Selbermach Samstag 340 (15.05.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

110 Gedanken zu “Selbermach Samstag 340 (15.05.2021)

    • Klar klingt das bescheuert, da ein Mann ja nicht das Amt der „Vizepräsidentin“ haben kann.
      Da stößt dieser *innen-Unsinn halt an Grenzen. Das ist wie bei einem Wettbewerb zwischen Jungen und Mädchen, wenn man am Ende sagt: xyz ist Gewinnerin, denn wenn es eine Gewinnerin gibt, muss es auch einen Gewinner geben, da eine Junge ja niemals Gewinnerin sein kann.

      Aber das kapieren die Trullas nicht.

    • Das schreibt sich:
      „…erste Frau im Amt als Vizepräsident:in“

      Und der andere Beispielsatz:

      „Bundeskanzlerin Angela Merkel gehört zu den wichtigsten Politiker:innen der Welt.“

      Gesprochen mit einer kleinen Pause. Reine Gewöhnungssache.

      • Danke für den Hinweis. Aber glaubst du allen Ernstes, daß sich diese Praxis in der normalen Bevölkerung je durchsetzen wird?

        Hinzu kommt die fragwürdige Grammatik bei diesem Gender-Zeug:

        „Bundeskanzlerin Angela Merkel gehört zu den wichtigsten Politiker:innen der Welt.“

        „Zu den wichtigsten Politiker“ wäre hier die männliche Variante. Hört sich recht kacke an. Aber darüber denkt man ja in Genderkreisen nicht nach. Hauptsache, man befriedigt die Illusion der sogenannten „Geschlechtergerechtigkeit“.

        • WordPress ist kacke.Obige Passage muß eigentlich so lauten:

          „Bundeskanzlerin Angela Merkel gehört zu den wichtigsten Politiker:innen der Welt.“

          „Zu den wichtigsten Politiker“ wäre hier die männliche Variante. Hört sich recht kacke an. Aber darüber denkt man ja in Genderkreisen nicht nach. Hauptsache, man befriedigt die Illusion der sogenannten „Geschlechtergerechtigkeit“.
          ___________

          WordPress is‘ kacke, weil ich „blockfquote“ geschrieben hatte. Daher funktionierte der End-Tag nicht und das Zitat wurde länger als gewollt. Was soll dieser ganze Hype um die künstliche Intelligenz, wenn man es noch nicht mal schafft, solche Flüchtigkeitsfehler zu kompensieren?

          In der DDR gab es so ‚was nicht.

      • Impulskontrolle, Geduld, Verzichtsbereitschaft, Gegenwarts-/Zukunftsorientierung…
        Mongolei ist grau. Wahrscheinlich keine Daten.

        • Ich spekuliere, dass das auch mit dem Vertrauen in seine Mitmenschen, in das politische System und die aktuelle Entwicklung korreliert und natürlich vom Wohlstandsniveau abhängt, von dem man kommt. Jemand der schon fast alles hat, kann es sich eher leisten zu warten, als jemand der hungert.

          Desweiteren spielt das Durchschnittsalter vermutlich eine Rolle. Je älter, desto geringer der Zeithorizont, der einem bleibt.

          • Tatsächlich wirkt das Grau für unser Auge leicht grün, da es von Rot umgeben ist. Das nennt man Simultankontrast in der Farbenlehre und ist mehr oder weniger eine kleine optische Täuschung unserer Sehnerven. Dabei nehmen neutrale Farbflächen ein bisschen die komplementäre Farbe umliegender Flächen an.
            Nur so ein kleiner Exkurs dazu 😉

          • Es gibt Brillen, die diese Farbeübergänge rausfiltern. Dadurch können farbenblind dann eindeutiger Farben sehen. Die Reaktionen sind teilweise wirklich herzerweichend:

            Hier ab ca. 2:10 min

            Der alte Man freut sich wie ein kleines Kind das etwas tolles neues zum ersten Mal im Leben entdeckt.

            Ich sehe Farben, nur wahrscheinlich nicht so intensiv und differenziert wie Menschen die nicht farbenblind sind. Ich habe schon mit dem Gedankengespielt mir eine zu holen, aber der Effekt ist vielleicht nicht so groß.

          • Ach Matze hast schon das Gleiche gepostet. Ich kenne eine Familie mit mehreren Leuten die rot-grün blind sind, aber noch hat sich trotz meiner Überredungsversuche von denen keiner überwinden können so eine zu kaufen. Es gibt verschiedene Hersteller, Enchroma ist nur der bekannteste und macht am meisten Werbung. Die ganzen Reaction-Videos sind aber schon sehr beeindruckend und ich glaub sie sind nicht fake. Man sollte aber vorher testen welcher Farbenblind-Typ man ist (auf der Website ist ein Test) und dann das empfohlene Modell dafür nehmen.

    • …did you know?

      Photoshop hat einen Anzeigemodus, der Farbenblindheit simuliert.

      Dieses Bild

      Sieht für jemanden mit Protanopie so aus:

      Und für jemanden mit Deuteranopie so:

  1. Guter Artikel zu den aktuellen Debatten zum Thema „Critical Race Theory“ im angloamerikanischen Raum von Cathy Young:

    Cathy Young – The Fight Over „Critical Race Theory“

    https://cathy.arcdigital.media/p/the-fight-over-critical-race-theory

    Cathy Young hat sich die Zeit genommen Texte im Internet sowohl von Kritikern wie von Verteidigern der sogenannten „Critical Race Theory“ zu lesen und auszuwerten (ihre Quellen sind in ihrem Artikel verlinkt).

    Sie kritisiert sowohl die „Critical Race Theory“ als auch die oft weitgehend kenntnisfreien und/oder manipulativen Kritiken hierzu im Spektrum der politischen Rechten.

    Eine differenzierte, ausgewogene, gut recherchierte Darstellung. So funktioniert guter Journalismus.

    • @Leszek

      Sie hat sich zu wenig Mühe gemacht, ihrer Andeutung zu folgen: „Intersectionality generally does not deal very well with male disadvantage, since the burden of sexism, in its progressive framework, can only fall on women.“

      Das „framework“ ist hier die Grundannahme, es existiert ein Patriarchat, welches Frauen „unterdrückt“. Man muss sich immer wieder klarmachen, im angelsächsischen Raum reicht unsere „Diskriminierung“ nicht mehr aus, sondern verhandelt wird „oppression“, d.h. Unterdrückung.

      Demzufolge ist der Beitrag von Iris Marion Young „Five Faces of Oppression“ (Exploitation, Marginalization, Powerlessness, Cultural Imperialism, Violence) das Modell von „Unterdrückung“, auf das man sich politisch geeinigt hat, um sich nicht ständig beim Kampf um den Spitzenplatz in der Opferpyramide zu zerfleischen.

      Young schreibt zur Definition „Oppression can be the result of a few people’s choices or policies that cause embedded unquestioned norms, habits, and symbols. These societal rules can become an restrictive structure of forces and barriers that immobilize and reduce a group or category of people.“

      Das unterscheidet sich gravierend von unserer Definition: „Unterdrückung ist die einem Individuum, einer Gesellschaft oder Menschengruppe leidvoll zugefügte Erfahrung gezielter Willkür, Gewalt und des Machtmissbrauchs.“
      Man beachte alleine „Oppression can be“, „rules can be“ im Gegensatz zu „Unterdrückung ist„. Ja, es „kann“ alles mögliche sein.

      Sie fährt fort: „No matter which definition you use, oppression is when people reduce the potential for other people to be fully human. In other words, oppression is when people make other people less human. This could mean treating them in a dehumanizing manner. But, it could also mean denying people language, education, and other opportunities that might make
      them become fully human in both mind and body.

      People should be free to pursue life plans in their own way. Oppressive forces seek to diminish those plans and thus those people as well.“

      Was an Galtungs Begriff der „strukturellen Gewalt“ erinnert.
      Die Intention ist durchaus gut – nur haben wir die leidvolle Erfahrung machen müssen, in einem „framework“, welches Männer per se zu Unterdrückern macht, ist es ein feature und kein bug, Männer als less human zu betrachten und auch zu behandeln.
      Auch Unterdrückung als „treating them in a dehumanizing manner“ ist keineswegs geschlechtsneutral oder „farbenblind“ gemeint.
      Für den neuen Sündenbock, den „alten weißen Mann“ gilt dies natürlich nicht.

      Aber zurück zu Cathy Young. Wenn es also heißt, „goals of “emancipation” and “the liberation of people of color from racial subordination.”, dann ist die „Befreiung“ in diesem Kontext eines vorausgesetzten Unterdrückungsverhältnisses zu verstehen, der POC systematisch „den Weißen“ unterordnet.

      Sie zitiert „Delgado and Stefancic from the same 2017 introduction to Critical Race Theory“:
      „Unlike traditional civil rights discourse, which stresses incrementalism and step-by-step progress, critical race theory questions the very foundations of the liberal order, including equality theory, legal reasoning, Enlightenment rationalism, and neutral principles of constitutional law.“

      Dieser Ansatz folgt einer eigenen Logik.
      Wonach „die liberale Ordnung, einschließlich der Gleichheitstheorie, die juristische Argumentation, der Rationalismus der Aufklärung und die neutralen Prinzipien des Verfassungsrechts“ nur scheinbar rational, scheinbar liberal, nur scheinbar gleich sein können, weil sie eben Produkt der Unterdrücker (insbesondere alter weißer Männer) sind. Die insbesondere alte weiße Männer bevorzugt, „privilegiert“ und alle anderen „unterdrückt“.

      Cathy Young wendet berechtigt mit empirischen Argumenten ein: „The CRT framework cannot explain, for instance, why many “communities of color”—not only Asian-Americans but some black populations, e.g., Nigerian-Americans and Guyanese-Americans—have outpaced white Americans in median earnings, while others such as West Indian and Jamaican-Americans or Palestinian-Americans are close to the white median.“

      Sie fährt dann sukzessive mit der Lebenserwartung, der Schulbildung, dem Prozentsatz der Studenten an Eliteuniversitäten, den durch Polizisten erschossenen (ihr fällt auf, dass in erster Linie Männer betroffen sind), der Inhaftierungsrate fort, die konträr zu den Erwartungen der CRT ausfallen.

      Lauter empirische Argumente, die die Grundannahmen der CRT grundsätzlich in Fragen stellen. Und ähnelt damit sie auf eine rührende Art und Weise unserer eigenen Vorgehensweise, feministische Propaganda Stück für Stück empirisch zu widerlegen.

      Zu zwei weiteren Punkten meiner Kritik an ihrem Artikel:
      1. Wie möchte sie eine rationale Kritik an einem Ansatz üben, der Rationalität als Unterdrückungsinstrument der Unterdrücker ansieht? Was folgt daraus, „the very foundations“ einer rationalen Auseinandersetzung in Frage zu stellen? Das hätte sie zum Ausgangspunkt der Untersuchung machen müssen, denn die Absicherung gegenüber Kritik sticht ins Auge.
      2. Der gesamte „progressive“ Rahmen ist nicht auf der Basis von Empirie und einer Sozial-/Klassenstrukturanalyse der heutigen USA entstanden. Deshalb ist er aktuell so leicht empirisch zu widerlegen.

      Ich komme auf meine obige Einschätzung zurück, wonach es sich einerseits um eine politische Koalition handelt, die sich eine gemeinsame, eklektische „Theorie“ gebastelt hat.
      Andererseits in einer Zeit entstanden ist, in der sich wenigstens ein Anschein von Plausibilität hat vorfinden lassen, aus biologischen Merkmalen eine Gruppe zu basteln, die man als „Klasse“ oder „Avantgarde“/“revolutionäres Subjekt“ verkaufen konnte.
      Es handelt sich bei dieser „Theorie“ also um einen Spätausläufer der „Neuen Linken“ 1968ff, die spätestens seit 1990 auf keiner echten und aktuellen Gesellschaftsanalyse mehr basiert. Damit habe ich unseren zukünftigen Job beschrieben, denn dazu werden sie nicht in der Lage sein.

      Anyway: Die CRT isoliert zu betrachten macht keinen Sinn. Man muss sie in dem „framework“ als Puzzleteil verstehen und auch so darstellen.

  2. „Gerichtliche Klima-Apokalyptik?“
    https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gerichtliche-klima-apokalyptik/
    „In der vergangenen Woche habe ich das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz kritisiert. Es zeichne ein verstörend statisches, vor allem technikfeindliches Bild unserer höchsten Richter und passe zu einem immer planwirtschaftlicheren Vorgehen der politischen Akteure. […]
    Deshalb heute der Hinweis auf einen Beitrag in der WELT, der zeitgleich erschien und viel besser, als ich das je vermocht hätte, den ganzen Irrsinn aufzeigt. Die Highlights:“

    • Guter Artikel, Danke. Das Urteil ist m.E. ein Skandal und verstößt gegen den Sinn der Verfassung.

      Ein gutes Lehrbeispiel für alle, die immer noch glauben, unsere Gesetze würden sie in einer zerfallenden und gespaltenen Gesellschaft schützen. Wie ein Gesetz angewandt wird, hängt oft vom gerade dominanten Zeitgeist, medialer Propaganda und den handelnden Personen ab…

    • Morgen ist internationaler Jungentag

      https://internationalboysday.org

      „International Boys Day is about dedicating May 16 to focus on boys and their wellbeing. This includes the things they need in order to be happy, healthy and valued in their family and community.“

      „Boys and, by default, our communities face major challenges today and into the future that must be addressed. Current research tells us that Boys:

      are 50 % more likely to fail meeting basic proficiency standards in reading than girls.
      are 2 times more likely to be diagnosed with ADHD compared to girls
      are more likely to be the victims of violent crime
      are severely behind girls in school grades. Boys take 70% of D’s and Failed grades.
      suicide rate is four times higher than girls
      are 5 times more likely to end up in juvenile detention, and 85% of those detained boys grew up without a father figure present in their lives“

  3. https://www.tagesanzeiger.ch/in-zuerich-wurden-die-meisten-jungen-frauen-belaestigt-623665365091

    In Zürich werden neun von zehn jungen Frauen belästigt
    Eine Studie zeigt ein erschreckendes Bild über die vorherrschende Stimmung im öffentlichen Raum. Jetzt wird Stadtpräsidentin Corine Mauch aktiv.

    Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) trat am Dienstagnachmittag mit einer schlechten Botschaft vor die Medien: «Die Häufung von Belästigungs-Fällen ist erschreckend.» Sie meinte damit die in einer Studie erfassten sexuellen Übergriffe gegen Frauen und Transpersonen im öffentlichen Raum der Stadt Zürich.
    Wie verbreitet solche Übergriffe in der Stadt Zürich sind, zeigt die von der Stadt in Auftrag gegebene Studie «Unterwegs in Zürich. Wie geht es Ihnen dabei?». Befragt wurden etwas mehr als 1600 Personen im Alter zwischen 16 und 79. Die Fragen beziehen sich ausschliesslich auf Erfahrungen im öffentlichen städtischen Raum.
    Gemäss der Studie gehören Belästigungen zur Tagesordnung. Gemeint ist dabei nicht nur strafrechtlich relevantes Verhalten, sondern auch Beleidigungen, Anrempeln oder obszöne Gesten. Deutlich wurde, dass Männer und Frauen ungleich betroffen sind.

    Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) trat am Dienstagnachmittag mit einer schlechten Botschaft vor die Medien: «Die Häufung von Belästigungs-Fällen ist erschreckend.» Sie meinte damit die in einer Studie erfassten sexuellen Übergriffe gegen Frauen und Transpersonen im öffentlichen Raum der Stadt Zürich.

    Richtig gelesen: Frauen und Transpersonen. Männer sind ausgeschlossen. Warum? Kommt noch…

    Wohlbefinden nur tagsüber
    Was Mauch als «erschreckend» beschrieb: Gemäss den Resultaten der Studie wurden zwei Drittel aller befragten Frauen schon einmal auf die eine oder andere Art belästigt. Durch Einbezug der Tageszeit werden die Zahlen eindeutiger: Vier Fünftel aller Frauen, die nachts in Zürich unterwegs sind, haben schon übergriffige Erfahrungen gemacht. 16 Prozent machen solche Erfahrungen ab 22 Uhr gar mit einer gewissen Regelmässigkeit.
    Das gilt insbesondere für die Gruppe der relativ ausgehfreudigen 16- bis 35-Jährigen. Neun von zehn Frauen in dieser Alterskategorie gaben an, bereits einmal belästigt worden zu sein. Diese Altersgruppe hält sich häufig an Orten des Nachtlebens wie Clubs, Bars, Festivals oder Volksfesten auf. Bei den Männern zeigt sich ein anderes Bild: Rund ein Drittel der Männer berichtet von übergriffigen Erlebnissen.

    Kaum relevant, sind 1/3 Männer betroffen. Bissle Schwund is immer.
    Mauch und Polizeivorsteherin Karin Rykart (Grüne) präsentierten am Dienstag ein Massnahmenpaket, mit dem sexuell motivierte Übergriffe sichtbar gemacht werden sollen. Das Projekt «Zürich schaut hin – Gemeinsam gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit» wurde im Rahmen des Gleichstellungsplans 2019–2022 lanciert.

    Ah, wenn Männer, dann bitte schwul, sonst alter weißer Mann und nichts wert.

    Das generelle Wohlbefinden in der Stadt Zürich tagsüber sei relativ hoch, sagte Mauch zuerst. Die Studie belegt das: Drei von zehn Personen, die am Tag unterwegs sind, fühlen sich wohl, sechs sogar sehr wohl. Anders sieht es nach 22 Uhr aus: Dann fühlt sich nur noch gut die Hälfte wohl, jede fünfte Person gibt an, sich unbehaglich zu fühlen. Wenig erstaunlich ist folgender Befund: Wer wiederholt aufgrund seines Geschlechts oder seiner sexuellen Orientierung belästigt wurde, fühlt sich im öffentlichen Raum der Stadt Zürich auch weniger wohl.
    Das am Dienstag präsentierte Online-Tool soll laut Mauch dazu beitragen, dass sich «alle Personen in der Stadt frei bewegen können». Auf der Website zuerichschauthin.ch lassen sich sowohl selbst erlebte wie auch beobachtete Übergriffe melden. Das Opfer erhält daraufhin Hinweise, wo es entweder Anzeige erstatten oder an welche Beratungsstellen es sich wenden kann. Das Projekt solle Daten liefern und das Thema sichtbar machen, sagte Mauch. «Es besteht ein Informationsbedarf.»

    Ja wie praktisch ist das denn! Ein Denunziationsportal.
    Mir gefällt die Hackfresse nicht, zack, anzeigen! Der hat mir den Drink nicht bezahlt, zack, anzeigen! Der Sex war schlecht, zack, anzeigen! Der ist beschnitten, zack, anzeigen… scheiße ist mir jetzt so rausgerutscht. Was war nochmal das Kriterium für die Anzeige?

    Zur Sensibilisierungskampagne gehören nebst Weiterbildungen für die Stadtpolizei oder die SIP Züri auch Workshops für Mitarbeitende von Nachtleben-Betrieben. Aber auch die Förderung von Zivilcourage und Selbstbehauptung sind Teil der Bemühungen. Mit Beiträgen und Plakaten soll die Thematik in den öffentlichen wie auch den virtuellen Raum gebracht werden. Mauch kann sich auch vorstellen, dass dies in Zusammenarbeit mit Influencern geschieht.

    Die Studie versucht schliesslich Erklärungen für sexistisches Verhalten seitens der Täter zu finden. Und stellt die Frage, welche Rolle ein in der Gesellschaft verbreiteter Sexismus bei Übergriffen spielt. Für rund die Hälfte der Befragten stellt Sexismus in der Schweizer Gesellschaft ein grosses Problem dar, für die andere Hälfte nicht. Dementsprechend fallen die Beurteilungen der Belästigungen aus.

    So viel zum Thema, wie frau eine Krise herbeischreibt und diese mit fragwürdigen Erhebungen unterfüttert. Fehlt noch die Forderung, dass Männer zur Kennzeichnung ein besonderes Zeichen tragen müssen. Bin sicher, die Feminazis werden sich da etwas einfallen lassen.

    • Partypeople fühlt sich belästigt? Jaja, die Anmachsprüche nerven schon, wenn sie nicht von ’nem Typen wie George Clooney kommen.

      Und: Hui, ich bin soo lecker, ich werde belästigt!

    • Und stellt die Frage, welche Rolle ein in der Gesellschaft verbreiteter Sexismus bei Übergriffen spielt.

      Theoretisch kann ein einzelner Mann an einem Abend locker hundert Frauen belästigen. Ohne also zu wissen, um wie viele Täter es sich dabei handelt, kann man obige Aussage gar nicht treffen.

      • Irgendein Alkoholiker auf eine Brücke. Der lungert da rum und sprich jede junge Frau an. Solche Typen sieht man in diesen feministischen Videos, die zeigen sollen wie schlimm es ist als Frau durch eine Stadt zu gehen. Aber warum differenzieren, wenn man doch alle Männer mit Schuld beladen und dann damit Forderungen als Wiedergutmachung durchsetzen will.

  4. https://www.zeit.de/arbeit/2021-05/feministische-erziehung-sohn-feminismus-geschlechterrollen-familienleben

    Wie wird mein Sohn ein guter Mann?

    Theoretisch einfach, praktisch kompliziert: Wie erzieht man Jungen zu Männern, die Frauen gleichwertig begegnen? Eine Mutter versucht es – und fängt bei sich selbst an.

    Mein elfjähriger Sohn ist Super Mario. Ich beobachte ihn, wie er in dem gleichnamigen Computerspiel versinkt, seine Spielfigur trägt einen imposanten Schnurrbart und hat nur ein Ziel: die entführte blonde Prinzessin namens Peach zu retten. Auch mein Jagdinstinkt erwacht, denn ich wittere Stereotype. Ich sehe genauer hin, ein rosafarbenes Kleid umschmiegt die Wespentaille der Königstochter, ihre blauen Augen sind weit aufgerissen, der Schmollmund verleiht ihr etwas Hilfloses. Mario muss in seiner Latzhose offensichtlich keine gute Figur abgeben, dafür rettet er die Prinzessin vor dem Bösen. Ich weise meinen Sohn auf die Rollenklischees und das fragwürdige Frauenbild in diesem Videospiel hin. „Ist doch nur ein Spiel, Mama“, sagt er und verdreht die Augen. Wie gleichberechtigt mag es in seinem Kopf zugehen, frage ich mich. Gibt es möglicherweise Handlungsbedarf?
     
    „Protect your daughter, educate your son“, hieß es nach dem Mord an der Britin Sarah Everard auf Demonstrationen und in den sozialen Medien. Ja, wir müssen unsere Töchter schützen vor Gewalt, die ihnen widerfahren kann, aber wir müssen auch unsere Söhne entsprechend erziehen. Aber wie mache ich aus meinem Sohn einen Menschen, der Gleichberechtigung für essenziell hält, zu einem Mann, der weibliche Körper nicht abwertet oder ihnen gar Gewalt antut? Überspitzt gesagt: Wie wird mein Sohn ein Feminist?

    Wie wäre es, liebe Feministenmamma, deinen Sohn vor Übergriffen zu schützen? Wir fangen bei dir an und entziehen dir, Feminnazimamma, das Sorgerecht.

    Als halbwegs aufgeklärter Mensch versuche ich, meine beiden Kinder gleichberechtigt zu erziehen. Ich erkläre meiner siebenjährigen Tochter auf dem Spielplatz, dass sie alles werden kann, auch Kanzlerin (während zwei Jungs sich im Hintergrund die Schaufeln über die Rübe ziehen und sich dadurch disqualifizieren).

    Ist jetzt hinter Bezahlschranke.
    Bei solchen Meinungstücke bekommen ich einfach nur Brechreiz. 

    • Ich gebe ihr nicht weniger Taschengeld als meinem Sohn (auch wenn ich sie mit einer Ungleichbehandlung perfekt auf den Arbeitsmarkt vorbereiten würde).

      WAS FÜR EIN GEQUIRLTER FEMINAZIBULLSHIT Ich bin Frau, ich kann Kanzlerin was interessiert mich die Lüge über den Genderpaygap?

      Und ich ermuntere sie in jedem Geschäft, dass ihr nicht nur die rosafarbene Glitzerwelt, sondern auch die blaue Seite der Macht offensteht – die Wahl liegt bei ihr. Läuft doch alles bei der Emanzipation. Oder? „Wir haben begonnen, unsere Töchter mehr wie Söhne zu erziehen, doch nur wenige wagen es, unsere Söhne mehr wie Töchter zu erziehen“, erklärte die US-amerikanische Feministin Gloria Steinem, und sie hat recht. Wir wünschen uns ein Miteinander auf Augenhöhe, aber wir machen nur der einen Hälfte unseres Nachwuchses alle Möglichkeiten schmackhaft. Wenn die andere Hälfte währenddessen auf der Stelle tritt, bewegt sich nicht viel.

      Es wird Zeit, auch Jungen alle Entfaltungsmöglichkeiten zu geben, damit sie keiner veralteten Vorstellung von Männlichkeit hinterherjagen müssen. Soll ich meinem elfjährigen Sohn erklären, dass er Krankenpfleger oder Erzieher werden sollte? Schicke ich ihn beim nächsten Klamottenkauf in die Mädchenabteilung mit der Bitte, sich dort in Ruhe umzusehen? Das wird wenig bringen, denn er wächst in einem System auf, das Sorgearbeit zu wenig respektiert und in dem ein Viertel des Farbspektrums als „weiblich“ angesehen wird. Schließlich sind Pflegekräfte unterbezahlt und ein Junge mit einer rosafarbenen Jacke wird schnell ausgelacht.

      Erinnert mich an eine Klassenkameradin, die kam mal mit einer neonpinken Skijacke in die Schule. War das ein Spaß!

      Das sogenannte Weibliche ist weniger wert, das hat er bereits mitbekommen. Ganz abgesehen davon will ich ihn weder in seiner Berufs- noch in seiner Kleidungswahl beeinflussen. Was ich möchte, ist in der Theorie ganz einfach: Er soll wie jedes Kind unabhängig von seinem Geschlecht ohne Bewertung von außen zu dem werden können, was er ist. Er soll verstehen, dass alle Menschen – ja, auch er selbst – Emotionen haben und keine davon schlecht ist. Er soll wissen, dass es beim Kochen, Putzen oder Kinderbetreuen keine Rolle spielt, ob man einen Penis oder eine Vagina zwischen den Beinen hat. Ihm soll klar sein, dass alle Körper unterschiedlich aussehen und trotzdem gleich viel wert sind.

      HEY FEMINAZI, DANN LASS DEN BENGEL EINFACH IN RUHE.

      • „Es wird Zeit, auch Jungen alle Entfaltungsmöglichkeiten zu geben, damit sie keiner veralteten Vorstellung von Männlichkeit hinterherjagen müssen.“

        Und wenn er genau das macht, wird er auch wieder kritisiert: Wo sind all die guten Männer hin? Ich will einen „richtigen“ Mann. Der ewige Widerspruch zwischen dem was Frauen sagen und dem was Frauen tun.

        „Soll ich meinem elfjährigen Sohn erklären, dass er Krankenpfleger oder Erzieher werden sollte?“

        Sollst du deinem Sohn empfehlen Berufe zu wählen, aus den du deine Tochter wegen schlechter Perspektiven raushalten willst? Sollst du deinem Sohn empfehlen Berufe zu wählen, in denen er multidimensional diskriminiert wird, sehr oft von Frauen, die in Männer Schwerenöter sehen?

        „Schicke ich ihn beim nächsten Klamottenkauf in die Mädchenabteilung mit der Bitte, sich dort in Ruhe umzusehen?“

        Warum? Ist es falsch ein Junge zu sein? Denkst du wenn er Mädchenklamotten trägt, wir er ein besserer Mensch? Willst du das er von anderen Jungen fertig gemacht wird, aufgrund DEINER Komplexe und unterkomplexen Weltmodelle? Frauen wie sie sind zum Kotzen. SIE ist die Sexistin, nicht DIE Männer oder die Gesellschaft.

      • Warum? Soll sie doch weitermachen. Je schneller sich die Europäer selbst entsorgen, umso schneller ist hier wieder Platz für Menschen, die den Feminismus so behandeln wie es sich gehört. Die einzigen Europäer, die übrig bleiben sind die,, welche sich dem Feminismus entziehen können (werden nicht viele sein).
        So gehen übrigens die Chinesen mit Feministen um:

    • „Wie gleichberechtigt mag es in seinem Kopf zugehen, frage ich mich“

      Die hat doch keine Ahnung was das Wort ‚Gleichberechtigung‘ bedeutet.

      „Protect your daughter, educate your son“

      Gesprochen wie eine wahre Anti-Sexistin, die Stereotype beseitigen will.

      „Aber wie mache ich aus meinem Sohn einen Menschen, der Gleichberechtigung für essenziell hält, zu einem Mann, der weibliche Körper nicht abwertet oder ihnen gar Gewalt antut“

      Wie macht sie es denn bei ihrer Tochter? Wie bringt sie ihr bei in Männern nicht nur irgendwelche Gebrauchsgegenstände zur eigenen Lebenserleichterung und Bespaßung zu sehen, die Männer nicht für ihr Geschlecht abwertet oder denkt das es ihr Recht ist sieh aufgrund ihrer Gefühle zu schlagen?

      • „zu einem Mann, der weibliche Körper nicht abwertet oder ihnen gar Gewalt antut“

        Dieser Satz hat schmerzhafte Erinnerungen bei mir geweckt. Ich bin in der Schule oft abgewertet worden: klein, Brillenträger. Bin öfter als Zwerg oder blind bezeichnet worden. Von Mitschülerinnen und Lehrerinnen (!). In den 90ern.

        Bringt es gefälligst auch euren Töchtern bei!

    • 3.

      Was in der Theorie so einfach klingt, wird in der Praxis kompliziert. Kinder orientieren sich sehr stark an Geschlechterstereotypen und spätestens auf dem Schulhof werden  Jungen als „Schwuchteln“ beschimpft, sobald ihr Verhalten nicht „männlich“ genug ist, das bestätigte eine Umfrage auf Berliner Schulhöfen im Jahr 2012.

      Berliner Umfragen, hmmm…, auf Schulhöfen…., ERNSTHAFT.
      In Berlin und einigen anderen friedfertigen Brennpunkten der Republik skandieren Sprechchöre Worte über Juden (die ich hier nicht wiedergebe) und bauen Parallelgesellschaften auf und die „Tussi“ kommt mir hier mit Abneigung gegen Schwuchtel auf Schulhöfe. Ich-kann-nicht-so-viel-fresse-wie-ich-kotzen-will.

      Im Netz entdecken Kinder, dass Jungen berühmt werden, wenn sie in Jogginghose Videospiele kommentieren, während Mädchen bei Germany’s Next Topmodel dafür mit nichts als Badeschaum bekleidet über einen Laufsteg stolzieren. HEY ALTE, die Welt ist dann gerecht, wenn Jungs mit nichts als Badeschaum bekleidet über den Laufsteg laufen und damit ins Fernsehen kommen!

      Sobald der erste Porno auf das Kinderhandy gespielt wird, zeigt er womöglich einheitlich silikonierte und gewaxte Geschlechtsmerkmale von Frauen in erniedrigten Positionen. Darüber hinaus sieht ein Kind in seiner Umgebung, dass Männer mehr bezahlte Arbeit verrichten als Frauen und Mütter mehr unbezahlte Sorgearbeit leisten als Väter. Ich habe meine Zweifel, dass der Rotzlöffel das erkennt. Da tun sich selbst Ökonome schwer damit dies in Zahlen zu fassen. Ökonominnen schaffen das natürlich darzulegen, aber denen hört ja keine zu 😉

      Zu häufig leben wir das Klischee: Mama schwingt den Mixer, Papa die Bohrmaschine, meist aus reiner Gewohnheit und einer daraus resultierenden Bequemlichkeit. oder weil Mutti mit dem Bohrer nicht umgehen kann und Papi schlecht kocht.

      Beide Tätigkeiten haben nichts mit Geschlechtschromosomen zu tun, hier hat die Sozialisation ganze Arbeit geleistet. Doch bevor die lieben Kleinen all das beobachten können, werden sie in blaue Pullis oder pinkfarbene Kleidchen gesteckt. Wir legen ihr Geschlecht fest, bevor sie selbst eine Ahnung davon haben.
      In ganz viele Fällen reicht ein Blick von einem erfahrenen Arzt dazu. Für den kleine Rest gibt es Hilfe.

      Es gibt viel zu tun und ich beschließe, bei mir selbst anzufangen, denn Kinder kann man nicht erziehen, sie machen einem sowieso alles nach, das wusste schon der deutsche Komiker Karl Valentin.

      Karl Valentin ist bei Pädagogen für sein Didaktiken auch bekannt und sein Lehrbücher über Erziehung und seine wissenschaftlichen Arbeiten für….
      Ich glaube zu wissen, warum es Feminismus so an Wissenschaftlichkeit mangelt. Die sollten mehr Karl Valentin lesen.

      Beginnen wir zum Warmwerden mit den verbalen Herabsetzungen, die lasse ich niemandem mehr durchgehen. Wer so etwas wie „Schwuchtel“, „Der wirft wie ein Mädchen“ oder „Was ist denn das für eine Pussy?“ sagt, darf sich auf sehr anstrengende Belehrungen gefasst machen. Das bedeutet auch: Kommentare über die Körperform oder die Klamottenwahl eines anderen Menschen muss ich zuallererst mir selbst verbieten. Gehört sich sowieso nicht, lieber kommentiere ich alle Stereotype, die mir unterkommen. Das sind viele und die Kinder machen begeistert mit. Wir zählen Einhörner und Schlösser im Kritzelbuch für Mädchen, außerdem denken wir uns eine Prinzessinnengeschichte für Jungs aus.

      „Prinzessinnengeschichte für Jungs“ – gibt’s schon, heißt Harry Potter und Hermine ist die perfekte Wi*#svorlage.
      Sorry, musst sein…

    • 4. geht noch weiter

      Die Verpackung der neuen Armbanduhr wird kritisch von beiden Seiten gemustert (Junge im Tigerlook unter zwei Fußballern versus Mädchen mit Schmetterlingstattoo unter einem Einhorn). Jede Serienfigur, die als Superheldin daherkommt, aber weder ein sexy Outfit trägt noch eine anatomisch unmögliche Wespentaille hat, wird gefeiert (es gibt nicht viel zu feiern). Doch wo sind die Vorbilder für Jungen? Männliche Helden gibt es in Filmen, Serien und Büchern zur Genüge, allerdings sind sie recht eindimensional. Mein Sohn soll weder Superheld noch Mansplainer werden, sondern ein anständiger Mensch.

      Hey, ich empfehle Robin Hood – Männer in grünen Strumphosen – lecker.

      Da muss das echte Leben gegensteuern, schließlich entwickeln Kinder ihre Geschlechteridentität vor allem anhand von Vorbildern in ihrem Umfeld.

      ACH WAS – LECK MICH AM KITTEL – wo sind denn bitte die ganzen Väterkampagnen für Väterzeiten? Väter bekommen doch bestimmt eine gesetzliche Sohnbetreuungszeit, Frau Giffey setzt sich doch dafür bestimmt ein: „ab 13 Uhr gehört Pappi mir“ und Mutti geht dann bitte mal arbeiten. So läuft’s.

      Jungen brauchen gute Männer im Alltag dringender als digitale Actionhelden: Männer, die da sind und sich kümmern, die respektvoll mit anderen Menschen umgehen und Gefühle zeigen. Ich gehe die Liste der männlichen Bezugspersonen meines Sohnes durch, leider ist sie in der Corona-Krise geschrumpft und auch die Diversität könnte größer sein.

      Leider haben es Feministinnen geschafft Männer erfolgreich von Kinder verzuhalten. Erzieher=Päda, Lehrer=Pädo, Scheidungvater=Pädo – ja da schau‘ her, alles Täter diese Väter.

      Sobald es wieder möglich ist, können der alleinerziehende Onkel und der homosexuelle Freund die Gästematratze bereitstellen. Hey, warum nicht gleich die Berliner Stadtindianer?

      Aber nicht ich komme diesmal zu Besuch, sondern mein Sohn. Damit die Kinder keine Rollenklischees übernehmen, hilft nur eines: Aufgaben müssen immer wieder anders verteilt und Kinder mehr mit einbezogen werden. Kochen und backen kann mein Sohn schon lange, beim Aufräumen danach ist noch Luft nach oben. Es wird Zeit für eine Grundausbildung im Wäschewaschen und Putzen, er soll ja eines Tages selbstständig sein. Und er darf merken, dass schön es ist, an andere Menschen zu denken. Worüber würde sein Cousin sich zum Geburtstag freuen? Wem willst du eine Weihnachtskarte schreiben? Stellst du dem alten Herrn gegenüber ein paar Muffins vor die Tür?

      Grundausbildung? Wehrpflicht wieder einführen, damit Frauen wieder waschen, kochen, Kleider bügeln lernen.

      Das Kümmern um andere darf nicht länger nur von einer Frauengeneration zur nächsten gegeben werden. Mein Sohn sieht glücklicherweise auch, wie gern ich meinem Beruf nachgehe und wie wichtig mir meine finanzielle Unabhängigkeit ist – obwohl ich gelegentlich an der Vereinbarkeit von Job und Familie verzweifle. Eine Studie der Harvard-Universität belegt, dass Töchter berufstätiger Mütter sich mehr zutrauen und später erfolgreicher sind. Aber auch Söhne werden von ihnen positiv beeinflusst, sie hätten die Gleichberechtigung sogar besser verinnerlicht als Töchter von Hausfrauen, erklärt die Leiterin der Studie, Kathleen McGinn, und ergänzt: „Söhne von berufstätigen Müttern neigen auch dazu, berufstätige Frauen zu wählen, und sie haben darüber hinaus eine egalitäre Einstellung gegenüber Frauen und Männern am Arbeitsplatz.“

    • 5. noch ein Teil

      Bis zur ersten Freundin hat mein Sohn noch Zeit, aber ich wünsche ihm jetzt schon einen entspannten Umgang mit gleichaltrigen Mädchen. „Feminismus ist die radikale Auffassung, dass Frauen Menschen sind“, lautet ein berühmtes Zitat der US-amerikanischen Schriftstellerin Marie Shear und genau darum geht es.
      GENAU daran wird die erste ernsthafte Beziehung deines Sohnes scheitern.

      Wir sind alle Menschen und keine zwei feindlichen Lager. Das war vor #metoo.

      Kleine Kinder scheinen das noch verinnerlicht zu haben. In den ersten acht Lebensjahren meines Sohnes war die Frauenquote auf seinen Kindergeburtstagen höher als in jeder deutschen Vorstandsetage. Dann begann sie nach und nach zu sinken, mein Sohn lud immer weniger Mädchen ein, ohne es begründen zu können. „Willst du dich nicht mal wieder mit Mia treffen?“, frage ich wie eine alte Kuppelmutter aus einem Heinrich-Böll-Roman.

      Liebe Rabenmamma, Mädchen sind ab einem bestimmten Alter für Jungs doof. Danach wird Mia gevögelt.

      Selbst wenn die beiden dann nur eine Stunde nebeneinander auf dem Handy daddeln, schreite ich nicht ein, verstehen sie sich nicht prächtig? Mein Sohn soll lernen, die Diversität von Körpern zu begreifen. Die Medien werden ihm das wohl kaum vermitteln, hier wird zu viel glattgezogen, mit Filtern belegt und gerade von Frauenkörpern wird oft nur ein Ideal gezeigt. Diese Bilder möge er bitte nicht als Maßstab nehmen, wenn er sich dem weiblichen Geschlecht nähern möchte. Gleichaltrige sind in Pandemiezeiten auch keine echte Hilfe, denn die sehen Kinder aktuell selten. Früher konnte man sich in Turnhallen, Umkleidekabinen und Schwimmbädern ein realistisches Bild vom menschlichen Körper machen, jetzt kommt man in diese Orte nicht rein.

      Die aktuelle Gesetzgebung macht deinen Sohn zum übergriffigen Strafttäter, wenn er im Bad genauer hinschaut.

      Also muss die Familie für eine Körperwelten-Ausstellung herhalten. Das Badezimmer, ein seit Corona besonders heiliger, weil abschließbarer Ort, wird wieder für alle gleichzeitig geöffnet.

      Mein Sohn putzt sich die Zähne, während ich mich abtrockne und die Siebenjährige sich auszieht. Mehr natürliche Weiblichkeit geht gerade nicht, denke ich und bete, dass er mir nicht gleich die physikalischen Gesetze der Schwerkraft anhand meines Körpers erklärt. Stattdessen sagt er: „Noah hat seine Mutter noch nie nackt gesehen.“ Aha. Was sagt man dazu? „Na ja, nicht jeder möchte seinen Körper zeigen, das ist völlig in Ordnung.“ Bemerkenswert finde ich, dass Jungen sich über nackte Mütter unterhalten.

      Bemerkenswert wäre es, wenn sie sich über nackte Väter unterhalten, denn dann würde Feminazi-Mutti die Polizei einschalten.

      Aber warum nicht, sie kommen in die Pubertät. Einen Hauch von Aufklärungsunterricht hatten sie in der Grundschule, seitdem ging es im Biologieunterricht nur noch um Rindermägen und Bohnenkeimung. Da sind selbst Mütterkörper interessanter. Ich will wissen, wann Aufklärung auf dem Lehrplan steht, und schnappe mir sein Biologiebuch. Im letzten Kapitel geht es endlich um die Sexualität des Menschen. Die wenigen Seiten sind schnell zusammengefasst, sie handeln nicht von Sex, sondern von Befruchtung, Schwangerschaft und Geburt, außerdem werden die Nachteile jeder einzelnen Verhütungsmethode erläutert. Meine Güte, sollen diese Seiten bereits eine Art Empfängnisverhütung sein?

      Wo ist eigentlich der Vater von dem Buben? Aufklärung sollte auch Väterarbeit sein.

      Es fällt kein Wort darüber, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt.
      Es gibt biologisch gesehen auch „nur“ zwei Geschlechter, vorallem in der 6./7. Klasse!
      DU DUMME FEMINAZI, HALT DU MAL VOR 30 GÖREN IN BERLIN (Schulhöfe!) AUFKLÄRUNGSUNTERRICHT!!11!

      Ich hätte auch gern gelesen, dass man seinen eigenen Körper gut kennenlernen sollte.

      Dafür waren in Berlin die Stadtindianer zuständig. Heute verdrischt dich Ali wenn du über’s onanieren sprichst.

      Über den weiblichen Körper lernen die Jugendlichen lediglich, dass er menstruieren oder schwanger werden kann. Die Klitoris wird anatomisch falsch – also viel zu klein und ohne die inneren Schwellkörper – dargestellt. Ich nehme mir vor, auch den Sexualkundeunterricht in das Homeschooling aufzunehmen. Bei der Gelegenheit sollte ich meinem Sohn auch erklären, dass das, was in den meisten Pornos zu sehen ist, nichts mit erfüllter Sexualität zu tun hat und keine Frau glücklich macht. Ob ich die Orgasmusszene aus Harry und Sally als Bonustrack heraussuche?

      Super Idee, Meg Ryan ist … war mal ein Traum für ein Wixvorlage.

      Darüber hinaus muss er wissen, dass man seine Mitmenschen nur berührt, wenn sie damit einverstanden sind, und „Nein“ nichts anderes als „Nein“ bedeutet. Aber wir fangen erst einmal sachte an. Bei einem Spaziergang erzähle ich ihm, dass ich in seinem Alter meine Tage und Brüste bekommen habe, aber sowohl das eine als auch das andere fürchterlich fand. „So früh?“, fragt er interessiert und ich erkläre ihm, dass das bei einigen Mädchen in seiner Klasse auch schon so sein könnte. Und dass es genau in dieser Phase kaum etwas Schlimmeres gibt als dämliche Kommentare von Jungs. „Logisch“, sagt er. Vielleicht ist ein Anfang gemacht? Ich wage es und lese ihm diesen Text vor. Über einige Passagen müssen wir länger reden, schließlich lehnt er sich entspannt zurück.
      Passt schon, Mama“, sagt er. „Aber du hast da was nicht mitgekriegt: Pink ist für Jungs das neue Cool und Super Mario kämpft manchmal im weißen Brautkleid. Ist dir das feministisch genug?“

      Na ein Glück, dass der Bengel tiefenentspannt ist.

      Zur Autorin:
      Heike Kleen hat Germanistik und Politikwissenschaften studiert und arbeitet als freie Journalistin für Talkshows in ARD, ZDF und NDR. Sie schreibt regelmäßig über die Themen Gleichberechtigung und Sexualität. Ihre Sachbücher „Das Tage-Buch“ und „Jung war ich früher, jetzt will ich nur noch so aussehen“ sind im Heyne Verlag erschienen.

      …arbeitet als freie Journalistin für Talkshows in ARD, ZDF und NDR
      das sind doch diese Qualitätsmedien, oder?

      • „Bis zur ersten Freundin hat mein Sohn noch Zeit, aber ich wünsche ihm jetzt schon einen entspannten Umgang mit gleichaltrigen Mädchen.“
        Ich würde mich sehr wundern, wenn er kein Incel wird. Die meisten Jungs die Feministen als Mütter hatten, sind gestört. Was ich übrigens gut finde, da damit keine schlechten Gene weitergegeben werden.

    • Habe den Artikel auch gelesen, bevor er hinter der Bezahlschranke verschwand.

      Kleiner Tipp für die Femi-Mama: erziehe deine Tochter und deinen Sohn gleich. Dann werden sie auch gleichberechtigte Erwachsene. Hat bei meinen Geschwistern und mir auch funktioniert (meine Schwester ist gefragte Software-Entwicklerin).

      So wie sie es macht, wird sie am Ende nur ne Prinzessin und einen psychisch kranken Sohn haben…

  5. Ich habe meinen Klarnamenblog auf eine Top-Level-Domain umgezogen, allerdings gibt es dort noch keine neuen Blogposts, ich habe nur eine Publikationsliste ergänzt. Der bisherige Blog wird gelöscht, sobald im Verlauf des Jahres der Hosting-Vertrag ausläuft.

  6. Und Twitter gibt es auch noch:

    Weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Einerseits witzig, weil natürlich so die Schüler sich mit den kruden Thesen und Meinungen der Strohkopfski auseinandersetzen. Traurig, weil sie vermutlich nicht in der Lage sind zu erkenne, wie krude Strohkopfskis Texte sind.

    • Meine Vermutung wäre, dass die Bewertung / Benotung davon abhängt, ob Schüler dem Tenor der verlinkten Kolumne zustimmen oder nicht.

      • Auch meine Vermutung. Wer eigene These aufstellt oder Magarete faktisch widerlegt, muss erst noch dies und das Buch lesen und wird dann sehen das sie recht hat. Sofern männlich, muss er erstmal seine Privilegien checken.

        Es ist ein Staatsfeminismus, der sich als Widerstandbewegung aufführt.

  7. Wer Frauen nicht aufgrund ihres Geschlecht bevorzugt und der Kirche des Feminismus beitritt und schwört jedes gesellschaftliches Problem als Frauenproblem mit Männern als Schuldige einzustufen, dem ist nicht zu trauen.

    Was ist denn das für ein Frage? Was sagen die FDP-Frauen dazu? Warum treten die nicht alle aus?

    Kann mir jemand mal etwas in Bezug auf Feminismus nennen das nicht total verlogen ist?

    • „Kann mir jemand mal etwas in Bezug auf Feminismus nennen das nicht total verlogen ist?“

      Feministinne sind scheiße. Ist die Wahrheit, will nur keiner hören.

  8. Now do the same with FGM oder Black-on-Black-Crime

    Man könnte ja auch glauben dass das der Grund ist warum Feministinnen die hohe Gewalt in lesbischen Beziehungen nicht thematisieren. Aber da liegt man natürlich falsch. Denn das tun sie nur nicht aufgrund ihrer Doppelstandards und ihrem alles überlagernden sexistischen Bias.

  9. lol

    Was sonst? Frauen sind die perfekten Wesen, die nie etwas falschen machen und einfach keine schlechten Charaktereigenschaften besitzen können… und wenn mal doch, dann hat sie das Patriarchat dazu gezwungen.

    Und solche Leute denken das sie aufgrund ihres Geschlecht Anspruch auf Macht haben…

    Was soll da schief gehen?

  10. Oh, lass uns mal eine Schmerzskala erstellen, vielleicht von 1 bis 6, wobei 6 das Maximum ist.
    Schauen wir mal was Jungen erreichen die man ohne Betäubung den Penis verstümmelt.
    Hui, 6 von 6. Na-ja, egal. Diese Misshandlung hat Tradition, da müssen sie durch, weil wäre doch unfair wenn nur ich misshandelt wurde und andere nicht. Und außerdem ist FGM viel schlimmer…

    Einige Doktoren müssen echt lobotomisiert sein oder was ist die naheliegendere Erklärung?

    • Die Verstümmelt wurden müssen einfach glauben, das diejenigen die ihnen das angetan haben und die sie eigentlich lieben und beschützen sollten, das aus einem guten Grund getan haben. Das Traum wäre noch größer, wenn sie zu der Überzeugung kommen das diese Misshandlung sinnlos war.

  11. Jupp

    habe den Reddit-Post mal überflogen. Dort fantasieren Feministinnen darüber das Männer sich irgendwann zusammenschließen und dann Frauen die Rechte wegnehmen. Also das was Feministinnen heute mit Männern tun. Es bleibt dabei: 115,7% von dem was Feministinnen darüber denken was Männer angeblich denken und tun, ist Projektion.

    • Um in die Politik zu wollen muss man wohl Arschloch sein und anderen Arschlöchern folgen.
      Die merken nicht das sie die Sexisten sind, weil ihre Ideologie ihnen erzählt das man als Frau nicht sexistisch ggü. Männer sein kann, wegen Macht und so. Sagen sie als angehende Politikerinnen.

      Stellt euch vor das solche Leute ein Land leiten wollen… Vielleicht sollte man den Bund wieder auflösen. Diese female supremacisten können dann Brandenburg haben:

      • Das Problem ist, dass bei den anderen Politikern zwar nicht steht „Feminismus“, diese aber den Feminismus so sehr akzeptiert haben, dass es keinen Unterschied für uns macht. Schlimmer noch, gerade die Konservativen erwarten von Männern ja ganz klar, dass sie für Frauen einstehen, ohne dass es eine Gegenleistung dafür gibt, so als würden wir noch 1850 leben. Das Schlechteste aus beiden Welten.
        Nein, wer Feministen nicht mag, der hat keine politische Vertretung.

        • Die müsste man dann schaffen.

          Konservative haben sicherlich für Männer nicht viel anzubieten, solange dem Mann nur versprochen wir das wenn er ein guten Mann ist auch eine gute Frau bekommt, die ihn ehrt, respektiert und mit ihm zusammen Kinder in die Welt setzt, aber in der Realität dann alles was diesen Mann zu einem guten Mann macht gegen ihn verwendet wird, sobald die Frau kein Bock mehr hat und ihm die Kinder, seinen Besitz und seinen Verdienst wegnehmen will.

          Feministinnen fordern im Grund das gleiche, nur sollen Männer sich schon während der Beziehung schlecht und schuldig fühlen, nicht er an deren Ende.

          • „Die müsste man dann schaffen.“
            Ich will ehrlich sein, ich denke, dass die Mehrzahl aller Menschen das Männer-Frauen-Problem gar nicht so sieht wie wir. Denen ist es wichtiger, dass keine Asylbewerber nach Deutschland kommen, dass jemand so tut als würde er sich um den Klimawandel kümmern, dass es genügen Sicherheit im öffentlichen Raum gibt und dass die Wirtschaft brummt.
            Das Thema Feminismus steht bei den Meisten irgendwo unter „ferner liefen“. Deswegen glaube ich auch nicht, dass eine Partei die sich um so etwas kümmert, selbst wenn sie nicht aufs Blut bekämpft würde, irgendwelche Chancen hätte. Da glaube ich eher, dass Parteien wie die BIG, eine islamistische Partei, bessere Chancen hätte, da die Angst sich mit dem Islam anzulegen, doch etwas größer ist als mit ein paar Männerrechtlern. Die Islamisten können Opfer nämlich noch besser als Frauen.

      • „Diese female supremacisten können dann Brandenburg haben“

        Veto! Nehmt Nordrhein-Westfalen! Da können sie ihre muslimische Freunde gleich miteinbeziehen.

        • Lass mal schön Rhein/Ruhr in Ruhe, ich möchte auch gar nicht umziehen 😉

          Wenn es denn kein weitgehend unbewohnter Landstrich sein soll, können sie ja zum üben mit was kleinerem wie Berlin anfangen, da ist eh schon alles an öffentlicher Infrastruktur n och mehr im Arsch las hier.

        • Okay, wie wäre es Vorpommern, als Rügen? Berlin ist zu klein, da haben sie keine Chance autark zu sein und werden dann die normale Welt mit ihren Forderungen belästigen.

          • Wie kommt ihr au die Idee dass Berlin klein sei? Berlin hat mehr Einwohner als Hamburg + Mecklenburg-Vorpommern + Bremen zusammen.

  12. Our second task is to determine if gender and age are associated with moral judgement. In other words, are young females, for instance, judged more positively than, say, old males? To answer this question, we fit a two-variable logistic regression model where the binary-variable gender is encoded as 0 for female and 1 for male. We report the findings from the logistic regressor for each subreddit in Table 6. These results indicate that males are judged more negatively than females. Specifically, in r/relationship advice being male is associated with a 35% increase in receiving a negative judgement. Similarly, in r/relationships being male is associated with a 46% increase in receiving a negative judgement. …

    Simply put, those who are older and those who are male (independently) are statistically more likely to receive negative judgements from Reddit than those who are younger and female. Although gender is much more of a contributing factor than age and neither association is particularly strong.

    http://www.reddit.com/r/MensRights/comments/nc54jd/study_in_rrelationship_advice_being_male_is/

    Beziehungsratgeber auf Reddit.
    Wenn der Ratsuchende männlich ist, kriegt er mit erhöhter Wahrscheinlichkeit negative Bewertungen seines Verhaltens = er hat schuld.
    Wenn die Ratsuchende weiblich ist, kriegt sie mit erhöhter Wahrscheinlichkeit positive Bewertungen ihres Verhaltens = er hat schuld.

    Society just hates women.

  13. Bei der Wahl in Sachsen-Anhalt im Juni kann die AfD stärkste Kraft werden. Es ist schade, dass die AfD für eine Erhöhung des Wehretats eintritt. Die christlich-konservative Haltung der AfD in der Genderfrage ist richtig. Wichtig sind Naturschutz, omni-laterale Abrüstung und eine starke Begrenzung der Einwanderung. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

  14. War lange nicht mehr auf Indymedia, deswegen weiß ich nicht mehr, unter welche Sparte „Antisemitismus“ bei denen fällt.
    Hab jedenfalls kein Wort über den heutigen antisemitischen Ausschreitungen gefunden, früher warn die wesentlich fixer.
    Oder aber, sie beraten noch, ob sie sich solidarisieren sollen (Migrantifa!).
    Fronten geht ja eigentlich nicht mehr, nachdem sie sich dort nicht haben blicken lassen.
    Bin so auf morgen gespannt…

  15. Also eine Art Selbstdisziplinierung, die auch allen anderen Aufgezwungen werden soll. Oder doch Wasser predigen und Wein saufen – weil mal ja als Grüner vielleicht irgendwo hinfliegen muss, um eine Eis am Plastikstil zu essen oder andere wichtige Dinge.

    • Journalistenwatch zitiert:
      https://www.journalistenwatch.com/2021/05/17/der-lockdown-lug/

      „Demzufolge gab es in den Krankenhäusern die offenkundige Tendenz, Patienten während der Pandemie ohne Not auf die Intensivstation zu verlegen. Nirgendwo sonst auf der Welt seien so viele Covid-Kranke auf der Intensivstation behandelt worden wie in Deutschland – und zwar sowohl gemessen an der Sieben-Tage-Inzidenz als auch an der Rate der Hospitalisierten insgesamt. „Es gibt sogar einzelne Tage, an denen offiziell mehr Patienten auf Intensivstation lagen, als überhaupt hospitalisiert waren… Mit dem Satz ‚Wir laufen voll‘ lässt sich das nicht in Einklang bringen.“ Die einzige schlüssige Erklärung: Weil die Bundesregierung groteske Fehlanreize für die Ausweisung von möglichst vielen (Schein-)Intensivpatienten schuf, taten die Kliniken alles dafür, diesen Zustand auszuweiten und natürlich auch zu perpetuieren“

      und

      „Weiterhin wird in seinem Papier kritisiert, dass nicht nur die Datenlücken problematisch seien; es sei auch nicht sorgfältig mit den Zahlen umgegangen worden. So verschwanden nicht nur 10.000 Intensivbetten seit vergangenen Sommer, sondern offensichtlich wurden auch „retrospektiv die Zahlen vom letzten Sommer korrigiert.““

      und

      „Schrappes Forschergruppe habe die Zahlen seit dem Sommer 2020 regelmäßig dokumentiert, und kommt zu dem Schluss: „Wenn wir diese Daten mit den heutigen Zahlen im Divi-Archiv vergleichen, sind da plötzlich nicht mehr in der Spitze knapp 34.000 Betten gemeldet, sondern nur noch rund 30.000.“ Man habe folglich „rückwirkend systematisch“ eingegriffen. Der Experte findet klare Worte der Empörung hierfür: „Das ist anrüchig, weil diese Zahlen politische Konsequenzen hatten. Die Betten stehen in Krankenhausbedarfsplänen, und diese Betten werden finanziert.“ Der Mediziner findet, die Corona-Pandemie solle „ein Lehrstück für das Gesundheitswesen sein, auch in finanzieller Hinsicht„ – denn im Rückblick „tun sich Fragezeichen auf, ob da redlich gespielt wurde„.“

      Ich tue mich allerdings schwer, den Krankenhäusern einen Vorwurf zu machen, bei dem gesellschaftlichen Klima, welches die ÖR-Hetzmedien verbreiten. Wer traut sich denn noch zu widersprechen? Mit den ganzen corona-Einschränkungen hat man m.W. auch viele Krankenhäuser an die Wand gespielt, deren Verhalten könnte man als Notwehr und Trittbrettfahrerei (bei besonders dummer politischer Anreizsetzung) verstehen. Es wurde ja auch schon mehrmals der Verdacht geäußert, dass Verstorbene nachträglich zu corona-Toten umgelabelt wurden, weil das irgendeine Förderung bringt, wenn jemand mit corona das Krankenbett belegte und bei Toten widerspricht ja niemand mehr.

      Ich bin gespannt, ob der ÖR das Thema anschneidet oder (mal wieder) verschweigt und dafür der Schrappe erledigt wird. Ich gehe mittlerweile von Letzterem aus.

  16. Die Männerinfo ist wahrscheinlich eine Täterberatung. Hilfe sollen sie sich selbst organisieren, nebenbei während sie Steuern zahlen, mit denen die Frauenhilfe finanziert wird.

    Was für ein Patrairchat!

  17. Auch wenn ich Höllenaufsichts Meinungen immer weniger Teile, da sie, wie es mir scheint, immer mehr in eine Frau=gut & Männer=böse/schuld Denkweise abrutscht und so tut als ob gewisse Probleme nur Frauen betreffen oder nur bei Frauen ein Problem sind, eine Denkweise die ich früher nicht bei ihr gesehen habe, hoffe ich das die Verantwortlichen gefunden und hart bestraft werden. Wer solche Lügen verbreitet, muss doch selbst merken das er eine Grenze überschritten hat. Aber da erwarte ich wohl zu viel.

    Aber kennt jemand solche „Männergruppen“? Oder ist das einfach der Zeitgeist? Eine Frau wird angegriffen, das war bestimmt ein Mann! Und der MANN hat es gemacht, weil sie eine FRAU ist, aufgrund gesellschaftlichen Frauenhasses usw.. Das Wort ‚Mann‘ wird da in gewissen Kreisen schon als Schimpfwort und mit solcher Verachtung verwendet, von Leuten die Männer immerzu auffordern ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Aber natürlich sind das alle ganz große Anti-Sexisten, die sowas tun.

    Erinnert ihr euch noch an die Genderama-Story vor ein paar Wochen, wo eine Frau, als sie mitbekam, das sie nur ein Seitensprung ist, Fake-Emailaccounts angelegt hat, sich selbst Drohungen geschickt hat, sich selbst verletzt hat und alles ihrer ehemaligen Liebschaft vorwarf um ihn zu belasten. Die sogar andere Personen in diese sozialen Vernichtung dieses Mann mit reinzog und das alles über einen Zeitraum, der es für sie wahrscheinlich erforderlich machte extra Zeit dafür zu reservieren um Pläne zu schmieden diesen Mann weiter in die Scheiße zu treiben.
    Frauen sind zum Verbreiten solchen Fakes vollkommen in der Lage und die soziale Vernichtung durch das Verbreiten von Falschbehauptungen, wie hier bei Hoellenaufsicht, ist eine Angriffsart, die tatsächlich eher von Frauen genutzt wird.
    Ich sage nicht das es auch hier eine Frau war, sondern das Le Butts Behauptung vermtulich einfach nur misandrischer Sexismus ist – ohne Grundlage.

    • Und Frauen werden nicht öfter Opfer von Hass im Internet, sie nehmen ihn nur anders wahr. Dieses Gefühl soll dann wahrscheinlich schon Grund sein nur etwas gegen ‚Frauenhass‘ zu tun, während man bei Männern deren Gefühle als Rechtfertigung benutzt gerade nichts zu tun. ‚Männer ‚fühlen‘ sich nur diskriminiert. Nur weil die Diskriminierung schwarz auf weiß festgelegt ist, bedeutet das doch nicht das Männer wirklich diskriminiert werden.‘

      • Was die schlicht und einfach nicht verstehen wollen oder gar können, ist dass

        a) sie bei extrem dämlichen Ansichten und Betrugsversuchen (selten) damit konfrontiert werden, OBWOHL sie Frauen sind
        b) Kritik an etwas, zumindest für Männer, vollkommen von – in dem zu kritisierenden Punkt irrelevanten -Dingen wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, Hautfarbe, Schuhgröße, Haarfarbe und Hormonspiegel trennbar ist (Männer die das nicht können, sind meiner Beobachtung nach in 50% der Fälle voll indoktrinierte Feministen und zur anderen Hälfte solche, die mit viel Tamtam ihr Schwulsein als leuchtende Monstranz vor sich hertragen, was natürlich nur über die twitter-Tuckenfraktion etwas aussagt).

    • Es ist aber wirklich schon bezeichnend. Frauen fordern Macht, sie fordern (nicht wirklich) Gleichstellung und das sie ernst genommen werden sollen. Aber wenn sie jemand kritisiert und ja, Kritik wir als Hass umgedeutet, dann ist der Grund natürlich weil sie eine Frau ist. Was sie gesagt hat spielt keine Rolle. Darauf wir bei solchen Behauptungen gar nicht mehr eingegangen.

    • Jemand mit Fakes umzunieten, ist bösartiges psychopathisches Verhalten. Ich vermute, dass sich das auf Männer und Frauen etwa gleich verteilt. Was bei Frauen m.E. sehr viel stärker durchschlägt, sind aber die sozialen Ausgrenzungsmechanismen, die daraus (bei ganz normalen Frauen) entstehen.

      Und der Bereich variiert vermutlich, männliche Psychopathen sind evtl. stärker damit beschäftigt, Konkurrenz auszuschalten, während ausreichend indoktrinierte Feministinnen halt ideologische Gegner angreifen. Allerdings gibt es im linksextremen Umfeld auch genügend männliche Psychos.

    • Google (und da gehört youtube ja dazu) ist schon länger nicht mehr zu gebrauchen, wenn man alternative Informationen sucht. Die ideologische und oft vollkommen willkürliche Gängelung ist mittlerweile unerträglich. Unfassbar was aus der ehemals besten Suchmaschine geworden ist!

      Leider sehe ich einfach noch keinen tauglichen Konkurrenten. Es gibt zwar zahlreiche Alternativen, aber die sind oft nur wenige besser oder benutzen gar die google-Ergebnisse und anonymisieren sie lediglich. Videoportale gibt es aber mittlerweile einige. Die massive Zensur hat auch dazu geführt, dass viele sich eigene Seiten aufgebaut haben, was prinzipiell zu begrüßen ist.

      • Ja, bing und yandex kommen nicht an googles Qualität heran.
        Leider muss ich mich noch korrigieren, der Kanal „Allesdichtmachen“ erscheint erst auf der 3.ten oder 4.ten Bildschirmseite nach dem runterscrollen.

  18. Einfach nur ein Witz. Auch liberaler Feminismus ist Feminismus und wird am Ende nur Hilfe und Bevorzugung für und von Frauen durchsetzen. Es gibt so gut wie keine Gegenbeispiele.
    Solange Frauen nicht bevorzugt werden, werden Feministinnen behaupten sie werden diskriminiert und wie man sieht, kriegen sie mit diese Lügen jede Partei rum.

  19. Oh, ein wirklich interessanter Beitrag im gelben Forum, zu Unternehmen Barbaroassa (dem Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion).

    Er ventiliert kein Geheimwissen, aber bisher wenig bekannte Tatsachen, die sich nach der Wende aus den russischen Archiven ergeben haben. Und es zeigt mal wieder, in welchem Umfang man uns das Gehirn wäscht.

    Ich zitiere mal ein bisschen:

    „Bereits in den 1970er und 1980er Jahren haben sowjetische Historiker in ihren Publikationen recht detaillierte Angaben zum Aufmarsch der Roten Armee an der Westgrenze zum deutschen Machtbereich gemacht. Die sowjetischen Streitkräfte umfaßten danach Mitte Juni 1941 in zwei strategischen Staffeln bereits 5,3 Millionen Mann mit 23.200 Panzern und 20.000 Kampfflugzeugen. Dagegen verfügte das deutsche Ostheer über 3,3 Millionen Mann, 3.582 Panzer und 2.510 Kampfflugzeuge. Diese Zahlen haben schon für sich einige Aussagekraft. In den Jahren 1991/93 veröffentlichte das „Wojenno istoritscheski schurnal“, die „Militärgeschichtliche Zeitschrift“ in Moskau, erstmals die wichtigsten Operationspläne des sowjetischen Generalstabs für einen Krieg gegen Deutschland aus den Jahren 1940/41. Das wichtigste dieser Moskauer Dokumente ist der sogenannte „Schukow-Plan“. Es handelt sich dabei um einen Operationsplan für einen Offensivkrieg gegen Deutschland, der vom damaligen Chef des sowjetischen Generalstabes, Armeegeneral (später Marschall) Georgi K. Schukow Mitte Mai 1941 Stalin vorgelegt wurde.

    In diesem älteren Dokument hatte es geheißen: „Der Stoß unserer Kräfte in Richtung Krakau, Breslau gewinnt, indem er Deutschland von den Balkanstaaten [und damit den Öl- und Getreidezufuhren] abschneidet, außerordentliche politische Bedeutung.“

    Viele Historiker vertreten die These, daß es die sowjetischen Kriegsvorbereitungen und Kriegsplanungen zwar gegeben habe, daß aber die oberste deutsche Führung unter Hitler davon gar nichts gewußt habe und der deutsche Angriff daher subjektiv kein Präventivkrieg gewesen sei und ein „Raub- und Eroberungskrieges“ das maßgebliche Motiv der deutschen Seite gewesen sei. Dabei werden aber entscheidende deutsche Dokumente ignoriert, die schon seit Jahrzehnten zugänglich sind. Bereits 1965 erschien der Band 12 der offiziösen Dokumentensammlung der „Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik“ Reihe D, in dem das Protokoll der Gespräche zwischen Hitler und Marschall Ion Antonescu am 11./12. Juni 1941 in München enthalten ist. Darin ist festgehalten, wie Hitler dem rumänischen Staatsführer eingehend seine tatsächlich sehr komplexen Motive für den geplanten Angriff auf die Sowjetunion erläutert, und wie beide Staatsführer übereinstimmend zu dem Ergebnis kommen, daß ein Präventivkrieg aufgrund der Bedrohung der rumänischen Ölfelder durch die aufmarschierte Rote Armee nunmehr unvermeidlich geworden sei.“

    Es stehen noch mehr Zusammenhänge drin:
    https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=565341

    Das entschuldigt natürlich nichts, aber relativiert vieles. Insbesondere zeigt es, dass der Schuldkult, den man um Deutschland betreibt, eine maßlose und böswillige Übertreibung ist. Auch die westlichen Allierten müssen die Wahrheit gewusst oder geahnt haben, schließlich unterstützten die USA die Sowjetunion sogar, indem sie z.B. LKW über Alaska dorthin lieferten. Ich wette da schlummert auch noch einiges in den Archiven, das wir nicht wissen dürfen…

  20. Noch zur corona-Plandemie, was Matze oben schon angeschnitten hatte. Gefunden auch im gelben Forum, scheinen Twitter-Screenshots zu sein, kann man natürlich nicht wirklich überprüfen, ob das stimmt, stammt wohl von einer Krankenschwester:




    Zwei meiner Brüder haben sich wegen dem corona-Scheißdreck verstritten, der kritischere denkt mittlerweile über Auswanderung nach, spätestens wenn eine Impflicht kommt, auch wenn ich Zweifel habe, dass der das durchzieht. Ein Kumpel und Ex-Kollege, der meine Verschwörungsdenke immer eher belächelt hat, genauso, der ist mittlerweile extremer als ich, nur wegen Corona und weil er kalt von den Lügen und der Propaganda erwischt wurde, in einem Bereich, in dem er halt sehr empfindlich ist und sich daher auch ganz gut auskennt.

  21. Schon älter. Wenn eine Frau eine Beziehung zu einem Mann hat und sie sich trennen, z.B. weil sie ihn belogen und AIDS hat, ist es Gerichten trotzdem immer wichtig das der Mann die Frau bezahlt.

    Nein heißt Nein, außer es ist ein Mann der nein sagt, dann ist es egal.

    Der Bias gegen Männer und für Frauen ist so offensichtlich, es ist der Elefant im Raum und alle tanzen um ihn herum.

    • Eigentlich eine geile Strategie. Diese möchtegern Seitsprünge denken das sie es Wert sind das dieser Mann seine Ehe mit ihnen riskiert und das gibt diesen Frauen den gewünschten Ego-Push.

  22. Ich habe gerade festgestellt, dass ich „Corona-Zehen“ hatte:
    https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/covid-zeh-haarausfall-und-andere-corona-bedingte-hautveraenderungen-15174/

    Faszinierend, nur fraglich, ob es wirklich was mit Corona zu tun hat, denn die meisten bei denen das auftrat waren negativ und in meiner direkten Umgebung hatte niemand Symptome (ich sonst auch nicht). Testen habe ich mich noch nie lassen und es auch nicht vor.

    Ich hatte mich schon gewundert, was das gewesen sein könnte, zwei oder drei der kleineren Zehen waren rot geworden und leicht geschwollen, schmerzten oder juckten aber nicht. Ich hab das weitgehend ignoriert, mit heiß-kalten Duschen behandelt (das mach ich bei allen Wehwechen 🙂 ) und mit Spiritus eingerieben (zur Desinfektion) und nach ein oder zwei Wochen war es ausgeheilt. Einige Wochen später nochmal dasselbe aber nur bei einem Fuß und nur eine Zehe (die ist gerade am Abheilen).

    Bin gespannt, ob die mal noch herausfinden, an was es lag. Ärgerlich, dass es wohl keine (nachweisbaren) Antikörper hinterlässt.

  23. GEILMELDUNG:
    Giffey tritt zurück. Offenbar will sie jetzt mehr Zeit haben, sich auf ihren künftigen Job als Regierende der weltweit Ersten Hauptstadt der Frauen vorzubereiten.

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