Selbermach Samstag 339 (08.05.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

81 Gedanken zu “Selbermach Samstag 339 (08.05.2021)

  1. „The origin of COVID: Did people or nature open Pandora’s box at Wuhan?“
    https://thebulletin.org/2021/05/the-origin-of-covid-did-people-or-nature-open-pandoras-box-at-wuhan/
    Lang und zum Teil technisch, aber hochinteressant.

    „Neither the natural emergence nor the lab escape hypothesis can yet be ruled out. There is still no direct evidence for either. So no definitive conclusion can be reached.
    That said, the available evidence leans more strongly in one direction than the other. Readers will form their own opinion. But it seems to me that proponents of lab escape can explain all the available facts about SARS2 considerably more easily than can those who favor natural emergence.“

    • Mich erinnern diese permanenten Behauptungen, welche Maßnahmen denn nun zu einen Rückgang der Infektionen geführt haben, an die abergläubischen Tauben von Skinner. Ein anderes Beispiel als Texas: Sorgenkind Tschechien war seit Ende 2020 im Ausnahmezustand höchster Stufe. Im januar fielen die Zahlen (wie fast überall auf der Welt), Anfang Februar stieg es wieder rasant an und seit Anfang März ging es wieder rasant abwärts. Das hat mit Maßnahmen nichts zu tun. Das Problem sind massiv unterkomplexe und offensichtlich falsche Modelle. Manchmal frag ich mich, ob die Pandemie-Forscher beim RKI wirklich so bescheuert sind oder ob sie in voller Absicht genau das Modell für ihre Prognosen nehmen, das die größten Fallzahlen vorhersagt.

      • „Mich erinnern diese permanenten Behauptungen, welche Maßnahmen denn nun zu einen Rückgang der Infektionen geführt haben, an die abergläubischen Tauben von Skinner.“
        Ja, mir geht es diesbezüglich ebenso, und ich bin erschüttert, wie sehr so viele Menschen sich instrumentell konditionieren lassen. Im Gegensatz zu Skinner, der davon ausging, das Prinzip der Belohnung sei wirksamer, als das der Bestrafung, gehen seine heutigen „Adepten“ aus meiner Sicht allerdings ziemlich undifferenziert mit „viel Peitsche, und nur wenig Zuckerbrot“ bei ihren Erziehungsmaßnahmen vor.
        Woher sie das Wissen über die Wirksamkeit dieser modifizierten Lernmechanismen haben, entzieht sich meiner Kenntnis.

        • Nimm doch mal – rein hypothetisch – an, das ganze sei eine Art Übung oder Eingewöhnung der Bevölkerung… 😉

        • „Zuckerbrot“
          Wär eigentlich auch ne Idee. Jeder, der sich impfen lässt, bekommt einen Zehner. Oder Zwanziger. Schafft Anreiz, und macht den Kohl nach der ganzen Geldverbrennung auch nicht mehr fett. Wer will, kann das dann gleich spenden (vielleicht soellte ich Gesundheitsminister werden 😉 ).

    • Witzig auch das Teaserbild was sich Pinkstinks für den Artikel ausgesucht hat…Also in dem Alter hat die Autorin besoffen Parties gefeiert und sich von den Erwachsenen abgegrenzt?

      Aber mal ehrlich: Es geht hier doch nur ums Jammern. Da ist sonst keine Substanz dahinter. Das ist halt das Ergebnis, wenn man Klageweiber nicht in den Ruhestand schickt, weil sie niemand mehr bei Beerdigungen hören mag, sondern zu Journalistinnen umschult…

      • Ja, in DEM Alter ist es eigentlich egal, ob Kitas, Schulen, Kneipen oder Altersheime offen sind, aber maximales Mitleid kriegt man nicht anders.

        Wenn es ihr bloß darum ginge, dass nach einem Jahr deutlich mehr hätte getan werden können, sei es für mehr Distanzunterricht, sei es für besseres Home-Schooling, sei es für eine Mischung aus beidem, wäre das eine legitime Beschwerde.

        • Auf der Sachebene wäre Kritik an dem Schulsystem tatsächlich sehr legitim. Was wir seit einem Jahr erleben ist faktisch der Zusammenbruch des öffentlichen Schul- und Vorschulwesens. Sehenden Auges gegen die Wand gefahren (mit zugegebenermaßen jahrelangem Anlauf, das Ganze hatte schon seit Anfang der Nullerjahre immer mehr Schieflage bekommen).

          Aber diese kognitive Ebene der Sachkritik erreicht die Autorin nicht. Und will es wohl auch gar nicht, Frauen stören sich gar nicht so sehr an öffentlichen Misständen, solange es anderen Frauen genauso schlecht geht.

          • Das Schulsystem wird schon lange an die Wand gefahren, es tritt jetzt nur deutlicher zu Tage. Schon seit Jahren Schulschließungen, zu wenig Lehrer, mangelnde Infrastruktur an Gebäuden und Lehrmitteln, Kleinstaaterei mit Organisationswirrwarr. Dazu kommt noch die in Deutschland weit verbreitete Geringschätzung des Lehrerberufes.
            Ist aber auch verständlich, Schule ist nicht systemrelevant, wie z.B Banken oder Lufthansa….

  2. Genau, die meisten Feministinnen, die einfach nichts gutes über Männer sagen können und es fast für noch wichtiger halten Männer runter zu machen, wie Frauen wirklich zu helfen, sind gar keine Feministinnen. Feminismus ist gut!

    Dann stellt sich die Frage, wo den die ganzen richtigen Feministinnen sind?

    Es ist so cringe, das sie diese Label einfach nicht fallen lassen wollen.

    Männerhass und -abwertung sind nicht die Ausnahme, es ist die Regel:

  3. Hähä, der Cancel-Culture-Strudel um Lehmann und Aogo zieht das nächste Opfer nach unten: Jetzt wollen die Grünen Boris Palmer aus der Partei werfen. Palmer hatte Lehmann und Algo gegen ein „Sprachjakobinat“ verteidigt, in der Diskussion darüber aber zu intelligent – in PC-Sprech: naiv – agiert: Er hat einen absurden Rassismusvorwurf gegen sich mit einem genau so absurden Rassismusvorwurf gegen Aogo gekontert. Jakobiner sind aber bekanntlich zu doof, um Ironie zu verstehen. Jetzt hat er den Salat. 🙂

    Wer Näheres wissen möchte:
    Im folgenden GMX-Artikel kommt Palmer selbst im zweiten Abschnitt („Palmer rechtfertigt sich mit Ironie“) ausführlich zu Wort. Sein Facebook-Statement ist dort verlinkt und klärt die Sache meines Erachtens restlos.
    https://www.gmx.net/magazine/politik/aeusserungen-aogo-suedwest-gruene-leiten-ausschlussverfahren-palmer-35795870

    Mir gefällt, dass Palmer nicht zu Kreuze kriecht, sondern Paroli bietet. Ich hatte schon öfter Gutes über ihn gehört. Kleiner Ausschnitt aus dem Artikel:

    „Palmer fügte hinzu:“Nun schaue ich mir das nie an und vielleicht sind Sportler auch nicht immer die besten Kommentatoren. Aber der Furor, mit dem Stürme im Netz Existenzen vernichten können, wird immer schlimmer.“ Und weiter:“Cancel culture macht uns zu hörigen Sprechautomaten, mit jedem Wort am Abgrund.“

    Auf dpa-Anfrage zu seiner Wortwahl teilte Palmer am Samstagvormittag mit:“Ich habe Aogo gegen einen unberechtigten Shitstorm in Schutz genommen. Daraus wird durch böswilliges Missverstehen ein Rassismusvorwurf. So wird ein repressives Meinungsklima geschaffen. Ich halte es geradezu für eine Bürgerpflicht, diesem selbstgerechten Sprachjakobinertum die Stirn zu bieten.“

    Klar, dass der Mann bei den Grünen weg muss 😉

    • „Besagtes Zitat tauchte kürzlich als Screenshot in den Kommentaren unter einem Facebook-Eintrag von Aogo auf und verbreitete sich über die sozialen Medien. Eine Nutzerin wirft dem ehemaligen Fußballprofi darin vor, er habe während seiner Zeit beim HSV ihrer Freundin am Strand von Mallorca vorgeschlagen, sich mal einen „dicken N*-schwanz zu gönnen“. Überprüfen lässt sich diese Aussage nicht, der Original-Kommentar ist verschwunden und auch das Facebook-Profil der Nutzerin ist ebenfalls unauffindbar.“

      https://www.n-tv.de/politik/Boris-Palmer-nennt-Aogo-schlimmen-Rassisten-article22541734.html

      Schon komisch das Ganze. Palmer stand jedenfalls schon länger auf der Abschussliste.

      • Was findest Du daran komisch? Die Frau mag die Wahrheit gesagt haben oder auch nicht, aber eben darum ging es Palmer ja anscheinend: Zu zeigen, wie leicht man aus einem belanglosen Furz einen Eklat machen kann.

        • @Renton

          Palmer hat einen Artikel in „Identitätslinke Läuterungsagenda“ von Sandra Kostner geschrieben, das 2019 erschienen ist.
          Sein Titel ist so schön, ich kann mir einfach nicht verkneifen, ihn hier zu nennen: „Überall Rassisten? Läuterungsrhetorik in Presse und Politik“ 🙂

    • Soso, Frau Baerbock sagt: „Die Äußerung von Boris #Palmer ist rassistisch und abstoßend. Sich nachträglich auf Ironie zu berufen, macht es nicht ungeschehen.“

      Wie war das noch bei dem Schmäh-Artikel über die Polizei? Da war es doch OK, es nachträglich als Satire zu bezeichnen.

    • „Ausschlussverfahren“
      Ich fände es urkomisch, wenn das Ganze zu einem Ausschlussverfahren gegen Baerbock führen würde. Unwahrscheinlich, Aber man wird ja noch träumen dürfen. Und nicht alle Grünen sind irre. Bis September ist noch Zeit. Boris for Kanzler. 😉

    • Und MGTOW latent gewaltbereit? Wer soll das sein? Die incels, die behaupten mgtow zu sein, aber sofort auf die Plantage gehen würden, wenn eine Frau sie darum bittet?

      • Das ist bei Feministinnen selbstreferentiell, es geht schließlich um Männer, alle Männer sind „latent gewaltbereit“!1!! Also muss man da nicht so genau unterscheiden, ob es gerade um einen Kampfsportverein oder den Hinterhausener Modellbauclub geht…

        • Vor allem ist es seitens der Frauen erwünscht, dass der Mann latent gewaltbereit ist und diese Gewalt auch jederzeit zu ihrem (der individuellen Frau) Nutzen einsetzen. So wie es Erwartungshaltung der Frau ist, dass sich jedes Dreibein von einer Frau zu ihrem Nutzen konditioniert werden kann.

          Insofern ergibt auch die Aufzählungslogik der prediktiven Twitter-IT-Tussi einen Sinn. Wenn ein Mann sich aktiv und willentlich dieser Konditionierbarkeit entzieht, ist er misogyn. Und seine ansonsten erwünschte latente Gewaltbereitschaft könnte sich gegen Frau richten. MGTOW genauso wie PUAs (die aktiv und bewusst das Machtgefüge umkehren).

          Kurios in ihrer Auflistung ist die radikale Reduktion des Mann-Frau-Gefüges auf Sex (weswegen sie Incels unterstellt, ihnen ginge es nur um Sex und sie würden Prostitution ablehnen („antisexwork“) und was bitte sind „pro-feministische Männerrechtler“?

          Hihi, wenn mann mal irgendwann von einer Drohne vollautomatisch auf der Strasse erschossen wird, dann vermutlich weil solche Tussen die KI´s zur vorsorglichen Liquidierung potentiell gefährlicher Männer trainieren und mann nicht hingebungsvoll genug feministische Mantras rezitiert hat…

          Die Hölle ist weiblich 😉

          • „weswegen sie Incels unterstellt, ihnen ginge es nur um Sex und sie würden Prostitution ablehnen“

            Das hatte ich irgendwie nicht verstanden, gibt es (prominente) Incels, die Prostitution ablehnen? Und wenn es ihnen nur um Sex geht, wieso sollten die dann ausgerechnet das bekämpfen? Erscheint mir irgendwie unplausibel. Aber ich halte das ganze Incelgeschwalle ohnehin nur für eine mediale Sau ohne nennenswerte Substanz, typischer Blödsinn, an dem sich dumme Feministinnen abarbeiten können.

          • In einer simplifizierten weiblich-narzisstischen Logik (hier als „antichoice“ und „antisexwork“ deklariert) wollen Incels von Frauen Sex für Lau, also nix dafür bezahlen, bekommen den aber nicht und hassen deswegen Frauen mit erhöhter Gewaltbereitschaft aus Frust.

            Das blendet elegant andere menschliche Faktoren (z.B. Liebesbedürfnis) aus und verschafft frau eine sichere Basis als unschuldiges Opfer die aus der Position kein Mitleid zeigen muss.

            Über Logikbrüche muss man aber galant hinwegsehen, wobei die doch eigentlich zum Schreien komisch sind. Vor allem wenn „Choice“ zwar zentrale Anspruchshaltung der Frau sein soll, Männern diese aber nicht zugestanden wird (Böse MGTOW deren No Ma’am-Choice dann sogleich misogyn ist).

            Incels selber gab es wohl schon vor der medialen Aufmerksamkeit. Aber, klar, für die Medien ist das natürlich hervorragendes Futter für die Aufmerksamkeit.

  4. Bisweilen wird ja auch hier das Thema der Suche nach dem „kleineren Übel“ bei Wahlen aufgegriffen, und angesichts der anstehenden BTW, so sie denn im September stattfindet, und einer zu erwartenden und „passenden“ Nachfolgerin der jetzigen Unfehlbaren, stellt sich die Frage möglicher Alternativen dazu.
    Die FDP wird dabei bisweilen als Möglichkeit genannt, aber ist sie wirklich eine alternative Möglichkeit zum kollektiven Zeitgeist-Wahnsinn?
    Feroz Khan zitiert auf seiner Seite den FDP-Parteivorsitzenden Christian Lindner:
    „Wir geben ein Limit vor von CO2, das wir noch verbrauchen dürfen. Und jeder, der daran einen Anteil haben möchte, für Fliegen, Verbrennungsmotoren, Energie, Fleisch, der muß seinen Anteil an diesem Budget kaufen.“
    Angesichts des von Kritikern der vermeintlich menschengemachten Klima-Katastrophe in der Vergangenheit kolportierten Szenarios, daß dereinst sogar noch die Luft zum Atmen besteuert wird, scheinen wir ja schon ganz erheblich „voran gekommen“ zu sein.
    Das nötige „Kleingeld“ für diesen „schwungvollen Handel“ scheint dann aber doch wohl eher exklusiven Kreisen vorbehalten zu sein, wie z.B. der MDR-Intendantin, von der Feroz Khan ebenfalls berichtet:
    „Intendantin hat Anspruch auf 17.200 Euro Monatsrente. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: große Teile des Rundfunkbeitrags werden mittlerweile eingesetzt, um die Rentenansprüche früherer Mitarbeiter zu bedienen. MDR-Intendantin Karola Wille hat jetzt erstmals berichtet, welche Pensionsansprüche sie später einml haben wird.“

    Na denn!

    • „17.200 Euro Monatsrente“

      Am Besten dann noch andere Leute zum Verzicht beschämen.
      Mit 2 Monatsrenten hat die dann schon so viel wie anderen in einem ganze Jahr an Burtto-Lohn erwirtschaften.

    • „Bisweilen wird ja auch hier das Thema der Suche nach dem „kleineren Übel“ bei Wahlen aufgegriffen“

      Hier macht es Sinn, jene Partei zu wählen, die den besten Kompromiss zwischen Vertretung der eigenen Vorstellungen und Aussicht die 5%-Hürde zu überspringen/Teil der Regierungskoalition zu werden darstellt. Dann kommt es, wenn die Etablierten nur scheiße sind, automatisch dazu, dass sich andere Parteien deren Stimmen bekommen, ohne dass diese sich auf zu viele Parteien aufteilen, weil die Größte von ähnliche Vorstellungen vertretenden Parteien dann die Stimmen der jeweils anderen Parteien auf sich ziehen wird. Das Problem ist bloß: Es gibt nur Linksidentitäre Parteien (links oder neoliberal) und rechte Parteien zu wählen, beide von Extremisten unterwandert oder dabei unterwandert zu werden. Dann gibt es noch ein paar liberale Parteien, die aber auch immer in der Gefahr sind, von den Linksidentitären unterwandert zu werden. Was soll ich da als nichtidentitärer Linker bloß wählen? Daran würde auch eine Veränderung des Wahlsystems nichts ändern. Und eine neue Partei aufmachen, die sich gegen Unterwanderung schützt, dazu bin ich nicht geeignet.

      @Lindner: Wenn tatsächlich CO2 VERBRAUCHT würde, würde eher eine neue Eiszeit drohen und das Verhungern der Pflanzen!

  5. Die Verschärfung „sexualisierter Gewalttaten“ wird auch den Missbrauch dieses Tatvorwurfs mit sich bringen. Ein Beispiel aus Stuttgart:

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.strafbefehl-im-stuttgarter-rosenkrieg-hat-sich-die-ex-frau-von-christoph-sonntag-schuldig-gemacht.c5584fb3-0bed-49a5-a85e-110285d486a9.html

    Denn die Ex-Frau und ihr Rechtsvertreter haben gegen den Strafbefehl des Cannstatter Gerichts Einspruch eingelegt. Sie gelten damit bisher als nicht verurteilt. Nun wird es also zur Hauptverhandlung kommen, bei dem der ganze Fall wohl mit allen schmutzigen Details noch mal aufgerollt wird.

    Wesentlich wird es um die Frage gehen, ob die Ex-Frau Kinderpornos auf Datenträger von Christoph Sonntag selbst geladen hat, um ihn in ein schlechtes Bild zu stellen und damit im Rosenkrieg um das Finanzielle sowie um das Sorgerecht des Sohnes Vorteile zu erzielen. Die Ex-Frau und ihr Anwalt haben dies bisher immer bestritten.
    Bei den Kinderporno-Vorwürfen soll es sich um ein Foto der eigenen Tochter gehandelt haben, die in einer niemals realen Szene wohl mit Fotoshop bearbeitet worden sein soll. Der Ex-Frau wird von der Gegenseite kriminelle Energie vorgeworfen.
    Ihr Anwalt wollte sich am Donnerstag gegenüber unserer Zeitung nicht zu diesen und anderen Vorwürfen äußern. Er sprach von falschen Anschuldigungen in der Öffentlichkeit, die man zu gegebener Zeit korrigieren und klarstellen werde.
    Nach monatelangen Ermittlungen hatte die Staatsanwalt im vergangenen Herbst ­alle Verfahren gegen Christoph Sonntag eingestellt – die Verfahren wegen Veruntreuung von Spendengeldern, wegen des Besitzes von Kinderpornografie sowie wegen Vorteilsannahme. Das Verfahren in Sachen Essen mit Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) ist gegen die Zahlung einer Geldauflage von 2500 Euro für die Krebshilfe eingestellt worden. Der Kabarettist freut sich trotz der Auflage: „Jetzt weiß man also, dass der Sonntag nix verbrochen hat – der Blick geht nun also nur noch nach vorn!“ Persönlich hat Sonntag, wie er sagt, das Ermittlungsverfahren als „quälend lange“ empfunden. Es zeige aber, dass die Beamten „ganz besonders sorgfältig geprüft haben“.

    Ist Christoph Sonntag damit alleine oder sind hier auch Betroffene solcher perfiden feministischen Vorgehensweisen?

    Nach neuester Rechtsprechung wäre Sonntag jetzt wohl für mindestens ein Jahr im Gefängnis.

    Ausführungen hier http://www.zis-online.com/dat/artikel/2020_9_1387.pdf
    „Gleichzeitig gibt es aber aus der Perspektive des Rechtssystems Anforderungen an Rechtspolitik, die in einem offen-sichtlichen Spannungsverhältnis zur Herangehensweise von Nicht-Juristen stehen. Für das Ausbalancieren der unterschiedlichen Perspektiven ist das Bundesjustizministerium mit seinem in den Abteilungen gebündelten Fachwissen von großer Bedeutung. Dort muss eine Brücke vom System Politik zum System Recht geschlagen werden. Beim vorliegen-den Reformpaket ist dies nicht geschehen. Die Eigenlogik des Strafrechts, ein Bemühen um Kohärenz im StGB und die feinen Differenzierungskriterien der fachlichen Perspektive spielten ersichtlich keine Rolle. Es bleibt abzuwarten, ob sich ein breiterer Trend entwickelt, der auf eine noch stärker schwindende Bedeutung von Expertenwissen in der Kriminalpolitik zuläuft. Auch wenn dieses Reformpaket wegen der besonderen symbolischen Aufladung des Themas nicht repräsentativ sein mag, handelt es sich um einen besorgniserregenden Vorgang.“ letzte Seite.

    Wenn ab Herbst die Grünen tatsächlich an die Macht kommen, werden wir ein Strafrechtssystem frei jeder humaner Werte erhalten, sondern es wird einen Wandel geben, hin zu einem feministischen Straferecht.

    Anscheinend werden die Auswirkungen auch hier weitreichender eingeschätzt.

    Väter sollten von ihren Kindern keine Aufnahmen auf dem Handy oder PC haben.

  6. Die neue Alpentransverse durch den neuen Gotthardt-Basistunnel wird durch das Nadelöhr Baden derartig sabotiert. Am spirituellem Hauptquarier der Grünen, in Freiburg iBr! Die, die jetzt Palmer verdammen …. lol

    • Die ICE sind sacklaut, ich habe mal in 200m Entfernung zu einer ICE-Strecke gezeltet, da stehst du im Zelt, wenn die vorbeirasen. Da dürfte es erhebliche Proteste bei Anrainern geben, ähnlich wie bei Windrädern.

      Das ist einer der Punkte, bei denen ich vom Prinzip her mit den Grünen einer Meinung bin, wenn auch vielleicht aus anderen Gründen: Flugzeuge und ICEs nerven. Ich traue denen aber nicht zu, dass sie das Problem irgendwie lösen können, mehr als Verbote und Preisaufschläge wirds wahrscheinlich nicht geben, schon gar nicht mit einer technikfremden Trulla an der Spitze.

      • „Flugzeuge und ICEs nerven“

        Wie wär’s mit Magnetschwebebahnen?
        Die fahren auch mit leisen (linearen) Elektromotoren und haben keine laute Rollreibung, sollten also viel leiser sein. Außerdem sind sie fast so schnell wie Flugzeuge, wenn auch teurer als ICEs, was allerdings mancherorts durch weniger notwendige Tunnels und Brücken wieder ausgeglichen wird.

        • Der Zug ist doch schon vor einigen Jahrzehnten „abgefahren“, als unsere weltweit mal führende Magnetschwebebahn-Technologie auf Supraleitungsbasis erfolgreich torpediert worden ist, und unsere Blaupausen von damals heute nurmehr in China umgesetzt bewundert werden können…

          • Mir schwebt eher sowas wie der Hyperloop vor, muss ja nicht so wahnsinnig ausgefeilt sein, wie Musk das will. Ein Röhrensystem unter der Erde, zwischen den großen Städten. Baulich sicher eine Herausforderung und teuer, aber das waren die Autobahnen auch mal. Man darf halt keine Betriebswirte an sowas ransetzen, sondern nur Visionäre, Geld wird eh gerade wie Heu gedruckt. Dann lieber für was Produktives, statt für Sozialmigranten. Da der Musk ja eh gerade hier herumturnt, könnte man dessen Wissen ja nutzen. Allerdings hätten wir aktuell wahrscheinlich ein Roh-/Baustoffproblem und auch nicht genügend fähige Arbeiter.

          • Tunnel sind absurd teuer, sicherheitstechnisch ein Alptraum und wie man in Stuttgart gerade sieht ziemlich kompliziert.
            Musks wissen kann man nicht anzapfen. Der ist Marketingexperte und kein Experte für Tunnels wie man bei der Lachnummer in Vegas sehen kann.

          • @Sebastian

            „Tunnel sind absurd teuer“

            Ja, kommt drauf an, was man durch den Tunnel schickt, welche Bautechnik man verwendet, welchen Untergrund man hat, wie groß man das Ding macht usw.

            Kann gut sein, dass es sich als unbezahlbar herausstellt, kann ich mir aber nicht so richtig vorstellen. Es würde zuerst mal nur um schnelle unterirdische (oder entsprechend eingebaute oberirdische) Schnelltrassen gehen, bei denen kein Fahrpersonal nötig wäre, keine umfangreichen Sicherungsmaßnahmen etc. (weil halt keine Menschen drin hocken). Erstmal nur Containergröße, zum Transport zwischen den großen Städten, mit entsprechend automatisierten Logistikzentren.

            Vielleicht illusionär und versponnen, aber das waren Züge, Autobahnen und Flugzeuge auch mal. Ich würde gern mal eine Expertenanalyse dazu sehen, wie die das einschätzen.

          • Androsch,

            mit Visionen sollte man einen Arzt aufsuchen. Und wenn man Technik umsetzen will, sollte man einen Betriebswirt fragen, das ist billiger.
            Tunnel sind extrem teuer und ein Unfall im Tunnel wird schnell zum Fiasko. Ein Tunnel ist nur sinnvoll, wenn es nicht ohne geht.
            Ich hatte mal das Vergnügen, den Cargo Lifter zu bewerten. Sah ja auf dem Papier gut aus, klasse Vision. Aber eben nie rentabel. Sind ja dann auch pleite gegangen. Eine nicht ganz kleine Elektrofirma war mir danach sehr dankbar.
            Tesla ist auch so ein Blödsinn. Die leben von Subventionen und Bitcoins, die ja auch nur Betrug sind. Gute Ideen entwickeln sich von alleine. Das Auto, Internet, Computer, die CD, Handy……..
            Erst rechnen, dann Geld ausgeben, klappt fast immer.

        • Die Motoren sind weder bei Zügen noch bei Autos in irgendeiner relevanten Form am Geräusch beteiligt. Wenn Luft bei über 300 kmh umgelenkt wird macht das Lärm.

          • Der Hauptlärm besteht m.E. im Bodenkontakt. Bei Autos das Rollgeräusch, bei Zügen das Geratter auf der Schiene. Bei einer Magnetbahn würde nur noch die Luft eine Rolle spielen, wobei es da sicher Möglichkeiten gibt, das zu minimieren.

            Das Problem sind immer nur die Kosten, man halst diese lieber den Anwohnern auf, als dem Steuerzahler allgemein. Wobei es schon etwas besser geworden ist, hinsichtlich Lärmdämmwänden etc. Wir sind halt nicht die USA mit massenweise Platz, hier ist alles dicht auf dicht, da kommt man um sowas schlicht auf Dauer nicht herum, zumindest wenn man immer mehr will: mehr Bewohner, mehr Wirtschaftswachstum, mehr Export, mehr EU, dann bekommt man halt auch mehr Verkehr…

        • Nicht nur offene Subventionen: IIRC ist die Haupteinnahmequelle der Handel mit CO2-Emissions-Zertifikaten, die die konventionelle Autoindustrie bei Tesla kauft. Was ja durch die rechtlichen Rahmenbedingungen de facto eine versteckte Subvention ist.

          Musk ist ein Blender wie er im Buche steht. Da aber geschätzt 95% der Menschen mehr oder weniger (aber auf jeden Fall deutlich) bescheuert bis unzurechnungsfähig sind, reicht das halt aus um milliardenschwere Aktienkaufräusche zu erzeugen, wenn er in einem Tweet den Namen eines Hundespielzeugherstellers nennt usw.

          • Meine Nachbarn und ich wollten zusammen eine Ladestation für mehrere Fahrzeuge anfragen. Der Versorger hat nur gelacht. Leitungsquerschnitt reicht nicht aus. Hier wird es keinen Tesla geben.

            Wenn 10 Mio Stromer nachts laden wollen, dann brauchen wir 500 GigaWatt Leistung. ca. 200 Haben wir in D, davon sind nachts 100 verfügbar, im besten Fall. Selbst mit Atomkraft wird das sehr schwierig……

          • passend zu Tesla gerade noch im heutigen Blogeintrag von Cory Doctorow gelesen:

            And nothing epitomizes the hollowness of the eco-luxury market like Tesla, a company that is only profitable because it sells carbon offsets that keep the SUV market alive – a company whose longterm stability involves bitcoin holdings with the carbon footprint of 1.8m cars.

            https://pluralistic.net/2021/05/11/uniboob/#eat-the-brood

  7. Das kann man tatsächlich „Femizid“ nennen. Aber sicher nicht seitens derer, die den Begriff sonst immer verwenden…

    • Könnte man vielleicht,sollte man aber nicht.

      Beim Femizid geht es um die Tötung von Mädchen bzw. Frauen, weil sie weiblich sind. Darum ging es hier aber vermutlich nicht. Es ging hier wohl eher darum, möglichst großes Entsetzen zu erzeugen. Wie übrigens wohl bei den Anschlägen.

      Wenn das mittlerweile nur noch bzw. umso besser funktioniert, wenn es weibliche Opfer gibt, ist dafür unsere Gesellschaft mit ihrem Mangel an Empathie für männliche Opfer verantwortlich. Es war also wahrscheinlich kein Femizid und trotzdem fast oder ausschließlich Mädchen bzw Frauen die Opfer.

      • „Beim Femizid geht es um die Tötung von Mädchen bzw. Frauen, weil sie weiblich sind. Darum ging es hier aber vermutlich nicht.“

        Richtig.

        Solange man das Motiv der Täter nicht kennt, kann man nicht definitiv sagen, ob es ein Femizid war. Man darf es aber getrost für unwahrscheinlich halten: Ob es sich um einen Anschlag der Taliban, des IS oder sonst einer Bürgerkriegsgruppe in Afghanistan handelt, keine dieser Gruppen tötet meines Wissens Frauen aufgrund ihres Geschlechts. Sie töten sie, weil sie mit dem Verhalten oder der Religion der Frauen nicht einverstanden sind, oder einfach nur, wie Du schreibst, um Schrecken zu verbreiten.

        Wenn man beurteilen möchte, ob ein Femizid vorliegt, muss man nur ein einfaches Gedankenexperiment machen: Wären die Opfer unter allen praktisch denkbaren anderen Umständen auch getötet worden? Hier z.B.: Hätten die Täter die Frauen auch getötet, wenn sie (die Täter) bereits die Macht im Land hätten? Nein? -> Kein Femizid, denn offensichtlich ist das Geschlecht der Opfer nicht hinreichend als Motiv. Oder: Hätten die Täter die Frauen getötet, wenn die sich anders verhalten hätten, z.B. nicht die Schule besucht, sondern sich den (kruden) Vorstellungen der Täter unterworfen hätten? Nein? -> Kein Femizid, denn offensichtlich ist das Geschlecht der Opfer nicht hinreichend als Motiv.

        Echte Femizide oder Andrizide sind sehr selten. Mir fällt als Beispiel nur die Tötung von Neugeborenen des ‚falschen‘ Geschlechts ein. Bei Erwachsenen kommt am ehesten noch so etwas wie das Massaker von Srebrenica in Frage. Dort war für die Tötung neben dem Geschlecht nur noch das Alter Auswahlkriterium: Es wurden sämtliche Jungen und Männer im wehrfähigen Alter umgebracht. (Selbst hier gab es ein übergeordnetes Motiv, nämlich, gegnerische Angriffe zu unterbinden.)

        • Ich habe das mal so formuliert

          Eine Frau muss nicht deshalb sterben, „nur weil sie eine Frau“ war, wie es anklagend heißt. Sie musste sterben, weil sie sich in einem hochproblematischen Beziehungsgeflecht befand. Ihr Mörder dachte sich nicht: „Ich töte jetzt weiße Frauen“ – womit das Kriterium „nur weil sie eine Frau war“ erfüllt wäre – sondern tötete aus anderen Gründen, wie etwa diesem hier. Nimmt man das Merkmal „Beziehung“ weg, aber behält das Merkmal „Frau“, hätte diese beispielhafte Frau nicht sterben müssen – womit sich die Gewalt nicht gegen „die Frau“ ansich richtete.

      • „Es war also wahrscheinlich kein Femizid und trotzdem fast oder ausschließlich Mädchen bzw Frauen die Opfer.“

        Es ging gegen eine Mädchen/Frauen-Schule und daher ist das ein bona fide Femizid …

        Hier passt es mal!

        Und dass es keinen interessiert, muss wohl das Patriarchat dran schuld sein.

  8. Kein Ahnung was in dem Kopf von dem Typen vorgeht oder in den Köpfen der Leute die das zulassen?
    Das ist doch als ob man ein Game mit God-Mode spielt. Es ist kein Leistung.

    • „Außerdem hat Testosteron anabole Funktionen. So stimuliert es die Hypertrophie der Muskelfasern. Genauer gesagt fördert Testosteron die Proliferation der Satellitenzellen der Muskulatur und deren Fusion mit Muskelfasern. Zusätzlich konnte gezeigt werden, dass Testosteron die pluripotenten Stammzellen anregt, Satellitenzellen und Myoblasten zu bilden, und die Differenzierung von Adipozyten inhibiert.

      Testosteron fördert zudem die Bildung von Erythrozyten und deren Eisenaufnahme. Die daraus resultierende Zunahme an Muskelmasse und des Hämoglobinwertes kann zu einer körperlichen Leistungssteigerung im Sport beitragen.

      Darüber hinaus unterstützt Testosteron den Knochenaufbau. So korreliert während der Pubertät eine steigende Testosteronkonzentration mit einem gesteigerten Knochenwachstum. Diese Funktion basiert zum einen auf einer erhöhten Calciumeinlagerung in den Knochen und zum anderen auf der Stimulation von Osteoblasten, die für den Knochenaufbau verantwortlich sind.7 Zum Ende der Pubertät vermittelt Testosteron den Schluss der Wachstumsfugen, der sogenannten Epiphysenfugen, und somit das Ende des Knochenlängenwachstums.“

      https://www.hormonspezialisten.de/sexualhormone/testosteron/funktionen/

  9. *gicker*

    Wenn die Forschung keine politisch korrekten Ergebnisse liefert, die zum bevorzugten (einzig wahren) Modell passen, muss mindestens ein Disclaimer dazu, der verspricht, alles noch viel genauer zu untersuchen, bevor man es aktzeptieren könne:

    gefunden auf
    https://www.danisch.de/blog/2021/05/08/wissenschaft-im-21-jahrhundert/

    Blöd, dass die das nicht vorher wussten, dann hätten sie die Sache noch canceln können. Jetzt muss es wieder umständlich als FakeNews bekämpft werden und man muss die Wissenschaftler einzeln rausgreifen und wegen Häresie bestrafen….

  10. Mal wieder ein „Femizid“, Bayern ist frei, macht sich über die verlogene Berichterstattung lustig:
    https://bayernistfrei.com/2021/05/07/chahinez/

    Da hat wohl ein Algerier in Frankreich, der gerade aus der Haft kam, seiner Frau in die Beine geschossen und sie bei lebendigem Leib verbrannt.
    gefunden auf:
    https://www.klonovsky.de/2021/05/leserbrief-des-tages/

    Zitat von „bayernistfrei“:
    „Viele fordern, künftig jeden als potenziell gewalttätig eingestuften Mann mit Fußfesseln zu belegen, egal ob seine Frau das wolle oder nicht.“
    [also nach feministischer Sicht: alle Männer]

    und

    „Der Begriff „Femizid“ scheint sich nun diese Woche aus Anlass des „französischen“ Falls in den Leitmedien Frankreichs und Deutschlands endgültig zu etablieren, aber ist er etwa weniger tendenziös, weniger euphemistisch? Vom Namen des Täters Mounir Moutaa und des Opfers Chahinez B. liest man nichts, und ihre algerische Herkunft wird nicht erwähnt. Wer so etwas wissen will, muss zu einem rächzpopulistischen Medium gehen und in dessen Diskussionsforum suchen, denn auch dort bemüht man sich im redaktionellen Bereich, diskriminierende Diskussionen zu vermeiden. So stößt man dann mit etwas Glück auf Namen, die man bei einer weiteren Suche in Blogbeiträgen findet und die auf die tiefe Verwurzelung des von Linken beschönigten Phämonemns in einer von Linken importierten und protegierten Kultur hinweisen.“

    Das passiert, wenn man einen Teil der Wahrheit verschweigt, um Bevölkerungsgruppen vor „Vorurteilen“ zu schützen: es trifft einfach eine andere Gruppe (in diesem Fall eine viel größere, mit viel weiter reichenden Folgen), linke Dummheit, die Folgen eigenen Handelns nicht antizipieren zu können. In Wirklichkeit bringt es sogar doppelten Schaden, denn natürlich spricht sich die Wahrheit trotzdem herum, aber die politischen Folgen trägt nichtdestotrotz die größere Gruppe, weil man die Wahrheit nicht mehr öffentlich sagen darf und entsprechend auch keine passenden Gesetze mehr machen kann.

    Eine andere Frau hat nochmal Glück gehabt:
    https://www.blick.ch/schweiz/zuerich/schock-im-zuercher-hauptbahnhof-eritreer-27-stoesst-frau-40-vor-einfahrenden-zug-id16510844.html

    Mal wieder, scheint so eine Art Sport zu sein. Wundert mich eigentlich, dass das „Treppe runtertreten“ sich nicht so etabliert hat (erinnert sich noch jemand?) Ist natürlich nur ein psychologisch gestörter Täter, wie immer. Der wollte halt auf afrikanische Weise seinen Dank mitteilen, dass die Schweiz ihn aus dem großen Irrenhaus Eritrea geholfen hat…

  11. Egal, was analysiert wird und in welchem Zusammenhang. Sofort muss über ein vermeintliches Patriarchat, Misogynie, Raubtier-Kapitalismus und böse Autos diskutiert werden.
    Zuletzt haben wir in einer Vorlesung die mediale Darstellung von Öl diskutiert. Dazu haben wir eine Dokumentation angeschaut. Natürlich mussten wir eine halbe Stunde darüber diskutieren, dass nur männliche Experten in der Doku zu Wort kamen. Das böse Patriarchat sei Schuld.
    Ich weiß nicht, ob das typisch ist, für ein geisteswissenschaftliches Studium an einer staatlichen Uni. Aber, dass Dozenten sich offen zu einer Partei bekennen und deren Punkte ungeniert bearbeiten, find ich eine absolute Katastrophe für ein immer noch wissenschaftliches Studium.

    Staatliche Durchideologisierung mit feministischen und pseudolinken Lügen und Manipulationen. Weil mit Fakten geht es ja nicht. Da Propaganda funktioniert, wird es richtig schwierig diese jungen Menschen davon zu überzeugen die Lügen, die man ihnen in ihrer Vergangenheit immer wieder erzählt hat, nicht mehr zu glauben.

  12. Ich hatte mal irgendwo gelesen das eine der Regeln des Nazi-Propaganda-Ministers in seinem Nazi-Propaganda-Handbuch war, dem Feind die Verbrechen vorzuwerfen, die man selbst begeht.

    Bei der Projektion die Feministinnen betreiben, wenn sie der Welt erklären was Männer in Wirklichkeit denken, ist es genau so.

    • Das ist ein hochgepeitschtes Ätschi-Bätschi-du-aber-noch-viel-mehr-Nazi-Gelaber. Den eigentlich spannenden Satz fand ich den

      „Ich finde es erheblich, was Luisa Neubauer sagt, auch wenn sie beschreibt, wie durch einen solchen Ton, für den Hans-Georg Maaßen steht, der aber zu Ihrer Partei gehört, sich Aktivistinnen bedroht fühlen.“ (Min: 2:00)

      • (Min. 2:00)

        Es geht darum, ob FFF-Fräuleins angeben, sich durch den Ton bedroht zu fühlen.
        Da stehen wir nämlich in Wirklichkeit – und an der Stelle sind jegliche Argumente, Faktenchecks und Wahrheiten irrelevant. Denn Luisas behaupetes Gefühl entscheidet darüber, was richtig und was falsch ist. Und wenn sie sich angeblich bedroht fühlt, muss das etwas Böses als Ursache haben.

        • Es sind wirklich die Großmeisterinnen des Heucheltums. Wenn Männer sich über ihre Diskriminierung beschweren, eine Diskriminierung die i.d.R. schwarz auf weiß nachweisbar ist, dann behaupten Feministinnen immer wieder diese Männer FÜHLEN sich ja nur diskriminiert, da braucht man nichts machen. Das wird einfach unterstellt, natürlich nur um sich nicht wirklich mit der Kritik auseinander setzen zu müssen und was Männer wirklich fühlen, spielt dabei natürlich auf keine Rolle. Das wissen Feministinnen durch ihre Projektionsfähigkeit ja eh am Besten.

          Während allein schon ein von Feministinnen unterstelltes Bedrohungsgefühl bei Frauen, welches nicht bewiesen werden muss und das man auch höherwertig bewerten soll, wie die Fakten die diese Bedrohung widerlegen, sofort Handlungsbedarf erfordert.

        • § 186 Üble Nachrede
          Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts (§ 11 Absatz 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

          Sofern da nicht noch ein Nachweis der Behauptung kommt, hat Neubauer diesen Straftatbestand m.E. absolut unbezweifelbar erfüllt. Und Will müßte eigentlich wissen, was da in diesem Moment passiert war.Wenn die dann flugs diesen Tweet aus dem Ärmel zog, dann gibt das zu der Vermutung Anlaß, daß das ein abgekartetes Spiel zwischen Neubauer und Will war.

          • Klar. Das ist Haltungsjournalismus.
            Üble Nachrede braucht aber einen Kläger. Und Maaßen wäre sicher nicht gut beraten zu klagen, da er sonst auch in den Köpfen der Allerletzten im Kontext mit Antiseminitsmus gesehen wird. Deswegen wird der Vorgang einfach schnell in Vergessenheit geraten.
            Und Will und Neubauer werden weiterhin glauben, sie hätten sich bei der Nummer für eine „gute Sache“ engagiert.

  13. Hier kann man (angeblich) für eine Aufklärungskampagne über PAS spenden. Ich habe darunter geschrieben, dass der Autor doch bitte den Link zur Originalseite nennen soll, die ich mit Suchmaschinen nicht finden konnte. Der Kommentar wartet auf Moderation und wurde nicht freigeschaltet. Abzocke?

  14. Die merken es gar nicht mehr.

  15. Ich kann mir vorstellen das es bei MGM ähnliche Prozesse gibt. Hier wollen Väter das ihren Söhnen der sensitivste Teil des Penis weggeschnitten wird, damit sie sich weiter einreden können, dass das normal ist und die eigenen Eltern und Verwandten einen nicht willentlich und unnötig verstümmelt und Gewalt angetan haben.
    Möglicherweise erlangt man mit verstümmelten Söhnen in deren Kultur auch sozialen Status.

    Etwas getrennt davon noch ein Comic zum Thema

  16. Wie mit immer neuen Taktiken versucht wird sich einen Vorteil zu verschaffen, auch auf Kosten des anderen Geschlechts.

    • Ich hab die ersten 10 Minuten gesehen und dann abgebrochen, weil Buss recht gynozentrisch ist und unklar bleibt, wiviele feministische Forschung er unkritisch übernimmt.

      Aber vielleicht mag ein anderer es vertiefen?

  17. Es ist so billig, so durchschaubar und so boshaft. Und was haben diese Väter sich zu Schulden kommen lassen? Ich vermute häufig gar nichts. Es ist einfach Missgunst und Rachlust, weil man doch die kostbaren Lebensjahre seiner Exfrau verschwendet hat und nicht der Traumprinz ist, den sie sich erhofft hat.

    Und die Frauen kommen damit durch. Richter, Anwälte und Gutachter wissen Bescheid wie man den Vater entsorgt und alle machen mit. Ich sehe es gerade an einem Arbeitskollegen. Sie ist gleich erstmal hunderte Kilometer weggezogen, ganz gemäß Handbuch, hält sich an keine Vereinbarungen und muss deswegen auch keine Konsequenzen fürchten, und er muss in allem Bestleistungen zeigen, sich für alles erst beweisen und wird bei allem hinterfragt und darf natürlich bezahlen. Sie sagt ohne Begründung die Kommunikation ist nicht möglich und das ist dann sein Schuld.

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