Selbermach Mittwoch 320 (19.05.2021)

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84 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 320 (19.05.2021)

  1. Frauen, die über Männer als untertänige Schoßhunde reden und sich dann im nächsten Satz als Opfer des allumfassenden Patriarchats beschreiben.
    Immerhin wird in dem Text angedeutet, dass es ab und zu eine Frau gibt, die den Widerspruch bermerkt:

    Wir fanden uns in der Rolle der betagten Dame wieder, die gerne eingesteht, dass ihr Hasso ein ziemlicher Schlawiner ist, gerne mal Hauslatschen zerkaut; wenn man ehrlich ist, auch schon das eine oder andere Mal in die Ferse zwickt; wenn man ganz ehrlich ist, dann deshalb, weil er ziemlich bösartig sein kann, nein, nein, es handelt sich nicht nur um Spieltrieb. Aber am Ende liebt man den kleinen Racker halt, was will man machen? Man hat ihn sich schließlich mal ausgesucht.
    Der Racker, der Mann also, war Ziel des Spotts. Die Runde fühlte sich an wie ein Beisammensein mit Freundinnen, die über ihre Gatten klagen, auch mit bitterem Unterton, aber am Ende des Abends neben ihm auf dem Sofa sitzen und Rosamunde Pilcher gucken. Zugleich passten diese beiden Männerbilder nicht zusammen: Wie kann Der Mann das machtvoll potente Zentrum Des Systems sein und zugleich eine Witzfigur?

    https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/das-system-mann-schosshund-und-tyrann

    Die merken ernsthaft nicht, dass die Herrenfrauen jeden Tag und überall die herrischen Frauchen der Pudel sind. Es gibt vielleicht wirklich eine Parallelwelt mit Patriarchat und so. Die Frauenwelt befindet sich dazwischen.

  2. Wer ist noch dafür, den Kommentator @GendernbisderArztkommt (@GbdAk) vom Blogmeister @Christian abmahnen zu lassen?

    Seit Wochen postet er nicht einfach nur den größten Stuss – das wäre zu ertragen – sondern beleidigt regelmäßig jeden mit anderer Meinung. Jüngstes Beispiel:

    „Diese Zusammenhänge verstehen aber nur Leute, die sich nicht komplett dummstellen.“
    https://allesevolution.wordpress.com/2021/05/19/lange-arbeitzeiten-und-ihre-gesundheitlichen-folgen/#comment-623189

    Zusätzlich sind seine dauernden Vorwürfe, man sei in der Kindheit misshandelt worden, noch eine Beleidigung von jedermanns Eltern. Und auf Diskussionen lässt er sich nicht ein. Ich kann mich nicht entsinnen, dass er in den letzten Wochen auch nur einmal auf ein Gegenargument, egal bei welchem Thema, eingegangen wäre. Sein Beitrag zu konstruktiven Diskussionen in diesem Forum ist gleich Null.

    Ich bin ein großer Fan von Meinungsfreiheit und liberaler Moderationspolitik, und ich denke, wir alle hier können auch mal eine Beleidigung wegstecken; die meisten sind ja selbst keine Kinder von Traurigkeit. Aber @GbdAk verhält sich von vorne bis hinten wie ein Troll und nichts weiter. Ich habe da keinen Bock mehr drauf.

    Ich plädiere daher dafür, @Christian zu bitten, ihn zu einem beleidigungsfreien, konstruktiven Diskussionsstil zu ermahnen. Kommt er dem nicht nach, wird er gesperrt.

    Wer ist noch dafür? Wer dagegen? Habt ihr andere Vorschläge?

    • „Der Spiegel-Online-Gastkommentatorin Caroline Wiedemann zufolge ist die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, „Ziel einer Online-Hetzkampagne“ in der Form von Männerrechtlern gestreuten Falschmeldungen: etwa dass Baerbock sich als Erotik-Modell habe ablichten lassen. Für die Behauptung, Männerrechtler würden solche Behauptungen streuen, fehlt in dem Artikel jeder Beleg.

      Derartige Aktionen seien, so Wiedemann, typisch für Männerrechtler im Internet.“

      https://genderama.blogspot.com/2021/05/spiegel-online-sexistische-attacken-auf.html

      Ich vermute das jeder der gegen den politischen, sexistischen Feminismus ist und damit effektiv dafür das Männer nicht weiter entrechtet werden, für Feministinnen ein Männerrechtler ist 🙂

      • Was könnten Männer auch ein Problem haben mit einer Partei, in der Männer nicht mehr reden dürfen, wenn sich keine Frau findet, die sprechen will, und eine Minderheit von Frauen einer Mehrheit von Männern per „Frauenveto“ ihren Willen diktieren können…

      • Übrigens: dieser Spiegel-Artikel von Caroline Wiedemann war ursprünglich offen, verschwand dann aber schnell hinter die Bezahlschranke. Ich glaube, das machen die, wenn ihnen die kritischen Kommentare zu viel werden, wie ein Spiegel-Forist an anderer Stelle mal bemerkte.

    • Ich bin dagegen, obwohl ich auch schon zwei lange Wutausbrüche von ihm abbekommen habe.
      Als Mann halte ich das aus und bleibe trotzdem cool, calm, collected. Wenn’s mir zu blöd wird, dann lese ich es nicht oder lass den Strang enden.

      Wir sollten uns nicht auf das mimosenhafte Rehkitz-Niveau begeben wie der Mainstream. Bei manchen bricht halt ab und zu Wut durch; vielleicht haben solche Leute gefühlt schlimme Kindheitserfahrungen gemacht und legitimieren damit ihre Ausbrüche.

      Über eine Sperrung des alice-miller-com-Links sollte man natürlich reden, da das inzwischen wie Spam erscheint. Und Spam ist ja nichts Menschliches, das aus dem Kopf über die Tastatur ins Netz fließt.

      • Zustimmung, geht mir ähnlich. Im Übrigen halte ich „gendern“ für eine junge gestörte Frau (oder sowas).

        So lange nicht noch mehr von dem Kaliber kommen, kann ich es ertragen. Trolle lässt man am besten am ausgestreckten Arm verhungern. Sperren ist eh schwierig, wenn keine Anmeldung nötig ist. Christian müsste dann dauernd moderieren, wozu er vermutlich gar keine Zeit hat.

        • halte ich „gendern“ für eine junge gestörte Frau (oder sowas)

          Man könnte im Hintergrund einen Zykluskalender über seine Wutausbrüche führen und das so verifizieren.

    • Ist alles richtig, was Du schreibst. Und doch habe ich keinen Mumm dazu. Wenn man einmal mit sowas anfängt, dann macht man vielleicht auch weiter. Und dann noch weiter. Es besteht halt die Gefahr, dass es alles immer extremer wird.

      Mein Waschlappen-Vorschlag wäre: Deinen Vorschlag auf Wiedervorlage zu setzen: z. B. am 01.07.2021 überlegen wir nochmal und entscheiden dann.

      Sorry, aber ich bin nunmal ein laufwarmduschendes Weichei.

      • „Sorry, aber ich bin nunmal ein laufwarmduschendes Weichei.“

        Fang‘ an, indem Du Deinen Einsatz für Zensurfreiheit positiver verkaufst 😉

  3. «Die FDP wird das Image der Männerpartei nicht los», beginnt dieser Bericht. Belege für das angebliche Image? Fehlanzeige. Es ist ein Etikett der Autorin (in einem Bericht, der nicht als Kommentar gekennzeichnet ist).

    Was soll das, liebe @tagesschau? Ich bin vermutlich nicht der einzige Rundfunkgebührenzahler, der sich wünscht, dass wenigstens die Hauptnachrichten nüchtern und fair bleiben. Für identitätspolitische Publikumspädagogik gibt es genügend andere Formate (denen man ausweichen kann).

    Hier der Tagesschau Artikeln

    Männerpartei FDP?
    Stand: 14.05.2021 15:44 Uhr
    Die FDP wird das Image der Männerpartei nicht los – und ganz falsch ist dieser Eindruck auch nicht. Nur jedes fünfte Parteimitglied ist weiblich. Die Führungsriege ist männlich dominiert.
    Von Franka Welz, ARD-Hauptstadtstudio
    In der FDP geben Männer den Ton an, so wirkt es zumindest in der Öffentlichkeit. Im Präsidium sitzen acht Männer und vier Frauen, in der engeren Spitze hinter Parteichef Christian Lindner wird der Frauenanteil sogar kleiner werden. Denn mit Katja Suding tritt eine der bisher zwei weiblichen Vizevorsitzenden nicht wieder an.
    Für ihren Platz bewirbt sich Johannes Vogel, Generalsekretär der FDP in Nordrhein-Westfalen – ihn unterstützen aber auch viele Frauen in der Partei. Gyde Jensen zum Beispiel, die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Bundestag.

    Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass Johannes jemand ist, der das gesamte Thema Vielfalt in den kommenden zwei Jahren als eines der wichtigsten Themen mit in seine Arbeit aufnehmen wird. Weil ich ihn auch schon jetzt lange Zeit kenne und weil er jemand ist, dem man das ganze Thema auch nicht erklären muss.
    Deswegen könne jemand wie Vogel im Bundesvorstand nicht durch seine Person das Sichtbarwerden von Frauen in der Führung widerspiegeln, es aber in allen Bereichen mittragen, meint Jensen.
    Die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Nicole Bauer, ergänzt:

    Das ist übrigens nicht nur die Aufgabe von Frauen, sondern auch die Aufgabe von Männern, dass wir ganz klar gemeinsam wirken, wenn wir vielfältiger werden wollen. Und wir haben ja gesagt, Vielfalt ist unser oberstes Ziel.

    Mehr Frauen, aber keine Quote
    Auf dem Parteitag 2019 hatte die Partei erstmals seit vielen Jahren wieder explizit auch frauenpolitische Themen besprochen. Nach teils heftiger Debatte beschlossen die Delegierten, dass sie zwar mehr Frauen wollten, aber keine Quote.
    Die Vorbehalte gegen eine Quote hätten viel damit zu tun, dass in einer freiheitlichen Partei wie die FDP das Wort „Quote“ immer schon „gewisse Störgefühle“ ausgelöst hätten, erklärt Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion und Kreisvorsitzende in Düsseldorf. Und zwar sowohl bei Frauen als auch bei Männern.
    Zielvereinbarungen, die jeweils individuell zwischen Bundesgeschäftsführung der FDP und einzelnen Landesverbänden getroffen werden, sollen seitdem den Frauenanteil in Führungsfunktionen und Mandaten erhöhen. Strack-Zimmermann hält diese für das absolute Minimum.: „Ich glaube, dass wir auf dem richtigen Weg sind, aber durchaus kann man das Tempo anziehen.“
    Jensen hofft, dass auf dem Bundesparteitag möglicherweise sogar eine Bilanz der Zielvorgaben gezogen wird. „Nach zwei Jahren würde sich das auf jeden Fall anbieten. Und dann auch ehrlich geschaut wird, ob das gewirkt hat oder nicht.“
    Jensen gehört zu denjenigen in der FDP, die glaubt, dass die Partei sich teilweise ambitionierter für mehr Vielfalt einsetzen könnte – das Wort Quote verwendet sie inzwischen allerdings nicht mehr:

    Wenn es für mich bedeutet, dass ich das Wort ausschließe, um quasi weiter in der Debatte gehört zu werden, dann tue ich auch meinetwegen das. Wie man das Ganze nachher nennt, ist mir eigentlich vollkommen egal.

    Wichtig sei, dass die Partei vielfältiger werde. Dazu gehört für die frauenpolitische Sprecherin Bauer auch ein professioneller Umgang mit Vielfalt. Konzerne wie SAP seien da schon richtig gut: „Davon kann man lernen, auch für die politische Arbeit.“
    Wenn die Frauen, die jetzt beim Bundesparteitag zur Wahl antreten, erfolgreich abschneiden, könnte der Bundesvorstand am Ende 40 Prozent weibliche Mitglieder haben. Der Frauenanteil im Präsidium könnte nach dem Parteitag bei 30 Prozent liegen. Keine Revolution, aber ein weiterer Schritt auf dem langen Weg der FDP zu mehr Vielfalt.“

    Arne hat darüber berichte: die FDP hat sich einen „liberalen Feminismus“ ins Parteiprogramm geschrieben.
    Ich warte jetzt, bis die AfD sich einen „liberalen Faschismus“ ins Programm schreibt. Verharmlsoung kann so einfach sein.

    • Auch mit welcher Selbstverständlichkeit das mal eben so rausgehauen wird: Männerpartei. So als sei damit alleine schon eine allgemein verständliche Wertung getroffen. Seit wann ist etwas automatisch dadurch gut oder schlecht, je nachdem, von welcher Gruppe es „dominiert“ wird. Die halten sich für sooo gute Menschen und denken keine Sekunde über die faschistoiden Züge ihres eigenen geistig minderbemittelten Weltbildes nach.

      Ob man wohl im ÖR auch einen nicht mal als solchen ausgewiesenen Kommentar veröffentlicht bekäme, der im Teaser beginnt mit „Nigeria wird den Ruf eines Schwarzenlandes einfach nicht los“?

  4. Ein Beitrag der ZEIT über den „Femizid“ in Österreich. Beim lesen des Beitrags kann man(n) nur Schaum vor den Mund bekommen. Aber seht selbst…
    Das Interview ist kursiv, meine Kommentare normal.

    https://www.zeit.de/2021/20/maria-roesslhumer-frauenmorde-oesterreich-maenner-kriminalitaet/komplettansicht

    „Männer, ihr seid dafür verantwortlich!“

    Warum werden in Österreich so viele Frauen ermordet? Und was kann man dagegen tun? Ein Gespräch mit Maria Rösslhumer, Leiterin der Autonomen Frauenhäuser Österreichs

    Interview: August Modersohn und Christina Pausackl
    11. Mai 2021, 16:58 Uhr Editiert am 17. Mai 2021, 16:52 Uhr ZEIT Österreich Nr. 20/2021, 12. Mai 2021

    DIE ZEIT: Frau Rösslhumer, Österreich ist das einzige Land in der EU, in dem mehr Frauen als Männer ermordet werden. Allein in der vergangenen zwei Wochen kam es zu drei Femiziden. Eigentlich galt das Land lange als Vorreiter, was den Schutz von Frauen betrifft. Warum sind die Zahlen trotzdem so hoch?

    Vergleich hier:
    https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/sicherheit/pks-2019.pdf?__blob=publicationFile&v=10 Seite 35 die Daten für Deutschland 2019

    Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen:
    vollendet 545, versucht 2227, Summe 2772
    männlich 71,1%, weiblich 28,9%

    Daten für Europa konnte ich nicht auftreiben. In Deutschland werden deutlich mehr Männer als Frauen getötet, keiner spricht von einem Maskuzid, eine mediale Aufarbeitung findet nicht statt. Leider keine Skandal.

    Maria Rösslhumer: Es stimmt zwar, dass wir seit langer Zeit gute Gesetze haben. Aber es mangelt an der Umsetzung. In Österreich haben wir es mit Behörden zu tun, die die Gewalttäter nicht ausreichend überwachen – auch diejenigen nicht, die immer wieder auffällig werden, die bereits polizeibekannt sind. Wir brauchen eine bessere Gefahreneinschätzung.
    ZEIT: Was heißt das genau?

    Das heißt, dass Männer niemals wieder ohne Verdacht sind, sich gesellschaftlich nie wieder eingliedern sollen/können, permanent überwacht werden sollen.

    Rösslhumer: Nach jeder Anzeige müsste eine Gefährlichkeitsprognose durchgeführt werden: Was hat der Täter vor? Wie geht es der Frau? Wie geht es den Kindern? Und auch: Besitzt der Täter Waffen? Vielfach werden die Morde durch Schusswaffen begangen. Hinzu kommt noch, Stichwort Umsetzung der Gesetze, dass ganze 70 Prozent der Anzeigen bei Gewalt an Frauen eingestellt werden. 70 Prozent! Das muss man sich mal vorstellen. Da bringt eine Frau den Mut auf, zur Polizei zu gehen – und dann wird die Anzeige eingestellt, weil die Beweise nicht ausreichend sind oder weil Aussage gegen Aussage steht.

    70% werde eingestellt. Das muss man sich mal vorstellen! Da wird ein Mann nach polizeilichen Ermittlungen nicht überführt, weil es keine stichhaltigen Beweise gibt oder weil die Frau gelogen hat und ihre relationale Gewalt auslebt und dann wird die Anzeige doch tatsächlich eingestellt.
    Wird von 70% mutmaßlicher Falschanzeigen eigentlich gegen die Frauen ermittelt?

    ZEIT: Da kann die Justiz doch gar nicht anders handeln?
    Rösslhumer: Die Staatsanwaltschaft kann die Polizei damit beauftragen, noch mehr Beweise zu sammeln. Wir fordern, dass man noch genauer hinschaut, bevor man das Verfahren einstellt. Die Ermittlungsarbeit muss besser werden.

    Mehr Beweise – es kann ja nicht sein, was sein muss! Männer sind Täter, jetzt glaubt den Frauen doch endlich.

    ZEIT: Die Regierung hat nun ein Maßnahmenpaket gegen Gewalt im Privaten vorgestellt. Was halten Sie davon?

    Rösslhumer: Es sind richtige Schritte, aber es ist auch nichts Neues, es wird nur als neu verkauft. Ein Beispiel: Es gibt bereits 500 Polizistinnen, die speziell als Ansprechpartnerinnen für Frauen geschult sind. Die Zahl soll jetzt aufgestockt werden, auf 800. Das ist ja nichts Schlechtes. Aber mir wäre lieber, wenn die Polizei grundsätzlich intensiver für das Thema sensibilisiert werden würde.

    Mich würde interessieren, wie diese 500 Polizistinnen geschult sind und ob auch Polizisten geschult werden Falschaussagen zu erkennen. Ich habe schlimme Befürchtungen, dass femi-nazi Juristinnen da ein Monopol auf die Schulung haben. Hat da jemand aus AU Informationen darüber?

    ZEIT: Innenminister Karl Nehammer hat die Betroffenen jetzt dazu aufgerufen, häufiger die Polizei zu rufen. Kaum eine der in diesem Jahr ermordeten Frauen habe nämlich die Beamten verständigt. Wie erklären Sie sich das?

    Das dürften ähnliche Gründe sein, warum von häuslicher Gewalt betroffene Männer nicht die Polizei rufen. Maßnahmen dagegen: https://twitter.com/KaiserUngarn/status/1393836050297016322

    Rösslhumer: Das Problem ist: Viele der Betroffenen haben Angst und sind verunsichert, weil sie nicht wissen, wie die Polizei reagiert. Es gibt leider sehr viele Frauen, die sich bei uns beschweren, dass die Polizei zwar gekommen ist, aber dass dann nichts passiert ist, dass es zu keiner Wegweisung kam – also dazu, dass der Mann die Wohnung verlassen muss. Gerade bei den Wegweisungen erleben wir einen traurigen Trend.

    Wenn denn der Mann in eines der zahlreichen Männerhäuser gebracht werden könnte, dann wäre eine Wegweisung ja kein Problem. Aber ach, die Männer haben fiese Taktiken entwickelt:

    ZEIT: Und zwar?

    Rösslhumer: Es kommt immer häufiger vor, dass eine Wegweisung gegen die betroffene Frau ausgesprochen wird.

    ZEIT: Wieso das denn?

    Rösslhumer: Weil es dem Täter gelingt, die Polizei zu manipulieren. Wir hören das oft von Frauen: dass sie verzweifelt waren, dass sie nicht mehr wussten, was sie tun sollten, und sich ein Mal gewehrt haben, ein Mal zurückgeschlagen haben. Der Täter stellt es dann so dar, als sei er das Opfer – und die Beamten glauben ihm das. Ich habe kürzlich zehn Fälle aus den vergangenen Monaten zusammengetragen, bei denen die Polizei nicht richtig gehandelt hat, und die Fälle habe ich Herrn Nehammer übergeben. Zum Beispiel haben Polizisten einer Frau mit Rippenbruch gesagt, dass sie erst Anzeige gegen ihren Mann erstatten könnte, wenn es ein ärztliches Attest gebe. Das stimmt nicht! Wenn die betroffenen Frauen so falsch informiert werden, ist das nicht akzeptabel. So geht das nicht mehr weiter.

    OMG – Männer manipulieren Polizisten!
    Ich sag’s ja immer, man(n) muss von seinen Feindinnen lernen. Gut gemacht Männer.
    Einzigartig ist auch die Beurteilung, dass die Polizei nicht richtig gehandelt hat. Frau Rösslhumer nimmt für sie die alleinige Deutungshoheit der Situation (aus der Ferne) in Anspruch. Das sollten sich mal Männer erlauben.

    ZEIT: Sie fordern auch mehr Geld: Derzeit bekommen Gewaltschutzorganisationen 14,5 Millionen Euro vom Staat. Sie verlangen 228 Millionen. Wie kommt es zu dieser riesigen Differenz?
    Rösslhumer: Ich glaube, manche Politiker denken nun: „Na sind sie jetzt verrückt geworden, die Frauen?“ Aber laut einer EU-Studie hat Österreich 3,7 Milliarden Euro an Folgekosten der Gewalt. Diese riesige Summe setzt sich aus Kosten für Polizei, Gesundheitswesen, Justiz und volkswirtschaftlichen Folgen zusammen. Wir könnten diese Kosten reduzieren, wenn wir mehr in die Prävention und Gleichstellungspolitik stecken würden. Und zweitens sind die Frauenhäuser massiv unterfinanziert. Wir brauchen mehr Geld für Bewusstseinskampagnen, wir brauchen mehr Personal. Die Mitarbeiterinnen in Frauenhäusern kommen nicht mehr zurande, es gibt so wahnsinnig viel zu tun.

    Nochmals die Frage nach den Männerhäuser. Wie ist da das Budget?

    ZEIT: Sie arbeiten seit mehr als zwei Jahrzehnten im Gewaltschutz. Hat sich in dieser Zeit nichts gebessert?

    Rösslhumer: An den Gesetzen schon. Wir hatten lange eine gute Kooperation mit den Regierungen, bis 2018 hat man auf die Expertise der Opferschutzeinrichtungen gehört. Seither hat das nachgelassen. Wir wurden manchmal mit eingebunden, aber bisweilen wurden auch andere Maßnahmen umgesetzt, als wir gefordert haben.

    Eine gute Kooperation mit den Regierungen – wie das ausschaut kann man sich gerade in Deutschland anschauen, wie di Zahlung an eine männerfreundliche NGO verhindert wird. In AU war das ähnlich. Seit Kurz an der Macht ist, scheint die Zusammenarbeit zu bröckeln. Entsetzen darüber, dass Maßnahmen nicht so umgesetzt werden wie gefordert – kann vielleicht daran liegen, dass eure Forderungen unrealistisch sind und es auch andere Meinungen dazu gibt.

    ZEIT: Zum Beispiel?

    Rösslhumer: Dass alle Ärzte und Psychotherapeuten und sogar das Rettungswesen nun dazu verpflichtet sind, jede Vergewaltigung anzuzeigen. Damit nimmt man der Frau die Entscheidungsmacht. Das kann dazu führen, dass sie nicht ins Spital gehen zu Untersuchungen oder sich psychotherapeutische Hilfe holen. Denn viele fragen sich: Komme ich wirklich zu Gerechtigkeit? Habe ich überhaupt eine Chance? Werde ich beim Prozess gut unterstützt? Wie reagiert der Täter? Und habe ich die Kraft, mich mit ihm im Strafverfahren noch einmal zu konfrontieren? Natürlich müssen wir die Opfer unterstützen, beraten und versuchen zu überzeugen, dass eine Anzeige gut und nötig ist. Aber es braucht vorher eine Abwägung. Und ganz grundsätzlich glaube ich, dass wir viel stärker bei den Tätern ansetzen müssen, wenn wir etwas gegen die Gewalt tun möchten.

    Entscheidungsmacht – wollen doch Feministinne doch eigentlich immer über sich, jetzt soll über Frauen entschieden werden, gegen deren Willen. Ich dachte immer „nein heißt nein“. Ist wohl situationsabhängig. “Und ganz grundsätzlich glaube ich, dass wir viel stärker bei den Tätern ansetzen müssen, wenn wir etwas gegen die Gewalt tun möchten.“ ich glaube auch, wir müssten bei Täterinnen ansetzen – gendern bitte nur dann, wenn es schön ekelhaft ist.

    ZEIT: Wie kann das gelingen?

    Rösslhumer: Gewalt an Frauen ist tief verwurzelt in unserer Gesellschaft, und wir haben in Österreich noch immer einen Nährboden für Sexismus. Dieser Hass auf Frauen wird hierzulande noch zu oft toleriert, das muss sich ändern. Es gibt noch immer kaum Sanktionen, angefangen bei Politikern, die Frauen diffamieren können, ohne dass sie zurücktreten müssen. In anderen Ländern wäre es nicht möglich, dass man Frauen ungestraft als „widerwärtiges Luder“ bezeichnet.

    Wer bezeichnet denn Frauen als widerwärtige Luder – würde mir nie einfallen. Mir würde aber auch nie einfallen von toxischer Männlichkeit zu reden oder Hass auf Männer in einem Buch zu promoten oder mit #metoo weltweit eine Kampagne gegen Männer zu starten und etliche Selbstmorde damit zu verantworten. Feministinnen können schon widerwärtige Luder sein. Ist leider die Wahrheit.

    ZEIT: Sie meinen Josef Geisler, den stellvertretenden Tiroler Landeshauptmann, der im vergangenen Sommer auf diese Weise öffentlich eine WWF-Vertreterin beschimpft hat.

    Rösslhumer: Genau. So etwas geht einfach durch, wird akzeptiert und toleriert. Natürlich wurde er stark kritisiert. Aber was waren die Konsequenzen? Gewalt an Frauen ist ein systemisches Problem, das muss man endlich einmal erkennen. Es ist kein Einzelschicksal. Eine Gesellschaft, eine Politik muss auf jede Form des Übergriffs reagieren und auf jeglichen Sexismus. Damit Männer endlich lernen, dass das nicht akzeptabel ist. Deshalb müssen wir jetzt sagen: Männer, ihr seid dafür verantwortlich, dass es diese Gewalt gibt! Und da müsst ihr einen Beitrag leisten!

    Ja, fangt jetzt endlich mit der politischen und gesellschaftlichen Umerziehung der Männer an. Hat ja ein kleiner brauner Österreicher schon mal geschafft.

    ZEIT: Wie sollte dieser Beitrag aussehen?

    Rösslhumer: Männer müssen klarmachen, dass sie Sexismus nicht dulden. Es darf keinen Mann geben, der sexistische Witze macht, und auch keinen Mann, der darüber lacht. Wir bemerken zwar schon eine kleine positive Entwicklung, vor allem bei den Jüngeren: Es gibt mehr Männer, die in Karenz gehen, die sich die Erziehungsarbeit teilen, es gibt so etwas wie eine neue Männlichkeit. Trotzdem ist es noch immer erschreckend, was alltäglich passiert. Ich muss Ihnen da was erzählen.

    Stichwort: Fotzenkotzen – ist keine Sexismus, ist nur der Ausdruck für ein solches Interview.

    ZEIT: Bitte!

    FOTZENKOTZEN

    Rösslhumer: Im Februar hatten wir eine Kampagne mit sechs Männern gestartet. Das waren Künstler, Schauspieler, von denen wir nach dem Casting dachten, dass ihnen das Thema ein Anliegen ist und dass sie sensibilisiert sind. Wir haben ein Video gemacht, in dem sie Aussagen getroffen haben wie: Gewalt an Frauen ist ein Männerproblem. Das ist gut angekommen, wir hatten eine große Reichweite, aber schon bald meldete sich bei uns eine Frau: Sie sei entsetzt, dass dieser eine Mann bei dem Video mitgemacht hat! Sie selbst sei von ihm gewalttätig behandelt worden, und das wisse sie auch von anderen Frauen. Das hat uns natürlich schockiert.

    ZEIT: Wie haben Sie reagiert?

    Rösslhumer: Den Mann haben wir sofort aus dem Video geschnitten. Aber nur einen Tag später hat sich der Betriebsrat eines Theaters gemeldet, bei dem einer der anderen Schauspieler engagiert war. Auch er war entsetzt. Denn dieser Schauspieler sei derzeit am Theater mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung konfrontiert. Da haben wir uns entschlossen, alle Männer aus dem Video zu schneiden und nur mehr die Aussagen für sich sprechen zu lassen. Viele haben uns im Nachhinein gefragt: Wie konnte ausgerechnet euch das passieren? Na ja, habe ich geantwortet: Es ist schwierig, so etwas herauszubekommen. Es lagen ja keine Strafanzeigen oder Vorstrafen vor. Und man sieht es den Tätern ja nicht an.

    Ja, Täterinnen sieht man ihre Übergriffigkeit auch nicht an. Würde mich auch mal interessieren , wie viele Schauspielerinnen gegenüber Kollegen gewalttätig sind. Halt, stop, ist whataboutism.
    Selbstverständlich ist die Aktion gut. Leider deckt sie nur eines auf: wie übersensibel die Blasendamen auf ihre Umwelt reagieren: alles ist Sexismus, alles ist übergriffig, alle Männer sind Schweine (sangen schon die Ärzte, die müssen es wissen). Und es ist deshalb schwierig herauszubekommen, weil auch Männer, die nicht einer Tat durch ein Gericht überführt sind, einen Anspruch auf Schutz haben. Ich wäre im Gegenzug für eine Datenbank mit einer Liste an Falschbeschuldigerinnen und Feministinnen, damit diese aus bestimmten Projekten herausgehalten werden, von wegen triggern und so, geht ja nur um deren Schutz.

    Maria Rösslhumer, 60, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser

    Der Beitrag war wie immer nur mit Erlaubnis der ZEIT Aufpasser kommentierbar. Bis er hinter der Bezahlschranke verschwand, war keine Kommentar freigeschaltet. Es scheint klar zu sein, welche Art Kommentare ein solcher Beitrag bringen wird. Grundsätzlich die redaktionelle Arbeit auf ZEIT.de zu hinterfragen, ist bisher den Verantwortliche scheinbar nicht eingefallen. Es sind ja immer die anderen Schuld und davon auch nur die Männer.

    P.S. Ich hatte mächtig Schaum vor dem Mund, als ich die Zwischenkommentare schrieb.

    • 2020 wurde 31 Frauen in Österreich von ihrem (Ex-)Partner ermordet. 2018 waren es mit 41 der Höchststand.
      Angenommen jedes Jahr werden 41 Frauen von ihrem (Ex-)Partner getötet. Der Österreicher wir im Schnitt 79 Jahre alt. Dann werden während seiner gesamten Lebenszeit 3239 Frauen von ihrem (Ex-)Partner ermordet-
      Österreich hat 8,8 Mio Einwohner. Angenommen diese Zahl bleibt während der 75 Jahre gleich, werden 0,07% der Frauen getötet und wenn man annimmt das jede dieser Frauen von einem anderen Mann getötet wurde, werden 0,07% der Männer über 75 Jahre zum Täter.

      Wie titelt die Zeit:

      „Männer, ihr seid dafür verantwortlich!“

      Sie wollen mit voller Absicht möglichst viele Männer für die Taten von ganz wenigen Männer in dei Verantwortung nehmen.
      Baut hingegen eine Frau scheiße, ist die Gesellschaft schuld.

    • Der Elefant im Raum wird ohnehin umgangen: Die männlichen „österreichischen“ Täter sind weit überwiegend und unter diesen überwiegend muslimische Migranten, noch krasser gemessen an am prozentualen Bevölkerungsanteil.

    • Hmmm…

      „DIE ZEIT: Frau Rösslhumer, Österreich ist das einzige Land in der EU, in dem mehr Frauen als Männer ermordet werden. “

      Gleich zur Einleitung diese korrekte Feststellung und sie kommen dann wirklich darüber darauf, wie furchtbar es Frauen in unserer Gesellschaft ergeht? Die haben sie doch echt nicht mehr alle! Wie kann man sich selbst in eine derartige Tiefenverblödung hineinideologisieren? Was ist das alles nur für ein faschistischer Abschaum???

    • Kaum eine der in diesem Jahr ermordeten Frauen habe nämlich die Beamten verständigt. Wie erklären Sie sich das?

      Eventuell weil Tote schlecht telefonieren können ?
      Nur so eine Vermutung von mir…

  5. https://www.tagesanzeiger.ch/jedes-dritte-kind-erlebt-gewalt-an-der-schule-oder-zu-hause-587247979798

    Studie zu UNO-Kinderrechtskonvention – Jedes dritte Kind erlebt Gewalt an der Schule oder zu Hause

    SDA, Pascal Steiner

    Unicef befragte zusammen mit dem Institut für Soziale Arbeit und Räume der Ostschweizer Fachhochschule über 1700 Minderjährige. Mädchen werden zudem wegen ihres Geschlechts besonders häufig ausgegrenzt.

    Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz erlebt an der Schule physische Gewalt, über zwei von fünf auch psychische. Auch zu Hause ist Gewalt bei fast jedem dritten Kind Realität, wie eine Studie der Kinderrechtsorganisation Unicef zeigt.
    Zwar fühle sich die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in Familie, Schule, Freizeit und Wohnort sicher oder sehr sicher, schreibt das UNO-Kinderhilfswerk in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Doch vor allem in der Schule sei das Sicherheitsgefühl bei 15 Prozent mittelmässig oder gar nicht da und im Internet betrage dieser Anteil sogar 32 Prozent.
    So hätten 32 Prozent der Befragten angegeben, physische Gewalt durch Mitschülerinnen und Mitschüler zu erfahren, bei psychischer Gewalt waren es sogar 42 Prozent. Zu Hause litten 29 Prozent unter physischer Gewalt durch die Eltern und 24 unter psychischer.
    Dazu kommt, dass 41 Prozent der Befragten in der Schweiz und in Liechtenstein schon mindestens einmal Diskriminierung ausgesetzt waren. Je stärker Kinder oder Jugendliche von materieller Armut betroffen seien, desto höher sei dieser Prozentsatz. Das Gleiche gelte für Kinder mit Migrationshintergrund. Bei Mädchen komme Ausgrenzung wegen ihres Geschlechts doppelt so häufig vor wie bei Jungen.
    Unicef befragte zusammen mit dem Institut für Soziale Arbeit und Räume der Ostschweizer Fachhochschule (OST) über 1700 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9 und 17 Jahren. Die Studie wurde im Rahmen des dritten Berichterstattungsverfahrens zur Umsetzung der UNO-Kinderrechtskonvention durchgeführt
    Publiziert heute um 09:44 Uhr

    Selbstverständlich haben Mädchen hier einen Sonderstatus bei der Ausgrenzung. Denn nur das Geschlecht zählt.

    Wieso kann ich diesen Berichten der UNO nicht mehr so richtig glauben? Kann mir da mal jemand helfen?

    • Man kann solche Berichte nicht glauben, weil längst bekannt ist, welche Ideologie auch in Kreisen der UNO tonangebend geworden ist.

      Sicher haben sie bei ihren Auswertungen zu geschlechtsspezifischer Ausgrenzung nicht Fälle mit einfließen lassen, in denen Jungen (teils noch recht kleine Jungen) an Schulen gezwungen wurden, aufzustehen und sich bei den Mädchen zu entschuldigen für all die schrööööööcklichen Dinge, die Männer Frauen antun. Auch dass es völlig selbstverständlich ist, Dienstleistungen, teils sogar öffentliche, also über überwiegend von Männern erarbeiteten Steuergeldern finanzierte, zu bestimmten Zeiten oder gar von vornherein Jungen und Männern vorzuenthalten (Frauentage in Bädern, Frauennotrufe, Schutzeinrichtungen nur für Frauen, Frauentaxis – letzteres ist besonders perfide, wenn man mal bedenkt, dass Männer einer weit höheren Wahrscheinlichkeit ausgesetzt sind, auf dem nächtlichen Heimweg einem Verbrechen zum Opfer zu fallen).

      Nein, es ist bekannt, dass bei solchen „Studien“ die höhere weibliche Betroffenheit IMMER NUR dadurch zusammengelogen wird, indem man sehr gezielt nur dorthin schaut, wo weibliche Betroffenheit wahrscheinlicher ist und alles gegenteilige rundweg ignoriert.

    • @Jolanda

      Ich habe mir die Studie heruntergeladen und das ist selektive und falsche Berichterstattung.
      Aber die Studie arbeitet natürlich auch mit Tricks. Kursiv immer von mir.

      Zum Wortlaut (S. 22): „Unter Kindern und Jugendlichen kommt es häufig zu Gewalt und Mobbing. Etwas mehr als 43 Prozent wurden von anderen Schülerinnen und Schülern schon ausgelacht, beleidigt, beschimpft oder nachgeahmt. Physische Gewalt durch andere Schülerinnen und Schüler erlebte knapp eins von drei Kindern (32 Prozent). 23 Prozent geben an, von anderen Schülerinnen und Schülern schon ausgegrenzt und gemobbt worden zu sein, und fast 16 Prozent wurden private Sachen, wie zum Beispiel das Handy, weggenommen. Zwischen den Geschlechtern zeigt sich auch hier ein Unterschied. Mädchen machen signifikant weniger Gewalterfahrungen durch andere Kinder und Jugendliche als Jungen.“

      Was ist der Trick? In den Grafiken zur prozentualen Verteilung (ausgelacht, weh getan, usw.) wird nicht weiter nach Geschlecht aufgeschlüsselt. Dass Mädchen in der Schule mehr, gar „doppelt so häufig“ ausgegrenzt werden als Jungen steht jedoch nicht im Wortlaut der Studie. Freie Erfindung.

      Zur Gewalterfahrung durch das Lehrpersonal (S. 21): „Mit 4 Prozent sind im Durchschnitt mehr als doppelt so viele Jungen von physischen Gewalterfahrungen durch die Lehrperson betroffen als Mädchen (2 Prozent). Aber auch psychischer Gewalt und Strafen sind Schüler markant häufiger ausgesetzt als Schülerinnen.“ Die konkrete geschlechterbezogene Verteilung nach Erfahrungen psychischer Gewalt und Strafen existiert nicht, was „markant häufiger“ ist, erfährt man nicht.
      Kommt natürlich in den Zeitungsberichten nicht vor.

      Bezeichnenderweise war eine Antwort derjenigen 15%, die sich eher unsicher in der Schule fühlen auf die Frage, was sich ihrer Meinung nach ändern müsste, damit sie sicher fühlen: „Die Lehrer sollen auch mal auf die Schüler hören und nicht immer die Mädchen bevorzugen.“
      Dass es so ist, scheint inzwischen eine verbreitete Erfahrung zu sein.

      Gewalterfahrung in der Familie wird gar nicht nach Geschlecht ausgewertet. Nachtigall, ick hör dir trapsen.

      Auch schön: „Jungen und Mädchen fühlen sich fast gleich häufig wegen ihres Aussehens diskriminiert. Mädchen aber geben mit 9 Prozent mehr als doppelt so häufig an, sich wegen ihres Geschlechts diskriminiert zu fühlen, wie Jungen (4 Prozent).“ (S. 39)
      1. „Gefühlte“ Diskriminierung fängt schon früh an.
      2. Die „unmöglich zu erfüllenden Schönheitsansprüche des Patriarchats“ richten sich auch gegen Jungen – wer hätte das auch nur ahnen können???

      Erwartbar gab es den stärksten Zusammenhang zwischen Diskriminierungserfahrung und materieller Armut; zwei Drittel der stark von materieller Armut betroffenen Kinder machten mindestens eine Diskriminierungserfahrung gegenüber 39,4% derjenigen ohne Armutsbetroffenheit. (S. 40)
      Dass die linksidentitären „Spin-Doktoren“ in erster Linie Diskriminierung nach Geschlecht sehen wollen, zu denen Armut und Migrationshintergrund lediglich additiv dazu treten, ist logisch, ebenso logisch, dass dies durch die Studienergebnisse nicht gedeckt wird.

      Wobei ich die Inflation von „Diskriminierung“ noch immer bedenklich finde – ein anderes Kind zu veralbern ist keine per se bewusste Herabsetzung oder „psychische Gewalt“ oder „Mobbing“.

  6. Wenn ich das grade abgelehnte Selbstbestimmungsgesetz richtig verstanden habe (die Grünen schwurbeln so), dann soll Transsexualität aus der Liste der Identitätsstörungen genommen werden, und es sollen keine Psychotherapiesitzungen mehr stattfinden (die meines Wissens notwendig sind, um echte von eingebildeten Transsexuellen zu unterscheiden).
    Nun soll die Gesellschaft aber alle Kosten tragen, OPs, Perücken(!), spezielle Körperpolsterung für die perfekte Illusion…
    Ist das überhaupt rechtlich zu begründen? Wenn es keine Identitätsstörung mehr ist, und psychotherapeutische Beratung abgelehnt wird…ist es doch nur noch Lifestyle, Selbstverwirklichung, Privatsache.

    • Richtig, wenn es keine Störung mehr ist, gibt es auch keinen Grund, noch irgendwelche Kosten zu übernehmen. Wichtiges Argument.

      Wahrscheinllich werden die das aber als Sprungbrett benutzen, um zu fordern, dass der Körper der Psyche angepasst werden soll. Der Körper ist also krank, weil er nicht zur Psyche passt. Ich bin gespannt, wie weit man das auslegen kann, denn damit würde auch jede Schönheits-OP irgendwann zu einer Kassenleistung…

  7. Eher selten finde auch ich mal einen Quillette-Artikel verlinkenswert:

    Adam Wakeling – Cancelling Comedians While the World Burns – A Review

    https://quillette.com/2021/05/17/cancelling-comedians-while-the-world-burns-a-review/

    Der Autor hat eine der ersten Rezensionen zu einem weiteren Buch, der glücklicherweise stetig zunehmenden Literatur zur Kritik der postmodernen Political Correctness aus linker Perspektive, geschrieben:

    Ben Burgis – Canceling Comedians While the World Burns. A Critique of the Contemporary Left

    https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/ID149646875.html

    Ben Burgis ist Marxist, Professor für Logik sowie – ähnlich wie ich – gleichzeitig Kritiker von Jordan Peterson UND Kritiker der linken Political Correctness.

    Bereits sein früheres Buch „Give Them an Argument – Logic for the Left“

    https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/ID143147762.html

    fand ich sehr lesenswert. Ebenso seinen Beitrag in dem ausgezeichneten Standardwerk zur Kritik an Jordan Peterson „Myth and Mayhem: A Leftist Critique of Jordan Peterson“

    https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/ID147621081.html

    Und nun hat Ben Burgis ein Buch zur Kritik an linker Political Correctness und Cancel Culture veröffentlicht.

    Ich habe mir „Canceling Comedians While the World Burns“ direkt mal bestellt.

  8. Ein bisschen was aus den alternativen Medien:

    Einer der wenigen aufrechten Streiter ist mit den Nerven am Ende:
    „„In diesem vergifteten Klima bin ich mittlerweile sogar richtig froh darüber, daß meine beiden Kinder nicht meinen Nachnamen tragen. Weit ist es gekommen.“ Der Nordkurier und Mladek waren in den vergangenen Monaten immer wieder Ziel linker Kampagnen in den sozialen Netzwerken.

    Der Tageszeitung aus Mecklenburg-Vorpommern wurde etwa vorgeworfen, die Herkunft der Täter bei Verbrechen zu erwähnen und Anhänger der sogenannten Querdenker-Bewegung interviewt zu haben. Zudem berichtete das Blatt immer wieder kritisch über die Corona-Politik der Bundesregierung und der Schweriner Landesregierung. Mladek hatte den Kurs des Blattes Ende Januar in einem vielbeachteten Artikel ausdrücklich verteidigt, nachdem gefordert wurde, eine Mitarbeiterin zu entlassen, die darüber berichtet hatte, daß laut internen Unterlagen des Bundeskriminalamts keine Sicherheitsgefahr von der Querdenker-Bewegung ausgehe. In dem Kommentar kritisierte der Chefredakteur „staatsfromm eingefärbte Berichte“, die „dem Publikum die Möglichkeit nehmen, sich ein eigenes umfassendes Bild von Standpunkten und Argumenten zu machen“.“

    https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2021/nordkurier-linke-szene-chefredakteur/

    Ich habe nie verstanden, warum die Zeitungen keine Pseudonyme mehr verwenden. Unter Klarnamen ehrlich zu sein, ist… mutig und ein bisschen dumm.

    Viel von dem Folgenden hat man nicht mitbekommen, ich bekomme immer die Mails von „Bündnis Bürgerwille“ (das Zitat ist aus der Mail, aber die junge Freiheit hat einen Artikel dazu):
    „…mehr als neun Monate nach Eingang unseres Antrags auf Einsicht in die angebliche Verhältnismäßigkeitsstudie, die die EZB zur Rechtfertigung ihrer ultraexpansiven Geldpolitik erstellt haben will, hat das Bundesverfassungsgericht heute bekannt gegeben (Pressemitteilung BVerfG, Urteil BVerfG), dass der Antrag verworfen wird. Das ist sehr bedauerlich und auch schwer verständlich. Das Bundesverfassungsgericht hatte in seinem Urteil vom 5. Mai 2020 festgestellt, dass wir Kläger in unseren demokratischen Grundrechten verletzt worden sind, weil die EZB es versäumt hat, Nutzen und Schäden ihrer Geldpolitik nachvollziehbar gegeneinander abzuwägen und darzulegen. Dieser Forderung ist die EZB angeblich nachgekommen. Das Ergebnis ihrer sog. „Verhältnismäßigkeitsstudie“ wird aber geheim gehalten. Was gibt es da geheimzuhalten, wenn es stimmt, dass die Vorteile die Nachteile deutlich überwiegen?“
    alternative Quelle
    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/ezb-urteil-verfassungsgericht/

    Realsatire, das passiert, wenn Gerichte nicht unabhängig sind und die Politik sich in Lügen und Notmaßnahmen verstrickt hat, weil sie ihre misslungenen Projekte nicht aufgeben will.

    Sido wurde gecanceld:
    „Zu seinem Rausssmiss und dem journalistischen „Vorfall“ vor seinem damaligen Zuhause erklärt der 40-Jährige schließlich: „Dann sagt ProSieben, ,aber wir sind auch Presse und Medien, nicht die alternativen Medien, wir sind die normalen Medien, du vertraust uns also auch nicht.‘ ,Wir möchten jetzt, dass du ein ‚Spiegel‘-Interview – oder irgendwas großes, irgendein Springer-Medium – ein Interview gibst, indem du das alles revidierst und sagst, natürlich kann man den Medien vertrauen.‘ Das wollten die von mir. ,Dann kannst du weiter mitmachen‘, haben die gesagt.
    https://www.journalistenwatch.com/2021/05/18/eric-clapton-astrazeneca/

    Erpressung oder sozialer Tod, so funktionieren die gleichgeschalteten Propaganda-Medien. Wir werden nach deren Schleifung mehr als eine Untersuchungskommission benötigen, die klärt, wie es dazu kommen konnte…

    • Ein schönes Lied für die Annalena:

      gefunden auf:
      https://philosophia-perennis.com/2021/05/19/sorry-kleines-doch-das-reicht-mir-nicht-der-annalena-song/

      Hattet ihr gedacht, es gilt eine nächtliche Ausgangssperre? Natürllich nur für die Köterrasse, die anderen werden sogar informiert, dass sie dürfen und wie sie es anstellen müssen:
      „Wir möchten Sie informieren, dass das Verlassen der Wohnung während der nächtlichen Ausgangssperre aus Anlass der „Teilnahme an Gottesdiensten zu besonderen religiösen Anlässen“ möglich ist. Dies basiert auf der grundrechtlich geschützten Religionsfreiheit (Art. 4 GG)
      Das bedeutet, dass Muslim*innen im Ramadan die Moscheegemeinden zur Verrichtung des traditionell-religiösen Ramadan-Nachtgebetes (terāwīh’salāt at- tarāwīḥ) besuchen dürfen. Allerdings müssen Gebets-Teilnehmende einen Nachweis mit sich tragen, falls Kontrollen stattfinden. Wir empfehlen Ihnen eine Art Teilnahmekarten oder ‑bescheinigungen anzufertigen. So wie einige von Ihnen dies auch für die Freitagsgebete schon tun.

      https://philosophia-perennis.com/2021/04/27/ramadan-ausnahmen-bei-ausgangsverboten-fuer-muslime/

      Vielleicht sollte man sich selbst sowas basteln, mit ein paar verschnörkelten Schriftzeichen drauf, plötzlich geht wieder alles. Der eigenen Frau noch einen Lappen um den Kopf gewickelt und man darf wieder Mensch sein.

      Ein neuer NGO-Menschenschmuggel-Kreuzer ist in Dienst gegangen, von „Ärzte ohne Grenzen“:
      https://unser-mitteleuropa.com/neues-sklavenschiff-geo-barents/

      Anderswo kehrt Vernunft ein, wenn auch nur teilweise:
      „Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Celle-Klein Hehlen hat die Kollekte für das Flüchtlingsrettungsschiff Sea-Watch 4 eingestellt. Als Grund für die Entscheidung gab sie das Hissen einer Antifa-Flagge auf dem Schiff an. „Der Kirchenvorstand bedauert zutiefst, daß durch diese einseitige und übergriffige Politisierung der humanitäre Zweck der Aktion überdeckt wird und daß offensichtlich seitens des Trägers darauf kein korrigierender Einfluß genommen wird“, zitiert die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA aus einem Brief des Kirchenvorstands an das Aktionsbündnis „United4Rescue“, das an der Finanzierung des Schiffs beteiligt war.“

      Also wenn man dafür spenden könnte, diese schei** Schiffe auf Grund zu legen, ich würde einen Tausender dafür springen lassen… so ein verantwortungsloses asoziales Verhalten! Solche Dummköpfe!

    • Ich habe auf Facebook die Anwürfe an den Nordkurier gelesen (Katapult) und konnte die nicht einordnen.
      Es wurde behauptet die seien stramm rechts. Gut, das ist heute keine Aussage mehr, aber es klang vorstellbar.
      Ich werde mir das mal zu Gemüte führen.

      • „stramm rechts“ ist ein Qualitätskriterium, weil es bedeutet, dass das entsprechende Medium sich nicht den linksgrünen bzw. mittlerweile staatlich verordneten „Narrativen“ beugt.

        Kaum zu glauben: ich habe z.B. auch erst 2015 angefangen die junge Freiheit zu lesen, weil ich die immer für „Nazi“ hielt, weil irgendwelche linken Spinner die immer runtermachten. Mittlerweile halte ich sie für eine der wenigen verbliebenen seriösen Zeitungen, die man auch im Print noch bekommt, wenn man möchte. Sie hat sicher einen Themenbias, aber dass man mal über einen unsauber recherchierten Stimmungs- und Suggestionsartikel stolpert (was mittlerweile Standard ist bei allen anderen) passiert m.E. selten bis nie.

        Nordkurier habe ich bisher allerdings auch nicht auf dem Radar gehabt.

        • Ähnlich geht es mir auch, die Junge Freiheit kenne ich als rechtsextrem und habe die nie gelesen. Bis ich merkte, dass die Fakten berichten, die die ARD und der Spiegel usw. verschweigen, z.B. die Herkunft von Straftätern. Mann kann der Tagesschau nicht mehr trauen, wenn sie die Ermordung eines deutschen Arztes durch einen Schutzsuchenden aus Somalia nicht berichten, weil das nur von lokalem Interesse sei, wenige Tage später aber einen Überfall auf einen Syrer, bei dem diesem die Nase gebrochen wurde, groß herausposaunen.

  9. Quizfrage: Ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ehefrau eines begabten aber erfolglosen Mannes ihre Frustration darüber an diesem in Form von Psychoterror auslässt, sechs mal höher? Oder 12 mal?

    • Die Chancen als Frau Opfer von häuslicher Gewalt zu werden steigen stark wenn Frauen anfangen ihre Partner zuschlagen. Und wie das in unserem geliebten Patriarchat nun mal so ist, zählt es nicht mehr das die Frau selbst mit der Gewalt angefangen hat, wenn der Mann gewaltsam antwortet. Dann ist nur noch er der Böse.

      Dr. Capaldi’s research examined the different relationship violence scenarios — violence by him only, violence by her only, violence by both with him initiating, and violence by both with her initiating. Of these, the most likely to result in future injury to women is when she initiates violence against him and he responds, although both mutually aggressive groups were close in danger levels.

      Dr. Capaldi notes that in a study of women who were in a battered women’s shelter, „67% of the women reported severe violence toward their partner in the past year.“ Others in the domestic violence field, including Erin Pizzey, founder of the first battered women’s shelter in England in the early 1970s, have had similar findings.

      [..]

      In other words, whereas we often think of men as the only abusers and also as serial abusers, the OYS found that a woman’s violence against her man was as predictive of his violence to her as his own history of violence.

      Moreover, the study found that men’s physical aggression changes significantly when they find a new partner. Instead of a man being either a batterer or not, often it was his female partner’s violence or nonviolence which heavily influenced whether he would be violent to her.

      https://www.huffpost.com/entry/researcher-says-womens-in_b_222746?utm

      Auch zum Schutz von Frauen macht es Sinn sie mit als Täter in Betracht zu ziehen wie allein die Schuld den Männern zu geben. Im Staatsfeminismus nur leider nicht möglich.

      • Tja, 10 Jahre sind diese Erkenntnisse nun schon alt. Wahrscheinlich schon wesentlich älter. Die HuffPost kann man getrost in der Pfeife rauchen und zahllose Menschen haben unnötigerweise Dresche bekommen weil das Narrativ über allem steht.

  10. Ich suche ein Bild:

    Ein Mann steht (oder liegt?) während einer Flutkatastrophe auf dem Dach eines Autos, um der Person im Auto zu helfen. Das Ganze wirkte sehr heroisch.

    Ich meine, das Bild wurde vor ein paar Jahren während der Hurrikansaison in den USA veröffentlicht, bin mir aber nicht sicher.

    Wenn jemand einen Link posten könnte, wäre ich dankbar.

    • Und beides ziemlich an der Realität vorbei. Den Russen fehlen die Vodkaflaschen und die Amis jagen sich nicht per FF selbst in die Luft.

    • Ich dachte erst der russische Clip wär ein amerikanischer mit russischem Voiceover. Solche Darstellungen findest du in den USA genauso.

  11. „Im „Journal of Controversial Ideas“ wird anonym über wissenschaftliche Themen diskutiert – ein Schreckgespenst für Diskurswächter: Nun legt das JCI seine erste Ausgabe auf.
    (…)
    Herausgeber der Zeitschrift sind Peter Singer von der Universität Princeton, Jeff McMahan von der Universität Oxford und Francesca Minerva von der Universität Warwick. Alle drei sind Philosophen, aber die Publikation steht Autoren aller Fächer offen.“

    https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/journal-of-controversial-ideas-abgekanzelte-unter-sich-17335993.html?GEPC=s3

    Gute Sache, aber erstaunlich, daß 2 von 3 Tierrechtler sind, die habens ja sonst nicht so mit Menschenrechten. Peter Singer ist vielleicht einigen ein Begriff, der bekannteste Tierrechtler weltweit, durchaus ein ernstzunehmender Philosoph, Behindertenverbände haben aber aus guten Gründen Probleme mit ihm, da er recht ungezwungen über Euthanasie philosophiert.

    Von Jeff Mc Mahan weiß ich aus meiner tierrechtskritischen Phase nur noch, daß er mal den Standpunkt vertrat, daß zwecks Leidvermeidung alle Wildtiere getötet werden müssten.

    Nu ja, solange sie mal Gutes tun…

  12. @Androsch Kubi

    Falls Du es noch nicht mitgekriegt hast: Barack Obama äußert sich zu Ufos und Aliens (der „ernste“ Teil geht nur von 1:28 bis 2:08):

    Quintessenz: Es gibt unbekannte Flugobjekte, deren Trajektorien wir nicht erklären können. (Außerdem haben die US-Geheimdienste keine Alienleichen und -raumschiffe irgendwo versteckt. Hat man ihm zumindest so gesagt 😉 )

  13. https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/medikamententests-heimkinder-101.html

    Versuche an Heimkindern Mehr Fälle offengelegt 20.05.2021

    In Bayern wurden nach BR-Recherchen noch in den 1970er-Jahren Arzneimitteltests an Heimkindern durchgeführt – ohne deren Einverständnis. Dabei waren mehr Kinder betroffen als zunächst angenommen.

    Die Opfer: Matthias, Michael, Florian und Martin. „Geschlechtergerechte“ Sprache wird dann vergessen, wenn vor allem Jungen betroffen sind, wie auch bei den Angriffen von Boko Haram auf Jungen-Schulen, wird das neutrale „Kinder“ verwendet.

  14. Die Stelle im Artikel, an der ich üblicherweise aufhöre zu lesen:

    Baerbock ist, aus schwer fassbaren Gründen, eine Frau, der es, entgegen sonst üblicher Praxis, allzu leicht gemacht wird.

    • „But it’s BLUE.
      Cancel Lego NOW!“

      LOL, leider begreifen die Leute, die wirklich so argumentieren, nicht wie lächerlich sie sich machen.

  15. Vielleicht nimmt man es jetzt ernst:

    „Die Finanzierung von Forschungen daran, wie man ein Virus ansteckender und/oder tödlicher machen kann („Gain of Function“-Forschung) sind in den USA seit 2014 durch ein Moratorium des Weißen Hauses verboten (Wochenblick berichtete). Umso brisanter ist die Meldung, die nun auf Fox News zu hören war. In einem dort gezeigten Videoausschnitt gibt der Präsident der NGO EcoHealth Alliance, Peter Daszak zu, an eben solchen „Gain of Function“-Forschungen beteiligt gewesen zu sein. Weiters wird berichtet, dass Dr. Anthony Fauci, Chef des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) davon Kenntnis hatte und die Finanzierung der Forschungen im Wuhan Institute of Virology bewilligt haben muss.

    Das National Institute for Health (NIH) habe die Forschungen unterstützt, die die Erzeugung eines Virus wie Sars-Cov-2 erst möglich gemacht hätten, schlussfolgert Wade. Vor allem die Arbeit der Virologin Shi Zheng-Li, die aufgrund ihrer Forschungen an Fledermausviren den Beinamen „Fledermausfrau“ bekam, wurde finanziert. Immer mehr Indizien dafür, dass Corona eine Biowaffe sein könnte, tauchen auf.

    Es scheint immer wahrscheinlicher zu werden, dass Corona nicht auf einem Markt in Wuhan ausgebrochen ist. Auch die Tatsache, dass einige Mitarbeiter des chinesischen Labors kurz vor dem offiziellen Ausbruch von Corona an Grippe-Symptomen litten (Wochenblick berichtete), weist in die Richtung eines Laborausbruches des Virus und selbst der „Patient Null“ soll eine Labormitarbeiterin (Wochenblick berichtete) gewesen sein.“

    https://www.wochenblick.at/journalist-deckt-auf-stammt-corona-virus-doch-aus-dem-labor/

    Kursiert m.W. schon länger in den alternativen Medien, jetzt scheint sich ein angesehener Journalist damit befasst zu haben.

    Die Optimierung (menschliches Spike-Protein oder so) dürfte für die erhöhte Übertragbarkeit verantwortlich sein und die vergleichsweise (zu den letzten Jahren) relativ hohe Anzahl der diesjährigen „Grippe“-Welle-Toten.

    Die Frage bleibt natürlich, ob die Freisetzung ein Unfall war, oder Absicht. Im Prinzip reicht eine eingeweihte Person aus, sowas in die Öffentlichkeit zu tragen. Das Begleitkonzert war auf jeden Fall schon geplant (Event201 und great reset) und diejenigen die vollkommen unvorbereitet waren (Spahn-Merkel) wussten es letztendlich trotzdem zu nutzen…

    • jouwatch hat Ausschnitte eines telegram-Kanals veröffentlicht (ohne telegram-Kanal kann man das m.W. sonst nicht lesen), in dem sich Krankenhauspersonal über Corona und die Impfungen äußert:
      https://www.journalistenwatch.com/2021/05/21/corona-krankenschwester-die/

      Einiges ist durchaus bemerkenswert:
      „Ich arbeite in einem Altersheim in Tirol. Wir hatten vor den Impfungen nur wenige positive Fälle und keine Toten. Seit der Impfung ist es eine Katastrophe. Im ersten Monat nach der zweiten Impfung sind fünf Menschen gestorben-es wurde von Chefseite kein einziges Mal ein Zusammenhang hergestellt- das wollte er auch nicht. Vier weitere von unseren Bewohnern sind in einem schlechten AZ-neurologische Ausfälle. Eine Bewohnerin wurde sogar 2x in die Klinik geschickt, weil sie eine verwaschene Sprache hatte und nicht aufstehen konnte-2 Wochen nach der Impfung- es besteht kein Zusammenhang.“

      Sind natürlich alles nur Anektoden und subjektive Einschätzungen, aber von der Sorte, die man im Mainstream nicht zu hören bekommt.

    • Vielleicht auch interessant:
      https://nicholaswade.medium.com/origin-of-covid-following-the-clues-6f03564c038
      Origin of Covid — Following the Clues
      Did people or nature open Pandora’s box at Wuhan?
      Nicholas Wade May 3,2021

      ….In what follows I will sort through the available scientific facts, which hold many clues as to what happened, and provide readers with the evidence to make their own judgments. I will then try to assess the complex issue of blame, which starts with, but extends far beyond, the government of China.

      By the end of this article, you may have learned a lot about the molecular biology of viruses. I will try to keep this process as painless as possible. But the science cannot be avoided because for now, and probably for a long time hence, it offers the only sure thread through the maze. ….

    • Ah ja, um die Welt gereist fürs ZDF (Gebührenfinanziert), Volontariat beim BR (dito), konnte studieren, offenbar ohne dass ihm da jemand Steine in den Weg legte; sehr wahrscheinlich sogar ganz im Gegenteil. —————————–> Wirft dem Land und dessen Bürgern, die ihm all das ermöglichten pauschal systematischen Rassismus vor und wird dann von den so bezichtigten auch noch dafür gefeiert, unter anderem mit besagten Journalistenpreisen, welche bekanntlich ja auch sooo viel Aussagekraft haben, über die Qualität der getätigten Arbeit (*hust* Relotius *räusper*). Diese Preise sagen NICHTS über die Qualität deiner Arbeit, sondern lediglich, dass du immer als „investigativer“ Journalist vor allem genau das von dir gibst, was im elitären Zeitgeist gern gehört wird. Herzlichen Glückwunsch, du Pinsel.

      Der verwechselt dabei auch schieres gelernt Haben mit Intelligenz. Mag sein, dass der über einen gewissen Bildungsgrad verfügt, wenn man den aber nur nutzt, um in Endlosschleife derart wirren, geistlosen, jeglicher Lebenswirklichkeit entrückten Schwachsinn von sich zu geben, ist Intelligenz gewiss das Allerletzte, was man für sich proklamieren kann.

      Nein, Malcolm. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder glaubst du den Scheiß, den du verzapfst, wirklich, dann bist du ein strunzdummer Volldepp. Oder du weißt, dass das alles Schwachsinn ist, erzählst das aber trotzdem, um dich darüber auf ein moralisches Ross zu katapultieren um mit diesem freudig durch allerlei Fördertöpfe galoppieren zu können. Dann bist du ein verlogener, moralisch verkommener Lügner, Opportunist und Nassauer. Entscheide dich gerne zwischen diesen beiden Optionen, denn glaub mir, eine dritte gibt es für dich nicht.

      • Bei all diesen Berufsmigranten muss man sich nur mal anschauen, wer die Eltern sind. Malcolm O. hart eine deutsche Mutter „palästinensischer Herkunft“ und einen nigerianischen Vater. Seine Eltern hätten sich nie getroffen, wenn die deutschen Rassisten sie nicht aufgenommen hätten. Der hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Anpalagan ist Kind von Eltern aus Sri Lanka, die vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland flohen, die deutschen Rassisten nahmen ihn und seine Eltern auf, so dass er studieren und Journalist werden konnte, anstatt im Krieg zu verkommen. Die hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Aminata_Tour%C3%A9_(Politikerin,_1992) ist Tochter von Schutzsuchenden aus Mali, die in Deutschland aufgenommen wurden, ihre Tochter ist mit 26 stellvertretende Parlamentspräsidentin in Schleswig-Holstein werden konnte, sie verdient mehr als 10.000 € im Monat und fordert „Gleichbehandlung“. Wenn ihre Eltern nicht von den deutschen Rassisten aufgenommen worden wären, hätte sie wahrscheinlich sechs bis acht Kinder man hätte ihr die Klitoris abgeschnitten.

        Ich versteh wirklich nicht, was in solchen Leuten vorgeht.

    • Er hat vergessen zu erwähnen das er einer größten öffentlichen Rassisten ist, die denken das sie aufgrund ihrer Hautfarbe gar nicht rassistisch sein können.

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