein und Konsorten dieses Verhalten auf „Irrationalität“ oder auf „kognitive Fehler“ zurückführen, wo es in einem Großteil der Fälle jedoch einfach grundvernünftiges Handeln ist. Mit anderen Worten, sie können nicht erklären warum Menschen so handeln wie sie das eben tun, und ihnen fällt nichts besseres ein als dieses Verhalten zu pathologisieren.

            Die Beispiele oben von Sunstein sind ein Musterbeispiel dafür.
            Mitte Februar 2020: Hahaha schau wie dumm alle sind, überschätzen voll das Risiko von Corona. Die sollten sich mal ansehen was ich und meine Kollegen in unserer unvergleichlichen Weisheit über probability neglect herausgefunden haben.
            Mitte Mai 2020: Ähm, ja also wegen Corona und Vorsicht und so, reden wir nicht mehr drüber. Was jetzt wichtig ist: alle müssen unbedingt zuhause bleiben, weil Corona ist ganz gefährlich. Hier, ich und meine Kollegen haben herausgefunden, wie wir die Leute mit nudging dazu bringen können dass sie das tun, was wir in unserer unvergleichlichen Weisheit für gut befunden haben.

            Der ganze Bereich der behavioral science hat eine Wissenschaft daraus gemacht, den Leuten permanent zu erklären wo sie überall irrational handeln, kognitiven Verzerrungen unterliegen und ganz allgemein halt einfach doof sind. Sie kommen gar nicht auf die Idee, dass die Leute eventuell im großen und ganzen recht vernünftig und rational handeln, und dass SIE SELBST es sind, die voreilige Schlüsse ziehen, ad-hoc Erklärungen aus kontrollierten Laborexperimenten unzulässig verallgemeinern und kognitiven Verzerrungen unterliegen. Nein, nein, das kann natürlich nicht sein. Wenn die Leute einfach nicht so handeln wie die Theorien es vorhersagen, dann sind bestimmt die Leute falsch, nicht die Theorien.

            Als „Erklärung“ für die Gewichtsfunktion in der prospect theory (Kahnemann & Tversky), welche kleine WS stärker gewichtet, wird explizit „kognitiven Verzerrungen“ angeführt:
            In der Theorie wird die These vertreten, dass häufig auftretende kognitive Verzerrungen (biases) das Verhalten unter Ungewissheit beeinflussen. Insbesondere sollen Menschen stärker durch Verluste als durch Gewinne motiviert werden und demnach mehr Energie in die Vermeidung von Verlusten als in die Erzielung von Gewinnen investieren.[1]

            Die Theorie basiert auf den experimentellen Arbeiten von Kahneman und Tversky. Kahneman wurde 2002 mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet, Tversky war zu diesem Zeitpunkt schon verstorben.[1] Sie deckten in ihren psychologischen Experimenten die folgenden Wahrnehmungsverzerrungen und Ursachen auf:[7]

            Auf der wiki Seite folgen dann eine ganze Reihe an solchen Verzerrungen. Dabei muss man überhaupt nicht auf Psychologisierungen oder Pathologisierungen zurückgreifen um das Verhalten der Höhergewichtung von kleinen Risiken zu erklären. Ein bisschen Hausverstand reicht, und was bei Kahnemann und in den behavioral sciences noch pathologische kognitive Fehlleistungen waren wird auf einmal zu wunderbar vernünftigem und rationalem Verhalten, das ganz einfach strukturell (nicht: psychologisch) erklärt werden kann.

            und als Beweis ein bisschen quote mining zu betreiben, garniert mit ein paar ad hominem Attacken .. schwache Kür, ganz schwach.

            Schrieb er in einem post, in welchem man den inhaltlichen Teil mit der Lupe suchen musste. Starke Vorstellung, ganz stark 😉

          • @Andreas

            ich würde wetten, pingpong hält auch den confirmation bias für debunked

            🤣

    • A= Korrelation
      B= Kausalität

      Negation von (A impliziert B)
      ist äquivalent zu A und nicht B.

      Kahnemann sagt nicht A impliziere nicht B

      Die Negation dieser Aussage, nämlich nicht (nicht A impliziert nicht B)
      ist äquivalent zu
      nicht (nicht A und nicht nicht B)
      das ist wiederum äquivalent zu
      A oder nicht B

      Damit sagt @pingpong :
      Kausalität impliziert Korrelation
      was formal richtig und deswegen die pingpongsche Negation der Aussage von Kahnemann korrekt war.

      Ich kann es kaum glauben – das muss ein Zufallstreffer von pingpon gewesen sein oder ich habe mich hier verrechnet

      • @qw:

        Du bist schon ein sonderbarer Kauz. Was noch komplizierteres ist dir nicht eingefallen?

        Dabei gibts tausende triviale Gegenbeispiele für die Behauptung keine Korrelation impliziere keine Kausalität. Hier extra für dich ein besonders schönes Beispiel:

        X = Normal(0,1)
        Y = X^2

        Korrelation(X,Y)=0, aber selbstnatürlich kausal zusammenhängend.

        • Oh man @pingpong. Ich dekliniere deine Aussage durch, treffe auf ein Ergebnis, das mir plausibel erscheint, lobe dich und du bringst zur Erläuterung ein Beispiel, dass diesem Ergebnis und damit deiner ersten Aussage widerspricht und meinst, es wäre eine Veranschaulichung deiner Aussage, dass der Satz von Kahnemann nicht stimme. Durch die Negation des Satzes von Kahnemann sagst du

          Kausalität impliziert Korrelation

          Jetzt sagst du

          Kausalität impliziert nicht Korrelation

        • Lese und lerne @pingpong
          Zuerst bekenne ich mich zweier Fehlurteile schuldig. Der erste (schwerwiegende) war meine Annahme, du hättest einen wahren und richtigen Gedanken im vollen Bewusstsein seiner Tragweite geäußert. Der zweite (schmachvollere) war meine Aussage, dass Kausalität Korrelation impliziere. Dies tut sie nur unter Einschränkung (s.u.) Ich glaube, ich wollte einfach, dass du recht hattest mit deiner Kritik an Kahnemann.

          Implikation heißt hier, dass, wenn eine Kausalität vorhanden ist, es nicht sein kann, dass keine Korrelation vorliegt (wahr + falsch -> falsch) und wenn keine Kausalität vorliegt, auch keine Korrelation vorhanden ist (falsch + falsch -> wahr). Ob darüber hinaus eine Kausalität vorliegt, ist wurscht (wahr + wahr -> wahr und falsch + wahr -> wahr).

          Der konkrete Fall muss alle diese 4 Bedingungen bestehen, damit von einer Implikation gesprochen werden kann. Es reicht, eine davon zu widerlegen (wenn der Wahrheitswert WAHR ist) oder zu bestätigen, falls der Wahrheitswert FALSCH ist, um Nichtimplikation nachzuweisen. Du beweist den Wahrheitswert FALSCH (wahr+falsch->falsch. Man zeigt z.B. dass der Fall (falsch + falsch -> wahr) nicht zutrifft. Also: obwohl keine eindeutige Korrelation vorliegt, wirkt ein Kausalgesetz. Dieser Fall kann z.B. auftreten, wenn andere Faktoren das Kausalgesetz überdecken.

          Wenn man verlangt, dass die Implikation nur für den Fall aufgestellt wird, dass alle Nebenfaktoren eleminiert sind, dann glaube ich, muss anerkannt werden, dass eine nicht vorhandene Korrelation auch ein Kausalgesetz auschließt (falsch + falsch -> wahr). Dies würde, so meine ich, meine Fehleinschätzung von oben heilen.

          Du nimmst dir den ersten Fall ( wahr + falsch ->falsch), um das Urteil
          „Kausalität impliziert Korrelation“ zu widerlegen, in concreto: „Obwohl Kausalität vorliegt, gibt es keine Korrelation, ergo folgt die Nichtgültigkeit der Implikation.

          Es ist zu schauen, ob das erste Glied, „Kausalität“ von dir richtig verwendet wurde. Der Begriff der Kausalität umfasst die Ausformulierung eines Gesetzes, das das Auftreten verschiedener Merkmale in der Zeitfolge nicht nur feststellt, sondern deren Zusammengehörigkeit behauptet. Kausalität zweier Merkmale zu behaupten, ohne dass sie in der Zeitfolge notwendig aufeinander folgen, ist ein Widerspruch und ist nicht im Begriff der Kausalität enthalten. Die empirische Suche nach Korrelationen ist der behelfsmäßige Versuch, die Tatsache, dass Kausalität immer ein B auf ein A folgen lässt, auszunutzen und nach diesem Muster Ausschau zu halten.

          Dein Beweis nimmt eine mathematische Funktion, wobei das Argument der Funktion nach deinem Verständnis den Funktionswert verursacht, mithin Kausalität begründe, während der Verlauf der Funktionswerte Nicht-Korrelativität beweise. Dies ließe sich an einer Vielzahl von Funktionen demonstrieren. Offenbar verwendest du den Begriff Kausalität hier fehlerhaft. Korrekt wäre es gewesen, du zeigtest eine Funktion, die zum ersten die geforderte Kausalität (wahr) darstellt ( z.B. 3x, aus einem x folgt ein 3x) und dann nachweist, dass es Positionen an dieser schiefen Geraden gäbe, an denen keine Korrelation zwischen x und 3x vorliege (falsch). Ein Beweis den du nicht erbringen kannst.

          Deswegen halte ich in der Summe und unter der oben angegebenen Einschränkung an der Feststellung fest, du habest mit deiner Kritik an Kahnemann, allerdings jetzt mit der Qualifizierung „ohne es zu verstehen“, recht.

  9. Im Kommentarbereich des hpd diskutiere ich darüber, was ein Femizid ist (Spoiler: Beziehungstaten sind es nicht) und ob Mexiko bei 31.000 getöteten Männern und 4.000 getöteten Frauen im Jahr nicht vielleicht ein größeres Problem mit Gewalt gegen Männer als mit Gewalt gegen Frauen hat:

    https://hpd.de/comment/72034#comment-72034

    Wer solche Diskussionen mag, kann sich mit ins Getümmel werfen. Kommentare werden nicht sofort veröffentlicht, sondern erst mittags von Montag bis Freitag.

    • Was du schreibst ist gut und begründet. Erstaunlich ist der Kommentar unter deinem.

      Petra Pausch am 26. Mai 2021 – 10:31
      „Niemand ist mitleidlos gegenüber Männern, wenn man von Femiziden spricht. Sie sollten sich wirklich einmal intensiv mit dem, was der Begriff meint, auseinander setzen.
      Femizide bedeutet, dass Frauen ermordet werden, WEIL sie Frauen sind. Männer – in Ihrem Beispiel in Mexiko – werden eher ermordet, weil sie in Gewalttaten und (in Mexiko) in Drogengeschäfte verwickelt sind. Nicht, WEIL sie Männer sind. Und: Auch ermordete Männer sind unseres Mitleids wert; das sehen sie richtig.

      Ich bin mir aber sicher, dass Sie diese Tatsache nicht wahrnehmen wollen, weil Sie nicht in Ihre Wahrnehmung passt.

      Einen solchen Kommentar wie von Frau Pausch zu verfassen, ist eine Frechheit und ignoriert deine Argumente vollkommen. Echtes Fotzenkotzen von Frau Pausch.

      • @Renton sehr guter Kommentar

        Pausch ignoriert den Rest ja komplett (und ihr Antwort ist natürlich eine recht leere Behauptung) und Meißner wird wohl auch nicht mehr antworten.

        Aber was hat

        „In Mexiko geschehen jedes Jahr hunderte Femizide, über 900 waren es im Jahr 2020. Eine Situation, die durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie und Budget-Kürzungen bei Projekten für Frauen noch verschlimmert wurde.“

        mit dem Rest des Textes zu tun? Fehlt eigentlich nur noch das sie da auf den Gender Pay Gap hinweisen.

      • Jo, bitte schreibe hier, wenn es nicht erscheint.

        Es ist mir ja fast ein bisschen peinlich, aber erst letzte Woche habe ich wieder in der Redaktion angerufen, um mich zu erkundigen, warum an zwei anderen Stellen meine Kommentare nicht erschienen sind. Man wollte noch klären, inwiefern die Kommentare gegen die Netiquette verstießen. Stattdessen wurden sie inzwischen freigeschaltet.

        Irgendwas läuft bei denen sehr komisch.

        • Ich würde sagen, die Macher dort haben ein sehr zeitgeistiges und damit oberflächliches Verständnis von Humanismus 😉

        • Wer oder was ist hpd? Warum überrascht es dich, dass ein „moderiertes“ Online-Forum Postings zensiert? Das machen alle „journalistischen“ Websites, die gebührenfinanzierten am dollsten.

          • Der hpd ist der Humanistische Pressedienst. Die sind eng verknüpft mit der Giordano-Bruno-Stiftung, eine Stiftung, die sich für die Förderung eines evolutionären Humanismus einsetzt. Primär sind die religionskritisch. Meinungsfreiheit und Toleranz stehen bei denen ganz oben auf der Agenda, weshalb sie ihrem Selbstanspruch nach auch abweichende Meinungen veröffentlichen, wie mir der Chefredakteur im persönlichen Gespräch erklärt hat.

            Merkwürdig ist das ganze, weil der Chefredakteur angeblich 90% der Kommentare selbst freischaltet, mir aber nie erklären konnte, inwiefern meine Kommentare gegen die Netiquette verstoßen. Hat die wirklich jemand anders zensiert? Und warum?

          • @Renton OK. Eine Website die auf Meinungsfreiheit Wert legt, würde ihr Forum aber gar nicht moderieren. Wenn eine Person aktiv jedes Posting freischalten muss ist das nicht meinungsfrei, weil intransparent und außerdem zeitverzögert.

          • @Renton OK. Eine Website die auf Meinungsfreiheit Wert legt, würde ihr Forum aber gar nicht moderieren. Wenn eine Person aktiv jedes Posting freischalten muss ist das nicht meinungsfrei, weil intransparent und außerdem zeitverzögert.

            @anorak2
            Dann darf man seine Seite, Störerhaftung und sonstigen weltweit einmaligen Konstrukten sei „dank“, aber nicht mehr in Deutschland betreiben/anbieten. Komplett unmoderierte Kommentare sind mittlerweile, auch wegen „false-flag-Aktionen“, ein sicherer Weg sich finanziell zu ruinieren und/oder mit einem Bein im Knast zu stehen.
            D.H. wenn Du die Sachen nicht manuell freigibst, musst Du Dir ein Team leisten können, was den ganzen Tag kontrolliert und auf echte oder falsche Beanstandungen reagieren kann.

          • @Seb Fällt dir nicht die Ironie auf, dass du das auf einem unmoderierten Online-Forum geschrieben hast?

          • @Seb Fällt dir nicht die Ironie auf, dass du das auf einem unmoderierten Online-Forum geschrieben hast?

            Untauglicher Vergleich:
            1. wird die Seite nicht aus Deutschland betrieben, sondern von WordPress, und WordPress kann die Seite (auch wenn das dann möglicherweise einen Klageweg öffnet) mit einem Klick für immer stilllegen.
            2. Das Forum ist nicht unmoderiert, auch wenn sehr selten was entfernt wird.
            Es gibt überdies einen Spamfilter, der lange nicht alles durchlässt, insb. wenn Links enthalten sind. WordPress selber blockt obendrein per default schon einmal bestimmte IP-Ranges.

            Frag mal „Christian“ ob er das hier so wie es ist auf einem eigenen Server mit nach deutschem Recht verpflichtenden Impressum anbieten würde. Ich habe da so einen Verdacht, wie die Antwort ausfallen würde.

    • Zu Femizid gibt es einen Wikipedia-Bullshitartikel.

      Völlig unbrauchbares Konzept, hier ein paar Highlights:

      Für diese Forschungsrichtung war 1998 eine Sonderausgabe der Zeitschrift Homicide Studies ein Wendepunkt, in der Jacquelyn Campbell und Carol Runyan Femizid neu definierten als „alle Tötungen von Frauen, ungeachtet des Motivs oder des Täterstatus“ (im Original „all killings of women, regardless of motive or perpetrator status“).

      Der kriminologische Ansatz behandelt Femizid als eine Untergruppe der Tötungsdelikte. Dieser Ansatz wird seit Anfang der 2000er Jahre verfolgt, vor allem in den Disziplinen Epidemiologie und öffentliche Gesundheitspflege. Für den Ansatz ist eine klare und trennscharfe Definition und Anwendung des Begriffs Femizid sekundär.

      Wäre eigentlich interessant für einen Blogartikel, wenn es den nicht schon gibt.

      • Ich habe schon einmal geschrieben: Die Darstellung, was Femizid sein soll, ist in der Aussage der beiden zitierten Damen etymologisch durchaus korrekt. Femizid lässt sich als Frauentötung übersetzen und somit bedeutet es eben das: die Tötung einer Frau, egal aus welchen Gründen.

        Der widerliche Trick ist nur, dass sie die Zahlen erkennbar IMMER auf Basis dieser ganzheitlichen Interpretation beziehen und dann an die Öffentlichkeit wiederum die Definition rausgeben, es handele sich bei Femizid um eine Tötung einer Frau, bei der ihr Geschlecht wesentlicher Grund für die Tat gewesen sei. Das ist übelste Propaganda. Diese war aber wohl auch schon von Anfang an das Ziel, denn warum bräuchte es dazu „Forschung“, wenn letztlich das einzige, was man fördert, ist, Kriminalstatistiken zu übernehmen. Das ist keine Forschung sondern reine Dokumentation. Die Behauptung, „Forschung“ zu betreiben, sollte es wohl nur so aussehen lassen, als hätten sich da „Wissenschaftler“ eingehend mit befasst. Und wenn DIE feststellen, dass so und so viele Frauen nur getötet werden, weil sie Frauen sind, dann MUSS es ja auch stimmen.

        Es scheint eine beliebte Strategie feministischer Agitatoren geworden zu sein, sich „Wissenschaftsfelder“ zu erfinden, nur um darüber dann – ganz wissenschaftlich lauter stets ungeprüft – ihre Dogmata als validierte Tatsachen erscheinen zu lassen. Und wie man in Kommentaren unter emotionalisierenden Themen wie „Femizid“ sehen kann, scheint dieses infame Brachialpropaganda durchaus zu funktionieren.

        • Auch Kritik an einer beliebigen Frau ist letztlich Kritik der Frau im allgemeinen und damit Frauenhass, ganz besonders sind starke Frauen betroffen (deshalb ausgenommen: Alice Weidel und Erika Steinbach).

          Das ist alles logisch konsistent.

  10. Der Anti-Spiegel hat mehrere Artikel zum jüngsten Nato-PR-Coup, diesmal um Weißrussland. Die Sache stinkt wieder enorm (ebenso wie der Nawalny-Komplex):

    https://www.anti-spiegel.ru/2021/alle-fakten-ueber-die-landung-des-ryanair-fluges-in-minsk-und-die-verhaftung-des-oppositionellen/

    https://www.anti-spiegel.ru/2021/lukaschenko-wirft-dem-westen-die-inszenierung-des-vorfalls-um-die-ryanair-landung-vor/

    https://www.anti-spiegel.ru/2021/kompletter-funkverkehr-veroeffentlicht-ryanair-piloten-haben-selbst-entschieden-in-minsk-zu-landen/

    Gegen den verhafteten „Blogger“, eine illustre Gestalt, die höchstwahrscheinlich von den westlichen Diensten bezahlt wird, lag bereits ein Haftbefehlt vor, der bei der Landung logischerweise ausgeführt wurde (wie das jedes Land machen würde).

    Was jetzt wirklich wahr ist und was nicht, welche Seite wie tief drinsteckt, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Es ist wieder eines dieser geostrategischen Psychopathenstücke, vorgeführt für die dummen Massen.

    Die Methode ist immer die gleiche: man inszeniert irgendetwas, was sich gut aufbauschen und skandalisieren lässt und fährt mit Hilfe unserer vollkommen unkritischen und transatlantisch unterwanderten Massenmedien eine wochenlange Kampagne, an deren Ende dann „harte Sanktionen“ gefordert werden. Die Politiker sehen sich unter Druck gesetzt und kuschen, sofern sie nicht ohnehin gekauft sind.

    Mich kotzt dieses ganze verlogene Theater so endlos an! Ich hoffe die Täter landen irgendwann alle auf dem Schafott!

    • Ich sehe, Dir geht’s ähnlich mit diesen Psychopathenarschlöchern. Diese Inszenierungen finden nicht nur bei denen, sondern auch im Umfeld immer häufiger statt.
      Mit Leistung und/oder Ehrlichkeit kommt man schon seit geraumer Zeit ins Schlingern. Und irgendwann mal kommen auch gutmütigere Häute auf den Trichter, ob sie nicht auch die Tricks anwenden sollten. Da kommt etwas ins Rutschen, was nicht mehr aufzuhalten ist.
      Man muß sich nur überlegen, was passiert, wenn man zum x-ten Mal von den dümmsten, aber verschlagensten Blödbacken auf’s Kreuz gelegt worden ist. Man muß irgendwann mal mitmachen, allein schon aus Wut, oder man wandert auf eine einsame Insel aus. Wenn man’s kann.

    • Der erste Link, erwähnt nicht die Chicago-Konvention, welche für Zivile-Luftfahrt gilt, aber nicht für die „private“ Maschine eines Präsidenten. https://de.wikipedia.org/wiki/Ryanair-Flug_4978

      Diese Konvention erlaubt es IMHO Ländern eine willkürliche Zwischenlandung zu verlangen, wenn die Sicherheit nicht gefährdet wird. Privaten Maschinen darf das Überfliegen jederzeit grundlos verboten werden.

      Eine Bombe sei an Bord, sie könne durch Annäherung an Vilnius getriggert werden, ist eine abgesicherte Begründung. Polen (IMHO Fluggesellschaft) und Litauen (Zielland) können irgendwo gegen Weißrussland klagen, Erfolg zweifelhaft…

      Es wäre rechtens gewesen, von Minsk, eine Zwischenlandung für die Verhaftung von Pratassewitsch einzufordern, nach Chicago-Konvention. Ob die Bombendrohung inszeniert wurde um evtl. Widerspruch des Piloten zuvorzukommen?

      Was ich auch interessant finde ist die Frage der Zeit in vielen Artikeln wird es dargestellt, als wäre die Maschine kurz vor dem Verlassen des weißrussischen Luftraums, unter Androhung eines Abschusses zum Umkehren gezwungen worden. https://www.rnd.de/politik/ryanair-maschine-in-vilnius-gelandet-flugleitzentrale-in-minsk-soll-mit-abschuss-gedroht-haben-QCSWYYFVIJES5K3XFE4SEYE2VE.html https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_90087412/linienflug-abgefangen-belarus-weist-vorwuerfe-zurueck.html Die Flugroute hatte ca. 300km über Weißrussland. Genug Zeit zum Verhandeln. Eine Mig zu schicken, um evtl. deren Sensoren u. Technik nach einem potentiellem Absturz für die Koordinierung der Hilfskräfte zu verwenden ist auch keinesfalls abwegig.

      • Wie gesagt, die Details werden wir wahrscheinlich nicht erfahren. Die Frage ist auch, WER die Hamas-Drohung erfunden hat. Gut möglich, dass das Nato-Quellen weitergegeben haben, um eine Landung (und sehr wahrscheinlich folgende) Festnahme zu provozieren.

        Klingt verrückt, aber wer weiß schon, wieviele solche Versuche die machen, bis mal einer klappt. Ich traue beiden Seiten alles mögliche zu. Genauso könnte das Funkprotokoll Fake sein, man kann das als Außenseiter ja nicht überprüfen oder da werkeln Geheimdienste, deren Möglichkeiten wir nicht kennen.

        Was mich am meisten aufregt, sind unsere Lügenmedien, denn die können die meisten Sachen genauso wenig überprüfen wie wir, aber sie scheuen sich nicht, so zu tun, als ob sie ganz sicher wüssten was los ist, als ob die eigene Seite (wider jeder historischen Erfahrung) immer die Wahrheit sagen würde und nichts als die Wahrheit. Das ist zutiefst unprofessionell, man könnte auch sagen: es ist reine Propaganda!

  11. So noch ein was (bevor Renton mir wieder damit zuvor kommt 🙂 ) dann mache ich Feierabend.

    Erstkontakt 18 ist seit Kurzem raus (der Anfang ist wieder kostenlos und auch schon sehr sehenswert):
    https://www.exomagazin.tv/ufo-crash-1945-erstkontakt-18/

    Im freien Teil wird u.a. ein Teil der freigegebenen US-Videos (etwa das fliegende Dreieck, ich hatte das verlinkt, es geht nicht um die TicTac-Videos) besprochen, Robert Fleischer und Pohlmann halten das nicht für authentisch. Das Problem bei der Sache: die Videos stammen wohl nachweislich aus einem Ufo-Briefing (des Senats oder so, nagelt mich nicht fest) dessen Inhalt als geheim eingestuft ist, die Videos/Fotos wurden aber freigegeben. Die Öffentlichkeit darf dann jetzt raten, bei welchen es sich um echte „UAPs“ handelt und welche nur zu Vergleichszwecken gezeigt wurden, aber gewöhnliche Objekte sind. Schei** Geheimniskrämerei!

    Auch interessant, der Astrophysiker Avi Loeb schreibt im scientificamerican:
    https://www.scientificamerican.com/article/what-should-we-do-if-extraterrestrials-show-up/
    und empfiehlt/fordert wohl einen Scan (habs selbst nur überflogen) von nahegelegenen Himmelskörpern, nach Artefakten.
    Tatsächlich wäre das eine spannende Sache, die Fotos von dort werden ja immer sehr genau von zahlreichen Laien untersucht. Es gäbe da einiges, die Frage die sich mir aufdrängt ist allerdings eher, ob man solche Artefakte nicht längst gefunden hat und unter Verschluß hält (was viele nicht wissen, die NASA untersteht m.W. dem Militär und darf Sachen zenisieren, die „die nationale Sicherheit“ bedrohen könnten). Als Laie ist es aber unheimlich schwierig, durchgesickerte Fotos zu bewerten, z.B.
    http://www.fallwelt.de/welten/mond/Turm.htm

    Apropro Mond. Edgar Mitchell war wohl zweimal aus eigenem Antrieb bei Erich von Däniken zu Besuch und hat dort und wohl auch in seinen Büchern (muss ich mir mal noch besorgen) davon gesprochen, wie sie zu Beginn ihres ersten Fluges von Carl Sagan gebrieft wurden, wenn sie seltsame, eindeutig nichtirdische Objekte sähen, nicht im Funk davon zu sprechen, bzw. ein Codewort zu verwenden, seines sei „Grandma“ gewesen. Dazu passt übrigens:
    https://www.thesun.co.uk/news/5999912/buzz-aldrin-ufo-lie-detector-test-alien-life-exists-convinced/
    „He, Al Worden, Edgar Mitchell and Gordon Cooper all took part in the study conducted by the Institute of BioAcoustic Biology in Albany, Ohio. Aldrin, 88, claimed he was a spaceship on his way to the moon, adding: „There was something out there that was close enough to be observed… sort of L-shaped.“ The tests, reportedly more reliable than standard lie detector tests, showed he was telling the truth, the Daily Star reported. Apollo 15 pilot Worden, 85, and Apollo 14’s Mitchel also claimed to have seen UFOs while Cooper says he actually tried to chase a cluster of objects.“

    Man muss sowas immer mal erwähnen, weil viele Leute nie von solchen vermeintlich unsinnigen Dingen hören und daher glauben, die „seriöse“ Raumfahrt wäre längst darüber gestolpert, wenn es da was gäbe. Nun… das ist sie, schon öfter, ihr erfahrt es nur nicht, dafür sorgen die ideologischen Saubermänner der „Wissenschaft“ schon.

    Außerdem gibt es (allerdings im Bezahlteil) ein kurzes Interview mit Jaques Vallée, einem der renommiertesten Ufo-Forscher und m.W. Nachlassverwalter von Allan Hynek (Professor Hynek war als Skeptiker bei Project Sign (1947–1949) und Project Blue Book (1952–1969) der US-Regierung dabei und wurde dort aufgrund seiner Untersuchungen zum überzeugten Ufo-Forscher).

    Jedenfalls veröffentlicht Vallée ein Buch über den bisher frühesten (bisher wenig bekannten) dokumentierten Absturz 1945 bei San Antonio, wie Rosswell auch in der Nähe von Atomwaffengelände. Er hat wohl 4 (?) Jahre dazu recherchiert und die noch lebenden Zeugen aufgesucht und auch Teile fürs Labor mitgebracht. Na ja, muss man abwarten, was er ausgegraben hat. Es gibt im Vorfeld viele kritische Stimmen, die den Fall nicht so richtig ernst nehmen, mal sehen. Ich habe mehrere Bücher von ihm gelesen und er hat einen sehr unkonventionellen und skeptischen Blick auf das Phänomen, ist aber gleichzeitg aufgeschlossen und arbeitet normalerweise ausgesprochen gründlich und ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Ich hoffe, das Buch kommt auch auf deutsch raus.

    • Ich glaube, die Sache mit den Extrairdischen wird sich mal genauso bewahrheiten wie die Sache mit dem Gender Pay Gap. 🙂

      Wir sind allein im Universum. Das wilde Spekulieren um Extrairdische ist so offensichtlich einem seelischen Mangelzustand geschuldet, daß das alles schon skurril wirkt. Das ist genauso lächerlich wie irgendwelche Sektenmitglieder, die glauben, dann und wann komme der Weltuntergang und man sei erlöst pipapo.

      Leute, bildet Euch mal ein bißchen in Tiefenpsychologie fort.

      Dann kapiert Ihr auch, daß die Sache mit den Extraterranern Bullshit ist und daß dieser ganze Weltallscheiß nur dann Sinn macht, wenn wir völlig allein im All sind und gezwungen sind, uns mit unserer und des Weltalls Endlichkeit und Hinfälligkeit auseinanderzusetzen.

      Selbst so ein Riesending wie das Universum ist ein Nichts verglichen mit dem Reich Gottes.

      Es ist ja nun wirklich nicht schwer, sich angesichts der kosmischen Verhältnisse mal die Sinnfrage zu stellen.

      Kleine Kinder glauben an den Weihnachtsmann, große an Außerirdische und den Gender Pay Gap.

  12. „Noch tun sich zwei Drittel der Deutschen schwer mit dem Gendern. Früher oder später werden sie sich aber doch damit arrangieren müssen.
    (…)
    Den Veränderungen ist nicht zu entkommen
    (…)
    Manche mögen sich an der Lesbarkeit solcher Formen stören, aber das ist reine Gewöhnungssache.
    (…)
    Es gibt kein Gesetz, das vorschreibt, wie Sie zu sprechen haben. Sie könnten aber auch versuchen, die Neuerungen anzunehmen und damit zeigen, dass Sie gerecht und inklusiv sind. Sie schaffen das. Ganz bestimmt.“

    https://taz.de/Gendergerechte-Sprache/!5769880/

    Diesen herablassend- gütigen Ton kenn ich. Als Nächstes macht sie dann auf „streng“. Und wenn das immer noch nichts hilft, wird daraus Verzweifelung mit Bettelei.

    • „die Neuerungen anzunehmen und damit zeigen, dass Sie gerecht und inklusiv sind.“

      Und wer nicht der Sprachvorgabe von oben herab folgt, ist demnach ungerecht und exklusiv.

      Das muss man einfach umframen. Gendern ist ungerecht,rassistisch, da schwer zu lernen und nicht einheitlich, exklusiv und diskriminieren, da es alle anderen Geschlechter als das Weibliche auf einen Unterstrich reduziert.

  13. Wenn die dümmste Aussage einer Medizin- Ethikerin gleich im Anreißer steht…liest man wahrscheinlich die ZEIT. (Bezahlschranke)

    „Langzeitfolgen – also in dem Sinne, dass Monate oder Jahre nach einer Impfung noch irgendetwas Unerwartetes auftaucht – gibt es bei heutigen Impfstoffen nicht.“

  14. Die einst von mir hochgeschätzte populärwissenschaftliche Sendereihe „Quarks (& Co)“ ist leider genderwissenschaftlich infiziert

  15. Für Physik-Interessierte (und das geht viel weiter als die bisherige Physik, bis weit ins Evolutionsthema) will ich nochmal einen Anlauf zu Burkhard Heim versuchen.

    Fangen wir mit dem Erfolg an, den er hatte, vielleicht weckt das das Interesse eher, als eine theoretische Abhandlung. Heim hat aus seinem Ansatz eine Massenformel hergeleitet, die es (m.W. bisher einmalig) erlaubt die Massen der Elementarteilchen vorherzuberechnen:

    Klicke, um auf Ausgewaehlte_Ergebnisse.pdf zuzugreifen

    Obige Ergebnisse wurden vom „Forschungskreis Heimsche Theorie“ in 2003 veröffentlich (m.W. sind die meisten Mitglieder mittlerweile verstorben, weshalb da nicht mehr viel zu passieren scheint). Das PDF enthält die Ergebnisse und zum Vergleich die Messwerte, die zum damaligen Zeitpunkt 2003 aktuell waren.

    Die Masseformel selbst, mit Erläuterungen usw. findet man hier:

    Klicke, um auf Massenformel_nach_B_Heim_1982.pdf zuzugreifen


    die „erweiterte Masseformel“ findet man hier:

    Klicke, um auf Erweiterte_Massenformel_Nach_Heim_1989.pdf zuzugreifen

    Die Forschungsleiterin (?, ich zitiere das aus der Erinnerung) vom Cern soll sich damals dahingehend geäußert haben, dass „ein guter theoretischer Physiker mind. ein Jahr bräuchte, um die Grundlagen zu verstehen“. Keine Ahnung ob das stimmt. Jedenfalls war die Komplexität und der Umfang der Theorie auch der Grund, warum er seine Bücher in keinem renommierten Verlag unterbringen konnte und letztlich bei seinem Freund Resch (der einen Verlag mit religiösen Schriften betrieb) veröffentlichte. Eine Todsünde im arroganten akademischen Betrieb, die dazu geführt hat, dass sein Werk heute so gut wie vergessen ist.

    • Eine kurze (weitgehend formelfreie) Erklärung des Denkmodells von Heims „erweiterten einheitlichen Quantenfeld-Theorie“ (formuliert von Dr. Wolfgang Ludwig) findet man hier:
      http://www.rodiehr.de/g_01_heim_droescher.htm

      Ich will mal daraus zitieren:
      „Einstein eliminierte den Begriff des Kraftfeldes aus der Physik. Die Bahnen von Massen erscheinen als ‚Geodäten‘, d.h. als geometrische Linien in einem Raum mit geeignet gewählter Metrik. In der allgemeinen Relativitäts-Theorie wurden Raum, Zeit und Energie zu einer Einheit verschmolzen.

      Heim ging hier einen Schritt weiter, indem er sämtliche Vorgänge im Kosmos geometrisierte.
      ….
      Heim erkannte, dass die Infinitesimal-Rechnung (Differential- und Integral-Rechnung), die auf G. W. Leibniz und I. Newton zurückgeht, der Quantenphysik widerspricht. Er entwickelte eine neue Mathematik, die er Metronen-Rechnung nannte.“

      So wie ich das verstehe, ist Heim die Geometerisierung grundsätzlicher angegangen seine kleinste unteilbare Einheit ist das „Metron“.

      Ich überspringe mal den Teil mit den Tensoren…

      „Sämtliche 6 Dimensionen erweisen sich als physikalische, und Heim konnte erst in diesen 6 Dimensionen die Messwerte sämtlicher Elementarteilchen bis auf die [damals] letzte messbare Dezimal­stelle exakt berechnen. Dr. H. D. Schulz hat im Rechenzentrum des DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron in Hamburg) die Heimschen Formeln in den Computer eingegeben und die heute bekannten etwa 300 Teilchen berechnet.

      Schon 1943 suchte Birkhoff vergeblich einen raumzeitlichen Tensor im Minkowski-Raum, und 1971 hatte C. D. Anderson (der Entdecker des Positrons) einen sechsdimensionalen Raum gefunden, beide scheiterten an der mathematischen Beschreibung. Die Lösungen der Heim’schen Gleichungen liefern vier voneinander unterscheidbare Gruppen von Elementarteilchen, die Heim ‚Letzteinheiten‘ nennt. Sie erscheinen in nichteuklidischen Koordinaten.

      1. elektrisch geladene Teilchen mit 6 Koordinaten x1 bis x6;
      2. neutrale Teilchen mit den Koordinaten x1, x2, x3, x5, x6, also ohne Zeit X4;
      3. Wechselwirkungs-Teilchen (Bosonen) mit den Koordinaten x4, X5, x6;
      4. Quanten des Gravitations-Feldes (Gravitonen, Aktivitäten) mit den Koordinaten x5, x6.“

      Die Tatsache, dass dafür ein 6-dimensionaler Raum nötig ist, hat weitreichende Auswirkungen, aber so weit will ich hier nicht gehen.

      • Na wenn was dran ist, wird’s schon irgendwann einer wieder aufgreifen, da mach ich mir keine Sorgen. Ist ja nicht so, dass in dem Bereich schon alles geklärt wäre.

        • Das Unbegreifliche für mich, ist die Tatsache, dass der das Massespektrum aus seiner Theorie herleiten konnte (m.W. der einzige Ansatz, der sowas bisher liefern konnte) und das trotzdem so gut wie vergessen ist. Ehrlich, ich verstehe es einfach nicht. Da müsste man doch ständig nachbohren und sich auf alles stürzen, was bekannt wird. Das Desinteresse irritiert mich einfach. Man wirft Milliarden dafür raus, ein noch etwas kleineres Teilchen nachweisen zu können, aber mal einen zweistelligen Millionenbetrag zu investieren, um diesen unorthodoxen (aber vielversprechenden) Ansatz zu prüfen, hat man partout nicht. Heim bekam nichtmal seine Experimente finanziert.

          Mit den weiteren Ableitungen, die sich aus der 6-Dimensionalität (und der vermutlichen Beschaffenheit der zwei zusätzlichen Dimensionen) ergeben, würde sich sehr wahrscheinlich noch sehr viel mehr erklären lassen, auch viele der Sachen, die heute von „der Wissenschaft“ zwanghaft geleugnet werden müssen (obwohl sie empirisch gut belegt sind). Zumindest hat Heim ein Modell in diese Richtung entwickelt.

          Die Tatsache, dass scheinbar erst der „Forschungskreis Heimsche Theorie“ die Masseformel lesbar veröffentlicht hat, deutet aber darauf hin, dass Heim das damals nicht (oder nicht in verständlicher, zugänglicher Form) getan hat. Er war halt ein unverbesserlicher Querkopf und durch seine Behinderung (fast blind, taub und mit Spaltenhänden) nicht in der Lage, am normalen akademischen Betrieb teilzunehmen. Sein Vater und später seine Frau lasen ihm vor und schrieben für ihn, ein unvorstellbares extremes Leben.

          Er wird das nicht umsonst gelebt haben, in meiner Weltsicht geschieht nichts ohne wirklichen Grund, auch die Begleitumstände mussten so sein. Wenn die Gesellschaft (oder der akademische Adel) reif dafür ist, wird man die Sache wiederentdecken. Und wenn nicht im Westen, dann in einer der für sowas offenen Gesellschaften, bei den Chinesen oder Russen. Meines Wissens steht die IGAAP in Kontakt mit chinesischen Wissenschaftlern, die Interesse daran bekundet haben. Dort scheint eh die Zukunft zu liegen, während man sich hier künftig darin erschöpfen wird, Doktorarbeiten zu gendern…

  16. Es gibt ein großes Problem im Geschlechterverhältnis, was bisher nicht diskutiert wurde.
    Ausgangspunkt ist folgender
    https://www.netdoktor.de/news/ejakulieren-haelt-prostata-in-schuss/

    Umd die Volksmännergesundheit zu erhalten und die Krankenkosten zu senken, müßte sich ungefähr pro Tag und Mann ein Weibchen zur Verfügung stellen. Das sollte auch Eingang in die Gesetzestexte finden.
    Wie andrerseits soll man es werten, wenn die Weibchen sich verweigern? Ist das mutwilliger Androzid? Werden Leichenberge von Männern in Kauf genommen, bloß, weil die Biester vieleicht rumzicken wie die Blöden? Das sollte als unterlassene Hilfeleistung, wenn nicht gar fahrlässige Tötung strafbar gemacht werden.

    Nun kommt aber noch etwas Anderes im Spiel: Es gibt wenige ansprechende Weibchen, die meisten sind verschrumpelt und häßlich, und wenn sich die Falsche an einen heranmacht, um dem Vorwurf des faschistisch-androziden Gedankenguts zu entgehen, wird die Psyche der betroffenen Männer vielleicht nachhaltig geschädigt.

    Männer sollten also selektieren dürfen. Ich denke, damit sind genug Fakten zusammengetragen, um 500 Lehrstühle für Männerwissenschaften einzurichten, die sich um juristische Feinheiten, erlaubte und verpflichtende Stellungen sowie die geeignete Installationorte der Messinstrumente bei den Frauen kümmern. Letzteres, um Abweichlerinnen und Drückebergerinnen entlarven und anklagen zu können.

    Laßt die potentiellen Mörderinnen nicht einfach so davonkommen! Auch wir Männer haben Rechte!

      • Ich glaube, solche Sachen klingen noch nicht empört genug. Die Biester haben da einen jahrezehntelangen Vorsprung, was das Jammern mit gleichzeitiger Anspruchsformulierung und zusätzlichem Männerbashing, Vorwürfen und Beleidigtsein abgeht.

        Das klingt bei denen viel runder und eingeübter, gerade bei ihren hirnrissigsten Ideen. Die hängen mich da noch mühelos ab :-(.
        Aber ich streng mich noch mehr an, versprochen!

    • Guter Beitrag, andersrum heutzutage sicherlich mehrheitsfähig.

      Ich schlage noch ein bisschen Feintuning vor:

      1. Im Falle einer zur Verfügung gestellten Frau solltest Du schon noch deutlich herausarbeiten, dass die Kosten für Betrieb und Wartung einer solchermaßen in entsprechenden Dienst gestellten Dienstleisterin auch bei längerer Inanspruchnahme aus (durch von anderen Frauen aufzubringenden) Versicherungsleistungen zu begleichen sind.

      2. Sollte sich die Leistung aufgrund Mangels geeigneter Dienstleisterinnen im Einzelfall nicht auf befriedigende Weise erbringen lassen, müsste dem Geschädigten zudem z.B. ein Budget von sagen wir 1000 EUR im Monat für eine Ejakulationshilfe der Wahl gewährt werden.

      3 Bei Nichtinanspruchnahme der Leistung werden die so eingesparten Kosten zu 100% mit den ansonsten vom Mann zu zahlenden Sozialabgaben verrechnet.

      • Diese Formulierungen sind sehr gut gewählt, damit kann man schon fast eine Petition einreichen!

        Die Kostenerstattung aus Punkt 2 ist angemessen, aber welche Versicherung kann – die ersatzweise Ejakulationshilfe betreffend – unter den in Deutschland herrschenden Bedingungen kostendeckend arbeiten? Es gibt so viele häßliche, dicke, feministisch verseuchte oder bekloppte Frauen, daß die Insolvenz quasi schon im Vorfeld abzusehen ist.

        Da könnte es aber einen Ausweg geben: Man munkelt in Fachkreisen, daß diese teils gräßlich entstellten, weiblichen Kreaturen aufgrund der Verkrüppelung der beiden gepaart auftreten X-Chromsomen genetisch verloren sind. Wenn man diesen Pool also systematisch ausdünnt und der Fronarbeit zuführt, bleiben die anderen, attraktiven für die oben angedachten Zwecke verfügbar und wären auch für die Fortpflanzung geeignet.

        Es ist gut, hier einen qualifizierten Mitstreiter gefunden zu haben! Vielleicht wollen noch andere sachdienliche Hinweise hinzufügen, dann kann das Anliegen bald dem Petitionsausschuß übergeben und die Organisation der bundesweiten Demonstrationen in Angriff genommen werden.

    • 🙂

      Aber witzig, den Zusammenhang hatte ich auch schon vermutet. Evtl. reichern sich Schadstoffe in der Prostata an oder sowas. Also immer schön aktiv bleiben 😉

  17. https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/verfassungschutz-kenfm-101.html
    Berliner Verfassungsschutz „KenFM“ unter Beobachtung 27.05.2021

    Die Medienplattform „KenFM“ wird nun vom Berliner Verfassungsschutz beobachtet. Dort würden Desinformation und Verschwörungsmythen verbreitet und damit die Szene der „Querdenker“ weiter radikalisiert, heißt es.

    WTF?

    Und: https://dailycaller.com/2021/05/25/cnn-lost-viewers-since-january-msnbc-fox-cable-news/
    CNN Loses Nearly 70% Of Its Viewers Since Trump Left Office May 25, 2021

    Ratings from Neilsen Media Research reported Tuesday indicated that CNN lost 67% of its total viewers since January,…

    During the primetime hours of 8:00 p.m. – 11:00 p.m. (EST), CNN lost around 65% of its total viewers since January. In the critical 25-54 age demographic, the network lost 71% of its viewers for both the day and primetime.

    …MSNBC had the second-largest drop in viewership since January, losing 49% of its total viewership between January and May. In the 25-54 age demographic, the network lost 63% of its viewers. During primetime hours, MSNBC lost 42% of its total viewers and 58% of viewers between the ages of 25 and 54.

    Es gibt auch positive Neuigkeiten….

          • Nee, schmeißt das WordPress komplett raus *seufz*, dämlicher server-generierter Content, solche Bilder. Wo ist da eigentlich der Nutzen, wieso machen die das so umständlich?

          • „wieso machen die das so umständlich?“

            Weil du in Zeiten von Responsive nicht auf jedem Gerät das selbe Bild zeigen kannst und deswegen je nach URL on the fly ein angemessen großes/kleines Bild berechnet wird.

            Damit WordPress das einbinden kann, muss die URL auf ein eindeutiges Bild und nicht auf eine Datenbank-Bild-ID mit Processing-Instruction zeigen.

            Du könntest das Bild runterladen und auf einen Bilderserver wie Imgur schaufeln. Da kriegst eine direkt Bilder-URL

          • @weiss_auch_nicht

            Meinst du wirklich, dass die unterschiedlichen Endgeräte da soviel ausmachen? Die können ja selbst skalieren, das würde also nur Sinn ergeben, wenn man damit nennenswert Datenübertragung einspart. Bei der Handy-Auflösung und Bild-Kompression heutzutage, kann ich mir das kaum vorstellen. Machen ja auch nicht alle Seiten.

            Aber vermutlich wird irgendsowas der Grund sein, auch wenn mir nicht ganz klar ist, wie das „responsive Webdesign“ in der Praxis umgesetzt wird, dafür habe ich viel zu lange nichts mehr mit Webseiten gemacht.

  18. Wissenswert

    • Dieser Zusammenhang, sofern richtig, wird niemals akzeptiert werden, selbst wenn das bedeutet hohe Mordraten in Kauf zu nehmen, da man das Problem nicht da beheben will, wo es auftritt.

      • „Race predicts murder rates better than the poverty rate, median household income, racial segregation, income segregation, education rates, and so on and so forth.
        The single-motherhood rate is a close second“

        Die beiden heiligsten Eigenschaften, die ein Mensch heute haben kann.

        Natürlich wird das in den MSM nicht aufgegriffen und schon gar nicht Anlass für mehr Forschung, gefolgt von einer Politikänderung sein.

      • „Controlling for other factors, murder rates in the USA are largely driven by rate of single mothers in a county/neighborhood. “

        Dann müsste unter Muslimen die Zahl von alleinerziehenden Müttern auch hoch sein, was meines Wissens nicht der Fall ist. Weiß jemand da Genaueres?

  19. „Also falls es ein Trost ist: Mein Verleger und mein Lektor bei meinem Lieblingsmagazin in New York, für das ich so gerne geschrieben hab, also beides weiße Männer, und beide sind in den letzten sechs Monaten einfach abgesägt worden, also haben ihre Jobs verloren ohne Erklärung, die waren einfach weg vom Fenster (lacht), weil sie weiße Männer sind. Das klingt wie’n schlechter Witz, aber es scheint sie nicht weiter zu stören, die gehen auf Arbeitssuche und sehen das ein, dass sie einfach Platz machen müssen für was anderes.

    https://genderama.blogspot.com/2021/05/tamara-wernli-maskulinisten-neuster.html

    Das ist einfach nur bitter.
    Dank Feminismus ist Identitätspolitik wieder in Mode und die kontinuierlich Entmenschlichung von weißen Männern in den letzten Jahrzehnten trägt ihre Früchte. Sie werden ganz offen diskriminiert und stören sich nicht mal dran.

    Das wird sicherlich auch noch in Deutschland gekommen. Fast alles was hier existiert, wurde von weißen Männer aufgebaut und irgendwelche Anti-Rassisten und Anti-Sexisten werden behaupten das weißen Männer nun Platz machen müssen, weil isso. Wo weiße Männer dann ihren Platz haben, sagen sie nicht. Die sollen einfach verschwinden.

    Was die da tun und verlangen scheint ihnen nicht bewusst oder es ist ihnen egal.

    • Hmm, mir fällt es schwer da Mitleid zu haben, denn vermutlich haben diese beiden Redakteure ihren Teil dazu beigetragen, dass die Situation für Männer so schwer geworden ist, wie sie es nun mal ist.
      Vermutlich ist das ganze eine eugenische Bereinigungsaktion, wie sie von Frauen schon immer praktiziert wurde. Die Loser müssen aussterben, damit die Gewinner mehr Platz haben.
      Und ganz ehrlich habe ich kein Problem damit, wenn liberale Weicheier und Schwächlinge weichen müssen. Wer nicht bereit ist für seine eigenen Rechte wie auch immer zu kämpfen, der sollte verschwinden.

  20. Lisa Eckhart über den „Gutunmenschen“

    „Hier ein Steckbrief dieser Menschen: Sie genossen eine Bildung, aber sie besitzen sie nicht. Sie besitzen Privilegien, aber sie genießen sie nicht. Sie empören sich über den Satz „Früher war alles besser“ in dem gleichen Maße wie über „Es ist doch alles nicht so schlimm“. Sie verwechseln immerfort Geben und Nehmen mit Austeilen und Einstecken. Sie erheben sich über alle und stehen doch letztlich über nichts. Was sie tun, ist nicht nur gut. Es ist auch nicht nur gut gemeint. Es ist gut gemeint gemeint. Nennen wir sie Gutunmen-schen. Denn gegen einen echten Gutmenschen ist freilich nichts einzuwenden. Gutunmenschen sind jedoch nun mal keine Philanthropen. Sie sehen nicht das Gute im Menschen. Sie sehen das Gute in sich.“

    Klicke, um auf eckhart-falter_03-2020.pdf zuzugreifen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.