Sexspielzeug

Warum auch immer, aber in irgendeiner Werbung auf einem sozialen Profil wurde mir ein Sexspielzeug für Männer angepriesen (vielleicht sind Väter von relativ Neugeborenen ja eine gute Kundengruppe für so etwas, vielleicht war es Zufall)

Es war ein Blowjob-Simulator mit sechs verschiedenen Vibrationsstufen, einem 2 Stufen Heizsystem und was weiß ich noch alles

Was mich dann gleich zu der Überlegung brachte, wie technisch gut ein solches Sexspielzeug ist und inwiefern die Technik da schon so weit ist, dass ein solches Spielzeug  den meisten Personen bereits überlegen ist, soweit es Saugtechnik et cetera betrifft. 

Zugleich brachte es mich zu der Überlegung, das weibliches Sexspielzeug wesentlich akzeptiert ist als männliches. Bei Frauen ist es eher „Ja, nimm dir was du brauchst, wenn die Männer es nicht gut genug machen“. Bei Männern eher „Du Versager bekommst eben keine richtige Frau, da musst du dein Ding eben in dieses erbärmliche Gummiding stecken“. 

Das ist wahrscheinlich mal wieder der Unterschied, dass es als Mann eine Leistung ist Sexpartner zu finden, während Frauen eher aussuchen können. Daneben vielleicht, dass eben nichts Konkurrenz zu Frauen sein darf. 

Gleichwohl habe ich auch bei Frauen tatsächlich in freier Wildbahn quasi noch nie einen Vibrator  im Einsatz gehabt, es hat also noch keine Frau etwa ihren Vibrator ins Spiel gebracht und wir haben ihn dann gemeinsam beim Sex verwendet. Ich weiß von einigen wenigen Frauen, dass sie einen Vibrator haben, aber das war es auch.

Hat hier einer Erfahrung mit Sexspielzeug? 

 

wie ist eure Erfahrung mit Sexspielzeug? Was würdet ihr empfehlen und wie setzt ihr es ein, nur alleine oder auch gemeinsam?

54 Gedanken zu “Sexspielzeug

  1. „noch keine Frau etwa ihren Vibrator ins Spiel gebracht und wir haben ihn dann gemeinsam beim Sex verwendet“ Die aussage finde ich ein wenig weard, vielleicht auch eine altersfrage. Spielzeug bereichert doch so vieles beim Sex mit anderen. Bei den Menschen mit denen ich so sex habe (unterschiedlichen GHeschlechts) verwenden wir fast immer Spielzeug. Bin aber auch schon Ü35

      • Was geht es dich eigentlich an, wer mit wem Sex hat? Alle krank, nur du nicht?
        Vorschlag von mir: gib dich nicht mit Kranken ab, such dir doch ein gesundes Blog und schaff dir eine noch dichtere Blase.

        • Ich auch. So ab und an mal eine deftige Streiterei ist ja ganz amüsant, aber das was der macht, ist mehr als eine Entgleisung. Neue Schreiberlinge so anzugehen ist nicht okay.

      • Ich weis nicht warum ich Pansexuell bin, genauso wenig wie ich weis warum ich Biologisch betrachtet eine Hermaprodite/Intergeschlechtlich bin. (Einfach mal Androgenresistenz und AntiMüllerhormonresistenz nachschlagen. falls es interesiert) Aus meiner Warte betrachtet, seid ihr alle das andere Geschlecht. Und gleichgeschlechtlich währe mit anderen Intergeschlechtlichen/Hermaproditen

    • Meines Erachtens geht bei sowas die Initiative von Frauen aus und die meisten sind im Bett halt eher, na ja, langweilig ist das falsche Wort, sagen wir mal „nicht weird“. Wenn man dann als Mann mit sowas ankommt, wird man eher schief angeschaut. Es würde mich z.B. auch scharf machen, wenn meine Frau sich beim Sex selbst einen Höhepunkt verschafft oder an sich rumspielt. Macht sie aber nie, obwohl sie das weiß.

      • Korrekt. Frauen sind oft ziemlich schlecht im Bett. Es besteht zwar ein klares Bild was von einem Mann zu erwarten ist, aber Frauen sind in der Regel ziemlich langweilig und auch nicht so neugierig.
        Ich kannte ein paar die gut waren, aber die Mehrzahl nahm an, die eigene Anwesenheit wäre schon die Hauptsache.

        • „aber die Mehrzahl nahm an, die eigene Anwesenheit wäre schon die Hauptsache.“

          Das ist ja auch das Bild von Frauen, das ihnen überall vermittelt wird.

          • Zweifellos. Und es ist auch kaum zu erwarten, dass Prinzessin Lillifee mal von einem Kerl auf den Topf gesetzt wird, weil sie dann ja beleidigt ist und einfach geht…

  2. Ist der Unterschied nicht eher, dass für Männer das Visuelle eine viel größere Rolle spielt als für Frauen?
    Dass also, solange das Auge das richtige sieht, das Gefühl sekundär ist und das Gefühl der eigenen Hand vollständig ausreicht.

    Frauen hingegen finden eine Berührung eine gute Unterstützung ihres Kopfkinos und wenn die Berührung nicht der eigene Finger ist, ist das hilfreich.

    „Zugleich brachte es mich zu der Überlegung, das weibliches Sexspielzeug wesentlich akzeptiert ist als männliches.“

    Ist das nicht der übliche Effekt der Verfügbarkeitsheuristik und die einfache Kehrseite davon, dass kein Mann ein Problem mit dem Gedanken hat, dass ein anderer Mann Pornos* kuckt. Aber dass Diether eine Gummipuppe im Schrank hätte, hat man noch nie gehört.

    *) Pornos übrigens, in denen ständig Frauen mit Sexspielzeug gezeigt werden aber Männer nur in spezialisierten Kategorien.

    • Naja das widerspricht der Realität, dass viele Männer Nutten ablehnen.
      Vom mechanischen Standpunkt kommen Männer auch immer zum Orgasmus, Frauen nicht. Männern geht es ift eher um die Eroberung, gute Bordelle spielen dir die sogar vor. Das kann so eine Maschine nicht. Eher ein guter Sexbot.

      Um es kurz u sagen, bei Frauen ist der Erfolgsfaktor mechanische Befriedigung, bei Männern eine willige Partnerin.

  3. Der eine Typ mit dem ich regelmäsiger Sex habe, hat sogar die große Spielkiste von Eis de gekauft, die wir regelmäßig verwenden. Bei ner guten Freundin die schon die härtere Gangart mag, verwenden wir dann BDSM Spielzeug. Der sex ist mit Spielzeug um so vieles Kreativer

  4. Für die meisten Männer ist der Porno das Sexspielzeug.
    Das Problem an Sexspielzeug für Männer ist doch das, dass es impliziert, dass der Mann nicht in der Lage ist eine adäquate Frau zu erobern. Dieses Problem haben Frauen gar nicht, da selbst die hässlichste 24/7 vögeln könnte, wenn sie es nur wollen würde. Das ist auch der Grund, warum kein Mann groß drüber redet.
    Beim Sex selbst verwende ich enorm viel Spielzeug, ich stelle es zum Teil sogar selbst her, vor allem Halsbänder und Fesseln. Beim BDSM ist die Verwendung von Spielzeug ziemlich verbreitet.

    „Gleichwohl habe ich auch bei Frauen tatsächlich in freier Wildbahn quasi noch nie einen Vibrator im Einsatz gehabt, es hat also noch keine Frau etwa ihren Vibrator ins Spiel gebracht und wir haben ihn dann gemeinsam beim Sex verwendet.“
    Wird beim BDSM oft gemacht, gerade für Praktiken, wenn es darum geht sie kurz vor den Höhepunkt zu bringen und dann abzubrechen. Alleine das Gejammere über den nicht gewährten Orgasmus ist lustig.

    „Ich weiß von einigen wenigen Frauen, dass sie einen Vibrator haben, aber das war es auch.“
    Die Allermeisten haben einen. Hab bisher noch keine Frau meines Alters oder jünger kennengelernt die keinen hatte und wir sprechen üblicherweise über solche Themen recht schnell, da es Teil meines Games ist.

    „Was würdet ihr empfehlen und wie setzt ihr es ein, nur alleine oder auch gemeinsam?“
    Kann man nicht pauschal sagen. Ein BDSMler benutzt was anderes als ein Vanilla und jemand der nur Sex in der Missionarsstellung hat braucht weniger als jemand der wilden, ausschweifenden Sex hat.
    Was ich außerhalb des BDSMs immer verwendet habe sind Buttplugs. Viele Frauen, mit denen ich länger was hatte, haben einen (sehr schönen) von mir geschenkt bekommen und verwenden diesen auch. Ansonsten Penisringe, die verlängern die Erektion. Massageöl ist auch ein „Spielzeug“

    • Wie alt bist du bzw die Frauen die du kennenlernst? Habe den Eindruck für die Verwendung von sexspielzeug gehört etwas reife dazu, die viele u30 noch nicht haben. Erst mit dem älter werden, Erfahrungen sammeln und sich selbst kennenlernen, sind auch Frauen aktiv bzw offen für Spielzeug

      • Ich bin Anfang 40 und meine Sexpartnerinnen sind zwischen 18 und Anfang 40. Ich hab aber bereits mit 19 das erste mal einen Dildo mit ins Spiel einbezogen. Da hatte ich nie Probleme.
        Keine Ahnung ob u30 die entsprechende Reife haben, ich habe eher den Eindruck, dass viele Männer nicht glauben Manns genug zu sein, wenn sie Spielzeug mit einbeziehen. Da mich Frauen auch in Sachen BDSM recht früh auf den Geschmack gebracht haben, bin ich da auch recht früh unbefangen gewesen.

  5. Sextoys sind kein Ersatz, höchstens eine Ergänzung, wenn man mal viel Zeit hat (mit einem Baby in der Nähe also keine Option).
    Früher haben wir gerne gelegentlich mit einem Dildo Double Penetration praktiziert.
    Das Bondage-Set haben wir längst aussortiert. Es geht genauso ohne. Eventuell reichen auch ein paar Strümpfe dafür, und ein Kopftuch als Augenbinde.

    Das Gute an Sex ist ja, dass man alles, was man dafür braucht, parat hat, und keine zusätzliches Equipment braucht. Man kann also jederzeit spontan loslegen, ohne erst noch irgendwelche Gerätschaften bereitlegen zu müssen. Und da ist auch die Batterie im Vibrator nicht leer, wenn es gerade am schönsten ist.

    Väter von relativ Neugeborenen ja eine gute Kundengruppe

    Glaube ich nicht. Wir haben nur etwa zwei Wochen pausiert, und in dieser Zeit waren wir nun wirklich anderweitig beschäftigt.

    • „Glaube ich nicht. Wir haben nur etwa zwei Wochen pausiert, und in dieser Zeit waren wir nun wirklich anderweitig beschäftigt.“

      Du bist eine Ausnahme. Ein großer Teil der Frauen (keine Ahnung wie viele) hat danach für lange Zeit keinen Sex, schon weil sie sich unattraktiv fühlen, wenig Schlaf bekommen, wenig Zeit haben (auch für Körperpflege), wegen des Stillens die Pille pausieren, die Hormone wegen des Kindes verrückt spielen usw. ich habe das schon von mehreren Männern gehört. Nach der Geburt unserer Tochter haben wir sehr lange nicht miteinander geschlafen (und sicher nicht weil ich das nicht gewollt hätte).

      • Wir hatten das Thema ja mal. Ich würde dieses Verhalten als Freibrief für die freie Wildbahn deuten. Kann ja auch diskret sein. Ich habe halt irgendwann die Scheidung eingereicht. Sie war einfach zu langweilig geworden. Während der Trennungszeit hatten wir guten Sex, die Mitbewerberinnen entfachten bei ihr ein Strohfeuer. Aber es wäre früher oder später wieder langweilig geworden. Ich wollte so nicht verhungern und bin froh darum, das ich etwas geändert habe.
        Soll keine Anleitung sein, einfach nur ein anderer Standpunkt.

      • In der Hinsicht hast du sicher recht. Ich kenne auch Fälle, bei denen es nach der Geburt des Kindes mit dem Sex nicht mehr so richtig in Schwung kam. Wenn es Probleme mit der Dammnaht o.ä. gab, war das ja sogar verständlich.
        Andererseits glaube ich schon, dass auch für die meisten frischgebackenen Väter Sex zumindest vorläufig einen niedrigeren Stellenwert hat. Da gibt es so viel Neues, Veränderung, ein weiteres Familienmitglied, das die Aufmerksamkeit beansprucht. Sex ist dann plötzlich nur noch Nebensache.

        Gerade weil es mir bewusst war, dass viele Paare da Anlaufschwierigkeiten haben, war es mir umso wichtiger, sexuelle Beziehungen wieder zügig aufzunehmen.

        • „Andererseits glaube ich schon, dass auch für die meisten frischgebackenen Väter Sex zumindest vorläufig einen niedrigeren Stellenwert hat.“

          Ja, na klar. Aber der Alltag stellt sich bei denen vermutlich schneller wieder ein.

      • Konnte nie verstehen, warum Männer (und auch Frauen) so etwas mitmachen. Würde ich mir nie gefallen lassen. Aber ich würde mir auch nie so auf der Nase herumtanzen lassen wie, das so viele Männer machen. Ich kontrolliere die Beziehung komplett, dazu gehört, wann ich Sex will, wann es Essen gibt und wann wir schlafen gehen. Im Moment bin ich ja auch wieder in einer Beziehung und meiner Freundin gefällt es ausnehmend gut, wie ich sie dominiere. Dabei gibt es die üblichen Shittests, die ich aber eher genieße.

        • „wann ich Sex will, wann es Essen gibt und wann wir schlafen gehen“ das würde ich mir niemals vorschreiben lassen. Selbst bin ich zwar Sub, aber ich habe immer gleichberechtigte Mitbestimmung was mir sehr wichti ist. Shittests musste ich erst nachschlagen was das eigentlich sein soll. Solche tests gibt es bei mir und meiner Frau nicht. Nichteinmal mit meinen Sexualpartner*innen. Des wirkt auf mich so 50er Jahre

        • Klingt ja reizvoll, keine Ahnung, wie du das hinbekommst 🙂

          Aber an sich mag ich Frauen, die wissen was sie wollen und auch mal Verantwortung übernehmen, zwei Kinder sind mir anstrengend genug. Klar, manchmal muss man ihr Grenzen setzen und sich ein bisschen streiten, aber wenn die Frau passt, ist das relativ selten.

  6. Alles was Spaß macht, ist erlaubt. Aber vorsicht, nicht den Carradine machen!
    Frauen haben den Vorteil, dass ihnen da meist ein externes Spielzeug reicht. Männer haben ihre Spielzeuge stets zur Hand und können immer und überall loslegen. Ist doch super.

    Männer sollten zudem selbstbestimmter und losgelöster von übergriffiger Weiblichkeit sein. Es braucht keine Gummivaginas oder Sexpuppen. Die PorNO Kampagne einer Alice Schwarzer sollte mittlerweile auch überwunden sein, die Vorwürfe waren/sind haltlos. Wenn heute Aktivistinne PornHub angreifen, dann sollten Hintergründe über den Mythos toxische Männlichkeit bekannt sein: Meinungsmache frustrierter, ungevögelter und traumatisierter FemiNazis.
    Pornos sind für Männer in bestimmten Situationen Notwendigkeit. Und nachdem die Ausgelebte Sexualität von Queer über Trans zu Lesbo und Schwul medial weit verbreitet ist, sollten auch Pornodarstellerinnen in der Darstellung normativer Sexualität keine Probleme mehr haben.

  7. Die Fragestellung ist gut. Kann ein leicht aufgewärmtes rohes Pfund Gemischtgehacktes mit Tierwohl-Zertifikat einen halbwegs vollwertigen menschlichen Sexualpartner ersetzen?

    Damit hatte vor ein paar Jahren auch mal ein Anrufer den Problembärenfänger Domian in seiner nächtlichen Talk-Sendung konfrontiert, der dann eine Weile brauchte, die Ernsthaftigkeit des Anliegens zu erkennen.

    Eigentlich macht das doch keinen großen Unterschied zu einem Besuch im Darkroom. Man kann sich auch ein mp3 mit Stöhnen auf die Ohren ziehen dabei. Es geht sogar ohne Strom und Elektrik, was beim Sex mit Menschen zunehmend schwieriger wird. Denn wie soll man die Legalität der Kopulation durch den Sex-Konsens-Button in der App bestätigen ohne Smartphone und Internet?

  8. Ich denke die Geschlechtsteile von Mann und Frau sind zu verschieden. Als Mann beim Sex mit einer Frau eine Vagina-Ersatz oder dergl. zu benutzen, wenn man der Frau seinen Schwanz auch oral, vaginal oder anal reinschieben könnte, finden viele wahrscheinlich komisch.
    I.d.R. ist nicht so schwer einen gesunden Mann zu Orgasmus zu bringen. Der Penis ist leicht zugänglich und lässt sich so gut bespaßen. Es gibt bei den meisten whrs. einfach nicht den Bedarf. Keine Ahnung… vielleicht ist das Gefühl mit den Designer-Muschis viel besser, nur wissen das die meisten Männer dann noch nicht.

    Als Mann sich selbst etwas in den Po zu stecken, findet, so scheint es mir, immer mehr Akzeptanz.

    Das Framing unterscheidet sich dabei auch zwischen den Geschlechter, mit dem gewohnt positiven Bias für Frauen.

    Eine Frau benutzt einen Vibrator, weil Männer es ihr nicht besorgen können oder weil sie so ‚hungrig‘ ist.
    Eine Mann benutzt einen Vagina-Ersatz, weil er es Frauen nicht besorgen kann oder er ein jämmerlicher Wichser ist.

    Außerdem können es Feministinnen ja nicht lassen Männern Frauenfeindlichkeit vorzuwerfen, wenn diese an Frauen vorbei und ohne Transferleistung an mindestens eine Frau selbst ihre Sexualität befriedigen.

    Sowas… kein Problem: You Go Grrrll!!!

    Das gleiche für Männer: Objektifizierung! Dadurch denken Männer dann das Frauen nur Sexspielzeug sind, wuuäähhhhh! Usw.

  9. Beim gemeinsamen Sex wird bei uns ab und an SM-Werkzeug eingesetzt.

    Wenn ich es mir alleine besorge, benutze ich manchmal so ein Flashlight-Ding. Ist vom Gefühl her recht nah an einer richtigen Vagina bzw. auch nicht schlechter als eine richtige Vagina mit Kondom (bei Kondomsex reduziert sich das Gefühl so auf 70%-80%, würde ich sagen), vielleicht sogar besser. (Natürlich nur vom reinen Lustempfinden am Penis her; Streicheln, Zungenküsse, Intimität etc. fehlen selbstverständlich 😉 )

    Meine Freundin hat sich mal einen Vibrator geholt, benutzt ihn aber nicht.

  10. Dass ein Mann, der so etwas benutzt, ein Versager ist, kommt aber glaube ich eher aus der intrasexuellen Konkurrenz zwischen Männer und auch von Männern. Die „Taschemuschis“ in den Automaten auf den Kneipen-Toiletten waren halt für die Looser.

    Wenn Männer nicht so häufig ihre Männlichkeit gegenseitig abwerten oder in Frage stellen würden, wären solche Produkte wohl akzeptierter. Aber hey, ich selbst bin da auch toxisch gegenüber andere Männer und bin auch noch nicht so weit, jemanden mit einer Gummipuppe ernst nehmen. 😉

  11. Gut, dass ich andere Sorgen haben, als für so einen Kram Geld auszugeben. Bißchen Porno gucken und fertig. Abgesehen lässt mit 60 und diversen Betablockern das Ganze eh nach. Und ich hatte meinen Spass. Das Geld geb ich lieber für gute Rockplatten aus.

  12. Was ich mir kaufen würde, wenn ich allein wäre, wäre eine RealDoll. Einfach weil die einer Frau vermutllich am Nächsten kommt und auch das Optische passt, die Puppen sehen richtig geil aus. Das ist dann schon was anderes, als sich zum Porno einen abwedeln, …

    • „wäre eine RealDoll“

      Du verfolgst wohl eher den ganzheitlichen Ansatz. Könnte ich nicht. Als Feministenspross würde dann ja das Grauen mein Schlafzimmer teilen. Oder ich würde am frühen Herzinfarkt sterben, wenn ich sie mal nicht ins Bett gebracht hätte und über sie stolpere.
      Andererseits könnte ich etwas verspätet auch mal die verbale Befehlsform im Umgang mit „vom Hersteller als Frau empfundenen“ Erscheinungen erlernen. Hat alles sein Für und Wider.
      Mit Amazons Alexa bin ich ja schon ein Stück in der Mannwerdung vorangekommen…

  13. (Frau hier) Ich nutze fast immer zusätzlich Toys beim Sex, da ich sehr schwer zum Orgasmus komme auf bestimmte Art und Weise. Leider gehört Penetration nicht dazu und macht’s manchmal sogar noch schwieriger, bzw verzögert das ganze zusätzlich. Ich kann auch ohne Höhepunkt viel Spaß am Sex mit meinem Mann haben, aber man möchte halt doch manchmal auch zum Abschluss kommen, ohne dass es zum Ende einfach nur noch Arbeit wird und beiden Parteien schon die Arme und Hände einschlafen.
    Mein Mann findet es aber auch ganz gut, Toys zu nutzen, und man hat so immer mal andersweitig Abwechslung im Bett. Selber probiere ich ganz gerne auch mal neue aus, deswegen bin ich da ganz froh, dass mein Mann da so mitzieht und auch okay damit ist.

  14. „Es war ein Blowjob-Simulator mit sechs verschiedenen Vibrationsstufen, einem 2 Stufen Heizsystem und was weiß ich noch alles“

    Ein Satisfyer Men Heat also. Sag das doch.

    „Was mich dann gleich zu der Überlegung brachte, wie technisch gut ein solches Sexspielzeug ist und inwiefern die Technik da schon so weit ist, dass ein solches Spielzeug  den meisten Personen bereits überlegen ist, soweit es Saugtechnik et cetera betrifft.“

    Die Reviews geben einen guten Überblick über die Mängel:

    – zu heiß
    – zu wenig Vibration da wo mann sie gern hätte
    – abartig laute Furzgeräusche (lauter als die 2 Motoren)
    – passt Vielen nicht
    etc.

    So ein Fleshlight-Dupe, das Unterdruck erzeugt (gibts btw auch in der Variante „oben offen“), würd ich demgegenüber vorziehen. Vorallem, wenns das 1. Sextoy sein soll…

    Und dann aber bitte auch einen guten Massagestab (à la Hitachi Magic Wand – scheint echt vom Prinzip her für die meisten Frauen am zuverlässigsten zu funktionieren) für Südländerin (& Dich, zum ausprobieren).
    Kaum zu fassen, wenn sie noch nie einen gehabt haben sollte? Das wird eine Offenbarung dann, be prepared 😉

    „Zugleich brachte es mich zu der Überlegung, das weibliches Sexspielzeug wesentlich akzeptiert ist als männliches.“

    That’s in yout head then

    First love hatte sich damals (neben einer Gummipuppe, rein für Solo-Zeiten) Sexspielzeug für Frauen zugelegt und ggf. modifiziert, also bspw. ein Loch für seinen Schwanz reingeschnitten ins Latex-Dildohöschen und es „verkehrt rum“ getragen…

    Und was ist denn mit Strap-ons? Die werden doch verkauft als Sextoy „für Frauen“ – auch wenn damit i.d.R. mehrheitlich Männer verwöhnt werden? (Bevorzuge die Variante mit kleinem Vaginal-Plug statt bloß zum Unschnallen. Da haste gleich Dein Beckenbodentraining mit drin).

    Was ich eigentlich sagen will ist: Sexspielzeug ist (glaube ich) ganz häufig auch einfach etwas, das Männer sich bzw. ihrer Partnerin zum Geschenk machen, in der Annahme bzw. Absicht, es künftig öfter ins gemeinsame Liebesspiel miteinzubeziehen.
    (Und wenn die Beziehung endet, bleibt bisweilen was „übrig“, als Erbe, quasi^^)

    Während Frauen, die aus derselben Motivation heraus handeln, überwiegend geneigt sein dürften, sich Dessous zuzulegen oder sowas. Rein aus Neugierde: hast Du schon mal Dessous verschenkt, Chris?

    „Daneben vielleicht, dass eben nichts Konkurrenz zu Frauen sein darf.“

    Frag Südländerin mal, was ihr lieber ist: dass Du (wenn sie keinen Bock, Du aber ein Bedürfnis hast) Pornos schaust, oder aber „nur“ eine (leise!^^) Masturbationshilfe nutzt. Falls noch nicht geschehen.

    „Gleichwohl habe ich auch bei Frauen tatsächlich in freier Wildbahn quasi noch nie einen Vibrator  im Einsatz gehabt, es hat also noch keine Frau etwa ihren Vibrator ins Spiel gebracht und wir haben ihn dann gemeinsam beim Sex verwendet. Ich weiß von einigen wenigen Frauen, dass sie einen Vibrator haben, aber das war es auch.“

    Ich persönlich nutze meinen Vibrator auch lieber alleine.
    Wenn ich denn einen habe – jetzt schon wieder seit, hm, 2 Jahren etwa nicht. Im Prinzip komm ich nämlich genauso gut mit meinen Fingerchen zurecht… nur wirds halt mit fortschreitender Schwangerschaft tatsächlich immer umständlicher (während der Wunsch nach x-maligen, täglichen Orgasmen wieder rapide zunimmt. Oder liegts nur am Frühling?^^). Und es geht eben auch sehr viel schneller mit (wobei es stimmt: sie sind vom Gefühl her anders)

    „wie ist eure Erfahrung mit Sexspielzeug? Was würdet ihr empfehlen und wie setzt ihr es ein, nur alleine oder auch gemeinsam?“

    Ich kann nur nochmal unterstreichen, was ich absolut _nicht_ empfehlen kann: den we-vibe. Wie das Teil sich auf dem Markt halten kann (und das zu den Preisen), ist mir ein Rätsel.

  15. Zum Thema Sexspielzeug fällt mir noch eine „feministische“ Anekdote ein: Frankfurter Sexspielzeugladen nur für Frauen; Männer haben nur in Begleitung einer Frau Zutritt. Auf die Frage, warum der vibrierende Dildo mit Gummiring soviel teurer als der ohne wäre, kam seitens der Verkäuferin folgende Antwort: da erstere Version gern von Männern zur analen Prostatastimulierung benutzt wird, hat der schwedische Hersteller den Preis gegenüber der Version ohne Ring „im Sinne des Gender Pay Gaps“ erhöht. Selbst vor Sex Toys machtbder Feminismus also nicht halt.

  16. Ich hab mal irgendwann gedacht, jetzt wüsste ich, wie Frauen funktionieren. Dann habe ich mehr Frauen kennengelernt und jede war anders.
    Zu Deiner Frage: Manchen Frauen stehen ausschließlich auf Natur, manche benutzen Spielzeuge nur alleine, manche gelegentlich auch mit mir. Ist meine persönliche Erfahrung und die ist bestimmt nicht umfassend…

    • Frauen verstehen Frauen nichtrmal wenn es um Sex und Beziehungen geht ^^ Faszinierend welche szenen so in Lesbischen Diskos abgeht ^^

  17. Irgendwie kommt das Spielzeug alles nicht annähernd an eine echte Frau aus Fleisch und Blut ran. Funktioniert bei mir alles nicht so richtig. Vielleicht ist es das „Gesamtgefühl“, was fehlt. Aber ganz kanns auch nicht stimmen, denn mit der Hand ist es ja kein Problem.
    Einzige Ausnahme: Flashlight. Das hat bei einer längeren Trennung ganz gut funktioniert.

    • Vor einiger Zeit hatte mich eine Muse in einen Sexladen geschleift.
      Mich hat schier der Schlag getroffen, weil da fast nur Zeug für Frauen drin war. Raus kamen wir mit einem Vibrator (potthäßlich, gurkengrün und mit NiMH-Batterien, viel besser wäre LiIon gewesen), und Metall-Handschellen mit puscheligem Wattezeug, damit es ihr nicht wehtut.
      Zuhause wollte sie, daß ich sie mit den Dingern ans Bett fessle und sie ordentlich bearbeite. Das war noch vor metoo. Sonst hätte ich ihr gleich nen Vogel gezeigt. Jedenfalls wußte ich mit ihren devoten Wünschen nicht viel anzufangen.

      Noch schlimmer kam es ein paar Jahre später, aber das war nicht mit Spielzeug verbunden. Sie hat mich sexuell mehrfach am Tag mißbraucht, indem sie mich mit devotem Getue in die Falle lockte. Am Schluß mußte ich sogar Cialis nehmen, um dem schändlichen Treiben standhalten zu können.

      Aus meiner Sicht sind Frauen zu 90% diejenigen, die auf diese Spielzeugsachen stehen und die schweinischsten Gedanken haben und auch umsetzen wollen. Nicht wir Männer.

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