Pinky Gloves hört auf wegen Drohungen und Angriffen gegen die Gründer und auch gegen Familienangehörige

Ich hatte hier bereits über „Pinky Gloves“ berichtet

Jetzt haben die Gründer mitgeteilt, dass sie aufhören, der Gegenwind war zu stark und wurde auch persönlich:

Der Text:

Wir hatten zu keinem Zeitpunkt vor, jemanden zu diskreditieren oder einen natürlichen Prozess zu tabuisieren. Die Entwicklung unseres Produkts und die Kommunikation dazu war nicht durchdacht. Menschen machen Fehler – Und mit Fehlern muss man umgehen, man muss daraus lernen und man sollte auch die Chance bekommen, an Fehlern zu arbeiten.

Gemeinsam mit Ralf haben wir uns dazu entschieden, dass die Pinky Gloves vom Markt genommen werden und haben hierfür entsprechend alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Wir stellen sämtliche Einkaufs- und Vertriebsaktivitäten ein.

Wir entschuldigen uns bei allen, deren Gefühle und Emotionen verletzt wurden. Wir können nachvollziehen, dass sehr viele darüber verärgert sind. Wir begrüßen nach wie vor, dass eine wichtige Debatte angestoßen wurde, wo die sachliche und konstruktive Debattenkultur hoffentlich wieder die Oberhand gewinnt.

Was uns nachhaltig sehr trifft, ist die Tatsache, dass wir einer heftigen Welle an Hass, Mobbing und Gewaltandrohungen, bis hin zu Morddrohungen, ausgesetzt sind. Wir werden auf offener Straße attackiert und beschimpft. Wir haben uns die Kritik zu Herzen genommen und sie verstanden. Wir halten das nicht mehr aus und sind mit unseren Kräften am Ende. Bitte hört damit auf, uns, unsere Familien und Unterstützer:innen anzugreifen und zu bedrohen.

Eugen & Andre

 

Das ist schon harter Tobak. Und wenn es so stark ins persönliche geht sicherlich die Frage, ob man sich das antun möchte. 

Aber es zeigt auch eine deutliche Militanz der Szene, und das aus einem vollkommen nichtigen Anlass. 

Klar kann man sagen, dass sie einfach noch etwas durchhalten hätten sollen. Aber wenn es Angriffe auf offener Straße gibt und Familienmitglieder angegriffen werden ist das sicherlich einfacher gesagt als getan.

Auf der Basis würde es wahrscheinlich auch kein Laden einfach so ins Programm nehmen, er will ja auch nicht zur Zielscheibe der örtlichen SJWs werden, die dann im Laden randalieren. 

Man muss dabei sicherlich auch bedenken, dass sie noch ein sehr kleiner Laden sind, das macht es wesentlich schwieriger als wenn man wie etwa Truefruits immerhin schon eine gewisse Große erreicht hat. 

Für eine tolle Übersicht zu dem Thema Pinky Gloves und die „kritischen Stimmen“ bitte einmal bei Arne vorbei schauen. 

Weil er da schon gut gesammelt hat konzentriere ich mich mal auf ein paar Reaktion unter dem Post bei Instragram von Pinkygloves:

Konstruktive Kritik ist gut. Gewalt- bis Morddrohungen sind FERNAB von Gut und böse! Geht’s noch? Alles Gute euch trotzdem! Fand das Produkt blödsinnig, aber DAS habt ihr im Leben nicht verdient!

 

und

Verifiziert

Ich fand zwar das Produkt absolut sinnfrei, aber möchte gleichzeitig betonen, dass mich diese Debatte hier um euer Produkt nochmal zum Nachdenken anregt, wie wir in Zukunft miteinander umgehen sollten. Aus konstruktiver Kritik wird inzwischen viel zu schnell Empörung und aus Empörung wird Hass. Und da muss auch ich mir an die Nase fassen, wie man auch in Zukunft damit verantwortungsbewusst umgeht. Ich finde euren Schritt stark und wünsche euch, dass die Leute euch in Ruhe lassen und verstehen, wie Fehlerkultur funktionieren sollte in diesem Fall. Ihr habt euch entschuldigt, Konsequenzen gezogen und jetzt sollte das Kapitel damit beendet sein. 💯

und

Danke das ihr eure Fehler einseht und das Produkt vom Markt nimmt. Das ihr so eine Hasswelle abbekommt habt tut mir sehr leid.

und

Okay das Produkt war weder gut durchdacht noch angebracht. Die dadurch abgestoßene Debatte ist gut und der Schritt von euch, das Produkt vom Markt zu nehmen der Einzug richtige Schritt. Das finde ich gut. Der shitstorm ist jedoch einfach ne Nummer zu viel. Ich wünsche euch viel Kraft dabei das hinter euch zu lassen.

und

Ich bin zwar Feministin, aber das was an Hass auf euch zugerollt kam ist asozial! Konstruktive Kritik ja, aber wie sollen wir ein grundlegendes Problem angehen, wenn Hass mit Feminismus verbunden wird? Ein Rückschritt für euch und für den Feminismus meines Erachtens. Alles Gute auf euren weiteren Wegen! #stopthehate

 

Immerhin: Es wird erkannt, dass da zuviel Druck aufgebaut worden ist. Aber dennoch immer wieder: Gut das ihr das Produkt vom Markt nehmt. Erstaunlich wie wenig man bereit ist ein Produkt, welches man einfach nur nicht kaufen muss und das keinen Erfolg haben wird, wenn Frauen es ablehnen, so ablehnen kann. 

Erstaunlich auch, dass sie das anscheinend als eine Art freiwilligen Schritt sehen, der aufgrund einer bestimmten Erkenntnis eintritt, wenn doch eigentlich recht klar ist, dass sie sich hier einem ganz erheblichen Druck beugen und einfach nur einen PR-Text veröffentlich haben, damit der Hass aufhört.

Der letzte Kommentar weicht etwas ab, weil er immerhin erkennt, dass hier Grenzen überschritten worden sind das dies mit dem Feminismus in Verbindung steht und diese Art der „Cancel Culture“ auch für den Feminismus gefährlich werden kann. 

 

106 Gedanken zu “Pinky Gloves hört auf wegen Drohungen und Angriffen gegen die Gründer und auch gegen Familienangehörige

    • Also muss man davon ausgehen, dass diese Medien das alles gut finden! Sie sagen doch immer selbst: wer schweigt, stimmt zu! Ganz besonders still sind die immer bei Terrorismus mit feministischem Hintergrund.

      Ist ja auch in den USA ganz vergleichbar – wenn auch noch krasser – wie der aktuelle Fall Maxime Waters zeigt.

      Dieser speziellen Linken heute ist Gewalt eine legitimes Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Die latente und nicht so latente Gewalttätigkeit ist allenthalben zu beobachten. Dazu wird die Polizei mit allen Mitteln delegitimiert und angegriffen (mit rassistischen Rassismus-Vorwürfen zB).

      • Was soll man aber auch erwarten, von einer Gesellschaft, deren höchste Ethikinstanzen offen mit dem Terrorismus sich verbünden!?!

        Das sind die gleichen Leute, die dann in Sonntagsreden vor den Gefahren der Nazis warnen und dann der iranischen Theokratie Atombomben zubilligen möchten.

        Absolut monströs!

  1. Machen das asiatische Firmen noch, sich für den lokalen ein passendes Aushängeschild anzustellen der/die gut aussieht aber sonst nichts bringt?

  2. Cool hätte ich es gefunden, wenn sie statt dessen angekündigt hätten, das Produkt künftig in verschiedenen Pink-Tönen anzubieten, um auch ja alle diversen People-of-Pinkness damit zu erreichen und abzuholen, aber dann währe der Kessel warscheinlich explodiert..

    • Das wäre tatsächlich die richtige Strategie. Aber dazu muß man Eier haben und auch mehr von sich halten. Für mich sind diese Unternehmer auch ein bißchen feministisch weichgespült und kastriert. Siehe Gender-Doppelpunkt in dem Text.

      Die Drohungen sind indiskutabel. Aber mit etwas mehr gesellschaftskritischem Bewußtsein und mehr Abgebrüht- und Gewitztheit könnte man da einen wunderschönen Shitstorm auslösen und die ganze Gutmenschenbewegung vorführen.

      Konsequent zur Polizei gehen. Alle Drohungen öffentlich machen – mit entsprechend sarkastischen Kommentaren zur schlimmen Hate Speech, von der Männer betroffen sind. Aber man hofft auf die Hilfe des Bundesfrauenministeriums.

      Man könnte das also bis zur Vergasung durch den Kakao ziehen.

      Aber dazu bräuchte es echte Männer, die nicht derartig feministisch angepaßt sind wie diese beiden Unternehmer. Also man könnte das Problem auch offensiv angehen.

      • Mal was ganz anderes: Diese Talkshow mit der Unternehmerin, die sich da selbst als „Unternehmer“ bezeichnet hatte, hatte ich gefunden. Ich bin mir nicht sicher, ob du das mitbekommen hattest.

  3. Es fügt sich nahtlos in das Bild, dass die Mehrheit der Frauen gerne beschützt werden möchte.
    Vom Partner, von der Familie oder eben vom Staat. Und diese Beschützung muss in aller Regel von anderen durchgesetzt werden (sonst wäre man darauf ja nicht angewiesen). Protektion und Paternalisierung steht im Mittelpunkt des Lebens für Frauen. Daher ist es nur logisch immer die Frage nach Verboten zu stellen und die Frage nach welchen Maßstäben bringt die Damen dann regelmäßig ins Schwimmen. Getreu der Idee, wenn alle wie ich denken wäre die Welt eine bessere.

    • Protektion und Paternalisierung steht im Mittelpunkt des Lebens für Frauen. Daher ist es nur logisch immer die Frage nach Verboten zu stellen

      Den Aspekt finde ich sehr spannend. Ich wundere mich immer wieder, wie besonders auch viele jüngere Frauen eine Verbotskultur favorisieren. Sie wollen, so mein subjektiver Eindruck, viel häufiger als Männer mehr Verbote, härtere Lockdowns, strengeres staatliches Durchgreifen, für jeden Mist Strafandrohungen.

      Als würden diese Maßnahmen ernsthaft etwas besser machen oder die Menschen überzeugen. Vielleicht ist es, wie du sagst: Sie wollen dadurch noch intensiveren Schutz für sich selbst erreichen.

      • „Als würden diese Maßnahmen ernsthaft etwas besser machen“

        Naja, sie wollen ja nichts anderes als solipzistische Verbote.
        Verboten soll alles sein, was sie nicht gut finden. Natürlich würde die Welt dadurch erst mal besser. Für sie.

        Das war für mich die interessanteste Erkenntnis aus #metoo: Die Scharen von Frauen, die verständnislos immer wieder betonten, es sei doch „vollkommen klar, was ein Übergriff ist und was nicht“, was nur in einer einzigen Interpretation/Umformulierung nicht vollkommener Schwachsinn ist: „In jeder einzelnen Erzählung habe ICH eine klare Meinung, ob ich das geschilderte Verhalten übergriffig finde oder nicht“

        Es sagt viel aus, dass ihnen der Gedanke, dass andere Leute andere Sachen als „verboten“ oder „übergriffig“ einordnen würden als sie selbst, ihnen nicht kommt.

        Systemisches Denken ist wohl Männersache.

      • Das liegt meines Erachtens daran, dass sie innerlich die Welt viel weniger als eine Bühne sehen auf der sie gestalten können und auch dafür Risiken eingehen wollen.
        Für junge Frauen besteht die Welt aus dem trauten Heim, der gefährlichen Welt da draußen und dem Beruf der möglichst abgesichert sein muss. Am besten im öffentlichen Dienst, drinnen oder Kultur, aber nur mit gesicherter Förderung.
        Wer so denkt erwartet vom Staat einfach, dass er in jedem Bereich Bedingungen schafft die diese Bedürfnisse befriedigt. Und da ist jede Regel, jedes Verbot und jede Strafe recht.
        Nicht von ungefähr ist der Frauenanteil der FDP relativ niedrig und die Frauen dort trotz geringer Zahl und keinerlei Aussichten auf lukrative Posten wenig opferig unterwegs

        • Ich glaube auch, es ist eine Erwartungshaltung, dass Mann oder Staat die Rahmenbedingungen für sie sicher und wohlig machen. Warum gibt es so wenige weibliche Gründer oder Frauen, die ihr Leben für andere riskieren? Die Erwartung, behütet zu werden, scheint in sehr vielen Frauen tief drin zu stecken.

          Wenn aber solche in einem feministischen Staat die komplette Bestimmungshoheit haben über gesellschaftliche Regelungen und Repressionen, dann ist damit zwangsläufig ein Abschmelzen der Freizügigkeit und Liberalität verbunden.

          Sie fordern harte Strafen für jeden Mist, hinterfragen aber nicht, wer das alles kontrollieren und ahnden soll. Sie meinen, Strafen und Strafandrohungen bis ins eigene Bett würden die Welt besser und sicherer machen.

          Dabei erreichen sie nur das Gegenteil – eine zunehmende Zahl von Ausgegrenzten, die sich in dieser Welt nicht mehr wohl fühlen.

  4. Neulich haben mir Femis auf Twitter erklärt, dass pinky gloves gar nichts bringen, weil Blasenentzündungen hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr verursacht werden, und da Männer sich ja äußerst ungern waschen, landet der ganze Siff in der weiblichen Harnröhre. Hab dann ein paar medizinische Seiten konsultiert, ist Quatsch, GV steht da als Ursache nur unter ferner liefen, aber sie hatten das offenbar von ihren feministischen Gynaekologinnen so erzählt bekommen. Jetzt sind wir auch noch eine Bio-Waffe.

    • Es gibt schon einen Zusammenhang: https://www.bionorica.de/de/gesundheit/blasenentzuendung/sex-und-blasenentzuendung.html

      Allerdings ist der Grund natürlich nicht die mangelnde Hygiene „der Männer“, wie es Femis in all ihrer gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in Kombination mit gefährlicher (maximal) Vierundsechzigstelbildung in die Welt tröten. Man merke: „Der Grund: Durch den Geschlechtsverkehr können Darmbakterien von der Anal- in die Scheidenregion bis in die Harnröhre der Blase gelangen.“

      Es sind vor allem IHRE EIGENEN BAKTERIEN, die eine solche Entzündung hervorrufen können. Aber klar, Männern pauschal Unreinlichkeit zu attestieren und vorzuwerfen, damit massenhaft bei Frauen für Blasenentzündungen zu sorgen, ist natürlich eine viel angenehmere Erklärung für Female Supremacists.

    • Bio-Waffe

      Sind wir schon länger. Eine alleinerziehende Bekannte von mir hat ihren Sohn im Kleinkindalter beschneiden lassen, weil so künftig Frauen besser vor Gebärmutterhalskrebs geschützt werden sollten.
      Frauen als Opfer von männlicher Schmutzigkeit war damals schon ein großes Thema, da hat Stokowski keinen Credit drauf.

      • HIV. Zumindest in Afrika wird dort seit Jahren mittlerweile regelrechte Genialverstümmelungs-Tourismus betrieben, bei dem Jungen und Männer teilweise gegen ihren Willen „beschnitten“ werden – teils als touristische Attraktion, um „patriarchale Mannwerdungsriten‘ vorzuführen.

        • Ja, da pusht die WHO sogar das Thema. War es da nicht sogar so, dass da Jungen teils Schulklassenweise zu irgendwelchen Beschneidungszentren geschleppt worden sind, sogar ohne Einwilligung der Eltern, mutmaßlich um irgendwelche Quoten voll zu kriegen?

    • Also wer Frauen kennt, weißy welches Geschlecht sich nicht wäscht. Oft versucht man, das mit Make-Up oder Parfums zu überspielen, aber die meisten Frauen waschen sich alle paar Monate.

      • Na ja, gibt solche und solche, das würde ich jetzt nicht verallgemeinern. Die meisten Frauen die ich kenne, sind einigermaßen reinlich.

          • Naja, also ich treffe mehr auf stinkende Männer. Dafür kann ich aber die höhere Sauberkeit der Männertoilette bestätigen. Vollgeschissene Klobrillen habe ich noch nie auf Arbeit gesehen. Unsere Putzfrauen erzählen uns diesbezüglich immer die besten Geschichten.

  5. Wie in der Gebetsmühle: Gut, dass ihr euren Fehler eingesehen habt und das Produkt vom Markt nehmt.

    WELCHEN FUCKING FEHLER??? Ob es ein Fehler war, hätte die Marktresonanz gezeigt. Aber klar, weil IHR das Produkt doof fandet, war es zweifelsfrei in Fehler, selbst dann noch, wenn es sich verkauft hätte wie geschnitten Brot. Wie selbstherrlich, wie selbstgerecht kann man eigentlich sein?

    Das Schweigen der Medien dazu ist jetzt ebenfalls entlarvend. Wobei ja die Berichterstattung kurz nach der Sendung zeigte, dass die Medien mehrheitlich fest auf der Seite der Terroristen standen. Da wird jetzt sicher keine Krähe der anderen ein Auge aushacken. Denn schließlich waren ja diejenigen, die hier beleidigten, drohten, angriffen DIE GUTEN!!!

    Zum Vergleich mal die vor kurzem durch die Medien gegangene und von vielen Politikern aufgegriffene Story von dem Syrer, der für die Grünen für ein Parlamentsmandat kandidieren wollte und dann zurückzog wegen „Drohungen und Hass“. Dieses Narrativ wurde unvermittelt durchgepumpt ohne jede Recherche. Eine Recherche, die vielleicht hätte herausfinden können, dass dem Mann das voraussichtliche Datum seiner Einbürgerung einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und die Sache mit den Drohungen und dem Hass wohl vor allen Dingen eine ziemlich jämmerliche Dolchstoßlegende war. Eine auch nur annähernd mit der Präsenz der Fake News vergleichbare Korrektur in den Medien? Fehlanzeige.

    Es ist überdeutlich: wenn das Opfer die richtigen Merkmale besitzt, um auch von unseren Moralwächtern als Opfer akzeptiert zu werden und dann auch noch die „Täter“ schnell mit irgendwas so Rechts assoziiert werden können, wird aus jedem Mottenfurz ein Orkan gemacht. Aber wenn die Opfer weiße, biodeutsche Männer sind und die tatsächlichen Täter „die Guten“, dann herrscht bedächtiges Schweigen im Blätterwald. Wie kann sich dieser ganze Abschaum eigentlich noch morgens selbst im Spiegel ins Gesicht schauen?

    Was müssen „die Guten“ eigentlich noch machen, bis es den ganzen debilen Tastaturvergewaltigern mal aufgeht, dass „die Guten“ vielleicht doch nicht so gut sind? Oder anders: es gab bestimmt die eine oder andere Perspektive, aus der auch die SA wie „die Guten“ erschien. Allein zu dieser simplen geistigen Transferleistung sind die Apologeten der heutigen „Guten“ bei weitem nicht im Stande.

    • „Eine auch nur annähernd mit der Präsenz der Fake News vergleichbare Korrektur in den Medien? Fehlanzeige.“

      Übrigens: Es fing mal wieder mit den Juden an. Mit denen Israels nämlich, die haufenweise von Terroristen massakriert werden durften, hauptsache niemand stellte das Narrativ vom Oslo-Friedensprozess in Frage und betonte den letzlichen Friedenswillen der „Palästinenser“ und ihre Würdigkeit einen eigenen Staat zu bekommen. Das Ganze gipfelte nach 2000 in der damaligen „Intifada“ und dem Tod von Al-Durah, der zum Märtyrer für die Sache gemacht wurde, ganz wie Floyd von BLM heute.

      Das ist alles ziemlich nazihaft und nicht erst seit gestern! Und so gesehen, ist das allgemeine Bild der Medien in der Öffentlichkeit noch viel zu positiv (!). Die hetzen immer konkreter zur Gewalt auf. So dass es angebracht ist, die Medien mit dem Begriff Pogrom in Verbindung zu bringen.

  6. Wir entschuldigen uns bei allen, deren Gefühle und Emotionen verletzt wurden. Wir können nachvollziehen, dass sehr viele darüber verärgert sind.

    Menschen, deren Gefühle durch rosa Handschuhe verletzt werden, haben die Kontrolle über ihr Leben verloren. Dafür muss man kein Verständnis aufbringen.

    Wir haben uns die Kritik zu Herzen genommen und sie verstanden.

    Hass, Mobbing, Gewalt- und Morddrohungen laufen bei denen einfach unter Kritik?! Leider scheint es sich bei den Zweien auch nur um rosa Pudel zu handeln, die nun zu Kreuze kriechen. Mutig wäre es gewesen die Flucht nach vorne anzutreten und die ganze Sache medial breitzutreten. Als Mensch darf man nicht so mit sich umspringen lassen.

  7. Alles nur mimimi. Es gibt keinen feministischen Hass.

    • Also ehrlich gesagt, kann ich mir das auch nicht vorstellen. Wirkt alles wie ein PR-Coup. Zudem habe ich in zwei Prospekten von Drogeriemärkten diese Handschuhe bereits am Samstag als angebotenes Produkt gesehen. Mal schauen ob die wirklich aus den Regalen genommen werden oder einfach nur abverkauft…

      Aber gute zeitliche Koordination. Ausstrahlung der Sendung, Triggern der Medien, Social Media bedient alles zeitlich genau passend zum Verkaufsstart.

      Die großen Ketten haben übrigens einen Vorlauf von 3 Monaten für die Distribution und die Bewerbung von neuen Produkten.

  8. Mich würde interessieren, wieviele junge Männer die eigentliche Message diesmal verstanden haben: „HÖRT AUF, Frauen helfen zu wollen.“

    Und wieviele es erst bei der nächsten Lynchrunde verstehen werden.

    • Sie hätten bei dem Produkt eben zwingend eine Frau mit in die Präsentation nehmen müssen, die erklärt, dass sie sich immer darüber beschwert hat, dass es da keine guten Produkte gibt und die beiden dann gesagt, dass sie diesen Wunsch der Frau umgesetzt haben und daraus gemacht haben. Sie hätte dann sagen müssen, dass sie es gerne pink haben möchte und die Männer hätten dann sagen müssen, dass sie es dann ihr zuliebe so gestaltet hätten. Sie sehen sich lediglich als ausführendes Organ der Wünsche einer Frau, lediglich als Umsätze, nicht als frauenversteher, die etwas besser wissen. Die selbst hätten gar keine Ahnung davon und würden immer das machen, was Frauen für richtig halten und insbesondere hätten sie auch nichts gegen blutige Tampons irgendwo, aber der Wunsch der Frau wäre ihnen natürlich Befehl. Dann wäre es wesentlich schwieriger angreifbar gewesen.

      • @christian

        Was du beschreibst, ist ja die message: „Wenn ihr Frauen ausnehmen wollt, stellt euch nicht dumm an.“

        Die ist kein Widerspruch zu der von mir wahrgenommenen.

        Man kann sie sogar zusammenfassen: „Wenn du Frauen adressierst, dann tu dies nicht aus der Motivation, ihnen helfen zu wollen, sondern um an ihre Ressourcen ranzukommen. Letzteres gelingt am besten, wenn du – Christians Ratschlägen folgend – ihren Narzissmus und ihren Überlegenheitsgefühlen hofierst und dich nicht als Retter aufspielst. Denk dran: Dankbarkeit ist selten und flüchtig. “

        Ich hoffe, hier lesen junge Männer mit, die diese Lektionen rechtzeitig lernen können.

    • „… die eigentliche Message …“

      Vorsicht: all die wütenden Feministen würden das so nicht unterschreiben. Ihr Vorwurf besteht ja darin zu sagen: Ihr Männer tut so, als würdet Ihr Frauen helfen (wollen), aber in Wirklichkeit ist diese angebliche Hilfe einfach eine Täuschung, weil Ihr Frauen sexistische Vorurteile einflüstert – das Blut, was Du da an Deinen Tagen hast, ist das nicht ein wenig eklig, ist das nicht eine große Zumutung für Dich und für Deine Mitmenschen? -, um ihnen Schuldgefühle zu machen und Ihnen dann Produkte anzudrehen, die sie erniedrigen und ihnen dafür auch noch Geld aus der klitzekleinen Geldbörse zu ziehen.

      Die wütenden Feministinnen würden sagen: Was Ihr Männer „Hilfe“ nennt, ist nur ein übler Trick, um uns Frauen auszubeuten.

      Es ist klar, das so eine Denke paranoid ist, aber die Botschaft ist nicht: Männer, hört auf, Frauen zu helfen. Die Botschaft ist eher: Männer, wenn ihr Frauen helft (helfen wollt), dann werden viele Feministen dies als üblen Trick und als Ausbeutung der Frauen hinstellen und anprangern.

      • Die Botschaft ist eher: Männer, wenn ihr Frauen helft (helfen wollt), dann werden viele Feministen dies als üblen Trick und als Ausbeutung der Frauen hinstellen und anprangern.

        Ich finde, die feministische Botschaft ist immer die gleiche:
        Wenn ihr Frauen helfen wollt, dann macht das gefälligst unter der Anleitung von Frauen gemäß ihren Vorgaben. Wenn die sich widersprechen, dann habt ihr halt Pech gehabt, bitte keine male tears – und wascht euch gefälligst vorher die Hände!

      • „all die wütenden Feministen würden das so nicht unterschreiben.“

        Die Annahme, dass eine Feministin eine realistische Selbsteinschätzung hat, welche Botschaften sie mit ihrem Tun aussendet, erscheint mir so absurd, dass ich nicht mal in Erwägung gezogen habe, die von mir wahrgenommene Message könnte ihnen bewusst sein.

        Es ist wie bei Rape Culture: Die unvermeidliche Kehrseite von „Eine Frau ist niemals schuld“ ist „Frauen sind unmündige Kinder, von denen keiner Verantwortungsübernahme erwarten kann.“

      • „Es ist klar, das so eine Denke paranoid ist, aber die Botschaft ist nicht: Männer, hört auf, Frauen zu helfen.“

        Die Botschaft ist: wir wollen keine Männer, nirgendwo und niemals, absolut nicht. Weil die Männer nur gehasst werden. Eigentlich ganz simpel ….

  9. In zwei Jahren wird es das Produkt als Eigenmarke von dm oder Rossmann geben, die Lufthansa wird es den fliegenden Frauen der Business-Class verschämt in den Geschenkebeutel packen. Es wird pastellgrün sein und den lieblichen, aber auch erdigen Geruch einer Blumenwiese verströmen.

    Und die Pinky-Boys werden das kleine Päckchen traurig zwischen den nackten Fingern wiegen und sich fragen, was sie denn falsch gemacht hatten.

    Sie waren halt Erfinder damals, Nicht-Menstruierende, Männer. Sie haben aus Versehen die schlafende Riesin zwischen den Beinen berührt. Das hätte nicht passieren dürfen. Das stand ihnen nicht zu.

      • Sorry, als Geschäftsmann lasse ich mir doch nicht von Internetfuzzies mein Geschäft versauen. So ein Shitstorm ist nach 3 Tagen vergessen, weil dann schon die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird.

        Die haben einfach ein dummes Produkt.

        • Dummes Produkt hin- oder her, wenn du einmal Opfer von Mobbing geworden bis, sprichst du nicht mehr so leichtfertig.

          Wenn du eine Familie hast, die öffentlich angegeifert wird, dich Spinner nachts aus dem Bett klingeln, deine Mailbox mit Beleidigungen und Morddrohungen überquillt. Leute Sachen auf Rechnung für dich bestellen, dein Auto zerkratzen, Telefonterror veranstalten, Verleumdungsschreiben bei den Nachbarn platzieren, Parolen an die Hauswand schmieren usw. dann hält das normalerweise niemand lange durch. Wenn die heimische Ruhe und der private Rückzugsraum angegriffen werden, geht man schnell auf dem Zahnfleisch und bekommt Existenzängste.

          Erst Recht ein Bluepiller, der es nur gut gemeint hat.

          Davon abgesehen, verkauft sich viel größerer Unsinn ja trotzdem. Insbesondere an Frauenkundschaft. Vom unpraktischen rundgelutschten rosa Kleinwagen bis zum überteuerten rosa extra-für-Frauen-Damenrasierer. Von Hosen mit Taschenattrappe bis zu hässlichen und irrwitzig teuren Handtaschen und Schuhen usw.

          • Ich war schon oft genug von Mobbing betroffen und bin es jetzt im Moment auch. Mir ist das egal, ich ziehe das durch.
            Da kriegt auch schon mal ein Angreifer die Faust ins Gesicht. Wer einknickt, hat keine Eier. Und glaub mir, robuste Verteidigung spricht sich rum. Im Internet haben viele eine große Klappe, aber wenn sie eine Faust vor der Nase sehen, dann sind die ganz schnell weg.
            Ich schreibe übrigens über Notwehr! Das ist erlaubt und geboten.

          • „Ich war schon oft genug von Mobbing betroffen und bin es jetzt im Moment auch. Mir ist das egal, ich ziehe das durch.
            Da kriegt auch schon mal ein Angreifer die Faust ins Gesicht. Wer einknickt, hat keine Eier. Und glaub mir, robuste Verteidigung spricht sich rum. Im Internet haben viele eine große Klappe, aber wenn sie eine Faust vor der Nase sehen, dann sind die ganz schnell weg.
            Ich schreibe übrigens über Notwehr! Das ist erlaubt und geboten.“

            Jupp, so sehe ich das auch. Allerdings waren die Typen die dieses Produkt rausgebracht haben vermutlich selbst rosa Pudel und weder geistig noch körperlich in der Lage solchen Widerstand auszuhalten. Weicheier halt. Da ist es nicht schade drum.

          • Bleibt ja die Frage, wie groß die Angriffe waren und wie viel gewinnpotenzial sie da gesehen haben. Beide werden ja ein geregeltes Einkommen über die Bundeswehr erzählen und, es ist ein klassisches nebengewerbe, dass sie nicht unbedingt brauchen. Und für dümmel war es auch ein zu kleines Invest um dafür ein schittstorm zu bekommen und für VOX wahrscheinlich auch.

      • Genau. Daheim braucht Frau das nicht und bei anderen kann man Sauerei machen. Also wozu so ein Produkt?
        Und noch ne Regel: ein Markt unter 1 Mrd Umsatz ist kein Markt. Und das Potenzial sehe ich da nicht.

        • „ein Markt unter 1 Mrd Umsatz ist kein Markt“

          Du machst vielleicht Sprüche. Die große Mehrheit der Kleinunternehmer dürfte irgendwelche Nischen bedienen, für die sich die Konzerne zu schade sind. Denn nur dort können die vernünftige Preise abrufen. Bei einem Markt mit 1 Mrd. jährlichen Umsatz, hast du i.d.R. viele und größere Konkurrenten.

          Wieviel Umsatz man damit machen kann, ist vorher ohnehin schwierig abzuschätzen.

          • Wie hat er doch selbst so treffend geschrieben? Zitat: „Im Internet haben viele eine grüße Klappe…“ 😉

          • Schon verstanden, es geht um die große Klappe. Die kann auch jeder haben. Die Frage ist aber, was macht man im realen Leben? Von mir wissen wir das so wenig wie von dir und Androsch.

            Von diesen Handschuh Leuten wissen wir es aber. Sie kneifen.

  10. Die von Pinky Gloves sollten nicht rumlabern und rumopfern, sondern lieber ihr tatsächlich wenig durchdachtes Produkt verbessern.

    Z.B. Handschuhe, die das Menstrustionsblut aufnehmen und wieder abgeben, wenn man jemanden die Hand gibt.

    Oder ein System, das das Blut in alle Himmelsrichtungen verteilt.

    • Also ich würde vorschlagen, die Handschuhe farblos transparent zu machen und eine Kordel daran zu befestigen. Dann kann sich frau ihren getränkten Stöpsel um den Hals hängen und so gleichzeitig die Natürlichkeit der Menstruation feiern als auch ihre eigene Fruchtbarkeit signalisieren.

      Und da sie ja untereinander so gerne konkurrieren, kann die Frau mit dem triefenden XXL-Stöpsel auch gleich mitleidig auf die Frau mit dem Mini-OB mit ein paar Blutklecksen schauen.

  11. Ich verstehe nicht, warum die so reagieren. Die Aufregung ist doch geradezu kostenlose Werbung. Was können ihnen diese verbiesterten Emanzen schon tun?

  12. Einer der Gründe, warum ich anonym im Internet unterwegs bin, ist, dass es zuviele Irre da draußen gibt und die sich auch nicht scheuen einem das Leben zur Hölle zu machen. Es gibt wirklich ausgewiesen dämliche und asoziale Säcke, die noch nichtmal ansatzweise kapieren, was sie anrichten. Je größer das Publikum, desto mehr hat man auch solche Typen dabei.

    Bei allem was mit Frauen, Ausländern, links-rechts, Klima, Corona usw. zu tun hat, Themen, bei denen die verlogenen Massenmedien täglich bemüht sind, die Gräben unüberwindbar zu machen, ist das ganze nochmal potenziert.

    Die „Pinky Gloves“-Erfinder konnten natürlich nicht anders, wenn ich das richtig mitbekommen habe, hatten die übers Fernsehen Geld eingeworben. An deren Stelle würde ich demonstrativ einknicken und die Sache dann trotzdem machen. Richtig gutes Marketing haben die ja jetzt. In der Zwischenzeit den Zaun ums Haus höher ziehen, einen scharfen Hund anschaffen oder einen Umzug erwägen, damit evtl. folgende Angriffe ins Leere laufen. Außerdem die persönliche Repräsentanz in den sozialen Medien überdenken. Wer im Internet nicht leicht zu finden ist, lebt einfach besser, schon deshalb, weil die meisten zu blöd und faul sind, weiter zu suchen und wenn der erste Zorn verraucht ist, die Angelegenheit schnell wieder vergessen.

    Aber absurd ist die Sache schon. Fazit: TV möglichst meiden, zumindest wenn das Produkt „umstritten“ sein könnte.

        • Eben genau so was. Das ist durchaus als Alleinstellungsmerkmal patentierbar. Mal als Beispiel: ein Hersteller von Schreibwaren hat sich als Design bestimmte Längsstreifen an Bleistiften schützen lassen. Erfindungshöhe kaum wahrnehmbar über der Grasnarbe, aber Patent, welches sie auch gegen „Plagiatoren“ durchsetzen.

          • @Billy

            Das ist kein Patent in Deutschland, es ist quasi ein Geschmacksmuster; ein eingetragenes Design wird geschützt. In den USA gibt es das „Design Patent“, deshalb wird das andauernd verwechselt.
            Ein „Design Patent“ gibt es auf das Design, nicht auf die Funktion und auch das Patent ist in den USA völlig anders geregelt – die hiesigen Bestimmungen sind viel strenger.
            Es sind reihenweise US-Patente in Europa wegen Trivialität angefochten und gelöscht worden.

  13. Twittersuche #pinkygloves
    erster Treffer: https://twitter.com/Snyggi_/status/1384419525068795906

    Ok, die Produktion von #pinkygloves wird eingestellt. Aber nicht weil sie das Problem verstanden haben, sondern weil sie bedroht wurden. Mich ärgert es maximal, dass jetzt alle Feminist*innen über einen Kamm geschert werden. Nein, 99,9% halten Morddrohungen nicht für ein Mittel.

    FEMINISTAS, FICKT EUCH SELBST!!!1!!! Bei #metoo war es denen schei#egal, dass 99,9% der Männer nicht ein Weinstein sind, Macht haben oder diese missbrauchen.
    Ist nur ein Miniaccount und vielleicht fake, aber der tweet spricht mir aus der Seele.

    Auch den tweet finde ich haarsträubend https://twitter.com/annygreengables/status/1384424604567998464 Die Gründer von #pinkygloves haben sich nun erfolgreich als Opfer inszeniert
    Ich erinnere an #aufschrei, #imzugpassiert, #metoo und die unzähligen kleineren Kampagnen seiten femi-faschistischen Aktivistinnen.

    Es bleibt nur die Hoffnung, dass medial endlich auch etwas passieren wird und der Hass und die Hetze gegen Männer seitens Feminstinnen publik wird.

    Arne, Christian und Alle die sich dem Kampf gegen den Allmachts-Feminismus (Bauer-Jelinek, „Der falsche Feind“) engagieren ein große Lob und Dankeschön. Ihr seid in meinem Herzen.

    Für diejenigen, die nicht länger passiv sein wollen: vom Feind lernen, heißt Siegen lernen. Feministische- oder Antifa-Methoden kann man(n) übernehmen. Also macht was draus.

    • „Für diejenigen, die nicht länger passiv sein wollen: vom Feind lernen, heißt Siegen lernen. Feministische- oder Antifa-Methoden kann man(n) übernehmen. Also macht was draus.“

      Keine gute Idee. Das heizt nur die Eskalationsspirale an und bringt im aktuellen medialen Setting nichts oder sogar ein mehr an Repression für uns. Du siehst doch wie Leszek usw. linke Gewalt damit relativieren, dass die Rechten ja auch… das führt in die Irre. Man keine seine Ansprüche nicht wahren, indem man sie aufgibt.

      Ich verstehe deine Wut, es geht mir oft ebenso. Mittlerweile bin ich froh, dass ich weit von der nächsten nennenswert politisch aktiven Stadt entfernt bin und daher i.d.R. nicht in Versuchung, an Demos usw. teilzunehmen oder Leute zusammenzuschlagen. Ich bin nämlich nicht sicher, ob ich da immer widerstehen könnte…

      Die Gehirngewaschenen müssen von selbst irgendwann die rote Pille schlucken, dafür muss der Druck noch erheblich weiter zunehmen, bis auch der letzte Idiot endlich merkt, wie er manipuliert und angelogen wird. Man selbst sollte zwar politisch netzwerken, aufklären usw. aber immer schön den Kopf unten halten, bis der Wendepunkt kommt. Sich selbst und die Seinen so unabhängig wie möglich machen und vor allem schützen. Das kostet normalerweise schon genug Kraft.

    • „Feministische oder Antifa- Methoden kann man übernehmen“

      Na danke, dann kann ich auch gleich bei denen einsteigen, aber ich wollte eigentlich nicht so werden wie die.

      Deren mediale Dominanz muss natürlich überwunden werden, da muss man höllisch aufpassen, daß die nicht mit einem „Internet ohne Hass und Hetze“- Gesetz um die Ecke kommen.

      • „daß die nicht mit einem „Internet ohne Hass und Hetze“- Gesetz um die Ecke kommen“

        Sind sie doch schon, mit den Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Der europäische „Digital Service Act“ wird das wahrscheinlich auf EU-Ebene heben. Das Einzige was uns schützt, ist ihr mangelndes technisches KnowHow. Wenn die erstmal kapieren, dass sie ebenso wie Russland und China ihr nationales Netz firewallen und zensieren können, dann ist Schacht im Schicht. Zur Zeit kann man halt einfach noch ins Ausland ausweichen, zumindest wenn man nicht bei den asozialen Netzwerken ist…

  14. Bizarr finde ich insbesondere, was zeitgleich unsere Justizministerin Lambrecht zu ihrem neuen Gesetz gegen Hass im Netz zu sagen hatte.
    Da zieht seit geraumer Zeit ein feministischer Mob in cancel culture von Tatort zu Tatort, aber Lambrecht erwähnt diesen Mob und das breit diskutierte Phänomen der cancel culture überhaupt nicht, sondern lügt, Frauen seien – wie immer – besonders betroffen. Die Medien transportieren das natürlich unhinterfragt gerne genauso weiter.
    Vor wenigen Tagen erst war der Frauen-Mob bei sat1 und forderte mit Verleumdungen die Entlassung von Luke Mockridge. Heute sind es komische Handschuhe von männlichen Erfindern und danach lauern die jakobinischen Terroristinnen auf ihr nächstes Opfer.
    Die Ausblendung dieser kriminellen Aktionen sogar in der Politik zeigt, dass Frauen für nichts Verantwortung übernehmen müssen. Selbst das Strafrecht scheint für sie nur symbolisch zu gelten.

  15. Vor einigen Jahren haben doch auch mal zwei (?) Tüftler einen Nagellack entwickelt, der als Schnelltest für K.O.-Tropfen in Getränken geeignet war (Finger rein und fertig).

    Damals habe ich das erste Mal das Argument „bringt den Jungen/Männern lieber bei nicht zu vergewaltigen“ gehört.

    Wenn du als Mann ne Idee hast, die das Leben der Frauen erleichtern könnte*, dann behalte sie für dich.

    *die Idee muss ja nicht zwangsläufig gut sein

    • @Goi, „Wenn du als Mann ne Idee hast, die das Leben der Frauen erleichtern könnte*, dann behalte sie für dich.“ das ist die logische und korrekte Schlußfolgerung.

      Es hat sich aber auch gezeigt, daß unsere sexistischen Haßbratzen dort eine sensible Stelle haben. Also sollten wir Männer neue Ideen andenken und ausgiebigst diskutieren. So daß die äußerst schmutzige und schambehaftete Menstruiererei täglich in allen Facetten und Gazetten erörtert wird, wobei NICHT zu kurz kommen darf, daß man es für ein unlösbares Problem hält, aber als Mann fieberhaft bemüht ist, dafür Lösungen zu finden, um den Frauen und uns die traumatisierenden Erlebnisse mit diesen schrecklich riechenden und scheußlich anzusehenden Tampons endlich zu ersparen.
      Es muß herausgestrichen werden, wie lästig diese Menstruiererei uns allen ist, und daß das lediglich auf verkrüppelte X-Chromosome zurückzuführen ist.

      Auch international muß verbreitet werden, daß Deutschlands Männer auf der Suche nach einer Lösung für das Menstruationsproblem sind.

  16. Eure Doppelmoral schreit zum Himmel!

    Angenommen, eine Feministin schreibt „hört mit den Angriffen auf, lasst uns in Ruh“, wie würdet ihr reagieren? Wohl nicht annährend so verständnisvoll wie bei diesen Herren, vielmehr würdet ihr in Frage stellen, ob sie denn wirklich angegriffen wurden.

    Und wo wir grad beim Thema sind: Welche Beweise haben denn die zwei Herren, dass sie tatsächlich angegriffen wurden? Vlt ist das alles nur ausgedacht und die Mehrzahl der Kritik war einfach nur ganz normale Kritik und sie wollten sich noch ein wenig als Opfer inszenieren? Ich habe keine einzige Morddrohung gegen die beiden gelesen.

    • Eure Doppelmoral schreit zum Himmel! […]
      vielmehr würdet ihr in Frage stellen, ob sie denn wirklich angegriffen wurden.

      Und was machst du?

      Welche Beweise haben denn die zwei Herren, dass sie tatsächlich angegriffen wurden? Vlt ist das alles nur ausgedacht

      Stellst in Frage, ob sie wirklich angegriffen wurden!

      Du demonstrierst gerade Projektion wie sie im Lehrbuch steht.

      Can’t make this shit up.

    • „Doppelmoral'“

      Ist es nicht eher so, dass du dich verlässlich aufregst, sobald man auch nur annähernd „victim blamend“ die Aussagen einer „tapferen“ Feministin infrage stellt, hochfährst und das als völlig daneben darstellst? Ups, und im Gegensatz zu dir brauchen „wir“ bei dieser Aussage noch nicht mal auffällig geballte Konjunktive…

    • „Angenommen, eine Feministin schreibt „hört mit den Angriffen auf, lasst uns in Ruh“, wie würdet ihr reagieren? Wohl nicht annährend so verständnisvoll wie bei diesen Herren, vielmehr würdet ihr in Frage stellen, ob sie denn wirklich angegriffen wurden.“

      Gibt es denn einen vergleichbaren Fall?
      Bei Feministinnen ist es meist eher dieses Bild (nur mit Sexismus), welches dazu führt, dass man wenig Mitleid hat (wenn auch Bedrohungen etc natürlich immer falsch sind)

    • Erstens, wenn eine Feministin ein Produkt erfindet, was Männern helfen soll, wäre das mal ganz was neues.
      Zweitens, wenn eine Feministin oder sonst eine Frau ein Produkt erfindet, was Männern helfen soll, welches ich aber für eher dämlich halte, kaufe ich es halt nicht.
      Drittens habe ich daher gar keinen Grund mehr, dagegen Stimmung zu machen oder mich an einem Shitstorm zu beteiligen, von Drohungen ganz zu schweigen.
      Viertens halte ich dergleichen leider für plausibel, selbst Rettungssanitäter leiden darunter, wie viel eher alle anderen Menschen?
      Und weil ich solche Drohungen nunmal für glaubwürdig halte und nie etwas anderes behauptet habe, ist das jetzt keine Doppelmoral von mir.

    • „Und wo wir grad beim Thema sind: Welche Beweise haben denn die zwei Herren, dass sie tatsächlich angegriffen wurden? Vlt ist das alles nur ausgedacht und die Mehrzahl der Kritik war einfach nur ganz normale Kritik und sie wollten sich noch ein wenig als Opfer inszenieren? Ich habe keine einzige Morddrohung gegen die beiden gelesen.“

      LISTEN AND BELIEVE!

      Gespeichert. Bei der nächsten Sau, die wegen irgendwelcher mutmaßlichen Vergewaltigungen irgendwann in der Nacht vom 31.10.1988 auf den 03.03.1989 auf Spitzbergen geschehen sind, werde ich an dich an deine Aussage erinnern…

    • „Und wo wir grad beim Thema sind: Welche Beweise haben denn die zwei Herren, dass sie tatsächlich angegriffen wurden?“

      „believe women“.

  17. Ich habe eine Idee!
    Wir, die Männerbewegung, übernehmen die Firma. Dieser ganze Medienrummel ist doch die beste Werbung, die man überhaupt bekommen kann. Die bauschen wir weiter auf mit immer absurderen Produktvorschlägen und machen damit die Gloves so bekannt, dass sie trotz der ganzen Beukott-Aufrufe weggehen wie warme Semmeln.

    Wie wäre es wenn wir eine Exklusiv-Charge verkaufen im Arne-Hoffmann-Design, unterschrieben vom großartigen Erotik-Ratgeber-Sexperten höchstpersönlich. Oder ein Y-Edition mit coolen Sprüchen von Uepsilonniks?

    Wenn jemand die Eier in der Hose hat, das Zeugs trotz Drohungen rauszubringen und coole Interviews zu geben, um die Meute noch mehr anzustacheln, dann sind wir das. Ich meine, wir sind da ja abgehärtet was persönliche Angriffe angeht. Ich würde den Marketing-Effekt auf jeden Fall nicht unterschätzen.

  18. Sie haben das Produkt einfach falsch begründet. Statt zu sagen, das Produkt hilft gegen Menstruationsprobleme hätte man es als Patriarchatskiller bewerben müssen:

    Das Patriarchat beschämt Frauen*_Innen ob ihrer völlig natürlichen Menstruation unentwegt. Um auch in unangenehmsten Situationen, in denen das Patriarchat zuschlägt, die richtige Waffe gegen die patriarchale Beschämung in der Hand zu haben, gibt es jetzt die ultimativen #fuckPatriarchyGloves in der Trendfarbe grünengrün. Wann immer Frau mit ihrer Menstruation in der patriarchalen Falle sitzt, mit diesen #fuckPatriarchyGloves entkommt sie bestimmt!

  19. Ich hab mal nachgeschaut.

    Diese Pinky Dinger sollten 2,99 pro 12 Stück kosten.

    Andere bieten Einweghandschuhe für 0,60 pro 100 Stück!

    Der Markt scheint mir schon besetzt zu sein.

    • Als Unternehmer kannste doch aber nicht abstreiten, dass überflüssige Produkte mit entsprechender Reklame Unternehmern zu Reichtum verholfen haben. Grade im Bereich der Industrie fuer weibliche Wellness. Die oft genug an Esoterik grenzt.

      • Vaginal- Eier aus Marmor von dieser Schauspielerin, deren Name mir nicht einfällt. Gynäkologen raten aus Hygiene- Gründen ab.

        Gwyneth Paltrow (wahrscheinlich falsch geschrieben)

      • Ich streite das ja nicht ab. Nur dieses Produkt ist Quatsch – meiner Meinung nach.

        Ist es hipp?
        Macht es schöner?
        Zieht es Männer an?
        Werde ich damit Neid ernten?

        Was meinst du?

        • Ich meine, dass die Handschuhe mit feministischer Reklame (welche die beiden Jungs unglücklicherweise vergeigt haben) kurzzeitig ein Knüller hätte werden können. (sagt man heute überhaupt noch „Knüller“?)

  20. Achso, zur eigentlichen Frage: Ein paar Influencerinnen hätten nur treudoof behaupten müssen, dass Flugreisen nach Tokio mit pinky gloves das reinste Vergnügen seien. 😉

  21. Pingback: Frauenblut und Göttinnenkomplex | uepsilonniks

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