Männer zu Respekt gegenüber Frauen erziehen, damit sie nicht vergewaltigen

Mich erreichte eine Frage:

Hast Du jemals was dazu geschrieben, wie man am besten gegen die  „man muss Jungs nur Respekt gegenüber Mädchen anerziehen, damit sie als Männer keine Frauen vergewaltigen“-Nummer argumentiert?

Und ich fand erst einmal keinen Artikel, der dazu passt.
Daher hier mal ein Brainstorming

  • Zunächst erst einmal vergewaltigen die aller wenigsten Männer. Von einer Notwendigkeit „Die Männer“ zu erziehen kann daher keine Rede sein
  • Natürlich sollte man insgesamt seine Kinder, Jungs oder Mädchen, dazu erziehen, dass sie niemanden zu etwas zwingen, Grenzen von Leuten akzeptieren und diesen keinen Schaden zufügen. Das ist allgemeines vernünftiges Verhalten für eine funktionierende Gesellschaft
  • Sexuelle Belästigungen entstehen durch Mißkommunikation, Unbeholfenheit, Fehleinschätzungen der Lage, die unterschiedlichen Einstellungen der Geschlechter zu Sex aber natürlich auch aus Boshaftigkeit oder einer Scheißegalhaltung in der Hinsicht, dass man billigend in Kauf nimmt sie zu belästigen
  • Die letztgenannten sind sozial stark schädlich und zeugen von einem gewissen Charakterschwäche, die erstgenannten sind häufig eher Wissenslücken, wie man es besser macht. Wer flirten kann, die Signale deuten kann und Eskalationsreinfolgen einhält wird weit weniger Probleme haben und verursachen
  • „Respekt“ ist in der Hinsicht ein wenig sagender Begriff. Er wird dadurch erschwert, dass Frauen selten selbst eskalieren und durchaus Neins taktisch einsetzen bzw in gespielten oder leichten Widerstand einen Reiz der Verführung oder ein Signal für nicht zu leicht zu haben sein sehen. Oder wie es in diesem Artikel so schön heißt „Erotik braucht eine kleine Hürde„. Wer in „Respekt“ jedes unterlassen einer nicht ausdrücklich erlaubten Handlung sieht gibt Steine statt Brot und bewirkt vielleicht sogar eher, dass jemand übergriffig wird als wenn deutlich wird, dass man mit der passenden Sensibilität da herangehen muss. 

Was würdet ihr zu dem Thema sagen?

72 Gedanken zu “Männer zu Respekt gegenüber Frauen erziehen, damit sie nicht vergewaltigen

    • … and toys will be toys…
      Es soll ja Frauen geben, die gerne Sex haben und dann hinterher behaupten es war nicht uneinvernehmlich. Die Gina-Lisa dieser Welt benötigen dann Videos um damit medial ganz groß rauszukommen oder die Unterstützung von Ministerinnen. Egal, wer die Definitionshoheit über den Begriff „Vergewaltigung“ hat, bestimmt wer die „Schuld“ dafür trägt, also alle Nicht-Menstruierende.

  1. Ist es nicht so, dass diverse Studien und Statistiken meinen die Mädchen/Frauen wenden mehr grenzüberschreitenden, übergriffigen Zwang und Druck in der Beziehung an als Jungs/Männer?

    Dies kann man sogar gesamtgesellschaftlich betrachten und kommt auf einen überragend größeren Berg an Männlichkeitsverurteilungen und -vorwürfen.

    • Stichwort relationale Gewalt.
      Wird leider gesellschaftlich nicht so beachtet bzw medial verarbeitet. Penisträger bräuchten einfach ihr eigenes #metoo.

  2. Respekt ist keine Einbahnstraße.
    Was spricht dagegen, sowohl Mädchen als auch Jungen einen angemessenen Respekt gegenüber allen Menschen vorzuleben?

    Und als Argumentationshilfe die Frage umdrehen: „man muss Mädchen nur Respekt gegenüber Jungen anerziehen, damit sie als Frauen Männer anständig und fair behandeln“

  3. Das würde ich als „Erziehung für Fortgeschrittene“ ansehen.

    Leichter ist es sicherlich, Frauen beizubringen, ihre Kinder nicht zu ermorden.

    Sobald man das geschafft hat, kann man mit den gesammelten Erfahrungen garantiert auch das Männerproblem effizient angehen.

  4. Muss man Männer eigentlich auch zum Respekt vor dem Eigentum anderer erziehen? Ich meine, die überwiegende Mehrzahl der Einbrecher sind Männer …

    Warum hört man das nie?

    Weil diejenigen, die Männer gegen Vergewaltigung erziehen wollen, einfach nur bigotte Männerhasserinnen sind?

    • Wenn du „Einbrecher“ auf „Ressourcentransferierer“ erweiterst, hat es sich bereits mit der „überwiegenden Mehrzehl“

      • Vor allem ist mir ja auch sehr bewusst, dass diese Leutchen, die Männer erziehen wollen, auch immer so ein grundsätzlich negatives Verhältnis zu allem Eigentum haben (ausser zu ihrem eigenem natürlich, nebst ihrer Privilegien).

    • Ich meine, die überwiegende Mehrzahl der Einbrecher sind Männer …

      … die damit die Luxusansprüche ihrer Frauen befriedigen, weil die Typen ihre Weibchen nur wegen der vielen Geschenke bei sich halten können. Welche charakterlose Opportunistin nimmt schon einen Einbrecher/Verbrecher als Befriedigenden,… äh, meine natürlich als Zahlaffen.

  5. Dazu auch noch mal aus dem Fänger im Roggen:

    „Nein heißt Nein“ und der Fänger im Roggen

    S.52

    Was dieser Mensch für eine Technik hatte! Erst fing er an, ihr zu schmeicheln, mit einer ruhigen, aufrichtigen Stimme – so als ob er nicht nur ein besonders hübscher Bursche wäre, sondern auch ein netter, aufrichtiger Bursche. Mir wurde schlecht, nur vom Zuhören. Das Mädchen sagte immer wieder: „Nein – bitte nicht. Bitte nicht so. Bitte.“ Aber er redete immer weiter mit dieser ruhigen aufrichtigen Abraham-Lincoln.Stimme auf sie ein, und schließlich war nur noch eine fürchterliche Stille hinten im Wagen. Es war wirklich schlimm. Er hat es wohl damals nicht mit dem Mädchen gemacht, aber er war nah dran.

    Verdammt nahe.

    S. 92

    Einmal war ich ziemlich nahe daran. Aber meistens, wenn man nah dran ist, sagt sie man solle aufhören. Mein Fehler ist, dass ich dann wirklich aufhöre. Die meisten anderen hören nicht auf, aber ich kann das nicht. Mann weiß nie, ob die Mädchen wirklich wollen, dass man aufhört, oder ob sie Angste haben, oder ober sie einfach nur sagen, man solle aufhören, damit man selber schuld ist und nicht sie. Jedenfalls höre ich immer auf. Mein Fehler ist, dass sie mir leid tun. Die meisten Mädchen sind so dumm, meine ich. Wenn man sie eine Weile küsst und so weiter, kann man zusehen wie sie den Verstand verlieren. Sobald ein Mädchen richtig in leidenschaftlich wird, ist sie nicht mehr bei Trost. Ich weiß nicht. Wenn sie mir sagen, ich solle aufhören, höre ich auf. Ich bereue das jedesmal, nachdem ich sie heimgeleitet habe, aber ich mache es doch immer so.

    • Natürlich heißt ein „Nein“ auch „Nein“. Die liberale Gesellschaft basiert auf gleichgerichtete Willenserklärungen der Rechtssubjekte. Und ein „Nein“ ist da eben eindeutig. Aus welchen Gründen mein Gegenüber dies erklärt oder wie ernst er dies meint, ist nicht mir zurechenbar und findet in der inneren und damit für mich nicht mit ausreichender Gewissheit zu deutenden Sphäre eines anderen Menschen statt . Ich muss immer annehmen, dass der erklärte Wille auch der tatsächliche Wille ist, ansonsten ist dies unvereinbar mit den Prinzipien der Rechtsordnung..

      • „Und ein „Nein“ ist da eben eindeutig.“

        Nein ist nicht eindeutig. Weil Kommunikation nie nur wörtlich erfolgt. Das ist ja auch in vielen Fällen ganz eindeutig:

        Ein gehauchtes oder lüsternes Nein hat eine ganz andere Bedeutung als ein strenges „NEIN!“. Ein Nein kann bedeuten, dass man ein Signal sendet, dass man keine Schlampe ist, es kann bedeuten, dass der andere sich mehr bemühen soll, es kann bedeuten „ich möchte heute rummachen und dir einen erotischen Widerstand leisten, bei dem ich es spannend finde, wie weit du mich bringen kannst, ich bin zwar eigentlich geil, aber es gehört sich ja nicht am ersten Abend mit dir zu schlafen, ich habe mir extra die Beine nicht rasiert, damit ich mich selbst besser unter Kontrolle halten kann, weil ich eigentlich auch mit dir schlafen will, aber mich wegen der sozialen Regeln und meinem Ruf zurückhalten muss“

        „Ich muss immer annehmen, dass der erklärte Wille auch der tatsächliche Wille ist, ansonsten ist dies unvereinbar mit den Prinzipien der Rechtsordnung..“

        Lol.
        § 133 BGB sieht das etwas anders:

        https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__133.html
        § 133 Auslegung einer Willenserklärung
        Bei der Auslegung einer Willenserklärung ist der wirkliche Wille zu erforschen und nicht an dem buchstäblichen Sinne des Ausdrucks zu haften.

        Und § 157 BGB hält auch dagegen:
        https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__157.html
        § 157 Auslegung von Verträgen
        Verträge sind so auszulegen, wie Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte es erfordern.

        Maßgebend dazu bereits das Reichsgericht, gefolgt vom Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung:
        Der Haakjöringsköd-Fall
        https://de.wikipedia.org/wiki/Haakj%C3%B6ringsk%C3%B6d-Fall

        Aber freut mich, dass du mal wieder reinschaust, wenn ich die IP richtig zuordne 🙂

    • Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Wobei noch besser fand ixh die Szene mit der Nutte, das war genial.

      Im Zusammenhang mit Belästigung sollte man aber das Gedicht zu rate ziehen, auf dem der Buchtitel basierrt. Da geht es ja, auch wenn Holden das denkt, nicht um einen Mann, der Kinder fängt, sondern um die Dorfmatratze.

  6. Es ist keine Überraschung, dass das Erziehungswesen versagt, wenn man das gewaltige Diversitätsproblem in der Branche betrachtet. Nur Quotenregelungen können hier helfen!!!1elf

    • Ja, das ist das Kernproblem der Forderung: „es müssen Männer zu Respekt gegenüber Frauen erzogen werden!“.

      Zerlegt man „eine Nachricht unter vier Aspekten oder Ebenen (…): Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell“ nach von Thun, dann ist der Aspekt der Selbstoffenbarung („Was ich von mir selbst kundgebe“) des erziehenden Geschlechts in zwei Teilen: „1. Irgendwer muss Männer zu Respekt gegenüber Frauen erziehen, denn wir sind 2. dazu nicht in der Lage.“
      Es ist ein Eingeständnis des eigenen Scheiterns, ohne dies tatsächlich einzuräumen.
      Stattdessen wird das Problem mit einem Appell wieder der Gesamtgesellschaft übereignet, in der Frauen als ausschließlich Betroffene eines Problems verhandelt werden, aber nicht als Teil des Problems, das sie via Dominanz im Erziehungssektor jedoch sind.
      Der eigentliche Appell lautet demzufolge ebenfalls in zwei Teilen: „1. Männer müssen Männer zu Respekt gegenüber Frauen erziehen, weil wir 2. nicht dazu in der Lage sind!“

      • @crumar
        „Es ist ein Eingeständnis des eigenen Scheiterns, ohne dies tatsächlich einzuräumen.“

        Stimmt genau! Und das ist wenig verwunderlich, denn das die öffentliche Meinung bestimmende ungenannte Dogma des Feminismus ist, dass Männer eine grundsätzlich schlechte Natur haben und eigentlich unerziehbar sind. Es ist das übliche „concern trolling“ der Feministen, die ihren Hass auf die Männer den Zuhörern nicht einfach vor die Füsse kippen, sondern so tun, als würden sie sowas wie Anteilnahme zeigen und Problemlösungen offerieren.

        • @Alex

          „(D)enn das die öffentliche Meinung bestimmende ungenannte Dogma des Feminismus ist, dass Männer eine grundsätzlich schlechte Natur haben und eigentlich unerziehbar sind.“

          Darüber kann und sollte man noch einmal meditieren, denn ein weiteres feministisches Dogma sagt, Männer hätten historisch Frauen als Bestandteil der Natur angesehen und Männer als Bestandteil der Kultur.
          Während Kucklick zahlreiche Beispiele auflistet, in denen der (Selbst-) Vorwurf lautete, Männer wären durch ihre Triebe (vielfach: Sexualtrieb) gesteuerte Wesen, die zu ihrer Zivilisierung (= Erziehung) der Frauen bedürfen.
          Was damit den Sachverhalt genau umgekehrt darstellt und „Frau“ immerhin eine „historische Mission“ gibt. Die Idee, dass Männer von „Natur aus verderbt“ und unerziehbar sind, lässt dann aber an eine Leerstelle und die Absicht des Appells ins Leere laufen.
          Warum sollte sich etwas ändern, wenn ich vorher dessen Unveränderbarkeit festgestellt habe?
          Das klingt dann nach einer Theorie der Ohnmacht.

          Wir kennen den Satz: „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“
          Aber stell dir vor, du hast gar keinen Hammer und siehst trotzdem überall Nägel… 😉

          • „Warum sollte sich etwas ändern, wenn ich vorher dessen Unveränderbarkeit festgestellt habe?“

            Ich denke, die wollen gar nichts ändern. Die wollen unterjochen, beherrschen und kontrollieren! Und die angeblich verworfene Natur des Mannes ist die Begründung dazu. Und bemüht haben sie sich ja lange genug, mit Appellen wie „Erzieht die Männer“. Sie werden irgendwann sagen, dass das niemand hören wollte und immer in den Wind geschlagen wurde. Und nun endlich wären sie ja gezwungen Zwangsmassnahmen einzuläuten.

            Das Gerede ist nur dazu da, später mal autoritär durchgreifen zu können.

  7. Die isolierte Forderung, Männer zu Respekt gegenüber Frauen zu erziehen, ist fragwürdig.
    Wenn es basierend auf einem frühkindlich gesund-entwickelten Urvertrauen in der Erziehung verabsäumt wurde, anderen Menschen generell mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen, dann stellt sich die Frage, wie logisch und ethisch fundiert die Umsetzung dieser eingeschränkten Forderung sein kann, um dauerhaft und konsequent wirksam sein zu können.
    Daß man Sozio- und Psychopathen, wenn überhaupt, dann nur bedingt zu einem respektvollen Verhalten gegenüber anderen Menschen mittels Erziehung bewegen kann, steht auf einem anderen Blatt.

  8. Ein wenig ist das ja wie Magie – ich erzeuge Respekt, dann gibt es keine Vergewaltigungen mehr.
    Ich glaube nicht daran, das ist zu einfach. Jemand kann Null Respekt vor der Frau haben, aber einen Heidenrespekt vor deren Mann: Er wird sie niemals vergewaltigen. Und dann – egal welcher Respekt-„Status“ vorliegt, man denke eine Sondersituation, und dann könnte es doch dazu kommen. Ich konstruiere mal: Schwacher sexuell ausgehiungerter Mann und die hoch verehrte äußerst respektierte sagenhaft erotische Schönheit liegt drogenbedröhnt halbnackt vor ihm herum, einsame Insel u.s.w. – dusslige Konstruktion, aber ich musste überhöhen, um die Idee deutlich zu machen.

    Aber sein wir faír: Letztlich gehts immer nur darum, die Auftretenswahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Verhalten zu verschieben. Aber da würde ich den Respekt gegenüber frauen dem allgemeinen Respekt gegenüber allen unterordnen. Ginge es nur um Frauen, dann müsste es im harten Islamischen Bereich aber auch in Indien drastisch mehr Vergewaltigungen nehmen als anderwo, wo die Stellung der Frau höher ist. Was also ist Respekt?

    Wahrscheinlich gibt es keine universelle einfache Antwort, zumal auch das Wort „Vergewaltigung“ nicht so einfach ist, wie es auf den ersten Blick aussieht. Vom Wort, vom Inhalt, von den Folgen her. Und da die Leute stets und immer versuchen, die Sexualität ihrer Mitmenschen zu kontrollieren, ist auch das Außenherum ein wichtiger Faktor.

    Wahrscheinlich müsste man eingrenzen, in welchem Kontext die Frage zu stellen ist. Also ich meine jetzt z.B. Verhaltenspsychologie, Politik, Juristerei u.s.w. – die einfachste Antwort haben die, die auf Basis von Wunschdenken arbeiten, speziell die harten Ideologien. Aber mit denen ist das natürlich die langweiligste Diskussion.

  9. Ich würde eine einfache Gegenfrage stellen:

    Glaubst du, dass ein/e Vergewaltiger/in deswegen vergewaltigt, weil die Eltern es versäumt haben, in ihrer Erziehung die Vergewaltigung angemessen zu besprechen. Also wenn sie dem Kind klar gesagt hätten, es ist was ganz Schlechtes, einen anderen Menschen mit Gewalt dazu zu bringen, alles zu tun, was man will, dann wäre dieses Kind heute kein Vergewaltiger?

    Glaubst du allen Ernstes, dass auch nur ein/e Täter/in bei der Tat sich fragt: Was würden meine Eltern/meine Lehrer jetzt denken? Oh, die haben nie gesagt, dass ich Respekt vor anderen Menschen haben soll, also geht das hier bestimmt in Ordnung.

      • Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass sich alle Vergewaltiger/innen (mit Ausnahme von einem sehr kleinen Anteil psychisch schwerkranker Menschen) darüber bewusst sind, dass sie gerade etwas Schlechtes und Verwerfliches tun und sich trotzdem dafür entscheiden. Manche werden sich Ausreden suchen („ist doch eh eine Schlampe“ / „Männer wollen doch sowieso immer Sex, also auch jetzt gerade“), um das eigene Verhalten vor sich selbst zu rechtfertigen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur ein normal denkender Mensch sich während einer Vergewaltigung denkt „ich tue gerade etwas, das absolut okay geht“.

  10. Respekt ist für Feministinnen eine Einbahnstraße. Nur Männer müssen diesen vor Menstruierenden haben. Vermutlich weil die heilige Blutung mit Blutungserscheinungen in der katholischen Kirche gleichgesetzt werden. Aber welch ungläubiges Wichtl bin ich denn, dies beurteilen zu können? Kann ja auch nicht beurteilen, deuten, erkennen, was eine Vergewaltigung ist. Das können nur die Opfer (w/d), Twitterschlampen und (haben wir gestern bei Arne gelernt) die feministische belehrte Juristin (m/w/d). Deshalb brauchen Männer (m/d) auch keinen Respekt, sondern eine Videokamera zur Beweisaufnahme und einen guten Juristen (m/d).

  11. Ganz einfach: Man muss Mädchen nur Respekt gegenüber Jungs anerziehen, damit sie als Frauen keine Männer vergewaltigen.

    Wer zustimmt ist cool, wer sich empört ist Sexist. Demjenigen das mitteilen. End of.

  12. Ich würde sagen, dass das in jeder zivilisierten Gesellschaft der Standard ist und allein die Aussage es wäre nicht so, für eine starke Wahrnehmungsverzerrung spricht. Dass es Regelverstöße immer gab und immer geben wird, sollte jedem Menschen mit Bodenhaftung klar sein, wäre es nicht so, bräuchte man keine Polizei und Justiz, keine Psychiatrie und keine Gefängnisse.

  13. Ich bin mir nicht sicher, ob es auf diese komische These eine vernünftige Gegenargumentation geben kann. Wenn mir eine Feminista mit sowas käme, würde ich nachfragen „Wie definierst Du hier Respekt? Gib mal ein Beispiel.“

    Aber ernsthaft kam mir noch nie eine Feminista mit derartigen Lösungsvorschlägen. Es ging eher immer in die Richtung „Jungs/Männer sind halt so“ oder in Richtung „Öfters/Strenger bestrafen“.

    Was ja aus Frauensicht auch völlig logisch ist. Denn dieses schöne Instrument für frau, sich im Zweifel für einen Beischlaf selber völlig entschulden zu können und eine übergeordnete Instanz zu haben die dann die Rache übernimmt, will frau ja nicht aus der Hand geben. Wäre ja blöd.

  14. Ich stell mir das so vor. Männer, denen nicht beigebracht wurde, nicht zu vergewaltigen, treffen sich am Stammtisch und prahlen mit ihren Taten. Sie brüsten sich, wie oft sie Frauen vergewaltigt haben, klopfen sich gegenseitig auf die Schultern und wer die meisten Kerben an der Gürtelschnalle hat, gibt eine Runde aus. Ich als aufgeklärter Mann, der gelernt hat, nicht zu vergewaltigen, gehe dann hin und sage: Jungs, das ist nicht okay, das darf man nicht. Sie schauen mich an, echt? Hat uns niemand gesagt. Doch sag ich, ist verboten, sollt ihr nicht machen. Antwort: danke für die Info, dann machen wir das natürlich nicht mehr. Gut, das du uns das gesagt hast.

  15. Sexuelle Belästigungen entstehen durch Mißkommunikation, Unbeholfenheit, Fehleinschätzungen der Lage, die unterschiedlichen Einstellungen der Geschlechter zu Sex aber natürlich auch aus Boshaftigkeit oder einer Scheißegalhaltung in der Hinsicht, dass man billigend in Kauf nimmt sie zu belästigen

    Das ist naiv. Verbale oder körperliche sexuelle Gewalt gibt es, wenn Menschen als Kinder genauso behandelt wurden.

    Und man muß sich schon wirklich saudumm stellen, wenn man das leugnet.

    Eltern, die ihre Kinder schlagen, wurden? Richtig: auch als Kind geschlagen.

    Hier gibt es zwar genug Leute, die diese tausendfach kasuistisch und semantisch nachgewiesenen Zusammehänge leugnen, aber für die, die ein bißchen intelligenter sind, hier ein Artikel, in dem der Fall eines Sexualstraftäters beschrieben wird, der (symbolisch) auf sehr ähnliche Weise als Kind sexuell mißbraucht wurde, wie er dies dann seinen späteren Opfern antat.

    Wie doof muß man sich eigentlich stellen, um diese Dynamiken zu leugnen?

    Kindheit, Hass und der Zwang zu töten

    (Sexuelle) Gewalt wird es nicht mehr geben, wenn es keine (sexuelle) Gewalt mehr gegen Kinder gibt.

    Feministinnen tun sich mit diesen Zusammenhängen besonders schwer, da sie ein Schlaglicht auf den sexuellen Mißbrauch durch Mütter werfen.

    • Du und deine fixe Idee.

      „(Sexuelle) Gewalt wird es nicht mehr geben, wenn es keine (sexuelle) Gewalt mehr gegen Kinder gibt.“

      Es wird immer Gewalt geben, auch gegen Kinder.

      „Hier gibt es zwar genug Leute, die diese tausendfach kasuistisch und semantisch nachgewiesenen Zusammehänge leugnen“

      Kasuistisch und semantisch nachgewiesen? Klingt irgendwie… sehr seltsam.
      Natürlich gibt es solche Zusammenhänge mit Gewalt in der Kindheit, m.E. leugnet die niemand, was wir anzweifeln, ist die von dir ständig unterstellte Monokausalität.

      Aber vielleicht kannst du uns ja überzeugen, indem du Statistiken anbringst, Statistiken, die bei allen untersuchten Sexualstraftätern ausnahmslos einen entsprechenden Zusammenhang nachweisen konnten…?

      • Warum sollte jemand seine KInder schlagen, wenn er selbst nie als Kind geschlagen wurde?

        Ich bin immer wieder schockiert, wie extrem dumm sich die Leute stellen. Lies mal den verlinkten Artikel, bevor du irgendeinen Unsinn verzapfst.

        Die behauptete Monokausalität existiert nun einmal. Ich leugne keineswegs, daß es auch andere Faktoren wie z.B. Armut etc. gibt.

        Dies sind aber nur Faktoren, die irrelevant werden, wenn man selber als Kind keine Gewalt erfahren hat. Dann schlägt man seine Kinder nämlich auch dann nicht, wenn man arm ist oder dergleichen. Es gibt schlicht keine anderen Kausalitäten für Gewalt an Kindern außer der selbst erfahrenen Gewalt.

        Bevor Ihr psychologischen Analphabeten hier Euer Maul aufmacht, solltet Ihr Euch vielleicht einfach mal ernsthaft mit dem Thema beschäftigen und z.B. den verlinkten Artikel oder Bücher von Alice Miller lesen.

        • „Warum sollte jemand seine KInder schlagen, wenn er selbst nie als Kind geschlagen wurde?“

          Überforderung? Choleriker? Geistesstörung? Alkoholismus? Drogensucht?

          Außerdem ist „Kinder schlagen“ nicht dasselbe wie Kinder mißbrauchen. Entscheide dich mal für was.

          „Ich bin immer wieder schockiert, wie extrem dumm sich die Leute stellen.“

          Ich bin immer wieder schockiert, wie monokausal manche denken und dann auch noch andere unverschämt beleidigen, die ein weiteres Spektrum sehen…

          „Dies sind aber nur Faktoren, die irrelevant werden, wenn man selber als Kind keine Gewalt erfahren hat. Dann schlägt man seine Kinder nämlich auch dann nicht, wenn man arm ist oder dergleichen. Es gibt schlicht keine anderen Kausalitäten für Gewalt an Kindern außer der selbst erfahrenen Gewalt.“

          Du kannst sie aber nicht mit Statistiken belegen? Wieder nur Glaubenssätze aus deiner Richtung?

          Und nochmal: es ging nicht nur um „Kinder schlagen“, wo das vielleicht noch am ehesten zutrifft. Sondern du verallgemeinerst das regelmäßig auf alle möglichen sexuellen Vorlieben bis hin zu Vergewaltigungen und FÜR DIE kann es eine Menge Ursachen außerhalb der Kindheit geben oder willst du das auch abstreiten?

          „Bevor Ihr psychologischen Analphabeten hier Euer Maul aufmacht, solltet Ihr Euch vielleicht einfach mal ernsthaft mit dem Thema beschäftigen und z.B. den verlinkten Artikel oder Bücher von Alice Miller lesen.“

          Weißt du, was das Hauptproblem an deiner Behauptung ist? Dass damit die Eltern, unter Umständen vollkommen zu Unrecht, unter Generalverdacht geraten, wenn das Kind sich daneben benimmt.

          Ich kannte einen Jungen der sich chronisch mit anderen anlegte und schlug. Wurde der von seinen Eltern regelmässig verprügelt? NEIN. Rein zufällig kenne ich nämlich dessen Familienverhältnisse, er wuchs bei einer alleinerziehenden Mutter auf, die unsere Lehrerin war. Eine Lehrerin, die einfach nicht streng sein konnte, denn bei der herrschte nie Ruhe. Sie war immer nur weich. Dem Junge fehlte einfach ein männliches Vorbild und die Mutter konnte bei dem keine Grenzen mehr ziehen. Geraten so Typen in die falschen Kreise, sind die zu sonstwas fähig.

          Dir fehlt entweder die Lebenserfahrung, wenn du derart auf Monokausalität abfährst oder du hast da selbst ein schlecht verarbeitetes Erlebnis im Hintergrund, was dich so fanatisch darauf herumreiten lässt. Es wirkt, mit Verlaub, teilweise einfach lächerlich, insbesondere wenn du dann (ohne nennenswerte Belege für deine Behauptungen zu bringen) einen auf großen Psychologen machst und andere beleidigst.

  16. Das ist doch wieder eine selektive Herausnahme möglicher Verbrechen, die meist von Männern begangen werden. Mal eine Gegenfrage:
    Wie kann man Frauen zu Respekt gegenüber Kindern erziehen, damit sie diese nicht körperlich und seelisch misshandeln oder im Kindergarten mit Kissen ersticken oder im Säuglingsalter einfach umbringen? Solche Taten passieren ähnlich oft.

    Die Antwort: Nein, man kann die Menschen so nicht erziehen, auch nicht KZs oder Umerziehungslagern. Solche Taten wird es immer geben.

    Man kann allerdings eine umfassende Ausgangssperre verhängen, damit die Menschen nicht mit anderen Menschen in Kontakt kommen – und dadurch versuchen zu gewährleisten, dass sie im Kontakt mit anderen an denen keine Verbrechen verüben können (oder illegale Partys feiern).
    So schützt man alle Menschen vor den möglichen seltenen Taten anderer Menschen. Leider schützt nicht mal das die kleinen Kinder vor ihren Müttern. Die müsste man auch separatisieren…

  17. Also ich persönlich mache nichts mehr, wenn eine Frau “ nein“ sagt. Ich mache sogar nichts, wenn sie mir nicht klar sagt, dass sie das will.
    Früher mit einer gewissen Wut, ich werde aber immer gleichgültiger und lenke meine Energie auf andere Gebiete. Datz 2 Dinge: ja Frauen sind passiv und das veebaut manche Chancen, ABER sie haben trotzdem mehr Interesse.

    Ich bleibe aber immer höflich und distanziert.

  18. Am Besten mit einer Gegenfrage: Muss man dann auch Muslime zu Respekt gegenüber Nichtmuslimen erziehen, damit sie nichts in die Luft sprengen?

    • Da kannst du einfach beim Original bleiben!

      Also: sollten Muslime zu Respekt gegenüber Frauen erzogen werden?

      Man hört ihn schon, den Reflex der versammelten linken „Religionskritiker“: Aber dann die Christen auch, die waren immer so schlimm bei ihren Keuzzügen ….

      • Ja, die Kreuzzüge waren schlimm.

        Ist das eine Rechtfertigung für Gewalt an Menschen, die nicht an Kreuzzügen beteiligt waren?
        Die Römer waren auch schlimm, hier in Germanien. Was kann ein heutiger Römer dafür?

        Die Franzosen waren auch schlimm hier in der Pfalz. Meine französischen Nachbarn waren nicht dabei.

        Ich habe keinem Juden ein Leid zugefügt, hoffe ich zumindest. Was kann ich für den Schlamassel damals?

        Ich habe auch nie eine Frau vergewaltigt. Was habe ich mit Vergewaltigern gemein?

        Ich habe nie eine Bank überfallen. Sind ja meistens Männer, die das tun. Was habe ich mit denen zu schaffen?

        • „Ist das eine Rechtfertigung für Gewalt an Menschen, die nicht an Kreuzzügen beteiligt waren?“

          Ne, das ist doch der typische Verweis auf die Sünden des Christentums, wenn Linksextreme den Islam verteidigen. Die sind doch immer so total heuchlerisch und können jede Kleinigkeit beim Christentum verdammen und dafür steht „Kreuzzüge“ geradezu paradigmatisch.

        • Man kann Kreuzzüge und Co. durchaus als Beweis dafür sehen, dass das Christentum auch scheiße* ist, zumal die heutigen Christen zwar deutlich besser sind, aber auch weniger religiös, und, wieviel Scheiße/Gutes eine Religion mit sich bringt, sollte ja davon abhängen, welche Rolle sie im Leben ihrer Anhänger spielt, wie wichtig sie ihnen ist. Das bedeutet nicht, jemanden für die Taten seiner Vorfahren verantwortlich zu machen, und eine solche Ursachenanalyse ist in bezug auf alle Religionen nötig, um herauszufinden, ob es Religionen gibt, die besser nicht existieren sollten. Aber:
          Das Argument „Die Christen/Christentum doch auch“ ist trotzdem Unsinn, denn, auch wenn das Christentum überhaupt nicht besser oder sogar schlimmer sein sollte (das ist durch Obiges nun nicht bewiesen worden), ist das kein Argument FÜR den Islam oder GEGEN Islamkritik. Da muss der Islam schon für sich selbst sprechen, was er eben zurzeit NICHT tut. Außerdem ignoriert dieses „Argument“ (v.a. wenn von DEN Christen und nicht vom Christentum die Rede ist) völlig, dass das heutige Christentum deutlich weniger schlimm ist als das der Vergangenheit (anstatt dies nur auf die geringere Religiosität zurückzuführen), eine Tatsache, die bedeutet, dass Christentumskritik zurzeit deutlich WENIGER wichtig ist als Islamkritik.

          *Hierbei kommt es auf den Durchschnitt an, eine Religion muss nicht jeden ihrer Anhänger gut/schlecht machen, um gut/schlecht zu sein, sondern nur die Zahl solcher Anhänger erhöhen, gegenüber der Zahl die sich ganz ohne Religion ergäbe. Ebenso muss sie nicht immer gleich gut/schlimm sein, sondern muss es nur im historischen Mittel. Welche Religion am besten ist oder überhaupt keine, ergibt sich daraus, unter welchen Umständen die Zahl guter Menschen am höchsten ist.

    • Der ist echt gut 🙂

      Ich kenne ja viele (Ex)Muslime und die würden diesen Satz alle sofort unterschreiben.

      Gestern sagte ein sehr gläubiger Moslem: Gott ist allmächtig und wenn er strafen will, dann braucht er die Muslime dazu nicht. Er schickt euch die Grünen.

      • Na logo, deshalb war der 9/11-Anschlag für die Islamisten auch ein voller Erfolg, denn dies hat den mea culpa-Wahn des Westens tatsächlich getriggert. Ohne 9/11 gäbe es bestimmt keinen derzeitigen Siegeszug der critical race theory durch die US-amerikanischen Institutionen.

        • Tja, da war der Westen nicht auf Zack.

          In den Schuhen von Bush hätte ich die USA frei von Moslems gemacht. Wäre doch fair gewesen. Sie hassen uns, also sollen sie nach Afganien gehen. Was wollen diese Leute im Westen? Sie wollen uns nicht, wir wollen sie nicht, Warum sind die hier? Und warum werfen wir die Woken nicht mit raus? Wer brauchst die?

          • Blöderweise sind sie die Amis in Afghanistan auch nicht los, denn der Ami will die Welt beherrschen. Oder sagen wir mal so: wollte es damals. Mittlerweile hat er realisiert, dass mehr als Eindämmung bei Russland und China nicht möglich ist (daher wahrscheinlich auch der aktuelle Truppenabzug aus Afghanistan).

            Es waren übrigens auch die Amis, die Taliban und Mudschaheddin groß gemacht haben:
            https://www.gegenfrage.com/usa-taliban-mudschaheddin/

        • „In den Schuhen von Bush hätte ich die USA frei von Moslems gemacht.“
          Also das geht mir doch ein bisschen zu weit. Es gäbe allerdings tatsächlich eine Situation, in der es passieren könnte, dass sich die Menschen für so etwas entscheiden (und man könnte sie dann auch nur schwer dafür verdammen, da man ja ein Recht auf Selbstschutz vor großen Gefahren hat, auch wenn man Unschuldige dafür abschieben muss):

          https://phys.org/news/2021-04-states-armed-anti-police-insurgency.html

          Wobei allerdings, wenn das, was der Artikel prophezeit, eintritt, natürlich nicht Rassismus dafür verantwortlich wäre, sondern die Propaganda der Medien.

        • Ja, soll ja tatsächlich Leute geben, die daran glauben, dass Moslems die Türme zerflogen haben, wider jeder Logik, wider der Statik, wider den zahlreichen Widersprüchen und Gegenbeweisen.

          Man muss es nur oft genug wiederholen. Wer hat eigentlich WTC7 in die Luft gesprengt (das dritte Gebäude)? Auch in Freifallgeschwindigkeit), waren das ebenfalls Moslems?

          Bush war ein Verbrecher, das Imperium hat das inszeniert, um zwei Länder überfallen zu können. Im Zentrum (der Besitzer der Türme) einer von deiner Ethnie, der zum Zeitpunkt des Anschlags schon die Nachfolgebauten in Planung hatte und kurz vorher die Türme doppelt gegen Anschläge versichert hatte (m.W. bei mind. einem deutschen Versicherungskonzern). Du glaubst die Amis wäre die Guten, die mit der Moral, das mag aufs einfache Volk auch zutreffen, aber Regierung, Militär und Dienste sind Psychopathendurchseucht, es gibt nicht den geringsten Grund, die in Schutz zu nehmen!

          Aber von daher hast du schon Recht, der mea-culpa-Wahn wurde durch 09/11 verstärkt, schließlich triggerte das zwei neue Kriege. Dabei ist die amerikanische Bevölkerung selbst auch nur Opfer, Opfer einer Mafia, die den Staat gekapert hat und die Bürger auspresst.

  19. Kinder zu Respekt erziehen ist doch so eine überkommene altbackene rechte Soße dachte ich. Wird nicht Jordan Peterson deswegen angegriffen? Ich dachte es wäre total wichtig diese Menschlein einfach aufblühen zu lassen und allgemein Sexualität total zu enttabuisieren?

    Jaja das ist ein bisschen plakativ, aber wenn ich Kinder hätte und die männlich wären würde ich mich zuerst mal fragen WIE und VON WEM denen dieser Respekt anerzogen werden soll? Der Kirche, bei der Sexualität Sünde ist oder dem Feminismus bei dem Sex Macht ist? Immer wenn ganze Demographien irgendwie „umerzogen“ werden sollen frage ich mich wer davon profitiert und ob das nicht nur der Versuch von hegemonialer Machtausübung ist. Und das ist glaube ich eher ein linker Instinkt, kein konservativer oder regressiver.

  20. Die Absurdität dieser Argumentation lässt sich eigentlich am Einfachsten aufzeigen, indem man sie auf andere Verbrechen Überträgt (wurde ja hier teils schon getan):
    Wir sollten keine Alarmanlagen bauen, wir sollten Menschen dazu erziehen keine Enbrüche mehr zu begehen.
    Wir sollten nicht darauf hinweisen, dass man auf Bahnhöfen auf seine Wertsachen aufpassen sollte, wir sollten Menschen dazu erziehen keinen Taschendiebstahl mehr zu begehen.
    Wir sollten in den Treppenfluren von Mehrfamilienhäuseren keine Warnhinweise zum Enkeltrick mehr aushängen, wir sollten junge Menschen dazu erziehen dass man alte Menschen nicht austrickst bzw. betrügt.
    Wir sollten keine Blitzer aufstellen, wir sollten Autofahrer dazu erziehen keine Geschwindigkeitsüberschreitung zu begehen.
    Und damit herzlich willkommen in einer Welt ohne Straftaten. Soweit ich weiß war das mal eine Utopie von Lenin.

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