Was wäre von einer grünen Bundesregierung zu erwarten?

Nachdem die Grünen ja teilweise in Umfragen die stärkste Partei sind (wobei ich glaube, dass das sich noch relativiert) kann man ja mal etwas spekulieren:

Die letzte Beteiligung der Gründen an einer Bundesregierung war ja immerhin so schrecklich nicht. Es waren viele „Realos“ dabei und frühere Linke hatten sich ziemlich gewandelt. Auf Joschka Fischer als Außenminister blickt man durchaus nicht so negativ zurück.

Allerdings hatte man mit Schröder auch einen vergleichsweise bürgerlichen Koalitionspartner.

Parteien, die relativ extreme Agenden haben, haben immer den Nachteil, dass sich in der Opposition alles versprechen lässt, die Realität dann aber diese Umsetzung wieder deutlich schwieriger macht. Was nicht selten zu Unmut bei der Basis führt.

Eine tatsächlich sehr linke Grünenregierung hätte aber immerhin vielleicht den Effekt, dass die CDU etc dann wieder mehr in die Mitte rücken können.

140 Gedanken zu “Was wäre von einer grünen Bundesregierung zu erwarten?

  1. – Quoten für Frauen
    – Quoten für PoC
    – forcierte Massenmigration jedweder PoC ohne Qualifikation
    – Abschaffung der Meinungsfreiheit
    – Abholzung aller Wälder für Windkraft
    – Steuererhöhungen auf alles, was Spaß macht
    – Verbote von so ziemlich allem, was Spaß macht

    Letztlich alles, was wir unter Merkel erlebt haben, potenziert.

    • Irgendwann finden die selbst raus, daß ACAB hetero ist. Und dann zerfleischen sie sich.
      Da war ja die AfD mit Weidel noch progressiver als dieser reaktionäre Grünenhaufen.

        • Ihr vollständiger Name ist Annalena Charlotte Alma Baerbock. Hier wird, wie schon in einem anderen Post, Spaß damit betrieben, wie sich ihre Initialen gleichen mit einer aus den Staaten stammenden Abkürzung, welche dort von Leuten verwendet wird, der Frau Baerbock ideologisch recht nahestehen dürfte, ohne ihr jetzt unterstellen zu wollen, dass sie auch die Aussage, die sich hinter besagter Abkürzung verbirgt, ebenfalls teilt.

    • – Verbote von so ziemlich allem, was Spaß macht

      Die Grünen werden wohl kaum das Fahrradfahren verbieten oder Vegetarismus und Veganismus.

      Das sind alles Sachen, die mir sehr viel Spaß machen.

      Homosexualität werden sie auch eher nicht verbieten. Ich werde wohl mal eine echte Verbotspartei gründen. 🙂

      Diese unfaßbar billigen Polemiken aus dem liberal-konservativen Bereich machen mich noch wieder zum Grün-Wähler.

      Das Narrativ von der angeblichen Verbotspartei ist ähnlich intelligent und korrupt wie das vom Patriarchat.

      Das, was der gemeine Konservative als „Verbot“ empfindet, empfinden viele andere womöglich als Befreiung. Hängt davon ab, wie kacke man im Kopf ist.

      Ein Tempolimit von 130 Km/h auf Autobahnen sehen die einen als Komfortquantensprung und Co2- und Benzin-Einsparung an. Die anderen als „Verbot“.

      Und letzteres schaffen eigentlich nur Konservative und Liberale, weil die kacke genug im Kopf sind, um nicht zu sehen, daß selbst Länder wie die USA ein Tempolimit haben.

      Ist eben alles eine Frage der Persönlichkeitsreife. Und da schneiden Konservative eben schlecht ab.

      • Wenn mir jemand, der Null Ahnung von Tierhaltung hat, vorschreiben bzw. verbieten will, welche Tiere ich trotz nachgewiesener Sachkunde aufgrund irgendwelcher willkürlicher Positivlisten halten darf, dann hört der Spaß für mich sehr schnell auf.
        https://www.t-online.de/leben/familie/id_89565414/strengere-vorschriften-bremer-gruene-fordern-haustier-fuehrerschein.html

        Was ich bislang persönlich hinsichtlich „Kernkompetenzen“ der Grünen erlebt habe, lässt sich schnell zusammenfassen: Heuchlerische Doppelmoral, ideologische Borniertheit, realitätsferne Misanthropie.

      • Leider haben Sie recht. Die meisten Konservativen sind auch nur rechte Gutmenschen, die gerne mal die üblichen Keulen schwingen wollen und dafür ähnlich wie die linksgrünen Kollegen auf der Lauer liegen, bis der Gegner sich mal eine Blöße gibt. Es wirkt noch armseliger als bei den Linken, da sie mit ihren Keulen meistens linke oder zumindest hyperindividualistische Ideologie transportieren.

      • Dummheit ist kein Privileg, kann jeder immer Überfluss haben. Ist leider so, daß ich zwar kein Grünen Wähler bin. Aber die immer gleichen hohlen primitiven Argumente gegen die Grünen (z.B. darf kein Fleisch mehr essen wenn Tier-KZ’s abgeschafft werden mimimi, – dann geh doch auf die Jagd oder Angeln du Weichei ! entgegne ich dann gewöhnlich, falls ich mich überhaupt zu Diskussionen heranlasse, Ich esse praktisch nur Wild oder selbst geangeltes, ist eh gesünder) sind um keinen deut besser oder intelligenter als deren teils verquasten Ideen.
        Es ist schon längst egal ob nun Grüne ,CDU oder AFD siegen, Sieger wird immer die Dummheit sein.
        Musste jetzt mal raus,
        bin halt sowieso ein
        arrogantes, sadistisches menschen-und frauenverachtendes* Arschloch, so das Kurzurteil, das ich schon mehrfach erhalten habe.
        Man beachte den feinen Unterschied den hier meine Kritiker zwischen Menschen und Frauen machen !!!

    • Fehlend:
      – Reparationen
      – Absenkung der Standards an Schulen
      – Änderung des Wahlsystems um AfD et al. loszuwerden und grüne Regierung
      – Massive Ausweitung der Gruppen die finanziell ganz von grüner Politik abhängig sind („Zivilgesellschaft“)
      Das ganze Unheil wird irreparabel gemacht. Nach WW I/II haben die Deutschen alles verdrängt und das Land wieder aufgebaut. Die zerstörten Gebäude ließen sich rasch wieder hochziehen weil die nötigen Fähigkeiten in den Menschen noch vorhanden waren.
      Nach einer grünen Regierung wird das nicht mehr gehen.
      B. Brecht: „Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.“

  2. – Gleichzeitiger Abbau von Kohle- und Atomkraft -> Engpässe bei der Energieversorgung.
    – Einwanderung bei gleichzeitigem Unterlassen von Wohnungsausbau -> Wohnraummangel, Obdachlosigkeit.
    – Frauenpolitik und Männerbenachteiligung, wo es nur geht, also Quoten, Entrechtung der Väter, Gendersrpech in den Behörden, Einschränkung der Meinungsfreiheit als Maßnahmen gegen „Hatespeech“, Besonderer Schutz von Frauen in allen Lebenslagen bei Vernachlässigung der Männer etc.pp.

  3. „Auf Joschka Fischer als Außenminister blickt man durchaus nicht so negativ zurück.“

    Wirklich? Er hat „NUR“ den ANGRIFFSKRIEG (auf Serbien) und die dann folgenden AUSLANSEINSÄTZE der „Bundeswehr“ hoffähig gemacht…

    Die kommende grüne Bundesregierung, gleich ob unter Kanzlerin Baerbock oder mit den Grün*_Innen als Juniorpartner wird innen- und außenpolitisch ein verläßlicher Erfüllungsgehilfe der Vorstellungen des WEF von Herrn Klaus Schwab sein, und das, was von unserem Land jetzt noch substanziell vorhanden ist, in kürzester Zeit ökonomisch, infrastrukturell und sozial ruinieren.

    • „Er hat „NUR“ den ANGRIFFSKRIEG (auf Serbien) und die dann folgenden AUSLANSEINSÄTZE der „Bundeswehr“ hoffähig gemacht“

      Verstehe gar nicht, warum das immer kritisiert wird. Das war das Beste, was die Grünen jemals mitgemacht haben.

      • Die harte Linke sieht das als Verrat am Pazifismus, aber nur weil man mit den USA zusammen stand.

        Dass Fischer ein anscheinend wichtiger Verhandlungspartner der antisemitisch-genozoidalen PLO im tunesischen Exil war, darüber hat sich nur Bild kurz aufgeregt, hat aber sicher die Zusammenarbeit mit den Amerikanern (der demokratischen Partei) begründet (diese waren es, die die PLO vor den Israelis überhaupt gerettet haben, um die dann im Rahmen eines „Friedensplans“ wieder zurückzuführen!). Und in diesem Sinn können Grüne wie Claudia Roth sich heute im Einklang mit den Amerikanern fühlen, wenn sie den Iran im Kopftuch hofieren. Nur mit der Türkei haben sie es nicht so, die Demokraten der USA, auf dieser Welle schwimmt Özdemir.

        • Ein Pazifismus der einen zweiten Völkermord innerhalb kurzer Zeit, mitten in Europa in Kauf genommen hätte? Grossartige Sache dass. Egal was man sonst von den Grünen hält, das Eingreifen an der Stelle war eine richtige Entscheidung.
          Wer Pazifismus auf Kosten von Völkermord predigt hat ein ernsthaftes Problem mit seinem moralischen Kompass.

          • „Egal was man sonst von den Grünen hält, das Eingreifen an der Stelle war eine richtige Entscheidung.
            Wer Pazifismus auf Kosten von Völkermord predigt hat ein ernsthaftes Problem mit seinem moralischen Kompass.“

            Und in der Folge haben wir jetzt DAUERHAFT eine vom deutschen Steuerzahler finanzierte Söldnertruppe, die die Interessen von wem auch immer in aller Welt (z.B. in Mali) vertritt, gemäß der MORAL von GUTMENSCHEN…

          • „Wer Pazifismus auf Kosten von Völkermord predigt hat ein ernsthaftes Problem mit seinem moralischen Kompass.“

            Das war immer das Kerngeschäft des Pazifismus und ist es auch heute noch. Die stalinistische und progressive Linke der Corbyn-Partei in GB stellt das besonders schön unter Beweis, indem IS und Assad hier immer schön hofiert werden. Und hat Obama nicht auch für seinen Pazifismus gegenüber Assad seinen Friedensnobelpreis – und das auch noch im Voraus – bekommen?!?

            Wenn die Grünen davon mal abweichen, in Falle Jugoslawiens, dann heisst längst noch nicht, dass sie den Pazifismus als Mittel der Politik unter Billigung von Massenmord aller Art abgelegt haben. Man wird ja sehen, dass sie sich höchst akkomodierend gegenüber dem Iran, der Türkei, Libanon und Syrien verhalten dürften …

            Und was machen sie gegen Russland? Talk is jedenfalls cheap.

          • @ Alex

            “ Und hat Obama nicht auch für seinen Pazifismus gegenüber Assad seinen Friedensnobelpreis – und das auch noch im Voraus – bekommen?!?“

            Nicht so ganz. Es ging eher allgemein um seine salbungsvollen Worte in Richtung mittlerer Osten und generell islamische Welt. Man erhoffte sich unter ihm eine erhebliche Entspannungspolitik in der Gegend. Eine Rolle dürfte dabei natürlich auch der Hype um seine Person und – zumindest auch schon zu dieser Zeit ein Stück weit – um seine Hautfarbe in Verbindung mit seinem Amt gespielt haben.

            Sicherlich bereuten die Verantwortlichen für die Entscheidung, einem gerade wenige Monate im Amt befindlichen Präsidenten diesen Preis gegeben zu haben, spätestens als unter Obama in eben jener Region die Drohnenkriege auf ein ganz neues Level gehoben wurden. Und vielleicht bleibt auch für die Zukunft was hängen in der Art, dass man vielleicht, bevor man Leute mit dem Friedensnobelpreis adelt, erst einmal abwartet, wie sich deren politisches Handeln erst einmal ausgestaltet und welche Früchte es trägt. Nach einem halben Jahr ist so etwas unmöglich zu beurteilen.

          • @Billy
            Die grossen aussenpolitischen Leistungen der Obama-Admin waren:
            1) Syrien Assad und Putin überlassen zu haben.
            2) Den Iran unter Naturschutz gestellt zu haben, so dass er zur Hegemonialmacht der Region werden kann und die Araber damit ablöst.
            Das mit Syrien kann man leicht als Massnahme für 2) verstehen.

            Die „Entspannungspolitik“ gegenüber dem Iran wird jetzt von der Biden-Admin nahtlos und im overdrive (man hat was nachzuholen!) fortgesetzt ….

          • @sumu

            „Ein Pazifismus der einen zweiten Völkermord innerhalb kurzer Zeit, mitten in Europa in Kauf genommen hätte?“

            Wenn Du meinst, dass die Serben damals die Albaner aus dem Kosovo vertreiben wollten, bist Du einer Propagandalüge aufgesessen.

            Die NATO, und mit ihr Deutschland, haben damals einen völlig überflüssigen Krieg vom Zaun gebrochen. Das wurde damals von vielen nicht durchschaut, von mir auch nicht, und offensichtlich von so manchem bis heute nicht.

            Übrigens haben direkt nach dem serbischen Rückzug aus dem Kosovo die Albaner die serbische Bevölkerung in die Nordprovinzen vertrieben. Selbst im Rahmen der damaligen Propaganda hat man also „nur“ die eine Vertreibung verhindert, um die andere zu ermöglichen.

            Was die Behauptung vom Völkermord angeht – es gab weder einen Hufeisenplan, noch Massenhinrichtungen in Sportstadien, mit Gasflaschen gesprengte Häuser oder was der Propagandamärchen mehr waren. Es gab nur immer wieder vereinzelte Gefechte zwischen paramilitärischen Polizeieinheiten der Serben und Terroristen/Mafiosi/Freiheitskämpfern (je nach Lesart) der UCK. Und ein NATO-Ultimatum, dass gestellt wurde, als die Bomber schon in der Luft waren, und das inhaltlich in seiner Dreistigkeit selbst das k.u.k. Ultimatum von 1914 aussticht.

            Wenn es Dich interessiert, empfehle ich Dir die Doku „Es begann mit einer Lüge“. Findet sich bestimmt irgendwo im Netz, und klärt über so manche Propagandalüge von damals auf.

          • @Renton
            „Was wäre eigentlich schlimm daran, wenn der Iran Hegemonialmacht in der Region wird?“

            Der Klerikalfaschismus des herrschenden Regimes.
            Gegen einen Iran unter demokratischer Herrschaft hätte ich absolut nichts, ganz im Gegenteil. Aber es ist noch nicht so weit, dass man sich darauf freuen könnte.

          • @Renton

            Ih tendiere dazu den Beweisen zu glauben und nicht den Worten. Nach Bosnien ist die serbische Behauptung man hätte keinen Völkermord im Sinn sehr unglaubhaft. Kann sein das andere Leute das anders bewerten, aber die Toten sprechen nicht für die serbischen Beteurungen.

          • @Renton:

            Ich denke, dass die Kosovo-Kriegskoalition eine Menge zweckdienlicher Lügen erzählt hat, steht außer Frage. Aber die von Dir genannte Doku scheint das Thema ihrerseits sehr einseitig zu framen. Und dass Milošević seine politische Macht durch einen Wandel vom staatssozialistischen Bonzen zum Nationalisten mit Bereitschaft zur ethnischen Säuberung erhalten hat, scheint mir schon recht offensichtlich. Das Vorgehen der serbischen Nationalisten in Kroatien und Bosnien wäre ohne Deckung durch Serbien nicht möglich gewesen (dass die Kroaten auch keine Chorknaben waren, steht auf einem anderen Blatt). Und ohne Srebrenica hätte der Westen nicht reagiert, wie er reagiert hat, auch wenn Fischers damalige »Auschwitz-Keule« eine maßlose Übertreibung war.

          • @Renton: wollen sie ernsthaft behaupte es hätte das Massaker von Sebrenica nicht gegeben?
            Das wäre einer Diskussion unter aufgeklärten Teilnehmern nicht würdig.

          • @djadmoros

            Lügen zu benennen als einseitiges Framing zu bezeichnen, na, ich weiß nicht recht. Dem Rest von Dir kann ich zustimmen. Ich bitte aber auch zu bedenken, dass ein – aus serbischer Sicht – ethnisch geäubertes Kosovo ein menschenleeres Kosovo gewesen wäre, denn schon vor dem Krieg machten die Albaner 90% der kosovarischen Bevölkerung aus. Willst Du mir ernsthaft verkaufen, das sei das Ziel serbischer Politik gewesen?

            Wenn ich die erwiesenen Propagandalügen betrachte, zusammen mit dem Ultimatum, das zwei Tage vor Angriffsbeginn gestellt wurde und in seiner Gesamtheit noch unannehmbarer war als das von 1914 – die Serben sollten der Aufnahme von Besatzungstruppen zustimmen, die effektiv hätten tun und lassen können, was sie wollten, sie sollten für eventuelle Vergehen nicht der serbischen Jurisdiktion unterliegen -, dann kann ich zu keiner anderen Bewertung kommen, als dass hier unter einem Vorwand ein Krieg vom Zaun gebrochen wurde.

            Damit stelle ich die davor bestehenden Spannungen im Kosovo nicht in Abrede. Da hätte man vermittelnd handeln sollen. Aber der Angriff auf Serbien war nicht nur völkerrechtswidrig und unnötig, sondern auch kontraproduktiv. Wie bereits geschrieben, haben nach Kriegsende die Albaner das Kosovo ethnisch gesäubert.

            Dieser Krieg war von vorne bis hinten scheiße. Wer ihn heute noch verteidigt, hat m. E. entweder keine Ahnung, ist interessengeleitet (kosovarische Nationalisten, z.B.), oder will sich partout nicht eingestehen, was für ein Völkerrechtsverbrechen und Fehlschlag der Krieg war.

          • @sumu

            Gegenfrage: Wollen Sie ernsthaft behaupten, dass dieses Massaker 1998/99 stattgefunden hat? Sie verorten es im falschen Krieg, scheint mir.

        • Nun bin ich eher soft-links, war noch nie grün, und habe überhaupt nichts gegen die USA. Was die Grünen damals gemacht haben ist nicht nur ihren Markenkern des Pazifismus ins Gegenteil verkehrt (was deren Stammklientel natürlich verprellt hat) und auch den Konsens der bundesdeutschen Politik nach 1945 aufgekündigt: „Nie wieder Krieg“ und die Bundeswehr als „reine Verteidigungsarmee“. Damit war klar was für ein verlogener Haufen und was für miese A*geigen die Grünen sind, für alle die es bis dahin noch nicht gemerkt hatten.

  4. Die Grünen sind doch überzeugt das Umweltschutz weh tun muss, also werden sie nach Möglichkeiten suchen der Bevölkerung weh zu tun. Vielleicht wird dabei sogar die Umwelt geschont.

        • Das war der Idealismus an den ich glaube, da er mich auch mal eingefangen hat. Ich würde auch darauf beharren, dass „da was war“. Und auch, dass das durchaus politisch relevant bleiben sollte. Egal unter welcher politischen Richtung, was das ganze dann zur überparteilichen Politik macht, wie es Gesundheitspolitik zB auch sein sollte.

          • Sämtliche wirksamen Umweltschutzmaßnahmen der alten BRD wurden vor Gründung der grünen Partei oder ohne ihre Beteiligung beschlossen und durchgesetzt. Als sie dann in der Bundesregierung waren haben sie genau nichts für die Umwelt gemacht, sondern im Gegenteil Maßnahmen beschlossen die die Luftqualität wieder verschlechtern und die Natur industrialisieren.

  5. Leider muss man sagen das egal mit wem die Grünen koalieren, der SPD oder der CDU, es eine grüne Politik sein wird, aufgrund der eigenen Ideen- und Visionslosigkeit der beiden ehemaligen Volksparteien.

  6. Hier malen die Kommentatoren alle möglichen Teufel an die Wand. Das ist mir ehrlich gesagt zu populistisch und ideologisch.

    Es gibt durchaus bedenkliche Gesetzgebungsinitiativen, die wohl angegangen würden.
    – Paritegesetz
    – Frauenquoten in Unternehmen
    – allgemein Gender Quatsch an allen Fronten

    Davon abgesehen ist das Programm der Grünen so schlecht nicht.
    – Investitionen in Energieversorgung und ÖPNV
    – Voranbringen von Digitalisierung
    – Förderung von Unternehmensgründungen
    – Verkleinerung des Bundestags
    – öffentliche Ausschussitzungen
    – Lobbyregister
    – Förderung von Open Source Software
    – Einwanderungsgesetz
    – mehr Ressourcen für Steuerprüfungen
    – leichtes Anheben der Spitzensteuersätze ab 100.000€
    – Sicherstellung der Besteuerung von Grosskonzernen

    Auch in den Bereichen Sicherheit und Außenpolitik werden zwar leicht andere Schwerpunkte gesetzt, aber nichts, vor dem man sich fürchten müsste.

    Alles in allem wäre das teilweise ein frischer Wind, der einige sträflich vernachlässigte Bereiche der letzten 20 Jahre angehen würde.

    Der Feminismus Bereich ist tatsächlich der, der mir am meisten Sorge bereitet. Davon abgesehen ist das Programm eigentlich ziemlich gut.

      • Wenn ich die Parteien in Deutschland hinsichtlich „autoritär“ und „undemokratisch“ betrachte, schneiden die Grünen im Vergleich zu allen Anderen ganz gut ab.

        CDU/CSU gängeln die Bürger mit Überwachung und Polizei. SPD steht da kaum nach. Die FDP will allen Reichen erlauben, die anderen zu gängeln. Von Linken und AfD brauche ich da gar nicht zu reden.

        • „Wenn ich die Parteien in Deutschland hinsichtlich „autoritär“ und „undemokratisch“ betrachte, schneiden die Grünen im Vergleich zu allen Anderen ganz gut ab.“

          Wenn man innerparteilich bereits im WOKEn Paradies angekommen ist, Habeck sprach davon, daß es nur „EINE von uns beiden machen kann“, dann bedarf es keines „autoritären“ Verhaltens mehr. Dies gilt aber nicht im Leben außerhalb der Partei.
          Gestern haben sich die Grün*_Innen beim Ermächtigungsgesetz der Stimme enthalten; einer wie Göring-Eckardt gingen die „demokratischen“ Handhabungen noch nicht weit genug…

        • „schneiden die Grünen im Vergleich zu allen Anderen ganz gut ab.“

          Ich finde bzw stelle fest, dass die Grünen die einzige Partei sind, die ein offen antidemokratisches und verfassungsfeindliches Wahlprogramm haben. Allein das mit der Parite. Die woilen eine ganz andere Gesellschaft, eine autoritär durchregierte mit einer totalen Sozialstaatlichkeit.
          Das grösste Problem ist dabei, dass die allermeisten nicht-Grünen da gar kein Problem drin sehen, weil sie irgendwie von der grünen Weltanschauung eingenommen sind.

    • „Förderung von Open Source Software“

      Wie das wohl aussehen wird?
      Vermutlich wird ein Code of Conduct gesetzlich vorgeschrieben und Förderung an die Zahl der Commits von weiblich gelesenen gebunden.

      • Ja, jeder der Punkte ist unkonkret genug, um einen Haufen Fiesheiten dahinter zu verstecken.

        Digitalisierung haben wir ja jetzt auch schon, sogar eine Ministerin, sicher sogar Merkel-„Chefsache“ und was tut die? Tja. Einen Posten besetzen und Pensionsansprüche sammeln. Eine typisch fachfremde „Frau Ahnungslos“ halt, der Typ, der Algorithmen kontrollieren will, „Fake News“ im Internet bekämpfen und der nur mit Tablet „arbeitet“.

        Mehr wird man bei den meisten Themen auch bei den Grünen nicht erwarten dürfen. Die Idealisten sind mehrheitlich weg, die mit Ahnung streben i.d.R. keine Parteikarriere an und alte weiße Männer wollen die ohnehin nicht mehr haben, also bleibt nur ein bunter weiblicher Bodensatz, der automatisch die Treppe rauffällt und dabei laut über gläserne Decken jammert.

      • Vermutlich wie bei der Luca App.
        Ein systemkonformes Startup klaut mutmaßlich Programm-Code zusammen und vermarktet es mithilfe eines alternden Möchtegern-Rappers (Smudo / Fanta 4) und verhökert die App zu einem völlig überhöhten Preis an die Regierung.

        „Klauen“ schreibe ich deshalb, weil für die App offenbar frei verfügbarer Programm-Code genutzt wurde (ob die Lizenzen eine kommerzielle Nutzung zulassen müsste man auch mal nachsehen) und alles als eigenes Werk ausgegeben und kommerziell genutzt hat. Unter anderem wohl auch mit Nutzungsbedingungen, die eine Analyse und Veröffentlichung potentieller Schwachstellen verhindert.

        https://www.heise.de/tp/features/Die-Luca-App-Dilettantisch-und-sinnlos-6007111.html

    • Das Problem ist, dass du all die Punkte nicht von den auch von dir kritisch gesehenen trennen kann. Dieser ganze feministische Genderscheiß ist bei den Grünen derart dominant, dass er sich zwingend in allen Punkten finden MUSS. Glaubst du z. B. die Grünen bringen eine Förderung von Unternehmensgründungen auf die Beine, welche nicht im Endeffekt faktisch beinahe ausschließlich weiblichen Firmengründern vorbehalten ist? Ich meine es stehen sogar explizit Punkt im Programm, die darauf hindeuten, dass es ihnen zu allererst um die Förderung von Frauen auch bei Gründungen geht; weil Gleichstellung und so.

      Das Thema Einwanderungsgesetz sähe ich auch als dringend an, aber bei dieser Partei ist dieses Wort für mich ein rotes Tuch. Eigentlich wissen wir kaum, wie gut oder schlecht unser Einwanderungsgesetz ist, denn es wird seit Ewigkeiten kaum durchgesetzt; und die Grünen sind an der Front der Querscheißer bei jedem Versuch der Durchsetzung stets ganz vorne mit dabei. Ich erwarte seitens der Grünen keine Verbesserungen am Einwanderungsgesetz, sondern viel eher eine derartige Durchsiebung desselben, dass man es auch gleich in die Tonne kloppen könnte.

      Meiner Meinung nach muss man vor dem Hintergrund der völlig offen und ungeniert zur Schau gestellten Geisteshaltung der Mehrheit der einflussreichen Personen in dieser Partei konstatieren, dass jede Stimme für die Grünen eine Stimme gegen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist.

      • @Billy Coen:

        »… dass jede Stimme für die Grünen eine Stimme gegen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist.«

        Yep. Oder etwas pointierter: für die Grünen ist die Diktatur der Guten eine gute Diktatur.

        • Oder höflicher ausgedrückt: sie sind eben eine kollektivistische Programmpartei. Immer gewesen. Und das mit dem Femismus ist „nur“ ein Marker, an dem man das klar sehen kann.

          • Die Grünen sind individualistisch. Sie haben kein Gemeingut anzubieten und keine Motivation, dafür Opfer zu bringen. Stattdessen versprechen sie Individuen der ganzen Welt allerlei Menschenrechte und dazu noch einen Gratis-Heiligenschein als Gegenleistung für die Stimme.

        • für die Grünen ist die Diktatur der Guten eine gute Diktatur.

          Exakt. Und das Problem ist, dass der heutige Zeitgeist in genau diese Richtung geht, genau darum sind die Grünen so beliebt.

      • Ich werde sie wahrscheinlich aus den Gender-Gründen nicht wählen.

        Aber: Es gibt keine Partei, der ich vollumfänglich zustimme.
        Die SPD ist in Sachen Gender fast genauso schlimm. Dazu sind bei ihr Bürgerrechte nicht existent und ihre wirtschafspolitische Kompetenz ist in meinen Augen unter der der Grünen anzusiedeln. Klimaschutz ist irrelevant. Digitalisierungspolitik ist vor allem Schutz der eigenen Verlagsunternehmen. Regierungspartei seit 1998, mit 4 Jahren Ausnahme, denen tut Opposition ganz gut
        CDU/CSU sind ein bürgerrechtlicher Alptraum. Dazu kommt eine Besitzstandswahrungspolitik die jeglicher Modernität entgegen steht. Digitalisierung Fehlanzeige. Klimaschutz? Nicht mit uns. Umverteilung von unten nach oben. 12 Jahre Versagen reichen mir.
        FDP ist zu marktradikal. Dass der Markt kein Allheilmittel ist, ist dort immer noch nicht verstanden worden. Freier Markt ist Freiheit für die Mächtigen, und das Problem der Tragedy of the Commons hinsichtlich Umweltschutz ist da auch 50 Jahre nach Hardin und 12 Jahre nach dem Nobelpreis für Ostrom nicht kapiert worden. Stattdessen Vorkriegsthesen der Österreicher.
        Die Linke macht gute Oppositionsarbeit. Und da gehören sie auch hin. Die wollen nach wie vor Dinge umsetzen, die sie in der DDR nachweislich verkackt haben. Mietendeckel ist so ein Beispiel. Und die handelnden Figuren erscheinen gruselig inkompetent.
        AfD stößt mich ab, da ist das gesamte Programm eine radikal-katholische Melange aus völkischem Brei und Grossgrundbesitzerpolitik. Politik aus der Mitte des letzten Jahrhunderts.

        • Gab früher hinsichtlich FDP den Spruch „Nun sage mir Herr Erich Mende, wo er stünde, wenn er stände“. Hat sich nichts dran geändert, wie man an der Ausgangssperre sehen kann.
          FDP ist eine Klientelpartei für Milliardäre, Ärzte, Anwälte und Mittelstandsunternehmer mit 30 Angestellten+.
          Ich bin nichts davon.

        • Das Problem habe ich auch seit Jahren, nicht zuletzt, seit ich stärker in die ganze Geschlechterdebattenchose eingestiegen bin. Ich weiß ums Verrecken nicht, was ich noch wählen soll. Vor allem meine eher traditionell linken Ansichten finde ich bei keiner Partei noch so richtig wieder. Selbst dort, wo sie – oft gefühlt eher als Feigenblatt – noch auftauchen, werden sie unvermittelt mit postmodern „linkem“ Stuss konterkariert. Ich sehe inzwischen jeder Wahl mit einem Gefühl ratloser Verzweiflung entgegen.

          • „… ratloser Verzweiflung …“

            Du könntest eine Grundsatz-Entscheidung treffen: Entweder gar nicht wählen gehen – oder das in Deinen Augen geringste Übel wählen. Ich denke, es bleiben nur diese beiden Optionen

          • @Billy Coen, hier genauso. Und so geht es fast allen in meinem Umfeld.
            Möchte keinem empfehlen, tiefer in die Materie einzusteigen, aber ratlose Verzweiflung ist auch ein Ergebnis von Gaslighting. Die Folge von undurchsichtigen Entscheidungen, Behauptungen, Beschwichtigungen (z.B. so ein Schwachsinn wie die angebliche Unverbindlichkeit des MIgra-Pakts). Ein ganzes Volk wird an der Nase herumgeführt, man spürt aber, daß ein System dahintersteckt.
            Das bewirkt Unwohlsein, Zukunftsunsicherheit, und führt zu einer paradoxen Entwicklung: Um wieder mehr Sicherheit zu bekommen, schmeißt man sich dem Peiniger erst recht an den Hals.

            Auch mit an Bord: Das Bild des Sündenbocks, in unserem Fall der alte, weiße Mann. Dem darf alles an Sünde aufgepackt werden, um die tatsächlichen Übeltäter zu entlasten und aus der Schußlinie zu nehmen. Der Sündenbock weiß meist nur, daß alle gegen ihn sind. Weswegen, und vor allem welche Gruppierung dahintersteckt, muß er mühsam herausfinden oder er geht freiwillig weit weg aus der toxischen Atmosphäre (nicht ganz einfach, wenn es um eine gesmate Gesellschaft und Nation geht).

            Helfershelfer der Peiniger (sei es Merkel, seien es Grüne oder allgemein Genderlinke -> die haben den Sündenbock aufgebaut) sind diejenigen, die beschwichtigen, die den Begriff Verschwörungstheorien bei Pegida, der Frage nach islamisierung, der sozialen Frage im Niedriglohnsektor, der Wohnungssituation, in die rechte Ecke rücken und die Stigmatisierung derjenigen, die Kritik an der Erschaffung des Sündenbocks und der IRRATIONALEN Politik üben, sofort mundtot machen.

            Das ist ein Ausschnitt dessen, was ich in den letzten Jahren im kleineren Umfang lernen „durfte“. Was diejenigen unter uns, die so ein bißchen die Welt nichts mehr verstehen und darunter auch leiden, spüren, ist die Verarschung durch Machtwillige, die auf der emotionalen Klaviatur virtuos spielen können (man erinnere sich an die immer anmaßenderen, moralischen Appelle von Merkel, Thunberg, und den SJWs).
            Es ist also kein Wunder, daß und vor allem wie man (Du, ich oder andere) reagiert: Emotional und mit Verzweiflung. Anhand dessen, was man spürt, kann man erkennen, welchen Waffen eingesetzt werden/wurden.
            Sage ich nicht wegen Klugscheißerei oder Labersucht, sondern weil ich selbst noch immer strauchele, warum mir oder uns seit dem Sommermärchen soviel Zuversicht in eine innovative Zukunft verlorenging.

          • @ Billy Coen

            „Ich weiß ums Verrecken nicht, was ich noch wählen soll. Vor allem meine eher traditionell linken Ansichten finde ich bei keiner Partei noch so richtig wieder.“

            Man kann immer noch Kleinparteien wählen. Vielleicht findet sich dabei etwas?

            Ich wiederhole in diesem Zusammenhang meinen Vorschlag, in einer Reihe von Gastartikeln oder Selbermacheinträgen alle weniger-als-5%-Parteien zu durchforsten und die eigene, höchst subjektive Beurteilung hier zu posten. Wäre für die Wahlentscheidung des einen oder anderen vielleicht ganz nützlich.

            Ich würde auf jeden Fall mitmachen, möchte aber nicht alleine anfangen, weil dann einerseits nicht klar ist, ob überhaupt Interesse besteht, und andererseits das ganze für einen alleine vor der Wahl eher nicht zu schaffen ist.

          • „Ich weiss nicht, was ich wählen soll.“

            Was willst Du verhindern? Danach orientiere ich mich.

        • „AfD stößt mich ab, da ist das gesamte Programm eine radikal-katholische Melange aus völkischem Brei und Grossgrundbesitzerpolitik. Politik aus der Mitte des letzten Jahrhunderts.“

          Woran machst du das bitte fest? Radikal-katholisch? Mit einer lesbischen Co-Vorsitzenden? Und was ist „völkischer Brei“? Wir sind nunmal ein Volk, auch wenn die Auflösungs- und Zersetzungsbemühungen auf Hochtouren laufen. Und woher hast du das mit den Großgrundbesitzern? Das Programm auf das du dich beziehst, muss ein anderes sein, als das, was ich kenne…

          Die AfD ist sicher (noch) keine sonderlich soziale Partei, aber das sind die anderen auch alle nur noch dem Anschein nach, gerade die Linken und Grünen, die einerseits Massenzuwanderung ins Sozialsystem befürworten und andererseits dann über gestiegene Mieten jammern (was natürlich niemals nicht an ihnen selbst liegen kann).

          Die AfD ist seit dem letzten Parteitag sogar noch wesentlich attraktiver geworden, endlich haben sie eine Einwanderungspolitik nach japanischem Vorbild beschlossen (also sehr rigide) und das Anstreben eines Dexit. Das waren einige der Punkte, bei denen ich skeptisch war, wie sie sich letztendlich verhalten würden. Beides ist wichtig, um hier den sozialen Frieden zu erhalten und um die ohnehin schon erbärmliche Scheindemokratie wenigstens aufrecht erhalten zu erhalten. Natürlich laufen sie dem Mainstream-Framing damit komplett entgegen, aber geschenkt gibt es halt nichts…

          • Ich mach das fest am Familienbild, an der Sozialpolitik, an der Steuer-und Wirtschaftspolitik und „der Islam gehört nicht zu Deutschland“.

    • Du glaubst ernsthaft, dass eine extrem technikfeindliche Partei wie die Grünen ernsthaft die katastrophalen Zustände im Bereich digitale Technik angeht? Ein Bereich, wo fast nur die pösen Männer arbeiten?

      Und für (Klein-)vermieter und Hausbesitzer haben die einen wahren Horrorkatalog in ihrem Wahlprogramm.

      Ich erwarte: Noch mehr Gefühl, noch mehr teure und sinnlose Symbolpolitik und einen massiven Asozialkurs gegen die Menschen, die eh schon wenig haben. Und natürlich noch einmal einen massiven Ausbau der Förderung für die eh schon privilegierteste Gruppe im Land: Weiße studierte Mittelstandsfrauen aus den Städten.

    • Linkspopulistisches Geschwätz. Abgesehen davon sind die Grünen eine Vorschriften- und Verbotspartei, die zudem noch – wie alle anderen linken Parteien – Paradoxa ohne Ende produzieren. Man will eine digitalisierte und technologisierte Gesellschaft haben, verhindert aber Forschung (gibt es noch eine Kernphysik in Deu?). Man faselt was von der multikulturellen Gesellschaft, verschweigt aber die integrativen Probleme der Zuwanderer. Man redet von einer gemeinsamen Aufgabe, aber nur für die, die die gleichen wertvorstellungen wie die Grünen haben. Man stellt Minoritätenprobleme in den Vordergrund und macht deren Probleme zum Maßstab für das Ganze. Man will den Wald retten, hackt ihn aber für den Windradbau ab. Man faselt was von individueller Selbstverwirklichung, will aber eine haltungsbewusste Einheitsdenke. Dazu kommen noch die unsäglichen Tendenzen bzgl. der Gendersprache, des feministischen Quarks (Quoten, etc.) und Ideen wie die Schaffung eines „Ministeriums für Zusammenhalt“. Spätestens da sollte jedem klar sein, was Sache ist. Und als nächstes kommt wahrscheinlich, Jugendlichen den Führerschein zu verbieten, damit sie als Erwachsene kein Auto fahren. (NZL lässt grüssen.) Diese Versuche, die eigene Politik als etwas moralisch Wertvolles zu verkaufen. Das nannte man mal „Wohlfahrtsausschuss“. Wie es geendet hat, wissen wir. Grüne auf lokaler Ebene – geschenkt. Auf Bundesebene – geht gar nicht.

      • Um Dir mal so zu antworten, wie Du es verstehst: was willst Du den mit Deinem rechtskonservativem gelaber. Die Rechten Parteien haben gezeigt, dass sie es weder können noch wollen.
        Die AfD ist eine einzige Shitshow aus halbsein völkischen Schwachmaten, bei der man nicht weiss, ob man sich im Parlament für sie schämen oder sich über sie amüsieren soll.
        Und CDU/CSU haben von Pandemie über Flüchtlingskrise bis hin zu Investitionen, Klimawandel und Infrastruktur alles verkackt, was es zu verkacken gab. Solarindustrie nach China verlagert. Breitbandausbau als running gag. Schieneninvestition Ein Geldmachprogramm für Stuttgarter Baulöwen. Pandemiepolitik als reiner Inkompetenz Nachweis. Und als Leitmotiv sich selbst und seinen Amigos die Taschen voll machen, und wir Arbeitnehmer dürfen die ganze Scheisse bezahlen.

        • Alles richtig. Und die Grünen sind genauso korrupt. Oder glaubst Du, dass es die es nur einen Deut besser machen? Also, was soll Dein linksalternatives Geschwätz? Oder hast Du Aussicht auf einen guten Posten in einer Stiftung zur Förderung linken Blödsinns?

    • @Flin
      „Davon abgesehen ist das Programm der Grünen so schlecht nicht.“

      Doch. Ich gehe auf die Punkte ein über die ich was weiß:

      „– Investitionen in Energieversorgung und ÖPNV“

      Die wollen bloß ihre blöden Windräder noch mehr subventionieren, damit sie sich ideologisch einen drauf runterholen und ihre Lobbys bedienen können. Mit Energieversorgung hat das nichts zu tun, denn Windräder & Solarzellen tragen dazu nichts Positives bei.

      ÖPNV bedeutet zumindest hier in Berlin, dass die Grünen Akkubusse für teures Geld anschaffen. Überflüssig wie ein Kropf. Um die wirklichen Probleme (die permanent schlimmer werden) kümmern sie sich kein Stück. Neubauvorhaben von U- und S-Bahn bremsen sie. Die zuständige grüne Senatorin ist sowieso ne Wessitrulla die irgendein Orchideenfach studiert hat, und weder von Berlin noch von Verkehr noch von Technik einen blassen Schimmer hat.

      „– Voranbringen von Digitalisierung“

      Was soll das bedeuten? Dieses Buzzword haben alle Parteien im Gepäck. Die Grünen sind wegen ihrer Technikphobie am wenigsten glaubwürdig dass sie das wollen oder können. Die waren in den 80er Jahren noch gegen ISDN, Kabelfernsehen und Personal Computer.

      • Sehe ich anders. Solarzellen und Windräder haben inzwischen die niedrigsten Stromgestehungskosten aller Energieträger. Und ausserdem noch Fortschrittspotential.

        Digitalisierung: ich bin in Baden Württemberg geblitzt worden. Da konnte ich dann eine Website aufrufen, mit Foto, mit Akteneinsicht, und wusste dann gleich, dass ich mir den Einspruch sparen kann. Da weiss ich, dass man es schlimmer als SPD/CDU nicht machen kann, wo die einen ihre eigenen Verlage schützen wollen und die anderen Springer und Burda.

        • „Solarzellen und Windräder haben inzwischen die niedrigsten Stromgestehungskosten aller Energieträger.“

          Solarzellen und Windräder produzieren nachts bei Windstille Null Strom, und den Rest der Zeit auch nur erratisch schwankend. Sie sind daher nicht geeignet, eine Stromversorgung alleine zu gewährleisten, tragen auch in einem Mix nichts positives bei, und ihr Vorhandensein rechtfertigt nicht die Abschaltung eines einzigen Kraftwerks. Grüne und gleichgesinnte sind aber zu doof das zu wissen.

          Wenn du im übrigen wirklich der Meinung bist sie seien kostengünstig, müssten sie ohne Subventionen und ohne Einspeisevorrang aus sich heraus wirtschaftlich sein. Alle die das glauben müssten also lautstark die sofortige Abschaffung dieser Privilegien fordern. Tun genau die Leute aber nicht, sondern fordern deren Ausweitung. Ihr scheint wohl selbst nicht zu glauben was ihr behauptet.

    • Flin hat recht. Die Grünen waren schon immer eine durchaus progressive Partei im echten Sinne. Vieles, was Grüne und SPD früher durchgesetzt haben, würden heutige Konservative nicht missen wollen. Aber sie sind zu verpeilt, das auch zuzugeben.

      Das einzige Problem der Grünen ist deren Gender- und Diversity-Fetisch, also der zur totalitären Folklore geronnene Bereich „Toleranz und Gleichberechtigung“.

      Und deshalb kann ich die Grünen auch nicht mehr wählen. Ich kann es ihnen einfach nicht verzeihen, daß sie sich freiwillig selbst derartig verblödet und ihre Ideale verraten haben. Das Ausmaß an Verlogenheit hat einfach eine bestimmte Schwelle überschritten. In den Neunzigern hat dieses Gleichstellungsgedöns mit seinen Doppelstandards und Benachteiligungspekulationen noch nicht so genervt. Damals war die Gesellschaft noch eine andere.

    • @_Flin_

      Ich finde es sehr angenehm, hier zur Abwechslung mal was Abgewogeneres als das übliche Grünenbashing zu lesen.

      Disclaimer: Natürlich wähle ich auch nicht grün. Als Neg*r würde ja auch nicht den Ku-Klux-Klan wählen 😉

        • Ach, komm schon, @anorak2.

          Über die Grünen ist der Eintrag von _Flin_ der erste positiven Inhalts, an den ich mich erinnern kann. Ansonsten gab es nur eine Menge negativen Inhalts: Lies doch alleine mal die Kommentare hier!

          Dir passt doch bloß nicht, dass hier so mancher Deine Meinung zum Klimawandel nicht teilt. Daraus fehl-schließt Du, dass die Grünen hier gut gelitten wären.

          • @Renton
            „Ansonsten gab es nur eine Menge negativen Inhalts: Lies doch alleine mal die Kommentare hier!“

            Ach so meintest du das. Ja in Online-Foren einschl. diesem hier gibt es viel Grünen-Bashing, und das ist auch gut so. Aber in den Leitmedien nicht, und sofern die Online-Diskussionsforen haben wird dort Kritik an den Grünen zensiert. Das ist das Problem.

            „Dir passt doch bloß nicht, dass hier so mancher Deine Meinung zum Klimawandel nicht teilt.“

            Ich habe keine Meinung zum Klimawandel, sondern zu Gefahren von Stromabschaltungen und Verteuerung von Flugreisen.

            „Daraus fehl-schließt Du, dass die Grünen hier gut gelitten wären.“

            Quatsch. Daraus schließe ich, dass einige von euch unter Wohlstandsverwahrlosung leiden, aus dem tiefsten Schwaben kommen wo’s noch Wölfe gibt und wo ihr erst vor wenigen Jahren Stromanschluss bekommen habt, und seitdem die ganze Zeit vor der Glotze sitzt und noch nicht verstanden habt dass nicht alles stimmt was die da senden.

          • Über die Grünen ist der Eintrag von _Flin_ der erste positiven Inhalts, an den ich mich erinnern kann. Ansonsten gab es nur eine Menge negativen Inhalts: Lies doch alleine mal die Kommentare hier!

            Was gäb es denn Positives von den Grünen zu berichten? Und damit meine ich aktuelle Themen, nicht etwas aus den Gründungsjahren.

            Achja, die Grünen wollen ja Shit legalisieren. Vielleicht hat ja der eine oder andere Nutzer hier schon zu viel davon intus. 😉

            In meinen Augen sind die Grünen eine demokratiefeindliche, durch und durch ideologisch geprägte, jungen- und männerfeindliche Partei, die viel schwafelt aber von nichts eine Ahnung hat.
            Alles, was ich in den letzten Wochen und Monaten in den Nachrichten, Mainstream als auch alternativ, mitbekommen habe, zeugt von Verboten, Einschränkungen, Erhöhungen oder Widersprüchlichkeiten. Tolles Beispiel, das schon genannt wurde.
            Klimaschutz durch Windkraftanlagen, dabei aber großräumig Pflanzen (Bäume) abholzen, die CO2 verbrauchen würden. (Hier ist der Begriff „verbrauchen“ dann wenigstens mal korrekt verwendet.)
            Dazu eine geplante Energiepolitik, mit der wir uns sinnfrei selbst einschränken und die nicht funktionieren kann. Wenn ich schon Analenas Gestammel höre, das Netz sei der Speicher… *facepalm

          • @ANORAK
            „Ja in Online-Foren einschl. diesem hier gibt es viel Grünen-Bashing, und das ist auch gut so.“

            Weniger gut, dass es vor allem von links aussen kommt, dann noch von rechtsaussen und weniger von der Mitte, den linken und konservativen Demokraten. Die letzteren haben sich nämlich von den Grünen die Birne vernebeln lassen und aus diesem Milieu kommen die Grünen ja auch schliesslich. Und *das* ist es, was eigentlich als „Extremismus aus der Mitte“ angeprangert werden müsste.

  7. Also ich erwarte einen vierjährigen Durchmarsch der Herrenfrauen, die auf dem Repressionsfeld hinter sich nur noch flachatmende Typen wie Habeck und Hofreiter zulassen.
    Auf ihrer Siegesflagge wird stehen: „Klimaschutz, Gerechtigkeit, Bienen“.
    Und im fünften Jahr muss dann irgendwer den Mist aufräumen…

  8. Unterschied zu früher:
    Bei den Grünen gibt es keine „Realos“ mehr, das sind jetzt alles Fundamentalisten. Die dafür allerdings ganz bieder und bürgerlich verkleidet sind und durch ihre Jubelperser in den Medien mainstream-appeal erlangt haben.

    Die Prognose für die Zukunft fällt sehr ungünstig aus:
    Das Bündnis mit der Nato wird unter den Grünen vollends entwertet und Putin als Besatzungsmacht eingeladen.

    • @Alex:

      »Bei den Grünen gibt es keine „Realos“ mehr, das sind jetzt alles Fundamentalisten.«

      Aber nicht, wenn es um Außenpolitik geht.

      »Das Bündnis mit der Nato wird unter den Grünen vollends entwertet und Putin als Besatzungsmacht eingeladen.«

      Wovon träumts Du nachts? Die Grünen sind die besten Transatlantiker, die die USA sich wünschen kann.

      • Diese sogenannten „Transatlantiker“ sehe ich radikal anders als das üblich ist. Ich sehe die als europäischen Brückenkopf in die USA und nicht etwa als amerikanischen Brückenkopf nach Europa hin. Die stehen für eine Europäisierung der USA, wie sie von der Demokratischen Partei betrieben wird: gegen Meinungsfreiheit, gegen Waffenbesitz, gegen Israel als besten Verbündeten, etc.

        Mit anderen Worten: dieser „Transatlanik“-Kram ist eine Attacke auf den ganzen Amerikanismus, auf die USA.

        Der harten Linken ist die Absage an die USA nur nicht radikal genug und daher sieht sie weniger antiamerikanische (aber aber zielstrebig beharrliche!) Grünen dann als „grüne US-Boys“….

        Die Friedensbewegung war vor allem immer nur ein Ausdruck des Kommunismus im Westen. Mit dem Wegfall der Sowjetunion als Hauptsponsor vom Sozialismus war für die sozialistichen Grünen auch die Neutralität passé und als Position unhaltbar also wanzte man sich an die antiwestlichen Kräfte in den USA ran, die ja ungeheuer stark geworden sind (Demokratische Partei). Das ist die neue gobale kollektivistische post-sowjetische Linke, deren neues dezentrales Hauptquartier in den USA liegt. Einer der wichtigen Nestoren dieser neuen Linken ist der im Heise-Artikel erwähnte Ex-Präsident Jimmy Carter, den Özdemir sicherlich heimlich für einen Heiligen hält:

        Selbst Ex-Präsident Jimmy Carter hielt die USA kürzlich für das „kriegerischste Land der Welt“. Frage an Özdemir: „Würden Sie Carter widersprechen? Mit welcher Begründung halten Sie Russland für aggressiver als die USA?“ Auch für eine Antwort hierauf findet der USA-Fan wie gewohnt „keine Zeit“.

        Statt „selbst“ müsste der Heise-Schreiber „allen voran“ schreiben! Das verrät seine ideologischen antiamerikanischen Scheuklappen!

        Die Antirussland-Show von Özdemir ist genau so eine leere Pose und Farce (wie auch seine Anti-Türkei-Haltung):

        „Beim Thema Russland speit der Grüne besonders gerne Gift und Galle. Da läuft dem selbsternannten „Patrioten“ Özdemir das Herz über.“

        Wenn Özdemir das ernst meinen würde, würde er längst die überfällige Aufrüstung der Bundeswehr angemahnt haben, genau das, was Trump gesagt hat! Aber da ist man natürlich noch ganz der alte grüne Pazifist.

        • „Mit anderen Worten: dieser „Transatlanik“-Kram ist eine Attacke auf den ganzen Amerikanismus, auf die USA.“

          Guter Witz, deshalb machen wir den Amis ja auch alles nach, inklusive „woken“ Spinnereien, wie „hate speech“, „cultural appropriation“, „black facing“-Verbot und dem Verbot Ne*ger zu sagen. Vereine wie die Atlantikbrücke wurden von den Besatzern hier etabliert und kontrolliert, um die „Reeducation“ abzusichern. Tun sie ja auch noch, indem die Mitglieder z.B. vollkommen unkritisch zur amerikanischen Imperialpolitik und zur Nato stehen (siehe Baerbock).

          Vermutlich sind die Vereine von Demokrat(t)en unterwandert worden. Ich vermute ursächlich aber ohnehin ganz andere Ziele, auf die das hinausläuft. Werden wir in einigen Jahrzehnten sehen (wenn es überhaupt noch so lange dauert), die Demokratie ist jedenfalls keine Logenmode mehr, man scheint die Kulisse (mehr war es nie) zunehmend für überflüssig zu halten, bzw. führt sie mittlerweile sehr eng am Gängelband, je mehr der Widerstand wächst…

    • Frau Baerbock ist Mitglied der Transatlantik-Brücke. Da wird bestimmt stramm US Politik gemacht. Die Begründungen ändern sich vielleicht, aber die Politik bleibt die gleiche (z.b. keine Nordstream2 Pipeline).

      • Ist doch super. Noch mehr Abhängigkeit von den USA, weil im Osten ja der böse Russe mit Öl und/oder Gas für Versorgungssicherheit sorgen könnte.
        Wie gut, dass wir in Deutschland über weitläufige Erdöl-Felder verfügen und unsere Energieversorgung damit gesichert ist. Zumal man dank Klimawandel ja demnächst eh keine Wärme mehr benötigt. Sofern wir nicht alle schon längst FFF-mäßig hüpfend gestorben sind.

  9. Inzwischen muss ich befürchten, das mit den Grünen ein autoritärer Maßnahmenstaat kommt, der den Corona-Notstand nahtlos in den Klimanotstand übergehen lässt. Karl Lauterbach hat ja entsprechende Idee schon ventiliert, die dürften bei den Grünen auf fruchtbaren Boden fallen:

    »Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind.«

    Vizekanzler Laschet wird sich dem nicht entgegenstellen.

    • Das ist eine jener Ideen, die so naheliegend sind, dass sie schon wieder unrealistisch erscheinen. Was absolut jeder erwartet, das passiert meistens nicht!
      Die Grünen haben jetzt die Industrie auf ihrer Seite. Diese erhofft sich von der „Grünen Wende“ eine goldene Nase. Das sagt niemand besser voraus als „Dr. Copper“, der Kupferpreis.
      Wenn dann noch die Industrie durch grosszügige Subventionen, am besten direkt durch die EZB, finanziert wird, dann braucht es sicher keinen Notstand zum Regieren, der ohnehin jeden nur misstrauisch machen würde.

    • Keine Ahnung, wie es noch autoritäre werden soll, als es momentan ist.
      Wir sind alle daheim eingesperrt und dürfen nur noch zum Arbeiten und Geld ausgeben das Haus verlassen.

  10. Die Grünen von Joschka sind mit den heutigen Grünen nicht vergleichbar. Da reicht schon ein Blick auf die Grüne Jugend. Die Basis und die Vorderungen sind jünger, woker, radikaler geworden. FFF hat Einfluss und die Antif ist „salonfähig“ geworden. Joschka war damals auch etwas umstritten (Farbbeutelwurf) und keine Frau. Durch die „Feministische-Erleuchtung“ sind die Bundesgrünen heute wesentlich aggressiver und radikaler. Einige Kommentare spielen ja auch schon darauf an, dass hier die Gangart verschärft wird. Ein Blick nach Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg zeigt auch, wie Realpolitik der Grünen immer auch mit Grüner Günstlingswirtschaft verbunden ist (wobei die Realos Kretschmann und Palmer einiges ausgleichen und die Grünen in B-W eher schwarz sind).

    Ein Grüne Bundesregierung wird
    – jeden politischen Akt einer Doktrin des „Klimawandels“ unterstellen; d.h. Energiewende vorantreiben, Verkehrswende vorantreiben, Nahverkehr ausbauen, Einfamilienhausquote reduzieren, sozialen Wohnungsbau fördern (auch hinsichtlich mehr Zuzug aus dem Ausland)

    – jeden politischen Akt einer Doktrin der „Gleichheit und Gerechtigkeit“ unterstellen; d.h. mehr Feminiusmus und Kampf gegen das Patriarchat, mehr gezielte Förderung von Frauenanliegen, mehr Kampf gegen Rechts (oder was als Rechts empfunden wird), mehr Chancen in der Bildung durch Inklusion und Abbau von Hürden (Durchlässigkeit nach „oben“, mehr Arbeitekinder an die Uni“), mehr Migration

    – jeden politischen Akt einer Doktrin des „Systemwandels“ unterstellen: weg vom Kapitalismus hin zu mehr sozialistischer, kommunistischer, trotzkistischer Handlungsweise, Einschränkungen und Bestimmungen für die Wirtschaft, Umbau von „Schlüsselindustrien“ (Auto, Maschinenbau, Wehrtechnik, etc) zur Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit.

    Ein große Rolle wird dabei die Bundesstiftung der Grünen einnehmen. Diese konnte sich in den letzten Jahren mit Bundesmitteln entsprechend platzieren und kann sich der Unterstützung von Medienmachern sicher sein, weshalb der politische Widerstand gegen die Grünen gering sein wird. Wer, wie die Grünen und Linke, die Cancel Culture bestimmt, hat uneingeschränkte Macht. Deshalb wird auch der Einfluss auch die Medien immer weiter ausgebaut werden.

    Vielleicht sehe ich es auch zu schwarz, aber während ich mich auf Turnschuh Joschka noch freute, ist mir heute einfach nur noch Angst und Bange.

    • Zustimmung, nur bei einem muss ich dich korrigieren:
      „Ein Grüne Bundesregierung wird – jeden politischen Akt einer Doktrin des „Klimawandels“ unterstellen“

      Da gilt die grüneneigene Opferpyramide und in der steht Massenmigration an höherer Stelle als Klimawandel, einfach weil sie das geordnete, reglementierte, industrielle und urbane Deutschland mehrheitlich zutiefst hassen (m.E. oft ohne sich dessen bewusst zu sein und die Folgen ihrer Politik antizipieren zu können).

      Denn bei Licht betrachtet, erweisen sie dem Klima einen Bärendienst, wenn sie Nafris hierher holen, schon dann, wenn sie die Bevölkerung im kalten Norden auch nur stabilisieren oder gar vermehren (wie das aktuell geschieht). Wir haben nicht die Wahl, im Winter zu heizen, wir sind hoch technisiert und können das auch nicht mehr einfach rückgängig machen…

  11. Es gibt Leute, die sagen „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.“
    Die wollen, dass die Grünen kurz an die Macht kommen, weil sie davon ausgehn, dass die komplett versagen, quasi ungewollt die konservative Revolution auslösen.
    Finde ich n interessanten Gedanken.
    Aber mit Glück werden sie sich vermutlich einfach 4 Jahre durchwursteln, ihre Werte verraten, und den Trümmerhaufen der Demokratie ihren Nachfolgern überlassen.
    Nochmal über 20% werden sie dann nie mehr kommen.

    • @Blue Jaw:

      »… quasi ungewollt die konservative Revolution auslösen.«

      Und wer führt die an? Götz Kubitschek und Martin Sellner? Nee, dieses Segment, auf das der Begriff der Konservativen Revolution allein passen würde, ist (zum Glück) zu schwach, und die CDU ist ja kaum mehr konservativ.

      Was wir jetzt bräuchten, wäre eine linksliberal- liberalkonservative Querfront von Sarah Wagenknecht bis Andreas Rödder.

      • Er hat Querfront gesagt!! 😉

        Ich halte (auch die traditionelle) Linke in ihrem Moralismuswahn inzwischen für unfähig, mit echten Konservativen zu kooperieren. Da muss nur ein Käseblatt mal „Nazis!“ titeln, und die zucken nervös zurück.
        Wäre schön, wenns anders wär.

        • Da brauchts gar kein Käseblatt. Mittlerweile zucken die vor allem zurück, was irgendwas mit national, Familie, Geschlechtern usw. zu tun hat.

  12. „ein neues Verständnis von Macht und Politik“

    Das Schlüsselwort „Macht“ zeigt, dass die Grünen ganz im Zeichen der (progressiven) Identitätspolitik antreten. Das oberste Prinzip dieser ist ja schliesslich ein radikal „neues Verständnis von Macht“.

  13. „Eine tatsächlich sehr linke Grünenregierung hätte aber immerhin vielleicht den Effekt, dass die CDU etc dann wieder mehr in die Mitte rücken können.“
    Die CDU, die zuließ, daß das Kanzleramt direkt Propaganda an NGOs vergeben darf? Die Mitarbeiterstab im Kanzleramt und anderen Ministerien sowie den Bundestag aufgeblähen ließ? Deren Mitglieder im Bundestag ihre Kontakte nutzen, um aus aktuellen Notsituationen Kapital zu schlagen? Deren Bundstagsmandatsträger einzig und allein zittern, daß sie ihre Pöstchen behalten und der großen Vorsitzenden dabei beifallklatschend von hinten bis in den Blinddarm kriechen? Die Wohnungsnot kaltlächelnd ignoriert und der SPD in punkto Menschen- und Männerfeindlichkeit nacheifert, um ihre schäbigen Pfürnde zu sichern?

    Noch nie hat die CDU ihre Verkommenheit als Gesamtpartei und Vereinigung von Lumpenpack deutlicher zur Schau gestellt als die letzten 16 Jahre und es wird sich NICHTS ändern. Die KANN und MUSS weg.

  14. Nachtrag: Und das schlimme ist, dass unser(?) Parlament z. Z. einer möglichen linken Regierung genau die Instrumente liefert, um später einfach durchzuregieren. Die Enthaltung der Grünen spricht doch Bände. Sowohl das „Hatespeech“gesetz als auch das „Seuchen“gesetz sind wunderbar dafür geeignet, alles kleinzuhalten, was aufmüpft.

  15. Wir werden den Klima Lockdown bekommen. Es kommen noch mehr Leute, die ganz doll Hilfe brauchen. Es wird seltener Strom geben. Noch mehr unfähige Frauen treffen die Entscheidungen, oder auch nicht.

    Ich werde mir das ansehen, während ich am schwarzen Meer sitze, einen Drink in der Hand und werde beten, das die Osteuropäer noch einige Jahre vernünftig bleiben.

    So langsam müssen wir die Koffer packen. Dieses Land ist nicht mehr meins.

  16. Ich sehe das größte Problem darin, dass die Grünen in einer Regierung oder gar bei einer Kanzlerschaft den reichweitenstarken ÖR größtenteils auf ihrer Seite haben werden. Für eine kritische Berichterstattung ist das natürlich schlecht und die wenigsten Menschen suchen sich Informationen selbst und bilden sich anhand derer ihre Meinung. Wann wurde im ÖR denn mal ernsthaft darüber diskutiert, dass die Grünen offen sexistisch sind und Verschwörungstheorien anhängen? Statt dessen wird über die Kanäle des ÖR ja jetzt schon die ganze Genderkacke ins Volk gedrückt. Und was würde wohl passieren, wenn die CDU gar in der Opposition landen würde? Die würden in den Medien doch kein Bein mehr auf den Boden bekommen und dementsprechend schwierig wäre es für sie wieder an die Macht zu kommen. Nicht umsonst hat die CDU sich dem linken Zeitgeist angebiedert.

    • Wenn einem klar wird, dass man in den nächsten Monaten mit seinem Rundfunkbeitrag den Wahlkampf der Grünen finanziert.

      Im #WDR wird Frau #Baerbock gerade mit Barack #Obama verglichen, wegen Regierungserfahrung etc. Fast ein bisschen zu bescheiden, oder?

      Was die Erfahrung angeht, würde ich sie eher mit Donald Trump vergleichen.

      • Trump war wenigstens sowas wie Selfmade-Man aus dem realen Leben. Und er hat es ins höchste (offizielle) Regierungsamt geschafft, GEGEN den medialen Mainstream. Beides würde einer Baerbock nie gelingen, von daher ähnelt sie erheblich mehr Obama, auch was die Vorschusslorbeeren angeht (Obama schwarz, Baerbock Frau).

        Trump war vielleicht nicht in jedem Fall der Klügste, allerdings fand ich es immer schwer, zwischen seinen Provokationen und den darauf folgenden medialen Verleumdungen zu unterscheiden. Und wir sollten nicht glauben, dass die anderen Präsidenten nennenswert mehr von der Welt wissen/wussten, die meisten lernen nur ihre Reden besser auswendig (bzw. lesen sie ab) und horchen mehr auf ihre Berater, da war Trump vermutlich ein Sturkopf (oder wurde bewusst verarscht).

    • Das ist wie mit Trump und Biden, die Schweine auf der eigenen Seite werden nicht gejagt, sondern gestreichelt und gefüttert. In einem Land, in dem Parteien regieren, ist „Parteilichkeit“ halt leider kein Schimpfwort, offenbar nichtmal in den Medien.

  17. 1998 war die Situation noch einen ganz andere, die Unterschiede zwischen den Parteien waren viel größer, grünes Gedankengut nicht so sehr Gemeingut aller wie heute. Die SPD hatte 40%, die Grünen grade mal sieben, also ein ganz anderes Kräfteverhältnis, das die Grünen zu Kompromissen zwang, heute wären sie stärkster oder zumindest fast stärkster Partner und würden dominieren. Außerdem war Schröder in jedem Fall einer, der wusste was er wollte und bereit war, dafür auch zu streiten, wenn ich mir dagegen Laschet oder Scholz vorstelle….

    Das gefährliche an den Grünen sehe ich darin, dass sie sich für moralisch überlegen halten und meinen, eigentlich müssten alle die gleichen Ideen haben wie sie und wer sie nicht hat ist nicht ein Andersdenkender sondern einer, der moralische Defizite hat und eigentlich unschädlich gemacht werden muss. In jedem Fall gestehen sie ihm nicht das Gleiche Recht zu, für seine Ideen zu streiten wie sie es selber haben. Daher sind Einschränkungen vom Grundrechten durchaus zu erwarten, man hat ja ein moralisches Recht dazu.

    Beängstigend finde ich ferner die typische „Aus den Augen aus dem Sinn“-Denke, die bei de Grünen vorherrscht. Autos verpesten die Luft, wir müssen Autos haben, die die Luft nicht verpesten, bei Elektro-Autos kommt kein CO2 aus dem Auspuff, also müssen wir die Benziner durch E-Autos ersetzen. Das die Energie für die E-Autos letzten Endes konventionell erzeugt wird (Kohlestrom aus Polen oder Atomstrom aus Frankreich), wird nicht bedacht. Ebenso spielt es keine Rolle, dass zur Produktion von E-Autos große Mengen von Kupfer benötigt werden, die man irgendwo fördern muss. Da bietet sich z.B. Ecuador an:

    „With recent shifts towards electric trains, cars, and public transport, China’s copper demand will continue to increase. If Ecuador continues with mine exploration and copper extraction, they could become a crucial trading partner for the Eastern economic powerhouse.“

    https://www.bizlatinhub.com/mining-opportunities-ecuador-for-gold-silver-copper/

    Leider wird das Kupfer in Ecuador im Regenwald im Gebiet indigener Gemeinschaften gefördert, wobei große Umweltschäden entstehen. Entsprechend wird bereits dagegen protestiert:

    https://en.mercopress.com/2020/12/11/indigenous-communities-stall-ecuador-s-most-ambitious-copper-mining-project

    Oder Frau Baerbock fordert die Aufnahme der Flüchtlinge aus Moria in Deutschland, Frauen und Kinder in Zelten im Regen, dass ist nicht zu ertragen. Dabei müsste doch auch den Grünen klar sein, dass sich sowas rumspricht und in einigen Wochen die Lager wieder voll sind. Und was dann, müssen wir die auch wieder aufnehmen? Wie oft kann man das wiederholen? Ähnlich wie aktuell in den USA ist nach einem Grünen Wahlsieg mit verstärkter Migration nach Deutschland zu rechnen. Ob sie dann wirklich wieder die Grenzen öffnen?

    Das alles muss ein Politiker doch auf dem Schirm haben, wenn er Forderungen aufstellt oder gar Entscheidungen trifft. Aber nein, für uns zählen nur Moral und Humanität, egal was die Folgen sind.

    • „Das gefährliche an den Grünen sehe ich darin, dass sie sich für moralisch überlegen halten und meinen, eigentlich müssten alle die gleichen Ideen haben wie sie und wer sie nicht hat ist nicht ein Andersdenkender sondern einer, der moralische Defizite hat und eigentlich unschädlich gemacht werden muss.“

      Genau das. Die Grünen sind totalitär. Wer die Welt retten will, für den ist jeder Gegner automatisch ein Weltzerstörer. Und sie sind offensichtlich transatlantisch unterwandert.

      Damals unter Schröder war das ganze Setting noch komplett anders. Heute haben die die Massenmedien fast komplett unkritisch auf ihrer Seite und gleichzeitig wird alles wegzensiert, was nicht zu den offiziellen Narrativen (Frauen, Klima, Intersektionalismus usw.) passt.

      Das zeigt übrigens auch das Ringen um die Basisdemokratie:
      https://www.mehr-demokratie.de/news/voll/verabschieden-sich-die-gruenen-von-der-direkten-demokratie/
      Die war so lange hipp, wie man eine Bevölkerungsmehrheit auf seiner Seite glaubte. Schon Fischer fand das nicht mehr so wichtig, könnte ja die geheiligte EU gefährden. Und dieses globalistische Schei**projekt ist auch jetzt wieder das größte Gegenargument, es könnte ja eine Verfehlung wie „der Brexit“ stattfinden… und das geht ja gar nicht, schließlich wissen die weisen Grünen besser, was richtig und falsch ist und ahnen wohl auch, was die Bevölkerung mittlerweile von immer mehr ihrer Ideen hält!

      Als Projekt der Basis gestartet, gelandet (man könnte auch sagen „gescheitert“) als unterwanderte zeitgeistige Mainstreampartei. Clemens Kuby, einer der Mitgründer, verließ die Partei ja schon nach zwei Jahren, wegen der internen Machtkämpfe, die ihn anwiderten. Parteien locken und fördern immer das falsche Personal und Abweichlerversuche, wie die Piraten, werden systematisch zerstört. Unter anderem aus der Linken und aus den Grünen heraus…

  18. „Die letzte Beteiligung der Gründen an einer Bundesregierung war ja immerhin so schrecklich nicht.“

    Doch. HartzIV, Leiharbeit, Kriegseinsätze, Energieverteuerung.

    „Es waren viele „Realos“ dabei und frühere Linke hatten sich ziemlich gewandelt.“

    Die Grünen waren immer nur scheinlinks, in Wirklichkeit ist es ne faschistoide Partei.

    „Auf Joschka Fischer als Außenminister blickt man durchaus nicht so negativ zurück.“

    Die Belgrader, die Fischers Bomben auf die Mütze gekriegt haben, werden das vielleicht etwas anders sehen.

  19. Das einzig wirklich Schlimme an der ersten Rot-Grün-Bundesregierung war meines Erachtens das Gewaltschutzgesetz und daß wohl das Fundament für den Gender-Turn gelegt wurde.

    Sonst hatte dieses Projekt viel Positives vorzuweisen.

    Unter anderem wurde das elterliche Züchtigungsrecht kassiert und der Atomausstieg lanciert.

    • Aber „Atomausstieg“ ist ja auch wieder wie „gegen Messer“. Ein Thoriumkraftwerk geht schlicht aus, wenn du was falsch machst und der Müll strahlt nach absehbarer Zeit nicht stärker als Natururan, das in großen Mengen nach wie vor zum Beispiel im Erzgebirge verbuddelt rumliegt. (Ich habe jetzt stark vereinfacht.) Das platte „Atom“ suggeriert, dass es keinen Fortschritt geben kann.
      Es ging ja auch schon öfter durch die Presse, dass die Grünen sich mit der CO2-Nummer ein Eigentor geschossen haben, wo sie außer über Atom nicht mehr rauskommen. Das ist geradezu ein solcher Bumerang, dass man bei „CO2“ glatt die Atom-Lobby als Inumlaufsetzer verdächtigen könnte.

      Andererseits: Die Grünen sind irgendwo auch mit Steinzeit-Maoisten verwandt, jedenfalls Teile von denen. Die Folgen dieser Weltsicht sind das, was ich bei denen am meisten fürchte, zumal andere Kulturen in der Welt nicht so doof sein werden.

    • Eine der ersten Prototypen für „Die rote Karte“ noch vor dem Gewaltschutzgesetz wurde von einer CDU Feministin + Frauenbeauftragte mit FDP Justizminister in BaWü eingeführt.

      btw. dieser Justizheini brauchte zu seinem Schutz eine Schußwaffe, meint er.
      Alle anderen sollten keine habe.

  20. Könnte man das nicht aus der DDR interpolieren?
    – Ghettos für die rotgrüne Schickeria ala Wandlitz.
    – Intershops mit CO2-Zertifikaten. Dort kann man auch Strom kaufen.
    – Alles Grünzeug weg für Solaranlagen und Windräder, denn wenns der Weltrettung dient, steht das höher, muss man einsehen so etwas.
    – Männern können den Titel „frauengleich/feminoid“ erwerben, der in den Ausweis eingetragen wird. Das ist etwa wie bei SED-Funktionären die Herkunft aus der Arbeiterklasse. Irgendwann wird die grüne Führungsrige bei Licht betrachtet aus 99% Feminoiden bestehen und einer biologischen Vorzeigefrau.
    – Strafen sind zu 100% diskriminierungsfreie Geldstrafen, weil das die reiche Schickeria wenig juckt. Die zahlen halt und gut isses.
    – Irgendwann wird Fleisch als vegan definiert werden, wenn das Vieh nur Pflanzen gekriegt hat – die (so zu definierenden) Radikalveganer werden als Irrtümler bekämpft und kommen auf Schiffe mit Bio-Antrieb, die Studienreisen für grüne Funktionäre zu grünen Inseln machen.
    – Schornsteinfeger kriegen Polizeirechte.
    – Man hat die Akkuschweinerei nie gewollt und Benzin ist völlig OK, wenn man ein ehrliches Äquivalent Plastik irgendwo vergräbt.
    – Wahlrechtsänderung: Es gewinnt, wer als letzter übermüdet in Ohnmacht fällt, wobei man sich von Jugendlichen vertreten lassen darf.
    – Die Erbprinzessin (oder der Erbprinz) wird per Ei- und Samenspende im letzten Jahr der Fruchtbarkeit in der Retorte gezüchtet. Da Kindergärten nur zur Indoktrination des Pöbels sind, Erziehung aber karrierebremsend ist, bleibt es beim einen und einzigen hochbegabten Vorzeigeschneeflöckchen.

    Den Rest kann man eigentlich in „Die Zeitmaschine“ von H. G. Wells nachlesen, wo die Ex-Schickeria als wohlgepflegte wohlernärte Leckerbissen für den Ex-Pöbel dienen.

    • Ist der innerlich tot?

      Weise doch erstmal nach das die Ausgangssperren etwas bringen oder das die Zeit der Ausgangssperre ein Zeitraum mit hohen Infektionsraten ist.

    • Die Grünen haben taktisch votiert: So tun als seien sie kritisch aber faktisch dafür.

      Merkel als „nichts tun“ zu charakterisieren ist auch eine schwere Fehlwahrnehmung. Merkel tut ständig was, aber ohne erkennbare eigene Linie. Meistens folgt sie den Forderungen der grünlastigen Medien, und macht dabei manchmal 180-Grad-Wenden wenn die das fordern.

  21. Fefe hatte die Tage 2mal was dazu:
    https://blog.fefe.de/?ts=9e81319f
    2021-04-21 11:40:04 https://www.tagesspiegel.de/27115282.html

    Wo wir gerade bei Dingen waren, für die die Grünen stehen: Für an Covid sterbende Berliner.

    Der Berliner Senat wollte einen Verhandlungen zum Kauf von Sputnik V aufnehmen.

    Doch im Senat haben Wirtschaftssenatorin Ramona Pop und die Grünen dann auf die Bremse getreten. Sie habe auf die Lage des Putin-Kritikers Alexej Nawalny, dessen Zustand nach einem Hungerstreik in einem Straflager bedrohlich ist, verwiesen. Aus Sicht der Grünen profitierten von einer Vereinbarung über den Impfstoff allein Putin und der Kreml.

    Ja klar. Dann lassen wir hier einfach ein paar Mitbürger ausbluten. Das wird es dem fiesen Putin zeigen!!1!

    Wollen wir wetten, dass die ehrenwerten Grünen-Politiker für sich selbst eine Dosis guten Stoff reserviert haben?

    Hey, liebe Grüne, warum macht ihr nicht mal einen Navalny-Hungerstreik!

    Und wo ist eigentlich euer Assange-Hungerstreik? Impfstoff von den Folterknast-Amis (Pfizer) und den Assange-Folterer-Briten (Oxford) ist OK, ja?

    https://blog.fefe.de/?ts=9e81323d
    2021-04-21 11:40:06
    Leserbrief zur Frage, wofür die Grünen stehen:

    Du hast noch den Biosprit vergessen, womit die Grünen für massive Abholzung rund um den Äquator gesorgt haben (Auf EU Ebene besonders durch Claude Turmes.) Dann haben sie das immerhin eingesehen. Biosprit wurde in „Agrartreibstoffe“ umbenannt und dagegen sei man ja bekanntlich, bei den Grünen, schon immer gewesen. Da gibt es eine schöne Arte-Doku „Die Biosprit-Lüge“ (YouTube).

    Die Waffenlieferungen in die Türkei: Deutsche Panzer machen Kurden nieder. Nur herausgekommen, weil deutsche Schützenpanzer gemäß StVO Außenspiegel und Beschriftungen auf Deutsch aufwiesen.

    Oder die 120.000 Panzerfäuste für Saudiarabien

    Oder, dass die Piraten im EU Parlament konsequenter für den Klimaschutz gestimmt haben als die Grünen…

    Naja, dann fehlt noch die Pädophiliegeschichte. In den 80ern bis 90er. In Europa und auch in Deutschland…

    Aber das wurde zum Grück wie bei der Katholischen Kirche nach eigenen Spielregeln aufgearbeitet.

  22. Also, Sinn für Humor darf man von einer grünen Regierung sicherlich nicht erwarten:

    https://www.rnd.de/politik/unangemessen-habeck-kritisiert-aktion-allesdichtmachen-2N4HYCDCH5DC3GQ3BI2TGSVSVM.html

    „Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck hat nach den Schauspielervideos von #allesdichtmachen eine Debatte über den Stellenwert der Kultur in der Pandemie gefordert. Die Aktion selbst bezeichnete er aber als „unangemessen“.“

    Eine „Debatte“ muss erst „gefordert“ werden und was „unangemessen“ ist, steht auch schon von oben verordnet fest — lang lebe die quicklebendige, grüne Debattenkultur!

    „Daher brauche es „Raum für eine kritische und streitbare Debatte über etwas, das so tief in unser aller Leben und unser aller Freiheit eingreift“.“

    Und deshalb enthält man sich besser jeder Stimme, wie die Grünen es ja vorgemacht haben, als es um die Abstimmung zum neuen Infektionsschutzgesetz ging! Merke: wer nichts sagt, sagt nichts Falsches in der grünen Republik!

    „Habeck, der vor seiner politischen Karriere Roman- und Theaterautor war, sagte weiter: „Wir sollten uns klarmachen, dass Kultur nicht irgendein Anhängsel ist, sondern Grundstoff einer lebendigen, demokratischen Gesellschaft ist. Und dass sie fehlt – in live und in echt.““

    Klimaschutz bracht doch auch keine Kultur, oder?!

  23. Pingback: Coen & djadmoros: Die Grünen und die gute Diktatur | uepsilonniks

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