Selbermach Samstag 337 (24.04.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

232 Gedanken zu “Selbermach Samstag 337 (24.04.2021)

  1. Via Arne:
    Drei Frauen entwickeln gendergerechte Spielkarten. Zur Motivation sagt eine:
    „Samantha Schwickert: Die Idee kam mir im Urlaub beim Doppelkopf spielen mit männlichen Freunden. Vorher hatte ich mich schon länger mit Bildsprache in den Medien beschäftigt. Auf den Karten sind jedoch nur weiße Menschen und die höchste Karte ist männlich. Das ist kein Spiegel unserer Gesellschaft mehr.“

    Und wieder kein Faktencheck. Die Frau hat nie im Leben Doppelkopf gespielt!
    Die höchste Karte beim Doppelkopf ist die Herz-Zehn („Dulle“), danach folgen die Damen (absteigend Kreuz, Pik, Herz, Karo).

    Abgesehen davon, seit wann bilden die Karten die Gesellschaft ab? König, Dame, Bube (Bauer)?

    Die Idee mag diskutabel sein. Durch solche Aussagen disqualifizieren sich die „Damen“ aber selbst.

    https://genderama.blogspot.com/2021/04/drei-frauen-entwickeln-gendergerechte.html

    P.S.: meinte die Frau vielleicht Skat?

    • Interessant ist doch eher, dass das Ass (die Sau..) die höchste Karte ist und in (mir bekannt) keinem Spiel der König (oder Dame , Englisch Queens)

    • „Auf den Karten sind jedoch nur weiße Menschen und die höchste Karte ist männlich.“

      In einer Gesellschaft, in der die meisten Menschen weiß sind, weiße Menschen auf Karten… also nein…
      Und die höchste Spielkarte ist sächlich: Das Ass.

      • Kommt drauf an. In einigen Pokervarianten gilt „aces low“, und das As ist die niedrigste Karte und nicht die höchste. Und im Blackjack zählt das As entweder als 1 oder als 11 – ist also zugleich die höchste und die niedrigste Karte.

        • Durch diese Doppelverwendung ist das Ass im Blackjack aber die nützlichste Karte, weil sie einem nicht automatisch durch den Höchstwert 11 das Spiel zerschießt, weil sie ersatzweise auch als 1 gewertet werden kann. Hat man schon Karten im Wert von 12 auf der Hand und bekommt einen König, hat man die Runde automatisch verloren. Bekommt man ein Ass, kann man sich über den Ausweg der 1 noch den Arsch retten.

    • Dabei müsste es doch gefallen, dass gleich nach den Dullen (und — je nach Region und Regeln — den eventuellen Schweinen) die Damen die höchsten Trümpfe sind und die beiden Kreuzdamen darüber entscheiden, wer nun mit wem zusammenspielt… die Buben sind untergeordnet und die Könige eher minderwertig. Ich vermute mal: Wenn Frau Schwickert Doppelkopf gespielt hat, dann zum ersten Mal in ihrem Leben, und das Regelwerk hat sie durch gewissen ideologische Realitätsverluste völlig falsch verstanden.

      Für einen Mann mit einem Hammer mag ja schon alles wie ein Nagel aussehen, aber für eine Frau mit gegenwärtigem Feminismus ist es nicht besser, sondern eher ein bisschen schlimmer. 😉

    • Beim Doppelkopf werden Männer klar diskriminiert! Die Könige sind die absolut schlechtesten Karten: die schlechtesten Trumpf, meistens nicht mal Trumpf, als Fehl auch noch die schlechtesten, und noch nicht mal was zum Buttern. Bauern sind auch nicht viel besser.

      Da schneiden wir Männer beim Skat schon besser ab. Aber dass die Bauern so viel stärker als die Könige sind, ist jetzt aber auch nicht gerade Ausdruck klassischer Rollenverteilung.

      • Einspruch! Wenn man Doppelkopf mit Schweinchen, Super-Schwein und Genschering spielt, können zumindest die Karo-Könige sehr wichtig werden 😉

        • Genschern. Stimmt. Am besten daran ist der Name. Hat sich als Regel nie durchgesetzt. Jedenfalls nicht bei den Leuten, mit denen ich gespielt hatte.

    • Intelligente Menschen spielen Skat. PUNKT

      Die Damen gehören da quasi zu den Luschen und das hat seinen Grund.

      Doppelkopf ist was für naja

      • Was ERLAUBEN, Strunz?!
        Doppelkopf ist ein phantastisches Spiel mit einer Allianz, die du erst in allerletzter Minute preisgeben kannst oder musst. Das Spiel ist so Psycho, mit Tricks und mit Täuschung verbunden – es ist hervorragend. Allein die Diskussion vorher, ob es Schweinchen gibt, Karlchen, 9en, die erste die zweite sticht oder umgekehrt können Abende füllen. Wer es geschafft hat, mit allen Finessen eine „stille Hochzeit“ zu gewinnen, kann jederzeit Bundestagsabgeordneter (m/w/d) werden.

      • Ich habs geahnt:
        Alles Evo ist eine Selbsthilfegruppe für Spielsuechtige. 😉

        PS: Whist soll sehr anspruchsvoll sein. Jedenfalls hat Phileas Fogg das gespielt..

    • Die höchste Karte im Doppelkopf (solche Spezialitäten wie Schweinchen mal außen vor gelassen) ist die Dulle (Herz-Zehn), wie schon richtig bemerkt wurde, danach kommen die Ober (nach Altenburger Blatt). Das sind im französischen Blatt die Damen. Die Könige können, wie auch schon bemerkt wurde, im Doppelkopf fast gar nichts. Wenn ein Spieler beim Austeilen der Karten mehr als 4 Könige bekommt, kann er aufgrund der Minderwertigkeit seines Blatts einmischen lassen. Ab fünf Damen freut sich der gewöhnliche Doppelkopfspieler in der Regel überschwänglich über sein gutes Blatt.

      Diese ganze Story wirkt einfach nur im feministischen Wolkenkuckucksheim konstruiert und dann über die üblichen Kanäle in die MSM ventiliert.

  2. Etwas anti-woker Humor gefällig? -> ZDF Sketch-History, Foltermägde:

    Eigentlich schon blue-pill: Die Suffragettenbewegung erötert ihre Forderungen

    „Wir wollen das Wahlrecht, damit wir selber entscheiden können, dass alles so bleibt, wie es ist – und zwar sofort!“

  3. Gegen den Filmproduzenten Scott Rudin existieren Vorwürfe, dass er gegenüber Mitarbeitern gewalttätig geworden sei. Auffällig: Es äußern sich bislang nur sehr wenige Hollywoodstars zu dem Fall. Vermutung: Es liegt daran dass die vermeintlichen Opfer Männer sind.
    In meinen Augen zeigt sich hier aber auch, wie das Thema Machtmissbrauch in Hollywood eigentlich behandelt gehört: Machtmissbrauch trifft grundsätzlich sowohl Frauen als auch Männer, nur sind die Symptome verschieden. Womit die Sexismusdebatte aus Hollywood auch nichts anderes als Symptombekämpfung darstellte.

  4. Warum kollektivistischer Antirassismus in Rassismus umschlagen muss, das schildert Cathy Young hier ganz gut (der Höhepunkt eines länglichen Stücks über Identitätspolitik):

    … one of the more striking aspects of identity-based “social justice” is that it lacks any vision of personal freedom—or even of a society free from abuse of power. One of its cornerstone ideas—privilege theory—dictates that freedom from discrimination and oppression is an unearned privilege to be ashamed of, rather than a basic right that should be extended to all. This ultimately undercuts the entire philosophical foundation of the civil rights movement and of a rights-based order. Some leftists see this as well. A few years ago, University of California-Merced sociologist Tanya Bolash-Goza, who shares the view that there is pervasive structural racism in America, wrote that the term “white privilege” turns what should be the norm for all—e.g., not being treated as a suspected criminal by police or fellow citizens—into a special advantage unfairly enjoyed by whites.

    In effect, progressive identity politics does not aim for a world in which social and political power are limited and deprived of tyrannical authority but instead assumes that one identity group will always be imposing its will on another—and just tries to change which groups control the balance of power.

    https://symposium.substack.com/p/does-liberalism-need-identity-politics

    Es ist das Fehlen der Vorstellung eines besonderen Werts des Individuums, der aus den Individuen der Unterdrücker praktisch automatisch die neuen Unterdrückten macht. Denn wie sollten diese Unterdrücker jemals als gleich gesehen werden können, wenn das nicht über eine individualistische Sichtweise liefe — die aber in der kollektivistischen Identitätspolitik nicht vorgesehen ist.

    • Die Unvereinbarkeit des Kollektivismus mit Standpunkten „der anderen“ führt in ein Denken menschlicher Beziehungen als reinem Nullsummenspiel. Das bedeutet: der Nutzen bleibt immer gleich, egal wer ihn hat oder nicht hat. Dieses kollektivistische Denken wird auch in diesem Interview mit Liefers deutlich:

      Was die andere Seite sich herausnimmt, muss nach kollektivistischer Logik immer zum Nachteil der eigenen Seite sein. Und so kann der Journalist hier völlig losgelöst von allen konkreten Belegen mit absoluter Überzeugung behaupten, dass die die Coronamassnahmen persiflierenden Filmchen zB den Pflegekräften und den anderen „Menschen, die Opfer bringen in dieser Pandemie“ nur schaden, bzw „verhöhnt“ würden (Später ist sogar noch die Rede davon, dass Liefers sie zu „Untertanen“ degradieren würde). Dies bringt Liefers sichtlich durcheinander, weil er kollektivistisch so weit wohl noch nicht gedacht hat – trotz der in ersten Film oben erwähnten DDR-Erfahrung! Deshalb kann Liefers dem Journalisten auch nicht mehr folgen, in seiner strikten Nullsummenspiel-Logik. Auch weil er die gar nicht als charakteristisch für kollektivistisches Denken erkannt hat!

      Also, lieber Leser, hier ist eine Lektion für die Zukunft, wenn dieses kollektivistisches Denken sich ausbreiten sollte (was wahrscheinlich ist, denn es ist das neue Denken der Eliten): Alles, was auch nur ablenkt von einem gesetzten Ziel wird als Defätismus und Destruktivität denunziert und verfolgt werden, weil die identitären Kollektivisten nicht einsehen können, dass es gültige Meinungen gibt, die sie noch nicht berücksichtig haben und die immer nur als wesensfremd und als sie selbst negierende Konkurrenz angesehen werden.
      Ist so wie bei von sich absolut überzeugten Vorgesetzten, die sich auch nichts sagen lassen können.

      Und was natürlich überhaupt nicht in den Kosmos der Schwarzweiss-Nullsummenspiel-Denke der Kollektivisten passt, das ist jede Art der Doppeldeutigkeit, sei es Sarkasmus, Ironie oder Satire. Deshalb halten sie Schäh- und Hetzpropaganda für eben letzteres, ohne zu verstehen, was das ist. Sie realisieren nur, dass es akzeptiert und angesehen ist und so wird dann Solanas Manifest auch kurzerhand zur Satire mit viel Ironie erklärt.

      • @Alex

        Das Problem an der Unterstellung von „Kollektivismus“ ist, dass du denen, die sich auf die Kollektive berufen auf den Leim gehst.
        Ein Reporter beruft auf diese und tut so, als wäre er deren Sachverwalter oder Sprecher.
        Er ist aber nie gewählt worden, diese Kollektive zu vertreten oder für sie zu sprechen.
        Tatsächlich spricht er als Individuum und diskutiert mit einem anderen Individuum über einen Sachverhalt; durch die Berufung auf die Kollektive „leiht“ er sich, besser: maßt er sich eine Autorität an, die er gar nicht hat.
        Das ist ein rhetorischer Trick.

        • @crumar
          „Das Problem an der Unterstellung von „Kollektivismus“ ist, dass du denen, die sich auf die Kollektive berufen auf den Leim gehst.“

          Mir klar, dass man von Kollektiven reden kann und mit denen argumentieren, ohne ein Kollektivist zu sein. Und ein Kollektivist braucht auch gar nicht in oder von Kollektiven reden, er kann auch durchaus seinen Standpunkt erläutern und als Individualist erscheinen.
          Ob jemand kollektivistisch denkt – also daran glaubt, dass überindividuelle Entitäten mehr Realität und Bedeutung haben als Individuen – das lässt sich meistens nur indirekt festellen. Denn die Kollektivisten von heute wissen, dass ihre Auffasssung schief angesehen ist (wegen den ganzen Totalitarismus, der sich regelmässig aus ihrer Geisteshaltung heraus entwickelt hat) – weswegen es zB diesen „my choice feminism“ gibt. Der Kollektivismus heute wird üblicherweise mit individualistischem Anstrich verkauft.

          Was den Journalisten betrifft, so muss dieser kollektivistisch denken, nur so kann man sein Nullsummenspiel-Denken erklären. Und nur daraus habe ich das geschlossen!

          Dein Argument:

          „Tatsächlich spricht er als Individuum und diskutiert mit einem anderen Individuum über einen Sachverhalt“

          spricht aber nicht dagegen, dass der Journo kollektivistisch denkt, denn auch jeder Kollektivist ist immer nur ein Individuum, welches zu anderen Individuen spricht. Es kommt nur auf sein Denken an, ob dies kollektivistisch ist oder nicht. Und das hat ja nicht mal Herr Liefers durchschaut, was ich total interessant fand.

          • Noch einmal: „Ob jemand kollektivistisch denkt – also daran glaubt, dass überindividuelle Entitäten mehr Realität und Bedeutung haben als Individuen – das lässt sich meistens nur indirekt festellen.“

            Das ist nicht der Kernpunkt.
            Allein wenn ich behaupten würde, mein Dasein als „Deutscher“ determiniere mein Wahlverhalten, dann könntest du mit Blick auf den Bundestag in Hohngelächter ausbrechen.
            „Deutsche“ können sich nicht einmal auf die Wahl einer einzigen Partei, geschweige denn auf die von zwei Parteien einigen.
            Dass eine „überindividuelle Entität“ existiert, ist in Hinblick auf die Realität ein Märchen.
            Wenn ich „Deutsch“ durch „Weiß“ ersetze, dann bleibt es ein Märchen.
            Dass „Frauen“ ein einheitliches Wahlverhalten auf der Basis ihrer Erfahrung „als Frau“ in dieser Gesellschaft zeigen ist ein Märchen.
            Ob jemand daran glaubt, „dass überindividuelle Entitäten mehr Realität und Bedeutung haben als Individuen“ ist es genau das: Eine Frage des Glaubens.
            Weil Wahlentscheidungen aus der sozioökonomischen Basis, dem jeweiligen sozialen Umfeld, aus Wünschen, Hoffnungen und Illusionen resultieren und nicht auf Geschlechtsteil, Herkunft und Hautpigmentierung basieren.
            Ob Geschlechtsteil, Herkunft und Hautpigmentierung für den Gläubigen „Realität und Bedeutung“ hat, interessiert mich nicht.
            Weil mir die Religiösen am Arsch vorbei gehen.

      • Also die Sendung war wohl ein Eigentor. Sie Behaupten einfach irgendwas, unterstellen Absicht die schlecht sind, nicht weil das die wirklichen Absichten waren, sondern weil man die Personen damit schlecht machen kann. Das ist moralisch so am Boden.

        Leider bin ich mir nicht sicher ob der ‚Moderator‘ weiß das er da absichtlich lügt oder ob er seine Lügen wirklich glaubt.

        • @Matze, Lügen ist ja immer nur dann der Fall, wenn man wider besseres Wissen etwas sagt, was man nicht denkt. Und wenn jemand etwas vollkommen Unlogisches sagt, dann denkt man natürlich erst mal, er würde lügen. Aber es kann auch sein, dass er ganz anders denkt. Und das versuche ich hier herauszustellen. Der „Moderator“, bzw „Journalist“ wie ich ihn nannte, denkt einfach kollektivistisch, dh in Kollektiven. Und da hat er dann immer binäre Entscheidungen: die oder wir. Und da er sich mit den Corona-Kämpfern identifiziert und diese als Einheit sieht, sieht er alles als Feind, welches seinem Kollektiv entgegensteht. Und ob das nun ein Nazi ist oder jemand, der einen ironischen Spass macht, ist für ihn kein Unterschied mehr. Vor allem, da sein Kollektivismus – wie so typisch – mit einem ganz klaren Gut-Böse Weltbild verbunden ist, in dem die Gegenseite durch die ür ihn emblematischen Nazis vertreten werden.

          Und das ist das Erschreckende hier: irgendein x-beliebiger Moderator ist auch schon vollkommen auf Linie des neuen Progressivismus-Denkens und noch völlig unreflektiert dazu, als sei das in seinem Umfeld selbstverständlich!
          Mir zeigt das, dass sich die kollektivistische Denkweise (und diese ist hier der wirkliche Grund für die Abneigung gegen die ironische Satire) sich ungehemmt verbreitet und schon alsbald status quo sein könnte. Was ich extrem übel finde, denn dieses Denken ist nicht nur mit Meinungsfreiheit inkompatibel, sondern mit allem was eine freie Gesellschaft ausmacht.

          • Ein guter Indikator für kollektivistisches Denken ist natürlich auch das mit dem Parite-Gesetz oder überhaupt mit der Gleichstellung. Man kann das *nur* denken, wenn man kollektivistisch denkt.

            Gleichstellung ist einfach die kollektivistische Version der dem Individualismus zuzurechnenden Gleichberechtigung!

      • Bei dem Moderatoren-Auswurf handelt es sich um eine Aneinanderreihung absurder Unterstellungen, die er sich aufgrund seiner, weil dem Kollektiv der Gutmenschen zugehörigen „Überlegenheit“, mit einer dieser eigenen arroganten Überheblichkeit herauskeift.

      • Auch hier wieder: Kollektivistische Denke ….

        von diesem „Neue Deutsche Medienmacher“ Bax. Wer nicht den identitären Neorassismus anhängt ist ein unbedingter Feind. Diese Feinde üben „verbale Gewalt“ aus, die unbedingt abgeschaltet werden muss. Dass das Zensur ist, wollen diese Zensoren nicht mal wissen. Für sie ist das Gewaltverhinderung.

        Ich habe selbst mit solchen kollektivistisch indoktrinierten Leuten gesprochen, die sind einfach wie gehirngewaschen und glauben fest daran, dass ihre Denke die einzig richtige ist.

        Diese Denke wird an vielen Hochschulen und Journalistenschulen verbreitet, natürlich besonders in der Soziologie, dann in der Pädagogik, dann in den esoterischen Bereichen unser Gesellschaft (Heilerziehungsberufe, eine Basis der Grünen) …. Nicht vergessen darf man auch, dass die modernsten Internet-Unternehmen, „Silicon Valley“, diesem Denken auch extrem gegenüber aufgeschlossen sind. Hat schon seinen Grund, warum die Sprachrohre des Linksliberalismus heute vollkommen davon eingenommen sind (New York Times, „die Zeit“, etc pp).

      • Ja, reclaim the left!
        Ich habe den Artikel von ihm ebenfalls gelesen und er scheint aus der Szene zu stammen, die sich so verändert hat – kein Wunder, dass er sich isoliert fühlt.
        Mein erster großer Vorteil, denn ich habe bewusst einen Stadtteil in Berlin gewählt, der mit dieser Szene nichts zu tun hat.
        Der nächste große Vorteil ist, ich habe zur Männerbewegung gefunden und wir haben die Denkweise, Menschen nach Geschlecht und Hautfarbe nicht nur zu sortieren, sondern auch als höher- oder minderwertiger einzustufen schon vor fast einem Jahrzehnt kritisiert.
        Der dritte Vorteil, diese Abart der „Linken“ als neue Religion, als kreationistische Sekte anzusehen ist wie lange her? Fünf Jahre, sieben Jahre?
        Kurz: Wir sind die Avantgarde! 🙂
        Bin übrigens auf das Buch von Wagenknecht sehr gespannt.

    • Die drohen den Schauspielern jetzt echt mit Konsequenzen:

      https://www.berliner-zeitung.de/news/allesdichtmachen-ard-rundfunkrat-fordert-konsequenzen-fuer-tatort-stars-li.154742.amp

      Weil Cancel Culture gibt es nicht… und wir haben in Deutschland ja immer noch das Recht freie Meinungsäußerung… man verliert dann nur seine aktuelle Lebengrundlage. Also los, sage deine Meinung, niemand hindert dich.
      Das ist echt schon wie in einer Diktatur. Erinnert an Russland und wie die mit Putin-Kritikern umgehen. Sehen die das denn nicht?

      • Beschämend, wie schnell manche dieser Schauspieler dann eingeknickt sind. Zwei oder drei, allen voran Heike Makatsch, der es gar nicht schnell genug gehen konnte, ihr Video zurückzuziehen und sich zu entschuldigen – als ihr vorgeworfen wurde, damit „Querdenker“ und „Rechte“ bedient zu haben.

        Jan-Josef Liefers hat sich von Zitat: „rechtsextemen Lügenpresseschreiern“ und „Coronaleugnern“ distanziert, wobei ich zu behaupten wage, dass der Großteil der Menschen, die diese Videos gut finden, weder Querdenker im wie auch immer negativen Sinne, geschweige denn „Rechte“ bzw. Nazis sind. Ich hätte mir gewünscht, dass er das vielleicht auch einmal klar stellt. Ansonsten ist er in einem Interview beeindruckend ruhig geblieben, selbst als er als naiv abgestempelt wurde.
        Das Interview gibt es u.a. auf youtube. https://www.youtube.com/watch?v=aIfy3vlQZz0&t=375s

        Ab 4 Minuten, ab ca. 6 Minuten fragt der selbstgefällige Journalist, ob Liefers nicht bemerken würde, dass die Medien jeden Tag die Regierung kritisieren würden. Öööh nö, ist in den letzten Wochen und Monaten völlig an mir vorübergegangen, wenn es um Corona und Einschränkungen geht.
        Kritik gab es nur zu den Mauscheleien und möglicher Korruption bzw. Vorteilsnahme, um der CDU an Bein zu pinkeln. Ein recht großer Teil der Journalisten ist auf stramm links-grünem Kurs und wünscht sich vermutlich Die Linke, besser noch die Grüninnen auf die Regierungsbank. Da kommt so ein Skandal mit Masken und Impfstoffen ja ganz recht.

        Insgesamt wünsche ich mir deutlich mehr Eier in der Hose, um sich gegen Pseudo-Gutmenschentum, Cancel Culture und Political Correctness zur Wehr zu setzen, zu widersprechen. Ich finde die Aktion trotzdem gut und mutig, denn auch wenn unser adretter Medienmacher hier ganz offensichtlich wieder nicht ganz die Wahrheit sagt, haben wir hierzulande eine Cancel Culture und selbst Menschen wie Liefers, die „gut im Geschäft“ sind, müssen um ihre Jobs und ihre finanzielle und soziale Zukunft fürchten. Forderungen, die Schauspieler zu feuern, gab es ja bereits.

        • „Ob Liefers nicht bemerken würde, dass die Medien jeden Tag die Regierung kritisieren würden.“

          Ja, wenn Maßnahmen nicht hart genug sind…

        • Zehn kleine Schauspieler
          Zehn kleine Schauspieler,
          die wollten mutig sein.
          Auf Twitter zog ein Shitstorm auf,
          da waren’s nur noch neun.

          Neun kleine Schauspieler,
          einer hat gedacht:
          „Karriere ist mir wichtiger.”
          Da waren’s nur noch acht.

          Acht kleine Schauspieler
          haben aufbegehrt.
          Ein Anruf aus Berlin kam rein,
          schnell machte einer kehrt.

          Sieben kleine Schauspieler
          für das Grundgesetz.
          Ein Hausbesuch der Antifa,
          da waren’s nur noch sechs.

          Sechs kleine Schauspieler
          erleiden Schmach und Schimpf.
          „Schwurbler! Nazi! Omatöter!”
          Übrig blieben fünf.

          Fünf kleine Schauspieler
          von rechts sich distanziert.
          Das reicht den „Demokraten” nicht,
          und weiter ging’s zu viert.

          Vier kleine Schauspieler
          kritisier’n die Gängelei.
          Einer bekam die Kündigung,
          da waren’s nur noch drei.

          Drei kleinen Schauspielern
          die AfD spendet Applaus.
          Beifall von den Bösen, schlimm!
          Einer stieg schleunigst aus.

          Zwei kleine Schauspieler,
          jeder war ein Held,
          fünf Hetzartikel später dann,
          gab einer Fersengeld.

          Ein kleiner Schauspieler
          hatte ein Déjà-vu,
          doch dann begriff der Liefers Jan:
          Die DDR war nie perdu.

          Quelle: https://www.klonovsky.de/acta-diurna/

          • Find ich Scheiße, das Gedicht, und vor allem den Gedanken der dahinter steht. Die Leute haben ein Statement abgegeben, öffentlich, mit Ihrem echten Namen, Ihrem Gesicht. Wahrscheinlich war vielen nicht klar, dass da ein Backlash kommen würde, und wie er aussieht. Die sehr reale Angst vor Konsequenzen ist die gleiche die die meisten hier mehr oder weniger anonym unterwegs sein lässt.

            Diese Verhalten oder diese Angst lächerlich zu machen, oder zu verachten, empfinde ich als richtig übel. Keine ahnung warum mich das so triggert, aber ich hab gerade den Freissler „SIE sind ja ein SCHÄBIGER LUMP!!!!!“ im Kopfkino, in Dauerschleife.

          • @Androsch

            Also, ich beglückwünsche Dich zu diesem Gedicht 🙂

            Natürlich hat auch @Andreas irgendwo recht, dass es sich aus dem Schutz der Anonymität leicht lästern lässt. Aber andererseits bin ich auch von den rückgratlosen Teilnehmern der Aktion, die ihren Beitrag beim ersten Gegenwind zurückgezogen haben, schwer enttäuscht. Und wiederum andererseits von denen, die ihren Beitrag nicht zurückgezogen haben, beeindruckt.

          • Naja, es lässt sich halt leicht reden, wenn man selbst nicht in der Schusslinie steht. Es geht für die Leute ja nur um die berufliche (und wirtschaftliche) Existenz, die sollen sich mal nicht so anstellen und ein bisschen Rückgrat zeigen, genau.

            Da würde ich viel lieber diesen einen „Rundfunkrat“, der gleich mal auf twitter ein Berufsverbot für Liefers und Co. gefordert hat, ein bisschen mehr ins Rampenlicht ziehen wollen. Oder diese Karikatur eines Journalisten, der versuchte, Liefers einer hochnotpeinlichen Unterfragung zu unterziehen (und damit kläglich scheiterte).

          • @Andreas

            „Wahrscheinlich war vielen nicht klar, dass da ein Backlash kommen würde“

            Würde zu Schauspielern passen, die sind ja oft nicht die Hellsten. War bestimmt das erste Mal im Leben, dass die Widerworte gegeben haben und jetzt erschrocken erkennen müssen, dass Deutschland längst keine Demokratie mehr ist und die Medien nur noch Propaganda machen. Tja, mein Mitleid hält sich in Grenzen, 2015 haben die ja auch alle Teddybären geworfen und gegen mich gekämpft, sie sind sich auch nach wie vor nicht zu blöde, auf die AfD einzudreschen und sich in Distanzeritis zu üben.

            Nicht falsch verstehen: ich finds gut, dass sie den Mund aufgemacht haben, mein Respekt vor Liefers ist enorm gestiegen (der vor Makkatsch hingegen gesunken). Wenn man in der Öffentlichkeit steht und einen Namen hat, geht es immer um alles, wer da naiv reinstolpert, ist ein Dummkopf. Wer dann noch den Bückling macht, statt zu seiner Meinung zu stehen, ist ein Wendehals und hat sich das hier redlich verdient:

            Wohlgemerkt die Abstrafung von den Totalitären des Merkel Regimes, nicht von mir…

          • @Andreas

            „Es geht für die Leute ja nur um die berufliche (und wirtschaftliche) Existenz, die sollen sich mal nicht so anstellen und ein bisschen Rückgrat zeigen, genau.“

            Ja, genau. Nur. Und anders als Du meine ich das ironiefrei. Denn erstens bedeutet Rückgrat zu zeigen noch lange nicht zwingend das Ende der beruflichen Existenz, darum kann man immer noch kämpfen, wenn sie wirklich gefährdet sein sollte. Und zweitens gibt es noch andere wichtige Dinge im Leben – Stolz, Einstehen für die eigenen Überzeugungen, such Dir was aus.

      • Das gilt generell für alle Gruppen. Linke, Rechte, Religiöse, Umweltschützer, was auch immer. Wenn sie in der Opposition sind, dann kämpfen sie für Meinungsfreiheit, Toleranz, Datenschutz, Frieden. Wenn sie an der Macht sind, dann gilt nur ihre Meinung, ihre Toleranz, ihr Datenschutz, ihr Frieden…

        • Ich finde „rechts“ oder gar „konservativ“, macht in der Opposition schon keinen Spaß.

          Mit links ist man moralisch immer auf Überholspur, man fühlt sich im wahrsten Sinne des Wortes als guter Mensch, man reitet auf der Welle linksliberalen Zeitgeistes, kann auf griffige zeitgeistige Definitionen und Weltbilder zurückgreifen. Als Rechter ist man immer nur in der Defensive, kämpft gegen ein übermächtiges (total weltfremdes aber hoch moralisches) Framing, man muss wortreich begründen, man muss sich ständig abgrenzen, um nicht plötzlich von den Springerstiefelträgern beklatscht zu werden oder als rechtsextrem zu gelten (bei Linken kann es nie extrem genug sein, es wird nach links immer nur immer besser). Man gilt als gestrig, miefig, unmodern, die Argumente sind sperrig, wenig attraktiv und die linken Gegner haben nicht die geringsten Skrupel einen selbst als Unmensch zu sehen, zu zensieren, zu sperren, zu canceln und einen zu vernichten, während man selbst an seinen absoluten moralischen Standpunkt gebunden ist und nicht so unfair handeln DARF, ohne sich selbst aufzugeben. Nein, Spaß macht es gar keinen, auch wenn es natürlich ein bisschen einfacher wird, je mehr die Linken einem Leute zutreiben.

          Du hast natürlich recht, es ist auch die umgekehrte Situation vorstellbar, aber seit dem Aussterben des Gottgnadentums hat es die m.E. in Deutschland nicht mehr gegeben. Die Nazis waren ja auch nur Linke und hielten sich für total progressiv, lediglich den Internationalismus hatten sie noch nicht so verinnerlicht, da sind die heutigen Linksfaschisten weiter.

          • „Ich finde „rechts“ oder gar „konservativ“, macht in der Opposition schon keinen Spaß.“
            Das ist heutzutage und in dieser Gesellschaft so. In Polen ist das ganz anders und in Russland ist konservatives Denken durchaus gewünscht. Du begehst den Fehler alles auf Deutschland und die USA zu beziehen. Aber wir sind schon lange nicht mehr der Mittelpunkt der Welt.

            „Man gilt als gestrig, miefig, unmodern, die Argumente sind sperrig, wenig attraktiv und die linken Gegner haben nicht die geringsten Skrupel einen selbst als Unmensch zu sehen, zu zensieren, zu sperren, zu canceln und einen zu vernichten, während man selbst an seinen absoluten moralischen Standpunkt gebunden ist und nicht so unfair handeln DARF, ohne sich selbst aufzugeben. Nein, Spaß macht es gar keinen, auch wenn es natürlich ein bisschen einfacher wird, je mehr die Linken einem Leute zutreiben.“
            Also ich kenne einige, eher rechte Youtuber die hervorragend analysierte Videos machen. Die gucke ich gerne an, einfach weil ich gute Analysen schätze. Das Problem bei vielen Rechten ist, dass sie oft ihre Meinung nicht dezidiert begründen können. Außerdem stehen sie oft nicht zu sich selbst. Ein Beispiel: Z.B. sind viele Rechte eher für die Todesstrafe. Nun begehen sie den Fehler, dies mit irgendwelchen Statistiken zu begründen, zu schreiben, dass es billiger wäre den Täter hinzurichten oder dass der Täter wieder ausbrechen könnte, blablabla. Dies macht es der Gegenseite einfach diese zu entkräften. Aber anstatt ehrlich einfach mal zuzugeben, dass der Wunsch nach Rache, der in meinen Augen übrigen legitim ist, der eigentliche Grund ist, warum sie für die Todesstrafe sind, schwurbeln sie mit diversen Argumenten herum die schnell zu widerlegen sind. Und ich denke diese Unehrlichkeit, gepaart mit dem tiefen Wunsch auf der moralisch richtigen Seite zu stehen, macht aus Rechten lächerliche Figuren. Denn in Wahrheit wollen viele Rechte genau wie die Linken auch auf der moralisch „richtigen“ Seite stehen, obwohl sie Gefühle haben die dies nicht zulassen. Denn Rachsucht wird in unserer Gesellschaft als etwas Negatives gesehen, obwohl man dies durchaus auch anders sehen kann. Aber dazu gehört halt Mut, den die wenigsten Menschen haben.
            Für Linke ist es einfacherer, da ihre Gefühle eher welche sind die von allen als etwas Positives gesehen werden, auch wenn sie bei tieferer Betrachtung bei weitem weniger positiv sind. Es sind oft die unklaren Definitionen und Vorstellungen von Begriffen, die es Linken oft so viel einfacher machen als den Rechten.
            Eines muss allerdings klar sein, Rechts und Links sind verschiedene Seiten der gleichen Medaille. In einer perfekten Gesellschaft, z.B. einem kleinen Stamm, wäre für beide Seiten Platz. Der Heiler, der eher die linke Seite vertritt und der Krieger der die rechte Seite vertritt. Aber leider ist unsere Gesellschaft keine perfekte, deshalb kämpft jede Seite um die Vorherrschaft, wobei lustigerweise die Linken von heute die Rechten von morgen sind. Es wird niemals einen Sieger in diesem Kampf geben, das kann es gar nicht. In der UdSSR waren z.B. die strammsten Kommunisten gleichzeitig diejenigen welche die rechtesten Ansichten hatten. Denn man darf nicht vergessen, dass Rechts und Linkes nur eine Momentaufnahme ist, die Beurteilung ist immer im Fluss und von der allgemeinen Situation abhängig.

    • Ja, willkommen im Klub.

      Ich will Chaos. Randale. Nicht weniger als den Untergang. Es soll was los sein. Zukunft war gestern. Zündschnur. Boom. Der Zehnerjahrebiedermeier ist fällig. Er wird jetzt abgefackelt. Von den Rändern her kokelt die dünne Decke der Zivilgesellschaft bereits zu einem verwachsenen Plastikklumpen, der fürchterlich anzuschauen ist wie das Gedärm eines überfahrenen Stadtfuchses.

      Und in dem Augenblick ist mir bewusst geworden, dass ich mir Frau Baerbock als Kanzlerette wünsche. Ernsthaft. „Some People just want to see the world burn.“. Scheint, ich bin jetzt einer davon.

  5. Ich habe einen Beitrag auf Geschlechterallerlei veröffentlicht (Dank für das Einstellen geht an djadmoros) und betreibe schamlose Eigenwerbung:
    Artificially Unintelligent – Spaß mit der Google-AI „Perspective“
    https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2021/04/24/artificially-unintelligent-spas-mit-der-google-ai-perspective-gastbeitrag-von-crumar/

    Distanzieren möchte ich mich vorab von A. Hitler, der den Wettbewerb um den am wenigsten „toxischen“ Beitrag klar gewonnen hat. Schuld daran sind 1. New York Times, 2. Google und 3. Echsen. Die – wie wir alle wissen – die Presse beherrschen.
    Darwin und Marx dagegen beweisbar viel toxischer als Hitler. Traurig!
    Aber ich möchte nicht nur Kritik üben, sondern zeige der Biologie beispielhaft, mit welchen kleinen Änderungen sie verletzende Aussagen (wie zum Beispiel, es gäbe eine „sexuelle Selektion“) deutlich entschärfen könnte.
    Wie immer bemühe ich mich um und stets kämpfe ich für Wissen und Fortschritt! 🙂

    • Vermissen ist das falsche Wort… Aber mit Semikolon konnte man viel mehr Spaß haben als mit pingpong.

      Und Carnofis, doch, den vermisse ich.

        • Stimme ich global zu und ich vermisse Fiete. Fiete war definitiv „authentisches“, sich autodidaktisch empor arbeitendes Proletariat. Großartig.
          Und – auch wenn er manchmal ein „pain in the ass“ war – Alexander Roslin.
          Ich werde nie vergessen können, er hat auf den Punkt gebracht: „Der Feminismus hat mir einen Typ Frau versprochen, den ich in der Realität nie habe finden können.“ (Oder so ähnlich)
          Viele sind m.E. aus ähnlichen Gründen hier, „the bright future“ der 1980er und 90er als Glücksversprechen hat einfach nicht stattgefunden.
          Egal, wie liebevoll du als Mann, Ehemann und Vater warst, wie sehr du beherzigt hast, welche „neuen“ Anforderungen als „neuer“ Mann an dich gestellt worden sind.
          Das Resultat war eine Ent-Täuschung und wer desillusioniert ist, hat sich vorher (offensichtlich) Illusionen gemacht…

          • Korrekt. Es war nie genug. Schon geil, wie man uns Männern noch einen erheblichen Teil der traditionell weiblichen Pflichten ohne Gegenleistung aufgehalst hat. Ein weiterer Gutteil der weiblichen Pflichten ist durch Automatisierung entfallen und der Rest durch Ausbau der Ganztagsbetreuung. Das hat das allmächtige Patriarchat super hinbekommen.

            Immerhin hat es aber für eine sehr innige und liebevolle Beziehung zu meinen Kindern gereicht, die auch die Trennung stabil überdauert hat.

          • @rano64
            Letzteres freut mich für dich!
            Wenn das dein Resümee ist, dann klingt es nicht bitter und das ist schön.

  6. Was sind die Gründe für die aktuelle Coronapolitik?
    Ich habe lange nachgedacht welche Beweggründe hinter der mir rätselhaften Corona Politik unsere Regierung stehen könnten. Ich bin auf einen taktischen Grund gekommen und interessiere mich dafür was ihr dazu meint:

    Meine Hypothese ist: Die Politik rechnet mit einer deutlichen Verbesserung der Corona Lage im Zuge des Frühlings – so wie wir es auch im letztem Jahr gesehen haben, und in diesem Jahr verstärkt durch die bereits erfolgten Impfungen. Nachdem sich jedoch der Eindruck, die Regierung habe in Summe in der Pandemie richtig gehandelt im Impfdesaster pulverisiert hat ist dies der Versuch die sicher erwartete Verbesserung auf Regierungshandeln zurückzuführen. Über die Impfungen ist das nicht zu machen, da hier bereits die meisten Bürger der begründeten Meinung sind jeder andere und sogar Trump und BoJo deutlich besser abgeschnitten haben. Ziel ist es also, in 3 Monaten (vor der Wahl) die neue Geschichte der „Grossen Anstrengung“ zu erzählen, die dank der Regierung die Normalität zurückgebracht hat (zumindest bis zur Wahl).

    Welche Indizien sprechen für diese These?
    Es wird nicht mehr der Versuch unternommen die Wirksamkeit der vielen Zwangsmassnahmen zu belegen oder nur zu diskutieren, offensichtlich geht es da gar nicht mehr drum.
    Tagtäglich wird die Bedrohung tiefschwarz gemalt (Doppelmutante o.ä.), man hat geradezu den Eindruck, dass versucht wird die Krise schlimmer darzustellen als sie ist.
    Desweiteren werden Einschränkungen beschlossen, die so unsinnig sind, dass mit breitem Widerstand aus dem „Volk“ zu rechnen ist: dies macht die Geschichte der standhaften Politiker die in der Krise unbeirrt den rechten Weg beschreiten noch ein bisschen beeindruckender.
    Die Europäischen Länder, die nicht im Herbst wählen gehen jetzt den Weg der langsamen Öffnung. Das ist natürlich auch eine sinnvollere Langzeitstrategie, denn in 1 Jahr hat der „Corona Rettungs Lockdown“ seine Strahlkraft verloren. Für unsere Politiker ist aber nur die kommende Wahl wichtig, daher kommt es darauf an mit einem Sieg aus der Nummer rauszukommen.

    Was spricht dafür, was spricht dagegen?

    • Das ist auch mein Eindruck. Aber selbst, wenn es nur Dämlichkeit ist, wird es bestimmt so kommen, dass mit dem Rückgang der Infektionszahlen alle möglichen Maßnahmen nachträglich gerechtfertigt werden. Wir hätten ja gesehen, dass es wirkt, wird es heißen. Gesehen haben wir das natürlich gar nicht. In Tschechien sind die Inzidenzen bei gleichbleibenden Maßnahmen erst gewaltig gestiegen und dann gewaltig gesunken.

      Das RKI hatte sich gewaltig blamiert. Für den 18.4. prognostizierten sie eine Inzidenz von 360 mit einem Fehlerintervall zwischen ca. 230 und 540. Es ist schon traurig, wie man Politik auf Basis solcher Modelle machen kann. Dass die Schrott sind, sieht man doch auf den ersten Blick.

      Lauterbach ist genauso. Am 15.4. meinte er bei Maibrit Illner, im Laufe der nächsten Woche würden die Inzidenzen über 200 hinaus gehen. Ohne jede Einschränkung wie ein eingebautes „wahrscheinlich“, als sei das eine mathematische Gewissheit. Morgen ist diese Woche um, es ist nicht passiert und es ist nicht mal knapp. So eine Art Selbstüberschätzung ist typisch für Aktienbroker.

    • Nach den Wahlen wird das Ermächtigungsgesetz mit allen seinen übergriffigen Zumutungen zur vollen Entfaltung kommen, und in welcher Konstellation auch immer, mit Berufung auf „den aktuell-bekundeten Wählerwillen“ skrupellos durchregiert werden wird.

    • @Frank2
      Eine plausible Annahme. Die Übertriebenheit der Massnahmen jetzt können ja auch als Ausgleich für das unverantwortliche Larifari zum Beginn der Epidemie gedeutet werden. Um das wegzuwaschen, ist man jetzt übertrieben genau, damit man als tatkräftige Politiker darsteht. Und das muss man ja schon wegen der erdrückenden Steuern- und Abgabenquoten, um die und die weiteren Steigerungen, die man zwecks Machtausbau doch gerne hätte, zu rechtfertigen -> „wir kümmern uns ja so sehr“

      Wirkliche Belege kommen mir aber nicht in den Sinn. Daher kann es auch noch einfach die schiere Idiotie sein, totale Inkompetenz gewürzt mit einer Prise Grössenwahn.

    • Meine These: Man hat so jedenfalls einen politisch korrekten Grund für den Kollaps, der ohnehin gekommen wäre. Dann sind es nicht mehr die ganzen Fehlentscheidungen der letzten 10 Jahre, die uns um die Ohren fliegen, sondern Corona ist schuld. Und wirtschaftlich bleiben nur noch die großen Unternehmen übrig. Ein paar wenige lassen sich leichter kontrollieren.

    • Ich weiß nicht, Merkel will eh nicht nochmal antreten, die SPD bereitet sich schon darauf vor, rauszufliegen und bringt ihre Kasper auf steueralimentierten Posten unter, und jeder Tag, der so unfähig weitergewurschtelt wird, macht die Leute wütender. Mich zumindest.

      Ausschließen kann man es natürlich nicht. Objektiv abgewägt, wurden die Nonsense-Maßnahmen nie, die sind einfach total bekloppt, genau wie die Politiker da in Berlin. Am meisten ärgert mich, dass die Länderchefs keine Eier in der Hose haben, sich gegen die Drec*schlampe zu stellen. Aber man wird wohl nicht Politiker, wenn man sich Logik und Vernunft verpflichtet sieht und der ganze Lügen- und Propagandapparat ist auf Merkels Seiten, wie immer. Ich habe gerade mal wieder massive Gewaltphantasien. Es ist alles so unsagbar frustrierend und schreiend blöde, dass man verzweifeln könnte. Und überall die mitlaufenden Schleimer, die keinen eigenen Gedanken im Kopf haben, es ist echt schlimmer als zu DDR-Zeiten, abgesehen von der Versorgung, dafür brauchen wir dann doch noch die Zeugen Morgenthaus, wegen „klimagerechtem Wohlstand“ usw. sie kündigen sogar an, was sie machen wollen, können sich die meisten aber natürlich (noch) nichts drunter vorstellen…

  7. Heute mal zwei Infos in eigener Sache:

    Blogger.com teilt mir mit, dass die Funktion automatisierter E-Mails an Abonnenten im Juli eingestellt wird. Wer also meinen Blog (Alternativlos-Aquarium) auf diese Weise abonniert hat, wird dann nicht mehr benachrichtigt. Sorry.

    Ein neuer feminismuskritischer Film ist in Vorbereitung. Die Filmemacher sind bereits in Vorleistung gegangen und haben Interviews gedreht (ich wurde auch interviewt). Wer Näheres darüber erfahren und / oder sie beim Crowdfunding unterstützen möchte:
    https://www.startnext.com/maenner-frauen-menschen

    • Der Teaser ist sehr vielversprechend und man sieht das da keine Naivlinge am Werk sind, wenn sie fast nur Frauen zu Wort kommen lassen. Würden nur Männer interviewt, Männer die etwas für Männer tun wollen, würde man sie nur mit Spott überziehen. „Die haben Angst vor starken Frauen/Angst vorm Verlust von Privilegien“, Bodyshaming, Vorwürfe des Frauenhass (weil man etwas für Männer tun möchte). Wir kennen das ja schon. So läuft das eben im Patriarchat.

      • Lieber Matze, Danke für deine Worte. Ich sehe vieles ähnlich, daher ist es ja wichtig, dass das Schieflage-Filmprojekt weiter Fahrt aufnimmt. Ganz liebe Grüße aus dem Erzgebirge von meinem kleinen Team und mir.

        Jan Oechsner

      • Vielen Dank an euch, die schon geholfen haben. Ich freue mich sehr. Bitte weiter empfehlen – mittlerweile ist fast die Hälfte der mindestens erforderlichen Summe geschafft.

        Liebe Grüße aus dem Erzgebirge. 🙂

        Jan Oechsner

  8. Leider haben so wenig Leute Sinn für Ironie, vor allem wenn sie so infernalisch ist wie diese hier.

  9. Halimi Family Lawyers Announce Bid to Extradite Antisemitic Killer of French Jewish Woman for Trial in Israel

    https://www.algemeiner.com/2021/04/23/halimi-family-lawyers-announce-bid-to-extradite-antisemitic-killer-of-french-jewish-woman-for-trial-in-israel/

    Das ist ja interessant: „Israel’s Penal Law of 1977 contains a provision to extend Israeli criminal justice, under certain circumstances, to offenses committed abroad. This includes antisemitic attacks against “the life, body, health, freedom or property of a Jew, as a Jew, or the property of a Jewish institution, because it is such.“

    Gut so! Zeigt den Franzosen, was Gerechtigkeit ist! Die wissen es offensichtlich nicht. Es ist auch ganz klar ein Fall mit Bedeutung über den Fall als Einzelfall hinaus, anzuklagen wegen Antisemitismus ist nämlich nicht zuletzt die französische Republik!

    „The obstacles in the way of securing Traore’s eventual extradition to Israel would appear to be insurmountable. France has a strict policy against extraditing its own citizens for trial abroad, as US prosecutors know all too well from the 1977 sexual abuse case involving film director Roman Polanski. More recently, in July 2020, a court in New York refused bail to Ghislaine Maxwell, a party to the Jeffrey Epstein sex trafficking scandal, out of concern that her French citizenship would enable her to abscond to France, where she would remain as a fugitive from US justice.“

    So eine kleine Eichmann-Aktion wäre natürlich auch was!

  10. Sahra Wagenknecht. „Die Selbstgerechten“

    Wurde das Buch hier schon besprechen? Ich kann es wirklich empfehlen. Das ist eine absolut gelungene Abrechnung mit Identitätspolitik, die an vielen Stellen auch Männerrechtler ansprechen wird, und zwar auch, wenn sie ansonsten nicht auf ihrer Linie sind. Man könnte jede Menge zitieren. Hier nur mal zwei Stellen:

    S.33: „Schon die These, dass es natürliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt und nicht nur gesellschaftliche Rollenmuster, kann zu einem veritablen Shitstorm führen … Um den Hintergrund der Kampagne zu verstehen, muss man wissen, dass die linksliberale Gendertheorie die Existenz eines biologischen Geschlechts allen Ernstes leugnet.“

    S.429: „Daher geht es im Rummel um Diversity und Quoten immer nur darum, bereits privilegierten Frauen und Minderheiten bessere Chancen im Kampf um gut dotierte Stellen zu verschaffen. Frauen und Einwandererkindern aus ärmeren Verhältnissen dagegen nützen die identitätspolitischen Debatten nichts.“

    Eine Ergänzung: was sie hier „linksliberal“ nennt, ist in ihren Augen weder links noch liberal. Heißt nur so.

    • Der Dreck hat sich schon aus dem Linksliberalismus, bzw aus dem US amerikanischen „liberalism“, was eher nur „links“ bedeutet entwickelt. Insofern ist das nicht ganz verkehrt, die identitäre Pest „linksliberal“ zu nennen. Als klassische Kommunistin wird sie natürlich auch gerne „liberal“ damit in Verbindung bringen kann ich mir vorstellen. Umso mehr als dass sie ja selbst identitär denkt, dies aber so selbstverständlich ist, dass es nicht gross auffällt.

    • Ist sie noch mit Lafontaine zusammen?
      Ihr Privatleben geht mich ja eigentlich nix an, aber ich will ihre politische Motivation verstehn. Bin jedenfalls positiv überrascht von ihr.

  11. Das auf der anderen Seite ist eine echte Stimme des Linksliberalismus 🙂

    https://www.nzz.ch/international/coronagefahr-die-aufregung-um-mallorca-urlauber-war-ueberzogen-ld.1613543

    Zahlreiche Deutsche überlegten nicht lange und buchten sofort ein paar Tage «Malle», zumal die Osterferien vor der Tür standen. Allein am letzten März-Wochenende starteten nach NZZ-Recherchen 128 Flugzeuge aus Deutschland mit Kurs auf Mallorca.

    In den sozialen Netzwerken mussten sich die Touristen dafür als «rücksichtslose Egomanen» beschimpfen lassen. Oft war von Leichtsinn und Unvernunft die Rede. Vor einem «zweiten Ischgl» warnte Jürgen Schmude, Professor für Tourismuswirtschaft und Nachhaltigkeit an der Universität München. Er bezeichnete den Ansturm als «Katastrophe». Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil stimmte in den Chor der Mahner ein und sprach von einem «schweren Fehler» der Bundesregierung, weil diese die Reisewarnung für die Balearen aufgehoben hatte, zu denen neben Mallorca auch Ibiza und weitere Inseln gehören.

    Wie war das noch mit der Aufforderung zu Panik? War da nicht was mit der Kinderprophetin Greta Gaia?

    • Die bösartigen und verbreiteten Reaktionen auf die harmlose Parodie von Liefers und Co. passen da perfekt ins Bild dieser autoritären Politik!

      • Haha, manche sind gleicher als andere, animal farm und all das, ab ins memory hole und freedom is slavery!

    • „Niemand setzt das repressive DDR- System gleich mit der deutschen Gegenwart“

      Nain. Niemals. Nirgendwo.
      Und als Ex- DDR- Bürger bin ich auch komplett inkompetent, das zu beurteilen.
      Geschichte wiederholt sich ja nicht. Sie reimt sich nur. (nicht von Mark Twain)

  12. Das ist bestimmt Satire! Söder ist Satiriker!

  13. Wie lange wir wohl hier noch so schreiben können? Oder glaubt auch nur einer von euch, dass die Schlapphüte hier nicht auch mal einen Blick drüberwerfen, spätestens dann, wenn ein kleiner Denunziantenarsch unterwegs sein sollte.

    • Nochmal „zynisch“:

      Es ist ultra-zynisch und extrem respektlos das genozoidale Hinschlachten der Syrer durch Assad, Putin und Iran mit der Corona-Epedemie aufzurechnen, was dieser Aussenminister Maas hier macht, widerlich!

      „#allesdichtmachen ist respektlos gegenüber den Familien und Freunden der über 80000 Coronatoten. Das sind doppelt so viele, wie im Syrienkrieg jährlich sterben. Es ist respektlos gegenüber Pfleger*innen und Ärzt*innen, die gerade um das Überleben ihrer Patient*innen kämpfen. 1/2“

      Aber es passt perfekt zu seiner antsemitischen Aussenpolitik bei der UN.

      Und das wird von all diesen „guten Deutschen“, die Kritik für das läppische #allesdichtmachen übrig haben, nicht kritisiert, obwohl es millionenfach schlimmer ist …..

      • Guten Deutsche fanden ja auch „Corona rettet die Welt“ gut und lustig, aber wenn es um Spott über autoritäre Massnahmen gegen Corona geht, das geht gar nicht, ist voll neben der Spur ….

        Ich bin den Leuten um Liefers schon allein deswegen dankbar, weil sie das heutige realexistierende deutsche Spiessertum in ganzer Pracht und Glorie gegen sich aufgebracht haben. Und wie wenig noch die Haltung gefunden haben, die Zähne zusammenzubeissen und rumzulügen, man dürfe ja nicht überregieren jetzt und ähnliche beschwichtigende Kommentare. Diese Leute haben sich allergrösstenteils schon nicht mehr im Griff.

  14. Pingback: Matze über nicht naive Männerfreunde in antisexistischen Zeiten | uepsilonniks

  15. April 14, 2021 China; Closure of online feminist groups in China sparks call for women to ’stick together‘ https://www.reuters.com/world/china/closure-online-feminist-groups-china-sparks-call-women-stick-together-2021-04-14/
    „…Douban, a popular social networking forum…Douban has closed at least eight feminist channels, citing extremism, and radical political views and ideological content, women’s rights supporter Zhou Xiaoxuan wrote on social media. …

    The deleted Douban channels included groups with links to the so-called „6B4T“ movement, a variant of feminism originating from South Korea that urges women to refrain from relationships with men, reject religion and stop buying products such as a corset that are hostile to the female gender.

    …“We should stick together,“ one Weibo user wrote. „Otherwise ‚The Handmaid’s Tale‘ will be our tomorrow.“

    • Hoffentlich greift da die chinesische Regierung durch und zerschlägt diesen westlichen Einfluss so rasch es geht. Ich würde die Mao Methode der Umerziehung auf dem Land vorschlagen, 5 Jahre Scheiße schippen sollte auch für die dümmste Feministin genügend Zeit sein, damit sich etwas Gehirn in ihrem ansonsten hohlen Schädel entwickelt.

      • Nein. Dies wird nur wieder als Angriff auf die feministische Frauenbefreiung angesehen werden, als Unterjochung. Ich bin dagegen Die Vulgäre Analyse staatlich Finanziert zu zensieren und dagegen Feministinnen zu zensieren.

        Dieses Denken drängte IMHO Hoffmann dazu in der Jungen Freiheit ein Interview zu geben, dieses Mund verbieten wollen geht mir auf den Senkel, von allen Seiten.

      • „5 Jahre Scheiße schippen sollte auch für die dümmste Feministin genügend Zeit sein, damit sich etwas Gehirn in ihrem ansonsten hohlen Schädel entwickelt“

        Die sind schon dabei.

  16. Meine Nerven! 35!
    https://www.dailymail.co.uk/news/article-9503305/Boyfriend-dated-35-women-arrested-fraud-Japan.html 23 April 2021
    Boyfriend who ‚dated 35 women and told each one he had a different birthday so he regularly received gifts‘ is arrested for fraud in Japan

    Takashi Miyagawa, 39, was arrested in Japan for allegedly defrauding 35 women
    The serial dater told each victim he wanted a serious relationship to receive gifts
    He also told each woman that his birthday fell on a different date of the year
    The women eventually banded together in February and reported him to police

  17. Die Geister, die sie riefen ….

    Das ist eine race to the bottom, eine Radiakalisierung auf Autopilot, die der Progressivismus immer war, von Anfang an. Und der Spiegel hat munter mitgezündelt und man wundert sich auf einmal, dass die Bude in Flammen steht. „Das haben wir ja gar nicht gewollt.“

    • Natürlich ist es jetzt gerade besonders schlimm, so dass es immer mehr Menschen nicht schaffen ihre Augen und Ohren zuzuhalten, um die extremen Diskursmethoden bei Linken nicht sehen zu müssen. Aber das geht jetzt schon 10 Jahre so. Schon damals wollten Feministinnen ihre Kritiker canceln, das hieß da nur nicht canceln, sondern Deplattforming, und der Kritik wurde auch nie mit Argumenten begegnet, sondern sofort mit ad hominem. Faktenbasierte Gegenargumente waren oft nicht mal als optionale Antwort in Betracht gezogen worden.

      Und nun haben wir den Salat. Jetzt schaffen es viele nicht mehr das allein den Rechten zuzuschieben und sich damit irgendwie selbst zu beruhigen.
      Meines Wissens nach haben es Rechte in den letzten 10 Jahren im Vergleich zu Linken so gut wie nie geschafft jemanden zu canceln. Sobald Linke es gemacht haben, wurde die wohl einfach dafür als Rechte gelabelt.

      • Dieser Kazim sitzt doch an der Quelle. Allein die Bekanntschaft mit seinen Kollegen hätte ihm doch klarmachen müssen, wie der Hase läuft. Aber wie das so ist: man selbst hält sich immer für sakrosankt und unantastbar, weil man ja dazugehört. Bis man nicht mehr dazugehört ….

  18. Am besten die Grünen wählen, dann bekommen auch wir die „sozialdemokratische“ oder „liberale“ Identitätspolitik, für die die Biden-Regierung zuallererst steht, die Durchsetzung der Gesellschaft mit „critical race theory“, „Klimaschutz“ und all den anderen Neototalitarismen.
    Linke oder SPD geht natürlich vom Ideologischen auch, wenn nicht sogar noch besser. Aber es ist unrealistisch, dass GRR am Ende regierungsfähig ist. Das werden die Grünen aber viel eher zusammen mit einem Juniorpartner CDU sein.

    Ich glaube, nie war eine BTW so spannend wie die nächste.

  19. Die Haltung der Nachrichten hier: es gibt doch eine kritische Auseinandersetzung mit der Corona-Politik der Regierung: was haben diese 50 Schauspieler also noch zu melden!?!?!

    Genau, die haben ihre Fresse zu halten, denn das beleidigt ja nur die Opfer von Corona …
    Was für eine widerwärtige, antidemokratische Gesinnung des ÖRR …
    Denk ich an Deutschland in der Nacht ….

    • Gnihihi.

      „Genau, die haben ihre Fresse zu halten, denn das beleidigt ja nur die Opfer von…“

      Woran erinnert mich nur diese Redewendung? Wo genau musste man noch „die Fresse halten“, damit die Opfer nicht beleidigt werden? Ich komm gerade nicht drauf, aber es hatte irgendwas mit Volksverhetzung zu tun, diese eine Sache, bei der auch die eine Seite immer nur Täter, die andere immer nur Opfer hat.

      • Die etwas neben der Spur verlaufender Hassausbruch „Halt die Fresse“ ist doch ganz klar mit dem Springer-Verlag/ Bildzeitung verknüpft, gegen die sich das richtet. Und diese verteidigen ja bekanntlich die #allesdichtmachen-Leute….

  20. Leute, wacht auf aus Eurem Schlaf. Die grünen Faschisten könnten die stärkste Partei werden. Das muss verhindert werden. Oder ist Euch ein „klimaneutraler“ Yoghurt wichtiger als Eure Freiheit? Wie dämlich kann man sein? Eine links-rot-grüne Regierung ist KEINE Alternative, sie ist unser Todesurteil!

  21. Eben! Die wollen den Import revolutionären Potenials. Eine andere Frage ist allerdings, ob die Rechnung aufgeht. Ich glaube, diese humanitären Rassisten unterschätzen die Leutchen, die sie „einladen“ wollen ganz erheblich 🙂

    Als angenehmer (und vorübergender) Nebeneffekt wird der Sozialstaat gegen die Wand gefahren und auf diese Weise diese Gefahr für Demokratie womöglich beseitigt, sicher aber geschwächt werden.

    Das wäre ein sehr guter Grund, die Grünen zu wählen 🙂

  22. Glaubt ihr Morddrohungem gegen die #allesdichtmachen-Macher würden dem Fass den Boden rausschlagen? Dann nehmt das hier zu Kenntnis, es geht tatsächlich immer noch wahnsinniger:

  23. „Umopfern“! Was für ein „Schmierlappen“. Sogar den Michael Wolffson bezichtigt er im angehängten nächten tweet des „Umopferns“….

    Wolffson schreibt übrigens, dass #allesdichtmachen nicht gut ankäme, „weil die meisten Deutschen, heute wie damals, eben keinen Sinn für Scherz, Satire und Ironie haben.“ Die gleiche Ansicht vertrat das Schwergewicht aller Literaturkritik, der legendäre Reich-Ranicki, was Wolffsons Ansicht natürlich stark unterstützt! Ich bin mir da viel weniger sicher, aber da ist schon was dran. Vor allem haben die linken Progressiven, die sich in letzter Zeit stark vermehrt haben, absolut keinen Sinn für Humor.

    Was Wolffson dann ganz allgemein über die Menschlichkeit des Humors sagt, das sollte man dreimal unterstreichen und geistig im Oberstübchen einrahmen:

    Wie mutig und nötig, dass jene Schauspieler es trotzdem wagten, denn: das Wesen der Komödie sowie von Scherz, Satire und Ironie ist bitterernst. Deshalb ist der Spruch so richtig: „Humor ist, wenn man TROTZDEM lacht.“ Durch das Lachen, durch den Scherz, wird der Schmerz überhaupt erst erträglich. Ohne Lachen zerbrechen wir. Erst recht in bitterernsten Situationen wie einer Pandemie. Mit Verharmlosung hat das nichts zu tun.

    Das ist zutiefst wahr. Und das ist das eigentliche Verdienst von #allesdichtmachen.

    Die moralisch-geschichtliche Lektion Wolffsons danach ist ebensowenig von schlechten Eltern:

    Der Jauchesturm gegen „#allesdichtmachen“ ist ein Rückfall in vormittelalterliche Zeiten, denn: Im Mittelalter hielten sich selbst die schlimmsten Fürsten Hofnarren. Sie durften Kritik üben und sich ungestraft über ihre Obrigkeit lustig machen.

    Ja, man könnte auch sagen, dass die schiere Barbarei aus diesem „Jauchesturm“ sprach, diejenige, die den Untergang Roms besiegelte („vormittelalterliche Zeiten“).

    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/wolffsohn-zu-allesdichtmachen-gegen-die-einheitsmeinung-76187180.bild.html

    Das wäre mein Favorit für den besten Kommentar zu #allesdichtmachen. Ich glaube schon, dass die Deutschen Ironie können und auch zu schätzen wissen. Der drohende Siegeszug des Linksprogressiven bedroht diese Kunstform sicherlich ganz erheblich. Aber was auch klar geworden ist: Ironie ist für diese Fanatiker das reinste Kryptonit und daher möglicherweise *die* Waffe der Wahl in der Auseinandersetzung mit Wokistan.

    • Kachelmann. Der am eigenen Leib erlebt hat, wie gerne die Medien zu Aasgeiern werden, sobald jemand vom allgemein akzeptierten Narrativ abweicht. „Die Corona-Maßnahmen sind absolut notwendig und die Einschränkungen der Freiheitsrechte solange hinzunehmen, wie die Regierung es für sinnvoll hält.“ – „Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger, und Frauen sagen immer die Wahrheit, wenn sie eine Vergewaltigung anzeigen.“

      Manche Menschen scheinen echt Probleme damit zu haben, aus eigenen Erfahrungen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

  24. mit h/t Arne H.:

    „Die Europäische Zentralbank (EZB) plant eine Konferenz, an der nur Forschungsarbeiten von Frauen zugelassen sind. Besonders klug ist das nicht. Der Plan spiegelt ein tieferes Malaise an der EZB-Spitze.“

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/bei-der-ezb-gilt-zugang-nur-fuer-frauen-ld.1612964

    Was ist davon zu halten? In privatem Rahmen können Menschen natürlich frei entscheiden, wen sie einladen möchten. Und ob ein Wanderverein nur Männer aufnimmt oder ein Schachklub nur Frauen, geht niemanden etwas an.

    Oh, das haben die Feministen und andere Identitäre aber jahrzehntelang ganz anders gesehen und regelmässig nach staatlicher Antidiskriminierung und Bestrafung solcher privaten Vereine geschrieen …

    Daher spricht grundsätzlich nichts gegen geschlechtergetrennte Zusammenkünfte von Ökonominnen oder Ökonomen. Wer das will, soll das machen. Ein Verbot wäre einer freien Gesellschaft unwürdig.

    Bei einer Institution wie der EZB liegen die Dinge aber anders. Sie übt mit öffentlichen Mitteln ein gesetzliches Mandat aus, ist also kein privater Akteur. ….

    Und damit ist dieser Sexismus der EZB ein handfester Skandal. Ist es natürlich auch so, denn angeblöich haben die Progressiven ja immer für „Gleichberechtigung“ gestritten, was ja immer mehr als zweckdienliche Lüge offenbar wird.

    Die Sache spiegelt ein tieferes Malaise. So scheint der EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Geldpolitik ein viel zu enges Feld zu sein. Die Ex-Politikerin will nicht Technokratin sein, sondern auch Identitäts-, Klima- oder Finanzpolitik betreiben.

    Dafür hat die EZB kein Mandat, schon gar kein demokratisch legitimiertes. Aber wie praktisch, wenn man sich einer vermeintlich progressiven Ideologie bedienen kann, die einem absolute Macht verspricht…

    • Die denken die stehen über den Gesetz und auch über den eigenen dummen Regeln, die sie anderen aufzwingen.

      Aber sollen sie machen, wenn nichts rauskommt oder nur Unsinn, sind eh wieder die Männer schuld.

  25. Dieter Nuhr: „Ich fand nicht, dass die Videos der Diskussion etwas Neues hinzufügen konnten. Eine Diskussion, die doch längst mit allen Argumenten von allen Seiten geführt wurde, auf so simple Art zu reduzieren, fand ich auch ein bisschen naiv.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article230645679/Dieter-Nuhr-Es-gibt-gute-Gruende-als-Kulturschaffender-die-Corona-Politik-zu-kritisieren.html

    Warum missrepräsentiert Nuhr die rein auf Humor abgestellten Aufführungen so? Hat er selbst keinen Humor?
    Auf jeden Fall ist der nicht ehrlich. Aber man muss ja mit der Zeit gehen …

    • Wo lebt der denn? Die Videos kamen etwa zeitgleich mit der Bundesmenschlichkeitsbremse raus, die rundum im Mainstream gefeiert wurde und mit der jeder Mensch als Schuldiger eingeordnet und deshalb nacht eingesperrt wird. Weil er sich ja gesetzeswidrig mit anderen Menschen treffen KÖNNTE.

      Das ist so ungeheuerlich, dass jede Kritik und Ironie ihre Berechtigung hat. Und das hat nichts mit Naivität zu tun, wenn jemand dafür sein mehr oder minder prominentes Gesicht zur Verfügung stellt.

      Naiv sind eigentlich nur die Schauspieler, die nach dem zu erwartenden Nazi-Framing und den Aggro-Twitter-Kommentaren eingeknickt sind, die Videos entfernen lassen und Abbitte geleistet haben.

      Wenn von Menschenverachtung und mangelnder Empathie gegenüber den Sterbenden und Toten die Rede ist (Kachelmann, Grütters etc. pp.), dann will ich von denen erstens mal wissen, was Empathie gegenüber Toten sein soll – und zweitens, warum sie den Sterbenden und Einsamen bei einer Covid-Mortalitätsrate von 0,15% weiterhin menschliche Kontakte vorenthalten wollen.
      Das ist nämlich in meinen Augen die eigentliche Menschenverachtung.
      In anderen Ländern und Kulturen ist es auch unter Corona selbstverständlich, dass Angehörige von ihren Liebsten in den letzten Stunden begleitet werden. In Deutschland zählt das nichts.

      Mich ekelt dieser herzlose bigotte Moralscheiß zunehmend an!

      • Deinem Kommentar kann ich voll zustimmen!

        Und wie bemerkte Jan Josef Liefers in dem vom WDR mit ihm durchgeführten (Inquisitions-)Interview so vielsagend:
        „Das letzte Mal, daß man mich „naiv“ nannte, war auf der Schauspielschule zu DDR-Zeiten…“

  26. die muss die Passage mit der Gleichstellung meinen, die von der Kohl-Regierung, oder?

      • hier ist jedenfalls das ganze Schwurbel-Leier Baerbocks, das gewundene Zitat:

        „…steht schon in unserem Grundgesetz, dass die Frage der Geschlechter in einer Gesellschaft, wo wir aber noch nicht bei kompletter Gleichberechtigung sind auch bei solchen Entscheidungen eine Rolle spielt.“ Baerbock bei Will dazu, ob sie Kandidatin wurde, weil sie eine Frau ist“

        Klarer Bezug auf die Lex Rita Süssmuth: Gleichstellung statt Gleichberechtigung bzw Identitärer Ständestaat statt Wahlfreiheit und Demokratie.

        • Allmählich festigt sich bei mir der Eindruck, dass Baerbock einfach nur doof ist und die Welt nicht versteht. Kommt mir vor wie eine von den Mädchen in der Schule, die immer sagten, was die Lehrer hören wollten. Und die Antwort einfach in die Klasse reifen, bevor man sich melden konnte.

          • Vor allem ist sie eine echtes Phrasendreschmachinengewehr. Die hört gar nicht auf mit ihrer Schnellschwurbelei, wenn sie mal in Schwung gekommen ist. Und dann, im Überschwang, baut sie diese Kobolde.

          • Das ist nicht doof, das ist sogar recht hinterfotzig klug. Da hat sie viel im Feminismus gelernt. Es geht einfach darum, solche Un- oder Halbwahrheiten immer wieder zu penetrieren und zu verbreiten. Giffey macht das auch, indem sie sehr clever permanent Gleichstellung statt der grundgesetzlich verordneten Gleichberechtigung einfordert. Durch diese Umwidmung wird eine neue Realität geschaffen, die erst platzen könnte, wenn einer wirklich mal im Grundgesetz blättert.
            Dem wird dann allerdings ganz schnell matriarchal-autoritär erklärt, dass die Geschlechterfrage im Grundgesetz nämlich ganz anders gemeint sei, wie man auch bei Giffey, Baerbock, Habeck oder der regierenden SPD nachlesen könne. Und fertig ist der Zirkelschluss.
            Die schaffen sich frei nach Pippi Langstrumpf einfach eine ihnen genehme Wirklichkeit. Denn sie haben gelernt, dass keiner wirklich widerspricht.

            Und vielleicht schon in fünf Jahren wird es Thema an juristischen Fakultäten sein, dass die Bevorzugung der Frau im Grundgesetz festgeschrieben ist, wie sie ja eindeutig aus diversen Interpretationen (Giffey, Baerbock et al) hervorgeht.

            Ich erinnere daran, dass das Verfassungsgericht beim Wehrdienst ausgelegt hatte, dass der Begriff „Dauer“ nicht unbedingt zeitlich gemeint sei, weshalb der Ersatzdienst dann verlängert wurde. (§12a GG: „Die Dauer des Ersatzdienstes darf die Dauer des Wehrdienstes nicht übersteigen.“)

  27. Super Faden, sehr lesenswert!

  28. Das ist das, was die mit den drei roten Blindenpunkten im Twitter-Profil nicht sehen wollen:

    Kann das sein, dass die mit den drei roten Punkten, die regierungstreue Kloppertruppe unser geliebten Regierung ist? Von denen immer so euphemistisch „Zivilgesellschaft“ genannt?

      • nomadland
        A woman in her sixties who, after losing everything in the Great Recession, embarks on a journey through the American West, living as a van-dwelling modern-day nomad.

        the father
        A man refuses all assistance from his daughter as he ages. As he tries to make sense of his changing circumstances, he begins to doubt his loved ones, his own mind and even the fabric of his reality.

        judas & the black messiah
        Bill O’Neal infiltrates the Black Panther Party per FBI Agent Mitchell and J. Edgar Hoover. As Party Chairman Fred Hampton ascends, falling for a fellow revolutionary en route, a battle wages for O’Neal’s soul.

        minari
        A Korean family starts a farm in 1980s Arkansas.

        one more round
        Four friends, all high school teachers, test a theory that they will improve their lives by maintaining a constant level of alcohol in their blood.

        ma reiney’s black bottom
        During a recording session, tensions rise between Ma Rainey, her ambitious horn player and the white management determined to control the uncontrollable „Mother of the Blues“.

        such dir was aus

  29. Das nennt sich „Jewish Studies“. Könnte man bestimmt auch „Critical Jewish Studies“ nennen. Wobei das „Jewish“ absolut austauschbar ist, hauptsache es geht immer um knallharten Antikapitalismus („Neoliberalismus“).

    Ich bin mir nicht sicher, aber „the Jewish continuity discourse“ scheint den Zionismus zu meinen, ein wirklich origineller Ausdruck, der zugegeben kreativen Erfindungsreichtum verrät, den man bei den Critical Studies eher nicht vermutet.

  30. Baebock macht damit klar: im Bundeskanzleramt soll die Partei regieren und keine Person. Wahrscheinlich werden die Grünen noch Reformen verlangen, dass jedes wichtige Amt im Staat „paritätisch“ zu besetzen ist (unter voller Entschädigung natürlich) oder so ähnlich.

    btw: Wenn Laschet schlau ist, dann macht stellt er seinen Wahlkampf auf die Atomkraft zur Rettung vor dem Klimawandel ab. Das ist sachlich einwandfrei und bringt die Grünen in eine nicht zu verteidigende fundamentalische Position, die für Nicht-hardcore-Grüne nur höchst irrational erscheinen kann. So könnte er die Grünen schlagen und sich die Kanzlerschaft sichern.

      • Ist dann wie mit Frauen beim Bund: Stehen Auslandseinsätze an, werden sie alle schwanger.

        Steht eine Krise an, sind Baerbock die Kinder gerade wichtiger.

    • Atomkraft ist in Deutschland unbeliebt, die Massenmedien würden kein gutes Haar an ihm lassen. Nach der Wahl könnte er so eine Strategie fahren, unter dem Risiko den grünen Koalitionspartner zu vergraulen, aber nicht davor.

      Atomkraft wird frühestens dann wählbar, wenn die Grünen die Energieversorgung an die Wand gefahren haben. Das kann noch dauern. Ehrlich gesagt wären mir andere Optionen auch lieber, ich brauch kein KKW in der Nähe.

      • Laschet hat schon gesagt, dass er die Grünen auf ihrem eigenen Feld (also Klimawandel) schlagen will. Wenn er das nicht so daher gesagt hat, dann ist es diese Strategie hier, mit der Atomkraft, mit der er das am einfachsten und sichersten erreichen kann.

        Die Gefahr besteht darin, dass die Atomkraft tatsächlich zu sehr dämonisiert wurde, als dass man sich an dieses Thema auch nur ranwagen darf. Aber das Thema Klimawandel wiegt sicherlich noch viel schwerer und auch fast jeder „Atom“-Hasser wird sich von einer *vorübergehenden* Umstellung auf Atomstrom (1-2 Jahrzehnte) überzeugen lassen, weil es doch die Welt retten würde! Da kann der limitierte Einsatz von Atomkraft eigentlich gar kein Problem mehr sein.
        Es ist vermutlich auch gar nicht schlecht, dass Laschet mit Atomkraft aus dem Schatten Merkels treten könnte, das gäbe ihm die Eigenständigkeit, die er nicht hättte, erschiene er weiter nur als Merkel-Jasager.

        • „auch fast jeder „Atom“-Hasser wird sich von einer *vorübergehenden* Umstellung auf Atomstrom (1-2 Jahrzehnte) überzeugen lassen, weil es doch die Welt retten würde“

          Du machst den Fehler, davon auszugehen, dass die Leute so denken und soviel wissen, wie du. Tun sie aber nicht!

          Die meisten glauben, dass man den Klimawandel in 1-2 Jahrzehnten auch problemlos ohne Atomkraft wegbekommt, also warum sollten die plötzlich zu Kernkraftfreunden mutieren? So lange die Dummenmedien eine „wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“-Strategie propagieren, werden viele potentielle Wähler gar nicht kapieren, was im Ernstfall auf sie zukommt. Wenn sie es dann merken, wird es zu spät sein. Das ist wie mit der Demographie, der Massenzuwanderung und der Frauenförderung…

  31. Lol. Aber wenn sich Frauen für Teilzeit oder Hausfrau entscheiden, dann tun sie das nicht freiwillig, nein sie werden natürlich ganz böse vom Patriarchat unterdrückt.

    • Ich bin mit dem SPIEGEL großgeworden. Der hatte immer einen ganz speziellen, eigenen Geruch, wie er da ausschließlich mit wenigen Schwarzweiß-Bildern bestückt auf dem Wohnzimmertisch lag. Ich konnte noch nicht mal richtig lesen.

      Die Fischer-Kolumne war das letzte, was ich vom SPIEGEL mochte.
      Jetzt müssen sie schon was Besonderes ausbuddeln, damit ich da mal wieder hinklicke. Aber das machen sie auch schon lange nicht mehr…

  32. Diese Szene hat mich so „getriggert“ wie selten was. Am allerschlimmsten finde ich dieses Duckmäusertum der Umstehenden, den Mangel an Zivilcourage. Allein das ist ein Schuss puren Adrenalins. Und: es war nie anders, früher war das keinen Deut besser.

    • Ja, solche Dinge kommen vor. Aber es gibt auch genügend Situationen wo jemand etwas macht, sich die Situation beruhigt und keiner darüber redet. Ich schreite bei solchen Dingen immer sehr gerne ein, einfach schon wegen des Adrenalinrausches den ich irre geil finde.
      Trotzdem werden solche Dinge auch in der besten Gesellschaft immer wieder vorkommen. Und die Bevölkerung die SOLL gar nicht einschreiten. Der Staat möchte das Gewaltmonopol behalten und bestraft Menschen die einschreiten, denn die Gefahr, dass dies eskalieren kann und gewalttätig gegenüber dem Helfer wird ist durchaus gegeben.

      • „Und die Bevölkerung die SOLL gar nicht einschreiten.“

        Also das glaube ich ist keine Erklärung für die feige Teilnahmelosigkeit, die man allenthalben beobachtet. Das kommt schon aus den Leuten selbst heraus. Ich habe das absolut zu hassen gelernt, als ich erkannte, dass diese Feiglinge zur Kompensation an Schwächeren ihre Frustationen auslassen. Ich glaube auch, dass genau das der Mechanismus ist, weswegen so viele jetzt meinen sich ungestraft über die #allesdichmachen-Macher hermachen zu können.

    • Deine woke Aufregerei um nichts, ist bemerkenswert. Wieviele „Umstehende“, die duckmäusern, siehst du denn? Ich seh eine blonde Frau. Wir kennen auch die Vorgeschichte nicht, bei antideutscher Propaganda nimmt man gerne Ausschnitte, erst Recht wenn es um Sachsen geht, gegen die darf straflos gehetzt werden (wir erinnern uns an das „Hasi du bleibst hier“-Video, in dem Ausländer erst provozieren und dann die Sachsen angeblich vollkommen grundlos Hetzjagden machten, die nie stattfanden). Antideutsche Lügenpropaganda nenn ich das.

      Die Sophia Maier, die sich hier echauffiert, hätte ja auch mal ihr Handy ablegen und helfen können, oder war sie gar nicht dabei und bringt das nur aus virtue signalling-Gründen?

      Interessant auch die Frage, wie du das mit anderer Täter-Opfer-Verteilung bewerten würdest, sagen wir ein orthodoxer Jude, der einen Pali beschimpft und tritt? Kommt sowas in Israel nie vor?

  33. „Die 50 Schauspieler und der Regisseur #Brueggemann machen gerade die unangenehme Erfahrung, dass Meinungsfreiheit in 2021 nur noch für die „richtige Meinung“ gilt. So kann man sich zwar als Andersdenkender gerade noch äußern, nicht aber ohne krasse Konsequenzen für
    Beruf, Privatleben und gesellschaftliche Existenz. Dabei ist es relativ egal, ob es um die Coronakrise, die Asylfrage, das Klima oder irgendein anderes Thema mit politischer und gesellschaftlicher Bedeutung geht. Dahin sind wir auf einem ganz einfachen Weg gekommen:
    Wir haben zugelassen, dass (um einmal eine grüne Formulierung zu nutzen) die „falschen“ Menschen in Medien, Politik, Behörden und staatlichen Institutionen Lenkungsmacht erlangt haben. Und davon viele. Journalisten mit aktivistischer Agenda statt des Anliegens neutral und
    umfassend aufzuklären. Wir lassen sie gewähren und alimentieren sie großzügig mittels Haushaltsabgabe.
    Politiker, von Bund bis Kommune, deren Vorhaben mindestens eine umfassende Systemänderung ist und die Aktivisten in ihrem Sinne mit Steuergeld versorgen. Wir haben sie gewählt.
    Lehrer, die ihre Position nutzen, um Kinder von klein auf, auf die „richtige Linie“ zu bringen statt sie zu selbstständig denkenden, kritischen Menschen zu erziehen.
    Und nicht zuletzt eine Kultur- und Medienszene, bei der „Cancel Culture“ (früher sagte man Scheiterhaufen dazu),
    zum guten Ton gehört. Man fand über die Jahre nichts dabei, die Menschen mit „falschen“ Meinungen in die rechte Ecke zu stellen und öffentlich zu diffamieren. Der Ton wurde immer schärfer, die Toleranz zog sich zurück. Nicht so schlimm, es traf ja die, die es nicht besser
    verdienten für ihr vermeintlich rückständiges Gesellschaftsbild oder ihre Kritik an unguten polit-medialen Verflechtungen. Jetzt machen plötzlich auch Menschen, die das nie für möglich gehalten hätten (man gehört doch zu den Guten! Den „Richtigen“!), die unangenehme Erfahrung,
    was wir zugelassen haben: Eine intolerante, rücksichtslose Haltungselite in Politik und Medien. Die den Sieg der Grünen im September 2021 auf Teufel komm raus, herbeischreibt, weil deren politische Führung den nächsten Schritt ermöglicht
    . Die alle abweichenden Meinungen
    cancelt (Scheiterhaufen) und dafür sorgt, dass jeder sich zukünftig dreimal überlegt, ob eine Äußerung der eigenen Meinung Morddrohungen gegen die Familie & den persönlichen Ruin wert sind oder man lieber schweigt. Bestrafe 50, erziehe viele. Willkommen im neuen Deutschland, Ben.“

  34. https://www.welt.de/politik/ausland/article230682395/Sofagate-Von-der-Leyen-sieht-sich-als-Frau-diskriminiert.html

    Drei Wochen nach dem diplomatischen Eklat bei ihrem Türkeibesuch hat EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen schwere Vorwürfe erhoben und mit Nachdruck die Gleichstellung von Frauen gefordert. Nur weil sie eine Frau sei, sei sie nicht ihrem Amt gemäß behandelt worden, sagte von der Leyen am Montag im Europaparlament. „Ich fühlte mich verletzt und alleingelassen, als Frau und als Europäerin.“ ….

    …. „Dies zeigt, wie weit der Weg noch ist, bis Frauen als Gleiche behandelt werden“, sagte von der Leyen. Sie selbst sei privilegiert, weil sie sich wehren könne. Millionen Frauen, die täglich verletzt würden, könnten dies jedoch nicht. Tausende viel schlimmere Zwischenfälle würden nie bekannt.

    Die Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen sei ein wichtiges Instrument dagegen, sagte von der Leyen. Der Rückzug der Türkei aus dem Vertrag sei ein furchtbares Signal. Doch sei es auch nicht akzeptabel, dass einige EU-Staaten das Abkommen noch nicht ratifiziert hätten und andere über eine Abkehr nachdächten. „Gewalt gegen Frauen und Kinder ist ein Verbrechen, wir müssen es als Verbrechen benennen“ und ahnden.

    An die Adresse der Türkei sagte sie, der Respekt für Frauenrechte sei wichtige Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Dialogs und die Ausweitung gemeinsamer Programme. …..

    Also bis zum nächsten Mal, wo diese prinzipienfesten und aufrechten Deutschen wie die Leyen den nächsten Islamfaschisten in den Allerwertesten hinten reinkriechen, um sich dann heuchlerisch über Kleinigkeiten zu echauffieren. Für die antidemokratische Istanbul-Konvention am Parlamenten vorbei legitimiert war der Diktator und sein Istanbul gerade gut!

    • Und unermüdlich sind diese rückgratlosen Waschlappen in ihrem Bemühen um jeden Preis neues „Vertrauen“ mit der Türkei aufzubauen!

      Es ist die Erniedrigung durch Gewaltmenschen wie Erdogan verbunden mit der permanten eigenen Selbsterniedrigung, die diese Leute dann so hass- und ressentimenterfüllt gegen die kleinste Abweichung in ihren eigenen Reihen macht! Da können diese erbärmlichen Feiglinge dann mutig sein….

      Erdogan wird sich freuen und eines Tages wird er dann in Europa einmarschieren und die von der EU werden sich ganz dolle wundern.

  35. Supergeniales Zitat von Enzensberger, hier im Faden von:

    twitter.com/CordsenKnut/status/1281522047865233409

    Das vollständige Zitat des Fadens:

    Woran die Debatten-Kultur gerade auch in diesem Medium krankt, ist die Furcht davor, von unerwünschter Seite Applaus zu bekommen. Darüber hat Hans Magnus Enzensberger in den „Einzelheiten“ 1962 bereits geschrieben: „Die Angst vor dem ‚Beifall von der falschen Seite‘
    ist nicht nur überflüssig. Sie ist ein Charakteristikum totalitären Denkens.“ Enzensberger weiter: „Kritik setzt die Widersprüche des Wirklichen voraus, setzt bei ihnen ein und kann von Widersprüchen selbst nicht frei sein. Hierauf macht aufmerksam, was man ihr als den‘
    Beifall von der falschen Seite‘ zum Vorwurf macht. Jeder, der sich überhaupt öffentlich äußert, wird ihn zu hören bekommen; kaum einer, der nicht dann und wann versucht wäre, jenem Beifall aus dem Wege zu gehen, Rücksicht auf ihn und auf alle die
    zu nehmen, die ihm zur Last legen, wofür er nicht haften kann: die Meinung seiner Zuhörer. Leicht zu sehen, daß Kritik sich unter ihren heutigen Bedingungen taktisch verhalten, oder verstummen muß. […] Auch daran, wieviel Ansichten von der Realität möglich seien, bleibt
    von vornherein kein Zweifel. Nur bis zwei darf gezählt werden. Die Rede vom falschen Beifall bezieht sich auf eine streng symmetrische Welt, aus der die Farben verbannt sind; auf immer dasselbe Feld, das weiße, versucht sie den Kritiker zu ziehen
    Dort mag er reden, solange er will. Seine Parteigänger haben keine Zeit, ihm zuzuhören. Sie sind vollauf damit beschäftigt, im schwarzen, im feindlichen Feld nach Anzeichen des Beifalls Ausschau zu halten. Auf diese Weise machen sie ihre Feinde zu Schiedsrichtern
    ihres eigenen Redens. Unerheblich, was an den Worten ihres Sprechers wahr oder unwahr ist; Kritik, die sich taktisch auf solche Spielregeln einläßt, sich ihnen beugt, wird vollends fungibel. Was dem Gegner nützt, muß unterbleiben:
    Worauf dieser Satz hinausläuft, das wird an seiner Umkehrung klar: Was der eigenen Seite nützt, geschieht. Die Struktur beider Sätze ist totalitär. Die Redensart vom Beifall, der von der falschen Seite komme; die Aufforderung, der Kritiker habe sich vor ihm zu hüten:
    sie zeigen an, wie weit sich […] totalitäre Schemata in unserm Denken ausgebreitet haben. […] Wie lebendig, und tödlich, diese Formalismen in Deutschland sind, lehrt jeder Blick auf die gegenwärtige Publizistik.“ HME, 1962

    „vollends fungibel“ ist die perfekte Beschreibung der Moral der postfaktischen linken Dogmatik.

  36. Die AOC, die sonst mal mit KZ-Vergleichen um sich wirft, findet tatsächliche antisemitische Gewalt in NYC keine Rede wert, da aus dem eigenen Lager. Übel.

  37. Sozusagen der französische Attila Hildmann:

    In der Türkei muss ein Nest von denen sein, wie die alle dafin flüchten.

    In das Land, dem sich die EU an den Hals schmeisst, wohlgemerkt! Ist das nur dumm oder nicht schon vollkommen hirnamputiert?!

    • >In das Land, dem sich die EU an den Hals schmeisst, wohlgemerkt!
      Die EU hat IMHO weit über €400 Milliarden Kredite an die Türkei vergeben, die sie auch wieder haben wollen (GER Nr. 1 oder zumindest unter den ersten 3). Auch gibt es Verflechtungen und Zusammenarbeit die für manches Klientel bei Streit große Verluste bedeuten würde.

      Dies ist meine Theorie über die Arschkriecherei gegenüber der Türkei.

      • Ich schätze, dass es > 1000 Mia, also eine Billion sind, wie man mal aus dem WSJ erfuhr. Das ganze muss irgendwie off balance sheet sein, denn in den Banken taucht das nicht auf, was der @schuldensühner /Welt neulich berichtet haben (als keine grossartige türkische Exposition der Eurozonen-Banken, es waren nicht mal lausige 100 Mia). Also könnte das bei der KfW sein, das wäre dafür die ideale front. Oder die Landesbanken. Wahrscheinlich von NRW, der gleiche Standort wie die Erdogan-Zentralmoschee.
        Ich glaube auch, dass es der Hauptgrund ist für das ganze Kuscheln mit dem Erdogan. Man hat ihn von Anfang an politisch aufgebaut und nun will man sein Geld zurück, das Loch in den Kassen ist einfach zu gross. Erdogan wird einen Teufel tun und inflationiert munter, um seinen Staatsapparat zu finanzieren, was natürlich die Kredite verunmöglicht zu bedienen (natürlich in Euro).

  38. Ich schneide heute einige alte Zöpfe ab, mir reichts!

    Ich habe gerade die Kündigung an die IG Metall aufgesetzt. Grund: Unterstützung der Antifa, Kampf gegen rechts, Kampf für „Gleichstellung“ und Diversität. Ich glaub die spinnen! Deren Hauptzahler sind alte weiße Männer! Sollen sie genauso eingehen, wie die verfluchte Verräterpartei SPD!

    Aus der katholischen Kirche trete ich auch endlich aus, aber erst, wenn man wieder ohne Termintheater zum Standesamt gehen kann (man muss das persönlich oder über Notar machen). Grund: F-lingshilfe, ich hab mal geschaut, wieviele Millionen die darin versenken und ärgere mich nun, so lange gewartet zu haben. Kirche für Islamisierung und unsere Marginalisierung, weg damit!

    • Ich habe den kK-Verein bereits vor 41 Jahre verlassen, und mich mit einer Zwischenstation bei den Evangelen dann endgültig aus deren Fängen verabschiedet.
      Eine weise Entscheidung damals, angesichts dessen, wie z.B. ein Kindsmißbrauchs-„beschwichigender“ Kardinal Wölki ein F*…ingsboot zum anbetungswürdigen Mysterium stilisierte, indem er die „Flucht aus Ägypten“ mit den Worten kolportierte: „Jesus würde heute in einem F*…ingsboot sitzen“:

      oder wenn ich mir die Brechreiz auslösende Impfkampagne dieses „katholischen“Kult-Tempels anschaue und anhöre:
      Katholische Kirche bei Wewelsburg: „Impfe mich Gott!“:

      • Ja, Aufreger und Gründe für einen Austritt gab es auch zu meiner Kindheit schon genug.

        Ich sehe das ein bisschen differenzierter, weil jede ausreichend große Organisation ihre Spinner und Verbrecher hat. Das ist ärgerlich, aber unvermeidbar und ich möchte auch gar nicht in der Position sein, sowas zusammenhalten zu müssen, da ist man jeden Tag zu Kompromissen gezwungen, bei denen ich nicht mehr ruhig schlafen könnte (weshalb ich auch nie Politiker werden könnte). Man merkt das schon im ganz Kleinen, in der Lokalpolitik oder als Vereinsvorstand, da legen viele nach außen nette Leute plötzlich ihre Maske ab und wedeln mit dem Messer.

        Ich bin in der DDR aufgewachsen und die Kirche war identitätsstiftend für mich, gerade weil meine Familie Opposition war. Ich habe (anders als an staatliche Organisationen) viele positive Erinnerungen an meine Kindheit und kirchliche Veranstaltungen. Das ist ein Teil von mir, den ich nicht leugnen kann und auch nicht missen möchte.

        Auch gesellschaftlich war sie, wenn auch nicht immer eine positive, so doch eine tragende Säule, von der Bewahrung der Schrift, der Verwaltung des Landes, bis hin zu unserer westlichen Moral bildet sie einen nicht wegzudenkenden Grundstein. Die Kirche hat auch immer Seelsorge getrieben, für Kranke und alte Menschen, sie hat die historischen Kirchen-Gemäuer am Leben erhalten usw. auch wenn ich sie mittlerweile eher als Unternehmen betrachte, gibt es diesen Teil auch, aber er wird m.E. immer unwichtiger, während der hässliche Anteil nach wie vor wuchert und sogar den eigenen Glauben und die eigenen Gläubigen bereitwillig verrät, so wie unsere Politik ihr Volk.

        Die Entwicklung deprimiert mich zutiefst und ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber ich denke, die Zeit der Kirchen ist vorbei und ich hoffe, dass die positiven Aspekte der damit größtenteils verlorengehenden Weltanschauung über kurz oder lang durch eine viel weiter gefasste und im besten Fall sogar naturwissenschaftlich fundierte (jenseits des vulgären Materialismus) Weltanschauung aufgegriffen werden. Die Ansätze dazu sind m.E. schon erkennbar.

        • „Ich bin in der DDR aufgewachsen und die Kirche war identitätsstiftend für mich, gerade weil meine Familie Opposition war. Ich habe (anders als an staatliche Organisationen) viele positive Erinnerungen an meine Kindheit und kirchliche Veranstaltungen. Das ist ein Teil von mir, den ich nicht leugnen kann und auch nicht missen möchte.“

          Ja, dem kann ich zustimmen, und auch mich haben diese positiven Grundsteine für mein Leben geprägt, die ich auch mit Verabschiedung aus dem Verein nicht „ad acta“ gelegt habe

          „Auch gesellschaftlich war sie, wenn auch nicht immer eine positive, so doch eine tragende Säule, von der Bewahrung der Schrift, der Verwaltung des Landes, bis hin zu unserer westlichen Moral bildet sie einen nicht wegzudenkenden Grundstein. Die Kirche hat auch immer Seelsorge getrieben, für Kranke und alte Menschen, sie hat die historischen Kirchen-Gemäuer am Leben erhalten usw. auch wenn ich sie mittlerweile eher als Unternehmen betrachte, gibt es diesen Teil auch, aber er wird m.E. immer unwichtiger, während der hässliche Anteil nach wie vor wuchert und sogar den eigenen Glauben und die eigenen Gläubigen bereitwillig verrät, so wie unsere Politik ihr Volk.
          Die Entwicklung deprimiert mich zutiefst und ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber ich denke, die Zeit der Kirchen ist vorbei und ich hoffe, dass die positiven Aspekte der damit größtenteils verlorengehenden Weltanschauung über kurz oder lang durch eine viel weiter gefasste und im besten Fall sogar naturwissenschaftlich fundierte (jenseits des vulgären Materialismus) Weltanschauung aufgegriffen werden. Die Ansätze dazu sind m.E. schon erkennbar.“

          Diese fatalen Entwicklungen sehe ich ähnlich, und diese sind mir keineswegs gleichgültig.
          Aber angesichts dieser be- und erdrückenden Entwicklungen, und zumal in einer Zeit der „Individualisierung“, ist das einzelne Individuum mit einer ethischen Fundierung umso mehr gefragt, und diese überzeugend vorzuleben und umzusetzen. Dafür ist auch der Aufbau einer belastbaren familiären Kleingruppe wünschenswert, die ihrerseits ein „Magnet“ sein kann, für Menschen, die nach Orientierung suchen.

  39. Islamisten instrumentalisieren den Holocaust – mit Unterstützung von Wissenschaftern

    https://www.nzz.ch/feuilleton/wenn-sich-antisemiten-als-neue-juden-inszenieren-waere-widerspruch-gefragt-stattdessen-erhalten-sie-unterstuetzung-von-wissenschaftern-ld.1604691

    Hinter der Legende von den islamischen «Ersatzjuden» (Pascal Bruckner) steht mittlerweile eine ganze Wissenschaft, die selbst von bekannten Historikern legitimiert und verteidigt wird, trotz ihrem hohen politischen Missbrauchspotenzial.

    Die heutige Angst vor dem Islam, die sogenannte «Islamophobie», so lautet die Kernthese dieser Theorie, funktioniere nach den gleichen Prinzipien wie der Antisemitismus – und die Muslime hätten die Juden als Lieblingsfeind der europäischen Fremdenhasser und Rassisten abgelöst.

    Ein bisschen mager und sehr fokussiert auf wenige Einzelpersonen um den einschlägigen Prof Benz. Als wäre die Szene in den USA zB oder in GB nicht schon viel, viel weiter.
    Auch in Deutschland wäre noch so einiges über manche „Antisemitismusbeauftragten“ zu verlieren.

    • In Folge davon macht die USA schon antisemitische Präsidialpolitik:

      The Biden administration is embracing the 20th anniversary of the antisemitic UN Durban conference (Obama boycotted the 10th)

      „No one ever thought that the Biden administration would be worse than the Obama administration concerning Israel. This is worse.“

      https://elderofziyon.blogspot.com/2021/04/the-biden-administration-is-embracing.html

      „This coming September, the UN plans to hold a 20th anniversary meeting for Durban, Durban IV, where the original anti-Israel statement will be reconfirmed.“

      „The only way to deal with Durban IV is to completely boycott it as was done for Durban III. Anything less than that it condoning the message of Durban. The US, in its zeal to appear like a leader in the anti-racism movement, appears to be willing to change its principled position that Durban was wholly unacceptable.“

  40. Auch die Katholen beugen sich – mit wehenden Fahnen – dem neuen Totalitarismus:

    Das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) verwendet künftig in seinen Äußerungen „geschlechtersensible bzw. -gerechte Sprache“. Am Samstag stimmte die ZdK-Vollversammlung dem Antrag „Geschlechtervielfalt in Wort und Schrift“ zu und verwendet somit in seiner Kommunikation künftig das „Gender-Sternchen“. Zudem wird angeregt, auch im mündlichen Sprachgebrauch eine inklusive Formulierung „durch eine Pause an der Stelle des Sternchens“ auszudrücken.

    https://www.katholisch.de/artikel/29574-zdk-kuenftig-mit-geschlechtersensibler-sprache-und-gender-stern

    Man glaubt an die Magie des Wortes (nicht ganz abwegig für sie, denn immerhin fängt die Bibel so an)

    „Da Sprache Denken und Bewusstsein bestimme, werde durch einen sensiblen Sprachgebrauch „aktiv zur Gleichberechtigung aller Menschen“ beigetragen, so der Beschluss weiter.“

    Na klar, die Katholen sind bei jeder Schweinerei ganz vorne mit dabei, angefangen beim Nationalismus, der zum 1. WK führte. Und dieser progressive Wahn hat das Zeug zu einem Dritten.

  41. „Es wäre geradezu widersinnig, würden Mittel für die politische Bildung auch an verfassungsphobe Stiftungen gehen, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht aktiv unterstützen oder gar gegen ihre Akzeptanz arbeiten und sie ganz oder teilweise ablehnen“, heißt es in dem 58 Seiten umfassenden Eckpunktepapier der Bildungsstätte.

    Dann müssten die Parteien, die die Gleichstellung und die verfassungsfeindliche Parite wollen, von der Förderung sicher ausgenommen werden, allen voran die Grünen, die ja ohnehin eine institutionell sexistische Partei sind, die damit schon lange gegen die FDGO verstösst ….

    Der grüne Volker Beck & die links-identitätspolitische Anne-Frank-Stiftung (die keine Skrupel haben, den Namen Anne Frank so zu instrumentalisieren) haben das zusammen lanciert. Sie hoffen wohl, dass sie damit das mit der verfassungswidrigen Gleichstellung weisswaschen können (vermtlich ist die AfD nicht das wirkliche Ziel).

    Statt verfassungsfeindlich benutzen sie den idiotischen Begriff „verfassungsphob“, der ja ganz eindeutig von der identitätspolitischen Demagogie („islamophob“) inspiriert ist. Ob ihnen die Ironie entgangen ist, dass die CDU neulich das orwellsche „Demokratieförderungsgesetz“ der SPD verweigerte, weil die „demokratiefördernden“ Organisationen der „Zivilgesellschaft“ so verfassungsphob waren, dass sie dieser keine Gefolgschaft leisten wollten?

    „Der Staat, so Autor Volker Beck gegenüber LTO, müsse seine Feinde nichtfinanzieren.“

    Richtig so, die Grünen sind ganz sicher Teil des abzuschneidenen antidemokratischen Ballastes.

    Den israelischen NGO Monitor und seine Erkenntnisse zur antisemitischen Agitation der deutschen Parteistiftungen sollte man unbedingt auch berücksichtigen, weiterer Trouble nicht nur für die Grünen.

  42. Das ist der neue Feminismus. Der ist der pure Sexismus und hat mit Gleichberechtigung nichts mehr zu tun.
    Analog gibt es einen neuen Antirassismus, der aber in Wirklichkeit ein neuer Rassismus ist.
    Auch der Antisemitismus ist zurück in neuer Verpackung.

    Und alles gehört zusammen wie Pech und Schwefel und bildet die Trinität des progressiven Intersektinalismus.

  43. Bringt 7 Menschen um, darunter ein 10 Monate altes Kind… aber SIE IST DAS OPFER!!!

  44. Frauen im Sport tun das was Frauen in den Medien tun, was das ist was Frauen in der Filmbranche tun, was sich mit dem deckt, das Frauen in der Politik tun … sich selbst zu Überhöhen und gleichzeitig als Opfer aufführen.

  45. common sense:

  46. https://www.thecollegefix.com/barnard-college-instructor-discusses-blowing-up-and-gassing-whites-in-coming-race-war/

    Barnard College instructor discusses blowing up and gassing whites in coming race war April 26, 2021

    A Barnard College English instructor was featured on a Canadian radio show earlier Monday in which he discussed blowing up and gassing white people in an imagined race war.

    …Schlanger told her guest that, as a Jewish person whose “grandparents survived the Holocaust,” she was speechless upon hearing the passage. Remarkably, she then apologized to Philippe: “I wanted to say to you that I’m so sorry that your experience of the world made you feel that way.”

  47. Why no one watched the Oscars

    https://unherd.com/thepost/why-no-one-is-watching-the-oscars/?=frpo

    ….. No one likes being lectured to by someone who is a thousand times richer than them. It’s incredibly irritating, but more importantly it’s also an inappropriate setting for politics.

    The difference between the totalitarian political mindset and the liberal one is that the former wants their ideology everywhere, all the time, so that there is no escape: they want social justice causes discussed in children’s books, they want it at football matches, they want it in the office, they want it endlessly disseminated in schools.

    There are appropriate places for politics, and there are spaces where it should be avoided, because it’s rude and arrogant to assume everyone agrees with you.

    People living in democracies can surely expect to have neutral, non-political settings where they can enjoy themselves without highly contentious issues being raised? Otherwise, who can blame them for switching off?

  48. Biden ist ein klarer Rassist und jeder, der das nicht sehen will oder kann, ist vermutlich auch schon auf dem Weg dahin, in den neuen Rassismus

  49. Gute Zusammenfassung:

    Der Hass der Linken auf den Westen ist so gross, dass sie die Islamofaschisten als ihre Freunde ansehen. Der 11. September hat die Linke eingenommen und muss vom Standpunkt der Islamisten der grösstmögliche Erfolg sein. Was falsches und verkehrtes Mitleid nicht alles anrichten kann ….

  50. Was für ein A*sch muss man eigentlich sein, um zu verleugnen, dass Selbstständige, Freiberufler, Gastronomen und dergleichen die Hauptgebeutelten der Krise sind?!
    Das liegt wohl daran, dass diese Stände in den Augen von Kommunisten wie Riexinger ohnehin keine Existenzberechtigung haben….
    Derweil macht der ÖRR ungehemmt Stimmung für eine Aufstockung des Lohns fürs Pflegepersonal, als seien die nicht auch schon durch die garantierte Regelmässigkeit ihrer Zahlungen privilegiert genug. Aber so kauft man sich Stimmen, bzw versucht es.

    Und diese Leute sprechen dann immer kackfrech von „Solidarität“ in der Gesellschaft, wo sie nur ihre ganz eigenen und wenig mit der Allgemeinheit kompatiblen Vorstellungen im Sinn haben.

    Wir bräuchten eine Partei, die die vollkommen ineffektiven und selbstbezüglichen „Sozialsysteme“ möglichst schnell und möglichst radikal zusammenstutzt und entschlackt. Das wäre auch der allerbeste Schutzmassnahme, den man für Demokratie und freiheitliche Gesellschaft jetzt ergreifen kann. Ohne den Sozialstaat wird es die Pest der totalitären Identitätspolitik sehr viel schwieriger haben sich auszubreiten!

  51. Diesen Quatsch hatten wir ja, in Form eines Taz-Interviews mit Zimmerer. „Omnizid“ kannte ich noch nicht, sieht aus als wäre das nicht mehr steigerungsfähig. Noch schlimmer als Femizid! Und so ein blosser Genozid unter Freunden, ja das, das kommt schon mal vor.

  52. schöner Text!

    https://www.achgut.com/artikel/die_feinde_der_offenen_gesellschaft_machen_sich_kenntlich

    Dieses westdeutsche, genügsame Establishment, das sich behaglich in den Nischen des sonntäglichen Tatorts eingerichtet hat, wo die Anderen dem Spiel der Einen im sprichwörtlichen Altbau im Prenzlauer Berg folgen (Der Mörder ist immer der Manager/Unternehmer/Rechte), wo man sich freundlich den Kochkünsten der Hausherrin bei Champagner und Chianti hingibt und sich in der Selbstgewissheit des Lifestyle-Ökosozialismus wiegt und die Realität geflissentlich übersieht, wenn sie dem eigenen Weltbild widerspricht.

    Diese idyllische Insel der Selbstgewissheit ist zerstört. Unwiderruflich. Ausgerechnet die Hohepriester der allsonntäglichen Selbstbestätigung haben sich an die Spitze der Bewegung gestellt: diejenigen, die dem letzten öffentlich-rechtlichen Gassenhauer ihren Ruhm verdanken, die Hauptrollen im „Tatort“ spielen und durch die edlen Villen in den teuren Vororten streifen und die bösen Kapitalisten verhaften.

    Das Fazit ist das beste zur ganzen #allesdichtmachen – Causa:

    Wer die 53 Videos nur als Protest gegen die inkonsistente und falsche CORONA-Politik versteht, greift zu kurz. Das wird wahrscheinlich auch den Autoren gerade und langsam gewahr. Es geht um die Wiederherstellung der offenen Gesellschaft und einen offenen Wettbewerb um die richtigen Lösungen anstelle politischer Glaubensbekenntnisse. Das hat die Feinde der offenen Gesellschaft auf den Plan gerufen. Sie haben sich aus der Deckung gewagt und müssen nun damit leben, dass wir wissen, wer sie sind.

    Und vor allem: es gibt viel mehr davon als man so gedacht hätte und sie lassen sich nicht so leicht, durch Zugehörigkeit zum Identitätspolitik-Denken, erkennen.

  53. Hab‘ schon einiges gelesen, der Thread fast prägnant zusammen, was bei einem Woke-Mob-Angriff getan werden kann und passiert.

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