Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin der Grünen

Die Grünen haben wie zu erwarten war bei der Wahl zwischen einem Mann und einer Frau die Frau als Kanzlerkandidatin auserkoren (bzw Habeck und Baerbock haben das untereinander entschieden). Aus meiner Sicht war das kaum anders möglich, die Grünen hätten stark an Glaubwürdigkeit verloren, wenn sie einem Mann den Vortritt gelassen hätten.  

Habeck muss bewußt gewesen sein, dass ihm hier ein echter Machtkampf viel zu stark beschädigen würde, interessant ist insofern allenfalls, inwieweit er dafür einen Posten rausgehandelt hat.

Wenn ich es richtig verstehe, dann müsste Baerbock sowieso den Parteivorsitz aufgegeben, wenn sie Kanzlerin wird, weil Posten und Ämter zu trennen sind.

Interessant ist insoweit, dass Baerbock dem „Realoflügel“ zugehört, dieser hätte also dann wie auch bei der letzten Regierungsbeteiligung die „Macht“ hatte.

Zu ihrem Lebenslauf:

Sie ist 1980 geboren, wäre damit theoretisch die Jüngste Bundeskanzlerin mit dann 41 Jahren. (Merkel ist mit 50 Kanzlerin geworden, Kohl mit 52)

Regierungsverantwortung hatte sie bisher noch nicht (typisches Gegenargument: Die hatte Obama auch nicht).  Sie ist seit 2013 im Bundestag.

Ihre Positionen laut Wikipedia:

Energie-, Klima und Umweltpolitik

Baerbock forderte einen Kohleausstieg bis 2030, ein Tempolimit von 130 Kilometer pro Stunde, und „spätestens ab 2030“ nur noch die Neuzulassung neuer emissionsfreier Autos. Die „Agrarsubventionen sollen sich am Gemeinwohl orientieren, nicht mehr an der Fläche. Bäuerinnen und Bauern sollten mit Klimaschutz Geld verdienen können“, außerdem sollen Tierbestände und Fleischproduktion „sehr deutlich reduziert werden“.[37] Für sie sei „Klimapolitik kein Gegensatz zur Wirtschaft“, und es gehe darum, den „Industriestandort Deutschland ins 21. Jahrhundert zu führen – im Lichte des Pariser Klimaabkommens“. Sie ist für die Produktion von klimaneutralem, also ohne Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) produziertem europäischem Stahl und hält Klimazölle für denkbar. Innerdeutsche Flüge sollen durch eine Verbesserung des Bahnnetzes „bis 2035 überflüssig werden“. Weiterhin gelte für die Grünen der „Grundsatz der Technologieoffenheit“.[38]

Europäische Flüchtlingspolitik

Anlässlich des gleichzeitig stattfindenden Weltflüchtlingstags und des EU-Gipfels forderte Baerbock am 20. Juni 2019, dass die Staats- und Regierungschefs „endlich ein großzügiges Kontingent für die legale Flucht nach Europa beschließen“ sowie eine gemeinschaftliche Verteilung von Geflüchteten und ein Sofortprogramm zum Aufbau einer europäischen Seenotrettungsmission beschließen sollten.[39]

Nach einem Großbrand im griechischen Flüchtlingslager Moria im Jahr 2020 forderte Baerbock, dass Deutschland 5000 schutzbedürftige Menschen aufnehmen solle, und die griechischen Lager evakuiert und die Menschen in Sicherheit gebracht werden sollen, und äußerte „Deutschland muss handeln – nicht erst seit heute, sondern schon seit Jahren“. Außerdem schlug sie vor, Erstaufnahmeeinrichtungen an den EU-Außengrenzen aufzubauen, an denen Flüchtlinge „schnell registriert, einer Sicherheitsprüfung und einem Datenabgleich unterzogen“ werden können, um sie schnellstmöglich in der EU verteilen und dann Asylverfahren einleiten zu können.[40][41][42]

Außenpolitik

Baerbock fordert „ein stärkeres gemeinsames europäisches Engagement in der Verteidigungspolitik“. „Europa kreist seit Jahren um sich selbst, die Trump-Administration hat der Welt den Rücken gekehrt. Die Lücke, die entstanden ist, füllen autoritäre Staaten“, sagte sie. Wenn der Westen also Staaten wie China, Russland oder der Türkei nicht das Feld überlassen wolle, müsse Europa seine „Friedensrolle“ in der Welt wieder ernster nehmen.[43] Weiterhin fordert Baerbock den Abzug aller US-Atomwaffen aus Europa.[44]

Im Januar 2021 kritisierte Baerbock die landeseigene Umweltstiftung von Mecklenburg-Vorpommern, die auch den Weiterbau der Ostseepipeline Nord Stream 2 gegen Eingriffe der USA abschirmen soll. In der FAZ äußerte sie:

„Dass mit russischen Geldern eine Stiftung unter dem Deckmantel des Klimaschutzes finanziert wird, die einzig und allein zur Fertigstellung der Pipeline dient, ist einfach ungeheuerlich. Nicht nur klimapolitisch, sondern vor allem geostrategisch.“[45]

Wirtschaftspolitik

Der „Industriestandort Deutschland“ solle gehalten werden, aber Wachstum müsse „im Sinne einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft, innerhalb der planetaren Grenzen“ erfolgen, und Wohlstand solle in einem „umfassenderen“, auch das Ökologische mit einbeziehenden Sinne definiert werden. Klimaschutzziele sollen mit der Wirtschaftspolitik „verzahnt werden“, und u. a. Gründungsförderung, Digitalisierung, schnellerer Ausbau der Infrastruktur und Netze befördert werden.[46]

Eine Schuldenbremse hält Baerbock für gerechtfertigt. Gegenüber dem Deutschlandfunk sagte sie 2020: „Natürlich brauchen wir eine Verankerung auch grundgesetzlich dafür, dass wir nicht Schulden ins Endlose machen können.“ Sie warf konservativen Parteien und der SPD auf kommunaler Ebene vor, das „Geld zum Fenster herausgeschmissen [zu] haben“, etwa für Wohnungsbau. Allerdings müsse die derzeit existierende Schuldenbremse „erweitert“ werden, um Investitionen in „Daseinsvorsorge, Krankenhausfinanzierung, Schulfinanzierung, auch die ganzen Infrastrukturprojekte im Klimabereich“ zu ermöglichen.[47]

Sie hat laut Wikipedia 2 Töchter (* 2011, * 2015).

In einem Gastbeitrag im Tagesspiegel zusammen mit Gesine Agena plädierte sie für einen „feministischen Aufbruch“:

Wir beide haben Töchter. Wir sehen, wie sie krabbeln, laufen, sprechen lernen, wie sie die Welt entdecken und diese in Frage stellen: Warum scheint tagsüber die Sonne und nachts der Mond? Warum ist jenes so und anderes so – und muss das so sein? Und wir selbst fragen uns auch: Warum ist das so? Und muss das so?

Vor 100 Jahren wurde das Frauenwahlrecht eingeführt. Artikel 3 des Grundgesetzes verkündet feierlich: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Ja, Frauen haben die gleichen Rechte wie Männer. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Eigentlich. Aber die  Realität sieht anders aus: In Deutschland sind Macht, Geld und Zeit unterschiedlich zwischen den Geschlechtern verteilt. Frauen sind in Kultur, Medien, Politik unterrepräsentiert. Patriarchale Prägungen wirken tief in das Denken und Handeln von Männern und Frauen hinein. Und sie werden täglich reproduziert.

Also eine ganz klassische feministische Perspektive. Die Frauen, gefangen in der Geschlechterrolle, während die Männer die Macht haben.

Und mehr: Um uns herum sehen wir einen Rollback, der doppelt zum Problem wird: In jenen Ländern, in denen Frauenrechte zurückgestutzt  werden – wie in Russland, in Polen, in den USA  – werden die Regierungen autoritärer. Frauenrechte sind ein Seismograph für den Zustand der liberalen Demokratie.

Wenn wir diese Entwicklung sehen, macht uns das wütend. Wenn wir lesen, wie Frauen von Netzwerken wie LOL in Frankreich auf Twitter diffamiert werden, wenn wir Tweets lesen, in denen Männer uns in der Anonymität des Netzes mit Vergewaltigung drohen, in denen wir verhöhnt werden, macht uns das wütend. Wir können nicht glauben, dass wir Frauen immer noch um all das kämpfen müssen, was für Männer selbstverständlich ist. Und gegen das, was Frauen seit Jahrhunderten wiederfährt: sexualisierte Gewalt.

Also auch hier eine eher binäre Einteilung  mit Frauen, die keine Rechte haben und Männern auf der anderen Seite, die privilegiert sind.

Wir wollen, dass unsere Töchter das nicht mehr hinnehmen müssen. Wir wollen, dass sie angstfrei leben können, in einer Welt ohne Sexismus und ohne Gewalt. Wir wollen, dass sie frei entscheiden, nicht in Klischees gepresst werden, dass sie jede Position erklimmen können, die sie wollen. Unsere Töchter sollen mit den gleichen Chancen aufwachsen wie die Söhne anderer. Deswegen muss das nächste Jahrzehnt ein feministisches werden. Deswegen formulieren wir einen feministischen Aufbruch 2030, einen Plan für die kommenden zehn Jahre.

Wer wäre nicht für gleiche Chancen? Wobei das dann eben auch für Männer gelten sollte.

Ja, zugegeben, davon ist nicht alles neu. Aber genau das ist das Problem. Das Wissen, wie es gehen kann, ist längst da. Aber wir müssen handeln. Jetzt. Damit wir in zehn Jahren sagen können:

2030: Die Hälfte der Macht gehört den Frauen

Die Hälfte der Macht bis 2030. Da muss sie dann ein ziemliches Tempo vorlegen.

Nach der letzten Bundestagswahl ist der Frauenanteil des Parlaments auf 30 Prozent gesunken. Dabei ist etwa die Hälfte der deutschen Bevölkerung weiblich! Spätestens jetzt ist es Zeit für ein Paritégesetz. Wir schlagen ein Modell vor, das von unserer Fraktion im Brandenburger Landtag eingebracht wurde: Es zielt auf eine gleichberechtigte Besetzung der Listen und der Wahlkreise, denn nur dann wird die Parität auch Realität. Dass das kompliziert ist, ist klar. Trotzdem: Der Bundestag sollte loslegen. Aber es geht nicht nur um die Parlamente. Es geht um die Macht in Wirtschaft, Medien, Kultur und Wissenschaft. 2030 soll der Frauenanteil endlich bei 50 Prozent liegen. Die Hälfte der Macht den Frauen!

Das wäre dann nicht Chancengleichheit, sondern Ergebnisgleichheit.

Schutz vor Gewalt für jede Frau

Jede vierte Frau wird einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt. Meistens finden die Angriffe im eigenen Zuhause statt. Und das ist kein neuer Befund, sondern jahrzehntealte bittere Realität. Damit finden wir uns nicht länger ab. ‚Nein heißt Nein‘ ist Gesetz und muss so auch durchgesetzt werden. Dafür brauchen wir vor allem mehr Prävention. Schon in Schulen und Universitäten muss über Gewalt und Geschlechterrollen aufgeklärt werden. Wir brauchen eine umfassend geschulte und für den Umgang mit Opfern sensibilisierte Polizei und Justiz. Außerdem fordern wir einen Rechtsanspruch für alle Frauen auf Schutz und Unterstützung und eine Beteiligung des Bundes an der Finanzierung der Frauenhäuser. Nie wieder soll hier Frau aus Kapazitätsgründen abgewiesen werden; ihr Schutz soll in einem Geldleistungsgesetz festgeschrieben werden.

Da hat sie öffentliches Recht studiert, aber anscheinend nicht erfasst, dass ein Rechtsanspruch für  nur ein Geschlecht so seine Tücken hat. Insofern könnte das einige Neuerungen auch für Männer geben.

Gewaltprävention betrifft aber auch das Internet: Um Frauen vor Hass und digitaler Gewalt in Form von Herabsetzung, Rufschädigung oder Erpressung zu schützen, fordern wir mehr Programme für digitale Bildung und Medienkompetenz. Wir benötigen mehr Beratungs- und Anlaufstellen für Opfer von Cybermobbing und Gewalt im Netz sowie gut geschultes Personal der Strafverfolgungsbehörden. Das Recht gilt auch im Netz.

Programme für digitale Bildung und Medienkompetenz? Was sollen die bringen? Und wer soll da unterrichtet werden?

Equal Pay und Equal Pension

Frauen verdienen immer noch etwa 20 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen und bekommen im Durchschnitt 60 Prozent weniger Rente als Männer.

Das alte Thema „Equal Pay“. Da scheint sie in der klassischen feministischen Version der Argumentation steckengeblieben zu sein ohne die Gegenargumente wahrzunehmen.

Das liegt vor allem daran, dass Frauen überwiegend in Jobs arbeiten, die schlechter bezahlt werden. Hier muss es dringend eine Wende geben. Wenn wir wollen, dass unsere Töchter nicht mit der gleichen Rentenlücke leben müssen wie die heutige Generation, müssen wir dringend etwas ändern: Soziale Berufe wie jene in der Pflege und Erziehung müssen anständig entlohnt werden. Bund, Länder und Kommunen können hier mit gutem Beispiel vorangehen und Beschäftigte in diesen Bereichen besser bezahlen.

Das wird interessant. Denn dann muss sie den Kommunen entweder Gelder zur Verfügung stellen, damit die das stemmen können, oder die Krankenkassenbeiträge müssen steigen, was bei der Bevölkerung wenig populär sein wird.

Außerdem muss das Ehegattensplitting für neu geschlossene Ehen abgeschafft und stattdessen eine Familienförderung in Form einer Kindergrundsicherung eingeführt werden.

Das Ehegattensplitting abzuschaffen wird interessant. Ich vermute, dass da auch viele Frauen dagegen sind, weil dann eben die Hausfrauenrolle oder die Halbtagstätigkeit schwerer zu finanzieren sein wird. Den meisten Frauen ist ja bewußt, dass das ein Privileg ist und nicht etwa eine Unterdrückung. Es hängt davon ab, ob das Familieneinkommen stimmt.

Die Kindergrundsicherung könnte zudem interessante Auswirkungen auf den Unterhalt haben, wenn es eine Art Erhöhung des Unterhalts ist.

Partnerschaftliche Aufteilung von Betreuung und Beruf

Eine gleichberechtigte Aufteilung von Erziehung und Beruf ist von vielen Paaren gewünscht, oft scheitert sie jedoch an schwierigen Rahmenbedingungen. Und dieses Scheitern geht zu Lasten der Frauen: Sie stecken in der Erwerbsarbeit zurück, sie leisten den Großteil der unbezahlten Sorgearbeit.  Zwar nehmen auch immer mehr Männer Elternzeit. Oft bleibt es aber bei den zwei Monaten, die vorgeschrieben sind, um das volle Elterngeld ausschöpfen zu können. Wir wollen deshalb eine andere Arbeitszeitpolitik durchsetzen, mit der sich Eltern die Erziehung und den Beruf partnerschaftlicher aufteilen können und in der sie auch über das erste Lebensjahr hinaus Auszeiten aus dem Beruf für die Betreuung ihrer Kinder nehmen können. Und wir wollen die Kita-Betreuung quantitativ und qualitativ ausbauen, um die Familien zu unterstützen.

Kitas ausbauen finde ich super. Mal sehen wie sie die Arbeitszeiten ändern wollen. In vielen Bereichen ist eine Flexibilität schwierig, es muss eben ein Angestellter oder ein Verkäufer im Laden sein, um Kunden zu bedienen.

Reproduktive Gesundheitsversorgung für alle Frauen

Werdende Mütter müssen die Wahl haben, wie und wo sie ihr Kind entbinden wollen. Die Qualität der Versorgung vor, während und nach der Geburt muss gesichert sein. Es kann nicht sein, dass Hebammen wegen unzumutbarer Versicherungskosten, schlechter Bezahlung oder schlechter Arbeitsbedingungen ihren Beruf aufgeben müssen. Um den Hebammenberuf zu erhalten, braucht es eine Reform der Ausbildung hin zu einer Akademisierung des Berufs und bessere Arbeitsbedingungen für Hebammen. Vor allem müssen sie besser bezahlt werden.

Eine Akademisierung des Hebammenberufs wird interessant. Es dürfte dann für viele Frauen, die bisher Hebammen geworden sind, eher uninteressant werden. Und bessere Bezahlung bedeutet erst einmal, dass die Krankenkassen mehr Geld haben müssen.

Zur sexuellen Selbstbestimmung gehört auch die freie Information zu Schwangerschaftsabbrüchen und eine gute Versorgung in allen Regionen mit Kliniken und Praxen, die diese anbieten. Ungewollt schwangere Frauen brauchen Unterstützung und Hilfe in Wohnortnähe und im Internet, keine Bevormundung und Strafe. Der Paragraph 219a ist und bleibt ein Überbleibsel aus einer rückständigen Zeit und muss endlich aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden. Dafür werden wir auch weiterhin kämpfen.

Da habe ich keine Probleme mit.

Frauen weltweit sind gleichberechtigt

Kriege werden in der Regel von Männern beschlossen und angeführt, auch an diplomatischen Verhandlungen und Friedensgesprächen in der internationalen Politik nehmen überwiegend  Männer teil. Dabei sind Frauen und Kinder sind die Leidtragenden in den Krisen- und Kriegsgebieten und als Zivilisten besonders betroffen von Gewalt, Vergewaltigung und Mord. Es ist dringend geboten, hier in den nächsten zehn Jahren umzudenken und Frauen zur Hälfte an der internationalen Politik teilhaben zu lassen.

Die Männer sind hingegen als Zwangsverpflichtete und nicht als Zivilisten die Leidtragenden.

Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit

Um all das zu erreichen, brauchen wir vor allem auch: Solidarität unter Frauen. Und hier müssen wir uns auch an die eigenen Nase fassen: Immer noch vorhandene patriarchale Strukturen bestimmen nicht nur das Denken und Handeln von Männern, sondern auch von Frauen. Wir selbst können uns davon manchmal nicht freimachen und steigen ein auf die Abwertungsmechanismen. Aber gerade jetzt ist die Zeit der Frauen. Wir wollen patriarchale Muster überwinden. Deswegen laden wir alle Frauen ein, als Teil eines feministischen Aufbruchs mit einer neuen Schwesterlichkeit für Gleichberechtigung und Feminismus zu kämpfen.

Mal sehen wie die Frauen reagieren.

Diesen Abschnitt fand ich noch interessant:

Baerbock hat entscheidenden Anteil daran, dass die Partei so geschmeidig daherkommt, trotz Doppelbelastung als Politikerin und Mutter. „Ich habe zwei kleine Kinder und ich will nicht aufhören Mutter zu sein, bloß, weil ich Spitzenpolitikerin bin. Und es wird Momente geben, da bin ich nicht da, weil es da wichtiger ist, dass ich bei meinen Kindern bin.“

Ob ein solcher Satz von einem Mann ähnlich durchgegangen wäre? Und ob es letztendlich möglich sein wird?

Kinder und Kanzleramt – lässt sich das vereinbaren? Die Regierungschefin in Neuseeland, Jacinda Ardern, macht es vor. Baerbock macht nicht den Eindruck, als würde sie daran zweifeln. Sie sieht es als Aufgabe von Politik an, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern – auch in der Spitzenpolitik. Eine junge Mutter im Kanzleramt kann außerdem die Familienpolitik und die damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Fragen vorantreiben – Role-Model sein.

Mal sehen, ob ihr das gelingt. Immerhin reagiert die Presse üblicherweise nicht sehr positiv, wenn zB wichtige politische Themen zu regeln sind und Politiker sich dann frei nehmen statt and der Lösung dieser zu arbeiten.

„Ich halte nichts davon, alles schön zu reden und zu sagen, das kriegt man alles easy hin, so einen Rund-um-die-Uhr-Job und kleine Kinder,“ erklärt Baerbock. „Und ich habe das Glück, dass mein Mann mir viel abnimmt.“ Ihre Tochter hat sie mal gefragt, ob eigentlich auch Frauen Elternzeit nehmen können.

Das immerhin könnte für Männerpolitik interessant sein.

145 Gedanken zu “Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin der Grünen

  1. Noch mehr feministische Politik, noch mehr Männer, die obdachlos unter der Brücke krepieren oder sich das Leben nehmen – in einer Gesellschaft, in der Frauen die Kinder erziehen und die Mehrheit der Wahlberechtigten stellen.

    Danke für diese Übersicht des Grauens, einer unverhohlenen Apartheidspolitik.

  2. Zu Baerbock und den Grünen_innen:

    Was die Aussenpolitik anbelangt, scheint Sie mir doch eher naiv zu sein!
    Wie soll das gehen, alle Atomwaffen aus Europa abziehen. Die EU hat dann noch Frankreich als Atommacht, zumal Grossbritannien nicht mehr zur EU gehört. Bisher sieht es nicht so aus, dass Frankreich seine nationale Souveränität in militärischen Belangen an die EU abtreten möchte.
    Die EU wäre somit militärisch erpressbar, zumal sie eben quasi ohne Atomwaffen dastehen würde.
    Also, das scheint mir alles nicht sehr durchdacht zu sein.
    Bei den Grünen_innen stört natürlich die ganze Identitätspolitik, der Quotenwahnsinn, das paternalistische/maternalistische Staatsverständnis.
    Eigenverantwortung, Freiheit, Subsidiarität, Föderalismus, direkte Demokratie (also eine halbdirekte Demokratie wie die Schweiz), Bürgerrechte, Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte etc, also bürgerliche Werte scheinen dort keine grosse Rolle zu spielen.
    Und wenn es um Diversität geht, sind Klasse, Schicht, Milieu eher nicht damit gemeint.
    Man muss also sehen: Die Grünen_innen sind vornehmlich mal eine Partei der urbanen, kosmopolitischen Akademikerklasse. Die vor allem mal gerne moralisiert, wie rückständig, rassistisch, sexistisch etc. die anderen, die nicht ihre Sichtweise haben, sind. Man muss sich ja nur das neuste Buch von Sarah Wagenknecht anschauen, die ganz andere politische Schwerpunkte setzt.
    Also für mich sind die Grünen_innen unwählbar, ausser am ehesten noch ein Boris Palmer, aber den wollen sie ja auch schon längst loswerden. 🙂
    Und nun noch schnell zu den Partitätsgesetzen, die ja so dringend nötig sind.
    Die Schweiz ist eines der Länder, das erst 50 Jahre später als viele andere Staaten auf der Welt das Frauenstimm- und Wahlrecht eingeführt hat. Aber: Die Schweiz schafft es eben auch ganz ohne Quoten, dass wir beispielsweise folgendes Resultat in einem Kanton haben:
    „Nach dem Frauenwahlrekord: Die Zeiten wandeln sich – und das ist gut so
    In Neuenburg wurden nicht weniger als 58 Prozent Frauen ins Parlament gewählt. Die Parteien sollten daraus ihre Lehren ziehen – im eigenen Interesse. Doch auch die Gesellschaft muss umdenken.“
    https://www.nzz.ch/meinung/nach-rekord-frauenwahl-zeiten-wandeln-sich-und-das-ist-gut-so-ld.1612669?mktcid=smch&mktcval=fbpost_2021-04-19&fbclid=IwAR0wb241NsKl-N8Z7Sl86o2wj1Dj7WdpeGLUnqyQ2Sj5Yxl1JjS9U9cPiw8

    • „In Neuenburg wurden nicht weniger als 58 Prozent Frauen ins Parlament gewählt. Die Parteien sollten daraus ihre Lehren ziehen – im eigenen Interesse. Doch auch die Gesellschaft muss umdenken.“

      Wenn 58 Prozent Frauen gewählt werden, muss also die Gesellschaft umdenken. Weil es noch nicht 100 Prozent sind, oder wie?

    • @Mark
      „Also, das scheint mir alles nicht sehr durchdacht zu sein.“

      Ich denke schon, dass die Grünen eine Art Vichy-Deutschland von Putins Gnaden überaus schätzen würden. Dann könnten sie ihre totalitären und undemokratischen Gesellschaftskonzepte am allerbesten realisieren.

      • Das ist ein Scherz, oder? Die Grünen sind so US nah, dass man sie problemlos als Ableger der demokratischen Partei betrachten kann. Was die mit Putin zu tun haben, scheint dein Geheimnis zu sein. Ich vermute ja eher, dass du dem linken Paradigma anheimfällst, dass alles, was einem nicht gefällt böse zu sein hat und das Böse natürlich immer zusammen arbeitet.

        • Zum antiamerikanischen Extremistenflügel der Demokraten passen die Grünen sehr gut, ja.

          Ansonsten: kein Scherz, das mit dem Vichy-Deutschland.

    • Was ist so schlimm an einer Aatomwaffenfreien EU?

      Mit deiner pseudorationalen Kurzfristlogik werden wir dann noch in 1000 Jahren Kernwaffen auf der Welt haben.

      Deine Argumentation ist neoliberal („Konkurrenzfähigkeit“), nur auf militärischer Ebene.

      Paranoia ist ein schlechter Ratgeber. Putin wird nicht ewig Rußland regieren. Und auch die Russen sind dazu fähig, eine moderne, liberale Gesellschaft zu werden.

      PS: Das ist ja das schlimme an den Grünen und den linken Parteien. Es gäbe viele Gründe sie zu wählen. Aber sie kommen halt immer wieder mit ihren feministischen Verschwörungstheorien und ihrem Gleichstellungswahn etc. Migration und Islam werden hoffnungslos idealisiert, was auch zu mehr Toten im Mittelmeer führt.

      Kurzum: Man sollte zwischen echtem und nur vermeintlichem linken Gutmenschentum differenzieren.

      Von den Grünen erwarte ich aber auch, daß sie einen ganz klaren Plan für einen Militärausstieg haben. Die Bundeswehr sollte sukzessive verkleinert und in ein paar Jahrzehnten abgeschafft werden.

  3. Was noch fehlt in Deiner Auflistung ist der Hinweis auf Ihre Mitgliedschaft in der Transatlantikbrücke. Außenpolitisch wird sie also stramm auf Linie mit den USA sein.

    • @Flin
      „stramm auf Linie mit den USA sein.“

      Das heisst also stramm antiamerikanisch, mit der Critical Race Theory als neuer Bibel? Natürlich passt das perfekt, die Grünen sind die antimodernistischste und antiwestlichste Partei, die es je in Deutschland gab und zur Popularität brachte.

      „Außenpolitisch wird sie also stramm auf Linie mit den USA sein.“

      Und den internationalen Antisemitismus fördern, wie man das von der „feministischen Aussenpolitik“ Schwedens etwa her kennt: Atomwaffen für den Iran, UNHWR, Finanzierung des „Palästina“-Projekts und der Türkei. Also in etwa wie die Biden-Administration, wobei der grüne Fokus entgegen des allgemein deutschen mehr auf dem Iran liegen dürfte.

      • Du bist ja lustig aber ich vermute, ich verstehe jetzt deine Denkweise. Du glaubst, dass dieses 50iger Jahre Denken das amerikanische ist, oder? Leider bist du da 70 Jahre zu spät dran, dieses critical race Theory ist heute das eigentlich amerikanische. Die Verleugnung des eigenen Landes zugunsten globaler Konzerne ist das, was heute im Amerika der Oberschicht hauptsächlich gepredigt wird. Die nationalen Fesseln haben diese Leute lange abgelegt. Dieses alte amerikanische Denken ist bestenfalls noch in der Unterschicht, dem white trash vorhanden.

        • @Pfeffer& Salz
          „Du glaubst, dass dieses 50iger Jahre Denken das amerikanische ist, oder?“

          Nein, das ist schon was ganz anderes. Eine Verengung auf die 50er Jahre ist auch so eine antiamerikanische Sichtweise.
          Die echte Denkweise ist das „pursuit of happiness“, das Verfassungsmässige und der unerschütterliche Glaube an Rationalität, Redefreiheit und LIBERTY.
          Ach ja, ich bin ein grosser Fan und Anhänger dieser Werte. Ursprünglich war ich mal Grüner.

    • Grüne in einflußreichen Positionen oder gar mit Regierungsverantwortung müssen quasi Transatlantiker sein. Auch zur eigenen Gesunderhaltung.

      Also die letzte die es nicht war, war Petra Kelly…Uuups.

    • Stimmt der Trullaismus in Fortsetzung (Merkel, v.d.Leyen, Krampf-Karrenbauer, u.s.f. u.s.f.
      Weiter oben hat einer über die Abschaffung der Bundeswehr schwadroniert. Mit Verlaub schon geschehen! Hubschrauber, die keinen bewaffneten Mann mehr hubschrauben, Jets, an denen man die Instrumente nicht dimmen kann, Panzer mit Schwangerenplätzen, Gefalleneninnen gedenken, wo doch gar keine Gefalleneninnen vorkamen …
      Das Interessanteste ist aber das komplett würdelose Gehabe von Robert, dem Kinderbuchersteller.
      Eigentlich aber muss es heißen „eine würdelose links-grüne Nachfolgerin der Staatsversagerin Angela I. Ich grüße mit einem herzlichen „das Netz ist der Speicher, ihr Kobolde!

      • Die Bundeswehr mag impotent sein – kosten tut sie enorm.

        Wir könnten um die 13 % unseres Bundeshaushaltes einsparen.

        Ich bin nicht naiv. Aber wer das Militär nicht abbaut, der handelt höchst unverantwortlich und in völliger Verleugnung der langfristigen Entwicklungstendenzen der Menschheit.

        Die Welt wird um 2050 de facto kriegsfrei sein. Ende des Jahrhunderts wird es schon viele Länder ohne Militär geben. Wer Militär vorhält, ist einfach ein Idiot.

        • Bis 2050 ist es noch lange hin. Und wer sagt, dass Deine Kristallkugel recht hat? Was, wenn das genaue Gegenteil zutrifft und z. B. aufgrund mangelnder Ressourcen, religiösen /politischen Fanatismus, extremen soziale Unterschieden, Verteilungskämpfen usw. kriegerische Auseinandersetzungen eher zunehmen? Ein Land ohne funktionierende militärische Strukturen wäre dann klar im Nachteil.

  4. Die haben so ein Problem der Realitätswahrnehmung.
    Frauen sind in Kultur und Medien unterrepräsentiert! Really? In diesem Land? Irgendwie ist meine Wahrnehmung sehr anders.

    Zur Zuwanderung: Ich habe eigentlich keine Probleme mit gesteuerter Zuwanderung und festen Quoten, aber erstens glaube ich keine Sekunde daran, dass wir soetwas auf europäischer Ebene vereinbart bekommen, zweitens bin ich mir sicher, dass ein Syrer der nunmal nach Polen verquotet wird dort nicht bleiben möchte (nicht weil Polen schlecht ist, sondern weil er eben nach Deutschland oder Skandinavien möchte, dafür hat er schließlich bezahlt) und drittens halte ich es für ausgeschlossen, dass ausgerechnet eine grüne Regierung das dann auch durchsetzt. Der Syrer, den die Polen natürlich nicht zurück halten werden, wird auf keinen Fall gewaltsam in den Bus nach Polen gesetzt und vor allem wird der n+1ste Flüchtling nicht umgehend zurück geflogen werden. Und dann ist die ganze Quote Makulatur. Dann zerbricht spätestens der europäische Konsens, wenn deutsche Politiker aus Angst vor unschönen Bildern politisch nicht durch greifen.
    Klima und Umwelt ist alles gut und schön, aber so Fantasien wie eine co2 Importsteuer muss im globalen Kontext funktionieren. Was da so herbei fantasiert wird unterscheidet sich von Trumps „America first“ nur im Namen und wird nicht funktionieren.

    Bei Quoten und Gesetzen für Frauen hoffe ich, dass das BVerfG da Grenzen setzt, aber ich bin besorgt. Insbesondere als Vater zweier Söhne.

    Insgesamt bin ich zwiegespalten zwischen der Überzeugung, dass diese Träumer auf keinen Fall die Leitlinien der deutschen Politik bestimmen sollen und der Überlegung, dass die Bevölkerung die Namenstänzer mal krachend scheitern sehen sollte. Aber erstens ist der Schaden zu groß und zweitens ist speziell die feministische Linke mittlerweile völlig unfähig irgend etwas zu lernen. Es gibt nur das Prinzip „mehr desselben“ nach Watzlawick.

    • „Insbesondere als Vater zweier Söhne.“
      Als Opa zweier Enkelinnen bin ich auch besorgt. Ich muss zZ dauernd an das Märchen vom Fischer und seiner Frau denken. Irgendwann ist der Bogen überspannt, und je länger das dauert, um so schlimmer werden die Folgen sein.

  5. „Warum scheint tagsüber die Sonne und nachts der Mond? Warum ist jenes so und anderes so – und muss das so sein? Und wir selbst fragen uns auch: Warum ist das so? Und muss das so?“

    Wäre vielleicht tatsächlich mal ganz nett wenn die Sonne auch scheint, wenn es dunkel ist. Gut für die Solarenergie. Mit Baerbock wird das alles in Ordnung kommen…

    • Dieses dumme Geschwurbel über ihre Töchter ist wirklich zum Brechen.
      Typisches Eierstock-Emotional-Politikgelaber – Jungs würden sowas schließlich nie fragen, deren Männergehirne sind ja viel zu primitiv für Neugierde.

      • Schon Hitler machte mit Kindern Politik und hat sie für sich eingenommen. Eine Baerbock kann da nicht nachstehen und muss ihre eigene Brut für den ideologischen Kampf missbrauchen.

    • Ich stelle mir das mal realo vor:
      Da sitzt sie nun beim G7-Gipfel, fummelt am Handy rum, plötzlich -pling- die Frage von ihrer Tochter 2: „Warum ist es nachts dunkel?“ Wie solarelektrisiert handelt Baerbock sofort und aktiviert ihren Vize: „Laschi, übernimm!“

      Der startet in Berlin, während sie schon beim Gipfel ihre „Luftwaffe Eins“ auftanken lässt, um Tochter 2 persönlich das Erklärungsmodell zu überbringen. Denn die will ja die Begründung des Vaters vor Ort partout nicht akzeptieren, Mansplaining und so. Nach Ankunft überbringt die Kanzlerin umringt von ihren Leibwachenden Tochter 2 ihren Standpunkt, der exakt dem des Vaters entspricht.

      Was Baerbock zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Tochter 1 wird wenige Tage später, während der nächtlichen Corona-Bund-Länder-Runde, ihren ersten echt üblen Liebeskummer verspüren und Suizidgedanken äußern…

      Zum Glück haben Frauen ja diese unglaublichen Muttitasking-Fähigkeiten.

    • „Warum scheint tagsüber die Sonne, und nachts der Mond?“
      Keine Sorge, da die Grünen ja für „Technologieoffenheit“ stehen, werden sie mit Fantastilliarden die Erforschung der Lunar- Energiegewinnung fördern.

  6. Ich bin froh, dass es Baerbock geworden ist. Bei Habeck hätte die Gefahr bestanden, dass er Wähler außerhalb des grünen Milieus anzieht.

      • Grüne wählen sowieso die Grünen, aber den anderen Wähler ist (hoffentlich) das Geschlecht weniger wichtig und sie könnten daher Habeck wählen, obwohl er ein potentieller Vergewaltiger ist.

      • Frechheit! Kennedy war zweifellos ein patriotischer Amerikaner. Was Habeck ist, kann ich, ohne beleidigend zu werden, nicht so recht in Worte fassen. Fest steht allerdings, dass er mit Deutschland sowieso nichts anzufangen weiß.

    • @lh, da ist was dran. Und das kann das Zünglein an der Waage sein, wenn Söder es schaffen sollte, attraktive Politik anbieten könnte (vorausgesetzt, er setzt sich gegenüber Laschet durch). Da könnte in 4 Jahren bei konsequenter, rationaler, berechenbarer Politik den Grünen und der gesamten Frauenwohlfühl-Bullshit-Politik nachhaltig das Wasser abgegeraben werden.

      Was wir tatsächlich bräuchten, wäre Sahra Wagenknecht unverbraucht (sie wird den Burnout nicht spurlos verkraften). Denn von ihr stammt wiederum die Steigerungsform „blöd, blöder, Söder“. Unter Politikern ist sie eine, die seit 10 Jahren meinen Respekt bekommt. Auch wenn danach alles in Trümmern läge, wäre sie wenigstens charismatisch genug, daß es nicht so weh tut beim Zuschauen.
      Daß sie gerade von Lamya Kaddor angegriffen wird, ist auch ein Gütesiegel.

        • @Sabrina, Precht hatte sie auch einmal gefragt, ob sie Stalinistin sei. Kann mich nicht mehr an ihre Replik erinnern, aber zumindest hielt sie es selbst nicht für unmöglich.
          Bei ihr sehe ich etwas Anderes, sehr Wertvolles: Authentizität, Glaubwürdigkeit und Charisma. Da ist nichts heimtückisch Gelogenes.
          Das sind aber keine Kategorien, die in der heutigen Politik oder auch generell noch eine Rolle spielen, sondern nur ein Ausdruck mancher Verzweiflung auf der Suche nach Werten. Sie ist keine, die sich an Corona-Masken-Geschäften bereichert, oder einem hinterrücks das Messer in den Rücken stößt. Sie hält der Krankheit in der eigenen Partei und in der Gesellschaft einen Spiegel vor.

          • „Bei ihr sehe ich etwas Anderes, sehr Wertvolles: Authentizität, Glaubwürdigkeit und Charisma. Da ist nichts heimtückisch Gelogenes.!“

            Das sehe ich ähnlich, was allerdings Inkonsistenzen und fehlende Konsequenzen bei ihr nicht ausschließt; sie ist nun mal ein ur-sozialistisch-geprägtes „Kind“, das sich (noch) nicht von ihrer „Amme“ trennen mag.
            Deshalb aber gleich den ganzen suspekten Verein der LINKEn zu wählen, um z.B. einer Koryphäe wie der Erfurter Blumenmaid oder anderweitig verkniffenen Alt-Kommunisten und Antifantisten, die in der Partei das Sagen haben, Unterstützung zukommen zu lassen, das ist dann wohl doch des Schlechten zu viel!

        • @Sabrina, des Schlechten zuviel? Sowieso, weil sie vertritt nur einen kleinen Teil der Linken und gehört faktisch nicht mehr dazu. Die Linken sind allein wegen der Identitätspolitik unwählbar geworden.
          Die Trottel, die die männliche Gesellschaft überwinden wollen, sind allerdings noch blöder. Die habe ich früher gewählt, und nie mehr wieder. Genauso die Grünen.
          Die FDP als Notlösung hatte man 2017 genommen, wegen Hoffnung auf Jamaika. Geplatzt, große Koalition, wieder Stillstand mit weiteren 4 Jahren Merkel.
          Die AfD hätte man als Lucke-Partei 2013 wählen sollen.
          Jetzt wähle ich nur noch die alkoholfreie Sektsorte, die ich aufmache, wenn Merkel tatsächlich abgetreten ist. Um ganz sicher zu gehen, sollte bei ihr noch ein Holzpflock und ein Hammer zur Anwendung kommen.
          Wie sang Konstantin Wecker einmal: Ein Volk in Agonie … der hatte doch gar keine Ahnung.

  7. Drei Jahre als Journalistin bei einer Lokalzeitung, sonst nur Politik, und zwar Parteipolitik (also auch keinen Wahlkamps gewonnen). Sie weiß nicht wie ein Ministerium funktioniert, sie weiß nicht wie Verwaltung funktioniert, von einem Unternehmen ganz zu schweigen. Das kann eigentlich nur in die Hose gehen, wenn die Kanzlerin Würde.

    • Wenn man ernsthaft glaubt, dass die Marionetten wirklich etwas lenken würden, könntest Du mit die „in die Hose gehen“ recht haben.

      Geht man hingegen davon aus, dass alle Parteien einschließlich AFD ohnehin nur eine Theaterveranstaltung der Schattendiktatur zur Vorgauckelung einer Demokratie und Lenkung der Ahnungslosen sind, dann ist es völlig egal, ob Höcke, Baerbock oder Dieter Bohlen der Bundeskanzler wird. Es werden in die Positionen ohnehin nur die gebracht, die zu blöd zum durchschauen oder zu feige für eigenständiges Handeln sind, so dass diese stramm im Sinne der Schattendiktatur marschieren werden.

      Wir könnten somit auch ein Toastbrot als Bundeskanzler haben und es würde an den politischen Entscheidungen aus dem Hintergrund rein gar nichts ändern. Der einzige Unterschied wäre dann lediglich, dass vielleicht ein paar mehr Menschen den Verdacht bekommen könnten, dass irgendetwas merkwürdig sein könnte.

      Da in den letzten Jahren das Vertrauen in den Staat, Presse, … und allen verdeckten Organisationen der Schattendiktatur (zB Antifa) ohnehin schon angekratzt ist , wäre das letzt, was die Schattendiktatur gebrauchen könnte, einen selbstständig denkenden und mutig selbstbewusst entscheidenden Kanzler, der die Vorgaben aus dem Hintergrund überdenkt. Gerade in diesen Zeiten braucht man einen völlig inkompetenten Ahnungslosen, der sich stramm auf die Backoffice verlassen muss, weil er selber zu nichts fähig ist.

      Und das „in die Hose“ gehen bzw. die Zerstörung Deutschlands ist ohnehin das Ziel. Wenn man eine Weltdiktatur und Weltsozialismus installieren möchte, muss man erst einmal alle gleich arm machen. Denn Sozialismus klappt nicht, wenn die Menschen Ausweichmöglichkeiten haben.

        • Es zwingt Dich ja keiner, irgendetwas zu denken oder zu glauben.

          Ich finde es eigentlich inzwischen an ziemlich vielen Stellen ziemlich offensichtlich, dass aus dem Hintergrund die Lenkungen und Steuerungen erfolgen. Aber vielleicht ist es ja wirklich nur Zufall bzw. normal, dass die handelnden Personen oft über die gleichen Thinktanks bzw. Personen verknüpft sind, z.B. es wieder einmal Bilder von Baerbock mit Soros gibt oder sie bei Young Global Leaders von Klaus Schwab zu finden ist, wie auch schon Jens Spahn, Sebastian Kurz oder Emmanuel Macron.

          Auch, dass medial die Kampagnen (Greta, Klima, Russland, Migration, Meeto, Gewalt gegen Frauen, …) immer so merkwürdig im Gleichschritt orchestriert erscheinen, in den gleichen Wochen zum superwichtigen Hauptthema gemacht werden und auch im Gleichschritt wieder aus der Öffentlichkeit in den Hintergrund gerückt werden, ist sicher nur Zufall.

          Auch, dass so merkwürdig mit zweierlei Maß gemessen wird, also zB Navalny von den Regierungen und Presse eine völlig andere Wichtigkeit und andere Rechte zugeprochen bekommt, während Assange von den gleichen Leuten ausgeklammert wird, es also völlig offensichtlich nicht um die angeblichen Inhalte (also Bürgerrechte) geht, sondern darum, dass etwas zur Lenkung benutzt wird. Als. zB Navalny zur Ächtung und gezielter Provokation von Russland benutzt wird, während man Assange eben selber dem Tiefenstaat gefährlich werden könnte und genau deshalb alle Deep-State-Marionetten in Bezug auf Assange auch kein Problem haben. Und es fällt eben auf, dass die Mächtigen (Staat, Presse, Großkonzerne, ..) erstaunlich im Gleichschritt mit zweierlei Maß positionieren und eben gerade nicht ganz allgemein Grundsätze haben.

          Oder nehmen wir diesen Rundbriefverteiler im letzten Jahr aus dem BMI, wo ein Mitarbeiter zusammen mit Professoren in einem ca. 100 Seiten Gutachten zum Ergebnis gelangte, dass Corona völlig übertrieben wird, die Presse als eigentliche Kontrollinstanz der Mächtigen sich als völliger Totalausfall erwiesen hat und man eher davon ausgeht, dass durch die Coronamaßnahmen mehr Leute sterben (Verschiebungen von Operationen, Suizid durch Pleiten, …) als dadurch Covidtote verhindert werden. Auch hier wieder ein erstaunlicher Gleichschritt der Medien, die einerseits das so wenig wie möglich zum Thema machten und einfach sich als Verteidigungsframingsteller der Mächtigen erwiesen haben, so dass sie nicht auf die Inhalte eingingen, sondern einfach das Framing unter die Menschen brachten, dass dass da ein Spinner im BMI angeblich außerhalb seiner Kompetenzen gearbeitet habe, weshalb man sich mit den Inhalten nicht auseinandersetzen brauchte. Damit war das Thema für die Masse der MEnschen erfolgreich aus den Diskussionen wieder herausgenommen, da die meisten Schlafschafe von der Veröffentlichung ohnehin nichts mitbekamen (da es flächendeckend erstaunlich orchestriert kaum zum Thema gemacht wurde) und ein Großteil des Restes sich mit der Erklärung abspeisen lassen, dass es ein Spinner im BMI gewesen sei, so dass man sich mit dem Inhalt gar nicht beschäftigen braucht. Und die, die sich mit dem Inhalt beschäftigen und die Ausführungen durchaus plausibel dargestellt finden, die erklärt man einfach ebenfalls zu Spinnern und Verschwörungstheoretikern. Die Masse der Menschen wird das dann genauso machen, um ja nicht selber zu den Bösen zu gehören.

          Das hat Hitler auch schon alles gewusst und steht in jedem Hobby-Diktatorenhandbuch. Die Masse der Menschen lässt sich ganz vorzüglich damit steuern, dass die Mächtigen alle im Gleichschritt das Gleiche für gut und richtig (z.B. Lockdown, Kampf gegen rechts, Feminismus, Migration) und. anderes zu böse erklären. Wenn die Masse der Presse und der Parteien eine bestimmte Beölkerungsgruppe zu Ausbeutern und bösen Parasiten erklärt, dann will die Masse der Menschen zu den Guten gehören und sich von den Bösen abzugrenzen versuchen. Die Masse wird dann mitmarschieren. Und, wenn man es ganz schlau anstellt, baut man den Bösen (natürlich versteckt) selber auf und steuert selber, was der Böse vertritt (natürlich immer das Gegenteil von dem, was man selber möchte), da dann die Masse der Menschen sich auf Deine Seite schlagen werden, egal welchen Quatsch Du auch durchsetzt. Wenn die Mächtigen aus dem Hintergrund also zB dafür sorgen, dass die AfD gegen die Erhöhung der CO2 Steuer ist, dann wird die Masse der Menschen, um nicht zu den Bösen zu gehören, das Gegenteil vertreten, egal wie unsinnig und verarschend das auch ist. Es wird dann auch keinen mehr interessieren, was mit den Geldern aus der erhöhten CO2-Steuer überhaupt gemacht wird, weil es alleine wichtig war, dass die CO2-Steuer kommt, weil die Bösen dagegen waren und man daher alleine schon deshalb die Seite der Guten für richtiger befunden hat.

          Die Masse der Menschen wird dann auch völlig beweis- und informationsresistent sein. Da können noch so viele Gutachter erklären, dass zB der Einsturz des WTC-7 nicht durch einen bloßen Brand erfolgt sein kann, da der freie Fall der gesamten Ebenen nur dann möglich ist, wenn alle 79 Stahlpfeiler des Gerüstes im gleichen Moment kollabieren. Oder es kann irgendein Physiker anmerken, dass nach dem Newtonschen Gesetzen es nicht sein kann, dass ein Flugzeug bei einem Außenstahlträgergerüst vollständig wie durch Butter in einem Gebäude verschwinden kann, weil die Flugzeughülle das zerbrechlichere Material ist und bei einem Zusammenstoß mit Stahlträgern (egal welcher Körper sich auf welchen zubewegt) das zerbrechlichere Material nachgeben wird, so das ein Flugzeug bei einem Zusammenstoß mit einem Außenstahlträgergerüst gewöhnlich (wie auch bei einem Zusammenstoß mit einem Berg) größtenteils zerschellen müsste, jedenfalls die Flügel des Flugzeuges oder der hintere Rumpf, der ja nur noch abgebremst am Stahlträger ankommt. Die Masse der Menschen wird dann diese Gutachter oder Physiker einfach zu Idioten und Verschwörungstheoretikern erklären, um ja weiter zu den Guten gehören zu können, die einem halt einfach ohne Auseinandersetzung mit den Gegenargumenten erklären, dass Flugzeuge auch vollständig wie durch Butter Stahlträger durchbrechen und vollständig im Gebäude verschwinden können.

          • Mit anderen Worten: Es gibt keine Belege, sondern nur Koinzidenzen, die dir komisch vorkommen. Natürlich ist da vieles auffällig, aber Menschen können auch ganz einfach gleiche bzw. teilweise gleiche Interessen verfolgen, ohne sich abzusprechen. Es ist eine Form von Mystifizierung, da Absprachen oder gemeinsame Planung anzunehmen.

            Korrelationen sind nicht automatisch Kausalitäten.

  8. „Equal Pay und Equal Pension“

    Also unabhängig vom Job, unabhängig wie lange man überhaupt arbeitet, sollen Frauen das gleiche Geld erhalten, wie Männer die mehr Stunden pro Tag und mehr Tage im Leben in einem Job arbeiten der oft nach Verdienstmöglichkeiten ausgewählt wird. Kriegen Väter dann auch ganz unabhängig davon wie lange sie sich um die Kinder während der Beziehung gekümmert haben, das gleiche Sorgerecht?

  9. „Frauenrechte sind ein Seismograph für den Zustand der liberalen Demokratie.“

    Ja, durchaus.

    Es gab mal eine Zeit, da hieß es, Quoten seien nur ein notwendiges Übel. Daraus darf man wohl folgern, dass der Zustand der Demokratie schlecht ist.

    • Quoten und Identitätspolitik sind zutiefst antidemokratisch.

      Und ausserdem: Die Grünen haben ein antidemokrtisches und protototalitäres Parteiprogramm. In dem führen sie aus, wie sie ihre Untertanen zu erziehen und umzuändern gedenken. Alles unter dem Motto, dass die Welt vor sich selbst gerettet werden muss.

      Die Grünen sind einfach nur moderne Wiedergänger der christlichen apokalyptischen Sekten, die immer wieder zur Macht drängten. Man sieht ja, dass die Kirchen, besonders die Evangelen, das grüne Programm aus ganzem Herzen begrüssen und sich schon zueigen gemacht haben. Die haben kapiert, dass die Grünen eigentlich auf ihrem Mist gewachsen sind.

    • Sie plappert halt nach was die Referent:_*Ixe ihr im Briefing vorher vorkauen. Und wenn frau da nur mit einem halben Ohr zuhört, wird aus Kobalt halt mal Kobold. Das Wort ist für frau eh besser zu merken, weil bildlich assoziierbar mit Staubsauger (sorry, bin ein Old-School Sexist).

      Positiv anrechnen könnte man ihr theoretisch, dass sie sich plappernd überhaupt auf diese Sachebene begibt. Praktisch dürfte es aber auch ankonditioniert sein zusätzlich zur narzisstischen Grundveranlagung.

      Und beim plappern auf der inhaltsfreien Aussageebene zu bleiben wird sie dann auch noch lernen.

      Raute hat das auch schnell gelernt 🙂

  10. Es war absolut klar, dass die Grünen die Frau als Kandidatin aufstellen würden, denn die Grünen sind einmal eine Programm-Partei und dann noch institutionell strikt sexistisch. Dass die Frau dabei weniger Einfluss und Popularität hat, war dabei ganz sicher nur ein starkes Plus!

    Man hat ja sogar der Basis in dieser Frage misstraut und gar nicht erst gefragt, um die ideologisch reine Vorsitzende sicher durchzubekommen. Soviel also zur grünen „Basisdemokratie“, die einfach nur billigster Populismus ist als Mittel zum Zweck, wenn es ideologisch in den Kram passt. Ansonsten regiert grüner Autoritarismus, der immer ganz genau weiss, was das beste für die unmündigen Untertanen, vor allem der weiblichen Provenienz, ist.

    Bei den Medien ist in diesen Fragen natürlich absolutes Fehlen jeder echten Kritik zu konstatieren, das sind alles nur die Jubelperserinnen der Grünen.

  11. https://www.ruhrbarone.de/annalena-baerbock-die-kanzlerin-die-sich-deutschland-verdient-hat/198303

    Zu diesem Land, das in Bigotterie und Realitätsverweigerung zu seinen romantischen Wurzeln zurück will, passt Baerbock. Sie würde nichts anderes tun als, den kulturprotestantischen Weg der Askese weiter zu gehen, den Merkel in den 16 Jahren ihrer Kanzlerschaft eingeschlagen hat.

    Eine andere Perle der kleinen Glosse:

    Wenn Deutschland sich ehrlich macht, wählt es Baerbock zur Kanzlerin. Grünes Denken bestimmt ohnehin schon lange die Politik. CDU und SPD haben sich diesem Zeitgeist ergeben und gehen davon aus, dass der Öko-Pietcong irgendwie modern wäre und auch ein großer Teil der Medien hängt dieser Idee an.

    Öko-Pietcong, lol. Mal was anderes als „Grüne Khmer“.

    • Perfekt zu den antidemokratischen Grünen, besonders als Junior-Partner und Wasserträger, passt der byzantinisch-feiste feige Vollopportunist Laschet:

      Bei manchen macht es ein wenig langsamer „klick“, dass Laschet ein ganz erbärmlicher unaufrichtiger Feigling ist, hat man vor ziemlich genau einem Jahr sehen können, beim Umgang mit der anfangenden Corona-Krise. Ich denke, daher hat er seine nachhaltige Unpopularität erlangt. Insofern kann man nicht mal sagen, dass „Deutschland“ Laschet (oder Baerbock) verdient hätte, wenn man mit Deutschland etwas anderes als die eingebildeten Eliten der „Kulturschaffenden“ und Konsorten meint.

  12. Also wenn man das alles liest, möchte man eigentlich nur noch in hohem Bogen brechen. Und da es nun Laschet statt Söder geworden ist, steigen die Chancen für Baerbock mMn etwas.

    Das liegt vor allem daran, dass Frauen überwiegend in Jobs arbeiten, die schlechter bezahlt werden. Hier muss es dringend eine Wende geben. Wenn wir wollen, dass unsere Töchter nicht mit der gleichen Rentenlücke leben müssen wie die heutige Generation, müssen wir dringend etwas ändern: Soziale Berufe wie jene in der Pflege und Erziehung müssen anständig entlohnt werden.

    Also anstatt dass sich Frauen besser bezahlte Jobs suchen, sollen die Jobs, in denen sie arbeiten, einfach besser bezahlt werden. Hier werden marktwirtschaftliche Prinzipien einfach mal über Bord geworfen. Die Wertschöpfung eines Ingenieurs ist nun mal höher als die einer Krankenschwester, von der Ausbildung gar nicht zu reden. Aber warum ist es überhaupt schlimm, dass Frauen weniger verdienen? Beschweren die (alle) sich am laufenden Band? Und wenn ja, warum sind sie dann Krankenschwester geworden? Und ist es nicht viel wichtiger, dass sie zufrieden mit ihrem Job sind?

    Um Frauen vor Hass und digitaler Gewalt in Form von Herabsetzung, Rufschädigung oder Erpressung zu schützen, fordern wir mehr Programme für digitale Bildung und Medienkompetenz.

    Und diese Programme werden sich ganz bestimmt NICHT an Frauen richten. Ich denke da eher an (verpflichtende?) Workshops für Männer oder Unternehmen.

    Ich halte die Situation für brandgefährlich. Sollte Baerbock gewinnen, dann wird Deutschland noch mehr polarisiert und die feministische Propaganda wird weiter zunehmen. Journalisten sehen sich in ihrem Weltbild noch mehr bestätigt und dann werden alle Dämme brechen. Denn es werden natürlich Gegenkräfte erwachen, sowohl moderat als auch radikal, wobei die moderaten durch mediales Framing einfach diffamiert werden, was die Polarisierung weiter anheizt. Und da es bei Feministen anscheinend keinen Lerneffekt gibt, wüsste ich nicht, was das stoppen kann.

    • Und die ganze Diskussion lässt außen vor das Männer in DE 77% der gemeinsamen Ausgaben bezahlen und Frauen in 80% der Fälle die privaten Kaufentscheidungen tätigen. Ich vermute das daran wie gabt nichts in Richtung 50% geändert werden muss, weil das dient ja nicht der „Frauengleichberechtigung“.

    • „wüsste ich nicht, was das stoppen kann“

      Eine Finanz- und Wirtschaftskrise wird das stoppen — oder noch eins draufsetzen. Kommt auf die Reation der Menschen an …

    • (1) Also zunächst mal, sind Krankenhäuser und Pflegeneinrichtungen keine normalen Marktteilnehmer sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge! Soziale Marktwirtschaft, nicht Raubtierkapitalismus ist das dt. System, fallsd das vergessen werden sollte!

      (2) Das Gehalt der Pflegekräfte ist nicht zu niedrig, liegt auf dem Niveau von anderen Fachkräften in Handwerk und Industrie.
      Einer Akademisierung und damit einhergehender Einkommenssteigerungen haben sich die dt. Pflegekräfte schön selbst verweigert.

      (3) Das Problem in der Pflege ist dass die Leute überlastet sind weil BWLer und Unternehemensberater die Personalschlüssel immer weiter verschärfen und aufgrund kein Nachwuchs kommt. Auch den Frauen fällt langsam auf dass sich verheizen lassen, auch wenns mit sozialen Prestige verbunden ist, nicht so erstrebenswert ist.

      • Ja, mir ist schon klar, dass das Beispiel sehr plakativ und schief war. Mir ging es nur um dieses idiotische Denken, dass einzig und allein der Anteil eines Geschlechts maßgeblich wäre bei der Entlohnung eines Jobs. Daher die plakative Krankenschwester. Das gilt natürlich nur, wenn Frauen die Mehrheit dieser Gruppe stellen, denn bei Berufen, in denen Männer in der Mehrheit sind, die aber schlecht bezahlt werden (wer bestimmt überhaupt, was angemessen ist, und wie?), interessiert das niemanden.

        • „wer bestimmt überhaupt, was angemessen ist, und wie?“

          Das behaupten die einfach so. Weil sie es mit ihrer Lobby können. Ist genauso wie die Lüge vom „gender pay gap“, postfaktischer Realismus aka postfaktische Demagogie.

  13. Hallo Leute, habt‘ Ihr das schon gesehen:

    https://taz.de/Gruenen-Aufruf-gegen-Cancel-Culture/!5763818/

    „Bei den Grünen bahnt sich eine Auseinandersetzung um Sprach- und Identitätspolitik an. Etwa 30 Grüne, darunter der Tübinger Bürgermeister Boris Palmer, haben einen Aufruf verfasst, der die „Kunstfreiheit und eine offene Debattenkultur, auch an unseren Universitäten und Hochschulen und in unseren Kultureinrichtungen“ bedroht sieht.

    Das Papier mit dem Titel „Ohne Angst verschieden sein!“ betont, dass …“

    Da steckt bestimmt die Annalena dahinter! Weil, sie ist die Merkel der Grünen. Sie wird diese Partei nach und nach zerstören – systematisch und sicher. Deshalb muss sie auch Kanzlerin werden. Wie die Merkel. Das ist einfach ein Erfolgsmodell. – seht Ihr das denn nicht? 😛

    • Hab ich schon längst zerrissen, im Selbermach-Sonstwas, dieses lügnerische Ablenkungsmanöver, um arglose Leute über den grünen Autoritarismus zu täuschen. Die Grünen sind DIE Partei der progressiven Identitätspolitik, wie man schon an ihrem seit langem institutionalisierten Sexismus sehen kann.

  14. Mir macht der Anteil der Infragrünen insgesamt weit mehr Sorgen als die Annalena vom Naivo-Flügel, ganz ehrlich. Gibt es nun einen Grünruck oder ist das bloß eine Abwanderung von den völlig zu Sektierern gewordenen Ex-Sozialdemokraten in- und exklusive der identitären Scheinlinken? Man denke an die Sprechchöre direkt nach der Wahl von Gerhard Schröder zum Bundeskanzler: „Rot-Grün, Rot-Grün, Rot-Grün!“ – Ich habe es jetzt noch in den Ohren.

    Ansonsten halte ich Annalena Baerbock für eine vom Typ intelligente Auswendiglernerin, die fleißig plappert, was sie für gut, gerecht und schön hält, ansonsten aber die Kritik am Weihnachtsmann darauf beschränkt, dass hinter dem Bart eine Frau versteckt ist.

    • Aller Voraussicht nach bekommst du sogar beide gleichzeitig als Regierung! Fragt sich bloss, wer da der kleine Kobold in der Koaliation sein wird, eher Laschet 😀

  15. Mehrere Tageszeitungen behaupten, Baerbock sei kompetent. War das nicht die Tante mit dem Kobold und den E-Auto-Batterien? Weiß jemand noch mehr in dieser Hinsicht von dieser Frau?

    Das unfaßbar dumme Gefasel zu angeblichen Frauenbenachteiligungen zeigt jedenfalls, daß sie intellektuell eine Katastrophe ist. Als Ossi schäme ich mich dafür, daß sich hier ein anderer Ossi diese primitive West-Ideologie namens Feminismus so unkritisch anverwandelt und sie nachplappert. Ich bin davon überzeugt, daß die Umfragewerte jetzt für die Grünen sinken werden, da Baerbock weniger Charisma hat als Habeck.

    Der hat immerhin eine gewisse Intellektualität. ich halte ihn für insgesamt cleverer und auch geeigneter für den Job.

    Ein Graus, diesen Frauentagsscheiß oben zu lesen. Das ist primitivster weiblicher Narzißmus und Chauvinismus. Diese Leute treten heute ähnlich auf wie Antifeministen um 1900. Diese Dialektiken gibt es ja häufig, wenn ehemals Unterdrückte an die Macht kommen. Siehe auch das antike Christentum und seinen Umgang mit Andersgläubigen.

    Zu ihrem Lebenslauf:

    Sie ist 1980 geboren, wäre damit theoretisch die Jüngste Bundeskanzlerin mit dann 41 Jahren. (Merkel ist mit 50 Kanzlerin geworden, Kohl mit 52)

    Heute ist Führers Geburtstag! Hitler war erst 43 zum Zeitpunkt der Machtergreifung. Schon wieder nehmen sich die Männer einfach mehr Rechte! Puh!

    Aber Hitler hatte auch keine Regierungserfahrung!

    Wer den Kampf gegen rechts ernst nimmt, kann eigentlich nur Baerbock wählen.

    Die Frau sollte sich mehr um ihre Kinder kümmern. Die sind noch klein. Kann mir nicht vorstellen, daß sie unter der jetzigen Berufspolitiker-Situation und erst recht unter einer Kanzlerinnen-Situation nicht leiden. Jemand, der sein Muttersein ernst nimmt, würde das nicht tun.

    Ihre Trotz- und Aufbruch-Rhetorik anläßlich ihres Kanzlerkandidatinnenstatus könnte man auch so zusammenfassen:

    Das alles und noch viel mehr – würd‘ ich machen, wenn ich Mutti von Deutschland wär‘.

    🙂

    PS: Alte Kanzlerin – Ossi und Frau. Neue Kanzlerin – Ossi und Frau.

    Wo bleibt da die Diversity?

    Aber wahrscheinlich gibt es schon Soziologen, die Ossisein als soziales Konstrukt entlarven und dekonstruieren.

    • Ich hatte mich auch fast verschliuckt, als ich im Radio hörte, Habeck hätte irgendwas mal nicht gewusst, aber bei Annalena Baerbock komme so etwas nicht vor. Klar, die plappert bei jedem Thema sofort los:
      – in Akkus sind Kobolde (zweimal im selben Interview )
      – Das (Strom-) Netz ist der Speicher (hat sie 1:1 von Erdgasrohren auf Stromdrähte übertragen)
      – In Deutsch­land emittiert jeder Bürger 9 Giga­tonnen CO2 pro Jahr
      – laut unserem Grundgesetz habe jeder Mensch ein Recht auf Asyl.
      – „Wenn alle so bei 25 Prozent stehen, dann ist das nicht mehr so große Koalition wie zu anderen Zeiten, die haben alle miteinander so 75 Prozent im Bund oder sogar ne Zweidrittelmehrheit.“ (2/3 > 3/4)
      – „… schrittweise Kohlekraftwerke abschaltet, hätten dann, das ist jetzt eine technische Zahl, nichtsdestotrotz 7 Gigawatt gehabt, da wären wir jetzt 2020 mehr in die Nähe gekommen, auch die Klimaziele zu erreichen.“ (Tja, Analena, „Watt“ bezeichnet aber nicht Energie, soindern bloß Leistung (die momentane, die des Augeblicks)

      Eine echte Kompetenzbolzin.

  16. Jede Frau, die sich in ein politisches Amt begibt, die in einer Machtstruktur eine höhere Position einnimmt, die wie Baerbock aus eine Partei mit starken feministischen Tendenzen kommt, muss heute nach ihrer Haltung zum Feminismus hinterfragt werden. Denn jede Frau in einer Machtposition wird heute in ihrer Handlung und Denkweise feministisch gemessen und hinterfragt. Deshalb ist für mich eine Frau (oder ein entsprechender Mann) mit dieser Einstellung zum Feminismus nicht wählbar. Merkel hat das sehr geschickt gemacht. Bei ihr wurde auch versucht sie feministisch einzunehmen und sie hat sich da rausgewunden. Sie wird aber von anderen Frauen beobachtet und unter Druck gesetzt, z.B. über Lambrecht um Justizministerium oder von Giffey (warum ist die eigentlich noch im Amt?).

    Ein gewählte Frau muss sich klar von der menschenfeindlichen Ideologie des Feminismus abgrenzen und eine Politik für alle Menschen vertreten.
    Für mich muss eine gewählte Frau sich auch für die Belange der Männer einsetzen. Eine Giffey, Lambrecht, Schwesig, Widmann-Mauz, ein Maas, sind Beispiele für Politiker, die aufgrund ihrer Haltung eigentlich für politische Ämter ungeeignet sind. Eine Wagenknecht, ein Kubicki oder Boris Palmer sind Gegenbeispiele.

    Die Grünen sind nicht wählbar.

    Nach der obigen Zusammenfassung und dem vorgelegten Wahlprogramm sind die Grünen nicht wählbar und dürfen nicht in weiter in höhere Ämter kommen. Für mich ist klar, dass sie mit ihrer Einstellung und ihren Forderungen einen gesellschaftsfeindlichen Kurs haben. Es geht nicht um einen Erhalt oder eine Weiterentwicklung, sonder um einen Systemwechsel innerhalb kürzester Zeit. Wie weit uns Systemwechsel bringen, lässt sich an der aktuellen Energiewende bemessen.

    Ich habe die Grünen sehr lange gewählt, weil sie mir eine gute Alternative zu den etablierten Parteien waren. Heute habe ich eine große Angst davor, dass diese Menschenfeinde noch mehr Macht erlangen.

    Eine Grüne Kanzlerin darf es nicht geben!

    Baerbock hat in meinen Augen weder die Qualifikation noch die richtige Einstellung für das Amt des Kanzlers. Über die Qualifikation lässt sich streiten, ein Vergleich mit Obama hinkt, den US Standard kann man nicht auf Deutschland übertragen. Helmut Schmidt hatte einige Ämter und Aufgaben inne, bevor er Kanzler wurde. Kohl hatte immerhin eine Doktorgrad in Geschichte und Merkel in Physik. Schröder hat zumindest auch ein paar Jahre als Anwalt gearbeitet. Brandt ist hier ein Sonderfall, hat aber ein Vita, die ihn ohne jeden Zweifel im Nachkriegsdeutschland auszeichnet. Auch auf Adenauer trifft dies zu. Ludwig Erhardt war Dipl. Kaufmann und studierte Betriebswirtschaftslehre und Soziologie und promovierte zum Dr. re. pol.. Bis auf Schröder, waren es bisher Menschen mit einer sehr inkonsistenten Vita, geprägt durch den Krieg oder Umbrüche. Adenauer, Erhardt, Brandt, Schmidt durch den WW2, Kohl und Merkel durch die Wende. Das, so finde ich, merkt man in deren Politik, weil sie den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die Grüninnen stellen sich in den Mittelpunkt.
    In der Liste ist Schröder für mich mit Anstand die schwächste Nummer. Von Juristen im Amt des Kanzlers halte ich nicht viel, aber das liegt auch an der persönlichen Entwicklung des Einzelnen. Schröder ist ein doppeltes Negativbeispiel, weil er auch mit den Grünen regierte. Die Nachwirkungen seiner Kanzlerschaft sind noch heute für die SPD wie Gift (Hartz Gesetze) und auch die Grünen hadern mit Joschka.

    Die Geschichte zeigt, dass es Dinge gibt, die sich nicht wiederholen dürfen. Die Günen in der Bundesregierung ist ein solches Ding der Unmöglichkeit.

    Keine Grüne Kanzlerin Baerbock – keine Stimme wür die Grünen zur Bundestagswahl

    • Interessante Standpunkte.

      Giffey duckt sich im Moment weg und hält die Füße still, weil sie im Herbst unbedingt Bürgermeisternde in Berlin werden möchte und dann die 1. Hauptstadt der Frauen ausruft.

      Schröder und Fischer haben seinerzeit weltweit als erste Nein zu einem Angriffskrieg unter Führung der USA gesagt, in den Merkel damals gerne die männliche Bevölkerung geschickt hätte. Die Agenda und Hartzgesetze sind in der Tat schwer umstritten, haben aber nach einer Phase des wirtschaftlichen Siechtums Deutschland recht schnell wieder wettbewerbsfähig gemacht und die Konjunktur wachsen lassen. Dieser Vorsprung ist unter Merkel dann bis heute so weit abgeschmolzen, dass wir inzwischen nicht mal mehr einen LTE-Sendemast alleine aufbauen können.

      Vor allem aber zählt für mich bei Wahlen von Kanzlern die Frage, ob ich der Person eine souveräne, am Wohl seiner Bevölkerung orientierte, im Zweifel auch unbeliebte und mutige Entscheidung zutrauen würde, wenn die Kacke am Dampfen ist. Bei diesem Kriterium war Merkel des Negativbeispiel schlechthin im letzten Jahrhundert.

      Denn es geht eigentlich nur um solche akuten und kritischen Situationen, in denen ein entschlossenes, beherztes Handeln notwendig ist. Den Rest regeln die Lobbyisten ohnehin unter sich.

      • Die Agenda und Hartzgesetze sind in der Tat schwer umstritten, haben aber nach einer Phase des wirtschaftlichen Siechtums Deutschland recht schnell wieder wettbewerbsfähig gemacht und die Konjunktur wachsen lassen.

        Wobei der Großteil vom Aufschwung, der Wettbewerbsfähigkeit und dem Konjunkturwachstum wenig bis gar nicht profitiert hat.
        Die Reichen wurden und werden dagegen immer reicher.

  17. Das Programm ist ein einziges Gruselkabinett. Bundeskanzler wird sie wahrscheinlich nicht (und wenn dann scheitert sie ratzfatz), aber allein dass sowas in einer Koalitionsregierung sitzen könnte ist ein Alptraum.

    • Bundeskanzler wird sie wahrscheinlich nicht (und wenn dann scheitert sie ratzfatz)

      Ich glaube nicht, dass Frauen heutzutage in der Politik scheitern können.
      Nehmen wir als Beispiel von der Leyen, die vor ihrem jetzigen Job als Verteidigungministerin ihre Korrespondenz gelöscht hatte.
      Wenig später kommt sie ungewählt durch die kalte EU-Küche und wird Kommissionspräsidentin. Anschließend vergeigt sie für ganz Europa das, was allen derzeit am wichtigsten ist: Die zügige Durchimpfung. In der ersten Welle kümmert sie sich null um die Versorgungsengpässe, die durch nationale pandemische Regelungen im Grenzverkehr entstehen. Stattdessen schmiedet sie Pläne für syrische Mädchen in türkischen Flüchtlingslagern.
      Und wenn sie dann mal zu Erdogan geht, dann lungert sie da noch auf dem Riesensofa rum, anstatt mal irgendeine politikähnliche Position einzunehmen.

      Frauen können definitiv in der Politik nicht scheitern – dazu hat unsere Gesellschaft inzwischen einen zu starken feministischen Langmut entwickelt, der ihnen nahezu alles durchgehen lässt.

      • Na der gute deutsch Wähler ist ja zum Glück vergessslich. So wie du. 😀

        Vergessen hast du z.B. die wahnsinnig effektive Kinderpornosperre, die von der Lying durchboxen wollte. Inklusive potentieller Zensurbestrebungen, denn wer und was konkret auf diesen Sperrlisten landen sollte, hätte ja kaum jemand kontrollieren können.
        Tipp: Lies dich mal bei Danisch zu vdL ein.

        Ich persönlich würde im Übrigen schon aus ureigenem, männlich-patriarchalen Anspruch an mich selbst, eine Vita wie vdL als Versagen auffassen. Klar, schön undemokratisch wegbefördert zu werden, kann man nicht unbedingt als Scheitern bezeichnen. Aber wenn ich etwas mache, dann doch gerne gut und richtig. Auch wenn dann vielleicht kein Job als Kommissionspräsident winkt.

    • Bundeskanzler wird sie wahrscheinlich nicht (und wenn dann scheitert sie ratzfatz)

      Ich glaube nicht, dass Frauen heutzutage in der Politik scheitern können.
      Nehmen wir als Beispiel von der Leyen, die vor ihrem jetzigen Job als Verteidigungministerin ihre Korrespondenz gelöscht hatte.
      Wenig später kommt sie ungewählt durch die kalte EU-Küche und wird Kommissionspräsidentin. Anschließend vergeigt sie für ganz Europa das, was allen derzeit am wichtigsten ist: Die zügige Durchimpfung. In der ersten Welle kümmert sie sich null um die Versorgungsengpässe, die durch nationale pandemische Regelungen im Grenzverkehr entstehen. Stattdessen schmiedet sie Pläne für syrische Mädchen in türkischen Fünflingslagern.
      Und wenn sie dann mal zu Erdogan geht, dann lungert sie da noch auf dem Riesensofa rum, anstatt mal irgendeine politikähnliche Position einzunehmen.

      Frauen können definitiv in der Politik nicht scheitern – dazu hat unsere Gesellschaft inzwischen einen zu starken feministischen Langmut entwickelt, der ihnen nahezu alles durchgehen lässt.

      • Was ist mit Hannelore Kraft? Man sollte schon differenzieren. Auch das Gretl aus’m Saarland wurde gescheitert – u.a. wegen eines nun wirklich harmlosen und nach meinem Dafürhalten sogar recht guten Witzes über Transtoiletten.

        In Britannien ist Theresa May krachend gescheitert, mit einer ähnlichen Choreografie wie hierzulande Heide Simonis und Andrea Ypsilanti. 🙂

        Also man sollte nicht gleich alles lila malen, auch wenn Frauen sicherlich weniger hart angepackt werden als Männer.

        • Stimmt, doch (noch) kein Komplott.

          Aber wie blöd muss man auch sein, einen Karnevalswitz über eine Gruppierung zu machen, der Opferstatus noch viel höher ist als der eigene…

  18. Deswegen laden wir alle Frauen ein, als Teil eines feministischen Aufbruchs mit einer neuen Schwesterlichkeit für Gleichberechtigung und Feminismus zu kämpfen.

    Gesellschaftliche Spaltung als Wahlprogramm.

    Wir wollen deshalb eine andere Arbeitszeitpolitik durchsetzen, mit der sich Eltern die Erziehung und den Beruf partnerschaftlicher aufteilen können

    Bevormundung als Wahlprogramm.

    Soziale Berufe wie jene in der Pflege und Erziehung müssen anständig entlohnt werden.

    Erhöhung von Steuern und Sozialausgaben als Wahlprogramm.

    Wohlstand solle in einem „umfassenderen“, auch das Ökologische mit einbeziehenden Sinne definiert werden

    Endgültige Ruinierung des Wirtschaftsstandorts Deutschlands als Wahlprogramm.

    denn nur dann wird die Parität auch Realität.

    Ungleichbehandlung und Diskriminierung als Wahlprogramm.

    ..
    Das ist alles so gruselig.

      • Was für eine idiotische und auch verharmlosende Verschwörungstheorie! Als hätten die Grünen und progressiven Linken diese Deppen nötig oder würden diese fernsteuern!

        Die Grünen sind ein Produkt von uns, diese antiliberalen und antimodernistischen Ideen sind ganz auf dem Mist des wohlsituierten Bürgertums gewachsen, ganz organisch seit mehr als 100 Jahren.

        • „Was für eine idiotische und auch verharmlosende Verschwörungstheorie! Als hätten die Grünen und progressiven Linken diese Deppen nötig oder würden diese fernsteuern!“

          Ich habe den Eindruck, Du verwechselst hier Roß und Reiter; aber das soll ja schon mal vorkommen…

          • Bitte zankt euch nicht. Ich sehe die Grünen auch eher als Produkt der bildungsfernen, aber überheblichen Bionade-Bourgeoisie, deren Heranreifen man ja schon seit 40 Jahren verfolgen kann. Anna B. gehört schon zur zweiten Generation dieses Milieus, die noch einen Zacken schärfer drauf sind als ihre Vorgänger.

          • Weil dort das Ganze mit Reformhaus/FKK, Feminismus und alternativ-spiritueller antimodernistischer Bewegung ihren Anfang nahm!

            Einen irre witzigen Film (ein bisschen wie Monty Python, aber aber so detailversessen wie Kubrick) gibt es, der alles abreisst, allerwärmste Empfehlung:

        • Hast Du heute nichts von irgendwelchen Sekten parat? „Nur“ hundsgewöhnliche Verschwörungsschwurbler, ich bin enttäuscht.

          Bitte sei mir nichts böse, aber Du solltest Dir angesichts Deiner hier seit einigen Wochen gut dokumentierten Medienauswahl allmählich professionelle Hilfe suchen, da Du ganz offensichtlich eine paranoide Störung entwickelst. Es läuft viel Scheiße auf dieser Welt, aber vieles davon ist auch einfach ohne die ganz große Verschwörung – die zufällig immer so schlecht ist, dass die selben Leute sie jedes Mal aufdecken“ können – einfach nur Scheiße, und es braucht dafür überhaupt keine finsteren Kabale.

          Die Grünen sind z.B. nicht WEGEN Herrn Schwab so: Herr Schwab interessiert sich für die Grünen, weil die sackdämliche deutsche Bevölkerung, allen voran der Teil der 1990er-2000er damals-Grünen-Erstwähler, der jetzt langsam in die wichtigen Positionen kommt, die einfach geil findet und denen ihren Schwachsinn glaubt und sie dementsprechend Einfluss haben.

          • Wäre SEKTENBEAUFTRAGTER nicht ein schönes Pöstchen für Dich, da Du doch dafür anscheinend ja so viel „Expertise“ mitbringst!?
            Es werden noch jede Menge Zensoren benötigt, und vielleicht demnächst auch wieder Scharfrichter; Denunziantentum wird ja derzeit schon politisch-medial geadelt…

          • Du hast hier „Klagemauer.tv“, das Medien-Outlet der „Organischen Christus-Generation“, einer Sekte deren Prophet u.A. körperliche Gewalt zur Kindeserziehung usw. propagiert, als seriöse Quelle angeführt, dann musst Du Dich auch damit abfinden, dass man Dich daran misst. (Es sei dazu gesagt, dass ich jede Form von Religiosität für mehr oder minder schwer ausgeprägte Geisteskrankheit halte und auch die sog. Amtskirchen als Sekten betrachte – dass z.B. die EKD einen Sektenbeauftragten unterhält halte ich für zum Brüllen komisch…)

            Ich gebe mich auch nicht der Illusion hin, Dich oder Deinesgleichen wirklich irgendwie erreichen zu können. Ohne eigene Einsicht und entsprechende Therapie ist da sicher nichts mehr zu retten. Aber für weniger Informierte Mitleser muss man schon ab und zu dazuschreiben, aus welchen Untiefen Du offenbar ohne jegliche Scham und Berührungsängste Deine „Quellen“ heranziehst.

          • „Ohne eigene Einsicht und entsprechende Therapie ist da sicher nichts mehr zu retten.“

            Ja, „Therapie“ und (Zwangs-)Beglückung war schon immer das „Lösungsmittel“ für alle Besser-Wisser und entsprechende politisch-mentale Weltanschauungen, die IMMER Recht hatten und haben…
            Wenn die „Therapie“ auch nicht fruchtet, dann…(?)

          • Dein Lesenverständnis ist sehr… hmmm, sagen wir es mal freundlich: selektiv.
            Da steht „eigene Einsicht“ und das impliziert auch eine freiwillige Therapie. Da irgendwelche Zwänge oder Drohungen herauszulesen spricht erneut für eine mindestens beginnende paranoide Störung.

            Du kannst von mir aus so batshit crazy bleiben wir es Dir gefällt (und damit unfreiwillig die Botschaft verbreiten, dass auch die nicht-SJW-Transsexuellen schwer einen an der Klatsche haben, nur eben anders), ist mir völlig egal: ich kenne Dich nicht und will Dich unter keinen Umständen jemals auch nur flüchtig kennen lernen.
            Mir geht es NUR um eher unbedarfte Mitleser, denn ich habe schon zu viele eigentlich normale Leute in die Fallen eurer vorgeblich „seriösen“ Quellen tappen sehen. Viele von denen können hinterher kein selbstbestimmtes Leben mehr führen, weil sie, genau wie Du, überall wahnhaft Verschwörungen und finstere Machenschaften wittern. Wenn für Dich ein Leben auf der Jagd nach den Windmühlen ein erstrebenswertes ist, hab viel Spaß dabei.

          • Werter Analytiker,

            Du schreibst so schön beruhigend/einschläfernd:
            „Dein Lesenverständnis ist sehr… hmmm, sagen wir es mal freundlich: selektiv.
            Da steht „eigene Einsicht“ und das impliziert auch eine freiwillige Therapie. Da irgendwelche Zwänge oder Drohungen herauszulesen spricht erneut für eine mindestens beginnende paranoide Störung.“

            Das hat aber nichts mit meinem Leseverständnis zu tun; vielmehr spricht daraus eine reichhaltige Lebenserfahrung, wobei uns ja in jüngster Zeit nur allzu deutlich klargemacht worden ist, was unter „FREIWILLIGKEIT“ zu verstehen ist, im Zusammenhang mit der „FREIWILLIGEN IMPFUNG“.
            Es ist aber bezeichnend für Dich und die von Dir gegen mich geführten Diffamierungen und Provokationen; ich habe Dir von Anfang an gesagt, daß ich sehr empfindlich darauf reagiere, wenn man versucht, mich MUNTOT zu machen…

          • Wo versuche ich denn jemanden mundtot zu machen? Geht’s noch ’ne Nummer größer?

            Ich widerspreche Dir lediglich massiv und ziehe Deine Quellen aufgrund ihrer äußerst abseitigen Provenienz in Frage.

            Dass Du darauf reagierst wie ein Feminist auf die Widerlegung des GPG und mit den wiederum darauf folgenden Reaktionen nicht klar kommst, ist nicht mein Problem.

          • „Wo versuche ich denn jemanden mundtot zu machen? Geht’s noch ’ne Nummer größer?“

            Ich habe Dir schon einmal gesagt, daß Du, um meine von Dir nicht gewünschte Meinung zum Schweigen zu bringen, auf PERSON attribuierst. Damit hast Du Dich selbst entlarvt!

            Auch heute mußtest Du wieder zentral auf meinen transsexuellen Hintergrund Bezug nehmen. Das unterstreicht einmal mehr, daß Dein Vorgehen nicht sachbezogen ist.
            Ich habe seinerzeit auf Deine Persönlichkeitsbeleidigung geantwortet, daß ich Dir nicht mit gleicher Münze heimzahle, und ich nicht zu einer weiteren, von der Obrigkeit gewollten Spaltung, beitragen werde.
            Habe jetzt auch keine Lust mehr darauf, mit jemandem wie Dir weiter zu diskutieren, solange Du nur „unterhalb der Gürtellinie“ „argumentierst“.

          • Das Thema Transsexualität habe ich nur deswegen zur Sprache gebracht, weil es mir reichlich bizarr erschien, dass ausgerechnet Du als Person, die mehr oder weniger alles in sich vereint wovor sich religiöse Fanatiker fürchten und/oder ekeln, sich (nicht nur ein mal) argumentativausgerechnet auf genau diese Leutestützt.

            Ich fände es genau so bizarr, wenn sich ein Atheist auf Gott berufen würde oder wenn, wie gerade geschehen, ein angeblich humanistischer Verein vor der twitter-Genderia den Kotau macht (Dawkins).

            Ansonsten kannst Du mir glauben, dass mir nichts, aber auch gar nichts gleichgültiger ist als welche Körperteile Du oder andere Menschen in anderer Menschen Körperöffnungen stecken oder in eigene stecken lassen, welche Geschlechtsorgane sie sich um-, hinzu- oder hinfort-operieren lassen, usw. usf.: und zwar genau so lange, wie sie mir damit verdammt noch mal nicht auf den Geist gehen. Gilt genau so für Religion und Religionssubstitute wie Wokeness, Veganismus und sonstiges SJW-Tum: Soll jeder glücklich werden wie er will, aber seine Privatangelegenheiten einfach für sich behalten. Und sobald jemand entsprechendes doch öffentlich macht, darf er sich IMO nicht wundern, wenn es dafür nicht nur Jubel gibt – selbst heutzutage, wo jede nicht-euphorische-Zustimmung in gewissen Kreisen ja schon unter „Hass“ läuft.

  19. Ich finde es schon bezeichnend, wenn die Tageschau seit einiger Zeit täglich mehrere Artikel zum Thema Laschet vs. Söder raushaut, wo man immer kommentieren kann, aber zur Kanzlerkandidatur von Baerbock sind Kommentare nicht möglich. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  20. Wie viel Realpolitik vertragen die Grünen? Die Kanzlerkandidatur ist eine Nagelprobe für Baerbock und ihre Partei

    https://www.nzz.ch/meinung/kanzlerkandidatin-baerbock-eine-gruene-realpolitikerin-ld.1612684

    Wie kommen die bei der NZZ dazu, die fundamentalistischen Grünen überhaupt mit dem Begriff „Realpolitik“ zu verknüpfen? Die sind alles, nur nicht „realpolitisch“ orientiert …

    „Mit ihrem Anspruch, eine Kanzlerin zu stellen, müssen sie auch vom Gefühligen ins Fach politischer Sachlichkeit wechseln.“

    Man kann seine Gefühle noch so sehr verbergen, der gefühlig-irrationale Ursprung der grünen Weltanschauung bleibt Fakt. Alles andere spielt keine Rolle. Und es ist auch echt egal, wer den Grünen vorsteht. Das gesellschaftspolitische Ziel ist immer das gleiche:

    “ … ein zutiefst etatistisches und dirigistisches Gesellschaftsbild, in dem der regulierende Staat viel und die individuelle Freiheit seiner Bürger wenig zählt. Den Grünen schwebt ein Deutschland als eine Art Besserungsanstalt vor. „

  21. Keine Sorge muss man da haben! Je mehr Frauen und erleuchtete Männer in Machtpositionen sind, desdo mächtiger werden die „patriarchalen Strukturen“ werden — dafür wird der Circulus vitiosus, der jeder Verschwörungswahn zugrundeliegt, mit praktischer Unfehlbarkeit sorgen!

  22. Ist doch toll. Denn DIE wird garantiert nicht Kanzlerin. So viel gesunden Menschenverstand traue ich den deutschen Wählern gerade noch zu.

    Und „Jäi! Noch mehr Abgaben! Noch mehr Nicht-Steuerzahler versorgen!“ – Meinungsumfragen hin- oder her …

    Inzwischen müssen so viele Leute auf ihr plötzlich ziemlich weniges, noch verbliebenes Geld aufpassen … und um so wenige, noch verbliebene Wohnungen konkurrieren … das größtenteils auch noch mit welchen, für die ihre Steuergelder draufgehen … Inzwischen sind viel mehr Leute als sonst endlich mal gezwungen darüber nachzudenken, wo sie ihr Kreuzchen machen.

    • „So viel gesunden Menschenverstand traue ich den deutschen Wählern gerade noch zu.“

      Die Deutschen, auch die Konservativen und Rechten, glauben praktisch alle die Mär von der drohenden Klima-Apokalpyse. „Gesunder Menschenverstand“ sieht anders aus.
      Die allermeisten wählen Grün oder tolerieren Grün. Keiner sieht darin die eigentlich offensichtliche Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat.
      Den „Mietendeckel“ finden auch 2/3 (der Mieter) und 50% der Vermieter gut, spricht auch gegen das Vorhandensein gesunden Menschenverstands und für das Vorherrschen irrationalen Wunschdenkens.

      • … komm, mach‘ mir meine gute Laune nicht kaputt 🙂

        Aber ganz im Ernst: Jetzt, wo es so vielen so krass ans Portemonnaie geht – und so überdeutlich wird, wie krass der Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland am Arsch ist – wird die nächste Wahl eine ziemliche Überraschung werden.

        • Das ist die spannende Frage: was ist da überhaupt passiert?! Und wie wird sich das noch auswirken?! Die ganzen Privat- und Geschäftsinsolvenzen … In den Medien steht praktisch nichts dazu. Meine Beobachtungen sagen mir, dass der unternehmerische Mittelstand, der für den gehobenen Konsum steht, so ziemlich weggebrochen ist. Mit der Folge, dass teurere Autos, Möbel, etc verstärkt gebraucht verkauft werden zB. (gibt natürlich keiner zu, offensichtlicher Notverkauf drückt ja den Preis).

  23. Nette Vorstellung 🙂
    Ich denke aber: je peinlicher die Medien werden, desdo erfolgreicher die Grünen. Ein völliges Hohldrehen wird tatsächlich zum (Wahl)-Erfolg werden ….

    Man darf nicht vergessen: die Leute *glauben* an das mit dem Klimawandel. Selbst der politische Gegner hat das geschluckt (siehe zB die Einlassung des NZZ Stücks oben) und deshalb kann er nur verlieren.

    • Ja der Chulzzug hat keine Bremsen! Den würde ich gerne wieder durch Feld und Wald brausen sehen wie Henriette Bimmelbahn – mit den grünen Wunderkind als Lokführer.

      Was jetzt nur Angst machen sollte, ist dass beim Laschet-Zug zwar Bremsen montiert wurden (bayrische Qualität) aber gar kein Antrieb mitgeliefert wurde.

      Man muss ja leider nur schneller als die Konkurrenz segeln …

  24. Mal sehen was passiert, wenn die Umfragewerte der CDU in den Keller rauschen, wie zu erwarten ist. Wenn die Grünen bei den Umfragen vor der CDU stehen, müssen die eigentlich irgendwie reagieren, wenn sie nicht vier Jahre in die Opposition wollen.

    Bin im Augenblick am überlegen, ob es nicht doch besser ist, FDP zu wählen, um zumindest RRG im Bund zu verhindern.

    • Das ist der Ärger. Taktisches Wählen. Nur damit die Chance besteht, dass dann doch nicht das größere Übel wahr wird. Ich weiß momentan bloß, wen ich alles NICHT haben will. Ich weiß aber nicht, wen ich wählen müsste, um mit meinen bescheidenen Mitteln – mit einer Stimme – dagegen steuern zu können.

      • das ist geradezu konträr gewettet! Sehr mutig!

        Bis zum Herbst ist es noch eine lange Zeit! Die Zeit arbeitet für die Mühlen der CDU, sollte man meinen. Und … hat die CDU „die Grünen“ nicht längst assimiliert?! Auch Söder wär ein Supergrüner gewesen, noch mehr Laschet jetzt 🙂
        So könnte er durchaus gewinnen!

  25. Wow, was für eine Watschn

    Das mediale Sperrfeuer bis zum Herbst hin wird schon einen Vorsprung der Grünen sicherstellen.

    Man kann eigentlich nur hoffen, dass es ein kalter und verregneter Sommer („wie er früher einmal war“ – lalala) wird, sollte die CDU auf höhrern Beistand setzen dürfen…. 😉

  26. Es ist nur folgerichtig, dass Baerbock Spitzenkandidatin wird. Wie hätte eine Partei, bei der der Feminismus zum Kern der eigenen Identität gehört, in dieser Situation einen Mann nominieren können?

    Logo. Gibt sogar der Spiegel zu.

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/annalena-baerbock-zur-abwechslung-mal-ohne-erfahrung-kommentar-a-de1f27db-8ca0-410a-a296-39d113d67903

    Aber für die Grünen ist Baerbocks Kandidatur auch ein Risiko. …. die mediale Dauerbeobachtung, der Habeck seit Monaten ausgesetzt ist, steht ihr noch bevor. … Aber sie ist eine Frau. Das war am Ende entscheidend.

    Wer die Grünen kennt, der weiss auch, dass diese es immer wichtig fanden, dass sich möglichst kein Individuum hervortut. Man erinnere sich mal, wie übel dem Fischer mitgespielt wurde. Das liegt am Kollektivismus dieser Partei, der praktisch „in deren DNA geschrieben“ ist! Allein deshalb war es praktisch unumgänglich Baerbock zu wählen und nicht den möglicherweise egoistischen Selbstdarsteller Habeck. Das sagt man beim Sturmgeschütz gegen die Demokratie und den Individualismus aber natürlich nicht!

    Und das stimmt womöglich gar nicht, eine nervige Selbstdarstellerin hätte sich möglicherweise auch disqualifiziert, so dass dies sogar den Sexismus der Grünen gestochen hätte. Denn ein guter Grüner Mann ist selbstverständlich auch und immer ein feministischer Sexist!

    Es ist in Wahrheit andersherum: Kein Mann wäre mit dem Erfahrungshorizont Baerbocks Kanzlerkandidat geworden.

    So arguentiert der Schreiber nur deshalb um zu folgern:

    Wenn aber politische Reife und Erfahrung für entbehrlich erklärt und Parteien entkernt werden, wird das dauerhafte Folgen für die Stabilität des politischen Systems haben.

    Die Entscheidungen werden ja ohnehin von der Partei und ihren „grauen Eminenzen“ getroffen, da sind „leere Projektionsflächen“ wie Baerbock (oder Söder vielleicht) und sicherlich Merkel früher in der Anfangszeit nicht die schlechtesten Aushängeschilder. Eben weil sie unverbraucht und ohne Eigenschaften sind. Dann kann man sich als Normalsterblicher auch umso besser mit ihnen – mit der Partei, die ja immer eine abstrakte Sache ist – identifizieren. Das „politische System“ profitiert also davon. Etwas ähnliches ist auch in den USA zu beobachten, hier hat man allerdings einen greisen Dementen als ideale Projektionsfläche ausgewählt. Am Ende siegt immer die Partei. Ob DAS so toll ist für die Demokratie, das wage ich zu bezweifeln. Aber man kann ja auch das Programm der Partei lesen. Nur tut das keiner, bzw richtet sich nicht danach. Als würde Demokratie nicht ein gewisses Mitmachen in Form krtischer Auseinandersetzung benötigen.

  27. Questions like raw materials, goblin, where does that come from?
    There are now the first batteries that can do without leprechaun.

    Arme Dolmetscher. Obendrauf kommt noch das Gendergerülpse.

    Hoffentlich stammelt die nicht aus Versehen eine Kriegserklärung in die Mikros.

  28. Das hätte Laschet über die Grünen sagen müssen, da ist es doppelt wahr! Aber mit denen wird Lachet ja am Ende koalieren „müssen“. Und dann wird man beim ÖRR sagen: die Basis, der Wähler, wollte es so.

    Die CDU unter Laschet wird sich dem linken Totalitarismus nicht entgegenstellen, sondern da noch mitmachen. Feige, prinzipienlose Opportunisten & Steigbügelhalter sind´s …

    Der Verlierer der 2021 steht jetzt schon fest: es ist die Demokratie. Aber kein Grund zur Besorgnis: das Wahlvolk will es so und sonst bringt uns der Klimawandel alle um.

  29. Nur die „Zeit“ traut sich den instituionellen Sexismus der Grünen klar als Nominierungsgrund überhaupt zu nennen:

    Sie kann sich vor allem auf die Grundsätze ihrer Partei berufen, wonach Frauen immer das Erstzugriffsrecht auf wichtige Posten oder Listenplätze haben.

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-04/kanzlerkandidatur-annalena-baerbock-gruene-robert-habeck/komplettansicht

    Kein Wunder, denn der heutige „Zeit“-Leser ist ein autoritärer linker Antidemokrat, der sowieso nur an Quoten und Notstand denkt, wenn von „Demokratie“ die Rede ist!

    „Auch Baerbock selbst betonte einen Tag später, das Kanzleramt lasse sich nun mal nicht quotieren.“

    Natürlich hat sich auch niemand drüber gewundert, dass die Grünen ihr hehres Prinzip der Doppelspitze im Angesicht der Kanzlerschaft wie selbstverständlich beiseite gestellt haben. Klar, weil eben nicht Gleichheit, sondern die Höherwertigkeit der Frau grünes sexistisches Selbstverständnis ist.

    Ausgesprochen stolz sind die Grünen darauf, wie harmonisch und geordnet die beiden Vorsitzenden diese Machtfrage gelöst haben

    Dabei ist es ihr institutioneller Sexismus, der die „Machtfrage“ schon geregelt und festgelegt hatte ….

    Und Baerbock wies in ihrer ersten, kurzen Rede als Kanzlerkandidatin darauf hin, dass man für eine andere politische Kultur stehe, in der man sich gegenseitig wertschätze und nicht gegeneinander arbeite, sondern miteinander.

    Die „Wertschätzung“ hier ist das Selbstbekenntnis und die Akzeptanz der Männer zu ihrer eigenen Minderwertigkeit! Diese Wahrheit darf natürlich nicht genannt werden — sondern man umschreibt das schön mit „anderer politischer Kultur“. Ganz analog wird immer getan, als sei auch der Islam eine „andere politische Kultur“, in der die „Wertschätzung“ gegenüber der Frau immens gross wäre und sich in der Selbstbestimmtheit und Emanzipation, ein Kopftuch zu tragen, äussern würde. Offenbar ist man bei den Grünen bereit verschiedene Geschlechter als minderwertig anzusehen, je nach Situation!

    Auf Baerbock dagegen kommt nun eine Phase der Bewährung zu: Sie wird ab sofort im Zentrum der medialen Beobachtung, aber auch Kritik stehen.

    Eine echte Kritik würde die farblose blasse Bärbock einfach weitgehend ignorieren und sich über das totalitäre, freiheits- und wohlstandsfeindliche Programm der Grünen hermachen und die Klimaagenda in Bausch und Bogen als apokalytische Idiotie geisseln …

  30. „Laschet-Kandidatur „ist ein großes Versagen und beschädigt die Demokratie“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/live230214969/CDU-Liveticker-Laschet-Kandidatur-beschaedigt-die-Demokratie.html

    „Parteienforscher Albrecht von Lucke sieht in der Kandidatur Armin Laschets eine „gewaltige Hypothek für die Union“. „CDU und CSU verzichten aufgrund eines eklatanten Führungsversagens auf den deutlich besseren Kandidaten Markus Söder, der in der gesamten Bevölkerung einen viel stärkeren Rückhalt als Armin Laschet hat“, sagte der Politologe im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ („NOZ“). Schon bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni werde die CDU „mit dramatischen Verlusten dafür bezahlen müssen“.

    Die CDU im Osten befürchte „völlig zu Recht, dass sie mit Laschet und seinem laxen Stil, seiner fehlenden Ausstrahlung und Autorität erhebliche Wähleranteile an die Rechtspopulisten verliert“, sagte der Redakteur der „Blätter für deutsche und internationale Politik“. „Das wird die AfD auch bundesweit wieder in die Offensive bringen.“ Söder hätte die „Sogwirkung ins rechte Spektrum gestoppt und das Ausbluten der Volkspartei Union verhindern können“, sagte von Lucke. „Dass die CDU-Führung diese große Chance nicht genutzt hat, ist ein großes Versagen und beschädigt die Demokratie insgesamt.“

    Nicht hinzu zu fügen.

    • Söder ist ein genauso großer Wendehals wie Laschet,
      sogar noch schlimmer da er sich so weit nach Links gelehnt hat das er ganz Grün wurde.
      Der hat doch kein Ausbluten nach rechts gestoppt
      unter Söder ist die CSU weiter nach Links gerückt.

      Und wenn die Presse erstmal zum Halali auf Söder bläst werden sich seine besseren Werte sehr schnell in Wohlgefallen auflösen.
      Da liegen garantiert einige Hitpieces in den Schubladen von Zeit, SZ, Spiegel, die nur darauf warten auf Söder abgefeuert zu werden, ählich wie bei Brüderle und dem gefüllten Dirndel.

  31. Oh mein Gott! Weinen oder drüber lachen? Schwierig zu entscheiden.

    Das Einzige was tröstet: an der Macht sind sie dann meistens sehr viel kleinlauter. Ich bin gespannt, wann die Wähler endlich schnallen, dass das mit den Frauen in der Politik genauso eine schei**-Idee war, wie ein hoher Frauenanteil in den Medien.

    Die hat zwei kleine Kinder (6 und 10 Jahre) und will so einen Knochenjob machen? Das würde ich selbst einem Vater nicht empfehlen, so er was von den eigenen Kindern mitbekommen möchte.

  32. Aus den Nachdenk-Seiten:

    „Es gibt in Deutschland wohl wenig Politiker gleich welchen Geschlechts, die auf den Feldern der Außen- und Sicherheitspolitik derart aggressiv unterwegs sind wie Frau Baerbock. … Man sollte Annalena Baerbock nicht verharmlosen. Unter der Schale der oft unbedarft, aber dabei sympathisch wirkenden jungen Frau stößt man schnell auf eine kalte Kriegerin, die ohne mit der Wimper zu zucken für eine Spannungspolitik und militärisches Vorgehen im Sinne einer europäischen oder transatlantischen Geostrategie eintritt. Was mit den Bomben auf Belgrad begann [nämlich zur Zeit von Joshka Fischer], setzt sich in Person von Annalena Baerbock nahtlos fort.

    Belege hierfür finden sich unter

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=71720

    • Das ist jetzt eine sehr überraschende Sicht auf die Dinge. Ja, sie hat von Härte gegenüber Russland gesprochen. Nur alleine fehlt mir der Glauben, vor allem weil sie sich auf den antiamerikanischen Biden bezieht, der ja munter dabei ist, Europa dran- und aufzugeben. Genau deshalb sammeln sich die russischen Truppen doch gerade zum Losschlagen, vermutlich wird Putins Erwartungshaltung nicht enttäuscht werden.

  33. „Baerbock fordert „ein stärkeres gemeinsames europäisches Engagement in der Verteidigungspolitik“.
    Ja, sieht hat sich schon klar für eine Stärkung der Bundeswehr ausgesprochen. Nur, hat sie dabei auch im Sinn, dass im Falle eines militärischen Konflikts bitteschön auch Flintenweiber wie Annalena Charlotte Alma Baerbock (ACAB) an die Front gehören, mit der Waffe in der Hand?

  34. Ein klares Zeichen, dass Staats- und Unternehmensfinanzierung unter dem Vorwand des Kampfs gegen den Klimawandel hochwillkommen ist!

    Genau das untergräbt jetzt das Vertrauen in das Zentralbanksystem, das immer davon lebte politisch absolut unabhängig zu sein. Sehr unklug so einen Kommentar ohne Not loszulassen, dazu noch als erkennbare Wahlkampfhilfe.

    Aber die Grünen sind ja etwas ganz, ganz Besonderes und wir geben doch sicher alle unsere Freiheiten gerne für die Rettung der Welt her?!?!

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