„Mann sein, was heisst das für Euch?“

Eine Frage von Twitter reiche ich hier mal weiter:

Und noch mal als Text:

Mann sein, was heisst das für Euch? Habt ihr Vorbilder für dieses Mann sein? Bitte teilt es hier. Es gibt ersteinmal kein „Falsch“ oder „Richtig“. Ich bitte darum, bei Diskussionen ruhig und sachlich zu bleiben. Gerne RT für möglichst viel Teilnahme.

Tatsächlich denke ich bei meinem Tun eigentlich sehr selten daran, dass ich ein Mann bin, sondern ich mache einfach das, was ich eben mache. Deswegen habe ich auch keine klassischen Vorbilder, auch wenn ich bestimmtes männliches Verhalten für bestimmte Situationen sehr interessant und nachahmenswert finde. Wobei das ja bezüglich des allgemeinen Verhaltens nicht auf Männer beschränkt ist, wenn ich eine Frau sehe, die in meinem Arbeitsbereich ein tolles Auftreten hat, dann werde ich auch dort übernehmen, was für mich passt.

Es gibt natürlich eine coole Männlichkeit, ein selbstbewußtes Auftreten, eine Art Insich ruhen, die ich, wenn ich sie sehe sofort super faszinierend finde. Ich hoffe sie auch ab und zu auszustrahlen, aber man selbst hat ja den Nachteil, dass man dauernd seine inneren Stimmen und nicht die der anderen hört. Ich hatte neulich beruflich mit einem erfolgreichen Unternehmer zu tun, der für mich etwas tolles ausstrahlte. Er war Herr der Situation, er strahlte eine gewisse Eloquenz und innere Ruhe aus, die ich kurz beneidet habe. Er war gar nicht derjenige, um den es sich eigentlich drehte, aber er hatte eine Präsenz im Raum.

Ich war einmal, noch in der Schule auf einer Wochenendveranstaltung, Schüler treffen Wirtschaftsleute, organsiert von einem Rotary Club. Wir waren vielleicht 30 Leute, Jungs und Mädchen, es ging darum, wer mit wem auf bestimmte Gemeinschaftszimmer ging. Darunter war ein cooler Typ, der gleich einen der Schlüssel an sich nahm und so etwas sagte, wie „wer ist mit in meinem Zimmer?“, aber mit einem solchen Charisma, dass man sich vor ihm auf den Boden werfen und Kehle und Bauch präsentieren wollte, in der Hoffnung Teil seines Gefolges zu sein, während die Frauen andächtig seufzsten und seine Kinder bekommen wollten.

Aber ansonsten muss ich meine Männlichkeit an sich eigentlich nicht umbedingt entwickeln. Ich möchte natürlich meiner Tochter und meinem Sohn ein gutes Vorbild sein und das wird sicherlich eine spannende Rolle in den nächsten Jahren.

 

87 Gedanken zu “„Mann sein, was heisst das für Euch?“

    • Nein ma sieht eben nicht jedem Menschen so ohneweiteres das Geschlecht an nur gemessen an äuserlichkeiten, so ganz ohne Magnetresonanzthomograpie, Hormonspiegel und Chromosomentest.Rein Biologisch betrachtet, sind Säugetiere in ihrer grundform weiblich. Das Männliche ist somit viel mehr Mutierte weiblichkeit. Als Androgenresistente Intersex sehe ich mich im grenzbereich verschwimmend zwischen den Geschlechtern (ICD10 E34.5 Medizinischer Code) Genauso wie Latte Machato sich nicht entscheiden muss, ob es nun ein Milchgetränk oder ein Kaffee ist, genausowenig möchte ich mich entscheiden müssen.

      • Hallo Jeanne, herzlich willkommen, schreibst Du zum ersten Mal hier? Ich halte mich mit meiner Antwort zurück, vielleicht später. Sei nicht erschrocken, wenn der Tonfall hier vielleicht etwas rauer ist.

        Nur ein Punkt: Du bist aus genau zwei Keimzellen entstanden, wie jeder andere Mensch. Spermium und Eizelle. Zwei. Du kannst keine dritte Variante beisteuern, die zudem noch notwendig wäre, um einen Menschen entstehen zu lassen.

        • @uepsilonniks, soviel kann man aber schon hinweisen, wie oft, wird hier die Biologie mit sozialen und kulturellen Gegebenheiten vermengt.
          Und innerhalb der Biologie, sind geschlechtliche Übergänge bzw. Unschärfen einfach Unfälle oder Störungen bei der Individualentwicklung, wie körperliche Fehlbildungen auch. Das ist in keiner Weise abwertend oder diskriminierend gemeint !!! Und diese muss man, wie gesagt trennen von reinem Unbehagen in sozial oder kulturell festgelegten Rollenmustern, das auch bei geschlechtlich biologisch „normalen“ Individuen auftreten kann. Ich glaube das muss man sauber trennen, wenn die Diskussion sich nicht im Kreise drehen soll.
          Das Ganze ist zwar immer mehr als die Summe seiner Teile, aber bei der Analyse kommt man meist um eine Zerlegung in Teilprobleme nicht herum.

      • „Genauso wie Latte Machato sich nicht entscheiden muss, ob es nun ein Milchgetränk oder ein Kaffee ist,“

        Also, das ist definitiv auch nur ein Kaffee! 😉

      • > Das Männliche ist somit viel mehr Mutierte weiblichkeit.

        Das heißt also, biologisch hören Frauen auf, sich zu entwickeln, während Männer die nächste Stufe der Evolution sind?

        Das erklärt einiges. Vieles, sogar.

      • „Nein ma sieht eben nicht jedem Menschen so ohneweiteres das Geschlecht an nur gemessen an äuserlichkeiten“

        Doch. Ab Einsetzen der Pubertät gibt es deutliche körperliche Unterschiede. Körperbau, Körpergröße, Muskel- und Fettverteilung, Behaarung, uam.

        „Biologisch betrachtet, sind Säugetiere in ihrer grundform weiblich.“

        In der feministischen Biologie vielleicht :). Eine etwas neutralere Beschreibung ist, dass es eine geschlechtsneutrale „Grundform“ gibt, aus der während der Schwangerschaft durch unterschiedliche Hormongaben männliche oder weibliche Genitalien geformt werden.

        • „Doch“

          Ich gehe davon aus, dass gemeint ist, dass di edas nicht mit einer Fehlerquote von 0.00% feststellen kannst, sondern nur mit einer Fehlerquote von 0.5%

          Und wer würde eine Kategorisierung ernst nehmen, bei der man jedes 200ste Mal daneben liegt?

          (…ist das zu männlich gedacht? Wenn ja, @Christian: Mann-sein bedeutet für mich die grundsätzliche Bereitschaft, gefühlte Wahrheiten aus eigenem Antrieb zu überprüfen.)

          • „Ich gehe davon aus, dass gemeint ist, dass di edas nicht mit einer Fehlerquote von 0.00% feststellen kannst, sondern nur mit einer Fehlerquote von 0.5%“

            Bei einer chirurgisch und hormonell nicht veränderten Person nach der Pubertät, ohne Makeup, mit normaler westlicher Alltagskleidung, von mir aus mit „geschlechtsneutralem“ Nordkorea-Haarschnitt und nur im Gesicht rasiert, kann man das biologische Geschlecht schon sehr gut feststellen. Wenn er/sie sagen wir nur einen Badeanzug anhat, ist es kaum noch möglich sich zu irren. Man kann natürlich vieles mit Kleidung, Makeup, Haarentfernung und medizinischen Maßnahmen verschleiern. Aber das gilt alles nicht.

          • „Und wer würde eine Kategorisierung ernst nehmen, bei der man jedes 200ste Mal daneben liegt?“

            Zum Beispiel Leute, die einen Schwangerschaftstest machen. Ein Testverfahren mit 99.5% Sensitivät und Spezifität ist schon nicht schlecht, insbesondere wenn der Test nur aus Angucken besteht. Ich weiß nicht, ob die Genauigkeit stimmt, aber wenn das auch nur in der Nähe liegt, beweist das, dass eine Kategorisierung der Menschen in zwei Geschlechter absolut sinnvoll ist.

          • Du müsstest aber biologische Fakten angeben. Ich nenne mal einen: Es gibt offensichtlich Artefakte des „falschen“ Geschlechts bei beiden-

            – Die Brust ist nur bei Frauen biologisch notwendig, natürlich für das Stillen, Männer haben sie nur weil sie aus dem gleichen Grundmodell entstanden sind, aber brauchen sie biologisch nicht. Klar.

            – Aber umgekehrt. Der Orgasmus ist nur beim Man notwendig, um den Samen auszustoßen. Die Frau braucht ihn nicht, um Kinder zu bekommen. Sie hat ihn vermutlich nur weil sie aus dem gleichen Grundmodell entstanden ist, aber eine biologische Notwendigkeit für die Fortpflanzung gibt es nicht.

          • Frauen brauchen für die Fortpflanzung nicht nur keinen Orgasmus sondern generell keine Libido. Es ist aber evolutionstechnisch günstiger, wenn die Frau sexuell erregbar und zu Orgasmen in der Lage ist. Asexuelle geben ihr Erbgut mit geringerer Wahrscheinlichkeit weiter.

      • Jedem nicht, aber eben fast jedem. Der Rest sind Ausrutscher der Natur, die sich i.d.R. nicht weiter fortpflanzen (können). Das ist wahrscheinlich hart für diejenigen und macht sie ein großes Stück weit zu Außenseitern, aber so ist das halt.

  1. Ich möchte natürlich meiner Tochter und meinem Sohn ein gutes Vorbild sein und das wird sicherlich eine spannende Rolle in den nächsten Jahren.

    Sei deinen Kindern bitte kein „Vorbild“. Kinder brauchen vor allem jemanden, der sich kritisch selbst hinterfragt und ehrlich kommuniziert – ohne Machtgehabe. Und der begreift, daß die Kinder eigentlich die Gesunden sind und die Erwachsenen die Kranken.

    Unsere Welt läuft aber komplett andersherum. Die Erwachsenen schlagen, ignorieren, fremdbestimmen und schreien ihre eigenen Deformierungen und Kaputtheiten in ihre an sich gesunden Kinder hinein, die dann ähnlich krank werden wie ihre Eltern.

    Wir brauchen sozusagen eine kopernikanische Wende im Eltern-Kind-Verhältnis.

    Zur Männlichkeit: Die Frage kann man nur deskriptiv und evolutionsbiologisch beantworten. Jeder soll machen, was er will, aber rein evolutionsbiologisch sind folgende Eigenschaften bei Männern ausgeprägter, wobei ich das weibliche Gegenteil gleich noch mit anfüge:

    intellektuell – emotional
    bewußt – unbewußt
    physisch – psychisch
    Abgrenzung – Beziehung
    Aggression – Angst
    objektiv – subjektiv
    rustikal – sensibel
    schöpfen – bewahren
    direkt – indirekt
    Konkurrenz – Solidarität

    Das könnte man ewig so weitermachen. Man muß schon Gender-Zombie sein, um nicht zu realisieren, daß Männer und Frauen gar nichts anderes sein können als gegensätzlich und komplementär. Anders ist auch nicht zu erklären, warum Männer und Frauen grundsätzlich und kategorial das andere Geschlecht attraktiv finden.

    Aber die meisten Gender-Esoteriker an den Unis sind ja homo- oder transsexuell. Da ist man vielleicht etwas betriebsblind.

    Grundsätzlich ist bei Männern eher die weibliche und bei Frauen eher die männliche Seite verkümmert, was man ja auch schön sieht an den vielen männlichen psychologischen Analphabeten hier. 🙂

    Die Polarität Mann-Frau

    • Und da es noch zum Thema paßt, hier ein Zitat von „Beweis“ aus der gestrigen Diskussion (sefjutschaisfimehl):

      Ich stellte grundsätzlich jede selbstverständliche Bewertung und Einordnung in Frage. Heute behaupte ich, das hat mir den Arsch gerettet. Und wenn ich Leute höre, die in mein Horn blasen, dann aber Empathie, Solidarität und Mitmenschlichkeit eindeutig nur bei einem Geschlecht verorten – dann sage ich mir: Halt lieber die Klappe. Alice Miller würde vielleicht sagen: Der hat ein Ding an der Glocke. Aber wer ist denn Alice Miller?

      Falls ich damit gemeint bin: Ich behaupte nirgends, daß die genannten Eigenschaften nur bei einem Geschlecht zu verorten seien. Angesichts der evolutionsbiologischen Dynamik der Mutter-Kind-Beziehung ergibt es sich aber zwingend, daß Frauen empathischer sind. Von der biologischen Substanz her.

      Das heißt keineswegs, daß es nicht auch garstige und faschistoide Frauen geben kann.

      Man kann ja denken, was man will, aber die wichtigste Eigenschaft für einen vernünftigen Disput ist es wohl, überhaupt erst mal den Standpunkt des anderen richtig wiederzugeben und zu verstehen. 🙂

      • Angesichts der evolutionsbiologischen Dynamik der Mutter-Kind-Beziehung ergibt es sich aber zwingend, daß Frauen empathischer sind. Von der biologischen Substanz her.

        Es würde mich wirklich interessieren, wie man Empathie aus der biologischen Substanz ableitet.
        Das sind einfach feministische und und aus Kavaliersgehabe geborene Behauptungen wie die von der Sanftheit der Frau. Sanftheit bezieht sich auch nicht auf die nicht zuschlagende Faust, sondern ist ein Charakterzug. Es ist wohl unstrittig, dass so manche seelische Grausamkeit schlimmer wirkt als ein physische Schlag. Davon ausgehend kenne ich erheblich mehr sanfte Männer als Frauen.

        Es kann sein, dass Frauen beispielsweise Fürsorge leichter fällt oder sie sich zu entsprechenden Tätigkeiten hingezogen fühlen. Empathie ist aber etwas vollkommen anderes. Etwas, das vielen Frauen vor allem im Umgang mit männlichen Kindern und Männern vollkommen abgeht. Zeitgemäße Vorzeigefrauen wie Stokowski formulieren beispielsweise zum Männersterben durch Covid, die sollten sich einfach mal öfter die Hände waschen. Und das wird von einer femozentrischen Redaktion eines Leidmediums in die Welt gerotzt. Empathie? Hallo?

        • Zur weiblichen Empathie:

          Karolin Ahrens schreibt über die Situation von Frauen (in der Berufswelt):
          „Da Frauen in diesen Positionen eine Minderheit darstellen, werden sie mit der Situation konfrontiert, einer homogenen männlichen Gruppe gegenüberzustehen“

          Ich habe noch nie eine homogene männliche Gruppe gesehen.

          Eine Gruppe von Männern, gerade in Berufssituationen, für homogen zu halten, kann nur jemandem passieren, der „Weiblichkeit“ massiv überbewertet oder Männer nicht im Geringsten versteht.
          Oder beides.

          Dass die berühmte Empathie der Frauen sich auf Männer erstreckt, kann ich nur sehr sehr selten feststellen.

        • @Beweis

          Du bist also noch nicht mal fähig, den verlinkten Text von mir zu lesen, wo ich erkläre, warum Frauen ein größeres Empathievermögen haben?

          Leugnest du etwa auch, daß Männer ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen haben?

          Du bist also auch nicht in der Lage, mal eins und eins zusammenzuzählen und dir selbst zu erklären, warum Frauen aus evolutionsbiologischen Gründen empathiefähiger sind?

          Männer sind übrigens aus denselben Gründen abgrenzungsfähiger, können leichter nein sagen.

          Noch dazu leugnest du mit deinen Äußerungen die universelle Alltagserfahrung, daß Frauen empathischer sind. Wahrscheinlich ist es Bill Gates oder die Merkel-Diktatur, die Frauen in die Empathie-Berufe wie z.B. die Psychotherapie locken.

          Du mußt ganz schön verblendet sein. 🙂

          Oder du schließt einfach zu sehr von deiner Mutter auf andere Frauen.

          Das machen Feministinnen übrigens genauso. Die schließen von ihren traumatischen Vatererfahrungen auf sämtliche Männer und dämonisieren sie.

          Aber vielleicht bist du ja doch nicht so doof. Dann erkläre mir doch bitte, welcher Selektionsdruck dazu geführt haben mag, daß Frauen freundlichere, weichere Gesichtszüge haben. Frauen sind übrigens auch schmerzempfindlicher, was eine Parallele zur größeren psychischen Empfindlichkeit von Frauen darstellt.

          Aber was erzähle ich hier eigentlich. Ich finde es immer wieder traurig, wenn sich in der Männerbewegung Leute wiederfinden, die die Standpunkte anderer komplett verdrehen und alles ausblenden, was nicht in ihr Weltbild paßt – sich also genauso benehmen wie Feministinnen und Gender-Zombies.

          Es kann sein, dass Frauen beispielsweise Fürsorge leichter fällt oder sie sich zu entsprechenden Tätigkeiten hingezogen fühlen. Empathie ist aber etwas vollkommen anderes. Etwas, das vielen Frauen vor allem im Umgang mit männlichen Kindern und Männern vollkommen abgeht.

          Vielen Dank für diesen sich selbst erklärenden Text. 🙂

          PS: Du kommst mit einem anekdotischen Bezug auf Stokowski und meinst jetzt bewiesen zu haben, daß Frauen nicht empathiefähiger als Männer sind? Und das, obwohl ich bereits eingeräumt habe, daß ein größeres Empathiepotential keineswegs ausschließt, daß konkrete Frauen auch garstig und faschistoid sein können?

          Stokowski erscheint mir immerhin empathischer als ein Mengele, Höß oder Eichmann.

          Wo sind eigentlich die weiblichen Mengeles und Eichmanns?

          Feminismuskritik sollte jedenfalls keine Fakten ausblenden und Geschlechteresoterik betreiben, wenn sie glaubwürdig sein will. Wer die größere Empathiefähigkeit von Frauen leugnet, ist meines Erachtens genauso verpeilt wie jemand, der die größere Intellektualität etc. von Männern leugnet.

          Das sind einfach feministische und und aus Kavaliersgehabe geborene Behauptungen wie die von der Sanftheit der Frau.

          Vielen Dank für diese kostenlose Illustration des Begriffes Belastungseifer.

          • @GenderArzt

            Ja, ich bin in keiner Weise bereit, dein Schubladensystem zu übernehmen. Frauen sind nicht schmerzempflindlicher, psychisch sensibler, haben keine weicheren Gesichtszüge, sind auch nicht empathischer oder friedfertiger. Zudem haben sie durchaus gleichwertigen Intellekt und können sich sogar einen Raum vorstellen.
            Eine solch stereotype Clusterung nach Geschlecht führt genau zu der Entfremdung der Geschlechter, die wir gerade erleben.
            Es gibt Männer, die am Schreibtisch die Ermordung tausender Menschen verfügen, aber auch die Kindergärtnerin, die das Kind beim Mittagsschlaf mit einem Kissen erstickt.
            Es gab Katharina die Große, die durch die Optimierung der Sklaverei tausende Menschen in den Tod schickte – und es gab Horst, der plötzlich seine Gattin mit 18 Messerstichen umbrachte.
            Jetzt kannst du die in die Schubladen einordnen.

          • @Beweis

            Also intellektuell bist du jetzt auf Reichsbürger-QAnon-Niveau angekommen.

            Ich spreche von relativen Unterschieden der Geschlechter, behaupte also nirgends, daß Frauen sich nicht räumlich orientieren könnten oder Männer nicht empathiefähig wären etc.

            Das habe ich bereits im letzten Beitrag klargestellt.

            Trotzdem schaffst du es, noch einmal diesen Bullshit zu erzählen.

            Du solltest nicht länger über Feministinnen lamentieren. Denn die sind genauso wenig wie du in der Lage, einen anderen Standpunkt richtig wiederzugeben. Sie unterstellen wie du einfach irgendeinen ausgedachten Müll als argumentative Wichsvorlage.

            Und wie man angesichts der Menschheitsgeschichte der Auffassung sein kann, daß Frauen nicht friedfertiger seien als Männer, ist mir ein Rätsel.

            Ist mir genauso rätselhaft wie Leute, die meinen, Frauen könnten irgendwann mal im Schachsport konkurrenzfähig sein. Zu diesen Leuten gehörst du offenbar, wenn du Frauen die gleiche Intellektualität unterstellst wie Männern.

            Du solltest mal dringend deinen Kontakt zur Realität überprüfen.

            Und noch was: Wie erklärst du dir …. ach lassen wir das. Frauen haben ja deiner Meinung nach gar keine freundlicheren und weicheren Gesichtszüge Das hat den Vorteil, daß man sich auch nicht weiter fragen muß, wie diese eventuell entstanden sind.

            Du solltest die Sektion „Flatearther in der Männerbewegung“ gründen.

          • Du bist also noch nicht mal fähig, den verlinkten Text von mir zu lesen, wo ich erkläre, warum Frauen ein größeres Empathievermögen haben?

            Ich brauche den Text nicht zu lesen, tausendfache Alltagserfahrung widerlegt das. So tausendfach, daß es schon nicht mehr anekdotisch zu nennen ist. Es währe lohnender auf den Fakt einzugehen daß Männern in der Erziehung (oft von Frauen, immer für weibliche Rollenerwartung an Männer !) in vielen Kulturen Empathie ausgetrieben, bzw. Härte gegen sich und andere, bzw. alles andere außer Frauen eingetrieben wird. Der Mangel, so er zu diagnostizieren ist, ist also kein biologisch angeborener, sondern immer ein erworbener oft auch vorgespielter. Vorgespielt, weil Frauen zu viel Mittgefühl, daß Männer anderen Wesen gegenüber als Frauen und ihren Kindern zeigen, gerne und schnell abstrafen.

    • „Anders ist auch nicht zu erklären, warum Männer und Frauen grundsätzlich und kategorial das andere Geschlecht attraktiv finden.“

      Grundsätzlich ☝️

    • „Unsere Welt läuft aber komplett andersherum. Die Erwachsenen schlagen, ignorieren, fremdbestimmen und schreien ihre eigenen Deformierungen und Kaputtheiten in ihre an sich gesunden Kinder hinein, die dann ähnlich krank werden wie ihre Eltern.“

      Hast du gerade deine Kindheit beschrieben? Dann wundert mich gar nichts mehr. Also meine war ganz anders.

      „Ein Vorbild sein“ ist übrigens nichts Negatives, sondern etwas, dem man nachstreben möchte, aus freien Stücken. Aber ich bin großzügig mit dir, kann ja nicht jeder so ein guter Psychologe sein, wie ich.

      „Wir brauchen sozusagen eine kopernikanische Wende im Eltern-Kind-Verhältnis.“

      Man kann mit Händen greifen, dass du selbst keine Kinder hast.

      „intellektuell – emotional
      bewußt – unbewußt
      physisch – psychisch
      Abgrenzung – Beziehung
      Aggression – Angst
      objektiv – subjektiv
      rustikal – sensibel
      schöpfen – bewahren
      direkt – indirekt
      Konkurrenz – Solidarität“

      Das ist gar nicht mal so falsch, aber natürlich auch reichlich platt. Oder ist es z.B. keine Konkurrenz, wenn sich in einem Frauenteam eine Hackordnung herausbildet, während bei Männern eher eine Fachhierarchie entsteht? Oder ist es keine Solidarität, wenn ein Mann seine Familie durchfüttert oder für sein Land in den Krieg zieht? Ganz so simpel sind die Wahrheiten dann auch wieder nicht gelagert.

      „Grundsätzlich ist bei Männern eher die weibliche und bei Frauen eher die männliche Seite verkümmert, was man ja auch schön sieht an den vielen männlichen psychologischen Analphabeten hier.“

      Freud und Jung waren also Frauen? Oder doch eher intellektuell (was du oben als männliche Eigenschaft beschreibst)? Es ist doch so, dass Frauen gern *glauben*, sie würden psychologische Zusammenhänge verstehen, wenn sie in Wirklichkeit nur nachfühlen… alles, was sie aufgrund ihrer Natur oder Erlebnisse nicht nachfühlen können, verstehen sie normalerweise auch nicht und kommen mit ihrer oberflächlichen Emotional-Küchenpsychologie nicht weiter. Bestes Beispiel: alleinerziehende Mütter, die an ihren heranwachsenden Söhnen scheitern.

      • Vielen Dank für diese Demonstration des freiwilligen, maximalstmöglichen Sich-Dummstellens.

        Das ist schon beklemmend, was hier für Leute herumhängen.

        Bei der zitierten Tabelle handelt es sich um eine Typologie. Ich habe mehr als genug klargemacht, daß es sich dabei nur um relative Gegensätze handelt.

        Ich bin immer wieder fassungslos, wie dumm sich Leute stellen können und zu Legasthenikern mutieren, nur um mal ein bißchen auf dicke Hose machen zu können.

        • Ts, ts, ts. Mit Widerspruch kannst du nicht umgehen, argumentieren auch nicht und meine Ironie hinsichtlich deiner fast schon absurden Arroganz, verstehst du offenbar auch nicht. Dafür wirst du wieder ausfallend. Ich würde Frauen insgesamt wesentlich positiver sehen, wenn sie sich nicht oft so verhalten würden wie du, fleischgewordener DunningKruger-Effekt. Sich mit dir unterhalten ist ähnlich frustrierend und erkenntnislos, wie oft bei Semikolon. Ich werde das also in Zukunft vermeiden, außer der Blödsinn den du äußerst, wird allzu unerträglich.

  2. Spannende Frage. Kritisches Selbstbewusstsein. Empathie. Soziales Engagement. Emotionale Intelligenz. Die Fähigkeit zur (Selbst) Reflexion. Die Fähigkeit, Gefühle zuzulassen. Entdeckerfreude. So vieles mehr noch. Keinesfalls etwas, was man sich von außen (Medien, Ideologinnen etc.) vorgeben lassen sollte.

  3. Dinge zu sagen, die richtig sind, auch wenn sie keiner hören will (idealerweise so, dass man nicht alle vor den Kopf stößt). Für sich und seine Familie einstehen.

    Tun, was man selbst für richtig hält. Und im Zweifelsfall haben die anderen eben Pech gehabt.

  4. „Ich war einmal, noch in der Schule auf einer Wochenendveranstaltung, Schüler treffen Wirtschaftsleute, organsiert von einem Rotary Club.“

    Was war das denn für ne neoliberale Faschisten-Schule? 🤣

  5. „on ne naît pas homme, on le devient

    Die berühmte und viel zitierte Aussage einer französischen Philosophin trifft nicht nur auf Frauen zu. Männer bzw. Männlichkeit wird heute über den Feminismus definiert. Das sind Attribute wie „toxisch, übergriffig, machohaft, penetrant, da werden Hochhäuser zu Phallussymbole, Verkehr ist nur für Männer gemacht, Quoten versuchen Männer zu reduzieren – das alles und sicher noch unzähliges mehr, steckt in dem Satz der Philosphin, denn noch niemals in der Geschichte wurde das Mannsein so sehr beeinflusst, absichtlich geändert, in Frage gestellt, angefeindet, manipuliert, niedergeschrien, niedergeschrieben, verdammt, verflucht, behindert, unter Strafe gestellt, wie in den letzten 25 Jahren.

    Kein Mann ist heute frei, so zu sein, wie er will.
    Kein Mann kann heute von sich aus machen was er will.
    Jeder Mann wird heute in Frage gestellt.
    Jeder Mann wird heute täglich wegen sein Männlichkeit angeriffen.
    Jeder Mann muss heute in der Angst leben, beschuldigt zu werden.
    Männlichkeit ist ein gesellschaftlich unerwünschtes Privileg.

    Der heutige Feminismus ist Hass auf alles Männliche. Die Versuche dies kleinzureden und die guten Absichten des Feminismus zu betonen, sind die idelogischen Nebelkerzen einer faschistischen Ideologie der Menschenverachtung.

      • Es verhält sich invers, die Ausdünstungen (wirklich hübsches Wort dafür) nehmen dich gegen deinen Willen ein. Im Feminismus fragt dich keiner, was du willst, du bist einfach und hast dein Schicksal anzunehmen. Das ist so in der Grundschulpädagogik: du lernst widerspruchslos zu gehorchen.

          • Der eigene Wille, gerade wenn es ein männlicher eigener Will ist, muss gebrochen werden.
            Die Mechanismen dazu sehen so aus https://twitter.com/search?q=Mansplaining&src=trend_click&vertical=trends

            Text:
            <iLiebe Frau @ABaerbock, ein kleiner Tipp. Hier können Sie sich über Ludwig Erhard & die #SozialeMarktwirtschaft informieren. Vielleicht sollten Sie das lesen bevor Sie Verantwortung für die größte Volkswirtschaft Europas übernehmen wollen.

            Antwort

            Ich habe den Tweet mal gespeichert…
            Als abschreckendes Beispiel für #Mansplaining
            /PM
            #Ziemiak #Baerbock

            Dein Wille ist #mansplaining, sonst nichts.

          • Dein eigener Wille zeigt sich dann, wenn Du beispielsweise in die Sauna oder ins Schwimmbad willst und gerade Frauentag ist.

            Selbstverständlich
            wirst du dann sagen “ Ach eigentlich wollte ich ja gar nicht in die Sauna.“

          • Gutes Argument, An dem Punkt ist man genötigt, sich unterzuordnen. Meine Gedanken drehten sich eher um die ideologische Beeinflussungsmaschinerie. Der kann ich mich weitgehend entziehen.

          • Ja.Leider nur weitgehend. Unbewußt arrangiert man sich doch partiell mit dem größten Unsinn. Man will es irgendwie nicht wahrhaben, in was für einer Zombie-Gesellschaft wir leben. Man schaltet unbewußt auf mehr Verbindlichkeit als eigentlich nötig. Eigentlich müßte man die Scheiße noch viel eintschiedener beim Namen nennen.

            Würde man wirklich immer angemessen auf feministischen Giftmüll reagieren, würde man (noch) mehr Ausgrenzung riskieren. Also man zügelt sich ja schon, obwohl wir es bei Lichte besehen z.B. mit dieser Gendersprache de facto mit einer Geisteskrankheit zu tun haben.

            Das ist schon so surreal. Das hält man nicht für möglich, daß erwachsene Menschen sich freiwillig intellektuell derartig degradieren und den größten Schwachsinn praktizieren, nur weil da „gendergerecht“ drauf steht. 🙂

          • Ich seh das anders. Natürlich kann man auf das Gros dieses Mülls nicht angemessen reagieren, aber was auf mich einwirkt bzw. ob ich mir einflüstern lasse, wie ich als Mann zu sein habe, liegt immer noch allein in meinen Händen.

    • Mann sein, heißt auch: die ganzen feministischen Auswüchse einfach zu ignorieren 🙂

      Zumindest so lange das möglich ist. Einer der Gründe, warum Männer sich so wenig dagegen wehren. Das wird aber zunehmen, umso übergriffiger die totalitären Weibchen werden.

  6. Einerseits wird auch gerade hier im Forum immer gegen die These der sozialen Konstruktion des Geschlechts argumentiert.

    Wenn es dann aber gefragt wird, was mache einen Mann aus, werden als Antworten Eigenschaften lauter soziale Konstrukte aufgezählt.

    Leute, ein Mann ist beim Menschen dasjenige Geschlecht, welches die größere Menge an Keimzellen bereitstellt, mit denen die weiblichen Keimzellen befruchtet werden können. Das macht einen Mann aus.

    • Das ist die normale Vernachlässigung der trivialen Wahrheit.

      Wer nach seinem Lieblingsgewürz gefragt wird, denkt nicht an Salz und Pfeffer.

      Wer nach seinem interessantesten mathematischen Aha-Erlebnis gefragt wird, denkt nicht an 1+1=2

      Wer (als hetero) nach bevorzugtem Typ des Partners gefragt wird, denkt an „lange Beine“ oder degl. und nicht an „weiblich“

      Ist-doch-klar muss nicht immer erwähnt werden.

  7. Ich halte mich hier an die Definition von Jack Donovan, welcher den Mann nicht als Einzelwesen, sondern vor allem als Teil einer Gemeinschaft von Männern sieht. Als einen Bruder unter Brüdern, als einen des Stammes, der Gruppe, der Gang. Frauen haben im Leben eines Mannes, in meinen Augen, nur eine Nebenrolle zu spielen. Das kann ich trotz oder besser gerade, weil ich immer viel Erfolg mit Frauen hatte durchaus sagen. Ein Mann, der nicht das MGTOW Mindset hat, welches Frauen auf ihren Platz verweist, wird, jedenfalls in meinen Augen, niemals zu sich selbst finden können. Er wird seine fehlende Maskulinität irgendwie anders kompensieren und sich selbst und anderen damit schaden.

    Von der Vorstellung irgendwem bewusst als Vorbild zu dienen halte ich wenig, besser ist es ein unbewusstes Vorbild zu sein, also ein gutes Leben zu leben welches dann andere wahrnehmen und kopieren. Kinder kann man eh nicht täuschen, sie werden dann bestenfalls zu gestörten Wesen die nicht verstehen, warum sich der Mann mal so und mal so benimmt. Mann kann versuchen besser darin zu werden ein Mann zu sein aber man sollte nie versuchen ein guter Mann zu werden, denn dies ist immer von der Bewertung und damit von den Wünschen Dritter abhängig. Und die machen diese Manipulation nur ihres eigenen Vorteils willens.

    • „Frauen haben im Leben eines Mannes, in meinen Augen, nur eine Nebenrolle zu spielen.“

      Das kannst du nur sagen, weil du keine Familie und Kinder hattest und außerdem nicht zum Typ Asperger gehörst. Mit Familie wird die Frau zum wichtigsten Ansprechpartner, schon weil dir für „die Gang“ gar keine Zeit mehr bleibt. Als tendentieller Asperger willst du gar keine Gang, mir waren Männergruppen immer unangenehm, schon deshalb, weil ich mit vielen anderen Männern das Mindset nicht teile.

      „wird, jedenfalls in meinen Augen, niemals zu sich selbst finden können“

      Nun, Männer sind sehr unterschiedlich und haben daher auch viele Wege um „zu sich selbst zu finden“ (was ich eigentlich immer nur für eine Phrase hielt, aber vielleicht gibts das ja wirklich). Gott sei Dank. Hätten alle deine Einstellung würden wir wohl aussterben.

      • „Mit Familie wird die Frau zum wichtigsten Ansprechpartner, schon weil dir für „die Gang“ gar keine Zeit mehr bleibt.“
        Heutzutage sicher aber früher war, gerade für Jungs, die Zeit bei der Mutter mit 6 oder 7 vorbei. Da hat er dann angefangen dem Vater bei der Arbeit zu helfen und wuchs damit auch in die Gesellschaft der Männer hinein. Das war selbst in Deutschland bis vor ein paar Jahrhunderten noch so. Dieses „Familie über alles“ ist eine Erfindung der Moderne und der Nutzen ist mehr als zweifelhaft.

        „Hätten alle deine Einstellung würden wir wohl aussterben.“
        Nein, aber der Feminismus und die gestörten Frauen würden wohl aussterben. Unter meinen Bedingungen hätte ich kein Problem Kinder zu zeugen, allerdings NUR unter meinen Bedingungen.

        • „Das war selbst in Deutschland bis vor ein paar Jahrhunderten noch so. Dieses „Familie über alles“ ist eine Erfindung der Moderne und der Nutzen ist mehr als zweifelhaft.“

          Das ergibt sich aus dem langen Bildungsweg automatisch, es ist eine Folge der Industrialisierung und von gestiegenem Wohlstand und Ansprüchen. Man(n) muss sich dem halt anpassen, einer der Gründe, weshalb ich Teilzeit arbeite, damit ich meine Kinder eben nicht nur am Wochenende sehe und auch an ihrer Erziehung mitwirken kann. Ich würde die harten früheren Zeiten auch nicht glorifizieren. Wenig Wahl in der Lebensgestaltung zu haben, ist einfach, aber oft auch sehr bitter.

          „Nein, aber der Feminismus und die gestörten Frauen würden wohl aussterben. Unter meinen Bedingungen hätte ich kein Problem Kinder zu zeugen, allerdings NUR unter meinen Bedingungen.“

          Familie ist aber nunmal gelebter Kompromiss (ungleich bedingungslose Anpassung), ansonsten reibt man sich in Konflikten auf und sollte es besser bleiben lassen.

  8. Es fällt mir schwer, diese Frage zu beantworten. Das ist gewissermaßen als ob man mich fragt: Was bedeutet es für dich, du zu sein (und kein anderer)? Ich bin halt ein Mann und kann mich mir selber als nichts anderes vorstellen.

    • Sehe ich auch so. Die andere Seite ist aber die Reaktion der Umwelt aufs Mannsein oder gar auf Männlichkeit. Und das hat Jolanda oben sehr gut aufgelistet. Zusammengefasst heißt dann nämlich Mann sein, als geringwertiger, als potentiell gefährlich oder böse, als tendenziell gewalttätig und als entbehrlich angesehen und behandelt zu werden. Von vielen Frauen und Männern gleichermaßen, gut sichtbar in Medien und Politik.
      Und das ist in einer intersektionalen Welt, in der nichts höher steht als die angebliche Ungerechtigkeit gegenüber irgendwelchen Gruppen, eine allumfassende Arschkarte, die einem da mit der Geburt überreicht wird.

  9. Ich denke als Erwachsener ist das eine Frage die man sich selten oder nicht mehr stellt, weil unnötig. Auch sind Vorbilder für die meisten Männer etwas aus ihrer Kindheit, das irgendwann überflüssig werden.

  10. Die Frage habe ich mir tatsächlich schon öfter gestellt, aber nicht in dem Sinn, „was macht mich zu einem Mann“ oder „was macht mich als Mann aus“, sondern eher:
    „Wie müsste ich denn sein/werden, um ein ‚richtiger Mann‘ zu sein?“

    Ich konnte mir diese Frage in den letzten 45 Jahren nicht für mich beantworten. Ich spüre nur, dass ich Männer beneide, die selbstbewusst genug sind, um sich selbst als „richtiger Mann“ zu sehen.

  11. Mann sein heißt für mich, meinen eigenen Weg zu gehen ohne MGTOW zu sein (bin mit einer Frau zusammen). Selbstbewusst zu sein, und zu meinen Eigenschaften, Stärken und Schwächen zu stehen. Mich nicht von zeitgeistigen feministischen Normen und Anforderungen bestimmen zu lassen, soweit das möglich ist. Privat ohnehin, in beruflichen oder bestimmten hobbymäßigen Kontexten allerdings auch schon mal taktisch zu schweigen. Mann sein heißt für mich aktuell allerdings auch, Frauen nicht mehr als Menschen, sondern als Frauen zu sehen – ein Rückschritt dank Feminismus, den ich in den letzten Jahren als beängstigende und freiheitseinschränkende Ideologie kennengelernt habt.

    • Frauen nicht mehr als Menschen, sondern als Frauen zu sehen – ein Rückschritt dank Feminismus

      Ja wie? Frauen sind keine Menschen?

      Das ist genau der Punkt. Sie werden als darüber schwebend gesehen. Du kannst mit ihnen nicht mehr wie mit anderen Menschen agieren.
      Wenn du deinen blödesten Blondinenwitz in ihrer Anwesenheit raushaust, einen so richtig tief unten kurz vor dem Erdkern, also ganz unterirdisch – dann kriegst du ne Abmahnung auf deiner Erwerbsarbeitsstelle, dann bist du plötzlich kurz vor obdachlos. Wie und mit was sollst du künftig die Holde und die Bälger füttern?

      Während dir die Jungs noch auf die Schulter hauen und frötzeln: „Meine Güte – soviel Bonbons und keine Tüte“, ist die Brunette bei den Gleichstellungsstellenladys eingetroffen und zeigt ihre Entrüstung über diese sexistisch-patriarchale Äußerung. (s. drittes Balkendiagramm da: https://manndat.de/gewalt-gegen-maenner/studien-zur-sexuellen-belaestigung.html)

      Also schnell zurück ins Gli:ed, ducken und Abbitte leisten, damit das vielleicht folgenlos bleiben könnte.

      Was für eine kranke Welt, in der die Mikroaggression die Hypersensibilität misshandelt.

  12. Mann sein heißt für mich, Fragen wie „Mann sein, was heisst das für Euch?“ weitestgehend zu ignorieren.

    Insbesondere, wenn der Fragesteller in einen Satz mit sieben Wörtern auch noch ein bis zwei Rechtschreibfehler einbaut. („Mann sein“ – diskutabel, meines Erachtens entweder „Mannsein“ oder „Mann zu sein“; „heißt“ – eindeutig)

  13. Icg glaube nicht, dass es ein, zwei Eigenschaften sind die „männlich“ ausmachen. Es ist eine Kombination vieler verschiedener Eigenschaften und Verhaltensweisen die erst zusammen „männlich“ ergeben. Einmal mehr ein Fall von Hauptkomponentenanalyse.
    Es ist auch so, dass Überausprägungen von Verhalten ggf. als nicht mehr männlich (resp. weiblich) empfunden werden. Ein Mann kauft sich ggf. ein großes Auto, aber wer sich dann ein Auto kauft mit Spoiler und Fuchsschwanz und Ralleyreifen etc. dem wird meist unterstellt, fehlende Männlichkeit ausgleichen zu wollen.

  14. Vorbilder sind für mich Menschen, die für ihre Ideale einstehen. Außerdem habe ich Askese immer bewundert.
    Beispiele wären Rudolf Heß oder Muhammad Ali.
    Menschen ohne Rückgrat odee verlogene Menschen verachte ich
    dagegen . Dazu zählen Leute wie Ghandi.

    • Rudolf Heß als Vorbild. Ist ja entzückend.
      Aber Sie waren glaube ich auch der/die/das [hier justiziables nach eigener Wahl einfügen], der/die/das sich stolz als Faschisten bezeichnet, oder?

      Wegen solcher [hier justiziables nach eigener Wahl einfügen] wie Dir geraten wir insgesamt in Verruf, denn ein Feminist wird sich bei Bedarf aus sämtichen Diskussionen auf dieser Seite genau diesen einen Satz rauspicken.

      Überlegen Sie doch bitte mal, ob Sie sich nicht besser auf Nazi-Blogs und -Foren beschränken können. Oder setzen Sie sich in eine Zeitmaschine, besuchen damit den prä-Parkinson-Ali und erzählen ihm, dass Sie ihn in einem Atemzug mit Rudolf Heß nennen. Für eine Rückkehr würde ich dann gar nicht erst planen.

      • „[…] wie Ihnen geraten wir […]“ muss es natürlich heißen. Ich fühle mich beschmutzt so etwas versehentlich geduzt zu haben, Mist.

      • @Seb mir ist klar, dass diese Leute politisch weit auseinander stehen. Allerdings hat auch Ali sich größtem Widerstand nicht gebeugt und zu seinen Idealen gestanden. Als Boxer war er auch immer ein Vorbild. Ansonsten hat mich Marciano immer beeindruckt. Ich habe früher immer geboxt.

        Damit bin ich im N*ziforum auch eher ungerne gesehen, wenn ich einen Schwarzen toll finde, weil er für seine Ideale einsteht.

        Feministinnen dürfen mich gerne dafür haten, wie uch bin. Ich kann nichts für meine Meinung. Früher dachte ich auch immer,ich müsste mich da ändern, aber ich bin, was ich bin. Tut mir leid.

      • „Wegen solcher [hier justiziables nach eigener Wahl einfügen] wie Dir geraten wir insgesamt in Verruf, denn ein Feminist wird sich bei Bedarf aus sämtichen Diskussionen auf dieser Seite genau diesen einen Satz rauspicken.“
        Von einer Faschistin unterstellt zu bekommen, dass jemand einen Faschisten als Vorbild sieht hätte etwas ironisches. Allerdings finde ich deinen Beitrag bemerkenswert, zeigt er doch, welche Angst viele hier haben, von Feministen be- und verurteilt zu werden. Ich finde zwar Heß ebenfalls ekelhaft aber darauf zu verzichten ihn zu nennen, wenn Truth diesen Menschen als Vorbild sieht, nur weil die Feministen dies dann nutzen können, sehe ich nicht als richtig an. Dann können wir uns ja gleich alle selbst kastrieren. Diese implizierte Zustimmung ist schon immer das Problem gewesen warum menschenverachtende Systeme sich halten konnten. Rollo Tomasi hat argumentiert, dass wir längst alle Feministen sind, da wir die Narrative längst in unser Leben implementiert haben. Bei Aussagen, wie Deiner vermute ich, dass er recht hat.

          • Der hieß Hermann, nicht Rudolf 🙂

            Ich wollte schon fragen, was du am Rudolf vorbildhaft fandest (ich kenne zwar den Namen, weiß aber von der Person, bzw. dem Charakter an sich, fast nichts).

          • Er war vom 2. Weltkrieg bis zum Ende der 80er in britischer Gefangenschaft.

            Wurde gefangen, weil er mit dem Flugzeug mach England flog, um den Frieden auszuhandeln. Das wolmten die Briten verständlicherweise nicht.

            Hoffe fu meintest, dass du von Rudinix weißt.

            Hesse ist in der Tat Autor meines Lieblingsbuches.

          • @Truth

            Ja, Rudolf meinte ich, um seinen Flug nach England ranken sich ja Mythen.

            Der Hermann Hesse wurde hier in der Nähe geboren, in Calw. Gelesen habe ich auch einiges vom ihm, Steppenwolf m.W. nicht, sicher eine Bildungslücke.

          • @Truth

            Bin nicht so ein Filmegucker, mich interessiert mehr die Wahrheit und die Hintergründe, die nicht auf der Straße liegen.

            Von den Briten erwarte ich so ziemlich alles, aber keine Wahrheit bezüglich Deutschland, schon gar nicht in einem Unterhaltungsfilm…

          • Also dass Du statt „Rudolf Heß“ „Hermann Hesse“ meintes, konnte ich ja nun wirklich beim besten Willen nicht ahnen. Dann hätte ich nicht nur weniger drastisch sondern gar nicht geantwortet.

            Was Herrn Heß selber angeht, gibt es wohl nicht viel zu diskutieren: Sein eigenartiger Versuch auf eigene Faust Friedensverhandlungen zu beginnen, als alles bereits zu spät war, entschuldigt wohl kaum für den Rest seiner Laufbahn.

          • @Seb

            Wenn man dem Wikipedia-Artikel glauben kann, war der Mann mental ordentlich neben der Spur. Allerdings sollte man immer vorsichtig sein, so lange man keine seriöse Gegendarstellung kennt.

          • Androsh der Film ist null alkurat. Eher ungewollte comedy. Gruppe radikaler Menschenrechtler war es glaube ich, die wollten Heß aus dem Knast befreien. Der merkt aber draußen, dass der Knast sein zuhause iat und will zurück. Heß wird btw von Laurence Olivier gespielt, der im Matathon Mann den „Mengele“ spielt.

        • Ich weiß, dass es falsch ist sich aus Angst vor Feministen zurückzuhalten und tue das selber auch nicht, wobei meine Ansichten zumindest solange die Feministen nicht schaffen das zu ändern, mWn nicht strafrechtlich relevant sind.

          Ich weiß allerdings eben auch, dass die in einer ungleich mächtigeren Position sind als „wir“, und ihnen ausgerechnet derartiges Futter für Kampagnen (alle Männerrechtler sind rääääächts, sie verehren sogar ganz offen Nazis) gegen uns zu liefern uns als mehr-oder-weniger-Gruppe halt schadet, Prinzipien hin oder her. Selbst wenn es wie in diesem Fall ein Versehen ist….

          • „Ich weiß allerdings eben auch, dass die in einer ungleich mächtigeren Position sind als „wir“, und ihnen ausgerechnet derartiges Futter für Kampagnen (alle Männerrechtler sind rääääächts, sie verehren sogar ganz offen Nazis) gegen uns zu liefern uns als mehr-oder-weniger-Gruppe halt schadet, Prinzipien hin oder her.“

            Das sagen die so oder so, bzw. suggerieren es herbei. Die Prinzipien sind wichtiger! Denn wenn man anfängt diese unnötig einzuschränken, weil die Gegnerpropaganda dieses oder jenes instrumentalisieren könnte, ist man bereits auf der schiefen Ebene! So fängt das bei jeder Zensur an. Kapiert das doch endlich!

            In jedem aktiv „moderierten“ Forum, wäre Truth gesperrt worden, ohne sich jemals korrigieren zu können.

          • Für den Feminismus sind wir doch eh schon rechtsradikal. Da kannst du schreiben, was du willst. Deswegen haben ja auch viele Linke die ebenfalls den Feminismus ablehnen ein Problem dies offen zuzugeben, sie wären ja dann in ihrer Vorstellung rechts. Das führt übrigens dazu, dass eher Leute die wirklich rechts sind, sich von der Mannosphäre angezogen fühlen, da sie ja wissen, dass sie rechts sind und damit auch kein Problem haben. Eine klassische selbsterfüllende Prophezeiung möchte man meinen. Aber und hier sage ich, dass einem das egal sein sollte, mit Leuten die keine Eier in der Hose haben um mal selbst zu denken und aus Angst schief angesehen zu werden dem falschen Götzen dienen, kann man auch mal gepflegt scheißen.
            Rückradlose Menschen braucht keiner, da sollen die mal lieber bei den Feministen bleiben und sich ausnutzen lassen. Da ist es mir lieber solche Leute hier nicht zu haben. Ein denkender Mensch kann nämlich Informationen austauschen ohne sich mit den Leuten die diese liefern gemein machen zu müssen, denn das ist es ja, was wir auch immer an Haltungsjournalisten kritisieren. Dass sie nicht mehr objektiv berichten können. Solche Männer braucht kein Mensch.

        • @Seb zum Thema Futter, mandela ist für mich aus selbem Grund Vorbild. Heß ist aber bewussr provokanter.
          Kann dir gerne mehr dazu sagen, wenn du magst

  15. Heinz Rühmann war kein Mann. Er hat sich mit den Russen, die seine Frau vergewaltigen, hinterher wohl noch freundlich unterhalten. Wollte immer und überall beliebt sein.

    Lee Marvin war ein Mann. Sagte, dass er sich seinen stoischen Gesichtsausdruck bei den Marines angeeignet habe (Iwo Jima?), damit niemand merkte, dass er die Hosen voll hatte.

    • „Heinz Rühmann war kein Mann. Er hat sich mit den Russen, die seine Frau vergewaltigen, hinterher wohl noch freundlich unterhalten.“

      Man sollte vorsichtig sein, sowas zu beurteilen, wenn man erstens nicht dabei war und zweitens nichts ähnliches erlebt hat. Die Soldaten wären für einen weiteren toten Deutschen sicher nicht belangt worden und schützen hätte er sie auch nicht mehr können. So ist das halt im Krieg. Sie hat ihm das ja offenbar auch nicht übel genommen (oder weißt du da mehr?)

      • Für eine „freundliche Unterhaltung“ dürfte außerdem beiden Seiten die Sprachkenntnis gefehlt haben, es sei denn, der hatte einen aus der russischen Oberschicht erwischt.

      • Das finde ich auch immer wieder erstaunlich: Wie felsenfest sicher sich manche Menschen sind, dass sie in Extremsituationen niemals so handeln würden wie „Person X“.

        Gemessen daran, was die Leute heute ohne auch nur nachzudenken auf entsprechende Fragen sagen, hätte es im 3. Reich gut 95% Widerstandskämpfer geben müssen. Oder sind die Menschen heute moralisch so viel gefestigter als damals, und gehen jederzeit furchtlos für ihre Prinzipien in den Tod? Also u.A. die Leute, die zu einem beträchtlichen Teil schon „Safe Spaces“ brauchen, wenn man sie nur fragt wo sie herkommen oder ihnen ein Kompliment macht?

        Es gibt dazu, wie ganz normale Leute in extremste Handlungen „abrutschen“ können, sehr sehr interessante Untersuchungen anhand eines umfassend dokumentieren Falles: https://de.wikipedia.org/wiki/Reserve-Polizei-Bataillon_101

        Hätte man diesen Männer auch nur ein Jahr vor ihren Taten prophezeit was sie tun würden, hätten sicherlich fast alle von ihnen das empört zurückgewiesen und für unmöglich gehalten.

        Ich habe letzten Sommer erst die Ausstellung auf dem Gelände des ehemaligen Reichssicherheitshauptamtes in Berlin besucht und mir eine Menge weiterführendes Material dazu durchgelesen: Wie viele der Täter dort noch kurz vor ihrer Karriere als Massenmörder völlig normale, zivile Berufe ausgeübt haben, ist erschütternd.

  16. Pingback: Dr. Caligari: Drittes Geschlecht und biologische wie kulturelle Faktoren | uepsilonniks

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